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Gruppe

Nur Luft- und Klimatechnik, dafür richtig!

Praxis-Handbuch für die


Luft- und Klimatechnik
Technisches
Handbuch

„Dieses Technische Handbuch verdanken wir unserem verehrten


HTH-Kollegen Gerhard Bodenbender, der nicht nur die Erstausgabe konzipierte,
sondern auch die aktuell vorliegende Version für uns erarbeitete.
Die Kaufleute wissen, dass sie die Ingenieure brauchen und
gelegentlich geben sie es auch zu: Vielen Dank, lieber Gerhard.“

Gerhard Bodenbender, Dipl.-Ing.


Dietfried Gersch, Dipl.-Ing.

3. Auflage: Januar 2009

Herausgeber: HTH-Service GmbH

Alle Rechte, insbesondere die des auszugsweisen Nachdrucks


sowie der Übersetzung und fotomechanischen Wiedergabe,
sind den Heruasgebern vorbehalten.

© HTH-Service
Vorwort

Die HTH-Gruppe wurde vor vielen Jahren gegründet als Einkaufsverbund selbständiger Familienunter-
nehmen, die in der Lagerhaltung von Lüftungskomponenten eine Marktchance sahen. Seit damals hat
sich viel verändert: Der Markt, die Technik, Ihre Anforderungen – und die HTH-Gruppe.

Der Zusammenschluss selbständiger Familienunternehmen sind wir geblieben, Lager betreiben wir in-
zwischen bundesweit an 27 Standorten. Und den Rest haben wir in den letzten 30 Jahren schrittweise
Ihren Anforderungen angepasst:

• Produktion von Rohren und Formteilen in allen Werkstoffen


• Produktion von Kanalsystemen
• Jährlich aktualisierte Preisliste mit Schnellauslegungsdaten
• Online-Zugriff auf alle HTH-Lager für Expresslieferungen
• Kundenportal mit Zugriff auf 550.000 Markenprodukte der Lüftungstechnik
• Bundesweiter Lieferservice von Heute auf Morgen

Die HTH-Gruppe vereint heute die Stärken eines größeren Unternehmens mit den Möglichkeiten des
regionalen Familienunternehmens. Und das wissen Sie offenbar zu schätzen: Heute sind wir ebenso
Partner des Handwerkers, der unser Fachwissen und unsere Beratung schätzt, wie des Großanlagenbaus,
der unsere Logistikleistungen, unsere bundesweite Präsenz und unsere Herstellkompetenz nutzt.

Als führende Fachgroßhandelsgruppe für Lüftungskomponenten ist es aber genauso unser Anspruch,
unsere führende technische Kompetenz für Sie nutzbar zu machen. Wir legen Ihnen deshalb hier unser
überarbeitetes „Technisches Handbuch 2009“ vor, Nachschlagewerk, Ratgeber, Gedächtnisstütze und
Grundlagenlehrgang in einem.
Die technisch physikalischen Grundlagen der Wärmetechnik, der Luft- und Klimatechnik und Akustik sowie
die einfache Definition von oft schwierigen Begriffen nehmen einen breiten Raum ein. Besonderer Wert
aber wurde gelegt auf die praktische Nutzungsmöglichkeit. An Hand eines Dimensionierungsbeispiels wird
die Planung und Ausführung einer Lüftungsanlage komplett durchgespielt, mit allen auftretenden techni-
schen Fragen und Problemen. Beginnend mit der Definition der Problemstellung, über die richtige Reihen-
folge der Bearbeitung und der Begründung der Optimierung bzw. Auswahl unter Alternativen, ohne dabei
die Theorie zu vernachlässigen.
Ein schwieriges Unterfangen, das hoffentlich gelungen ist. Weiterhin nimmt in einem ausführlichen techni-
schen Anhang der Bereich „Dimensionierungshilfen für den Praktiker“ den größten Anteil ein. Auch hier
steht im Vordergrund, Planern, Projektanten und Abwicklungstechnikern schnell überschlägige technische
Informationen und Daten zu vermitteln, trotzdem technisch klar definiert und auf gesichertem Grund der
Physik.
Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen mit unserem „Technischen Handbuch 2009“ und würden uns freuen,
wenn es für Sie gelegentlich ein Problemlöser sein könnte.
INHALTSVERZEICHNIS

Seite Seite
1.0.0 Physiologische Grundlagen 7
3.0.0 Lüftungstrechnische Grundlagen
1.1.0 Behaglichkeitskriterien 7
3.1.0 Freie Lüftung 18
1.2.0 Thermisch Behaglichkeit 7 3.1.1 Fugenlüftung 18
1.2.1 Tatigkeit 7 3.1.2 Fensterlüftung 18
1.2.2 Bekleidung 7 3.1.3 Schachtlüftung 19
1.2.3 Raumtemperaturen 8 3.1.4 Dachaufsatzlüftung 19
1.2.4 Lufttemperatur-Schichtung 8
1.2.5 Raumluftgeschwindigkeit 8 3.2.0 Entlüften 20
1.2.6 Raumluftfeuchte 8
3.3.0 Belüftung 20
1.3.0 Raumluftqualität 8
3.4.0 Be-und Entlüftung 20
2.0.0 Wärmetechnische Grundlagen 9
3.5.0 Luftheizung 21
2.1.0 Thermisch-mechanische Grundgrößen 9 3.5.1 Luftheizung ohne Außenluftbeimischung 21
2.1.1 Einheitensysteme 9 3.5.2 Luftheizung mit Außenluftbeimischung 21
2.1.2 Masse, Kraft, Gewicht 9
2.1.3 Druck 9 3.6.0 Luftkühlung 22
2.1.4 Dichte, Wichte 9 3.6.1 Außenluftkühlung 22
2.1.5 Temperatur 9 3.6.2 Umluftkühlung 22
2.1.6 Wärme, Energie, Arbeit und Leistung 10 3.6.3 Mischluftkühlung
2.1.7 Zustandsformen 10
2.1.8 Ausdehnung durch Wärme 10 3.7.0 Luftbefeuchtung 22
2.1.9 Hauptsätze der Wärmelehre 10
3.8.0 Luftentfeuchtung 22
2.2.0 Gase 11
2.2.1 Gasgesetze 11 4.0.0 Anlagentechnische Grundlagen 23
2.2.2 Zustandsgleichung 11 4.0.1 Volumenstrombestimmung nach
2.2.3 Normzustand 12 stündlichem Außenluftwechsel 23
2.2.4 Gasmischung 12 4.0.2 Volumenstrombestimmung nach
2.2.5 Spezifische Wärmekapazität 12 der Außenluftrate 23
2.2.6 Zustandsänderungen 12 4.0.3 Volumenstrombestimmung nach
einzubringender Leistung 23
2.3.0 Dämpfe 12
2.3.1 Gesättigter Wasserdampf 12 4.1.0 Kanalnetz 24
2.3.2 Feuchter Wasserdampf 13 4.1.1 Berechnungsgrundlagen 24
2.3.3 Überhitzter Dampf 13 4.1.2 Komponenten 25
2.3.4 Kritische Zustandsgrößen 13
4.2.0 Luftbehandlungsgeräte und Komponenten 25
2.4.0 Feuchte Luft 13 4.2.1 Lutfheizungsgerät/Umluftgerät 25
2.4.1 Relative Luftfeuchte 13 4.2.2 Luftheizungs-/Lüftgungsgerät mit
2.4.2 Absolute Feuchte 13 Außenluftbeimischung 26
2.4.3 Dichte 13 4.2.3 Weitere Luftaufbereitungsgeräte und
2.4.4 Enthalpie 13 -komponenten 26

2.5.0 h,x-Diagramm von Mollier 13 4.3.0 Ventilaltoren 27


4.3.1 Allgemein 27
2.6.0 Zustandsänderung feuchter Luft 14 4.3.2 Radialventlilatoren 27
2.6.1 Mischung 14 4.3.3 Axialventilatoren 27
2.6.2 Erwärmung 14 4.3.4 Vergleich Radial-/Axialventilatoren 28
2.6.3 Kühlung 14 4.3.5 Ventilatorenkennlinie-/Kennfelder/
2.6.4 Befeuchtung 15 Anlagenkennlinie 29
2.6.5 Adiabatische Zustandsänderung 15 4.3.6 Ventilatorenformeln und -Daten 31
2.6.6 Entfeuchtung 15
4.4.0 Luftdurchlässe 33
2.7.0 Wärmeübertragung 16 4.4.1 Rechteckige Luftdurchlässe (Lüftungsgitter) 34
2.7.1 Wärmeleitung 16 4.4.2 Quadratische und runde Luftdurchlässe 34
2.7.2 Konvektion 16 4.4.3 Linienförmige Luftdurchlässe 34
2.7.3 Wärmestrahlung 16 4.4.4 Drall-Luftdurchlaß 34
2.7.4 Wärmedurchgang 17 4.4.5 Sonderluftdurchlässe 35

