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INTERKULTURELLE KOMMUNIKATION

I. Kultur

Ein Eisberg hat eine sichtbare Spitze, die über der Wasseroberfläche liegt. Ein
wesentlich größerer Teil des Eisbergs jedoch, der nicht sofort sichtbare Teil, liegt
unterhalb der Wasseroberfläche. Man kann also sagen: Kultur hat einige sichtbare,
sofrt erkennbare Aspekte und andere, die man nur vermuten und inuitiv erahnen kann.

Sichtbare Aspekte Unsichtbare Aspekte


Gemälde Umgang mit natürlichen Ressourcen
Umgang mit natürlichen Ressourcen Bedarf an persönlichem Raum
Urlaubsgewohnheiten Vorstellung zur Kindererziehung
Literatur Führungsverständnis
Ess- und Trinkgewohnheiten Ich-Bewusstsein
Gesten Fairness-Begriff
Speisen Verständnis von Freundschaft
Musik Verständnis von Bescheidenheit
Kleidungsstil Umgang mit Zeit
Religiöse Rituale Werte
Mimik Arbeitsmoral
Umgangsformen Schönheitsbild
Weltanschauung
Religiöse Glaube

II. Kommunikation und interkulturelle Kommunikation

a) Der frame „Kommunikation“


1. Wann
und wo? 4. Wozu?
(Szenario) (Intention)

2. Wer? KOMMUNIKATION 5. Wie?


(Beteiligte) (Modus)

3. 6. Womit?
Worüber? (Medium)
(Topik)

1. Kommunikatives Szenario

Wann wird kommuniziert?

 Wie weit reicht für die Teilnehmer die relevante Zeit?


 Was bedeutet das für die Teilnehmer?
 Wie weit beziehen sie den Zeithorizont ein?

Wo wird kommuniziert?

 Wie weit konzipieren die Teilnehmer den Raum?


 Welche Räumlichkeit?
 Welche räumliche Anordnung der Teilnehmer?
 In welchem Abstand, in welcher Position befinden sie sich?
 Sind die Teilnehmer kopräsent oder nicht?

2. Beteiligte

Wie viel Beteiligte gibt es?

 Nur zwei?
 Mehrere?
 Gibt es Parteien oder Koalitionen?

Welche Rollen schreiben sich die Partner im Gespräch zu?`


 Mann? Frau?
 Freund? Fein?
 Alt? Jung?

Von wem wird welche Beteiligung erwartet?

Was wissen die Teilnehmer voneinander?

In welcher Beziehung sehen sich die Teilnehmer?

 Symmetrisch? Asymmetrisch?
 Tun beide das Gleiche, dürfen beide das Gleiche tun?
 Fühlen sich beide jeweils vom Partner respektiert?
 Tritt ein Partner dominant auf oder wird sein Auftreten so empfunden?

3. Topik

Worüber wird gesprochen? Worum geht es?

 Wird von allen Partern das Gleiche als Topik gesehen?


 War das Topik vor dem Zusammenkommen klar?

Finden ein Wechsel des Topiks statt?

Gibt es eine Ordnung des Topiks?

 Gibt es übliche Sequenzen von Topiks?


 Ist eine Struktur von Subtopiks zu erkennen?

Was sagt man und was besser nicht? (Tabu)

4. Intention

Was ist das Ziel des Ganzen?

 Ist das Ziel klar oder vorgegeben?


 Wie entwickelt sich das Ziel?

Welche Ziele haben die Teilnehmer?

 Welches Ziel ist ihnen gemeinsam?


 Welche Ziele sind unterschiedlich?
 Akzeptieren die Partner ihre wechselseitigen Ziele?

Geht es um Kooperation oder geht es um Kompetition?

5. Modus
Wie wird kommuniziert: Was ist verbal, was nonverbal?

Wie wird etwas gesagt?

 Direkt oder indirekt?


 In welcher Sprache: Muttersprache oder Fremdsprache?
 In welchem Stil?

Wie ist die Kommunikation strukturiert?

 Wer hat welche turns?


