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In memoriam

József HAMPEL
(1849-1913)

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RUMÄNISCHE AKADEMIE EURASIEN-ABTEILUNG DES DEUTSCHEN
ARCHÄOLOGISCHES INSTITUT ARCHÄOLOGISCHEN INSTITUTS
„VASILE PÂRVAN“

BEZIRKSMUSEUM RÖMISCH-GERMANISCHE KOMMISSION


DES DEUTSCHEN ARCHÄOLOGISCHEN
FÜR GESCHICHTE BISTRIŢA
INSTITUTS

ARCHAEOLOGIA ROMANICA

Band V

Herausgegeben von
Radu Harhoiu, Svend Hansen und Corneliu Gaiu

Erscheint zugleich als Bronzefunde aus Rumänien Band IV


Apare concomitent ca Bronzefunde aus Rumänien vol. IV.

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Tudor SOROCEANU
Berlin

Die Kupfer- und Bronzedepots


der frühen und mittleren Bronzezeit
in Rumänien

Depozitele de obiecte din cupru şi bronz


din România.
Epoca timpurie şi mijlocie a bronzului

Cluj-Napoca
Bistriţa
2012 3
Descrierea CIP a Bibliotecii Naţionale a României
SOROCEANU, TUDOR
Die Kupfer- und Bronzedepots der frühen und
mittleren Bronzezeit in Rumänien =
Depozitele de obiecte din cupru şi bronz din România.
Epoca timpurie şi mijlocie a bronzului / Tudor
Soroceanu. - Cluj-Napoca : Accent, 2012
Bibliogr.
ISBN 978-606-561-064-4

902(498)
903(498)

© Complexul Muzeal Bistriţa-Năsăud

Accent, 2012
Cluj-Napoca
www.accentpublisher.ro

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INHALT / CUPRINS

7/9 EINLEITUNG / INTRODUCERE

KATALOG DER DEPOTFUNDE / CATALOGUL DEPOZITELOR


15 Siebenbürgen / Transilvania
125 Moldau / Moldova
138 Walachei (Groß- und Kleinwalachei, Dobrudja) / Muntenia (Muntenia, Oltenia şi Dobrogea)

167 LITERATUR / BIBLIOGRAFIE

205 ANHANG / ANEXĂ

209 ORTSVERZEICHNIS / INDICE DE LOCALITĂŢI

215 TAFELN 1-72 / PLANŞE 1-72

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Einleitung

Das Zusammenstellen des vorliegenden Kataloges war mit der festen Hoffnung verbunden, eine möglichst
akkurate, zuverlässige und vollständige Vorlage der früh- und mittelbronzezeitlichen Depotfunde vorlegen zu
können. Uns ist wohl bewusst, dass der mehrstückige Kupfer- und Bronzedepotfund nur eine Gattung unter den
vielen archäologischen Fund- bzw. Deponierungsarten darstellt. Um jedoch eine gewisse methodische Klarheit
für die spätere Deutung zu schaffen, ist diese auf den ersten Blick rigide Einschränkung nötig. Aus demselben
Grund haben wir einstweilen auf das Einbeziehen der gleichaltrigen Funde aus Edelmetall verzichtet. Sie
sollen einheitlich – besonders wegen chronologischer Fragen – in einem Sonderband behandelt werden.
Darüber hinaus wurde – obwohl die heutigen politischen Grenzen nicht den bronzezeitlichen Realitäten
entsprechen – diese für die Vorgeschichte künstlich geschaffene Einteilung übergenommen. Gleichwohl kann
die Unterteilung in die großen historischen Provinzen, die heute Rumänien bilden (Siebenbürgen, Moldau
und der Walachei) – der hier die Fundvorlage folgt – mit den großen kulturellen Einheiten des zweiten
Jahrtausends v. Chr. korreliert werden.
In Anbetracht des eindrucksvollen Gesamtbestandes bronzezeitlicher Altertümer des heutigen Rumäniens
war es unentbehrlich, auch einen klaren chronologischen Rahmen zu stecken: wir haben uns zunächst auf
die Depotfunde aus dem Zeitraum nach dem Niedergang der kupferzeitlichen Metallurgie bis an die Schwelle
ihres Aufblühens in Bz D beschränkt. Wie jeder Versuch chronologische Grenzen zu setzen, war auch dieser
mit gewissen Schwierigkeiten verbunden, die auch in der vorliegenden Arbeit Spuren hinterlassen haben; der
Vollständigkeit zuliebe wurden auch mehrere unsichere Fundensembles berücksichtigt. Dem Forscher, der
sich mit der rumänischen Bronzezeit befasst, steht damit ein vollständiges Arbeitsinstrument zur Verfügung.
Das Bemühen, so viele Informationen wie möglich für die einzelnen Funde zusammenzutragen, kann
einerseits methodisch begründet werden, andererseits wird eine solches Anliegen von den vielen und meist
neuen Fragestellungen verlangt. Die mehrstückigen Metalldepotfunde im klassischen Sinn werden schon
längst nicht mehr pauschal als Versteckfunde vor Invasionen oder dergleichen angesehen. Die religiösen,
sozialen, wirtschaftlichen sowie metallurgischen Beweggründe, diese Gegenstände der Erde anzuvertrauen
oder auch an der Oberfläche in verschiedenen Weisen zu deponieren, bieten weite Forschungsfelder an. Daher
soll der Wissenschaftler im vorliegenden Katalog – jeder für seinen speziellen Weg – jeweils möglichst viele
Einzelheiten finden und nutzen können.
Nicht nur das Zusammenfassen, sondern auch das Filtern, das Verbessern und das gründliche
Ergänzen der Dokumentation erwiesen sich als unausweichlich. Die mittlerweile über zweihundertjährige
Forschungsgeschichte der prähistorischen Bronzefunde im heutigen Rumänien hat dazu beigetragen, dass
sich viele Ungenauigkeiten, Unklarheiten, Mängel und Fehler „thesauriert“ haben, manche davon sind
jedoch neu entstanden. Darüber hinaus war und ist diese Erforschung in den jeweiligen Provinzen, auch
ausbildungsmäßig, forschungsgeschichtlich, aber auch bezüglich der bronzezeitlichen Metallurgie, sehr
vielfältig geprägt; dies verlangt ebenfalls eine nuancierte Betrachtungsweise.
Das Epizentrum der Fehler, Mängel und Unstimmigkeiten bildet jedoch zweifellos das Werk von Mircea
Petrescu-Dîmboviţa (PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977). Ausgehend von seinen ersten zwölf Katalogseiten und den
dazugehörigen 20 Tafeln ist der hier vorliegende Band entstanden. Dass auch in diesem manche offenen

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Fragen, wohl auch kleine Fehler oder ungewollte Auslassungen – trotz aller Anstrengungen – bleiben müssen,
ist freilich nicht zu vermeiden, da die Sachlage, also Dokumentationslage, es oft nicht mehr erlaubte, auf
den Grund der jeweiligen Probleme zu gehen. Wir haben uns bemüht unseren Band so zu realisieren, dass er
ergänzt oder verbessert werden kann, jedoch nicht neu geschrieben werden muss.
Die vorliegende Arbeit ist das Ergebnis langjähriger Recherchen, die allerdings unregelmäßig durchgeführt
wurden. Die unmittelbare Anregung, aus den vielen verstreuten Unterlagen, eine einheitliche Abhandlung zu
verfassen, verdanke ich dem Ersten Direktor der Eurasien-Abteilung des Deutschen Archäologischen Institut,
Prof. Dr. Svend Hansen. Er verließ den Bereich der tröstenden Ermutigungen und hat die Arbeit auch finanziell
unterstützt, u. a. durch die Beschaffung der Gelder für den Druck, für die Herstellung des abbildenden Teiles
und für die redaktionelle Arbeit. Fruchtbringende gemeinsame Gespräche mit ihm haben das Werk ohnehin
bereichert. Für all das bin ich ihm zu großem Dank verpflichtet.
Die Tafeln wurden auf Grundlage der gesammelten Vorlagen von Tudor A. Soroceanu realisiert. A. Reuter
trug stets mit Rat und Tat zum Gelingen dieses Unternehmens bei. Beiden gilt mein tief empfundener Dank.
Alexandru Soroceanu hat eine Vor-Lektüre des gesamten deutschen Textes auf sich geladen, dafür zeige ich
mich ihm erkenntlich. Die abschließende Redaktion des deutschen Manuskripts lag in den Händen von Dr.
Daniel Neumann.
Die harmonische Zusammenarbeit mit Herrn Dipl.-Ing. Ionuţ Burcă, dem Direktor des Verlages “Accent”
und mit dem Kollegen Dr. Corneliu Gaiu, dem Mitherausgeber der Serie Archaeologia Romanica, sowie die
Gastfreundschaft von Fr. Monica Rus und ihrer Familie, haben nochmals die letzte Phase der Entstehung des
vorliegenden Buches in eine wahre Freude verwandelt.
Danksagungen für wertvolle Auskünfte, die Beschaffung vieler Abbildungen, Übersetzungen und zahlreiche
freundlichst übernommene Recherchen richten sich vor allem an Dr. G. Trohani (Bukarest), Dr. C. Kacsó (Baia
Mare), Dr. S. Sztancsuj (Sfântu Gheorghe), Dr. J.J. Szabó (Szentes) und Dr. M. Mitu (Cluj), weiter an Prof.
Dr. I. Andriţoiu (ehem. Deva, ), E. Apai (Cluj), Dr. T. Bader (Hochdorf), Dr. R. Băjenaru (Bukarest), Prof.
Dr. M. Bărbulescu (Cluj), Dr. I. Bejinariu (Zălau), Dr. S. Berecki (Târgu Mureş), PD Dr. N. Boroffka (Berlin),
Dr. H. Ciugudean (Alba Iulia), Dr. F. Costea (Braşov), Dr. G. Crăciunescu (Turnu Severin), C. Crişan (Târgu
Mureş), O. Damian (Bukarest), Drd. O. Dietrich (Berlin), Dr. des. L. Dietrich (Berlin), I. Emödi (Oradea), A.
Găvan (Cluj), Dr. F. Gogâltan (Cluj), Dr. A. Gyucha (Békéscsaba), A. Hago (Carei), Prof. Dr. B. Hänsel (Berlin/
Monkodonia), Dr. R. Harhoiu (Bukarest), Dr. A. Heinrich (Wien), P. Hügel (Arad), M. Iosifaru (Rm. Vâlcea), L.
Istina (Bacău), Dr. E. Kaiser (Berlin), Dr. R. Krauß (damals Tübingen), Dr. L. Leštakow (Sofia), Dr. S. Mândruţ
(Cluj), F. Marinescu (Bucureşti), Dr. L. Marta (Satu Mare), Dr. I. Motzoi-Chicideanu (Bukarest/Găiceana), Dr.
R. Munteanu (Piatra Neamţ), R. Nemeth (Târgu Mureş), Dr. J. Németi (Carei), Dr. A. Popescu (Bukarest), A.
Prox (), Dr. B. Rezi (Târgu Mureş), Dr. A. Rustoiu (Cluj), Dr. D. Spânu (Bukarest), Dr. G. Szabó (Budapest),
Dr. I. Szathmári (Budapest), Dr. Zs. Székely (Sfântu Gheorghe), Dr. A. Szentmiklosi (Timişoara), M. Takács
(Aiud), Dr. R. Totoianu (Sebeş), C.A. Tulugea (Rm. Vâlcea), I. Tuţulescu (Rm. Vâlcea), Prof. Dr. N. Ursulescu
(Iaşi), Prof. Dr. Al. Vulpe (Bukarest) und Dr. V. Wollmann (Obrigheim). – Das Arbeitsamt Berlin Nord und das
JobCenter Charlottenburg-Wilmersdorf verschafften dem Verf. während der Ausarbeitung des vorliegenden
Werkes stabile Lebensbedingungen, wofür beiden Ämtern hier freundlich gedankt sei.

Berlin, August 2012


Tudor Soroceanu

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Introducere

Alcătuirea prezentului catalog a fost nutrită de speranţa fermă de a putea oferi colegilor de breaslă
o bază documentară pe cât posibil meticulos întocmită, verificată şi completă, în vederea studierii
depozitelor din fazele timpurie şi mijlocie ale epocii bronzului. Suntem pe deplin conştienţi de faptul că
depozitele alcătuite din mai multe piese de cupru şi bronz nu reprezintă decât una din multele categorii
de descoperiri, respectiv moduri de depunere cu relevanţă arheologică. Pentru a ne putea însă procura o
anumită claritate metodologică, a fost necesar acest mod de abordare a taxonomiei, care pare la prima
vedere rigid. Din acelaşi motiv am renunţat deocamdată la includerea în acest volum a descoperirilor de
obiecte din metal preţios, aparţinând aceleiaşi epoci. Ele vor fi prelucrate unitar – în special din cauza
problemelor cronologice – într’un volum separat. Mai mult, deşi actualele graniţe politice nu corespund
realităţilor epocii bronzului, a trebuit, în faza actuală de lucru, să acceptăm această posibilitate corologică,
artificială pentru preistorie. Împărţirea în marile provincii istorice (Transilvania, Moldova şi Muntenia)
care alcătuiesc astăzi România – conform cărora sunt prezentate şi descoperirile în cadrul de faţă – poate
fi corealată mai degrabă cu marile unităţi culturale ale mileniului al II-lea înainte de Christos.
Luând în considerare impresionanta cantitate a ansamblului descoperirilor, a fost inevitabilă şi trasarea
unui cadru cronologic precis; în consecinţă ne-am oprit mai întâi la depozitele datate în răstimpul de
după declinul metalurgiei epocii cuprului şi care se termină la începutul înfloririi prelucrării metalului în
bronzul D. Ca orice încercare similară, legată de stabilirea unor limite în timp, nici prezenta “barieră” nu
a putut fi depăşită fără anumite greutăţi; ele sunt uşor depistabile şi în lucrarea de faţă. În dorinţa de a
cuprinde cât mai mult material, am inclus şi o serie de „unităţi depoziţionale“ nesigure. Cercetătorului îi
stă totuşi la dispoziţie, prin prezentul volum, un instrument de lucru relativ închegat şi verificat.
Strădania de a acumula pentru fiecare dintre descoperiri o informaţie cât mai complet posibilă, este
motivată pe de o parte metodologic; pe de altă parte, o asemenea viziune este cerută şi de multele direcţii
de cercetare, unele dintre ele de dată recentă. Depozitele de metal alcătuite din mai multe piese, în sensul
clasic al definiţiei, nu mai sunt considerate de multă vreme ca fiind ascunse, în diferite perioade, din
cauza invaziilor şi a altor motive asemănătoare. Raţiunile religioase, sociale, economice sau metalurgice
care au dus la depunerea în sau pe pământ a acestor obiecte, oferă vaste domenii de cercetare. De aceea
ni s’a părut necesar ca cercetătorul să găsească în prezentul catalog – fiecare pentru sectorul lui special de
cercetare – cât mai multe amănunte legate de fiecare descoperire.
Inevitabil necesară s’a dovedit a fi nu doar strângerea datelor, ci şi filtrarea, îmbunătăţirea şi întregirea
substanţială a informaţiei. Cercetarea bronzurilor preistorice de pe teritoriul actual al României, care se
extinde pe mai mult de două secole, a contribuit la naşterea, dar şi la „tezaurizarea“ multor inexactităţi,
neclarităţi, lipsuri şi greşeli, o serie dintre ele fiind şi de dată recentă. Mai mult decât atât, această cercetare
a fost şi este marcată în mod diferit, în diversele provincii istorice, de stadiul formării profesionale, de
dezvoltarea interesului pentru antichităţi, dar şi de ponderea diferită a metalurgiei din epoca bronzului. În
multe cazuri, stadiul actual al cunoştinţelor în legătură cu categoria de descoperiri în discuţie se dovedeşte
deci, îndeosebi pentru interpretare, de-a dreptul contraproductiv, lucru care nu reuşeşte să îmbunătăţească
situaţia generală.

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Epicentrul greşelilor, lipsurilor şi neconcordanţelor îl constituie, fără nici un dubiu, lucrarea lui Mircea
Petrescu-Dîmboviţa (PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977). Volumul de faţă s’a născut pornind de la primele sale 12
pagini de catalog şi de la cele 20 de planşe adiacente. Din acest motiv ne-am dat osteneala să realizăm
volumul nostru în aşa fel încât să trebuiască a fi doar întregit sau îmbunătăţit, însă în nici un caz rescris.
Faptul că şi în lucrarea de faţă vor rămâne – cu toate strădaniile – anumite semne de întrebare, chiar unele
greşeli sau omisiuni involuntare este din păcate inevitabil, pentru că adesea posibilităţile de documentare,
dar şi situaţia documentaţiei nu mai îngăduie o investigare aprofundată a diferitelor probleme.
Volumul de faţă este rezultatul unor ani îndelungaţi de cercetări, întreprinse de altfel în mod neregulat.
Îndemnul nemijlocit de a strânge nenumăratele însemnări, risipite pretutindeni, într’o lucrare unitară îl
datorez directorului Secţiei Eurasia a Institutului Arheologic German, prof. dr. Svend Hansen; el nu s’a
mărginit la încurajări consolatoare, lipsite de consistenţă, ci a sprijinit şi financiar munca noastră, printre
altele prin procurarea fondurilor de tipărire a acestui volum, pentru realizarea părţii ilustrative şi pentru
munca redacţională. Convorbirile purtate cu el s’au dovedit întotdeauna benefice pentru ceea ce aveam de
realizat. Pentru acest ajutor bogat în nuanţe îi suntem profund recunoscători.
Partea ilustrativă a volumului a fost realizată de către Tudor A. Soroceanu, pe baza documentaţiei
existente. A. Reuter a îndrumat constant această muncă. Amândurora li se adresează recunoştinţa
autorului. Alexandru Soroceanu a efectuat o foarte folositoare prelectură a întregului text german, efort
pentru care îi datorez întreaga mea gratitudine. În faza finală, munca redacţională la manuscrisul german
a fost preluată de dr. Daniel Neumann.
Colaborarea armonioasă cu d-l ing. Ionuţ Burcă, directorul editurii „Accent” şi cu colegul dr. Corneliu
Gaiu, coeditor al seriei Archaeologia Romanica, precum şi ospitalitatea d-nei Monica Rus şi a familiei ei
au transformat încă o dată ultima fază de lucru la cartea de faţă într’o adevarată bucurie.
Mulţumiri pentru informaţii importante, pentru realizarea multor ilustraţii, pentru traduceri şi
pentru nenumărate investigări asumate în mod colegial, datorez înainte de toate colegilor dr. G. Trohani
(Bucureşti), dr. C. Kacsó (Baia Mare), dr. S. Sztancsuj (Sfântu Gheorghe), dr. J.J. Szabó (Szentes) şi dr.
M. Mitu (Cluj), dar şi multor altora cum ar fi prof. dr. I. Andriţoiu (Deva, ), E. Apai (Cluj), dr. T. Bader
(Hochdorf), dr. R. Băjenaru (Bucureşti), prof. dr. M. Bărbulescu (Cluj), dr. I. Bejinariu (Zălau), dr. S. Berecki
(Târgu Mureş), dr.-doc. N. Boroffka (Berlin), dr. H. Ciugudean (Alba Iulia), dr. F. Costea (Braşov), dr. G.
Crăciunescu (Turnu Severin), C. Crişan (Târgu Mureş), O. Damian (Bucureşti), dr. L. Dietrich (Berlin), O.
Dietrich (Berlin), I. Emödi (Oradea), A. Găvan (Cluj), dr. F. Gogâltan (Cluj), dr. A. Gyucha (Békéscsaba), A.
Hago (Carei), prof. dr. B. Hänsel (Berlin/Monkodonia), dr. R. Harhoiu (Bucureşti), dr. A. Heinrich (Viena),
P. Hügel (Arad), M. Iosifaru (Rm. Vâlcea), L. Istina (Bacău), dr. E. Kaiser (Berlin), dr. R. Krauß (pe atunci
la Tübingen), L. Leštakow (Sofia), dr. S. Mândruţ (Cluj), F. Marinescu (Bucureşti), dr. L. Marta (Satu Mare),
dr. I. Motzoi-Chicideanu (Bucureşti/Găiceana), dr. R. Munteanu (Piatra Neamţ), dr. J. Németi (Carei), dr. A.
Popescu (Bucureşti), A. Prox (), dr. B. Rezi (Târgu Mureş), dr. A. Rustoiu (Cluj), dr. D. Spânu (Bucureşti), dr.
G. Szabó (Budapesta), dr. I. Szathmári (Budapesta), dr. Zs. Székely (Sfântu Gheorghe), dr. A. Szentmiklosi
(Timişoara), M. Takács (Aiud), dr. R. Totoianu (Sebeş), I. Tuţulescu (Rm. Vâlcea), C.A. Tulugea (Rm.
Vâlcea), prof. dr. N. Ursulescu (Iaşi), prof. dr. Al. Vulpe (Bucureşti), dr. V. Wollmann (Obrigheim). – Oficiul
de muncă Berlin Nord şi JobCenter Charlottenburg-Wilmersdorf au asigurat, de asemenea, autorului în
timpul elaborării lucrării de faţă condiţii de viaţă stabile, fapt pentru care recunoştinţa acestuia se revarsă
asupra acestor două instituţii.

Berlin, August 2012


Tudor Soroceanu

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 – Bei PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977 erfasste Depots; – Bei PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977 nicht berücksichtigte Depots;  – keine fruh- und mittelbronzezeitlichen
mehrstückigen Depots.
 – Depozite înregistrate în PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977; – Depozite neluate în considerare în PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977;  – descoperiri care nu sunt
depozite constituite din mai multe piese şi care nu se datează în bronzul timpuriu şi mijlociu.

Abb. 1: Karte der im Katalog aufgeführten Depotfunde umgesetzt von D. Spânu nach einer Vorlage von T. Soroceanu.

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Fig. 1: Harta depozitelor cuprinse în catalog, realizată de D. Spânu după o schiţă de T. Soroceanu.
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KATALOG DER DEPOTFUNDE / CATALOGUL DEPOZITELOR

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ALLGEMEINE ABKÜRZUNGEN / PRESCURTĂRI GENERALE

L. = Länge / lungime
Br. / l. = Breite / lăţime
Di. = Dicke / grosime
Dm. = Durchmesser / diametru
Gew. / gr. = Gewicht / greutate

MNM (Bp.) = Magyar Nemzeti Múzeum (Budapest)


MNIR = Muzeul Naţional de Istorie al României (Bucureşti)
MNITr = Muzeul de Istorie al Transilvaniei (Cluj)
SzNM = Székely Nemzeti Múzeum (Sepsiszentgyörgy/Sfântu Gheorghe)

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SIEBENBÜRGEN / TRANSILVANIA

APA Taf. 1-5


Kr. Satu Mare (Apa), Siebenbürgen.

Die Fundstelle liegt ca. 3 km westlich der Ortschaft und südlich der Eisenbahnlinie, auf dem
Gelände des damaligen Gutshofes Jungreis (vgl. Bemerkungen).
Fundumstände: Entdeckt Anfang April 1939, gemeldet am 15. April des Jahres; Zufallsfund
beim Ausheben eines Schützengrabens durch einen Soldaten. Über die Offiziere Al. Munteanu, A.
Stăncescu, C. Grigoraş wurden dem damaligen Reserveoffizier D. Popescu, der in der Nähe stationiert
war, die sechs Bronzegegenstände ausgehändigt und unmittelbar danach dem Muzeul Naţional de
Antichităţi Bucureşti übergeben. – Die Bronzegegenstände lagen in einer Tiefe von ca. 0,50 m. Das
weitere Abtiefen des Grabens (eine Art Nachgrabung) erbrachte keine anthropogenen Spuren. Auf
diesen Informationen beruht die vernünftige Schlussfolgerung von D. Popescu, dass es sich um einen
Depotfund und nicht um den Rest einer Siedlung oder ein Grab handle.
Inhalt/technische Details: Reihenfolge der Objekte nach POPESCU 1940 (in Klammern Gew. Juli
2009).
1. Reich verziertes Vollgriffschwert des Typs Apa. Gut erhalten, nur die Schneiden sind leicht
beschädigt. GesamtL. 62 cm; Gew. 1070 g (1062 g) (Taf. 1,1a-f).
2. Verziertes Vollgriffschwert der Variante Oradea. Schlechter erhalten als Nr. 1. Zwei von den
vier Nieten sind Scheinnieten. Klinge unterhalb des Heftes gebrochen. Grob restauriert (Taf.
2,1d). GesamtL. 56,5 cm; Gew. 692 g (682 g) (Taf. 2,1a-f).
3. Verzierte Nackenscheibenaxt des Typs Nestor A2 (heute nicht auffindbar, wiedergeben nach
POPESCU 1940). L. 23,4 cm; Gew. 669 g (Taf. 5,1a-e).
4. Verzierte Nackenkammaxt des Typs Apa-Nehoiu. L. 20 cm; Gew. 438 g (436 g) (Taf. 3,1a-h).
5. Schaftröhrenaxt des Typs Křtěnov. L. 26 cm; Gew. 403 g (388 g) (Taf. 4,2a-e).
6. Handschutzspirale des Typs Apa. Der Querschnitt ist rhombisch. L. 22 cm; Dm. 13,5 cm;
Gew. 906 g (885 g) (Taf. 4,1a-c).
Ursprünglich besaßen alle Gegenstände „une jolie patine verte“ (POPESCU 1940, 119); „heute ist
sie [beim Schwert des Typs Apa] dunkelgrün, stark oxydiert (…) der größte Teil der Verzierung [ist]
verschwunden und die Klingenform verändert“ (BADER 1991, 38-39). Die Patina der Schaftröhrenaxt
Typ Křtěnov und jene der Handschutzspirale Typ Apa wurden vollständig entfernt. – Gesamtgewicht
4178 g (nach POPESCU 1940).
Siehe auch die metallographischen Analysen, S. 203.
Datierung: Bz A2(-B1); allgemeine kulturelle Zugehörigkeit: Otomani (II)-Füzesabony-Suciu de
Sus (I-II). Zusammenfassung der chronologisch-kulturellen Problematik bei BADER 1991, 37-51.
Aufbewahrungsort-Inv.-Nr.: Ursprünglich im Muzeul Naţional de Antichităţi, Bucureşti. Inv.-
Nr. IV 623 = MNIR 15909 (Schaftröhrenaxt); IV 624 = MNIR 15910 (Nackenkammaxt); IV 625

15
(Nackenscheibenaxt), heute verschwunden, vgl. unten Bemerkungen; IV 626 = MNIR 15913 (Schwert
Variante Oradea); IV 627 = MNIR 15914 (Schwert Typ Apa); IV 628 = MNIR 15915 (Handschutzspirale);
endgültige Inv.-Nr. des MNIR: 15909-15910; 15912-15915. (Die von PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977
angegebenen Inv.-Nr. waren die vorläufigen Inv.-Nr. des MNIR aus dessen Gründungszeit).
Literatur: POPESCU 1940, 119-125 (monographische Veröffentlichung); BERCIU 1941, 29; 30; 40
(„Depotfund aus Nordsiebenbürgen“); REINECKE 1942, 97-101 Abb. 2-5; POPESCU 1944, 110-111 Abb. 47,
Taf. 14,1-6; BERCIU 1944, 358-371 Abb. 3 (nur die Nackenscheibenaxt, nach Popescu); HÁJEK 1947,
100-101; MOZSOLICS 1949, 22; POPESCU 1951, 32; HOLSTE 1953, 32; 45 Taf. 4,1-5 Taf. 15,9; SPROCKHOFF
1954, 90 Abb. 27,4; FOLTINY 1955, 65; ROSKA 1957, 64-66; HACHMANN 1957, 91-93; 95-97; 103; 106;
110-112.; 123; 133; 142; 165; 171-173; 175; 178; 221 Nr. 676 Taf. 63,1-6; RUSU 1959, 279 Abb. 2 (Karte),
281; V. BRUNN 1959, 46; LOMBORG 1959, 69-76 Abb. 9; NESTOR 1960, 97 Abb. 19,3.5; 100 Abb. 20; 111;
HOREDT 1960, 39-44; HOREDT 1960A, 128; HOREDT 1961, 13-15; HOREDT 1962, 107-108; HUNDT 1962,
45-47; POPESCU 1962, 429-441; POPESCU 1962A, 407-409; POPESCU 1963, 101-111; LOMBORG 1965, 225-226;
GIMBUTAS 1965, 62 (m. Abb.); 215; 403; POPESCU/RUSU 1966 fasc. 1, R 1; ALEXANDRESCU 1966, 123-126;
141; 170 Nr. 12-13 Taf. 3,1-2; POPESCU 1966, 39; BERCIU 1966, 200-203 Abb. 21-22; MOZSOLICS 1967,
49-51, 128 (Kat.) Taf. 14,1-2; 15,1-2; 16,1-2; SCHUBERT/SCHUBERT 1967, 185-203; JACOB-FRIESEN 1967,
31, 3452-53; 70-71; 102-103; BERCIU 1967, 98-99, Taf. 31-33 (Nackenscheibenaxt, nach dem Original
photographiert); Junghans/Sangmeister/Schröder 1968, 242-243 Nr. 8700-8707 Taf. 29,8700.8702-8706;
HÄNSEL 1968, 13; 15-16; 25-34; 36-37; 43; 48; 52; 56-57; 63; 80; 103; 161; 163; 173; 185; 188-189; 213;
237 Taf. 6,1-6; ALEXANDRESCU 1968, 6-7; SANDARS 1968, 179 Abb. 68 A-B; 180181, 195; 198 Abb. 73 B;
Taf. 172 (Nackenscheibe, nach dem Original photographiert); FENEŞAN 1969, 266; VULPE 1970, 9; 16;
18; 49; 53-54 Nr. 238; 56; 66 Nr. 291; 67-68 Nr. 299; 69; 71; 102 Taf. 15,238; 18,291; 20,299; 57,238;
58,299; NOVOTNÁ 1970, 40; SCHAUER 1971, 20; 27; 102; 104; BADER 1972, 85; 88; 97; BADER 1972A, 526-527
(kulturelle Zugehörigkeit); OANCEA 1972, 451-452; POPESCU 1972, 628 (m. Typentaf.); SCHUBERT 1973,
25; FEDOROV/POLEVOI 1973, 99; DUMITRESCU 1974, 374 Abb. 416-417; BÓNA 1975, 136; 273-276; GERLOFF
1975, 8, 117, 192; ŞERBĂNESCU/G. TROHANI 1975, 531; DUMITRESCU 1976, 291-304; PETRESCU-DÎMBOVIŢA
1977, 39 Taf. 1,1-6; MÜLLER-KARPE 1977, 53-54 Abb. 51; HÄNSEL 1977, 92; KOVÁCS 1977, 53; 55 Abb. 21,1
(siehe auch ungarische Fassung); BADER 1978, 92-93; 119-120 Taf. 65,1-2; MORINTZ 1978, 163; COLES/
HARDING 1979, 91; 150-153 Abb. 53; GOLDMANN 1979, 14; 32-34; 39; 56; 147; 156; 161; 164; GOLDMANN
1980, 131, 139, 164 Abb. 14,390 = 169 Abb. 19,3; MÜLLER-KARPE 1980, 175, 194-195, 202, 696, 798
Nr. 242 Taf. 288A; ŠALKOVSKÝ 1980, 299-303 Nr. 5; HODDINOTT 1981, 46-47 m. Abb.; KROEGER-MICHEL
1983, 188 Abb. 36a IV, 148c; HARDING 1984, 192-193; 202; BOUZEK 1985, 39-41 Abb. 11; 47; 68 Abb. 31
(Karte); PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1985, 595-599; KEMENCZEI 1988, 2; BADER 1990, 197 Abb. 21; 204; BADER
1991, 38-39 Nr. 25-26 Taf. 5,25; 6,26; 72B; KEMENCZEI 1991, 9-10; KOVÁCS 1992, 329-340; KILIAN-DIRLMEIER
1993, 127; GOLDHELM 1994, 122-123 m. Abb. [Andreescu]; LEAHU 1995, 65, 75-77, 97-99 Taf. A Cat.
2a-f.; (Axt von Someşeni statt Originalaxt von Apa mitphotographiert); V. QUILLFELDT 1995, 25-29;
SHERRATT 1996, 299; VULPE/LAZĂR 1997, 305-311 (m. Karten, Tabellen, Abb.); PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1998,
29; 31 Nr. 104; 34-36; 195 Taf. 13,104; SCHALK 1998, 42 (als rumänischer Fund); 148 (als ungarischer
Fund); GHEMIŞ/BULZAN 1998, 185-186; BOROFFKA 1999, 68 Nr. 1 m. Karten/Tabellen; HARDING 2000, 237;
VULPE 2001, 260; 290; 364 Abb. 75; DAVID 2002, 477 Taf. 119-120; MELLER 2003, 160-161 Abb. 5,2;
SCHWENZER 2004, 125; 127; BOUZEK 2004, 279-281; HANSEN 2005, 215-216; 221-225; JOCKENHÖVEL 2005,
602-614; FAZECAŞ 2005, 73-74; TOTOIANU 2005, 392-396; KRISTIANSEN/LARSSON 2005, 217-218 Fußnote 13;
Wincentz/Rasmussen/Boas 2006, 97; 99 Abb. 15,4-5; 105 Abb. 19; HANSEN 2006, 59; MARTA 2008, 45-49;
ANDRONIC 2008, 134; PRIMAS 2008, 142; TOTOIANU 2010, 393-307; MUNTEANU/DUMITROAIA 2010, 328 Abb. 4b;
DIETRICH/DIETRICH 2011, 82; Mitt. G. Trohani und C. Kacsó.
Bemerkungen: Der Besitzer hieß nicht Ingrass wie bei POPESCU 1940 und PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977,
sondern Jungreis vgl. die Recherchen von BADER 1991, 38. – Der Hinweis von BERCIU 1941 auf eine
populärwissenschaftliche Erstveröffentlichung des Depotfundes von Apa in der Zeitung „Universul“,
Bukarest, August 1939 hat sich als falsch erwiesen; vielleicht handelt es sich um eine andere Zeitung

16
Abb. 2. Die Nackenscheibenaxt Typ Nestor A2 von Someşeni mit den anderen Bronzen
von Apa mitphotographiert als würde zu diesem Depotfund gehören und als Ersatzstück
für die verschwundene Nackenscheibenaxt von Apa (nach COMORI 1995, Taf. A2).
Fig. 2. Toporul cu disc de tip Nestor A2 de la Someşeni fotografiat împreună cu celelalte
bronzuri de la Apa ca aparţinând acestui depozit şi înlocuind toporul cu disc, dispărut,
de la Apa (după COMORI 1995, pl. A2).

oder nur um eine Vermutung. In der Ausstellung in Frankfurt am Main (GOLDHELM 1994, 122-123 [R.
Andreescu]) wurde die Nackenscheibenaxt des Typs Nestor A2 von Apa (Inv.-Nr. MNIR 15912) nicht
ausgestellt; sie fehlt sowohl auf der Photographie als auch im Text (demzufolge besteht der Depotfund
von Apa nur aus fünf Stück). Bei dieser Gelegenheit wurde die Nackenscheibenaxt des Typs Nestor
A2 von Someşeni (Inv.-Nr. MNIR 15911) gesondert abgebildet und katalogisiert. In der nächsten, in
Bukarest veranstalteten Ausstellung COMORI 1995 [vgl. LEAHU 1995] wurde beim Depotfund von Apa
(COMORI 1995 Taf. A,2a-f) wieder eine Nackenscheibenaxt vom Typ Nestor A2 abgebildet. Dafür fehlt
die Armschutzspirale und somit sind wiederum nur fünf Gegenstände photographisch abgebildet.
Genaue Messungen, aber vor allem eine Vergrößerung der Tafel A, Kat. 2a-f (s. unsere Abb. 2) entlarvt
die 1995 ausgestellte Axt (angeblich von Apa stammend!) als die typologisch sehr ähnliche, aber
keinesfalls identische Axt von Someşeni. Im Text (COMORI 1995, 76; 98 = Stück 2d) sind aber für diese
letzte Axt die Maße und die Inv.-Nr. der authentischen Axt von Apa wiedergegeben! In den letzten
Ausstellungen (wie z. B. in Baia Mare 2001), wurde statt der Axt des Typs Nestor A2 (hier Nr. 3, Gew.
669 g) erstaunlicherweise eine Axt des Typs Nestor B1 (sehr wahrscheinlich der Einzelstückfund
aus Tărian = VULPE 1970, 71 Nr. 303a) gezeigt. Momentan ersetzt diese Axt des Typs Nestor B1 von
Tărian (Gew. 845 g!) die authentische Axt A2, trägt überdies ihre Inv.-Nr. (MNIR 15912!) und wurde
dementsprechend im Rahmen des Depotfundes ausgestellt.
Es handelt sich also um eine dreifache, bewusste Fahrlässigkeit in der Behandlung der Bronzen
des Depotfundes von Apa. Wann und wie genau dies geschehen konnte und wo sich die echte Axt
des Typs Nestor A2 aus dem Depot von Apa derzeit befindet, kann momentan nicht rekonstruiert
werden. Die Axt verschwand auf jeden Fall zwischen 1971 und Ende 1993. Eine Zeitspanne, die sich
möglicherweise bei weiteren Untersuchungen noch eingrenzen ließe.
Locul şi condiţiile descoperirii. Obiectele au ieşit la iveală la aprox. 3 km. vest de localitate, la
sud de linia de cale ferată, pe teritoriul fermei Jungreis (vezi mai jos, Observaţii).
Descoperirea a fost făcută la începutul lunii Aprilie 1939, fiind anunţată la 15 Aprilie. Bronzurile
au fost găsite incidental, la săparea unei tranşee de către un soldat. Prin intermediul ofiţerilor

17
Al. Munteanu, A. Stăncescu, C. Grigoraş, cele şase obiecte au fost înmânate ofiţerului de rezervă
D. Popescu, concentrat în apropiere, ele fiind imediat trimise Muzeului Naţional de Antichităţi.
Bronzurile se aflau la aprox. 50 cm adâncime; adâncirea tranşeei, jucând întrucâtva rolul unei
săpături de verificare, nu a permis constatarea nici unei urme antropogene. În consecinţă, D. Popescu
trage concluzia, fără îndoială rezonabilă, că este vorba de un depozit şi nu de o aşezare sau de un
mormânt.
Conţinut/detalii tehnice. Ordinea obiectelor este cea din lucrarea lui POPESCU 1940. 1. Spadă
cu mânerul plin, de tip Apa. Bogat ornamentată. Bine conservată, doar lama e pe alocuri ştirbită.
2. Spadă cu mânerul plin, varianta Oradea. Ornamentată. Conservată mai prost decât nr. 1. Două din
cele patru nituri sunt nituri aparente. Lama este ruptă la foarte mică distanţă sub mâner. 3. Topor cu
disc şi spin de tip A2 (NESTOR 1960 und VULPE 1970). Ornamentat. 4. Topor cu ceafa prelungită, de tip
Apa-Nehoiu. Bogat ornamentat. 5. Topor cu tub de înmănuşare de tip Křtěnov. 6. Apărător de braţ de
tip Apa, confecţionat din tijă cu secţiune rombică. – Toate obiectele posedau iniţial „une jolie patine
verte“ (POPESCU 1940, 119). Actualmente ea este, la sabia de tip Apa, verde închis, puternic oxidată
şi restaurată; cea mai mare parte a ornamentului a dispărut, iar forma lamei este schimbată (BADER
1991, 38-39). La toporul de tip Křtěnov şi la apărătorul de braţ de tip Apa, patina a fost în întregime
îndepărtată. – G. totală 4178 g.
Datare, loc de păstrare şi bibliografie, v. mai sus.
Observaţii. Proprietarul nu se numea Ingrass, aşa cum apare la Popescu şi Petrescu-Dîmboviţa,
ci Jungreis, vezi cercetările ulterioare (BADER 1991, 38). – Indicaţia lui BERCIU 1941 în legătură cu o
primă publicare de popularizare a depozitului de la Apa în ziarul “Universul”/Bucureşti, August 1939
se dovedeşte a fi greşită, fiind probabil vorba de un alt ziar sau doar de o supoziţie. – În expoziţia de
la Frankfurt pe Main (GOLDHELM 1994, 122-123 [R. Andreescu]) toporul cu disc de tip Nestor A2 de la
Apa (nr. inv. MNIR 15912) nu a fost expus; el lipseşte atât în fotografie, cât şi în text (în consecinţă
depozitul de la Apa constă doar din cinci piese). Cu această ocazie toporul cu disc de tip Nestor A2
de la Someşeni (nr. inv. MNIR 15911) a fost separat ilustrat şi consemnat în catalog. În expoziţia
următoare, organizată la Bucureşti (COMORI 1995 [vgl. LEAHU 1995]) găsim ilustrat din nou, în cadrul
depozitului de la Apa, pe pl. A, Nr. Cat. 2a-f, un topor de tip Nestor A2. În schimb lipseşte apărătorul de
braţ şi avem aşadar din nou doar cinci piese ilustrate în fotografie. Măsurători exacte, dar în special o
mărire a pl. A, Cat. 2a-f (vezi fig. 2) ne dezvăluie că toporul de tip A2 (expus în 1995 ca fiind cel de la
Apa!) este în realitate toporul de la Someşeni, tipologic foarte asemănător, dar nici pe departe identic
cu cel autentic, de la Apa. În text (COMORI 1995, 76, 98 = Stück 2d) au fost date, cu toată înlocuirea
obiectului, dimensiunile şi nr. inv. ale toporului autentic de la Apa! În ultimele expoziţii (ca de ex. la
Baia Mare 2001), a fost în mod surprinzător expus, în locul toporului de tip Nestor A2 (piesa nr. 3 din
catalogul nostru, gr. 669 g), un topor de tipul Nestor B1 (foarte probabil piesa descoperită izolat, de la
Tărian = VULPE 1970, 71 Nr. 303 a). În prezent acest topor de tip Nestor B1, de la Tărian (gr. 845 g!),
înlocuieşte în cadrul depozitului de la Apa toporul autentic de tip A2 şi poartă nr. lui de inv. autentic
(MNIR 15912!). Este vorba deci o triplă şi conştientă „prelucrare“ a conţinutului depozitului de la Apa.
Este greu deocamdată de a mai reconstitui absolut exact când şi cum s’au petrecut aceste înlocuiri
de piese şi mai ales unde se găseşte în prezent toporul autentic de tip A2 din depozitul de la Apa. El
a dispărut în orice caz între 1971 şi sfârşitul lui 1993; acest interval de timp poate fi eventual redus
prin extinderea cercetărilor asupra cazului.

ARCUŞ I Taf. 6
Gde. Valea Crişului, Kr. Covasna (Árkos, Sepsiárkos), Siebenbürgen.

Die Fundstelle: Flur „Gejemege“ (ROSKA 1942) (übersetzt “După Cheie“, vgl. Székely, Cavruc
[„Hinter dem Schlüßel“?]). Im Inv.-Register des SzNM steht „Gejemező“ („Câmpul lui Geje“ = „Geje-
Feld“), was die korrekte Form darstellen dürfte (Mitt. S. Sztancsuj).

18
Fundumstände: Zwischen 1920 und 1928 (unterschiedliche Angaben) von Áron Régeni entdeckt.
Inhalt/technische Details: Zwei kupferne Äxte (siehe hierzu auch die metallographischen Analysen,
hier auf S. 203).
1. Schaftlochaxt des Typs Pătulele (VULPE 1970). Schlecht gegossen und nachgearbeitet, sichtbar
sind mehrere Gussblasen; verhältnismäßig schlecht erhalten. Die schwärzliche, krustenartige
Patina ist größtenteils abgeblättert. L. 14,9 cm (Taf. 6,1a-d).
2. Schaftlochaxt des Typs Balşa (VULPE 1970). Sorgfältiger hergestellt als die Vorangehende.
Gussnaht noch sichtbar, nur teilweise abgeschliffen. L. 15,5 cm (Taf. 6,2a-d).
Spektrometrische Analyse Bristol (nach Kadar 2005, 420 Taf. 5): Nr. Inv. 15310; Mus. SzNM;
Probe-Nr. B60; Sn nicht aufgespürt; Pb 255; As 0,13; Sb 18; Ag 220; Ni 83; Au nicht aufgespürt;
Zn 4; Co 8; Fe 275; Hg nicht vermessen; Cu 97,66%.
Datierung/ggffs. kulturelles Milieu: Mittlere Mittelbronzezeit, sehr wahrscheinlich mit dem
Wietenberg-Milieu in Verbindung zu bringen; im REPCOVASNA 1998 als neolithische Kupferäxte(!)
(im Text) und gleichzeitig als frühbronzezeitliche Äxte(!) (in der Abbildungslegende) bezeichnet.
Aufbewahrungsort/Inv.-Nr.: SzNM Sfântu Gheorghe, Inv.-Nr. 15310 (Nr. 2), 15311 (Nr. 1), aus
der ehem. Slg. des unitarischen Lehrers Áron Régeni. Die Fundstücke wurden dem Museum vom
Lehrer Béla Nagy geschenkt und Juli 1955 in das Inv.-Buch eingetragen.
Literatur: ROSKA 1929, 15 [Sonderdruck], 270 [Band] (der dort angegebene rumänische Ortsname
für Árkos Archita ist falsch); ROSKA 1941, 55; ROSKA 1942, 30 Nr. 10 Abb. 25; POPESCU 1944, 35 Anm.
11; Roska 1948, 72-73; JUNGHANS/SANGMEISTER/SCHRÖDER 1968, 248-249 Nr. 8857 (Inv.-Nr. 15310).8858
(Inv.-Nr. 15311); VULPE/TUDOR 1970, 421 Anm. 12; VULPE 1970, 38 Nr. 103 Taf. 7,103 [Inv.-Nr. 15311];
52 Nr. 220 Taf. 14,220 [Nr. inv. 15310]; ZS. SZÉKELY 1997, 74 Nr. 7; REPCOVASNA 1998, 146, XXXIV
3. (596) N, 216 Abb. 26,1-2; GOGÂLTAN 2000, 234; AILINCĂI 2003, 272, 274 (Karte), 275 Nr. 1; KADAR
2005, 409; 412-413 Taf. 3,6; 5,6 (neue Analyse d. Axt Nr. 2); KADAR 2007, 149 Nr. 99; 153 Nr. 121;
AILINCĂI 2009, 50-52 (Karte des Typs Pătulele); MUNTEANU 2010, 162 Nr. 1; 166; 348 Abb. 88,14 (nur
die Pătulele-Axt als Einzelfund); BĂJENARU 2010, 153; DIETRICH 2010, 194-196 (siehe auch Fundlisten);
Freundliche Mitteilung Sándor Sztancsuj (auch Beschaffung der Abbildungen).
Bemerkungen: Der vorliegende Depotfund wurde von PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977 nicht aufgenommen.
Der Bz D-zeitliche Depotfund (PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977, 51) wird als Arcuş II bezeichnet.

Locul şi condiţiile descoperirii. Partea de hotar “Gejemege” (Roska) (tradus «După Cheie», vezi
Székely, Cavruc). În registrul de inv. a MNS, Sf. Gheorghe, partea de hotar figurează drept «Gejemező»
(«Câmpul lui Geje») care este mai degrabă forma autentică (inf. S. Sztancsj). – Descoperit între 1920
şi 1928 (informaţii diferite) de către Áron Régeni.
Conţinut/detalii tehnice: Două topoare de cupru. 1. Topor cu gaura de înmănuşare transversală, de
tip Pătulele (VULPE 1970). Turnat şi prelucrat neglijent; sunt vizibile mai multe sufluri; piesa este relativ
prost păstrată. Patina negricioasă, asemănătoare unei cruste, este în cea mai mare parte declivată.
2. Topor cu gaura de înmănuşare transversală, de tip Balşa (VULPE 1970). Lucrat mai îngrijit decât cel
precedent. Cusătura e încă vizibilă, nefiind decât parţial abrazată. (v. analizele)
Datare, mediu cultural: Faza mijlocie a bronzului mijlociu; pot fi puse, foarte probabil, în legătură
cu mediul cultural Wietenberg; – în REPCOVASNA 1998 sunt prezentate ca topoare neolitice de cupru (!)
în text şi, concomitent, la legenda ilustraţiei, ca topoare din bronzul timpuriu (!).
Loc de păstrare/nr. inv: SzNM Sfântu Gheorghe, nr. inv. 15310 (Nr. 2), 15311 (Nr. 1), provenind
din fosta col. a profesorului unitarian Áron Régeni. Piesele au fost donate muzeului de către profesorul
Béla Nagy, fiind înregistrate în registrul de inventar în Iulie 1955.
Bibliografie, v. mai sus.
Observaţii. Prezentul depozit nu a fost luat în considerare de către PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977. Depozitul
din faza Bz D (PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977, 51) devine în acest fel Arcuş II.

19
BEREA Taf. 7-8
Gde. Sanislău, Kr. Satu Mare (Bere), Siebenbürgen.

Die Fundstelle: Zsidó-tag [allerdings ein großes Gehöft] („Togul evreului“), von den Archäologen
als Berea XX genannt, befindet sich auf dem rechten (NÉMETI 1999) und nicht auf dem linken (BADER
1978) Ufer des Baches Mogyorós/Aluniş. Es handelt sich um einen Bach mit drei Namen: zwischen
Ciumeşti und Berea heißt der Bach Folyás (so beim Sammler Kovács), zwischen Berea und Foieni
heißt er Mogyorós, während er zwischen Foieni und Urziceni zusätzlich einen schwäbischen Namen
trägt: Bruck. Der von NÉMETI 1999, 59 benutze Name (Bach Berea) bezieht sich auf einen alten Namen,
der heute nur noch in Karten überliefert ist. Bei der Fundstelle handelt es sich um das Terassenende,
das tief in den morastigen Bereich der Bachaue hineinreicht.
Fundumstände: Die Gussformen kamen beim Tiefpflügen ans Tageslicht.
Inhalt/technische Details: Drei fragmentarisch erhaltene Gussschalen für Äxte mit leicht
verlängertem Schaftlochbereich – etwa dem Typ Hajdúsámson entsprechend (Nr. 1-3) – sind bekannt.
Allerdings ist deren Nacken nicht gewölbt. Die Zuweisung zum Typ Veselinovo durch BADER 1978
überzeugt nicht. Ferner gehören zwei Randleistenbeile (Nr. 4-5) zum Depot, die in Anlehnung an
Bader der Varianten Şincai und Partoş zugeschrieben werden können.
1. Schneidenbereich fehlte. Restaurierte L. 18,2 cm (ursprüngliche L. ca. 11,6 cm nach BADER
1978); Br. 9,1 cm; maximale Di. 4,7 cm (Taf. 8,1a-c).
2. Kleines Fragment aus dem oberen Bereich. Br. d. Steines ca. 8,8 cm (Abb. 2, zurzeit nicht
auffindbar).
3. Linke Hälfte fehlte, heute ergänzt. GesamtL. d. Steines 18,6 cm; Br. 8,9 cm; maximale Di. 5 cm
(Taf. 8,2a-c).
4. Vollständig erhaltene Gussform für Randleistenbeil. Oben ist der Gusskanal sichtbar. GesamtL.
13,8 cm; Br. 6,8 cm; größte Di. 4,15 cm (Taf. 7,2a-c).
5. Gussform für Randleistenbeil, der vorangehenden ähnlich. Ursprünglich fehlte ungefähr das
obere, rechte Viertel, was heute nicht mehr sichtbar ist. GesamtL. 14 cm; Br. 7,4 cm; maximal
erhaltene Di. 3,4 cm (Taf. 7,1a-c).
Wegen der bislang vorgelegten, skizzenhaften Zeichnungen (BADER 1978, vgl. unsere Abb. 3)
und der unsachgemäßen Behandlung der Fundstücke bei der Restaurierung, fallen eine endgültige
Aufzählung und ein definitive typologische Bewertung schwer.
Datierung/ggffs. kulturelles Milieu: Ende der Frühbronzezeit, aufgrund der in der Nähe entdeckten
Otomani I-Scherben (BADER 1978, 85). Dies wird allerdings von NÉMETI 1999 bestritten.
Aufbewahrungsort: -Inv.-Nr.: Ursprünglich Slg. Gyula Kovács, ehem. evangelischer Pfarrer in
Berea, später in Oradea. 1977 von Bader erworben. Mus. Satu Mare, Einzelheiten sind nicht bekannt.
– Inv.-Nr. 1 = 41423; 3. 41424; 4 = 32283; 5 = 32282.
Literatur: BADER 1978, 85; 89-90; 120 Nr. 11 Taf. 63,4-6,10-11; SOROCEANU 1982, 373 Nr. 4; NÉMETI
1999, 59, B XX d; BEJINARIU 2005, 62; 74 Taf. 8,2 [Nr. 2]; MOLNÁR 2011, 311-312; NÉMETI I. VORB., Mitt.
J. Németi; L. Marta.
Bemerkungen: Endgültige Aussagen zu den einzelnen Objekten sind erst nach einer fachgerechten
Restaurierung der Fundstücke möglich.
Locul şi condiţiile descoperirii: „Zsidó-tag“ („Togul evreului“), denumit de arheologi şi Berea XX,
se găseşte pe malul drept (Németi) şi nu pe cel stâng (Bader) al pârâului Mogyorós/Aluniş. Este vorba de
un pârâu cu trei nume: între Ciumeşti şi Berea este numit pârâul Folyás (aşa cum apare la colecţionarul
Gyula Kovács), între Berea şi Foieni este numit Mogyorós, iar între Foieni şi Urziceni are suplimentar
şi un nume şvăbesc: Bruck. Numele folosit de NÉMETI 1999, 59 (pârâul Berea) se referă la un nume
vechi, cunoscut astăzi doar din hărţi. Locul descoperirii este capătul terasei care pătrunde adânc în
zona mlăştinoasă a pârâului. – Formele de turnat au ieşit la iveală, ca descoperire întâmplătoare, cu
ocazia arăturilor adânci, efectuate cu tractorul.

20
Abb. 3: Berea. Gussformen aus dem Depotfund (nach BADER 1978 Taf. 63).
Fig. 3: Berea. Forme de turnat din depozit (după BADER 1978 pl. 63).

Conţinut/detalii tehnice: Au fost recuperate trei forme de turnat pentru topoare cu zona găurii de
înmănuşare uşor prelungită, corepunzând aprox. tipului Hajdúsámson; păstrate fragmentar (nr. 1-3);
ceafa topoarelor nu este totuşi de loc arcuită. Atribuirea lor de către Bader tipului Veselinovo nu este
convingătoare. Tot atunci s’au descoperit şi două topoare plate cu marginile ridicate (nr. 4-5), care pot
fi încadrate, în conformitate cu determinarea lui Bader, tipurilor Şincai şi Partoş. 1. Formă de turnat
fragmentară. Lipseşte zona tăişului. Dimensiuni, v. mai sus; 2. Mic fragment din zona superioară a
pietrei. Dimensiuni, v. mai sus; 3. Formă de turnat fragmentară. Lipseşte jumătatea stângă. Dimensiuni,
v. mai sus. 4. Formă de turnat pentru topor plat cu marginile ridicate, păstrat în întregime. În partea
superioară este vizibil canalul de turnare. Dimensiuni, v. mai sus. 5. Formă de turnat pentru topor plat
cu marginile ridicate, asemănătoare celei precedente. Lipseşte aproximativ un sfert din dreapta, sus.
Dimensiuni, v. mai sus. – Din cauza desenelor iniţiale cu caracter de schiţă şi din cauza restaurării
lipsite de profesionalism este dificil să se ia hotărîri tipologice definitive.
Datare, evtl. mediu cultural: Sfârşitul epocii timpurii a bronzului, datare susţinută pe baza
cioburilor Otomani I găsite în apropiere (BADER 1978, 85), datare pe care Németi o pune sub semnul
întrebării.
Loc de păstrare şi bibliografie, v. mai sus.
Observaţii: O publicare monografică – desigur după restaurarea executată de un profesionist – este
deosebit de recomandabilă.

21
BIHAR keine Taf.
ehem. Komitat.

Der ungenaue Hinweis auf einen aus zwei Objekten bestehenden, mittelbronzezeitlichen Depotfund
aus dem ehem. Komitat Bihar [Fundort unbekannt] geht auf Mozsolics (MOZSOLICS 1967, 51; 130 Taf.
66,1 ohne ältere Literatur) zurück. Sie spricht bei der Auswertung von einem verzierten Schwert
(Mozsolics 1967, 51), im Katalogteil hingegen von einem verzierten Dolch (MOZSOLICS 1967, 130). Es
handelt sich um ein und dasselbe Stück und in beiden Fällen verweist sie auf dieselbe Zeichnung
(MOZSOLICS 1967 Taf. 66,1), auf der ein Apa-Schwert (L. ca. 48 cm) abgebildet ist. Ein zweites Stück
(unverzierter „kleiner Dolch mit Griffplatte“) wurde angeblich zusammen „mit diesem Dolch“ [=das
verzierte Schwert!] in das Mus. Oradea eingeliefert. Ihr folgt Hänsel, der die Fundverhältnisse weiter
durcheinander bringt, da er unter der Bezeichnung „Kom. Bihar“ (im Ortsverzeichnis fälschlicherweise
mit „Rayon Bihor“ gleichgesetzt) nur das verzierte Schwert (ohne den kleinen Dolch) aufführt (HÄNSEL
1968, 26; 28; 173), dazu kommen ein Ring mit gegenüberstehenden Spiralenden (HÄNSEL 1968, 211
nach einer Skizze von Holste = Rayon Bihor) und ein Lockenring (HÄNSEL 1968, 221 nach v. Tompa
= Kom. Bihar, Ungarn). Wegen des einheitlichen Anführens im Ortsverzeichnis könnte also der
Eindruck entstehen, es handele sich um einen einzigen Depotfund. Bei PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977 setzt
sich die Konfusion fort, indem er dieselben Gegenstände (verziertes Schwert und kleinerer Dolch)
einmal den sicheren mittelbronzezeitlichen Depotfunden Oradea (PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977, 41 Taf.
5,1-2) und ein zweites Mal den unsicheren mittelbronzezeitlichen Depotfunden als „judeţ Bihor“(!)
(PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977, 49 Taf. 19,1) zuordnet.
Es handelt sich um eine missverständliche Wiederholung, umso mehr, da die unterschiedlich
angefertigten Zeichnungen desselben Schwertes (PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977 Taf. 5,1 Schwert von
Oradea) und (PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977 Taf. 19,1 mit falschem Maßstab und diesmal nach MOZSOLICS
1967 als „Dolch“ bezeichnet) nahelegen könnten, dass es sich tatsächlich um zwei verschiedene
Funde handelt. Hinzu kommt als Beifund jeweils ein Dolch (PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977, 41 abgebildet
nach POPESCU/RUSU 1966 R 2, Oradea), bzw. ein „kleinerer Dolch“ (PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977, 49 nicht
abgebildet, „Bihor, judeţ“), die ebenfalls ein und dasselbe Stück sind. PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977, 41
zitiert sogar unter „Oradea“ die Analysen von JUNGHANS/SANGMEISTER/SCHRÖDER 1968, 260-261 für
Gegenstände aus einem „unbekannten Fundort”, was ihm die Beseitigung des Fehlers eigentlich
ermöglicht hätte. Bader (BADER 1991, 39 Nr. 27) bemerkt die Unstimmigkeit, hebt den Fehler aber nicht
hervor. Dies wäre umso notwendiger gewesen, da er selbst auch andere Funde aus dem Kom. Bihor
(BADER 1991, 167 Nr. 408) zitiert. Kacsó (KACSÓ 1995, 84) ordnet die Depotfunde von der Gemarkung
Oradea (Depotfunde I-VI), macht dabei auch auf die Verdopplung von Petrescu-Dîmboviţa aufmerksam
(PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977, 41; 49) und weist dem richtigen Depotfund den Namen Oradea III zu.
Diesen haben wir auch übernommen, s. dort.
Eine weitere Unannehmlichkeit wird dadurch verursacht, daß unter „ehem. Kom. Bihar“, bzw. „judeţ
Bihor“ meistens der bekannte Goldtassenhort verstanden und bearbeitet wird (vgl. zusammenfassend
Soroceanu 2008, 224-234, dort die Mehrheit der betreffenden Literatur).
Zusammenfassung: Der bronzene Depotfund aus dem „ehem. Kom. Bihar“, bzw. „judeţ Bihor“
oder sogar „Rayon Bihor“ muss aus der Liste der mittelbronzezeitlichen Depotfunde Siebenbürgens
gestrichen werden. Es handelt sich um eine künstliche „Doublette“ des Depotfundes von Oradea III
(für weitere Einzelheiten und Literatur, siehe dort).

Indicaţia greşită în legătură cu un depozit format din două piese, datate în bronzul mijlociu şi care
ar proveni dintr’o localitate necunoscută a fostului comitat Bihar i se datorează lui Mozsolics (MOSZOLICS
1967, 51; 130 pl. 66,1, fără bibliografie mai veche). Mai mult decât atât, la valorificarea materialului,
ea vorbeşte de o spadă ornamentată (MOZSOLICS 1967, 51), iar în schimb, în catalog (MOZSOLICS 1967,
130) de un pumnal ornamentat. Este vorba de fapt de aceeaşi piesă, în ambele cazuri trimiţându-se la

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aceeaşi figură (MOZSOLICS 1967 pl. 66,1) unde este ilustrată o spadă de tip Apa (L cca. 48cm). O a doua
piesă (pumnal mic, cu placă la mâner şi neornamentat) ar fi fost găsită împreună cu acest pumnal
[= spada ornamentată!] şi livrată muz. Oradea.
Afirmaţia lui Mozsolics este preluată de Hänsel (HÄNSEL 1968, 26; 28; 173; 211; 221), la care
indicaţiile privitoare la descoperire sunt şi mai imprecise. Sub denumirea de „Kom. Bihar“ (în indicele
de localităţi egalizat greşit cu „Rayon Bihor“), Hänsel introduce doar spada ornamentată (fără a
aminti pumnalul) şi adaugă un inel cu capete terminate în spirale antitetice (HÄNSEL 1968, 211, după
o schiţă a lui Holste = Rayon Bihor) şi un inel de buclă (HÄNSEL 1968, 221, după v. Tompa = Kom.
Bihar, Ungarn). Din citarea unitară în indicele de localităţi s’ar putea naşte impresia că ar fi vorba de
un singur depozit. Hänsel nu lămureşte această situaţie.
La Petrescu-Dîmboviţa confuziile se amplifică, fiindcă el atribuie aceleaşi obiecte (spada ornamentată
şi pumnalul) pe de o parte depozitului cert, de la Oradea, datat în bronzul mijlociu (PETRESCU-DÎMBOVIŢA
1977, 41 cu pl. 5/1-2), iar pe de altă parte (dar concomitent, în acelaşi volum) depozitului incert din
„judeţ Bihor“ (PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977, 49 pl. 19,1). Este vorba de o repetare derutantă, cu atât mai
mult cu cât cele două desene, diferit realizate, ale aceleiaşi spade: pl. 5/1 (spada de la Oradea) şi pl.
19/1 (cu scară greşită şi denumit după Mozsolics „pumnal“) ar putea să convingă că avem de-a face
într’adevăr cu două depozite. Pe lângă aceasta, de fiecare dată este publicat un pumnal (p. 41, ilustrat
după POPESCU/RUSU 1966 R 2, Oradea), resp. un „pumnal mai mic“ (p. 49, neilustrat, „Bihor, judeţ“),
care sunt de asemenea una şi aceeaşi piesă. Petrescu-Dîmboviţa (PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977, 41) citează
pentru „Oradea“ chiar şi analizele din JUNGHANS/SANGMEISTER/SCHRÖDER 1968, 260-261) pentru obiecte
„dintr’un loc necunoscut“, ceea ce i-ar fi uşurat îndepărtarea greşelii. Bader (BADER 1991, 39 nr. 27)
observă neconcordanţa, fără a scoate în relief greşeala grosolană comisă. Aceasta ar fi fost cu atât mai
necesar, cu cât el citează şi alte descoperiri din comitatul Bihor (p. 167 nr. 408). Kacsó (KACSÓ 1995,
84) pune în ordine depozitele de pe teritoriul oraşului Oradea (I-VI), cu care ocazie atrage atenţia
asupra dublării lui Petrescu-Dîmboviţa (PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977, 41; 49), dând depozitului autentic
numele de Oradea III.
Un alt neajuns este pricinuit şi de faptul că sub denumirea de „ehem. Kom. Bihar“, resp. „judeţ
Bihor“ este înţeles şi prelucrat cunoscutul tezaur de ceşti de aur (v. rezumativ SOROCEANU 2008,
224-234, cu majoritatea bibliografiei).
Rezumând cele de mai sus, este necesar să subliniem că depozitul de bronzuri din „fostul comitat
Bihar“, resp. „jud. Bihor“ trebuie scos din lista depozitelor aparţinând bronzului mijlociu transilvănean.
Este vorba de o „dublură“ artificială a depozitului de la Oradea III (pentru amănunte vezi vocea).

BRAŞOV keine Taf.


(Kronstadt, Brassó)-Galgenhügel

Fundstelle und Fundumstände: Galgenhügel (ein östlicher Ausläufer des Schneckenbergs). 1920
aus der Sammlung Böhmker angekauft, sonst nichts bekannt.
Inhalt/technische Details: Zwei Randleistenbeile. Es könnte sich um einen kleinen Depotfund
oder Teile eines solchen handeln.
Datierung/ggffs. kulturelles Milieu: Die Beile finden Analogien in mitteleuropäischen Formen der
entwickelten frühen und beginnenden mittleren Bronzezeit (nach mitteleuropäischer Terminologie).
Aufbewahrungsort - Inv.-Nr.: In der Studiensammlung des Instituts für Ur- und Frühgeschichte
der Universität Wien (Inv.-Nr. 26393-26394),
Literatur: DIETRICH Publikation in Vorbereitung. Freundliche Mitt. O. Dietrich.
Bemerkungen: Bei PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977 nicht aufgenommen.

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Locul condiţiile descoperirii: Galgenhügel (o ramificaţie estică a Dealului Melcilor (Schneckenberg).
Piesele au fost cumpărate în 1920 din colecţia şi Böhmker; alte amănunte nu se cunosc.
Conţinut/detalii tehnice: Două topoare cu marginile ridicate. S’ar putea să fie vorba de un mic
depozit sau de o parte dintr’un asemenea depozit.
Datare,/evtl. mediu cultural: Topoareleîşi găsesc analogii printre formele din Europa Centrală
din fazele timpurie şi mijlocie incipientă a epocii bronzului (conform terminologiei centraleuropene).
Loc de păstrare: În colecţia de studiu a Institutului de Pre- şi Protoistorie a Universităţii din Viena
(nr.-inv. 26393-26394).
Bibliografie: DIETRICH publicare în pregătire. Comunicare amabilă O. Dietrich, Berlin.
Observaţii: Nu a fost luat în considerare de PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977.

