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(Nationale) Expertenstandards

Dienen zur Weiterentwicklung der Qualität, berücksichtigen pflegewissenschaftliche Erkenntnisse,


definieren Ziele und Maßnahmen bei ambulanter und stationärer Versorgung. Sie liefern Kriterien
anhand die Qualität in Betrieben erreicht und überprüft werden kann.

Verfügbare Standards, bisher 8 Stück:


Sturzprophylaxe, Förderung der Harnkontinez, Pflege von Menschen mit chronischen Wunden,
Ernährungsmanagement, chronische Schmerzen, Förderung der Mobilität, Dekubitusprophylaxe,
Entlassungsmanagement, Erhaltung und Förderung der Mobilität

Wer entwickelt sie?


Expertenteam vom "Deutsche Netzwerk zur Qualitätsentwicklung in der Pflege" (DNQP)

Qualitätsmanagement
Sind alle Maßnahmen eines Betriebes, um die Prozess, Struktur und Ergebnisqualitäten zu
verbessern und den Erhalt der Qualität von Leistungsergebnisse und Leistungserbringungen zu
sichern.

Diese erfolgen auf Grundlage von Gesetzen und Methoden.

mögliche Gesetze:
alle SGB's, Pflegecharta, Landesheimgesetz

Methoden:
Supervisionen, Pflegevisiten, Befragungen, Einarbeitungskonzepte

Qualität umfasst:
Strukturqualität: Sachliche,-räumliche, personelle Ausstattung

Prozessqualität: Abläufe, Dokumentation, Standards, Umsetzung von Maßnahmen, Pflegeplanung

Ergebnisqualität: Patientenzufriedenheit, Statistiken (z.B. Belegungsquote), Vergleich SOLL- u.


IST-Stand (War die Behandlung das zuvor gesteckte Ziel zufriedenstellend?),

Qualitätsentwicklung, besteht aus mehreren Schritten:


1. Wunsch nach Qualitätsverbesserung z.B. Kosten verringern, bessere Abläufe
2. Analyse des IST-Zustandes
3. Planung, der SOLL-Zustand wird ermittelt
4. Lenkung, der IST-Zustand wird in den SOLL-Zustand geführt
5. Kontrolle, ist der SOLL-Zustand erreicht?

(Pflege)-Qualität nach Donabedian:


"Pflegequalität ist der Grad der Übereinstimmung zwischen Ergebnis und zuvor formulierten Ziele"