 Wie funktioniert das turn taking?
 Gibt es eine vorgegebene Sequenzierung?

6. Medium

Welches Medium findet Verwendung?

 Schrift (optisch)?
 Gesprochene Sprache (akustisch)?
 Körpersprache (gestisch, mimisch, taktil)?

Ist das Medium digital oder analog?

Werden technische Hilfsmittel oder Sekundärmedien verwendet?

 Telefon?
 Chat?
 Projektor? Beamer?

b) Interkulturelle Kommunikation

Definition 1: Maletzke schlägt vor, von Interkultureller Interaktion und


Kommunikation zu sprechen, „wenn die Begegnungspartner verschiedenen Kulturen
angehören und wenn sich die Partner der Tatsache bewusst sind, daß der jeweils
andere ,anders‘ ist, wenn man sich also gegenseitig als ,fremd‘ erlebt.“ (Maletzke
1996: 37).

Definition 2: Bruck definiert in ähnlicher […] Perspektive den Begriff ,interkulturell“


wie folgt: „Als interkulturell werden alle Bezie-hungen verstanden, in denen die
Beteiligten nicht ausschließlich auf ihre eigenen Kodes, Konventionen,
Einstellungen und Verhaltensformen zurückgreifen, sondern in denen andere
Kodes, Konventionen, Einstellungen und Alltags-verhaltensweisen erfahren
werden. Dabei werden diese als fremd erlebt und/oder definiert.“ (Bruck 1994: 345).
Beispiele:

 Eine Ärztin aus Hanoi kommt nach Sapa, um dort armen Leuten von
Minderheiten zu helfen. Täglich hat sie die Gelegenheit, mit den
Einheimischen zu kommunizieren.
 Ein vietnamesischer Schüler nimmt an einem Austauschprogramm in
Deutschland teil. Er wohnt bei einer deutschen Gastfamilie und unternimmt
viel mit ihr.
 Zwei vietnamesische Schulkameraden lernen für die Prüfung zusammen.

III. Generalisierung

Definition: Kulturelle Generalisierungen gehen von einer „preponderance of belief“


in einer Kultur aus. Sie versuchen, das zu fassen, was die Mehrheit der Mitglieder
einer Kultur denkt oder tut.

(Die preponderance of belief(s) konnte man als vorherrschende oder typische


Meinungen, Werte, Normen und Ansichten einer Kultur bezeichnen)

(Wawra 2008: 206-207)

Beispiele:

Kulturelle Generalisierungen sind notwendig, weil ...

Sie sind schädlich, wenn ...

IV. Hotspots I: Begrüßung

Definition 1: Rich Points sind Stellen, an denen in der Kommunikation häufiger


Probleme auftreten (Agar 1994, z. n. Heringer 2014: 166)

Es gibt Rich Points innerhalb einer Kultur, es gibt sie kontrastiv im Vergleich zweier
Kulturen.

Definition 2: Hotspots sind heiße Momente, heiße Stellen, an denen Verstehens- und
Kommunikationsprobleme auftauchen, die aus mangelnder Kenntnis kultureller
Hintergründe resultieren. (vgl. Heringer 2007: 165-169)

Beispiele (Heringer 2014):

• Begrüßen

• Sich vorstellen

• Anreden und Namen


• Welche Sprache?

• Persönliche Fragen

• Einladungen

• Geschenke

• Ja und Nein sagen

• Gesprächsverlauf und Redeübernahme

• Schweigen

• Themen und Topiks

• Zuhörgewohnheiten

• Kritik anbringen

• Sich entschuldigen

• Wie überzeugt man

• Beenden eines Kontakts

• Körpersprache

• Wie wirkt Humor

• Komplimente machen

Wie begrüßt man sich in anderen Ländern?

Thailand: der Wai: die Hände werden vor dem Körper gefaltet

Japan: Verbeugen

Teile der arabischen Kultur: „Salem Aleikum!“ – „Friede sei mit dir!“

Südamerika: kräftiger Schlag auf die Schulter

Europa und Nordamerika: beim Händeschütteln fest zugreifen

Mittelere Osten: sanftes Händeschütteln

...

