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Voith Turbo Reparaturanleitung DIWA.5 Reparaturlevel 150.00024013_DE Ausgabe: 2011-02-02 Originalbetriebsanleitung Für

Voith Turbo

Reparaturanleitung

DIWA.5

Reparaturlevel

150.00024013_DE

Ausgabe: 2011-02-02

Originalbetriebsanleitung Für künftige Verwendung aufbewahren!

DIWA.5 Reparaturlevel 150.00024013_DE Ausgabe: 2011-02-02 Originalbetriebsanleitung Für künftige Verwendung aufbewahren!

Dokumetänderungs-Historie

Revision Nr. Autor Datum Grund der Revision / Inhalt der Revision
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Grund der Revision / Inhalt der Revision

Einleitung

Diese Handbuch ist für das Instandhaltungspersonal bestimmt.

Das Handbuch muss vom Instandhaltungspersonal gelesen, verstanden und beachtet werden. Wir weisen daraufhin, dass wir für Schäden und Betriebsstörungen, die sich aus der Nichtbeachtung des Handbuchs ergeben, keine Haftung übernehmen.

Urheberrecht

Das Urheberrecht an dieser Betriebsanleitung verbleibt bei Voith Turbo. Die enthalte- nen Vorschriften und Zeichnungen dürfen weder vollständig noch teilweise vervielfältigt, verbreitet oder zu Wettbewerbszwecken unbefugt verwertet oder anderen mitgeteilt wer- den.

Hersteller

Voith Turbo GmbH und Co. KG

Alexanderstraße 2 D-89522 Heidenheim Tel. +49 (73 21) 37 - 0 Fax +49 (73 21) 37 - 7618 service-diwa@voith.com www.voithturbo.com

Voith Turbo GmbH & Co. KG Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis Kapitel 1 Zu diesem Handbuch 1-1 1.1

Voith Turbo GmbH & Co. KG

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

Kapitel 1

Zu diesem Handbuch

1-1

1.1

Erklärung der Warnhinweise, Symbole und Auszeichnungen

1-1

1.1.1

Warnhinweise

1-1

1.1.2

Symbole und Auszeichnungen

1-2

Kapitel 2

Sicherheit

2-1

2.1

Sicherheitshinweise zu DIWA.5

2-1

2.1.1

Allgemeines

2-1

2.1.2

Stand der Technik

2-1

2.1.3

Bestimmungsgemäße Verwendung

2-1

2.1.4

Bedingungen für die Verwendung

2-2

2.1.5

Personalqualifikation

2-2

2.1.6

Zuständigkeiten

2-2

2.1.7

Sicherheitswidrige Anweisungen

2-2

2.1.8

Hebezeuge

2-2

2.1.9

Verbrennungsgefahr

2-3

2.1.10

Unfallgefahren durch Öl

2-3

2.1.11

Ersatzteile

2-3

2.1.12

Arbeiten am Getriebe

2-3

2.1.13

Reinigen des Getriebes

2-4

2.1.14

Umbau oder Veränderung am Getriebe

2-4

2.1.15

Entsorgung

2-4

2.1.16

Abschleppen

2-4

Kapitel 3

Vorbereitung der Montage

3-1

3.1

Werkzeuge

3-1

3.1.1

Standardwerkzeuge

3-1

3.1.2

Sonstige Werkzeuge

3-2

3.1.3

Sonderwerkzeuge für Kabelstecker

3-3

3.1.4

Sonstige Sonderwerkzeuge

3-6

3.1.5

Hilfswerkzeuge

3-10

3.1.6

Messdeckel

3-13

3.1.7

Messkabel

3-14

3.1.8

Adapter zum Messkabel

3-14

Voith Turbo GmbH & Co. KG Inhaltsverzeichnis 3.2 Servicezubehör 3-15 3.2.1 Set Pegelwandler mit RS232

Voith Turbo GmbH & Co. KG

Inhaltsverzeichnis

3.2

Servicezubehör

3-15

3.2.1

Set Pegelwandler mit RS232 Schnittstelle mit Software ALADIN

3-15

3.2.2

Set Pegelwandler mit RS232 Schnittstelle mit Software DIWAgnosis

3-15

3.2.3

Software ALADIN separat auf CD-ROM

3-16

3.2.4

Set Pegelwandler mit USB Schnittstelle mit Software ALADIN

3-16

3.2.5

Software DIWAgnosis separat auf CD-ROM

3-17

3.2.6

Voith Analyzer auf CD-ROM

3-17

3.2.7

Set DIWA BlueCom K-Line-Interface mit DIWAgnosis-CD

3-18

3.2.8

Set DIWA BlueCom K-Line-Interface mit ALADIN-CD

3-18

3.2.9

DIWA BlueCom K-Line-Interface

3-19

3.2.10

NEOMAN spezifisches Adapterkabel

3-19

3.2.11

Forced Download Stecker

3-20

3.2.12

Diagnose-Adapterkabel ohne CAN-Bus Anschluss

3-20

3.2.13

Diagnose-Adapterkabel mit CAN-Bus Anschluss

3-21

3.2.14

Diagnose-Adapter OBD2

3-21

3.3

Getriebe ausbauen

3-22

3.3.1

Anhängestellen

3-22

3.3.2

Reinigen

3-23

3.3.3

Dichtelemente

3-23

3.3.4

Schlauchleitungen

3-23

3.3.5

Lagerung

3-23

Kapitel 4

Instandhaltung

4-1

4.1

Getriebeöl ablassen

4-1

4.1.1

Getriebeöl aus der Ölwanne ablassen

4-2

4.1.2

Öl aus dem Wandler ablassen

4-3

4.1.3

Ölablassöffnung verschließen

4-4

4.2

Vorbereitungen für Arbeiten am Getriebe

4-5

4.3

Getriebe ausbauen

4-6

4.4

Hydrodamp ausbauen

4-8

4.4.1

Ölstand messen

4-9

4.4.2

Verschleißuntersuchung an der Nabe

4-10

Voith Turbo GmbH & Co. KG Inhaltsverzeichnis 4.5 Störungen 4-11 4.5.1 Das Fahrzeug fährt nicht

Voith Turbo GmbH & Co. KG

Inhaltsverzeichnis

4.5

Störungen

4-11

4.5.1

Das Fahrzeug fährt nicht an

4-11

4.5.2

Das Fahrzeug fährt nicht rückwärts

4-12

4.5.3

Schaltstoß beim Eintasten eines Gangs

4-13

4.5.4

Beschleunigung in allen Gängen zu gering

4-13

4.5.5

Beschleunigung im 1. Gang zu gering

4-14

4.5.6

Fahrzeug fährt nur im 1. Gang

4-15

4.5.7

Fahrzeug schaltet nicht in den 3. Gang

4-16

4.5.8

Motor wird beim Rückwärtsfahren stark gedrückt

4-16

4.5.9

Keine Retarderfunktion

4-17

4.5.10

Hartes Einschalten des Retarders

4-17

4.5.11

Bremskraft im 2., 3. und 4. Gang zu hoch

4-18

4.5.12

Bremskraft zu niedrig

4-18

4.6

Getriebe in Baugruppen zerlegen

4-19

4.6.1

Wärmetauscher ausbauen

4-19

4.6.2

Steuerungsdeckel ausbauen

4-20

4.6.3

Drehzahlsensoren

4-21

4.6.4

TIM - Transmission Identification Module

4-22

4.6.5

Temperatursensoren Wandler

4-23

4.6.6

Steuerblöcke ausbauen

4-24

4.6.7

Kabelbaum ausbauen

4-26

4.6.8

Ölwanne ausbauen

4-29

4.6.9

Temperatur-/Ölstandsensor ausbauen

4-32

4.6.10

Abtrieb ausbauen

4-34

4.6.11

Turbinengetriebe ausbauen

4-37

4.6.12

Antrieb ausbauen

4-40

4.6.13

Saugsieb ausbauen

4-41

4.6.14

Zahnradpumpe ausbauen

4-42

4.6.15

Wandlerauslassventil ausbauen

4-43

4.6.16

Arbeitsdruckventil ausbauen

4-45

4.6.17

Pumpenbremse ausbauen

4-47

4.7

Baugruppen demontieren und montieren

4-48

4.7.1

Eingangsdifferential demontieren

4-48

4.7.2

Planetenträger demontieren

4-58

4.7.3

Planetenträger montieren

4-59

4.7.4

Eingangsdifferential montieren

4-60

4.7.5

Pumpenbremse demontieren

4-78

4.7.6

Pumpenbremse montieren

4-83

4.7.7

Leitrad - Turbinenlaufrad demontieren

4-90

Voith Turbo GmbH & Co. KG Inhaltsverzeichnis 4.7.8 Leitrad - Turbinenlaufrad montieren 4-92 4.7.9

