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Original Betriebsanleitung für Druck Zug Zylinder

Betriebsanleitung für Druck – Zug – Zylinder Allgemeine Betriebsanleitung für Druck – Zug –

Allgemeine Betriebsanleitung für Druck Zug Zylinder Ausführung DZ… /DZL… /DZE…/DZLE

Zug – Zylinder Ausführung DZ … /DZL… /DZE… /DZLE 1. Inhaltsübersicht 1. Inhaltsübersicht 1 2. Erklärung
Zug – Zylinder Ausführung DZ … /DZL… /DZE… /DZLE 1. Inhaltsübersicht 1. Inhaltsübersicht 1 2. Erklärung
1. Inhaltsübersicht 1. Inhaltsübersicht 1 2. Erklärung von Symbolen und Signalwörtern 2 3. Technische
1. Inhaltsübersicht
1. Inhaltsübersicht
1
2. Erklärung von Symbolen und Signalwörtern
2
3. Technische Beschreibung
3
4. Betriebsdruck
3
5. Einsatztemperatur
3
6. Korrosionsschutz
3
7. Transport
4
8. Lagerung und Konservierung
5
9. Bestimmungsgemäße Verwendung
6

10. Montage und Inbetriebnahme

7

11. Wartung und Pflege

8

12. Betriebsstörungen

8

13. Sicherheitshinweise

9

14. Montage bzw. Demontage

9

15. Sicherheitsvorschriften

9

16. Einstellung der Endlagendämpfung (falls vorhanden)

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17. Weitere ergänzende Normen, Vorschriften und Anleitungen

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18. Für Ihre Notizen

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Betriebsanleitung für Druck – Zug – Zylinder 2. Erklärung von Symbolen und Signalwörtern Symbol /

2. Erklärung von Symbolen und Signalwörtern

Symbol / Signalwort Bedeutung Macht Sie auf die Handhabung und Auswirkung von Sicherheitsinformationen
Symbol / Signalwort
Bedeutung
Macht
Sie
auf
die
Handhabung
und
Auswirkung
von
Sicherheitsinformationen aufmerksam.
ACHTUNG
GEFAHR
Macht Sie auf eine gefährliche Situation aufmerksam, die eine
schwere Verletzung oder den Tod nach sich ziehen wird,
wenn sie nicht vermieden wird.
WARNUNG
Macht Sie auf eine gefährliche Situation aufmerksam, die eine
schwere Verletzung oder den Tod nach sich ziehen kann,
wenn sie nicht vermieden wird.
VORSICHT
Macht Sie auf eine gefährliche Situation aufmerksam, die eine
leichte bis mittelschwere Verletzung nach sich ziehen kann,
oder zu Sachschäden führt, wenn sie nicht vermieden wird.
Macht Sie auf wichtige Informationen aufmerksam.
HINWEIS :
Warnung vor gefährlicher elektrischer Spannung
Warnung vor aufpeitschenden Teilen
Warnung vor schwebender Last
Macht Sie auf das Tragen eines Gehörschutzes aufmerksam
Macht Sie auf das vorschriftmäßige Recycling aufmerksam.

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Betriebsanleitung für Druck – Zug – Zylinder 3. Technische Beschreibung Neumeister Druck-Zug-Zylinder

3. Technische Beschreibung

Neumeister Druck-Zug-Zylinder können für hohe Belastungen in Mobil- und Industrieanlagen eingesetzt werden. Es handelt sich hierbei um eine kombinierte Schraub-Schweiß, Schraub- Steck, Schweiß-Steck oder Schraubkonstruktion. Die Befestigung der Zylinder erfolgt gemäß der gewählten Ausführung. Die Lage der Fluidanschlüsse, Entlüftungen, Schmiernippel, Mess- und anderen Anschlüssen entnehmen Sie dem im Artikel angegebenen Datenblatt. Die Kolbendichtung, Stangendichtung, der Abstreifer und die Führungselemente werden auf den jeweiligen Einsatzfall des Zylinders abgestimmt und entsprechend ausgewählt. Einzelheiten hierzu können aus der Zeichnung bzw. aus der Ersatzteilliste des Zylinders entnommen werden.

