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AEDL

1. Kommunizieren
8. Ruhen und Schlafen

2. Sich bewegen
9. Sich beschäftigen

3. Vitale Funktionen des Lebens aufrechterhalten


10. Sich als Mann oder Frau fühlen und verhalten

4. Sich Pflegen
11. Für eine sichere Umgebung sorgen

5. Essen und Trinken


12. Soziale Bereiche des Lebens sichern

6. Ausscheiden
13. Mit existentiellen Erfahrungen des Lebens
7. Sich kleiden umgehen

11. Für eine sichere und fördernde Umgebung sorgen



Hier ist gemeint, daß man auch die allgemeinen Selbstpflegefähigkeiten des Menschen fördern soll. Man unterstützt sie
im Bereich einer sicheren Lebensführung. Dazu gehört neben der Haushaltsführung auch die psychische Sicherheit.
Man fördert bzw. unterstützt die Bewohner/ Klienten/ Patienten, falls es notwendig ist, bei der Gestaltung ihres
Wohnbereiches. Man versucht, die pflegebedürftigen Bewohner/ Klienten/ Patienten vor Verletzungen und
Einschränkungen zu schützen, und man überlegt mit ihnen zusammen, welche Orientierungshilfen für sie dienlich sind
usw. Hierbei spielen nach Krohwinkel die räumliche Ausstattung, die Art und Anordnung der Einrichtungsgegenstände,
die Ausstattung des Bettes, die Bestuhlung, Hilfsmittel zur Orientierung wie Kalender, Uhr, Zeitung, Zeitschriften, Radio,
Fernsehen usw. eine Rolle.

12. Soziale Bereiche des Lebens sichern



Bei diesem Lebensbereich unterstützt man ältere Menschen darin, bestehende Beziehungen aufrechtzuerhalten, und
versucht, ihre Integration in ein selbstgewähltes soziales Umfeld zu fördern und sie vor sensorischen Deprivationen und
Isolation zu schützen. Auch die sozialen Beziehungen zu Lebenspartnern, Freunden, Nachbarn, Bekannten und den
primären persönlichen Bezugspersonen werden beachtet sowie der Beruf, die gegenwärtigen und früheren beruflichen
Aktivitäten des Betroffenen und seine mit dem Beruf verbundene Verantwortung, ferner private Verpflichtungen, z.B.
Sorge tragen für den Lebenspartner. Außerdem gehört die Wohnung in diesen Bereich. Die Vor- und Nachteile der
örtlichen Gegebenheiten, die Risiken wie Stufen oder Treppen, sowie die Angemessenheit von Wohnräumen, Toiletten,
Flur und Badezimmerausstattung sind nach Krohwinkel ebenfalls zu berücksichtigen.

11. Für eine sichere Umgebung sorgen

1. Herr/Frau … benötigt einen Gehstock, Rollator, … um sich fortzubewegen.

2. Zur Nachtruhe werden Bettgitter abgelehnt / bevorzugt … sowie gewünscht, das Zimmer nicht abzuschließen.

3. Herr/Frau … ist sowohl in der Lage selbstständig Hilfe herbeizurufen als auch sich in der Einrichtung zurecht zu
finden. (beides OK)

4. Herr/Frau … ist weder in der Lage selbstständig Hilfe herbeizurufen noch sich in der Einrichtung zurecht zu
finden. (beides nicht OK)

5. Herr/Frau … ist zwar nicht in der Lage selbstständig Hilfe herbeizurufen aber sich in der Einrichtung zurecht zu
finden. (erster Punkt nein, zweiter Punkt Ja)

6. Herr/Frau … ist zwar in der Lage selbstständig Hilfe herbeizurufen aber nicht sich in der Einrichtung zurecht zu
finden. (erster Punkt ja, zweiter Punkt nein)

7. Aus diesem Grund braucht Herr/Frau … Anleitung bei der Orientierung in der Einrichtung. (Es könnte sich
hierbei um die Beschriftung des Zimmers oder des Korridors handeln.)

8. Da Herr/Frau … Gefahren nicht selbst einschätzen kann, ist auch hierbei Anleitung erforderlich.

9. Unter die individuellen nicht freiheitsentziehenden Sicherheitsmaßnahmen fallen: Stollperfallen beseitigen, ….


sowie ….

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10. Freiheitsentziehende Maßnahmen sind nicht erforderlich.

11. Es bleibt noch zu erwähnen, dass die Medikamenteneinnahme nicht überwacht werden muss.

12. Soziale Bereiche des Lebens sichern.

12. Die Hauptkontaktperson von Herrn/Frau … ist seine Frau, ihr Mann, … jedoch wird kein Kontakt zu …
gewünscht.

13. Ab … Uhr möchte Herr/Frau … keinen Besuch mehr empfangen, da … (sie/er früh zu Bett geht, um diese Zeit
meditiert, ihre/seine Lieblingsserie im Fernsehen läuft)

14. Herrn/Frau … ist Mitglied im Verein… / der Gemeinde … / …

15. Kontakte können sowohl selbstständig hergestellt als auch gepflegt werden.

16. Kontakte können weder selbstständig hergestellt noch gepflegt werden. Eine vollständige Übernahme ist
erforderlich

17. Kontakte können zwar selbstständig hergestellt aber nicht gepflegt werden. …

18. Kontakte können zwar nicht selbstständig hergestellt aber gepflegt werden…..

19. Zum Schluss bleibt noch zu sagen, dass Herrn/Frau … in die Betreuung des Hauses zu integrieren ist.

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