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Batterie-Pulser mit Überspannung zusammengestellt von A.

Schneider
(AS), 17.11.2018

https://de.wikipedia.org/wiki/Bleiakkumulator

…Verschlossene Bleiakkumulatoren[Bearbeiten | Quelltext


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Bleiakkus können auch in einer verschlossenen Bauform hergestellt werden, die lageunabhängig
betrieben werden können. Hierzu gehören die VRLA-Akkumulatoren. Die Säure wird dabei
in Glasfasermatten (engl.: AGM, absorbing glass mat) oder als Gel in Kieselsäure gebunden. Ihr
Vorteil besteht darin, dass beim vorschriftsmäßigen Laden in den Zellen nur wenig Knallgas
entsteht und das Nachfüllen von destilliertem Wasser entfällt. Sollte durch Laden mit zu hoher
Spannung zu schnell zu viel Gas entwickelt werden, öffnen sich Überdruckventile, bevor
das Gehäuse platzt.
Auch bei vorschriftsmäßigem Laden entsteht etwas Knallgas, das an der negativen Elektrode zu
Wasser rekombiniert. Ein Teil des Gases geht jedoch ungewollt durch Diffusion und
Undichtigkeiten verloren. Deshalb trocknen VRLA-Akkumulatoren langsam aus. Sie sind nach 4
bis 5 Jahren in der Regel wegen des dadurch angestiegenen Innenwiderstands und geringer
gewordener Kapazität unbrauchbar…
Kommentar AS: Wenn die Überspannungen bei gepulster Aufladung nur am Anfang eines Pul-
ses als «Spike» auftreten, ist die mittlere Überspannung gering. Somit dürften solche Spannungs-
spitzen unproblematisch sein. Sie führen ja auch nicht zu wesentlich höheren Ionen-Strömen.
https://www.elv.ch/ratgeber/mit-erhaltungsladung-und-aktivator-funktion-verlaengern-sie-die-
lebensdauer-ihrer-starterbatterie.html
…Sulfatierung reduzieren

Durch ein intelligentes Ladeverfahren mit Aktivator-Funktion kann die Sulfatierung zwar nicht
rückgängig gemacht, aber eine weitere Kristallbildung nahezu vollständig verhindert werden. Hierbei
werden kurze Strom-/Spannungimpulse und/oder gezielte Überspannungen über definier-
te Zeiträume und bei Überwachung der Akkutemperatur eingesetzt, die den Akku aktiv halten und
die erneute Kristallbildung verringern…
Kommentar AS: Dass Pulsen das Sulfatieren reduziert bzw. verhindert, ist bekannt. Man müsste
noch herausfinden, wie hoch die kurzzeitigen Überspannungen sind.
Offenbar erreichen die Back-EMF-Impulse bei Spulen, die in Serie zur Batterie geschaltet sind,
ohne weiteres 1'000 V, jedoch nur in Form kurzzeitiger Spikes. Weil diese Impulse sehr kurz sind
– siehe auch folgenden Link – sind sie für die Batterie unschädlich.

http://www.produktinfo.conrad.com/datenblaetter/250000-274999/250179-in-06-de-
Megapuls_12V_Batteriepulser.pdf
… Der Batterie-Pulser besteht aus elektronischen Komponenten, die Gleichstromimpulse in die
Batterie abgeben… Die abgegebenen Impulse entsprechen der atomaren Resonanz-Frequenz der
Sulfatkristalle (3,26 MHz), die sich in der Batterie bilden. … Der Batterie-Pulser löst durch seine
elektronischen Impulse die Sulfatkristalle auf und gibt die daraus freiwerdende Energie der
Batteriesäure zurück. … Die dem einzelnen Molekül zugeführte Energie, die Impulsspitze, bewirkt,
dass die Molekülatome sich aus der Bindung lösen und in ein höheres Energieniveau übergehen. Um
dies zu erreichen, muss allerdings auch die genaue Anstiegsflanke, die Impulsbreite und
Resonanzfrequenz beachtet werden. Die Pulstriggerung liegt bei 2 bis 10 MHz mit einer Breite von
0,3 Fs (Femtosekunden = 10hoch-15 Sekunden). Jedes Element hat ein magnetisches Moment bei
einer bestimmten Frequenz/Triggerung. Bei Sulfatierung, bzw. Sulfatkristallen beträgt diese Frequenz
3,26 MHz.
http://www.esys.org/technik/bericht_megapulse_palstek.pdf
http://www.produktinfo.conrad.com/datenblaetter/250000-274999/250179-in-01-de-
WARTUNG_MEGAPULSE_12_V_BATTERIEPULSER.pdf

https://www.ecoprodukt.sk/i//gallery/059/120/pulzny-desulfator-baterii-westech-12-48v-de.pdf

Fazit:
Die Spitzenspannung bei diesem Gerät liegt zwischen 60 bis 100 V bei einer Pulsfrequenz von
10 kHz, wobei die Pulsdauer im Vergleich zur Periodenzeit sehr kurz sein dürfte. Derartige kurz-
zeitige Überspannungen sind offensichtlich für Batterien nicht schädlich und stellen auch keinen
Gefährdungen dar.