4. Betriebsdruck Der zulässige Betriebsdruck ist auf dem Datenblatt des Zylinders ersichtlich. 5. Einsatztemperatur
4. Betriebsdruck
Der zulässige Betriebsdruck ist auf dem Datenblatt des Zylinders ersichtlich.
5. Einsatztemperatur
Die Auslegungstemperatur der Zylinder beträgt in der Standardausführung -30° bis +80°C.
Ausnahmen hiervon sind ebenfalls auf dem Datenblatt des Zylinders ersichtlich.
6. Korrosionsschutz

Die Kolbenstange des Zylinders ist in der Standardausführung mit einer Hartchromschicht als Verschleiß- und Korrosionsschutz versehen. Angaben hierzu entnehmen Sie dem Artikeltext und dem Datenblatt des Zylinders. Abweichungen vom Standard entnehmen Sie der Artikelbeschreibung und ebenfalls dem Datenblatt des Zylinders. Weitere Informationen zum Korrosionsschutz entnehmen Sie bitte aus unserem Katalog. Technische Information Neumeister Hydraulik Katalog - Chromschicht A-14305.

Neumeister Hydraulikzylinder sind standardmäßig grundiert, werden aber auch nach Kundenwunsch mit einem Korrosionsschutz nach Wahl versehen. Angaben hierzu finden Sie ebenfalls im Artikeltext und auf dem Datenblatt des Zylinders.

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Betriebsanleitung für Druck – Zug – Zylinder 7. Transport Das Gewicht des Zylinders ist dem im

7. Transport

Das Gewicht des Zylinders ist dem im Artikeltext angegebenen Datenblatt zu entnehmen. Der Zylinder ist mit geeigneter Verpackung zu transportieren. Die Kolbenstange muss eingefahren sein und gegen selbständiges Ausfahren gesichert werden.

sein und gegen selbständiges Ausfahren gesichert werden. Warnung! Der Zylinder darf nur mit geeigneten Hebemittel an

Warnung! Der Zylinder darf nur mit geeigneten Hebemittel an den dafür vorgesehen Anschlagösen oder Transportvorrichtungen bewegt werden. Die Hebezeuge und Anschlagmittel sind so zu befestigen, dass keine Anbauteile und Rohrleitungen beschädigt werden können. Beachten Sie die maximale Tragfähigkeit der Anschlagmittel. Verwenden Sie nur Hebezeuge und Anschlagmittel, die technisch im einwandfreien Zustand sind. Beachten Sie das Gesamtgewicht des Zylinders und wählen Sie danach die Hebemittel entsprechend ihrer Tragfähigkeit aus. Sichern Sie den Zylinder gegen auftretende Beschleunigungskräfte mit Spanngurten oder ähnlichem ab, so dass er während des Transports nicht abrutschen oder umstürzen kann.

o

o Warnung! Rohre, Anbauteile oder sonstige am Zylinder befindlichen Baugruppen dürfen nicht als Anschlagpunkte
o
Warnung!
Rohre,
Anbauteile
oder
sonstige
am
Zylinder
befindlichen
Baugruppen dürfen nicht als Anschlagpunkte für den Transport benutzt werden!
o
Vorsicht! Schneiden Sie keinesfalls vorhandene Kunststofffolien mit einem
scharfen Messer oder ähnlichem auf – Sie könnten Hydraulikschläuche, den
Korrosionsschutz oder Kabel elektronischer Anbauelemente beschädigen!
o
Die
Lieferung
ist
unverzüglich
auf
Transportschäden
und
Vollständigkeit
zu
überprüfen.
o
Vorhandenes
Verpackungsmaterial
ist
nach
den
am
Aufstellort
gültigen
Vorschriften zu entsorgen.

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Betriebsanleitung für Druck – Zug – Zylinder 8. Lagerung und Konservierung Hydraulikzylinder sollten an

8. Lagerung und Konservierung

Druck – Zug – Zylinder 8. Lagerung und Konservierung Hydraulikzylinder sollten an einem trockenen Platz mit

Hydraulikzylinder sollten an einem trockenen Platz mit möglichst konstanter Umgebungs-temperatur von +15° C bis +25° C gelagert werden.

