Sie sind auf Seite 1von 236

OPEL Zafira

Betriebsanleitung
Inhalt
Einführung Infotainment System

Kurz und bündig Klimatisierung

Schlüssel, Türen, Fenster Fahren und Bedienung

Sitze, Rückhaltesysteme Fahrzeugwartung

Stauraum Service und Wartung

Instrumente, Bedienelemente Technische Daten

Beleuchtung Stichwortverzeichnis
2 Einführung

Einführung

Inhalt
Einführung 3

Fahrzeugspezifische Daten Wenn in dieser Betriebsanleitung auf ■ Gelbe Pfeile in den Abbildungen
die Inanspruchnahme einer Werkstatt dienen als Hinweis oder zeigen
Bitte tragen Sie die Daten Ihres Fahr‐
verwiesen wird, empfehlen wir Ihnen, eine durchzuführende Maßnahme
zeugs auf der vorherigen Seite ein,
einen Opel Service Partner aufzusu‐ an.
um diese schnell verfügbar zu haben.
chen. ■ Schwarze Pfeile in den Abbildun‐
Diese Informationen sind in den Ab‐
schnitten „Service und Wartung" und Die Opel Service Partner bieten erst‐ gen zeigen eine Reaktion oder eine
„Technische Daten", sowie auf dem klassigen Service zu angemessenen zweite durchzuführende Maß‐
Typschild zu finden. Preisen. Erfahrene, von Opel ge‐ nahme an.
schulte Fachkräfte arbeiten nach spe‐ ■ In dieser Betriebsanleitung werden
Einführung zifischen Vorschriften von Opel. Fahrzeuge mit dem Lenkrad auf
Ihr Fahrzeug ist die intelligente Ver‐ Die Kundenliteratur ist griffbereit im der linken Seite dargestellt. Die Be‐
bindung von zukunftsweisender Handschuhfach des Fahrzeugs auf‐ dienung ist bei Fahrzeugen mit
Technik, Sicherheit, Umweltfreund‐ zubewahren. Lenkrad auf der rechten Seite ver‐
lichkeit und Wirtschaftlichkeit. gleichbar.
Mit dieser Betriebsanleitung erhalten
Benutzung dieser Anleitung ■ In der Betriebsanleitung werden die
Sie alle Informationen, die Sie für den ■ Im Kapitel „Kurz und bündig“ erhal‐ werkseitigen Motorbezeichnungen
sicheren und effizienten Betrieb Ihres ten Sie einen ersten Überblick. verwendet. Die zugehörigen Ver‐
Fahrzeugs benötigen. ■ Das Inhaltsverzeichnis am Anfang kaufsbezeichnungen finden Sie im
der Betriebsanleitung und in den Kapitel „Technische Daten“.
Informieren Sie Ihre Mitfahrer über
mögliche Unfall- und Verletzungsge‐ einzelnen Kapiteln hilft Ihnen, sich ■ Richtungsangaben, wie z. B. links
fahren durch unsachgemäßen Ge‐ rasch zu orientieren. oder rechts bzw. vorn oder hinten
brauch des Fahrzeugs. ■ Spezielle Informationen finden Sie beziehen sich immer auf die Fahrt‐
am schnellsten über das Stichwort‐ richtung.
Sie sind verpflichtet, sich immer an
die geltenden Gesetze und Vorschrif‐ verzeichnis.
ten des Landes zu halten, in dem Sie
sich befinden. Diese können von den
Angaben in dieser Betriebsanleitung
abweichen.
Inhalt
4 Einführung

■ Je nach Modell- und Ländervari‐


ante, integrierter Sonderausstat‐ Achtung
tung und Zubehör kann der Aus‐
stattungsumfang Ihres Fahrzeugs Mit Achtung gekennzeichnete
von der Beschreibung der Betriebs‐ Texte weisen auf mögliche Be‐
anleitung abweichen. schädigungen am Fahrzeug hin.
Nichtbeachtung der Beschreibun‐
Gefahr, Warnung, Achtung gen kann zu Schäden am Fahr‐
zeug führen.
9 Gefahr
Symbole
Mit 9 Gefahr gekennzeichnete Seitenverweise werden durch 3 ge‐
Texte weisen auf die Gefahr kennzeichnet. 3 bedeutet „siehe
schwerer Verletzungen hin. Nicht‐ Seite“.
beachtung der Beschreibungen
kann zu Lebensgefahr führen. Viel Freude und gute Fahrt wünscht
Ihnen Ihre
Adam Opel GmbH
9 Warnung
Mit 9 Warnung gekennzeichnete
Texte weisen auf mögliche Unfall-
und Verletzungsgefahren hin.
Nichtbeachtung der Beschreibun‐
gen kann zu Verletzungen führen.

Inhalt
Einführung 5

Inhalt
6 Kurz und bündig

Kurz und bündig Fahrzeug entriegeln Elektronischer Schlüssel


Funkfernbedienung

Informationen für die


erste Fahrt

Am Türgriff ziehen, um das Fahrzeug


zu entriegeln und die Tür zu öffnen.
Zum Entriegeln und Öffnen der Tür Zum Öffnen der Hecktür Taste unter
Taste q drücken. Zum Öffnen der der Leiste drücken.
Hecktür Taste unter der Leiste
Open&Start-System 3 29.
drücken.
Funkfernbedienung 3 28, Zentral‐
verriegelung 3 32, Laderaum
3 35.

Inhalt
Kurz und bündig 7

Sitzeinstellung Rückenlehnen Sitzhöhe


Sitzposition einstellen

Handrad drehen. Zum Einstellen Rü‐ Pumpbewegung des Hebels


ckenlehne entlasten. nach oben: = höher
Griff ziehen, Sitz verschieben, Griff
Sitzeinstellung 3 47, Sitzposition nach unten: = tiefer
loslassen.
3 47, Beifahrersitzlehne umklappen
Sitzeinstellung 3 47, Sitzposition 3 50. Sitze 3 47, Sitzposition 3 47.
3 47.

Inhalt
8 Kurz und bündig

Sitzneigung Kopfstützeneinstellung Sicherheitsgurt

Hebel ziehen, Neigung einstellen Entriegelungsknopf drücken, Höhe Sicherheitsgurt herausziehen und im
durch Verlagerung des Körperge‐ einstellen, einrasten. Gurtschloss einrasten. Der Sicher‐
wichts. Hebel loslassen, Sitz hörbar Kopfstützen 3 45. heitsgurt muss unverdreht und eng
einrasten. am Körper anliegen. Die Rücken‐
Sitze 3 47, Sitzposition 3 47. lehne darf nicht zu weit nach hinten
geneigt sein (maximal ca. 25°).
Zum Ablegen rote Taste am Gurt‐
schloss drücken.
Sicherheitsgurte 3 55, Airbag-Sys‐
tem 3 59, Sitzposition 3 47.

Inhalt
Kurz und bündig 9

Spiegeleinstellung Außenspiegel Lenkradeinstellung


Innenspiegel

Entsprechenden Außenspiegel aus‐ Hebel entriegeln, Lenkrad einstellen,


wählen und einstellen. Hebel einrasten und darauf achten,
Hebel an der Unterseite schwenken, dass er komplett verriegelt ist. Lenk‐
Elektrische Einstellung 3 39, kon‐
um Blendwirkung zu reduzieren. rad nur bei stehendem Fahrzeug und
vexe Außenspiegel 3 39, Außen‐
Innenspiegel 3 40, automatisch ab‐ spiegel beiklappen 3 39, heizbare gelöster Lenkradsperre einstellen.
blendender Innenspiegel 3 41. Außenspiegel 3 40. Airbag-System 3 59, Zündschloss‐
stellungen 3 130

Inhalt
10 Kurz und bündig

Instrumententafelübersicht

Inhalt
Kurz und bündig 11

1 Lichtschalter ....................... 110 9 Linke Sitzheizung .................. 50 19 Zündschloss mit


Instrumentenbeleuchtung . . 115 Reifendruckverlust- Lenkradsperre ..................... 130
Nebelschlussleuchte ........... 114 Überwachungssystem ......... 182 Sensorfeld für
Nebelscheinwerfer ............. 113 Reifendruck- Notbetätigung
Leuchtweitenregulierung .... 111 Kontrollsystem .................... 181 Open&Start-System .............. 29
2 Seitliche Belüftungsdüsen ... 127 Ultraschall-Parksensoren ..... 91 20 Bremspedal ......................... 142
Warnblinker ......................... 113
3 Blinker, Lichthupe, Zentralverriegelung ............... 32 21 Kupplungspedal .................. 129
Abblendlicht und Fernlicht .. 113 Sport-Modus ......................... 91 22 Lenkradeinstellung ................ 79
Beleuchtung beim Rechte Sitzheizung ............... 50
Aussteigen .......................... 116 23 Entriegelungsgriff der
Kraftstoffwahltaste ............... 86 Motorhaube ......................... 159
Standlicht ........................... 114
Geschwindigkeitsregler ........ 95 10 Info-Display ........................... 95
Bordcomputer ..................... 104
4 Funkfernbedienung am Elektronische Klimatisie‐
Lenkrad ................................ 79 rungsautomatik ................... 122
5 Hupe ..................................... 80 11 Beifahrer-Airbag .................... 60
Fahrer-Airbag ........................ 60
12 Handschuhfach .................... 69
6 Instrumente .......................... 85
13 Infotainment System ........... 117
7 Scheibenwischer,
Scheibenwaschanlage, 14 Klimatisierungssysteme ...... 120
Scheinwerferwaschanlage ... 80 15 Wählhebel, Schaltgetriebe . 138
8 Mittlere Belüftungsdüsen .... 127 Automatisiertes
Schaltgetriebe ..................... 138
Automatikgetriebe ............... 133
16 Ascher ................................... 84
17 Start/Stop-Taste ................... 29
18 Gaspedal ............................. 129

Inhalt
12 Kurz und bündig

Inhalt
Kurz und bündig 13

Außenbeleuchtung Lichthupe, Fernlicht und Blinker


Abblendlicht

Drehen Nach rechts = Hebel nach oben


7 = Aus Lichthupe = Hebel ziehen Nach links = Hebel nach unten
8 = Standlicht Fernlicht = Hebel drücken
Blinker 3 113.
9 = Scheinwerfer Abblendlicht = Hebel drücken oder
AUTO = Automatisches Fahrlicht ziehen

Drücken Fernlicht 3 111, Lichthupe 3 111.


> = Nebelscheinwerfer
r = Nebelschlussleuchte
Beleuchtung 3 110, Scheinwerfer-
Einschaltkontrolle 3 102.

Inhalt
14 Kurz und bündig

Warnblinker Hupe Scheibenwischer und


Waschanlage
Scheibenwischer

Betätigung mit Taste ¨. j drücken.


Warnblinker 3 113.
& = schnell
% = langsam
$ = Intervallschaltung bzw. auto‐
matisches Wischen mit
Regensensor
§ = Aus
Für einmaliges Wischen bei ausge‐
schalteten Scheibenwischern Hebel
nach unten drücken.
Scheibenwischer 3 80, Scheiben‐
wischerwechsel 3 163.

Inhalt
Kurz und bündig 15

Scheibenwaschanlage und Heckscheibenwischer und Klimatisierung


Scheinwerferwaschanlage Heckscheibenwaschanlage
Heizbare Heckscheibe, heizbare
Außenspiegel

Hebel ziehen. Wischer ein = Hebel drücken


Scheibenwaschanlage und Schein‐ Wischer = Hebel nochmals
aus drücken Die Heizung wird durch Drücken der
werferwaschanlage 3 80, Wasch‐
Waschen = Hebel gedrückt hal‐ Taste Ü bedient.
flüssigkeit 3 161.
ten Heizbare Heckscheibe 3 43.
Heckscheibenwischer und Heck‐
scheibenwaschanlage 3 81, Schei‐
benwischerwechsel 3 163, Wasch‐
flüssigkeit 3 161.

Inhalt
16 Kurz und bündig

Entfeuchtung und Enteisung der Getriebe Automatisiertes Schaltgetriebe


Scheiben
Schaltgetriebe

N =
Neutral- bzw. Leerlaufstellung
Luftverteilung auf l. o =
Fahrposition
Rückwärtsgang: Nach dem Aus‐ + =
höherer Gang
Temperaturregler auf die wärmste kuppeln bei stehendem Fahrzeug
Stufe stellen. - =
niedrigerer Gang
3 Sekunden warten, anschließend A =
Wechsel zwischen Automatik-
Gebläsegeschwindigkeit auf die Knopf am Wählhebel nach oben zie‐ und Manuell-Modus
höchste Stufe oder auf A stellen. hen und Gang einlegen. R = Rückwärtsgang (mit Wählhe‐
Kühlung n ein. Lässt sich der Gang nicht einlegen, belsperre)
Taste V drücken. Wählhebel in Leerlaufstellung führen,
Kupplungspedal loslassen und wie‐ Automatisiertes Schaltgetriebe
Klimatisierungssysteme 3 120. 3 138.
der betätigen. Nochmals schalten.
Schaltgetriebe 3 138.

Inhalt
Kurz und bündig 17

Automatikgetriebe Losfahren Motor mit Zündschloss anlassen


Vor dem Losfahren prüfen
■ Reifendruck und -zustand 3 180,
3 225.
■ Motorölstand und Flüssigkeits‐
stände 3 159.
■ Alle Scheiben, Spiegel, Außen‐
beleuchtung und Kennzeichen
funktionsfähig und frei von
Schmutz, Schnee und Eis.
■ Richtige Einstellung von Sitzen, Si‐
cherheitsgurten und Spiegeln
P = Parkstellung 3 47, 3 56, 3 39. Schlüssel in Stellung 1 drehen. Um
R = Rückwärtsgang ■ Bremsanlage bei niedriger Ge‐ die Lenkradsperre zu lösen, Lenkrad
N = Neutral- bzw. Leerlaufstellung schwindigkeit auf ihre Wirksamkeit etwas bewegen. Kupplung und
D = Fahrposition prüfen, besonders bei feuchten Bremse betätigen, Automatikgetriebe
Bremsen. in P oder N, kein Gas geben, bei Die‐
Der Wählhebel kann nur bei einge‐ selmotor zum Vorglühen Schlüssel
schalteter Zündung und betätigter auf 2, bis Kontrollleuchte ! erlischt,
Fußbremse aus P oder N bewegt Schlüssel auf 3 drehen und Schlüssel
werden (Wählhebelsperre). Zum Ein‐ loslassen, wenn Motor läuft.
legen von P oder R Knopf am Wähl‐
hebel drücken.
Das Automatikgetriebe ist in zwei
Ausführungen erhältlich 3 133.

Inhalt
18 Kurz und bündig

Motor starten mit Start/Stop- Abstellen Wenn das Fahrzeug an einem Ge‐
Taste fälle steht, vor Ausschalten der
■ Handbremse immer ohne Betäti‐
Zündung Rückwärtsgang einlegen
gung des Entriegelungsknopfs fest
bzw. Wählhebel in P. Zusätzlich
anziehen. Im Gefälle oder an einer
Vorderräder zum Bordstein hindre‐
Steigung so fest wie möglich. Um
hen.
die Betätigungskraft zu verringern,
gleichzeitig Fußbremse betätigen. ■ Fahrzeug mit Taste p auf der
Funkfernbedienung bzw. mit Sen‐
■ Motor und Zündung ausschalten.
sor in einem vorderen Türgriff ver‐
Hierzu Zündschlüssel auf 0 drehen
riegeln.
und abziehen bzw. bei stehendem
Fahrzeug Start/Stopp-Taste Zum Aktivieren von Diebstahlsiche‐
drücken und Fahrertür öffnen. rung und Diebstahlwarnanlage
Lenkrad drehen, bis Lenkradsperre Taste p zweimal drücken bzw.
spürbar einrastet. Sensor in einem vorderen Türgriff
zweimal berühren.
Der elektronische Schlüssel muss Bei Fahrzeugen mit Automatik‐
sich im Fahrzeuginnenraum befin‐ getriebe lässt sich der Schlüssel ■ Fahrzeug nicht auf leicht entflamm‐
den. Kupplung und Bremse betäti‐ nur in Wählhebelstellung P abzie‐ barem Untergrund abstellen. Der
gen, Automatikgetriebe in P oder N, hen. Wenn P nicht eingelegt oder Untergrund könnte sich durch die
kein Gas geben, bei Dieselmotor zum die Handbremse nicht angezogen hohen Temperaturen der Abgas‐
Vorglühen Taste kurz drücken, Lenk‐ ist, blinkt “P“ im Getriebe-Display anlage entzünden.
rad zum Lösen der Lenkradsperre für einige Sekunden. ■ Bei Fahrzeugen mit automatisier‐
leicht bewegen und warten, bis Kon‐ ■ Wenn das Fahrzeug in der Ebene tem Schaltgetriebe blinkt bei nicht
trollleuchte ! erlischt, Taste 1 Se‐ oder an einer Steigung steht, vor angezogener Handbremse nach
kunde drücken und loslassen, wenn Ausschalten der Zündung ersten Ausschalten der Zündung die Kon‐
Motor läuft. Gang einlegen bzw. Wählhebel in trollleuchte R für einige Sekunden
Open&Start-System 3 29. P. An einer Steigung zusätzlich 3 102.
Vorderräder vom Bordstein weg‐ ■ Fenster schließen.
drehen.

Inhalt
Kurz und bündig 19

■ Motorkühlgebläse können auch


nach Abstellen des Motors laufen
3 158.
■ Nach Fahren mit hohen Motordreh‐
zahlen bzw. hoher Motorbelastung
Motor zur Schonung des Turbola‐
ders vor dem Abstellen kurzzeitig
mit niedriger Belastung bzw. ca. 30
Sekunden im Leerlauf laufen las‐
sen.
Schlüssel, Verriegelung 3 27, Fahr‐
zeug für längeren Zeitraum abstellen
3 157.

Inhalt
20 Kurz und bündig

Interessante Funktionen Sitze der zweiten Sitzreihe Rückenlehnen der äußeren Sitze
einstellen

9 Warnung Entriegelungshebel nach unten


drücken, Neigung einstellen, Griff los‐
Beim Verstellen der Sitzreihe oder lassen und Rückenlehne einrasten.
Einstellen der Rückenlehnen
Hände aus dem Scharnierbereich
9 Warnung
fernhalten - Verletzungsgefahr.
Personenbeförderung ist nur auf
Sitzreihe verschieben einem Sitz erlaubt, dessen Rü‐
Entriegelungshebel nach vorn ckenlehne in aufrechter Position
drücken und Sitzreihe verschieben. ordnungsgemäß eingerastet ist.
Hebel loslassen und Sitzreihe hörbar
einrasten.

Inhalt
Kurz und bündig 21

Sitze der dritten Sitzreihe

Sicherheitsgurte durch die Gurthalter Vom Laderaum aus Sitz am Griff


führen und Schlosszungen in die Hal‐ hochziehen.
9 Warnung ter stecken.

Beim Aufrichten oder Einklappen 9 Warnung


der Sitze Hände aus dem Schar‐
nierbereich fernhalten. Bei Ausführung mit seitlichen
Schienen im Laderaum Beschrei‐
bungen beachten 3 73.
Sitze aufrichten
Bodenabdeckung 3 72 und Lade‐
raumabdeckung 3 71 entfernen.
Zweite Sitzreihe bis zur Markierung
nach vorn verschieben, dazu Hebel
nach vorn drücken.

Inhalt
22 Kurz und bündig

Sitz nach hinten schwenken und bis Sitze einklappen Vom Laderaum aus Taste oben an
zum hörbaren Einrasten aufrichten. Laderaumabdeckung entfernen der Rückenlehne drücken, Rücken‐
Dabei mit einer Hand die Rücken‐ 3 71. lehne nach vorn neigen. Sitz am Griff
lehne oben abstützen. nach hinten oben ziehen und dann
Zweite Sitzreihe bis zur Markierung nach vorn schwenken, bis er im Fahr‐
Gurtschlösser ausklappen 3 56, La‐ nach vorn verschieben, dazu Hebel
deraumabdeckung 3 71. zeugboden versenkt ist. Sitz während
nach vorn drücken. des gesamten Vorgangs am Griff hal‐
Kopfstützen der dritten Sitzreihe ganz ten.
9 Warnung nach unten schieben, dazu Rastfe‐ Gurtschlösser einklappen 3 56, Bo‐
dern durch Drücken entriegeln.
Zum Anschnallen darf der Gurt denabdeckung 3 72 und Lade‐
nicht durch den Gurthalter geführt Sicherheitsgurte durch die Gurthalter raumabdeckung anbringen 3 71.
sein. führen und Schlosszungen in die Hal‐
Zweite Sitzreihe in gewünschte Posi‐
ter stecken.
tion schieben und einrasten.
Zweite Sitzreihe in gewünschte Posi‐
tion schieben und einrasten.

Inhalt
Kurz und bündig 23

Aktive Kopfstützen der Bordcomputer Check-Control


Vordersitze

Funktionen: Die Check-Control Software über‐


Bei einem Heckaufprall kippen die ak‐ ■ Reichweite wacht
tiven Kopfstützen etwas nach vorn. ■ Flüssigkeitsstände
Der Kopf wird dadurch von der Kopf‐ ■ Momentanverbrauch
stütze besser abgestützt und die Ge‐ ■ Wegstrecke ■ Reifendruck
fahr von Verletzungen im Halswirbel‐ ■ Durchschnittsgeschwindigkeit ■ Batterie der Funkfernbedienung
bereich vermindert. ■ Diebstahlwarnanlage
■ Absolutverbrauch
Aktive Kopfstützen sind am Schrift‐ ■ wichtige Lampen der Außen‐
zug ACTIVE erkennbar. ■ Durchschnittsverbrauch
beleuchtung einschließlich der Ka‐
Kopfstützen 3 45. ■ Stoppuhr bel und Sicherungen
■ Reifendruck
Displaymeldungen 3 102.
Bordcomputer 3 104, 3 106.

Inhalt
24 Kurz und bündig

Audiosystem für die Rücksitze Sport-Modus FlexOrganizer

Twin Audio bietet den Fahrgästen der Zum Einschalten Taste SPORT An den Seitenwänden befinden sich
zweiten Sitzreihe die Möglichkeit, so‐ drücken. Befestigungsleisten zum Anbringen
wohl die am Infotainment System ein‐ Im Sport-Modus werden Dämpfung verschiedener Komponenten zur Un‐
gestellte als auch eine andere Audio‐ und Lenkung direkter. Der Motor terteilung des Laderaums oder zur
quelle zu hören. spricht spontaner auf Gaspedalbewe‐ Befestigung der Ladung.
Audiosystem für die Rücksitze gungen an. Beim automatisierten Das System besteht aus
3 118. Schaltgetriebe und Automatik‐ ■ Adaptern
getriebe ändert sich die Schaltcha‐
rakteristik. ■ variablem Trennnetz
Sport-Modus 3 145. ■ Netztaschen für die Seitenwände
■ Haken im Laderaum
Laderaumgestaltung 3 73.

Inhalt
Kurz und bündig 25

Reifendruckverlust- Reifendruck-Kontrollsystem Adaptives Fahrlicht


Überwachungssystem

In allen vier Rädern ist je ein Druck‐ Das System verbessert die Ausleuch‐
Bei Druckverlust reduziert sich der sensor zur Überwachung der Reifen‐ tung von Kurven und erhöht die
Durchmesser des Reifens. Dadurch drücke eingebaut. Leuchtweite.
dreht sich der Reifen mit einer ande‐ Während der Fahrt werden die aktu‐ Der Lichtstrahl schwenkt in Abhän‐
ren Geschwindigkeit als die übrigen ellen Reifendrücke im Menü Board gigkeit von der Lenkradstellung und
Reifen. Wenn das System einen Ge‐ Computer angezeigt. der Geschwindigkeit.
schwindigkeitsunterschied erkennt, Bei höheren Geschwindigkeiten und
leuchtet die Kontrollleuchte w rot. Abweichende Reifendrücke werden
durch eine Meldung im Info-Display konstanter Geradeausfahrt stellt sich
Reifendruckverlust-Überwachungs‐ angezeigt. der Lichtstrahl etwas höher ein. Da‐
system 3 182. durch erhöht sich die Leuchtweite.
Reifendruck-Kontrollsystem 3 181.
Adaptives Fahrlicht 3 112.

Inhalt
26 Kurz und bündig

Erdgasbetrieb Diesel-Partikelfilter
Das Diesel-Partikelfilter-System filtert
schädliche Rußpartikel aus den Mo‐
torabgasen. Das System verfügt über
eine Selbstreinigungsfunktion, die
während der Fahrt automatisch ab‐
läuft. Der Filter wird durch Verbren‐
nen der zurückgehaltenen Rußparti‐
kel bei hoher Temperatur gereinigt.
Dieser Vorgang läuft automatisch bei
bestimmten Fahrbedingungen ab und
kann bis zu 25 Minuten dauern.
Während dieser Zeit kann es zu Unter bestimmten Fahrbedingungen,
einem höheren Kraftstoffverbrauch z. B. Kurzstreckenverkehr, kann sich
Dieser speziell entwickelte Motor ist kommen. Die dabei auftretende Ge‐ das System nicht automatisch reini‐
für die Verwendung von Erdgas und ruchs- und Rauchentwicklung ist nor‐ gen.
Benzin ausgelegt. mal. Wenn der Filter gereinigt werden
Durch Drücken der Taste Y kann zwi‐ muss, eine automatische Reinigung
schen Benzin- und Erdgasbetrieb aber aufgrund der letzten Fahrbedin‐
umgeschaltet werden. gungen nicht möglich war, blinkt die
Der Status der LED-Anzeige signali‐ Kontrollleuchte !.
siert die aktuelle Betriebsart. Weitere Vorgehensweise 3 131.
Erdgasbetrieb = LED aus.
Benzinbetrieb = LED leuchtet.
Erdgas 3 86, 3 149.

Inhalt
Schlüssel, Türen, Fenster 27

Schlüssel, Türen, Schlüssel, Verriegelung Schlüssel mit klappbarem


Schlüsselbart
Fenster Schlüssel
Ersatz von Schlüsseln
Die Schlüsselnummer ist im Car Pass
Schlüssel, Verriegelung ............... 27 oder auf einem abnehmbaren Anhän‐
Türen ........................................... 35 ger angegeben.
Fahrzeugsicherung ...................... 36 Bei Bestellung eines Ersatzschlüs‐
Außenspiegel ............................... 39 sels muss die Schlüsselnummer an‐
gegeben werden, da dieser ein Be‐
Innenspiegel ................................ 40 standteil der Wegfahrsperre ist.
Fenster ......................................... 41 Wenn elektronische Schlüssel des
Dach ............................................ 44 Open&Start-Systems ersetzt werden,
sind dem Händler alle zu program‐ Zum Ausklappen auf den Knopf
mierenden Schlüssel vorzulegen. drücken. Zum Einklappen zuerst auf
Verriegelung 3 195, Open&Start- den Knopf drücken.
System, elektronische Schlüssel
3 29.
Car Pass
Der Car Pass enthält sicherheits‐
relevante Fahrzeugdaten und sollte
sicher aufbewahrt werden.
Bei Inanspruchnahme einer Werk‐
statt werden diese Daten zur Durch‐
führung bestimmter Arbeiten benö‐
tigt.

Inhalt
28 Schlüssel, Türen, Fenster

Funkfernbedienung Sorgfältig behandeln, vor Feuchtig‐ Batterie der Funkfernbedienung


keit und hohen Temperaturen schüt‐ wechseln
zen, unnötige Betätigungen Die Batterie wechseln, sobald sich
vermeiden. die Reichweite verringert.
Störung Batterien gehören nicht in den Haus‐
Ist eine Betätigung der Zentralverrie‐ müll. Sie müssen über entspre‐
gelung mit der Funkfernbedienung chende Sammelstellen recycelt
nicht möglich, können folgende Ur‐ werden.
sachen vorliegen: Schlüssel mit klappbarem
■ Reichweite überschritten, Schlüsselbart
■ Batteriespannung zu gering,
■ häufige, auf einander folgende Be‐
Für die Bedienung von tätigung der Funkfernbedienung
außerhalb der Reichweite, wonach
■ Zentralverriegelung, eine neuerliche Synchronisierung
■ Diebstahlsicherung, erforderlich ist,
■ Diebstahlwarnanlage, ■ Überlastung der Zentralverriege‐
■ Elektrische Fensterbetätigung. lung durch häufige Betätigung in
kurzen Abständen, die Stromver‐
Die Funkfernbedienung hat eine sorgung wird für kurze Zeit unter‐
Reichweite von 5 Metern. Die Reich‐ brochen,
weite kann sich durch äußere Ein‐ ■ Überlagerung der Funkwellen
flüsse ändern. Die Warnblinker be‐ durch externe Funkanlagen mit hö‐ Schlüsselbart ausklappen und die
stätigen die Betätigung. herer Leistung. Funkfernbedienung öffnen. Batterie
austauschen (Batterietyp CR 20 32),
Fahrzeug entriegeln 3 32.

Inhalt
Schlüssel, Türen, Fenster 29

Einbaulage beachten. Funkfernbe‐ Beim Entriegeln werden die für den Der Fahrer muss lediglich den elek‐
dienung schließen und synchronisie‐ jeweiligen Schlüssel gespeicherten tronischen Schlüssel bei sich tragen.
ren. Einstellungen automatisch abgeru‐
fen.
Schlüssel mit festem Schlüsselbart
Batteriewechsel in einer Werkstatt
durchführen lassen. Open&Start-System
Funkfernbedienung
synchronisieren
Nach Batteriewechsel Tür mit Schlüs‐
sel im Schloss entriegeln. Durch Ein‐
schalten der Zündung wird die Funk‐
fernbedienung synchronisiert.

Gespeicherte Einstellungen Taste Start/Stop drücken. Die Zün‐


Beim Verriegeln des Fahrzeugs dung schaltet sich ein. Elektronische
werden die zuletzt gewählten Einstel‐ Wegfahrsperre und Lenkradsperre
lungen in Abhängigkeit des verwen‐ werden deaktiviert.
deten Schlüssels automatisch ge‐ Ermöglicht die Betätigung folgender Zum Starten des Motors Brems- und
speichert: Funktionen ohne mechanischen Kupplungspedal treten, dann Taste
■ Elektronische Klimatisierungsauto‐ Schlüssel: Start/Stop drücken und halten.
matik, ■ Zentralverriegelung, Anlassen bei Automatikgetriebe nur
■ Info-Display, ■ Diebstahlsicherung, in P oder N.
■ Infotainment System, ■ Diebstahlwarnanlage,
■ Instrumententafelbeleuchtung. ■ Elektrische Fensterbetätigung,
■ Zündung und Anlasser.

Inhalt
30 Schlüssel, Türen, Fenster

Motor und Zündung werden durch Funkfernbedienung Notbetätigung


nochmaliges Drücken der Taste
Start/Stop ausgeschaltet. Das Fahr‐
zeug muss stehen. Gleichzeitig wird
die Wegfahrsperre aktiviert.
Die Lenkradsperre aktiviert sich
selbsttätig beim Öffnen oder Schlie‐
ßen der Fahrertür, wenn die Zündung
ausgeschaltet ist und das Fahrzeug
steht.
Kontrollleuchte 0 3 93.
Hinweis
Elektronischen Schlüssel weder im
Laderaum noch vor dem Der elektronische Schlüssel hat zu‐ Lässt sich das Fahrzeug auch mit der
Info-Display ablegen. sätzlich eine Funkfernbedienung. Funkfernbedienung nicht entriegeln,
Die Sensorfelder in den Türgriffen kann die Fahrertür mit dem im elek‐
müssen für die uneingeschränkte tronischen Schlüssel befindlichen
Funktionalität sauber gehalten Notschlüssel ver- bzw. entriegelt
werden. werden: Verriegelung drücken und
die Abdeckkappe bei leichtem Druck
Das Fahrzeug darf bei entladener abziehen. Notschlüssel über Rastung
Batterie nicht abgeschleppt bzw. nach außen schieben und entneh‐
durch Anschieben oder Anschlep‐ men.
pen gestartet werden, da die Lenk‐
radsperre nicht gelöst werden kann.

Inhalt
Schlüssel, Türen, Fenster 31

Batterie des elektronischen


Schlüssels wechseln

Mit dem Notschlüssel kann nur die Elektronischen Schlüssel an die


Fahrertür verriegelt und entriegelt markierte Stelle halten und Taste
werden. Gesamtes Fahrzeug entrie‐ Start/Stop drücken.
geln 3 32. Bei Fahrzeugen mit Die Batterie wechseln, sobald das
Zum Abstellen des Motors Taste
Diebstahlwarnanlage kann es vor‐ System nicht mehr ordnungsgemäß
Start/Stop mindestens 2 Sekunden
kommen, dass der Alarm beim Ent‐ funktioniert oder sich die Reichweite
drücken.
riegeln des Fahrzeugs ausgelöst verringert. Batteriewechsel wird
wird. Zur Deaktivierung Zündung ein‐ Fahrertür mit dem Notschlüssel ver‐ durch InSP3 in der Serviceanzeige
schalten. riegeln. Gesamtes Fahrzeug verrie‐ oder durch eine Check-Control Mel‐
geln 3 32. dung im Info-Display angezeigt
Diese Möglichkeit ist nur für den Not‐ 3 102.
fall bestimmt. Hilfe einer Werkstatt in Batterien gehören nicht in den Haus‐
Anspruch nehmen. müll. Sie müssen über entspre‐
chende Sammelstellen recycelt
werden.

Inhalt
32 Schlüssel, Türen, Fenster

Störung Entriegeln
Ist eine Betätigung der Zentralverrie‐
Funkfernbedienung
gelung nicht möglich oder lässt sich
der Motor nicht starten, können fol‐
gende Ursachen vorliegen:
■ Störung der Funkfernbedienung
3 28,
■ elektronischer Schlüssel außerhalb
der Reichweite.
Zur Behebung der Störungsursache
Position des elektronischen Schlüs‐
Zum Batteriewechsel Verriegelung sels verändern.
drücken und die Abdeckkappe bei
leichtem Druck abziehen. Die Ab‐
deckkappe auf der anderen Seite
Zentralverriegelung
Taste q drücken.
nach außen drücken. Ent- und verriegelt Türen, Laderaum
und Tankklappe.
Batterie austauschen (Batterietyp CR
20 32), Einbaulage beachten. Ab‐ Durch Ziehen an einem der Innentür‐
deckkappe einrasten. griffe wird das gesamte Fahrzeug
entriegelt und die Tür geöffnet.
Funkfernbedienung
Hinweis
synchronisieren Bei einem schwereren Unfall wird
Die Funkfernbedienung synchron‐ das Fahrzeug automatisch entrie‐
isiert sich bei jedem Startvorgang au‐ gelt.
tomatisch.

Inhalt
Schlüssel, Türen, Fenster 33

Open&Start-System Funkfernbedienung Sensorfeld im Türgriff einer der Vor‐


dertüren berühren.
Der elektronische Schlüssel muss
sich innerhalb eines Umkreises von
ca. einem Meter außerhalb des Fahr‐
zeugs befinden. Der zweite elektroni‐
sche Schlüssel darf sich nicht im
Fahrzeug befinden.
Erneutes Entriegeln ist erst nach
2 Sekunden möglich. Innerhalb die‐
ser Zeit kann die Verriegelung über‐
prüft werden.
Hinweis
An einem Türgriff ziehen oder den Taste p drücken. Das Open&Start-System verriegelt
Knopf unter der Leiste an der Hecktür das Fahrzeug nicht automatisch.
drücken. Open&Start-System
Der elektronische Schlüssel muss
sich innerhalb eines Umkreises von
ca. einem Meter außerhalb des Fahr‐
zeugs befinden.
Verriegeln
Türen, Laderaum und Tankklappe
schließen. Bei nicht richtig geschlos‐
sener Fahrertür verriegelt die Zentral‐
verriegelung nicht.

Inhalt
34 Schlüssel, Türen, Fenster

Zentralverriegelungstaste Störung in der Störung der Zentralverriegelung


Funkfernbedienung oder im
Entriegeln
Open&Start-System
Schlüssel oder Notschlüssel 3 29 im
Entriegeln Schloss der Fahrertür bis zum An‐
schlag drehen. Die übrigen Türen
können mit dem Türgriff auf der In‐
nenseite geöffnet werden (nicht mög‐
lich, wenn die Diebstahlsicherung ak‐
tiviert ist). Laderaum und Tankklappe
bleiben verriegelt. Zur Deaktivierung
der Diebstahlsicherung Zündung ein‐
schalten 3 37.
Verriegeln
Taste m drücken: Die Türen werden
ver- oder entriegelt.
Die LED in der Taste m leuchtet nach
dem Verriegeln mit der Funkfernbe‐ Schlüssel oder Notschlüssel 3 29 im
dienung ca. 2 Minuten lang. Schloss der Fahrertür bis zum An‐
Werden die Türen während der Fahrt schlag drehen. Bei Öffnen der Fah‐
von innen verriegelt, leuchtet die LED rertür wird das gesamte Fahrzeug
dauerhaft. entriegelt.
Befindet sich der Schlüssel im Zünd‐ Verriegeln
schloss, ist ein Verriegeln nur mög‐
Die Fahrertür schließen, die Beifah‐
lich, wenn alle Türen geschlossen
rertür öffnen, Zentralverriegelungs‐
sind.
taste m drücken. Das Fahrzeug ist
verriegelt. Beifahrertür schließen.

Inhalt
Schlüssel, Türen, Fenster 35

Schlüssel oder Notschlüssel 3 29 in


9 Warnung Türen
die Öffnung oberhalb des Schlosses
auf der Innenseite der Tür stecken Laderaum
und zum Verriegeln so lange Kindersicherung immer verwen‐
drücken, bis es im Schloss klickt. den, wenn Kinder auf den hinteren Öffnen
Dann die Tür schließen. Dieser Vor‐ Sitzen mitfahren.
gang muss für jede Tür wiederholt
werden. Die Fahrertür kann auch von Den Knopf am Hintertürschloss mit
außen mit dem Schlüssel verriegelt einem Schlüssel oder passenden
werden. Tankklappe und Hecktür Schraubendreher aus der senkrech‐
können nicht verriegelt werden. ten Stellung drehen: Die Tür kann
nicht von innen geöffnet werden.
Kindersicherung

Knopf unterhalb der Leiste drücken.

9 Warnung
Nicht mit offener oder angelehnter
Hecktür fahren, z. B. beim Trans‐
port sperriger Gegenstände, es
könnten giftige Abgase in das
Fahrzeug gelangen.

Inhalt
36 Schlüssel, Türen, Fenster

Hinweis Fahrzeugsicherung Aktivierung mit


Die Montage bestimmter schwerer Funkfernbedienung
Zubehörteile an der Hecktür kann Diebstahlsicherung
dazu führen, dass die Hecktür nicht
offen bleibt. 9 Warnung
Schließen
Nicht Einschalten, wenn sich Per‐
sonen im Fahrzeug befinden! Ent‐
riegeln von innen ist nicht möglich.

Das System sichert alle Türen. Damit


das System aktiviert werden kann,
müssen alle Türen geschlossen sein.
War die Zündung eingeschaltet,
muss die Fahrertür einmal geöffnet Innerhalb von 15 Sekunden zweimal
und geschlossen werden, damit das p drücken.
Fahrzeug gesichert werden kann.
Beim Entriegeln des Fahrzeugs wird
die mechanische Diebstahlsicherung
Griff auf der Innenseite verwenden. ausgeschaltet. Mit der Zentralverrie‐
Taste unter der Leiste beim Schlie‐ gelungstaste ist dies nicht möglich.
ßen nicht betätigen, damit nicht er‐
neut entriegelt wird.

