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National Universität Kolumbiens

Landeskunde
2018 II
Leitung: Alfonso Mejía Casas

Kollektives Gedächtnis: Geschichtskultur und Museen

Vorgelegt von:
Diana Carolina Espitia Leiva
Email: dcespitial@unal.edu.co

5. Semester
07.03.2019
Inhaltsverzeichnis

Einleitung 3

1. Geschichtskultur und kollektives Gedächtnis 4


1.1 Die Wichtigkeit des Geschichtsbewusstseins 5
2. Museen 6
2.1 Die Beziehung zwischen Museen und Identität 7
2.2 Kultur und Geschichte in den Straßen 8
3. Museen und Geschichte in Zahlen 9
​3.1 Berlin 9
3.2 Bogota 10

Abschluss 11
Literaturverzeichnis 12
Plagiatserklärung 13

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Einleitung

Einerseits sind die Museen heutzutage ein Muss in verschiedenen Reiseführern. Im Jahr
2011 wurde der Louvre von fast neun Millionen Menschen besucht. Immer mehr Länder
steigen das Budget für Museen (Martínez, T & Santacana, J, 2013). Andererseits wird das
Angebot von Seminaren und Unterrichten über ,,Geschichtskultur und kollektives
Gedächtnis’’ in Universitäten aus aller Welt erweitert. Das bedeutet, dass die Menschheit die
Wichtigkeit der Geschichte verstanden hat.

​Kollektives Gedächtnis: Geschichtskultur und Museen h​ at zum Ziel vor allem die
Vergleichung zwischen den verschieden Prozessen mit dem Gedächtnis in der deutschen und
kolumbianischen Kultur. Dadurch benutzt man als Beispiel die Museen und Programmen aus
Berlin und Bogota. Im Rahmen dieser Hausarbeit soll beantwortet werden, ob das kollektive
Gedächtnis sowohl in Berlin, als auch in Bogota richtig, effektiv und sinnvoll behandelt wird.
Als Beispiel nimmt man den Friedensprozess in Kolumbien und das Thema Stasi in
Deutschland.

Ein anderer Hauptpunkt dieser Hausarbeit ist Identität. Dieser Begriff wird von nicht
wenigen Authoren als fundamentaler Teil der Geschichtsprozesse aus aller welt betrachtet.
Aufgrund der fehlenden Identität wird die Geschichte einiger Völker manchmal nicht vererbt.
Man kann eine Forschung über kollektives Gedächtnis nicht entwickeln, wenn man das
Konzept ​Identität ​vergisst. Wäre es auch unmöglich, wenn man keine Verbindung zwischen
Geschichte, Kultur und Identität herstellt.

Zu beginn beschäftigt man sich mit einigen wichtigen Begriffen wie kollektives Gedächtnis
und Geschichtsbewusstsein. Dann legt man dar, was man unter ,,Museum’’ versteht. Dort
wird auch begründet, warum die Geschichte eines Volkes und seine Identität fest Verbunden
sind. Am Ende zeigt man Statistiken von Museen aus Berlin und Bogota. Da kann man das
Budget für Kultur in Kolumbien und Deutschland vergleichen. Aus den Zahlen kann man die
tatsächliche Bedeutung folgern, die die Bürger zu Museen und Geschichte geben.

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Kollektives Gedächtnis: Geschichtskultur und Museen

