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Professionalisierung der Pflege

Beruf:

„Diejenige institutionalisierte Tätigkeit, die ein Mensch für finanzielle oder herkömmliche
Gegenleistungen oder im Dienste dritter regelmäßig erbringt, bzw. für die er ausgebildet, erzogen
oder berufen ist. Dient als Ausübung zur Lebenssicherung.“

Profession:

Soziologie: einen für die Gesellschaft relevanten Dienstleistungsberuf, zu dessen Ausübung


operationalisiertes (theoretische Hypothesen wurden durch messbare Ergebnisse bewiesen) und
systematisiertes (in ein System bringen, gestalten) Wissen gehört. Wissen und Fähigkeiten können
relativ autonom ausgeführt werden und genießen dabei hohes Ansehen und Einkommen. Sind in
berufsständischen Kammern organisiert und bestimmen über Studien- und Spezialisierungsinhalte
selbst. Klar definierte Vorbehaltsaufgaben und gemeinsamen Berufsethos.

Professionalisierung:

 „Auseinandersetzung mit theoretischem Hintergrundwissen“

 Schult analytisches Denken

 Durchdenken zentraler Fragestellungen

 Wird theoretisch beschrieben und praktisch ausgeführt (Pflegetheorien)

 Rationale Systematisierung des Wissens (Expertenstandard)

Professionelle Pflege:

1. PK hat erfolgreich pflegerische Ausbildung mit Prüfung abgeschlossen  besonderes


Fachwissen

2. Entgeltlich über Tarif bestimmt

3. Stützen sich bei Arbeit auf wissenschaftl. Grundlagen

4. Kennzeichnendes Berufsbild-/ kodex

Pflegeforschung
Gegenstandsbereiche der Pflegeforschung

Pflegepraxis

 Forschung über konkrete Praxis (Pflegemethoden, Handlungen, Bedürfnisse des Pat.,


interaktive Kommunikation)

 Forschung im Bereich Organisation d. Pflegepraxis (Fragen d. Organisation u des Ablaufes,


Feststellungen des Personalbedarfs, Analyse Führungsfähigkeit)
Pflegeberuf

 Fragen zur Berufsgruppe und Berufsausübung

 Historische Fragestellungen

Ausbildung

 Grundsatzfragen zur Berufspolitik und Interesse

 Curriculumsforschung

 Lehr- und Lernprozesse

Ziele der Pflegeforschung

 Wissenschaftl. Fundierte Grundlage schaffen  Pflegequalität sichern und verbessern

 Versorgungsstruktur, Heilungsprozesse und Lebensqualität des Einzelnen verbessern

 Entw. Eines theoretischen Rahmens und ein Konzept für Praxis

 Professionalisierung der Pflege/berufl. Emanzipation der Pflege

 Schaffung von Grundlagen zur Entw. Von Theorien

 Schaffung von wissenschaftl. Grundlagen für die Pflege

 Erarbeitung von überprüfbaren Normen zur Sicherung d. Pflegequalität

 Etablierung d. Pflege als Wissenschaftl. Disziplin an der Uni

Datenanalyse qualitativ

Interpretative Verfahren (deutend)

Interpretativ-reduktiv

 man bleibt beim Offensichtlichen

 Aussagen auf wesentliche Inhalte reduziert, in Kategorien zusammengefasst, miteinander


verknüpft und interpretiert

Interpretativ-explikativ

 Gehen in die Tiefe

 Suchen nach Strukturen und Bedeutungen und versuchen sie näher zu beschreiben

Datenanalyse quantitativ

 Deskriptive Statistik (Beschreibend)

 Häufigkeitsverteilung

 Steuerungsmaße (verteilung der Daten)

 Verteilungsmaße (arithmetisches Mittel)

 Korrelationen (überprüfen des statischen Zusammenhangs)


Gütekriterien qualitativ

 Verfahrensdokumentation

 Argumentative Interpretationsabsicherung

 Regelgeleitetheit

 Nähe zum Gegenstand/kommunikative Validierung (ist es nachvollziehbar/verständlich)

Gütekriterien quantitativ

 Objektiv

 Validität (Gültigkeit)

 Reliabilität (Zuverlässigkeit, Beständigkeit)

Umsetzung Forschungsprozess in die Praxis (Stetler-Modell)

1. Vorbereitungsphase

2. Bewertungsphase

3. Vergleichsphase

4. Entscheidungsphase

5. Anwendungsphase

6. Auswertungsphase

Pflegeforschung

 Thema finden

 Forschungsfrage entw.

 Literaturstudium

 Konkretisierung der Forschungsfrage

 Erstellen eines Untersuchungsplans

 Datengewinnung

 Datenanalyse/Darstellung

 Schlussfolgerung

 Veröffentlichung