Inhalt
Schlüssel, Türen, Fenster 37

Aktivierung mit Open&Start- Überwacht werden: Einschalten ohne Überwachung


System ■ Türen, Laderaum, Motorhaube, des Fahrzeuginnenraums und
■ Fahrzeuginnenraum, der Fahrzeugneigung
■ Neigung des Fahrzeugs, z. B. ob es
angehoben wird,
■ Zündung.
Beim Entriegeln des Fahrzeugs
werden beide Systeme gleichzeitig
deaktiviert.
Hinweis
Veränderungen im Fahrzeuginnen‐
raum, z. B. das Anbringen von Sitz‐
bezügen, können die Funktion der
Das Sensorfeld im Griff einer der vor‐ Innenraumüberwachung beein‐
deren Türen innerhalb von 15 Sekun‐ trächtigen. Diese Funktion kann aktiviert werden,
den zweimal berühren. wenn ein Tier im Fahrzeug gelassen
Der elektronische Schlüssel muss wird.
sich innerhalb eines Umkreises von 1. Laderaum und Motorhaube
ca. einem Meter außerhalb des Fahr‐ schließen.
zeugs befinden. 2. Taste b drücken. Die LED in
Taste m blinkt maximal 10 Se‐
Diebstahlwarnanlage kunden lang.
Die Diebstahlwarnanlage beinhaltet 3. Türen schließen.
die Diebstahlsicherung und wird zu‐
sammen mit ihr eingeschaltet.

Inhalt
38 Schlüssel, Türen, Fenster

4. Diebstahlwarnanlage aktivieren. Nach Ablauf von 10 Sekunden nach Die elektronische Wegfahrsperre ak‐
Die LED leuchtet. Nach ca. 10 Se‐ Einschalten der Diebstahlwarnan‐ tiviert sich automatisch nach Abzie‐
kunden ist das System aktiviert. lage: hen des Schlüssels aus dem Zünd‐
Die LED blinkt, bis das System LED blinkt = System aktiv, schloss bzw. nach Abschalten des
deaktiviert wird. langsam Motors durch Drücken der Taste
LED leuchtet = Ausschaltfunktion. Start/Stop.
Leuchtdiode (LED)
ca. 1 Sekunde Wenn die Kontrollleuchte A bei ein‐
geschalteter Zündung blinkt, liegt
Bei Störungen Hilfe einer Werkstatt in eine Störung des Systems vor. Der
Anspruch nehmen. Motor kann nicht gestartet werden.
Alarm Zündung ausschalten und erneut ein‐
Der Alarm wird akustisch (Hupe) und schalten.
optisch (Warnblinkanlage) ausgelöst. Blinkt die Kontrollleuchte weiter, ver‐
Anzahl und Dauer dieser Signale sind suchen Sie, den Motor unter Verwen‐
gesetzlich festgelegt. dung des Zweitschlüssels zu starten
Der Alarm kann durch Drücken einer und nehmen Sie die Hilfe einer Werk‐
Taste der Funkfernbedienung oder statt in Anspruch.
Einschalten der Zündung abgebro‐ Leuchtet die Kontrollleuchte nach
chen werden. Damit wird gleichzeitig Starten des Motors, liegt eine Störung
Während der ersten 10 Sekunden auch die Diebstahlwarnanlage aus‐ in der Motorelektronik oder in der Ge‐
nach Einschalten der Diebstahlwarn‐ geschaltet. triebeelektronik vor 3 90, 3 137,
anlage: 3 141, oder es befindet sich Wasser
LED = Test, Einschaltverzöge‐ im Diesel-Kraftstofffilter 3 103.
leuchtet rung
Wegfahrsperre
LED = Tür, Laderaum oder Das System prüft, ob das Fahrzeug
blinkt Motorhaube offen oder mit dem verwendeten Schlüssel ge‐
schnell Systemfehler. startet werden darf. Wird der Trans‐
ponder im Schlüssel erkannt, kann
das Fahrzeug gestartet werden.
Inhalt
Schlüssel, Türen, Fenster 39

Hinweis Außenspiegel Klappen


Die Wegfahrsperre verriegelt nicht
die Türen. Fahrzeug deshalb nach Asphärische Wölbung
Verlassen immer verriegeln und
Diebstahlwarnanlage 3 32, 3 37 ein‐ Durch die asphärische Wölbung des
schalten. Außenspiegels wird der tote Winkel
kleiner. Die Form des Spiegels lässt
Gegenstände kleiner erscheinen.
Dies erschwert das Abschätzen von
Entfernungen.

Elektrisches Einstellen

Zur Sicherheit von Fußgängern klap‐


pen die Außenspiegel bei Anstoßen
aus ihrer Ausgangslage. Durch leich‐
ten Druck auf das Spiegelgehäuse
wieder einrasten.
Manuell
Die Außenspiegel lassen sich durch
leichten Druck auf die Außenkante
des Gehäuses beiklappen.

Entsprechenden Außenspiegel wäh‐


len und mit dem Schalter einstellen.

Inhalt
40 Schlüssel, Türen, Fenster

Elektrisch Heizung Innenspiegel


Manuelles Abblenden

Taste n drücken, beide Außenspie‐ Wird durch Drücken der Taste Ü be‐
gel werden beigeklappt. tätigt.
Taste n nochmal drücken, beide Au‐ Die Beheizung ist bei laufendem Mo‐ Zur Reduzierung der Blendwirkung
ßenspiegel schwenken in ihre Aus‐ tor aktiv und wird nach kurzer Zeit au‐ Hebel an der Unterseite des Spiegel‐
gangsposition zurück. tomatisch abgeschaltet. gehäuses schwenken.
Wurde ein elektrisch beigeklappter
Spiegel manuell ausgeklappt, wird
durch Drücken der Taste n nur der
andere Spiegel elektrisch ausge‐
klappt.

Inhalt
Schlüssel, Türen, Fenster 41

Automatisches Abblenden Fenster Betätigung der elektrischen Fenster‐


heber:
Manuelle Betätigung ■ bei eingeschalteter Zündung,
Die Seitenscheiben lassen sich mit ■ innerhalb von 5 Minuten nach Aus‐
Handkurbeln betätigen. schalten der Zündung,
■ innerhalb von 5 Minuten bei Zünd‐
Elektrische Betätigung schlüssel in Stellung 1.
Die Funktionsbereitschaft nach Aus‐
9 Warnung schalten der Zündung wird durch das
Öffnen der Fahrertür beendet.
Vorsicht bei Betätigung der elek‐
trischen Fensterheber. Verlet‐
zungsgefahr, vor allem für Kinder.
Bei Nacht wird die Blendwirkung Befinden sich Kinder auf dem
durch nachfolgende Fahrzeuge auto‐ Rücksitz, Kindersicherung für die
matisch reduziert. elektrischen Fensterheber ein‐
schalten.
Fenster nur unter Beobachtung
des Schließbereiches schließen.
Sicherstellen, dass nichts einge‐
klemmt werden kann.

Zum Öffnen oder Schließen des


Fensters Schalter betätigen.

Inhalt
42 Schlüssel, Türen, Fenster

Bei Fahrzeugen mit automatischer Kindersicherung für hintere Funkfernbedienung


Funktion den Schalter nochmals zie‐ Fenster
hen oder drücken, um die Bewegung
der Scheibe zu stoppen.
Schutzfunktion
Trifft die Scheibe während der auto‐
matischen Schließbewegung ober‐
halb der Fenstermitte auf einen Wi‐
derstand, wird sie sofort gestoppt und
wieder geöffnet.
Bei Schwergängigkeit, z. B. durch
Frost, Schalter mehrfach betätigen
und die Scheibe schrittweise schlie‐
ßen. q bzw. p gedrückt halten, bis sich
Mit dem Schalter z können die alle Fenster geöffnet oder geschlos‐
Schalter für die hinteren Seitenschei‐ sen haben.
ben aktiviert bzw. deaktiviert werden.
Fenster von außen betätigen
Je nach Ausstattung können die
Fenster mit der Funkfernbedienung
von außen geöffnet bzw. geschlos‐
sen werden.

Inhalt
Schlüssel, Türen, Fenster 43

Open&Start-System Störung Heckscheibenheizung


Ist ein automatisches Öffnen oder
Schließen der Fenster nicht möglich,
die Fensterelektronik wie folgt aktivie‐
ren:
1. Türen schließen.
2. Zündung einschalten.
3. Fenster vollständig schließen und
Taste für weitere 5 Sekunden be‐
tätigen.
4. Fenster vollständig öffnen und
Taste für 1 weitere Sekunde be‐
tätigen.
Zum Schließen das Sensorfeld im Wird durch Drücken der Taste Ü ein-
Türgriff so lange berühren, bis alle 5. Vorgang für jedes Fenster wieder‐ bzw. ausgeschaltet.
Scheiben vollständig geschlossen holen.
Die Beheizung ist bei laufendem Mo‐
sind.
tor aktiv und wird nach kurzer Zeit au‐
Der elektronische Schlüssel muss tomatisch abgeschaltet.
sich innerhalb eines Umkreises von
Je nach Motor schaltet sich bei der
ca. einem Meter außerhalb des Fahr‐
Reinigung des Diesel-Partikelfilters
zeugs befinden.
die heizbare Heckscheibe automa‐
Überlastung tisch ein.
Bei häufiger Betätigung in kurzen Ab‐
ständen wird die Stromversorgung Sonnenblenden
der Fensterbetätigung für einige Zeit Die Sonnenblenden lassen sich zum
unterbrochen. Schutz vor blendendem Licht herun‐
terklappen und zur Seite schwenken.
Inhalt
44 Schlüssel, Türen, Fenster

Bei Sonnenblenden mit integrierten Dach


Spiegeln sollten die Spiegelabde‐
ckungen während der Fahrt ge‐ Glasdach
schlossen sein.
Im Mittelteil des Dachs keine Aufkle‐
ber anbringen. Das Fahrzeug nicht
mit einer Plane abdecken.
Sonnenrollo
Das Sonnenrollo wird elektrisch betä‐
tigt.

Zum Öffnen Taste G und zum Schlie‐


ßen Taste H drücken. Für vollständi‐
ges Schließen Taste gedrückt halten.

Inhalt
Sitze, Rückhaltesysteme 45

Sitze, Kopfstützen Einstellung

Rückhaltesysteme Position
Kopfstützen mit Entriegelungsknopf

9 Warnung
Kopfstützen .................................. 45
Vordersitze ................................... 47 Nur mit richtig eingestellter Kopf‐
stütze fahren.
Rücksitze ..................................... 51
Sicherheitsgurt ............................. 55
AirbagSystem .............................. 59
Kindersicherheitssysteme ............ 63

Knopf drücken, Höhe einstellen und


einrasten.

Die Mitte der Kopfstütze sollte sich in


Augenhöhe befinden. Ist dies bei sehr
großen Personen nicht möglich,
höchste Position einstellen, bei sehr
kleinen Personen tiefste Position.

Inhalt
46 Sitze, Rückhaltesysteme

Kopfstützen ohne Aktive Kopfstützen Ausbau


Entriegelungsknopf

Bei einem Heckaufprall kippen die ak‐ Auf die Rastfedern drücken und die
Kopfstütze nach oben ziehen bzw. tiven Kopfstützen etwas nach vorn. Kopfstütze nach oben ziehen.
Rastfedern durch Drücken entriegeln Der Kopf wird wirksamer gestützt, so‐
und Kopfstütze nach unten schieben. dass die Gefahr einer Verletzung der
Halswirbelsäule sinkt.
Aktive Kopfstützen sind am Schrift‐
zug ACTIVE an den Führungshülsen
der Kopfstütze erkennbar.
Hinweis
Zugelassenes Zubehör darf nur
dann an der Kopfstütze des Beifah‐
rersitzes angebracht werden, wenn
der Sitz nicht genutzt wird.

Inhalt
Sitze, Rückhaltesysteme 47

Vordersitze leicht angewinkelt sind. Den Bei‐ ■ Die Oberschenkelauflage so ein‐


fahrersitz möglichst weit nach stellen, dass ein Abstand von zwei
Sitzposition hinten schieben. Fingerbreit zwischen Sitzkante und
■ Mit den Schultern möglichst weit Kniekehle besteht.
9 Warnung hinten an der Rückenlehne sitzen. ■ Die Lendenwirbelstütze so einstel‐
Die Rückenlehnenneigung so aus‐ len, dass sie die natürliche Form
Nur mit richtig eingestelltem Sitz richten, dass das Lenkrad mit leicht der Wirbelsäule unterstützt.
fahren. angewinkelten Armen gut erreicht
wird. Beim Drehen des Lenkrads Sitzeinstellung
muss der Kontakt zwischen Rü‐
ckenlehne und Schultern erhalten
bleiben. Die Rückenlehnen dürfen
9 Warnung
nicht zu weit nach hinten geneigt
Sitze niemals während der Fahrt
sein. Wir empfehlen eine maximale
einstellen. Sie könnten sich un‐
Neigung von ca. 25°.
kontrolliert bewegen.
■ Lenkrad einstellen 3 79.
■ Die Sitzhöhe hoch genug einstel‐
len, dass Sie eine gute Sicht nach
allen Seiten und auf die Anzeigein‐
strumente haben. Der Abstand zwi‐
schen Kopf und Dachhimmel sollte
■ Mit dem Gesäß möglichst weit hin‐ mindestens eine Handbreite betra‐
ten an der Rückenlehne sitzen. gen. Ihre Oberschenkel sollten
Den Abstand zwischen Sitz und leicht auf dem Sitz aufliegen, ohne
Pedalen so einstellen, dass Ihre hineinzudrücken.
Beine beim Durchtreten der Pedale ■ Kopfstütze einstellen 3 45.
■ Höhe des Sicherheitsgurts einstel‐
len 3 56.
Inhalt
48 Sitze, Rückhaltesysteme

Sitzposition einstellen Rückenlehnen Sitzhöhe

Griff ziehen, Sitz verschieben, Griff Handrad drehen. Zum Einstellen Rü‐ Pumpbewegung des Hebels
loslassen. ckenlehne entlasten. nach oben = höher
nach unten = tiefer

Inhalt
Sitze, Rückhaltesysteme 49

Sitzneigung Lendenwirbelstütze Verstellbare


Oberschenkelauflage

Hebel ziehen, Neigung einstellen Handrad drehen. Zum Einstellen Rü‐


durch Verlagerung des Körperge‐ ckenlehne entlasten. Taste drücken und Oberschenkelauf‐
wichts. Hebel loslassen, Sitz hörbar lage verschieben.
einrasten.

Inhalt
50 Sitze, Rückhaltesysteme

Sitzlehne vorklappen Armlehne Heizung

Kopfstütze nach unten schieben. Hochgestellte Armlehne gegen Wi‐ Je nach gewünschter Heizleistung
Sitz nach hinten schieben. derstand nach hinten drücken und Taste ß für den jeweiligen Sitz bei
nach unten klappen. eingeschalteter Zündung ein- oder
Rückenlehne durch Anheben des mehrmals drücken. Die Kontroll‐
Entriegelungshebels nach vorn klap‐ Durch Anheben kann die Armlehne
stufenweise auf verschiedene Positi‐ leuchten in der Taste zeigen die Ein‐
pen und einrasten. stellungen an.
onen eingestellt werden.
Zum Aufrichten Entriegelungshebel Für Personen mit empfindlicher Haut
anheben und Rückenlehne hörbar wird ein längerer Einsatz der höch‐
einrasten. sten Stufe nicht empfohlen.
Die Sitzheizung ist nur bei laufendem
Motor aktiv.

Inhalt
Sitze, Rückhaltesysteme 51

Rücksitze Sitzreihe absenken und nach


vorn schieben
Sitze der zweiten Sitzreihe Laderaumabdeckung bei Bedarf ent‐
fernen 3 71.
9 Warnung Kopfstützen nach unten schieben
3 45.
Beim Verstellen der Sitzreihe oder
Einstellen der Rückenlehnen
Hände aus dem Scharnierbereich
fernhalten - Verletzungsgefahr.

Sitzreihe verschieben
Entriegelungshebel 1 nach unten
drücken und Sitzpolster bis zum Ein‐
rasten nach oben schwenken.
Entriegelungshebel 2 auf beiden Sei‐
ten nach unten drücken, Rücken‐
lehnen senkrecht stellen und einras‐
ten.
Gurtschlösser in Gurttaschen der Griff an der Rückseite der mittleren
Sitzfläche legen. Rückenlehne ziehen, Rückenlehne
senkrecht stellen und einrasten.
Entriegelungshebel 3 drücken, Sitz‐
bank in vorderste Position schieben
Entriegelungshebel nach vorn und einrasten.
drücken und Sitzreihe verschieben. Zur Wiederherstellung Entriege‐
Hebel loslassen und Sitzreihe hörbar lungshebel 3 drücken und Sitzbank in
einrasten. die gewünschte Position schieben.
Inhalt
52 Sitze, Rückhaltesysteme

Rückenlehne einstellen und Sitzpols‐ Gurtschlösser in Gurttaschen der


ter mit dem Entriegelungshebel 1 9 Warnung Sitzpolster legen.
nach unten schwenken. Alle Positio‐ Entriegelungshebel nach unten
nen müssen hörbar einrasten. Personenbeförderung ist nur auf
einem Sitz erlaubt, dessen Rü‐ drücken, Rückenlehnen senkrecht
Rückenlehnen der äußeren Sitze ckenlehne in nach hinten geneig‐ oder nach vorn geneigt stellen bzw.
ter Position ordnungsgemäß ein‐ flach auf das Sitzpolster klappen und
einstellen
gerastet ist. einrasten.
Zum Aufrichten Entriegelungshebel
Äußere Rückenlehnen der nach unten drücken und Rücken‐
zweiten Sitzreihe umklappen lehne in gewünschter Position einras‐
ten.
Mittlere Rückenlehne der zweiten
Sitzreihe umklappen

Entriegelungshebel nach unten


drücken, eine der beiden Neigungen
einstellen, Griff loslassen und Rü‐
ckenlehne einrasten.
Laderaumabdeckung bei Bedarf ent‐
fernen 3 71.
Kopfstützen nach unten schieben
3 45. Kopfstütze ganz nach unten schieben
3 45.

Inhalt
Sitze, Rückhaltesysteme 53

Gurtschlösser in Gurttaschen der Sitze der dritten Sitzreihe


Sitzpolster legen.
Griff an der Rückseite ziehen, Rü‐ 9 Warnung
ckenlehne senkrecht stellen oder
flach auf das Sitzpolster klappen und Beim Aufrichten oder Umklappen
einrasten. der Sitze Hände aus dem Schar‐
Zum Aufrichten Griff ziehen, aufrich‐ nierbereich fernhalten - Verlet‐
ten und in gewünschter Position ein‐ zungsgefahr.
rasten.
Sitze aufrichten

Sicherheitsgurte durch die Gurthalter


führen und Schlosszungen in die Hal‐
ter stecken.

9 Warnung
Vor dem Aufrichten müssen alle
Komponenten aus den seitlichen
Schienen entfernt und die Sicher‐
heitsgurte unverdreht in die Gurt‐
Die mittlere Rückenlehne kann he‐ ösen am Fahrzeugboden einge‐
runtergeklappt als Armlehne genutzt Bodenabdeckung und Laderaumab‐ hängt werden.
werden und enthält Getränkehalter deckung entfernen 3 72.
und Ablagefächer. Zweite Sitzreihe bis zur Markierung
nach vorn verschieben, dazu Hebel
nach vorn drücken.

Inhalt
54 Sitze, Rückhaltesysteme

Sitz nach hinten schieben und bis


zum hörbaren Einrasten aufrichten.
Dabei mit einer Hand die Rücken‐
lehne oben abstützen.
Zweite Sitzreihe in gewünschte Posi‐
tion schieben und einrasten.
Sicherheitsgurte 3 56.
Laderaumabdeckung durch Montage
hinter der dritten Sitzreihe unterbrin‐
gen 3 71.
Sitze einklappen
Vom Laderaum aus Sitz am Griff Laderaumabdeckung entfernen Sicherheitsgurte durch die Gurthalter
hochziehen. 3 71. führen und Schlosszungen in die Hal‐
ter stecken.
Zweite Sitzreihe bis zur Markierung
nach vorn verschieben, dazu Hebel
nach vorn drücken.
Kopfstützen der dritten Sitzreihe ganz
nach unten schieben, dazu Rastfe‐
dern durch Drücken entriegeln.

Inhalt
Sitze, Rückhaltesysteme 55

Vom Laderaum aus Taste oben an Sicherheitsgurt Sicherheitsgurte sind jeweils nur für
der Rückenlehne drücken, Rücken‐ eine Person bestimmt. Für Personen
lehne nach vorn neigen. Sitz am Griff unter 12 Jahren oder unter 150 cm
nach hinten und nach oben ziehen Körpergröße sind sie nicht geeignet.
und dann nach vorn schwenken, bis Alle Teile des Gurtsystems regel‐
er im Fahrzeugboden versenkt ist. mäßig auf Beschädigungen und ord‐
Sitz während des gesamten Vor‐ nungsgemäße Funktion überprüfen.
gangs am Griff halten.
Beschädigte Teile ersetzen lassen.
Nach einem Unfall Gurte und ausge‐
löste Gurtstraffer in einer Werkstatt
ersetzen lassen.
Hinweis
Sicherstellen, dass die Gurte nicht
durch Schuhe oder scharfkantige
Bei starkem Beschleunigen oder Gegenstände beschädigt oder ein‐
Bremsen des Fahrzeugs blockieren geklemmt werden. Darauf achten,
die Sicherheitsgurte aus Gründen der dass kein Schmutz in die Gurtaufrol‐
Sicherheit für die Insassen. ler gelangt.
Gurtkraftbegrenzer
9 Warnung Bei den Vordersitzen wird die Belas‐
Gurtschlösser in die Mulde im Boden
drücken und Deckel zuklappen. tung des Körpers bei einer Kollision
Sicherheitsgurt vor jeder Fahrt an‐
Hintere Bodenabdeckung und die La‐ durch gedämpftes Ausrollen des
legen.
deraumabdeckung anbringen 3 72, Gurts verringert.
Nicht angeschnallte Personen ge‐
3 71. fährden bei Unfällen alle Mitfahrer
Zweite Sitzreihe in gewünschte Posi‐ und sich selbst.
tion schieben und einrasten.
Sicherheitsgurt anlegen X 3 89.
Inhalt
56 Sitze, Rückhaltesysteme

Gurtstraffer Bei Auslösen der Gurtstraffer leuchtet Dreipunkt-Sicherheitsgurt


die Kontrollleuchte v 3 89.
Ausgelöste Gurtstraffer in einer Anlegen
Werkstatt ersetzen lassen. Die Gurt‐
straffer lösen nur einmal aus.
Hinweis
Zubehör oder sonstige Gegen‐
stände nicht so anbringen oder mon‐
tieren, dass sie die Funktion der
Gurtstraffer beeinträchtigen. An den
Bauteilen der Gurtstraffer keine Än‐
derungen vornehmen, da sonst die
Betriebserlaubnis des Fahrzeugs er‐
Bei Frontal- oder Heckkollisionen lischt.
werden die Gurtschlösser der Vorder‐
sitze ab einer bestimmten Unfall‐ Gurt aus dem Aufroller herausziehen,
schwere nach unten gezogen, wo‐ unverdreht über den Körper legen
durch die Gurte gestrafft werden. und die Schlosszunge in das Gurt‐
schloss einstecken, bis sie einrastet.
9 Warnung Den Beckengurt während der Fahrt
durch Ziehen am Schultergurt regel‐
Unsachgemäßer Umgang (z. B. mäßig spannen.
Aus- oder Einbau der Gurte oder
der Gurtschlösser) kann zum Aus‐
lösen der Gurtstraffer führen - Ver‐
letzungsgefahr.

Inhalt
Sitze, Rückhaltesysteme 57

Höheneinstellung Ausbau

Auftragende Kleidung beeinträchtigt


den straffen Sitz des Gurts. Keine Ge‐
genstände wie z. B. Handtaschen 1. Gurt etwas herausziehen. Zum Ablegen rote Taste am Gurt‐
oder Mobiltelefone zwischen Gurt 2. Taste drücken. schloss drücken.
und Körper platzieren. 3. Höhe einstellen und einrasten. Sicherheitsgurte in der zweiten
Höhe so einstellen, dass der Gurt
Sitzreihe
9 Warnung Der Sicherheitsgurt des mittleren
über die Schulter verläuft. Er darf
nicht über Hals oder Oberarm verlau‐ Sitzplatzes lässt sich nur aus dem
Gurt nicht über harte oder zer‐
fen. Aufroller ziehen, wenn die Rücken‐
brechliche Gegenstände in den
lehne in der hintersten Position ein‐
Taschen der Kleidung führen. Nicht während der Fahrt einstellen. gerastet ist.

Inhalt
58 Sitze, Rückhaltesysteme

Sicherheitsgurte in der dritten


Sitzreihe

Sicherheitsgurt bei Nichtbenutzung Hierzu Federlasche drücken und Ha‐


durch die Gurthalter führen und ken aus der Gurtöse am Fahrzeug‐
Schlosszunge in den Halter einste‐ boden aushängen.
Deckel im Boden zwischen den Sit‐ cken.
zen aufklappen und Gurtschlösser
nach oben ziehen. Aushängbare Sicherheitsgurte in der
dritten Sitzreihe
Schlosszunge und Gurt aus dem Hal‐
ter nehmen. Aushängbare Sicherheitsgurte sind
an einem Hinweisschild auf dem Gurt
erkennbar.
9 Warnung
Zur Verwendung der seitlichen Schie‐
Beim Anschnallen darf der Gurt nen können die Sicherheitsgurte aus
nicht durch den Gurthalter geführt den Gurtösen am Fahrzeugboden ge‐
werden. löst werden.

Inhalt
Sitze, Rückhaltesysteme 59

Gurt aufrollen und Haken an Magnet Airbag-System Hinweis


des Gurthalters befestigen. Die Steuerungselektronik der Air‐
Zum Einhängen des Sicherheitsgurts Das Airbag-System besteht aus meh‐ bag-Systeme und Gurtstraffer befin‐
Haken vom Magnet des Gurthalters reren einzelnen Systemen. det sich im Bereich der Mittelkon‐
lösen, Federlasche des Hakens sole. In diesem Bereich keine mag‐
Wenn der Airbag auslöst, wird er in‐ netischen Gegenstände ablegen.
drücken und in der Gurtöse am Fahr‐ nerhalb von Millisekunden aufgebla‐
zeugboden befestigen. Der Sicher‐ sen. Die Luft entweicht ebenso Abdeckungen der Airbags nicht be‐
heitsgurt darf nicht verdreht sein. Der schnell, so dass dies während einer kleben und nicht mit anderen Mate‐
Haken muss ordnungsgemäß mit ge‐ Kollision oft nicht bemerkt wird. rialien überziehen.
schlossener Federlasche in der Gurt‐ Jeder Airbag löst nur einmal aus.
öse befestigt sein. Ausgelöste Airbags in einer Werk‐
9 Warnung
Hinweis statt austauschen lassen.
Der Haken darf nur an den gezeig‐ Bei unsachgemäßem Hantieren Am Airbag-System keine Änderun‐
ten Ösen am Fahrzeugboden einge‐ können die Airbag-Systeme ex‐ gen vornehmen, da sonst die Be‐
hängt werden. plosionsartig ausgelöst werden. triebserlaubnis des Fahrzeugs er‐
Ösen und Sicherheitsgurte dürfen lischt.
nicht zum Sichern von Lasten ver‐ Den Ausbau des Lenkrads, der
wendet werden. Instrumententafel, aller Verklei‐
dungsteile, Türdichtungen, Halte‐
Benutzung des Sicherheitsgurts griffe und der Sitze von einer Werk‐
während der Schwangerschaft statt durchführen lassen.
9 Warnung Kontrollleuchte v für Airbag-Systeme
3 89.
Der Beckengurt muss möglichst
tief über das Becken verlaufen,
um Druck auf den Unterleib zu ver‐
meiden.

Inhalt
60 Sitze, Rückhaltesysteme

Front-Airbag Das Front-Airbag-System löst bei


einem Aufprall im gezeigten Wir‐
kungsbereich ab einer bestimmten
Unfallschwere aus. Die Zündung
muss eingeschaltet sein.
Sitzbelegungserkennung 3 63.
Opel Kindersicherheitssystem mit
Transpondern 3 67.

Zusätzlich befindet sich ein Warnauf‐


kleber seitlich an der Instrumenten‐
Das Front-Airbag-System besteht tafel, sichtbar bei geöffneter Beifah‐
aus einem Airbag im Lenkrad und rertür.
einem in der Instrumententafel. Diese
Stellen sind mit dem Wort AIRBAG
gekennzeichnet.

Die Vorwärtsbewegung der Fahr‐


zeuginsassen auf den Vordersitzen
wird verzögert, wodurch die Gefahr
von Verletzungen an Oberkörper und
Kopf deutlich sinkt.

Inhalt
Sitze, Rückhaltesysteme 61

Das Seiten-Airbag-System besteht


9 Warnung aus je einem Airbag in den Rücken‐
lehnen der Vordersitze. Diese Stellen
Ein optimaler Schutz ist nur bei sind mit dem Wort AIRBAG gekenn‐
richtiger Sitzposition gegeben zeichnet.
3 47.
Den Ausdehnungsbereich der Air‐
bags frei von Hindernissen halten.
Sicherheitsgurt ordnungsgemäß
anlegen. Nur dann kann der Air‐
bag schützen.

Die Gefahr von Verletzungen am


Seiten-Airbag Oberkörper und Becken bei einem
Seitenaufprall wird deutlich verrin‐
gert.

9 Warnung
Das Seiten-Airbag-System löst bei
einem Aufprall im gezeigten Wir‐ Den Ausdehnungsbereich der Air‐
kungsbereich ab einer bestimmten bags frei von Hindernissen halten.
Unfallschwere aus. Die Zündung
muss eingeschaltet sein.
Hinweis
Sitzbelegungserkennung 3 63. Nur Schonbezüge verwenden, die
Opel Kindersicherheitssystem mit für Ihr Fahrzeug zugelassen sind.
Transpondern 3 67. Darauf achten, die Airbags nicht ab‐
zudecken.

Inhalt
62 Sitze, Rückhaltesysteme

Kopf-Airbag Die Gefahr von Verletzungen am


Kopf bei einem Seitenaufprall wird
deutlich verringert.
Das Kopf-Airbag-System schützt
nicht in der dritten Sitzreihe.

9 Warnung
Den Ausdehnungsbereich der Air‐
bags frei von Hindernissen halten.
Die Haken an den Griffen im
Dachrahmen eignen sich nur zum
Das Kopf-Airbag-System löst bei Aufhängen leichter Kleidungsstü‐
einem Aufprall im gezeigten Wir‐ cke ohne Kleiderbügel. Keine Ge‐
Das Kopf-Airbag-System besteht aus kungsbereich ab einer bestimmten
je einem Airbag an jeder Seite des genstände in diesen Kleidungs‐
Unfallschwere aus. Die Zündung stücken lassen.
Dachrahmens. Diese Stellen sind muss eingeschaltet sein.
durch das Wort AIRBAG an der Dach‐
säule gekennzeichnet.

Inhalt
Sitze, Rückhaltesysteme 63

Sitzbelegungserkennung 9 Warnung Kindersicherheitssys‐


teme
Auf dem Beifahrersitz dürfen nur
Opel Kindersicherheitssysteme Bedienungsanleitung für das Kinder‐
mit Transpondern montiert sicherheitssystem beachten.
werden. Bei Verwendung von Sys‐ Halten Sie immer lokale oder natio‐
temen ohne Transponder besteht nale Vorschriften ein. In manchen
Lebensgefahr. Ländern ist die Benutzung von Kin‐
dersicherheitssystemen auf be‐
Kontrollleuchte 3 89. stimmten Sitzplätzen verboten.
Hinweis
Personen unter 35 kg Körpergewicht Wahl des richtigen Systems
nur auf den Rücksitzen befördern. Ihr Kind sollte so lange wie möglich
Erkennbar am Aufkleber unten am mit Blickrichtung nach hinten im Fahr‐
Keine schweren Gegenstände auf zeug befördert werden. Ein Kind hat
Beifahrersitz und an der Kontroll‐ dem Beifahrersitz ablegen. Andern‐
leuchte y, die nach Einschalten der eine sehr schwache Halswirbelsäule
falls wird der Sitz als belegt erkannt und bei einem Unfall besteht durch
Zündung für ca. 4 Sekunden leuchtet. und die Airbag-Systeme für den Bei‐ die Beförderung mit Blickrichtung
Die Sitzbelegungserkennung deakti‐ fahrersitz werden nicht deaktiviert. nach hinten in einer halb-liegenden
viert den Front- und Seiten-Airbag für Keine Schonbezüge und keine Sitz‐ Position ein geringeres Verletzungs‐
den Beifahrersitz, wenn der Beifah‐ auflagen auf dem Beifahrersitz ver‐ risiko als bei aufrechter Sitzposition.
rersitz nicht belegt oder mit einem wenden.
Opel Kindersicherheitssystem mit Kinder unter 12 Jahren oder unter
Transpondern ausgestattet ist. Das 150 cm Körpergröße nur in einem
Kopf-Airbag-System bleibt aktiviert. entsprechendem Kindersicherheits‐
sitz befördern.

Inhalt
64 Sitze, Rückhaltesysteme

Zur Beförderung von Kindern geeig‐


nete Kindersicherheitssysteme in Ab‐
hängigkeit vom Körpergewicht
verwenden.
Hinweis
Kindersicherheitssysteme nicht be‐
kleben und nicht mit anderen Mate‐
rialien überziehen.
Nach einem Unfall muss das bean‐
spruchte Kindersicherheitssystem
ausgetauscht werden.

Inhalt
Sitze, Rückhaltesysteme 65

Befestigungsplätze des Kindersicherheitssystems


Zulässige Möglichkeiten der Kindersitzbefestigung
Auf dem Auf den Auf dem Auf den
Beifahrersitz äußeren mittleren Sitzplätzen der
Sitzplätzen der Sitzplatz der dritten Sitzreihe
zweiten zweiten
Gewichts- bzw. Altersklasse1) Sitzreihe Sitzreihe
Gruppe 0: bis 10 kg bzw. ca. 10 Monate
B1, + U, + U X
Gruppe 0+: bis 13 kg bzw. ca. 2 Jahre
Gruppe I: 9 bis 18 kg bzw. ca. 8 Monate bis 4 Jahre B2, + U, +, ++ U UF
Gruppe II: 15 bis 25 kg bzw. ca. 3 bis 7 Jahre
X U U UF
Gruppe III: 22 bis 36 kg bzw. ca. 6 bis 12 Jahre

B1 = Bedingt, nur mit Sitzbelegungserkennung und Opel Kindersicherheitssystemen mit Transpondern.


Bei Befestigung des Kindersicherheitssystems mittels Dreipunkt-Sicherheitsgurt Sitzhöheneinstellung in oberste
Position einstellen. Beifahrersitz ganz nach hinten schieben und Höhe des Umlenkpunktes des Beifahrergurtes in
unterste Position stellen.
B2 = Bedingt, nur mit Sitzbelegungserkennung und Opel Kindersicherheitssystemen mit Transpondern.
Bei Befestigung des Kindersicherheitssystems mittels Dreipunkt-Sicherheitsgurt Sitzhöheneinstellung in oberste
Position einstellen. Beifahrersitz ganz nach hinten schieben, so dass der Fahrzeugsicherheitsgurt vom Umlenkpunkt
nach vorn verläuft.
U = Universaltauglich in Verbindung mit Dreipunkt-Sicherheitsgurt.
UF = Universaltauglich für vorwärtsgerichtete Kindersicherheitssysteme in Verbindung mit Dreipunkt-Sicherheitsgurt.

1) Wir empfehlen, das jeweilige System zu benutzen, bis das Kind die obere Gewichtsgrenze erreicht hat.
Inhalt
66 Sitze, Rückhaltesysteme

+ = Fahrzeugsitz mit ISOFIX Befestigung verfügbar. Bei Befestigung mit ISOFIX dürfen nur für das Fahrzeug zugelas‐
sene ISOFIX Kindersicherheitssysteme verwendet werden.
++ = Fahrzeugsitz mit ISOFIX Befestigung verfügbar. Bei Befestigung mit ISOFIX und Top-Tether dürfen universal zu‐
gelassene ISOFIX Kindersicherheitssysteme verwendet werden.
X = Kein Kindersicherheitssystem in dieser Gewichtsklasse zulässig.

Inhalt
Sitze, Rückhaltesysteme 67

ISOFIX Kindersicherheitssys‐ Top-Tether Kindersicherheits‐ Kindersicherheitssysteme mit


teme systeme Transpondern

Für dieses Fahrzeug zugelassene Top-Tether Kindersicherheitssystem Ein Aufkleber auf dem Kindersicher‐
ISOFIX Kindersicherheitssysteme an an den Befestigungsösen der zweiten heitssystem weist darauf hin, ob es
Befestigungsbügeln befestigen. Sitzreihe befestigen. Der Gurt muss mit Transpondern ausgestattet ist.
zwischen den beiden Führungsstan‐ Opel Kindersicherheitssysteme mit
gen der Kopfstütze verlaufen. Transpondern werden automatisch
Bei Befestigung mit ISOFIX und Top- erkannt, wenn sie auf dem Beifahrer‐
Tether dürfen für ISOFIX universal sitz mit Sitzbelegungserkennung vor‐
zugelassene Kindersicherheitssys‐ schriftsmäßig montiert sind. In die‐
teme verwendet werden. sem Fall werden die Front- und Sei‐
ten-Airbag-Systeme für den Beifah‐
rersitz deaktiviert. Das Kopf-Airbag-
System bleibt aktiv.

Inhalt
68 Sitze, Rückhaltesysteme

Hinweis
Es dürfen sich keine Gegenstände
(z. B. Folien oder Heizmatten) zwi‐
schen Sitz und Kindersicherheits‐
system befinden.
Sitzbelegungserkennung 3 63.

Inhalt
Stauraum 69

Stauraum Ablagefächer Getränkehalter


Handschuhfach
Ablagefächer ................................ 69
Laderaum ..................................... 71
Dachgepäckträger ....................... 77
Beladungshinweise ...................... 77

Getränkehalter befinden sich in der


Mittelkonsole, in den Türen und den
Im Handschuhfach befindet sich ein hinteren Seitenverkleidungen.
Stifthalter.
Während der Fahrt sollte das Hand‐
schuhfach geschlossen sein.

Inhalt
70 Stauraum

Weitere Getränkehalter befinden sich Ablagefach unter dem Sitz Ablagefächer in der
in der vorgeklappten mittleren Rü‐ Dachverkleidung
ckenlehne.

Brillenfach

An Griffmulde anheben und heraus‐


ziehen. Maximale Belastung: 1,5 kg. Zum Öffnen markierte Stellen
Zum Schließen einschieben und ein‐ drücken.
rasten.
Die maximal zulässige Belastung der
Zum Öffnen nach unten klappen. beiden vorderen Ablagefächer be‐
Nicht zum Aufbewahren schwerer trägt jeweils 1 kg, die der hinteren drei
Gegenstände verwenden. Ablagefächer jeweils 2 kg.
Während der Fahrt müssen die Abla‐
gefächer geschlossen sein.

Inhalt
Stauraum 71

Laderaum Auf der rechten Seite hinter der Ab‐ Laderaumabdeckung aus den seitli‐
deckung befindet sich das Reifenre‐ chen Halterungen nehmen. Sie rollt
paraturset 3 184. sich automatisch auf.
Ablagefächer im Laderaum
Schließen
Laderaumabdeckung Abdeckung am Griff nach hinten zie‐
Keine schweren oder scharfkantigen hen und in die seitlichen Halterungen
Gegenstände auf die Laderaumabde‐ einhängen.
ckung legen.
Ausbau
Vor Betätigung der Laderaumabde‐
ckung müssen die hinteren Sicher‐
heitsgurte durch die seitlichen Gurt‐
halter geführt werden.
Öffnen

Zum Öffnen der Abdeckung Teppich‐


boden anheben. Lasche hochstellen,
drehen und hochziehen. Im Ablage‐
fach befindet sich das Wagenwerk‐
zeug 3 178 und die Kugelstange der
Anhängerzugvorrichtung.
Laderaumabdeckung öffnen.
Hinter der Abdeckung links in der Sei‐
tenverkleidung des Laderaums befin‐ Entriegelungshebel nach oben zie‐
det sich der Sicherungskasten hen und halten. Abdeckung rechts
3 176. anheben und aus den Aufnahmen
nehmen.