1. Geschichtskultur und kollektives Gedächtnis


Als soziale Lebewesen hatten die Menschen immer in einer Gesellschaft gelebt. Dort hat
jedes Volk eine bestimmte und besondere Wissenschaft geschaffen. Durch diese
Wissenschaft waren die Völker in der Lage eine Identität zu bilden. Dadurch werden die
mündliche Überlieferung, die Denkmale, die Mythen, die Literatur und die Kunst von jedem
Volk für die Identitätskonstruktion benutzt. Diese Aspekte werden Normalerweise ,,kulturelle
oder kollektives Gedächtnis genannt.
,,Unter dem Begriff des kulturellen Gedächtnisses fassen wir den jeder Gesellschaft
und jeder Epoche eigentümlichen Bestand an Wiedergebrauch Texten, ​Bildern und
​Riten zusammen, in deren »Pflege« sie ihr Selbstbild stabilisiert und vermittelt, ein
kollektiv geteiltes Wissen vorzugsweise (aber nicht ausschließlich) über die
Vergangenheit, auf das eine Gruppe ihr Bewußtsein von Einheit und Eigenart stützt.’’
(Assman, 1988).
Durch das kollektives Gedächtnis kann man bestimmen, ob ein Mensch zu einer
Gesellschaft gehört oder nicht. Wenn man seine eigene Geschichte und Kultur kennt, kann
man seine Identität bestärken und bestätigen. So der Soziologe Assman 1998: ,,Die
spezifische Prägung, die der Mensch durch seine Zugehörigkeit zu einer bestimmten
Gesellschaft und deren Kultur erfährt, erhält sich durch die Generationen hindurch nicht als
eine Sache der phylogenetischen Evolution, sondern der Sozialisation und Überlieferung’’.
Die Gedanken, Gewohnheiten, Religion und so weiter werden von den Gesellschaften
bestimmt. Diese Aspekten sind charakteristisch vom jeden Volk.
Wie schon gesagt, ist das kollektives Gedächtnis ein wichtiger Teil der
Identitätskonstruktion. Trotzdem gibt es immer Personen, die es verleugnen. ,,Die neuere
Kulturgeschichte besteht aus Zensur, Verschweigung und Verschiebung vom Andenken (...)
unter dem Mythos einer einheitlichen Identität’’ (Subirats, 2016, eigene Übersetzung). Das ist
der Fall von den verschieden Indigene Völker aus Lateinamerika. Als Beispiel können ​die
Nukak ​dienen. Sie sind ein nomadisches Volk, die die mündliche Überlieferung benutzt.
(Survival, 2018) Trotzdem besteht die kolumbianische Regierung ihnen auf einem
schriftlichen Alphabet und einer festen Siedlung zu geben. Wegen des Vordersatz ,,Bildung
für Alle’’ glaubt man, dass ein schriftliches Alphabet ein Muss ist. Obwohl der Vorschlag

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nicht schlimm ​per se ist, verkennt es das kollektives und kulturelles Gedächtnis vom
Nukak-Volk.

1.1 Die Wichtigkeit des Geschichtsbewusstseins


Das Geschichtsbewusstseins besteht in dem Verständnis der Geschichte, wie eine
relativische Konstruktion der Realität. Das bedeutet, dass dieselbe Situation durch
verschiedene Standpunkte berücksichtigt werden kann. Es kommt auf die vielfältige
Gesellschaften an. Man kann nur die Geschichte abhängig von dem Kontext verstehen, in
dem man aufgewachsen ist. Deswegen könnte man sagen, dass diese Konstruktion der
Realität die Identität eines Volkes stark beeinflusst. Nach Assman (1988): ,,Das kulturelle
Gedächtnis bewahrt den Wissensvorrat einer Gruppe, die aus ihm ein Bewußtsein ihrer
Einheit und Eigenart bezieht’’. Durch die Geschichte und die Museen kann man an die
Treffer und die Irrtümer der Vergangenheit erinnern. In einem Land wie Kolumbien ist dieser
Aspekt heutzutage sehr wichtig geworden. Im Rahmen von Post-Konflikt ist das Gedächtnis
der Opfer ein fundamentaler Teil des Friedensprozesses. Aufgrund dieses Gedanken existiert
​ it diesem Ablauf wird nicht nur die
in Kolumbien ​,,Garantía de no repetición’’. M
Rekonstruktion des soziales Gefüges garantiert, sondern auch der Sozialstaat wieder
berechtigt. (Duque & Torres, 2015)
Die Rolle der Museen wirken beeindruckend. Als Beispiel kann das ,,​Museo Nacional’’ i​ n
Bogota dienen. Dort kann man am jährlichen Unterricht von Geschichte teilnehmen. Der hat
verschiedenen Theme behandelt, wie die Bürgerkriege von 1830 bis heute, die verschiedenen
Friedensprozesse zwischen 1990 und 1998, die interne Vertreibung und ihre Beziehung mit
der gesellschaftlichen Konstruktion der Kulturerbe, und so weiter. (López, W, 2013)
Aufgrund dieses Unterrichtes hatte man jährlich vielfältigen Anekdoten und herzzerreißende
Zeugenaussagen zusammengestellt. ,,Das ​Museo Nacional de Colombia, d​ urch den jährlichen
Unterricht von Geschichte, fing nicht nur mit der Untersuchung von bewaffnetem innerem
Konflikte, sondern auch mit den unmenschlichen Auswirkungen an.’’ (Lopez, W, 2013,
eigene Übersetzung)
Das zitierende Beispiel verstärkt die Idee, dass man durch das Wissen der Geschichte seine
eigene identität bilden kann. Assman (1988) sagte: Der im kulturellen Gedächtnis gepflegte
Wissensvorrat sei gekennzeichnet durch eine scharfe Grenze, die das Zugehörige vom
Nichtzugehörigen, d. h. das Eigene vom Fremden trenne. Wenn eine Gesellschaft ihre eigene