In jedem Fall müssen die Lagerplätze frei von Dämpfen und korrosiven Stoffen sein. Bei der Lagerung müssen die Kolbenstangen der Zylinder ganz eingefahren und die Hydraulik- anschlüsse mit Schutzkappen dicht verschlossen werden. Kann die Kolbenstange aus technischen Gründen nicht eingefahren werden, so ist die Kolbenstange mit säurefreiem Öl/Fett zu konservieren.

Werden Zylinder länger als 6 Monate in geschlossenen Räumen oder 3 Monate im Freien gelagert so sind diese unbedingt vollständig mit Öl zu befüllen, damit Kondenswasserbildung und somit Korrosion im Zylinder vermieden wird. Die Zylinder sind dann alle 3 Monate um 90° zu drehen. Achtung, beim Lagern von gefüllten Zylindern sollte eine Lagertemperatur von 10° C bis +40° C eingehalten werden, wobei die Temperatur beim Befüllen der Zylinder +15°C nicht unterschreiten sollte (aufgrund von Druckerhöhung durch Temperaturdifferenz darf der max. Betriebsdruck nicht überschritten werden pro 1° C Temperaturerhöhung erhöht sich der Druck in einem geschlossenen System um ca. 10 bar.) Aus diesem Grund ist bei Lagerung im Freien direkte Sonneneinstrahlung zwingend zu vermeiden.

Bei Lagerung im Freien, sowie bei längerer Lagerung in geschlossenen Räumen sind blanke unlackierte Teile
Bei Lagerung im Freien, sowie bei längerer Lagerung in geschlossenen Räumen sind blanke
unlackierte Teile wie z. B. Lagerbuchsen, Lagerzapfen und Gewinde mit einem Korrosions-
schutz zu versehen.
Ebenso sind die Zylinder vor Witterung (z. B. Nässe, Frost, UV-Strahlung, …) zu schützen.
Zylinder ohne Decklackbeschichtung sind für eine Außenlagerung ungeeignet.

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Betriebsanleitung für Druck – Zug – Zylinder 9. Bestimmungsgemäße Verwendung Der Zylinder darf nur mit

9. Bestimmungsgemäße Verwendung

Der Zylinder darf nur mit den in den Unterlagen vorgegebenen Angaben in Betrieb genommen werden.

o Die Produktspezifischen Angaben zum Zylinder wie:

o

zulässige Betriebstemperatur

o

zulässiger max. Betriebsdruck

o

andere Vorgaben (EX-Bereich, spezielle Fluide, …)

sind zwingend einzuhalten und diese Angaben entnehmen Sie bitte den dafür erstellten technischen Unterlagen.

Sie bitte den dafür erstellten technischen Unterlagen. Gefahr! Unzulässige Verwendung: o Das Betreiben des

Gefahr! Unzulässige Verwendung:

o Das Betreiben des Zylinders mit anderen Hydraulikflüssigkeiten als vorgesehen. o Das Betreiben des Zylinders
o
Das Betreiben des Zylinders mit anderen Hydraulikflüssigkeiten als vorgesehen.
o
Das Betreiben des Zylinders mit höherem Betriebsdruck als vorgesehen.
o
Das Betreiben des Zylinders abweichend von den ursprünglich vorgesehenen
Betriebsbedingungen (Umgebungstemperatur, Umwelteinflüsse, usw.)

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Betriebsanleitung für Druck – Zug – Zylinder 10. Montage und Inbetriebnahme Die Montage und

10. Montage und Inbetriebnahme

Die Montage und Inbetriebnahme ist nur von autorisiertem Fachpersonal auszuführen. Vor dem Einbau der Zylinder sind die Konservierungsmittel auf den Funktionsflächen zu entfernen. Die Schutzkappen der Hydraulikanschlüsse sind erst unmittelbar vor dem Anschließen der Hydraulikleitungen zu entfernen. Beim Anschließen der Druckleitungen ist darauf zu achten, dass ein unkontrolliertes Ausfahren der Kolbenstange verhindert wird. Die Aufhängung der Hydraulikzylinder darf nur an den dafür vorgesehenen Befestigungs- stellen erfolgen. Fluchtungsfehler beim Einbau der Zylinder sind zu vermeiden. Bei Schweißarbeiten in der Zylinderumgebung muss dieser sorgfältig abgedeckt und vor Schweißperlen und funken geschützt werden (Achtung! Beim Schweißen muss das Massekabel in unmittelbarer Nähe der Schweißteile angebracht werden, da sonst die Gefahr einer Kontaktschweißung im Zylinder besteht.)