Inhalt
72 Stauraum

Einbau Bodenabdeckung die Sicherheitsgurte am Fahrzeugbo‐


Laderaumabdeckung links in die Auf‐ den ausgehängt sein. Gelöste Gurt‐
Die Bodenabdeckung im Laderaum
nahme einsetzen, Entriegelungshe‐ haken an den Magneten der Gurthal‐
verwenden, wenn die dritte Sitzreihe
bel nach oben ziehen und halten, La‐ ter befestigen 3 56.
eingeklappt ist.
deraumabdeckung rechts einsetzen
und einrasten.
Schienen und Haken im Verzurrösen
Unterbringung hinter der dritten Gepäckraum
Sitzreihe

Verzurrösen dienen zum Sichern von


Gegenständen gegen Verrutschen z.
Haken in gewünschter Position in B. mit Verzurrgurten, Gepäcknetz
Laderaumabdeckung links in die Auf‐ Schienen einsetzen: Dazu Haken in oder Sicherheitsnetz.
nahme einsetzen, Entriegelungshe‐ obere Nut der Schiene einsetzen und
bel an der rechten Seite nach oben in untere Nut drücken. Die Ösen zur Befestigung der lösba‐
ziehen, Laderaumabdeckung rechts ren Sicherheitsgurte dürfen nicht als
Bei Verwendung der Schienen (mit Verzurrösen verwendet werden.
einsetzen und einrasten. Ausnahme des Trennnetzes vor der
Hecktür) müssen die Sitze der dritten
Sitzreihe eingeklappt sein 3 53 und

Inhalt
Stauraum 73

Die Sicherheitsgurte der dritten Sitz‐ Die Komponenten werden in jeweils Netzes verlängert werden: Alle End‐
reihe dürfen niemals zum Sichern von zwei Schienen in den Seitenwänden stücke herausziehen und durch
Ladung verwendet werden. unter Verwendung von Adaptern und rechts Herumdrehen arretieren.
Haken montiert. Das Trennnetz kann Zum Einbau Stangen etwas zusam‐
Laderaumgestaltung auch direkt vor der Hecktür montiert mendrücken und in entsprechende
werden. Öffnungen der Adapter einsetzen.
Der FlexOrganizer ist ein flexibles
System zur Unterteilung des Lade‐ Variables Trennnetz Die längere Stange muss in die obe‐
raums oder zur Sicherung von La‐ ren Adapter eingesetzt werden.
dung. Zum Ausbau Netzstange zusammen‐
drücken und aus den Adaptern neh‐
men. Griffplatte der Adapter aufklap‐
pen, aus unterer Nut ausrasten und
dann aus oberer Nut herausnehmen.
Haken und Netztasche

Jeweils einen Adapter in jede


Schiene einsetzen: Griffplatte auf‐
Das System besteht aus klappen, Adapter in obere und untere
■ Adaptern, Nut der Schiene einsetzen, in ge‐
wünschte Position bringen. Griffplatte
■ variablem Trennnetz, zum Arretieren des Adapters nach
■ Netztaschen, oben schwenken. Vor Einsetzen in
■ Haken. die Adapter müssen die Stangen des

Inhalt
74 Stauraum

Gepäckhaken in gewünschter Posi‐ Vor Einbau müssen die vier Endstü‐ Einbau
tion in Schienen einsetzen: Dazu Ha‐ cke der Netzstangen eingeschoben
ken in obere Nut der Schiene ein‐ werden, dazu jedes Endstück links
setzen und in untere Nut drücken. An herumdrehen und hineinschieben.
den Haken kann die Netztasche ein‐ Zum Einbau Netzstangen etwas zu‐
gehängt werden. sammendrücken und in die ent‐
Trennnetz vor der Hecktür sprechenden Öffnungen einsetzen.
Die längere Stange muss oben ein‐
gesetzt werden.
Zum Ausbau Netzstangen zusam‐
mendrücken und herausnehmen.
Zur einfacheren Beladung bei aufge‐
richteter dritter Sitzreihe zuerst die
untere Stange einsetzen, Laderaum Im Dachrahmen sind je zwei Monta‐
beladen und abschließend die obere geöffnungen: Stange des Netzes auf
Stange einsetzen. einer Seite einhängen und einrasten,
Stange zusammendrücken, auf der
Sicherheitsnetz anderen Seite einhängen und einras‐
ten.
Das Sicherheitsnetz kann hinter der
Das Trennnetz kann direkt vor der zweiten Sitzreihe oder den Vordersit‐
Hecktür montiert werden. Dadurch zen montiert werden.
kann ein Herausfallen der Ladung Eine Personenbeförderung hinter
beim Öffnen der Hecktür vermieden dem Sicherheitsnetz ist unzulässig.
werden.

Inhalt
Stauraum 75

Hinter der zweiten Sitzreihe Hinter den Vordersitzen Verstauen

Haken der Netzspanngurte in die Ver‐ Haken der Netzspanngurte in Spannbänder wie im Bild gezeigt auf
zurrösen am Boden einhängen und Schlitze einhängen und spannen. dem Netz ausrichten.
spannen.
Ausbau
Längenversteller der Netzspanngurte
hochkippen, Netzspanngurte aus‐
hängen. Obere Netzstange auf einer
Seite ausrasten, zusammendrücken,
andere Seite ausrasten und aushän‐
gen.

Inhalt
76 Stauraum

Obere Netzstange bis etwas über die Warndreieck


Mitte nach unten rollen.
Warndreieck in Aussparung an der
Obere Netzstange über die Spann‐ Hecktür einsetzen und mit Haltern
bänder neben die untere Netzstange rechts und links befestigen.
legen. Die Haken auf der oberen
Netzstange müssen dabei von der
unteren Netzstange wegzeigen. Verbandstasche

Sitzfläche der zweiten Sitzreihe hoch‐


stellen 3 51. Sicherheitsnetz in Auf‐
nahme einschieben, Sitzfläche nach
unten klappen und einrasten.

Ausklappbare Ablagetische
Sie befinden sich an den Rücken‐
Klettband neben den Längenverstel‐ lehnen der Vordersitze. Verbandstasche in Aussparung an
lern eng um das Netz legen und be‐ der Hecktür einsetzen und mit Halter
Zum Ausklappen bis zum Einrasten befestigen.
festigen. Die Längenversteller und nach oben ziehen.
die Netzstangen müssen flach ne‐
Zum Einklappen über den Druck‐
beneinander liegen.
punkt hinaus nach unten drücken.
Keine schweren Gegenstände auf
dem Tablett ablegen.

Inhalt
Stauraum 77

Dachgepäckträger Ausführung mit Dachreling Beladungshinweise


Aus Sicherheitsgründen und zur Ver‐
meidung von Dachbeschädigungen
empfehlen wir, das für Ihr Fahrzeug
zugelassene Dachgepäckträgersys‐
tem zu verwenden.
Einbauanleitung beachten und Dach‐
gepäckträger abnehmen, wenn er
nicht gebraucht wird.
Ausführung ohne Dachreling

Zur Befestigung des Dachgepäckträ‐


gers Montagebolzen in die abgebil‐ ■ Schwere Gegenstände im Lade‐
deten Bohrungen stecken. raum an die Rückenlehnen anle‐
gen. Darauf achten, dass die
Rückenlehnen ordnungsgemäß
eingerastet sind. Bei stapelbaren
Gegenständen schwerere nach un‐
ten legen.
■ Gegenstände mit Verzurrgurten an
Verzurrösen sichern 3 72.
■ Lose Gegenstände im Laderaum
Abdeckungen der Montageöffnungen gegen Verrutschen sichern.
nach oben klappen.
Dachgepäckträger an den entsprech‐
enden Punkten befestigen.
Inhalt
78 Stauraum

■ Beim Transport von Gegenständen Das EU-Leergewicht schließt das


im Laderaum dürfen die Rücken‐ Gewicht von Fahrer (68 kg), Ge‐
lehnen der zweiten Sitzreihe nicht päck (7 kg) und Fahrzeug-Flüssig‐
nach vorn geneigt sein. keiten (Tank zu 90 % gefüllt) ein.
■ Ladung nicht über die Oberkante Sonderausstattungen und Zubehör
der Rückenlehnen hinausragen erhöhen das Leergewicht.
lassen. ■ Dachlast erhöht die Seitenwind‐
■ Keine Gegenstände auf der Lade‐ empfindlichkeit des Fahrzeugs und
raumabdeckung oder auf der verschlechtert das Fahrverhalten
Instrumententafel ablegen. durch einen höheren Fahrzeug‐
■ Die Ladung darf nicht die Bedie‐ schwerpunkt. Last gleichmäßig
nung der Pedale, Handbremse und verteilen und mit Befestigungsgur‐
Schaltung sowie die Bewegungs‐ ten rutschsicher und fest verzurren.
freiheit des Fahrers behindern. Reifendruck und Fahrzeugge‐
Keine ungesicherten Gegenstände schwindigkeit dem Beladungszu‐
im Innenraum ablegen. stand anpassen. Befestigungs‐
gurte öfter prüfen und nachspan‐
■ Nicht mit geöffnetem Laderaum nen.
fahren.
Die zulässige Dachlast beträgt 75
■ Die Zuladung ist die Differenz zwi‐ kg, bei Fahrzeugen mit Dachreling
schen dem zulässigen Gesamtge‐ 100 kg. Die Dachlast setzt sich aus
wicht (siehe Typschild 3 214) und dem Gewicht des Dachgepäckträ‐
dem EU-Leergewicht. gers und der Ladung zusammen.
Zur Berechnung des EU-Leerge‐
wichts tragen Sie die Daten Ihres
Fahrzeugs auf Seite 3 3 ein.

Inhalt
Instrumente, Bedienelemente 79

Instrumente, Bedienelemente Fernbedienung am Lenkrad


Bedienelemente Lenkradeinstellung

Bedienelemente ........................... 79
Warnleuchten,
Anzeigeinstrumente,
Kontrollleuchten ........................... 85
Info Displays ................................ 95
Fahrzeugmeldungen .................. 102
Bordcomputer ............................ 104
Das Infotainment System und
Info-Display können am Lenkrad be‐
Hebel entriegeln, Lenkrad einstellen, dient werden.
Hebel einrasten und darauf achten, Weitere Hinweise in der Anleitung für
dass er komplett verriegelt ist. das Infotainment System.
Lenkrad nur bei stehendem Fahrzeug
und gelöster Lenkradsperre einstel‐
len.

Inhalt
80 Instrumente, Bedienelemente

Hupe Scheibenwischer und Wischerstufen werden durchlaufen,


Waschanlage wenn der Hebel über den Druckpunkt
hinaus gedrückt und gehalten wird.
Scheibenwischer Bei § ertönt ein Signalton.
Nicht bei vereisten Scheiben ein‐
schalten.
In Waschanlagen ausschalten.
Einstellbares Wischintervall

j drücken.

Der Hebel kehrt immer in die Aus‐


gangsposition zurück.
& = schnell
% = langsam
$ = einstellbare Intervallschaltung
§ = Aus Wischintervall auf einen Wert zwi‐
schen 2 und 15 Sekunden einstellen:
Für einmaliges Wischen bei ausge‐ Zündung einschalten, Hebel aus §
schalteten Scheibenwischern Hebel nach unten bewegen, gewünschte In‐
nach unten drücken. tervallzeit abwarten, Hebel auf $ an‐
heben.

Inhalt
Instrumente, Bedienelemente 81

Nach Einschalten der Zündung und Hebel ziehen. Waschflüssigkeit


Stellen des Hebels auf $ ist das In‐ spritzt auf die Windschutzscheibe
tervall auf 6 Sekunden eingestellt. und die Wischer werden für einige
Wischbewegungen eingeschaltet.
Wischautomatik mit Regensensor
Bei eingeschaltetem Licht spritzt zu‐
sätzlich Waschflüssigkeit auf die
Scheinwerfer. Danach ist die Schein‐
werferwaschanlage 2 Minuten außer
Funktion.

Heckscheibenwischer und
Sensor frei von Staub, Schmutz und
Waschanlage
Eis halten.
Scheibenwaschanlage

$ = Wischautomatik mit Regen‐


sensor
Der Regensensor erkennt die Was‐
sermenge auf der Windschutz‐
scheibe und steuert automatisch die
Frequenz der Scheibenwischer.

Inhalt
82 Instrumente, Bedienelemente

Hebel nach vorn drücken. Der Heck‐ Sinkt die Außentemperatur auf 3 °C
scheibenwischer wischt im Intervall‐ ab, erscheint zur Warnung vor vereis‐ 9 Warnung
betrieb. Zum Ausschalten Hebel ter Fahrbahn das Symbol : im
nochmals nach vorn drücken. Triple-Info-Display bzw. Bei einer Anzeige von wenigen
Board-Info-Display. Bei Ansteigen Grad über 0 °C kann die Fahrbahn
Wird der Hebel nach vorn gedrückt bereits vereist sein.
gehalten, spritzt zusätzlich Wasch‐ der Temperatur erlischt das Sym‐
flüssigkeit auf die Heckscheibe. bol : erst ab 5 °C.
Der Heckscheibenwischer schaltet Uhr
sich bei eingeschaltetem Scheiben‐ Uhrzeit und Datum werden im
wischer und Einlegen des Rückwärts‐ Info-Display angezeigt.
gangs automatisch ein.
Board-Info-Display 3 95,
Graphic-Info-Display,
Außentemperatur Color-Info-Display 3 98.
Datum und Uhrzeit im
Triple-Info-Display einstellen

Bei Fahrzeugen mit


Graphic-Info-Display oder
Color-Info-Display erscheint zur War‐
nung vor vereister Fahrbahn eine
Warnmeldung im Display. Unter -5 °C
erscheint keine Meldung.

Sinkende Temperatur wird sofort an‐


gezeigt, steigende mit Verzögerung.

Inhalt
Instrumente, Bedienelemente 83

Das Infotainment System muss aus‐ Zubehörsteckdosen Steckdosen nicht durch ungeeignete
geschaltet sein. Zum Aufrufen des Stecker beschädigen. Bei Anschluss
Die Zubehörsteckdosen befinden
Einstellmodus Taste Ö ca. 2 Sekun‐ von elektrischem Zubehör in Fahr‐
sich in der Mittelkonsole und im La‐
den gedrückt halten. Mit der Taste ; zeugen mit stehendem Motor wird die
deraum.
erfolgt die Einstellung des blinkenden Batterie entladen. Die maximale Leis‐
Werts. Mit der Taste Ö erfolgt der tungsaufnahme darf 120 Watt nicht
Wechsel zur nächsten Einstellung überschreiten. Kein Strom abgeben‐
und zum Beenden des Einstellmo‐ des Zubehör wie z. B. Ladegeräte
dus. oder Batterien anschließen.
Automatische Zeitsynchronisation Angeschlossenes elektrisches Zube‐
Das RDS-Signal der meisten UKW- hör muss bezüglich der elektromag‐
Sender stellt automatisch die Uhrzeit netischen Verträglichkeit der DIN
ein, erkennbar durch } im Display. VDE 40 839 entsprechen.
Einige Sender strahlen kein korrektes
Zeitsignal aus. In solchen Fällen Zigarettenanzünder
empfehlen wir, die automatische Zeit‐
synchronisation auszuschalten.
Einstellmodus aufrufen und zur Ein‐
stellung der Jahre wechseln. Die
Taste Ö ca. 3 Sekunden gedrückt hal‐
ten, bis } im Display blinkt und die
Anzeige "RDS TIME" erscheint. Mit
der Taste ; wird die Funktion ein-
(RDS TIME 1) bzw. ausgeschaltet
(RDS TIME 0). Einstellmodus mit der
Taste Ö verlassen.

Inhalt
84 Instrumente, Bedienelemente

Der Zigarettenanzünder befindet sich Ascher an Aussparung öffnen. Ascherdose


in der Mittelkonsole.
Zigarettenanzünder hineindrücken.
Schaltet sich automatisch ab, wenn
die Spirale glüht. Zigarettenanzünder
herausziehen.

Ascher
Achtung
Nur für Asche, nicht für brennbare
Abfälle.
Zum Entleeren Feder drücken, Die Ascherdose kann in den Geträn‐
Ascher vorn Ascher ganz öffnen und heraus‐ kehaltern abgestellt werden.
nehmen.

Inhalt
Instrumente, Bedienelemente 85

Warnleuchten, Kilometerzähler Drehzahlmesser


Anzeigeinstrumente,
Kontrollleuchten
Instrument
Bei einigen Ausführungen drehen
sich die Zeiger der Instrumente bei
Einschalten der Zündung kurzzeitig
bis zum Endanschlag.

Tachometer

Anzeige der gezählten Kilometer in Anzeige der Motorumdrehungen pro


der unteren Zeile. Minute.
Nach Möglichkeit in jedem Gang im
Tageskilometerzähler niedrigen Drehzahlbereich fahren.
Anzeige der gezählten Kilometer seit
Nullstellung in der oberen Zeile. Achtung
Zur Nullstellung Stellknopf bei einge‐
Befindet sich der Zeiger im Warn‐
schalteter Zündung einige Sekunden
feld, ist die zulässige Höchstdreh‐
gedrückt halten.
zahl überschritten. Gefahr für den
Motor.
Anzeige der Geschwindigkeit.

Inhalt
86 Instrumente, Bedienelemente

Kraftstoffanzeige Kraftstoffwahltaste

Bei Erdgasbetrieb und geringem Füll‐


stand im Benzintank erscheint die
Anzeige von Kraftstofffüllstand bzw. Meldung LoFuEL. Die Meldung durch Durch Drücken der Taste Y kann zwi‐
Gasdruck im Tank je nach Betriebs‐ Drücken des Stellknopfs bestätigen schen Benzin- und Erdgasbetrieb ge‐
art. 3 85. wählt werden. Bei hohen Lasten ist
Bei geringem Füllstand leuchtet die ein Umschalten nicht möglich (z. B.
Tank nie leer fahren.
Kontrollleuchte Y. Bei blinkender starkes Beschleunigen, Vollgasfahrt).
Wegen des im Tank vorhandenen Der Status der LED signalisiert die
Kontrollleuchte umgehend tanken.
Kraftstoffrests kann die Nachfüll‐ aktuelle Betriebsart.
Bei Erdgasbetrieb schaltet das Sys‐
menge geringer sein als der angege‐
tem automatisch in den Benzinbetrieb Erdgasbetrieb = LED aus.
bene Nenninhalt des Kraftstofftanks.
3 86. Benzinbetrieb = LED leuchtet.
Sobald die Erdgastanks leer sind,
wird bis zum Ausschalten der Zün‐
dung automatisch auf Benzinbetrieb
umgeschaltet.

Inhalt
Instrumente, Bedienelemente 87

Werden dann die Erdgastanks nicht Fahrzeug in regelmäßigen Abstän‐ Kontrollleuchten


aufgefüllt, muss beim nächsten Start den volltanken, um Korrosion im Tank
Die beschriebenen Kontrollleuchten
des Motors manuell in den Benzinbe‐ zu vermeiden.
sind nicht in allen Fahrzeugen enthal‐
trieb umgeschaltet werden. Dies ist
ten. Die Beschreibung gilt für alle In‐
notwendig, um Schädigungen des Serviceanzeige strumentenausführungen. Beim Ein‐
Katalysators (Überhitzung durch un‐
schalten der Zündung leuchten kurz
regelmäßige Kraftstoffversorgung) zu
die meisten Kontrollleuchten als
vermeiden.
Funktionstest.
Wird die Wahltaste innerhalb kurzer
Die Farben der Kontrollleuchten be‐
Zeit mehrmals betätigt, wird eine Um‐
deuten:
schaltsperre aktiviert. Der Motor
bleibt in der aktuellen Betriebsart. Die Rot = Gefahr, wichtige Erinne‐
Sperre bleibt bis zum Ausschalten rung,
der Zündung aktiv. Gelb = Warnung, Hinweis, Stö‐
rung,
Bei Benzinbetrieb sind geringe Leis‐
Grün = Einschaltbestätigung,
tungs- und Drehmomentverluste zu
Blau = Einschaltbestätigung.
erwarten. Daher Fahrweise (z. B. bei
Überholmanövern) und Fahrzeugbe‐
lastungen (z. B. durch Anhängelas‐ Vor fälligen Servicearbeiten erscheint
ten) entsprechend anpassen. die Meldung InSP. Weitere Hinweise
3 198.
Den Benzintank alle 6 Monate bis
zum Leuchten der Kontrollleuchte Y
leerfahren und neu betanken. Dies ist
erforderlich, um die für den Benzin‐
betrieb notwendige Systemfunktion
und Kraftstoffqualität aufrecht zu er‐
halten.

Inhalt
88 Instrumente, Bedienelemente

Inhalt
Instrumente, Bedienelemente 89

Blinker Sicherheitsgurt anlegen 3 56. Leuchten


O leuchtet oder blinkt grün. Ist das Fahrzeug mit einer Sitzbele‐
Airbag-System, Gurtstraffer gungserkennung ausgestattet, leuch‐
Leuchten tet y nach Einschalten der Zündung
v leuchtet rot.
Kontrollleuchte leuchtet kurz bei Ein‐ für ca. 4 Sekunden.
schalten des Parklichts. Bei Einschalten der Zündung leuchtet
Wird ein Kindersicherheitssystem mit
die Kontrollleuchte für ca. 4 Sekun‐
Transpondern erkannt, leuchtet y
Blinken den. Leuchtet sie nicht oder erlischt
dauerhaft. Nur dann darf das Kinder‐
Kontrollleuchte blinkt bei eingeschal‐ sie nicht nach 4 Sekunden oder
sicherheitssystem mit Transpondern
tetem Blinker oder Warnblinker. leuchtet sie während der Fahrt, liegt
auf dem Beifahrersitz verwendet
Schnelles Blinken: Ausfall einer Blink‐ eine Störung der Gurtstraffer, der Air‐
werden, da die Airbag-Systeme für
erlampe oder der zugehörigen Siche‐ bags oder der Sitzbelegungserken‐
den Beifahrer deaktiviert sind 3 63.
rung, Ausfall einer Blinkerlampe am nung vor. Die Systeme könnten bei
Anhänger. einem Unfall nicht auslösen.
9 Gefahr
Glühlampen auswechseln 3 164. Si‐ Ausgelöste Gurtstraffer oder Airbags
cherungen 3 172. werden durch dauerhaftes Leuchten Leuchtet die Kontrollleuchte bei
von v angezeigt. montiertem Kindersicherheitssys‐
Blinker 3 113.
tem während der Fahrt nicht, sind
9 Warnung der Front- und Seiten-Airbag für
Sicherheitsgurt anlegen den Beifahrer nicht deaktiviert.
X leuchtet oder blinkt rot. Störungsursache von einer Werk‐
statt beheben lassen.
Blinken
Leuchten
Airbag-System, Gurtstraffer 3 59, Störung im System bzw. Kindersi‐
Nach Einschalten der Zündung bis cherheitssystem mit Transpondern
der Sicherheitsgurt angelegt wird. 3 55.
defekt oder nicht richtig montiert
Blinken 3 63.
Nach Fahrtantritt bis der Sicherheits‐
Sitzbelegungserkennung
gurt angelegt wird. y leuchtet oder blinkt gelb.

Inhalt
90 Instrumente, Bedienelemente

Leuchtet nach Einschalten der Zün‐ Ist die Störung nach erneutem Anlas‐
9 Gefahr dung und erlischt kurz nach Starten sen nicht behoben, Hilfe einer Werk‐
des Motors. statt in Anspruch nehmen.
Blinkt die Kontrollleuchte während
der Fahrt, liegt eine Störung vor. Leuchten bei laufendem Motor Leuchtet gemeinsam mit InSP4 in
Störungsursache umgehend von Störung in der Abgasreinigungsan‐ der Serviceanzeige
einer Werkstatt beheben lassen. lage. Die zulässigen Abgaswerte kön‐ Diesel-Kraftstofffilter von einer Werk‐
nen überschritten werden. Umge‐ statt entwässern lassen.
Kindersicherheitssystem mit Trans‐ hend Hilfe einer Werkstatt in An‐
pondern 3 67. spruch nehmen. Blinkt bei eingeschalteter
Zündung
Blinken bei laufendem Motor Störung im System der elektroni‐
Generator Störung, die zur Beschädigung des schen Wegfahrsperre. Der Motor
p leuchtet rot. Katalysators führen kann. Gas zu‐ lässt sich nicht mehr starten 3 38.
Leuchtet nach Einschalten der Zün‐ rücknehmen bis das Blinken aufhört.
dung und erlischt kurz nach Starten Umgehend Hilfe einer Werkstatt in
des Motors. Anspruch nehmen. Brems- und Kupplungssystem
R leuchtet oder blinkt rot.
Leuchten bei laufendem Motor
Anhalten, Motor abstellen. Batterie
Fehlfunktion, Service Leuchten
wird nicht geladen. Motorkühlung A leuchtet oder blinkt gelb. Leuchtet bei gelöster Handbremse,
kann unterbrochen sein. Bei Diesel‐ wenn der Flüssigkeitsstand im
motoren kann die Stromversorgung
Leuchten bei laufendem Motor Brems- und Kupplungssystem zu
des Bremskraftverstärkers unterbro‐ Störung in der Motor- bzw. Getriebe‐ niedrig ist 3 162.
chen sein. Hilfe einer Werkstatt in An‐ elektronik. Elektronik schaltet auf
spruch nehmen. Notlaufprogramm. Der Kraftstoffver‐
brauch kann erhöht und das Fahrver‐
halten des Fahrzeugs beeinträchtigt
Abgas sein.
Z leuchtet oder blinkt gelb.

Inhalt
Instrumente, Bedienelemente 91

Leuchtet nach Einschalten der Zün‐ Leuchten


9 Warnung dung für einige Sekunden. Das Sys‐ Störung im System. Störungsursache
tem ist nach Erlöschen der von einer Werkstatt beheben lassen.
Anhalten. Fahrt sofort abbrechen. Kontrollleuchte betriebsbereit.
Hilfe einer Werkstatt in Anspruch Blinken
nehmen. Erlischt die Kontrollleuchte nicht nach
wenigen Sekunden oder leuchtet sie Störung durch verschmutzte oder mit
während der Fahrt, liegt eine Störung Eis oder Schnee verdeckte Senso‐
Leuchtet nach Einschalten der Zün‐ ren.
dung, wenn Handbremse angezogen im ABS vor. Die Bremsanlage ist wei‐
ist 3 143. terhin funktionsfähig, aber ohne ABS- oder
Regelung. Störungen durch externe Ultraschall‐
Blinken Antiblockiersystem 3 143. quellen. Besteht die Störung nicht
Blinkt bei Fahrzeugen mit automati‐ mehr, arbeitet das System wie ge‐
siertem Schaltgetriebe für einige Se‐ wohnt.
kunden nach Ausschalten der Zün‐
Sport-Modus
1 leuchtet gelb. Ultraschall-Parksensoren 3 147.
dung, wenn die Handbremse nicht
angezogen ist. Symbol leuchtet bei eingeschaltetem
Blinkt bei Fahrzeugen mit automati‐ Sportprogramm 3 136, 3 145. Elektronisches
siertem Schaltgetriebe, wenn beim Stabilitätsprogramm
Öffnen der Fahrertür kein Gang ein‐ Winterprogramm v blinkt oder leuchtet gelb.
gelegt und die Handbremse nicht an‐ Leuchtet nach Einschalten der Zün‐
gezogen ist. T leuchtet gelb.
dung für einige Sekunden.
Symbol leuchtet bei eingeschaltetem
Winterprogramm 3 136, 3 140. Blinken während der Fahrt
Antiblockiersystem
Das System greift ein. Die Motorleis‐
u leuchtet rot.
Ultraschall-Einparkhilfe tung kann reduziert und das Fahr‐
zeug automatisch etwas abgebremst
r leuchtet oder blinkt gelb.
werden 3 144.

Inhalt
92 Instrumente, Bedienelemente

Leuchten während der Fahrt Vorglühen, Diesel-Partikelfilter Kontrollleuchte leuchtet rot


Das System ist ausgeschaltet oder es ! leuchtet oder blinkt gelb. Reifendruckverlust. Sofort anhalten
liegt eine Störung vor. Weiterfahrt ist und Reifendruck überprüfen. Bei Be‐
möglich. Die Fahrstabilität kann sich Leuchten reifung mit Notlaufeigenschaften ist
jedoch je nach Fahrbahnbeschaffen‐ Vorglühanlage eingeschaltet. Schal‐ eine Höchstgeschwindigkeit von 80
heit verschlechtern. tet sich nur bei tiefer Außentempera‐ km/h zulässig 3 179.
Störungsursache umgehend von tur ein.
Kontrollleuchte leuchtet gelb
einer Werkstatt beheben lassen.
Blinken Störung im System bzw. Montage
ESP ®Plus 3 144. (bei Fahrzeugen mit Diesel-Partikel‐ eines Reifens ohne Drucksensor (z.
filter). B. Reserverad). Hilfe einer Werkstatt
Kühlmitteltemperatur Kontrollleuchte ! blinkt, wenn der in Anspruch nehmen.
W leuchtet rot. Filter gereinigt werden muss, eine au‐ Blinken
tomatische Reinigung aber aufgrund Dreimaliges Blinken zeigt die Initiali‐
Leuchten bei laufendem Motor der letzten Fahrbedingungen nicht sierung des Systems an.
Anhalten, Motor abstellen. möglich war. Fahrt fortsetzen und die
Motordrehzahl möglichst nicht unter Reifendruckverlust-Überwachungs‐
Achtung 2000 U/min sinken lassen. system 3 182, Reifendruck-Kontroll‐
system 3 181.
Kontrollleuchte ! erlischt, sobald die
Kühlmitteltemperatur zu hoch. Selbstreinigung abgeschlossen ist.
Diesel-Partikelfilter 3 131.
Interaktives dynamisches
Kühlmittelstand sofort überprüfen Fahrsystem, elektronische
3 160.
Reifendruckverlust- Dämpferregelung, Sport-
Bei ausreichendem Kühlmittelstand Modus
Hilfe einer Werkstatt in Anspruch neh‐ Überwachungssystem,
men. Reifendruck-Kontrollsystem IDS+ leuchtet gelb.
w leuchtet oder blinkt rot oder gelb.

Inhalt
Instrumente, Bedienelemente 93

Leuchtet nach Öffnen der Fahrertür 1. Kupplung treten. Leuchten bei laufendem Motor
für ca. 10 Sekunden. Leuchten 2. In Leerlauf schalten, Wählhebel in Motorölstand niedrig. Motorölstand
während der Fahrt zeigt eine Störung N stellen. prüfen, gegebenenfalls Motoröl nach‐
im System an. Aus Sicherheitsgrün‐ füllen 3 159.
den wird auf die härtere Fahrwerks‐ 3. Den fließenden Verkehr möglichst
abstimmung umgeschaltet. Stö‐ rasch verlassen, ohne andere
rungsursache umgehend von einer Fahrzeuge zu behindern. Kraftstoffmangel
Werkstatt beheben lassen. 4. Zündung ausschalten. Y leuchtet oder blinkt gelb.
IDSPlus 3 145, CDC 3 145, Sport- Leuchten
Modus 3 145. 9 Warnung
Geringer Füllstand im Kraftstofftank.
Bei ausgeschaltetem Motor sind Blinken
Motoröldruck für das Bremsen und Lenken be‐
Kraftstoffvorrat aufgebraucht. Sofort
I leuchtet rot. deutend höhere Kräfte erforder‐
tanken. Tank nie leer fahren.
Leuchtet nach Einschalten der Zün‐ lich.
Katalysator 3 132.
dung und erlischt kurz nach Starten Schlüssel erst nach Stillstand des
des Motors. Fahrzeugs abziehen, die Lenkrad‐ Entlüftung des Diesel-Kraftstoffsys‐
sperre könnte sonst unerwartet tems 3 162.
Leuchten bei laufendem Motor einrasten. Bei Erdgasbetrieb schaltet das Sys‐
tem automatisch in den Benzinbetrieb
Achtung Hilfe einer Werkstatt in Anspruch neh‐ 3 86.
men.
Motorschmierung kann unterbro‐
chen sein. Kann zu Motorschaden Open&Start-System
bzw. zum Blockieren der Antriebs‐
Motorölstand niedrig 0 leuchtet oder blinkt gelb.
räder führen. S leuchtet gelb.
Der Motorölstand wird automatisch
geprüft.

Inhalt
94 Instrumente, Bedienelemente

Blinken Fußbremse betätigen Bei Ausfall der Schwenkvorrichtung


Der elektronische Schlüssel befindet des Kurvenlichts wird das entspre‐
j leuchtet gelb.
sich nicht mehr im Empfangsbereich chende Abblendlicht ausgeschaltet
des Fahrzeuginnenraums. Der Motor Der Motor kann bei automatisiertem und der Nebelscheinwerfer einge‐
lässt sich nicht mehr starten. Start/ Schaltgetriebe nur mit betätigter Fuß‐ schaltet.
Stop-Taste zum Ausschalten der bremse gestartet werden. Wird die
Hilfe einer Werkstatt in Anspruch neh‐
Zündung etwas länger drücken. Fußbremse nicht betätigt, leuchtet die
men.
Kontrollleuchte 3 139.
oder
Blinken
Ausfall des elektronischen Schlüs‐ Außenbeleuchtung System auf symmetrisches Abblend‐
sels. Der Betrieb ist nur noch über die licht umgestellt.
Notbetätigung möglich. 8 leuchtet grün.
Leuchtet bei eingeschalteter Außen‐ Ein Blinken der Kontrollleuchte B für
Leuchten beleuchtung 3 110. ca. 4 Sekunden nach Einschalten der
Störung im System. Versuchen Sie Zündung erinnert daran, dass das
eine Betätigung mit dem Zweitschlüs‐ System umgestellt wurde 3 111.
sel, mit der Funkfernbedienung oder Fernlicht Adaptives Fahrlicht (AFL) 3 112.
per Notbetätigung. Start/Stop-Taste C leuchtet blau.
zum Ausschalten der Zündung etwas Leuchtet bei eingeschaltetem Fern‐
länger drücken. Hilfe einer Werkstatt Nebelscheinwerfer
licht und bei Lichthupe 3 111.
in Anspruch nehmen. > leuchtet grün.
oder Leuchtet bei eingeschalteten Nebel‐
Adaptives Fahrlicht scheinwerfern 3 113.
Die Lenkradsperre ist noch aktiv.
B leuchtet oder blinkt gelb.
Lenkrad etwas hin und her bewegen
und Start/Stop-Taste drücken. Leuchten Nebelschlussleuchte
Open&Start-System 3 29. Störung im System. r leuchtet gelb.
Leuchtet bei eingeschalteter Nebel‐
schlussleuchte 3 114.

Inhalt
Instrumente, Bedienelemente 95

Geschwindigkeitsregler Info Displays Board-Info-Display


m leuchtet grün.
Leuchtet bei eingeschaltetem System
Triple-Info-Display
3 146.

Tür offen
Q leuchtet rot.
Leuchtet, wenn eine Tür oder die
Hecktür offen ist.

Anzeige von Uhrzeit, Außentempera‐


tur und Datum bzw. Infotainment Sys‐
Anzeige von Uhrzeit, Außentempera‐ tem.
tur und Datum bzw. Infotainment Sys‐
tem, wenn dieses eingeschaltet ist. Auswahl von Funktionen
Über das Board Info Display werden
Uhrzeit, Datum und Außentempera‐ Funktionen und Einstellungen des In‐
tur können bei ausgeschalteter Zün‐ fotainment Systems vorgenommen.
dung durch kurzen Druck auf einen
der beiden Knöpfe unter dem Display Dies geschieht mit den Menüs und
angezeigt werden. Tasten des Infotainment Systems.
Wenn innerhalb von 5 Sekunden
keine Betätigung erfolgt, werden die
Menüs automatisch verlassen.

Inhalt
96 Instrumente, Bedienelemente

Auswahl mit den Tasten am Auswahl mit dem linken Stellrad am Systemeinstellungen
Infotainment System Lenkrad:

Taste Settings am Infotainment Sys‐


Im Menü Settings wird die ge‐ Drücken des Stellrads ruft das Menü tem drücken. Der Menüpunkt Audio
wünschte Funktion mit der OK-Taste BC auf. Im Menü BC wird die Stopp‐ wird angezeigt.
aufgerufen. Mit den Pfeiltasten uhr bedient bzw. die Messung und
werden die Einstellungen geändert. Berechnung neu gestartet. Mit der linken Pfeiltaste System auf‐
rufen und mit OK-Taste auswählen.
Im Menü BC wird die gewünschte Durch Drehen des Stellrads wird die
Funktion mit der OK-Taste aufgeru‐ gewünschte Funktion aufgerufen.
fen. Mit der OK-Taste wird die Stopp‐
uhr bedient bzw. die Messung und
Berechnung neu gestartet.

Inhalt
Instrumente, Bedienelemente 97

Automatische Zeitsynchronisation Uhrzeit und Datum einstellen Spracheinstellung

Das RDS-Signal der meisten UKW- Der einzustellende Wert wird durch Die Sprache der Textanzeigen eini‐
Sender stellt automatisch die Uhrzeit Pfeile markiert. Gewünschte Einstel‐ ger Funktionen kann ausgewählt
ein, erkennbar durch } im Display. lung mit den Pfeiltasten vornehmen. werden.
Einige Sender strahlen kein korrektes Zündlogik Gewünschte Sprache mit den Pfeil‐
Zeitsignal aus. In solchen Fällen Siehe Anleitung für das Infotainment tasten auswählen.
empfehlen wir, die automatische Zeit‐ System.
synchronisation auszuschalten.
Automatische Zeitsynchronisation
mit den Pfeiltasten aus- (Clock
Sync.Off) bzw. einschalten (Clock
Sync.On).

Inhalt
98 Instrumente, Bedienelemente

Maßeinheiten einstellen Graphic-Info-Display, Color- Auswahl von Funktionen


Info-Display Über das Display werden Funktionen
und Einstellungen des Infotainment
Systems sowie der elektronischen
Klimatisierungsautomatik vorgenom‐
men.
Die Auswahl erfolgt mit den Menüs
und Tasten, dem Multifunktionsknopf
des Infotainment Systems oder mit
dem linken Stellrad am Lenkrad.
Auswahl mit den Tasten am
Infotainment System

Gewünschte Maßeinheiten mit den


Pfeiltasten auswählen. Anzeige von Uhrzeit, Außentempera‐
tur und Datum bzw. Infotainment Sys‐
tem, wenn dieses eingeschaltet ist,
sowie der elektronischen Klimatisie‐
rungsautomatik.
Das Color-Info-Display stellt die Infor‐
mationen farbig dar.
Die angezeigten Informationen und
deren Darstellung hängen von der
Ausstattung des Fahrzeugs und von
den Einstellungen ab.

Inhalt
Instrumente, Bedienelemente 99

Wählen Sie Menüpunkte über Menüs Zum Auswählen der Markierung oder Funktionsbereiche
und mit den Tasten auf dem Infotain‐ zum Bestätigen von Befehlen Multi‐
ment System aus. Mit OK-Taste mar‐ funktionsknopf drücken.
kierten Punkt auswählen oder einen Zum Verlassen eines Menüs Multi‐
Befehl bestätigen. funktionsknopf drehen, bis Zurück
Zum Verlassen eines Menüs rechte oder Main erscheint und auswählen.
oder linke Pfeiltaste drücken, bis
Zurück oder Main erscheint und aus‐ Auswahl mit dem linken Stellrad am
wählen. Lenkrad

Auswahl mit dem Multifunktionsknopf

Für jeden Funktionsbereich gibt es


eine Hauptseite (Main), die am obe‐
ren Displayrand ausgewählt wird
(nicht bei Infotainment System CD 30
oder Mobile Phone Portal):
■ Audio,
■ Navigation,
Menüpunkt durch Drehen auswählen. ■ Telefon,
Zum Auswählen der Markierung oder ■ Bordcomputer.
Zum Markieren von Menüpunkten zum Bestätigen von Befehlen Stellrad
oder Befehlen und zur Auswahl von drücken.
Funktionsbereichen Multifunktions‐
knopf drehen.