BRETEA MUREŞEANĂ Taf. 5,2-3


Gde. Ilia, Kr. Hunedoara. (Bretea de Mureş/Murăş, Bretea Mureşului, Marosbre[t]tye).

Fundstelle und Fundumstände: Unbekannt, jedoch „zusammengefunden“. Entdeckung jedenfalls


vor 1942 (Mitt. O. Floca bei MOGA 1944).
Inhalt/technische Details:
1. Messer des Typs Periam-Satu Mare („mit Warzenknauf“) mit vier Querrillen am unteren
Griffende (zur Klinge hin) bzw. drei weiteren Rillen zum (mit fünf Warzen verzierten) oberen
Griffende. In mittlerer Höhe des Griffes ist auf beiden Seiten je eine pyramidale Warze
vorhanden. Schneide sehr abgenutzt/stumpf. Stark oxydiert, bes. die Klinge. L. 7,5 cm (Klinge)
und 7 cm (Griff) (im Text) bzw. 13,8cm (nach Abb. MOGA 1944) (Taf. 5,3a-b).
2. Kleiner Meißel (oder beschädigtes Absatzbeil?). Der Meißel ist weder im Text (MOGA 1944)
beschrieben noch auf einer Tafel abgebildet. Nach der Zeichnung (ANDRIŢOIU 1992 und
Originalzeichnung von I. Andriţoiu) lässt sich erkennen, dass der Meißel zum Nacken hin
beschädigt ist. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass es sich um einen Fehlguss handelt.
L. 7,8cm; größte Br. (im gewölbten Bereich) 1,4 cm; ansonsten 1,2 cm. Näheres ist nicht
bekannt (Taf. 5,2a-c).
Datierung/ggffs. kulturelles Milieu: Frühe Mittelbronzezeit (HÄNSEL 1968, KACSÓ 1997), mittlere
Bronzezeit (ANDRIŢOIU 1992), sehr wahrscheinlich Wietenberg II- (III)-Milieu.
Aufbewahrungsort - Inv.-Nr.: Mus. Deva. – 4983 (Messer); 4982 (Meißel) [um 1942].
Literatur: ROSKA 1942, 158 Nr. 85 (Messer und Meißel); Mitt. O Floca bei MOGA 1944, 275 (Messer
und Meißel), 273 Taf. 2 oben (Messer abgebildet, Meißel nur in Tafellegende); HÄNSEL 1968, 48; 182
Liste 28/2; Karte 6 (Messer); VULPE 1975, 67 (nur Messer erwähnt); BOUZEK 1985, 47 Nr. 2; BADER 1990,
185; ANDRIŢOIU 1992, 78 (Meißel); 79 (Messer); 120 Nr. 19 (Zufallsfund) Taf. 71,19; 72,13; 73,14-15;
ANDRIŢOIU 1993, 100 Taf. 8,13 (Messer); KACSÓ 1997, 13 (Messer und Meißel, möglicher Depotfund);
REPHUNEDOARA 2005, 35 Nr. 67/1 (Messer und Meißel); Mitt. u. Zeichnung des Meißels I. Andriţoiu.
Bemerkungen: Bei PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977 nicht aufgenommen.

Locul şi condiţiile descoperirii sunt necunoscute, dar există precizarea că au fost “găsite împreună”,
în orice caz înainte de 1942 (inf. O. Floca la M. Moga).
Conţinut/detalii tehnice. 1. Cuţit de tip Periam-Satu Mare („cu protuberanţe la mâner”); o grupă de
patru caneluri înguste, transversale se află în partea inferioară a mânerului (spre lamă), iar altă grupă
de trei caneluri asemănătoare se găseşte la capătul superior al mânerului, împodobit suplimentar cu
cinci protuberanţe. La mijlocul mânerului a fost executată, pe fiecare faţă lată a celor două plăsele,
câte o mică protuberanţă piramidală. Tăişul este foarte tocit. Piesa, în special lama, a suferit de pe
urma oxidării. 2. Daltă de mici dimensiuni (sau topor cu prag deteriorat?). Nu este descrisă în text
(MOGA 1944) şi nici ilustrată (deşi figurează în legenda planşei). Desenul (ANDRIŢOIU 1992; desen original

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I. Andriţoiu) permite să se tragă concluzia că dalta este deteriorată în partea superioară. Nu ar fi exclus
să fie vorba de o greşeală de turnare. Nu se cunosc alte amănunte.
Datare, loc de păstrare şi bibliografie, v. mai sus.
Observaţii. Nu a fost luat în considerare la PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977.

CEHĂLUŢ III Taf. 9-10,1-3


Gde. Cehal, Kr. Satu Mare (Cehalul Unguresc, ung. Magyarcsaholy), Siebenbürgen.

Die Fundstelle „Kismező“ [„Das kleine Feld“] liegt auf der mittleren Terrasse des Baches Cehal.
Fundumstände: Zufallsfund durch den Bewohner Mihály Nagy, 1962. Sichergestellt von J. Németi,
im selben Jahr.
Inhalt/technische Details. Depotfund bestehend aus drei Gussformen aus Stein mit vier Gussflächen:
1. Halbfertige Gussform, die auf einer der Seiten mit der größten Fläche tiefe Einschnitte trägt
(Angelhaken?). L. 16,3 cm; Br. 6,9 cm; Di. 4,8 cm. Die Fläche ist wenig sorgfältig, teilweise
schräg abgeschliffen. Die andere Seite mit der größten Fläche ist glatt: L. 17 cm; Br. 7,8 cm;
Di. 4,7 cm. Die Form wurde in einen weichen, fetten Stein, grünlicher Farbe eingemeißelt
(Taf. 9,2).
2. Die Gussformen sind in die Seiten mit der größte Fläche eingemeißelt (Taf. 9,1a-d) und im
allgemeinen sorgfältig gearbeitet und gut nachpoliert. Maße des Steines: L. 18,8 cm; Br. 8,3 cm;
Di. 4,5 cm; die Ecken sind leicht abgerundet. Der Stein zeigt dieselben Charakteristika wie
Nr. 1.
a. Gussschale für eine Schaftlochaxt des Typs Hajdúsámson. L. 16,5 cm; Br bei der Schneide
5,8 cm; minimale Br. 2,6 cm; Br. beim Nacken 6,4 cm; Dm. d. Schaftloches 2,7 cm. (Taf.
9,1d).
b. Gussschale für eine Schaftlochaxt des Typs Hajdúsámson. L. 15,2 cm; Br. bei der Schneide
5,4 cm, minimale Br. 2,5 cm; Br. beim Nacken 5,6 cm; Dm. d. Schaftloches 2,8 cm. An
einem Ende ist ein Teil des Steins ausgebrochen, beim Schaftloch ist ein rezenter Schnitt
zu beobachten (Taf. 9,1b). Auf beiden Seiten ist im Schaftlochbereich eine Rippe parallel
zum verdickten Rand sichtbar.
3. Gussschale für eine Schaftlochaxt des Typs Hajdúsámson. Aus einem vergleichbaren Stein
gearbeitet, aber nur auf einer Seite bearbeitet. Die Ränder des Schaftlochbereiches sind ver-
dickt, die parallellaufende Rippe fehlt jedoch. Das Stück wurde sorgfältig nachgearbeitet. Die
der Gussform gegenüberliegende Seite mit der größten Fläche ist rezent eingeritzt worden.5
L. 16 cm; Br. 8 cm: Di. 4,2 cm (Taf. 9,3a-c).
Datierung/ggffs. kulturelles Milieu: Mittlere Bronzezeit (Hajdúsámson-Horizont), vielleicht
Otomani-Kultur. Sie gehören Vulpe zufolge dem Typ Hajdúsámson (mit Abweichungen) an und
„weisen Merkmale der Typen Apa-Nehoiu und Balşa [auf]“ (VULPE 1970, 49).
Aufbewahrungsort - Inv.-Nr.: Mus. Carei. Inv.-Nr. 205 (Nr. 1); Inv.-Nr. 204 (Nr. 2); Inv.-Nr. 195
(Nr. 3) wurde dem MNIR 1970 übergeben (jetzige Inv.-Nr. 75684).
Literatur: Mitt. T. Bader bei VULPE 1970, 49-50 Nr. 209-211 Taf. 13,209-211; PETRESCU-DÎMBOVIŢA
1977, 39; 171 Taf. 2,1-3; BADER 1978, 84; 122 Nr. 22 Taf. LXIII,1-3; MARAN 1988, 131-132 Abb. 1,4;
DUMITRAŞCU 1989, 132; 165 Taf. 30,1-3; BÓNA 1992, 52 (allgemein); NÉMETI 1999, 93d; BEJINARIU 2005, 60;
74 Taf. 8,3; KADAR 2005, 409-419; Taf. 4,1-3 (übernommene Abb.); ILON 2006, 278 Nr. 8 (versehentlich
als Einstückfund); KADAR 2007, 155 Nr. 137; MOLNÁR 2011, 312-313; NÉMETI I. VORB. (monographische
Veröffentlichung).

5 Zeichnungen J. Németi und L. Marta, Photo G. Trohani.

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Bemerkungen: Die Abbildungen von VULPE 1970 Taf. 13,209-211 (hier Taf. 10,1-3) stimmen mit
den Photographien der Objekte kaum überein. Bei PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977 sind viele ungenaue oder
fehlende Angaben zu konstatieren. – Bader (BADER 1978, 84) gibt nur zwei, an anderer Stelle drei
Fundstücke an (BADER 1978, 122 Nr. 22).

Locul şi condiţiile descoperirii: Piesele au ieşit la iveală în punctul „Kismező“ [„Câmpul mic“],
care se află pe terasa mijlocie a pârâului Cehal.
Descoperire incidentală făcută de locuitorul Mihály Nagy în 1962. Formele de turnat au fost
recuperate încă în acelaşi an de către J. Németi. Probabil descoperire izolată.
Conţinut/detalii tehnice: Depozit de forme de turnat, constituit din trei bucăţi de piatră diferite,
având patru suprafeţe destinate turnării. 1. Formă de turnat semifinită, având pe una din suprafeţele
late incizii mai adânci. L. 16,3 cm; l. 6,9 cm; gr. 4,8 cm. Părţile frontale nu sunt bine şlefuite, fiind
parţial tocite oblic. Cealaltă parte lată este netedă. L. 17 cm; l. 7,8 cm; gr. 4,7 cm. Forma a fost realizată
dintr’o rocă moale, unsuroasă, de culoare verzuie. 2. Forma a fost prelucrată pe ambele feţe late în
vederea turnării; în general ea a fost lucrată mai cu grijă şi bine finisată. Dimensiunile bucăţii de
piatră: L. 18,8 cm; l. 8,3 cm; gr. 4,5 cm; capetele sunt uşor rotunjite. Piatra are aceleaşi caracteristici
cu Nr. 1. a. Formă de turnat pentru un topor cu gaură transversală, de tip Hajdúsámson. L. 16,5 cm;
l. la tăiş 5,8 cm; l. minimă 2,6 cm; l. piesei la ceafă 6,4 cm; Dm. găurii de înmănuşare 2,7 cm. b. Formă
de turnat pentru un topor cu gaură transversală, de tip Hajdúsámson. L. 15, 2 cm; l. la tăiş 5,4 cm,
l. minimă 2,5 cm; l. piesei la ceafă 5,6 cm; Dm. găurii de înmănuşare 2,8 cm. La unul din capete, piatra
e ruptă, la gaura de înmănuşare poate fi observată o tăietură recentă. Pe ambele părţi, în zona găurii
de înmănuşare este vizibilă o nervură paralelă cu marginea îngroşată. 3. Formă de turnat pentru un
topor cu gaură transversală, de tip Hajdúsámson. Realizată din acelaşi fel de rocă, dar prelucrată doar
pe o singură faţă. Marginile zonei găurii de înmănuşare sunt îngroşate, însă nervura paralelă lipseşte.
Piesa a fost îngrijit finisată. Cealaltă faţă lată a fost recent zgâriată.6 L. 16 cm; l. 8 cm; gr. 4,2 cm.
Datare/evtl. mediu cultural: epoca mijlocie a bronzului (orizont Hajdúsámson), probabil mediu
cultural Otomani. Formele de turnat aparţin, conform încadrării lui Vulpe (VULPE 1970, 49), tipului
Hajdúsámson (cu unele diferenţe), oferind şi „elemente ale tipurilor Apa-Nehoiu şi Balşa“.
Loc de păstrare şi bibliografie, v. mai sus.
Observaţii. La PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977 se pot constata multe inexactităţi şi lipsuri. – Bader (BADER
1978, 84) se referă doar la două piese, în catalog consemnează în schimb trei (BADER 1978, 122 Nr. 22).

COVASNA Taf. 10,4-6


Kr. Covasna (Kovászna), Siebenbürgen.

Die Fundstelle: „Auf dem Hof von Samuel Vajna“ (TÉGLÁS 1888); im Inv.-Buch d. Mus. Aiud steht
Sándor Vajna).
Fundumstände: Um 1870 (siehe Bemerkungen), in 2 m Tiefe. Geschenk von Antal Vajna.
Inhalt/technische Details: Aus einem ursprünglich wohl größeren Depotfund sind vermutlich drei
Äxte bekannt. Davon sind zwei Äxte aus Kupfer und eine, die nicht analysiert wurde (Budapest),
erhalten (s. auch S. 203).
1. Schaftlochaxt des Typs Pădureni, mit leicht verlängerten Nacken. Der Schneidebereich wurde
winkelförmig, wahrscheinlich absichtlich abgeschnitten. L. 10,8 cm (=VULPE 1970, 45 Nr. 132);
L. d. erh. Klinge 6cm (HEREPEY 1901) (Taf. 10,4).
2. Der Vorangehenden ähnlich, auch der Querschnitt des Schneidebereiches. Im Schaftlochbereich
beidseitig mit Spiralen verziert. L. ca. 11,1 cm (=VULPE 1970, 45 Nr. 133) (Taf. 10,5).

6 Desene J. Németi und L. Marta, fotografii G. Trohani.

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3. Schaftlochaxt des Typs Pădureni (Typ Pădureni, Serie II nach VULPE 1970) L. 14,6cm (Taf.
10,6 a-b). Vollständig erhaltenes Exemplar, offensichtlich ein anderes als Nr. 1-2. Auch die
zeichnerischen Unterschiede zwischen den Abbildungen der Axt Nr. 3 bei PULSZKY 1883 und
TÉGLÁS 1888 sind zu berücksichtigen. Beim Vergleich mit dem Original sind jedoch nicht
unbedingt zwei Exemplare zu vermuten (Abb. 4).
Datierung/ggffs. kulturelles Milieu: Erste Hälfte der rum. Mittelbronzezeit. (VULPE 1970). – Sehr
wahrscheinlich Früh-Wietenberg-Milieu.
Aufbewahrungsort: Zwei Fundstücke (Nr. 1-2) wurden von K. Herepey für die Slg. des ev.
Kollegiums Bethlen in Aiud erworben, ein weiteres (Nr. 3) gelangte durch die Freundlichkeit von
György Ráth (TÉGLÁS 1888) in das MNM Budapest. – Mus. Aiud (Inv.-Nr. 55-56, Äxte Nr. 1-2); MNM
Budapest (Inv.-Nr. 1874-1-353). – Die zwei Äxte aus dem Mus. Aiud wurden vom Militärmuseum
in Bukarest (Antrag 426/13 II 1988) als Leihegabe für ein Jahr (also bis Anfang 1989) erbeten; die
Abgabe erfolgte unumgehend (Protokoll Nr. 9/16. Febr. 1988 an Major Căpăţână Dan), seitdem sind
die Äxte nicht mehr zurückgebracht worden. Unsere Recherchen bzw. die Bitte um die Anfertigung
neuer Abbildungen durch das Militärmuseum Bukarest hatten keinen Erfolg.
Literatur: PULSZKY 1883, 60 Abb. 14,1 (anderes Exempl. als bei ROSKA 1929; 1942; VULPE 1970); TÉGLÁS
1888, 118 Nr. 5 (unter Kováczna! erwähnt er alle drei Exemplare), 119 Abb. 5 (nach Pulszky 1883);
TÉGLÁS 1888A, 69 Nr. 14 (auch “2 peremes bronzvéső” [“zwei bronzene Meißel mit Rändern”], sehr
fraglich, vgl. ROSKA 1929; 1942; nicht bei VULPE 1975 berücksichtigt); TÉGLÁS 1891, 13 (Wiederholung
der Angaben in Téglás 1888, 118); PULSZKY 1897, 110 Abb. 36,1; 112; HEREPEY 1901, 85 Taf. 8,68-69
(= Abb. 5); MARŢIAN 1909, 335 Nr. 356 (2 Kupferäxte, 2 Meißel); RÁKÓCZY 1910, 608 Abb. 36 (nach
PULSZKY 1883); NAGY 1913, 310 Abb. 26; 313; MARŢIAN 1920, 15 Nr. 200; DUNĂREANU-VULPE 1927, 191
Anm. 7; 193 Abb. 8,5 (nach TÉGLÁS 1888); ROSKA 1929, 15; 23 Abb. 23 (im Sammelband: S. 270, 278
Abb. 23); WILLVONSEDER 1937, 76; ROSKA 1941, 54; BERCIU 1942, 17 Nr. 207 (Covaşna!); ROSKA 1942, 137
Nr. 261 mit Abb. 161; POPESCU 1944, 34 Abb. 10-12, 35 mit Anm. 7 (bemerkt die Existenz mehrerer
Äxte); BERCIU 1944, 360 mit Anm. 7; MOZSOLICS 1949, 18; ROSKA 1948, 73 Nr. 7 (Covaşna!); MOZSOLICS
1967, 17; JUNGHANS/SANGMEISTER/SCHRÖDER 1968, 256-257 Nr. 9127.Nr.9129; POPESCU 1968, 317; VULPE
1970, 43; 45 Nr. 132-133 Taf. 8,132-133 (nur zwei Äxte);
Vulpe/Tudor 1970, 422 Anm. 13; ŠALKOVSKÝ 1980, 299 Abb.
12,1-2; RUSTOIU 1995, 73-82; RUSTOIU 1996, 82-85 (Karten);
ZS. SZÉKELY 1997, 77 Nr. 19 (zusätzliche Lit., die aber nicht
zutrifft); REPCOVASNA 1998, 77 (teilw. falsche Angaben), 79
(vermischte Lit.); PALINCAŞ 1999, 263-269; DAVID 2002, 429
SL18; 478 RO12 Taf. 107,4-5, die letzte identisch auf Taf.
54,5; KADAR 2007, 150 Nr. 103; MUNTEANU 2010, 58, Pkt. IV
13; 162 Nr. 8; 165; 348 Abb. 88,8-9 (Depotfund nur aus zwei
Äxten bestehend und weitere Ungenauigkeiten); DIETRICH
2010, 194-196 (siehe auch Fundlisten). Mitt. G. Szabó und
I. Szathmári (Budapest); Photographie A. Dabasi (Budapest);
Mitt. H. Ciugudean (Alba Iulia); Mitt. M. Takács (Aiud).
Bemerkungen: Die ersten ca. 100 Stücke im alten
Inventarbuch von Herepey wurden vom Lehrer Károly P.
Szathmáry etwa 1870 aufgenommen. Dementsprechend
ist die Inventarisierung der Objekte (Nr. 55-56) um dieses
Jahr und deren Entdeckung damit wohl kurz davor Abb. 4: Covasna. Axt Nr. 3 (links: nach
TÉGLÁS 1888, 119 und rechts: nach PULSZKY
anzunehmen, was auch mit dem Inventarisierungsjahr 1874
1884, 71 Abb. 1).
im MNM Budapest korreliert. HEREPEY 1901 weist bereits
Fig. 4: Covasna. Toporul nr. 3 (stânga:
auf Analogien aus der Ural-Altai-Region hin. Vulpe 1970
după TÉGLÁS 1888, 119 şi dreapta: după
nimmt die Schaftlochaxt (hier Nr. 3) weder als Bestandteil PULSZKY 1884, 71 fig. 1).

27
Abb. 5: Covasna. Teil des Depotfundes nach einer Tafel von HEREPEY 1901.
Fig. 5: Covasna. O parte a depozitului după o planşă din HEREPEY 1901.

28
des Depotfundes noch als Einzelfund auf. – Die beiden Randleistenbeile, die bei TÉGLÁS 1888A,
ROSKA 1942 und POPESCU 1944, 109 erwähnt wurden, wurden in den beiden Bänden von Vulpe
(VULPE 1970, 1975) ignoriert. – Verschiedene Hinweise in RepCovasna 1998, 79 auf Paulovics (Dacia),
Ferenczi, Kovászna, 1-15; C. Daicoviciu SCIV I,1 1950, 110-120 u. a. haben keine Verbindung mit dem
Depotfund, sind nicht vorgeschichtlicher Zeitstellung und verweisen auf ein wahlloses Abschreiben
aus dem REPACADMSS. – Der Depotfund wurde in PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977 nicht berücksichtigt.

Locul şi condiţiile descoperirii: „În curtea lui Samuel Vajna” (Roska; în registrul de inv. al muz.
din Aiud este dat numele de Sándor Vajna).
Descoperit în jurul anului 1870 (v. mai jos, Observaţii), la o adâncime de 2 m. Donaţie Antal Vajna.
Conţinut/detalii tehnice: Dintr’un depozit mai mare sunt cunoscute, după cât se pare, trei topoare,
dintre care s’au păstrat două de cupru şi unul neanalizat (Budapesta). 1. Topor de tip Pădureni, cu
gaură de înmănuşare transversală şi cu ceafa uşor prelungită. Zona tăişului a fost retezată, probabil
intenţionat, obţinându-se o tăietură în formă de unghi obtuz. 2. Asemănător celui precedent, inclusiv
tăietura unghiulară din zona tăişului. În zona găurii de înmănuşare, piesa este ornamentată pe
ambele părţi cu spirale. 3. Topor de tip Pădureni (Typ Pădureni, seria a II-a, după Vulpe), cu gaură de
înmănuşare transversală. Exemplar păstrat în întregime, evident deosebit de nr. 1-2. Deşi deosebirile
dintre desenele acestei ultime piese la PULSZKY 1883 şi TÉGLÁS 1888 sunt demne de luat în seamă, ele
nu ne permit – după compararea cu originalul – să presupunem neapărat existenţa a două exemplare
diferite.
Datare şi loc de păstrare: Prima jumătate a epocii bronzului mijlociu din România (Vulpe). Foarte
probabil mediu Wietenberg timpuriu. – Piesele nr. 1-2 au fost achiziţionate de K. Herepey pentru colecţia
colegiului evanghelic Bethlen din Aiud; cea de-a treia piesă a ajuns prin amabilitatea lui György Ráth
(TÉGLÁS 1888) la MNM Budapesta. – Muz. Aiud (nr. inv. 55-56, piesele nr. 1-2). – MNM Budapesta (nr. inv.
1874-1-353). Cele două topoare din muz. de la Aiud au fost solicitate de către Muzeul Militar Central,
Bucureşti (cererea 426/13 II 1988) cu titlul de împrumut pe un an, primirea-predarea efectuându-se la
scurtă durată (proces-verbal nr. 9/16 Febr. 1988) către maiorul Căpăţână Dan; de la data respectiva
piesele nu s’au mai întors la muz. Aiud. Cererea noastră către MMC Bucureşti, prin care solicitam
efectuarea unor ilustraţii noi în vederea publicării pieselor nu a avut nici un succes.
Bibliografie, v. mai sus.
Observaţii: Primele aproximativ o sută de piese din vechiul registru de inventar al lui Herepey
fuseseră preluate în jurul anului 1870 de la profesorul Károly P. Szathmáry; în consecinţă, inventarierea
pieselor noastre (nr. 55-56) trebuie să fi avut loc în jurul acestui an, iar descoperirea cu puţin timp mai
înainte; acest lucru nu distonează mult faţă de anul 1874, când a fost inventariată cealaltă piesă în
MNM Budapesta. – Depozitul nu a fost luat în considerare de către PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977. – VULPE
1970 nu înregistrează exemplarul nr. 3, nici ca parte componentă a depozitului, nici ca descoperire
izolată. – Cele două securi cu marginile ridicate, amintite de TEGLÁS 1888A, ROSKA 1942 şi POPESCU
1944, 109 sunt total trecute sub tăcere în ambele volume ale lui Vulpe. – Diferite trimiteri bibliografice
(cu referire la depozit) la Paulovics (Dacia...), Ferenczi (Kovászna...), C. Daicoviciu, SCIV I,1, 1950,
110-120 etc. nu au nici o legătură cu depozitul şi cu preistoria, indicând limpede copierea necritică
din RepAcadMss. – Depozitul nu a fost luat în considerare în Petrescu-Dîmboviţa 1977.

CRIŢ keine Taf


Gde., Kr./Kom. (Szászkeresztur, Kreuz).

Die Nackenscheibenaxt (Typ Nestor A1), der Dolch, die Tüllenpunze bzw./oder der –meißel(?), die
oft gemeinsam veröffentlicht wurden (z. B. HOREDT 1940; ROSKA 1942; HÄNSEL 1968; MOZSOLICS 1967;
VULPE 1970; KROEGER-MICHEL 1983; REPBRAŞOV 2004), könnten theoretisch einem mittelbronzezeitlichen

29
Depotfund angehören. Die Informationen zu den Fundumständen sind jedoch zu spärlich und unklar,
um dies zweifelsfrei belegen zu können.
Toporul cu disc (Typ Nestor A1), pumnalul, poansonul resp./sau (?) dalta cu toc de înmănuşare
transversal, adesea publicate şi citate în bibl. (de ex. HOREDT 1940; ROSKA 1942; HÄNSEL 1968; MOZSOLICS
1967; VULPE 1970; KROEGER-MICHEL 1983; REPBRAŞOV 2004), ar putea aparţine teoretic unui singur depozit,
din epoca mijlocie a bronzului, însă condiţiile de descoperire sunt descrise prea sumar şi neclar pentru
a putea construi pe baza lor o ipoteză serioasă privind un depozit unitar.

DEVA I Taf. 11-12


Kr. Hunedoara (Déva, Schlossberg, Dimrich, Denburg), Siebenbürgen.

Die Fundstelle befindet sich auf dem östlichen Abhang des „Dealul Cetăţii“ (=„Vár“, „Burg“,
„Zitadelle“), unmittelbar unter der mittelalterlichen Mauer; auf dem höchsten Abschnitt des Weges,
der zu den „Heiligen“ führt, ca. 400 Schritte diesseits der Treppe, rechts des Weges (ältere Angaben).
Nestor besichtigte die Fundstelle und meinte, es wäre durchaus möglich, dass die Fundstücke von oben
– wahrscheinlich vom oberen Terrassenrand – im Lauf der Zeit erodiert seien. Nestor argumentiert
mit dem steilen Abhang oberhalb der Fundstelle. Ferner bemerkt er, dass die unrestaurierten
Fundstücke von einer, auch in der Nähe der beschriebenen Fundstelle liegenden schwärzlichen Erde
bedeckt waren; mehrere Halsringe trugen winzige, gelblich-ockerfarbene Flecken, die mit anderen
Unreinheiten „verkittet“ waren und die nur im Kontakt mit „vorgeschichtlichen oder modernen
Ziegelsteinen“ (NESTOR 1944) entstehen konnten.
Fundumstände: Vor dem 19. April 1907 entdeckt, als Mailand den Fund zum ersten Mal vorstellte.
Die Ringe wurden von Richard (Rezsö) Müller, aus der 2. Klasse der Realschule, an der Oberfläche
gefunden und durch die Vermittlung des Lehrers Ernő Ballun dem Museum in Deva geschenkt.
Möglicherweise waren auch weitere Schüler an der Entdeckung beteiligt.
Inhalt/technische Details: NESTOR 1944 schließt zu Recht nicht aus, dass der Depotfund eventuell
größer gewesen sei. Erhalten sind zehn Objekte aus Kupfer (Nr. 1-10 Taf. 11,3-6; Taf. 12,1-6), zu
denen Nestor auch zwei archaische, ebenfalls kupferne Sicheln (Taf. 11,1-2) hinzufügt. Hier werden
die Reihenfolge nach NESTOR 1944, die Zeichnungen aber von POPA 2005 übernommen.
1. Ösenring (6a Inv. NESTOR 1944; 5090 Inv. MALLÁSZ 1913). Innerer Dm. 14,4 cm; Gew. 204 g.
2. Ösenring (6b; 5093). Innerer Dm. 13,8 cm; Gew. 195 g.
3. Ösenring (6c; 5094). Innerer Dm. 12,5 cm; Gew. 202 g.
4. Ösenring (6d; 5217). Innerer Dm. 13,5 cm; Gew. 175 g.
5. Ösenring (6e; 5216). Innerer Dm. 13,5 cm; Gew. 216 g.
6. Ösenring (6f; 5089). Innerer Dm. 13,5 cm; Gew. 169 g.
7. Ösenring (6g; 5091). Innerer Dm. 13,3 cm; Gew. 198 g.
8. Ösenring (6h; 5095). Innerer Dm. 13,6 cm; Gew. 200 g.
9. Ösenring (6i; 5218). Innerer Dm. 13,8 cm; Gew. 210 g.
10. Ösenring (6j; 5092). Innerer Dm. 12,2 cm; Gew. 187 g.
11. Messerartige Sichel mit Querwulst (7a; 5101). L. 7,8 cm; Gew. 22 g.
12. Messerartige Sichel mit Querwulst, die Hälfte zur Spitze fehlt (7b; 5100). L. 3,9 cm; Gew. 14 g.7
Der Veröffentlichung von NESTOR 1944 sind noch viele weitere technische Einzelheiten zu
entnehmen, jedoch fehlen Angaben über die Patina.
Siehe auch die metallographischen Analysen, S. 203-204.

7 Geringfügig genauere Gewichtsangaben bei POPA 2005, 148-149, die dort als ein Novum präsentiert werden,
obwohl die Gewichte bereits bei Nestor 1944 vorhanden waren. In POPA 2010 werden Unstimmigkeiten
anderer deutlich hervorgehoben.

30
Datierung/ggffs. kulturelles Milieu: B II (?) (MOZSOLICS 1967); Mittlere BZ, 16.-14. Jh. (PETRESCU-
DÎMBOVIŢA 1977); Mittlere Altbronzezeit (PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1978); Ende FrühBZ-Anfang MittelBZ
(ANDRIŢOIU 1975; POPA 2005); FrühBZ III = Nagyrév/Aunjetitz (CIUGUDEAN 1996) = 2300-2100
v. Chr. (nach dem neuen Einteilungsversuch d. rum. BZ). – Unklar ob Coţofeni, Şoimuş, Früh-
Wietenberg (?)-Milieu; Wietenberg II (POPA 2010). – Die Ausgrabungen von O. Floca und I. Andriţoiu
auf „Dealul Cetăţii“ (zusammengefasst bei BOROFFKA 1994, 39 Nr. 169) bestätigen die von Nestor
geschilderte kulturelle Situation (NESTOR 1944, 168) und lassen daher keine sichere Zugehörigkeit des
Ösenringdepots zu einem bestimmten Kulturmilieu zu. Ebenso sind Verbindungen zwischen dem
Depot Deva I und den anderen mittelbronzezeitlichen Bronzen auf dem „Dealul Cetăţii“ (ANDRIŢOIU
1992, 122 Nr. 40) nur unter Vorbehalt herzustellen.
Aufbewahrungsort - Inv.-Nr.: Mus. Deva; 5089-5095 (Ösenringe); 5100-5101 (Sicheln); 5216-5218
(Ösenringe).
Literatur: BARTHOS 1907, 136; MAILAND 1908, 60-61; BALÁZS 1911, 59; ROSKA 1942, 67 Nr. 36
(7 Halsringe von „Dealul Cetăţii“ versehentlich als von “Szárhegy“ stammend, ebenso die zwei
Sicheln); Nestor 1944, 167-181 (monographische Veröffentlichung); V. BRUNN 1959, 45; NESTOR 1960,
117; POPESCU 1951, 32; MOZSOLICS 1967, 66; 69; 132; SCHUBERT/SCHUBERT 1967, 186 (Tabelle); 189-190
Abb. 41 (Karte); HÄNSEL 1968, 51-52; 183 Liste 33/7a (bespricht nur die Sicheln); JUNGHANS/SANGMEISTER/
SCHRÖDER 1968, 256-257 Nr. 9130-9141 Taf. 33,9130-9131.9135.9137.9139; FLOCA 1969, 11 Abb. 4; 12
(mit Gesamtplan); ANDRIŢOIU/MĂRGHITAN 1972, 19 Abb. 9; SCHUBERT 1973, 67; BATH-BÍLKOVÁ 1973, 27
Abb. 2 (Karte); 37; BÓNA 1975, 283; ANDRIŢOIU 1975, 395 (Kommentare zu den Analysen); PETRESCU-
DÎMBOVIŢA 1977, 40 Taf. 2,4-9; PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1978, 9 Nr. 1-2; 163-164 (Analysen) Taf. 18A,1-12;
SCHUBERT 1981, 194; PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1985, 595-599; PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1990, 60-61 (nur die
Sicheln); ECKEL 1992, 136 Nr. 294; ANDRIŢOIU 1992, 75; 78; 84; 86; 121-122 Taf. 67,1-10 (Halsringe).15-16
(Sicheln), 129 Anexa 2 (nach JUNGHANS/SANGMEISTER/SCHRÖDER 1968); ANDRIŢOIU 1993, 90-91 Taf. 3,1-10
(Halsringe).15-16 (Sicheln); SOROCEANU 1995, 23, 63; METALURGIA 1995, 26 [A. Rusu] (ungenaue
Angaben); COMORI 1995 67-68; 89-90 [M. Rotea]; CIUGUDEAN 1996, 125-126; 285 Abb. 89; CIUGUDEAN
1997, 34 Nr. 50 (ungenaue Angaben); INEL 1999, 58; VULPE 2001, 290; LUCA 2005, 63-64; KACSÓ 2005,
224-225; POPA 2005, 148-151 Taf. 39-40 (Neuaufnahme); BĂJENARU 2006, 141 (Liste der archaischen
Sicheln); KADAR 2007, 162-163 Nr. 189; 165 Nr. 208; ŢÂRLEA/FLOREA/NICULESCU 2009, 315-336 (mit
Verbreitungskarte); VASIĆ 2010, 14; POPA 2010, 138-143 (geringfügige Änderungen zu Popa 2005); O.O.
DIETRICH 2010A, 62-66 (Verbreitungskarten).
Bemerkungen: Bei den urnenfelderzeitlichen Depotfunden Deva II-III-IV soll in Zukunft noch
überprüft werden, ob deren Fundumstände, Inhalt und schließlich Reihenfolge stimmen. – Abgesehen
von mehreren Unstimmigkeiten sind bei PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977 gravierende Fehler in den
Literaturangaben festzustellen, so werden z. B. die ersten drei Artikel ohne Autor und fälschlicherweise
angegeben, sie seien im ArchÉrt veröffentlicht worden. – LUCA 2005 präsentiert den Fund, als stamme
das Depot Deva I nicht vom „Dealul Cetăţii“.

Locul şi condiţiile descoperirii: Punctul în care a fost descoperit depozitul se găseşte pe panta
estică a înălţimii “Dealul Cetăţii” (v. mai sus), imediat sub zidul medieval, şi anume în segmentul cel
mai înalt al drumului care duce la «Sfinţi», la cca. 400 de paşi dincoace de scară, pe partea dreaptă
a drumului (informaţii primare). Nestor a vizitat locul descoperirii şi a fost de părere, că nu ar fi de
loc exclus ca piesele să fi fost deranjate de la locul depunerii în preistorie şi să fi alunecat în cursul
timpului, foarte probabil de pe marginea terasei superioare spre partea de sus a pantei. Nestor aduce
ca argumente panta abruptă de deasupra locului descoperirii. El observă şi că piesele, rămase neatinse
din momentul descoperirii, erau acoperite cu acelaşi fel de pământ care se găsea în zona descoperirii
şi că mai multe dintre coliere prezentau pete minuscule de culoare ocru-gălbuie, care împreună cu
alte impurităţi, se impregnaseră în piesele de metal. Ele nu puteau proveni decât din contactul cu
«cărămizi» preistorice sau moderne. – Depozitul a fost descoperit înainte de 19 Aprilie 1907, când

31
Mailand îl prezintă pentru prima dată. Colierele au fost descoperite la suprafaţa terenului de către
Richard (Rezsö) Müller, din cl. a 2-a a şcolii reale, fiind donate muz. Deva prin mijlocirea profesorului
Ernő Ballun. Probabil că la descoperire au luat parte şi alţi elevi (v. şi mai sus).
Conţinut/detalii tehnice: Nestor nu exclude, pe bună dreptate, ca depozitul să fi fost eventual
mai mare. S’au păstrat zece coliere din cupru (1-10), la care Nestor adaugă şi două seceri arhaice,
confecţionate de asemenea din cupru (11-12). Pentru dimensiuni, v. mai sus textul german (ordinea
este cea a publicării lui Nestor, unde se pot găsi şi alte amănunte tehnice, dar nu despre patină)8.
Datare/event. mediu cultural: B II (MOZSOLICS 1967); bronz mijlociu, sec. XVI-XIV (PETRESCU-DÎMBOVIŢA
1977); bronz timpuriu, faza mijlocie (PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1978); sfârşit de bronz timpuriu/început de
bronz mijlociu (ANDRIŢOIU 1975; POPA 2005); bronz timpuriu III = Naygrév/Aunjetitz (CIUGUDEAN 1996) =
2300-2100 a. Chr. (conform noii încercări de împărţire a epocii bronzului în România); Wietenberg II
(POPA 2010). – O atribuire unuia dintre fenomenele Coţofeni, Şoimuş sau Wietenberg timpuriu rămâne
problematică. Săpăturile lui O. Floca şi I. Andriţoiu pe „Dealul Cetăţii“ (sintetizate de BOROFFKA 1994,
39 nr. 169) confirmă evoluţia culturilor, prezentată de Nestor (NESTOR 1944, 168) şi îngăduie să se
vorbească doar de posibilităţi de corelare, fără a fi posibilă o plasare a depozitului de coliere într’un
mediu anumit. De asemenea, nu pot fi stabilite decât cu multă prudenţă legături între depozitul I şi
celelalte bronzuri din epoca mijlocie a bronzului, de pe „Dealul Cetăţii“ (ANDRIŢOIU 1992, 122 Nr. 40).
Loc de păstrare, v. mai sus.
Bibliografie, v. mai sus.
Observaţii: Depozitele din bronzul târziu şi hallstatt-ul timpuriu (Deva II-III-IV) se cer încă verificate,
pentru a se vedea în ce măsură condiţiile de descoperire, conţinutul şi numerotarea în vigoare corespund
realităţilor documentare. – Lăsând la o parte mai multe neconcordanţe, la PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977 se
întâlnesc greşeli bibliografice grave, dat fiind faptul că, de ex., primele trei articole (la el, fără autor)
nu au fost publicate în ArchÉrt.

FÂNTÂNELE
Gem. Matei, Kr. Bistriţa-Năsăud (Iuş, Újős) Siebenbürgen.

Auf dem Rücken des länglichen Hügels “Dâmbul Popii” wurde bekanntlich eine Grube zwi-
schen den keltischen Gräbern entdeckt (Soroceanu 1974, 367-373). Sie enthielt unterschiedlich
verbranntes, sogar verglastes Material. Es handelt sich meistens um Keramik, aber auch um mehrere
Gußformfragmente, von denen nur zwei einigermaßen typologisch und chronologisch zu verwenden
sind: eines wurde zur Herstellung der Meißel, das andere für die der Lanzenspitzen benutzt. Alles
war mit einem umgestülpten Wetzstein bedeckt. Die Keramik und der Befund wurden ursprünglich
in die Spätbronzezeit datiert und ungefähr einem Wietenberg/Noua-Milieu zugeschrieben. Später hat
M. Rotea den Befund in die Frühbronzezeit datiert und das zweite Gußformfragment als Gußform
für die Herstellung der Dolche betrachtet (Rotea 1993; Rotea 2003) 45, 49-50).
Ohne die neue typologische und chronologische Meinung unbedingt bestreiten zu wollen, muss
daran erinnert werden, dass die Dolche jener Stufe keine solche Mittelrippe aufweisen und dass – ob
Dolch oder Lanzenspitze – die Gußform frühestens in die Mittelbronzezeit anzusetzen sei. Die selbe
Meinung vertritt auch T. Bader (BADER I. RED. m. weiterer Lit.).

8 Greutăţi doar cu puţin mai exacte se găsesc la POPA 2005, 148-149; măsurarea greutăţilor este prezentată de
altfel ca o premieră, deşi ele sunt indicate încă la Nestor. Nu acelaşi lucru se petrece atunci când e vorba de
criticarea altora (POPA 2010).

32
Pe coama alungită a dealului “Dâmbul Popii” a fost descoperită, după cum este cunoscut, o groapă
printre mormintele celtice (Soroceanu 1974, 367-373). Ea conţinea material ars secundar, la diferite
grade de ardere, mergând până la vitrifiere. Este vorba îndeosebi de ceramică, dar şi de mai multe
fragmente de forme de turnat, dintre care doar două sunt întrucâtva utilizabile din punct de vedere
tipologic şi cronologic: una din ele a fost folosită la producerea dălţilor, iar cealaltă, a vârfurilor de
lance. Groapa era acoperită cu o piatră mare de şlefuit răsturnată. Ceramica şi complexul au fost
datate iniţial în epoca târzie a bronzului şi atribuite aproximativ mediului Wietenberg/Noua. Ulterior
M. Rotea a datat complexul în epoca timpurie a bronzului, considerând al doilea fragment de formă
de turnat ca fiind folosit la producerea pumnalelor (Rotea 1993; Rotea 2003)45, 49-50).
Fără a dori să contestăm neapărat noua opinie tipologică şi cronologică, trebuie să reamintim faptul
că pumnalele acelei perioade nu au asemenea nervuri mediane şi că – indiferent dacă este vorba de
pumnal sau de vârf de lance – forma de turnat se cere plasată cel mai de timpuriu în bronzul mijlociu.
Aceeaşi părere o împărtăşeşte şi T. Bader (BADER I. RED. cu bibliografie suplimentară).

GAURA Taf. 13
Kr. Maramureş (heute Valea Chioarului; Kővárgara, Kővárgóra), Siebenbürgen.

Die Fundstelle: Unbekannt.


Fundumstände: Unbekannt, wahrscheinlich 1879 (HAZAI 1879) oder kurz davor.
„Es handelt sich um einen der schönsten Bronzedepotfunde, den wir aus Ungarn kennen. Ich darf
Herrn Dávid Egger, der aus dem Depotfund [Hervorhebung durch den Autor] von einem Adeligen
aus Siebenbürgen 5 Stück erhalten hat und Herrn H. Finály, der aus demselben Depotfund ein
Exemplar dem Erdély Múzeum überreicht hat, für die Tatsache danken, daß ich schriftlich sechs Stück
und zeichnerisch zwei Stück bekannt machen konnte. Der Depotfund bestand aus drei Armringen
mit Spiralen und drei Äxten [csákány]“ (HAMPEL 1892, 43)9. (Vgl. auch unten LEHOCZKY 1892, bei
Bemerkungen).
Inhalt/technische Details: Die Frage nach der Zusammensetzung des Depotfundes von Gaura ist
heftig umstritten und kann längst nicht als gelöst gelten. Bis jetzt war die Zusammensetzung und die
zeitliche Einschätzung der Bronzen von Gaura, durch die Veröffentlichung von HAMPEL 1892, 43-46
geprägt. Diesem Schema entsprechend, bestand der Depotfund aus drei Nackenscheibenäxten (zwei
des Typs Nestor A2 und eine des Typs Nestor B1) sowie aus drei Armschutzspiralen (zwei davon
vollständig und eine fragmentarisch erhalten; alle unverziert und ohne Knopf)10. Wegen typologischer
Unterschiede wurde eine weitere Axt (Typ Nestor B2) als Einzelfund betrachtet und einer späteren
Zeitstufe als die anderen Objekte zugewiesen. Metallographische Analyse, S. 206.

9 Weil gegenwärtig nur zwei Stücke erhalten sind, ist es angebracht, die verschiedenen Quellen selbst spre-
chen zu lassen – sofern möglich – und diese – wenn nötig – nur mit kurzen Bemerkungen zu versehen.
10 HAMPEL 1892, 43 behauptet, dass ursprünglich nur zwei Äxte (ausgenommen jene Axt gegenwärtig im
MNITr) von D. Egger erworben worden wären und dazu drei Armschutzspiralen, die alle von Gaura stam-
men würden (Mitt. D. Egger an J. Hampel). Seltsam ist die Tatsache, dass D. Egger diese Situation nicht
seinem Bruder (oder später F. Pulszky) mitteilt und dies über zehn Jahre lang nach der Entdeckung. Ebenso
merkwürdig ist auch die Tatsache, dass F. Pulszky nur wenige Monate vor dem Verkauf der Slg. S. Egger
weiterhin fünf Äxte und zwei Armschutzspiralen (größtenteils andere als bei Hampel) der Entdeckung von
Gaura zuschreibt. Darüber hinaus, bezieht sich Hampel überhaupt nicht auf die zwei Armschutzspiralen
(CATALOGUE 1891, Nr. 142), die zweifellos andere, als die von ihm 1892 beschriebenen, sind. Vgl. ebenfalls
VULPE 1970, 68 (mit Ungenauigkeiten) und, vor kurzem, DAVID 2002, 478-479; DAVID 2003, 128-130, mit
älterer Literatur.

33
Abb. 6: Gaura. Links: Nackenscheibenaxt Typ Nestor B1 (nach MOZSOLICS 1967, 41 Abb. 12);
rechts und unten: Nackenscheibenaxt Typ Nestor A2 (nach HAYES 1991, 51 Nr. 112).
Fig. 6: Gaura. Stânga: Topor cu disc de tip Nestor B1 (după MOZSOLICS 1967, 41 Fig. 12);
dreapta şi jos: Topor cu disc de tip Nestor A2 (după HAYES 1991, 51 nr. 112).

34
Bei der Angleichung und der Bearbeitung der Angaben bezüglich des Bronzeensembles von Gaura
sind bislang jedoch drei Elemente nicht berücksichtigt worden11:
a) Im Egger-Katalog (CATALOGUE 1891) wurden beträchtlich mehr Fundstücke aus Gaura aufgezählt,
als jene sechs, die üblicherweise von der Forschung wiedergegeben werden.
b) Es ist unmöglich ist, die meisten Fundstücke des Egger-Kataloges mit denen von Hampel in
Übereinstimmung zu bringen. Eine Angleichung geschah mehr oder weniger stillschweigend,
als Beispiel seien etwa die Armschutzspiralen genannt. MOZSOLICS 1967 ist die einzige, die
bei diesen die Unterschiede bemerkt, überschreitet dabei aber das Stadium einer leichten
Verwunderung nicht.
c) Manche Fundstücke, wie z. B. die kleineren Äxte (hier Nr. 5-6), sind vollkommen ignoriert
worden, ohne dabei Stellung zu beziehen, ob sie zum Depot gehören oder nicht.
Ein gründlicher Vergleich der Beschreibungen im Egger-Katalog (CATALOGUE 1891) mit denen von
Hampel (HAMPEL 1892, 43-46), aber auch mit weiteren Quellen, beweist, dass in jedem Fall mehr
Fundstücke von Gaura existierten, als bisher angenommen worden ist. Die Möglichkeit, dass im Egger-
Katalog der Ortsname Gaura so häufig fälschlicherweise wiederholt wurde, ist sehr gering. Viel eher
ist davon auszugehen, dass damals von dem unbekannten ungarischen Adligen mehr Fundstücke
erworben wurden, als Hampel mitgeteilt und gezeigt wurden.
1) Axt (Typ Nestor A2), L. 22,4 cm. m. Abb., MNITr Cluj (=HAMPEL 1886 Taf. 83,a-d)
“Die Axt [csákány] des Museums aus Kolozsvár [Cluj] ist vollkommen derjenigen des Stückes
d) ähnlich, was ihre Form betrifft. Mit Bezug auf die Verzierungen, bestehen jedoch mehrere
Unterschiede. Das einzige Bedauerliche ist nur, daß auf der oberen Klingenseite sowie vom
Rand des Diskus die Patinaschicht verwischt ist, demzufolge hatten an den entsprechenden
Stellen, auch die Ornamente zu leiden. Was die Charakteristika der Ornamente anbelangt, ist
die Verwandtschaft der beiden Äxte d) und f), trotz mancher Abweichungen, offenkundig. Hier
einige Beispiele: die Zeichnung [die Muster] auf der Nackenscheibe, die wir in Naturgröße
wiedergegeben haben; die Spirale in der Mitte ist von einem schönen Rahmen aus Dreiecken
eingefasst, daher sind die kleineren Efeuzweige, die von den Treffpunkten der Spiralen
ausgehen, vereinfacht. Sogar die Spiralen sind kleiner: sind sieben nebeneinander stehende
[Axt in Mus. Cluj, HAMPEL 1892, 45-46)] statt sechs größere wie bei der vorangehenden Axt
[CATALOGUE 1891, 11 Nr. 72 = HAMPEL 1892, 45 d], die bis zum Rand des Diskus reichen. Die
obere und die untere Fläche der Axtklinge von d) sind viel reicher verziert als beim Fundstück
f).” (HAMPEL 1892, 45 Fundstück f) (hier Taf. 13,2a-c).
2) Axt (Typ Nestor A2), L. 23 cm m. Abb., vormals Slg. Egger, jetzt im Mus. Toronto (HAMPEL
1886 Taf. 82,a-c; 82; HAMPEL 1892, 44 Stück d; CATALOGUE 1891, 11 Nr. 72; HAYES = Abb. 6).
„Nackenscheibenaxt. Eine Bronzeaxt den Vorangehenden [Nr. 69; 71 (aus dem Depot von
Gaura), siehe hier Nr. 5-6] ähnlich; die Klinge ist mit ineinander verschlungenen Wellen-
bändern und mit verschiedenartig gestalteten Begrenzungen dekoriert. Der scheibenförmige
Kopf hat eine leicht konvexe Form mit einer Spitze und ist verziert mit einem vergleichbaren
Wellenband. Ein ausgesprochen schönes und seltenes Exemplar. Entdeckt bei Gaura, im
Komitat Szatmár, L. 23 cm (Taf. 11, 72)“ (CATALOGUE 1891 Nr. 72). [Hayes: L. 23,2 cm; Gew.
690,1 g; gereinigt, gut erhalten; auf der Klinge längliche Kratzspuren. Grüne Patina in den
oberen Teilen, auf der Nackenscheibe abgekratzt].
Beschreibung desselben Stückes durch Hampel 1892: „Bronzeaxt. Sie ist das reichst ornamen-
tierte Exemplar aus der Bronzezeit, das wir auch in 2:5-Größe vorgestellt haben (Taf. 82). Eine
Zeichnung (a) zeigt die [breite] Seite, die andere zeigt die obere Seite der Klinge (c), während
eine dritte Zeichnung (b) zeigt die Axt in natürlicher Größe. Man kann diese Axt nicht nur

11 Diese Möglichkeit wurde sogar in der letzten Veröffentlichung nicht wahrgenommen (DAVID 2003, 128-130),
wenngleich ohne weiteres neue und wichtige Details hinzugefügt wurden.

35
wegen der Ornamentik, sondern auch wegen der Form hervorheben. Charakteristisch ist die
Nackenscheibe, breit, aber nicht sehr dick, die in der Mitte einen kurzen, nicht gespitzten Dorn
hat, sowie ferner die Tatsache, dass am Rand des Schaftloches keine herumlaufende Wulst
hat, wie bei den Äxten mit Dorn [Nackenscheibenaxt] üblicherweise vorkommt. Die Axt von
Gaura stellt also seinem Habitus entsprechend eine Sondervariante dar und hat Analogien nur
in diesem Depotfund, ein zweites Exemplar (im Erdély Múzeum) und ein drittes Exemplar in
den Sammlungen des Museums in Saint Germain (als Geschenk durch Dr. Rómer Floris, in
J. 1867). Dieses letzte wurde ebenfalls auf ungarischem Territorium entdeckt. Als ich 1877
dieses letzte in seinem jetzigen [Aufbewahrungs-]ort gesehen habe, genauer gesagt, als ich
seine besondere Form gesehen habe, habe ich geglaubt, daß es ein Unikat ist und ich habe
an seine Echtheit gezweifelt. Diese Bedenken wurden aber von den beiden Exemplaren der
Entdeckung von Gaura behoben.” (HAMPEL 1892, 44) (hier Taf. 13,1a-c).
Zu vermerken ist, dass die Photos bei Hayes (HAYES 1991, 52 ABB. 112) einige Verzierungen
mehr als die Zeichnung von HAMPEL 1886 Taf. 82 zeigt. Es ist heute kaum möglich festzustellen,
ob die Zeichnung von Hampel leicht unvollständig ist (damals war die Axt möglicherweise
noch nicht richtig gereinigt?) oder ob bei HAYES 1991 eventuell ein anderes Exemplar abge-
bildet wurde.
3) Axt (Typ Nestor B1). L. 20,3 cm = vielleicht HAMPEL 1892, 44-45 Stück e.
„Bronzeaxt [csákány], die Nackenscheibe ist dick und hat auf der äußeren Seite – statt Dorn
eine kleine [konische] Warze; die Ränder des Schaftrohres sind oben und unten kurz und
verdickt. Die Achse der Klinge ist gerade und vertikal zur Achse des Rohres. GesamtL. 0,203
m; Dm. des Nackenscheibe 0,06 m; L. d. Schaftrohres 0,04 m; Dm. d. Schaftrohres 0,024 m.12
Auf Grund der Verzierung und der Form kann man diese Bronzeaxt mit der von Pusztaszent-
király vergleichen. Verziert sind nicht nur die vier Seiten der Klinge, sondern auch der Rand
des Schaftrohres; sowohl die Nackenscheibe als auch die vier Seiten des Stückes, die das
Rohr mit der Nackenscheibe verbindet, sind dekoriert. Auf den drei Seiten der Klinge und
auch auf der Nackenscheibe befinden sich in einer ganz eigenartigen Manier Spiralen, die der
vorhergehenden Axt (d) ähnlich sind, von denen sich aber durch die Form unterscheiden;
außer der Axt von Szent-Király nennen wir aus den Sammlungen des Nationalmuseums das
Exemplar von Alsó-Német und drei weitere fundortlose Exemplare, die dieselbe Variante
darstellen. Die oben aufgezählten Fundstücke a-e befinden sich im Besitz von David Egger.
(1879).“ (HAMPEL 1892, 44-45).
4) Axt (Typ Nestor B2). L. 24 cm: „Nackenscheibenaxt mit Schaftrohr. Eine Bronzeaxt von der
Form ähnlich zu den vorhergehenden, aber mit hervorspringenden Kragen oder Bändern,
die eine Tülle für die Schäftung bilden. Die Gravur ist dem Stück 72 ähnlich. Ein besonders
schönes und gut erhaltenes Exemplar. Entdeckt bei Gaura, im Komitat Szatmár.“ (CATALOGUE
1891, 11 Nr. 73 mit Taf. 11,73). Sie ist meistens (MOZSOLICS 1973; VULPE 1970; DAVID 2002),
u. E. nach ohne Begründung, als Einzelstückfund betrachtet und befindet sich in der Slg.
Ward (New York), vgl. ORIGINS 1987, Nr. 22 (hier Taf. 13,4a-b).
5) Axt (Typ unbestimmbar). L. 16 cm.
„Bronzeaxt, die Klinge ist einer Palstabklinge ähnlich, das Schaftloch befindet sich am der
Schneide gegenüberliegenden Ende, ein sehr interessanter Typ. Entdeckt bei Gaura im
Szatmárer Komitat, L. 16 cm“ (CATALOGUE 1891, 11 Nr. 69 nicht abgebildet). Aufbewahrungsort
unbekannt.

12 Bis auf wenige Millimeter stimmen auch die von Hampel angegebenen Dimensionen mit denen des Stück-
ens aus dem Ashmolean-Museum (MOZOLICS 1967, 41 Abb. 12) überein. Damit scheint die Behauptung von
David bestätigt zu sein. Mehrere Versuche, neue Photographien, sowie Einzelheiten über das Fundstück
von den Fachkräften des Ashmolean-Museums zu erhalten, scheiterten.

36
6) Axt (Typ Nestor A/B1?). L. 16 cm.
„Nackenscheibenaxt [mit rundem Kopf oder Scheibe am der Schneide gegenüberliegenden
Ende]. Entdeckt bei Gaura, im Komitat Szatmár, L. 16 cm“(CATALOGUE 1891, 11 Nr. 71 nicht
abgebildet). Aufbewahrungsort unbekannt.
7) Armschutzspirale mit zwei Spiralscheiben, unverziert, ohne Mittelknopf.
„Diskusförmige Bronzespirale mit sieben Windungen aus einem Draht mit starkem Querschnitt
(Dm. bei der letzten Windung 8 mm). Die inneren Windungen erheben sich in [leicht] konischer
Form. Das äußere Ende kommt vom Diskus heraus, eine Ecke bildend, wie ein solider Stift. [Das
Ende] stellt einen ovoiden Ring dar und läuft in eine flache Spirale aus vier Windungen, die
gegenüber dem großen [Spiral-]diskus stehen. Dm. d. großen Diskus 0,108 m; Dm. d. kleinen
Diskus 0,03 m. Der mittlere Kreis [Ring] hat einen inneren maximalen Dm. von 0,11m.“(HAMPEL
1892, 43-44 Stück a). Ferner sind Analogien von: Ó-Buda und Pusztaszentkirály (2 Stück)
angegeben.
8) Armschutzspirale mit zwei Spiralscheiben, unverziert, ohne Mittelknopf.
„Bronzearmring, der dem Vorangehenden völlig ähnlich ist, nur bestehen die sieben
Windungen, die den großen Diskus bilden, aus einer im Querschnitt rechteckigen und nicht
runden Barre, dabei beträgt die Breite einer Seite 0,009 m, Dm. d. Diskus 0,094 m. Der mittlere
Ring hat einen inneren Dm. von 0,104 m; das Ende des Drahtes läuft in einen kleinen Diskus
aus drei kleinen Windungen bestehend, Dm. 0,022 m” (HAMPEL 1892, 44 Stück b).
9) Armschutzspirale mit zwei Spiralscheiben fragmentarisch, unverziert, ohne Mittelknopf.
„Der fragmentierte Teil eines spiralförmigen Armringes, dessen ursprüngliche Form verändert
wurde, so daß aus dem großen Diskus nur fünf Spiralen geblieben sind, Dm. 0,082 m; der
Draht [Stab] ist im Querschnitt rechteckig, die Seiten sind 0,01 m breit; der mittlere Kreis
und die kleine Spirale fehlen.“(Hampel 1892, 44 Stück c).
10-11) „Ein Paar Armschutzspiralen [Gaura] von leichterer Machart, aber mit der selben
Verzierung wie vorhergehend [Nr. 14113]). Eine der Spiralen wurde flachgehämmert, die Knöpfe
in der Mitte als 18-strahlige Sterne geformt, beide schön patiniert. Entdeckt bei Gaura, county
of Szatmar, keine Dimensionen“ (CATALOGUE 1891, 11 Nr. 142[a-b] nicht abgebildet).
Datierung/ggffs. kulturelles Milieu: Hajdúsámson- (Apa)-Horizont (MOZSOLICS 1967); „moitié de
la IIe période de l’âge du bronze de Roumanie (POPESCU/RUSU 1966)“. – „civilisation de Suciu de Sus
ou de Otomani“ (POPESCU/RUSU 1966); Wietenberg (BÓNA 1975; HAYES 1991, 52). – Berücksichtigt man
die Aufzählung der obigen Gegenstände (1-11), die sich deutlich voneinander unterscheiden, steht
man vor den folgenden Alternativen:
a) von Gaura stammt ein einziger Depotfund, der mindestens aus den obigen Gegenstände
besteht und der – aufgrund offensichtlicher typologischer Kriterien – auf eine längere Zeit
der Zusammensetzung hinweisen würde (Bz. A2-C1); diese würde im großen und ganzen der
Phase Mozsolics III entsprechen;
b) von Gaura stammen zwei verschiedene Depotfunde, die gleichzeitig oder fast gleichzeitig
an derselben oder an mehreren Fundstellen entdeckt wurden (bzw. auf jeden Fall auf der
Gemarkung derselben Gemeinde). Der Depotfund könnte in die Bz. A2/B1 (=Mozsolics IIIa)
datiert werden und würde dann die Fundstücke Nr. 1-3, 7-9 (wahrscheinlich auch Nr. 6)
beinhalten, während der andere Depotfund in Bz. B2/C1 (=Mozsolics IIIb) gesetzt werden
könnte und aus den Fundstücken Nr. 4, 10-11 bestünde. Fundstück Nr. 5 kann keinem der
beiden vermuteten Depotfunde mit Sicherheit zugeschrieben werden.

13 Die vorhergehende Armspirale als Beispiel, CATALOGUE 1891, 18: „Nr. 141. Eine weitere, weniger massive
Armschutzspirale, für die linke Hand und mit der Spirale aus flacherem Draht; der Verbindungsarm ist mit
Fischgrätenmuster verziert; schön patiniert. Entdeckt in Transylvania, ohne Dimensionen (Taf. XIII, 141)“.

37
Die Arbeitshypothese b) scheint wahrscheinlicher, da die Vergesellschaftung von Nackenschei-
benäxten unterschiedlicher Typen (Nestor A1-2/B1-2) bekanntlich äußerst selten ist (siehe jedoch
Szeghalom, MOZSOLICS 1967, 148 Taf. 12; VULPE 1970, 76 mit Hinweis auch auf Gaura; eventuell
auch Caşvana, vgl. IGNAT/PÎŢU 1982, 494). Das Gleiche gilt auch für die Zusammensetzung der
unterschiedlichen Typen von Armschutzspiralen. Weitere Archivrecherchen könnten eine Chance
bieten, an weitere Einzelheiten bezüglich der Funde von Gaura zu gelangen, insbesondere um dabei zu
erfahren, wer der Adlige war, der die Bronzen verkaufte bzw. zunächst wer damals der Großbesitzer
in Gaura war.
Aufbewahrungsort: -Inv.-Nr.: MNITr, P 992 (alte Inv.-Nr. 200); Mus. Ontario, Inv.-Nr. 918.5.102;
Ashmolean Mus.; verschiedene unbekannte Privatsammlungen in Nordamerika.
Literatur: HAZAI 1879, 196; HAMPEL 1880, 39-41; TORMA 1880, 114 Nr. 34; HAMPEL 1886, 74; HAMPEL
1886A Taf. 82-83; HAMPEL 1887 Taf. 82-83; TÉGLÁS 1887, 304 Nr. 331; RUSSU 1889, 366; CATALOGUE 1891,
11 Nr. 69.71-73; 18 Nr. 142 Zwei Stück) Taf. 11,72-73; SZÁRAZ 1891, 320-330, bes. 324; LEHOCZKY 1892,
146; HAMPEL 1892, 43-46; HOERNES 1898 Taf. 25,6-9; REINECKE 1899, 318; TÉGLÁS 1901, 23; MARŢIAN 1909,
330 Nr. 215; MARŢIAN 1920, 280 Nr. 280; RICHTHOFEN 1926, 96; WILKE 1926, 178-179 Taf. 94; DUMITRESCU
1937 Taf. 14; NESTOR 1938, 186-187 Taf. 72; 73,2; FORSSANDER 1938, 111; ROSKA 1939, 44 Abb. 6; BERCIU
1941, 27; ROSKA 1942, 141 Nr. 292 Abb. 164; DAICOVICIU 1943, Abb. 5-5a (Photographie); POPESCU 1944,
111; 113 Taf. 13,2; BERCIU 1944, 368; WERNER 1950, 307 Liste III Nr. 7; MOZSOLICS 1949, 20; HACHMANN
1957, 92; 110-111; 123; 133; 221 Nr. 678; SPROCKHOFF 1957, 36-37 Abb. 11,6; NOVOTNÁ 1959, 6; 10; RUSU
1959, 281; POPESCU 1962A, 410; POPESCU/RUSU 1966 R 4,1-2 (unvollständig); MOZSOLICS 1967, 34-36;
146 Taf. 6; SCHUBERT/SCHUBERT 1967, 200 Nr. 336; DAICOVICIU 1967, Abb. 9; HÄNSEL 1968, 28; 62; 99;
103; 190; 213; VULPE 1970, 14-16; 18-19; 67-69; 71; 76 Nr. 300-301 Taf. 20,300-301; 60,300-301; BADER
1972, 87-88; 92; 100 Nr. 86; DAICOVICIU/CONDURACHI 1972, 70 Abb. 44-45 (gute Photographie d. Exempl.
in Cluj); MOZSOLICS 1973, 151 (Axt Typ Nestor B2, als Einzelfund); BÓNA 1975, 174-175; PETRESCU-
DÎMBOVIŢA 1977, 16-18; 46; 177 Taf. 15,1-2 (falsche Vorlage); GOLDMANN 1979, 001, F 427: 14, 34, 38,
39, 77; MÜLLER-KARPE 1980, 800 Nr. 261; DAKER 1980, 9 Abb. 1; 10 [T. Soroceanu]; 132 [N. Vlassa]
(Axt aus Cluj); MICLEA/FLORESCU 1980, 108 Nr. 380-381; Abb. 380-381; KROEGER-MICHEL 1983, 188 Nr.
A-23-24; 259 Abb. 39 a-b; SCHUMACHER-MATTHÄUS 1985, 119-121; 147; 196; 213; PETRESCU-DÎMBOVIŢA
1985, 595-599; ORIGINS 1987, Nr. 22; HAYES 1991, 50-52 Nr. 112; METALURGIA 1995, 25 Nr. 22 (nur die
Axt in Mus. Cluj m. Photographie, falsche alte Inv.-Nr.); COMORI 1995, 85 Nr. 16; 107-108 Nr. 16 Taf.
E, Nr. Cat. 16 (das Exempl. in Mus. Cluj) [M. Rotea]; VULPE/LAZĂR 1997, 305-311 (Karten/Tabellen/
Abb.); CIUGUDEAN 1997, 44 Nr. 116 (Axt Mus. Cluj); GHEMIŞ/BULZAN 1998, 185-186; BOROFFKA 1999, 68
Nr. 4-5 u. versch. Karten/Tabellen; VULPE 2001, 290; DAVID 2002, 418, 426 NS21.161 (=Taf. 41,2 als
Einzelstückfund); 478-479 RO23 Taf. 31,1; 32,3; 41,2; (die B2-Axt) 125 (die zwei erhaltenen A2-Äxte);
DAVID 2003, 128-130; 140 Abb. 1-3 (?); 142 Abb. 6,1; HANSEN 2005, 216; JOCKENHÖVEL 2005, 602; 604;
608; FAZECAŞ 2005, 74; ANDRONIC 2008, 134; Soroceanu 2011, 55-57, 65; Mitt. C. Kacsó.
Bemerkungen: Wegen der sehr unterschiedlichen Angaben ist es notwendig, zunächst die
„Ur“-texte zu lesen und zu vergleichen. Dies sind vor allem die Werke von Hampel (HAMPEL 1880, 1886,
1886A, 1887) und CATALOGUE 1891. Die Schlussfolgerung ist, dass es sich entweder um einen größeren,
über mehrere Phasen angesammelten Depotfund oder um zwei getrennte Fundeinheiten handelt, die
ungefähr gleichzeitig entdeckt und bei derselben Gelegenheit zusammen erworben wurden. Diese
mutmaßlichen zwei Depots sind offensichtlich asynchron zu datieren. Das alte inhaltliche Schema
(insgesamt: drei Äxte und drei Armbergen, in die Bronzezeit A datiert) kann nicht mehr aufrechterhalten
werden (siehe oben Datierung). – Auf einen größeren als bisher bekannten Inhalt des Depots weist
auch LEHOCZKY 1892 hin, indem er nach der Nennung der Hauptkategorien (Armschutzspiralen und
verzierte Äxte) „und andere Gegenstände“ hinzufügt. – Die Gaura-Recherchen dürfen nicht als beendet
betrachtet werden. – PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1998 erwähnt keine Armschutzspirale, weder unter Gaura
noch unter Valea Chioarului, siehe dazu SOROCEANU 2011.