5
INHALTSVERZEICHNIS
Seite Seite

5.0.0 Raumlufttechnische Grundlagen 36 7.3.0 Lösungen – Auslegungen, Berechnungen 49


7.3.1 Luftmengen 49
5.1.0 Luftführungssysteme 36 7.3.2 Wärmebedarf 49
5.1.1 Vertikalstrahllüftung 36 7.3.3 Kanalführung 49
5.1.2 Tangentialstrahllüftung 36 7.3.4 Konstruktion und Dimensionierung 49
5.1.3 Quellüftung 37 7.3.5 Luftdurchlässe 52
7.3.6 Druckverlustberechnung 52
5.2.0 Energetische Bewertung der 7.3.7 Lüftungsgeräte und Ventilatoren 52
Luftführungssyteme 37 7.3.8 Schalldämpfer 57
5.2.1 Vertikalstrahllüftung 37 7.3.9 Angaben für Regelung 57
5.2.2 Tangentialstrahllüftung 37
5.2.3 Quellüftung 38 8.0.0 Anhang 58

6.0.0 Akustische Grundlagen 38 8.1.0 Allgemein 58


8.1.1 h,x-Diagramm 58
6.1.0 Akustische Grundbegriffe 38 8.1.2 MAK-Werte 59
6.1.1 Absorption, Dämpfung 38 8.1.3 Eigenschaften der wichtigsten Edelstähle 60
6.1.2 Nachhallzeit T 38 8.1.3 Beständigkeitsliste für Edelstähle 61
6.1.3 Aquivalente Absorptionsfläche 8.1.4 Luftdruck, Höhe,Temperatur 62
Raumdämpfungsmaß 39
6.1.4 Schalldruckpegel Lp 39 8.2.1 Überschlägige Berechnung der Kühlleistung
6.1.5 Schalleistungspegel Lw 39 bei Einzelräumen 63
6.1.6 Geräuschanalyse 40 8.2.2 Luftwechsel – Richtwerte 64
8.2.3 Investitionskosten der Lüftungs- und
6.2.0 Geräuschbewertung 40 Klimaanlagen 66
6.2.1 Bewerteter Schallpegel 40
6.2.2 Geräuschbewertungskurven 40 8.3.0 Kanalnetz 67
8.3.1 Luftwiderstand eckige Kanäle 67
6.3.0 Schallausbreitung 40 8.3.2 Luftwiderstand Kanalbögen H ≤ B 68
6.3.1 Schallausbreitung im Freien 41 8.3.3 Luftwiderstand Kanalbögen H ≥ B 69
6.3.2 Schallausbreitung in Räumen 41 8.3.4 Luftwiderstand Rohre 70
8.3.5 Luftwiderstand Bögen 71
6.4.0 Luftschalldämmung 41 8.3.6 Luftwiderstand Abzweigstücke 72
8.3.7 Widerstandsbeiwerte ρ von Einzelwiderstand 73
6.5.0 Schalldämmung 43 8.3.8 Arbeitsblatt Druckverlustberechnung 74
6.5.1 Konstruktionsmerkmale von
Kulissenschalldämpfern 43 8.4.0 Vorauswahl von Luftdurchlässen 75
6.5.2 Dämpfungsmaß 44 8.4.1 Lüftungsgitter 75
6.5.3 Typische Schalldämpferwerte 44 8.4.2 Deckenkuftdurchlass ADLR, DLQ/ADLQ 76

6.6.0 Pegeladdition 45 8.5.0 Brandschutz 77


8.5.1 Auswahl Brandschutzklappen 78
7.0.0 Dimensionierungsbeispiel
(einer RLT-Anlage) 46 8.6.0 Luftfilterklasseneinteilung 80

7.1.0 Allgemein 46 8.7.1 NR-Geräuschbewertungskurve 81


7.1.1 Gegeben 46 8.7.2 Richtwerte für den A-Schallpegel LA 83
7.1.2 Art der Anlage 46 8.7.3 Schalleistungspegel LW für Ventilatoren 83
8.7.4 Raumdämpfungsmaß 84
7.2.0 Aufbau und Reihenfolge der Abwicklung 46
7.2.1 Bestimmung der Luftmengen 46 8.8.1 Einheiten des SI-Systems 85
7.2.2 Wärmebedarf 46 8.8.2 Allgemeine Formelzeichnung 86
7.2.3 Überprüfung de baulichen Gegebenheiten 48 8.8.3 Umrechnung Druck- und Energieeinheiten 87
7.2.4 Konstruktion und Dimensionierung des 8.8.4 DIN-Normenverzeichnis 88
Kanalsystems 48 8.8.5 VDI-Richtlinien 89
7.2.5 Auswahl und Dimensionierung der
Luftauslasssysteme 48 8.9.0 Literaturverzeichnis 90
7.2.6 Druckverlustberechnung des Kanalsystems 48 8.9.1 Fachbücher 90
7.2.7 Auslegung der Luftaufbereitungskomponenten 8.9.2 Firmenunterlagen 90
Abluft- und Zuluftventilator, Filter, Lufterhitzer 48 8.9.3 Fachaufsätze 90
7.2.8 Akustische Berechnung und Dimensionierung 8.9.4 Normen- und Fachverbände 90
der Schalldämpfer 48
7.2.9 Festlegung des Regelsystems und der
erforderlichen Schaltanlage 48

6
4.00 Anlagentechnische Grundlagen a) Die Qualität der Zuluft wird durch die Qualität und den
Anteil der Außenluft (Außenluftstrom) und durch RLT-An-
Damit Luft angesaugt, gefiltert, erwärmt oder gekühlt, be-
lagenbedingte Verunreinigungen bestimmt. Der Außen-
oder entfeuchtet einen zu belüftenden Raum zugeführt
luftstrom wird entweder personenbezogen ermittelt oder
werden kann, ist ein Luftbehandlungsgerät erforderlich
aus der Schadstoffbelastung errechnet. Bei der Schad-
zur Aufbereitung der Luft und ein Kanalnetz für den Luft-
stoffbelastung ist zu unterscheiden zwischen Schad-
transport und der Luftverteilung.
stoffen, z.B. in Fertigungsbetrieben, und Verunreinigun-
Bemessungsgrundlage für die Größe des Gerätes wie
gen sowie Gerüchen.
auch des Kanalnetzes ist der von dem System gesamt
zur fördernde Volumenstrom als Energieträger sowie b) in den verschiedenen Raumarten müssen die in der Ta-
die Art der Anlage selbst. belle 3 angegebenen Mindest-Außenluftströme einge-
halten werden. Der jeweils höhere Wert ist maßgebend.
Folgende Gesichtspunkte dienen zur Bestimmung des
Volumenstromes:
— Bestimmung nach dem stündlichen Außenluftstrom
Außenluftwechsel
Personen- Flächen
— Bestimmung nach der Luftrate Raumart bezogen bezogen
m3/h m3/(m3 · h)
— Bestimmung nach der zu übertragenden Leistung
Einzelbüro 40 4
— Bestimmung nach der Luftverschlechterung
Großraumbüro 60 6
(Sonderfälle) Versammlungsraum 20 10 bis 2
Klassenraum 30 15
Lesesaal 20 12
Verkaufsraum 20 3 bis 6
4.0.1 Volumenstrombestimmung nach
Gaststätte 40 8
stündlichem Außenluftwechsel
Die Volumenstrombestimmung nach dem stündlichen Sporthalle 20
Außenluftwechsel ist am meisten gebräuchlich nach der
Beziehung:
Personen- und flächenbezogene Mindest-Außen-
Volumenstrom = Luftwechsel x Raumvolumen luftströme.
[m3/h] Bei Räumen mit zusätzlichen, belästigenden Geruchs-
Der stündliche Außenluftwechsel hängt jedoch nicht nur quellen (z.B. Tabakrauch) soll der Mindestaußenluft-
ab von dem Raumvolumen, sondern auch noch von an- strom je Person um 20 m3/h erhöht werden.
deren Mechanismen wie z.B. der Raumhöhe, dem Luft-
führungssystem, der Luftverschlechterung. Je nach Rau-
mart sind folgende Erfahrungswerte ansetzbar:
4.0.3 Volumenstrombestimmung nach
einzubringender Leistung
Die Volumenstrombestimmung nach der in einen
Baderäume 4 – 6fach- Raum einzubringenden Leistung hängt weitestgehend
Büroräume 3 – 6fach- davon ab, mit welcher Temperatur unter Einhaltung der
Farbspritzräume 20 – 50fach Behaglichkeitskriterien die Zuluft einem Raum zugeführt
Gasträume 5 – 10fach werden kann. Der Mensch reagiert auf Kälte wesentlich
Kantinen 6 – 8fach- empfindlicher als auf Wärme. Erfahrungsgemäß sind
Kaufhäuser 4 – 6fach- folgende max. Temperaturunterschiede zwischen der
Läden 6 – 8fach- Zu. und der Raumluft einzuhalten:
Schwimmhallen 3 – 4fach
Im Kühlbetrieb: ΔtK < 12 K
Sporthallen 3 – 7fach-
Im Heizbetrieb, Komfortbereich: ΔtH < 20 K
Speiseräume 6 – 8fach-
Im Heizbetrieb, Industriebetrieb: ΔtH < 40 K
Toiletten 4 – 6fach-
Versammlungsräume 5 – 10fach Die Bestimmung des Volumenstromes erfolgt nach der
Werkstätten ohne besondere Gleichung der Leistungsübertragung mit Luft nach der
Luftverschlechterung 3 – 6fach Beziehung:

Beispiel:
Es soll eine Sporthalle mit einer Grundfläche von 500 m2
Q̇ m3
V̇ =
und einer Hallenhöhe von 8 m belüftet werden. Der an- cp · ρ · ∆t s
genommene Luftwechsel beträgt LW = 5 h-1.
Vzu = 6 h-1x 4.000 m3 = 20.000 m3/h
mit
V = Zuluftvolumenstrom m3/s
Q = Heiz-/Kühlleistung kW
ρ = Dichte der Luft kg/m3(1,2 bei 20 °C)
4.0.2 Volumenstrombestimmung nach dem
cp = spez. Wärmekapazität
Außenluftstrom
Die Volumenstrombestimmung nach dem Außen- der Luft kJ/kgK
luftstrom unterliegt folgenden Gesichtspunkten entspre- Δt = Temperaturunterschied K
chend der DIN 1946-2 u. 1994-01:

23
4.3.5 Ventiatorenkennlinie/Kennfelder/ c) Zusammenspiel von Ventilator und Anlage
Der Betriebspunkt des Ventilators ist immer der
Anlagenkennlinie
a) Ventilatorkennlinie Schnittpunkt zwischen Ventilatorkennlinie und Anla-
genkennlinie (Widerstandsparabel). Dadurch ergibt
Sie ist die Kennlinie, welche auf einem Norm-Prüf- sich der tatsächlich geförderte Volumenstrom und
stand für jeden Ventilatortyp experimentell ermittelt die tatsächlich vom Ventilator zu überwindende
wird. Druckdifferenz; z.B. sei gegeben die Ventilator-
Daraus ergibt sich, dass der Ventilator grundsätzlich kennlinie (n = konst.), die Anlagenkennlinie, so dass
nur auf seiner Kennlinie arbeiten kann, d.h. der Be- sich der Betriebspunkt B1 mit V̇1und Δpt1 ergibt.
triebspunkt eines Ventilators liegt immer auf seiner
Kennlinie. Δpt ist die Summe aller saug- und druckseitigen
Widerstände.
Pa
Pa
Δpt
Δpt

Anlagenkennlinie

Δpt1 B1

Ventilatorkennlinie
V̇ m3/h n = konst.

b) Anlagenkennlinie V̇ m3/h
(Widerstandsparabel) V1
B1 = Betriebspunkt
Jeder Anlage ist ihre eigene Kennlinie zugeordnet
(Widerstandsparabel) und lässt sich durch Voraus-
berechnungen mehr oder weniger genau bestimmen,
so dass der Verlauf der Kennlinie mit genügender Ge-
nauigkeit gekennzeichnet werden kann.
Bei fast allen in der Praxis vorkommenden Anlage-
teilen (turbulent durchströmten Systemen) ändert sich
die Druckab- oder -zunahme mit dem Quadrat des
Volumenstroms. Eine Anlagenkennlinie lässt sich des-
halb leicht nach der Formel:

( V̇ )
V̇2 2
p2 = p1 · berechnen.
1

Pa
Δpt

Δpt1
P = f (w2)

Δpt1

V1 V2
V̇ m3/h
(W-Katalog Punker)

29
Für die überschlägige Ermitttlung der Schalleistung gilt nachfolgendes Diagramm
(entnommen VDI 2081:2001-07):

Vorgenannte Schalleistungsbestimmung gilt für den Bestpunkt der Ventilatorkennlinie (η max.). Bei Abweichungen von
diesem Punkt sind die Katalogangaben der jeweiligen Herstellerfirmen zu beachten.
Zur Ermittlung des (frequenzbezogenen) Oktavleistungspegels – Lw oktav – in dB, kann nachfolgende Tabelle verwendet
werden. Die darin genannten Werte werden vom Gesamtschalleistungspegel Lw abgezogen.

Ventilator-Typ Pegeldifferenz [dB] bei Oktavmittenfrequenzen [Hz]


63 125 250 500 1000 2000 4000
a 2 7 12 17 22 27 32
b 9 6 7 2 17 22 26
c 9 8 7 7 8 10 14

a = Radial-Ventilator-Trommelläufer
b = Radial-Ventilator-Hochleistungsventilator mit rückwärts gekrümmter Beschaufelung
c = Axial-Ventilator

Auf das vorangegangene Beispiel zur Berechnung der Schalleistung eines Trommelläufers (vorwärts gekrümmte Schaufeln)
heißt dies:

Frequenz Hz 63 125 250 500 1000 2000 4000


Schalleistung Lw 104,5 104,5 104,5 104,5 104,5 104,5 104,5
spez. Schalleistung a) 2 7 12 17 22 27 32
Oktavleistungspegel Lw oktav 102,5 97,5 92,5 87,5 82,5 77,5 72,5

Wichtiger Hinweis!
Der Oktavleistungspegel Lw oktav ist die wichtigste Grundlage für alle akustischen Berechnungen und Maßnahmen!

32
mit einer Temperatur- b) Schlauchluftdurchlaß
differenzsteuerung.
In Raumbereiche wie z.B. Laboratorien mit erfor-
Durch den Vergleich
derlich hohen Luftwechselzahlen und gleichzeitig mi-
zwischen der Zuluft-
nimalen Raumluftgeschwindigkeiten werden Luft-
und der Raumlufttem-
durchlässe eingesetzt, die schlauchförmig aus
peratur kann die den
Textilstoff angefertigt sind. Die Luft tritt hierbei am ge-
Strahl überlagerte

(WB KeßlerTech)
samten Umfang des Schlauches mit relativ kleiner
Auftriebskomponente
Geschwindigkeit aus. Im Kühlbetrieb ist darauf zu
im Heizfall wie auch
achten, das die vom Hersteller anzugebende zul.
die Schwerkraftkom-
Temperaturdifferenz eingehalten wird, um einen un-
ponente im Kühlfall
kontrollierten Kaltluftabfall unterhalb des normaler-
durch die Möglichkeit der stufenlosen Einstellung der
weise in ca. 2,5 m über FB angeordneten Schlauch-
Strahlform mit analoger Strahleindringtiefe so ausge-
luftdurchlasses zu vermeiden.
glichen werden, dass die Einbringung der gesamten Zu-
luft als Energieträger unter Einhaltung der Behaglich-
keitskriterien gewährleistet ist.
c) Schlitzplatten-Luftdurchlass
In hoch wärmebelasteten Raumbereichen wie z.B. im
EDV-Bereich erfolgt eine Luftführung von unten nach
4.4.5 Sonderluftdurchlässe
Für zu belüftende Raumbereiche, die besonderen An- oben über sog. Schlitzplatten-Luftdurchlässe mit sicht-
forderungen an die Zulufteinbringung unterliegen, die mit baren Luftdurchlassöffnungen oder alternativ mit ei-
herkömmlichen Luftdurchlässen nicht zu realisieren sind, nem luftdurchlässigen Bodenbelag abgedeckt.
sind Sonderluftdurchlässe entwickelt worden. Die großflächige Zulufteinbringung erfordert einen
Doppelboden als Druckkammer. Unter Ausnutzung
a) Quelluftdurchlaß
des thermischen Auftriebes der örtlichen Wärme-
Insbesondere bei Zunahme von Gefahrstoffen in der quellen wird über die luftdurchlässigen Bodenplatten
Raumluft wie z.B. im Industriebereich soll die Zu- untertemperierte Frischluft nachgeschoben und er-
lufteinbringung in den Arbeitsbereich nach Möglichkeit möglicht somit eine Klimatisierung des Aufenthalts-
turbulenzarm erfolgen, um die Beimischung gefahr- bereiches. Tritt kein Mischlüftungseffekt auf, bei
stoffbeladener Raumluft zu minimieren. gleichzeitiger Abluftentnahme im Deckenbereich, so
lässt sich eine Kühlleistungsreduzierung realisieren.
Der Einsatz eines Quellluftdurchlasses in unmittel-
barer Nähe des Arbeitsbereiches mit einer Zuluft-
temperatur von bis zu 4 K unter der Raumtemperatur
d) Filter-Luftdurchlass
ermöglicht die Ausbildung einer turbulenzarmen
Schichtströmung mit geringstmöglicher Beimischung Für Reine Räume mit einem Mischlüftungssystem
an beladener Raumluft. In Verbindung mit einer ge- werden Luftdurchlässe mit einem sog. endständigen
zielten Gefahrstofferfassung durch den Einsatz ei- Filter eingesetzt, um mögliche Partikeleintragungen
ner Senkabsaughaube wird die Effizienz der RLT-An- durch z.B. Kanalabtrieb über die Luftdurchlässe zu
lage deutlich verbessert vermeiden.
Hierbei kann das Luftdurchlasselement direkt; eine
Filterplatte sein. Üblicherweise wird eine Kombina-
tion aus Filter und herkömmlichem Luftdurchlaß
gewählt, um die Vorteile des Luftdurchlasses zur Aus-
bildung der geforderten Mischlüftung ausnutzen zu
können.