Inhalt
100 Instrumente, Bedienelemente

Systemeinstellungen Uhrzeit und Datum einstellen Bei Infotainment Systemen mit Navi‐
gation werden Uhrzeit und Datum bei
Empfang eines GPS-Satellitensig‐
nals zusätzlich abgeglichen.
Die Funktion wird durch Ankreuzen
des Felds vor Autom. Zeit
Synchronisation im Menü Uhr,
Datum eingeschaltet.
Spracheinstellung

Taste Main am Infotainment System Menüpunkt Uhr, Datum im Menü


drücken. Settings auswählen.
Taste Settings am Infotainment Sys‐ Gewünschte Menüpunkte auswählen
tem drücken. Beim Infotainment Sys‐ und Einstellungen vornehmen.
tem CD 30 darf kein Menü ausge‐
Automatische Zeitsynchronisation
wählt sein.
Das RDS-Signal der meisten UKW-
Sender stellt automatisch die Uhrzeit
ein.
Einige Sender strahlen kein korrektes Die Sprache der Textanzeigen eini‐
Zeitsignal aus. In solchen Fällen ger Funktionen kann ausgewählt
empfehlen wir, die automatische Zeit‐ werden.
synchronisation auszuschalten. Menüpunkt Sprache im Menü
Settings auswählen.
Gewünschte Sprache auswählen.
Inhalt
Instrumente, Bedienelemente 101

Maßeinheiten einstellen Kontrast einstellen


(Graphic-Info-Display)

Die Auswahl wird durch ein 6 vor dem


Menüpunkt angezeigt.
Menüpunkt Einheiten im Menü
Bei Systemen mit Sprachausgabe er‐ Settings auswählen. Menüpunkt Kontrast im Menü
folgt nach Änderung der Sprachein‐ Settings auswählen.
stellung des Displays eine Abfrage, Gewünschte Einheit auswählen.
ob auch die Ansagesprache geändert Die Auswahl wird durch ein o vor dem Gewünschte Einstellung bestätigen.
werden soll, siehe Anleitung für das Menüpunkt angezeigt. Display Modus einstellen
Infotainment System. Die Helligkeit des Displays wird ab‐
hängig von der Fahrzeugbeleuchtung
geregelt. Zusätzlich können folgende
Einstellungen vorgenommen werden:
Menüpunkt Tag / Nacht im Menü
Settings auswählen.

Inhalt
102 Instrumente, Bedienelemente

Automatisch: Anpassung der Farben Fahrzeugmeldungen ■ Bei automatisiertem Schaltge‐


erfolgt abhängig von der Außen‐ triebe, wenn bei laufendem Motor,
beleuchtung. Meldungen werden über das Display eingelegtem Gang und nicht betä‐
Immer Tag Design: Schwarzer bzw. in der Instrumententafel oder als tigter Fußbremse die Fahrertür ge‐
farbiger Text auf hellem Hintergrund. Warn- bzw. Signalton ausgegeben. öffnet wird.
Immer Nacht Design: Weißer bzw. Check-Control Meldungen erschei‐ Beim Abstellen des Fahrzeugs
farbiger Text auf dunklem Hinter‐ nen im Info-Display. Einige erschei‐ und Öffnen der Fahrertür
grund. nen in abgekürzter Schreibweise.
■ Bei Zündschlüssel im Zündschloss.
Warnmeldungen bestätigen 3 95,
Die Auswahl wird durch ein o vor dem ■ Bei eingeschalteter Außen‐
3 98.
Menüpunkt angezeigt. beleuchtung.
Zündlogik Warn- und Signaltöne ■ Bei Open&Start-System und Auto‐
Siehe Anleitung für das Infotainment matikgetriebe, wenn Wählhebel
System. Beim Starten des Motors bzw. nicht in P.
während der Fahrt ■ Bei automatisiertem Schaltge‐
■ Bei nicht vorhandenem oder nicht triebe, wenn bei abgestelltem Mo‐
erkanntem elektronischen Schlüs‐ tor die Handbremse nicht angezo‐
sel. gen und kein Gang eingelegt ist.
■ Bei nicht angelegtem Sicherheits‐
gurt. Batteriespannung
■ Beim Anfahren mit nicht richtig ge‐ Batteriespannung der Funkfernbe‐
schlossenen Türen bzw. Hecktür. dienung bzw. des elektronischen
■ Bei angezogener Handbremse ab Schlüssels zu gering. Bei Fahrzeu‐
einer bestimmten Geschwindigkeit. gen ohne Check-Control erscheint
■ Bei Überschreiten einer werkseitig die Meldung InSP3 im Display in der
einprogrammierten Geschwindig‐ Instrumententafel. Batterie ersetzen
keit. 3 28, 3 29.

Inhalt
Instrumente, Bedienelemente 103

Bremslichtschalter Diesel-Kraftstofffilter
Bremslicht leuchtet beim Bremsen entwässern
nicht. Störungsursache umgehend Bei Wasser im Diesel-Kraftstofffilter
von einer Werkstatt beheben lassen. erscheint die Meldung InSP4 in der
Instrumententafel. Hilfe einer Werk‐
Kühlmittelstand statt in Anspruch nehmen.

Fahrzeugbeleuchtung
Überwacht werden wichtige Lampen
der Außenbeleuchtung einschließlich
der Kabel und Sicherungen. Im An‐
hängerbetrieb wird auch die Beleuch‐ Die ausgefallene Beleuchtung wird im
tung des Anhängers überwacht. An‐ Info Display angezeigt oder die Mel‐
hänger mit LED-Beleuchtung müssen dung InSP2 erscheint im Display der
mit einem Adapter ausgestattet sein, Instrumententafel.
der eine Lampenüberwachung wie
bei herkömmlichen Glühlampen er‐
möglicht. Diebstahlwarnanlage
Systemfehler der Diebstahlwarnan‐
Flüssigkeitsstand des Motorkühlsys‐ lage. Störungsursache von einer
tems zu niedrig. Kühlmittelstand so‐ Werkstatt beheben lassen.
fort überprüfen 3 160.

Inhalt
104 Instrumente, Bedienelemente

Reifendruck Bordcomputer
Bordcomputer im Board-Info-
Display
Zur Anzeige der Daten Taste BC am
Infotainment System oder linkes
Stellrad am Lenkrad drücken.
Einige Display Anzeigen erscheinen
in abgekürzter Schreibweise.
Nach Anwählen einer Audiofunktion
wird die untere Zeile der ausgewähl‐
Bei erheblichem Reifendruckverlust ten Bordcomputer-Funktion weiterhin
erscheint eine entsprechende An‐ angezeigt.
Bei Fahrzeugen mit Reifendruck- zeige mit Angabe des Reifens.
Kontrollsystem erscheint bei zu ge‐ Momentanverbrauch
Den fließenden Verkehr möglichst
ringem Reifendruck eine Anzeige mit
rasch verlassen, ohne andere Fahr‐
Angabe des zu prüfenden Reifens.
zeuge zu behindern. Anhalten und
Geschwindigkeit verringern, Reifen‐ Reifen überprüfen. Reserverad mon‐
druck bei nächster Gelegenheit über‐ tieren 3 187. Bei Bereifung mit Not‐
prüfen. Reifendruck-Kontrollsystem laufeigenschaften beträgt die er‐
3 181. Reifendruck prüfen 3 180, laubte Höchstgeschwindigkeit 80 km/
3 225. h. Hinweise 3 179. Reifendruck-Kon‐
trollsystem 3 181.

Waschwasserstand
Waschwasserstand niedrig. Wasch‐
flüssigkeit nachfüllen 3 161.
Inhalt
Instrumente, Bedienelemente 105

Anzeige des Momentanverbrauchs. Reichweite Stoppuhr


Bei niedrigen Geschwindigkeiten wird
der Verbrauch pro Stunde angezeigt.
Durchschnittsverbrauch
Anzeige des Durchschnittsver‐
brauchs. Die Messung kann jederzeit
neu gestartet werden.
Absolutverbrauch
Anzeige der verbrauchten Kraftstoff‐
menge. Die Messung kann jederzeit
neu gestartet werden.
Durchschnittsgeschwindigkeit
Anzeige der Durchschnittsgeschwin‐ Die Reichweite wird aus dem momen‐ Funktion auswählen. Durch Drücken
digkeit. Die Messung kann jederzeit tanen Tankinhalt und dem Momen‐ der Taste OK oder des linken Stell‐
neu gestartet werden. tanverbrauch errechnet. Die Anzeige rads am Lenkrad wird die Stoppuhr
Fahrtunterbrechungen mit ausge‐ erfolgt mit gemittelten Werten. gestartet oder gestoppt.
schalteter Zündung werden nicht mit‐ Nach dem Auftanken wird die Reich‐ Bordcomputer neu starten
gerechnet. weite nach kurzer Zeit automatisch
Die Messung bzw. Berechnung fol‐
aktualisiert.
Wegstrecke gender Bordcomputerinformationen
Bei niedrigem Kraftstoffstand er‐ kann neu gestartet werden:
Anzeige der zurückgelegten Strecke. scheint die Meldung Reichweite im
Die Messung kann jederzeit neu ge‐ ■ Durchschnittsverbrauch,
Display.
startet werden. ■ Absolutverbrauch,
Bei fast leerem Kraftstofftank er‐
scheint die Meldung Bitte tanken! im ■ Durchschnittsgeschwindigkeit,
Display. ■ Wegstrecke,
■ Stoppuhr.
Inhalt
106 Instrumente, Bedienelemente

Gewünschte Funktion des Bordcom‐ Reichweite


puters auswählen 3 95. Zum Neustart
Taste OK oder linkes Stellrad am
Lenkrad ca. 2 Sekunden drücken.

Bordcomputer im Graphic-
Info-Display bzw. Color-Info-
Display
Die Bordcomputer-Hauptseite (Main)
informiert über Reichweite, Momen‐
tanverbrauch und Durchschnittsver‐
brauch des BC 1.
Bei niedrigem Kraftstoffstand er‐
Zur Anzeige der anderen Bordcom‐ scheint die Meldung Reichweite im
puter-Fahrdaten Taste BC am Info‐ Die Reichweite wird aus dem momen‐ Display.
tainment System drücken, im Display tanen Tankinhalt und dem Momen‐
tanverbrauch errechnet. Die Anzeige Bei fast leerem Kraftstofftank er‐
das Bordcomputer-Menü auswählen
erfolgt mit gemittelten Werten. scheint die Meldung Bitte tanken! im
oder das linke Stellrad am Lenkrad
Display.
drücken. Nach dem Auftanken wird die Reich‐
Im Bordcomputer-Menü BC 1 oder weite nach kurzer Zeit automatisch Momentanverbrauch
BC 2 auswählen. aktualisiert. Anzeige des Momentanverbrauchs.
Bei niedrigen Geschwindigkeiten wird
der Verbrauch pro Stunde angezeigt.

Inhalt
Instrumente, Bedienelemente 107

Absolutverbrauch
Anzeige der verbrauchten Kraftstoff‐
menge. Die Messung kann jederzeit
neu gestartet werden.
Durchschnittsverbrauch
Anzeige des Durchschnittsver‐
brauchs. Die Messung kann jederzeit
neu gestartet werden.
Bordcomputer neu starten
Die Messung bzw. Berechnung fol‐
gender Bordcomputerinformationen
Wegstrecke kann neu gestartet werden: Die Informationen beider Bordcom‐
Anzeige der zurückgelegten Strecke. ■ Wegstrecke, puter können separat zurückgesetzt
Die Messung kann jederzeit neu ge‐ werden und bieten somit die Möglich‐
■ Durchschnittsgeschwindigkeit, keit, Daten über verschiedene Zeit‐
startet werden.
■ Absolutverbrauch, räume auszuwerten.
Durchschnittsgeschwindigkeit ■ Durchschnittsverbrauch. Gewünschte Bordcomputerinforma‐
Anzeige der Durchschnittsgeschwin‐ tion auswählen und bestätigen.
digkeit. Die Messung kann jederzeit BC 1 oder BC 2 im Menü Board
neu gestartet werden. Computer wählen.
Fahrtunterbrechungen mit ausge‐
schalteter Zündung werden nicht mit‐
gerechnet.

Inhalt
108 Instrumente, Bedienelemente

Stoppuhr Fahrzeit ohne Standzeiten


Es wird die Zeit erfasst, in der das
Fahrzeug in Bewegung ist. Standzei‐
ten werden nicht berücksichtigt.
Fahrzeit mit Standzeiten
Es wird die Zeit erfasst, in der das
Fahrzeug in Bewegung ist. Zusätzlich
werden Standzeiten mit eingeschal‐
teter Zündung berücksichtigt.
Reisezeit
Es wird die Zeit zwischen manuellem
Um alle Informationen eines Bord‐ Einschalten durch Start und Aus‐
computers zurückzusetzen, Menü‐ schalten durch Reset gemessen.
punkt Alle Werte auswählen. Menüpunkt Stoppuhr im Menü Board
Computer auswählen.
Zum Starten Menüpunkt Start aus‐
wählen. Zum Stoppen Menüpunkt
Stopp auswählen.
Zum Zurücksetzen Menüpunkt
Reset auswählen.
Im Menü Optionen kann die jeweilige
Anzeige der Stoppuhr ausgewählt
werden:

Inhalt
Instrumente, Bedienelemente 109

Reifendrücke

Menü Reifen im Menü Board


Computer auswählen.
Für jeden Reifen wird der aktuelle
Reifendruck angezeigt.
Weitere Hinweise 3 181.

Inhalt
110 Beleuchtung

Beleuchtung Außenbeleuchtung Automatisches Fahrlicht


Lichtschalter
Außenbeleuchtung .................... 110
Innenbeleuchtung ...................... 115
Lichtfunktionen .......................... 116

Lichtschalter auf AUTO: Bei laufen‐


dem Motor werden die Scheinwerfer
Lichtschalter drehen: abhängig von den äußeren Lichtver‐
7 = Aus hältnissen eingeschaltet.
8 = Standlicht Aus Sicherheitsgründen sollte der
9 = Scheinwerfer Lichtschalter immer in Position
AUTO bleiben.
Kontrollleuchte 8 3 94.
Bei schlechten Sichtverhältnissen,
Wird bei eingeschalteten Scheinwer‐ wie z. B. Nebel oder Dunst, Licht‐
fern die Zündung ausgeschaltet, schalter auf 9 drehen.
bleibt nur das Standlicht eingeschal‐
tet.

Inhalt
Beleuchtung 111

Fernlicht Leuchtweitenregulierung 2 = Alle Sitze besetzt und Lade‐


raum beladen
Manuelle 3 = Fahrersitz besetzt und Lade‐
Leuchtweitenregulierung raum beladen
Fahrzeuge mit automatischer
Niveauregulierung
0 = Vordersitze besetzt
1 = Alle Sitze besetzt
1 = Alle Sitze besetzt und Lade‐
raum beladen
2 = Fahrersitz besetzt und Lade‐
raum beladen
Automatische
Zum Umschalten von Abblendlicht
Leuchtweitenregulierung
auf Fernlicht Hebel nach vorn
drücken. Die Leuchtweite der Scheinwerfer
Leuchtweite der Fahrzeugbeladung wird in Abhängigkeit der Beladung
Zum Umschalten auf Abblendlicht des Fahrzeugs automatisch einge‐
anpassen, um das Blenden anderer
Hebel nochmals nach vorn drücken stellt.
zu vermeiden: Knopf durch Druck lö‐
oder zum Lenkrad ziehen.
sen und auf gewünschte Position dre‐
hen. Scheinwerfer bei
Lichthupe Auslandsfahrt
Fahrzeuge ohne automatische
Zum Betätigen der Lichthupe Hebel Niveauregulierung Der asymmetrische Lichtstrahl des
zum Lenkrad ziehen.
0 = Vordersitze besetzt Scheinwerfers erweitert die Sicht am
1 = Alle Sitze besetzt Fahrbahnrand der Beifahrerseite.

Inhalt
112 Beleuchtung

In Ländern, in denen auf der entge‐ Umstellung des Lichtstrahls der Kurvenlicht
gengesetzten Straßenseite gefahren Scheinwerfer:
wird, müssen die Scheinwerfer um‐ 1. Hebel ziehen und halten.
gestellt werden, um ein Blenden des
Gegenverkehrs zu vermeiden. 2. Zündung einschalten.
3. Nach ca. 3 Sekunden ertönt ein
Fahrzeuge mit Halogen- Signalton.
Scheinwerfersystem
Scheinwerfer in einer Werkstatt um‐ Kontrollleuchte B 3 94.
stellen lassen.
Tagfahrlicht
Fahrzeuge mit adaptivem
Fahrlicht Bei eingeschalteter Zündung und
Lichtschalter auf 7 oder AUTO wird
das Standlicht eingeschaltet. Sobald
der Motor läuft, schalten sich die Der Lichtstrahl schwenkt in Abhän‐
Scheinwerfer ein. gigkeit von der Lenkradstellung und
der Geschwindigkeit.
Bei Fahrzeugen ohne automatischen
Fahrlicht: 9 muss bei Dunkelheit ein‐ Autobahnlicht
geschaltet werden, damit die Instru‐ Bei höheren Geschwindigkeiten und
mententafel beleuchtet wird. konstanter Geradeausfahrt stellt sich
Das Tagfahrlicht schaltet sich mit der Lichtstrahl etwas höher ein. Da‐
Ausschalten der Zündung ab. durch erhöht sich die Leuchtweite.
Kontrollleuchte B 3 94.
Adaptives Fahrlicht
Das adaptive Fahrlicht mit Bi-Xenon-
Scheinwerfern sorgt für eine verbes‐
serte Ausleuchtung von Kurven und
erhöht die Leuchtweite.
Inhalt
Beleuchtung 113

Warnblinker Blinker Manuelles Ausschalten des Blinkers


durch Antippen des Hebels.

Nebelscheinwerfer

Betätigung mit Taste ¨. Hebel nach oben = Blinker rechts


Die Warnblinker schalten sich bei Hebel nach unten = Blinker links
Auslösen der Airbags automatisch Der Hebel kehrt immer in die Aus‐
ein. Die Nebelscheinwerfer lassen sich
gangsposition zurück.
nur bei eingeschalteter Zündung und
Bei Betätigung über den Druckpunkt eingeschalteten Scheinwerfern oder
hinaus wird der Blinker dauerhaft ein‐ Standlicht einschalten.
geschaltet. Sobald das Lenkrad zu‐
rückgedreht wird, schaltet sich der Betätigung mit Taste >.
Blinker automatisch aus.
Für dreimaliges Blinken, z. B. zum
Fahrbahnwechsel, Hebel bis zum
Druckpunkt drücken und loslassen.
Für längeres Blinken Hebel bis zum
Druckpunkt drücken und halten.
Inhalt
114 Beleuchtung

Nebelschlussleuchte Parklicht Rückfahrlicht


Die Rückfahrlichter leuchten bei ein‐
geschalteter Zündung und eingeleg‐
tem Rückwärtsgang.

Beschlagene
Leuchtenabdeckungen
Die Innenseite der Leuchtenabde‐
ckungen kann bei ungünstigen nass‐
kalten Witterungsverhältnissen, star‐
kem Regen oder nach der Wagenwä‐
sche kurzzeitig beschlagen. Der Be‐
schlag verschwindet nach kurzer Zeit
Die Nebelschlussleuchte lässt sich Beim Parken kann einseitig das von selbst, zur Unterstützung die
nur bei eingeschalteter Zündung und Standlicht eingeschaltet werden: Scheinwerfer einschalten.
eingeschalteten Scheinwerfern bzw. 1. Lichtschalter auf 7 oder AUTO .
Standlicht (mit eingeschalteten Ne‐
belscheinwerfern) einschalten. 2. Zündung aus.
Betätigung mit Taste r. 3. Blinkerhebel ganz nach oben
(Standlicht rechts) bzw. nach un‐
Die Nebelschlussleuchte des Fahr‐ ten (Standlicht links).
zeugs wird bei Anhängerbetrieb
deaktiviert. Bestätigung durch Signalton und die
entsprechende Blinkerkontroll‐
leuchte.
Zum Ausschalten Zündung einschal‐
ten oder Blinkerhebel in die andere
Richtung antippen.

Inhalt
Beleuchtung 115

Innenbeleuchtung Vordere Innenleuchte

Schalter Instrumententafelbe‐
leuchtung

Betätigung mit Schalter (I = ein, 0 =


aus, Mittelstellung = automatisch).
Betätigung mit Taste c.
Mittlere und hintere Innenleuchte
Es gibt zwei Ausführungen.
Helligkeit bei eingeschalteter Außen‐
beleuchtung einstellbar: Knopf k
durch Druck ausrasten, drehen und
halten, bis gewünschte Helligkeit er‐
reicht ist.

Innenlicht
Die vordere und mittlere Innenleuchte
schalten sich beim Ein- und Ausstei‐
gen selbsttätig ein und mit Verzöge‐ Deaktivierung mit Taste c.
rung aus.

Inhalt
116 Beleuchtung

Leselicht Lichtfunktionen Scheinwerfer und Rückfahrlicht


schalten sich nach Aktivierung und
Mittelkonsolenbeleuchtung Schließen der Fahrertür für ca. 30 Se‐
kunden ein.
Spot im Gehäuse des Innenspiegels.
Tageslichtabhängige, automatisch Einschalten
geregelte Beleuchtung der Mittelkon‐
sole. 1. Zündung ausschalten.
2. Zündschlüssel abziehen.
Einstiegsbeleuchtung 3. Fahrertür öffnen.
Nach Entriegelung des Fahrzeugs 4. Blinkerhebel ziehen.
schalten sich die Instrumenten- und 5. Fahrertür schließen.
Kennzeichenbeleuchtung für einige
Sekunden ein. Wird die Fahrertür nicht geschlossen,
Betätigung mit Tasten a bzw. mit schaltet sich das Licht nach zwei Mi‐
Schalter (I = ein, 0 = aus, Mittelstel‐ nuten aus.
lung = automatisch).
Beleuchtung beim Aussteigen
Durch Ziehen des Blinkerhebels bei
geöffneter Fahrertür wird das Licht
Beleuchtung in den sofort ausgeschaltet.
Sonnenblenden
Die Beleuchtung schaltet sich bei ge‐ Batterieentladeschutz
öffneter Abdeckung ein. Alle Innenleuchten schalten sich bei
ausgeschalteter Zündung zum
Schutz vor Entladung der Batterie
nach 10 Minuten automatisch ab.

Inhalt
Infotainment System 117

Infotainment System Einführung Radio


Bedienung Radioempfang
Die Bedienung wird in der Bedie‐ Der Radioempfang kann durch Zi‐
Einführung ................................. 117 nungsanleitung für das Infotainment schen, Rauschen, Verzerrungen oder
Radio ......................................... 117 System beschrieben. Aussetzer gestört werden. Ursachen
AudioPlayer ............................... 118 dafür sind:
Infotainment System für die ■ Abstandsänderungen zum Sender
Rücksitze ................................... 118 ■ Mehrwegeempfang durch Reflexio‐
Mobiltelefone ............................. 118 nen
■ Empfangslöcher

Inhalt
118 Infotainment System

Audio-Player Infotainment System für Mobiltelefone


die Rücksitze
Zusätzliche Geräte Mobiltelefone und Funkgeräte
Audiosystem für die Rücksitze Einbau- und Betriebsvorschriften
Bei Einbau und Betrieb eines Mobil‐
telefons müssen die fahrzeugspezifi‐
sche Einbauanleitung und die Be‐
triebsvorschriften der Hersteller des
Telefons und der Freisprecheinrich‐
tung eingehalten werden. Sonst kann
die Betriebserlaubnis des Fahrzeugs
erlöschen (EU-Richtlinie 95/54/EG).
Empfehlungen für störungsfreien Be‐
trieb:
■ Fachgerecht installierte Außenan‐
Über den AUX-Eingang kann eine ex‐
tenne, um die maximale Reichweite
terne Audioquelle, z. B. ein tragbarer Twin Audio bietet die Möglichkeit, so‐ zu garantieren
CD-Spieler, mit einem 3,5-mm-Klin‐ wohl die am Infotainment System ein‐
kenstecker angeschlossen werden. ■ Maximale Sendeleistung von 10
gestellte als auch eine andere Audio‐
Watt
Den AUX-Eingang immer sauber und quelle zu hören. Angesteuert werden
trocken halten. kann nur die Audioquelle, die am In‐ ■ Montage des Telefons an geeigne‐
fotainment System gerade nicht aktiv ter Stelle, entsprechende Hinweise
ist. beachten 3 59.
Es stehen zwei Kopfhöreranschlüsse Lassen Sie sich über vorgegebene
mit getrennter Lautstärkeregelung Einbauorte für Außenantenne bzw.
zur Verfügung. Gerätehalter und Möglichkeiten zur

Inhalt
Infotainment System 119

Nutzung von Geräten mit einer


Sendeleistung von mehr als 10 Watt Achtung
beraten.
Bei Missachtung der obigen Be‐
Der Betrieb einer Freisprecheinrich‐ stimmungen können Mobiltele‐
tung ohne Außenantenne in den fone und Funkgeräte bei Verwen‐
Mobiltelefonstandards GSM dung im Fahrzeuginnenraum
900/1800/1900 und UMTS darf nur ohne Außenantenne zu Funkti‐
erfolgen, wenn die maximale Sende‐ onsstörungen der Fahrzeugelekt‐
leistung des Mobiltelefons bei GSM ronik führen.
900 2 Watt und ansonsten 1 Watt
nicht überschreitet.
Aus Sicherheitsgründen empfehlen
wir, während der Fahrt nicht zu tele‐
fonieren. Auch die Nutzung von Frei‐
sprecheinrichtungen kann vom Stra‐
ßenverkehr ablenken.

9 Warnung
Funkgeräte und Mobiltelefone, die
den vorstehenden Mobiltelefon‐
standards nicht entsprechen, nur
mit außen am Fahrzeug ange‐
brachter Antenne verwenden.

Inhalt
120 Klimatisierung

Klimatisierung Klimatisierungssysteme J = zur Windschutzscheibe, zu


den vorderen Seitenscheiben
Heizung und Belüftung und zum Fußraum
K = zum Fußraum
Klimatisierungssysteme ............. 120 Zwischenstellungen sind möglich.
Belüftungsdüsen ........................ 127
Temperatur
Wartung ..................................... 128
rot = warm
blau = kalt
Die Heizleistung setzt erst voll ein,
wenn der Motor seine Betriebstem‐
peratur erreicht hat.
Gebläsegeschwindigkeit
Luftstrom durch Einschalten des Ge‐
Regler für: bläses auf die gewünschte Ge‐
schwindigkeit einstellen.
■ Luftverteilung
■ Temperatur Entfeuchtung und Enteisung der
■ Gebläsegeschwindigkeit Scheiben
■ Luftverteilungsregler auf l stellen.
Heizbare Heckscheibe Ü 3 43. ■ Temperaturregler auf die wärmste
Luftverteilung Stufe stellen.
L = zum Kopfraum und zum Fuß‐ ■ Gebläsegeschwindigkeit auf
raum höchste Stufe stellen.
M = zum Kopfraum ■ Heizbare Heckscheibe Ü einschal‐
l = zur Windschutzscheibe und zu ten.
den vorderen Seitenscheiben
Inhalt
Klimatisierung 121

■ Seitliche Belüftungsdüsen nach Kühlung n


Bedarf öffnen und auf die Seiten‐ 9 Warnung
Ein- und Ausschalten mit der Taste
scheiben richten. n, Betrieb nur bei laufendem Motor Das eingeschaltete Umluftsystem
■ Zur gleichzeitigen Erwärmung des und eingeschaltetem Gebläse. vermindert den Luftaustausch.
Fußraums Luftverteilungsregler auf Die Klimaanlage kühlt und entfeuch‐ Beim Betrieb ohne Kühlung nimmt
J stellen. tet (trocknet) ab einer bestimmten Au‐ die Luftfeuchtigkeit zu, die Schei‐
ßentemperatur. Daher kann sich Kon‐ ben können beschlagen. Die Qua‐
Klimaanlage denswasser bilden, das an der Fahr‐ lität der Innenraumluft nimmt mit
zeugunterseite austritt. der Zeit ab, dies kann bei den
Wenn keine Kühlung oder Trocknung Fahrzeuginsassen zu Ermü‐
gewünscht wird, Kühlung aus Grün‐ dungserscheinungen führen.
den der Kraftstoffersparnis ausschal‐
ten. Luftverteilung auf l: Umluftbetrieb
ist ausgeschaltet.
Umluftsystem 4
Der Umluftbetrieb wird mit der Taste Maximale Kühlung
4 ein- bzw. ausgeschaltet. Fenster kurz öffnen, damit die erhitzte
Luft schnell entweichen kann.
■ Kühlung n ein.
■ Umluftsystem 4 ein,
Zusätzlich zum Heizungs- und Lüf‐ ■ Luftverteilungsregler auf M stellen.
tungssystem verfügt die Klimaanlage ■ Temperaturregler auf die kälteste
über: Stufe stellen.
n = Kühlung ■ Gebläsegeschwindigkeit auf
4 = Umluftbetrieb höchste Stufe stellen.
■ Alle Düsen öffnen.

Inhalt
122 Klimatisierung

Entfeuchtung und Enteisung der Automatische Klimaanlage Automatikbetrieb


Scheiben Grundeinstellung für höchsten Kom‐
■ Kühlung n ein. fort:
■ Luftverteilungsregler auf l stellen. ■ Gebläseregler auf A stellen.
■ Temperaturregler auf die wärmste ■ Luftverteilungsregler nach Bedarf
Stufe stellen. einstellen.
■ Gebläsegeschwindigkeit auf ■ Temperatur auf den gewünschten
höchste Stufe stellen. Wert einstellen.
■ Heizbare Heckscheibe Ü einschal‐ ■ Kühlung n ein.
ten. ■ Alle Belüftungsdüsen öffnen.
■ Seitliche Belüftungsdüsen nach
Bedarf öffnen und auf die Seiten‐ Luftverteilung
scheiben richten. L = zum Kopfraum und zum Fuß‐
Regler für: raum
■ Zur gleichzeitigen Erwärmung des ■ Luftverteilung M = zum Kopfraum
Fußraums Luftverteilungsregler auf l = zur Windschutzscheibe und zu
J stellen. ■ Temperatur
den vorderen Seitenscheiben
■ Gebläsegeschwindigkeit
J = zur Windschutzscheibe, zu
n = Kühlung den vorderen Seitenscheiben
4 = Umluftbetrieb und zum Fußraum
V = Entfeuchtung und Enteisung K = zum Fußraum
Heizbare Heckscheibe Ü 3 43. Zwischenstellungen sind möglich.
Die vorgewählte Temperatur wird au‐
tomatisch geregelt. Im Automatikbe‐
Temperaturvorwahl
trieb regelt die Gebläsegeschwindig‐ Temperaturregler auf die gewünschte
keit den Luftstrom automatisch. Position stellen. Zwischenstellungen
sind möglich.

Inhalt
Klimatisierung 123

Aus Komfortgründen Temperatur nur Wenn keine Kühlung oder Trocknung ■ Gebläseregler auf A stellen.
in kleinen Schritten ändern. gewünscht wird, Kühlung aus Grün‐ ■ Alle Düsen öffnen.
In den Endstellungen erfolgt keine den der Kraftstoffersparnis ausschal‐
Temperaturregelung. Die Klima‐ ten. Die automatische Klimaanlage kühlt
anlage arbeitet mit maximaler Kühl- mit maximaler Kühlleistung automa‐
Umluftsystem 4 tisch auf den vorgegebenen Wert.
bzw. Heizleistung.
Der Umluftbetrieb wird mit der Taste Bei Einstellung des Temperaturreg‐
Die Heizleistung setzt erst voll ein, 4 ein- bzw. ausgeschaltet.
wenn der Motor seine Betriebstem‐ lers auf den niedrigsten Wert läuft das
peratur erreicht hat. System ständig mit maximaler Kühl‐
9 Warnung leistung. Bei eingeschalteter Klima‐
Gebläsegeschwindigkeit anlage, schaltet das System automa‐
Das eingeschaltete Umluftsystem tisch auf Umluftbetrieb.
Im Automatikbetrieb A regelt die Ge‐
vermindert den Luftaustausch.
bläsegeschwindigkeit den Luftstrom
automatisch. Bei Bedarf kann der
Beim Betrieb ohne Kühlung nimmt Entfeuchtung und Enteisung der
die Luftfeuchtigkeit zu, die Schei‐ Scheiben
Luftstrom manuell angepasst
ben können beschlagen. Die Qua‐ ■ Kühlung n ein.
werden.
lität der Innenraumluft nimmt mit
der Zeit ab, dies kann bei den ■ Taste V drücken: Gebläse schal‐
Kühlung n tet in Position A automatisch auf
Ein- und Ausschalten mit der Taste Fahrzeuginsassen zu Ermü‐
dungserscheinungen führen. höchste Drehzahl, die Luftvertei‐
n, Betrieb nur bei laufendem Motor lung wird auf die Windschutz‐
und eingeschaltetem Gebläse. scheibe gerichtet,
Die Klimaanlage kühlt und entfeuch‐ Maximale Kühlung
■ Temperaturregler auf die wärmste
tet (trocknet) ab einer bestimmten Au‐ Fenster kurz öffnen, damit die erhitzte
Stufe stellen.
ßentemperatur. Daher kann sich Kon‐ Luft schnell entweichen kann.
■ Heizbare Heckscheibe Ü einschal‐
denswasser bilden, das an der Fahr‐ ■ Kühlung n ein.
zeugunterseite austritt. ten.
■ Luftverteilungsregler auf M stellen.
■ Temperaturregler auf den ge‐
wünschten Temperaturwert stellen.

Inhalt
124 Klimatisierung

Elektronische Klimatisierungs‐ Die vorgewählte Temperatur wird au‐ Die elektronische Klimatisierungsau‐
automatik tomatisch geregelt. Im Automatikbe‐ tomatik ist nur bei laufendem Motor
trieb wird der Luftstrom automatisch voll betriebsbereit.
von Gebläsegeschwindigkeit und Den Sensor auf der Instrumententafel
Luftverteilung geregelt. für störungsfreie Funktion nicht ver‐
Das System kann durch Verwendung decken.
der Regler für Luftverteilung und Luft‐
strom manuell angepasst werden. Automatikbetrieb
Grundeinstellung für höchsten Kom‐
fort:
■ Taste AUTO drücken.
■ Alle Belüftungsdüsen öffnen.
■ Klimaanlage ein.
■ Gewünschte Temperatur einstel‐
Regler für: len.
■ Temperatur Temperaturvorwahl
■ Luftverteilung und Menüwahl Temperaturen können auf den ge‐
■ Gebläsegeschwindigkeit wünschten Wert eingestellt werden.
AUTO = Automatikbetrieb Aus Komfortgründen Temperatur nur
4 = Umluftbetrieb Die Daten werden im Info-Display an‐ in kleinen Schritten ändern.
V = Entfeuchtung und Ent‐ gezeigt. Änderungen der Einstellung Wenn die niedrigste Temperatur ein‐
eisung werden im Info-Display kurzzeitig gestellt ist, erscheint Lo im Display
über dem aktuell angezeigten Menü und die elektronische Klimatisie‐
Heizbare Heckscheibe Ü 3 43. eingeblendet. rungsautomatik läuft mit maximaler
Kühlleistung.

Inhalt
Klimatisierung 125

Wenn die höchste Temperatur einge‐ Manuelle Einstellungen im Menü Luftverteilung


stellt ist, erscheint Hi im Display und Klima Zentralen Drehknopf drehen. Das
die elektronische Klimatisierungsau‐ Einstellungen des Klimatisierungs‐ Menü Luftverteilung wird aufgerufen.
tomatik läuft mit maximaler Heizleis‐ systems können mit dem zentralen Es erscheinen die möglichen Einstel‐
tung. Drehknopf, mit den Tasten und über lungen der Luftverteilung:
Gebläsegeschwindigkeit die im Display angezeigten Menüs Oben = zur Windschutzscheibe
verändert werden. und zu den vorderen Sei‐
Die gewählte Gebläsestufe wird
durch x und der Zahl im Display an‐ Zum Aufrufen des Menüs den zentra‐ tenscheiben.
gezeigt. len Drehknopf drücken. Auf dem Dis‐ Mitte = zu den Fahrzeuginsassen.
play erscheint das Menü Klima. Unten = zum Fußraum.
Bei ausgeschaltetem Gebläse wird
auch die Klimaanlage ausgeschaltet. Die einzelnen Menüpunkte werden Das Menü Luftverteilung ist auch
durch Drehen des zentralen Dreh‐ über das Menü Klima aufrufbar.
Rückkehr in den Automatikbetrieb:
knopfes markiert und durch Drücken
Taste AUTO drücken. Rückkehr zur automatischen Luftver‐
ausgewählt.
teilung: Entsprechende Einstellung
Entfeuchtung und Enteisung der Zum Verlassen eines Menüs den deaktivieren oder Taste AUTO
Scheiben zentralen Drehknopf drehen, bis drücken.
Taste V drücken, V erscheint im Zurück oder Main erscheint und aus‐
Display. wählen.
Temperatur und Luftverteilung stellen
sich automatisch ein, das Gebläse
läuft auf einer hohen Stufe.
Rückkehr in den Automatikbetrieb:
Taste V oder Taste AUTO drücken.
Heizbare Heckscheibe Ü einschal‐
ten.

Inhalt
126 Klimatisierung

Kühlung Gebläseregelung im Im Menü Klima den Menüpunkt


Automatikbetrieb Umluftauto. wählen und ein- oder
Die Gebläseregelung im Automatik‐ ausschalten.
betrieb kann angepasst werden. Bei Bedarf manuellen Umluftbetrieb
Menüpunkt Gebläseautomatik im einschalten.
Menü Klima auswählen und die ge‐ Manueller Umluftbetrieb
wünschte Gebläseregelung auswäh‐
Der manuelle Umluftbetrieb wird mit
len.
der Taste 4 betätigt.
Automatischer Umluftbetrieb
9 Warnung
Das eingeschaltete Umluftsystem
vermindert den Luftaustausch.
Im Menü Klima den Menüpunkt AC Beim Betrieb ohne Kühlung nimmt
wählen und die Kühlung ein- oder die Luftfeuchtigkeit zu, die Schei‐
ausschalten. ben können beschlagen. Die Qua‐
Die Klimaanlage kühlt und entfeuch‐ lität der Innenraumluft nimmt mit
tet (trocknet) ab einer bestimmten Au‐ der Zeit ab, dies kann bei den
ßentemperatur. Daher kann sich Kon‐ Fahrzeuginsassen zu Ermü‐
denswasser bilden, das an der Fahr‐ dungserscheinungen führen.
zeugunterseite austritt.
Wenn keine Kühlung oder Trocknung
Klimatisierung bei stehendem
gewünscht wird, Kühlung aus Grün‐ Das automatische Umluftsystem ver‐ Motor
den der Kraftstoffersparnis ausschal‐ fügt über einen Luftgütesensor, der Bei ausgeschalteter Zündung kann
ten, Eco erscheint im Display. automatisch auf Umluftbetrieb um‐ die noch im System vorhandene
schalten kann. Wärme bzw. Kälte zur Klimatisierung
des Innenraums genutzt werden.

Inhalt
Klimatisierung 127

Hierzu Taste AUTO bei ausgeschal‐ Belüftungsdüsen


teter Zündung drücken.
Nachklimatisierung ein erscheint kurz Verstellbare Belüftungsdüsen
im Display.
Bei eingeschalteter Kühlung muss
Die Nachklimatisierung ist zeitlich be‐ mindestens eine Belüftungsdüse ge‐
grenzt. Zum vorzeitigen Ausschalten öffnet sein, damit der Verdampfer
Taste AUTO drücken. nicht mangels Luftbewegung vereist.

Zuheizer Belüftungsdüsen mit Rändelrad

Elektrische Zusatzheizung
Quickheat ist eine elektrische Zusatz‐
heizung für eine schnellere Erwär‐ Richtung des Luftstroms durch Kip‐
mung des Fahrgastraums. pen und Schwenken der Lamellen
einstellen.
Kühlmittelheizung
Fahrzeuge mit Dieselmotor haben Belüftungsdüsen ohne Rändelrad
eine mit Kraftstoff betriebene Kühl‐
mittelheizung, die das Motorkühlmit‐
tel bei laufendem Motor aufwärmt.

Zum Öffnen oder Schließen der Be‐


lüftungsdüse das Rändelrad drehen.