38
Locul descoperirii: necunoscut.
Condiţiile descoperirii.: necunoscute; anul probabil al descoperirii este 1879 (HAZAI 1879) sau cu
puţină vreme înainte. HAMPEL 1892, 4314: „Este unul dintre cele mai frumoase depozite de bronz pe
care îl cunoaştem în Ungaria. D-lui Egger Dávid, care a obţinut din depozit, de la un nobil din Ardeal
cinci bucăţi şi d-lui H. Finály, care a donat un exemplar din acelaşi depozit Muzeului Ardelean, le
pot multumi pentru faptul că am putut face cunoscut în scris şase bucăţi, adăugând două ilustraţii.
Depozitul a constat din trei brăţări cu spirale şi trei topoare [csákány]“.
Conţinut/detalii tehnice: Problema componenţei depozitului de la Gaura a fost intens discutată,
nefiind însă nici pe departe rezolvată. Până în momentul de faţă, alcătuirea şi plasarea cronologică
a descoperirii erau condiţionate de acceptarea unanimă a schemei impuse prin publicarea lui HAMPEL
1892, 43-46), conform căreia depozitul s’ar fi compus din trei topoare cu disc (două de tip Nestor A2
şi unul de tip Nestor B1) şi din trei apărătoare de braţ (două întregi şi unul fragmentar; acestea sunt
neornamentate şi fără buton)15. Datorită distanţei tipologice, toporul de tip Nestor B2 a fost socotit drept
piesă izolată, fiind încadrat cronologic mai târziu decât celelalte.
În asimilarea şi prelucrarea datelor privitoare la ansamblul de bronzuri de la Gaura nu au fost însă
luate în considerare trei elemente16: a) enumerarea în catalogul Egger a mai multor piese decât cele
şase admise de canonul actual al cercetării; b) imposibilitatea de a corela unele piese din catalogul
Egger cu cele descrise de Hampel. Acest lucru a fost considerat drept ceva de la sine înţeles; un exemplu
ar fi cazul apărătorilor de braţ. Mozsolics este singura care sesizează diferenţele în cadrul ultimei
categorii, însă nu trece de stadiul exprimării unei uşoare nedumeriri; c) trecerea totală sub tăcere a
unor piese, cum ar fi topoarele de mai mici dimensiuni (vezi mai jos, cat. nr. 69, 71), fără a se lua
atitudine nici pro, nici contra.
În consecinţă, rezultatele comparaţiei amănunţite a descrierii pieselor din catalogul colecţiei Egger
cu cea a lui Hampel17, dar şi cu alte surse bibliografice şi muzeistice, impun constatarea că există în
orice caz mai multe piese de la Gaura decât se credea până acum. E foarte puţin probabilă repetarea
greşită şi atât de frecventă (în catalogul col. Egger), a numelui localităţii Gaura; o posibilitate demnă
de luat în considerare este aceea că de la aristocratul maghiar au fost cumpărate mai multe piese
decât i s’a spus şi i s’au arătat lui Hampel.
1. Topor cu disc şi spin (tip Nestor A2), L. 22,4 cm. MNITr = HAMPEL 1886 pl. LXXXIII a,b,c,d;
HAMPEL 1892, 45 piesa f):. “Toporul [csákány] de bronz din muzeul din Cluj se aseamănă – din
punct de vedere al formei sale – completamente cu cel de la pozitia d). Din punct de vedere al
ornamentelor este însă mult mai deosebit. Singurul lucru regretabil este doar acela că de pe
faţa superioară a lamei, precum şi de pe marginea discului s’a şters stratul de patină şi în felul
acesta, în aceste locuri, au avut de suferit şi ornamentele lui.

14 Pentru că actualmente nu se mai păstrează decât două piese, ni se pare potrivit să dăm cuvântul direct,
diferitelor izvoare bibliografice, pe care – dacă e cazul – le însoţim de scurte remarci.
15 HAMPEL 1892, 43 afirmă că iniţial ar fi fost achiziţionate de către D. Egger doar două topoare (în afara celui
cumpărat de Erdély Múzeum) şi trei apărătoare de braţ, care ar proveni de la Gaura (inf. D. Egger pentru J.
Hampel). Ciudat este faptul că D. Egger nu comunică acest fapt fratelui său (sau mai târziu lui Pulszky) timp
de mai bine de zece ani după descoperire. La fel de ciudat este că, doar cu câteva luni înainte, la vânzarea
colecţiei S. Egger, F. Pulszky atribuie în continuare cinci topoare şi două apărători de braţ descoperirii de la
Gaura. Pe deasupra, Hampel nu se referă de loc la aceste două apărători de braţ (cat. Egger nr. 142), care sunt,
fără putinţă de îndoială, altele decât cele descrise de el. Vezi, de asemenea, VULPE 1970, 68 (cu inexactităţi)
şi, de curând, DAVID 2002, 478-479; DAVID 2003, 128-130, cu bibliografie mai veche.
16 Nici măcar în ultima discuţie privitoare la depozitul de la Gaura (DAVID 2003, 128-130), deşi se aduc în mod
indubitabil elemente noi şi importante, nu este luat în considerare acest element esenţial al „înmulţirii” pie-
selor.
17 HAMPEL 1892, 43-46.

39
Din punct de vedere al caracteristicilor ornamentelor, în pofida unor diferenţe, înrudirea celor
două topoare de la poziţiile d) şi f) este evidentă. Iată câteva exemple de modificări: desenul
discului, pe care l-am redat în mărimea naturală; spirala centrală este înconjurată de un fru-
mos cadru [format din] triunghiuri şi în felul acesta sunt mai simplificate iederele [spiralele]
mai mici care pleacă din punctele de îmbinare a spiralelor. Chiar şi spiralele sunt mai mici,
fiind şapte spirale una lângă cealaltă, în loc de cele 6 spirale mai mari ca la toporul anterior,
şi care şi ajung până la marginea discului. Faţa superioară şi inferioară a lamei toporului de
la pct. d) sunt mult mai bogate decât cele de la pct. f)”.
2. Topor cu disc şi spin (tip Nestor A2), L. 23 cm (ilustrat). Iniţial în col. Egger, actualmente în
Muz. Toronto (HAMPEL 1886 pl. LXXXIIa-c; HAMPEL 1892, 44 Stück d); CATALOGUE 1891, Nr. 72;
Hayes). Catalogue Egger, nr. 72: „O secure de bronz asemănătoare celor precedente; lama este
decorată cu benzi vălurite care intră una în cealaltă şi cu borduri diferit alcătuite. Capul [ceafa]
în formă de disc prezintă o formă uşor convexă, având un vârf şi fiind ornamentată cu o bandă
vălurită, comparabilă [cu cele de mai înainte]. Este un exemplar remarcabil de frumos şi de
rar. Descoperit la Gaura, în comitatul Szatmár, L. 23 cm (pl. 11, 72)“. [Hayes: L. 23,2 cm; gr.
690,1 g; curăţat, bine păstrat; pe lamă se observă zgârieturi în lungime. Patină verde în partea
superioară, pe discul de la ceafă zgârieturi lungi]. În continuare redăm descrierea aceleaşi
piese, datorată lui HAMPEL 1892, 44 piesa d): „Topor de bronz. Este exemplarul cel mai bogat
ornamentat din epoca bronzului, pe care l-am prezentat şi în mărime de 2 la 5 (pl. LXXXII). Un
desen (a) îi arată profilul [vedere laterală], celălalt îi înfăţişează lama superioară (c) şi un al
treilea desen (b) arată toporul în mărimea lui naturală. Acest topor este deosebit nu numai din
punct de vedere ornamental, ci şi din punct de vedere al formei sale. Este caracteristic discul
din spate, lat, dar nu foarte gros, în mijloc cu un spin [ghimpe] scurt, neascuţit, şi mai departe
faptul că la marginea găurii de înmănuşare nu are nici un brâu, aşa cum se întâlneşte în mod
normal la topoarele cu spin. Aşadar toporul din Gaura – conform habitus-ului său reprezintă o
variantă aparte, având analogii doar în acest depozit, un al doilea (la Muzeul Ardelean) şi un
al treilea exemplar aflându-se în colecţiile Muzeului din Saint Germain (a fost donat acestuia
de catre dr. Rómer Floris, în 1867). Acesta din urmă a fost găsit tot pe teritoriu unguresc. Când,
în 1877, l-am vazut pe acesta [din urmă] la locul său actual de păstrare, mai exact spus, când
am văzut forma lui deosebită, am crezut că este unicat şi m-am îndoit de autenticitatea lui.
Aceste dubii ale mele au fost însă risipite de cele două exemplare ale descoperirii de la Gaura.”.
Actualmente este aproape imposibil de stabilit, dacă desenul lui Hampel este uşor incomplet
(probabil din cauza curăţirii defectuoase epoca documentării lui Hampel) sau dacă la Hayes
este ilustrat eventual un alt examplar).
3. Topor cu disc şi spin (tip Nestor B1). L. 20,3 cm = foarte probabil HAMPEL 1892, 44-45 piesa
e): „Topor [târnăcop – csákány] de bronz. Discul din spate este gros, în loc de spin discul are
pe partea exterioară o protuberanţă mai mică [conică]; marginea tubului este proeminentă,
scurtă şi îngroşată, axul lamei este drept şi perpendicular pe axa tubului. L. totală: 0,203 m,
Dm. discului 0,06 m; L. tubului de înmănuşare 0,04 m, Dm. tubului de înmănuşare 0,024
m.18 Luând în considerare ornamentul şi forma sa, acest târnăcop se leagă strâns de frumosul
târnăcop de la Puszta-Szent-Kiraly (vezi Puszta- Szent- Kiraly, LXXXI). Sunt ornamentate nu
numai cele patru feţe ale lamei, ci şi buza tubului de înmănuşare, precum şi cele patru feţe ale
segmentului care leagă tubul de disc, precum şi discul. Pe trei din cele patru feţe ale lamei se
găsesc spirale asemănătoare cu cele de pe toporul anterior de la poziţia d). Diferă doar forma

18 Cu diferenţe de câţiva milimetri, dimensiunile piesei din Ashmolean-Museum (MOZOLICS 1967, 41 fig. 12)
concordă cu cele indicate de Hampel. În acest fel se pare că presupunerea lui David este confirmată. Mai
multe încercări de a obţine noi fotografii, precum şi amănunte despre acest obiect din partea specialiştilor de
la Ashmolean-Museum au fost sortite eşecului.

40
celor două topoare. În colecţiile Muzeului Naţional [Budapesta] se mai află – în afară de piesa
de la Szent-Kiralyi şi una de la Alsó-Némedi – şi alte trei exemplare cu locurile de provenienţă
necunoscute, care aparţin aceastei variante.” (vezi şi Mozsolics 1967; David 2003).
4. Topor cu disc şi spin (tip Nestor B2). L. 24 cm (ilustrat). CATALOGUE 1891, 11 pl. XI, nr. 73:
„Topor cu disc şi spin, cu tub de înmănuşare. Este un topor de bronz având în general o formă
asemănătoare cu cel precedent, dar cu guler sau benzi în relief care constituie un toc de înmă-
nuşare. Inciziile sunt asemănătoare piesei nr. 72. Este un exemplar deosebit de frumos şi bine
păstrat. Descoperit la Gaura, în comitatul Szatmár. L. 24 cm.“. El este de obicei considerat
(Mozsolics, Vulpe, David), după părerea noastră neîntemeiat, drept descoperire singulară. Se
află în col. Ward (New York), vezi Origins 1987, nr. 22.
5. Topor (tip indeterminabil). L 16 cm (neilustrat). CATALOGUE 1891, 11, nr. 69: „Topor de bronz,
având lama ca un palstave, L 16 cm.; gaura de înmănuşare se află la capătul opus tăişului;
este un tip foarte interesant. Descoperit la Gaura în comitatul Szatmár.“.
6. Topor (variantă indeterminabilă, probabil tip Nestor A/B1?). L. 16 cm, fără ilustraţie. CATA-
LOGUE 1891, 11, nr. 71): „Topor [cu disc şi spin] cu cap sau disc circular, aflat la capătul opus
tăişului. Descoperit la Gaura, în comitatul Szatmár.“.
7. Apărător de braţ cu două discuri realizate din spirală, neornamentat, fără buton central.
Hampel 1892, 43-44 piesa a): „Spirală de bronz de formă discoidală cu şapte spire din sâr-
mă cu profil rotund, masiv (Dm. ultimei spire 0,008 m). Spirele [discul] se ridică spre centru,
primind o formă conică. Capătul din afară iese, descriind un unghi, de sub foaia discului în
formă de spirală, în exterior, luând forma unei tije solide şi formând o verigă ovoidală; ductul
tijei se termină cu o spirală plată, care se încheie în patru spire, aflate paralel cu discul mare.
Dm. discului mare 0,108 m; Dm. discului mic 0,03 m. Dm. maxim al verigii intermediare, în
interior, 0,11m. Analogii la Ó-Buda; Pusztaszentkirály 2 piese.”.
8. Apărător de braţ cu două discuri realizate din spirală, neornamentat, fără buton central.
HAMPEL 1892, 44 piesa b): „Brăţară de bronz care seamănă întru totul cu exemplarul precedent,
doar că spirele care formează discul mare (şapte la număr) [sunt realizate dintr’o tijă] rectan-
gulară şi nu rotundă în secţiune, lăţimea unei feţe fiind de 0,009 m; Dm. disc 0,094 m. Veriga
intermediară: Dm. interior 0,104 m; capătul tijei se termină cu trei spire mici. Dm. 0,022 m.“.
9. Apărător de braţ cu două discuri realizate din spirală păstrat fragmentar, neornamentat,
lipseşte butonul central. HAMPEL 1892, 44 piesa c): Un fragment rupt dintr’o brăţară spiralică,
deformată faţă de starea iniţială, în aşa fel încât din discul mare, al cărui Dm. este de 0,082 m,
au rămas doar cinci spire; tija este rectangulară în secţiune, feţele sunt late de 0,01m; veriga
intermediară şi spirala mică lipsesc.
10-11. Două piese: CATALOGUE 1891, 18 nr. 142[a-b]: „O pereche de apărătoare de braţ [Gaura]
realizate mai uşor [într’o manieră mai fină], dar cu aceeaşi ornamentare ca cea precedentă
(„A pair of Arm Guards, of much lighter macke, but with same ornamentation als preceding
[nr. 14119]). Una din spire a fost aplatizată, iar butonii din mijloc modelaţi ca stele cu 18 raze,
amândouă [brăţările] frumos patinate. Descoperite la Gaura, comitatul Szatmár.“ Nu sunt
date dimensiuni, nu sunt ilustrate.
Datare: Orizont Hajdúsámson- (Apa)- (MOZSOLICS 1967); „moitié de la IIe période de l’âge du bronze
de Roumanie (POPESCU/RUSU 1966)“.)“. – „civilisation de Suciu de Sus ou de Otomani“ (POPESCU/RUSU
1966)“.); Wietenberg (BÓNA 1975). – Luând în considerare înşirarea de obiecte de mai sus (1-11), care
se deosebesc în mod limpede unele de celelalte, ne aflăm în faţa următoarelor alternative: a) de la

19 Apărătorul de braţ care serveşte pentru comparaţie în CATALOGUE 1891, 18 pl. XIII, 141: „nr. 141. Un alt apă-
rător de braţ, mai puţin masiv, pentru braţul stâng şi cu spirala făcută din sârmă mai plată; braţul de legătură
este ornamentat cu linii în brăduţ. Patină frumoasă, descoperit în Transilvania.“. Fără dimensiuni.

41
Gaura provine un singur depozit, format cel puţin din toate piesele de mai sus, acumulat – datorită
elementelor tipologice evidente – de-a lungul unei perioade de timp mai îndelungate (Bz. A2-C1) şi
care ar corespunde grosso modo etapei Mozsolics III; b) de la Gaura provin două depozite diferite,
găsite simultan sau aproape simultan în acelaşi punct sau în puncte diferite, aflate oricum pe teritoriul
aceleiaşi comune. Unul s-ar putea data în B A2/B1 (=Mozsolics IIIa) şi ar conţine piesele nr. 1-3, 7-9,
probabil şi piesa nr. 6, celălalt în B B2/C1 (=Mozsolics IIIb), putându-i fi atribuite piesele nr. 4, 10-11.
Piesa nr. 5 e practic imposibil de atribuit unuia sau altuia dintre presupusele depozite. Ipoteza b) pare
mai probabilă, datorită bine cunoscutului fapt că, până la noi descoperiri, asocierea unor topoare cu
disc, de tip diferit (Nestor A1-2/B1-2) este rarisimă (vezi totuşi Szeghalom, MOZSOLICS 1967, 148 pl. 12;
VULPE 1970, 76 unde se referă şi la Gaura; cf. eventual şi topoarele de la Caşvana, IGNAT/PÎŢU 1982,
494), acelaşi lucru fiind valabil şi pentru asocierea tipurilor deosebite de apărătoare de braţ. O şansă
ar oferi-o cercetarea arhivelor, pentru a se afla eventual cine a fost nobilul care a vândut bronzurile,
precum şi alte amănunte referitoare la descoperire.
Loc de păstrare/nr. inv. şi bibliografie, v. mai sus.
Observaţii. Din cauza foarte diferitelor date care ne stau la dispoziţie, este necesar ca mai întâi
să fie citite şi comparate textele iniţiale. Acestea sunt în primul rând lucrările lui Hampel şi CATALOGUE
1891. Concluzia este că, avem fie de-a face cu un depozit mai mare, adunat timp de mai multe faze
cronologice, fie cu două entităţi de depunere care au fost aproximativ concomitent descoperite, fiind
achiziţionate cu aceeaşi ocazie. Aceste două presupuse depozite trebuie datate fără îndoială asincron
(vezi şi Datare). Vechea schemă compoziţională (în total: trei topoare + trei apărătoare de braţ,
datate în Bronz A) nu mai poate fi susţinută. – Afirmaţia lui Lehoczky (LEHOCZKY 1892) ne indică şi
ea un conţinut mai bogat al depozitului de la Gaura decât cel cunoscut până acum. El adaugă, ce-i
drept în general, după enumerarea principalelor categorii (apărători de braţ şi topoare ornamentate),
de asemenea „şi alte obiecte“. Cercetarea legată de bronzurile de la Gaura nu poate fi privită drept
încheiată. PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1998 nu pomeneşte nici un apărător de braţ, nici de la Gaura, nici de la
Valea Chioarului, vezi în legătură cu aceasta SOROCEANU 2011.

HĂLCHIU Taf. 14
Kr. Braşov (Höltövény, Heldsdorf), Siebenbürgen.

„Die Fundstelle liegt auf dem Heldsdörfer Hattert, auf einer langgestreckten, erhöhten Terrasse,
dem sog. ‚Eichrücken‘, am rechten Ufer des Hechtbaches, auf einer kleinen, etwas exponierten Kuppe,
an deren Fuße der ‚Berlebrannen‘, eine ergiebige Quelle, entspringt.“ (PROX 1939, 225).
Fundumstände: Herbst 1938 während der Grabungen von A. Prox; „ (...) die 6 Schalengußformen
(...) befanden sich in einer flach-muldenförmigen Vertiefung, dicht neben- und übereinander in dem
gelblichen, lehmigen Boden wenig eingetieft (20 cm), knapp unterhalb der schwarzen Ackerkrume
zusammen mit einer größeren Menge Schlacke.“. „Einige der Formen sind durch die Berührung mit
dem Pflug beschädigt; die Vermutung liegt nahe, daß weitere Formen bereits früher ausgeackert
wurden und verlorengegangen sind“ (PROX 1939, 225; 1940, 90).
Inhalt/technische Details: Sechs Gussschalen für mindestens acht bis neun Gegenstände. „Das
Material dieser Gußformen ist ein graugelber bis rötlicher, feinkörniger, glimmerreicher Sandstein“
(PROX 1940, 90). Die Reihenfolge Objekte nach PROX 1940 (PROX 1939 leicht modifiziert):
1a. Unterer Teil einer für Beil (?)/Axt (?) gedachten Gussform, vielleicht mit „geschwungenem
Blatt und Schafthülse“ (PROX 1940 Taf. 7,84). Es handelt sich wegen der Breite wohl eher
um einen Meißel (hier Taf. 14,1).
1b. Die Rückseite der Gussschale Nr. 1a ist stark beschädigt und lässt nach Prox einen Teil von
einer Gussform für Messer „mit verstärktem Rücken und geschwungener Schneide“ erkennen
(PROX 1940 Taf. 7,86) (hier Taf. 14,3).

42
2. Gussschalenfragment für Dolch oder Lanzenspitze (aus zwei kleineren Fragmenten
bestehend). Der Vorschlag von Prox, es handele sich um eine Gussschale für ein Schwert ist
unwahrscheinlich (PROX 1940 Taf. 7,87) (hier Taf. 14,4). Vgl. auch den folgenden Eintrag.
3. Dem vorangehenden Stück ähnlich; Prox meinte, dass beide Formen „gut aufeinander passen“.
Maßgeblich hierfür ist der eigenartige Querschnitt. (PROX 1940 Taf. 7,88) (hier Taf. 14,5).
4. Gussschale für Radnadel, im Querschnitt überall rautenförmig. Daneben ist noch eine Gussform
für einen Stiel eingemeißelt (PROX 1940 Taf. 7,89 Taf. 7, 90 ist nur ein Beispiel und gehört
nicht zum Depot) (Taf. 14,6a-b).
5. Gussschale einer dreiteiligen Gussform für Zierknöpfe mit kurzem Stift. In der Form könnte
man gleichzeitig mindestens drei Gegenstände herstellen (PROX 1940 Taf. 7,85a-b); die zwei
„Knöpfe“ unter c sind nur Beispiele und gehören nicht zum Depot (hier Taf. 14,2a-c).
6. Gussformfragment für eine Warzennadel (PROX 1940 Taf. 7,91; Taf. 7,92 ist eine Warzennadel
aus Brenndorf [Bod?] als Beispiel) (hier Taf. 14,7-8).
Datierung/ggffs. kulturelles Milieu: Ausgang der Bronzezeit (PROX 1939; 1940); Wende von MD III
zu SD I (HÄNSEL 1968); Bz C2 oder noch später (HOCHSTETTER 1981); Bz D (PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977).
– Noua-Kultur (PROX 1940, BOROFFKA 1994, POPA 2000, SAVA 2002), nicht auszuschließen ist auch das
Wietenberg-Milieu. Das frühe Tei-Milieu der Siedlung von Hălchiu steht nicht in Zusammenhang
mit dem Gussformenfund (PROX 1940, LEAHU 1966). Vgl. auch Bemerkungen.
Aufbewahrungsort:-Inv.-Nr.: Mus. Braşov, nicht inventarisiert (REPBRAŞOV 2004, 232).
Literatur: PROX 1939, 225-226 Taf. 25; PROX 1940, 90-92 Taf. 7,84-91 (monographische
Veröffentlichungen, beide unterscheiden sich leicht); auf Seite 144 von PROX 1940 ist auch eine
allgemeine Notiz über den Gussformenfund aus der Kronstädter Zeitung 59/1939 wiedergegeben;
NESTOR 1940, 422; HOREDT 1941, 94 Nr. 14; POPESCU 1944, 84; LEAHU 1966, 11; PROX 1967, 129-131;
HÄNSEL 1968, 92; 206; 237; 248 Taf. 56,22-27; PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977, 60 Taf. 49,1-5 (deutliche
Fehler im Text- und im Abbildungsteil); 1978, 102 Nr. 35 Taf. 34B,1-5 (Fehler weiter verschlimmert);
HOCHSTETTER 1981, 244 Abb. 4,1; 248-249; 256 Nr. 8; DUMITRAŞCU 1989, 132; 165 Taf. 30,6-8; BOROFFKA
1994, 47 Nr. 217; RUSTOIU 1995, 73-82; RUSTOIU 1996, 82-85 (Karten); PALINCAŞ 1999, 263-269; POPA
2000, 72; NEUGEBAUER-MARESCH/NEUGEBAUER 2000, 342 Nr. 23; 69 Taf. 4,13-14 [Dolch- (?)gussformen
(nach PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977)]; SAVA 2002, 184-185; REPBRAŞOV 2004, 71-72 Nr. 49; 232 Abb. 28,18-
22 (nach PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977); KADAR 2007, 150 Nr. 104; DIETRICH 2010, 194-196 (siehe auch
Fundlisten); SAFTA I. D. Kat.-Nr. 254.391. Freundliche Mitt. A. Prox.
Bemerkungen: Die Entdeckung einer Warzennadel in deutlichem Zusammenhang mit der
Wietenberg-Kultur in Sănduleşti (Mitt. M. Bărbulescu) erlaubt das „Monopol“ der Noua-Kultur
auf den Gussformenfund von Hălchiu aufzuheben und den Fund auch in die typologische Nähe
der Wietenberg-Kultur stellen zu können. Gleichermaßen wird damit eine etwas frühere Datierung
als bisher angenommen möglich. Dies umso mehr, da die die anderen „Bronzen“ (z. B. Radnadel)
chronologisch deutlich früher als die Noua-Kultur angesetzt werden sollten. Auch wenn die
Warzennadel mit dem Noua-Milieu verbunden bleiben sollte, verpflichtet eine zunehmend frühere
Datierung dieses Kulturphänomens – nach Meinung von N. Boroffka ist das erste Eindringen der Noua-
„Stämme“ bereits in das 16. Jh. zu datieren (siehe die Zusammenfassung der unterschieden Ansichten
bei SAVA 2002, 219-220) – nicht mehr zu einer rigiden zeitlichen Ansetzung des „Phänomens“ Hălchiu
in das 13. Jh. (=Bz D).

Locul şi condiţiile descoperirii. Punctul în care a fost descoperit depozitul se află în hotarul satului
Hălchiu, pe o terasă alungită şi mai înaltă, aşa-numita “Eichrücken”, pe malul pârâului Hechtbach, pe
o mică înălţime rotundă, relativ expusă, la ale cărei poale ţâşneşte un izvor bogat, numit «Berlebrannen»
(Prox). – Formele de turnat au fost descoperite în toamna anului 1938, în timpul săpăturilor lui Prox.
«(...) cele 6 scoici de turnat (...) s’au găsit compact, depuse una lângă/peste cealaltă, într’o adâncitură
lină, în formă de covată, care intra puţin în solul lutos, gălbui (la adâncimea de 20cm), aproape

43
imediat sub solul arabil, de culoare neagră; ele au fost găsite împreună cu o cantitate mai mare de
zgură.» (Prox).
Conţinut/detalii tehnice. Şase scoici de turnare pentru cel puţin opt-nouă obiecte. „Materialul
din care sunt confecţionate aceste forme de turnat este o gresie de culoare cenuşiu-gălbuie cu nuanţe
mergând până la roşcat. Este fină la bob şi are un conţinut bogat de mică“. Ordinea este cea a publicării
lui PROX 1940 (cu uşoare modificări la PROX 1939): 1a. Porţiunea inferioară a unei forme de turnat
pentru topor sau secure, probabil cu „lama arcuită şi cu gaură de înmănuşare longitudinală“ (PROX
1940 pl. 7, 84). Din cauza lăţimii reduse ni se pare a fi mai degrabă o formă pentru dălţi. 1b. Reversul
scoicii de turnat nr. 1 este foarte deteriorat şi ar fi, după PROX 1940 pl. 7, 86, o parte dintr’o formă
pentru cuţite „cu muchia îngroşată şi cu tăişul arcuit“. 2. Fragment dintr’o scoică de turnare (constituită
la rândul ei din două fragmente mai mici) pentru un pumnal sau un vârf de lance. Propunerea lui
Prox, conform căreia am avea de-a face cu o scoică de turnare pentru săbii nu prea poate fi luată în
considerare (PROX 1940 pl. 7, 87, vezi şi următoarea poziţie). 3. Piesă asemănătoare cu cea precedentă.
Prox (88) este de părere că amândouă „se potrivesc foarte bine“. Indiferent de obiectul propriu-zis,
determinantă este secţiunea cu totul aparte. 4. Scoică de turnat pentru ace cu capul în formă de roată;
secţiunea tijei este pretutindeni rombică. Alături se află încă o adâncitură pentru confecţionarea unei
tije (PROX 1940 pl. 7, 89; pl. 7, 90 este doar un exemplu şi nu aparţine de depozit). 5. Parte a unei forme
de turnat din trei elemente, în care se produceau nasturi ornamentali cu peduncul scurt. În forma
păstrată se puteau produce concomitent cel puţin trei asemenea obiecte. Cei doi „nasturi“ ilustraţi
la 85 c sunt doar exemple care nu fac parte din depozit (PROX 1940 pl. 7, 85 a-b). 6. Fragment dintr’o
formă de turnat pentru ace cu protuberanţe (PROX 1940 pl. 7, 91; pl. 7, 92 este un ac cu protuberanţe
de la Brenndorf [Bod?], dat ca exemplu).
Datare/eventual mediu cultural: Bronz final (Prox); trecerea de la MD III la SD I (HÄNSEL 1968);
Bz C2 sau o fază ulterioară (HOCHSTETTER 1981); Bz D (PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977). – Cultura Noua (PROX,
BOROFFKA 1994, POPA 2000, SAVA 2002); mediul Wietenberg nu poate fi nici el exclus, limpede este lipsa
de contact cronologic dintre depozit şi mediul cultural Tei timpuriu din vecinătate (Prox, Leahu). Vezi
şi Observaţii.
Loc de păstrare şi bibliografie, v. mai sus.
Observaţii. Descoperirea unui ac cu protuberanţe într’un complex închis aparţinând culturii
Wietenberg (Sănduleşti, inf. M. Bărbulescu) permite abrogarea monopolului culturii Noua asupra
depozitului de forme de turnat de la Hălchiu, permiţând apropierea culturală de fenomenul Wietenberg
şi o datare ceva mai timpurie decât s’a admis până acum, cu atât mai mult cu cât datarea unora
dintre « bronzuri » (de ex. acul cu capul în formă de roată) este evident mai timpurie. Chiar dacă acul
ar rămâne legat de mediul Noua, datarea tot mai timpurie a acestui fenomen cultural – după opinia
lui N. Boroffka şi a altor cercetători prima pătrundere în Transilvania are loc deja în sec. al 16-lea
(sintetizarea părerilor la SAVA 2002, 219-220) – nu mai obligă de loc plasarea “fenomenului” Hălchiu,
în mod rigid, în sec. al 13-lea (=Bz D).

HĂRMAN Taf. 15
Kr. Braşov (Herman, Szászhermány, Hermány, Honigberg [bei Kronstadt]), Siebenbürgen.

Die Fundstelle: unbekannt


Fundumstände: Das alte „sächsische“ Inv.-Buch des Burzenländischen Museums präsentiert (auf
Seite 183/93) die drei Gegenstände nach demselben Schema (siehe Abb. 6):
1. Gegenstand (Bronzeaxt mit Tülle); 2. Fund- od.[er] Herstellungsort, Finder oder Erzeuger
(Honigberg bei Kronstadt, beim dritten Gegenstand steht ein Fragezeichen); 3. Erworben: von einem
Bauern gekauft. 4. Zeit [Erwerbsdatum]: 1912 (20. Juli, nachträglich mit dem Bleistift ergänzt);

44
5. Eigentum des: Josef Gräf20 [in dieser Rubrik kommt eine weitere handschriftliche Notiz vom Kustos
Ioan I. Pop: „nachträglich von Hălchiu [=Heldsdorf, unsere Anm.] gebracht, siehe das Protokoll
Nr. 1115 vom 21.X.963”, ein Protokoll, welches heutzutage unbekannt und im Übrigen nicht mehr
auffindbar ist; 6. Anmerkung, wo in allen drei Fällen Tuschezeichnungen und Angaben der Maße
vorliegen; 7. Zahl und Zeichen „ungar.[isch]. weiter unlesbar“ „in der Ausstellung f. Geschichte, Saal
II.“ – Über die tatsächlichen Fundumstände ist nichts Näheres bekannt (siehe auch Bemerkungen).
Inhalt/technische Details: Depotfund, bestehend aus mindestens zwei, sehr wahrscheinlich drei
Äxten (in der Reihenfolge der Inventarisierung).
1. Schaftröhrenaxt des Typs Křtĕnov. L. 21 cm; L. d. Tülle 6,5 cm; TüllenDm. 2 cm (Taf. 15,2a-b).
2. Nackenkammaxt des Typs Balşa. L. 13cm; H. [d. h. GesamtL d. Nackens] 6,5cm; innerer
TüllenDm. 2,2 cm (Taf. 15,1a-f).
Spektrometrische Analyse Bristol (nach Kadar 2005, 420 Taf. 5): Nr. Inv. 2260; Mus. Braşov;
Probe-Nr. B71; Sn 9,41%; Pb 93; As 213; Sb 119; Ag 128; Ni 56; Au nicht aufgespürt; Zn nicht
aufgespürt; Co 2; Fe 130; Hg nicht vermessen; Cu 83,00%
3. Schaftlochaxt des Typs Pădureni. L. 13,4 cm; H. [d. h. GesamtL. d. Nackens] 5,5 cm; innerer
TüllenDm. 2,3 cm (Abb. 7, nach Vulpe 1970, = Abb. 7 unten; Abb. 8).
Datierung/ggffs. kulturelles Milieu: Apa-Hajdúsámson-Zeit, wahrscheinlich Tei- oder Wietenberg-
Milieu.
Aufbewahrungsort: -Inv.-Nr. Mus. Braşov: 1. Inv.-Nr. 2259. 2. Inv.-Nr. 2260; 3. = Inv.-Nr. 2261
(heute verschollen).
Literatur: BERCIU 1941, 25 Abb. 1,2-5; 29; 34; I. BERCIU 1942, 35; 37 Abb. 5,2-4 (dieselbe Photographie
wie bei BERCIU 1941) [bei den beiden Autoren ist jeweils auch eine vierte Axt (ungefähr Typ Pădureni
I) erwähnt und abgebildet: nach VULPE 1970, 45 Nr. 138 ist dies ein Einzelstückfund von Hălchiu];
POPESCU 1944, 116-117 (nicht verziert!) Taf. 12,6 (Die Schaftröhrenaxt als von „Umgebung von
Braşov“: Verzierung sichtbar!); HÁJEK 1947, 100-101 (als Umgebung von Braşov); ROSKA 1948, 73
Nr. 4 („Umgebung von Braşov“); WERNER 1950, 301 Abb. 7 (Karte); 307 Liste II/1 (Schaftröhrenaxt,
Umgebung von Braşov); DESHAYES 1960, Bd. I, 222-223 Anm. 4; 285-286; Bd. II, 92 Nr. 1796 (Ha A);
MOZSOLICS 1967, 28-29 (Karte, als Braşov/Brassó); HÄNSEL 1968, 186 Liste 39 Nr. 6 (die Schaftröhrenaxt);
187 Liste 43 Nr. 8 (die vierte Axt); 188 Liste 45 Nr. 4 (die Balşa-Axt), (alle als Braşov); VULPE 1970,
44 Nr. 116 Taf. 8,116-116a (Typ Pădureni); 45; 52 Nr. 236 Taf. 15,236 (Typ Balşa); 66 Nr. 292 Taf.
18,292 (Schaftröhrenaxt); BÓNA 1975, 278 (Schaftröhrenaxt als Braşov); PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977,
49; 179 Taf. 19,2-4 (ungenaue Zeichnungen); RUSTOIU 1995, 73-82; RUSTOIU 1996, 82-85 (Karten);
DAVID 2002, 433 SR15 (Schaftröhrenaxt); 479 RO25 Taf. 72,6-6b; 107,1-3; REPBRAŞOV 2004, 72 Nr. 53
Abb. 30,3-5 (nach PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977); KADAR 2005, 413 Nr. 8; 418 Taf. 3,8 (nach VULPE 1970);
420 Taf. 5,8; KADAR 2007, 153 Nr. 123; 154 Nr. 133; MUNTEANU 2010, 60 Pkt. IV 22; 162 Nr. 12; 165;
348 Abb. 88,2-3 (zwei Zeichnungen derselben Axt ohne Spezifizierung, dafür ist in der Tabelle eine
Axt und im Katalog zwei Äxte vermerkt); DIETRICH 2010, 194-196 (siehe auch Fundlisten); Mitt. F.
Costea (Zeichnungen Mihaela Cioc; Photographien Terezia Simon, beide Mus. Braşov).
Bemerkungen: Nach BERCIU 1941, 34 wurden die Schaftröhrenaxt (hier Nr. 1) und die Kammaxt
mit verlängertem Nacken (hier Nr. 2) von J. Teutsch zur gleichen Zeit von Bauern angekauft. Die
dritte Axt (Inv.-Nr. 2261; hier Nr. 3) wurde im alten Register unmittelbar danach inventarisiert,
jedoch ist die Rubrik 2 mit einem Fragezeichen versehen und die anderen Rubriken bis einschließlich
Rubrik 5 ohne Eintrag geblieben. F. Costea ist der Meinung, dass die ersten zwei Bronzen Ende des
2. Weltkrieges ins Umland in Sicherheit gebracht wurden und erst später allmählich ins Museum
zurückkehrten. Ihm zufolge ging die dritte Axt zwischen 1912 und 1916 verloren. Am 4./17.
September 1916 führte Al. Tzigara Samurcaş (als Vertreter der für kurze Zeit tätigen rumänischen

20 Juwelier in Kronstadt/Braşov und Mitglied des Museumsvorstandes.

45
46
Abb. 7. Hărman. Ausschnitt aus dem Inventarbuch von Museum Braşov.
Fig. 7. Hărman. Decupaj din registrul de inventar al Museum Braşov.
Behörden) eine Kontrolle im Burzenländischen Museum
durch: von ihm ist keine Bemerkung über diese Axt
überliefert. Eine andere Möglichkeit besteht darin, dass
die Axt in der Zwischenkriegszeit verschwand, wie durch
eine Aufzeichnung im späteren Inv.-Buch vermerkt ist. –
Die Jahresberichte des BSMK von 1911 bis 1924 enthalten
keine Angaben über Erwerb oder Aufbewahrung der hier
beschriebenen Bronzen. – Vergleicht man all diese Angaben,
so wird deutlich, dass einzelne Unklarheiten wohl nicht mehr
beseitigt werden können.

Locul descoperirii: necunoscut.


Condiţii de descoperire: Vechiul registru de inventar
săsesc al Muzeului Ţării Bârsei prezintă (p. 183/93) cele
trei obiecte conform aceleiaşi scheme: 1. Obiect: Topor de
bronz cu gaură de înmănuşare; 2. Loc de descoperire sau Abb. 8: Hărman. Die dritte Axt (nach
VULPE 1970 Taf. 8,116-116a).
de producere, descoperitor sau producător: Honigberg
bei Kronstadt la cel de-al treilea obiect figurează un semn Fig. 8: Hărman. Al treilea topor (după
de întrebare; 3. Achiziţionat: cumpărat de la un ţăran; VULPE 1970 Pl. 8,116-116a).
4. Perioada [data achiziţionării]: 1912 (20 Iulie, adăugat ulterior cu creionul); 5. Proprietatea
lui: Josef Gräf [în această rubrică se găseşte o altă însemnare manuscrisă a muzeografului Ioan
I. Pop: „[piesă] adusă ulterior de la Hălchiu [=Helsdorf, n.n.], vezi procesul-verbal nr. 1115
din 21.X.963”, proces-verbal astăzi necunoscut şi care acutalmente nu mai poate fi găsit.
6. Observaţii, unde în toate cele trei cazuri se află desenele în tuş şi dimensiunile celor trei piese (cf.
fig. 7); 7. Număr şi Signatură (?): „ungar.[isch]. (...) unlesbar“ „în expoziţia de istorie, s. II. – În legătură
cu condiţiile propriu-zise de descoperire nu se cunoaşte nimic concret (vezi şi Observaţii).
Conţinut/detalii tehnice: Depozit constând din cel puţin două, probabil din trei topoare (în ordinea
inventarierii). 1. Topor cu tub de înmănuşare de tip Křtĕnov. L. 21 cm; L. tubului de înmănuşare 6,5 cm;
Dm. interior al acestuia 2 cm. 2. Topor cu ceafa prelungită şi cu gaură de înmănuşare transversală,
de tip Balşa. L. 13 cm; H [adică L. totală a cefei] 6,5 cm; dm. interior al găurii de înmănuşare 2,2 cm.
3. Topor cu gaură de înmănuşare transversală, de tip Pădureni. L. 13,4 cm; H [de fapt L. totală a cefei]
5,5 cm; dm. interior al găurii de înmănuşare 2,3 cm.
Datare/eventual mediu cultural, de văzut vol. lui Radu Ştefănescu.
Loc de păstrare, nr. inv., Bibliografie, vezi mai sus.
Observaţii: Conform părerii lui BERCIU 1941, 34, toporul cu tub de înmănuşare (vezi Conţinut, nr. 1)
şi toporul cu ceafa prelungită (Conţinut, nr. 2) au fost cumpărate cu aceeaşi ocazie de către J. Teutsch
de la ţărani. Cel de-al treilea topor (Inv.-Nr. 2261, Conţinut. nr. 3) a fost înregistrat în vechile inventare
imediat după celelalte două bronzuri, însă în rubrica a doua nu se află decât un un semn de întrebare,
în timp ce restul rubricilor, până la rubrica 5 inclusiv, au rămas necompletate. F. Costea este de părere
că primele două bronzuri, împreună cu alte obiecte, au fost transportate la sfârşitul celui de-al doilea
război mondial în siguranţă în diferite localităţi din împrejurimi, întorcându-se de-abia mai târziu şi
treptat în Muz. Braşov. Tot după părerea lui, cel de-al treilea topor a dispărut între 1912 şi 1916. În
acest din urmă an, la 4./17. Septembrie, Al. Tzigara Samurcaş (ca reprezentant al autorităţilor române,
active pentru scurtă vreme în zonă) a efectuat un control în Burzenländisches Museum: de la el nu
păstrat, în general, nici o observaţie la rubrica respectivă sau despre piesa respectivă. O altă posibilitate
constă în faptul ca ea să se fi pierdut în perioada interbelică, aşa cum este remarcat într’o notiţă din
registrul de inventar mai nou. – În Jahresberichte des BSMK din 1911 până la 1924 nu se găseşte nici
o consemnare a vreunei achiziţii sau păstrări referitoare la bronzurile de mai sus. – Comparând toate
aceste date, devine limpede faptul că anumite neclarităţi nu mai pot fi eliminate.

47
ICLOD keine Taf
Kr. Cluj (ung. Nagy Iklód], Siebenbürgen.

Der angeblich aus 27 (oder 28) Bronzeäxten bestehende, mittelbronzezeitliche Bronzefund existiert
nicht. Der Fehler geht auf Roska (ROSKA 1942, 193-194 ohne Abb.) zurück, der bei der endgültigen
Redaktion seines Repertoriums die von seinen Mitarbeitern erhaltenen Karteikarten zu Iclod nicht
überprüfte hatte. Eine dieser Karten – aus welchen Gründen auch immer – enthielt fehlerhafte
Angaben. Roska führte, als zur ehem. Slg. des Montessori-Gymnasiums in Gherla gehörend, einen
Axtfund aus 27 Stück „bronzcsákány“ auf. Er verweist dabei auf MÁRTONFI 1891, 153, wo aber sehr
deutlich nur eine einzige Axt mit einer Länge von 27cm erwähnt wird, die bei Herrn J. Montessori
(ohne genaue Fundstelle in der Gemarkung Iclod) aufbewahrt wurde (siehe unten Zusammenfassung
und Abb. 9)! Roska selbst hat offensichtlich die Arbeit von MÁRTONFI 1891 nicht selbst gesehen und
verwendet Zitate, die von mindestens zwei verschiedenen Mitarbeitern exzerpiert wurden. Dies geht
aus der Tatsache hervor, dass einige Zeilen weiter oben (in derselben Spalte: ROSKA 1942, 193 ebenfalls
unter Nagyiklód = Iclod) dasselbe Zitat von MÁRTONFI 1891,
153 diesmal korrekt als Quelle für eine (einzige!) Kupferaxt
(L. 27 cm!) verwendet wird. Roska korrigiert dabei sogar mit
Recht Mártonfi, da dieser das 27-cm-lange Stück als Bronze-
und nicht als Kupferstück bezeichnet hatte. Als Einzelfund
wird diese Hammeraxt von Iclod durch ROSKA 1942A, 46 Nr.
125 o. Abb. gleichzeitig noch einmal veröffentlicht.
Der angebliche aus 27 (oder 28) Äxten bestehende
Depotfund (Slg. Montessori, Gherla) wird auch von Mozsolics
(MOZSOLICS 1973, 158) übernommen, dabei datiert sie ihn in
die Ópályi-Zeit! (B IV b) und schließt Roska folgend nicht
aus, dass die Nackenscheibenaxt aus der Slg. Temesváry
zum selben Depotfund gehörte! Ob sie eine der jungen
Mitarbeiterinnen war, die Roska 1940 bis 1942 beim
Zusammenstellen des Schlagwortes Iclod half, ist nicht mehr
zu erörtern.
Ferner übernimmt PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977, 49 den
angeblich aus 27 Äxten bestehenden Depotfund von Iclod
und katalogisiert ihn unter seine unsicheren mittelbronze-
zeitlichen Bronzefunde. Dementsprechend findet sich der
angeblich aus 27 oder 28 Äxten bestehende „Bronzehortfund
mit Waffen“ von Iclod auch bei SCHUMACHER-MATTHÄUS 1985,
151; 217 in der Analyse der Fundkategorie wieder. Beide
(PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977, 49; SCHUMACHER-MATTHÄUS 1985,
151) wiederholen die falsche Vermutung Roskas (ROSKAS
1942, 193-194) und Mozsolics’ (MOZSOLICS 1973), dass die am
Ufer des Flusses Szamos (Someş) entdeckte, bronzezeitliche
Nackenscheibenaxt (TEMESVÁRY 1897, 105 Abb. 57) dem aller-
Abb. 9: Iclod. Die 27cm lange
dings kupferzeitlichen „27-Stück-Axtdepotfund“ zugehöre.
Kupferaxt, aufgrund derer der 27-stückige
Depotfund „entstand“ (nach VULPE 1975 Diese Auffassung kursiert weiter bis in die jüngsten Aufar-
Taf. 7,58). beitungen des Fundes (KACSÓ 2009, Kat. Nr. 14).
Fig. 9: Iclod. Toporul de cupru, cu o POPESCU 1944, 112; 114 Abb. 49, 3 und JACOB-FRIESEN 1967,
lungime de 27cm, pe baza căruia a „luat 102 halten die Nackenscheibenaxt als Einzestückfund. Vulpe
naştere“ depozitul format din 27 de piese betrachtet sowohl die bronzezeitliche Nackenscheibenaxt
(după VULPE 1975 pl. 7,58). (VULPE 1970, 74 Nr. 329) als auch die 27-cm lange,

48
kupferzeitliche Hammeraxt (VULPE 1975, 29 Nr. 58 Taf. 7,58) als Einzelfunde (die letzte übrigens
nach einer Zeichnung von Petrescu-Dîmboviţa!).
Das archäologische Verzeichnis des Kreises Cluj (REPCLUJ 1992, 237-244 [Gh. Lazarovici]) führt
unter dem Stichwort Iclod weder den „27-Stück-Axtdepotfund“ noch die 27-cm-lange Hammeraxt
bzw. die bronzezeitliche Nackenscheibenaxt auf, sondern andere Kupferäxte und zitiert ausschließlich
ROSKA 1942. Das verhindert nicht, dass I. Mareş (MAREŞ 2002, 251 Taf. 20,5) die Mitarbeiter des REPCLUJ
1992 und MAXIM 1999, 164 beschuldigt, sie hätten dennoch das 27-cm-langes Stück unter einer
anderen, falschen Fundstelle in der Gemarkung von Iclod veröffentlicht. Die vielen weiteren Aufsätze
mit leicht unterschiedlichen und immer anderen Hinweisen zu den Kupferäxten von Iclod sowie
die bedauerliche Abwesenheit der Materialtafeln im REPCLUJ 1992 lassen kaum eine Lösung für die
Lokalisierung der vier oder fünf Kupferäxte (Einzelfunde) erwarten. Dies ist allerdings unerbehblich
für die Entscheidung, dass ein aus 27 Äxten bestehender Depotfund nie als Fundeinheit existierte.
Zusammenfassung:
a) Die Behauptung, dass ein aus 27 Äxten bestehender Depotfund aus Iclod stammt (ROSKA 1942,
MOZSOLICS 1973, PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977; SCHUMACHER-MATTHÄUS 1985, KACSÓ 2009) beruht auf
keiner archäologischen oder bibliographischen Realität. Dieser Fund muss endgültig aus der
Liste der rumänischen Depotfunde gestrichen werden.
b) Die von Mártonfi (MÁRTONFI 1891, 153) erwähnte Hammeraxt (L. 27 cm) ist ein kupferzeitliches
Artefakt (Abb. 8) und hat nichts mit der spätmittelbronzezeitlichen Nackenscheibenaxt von
Iclod (TEMESVÁRY 1897, 105-106 Abb. 57) zu tun. Beides sind Einzelfunde, wie sie auch von
MÁRTONFI 1891, TEMESVÁRY 1897 und jedenfalls VULPE 1970; 1975 veröffentlicht wurden.
Das vollständige Zitat von Mártonfi lautet: „Nagy-Iklód. Ugyancsak Montessori J[ános] úr biztokában
[allerdings ein Schreibfehler, korrekt ist: birtokában]21 van egy Nagy-Iklódon talált 27 cm hosszu
bronsz-csákány.“ (MÁRTONFI 1891, 153).
(Nagy-Iklod [= Iclod]. Ebenfalls im Besitz von Herrn Montessori J befindet sich eine 27 cm lange
Axt aus Bronze von Nagy-Iklód).

Depozitul despre care se susţine că ar data în bronzul mijlociu şi ar fi format din 27 (sau 28) de
topoare de bronz nu există ca atare. Inventarea acestui depozit i se datorează de fapt lui Roska (ROSKA
1942, 193-194 fără ilustraţie), care, la redactarea definitivă a Repertoriului lui, nu a comparat diferitele
fişe privitoare la Iclod, primite probabil de la colaboratorii săi. Una din ele, nu se ştie din ce motive,
era greşită.
Roska prezintă un depozit format din 27 de topoare („bronzcsákány“), care ar fi aparţinut fostei
colecţii a gimnaziului Montessori din Gherla. Roska foloseşte cu această ocazie un citat din Mártonfi
(MÁRTONFI 1891, 153), în care însă este vorba foarte clar de o singură piesă cu lungimea de 27 cm,
păstrat la d-l J. Montessori şi aflat în hotarul satului Iclod!
Roska însuşi nu a văzut, în mod evident, pagina din lucrarea lui MÁRTONFI 1891, folosind citate
excerptate de cel puţin doi colaboratori diferiţi. Aceasta rezultă limpede din faptul că, cu câteva rânduri
mai sus (în aceeaşi coloană: ROSKA 1942, 193, tot la Nagyiklód = Iclod), Roska foloseşte acelaşi citat
din Mártonfi (MÁRTONFI 1891, 153), de data aceasta corect, ca sursă bibliografică pentru existenţa
unui (singur!) topor de cupru (L. 27 cm!). Roska îl şi corectează (în cazul acesta pe bună dreptate) pe
Mártonfi, dat fiind faptul că el numeşte această piesă lungă de 27cm piesă de bronz, şi nu de cupru.
Ca descoperire singulară, acest topor-ciocan de la Iclod este publicat încă o dată, concomitent, tot de
Roska (ROSKA 1942A, 46 nr. 125, fără ilustraţie).
Pretinsul depozit de topoare format din 27 (sau 28) de piese (col. Montessori, Gherla) a fost preluat
şi de Mozsolics (MOZSOLICS 1973, 158), ocazie cu care ea îl datează în orizontul Ópályi (B IV b) şi nu

21 Freundliche Berichtigung J. Makkay.

49
exclude, urmându-i lui Roska, faptul ca toporul cu disc din col. Temesváry să fi aparţinut aceluiaşi
depozit! E aproape imposibil de precizat, dacă ea a fost una din tinerele colaboratoare care l-a ajutat
pe Roska în 1940-1942 la sintetizarea cuvântului-titlu Iclod.
În continuare, “depozitul” de la Iclod este înregistat şi de Petrescu-Dîmboviţa (PETRESCU-DÎMBOVIŢA
1977, 49), care consideră şi el că ar consta din 27 de topoare, plasându-l printre depozitele sale
incerte de bronzuri, datate în bronzul mijlociu. În consecinţă, „depozitul de bronzuri constituit din
arme“, format din 27 sau 28 de topoare, descoperit la Iclod, îşi găseşte loc şi în analiza întreprinsă de
Schumacher-Matthäus (SCHUMACHER-MATTHÄUS 1985, 151). Ambii (Petrescu-Dîmboviţa şi Schumacher-
Matthäus) preiau presupunerile greşite ale lui Roska (ROSKA 1942, 193-194) şi Mozolics (vezi mai
sus), conform cărora toporul cu disc, din epoca bronzului, descoperit în malul rîului Szamos (Someş)
(TEMESVÁRY 1897, 105 fig. 57) ar aparţine depozitului format din 27 de topoare, care s’ar data de fapt
în epoca cuprului. Aceasta părere este preluată chiar şi în cazul celor mai recente prelucrări ale
descoperirii (KACSÓ 2009, Kat. Nr. 14).
POPESCU 1944, 112; 114 Abb. 49, 3 şi JACOB-FRIESEN 1967, 102 consideră toporul cu disc drept piesă
descoperită izolat. Vulpe consideră atât toporul cu disc din epoca bronzului (VULPE 1970, 74 nr. 329),
cât şi toporul-ciocan (L. 27 cm), din epoca cuprului (VULPE 1975, 29 nr. 58 pl. 7,58) pe bună dreptate
ca descoperiri singulare, (ultimul fiind preluat de altfel după un desen de Petrescu-Dîmboviţa!).
Repertoriul arheologic al judeţului Cluj (REPCLUJ 1992, 237-244 [Gh. Lazarovici]) nu introduce la
Iclod nici falsul depozit de 27 de topoare, nici toporul-ciocan de 27 de cm, resp. toporul cu disc din
epoca bronzului, citând doar pe ROSKA 1942. Acest lucru nu îl împiedică pe I. Mareş (MAREŞ 2002, 251
pl. 20/5) să-i învinuiască pe colaboratorii REPCLUJ şi pe Maxim (MAXIM 1999, 164) că ar fi publicat piesa
lungă de 27 cm ca provenind dintr’un alt punct, greşit, din hotarul Iclodului. Alte numeroase articole
cu indicaţii uşor diferite, dar întotdeauna altele, cu privire la cele câteva topoare de cupru de la Iclod,
precum şi regretabila absenţă a planşelor din REPCLUJ 1992 nu lasă să se nască speranţe în legătura cu
posibilitatea localizării celor patru-cinci topoare de cupru (descoperiri singulare), acest lucru nejucând
de altfel vreun rol esenţial în faptul că depozitul format din „27 de topoare” nu a existat niciodată ca
entitate arheologică.
Rezumând problemele, trebuie reţinute două elemente:
a) Depozitul format din 27 de topoare, de la Iclod (ROSKA 1942, MOZSOLICS 1973, PETRESCU-DÎMBOVIŢA
1977; SCHUMACHER-MATTHÄUS 1985, KACSÓ 2009) nu există şi trebuie radiat din lista depozitelor
de pe teritoriul României.
b) Toporul-ciocan (L. 27 cm) amintit de Mártonfi (MÁRTONFI 1891, 153) este un artefact din epoca
cuprului şi nu are nimic de-a face cu toporul cu disc, de la sfârşitul perioadei mijlocii a epocii
bronzului, găsit la Iclod (TEMESVÁRY 1897, 105 Abb. 57, Text: 106). Ambele sunt descoperiri sin-
gulare, aşa cum le-a publicat Vulpe (VULPE 1970; 1975).
Citatul complet din Mártonfi se află la sfârşitul textului german.

IGHIEL Taf. 16-18


Gde. Ighiu, Kr. Alba (Igenpataka), Siebenbürgen.

Die Fundstelle befindet sich ca. 2 km westlich des Dorfes auf dem Hügel „Gruiul Făgetului“,
Ortsflur „La Grui“ und auf dem damaligen Feld der Bäuerin Ioana Trifon zum Bächlein „Ursoi“ hin.
Fundumstände: Am 6. Juli 1938 von den Hirtenjungen Miron, David und Florea Gligor al lui Pavel
entdeckt. Die erste, durch den Notar Aurel Pop veranlasste Nachforschung von I. Berciu erbrachte
Folgendes: An einem regnerischen Tag haben die in Richtung des Hügels „Ursoi“ geführten Rinder
die Metallgegenstände an die Oberfläche gebracht. Die sechs Bronzen befanden sich in einem Tontopf
in ca. 15 cm Tiefe, der zertrampelt wurde und anschließend verloren ging. Abends brachten die
Kinder die grünlichen Fundstücke ins Dorf, die anschließend vom Popen Aurel Velea in Gewahrsam

50
genommen und damit gerettet wurden. Eines der Objekte war bereits zwecks Überprüfung durch die
Finder beschädigt worden und „glänzte wie Gold“. Eine zweite Nachuntersuchung (Sommer 1940)
erbrachte vom „Gruiul Făgetului“ viele kupferzeitliche Coţofeni-Scherben, sporadisch aber auch
„Keramik mit Warzen“.
Inhalt/technische Details:
1. Armschutzspirale (=I. BERCIU 1942, 29-30, Abb. 2,1). Das Stück wurde aus einem im Quer-
schnitt runden Stab hergestellt. Die Armspirale war vom Anfang an ohne Mittelknopf konzipi-
ert. Die edle Patina stellt sich wie eine Schicht „Lackfarbe“ dar. Sie ist meist grasgrün, an
manchen Stellen fast hellgrün-weißlich. Dort, wo die Patina abgeblättert ist, guckt das dun-
kelbraune-graue Metall hervor. Vor allem im Bereich der kleineren Spirale ist eine braune
Schicht zu beobachten, die sich auf der Patina abgelagert hat. Dm. d. großen Scheibe 9,8 cm;
Di. d. runden Stabes 1,7 bis 0,2 cm; Gew. 992 g (eigene Messung 852 g) (Taf. 18,3).
2. Armschutzspirale (=I. BERCIU 1942, 29-30, Abb. 2,2). Wie Nr. 1. Dm. d. großen Scheibe 9,5 cm;
Di. d. runden Stabes 1,6 bis 0,2 cm; Gew. 789 g (Taf. 18,4).
3. Armschutzspirale (=I. BERCIU 1942, 29-30, Abb. 2,3). Das Exemplar wurde mit zwei doppelten
„Nieten“, jeweils in der Mitte der Spiralscheibe, versehen (fehlt bei Petrescu-Dîmboviţa 1998).
Die Oberfläche ist fast überall von einer kalkhaltigen, bis dunkelbraun gefärbten Ablagerung
überzogen; nur an kleinen Flächen ist die helle grasgrüne Patina, mit teilweise bläulichen
Nuancen, sichtbar. Dm. d. großen Scheibe 9,7; Di. d. runden Stabes 1,5 bis 0,2 cm; Gew. 726 g
(eigene Messung 731 g) (Taf. 18,2).
4. Fragmentarische Armschutzspirale (=I. BERCIU 1942, 29-31, Abb. 2,4) aus einem im Quer-
schnitt rundem Stab. Nur die große Spirale ist erhalten; die runde Öffnung in der Mitte lässt
erkennen, dass ursprünglich dort ein doppelten „Niet“ vorhanden war. Die Patina ist meist
grasgrün, jedoch wegen einer bräunlichen Ablagerung nur an wenigen Stellen sichtbar. Dm.
d. großen Scheibe 8,2 cm; Di. d. runden Stabes 1 bis 0,2 cm. Gew. 381 g (eigene Messung.
365,5 g) (Taf. 18,1).
5. Reich verzierte Nackenscheibenaxt (=I. BERCIU 1942, 29-31, Abb. 2,5; Taf. 1,1-5) Typ B1
(Nestor). Antike und rezente Schlagspuren vor allem an den Kanten und an der Schneide.
Grasgrüne Patina meistens nicht mehr erhalten. GesamtL. 23 cm; Dm. d. Nackenscheibe 5,5 cm;
Gew. 700 g (Taf. 17,1 a-h).
6. Reich verzierte Nackenscheibenaxt (=I. BERCIU 1942, 29-31, Abb. 2,6; Taf. 2,1-5). Schlagspuren
und Patina wie Nr. 5. GesamtL. 22,2 cm; Dm. d. Nackenscheibe 5,8 cm; Gew. 900 g (eigene
Messung 864 g) (Taf. 16,1a-i).
Gesamtgewicht des Depotfundes 4,388 kg (I. Berciu). Ursprüngliche Angaben zur Patina sind
bei I. Berciu nur für die Gegenstände Nr. 1-3 vorhanden: „ (...) starke grüne Patina, typisch für die
Bronzen mit einem bedeutenden Silberanteil.“ (I. BERCIU 1942, 29), eine Annahme, die von SCHUBERT/
SCHUBERT 1967 sowie JUNGHANS/SANGMEISTER/SCHRÖDER 1968 widerlegt wurde. Gebrauchsspuren aus der
Vorgeschichte, besonders an den Nackenscheiben und den Schneiden.
Datierung/ggffs. kulturelles Milieu: Mitte der 2. Periode der rum. Bronzezeit (POPESCU/RUSU 1966);
BIIIb (MOZSOLICS 1967); Mittl. rum. BZ = Koszider-Gruppe (VULPE 1970); B-jünger (DAVID 2002);
– Depotfund ohne unmittelbaren kulturellen Kontext. Grundsätzlich kann der Depotfund von Ighiel
wegen der chronologischen und Lage des Fundortes nur dem Wietenberg-Milieu zugeschrieben
werden. Zwei Siedlungen dieser Kultur wurden in der Nähe, auf „Dealul Fierului“ und „Piatra Poienii“,
entdeckt und teilweise erforscht (BERCIU/BERCIU 1946; BOROFFKA 1994; REPALBA 1995).
Aufbewahrungsort: Mus. Alba Iulia, – Inv.-Nr. I 5376 – I 5381 (alte Inventarisierung); P 4216 (Nr.
6); P 4217 (Nr. 5); P 4218 (Nr. 2); P 4219 (Nr. 1); P 4220 (Nr. 3); P 4221 (Nr. 4) (neue Inventarisierung).
Literatur: BERCIU 1941, 30-31, bes. 31 Abb. 2; I. BERCIU 1942, 24-38 (monographische Veröffentlichung);
PAPP 1942, 93; BERCIU 1944, 365 Abb. 4 (eine Axt [hier Nr. 6] abgebildet), 373; I. BERCIU 1944, 20-21
(allgemeines, nicht abgeb.); BERCIU/BERCIU 1946, 24-25 (bes. f. das kulturelle Umfeld); POPESCU 1944,

51
112-113; 115 Abb. 50; 118 Abb. 51; HACHMANN 1957, 221 Nr. 679 Taf. 66,30-33; RUSU 1959, 281; NESTOR
1960, 113; POPESCU 1962A, 410; POPESCU 1963, 105-107; 113; POPESCU/RUSU 1966, R7; BERCIU 1966A,
25-40 (chronologische Tabelle); JACOB-FRIESEN 1967, 102; 373 Kat. Nr. 1607. Taf. 14, 1-3; MOZSOLICS
1967, 42; 74; 141; SCHUBERT/SCHUBERT 1967, 194-195; HÄNSEL 1968, 103; 163; 190; 213; 237 Taf. 7,30-
33; JUNGHANS/SANGMEISTER/SCHRÖDER 1968 (SAM II), 250-251, Nr. 8941-8944; VULPE 1970, 16-19; 70; 72
Nr. 315-316 Taf. 22,315-316; PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977, 40 Taf. 3-4; MÜLLER-KARPE 1980, 800 Nr. 265
Taf. 317A; KROEGER-MICHEL 1983, 189 Taf. 52; 164; SCHUMACHER-MATTHÄUS 1985, 120-121; 147; 196;
213 Taf. 62,1; ALDEA/CIUGUDEAN 1988, 72; ANDRIŢOIU 1992, 123 Nr. 56; 237 Taf. 69,1-7; BOROFFKA 1994,
49-50 (kulturelles Umfeld); REPALBA 1995, 109 Nr. 92 Taf. 5; COMORI 1995, 69; 91 (Rotea); 101-102
(Ciugudean) Taf. C 7a-f; ALDEA/CIUGUDEAN 1995, 218-219; PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1998, 31 Nr. 109-112
Taf. 14,109-112; BOROFFKA 1999, 68 Nr. 27-28 und versch. Karten; VULPE 2001, 290; DAVID 2002, 420
NS47; 421 NS71; 479 RO27 Taf. 35,1-2; HANSEN 2005, 216; JOCKENHÖVEL 2005, 602; 604; 608; FAZECAŞ
2005, 74; KRISTIANSEN/LARSSON 2005, 218 Fußnote 13; Niculică 2007; KADAR 2007, 155 Nr. 136; 159
Nr. 164; Mitt. und Hilfe H. Ciugudean.
Bemerkungen: Die unterschiedliche Herstellungsart der Armschutzspiralen (paarweise mit und
einmal ohne „Niete“) lässt eine absichtliche Differenzierung in der Tragweise, vielleicht sogar bereits
in der Konzeption, vermuten.