Voith Turbo GmbH & Co. KG

Inhaltsverzeichnis

4.7.8

Leitrad - Turbinenlaufrad montieren

4-92

4.7.9

Turbinengetriebe demontieren

4-98

4.7.10

Turbinengetriebe montieren

4-101

4.7.11

Abtrieb und Rückwärtsgang demontieren

4-103

4.7.12

Lamellenträger TB-RB demontieren

4-104

4.7.13

Lamellenträger TB-RB zusammenbauen

4-107

4.7.14

Arbeitsdruckventil demontieren und montieren

4-110

4.7.15

Wandlerauslassventil demontieren und montieren

4-114

4.7.16

Steuerblöcke demontieren

4-117

4.7.17

Steuerblöcke montieren

4-119

4.8

Getriebe zusammenbauen

4-122

4.8.1

Allgemeines

4-122

4.8.2

Teile prüfen und erneuern

4-122

4.8.3

Verschlussschraube einbauen

4-123

4.8.4

Pumpenbremse einbauen

4-124

4.8.5

Arbeitsdruckventil einbauen

4-128

4.8.6

Wandlerauslassventil einbauen

4-130

4.8.7

Zahnradpumpe einbauen

4-132

4.8.8

Antrieb einbauen

4-133

4.8.9

Leitrad-Turbinenlaufrad einbauen

4-134

4.8.10

Turbinengetriebe einbauen

4-137

4.8.11

Rückwärtsgang in den Abtrieb einbauen

4-141

4.8.12

Lamellenspiel des Rückwärtsgangs ausmessen und einstellen

4-142

4.8.13

Abtrieb einbauen

4-144

4.8.14

Temperatur-/Ölstandsensor Ölsumpf einbauen

4-149

4.8.15

Ölwanne einbauen

4-150

4.8.16

Drehzahlsensoren einbauen

4-153

4.8.17

Temperatursensor Wandler einbauen

4-154

4.8.18

Kabelbaum einbauen

4-155

4.8.19

Steuerblöcke einbauen

4-160

4.8.20

Steuerungsdeckel einbauen

4-161

4.8.21

Wärmetauscher einbauen

4-162

4.9

Hydrodamp einbauen

4-163

4.10

Getriebe einbauen

4-164

4.10.1

Getriebe

4-164

4.10.2

Gelenkwelle

4-164

4.10.3

Anschlüsse

4-165

4.11

Getriebe mit Öl befüllen

4-167

Voith Turbo GmbH & Co. KG Inhaltsverzeichnis 4.12 Probefahrt 4-168 4.13 Messen und Prüfen 4-170

Voith Turbo GmbH & Co. KG

Inhaltsverzeichnis

4.12

Probefahrt

4-168

4.13

Messen und Prüfen

4-170

4.13.1

Festbremspunkt messen

4-170

4.13.2

Pumpenkennlinie

4-171

4.13.3

Drücke messen

4-172

Kapitel 5

Standardlisten

5-1

5.1

Anzugsmomente DIWA.5

5-1

Reparaturanleitung - DIWA.5 KaSg-arattk - TeXML v.110128 - 2011-02-02 ©2011 Voith Turbo GmbH & Co. KG

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Reparaturanleitung Zu diesem Handbuch

1 Zu diesem Handbuch

Dieses Handbuch verwendet Symbole und Zeichen, die Ihnen das schnelle Auffinden von Informationen erleichtern. Lesen Sie bitte die Erläuterungen zu den Symbolen im folgenden Abschnitt.

Lesen Sie besonders genau alle Sicherheitshinweise dieses Handbuchs.

Sicherheitshinweise finden Sie im Kapitel 2 und vor Handlungsanleitungen.

1.1 Erklärung der Warnhinweise, Symbole und Auszeichnungen

1.1.1 Warnhinweise

In diesem Handbuch werden Warnhinweise verwendet, um Sie vor Verletzungen oder vor Sachschäden zu warnen.

Lesen und beachten Sie diese Warnhinweise immer!

Die Warnhinweise sind durch folgende Symbole gekennzeichnet:

Symbol

 

Erläuterungen

   

Unmittelbar drohende Gefahr!

GEFAHR Bei Nichtbeachtung drohen Tod oder schwerste Verletzungen.

GEFAHR

Bei Nichtbeachtung drohen Tod oder schwerste Verletzungen.

 

Möglicherweise drohende Gefahr!

WARNUNG Bei Nichtbeachtung können Tod oder schwerste Verletzungen drohen.

WARNUNG

Bei Nichtbeachtung können Tod oder schwerste Verletzungen drohen.

 

Gefährliche Situation!

VORSICHT Bei Nichtbeachtung können geringfügige Verletzungen folgen.

VORSICHT

Bei Nichtbeachtung können geringfügige Verletzungen folgen.

 

Gefährliche Situation!

VORSICHT

Bei Nichtbeachtung können Sachschäden folgen.

Tab. 1-1

Kennzeichnung Warnhinweise

Reparaturanleitung - DIWA.5 KaSg-arattk - TeXML v.110128 - 2011-02-02 ©2011 Voith Turbo GmbH & Co. KG

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Reparaturanleitung Zu diesem Handbuch / Erklärung der Warnhinweise, Symbole und Auszeichnungen

1.1.2 Symbole und Auszeichnungen

In diesem Handbuch werden Symbole und Auszeichnungen benutzt, um Ihnen einen schnellen Zugriff auf Informationen zu ermöglichen.

Symbol

Einsatz

Erläuterung

Hinweis Kennzeichnet Informationen für den sach- gerechten Umgang mit dem Getriebe. Es kennzeichnet keine gefährlichen

Hinweis

Kennzeichnet Informationen für den sach- gerechten Umgang mit dem Getriebe. Es kennzeichnet keine gefährlichen Situationen.

Umwelt Kennzeichnet eine möglicherweise schädliche Situation für die Umwelt durch Betrieb, Wartung oder Reparatur des

Umwelt

Kennzeichnet eine möglicherweise schädliche Situation für die Umwelt durch Betrieb, Wartung oder Reparatur des Ge- triebes.

Hilfe im Problemfall Hilfestellung bei Problemen.

Hilfe im Problemfall

Hilfestellung bei Problemen.

Tab. 1-2

Symbole in rechter Textspalte

Symbol

Einsatz

Erläuterung

Handlungsanleitung

Hier müssen Sie etwas tun

1.

Handlungsanleitung,

Handlungsanleitungen müssen in der ange- gebenen Reihenfolge ausgeführt werden.

2.

mehrschrittig

Abweichungen von der angegebenen Rei- henfolge können zu Schäden an der Ma- schine und zu Unfällen führen

Bitte besonders beach- ten!

Aufzählung, zweistufig

Mit Aufzählungen sind keine Aktivitäten verbunden

Querverweis

Verweise auf Bilder, Tabellen, andere Kapitel oder andere Anleitungen

Tab. 1-3

Symbole im Text

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2 Sicherheit

2.1 Sicherheitshinweise zu DIWA.5

Reparaturanleitung

Sicherheit

2.1.1 Allgemeines

Für den Betrieb, die Wartung und die Reparatur des Getriebes gelten in jedem Fall bin- dend die örtlichen Sicherheits- und Unfallverhütungsvorschriften.

Diese Vorschriften können zum Beispiel den Umgang mit Gefahrenstoffen, das zur Ver- fügungstellen und Tragen persönlicher Schutzausrüstungen oder straßenverkehrsrecht- liche Regelungen betreffen.

Jeder, der das Getriebe bedient oder Einbau-, Reparatur- oder Wartungsarbeiten durch- führt, muss sich mit den in diesem Dokument beschriebenen Warnhinweisen und Vor- sichtsmaßnahmen vertraut machen.

Jeder, der das Getriebe bedient oder Einbau-, Reparatur- oder Wartungsarbeiten durch- führt, muss sich selbst sehr sorgfältig vergewissern, dass seine persönliche Sicherheit oder die anderer Personen nicht gefährdet ist.

2.1.2 Stand der Technik

Dieses Getriebe ist nach dem Stand der Technik und den anerkannten sicherheitstech- nischen Regeln konstruiert und gebaut. Dennoch können bei der Verwendung sowie bei Einbau-, Reparatur- oder Wartungsarbeiten Gefahren für Leib und Leben von Personen oder Beeinträchtigungen des Getriebes und anderer Sachwerte entstehen, wenn:

das Getriebe nicht bestimmungsgemäß verwendet wird,

das Getriebe von nicht ausgebildetem Personal bedient, gewartet oder repariert wird,

das Getriebe unsachgemäß verändert oder umgebaut wird und/oder

die Sicherheitshinweise nicht beachtet werden.

2.1.3 Bestimmungsgemäße Verwendung

Als bestimmungsgemäßer Einsatz des DIWA-Getriebes gilt der Einsatz als Automatik- getriebe für Omnibusse.