(WB Trox)
Im Komfortbereich sind ebenfalls Quellluftdurch-
lässe einsetzbar, die in der Regel in Brüstungsnähe
der Außenfassade angeordnet sind. Um den zul. ver-
tikalen Temperaturanstieg z.B. zwischen Knöchel und
Kopfbereich einer sitzenden Person von ca. 1,5 K
nicht zu überschreiten, ist bei gleitender Raumtem-
peratur im Sommer die empfohlene max. Temperatur-
differenz zwischen Zu- und Raumluft von 2,5 K mittels
einer geeigneten Temperaturregelung zu gewährlei-
sten. Desgleichen ist eine Verringerung des Tempe-
raturunterschiedes nicht zulässig, da ansonsten der
Schichtströmungseffekt sowie die Eindringtiefe der
Schichtströmung erheblich beeinträchtigt wird.

35
ANFRAGE
Clubhaus
Unsere Nummer …………………………………………………… Datum ………………………………………………………
Ihre Kommision ………………………………………………………………………………………………………………………
1
Pos. …………………… Stck.………………………………………

Kombiniertes Zu- und Abluftgerät  in einwandiger Standardausführung, 


x liegend/  stehend
 doppelschalig mit zusätzlicher innerer verzinkter Blechabdeckung, Wanddicke: 30 mm

Einbauteile

x 1 Klappenkombination; bestehend aus 3 Stück gegenläufigen Jalousieklappen, miteinander gekuppelt im Mischte
eingebaut.

x 1 Taschenfiltereinheit; bestehend aus den einzelnen Filtertaschen der Größe 1/1 oder 1/2. Die Filtertaschen sind
Güteklasse:  F7/  EU /Taschenlänge:  150 mm /  300 mm /  625 mm.
mittels Spannbügel in die Filterrahmen eingespannt bzw. in U-Schienen seitlich in das Gerät einschiebbar.


x 1 Lamellenrohrlufterhitzer, Anschlußstutzen seitlich herausgeführt. Ausführung: 
x Cu/Alu  St./verzinkt
 1 Lamellenrohrkühler, Anschlußstutzen seitlich herausgeführt. Ausführung:  Cu/Alu  St/verzinkt, einschließlich
einer Kondensatsammelwanne aus  verzinktem Blech  aus V2A.
 mit Tropfabscheider aus Kunststofflamellen/  ohne Tropfabscheider
 1 Leereinheit für späteren Einbau eines Luftkühlers  mit /  ohne Kondensatwanne und Tropfenabscheider.

x 1 Hochleistung-Radialventilator (Zuluft), doppelseitig saugend, Laufradschaufeln  vorwärtsgekrümmt /
 rückwärtsgekrümmt. Ausführung lackiert bzw. verzinkt. Ventilator mit Motor auf einem gemeinsamen
Profilstahlgrundrahmen aufgebaut. Die Kugellager sind geräuschgeprüft, wartungsfrei und für eine Lebensdauer

Der Ventilator ist mit  Gummischwingungsdämpfern/  Federschwingungsdämpfern und einer elastischen


von mindestens 20.000 Betribesstunden ausgelegt.

Verbindung schwingungsisoliert eingebaut.



x 1 Hochleistungs-Radialventilator (Abluft), doppelseitig saugend, Laufradschaufeln  vorwärtsgekrümmt /
 rückwärtsgekrümmt, sonst wie vor beschrieben.

x 2 komplette Antriebe, bestehend aus je einem Drehstrom-Normmotor, Bauform B3, Schutzart IP54, den mit zwei
Spannbuchsen leicht wechselbaren Keilriemenscheiben, einem Satz Keilriemen und den Motorspannschienen
sowie einem Riemenschutz mit Lochblechabdeckung.
 ………………………………………………………………………………………………………………………………………
………………………………………………………………………………………………………………………………………

Fabrikat: ………………………………………………………………………………………………………………………………
Gerätetyp und Größe: ……………………………………………………………………………………………………………..
Zuluftteil Abluftteil
Luftleistung ………………………………………………………… 1800 m3/h ……………………………………………… 1200 m3/h
externe Pressung ………………………………………………… 235 Pa ……………………………………………… 195 Pa
gesamte Pressung………………………………………………… Pa ……………………………………………… PA
Ventilatordrehzahl ………………………………………………… U/min ……………………………………………… U/min
Kraftbedarf ………………………………………………………… kW ……………………………………………… kW
Schalleistung/250 Hz …………………………………………… dB ……………………………………………… dB
Schalldruckpegel 1 m neben dem Gerät ……………………… dB(A) ……………………………………………… dB(A)
Motordrehzahl …………………………………………………… U/min ……………………………………………… U/min
Motorstärke ……………………………………………………… kW ……………………………………………… kW
Spannung ………………………………………………………… V ……………………………………………… V
Nennstrpm bei 380 V …………………………………………… A ……………………………………………… A
Lufterwärmung …………………………………………………… °C ………………………………………………
Heizleistung ……………………………………………………… 32 kW ………………………………………………
Heizmittel ………………………………………………………… PWW 70/50 °C ………………………………………………
Heizmittelwiderstand …………………………………………… kPa ………………………………………………
Luftabkühlung …………………………………………………… °C ………………………………………………
Kühlleistung ……………………………………………………… kW ………………………………………………
Kühlmittel ………………………………………………………… °C ………………………………………………
Kühlmittelwiderstand …………………………………………… kPa ………………………………………………
Maße: Länge/Breite/Höhe/Tiefe ………………………………… mm ………………………………………………
Gewicht …………………………………………………………… kg ………………………………………………

Zubehör:
. .4. . Stck. elastische Verbindung …………………………………………………………………………………………………
. . . . Stck. Jalousieklappe …………………………………………………………………………………………………………
. . . . Stck. verstellbare Keilriemenscheibe ………………………………………………………………………………………
.2. . . Stck. Reperaturschalter (Steuerstrom/Wirkstrom) ……………………………………………………………………….
. . . . Stck. U-Rohr/Schrägrohrmanometer ………………………………………………………………………………………
. . . . Stck. Reservefilter ……………………………………………………………………………………………………………
. . . . Stck. ……………………………………………………………………………………………………………………………
. . . . Stck. ……………………………………………………………………………………………………………………………
. . . .……………………………………………………………………………………………………………………………………
. . . .……………………………………………………………………………………………………………………………………

55
ANGEBOT
Clubhaus
Unsere Nummer …………………………………………………… Datum ………………………………………………………
Ihre Kommision ………………………………………………………………………………………………………………………
1
Pos. …………………… Stck.………………………………………

Kombiniertes Zu- und Abluftgerät  in einwandiger Standardausführung, 


x liegend/  stehend
 doppelschalig mit zusätzlicher innerer verzinkter Blechabdeckung, Wanddicke: 30 mm

Einbauteile

x 1 Klappenkombination; bestehend aus 3 Stück gegenläufigen Jalousieklappen, miteinander gekuppelt im Mischte
eingebaut.

x 1 Taschenfiltereinheit; bestehend aus den einzelnen Filtertaschen der Größe 1/1 oder 1/2. Die Filtertaschen sind
Güteklasse:  F7/  EU /Taschenlänge:  150 mm /  300 mm / 
mittels Spannbügel in die Filterrahmen eingespannt bzw. in U-Schienen seitlich in das Gerät einschiebbar.
x 625 mm.

x 1 Lamellenrohrlufterhitzer, Anschlußstutzen seitlich herausgeführt. Ausführung: 
x Cu/Alu  St./verzinkt
 1 Lamellenrohrkühler, Anschlußstutzen seitlich herausgeführt. Ausführung:  Cu/Alu  St/verzinkt, einschließlich
einer Kondensatsammelwanne aus  verzinktem Blech  aus V2A.
 mit Tropfabscheider aus Kunststofflamellen/  ohne Tropfabscheider
 1 Leereinheit für späteren Einbau eines Luftkühlers  mit /  ohne Kondensatwanne und Tropfenabscheider.

x 1 Hochleistung-Radialventilator (Zuluft), doppelseitig saugend, Laufradschaufeln  vorwärtsgekrümmt /
 rückwärtsgekrümmt. Ausführung lackiert bzw. verzinkt. Ventilator mit Motor auf einem gemeinsamen
Profilstahlgrundrahmen aufgebaut. Die Kugellager sind geräuschgeprüft, wartungsfrei und für eine Lebensdauer

Der Ventilator ist mit 


x Gummischwingungsdämpfern/  Federschwingungsdämpfern und einer elastischen
von mindestens 20.000 Betribesstunden ausgelegt.