V. Hotspots II: Direkte und indirekte Kommunikation

Fomulierungen
„Kommunikationsquadrat“

VI. Hotspots III: „Ja“- und „Nein“-Sagen

In Deutschland: „Ja“ heißt „Ja“ und „Nein“ heißt „Nein“

In Vietnam: „Ja“ heißt manchmal „Nein“ und es wird oft vermieden, „Nein“ zu sagen

VII. Hotspots IV: Esskultur/Verhalten im Restaurant

Aspekte Deutschland Vietnam


Speisekarte/Bestellung Individuell Zusammen
Besteck Gabel, Messer, Löffeln Stäbchen, Löffeln
3 Gänge Alle Gerichte auf einmal
Essen Anfang mit „guten auf den Tisch
Apetit!“
Kommunikation mit dem Blickkontakt Laut rufen
Kellner/der Kellnerin Handheben
Nicht: Privatheit, Politik, Alles Mögliches
Gesprächsthemen
Religion
Bezahlen Zusammen od. getrennt Wer lädt ein, der bezahlt
10-20% Kein Trinkgeld
Trinkgeld Nicht auf dem Tisch
hinterlassen

VIII. Körpersprache

Körpersprache Worum geht’s? Merkmale Ausdruck Bsp.


Gestik Bewegungen der Offen vs Emotionalität, In Japan:
Hände, Finger u. geschlossen Entgagement lecken sich
Arme (auch des Weit vs eng über die
Kopfes) Einladend vs Fingerspitzen
abweisend und streichen
sich über eine
Augenbraune
= du bist
Lügner
Mimik Das Spiel der Offen vs Gemüts-
Gesichtsmuskeln, verschlossen verfassung,
besonder die Freundlich vs Einstellung
Bewegungen der böse zum Partner
Mund- Angespannt
Nasenpartie, der vs locker
Augenbraunen
und der
Stirnpartie
Blick Augen Offen vs Sympathie, In Japan: der
freundlich Antipathie, Blick in die
Unruhig, hin Zuneigung, Augen gilt als
und her Misstrauen fordernd und
Interessiert vs oder aggressiv
deinteressiert Einverständnis
Konzentriert
Ausweichend
Ironisch
Körperhaltung Die Haltung von Schlaff vs Stimmung,
Kopf und Rumpf, gespannt Befinden und
von Armen und Fett ausladend Charakter-
Beinen vs zusammen- merkmale
gekrümmt
Proxemik Distanz zw. In der Runde Nähe od Araber und
Partnern und vs paarweise Distanz der Süd-
Anordnung in Locker Beziehung amerikaner:
Gesprächen arrangiert vs näher als
zentriert Europäer
Nah vs auf
Distanz
Eng vs weit

Bedeutungen von Gesten in verschiedenen Kulturen:

- Fingerkreis:

In vielen Ländern: super, okay, spitze

Im Nahen Osten: höchst beleidigen/Beleidigung

In einigen Teilen Japans: Geld

In Paris: „wertlos“

- Daumen hoch:

Meistens: Zustimmung

Im Nahen Osten: „Du kannst nicht mal!“ = „Du blöd! Lass mich in Ruhe!“

In Japan: der/die Geliebte

In China: Nummer 5

- Daumen und kleiner Finger:


In China: Nummer 6

In vielen europäischen Ländern: „Ruf mich an!“, „Lass uns telefonieren!“

In Südeuropa (z.B. Italien): Aufforderung zum Trinken

In Hawaii: „Keep cool!“

- Feigengeste:

In Südeuropa: sexuelle Anmache

In Brasilien: Glück

- Hörnergeste:

In Texas: anfeuern

In Italien: schlimme Beleidigung: „Deine Frau betrügt dich!“

- Stoppgeste:

Fast überall auf der Welt: Anhalten

In Nigeria: ein besonders schlimmer Flucht

- Victory-Zeichen:

In Australien: „Hau ab!“

IX. Deutsche Kulturstandards

Definition: diejenige Werte, Normen, Regeln und Einstellungen in einer Kultur, die
sich gerade im zwischenmenschlichen Bereich umfassend auf Wahrnehmung,
Denken, Urteilen und Handeln ihrer Mitglieder auswirken, werden als zentrale
Kulturstandards bezeichnet. Kulturstandards sind also die spezifischen Spielregeln des
gesellschaftlichen Lebens in einer Kultur.