Jeder darüber hinausgehende Gebrauch gilt als nicht bestimmungsgemäß. Für nicht be- stimmungsgemäßen Gebrauch haftet die Voith Turbo GmbH & Co. KG nicht. Das Risiko trägt allein der Anwender.

Die Richtlinien für bestimmungs- und ordnungsgemäße Verwendung des Getriebes müs- sen von zuständigen Personen, insbesondere von Personal für Bedienung und Instand- haltung, unbedingt befolgt werden.

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2.1.4 Bedingungen für die Verwendung

Das Getriebe darf nur verwendet werden:

in technisch einwandfreiem Zustand,

bestimmungsgemäß,

Reparaturanleitung Sicherheit / Sicherheitshinweise zu DIWA.5

sicherheits- und gefahrenbewusst unter Beachtung des technischen Handbuchs und anderer technischer Dokumente.

Störungen, die die Sicherheit beeinträchtigen, müssen sofort beseitigt werden.

2.1.5 Personalqualifikation

Arbeiten am Getriebe dürfen nur von ausgebildetem, eingewiesenem und vom Betreiber autorisiertem Personal durchgeführt werden. Das gesetzlich vorgeschriebene Mindest- alter muss beachtet werden.

Wartung und Reparatur erfordern besondere Kenntnisse und Ausbildung (z.B. eine Voith Diagnose- und Reparaturschulung) und dürfen nur von ausgebildetem Fachpersonal durchgeführt werden.

Personal, das geschult, eingewiesen oder angelernt wird oder sich gerade in einer all- gemeinen Ausbildung befindet, darf nur unter ständiger Aufsicht einer dazu bestimmten Person am Getriebe arbeiten.

2.1.6 Zuständigkeiten

Die Zuständigkeiten des Personals bei Arbeiten am Getriebe müssen klar festgelegt sein und eingehalten werden.

Es darf nur dazu beauftragtes, befugtes und ausgebildetes Personal am Getriebe arbei- ten.

Arbeiten an Fahrwerken, Brems- und Lenkanlagen darf nur dafür ausgebildetes Fach- personal durchführen.

2.1.7 Sicherheitswidrige Anweisungen

Das am Getriebe arbeitende Personal muss sicherheitswidrige Anweisungen Dritter ab- lehnen.

2.1.8 Hebezeuge

Nur geeignete und technisch einwandfreie Hebezeuge sowie Lastaufnahmemittel mit ausreichender Tragkraft verwenden.

Das Getriebe, Baugruppen oder einzelne Teile müssen beim Austausch sorgfältig an Hebezeugen befestigt und gesichert werden, so dass von hier keine Gefahr ausgehen kann.

Nie unter schwebenden Lasten aufhalten oder arbeiten.

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Reparaturanleitung Sicherheit / Sicherheitshinweise zu DIWA.5

2.1.9 Verbrennungsgefahr

Das Öl kann sehr heiß werden - im Extremfall bis 130°C.

Bei unsachgemäßer Handhabung kann es zu Verbrennungen der Haut kommen.

Das Getriebe vor dem Ölwechsel auf ca. 60°C abkühlen lassen.

2.1.10 Unfallgefahren durch Öl

Tritt Öl durch nicht fachgerecht eingebaute oder nach längerer Laufzeit undicht gewor- dene Leitungen, Dichtungen oder O-Ringe aus, können Unfälle verursacht werden.

Das Öl kann in Leitungen und Kanälen sowie im Wandler unter hohem Druck stehen.

Vor Wartungs- und Reparaturarbeiten den Antriebsmotor abstellen.

2.1.11 Ersatzteile

Im Reparaturfall nur Original-Ersatzteile verwenden, denn nur so ist gewährleistet, dass das Getriebe den Vorschriften zur Verkehrsicherheit und dem technischen Stand bei Auslieferung entspricht.

Bei Tausch von Teilen unbedingt die Hinweise im Ersatzteilkatalog beachten.

Originalersatzteile sind speziell für das Voith-Getriebe konstruiert. Wir machen darauf aufmerksam, dass nicht von Voith gelieferte Originalersatzteile auch nicht von uns ge- prüft und freigegeben sind. Der Einbau und/oder die Verwendung von Nicht-Originaler- satzteilen kann unter Umständen die konstruktiv vorgegebenen Eigenschaften des Ge- triebes negativ verändern und dadurch die Sicherheit beeinträchtigen.

Für Schäden, die durch die Verwendung von Nicht-Originalersatzteilen entstehen, ist jegliche Haftung von Voith ausgeschlossen.

2.1.12 Arbeiten am Getriebe

Vor Wartungs- und Kontrollarbeiten am eingebauten Getriebe und beim Ein- und Ausbau des Getriebes muss der Motor des Busses gegen Starten gesichert werden.

Vor Wartungs- und Kontrollarbeiten am eingebauten Getriebe und beim Ein- und Ausbau des Getriebes muss der Bus so gesichert sein, dass er weder beabsichtigt noch unbe- absichtigt in Bewegung gesetzt werden noch sich selbstständig in Bewegung setzten kann (Gefälle!).

Die vorgeschriebenen Service-Arbeiten müssen regelmäßig, zeitgerecht und mit den dafür vorgesehenen Betriebsstoffen durchgeführt werden.

Die Arbeiten sind entsprechend den Voith-Vorschriften, z.B. den Kundendienst-Informa- tionen, in denen Verbesserungen und Änderungen am Getriebe beschrieben werden, durchzuführen, damit Teile und Werkzeuge nicht beschädigt werden.

Zur Durchführung von Arbeiten am Getriebe ist eine der Arbeit angemessene Werkstatt- ausrüstung nötig.

Nach Arbeiten am Getriebe müssen alle Getriebeölleitungen auf Undichtigkeit, gelocker- te Verbindungen, Scheuerstellen und Beschädigungen untersucht werden. Festgestellte Mängel sofort beseitigen.

Nach Arbeiten am Getriebe müssen alle Dichtstellen auf Undichtigkeit untersucht wer- den.

Alle bei Arbeiten am Getriebe gelösten Schraubverbindungen müssen gemäß den in den technischen Dokumenten zum Getriebe angegebenen Anzugsmomenten festgezogen werden.

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Reparaturanleitung Sicherheit / Sicherheitshinweise zu DIWA.5

2.1.13 Reinigen des Getriebes

Vor dem Reinigen des Getriebes mit Wasser oder Dampfstrahl (Hochdruckreiniger) oder anderen Reinigungsmitteln müssen alle Öffnungen, in die aus Sicherheits- und Funkti- onsgründen kein Wasser, Dampf bzw. Reinigungsmittel eindringen darf, verschlossen werden.

Außenliegende Ölschlauchleitungen dürfen nicht dem direkten Strahl des Hochdruckrei- nigers ausgesetzt werden.

Nach dem Reinigen alle Abdeckungen/Verklebungen vollständig entfernen.

2.1.14 Umbau oder Veränderung am Getriebe

Änderungen, An- oder Umbauten am Getriebe dürfen ohne Genehmigung der Voith Tur- bo GmbH & Co. KG nicht vorgenommen werden.

2.1.15 Entsorgung

Betriebs- und Hilfsstoffe (z.B. Altöl) sowie ausgebaute Teile müssen sicher und umwelt- schonend entsorgt werden.

Die örtlichen Vorschriften und Gesetze zum Umweltschutz und zur Problemstoffentsor- gung müssen beachtet werden.

2.1.16 Abschleppen

Getriebe in Leerlaufstellung (Taste N) schalten.

Verbindungskabel zwischen Steuerung und Getriebe an der Steuerung ausstecken.

Bei Getriebeschäden: Gelenkwelle oder Steckwelle der Hinterachse ausbauen.

Liegt kein Getriebeschaden vor, kann das Fahrzeug auch mit Gelenkwelle abgeschleppt werden:

Max. zulässige Entfernung: 10 km

Max. zulässige Höchstgeschwindigkeit: 30 km/h

Bei Getrieben mit Winkeltrieben muss in jedem Fall die Gelenkwelle oder Steckwelle der Hinterachse ausgebaut werden.

Ist dies nicht möglich, Rücksprache mit dem Voith-Kundendienst halten.