Verbindung schwingungsisoliert eingebaut.



x 1 Hochleistungs-Radialventilator (Abluft), doppelseitig saugend, Laufradschaufeln  vorwärtsgekrümmt /
 rückwärtsgekrümmt, sonst wie vor beschrieben.

x 2 komplette Antriebe, bestehend aus je einem Drehstrom-Normmotor, Bauform B3, Schutzart IP54, den mit zwei
Spannbuchsen leicht wechselbaren Keilriemenscheiben, einem Satz Keilriemen und den Motorspannschienen
sowie einem Riemenschutz mit Lochblechabdeckung.
 ………………………………………………………………………………………………………………………………………
………………………………………………………………………………………………………………………………………

Huber u. Ranner
Fabrikat: ………………………………………………………………………………………………………………………………
V9 - m - fe - VZ / 2
Gerätetyp und Größe: ……………………………………………………………………………………………………………..
Zuluftteil Abluftteil
Luftleistung ………………………………………………………… 180 m3/h ……………………………………………… 1200 m3/h
externe Pressung ………………………………………………… 235 Pa ……………………………………………… 195 Pa
gesamte Pressung………………………………………………… 600 Pa ……………………………………………… 250 PA
Ventilatordrehzahl ………………………………………………… 2180 U/min ……………………………………………… 1390 U/min
Kraftbedarf ………………………………………………………… 0,55 kW ……………………………………………… 0,15 kW
Schalleistung/250 Hz …………………………………………… 74 dB ……………………………………………… 65 dB
Schalldruckpegel 1 m neben dem Gerät ……………………… / dB(A) ……………………………………………… dB(A)
Motordrehzahl …………………………………………………… 1500 U/min ……………………………………………… 1500 U/min
Motorstärke ……………………………………………………… 0,75 kW ……………………………………………… 0,37 kW
Spannung ………………………………………………………… 400 V ……………………………………………… 400 V
Nennstrpm bei 380 V …………………………………………… 1,9 A ……………………………………………… 1,1 A
Lufterwärmung …………………………………………………… -12/-40 °C ………………………………………………
Heizleistung ……………………………………………………… 32 kW ………………………………………………
Heizmittel ………………………………………………………… PWW 70/50 °C ………………………………………………
Heizmittelwiderstand …………………………………………… PWW 7,0 kPa ………………………………………………
Luftabkühlung …………………………………………………… / °C ………………………………………………
Kühlleistung ……………………………………………………… / kW ………………………………………………
Kühlmittel ………………………………………………………… / °C ………………………………………………
Kühlmittelwiderstand …………………………………………… / kPa ………………………………………………
3150/700/600
Maße: Länge/Breite/Höhe/Tiefe ………………………………… mm ………………………………………………
Gewicht …………………………………………………………… kg ………………………………………………

Zubehör:
. .4. . Stck. elastische Verbindung …………………………………………………………………………………………………
. . . . Stck. Jalousieklappe …………………………………………………………………………………………………………
. . . . Stck. verstellbare Keilriemenscheibe ………………………………………………………………………………………
.2. . . Stck. Reperaturschalter (Steuerstrom/Wirkstrom) ……………………………………………………………………….
. . . . Stck. U-Rohr/Schrägrohrmanometer ………………………………………………………………………………………
. . . . Stck. Reservefilter ……………………………………………………………………………………………………………
. . . . Stck. ……………………………………………………………………………………………………………………………
. . . . Stck. ……………………………………………………………………………………………………………………………
. . . .……………………………………………………………………………………………………………………………………
. . . .……………………………………………………………………………………………………………………………………

56
8.1.2 MAK-Werte 2001
(maximal Arbeitsplatzkonzentration gesundheitsschädlicher Stoffe, Auswahl)

^
Umrechnung für 1ppm (part per million): 1 cm3)/m3 = Molare Masse mg/m3
Molvolumen

Stoff Formel MAK Außenluftbedarf bei


Schadstoffbelastung
ppm mg/m3
Aceton CH3 · CO · CH3 500 1200
Ameisensäure HCOOH 5 9,5 M
Ammoniak NH3 50 35 V̇ = [m3/h]
kMAK - ka
Benzol C 6H 6 1 3,2
Blei Pb 0,1
M: Stündlich anfallende Schad-
Brom BR2 0,1 0,66
stoffmenge mg/h
Butan C4H10 1000 2400
kMAK: Max. zuläsige Schadtsoff-
Chlor Cl2 0,5 1,5 konzentration mg/m3 (aus
Chlorbenzol C6H5 · Cl 10 47 MAK-Tabelle)
Chlordioxid ClO2 0,1 0,28
ka: Schadstoffanteiel der Zuluft
Chlormethan CH3 · Cl 50 100
mg/m3
DDT C6H4Cl2CH · CCl3 1
Dichlordifluormethan (R 21) CF2Cl2 1000 5000
Dichlormethan CH2Cl2 100 350
Dichlorfluormethan (R 21) CHFCl2 10 43
Diethylether C2H5 · O · C2H5 400 1200

Ehtanol C2H5 · OH 1000 1900


Essigsäure CH3 · COOH 10 25

Fluor F2 0,1 0,16


Fluorwasserstoff HF 3 2,5
Formaldehyd HCHO 0,5 0,62

Hexan C6H14 50 180


Hydrazin NH2 · NH2 0,1 0,13

Jod J2 0,1 1,1

Kohlendioxid CO2 5000 9100


Kohlenmonoxid CO 30 35
Kupfer (Rauch) Cu 0,1
Kupfer (Staub) Cu 1

Methanol CH3 · OH 200 270

Nicotin (ISO) 0,07 0,47

Phosgen COCl2 0,02 0,082


Phosphorpentachlorid PCl5 1
Propan C 3H 8 1000 1800

Quecksilber Hg 0,1
Salpertersäure HNO3 2 5,2
Schwefeldioxid SO2 2 5
Schwefelsäure H2SO4 1
Stickstoffoxid NO2 5 9,5
Styrol C6H5 · CH=CH2 20 86

Terpentin, Öl 100 560


Toluol C6H5 · CH3 50 190
Trifluormethan (R 11) CFCL3 1000 5700
Trichfluormethan CHCL 10 50

Wasserstoffperoxid H2O2 1 1,4

Zinkoxid (Rauch) ZnO 5

59
8.2.1 Überschlägige Berechnung der Kühlleistung bei Einzelräumen
Gültig für: 26 °C Raumtemperatur – 32 °C Außentemperatur

Projekt Bezeichnung oder Nr. des Raumes

Kunde Tel. /

Bearbeiter Datum

Wärmeanfall durch Menge x Faktor = Kühlleistung

1. Fensterflächen (Sonnenbestrahlung) Sonnenabschirmung (nur das größte Ergebnis


keine innen außen zur weiteren
Nord m2 0 0 0 Berechnung verwenden
Nordost und im Schatten m2 122 60 42 W
Ost m2 185 105 57 W
Südost, Süd m 2 159 72 43 W
Südwest m2 232 135 63 W
West m2 318 140 95 W
Nordwest m 2 194 103 72 W

2. Fensterflächen (Konvektion)
einfaches Glas m2 30 W
Doppelglas m 2 15 W

3. Wände (abzgl. Fensterflächen)


a) Außenwänd
- nach Norden m2 6 W
- nach anderen Richtungen m2 13 W
b) Zwischenwände zu nicht-
klimatisierten Räumen m2 6 W

4. Dach oder Decke


a) Dach, nicht isoliert m2 40 W
b) Dach, mind. 25 mm isoliert m2 17 W
c) Decke, darüber nichtklimatisierte
Raum m2 6 W
d) Decke, nicht isoliert,
darüber Dachraum m2 25 W
e) Decke, isoliert, darüber Dachraum m 2 10 W