Die Hydraulikzylinder sind für den Betrieb mit Hydrauliköl auf der Basis von Mineralöl (HL, HLP oder HLPD) DIN 51524 T.1-T3 ausgelegt. Abweichungen hiervon entnehmen Sie dem Artikeltext des Hydraulikzylinders. Die Auswahl der entsprechenden Viskositätsklasse ist nach den Angaben der Ölhersteller zu treffen. Bei Verwendung von Sonderflüssigkeiten ist Rücksprache mit Neumeister Hydraulik erforderlich.

Je nach Einbaulage der Zylinder ist auf die Möglichkeit einer sorgfältigen Entlüftung zu achten. Vor
Je nach Einbaulage der Zylinder ist auf die Möglichkeit einer sorgfältigen Entlüftung zu
achten. Vor der Inbetriebnahme müssen die Zylinder befüllt und entlüftet werden.
Bei Einsatz von z.B. Lasthalte- oder Rückschlagventilen sind die Aufsteuer- oder
Übersetzungsverhältnisse und die entsprechenden Betriebsanleitungen der jeweiligen
Hersteller zu beachten!
Sind am Zylinder elektrische Bauteile verbaut (Wegmesssystem, Näherungsschalter,
Druckschalter, usw.), sind ebenfalls die Betriebsanleitungen der jeweiligen Hersteller zu
beachten!

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Betriebsanleitung für Druck – Zug – Zylinder 11. Wartung und Pflege Schraubverbindungen sind in

11. Wartung und Pflege

Schraubverbindungen sind in regelmäßigen Abständen auf festen Anzug zu prüfen. Abdichtungen sind auf äußerlich sichtbare Leckagen zu überprüfen. Evtl. angebrachte Sicherheitsventile sind regelmäßig auf Undichtigkeiten und ordnungsgemäße Funktion zu überprüfen. Über die angebrachten Schmierstellen sind die Lagerstellen wöchentlich mit Fett zu schmieren. Bei Mehrschichtbetrieb sind die Intervalle entsprechend zu erhöhen.

sind die Intervalle entsprechend zu erhöhen. Beachten Sie bitte, dass C2-Lager (Lager mit geringerer

Beachten Sie bitte, dass C2-Lager (Lager mit geringerer radialer Lagerluft) nur in einer Kippwinkelstellung α = 0° nachgeschmiert werden können!

Eine regelmäßige Reinigung und Schmierung der blanken Teile trägt wesentlich zur Lebensdauererhöhung bei. Zur Reinigung sollten auf keinen Fall aggressive Mittel verwendet werden. Bei längeren Stillstandszeiten der Anlage müssen evtl. ausgefahrene Kolbenstange mit einem geeigneten Konservierungsmittel behandelt werden.

12. Betriebsstörungen Undichtheiten an dynamisch beanspruchten Dichtelementen wie Kolben – und Stangendichtung
12. Betriebsstörungen
Undichtheiten an dynamisch beanspruchten Dichtelementen wie Kolben – und
Stangendichtung können durch normalen Verschleiß der Dichtelemente auftreten. Sie treten
im Allgemeinen erst nach längeren Betriebszeiten auf. Die Lebensdauer der Dichtungen wird
durch Faktoren wie Betriebsdruck, Temperatur, Hydraulikmedium sowie Hublänge über die
Betriebsdauer stark beeinflusst.
Zusätzlich kann die Lebensdauer der Dichtungen durch folgende Einflüsse stark negativ
beeinflusst werden:
o
Beschädigungen der Kolbenstange
o
eingeschlossene Luft im System
o
physikalische Einflüsse wie Kavitation, Dieseleffekt usw.

o

Unverträglichkeit mit dem Hydraulikmedium

o

thermische Überlastung

o

Verschmutzung des Hydrauliksystems

o

Alterungserscheinungen z. B. durch lange Stillstandszeiten

Bei Austritt größerer Leckölmengen, bei einem Nachlassen der Hubkraft oder bei einem Absinken der Last bei gesperrtem Ölrücklauf ist die Fehlerursache zu ermitteln und sofort zu beheben.