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3 Vorbereitung der Montage

3.1

3.1.1

Werkzeuge

Standardwerkzeuge

Halter für Schraubendrehereinsatz

Bestellnummer H02.011204

Reparaturanleitung Vorbereitung der Montage

2BAnn020 Fig. 3-1 Halter für Schraubendrehereinsatz Schraubendrehereinsatz 2BAnn021
2BAnn020
Fig. 3-1
Halter für Schraubendrehereinsatz
Schraubendrehereinsatz
2BAnn021

Fig. 3-2

Schraubendrehereinsatz

Ausführung

Bestellnummer

B-K 5x11

H02.011186

K-5 lang

H02.007820

B-K 6x11

H02.011187

B-K 8x11

H02.011188

B-K 10x11

H02.011189

B-K 12x11

H02.011190

Tab. 3-1

Schraubendrehereinsatz

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3.1.2 Sonstige Werkzeuge

Drehmomentschlüssel

Drehmomentschlüssel 0-150 Nm

Abdrückschrauben

Abdrückschraube 2x M6

Bestellnummer H50.067710

Abdrückschraube 2x M8

Bestellnummer H50.068210

Abdrückschraube 2x M12

Bestellnummer H50.068410

Zangen

Zangen für Sicherungsringe zur Innensicherung:

Zange J1 für Sicherungsringe ø 8-25 mm

Zange J2 für Sicherungsringe ø 19-60 mm

Zange J3 für Sicherungsringe ø 40-100 mm

Zangen für Sicherungsringe zur Außensicherung

Zange A1 für Sicherungsringe ø 10-25 mm

Zange A2 für Sicherungsringe ø 19-60 mm

Zange A3 für Sicherungsringe ø 40-100 mm

Reparaturanleitung Vorbereitung der Montage / Werkzeuge

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3.1.3 Sonderwerkzeuge für Kabelstecker

Reparaturanleitung Vorbereitung der Montage / Werkzeuge

Werkzeug zum Lösen der Kabelstecker von den Magnetspulen

Bestellnummer H68.1535XX

2BAnn030
2BAnn030

2BAnn030

Fig. 3-3

Werkzeug zum Lösen der Kabelstecker von den Magnetspulen

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Reparaturanleitung Vorbereitung der Montage / Werkzeuge

Werkzeug zum Einstecken der Kabelstecker an den Magnetspulen

Bestellnummer 150.000145XX

2BAnn040

2BAnn040

Fig. 3-4

Werkzeug zum Einstecken der Kabelstecker an den Magnetspulen

1 Hartgelötet

2 Einsatz für Montagewerkzeug Bestellnummer 150.000144XX

3 Schraubendreher DIN 5265-C-A 0, 8x4, Spitze entfernt

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Werkzeug zum Lösen der Kabelstecker vom Kabelbaum

Bestellnummer H68.1534XX

Reparaturanleitung Vorbereitung der Montage / Werkzeuge

2BAnn050
2BAnn050

2BAnn050

Fig. 3-5

Werkzeug zum Lösen der Kabelstecker für den Temperatursensor vom Kabelbaum

1 Hartgelötet

2 Zange DIN 5254-A40-gl

Werkzeug zum Einstecken der Kabelstecker an den Kabelbaum

Bestellnummer H68.1533XX

2BAnn051 Fig. 3-6 Werkzeug zum Einstecken der Kabelstecker für den Temperatursensor an den Kabelbaum
2BAnn051
Fig. 3-6
Werkzeug zum Einstecken der Kabelstecker für den Temperatursensor an den Kabelbaum

1 Hartgelötet

2 Zange DIN 5256-C40-gl

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3.1.4 Sonstige Sonderwerkzeuge

Reparaturanleitung Vorbereitung der Montage / Werkzeuge

Werkzeug zum Einbau des Wellendichtrings in den Abtriebsdeckel

Bestellnummer H64.1436XX

2BAnn060

2BAnn060

Fig. 3-7

Werkzeug zum Einbau des Wellendichtrings in den Abtriebsdeckel

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Reparaturanleitung Vorbereitung der Montage / Werkzeuge

Werkzeug zum Einbau des Wellendichtrings in den Antriebsdeckel

Bestellnummer 150.001013XX

2BAnn070
2BAnn070

Fig. 3-8

Werkzeug zum Einbau des Wellendichtrings in den Antriebsdeckel

Abziehvorrichtung für den Antriebsdeckel

Bestellnummer H58.2736XX

2BAnn070

2BAnn070

Fig. 3-9

Abziehvorrichtung für Antriebsdeckel

1 Hergestellt aus M16x100 DIN EN ISO 4017

2 Festverschweißt 30x30

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Abdrückschraube M10

Bestellnummer: H58.2740XX

Reparaturanleitung Vorbereitung der Montage / Werkzeuge

2BAnn080

2BAnn080

Fig. 3-10 Abdrückschraube M10

1 Gewindebolzen AM10 4.6 DIN 976-1, gehärtet

2 Sechskantmutter M10 8 A3C DIN 934

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Reparaturanleitung Vorbereitung der Montage / Werkzeuge

Werkzeug zur Demontage und Montage des EK-/DK-Kolbenträgers

Blech

Bestellnummer 150.000616XX

2BAnn080 Fig. 3-11 Werkzeug zur Demontage und Montage des EK-/DK-Kolbenträgers-Blech Grundplatte Bestellnummer
2BAnn080
Fig. 3-11 Werkzeug zur Demontage und Montage des EK-/DK-Kolbenträgers-Blech
Grundplatte
Bestellnummer 150.000614XX
2BAnn081

Fig. 3-12 Werkzeug zur Demontage und Montage des EK-/DK-Kolbenträgers-Grundplatte

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Werkzeug zum Einbau des Turbinengetriebes

Bestellnummer 150.000306XX

Reparaturanleitung Vorbereitung der Montage / Werkzeuge

2BAnn090 Fig. 3-13 Werkzeug zum Einbau des Turbinengetriebes 3.1.5 Hilfswerkzeuge
2BAnn090
Fig. 3-13 Werkzeug zum Einbau des Turbinengetriebes
3.1.5
Hilfswerkzeuge

Hülse zur Montage des Eingangwellenlagers

2BAnn100
2BAnn100

2BAnn100

Fig. 3-14 Hülse zur Montage des Eingangwellenlagers

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Hülse zur Montage des EK-Lamellenträgerlagers

Reparaturanleitung Vorbereitung der Montage / Werkzeuge

2BAnn101 Fig. 3-15 Hülse zur Montage des EK-Lamellenträgerlagers Hülse zur Montage der Turbinen- und Pumpenbremslager
2BAnn101
Fig. 3-15 Hülse zur Montage des EK-Lamellenträgerlagers
Hülse zur Montage der Turbinen- und Pumpenbremslager
2BAnn102

Fig. 3-16 Hülse zur Montage der Turbinen- und Pumpenbremslager

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Reparaturanleitung Vorbereitung der Montage / Werkzeuge

Scheibe zum Abziehen des Außenkranzes des Eingangsdifferenzials

2BAnn103 Fig. 3-17 Scheibe zum Abziehen des Außenkranzes des Eingangsdifferenzials Werkzeug zur Montage Innenring und
2BAnn103
Fig. 3-17 Scheibe zum Abziehen des Außenkranzes des Eingangsdifferenzials
Werkzeug zur Montage Innenring und Kugellager auf Turbinenwelle
2BAnn110

Fig. 3-18 Werkzeug zur Montage Innenring und Kugellager auf Turbinenwelle

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3.1.6

Bestellnummer H64.2157XX

Messdeckel

Reparaturanleitung Vorbereitung der Montage / Werkzeuge

2BAnn130

2BAnn130

Fig. 3-19 Messdeckel

1

2

3

4

5

6 SK

WR

Wandlerdruck

TB

RG

RK

Mess-Anschluss

Bestellnummer H50.8802XX

Stückzahl 11

Dichtring

Bestellnummer H50.0107XX

Stückzahl 11

7

8

9

10

11

Arbeitsdruck

DK

EK

PB

WP

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3.1.7 Messkabel

Bestellnummer 150.002484XX

Reparaturanleitung Vorbereitung der Montage / Werkzeuge

2BAnn508

2BAnn508

Fig. 3-20 Messkabel

3.1.8 Adapter zum Messkabel

Bestellnummer 150.004143XX

2BAnn509

2BAnn509

Fig. 3-21 Adapter zum Messkabel

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3.2

Servicezubehör

Reparaturanleitung Vorbereitung der Montage / Servicezubehör

3.2.1 Set Pegelwandler mit RS232 Schnittstelle mit Software ALADIN

Der Pegelwandler mit RS232 Schnittstelle ist derselbe wie bei DIWA.3 und DIWA.3E.

Materialnummer 151.001529XX

2BEnn001
2BEnn001

2BEnn001

Fig. 3-22 RS232 Schnittstelle mit Software ALADIN

3.2.2 Set Pegelwandler mit RS232 Schnittstelle mit Software DIWAgnosis

Der Pegelwandler mit RS232 Schnittstelle ist derselbe wie bei DIWA.3 und DIWA.3E.

Materialnummer H59.2500XX

2BEnn010
2BEnn010

2BEnn010

Fig. 3-23 RS232 Schnittstelle mit Software DIWAgnosis

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3.2.3 Software ALADIN separat auf CD-ROM

Für Kunden, die bereits einen Pegelwandler haben.

