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Die Textlinguistik ist eine junge Disziplin der Linguistik, sie hat sich in den 60er Jahren entwickelt.

Textlinguistik beschäftigt sich mit satzübergreifenden spraclichen strukturen. Vor der


Textlinguistik hatten wir Gattugslehre, Rhetorik und Stilistik.

Die Textlinguistik hat keine Definition, aber ein Versuch einer Definition könnte lauten "Die
linguistische Textanalys setzt sich um Ziel, die Struktur, das . heiBt. den grammatischen und
thematischen Aufbau, sowie die kommunikative Funktion konkreter Texte trasnparent zu
machen und nachprüfbar darzustellen. Die Textlinguistik sieht es als ihre Aufgabe an, die
allgemienen Bedingugen und Regeln der Textkonstitution, die den konkreten Texten zugrunde
liege, systematisch zu beschreiben und ihre Bedeutung für die Textrezeption zu erklären."
(Brinker Linguistische Textanalyse 1992: 8)

Wir haben zwei Arten von Textlinguistiken.

Wir haben eine strukturalische Textlinguistik, ihre Basis ist aus der Grammatik entwickelt.

Ihr Ziel: die Textbildung auf die gleiche Art und Weise zu bescrheiben und zu erklären, wie die
strukturalistische Grammatik die Wort- oder die Satzbildung darstellt.

Für die strukturalische Textlinguistik ist ein Text eine grammatisch verknüpfte Satzfolge.

Und die Andere ist die kommunikationsorientierte Textlinguistik (funktional-pragmatische


Textlinguistik.)

Die kommunikationsorientierte Textlinguistik beschhäftigt sich mit der Analyse und Beschreibung
der Funktion eines textes.

[Die formalen und inhaltlischen Charackteristiken eines Textest resultieren


eine kommunikative Funktion.

Die Grundlage der kommunikationsorientierten Textlinguistik bildet die


linguistische Pragmatik. Die linguistiche Pragmatig untersucht und
bescrheibt eine Sprache im Hinblick auf ihre kommunikative und soziale
Funktion.

Die Regeln für Textproduktion und -rezeption sind sprachspezifisch. Die


Regeln für die Textproduktion sind auch kultur und gesellschaftsspezifish.]
WAS IST EIN TEXT?

Aus der Tatsache, dass Texte sprach-, kultur-, und gesellshaftsspezifisch sind, ergitbt sich, dass
die testuellen Regeln mit der Zeit ändern können.

Dies betrifft Text im privaten Bereich auch halböffentlische und öffentlische Texte.
DIE TEXTLINGUISTIK VVVVVVVVV

Eine zentrale Fragestellung der Textlinguistik ist der Unterschied zwischen Text und Nicht-Text,
sofern solch eine Unterschiedung als möglich erachtet wird.

Die Kriterien der Textualität sind Kohärenz und Kohäsion:

Mit Kohärenz und Kohäsion werden formale Text inhanlte der Sätze durch sprachliche Mittel
hergestellt.

Kohärenz:
Kohärenz bezeichnet Merkmale die einen Sinnzusammenhang erzeugen wie Anaphern,
Kataphern und Konnektoren.

Anapher ist ein rhetorisches Stilmittel und es bezeichnet einmalige oder merfache wiederholung
eines Wortes wie z.b. in Strofen, Versen, Sätzen und Satzteile.

Beispie: „Aufgestanden ist er, welcher lange schlief,

Aufgestanden unten aus Gewölben tief. […]“

– „Der Krieg“, Georg Heym

Katapher:

Bezeichnet in der Textlinguistik eine sprachliche Einheit, die für eine im Text nachfolgende
sprachliche Einheit steht. Eine Pro-Form (zum Beispiel ein Pronomen) weist auf einen anderen
sprachlichen Ausdruck voraus, der erst nachfolgend genannt wird.

Beispiel:

Er ist ein begabter amerikanischer Schauspieler. Er hat unzählige Preise und Auszeichnungen
bekommen. Die Rede ist von Johnny Depp.

Konnektoren:

Konnektoren sind Konjunktionen, Disjkuntionen, Pronomen und Artikel.

Kohäsion:

Als Kohäsion bezeichnet man Textmerkmale, die einen formalen oder syntaktischen
Zusammenhang eines Textes herstellen, man spricht auch von Zusammenhang an der
„Textoberfläche“. Unterschieden werden grammatische Kohäsion und lexikalische Kohäsion.
Eine weitere Aufgabe der Textlinguistik ist die Analyse, Klassifikation und Abgrenzung von
Text und ihrer Struktur. Auch sind da die Untersuchungen der kommunikativen Funktion
und Rezeption von Texten.

MERKMALE EINES TEXTES

Ein Text ist in der Regel ein komplexes Gebilde. Er besteht aus mehreren Teilen, dass meint
es ist gegliedert, welche Art dieser Gliederung es ist hängt von der Textsortenzugehörigkeit
ab.

-BEISPIEL: Ein Drama gliedert sich in Akte und Szenen oder Bilder; eine Erzählung in
Kapitel und Abschnitte; eine Rede in Absätze; ein Artikel in Abschnitte.

In meisten Fällen ist das kleinste sinnvolle Segment eines Textes der Satz.