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Betriebsanleitung für Druck – Zug – Zylinder 13. Sicherheitshinweise Vorsicht! Vor Beginn der Arbeiten an

13. Sicherheitshinweise

für Druck – Zug – Zylinder 13. Sicherheitshinweise Vorsicht! Vor Beginn der Arbeiten an einem Hydraulikzylinder

Vorsicht!

Vor Beginn der Arbeiten an einem Hydraulikzylinder ist sicherzustellen, dass Hydraulikzylinder und Versorgungsleitungen drucklos sind. Vor dem Entfernen der Hydraulikleitungen ist die Kolbenstange in eine sichere Position zu bringen und gegen selbständiges Aus- oder Einfahren zu sichern. Das Entlüften der Zylinder hat nur bei niedrigem Druck und lastfreien Zylindern zu erfolgen, dies um eine mögliche Gefahr durch die unter Druck stehenden Entlüftungsschrauben zu vermeiden.

14. Montage bzw. Demontage

Arbeiten an einem Hydrauliksystem dürfen nur von autorisiertem Fachpersonal durchgeführt werden, dabei sind die
Arbeiten an einem Hydrauliksystem dürfen nur von autorisiertem Fachpersonal durchgeführt
werden, dabei sind die geltenden Sicherheitsvorschriften zu beachten. Es sind unbedingt die
Sicherheitshinweise des jeweiligen Maschinen- bzw. Gerätehersteller, in dem der
Hydraulikzylinder verbaut ist, einzuhalten. Die Hydraulikzylinder sind vorzugsweise in
waagrechter Position zu montieren. Sollte dies nicht möglich sein, ist die Kolbenstange des
Zylinder gegen unbeabsichtigtes Ausfahren zu sichern. Es sind nur geeignete und
einwandfreie Hebemittel zu verwenden. Der Monteur hat sich von der ordnungsgemäßen
Anbringung der Hebemittel zu überzeugen.
Bei der Montage bzw. Demontage ist ein Ölaustritt aus dem Hydrauliksystem zu vermeiden.
Zylinderanschlüsse und Hydraulikleitungen sind zu verschließen.
Bei allen Montagearbeiten gilt es auf Sauberkeit zu achten um eine Verschmutzung des
Systems zu verhindern.
Es sind nur Originalersatzteile zu verwenden. Angaben hierzu können den Ersatzteillisten
entnommen werden.
15. Sicherheitsvorschriften

Grundsätzlich ist die Druckschrift BGI/GUV-I 5100 Sicherheit bei der Hydraulik- Instandhaltungder BGHM Berufsgenossenschaft Holz und Metall einzuhalten!

Erhältlich unter http://www.bghm.de/

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Betriebsanleitung für Druck – Zug – Zylinder 16. Einstellung der Endlagendämpfung (falls vorhanden)

16. Einstellung der Endlagendämpfung (falls vorhanden)

Stangenseite:

Entlüftung Bodenseite: Entlüftung
Entlüftung
Bodenseite:
Entlüftung
Stangenseite: Entlüftung Bodenseite: Entlüftung Drosselschraube nicht weiter als bis zur roten Markierung

Drosselschraube nicht weiter als bis zur roten Markierung herausdrehen Gefahr!