Materialnummer 150.000978XX

Reparaturanleitung Vorbereitung der Montage / Servicezubehör

2BEnn003

2BEnn003

Fig. 3-24 Software ALADIN separat auf CD-ROM

3.2.4 Set Pegelwandler mit USB Schnittstelle mit Software ALADIN

Materialnummer 151.002021XX

2BEnn002
2BEnn002

2BEnn002

Fig. 3-25 USB Schnittstelle mit Software ALADIN

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3.2.5 Software DIWAgnosis separat auf CD-ROM

Materialnummer H59.2495XX

Reparaturanleitung Vorbereitung der Montage / Servicezubehör

2BEnn013

2BEnn013

Fig. 3-26 Software DIWAgnosis separat auf CD-ROM

3.2.6 Voith Analyzer auf CD-ROM

Materialnummer 150.003207XX

2BEnn004

2BEnn004

Fig. 3-27 Voith Analyzer auf CD-ROM

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Reparaturanleitung Vorbereitung der Montage / Servicezubehör

3.2.7 Set DIWA BlueCom K-Line-Interface mit DIWAgnosis-CD

Materialnummer 151.004007XX

 
 
 

2BEnn011

Fig. 3-28 Set DIWA BlueCom K-Line-Interface mit DIWAgnosis-CD

 

3.2.8

Set DIWA BlueCom K-Line-Interface mit ALADIN-CD

Materialnummer 151.004006XX

 
 
 
 

2BEnn012

Fig. 3-29 Set DIWA BlueCom K-Line-Interface mit ALADIN-CD

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3.2.9 DIWA BlueCom K-Line-Interface

Materialnummer 150.005591XX

Reparaturanleitung Vorbereitung der Montage / Servicezubehör

2BEnn012

2BEnn012

Fig. 3-30 DIWA BlueCom K-Line-Interface

Dieser Artikel ist nur für den Voith Service bestimmt. Er darf nicht an den Endkunden weitergegeben werden. Der Artikel wird nicht in der Preisliste geführt, Preis auf Anfrage.

wird nicht in der Preisliste geführt, Preis auf Anfrage. 3.2.10 NEOMAN spezifisches Adapterkabel Neues Kabel für

3.2.10 NEOMAN spezifisches Adapterkabel

Neues Kabel für DIWA.5.

Ab TEPS

Materialnummer 150.000467XX

2BEnn005

2BEnn005

Fig. 3-31 NEOMAN spezifisches Adapterkabel

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3.2.11 Forced Download Stecker

Der Forced Download Stecker wird benötigt, wenn sich nach dem Laden des Flash- Loaders keine Funktionssoftware laden lässt.

Materialnummer 150.001157XX

2BEnn006

2BEnn006

Fig. 3-32 Forced Download Stecker

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wird nicht in der Preisliste geführt, Preis auf Anfrage. 3.2.12 Diagnose-Adapterkabel ohne CAN-Bus Anschluss

3.2.12 Diagnose-Adapterkabel ohne CAN-Bus Anschluss

Anschluss direkt an der E300/E300.1

Materialnummer 150.001085XX

2BEnn007

2BEnn007

Fig. 3-33 Diagnose-Adapterkabel ohne CAN-Bus Anschluss

Dieser Artikel ist nur für den Voith Service bestimmt. Er darf nicht an den Endkunden weitergegeben werden. Der Artikel wird nicht in der Preisliste geführt, Preis auf Anfrage.

Endkunden weitergegeben werden. Der Artikel wird nicht in der Preisliste geführt, Preis auf Anfrage. 2011-02-02 3-20

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3.2.13 Diagnose-Adapterkabel mit CAN-Bus Anschluss

Anschluss direkt an der E300/E300.1

Materialnummer 150.001086XX

2BEnn008

2BEnn008

Fig. 3-34 Diagnose-Adapterkabel mit CAN-Bus Anschluss

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wird nicht in der Preisliste geführt, Preis auf Anfrage. 3.2.14 Diagnose-Adapter OBD2 • Materialnummer

3.2.14 Diagnose-Adapter OBD2

Materialnummer 150.002527XX

2BEnn009

2BEnn009

Fig. 3-35 Diagnose-Adapter OBD2

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3.3 Getriebe ausbauen

3.3.1

Anhängestellen

Reparaturanleitung Vorbereitung der Montage / Getriebe ausbauen

1 1
1
1

2BAnn010

Fig. 3-36 Anhängestellen

1 Ringschrauben M12

Vorgehensweise

Das Getriebe nur an den Anhängestellen (1) an ein geeignetes Hebezeug ( Seite 2- 2, Kapitel 2.1.8) anhängen, das eine gleichmäßige Gewichtsverteilung sicherstellt.

2BAnn011

2BAnn011

Fig. 3-37 Anhängestellen

Die Ringschrauben dürfen nur senkrecht nach oben belastet werden

An die Ringschrauben darf maximal das Getriebe mit Wärmetauscher und Winkel- trieb angehängt werden.

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Reparaturanleitung Vorbereitung der Montage / Getriebe ausbauen

Zusatzlasten dürfen nicht an den Ringschrauben angehoben werden.

3.3.2 Reinigen

1. Stark verschmutzte Getriebe vor der Reparatur reinigen

( Seite 2-4, Kapitel 2.1.13).

2. Nach dem Demontieren alle Teile reinigen.

3.3.3 Dichtelemente

Alle ausgebauten Dichtelemente erneuern.

Flachdichtungen fettfrei einbauen.

3.3.4 Schlauchleitungen

Schläuche und Schlauchleitungen unterliegen auch bei sachgemäßer Lagerung und zu- lässiger Beanspruchung einer natürlichen Alterung. Dadurch ist die Verwendungsdauer begrenzt.

DIN 20066: Die Verwendungsdauer einer Schlauchleitung einschließlich Lagerdauer darf 6 Jahre nicht überschreiten.

3.3.5 Lagerung

Wird ein Getriebe nach der Reparatur ohne Probelauf gelagert, muss es vor Korrosion geschützt gelagert werden.

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4 Instandhaltung

4.1 Getriebeöl ablassen

Reparaturanleitung

Instandhaltung

WARNUNG Verbrühungsgefahr durch heißes Öl! Beim direkten Hautkontakt mit dem heißen Getriebeöl kann es zu
WARNUNG
Verbrühungsgefahr durch heißes Öl!
Beim direkten Hautkontakt mit dem heißen Getriebeöl kann
es zu schweren Verbrühungen kommen.
Geeignete Sicherheitsmaßnahmen für den Umgang mit
heißem Öl ergreifen.

1. Motor abstellen.

2. Getriebeöltemperatur prüfen.

3. Ist die Getriebeöltemperatur niedriger als 60°C, Motor betriebswarm fahren.

Das Öl darf nur bei Betriebstemperatur (mindestens 60° C) abgelassen werden, da sonst eine zu große Restölmenge im Getriebe verbleibt.

bei Betriebstemperatur (mindestens 60° C) abgelassen werden, da sonst eine zu große Restölmenge im Getriebe verbleibt.

Zum Feststellen der Getriebeöltemperatur kann die Kühlwassertemperaturanzeige im Fahrzeug verwendet werden, da Getriebeöl- und Kühlwassertemperatur annähernd gleich sind.

Umweltgefährdung durch Öl!

Umweltgefährdung durch Öl!

Das gebrauchte Öl darf nicht in die Umwelt gelangen.

Das Öl in einem geeigneten Behälter auffangen.

Das Öl muss gemäß landes- und ortsüblichen Vorschriften entsorgt werden

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4.1.1 Getriebeöl aus der Ölwanne ablassen

Reparaturanleitung Instandhaltung / Getriebeöl ablassen

2BAnn140
2BAnn140

2BAnn140

Fig. 4-1

Ablassschraube Ölwanne

1 Ablassschraube Ölwanne

Vorgehensweise

1. Ablassschraube Ölwanne (1) lösen und entfernen.

Innensechskantschlüssel Schlüsselweite 12 verwenden

2. Getriebeöl ablassen.

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4.1.2 Öl aus dem Wandler ablassen

Reparaturanleitung Instandhaltung / Getriebeöl ablassen

Die Ablassschraube Wandler (2) ist durch die Ölablassbohrung der Ölwanne (1) zugäng- lich

durch die Ölablassbohrung der Ölwanne (1) zugäng- lich 1 2 2BAnn141 Fig. 4-2 Ablassschraube Wandler 1
1 2 2BAnn141
1
1
1 2 2BAnn141

2

2BAnn141

Fig. 4-2

Ablassschraube Wandler

1 Ölablassbohrung Ölwanne

Vorgehensweise

2 Ablassschraube Wandler

1. Ablassschraube für das Öl im Wandler (2) lösen und entfernen.

Innensechskantschlüssel Schlüsselweite 12 verwenden.