Beispiel: die Deutschen schließen die Türen, wenn sie in ein Zimmer reingehen, also
um sich einen Privatraum zu schaffen.

Problematik: ...

Deutsche Kulturstandards nach Markowsky/Thomas:

Kulturstandards Gründe
Interpersonale Distanz Deutschland war nach dem
Dreißigjährigen Krieg „in über 300
souveräne Fürstentürmer aufgeteilt
worden“. Der größte Teil der
Bevölkerung lebte in Dörfern oder in
Städten, die in 1000 bis 10000 Einwohner
hatten. „Man kannte sich untereinander
und blieb in der Regel – oft über mehrere
Generationen hinweg – am gleichen Ort“.
Direktheit interpersonaler Die Deutschen haben Latein, Griechisch
Kommunikation in der schulischen Ausbildung und
denken auch sehr logisch.
Regelorientiertheit „In einem so dicht besiedelten Land wie
Deutschland besteht auch eine starke
Notwendigkeit, dass sich alle an
bestimmte Regeln halten“. Es dient der
Sicherung des Gemeinwohls.
Autoritätsdenken Deutschland wurde über Jahrhunderte
hinweg von Königen regiert.
Gehörsamkeit gegenüber dem König war
Pflicht.
Organisationsbedürfnis Die Deutschen haben Latein, Griechisch
in der schulischen Ausbildung und
denken auch sehr logisch. Außerdem
versuchen sie immer, alles in eine
logische Ordnung einzupassen und die
Welt durch die Kraft des Gedankens zu
erfassen. Sie bemühen sich auch darum,
ihre Zukunft durch vorausschauendes
Nachdenken kalkulierbar und damit
beherrschbar zu machen.
Körperliche Nähe Im Vergleich mit den USA haben die
Deutschen einfach weniger Platz, es gibt
kaum Landstriche, die nicht besiedelt
sind.
Abgegrenzter Privatbereich „Die Tür grenzt den eigenen Bereich
gegen die Außenwelt ab und schützt vor
Lärm und Lauschangriffen“. Deutschland
hat auch die Enge und die hohe
Bevölkerungsdichte.
Persönliches Eigentum Vor fremdem Eigentum hat man Respekt,
den eigenen Besitz pflegt man sorgfältigt.
In Deutschland fanden immer wieder
schwere Kriege statt, bei denen viele
Menschen ihr Hab und Gut verloren.
Pflichtbewusstsein Wenn jeder seine Rolle pflichtgemäß
erfüllt, wären Harmonie und eine
funktionierende Gesellschaft die Folge.
Die Deutschen wurden durch die
Einstellung über kirchliche
Moralvorstellungen und durch eine
autoritäre Erziehung beeinflusst.
Geschlechtsrollendifferzierung Die Frau war Jahrhunderte lang dem
Mann untergeordnet, auch durch Religion
gestützt. Frauen waren in vielen
Bereichen, etwa in der Erbfolge,
benachteiligt oder ganz ausgeschlossen.

X. Vietnamesische Kulturstandards

Gruppenorientierung: aus dem Wunsch nach Harmonie heraus definieren sich


Vietnamesen eher über eine Gemeinschaft als über individuelle Eigenschaften.

- Es herrscht ein starkes Gemeinschafts- und Verpflichtungsgefühl gegenüber der


Gruppe.

- Es wird versucht, die kollektive Harmonie zu wahren, individuelle Äußerungen


werden vermieden.

- Entscheidungen werden gemeinsam gefällt.

Familienorientierung: Vietnamesen definieren sich über ihre Familie, sehen sich


nicht als unabhängig von ihr.