5. Fußboden, darunter nicht-


klimatisierter Raum m2 6 W

6. Anzahl der Personen im Raum 100 W


mit Lüftungsbedarf
(mittlere Büroarbeit) 200 W

7. Beleuchtung und elektr. Geräte


(Gleichzeitigkeit beachten) W 1 W

8. Türen und Durchgänge, die ständig


geöffnet sind und zu nichtklima-
tisierten Räumen führen m2 200 W

9. Benötigte Kühlleistung
(Summe aus 1. bis 8.) W

Arbeitsblatt
63
8.2.2 Luftwechsel

Erfahrungszahlen für den stündlichen Luftwechsel bei verschiedenen Raumarten

Raumart Stündlicher Luftwechsel


etwa

Baderäume 4–6 fach


Beizereien 5–15fach
Bibliotheken 3–5fach
Brauseräume 20–30fach
Büroräume 3–6fach

Färbereien 5–15fach
Farbspritzräume 20–50fach

Garagen 4–5fach
Garderoben 3–6fach
Gasträume 5-10fach

Hörsäle 8–10fach

Kantine 6–8fach
Kaufhäuser 4–6fach
Kinos und Theater mit Rauchverbot 4–6fach
ohne Rauchverbot 5–8fach
Küchen 15–30fach

Laboratorien 8–15fach
Lackieranlage 10–20fach
Läden 6–8fach

Plättereien 8–10fach

Schwimmhallen 3-4fach
Sitzungszimmer 6–8fach
Speiseräume 6–8fach

Toiletten 4–6fach
Tresore 3–6fach

Umkleideräume in Schwimmhallen 6–8fach

Verkaufsräume 4–8fach
Versammlungsräume 5–10fach

Wäschereien 10–15fach
Warenhäuser 4–6fach
Werkstätten ohne besondere Luftverschlechterung 3–6fach

64
b) Richtwerte für Lufterneuerung in m3/h pro m2 Grundfläche

Bei räumlich getrennten Küchenbereichen:


Küchenart Im gesamten Koch- und Brat-, Grill-, Spül- Neben-
Bereich Garbereich Bachbereich bereich räume
m3/h m2 m3/h m2 m3/h m2 m3/h m2 m3/h m2

Imbißstube 80 – 120 – –
Gaststätte, Cafeteria 60 105 120 120 45
Kantine, Kasino, Mensa 90 105 120 1210 45
Krankenhäuser:
Hauptküche 90 105 120 150 45
Stations-, und Verteilküche 60 – – – –
Alten-, Ferienheim 60 105 120 120 45
Aufbereitungsküche 80 105 120 120 60
Fern-, Froster-Küche,
Bord-, Zentraldienst-Küche 90 120 120 – 60

c) Richtwerte für Feuchte und Temperatur bei Klimaanlagen

Temperatur Temperatur Relative Feuchte


Winter Sommer Winter Sommer
°C °C % %

Verkaufsräume normal besetzt 20–22 22–26 – bis 65


Dienstleistungsräume 20–22 22–26 – bis 65
Verkaufsräume voll besetzt 22–24 24–26 – bis 65
Lebensmittelverkauf 18–22 18–22 – bis 65
Verarbeitungsräume für Fleisch 12–16 12–16 – –

Verwaltungs- und Personalräume im Winter 22 °C

d) Richtwerte für Durchtrittsgeschwindigkeiten

Teil Ungefähre Luftgeschwindigkeit in m/s bei


Komfortanlagen Industrieanlagen

Außenluftjalousien 2…3 4…6


Hauptkanäle 4…8 8…12
Abzweigkanäle 3…5 5…8
Abluft- oder Umluftgitter 2…3 3…4

d) Richtwerte für Mindest-Außenluftstrom je Person (DIN 1946-2: 1994-01

Raumart m3/h Person

Einzelbüro 40
Großraumbüro 60
Versammlungsraum 20
Klassenraum 30
Lesesaal 20
Verkaufsraum 20
Gaststätten 30
Sporthallen 20

Bei Räumen mit zusätzlichen, belästigenden Geruchsquellen (z.B. Tabakrauch) soll


der Mindest-Außenluftstrom je Person um 20 m3/h erhöht werden.

65
8.2.3 Investitionskosten für Lüftungs- und Klimaanlagen
Bei der großen Zahl von Ausführungsarten von RLT-Anlagen ist es außerordentlich schwer, annähernd zutreffende Angaben über
die Beschaffungskosten einer Anlage zu machen. Bild 1 gibt daher nur in ganz grobem Maßstab die ungefähr zu erwartenden Ko-
sten wieder. Die angegebenen Zahlen beziehen sich auf fertig montierte Anlagen einschließlich Lüftungskanälen mittlerer Aus-
dehnung, jedch ohne den auf die Heizung und Kaltwasserverrohrung des Gebäudes anfallenden Kostenanteil, der bei Klimaan-
lagen etwa 20–30% beträgt und ohne die baulichen Nebenarbeiten wie elektrische Anschlüsse, Mauer- und Verputzarbeiten usw.

Bild 1

66
Die nachfolgenden Empfehlungen gelten nur für
(Fab. Trox) Abluftauslässe und für Luftdurchlässe, die in
8.4.0 Vorauswahl von Luftdurchlässen

untergeordnete Raumbereiche eingesetzt werden.


Untenstehende Tabellen erlauben eine grobe Vor-
auswahl der Luftdurchlaß-Größen.
Hierbei wurde für die Ermittlung des max. Volumen- Zuluftdurchlässe sollten ausschließlich nach den
· Herstellerunterlagen ausgewählt werden, da bei deren
stromes Vmax davon ausgegangen, daß der Schall-
leistungspegel LWA max max. 40 db(A) betragen soll. Dimensionierung die Behaglichkeitskriterien der DIN
Sollten höhere Schallpegelzugelassen sein, kann der 13779 (Raumluftgeschwindigkeit, Raumlufttemperatur-
maximale Volumenstrom angehoben werden. konstanz) beachtet werden müssen.

8.4.1 Lüftungsgitter

Gittertypen: AT, VAT, TR, TRS für Abluft mit


Anbausatz – AG 35 % geöffnet

Bestimmungdes
Bestimmung desVolumenstroms
Volumenstroms
·
LxH Vmax LWA max Aeff
in mm l/sec m3/h db(A) m2 · ·
V =Vv=
effv·eff
Aeff
· A·eff
1000 [l/s][l/s]
· 1000

225 x 75* 25 90 40 0,006 · ·


325* 38 137 40 0,009 V =Vv=effv·effAeff
· A·eff3600 [m3[m
· 3600 /h]3/h]
425* 46 166 40 0,011
525* 56 202 40 0,014
625* 64 230 40 0,016 ·
V in l/s : Volumenstrom
825* 88 317 40 0,022 V in m /h
3 : Volumemstrom
1025* 98 353 40 0,028 veff in m/s : effektive
1225* 132 475 40 0,033 Luftdurchschnittsgeschwindigkeit
225 x 125 46 166 40 0,011 Aeff in m2 : effektive Luftdurchtrittsfläche
325 64 230 40 0,016
LWA in dB(A) : A-bewerteter Schallleistungspegel
425 88 317 40 0,022 bezogen auf Aeff = 0,1 m2
525 98 353 40 0,028
(Korrekturen siehe Tabelle)
625 132 475 40 0,033
: Korrekturfaktor je Gittergröße
825 154 554 40 0,044
∆LWA

1025 193 695 40 0,055


1225 211 760 40 0,066
325 x 225 132 475 40 0,033 Korrekturwerte für Aeff
425 154 554 40 0,044
525 193 695 40 0,055 Aeff in m2 0,005 0,01 0,02 0,05 0,1 0,2 0,4
625 211 760 40 0,066
825 270 972 40 0,090 ∆LWA -13 -10 -7 -3 – +3 +6
1025 330 1190 40 0,110
1225 402 1447 40 0,134 Diagrammwerte bezogen auf Aeff = 0,1 m2
425 x 325 211 760 40 0,066 (Lamellenstellung gerade)
525 249 896 40 0,083
625 300 1080 40 0,100
825 402 1447 40 0,134
1025 476 1714 40 0,170
1225 560 2016 40 0,200
625 x 425 402 1447 40 0,134
825** 504 1814 40 0,180
1025** 594 2138 40 0,220
1225** 675 2430 40 0,270
1025 x 525** 700 2530 40 0,280
1225** 816 2938 40 0,340
* Diese Größen nur bei den Typen: VAT und TRS
** Diese Größen nicht bei dem Typ TRS

75
8.4.2 Deckenluftdurchlaß ADLR-A (rund)
Vorauswahl für ADLR-A
·
Größe Vmax Lwa max Aeff R2 C
l/s m3/h dB(A) m2 mm mm
1 80 290 50 0,0085 192 140
2 120 430 48 0,0157 248 196
3 180 650 49 0,0257 304 252
4 230 830 46 0,0381 360 308
5 300 1080 46 0,0536 416 364
6 360 1295 46 0,0730 472 420
7 440 1585 48 0,0955 528 476
8 500 1800 48 0,1150 584 532

Bestimmung des Volumenstroms

·
V = veff · Aeff · 1000 [l/s]

·
V = veff · Aeff · 3600 [m3/h]