2. Wandleröl ablassen.

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4.1.3 Ölablassöffnung verschließen

Reparaturanleitung Instandhaltung / Getriebeöl ablassen

1. Ablassschraube Wandler (2) mit neuem Kupferdichtring 14 x 20 einschrauben.

2. Ablassschraube festziehen.

Anzugsmoment 50 Nm.

3. Ablassschraube Ölwanne (1) mit neuem Kupferdichtring 26 x 34 einschrauben.

4. Ablassschraube festziehen.

Anzugsmoment 100 Nm.

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Reparaturanleitung Instandhaltung / Vorbereitungen für Arbeiten am Getriebe

4.2 Vorbereitungen für Arbeiten am Getriebe

GEFAHR Unfallgefahr durch ungesichertes Fahrzeug! Fahrzeug kann sich unbeabsichtigt in Bewegung setzen und damit
GEFAHR
Unfallgefahr durch ungesichertes Fahrzeug!
Fahrzeug kann sich unbeabsichtigt in Bewegung setzen und
damit schwere Unfälle verursachen.
1. Feststellbremse einlegen.
2. Fahrzeug gegen Wegrollen sichern.

Umweltgefährdung durch Kühlflüssigkeit!

Die gebrauchte Kühlflüssigkeit darf nicht in die Umwelt gelangen.

Die Kühlflüssigkeit in einem geeigneten Behälter auffangen.

Kühlflüssigkeit in einem geeigneten Behälter auffangen. Die Kühlflüssigkeit muss gemäß landes- und

Die Kühlflüssigkeit muss gemäß landes- und ortsüblichen Vorschriften entsorgt werden.

1. Taste N am Tastenschalter drücken.

2. Motor abschalten.

3. Zündung des Fahrzeugs ausschalten.

4. Voith-Kabel 1 am Steuergerät ausstecken.

5. Kühlflüssigkeit ablassen.

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4.3 Getriebe ausbauen

Reparaturanleitung Instandhaltung / Getriebe ausbauen

WARNUNG Verbrühungsgefahr durch heißes Öl! Beim direkten Hautkontakt mit dem heißen Getriebeöl kann es zu
WARNUNG
Verbrühungsgefahr durch heißes Öl!
Beim direkten Hautkontakt mit dem heißen Getriebeöl kann
es zu schweren Verbrühungen kommen.
Geeignete Sicherheitsmaßnahmen für den Umgang mit
heißem Öl ergreifen.
 
  VORSICHT

VORSICHT

Beschädigung des Schwungradgehäuses!

Beschädigung des Schwungradgehäuses!

In heißem Zustand steht die Zentrierung des Getriebeflan- sches zum Schwungradgehäuse wegen unterschiedlicher Ausdehnung der Materialien unter erhöhter Pressung.

Wenn möglich, Getriebe nicht in heißem Zustand ausbau- en. Sollte ein Ausbau in heißem Zustand unumgänglich sein, Schwungradgehäuse und Getriebeflansch sehr vor- sichtig voneinander lösen.

und Getriebeflansch sehr vor- sichtig voneinander lösen. VORSICHT Gefahr der Beschädigung des Hydrodamp! Wird das
VORSICHT

VORSICHT

Gefahr der Beschädigung des Hydrodamp!

Wird das Getriebe ohne Ausfahren abgesenkt, wird der Hydrodamp beschädigt.

Getriebe vor dem Absenken ca. 8 cm parallel zum Motor ausfahren, bis die Ritzelwelle frei ist.

1. Getriebeöl ablassen ( Seite 4-1, Kapitel 4.1).

2. Getriebe mit Hilfe einer Hebevorrichtung ausbauen ( Seite 3-22, Kapitel 3.3.1).

3. Getriebe gegen Herabfallen von der Vorrichtung sichern (z.B. mit Haltegurten)

4. Schrauben zwischen Getriebeflansch und Schwungradgehäuse lösen und entfernen.

5. Gelenkwelle demontieren.

6. Kühlflüssigkeitsleitungen demontieren.

7. Alle Kabel demontieren.

8. Getriebe absenken.

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Reparaturanleitung Instandhaltung / Getriebe ausbauen

Ölverlust am Hydrodamp

Es kann eine kleine Menge Öl am Dichtungsinnenbereich des Hydrodamp austreten. Es ist dabei ein Ölverlust von maximal 30 ml erlaubt.

am Dichtungsinnenbereich des Hydrodamp austreten. Es ist dabei ein Ölverlust von maximal 30 ml erlaubt. 2011-02-02

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4.4 Hydrodamp ausbauen

Reparaturanleitung Instandhaltung / Hydrodamp ausbauen

 
  VORSICHT

VORSICHT

Gefahr der Beschädigung des Hydrodamp!

Der Hydrodamp ist mit engen Toleranzen gefertigt. Äußere Beschädigungen können zum Versagen des Hydrodamp führen.

Der Hydrodamp ist mit engen Toleranzen gefertigt. Äußere Beschädigungen können zum Versagen des Hydrodamp führen.

1. Bei Transport, Lagerung oder Austausch den Hydrodamp nicht auf die vorstehende Nabe legen.

 

2. Hydrodamp nur in der Originalverpackung aufbewahren oder versenden.

3. Im Reparaturfall den Hydrodamp nur als ganzes Bauteil austauschen.

2BAnn150
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Fig. 4-3

Hydrodamp ausbauen

1. Zwei gegenüberliegende Schrauben M10 (1) aus dem äußeren Teilkreis des Hydro- damp (2) schrauben.

2. An diesen Stellen Stiftschrauben, Länge 100 mm, einschrauben.

3. Zehn Schrauben aus dem äußeren Teilkreis (2) herausschrauben.

Nicht die kupplungsinternen Sechskantschrauben entfernen.

4. Hydrodamp mit Abdrückschrauben ( Seite 3-8, Fig. 3-10) abdrücken.

Möglicherweise ist auf der Schwungscheibe ein Zwischenring. Dieser kann sich beim Ausbau lösen. Sollte dies der Fall sein, den Ring wieder an seine Position zurück- schieben.

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4.4.1 Ölstand messen

Reparaturanleitung Instandhaltung / Hydrodamp ausbauen

WARNUNG Verbrennungsgefahr durch heißes Öl! Es kann heißes Öl aus dem Hydrodamp fließen. Dies kann
WARNUNG
Verbrennungsgefahr durch heißes Öl!
Es kann heißes Öl aus dem Hydrodamp fließen. Dies kann
zu Verbrennungen führen.
1. Darauf achten, dass die Temperatur im Hydrodamp kleiner
als 50°C ist.
2. Beim Ausbau und bei Arbeiten am Hydrodamp die persön-
liche Schutzausrüstung tragen.

Falls im Bereich der Nabe Ölspuren sichtbar sind, den Ölstand im Hydrodamp kontrol- lieren.

2BAnn151
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Fig. 4-4

Ölstand am Hydrodamp messen

Umweltgefährdung durch auslaufendes Öl

Das Öl aus dem Hydrodamp darf nicht in die Umwelt gelangen. Öl, das eventuell austritt, muss gemäß den landes- und ortsüblichen Vorschriften ent- sorgt werden.

Öl, das eventuell austritt, muss gemäß den landes- und ortsüblichen Vorschriften ent- sorgt werden. 2011-02-02 4-9

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Reparaturanleitung Instandhaltung / Hydrodamp ausbauen

1. Den Hydrodamp so drehen, dass die Kontrollbohrungen (1) und (2) senkrecht über- einander stehen.

2. 3 Minuten warten.

3. Die obere Verschlussschraube (1) herausschrauben.

4. Hydrodamp 40° bis 45° im Uhrzeigersinn um die Nabenachse drehen.

Fließt dabei Öl aus der Bohrung ist der Ölstand ist in Ordnung.

5. Verschlussschraube M10 x 1 und einen neuen Kupferdichtring 10,5 x 16 x 2 VGN 3019 (Sonderabmessung, keine DIN-Ausführung) verwenden.

6. Verschlussschraube mit Loctite Typ 243 einschrauben.

7. Verschlussschraube mit Anzugsmoment 15 Nm anziehen.

oder

8. Schritt 1. bis 4. durchführen

Fließt dabei kein Öl aus der Bohrung, ist die minimal zulässige Ölmenge unterschrit- ten.

Eine mögliche Ursache ist, dass der Hydrodamp undicht ist.

9. Hydrodamp austauschen.

4.4.2 Verschleißuntersuchung an der Nabe

Hydrodamp auf eine neue Getriebeeingangswelle stecken.

Ist das Verdrehspiel am Lochkreisdurchmesser zwischen Eingangswelle und Nabe größer als 2 mm, den Hydrodamp komplett austauschen.