Locul şi condiţiile descoperirii. Punctul în care a fost descoperit depozitul se află la aproximativ
2 km. la vest de sat, pe dealul „Gruiul Făgetului“, în partea de hotar „La Grui“, înspre pârâiaşul
„Ursoi“, pe ogorul ţărăncii Ioana Trifon. – Depozitul a fost descoperit la 6 Iulie 1938, de către ajutoarele
de păstori Miron, David şi Florea Gligor al lui Pavel. O primă cercetare la faţa locului, întreprinsă de
I. Berciu la înştiinţarea notarului Aurel Pop, a furnizat următoarele date: pe o zi ploioasă, vitele mânate
în direcţia dealului Ursoi au scos la suprafaţă, călcând mai adânc în pământul mocirlos, obiectele
de metal. Cele şase bronzuri se găseau la cca. 15 cm adâncime într’un vas de lut, care a fost zdrobit
de vite şi s’a pierdut. Seara, copiii au adus piesele de culoare verzuie în sat, unde preotul Aurel Velea
le-a luat în păstrare, fiind prin aceasta salvate. Unul dintre obiecte fusese deja crestat de către unul
din descoperitori, pentru a-l încerca, şi avea „o strălucire de aur“. O a doua cercetare (în vara anului
1940) a dus la găsirea – pe „Gruiul Făgetului“ – de „ceramică eneolitică de tip Coţofeni, dar sporadic
şi „ceramică cu protuberanţe“.
Conţinut/detalii tehnice. 1. Apărător de braţ. (=I. BERCIU 1942, 29-30, fig. 2,1). Piesa a fost realizată
dintr’o tijă circulară în secţiune. De la bun început apărătorul nu a fost conceput pentru a avea butoni
în centrul discului realizat în spirală. Patina nobilă face impresia unui strat de “vopsea de lac”: ea
este în mare măsură verde de culoarea ierbii, în unele locuri fiind aproape verde deschis-alburiu;
în alte porţiuni, unde patina s’a declivat, se observa metalul brun închis-cenuşiu; în special în zona
dinspre spirala mică se constată existenţa unui strat brun obişnuit, chiar şi peste patină. 2. Apărător
de braţ, vezi nr. 1. 3. Apărător de braţ (=I. BERCIU 1942, 29-30, fig. 2,3). Piesa a fost prevăzută cu
doi butoni dubli, fiecare din ei fiind plasat în mijlocul discului (lipseşte la PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1998).
Suprafaţa prezintă o depunere calcaroasă, de culoare care merge până la brun închis; Patina verde
deschis, de culoarea ierbii, cu nuanţe albăstrui este vizibilă doar pe mici porţiuni. 4. Apărător de braţ,
fragmentar (=I. BERCIU1942, 29-31, fig. 2,4), realizat dintr’o tijă circulară în secţiune. Este păstrată
doar spirala mare; deschizătura rotundă din centru permite presupunerea existenţei iniţiale a unui
buton dublu. Patina este îndeosebi verde, de culoarea ierbii, fiind vizibilă doar în puţine locuri, din
cauza crustei brune. 5. Topor cu disc, bogat ornamentat (=I. BERCIU 1942, 29-31, fig. 2,5; pl. 1,1-5)
de tip B 1 (Nestor). Se observă urme de lovituri antice şi recente îndeosebi la canturi şi la tăiş. Patina
verde, de culoarea ierbii a fost în cea mai mare parte îndepărtată. 6. Topor cu disc, bogat ornamentat
(=I. BERCIU 1942, 29-31, fig. 2,6; pl. 2,1-5). Urmele de lovituri şi patina ca la nr. 5. Vezi dimensiunile
şi trimiterile la planşe în textul german. – Date iniţiale despre patină există numai pentru obiectele
1-3: „ (...) o puternică patină verde, tipică obiectelor de bronz în compoziţia cărora a intrat un procent

52
însemnat de argint.” Această presupunere este infirmată atât de analizele celor doi Schubert, cât şi
de cele SAM (vezi tabelul). – Urme de folosire din preistorie se pot observa îndeosebi la disc şi la tăiş.
Datare/evtl. mediu cultural: mijlocul celei de-a doua perioade a epocii bronzului din România
(POPESCU/RUSU 1966); BIIIb (MOZSOLICS 1967); epoca mijlocie a bronzului din România = grupa Koszider
(VULPE 1970); faza B recentă (DAVID 2002). – Descoperire izolată fără un context cultural nemijlocit. În
principiu, din cauza poziţiei cronologice şi a ariei de răspândire, depozitul de la Ighiel poate fi atribuit
doar mediului Wietenberg; două aşezări ale acestei culturi au fost descoperite în apropiere, pe „Dealul
Fierului” şi „Piatra Poienii”, fiind parţial cercetate (BERCIU/BERCIU 1946; BOROFFKA 1994; REPALBA 1995).
Loc de păstrare şi bibliografie, v. mai sus.
Observaţii: Maniera diferită de a realiza apărătorul de braţ (ca pereche, cu şi fără „nituri“) permite
să se recunoască o diferenţiere voită în felul de a le purta, probabil chiar şi în felul în care au fost gândite.

LARGA keine Taf


Gde. Suciu de Sus, Kr.Maramureş (Tágfalva), Siebenbürgen.

Forschungsgeschichtliches. Eine Axt vom Typ Hajdúsámson (MNITr Cluj, Inv.-Nr. IV 1888
[„csákány“], nicht mehr auffindbar) und eine Axt vom Typ Larga (MNITr Cluj, Inv.-Nr. IV 1889 =
P 1000 [„fejsze“]) sind seit langem bekannt (ŐSKORI 1902, 414 mit Abb.; NESTOR 1932; NESTOR 1938)
und waren Bestandteil der Slg. des Grafen Domokos Teleki (im Schloss in Gernyeszeg/Gorneşti,
Kr. Mureş). Sie wurden zwischen dem 30. November und dem 2. Dezember 1918, während der
unsicheren Zeiten am Ende des Ersten Weltkrieges, durch Sándor Ferenczi dem Erdély Múz. (heute
in der Slg. MNITr Cluj) überlassen (ROSKA 1957, 63) und möglicherweise erst 1920 richtig registriert
(Mitt. M. Mitu). Es wurde vermutet (ROSKA1957, MOZSOLICS 1967, PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977), dass sie
zusammengehören und damit einen zweistückigen mittelbronzezeitlichen Depotfund bilden würden.
KROEGER-MICHEL 1983 akzeptiert die Trennung der beiden Stücke als zwei Einzelfunde, nicht aber eine
mittelbronzezeitliche Datierung der Axt des Typs Larga. Da nichts über die Fundumstände bekannt
ist und die Datierungen der beiden Äxte ziemlich weit auseinander liegen (grosso modo Mittel- und
Spätbronzezeit), darf man VULPE 1970 und KACSÓ 2002 folgen, dass es sich bei den Objekten um zwei
Einzelfunde handelt.
Literatur: ŐSKORI 1902, 414; MARŢIAN 1909, 347 Nr. 681 (seine eigene Mitt.: „Waffen und Werkzeuge
aus Bronze“[!]); MARŢIAN 1920, 24 Nr. 388 (ebenso); NESTOR 1932, 128; NESTOR 1938, 185 Anm. 26;
ROSKA 1942, 280 Nr. 17 Abb. 338-339; ROSKA 1957, 63-66; MOZSOLICS 1967, 168 Abb. 10; SCHUBERT/
SCHUBERT 1967, 196 Nr. 166; JUNGHANS/SANGMEISTER/SCHRÖDER 1968, 254-255 Nr. 9053 (Schaftlochaxt);
256-257 Nr. 9082 Taf. 32,9082; VULPE 1970, 49 Nr. 202; 101 Nr. 570 Taf. 13,202; 41,570; PETRESCU-
DÎMBOVIŢA 1977, 49; FLORESCU/MICLEA 1980, Abb. 384; KROEGER-MICHEL 1983, 74-75; 202 Liste 14 Bp-1
Taf. 119a; KACSÓ 1989, 83; KACSÓ 2002, 7-8; 23 Abb. 2,1-2; KACSÓ 2003, 46 (identischer Text); KLOČKO
2006, 133; Mitt. M. Mitu.
Bemerkungen: Es bleibt vollkommen unklar, auf welche (unveröffentlichte[!], dazu mehr als vier)
Bronzen von Larga sich Marţian in seinen beiden Repertorien (MARŢIAN 1909; 1920) bezieht.

Istoricul cercetărilor. Un topor de tip Hajdúsámson (MNITr Cluj, Inv.-Nr. IV 1888 [„csákány“],
actualmente neidentificabil) şi un topor de tip Larga (MNITr Cluj, Inv.-Nr. IV 1889 = P 1000 [„fejsze“])
cunoscute de multă vreme (ŐSKORI 1902, fig. pe p. 414; NESTOR 1932; NESTOR 1938) făceau parte din
col. contelui Domokos Teleki (aflată în castelul de la Gernyeszeg/Gorneşti); bronzurile au fost predate
de către Sándor Ferenczi între 30 Noiembrie şi 2 Decembrie 1918, în perioada nesigură de la sfârşitul
primului război mondial, Muzeului Ardelean (Erdély Múzeum, azi în col. MNITr Cluj) (ROSKA 1957,
63), fiind înregistrate de-abia în 1920 (inf. M. Mitu). În legătură cu aceste obiecte s’a presupus (ROSKA
1957, MOZSOLICS 1967, PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977) că ar face parte dintr’o singură descoperire şi că ar

53
putea constitui un depozit format din două piese, databil în bronzul mijlociu. KROEGER-MICHEL 1983
acceptă separarea celor două piese, nu însă şi datarea târzie a toporului de tip Larga.
Dat fiind faptul că nu se cunoaşte absolut nimic despre condiţiile de descoperire, iar datarea celor
două topoare implică perioade relativ îndepărtate în timp (grosso modo epoca mijlocie, resp. târzie a
bronzului), este îngăduit să presupunem, alături de VULPE 1970 şi KACSÓ 2002, că avem de-a face cu
două descoperiri izolate.
Bibliografie: vezi mai sus.
Observaţii: Cu totul neclară rămâne indicaţia referitoare la „armele şi utilele de bronz” (nepublicate
[!], în orice caz mai mult de patru) dată de Marţian în ambele sale repertorii

ORADEA III Taf. 19,16-17


Kr. Bihor (Oradea Mare, Nagyvárad, Großwardein), Siebenbürgen.

Die Fundstelle: Auf dem Gelände der Ziegelei Knapp entdeckt. Um 1900 befand sich die Ziegelei
im Viertel Velence, ca. 1 km östlich des Stadtzentrums, am damaligen Stadtrand (es standen nur
noch fünf bis sechs Häuser zwischen der Ziegelei und dem Ostrand). Die Ziegelei lag zwischen
Fluss und Landstraße am linken Ufer (also südlich) des Flusses Crişul Repede und links (nördlich)
der Landstraße Oradea-Cluj. Um 1900 befand sich die Lehmgrube der Ziegelei, von der die meisten
archäologischen Funde stammen – darunter auch das Depot Oradea III, im östlichen Bereich des
damaligen Fabrikgeländes beim Fluss (siehe Abb. 10).
Fundumstände: Vor 1900 („sie [die Bronzen] sind früher zum Vorschein gekommen“) von
Arbeitern entdeckt (CSÉPLŐ 1900) und von Sándor Knapp (zusätzlich auch ein Steinbeil) gemeldet
und der Gymnasiumsslg. geschenkt. Es existiert kein konkreter Hinweis, dass die Gegenstände
zusammengefunden wurden.
Inhalt/technische Details:
1. Verziertes Schwert vom Typ Apa. Ca 0,1 cm dicke, grün-bläuliche edle Patina. Nach der
Entdeckung wurde die Patina teilweise abgekratzt, stellenweise mit Gewalt (am Griff) und
anschließend das ganze Schwert mit einer Schicht vergoldeter Bronze überzogen, die die
natürliche Farbe der Patina beeinträchtigt und die Verzierung überdeckt hat (MUREŞAN 1984).
Erhaltene L. 43 cm; ursprüngliche L. ca. 48 cm. (Taf. 19,17).
2. Griffplattendolch, in vier Teile (nicht in drei) zerbrochen; dies erfolgte nach der Entdeckung,
da die Brüche selbst keine Patina zeigten. Bläulich-grüne Edelpatina (Di. 0,05-0,1 cm), rezent
überzogen (wie bei Nr. 1) mit einer Schicht vergoldeter Bronze, die die Oberfläche beige-
braun gefärbt hat. Zur Zeit der Entdeckung war die Spitze, also das vierte Bruchstück, noch
vorhanden (CSÉPLŐ 1900) und ging später verloren. Die drei erhaltenen Fragmente wurden
(bei fehlenden Teilen) zusammengeklebt und erst in den frühen 80er Jahren fachgerecht
restauriert. L. 21 cm (Taf. 19,16).
Siehe auch die metallographischen Analysen (s. unten Literatur).
Datierung/ggffs. kulturelles Milieu: BIIIa (MOZSOLICS 1967); début 2. période BZ, Otomani-Milieu
(POPESCU/RUSU 1966), Gyulavarsánd (BÓNA 1975, SCHUMACHER-MATTHÄUS 1985).
Aufbewahrungsort: -Inv.-Nr.: Früher in der Sgl. des Prämonstratenser-Gymnasiums [abgeschafft
1948] (=Főgimnazium = Liceul Clasic = Liceul nr. 4 [ab ca. 1950]). Ab 1959 wurde das kleine Depot
vom Mus. Oradea übernommen. Inv.-Nr. 2354 (Schwert); 2355 (Dolch).
Literatur: CSÉPLŐ 1900, 78-79; ROSKA 1942, 198 Nr. 88; POPESCU 1962, 435 (Schwert); ALEXANDRESCU
1966, 123-124; 170 Nr. 14 Taf. 4,1; POPESCU/RUSU 1966, R 2, 1-2 (monographische Veröffentlichung, die
SAM-Analysen werden übernommen); MOZSOLICS 1967, 51; 130 (als Kom. Bihar) Taf. 66,1 (nur Schwert);
ALEXANDRESCU 1968, 6; JUNGHANS/SANGMEISTER/SCHRÖDER 1968, 260-261 Nr. 9262-9263 (Vollgriffschwert,
Klinge u. Griff).9270 (Dolch, als FO unbekannt) Taf. 34,9270; HÄNSEL 1968, 26; 28; 173 Liste 1/1a

54
(Schwert aus Kom. Bihar als Einzelfund); ALEXANDRESCU 1968, 6; 21; REPBIHOR 1974, 47 Nr. 265
(N. Chidioşan); BÓNA 1975, 136; PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977, 41 Taf. 5/1-2 (ungenaue Zeichnungen); BADER
1978, 93-94; CHIDIOŞAN 1981, 59-61; MUREŞAN 1984, 557-559 Taf. 1-5 (Restaurierung: neue Verzierungen
des Schwertes freigelegt); SCHUMACHER-MATTHÄUS 1985, 38; 169; BOUZEK 1985, 84 Anm. 24; BADER 1991,
39 Taf. 6,26; 7,27; 73A (korrekte Zeichnungen); KOVÁCS 1992, 329-340; KOVÁCS 1994, 54 Anm. 6; 57
Abb. 4,1; KACSÓ 1995, 84 (die Definierung der sechs Bronzefunde von Oradea); V. QUILLFELDT 1995,
27-29; SOROCEANU 1995, 32 (Flussfund), 69 (Katalog); MENKE 1996, 147; 149; 155 Abb. 4,1 (zitiert parallel
auch „ehem. Kom. Bihar“, ohne die Übereinstimmung zu bemerken]); DAVID 2002, 438 SD22.SD28;
480 RO34 Taf. 91,1; 116; VOGT 2004, 218 Nr. 434 Taf. 19,434 (Dolch, nach POPESCU/RUSU 1966) Taf.
88,12-13 (Schwert); LEAHU 2003, 91; HANSEN 2005, 216; FAZECAŞ 2005, 73 TOTOIANU 2005, 405; MARTA
2008, 45-46; TOTOIANU 2010, 307 (als Einzelstückfund); MUNTEANU/DUMITROAIA 2010, 328 Abb. 4a (als
Einzelfund); freundliche Mitt. N. Chidioşan, C. Kacsó, I. Emödi.
Bemerkungen: BADER 1991, KACSÓ 1995 und SOROCEANU 1995 weisen auf die Verdopplung bei
PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977, 41 (Oradea), 49 (Bihor) hin. Vergleiche hier auch „Kom. Bihar”.

Locul şi condiţiile descoperirii. Depozitul a fost descoperit pe teritoriul cărămidăriei Knapp. În


jurul anului 1900, ea se găsea la aprox. 1 km est de centrul oraşului, în cartierul Velence, în imediată
apropiere a limitei dinspre răsărit a Oradiei (între cărămidărie şi marginea oraşului se mai găseau
doar cinci-şase case). Cărămidăria se afla între rîu şi şosea, şi anume pe malul stâng al rîului Crişul
Repede (deci la sud de rîu) şi la stânga (deci la nord) de şoseaua Oradea-Cluj. Pe la 1900, cariera de
argilă a cărămidăriei, din care provin cele mai multe descoperiri arheologice – printre care şi depozitul
Oradea III – se afla în zona estică a perimetrului de atunci al fabricii de cărămizi, înspre rîu (vezi
schiţa). – Depozitul a fost descoperit de muncitori înainte de 1900 (“ele [bronzurile] au ieşit la iveală
mai demult”) (Cséplő), fiind anunţate de Sándor Knapp (care adaugă şi un topor de piatră) şi dăruite
colecţiei gimnaziului. Nu există nici o indicaţie concretă că obiectele ar fi fost găsite împreună.
Conţinut/detalii tehnice: 1. Spadă orna-
mentată de tip Apa. Patină nobilă, verde-
albăstruie, cu o grosime de cca. 0,1 cm. După
descoperire, patina a fost parţial răzuită, în
unele locuri chiar violent (la mâner), după
care întreaga piesă a fost acoperită cu un
strat de bronz aurit care „afectase culoarea
culoarea naturală a patinei şi masca orna-
mentaţia”. 2. Pumnal cu placă la mâner,
rupt în patru (nu în trei) bucăţi; această
deteriorare s’a petrecut după descoperire,
căci în ruptură nu era formată patina.
Piesa, având o patină nobilă, albăstrui-
verzuie (gr. 0,05-0,1 cm), a fost acoperită
după descoperire (ca şi sabia) cu un strat de
bronz aurit care dădea suprafeţei o culoare
bej-maronie. La descoperire exista şi vârful,
deci al patrulea fragment (Cséplő), care
ulterior a fost pierdut. Cele trei fragmente
rămase au fost lipite laolaltă – deşi lipseau
părţi intermediare – de un neprofesionist, Abb. 10: Oradea III. Skizze der Fundstelle des
pumnalul fiind restaurat de-abia în anii ’80 Depotfundes (N. Chidioşan).
într’un laborator specializat. Fig. 10: Oradea III. Schiţa locului în care a fost descoperit
depozitul (N. Chidioşan).

55
Datare, loc de păstrare şi bibliografie, v. mai sus.
Observaţii: BADER 1991, KACSÓ 1995 şi SOROCEANU 1995 atrag atenţia asupra „dublării” depozitului
la PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977, 41 (Oradea), 49 (Bihor). Vezi şi „Kom. Bihar”.

PĂDURENI Taf. 19,1-15


Gde. Moacşa, Kr. Covasna (Beşeneu, Beşineu, Besenyő, Bessenyő, Sepsibesenyő), Siebenbürgen.

Die Fundstelle: Der Depotfund wurde auf dem Grundbesitz des Vizekomes Ferencz Forró des
Komitates (bereits schon nicht mehr Stuhl) Háromszék (Trei Scaune) beim Baus eines Stalles entdeckt.
Eine genaue Lokalisierung der Fundstelle – immerhin noch innerhalb des Dorfes („bent a faluban“,
NAGY 1890), innerörtlich (ROSKA 1948) oder sogar Mitte der Ortschaft (TÉGLÁS 1887) – ist heute nicht
mehr möglich. Dass die Fundstelle innerhalb des Dorfes lag, scheint sich jedoch immer mehr zu
bestätigen. Das Herrenhaus der Familie Forró steht noch heute. Das alte Haus aus dem 19. Jh. befindet
sich heutzutage auf einem ca. 1ha großen Terrain am Ufer des Sees Pădureni, einem künstlichen
Stausee, heute das Tal einnimmt, in dem früher der Bach Pădureni floss. Nebem diesem Bach wurde
das mehrstückige Depot entdeckt (vgl. Abb. 11). – Die Fundstelle des mehrstückigen Depotfundes
ist nur eine von den fünf Fundstellen auf der Gemarkung Pădureni, wo bronzezeitliche Funde und
Befunde entdeckt worden sind. Zur Klärung der Fundzugehörigkeit der metallenen Gegenstände ist
es angebracht, sie auch kartographisch zusammenzufassen (Abb. 11, Mitt. und Karte S. Sztáncsuj).
Die Flur „Bábolna”, die als Fundareal der 1922 dem heutigen MNITr, Cluj geschenkten Axt (IV
2576) genannt wird, ist auch gegenwärtig noch geläufig und liegt ca. 2 km südwestlich von Pădureni,
ungefähr in der Mitte des Weges zwischen Pădureni und Angheluş (Angyalos). – Eine dritte Fundstelle
ist für die Axt aus dem Mus. Aiud angegeben: Das Grundstück von Herrn Moritz N. Für die im
Inv.-Buch unmittelbar vor und nach der Axt eingetragenen, nichtmetallenen Fundstücke ist auch

Abb. 11: Pădureni. Karte der Fundstellen: – 1. Herrenhaus Forró: die vermu-
tliche Fundstelle des mehrstückigen Depots. – 2. Bábolna-árka. – 3. Kistelek.
– 4. Nagytelek. – 5. Óriáspince-tető (Gipfel „Der Keller des Riesen”): früh-
bronzezeitliche Grabhügel (hergestellt von S. SZTANCSUJ).
Fig. 11: Pădureni. Harta locurilor de descoperire: – 1. Conacul Forró: locul
probabil al descoperirii depozitului compus din mai multe piese. – 2. Bábolna-
árka. – 3. Kistelek. – 4. Nagytelek. – 5. Óriáspince-tető (vârful „Pivniţa Uria-
şului”): tumuli din epoca timpurie a bronzului (Hartă realizată de S. SZTANCSUJ).

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Abb. 12: Pădureni. Archivphotographie mit Museumsgegenständen. Unten rechts vermutlich
eine Axt von Pădureni (Photo Archiv Székely Nemzeti Múzeum).
Fig. 12: Pădureni. Fotografie de arhivă reprezentând obiecte din muzeu. În dreapta jos se
află probabil un topor de la Pădureni (fotografie din arhiva Székely Nemzeti Múzeum).

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Abb. 13: Pădureni. Ausschnitt aus dem Inventarbuch von Székely Nemzeti Múzeum zum Depotfund.
Fig. 13: Pădureni. Decupaj din registrul de inventar al Székely Nemzeti Múzeum, privitor la depozit.
„nagy- und kistelek“ (das große und das kleine Grundstück, rumänisiert als „Teleacul mare şi mic“)22
erwähnt: „Moritz N. úr telke” ist nur eine Präzisierung innerhalb der Angaben. Auch wenn der
von Herepey genannte Dorfname Székelybessenyő unüblich ist (er weist doch eher auf das Dorf
Bessenyő aus dem Szeklerland hin), sind das Grundstück und der Besitzer ganz andere als im Fall
des mehrstückigen Depotfundes. Die beiden letzten Fundstellen „Babolna“ und das Grundstück von
Moritz N. – allerdings in derselben Gegend, aber getrennt, zu lokalisieren (siehe Abb. 10) – sind sonst
in der archäologischen Fachliteratur bekannt (ROSKA 1942, 244-245; BOROFFKA 1994, 64; REPCOVASNA
1998, 105-106). Man darf also nicht ausschließen, dass man hier mit einem mehrstückigen Depotfund
und mit mehreren Einzelfunden, wohl Siedlungsfunden rechnen muss. Die letzten könnten wohl
aus derselben prähistorischen Werkstatt wie der Depotfund stammen.
Fundumstände: Ca. 1875-1876 (TÉGLÁS 1887) beim Bau des oben genannten Stalles. Die
Depotbestandteile wurden anschließend verstreut. Einige Fundstücke wurden von den Arbeitern
unterschlagen, die anderen unter Verwandten und Bekannten des Vizekomes verteilt. Ein Teil der
Letztgenannten gelangte später durch verschiedene Schenkungen in Museen (siehe unten Inhalt).
TÉGLÁS 1887 erwähnt, dass zusammen mit den Äxten auch Hörner (?) und eine knöcherne Pfeilspitze
gefunden worden sein sollen. – Zur 1922 geschenkten Axt (IV 2576 MNITr) siehe oben Fundstelle
und unten Inhalt. – Die Axt aus dem Mus. Aiud (Grundbesitz Moritz) wurde ca. 1880, jedenfalls vor
1888 eingetragen und muss also schon davor entdeckt worden sein. Leider wurden weder Spender
noch weitere Einzelheiten genannt (vgl. Abb. 13, Inventarbuch).
Inhalt/technische Details: Weil die Bergung der Äxte, aber auch ihre anschließende Verteilung
sowie das sich daran anschließende, allmähliche Verschwinden der meisten Fundstücke das gesamte
Fundensemble sehr undurchsichtig machen, werden im vorliegenden Rahmen alle bekannten Angaben
zusammengefasst, um damit eine solide Vergleichsgrundlage anzubieten. Dies geschieht auch in der
Hoffnung, dass neue Archivmaterialien in Zukunft mehr Klarheit verschaffen könnten. Die erhaltenen
Abbildungen wurden nicht fachgemäß hergestellt, unterschiedliche Zeichnungen einzelner Objekte
zeigen beachtliche Unterschiede. Diese diffuse Lage erschwert eine Erforschung erheblich.
Die Angaben werden daher zunächst aus einer historisch-bibliographischen Perspektive präsentiert
(a) und daran anschließend wird versucht eine „buchhalterische“ Situation derselben Fundstücke
(b) anzubieten.
a) NAGY 1890, 49-50: Von den 25-28 entdeckten Äxten, die ungefähr vor 14-15 Jahren im Dorf
Bessenyő (Pădureni), auf dem Grundstück von F. Forró (siehe oben Fundstelle) zutage kamen,
gelangten drei in die Slg.en. des Museums [Sepsiszentgyörgy = Sf. Gheorghe]. (A1-3, 4?23).
Beschreibung der Äxte A 1-3 (die wohl bis Ende des Zweiten Weltkrieges im SzNM aufbewahrt
wurden) durch NAGY 1890, 49-50. A 4 wurde gesondert behandelt:
A1. Die erste Axt wurde von Miklós Könczey bereits dem Mus. der Familie Cserey in Imecsfalva/
Imeni geschenkt. Weil dieses Museum den Kern des späteren Székely Nemzeti Muz. bildete,
geschah dies noch vor 1879. Die Axt ist vermutlich identisch mit jener bei NAGY 1913, 314
Abb. 8,37 = VULPE 1970, 44-45 Nr. 125-125a; (PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977 Taf. 5,12-13 gibt zwei
Abbildungen desselben Stückes bei VULPE 1970 als zwei unterschiedliche Äxte an) und hat
eine gerade Schneide, in deren Nähe die Klinge sich nur wenig verbreitert. Der obere Teil des
Nackens ist ein wenig länger als die Breite des Stückes; der vordere Teil des Schaftlochbereiches
steht leicht hinter der vorderen Klingenlinie; der hintere Teil verlängert sich zylinderförmig

22 Nagytelek und Kistelek sind zwei Ortsfluren in der Nähe des Dorfes, jedoch in einer großen Entfernung, so
dass die dort gefundene Axt nicht zum mehrstückigen Depotfund gehören kann.
23 Die letzte nur bei NAGY 1913 in der Legende der Abbildung 8; vielleicht 1911 geschenkt, vgl. LÁSZLÓ/CSUTAK
1911, 68-69; es bleibt sehr fraglich ob dies dasselbe Stück wie A 10 ist, vgl. auch unten, die Schenkung an
das Erdély Múzeum (heute MNITr.).

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(L. 1,8 cm; Br. 1,6-2,2 cm); GesamtL. 13,2 cm; L. d. Schneide 3,6 cm; minimale KlingenBr.
2,8 cm; Dm. des Schaftloches 1,8-2,2 cm; H. (?) 3,2-4,2 cm. Die ursprüngliche Inv.-Nr. A-355
wurde irgendwann versehentlich auf die einzig noch existierende Axt (=NAGY 1913, 314 Abb.
8,36; VULPE 1970, 63 Nr. 273) übertragen, die sicherlich nicht dem von Könczey geschenkten
Stück entspricht. Das Exemplar von Könczey ist identisch mit dem von HAMPEL 1886A Taf.
31,4 veröffentlichten (versehentlich Altorja, jedoch angegeben als Slg. Cserey von Imeni).
Diesem entspricht das von NAGY 1890 (=A1) beschriebene und von ihm (1913, 314 Abb. 8,37)
abgebildete Stück am besten. In diesem Fall haben wir es mit einem Fehler von NAGY 1913
zu tun, der die Axt Abb. 8,42 und nicht Abb. 8,37 (wie erwartet) unter Altorja setzt. Eine
zweite Möglichkeit besteht in der Existenz zweier Äxte aus Altorja (Turia de Jos), zumal eine
typologisch ähnliche Axt von Turia de Jos, von einem anderen Geber (János Imecs) geschenkt
wurde. Die Axt, auf der irrigerweise die Inv.-Nr. der M. Könczey-Axt (A-355) übertragen
wurde, ist eine Axt die vielleicht aus der ehem. Slg. des Mikó Kollegiums stammt (NAGY 1913,
314 Abb. 8,36).24
A2. Axt, die von Béla Forró Sommer 1884 geschenkt wurde (Inv.-Nr. 39-1884, 1945 verloren).
Sehr wahrscheinlich ist sie mit Nagy 1913, 314 Abb. 8,39 = VULPE 1970, 44-45 Nr. 120-120a
identisch; (PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977 Taf. 5,4-5 führt zwei Abbildungen desselben Stückes bei
VULPE 1970 als zwei unterschiedlichen Äxte an). Dieses Exemplar zeigt einen scharfkantigen
Klingenteil, die Schneide ist leicht gebogen und schartig und hat je zwei Rippen um den
Schaftlochbereich. GesamtL.13,3 cm; L. d. Schneide 3,5 cm; minimale Br. d. Klinge 2,3 cm;
innerer Dm. d. Schaftloches 2,3 cm; H. (?) 3,3-4,6 cm.
A3. Die Axt wurde von Janos Gereb gekauft. (Inv.-Nr. 70-1885, 1945 verloren). Sehr wahrscheinlich
ist sie mit NAGY 1913, 314 Abb. 8,40 = VULPE 1970, 44-45 Nr. 121 identisch. Sie zeigt eine
gerade Schneide, hat einen kantigen Körper bzw. Klinge; die Ränder des Schaftloches sind
verdickt, der Nacken ist leicht verlängert. GesamtL.13.2 cm; L.d. Schneide 4,2 cm; minimale
Br. d. Klinge 2,4 cm; innerer Dm. d. Schaftloches 2/2,2 cm; H. (?) 3,4-4,2 cm.
A4 (?). Die Axt könnte eventuell mit der bei NAGY 1913, 314 Abb. 8,34 = VULPE 1970, 44-45 Nr.
119 aufgeführten Axt übereinstimmen. Eine alte Archivphotographie (Abb. 12) könnte sie
darstellen; in Anbetracht der Ungenauigkeit der Zeichnungen könnte die photographierte Axt
(mit abgerundeter Schneide) ebenfalls aber auch Axt A2 darstellen.
Drei weitere Äxte (A5-7) befanden sich in der Slg. des Mikó Kollegiums (zwei von Béla Forró, eine
von Dénes Kozma geschenkt). Das größte Exemplar (höchstwahrscheinlich NAGY 1913, 314 Abb. 8,36
= VULPE 1970, 63 Nr. 273) soll nach TÉGLÁS 1887 19 cm messen.25
In Privatbesitz befanden sich die folgenden zehn Äxte: – A8 = bei István Cseh (Cernat). – A9 = bei
Béla Forró (Sf. Gheorghe). – A10 = [Axt]bruchstück bei Móritz Forró (Pădureni). – A11 = bei Pál Forró
(Angheluş). – A12 = bei Zsigmond Gaál (Dalnic). – A13 = bei Dénes Kozma (Sânzieni). – A14 = bei
Géza Könczey (Sânzieni). – A15 = bei Lajos Könczey (Pădureni). – A16 = bei Mózes Kövér (Pădureni).
– A17 = bei Ferencz Némethy (Pădureni). Ob es diese die Axt war, die damals der Ortsbewohner
Ferencz Nemes (?) als Knauf seines Spazierstockes trug (TÉGLÁS 1887) bleibt ungewiss.
Im MNITr, Cluj befand sich unter der Inv.-Nr. I 726 (sehr wahrscheinlich VULPE 1970, 44-45
Nr. 124a) eine „kupferne Streitaxt“ („rézfokos“) von Sepsibessenyő/Pădureni, Kom. Háromszék, als
Geschenk von Móricz Forró (vermittelt durch Zsigmond Péterfi). Die Schenkung erfolgte 1899. M.

24 Vgl. auch I. Téglás 2005, 396-397, Nr. 1-2.


25 Es ist sehr schwer anzunehmen, dass diese Axt diejenige ist, die von M. Forró 1911 geschenkt wurde (LÁSZLÓ/
CSUTAK 1911, 68-69). Sie wurde jedenfalls nicht inventarisiert, daher lag sie als fundortloses Fundstück und
bereitete damit Schwierigkeiten. Durch den Vergleich mit den Abbildungen von Nagy kann die Zugehörigkeit
zum Depotfund festgestellt werden (vgl. auch Nr. A4).

60
Forró ist einer der Besitzer der Äxten des Depotfunds von Pădureni, wenn auch die einzige von
ihm verzeichnete Axt aber als Fragment angegeben wurde (siehe oben A10). Da sowohl die Axt A4
(siehe oben) als auch das Fundstück IV 2576 aus MNITr vollständig erhaltene Äxte sind, muss man
annehmen, dass M. Forró mehrere Äxte aus dem Depotfund besaß.
Im MNITr befindet sich unter der Inv.-Nr. IV 2576 eine weitere „kupferne Streitaxt“ („rézfokos“),
von Sepsibessenyő/Pădureni, Kom. Háromszék. Die Axt wurde in der Flur „Babolna“ entdeckt, ca.
2 km vom Dorf entfernt (siehe Abb. 9). Die Axt ist eine spätere Schenkung (1922) des Zeichenlehrers
Borbély Samu, weil sie vielleicht mit dem Fundstück Nagy 1913, 314 Abb. 8,38, „in privaten Händen“,
(=Vulpe 1970, 44-45 Nr. 127) zu vergleichen ist und weil Borbély nicht unter den 1890 aufgezählten
Axt-Besitzern erwähnt ist (siehe oben A8-A17).
Weder IV 2576 noch I 726 erhielten im MNITr Cluj neue Inv.-Nr. mit P[reistorie], daher ist zu
vermuten, dass diese zwei Äxte bereits 1970 nicht mehr auffindbar waren. Eine Anfrage an Al. Vulpe
ist bislang nicht beantwortet worden. – Bei ROSKA 1942, 18-19 m. Abb. 8,1 (Pădureni als Alsóilosva/
Ilişua de Sus), ROSKA 1942, 38 Nr. 92 (Pădureni als Székásbesenyő) und ROSKA 1942, 244-245 Nr. 47
Abb. 302 scheinen sich mehrere Konfusionen (Fundorte, Inv.-Nr., Abb.-Legenden) eingeschlichen
zu haben, so dass leider in Abwesenheit der Fundstücke an den Inventarangaben und an der alten
Literatur festgehalten werden muss.
Im Mus. Aiud wird eine Axt, von K. Herepey in das alte Inv.-Buch unter der Inv.-Nr. 1309 mit
dem Fundort Székelybesenyő, einer Ortschaft die als solche nicht existiert, eingetragen. Es ist daher
anzunehmen, dass Herepey Sepsibesenyő meinte (siehe oben und das neue Inv.-Buch von Aiud:
Beşeneu, Moacşa, Rayon Sf. Gheorghe). Die 13,2 cm lange Axt vom Monteoru-Typ (Vulpe 1970) ist
nicht mehr dem Depotfund zuzuschreiben, sondern muss als Einzelfund betrachten werden (siehe
auch oben „Die Fundstelle“). Roska (ROSKA 1942, 38 Nr. 92) reiht sie fälschlich als Székásbesenyő
[heute Valea Izvoarelor, Kr. Alba], ungenaue Inv.-Nr. 1300) unter die Funde am Maros ein, eine
Ortszuweisung, die nach Jahren weiter verwirrt (VULPE 1970, PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977).
b) Es handelt sich also um einen Depotfund, der ursprünglich 25-28 Äxte umfasste. Davon
wurden drei vor 1890 und eine Axt 1911 dem SzNM geschenkt. Die drei Exemplare aus der Slg. des
Mikó Kollegiums gelangten nach 1913 (NAGY 1913 nennt noch diese Slg.) vermutlich am Ende des
Ersten Weltkrieges oder kurz danach ins SzNM.26 So konnte Nestor in der Zwischenkriegszeit sieben
Exemplare noch in Sf. Gheorghe sehen und teilweise dokumentieren. Wegen der unterschiedlichen
Zeichnungen kam man auf die unbegründete Idee (VULPE 1970; PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977), es handele
sich um elf Äxte im Mus. Sf. Gheorghe, was die Inv.-Bücher und die Fachliteratur überhaupt nicht
bestätigen können, noch weniger die Fundstücke selbst. Zu den sieben im Museum aufbewahrten
Exemplaren sind mindestens zehn aus der Literatur zu ergänzen (A 8-17), die weiteren (ca. acht bis
elf) wurden von den Arbeitern und der Familie des Grundbesitzers entwendet. Die Zahl 20 oder
mehr Äxte (VULPE 1970; PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977) ist daher unbegründet. – Die zwei Einzelfunde
(Mus. Aiud; MNITr) dürfen nicht mehr zu den 25-28 Stücken des Depotfundes gezählt werden.
Metallographische Analysen, S. 203.
Datierung/kulturelles Milieu: Neolithikum (ZS. SZÉKELY 1997, 80 [Katalog], der Depotfund);
Mittelbronzezeit (Al. VULPE 1970, PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977, REPCOVASNA 1998); ZS. SZÉKELY 1997,
66-67 zieht für die Mittelbronzezeit nur zwei Äxte in Betracht (VULPE 1970, 45 Nr. 129[Bicfalău].273
[Pădureni]), die er als fundortlose (Pădureni? in der Tafellegende) angibt. REINECKE 1925, 52 ordnet
den Depotfund in den thrako-kimmerischen Horizont ein (siehe hierzu die Stellungnahme von
NESTOR 1932). Von all diesen Vorschlägen ist nur der mittelbronzezeitliche Zeitansatz beizubehalten.

26 Über die Geschichte der archäologischen Slg. im Mikó Kollegium sowie über ihr späteres Schicksal ist im
Augenblick nichts bekannt; Recherchen in der alten Bibliothek und im Archiv der Schule, auch Nachfra-
gen beim heute zuständigen Personal erbrachten keine Auskünfte (Mitt. S. Sztáncsuj). Das Thema benötigt
weitere Archivforschungen.

61
Innerhalb der Mittelbronzezeit kann man die Äxte von Pădureni (Depotfund und die zwei Einzelfunde)
noch genauer datieren, wie bereits Vulpe 1970 (H. ZS. SZÉKELY 1997 folgt ihm weitgehend) feststellte.
– Wietenberg-Milieu. Nach VULPE 1970, 48 stammt der Depotfund von P. aus dem 2. Abschnitt dieser
Kultur; diesem Ansatz stimmt BOROFFKA 1994 grundsätzlich zu, lehnt aber vernünftigerweise eine
direkte Verbindung zwischen dem Depotfund und der nächstgelegenen Wietenberg-Siedlung von
Bábolna ab.27 Die Lokalisierung der genauen Fundstelle (Babolna) der 1922 dem MNITr geschenkten
Axt (siehe oben) – obwohl kein in situ vorliegt – bekräftigt den Zusammenhang Metallfunde und
Siedlungsspuren. Das Gleiche kann auch für die Axt aus dem Mus. Aiud gelten, zumal ihre Fundstelle
nicht sehr weit entfernt davon liegt. Insofern sind diese Einzelfunde, die nicht mehr zum Depot
gehörig angesehen werden dürfen, sehr wahrscheinlich als Siedlungsfunde der dortigen Wietenberg-
Siedlung zu betrachten.
Aufbewahrungsort: -Inv.-Nr.: Die Äxte befanden sich im SzNM, Sf. Gheorghe (hier Nr. A 1-3,4),
in der Slg. des Kollegiums Mikó (A 5-7, vgl. die Photographie des letzterhaltenen Stückes, Abb. 11),
die später ins Mus. Sf. Gheorghe gelangten; MNITr Cluj (vgl. Inhalt); Mus. Aiud (vgl. Inhalt).
Literatur: NAGY 1882, 30; HAMPEL 1886A Taf. 31,4 (vgl. Bemerkungen); TÉGLÁS 1887, 183-184 Nr.
158; NAGY 1890, 49-50; TÉGLÁS 1891, 14; MARŢIAN 1909, 324 Nr. 66; RÁKÓCZY 1910, 604 Abb. 28 (nach
Hampel, als Altorja); LÁSZLÓ/CSUTAK 1911, 68-69; NAGY 1913, 313; 314 Abb. 8,34.41.42; MARŢIAN 1920,
8 Nr. 59; REINECKE 1925, 50-54; ROSKA 1929, 15; NESTOR 1932, 131; SCHMIDT 1932, 92; ROSKA 1941, 54;
ROSKA 1942, 244 Nr. 47; ROSKA 1942A, 26; BERCIU 1942A, 8 Nr. 125; POPESCU 1944, 35-36 Abb. 7,1-8;
ROSKA 1948, 72; MOZSOLICS 1949, 18; DESHAYES 1960, Bd. I, 269 Anm. 2; 270; DESHAYES 1960A, 70;
MOZSOLICS 1967, 17 (eine verzierte Axt als Alsóilosva/Ilişua de Sus); 18 (Sepsibesenyő); HÄNSEL 1968,
186; 188; JUNGHANS/SANGMEISTER/SCHRÖDER 1968, 256-257 Nr. 9125 (das Stück aus dem Mus. Aiud, als
Beşineu, Gde. Sînpaul, Rn. Luduş, Reg. Cluj); VULPE 1970, 6; 43-45 Nr. 119-128; 46 Nr. 190; 47-48; 63
Nr. 273 Taf. 9,119-128; 12,190; 18,273; CHICIDEANU 1973, 524; BUZDUGAN 1974, 432; PETRESCU-DÎMBOVIŢA
1977, 41 Taf. 5,3-17 (schwerwiegende Fehler, siehe Bemerkungen); DUMITROAIA 1977, 466; MARINESCU
1979, 126; MÜLLER-KARPE 1980, 801 Nr. 277 Taf. 285D; ŠALKOVSKÝ 1980, 299 m. Abb. 12,5.7; COMAN
1980, 132, Pkt. XXVIII.31 (nahestehend); LEAHU 1988, 229; CRIŞAN 1989, 241; BOROFFKA 1994, 64 Nr.
319. 234. 241; RUSTOIU 1995, 73-82; RUSTOIU 1996, 82-85 (Karten); BALTAG/BOROFFKA 1996, 386-389; ZS.
SZÉKELY 1997, 66-67; 80 Nr. 36 Taf. 92,1 (Pădureni?), 92,2 (Pădureni?, viel wahrscheinlicher Bicfalău);
Ciugudean 1997, 44 Nr. 113 (der Einzelstückfund aus dem Mus. Aiud); VULPE 1997A, 34; REPCOVASNA
1998, 106; 108 (XXIV, 8 [336]); 217 Abb. 27,1-2; 267 Taf. 11,5; PALINCAŞ 1999, 263-269; VULPE 2001A,
9-10; DAVID 2002, 429 SL19-20; 480 RO36 Taf. 54,6-7; 105,1-9; 106,1-8; HANSEN 2005A, 96; 98 Abb.
3,37; HANSEN 2005B, 309-310 Abb. 3,37; I. TÉGLÁS 2005, 396-397; KRAUSS 2006, 15-16; KADAR 2007,
151 Nr. 112; MARINESCU 2008, 72; BĂJENARU 2010, 153; MUNTEANU 2010, 63 Pkt. IV. 37 (mit etlichen
Ungenauigkeiten); 162 Nr. 21; 165; DIETRICH 2010, 194-196 (siehe auch Fundlisten); POPESCU/LAZANU
2010, 154-160; Mitt. S. Sztáncsuj, M. Mitu, H. Ciugudean, M. Takács.
Bemerkungen: HAMPEL 1886A Taf. 31,4 weist versehentlich auf Altorja (Turia de Jos) hin, dies ist in
der Tat ein Stück, das damals im Mus. von Frau Cserey lag. Die Axt entspricht einer Skizze im Inv.-
Buch des SzNM (unter Sepsibesenyő/Pădureni) und stimmt höchstwahrscheinlich mit dem Exemplar
VULPE 1970, 44 Nr. 122 überein. – Über die Fehler von ROSKA 1942, vgl. oben. – Petrescu-Dîmboviţa
1977 übernimmt nicht nur falsche Angaben über die Anzahl der Gegenstände, teilw. ungenaue Inv.-
Nr. (z. B. 94-1904) usw., er zitiert auch falsch (z. B. NAGY 1882, 29 Auskünfte nur über Steinbeile) und

27 Die Assoziierung der Äxte von Pădureni mit der vermeintlichen Wietenberg-Siedlung soll unter Vorbehalt
geschehen, da die Keramikfragmente erst 1899 von einem Ortsbewohner, ohne Präzisierung der Fundstel-
le, geschenkt wurden. Boroffka (BOROFFKA 1994, 64, Nr. 319) gibt auch die Inv.-Nr. an. Die Frage, dass G.
Nagy sie bereits 1891 erwähnt, kann nur dadurch erklärt werden, dass Wietenberg-Scherben (von derselben
Fundstelle?) bei mehreren Gelegenheiten ins Museum gebracht wurden. Bábolna-árka und Kistelek sind
zwei weit voneinander liegende Flurnamen (siehe Abb. 10) und es ist auch nicht klar, ob die Scherben von
dort stammen.

62
mangelhaft die Fachliteratur. Ferner bemüht er sich nicht die Fundumstände zu rekonstruieren und
die Fundstellen (d. h. auch die Exemplare) zu trennen. Abgesehen von der Qualität der Zeichnungen,
lässt er die Parallelzeichnungen von VULPE 1970, 44-45 Nr. 120-120a; 125-125a) durchnummerieren
und führt in der Folge irrigerweise zwei Abbildungen bzw. zwei Äxte mehr als die anderen Autoren
auf (gefolgt von DAVID 2002 Taf. 105-106). Darüber hinaus sind Maßstäbe für Äxte angegeben (in
Anlehnung an Vulpe?), die nie gemessen worden sind. Die Beschreibungen von NAGY 1890 blieben
PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977 weitgehend fremd. Damit ist die Grundlage seiner Fundvorlage dermaßen
durcheinander, dass sie nicht zu verwenden ist.

Locul descoperirii: Depozitul de topoare a fost găsit pe proprietatea lui Ferencz Forró, vicecomitele
de atunci a comitatului (a fostului scaun) secuiesc Trei Scaune (Háromszék), cu ocazia construirii unui
grajd. Localizarea exactă în teren a acestei construcţii nu mai este astăzi posibilă,28 însă plasarea în
perimetrul satului (NAGY 1890), în intravilan (ROSKA 1948) sau chiar în mijlocul satului (TÉGLÁS 1887)
este clar indicată. – Partea de hotar „Bábolna”, indicată ca zonă de descoperire a toporului donat în
1922 actualului MNITr, Cluj (IV 2576), este şi astăzi cunoscută, aflându-se la circa 2 km sud-vest de
Pădureni, aproximativ la jumătatea drumului dintre Pădureni şi Angheluş (Angyalos). – Un al treilea loc
de descoperire este indicat pentru piesa din Muz. Aiud: proprietatea domnului Moritz N. Pentru piesele
nemetalice din registrul de inventar, care se află înregistrate nemijlocit înainte şi după toporul de la
Pădureni, este amintită şi „nagy- és kistelek“ (proprietatea mare şi mică, românizat: Teleacul mare şi
mic)29: „Moritz N. úr telke“ nu este decât o precizare în cadrul indicaţiilor topografice generale. Chiar
dacă numele satului, Székelybessenyő, înregistrat de Herepey e neobişnuit, el se referă mai degrabă
la Bessenyő din secuime, iar terenul şi proprietarul se deosebesc, în orice caz, net de datele cunoscute
pentru depozitul de topoare. Aceste ultime două locuri de descoperire („Bábolna“ şi terenul lui Moritz N.)
– care trebuie localizate în mare în aceeaşi zonă, dar separat (vezi fig. 11) – sunt cunoscute în literatura
arheologică de specialitate (ROSKA 1942, 244-245; BOROFFKA 1994, 64; REPCOVASNA 1998, 105-106).
În consecinţă nu trebuie să excludem posibilitatea de a avea de-a face cu un depozit format din
mai multe piese şi cu mai multe descoperiri de piese izolate, dintre care două sunt deja „palpabile“.
Acestea din urmă ar putea proveni fără îndoială din acelaşi atelier preistoric cu depozitul.
Condiţiile de descoperire. Depozitul a ieşit la iveală, aproximativ, în anii 1875-1876 (TÉGLÁS 1887)
la construirea grajdului amintit mai sus. Piesele au fost dispersate: unele au fost tăinuite şi împărţite
între muncitori, altele au fost dăruite rudelor şi cunoscuţilor proprietarului. O parte a acestor din urmă
piese au ajuns prin diferite donaţii în muzee (vezi Conţinutul). Téglás aminteşte că tot acolo ar fi fost
descoperite coarne (?) şi un vârf de săgeată din os. – Pentru toporul donat în 1922 (IV 2576 MNITr), vezi
mai sus, Locul descoperirii şi mai jos, Conţinutul. – Piesa din Muz. Aiud (de pe proprietatea Moritz) a
fost înregistrată în jurul anului 1880, în orice caz înainte de 1888 şi a fost evident descoperită înainte;
din păcate nu e amintit nici un donator sau alte amănunte.
Conţinut/detalii tehnice. Datorită faptului că felul în care a fost făcută descoperirea, împărţirea
ulterioară a pieselor, dar şi dispariţia treptată a celor mai multe dintre ele fac imposibilă o elucidare a
compoziţiei ansamblului, ne vom strădui în cadrul de faţă să adunăm toate datele cunoscute, pentru
a oferi o bază cât mai solidă de comparaţie, pentru cazul fericit în care noi materiale de arhivă ar
aduce clarificări ulterioare. Ilustraţiile păstrate nu au fost realizate de profesionişti, în aşa fel încât
desene executate în mai multe rânduri pentru aceeaşi piesă prezintă diferenţe notabile. Această situaţie

28 Faptul că locul descoperirii se află în interiorul satului pare să fie confirmat de tot mai multe elemente.
Conacul familiei Forró există şi astăzi: vechea clădire, din secolul al XIX-lea, se înalţă astăzi pe un teren de
cca. 1 ha, pe malul lacului Pădureni. Lacul este artificial şi ocupă în momentul de faţă valea în care odinioară
curgea pârâul Pădureni; locul descoperirii depozitului de topoare se găsea lângă pârâul Pădureni (vezi fig.
11). Informaţii şi hartă S. Sztáncsuj.
29 Nagytelek şi Kistelek sunt două părţi de hotar din apropierea satului, însă aflate la o mare distanţă de el, în
aşa fel încât toporul găsit aici nu poate aparţine depozitului de topoare din sat.

63
îngreunează substanţial cercetarea. În consecinţă vor fi prezentate mai întâi datele din perspectivă
istorică (A), urmând încercarea de a oferi o situaţie „contabilă“ a pieselor (B). A) NAGY 1890, 49-50:
Din cele 25-28 de topoare descoperite acum aproximativ 14-15 ani, în satul Bessenyő (Pădureni), pe
proprietatea lui F. Forró (vezi mai sus Locul descoperirii), trei au ajuns în colecţiile muzeului nostru
(Sepsiszentgyörgy = Sf. Gheorghe). (A1-3, 4?30; trei alte topoare (A5-7) se găseau în colecţiile colegiului
Mikó (două bucăţi primite de la Béla Forró, iar una de la Dénes Kozma). Cel mai mare dintre topoare
(foarte probabil NAGY 1913, fig. 8,36 = VULPE 1970, nr. 273) ar măsura după TÉGLÁS 1887, 19 cm)31. În
proprietate particulară se găseau următoarele zece topoare: – A 8 = o piesă la István Cseh (Cernat).
– A 9 = o piesă la Béla Forró (Sf. Gheorghe). – A 10 = un fragment [de topor] la Moritz Forró (Pădureni).
– A 11 = o piesă la Pál Forró (Angheluş). – A 12 = o piesă la Zsigmond Gaál (Dalnic). – A 13 = o
piesă la Dénes Kozma (Sânzieni). – A 14 = o piesă la Géza Könczey (Sânzieni). – A 15 = o piesă la
Lajos Könczey (Pădureni). – A 16 = o piesă la Mózes Kövér (Pădureni). – A 17 = o piesă la Ferencz
Némethy (Pădureni)32. Rămâne neclar dacă acesta era toporul care pe atunci era purtat de locuitorul
Ferencz Nemes (?) ca mâner al bastonului său de promenadă (TÉGLÁS 1887).

30 Ultima piesă este amintită doar la NAGY 1913, în legenda fig. 8; ea a fost probabil donată în 1911, cf. LÁSZLÓ/
CSUTAK 1911, 68-69; e foarte îndoielnic ca ea să fie aceeaşi cu A 10, vezi mai jos donaţia către MNITr).
31 E greu de acceptat faptul că acest topor este cel dăruit de M. Forró în 1911 (LÁSZLÓ/CSUTAK 1911, 68-69).
În orice caz toporul nu a fost inventariat, fiind considerat ca neavând loc de descoperire şi producând
dificultăţi în acest sens. Prin compararea cu ilustraţia lui Nagy poate fi stabilită apartenenţa la depozit (vezi şi
piesa A 4).
32 Urmează descrierea topoarelor A 1-3 (care au fost cu siguranţă păstrate în SzNM până la sfârşitul celui de-al
doilea război mondial), făcută de NAGY 1890, 49-50. A 4 a fost tratat separat:
A 1. Primul topor a fost dăruit de Miklós Könczey încă muzeului (familiei Cserey) din Imecsfalva/Imeni, care a
constituit nucleul Muzeului Naţional Secuiesc de mai târziu, deci a fost făcut cadou înainte de 1879. Toporul
este probabil acelaşi cu cel ilustrat de NAGY 1913, 314 fig. 8,37 = VULPE 1970, nr. 125-125a; (PETRESCU-DÎMBOVIŢA
1977 pl. 5,12-13 preia cele două desene ale aceleiaşi piese, oferite de Vulpe pentru comparaţie, publicându-
le ca fiind desenele a două topoare diferite). Toporul are un tăiş drept, în a cărui apropiere lama se lăţeşte
doar puţin. Partea superioară a cefei este neglijabil mai lungă decât lăţimea piesei; partea anterioară a zonei
găurii de înmănuşare se află doar cu puţin în spatele ductului anterior al lamei; partea din spate a cefei
prezintă o prelungire de formă cilindrică (L. 1,8 cm; L. 1,6-2,2 cm); L. piesei 13,2 cm; L. tăişului 3,6 cm; L.
minimă a lamei 2,8 cm; Dm. găurii de înmănuşare 1.,8-2,2 cm; H.(?) 3,2-4,2 cm. Nr. de inv. iniţial, A-355, a
fost transcris din greşeală, într’o perioadă neprecizată, pe singurul topor care mai există actualmente (=NAGY
1913, fig. 8,36; VULPE 1970, 63 nr. 273) şi care nu corespunde cu siguranţă piesei donate de Könczey. Piesa
lui Könczey este identică cu toporul publicat de Hampel (1886a, pl. 31,4), unde se indică din greşeală Altorja
ca loc de provenienţă, dar, în mod corect, col. Cserey din Imeni). Acestei din urmă piese îi corespunde cel mai
bine exemplarul descris de NAGY 1890 (=A1) şi ilustrat mai târziu de el (1913, Abb. 8,37). În acest caz avem
de-a face cu o greşeală a lui NAGY 1913, care plasează la Altorja toporul din fig. 8,42 şi nu pe cel din fig. 8,37
(cum era de aşteptat). O a doua posibilitate ar consta în existenţa a două topoare de la Altorja (Turia de Jos),
având în vedere faptul că un topor asemănător din punct de vedere tipologic, de la Turia de Jos, a fost donat
şi de către o altă persoană (János Imecs). – Toporul pe care a fost transcris din greşeală nr. inv. al toporului
lui M. Könczey (A-355), este un topor care provine probabil din fosta col. a colegiului Mikó (NAGY 1913, fig.
8,36). Compară şi cu I. Téglás 2005, 396-397, nr. 1-2.
A 2. Topor donat de Béla Forró în vara anului 1884 (nr. inv. 39-1884, pierdut în 1945). Foarte probabil este acelaşi
cu Nagy 1913, fig. 8,39 = VULPE 1970, 44-45 nr. 120-120a; (PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977 pl. 5,4-5 prezintă două
ilustraţii ale aceluiaşi topor de la Vulpe, ca şi cum ar fi vorba de două topoare diferite). Acest exemplar are în
zona lamei muchii foarte ascuţite, în vreme ce tăişul este uşor rotunjit şi ştirbit, fiind vizibile pe fiecare parte
a zonei de înmănuşare câte două nervuri. L. totală 13,3 cm; L. tăişului 3,5 cm; L. minimă a lamei 2,3 cm;
Dm. interior al găurii de înmănuşare 2,3 cm; H.(?) 3,3-4,6 cm.
A 3. Toporul a fost cumpărat de la János Geréb. (nr. inv 70-1885, pierdut în 1945). Foarte probabil este acelaşi cu
Nagy 1913, fig. 8,40 = VULPE 1970, 44-45 nr. 121. Tăişul este drept, având corpul, resp. lama ornamentată cu
muchii; buzele găurii de înmănuşare sunt îngroşate, ceafa este uşor prelungită. L. totală 13.2 cm; L. tăişului
4,2 cm; L. minimă a lamei 2,4 cm; Dm. interioare ale găurii de înmănuşare 2/2,2 cm; H.(?) 3,4-4,2 cm.

64
În MNITr, Cluj, se găsea, la nr. inv. I 726 (corespunzând foarte probabil lui VULPE 1970, 44-45 nr.
124a) un „baltag de cupru“ („rézfokos“), de la Sepsibessenyő/Pădureni, comitatul Háromszék, ca
donaţie a lui Móricz Forró (prin mijlocirea lui Zsigmond Péterfi). Donaţia a fost făcută în 1899. M. Forró
este cunoscut printre proprietarii de topoare provenind de la Pădureni, însă unicul topor consemnat
ca aflându-se la el este un fragment (vezi mai sus A 10). Având în vedere că atât toporul A 4 (vezi
mai sus), cât şi piesa IV 2576 din MNITr sunt piese întregi, trebuie să acceptăm faptul că M. Forró
poseda mai multe topoare din depozit. În MNITr se găseşte sub nr. inv. IV 2576 de asemea un „topor
de luptă din cupru“ („rézfokos“), de la Sepsibessenyő/Pădureni, fostul com. Háromszék (Trei scaune),
descoperit de data aceasta în partea de hotar „Babolna“, la o depărtare de aprox. 2 km de sat (vezi
mai sus, Locul descoperirii). Toporul este o donaţie mai târzie (1922) a profesorului de desen Borbély
Samu, pentru că el poate fi egalizat cu piesa lui Nagy 1913, fig. 8,38, „în proprietate particulară“,
(=VULPE 1970, 44-45 nr. 127) şi pentru că Borbély nu este amintit printre proprietarii de topoare din
1890 (vezi mai sus A 8 – A 17). Nici piesa IV 2576, nici I 726 nu au primit în MNITr Cluj nr. noi de
inv. (cu sigla P[reistorie]), din acest motiv se poate presupune că aceste două topoare nu mai putuseră
fi identificate nici în 1970. O întrebare adresată lui Al. Vulpe nu a primit până în momentul de faţă
vreun răspuns. – La ROSKA 1942, 18-19 cu fig. 8,1 (Pădureni prezentat drept Alsóilosva/Ilişua), ROSKA
1942, 38 Nr. 92 (Pădureni prezentat ca Székásbesenyő) şi ROSKA 1942, 244-245 nr. 47 fig. 302 par să
se fi strecurat mai multe confuzii (locuri de descoperire, nr. de inv., legende de figuri), astfel că, în
momentul de faţă, lipsind piesele, rămânem dependenţi de informaţiile din registrele de inventar şi
de bibliografia primară.
În Muz. Aiud este înregistrat de către Herepey (în vechiul registru de inventar, la nr. 1309) un topor
având ca localitate de descoperire Székelybesenyő, localitate care nu există ca atare. Nu e greu de
presupus că Herepey se referă la Sepsibesenyő (vezi mai sus, dar şi înregistrarea din noul registru de
inv. al Muz. Aiud: Beşeneu, Moacşa, Rayon Sf. Gheorghe). De altfel, toporul cu o lungime de 13,2 cm,
de tip Monteoru (Vulpe) nu mai poate fi socotit ca făcând parte din depozit. Roska (1942, 38 nr. 92) îl
atribuie inexact pieselor de la Székásbesenyő [actualmente Valea Izvoarelor, jud. Alba], cu nr. greşit
de inv. 1300) printre descoperirile de pe Mureş, o localizare care produce confuzii şi după mulţi ani
(Vulpe, Petrescu-Dîmboviţa).
B. Este vorba deci de un depozit care conţinea iniţial 25-28 de topoare. Dintre acestea, trei au fost
donate SzNM (=MNS) înainte de 1890, iar unul în 1911. Cele trei exemplare din col. colegiului Mikó au
ajuns la SzNM după 1913 (NAGY 1913 le aminteşte ca făcând parte încă din această col.), mai probabil
la sfârşitul primului război mondial sau la scurtă vreme după aceea.33 Numai aşa a mai putut vedea
Nestor în perioada interbelică şapte piese în muz. Sf. Gheorghe, putând parţial să le documenteze.
Din cauza diferitelor desene s’a ajuns la ideea nefondată (Vulpe; Petrescu-Dîmboviţa), că în Muz. Sf.
Gheorghe ar exista unsprezece topoare de la Pădureni. Acest lucru nu este dovedit nici de registrele
de inventar, nici de literatura de specialitate, nici de piesele înseşi. La cele şapte piese existente în
diferite perioade în muzeu, trebuie adăugate, pe baza bibliografiei, cel puţin zece (A 8-17); celelalte
topoare (opt până la unsprezece) au fost sustrase sau înstrăinate fără urmă, de către muncitori şi
familia proprietarului. Numărul de „20 sau mai multe topoare“ (Vulpe; Petrescu-Dîmboviţa) rămâne
enigmatic şi nefondat. – Cele două descoperiri izolate (Muz. Aiud; MNITr) nu mai pot fi incluse printre
cele 25-28 de piese ale depozitului.

A 4(?). Toporul ar putea fi paralelizat eventual cu NAGY 1913, fig. 8,34 = VULPE 1970, 44-45 nr. 119. O veche
fotografie de arhivă (fig. 12 ar putea să reprezinte toporul A 4; luând în considerare inexactitatea accentuată
a desenelor, toporul fotografiat (cu tăişul rotunjit) ar putea fi pusă în legătură şi cu piesa A 2.
33 Nu se cunoaşte deocamdată nimic despre istoricul col. arheologice a colegiului Mikó, precum şi despre soarta
ei ulterioară; investigaţii făcute în vechea bibliotecă şi în arhiva şcolii, precum şi o anchetă printre membrii
personalului actual, care sunt responsabili pentru bibliotecă şi arhivă nu au adus nici o informaţie suplimen-
tară (comunicare amabilă S. Sztáncsuj). Tema necesită în continuare cercetări de arhivă.

