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Layher Info

Technik- und Produkt-Informationen für Kunden und Partner

April 2018 | Art.-Nr. 8102.110

SICHER DURCH DIE KALTE UND STÜRMISCHE JAHRESZEIT

GERÜSTE STURMSICHER MONTIEREN


B
ei starken, sturmartigen Winden müssen Gerüste in verschiedenen Bereichen gegen Beschädigungen durch Wind und zum Erhalt der Standsicherheit
angepasst werden. Darunter fallen die Abhubsicherung von Gerüstböden, kompletten Gerüstlagen, eventuellen Schutzgitterstützen bei Dachfanggerüs-
ten sowie eine ausreichende Verankerung der Gerüstkonstruktion.

SICHERUNG VON GERÜSTBÖDEN GEGEN ABHUB SICHERUNG VON GERÜSTLAGEN GEGEN ABHUB

Beim Blitz Gerüst erfolgt die ohne Böden


Bei freistehenden Gerüstla-
Abhubsicherung der Böden gen, die über die Gebäude-
oberste Arbeitsebene
einfach durch das Aufsetzen höhe hinausragen, sind die
Seitenschutz
des nächsten Stellrahmens obersten 3 Gerüstlagen mit
bzw. in der obersten Gerüst- Sicherung durch dem roten Fallstecker zu si-
lage durch das Aufstecken Fallstecker chern.
der Geländer- oder Schutzgit-
terstützen. Konsolen für das Ankerraster siehe
Layher Blitz Gerüst verfügen entsprechene
Aufbauvariante
über eine integrierte und da-
mit wirtschaftliche Abhubsicherung. Lediglich bei der 0,5 m, der 0,73 m und 1,09
m breiten Konsole müssen die Gerüstböden durch entsprechende Bodensicherun-
gen oder die Universal-U-Abhubsicherung gesichert werden.

Beim AllroundGerüst sind für Gerüste bei geringer Dachnei-


die Gerüstböden U-Abhubsiche­­ oberste gung (≤ 20°) und an Ge-
verankerte Ebene
rungen zu montieren. Diese bäudeinnenecken sind zur
werden einfach in das U-Profil Sicherung gegen abhebende
eingelegt und durch Verschie- Sicherung durch Windkräfte von der obersten
ben gesichert. Ein federbelas- Fallstecker Gerüstlage bis zur nächsten
tetes Kläppchen verhindert das verankerten Ebene durch
ungewollte Öffnen der U-Ab- verankerte Ebene rote Fallstecker zugfest zu
hubsicherung. verbinden. Alternativ zur Ver-
wendung des Fallsteckers
GERÜSTPLANEN UND -NETZE BEFESTIGEN kann auch das Layher Gerüst-
Zur Befestigung von Gerüstplanen und -netzen schloss verwendet werden. Dabei wird zusätzlich ein Schutz vor Diebstahl und
werden Einmalbinder (Art.-Nr. 6241.001) oder unbefugtem Umbau des Gerüsts erreicht.
mehrfach verwendbare Knebelbinder (Art.-Nr.
6217.001) am Außenstiel des Gerüsts eingesetzt. Neben dem roten Fallstecker und dem Gerüstschloss können zur Lagesicherung
Diese sind mit einem Abstand von 20 cm (jede beim AllroundGerüst auch Rohrklappstecker, Bolzen mit Sicherungssteckern oder
zweite Öse) anzubringen. Federstecker verwendet werden. Diese sind vor allem bei kranbaren Gerüstkonst-
ruktionen vorteilhaft, da ein Herausfallen beim Kranversatz verhindert wird.
RICHTIG VERANKERN
Die Wahl des Ankerrasters ist unter anderem von der Feldweite, der Belastung Wind vom Gerüst und der Verankerung aufzunehmenden Kräfte im Gegensatz
des Gerüsts durch Verkehrslasten oder Wind und der Aufbauhöhe des Gerüsts zu unbekleideten Gerüsten an. Die Zahl der Gerüstverankerungen ist daher ent-
abhängig. Die DIN EN 12810 kennt drei verschiedene Ankerraster, die in den sprechend zu erhöhen. Im Falle der Netzbekleidung kommt das „Ankerraster
Regelausführungen der jeweiligen Zulassungen beschrieben sind. Bei bekleide- 4 m“ zum Einsatz, bei dem jede Ständerachse vertikal alle 4 Meter verankert
ten Gerüsten gilt der Verankerung aufgrund der höheren Windangriffsfläche ein wird. Im Falle der Planenbekleidung muss im Normalfall jeder Stellrahmen ge-
besonderes Augenmerk. Durch die geringe beziehungsweise nicht vorhandene ankert werden. Als Verankerungsmittel eignen sich durchgehende Anker wie
Winddurchlässigkeit steigen mit der Dichtheit des Bekleidungsmaterials die aus der Blitz-Anker oder V-Anker.


BEISPIELE FÜR VERSCHIEDENE ANKERRASTER GEMÄSS DER REGELAUSFÜHRUNG

DES LAYHER BLITZ GERÜSTS 70 STAHL
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� Diese und weitere Ankerkonfigurationen finden Sie in der allgemeinen bauaufsichtlichen
� Zulassung Z-8.1-16.2 für das Blitz Gerüst 70 Stahl.

Grundkonfiguration für Gerüst ohne Bekleidung Ankerkonfiguration für bekleidetes Gerüst, mit Innen- und Außenkonsolen mit dadurch
erhöhter Anzahl an Ankerpunkten

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WER HAFTET IM SCHADENSFALL?


Grundsätzlich gilt, dass die technischen Vorgaben des Herstellers und die allge-
mein anerkannten Regeln der Technik zu beachten sind. Werden diese nicht be-
achtet, handelt der Gerüstersteller fahrlässig. Somit steht das Unternehmen, das
mit der Gerüsterstellung beauftragt wurde, im Schadensfall voll in der Haftung.

Technische Änderungen vorbehalten. Lieferungen erfolgen ausschließlich zu unseren derzeit gültigen AGBs.

Wilhelm Layher GmbH & Co KG ∙ Gerüste Tribünen Leitern ∙ Ochsenbacher Straße 56 ∙ 74363 Güglingen-Eibensbach ∙ Deutschland 
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