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4.5

Störungen

4.5.1 Das Fahrzeug fährt nicht an

Das Fahrzeug fährt nicht an, obwohl:

ein Gang eingetastet ist

Feststellbremse gelöst ist

Reparaturanleitung Instandhaltung / Störungen

Gaspedal betätigt ist

Anmerkung: Das Fahrzeug läuft im Fahrzeugstillstand auf maximale Drehzahl hoch

Mögliche Ursachen

Prüfmöglichkeit

Behebung

EK-Magnetspule

Dauerblinken am Tastenschalter

Spulen und deren Verkabelung prüfen, ggf. ersetzen

Getriebe schaltet nach Neutral

ALADIN-Ereignisspeicher auslesen

 

ALADIN-Aktortest durchführen

EK-Magnetventil

ALADIN-Aktortest durchführen

Ventil gangbar machen (z.B. polie-

Steuerblock zerlegen

ren, hohnen

)

oder ersetzen

Ventil auf Leichtgängigkeit prüfen

 

EK-Lamellen sind beschädigt.

Ölzustand kontrollieren

Getriebe reparieren bzw. tauschen

Ölwanne abschrauben, auf Ver- schmutzung kontrollieren

Lamellen auf Verschleiß kontrollie- ren

Arbeitsdruck zu niedrig

Arbeitsdruck und Wandlerdruck messen

Getriebe reparieren bzw. tauschen

Seite 4-172, Kapitel 4.13.3

Kabelbaum, Kabel 1

Messkabel Seite 3-14, Kapitel 3.1.7, Adapter zum Messkabel Seite 3-14, Kapitel 3.1.8

Kabelbaum ersetzen

Seite 4-26, Kapitel 4.6.7 und Seite 4-155, Kapitel 4.8.18

ECU defekt

ALADIN-Ereignisspeicher auslesen

ECU tauschen

 

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4.5.2 Das Fahrzeug fährt nicht rückwärts

Das Fahrzeug fährt nicht rückwärts, obwohl:

der Rückwärtsgang eingetastet ist

die Feststellbremse gelöst wurde

das Gaspedal betätigt ist

Anmerkung: Keine Störung beim Anfahren vorwärts.

Reparaturanleitung Instandhaltung / Störungen

Mögliche Ursachen

Prüfmöglichkeit

Behebung

RBG-, RBK-, WR-Magnetspule

Tastenschalter blinkt

Spulen und deren Verkabelung prüfen, ggf. ersetzen

ALADIN-Ereignisspeicher auslesen

ALADIN-Aktortest durchführen

 

RBG-, RBK-, WR-Magnetventil

ALADIN-Aktortest durchführen

Ventil gangbar machen (z.B. polie-

Steuerblock zerlegen

ren, hohnen

)

oder ersetzen

Ventil auf Leichtgängigkeit prüfen

 

RG-Lamellen defekt

Ölzustand kontrollieren

Getriebe reparieren bzw. tauschen

Ölwanne abschrauben, auf Ver- schmutzung kontrollieren

Lamellen auf Verschleiß kontrollie- ren

Wandler undicht

Arbeitsdruck und Wandlerdruck messen

Wenn Drücke zu niedrig, Getriebe reparieren ggf. ersetzen.

Arbeitsdruck zu niedrig

Seite 4-172, Kapitel 4.13.3

 

Kabelbaum, Kabel 1

Messkabel Seite 3-14, Kapitel 3.1.7, Adapter zum Messkabel Seite 3-14, Kapitel 3.1.8

Kabelbaum ersetzen

Seite 4-26, Kapitel 4.6.7 und Seite 4-155, Kapitel 4.8.18

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4.5.3 Schaltstoß beim Eintasten eines Gangs

Reparaturanleitung Instandhaltung / Störungen

Mögliche Ursachen

Prüfmöglichkeit

Behebung

EK-Magnetspule

Tastenschalter blinkt

Spule und deren Verkabelung prüfen, ggf. ersetzen

Messspule und/oder Magnetventil Messspule GND

ALADIN-Ereignisspeicher auslesen

ALADIN-Aktortest durchführen

 

EK-Magnetventil

ALADIN-Aktortest durchführen

Ventil gangbar machen (z.B. polie-

Steuerblock zerlegen

ren, hohnen

)

oder ersetzen

Ventil auf Leichtgängigkeit prüfen

 

EK-Lamellen beschädigt

Ölzustand kontrollieren

Getriebe reparieren bzw. tauschen

Ölwanne abschrauben, auf Ver- schmutzung kontrollieren

Lamellen auf Verschleiß kontrollie- ren

Kabelbaum, Kabel 1

Messkabel Seite 3-14, Kapitel 3.1.7, Adapter zum Messkabel Seite 3-14, Kapitel 3.1.8

Kabelbaum ersetzen

Seite 4-26, Kapitel 4.6.7 und Seite 4-155, Kapitel 4.8.18

4.5.4 Beschleunigung in allen Gängen zu gering

Mögliche Ursachen

Prüfmöglichkeit

Behebung

Zu geringe Motorleistung

Festbremspunkt messen

Fahrzeughersteller bzw. Motorher- steller kontaktieren

Seite 4-170, Kapitel 4.13.1

Kabelbaum, Kabel 1

Messkabel Seite 3-14, Kapitel 3.1.7, Adapter zum Messkabel Seite 3-14, Kapitel 3.1.8

Kabelbaum ersetzen

Seite 4-26, Kapitel 4.6.7 und Seite 4-155, Kapitel 4.8.18

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4.5.5 Beschleunigung im 1. Gang zu gering

Reparaturanleitung Instandhaltung / Störungen

Mögliche Ursachen

Prüfmöglichkeiten

Behebung

EK und/oder TB-Magnetspule

Tastenschalter blinkt

Spule und deren Verkabelung prüfen ggf. ersetzen

ALADIN-Ereignisspeicher auslesen

ALADIN-Aktortest durchführen

 

EK und/oder TB-Magnetventil

ALADIN-Aktortest durchführen

Ventil gangbar machen (z.B. polie-

Steuerblock zerlegen

ren, hohnen

)

oder ersetzen

Ventil auf Leichtgängigkeit prüfen

 

EK und/oder TB-Lamellen beschä- digt.

Festbremspunkt im 1. Gang mes- sen

Getriebe reparieren bzw. tauschen

Festbremspunkt im R-Gang mes- sen

Ölzustand kontrollieren

Ölwanne abschrauben, auf Ver- schmutzung kontrollieren

Lamellen auf Verschleiß kontrollie- ren

Drücke zu niedrig.

Arbeitsdruck und Wandlerdruck messen

Getriebe reparieren bzw. tauschen

Seite 4-172, Kapitel 4.13.3

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Reparaturanleitung Instandhaltung / Störungen

4.5.6 Fahrzeug fährt nur im 1. Gang

Ursachen und Störungsbehebung gilt sinngemäß für alle Sperrungen der einzelnen Gän- ge und Retarder (RB).

Mögliche Ursachen

Prüfmöglichkeiten

Behebung

Drehzahlsensor N2

Tastenschalter blinkt

Drehzahlsensor und dessen Ver- kabelung prüfen, ggf. ersetzen

ALADIN-Ereignisspeicher auslesen

ALADIN-Funktionstest durchführen

 

PRmax. erreicht

Tastenschalter blinkt

Getriebe reparieren bzw. tauschen

Lamellenrutsch erkannt

ALADIN-Ereignisspeicher auslesen

Ölzustand kontrollieren

Drücke messen Seite 4-172, Kapitel 4.13.3

Ölwanne abschrauben, auf Ver- schmutzung kontrollieren

Lamellen auf Verschleiß kontrollie- ren

PB-Magnetspule

Tastenschalter blinkt

Spule und deren Verkabelung prüfen, ggf. ersetzen

ALADIN-Ereignisspeicher auslesen

ALADIN-Aktortest durchführen

 

PB-Magnetventil

ALADIN-Aktortest durchführen

Ventil gangbar machen (z.B. polie-

Steuerblock zerlegen

ren, hohnen

)

oder ersetzen

Ventil auf Leichtgängigkeit prüfen

 

Tastenschalter

ALADIN-Funktionstest für Tasten- schalter durchführen

Tastenschalter prüfen, ggf. tau- schen

Kabelbaum, Kabel 1

Messkabel Seite 3-14, Kapitel 3.1.7, Adapter zum Messkabel Seite 3-14, Kapitel 3.1.8

Kabelbaum ersetzen

Seite 4-26, Kapitel 4.6.7 und Seite 4-155, Kapitel 4.8.18

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4.5.7 Fahrzeug schaltet nicht in den 3. Gang