Inhalt
128 Klimatisierung

Lamellen öffnen und Richtung des Wartung Regelmäßiger Betrieb


Luftstroms einstellen.
Um eine gleichbleibend gute Funktion
Zum Schließen der Düsen die Lamel‐ Lufteinlass zu gewährleisten, muss die Kühlung
len nach unten richten. einmal im Monat unabhängig von Wit‐
terung und Jahreszeit einige Minuten
Starre Belüftungsdüsen eingeschaltet werden. Betrieb mit ein‐
geschalteter Kühlung ist bei niedriger
Weitere Belüftungsdüsen befinden
Außentemperatur nicht möglich.
sich unterhalb von Windschutz‐
scheibe und Seitenscheiben sowie im
Fußraum. Service
Für eine optimale Kühlleistung wird
empfohlen, das Klimatisierungssys‐
tem jährlich, erstmalig drei Jahre
nach Erstzulassung, kontrollieren zu
lassen.
Die Lufteinlässe im Motorraum außen ■ Funktions- und Drucktest
vor der Windschutzscheibe müssen
zur Luftzufuhr frei sein. Gegebenen‐ ■ Funktion der Heizung
falls Laub, Schmutz oder Schnee ent‐ ■ Dichtheitsprüfung
fernen. ■ Kontrolle der Antriebsriemen
■ Ablauf von Kondensator und Ver‐
Innenraumluftfilter dampfer reinigen
Der Innenraumfilter reinigt die von au‐ ■ Leistungskontrolle
ßen eintretende Luft von Staub, Ruß,
Pollen und Sporen.

Inhalt
Fahren und Bedienung 129

Fahren und Fahrhinweise Starten


Bedienung Kontrolle über das Fahrzeug Einfahren
Nie mit abgestelltem Motor rollen Während den ersten Fahrten nicht
unnötig scharf bremsen.
Viele Aggregate funktionieren dann
Fahrhinweise ............................. 129 nicht (z. B. Bremskraftverstärker, Ser‐ Während der ersten Fahrt kann es zu
Starten ....................................... 129 volenkung). Sie gefährden sich und Rauchentwicklung kommen, da
andere. Wachs und Öl aus der Abgasanlage
Motorabgase .............................. 131 verdampfen. Das Fahrzeug nach der
Automatikgetriebe ...................... 133 Pedale ersten Fahrt im Freien abstellen und
Schaltgetriebe ............................ 138 Um den vollen Pedalweg zu gewähr‐ Dämpfe nicht einatmen.
Automatisiertes Schaltgetriebe . . 138 leisten, dürfen im Bereich der Pedale Während des Einfahrens können
keine Fußmatten liegen. Kraftstoff- und Motorölverbrauch
Bremsen .................................... 142
höher sein.
Fahrsysteme .............................. 144
Geschwindigkeitsregler .............. 146
Erfassungssysteme ................... 147
Kraftstoffe .................................. 149
Anhängerzugvorrichtung ........... 152

Inhalt
130 Fahren und Bedienung

Zündschlossstellungen Motor anlassen Motor mit Start/Stopp-Taste


starten
Motor mit Zündschloss anlassen

0 = Zündung aus
1 = Lenkradsperre gelöst, Zündung Der elektronische Schlüssel muss
aus Kupplung und Bremse betätigen, sich im Fahrzeuginnenraum befin‐
2 = Zündung ein, bei Dieselmotor: Automatikgetriebe in P oder N, kein den. Kupplung und Bremse betäti‐
Vorglühen Gas geben, bei Dieselmotor zum Vor‐ gen, Automatikgetriebe in P oder N,
3 = Anlassen glühen Schlüssel auf 2, bis Kontroll‐ kein Gas geben, bei Dieselmotor zum
leuchte ! erlischt, Schlüssel auf Vorglühen Taste kurz drücken, Lenk‐
3 drehen und Schlüssel loslassen, rad zum Lösen der Lenkradsperre
wenn Motor läuft. leicht bewegen und warten, bis Kon‐
Vor neuem Startversuch oder zum trollleuchte ! erlischt, Taste 1 Se‐
Abstellen des Motors Schlüssel auf kunde drücken und loslassen, wenn
0 zurückdrehen. Motor läuft.
Für neuen Startversuch oder zum Ab‐
stellen des Motors Taste erneut
drücken.
Inhalt
Fahren und Bedienung 131

Schubabschaltung P. An einer Steigung zusätzlich Motorabgase


Vorderräder vom Bordstein weg‐
Bei Schubbetrieb, d. h. wenn das
drehen.
Fahrzeug mit eingelegtem Gang aber
ohne Betätigung des Gaspedals ge‐ Wenn das Fahrzeug an einem Ge‐ 9 Gefahr
fahren wird, schaltet sich die Kraft‐ fälle steht, vor Ausschalten der
stoffversorgung automatisch ab. Zündung Rückwärtsgang einlegen Motorabgase enthalten giftiges
bzw. Wählhebel in P. Zusätzlich Kohlenmonoxid. Dieses Gas ist
Vorderräder zum Bordstein hindre‐ farb- und geruchlos und kann
Fahrzeug abstellen hen. beim Einatmen lebensgefährlich
■ Fahrzeug nicht auf leicht entflamm‐ ■ Fahrzeug verriegeln, Diebstahlsi‐ sein.
barem Untergrund abstellen. Der cherung und Diebstahlwarnanlage Wenn Abgase in das Fahrzeug‐
Untergrund könnte sich durch die aktivieren. innere gelangen, Fenster öffnen.
hohen Temperaturen der Abgas‐ Störungsursache von einer Werk‐
anlage entzünden. statt beheben lassen.
■ Handbremse immer ohne Betäti‐ Nicht mit offenem Laderaum fah‐
gung des Entriegelungsknopfs fest ren, weil sonst Abgase in das
anziehen. Bei Gefälle oder Stei‐ Fahrzeug eindringen können.
gung so fest wie möglich. Um die
Betätigungskräfte zu verringern,
gleichzeitig Fußbremse betätigen. Diesel-Partikelfilter
■ Motor und Zündung ausschalten. Das Diesel-Partikelfilter-System filtert
Lenkrad drehen, bis Lenkradsperre schädliche Rußpartikel aus den Mo‐
einrastet. torabgasen. Das System verfügt über
■ Wenn das Fahrzeug in der Ebene eine Selbstreinigungsfunktion, die
oder an einer Steigung steht, vor während der Fahrt automatisch ab‐
Ausschalten der Zündung ersten läuft. Der Filter wird durch Verbren‐
Gang einlegen bzw. Wählhebel in nen der zurückgehaltenen Rußparti‐
kel bei hoher Temperatur gereinigt.

Inhalt
132 Fahren und Bedienung

Dieser Vorgang läuft automatisch bei Kontrollleuchte !. Weiterfahren und


bestimmten Fahrbedingungen ab und die Motordrehzahl über 2000 Umdre‐
kann bis zu 25 Minuten dauern. hungen pro Minute halten. Wenn nö‐
Während dieser Zeit kann es zu tig zurückschalten. Dadurch wird die
einem höheren Kraftstoffverbrauch Reinigung des Diesel-Partikelfilters
kommen. Die dabei auftretende Ge‐ ausgelöst.
ruchs- und Rauchentwicklung ist nor‐
mal.

Kontrollleuchte ! erlischt, sobald die


Selbstreinigung abgeschlossen ist.

Katalysator
Der Katalysator verringert die Menge
der schädlichen Substanzen in den
Eine Unterbrechung der Fahrt oder Abgasen.
das Abstellen des Motors während
Unter bestimmten Fahrbedingungen, des Reinigungsvorgangs wird nicht
z. B. Kurzstreckenverkehr, kann sich empfohlen. Die Reinigung erfolgt am
das System nicht automatisch reini‐ raschesten bei hoher Motordrehzahl
gen. und Last.
Wenn der Filter gereinigt werden
muss, eine automatische Reinigung
aber aufgrund der letzten Fahrbedin‐
gungen nicht möglich war, blinkt die

Inhalt
Fahren und Bedienung 133

Achtung Automatikgetriebe Bei Fahrzeugen mit Open&Start-Sys‐


tem und ausgeschalteter Zündung
Das Automatikgetriebe ermöglicht blinkt P im Getriebe-Display, wenn P
Andere als die auf den Seiten nicht eingelegt oder die Handbremse
3 149, 3 215 aufgeführten Kraft‐ automatisches Schalten (Automatik-
Modus) und bei Ausführung mit nicht angezogen ist.
stoffsorten können den Katalysa‐
tor oder Teile der Elektronik be‐ ActiveSelect zusätzlich manuelles Bei eingeschaltetem Sport-Modus
schädigen. Schalten (Manuell-Modus). leuchtet 1.
Unverbrannter Kraftstoff überhitzt Bei eingeschaltetem Winterpro‐
und beschädigt den Katalysator. Getriebe-Display gramm leuchtet T.
Übermäßigen Gebrauch des An‐
lassers, Leerfahren des Kraftstoff‐
tanks und Anlassen des Motors
durch Anschleppen oder Anschie‐
ben deshalb unterlassen.

Bei Fehlzündungen, unrundem Mo‐


torlauf, Abfall der Motorleistung oder
anderen ungewöhnlichen Problemen
Störungsursache möglichst bald in
einer Werkstatt beheben lassen. In
Notfällen kann die Fahrt kurzzeitig bei
niedriger Geschwindigkeit und Dreh‐
zahl fortgesetzt werden.
Im Getriebe-Display werden Modus
oder gewählter Gang angezeigt.

Inhalt
134 Fahren und Bedienung

Wählhebel

Der Wählhebel kann nur bei einge‐ In den Stellungen P oder N leuchtet
schalteter Zündung und betätigter die Kontrollleuchte j in der Wählhe‐
P = Parkstellung. Vorderräder blo‐ Fußbremse aus Stellung P oder N be‐ belskala rot, wenn der Wählhebel ge‐
ckiert. Nur bei stehendem Fahr‐ wegt werden (Wählhebelsperre). sperrt ist. Befindet sich der Wählhe‐
zeug und angezogener Hand‐ bel nach Ausschalten der Zündung
Bei Wählhebel in Stellung N wird die
bremse einlegen. nicht in Stellung P, blinken die Kon‐
Wählhebelsperre zeitverzögert und
R = Rückwärtsgang. Nur bei ste‐ trollleuchte j und P in der Wählhe‐
nur bei stehendem Fahrzeug akti‐
hendem Fahrzeug einlegen. belskala.
viert.
N = Neutral- bzw. Leerlaufstellung.
D = Automatikbetrieb mit allen Gän‐ Zum Einlegen von P oder R Knopf am
gen. Wählhebel drücken.
Der Motor kann nur in Stellung P oder
N gestartet werden. Beim Starten in
Stellung N Fußbremse betätigen oder
Handbremse anziehen.

Inhalt
Fahren und Bedienung 135

Während ein Gang eingelegt wird, 3, 2 oder 1 nur wählen, wenn auto‐ Manuell-Modus
kein Gas geben. Gas- und Bremspe‐ matisches Hochschalten vermieden
dal nie gleichzeitig betätigen. oder verstärkt mit Hilfe des Motors
Bei eingelegter Fahrstufe und gelös‐ gebremst werden soll.
ter Bremse, fährt das Fahrzeug lang‐ Bremsunterstützung des Motors
sam an.
Um die Motorbremswirkung zu nut‐
Fahrstufen 3, 2, 1 zen, bei Bergabfahrt rechtzeitig einen
niedrigeren Gang wählen.
Herausschaukeln
Herausschaukeln ist nur zulässig,
wenn das Fahrzeug in Sand,
Schlamm oder Schnee steckt. Wähl‐
hebel wiederholt zwischen D und R
Wählhebel aus Stellung D nach links
hin- und herbewegen. Motor nicht
und dann nach vorn oder hinten be‐
hochdrehen und ruckartiges Gas ge‐
wegen.
ben vermeiden.
+ = Schalten in einen höheren
Abstellen Gang.
Handbremse anziehen, P einlegen.
- = Schalten in einen niedrigeren
3, = Getriebe schaltet nicht über Der Zündschlüssel lässt sich nur in Gang.
2, 1 die gewählte Fahrstufe Wählhebelstellung P abziehen.
hinaus. Wird ein höherer Gang bei zu gerin‐
ger Geschwindigkeit bzw. ein niedri‐
Zum Einlegen von 3 oder 1 Knopf am gerer Gang bei zu hoher Geschwin‐
Wählhebel drücken. digkeit gewählt, wird nicht geschaltet.

Inhalt
136 Fahren und Bedienung

Bei zu niedriger Motordrehzahl schal‐ Winterprogramm T Ausschalten


tet das Getriebe oberhalb einer be‐ Das Winterprogramm schaltet sich
stimmten Geschwindigkeit automa‐ aus bei:
tisch in einen niedrigeren Gang. ■ Erneutem Betätigen der Taste T,
Bei hohen Drehzahlen des Motors er‐ ■ Manuellem Wählen von 2 oder 1,
folgt kein automatisches Schalten in
einen höheren Gang. ■ Wechsel in den Manuell-Modus,
Aus Sicherheitsgründen steht der ■ Ausschalten der Zündung,
Kickdown auch im Manuell-Modus ■ oder zu hoher Getriebeöltempera‐
zur Verfügung 3 136. tur.
Kickdown
Elektronisch gesteuerte
Fahrprogramme
Als Anfahrhilfe auf glatter Fahrbahn
■ Das Betriebstemperaturprogramm
Winterprogramm einschalten.
bringt den Katalysator nach einem
Kaltstart durch erhöhte Motordreh‐ Einschalten bei Fahrzeugen ohne
zahl schnell auf die erforderliche Manuell-Modus
Temperatur. Taste T drücken, wenn P, R, N, D
■ Die automatische Neutralschaltung oder 3 eingelegt ist. Das Fahrzeug
schaltet selbsttätig in den Leerlauf, fährt im 3. Gang an.
wenn bei eingelegtem Vorwärts‐
Einschalten bei Fahrzeugen mit
gang angehalten wird.
Manuell-Modus
■ Bei eingeschaltetem Sport-Modus Taste T im Automatik-Modus
wird bei höheren Motordrehzahlen drücken. Das Fahrzeug fährt je nach Beim Durchtreten des Gaspedals
geschaltet (außer bei eingeschalte‐ Straßenbeschaffenheit im 2. oder 3. über den Druckpunkt hinaus wird ab‐
tem Geschwindigkeitsregler). Gang an. hängig von der Motordrehzahl in
Sport-Modus 3 145. einen niedrigeren Gang geschaltet.

Inhalt
Fahren und Bedienung 137

Störung Liegt die Ursache nicht an der entla‐


denen Batterie, Wählhebel entrie‐
Bei einer Störung leuchtet A. Das
geln:
Getriebe schaltet nicht mehr automa‐
tisch. Weiterfahrt ist mit manuellem 1. Handbremse anziehen.
Schalten möglich.
Störungsursache von einer Werkstatt
beheben lassen.
Ausführung ohne Manuell-Modus
2. Gang ist nicht verfügbar. Manuell
Schalten:
1 = 1. Gang
4. Schlaufe ziehen und Wählhebel
2 = 3. Gang
aus Stellung P oder N bewegen.
3, D = 4. Gang
Wenn P oder N wieder eingelegt
Ausführung mit Manuell-Modus wird, ist der Wählhebel in der Po‐
Nur höchster Gang verfügbar. Je sition wieder gesperrt. Ursache
2. Aschereinsatz herausnehmen der Stromunterbrechung von
nach Störung kann auch der 2. Gang
3 84. Schraube an Metallabde‐ einer Werkstatt beheben lassen.
im Manuell-Mondus verfügbar sein.
ckung lösen und beide Teile ab‐ 5. Ascheraufnahme bzw. Abde‐
nehmen. Wagenwerkzeug ckung ansetzen und einrasten.
Stromunterbrechung 3 178.
6. Metallabdeckung mit der
Bei einer Stromunterbrechung lässt 3. Ascheraufnahme bzw. Abde‐ Schraube befestigen. Ascherein‐
sich der Wählhebel nicht aus Stellung ckung lösen: In die Öffnung an der satz anbringen 3 84.
P oder N bewegen. Oberkante greifen, Ascherauf‐
Bei entladener Batterie Starthilfe nahme bzw. Abdeckung lösen
durchführen 3 191. und abnehmen.

Inhalt
138 Fahren und Bedienung

Schaltgetriebe Bei jeder Betätigung Kupplungspedal Automatisiertes


ganz durchtreten. Pedal nicht als
Fußstütze verwenden. Schaltgetriebe
Das automatisierte Schaltgetriebe
Easytronic ermöglicht manuelles
Schalten (Manuell-Modus) oder auto‐
matisches Schalten (Automatik-Mo‐
dus) jeweils mit automatischer Kupp‐
lungsbetätigung.

Getriebe-Display

Zum Einlegen des Rückwärtsgangs


bei stehendem Fahrzeug nach dem
Auskuppeln 3 Sekunden warten, an‐
schließend Knopf am Wählhebel
nach oben ziehen und Gang einle‐
gen.
Lässt sich der Gang nicht einlegen,
Wählhebel in Leerlaufstellung führen,
Kupplungspedal loslassen und wie‐
der betätigen. Nochmals schalten.
Anzeige des Modus und des aktuel‐
Kupplung nicht unnötig schleifen las‐ len Gangs.
sen.

Inhalt
Fahren und Bedienung 139

Die Anzeige blinkt für einige Sekun‐ Wählhebel Anfahren


den, wenn bei laufendem Motor und Fußbremse betätigen und Wählhebel
nicht betätigter Fußbremse A, M oder nach A, + oder - bewegen. Das Ge‐
R gewählt wurde. triebe befindet sich im Automatik-Mo‐
Bei eingeschaltetem Winterpro‐ dus und der erste Gang ist eingelegt.
gramm leuchtet T. Bei Wählen von R ist der Rückwärts‐
gang eingelegt.
Motor starten Nach Lösen der Bremse fährt das
Fahrzeug langsam an.
Bei Anlassen des Motors Fußbremse
betätigen. Wird die Fußbremse nicht Zum Anfahren ohne Betätigen der
betätigt, leuchtet j im Instrument, im Fußbremse direkt nach Einlegen
Getriebe-Display blinkt "N" und der eines Gangs Gas geben.
Motor kann nicht gestartet werden. Erfolgt keine Betätigung des Gaspe‐
Bei Ausfall aller Bremslichter kann Den Wählhebel immer bis zum An‐ dals oder der Fußbremse, wird kein
ebenfalls nicht gestartet werden. schlag in die entsprechende Richtung Gang eingelegt und A oder R blinkt für
führen. Nach Loslassen kehrt er au‐ kurze Zeit.
Wird die Fußbremse betätigt, schaltet
tomatisch in die Mittelstellung zurück.
das Getriebe beim Starten automa‐ Anhalten
tisch auf N. Es kann eine kurze Ver‐ N = Neutral- bzw. Leerlaufstellung.
Beim Anhalten mit A wird der erste
zögerung auftreten. A = Wechsel zwischen Automatik-
Gang eingelegt und die Kupplung ge‐
und Manuell-Modus. Das Ge‐
öffnet. Mit R bleibt der Rückwärts‐
triebe-Display zeigt A oder M.
gang eingelegt.
R = Rückwärtsgang. Nur bei ste‐
hendem Fahrzeug einlegen.
+ = Schalten in einen höheren
Gang.
- = Schalten in einen niedrigeren
Gang.

Inhalt
140 Fahren und Bedienung

Bremsunterstützung des Motors Nach Ausschalten der Zündung rea‐ Elektronisch gesteuerte
giert das Getriebe nicht mehr auf Fahrprogramme
Automatikbetrieb Wählhebelbewegungen.
Beim Bergabfahren schaltet das au‐ ■ Das Betriebstemperaturprogramm
tomatisierte Schaltgetriebe erst in bringt den Katalysator nach einem
einen höheren Gang, wenn eine rela‐ Manuell-Modus Kaltstart durch erhöhte Motordreh‐
tiv hohe Motordrehzahl erreicht ist. Wird ein höherer Gang bei zu gerin‐ zahl schnell auf die erforderliche
Beim Bremsen wird rechtzeitig zu‐ ger Motordrehzahl bzw. ein niedri‐ Temperatur.
rückgeschaltet. gerer Gang bei zu hoher Drehzahl ge‐ ■ Adaptivprogramme passen das
wählt, wird nicht geschaltet. Dadurch Schalten in andere Gänge den
Manuell-Modus werden zu niedrige bzw. zu hohe Mo‐ Fahrbedingungen an, z. B. bei
Um die Motorbremswirkung zu nut‐ tordrehzahlen vermieden. hoher Zuladung oder an Steigun‐
zen, bei Bergabfahrt rechtzeitig einen
Bei zu niedriger Motordrehzahl schal‐ gen.
niedrigeren Gang wählen.
tet das Getriebe automatisch in einen ■ Bei eingeschaltetem Sport-Modus
Herausschaukeln niedrigeren Gang. werden die Schaltzeiten verkürzt
Herausschaukeln ist nur zulässig, Bei zu hoher Motordrehzahl schaltet und das Schalten erfolgt bei
wenn das Fahrzeug in Sand, das Getriebe nur bei Kickdown in höheren Motordrehzahlen (außer
Schlamm oder Schnee steckt. Wähl‐ einen höheren Gang. bei eingeschaltetem Geschwindig‐
hebel wiederholt zwischen R und A Das Getriebe wechselt in den Manu‐ keitsregler). Sport-Modus 3 145.
hin- und herbewegen. Motor nicht ell-Modus und schaltet entsprechend,
hochdrehen und ruckartiges Gas ge‐ wenn im Automatik-Modus + oder -
ben vermeiden. gewählt wird.
Abstellen
Handbremse anziehen. Der zuletzt
eingelegte Gang (siehe Getriebe-Dis‐
play) bleibt eingelegt. Bei N ist kein
Gang eingelegt.

Inhalt
Fahren und Bedienung 141

Winterprogramm T ■ Wechsel in den Manuell-Modus Störung


(beim Wechsel zurück in den Auto‐
Zum Schutz vor Beschädigung des
matik-Modus ist das Winterpro‐
automatisierten Schaltgetriebes wird
gramm wieder aktiv)
bei sehr hohen Kupplungstemperatu‐
■ Zu hoher Kupplungstemperatur ren automatisch eingekuppelt.
Kickdown Bei einer Störung leuchtet A. Wei‐
terfahrt ist möglich. Es kann nicht
mehr in den Manuell-Modus geschal‐
tet werden.
Wird F im Getriebe-Display ange‐
zeigt, ist eine Weiterfahrt nicht mehr
möglich.
Störungsursache von einer Werkstatt
Bei Anfahrschwierigkeiten auf glatter beheben lassen.
Fahrbahn Winterprogramm einschal‐
ten.
Stromunterbrechung
Einschalten
Bei einer Stromunterbrechung und
Taste T drücken. Das Getriebe eingelegtem Gang wird nicht ausge‐
schaltet in den Automatik-Modus. Beim Durchtreten des Gaspedals kuppelt. Das Fahrzeug kann nicht be‐
Das Fahrzeug fährt mit dem 2. Gang über den Druckpunkt hinaus wird ab‐ wegt werden.
an. Sport-Modus ist deaktiviert. hängig von der Motordrehzahl in
Bei entladener Batterie Starthilfe
Ausschalten einen niedrigeren Gang geschaltet.
durchführen 3 191.
Das Winterprogramm schaltet sich Liegt die Ursache nicht an der entla‐
aus bei: denen Batterie, Hilfe einer Werkstatt
■ Erneutem Betätigen der Taste T in Anspruch nehmen.
■ Ausschalten der Zündung,

Inhalt
142 Fahren und Bedienung

5. Mit Schlitzschraubendreher die Bremsen


unter dem Verschlussdeckel be‐
findliche Stellschraube rechts he‐ Das Bremssystem hat zwei voneinan‐
rumdrehen, bis ein deutlicher Wi‐ der unabhängige Bremskreise.
derstand spürbar ist. Die Kupp‐
lung ist nun gelöst. Wenn ein Bremskreis ausfällt, kann
das Fahrzeug immer noch mit dem
6. Gereinigten Verschlussdeckel anderen Bremskreis gebremst
wieder anbringen. Der Ver‐ werden. Bremswirkung ist jedoch nur
schlussdeckel muss vollen Kon‐ gegeben, wenn das Bremspedal fest
takt zum Gehäuse haben. durchgetreten wird. Dafür ist wesent‐
lich mehr Krafteinsatz erforderlich.
Achtung Der Bremsweg verlängert sich. Vor
Muss das Fahrzeug aus dem fließen‐ der Weiterfahrt Hilfe einer Werkstatt
den Verkehr entfernt werden, wie Nicht über diesen Druckpunkt in Anspruch nehmen.
folgt auskuppeln: hinaus weiterdrehen, das Ge‐
triebe kann beschädigt werden. Bei abgestelltem Motor endet die Un‐
1. Handbremse anziehen, Zündung terstützung durch den Bremskraftver‐
ausschalten. stärker, sobald das Bremspedal ein‐
2. Motorhaube öffnen 3 159. Achtung mal oder zweimal betätigt wurde. Die
3. Getriebe im Bereich des Ver‐ Bremswirkung ist nicht beeinträchtigt,
schlussdeckels säubern, damit Wenn auf diese Weise ausgekup‐ der Bremsvorgang erfordert jedoch
nach Abnehmen des Verschluss‐ pelt wurde, ist das Abschleppen deutlich mehr Krafteinsatz. Dies
deckels kein Schmutz in die Öff‐ des Fahrzeugs und Starten des muss vor allem beim Abschleppen
nung gelangen kann. Motors nicht erlaubt, das Fahr‐ beachtet werden.
zeug kann jedoch über eine kurze Kontrollleuchte R 3 90.
4. Verschlussdeckel durch Drehen
Strecke bewegt werden.
lösen und nach oben herauszie‐
hen.
Umgehend Hilfe einer Werkstatt in
Anspruch nehmen.

Inhalt
Fahren und Bedienung 143

Antiblockiersystem Störung Handbremse immer ohne Betätigung


des Entriegelungsknopfs fest anzie‐
Das Antiblockiersystem (ABS) ver‐
9 Warnung hen, im Gefälle oder an einer Stei‐
hindert, dass die Räder blockieren.
gung so fest wie möglich.
Sobald ein Rad zum Blockieren neigt, Liegt eine Störung im ABS vor, Zum Lösen der Handbremse Hebel
regelt das ABS den Bremsdruck des können die Räder bei starkem etwas anheben, Entriegelungsknopf
entsprechenden Rades. So bleibt das Bremsen zum Blockieren neigen. drücken, Hebel ganz senken.
Fahrzeug auch bei Vollbremsungen Die Vorteile des ABS bestehen
lenkbar. Um die Betätigungskräfte der Hand‐
nicht mehr. Das Fahrzeug ist bei bremse zu verringern, gleichzeitig
Die ABS-Regelung macht sich durch Vollbremsungen nicht mehr lenk‐ Fußbremse betätigen.
Pulsieren des Bremspedals und ein bar und kann ausbrechen.
Regelgeräusch bemerkbar. Kontrollleuchte R 3 90.
Um eine optimale Bremswirkung zu Störungsursache umgehend von
erreichen, Bremspedal während des einer Werkstatt beheben lassen. Bremsassistent
gesamten Bremsvorgangs trotz des Bei schnellem, kräftigem Niedertre‐
pulsierenden Pedals voll durchtreten. Parkbremse ten des Bremspedals wird automa‐
Druck auf das Pedal nicht vermin‐ tisch mit maximaler Bremskraft (Voll‐
dern. bremsung) gebremst.
Kontrollleuchte u 3 91. Während der gesamten Vollbrem‐
sung gleichmäßig starken Druck auf
Adaptives Bremslicht
das Bremspedal ausüben. Die maxi‐
Bei einer Vollbremsung blinken alle male Bremskraft verringert sich auto‐
drei Bremsleuchten für die Dauer der matisch, sobald das Bremspedal frei‐
ABS-Regelung. gegeben wird.

Inhalt
144 Fahren und Bedienung

Berg-Anfahr-Assistent Fahrsysteme 9 Warnung


Das System hilft beim Anfahren an
Steigungen. Wenn die Handbremse Elektronisches Lassen Sie sich nicht aufgrund
nicht angezogen war, werden die Stabilitätsprogramm dieses besonderen Sicherheitsan‐
Bremsen nach Lösen des Bremspe‐ Das elektronische Stabilitätspro‐ gebotes zu einem risikoreichen
dals mit einer Zeitverzögerung von gramm (ESP®Plus) verbessert bei Be‐ Fahrstil verleiten.
2 Sekunden gelöst. darf die Fahrstabilität unabhängig von Geschwindigkeit den Straßenver‐
der Fahrbahnbeschaffenheit oder der hältnissen anpassen.
Griffigkeit der Reifen. Außerdem ver‐
hindert es ein Durchdrehen der Kontrollleuchte v 3 91.
Räder.
Sobald das Fahrzeug auszubrechen
Ausschalten
droht (Untersteuern, Übersteuern),
wird die Motorleistung reduziert und
die Räder werden separat abge‐
bremst. Dadurch wird die Fahr‐
stabilität des Fahrzeugs auch bei rut‐
schiger Fahrbahn wesentlich verbes‐
sert.
Das ESP®Plus ist betriebsbereit, so‐
bald die Kontrollleuchte v erlischt.
Das Eingreifen des ESP®Plus wird
durch Blinken von v angezeigt.

Das ESP®Plus kann ausgeschaltet


werden, wenn der Sport-Modus für
sportliches Fahren gewählt wird:

Inhalt
Fahren und Bedienung 145

Taste SPORT für etwa 4 Sekunden Sport-Modus Ausschalten


gedrückt halten. Kontrollleuchte v Taste SPORT nochmals kurz
Dämpfung und Lenkung sind direkter
leuchtet. ESPoff wird ebenfalls in der drücken. Beim nächsten Einschalten
und liefern besseren Kontakt zur
Serviceanzeige angezeigt. der Zündung oder des Winterpro‐
Fahrbahn. Der Motor reagiert rascher
auf Gaspedalbewegungen. gramms wird der Sport-Modus aus‐
9 Warnung geschaltet.
Auch die Schaltautomatik reagiert dy‐
Bei drucklosem Reifen mit Not‐ namischer.
Elektronische
laufeigenschaften ESP®Plus 3 Kontrollleuchte IDSPlus 3 92.
nicht ausschalten. Dämpferregelung
Einschalten Die elektronische Dämpferregelung
Durch erneutes Drücken der Taste (CDC) passt die Dämpfung jedes
SPORT wird das ESP®Plus wieder Stoßdämpfers individuell an die aktu‐
eingeschaltet. In der Serviceanzeige ellen Fahrbedingung und Straßenbe‐
erscheint ESPon. Auch beim nächs‐ schaffenheit an.
ten Einschalten der Zündung ist Bei eingeschaltetem Sport-Modus
ESP®Plus wieder eingeschaltet. wird die Dämpferregelung auf eine
Sport-Modus 3 145. sportlichere Fahrweise abgestimmt.
Kontrollleuchte IDS+ 3 92.
Interaktives dynamisches
Fahrsystem
Das Interaktive Dynamische Fahrsys‐
tem (IDSPlus) vernetzt das elektroni‐ Taste SPORT drücken.
sche Stabilitätsprogramm
(ESP®Plus), das Antiblockiersystem Kontrollleuchte 1 3 91.
(ABS) und die elektronische Dämp‐ Winterprogramm kann nicht aktiviert
ferregelung (CDC) zur Verbesserung werden.
der Fahrdynamik und Fahrsicherheit.
Inhalt
146 Fahren und Bedienung

Automatische Bei Störung nicht mit maximal zuläs‐ Geschwindigkeitsregler


Niveauregulierung siger Zuladung fahren. Störungsursa‐
che von einer Werkstatt beheben las‐ Der Geschwindigkeitsregler kann Ge‐
sen. schwindigkeiten von ca. 30 bis 200
km/h speichern und konstant halten.
An Steigungen und im Gefälle ist ein
Abweichen von der gespeicherten
Geschwindigkeit möglich.
Aus Sicherheitsgründen kann der Ge‐
schwindigkeitsregler erst nach ein‐
maligem Betätigen der Fußbremse
aktiviert werden.

Die Höhe des Fahrzeughecks wird


während der Fahrt automatisch an
die Beladung angepasst. Aufhän‐
gung und Bodenfreiheit werden er‐
höht, wodurch sich das Fahrverhalten
verbessert.
Die automatische Niveauregulierung
wird nach Zurücklegen einer gewis‐
sen Strecke je nach Fahrzeugbela‐
dung und Straßenbeschaffenheit ak‐
tiviert. Geschwindigkeitsregler nicht ein‐
schalten, wenn eine gleichbleibende
Geschwindigkeit nicht ratsam ist.

Inhalt
Fahren und Bedienung 147

Bei Automatikgetriebe und automati‐ Nach Loslassen der Taste m wird die Erfassungssysteme
siertem Schaltgetriebe Geschwindig‐ aktuelle Geschwindigkeit gespeichert
keitsregler nur im Automatik-Modus und gehalten. Einparkhilfe
einschalten.
Geschwindigkeit verringern
Kontrollleuchte m 3 95.
Bei eingeschaltetem Geschwindig‐
Einschalten keitsregler Taste g gedrückt halten
Taste m antippen: Momentane Ge‐ oder mehrmals antippen: Kontinuier‐
schwindigkeit wird gespeichert und liche oder schrittweise Verringerung
gehalten. der Geschwindigkeit.
Beschleunigen durch Gas geben ist Nach Loslassen der Taste g wird die
möglich. Nach Loslassen des Gaspe‐ aktuelle Geschwindigkeit gespeichert
dals wird die gespeicherte Geschwin‐ und gehalten.
digkeit wieder eingestellt. Ausschalten
Die Geschwindigkeit bleibt bis zum Taste § antippen: Geschwindigkeits‐
Ausschalten der Zündung gespei‐ regler wird ausgeschaltet.
chert.
Automatisches Ausschalten:
Zum Wiedereinstellen der gespei‐
■ Geschwindigkeit unter ca. 30 km/h
cherten Geschwindigkeit bei über 30
km/h Taste g antippen. ■ Betätigung des Bremspedals
■ Betätigung des Kupplungspedals
Geschwindigkeit erhöhen
Bei eingeschaltetem Geschwindig‐ ■ Wählhebel in N.
keitsregler Taste m gedrückt halten
oder mehrmals antippen: Kontinuier‐
liche oder schrittweise Beschleuni‐
gung.

Inhalt
148 Fahren und Bedienung

Die Einparkhilfe erleichtert das Ein‐ Bei Einlegen des Rückwärtsgangs Das System schaltet sich automa‐
parken durch Messen des Abstandes schaltet sich das System automatisch tisch aus, wenn das Fahrzeug eine
zwischen Fahrzeug und Hindernis‐ ein. bestimmte Geschwindigkeit über‐
sen. Dennoch trägt der Fahrer beim Das System kann bei niedriger Ge‐ schreitet.
Einparken die volle Verantwortung. schwindigkeit auch durch Drücken Zugvorrichtung
Das System besteht aus vier Ultra‐ der Taste r aktiviert werden.
Das System erkennt automatisch
schall-Parksensoren, die sich in den Wird ein Hindernis erkannt, ertönt ein eine werkseitig montierte Anhänger‐
Stoßfängern befinden. akustisches Signal. Das Intervall zwi‐ zugvorrichtung.
Kontrollleuchte r 3 91. schen den Signaltönen wird kürzer, je
Bei Anhängerbetrieb sind die hinteren
weiter sich das Fahrzeug dem Hin‐
Hinweis Parksensoren deaktiviert.
dernis nähert. Bei einem Abstand von
Im Sensorbereich angebrachte Teile
weniger als 30 cm wird ein Dauerton
verursachen Funktionsstörungen.
ausgegeben.
Einschalten
9 Warnung
Unterschiedlich reflektierende
Oberflächen von Gegenständen
oder Kleidung sowie externe
Schallquellen können unter be‐
sonderen Umständen zur Nicht‐
erkennung von Hindernissen
durch das System führen.

Ausschalten
Soll das System ausgeschaltet
werden, Taste r drücken.

Inhalt
Fahren und Bedienung 149

Kraftstoffe Kraftstoffe für Diesel-Motoren Biogas mit dem gleichen Methange‐


halt verwendet werden, wenn es che‐
Nur Dieselkraftstoffe nach DIN EN
Kraftstoffe für Otto-Motoren misch aufbereitet und entschwefelt
590 verwenden. Der Kraftstoff muss
wurde.
Nur unverbleite Kraftstoffe nach DIN schwelfelarm (max. 50 ppm) sein.
EN 228 verwenden. Flüssiggas bzw. Autogas (LPG) darf
Schiffsdieselkraftstoffe, Heizöle, Die‐
nicht verwendet werden.
Kraftstoffe mit mehr als 5% Ethanol selkraftstoffe, die ganz oder teilweise
dürfen nur verwendet werden, wenn aus Pflanzen hergestellt werden, wie
das Fahrzeug ausdrücklich hierfür z. B. Rapsöl oder Biodiesel, Aquazole Tanken
entwickelt und freigegeben wurde. und ähnliche Diesel-Wasser-Emulsi‐
Kraftstoffe mit der empfohlenen Ok‐ onen dürfen nicht verwendet werden.
tanzahl verwenden 3 215. Wird Es ist nicht zulässig, Dieselkraftstoffe
Kraftstoff mit einer zu kleinen Oktan‐ zur Verdünnung mit Kraftstoffen für
zahl verwendet, kann dies die Motor‐ Otto-Motoren zu vermischen.
leistung und das Drehmoment beein‐ Fließvermögen und Filtrierbarkeit von
trächtigen, und der Kraftstoffver‐ Dieselkraftstoff sind temperaturab‐
brauch erhöht sich geringfügig. hängig. Bei niedrigen Temperaturen
Dieselkraftstoff mit garantierten Win‐
Achtung tereigenschaften tanken.

Kraftstoff mit zu kleiner Oktanzahl Kraftstoffe für Erdgasbetrieb


kann zu unkontrollierter Verbren‐
Erdgas mit einem Methangehalt von
nung und zu Schäden am Motor
ca. 78 - 99 % verwenden. L-Gas
führen.
(Low) mit ca. 78 - 87 % und H-Gas
(High) mit ca. 87 - 99 %. Es kann auch

Inhalt
150 Fahren und Bedienung

Erdgas tanken
9 Gefahr
Vor dem Tanken Motor und
Fremdheizungen mit Brennkam‐
mern (erkennbar am Aufkleber an
der Tankklappe) abstellen. Mobil‐
telefone ausschalten.
Beim Tanken die Bedienungs- und
Sicherheitsvorschriften der Tank‐
stelle beachten.

9 Gefahr Der Tankdeckel kann in die Halterung


auf der Tankklappe eingehängt
werden. Beim Tanken von Erdgas Schutz‐
Kraftstoff ist brennbar und explo‐ kappe des Einfüllstutzens abziehen.
siv. Nicht rauchen. Kein offenes
Feuer oder Zündquellen. Achtung
9 Warnung
Tritt im Fahrzeug Kraftstoffgeruch
auf, Ursache sofort von einer Übergelaufenen Kraftstoff sofort
abwischen. Nur mit einem Austrittsdruck von
Werkstatt beheben lassen. höchstens 250 bar tanken. Nur
Tankstellen verwenden, die eine
Die Tankklappe befindet sich an der temperaturkompensierte Betan‐
rechten Fahrzeugseite. kung gewährleisten.
Die Tankklappe lässt sich nur bei ent‐
riegeltem Fahrzeug öffnen. Erdgasbetankung vollständig ab‐
schließen, d.h. Einfüllstutzen entlüf‐
ten. Schutzkappe aufstecken.

