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Landtagsklub.

Tirol, den 6. Mai 2019.

Aktuelle Fragestunde:
Mai-Session 2019.

Notaufnahme Brixen:
Ärztin spricht kein Deutsch.

Eine Süd-Tiroler Bürgerin, die mehrere Jahre in Österreich arbeitete und daher der
italienischen Sprache nicht ausreichend mächtig ist, wurde in der Notaufnahme
des Krankenhauses Brixen von einer Ärztin behandelt. Diese war zwar sehr
freundlich, sprach jedoch kein Wort Deutsch (der Name der Ärztin ist den
Unterfertigen bekannt). Nur mit großer Mühe konnte die Patientin den Erklärungen
der Ärztin folgen.

Die Gefertigten stellen die

Anfrage:

1. Was sagt die Landesregierung zur Tatsache, dass im Gesundheitswesen das


Recht der Patienten auf Gebrauch ihrer Muttersprache immer wieder
missachtet wird?

2. Wird die Landesregierung das Landeskrankenhaus Brixen zur Einhaltung der


Verpflichtung der Ärzte und Pfleger zur Zweisprachigkeit mahnen?

3. Was empfiehlt die Landesregierung den betroffenen Patienten, wenn diesen –


als wäre dies fast schon selbstverständlich – das Recht auf Gebrauch ihrer
Muttersprache verwehrt wird?

4. Was konkret unternimmt die Landesregierung, damit die Ärzte in Süd-Tirol


möglichst zweisprachig sind?

L.-Abg. Sven Knoll. L.-Abg. Myriam Atz-Tammerle.

Wir bitten um Übermittlung der Antwort an folgende Adresse: anfragen@suedtiroler-freiheit.com

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