Reparaturanleitung Instandhaltung / Störungen

Mögliche Ursachen

Prüfmöglichkeit

Behebung

PRmax. erreicht

Tastenschalter blinkt

Getriebe reparieren bzw. tauschen

Lamellenrutsch erkannt

ALADIN-Ereignisspeicher auslesen

DK-Magnetspule

Tastenschalter blinkt

Spule und deren Verkabelung prüfen, ggf. ersetzen

ALADIN-Ereignisspeicher auslesen

ALADIN-Aktortest durchführen

Seite 4-26, Kapitel 4.6.7 und Seite 4-155, Kapitel 4.8.18

4.5.8 Motor wird beim Rückwärtsfahren stark gedrückt

Mögliche Ursachen

Prüfmöglichkeiten

Behebung

WP-Magnet

Tastenschalter blinkt

Spule und deren Verkabelung prüfen ggf. ersetzen

ALADIN-Ereignisspeicher auslesen

ALADIN-Aktortest durchführen

 

WP-Magnetventil

ALADIN-Aktortest durchführen

Ventil gangbar machen (z.B. polie-

Steuerblock zerlegen

ren, hohnen

)

oder ersetzen

Ventil auf Leichtgängigkeit prüfen

 

Rohrleitungen zum WP- Magnetventil gebrochen

WP Rohrleitung prüfen

Probefahrt

WP-Rohrleitung tauschen

Im Rückwärtsgang wird Motor stark gedrückt

 

Starke Retarderwirkung

WP-Rohrleitung prüfen

Kabelbaum, Kabel 1

Messkabel Seite 3-14, Kapitel 3.1.7, Adapter zum Messkabel Seite 3-14, Kapitel 3.1.8

Kabelbaum ersetzen

Seite 4-26, Kapitel 4.6.7 und Seite 4-155, Kapitel 4.8.18

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4.5.9 Keine Retarderfunktion

Reparaturanleitung Instandhaltung / Störungen

Mögliche Ursachen

Prüfmöglichkeiten

Behebung

RBK/RBG-Magnetspule

Tastenschalter blinkt

Spule und deren Verkabelung prüfen ggf. ersetzen

ALADIN-Ereignisspeicher auslesen

ALADIN-Aktortest durchführen

 

Magnetventil

ALADIN-Aktortest durchführen

Ventil gangbar machen (z.B. polie-

Steuerblock zerlegen

ren, hohnen

)

oder ersetzen

Ventil auf Leichtgängigkeit prüfen

 

Keine Bremsanforderung von Fahrzeugseite

ALADIN-Ereignisspeicher auslesen

OEM kontaktieren

Fahrzeug-Diagnosesysteme

Kabelbaum, Kabel 1

Messkabel Seite 3-14, Kapitel 3.1.7, Adapter zum Messkabel Seite 3-14, Kapitel 3.1.8

Kabelbaum ersetzen

Seite 4-26, Kapitel 4.6.7 und Seite 4-155, Kapitel 4.8.18

4.5.10 Hartes Einschalten des Retarders

Mögliche Ursachen

Prüfmöglichkeiten

Behebung

Drehzahlsensor N3

ALADIN-Ereignisspeicher auslesen

Drehzahlsensor tauschen

ALADIN-Funktionstest durchführen

Magnetspule

Tastenschalter blinkt

Spule und deren Verkabelung prüfen ggf. ersetzen

ALADIN-Ereignisspeicher auslesen

ALADIN-Aktortest durchführen

 

WP-, RGB- oder RBK-Magnetventil

ALADIN-Aktortest durchführen

Ventil gangbar machen (z.B. polie-

Steuerblock zerlegen

ren, hohnen

)

oder ersetzen

Ventil auf Leichtgängigkeit prüfen

 

Rohrleitungen zum WP gebrochen

Probefahrt

WP Rohrleitung tauschen

Im Rückwärtsgang wird Motor stark gedrückt

Starke Retarderwirkung

WP Rohrleitung prüfen

Kabelbaum, Kabel 1

Messkabel Seite 3-14, Kapitel 3.1.7, Adapter zum Messkabel Seite 3-14, Kapitel 3.1.8

Kabelbaum ersetzen

Seite 4-26, Kapitel 4.6.7 und Seite 4-155, Kapitel 4.8.18

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4.5.11 Bremskraft im 2., 3. und 4. Gang zu hoch

Reparaturanleitung Instandhaltung / Störungen

Mögliche Ursachen

Prüfmöglichkeiten

Behebung

Wandlerauslassventil ist schwer- gängig oder klemmt.

Wandlerauslassventil prüfen

Ventil instandsetzen ggf. ersetzen

4.5.12 Bremskraft zu niedrig

Mögliche Ursachen

Prüfmöglichkeiten

Behebung

WR-Magnetspule

ALADIN Ereignisspeicher auslesen

Spule und deren Verkabelung prüfen, ggf. ersetzen

ALADIN-Aktortest durchführen

WR-Magnetventil

ALADIN-Aktortest durchführen

Ventil gangbar machen (z.B. polie-

Steuerblock zerlegen

ren, hohnen

)

oder ersetzen

Ventil auf Leichtgängigkeit prüfen

 

Rohrleitungen zum WR- Magnetventil gebrochen.

Probefahrt

Rohrleitungen prüfen, reinigen ggf. tauschen

Im Rückwärtsgang wird Motor stark gedrückt

 

Starke Retarderwirkung

 

WP Rohrleitung prüfen

Öldruck am Anschluss am Mess- deckel prüfen pAsoll 3,5bar.

Wandlereinlass-, Wandleraus- lassventil ist schwergängig oder klemmt.

Ventil prüfen

Ventil instandsetzen oder ersetzen

Wandlerdruck zu niedrig

Wandlerdruck messen

Getriebe tauschen ggf. reparieren

Seite 4-172, Kapitel 4.13.3

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4.6 Getriebe in Baugruppen zerlegen

4.6.1 Wärmetauscher ausbauen

Reparaturanleitung Instandhaltung / Getriebe in Baugruppen zerlegen

WARNUNG Verbrennungsgefahr durch heißes Öl! Im Wärmetauscher kann noch heißes Öl sein, es kann beim
WARNUNG
Verbrennungsgefahr durch heißes Öl!
Im Wärmetauscher kann noch heißes Öl sein, es kann beim
Ausbau des Wärmetauschers herausfließen. Dies kann zu
Verbrennungen führen.
Beim Ausbau und bei Arbeiten am Wärmetauscher die
persönliche Schutzausrüstung tragen.

Umweltgefährdung durch auslaufendes Öl

Das Öl aus dem Wärmetauscher darf nicht in die Umwelt gelangen. Das Öl muss gemäß den landes- und ortsüblichen Vorschriften entsorgt werden.

den landes- und ortsüblichen Vorschriften entsorgt werden. 6 7 6 5 1 4 3 2 2BAnn160
6 7 6 5 1 4 3
6
7
6
5
1
4
3
2
2
6 7 6 5 1 4 3 2 2BAnn160

2BAnn160

Fig. 4-5

Wärmetauscher ausbauen

1. 4 Sechskantmuttern (1) lösen und entfernen.

2. 4 Sechskantschrauben (2) lösen und entfernen.

3. 8 Scheiben (3) entfernen.

4. Wärmetauscher mit Halterung (4) abnehmen.

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5. 2 Steckrohre (7) mit je 2 Dichtringen (6) herausziehen.

6. 2 Dichtungen (5) entfernen.

4.6.2 Steuerungsdeckel ausbauen

Reparaturanleitung Instandhaltung / Getriebe in Baugruppen zerlegen

2BAnn165
2BAnn165
2BAnn165
2BAnn165
2BAnn165

2BAnn165

Fig. 4-6

Steuerungsdeckel ausbauen

1. 20 Schrauben (1) lösen und mit Scheiben (2) entfernen.

2. Deckel (3) abnehmen.

3. Dichtung (4) abnehmen.

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4.6.3

Drehzahlsensoren

Lage der Drehzahlsensoren

Reparaturanleitung Instandhaltung / Getriebe in Baugruppen zerlegen

2BAnn170
2BAnn170
2BAnn170

2BAnn170

Fig. 4-7

Drehzahlsensor N1

2BAnn171
2BAnn171
2BAnn171
2BAnn171

2BAnn171

Fig. 4-8

Drehzahlsensoren N2 und N3

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Drehzahlsensoren ausbauen

Reparaturanleitung Instandhaltung / Getriebe in Baugruppen zerlegen

VORSICHT

Drehzahlsensoren nie mit Schlagschrauber demontieren! Drehzahlsensoren können beschädigt werden.

Drehzahlsensoren mit geeignetem Werkzeug vorsichtig manuell demontieren.

1. Steckverbindungen der Drehzahlsensoren zum Kabelbaum lösen.

2. Schrauben an den Drehzahlsensoren herausschrauben.

4.6.4

TIM - Transmission Identification Module

Lage TIM

2BAnn175

2BAnn175

Fig. 4-9

Lage TIM

TIM ausbauen