Inhalt
Fahren und Bedienung 151

Die Kapazität des Erdgastanks ist ab‐ Tankdeckel Die Angaben sind jedoch nicht als
hängig von Außentemperatur, Füll‐ Nur ein Original-Tankdeckel garan‐ Garantie für den tatsächlichen Kraft‐
druck und Typ der Tankanlage. tiert die uneingeschränkte Funktion. stoffverbrauch des jeweiligen Fahr‐
Begriffe für “Erdgasfahrzeuge“ im Fahrzeuge mit Dieselmotoren haben zeugs aufzufassen. Der Kraftstoffver‐
Ausland: spezielle Tankdeckel. brauch hängt weitgehend vom per‐
sönlichen Fahrstil sowie von Straßen-
Deutsch Erdgasfahrzeuge und Verkehrsverhältnissen ab.
Kraftstoffverbrauch, CO2-
Englisch NGVs = Natural Gas Alle Werte beziehen sich auf das EU-
Vehicles
Emissionen Basismodell mit serienmäßiger Aus‐
Die Festlegung des Kraftstoffver‐ stattung.
Französisch Véhicules au gaz brauchs ist durch EU-Richtlinie Die Verbrauchsermittlung berück‐
naturel – or – Véhicules 80/1268/EWG (aktuelle Fassung sichtigt das Fahrzeugleergewicht,
GNV 2004/3/EG) geregelt. das gemäß den Bestimmungen er‐
Italienisch Metano auto Die Richtlinie orientiert sich an der mittelt wird. Zusatzausstattungen
gängigen Fahrpraxis: Innerstädtische können den Kraftstoffverbrauch und
Begriffe für “Erdgas“ im Ausland: Fahrten werden mit ca. 1/3 und Über‐ die CO2-Emissionswerte erhöhen
Deutsch Erdgas landfahrten mit ca. 2/3 angesetzt. Kalt‐ und die Höchgstgeschwindigkeit ver‐
starts und Beschleunigungsphasen mindern.
Englisch CNG = Compressed werden ebenfalls berücksichtigt. Kraftstoffverbrauch, CO2-Emissionen
Natural Gas 3 219.
Die Angaben der CO2-Emissionen ist
Französisch GNV = Gaz Naturel ebenfalls ein Bestandteil der Richtli‐
(pour) Véhicules - oder nie.
-
CGN = carburantgaz
naturel
Italienisch Metano (per auto)

Inhalt
152 Fahren und Bedienung

Erdgas Anhängerzugvorrichtung von über 1300 kg darf die Geschwin‐


Die Angaben zum Kraftstoffver‐ digkeit von 80 km/h nicht überschrit‐
brauch wurden mit dem Referenz‐ Allgemeine Informationen ten werden; die Verwendung eines
kraftstoff G20 (Methananteil 99 - 100 Stabilisators wird empfohlen.
Nur eine für das Fahrzeug zugelas‐
mol%) unter vorgeschriebenen Fahr‐ sene Anhängerzugvorrichtung ver‐ Sollte der Anhänger zu schlingern be‐
bedingungen ermittelt. Bei Verwen‐ wenden. Den nachträglichen Einbau ginnen, langsamer fahren, nicht
dung von Erdgas mit einem niedrig‐ von einer Werkstatt durchführen las‐ gegenlenken, notfalls scharf brem‐
eren Methananteil kann der Kraft‐ sen. Gegebenenfalls müssen Ände‐ sen.
stoffverbrauch von den angegebenen rungen am Fahrzeug, die die Küh‐ Bei Bergabfahrt gleichen Gang einle‐
Werten abweichen. lung, Hitzeschutzschilde oder andere gen wie bei entsprechender Bergauf‐
Aggregate betreffen, durchgeführt fahrt und etwa gleiche Geschwindig‐
werden. keit fahren.
Einbaumaße einer werkseitig mon‐ Reifendruck auf den Wert für die volle
tierten Anhängerzugvorrichtung Zuladung einstellen 3 225.
3 228.
Anhängerbetrieb
Fahrverhalten, Fahrhinweise
Anhängelast
Vor Montage eines Anhängers die
Die zulässige Anhängelast sind fahr‐
Kugel der Anhängerkupplung
zeug- und motorabhängige Höchst‐
schmieren. Nicht jedoch, wenn zur
werte und dürfen nicht überschritten
Verringerung der Pendelbewegung
werden. Die tatsächliche Anhänge‐
des Anhängers ein Stabilisator ver‐
last ist die Differenz zwischen dem
wendet wird, der auf den Kugelkopf
tatsächlichen Gesamtgewicht des
wirkt.
Anhängers und der tatsächlichen
Für Anhänger mit geringerer Fahr‐ Stützlast mit Anhänger.
stabilität sowie für Anhänger mit
einem zulässigen Gesamtgewicht

Inhalt
Fahren und Bedienung 153

Die zulässige Anhängelast ist in den durch Veränderung der Gewichtsver‐ Verstauen der Kugelstange
Fahrzeugpapieren spezifiziert. Die‐ teilung beim Beladen des Anhängers
ser Wert ist generell für Steigungen verändert werden.
bis max 12 % gültig. Die höchstzulässige Stützlast (75 kg)
Die zulässige Anhängelast gilt bis zur ist auf dem Typschild der Anhänger‐
angegebenen Steigung und bis zu zugvorrichtung und in den Fahrzeug‐
einer Höhe von 1000 Metern über papieren angegeben. Streben Sie im‐
dem Meeresspiegel. Da sich die Mo‐ mer die höchstzulässige Last an, vor
torleistung wegen der dünner werd‐ allem bei schweren Anhängern. Die
enden Luft bei zunehmender Höhe Stützlast sollte nie unter 25 kg sinken.
verringert und sich dadurch die Steig‐
fähigkeit verschlechtert, sinkt auch Hinterachslast
das zulässige Zuggesamtgewicht um Wenn ein Anhänger montiert und das
10 % pro 1000 Meter zusätzlicher Zugfahrzeug voll beladen ist, darf die
Höhe. Auf Straßen mit leichten An‐ zulässige Hinterachslast (siehe Typ‐ Zum Öffnen der Abdeckung Teppich‐
stiegen (weniger als 8 %, z. B. auf schild oder Fahrzeugpapiere) um 90 boden anheben. Lasche hochstellen,
Autobahnen) muss das Zuggesamt‐ kg und das zulässige Gesamtgewicht drehen und hochziehen.
gewicht nicht verringert werden. um 75 kg überschritten werden. Wird
die zulässige Hinterachslast über‐
Das zulässige Zuggesamtgewicht
schritten, gilt eine Höchstgeschwin‐
darf nicht überschritten werden. Das
digkeit von 100 km/h.
zulässige Zuggesamtgewicht ist auf
dem Typschild angegeben 3 214.
Zugvorrichtung
Stützlast
Die Stützlast ist die Last, die vom An‐ Achtung
hänger auf den Kugelkopf der Anhän‐
gerkupplung ausgeübt wird. Sie kann Bei Betrieb ohne Anhänger ist die
Kugelstange zu demontieren.

Inhalt
154 Fahren und Bedienung

Der Beutel mit der Kugelstange ist mit Spannstellung der Kugelstange
einem Gummiband festgeschnallt. kontrollieren
Beim Einlegen darauf achten, dass
der Drehgriff der Kugelstange nach
oben gerichtet ist.
Montage der Kugelstange

■ Drehgriff herausziehen und bis zum


Anschlag rechts herumdrehen.
■ Die rote Markierung am Drehgriff Einsetzen der Kugelstange
muss zur weißen Markierung an
der Kugelstange zeigen.
■ Der Spalt zwischen Drehgriff und
Kugelstange muss ca. 6 Millimeter
Abdeckung im Stoßfänger von unten betragen.
an Aussparungen schräg nach hinten
herausziehen. ■ Der Schlüssel muss auf Position c
(1) stehen.
Steckdose ausrasten und nach unten
klappen. Verschlussstopfen von der Andernfalls muss die Kugelstange
Öffnung der Kugelstange entfernen vor Einsetzen gespannt werden:
und verstauen. ■ Kugelstange entriegeln, dazu
Schlüssel in Position c (1) drehen

Inhalt
Fahren und Bedienung 155

Gespannte Kugelstange in die Auf‐ Zum Verriegeln der Kugelstange Demontage der Kugelstange
nahmeöffnung einführen und kräftig Schlüssel in Position e (2) drehen.
bis zum hörbaren Einrasten nach Schlüssel abziehen und
oben drücken. Schutzlasche schließen.
Der Drehgriff schnellt selbsttätig in die Öse für Abreißseil
Ausgangsposition zurück und liegt Abreißseil an der Öse einhängen.
ohne Spalt an der Kugelstange an.
Richtige Montage der Kugelstange
9 Warnung kontrollieren
■ Die grüne Markierung am Drehgriff
Drehgriff beim Einsetzen nicht be‐ muss zur weißen Markierung an
rühren. der Kugelstange zeigen.
■ Zwischen Drehgriff und Kugel‐
stange darf kein Spalt sein. Schutzlasche öffnen und zum Entrie‐
■ Die Kugelstange muss fest in der geln der Kugelstange Schlüssel in
Aufnahmeöffnung eingerastet sein. Position c (1) drehen.
■ Die Kugelstange muss verriegelt Drehgriff herausziehen und bis zum
und der Schlüssel abgezogen sein. Anschlag rechts herumdrehen. Ku‐
gelstange nach unten herausziehen.
9 Warnung Verschlussstopfen in Aufnahmeöff‐
nung einsetzen. Steckdose einklap‐
Anhängerbetrieb ist nur zulässig, pen.
wenn die Kugelstange richtig mon‐
tiert ist. Wenn die Kugelstange
nicht richtig einrastet, Hilfe einer
Werkstatt in Anspruch nehmen.

Inhalt
156 Fahren und Bedienung

Abdeckung in den Stoßfänger ein‐


setzen: Führungsleisten der Abde‐
ckung zuerst vorn, dann hinten ein‐
setzen und einrasten. Dabei Abde‐
ckung leicht bogenförmig zusammen‐
drücken.

Anhänger-Stabilitäts-
Assistent
Erkennt das System eine starke
Schlingerbewegung, wird die Motor‐
leistung reduziert und das Gespann
gezielt abgebremst, bis das Schlin‐
gern aufhört.
Anhänger-Stabilitäts-Assistent (TSA)
ist eine Funktion des elektronischen
Stabilitätsprogramms (ESP®Plus)
3 144.

Inhalt
Fahrzeugwartung 157

Fahrzeugwartung Allgemeine Informationen Fahrzeugeinlagerung


Zubehör und Änderungen am Einlagerung über einen längeren
Fahrzeug Zeitraum
Allgemeine Informationen .......... 157 Wird das Fahrzeug für mehrere Mo‐
Wir empfehlen die Verwendung von nate eingelagert, sind folgende
Fahrzeugüberprüfungen ............ 158 Originalteilen und -zubehör und von Schritte erforderlich:
Glühlampen auswechseln ......... 164 ausdrücklich für Ihren Fahrzeugtyp
werkseitig zugelassenen Teilen. An‐ ■ Fahrzeug waschen und konservie‐
Elektrische Anlage ..................... 172 ren.
dere Produkte können wir nicht be‐
Wagenwerkzeug ........................ 178 werten und auch nicht dafür haften - ■ Konservierung im Motorraum und
Räder und Reifen ...................... 179 auch wenn sie über eine behördliche am Unterboden überprüfen lassen.
Starthilfe ..................................... 191 oder sonstige Zulassung verfügen. ■ Dichtgummis reinigen und konser‐
Abschleppen .............................. 193 Keine Veränderungen an elek‐ vieren.
trischen Systemen vornehmen, z. B. ■ Motorölwechsel durchführen.
Fahrzeugpflege .......................... 195
Eingriff in elektronische Steuergeräte
■ Scheibenwaschbehälter entleeren.
(Chip-Tuning).
■ Frostschutz im Kühlmittel und Kor‐
rosionsschutz überprüfen.
■ Reifendruck auf den Wert für die
volle Zuladung erhöhen.
■ Fahrzeug an einem trockenen, gut
belüfteten Ort abstellen. Ersten
Gang oder Rückwärtsgang einle‐
gen oder Wählhebel in P stellen.
Beachten, dass das Fahrzeug nicht
wegrollen kann.
■ Handbremse nicht anziehen.

Inhalt
158 Fahrzeugwartung

■ Motorhaube öffnen, alle Fenster Altfahrzeugrücknahme Fahrzeugüberprüfungen


schließen und Fahrzeug verriegeln.
Informationen über Altfahrzeug-
■ Polklemme am Minuspol der Fahr‐ Rücknahmestellen und das Recyc‐ Durchführung von Arbeiten
zeugbatterie abklemmen. Sicher‐ ling von Altfahrzeugen finden Sie auf
stellen, dass sämtliche Systeme unserer Homepage www.opel.com.
außer Betrieb sind, z. B. Diebstahl‐ Entsorgung nur von einem befugten
warnanlage. Verwertungsbetrieb vornehmen las‐
sen.
Wiederinbetriebnahme des
Fahrzeugs
Wird das Fahrzeug wieder in Betrieb
genommen, sind folgende Schritte er‐
forderlich:
■ Polklemme am Minuspol der Fahr‐
zeugbatterie anklemmen. Elektro‐
nik der elektrischen Fensterheber
aktivieren. 9 Warnung
■ Reifendruck prüfen.
■ Scheibenwaschbehälter auffüllen. Kontrollen im Motorraum nur bei
ausgeschalteter Zündung durch‐
■ Motorölstand kontrollieren.
führen.
■ Kühlmittelstand kontrollieren.
Das Kühlgebläse kann auch bei
■ Gegebenenfalls Kennzeichen ausgeschalteter Zündung laufen.
montieren.

Inhalt
Fahrzeugwartung 159

Entriegelungshebel ziehen und in die


9 Gefahr Ausgangsposition zurückführen.
Zündanlage und Xenon-Schein‐
werfer haben eine sehr hohe
Spannung. Nicht berühren.

Zum leichteren Erkennen sind die


Verschlussdeckel zum Nachfüllen
von Motoröl, Kühlmittel und Wasch‐
wasser sowie der Griff des Ölmess‐
stabs gelb.
Motorhaube abstützen.
Motorhaube
Schließen
Öffnen Sicherungsgriff hochdrücken und Mo‐ Vor dem Schließen der Motorhaube
torhaube öffnen. die Stütze in die Halterung drücken.
Lufteinlass 3 128. Motorhaube absenken, ins Schloss
fallen lassen und Verriegelung prü‐
fen. Sicherstellen, dass die Motor‐
haube eingerastet ist.

Motoröl
Der Motorölstand wird automatisch
geprüft 3 93. Es ist ratsam, den Mo‐
torölstand vor Antritt einer längeren
Fahrt zu prüfen.

Inhalt
160 Fahrzeugwartung

Prüfung nur bei waagerecht stehen‐ Wir empfehlen, das gleiche Motoröl
dem Fahrzeug. Der Motor muss be‐ zu verwenden wie eingefüllt ist.
triebswarm und mindestens seit 5 Mi‐ Der Motorölstand darf die obere
nuten abgestellt sein. Marke MAX am Messstab nicht über‐
Ölmessstab herausziehen, abwi‐ schreiten.
schen, bis zur Anschlagfläche am
Griff einstecken, erneut herausziehen Achtung
und Motorölstand ablesen.
Ölmessstab bis zur Anschlagfläche Zuviel eingefülltes Motoröl muss
am Griff einstecken und eine halbe abgelassen oder abgesaugt
Umdrehung durchführen. werden.

Wenn der Motorölstand in den Be‐ Füllmengen 3 224.


reich der Nachfüllmarke MIN abge‐ Verschlussdeckel gerade ansetzen
sunken ist, Motoröl nachfüllen. und festdrehen.

Kühlmittel
Das Kühlmittel bietet Gefrierschutz
bis ca. -28 °C.

Achtung
Nur zugelassene Frostschutzmit‐
Je nach Motor werden verschiedene tel verwenden.
Ölmessstäbe verwendet.

Inhalt
Fahrzeugwartung 161

Kühlmittelstand
9 Warnung Waschflüssigkeit
Achtung Vor Öffnen des Verschlussde‐
ckels Motor abkühlen lassen. Ver‐
Zu niedriger Kühlmittelstand kann schlussdeckel vorsichtig öffnen
zu Motorschaden führen. damit der Überdruck langsam ent‐
weicht.

Mit Frostschutzmittel auffüllen. Wenn


kein Frostschutzmittel verfügbar ist,
Leitungswasser oder destilliertes
Wasser verwenden. Den Verschluss‐
deckel gut festziehen. Konzentration
des Frostschutzmittels überprüfen
Sauberes Wasser und eine geeignete
lassen und Ursache für den Kühlmit‐
Menge Scheibenwaschlösung mit
telverlust in einer Werkstatt beheben
Frostschutzmittel mischen.
lassen.

Bremsen
Bei kaltem Kühlsystem sollte der Ein quietschendes Geräusch weist
Kühlmittelstand über der darauf hin, dass die Bremsbeläge auf
KALT/COLD-Markierung liegen. Bei ein Mindestmaß abgefahren sind.
zu niedrigem Füllstand auffüllen. Weiterfahrt ist möglich, Bremsbeläge
jedoch möglichst bald austauschen
lassen.
Sobald neue Bremsbeläge montiert
sind, während den ersten Fahrten
nicht unnötig scharf bremsen.

Inhalt
162 Fahrzeugwartung

Bremsflüssigkeit Beim Nachfüllen auf äußerste Sau‐ Diesel-Kraftstoffsystem


berkeit achten, da eine Verunreini‐ entlüften
9 Warnung gung der Bremsflüssigkeit zu Funkti‐
onsstörungen der Bremsanlage füh‐ Wenn der Tank leer gefahren wurde,
ren kann. Ursache für den Verlust von muss das Diesel-Kraftstoffsystem
Bremsflüssigkeit ist giftig und ät‐ entlüftet werden. Zündung dreimal für
zend. Kontakt mit Augen, Haut, Bremsflüssigkeit von einer Werkstatt
beheben lassen. jeweils 15 Sekunden einschalten.
Gewebe und lackierten Flächen Dann den Motor für höchstens 40 Se‐
vermeiden. Nur für Ihr Fahrzeug zugelassene kunden starten. Diesen Vorgang frü‐
Hochleistungsbremsflüssigkeit ver‐ hestens nach 5 Sekunden wiederho‐
wenden. len. Wenn der Motor nicht startet,
Hilfe einer Werkstatt in Anspruch neh‐
Batterie men.
Die Fahrzeugbatterie ist wartungsfrei.
Batterien gehören nicht in den Haus‐
müll. Sie müssen über entspre‐
chende Sammelstellen recycelt
werden.
Wird das Fahrzeug länger als 4 Wo‐
chen abgestellt, kann sich die Batte‐
rie entladen. Polklemme am Minuspol
Der Bremsflüssigkeitsstand muss der Fahrzeugbatterie abklemmen.
zwischen MIN und MAX liegen. An- und Abklemmen der Fahrzeug‐
batterie nur bei ausgeschalteter Zün‐
dung.

Inhalt
Fahrzeugwartung 163

Scheibenwischerwechsel Wischerblätter an der Wischerblatt an der Heckscheibe


Windschutzscheibe
Servicestellung für vordere
Scheibenwischer

Wischerarm anheben. Wischerblatt


Wischerarm anheben, beide Riegel wie abgebildet ausrasten und abneh‐
am Wischerarm drücken, Wischer‐ men.
Zündung ausschalten, Zündschlüssel blatt ausrasten und abziehen.
aber nicht abziehen, Fahrertür nicht
öffnen.
Innerhalb von 4 Sekunden Wischer‐
hebel nach unten drücken und loslas‐
sen, sobald die Wischer senkrecht
stehen.

Inhalt
164 Fahrzeugwartung

Glühlampen durchgeführt: Räder entsprechend Abblendlicht


einschlagen, Riegel ausrasten und
auswechseln Deckel abnehmen. 1. Lampenwechsel durch die Öff‐
nung im Radkasten durchführen.
Zündung ausschalten und betreffen‐ Für den Lampenwechsel vom Motor‐
den Schalter ausschalten bzw. Türen raum aus auf der rechten Seite Luft‐
schließen. schlauch vom Luftfilter abziehen. Auf
der linken Seite Stecker am Siche‐
Neue Glühlampe nur am Sockel hal‐ rungskasten abziehen.
ten! Den Glaskolben der Glühlampe
nicht mit bloßen Händen berühren.
Halogen-Scheinwerfer
Zum Wechseln nur den gleichen
Glühlampentyp verwenden.

2. Abdeckkappe 2 abziehen.

Scheinwerfer haben getrennte Sys‐


teme für Fernlicht 1 (innere Lampen)
Der Lampenwechsel der vorderen und Abblendlicht 2 (äußere Lampen).
äußeren Lampen wird durch Öffnun‐
gen in den vorderen Radkästen

Inhalt
Fahrzeugwartung 165

4. Glühlampe aus dem Lampenträ‐


ger ziehen und neue Glühlampe
einsetzen.
5. Lampenträger einsetzen, die bei‐
den Nasen im Reflektor einrasten
und zum Verriegeln rechts herum‐
drehen.
6. Lampenträger bis zum Anschlag
rechts herumdrehen.
7. Abdeckkappe anbringen.
8. Öffnung im Radkasten mit der Ab‐
3. Lampenträger links herumdrehen deckung verschließen. 2. Abdeckkappe 1 abziehen.
und ausrasten. Lampenträger aus 3. Stecker von Glühlampe abziehen.
dem Reflektor ziehen.
Fernlicht
1. Zugang zu den Glühlampen über
den Motorraum.

Inhalt
166 Fahrzeugwartung

Standlicht
1. Zugang zu den Glühlampen über
den Motorraum.

4. Federdrahtbügel nach vorn aus 3. Fassung für Standlichtlampe aus


den Haltenasen ausrasten und dem Reflektor ziehen.
nach unten schwenken.
5. Glühlampe aus Reflektorgehäuse
ziehen. 2. Abdeckkappe 1 abziehen.
6. Beim Einsetzen einer neuen
Glühlampe Nasen in die Ausspa‐
rungen am Reflektor einsetzen
und Federdrahtbügel einrasten.
7. Stecker an der Glühlampe mon‐
tieren.
8. Abdeckkappe anbringen.

Inhalt
Fahrzeugwartung 167

4. Glühlampe etwas in die Fassung


hineindrücken, links herumdre‐
hen und herausnehmen. Neue
Glühlampe einsetzen.
5. Lampenträger in den Reflektor
einsetzen, rechts herumdrehen
und einrasten.
6. Abdeckkappe anbringen.
7. Öffnung im Radkasten mit der Ab‐
deckung verschließen.

4. Glühlampe aus der Fassung neh‐ 2. Abdeckkappe abziehen. Xenon-Scheinwerfer


men und neue Glühlampe ein‐
setzen. 9 Gefahr
5. Fassung in den Reflektor ein‐
setzen. Scheinwerfer-Abdeck‐ Xenon-Scheinwerfer arbeiten
kappe montieren. unter sehr hoher Spannung. Nicht
berühren. Mit Ausnahme der
Vordere Blinkleuchte Blinkleuchte sollten Glühlampen
von einer Werkstatt gewechselt
1. Lampenwechsel durch die Öff‐
werden.
nung im Radkasten durchführen.
Vordere Blinkleuchte
1. Zugang zu den Glühlampen über
3. Lampenträger links herumdrehen den Motorraum.
und ausrasten.

Inhalt
168 Fahrzeugwartung

3. Glühlampe etwas in die Fassung Zum Lampenwechsel auf der rechten


hineindrücken, links herumdre‐ Seite seitliche Abdeckung öffnen:
hen und herausnehmen. Neue Sperrzungen nach vorn drücken und
Glühlampe einsetzen. Abdeckung abnehmen.
4. Lampenträger in den Reflektor Einsatz mit Reifenreparaturset
einsetzen, rechts herumdrehen herausnehmen.
und einrasten.

Nebelscheinwerfer
Lampenwechsel von einer Werkstatt
durchführen lassen.
2. Lampenträger links herumdrehen
und ausrasten. Rückleuchten

Zum Lampenwechsel auf der linken


Seite Aufnahme der Laderaumabde‐
ckung abziehen und seitliche Abde‐
ckung öffnen: Sperrzungen nach vorn
drücken und Abdeckung abnehmen.

Inhalt
Fahrzeugwartung 169

1. Stecker zusammendrücken und 3. Lampengehäuse herausnehmen. 5. Glühlampe etwas in die Fassung


von dem Lampenträger abziehen. hineindrücken, links herumdre‐
2. Zwei Kunststoff-Befestigungs‐ hen und herausnehmen. Neue
muttern von innen mit Hand ab‐ Glühlampe einsetzen.
schrauben. Rückleuchte/Bremslicht (1)
Blinkleuchte (2)
Nebelschlussleuchte, möglicher‐
weise nur auf einer Seite (3)
Rückfahrleuchte (4)
6. Lampenträger in das Lampenge‐
häuse einrasten. Stecker an‐
schließen. Lampengehäuse in die
4. Sperrzungen ausrasten und Lam‐ Karosserie einsetzen, Befesti‐
penträger herausnehmen. gungsmuttern festziehen. Auf der
rechten Seite Einsatz mit dem

Inhalt
170 Fahrzeugwartung

Reifenreparaturset montieren. 1. Schraubendreher in das Lampen‐


Seitenabdeckung anbringen. Auf gehäuse einstecken, zur Seite
der linken Seite Aufnahme für die drücken und Feder entriegeln.
Laderaumabdeckung anbringen.
7. Nach dem Lampenwechsel prü‐
fen, ob die Rückleuchten ord‐
nungsgemäß funktionieren: Zün‐
dung einschalten, Bremse betäti‐
gen, Standlicht einschalten.

Seitliche Blinkleuchten
Lampenwechsel von einer Werkstatt 4. Lampenträger links herumdrehen
durchführen lassen. und ausrasten.
5. Glühlampe aus der Fassung neh‐
Kennzeichenleuchte 2. Lampengehäuse nach unten men und neue Glühlampe ein‐
herausnehmen, dabei nicht am setzen.
Kabel ziehen. 6. Lampenträger in das Lampenge‐
3. Lasche anheben und Stecker von häuse einsetzen und rechts he‐
dem Lampenträger abziehen. rumdrehen.
7. Stecker in Lampenträger ein‐
setzen.
8. Lampengehäuse einsetzen und
einrasten.

Inhalt
Fahrzeugwartung 171

Innenlicht Handschuhfachbeleuchtung, 2. Glühlampe leicht in Richtung der


Fußraumbeleuchtung federnden Klemme drücken und
Vordere Innenleuchte, Leselicht herausnehmen.
3. Neue Lampe einsetzen.
4. Leuchte einsetzen.

Instrumententafelbeleuchtung
Lampenwechsel von einer Werkstatt
durchführen lassen.

1. Leuchte mit Schraubendreher


1. Streuscheibe ausrasten, leicht ausrasten und herausnehmen.
nach unten drücken und schräg
nach unten abnehmen.
2. Glühlampe herausnehmen und
neue Glühlampe einsetzen.
3. Streuscheibe einrasten.
Hintere Innenleuchte und
Leselicht
Lampenwechsel von einer Werkstatt
durchführen lassen.

Inhalt
172 Fahrzeugwartung

Elektrische Anlage Vor Auswechseln einer Sicherung be‐


treffenden Schalter und Zündung
Sicherungen ausschalten.
Ersatz entsprechend der Beschrif‐ Eine defekte Sicherung ist am durch‐
tung auf der defekten Sicherung gebrannten Schmelzfaden erkenn‐
durchführen. bar. Sicherung nur dann ersetzen,
wenn die Ursache für die Störung be‐
Im Fahrzeug befinden sich zwei Si‐ hoben wurde.
cherungskästen: Im Laderaum links
hinter einer Abdeckung und vorn links Einige Funktionen können durch
im Motorraum. mehrere Sicherungen abgesichert
sein.
Sicherungen können auch ohne Vor‐
handensein einer Funktion einge‐ Sicherungszieher
steckt sein. Im Sicherungskasten des Laderaums
kann ein Sicherungszieher unterge‐
bracht sein.

Reservesicherungen in Sicherungs‐
kasten Version B im Laderaum auf‐
bewahren. Abdeckung öffnen 3 176.

Inhalt
Fahrzeugwartung 173

Sicherungskasten im
Motorraum

Schraubendreher bis zum Anschlag


in Öffnungen stecken und zur Seite
schwenken. Deckel nach oben klap‐
pen und abnehmen.
Je nach Ausführung des Sicherungs‐
kastens im Laderaum gibt es für die
Sicherungen in diesem Sicherungs‐
kasten zwei unterschiedliche Bele‐
gungsvarianten 3 176.
Sicherungszieher von oben oder seit‐
lich auf die verschiedenen Ausführun‐
gen von Sicherungen stecken und Si‐
cherung herausziehen.

Inhalt
174 Fahrzeugwartung

Sicherungsbelegungen in Nr. Stromkreis Nr. Stromkreis


Verbindung mit
Sicherungskasten im Laderaum 11 Instrumente 26 Motorelektronik
Version A 12 Mobiltelefon, Digitalradio, 27 Heizung, Klimaanlage,
Nr. Stromkreis Infotainment System, Display Luftgütesensor
13 Innenleuchte 28 –
1 ABS
14 Scheibenwischer 29 Servolenkung
2 ABS
15 Scheibenwischer 30 Motorelektronik
3 Innenraumgebläse
elektronische 16 Hupe, ABS, Bremslichtschalter, 31 Heckscheibenwischer
Klimatisierungsautomatik Klimaanlage
32 Bremslichtschalter
4 Innenraumgebläse Heizung und 17 Diesel-Kraftstofffilter oder
Klimaanlage Klimaanlage 33 Leuchtweitenregulierung,
Lichtschalter,
5 Kühlergebläse 18 Anlasser Kupplungsschalter, Instrument,
Fahrertürmodul
6 Kühlergebläse 19 –
34 Lenksäulen-Steuergerät
7 Zentralverriegelung 20 Hupe
35 Infotainment System
8 Waschanlage 21 Motorelektronik
Windschutzscheibe und 36 Zigarettenanzünder,
Heckscheibe 22 Motorelektronik Zubehörsteckdose
9 Heizbare Heckscheibe, 23 Leuchtweitenregulierung
heizbarer Außenspiegel 24 Kraftstoffpumpe
10 Diagnosestecker 25 –

Inhalt
Fahrzeugwartung 175

Sicherungsbelegungen in Nr. Stromkreis Nr. Stromkreis


Verbindung mit
Sicherungskasten im Laderaum 13 Nebelscheinwerfer 28 Getriebeelektronik
Version B 14 Scheibenwischer 29 Getriebeelektronik
Nr. Stromkreis 15 Scheibenwischer 30 Motorelektronik
1 ABS 16 Steuergeräte-Elektronik, 31 Adaptives Fahrlicht,
Open&Start-System, ABS, Leuchtweitenregulierung
2 ABS
Bremslichtschalter
32 Bremssystem, Klimaanlage,
3 Innenraumgebläse
17 Heizung Diesel-Kraftstofffilter Kupplungsschalter
elektronische
Klimatisierungsautomatik 18 Anlasser 33 Adaptives Fahrlicht,
Leuchtweitenregulierung,
4 Innenraumgebläse Heizung und 19 Getriebeelektronik Lichtschalter
Klimaanlage
20 Klimaanlage 34 Lenksäulen-Steuergerät
5 Kühlergebläse
21 Motorelektronik 35 Infotainment System
6 Kühlergebläse
22 Motorelektronik 36 Mobiltelefon, Digitalradio,
7 Scheibenwaschanlage
23 Adaptives Fahrlicht, Infotainment System, Display
8 Hupe Leuchtweitenregulierung
9 Scheinwerferwaschanlage 24 Kraftstoffpumpe
10 Notentriegelung der 25 Getriebeelektronik
Zentralverriegelung
26 Motorelektronik
11 –
27 Servolenkung
12 –

Inhalt
176 Fahrzeugwartung

Sicherungskasten im Sicherungskasten Version B


Laderaum

Nr. Stromkreis
1 Nebelscheinwerfer
Der Sicherungskasten befindet sich
hinter einer Abdeckung. Sperrzungen 2 Hintere Zubehörsteckdose
nach vorn drücken und Abdeckung 3 Zubehörsteckdose Laderaum
abnehmen.
4 Rückfahrlicht
Keine Gegenstände hinter der Abde‐
ckung unterbringen. 5 Elektrische Fensterbetätigung
Je nach Ausstattung gibt es zwei un‐ hinten
terschiedliche Sicherungskästen. 6 Klimaanlage
Sicherungskasten Version A 7 Elektrische Fensterbetätigung
Zum Austauschen einer Sicherung vorn
entsprechende Schutzkappe abdrü‐
cken. 8 Heizbare Außenspiegel

Inhalt
Fahrzeugwartung 177

Nr. Stromkreis Nr. Stromkreis Nr. Stromkreis


1 Elektrische Fensterbetätigung 16 Sitzbelegungserkennung, 29 Zigarettenanzünder,
vorn Open&Start-System Zubehörsteckdose
2 - 17 Regensensor, Luftgütesensor, 30 Hintere Zubehörsteckdose
Reifendruck-Kontrollsystem,
3 Instrumente Innenspiegel 31 –
4 Heizung, Klimaanlage, 18 Instrumente, Schalter 32 –
elektronische
Klimatisierungsautomatik 19 – 33 Open&Start-System

5 Airbags 20 CDC 34 –

6 – 21 Heizbare Außenspiegel 35 Hintere Zubehörsteckdose

7 – 22 – 36 Steckdose für
Anhängerzugvorrichtung
8 – 23 Elektrische Fensterbetätigung
hinten 37 –
9 –
24 Diagnosestecker 38 Zentralverriegelung, Klemme 30
10 –
25 – 39 Sitzheizung links
11 Heizbare Heckscheibe
26 Elektrisch klappbare 40 Sitzheizung rechts
12 Heckscheibenwischer Außenspiegel 41 –
13 Einparkhilfe 27 Ultraschallsensor, 42 –
14 Heizung, Klimaanlage Diebstahlwarnanlage

15 – 28 –

Inhalt
178 Fahrzeugwartung

Nr. Stromkreis Wagenwerkzeug


43 –
44 –

Wagenheber und Wagenwerkzeug


sind in einer Tasche im Ablagefach im
Boden des Laderaums mit einem
Zum Öffnen der Abdeckung Teppich‐ Gummiriemen festgeschnallt.
boden anheben. Lasche hochstellen,
drehen und hochziehen. Zum Schließen Nasen vorn am De‐
ckel in die Aussparungen einsetzen
und verriegeln.

Inhalt
Fahrzeugwartung 179

Räder und Reifen Reifen der Größe 225/40 R 18, Bereifung mit Notlaufeigenschaften
225/40 ZR 18 und 235/35 R 19 sind ist nur bei Fahrzeugen mit elektron‐
nicht als Winterreifen zulässig. ischem Stabilitätsprogramm und Rei‐
Reifenzustand, Felgenzustand fendruckverlust-Überwachungssys‐
Winterreifen dürfen beim Zafira OPC
Über Kanten langsam und möglichst nur auf speziellen, von Opel freigege‐ tem bzw. Reifendruck-Kontrollsystem
im rechten Winkel fahren. Das Über‐ benen Leichtmetallfelgen verwendet zulässig.
fahren scharfer Kanten kann zu Rei‐ werden.
fen- und Felgenschäden führen. Rei‐ Achtung
fen beim Parken nicht am Bordstein Winterreifen mit Notlaufeigen‐
einklemmen. schaften dürfen nur auf von Opel zu‐
Auch bei Bereifung mit Notlaufei‐
gelassene Leichtmetallfelgen aufge‐
Räder regelmäßig auf Beschädigun‐ genschaften Reifendruck regel‐
zogen werden.
gen untersuchen. Bei Beschädigun‐ mäßig kontrollieren.
gen bzw. ungewöhnlichem Ver‐ Geschwindigkeitsaufkleber gemäß
schleiß Hilfe einer Werkstatt in An‐ Landesvorschrift im Blickfeld des Bereifung mit Notlaufeigenschaften
spruch nehmen. Fahrers anbringen. ist, je nach Reifenhersteller, an einer
Kennzeichnung an der Reifenflanke
Reifen Bereifung mit Notlaufeigen‐ erkennbar. Z. B. ROF = RunonFlat bei
schaften Goodyear oder SSR = Self Suppor‐
Reifen der Größe 225/45 R 17 sind ting Runflat Tyre bei Continental.
nur zulässig, wenn das Fahrzeug mit Die Reifen mit Notlaufeigenschaften
verfügen über eine selbsttragende, Bereifung mit Notlaufeigenschaften
elektronischem Stabilitätsprogramm
verstärkte Seitenwand. Diese Ver‐ ist nur in Kombination mit von Opel
ausgestattet ist.
stärkung sorgt dafür, dass der Reifen freigegebenen Leichtmetallfelgen zu‐
auch im drucklosen Zustand einge‐ lässig.
Winterreifen schränkt fahrbar bleibt. Die Verwendung von Reifenrepara‐
Winterreifen bieten bei Temperaturen tursets ist nicht zulässig.
unter 7 °C erhöhte Fahrsicherheit. Der ECO-Reifendruck darf nicht ver‐
wendet werden.

Inhalt
180 Fahrzeugwartung

Bereifung mit Notlaufeigenschaften Reifenbezeichnungen


darf nicht mit herkömmlichen Reifen
z. B. 195/65 R 15 91 H
kombiniert werden.
195 = Reifenbreite in mm
Bei Umrüstung auf herkömmlichen
65 = Querschnittsverhältnis (Rei‐
Reifen beachten, dass sich kein Re‐
fenhöhe zu Reifenbreite) in %
serverad oder Reifenreparaturset im
R = Gürtelbauart: Radial
Fahrzeug befindet.
RF = Bauart: RunFlat
Fahren mit beschädigtem Reifen 15 = Felgendurchmesser in Zoll
Der Druckverlust eines Reifens wird 91 = Tragfähigkeits-Kennzahl, z.
über das Reifendruckverlust-Über‐ B. 91 entspricht 618 kg
wachungssystem oder das Reifen‐ H = Geschwindigkeits-Kenn‐
druck-Kontrollsystem angezeigt. buchstabe
Ventilkappenschlüssel aus Tank‐
Bei drucklosem Reifen ist eine Wei‐ Geschwindigkeits-Kennbuchstabe: klappe entnehmen und damit Ventil‐
terfahrt möglich: Q = bis 160 km/h kappe abschrauben.
■ mit maximal 80 km/h S = bis 180 km/h
■ bis zu einer Fahrtstrecke von 80 km T = bis 190 km/h
H = bis 210 km/h
9 Warnung V = bis 240 km/h
W = bis 270 km/h
Lenkfähigkeit und Fahrverhalten
sind beeinträchtigt. Der Brems‐ Reifendruck
weg ist länger. Reifendruck mindestens alle 14 Tage
Fahrstil und Geschwindigkeit an und vor jeder größeren Fahrt bei kal‐
die geänderten Bedingungen an‐ ten Reifen kontrollieren. Reserverad
passen. nicht vergessen. Dies gilt auch bei
Fahrzeugen mit Reifendruck-Kon‐
trollsystem.
Inhalt
Fahrzeugwartung 181

Bei Fahrzeugen mit Reifendruck- Fahrzeugmeldungen, Reifendruck


Kontrollsystem: Adapter auf Ventil 9 Warnung 3 104.
schrauben. Kontrollleuchte w 3 92.
Ein zu geringer Reifendruck kann
Reifendruck 3 225 und auf dem Auf‐ zu starker Reifenerwärmung, in‐ Bei Verwendung eines kompletten
kleber an der Innenseite der Tank‐ neren Beschädigungen und da‐ Radsatzes ohne Sensoren (z. B. vier
klappe. durch bei hohen Geschwindigkei‐ Winterreifen) wird keine Fehlermel‐
Die Reifendruckangaben beziehen ten zur Laufflächenablösung und dung angezeigt. Das Reifendruck-
sich auf kalte Reifen. Gültig für Som‐ sogar zum Platzen des Reifens Kontrollsystem ist nicht aktiv. Ein
mer- und Winterreifen. führen. nachträglicher Einbau von Sensoren
Reserverad immer mit dem Reifen‐ ist möglich.
druck für volle Belastung befüllen. Der Gebrauch im Handel erhältlicher
Reifendruck-Kontrollsystem flüssiger Reifenreparatursets kann zu
Der ECO-Reifendruck dient dem Er‐
reichen eines möglichst geringen Das Reifendruck-Kontrollsystem Funktionsstörungen des Systems
Kraftstoffverbrauchs. Er ist bei Berei‐ überwacht den Druck aller vier Rei‐ führen. Von Opel freigegebene Sys‐
fung mit Notlaufeigenschaften nicht fen, sobald die Fahrzeuggeschwin‐ teme können verwendet werden.
zulässig. digkeit einen bestimmten Grenzwert Externe Funkanlagen mit hoher Leis‐
überschreitet. tung können das Reifendruck-Kon‐
Ein falscher Reifendruck beeinträch‐
tigt Sicherheit, Fahrverhalten, Fahr‐ Alle Räder müssen mit Drucksenso‐ trollsystem stören.
komfort und Kraftstoffverbrauch und ren ausgestattet sein und die Reifen
erhöht den Reifenverschleiß. müssen den vorgeschriebenen Rei‐
fendruck aufweisen. Andernfalls wird
der Reifendruck vom Reifendruckver‐
lust-Überwachungssystem über‐
wacht 3 182.
Der aktuelle Reifendruck kann im
Info-Display abgelesen werden
3 109.