65
Datare/event. mediu cultural: Neolitic (ZS. SZÉKELY 1997, 80 [catalog], depozitul); epoca mijlocie
a bronzului (AL. VULPE 1970, PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977, REPCOVASNA 1998 ZS. SZÉKELY 1997, 66-67 ia în
considerare pentru epoca mijlocie a bronzului doar două topoare (VULPE 1970, nr. 129 [Bicfalău], nr.
273 [Pădureni]), pe care el le defineşte ca piese fără loc de descoperire (totuşi Pădureni? în legenda
planşei). Depozitul este atribuit orizontului traco-cimerian de către Reinecke (REINECKE 1925, 52, vezi
critica lui NESTOR 1932). Dintre toate aceste păreri trebuie reţinută doar datarea în epoca mijlocie a
bronzului, în interiorul acesteia existând posibilitatea unei nuanţări cronologice a topoarelor de la
Pădureni (depozitul şi cele două descoperiri izolate) aşa cum a stabilit deja Vulpe (într’o oarecare
măsură urmat de Zs. Székely). – Mediu Wietenberg. După VULPE 1970, 48 depozitul de la Pădureni
trebuie corelat cu faza a doua a acestei culturi; în esenţă Boroffka este de acord cu această părere, în
mod prudent, nu admite o legătură directă între depozit şi cea mai apropiată aşezare Wietenberg, cea
de la Bábolna. Stabilirea exactă a locului de descoperire (Bábolna) a toporului donat MNITr în 1922
(vezi mai sus) – deşi nu există nici o dovadă a unei descoperiri in situ – întăreşte însă această ipoteză a
legăturii dintre piesele de metal şi urmele de aşezare. Acelaşi lucru e valabil şi pentru toporul din Muz.
Aiud, mai ales că punctul descoperirii acestui topor nu se află foarte departe de primul. În concluzie
aceste două descoperiri izolate, care nu mai ţin în mod clar de depozit, ar putea fi considerate foarte
probabil ca bronzuri de aşezare şi puse în legătură cu aşezarea Wietenberg de acolo.34
Loc de păstrare şi bibliografie, v. mai sus.
Observaţii: HAMPEL 1886A pl. 31,4 face din netanţie referire la Altorja (Turia de Jos), de fapt piesa se
afla în muzeul de atunci al doamnei Cserey, Imecsfalva (Imeni) (care constituie nucleul SzNM, înfiinţat
ulterior). Piesa corespunde unei schiţe din registrul de inventar al lui SzNM (localitate: Sepsibesenyő/
Pădureni) şi poate fi foarte probabil egalizat cu VULPE 1970, 1970 nr. 122. – Despre indicaţiile greşite
la Roska, vezi mai sus. – Petrescu-Dîmboviţa preia nu numai indicaţiile greşite în legătură cu numărul
obiectelor, parţial şi nr. inv. greşite (de ex. 94-1904) etc., ci indică şi bibliografie greşită (de ex. NAGY 1882,
29, unde se află numai referiri la topoare de piatră) şi cu lipsuri, fiind limpede că nu a văzut şi citit
ceea ce citează; mai mult, el nu se străduieşte să reconstruiască condiţiile de descoperire şi să separe
locurile de descoperire (i. e. şi exemplarele). Trecând sub tăcere calitatea desenelor, el numerotează
continuativ desenele duble, oferite spre comparaţie de Vulpe (nr. 120-120a; 125-125a), în aşa fel încât
la el se află în mod greşit două ilustraţii, resp. două topoare în plus faţă de ceilalţi autori (în aceasta
el este urmat de DAVID 2002 Taf. 105-106). Pe de-asupra, el dă scări metrice pentru topoare care nu au
fost niciodată măsurate (luându-l ca punct de plecare pe Vulpe?); descrierile lui NAGY 1890 i-au rămas
lui PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977 total străine. Luând în considerare toate cele expuse mai sus, se poate
spune că baza ştiinţifică oferită pentru depozitul de la Pădureni este în asemenea măsură infestată
cu greşeli, încât ceea ce oferă el nu poate fi utilizat.

34 Asocierea topoarelor de la Pădureni cu o presupusă aşezare Wietenberg trebuie făcută în ultimă instanţă cu
foarte multă prudenţă, dat fiind faptul că fragmentele ceramice au fost donate de-abia în 1899 de către un
localnic, fără precizarea punctului de descoperire. Boroffka (BOROFFKA 1994, 64, nr. 319) indică şi nr. inv.
Întrebarea, de ce G. Nagy aminteşte fragmentele încă în 1891, poate primi o explicaţie doar prin faptul că
cioburi Wietenberg (din acelaşi punct?) au fost aduse la muzeu cu mai multe prilejuri. Bábolna-árka şi Kistelek
sunt două părţi de hotar aflate la o oarecare distanţă una de cealaltă (vezi harta) şi nici nu avem certitudinea
că cioburile provin de acolo.

66
PĂULIŞ Taf. 20
Kr. Arad (Păulişul Vechi, Pauliş, Paulis, Ópaulis, Ópálos), Crişana.

Die Fundstelle: Unbekannt.


Fundumstände: Die Objekte stammen angeblich aus einem größeren Depotfund; 1898/1899 (?)
entdeckt. Die Zusammengehörigkeit der Funde ist nicht gesichert (z. B. POPESCU 1944; POPESCU 1963;
HÄNSEL 1968; VULPE 1970; GOGÂLTAN 1999; REPARAD 1999).
Inhalt/technische Details: Die Zusammensetzung der Gegenstände, die als zu diesem unsicheren
Depot gehörend betrachtet wurden (meistens nach POPESCU/RUSU 1966, vgl. auch unten Datierung).
1. Verzierte Nackenscheibenaxt Typ A1 (Nestor). L. 18,5 cm (Taf. 20,2).
2. Lanzenspitze mit einem im unteren Bereich breiteren Blatt und mit verhältnismäßig langer
Tülle; in der Nähe des Tüllenrands ein Nietloch. L. 14,1 cm (Taf. 20,1a-b).
3. Lanzenspitze, typologisch der vorherigen ähnlich. Spitze fehlt, Schneiden beschädigt. L. 16,1
cm (Taf. 20,3a-b).
4. Lanzenspitze mit länglichem, abgestuftem Blatt, das ca. 4/5 der GesamtL. einnimmt.
Lanzettornament (dreifache Ritzlinie mit Punkten begleitet), darunter horizontale
Ritzverzierungen (auch gekerbt?). L. 19,2 cm (Taf. 20,4a-b).
5. Armschutzspirale. Bei den Endspiralen rhombischer, dazwischen runder Querschnitt. L. ca.
18,1 cm (Taf. 20, 5). – Hinzu käme noch
6. ein bislang nicht berücksichtigtes Armband
mit spitzzulaufenden Enden und rhombischem
Querschnitt, das unmittelbar vor den bekannten
Gegenständen inventarisiert wurde (Petrescu-
Dîmboviţa 1998, 118 Nr. 1301 [Ha A1], Inv.-Nr.
1691) (siehe Abb. 14).
Datierung/ggffs. kulturelles Milieu: B IIIa (MOZSOLICS
1967); Mitte d. 2. Stufe der Bronzezeit in Rumänien
(POPESCU/RUSU 1966); „Die Gegenstände datieren aus der
Ha B1-Zeit und gehören in die Gruppe Moigrad-Tăuteu“
(!) (REPARAD 1999 nach RUSU 1963, 209 vgl. auch unten,
Bemerkungen); Mittlere Bronzezeit II-III (?) (GOGÂLTAN
1999); B-älter (DAVID 2002); Gyulavarsánd-Kultur (BÓNA
1975); Corneşti-Crvenka-Gruppe (?) (GOGÂLTAN 1999). Der
Abb. 14: Păuliş. Armband (nach PETRESCU-
Fundort liegt an der Grenze der Mureş- zur Wietenberg- DÎMBOVIŢA 1998 Taf. 100,1301).
Kultur, dementsprechend hätten die Gegenstände von der
Fig. 14: Păuliş. Brăţară (după PETRESCU-
Bevölkerung beider kultureller Gruppen benutzt werden DÎMBOVIŢA 1998 pl. 100,1301).
können. Die eingehende Erforschung der Keramik- und
Metallfunde von der benachbarten Stelle „Dealul cimitirului“ (vgl. SOROCEANU 1991, 138 Nr. 77;
REPARAD 1999, 90 Pkt. 9), aber auch von „Dealul Bătrân“/“Via lui Károssy“ (BOROFFKA 1994, 65
Nr. 324; REPARAD 1999, 90 Pkt. 3) könnte zur Klärung dieser Frage beitragen. – Zur typologischen
Datierung der Bronzen von Păuliş muss Folgendes erwähnt werden: Auch wenn die Gegenstände
Nr. 1-5 zusammengefunden worden wären, schließen wir uns der verbreiteten Meinung an (siehe
oben Fundumstände), dass einerseits die Nackenscheibenaxt und die Armschutzspirale eine früher
datierbare Gruppe bilden (etwa Apa-Stufe) und andererseits, dass die Lanzenspitzen einer späteren
Gegenstandsgruppe (etwa Ighiel-Stufe) zuzuschreiben sind. Dieser zweiten Gruppe könnte auch der
Armring (Nr. 6) gehören, der allerdings eine langlebige Form in Bronze und Gold darstellt.
Aufbewahrungsort: -Inv.-Nr.: Mus. Arad 1686 (Nr. 2), 1691 (Nr. 6), 1692 (Nr. 3), 1693 (Nr. 4), 1694
(Nr. 1, verschollen, vgl. Bemerkungen), 1695 (Nr. 5). – Nr. 2 angeblich bereits 1898 inventarisiert
(POPESCU 1963). – Gogâltan gibt auch die Inv.-Nr. 1686 (statt 1696) an, unklar von welchem Gegenstand.

67
Literatur: MILLEKER 1895, 15 spricht von Temespaulis (Einezelstückfund); NESTOR 1938, 186 Nr.
1 Anm. 38, Taf. 73,5; BERCIU 1941, 30 (einfache Erwähnung); BERCIU 1944, 355-372 Abb. 2 (die Axt
als Einzelfund, vgl. auch unten, Bemerkungen); POPESCU 1944, 110; 124-125 Taf. 12,3,5 (Axt und
Armschutzspirale, Photographien); WERNER 1950, 307, Gruppe III, Nr. 15; MILOJČIĆ 1953, 258 Abb.
25,15 (die Axt, fälschlich als Pecica-Şanţul Mare, angeblich nach Holste); POPESCU 1963, 93-94 Abb.
1; 2,1-4; RUSU 1963, 209 (Ha B1); POPESCU/RUSU 1966 R 5,1-5; MOZSOLICS 1967, 36-40 (auch Karte); 153
(Katalog) Taf. 18,1-5; SCHUBERT/SCHUBERT 1967, 196-197 Nr. 184-188; JUNGHANS/SANGMEISTER/SCHRÖDER
1968, 260-261 Nr. 9201.9204-9207 Taf. 33,9204 (Armschutzspirale).9205 (verzierte Lanzenspitze);
HÄNSEL 1968, 62; 75; 189 Liste 47 Nr. 6 (Nackenscheibenaxt); 213 Liste 102 Nr. 14 (Handschutzspirale
[s. unsere S. 204]); VULPE 1970, 66; 67-70 Nr. 293 Taf. 19,293; NOVOTNÁ 1970, 59; BADER 1972, 88; 92;
99 Nr. 53; SCHUBERT 1973, 25; BÓNA 1975, 134, 136; 273; KOVÁCS 1975, 35 Abb. 4,18; PETRESCU-DÎMBOVIŢA
1977, 49-50; 179 Taf. 19,7-10; 180 Taf. 20,1 (ungenaue Zeichnungen und manche bibliographische
Hinweise); MÜLLER-KARPE 1980 Taf. 288C,1-4; KROEGER-MICHEL 1983, 187 (A-5) Taf. 147b (richtige
Zeichnung der Axt); RITTERSHOFER 1983, 219, 223, 225-226, 383 Liste 12 Nr. 12; SCHUMACHER-MATTHÄUS
1985, 38; 119-121; 147; 169; 196; 213 Liste 10 Nr. 29 Taf. 61,4; BOUZEK 1985, 228; V. QUILLFELDT 1995, 29;
ŘÍHOVSKÝ 1996, 28; 48; VULPE/LAZĂR 1997, 305-311 (Karten/Tabellen/Abb.); KACSÓ 1997, 12; ANDRIŢOIU/
RUSTOIU 1997, 32; PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1998, 31 Nr. 113; 35-36; 118 Nr. 1301; 195 Nr. 113 (Analyse)
Taf. 15,113; 100,1301; REPARAD 1999, 90 Pkt. 4 m. Lit. auf S. 91; 158 Abb. 23 (Karte) [V. Vasiliev, P.
Hügel]; BOROFFKA 1999, 68 Nr. 9 u. versch. Karten/Tabellen; GOGÂLTAN 1999, 98-99; 331 Abb. 19,1; 334
Abb. 22,1-3; 341 Abb. 29,1 (wichtige Korrekturen); BARBU/HUREZAN/SZATMARI 2002, 565; DAVID 2002,
417 NS1; 442 LS11; 480 RO37 Taf. 25,1; 97,8; 123,1-5; HANSEN 2005, 216; FAZECAŞ 2005, 74; 2006,
213-215 Taf. 1,5; 5,8; BUSUIOC 2011, 9; Bader i. Red. Nr. 14. Mitt. F. Gogâltan.
Bemerkungen: MÁRKI 1892, 13 behandelt wahrscheinlich eine um 1876 in Temespaulis gefundene
Axt, heute Pavliš, Serbien), die mit einer anderen Lanzenspitze (Inv.-Nr. 12417) zusammen erwähnt
wurde; Milleker 1897, 89 (nennt die Axt von Temespaulis) darf als Zitat (wie bei PETRESCU-DÎMBOVIŢA
1977) in Zusammenhang mit dem Depot von Păuliş/Arad nicht verwendet werden, vgl. dazu
auch GOGÂLTAN 1999. – Die Inv.-Nr. 1694, unter der die später verschollene Nackenscheibenaxt
(Nr. 1) inventarisiert wurde, wurde von einem Unbefugten einer Axt des Typs Kozarac verliehen,
offensichtlich mit der Absicht, das Verschwinden des Originalsstückes zu tarnen. Es ist nicht bekannt,
woher die Axt des Typs Kozarac ins Museum kam, jedenfalls wird sie nicht in der Monographie von
VULPE 1970 erwähnt. – Die fehlerhafte Ha B1-Datierung des Bronzefundes geht auf einen unklaren
Hinweis von RUSU 1963, 209 Nr. 22 zurück, wo tatsächlich ein Bronzefund von Păuliş (Mus. Arad)
in Ha B1 datiert wurde. Wenn die vorliegenden Gegenstände gemeint sind, dann würde es sich um
eine ältere Idee von M. Rusu handeln, wonach die Lanzenspitzen dieser späten Stufe zuzuschreiben
wären. Es ist schwer festzustellen, ob diese chronologische Einschätzung nicht etwa von BERCIU 1944,
356 inspiriert wurde. Zwar bezeichnet er die Nackenscheibenaxt in seinem Aufsatz durchgehend als
Zufalls- und Einzelfund, erwähnt aber auf o. g. Seite die Gegenstände (hier Nr. 2-5) und dazu noch
zwei Ösentüllenbeile als einheitlicher Depotfund aus „der späten rumänisch-ungarischen Bronzezeit“.
Im REPARAD 1999, 90 Pkt. 4 sind sogar drei Tüllenbeile angegeben. Ob zwei oder drei, könnten diese
nie abgebildeten Tüllenbeile einem anderen, tatsächlich urnenfelderzeitlichen Bronzefund gehören.
Eine Anfrage an das Mus. Arad blieb unbeantwortet.

Locul şi condiţiile descoperirii. Punctul în care s’a făcut descoperirea nu este cunoscut. – Aceasta
aparţinea, după cât se pare, unui depozit mai mare, ieşit la iveală aproximativ în 1898/1899 (?).
Apartenenţa pieselor la un singur depozit nu este asigurată de datele disponibile (vezi de ex. POPESCU
1944; POPESCU 1963; HÄNSEL 1968; VULPE 1970; GOGÂLTAN 1999; REPARAD 1999).
Conţinut/detalii tehnice: Sunt prezentate obiectele care au fost considerate ca aparţinând acestui
depozit nesigur (îndeosebi după Popescu/Rusu, vezi mai jos Datare). 1. Topor cu disc, ornamentat,
de tip A 1 (Nestor). L. 18,5 cm. 2. Vârf de lance cu foaia mai lată în partea inferioară şi cu un relativ

68
lung toc de înmănuşare; spre marginea acestuia se găseşte un orificiu pentru nit L. 14,1 cm. 3. Vârf
de lance asemănător, din punct de vedere tipologic, piesei precedente. Vârful lipseşte, iar tăişul este,
pe ambele laturi, deteriorat. L. 16,1 cm. 4. Vârf de lance, cu foaia în trepte, alungită, ocupând cca.
4/5 din lungimea totală. Are un ornament în formă de lanţetă (din linie incizată triplă, însoţită de
puncte), sub care se află incizii orizontale (probabil cu crestături?) L. 19,2 cm. 5. Apărător de braţ.
Tija are secţiunea rombică înspre spiralele de la capete, ea fiind rotundă în porţiunea mediană. L.
cca. 18,1 cm. – La aceste piese s’ar adăuga: 6. o brăţară cu capetele ascuţite şi secţiune rombică, până
acum neluată în considerare, care a fost inventariată imediat înaintea celorlaltor obiecte, cunoscute
(PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1998, 118 nr. 1301 [Ha A1], nr. inv. 1691).
Datare/event. mediu cultural: B IIIa (MOZSOLICS 1967); mijlocul celei de-a doua etape a epocii
bronzului din România (POPESCU/RUSU 1966); „Obiectele se datează în perioada Ha B1 şi se includ
în grupa Moigrad-Tăuteu“ (!) (RepArad pe baza lui RUSU 1963, vezi şi mai jos, Observaţii); Bronzul
mijlociu II-III (?) (GOGÂLTAN 1999); faza B mai timpurie (DAVID 2002). – Cultura Gyulavarsánd (BÓNA
1975); grupa Corneşti-Crvenka (?) (GOGÂLTAN 1999); locul descoperirii se plasează în zona estică a
culturii Mureş, înspre cultura Wietenberg, şi în consecinţă obiectele ar fi putut fi utilizate de către
ambele culturi. O cercetare aprofundată a descoperirilor de ceramică şi metal din situl învecinat de pe
„Dealul cimitirului“ (vezi Soroceanu 1991, 138 nr. 77; REPARAD 1999, 90 pct. 9), dar şi de pe „Dealul
Bătrân“/“Via lui Károssy“ (BOROFFKA 1994, 65 nr. 324; RepArad 1999, 90 pct. 3) ar putea contribui la
lămurirea acestei probleme. – În legătură cu datarea pe bază tipologică a bronzurilor de la Păuliş se
cer făcute următoarele menţiuni: chiar dacă obiectele nr. 1-5 ar fi fost găsite împreună, ne alăturăm
părerii curente (vezi mai sus, Condiţiile de descoperire), că pe de o parte toporul cu disc şi apărătorul
de braţ constituie o grupă databilă mai timpuriu (aproximativ în faza Apa), iar pe de altă parte că
vârfurile de lance se cer atribuite unei grupe de obiecte databile mai târziu (aproximativ faza Ighiel).
Acestei de-a doua grupe cronologice ar putea să-i aparţină şi brăţara (Nr. 6), care reprezintă în sine
o formă cu o existenţă îndelungată, atât în bronz cât şi în aur.
Loc de păstrare/nr. inv. şi bibliografie, v. mai sus.
Observaţii: MÁRKI 1892, 13 se referă probabil la toporul de la Temespaulis, care este amintit
împreună cu un alt vârf de lance (Inv.-Nr. 12417); MILLEKER 1897, 89 menţionează toporul găsit în
jurul anului 1876 la Temespaulis, (astăzi Pavliš, Serbia), neexistând motive de a fi citat (ca de ex. la
Petrescu-Dîmboviţa) în corelaţie cu depozitul de la Păuliş/Arad, vezi şi GOGÂLTAN 1999. – Nr. de inv.
1694, sub care fusese inventariat toporul cu disc (nr. 1), dispărut ulterior, a fost atribuit de o persoană
neautorizată unui topor de tip Kozarac, cu intenţia evidentă de a acoperi lipsa piesei originale. Nu se
poate şti de unde provine toporul de tip Kozarac, în orice caz, el nu e prezent în monografia lui VULPE
1970. – Datarea greşită în faza Ha B1 a acestui depozit îşi are originea într’o indicaţie neclară a lui
RUSU 1963, 209 nr. 22, unde într’adevăr un depozit de bronzuri de la Păuliş (Muz. Arad) este încadrat
în seria depozitelor din Ha B1. În cazul în care s’ar fi făcut referire la obiectele noastre, atunci ar putea
fi vorba de o părere mai veche a lui M. Rusu, conform căreia aceste vârfuri de lance ar trebui să fie
încadrate în această fază mai târzie. E greu de stabilit dacă această opinie cronologică nu a fost totuşi
inspirată de BERCIU 1944, 356. Este drept că el defineşte constant în articolul său toporul nostru cu disc
ca descoperire întâmplătoare şi izolată, dar aminteşte pe p. indicată mai sus bronzurile noastre de la
nr. 2-5 şi alături de ele încă două celturi cu urechiuşă ca fiind un depozit unitar „din epoca tardivă
a bronzului româno-ungar“. În REPARAD 1999, 90 pct. 4 sunt indicate chiar trei celturi. Indiferent de
faptul că sunt două sau trei, aceste celturi – niciodată ilustrate – ar putea aparţine într’adevăr unui
alt depozit de bronzuri, datat în Bz D-Ha B. O solicitare în acest sens, adresată Muz. Arad a rămas
fără răspuns.

69
PECICA
Kr. Arad (Pecica Română, Pecica Veche, Pécska, Románpécska, Ópécska), Crişana.

Bei PECICA-Şanţul Mare kamen in der zweiten ungeteilten Schicht der Ausgrabungen von I.H.
Crişan, in einem mittelbronzezeitlichen Kontext, ein Absatzbeil und zwei Hülsenkopfnadel zum
Vorschein (Soroceanu 1991, 88-89, Taf. 18, 10-12). Es liegen keine weiteren Einzelheiten über die
Fundumstände und die Fundverhältnisse vor (Crişan 1978, 45), deshalb sind die drei Bronzen nicht
als (Siedlungs)depot aufzunehmen.

La PECICA-Şanţul Mare au ieşit la iveală în stratul II (nedivizat) din săpăturile lui I.H. Crişan un
topor cu prag I două ace cu capul în formă de păstaie, într‘un context aparţinând bronzului mijlociu
(SOROCEANU 1991, 88-89, pl. 18, 10-12). Dat fiind faptul că nu există alte detalii despre condiţiile de
descoperire (CRIŞAN 1978, 45), cele trei bronzuri nu pot fi luate în considerare drept depozit (de aşezare).

PECICA I Taf. 21
Kr. Arad (Pecica Română, Pecica Veche, Pécska, Románpécska, Ópécska), Crişana.

Unsicher ob Depotfund, Grabinventar oder Bronzedeponierung innerhalb einer Nekropole (etwa


Kenotaph?) oder eines Kultplatzes. Auch der Inhalt selbst erweist sich als nicht einwandfrei gesichert
(siehe unten). Pecica I soll daher bestenfalls unter die unsicheren mehrstückigen Depotfunde gereiht
werden (Abb. 15).
Die Fundstelle: Nördlich (bei MOZSOLICS 1967, 155 nordöstlich) des Dorfes „beim Bau der
Eisenbahnstrecke Arad-Csanád“ (MOZSOLICS 1970). Wenn diese Angabe stimmt, dann ist die
Lokalisierung im REPARAD 1999, 166 Abb. 44 nicht korrekt.
Fundumstände: 1882 von Eisenbahnarbeitern entdeckt und der Lyzeumsslg. geschenkt. „Die
Direktion der Eisenbahngesellschaft, die in großzügiger Weise entschieden hat, die Entdeckungen,
die in ihrem Besitz sind, uns zu übergeben, hat uns zwei Urnen, mehrere vorgeschichtliche Tassen,
einen Tonlöffel, zwei Steinbeile, eine prähistorische Bronzenadel, zwei Bronzeäxte, zwei Paare
Bronzearmringe, einen Schmelztiegel mit Resten vom Bronzeguß [eigentlich Bronzeschlacke] und
einige Fibeln, die bei Pecica entdeckt worden sind, geschenkt.“ (TANESZKÖZÖK 1883, 66). Siehe dazu
auch MÁRKI 1882, Inv.-Nr. 160-175. In beiden Quellen wurden die Funde bei Pecica im Jahr 1882
eingetragen, dabei wurden für alle Gegenstände dieselben Fundumstände angegeben, d. h. „im Laufe
der Durchführung der Bauarbeiten an der Eisenbahnlinie, kamen auf einer Fläche von 4 m [unklar
ob Quadratmeter, wohl eher 4x4m] zusammen mit anderen 50 Gefäßen” (zitiert bei BARBU/HUREZAN/
SZATMARI 2002, 565). – Die Meinung von Mozsolics, „nach der Zusammensetzung möchte man eher
die Beigaben zweier Gräber vermuten” (MOZSOLICS 1973, 168) soll dementsprechend nicht a priori
abgestritten werden, beachtet man die soeben erwähnten „Beifunde”. – Viel weniger überzeugend
ist die Annahme Baders zu den Spiralscheiben („Streufund in der Siedlung“, dass sie von einer
„(Posamenterie?-) Fibel“ (BADER 1983, 121-122) stammen sollen. Die Beifunde werden nur allgemein
erwähnt und die einzige Literaturangabe ist Mitt. E. Dörner. Damit wäre auch die Datierung deutlich
und zu unrecht geändert.
Inhalt/technische Details:
1. Nackenscheibenaxt Typ Nestor B1 mit flach gewölbter Nackenscheibe (Ar=Mus. Arad). L.
16,2 cm bei POPESCU/RUSU 1966 Nr. 1 hier Taf. 21,10) und 16,8 cm bei MOZSOLICS 1973, nicht
abgebildet.
2. Nackenscheibenaxt Typ Nestor B1 mit Nackenscheibe in Form eines abgeflachten Konus.
Die Besonderheit des Halses nämlich die Längsvertiefungen sind nur in der Photographie
bei MOZSOLICS 1973 Taf. 4,5 (hier Taf. 21,11), teilw. KEMENCZEI 1999, Kat.-Nr. 34,2 sichtbar (L.

70
18,5 cm); POPESCU/RUSU 1966 bilden für das Stück in MNM Budapest eine andere Axt ab, L.
18,5 cm (hier Taf. 21,9), (siehe Bemerkungen).
3. Dolch mit trapezförmiger Griffplatte; nur in der Photographie bei Mozsolics 1973 Taf. 4,4
kommt die mehrfache Längsritzverzierung der Klinge beiderseits des erhabenen Mittelbereichs
zur Geltung, sonst ungenaue Zeichnungen (Bp= Mus. Budapest). L. 16,5 cm.
4. Armring mit offenen, verdickten Enden. Die Verzierung besteht aus kleinen dreifachen Bögen
und Ritzlinienbündeln (Ar). Dm. ca. 7 cm. (=POPESCU/RUSU 1966, R 14, Nr. 6).
5. Armring, wie der Vorangehende, nur sind die Bögen größer und außerdem winkelförmige
Muster eingeritzt (Ar). Dm. ca. 6 cm. (=POPESCU/RUSU 1966, R 14, Nr. 8).
6. Armring, wie der Vorangehende (Bp). Dm. ca. 6,5 cm. (=POPESCU/RUSU 1966, R 14, Nr. 7,
tatsächlich in Budapest und nicht im Mus. Arad).
7. Ein Armring, verloren (TANESZKÖZÖK 1883).
8. Nadel m. Petschaftkopf und geschwollenem Hals und Linienbündel verziert (Ar). L. 31,4
cm [nur bei POPESCU/RUSU 1966 und MOZSOLICS 1973, 169 tauchen unerklärlicherweise ZWEI
„Nagelkopfnadeln“ sogar mit L. 31 bzw. 29,5 cm auf! (siehe unten Bemerkungen a)].
9. Größere Spiralscheibe (Ar). Dm. ca. 3 cm.
10. Kleinere Spiralscheibe (Ar). Dm. ca. 1,8 cm.
11. Goldener verzierter Lockenring mit drei Gliedern (Bp). GesamtBr. ca. 2,6 cm; Gew. 3,9 g.
12. Goldener Lockenring, wie der Vorangehende (Bp). GesamtBr. ca. 2,6 cm; Gew. 3,9 g.
13. „Farbige urzeitliche Perle“ nur von MOZSOLICS 1967 erwähnt (Bp.).
Über die Patina der Gegenstände lässt sich nur aufgrund der Photographie in KEMENCZEI 1999 sagen,
dass die Bronzen eine mittel- bis dunkelgrüne Patina aufweisen, die teilweise auch abgeblättert ist.
– Eine Nachfrage an das Mus. Arad blieb unbeantwortet. Siehe auch die metallographischen Analysen
(hier auf S. 204).
Datierung/ggffs. kulturelles Milieu: Fin de la II-e période de l’âge du bronze de Roumanie (Popescu/
Rusu 1966); unmittelbar nach der Koszider-Zeit, B IIIb (MOZSOLICS 1967); frühestens in die II. Hälfte der
rum. BZ (VULPE 1970); Spätbronzezeit (!) (REPARAD 1999). – Civilisation de Pecica (POPESCU/RUSU 1966).
Aufbewahrungsort: -Inv.-Nr.: Ursprünglich in der Slg. d. Lyzeums Arad, vgl. MARKI 1882,
unter Inv.-Nr. 160-175, (alle Entdeckungen bei Pecica; 1882, auf einer kleinen Fläche im Zuge der
Eisenbahnarbeiten), später Mus. Arad, 12458-12461; dazu die unklare Aussage bei BERCIU 1944, der
auch eine Nackenscheibenaxt in der Slg. des Lyzeums Moise Nicoară (angeblich Pecica) Inv.-Nr.
170 (siehe oben, MÁRKI 1882) erwähnt, die aber ein anderer Gegenstand sein soll. – MNM Budapest,
16/1883/1-8.
Literatur: MÁRKI 1882; TANESZKÖZÖK 1883, 66; MÁRKI 1892, 16; ROSKA 1942, 225 Nr. 46; 226 m. Abb.
276a; BERCIU 1944, 354-355 Abb. 1 (als Kr. Arad, vermutlich Pecica); POPESCU 1944, 112; 146 Taf.
15,4 (als FO unbekannt); WERNER 1950, 307 Liste III, Nr. 14 (versehentlich in die Liste der verzierten
Äxte eingetragen; falsche Inv.-Nr. d. Axt von Holste [Păuliş]); POPESCU 1956 (IV), 200; 205 Abb. 119,4
(Lockenringe); POPESCU 1963, 95-96 Abb. 4,1-4; POPESCU/RUSU 1966 R 14,1-10 (ungenaue Zeichnungen);
MOZSOLICS 1967, 155; 241 Taf. 35,4 (ungenau); SANGMEISTER/JUNGHANS/SCHRÖDER 1968, 258-261 (unklar)
Taf. 34,9212; HÄNSEL 1968, 63; 96; 190 Liste 49 Nr. 19; 204 Liste 81 Nr. 17; 209 Liste 95 Nr. 10; VULPE
1970, 19; 70; 73-77 Nr. 327.331 Taf. 23,327.331; 71B,1-11; MOZSOLICS 1973, 15; 31; 168-169; 256 Taf.
4,1-5 (zitiert MOZSOLICS 1967 nicht); SANGMEISTER/JUNGHANS/SCHRÖDER 1974; PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977,
41-42 Taf. 6,1-11 (unbrauchbare Abbildungen); GOLDMANN 1979, 15; 37-38; 40; 43; 107 (002 F 541);
MÜLLER-KARPE 1980 Taf. 321E,1-7; IGNAT/PÎŢU 1982, 494; BADER 1983, 121-122 Nr. 403-404 Taf. 39,403;
KROEGER-MICHEL 1983, 188 (B-20), 189 (B-218); SCHUMACHER-MATTHÄUS 1985, 141; 143 Tab. 112 (nur
Äxte u. Dolch: weiblich); 208 Nr. 13 Taf. 64,3 (Rekonstruktionsversuch: nur Nadel, Armringe und
Ohrringe[?]); RAŠAJSKI 1988, 22; KACSÓ 1997, 12-13; ROGOZEA 1997, 12 Taf. 2,9-10 (verwechselt mit
„Rovine“); PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1998, 134-135 Nr. 1515-1517; 196 Taf. 112,1515-1517 (Zeichnungen
leicht unterschiedlich im Vergleich zu PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977); REPARAD 1999, 97 Nr. 5 (Abb. 44:

71
72
Abb. 15: Pecica I. Ausschnitt aus dem Inventarbuch von S. Márki zum Depotfund.
Fig. 15: Pecica I. Decupaj din registrul de inventaral lui S. Márki, referitor la depozit.
fragliche Bestimmung der Fundstelle; vereinzelte Gegenstände d. Depots I auch unter Pkt. 1; Dolch
als Messer) [I. H. Crişan, P. Hügel]; KEMENCZEI 1999, 123 Nr. 34 Abb. 34,1-4 (gute Photographien d.
Lockenringe); KEMENCZEI 2000, 63 Nr. 34; HÄNSEL/WEIHERMANN 2000, 23 Liste 1 Nr. 22; DAVID 2002, 419
NS41; 425 NS143; 480 RO38 Taf. 134,1-11 (übernommene Abbildungen); BARBU/HUREZAN/SZATMARI
2002, 459-557; KACSÓ 2006, 80; DIETRICH 2010, 196; BUSUIOC 2011, 9. Mitt. C. Kacsó.
Bemerkungen: Berciu (BERCIU 1944, 354-355 Abb. 1) verweist auf Kr. Arad, vermutlich Pecica,
ohne in Kenntnis der Lage zu sein. Die noch auf seiner Photographie lesbare Inv.-Nr. 170 deutet
freilich auf die Inv.-Nr. der Slg. Márki hin, die unter unklaren Umständen in die Slg. des Lyz. „Moise
Nicoară“ gelandet ist. – Das Geheimnis der zwei Nadeln von Pecica I kann eventuell damit erklärt
werden, dass POPESCU 1966 (nur von MOZSOLICS 1973 übernommen) die typologisch sehr ähnliche
Nadel von POPESCU 1944 (auf Seite 129 und Taf. 15,5 als fundortslos, Mus. Timişoara, später von ihm
mit Fundort Periam angegeben) versehentlich miteinbezieht.
Für die zwei Nackenscheibenäxte von Pecica werden drei Abbildungen (hier Taf. 21,9-11 nach
POPESCU/RUSU 1966 und MOZSOLICS 1967) und unterschiedliche Maße angeboten. Bei der Verschmelzung
von so vielen Angaben ist es fast unmöglich eine Entscheidung über die ursprüngliche Zusammensetzung
des Depots treffen zu können. Auch das Verhältnis von MOZSOLICS 1967 zu MOZSOLICS 1973 bleibt
auch rätselhaft. Die größten Chancen authentisch zu sein, besitzen die Nackenscheibenäxte auf
den Tafeln 21,10-11. Bei POPESCU 1944 wird übrigens auch die Nackenscheibenaxt von Pecica I
(Mus. Arad) als Stück ohne Fundort diskutiert und abgebildet. – POPESCU 1963 ist unzureichend
über das Bronzedepot Pecica I informiert und zitiert „Mitt. E. Dörner“ als einzige Quelle! – ROSKA
1942 macht keinen Zuschreibungsfehler (Pér statt Pécska), wie PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977 behauptet,
sondern es handelt sich um eine einfache Verwechselung der Abbildungslegenden (ROSKA 1942,
226). – Auf der Gemarkung der Ortschaft Pecica wurden noch drei, in die Urnenfelderzeit datierbare
Bronzefunde, entdeckt Pecica II, III und IV. Auch wenn der Depotfundcharakter der Entdeckung
Pecica I nicht gesichert ist, schlagen wir dennoch vor, die Nummerierung beizubehalten und Pecica
I als „sogenannten Depotfund“ zu bezeichnen.

Locul şi condiţiile descoperirii. E dificil de precizat dacă bronzurile de la Pecica I reprezintă un


depozit, un inventar de mormânt sau o depunere de bronzuri în cadrul unei necropole sau a unui loc
de cult. Nici conţinutul depozitului nu poate fi stabilit cu exactitate (v. mai jos). Pecica I trebuie în cel
mai bun caz să fie socotit un depozit nesigur, format din mai multe piese. – Locul de descoperire se află
la nord (nord-est după MOZSOLICS 1967) de sat, piesele fiind descoperite „la construirea tronsonului de
cale ferată Arad-Csanád (MOZSOLICS 1967): dacă această localizare corespunde situaţiei reale, atunci
cea din REPARAD 1999, 166 fig. 44 este inexactă. – Condiţiile de descoperire pot fi rezumate în felul
următor: muncitorii de la căile ferate au găsit piesele [bronzurile şi ceramica] în 1882, o parte fiind
donate colecţiei liceului prin amabilitatea Direcţiei Societăţii de Căi Ferate. “Direcţiunea Societăţii de
Căi Ferate Arad-Cenad, a hotarît să cedeze cu generozitate colecţiei noastre descoperirile care îi aparţin,
donându-ne două urne, mai multe căni preistorice, o lingură de lut ars, două topoare de piatră, un ac de
bronz preistoric, două topoare de bronz, două perechi de brăţări de bronz, un creuzet cu resturi de zgură
de bronz şi câteva fibule descoperite la Pecica.” (TANESZKÖZÖK 1883). MÁRKI 1882, la nr. inv. 160-175, ne
prezintă descoperirile de la Pecica din 1882, dându-se pentru toate aceleaşi condiţii de descoperire,
adică: “în timpul efectuării lucrărilor la calea ferată, pe o suprafaţă de 4 m [nu este limpede dacă sunt
m² sau, mai degrabă, 4x4 m], împreună cu 50 de vase” (BARBU/HUREZAN/SZATMARI 2002). – Părerea lui
Mozsolics, conform căreia „după alcătuire, s’ar putea presupune mai degrabă piesele de inventar a
două morminte”, nu trebuie în consecinţă respinsă a priori, dacă se iau în considerare doar cu puţin
mai sus amintitele „piese de inventar”. – Mai puţin convingătoare este supoziţia lui Bader în legătură
cu discurile executate din spirală („descoperirea întâmplătoare în aşezare“ a unei „[Posamenterie?-]
Fibel“, piesele de inventar fiind amintite numai în general; bibliografie: exclusiv “inf. E. Dörner”), care
supoziţie ar presupune o schimbare drastică şi necorespunzătoare a datării.

73
Conţinut/detalii tehnice. 1. Topor cu disc de tip B1, având discul uşor bombat (Ar=Muz. Arad).
2. Topor cu disc de tip B1, având discul de forma unui con aplatizat. Caracterul aparte al gâtului, dat
de adânciturile longitudinale de pe el, este vizibil doar la MOZSOLICS 1973 pl. 4,5, parţial la KEMENCZEI
1999, nr. cat. 34,2, în rest doar desene inexacte (Bp = MNM). 3. Pumnal cu placă la mâner de formă
trapezoidală; doar la MOZSOLICS 1973 pl. 4/4 se poate observa ornamentul constând din multiple
incizii longitudinale de ambele părţi ale zonei mediane înălţate; în rest nu se dispune decât de desene
inexacte (Bp.). 4. Brăţară cu capete deschise şi îngroşate. Ornamentele constau din mici arcade triple
incizate şi din grupe de linii incizate (Ar = POPESCU/RUSU 1966 nr. 6). 5. Brăţară asemănătoare celei
precedente. Arcadele sunt mai mari, există şi modele unghiulare (Ar = POPESCU/RUSU 1966 nr. 8).
6. Brăţară asemănătoare celei precedente (Bp = POPESCU/RUSU 1966 nr. 7 [nu se află la Arad!]). 7.
O brăţară pierdută (Taneszközök). 8. Ac cu capul în formă de pecete; ornamentat cu grupe de linii
transversale (Ar). [doar la POPESCU/RUSU 1966 şi MOZSOLICS 1973, 169 apar în mod inexplicabil două
„Nagelkopfnadeln”, chiar cu dimensiuni diferite (vezi mai jos, Observaţii). 9. Spirală în formă de disc,
de dimensiuni mai mari (Ar). 10. Spirală în formă de disc, de dimensiuni mai mici (Ar). 11. Inel de
buclă, din aur, ornamentat, cu trei „nave” (Bp). 12. Inel de buclă din aur, de acelaşi tip cu cel precedent
(Bp). 13. „Mărgea colorată străveche”, amintită doar de MOZSOLICS 1967 (Bp). – Despre patina obiectelor
se pot face referinţe doar pe baza fotografiilor din KEMENCZEI 1999, constatându-se o patină între un
verde de intensitate mijlocie şi verde închis, care pe alocuri este declivată. – O întrebare în acest sens
adresată Muz. Arad a rămas fără răspuns.
Datare, loc de păstrare şi bibliografie, v. mai sus.
Observaţii. BERCIU 1944, 354-355, fig. 1 presupune ca loc de descoperire judeţul Arad, probabil
Pecica, fără a fi în cunoştinţă de cauză asupra condiţiilor de descoperire. Nr. de inv. 170, lizibil pe
fotografia oferită de Berciu, trimite fără îndoială la un nr. de inv. din col. Márki, de unde piesa a ajuns
în condiţii greu de lămurit în col. lic. „Moise Nicoară“. – Secretul existenţei a două ace în descoperirea
de la Pecica I poate fi eventual explicat prin faptul că POPESCU 1966 (preluat doar de MOZSOLICS 1973)
a inclus din neatenţie, fără să comenteze, un ac, de altfel foarte asemănător tipologic din POPESCU
1944 (p. 129 şi pl. XV,5). Acest ac era publicat ca neavând loc de descoperire şi provenea din muz.
Timişoara; mai târziu, D. Popescu însuşi i-a atribuit satul Periam ca loc de descoperire). – Pentru cele
două topoare cu disc şi spin de la Pecica sunt oferite în literatura de specialitate trei ilustraţii diferite
(cf. pl. noastră 21, 9, 10, 11 după Popescu/Rusu şi, respectiv, Mozsolics) şi, în consecinţă, dimensiuni
diferite; prima cale a fost urmată Vulpe şi Petrescu-Dîmboviţa, cea de-a doua fiind continuată de
către Kemenczei. Din cauza contopirii derutante a atât de multor date diferite este aproape imposibil
de a găsi o soluţie corectă. Şi raportul dintre MOZSOLICS 1967 şi Mozsolics 1973 rămâne de neînţeles.
Topoarele cu disc şi spin de pe pl. 21, 10-11 au cele mai mari şanse să fie autentice. La POPESCU 1944
este discutat şi ilustrat de altfel şi toporul cu disc de la Pecica I (muz. Arad) ca piesă fără loc de
descoperire. Popescu (POPESCU 1963) nu pare să aibă informaţii despre depozitul de la Pecica I, citând
ca singur izvor bibliografic „Mitt. E. Dörner“! La Popescu/Rusu se petrece cu foarte mare probabilitate
acest amestec dezorientant al unor informaţii culese din diferite părţi. – Roska nu face o greşeală de
atribuire (Pér în loc de Pécska), aşa cum pretinde Petrescu-Dîmboviţa, fiind vorba de simplă inversare,
uşor de sesizat, a legendelor de pe p. 226. – În hotarul localităţii Pecica mai există încă trei depozite
de bronzuri (II, III şi IV), databile în hallstattul timpuriu. Chiar considerând caracterul de depozit al
descoperirii Pecica I drept nesigur, propunem menţinerea numerotării, menţionând pentru Pecica I
„aşa-numitul depozit (...)“.

74
PERIAM Taf. 22,1-2
Kr. Timiş (Periamoş, Perjámos, Perjamosch), Banat.

Die Fundstelle: Die bekannte Tellsiedlung „Movila Şanţului“ („Sánc (z)halom“, „Schanzhügel“).
Fundumstände: unbekannt.
Inhalt/technische Details: Ca. 100 Bronzeknöpfe (davon 16 erhalten, Stand 1976) in einer typischen
Amphoriske der Mureş-Kultur. – Die Knöpfe sind nicht restauriert worden, daher ist die meist
hellgrüne Patina noch erhalten. Einige Knöpfe waren bei der Aufnahme wegen der Oxydierung noch
ineinandergeklemmt. Das kleine Depotgefäß war nicht mehr auffindbar (Taf. 22,1-2).
Datierung/ggffs. kulturelles Milieu: Frühbronzezeit (absolutchronologisch ca. 2500 bis 1700,
sehr unterschiedlich, je nach verwendetem Chronologiesystem); – Mureş I, evtl. Übergangsphase
(SOROCEANU 1991).
Aufbewahrungsort: -Inv.-Nr.: Muz. Ist. Trans. 16 Stück (Stand 1976) nicht inventarisiert.
Literatur (ausschließlich für den Depotfund): ROSKA 1942, 221-222 Nr. 27 Abb. 256; POPESCU 1944,
58; GIMBUTAS 1965, 191 Abb. 121,6-7; SCHUBERT 1973, 83 Anm. 702; BÓNA 1975, 99; 102; SOROCEANU
1991, 113-114 Taf. 82 F 1-D 2; GUMĂ 1997, 201 Taf. 29,30; GOGÂLTAN 1999, 101-102 Nr. 33; 173-174;
348 Abb. 36,1 (nennt ca. 70 Knöpfe); KACSÓ 2005, 225.

Locul şi condiţiile descoperirii. Depozitul a fost descoperit, în condiţii necunoscute, în aşezarea


de pe “Movila Şanţului” - Conţinut/detalii tehnice. Iniţial cca. 100 de nasturi de bronz (din care
s’au păstrat 16, număraţi în 1976), aflaţi într’o amforetă caracteristică culturii Mureş. – Ei nu au fost
restauraţi, ceea ce a făcut ca patina verde deschis (în majoritatea cazurilor) să fie bine vizibilă, iar
o parte din ei să ramână, din cauza oxidării, fixaţi unul în celălalt. Văsciorul de lut care adăpostea
depozitul nu a mai putut fi regăsit. – Datare. Epoca timpurie a bronzului, de la cca. 2500 până la
1700, conform diferitelor sisteme cronologice; – Mureş I, eventual faza de tranziţie. Loc de păstrare
şi bibliografie, v. mai sus.

RIMETEA I Taf. 22,3-6


Kr. Alba (Trascău, Torockó, Toroczko, Eisenmarkt), Siebenbürgen.

Die Fundstelle: Von den drei geomorphologischen Einheiten des Berges „Székelykő“ (Piatra
Secuiului) (siehe unten, Bemerkungen) lässt sich „Vársziklája” (Stânca Cetăţii) mit der Festung
Székelyvár, durch die Beschreibung von ORBÁN 1871, als Fundareal zweier Bronzefunde ermitteln:
Rimetea I (der vorliegende) und Rimetea II. Der erste wurde in einer der Höhlen dort entdeckt.
Der zweite, unsichere und seit ORBÁN 1871 nicht mehr erwähnte Bronzefund kam in der Nähe der
erwähnten Festung zutage.
Fundumstände: Vor 1871 entdeckt, weil bei ORBÁN 1871 kein genaues Fundjahr genannt wird. „Es
wurde ein wertvoller Bronzefund [in der Höhle] entdeckt, von dem ich einen wundervollen Armring
hervorhebe, sowie ein besonders schmales Tüllenbeil und zwei Ringe” (ORBÁN 1871, 192). Etliche
Gegenstände, wie z. B. eine Armschutzspirale (hier Nr. 2) wurden von dem Apotheker Gábor Wolff
aus Turda (Schwager von István Téglás) dem Erdély Múzeum (jetzt MNITr) Cluj, der sog. Dolch
(Nr. 5) aber von Borbély Sámuel (Zeichenlehrer) geschenkt. Bei den Armringen ist im Inv.-Buch
kein Schenker verzeichnet. – Die Zusammengehörigkeit der Bronzen von Rimetea I (der sog. Dolch
wurde z. B. von ORBÁN 1871 nicht erwähnt) ist nicht gesichert (BADER 1991, Sztancsuj). – In der alten
Ausstellung des Erdély Múz. befanden sich alle fünf Fundstücke tradtionell nebeneinander in einer
Vitrine (POSTA 1903).
Inhalt/technische Details: Es ist offensichtlich nur ein verhältnismäßig kleiner Teil des Depotfundes
bekannt und noch erhalten. Was mit den anderen Fundstücken geschehen ist, ist nicht bekannt.

75
1. Schmaler Tüllenmeißel mit leicht gebogener Bahn. Der verdickte Tüllenrand ist durch vier
Rillen verziert, die parallel zum konkaven Tüllenmund laufen. Die Photographie zeigt eine
längliche breite Facettierung auf der breiten Seite, die bislang nicht bemerkt worden ist und
die typologische Einschätzung wesentlich verändert. L. ca. 13,2 cm; Gew. 114g. (MNITr, Cluj:
alte Inv.-Nr. 1560; neue Inv.-Nr. P 972); das Stück wurde dem Muzeul Naţional al României,
Bucureşti (Inv.-Nr. 54065) übertragen (Taf. 22,6a-d).35
2. Armschutzspirale mit zwei sich gegenüberstehenden Spiralscheiben. Dm. d. Spiralscheiben
ca. 5,5 cm; Distanz zwischen den beiden Enden ca. 2 cm; Dm. d. Armringes 9 cm. (MNITr,
Cluj: alte Inv.-Nr. 107; neue Inv.-Nr. P 723; bereits von Gooß gesehen und 1876 beschrieben)
(Taf. 22,5). S. metallographische Analyse, S. 205.
3.-4. Zwei massive, verzierte Armringe (nur einer ist abgebildet), leicht ovaler Form mit
unregelmäßigem D-förmigen Querschnitt. Zu den offenen Enden hin wird der Ring dünner.
Er ist aber nicht spitzzulaufend (wie oft beschrieben), sondern leicht abgeflacht und verbreitert
(Inv.-Nr. 1561-1562, neue Inv.-Nr. nicht vorhanden, offensichtlich nicht mehr gefunden)
(Taf. 22,4).
5. Vollgriffkurzschwert (oft als [Lang-]dolch bezeichnet). Gewölbtes Heft m. vier Scheinnieten.
Klingenunterteil fehlt. Patina dunkelgrün. Erhaltene L.15,6 cm. (MNITr, Cluj: alte Inv.-Nr.
193; neue Inv.-Nr. P 718) (Taf. 22,3a-b). Vgl. Analysentabelle, S. 205.
6. Schmaler Tüllenmeissel. Im Tagebuch von I. Téglás (Téglás 2005) wird dieses Stück als von
Ceagz veröffentlicht und abgebildet. Es ist sehr wahrscheinlich, dass es zum Depotfund von
Rimetea gehört (Taf. 22,7).
Datierung/ggffs. kulturelles Milieu: Wenn einige der Gegenstände zusammengehören
(Vollgriffkurzschwert, Tüllenmeißel, Armschutzspirale) ist eine Datierung in die mittlere Bronzezeit
durchaus denkbar: es würde sich dann wahrscheinlich um eine Zeitspanne von der Spät-Apa- bis
in die Früh-Koszider-Stufe handeln. – Möglicherweise Wietenberg-Milieu.
Aufbewahrungsort - Inv.-Nr.: Sukzessive erworben; vormals Erdély Múzeum, jetzt MNITr, Cluj,
der Tüllenmeißel in MNIR Bucureşti. – Inv.-Nr., siehe die einzelnen Gegenstände.
Literatur: ORBÁN 1871 (5), 192; JEGYZÉKE 1876, 181 (ein Armring zum Kongress in Budapest
abgeschickt); GOOSS 1876, 55 (Székelykő bei Torotzko); GOOSS 1877, 487; GOOSS 1877A, 96; ERDÉLY
1879, 280 (Neuerwerbungen: „ein fragmentarisches Dolch von Borbély Sámuel“); HAMPEL 1886, 99
(ohne Dolch); HAMPEL 1892, 139-140 (Székelykő: Tüllenmeißel u. zwei Armringe); POSTA 1903, 16
(hier Nr. 1-5); MARŢIAN 1909, 348 Nr. 694; MARŢIAN 1920, 39 Nr. 695; ROSKA 1942, 56 Nr. 18 (unter
Csegez/Pietroasa, o. Lit.) m. 54 Abb. 52,5; 56 Abb. 57 (Tüllenmeißel, Dolch, Armring); 290 Nr. 72
(unter Toroczko/Rimetea, zitiert Orbán, ändert dabei fehlerhaft den Inhalt: zwei Tüllenbeile, zwei
Armringe und zwei Ringe); POPESCU/RUSU 1966, R 6 (unvollständig abgebildet); ALEXANDRESCU 1966
Taf. 4,4; JUNGHANS/SANGMEISTER/SCHRÖDER 1968, 252-253 Nr. 9013 (? als Rumänien o. Inv.-Nr.); 254-255
Nr. 9059 (Dolch).9071 (Armschutzspirale) Taf. 32,9059; ORDENTLICH 1972, 68 (als Pietroasa); PETRESCU-
DÎMBOVIŢA 1977, 42-43;173 Taf. 7,6-8 (unvollständige Inv.-Nr. u. Literatur); MÜLLER-KARPE 1980, 182
Taf. 289C,1-3; CHIDIOŞAN 1980, 60; HUNDT 1982, 216 Abb. 5,2; 221 Nr. 2; HUNDT 1986, 155 Nr. 28 Abb.
9,2; BADER 1991, 55 Nr. 30 Taf. A,30; 8,30; DUMITRAŞCU/CRIŞAN 1989, 23; REPALBA 1995, 155-156 (m.
einigen falschen Literaturzitaten); SOROCEANU 2005, 27; CHIDIOŞAN/SOROCEANU 1995, 178; MEDELEŢ 1995,
232; PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1998, 37-38; 195 (Analyse); 131 Nr. 1485 Taf. 24,192 (Armschutzspirale);
110,1485 (verzierter Armring m. offenen Enden Inv.-Nr. 1561, Zeichnung E. Schubert); DAVID 2002,
438 SD24; 481 RO44 Taf. 113,3-5 (falscher Kreis und historischer Name); I. TÉGLÁS 2005, 110, Abb.
28/99/1; SCHALK 2005, 96 Karte Nr. 19; 103 Abb. 6 (Tabelle); HANSEN 2005, 216; BĂLAN 2009, 3; 35 Nr.
44; O. DIETRICH 2010, Kat. Mitt. S. Sztancsuj und M. Mitu; Photographie d. Tüllenmeißels G. Trohani.

35 Der Tüllenmeißel erscheint auch bei HAMPEL 1886A, Taf. X, 9 (L. 13,5 cm; Erdély Múzeum; aber als Her-
kunftsregion erscheint das Komitat Zólyom).

76
Bemerkungen: Die genaue Bestimmung des Dorfes auf dessen Gebiet der Bronzefund entdeckt
wurde, erweist sich als sehr schwierig, denn die ausgedehnte Fläche des Berges Székelykő (Piatra
Secuiului) war bereits im Mittelalter zwischen dem Székler Stuhl Aranyos (Arieş), dem Marktflecken
Rimetea (Torockó), dem großen Landgut der adligen Familie Toroczkay und der röm.-kath. Kirche
verteilt. Nach der Verwaltungsreform von 1876 wird die Lage noch undurchsichtiger. Das Bergareal
erstreckt sich heute über zwei Verwaltungskreise, und ist (teilweise) geteilt zwischen den Ortschaften
Rimetea und Pietroasa (Csegez/Ceagz), in Kr. Alba bzw. Cluj; daher wurden manche Objekte des
Fundes abwechselnd oder gleichzeitig mit beiden Fundorten angegeben. –
Es wird viel deutlicher, wenn die drei geomorphologischen Einheiten des Berges Székelykő (Piatra
Secuiului) in Betracht gezogen werden:
a) Csegezi Geszteg (Muntele Ceagz), wo bislang nichts gefunden worden ist;
b) Hidasi Geszteg (Muntele Hidas), wo sich die Höhle Csegezi vár oder Csepegővár befindet
(wahrscheinlich der Fundort des von PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977, 157 als Pietroasa genannten
Depotfundes) und
c) Vársziklája (Stânca Cetăţii) mit der Festung Székelyvár (wo ORBÁN 1871 die hier als Remetea
I-II bezeichneten Depotfunde lokalisiert). – Es kann daher durchaus sein, dass wir es mit
Deponierungen an einem Heiligen Berg/Höhle(?), über mehrere bronzezeitliche Zeitstufen,
zu tun haben.

Locul şi condiţiile descoperirii. Descrierea făcută de Orbán permite ca, din cele trei unităţi
geomorfologice care alcătuiesc muntele „Székelykő“ (Piatra Secuiului) (v. mai jos, observaţii), să fie
aleasă „Vársziklája” (Stânca Cetăţii), cu cetatea Székelyvár, drept parte a muntelui în care s’au
descoperit două depozite: Rimetea I, prezentat în cadrul de faţă, şi Rimetea II. Primul a fost descoperit
într’una din peşterile de acolo. Cel de-al doilea, nesigur şi nemaiamintit de la Orbán încoace, a ieşit
la iveală în apropierea cetăţii amintite. – Depozitul I trebuie considerat ca fiind descoperit înainte de
1871, căci Orbán nu aminteşte nici o dată precisă. „[În peşteră] a fost descoperit un depozit de bronzuri
valoros, din care aş vrea să scot în evidenţă o minunată brăţară, precum şi un celt deosebit de îngust
şi două verigi [de fapt brăţări]“ (ORBÁN 1871, 192). Unele obiecte, cum ar fi nr. 2 (conform enumerării
noastre) au fost dăruite lui Erdély Múzeum (actualmente MNITr), Cluj de către farmacistul Gábor Wolff
din Turda (cumnatul lui István Téglás); aşa-numitul pumnal (nr. 5) a fost în schimb donat de Borbély
Sámuel (profesor de desen). Pentru brăţări nu este menţionat în registrul de inv. nici un donator. –
Unitatea depozitului Rimetea I (de ex. pumnalul nu a fost amintit de Orbán) nu este garantată de
informaţii sigure (Bader, Sztancsuj). – În vechea expoziţie a lui Erdély Múzeum cele cinci piese se
găseau în mod tradiţional una lângă cealaltă, în aceeaşi vitrină (POSTA 1903).
Conţinut/detalii tehnice. În mod manifest nu este cunoscută şi păstrată decât o relativ mică parte
din depozit. Nu se poate clarifica ce s’a petrecut cu celelalte piese. 1. Daltă cu gaură longitudinală de
înmănuşare; are laturile lungi uşor arcuite. Buza îngroşată este ornamentată în continuare cu patru
caneluri înguste, paralele cu buza arcuită. Fotografia (vezi pl. 22, 6 a-b, d) ne prezintă o faţetare
longitudinală, pe partea lată a piesei, element care până acum nu a fost observat şi care schimbă
substanţial tipologia exemplarului. L. 13,2 cm (MNITr, Cluj: nr. inv. vechi 1560; nr. inv. nou P 972);
piesa a fost transferată la Muzeul Naţional al României, Bucureşti.36 2. Apărător de braţ cu capetele
terminate în două spirale antitetice. Dm. spiralelor cca. 5,5 cm; distanţa între cele două capete cca.
2 cm; dm. brăţării propriu-zise 9 cm. (MNITr, Cluj: nr. inv. vechi Nr. 107; nr. inv. nou P 723; piesa a
fost examinată şi descrisă încă de Gooß la 1876). 3.-4. Două brăţări masive, ornamentate (doar una
e ilustrată) de formă uşor ovală, cu un profil neregulat plan-convex. Bara din care este confecţionată
brăţara se subţiază puţin, însă capetele nu sunt ascuţite (aşa cum sunt prezentate deseori), ci uşor

36 Dalta cu toc de înmănuşare apare şi la HAMPEL 1886 a pl. X, 9 (L. 13, 5cm; Erdély Múzeum, ca provenind din
comitatul Zólyom)

77
aplatizate şi lăţite (MNITr, Cluj: nr. inv. vechi 1561-1562). 5. Spadă scurtă, cu mânerul plin (deseori
desemnată ca pumnal [lung]) şi placa de fixare semicirculară, prevăzută cu patru nituri aparente.
Partea inferioară a lamei lipseşte. Patină verde închis. L. păstrată 15,6 cm. (MNITr, Cluj: nr. inv. vechi
193; nr. inv. nou P 718). 6. Daltă sveltă, cu toc de înmănuşare. În jurnalul lui I. Téglás (Téglás 2005)
este publicată şi ilustrată această piesă care face foarte probabil parte din depozitul de la Rimetea
(Pl. 22,7).
Datare, loc de păstrare şi bibliografie, v. mai sus.
Observaţii. Stabilirea exactă a satului pe al cărui teritoriu a fost descoperit depozitul de mai sus,
se dovedeşte a fi foarte dificilă, fiindcă suprafaţa vastă a muntelui Székelykő (Piatra Secuiului) era
împărţită încă din Evul Mediu între scaunul secuiesc al Arieşului, târgul Rimetea, marea moşie a
familiei nobiliare Torockay şi biserica romano-catolică. După reforma administrativă din 1876, situaţia
a devenit şi mai neclară. Actualmente, arealul muntelui se află în două judeţe şi este împărţit parţial
între localităţile Rimetea şi Pietroasa (Csegez/Ceagz), în judeţele Alba şi Cluj; din această cauză, unele
obiecte au fost atribuite, succesiv sau simultan, unor descoperiri din cele două localităţi. – Privirea de
ansamblu se clarifică substanţial, dacă se iau în considerare cele trei unităţi geomorfologice în care
se împarte Székelykő (Piatra Secuiului): A. Csegezi Geszteg (Muntele Ceagz), unde deocamdată nu s’a
făcut nici o descoperire arheologică; B. Hidasi Geszteg (Muntele Hidas),unde se află peştera Csegezi
vár sau Csepegővár (probabil locul de descoperire a depozitului amintit de PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977,
157, ca Pietroasa) şi C. Vársziklája (Stânca Cetăţii), cu cetatea Székelyvár (unde Orbán localizează
depozitele definite de noi drept Remetea I-II). – Este foarte probabil că avem de-a face cu depuneri de
obiecte de bronz în arealul unui munte sfânt, lucru petrecut în mai multe faze ale epocii bronzului.

ROŞIORI Taf. 23
Gde. Diosig, Kr. Bihor (Fileghihaz, Félegyháza, Biharfélegyháza), Crişana.

Die Fundstelle: Landgut (Puszta) Gyapoly (Deapo[l]i), vgl. unten Bemerkungen.


Fundumstände: 1892 entdeckt. Weitere Einzelheiten sind nicht bekannt.
Inhalt/technische Details: Depotfund bestehend aus mindestens 16 Gegenständen: Sechs
Nackenscheibenäxte (Nr. 9-13, 20; zwei davon, die verzierten Äxte aus dem Mus. Oradea, gingen
höchstwahrscheinlich 1947 verloren), zwei Absatzbeile (Nr. 14, 17), mindestens acht, vermutlich
zwölf Gussfladen (Nr. 1-8, 15-16, 18-19). Der Reihenfolge der Inv.-Nr. im Mus. Oradea bzw. bei
MOZSOLICS 1967 wird hier gefolgt (Maße nach MOZSOLICS 1967).
1.-8. Acht Bronzegussfladen (Inv.-Nr. 2157-2164), zwei davon oft abgebildet (wahrscheinlich
Taf. 23,6-7).
9. Nackenscheibenaxt, unverziert (Inv.-Nr. 2165). L. 20 cm; Br. bei d. Schneide 2,4 cm; Dm. d.
Nackenscheibe 5,2 cm (=MOZSOLICS 1967, 139 Nr. 2) (Taf. 23,2).
10. Axt m. Nackenscheibe (Inv.-Nr. 2166). „ (...) darauf kleiner Knopf, dem Exemplar des MNM
ähnlich. Die Schneide ist fast gerade, nur die Ecken sind leicht abgerundet.“ (=MOZSOLICS
1967, 139 Nr. 3).
11. Nackenscheibenaxt (Inv.-Nr. 2167), „Sie dürfte dem eben beschriebenen Stück ähnlich
gewesen sein“ [verloren?] (=MOZSOLICS 1967, 139 Nr. 4). L. 19,5 cm; Dm. d. Nackenscheibe
5,7 cm.
12. Nackenscheibenaxt (Inv.-Nr. 2168). L. 20 cm; Dm. d. Nackenscheibe 5 cm (=MOZSOLICS 1967,
139 Nr. 5).
13. Nackenscheibenaxt (Inv.-Nr. 2169). L. 20,5 cm; Dm. d. Nackenscheibe 5,5 cm (=MOZSOLICS
1967, 139 Nr. 6).
14. „Grobes Absatzbeil mit Gußnähten“ (Inv.-Nr. 2170). GesamtL. 14,9 cm (=MOZSOLICS 1967,
139 Nr. 7) (Taf. 23,1).