8.4.3 Deckenluftdurchlaß Typ DLQ/ADLQ-AK (quadratisch) (für Abluft)


Vorauswahl für ADLR-A
·
Größe Vmax Lwa max Aeff Q1 Q2
l/s m3/h dB(A) m2 mm mm
250 64 230 42 0,0095 248 198
300 110 380 45 0,0175 298 248
400 170 600 39 0,0370 398 348
500 260 920 40 0,0675 498 448
600 375 1350 40 0,1100 598 548
625 375 1350 40 0,1230 623 573

76
8.5.0 Brandschutz
Allgemein

Der vorbeugende Brandschutz ist eine Vorsorge- d) Kennzeichnung geprüfter Bauteile


maßnahme zur Verhinderung der Ausbreitung eines Feuerwiderstands- Feuerwiederstands-
möglichen Brandherdes. klasse dauer in Minuten
Die dafür verwendeten Bauteile brauchen nach dem F 30 ≥ 30
Brand nicht mehr zu funktionieren. Sie sollten aber dem F 60 ≥ 60
Feuer eine bestimmte Zeit Widerstand leisten, damit F 90 ≥ 90
wirksame Löscharbeiten und die Rettung von Menschen F 120 ≥ 120
und Tieren möglich sind. F 180 ≥ 180
Wo Lüftungseinrichtungen (Leitungen) Brandabschnitte
durchbrechen, sind sie so auszulegen, daß Feuer und Beispiel:
rauch nicht in andere Brandabschnitte gelangen kann. Feuerwiderstandsklasse F 90 und in den wesentli-
chen Teilen aus nichtbrennbarem Baustoffen. Das
raumabschließende Bauteil muß während 90 Minuten
den Durchgang des Feuers verhindern. Tragende
und nichttragende Wände dürfen während der 90 Mi-
nuten nicht zusammenbrechen. Die dem Feuer ab-
a) Einteilung der Baustoffe
gekehrte Wandseite darf nach 90 Minuten im Mittel
Baustoffe werden nach ihrem Brandverhalten einge-
nicht mehr als 140 °K Oberflächentemperaturerhö-
teilt in die Klasse A (nicht brennbar) und Klasse B
hung über die Anfangstemperatur aufweisen. An kei-
(Brennbar).
ner Stelle darf die Temperaturerhöhung mehr als 180
Kennzeichnung geprüfter Baustoffe °K betragen. Gleiches gilt für die übrigen Feuerwi-
derstandsklassen F 30, F 60, F 120 und F 180.
Baustoffklasse Bauaufsichtliche
Benennung Brandwände und nichttragende Außenwände wer-
den im Teil 3 der DIN behandelt.
A1 und A2 nichtbrennbare Baustoffe
• Brandwände müssen aus Baustoffen der
(B) brennbare Baustoffe B1 Klasse A bestehen.
schwerentflammbar B2 normalentflammbar • Brandwände müssen mindestens Feuerwider-
B3 leichtentflammbar standsklasse F 90 entsprechen.
• Brandwände müssen zusätzlich Stoßbeanspru-
chungen standhalten.
Beispiel: • Brandwände müssen die gleichen Temperatur-
DIN 4102-B3 (leichtentflammbar) (Wärmedurchgangs-) eigenschaften aufweisen
Bemerkung: Die DIN 4102 wird in 2010 durch wie im obigen Beispiel gezeigt.
DIN EN 13501-1-2 und DIN EN 1634-1 abgelöst.
e) Brandschutzklappen
Brandschutzklappen sind zum automatischen Ab-
b) DIN 4102 - Brandverhalten von Baustoffen und
sperren von Brandabschnitten in RLT-Anlagen be-
Bauteilen
stimmt. Sie entsprechen der Feuerwiderstandsklasse
Als technische Baubestimmung konkretisiert DIN
K90 und sind geeignet für den Einbau in Wände und
4102 die einzelnen brandschutztechnischen Begriffe,
Decken aus Beton bzw. Mauerwerk, in Leichtbau-
die in den baurechtlichen Vorschriften ohne einge-
wände sowie außerhalb von Wänden und Decken.
hende Definition Verwendung finden. Sie enthält die
Dabei ist die Einbaulage unabhängig von der Luft-
Bedingungen für die Einteilung von Baustoffen nach
stromrichtung.
ihrem Brandverhalten und deren Einstufung in Feu-
Brennbare Baustoffe dürfen unter der Voraussetzung,
erwiderstandsklassen.
daß die Funktion nicht beeinträchtigt wird, die Au-
ßenflächen der Brandschutzklappen berühren.

Die Auslöseeinrichtungen mit den Schmelzloten sind


c) Einteilung der Bauteile von außen abnehmbar und leicht überprüfbar. Alle
Bauteile, das heißt Bauelemente und Konstruktion, Klappen verfügen zusätzlich über zwei weitere In-
werden nach ihrem Brandverhalten klassifiziert. Für spektionsöffnungen. Die vom Gesetzgeber vorge-
tragende und raumabschließende Bauteile, also schriebene Güteüberwachung erfolgt durch die MPA,
Wände, Decken, Stützen, Treppen usw., gelten die Stuttgart.
Feuerwiderstandsklassen F. Diese Bauteile haben
eine Feuerwiderstandsdauer, das ist die Mindest-
Achtung!
dauer in Minuten, während ein Bauteil die gestellten
Brandschutzklappen sind prüfzeichenpflich-
Anforderungen erfüllt. Zusätzlich zu dieser Einstu-
tige Bauteile. Deshalb müssen bei der Ver-
fung kennt die DIN 4102 noch die Kennzeichnung
wendung die „Allgemeinen und besonderen
nach den verwendeten Baustoffen. Die Bauteile kön-
Bestimmungen“ für Prüfbescheide beachtet
nen die Baustoffe A, AB oder B enthalten.
werden.

77
8.5.1 Auswahl Brandschhutzklappen (Fab. Trox)
FK-K90 ohne Lippendichtung

78
FK-K90 mit Lippendichtung (Fab. Trox)

79
8.6.0 Luftfilter-Klassifizierung
a) Grob- und Feinstaubfilter
Nach der Norm DIN EN 779 werden zur Beurteilung der Leistungsfähigkeit eines Grob- und Feinstaubfilters
folgende Parameter ermittelt:
- Druckverlust
- Abscheidegrad
- Wirkungsgrad
- Staubspeicherfähigkeit

Tabelle 1: Klassifizierung von Grob- und Feinstaubfiltern nach DIN EN 779

Filter- Enddruck- Mittlerer Abscheidegrad (Am) des Mittlerer Wirkungsgrad (Em)


klasse differenz synthetischen Prüfstaubes bei Partikeln unter 0,4 µm
[PA] [%] [%]

G1 250 50 ≤ Am < 65 –
G2 250 65 ≤ Am < 80 –
G3 250 80 ≤ Am < 90 –
G4 250 90 ≤ Am –
F5 450 – 40 ≤ Em < 60
F6 450 – 60 ≤ Em < 80
F7 450 – 80 ≤ Em < 90
F8 450 – 90 ≤ Em < 95
F9 450 – 95 ≤ Em

b) Schwebstofffilter
Für die Prüfung von Schwebstoff-Filtern gilt die Normenreihe DIN EN 1822. Die Klassifizierung der Schwebstoffe
(HEPA = High Efficiency Particulate Air Filter) und Hochleitungsschwbstofffilter (ULPA = Ultra Low Penetration Air Filter)
ist in Tabelle 2 angegeben.

Tabelle2: Klassifizierung von Schwebstoff- und Hochleistungsschwebstofffiltern nach DIN EN 1822-1

Integralwert Lokalwert
Filterklasse Abscheidegrad Durchlassgrad Abscheidegrad Durchlassgrad
[%] [%] [%] [%]

H 10 85 15 – –
H 11 95 5 – –
H 12 99,5 0,5 – –
H 13 99,95 0,05 99,75 0,25
H 14 99,995 0,005 99,975 0,025
H 15 99,9995 0,0005 99,9975 0,0025
H 16 99,99995 0,00005 99,99975 0,00025
H 17 99,999995 0,000005 99,9999 0,0001

80
8.7.2 Richtwerte für Schalldruckpegel (LpA)
a) Innen

Richtwerte für Schalldruckpegel und mittlere Nachhallzeit in Räumen

A-Schalldruckpegel Standard-
Mittlere
[db(A)] wert nach Nachhall-
Anforderungen DIN EN zeit2)
137791) [s]
Raumart Beispiel hoch niedrig [db(A]