Inhalt
182 Fahrzeugwartung

Initialisieren des Systems Wenn ein Reifen Druck verliert, leuch‐ Reifen sollten bei einer Profiltiefe von
tet die Kontrollleuchte w rot. Sofort 2-3 mm (bei Winterreifen 4 mm) aus
anhalten und Reifendruck überprü‐ Sicherheitsgründen ausgetauscht
fen. werden.
Kontrollleuchte w 3 92.
Initialisieren des Systems

Nach einem Radwechsel muss das


System initialisiert werden: Reifen mit
dem vorgeschriebenen Reifendruck
füllen, Zündung einschalten, Taste Die gesetzlich zulässige Mindestpro‐
DDS für ca. 4 Sekunden drücken, filtiefe (1,6 mm) ist erreicht, wenn das
Kontrollleuchte w blinkt dreimal. Profil bis zu einem Verschleißanzei‐
Nach Korrektur des Reifendrucks ger (TWI = Tread Wear Indicator) ab‐
oder nach einem Radwechsel muss gefahren ist. Die Lage der Ver‐
Reifendruckverlust- schleißanzeiger wird durch Markie‐
das System initialisiert werden: Zün‐
Überwachungssystem dung einschalten, Taste DDS für ca. rungen an der Reifenflanke ange‐
Das Reifendruckverlust-Überwa‐ 4 Sekunden drücken, Kontrollleuchte zeigt.
chungssystem überprüft laufend die w blinkt dreimal. Sollte der Verschleiß vorn größer sein
Rotationsgeschwindigkeit aller vier als hinten, Vorderräder gegen Hinter‐
Reifen.
Profiltiefe räder tauschen.
Profiltiefe regelmäßig kontrollieren.
Inhalt
Fahrzeugwartung 183

Reifen altern, auch wenn sie nicht ge‐ Anforderungen für die entsprechen‐ Schneeketten
fahren werden. Wir empfehlen, die den Rad- und Reifenkombinationen
Reifen nach 6 Jahren zu ersetzen. entsprechen.
Werden keine von Opel freigegebe‐
Reifenumrüstung nen Radabdeckungen und Reifen
Bei Verwendung anderer als den verwendet, dürfen die Reifen keinen
werkseitig montierten Reifengrößen Felgenschutzwulst aufweisen.
müssen gegebenenfalls der Tacho‐ Radabdeckungen dürfen die Kühlung
meter umprogrammiert und Änderun‐ der Bremsen nicht beeinträchtigen.
gen am Fahrzeug vorgenommen Wenn Schneeketten montiert werden
werden. sollen, Radabdeckungen entfernen.
Nach Umrüstung auf andere Reifen‐
größen Aufkleber für Reifendrücke 9 Warnung
ersetzen lassen. Schneeketten dürfen nur auf den Vor‐
Bei Verwendung nicht geeigneter derrädern verwendet werden.
9 Warnung Reifen oder Radabdeckungen Immer engmaschige Schneeketten
kann es zu plötzlichem Druckver‐ verwenden, die an der Lauffläche und
Der Gebrauch nicht geeigneter lust und in der Folge zu Unfällen an den Reifeninnenseiten (ein‐
Reifen oder Felgen kann zu Unfäl‐ kommen. schließlich Kettenschloss) maximal
len und zum Erlöschen der Be‐ 10 mm auftragen.
triebserlaubnis führen.
9 Warnung
Radabdeckungen Beschädigungen können zum
Es dürfen nur von Opel für das jewei‐ Platzen des Reifens führen.
lige Fahrzeug freigegebene Radab‐
deckungen und Reifen verwendet
werden, die allen relevanten

Inhalt
184 Fahrzeugwartung

Auf Reifen der Größe 225/40 R 18, Handbremse anziehen, ersten Gang
225/40 ZR 18 und 235/35 R 19 sind oder Rückwärtsgang bzw. P einle‐
Schneeketten nicht zulässig. gen.
Auf dem Notrad ist die Verwendung
von Schneeketten nicht zulässig.

Reifenreparaturset
Kleinere Schäden an der Lauffläche
und der Flanke des Reifens können
mit dem Reifenreparaturset behoben
werden.
Fremdkörper nicht aus dem Reifen 2. Luftschlauch vom Halter abwi‐
entfernen. ckeln und an den Anschluss der
Schäden am Reifen, die größer als Dichtmittelflasche schrauben.
4 mm sind oder sich in der Nähe der Das Reifenreparaturset befindet sich
Felge befinden, können mit dem Rei‐ im Staufach im Laderaum.
fenreparaturset nicht repariert
werden. Sperrzungen nach vorn drücken und
Abdeckung abnehmen.
9 Warnung 1. Dichtmittelflasche und Halter mit
Luftschlauch aus dem Einsatz
Nicht schneller als 80 km/h fahren. nehmen.
Kein Dauereinsatz.
Lenkfähigkeit und Fahrverhalten
können beeinträchtigt sein.

Bei einer Reifenpanne:

Inhalt
Fahrzeugwartung 185

4. Ventilkappe des defekten Reifens


abschrauben.
5. Reifenfüllschlauch auf das Rei‐
fenventil schrauben.

3. Dichtmittelflasche auf Halter ste‐ 8. Hintere Zubehörsteckdose öffnen


cken. Sicherstellen, dass die Fla‐ und Stecker des Reifenreparatur‐
sche nicht umfällt. sets einstecken.
Um eine Entladung der Batterie
zu vermeiden, empfehlen wir, den
6. Luftschlauch an den Anschluss Motor laufen zu lassen.
am Kompressor schrauben.
7. Deckel des elektrischen An‐
schlusses von links aufklappen
und Stecker herausziehen.

Inhalt
186 Fahrzeugwartung

3 225. Sobald der korrekte Druck drücken, um die Dichtmittelfla‐


erreicht ist, den Kompressor sche aus der Halterung zu neh‐
durch Drücken der Taste < wie‐ men. Reifenfüllschlauch ab‐
der ausschalten. schrauben, um die Dichtmittelfla‐
Wird der vorgeschriebene Reifen‐ sche abzumontieren. Damit wird
druck nicht innerhalb von 10 Mi‐ verhindert, dass Dichtmittel aus‐
nuten erreicht, Reifenreparaturset tritt. Reifenreparaturset im Lade‐
entfernen. Das Fahrzeug um eine raum verstauen.
Reifenumdrehung bewegen. Das 14. Eventuell ausgetretenes Dichtmit‐
Reifenreparaturset wieder an‐ tel mit einem Lappen entfernen.
schließen und Füllvorgang 10 Mi‐ 15. An der Dichtmittelflasche ange‐
nuten fortsetzen. Wird der vorge‐ brachten Aufkleber mit der maxi‐
9. Taste < am Kompressor drücken. schriebene Reifendruck danach mal zulässigen Geschwindigkeit
Der Reifen wird mit dem Dichtmit‐ immer noch nicht erreicht, ist der im Blickfeld des Fahrers anbrin‐
tel gefüllt. Reifen zu stark beschädigt. Hilfe gen.
10. Während des Entleerens der einer Werkstatt in Anspruch neh‐
men. 16. Fahrt unverzüglich fortsetzen, da‐
Dichtmittelflasche (ca. 30 Sekun‐ mit sich das Dichtmittel im Reifen
den) zeigt die Druckanzeige am Zu hohen Reifendruck mit gleichmäßig verteilt. Nach ca. 10
Kompressor kurzzeitig bis zu Taste ] ablassen. km Fahrtstrecke (spätestens je‐
6 bar an. Danach sinkt der Druck Kompressor nicht länger als 10 doch nach 10 Minuten) anhalten
wieder ab. Minuten laufen lassen. und Reifendruck kontrollieren.
11. Das Dichtmittel wird vollständig in 13. Stecker von der Zubehörsteck‐
den Reifen gepumpt. Anschlie‐ dose abziehen, in das Stecker‐
ßend wird der Reifen mit Luft be‐ fach unterbringen und Reifenre‐
füllt. paraturset entfernen. Auf den
12. Der vorgeschriebene Reifendruck Verschluss an der Halterung
sollte innerhalb von 10 Minuten
erreicht werden. Reifendruck

Inhalt
Fahrzeugwartung 187

Hierzu Kompressor-Luftschlauch Hinweis Radwechsel


direkt auf das Reifenventil und Der Fahrkomfort des reparierten
Einige Fahrzeuge sind statt mit einem
den Kompressor schrauben. Reifens ist stark beeinträchtigt, die‐
Reserverad mit einem Reifenrepara‐
Wenn der Reifendruck mehr als sen Reifen deshalb ersetzen.
turset ausgestattet 3 184.
1,3 bar beträgt, auf den vorge‐ Bei ungewöhnlichen Geräuschen
Folgende Vorbereitungen treffen und
schriebenen Wert korrigieren. oder starker Aufheizung des Kom‐
Hinweise beachten:
Vorgang wiederholen, bis kein pressors diesen für mindestens 30
Druckverlust mehr entsteht. Minuten ausgeschaltet lassen. ■ Fahrzeug auf waagerechtem, ebe‐
nem, festem und rutschsicherem
Wenn der Reifendruck unter 1,3 Das eingebaute Sicherheitsventil
Untergrund parken. Vorderräder
bar abgesunken ist, darf das öffnet bei einem Druck von 7 bar.
gerade stellen.
Fahrzeug nicht mehr benutzt Das Dichtmittel ist nur für ca. 4 Jahre
werden. Hilfe einer Werkstatt in ■ Handbremse anziehen, ersten
lagerfähig, danach ist die Dichtfähig‐
Anspruch nehmen. Gang oder Rückwärtsgang bzw. P
keit nicht mehr gewährleistet. Halt‐
einlegen.
17. Reifenreparaturset im Laderaum barkeitsangaben auf der Dichtmittel‐
verstauen. flasche beachten. ■ Reserverad herausnehmen
3 189.
Gebrauchte Dichtmittelflasche er‐
setzen. Entsorgung entsprechend ■ Niemals mehrere Räder gleichzei‐
den jeweiligen gesetzlichen Vor‐ tig wechseln.
schriften. ■ Wagenheber nur zum Radwechsel
Kompressor und Dichtmittel können benutzen.
ab ca. -30 °C verwendet werden. ■ Bei weichem Untergrund eine sta‐
Beiliegende Adapter können zum bile, maximal 1 cm dicke Unterlage
Aufpumpen von weiteren Gegen‐ unter den Wagenheber legen.
ständen, wie z. B. Bälle, Luftmatrat‐ ■ Im angehobenen Fahrzeug dürfen
zen oder Schlauchboote verwendet sich keine Personen oder Tiere auf‐
werden. halten.

Inhalt
188 Fahrzeugwartung

■ Nicht unter das angehobene Fahr‐ Bei Radabdeckungen mit sichtba‐


zeug kriechen. ren Radschrauben: Die Abde‐
■ Angehobenes Fahrzeug nicht star‐ ckung kann auf dem Rad bleiben.
ten. Die Sicherungsscheiben auf den
Radschrauben nicht entfernen.
■ Radschrauben vor dem Eindrehen
reinigen und Konus jeder Rad‐ Leichtmetallräder: Radschrau‐
schraube mit handelsüblichem benkappen mit Schraubendreher
Schmierfett leicht einfetten. lösen und abnehmen. Dabei zum
Schutz der Felge weichen Lappen
zwischen Schraubendreher und
Leichtmetallrad legen.

3. Sicherstellen, dass der Wagenhe‐


ber an den Aufnahmen richtig
ausgerichtet ist.

1. Radabdeckung mit dem Haken


abziehen. Wagenwerkzeug
3 178.
2. Radschraubenschlüssel ganz
aufstecken. Jede Schraube eine
halbe Umdrehung lösen.

Inhalt
Fahrzeugwartung 189

9. Radschraubenschlüssel ganz Die Verwendung eines Reserverads


aufstecken. Alle Schrauben über zusammen mit Winterreifen oder
Kreuz festziehen. Anzugsdreh‐ eines Reserverads, das kleiner ist als
moment 110 Nm. die anderen Räder, kann das Fahr‐
10. Vor der Montage Ventilöffnung in verhalten beeinträchtigen. Den de‐
der Radabdeckung mit dem Rei‐ fekten Reifen möglichst bald austau‐
fenventil abgleichen. schen.
Radschraubenkappen montieren.
11. Ausgewechseltes Rad 3 184 und
Wagenwerkzeug verstauen
3 178.
4. Wagenheber auf die erforderliche 12. Reifendruck des montierten Rei‐
Höhe einstellen, bevor er direkt fens und auch das Anzugsdreh‐
unter den Ansatzpunkt so positio‐ moment der Radschrauben so
niert wird, dass er nicht wegrut‐ bald wie möglich überprüfen.
schen kann.
Defekten Reifen ersetzen oder repa‐
Kurbelstange anbringen und den rieren lassen.
korrekt ausgerichteten Wagenhe‐
ber hochkurbeln, bis das Rad vom Das Reserverad ist unter dem Fahr‐
Boden abhebt. Reserverad
zeugboden untergebracht.
5. Radschrauben herausdrehen. Das Reserverad kann je nach dessen
Größe im Vergleich zu den montier‐ 1. Das Staufach im Laderaum öff‐
6. Rad wechseln. ten Rädern und gemäß den länder‐ nen 3 178.
7. Radschrauben eindrehen. spezifischen Vorschriften als Notrad 2. Sechskantschraube im Staufach
8. Fahrzeug absenken. klassifiziert sein. mit dem Radschraubenschlüssel
Das Reserverad hat eine Stahlfelge. ganz losdrehen.
3. Reserveradhalter anheben.

Inhalt
190 Fahrzeugwartung

4. Haken ausrasten und Reserve‐


radhalter absenken.

9. Reserveradhalter anheben, Si‐ 11. Sechskantschraube im Staufach


cherungsseil einhängen. mit dem Radschraubenschlüssel
10. Reserveradhalter anheben und in rechts herumdrehen.
5. Sicherungsseil aushängen.
den Haken einhängen. Der Haken 12. Deckel des Staufachs schließen
6. Halter ganz absenken und Reser‐ muss dabei mit der geöffneten und verriegeln.
verad herausnehmen. Seite in Fahrtrichtung zeigen.
7. Rad wechseln. Notrad
8. Ausgetauschtes Rad mit der Au‐ Die Verwendung des Notrads kann
ßenseite nach oben in den Reser‐ das Fahrverhalten beeinträchtigen.
veradhalter legen. Es können nur Den defekten Reifen möglichst bald
Räder bis 16 Zoll eingelegt ersetzen oder reparieren lassen.
werden. Nur ein Notrad montieren. Nicht
schneller als 80 km/h fahren. Kurven
langsam fahren. Kein Dauereinsatz.
Schneeketten 3 183.

Inhalt
Fahrzeugwartung 191

Reifen mit vorgeschriebener Starthilfe ■ Kontakt mit Augen, Haut, Gewebe


Laufrichtung und lackierten Flächen vermeiden.
Reifen mit vorgeschriebener Lauf‐ Motor nicht mit Schnelllader anlas‐ Die Flüssigkeit enthält Schwefel‐
richtung so montieren, dass sie in sen. säure, die bei direktem Kontakt
Fahrtrichtung abrollen. Die Laufrich‐ Verletzungen und Schäden verur‐
Bei entladener Batterie Motor mit sachen kann.
tung ist an einem Symbol (z. B. Pfeil) Starthilfekabeln und der Batterie
an der Reifenflanke erkennbar. eines anderen Fahrzeugs starten. ■ Beim Umgang mit der Batterie Au‐
Bei entgegen der Laufrichtung mon‐ genschutz und Schutzkleidung tra‐
tierten Rädern gilt: gen.
9 Warnung
■ Das Fahrverhalten kann beein‐ ■ Starthilfebatterie gleicher Span‐
trächtigt sein. Den defekten Reifen Das Anlassen mit Starthilfekabeln nung (12 Volt) verwenden. Ihre Ka‐
möglichst bald ersetzen oder repa‐ muss mit äußerster Vorsicht ge‐ pazität (Ah) darf nicht wesentlich
rieren lassen. schehen. Jede Abweichung von unter der entladenen Batterie lie‐
der folgenden Anleitung kann zu gen.
■ Nicht schneller als 80 km/h fahren.
Verletzungen oder Beschädigun‐ ■ Starthilfekabel mit isolierten Pol‐
■ Bei Nässe und Schnee besonders gen durch Explosion der Batterien klemmen und einem Querschnitt
vorsichtig fahren. und zu Beschädigung der elek‐ von mindestens 16 mm2 (bei Die‐
trischen Anlagen an beiden Fahr‐ selmotoren 25 mm2) verwenden.
zeugen führen.
■ Entladene Batterie nicht vom Bord‐
netz trennen.
■ Keine Funken oder offenen Flam‐
men in Batterienähe. ■ Unnötige Stromverbraucher ab‐
schalten.
■ Eine entladene Batterie kann be‐
reits bei Temperaturen um 0 °C ge‐ ■ Während des gesamten Vorgangs
frieren. Gefrorene Batterie auf‐ nicht über die Batterie beugen.
tauen, bevor Starthilfekabel ange‐ ■ Die Polklemmen des einen Kabels
schlossen werden. dürfen die des anderen Kabels
nicht berühren.

Inhalt
192 Fahrzeugwartung

■ Die Fahrzeuge dürfen sich 3. Schwarzes Kabel am negativen 4. Elektrische Verbraucher (z. B.
während der Starthilfe nicht berüh‐ Pol der Starthilfebatterie anschlie‐ Scheinwerfer, heizbare Heck‐
ren. ßen. scheibe) am Starthilfe erhalten‐
■ Handbremse anziehen, Getriebe in 4. Das andere Ende des schwarzen den Fahrzeug einschalten.
Leerlaufstellung, Automatik‐ Kabels an einen Massepunkt des 5. Das Abnehmen der Kabel muss
getriebe in P. Fahrzeugs wie zum Beispiel den genau in umgekehrter Reihen‐
Motorblock oder eine Befesti‐ folge erfolgen.
gungsschraube des Motors an‐
schließen. Möglichst weit weg von
der entladenen Batterie anschlie‐
ßen.
Die Kabel so führen, dass sie nicht
von sich drehenden Teilen im Motor‐
raum erfasst werden können.
Starten des Motors:
1. Motor des Starthilfe gebenden
Fahrzeugs starten.
Reihenfolge für das Anschließen der 2. Nach 5 Minuten den anderen Mo‐
Kabel: tor starten. Startversuche sollten
nicht länger als 15 Sekunden dau‐
1. Rotes Kabel am positiven Pol der ern und in Intervallen von 1 Minute
Starthilfebatterie anschließen. durchgeführt werden.
2. Das andere Ende des roten Ka‐ 3. Beide Motoren mit angeschlosse‐
bels am positiven Pol der entlade‐ nen Kabeln ca. 3 Minuten im Leer‐
nen Batterie anschließen. lauf laufen lassen.

Inhalt
Fahrzeugwartung 193

Abschleppen Achtung
Eigenes Fahrzeug Langsam fahren. Nicht ruckartig
abschleppen fahren. Unzulässig hohe Zug‐
kräfte können das Fahrzeug be‐
schädigen.

Bei ausgeschaltetem Motor sind für


das Bremsen und Lenken bedeutend
höhere Kräfte erforderlich.
Umluftsystem einschalten und Fens‐
Abschleppöse bis zum Anschlag in ter schließen, damit Abgase des
waagerechter Stellung einschrauben. schleppenden Fahrzeugs nicht ein‐
dringen können.
Abschleppseil - besser Abschlepp‐
stange - an der Abschleppöse befes‐ Fahrzeuge mit Automatikgetriebe nur
tigen. vorwärts, nicht schneller als 80 km/h
Ausführung mit Abdeckleiste: Leiste und nicht weiter als 100 km abschlep‐
Die Abschleppöse darf nur zum Ab‐ pen. Andernfalls oder bei Getriebe‐
unten ausrasten, zur Seite schieben
schleppen und nicht zum Bergen des schaden muss die Vorderachse an‐
und abnehmen.
Fahrzeugs verwendet werden. gehoben werden.
Ausführung mit Abdeckkappe: Ab‐
Zündung einschalten, um die Lenk‐ Hilfe einer Werkstatt in Anspruch neh‐
deckkappe unten ausrasten und nach
radsperre zu lösen und Bremsleuch‐ men.
unten abnehmen.
ten, Hupe und Scheibenwischer be‐
Die Abschleppöse befindet sich beim tätigen zu können. Automatisiertes Schaltgetriebe
Wagenwerkzeug 3 178. 3 138.
Open&Start-System 3 29.
Nach dem Abschleppen Abschlepp‐
Getriebe in Leerlaufstellung. öse rechts herum abschrauben und
Abdeckkappe anbringen.

Inhalt
194 Fahrzeugwartung

Anderes Fahrzeug Achtung


abschleppen
Langsam fahren. Nicht ruckartig
fahren. Unzulässig hohe Zug‐
kräfte können das Fahrzeug be‐
schädigen.

Nach dem Abschleppen Abschlepp‐


öse rechts herum abschrauben und
Abdeckkappe anbringen.

Abschleppöse bis zum Anschlag in


waagerechter Stellung einschrauben.
Die Verzurröse hinten unter dem
Abdeckkappe unten ausrasten und Fahrzeug darf keinesfalls als Ab‐
nach unten abnehmen. schleppöse verwendet werden.
Die Abschleppöse befindet sich beim Abschleppseil - besser Abschlepp‐
Wagenwerkzeug 3 178. stange - an der Abschleppöse befes‐
tigen.
Die Abschleppöse darf nur zum Ab‐
schleppen und nicht zum Bergen ver‐
wendet werden.

Inhalt
Fahrzeugwartung 195

Fahrzeugpflege Bei Benutzung von Waschanlagen Außenbeleuchtung


die Anweisungen der Hersteller der Die Abdeckungen von Scheinwerfern
Außenpflege Waschanlagen befolgen. Die Schei‐ und anderen Leuchten sind aus
benwischer für Windschutzscheibe Kunststoff. Keine scheuernden, ät‐
Schlösser und Heckscheibe müssen ausge‐ zenden oder aggressiven Mittel und
Die Schlösser sind werksseitig mit schaltet sein. Antenne und außen am keine Eiskratzer verwenden. Nicht
einem hochwertigen Schließzylinder‐ Fahrzeug montiertes Zubehör wie trocken säubern.
fett geschmiert. Enteisungsmittel nur zum Beispiel Dachgepäckträger usw.
verwenden, wenn unbedingt nötig, da entfernen. Polieren und Konservieren
es entfettend wirkt und die Schließ‐ Beim Waschen von Hand auch die In‐ Das Fahrzeug regelmäßig konservie‐
funktion beeinträchtigt. Nach Ge‐ nenbereiche der Radkästen gründlich ren (spätestens, wenn Wasser nicht
brauch eines Enteisungsmittels ausspülen. mehr abperlt). Sonst trocknet der
Schlösser in einer Werkstatt wieder Lack aus.
Kanten und Falze an geöffneten Tü‐
einfetten lassen. Polieren ist nur dann erforderlich,
ren und Motorhaube sowie von die‐
sen verdeckte Bereiche reinigen. wenn die Lackierung matt und unan‐
Waschen
sehnlich geworden ist oder sich Ab‐
Der Lack Ihres Fahrzeugs ist Umwelt‐ Fahrzeug sorgfältig abspülen und ab‐ lagerungen gebildet haben.
einflüssen ausgesetzt. Fahrzeug ledern. Leder häufig ausspülen. Für
regelmäßig waschen und wachsen. lackierte Flächen und Glas separate Lackpolitur mit Silikon bildet einen ab‐
Wählen Sie bei Benutzung von Leder verwenden: Wachsrückstände weisenden Schutzfilm, der ein Kon‐
Waschanlagen ein Programm mit auf den Scheiben beeinträchtigen die servieren erübrigt.
Wachskonservierung. Sicht. Karosserieteile aus Kunststoff dürfen
Vogelkot, tote Insekten, Baumharz, Teerflecken nicht mit harten Gegen‐ nicht mit Wachs oder Politur behan‐
Blütenstaub u. ä. sofort abwaschen, ständen entfernen. Auf lackierten Flä‐ delt werden.
da sie aggressive Bestandteile ent‐ chen Teerentferner-Spray verwen‐ Scheiben und Wischerblätter
halten, die Lackschäden verursachen den.
Mit weichem, nicht faserndem Lap‐
können.
pen oder mit Fensterleder unter Ver‐
wendung von Scheibenreiniger und
Insektenentferner reinigen.
Inhalt
196 Fahrzeugwartung

Beim Reinigen der Heckscheibe Felgen sind lackiert und können mit Motorraum
Heizleiter auf der Innenseite der den gleichen Mitteln gepflegt werden In Fahrzeugfarbe lackierte Flächen
Scheibe nicht beschädigen. wie die Karosserie. im Motorraum wie alle anderen la‐
Zur mechanischen Eisentfernung ckierten Flächen pflegen.
Lackschäden
scharfkantigen Eiskratzer verwen‐ Es ist ratsam, den Motorraum vor und
Kleine Lackschäden mit einem Lack‐
den. Eiskratzer fest auf die Scheibe nach dem Winter zu waschen und mit
stift beseitigen, bevor sich Rost bildet.
drücken, damit kein Schmutz unter Wachs zu konservieren. Lichtma‐
Größere Lackschäden bzw. Rost von
den Eiskratzer gelangen und die schine und Bremsflüssigkeitsbehälter
einer Werkstatt beseitigen lassen.
Scheibe zerkratzen kann. vor der Motorwäsche mit Kunststoff‐
Schmierende Wischerblätter mit Unterboden folie schützen.
einem weichen Tuch und Scheiben‐ Der Unterboden hat teilweise einen Bei der Motorwäsche mit Dampf‐
reiniger reinigen. PVC-Unterbodenschutz bzw. in kriti‐ strahler den Dampfstrahl nicht auf
schen Bereichen eine dauerhafte Bauteile des Antiblockiersystems, der
Glasdach Schutzwachsschicht. Klimaanlage und den Riementrieb mit
Niemals mit Lösungs- oder Scheuer‐ seinen Bauteilen richten.
Unterboden nach der Unterbodenwä‐
mitteln, Kraftstoffen, aggressiven Mit‐
sche kontrollieren und gegebenen‐ Nach der Motorwäsche alle Teile im
teln (z. B. Lackreiniger, acetonhalti‐
falls wachsen lassen. Motorraum von einer Werkstatt
gen Lösungen, etc.), säurehaltigen
oder stark alkalischen Mitteln bzw. Bitumen-Kautschuk-Materialien kön‐ gründlich mit Schutzwachs konser‐
Scheuerschwämmen reinigen. Auf nen die PVC-Schicht schädigen. Ar‐ vieren lassen.
den Mittelteil des Glasdachs kein beiten am Unterboden von einer Nicht mit Hochdruckstrahler reinigen.
Wachs oder Autopolitur auftragen. Werkstatt durchführen lassen.
Unterboden am besten vor und nach Erdgasanlage
Räder und Reifen dem Winter waschen und Schutz‐ Dampf- oder Hochdruckstrahl nicht
Nicht mit Hochdruckstrahler reinigen. wachsschicht prüfen lassen. auf die Bauteile der Erdgasanlage
Felgen mit pH-neutralem Felgenreini‐ richten. Besonders wichtig ist es, den
ger reinigen. Erdgastank und die Druckventile am

Inhalt
Fahrzeugwartung 197

Fahrzeugunterboden und an der Sicherheitsgurte mit lauwarmem


Stirnwand im Motorraum zu schüt‐ Wasser oder Innenreiniger reinigen.
zen.
Diese Bauteile nicht mit chemischen Achtung
Reinigern oder Konservierungsmit‐
teln behandeln. Klettverschlüsse schließen, da ge‐
öffnete Klettverschlüsse an der
Reinigung der Bauteile der Erdgas‐
Kleidung den Sitzbezug beschädi‐
anlage von einer für die Wartung von
gen können.
Erdgasfahrzeugen autorisierten
Werkstatt durchführen lassen.
Kunststoff- und Gummiteile
Zugvorrichtung Kunststoff- und Gummiteile können
Kugelstange nicht mit Dampf- oder mit den gleichen Mitteln gepflegt
Hochdruckstrahler reinigen. werden wie die Karosserie. Gegebe‐
nenfalls Innenreiniger verwenden.
Innenraumpflege Keine anderen Mittel verwenden. Ins‐
besondere Lösungsmittel und Benzin
Innenraum und Polsterung vermeiden. Nicht mit Hochdruck‐
Innenraum einschließlich Instrumen‐ strahler reinigen.
tenabdeckung und Verkleidungen nur
mit trockenem Lappen oder mit In‐
nenreiniger säubern.
Instrumententafel nur mit feuchtem
weichem Tuch reinigen.
Stoffpolsterung mit Staubsauger und
Bürste reinigen. Flecken mit Polster‐
reiniger entfernen.

Inhalt
198 Service und Wartung

Service und Wartung Allgemeine Informationen Achten Sie darauf, dass das Service-
und Garantieheft richtig ausgefüllt
Serviceinformationen wird, denn ein lückenloser Service-
Nachweis ist in Garantie- oder Ku‐
Für die Betriebs- und Verkehrssicher‐ lanzfällen von entscheidender Be‐
Allgemeine Informationen .......... 198 heit sowie die Werterhaltung Ihres deutung, aber auch ein Vorteil beim
Planmäßige Wartung ................. 200 Fahrzeugs ist es wichtig, dass alle Verkauf des Fahrzeugs.
Empfohlene Flüssigkeiten, Wartungsarbeiten in den vorge‐
Schmierstoffe und Teile ............. 210 schriebenen Intervallen durchgeführt Vorgegebenes Serviceintervall
werden. Wenn ein Service fällig ist, erscheint
bei Einschalten der Zündung InSP für
Europäische Serviceintervalle
10 Sekunden im Display des Kilomet‐
Fällig alle 30.000 km oder nach erzählers. Nächsten Service inner‐
1 Jahr, je nachdem, was zuerst ein‐ halb einer Woche oder innerhalb von
tritt. 500 km (je nachdem, was zuerst ein‐
Internationale Serviceintervalle tritt) von einer Werkstatt durchführen
Fällig alle 15.000 km oder nach lassen.
1 Jahr, je nachdem, was zuerst ein‐ Flexibles Serviceintervall
tritt. Die Bestimmung der Serviceinter‐
Bestätigungen valle erfolgt je nach Einsatzbedingun‐
Durchgeführte Servicearbeiten gen. Hierzu werden kontinuierlich di‐
werden im Service- und Garantieheft verse motorspezifische Daten ermit‐
bestätigt. Datum und Kilometerstand telt und daraus die verbleibende
werden durch Stempel und Unter‐ Restlaufstrecke bis zum nächsten In‐
schrift der jeweiligen Werkstatt er‐ spektionstermin berechnet.
gänzt.

Inhalt
Service und Wartung 199

Liegt die Restlaufstrecke unter 1500


km, wird bei Ein- und Ausschalten der
Zündung InSP mit einer Restlaufstre‐
cke von 1000 km angezeigt. Wenn
die Restlaufstrecke unter 1000 km
liegt, erscheint InSP für einige Sekun‐
den. Nächsten Service innerhalb
einer Woche oder innerhalb von 500
km (je nachdem, was zuerst eintritt)
von einer Werkstatt durchführen las‐
sen.
Anzeige der Restlaufstrecke:
1. Zündung ausschalten.
2. Rückstellknopf für den Tageskilo‐
meterzähler kurz drücken. Die Ki‐
lometeranzeige erscheint.
3. Rückstellknopf erneut für ca.
2 Sekunden drücken und halten,
InSP und die verbleibende Rest‐
laufstrecke werden angezeigt.

Inhalt
200 Service und Wartung

Planmäßige Wartung
Serviceplan
Europäischer Serviceplan
Der europäische Serviceplan gilt für folgende Länder:
Andorra, Österreich, Belgien, Zypern, Tschechien, Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich, Deutschland, Griechenland,
Grönland, Ungarn, Island, Irland, Italien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Norwegen, Polen, Portugal,
Slowakei, Slowenien, Spanien, Schweden, Schweiz, Großbritannien
Für alle anderen Länder gilt der internationale Serviceplan.
jährlich1) 1 2 3 4 5
Servicearbeiten km (x 1000)1) 30 60 90 120 150
Sichtprüfung von Steuergerät, Beleuchtungs- und Signalanlage sowie Airbag, prüfen von X X X X X
Lenkung und Zündschloss.
Batterien für Funkfernbedienung ersetzen (Zweitschlüssel nicht vergessen) alle 2 Jahre
Prüfen von Wischerblättern, Scheiben- und Scheinwerferwaschanlage X X X X X
Kühlmittelstand, Frostschutzmittel (Blass Orange) kontrollieren2)
und korrigieren X X X X X
Die Frostschutztemperatur in das Service- und Garantieheft eintragen
(Bestätigungsfelder)
Auf Dichtheit und korrekten Sitz der Kühlschläuche prüfen X X X X X
Bremsflüssigkeitsstand prüfen2) und korrigieren X X X
1) Je nachdem, was zuerst eintritt.
2) Bei übermäßigem Verbrauch/Undichtigkeit mit Zustimmung des Kunden zusätzliche Arbeiten durchführen.
Inhalt
Service und Wartung 201

jährlich1) 1 2 3 4 5
Servicearbeiten km (x 1000)1) 30 60 90 120 150
Batteriepolklemmen auf Festsitz und Ladeanzeige ("magisches Batterieauge") prüfen X X X X X
Systemprüfung des Fahrzeugs mittels TECH2 X X X X X
Innenraumluftfilter (Pollenfilter) oder Aktivkohlefilter ersetzen X X
+o Bei starker Luftverschmutzung, mit hohem Staub- oder Sandgehalt oder Pollenanteil, Absprache mit Kunden
Geruch der Klimaanlage
Luftfiltereinsatz ersetzen Alle 4 Jahre / 60.000 km
+ Zündkerzen ersetzen
Z 16 XE1, Z 16 XER, Z 18 XER, Z 20 LEH, Z 20 LER Alle 4 Jahre / 60.000 km
Z 16 YNG Alle 2 Jahre / 30.000 km
Z 22 YH Alle 8 Jahre / 120.000 km
Sichtprüfung Keilrippenriemen X X
Keilrippenriemen ersetzen, Alle 10 Jahre / 120.000 km
Z 19 DT, Y/Z 19 DTH, Z 19 DTL
+ Ventilspiel prüfen, einstellen Alle 10 Jahre / 150.000 km
Z 16 XE1, Z 16 XER, Z 18 XER, A 17 DTJ, A 17 DTR
Z 19 DT, Z 19 DTL X X

Inhalt
202 Service und Wartung

jährlich1) 1 2 3 4 5
Servicearbeiten km (x 1000)1) 30 60 90 120 150
+ Zahnriemen und Spannrolle ersetzen, Alle 8 Jahre / 120.000 km
Z 20 LER, Z 20 LEH
Z 16 YNG Alle 6 Jahre / 90.000 km
Z 16 XE1, Z 16 XER, Z 18 XER, A 17 DTJ, A 17 DTR, Z 19 DT, Y/Z 19 DTH, Z 19 DTL Alle 10 Jahre / 150.000 km
Lenkunterstützung auf Dichtheit prüfen, Ölstand prüfen/korrigieren2) X X X X X
Ölstand der elektrohydraulischen Hilfskraftlenkung (EHPS) prüfen (Deckel mit Messstab) X X X X X
Motoröl und Motorölfilter wechseln X X X X X
+o Kraftstofffilter entwässern, Diesel (bei hoher Luftfeuchtigkeit und/oder minderwertigem X X X X X
Kraftstoff)
CNG Ölabscheider, Z 16 YNG entleeren Alle 4 Jahre / 60.000 km
Kraftstofffilter entwässern und ersetzen, Diesel (EN 590) X X
Kraftstofffilter ersetzen, außenliegend, CNG (EN 228), Z 16 YNG Alle 4 Jahre / 60.000 km
Feststellbremse prüfen und einstellen (Räder nicht belastet); Sichtprüfung X X
Radbefestigung und Federung vorne und hinten, Bremsleitungen, Bremsdruckschläuche,
Kraftstoffleitungen, Gasleitungen von CNG Fahrzeugen, automatische
Niveauregulierung und Abgasanlage

2) Bei übermäßigem Verbrauch/Undichtigkeit mit Zustimmung des Kunden zusätzliche Arbeiten durchführen.
Inhalt
Service und Wartung 203

jährlich1) 1 2 3 4 5
Servicearbeiten km (x 1000)1) 30 60 90 120 150
Äußeren Karosserie- und Unterbodenkorrosionsschutz kontrollieren und eventuelle X X X X X
Schäden im Service- und Garantieheft vermerken.
+o Sichtprüfung Vorder- und Hinterradbremsen2), falls ein Reifendruck-Kontrollsystem X X
eingebaut ist, Räder nicht vertauschen
Jährliche Serviceprüfung bei mehr als 20.000 km pro Jahr
Motor, Getriebe (AT, MT), Klimakompressor auf Dichtheit prüfen2) X X X X X
Sichtprüfung Faltenbälge an Lenkung, Spurstangen und Achsantrieb X X X X X
Prüfung Spurstangenkopf und Traggelenk X X X X X
+ Wechseln Brems- und Kupplungsflüssigkeit, MTA-Getriebe alle 2 Jahre
Radbefestigung lösen (Vorsicht bei Reifendruck-Kontrollsystem) und anziehen auf X X
Drehmoment: 110 Nm.
Der Konus der Radschraube sollte bei der Montage eingefettet oder geölt werden.
Reifenzustand prüfen. Reifendruck prüfen/korrigieren (einschl. Reserverad)
Bei Reifenreparatursystem Vollständigkeit und Haltbarkeitsdatum des Reparatursatzes
prüfen. Dichtmittelflasche alle 4 Jahre ersetzen.
+ Jährliche Serviceprüfung bei mehr als 20.000 km pro Jahr

2) Bei übermäßigem Verbrauch/Undichtigkeit mit Zustimmung des Kunden zusätzliche Arbeiten durchführen.
Inhalt
204 Service und Wartung

jährlich1) 1 2 3 4 5
Servicearbeiten km (x 1000)1) 30 60 90 120 150
Sichtprüfung Verbandstasche (Vorhandensein in dafür vorgesehenem Staufach, alle 2 Jahre
Vollständigkeit und Verfalldatum), Verzurrösen und Warndreieck
Prüfung/Einstellung Scheinwerfer (einschl. Zusatzscheinwerfer) X X
Einfetten: Türscharniere, Türbremsen, Schließzylinder, Schließbügel, X X
Haubenschließung, Heckklappen; Türbremsen abwischen, alles vor dem Einfetten
reinigen
Probefahrt, Endkontrolle (Kontrolle Lenk- und Zündschloss, Instrumente und X X X X X
Anzeigeleuchten, gesamte Bremsanlage, Lenkung, Klimaanlage, Motor, Karosserie und
Fahrwerk), Serviceintervallanzeige zurücksetzen mit TECH 2

+: Zusatzarbeiten.
o: Bei extremen Einsatzbedingungen und wenn es durch länderspezifische Bedingungen erforderlich ist, verkürzen sich
die Intervalle.