78
15.-16. Zwei Bronzegussfladen (Inv.-Nr. 2171-2172). (=MOZSOLICS 1967, 139 Nr. 8). Sie sind in
keiner anderen Quelle erwähnt.
17. „Breites Absatzbeil“ (Inv.-Nr. 2173). Die Gussnähte sind nicht abgeschliffen. Das Stück
war niemals in Gebrauch. Der obere Teil ist blasig gegossen. Halbfabrikat. L. 15,2 cm.“
(=MOZSOLICS 1967, 139 Nr. 9) (Taf. 23,5).
18.-19. Zwei Bronzegussfladen (Inv.-Nr. 2174-2175). (=MOZSOLICS 1967, 139 Nr. 10).
20. Verzierte Nackenscheibenaxt in MNM. Die Zugehörigkeit zum Fund ist sehr wahrscheinlich,
aber nicht gesichert. Die Nackenscheibe ist mit Spiralen, der Axtkörper flächig mit schraffierten
Dreiecken und Linienbündeln verziert. (=MOZSOLICS 1967, 139 Nr. 11) (Taf. 23,8a-f).
Von Interesse ist der primäre Eindruck von Cséplő: „Diese Entdeckung besteht aus fünf schlanken,
verzierten Bronzeäxten, identisch untereinander. Alle fünf wirken neu, wie sie damals aus der Hand
des Meisters kamen.” „Diese Meißel [= die Absatzbeile] sind auch jetzt so wie sie aus der Gußform
herauskamen da der Meister keine Zeit mehr hatte, sie zu überarbeiten” (CSÉPLŐ 1901). „Endlich acht
Stücke teilweise als Bronzebänder [?] benutzt, teilweise als zum Schmelzen gedachte Bronzestücke.”
(CSÉPLŐ 1901). Siehe auch die metallographischen Analysen (hier S. 204).
Datierung/ggffs. kulturelles Milieu: B IIIb (MOZSOLICS 1967); Mittlere Bronzezeit (PETRESCU-DÎMBOVIŢA
1977); Hallstattzeit (REPBIHOR 1974). – Sehr wahrscheinlich Otomani-Milieu.
Aufbewahrungsort: -Inv.-Nr.: MNM Budapest, Inv.-Nr. 66/1892/3 (Gekauft von Miksa Erdős, Lehrer
in Bihardiószeg [Diosig] zusammen mit anderen Antiquitäten). – Mus. Oradea 2157-2175 (MOZSOLICS
1967); 524, 529, 2085-2087 (SCHUBERT/SCHUBERT 1967; PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977). POPESCU/RUSU 1966
geben keine Inv.-Nr. an. Es handelt sich offensichtlich um zwei Inventarisierungsverfahren, das
zweite deutlich unvollständiger. „Durch die Freundlichkeit von Schwarz Gyula wurde die ganze
Entdeckung dem Museum in Nagyvárad [Oradea] geschenkt.” (CSÉPLŐ 1901, 447). – Eine Anfrage
an C. Ghemiş (Muz. Oradea) blieb leider ohne Antwort, so dass keine absolute Sicherheit über die
Zusammensetzung besteht.
Literatur: HAMPEL 1892A, 374; 376 Abb. V; HAMPEL 1896 Taf. 250,1; CSÉPLŐ 1897, 35-36; CSÉPLŐ 1901,
447; ARDOS 1936, 67; NESTOR 1938, 188 Nr. 6 Taf. 73,5 (als Deapoli); ROSKA 1942, 100 Nr. 5 (nur die
verzierte Axt im MNM unter Gyapoly/Deapoi); POPESCU 1944, 112; 114 Abb. 49,1 (Einzelfund, nur der
Name des Landgutes, Deapoli, genannt); BERCIU 1944, 358 (betrachtet die Fundstelle als ehem. Namen
des Fundortes); POPESCU 1963, 95 Abb. 3 (versehentlich Gepiu); POPESCU/RUSU 1966, R12 (korrigiert
die Ortsbestimmung, teilw. falsche Dimensionen); MOZSOLICS 1967, 139 Taf. 61,1 (versehentlich FO
Gepiu/Gyapjú, [fälschlich neben Diosig platziert]; sie „korrigiert“ dadurch den echten Namen des
Landgutes, das sie verkehrt als „ziemlich entfernt“ bezeichnet); SCHUBERT/SCHUBERT 1967, Abb. 38; 188
Abb. 39; 196 Nr. 189-194 (korrekter Fundortname: Roşiori-Gyapoly); JUNGHANS/SANGMEISTER/SCHRÖDER
1968, 260-261 Nr. 9260-9261 (Absatzbeile).9271-9273 (Nackenscheibenäxte), (Gepiu, m. Inv.-Nr. wie
SCHUBERT/SCHUBERT 1967) Taf. 34,9260; HÄNSEL 1968, 190 (versehentlich Gepiu); VULPE 1970, 19, 72-73;
75-76 Nr. 317-320 Taf. 22,317-320 (ungenaue Verzierungszeichnungen); 63,317; 71C,1-8; DUMITRESCU
1972 Taf. 91,1; DUMITRESCU 1974, 367-368 Abb. 409,2 (immer noch Gepiu); REPBIHOR 1974, 58-59 Nr.
318 (korrigiert die Ortsbestimmung, legt die Fundstelle fest); VULPE 1975, 69-70 Nr. 362-363 Taf.
38,362-363 (Inv.-Nr. 524-529); PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977, 43, 173-174 Taf. 7,9; 8,1-7; GOLDMANN 1979,
(001 F 473), 15; 34; 38; 43; 113; 151; MÜLLER-KARPE 1980, 802 Nr. 283 Taf. 317B; KROEGER-MICHEL 1983,
189, B 205; 302-304 Taf. 34 a, 55 a, 56 a, 166; BEHN 1984 Taf. 62,4; SCHUMACHER-MATTHÄUS 1985, 152
Tab. 123; 154 Tab. 125; 220 Nr. 17a; 224 Nr. 30; KOVÁCS 1994A, 69; 84 Taf. 17; BOROFFKA 1999, 62 Abb.
2; 66 Abb. 6 (Karte); 68 Nr. 35; CIUGUDEAN 1999, 100; DAVID 2002, 422 NS80; NS88-90; 481 RO45 Taf.
36,2; 130,1-8; HANSEN 2005, 216 Abb. 2; FAZECAŞ 2005, 74; MOLNÁR 2011, 316. Mitt. C. Kacsó; Mitt. G.
Szabó und I. Szatmári; Photographie A. Dabasi, alle Budapest.
Bemerkungen: Gepiu (Gyapjú) ist manchmal als Fundort des vorliegenden Bronzefundes angegeben.
Diese Verwechslung geschah wegen der Ähnlichkeit mit dem ungarischen Namen des Landgutes
in Roşiori. Gelegentlich wurde aus diesem Grund sogar der Name der echten Fundstelle (Landgut
Gyapoly), wenn auch zu unrecht angezweifelt (vgl. auch Literatur).
79
Locul şi condiţiile descoperirii. Descoperit pe “moşia” Gyapoly (Deapo[l]i, în 1892, (vezi mai jos
Observaţii). Alte amănunte nu sunt cunoscute. – Conţinut/detalii tehnice: Depozitul constă din cel
puţin 16 piese: şase topoare cu disc pe ceafă (nr. 9-13, 20; două dintre ele, topoarele ornamentate din
muz. Oradea, s’au pierdut foarte probabil în 1947), două topoare cu prag (nr. 14, 17); cel puţin opt,
dar mai probabil douăsprezece turte (nr. 1-8, 15-16, 18-19). În cadrul de faţă va fi păstrată ordinea
nr.-lor de inv. din muz. Oradea, resp. cea oferită de MOZSOLICS 1967 (dimensiunile sunt preluate după
Mozsolics). 1.-8. Opt turte de bronz, două dintre ele frecvent ilustrate. 9. Topor neornamentat, cu disc
pe ceafă. 10. Topor cu disc pe ceafă. „ (...) pe el o mică excrescenţă, asemănător exemplarului din
MNM. Tăişul este aproape drept, doar colţurile sunt uşor rotunjite.” (=MOZSOLICS 1967, 139 nr. 3). 11.
Topor cu disc pe ceafă. „El trebuie să fi fost asemănător cu piesa descrisă imediat înainte [pierdută?]
(MOZSOLICS 1967, 139 nr. 4). 12. Topor cu disc pe ceafă. (=MOZSOLICS 1967, 139, nr. 5). 13. Topor cu
disc pe ceafă. (=MOZSOLICS 1967, 139 nr. 6). 14. „Topor cu prag, lucrat grosolan, la care bavurile sunt
vizibile”. (=MOZSOLICS 1967, 139, nr. 7). 15.-16. Două turte de bronz. (=MOZSOLICS 1967, 139 nr. 8).
Ele nu sunt amintite în vreo altă sursă bibliografică. 17. „Topor cu prag, lat. Bavurile de turnare nu
au fost abrazate. Piesa nu a fost folosită. La turnarea părţii superioare s’au produs sufluri. Produs
semifabricat.” (MOZSOLICS 1967, SEITE nr. 9). 18.-19. Două turte de bronz. (=MOZSOLICS 1967, 139 nr.
10). 20. Topor ornamentat, cu disc pe ceafă, aflat în MNM. Apartenenţa la descoperire este foarte
probabilă, neexistând însă deplină certitudine. Discul e decorat îndeosebi cu spirale, iar corpul toporului
cu triunghiuri haşurate şi linii multiple. (=MOZSOLICS 1967, 139 nr. 11). – Nu este neinteresantă prima
impresie a lui Cseplő: „Această descoperire constă din cinci topoare de bronz, svelte şi ornamentate,
care sunt identice între ele. Toate cinci fac impresia unor piese noi, aşa cum au ieşit odinioară din
mâna meşteşugarului.” „Aceste dălţi [=topoarele cu prag] arată şi acum aşa cum au ieşit din forma
de turnat, fiincă meşteşugarul nu a mai avut timp să le finiseze.” „În sfârşit opt piese, parţial folosite
ca benzi [?] din bronz, parţial ca piese de bronz destinate topirii”.
Datare/event. mediu cultural: v. mai sus.
Loc de păstrare: MNM Budapest, nr-inv. 66/1892/3 (cumpărat de la Miksa Erdős, învăţător în
Bihardiószeg [Diosig] împreună cu alte antichităţi). – Muz. Oradea 2157-2175 (MOZSOLICS 1967); 524,
529, 2085-2087 (SCHUBERT/SCHUBERT 1967; PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977). În mod manifest este vorba de două
proceduri de inventariere, cea de-a doua, în mod limpede neterminată. „Prin amabilitatea lui Schwarz
Gyula întreaga descoperire a fost dăruită muzeului din Nagyvárad [Oradea].” (CSÉPLŐ 1901). – O
scrisoare adresată lui C. Ghemiş (Muz. Oradea), deşi reiterată, a rămas fără răspuns, astfel că nu au
putut fi clarificate ultimele amănunte pentru care s’a efectuat cercetarea, respectiv nu s’a putut obţine
siguranţa absolută în legătură cu anumite probleme privind compoziţia depozitului.
Bibliografie: v. mai sus.
Observaţii: Localitatea Gepiu (Gyapjú) este indicată uneori, în mod cu totul greşit, drept loc de
descoperire a prezentului depozit de bronzuri. Acest lucru s’a petrecut din cauza asemănării cu numele
maghiar al moşiei de la Roşiori. Din acest motiv, uneori este contestat – pe nedrept – chiar şi numele
autentic al punctului descoperirii (moşia Gyapoly), vezi şi bibliografia.

RUSU DE JOS Taf. 24


eingemeindet in die Stadt Beclean, Kr. Bistriţa-Năsăud (Alsóoroszi; Alsóoroszfalú), Siebenbürgen.

Die Fundstelle: Südlich der Ortschaft Rusu de Jos, auf einer Höhe von 254m(?), in der Nähe des
Baches Megyes.
Fundumstände: Zufallsfund, beim Ackern entdeckt: es kamen mehrere Gussformen zum Vorschein,
deren genaue Anzahl nicht bekannt ist. Im Herbst 1903 wurde eine Probegrabung durch Dr. Floth
und J. Marţian durchgeführt, dabei wurden in der Nähe des hohen Ufers des Baches Megyes die
Reste eines vorgeschichtlichen Befundes entdeckt. Aufgefunden wurden vereinzelte, unverzierte

80
Keramikfragmente und weitere Siedlungsreste. Die Fundstelle der Gussformen selbst – die als Beleg
einer vermeintlichen Gussstätte angesehen wurde – konnte jedoch nicht identifiziert werden.
Inhalt/technische Details: Aus einem größeren Gussformenfund, von dem nur ein Teil in die
Slg. Dr. Floth gelangte, sind heute lediglich vier Gussformen erhalten (davon ist eine nicht mehr
auffindbar, siehe unten). Eine der erhaltenen Formen war auf beiden Seiten mit der größten Fläche
eingemeißelt. Die Beschreibung der Funde ist nach KACSÓ 2007, 8 übersetzt:
„1. Trapezförmige Gussform aus Stein, eingemeißelt ist das Negativ eines Flachbeiles. L. 20 cm.
Inv-Nr. 1. 1907. 6. Bei der Revision des MNM in Budapest 1992 war die Form noch vorhanden,
jetzt konnte sie hingegen nicht mehr identifiziert werden.
2. Annähernd rechteckige Gussform aus Stein, mit Negativformen auf beiden Seiten: auf der
einen Seite wurde das Negativ einer Schaftlochaxt, L. 10,5 cm, auf der anderen Seite das
Negativ einer ähnlichen Axt eingemeißelt, L. 15 cm. Auf drei Seiten sind tiefe Ritzlinien
vorhanden (Gaskanäle und Gussmarken). An den Ecken beschädigt, besonders auf der Seite
mit der größeren Form. L. 19,8 cm, max. Br 8,6 cm. Inv.-Nr 1. 1907. 7. [hier Taf. 24,3a-b].
3. Annähernd rechteckige Gussform aus Stein, mit Negativformen einer Schaftlochaxt. L. 13,3
cm. Eine Ritzlinie befindet sich auf einer der Schmalseiten. Beschädigt an den Ecken. L. 14,7
cm, max. Br 6,3 cm. Inv.-Nr. 1. 1907. 8. [hier Taf. 24,2].
4. Annähernd rechteckige Gussform aus Stein, rezent entzweit. Auf der einen Seite wurde das
Negativ eines Flachbeiles eingemeißelt. L. 11 cm. Auf den Schmalseiten [langen Seiten] sind
Teile von Negativen von Schaftlochäxten, auf einer Stirnseite ein Teil eines Negativs einer
Schneide. Eine kurze Ritzlinie befindet sich auf einer der Schmalseiten. L. 11,8 cm; Br 2,7/3,3
cm; Inv.-Nr. 1. 1907. 9. [hier Taf. 24,1a-d].”.
Datierung/ggffs. kulturelles Milieu: FD III (HÄNSEL 1968); mittlere Mittelbronzezeit (VULPE 1970,
KACSÓ 2007). – Wietenberg (KACSÓ 2007).
Aufbewahrungsort: -Inv.-Nr.: Vormals Privat-Slg. Dr. Floth, Beclean (Bethlen); jetzt MNM Budapest.
– Inv.-Nr., siehe oben.
Literatur: MARŢIAN 1904, 357 (Rusu de Jos); MARŢIAN 1909, 322 Nr. 16 (Rusu de Jos); MARŢIAN 1920,
33 Nr. 569 (Rusu de Jos); ROSKA 1942, 114 Nr. 12 (unter Beclenuţ/Jeruzsalem; Ierusalim in umittelbarer
Nähe von R. d. J.); KŐSZEGI 1957, 48 Taf. 8, 1a-b.3 (Szolnok-Doboka vm.); MOZSOLICS 1967, 17 (Kom.
Szolnok-Doboka bzw. „Siebenbürgen“); HÄNSEL 1968, 186 Liste 41 Nr. 6 (als ehem. Kom. Szolnok-
Doboka); VULPE 1970, 52 Nr. 229-231 Taf. 14,229-231 („Rusu de Jos“, nur drei Stücke, o. Lit.); VULPE/
TUDOR 1970, 423 Anm. 15 (“Rusu de Jos”); BÓNA 1975, 173 (Kom. Szolnok-Doboka); RepAcadMss,
Kr. Bistriţa-Năsăud (Rusu de Jos); PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977, 43 Taf. 9,1-3 (nach Vulpe, Rusu de
Jos); DUMITRAŞCU 1989, 132; 165 Taf. 30,4-6; BÓNA 1992, 52 (Rusu de Jos, allgemeine Erwähnung);
KADAR 2005, 409; 419 Taf. 4,4,6 (Rusu de Jos, nach Vulpe); ILON 2006, 280 Nr. 33 (versehentlich als
Einstückfund); KACSÓ 2007, 8, 22-23. m. neuen Abb. 1,1-3 (monographische Veröffentlichung); KADAR
2007, 155 Nr. 138; POPESCU/LAZANU 2010, 155-156; Mitt. C. Kacsó.
Bemerkungen: Der Fundort wurde bereits zu Beginn von Marţian (MARŢIAN 1904) zweifellos und
mit präzisen topographischen Elementen festgestellt und ist von den meisten Forschern bis heute
(siehe Literatur) übernommen worden. Die vage Lokalisierung durch KŐSZEGI 1957, als ehem. „Kom.
Szolnok-Doboka”, wurde nur von MOZSOLICS 1967, HÄNSEL 1968 und BÓNA 1975, allerdings nur für
kurze Zeit, verwendet. Es ist der Verdienst von C. Kacsó (KACSÓ 2007) durch Recherchen in der
Literatur und im MNM Budapest die Unklarheit endgültig beseitigt und die Fundstücke fachmänisch
dokumentiert zu haben. – Es kann nicht endgültig geklärt werden, ob es sich um ein Depot in einer
Siedlung handelt.

Locul şi condiţiile descoperirii: La sud de localitatea Rusu de Jos, pe o înălţime de 254 m(?),
în apropierea pârâului Megyes, actualmente Meleş. – Descoperire întâmplătoare, făcută cu ocazia
aratului: au ieşit la iveală mai multe forme de turnat, al căror număr rămâne imprecis. În toamna
anului 1903 a fost întreprinsă de către Dr. Floth şi J. Marţian o săpătură de salvare, cu care prilej au
81
fost depistate, în apropierea malului înalt al pârâului Medgyes, rămăşiţele unui sit arheologic. Au
fost găsite în mod sporadic fragmente ceramice neornamentate şi resturi menajere, însă nu a putut
fi identificat punctul exact de descoperire a formelor de turnat, considerate drept mărturii ale unui
presupus atelier de prelucrare a bronzului.
Conţinut/detalii tehnice. Dintr’un depozit mai mare de forme de turnat, din care doar o parte
a ajuns în colecţia Floth, se păstrează actualmente doar patru forme de turnat (una dintre ele nu
mai poate fi identificată în depozitul MNM), la una din ele sunt adâncite cavităţi pentru turnare pe
ambele feţe late. Descrierea este citată după KACSÓ 2007, 8: „1. Formă de turnat trapezoidală din
piatră, cu negativul unui topor plat. L. 20 cm. Nr. inv. 1. 1907. 6. Exista încă la revizia din 1992. Nu
am identificat-o în colecţie. 2. Formă de turnat aproximativ dreptunghiulară din piatră, cu negative pe
ambele feţe, pe una dintre feţe negativul unui topor cu gaura de înmănuşare transversală cu lungimea
de 10,5 cm, pe cealaltă faţă negativul unui topor de acelaşi fel cu lungimea de 15 cm. Pe trei dintre
laturi sunt prezente linii incizate adânci (canale de gaz sau linii de fixare a formelor). Deteriorată
înspre colţuri, mai ales pe faţa cu negativul toporului de dimensiuni mai mari. L. 19,8 cm, l. 8,6 cm.
Nr. inv. 1. 1907. 7. 3. Formă de turnat aproximativ dreptunghiulară din piatră, cu negativul unui topor
cu gaura de înmănuşare transversală cu lungimea de 13,3 cm. O linie incizată se află pe una dintre
laturile scurte. Deteriorată înspre colţuri. L. 14,7 cm, l. 6,3 cm. Nr. inv. 1. 1907. 8. 4. Formă de turnat
aproximativ dreptunghiulară din piatră, ruptă în două recent. Pe una din feţe se află negativul unui
topor plat cu lungimea de 11 cm. Pe laturile lungi se păstrează parţial negativele unor topoare cu
gaura de înmănuşare transversală, iar pe una dintre laturile scurte o parte din negativul unui tăiş. O
linie scurtă incizată se află pe una dintre laturile lungi. L. 11,8 cm, l. 2,7/3,3 cm. Nr. inv. 1. 1907. 9.”
Datare, loc de păstrare şi bibliografie, v. mai sus.
Observaţii. Localizarea descoperirii a fost de la bun început (1904) precizată de Marţian fără
posibilitate de dubiu cu indicaţii topografice precise, fiind preluată de cei mai mulţi cercetători până
în ziua de azi (vezi bibliografie). Indicaţia vagă a lui Kőszegi, conform căreia provenienţa ar fi fostul.
„Kom. Szolnok-Doboka”, a fost întrebuinţată, de altfel pentru scurtă vreme, doar de Mozsolics şi
Hänsel, iar pentru o perioadă de timp şi de Bóna. Este meritul deosebit al lui C. Kacsó, de a fi lămurit
definitiv neclaritatea temporară, prin investigaţii bibliografice şi muzeale în MNM Budapest şi de a fi
documentat ştiinţific piesele. – Nu este limpede dacă e vorba de un „depozit din aşezare“.

SÂNANDREI Taf. 25,1-2


Kr. Timiş. (Sîntandreiu, Sîntandreş, Szentandrás, Sanktandreas), Banat.

Fundstelle und Fundumstände unbekannt, sehr wahrscheinlich Zufallsfund durch Laien.


Inhalt/technische Details: Ursprünglich neun Absatz- und Randleisten-(?)beile, wovon nur noch
zwei erhalten sind:
1. Schlankes Absatzbeil, dessen erhöhte Ränder sich gegenseitig nicht berühren. Die Zeichnung
lässt am Nacken und der Schneide Beschädigungen erkennen. L. ca. 18 cm. (=VULPE 1975, 69
Nr. 367) (Taf. 25,1).
2. Schlankes Absatzbeil, mit langer gewinkelter Rast. Beschädigungen wie bei Nr. 1. L. ca. 18,9
cm (=VULPE 1975, 69 Nr. 368) (Taf. 25,2).
Interessanterweise wurden die zwei erhaltenen, typologisch ähnlichen Beile einerseits aus Bronze
und andererseits aus Kupfer hergestellt. Siehe auch die metallographischen Analysen (s. unten
Literatur).
Datierung/ggffs. kulturelles Milieu: Zweite Hälfte der mittleren rumänischen Bronzezeit (VULPE
1975); Mittelbronzezeit III (GOGÂLTAN 1999); eventuell Cruceni-Belegiš-Milieu.
Aufbewahrungsort: -Inv.-Nr.: Mus. Arad, Inv.-Nr. 1918, 60, 651-652 Dort sind die zwei
übriggebliebenen Fundstücke nicht mehr auffindbar (GOGÂLTAN 1999). – In den Analysenlisten ist
fälschlicherweise das Mus. Timişoara als Aufbewahrungsort angegeben.
82
Literatur: JUNGHANS/SANGMEISTER/SCHRÖDER 1968, 258-259 Nr. 9180-9181; VULPE 1975, 69 Nr. 367-
368 Taf. 39,367-368; GOGÂLTAN 1999, 107; 325 Abb. 13,3-4.
Bemerkungen: Von PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977 nicht berücksichtigt. – Eine Nachfrage an Al. Vulpe
blieb unbeantwortet.

Locul şi condiţiile descoperirii: Necunoscut, descoperire făcută foarte probabil de amatori.


Conţinut/detalii tehnice: Iniţial s’au găsit nouă topoare cu prag, din care s’au păstrat două: 1.
Topor cu prag, svelt, ale cărui margini ridicate nu se ating spre interior. Desenul îngăduie să se observe
deteriorări la ceafă şi la tăiş. 2. Topor cu prag, svelt; pe părţile late, marginile ridicate formează un
unghi cu laturile arcuite spre interior. Deteriorări, vezi nr. 1. – Este interesant de remarcat că cele
două topoare, relativ asemănătoare tipologic, au fost confecţionate fiecare din alt material, resp. unul
din bronz, iar celălalt din cupru.
Datare, loc de păstrare şi bibliografie, v. mai sus.
Observaţii: Depozitul nu a fost luat în considerare de PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977. – O scrisoare către
Al. Vulpe a rămas fără răspuns.

ŞANDRA keine Taf


Gde. Biled, Kr. Timiş (ungar. Sándorháza), Banat.

Seit über sechs Jahrzehnten (ROSKA 1942, 241 Nr. 19) wird Şandra als Fundort des im Sommer 1896
entdeckten Depotfundes von Ivanovo bei Pančevo, Serbien (ungar. Sándoregyház) angegeben. Die
irrtümlich eingeführte Neulokalisierung geht auf Roska selbst oder auf seine Mitarbeiter zurück und
beruht auf einer Verwechslung der beiden ungarischen Ortsnamen. Roska zitiert überdies Arbeiten,
die nur Ivanovo als Fundort anführen. Der falsche „neue“ Fundort wurde von MOZSOLICS 1973 und
PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977 übernommen und hat sich in der Folge „etabliert”. Erst vor kurzem (MEDELEŢ/
ROGOZEA/SZENTMIKLOSI 2001, 197-204, dort auch mit weiterer Lit. und Einzelheiten zum Depot) ist es
nach einer gründlichen Diskussion gelungen, den Fundort in Ivanovo zu korrigieren.
Zu dieser erfreulichen Klärung des Fundortes darf nur hinzugefügt werden, dass Şandra nicht
den ungarischen Namen Sándoregyháza hatte (MEDELEŢ/ROGOZEA/SZENTMIKLOSI 2001, 198), sondern
Sándorháza, (SUCIU 1968, 167; LELKES 1992, 341), was die Ortsverwechslung noch drastischer macht.
Übrigens wiederholt MILLEKER 1940, 23 den richtigen Namen Ivanovo (Sándoregyháza) und die
Fundumstände des Depotfundes. Der falsche Fundort wurde auch VON SCHUMACHER-MATTHÄUS 1985,
41-42; 143; 170; 208 nur unter Berufung auf POPESCU/RUSU 1966, R 10 übernommen und statistisch
ausgewertet. Bei PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1998 ist dann keine Erwähnung mehr der von ihm zuvor selbst
aufgeführten Armringe (PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977, 44-45) zu finden. – Als Şandra wurde der Fund
auch von BOBI 1991, 342; KACSÓ 1997, 12; GOGÂLTAN 1999, 109 Nr. 48, 346-347 Taf. 34-35; DAVID 2002,
481 übernommen. KACSÓ 2004, 6 Anm. 7 Taf. 66,1 veröffentlichte die 14 Phaleren, die im Mus. Baia
Mare aufbewahrt werden, fasste die Diskussion bei MEDELEŢ/ROGOZEA/SZENTMIKLOSI 2001 zusammen
und akzeptierte die dort angeführten Argumente zum ursprünglichen Fundort (siehe auch KACSÓ
2005, 222 über die neue Lokalisierung).
Bemerkungen. Der fälschlich unter Şandra lokalisierte Bronzefund ist durchaus authentisch, sein
echter Fundort liegt aber ungefähr 150 km weiter südlich (Ivanovo bei Pančevo, Serbien) und darf
daher nicht mehr zu den rumänischen Funden zählen. – Die mittelbronzezeitliche Datierung der
Bronzen von Ivanovo muss eher durch eine Ópályi-Datierung/Bz D (MOZSOLICS 1973, 175-176; GUMĂ
1993, 257; 296 Anm. 146) ersetzt werden, wie zuletzt auch von MEDELEŢ/ROGOZEA/SZENTMIKLOSI 2001,
200 erwogen wurde.

83
De peste şase decenii (ROSKA 1942, 241 nr. 19) localitatea Şandra este indicată ca loc de descoperire
al depozitului de la Ivanovo, lângă Pančevo, Serbia (ung. Sándoregyház), ieşit la iveală în vara anului
1896. Introducerea noii, dar greşitei localizări i se datorează lui Roska şi se bazează pe confuzia
făcută de el, sau de colaboratorii săi, între numele în limba maghiară ale celor două localităţi. Deşi
greşit, «noul» loc de descoperire a fost preluat de Mozsolics şi Petrescu-Dîmboviţa, fiind din păcate
«consacrat». De-abia de puţină vreme (MEDELEŢ/ROGOZEA/SZENTMIKLOSI 2001, 197-204 cu bibliografie
mai veche şi detalii despre depozit) s’a reuşit – după o analiză aprofundată – ca localitatea iniţială
şi reală, Ivanovo, să fie repusă în drepturi. Acestei binevenite lămuriri a locului real de descoperire
îi mai poate fi adăugat doar faptul că Şandra nu poartă numele unguresc Sándoregyháza (MEDELEŢ/
ROGOZEA/SZENTMIKLOSI 2001, 198), ci Sándorháza (SUCIU 1968, 167; LELKES 1992, 341), ceea ce face şi mai
crasă confuzia. Mai mult, Milleker (1940, 23) repetă numele autentic, de Ivanovo (Sándoregyháza), şi
condiţiile de descoperire ale depozitului. Locul de descoperire greşit a fost preluat şi de Schumacher-
Matthäus (1985, 41-42, 143, 170, 208), care citează doar pe Popescu/Rusu (1966, R 10), utilizând
depozitul şi statistic. La PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1998 nu sunt pomenite de loc brăţările indicate chiar de el
însuşi ca aparţinând depozitului (PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977, 44-45), dar nici vreo lămurire cu privire la
cauza acestei absenţe târzii. Cu numele de Şandra, depozitul a fost preluat de Bobi 1991, 342; KACSÓ
1997, 12; GOGÂLTAN 1999, 109 nr. 48, 346-347 pl. 34-35; DAVID 2002, 481. Kacsó 2004, 6, nota 7 pl.
LXVI, 1, care publică cele 14 falere păstrate în muz. Baia Mare, rezumă discuţia din Medeleţ/Rogozea/
Szentmiklosi şi acceptă argumentele lor cu privire la noua localizare (vezi acceptarea noii denumiri
şi la KACSÓ 2005, 222).
Observaţii: Depozitul, căruia i s’a atribuit în mod greşit ca loc de descoperire Şandra, este absolut
autentic, provenind de la Ivanovo, localitate aflată lângă Pančevo (Serbia), la aprox. 150 km de locul de
descoperire greşit, atribuit ulterior. El nu mai trebuie considerat ca aparţinând depozitelor de bronzuri
de pe teritoriul României. Datarea bronzurilor de la Ivanovo în bronzul mijlociu ar trebui înlocuită
mai degrabă cu o datare în orizontul Ópályi/Bz D (MOZSOLICS 1973, 175-176; GUMĂ 1993, 257, 296 nota
146), cum a fost, de altfel, propus de curând (MEDELEŢ/ROGOZEA/SZENTMIKLOSI 2001, 200).

SÂNGEORGIUL DE MUREŞ Taf. 26-27


Kr. Mureş (Sângeorzul de Murăş, Sângeorgiu, Marosszentgyörgy), Siebenbürgen.

Die Fundstelle: Ca. 2 km nordwestlich von Sângeorgiul de Mureş liegt auf der unteren linken
Terrasse des Flusses Mureş die Ortsflur „Bercul Mic“, wo die damalige Kooperative „Constructorul“
eine Sand- und Schottergrube angekauft hatte (vgl. Abb. 16).
Fundumstände: 1984 entdeckten Arbeiter bei der
üblichen Schottergewinnung unmittelbar am Ufer des
Flussbettes einen Bronzefund. Dieser lag in einer Tiefe
von 1,5 m in der Höhe des jungfräulichen, lehmigen
Bodens. Laut der Aussagen der Arbeiter befanden sich
die Bronzeäxte in tönernen Gussschalen mit Gussresten
und -skorien, die zusammen ein „Konglomerat“ bildeten.
Dieses befand sich wiederum in einem antik beschädigten
Tongefäß, das verloren gegangen ist. Die bronzenen
Gegenstände wurden zunächst unter den Arbeitern

Abb. 16: Sângeorgiul de Mureş. Lage der Fundstelle (nach


LAZĂR 1987, 42 Abb.1).
Fig. 16: Sângeorgiul de Mureş. Plasarea locului descoperirii
pe hartă (după LAZĂR 1987, 42 fig.1).

84
verteilt. Der Archäologe Mihai Grozav vom Kreismus. Tg. Mureş erfuhr von der Entdeckung und
nahm im Herbst 1986 in Begleitung des dortigen Bürgermeisters, Ilarie Opriş, die ersten Recherchen
vor. Ihm gelang es zwei Äxte für sich und eine Axt für den Bürgermeister sicherzustellen. Dabei
wurde auch versucht, die Fundstelle zu identifizieren. Bei einem erneuten Besuch wurden dann
drei weitere Äxte erworben.
Inhalt/technische Details: Zunächst wurde behauptet, dass ursprünglich acht bis neun Äxte
gefunden worden sind, erhalten davon sind sicherlich nur sechs. Nach der zweiten Nachfrage zeigte
sich LAZĂR 1987 überzeugt, dass ursprünglich tatsächlich nur sechs Fundstücke zutage kamen. PETICĂ
1992 bleibt hingegen bei der älteren Vermutung, dass der Fund ehemals größer gewesen sei.
Schaftlochäxte mit verlängertem Nackenkamm: 1-6 (in der Reihenfolge der Inv.-Nr. 7166-7171):
1. Die verdickten Ränder des Schaftloches stärken diesen Teil der Axt. Weitgehend sorgfältig
hergestellt, nur das hintere Kammende und der äußere Hinterteil des Schaftloches wurden
nicht nachgearbeitet; im unteren Bereich des Schaftloches befindet sich eine leichte Vertiefung,
wahrscheinlich vom Gusszapfen. An wenigen Stellen, vor allem im oberen Bereich, wurde
die Oberfläche nicht abschließend vollendet; darüber hinaus sind kleine Luftblasen als
Gussfehler zu beobachten. Eine merkwürdig grobe Reparatur wurde an der Ecke zur Schneide
durchgeführt. Die Schneide ist verhältnismäßig stumpf, kleine Gebrauchsspuren sind überall
sichtbar. Die Axt weist nur geringfügige, rezente Abfeilungen im äußeren Schaftlochbereich
auf. Die dunkel- bis grasgrüne Patina ist weitgehend erhalten. L. 16,9 cm; Gew. 484,2 g (Taf.
26,1a-d).
2. Gehört demselben Typ an, eine zusätzliche Rippe führt jedoch vom Mittelteil des
Schaftlochbereiches zum hinteren Nackenkammende. Die Axt wurde nicht besonders sorgfältig
hergestellt, so waren die Gussschalen leicht verschoben. Im unteren Teil des verlängerten
Kammendes ist ein ungewöhnliches, 2,5cm tiefes Loch zu beobachten. Im Schaftloch selbst,
besonders in seinem unteren Bereich, blieb ein Quersteg, der belegt, dass die Axt nie geschäftet
worden ist. Prinzipiell war das Stück jedoch nach einem gebrauchsfähigen Modell hergestellt
worden, da das Schaftloch größer vorne und abnehmend kleiner hinten konzipiert und
gegossen wurde. Mittelrippe am Kopf sehr flach. Die Patina wurde weitgehend entfernt, an
kleinen Stellen blieben dunkel- bis grasgrüne Restflächen. L. 16,5 cm; Gew. 446,4 g (Taf.
26,2a-d).
3. Äußerlich im Allgemeinen gut nachgearbeitet. Im oberen Innenbereich des Schaftloches
ist eine längliche Gussnaht weitgehend erhalten geblieben, nur im vorderen Bereich des
Schaftloches wurde ein wenig abgefeilt. Von einer ähnlichen Gussnaht blieb sehr wenig im
unteren Bereich erhalten. Das vordere Ende des Kammes wurde leicht schräg abgeschnitten.
Gebrauchsspuren sind auch an der Schneide sichtbar. Als rezente Beschädigung sind drei
Schläge auf dem Kamm zu beobachten. Ursprünglich hellgrüne Patina, vom ersten Besitzer
wurde sie fast vollständig mit Glaspapier entfernt und das Stück nachträglich lackiert. L. 16,3
cm; Gew. 490,1 g (Taf. 26,3a-d).
4. Dem Stück Nr. 2 ähnlich. Der Nackenhinterteil ist alt abgebrochen, wahrscheinlich wegen der
Gusslunker. Die Axt wurde bereits unfunktional konzipiert: das Schaftloch ist im hinteren
Teil größer als im vorderen Teil.
Im inneren, unteren Bereich des Schaftloches befindet sich eine Vertiefung (s. Nr. 1). Der
Schaftlochbereich ist deutlich weniger nachgearbeitet als der Rest des Stückes. Luftblasen
sind an der Oberfläche sichtbar. Die Schneide wurde rezent nachgeschärft. Die dunkel- bis
grasgrüne Patina wurde weitgehend entfernt, stellenweise ist das Stück rezent nachgefeilt. L.
17,6 cm; Gew. 461,3 g (Taf. 27,1a-d).
5. Eher dem Stück Nr. 2 ähnlich. Der obere Bereich des Fundstückes ist im Gegensatz zum
Klingenbereich metallurgisch vollkommen misslungen. Vor allem geht ein großes Loch von
oben, aus der Nähe des Kammes hindurch bis in das Schaftloch. Dieses zeigt innen mehrere

85
Unebenheiten, welche die Schäftung hätten verhindern können. Die Schneide wurde rezent
nachgeschärft, auch die Rippen und der Kamm wurden abgefeilt. An kleinen Stellen ist die
gras- bis dunkelgrüne Patina noch sichtbar, ansonsten wurde sie weitgehend vom ersten
Besitzer entfernt und das Stück lackiert. L. 16,4 cm; Gew. 457,5 g (Taf. 27,2a-d).
6. Wie bei einigen oben präsentierten Stücken ist der hintere Teil der Axt schlechter gegossen
und weniger vollendet als der Klingenbereich, wo besonders viele Unebenheiten entstanden
sind. Das hintere Kammende wurde bereits antik abgebrochen, sehr wahrscheinlich bei
der unmittelbaren Nachbearbeitung. Der Innenraum des Schaftloches wurde jedoch richtig
vollendet. Die Schneide wurde rezent nachgeschärft, antike Gebrauchsspuren sind jedoch
erhalten geblieben. Die ursprünglich hellgrüne Patina wurde vom ersten Besitzer weitgehend
abgefeilt und das Stück lackiert. L. 16,7 cm; Gew. 474,9 g.
Gesamtgewicht des Depots 2814,4 kg (Taf. 27,3a-d). Über die Gussformen und die Skorien ist
nichts Näheres zu ermitteln.
Datierung/ggffs. kulturelles Milieu: Spätere Mittelbronzezeit/Übergangsphase zur frühen Bz D-Zeit,
wahrscheinlich ein Spät-Wietenberg/Früh-Noua-Milieu. Die Aussage von Lazăr (REPMUREŞ 1995),
der Depotfund wäre in die Endphase der Bronzezeit (Bz D: 16.-13. Jh.) anzusetzen, bleibt ziemlich
unklar. Die Bz D- (Ha A1)-Datierung von PETICĂ 1992 scheint ein wenig zu spät.
Aufbewahrungsort: -Inv.-Nr.: Kreismus. Târgu Mureş (1987 erworben). –Nr. 1 = Inv.-Nr. 7166,
Nr. 2 = 7167, Nr. 3 = 7168, Nr. 4 = 7169, Nr. 5 = 7170, 6 = 7171.
Literatur: LAZĂR 1986, 3; LAZĂR 1987, 41-46 (monographische Veröffentlichung, jedoch nur
Zeichnungen); PETICĂ 1987, 115; TROHANI 1988, 5 Nr. 11; LAZĂR/OPRIŞ 1989, 91 Anm. 1; PETICĂ 1992,
33-36 Taf. 5-9 (monographische Veröffentlichung, mit Zeichnungen und Photographien); REPMUREŞ
1995, 213 Pkt. F (6) Taf. 78Y (wegen Verdoppelung der Taf. 88 als Taf. 78 ist das Depot in der Tat
nicht abgebildet); SOROCEANU 1995, 32; 72-73; DAVID 2002, 431-432 NK 35-39 (Variante Sângeorgiu);
481 RO49 Taf. 69,3-4; 111,1-6; KADAR 2007, 154 Nr. 128; Zeichnungen: R. Németh; Photographien:
B. Rezi; Mitt. C. Crişan.
Bemerkungen: Die zwei konkurrierenden Artikel (LAZĂR 1987, 41-46 und PETICĂ 1992, 33-36 Taf.
5-9) sind sich sehr ähnlich, die Abweichungen verhältnismäßig störend, aber nicht gravierend:
die Fundstelle, die Fundumstände, die Anzahl der geretteten Fundstücke stimmen in beiden
Veröffentlichungen überein. Eine richtige, monographische Veröffentlichung ist zu wünschen. – Um
zukünftige Missverständnisse zu vermeiden werden die Länge und das Gewicht auch nach den beiden
Autoren wiedergegeben. Angaben nach LAZĂR 1987 (andere Reihenfolge als die der Inv.-Nr.): 1. L. 16,5
cm; Gew. 490 g. 2. L. 16,4 cm; Gew. 490 g. 3. L. 16,7 cm; Gew. 450 g. 4. L. 17 cm; Gew. 495 g. 5. L.
16,6 cm; Gew. 475 g. 6. L. 16,4 cm; Gew. 455 g. Gesamtgewicht 2865 g (Lazăr 1987). – Angaben nach
PETICĂ 1992 (in der Reihenfolge der Inv.-Nr.): 1. L. 16,9 cm; Gew. 485 g. 2. L. 17 cm; Gew. 445 g. 3.
L. 16,5 cm; Gew. 495 g. 4. L. 17 cm; Gew. 465 g. 5. L. 16,5 cm; Gew. 460 g. 6. L. 16,8 cm; Gew 480 g.

Locul şi condiţiile descoperirii: Depozitul a fost găsit la cca. 2 km NV de Sângeorgiul de Mureş,


pe terasa inferioară de pe malul stâng al Mureşului, la locul numit „Bercul Mic”; acolo se înfiinţase,
datorită necesităţilor cooperativei de atunci, „Constructorul”, o carieră de pietriş şi nisip. – În 1984,
muncitorii, efectuând obişnuita extragere a pietrişului, au descoperit depozitul de bronzuri în imediata
apropiere a malului râului. Depozitul se afla la o adâncime de 1,5 m, la nivelul solului virgin, lutos.
Conform mărturiei muncitorilor, topoarele de bronz se găseau în forme de turnat din lut, cu resturi
de la turnare şi zgură, care alcătuiau împreună un „conglomerat”, totul fiind depus într’un vas de
lut, deteriorat din vechime şi distrus la descoperire. Obiectele de bronz au fost iniţial împărţite între
muncitori. Arheologul Mihai Grozav, de la muz. judeţean Tg. Mureş, a aflat de descoperire, iniţiind în
toamna anului 1986, însoţit de primarul locului, Ilarie Opriş, primele cercetări pe teren; în acest fel au
fost recuperate două topoare de către M. Grozav şi unul de către primar, încercându-se şi identificarea
punctului descoperirii. Cu ocazia unei noi ieşiri pe teren, au mai fost achiziţionate alte trei topoare.

86
Conţinut/detalii tehnice: Mai întâi s’a crezut că iniţial fuseseră descoperite 8-9 topoare, dar că nu
există o oarecare siguranţă decât referitor la găsirea a şase piese. După cea de-a doua investigaţie, Lazăr
s’a arătat convins, că într’adevăr nu au ieşit la iveală decât şase piese. Petică rămâne la presupunerea
iniţială. Topoare cu ceafa prelungită: 1-6 (în ordinea numerelor de inventar: 7166-7171): 1. Marginile
îngroşate ale găurii de înmănuşare sunt destinate să întărească această porţiune a toporului. Piesa a
fost confecţionată relativ îngrijit; partea posterioară a cefei prelungite şi exteriorul zonei posterioare a
găurii de înmănuşare nu au fost finisate; în interiorul găurii de înmănuşare, în partea dinspre lamă,
se află o uşoară adâncitură, provenind probabil de la dopul de turnare. În câteva porţiuni, de altfel nu
foarte numeroase, din partea superioară a piesei suprafaţa toporului nu a fost finisată corespunzător de
către meşteşugar; pot fi observate şi mici bule de aer, o consecinţă a turnării defectuoase. O reparaţie
neaşteptat de grosolană a fost executată la colţul anterior al tăişului. Acesta este relativ tocit, urme
slabe datorită întrebuinţării fiind pretutindeni vizibile. Toporul nu a fost deteriorat după descoperire;
urme uşoare de pilire a suprafeţei sunt vizibile în partea exterioară a zonei de înmănuşare. Păstrată
în cea mai mare parte, patina este verde închis cu nuanţe mergând până la verde de culoarea ierbii.
2. Piesa aparţine aceluiaşi tip; în mod suplimentar apare încă o nervură, care începe din partea
mediană a zonei găurii de înmănuşare şi merge până la capătul posterior al cefei. Toporul nu a fost
finisat cu prea mare grijă: în partea superioară se constată o uşoară deplasare a celor două forme de
turnat, una faţă de cealaltă. În partea posterioară a cefei/crestei prelungite există un orificiu neobişnuit,
longitudinal, de 2,5cm lungime; în gaura de înmănuşare propriu-zisă, îndeosebi în partea ei posterioară
a rămas un prag transversal, care nu a fost îndepărtat şi care arată că toporul nu a fost niciodată fixat
în coadă. Teoretic însă, piesa fusese turnată după un model utilizabil, căci partea anterioară a găurii
de înmănuşare era mai mare, reducându-şi treptat dimensiunile spre partea posterioară. Nervura
mediană din zona găurii de înmănuşare este mult aplatizată. Patina a fost îndepărtată de pe cea mai
mare parte a suprafeţei, rămânând doar mici porţiuni unde se pot observa resturi de patină verde
închis cu nuanţe care merg până la verdele de culoarea ierbii. 3. Suprafaţa piesei a fost în general bine
prelucrată după turnare. În partea de sus a găurii de înmănuşare a rămas, în bună măsură neatinsă,
o bavură de turnare longitudinală; ea a fost îndepărtată foarte puţin prin pilire în partea anterioară.
S’a păstrat foarte puţin dintr’o bavură asemănătoare în partea de jos. Partea anterioară a crestei
toporului a fost retezată uşor oblic. Urme de utilizare sunt vizibile şi pe tăiş. Trei lovituri pe creasta
toporului trebuie considerate drept deteriorări actuale. Iniţial, patina avusese culoarea verde deschis;
ulterior, primul proprietar a îndepărtat-o aproape complet, cu glaspapir, după care a lăcuit piesa. 4.
Piesă asemănătoare celei de la nr. 2. Partea posterioară a cefei este ruptă încă din vechime, probabil
din cauza retuşurilor. Toporul a fost conceput nefuncţional: gaura de înmănuşare este mai mare în
partea posterioară decât în cea anterioară. În interiorul găurii de înmănuşare, în partea de jos, se află
o adâncitură (v. nr. 1). Zona găurii de înmănuşare este vizibil mai puţin finisată decât restul piesei. La
suprafaţa piesei se observă formarea unor bule de aer în timpul turnării. Tăişul a fost reascuţit după
descoperire. Patina prezintă nuanţe între verde închis şi verde de culoarea ierbii, fiind îndepărtată
în mare măsură; piesa a fost pe alocuri deteriorată de către descoperitori prin pilire. 5. Toporul se
aseamănă mai degrabă cu piesa nr. 2. Partea de sus a piesei nr. 5 este total nereuşită din punct de
vedere metalurgic în comparaţie cu zona lamei. Se cere remarcat un orificiu neobişnuit mare care
străpunge partea superioară a piesei, de la exteriorul cefei până în gaura de înmănuşare; în aceasta
din urmă se observă o serie de denivelări, care ar fi putut împiedeca fixarea cozii. Tăişul a fost ascuţit
după descoperire, perioadă în care trebuie să fi fost pilite, de asemenea, nervurile şi creasta. Patina
– de la verde închis până la cel de culoarea ierbii – este vizibilă doar pe foarte mici porţiuni, ea fiind
îndepărtată de primul proprietar, care a şi acoperit piesa cu un strat de lac. 6. Ca şi în cazul unora
dintre piesele prezentate mai sus, partea superioară a piesei este mai defectuos turnată şi mai puţin
finisată decât lama, apărând îndeosebi numeroase denivelări. Capătul posterior al crestei toporului
a fost rupt încă din vechime, foarte probabil la prelucrarea care a urmat turnării. Interiorul găurii de
înmănuşare a fost totuşi finisat corespunzător. Tăişul a fost reascuţit după descoperire, însă urmele de

87
folosire din vechime au rămas încă vizibile. Patina iniţială, verde deschis, a fost îndepărtată în bună
măsură după descoperire, prin pilire, piesa fiind ulterior lăcuită. – Despre formele de turnat şi despre
scorie nu se poate face nici o precizare.
Datare/evtl. mediu cultural: Faza târzie a epocii mijlocii a bronzului/faza de tranziţie spre Bz D;
probabil mediu Wietenberg târziu/Noua timpuriu. Afirmaţia lui Lazăr (REPMUREŞ 1995) că depozitul
s’ar data în faza finală a epocii bronzului (Bz D: sec. 16-13) rămâne relativ neclară. Datarea lui Petică
(Bz D-[Ha A1]) pare să fie întrucâtva prea târzie.
Loc de păstrare şi bibliografie, v. mai sus.
Observaţii: Cele două articole aflate în concurenţă sunt în general asemănătoare, diferenţele fiind
relativ deranjante, dar nu grave: locul şi condiţiile descoperirii, numărul pieselor salvate se află în
concordanţă în ambele publicaţii. O publicare cu adevărat monografică rămâne un deziderat. – Datele
privind dimensiunile şi greutatea pieselor se găsesc în textul german. – Pentru a evita orice confuzii
redăm şi datele oferite de primii doi autori (vezi textul german).

SÂNNICOLAUL ROMÂN (I-II) Taf. 25,3-11


Gde. Cefa, Kr. Bihor (Sânmiclăuşul Român; Oláhszentmiklós), Siebenbürgen.

Die gravierenden Unstimmigkeiten, die in der Fachliteratur über die Bronzen von Sânnicolaul
Român zu beobachten sind, verpflichten zunächst zu einer detaillierten Vorlage, insbesondere der
Gegenstände, und dann zu einer Gesamterörterung.
Es handelt sich grundsätzlich um zwei Gruppen von bronzenen Gegenständen:
A. Die Gruppe, die um 1884 entdeckt wurde (Mus. Oradea).
B. Die 1935 entdeckten Bronzen (angeblich ursprünglich bei Casa Naţională [?], Oradea, aufbewahrt).

A. Ungefähr zwölf (?) Bronzen wurden um 1884 entdeckt (vermeintlich 1884 und 1888 erworben),
ohne Angaben über die Fundstelle. Dafür wurde auf neun Inv.-Nr. hingewiesen (POPESCU/RUSU 1966;
PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977), eine davon (2080) erscheint (auf demselben Gegenstand) jeweils im
angeblichen Depot I und II (siehe unten Aa 6; Ab 2). Aus diesem Grund kommen von insgesamt neun
angegebenen Inv.-Nr. nur acht in Frage (2072, 2074-2075, 2080; 2076-2080). Mit der Flachkopfnadel
geschah Vergleichbares, allerdings wurde sie nur einmal abgebildet (siehe unten). Es gibt auch
Fundstücke ohne Inv.-Nr.
Die Bronzen der Gruppe A wurden angeblich nach typologischen Kriterien (POPESCU/RUSU 1966,
PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977) in zwei Depotfunde (mittelbronzezeitlich [Aa] und Bz D-zeitlich [Ab])
folgendermaßen verteilt:
Der angeblich mittelbronzezeitliche Depotfund Sânnicolaul Român I (Inv.-Nr. 2072, 2074-2075,
2080 nach PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977).
Aa. 1. Armspirale mit neun Windungen, im Querschnitt D (?)-förmig. – Keine Inv.-Nr. angegeben
(=POPESCU/RUSU 1966, R 13,1 = PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977 Taf. 11,6 = PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1998
Taf. 7,79 [anders gezeichnet] (Taf. 25,7).
Aa. 2. Armspirale, bandförmig mit Mittelrippe. Fragmentarisch. – Inv.-Nr. 2078. (=POPESCU/RUSU
1966, R 13,2 = PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977 Taf. 11,5 = PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1998 Taf. 8,91) (Taf.
25,6).
Aa. 3. Flachkopfnadel, fragmentarisch. – Keine Inv.-Nr. angegeben (=POPESCU/RUSU 1966, R 13,3
= PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977 Taf. 11,7) (Taf. 25,5). Vgl. unten dasselbe Fundstück unter Ab. 6.
Aa. 4. Armring mit gegenständigen Spiralscheiben. – Inv.-Nr. 2072 (=Popescu/Rusu 1966, R
13,4 = PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977 Taf. 11,8 = PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1998 Taf. 24,193) (Taf. 25,4).
Aa. 5. Handschutzspirale, fragmentarisch. – Inv.-Nr. 2074 (=Popescu/Rusu 1966, R 13,5 =
PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977 Taf. 12,1 = PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1998 Taf. 13,107) (Taf. 25,3). Nicht
von BADER 1972 übernommen.
88
Aa. 6. Handschutzspirale, fragmentarisch (nur der vertikale Teil, die „Verbindungsstange“)
Inv.-Nr. 2080 (=POPESCU/RUSU 1966, R 13,6 [nur abgebildet, ohne Verzierung, im Text nicht
aufgenommen] = PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977 Taf. 12,2 (ohne Verzierung) = PETRESCU-DÎMBOVIŢA
1998 Taf. 13,108 (ohne Verzierung). – Derselbe Gegenstand (diesmal verziert) gehört nach
PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1978 Taf. 46A 1 [Inv.-Nr. 2080]) gleichzeitig (!) auch dem Depot Sânnicolaul
Român II (Bz D) (Taf. 25,11), siehe unten Ab.2 (verziert!).
Der angeblich Bz D-zeitliche Depotfund Sânnicolaul Român II (Inv.-Nr. 2076-2080, nach PETRESCU-
DÎMBOVIŢA 1977). (PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977, 68-69 [sechs Gegenstände mit fünf Inv.-Nr., eine Nr. für
die nicht erwähnte Nadel]. – PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1978, 106 Nr. 69 [fünf Gegenstände, zwei davon
versehentlich ebenfalls als Bestandteile des Depots Sânnicolaul Român I angegeben]).
Ab. 1. Zentralbereich der Spiralscheibe einer Handschutzspirale mit konischem Knopf. – Inv.-
Nr. 2076 (PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977 Taf. 64,6 = PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1978 Taf. 46A3 (beide ohne
Verzierung) = PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1998 Taf. 22,164 (mit Verzierung) (Taf. 25,10).
Ab. 2. Zwei Fragmente von (einem?) „Armring aus Stange mit halbrundem Querschnitt“. – Inv.-
Nr. 2079-2080. (In der rum. Variante, PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977, 69 sind zwei Fragmente im
Text erwähnt, aber nur eines abgebildet, vgl. Petrescu-Dîmboviţa 1977 Taf. 64,5 (=PETRESCU-
DÎMBOVIŢA 1978 Taf. 46 A,2 hier Taf. 25,9); in der deutschen Variante taucht das zweite Fragment
auch abgebildet auf (PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1978, 106 Nr. 69 Taf. 46A,1): obwohl diesmal verziert,
handelt es sich deutlich um denselben Armring wie der mittelbronzezeitliche Gegenstand
Aa.6 (siehe oben), auch die Inv.-Nr. stimmt überrein (hier Taf. 25,11).
Ab. 3. Fragment eines Spiralarmringes. – Inv.-Nr. 2078 (Petrescu-Dîmboviţa 1977 Taf. 64,4 =
PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1978 Taf. 46 A4) (hier Taf. 25,8). Dieser Armring wurde jedoch gerade in
den PBF-Armringband (PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1998) nicht mehr aufgenommen!
Ab. 4.-5. Zwei „Barrenfragmente“. – Keine Sonder-Inv.-Nr. angegeben. (Sie tauchen nur in der
rumänischen Variante auf, ohne weitere Beschreibung oder Abbildungen, vgl. Petrescu-
Dîmboviţa 1977, 69).
Ab. 6. „Nadelfragment mit verziertem Scheibenkopf“. – Inv.-Nr. 2077 (nur im Text, ohne Abb.,
vgl. PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1978, 106 Nr. 69). Dies ist offensichtlich der zweite Gegenstand, der
gleichzeitig auch als Bestandteil des Depots Sânnicolaul Român I betrachtet wurde, vgl. oben
Aa.3.

B. Ardos 1936 berichtet über eine im Sommer 1935 entdeckte Nekropole. Sie kam bei Bauarbeiten
auf der rechten Seite neben dem Kanaldamm ca. 8-10 m weit vom Dammfuß entfernt in ca. 80-90 cm
Tiefe zum Vorschein. Die Skelette lagen mit dem Kopf im Osten, die Arbeiter behaupteten, dass neben
einem menschlichen Skelett auch Schädel und Beinknochen eines Pferdes gefunden worden seien. Ein
drittes Skelett hatte als Beigabe ein Tongefäß. „Neben diesen Skeletten“ [Entfernung nicht präzisiert]
kamen „fünf Kupfergegenstände“ zutage. Zu diesen Gegenständen gehören auch Reste [eigentlich
Fragmente] „von den Griffen der beiden Sicheln aus Bronze mit wenig Zinn“ [wahrscheinlich die
einzigen erhaltenen Gegenstände]. „Das Erz weist auf ihre Datierung, also vom Anfang der Bronzezeit
hin, obwohl sie aus rotem Kupfer hergestellt worden sind“. Soweit die Überlegungen von Ardos. Hinzu
kamen noch ein Steinmeißel und ein Armring aus „dem Dach einer Meeresmuschel“ gearbeitet. Die
Gegenstände wurden unter den Arbeitern verteilt, die Auskünfte erhielt Ardos vom Dipl.-Ing. Ion
Rusu. Die geretteten Gegenstände wurden von „Casa Naţională“ (?) (Oradea) übernommen. Zurzeit
stehen keine weiteren Hinweise diesen Fund betreffend zur Verfügung. Unserer Meinung nach
handelt es sich um einen von späteren Gräbern gestörten Bronzefund, der aus mindestens fünf
Gegenständen bestand.
B. 1.-2. Zwei Sichelgriffe aus Bronze.
B. 3.-5. Drei weitere Gegenstände aus Bronze. Näheres unbekannt.

89
Zur Forschungsgeschichte. Die Gruppe A (um 1884 entdeckt) wurde – abgesehen von den Problemen
in der Zuweisung bei Petrescu-Dîmboviţa – u. E. nach ziemlich beliebig auf zwei Depotfunde verteilt
und diese zwei verschiedenen Stufen der Bronzezeit zugeordnet. M. Rusu, der sich offensichtlich
als erster mit den Bronzen auseinandersetzte (sie wurden nicht von ROSKA 1942 berücksichtigt),
sprach zunächst (RUSU 1963) von einem Bz D-zeitlichen Depotfund ohne weitere Einzelheiten
mitzuteilen. Andere Bronzen von Sânnicolaul Român wurden kurz danach (POPESCU/RUSU 1966) als
mittelbronzezeitlich deklariert. Die Trennung nach den Erwerbungsjahren 1884 und 1888 entspricht
aber nicht den angeblich zwei unterschiedlichen Zeitstufen (Urteil nach den Angaben von PETRESCU-
DÎMBOVIŢA 1977, 44). Durch die Zuweisung einer Nadel und Armschutzspirale gleichzeitig sowohl
zum mittelbronzezeitlichen als auch zum Bz D-zeitlichen Depot, die teilweise unterschiedlichen
Abbildungen und Inhaltsangaben sowie die wechselnden Inv.-Nr. durch Petrescu-Dîmboviţa (siehe
oben) ist die Lage sehr undurchsichtig. Darüber hinaus übertrug S. Dumitraşcu (REPBIHOR 1974) die
Fundjahre der Gegenstandsgruppe B (ohne sie zu erwähnen) auf die Gegenstandsgruppe A. Dabei
wurden die zwei Armschutzspiralen (nach POPESCU/RUSU 1966 dem sog. mittelbronzezeitlichen Depot
Sânnicolaul Român I zugeschrieben) als Streufunde betrachtet und nicht weiter besprochen. Es
fehlen ebenfalls Angaben zum Aufbewahrungsort, den Inv.-Nr. und weiterer Literatur (außer RUSU
1963). Später wurden beide Funde (sog. I und II) getrennt betrachtet (SCHUMACHER-MATTHÄUS 1985,
KACSÓ 1995, CHIDIOŞAN/SOROCEANU 1995; PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1998, DAVID 1998; 2002), ohne dass sich
jemand über die tatsächliche Situation erkundigt hätte.
Literatur: ARDOS 1936, 70-72; RUSU 1963, 206 Nr. 65 (als BD-Depot, Mus. Oradea, ohne Inhalt
oder Inv.-Nr.); POPESCU/RUSU 1966, R 13,1-6; SCHUBERT/SCHUBERT 1967, 188 (Tabelle mit schematischen
Zeichnungen); 198-199 Nr. 239-241; REPBIHOR 1974, 67 Nr. 357 (zwei „Bronzearmschützer“ ohne
Depotzugehörigkeit) [S. Dumitraşcu]; PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977, 44; 175-176 Taf. 11,5-8; 12,1-2;
PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1978, 106 Nr. 69 (Sînnicolau Român, ohne Nummer) Taf. 46 A,1-4; SCHUMACHER-
MATTHÄUS 1985, 116-117; 119; 121; 144; 194; 196; 210 (nur Depot I); KACSÓ 1995, 93; 103; 106; 108;
CHIDIOŞAN/SOROCEANU 1995, 178; PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1998, 23 Nr. 79; 26 Nr. 91; 31 Nr. 107-108 Taf.
7,79 (=Sânnic. R. I); 8,91 (=Sânnic. R. I); 13,107-108 (=Sânnic. R. I); 22,164 (=Sânnic. R. II); 24,193
(=Sânnic. R. I); DAVID 1998, 336 N49; DAVID 2002, 481 RO50 (nur Depot I, ohne Nr.) Taf. 146,1-6
(nach POPESCU/RUSU 1966). Vgl. metallographische Analysen, S. 205.
Bemerkungen: Nach einem gründlichen typologischen Vergleich kann die gesamte Gruppe A – mit
der gebotenen Vorsicht – als ein einheitlicher forrózeitlicher Bronzefund betrachtet werden. Auch
die Bearbeitung des sog. Depotfundes I durch KACSÓ 1995 (Depotfundgruppe Arpăşel) bestätigt diese
Annahme. Es bestehen u. E. nach also keine Gründe, die Fundstücke zeitlich zu trennen. Die Objekte
der Gruppe B könnten die übrigen Gegenstände eines vielleicht urnenfelderzeitlichen Bronzefundes
darstellen. Um jegliche weitere Verwirrung zu verhindern, schlagen wir für die Gruppe A den Namen
Sânnicolaul Mare I-II vor, während die Gruppe B als Sânnicolau Mare III behandelt werden sollte.
Eine Verschiebung der Nummern würde schließlich beachtliche Schwierigkeiten verursachen. –
Somit muss der („unabhängige“) Depotfund Sânnicolaul Român II aus der Liste der Bz D-zeitlichen
Depotfunde gestrichen werden.