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Identität verstärken möchte, sollte sie zweifellos mehr auf die geschichtliche Bildung achten;
nicht nur bei Kindern, alle Mitglieder der Gesellschaft sollten Zugang zu diesem Wissen
haben.

2. Museen
Einerseits gibt es in Deutschland keine richtige Bedeutung zum Wort ​Museum​:
,,Der Begriff "Museum" ist in Deutschland nicht offiziell (per Gesetz oder anderen
rechtlichen Quellen) definiert. (...) Die 16 Ministerien für Kultur und Museen in den
16 Bundesländern bestimmen, was ein Museum ist - in ihrer Region - unter dem
Aspekt der Vergabe Finanzierung’’ (​Hagedorn-Saupe, 2008, eigene Übersetzung).
Andererseits gibt es doch in Kolumbien eine Definition. Per Gesetz: ,,Die Museen des Landes
sind Aufbewahrungsorte für bewegliche Güter, repräsentativ für das nationale Kulturerbe’’
(Art 49, Gesetz 397 von 1997, Eigene Übersetzung)
Wenn man an Museen denkt, stellt man meistens ein Ort im Ruhe vor. Dort gibt es keine
Geräusche. Aber heutzutage ist diese Ansicht realitätsfern. Immer mehr Museen passen
Ausstellungen an, um sie für Kinder und Touristen attraktiv zu machen. Museen möchten
sich in Orten verwandeln, wo man neben dem Lernen auch lachen und angenehme
Erinnerungen schaffen können.
Manchmal sind die Leute der Meinung, dass die Museen langweilig sind. Deswegen haben
einigen Museen in Bogota, wie das ​MAMBo (​ Museum für Moderne Kunst Bogota), kluge
und geistreiche Maßnahmen getroffen. Laut Semana (2017) vorbereitete das ​MAMBo ​eine
Kunstausstellung, die außer dem Museum begann. Die Idee war eine Aufforderung zu
machen. Einige Neugierige haben an diese Kunstausstellung teilgenommen. Deswegen hielt
man diese Strategie als effektiv und erfolgreich. In der heutigen Gesellschaft ist es sehr
wichtig, die Situationen und Kontexten, die man in der Vergangenheit als elitär und exklusiv
hielt, zu modernisieren. Es ist auch der Fall von dem Planetarium in Bogota. Dort können die
Leute interaktive Sammlungen und faszinierenden Experimente beobachten. Heutzutage sind
die Museen mehr als einer passiver und langweiliger Besuch von Sammlungen und
Ausstellungen.
Im Januar 2019 wurde in der ​Alte Münze ​(ein ehemaliges Münzprägewerk) eine neue
Ausstellung namens ​Nineties Berlin veröffentlicht. Laut Berlin online (2019): Nineties Berlin
fange diese turbulente Zeit mit einer multimedialen Ausstellung ein und zeige mit echten

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Mauerteilen, Skulpturen und interaktiven Elementen die Spuren der 90er. Diese Sorten von
Vorschlagen erlauben, dass die Kinder und Jugendliche für Geschicht und Kultur
Interessieren.