- Die emotionale und moralische Verbindung zur Familie ist sehr stark.

- Es besteht die Verpflichtung, die Familie materiell zu versichern.

- Eines der wichtigsten Lebensziele ist die Gründung einer eigenen Familie.

Hierarchie: Hierarchie spielt in Vietnam eine entscheidende Rolle, um die


gesellschaftliche Ordnung und soziale Harmonie sicherzustellen.

- Klare gesellschaftliche Erwartungen bestimmter Rollen sind mit konkreten


Verhaltensregeln verbunden.

- Wichtigstes Differenzierungsmerkmal in der Hierarchie ist das Alter.

Bieziehungsorientierung: informelle Beziehungsnetzwerke sind in Vietnam oftmals


die Grundlage von geschäftlichen Beziehungen.

- Beziehungen sind gekennzeichnet von Bekannschaft, Vertrauen und Kontinuität.

- In der Neuphase einer Beziehung sind für den Vertrauensaufbau Zeit und Geld
notwendig.
- Beziehungen leben vom gegenseitigen Geben und Nehmen.

Öffentlichkeit des Privaten: Privatsphäre oder private Themen sind auch im


Berufsalltag relevant.

- Es gibt keine strikte Trennung von Freizeit und Beruf.

- Es besteht ein offenes Interesse für Privates, das häufig auch am Arbeitsplatz
thematisiert wird.

- Die körperliche Distanz ist geringer als in Deutschland.

Gesicht wahren: Ehre, Würde und Ansehen gilt es bei sich und anderen zu wahren.

- Offene Kritik, Fehlereingeständnisse und Kontrollverlust über die eigenen


Emotionen bedrohen das Gesicht.

- Ziel ist es, einen Gesichtverlust bei sich selbst und bei anderen, die für einen von
Bedeutung sind, zu vermeiden.

Wohlstandsmanagement: Wohlstandsmanagement beschreibt das Bestreben vieler


Vietnamesen, den eigenen Lebensstandard schnell zu erhöhen.

- Der sehr große Arbeitseifer resultiert oft in einer Mehrfachbeschäftigung.

- Der finanzielle Ausgleich zwischen Reich und Arm gilt als selbstverständlich.

- Kommissionszahlungen sind üblich.

Indirekte Kommunikation: Vietnamesen meiden direktes Komunizieren, um


Harmonie zu wahren.

- Gespräche dienen zunächst dem Aufbau einer positiven Beziehung und einer
positiven Atmosphäre.

- Sachliches oder Kontroverses wird auf Umwegen und „durch die Blume“
thematisiert.

XI. Deutsch – vietnamesische Critical Incidents

Definition: Man merkt, dass irgendwas nicht stimmt. Man bekommt aber nicht
unbedingt erzählt, was das Problem war.

Fallgeschichten: (siehe „Beruflich in Vietnam“)

XII. Deutsche und vietnamesische Höflichkeitsregeln

Deutsche Höflichkeitsregeln:
- Schwangeren od. Senioren in öffentlichen Verkehrsmitteln unaufgefordert den
eigenen Sitzplatz anbienten

- Sofortige Entschuldigung, wenn man jemanden versehentlich angerempelt hat

- Gebrechlichen Mitmenschen beim Tragen schwerer Lasten od. beimi Überqueren


der Straße helfen

- Sich bei der Warteschlange an der Supermarkt od. beim Einsteigen in den Bus nicht
vordrängen

- Nachbarn auf der Straße zu grüßen

- Anderen Menschen nach Möglichkeit immer die Tür aufhalten

- Ein Mann sollte zur Begrüßung aufstehen, wenn jemand Neues an einen Tisch
herantritt

Vietnamesische Höflichkeitsregeln: ...

Grenze des Höflichkeit: (was normal in Dt. aber nicht in VN und umgekehrt)

- Deutschland: laut schnäuzen, küssen bei der Begrüßung, genauer Termin

- Vietnam: spontaner Besuch, Alkohol zwingen, beim essen schmatzen, mit vollen
Mund reden, essen mit offenem Mund