Discrepanţele accentuate privitoare la bronzurile de la Sânnicolaul Român, care se constată în


literatura de specialitate ne obligă înainte de orice la o prezentare detaliată a pieselor, precum şi la
o discuţie de ansamblu.
Este vorba principial de două grupe de obiecte de bronz: A. Grupa de bronzuri găsite în jurul anului
1884 (Muz. Oradea). B. Bronzurile descoperite în 1935 (păstrate iniţial, după cât se pare, la Casa
Naţională [?], Oradea).
A. Aproximativ douăsprezece (?) bronzuri, descoperite pe la 1884 (probabil achiziţionate în 1884
şi 1888), fără indicaţii asupra punctului exact de descoperire. În schimb sunt menţionate nouă nr. de
inv. (POPESCU/RUSU 1966, PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977), unul dintre ele (2080) apărând (cu acelaşi obiect)

90
de două ori, în depozitul I şi şi simultan în depozitul II (vezi mai jos Aa 6); din acest motiv nu pot
fi luate în considerare din totalul de nouă, decât opt (2072, 2074-2075, 2080; 2076-2080) bronzuri.
Şi acul cu cap aplatizat a fost dublat la numărătoare, fără ca acest lucru să se petreacă şi în cadrul
ilustraţiei. Există şi bronzuri fără nr. de inv. Piesele au fost, după cât se pare, împărţite conform unor
criterii tipologice (Popescu, Rusu, Petrescu-Dîmboviţa) în două depozite (unul din epoca mijlocie a
bronzului [Aa] şi un altul datat în faza Bz D [Ab]):
Aşa-numitul depozit Sânnicolaul Român I, datat în epoca mijlocie a bronzului (Inv.-Nr. 2072,
2074-2075, 2080 după Petrescu-Dîmboviţa).
Aa. 1. Brăţară cu nouă spirale, cu secţiune plan-convexă (?). – Nu e indicat nici un nr. inv.
(=POPESCU/RUSU 1966, R 13,1 = PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977 pl. 11,6 = PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1998 pl.
7,79 [desen diferit].
Aa. 2. Brăţară asemănătoare cu precedenta, dar confecţionată din tijă aplatizată, cu nervură
mediană longitudinală. Păstrată fragmentar. – Nr. inv. 2078. (=POPESCU/RUSU 1966, R 13,2 =
PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977 pl. 11,5 = PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1998 pl. 8,91).
Aa. 3. Ac cu capul aplatizat, păstrat fragmentar. – Nu este indicat nici un nr. inv. (=POPESCU/RUSU
1966, R 13,3 = PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977 pl. 11,7). Vezi mai jos aceeaşi piesă la Ab. 6.
Aa. 4. Brăţară cu discuri realizate din spirale, plasate antitetic. – Nr. inv. 2072 (=POPESCU/RUSU
1966, R 13,4 = PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977 pl. 11,8 = PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1998 pl. 24,193).
Aa. 5. Apărător de braţ, păstrat fragmentar. – Nr. inv. 2074 (=POPESCU/RUSU 1966, R 13,5 =
PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977 pl. 12,1 = PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1998 pl. 13,107). Neluat în considerare
de BADER 1972.
Aa. 6. Apărător de braţ, păstrat fragmentar (doar segmentul vertical) nr. inv. 2080 (=POPESCU/RUSU
1966, R 13,6 [este redat doar în desen, fără ornament; lipseşte în textul de pe verso] = PETRESCU-
DÎMBOVIŢA 1977 pl. 12,2 (fără ornament) = PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1998 pl. 13,108 (fără ornament).
– Aceeaşi piesă (de data aceasta ornamentată) aparţine conform lui PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1978
pl. 46 A 1 [Inv.-Nr. 2080]) concomitent (!) şi depozitului Sânnicolaul Român II (Bz D), în sine
un record absolut, vezi mai jos pct. Ab.2 (ornamentat).
Aşa-numitul depozit Sânnicolaul Român II, datat în faza Bz D (nr. inv. 2076-2080, după
Petrescu-Dîmboviţa). (PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977, 68-69 [şase obiecte cu cinci nr. inv.; unul dintre ele
este nr. inv. al acului, neamintit de altfel în text]. – PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1978, 106 nr. 69 [cinci obiecte,
două dintre ele sunt considerate, din neglijenţă, concomitent şi ca părţi componente ale depozitului
Sânnicolaul Român I, vezi mai jos]).
Ab. 1. Zona centrală a unei spirale în formă de disc, făcând parte dintr’un apărător de braţ şi
având un buton conic. – Nr. inv. 2076 (PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977 pl. 64,6 = PETRESCU-DÎMBOVIŢA
1978 pl. 46 A 3 (ambele fără ornament) = PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1998 pl. 22,164 (cu ornament).
Ab. 2. Două fragmente de la (o singură?) „brăţară cu bara de secţiune plan-convexă“. – Nr. inv.
2079-2080. (În varianta românească, PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977, 69 sunt amintite în text două
fragmente, însă doar unul singur e ilustrat, vezi PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977 pl. 64,5; în varianta
germană apare şi al doilea fragment ilustrat (PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1978, 106 nr. 69; pl. 46 A 1):
deşi de data aceasta este ilustrat, e vorba fără îndoială de aceeaşi brăţară cu obiectul Aa.6,
datat în epoca mijlocie a bronzului (s. oben), fiind identice chiar şi nr. de inv.
Ab. 3. Fragment al unei brăţări cu mai multe spire. – Nr. inv. 2078 (PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977, pl.
64,4 = PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1978 pl. 46 A 4). Această piesă nu mai este luată în considerare
tocmai în volumul de brăţări PBF (PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1998)!
Ab. 4.-5. „Două fragmente de bară“. – Nu sunt menţionate nici un fel de nr. de inv. separate.
(Piesele apar doar în varianta românească, fără vreo descriere sau ilustraţie, vezi PETRESCU-
DÎMBOVIŢA 1977, 69).
Ab. 6. „Fragment de ac cu capul în formă de disc, ornamentat“. – Nr. inv. 2077 (doar în text, fără
ilustraţie, vezi PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1978, 106 nr. 69). Acesta este în mod manifest cel de-al doilea
obiect concomitent atribuit şi depozitului Sânnicolaul Român I, vezi mai sus Aa.3.
91
B. Ardos 1936 relatează despre o necropolă descoperită în vara anului 1935. Ea a ieşit la iveală cu
ocazia unor lucrări de construcţie lângă „stăvilarul canalului“, pe partea dreaptă, la aprox. 8-10 m.
distanţă de piciorul stăvilarului, la cca. 80-90cm adâncime. Scheletele se găseau cu capul spre est,
iar muncitorii susţineau că lângă unul din scheletele omeneşti s’ar fi aflat şi craniul unui cal. Oasele
de la picioare erau în acelaşi loc. Un al treilea schelet avea ca ca inventar un vas de lut.
„Lângă aceste schelete“ [distanţa nu este precizată] au apărut „cinci obiecte de aramă“. De aceste
obiecte ţin şi resturile [de fapt fragmentele] „de mâner a celor două secere din bronz cu puţin cositor“
[acestea sunt probabil şi singurele obiecte păstrate]. „Minereul arată provenienţa lor, adică de la
începutul epocii de bronz, deşi au fost lucrate din aramă roşie“. Acestea sunt consideraţiile lui Ardos.
Pe lângă aceste obiecte au apărut şi o daltă de piatră, precum şi o brăţară „din acoperişul unei scoici
de mare“. Piesele au fost împărţite între muncitori, datele referitoare la acestea fiind primite de Ardos
de la ing. Ion Rusu. Obiectele salvate au fost preluate de „Casa Naţională“ (?) (Oradea). Actualmente
nu posedăm nici un fel de informaţii suplimentare referitoare la această descoperire.
După părerea noastră este vorba de un depozit de bronzuri, constând din cel puţin cinci obiecte,
care a fost deranjat de morminte mai târzii.
B. 1.-2. Două mânere de seceră din bronz.
B. 3.-5. Trei alte obiecte din bronz. Amănunte suplimentare nu sunt cunoscute.
Despre istoricul descoperirii: Grupa A (descoperită în jurul anului 1884) a fost împărţită după
părerea noastră – lăsând la o parte confuziile cauzate de Petrescu-Dîmboviţa – destul de arbitrar în
două depozite, atribuite la două faze diferite ale epocii bronzului. M. Rusu, care, fără îndoială se
dedică primul studiului acestor bronzuri (ele nu sunt luate în considerare de ROSKA 1942), s’a pronunţat
mai întâi (1963) pentru existenţa unui depozit datat în Bz D, fără a ne comunica alte amănunte. Alte
bronzuri de la Sânnicolaul Român au fost la scurtă vreme după aceea (Popescu/Rusu) declarate ca
aparţinând epocii mijlocii a bronzului. Bronzurile, separate după anii de achiziţie (1884 şi 1888), nu
corespund presupuselor faze cronologice diferite (evaluare după datele lui PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977, 44).
Petrescu-Dîmboviţa (vezi mai sus) a reuşit să producă o totală confuzie. Cele două obiecte (acul şi
apărătorul de braţ) care aparţin, după el, concomitent atât depozitului din bronzul mijlociu, cât şi celui
din faza Bz D (ilustraţia şi conţinutul sunt parţial diferite, la fel şi nr.-le de inv. neconcordante) susţin
aserţiunea noastră de mai sus. Mai mult decât atât, S. Dumitraşcu a transpus anul de descoperire al
grupei B (fără să o amintească ca atare) asupra grupei de obiecte A, considerând, pe de altă parte,
cele două aparătoare de braţ (atribuite de Popescu/Rusu aşa-numitului depozit Sânnicolaul Român I,
din bronz mijlociu) ca descoperiri izolate, fără a le mai discuta în continuare. La Dumitraşcu lipsesc
şi locul de păstrare, nr.-le de inv. şi bibliografia propriu-zisă (cu excepţia lui Rusu 1963).
Ulterior, cele două depozite (aşa-numitul depozit I şi II) sunt prelucrate separat, atât din punct de
vedere al conţinutului, cât şi cronologic (SCHUMACHER-MATTHÄUS 1985, KACSÓ 1995, CHIDIOŞAN/SOROCEANU
1995; PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1998, DAVID 1998; 2002), fără a se mai interesa cineva de situaţia reală.
Bibliografie: A, vezi mai sus.
Observaţii: După o comparare tipologică şi cronologică temeinică, grupa de bronzuri A trebuie
considerată în ansamblu – cu prudenţa necesară – ca un depozit unitar de perioadă Forró. Prelucrarea
aşa-numitului depozit I de către Kacsó (în cadrul grupei Arpăşel) confirmă din punct de vedere al datării
această ipoteză. În consecinţă nu vedem nici un motiv de a distinge în cadrul grupei A două depozite.
Grupa B ar trebui să reprezinte obiectele rămase dintr’un depozit datat probabil în Bz D-Ha B.
Pentru a contracara orice confuzii ulterioare propunem pentru grupa A denumirea de Sânnicolaul Mare
I-II, în timp ce grupa B trebuie considerată drept Sânnicolau Mare III. O decalare a cifrelor romane
ar produce dificultăţi considerabile. În consecinţă depozitul („independent“) Sânnicolaul Român II
trebuie exclus din lista depozitelor de bronzuri din faza Bz D.

92
SÂNZIENI Taf. 28
Kr. Covasna (Sântelec, Kézdiszentlélek), Siebenbürgen.

Der Depotfund ist auch als Caşinul Mic, Gde. Sânzieni, (Kiskászon), Siebenbürgen bekannt.
Fundstelle: Südlich des Dorfes Caşinu Mic (nordöstlich des Dorfes Sânzieni) befindet sich der
Berg „Perkő“. Auf dem Plateau auf dem obersten Teil des Berges steht eine mittelalterliche Kapelle:
Zwischen dieser Kapelle und dem Haus des Glöckners wurde das Depot entdeckt. Das Haus des
Glöckners – das ziemlich oft als Bezugsstelle erwähnt wird – ist in der Tat das letzte Haus des Dorfes
Sânzieni in Richtung Caşinul Mic. Die Fundstelle ist jedenfalls nicht mit der anderen Fundstelle zu
verwechseln, wo später die Grabung von Z. Székely (SZÉKELY 1970) stattfand. Unmittelbar am Bergfuß
entlang floss in der Vorgeschichte ein kleiner Fluss, der seit dem Mittelalter unter dem Namen Caşinul
Mic bekannt ist und südlicher ein neues Flussbett gefunden hat.
Fundumstände: Der damalige Glöckner, István (=Ştefan) Jako fand die Äxte 1942 beim Pflügen in
ca. 15 bis 20 cm Tiefe. Die drei Äxte lagen kreuzweise nebeneinander (in der rumänischen Fassung)
oder aufeinander (in der ungarischen Fassung), eine vierte wurde von den Kindern des Glöckners –
vermutlich an derselben Stelle – entdeckt. Weder der Vater noch die Kinder konnten an der Stelle
weitere archäologische Spuren beobachten. Die Fundmeldung erfolgte im April 1949 durch Gyula
(=Iuliu) Rab und hatte am 8. Mai 1949 einen Besuch von Zoltán Székely zur Folge, der die Äxte,
welche bei Rab, in der Volksschule in Caşinul Mic sowie bei Jako aufbewahrt wurden, für das Mus.
in Sfântu Gheorghe sicherstellen konnte. Die vierte Axt, die dem Giesel Coloman geschenkt worden
war, konnte nicht mehr wiedergefunden werden. – Eine kleine Kontrollgrabung erbrachte eine ganz
einfache Stratigraphie (eine dicke, 30-40 cm Humusschicht lag direkt dem Kalkstein des Berges auf)
und keine weiteren archäologischen Funde oder Befunde.
Inhalt/technische Details: Vier kupferne Schaftlochäxte.
1. Axt des Typs Pădureni. L. 14,9 cm. (=VULPE 1970, 45 Nr. 131) (Taf. 28,1a-d).
2. Axt eines Typs zwischen den Typen Izvoarele und Pătulele. L. 15,5 cm. (=VULPE 1970, 38 Nr.
101) (Taf. 28,2a-d).
3. Axt dem Typ Pătulele nahestehend. L. 16,2cm. (=VULPE 1970, 38 Nr. 102) (Taf. 28,3a-d).
4. Eine wohl ähnliche Axt, welche beim Giesel Coloman nicht mehr aufgefunden werden konnte.
Patina rezent entfernt. Siehe auch die metallographischen Analysen (unter „Caşinul Mic“, hier
auf S. 203).
Datierung/ggffs. kulturelles Milieu: Ende der Kupfer-/Anfang der Bronzezeit (SZÉKELY 1955); erste
Hälfte der Mittelbronzezeit (VULPE 1970); – Schneckenberg-K. (REPCOVASNA 1998). – Wahrscheinlich
Schneckenberg-eventuell Wietenberg-Milieu. Ob das Depot mit den benachbarten Siedlungresten
in Verbindung gebracht werden kann, muss offen bleiben. 1974 führte Z. Székely Grabungen in der
Nähe der Kapelle durch und entdeckte dabei eine befestigte Siedlung der Schneckenberg-Kultur
(SZÉKELY 1983, 49-59) und brachte die Äxte mit dieser Siedlung in Verbindung.
Aufbewahrungsort - Inv.-Nr.: Drei der vier Äxte gelangten in das Mus. Naţ. Secuiesc (SzNM),
Sfântu Gheorghe (siehe auch oben Fundumstände). – Inv.-Nr. 11798 (Nr. 1), 11799 (Nr. 2), 11800
(Nr. 3).
Literatur: SZÉKELY 1955, 8-9; 10 Abb. 2,1-3 (in der Abbildungslegende versehentlich Sîncrăieni,
Caşinul mic statt Sînzieni, Caşinul mic); SZÉKELY 1955A (ungarische Fassung); REPACADMSS; MOZSOLICS
1967, 16 Anm. 28 (die drei erhaltenen Stücke); JUNGHANS/SANGMEISTER/SCHRÖDER 1968, 248-249 Nr.
8853-8855 (unter Caşinu Mic, Inv.-Nr. verwirrt); VULPE 1970, 38 Nr. 101-102 Taf. 7,101-102 (Typ
Pătulele); 43; 45 Nr. 131 Taf. 9,131 (Typ Pădureni; versehentlich fünf Äxte, zwei seien kurz nach
der Entdeckung verschollen [!]; Inv.-Nr. verwirrt); VULPE/TUDOR 1970, 421-422 Anm. 12-13; SZÉKELY
1970, 202 (nur die neuen Metallgegenstände an einer benachbarten Fundstelle: ein Flachbeil und
eine kreuzschneidige Axt); SZÉKELY 1983, 49-59; ZS. SZÉKELY 1983, 62 (allgemeine Erwähnung, o.
Lit.); RUSTOIU 1995, 73-82; RUSTOIU 1996, 82-85 (Karten); ZS. SZÉKELY 1997, 66 (bei der Diskussion:

93
drei kupferne Schaftlochäxte); 83 Nr. 45 (Katalog: vier kupferne Schaftlochäxte); 215 Taf. 94,3-5;
REPCOVASNA 1998, 132-133, XXX c 5 (522); 135 (Karte); 216 Abb. 26,3 (als Sânzieni m. sehr mangelhafte
Lit.; dieselbe Fundstelle „Perkő“ erscheint gleichzeitig auch unter Caşinul Mic [S. 131 Nr. 511] mit
dakischen Scherben); PALINCAŞ 1999, 263-269; GOGÂLTAN 2000, 234; AILINCĂI 2003, 272; 274 (Karte);
276 Nr. 19; KADAR 2007, 149 Nr. 98; 150 Nr. 102 (versehentlich fünf Exemplare); AILINCĂI 2009, 50-52
(Karte des Typs Pătulele); MUNTEANU 2010, 66 Pkt. IV. 46; 162 Nr. 26 (fünf Exemplare, unbekannte
Fundstelle); 165-166; 348 Abb. 88, 1, 11-12); DIETRICH 2010, 194-196 (siehe auch Fundlisten); BĂJENARU
2010, 153. Auskünfte aus dem Inv.-Buch, darunter die korrekten Inv.-Nr., Berichtigungen sowie neue
Photographien stammen von S. Sztancsuj.
Bemerkungen: Weder die früheren Angaben (MOZSOLICS 1967, VULPE 1970, beide ohne Angabe von
Quellen), die von fünf Äxten, als auch die neueren (ZS. SZÉKELY 1997, 83; REPCOVASNA 1998), die mal
von vier, mal von drei Äxten sprechen, lassen sich durch weitere Indizien untermauern. Mehrmals
wurden die drei (oft auch vier) Äxte mit zwei älter zu datierenden Objekten (Beil und Axt) zusammen
erwähnt, wodurch neue Verwirrungen entstehen (REPCOVASNA 1998). – Die grundlegenden Auskünfte
(SZÉKELY 1955) sind weitgehend nicht berücksichtigt worden (bis auf REPACADMSS). – In PETRESCU-
DÎMBOVIŢA 1977 wurde der Depotfund nicht erwähnt.

Locul şi condiţiile descoperirii: Depozitul, cunoscut uneori ca provenind din localitatea Caşinul
Mic, a fost descoperit la sud de satul C. M. (NE de satul Sânzieni), pe muntele Perkő, a cărui parte
superioară este constituită dintr’un platou; pe acesta se află o capelă medievală, iar locul descoperirii
se plasează între capelă şi casa clopotarului. Această din urmă clădire – amintită relativ des ca punct
de referinţă – este de fapt ultima casă a satului Sânzieni în direcţia Caşinul Mic. Locul descoperirii
nu trebuie în nici un caz confundat cu terenul pe care au fost executate mai târziu săpături de către
Z. Székely (SZÉKELY 1970). În imediată apropiere a poalei muntelui curgea în preistorie un mic râu –
cunoscut actualmente sub numele de Caşinul Mic –, care începând cu Evul Mediu şi-a croit mult mai
la sud o nouă albie. – Topoarele au fost găsite în 1942, de către clopotarul de atunci, István (Ştefan)
Jako, la arat, deci la o adâncime de aprox. 15 cm. Cele trei topoare se aflau depuse în cruce unul lângă
celălalt (în varianta română) sau unul peste celălalt (în varianta maghiară); un al patrulea topor a fost
găsit de către copiii clopotarului, probabil în acelaşi loc. Nici tatăl, nici copiii nu au depistat la locul
descoperirii vreo altă urmă arheologică. Descoperirea a fost anunţată în Aprilie 1949 de către Gyula
(Iuliu) Rab, ceea ce a prilejuit, la 8 Mai 1949 o vizită a lui Zoltán Székely; acesta a putut recupera şi
achiziţiona pentru Muz. Sf. Gheorghe topoarele care se aflau în păstrarea lui Rab, a şcolii comunale
din Caşinul Mic şi a lui Jako. Cel de-al patrulea topor, care fusese dăruit lui Giesel Coloman, nu a mai
putut fi regăsit. – O mică săpătură de control a furnizat o stratigrafie foarte simplă (un strat de humus
gros de 30-40 cm, aflat direct pe stânca de calcar din care e format muntele), neieşind la iveală nci
un material sau complexe arheologice.
Conţinut/detalii tehnice: Patru topoare cu gaură de înmănuşare transversală. 1. Topor de tip
Pădureni. 2. Topor reprezentând o combinaţie între tipul Izvoarele şi tipul Pătulele. 3. Topor înrudit
cu tipul Pătulele. 4. Un topor desigur asemănător, aflat odinioară în posesia lui Giesel Coloman şi
care nu a mai putut fi recuperat. – Patina a fost îndepărtată recent.
Datare/mediu cultural: Sfârşitul epocii cuprului/începutul epocii bronzului (SZÉKELY 1955); prima
jumătate a epocii mijlocii a bronzului (Vulpe). Cultura Schneckenberg (REPCOVASNA 1998). Probabil
mediu Schneckenberg; punerea depozitului în legătură cu resturile aşezării din vecinătate (SZÉKELY 1970)
trebuie să rămână deocamdată în suspensie. În schimb, în 1974, Z. Székely a întreprins în apropierea
capelei săpături arheologice, descoperind cu acea ocazie o aşezare întărită a culturii Schneckenberg
(SZÉKELY 1983, 49-59) cu care a pus în legătură depozitul.
Loc de păstrare şi bibliografie, v. mai sus.
Observaţii: Atât informaţiile mai vechi, care vorbesc de cinci topoare (MOZSOLICS 1967, VULPE 1970
ambii fără indicarea sursei), cât şi cele ulterioare (ZS. SZÉKELY 1997, 83; REPCOVASNA 1998), care prezintă

94
când patru, când trei topoare nu sunt susţinute de nici un element concret. De mai multe ori sunt
pomenite grupat cele trei (adesea patru) topoare ale depozitului precum şi securea şi toporul (databile
mai timpuriu), ceea ce naşte noi neclarităţi (REPCOVASNA 1998). – Informaţiile fundamentale oferite
de SZÉKELY 1955 au rămas în mare măsură (cu excepţia REPACADMSS) necunoscute şi neutilizate. La
PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977 prezentul depozit nu a fost luat în considerare.

SĂPÂNŢA Taf. 29-30,1-5


Kr. Maramureş (Szaplonka), Siebenbürgen (Maramureş).

Die Fundstelle: Ortsflur „Prisaca“, ca. 2 km südwestlich des Dorfes.


Nov. 1961, beim Baumpflanzen, an einem Hang. April 1962 erfolgte eine Nachgrabung durch
Fr. Nistor, die in einer Tiefe von 60 cm ein Tongefäß erbrachte, in dem die kleinen Gegenstände
(Lockenring, Anhänger, die kleinen Armbandspiralen) lagen, während Axt und Armschutzspirale
angeblich neben dem Gefäß deponiert waren.
Inhalt/technische Details (Reihenfolge nach POPESCU/RUSU 1966):
1. Verzierte Nackenscheibenaxt (Typ Nestor A2). Gut erhalten. Hellgrüne Patina. L. 21 cm (Taf.
29,5a-e).
2. Große mehrwindige Armspirale; ein Ende geht in eine kleine Spiralscheibe über, das andere
Ende scheint abgebrochen zu sein; fragmentarisch erhalten. L. ca. 22 cm (Taf. 30,3).
3. Armschutzspirale. Gut erhalten. Hellgrüne Patina. L. 15 cm (Taf. 29,3).
4. Armschutzspirale, fragmentarisch erhalten. Ein Teil scheint stark korrodiert zu sein oder im
Feuer gelegen zu haben. L. 22 cm (Taf. 29,4).
5. Lockenring aus Bronze. L. 2 cm (Taf. 29,2).
6. Ein Spiralröhrchen und
7.-16. Fragmente von zehn halbmondförmigen Anhängern, die alle sehr wahrscheinlich von
einer Kette stammend. L. d. Spiralröhrchens ca. 7 cm. H d. Anhänger ca. 4 cm (Taf. 30,1-2).
17. Mehrwindiges Armband mit Mittelrippe und Spiralenden. Ein Ende fehlt. L. 8,5 cm (Taf.
30,4).
18. Ähnliches Armband. Erhalten sind nur noch drei Fragmente, auch die beiden Enden fehlen.
Könnte angeblich mit Nr. 17 als Schmuck zusammengehören (Taf. 30,5).
19. Dunkelgraues, kleines, bauchiges Gefäß. In der Draufsicht besitzt es eine quadratische Form.
H. 5,6 cm; Dm. (von Ecke zu Ecke) 12,4 cm (Taf. 29,1a-b).
Datierung/ggffs. kulturelles Milieu: “Moitié de la II-e période de l’âge du bronze en Roumanie“
(POPESCU/RUSU 1966); 2. Periode d. Mittelbronzezeit (BÓNA 1975); Hajdúsámson-/BIIIa (Axt) und
Koszider-/BIIIb-Horizont (übrige Gegenstände, inkl. Tongefäß) (MOZSOLICS 1967); FDIII/MDI (HÄNSEL
1968); Zweite Hälfte der Mitte der Mittelbronzezeit (VULPE 1970). – Suciu de Sus (POPESCU/RUSU 1966,
BADER 1972A; BADER 1979); Wietenberg/Otomani (VULPE 1970); Otomani (BADER 1972); Wietenberg (?)
(BÓNA 1975);
Aufbewahrungsort: -Inv.-Nr.: Ethnogr. Mus. Sighetul Marmaţiei; Inv.-Nr. 4705, 4706, 4710 (einige
Armringe, PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1998). Ein Teil der Fundstücke ging seit der Entdeckung verloren.
Literatur: POPESCU 1963, 99-100 Abb. 6; POPESCU/RUSU 1966, 8a-b (monographische Veröffentlichung);
MOZSOLICS 1967, 163-164 (Lockenring versehentlich aus Gold); HÄNSEL 1968, 62; 103; 107; 116; 189;
213; 215-216; 223; VULPE 1970, 67-70 Nr. 302; 76 Taf. 20,302; MÁTHÉ 1971, 65; BADER 1972, 85-86; 88;
91, 99 Nr. 67 (versehentlich zwei Nackenscheibenäxte); BADER 1972A, 515 Nr. 31; DUMITRESCU 1974,
367; BÓNA 1975, 273; 276; 296; VULPE 1976, 525-526; PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977, 44; 175 Taf. 10,1-6;
11,1-4; BADER 1979, 28 Nr. 49; GOLDMANN 1979, 001, F433: 14; 34; 36; 37; 39; 115; MÜLLER-KARPE 1980,
802 Nr. 285 Taf. 228B; KROEGER-MICHEL 1983, 188 Taf. 131c, 140a, 179; KOVÁCS 1984, 384; SCHUMACHER-
MATTHÄUS 1985, 116; 119; 121; 145; 194; 196; 211; MOZSOLICS 1988, 55; BADER 1991, 42-43, 46-47;

95
KACSÓ 1991, Abb. 3a-c und Katalog (Veröffentlichung o. Seiten); KEMENCZEI 1991, 9; KACSÓ 1992, 29;
COMORI 1995, 69-70 [M. Rotea], 81 Nr. 10 [C. Kacsó], Taf. C, Nr. Kat. 10; ENĂCHIUC 1995, 294; VULPE/
LAZĂR 1997, 305-311 (Karten/Tabellen/Abb.); FURMÁNEK 1997, 315 Nr. 14; PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1998,
24-25 Nr. 86; 27-28 Nr. 96-97; 31 Nr. 105-106; 34-36 Taf. 8,86; 10,96-97; 13,105-106; BOROFFKA 1999,
68 Nr. 13 u. versch. Karten/Tabellen; HÄNSEL/WEIHERMANN 2000, 20; DAVID 2002, 418 NS23; 481 RO51
Taf. 30,1; 147-148; HANSEN 2005, 215-216; JOCKENHÖVEL 2005, 602; 604; 608; FAZECAŞ 2005, 74; KACSÓ
2006, 79; HANSEN 2006, 59; MARTA 2008, 46-49; VACHTA 2008, 121, Liste V. 1.3., Nr. 13; Anm. 253;
DIETRICH 2010, 194-196 (siehe auch Fundlisten); KACSÓ 2011, 87; 484-486 (mit vollständiger Literatur);
Mitt. C. Kacsó.
Bemerkungen: Der kleine, in POPESCU/RUSU 1966 angekündigte Lexikonartikel von Rusu für FILIP
1966 ist nicht mehr erschienen. – KACSÓ bestreitet die Zugehörigkeit des Tongefäßes zum Depotfund.

Locul şi condiţiile descoperirii: Partea de hotar „Prisaca“, la cca. 2 km sud-vest de sat. Descoperire
făcută în noiembrie 1961, cu ocazia plantării unor pomi, pe o pantă. În Aprilie 1962 a avut loc un
sondaj de verificare, efectuat de Fr. Nistor, în urma căruia, la o adâncime de 60 cm, s’a găsit un vas
de lut în care fuseseră depuse o parte din obiectele de bronz (inel de buclă, pandantive şi cele două
brătări mici plurispiralice). Toporul, apărătoarele de braţ şi brăţara plurispiralică mare au fost depuse
lângă vasul de lut.
Conţinut/detalii tehnice: (În ordinea stabilită de POPESCU/RUSU 1966): 1. Topor cu disc şi spin,
ornamentat (tip Nestor A2). Bine păstrat. Patină verde deschis. L. 21 cm. 2. Brăţară plurispiralică
mare; unul din capete se termină într’un mic disc spiralic, celălalt pare rupt; păstrată fragmentar.
L cca. 22 cm. 3. Apărător de braţ. Bine păstrat. Patină verde deschis. L. 15 cm. 4. Apărător de braţ,
păstrat fragmentar. O parte pare să fie puternic corodată sau să fi fost trecută prin foc. L. 22 cm. 5.
Inel de buclă. L. 2 cm. 6. Un fragment de saltaleone şi 7.-16. Fragmente din zece pandantive în formă
de semilună, toate provenind foarte probabil de la un singur lanţ. L. spiralei în formă de tubuleţ, cca.
7 cm. H. unui pandantiv cca. 4 cm. 17. Brăţară plurispiralică din bandă cu nervură mediană şi cu
capetele în formă de spirală. Un capăt lipseşte. L. 8,5 cm. 18. Acelaşi tip cu cel precedent. Sunt păstrate
doar trei fragmente, lipsind şi ambele capete. Trebuie să fi format, ca podoabă, o pereche cu nr. 17.
19. Văscior bombat, de culoare gri închis. Privit de sus are o formă pătrată. H. 5,6 cm; Dm. (măsurată
de la un colţ la altul) 12,4 cm.
Datare, loc de păstrare şi bibliografie, v. mai sus.
Observaţii: Articolul de lexicon, care trebuia redactat de M. Rusu pentru FILIP 1966, anunţat în
POPESCU/RUSU 1966, nu a mai apărut. KACSÓ contestă apartenenţa vasului de lut la depozit.

SARMIZEGETUSA I Taf. 30,26-29


Kr. Hunedoara (Grădişte, Várhely), Siebenbürgen.

Fundstelle: „im Gebiet der römischen Siedlung“ (MOZSOLICS 1967, 159).


Fundumstände: unbekannt; jedenfalls vor dem zweiten Weltkrieg entdeckt.
Inhalt/technische Details: Vier gegossene Stachelscheiben, wohl aus einem Depotfund. Die
kleinen bis mittelgroßen Stacheln befinden sich jeweils im Zentrum einer mit konzentrischen
Rippen verzierten Scheibe. Die Ösen bestehen aus einem mitgegossenen, seitlichen, bandförmigen
Ansatz, der zur flachen unbearbeiteten Rückseite umgewickelt ist (Taf. 30,26-29). Siehe auch die
metallographischen Analysen (s. unten Literatur).
Datierung/kulturelles Milieu: B IIIb (MOZSOLICS 1967); „entwickelte Phase der Mittelbronzezeit“
(ANDRIŢOIU 1992). Die Stachelscheiben von Sarmizegetusa sind als „Import“ aus dem Westen zu
betrachten und dürfen mit dem Wietenberg-Milieu in Verbindung gebracht werden.
Aufbewahrungsort: -Inv.-Nr.: Mus. Deva, Inv.-Nr. 1144-1147.

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Literatur: MOZSOLICS 1967, 159 (o. Abb.); JUNGHANS/SANGMEISTER/SCHRÖDER 1968, 258-259 Nr. 9148-
9151 (FO?, reg. Hunedoara) Taf. 33,9148; ANDRIŢOIU 1992, 83; 124 Nr. 88 Taf. 67,11-14; 73; KACSÓ
2005, 226.
Bemerkungen: Nicht in PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977 aufgenommen. Der inhaltlich und chronologisch
von uns korrigierte Depotfund Sarmizegetusa (vermischt mit anderen späteren Fundstücken bei
PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977, 157-158; PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1978, 157) wird als Sarmizegetusa II (siehe
dort) bezeichnet. - Im REPHUNEDOARA 2005, 135 Nr. 1a ist seltsamerweise nur ein einziger Bronzefund
erwähnt (obwohl dort ANDRIŢOIU 1992 zitiert ist). Da keine Einzelheiten im REPHUNEDOARA 2005
vorliegen, könnte es sich möglicherweise um Sarmizegetusa II im Sinne von PETRESCU-DÎMBOVIŢA
1977 handeln.
Locul şi condiţiile descoperirii: Descoperit în zona aşezării romane, în condiţii necunoscute, dar
în orice caz înainte de cel de-al doilea război mondial.
Conţinut/detalii tehnice: Patru pandantive rotunde, cu spin şi urechiuşă, provenind dintr’un
depozit. Spinul, de mărime mică până la mijlocie, se găseşte în centrul şaibei ornamentate cu nervuri
circulare, concentrice. Urechiuşa constă dintr’o bandă îngustă, turnată concomitent şi îndoită spre
reversul neted, neprelucrat al şaibei.
Datare: B IIIb (MOZSOLICS 1967); „etapa dezvoltată a bronzului mijlociu” (ANDRIŢOIU 1992).
Pandantivele cu spin de la Sarmizegetusa trebuie considerate ca import dinspre vest şi pot fi puse în
legătură cu mediul Wietenberg.
Loc de păstrare şi bibliografie, v. mai sus.
Observaţii: Depozitul nu a fost luat în considerare de PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977. – Depozitul de
la Sarmizegetusa (amestecat cu bronzuri mai târzii de către PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977, 157-158;
PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1978, 157, dar corectat de noi) este înregistrat ca Sarmizegetusa II (vezi vocea). În
REPHUNEDOARA 2005, 135 nr. 1a este amintit, în mod ciudat, doar un singur depozit de bronzuri (deşi
ANDRIŢOIU 1992 este citat); fiindcă în REPHUNEDOARA 2005 nu sunt date alte amănunte, este probabil
vorba de Sarmizegetusa II, în spiritul lui PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977.

SARMIZEGETUSA II Taf. 30,6-25


Kr. Hunedoara (Grădişte, Várhegy), Siebenbürgen.

Fundstelle und Fundumstände unbekannt.


Inhalt/technische Details: 21 (ANDRIŢOIU 1992), eher aber 22 (ROSKA 1942; PETRESCU-DÎMBOVIŢA
1977) Bronzeknöpfe. Die Knöpfe sind kalottenförmig und mit zwei Seitenlöchern versehen. Nach
freundlicher Mitt. von I. Andriţoiu haben die Knöpfe des Depots (soweit erhalten) nahezu alle
unterschiedliche Maße. So misst der größte Knopf beispielsweise 2,2x2,3 cm, der kleinste wohl nur
0,9x0,9 cm. Dazwischen gibt es Knöpfe von 1x1 cm (1 Ex.), 1,1x1 cm (1 Ex.), 1,2x0,9 cm und 1,1x0,9
cm (jeweils ein Ex.), 1,2x1,3 cm (1 Ex.), 1,3x1,1 cm (1 Ex.), 1,3x1,4 cm (1 Ex.), 1,5x1,5 cm (1 Ex.),
1,5x1,7 cm (1 Ex.), 1,8x1,8 cm (1 Ex.), 1,9x1,5 cm (1 Ex.), 2,1x1,5 cm (1 Ex.), 2x2 cm (2 Ex.). Alle
Knöpfe sind gut erhalten, nur drei weisen Risse an der Oberfläche auf (Taf. 30,6-25).
Datierung/kulturelles Milieu: Frühe bis frühmittlere Bronzezeit. Ohne so deutlich wie bei anderen
Fundgattungen, ist doch eine Ausbreitung aus dem Westen (unmittelbarer Nachbar: Mureş-Kultur)
in das Früh-Wietenberg-Milieu festzustellen.
Aufbewahrungsort: Mus. Deva, Inv.-Nr. 5297-5318.
Literatur: ROSKA 1942, 300 Nr. 44; MOZSOLICS 1973, 209; PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977, 157-158; PETRESCU-
DÎMBOVIŢA 1978, 157; ANDRIŢOIU 1992, 84, 124 Nr. 88 (21 Stück) Taf. 72,8-9.14-23.28-35 (20 Stück);
buchstäbliche Wiederholung (ohne Kat.-Teil) bei ANDRIŢOIU 1993; REPHUNEDOARA 2005, 135 Nr. 1; Mitt.
und Zeichnungen I. Andriţoiu.

97
Bemerkungen: Alle bibliogr. Hinweise von AVSL 3, 350 [=MÜLLER 1858] bis NESTOR, Stand...,
die bei PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977, 157-158; PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1978, 157 angeführt sind und die von
ROSKA 1942 wahllos übernommen wurden, beziehen sich auf (mehrere?) hallstattzeitliche Fibeln und
Armringe (ca. 7.-6. Jh.) und haben nichts mit dem Depotfund von Sarmizegetusa II zu tun. MOZSOLICS
1973 begeht denselben Fehler, zitiert aber nur ROSKA 1942. Die Arbeit von Ackner (ACKNER 1833
Taf. 8,7) sowie eine Überprüfung der von Petrescu-Dîmboviţa selbst zitierten Literatur hätte dies
eigentlich aufklären müssen – Die Frage etwa einer dieser Fund, einer (Kahn-)Fibel, ist endgültig
von T. Bader gelöst worden (Mitt. Andriţoiu bei BADER 1983, 111 m. ält. Lit.), da die Fibel nicht von
Sarmizegetusa, sondern von Deva-„Cetate” stammt. – Statt der zwei Armringe, die von PETRESCU-
DÎMBOVIŢA (1977; 1978) dem Knöpfedepot hinzugefügt wurden (Inv.-Nr. 5353 [tordiert]; 5319 [glatt]),
taucht bei PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1998, 81 Nr. 824 nur ein glattes Fragment als Einzelfund unter einer
anderen Inv.-Nr. 10811 auf, ohne bibliographische Angaben oder weiteren Kommentare. – Zu den
Unklarheiten im REPHUNEDOARA 2005 vgl. Sarmizegetusa I, Bemerkungen.

Locul şi condiţiile descoperirii: Necunoscute.


Conţinut/detalii tehnice. 21 (ANDRIŢOIU 1992) sau mai degrabă 22 (ROSKA 1942; PETRESCU-DÎMBOVIŢA
1977) de nasturi de bronz în formă de calotă, prevăzuţi cu câte două găuri. Conform informaţiilor
amabile ale lui I. Andriţoiu, nasturii din depozit (atâţia cât s’au păstrat din ei) au în imensa lor
majoritate diferite dimensiuni. De ex., cel mai mare măsoară 2,2x2,3 cm, iar cel mai mic 0,9x0,9 cm.
Între aceste dimensiuni se află piese de 1x1 cm (1 ex.), 1,1x1 cm (1 ex.), 1,2x0,9 cm şi 1,1x0,9 cm
(câte un ex.), 1,2x1,3 cm (1 ex.), 1,3x1,1 cm (1 ex.), 1,3x1,4 cm (1 ex.), 1,5x1,5 cm (1 ex.), 1,5x1,7 cm
(1 ex.), 1,8x1,8 cm (1 ex.), 1,9x1,5 cm (1 ex.), 2,1x1,5 cm (1 ex.), 2x2 cm (2 ex.). Toţi nasturii sunt bine
păstraţi, doar trei prezintă fisuri superficiale.
Datare: Bronz timpuriu până la începutul bronzului mijlociu. Fără să fie aşa de pregnant ca la alte
categorii de obiecte, se poate constata şi la nasturii de bronz o difuzare dinspre vest (cultura limitrofă:
Mureş) spre est, pătrunzând în mediu Wietenberg timpuriu.
Loc de păstrare şi bibliografie, v. mai sus.
Observaţii: Toate indicaţiile bibliografice, de la AVSL 3, 350 [=MÜLLER 1858] până la Nestor, Stand
inclusiv, copiate fără alegere de Petrescu-Dîmboviţa de la Roska se referă la (mai multe?) fibule şi
brăţări hallstattiene (aprox. sec. 7-6 a. Chr.) şi nu au nimic de-a face cu depozitul de la Sarmizegetusa
II. MOZSOLICS 1973 comite aceeaşi greşeală, dar îl citează doar pe Roska. Lucrarea lui ACKNER 1833 pl.
VIII,7 precum şi verificarea literaturii citate de el însuşi, i-ar fi adus lui Petrescu-Dîmboviţa clarificările
necesare. – Problema fibulelor a fost rezolvată definitiv de Bader (inf. Andriţoiu la BADER 1983, 111
cu bibl. mai veche), constatându-se că fibula nu provine de la Sarmizegetusa, ci de la Deva-„Cetate”.
– Din cele două brăţări, pe care Petrescu-Dîmboviţa le include într’o manieră foarte problematică în
depozitul de nasturi, apare în ultimul lui volum (PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1998, 81 nr. 824) doar un singur
fragment netorsionat, nu numai ca descoperire izolată şi cu un alt nr. inv. (10811), dar şi fără nici
o indicaţie bibliografică sau comentarii. – În legătură cu neclarităţile din REPHUNDEOARA 2005, vezi
Sarmizegetusa I, Observaţii.

SATU MARE Taf. 31-32


Gde. Secusigiu, Kr. Arad (Satul Mare, Naghifola, Naghifalău, [Temes]nagyfalu), Banat.

Die Fundstelle: Sehr wahrscheinlich auf der höchsten Stelle der Anhöhe „Der Weingarten“, östlich
von und in der Nähe des Dorfes gelegen.
Fundumstände: Beim Rigolen entdeckt, am wahrscheinlichsten im Dezember 1905 und am 4.
April 1907 erworben. Die Gegenstände waren in einen Herd hineingesteckt.
Inhalt/technische Details: (nach KACSÓ 1997 mit geringfügigen Änderungen).

98
Gegenstände aus Bronze:
1. Nackenscheibenaxt vom Typ Nestor B1. L. 17,8 cm (Taf. 31,1).
2. Vollgriffmesser mit fünf Warzen am Griffende. Die leicht gekrümmte Klinge zeigt im Querschnitt
ein abgeflachtes Dreieck. L. 19,8 cm (Taf. 31,4).
3. Sichelartiges Messer mit einer schwalbenförmigen Griffplatte, versehen mit einem Niet. L.
19,2 cm (Taf. 31,5).
4. Absatzbeil mit offener Rast. Das Beil wurde sehr lange verwendet, so dass sich die abgenutzte
Klinge zur Mitte des Stückes „nähert“. Nacken beschädigt. Erhaltene L. 10,5 cm (Taf. 31,3).
5. Fragment eines ähnlichen Absatzbeiles, ebenso abgenutzt und mit fehlendem Oberteil.
Erhaltene L. 7,4 cm (Taf. 31,2).
6. Trapezförmig längliches Flachbeil. L. 8,5 cm (Taf. 31,6).
7. Handschutzspirale. GesamtH. 12,4 cm (Taf. 31,10).
8. Ähnliche Handschutzspirale, beide bildeten ein Paar. GesamtH. 13,2 cm (Taf. 31,11).
9. Tüllenspitze in Form eines schmalen, länglichen Konus. Die zwei Querbohrungen in der Mitte
des Tüllenkörpers sind leicht asymmetrisch mit Bezug auf die vertikale Achse angeordnet und
können auch später entstanden sein. Hypothetisch könnte die Tülle auch als Lanzenschuh
gedient haben. H. 7,7 cm (Taf. 31,9).
10. Armring mit offenen, spitzzulaufenden Enden. Innerer Dm. 5,8 cm (Taf. 31,8).
11. Armring desselben Typs mit sich leicht überlappenden Enden. Innerer Dm. 5,4 cm (Taf. 31,7).
12. Durchbrochener halbmondförmiger Anhänger mit umgekehrt Y-förmigem Mittelsteg, dessen
„Arme“ die Enden der längsgerillten „Hörnchen“ verbinden. Stielende ausgehämmert und
nach hinten zu einer Öse umgerollt. H. 7,3 cm (Taf. 32,2).
13. Dem Vorangehenden ähnlich. H. 7,6 cm (Taf. 32,3).
14. Dem Vorangehenden ähnlich. Der Stiel ist nicht längsgerillt. H. 7,8 cm (Taf. 32,4).
15. Halbmondförmiger Anhänger. Asymmetrische längsgerillte Hörnchen, eines davon eventuell
nachgearbeitet. Der Stiel ist nur geringfügig ausgehämmert, jedoch abgeflacht und nach hinten
zu einer Öse umgerollt. In der Mitte, als „Fortsetzung“ des Stieles nach innen, befindet sich
ein dornförmiger Fortsatz. H. 5,8 cm (Taf. 32,6).
16. Wie der Vorangehende, nur nicht gerillt. Der kürzere, vielleicht beschädigte oder fehlerhaft
gegossene Stiel wurde abgeflacht und zu einer Öse umgerollt. H. 4 cm (Taf. 32,5).
17. Zwei anpassende Fragmente eines Anhängers vergleichbar mit Nr. 15, jedoch ohne Fortsatz.
Erhaltene H. 4,5 cm (Taf. 32,1).
18. Zwei kleine, anpassende Fragmente eines längsgerillten Anhängers. Erhaltene L. 3,4 cm (Taf.
32,19).
19. Halbmondförmiger Anhänger mit einem sehr flachen Querschnitt. Der „Stiel“ ist abgeflacht
und durchlocht. Einer der Arme und vielleicht der Fortsatz sind beschädigt. H. 4,5 cm (Taf.
32,20).
20. Dem Vorangehenden ähnlich. H. 5,3 cm (Taf. 32,25).
21. Dem Vorangehenden ähnlich. H. 6,9 cm (Taf. 32,24).
22. Stachelscheibe mit zwei kreisförmigen Rippen und mit leicht trapezförmigem, am Ende nach
hinten eingerolltem Bandstiel. H. 4 cm (Taf. 32,21).
23. Der Vorangehenden ähnlich. H. 4 cm (Taf. 32,22).
24. Der Vorangehenden ähnlich. H. 4 cm (Taf. 32,23).
25. Radanhänger mit hülsenartigem Stiel. Offensichtlich kaum nachgearbeitet. GesamtH. 5,8 cm
(Taf. 32,15).
26. Fragment eines Spiralröhrchens. Erhaltene L. 1,2 cm (Taf. 32,7).
Gegenstände aus Gold:
27. Hohler Lockenring, dreiteilig. H. 2,1 cm; Gew. 2, 10 g (Taf. 32,9).
28. Dem Vorangehenden ähnlich. H. 2,4 cm; Gew. 7,27 g (Taf. 32,10).

99
29. Dem Vorangehenden ähnlich. H. 2,2 cm, Gew. 4,77 g (Taf. 32,11).
30. Dem Vorangehenden ähnlich. H. 2,5 cm; Gew. 7,05 g (Taf. 32,8).
31. Dem Vorangehenden ähnlich. H. 2,5 cm; Gew. 4,30 g (Taf. 32,12).
32. Dem Vorangehenden ähnlich. H. 2,5 cm; Gew. 4,40 g (Taf. 32,13).
33. Dem Vorangehenden ähnlich. H. 1,6 cm; Gew. 3,62 g (Taf. 32,14).
Gegenstände aus Bernstein:
34. Bernsteinperle. Dm. 2 cm; Di. 1,2 cm; Gew. 3 g (Taf. 32,16).
35. Fragmentarische Bernsteinperle. Dm. 2 cm; Di. 1,5 cm; Gew. 2,23 g (Taf. 32,17).
36. Bernsteinperle. Dm. 1,7 cm; Di. 1 cm; Gew. 1,67 g (Taf. 32,18).
Alle Bronzen haben eine grau-grüne Patina. – Das Tongefäß (Taf. 32,26a-b) steht in keinem
Zusammenhang mit dem Depotfund, es handelt sich nur um einen zeitgleichen Fund von derselben
Gemarkung. Siehe auch die metallographischen Analysen (hier S. 205).
Datierung/ggffs. kulturelles Milieu: Die meisten Forscher nehmen eine mittelbronzezeitliche
Datierung an, die kulturelle Zugehörigkeit ist dagegen umstritten: Vatina-, Mureş-Kultur oder Corneşti-
Crvenka-Gruppe.
Aufbewahrungsort: -Inv.-Nr.: Mus. Vršac, Serbien. Inv.-Nr. 11574 (Nr. 1); 11561 (Nr. 2); 11560
(Nr. 3); 11556 (Nr. 4); 11558 (Nr. 5); 11557 (Nr. 6); 11559 (Nr. 7); 11580 (Nr. 8); 11562 (Nr. 9); 11578
(Nr. 10); 11579 (Nr. 11); 11567 (Nr. 12); 11566 (Nr. 13); 11573 (Nr. 14); 11572 (Nr. 15); 11571 (Nr.
16); 11576 (Nr. 17); 11575 (Nr. 18); 11570 (Nr. 19); 11569 (Nr. 20); 11568 (Nr. 21); 11563 (Nr. 22);
11564 (Nr. 23); 11565 (Nr. 24); 11577 (Nr. 25); nicht inv. (Nr. 26); 13141 (Nr. 27); 13135 (Nr. 28);
13137 (Nr. 29); 13136 (Nr. 30); 13139 (Nr. 31); 13138 (Nr. 32); 13140 (Nr. 33); 13143 (Nr. 34); 13144
(Nr. 35); 13142 (Nr. 36).
Literatur: MILLEKER 1906, 100-102.; MILLEKER 1908, 188; MILLEKER 1940, 13; 15; 27 Taf. 8; WERNER
1950, 294-295; 304 Anm. 2; MÜLLER-KARPE 1954, 119 Anm. 5; POPESCU 1956, 199-200; HACHMANN
1957, 172-173; 221 Taf. 61,3-6; POPESCU 1963, 102-103; MOZSOLICS 1967, 41; 74; 87-89; 168-169;
HÄNSEL 1967, 283; HÄNSEL 1968, 28, 48; 52; 63; 99; 103; 163; 182-183; 190; 213; 223-224; 226; 237
Taf. 27,10-13 (versehentlich „Rayon Satu Mare“); JUNGHANS/SANGMEISTER/SCHRÖDER 1968, 42 Nr.
2011.2035.2042.2045.2045a. 2046.2050; VULPE 1970, 74 Nr. 328 Taf. 23,328; 74A,1-4; HARTMANN
1970, 112-113 Nr. 1568-1570.1575-1578; BADER 1972, 89; 99; FOLTINY 1972, 45 Anm. 10; VULPE 1975,
60 Nr. 289; 67 Anm. 16; 68 Nr. 354, 358 Taf. 33,289; 38,354.358 (Absatzbeile und Flachbeil als
Einzelfunde); BÓNA 1975, 184-185; PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977, 43-44 Taf. 9,4-14 (unvollständig und
mit vielen Fehlern in den Zeichnungen und der Beschreibung); PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1978, 11 Taf.
18B; BADER 1978, 89; GOLDMANN 1979, 15 (001 F 499); 37-39; 115 (versehentlich „Jud. Satu Mare“);
MÜLLER-KARPE 1980, 802 Nr. 286 Taf. 319 G 1-4; IGNAT/PÎŢU 1982, 494; KROEGER-MICHEL 1983, 188;
RITTERSHOFER 1983, 200 Anm. 402; RUTTKAY 1983, 4; BLAJER 1984, 67; KOVÁCS 1984, 384; SCHUMACHER-
MATTHÄUS 1985, 84; 102-103; 109; 119; 121; 135; 145; 151; 211; 217; BOUZEK 1985, 36 Abb. 8,6; 40;
47; 48 Abb. 17 (Karte); 84; KOVÁCS 1986, 32-34; RAŠAJSKI 1988, 23; MOZSOLICS 1988, 55; 59; BADER 1990,
185; BADER 1991, 44 Anm. 40; KEMENCZEI 1991, 9 (fälschlich Szatmár); ANDRIŢOIU 1992, 79; ANDRIŢOIU
1993, 100; SOROCEANU 1995, 38 Anm. 111; 50; CHIDIOŞAN/SOROCEANU 1995, 175 (übernehmen die falsche
Zuweisung als Knopfsichel); KACSÓ 1997, 11-31 (monographische Veröffentlichung); ROGOZEA 1997,
12 Taf. 2,2-8; FURMÁNEK 1997, 315 Abb. 2,15 („Quellengattung d. Fundes unsicher“; versehentlich
„Rayon Satu Mare“); MEDELEŢ/TOMA 1997, 79; PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1998, 31; 35-36; 87; 95; 195-196
Nr. 114-115.914. 1013 Taf. 15,114-115 (Armschutzspiralen, anders als bei Kacsó); 73,914); 81,1013;
REPARAD 104-105; 169 Abb. 50 (Lageplan) [F. Gogâltan]; GOGÂLTAN 1999, 104-105 Nr. 39 Taf. 43-46
(vgl. hinzu die Kommentare zu Kat.-Nr. 40); VULPE 2001, 290; BOROFFKA 2001, 402; 404 Nr. 7 Anm.
30 (eine Perle); BOROFFKA 2002, 153; 158 Nr. 8 Anm. 57; 165 Abb. 3,14-16 (drei Perlen); DAVID 2002,
481 RO52 Taf. 149-150; HANSEN 2005, 220; KACSÓ 2006, 79. Mitt. C. Kacsó.
Bemerkungen: Bei F. Müller (PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977, 43) handelt es sich in Wirklichkeit um
Felix (=Bodog) Milleker.

100
Locul şi condiţiile descoperirii: Punctul se găseşte, cu mari şanse de precizie, pe locul cel mai
ridicat al înălţimii „Der Weingarten“, aflat imediat la est de sat. – Depozitul a fost descoperit, cu multă
probabilitate, în Decembrie 1905, cu ocazia efectuării unor lucrări de rigolare; obiectele erau înfipte
într’o vatră. A fost achiziţionat la 4 Aprilie 1907.
Conţinut/detalii tehnice: (după KACSÓ 1997, cu schimbări minime). Obiecte de bronz: 1. Topor cu
disc de tip B1. L. 17,8 cm. 2. Cuţit cu mâner plin cu cinci proeminenţe la capătul mânerului. Lama,
uşor curbată spre tăiş, are o secţiune de forma unui triunghi alungit. L. 19,8 cm. 3. Cuţit în formă de
seceră cu mânerul terminat în formă de coadă de rândunică, prevăzut cu un nit. L. 19,2 cm. 4. Topor
cu prag deschis. Piesa a fost în folosinţă vreme îndelungată, în aşa fel încât lama s’a tocit în mod
considerabil, prin ascuţiri consecutive, până către mijlocul ei. Ceafa este deteriorată. L. păstrată 10,5
cm. 5. Fragment dintr’un topor asemănător, de acelaşi tip, la fel de tocit şi lipsindu-i partea superioară.
L. păstrată 7,4 cm. 6. Topor plat, în formă de trapez alungit. L. 8,5 cm. 7. Apărător de braţ. H. totală
12,4 cm. 8. Un apărător de braţ asemănător, constituind, împreună cu piesa precedentă, o pereche. H.
totală 13,2 cm. 9. Vârf cu toc de înmănuşare, de forma unui con alungit. Cele două găuri transversale,
aflate de-asupra tocului de înmănuşare, în porţiunea masivă a obiectului, practicate uşor asimetric
în raport cu axa verticală pot să fi fost făcute şi ulterior. H. 7,7 cm. 10. Brăţară cu capete deschise şi
ascuţite. Dm. interior, măsurat orizontal 5,8 cm. 11. Brăţară de acelaşi tip cu capetele uşor petrecute
unul peste celăalt. Dm. interior, măsurat orizontal 5,4 cm. 12. Pandantiv semilunar, ajurat, cu un
peduncul median interior, de forma unui Y inversat, ale cărui „braţe” leagă capetele „coarnelor”
semilunii, care sunt prevăzute cu caneluri longitudinale. Capătul tijei este lăţit şi răsucit spre dosul
piesei, formând o urechiuşă pentru agăţat. H. 7,3 cm. 13. Piesă asemănătoare celei precedente. H. 7,6
cm. 14. Piesă asemănătoare celei precedente. H. 7,8 cm. 15. Pandantiv semilunar. Cele două „coarne”
ale semilunii sunt asimetrice şi ornamentate cu caneluri longitudinale; unul din ele a fost probabil
prelucrat ulterior. Tija este doar foar puţin aplatizată cu ciocanul, însă totuşi lăţită şi răsucită spre
dosul piesei, formând o urechiuşă pentru agăţat. În mijloc, ca o continuare a tijei, se află un scurt
peduncul în formă de spin. H. 5,8 cm. 16. Piesă asemănătoare celei precedente, dar fără canelură.
Tija mai scurtă, probabil deteriorată sau cu defecţiune de turnare, a fost lăţită şi răsucită pentru a fi
transformată în urechiuşă. H. 4 cm. 17. Două fragmente care se potrivesc în spărtură, făcând parte
dintr’un pandantiv ca nr. 15, însă fără peduncul. H. păstrată 4,5 cm. 18. Două fragmente care se
potrivesc în spărtură, făcând parte dintr’un pandantiv cu canelură longitudinală. L. păstrată 3,4 cm. 19.
Pandantiv semilunar cu o secţiune foarte subţire. „Tija“ este aplatizată şi găurită. Unul din cele două
„coarne” şi probabil şi pedunculul sunt deteriorate. H. 4,5 cm. 20. Piesă asemănătoare celei precedente.
H. 5,3 cm. 21. Piesă asemănătoare celei precedente. H. 6,9 cm. 22. Pandantiv discoidal, cu spin,
ornamentat cu două nervuri circulare, şi având o tijă bandată, uşor trapezoidală, cu capătul răsucit
spre dosul piesei. H. 4 cm. 23. Piesă asemănătoare celei precedente. H. 4 cm. 24. Piesă asemănătoare
celei precedente. H. 4 cm. 25. Pandantiv în formă de roată cu tijă asemănătoare unei păstăi. Piesa a
fost, în mod evident, minimal prelucrată. H. 5,8 cm. 26. Fragment de saltaleone. L. păstrată 1,2 cm. –
Obiecte de aur: 27. Inel de buclă, gol în interior, format din trei părţi. H. 2,1 cm; gr. 2,10 g. 28. Piesă
asemănătoare celei precedente. H. 2,4 cm; gr. 7,27 g. 29. Piesă asemănătoare celei precedente. H. 2,2
cm, gr. 4,77 g. 30. Piesă asemănătoare celei precedente. H. 2,5 cm; gr. 7,05 g. 31. Piesă asemănătoare
celei precedente. H. 2,5 cm; gr. 4,30 g. 32. Piesă asemănătoare celei precedente. H. 2,5 cm; gr. 4,40 g.
33. Piesă asemănătoare celei precedente. H. 1,6 cm; gr. 3,62 g. – Obiecte de chihlimbar: 34. Mărgea
de chihlimbar. Dm. 2 cm; gros. 1,2 cm; gr. 3 g. 35. Mărgea de chihlimbar, fragmentară. dm. 2 cm; gros.
1,5 cm; gr. 2,23 g. 36. Mărgea de chihlimbar. dm. 1,7 cm; gros 1 cm; gr. 1,67 g. – Toate bronzurile au
o patină cenuşiu-verzuie. – Vasul de lut (Taf. 32,26a-b) a fost descoperit în hotarul aceleiaşi localităţi,
fără a se putea stabili vreo legătură nemijlocită de depunere împreună cu depozitul; este vorba doar
de o descoperire învecinată care se datează în aceeaşi etapă.
Datare, loc de păstrare şi bibliografie, v. mai sus.
Observaţii. F. Müller (PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977, 43) este în realitate Felix (=Bodog) Milleker.

101
SEBEŞ I Taf. 33,1-21.23-26
Kr. Alba (Sebeşul/Sebişul Săsesc, Szászsebes, Mühlbach), Siebenbürgen.

Fundstelle und Fundumstände: Unbekannt, vor 1883 entdeckt.


Inhalt/technische Details:
1-23. 23 ankerförmige Anhänger, 22 davon aus Bronzeblech (Taf. 33,1-21.23); ein Stück gegossen,
mit flach-konvexem Querschnitt (Taf. 33,24);
24-25. Zwei verzierte Scheiben mit geperltem Rand und einem Loch (zum Aufhängen?) (Taf.
33,25-26).
Alle Stücke tragen eine ziemlich einheitliche graugrüne Patina. – Das Bronzemesser (Taf. 33,22)
und andere, unter derselben Inv.-Nr. eingetragene Gegenstände gehören in spätere Zeitstufen, bzw.
Epochen. Vgl. metallographische Analysen, S. 205.
Datierung/kulturelles Milieu: B IIIa – FD III – Reinecke Bz A2 (MOZSOLICS 1967; KACSÓ 2005,
222). Der Bronzefund von Sebeş ist sehr wahrscheinlich als „Import“ aus dem Gebiet der Kultur der
Transdanubischen Inkrustierten Keramik bzw. der Depotfundgruppe vom Typ Tolnanémedi in das
Wietenberg-Milieu zu werten. Bislang bildet Sebeş den östlichsten Fundpunkt in der Verbreitung
der ankerförmigen Anhänger.
Aufbewahrungsort/Inv.-Nr.: MNM, Budapest. – Inv.-Nr. 85. 1883. 1-5.
Literatur: MOZSOLICS 1967, 164 (ohne Abb., bei der Auswertung auf S. 80 nicht erwähnt); KACSÓ
1993, 69-76; KACSÓ 2005, 219-234 (232 Abb. 1; 233 Abb. 2) (monographische Veröffentlichungen);
POPA 2005, 152-154 Taf. 41 (nach KACSÓ 1993); TOTOIANU 2005, 395; POPA 2010, 144-146; TOTOIANU
2010, 299.
Bemerkungen: Von PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977 nicht berücksichtigt. Der von PETRESCU-DÎMBOVIŢA
1977, 158 als „unsicherer Depotfund“ von Sebeş („in der Umgebung von Sebeş“) aufgeführte Fund
wird entsprechend als Sebeş II benannt. – Auch in REPALBA 1995 wurde Sebeş I nicht erwähnt.

Locul şi condiţiile descoperirii: Necunoscute. Descoperit înainte de 1883.


Conţinut/detalii tehnice: 1-23. 23 de pandantive în formă de ancoră (22 din tablă de bronz; o
piesă turnată, având secţiune plan-convexă. 24-25. Două şaibe rotunde, decorate la margine cu câte
un cerc au repoussé şi având într’o parte câte o gaură (pentru atârnat?). Toate piesele au o patină
relativ unitară, cenuşiu-verzuie. – Cuţitul de bronz şi celelalte piese înregistrate sub acelaşi nr. inv. se
datează în perioade, respectiv epoci ulterioare.
Datare: B IIIa - FD III - R BA2 (MOZSOLICS 1967; KACSÓ 2005, 222). Depozitul de bronzuri de la Sebeş
trebuie foarte probabil considerat ca import din teritoriile ocupate de cultura ceramicii incrustate
transdanubiene, resp. a grupei de depozite de tip Tolnanémedi în mediu Wietenberg. Pandantivele în
formă de ancoră de la Sebeş rămân deocamdată cel mai estic punct de răspândire al acestei categorii
de obiecte.
Loc de păstrare şi bibliografie, v. mai sus.
Observaţii: Nu a fost luat în considerare de Petrescu-Dîmboviţa. Depozitul de la Sebeş, definit de
PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977, 158 ca „depozit nesigur“ (din „împrejurimile Sebeşului“) va fi în consecinţă
denumit Sebeş II. – Depozitul de la Sebeş I nu este amintit nici în REPALBA 1995.

ŞIMLEU SILVANIEI I Taf. 34,1-3


Kr. Sălaj (Şimleul Sălajului; Szilágysomlyó).

Die Fundstelle: „Várhegy“ (Dealul Cetăţii). In Betracht kommen die südlichen Abhänge der 370m
hohen Erhebung, wo wohl im 19. Jh. Häuser gebaut wurden (siehe Fundumstände). Im Inv.-Buch
des MNM ist das Grundstück von Teleszky Josephin in Szilágysomlyó angegeben.

102
Fundumstände: Beim Ausheben eines Kellers (MOZSOLICS 1967, LAKÓ 1983). Ankauf 1889 mit der
Beihilfe der Behörden (HAMPEL 1889); im Inv.-Buch des MNM werden weitere Einzelheiten erwähnt:
Das Depot wurde von Aren/Arent(?) Bruckenthal durch die Vermittlung des damaligen Bürgermeisters
von Szilágysomlyó, Gencsy Sandor, für zehn Forint erworben.
Inhalt/technische Details: Drei Schaftlochäxte (in der Reihenfolge der Inv.-Nr.)
1. Axt des Typs Pădureni. L. 14,2 cm (Taf. 34,1a-b).
2. Axt des Typ Pădureni. L. 14,2 cm (Taf. 34,2a-b).
3. Axt des Typs Hajdúsámson. Je drei Warzen befinden sich auf den beiden Seiten des
Schaftlochbereiches. L. 14 cm (Taf. 34,3a-b).
Siehe auch die metallographischen Analysen (hier auf S. 205).
Datierung/ggffs. kulturelles Milieu: Mittelbronzezeit, sehr wahrscheinlich Wietenberg-Milieu (vgl.
auch Şimleul Silvaniei II). Wietenberg-Befunde kommen auf dem höheren Teil des Berges und im
Sattel zu Măgura Şimleului sowie auf anderen Terrassen um diese Anhöhe vor.
Aufbewahrungsort: -Inv.-Nr.: MNM, Budapest; 55/1889,1-3.
Literatur: HAMPEL 1889, 375 (MNM Napló 1889 Nr. 55); PETRI 1901, Bd. I, 33; ROSKA 1942, 274 Nr.
224; KŐSZEGI 1957, 48 C 2-4 Taf. 7,5-6 (nur 1 und 3 abgebildet); MOZSOLICS 1967, 18 Cb-Cc, 167 Taf.
20,1-3; SCHUBERT/SCHUBERT 1967, 198-199; HÄNSEL 1968, 186 Liste 41 Nr. 5; VULPE 1970, 45-46 Nr. 151-
152; 49 Nr. 201 Taf. 10,151-152; 13,201; VULPE/TUDOR 1970, 422-423 Anm. 13.16; PETRESCU-DÎMBOVIŢA
1977, 45 Taf. 13,1-3; LAKÓ 1983, 86-87 Taf. 13,3; BOROFFKA 1994, 77 Nr. 404; RUSTOIU 1995, 73-82;
RUSTOIU 1996, 82-85 (Karten); BEJINARIU 1998, 244; PALINCAŞ 1999, 263-269; BEJINARIU 2001, 98; 101; 106
Nr. 39; DAVID 2002, 481-482 RO 56 Taf. 108,1-3 (fälschlich RO57); BEJINARIU 2003, 39 Nr. 41; BEJINARIU
2003A, 9; BEJINARIU 2006, 31-36 Taf. 1,1-3; BEJINARIU 2008, 14; 124 Nr. 66; 125 Taf. 1,1 (Karte); POPESCU/
LAZANU 2010, 155; freundliche Mitt. I. Szathmári (Budapest) und I. Bejinariu (Zalău).
Bemerkungen: HAMPEL 1889 erwähnt ausschließlich die Äxte aus dem ersten Depot, unmittelbar
danach die Gegenstände von Felsőesztergályról (Şimleu Silvaniei II). MOZSOLICS 1967, 167 macht
einen fehlerhaften Hinweis, weil sie für diesen zweiten Depotfund die Seite 375 im ArchÉrt 1889
angibt. – Ob der Depotfund ursprünglich größer war, wie angedeutet, muss für den Augenblick noch
offen bleiben.

Locul şi condiţiile descoperirii: “Várhegy» (Dealul Cetăţii). Pentru o localizare mai precisă
trebuie luate în considerare pantele de sud ale dealului, care are înălţimea maximă de 370 m; pe
aceste pante au fost clădite case în sec. al XIX-lea. În registrul de inventar al MNM este indicată
proprietatea lui Teleszky Jozefin în Szilágysomlyó. Depozitul a fost descoperit la săparea pivniţei unei
case (MOZSOLICS 1967, LAKÓ 1983), fiind achiziţionat în 1889, cu ajutorul autorităţilor (HAMPEL 1889). În
registrul de inventar al MNM sunt date amănunte, în sensul că depozitul a fost cumpărat de la Aren/
Arent Bruckenthal prin intermediul primarului din Szilágysomlyó, Gencsy Sándor, pentru 10 forinţi.
Conţinut/detalii tehnice: Trei topoare cu gaură de înmănuşare transversală (în ordinea nr. inv.). 1.
Topor de tip Pădureni. 2. Topor de tip Pădureni. 3. Topor de tip Hajdúsámson. Ambele laturi ale zonei
găurii de înmănuşare sunt ornamentate în exterior cu câte trei proeminenţe mici, ordonate vertical.
Datare/evtl. mediu cultural: Epoca mijlocie a bronzului, foarte probabil mediu Wietenberg (vezi
şi Şimleul Silvaniei II). Complexe Wietenberg se întâlnesc în partea mai înaltă a dealului şi în şeaua
dinspre Măgura Şimleului, precum şi pe alte terase ale acestei înălţimi.
Loc de păstrare şi bibliografie, v. mai sus.
Observaţii. Hampel aminteşte doar topoarele din primul depozit de la Şimleul Silvaniei şi, imediat
după aceea, obiectele de la Felsőesztergályról, informaţie preluată global de Mozsolics, care face o
referire eronată, deoarece în cartea (MOZSOLICS 1967, 167) ei, la cel de-al 2-lea depozit, indică p. 375
din ArchÉrt 1889. Nu se poate preciza dacă depozitul a conţinut mai multe piese, aşa cum s’a presupus
(v. bibliografia).

103
ŞIMLEU SILVANIEI II Taf. 33,27-28
Kr. Sălaj (Şimleul Sălajului; Szilágysomlyó).

Die Fundstelle: angeblich Flur Felsőesztergályos.