2.1 Die Beziehung zwischen Museen und Identität


Literatur, Filmen, Kleidungen, Malerei (Kunst im Allgemeinen) haben immer das Zustand
einer Gesellschaft widerspiegelt. Durch die Kunst übt man an den verschieden
Alltagssituationen Kritik. Deswegen sind die Gemälde, Filmen und Skulpturen ein echter
Reflex der Identität eines Volkes und einer Epoche. Die Museen sind demnach eine
ausgezeichnete Art, um die Identität zu schützen. ,,Die Kultur, die man in den Museen lernt,
besteht nicht nur aus Schädel, Schrotte und Gekritzel. Die Museen bewahren einen Teil der
menschlichen Identität. Dank dieser Schädel, Schrotte und Gekritzel kann man seine eigene
Identität erkennen‘’ (Martínez, T & Santacana, 2013, eigene Übersetzung).
Das Wichtigste von Museen ist, dass man nicht nur seine eigene Identität, sonder auch die
Identitäten anderer Gesellschaften anerkennen kann. Durch die Gemälde und Kleidungen
anderer Epochen, anderer Kulturen kann man seine Perspektiven erweitern und bereichern.
Das ist ein sehr benutzbares Werkzeug, um Toleranz und Respekt zu entwickeln. Dazu sagen
Martínez und Santacana (2013): Die Bildung durch das Kulturerbe sei die Bildung in der
kulturellen Vielfalt, im gegenseitigen Respekt und aus Überzeugung, dass die Stärke der
Menschheit in den Meinungsverschiedenheiten bestehe. Je mehr man über andere Kulturen
lernt und versteht, desto toleranter wird man.
In einigen Fällen ist das Schützen der Identität problematisch. In der Vergangenheit wollten
die großen Volker die Kleinen unterdrücken. Diese Unterdrückung bestand aus dem Entzug
der Religion, Traditionen und Symbolen der Identität. Martínez und Santacana beziehen sich
darauf:
,,Die kulturelle Vielfalt und das gemeinschaftliche Erbe, die die Identität den Völkern
beschafft, ist nicht nur Reichtum, sondern auch eine gemeinschaftliche Instrumente
für das Überleben. (...) Wenn man in der Vergangenheit ein Volk ausrotten wollte,
sollte man seine kulturellen Referenzen entziehen, seine Denkmale zerstören, seine
Museen ausplündern, und seine Bibliotheken anbrennen’’ (2013, eigene
Übersetzung).

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Normalerweise wählen die Mitglieder eines Gesellschafts einige Erinnerungen, die besser
zur ihre Identität passen. Assman schrieb im Jahr 2006 darüber: Gemeinsam sei ihnen
ebenfalls, daß die Erinnerungen, die ausgewählt werden, die Identität der Gruppe stärken
würden, und die Identität der Gruppe die Erinnerungen befestige; mit anderen Worten: das
Verhältnis zwischen Erinnerungen und Identität sei zirkular. Das bedeutet, dass Identität und
Erinnerungen nicht geteilt werden können. Man soll die beiden gleichzeitig untersuchen.