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Betriebsanleitung für Druck – Zug – Zylinder Einstellen der Endlagendämpfung an Hydraulikzylindern –
Betriebsanleitung für Druck – Zug – Zylinder Einstellen der Endlagendämpfung an Hydraulikzylindern –

Einstellen der Endlagendämpfung an Hydraulikzylindern (Fortsetzung)

Die Endlagendämpfung wird mit einer Voreinstellung vom Hersteller geliefert. Für jeden Einsatzfall können jedoch spezielle Einstellungen erforderlich werden, die der Kunde leicht selbst vornehmen kann. Nach Lösen einer selbstdichtenden Kontermutter ist mittels Innensechskantschlüssel der Drosselquerschnitt einstellbar. Durch Hineindrehen (nach rechts im Uhrzeigersinn) der Drosselschraube Q4 erhöht sich der Durchflusswiderstand, die Dämpfung wird härter. Herausdrehen (nach links gegen den Uhrzeigersinn) der Drossel verringert den Durchflusswiderstand und macht die Dämpfung weicher. Die Drossel darf nicht mit Gewalt in die geschlossene Stellung gedreht werden, da sie nicht für eine leckölfreie Sperrstellung geeignet ist. Ebenso ist ein Herausdrehen über die sichtbar werdende rote Ringmarkierung absolut zu vermeiden, da sie das Ende des zulässigen Verstellweges darstellt, ab dieser sich keine Veränderung des Durchfluss- querschnittes mehr ergibt und die Gefahr des Herausreißens bei hohem Druck besteht. Die Einstellung sollte bei maximaler Last vorgenommen werden und ein sichtbar verzögertes Einfahren der Kolbenstange auf den letzten Millimetern vor Hubende zur Folge haben, bzw. ein metallisch-hartes Aufschlagen des Kolbens auf dem Zylinderboden oder an der Führungsbuchse verhindern. Nach Beendigung der Einstell-Arbeiten wird durch Anziehen der Kontermutter ein selbsttätiges Verstellen der Drossel verhindert.

ein selbsttätiges Verstellen der Drossel verhindert. 06/2015 Version 1.0 Seite 11 / 13 Neumeister Hydraulik GmbH,
ein selbsttätiges Verstellen der Drossel verhindert. 06/2015 Version 1.0 Seite 11 / 13 Neumeister Hydraulik GmbH,

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Betriebsanleitung für Druck – Zug – Zylinder 17. Weitere ergänzende Normen, Vorschriften und Anleitungen

17. Weitere ergänzende Normen, Vorschriften und Anleitungen

o

ISO 4413 „Fluidtechnik – Allgemeine Regeln und sicherheitstechnische Anforderungen an Hydraulikanlagen und deren Bauteile“

o

DIN 51524-1 bis 3 „Druckflüssigkeiten – Hydrauliköle“

 

o

Teil 1: Hydrauliköle HL; Mindestanforderungen

o

Teil 2: Hydrauliköle HLP; Mindestanforderungen

o

Teil 3: Hydrauliköle HVLP; Mindestanforderungen

o

Bei Sonderfluiden beachten Sie bitte die entsprechenden Datenblätter der Hersteller.

o

DIN 20066 „Hydraulikschlauchleitungen“

o DGUV - BGI/GUV-I 5100 „Sicherheit bei der Hydraulik-Instandhaltung“ o DGUV 015 „Prüfen und Auswechseln
o
DGUV - BGI/GUV-I 5100 „Sicherheit bei der Hydraulik-Instandhaltung“
o
DGUV 015 „Prüfen und Auswechseln von Hydraulik-Schlauchleitungen“
o
NH - BA 267 „Entlüftung von Hydraulikkomponenten“

Legende:

ISO

=

Internationale Organisation für Normung (International Organisation for Standardisation)

DIN

=

Deutsches Institut für Normung e.V.

DGUV

=

Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung

BGI

=

Berufsgenossenschaftliche Informationen

GUV

=

Gesetzliche Unfallversicherung

NH BA

=

Neumeister Hydraulik Betriebsanleitung

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Betriebsanleitung für Druck – Zug – Zylinder 18. Für Ihre Notizen 06/2015 Version 1.0 Seite 13

18. Für Ihre Notizen

für Druck – Zug – Zylinder 18. Für Ihre Notizen 06/2015 Version 1.0 Seite 13 /
für Druck – Zug – Zylinder 18. Für Ihre Notizen 06/2015 Version 1.0 Seite 13 /

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