Arbeits- Einzelbüro3) 30 404) 35 0,5


räume Großraumbüros 35 45 40 0,5
Werkstatt 50 5) – 1,5
Labor 6) 6) – 2,0

Versammlungs- Konzertsaal, Opernhaus 25 20 – 1,5


räume Theater, Kino 30 35 33 1,0
Konferenzraum 30 40 35 1,0

Wohnräume Hotelzimmer3) 307) 407), 4) 357) 0,5

Sozialräume Ruheraum3), Pausenraum3) 30 404) – 1,0


Wasch- und WC-Raum 40 50 45 2,0

Unterrichts- Lesesaal 28 35 30 1,0


räume Klassenraum3) 30 404) 35 1,0

Räume mit Museum 28 35 30 1,5


Publikums- Gaststätten 35 50 45 1,0
verkehr Verkaufsraum 40 50 45 1,0

Sportstätten Turn- und Sporthalle 35 50 45 1,5


Schwimmbad 40 50 45 1,5

Sonstige Rundfunkstudio 158) 258) – 0,5


Räume Fernsehstudio 258) 308) – 0,5
Schutzraum 45 55 – 2,0
EDV-Raum 40 60 50 1,5
Reiner Raum 45 65 – 1,5
Küche 40 60 55 1,5

1) DIN EN 13779. 5) dieser Wert kann produktionsbedingt wesentlich höher


ausfallen.
2) nach VDI 2081: 2001-07.
s. DIN 1946-7: 1992-06.
schutzbedürftiger Raum nach DIN 4109: 1988-11.
6)
3)

Nachhallwerte um 5 dB niedriger.
nach DIN 4109: 1989-11. nur zulässig, wenn es sich
7)
4)

um Dauergeräusche ohne auffällige Einzeltöne han- 8) Anhaltswert, es müssen die Grenzkurven nach DIN 15996:
delt. 2006-02 eingehalten werden.

b) Außen c) Zulässiger Schalldruck am Arbeitsplatz nach ASR*)

Immissionsrichtwerte für den Beurteilungspegel an 1. Überwiegend geistige Tätigkeit 55 dB(A)


Immisionsorten außerhalb von Gebäude nach TA
Lärm*) 2. einfache und überweigend
mechanisierte Bürotätigkeit 70 dB(A)
Beurteilungspegel [db(A)]
tags nachts 3. bei allen sonstigen Tätigkeiten mit
(6.00–22.00 Uhr) (22.00–6.00 Uhr) maximal 5 dBA Überschreitung: 85 dB(A)
4. Pausen-, Sanitäts-, Bereitschafts-,
in Industriegebieten 70 70 Liege-Räume 55 dB(A)
in Gewerbegebieten 65 50
in Kern-, Dorf- und
Mischgebieten 60 45 *) Arbeitsstättenverordnung § 15, Schutz gegen Lärm
in allgemeinen Wohnge-
und VDI 2058-3; 02/99
bieten und Kleinsiedlungen 55 40
in reinen Wohngebieten 50 35
in Kurgebieten sowie für
Krankenhäuser und
Pflegeanstalten 45 35
*) Technische Anleitung zum Schutz gegen Lärm – T Lärm, VDI 2058-1

82
8.8.4 DIN-Normenverzeichnis

Mathematik
DIN 1302 Mathematische Zeichen
DIN 1315 Winkel, Begriffe, Einheiten

Physik

Allgemein:
DIN 1301 Teil 1 Einheiten, Kurzzeichen
DIN 1034 SI-Einheiten, Formelzeichen
DIN 1313 Physikalische Größen
Mechanik:
DIN 1305 Masse, Kraft, Gewichte; Begriffe
DIN 1306 Dichte; Begriffe
DIN 1314 Druck; Begriffe, Einheiten

Akustik:
DIN 1320 Akustik, Grundbegriffe
DIN 45630-1 Grundlagen der Schallmessung
DIN 45635 Geräuschmessung an Maschinen

Wärme:
DIN 1341 Wärmeübertragung
DIN 1343 Normzustand, Normvolumen
DIN 5491 Stoffübertragung
DIN 5499 Brennwert und Heizwert, Begriffe

Heizung:
DIN 4701 Energetische Bewertung Heiz- und Raumlufttechnische Anlagen
DIN 4702 Heizkessel

Luft- und Klimatechnik

DIN 1946 T1 10.88 RLT, Terminologie, Symbole (VDI-Lüftungsregeln)


E DIN 1946 T2 08.91 –, Gesundheitstechnische Anforderungen
DIN 1946 T4 12.08 RLT-Anlagen in Krankenhäusern
E DIN 1946 T6 10.98 RLT-Lüftung von Wohnungen
DIN 4710 01.03 Meteorologische Daten zur Berechnung des Energieverbrauchs
DIN 8957 T1 10.75 Raumklimageräte; Begriff
DIN 18017 T1 02.87 Lüftung von Bädern und Toilettenräumen ohne Außenfenster;
Einzelschachtanlagen ohne Ventilator
DIN 18017 T3 08.90 – mit Ventilatoren
DIN 18910 11.04 Klima in geschlossenen Ställen. Bemessung der Lüftung
DIN EN 779 2002 Prüfung von Luftfiltern

88
8.8.5 VDI-Richtlinien

VDI 2044 Abnahme- und Leistungsversuche an Ventilatoren

VDI 2050 Heizzentralen, Technische Grundsätze für Planung und Ausführung

VDI 2051 Raumlufttechnik in Laboratorien

VDI 2052 Lüftung von Küchen

VDI 2053 Lüftung von Garagen und Tunnel

VDI 2055 Wärme- und Kälteschutz für betriebs- und haustechnische Anlagen, Berechnung, Gewährleistung,
Meßverfahren und Lieferbedingungen

VDI 2058 Beurteilung von Arbeitslärm in der Nachbarschaft

VDI 2062 Schwingungsisolierung

VDI 2067 Wirtschaftlichkeit gebäudetechnischer Anlagen, Kostenrechnung

VDI 2068 Meß-, Überwachungs- und Regelgeräte von heizungstechnischen Anlagen

VDI 2071 Wärmerückgewinnung

VDI 2078 Kühllastregeln

VDI 2079 Abnahmeprüfung von RLT-Anlagen

VDI 2080 Meßverfahren und Meßgeräte für RLT-Anlagen

VDI 2081 Geräuschmessung und Lärmminderung in RLT-Anlagen

VDI 2082 Raumlufttechnische Anlagen für Verkaufsstätten


VDI 2087 Luftleitungssysteme

VDI 2088 Lüftungsanlagen für Wohnungen

VDI 2089 Hallenbäder, Schwimmbäder; Heizung, Raumlufttechnik, Wasseraufbereitung

VDI 2450 Luftreinhaltung; Messung, Begriffe, Definitionen

VDI 2567 Schallschutz durch Schalldämpfer

VDI 2711 Schallschutz durch Kapselung

VDI 2714 Schallausbreitung im Freien

VDI 2719 Schalldämmung von Fenstern und deren Zusatzeinrichtungen

VDI 3525 Regelung von RLT-Anlagen, Blatt 1: Grundlagen

VDI 3727 Blatt 2: Körperschalldämpfung, Grundlagen

VDI 3733 Geräusche bei Rohrleitungen

VDI 3801 Betreiben von RLT-Anlagen

VDI 3802 RLT-Anlagen für Fertigungswerkstätten

VDI 3803 Technische Gesamtanforderung bei RLT-Anlagen

VDI 3808 Energiewirtschaftliche Beurteilungskriterien für Heizungsanlagen

VDI 3810 Betrieb von heiztechnischen Anlagen

VDI 3811 Energiekosten bei Heizung und Brauchwasserbereitung

VDI 3812 Abnahme und Prüfung von Heizungsanlagen

VDI 3814 Zentrale Leittechnik für Gebäude, Begriffe

VDI 3815 Bemessung der Leitung von Wärmeerzeugern

VDI 3922 Energieberatung für Industrie und Gewerbe

89
8.9.0 Literaturverzeichnis

8.9.1 Fachbücher
Brockmeyer, H. : Akustik für Lüftungs- und Klimaingenieure

Fa. Buderus-Heiztechnik : Handbuch für Heizungs- und Klimatechnik

Buss, H. : Aktuelles Tabellenhandbuch – Feuchte, Wärme, Schall (WEKA-Verlag)

Kessler + Luch GmbH : Lüftungstechnisches Handbuch

Recknagel, Sprenger, Schramek : Taschenbuch für Heizung- und Klimatechnik

Temke, G. : Heizung, Luft & Klima Technik (Genter-Verlag)

8.9.2 Firmenunterlagen
Gebhardt GmbH & Co.

Helios GmbH

Deutsche Hoval

Huber + Ranner GmbH

Meltem GmbH

Punker GmbH

Gebr. Trox GmbH

8.9.3 Fachaufsätze
Bommes, L. : Spezifische Schallkenngrößen von Radialventilatoren (HLH Bd. 27/1976)

CCI - Zeitung – Bericht : Energieeinsparung durch kontrolliertes Lüften

Detzer, R. : Der Weg zum Drallauslaß (K + L Sinderdruck)

Gersch, D. : Interne Berichte Kessler + Luch GmbH

Gräff, B. : Strömungstechnische und wärmetechnische Grundlagen

8.9.4 Normen und Fachverbände


DIN Deutsche Industrienorm
VDI Verein deutscher Ingenieure

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