2.2 Kultur und Geschichte in den Straßen


Obwohl man normalerweise bezüglich Geschichte an Museen denkt, können die Straßen
und Gebäude auch als wichtiges kulturelles und historisches Vorbild dienen. In Berlin
widerspiegelt ​East Side Gallery ​die Geschichte Berlins nach dem Krieg. Dort kann man
heutzutage 1,3 Kilometer von dem Berliner Mauer sehen. Seit 1991 werden verschiedene
und bunte Graffitis dort stattgefunden (Berlin Online, 2019). Einige Wandbilder bitten um
Frieden oder üben an soziale und politische Situationen Kritik. Besonders bekannt ist ein
​ o man ein Kuss zwischen Leonid Breschnew und Erich
Graffiti namens ​Bruderkuss, w
Honecker aufgrund der Feierlichkeiten zum 30. Jahrestag der Gründung der DDR beobachten
kann. Seitdem wurde das Wandbild als ,,außergewöhnlich eklatant“ gehalten.
Die Architektur ist auch ein wichtiger Teil der Geschichte geworden. Auch in Berlin ist
offensichtlich, dass die Gebäude im West und Ost nicht gleich sind. Durch die Straßen
entlang kann man die Geschichte erleben.
Die Straßen und Gebäude erlauben mehr lebendig der Geschichte zu erleben. In
ehemaligem Gefängnis der Stasi ​Berlin-Hohenschönhausen kann man mit Zeitzeugen die
schaurigen Anekdoten von Ergreifenden spüren. ,,Sie galt als eines der gefürchtetsten
Gefängnisse der DDR, die Untersuchs-Haftanstalt Berlin-Hohenschönhausen. Heute ist hier
eine Gedenkstätte, Zeitzeugen bieten Führungen an’’ (Albrecht, 2011) Und dann fügte
Albrecht hinzu: Das Besondere: ehemalige Häftlinge würden als Zeitzeugen durch die Räume
führen. Sie würden den Besuchern ihre Haft-Geschichte erzählen.
Das zitierende Beispiel kann mit dem kolumbianischen ​Garantía de no repetición
verglichen werden. In beiden Situation erinnern man sich daran, um dieselben Irrtümer nicht
wieder zu geschehen. Darüber hinaus könnte es die Opfer mit ihren eigenen Gefühlen helfen.
Laut Albrecht (2011): ,,Die Opfer können, indem sie von ihren Erlebnissen erzählen, ihre
eigene Geschichte aufarbeiten, sich von ihr ein Stück weit entlasten.’’

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Bogota hat keine Gebäude oder Straße in Bezug auf Post-Konflikt oder den Friedensprozess.
Trotz gibt es einige wichtige und historische Orte, wie zum Beispiel: das Vase-Haus oder das
Bolivar-Landhaus in dem Altstadt.
In Bogota liegt das Nationale Zentrum des Historisches Gedächtnis. ,,Sein Auftrag
begründet sich auf der staatlichen Verpflichtung einen Beitrag zu einem historischen
Gedächtnis im Hinblick auf die Menschenrechtsverletzungen, die im Zuge des bewaffneten
Konfliktes in Kolumbien begangen wurden, zu leisten’’ (CNMH, 2018)Seit 2011 hat das
Zentrum die Opfer des inneren Konfliktes das Wort gegeben. Es hat verschiedenen Projekten
in den kolumbianischen Straßen durchgeführt. Wandbilder, Theaterstücke und
Dokumentarfilmen können als Beispiel dienen. Obwohl diese Projekten nicht in Bogota
(sondern in verschiedenen Dörfer aus allem Land) stattfinden, ist es sehr wichtig, dass sie
hier ernannt werden. Laut dem CNMH (2019), sind manchmal die ehemaligen Verursacher,
diejenigen die diese Initiativen haben. Diese künstlerischen und kulturellen Vorschläge
dienen als Form der Wiedergutmachung.

3. Museen in Statistiken
Einerseits unterscheidet man sich in Kolumbien normalerweise die Budgets zwischen
Bogota und Kolumbien nicht. Im Jahr 2013, nach Cipaguata und Vargas, wurden die Museen
in Kolumbien mit 42% eigene Ressourcen und 41% veröffentlichte Ressourcen, das übrige
17% gehört zu privaten Ressourcen. Man muss besonders betonen, dass das 44% der
privaten Ressourcen Spendungen sind. In Allgemeinen war das Budget für Kultur in
Kolumbien im Jahr 2018 235 Milliarden Pesos. Andererseits ist die Situation in Berlin etwas
Anders. Da Deutschland eine Bundesrepublik ist, ist es sehr wichtig zu sagen, dass jedes
Bundesland seine eigene Budget für Kultur hat. Das Budget für Kultur in Berlin ist so: ,,Die
Kulturverwaltung des Senats fördert die Kulturlandschaft mit knapp 400 Mio. € pro Jahr.’’
(Berlin Online, 2019) Besonders wichtig ist auch, dass es verschiedene Projekte zur
Förderung der Kultur in Berlin gibt. Normalerweise fördern diese Projekte künstliche
Straßen-Bekundungen. Auf dieser Weise kann man die Kultur nicht nur in Museen, sondern
auch allerorts geniessen.
3.1 Berlin
Laut Berlin Online (2019) gibt es in Berlin mehr als 175 Museen, die verschieden Themen
behandeln: Architektur, Botanik, Digitale Kultur, Religionsgeschichte, usw. Durchschnittlich