Merkmale:

Beim Begriff "Text" zählen wir monologische auch wie dialogische Texte rein, aber man darf
debei die grudlegenden Unterschiede zwischen dialog und monolog nicht übersehen.

Ein Text ist eine kommunikative Einheit, es ist ein übermittler eines bestmimmten Inhalts,
aber auch ein Kummunikationsprozess, und spielt so eine kommunikative Rolle.
(Schreiber/Leser - Sprecher/Hörer)

Ein Text ist eine begrenzte Einheit. Es ist mit einem Titel oder Einleitung eröffnet und mit
einer Schlussformel oder mit nichtsprachlichen elementen markiert.

Viele haben die Frage was ein Text ist.

Ein Text sollte eine zusammenhängende Folge von sprachlichen Zeichen verstanden werden, die
unter einem gemeinsamen Thema steht und als ganze eine kommunikative Funktion erfüllt.

TEXTUALITÄT:

Unter Textualität versteht man in der Textlinguistik die Eigenschaft ein Text zu sein. Viele
Kriterien der Textualität unterschieden Texte von "Nicht-Texten".

TEXT

Eine einheitliche Definition von "Text" gibt es noch nict.

Auch im Alltag werden nur Texte als Texte bezeichnet wenn sie bestimmte Kriterien erfüllen. Die
Art der Feststellung von Textualität berhut in etwa auf folgender Definition: Ein Text ist eine
abgeschlossene, schriftliche oder potentiell schreibbare spraliche ÄuBerung, die aus mehreren
Sätzen besteht, die miteinander in inhaltlichen und formalen Zusammenhang stehen.

Die Grundlage vieler Textdefinitionen und Diskussionen über den Textbegriff sind von Rober-
Alain de Beaugrande und Wolfgang Ulrich Dressler aufgestellt im Jahr 1981. Sie definieren einen
Text als „kommunikative Okkurrenz (...), die sieben Kriterien der Textualität erfüllt. Wenn
irgendeines dieser Kriterien als nicht erfüllt betrachtet wird, so gilt der Text als nicht
kommunikativ. Daher werden nichtkommunikative Texte als Nicht-Texte behandelt.“ (De
Beaugrande / Dressler, 1981, S. 3.)"

Die sieben textkonstitutiven Prinzipien nach de Beaugrande / Dressler von Texten sind:

n Textkohäsion

n Textkohärenz

n Intentionalität

(Das Textualitätskriterium Intentionalität bezieht sich in erster Linie auf den Textproduzenten,
dem der Rezipient unterstellt, dass dieser beabsichtigt hat, einen kohäsiven und kohärenten Text
zu erstellen)

n Akzeptabilität

(Sie betrifft die Einstellung des Textrezipienten zum Text. Die Akzeptabilität eines Textes hängt
nach Beaugrande/Dressler (1981) einerseits von der Qualität des Textes, seiner Kohärenz,
Verständlichkeit und Informativität ab, andererseits von der Erwartung des Rezipienten und
dessen Fähigkeit, den Text zu verstehen.)

n Informativität

(Ein Text ist genau dann informativ, wenn er für den Rezipienten neue Informationen bringt)

n Situationalität und

(Situationalität umfasst Ort, Zeit, Umstände usw. die Texte relevant machen.)

n Intertextualität.

(Nach Beaugrande & Dressler bezeichnet der Begriff Intertextualität die Abhängigkeiten
zwischen Produktion bzw. Rezeption eines gegebenen Textes und dem Wissen der
Kommunikationsteilnehmer über andere Texte)

LITERATUR:

Wolfgang U. Dressler, Robert de Beaugrande (1981): Einführung in die Textlinguistik. Tübingen:


Niemeyer

Rober-Alain de Beaugrande geboren: 1946. - 2008. war ein österreichischer Linguist.

Beaugrande erwarb 1971. einen Magister in Germanistik und Anglistik an der FU Berlin.

Beaugrande war in der Lage, in sechs Sprachen Vorlesungen zu halten und war bekannt für sein
soziales Engagement. Seine wissenschaftlichen Arbeiten veröffentlichte er im Volltext zum freien
Download auf seiner Website. Seine Publikationen erschienen in 17 Sprachen, darunter seine
Einführung in die Textlinguistik.

Wolfgang Ulrich Dressler geboren 1939., ist ein österreichischer LInguist.

Im Jahr 2001 erschien eine Festschrift für Dressler in englischer Sprache mit dem Titel Naturally!,
zu der viele Kollegen Artikel aus verschiedenen Teilgebieten der Linguistik beitrugen.

2013 bekam Dressler für sein Lebenswerk das Kardinal-Innitzer-Preis.

Klaus Brinker, Linguistische Textanalyse, Eine Einführung in Grundbegriffe und Methoden.


(Erstauflage 1985)

Klaus Brinker geboren 1938. - 2006. war ein deutscher Germanist und Linguist, der an der
Universität Hamburg lehrte.

Brinker gilt als profilierter Textlinguist, der sich schwerpunktmäßig mit Gesprächsanalyse,
linguistischer Textanalyse und Grammatiktheorie beschäftigte.

Der Krieg (1911) - Georg Heym

http://www.fil.bg.ac.rs/ - Prof. Dr. Jelena Kostić-Tomović

https://de.wikipedia.org/wiki/Robert-Alain_de_Beaugrande

https://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_U._Dressler