Inhalt
Service und Wartung 205

Internationaler Serviceplan
Der internationale Serviceplan gilt für Länder, die nicht im europäischen Serviceplan aufgelistet sind.
jährlich3) 1 2 3 4 5
Servicearbeiten km (x 1000)1) 15 30 45 60 75
Sichtprüfung von Steuergerät, Beleuchtungs- und Signalanlage sowie Airbag, prüfen von X X X X X
Lenkung und Zündschloss.
Batterien für Funkfernbedienung ersetzen (Zweitschlüssel nicht vergessen) alle 2 Jahre
Prüfen von Wischerblättern, Scheiben- und Scheinwerferwaschanlage X X X X X
Kühlmittelstand, Frostschutzmittel (Blass Orange) kontrollieren4) und korrigieren X X X X X
Die Frostschutztemperatur in das Service- und Garantieheft eintragen
(Bestätigungsfelder)
Auf Dichtheit und korrekten Sitz der Kühlschläuche prüfen X X X X X
Bremsflüssigkeitsstand prüfen4) und korrigieren X X X
Batteriepolklemmen auf Festsitz und Ladeanzeige ("magisches Batterieauge") prüfen X X X X X
Systemprüfung des Fahrzeugs mittels TECH2 X X X X X
Innenraumluftfilter (Pollenfilter) oder Aktivkohlefilter ersetzen X X
+o Bei starker Luftverschmutzung, mit hohem Staub- oder Sandgehalt oder Pollenanteil, Absprache mit Kunden
Geruch der Klimaanlage
3) Je nachdem, was zuerst eintritt.
1) Je nachdem, was zuerst eintritt.
4) Bei übermäßigem Verbrauch/Undichtigkeit mit Zustimmung des Kunden zusätzliche Arbeiten durchführen.
Inhalt
206 Service und Wartung

jährlich3) 1 2 3 4 5
Servicearbeiten km (x 1000)1) 15 30 45 60 75
Luftfiltereinsatz ersetzen Alle 4 Jahre / 60.000 km
+ Zündkerzen ersetzen
Z 16 XE1, Z 16 XER, Z 18 XER, Z 20 LEH, Z 20 LER Alle 4 Jahre / 60.000 km
Z 16 YNG Alle 2 Jahre / 30.000 km
Z 22 YH Alle 8 Jahre / 120.000 km
Sichtprüfung Keilrippenriemen X X
Keilrippenriemen ersetzen, Alle 10 Jahre / 120.000 km
Z 19 DT, Y/Z 19 DTH, Z 19 DTL
+ Ventilspiel prüfen, einstellen Alle 10 Jahre / 150.000 km
Z 16 XE1, Z 16 XER, Z 18 XER, A 17 DTJ, A 17 DTR
Z 19 DT, Z 19 DTL X X
+ Zahnriemen und Spannrolle ersetzen, Alle 8 Jahre / 120.000 km
Z 20 LER, Z 20 LEH
Z 16 YNG Alle 6 Jahre / 90.000 km
Z 16 XE1, Z 16 XER, Z 18 XER, A 17 DTJ, A 17 DTR, Z 19 DT, Y/Z 19 DTH, Z 19 DTL Alle 10 Jahre / 150.000 km

Inhalt
Service und Wartung 207

jährlich3) 1 2 3 4 5
Servicearbeiten km (x 1000)1) 15 30 45 60 75
Lenkunterstützung auf Dichtheit prüfen, Ölstand prüfen/korrigieren4) X X X X X
Ölstand der elektrohydraulischen Hilfskraftlenkung (EHPS) prüfen (Deckel mit Messstab) X X X X X
Motoröl und Motorölfilter wechseln X X X X X
+o Kraftstofffilter entwässern, Diesel (bei hoher Luftfeuchtigkeit und/oder minderwertigem X X X X X
Kraftstoff)
CNG Ölabscheider, Z 16 YNG entleeren Alle 4 Jahre / 60.000 km
Kraftstofffilter entwässern und ersetzen, Diesel (EN 590) X X
Kraftstofffilter ersetzen, außenliegend, CNG (EN 228), Z 16 YNG Alle 4 Jahre / 60.000 km
Feststellbremse prüfen und einstellen (Räder nicht belastet); Sichtprüfung X X
Radbefestigung und Federung vorne und hinten, Bremsleitungen, Bremsdruckschläuche,
Kraftstoffleitungen, Gasleitungen von CNG Fahrzeugen, automatische
Niveauregulierung und Abgasanlage
Äußeren Karosserie- und Unterbodenkorrosionsschutz kontrollieren und eventuelle X X X X X
Schäden im Service- und Garantieheft vermerken.
+o Sichtprüfung Vorder- und Hinterradbremsen4), falls ein Reifendruck-Kontrollsystem X X
eingebaut ist, Räder nicht vertauschen
Jährliche Serviceprüfung bei mehr als 20.000 km pro Jahr

4) Bei übermäßigem Verbrauch/Undichtigkeit mit Zustimmung des Kunden zusätzliche Arbeiten durchführen.
Inhalt
208 Service und Wartung

jährlich3) 1 2 3 4 5
Servicearbeiten km (x 1000)1) 15 30 45 60 75
Motor, Getriebe (AT, MT), Klimakompressor auf Dichtheit prüfen4) X X X X X
Sichtprüfung Faltenbälge an Lenkung, Spurstangen und Achsantrieb X X X X X
Prüfung Spurstangenkopf und Traggelenk X X X X X
+ Wechseln Brems- und Kupplungsflüssigkeit, MTA-Getriebe alle 2 Jahre
Radbefestigung lösen (Vorsicht bei Reifendruck-Kontrollsystem) und anziehen auf X X
Drehmoment: 110 Nm.
Der Konus der Radschraube sollte bei der Montage eingefettet oder geölt werden.
Reifenzustand prüfen. Reifendruck prüfen/korrigieren (einschl. Reserverad)
Bei Reifenreparatursystem Vollständigkeit und Haltbarkeitsdatum des Reparatursatzes
prüfen. Dichtmittelflasche alle 4 Jahre ersetzen.
+ Jährliche Serviceprüfung bei mehr als 20.000 km pro Jahr
Sichtprüfung Verbandstasche (Vorhandensein in dafür vorgesehenem Staufach, alle 2 Jahre
Vollständigkeit und Verfalldatum), Verzurrösen und Warndreieck
Prüfung/Einstellung Scheinwerfer (einschl. Zusatzscheinwerfer) X X

4) Bei übermäßigem Verbrauch/Undichtigkeit mit Zustimmung des Kunden zusätzliche Arbeiten durchführen.
Inhalt
Service und Wartung 209

jährlich3) 1 2 3 4 5
Servicearbeiten km (x 1000)1) 15 30 45 60 75
Einfetten: Türscharniere, Türbremsen, Schließzylinder, Schließbügel, X X
Haubenschließung, Heckklappen; Türbremsen abwischen, alles vor dem Einfetten
reinigen
Probefahrt, Endkontrolle (Kontrolle Lenk- und Zündschloss, Instrumente und X X X X X
Anzeigeleuchten, gesamte Bremsanlage, Lenkung, Klimaanlage, Motor, Karosserie und
Fahrwerk), Serviceintervallanzeige zurücksetzen mit TECH 2

+: Zusatzarbeiten.
o: Bei extremen Einsatzbedingungen und wenn es durch länderspezifische Bedingungen erforderlich ist, verkürzen sich
die Intervalle.

Inhalt
210 Service und Wartung

Zusätzliche Servicearbeiten ■ Sand und Staub, Empfohlene


Zusatzarbeiten +
■ extreme Temperaturschwankun‐ Flüssigkeiten,
gen.
Zusatzarbeiten sind nicht bei jedem Schmierstoffe und Teile
Service erforderlich, können aber in Polizeifahrzeuge, Taxis und Fahr‐
Verbindung mit einem regelmäßigen schulfahrzeuge fallen ebenfalls unter Empfohlene Flüssigkeiten und
Service durchgeführt werden. Solche die Kategorie extreme Einsatzbedin‐ Schmierstoffe
Arbeiten sind nicht in den Arbeitszeit‐ gungen. Nur Produkte verwenden, die geprüft
vorgaben für den regelmäßigen Ser‐ Bei extremen Einsatzbedingungen und freigegeben wurden. Schäden
vice enthalten und werden deshalb kann es notwendig sein, bestimmte durch die Verwendung von Betriebs‐
zusätzlich verrechnet. Es ist wirt‐ Servicearbeiten häufiger als in den stoffen, die nicht freigegeben wurden,
schaftlicher, diese Arbeiten im Rah‐ planmäßigen Intervallen durchführen sind nicht von der Garantie abge‐
men eines geplanten Service durch‐ zu lassen. deckt.
führen zu lassen als sie separat aus‐
Holen Sie bei speziellen Einsatzbe‐
führen zu lassen.
dingungen technischen Rat zu den 9 Warnung
Extreme Einsatzbedingungen o erforderlichen Servicemaßnahmen
Extreme Einsatzbedingungen sind ein. Betriebsstoffe sind Gefahrstoffe
gegeben, wenn wenigstens einer der und können giftig sein. Vorsicht
folgenden Punkte häufig auftritt. beim Umgang mit diesen Stoffen.
Informationen auf den Behältern
■ Kaltstarts, beachten.
■ Stop and Go,
■ Anhängerbetrieb, Motoröl
■ Steigungen und/oder große Höhen, Motoröl wird nach Qualität und Visko‐
sität klassifiziert. Bei der Entschei‐
■ schlechte Straßenverhältnisse,
dung, welches Motoröl verwendet
werden soll, ist Qualität wichtiger als
Viskosität.

Inhalt
Service und Wartung 211

Motorölqualitäten für europäische Diese Ölqualitäten dürfen nur mit Motorölviskosität


Servicepläne dem internationalen Serviceplan ver‐ Nur Motoröl mit Viskosität SAE
GM-LL- = Otto-Motoren wendet werden. 0W-30, 0W-40, 5W-30 oder 5W-40
A-025 verwenden.
Motoröl auffüllen
GM-LL- = Dieselmotoren ohne Die SAE-Viskositätseinstufung gibt
B-025 DPF Motoröle unterschiedlicher Hersteller
und Marken können gemischt die Fließfähigkeit des Öls an. Bei
ACEA-C3 = Dieselmotoren mit Kälte ist Öl zähflüssiger als bei
DPF werden, sofern die erforderlichen Mo‐
torölkriterien (Qualität und Viskosität) Wärme.
GM = General Motors Europe eingehalten werden. Mehrbereichsöl wird durch zwei Zah‐
LL = Longlife Wenn Motoröl der erforderlichen len klassifiziert. Die erste Zahl, gefolgt
A oder = Angabe der Motorölqua‐ Qualität nicht verfügbar ist, kann ma‐ von einem W, gibt die Viskosität bei
B lität ximal 1 Liter der Kategorie ACEA A3/ niedriger Temperatur und die zweite
025 = Gültigkeitszahl B4 oder A3/B3 verwendet werden Zahl die Viskosität bei hoher Tempe‐
(nur einmal zwischen zwei Ölwech‐ ratur an.
Opel Motoröl entspricht den Klassifi‐
zierungen GM-LL-A-025 und GM-LL- seln). Die Viskosität muss den Anfor‐ Kühlmittel und Frostschutz
B-025 und ist daher sowohl für Otto- derungen entsprechen.
Nur silikatfreies Long Life Kühlmittel
als auch für Dieselmotoren geeignet. Die Verwendung von Motoröl der Ka‐ (LLC) mit Frostschutz verwenden.
tegorie ACEA A1/B1 und A5/B5 ist
Motorölqualitäten für internationale Das System wird werkseitig mit Kühl‐
ausdrücklich verboten, da es unter
Servicepläne mittel für einen Frostschutz bis ca. -28
bestimmten Einsatzbedingungen
ACEA- = Otto-Motoren °C gefüllt. Diese Konzentration muss
Langzeitschäden am Motor verursa‐
A3 ganzjährig über beibehalten werden.
chen kann.
ACEA- = Dieselmotoren ohne Kühlmittelzusätze für zusätzlichen
B4 Diesel-Partikelfilter Motoröladditive Korrosionsschutz und Abdichtung
ACEA- = Dieselmotoren mit Die‐ Die Verwendung von Motoröladditi‐ von kleineren Leckagen können zu
C3 sel-Partikelfilter ven kann Schäden verursachen und Funktionsstörungen führen. Für die
zum Verlust der Garantie führen.

Inhalt
212 Service und Wartung

Folgen der Verwendung von Kühlmit‐


tel-Zusätzen wird keine Haftung
übernommen.
Brems- und Kupplungsflüssigkeit
Nur Bremsflüssigkeit DOT4 verwen‐
den.
Mit der Zeit nimmt die Bremsflüssig‐
keit Feuchtigkeit auf, wodurch die
Bremsleistung verringert wird. Die
Bremsflüssigkeit muss daher in den
angegebenen Intervallen gewechselt
werden.
Bremsflüssigkeit muss in einem dich‐
ten Behälter aufbewahrt werden, da‐
mit sie kein Wasser aufnimmt.
Sicherstellen, dass die Bremsflüssig‐
keit nicht verunreinigt wird.

Inhalt
Technische Daten 213

Technische Daten Fahrzeugangaben


Fahrzeug-Identifizierungs‐
nummer
Fahrzeugangaben ..................... 213
Fahrzeugdaten .......................... 215

Die Fahrzeug-Identifizierungsnum‐
mer kann auf die Instrumententafel
geprägt sein und ist dann durch die
Windschutzscheibe zu sehen.

Die Fahrzeug-Identifizierungsnum‐
mer ist in das Typschild und in das
Bodenblech unter der Bodenabde‐
ckung, zu sehen unter einer Abde‐
ckung, eingeprägt.

Inhalt
214 Technische Daten

Typschild Angaben auf dem Typschild:


1 = Hersteller
2 = Genehmigungsnummer
3 = Fahrzeug-Identifizierungsnum‐
mer
4 = Zulässiges Gesamtgewicht
5 = Zulässiges Zuggesamtgewicht
6 = Maximal zulässige Vorderachs‐
last
7 = Maximal zulässige Hinterachs‐
last
8 = Fahrzeugspezifische bzw. län‐
derspezifische Angaben

Das Typschild befindet sich am rech‐ Vorder- und Hinterachslast dürfen zu‐
ten Vordertürrahmen. sammen das zulässige Gesamtge‐
wicht nicht überschreiten. Wird z. B.
die maximal zulässige Vorderachs‐
last ausgenutzt, darf die Hinterachse
nur bis zum Erreichen des zulässigen
Gesamtgewichts belastet werden.
Die technischen Daten wurden in
Übereinstimmung mit den EG-Nor‐
men ermittelt. Änderungen vorbehal‐
ten. Angaben in den Fahrzeugpapie‐
ren haben stets Vorrang gegenüber
Angaben in der Betriebsanleitung.

Inhalt
Technische Daten 215

Fahrzeugdaten
Motordaten
Verkaufsbezeichnung 1.6 1.6 1.6 1.6 CNG
Motorkennzeichnung Z 16 XEP Z 16 XER Z 16 XE1 Z 16 YNG
Zylinderzahl 4 4 4 4
Hubraum [cm3] 1598 1598 1598 1598
Nennleistung [kW] 77 88 77 69
bei U/min 6000 6000 6000 6200
Drehmoment [Nm] 150 155 150 133
bei U/min 3900 4000 3900 4200
Kraftstoffart Benzin Benzin Benzin Erdgas/Benzin
Oktanzahl ROZ
empfohlen 95 95 95 95
möglich 98 98 98 98
möglich 91 91 91 –
Ölverbrauch [l/1000 km] 0,6 0,6 0,6 0,6

Inhalt
216 Technische Daten

Verkaufsbezeichnung 1.8 2.0 Turbo 2.0 Turbo 2.2


Motorkennzeichnung Z 18 XER Z 20 LER Z 20 LEH Z 22 YH
Zylinderzahl 4 4 4 4
Hubraum [cm3] 1796 1998 1998 2198
Nennleistung [kW] 103 147 177 110
bei U/min 6300 5400 5600 5600
Drehmoment [Nm] 175 262 320 215
bei U/min 3800 4200 2400-5000 4000
Kraftstoffart Benzin Benzin Benzin Benzin
Oktanzahl ROZ
empfohlen 95 95 98 95
möglich 98 98 95 98
möglich 91 91 911) –
Ölverbrauch [l/1000 km] 0,6 0,6 0,6 0,6

1) Möglich nur unter Vermeidung von hoher Motorlast oder Volllast sowie Bergfahrten mit Anhängelast oder hoher
Zuladung.
Inhalt
Technische Daten 217

Verkaufsbezeichnung 1.7 1.7 1.9 CDTI 1.9 CDTI 1.9 CDTI


Motorkennzeichnung A 17 DTJ A 17 DTR Z 19 DTL Z 19 DT Z 19 DTH
Zylinderzahl 4 4 4 4 4
Hubraum [cm3] 1686 1686 1910 1910 1910
Nennleistung [kW] 81 92 74 88 110
bei U/min 3800 4000 3500 3500 4000
Drehmoment [Nm] 260 280 260 280 320
bei U/min 2300 2300 1700-2500 2000-2750 2000-2750
Kraftstoffart Diesel Diesel Diesel Diesel Diesel
Ölverbrauch [l/1000 km] 0,6 0,6 0,6 0,6 0,6

Fahrwerte
Motor Z 16 XEP Z 16 XER Z 16 XE1 Z 16 YNG Z18XER Z 20 LER
Höchstgeschwindigkeit2) [km/h]
Schaltgetriebe 177 185 177 165 197 225
Automatisiertes Schaltgetriebe – – – – 197 –
Automatikgetriebe – – – – – –

2) Die angegebene Höchstgeschwindigkeit ist erreichbar bei Leergewicht (ohne Fahrer) plus 200 kg Zuladung.
Sonderausstattungen können die angegebene Höchstgeschwindigkeit vermindern.
Inhalt
218 Technische Daten

Motor Z 20 LEH Z 22 YH A 17 DTJ A 17 DTR Z 19 DTL Z 19 DT


Höchstgeschwindigkeit2) [km/h]
Schaltgetriebe 231 200 179 189 174 186
Automatisiertes Schaltgetriebe – – – – – –
Automatikgetriebe – 190 – – – 182

Motor Z 19 DTH
Höchstgeschwindigkeit2) [km/h]
Schaltgetriebe 202
Automatisiertes Schaltgetriebe –
Automatikgetriebe 198

2) Die angegebene Höchstgeschwindigkeit ist erreichbar bei Leergewicht (ohne Fahrer) plus 200 kg Zuladung.
Sonderausstattungen können die angegebene Höchstgeschwindigkeit vermindern.
Inhalt
Technische Daten 219

Kraftstoffverbrauch, CO2-Emissionen
Reifenbreite bis 195 mm mit Schaltgetriebe / automatisiertem Schaltgetriebe / Automatikgetriebe
Motor Z 16 XEP Z 16 XER Z 16 XE1 Z18XER Z 20 LER Z 20 LEH
städtisch (l/100 km) 9,3/–/– 9,2/–/– 9,3/–/– 9,8/9,6/– –/–/– –/–/–
außerstädtisch (l/100 km) 5,8/–/– 5,7/–/– 5,8/–/– 5,9/5,7/– –/–/– –/–/–
insgesamt (l/100 km) 7,1/–/– 7,0/–/– 7,1/–/– 7,3/7,1/– –/–/– –/–/–
CO2 [g/km] 170/–/– 167/–/– 169/–/– 174/169/– –/–/– –/–/–

Motor Z 22 YH A 17 DTJ A 17 DTR Z 19 DTL Z 19 DT Z 19 DTH


städtisch (l/100 km) –/–/– 7,0/–/– 7,0/–/– 7,5/–/– 7,5/–/– –/–/–
außerstädtisch (l/100 km) –/–/– 4,8/–/– 4,8/–/– 5,0/–/– 5,0/–/– –/–/–
insgesamt (l/100 km) –/–/– 5,6/–/– 5,6/–/– 5,9/–/– 5,9/–/– –/–/–
CO2 [g/km] –/–/– 149/–/– 149/–/– 156/–/– 156/–/– –/–/–

Reifenbreite bis 225 mm mit Schaltgetriebe / automatisiertem Schaltgetriebe / Automatikgetriebe

Inhalt
220 Technische Daten

Motor Z 16 XEP Z 16 XER Z 16 XE1 Z18XER Z 20 LER Z 20 LEH


städtisch (l/100 km) 9,5/–/– 9,3/–/– 9,4/–/– 9,9/9,7/– 13,3/–/– 13,4/–/–
außerstädtisch (l/100 km) 6,0/–/– 5,8/–/– 5,9/–/– 6,0/5,8/– 7,3/–/– 7,4/–/–
insgesamt (l/100 km) 7,3/–/– 7,1/–/– 7,2/–/– 7,4/7,2/– 9,5/–/– 9,6/–/–
CO2 [g/km] 175/–/– 169/–/– 172/–/– 177/172/– 228/–/– 230/–/–

Motor Z 22 YH A 17 DTJ A 17 DTR Z 19 DTL Z 19 DT Z 19 DTH


städtisch (l/100 km) 11,3/–/11,6 7,1/–/– 7,1/–/– 7,6/–/– 7,6/–/9,7 7,6/–/9,7
außerstädtisch (l/100 km) 6,4/–/6,7 4,9/–/– 4,9/–/– 5,1/–/– 5,1/–/5,6 5,1/–/5,6
insgesamt (l/100 km) 8,2/–/8,5 5,7/–/– 5,7/–/– 6,0/–/– 6,0/–/7,1 6,0/–/7,1
CO2 [g/km] 197/–/204 152/–/– 152/–/– 159/–/– 159/–/192 160/–/192

Reifenbreite bis 225 mm mit Schaltgetriebe


Motor Z 16 YNG
städtisch [m3/100km]/[kg/100km] 10,1/6,6
außerstädtisch [m3/100km]/[kg/100km] 6,4/4,2
insgesamt [m3/100 km]/[kg/100 km] 7,7/5,0
CO2 [g/km] 138

Inhalt
Technische Daten 221

Fahrzeuggewicht
Leergewicht Basismodell
Zafira Motor Schaltgetriebe Automatisiertes Schaltgetriebe Automatikgetriebe
ohne/mit Klimaanlage Z 16 XER, Z 16 XEP, Z 16 XE1 1505/1520 – –
[kg] Z 16 YNG 1665/1680 – –
Z18XER 1503/1518 1503/1518 –
Z 20 LER –/1610 – –
Z 20 LEH –/1665 – –
Z 22 YH 1570/1585 – 1595/1610
A 17 DTJ, A 17 DTR 1600/1615 – –
Z 19 DTL 1613/1628 – –
Z 19 DT 1613/1628 – 1650/1665
Z 19 DTH 1613/1628 – 1643/1658

Inhalt
222 Technische Daten

Mehrgewicht
Motor Z 16 XEP Z 16 XER Z 16 XE1 Z 16 YNG Z18XER Z 20 LER Z 20 LEH
Edition/Enjoy [kg] 10 10 10 10 10 5 –
Cosmo [kg] 23 23 23 23 23 16 –
Sport [kg] 20 20 20 – 20 13 –

Motor Z 22 YH A 17 DTJ A 17 DTR Z 19 DTL Z 19 DT Z 19 DTH


Edition/Enjoy [kg] 5 5 5 5 5 5
Cosmo [kg] 16 16 16 16 16 16
Sport [kg] 13 13 13 13 13 13

Schweres Zubehör
Zubehör Glasdach Zugvorrichtung Scheinwerferwaschanlage Adaptives Fahrlicht
Gewicht [kg] 35 17 3 4

Inhalt
Technische Daten 223

Abmessungen
Zafira Zafira OPC
Länge [mm] 4467 4503
Breite ohne Außenspiegel [mm] 1801 1801
Breite mit zwei Außenspiegeln [mm] 2025 2025
Höhe (ohne Antenne) [mm] 1635 1635
Höhe mit Panoramadach (ohne Antenne) [mm] 1670 1670
Laderaumlänge am Boden [mm] 1088 1088
Laderaumbreite [mm] 1071 1071
Höhe der Laderaumöffnung [mm] 895 895
Radstand [mm] 2703 2703
Wendekreisdurchmesser [m] 11,50 11,85

Inhalt
224 Technische Daten

Füllmengen
Motoröl
Motor Z 16 XEP Z 16 YNG Z 20 LER Z 20 LEH A 17 DTJ Z 19 DTL
Z 16 XE1 Z 22 YH A 17 DTR Z 19 DT
Z 16 XER Z 19 DTH
Z18XER
Incl. Filter [l] 4,5 3,5 4,25 5,0 5,4 4,3
zwischen MIN und MAX [l] 1,0 1,0 1,0 1,0 1,0 1,0

Kraftstofftank
Benzin/Diesel, Nenninhalt [l] 58
Erdgas, Nenninhalt [kg] bzw. [l] 21 bzw. 124
Benzin, Nenninhalt [l] 14

Inhalt
Technische Daten 225

Reifendrücke
Komfort mit bis zu 3 Insassen ECO mit bis zu 3 Insassen Bei voller Beladung
Motor Reifen vorn hinten vorn hinten vorn hinten
[kPa/bar] [kPa/bar] [kPa/bar] [kPa/bar] [kPa/bar] [kPa/bar]
Z 16 XEP 195/65 R 15, 200/2,0 200/2,0 250/2,5 250/2,5 210/2,1 260/2,6
Z 16 XER 205/55 R 16,
Z 16 XE1 225/45 R 17
Z18XER 195/65 R 15, 200/2,0 200/2,0 250/2,5 250/2,5 210/2,1 260/2,6
205/55 R 16,
225/45 R 17
225/40 R 18 220/2,2 220/2,2 – – 230/2,3 280/2,8
Z 16 YNG 205/55 R 16 210/2,1 250/2,5 260/2,6 260/2,6 230/2,3 310/3,1
Z 22 YH 205/55 R 16, 220/2,2 200/2,0 260/2,6 260/2,6 240/2,4 290/2,9
225/45 R 17
225/40 R 18 240/2,4 220/2,2 – – 250/2,5 300/3,0

Inhalt
226 Technische Daten

Komfort mit bis zu 3 Insassen ECO mit bis zu 3 Insassen Bei voller Beladung
Motor Reifen vorn hinten vorn hinten vorn hinten
[kPa/bar] [kPa/bar] [kPa/bar] [kPa/bar] [kPa/bar] [kPa/bar]
Z 20 LER 205/55 R 16, 250/2,5 230/2,3 – – 260/2,6 310/3,1
225/45 R 17
225/40 R 18 260/2,6 240/2,4 – – 280/2,8 320/3,2
Z 20 LEH 205/50 R 173) 250/2,5 230/2,3 – – 270/2,7 320/3,2
225/45 R 173) 4),
225/40 ZR 18,
235/35 R 19
225/40 R 185) 260/2,6 240/2,4 – – 280/2,8 320/3,2

3) Nur als Winterreifen zulässig.


4) Für eine korrekte Geschwindigkeitsanzeige Tachometer umprogrammieren.
5) Nur für Russland.
Inhalt
Technische Daten 227

Komfort mit bis zu 3 Insassen ECO mit bis zu 3 Insassen Bei voller Beladung
Motor Reifen vorn hinten vorn hinten vorn hinten
[kPa/bar] [kPa/bar] [kPa/bar] [kPa/bar] [kPa/bar] [kPa/bar]
A 17 DTJ, A 17 DTR 195/60 R 16 260/2,6 240/2,4 – – 280/2,8 320/3,2
195/65 R 156), 240/2,4 220/2,2 – – 260/2,6 310/3,1
205/55 R 16,
225/45 R 17
225/40 R 18 250/2,5 230/2,3 – – 270/2,7 310/3,1
Z 19 DTL 195/60 R16 260/2,6 240/2,4 – – 280/2,8 320/3,2
Z 19 DT 205/55 R 16, 240/2,4 220/2,2 – – 260/2,6 310/3,1
Z 19 DTH
225/45 R 17
205/55 R 167), 250/2,5 230/2,3 – – 260/2,6 310/3,1
225/45 R 174)
225/40 R 188) 250/2,5 230/2,3 – – 270/2,7 310/3,1
alle Notrad 420/4,2 420/4,2 – – 420/4,2 420/4,2

6) Nur bei A 17 DTJ.


7) Z19DTH mit Automatikgetriebe und Glasdach.
4) Für eine korrekte Geschwindigkeitsanzeige Tachometer umprogrammieren.
8) Nicht bei Z 19 DTL.
Inhalt
228 Technische Daten

Einbaumaße der Anhängerzugvorrichtung

Inhalt
Technische Daten 229

Inhalt
230

Stichwortverzeichnis A
Abgas .......................................... 90
Automatische Klimaanlage ........ 122
Automatische
Ablagefach unter dem Sitz .......... 70 Niveauregulierung .................. 146
Ablagefächer in der Automatisches Abblenden ........... 41
Dachverkleidung ...................... 70 Automatisches Fahrlicht ............ 110
Abmessungen ............................ 223
Abstellen ...................................... 18
B
Adaptives Fahrlicht ........ 25, 94, 112 Batterie ...................................... 162
Airbag-System ............................. 59 Batterieentladeschutz ................ 116
Airbag-System, Gurtstraffer ......... 89 Batteriespannung ...................... 102
Aktive Kopfstützen der Bedienung ................................. 117
Vordersitze ............................... 23 Befestigungsplätze des Kinder‐
Allgemeine Informationen .......... 152 sicherheitssystems ................... 65
Altfahrzeugrücknahme .............. 158 Beladungshinweise ..................... 77
Anderes Fahrzeug Beleuchtung beim Aussteigen ... 116
abschleppen ........................... 194 Beleuchtung in den
Anhänger-Stabilitäts-Assistent . . 156 Sonnenblenden ...................... 116
Anhängerbetrieb ........................ 152 Benutzung dieser Anleitung .......... 3
Antiblockiersystem ............... 91, 143 Bereifung mit Notlaufeigen‐
Armlehne ..................................... 50 schaften .................................. 179
Ascher ......................................... 84 Berg-Anfahr-Assistent ............... 144
Asphärische Wölbung .................. 39 Beschlagene
Audiosystem für die Rücksitze . Leuchtenabdeckungen ........... 114
.......................................... 24, 118 Blinker .................................. 89, 113
Ausklappbare Ablagetische ......... 76 Board-Info-Display ....................... 95
Außenbeleuchtung ................ 13, 94 Bodenabdeckung ........................ 72
Außenpflege .............................. 195 Bordcomputer .............................. 23
Außentemperatur ......................... 82 Bordcomputer im Board-Info-
Automatikgetriebe ...................... 133 Display ................................... 104

Inhalt
231

Bordcomputer im Graphic-Info- Einbaumaße der Anhängerzug‐ Fernbedienung am Lenkrad ........ 79


Display bzw. Color-Info- vorrichtung ............................. 228 Fernlicht ............................... 94, 111
Display ................................... 106 Einfahren ................................... 129 FlexOrganizer .............................. 24
Brems- und Kupplungssystem ..... 90 Einführung ..................................... 3 Front-Airbag ................................. 60
Bremsassistent .......................... 143 Einparkhilfe ................................ 147 Füllmengen ................................ 224
Bremsen ............................ 142, 161 Einstiegsbeleuchtung ................ 116 Funkfernbedienung ..................... 28
Bremsflüssigkeit ........................ 162 Elektrische Betätigung ................. 41 Fußbremse betätigen .................. 94
Bremslichtschalter ..................... 103 Elektrisches Einstellen ................. 39
Brillenfach .................................... 70 Elektronisch gesteuerte G
Fahrprogramme ............. 136, 140 Gefahr, Warnung, Achtung ............ 4
C Elektronische Dämpferregelung 145 Generator .................................... 90
Car Pass ...................................... 27 Elektronisches Geschwindigkeitsregler ....... 95, 146
Check-Control .............................. 23 Stabilitätsprogramm ......... 91, 144 Gespeicherte Einstellungen......... 29
Empfohlene Flüssigkeiten und Getränkehalter ............................. 69
D Getriebe ....................................... 16
Dachgepäckträger ....................... 77 Schmierstoffe ......................... 210
Erdgasbetrieb .............................. 26 Getriebe-Display ................ 133, 138
Diebstahlsicherung ...................... 36 Glasdach ..................................... 44
Diebstahlwarnanlage ........... 37, 103 F Glühlampen auswechseln ......... 164
Diesel-Kraftstofffilter Fahrverhalten, Fahrhinweise ..... 152 Graphic-Info-Display, Color-
entwässern ............................. 103 Fahrwerte .................................. 217 Info-Display .............................. 98
Diesel-Kraftstoffsystem Fahrzeug abstellen .................... 131
entlüften ................................. 162 Fahrzeug entriegeln ....................... 6 H
Diesel-Partikelfilter ............... 26, 131 Fahrzeug-Identifizierungsnum‐ Halogen-Scheinwerfer ............... 164
Drehzahlmesser .......................... 85 mer ......................................... 213 Handbremse............................... 143
Dreipunkt-Sicherheitsgurt ............ 56 Fahrzeugbeleuchtung ................ 103 Handschuhfach ............................ 69
Durchführung von Arbeiten ....... 158 Fahrzeugeinlagerung................. 157 Heckscheibenheizung ................. 43
Fahrzeuggewicht ....................... 221 Heckscheibenwischer und
E Waschanlage ........................... 81
Easytronic................................... 138 Fahrzeugmeldungen ................. 102
Fahrzeugspezifische Daten ........... 3 Heizung ................................. 40, 50
Eigenes Fahrzeug abschleppen 193 Hupe ...................................... 14, 80
Fehlfunktion, Service ................... 90
Inhalt
232

I Kopf-Airbag .................................. 62 M
Innenlicht ........................... 115, 171 Kopfstützen .................................. 45 Manuell-Modus .................. 135, 140
Innenraumluftfilter ...................... 128 Kopfstützeneinstellung .................. 8 Manuelle Betätigung .................... 41
Innenraumpflege ....................... 197 Kraftstoffanzeige .......................... 86 Manuelles Abblenden .................. 40
Instrument .................................... 85 Kraftstoffe für Diesel-Motoren .... 149 Mittelkonsolenbeleuchtung ........ 116
Instrumententafelbeleuchtung ... 171 Kraftstoffe für Erdgasbetrieb ..... 149 Mobiltelefone und Funkgeräte ... 118
Instrumententafelübersicht .......... 10 Kraftstoffe für Otto-Motoren ....... 149 Motor anlassen .......................... 130
Interaktives dynamisches Kraftstoffmangel .......................... 93 Motor starten ............................. 139
Fahrsystem............................. 145 Kraftstoffverbrauch, CO2- Motorabgase .............................. 131
Interaktives dynamisches Emissionen .................... 151, 219 Motordaten ................................ 215
Fahrsystem, elektronische Kraftstoffwahltaste ....................... 86 Motorhaube ............................... 159
Dämpferregelung, Sport- Kühlmittel ................................... 160 Motoröl ....................................... 159
Modus ...................................... 92 Kühlmittelstand .......................... 103 Motoröldruck ................................ 93
ISOFIX Kindersicherheitssys‐ Kühlmitteltemperatur ................... 92 Motorölstand niedrig .................... 93
teme ......................................... 67
L N
K Laderaum .............................. 35, 71 Nebelscheinwerfer ....... 94, 113, 168
Katalysator ................................. 132 Laderaumabdeckung ................... 71 Nebelschlussleuchte ........... 94, 114
Kennzeichenleuchte .................. 170 Laderaumgestaltung .................... 73
Kilometerzähler ............................ 85 Lenkradeinstellung .................. 9, 79 O
Kindersicherheitssysteme ............ 63 Leselicht .................................... 116 Open&Start-System ..................... 29
Kindersicherheitssysteme mit Leuchtweitenregulierung ........... 111 Open&Start-System ..................... 93
Transpondern ........................... 67 Lichthupe ................................... 111 P
Kindersicherung ........................... 35 Lichtschalter .............................. 110
Parklicht ..................................... 114
Klappen ....................................... 39 Losfahren ..................................... 17
Profiltiefe .................................... 182
Klimaanlage ............................... 121 Lufteinlass ................................. 128
Klimatisierung .............................. 15 Luftgütesensor............................ 124 Q
Kontrolle über das Fahrzeug ..... 129 Lüftung........................................ 120 Quickheat................................... 127
Kontrollleuchten............................ 87

Inhalt
233

R Scheinwerfer bei Auslandsfahrt . 111 Stoppuhr .................................... 108


Radabdeckungen ...................... 183 Schienen und Haken im Störung .............................. 137, 141
Räder und Reifen ...................... 179 Gepäckraum ............................. 72 Stromunterbrechung .......... 137, 141
Radioempfang ........................... 117 Schlüssel ..................................... 27 Symbole ......................................... 4
Radwechsel ............................... 187 Schneeketten ............................ 183
Regelmäßiger Betrieb ................ 128 Schubabschaltung ..................... 131 T
Reifen ........................................ 179 Seiten-Airbag ............................... 61 Tachometer ................................. 85
Reifenbezeichnungen ................ 180 Seitliche Blinkleuchten .............. 170 Tageskilometerzähler .................. 85
Reifendruck ....................... 104, 180 Service ............................... 128, 198 Tagfahrlicht ................................ 112
Reifendruck-Kontrollsystem . 25, 181 Serviceanzeige ............................ 87 Tanken ....................................... 149
Reifendrücke ..................... 109, 225 Serviceplan................................. 200 Top-Tether Kindersicherheits‐
Reifendruckverlust- Sicherheitsgurt ......................... 8, 55 systeme .................................... 67
Überwachungssystem....... 25, 182 Sicherheitsgurt anlegen ............... 89 Triple-Info-Display ....................... 95
Reifendruckverlust- Sicherheitsnetz ............................ 74 Tür offen ...................................... 95
Überwachungssystem, Sicherungen .............................. 172 Typschild ................................... 214
Reifendruck-Kontrollsystem...... 92 Sicherungskasten im Laderaum 176 U
Reifenreparaturset ..................... 184 Sicherungskasten im Uhr ............................................... 82
Reifenumrüstung ....................... 183 Motorraum .............................. 173 Ultraschall-Einparkhilfe ................ 91
Reserverad ................................ 189 Sitzbelegungserkennung ....... 63, 89
Rückfahrlicht .............................. 114 Sitze der dritten Sitzreihe ...... 21, 53 V
Rückleuchten ............................. 168 Sitze der zweiten Sitzreihe .... 20, 51 Verbandstasche ........................... 76
Sitzeinstellung ......................... 7, 47 Verstellbare Belüftungsdüsen . . . 127
S Sitzlehne vorklappen ................... 50 Verzurrösen ................................. 72
Schalter Instrumententafelbe‐ Sitzposition .................................. 47 Vorglühen, Diesel-Partikelfilter .... 92
leuchtung ............................... 115 Sonnenblenden ........................... 43
Schaltgetriebe ............................ 138 Spiegeleinstellung ......................... 9 W
Scheibenwischer und Sport-Modus .................. 24, 91, 145 Wagenwerkzeug ........................ 178
Waschanlage ..................... 14, 80 Starre Belüftungsdüsen ............. 128 Wählhebel ......................... 134, 139
Scheibenwischerwechsel .......... 163 Starthilfe .................................... 191 Warn- und Signaltöne ................ 102

Inhalt
234

Warnblinker ............................... 113


Warndreieck ................................ 76
Waschflüssigkeit ........................ 161
Waschwasserstand ................... 104
Wegfahrsperre ............................. 38
Winterprogramm .......................... 91
Winterreifen ............................... 179
X
Xenon-Scheinwerfer .................. 167
Z
Zentralverriegelung ...................... 32
Zigarettenanzünder ..................... 83
Zubehör und Änderungen am
Fahrzeug ................................ 157
Zubehörsteckdosen ..................... 83
Zugvorrichtung ........................... 153
Zündschlossstellungen .............. 130
Zusätzliche Geräte .................... 118
Zusätzliche Servicearbeiten ...... 210

Inhalt
Copyright by ADAM OPEL GmbH, Rüsselsheim, Germany.
Die in dieser Publikation enthaltenen Angaben entsprechen dem unten angegebenen Stand. Änderungen
der Technik, Ausstattung und Form der Fahrzeuge gegenüber den Angaben in dieser Publikation sowie
Änderungen dieser Publikation selbst bleiben der Adam Opel GmbH vorbehalten.
Stand: August 2008, ADAM OPEL GmbH, Rüsselsheim.
Gedruckt auf chlorfrei gebleichtem Papier.

KTA-2623/6-D 13 187 432 Art.-Nr. 09 927 696 08/2008