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kosten die Eintrittskarte 23.5 Euro in Berlin. Trotz bieten einige Museen kostenlosen Zugang
an bestimmten Tagen oder für Kinder und Jugendliche. Nach dem Institut für
Museumsforschung der Stiftung Preußischer Kulturbesitz: ,,Die Museumsbesuche (inklusive
Gedenkstätten) in der Hauptstadt belaufen sich auf insgesamt über 15.000.000
Museumsbesuche pro Jahr.’’
Das besichtigende Museum in Berlin ist das Pergamonmuseum. Dort kann man verschieden
Sammlungen über griechische Kultur, islamische Kunst und vorderasiatisch Geschichte
beobachten (Berlin Online, 2019). Wenn man dieses Museum besuchen möchte, soll man 12
Euro Bezahlen.
In Deutschland (nicht nur in Berlin) kann man an neun Universitäten, vier Fachhochschulen
und einer Kunstschule Museumskunde studieren. Man muss besonders betonen, dass nur in
einem Universität soll man in diesem Studium Gebühren bezahlen (Hochschule für Technik,
Wirtschaft und Kultur Leipzig).

3.2 Bogotá
Laut Cardozo & De Salvador & Silva (2015), gibt es in Bogota 46 Museen, von denen 20
öffentlich sind. Das ​Museo del Oro u​ nd das ​Museo Nacional sind die beliebtesten Museen in
Bogota. (Sarmiento, 2017) Wegen der billigen Preisen der Eintrittskarten sind diese zwei
Museen die besuchtesten Museen in Bogota geworden. In den verschiedenen Apps, wo man
über Museen, Sehenswürdigkeiten und andere bekannte Orte lesen kann, ist das ​Museo
Nacional das Ort, das die Mehrheit der höchsten Bewertungen von Ausländer bekommt.
(Sarmiento, 2017) Obwohl man in beiden Museen bezahlen muss, ist die Eintrittskarte einmal
pro Monat kostenlos. Es ist nicht häufig, dass die Eintrittskarte aus mehr als zehntausend
Pesos (2,84 Euro) besteht. Cipaguata & Vargas (2014) fügen auch hinzu, dass 84% der
Museen in Kolumbien kostenlos sind. Es erlaubt den Bürgern der unteren Klassen, auch
Museen zu besuchen und von ihnen zu lernen.
Andernteils gibt es in Kolumbien (in Bogota) nur ein Bachelor-Programmen und zwei
Master-Studium zur Museumskunde. Cipaguata & Vargas (2014) besprechen darüber und
folgern daraus, dass die Sammlungen aufgrund der Mangel von Museumskunde-Bachelor
manchmal nicht korrekt behandelt werden. Der Umgang mit den Exponaten ist in einigen
Fällen mangelhaft, weil die Kuratoren keine Bildung in dem Fach von Museen haben.

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Cipaguata & Vargas unterbreiten als Vorschlag, dass die Universitäten mehr Online-Kurse
über ​Kunstkritik & Kuratorisches Wissen ​bieten sollten.
Die Zahlen von Besuchern sind leider enttäuschend. Nach Semana (2017): ,,Einerseits
besuchten im Jahr 2011 9.001.041 Personen ein Museum in Bogota, andererseits besuchten
im Jahr 2015 nur 6.756.267 Personen ein Museum in der Hauptstadt.’’

Abschluss
Das Geschichtsbewusstsein besteht in dem Verständnis der Wichtigkeit von der Geschichte.
Durch das Erbe der Traditionen kann man seine eigene Identität schützen und halten. Die
Identität, die Geschichte und die Kultur fest verbunden sind, weil diese Begriffen abhängig
von miteinander sind. Die Kultur ist das Ergebnis jahrelanger Geschichte. Alle Situationen,
Schlachten, Erfolgen und Irrtümer, die eine Gesellschaft im Laufe der Geschichte erlebt hat,
werden auf die bestmögliche Weise in den Traditionen, Riten und andere Arten von Kultur
widerspiegelt. Es ist genau diese Kultur und diese Erlebnisse die Faktoren, die Identität zu
einer Gesellschaft geben. Ohne kulturelle Erbe gibt es keine Identität
Manchmal bleiben die genannte kulturelle Erbe in Museen. Deswegen sind diese Orte ein
wichtiger Teil des Gedächtnisprozessen. Ohne Zweifel kann man sagen, dass die Museen ein
Teil der Identität von den verschiedenen Volken bewahren. Das Gedächtnis ist jedoch nicht
auf einen geschlossenen Raum wie ein Museum beschränkt. Die Straßen, Filmen,
Theaterstücke,Kunst und Wandbilder widerspiegeln rein die Identität und Ideen einer
Gesellschaft. Tatsächlich haben einige Museen sowohl in Berlin, als auch in Bogota
verschiedenen Strategien angenommen, die die Museen auf die Straße bringen. Die Museen
sind nicht mehr ein Ort, wo man im Schweigen bleiben soll, sondern eine Umgebung, wo
man über sich selbst und über alle anderen lernen kann. Die Museen sind diese Orte, die
fördern, um toleranter zu werden.
In Berlin gibt es mehr Museen als in Bogota. Deswegen haben die berlinische Museen viel
mehr Besuchern. Die Preisen der Eintrittskarte unterscheiden sich. Obwohl in beiden Städten
einige Angebote oder ermäßigte Preisen für Kinder und Jugendlichen gibt, sind die Preise der
Eintrittskarte in Berlin höcher. In Bogota sind die Ausländer die Mehrheit, die Rezensionen
über Museen im Internet verfassen. Das bedeutet, dass man in Bogota kein großes Interesse
an Museen hat.

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Literaturverzeichnis
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Bildung. Zugriff am 14.12.2018 unter: ​http://www.bpb.de/system/files/pdf/0FW1JZ.pdf

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02.02.2019 unter: https://www.berlin.de/mauer/orte/weitere-wichtige-orte/east-side-gallery/

• Cardozo & De Salvador & Silva (2015) Estadísticas de inversión en museos de Bogotá
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Zugriff am 02.02.2019 unter: https://bit.ly/2NC033D

• Duque, C & Torres, l (2015) Las garantías de no repetición como mecanismo permanente
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https://cienciasjuridicas.javeriana.edu.co/documents/3722972/6187126/13+Duque-Torres.pdf

12
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• Hagedorn-Saupe, M (2008) Report. Institut für Museumsforschung SMB-PK Berlin,


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http://bdigital.unal.edu.co/11502/1/williamalfonsolopezrosas.2013.pdf

• Martínez, T & Santacana, J (2013) La cultura museística en tiempos difíciles.


Ediciones Trea, S. L. Spanien

• MinCultura (2010) Avances y Retos de la Atención Educativa a Etnias de Colombia


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• Sarmiento, D (2017) Estos son los museos mejor calificados en Bogotá. La República.
Zugriff am 15.02.2019 unter: https://bit.ly/2ExBhNV

• Semana (2017) Museos: a conocer la memoria. Semana, 18. Februar 2017. Zugriff am
02. 02. 2018 unter: https://bit.ly/2tII6GY

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• Survival (2018) Nukak. Zugriff am 12.01.2018 unter:


https://www.survivalinternational.de/indigene/nukak

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Plagiatserklärung

​Ich versichere, dass ich die schriftliche Hausarbeit selbständig angefertigt und keine anderen
als die angegebenen Hilfsmittel benutzt habe.
Alle Stellen, die dem Wortlaut oder dem Sinn nach anderen Werken entnommen sind, habe
ich in jedem einzelnen Fall unter genauer Angabe der Quelle (einschließlich des World Wide
Web sowie anderer elektronischer Datensammlungen) deutlich als Entlehnung kenntlich
gemacht. Dies gilt auch für angefügte Zeichnungen, bildliche Darstellungen, Skizzen und
dergleichen.
Ich nehme zur Kenntnis, dass die nachgewiesene Unterlassung der Herkunftsangabe als
versuchte Täuschung bzw. als Plagiat gewertet und mit Maßnahmen bis hin zur Aberkennung
des akademischen Grades geahndet wird.

Bogota, Kolumbien
07. 03. 2018
Diana Carolina Espitia Leiva

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