Fundumstände: Unbekannt. Kauf von Jakab Krausz (1889) für sieben Forint.
Inhalt/technische Details:
1. Verziertes Vollgriffkurzschwert, in einem Stück gegossen, mit drei Scheinnieten; dunkelgrüne
Patina; erhaltene L. 17,9 cm, ursprünglich ca. 36-37 cm (BADER 1991) (Taf. 33,28).
2. Verzierter Armring mit offenen (Petschaft)Enden (Zusammengehörigkeit möglich, aber nicht
gesichert) (Taf. 33,27).
Datierung/ggffs. kulturelles Milieu: B IIIb, Koszider-Horizont (MOZSOLICS 1967); MD II (HÄNSEL
1968); BB1-2 (zusammengefasst bei BADER 1991). Wegen der verhältnismäßig großen Funddichte
der Wietenberg-Kultur (BOROFFKA 1994, Karte 4; BEJINARIU 2001, bes. 106; 112 Karte) ist es durchaus
möglich, dass die Bronzen von Şimleul Silvaniei II (wie auch die Äxte des Depotfundes I sowie andere
Bronzen aus der Gegend) dem Wietenberg-Milieu angehören.
Aufbewahrungsort: -Inv.-Nr.: MNM Budapest, 104/1889/1-2.
Literatur: MOZSOLICS 1967, 167 Taf. 68,2-3 (ungenaue Zeichnungen); HÄNSEL 1968, 30, 174 Liste 2
Nr. 2b (Vollgriffschwert Typ Au); 208 Liste 94 Nr. 11a (Armring); PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977, 50 (Dolch)
Taf. 20,2-3 (ungenaue Zeichnungen); LAKÓ 1983, 87 Pkt. b (BD) Taf. 13,4-5; BADER 1991, 55-57 Taf.
8,31; 73B; BEJINARIU 2001, 106 Nr. 46; DAVID 2002, 439 SD39; 482 RO57 Abb. 94,4 (Dolch); BEJINARIU
2003, 40 Nr. 48; BEJINARIU 2006, 36-38 Taf. 2,1-2; BEJINARIU 2008, 14; 124-125 Nr. 66 Taf. 1,1 (Karte).
Bemerkungen: Der Hinweis auf F. Pulszky in Arch. Ért. 9, 1889, 375 (BADER 1991, teilw. MOZSOLICS
1967 und PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977) ist in zweifacher Hinsicht falsch, weil erstens der eigentliche
Verfasser J. Hampel (HAMPEL 1889) ist. Zweitens ist in dieser Notiz nur allgemein die Rede von
„Bronzegegenständen und anderen vorgeschichtlichen Antiquitäten von der Flur Felsőesztergály,
die von der ung. geologischen Gesellschaft als Geschenk bekommen wurden” und nicht von dem
Kauf von Jakab Krausz. Eine Angabe, die nur im Inv.-Buch des MNM steht. – Bei PETRESCU-DÎMBOVIŢA
1998 tauchen der Armring und sogar die Ortschaft dann seltsamerweise überhaupt nicht mehr auf.

Locul şi condiţiile descoperirii: Probabil “Felsőesztergályos”. Găsit în condiţii necunoscute,


cumpărat de la Jakab Krausz (1889) pentru 7 forinţi.
Conţinut/detalii tehnice. 1. Sabie scurtă, cu mâner plin; este turnată într’o singură formă şi are
trei nituri aparente. Patină verde închis. L păstrată 17,9 cm, iniţial aprox. 36-37 cm (BADER 1991). 2.
Brăţară ornamentată, cu capete deschise, în formă de pecete (apartenenţa pieselor la un depozit unitar
este posibilă, dar nu sigură).
Datare, evtl. mediu cultural: B IIIb, Koszider-Horizont (MOZSOLICS 1967); MD II (HÄNSEL 1968);
BB1-2 (rezumat la BADER 1991). Din cauza densităţii relativ mari de descoperiri Wietenberg din zonă
(BOROFFKA 1994, harta 4; BEJINARIU 2001, în special 106, 112 hartă) este foarte probabil ca bronzurile de
la Şimleul Silvaniei II (ca şi topoarele depozitului I, precum şi alte bronzuri din zonă) să fi aparţinut
mediului Wietenberg, respectiv să fi fost produse de meşteşugari din aceste triburi.
Loc de păstrare şi bibliografie, v. mai sus.
Observaţii. Trimiterea la F. Pulszky in Arch. Ért. 9, 1889, 375 (BADER 1991 parţial MOZSOLICS 1967
şi PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977) conţine o greşeală dublă, în primul rând pentru că autorul este J. Hampel.
În al doilea rând, în această notiţă este vorba doar în general de „obiecte de bronz şi alte antichităţi
preistorice din locul Felsőesztergály, primite cadou din partea Societăţii maghiare de geologie”, deci
fără nici o referinţă la achiziţionarea de la Jakab Krausz. În mod ciudat, la PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1998
nu mai sunt pomenite de loc nici brăţara, nici măcar localitatea.

104
TILIŞCA Taf. 30,4-5
Kr. Sibiu (Tilicske, Tiliske, Telischen), Siebenbürgen.

Die Fundstelle: „Cetate“: In einer Siedlung der Wietenberg-Kultur, westlich des Dorfes, auf einem
Hügel im Tal des Baches Lunca (=Pârâul Negru) unterhalb der mittelalterlichen Burg.
Fundumstände: Bei archäologischen Ausgrabungen, Leiter I. Paul im Jahr 1967 (VULPE 1975). Die
zwei Bronzen wurden aufgrund der Mitteilung desselben Ausgräbers mal als zweistückiger Depotfund
(VULPE 1975), mal als Siedlungsfunde (BOROFFKA 1994, 84-85: „gehören nicht notwendigerweise
zusammen“) angesehen.
Inhalt/technische Details:
1. Seltene, dem Typ Satu Mare-Periam nahestehende Messerform. L. ca. 16,25 cm (Taf. 34,5a-b).
2. Trapezformiges, längliches Randleistenbeil, Variante Aţel. L. 14,1 cm (Taf. 34,4).
Datierung/ggffs. kulturelles Milieu: Mittlere Bronzezeit (VULPE 1975, BOROFFKA 1994, KACSÓ
1997). Die Bedeutung der Stücke, unabhänigi ob mehrstückiger Depot-, im klassischen Sinne, oder
Siedlungsfund, besteht in der Verbindung zum Wietenberg III-Milieu.
Aufbewahrungsort -Inv.-Nr.: Brukenthalsches Museum, Hermannstadt/Sibiu, angeblich noch
nicht inventarisiert.
Literatur: Mitt. I. Paul bei VULPE 1975, 66 Nr. 341; 67 (Datierung) Taf. 37,341 (Randleistenbeil);
60A,1-2 (Messer u. Randleistenbeil); IRIMIA 1977, 299 (zitiert versehentlich auch Lit. zu Bretea
Mureşeană); MONAH 1980, 34-35; Mitt. I. Paul bei BOROFFKA 1994, 84-85 Nr. 460; 233 (Typologie) Taf.
136,8 (korrekte Zeichnung d. Messers); KACSÓ 1997, 13.
Bemerkungen: Bei PETRESCU DÎMBOVIŢA 1977 und REPSIBIU 2003, 228 Nr. 236 Pkt. 2 (Ausgrabungen
nur zwischen 1963-1965!) sind die zwei Bronzen überhaupt nicht erwähnt.

Locul şi condiţiile descoperirii: “Cetate”. Piese găsite într’o aşezare a culturii Wietenberg, la vest
de sat, pe o colină în valea pârâului Lunca (=Pârâul Negru), la poalele cetăţii medievale. Săpături
ştiinţifice sub conducerea lui I. Paul. Cele două bronzuri au fost considerate, după informaţia aceluiaşi
arheolog, o dată ca depozit format din două piese, iar mai târziu ca bronzuri din aşezare (Boroffka:
„ele nu ţin obligatoriu una de cealaltă“). Descoperirea datează din anul 1967 (VULPE 1975).
Conţinut/detalii tehnice: 1. Cuţit, aparţinând unei forme rare, apropiate de tipul Satu Mare-Periam.
2. Topor plat, cu margini ridicate, de forma unui trapez alungit. Varianta Aţel.
Datare/evtl. mediu cultural: Epoca mijlocie a bronzului (VULPE 1975, BOROFFKA 1994, KACSÓ 1997).
Importanţa pieselor, indiferent dacă ele sunt un depozit format din mai multe piese, în sensul clasic,
sau o descoperire în aşezare, constă în legătura cu mediul Wietenberg III.
Loc de păstrare şi bibliografie, v. mai sus.
Observaţii: La PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977 şi în REPSIBIU 2003, 228 nr. 236 pct. 2 (sunt prezentate doar
săpăturile dintre 1963-1965!), cele două bronzuri nu sunt absolut de loc amintite.

TORDA Taf. 35-36


ehem. Komitat (heute Rumänien), ohne nähere Angaben.

Fundstelle und Fundumstände: Unbekannt, jedoch vor Juni 1899 entdeckt, denn der „Bronze-
Depôtfund aus dem Comitate Torda, Siebenbürgen” wurde erst am 21/VI 1899 von den Gebr. Egger,
Wien I. Opernring 7 (Münz- und Antiquitätenhändler in Wien) für 330 Kronen angekauft.
Inhalt/technische Details: Elf ganz erhaltene Nackenscheibenäxte vom Typ Nestor B1, ein
Klingenbruchstück von einer ähnlichen Axt, drei Gussfladenfragmente und Gefäßscherben
höchstwahrscheinlich vom Depotbehälter. Wegen Unstimmigkeiten in den verschiedenen

105
Veröffentlichungen folgt die Vorstellung der Funde hier den Inv.-Nr. des NHM Wiens:
35262. Streitaxt „fein gravirt, aber abgescheuert” (HOERNES 1904, 210 Abb.6a-b = KROEGER-MICHEL
1983, B 102 Taf. 165). L. 21,8 cm (Taf. 36,1a-c).
35263. Dergleichen (HOERNES 1904, 210 Abb. 5a-b = KROEGER-MICHEL 1983, B 204 Taf. 168). L.
19,2 cm (Taf. 36,8a-c).
35264/1-9 (Reihenfolge identisch bei SCHUBERT/SCHUBERT 1967 und JUNGHANS/SANGMEISTER/SCHRÖDER
1968). Unverzierte Nackenscheibenäxte Typ Nestor B1: 35264/1. Axt (=KROEGER-MICHEL 1983,
B 207 Taf. 54b). L. 19,1 cm. 35264/2. Axt (KROEGER-MICHEL 1983, B 306 Taf. 183b). L. 20,1
cm. 35264/3. Axt (KROEGER-MICHEL 1983, B 307 Taf. 30a). L. 20,6 cm. 35264/4. Axt (KROEGER-
MICHEL 1983, B 308 = VULPE 1970 Taf. 21,312). L. 20,1 cm. 35264/5. Axt (KROEGER-MICHEL 1983,
B 309 = VULPE 1970 Taf. 21,306). L. 18,9 cm. 35264/6. Axt (KROEGER-MICHEL 1983, B 311 =
VULPE 1970 Taf. 21,310). L. 19,6 cm. 35264/7. Axt. Ein Teil der Schaftröhre ist abgebrochen
(KROEGER-MICHEL 1983, B 312 = VULPE 1970 Taf. 21,305). L. 21,3 cm. 35264/8. Axt (KROEGER-
MICHEL 1983, B 313 Taf. 55b). L. 19,9 cm. 35264/9. Axt (KROEGER-MICHEL 1983, B 314 = VULPE
1970 Taf. 21,312). L. 18,2 cm.
35265. Schneidenbruchstück einer ebensolchen Axt durch Gewalteinwirkung gebogen (MOZSOLICS
1967 Taf. 74,10 = Photographie; VULPE 1970 Taf. 21,304 = Zeichnung). L. 7,1 cm.
35266/1-3. Drei Fragmente eines „zerhackten Bronze-Guß-Fladens”: 35266/1. Fünfseitiges
Fragment mit tiefen Einschnitten beidseits des höheren Bereiches (MOZSOLICS 1967 Taf.
74,7) L. cca. 10,4 cm (Taf. 36,10). 35266/2. Vierseitiges (ungefähr trapezförmig) flaches
Fragment, an den Seiten sind die Spuren des Schneidens deutlich. L. ca. 8,6 cm (Taf. 36,11).
35266/3. Ungefähr halbkreisförmiges Fragment. L. ca. 6,6 cm (Taf. 36,12). 35267. Scherben
des dickwandigen Depotgefäßes. Der Ton ist schwärzlich-grau, mit einem braun-ziegelroten
Überzug[?], stellenweise braun geglättet, in einer für die Bronzezeit typischen Technik. Der
Gefäßquerschnitt kann nicht rekonstruiert werden (BERCIU 1941, 30 Anm. 38, nach einer
persönlicher Überprüfung). Die Photographien von sechs Scherben bei MOZSOLICS 1967, 279 Taf.
73,6a-f (hier Taf. 36,2-7) bestätigen den ungleichmäßigen Brand. Es ist nicht auszuschließen,
dass grobe Verzierungen auf der Scherbe 6d sichtbar sind. Die Scherbe 6f (zum Boden hin
hier Taf. 36,7) lässt eine Reihe von Fingereindrücken.
Siehe auch die metallographischen Analysen S. 203.
Datierung/ggffs. kulturelles Milieu: Mittlere Bronzezeit. Wahrscheinlich Wietenberg-Milieu.
Aufbewahrungsort: -Inv.-Nr.: Naturhistorisches Mus. Wien. – Inv.-Nr. 35262-35267 (inventarisiert
am 31.3.1900 von M. Hoernes).
Literatur: HOERNES 1904, 210, mit Abb. 4-6; NESTOR 1938, 183-192, bes. 188 Nr. 3-4 Taf. 73 (Variante
B1, Nr. 1); BERCIU 1941, 30; I. BERCIU 1942, 35-36 mit Abb. 3; ROSKA 1942, 284 Nr. 62 mit Abb. 342,1-3;
Popescu 1944, 111-112 mit Abb. 48; WERNER 1950, 300; POPESCU 1963, 110; POPESCU/RUSU 1966, R 11
a-c; MOZSOLICS 1967, 40 (Karte); 41-44; 171; 278-280 Taf. 72-74 (verzierte Äxte: Zeichnungen; restliche
Stücke inkl. Gussfladen u. Tonscherben: Photographien); SCHUBERT/SCHUBERT 1967, 188 (Tabelle); 202-
203 Nr. 391-402; HÄNSEL 1968, 63; 190; 238 Taf. 31,1-12 (erste Zeichnungen aller Äxte); JUNGHANS/
SANGMEISTER/SCHRÖDER 1968, 140-141Nr. 5143-5154 Taf. 27,5143.5153 (als FO?, reg. Cluj); FENEŞAN
1969, 266; VULPE 1970, 19-20, 70-73 Nr. 303-314; 75-76 Taf. 21,303-314; PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977, 45
Taf. 13,4-5; 14,1-6 (unvollständige und ungenaue Zeichnungen); GOLDMANN 1979, 001, F 428: 14; 34;
38; 129; MÜLLER-KARPE 1980, 803 Nr. 296 Taf. 319H; KROEGER-MICHEL 1983, 189-190 Nr. B-102; 204;
207; 306-309; 311-314 Taf. 30a; 54b; 55b; 165; 168; 183b; SCHUMACHER-MATTHÄUS 1985, 151; 154; 217;
222; REPCLUJ 1992, 409 (versehentlich zwölf Bruchstücke eines Gusskuchens); LIVERSAGE 1994, 111;
BOROFFKA 1999, 68 Nr. 40-41 u. versch. Karten/Tabellen; DAVID 2002, 420 NS58; 421 NS72; 422-423
NS91-99; 482 RO66 Taf. 36,1; 38,2; 131,1-3; 132,1-8; HANSEN 2005, 216; FAZECAŞ 2005, 74; Freundliche
Mitt. Dr. A. Heinrich, Wien.

106
Bemerkungen: Die Bezeichnung „ehem. judeţ Turda“ oder „Bez. Turda“ (VULPE 1970, PETRESCU-
DÎMBOVIŢA 1977, NESTOR 1938), sogar „Region Cluj“ statt „ehem. Komitat Torda“ ist in doppelter
Hinsicht falsch: einerseits entspricht die territoriale Ausdehnung der beiden Einheiten zueinander
nicht, andererseits trug das Komitat damals keinen rumänischen Namen.

Locul şi condiţiile descoperirii: Necunoscute; depozitul a fost totuşi descoperit înainte de Iunie
1899, fiindcă „Depozitul de bronzuri din comitatul Torda, Transilvania” a fost cumpărat de-abia la
21/VI 1899 de la firma Gebr. Egger, Wien I. Opernring 7 („Münz- und Antiquitätenhändler” din Viena)
pentru 330 de coroane.
Conţinut/detalii tehnice: Unsprezece topoare cu disc de tip B1, păstrate în întregime, un fragment
de lamă de la un topor asemănător, trei fragmente de turte şi mai multe fragmente ceramice, foarte
probabil de la vasul în care fusese depus depozitul. Din cauza unor neconcordanţe în diferite publicaţii,
păstrăm în cadrul de faţă ordinea nr. de inv. din NHM: 35262. Topor de luptă „gravat cu fineţe, dar
[cu ornamentul] şters” (Hoernes, fig. 6a-b = Kroeger-Michel, B 102 pl. 165). L. 21,8 cm; 35263. Piesă
asemănătoare cu cea precedentă (Hoernes, fig. 5a-b = Kroeger-Michel, B 204 pl. 168). L. 19,2cm.
35264/1-9 (Ordinea este identică cu Schubert/Schubert şi Junghans/Sangmeister/Schröder). Topoare cu
disc de tip B1, neornamentate: 35264/1. Topor (=Kroeger-Michel, B 207 pl. 54b). L. 19,1 cm. 35264/2.
Topor (Kroeger-Michel, B 306 pl. 183b). L. 20,1 cm. 35264/3. Topor (Kroeger-Michel, B 307 pl. 30a). L.
20,6 cm. 35264/4. Topor (Kroeger-Michel, B 308 = Vulpe 1970 pl. 21,312). L. 20,1 cm. 35264/5. Topor
(Kroeger-Michel, B 309 = Vulpe 1970 pl. 21,306). L. 18,9 cm. 35264/6. Topor (Kroeger-Michel, B 311
= Vulpe 1970 pl. 21,310). L. 19,6 cm. 35264/7. Topor. O parte a tubului de înmănuşare este ruptă
(Kroeger-Michel, B 312 = Vulpe 1970 pl. 21,305). L. 21,3 cm. 35264/8. Topor (Kroeger-Michel, B 313 pl.
55b). L. 19,9 cm. 35264/9. Topor (Kroeger-Michel, B 314 = Vulpe 1970 pl. 21,312). L. 18,2 cm. 35265.
Fragment din porţiunea tăişului unui topor asemănător cu cele precedente, îndoit din cauza ruperii
violente (Mozsolics pl. 74,10 =fotografie; Vulpe 1970 pl. 21,304 = desen). L. 7,1 cm. 35266/1-3. Trei
fragmente ale unei „turte de bronz fragmentate”: 35266/1. Fragment pentagonal cu două tăieturi adânci
de ambele părţi ale porţiunii mai ridicate (Mozsolics pl. 74,7) L. cca. 10,4 cm. 35266/2. Fragment plat,
cu patru laturi (aproximativ în formă de trapez); pe laturi sunt vizibile urmele acţiunii de tăiere. L.
cca. 8,6 cm. 35266/3. Fragment aproximativ semicircular. L. cca. 6,6 cm. 35267. Fragmente ceramice
din vasul cu pereţi groşi, în care se afla probabil depozitul. Pasta acestor fragmente este negricios-
cenuşie, fiind acoperite cu un slip [?] lustruit, brun-cărămiziu, pe alocuri brun, în tehnică tipică pentru
epoca bronzului. Profilul vasului nu mai poate fi reconstruit (BERCIU 1941, 30 nota. 38, conform unei
verificări personale în NHM). Fotografiile a şase fragmente ceramice la Mozsolics 1967, 279 pl. 73,
6a-f confirmă arderea inegală. Nu este exclus să se poată vedea ornamente grosolane pe fragmentul
6d. Fragmentul 6f (în porţiunea dinspre fund) îngăduie să se recunoască un şir de impresiuni digitale.
Datare, loc de păstrare şi bibliografie, v. mai sus.
Observaţii: Denumirea „ehem. judeţ Turda“ oder „Bez. Turda“, devenită chiar „reg. Cluj [!]“ (VULPE
1970, PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977, NESTOR 1938 usw.) în loc de „fostul comitat Torda“ reprezintă o greşeală
dublă: pe de o parte, extinderea teritorială a celor două unităţi administrative este diferită, pe de altă
parte comitatul nu a purtat, în perioada respectivă numele românesc de mai târziu.

VÂLCELE I Taf. 37-43,1-2


Gde. Feleacu, Kr. Cluj (Baniabic, Bányabükk), Siebenbürgen.

Die Fundstelle: Unterschiedliche Angaben. Nach OROSZ 1930 befindet sich die Fundstelle 47
Schritte hinter einer kleinen Wassermühle am Fuß eines Hügels. Die Mühle befindet sich links der
Straße von Cluj nach Turda, ca. 2 km südöstlich des Dorfes Bányabükk, gegenüber Km. 167 der sog.
Staatsstraße im Tal des Baches Tur, auf der Gemarkung der Ortschaft Pusztaszentmárton (Mărtineşti).

107
– Roska (ROSKA 1931; 1959) bestreitet die Angaben von Orosz, indem er angibt, dass der Depotfund
im Ort gefunden worden sei. Der bereits davor geschriebene, aber erst später erschienene Aufsatz
von ROSKA (1932) klärt dies auch nicht auf. FERENCZI 1931 folgt ROSKA 1932, sie beziehen sich auf
denselben Müller, der Orosz gegenüber andere Aussagen machte. – Im Lauf der weiteren Erforschung
des Depotfundes ist ein gewisser Konkurrenzgeist deutlich zu spüren. Grundsätzlich enthalten die
Äußerungen von Orosz mehr Namen und Details zum Fund. Dies legt nahe, dass er gründlicher und
länger recherchierte, wenn auch manche seiner Beobachtungen anzuzweifeln sind.
Fundumstände: Die Forschungsgeschichte des Depots fängt mit der Entdeckung einer Kupferaxt
beim Kupfergießer Szanisló (OROSZ 1930) oder bei einem Bleigießer/“plombier“ (?) in Kolozsvár/
Cluj (ROSKA 1932: gemeldet am Mai 1928) an, die vom Arzt Dr. S. Lenghiel aus derselben Stadt 1927
(OROSZ 1930) in der genannten Werkstatt gesehen wurde. Zusammen mit anderen Funden soll die
Axt Anfang Juli 1927 in Miceşti (Micuş/Mikes bei Turda) entdeckt worden sein. Laut OROSZ 1930
grub ein Müller auf einer ca. zwei Meter hohen Bachterrasse mehrere große Steine aus, die von
einem prähistorischen Mauerwerk stammen sollen. Dieses war aus flachen Sandsteinen (die aus
dem Bachbett stammten) ohne Mörtel errichtet worden. Orosz sah davon noch drei der vier ca. 40-
50cm dicken Mauern (eine war zerstört). Die Mauern umgrenzten ein Areal von 3,5-4 m. In einer
Tiefe von 0,5m im sandigen Boden, an der Basis der südlichen Mauer, soll der Müller den Depotfund
entdeckt haben. Die Gegenstände waren in der bloßen Erde deponiert, Hinweise auf Keramik wurden
nicht beobachtet. Roska 1929 gibt andere Angaben zu dem Fund, obwohl sie im selben Jahr 1927
(oder 1928) vom selben Müller aus Miceşti/Banaibic (?) geliefert worden seien. Seine Ausführungen
widersprechen meist den Aussagen von Orosz. So ist etwa nach Roska die Fundstelle von Orosz
nicht korrekt angegeben, denn der(-selbe) Müller hätte auch ihm (Roska) die Fundstelle gezeigt
und die von ihm durchgeführte Sondagegrabung hätte keine anthropogene Spuren hervorgebracht.
Roska zufolge hätte der Müller zugestanden, dass die Fundstelle doch irgendwo in der Gemarkung
des Dorfes Mărtineşti liegt.
Inhalt/technische Details: Über den Inhalt des Depots sind die Angaben ebenfalls sehr
widersprüchlich: Roska erwähnt zunächst (ROSKA 1929) 21 Objekte (und bildet davon vier ab),
während OROSZ 1930, 29 Kupferäxte [-beile] zählt, davon 19 in der Slg. vom Erdély Múzeum, die
Übrigen in privatem Besitz. Auch schätzt er das Gewicht auf etwa 29 kg, was sicherlich nicht stimmen
kann. Insgesamt sind wohl über 40 Äxte bekannt (42 [vom Müller entdeckte] dazu „noch einige“ bei
ROSKA 1959 = unsere Abb. 17). Die genaue Anzahl ist heute nicht mehr festzustellen. Leider hat auch
Roska (ROSKA 1959, mit Ansprüchen auf Vollständigkeit) viele Fehler begangen und Unklarheiten
eingeführt. VULPE 1970 hat leider nicht dazu beigetragen können, diese zu beseitigen.
Siehe auch die metallographischen Analysen, S. 206 (21 Stück) und BEŞLIU/LAZAROVICI/OLARU 1992.
Alle Angaben nach ROSKA 1959: L.; GesamtBr.; Br. d. Nackens; Schaftlochmaße; Gewicht.
A. Äxte von Debrecen:
1)15,4 cm; 7,3 cm; 4,7 cm; 2,5x2,7 cm; 1076 g. 2)14,3 cm; 8,2 cm; 4; 2,5 cm; 1420 g. 3)14,9 cm;
8 cm; 4,7 cm; 2,1 cm; 1122 g. Inv.-Nr. 283-285.
B. Das Exemplar in Marianum Cluj 14,3 cm; 7 cm; 4 cm; 2,4 cm; 920 g.
C. Äxte von Mus. Cluj (ErdMuz usw.): 1)12,2 cm; 5,3 cm; 4,8 cm; 2,1 cm; 901 g. 2)13 cm; 6,9
cm; 4,7 cm; 2,1 cm; 890 g. 3)14,8 cm; 4,3 cm; 4,6 cm; 2,2x1,2 cm; 1006 g. 4)13,3 cm; 7 cm;
4,1 cm; 2,1 cm; 810 g. 5)14,7cm; 7,6cm; 4,3cm; 2,1x2,3cm; 1007 g. 6)14,9cm; 7,7cm; 4,6cm;
2,2cm; 1004 g. 7)13,2cm; 7cm; 4,5 cm; 2,4x2,2 cm; 800 g. 8)13,1 cm; 7,4 cm; 4 cm; 2,1 cm;
850 g. 9)14,5 cm; 7,7 cm; 5 cm; 2,6x2,3 cm; 1130 g. 10)14.7 cm; 6,9 cm; 4,3 cm; 2,5 cm; 1002
g. 11)13,4 cm; 6 cm; 4,3 cm;2,4 cm; 1000 g. 12)13,5 cm; 7,4 cm; 5 cm; 2,4 cm; 1140 g. 13)14
cm; 6,5 cm; 4,3 cm; 2,4 cm; 1100 g. 14)15,6 cm; 7,3 cm; 3,7 cm; 2,5 cm; 1006 g. 15)13,5 cm;
7,1 cm; 5 cm; 2,2x2,4 cm; 875 g. 16)15,2 cm; 5,9 cm; 4,9 cm; 2,6 cm; 1190 g. 17)15,1 cm; 7,4
cm; 3,9 cm; 2,6x2,3 cm; 1015 g. 18)14,6 cm; 7,4 cm; 4,9 cm; 2,5 cm; 1075 g. 19)14,9 cm; 7,4
cm; 4,9 cm; 2,4 cm; 945 g. 20)14,7 cm; 7,6 cm; 4,4 cm; 2,7x2,4 cm; 1065 g. Inv.-Nr. (kaum
korrelierbar): IN (=i n) 1151-1165; I (1 römisch) 10469-10472; VI 4445, VI 6051.
108
C. a. Jetzige Lage der in MNITr (Mus. Cluj) aufbewahrten Exemplare (in der Reihenfolge der
aktuellen Inv.-Nr.: P 532, L. 13,9 cm (Taf. 38,2). P 534, L. 13,2 cm (Taf. 38,3). P 535, L. 13,5 cm
(Taf. 39,1). P 536, L. 13,2 cm (Taf. 39,2). P 537, L. 14,8 cm (Taf. 39,3). P 538, L. 14,8 cm (Taf.
40,1). P 539, L. 15,5 cm (Taf. 40,2). P 540, L. 15,2 (Taf. 40,3). P 541, L. 15,0 cm (Taf. 41,1). P
542, L. 14,8 cm (Taf. 41,2). P 543, L. 13, 3 cm (Taf. 41,3). P 544, L. 14,5 cm (Taf. 42,1). P 545,
L. 13,5 cm (Taf. 37,1). P 546, L. 13,5 cm (Taf. 42,2). P 547, L. 15,2 cm (Taf. 42,3). P 548, L. 14,7
cm (Taf. 37,2). Wahrscheinlich P 549, L. 13,9 cm (Taf. 37,3). P 551, L. 13,0 cm (Taf. 43,1).
P 553, L. 14,9 cm (Taf. 43,2). Wahrscheinlich alte Inv.-Nr. VI 4445, L. 14,9 cm (Taf. 38,1).
D. Äxte von Orosz: 1)12,9 cm; 6 cm; 4,4 cm; 2,3x1,4 cm; 975 g. 2)14 cm; 6,6 cm; 4,2 cm; 2,6x2,2
cm; 930 g. 3)14,4 cm; 6,9 cm; 4,6 cm; 2,4 cm; 1000 g. 4)13 cm; 7,5 cm; 4,6 cm; 2,2 cm; 815
g. 5)13,3 cm; 7,3 cm; 4,8 cm; 2,3x2,1 cm; 950 g. 6)14,3 cm; 7,4 cm; 4,8 cm; 2,4 cm; 1130 g.
7)13,5 cm; 6,9 cm; 4,2 cm; 2,2 cm; 860 g. 8)13,9 cm; 7,6 cm; 5,2 cm; 2,2 cm; 850 g. Ob diese
Äxte irgendwie mit den sog. Exemplaren vom „Mus. Szeged“ (nach den unklaren Angaben
von VULPE 1970, 27 Nr. 25-32) gleichzusetzen sind, ist der von Vulpe zitierten Literatur nicht
zu entnehmen. ROSKA 1959 (der auch in Szeged tätig war), erwähnt die Museen in Szeged
überhaupt nicht (siehe auch unten Aufbewahrungsort).
Datierung/ggffs. kulturelles Milieu: Frühbronzezeit: MOZSOLICS 1967 B I a; VULPE 1970; CIUGUDEAN
1996 (schließt die Möglichkeit nicht aus, dass der Typ bereits früher aufkommt). – Eine eindeutige
Verbindung mit einem Kulturmilieu ist noch verfrüht.
Aufbewahrungsort: - Inv.-Nr.: MNITr Cluj (P 532: „Kupferhammer”; P 534-P 536: „Kupferäxte”; P
537-P 549: „Kupferhämmer”; P 550-P 552: „Kupferäxte”; – die angeblich im Mus. Szeged aufbewahrten
acht Exemplare (Vulpe 1970, 27 Nr. 25-32) sind in den dortigen Inv.-Büchern nicht genannt (Mitt.
G. Sánta und O. Lajkó, Szeged); – die Exemplare aus Debrecen befinden sich nicht im Déri-Mus.,
sondern in der Slg. des Archäologischen Institutes der Kossuth-Universität.
Literatur: ROSKA 1929, 15; 21 Abb. 19; OROSZ 1930, 228-229; 305 Abb. 147 (acht Äxte, insgesamt
29 Stück); FERENCZI 1931, 309; ROSKA 1931, 271; ROSKA 1932, 352-355 (Abb. von 19 Äxten); FERENCZI
1932, 157-158; NESTOR 1932, 76-77 mit Abb. 15; HEFFNER 1932, 53 (Zusammenfassung nach OROSZ
1930); DULLO 1936, 143 Abb. 17; 149; BERCIU 1937, 308-309; BERCIU 1940, 439-440; BERCIU 1942, 1-23
bes. 1-5 mit Abb. 1,1-4 (31 Stück); ROSKA 1942B, 205-206; MOZSOLICS 1949, 17-18; BENEšOVÁ 1956,
241-244; ROSKA 1956, 43-44; ROSKA 1959, 25-35 (monographische Veröffentlichung); DESHAYES 1960,
Bd. I, 193; 195; 196; 199; Bd. II, 80-81; DESHAYES 1960A, 77 (mit Abb.); D. Berciu 1964, 279-280; D.
Berciu 1966B, 534; MOZSOLICS 1967, 14-15; 24; JUNGHANS/SANGMEISTER/SCHRÖDER 1968, 250-253 Nr.
8952-8971.8987 Taf. 31,8959; VULPE 1970, 6; 9; 26-29 Nr. 1-32; 36 Taf. 1,1-12; 2,13-24; 3,25-32 (32
Stück); VULPE/TUDOR 1970, 419-421; POPESCU 1972, 621 (m. Typentaf.); MÜLLER-KARPE 1974 Taf. 520A,1-
4; DUMITROAIA 1977, 465-466; RUSU 1981, 8-10; HALÁSI/EMÖDI 1985, 232-234; BEŞLIU/LAZAROVICI/OLARU
1992, 106; 109; 120-122; REPCLUJ 1992, 429-431 Nr. 1, o. Abb. [V. Vasiliev]; METALURGIA 1995, 24 Nr.
15-16 [M. Rotea]; COMORI 1995, 72-73 (ca. 45 Stück); 86 Nr. 17.17a-b (ca. 43 Stück); 94-95; 108 Nr.
17. 17a-b Taf. E Nr. Cat. 17 (das vierte Exempl., rechts, gehört nicht zum Depot) [M. Rotea]; VASILIU
1996, 27-28; CIUGUDEAN, 1996, 123; 126; 284 Abb. 88; SHERRAT 1996, 295; CIUGUDEAN 1997, 33 Nr. 43-
46; VULPE 1997, 44; IRIMIA 1998, 38 Abb. 1 (Verbreitungskarte); 39; 43 (übersieht die SAM-Analysen);
CRĂCIUNESCU 1998, 146; DÉNES/SZABÓ 1998, 100 Anm. 63; VULPE 2001, 241; NICULICĂ/COJOCARU 1999,
691-697; NICULICĂ/COJOCARU 2003, 142-143; BÁTORA 2003, 2 Abb. 1 (Karte); 13, 14 Abb. 11; HANSEN 2009,
148-149 Abb. 11,7-10; BĂJENARU 2010, 153; HANSEN 2011, 167, Abb. 14,7-10. Vielseitige Recherchen
M. Mitu; Zeichnungen Ancuţa Bâlc; Photos S. Odenie.
Bemerkungen: Die Angaben (über Fundumstände, Inhalt, Aufbewahrungsort usw.) sind im
Allgemeinen sehr widersprüchlich, so dass wenig Hoffnung besteht, das Depot einmal vollständig
vorlegen zu können. – Nach ROSKA 1959 scheinen einige Exemplare gussfrisch, eine andere Axt
scheint hingegen misslungen gewesen zu sein. Der Metallgießer soll Roska zufolge angeblich für
die bronzezeitlichen Bergleute im Salzbergwerk von Torda gearbeitet haben. – Der Ha A-zeitliche
Bronzefund wird Vâlcele II bezeichnet.
109
110
Abb. 17: Vâlcele I (nach ROSKA 1959, 26 Abb.7; 28 Abb.8; 30 Abb.9).
Fig. 17: Vâlcele I (după ROSKA 1959, 26 fig.7; 28 fig.8; 30 fig.9).
Locul descoperirii: În legătură cu acesta există indicaţii diferite. Conform datelor oferite de Orosz,
locul descoperirii se găseşte la stânga şoselei care duce de la Cluj spre Turda, la cca. 2 km sud-est de
satul Bányabükk (Baniabic/Vâlcele), pe valea pârâului Tur, în hotarul localităţii Pusztaszentmárton
(Mărtineşti). În dreptul km. 167 a şoselei naţionale mai sus amintite se găseşte o mică moară de apă.
La 47 de paşi în spatele acestei mori, la poalele colinei se află locul descoperirii. Roska (ROSKA 1931;
1959) contestă exactitatea datelor prezentate de Orosz, pretinzând că depozitul ar fi ieşit la iveală în
perimetrul satului. Articolul lui Roska (ROSKA 1932) scris înaintea celui publicat de Orosz, dar apărut
ulterior, nu lămureşte de fapt nimic. Ferenczi îi urmează lui Roska, însă nici unul din ei nu aduc
contradovezi reale, referindu-se la acelaşi morar care, îi prezenta lui Orosz descoperirea în mod diferit.
În decursul publicării depozitului, se face simţit un anume spirit de concurenţă. În sine, afirmaţiile
lui Orosz conţin mai multe nume şi amănunte despre descoperire, indicând o mai îndelungată şi mai
temeinică cercetare; cu toate acestea, unele dintre observaţiile lui trebuie puse la îndoială.
Condiţiile de descoperire: Istoricul cercetării depozitului începe cu descoperirea unui topor la
turnătorul în bronz Szanisló (Orosz) sau la un turnător în plumb/“plombier“ (?) la Kolozsvár/Cluj
(ROSKA 1932: înştiinţare din luna Mai 1928), care fusese văzut de medicul dr. S. Lenghiel, din acelaşi
oraş, în 1927 (OROSZ) în atelierul meşterului amintit. Toporul ar fi fost descoperit, împreună cu alte
piese, la începutul lui Iulie 1927 la Miceşti (Micuş/Mikes lângă Turda). După Orosz, morarul a scos
la iveală pe terasa pârâului, înaltă de 2 m, mai multe pietre mari, care proveneau de la „o zidărie
preistorică“. Zidul consta din lespezi de gresie, (care proveneau din albia pârâului) fiind construit fără
mortar, Orosz văzând încă trei din cele patru ziduri (unul fiind distrus), groase de aprox. 40-50 cm;
ele delimitau un areal de 3,5-4 m. Morarul ar fi descoperit depozitul la o adâncime de 0,5 m., la baza
zidului dinspre sud, în solul nisipos. Obiectele fuseseră depuse în pământul gol, nefiind descoperită
cu acea ocazie nici un fel de ceramică. Conform lui Roska datele problemei sunt cu totul altele, deşi
ele i-au fost furnizate în acelaşi an 1927 (sau 1928) de către acelaşi morar din Miceşti/Baniabic (?). În
majoritatea cazurilor, afirmaţiile lui Roska se evidenţiază prin contestarea părerilor lui Orosz. Astfel,
după Roska, locul descoperirii, de ex., nu ar fi fost corect indicat de Orosz, fiindcă acelaşi morar i-ar
fi arătat şi lui (lui Roska) punctul în care fusese făcută descoperirea, însă sondajul de control efectuat
de către acesta nu ar fi evidenţiat nici o urmă de activitate antropogenă. Cu acea ocazie, morarul ar
fi mărturisit că locul descoperirii s’ar afla totuşi undeva în hotarul satului Mărtineşti.
Conţinut/detalii tehnice: Indicaţiile privitoare la compoziţia depozitului sunt de asemenea foarte
contradictorii: Roska aminteşte mai întâi (1929) 21 de exemplare (ilustrând patru din ele), în timp
ce din calculul lui Orosz rezultă 29 de topoare de cupru, din care 19 se păstrau în colecţia de atunci
a lui Erdély Múzeum, restul aflându-se în colecţii particulare. Orosz estimează greutatea totală la
aprox. 29 kg, ceea ce cu siguranţă nu poate corespunde adevărului. În total s’au găsit cu siguranţă
peste 40 de topoare (42 [descoperite de morar] pe lângă care mai erau „încă câteva“, vezi ROSKA 1959):
numărul exact este actualmente imposibil de stabilit. Din păcate, şi Roska (ROSKA 1959, cu pretenţii
monografice) a făcut multe greşeli, introducând şi neclarităţi. Vulpe nu a contribuit la îndepărtarea,
cel puţin parţială, a lor.
Toate dimensiunile sunt date în cm şi g (după ROSKA 1959) L; lăţimea maximă; lăţimea cefei;
dimensiunile găurii de înmănuşare; greutate:
A. Topoarele de la Debrecen: 1) 15,4 cm; 7,3 cm; 4,7 cm; 2,5x2,7 cm; 1076 g. 2) 14,3 cm; 8,2 cm;
4 cm; 2,5 cm; 1420 g. 3)14 cm,9 cm; 8 cm; 4,7 cm; 2,1 cm; 1122 g. Inv.-Nr. 283-285.
B. Exemplarul aflat odinioară la Marianum în Cluj 14,3 cm; 7 cm; 4 cm; 2,4 cm; 920 g.
C. Topoare din MNITr Cluj (ErdMuz etc.): 1) 12,2 cm; 5,3 cm; 4,8 cm; 2,1 cm; 901 g. 2) 13 cm; 6,9
cm; 4,7 cm; 2,1 cm; 890 g. 3) 14,8 cm; 4,3 cm; 4,6 cm; 2,2x1,2 cm; 1006 g. 4) 13,3 cm; 7 cm; 4,1
cm; 2,1 cm; 810 g. 5) 14,7 cm; 7,6 cm; 4,3 cm; 2,1x2,3 cm; 1007 g. 6) 14,9 cm; 7,7 cm; 4,6 cm;
2,2 cm; 1004 g. 7) 13,2 cm; 7 cm; 4,5 cm; 2,4x2,2 cm; 800 g. 8) 13,1 cm; 7,4 cm; 4 cm; 2,1 cm;
850 g. 9) 14,5 cm; 7,7 cm; 5 cm; 2,6x2,3 cm; 1130 g. 10) 14.7 cm; 6,9 cm; 4,3 cm; 2,5 cm; 1002
g. 11) 13,4 cm; 6 cm;4,3 cm;2,4 cm; 1000 g. 12) 13,5 cm; 7,4 cm; 5 cm; 2,4 cm; 1140 g. 13) 14

111
cm; 6,5 cm; 4,3 cm; 2,4 cm; 1100 g. 14) 15,6 cm; 7,3 cm; 3,7 cm; 2,5 cm; 1006 g. 15) 13,5 cm;
7,1 cm; 5 cm; 2,2x2,4 cm; 875 g. 16) 15,2 cm; 5,9 cm; 4,9 cm; 2,6 cm; 1190 g. 17) 15,1 cm; 7,4
cm; 3,9 cm; 2,6x2,3 cm; 1015 g. 18) 14,6 cm; 7,4 cm; 4,9 cm; 2,5 cm; 1075 g. 19) 14,9 cm; 7,4
cm; 4,9 cm; 2,4 cm; 945 g. 20) 14,7 cm; 7,6 cm; 4,4 cm; 2,7x2,4 cm; 1065 g. Inv.-Nr. (aproape
imposibil de corelat): IN (=i n) 1151-1165; I (cifră romană) 10469-10472; VI 4445, VI 6051.
Ca. Pentru situaţia actuală din MNITr, vezi textul german.
D. Topoarele lui Orosz: 1) 12,9 cm; 6 cm; 4,4 cm; 2,3x1,4 cm; 975 g. 2) 14 cm; 6,6 cm; 4,2 cm;
2,6x2,2 cm; 930 g. 3) 14,4 cm; 6,9 cm; 4,6 cm; 2,4 cm; 1000 g. 4) 13 cm; 7,5 cm; 4,6 cm; 2,2
cm; 815 g. 5) 13,3 cm; 7,3 cm; 4,8 cm; 2,3x2,1 cm; 950 g. 6) 14,3 cm; 7,4 cm; 4,8 cm; 2,4 cm;
1130 g. 7) 13,5 cm; 6,9 cm; 4,2 cm; 2,2 cm; 860 g. 8) 13,9 cm; 7,6 cm; 5,2 cm; 2,2 cm; 850 g.
Nu se poate preciza dacă aceste topoare pot fi puse în legătură cu aşa-zisele exemplare din
„Mus. Szeged“ (vezi menţiunile neclare ale lui Vulpe 1970, 27 nr. 25-32) neputându-se obţine
nici o dată concludentă din bibliografia citată de acesta. Roska (care a activat şi la Szeged) nu
aminteşte absolut de loc muzeele din Szeged (vezi mai jos şi Locul de păstrare).
Datare: epoca timpurie a bronzului: Mozsolics B I a; VULPE 1970; CIUGUDEAN 1996 (nu exclude
posibilitatea ca acest tip să apară şi mai devreme). Încercarea de corelare cu un mediu cultural
anume ni se pare prematură.
Loc de păstrare/nr. inv.: MNITr Cluj (P 532: „ciocan de cupru”; P 534-P 536: „topoare de cupru”;
P 537-P 549: „ciocane de cupru”; P 550-P 552: „topoare de cupru”; în legătură cu cele opt
exemplare despre care se pretinde că ar fi fost păstrate în Mus. Szeged (Vulpe 1970, 27 Nr.
25-32) nu se poate găsi nici o urmă a prezenţei lor în registrele de inventar (inf. G. Sánta şi
O. Lajkó); exemplarele din Debrecen nu se găsesc la Déri-Múzeum, ci în colecţia Institutului
arheologic al Universităţii Kossuth (nr. inv. 283-285 după Roska). (În general date neclare).
Bibliografie, vezi mai sus.
Observaţii: Afirmaţiile (despre condiţiile de descoperire, conţinut, loc de păstrare etc.) sunt
îndeobşte foarte contradictorii, astfel că există speranţe mai reduse decât la alte depozite, de a
le putea prezenta cândva în mod temeinic. În mod suplimentar, persoanele care ar mai putea
contribui la limpezirea unor probleme sunt puţin dispuşi să ajute. Conform lui Roska, unele
exemplare par să fi fost nefolosite, iar unul din topoare pare să fi avut defecţiuni de turnare,
metalurgul preistoric lucrând după părerea lui Roska pentru cei care îşi desfăşurau activitatea în
ocnele preistorice de la Turda. Depozitul din faza Ha A este catalogat sub numele de Vâlcele II.

VÂRGHIŞ Taf. 43,3-6


Kr. Covasna (Varghiaş, Vargyas).

Die Fundstelle: “Cheile Vârghişului” / Vargyas-Schlucht, in der Höhle Lublinit, 1200/9, auf der
rechten Seite des Vârghiş-/Vargyas-Baches, 72 m oberhalb des Baches (657 m üNN).
Fundumstände: Der Depotfund wurde am 21. Juli 1985 von I. Dénés in einer Nische der südlichen
Höhlenwand, ca. zwölf Meter vom Eingang entfernt, entdeckt. Der sich auf der Suche nach ungestörten
Flächen mit archäologischem Material tätige Speläologe bemerkte in einer Vertiefung in der
Höhlenwand einen regelmäßigen Steinhaufen, „der von der schuttigen Oberfläche des Ganges abwich“.
Die Metallgegenstände fanden sich „unter den grösseren Steinen auf einem humosen Schuttniveau.“
Die Äxte lagen parallel zueinander, ursprünglich vielleicht aufeinander oder sich überlappend;
die eine Armspirale stand hinter dem mittleren Bereich der Äxte, die andere lag horizontal dazu
und zudem senkrecht zur Längsachse der Äxte, im Bereich der Schneiden (siehe Abb. 18). 1 Die
Untersuchung einer 3x3m großen Fläche brachte nur wenige frühneolithische Scherben sowie
ritzverzierte Keramikfragmente der Wietenberg-Kultur. Eine Zeichnung des Planums liegt nicht vor.

112
Abb. 18: Vârghiş. Lage der deponierten Gegenstände (nach DÉNES/SZABÓ 1998, 108 Abb. 3).
Fig. 18: Vârghiş. Poziţia in situ a obiectelor depozitului (după DÉNES/SZABÓ 1998, 108 fig. 3).

Inhalt/technische Details:
1. Längs- bzw. querfacettierte Schaftlochaxt. Die oben liegende Axtfläche ist versintert. L. 14,2
cm; Gew. 1060 g (Taf. 43,5).
2. Wie Nr. 1. Deutlichere Gebrauchsspuren an der Schneide. L. 14,4 cm; Gew. 905 g (Taf. 43,4).
Beide Äxte sind dem Typ Dumbrăvioara ähnlich, nur facettiert.
3. Armspirale mit neun Windungen; im Querschnitt dünn und rund mit spitzzulaufenden Enden.
L. 4,8 cm; Dm. 6,8 cm; Gew. 280 g (Taf. 43,6).
4. Wie Nr. 3, nur mit zehn Windungen. L. 5,8 cm; Dm. 6,7 cm; Gew. 350 g (Taf. 43,3). Keine
Angaben über Patina.
Datierung/ggffs. kulturelles Milieu: Frühbronzezeit II im Schneckenberg- oder Jigodin-Milieu;
3. Jt. (HANSEN 2009).
Aufbewahrungsort: -Inv.-Nr.: Privatslg. I. Dénes (DÉNES/SZABÓ 1998); Muzeul Naţional Secuiesc
(HANSEN 2001).
Literatur: DÉNES/SZABÓ 1998, 89-110 (monographische Veröffentlichung); VULPE 2001, 240; HANSEN
2001, 24, 35 Abb. 19; MARAN 2001, 282; BÁTORA 2003, 2 Abb. 1 (Karte); 15-16 Abb. 13; MOLNÁR/GHEMIŞ
2003, 78; HANSEN 2005A, 96; 98 Abb. 3,21-22; HANSEN 2005B, 309-310 Abb. 3,21-22; KAISER 2005, 284
(im östlichen Zusammenhang); POPESCU 2006, 440; KADAR 2007, 149 Nr. 97; 164 Nr. 205; HANSEN 2009,
15 mit Abb. 15; 156 Abb. 18 (Verbreitungskarte); BĂJENARU 2010, 153; DIETRICH 2010, 194-196 (siehe
auch Fundlisten).

Locul şi condiţiile descoperirii: „Cheile Vârghişului”/„Vargyas“, în peştera Lublinit, 1200/9, pe


malul drept al pârâului Vârghiş-/Vargyas, la 72 m de-asupra nivelului pârâului (657m de-asupra
nivelului mării). Depozitul a fost descoperit la 21 Iulie 1985 de către I. Dénés, într’o nişă a peretelui de

113
sud al peşterii, la cca. 12 m. de la intrare. Speologul, aflat în căutare de suprafeţe cu material arheologic,
care să nu fi fost deranjate, a observat într’o adâncitură din perete o movilă de pietre aşezate ordonat
„care se deosebea de suprafaţa plină de dărâmături a intrării”. Obiectele de metal se aflau „sub pietre
mai mari pe un strat de dărâmături”. Topoarele erau plasate în poziţie orizontală, paralel unul faţă
de celălalt; e posibil ca iniţial să fi fost depuse unul peste celălalt sau acoperindu-se parţial; una din
brăţările plurispiralice se afla în poziţie verticală în spatele segmentului de mijloc al topoarelor, iar
cealaltă în poziţie orizontală, fiind pe de-asupra perpendiculară pe axa lungă a topoarelor, in zona
tăişurilor. Cercetarea unei suprafeţe de 3x3 m a scos la iveală doar puţine fragmente ceramice din
neoliticul timpuriu şi altele, ornamentate cu incizii, aparţinând culturii Wietenberg. Un desen al
suprafeţei nu este publicat.
Conţinut/detalii tehnice: 1. Topor cu gaură de înmănuşare transversală, ornamentat cu faţetare
longitudinală şi transversală. Suprafaţa aflată în sus a toporului, era acoperită cu un strat stalactitic.
L. 14,2 cm; gr. 1060 g. 2. Piesă de acelaşi tip cu nr. 1. La tăiş se observă urme clare de folosire. L 14,4
cm; gr. 905 g. 3. Brăţară cu nouă spirale din bară subţire, rotundă în secţiune, cu capetele ascuţite. L
4,8; dm. 6,8cm; gr. 280g. 4. Piesă de acelaşi tip cu nr. 3, având însă zece spirale. L. 5,8 cm; dm. 6,7
cm; gr. 350 g. Nu sunt oferite date despre patină.
Datare, loc de păstrare şi bibliografie, v. mai sus.

VĂRŞAND I Taf. 44
Gde. Pilu, Kr. Arad (Giula-Vărşand, Gyulavarsánd), Crişana.

Die Fundstelle: Ca. 300 m westlich des Dorfrandes, in der bekannten bronzezeitlichen Siedlung
auf der Ortsflur „Laposhalom“ („Movila dintre vii“).
Fundumstände: Der Depotfund Vărşand I wurde Ende Juli 1949 im ostnordöstlichen Teil von
Schnitt A, also im Zentralbereich der Siedlung, bei archäologischen Ausgrabungen zutage gefördert
(vgl. Abb. 19) Nach Aussage des Grabungsleiters D. Popescu lag der Depotfund in 50 cm-Tiefe, „er
wurde also an einer Stelle gefunden, die nicht von den in diesem Bereich sichtbaren Weinbaugruben
gestört wurde“. Zeichnungen des Planums sowie Photoaufnahmen fehlen allerdings.
Inhalt/Technische Details: (Reihenfolge nach POPESCU/RUSU 1966).
1. Sichelnadel, vollständig erhalten (bis auf die fehlende Spitze) mit im unteren Bereich
tordiertem Schaft. Der konische Kopf und der Schaft sind durchlocht (unmittelbar unter dem
Kopf). Ursprünglich mit einer dicken Patina (auch Kalkablagerungen?), die die Verzierung
verdeckte. L. 15 cm (Taf. 44,4).
2. Leicht geknickte, vollständig erhaltene Petschaftkopfnadel. Patina, siehe Nr. 1. L. 18 cm; Gew.
31 g (Taf. 44,3a-b).
3. Sehr wahrscheinlich Fragment einer tordierten Sichelnadel (unterer Bereich mit Spitze).
Erhaltene L. ca. 9 cm (Taf. 44,1).
4. Nadel, (typologisch wie Nr. 2?) fragmentarisch erhalten. (Bei POPESCU 1956A als Ahle bezeichnet).
L. 9,8 cm (Taf. 44,2).
5. Lanzenspitze des Typs Forchheim (RITTERSHOFER 1983), vollständig und relativ gut erhalten.
L. 14,6 cm; Gew. 112 g (Taf. 44,9a-c).
6. Ein Fragment von einem Spiralröhrchen („saltaleone“). L. 1,5 cm (Taf. 44,6).
7.-9. Gelochte Eckzähne von einer unbestimmten Tierart (bei Popescu 1956a bereits als „Eberzähne“
bezeichnet). Sie stammen wahrscheinlich von einer Halskette. L. 3-4 cm (Taf. 44,5,7-8).
Siehe auch die metallographischen Analysen (hier auf S. 206).
Datierung/ggffs. kulturelles Milieu: „Moitié de la II-e période de l’âge du bronze de Roumanie“
oder Reinecke B (POPESCU 1956); B IIIb (MOZSOLICS 1967); MD I (HÄNSEL 1968); 3. Phase d. mittl. BZ
(BÓNA 1975). – Otomani-Kultur, zumindest die Sichelnadeln sind als Import anzusehen (POPESCU
1956; DAVID 2002).
114
Abb. 19: Vărşand I. Kreis: Lage der Fundstelle. Movila dintre vii oder Laposhalom ist auch die vermutliche
Fundstelle der Depotfunde Vărşand II-III (links nach ROSKA 1941, 46 Abb.1 und rechts nach POPESCU
1956 II, 105 Abb. 59).
Fig. 19: Vărşand I. Cerc: locul descoperirii. Movila dintre vii sau Laposhalom este şi presupusul loc
de descoperire al depozitelor Vărşand II-III (în stânga: după ROSKA 1941, 46 fig.1, iar în dreapta după
POPESCU 1956 II, 105 fig. 59).

Aufbewahrungsort: -Inv.-Nr. Vormals Muz. Naţ. Ant., Bukarest, jetzt MNIR. – Die einzigen sicheren
Inv.-Nr. sind die bei den SAM-Analysen angeführten Inv.-Nr., offensichtlich jene aus der MNA-Zeit:
IV 85 (Lanzenspitze [Nr. 5]), IV 530 (Petschaftskopfnadel [Nr. 2], IV 531 (Sichelnadel [Nr. 1]) (vgl.
Inv.-Buch MNA). – Heute sind die meisten Stücke nicht auffindbar; nur die Lanzenspitze (hier Nr.
5 = MNIR Inv.-Nr. 13912) und die Petschaftskopfnadel (hier Nr. 2 = MNIR Inv.-Nr. 13911) konnten
dokumentiert werden.
Literatur: POPESCU 1950, 150; POPESCU 1956 II, 105 (allgem. Plan); 118; 120; 123-125 Abb. 78,1-9;
POPESCU 1956A, 305 Abb. 2, 1-9; 306 (wiederholte Photographie); Popescu 1963, 94; POPESCU/RUSU 1966,
R 9, 1-9 (monographische Veröffentlichung. – SAM-Analysen ohne Autor zu nennen); JUNGHANS/
SANGMEISTER/SCHRÖDER 1968, 244-245 Nr. 8743 (Lanzenspitze).8744 (Petschaftskopfnadel).8745
(Sichelnadel, ganz erhalten) Taf. 30,8745 (Sichelnadel, Zeichnung ungenau); POPESCU 1969, 1568;
MOZSOLICS 1967, 61; 83; 139; HÄNSEL 1968, 88; 163; 197 Liste 63 Nr. 14; 199 Liste 67 Nr. 8; 238 Taf.
9,1-6; SCHUBERT 1973, 25; SCHUBERT/SCHUBERT 1973, 200-201 Nr. 337-339; BANNER/BÓNA 1974, 74; BÓNA
1975, 290-295; PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977, 46; 178 Taf. 16,1-9 (Inv.- u. Analys.-Nr. in Durcheinander
gebracht); MÜLLER-KARPE 1980, 803 Nr. 300 Taf. 292A; RITTERSHOFER 1983, 224 Abb. 13; 226 Tab. 9; 383
Liste 12 Nr. 17; SCHALK 1992, 142 Abb. 56,6; 146; ŘÍHOVSKÝ 1996, 33; 41; REPARAD [V. Vasiliev] 1998,
130-131 (Inhalt ungenau); 171 Abb. 54 (Lageplan); DAVID 1998, 345 N151; DAVID 2002, 482 RO68;
SAFTA I. D., Kat.-Nr. 120, 412-413, 480; BADER i. Red. Nr. 15. Mitt. O. Damian.
Bemerkungen: Bei POPESCU 1956A, 306 folgt seltsamerweise nach der Aufzählung aller bekannten
Depotgegenstände „usw.”. – Als nicht zum Depot gehörend soll eine Gussform aus der Grabung

115
POPESCU 1956 II, 124 Abb. 77,1 erwähnt werden (auch von MOZSOLICS 1967 hervorgehoben). – Da zwei
weitere kleine Depotfunde (vgl. Vărşand II–III) – nicht bei PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977 aufgenommen
– von derselben Fundstelle existieren, wird der vorliegende Depotfund als Vărşand I bezeichnet.

Locul şi condiţiile descoperirii. Depozitul Vărşand I a fost descoperit la cca. 300 vest de marginea
dinspre apus a satului, în cunoscuta aşezare din epoca bronzului din locul „Laposhalom” („Movila
dintre vii”). Bronzurile au fost scoase la iveală în cadrul unor săpături sistematice, la sfârşitul lunii
Iulie 1949, în segmentul final, dinspre ENE a secţiunii A, deci în zona centrală a aşezării. Conform
prezentării făcute de conducătorul săpăturilor, D. Popescu, depozitul «s’a găsit la adâncimea de
50cm, deci într’un loc [de fapt adâncime] care nu a fost răscolit de gropile de vie ce se văd în această
porţiune“. Lipsesc desene ale suprafeţei săpăturii, resp. fotografii in situ ale descoperirii.
Conţinut/detalii tehnice: (în ordinea stabilită de POPESCU/RUSU 1966). 1. Ac „în formă de secere”
păstrat în întregime, cu excepţia vârfului, şi având porţiunea inferioară a tijei, torsionată; capul, de formă
conică, şi tija, imediat sub cap, sunt perforate. Iniţial piesa era acoperită cu o patină groasă (poate şi
depuneri calcaroase?), care nu permitea să se observe decoraţia. 2. Ac cu capul în formă de pecete, cu
tija uşor îndoită. Pentru patină, v. nr. 1. 3. Partea inferioară, torsionată, dinspre vârf, foarte probabil a
unui ac „în formă de secere”. 4. Ac (asemănător piesei nr. 2?), păstrat fragmentar. (La POPESCU 1956A
obiectul este denumit sulă). 5. Vârf de lance de tip Forchheim (RITTERSHOFER 1983), păstrat în întregime
şi relativ bine. 6. Un fragment de saltaleone. 7.-9. Canini de la o specie de animal nedeterminabilă; (la
POPESCU 1956A sunt denumiţi deja „colţi de mistreţ”). Ei provin probabil de la un şirag.
Datare: „Moitié de la II-e période de l’âge du bronze de Roumanie“ sau Reinecke B (POPESCU 1956); B
IIIb (MOZSOLICS 1967); MD I (HÄNSEL 1968); Faza a 3-a a epocii mijlocii a bronzului (BÓNA 1975).Cultura
Otomani, cel puţin àcele „în formă de seceră pot fi considerate ca importuri (POPESCU 1956; DAVID 2002).
Loc de păstrare: Iniţial în Muz. Naţ. Ant., Bucureşti, actualmente MNIR. Singurele nr. inv. sigure
sunt cele care însoţesc analizele SAM, fără îndoială din perioada MNA: IV 85 (vârf de lance [Nr. 5]),
IV 530 (ac cu capul în formă de pecete [Nr. 2], IV 531 (ac în formă de seceră [Nr. 1]) (vezi inv. MNA).
– Actualmente majoritatea pieselor nu mai poate fi depistată.
Bibliografie, v. mai sus.
Observaţii: La POPESCU 1956A apare în mod ciudat, după înşirarea tuturor pieselor cunoscute ale
depozitului, menţiunea „etc.”. – Trebuie amintită, deşi nu face parte din depozit, o formă de turnat din
săpătura POPESCU 1956 II, 124 fig. 77,1 (menţionată şi de Mozsolics). Datorită faptului că există alte
două mici depozite din acelaşi punct – neluate în considerare la PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977 – prezentul
depozit devine Vărşand I (vezi şi Vărşand II-III).

VĂRŞAND II Taf. 45-47


wie Vărşand I.

Die Fundstelle: Wie Vărşand I, III.


Fundumstände: Weitgehend unbekannt; das einzig Konkrete besteht darin, dass alles, was unter
den hiesigen Inv.-Nr. aufgeführt ist (allerdings erst ab 1952), aus der Grabung von Krammer 1902-
1903 stammt. Die Gegenstände befinden sich noch in den Sammlungen des Mus. in Békéscsaba.
Inhalt/Technische Details: Die Zusammengehörigkeit der Bronzen aus der Grabung Krammer
ist nicht gesichert, jedoch sehr wahrscheinlich (siehe Vărşand III, Fundumstände). Vorhanden sind
auch Gegenstandstypen, die in anderen charakteristischen Fundensembles der Zeitstufe ebenfalls
zusammengehören37.

37 Man kann die theoretische Möglichkeit nicht ausschließen, dass die Bronzen der Gruppe A, eventuell zu
zwei kleineren (wie z. B. Vărşand I) Depotfunden gehört hätten.

116
Krammer stieß offensichtlich auch auf einen Bz D-Ha A-zeitlichen Depotfund (siehe unten), wofür
sich auf dem Laposhalom bislang keine kulturelle Verbindungen herstellen lässt.
Um weitere Unklarheiten zu vermeiden, werden alle bekannten „Krammer“-Bronzen in zwei
Gruppen A (mittelbronzezeitlich) und B (Bz D-Ha A)38 eingeteilt und die Objekte der Gruppe A im
Folgenden in der Reihenfolge der Inv.-Nr. aus dem Jahr 1952 vorgestellt.
A. Die sicher mittelbronzezeitlich datierbaren Bronzen sind folgende 17 Fundstücke (Taf. 45-47):
52.610.1. Unverzierte Lanzenspitze. Der Tüllenbereich weist eine längliche Beschädigung auf,
teilweise fehlt die Tüllenwandung. Patina entfernt. L. 10,2 cm; max. Br. d. Blattes 3,3 cm;
Dm. d. Tülle: 2,5 cm (Taf. 45,6a-b).
52.613.1. Randleistenbeil39, grob nachgearbeitet. Gebrauchsspuren besonders an der Schneide
und am Nacken. Restauratorisch nachbehandelt, Patina entfernt. L. 12,5 cm; L. d. Schneide
3,5 cm; min. Br. 1,9 cm (Taf. 45,4a-b).
52.614.1. Tüllenmeißel. Die Gussnaht ist noch gut sichtbar und nur wenig abgeschliffen. Das
gilt auch für die obere Kante des verdickten Tüllenrandes. Leichte Beschädigungen an der
Schneide. Patina größtenteils entfernt, erhalten sind nur kleine Flecken mittelgrüner Patina.
L. 7,3/7,5 cm, je nach der L. der beiden „Schnäbel“ an der Tülle; Br. bei der Schneide 1,2 cm;
Dm. d. Nackens 2,5x1,4 cm (Taf. 45,1).
52.617.1. Nadel des Typs Barca, mit diskusförmigem Kopf, oberhalb dieses befindet sich ein
stachelförmiger Fortsatz. Ca. 3 cm unterhalb des Diskus befindet sich seitlich eine kleine Öse.
Die untere Hälfte des Stieles ist fast gänzlich tordiert. Patina weitgehend entfernt, an wenigen
Stellen, besonders zum Kopf hin, sind Flecken hellgrüner Patina erhalten. L. 27 cm; Di. d.
Stieles 0,4 cm; Dm. d. Kopfes 3 cm (Taf. 46,5).
52.618.1. Fragmentarische Nadel, außer dem konischen, schräg durchbohrten Nadelkopf ist
nur noch ein Teil des Stieles erhalten. Patina entfernt. L. 4,7 cm, Di. d. Stieles 0,6 cm, Dm.
d. Kopfes 3 cm. (Taf. 45,3).
52.619.1. Armring mit ungleich großen, gegenständigen Spiralscheiben (manchmal als Hand-
schutzspirale bezeichnet), im Querschnitt rund (Armring) und rautenförmig (Spiralscheiben).
In zwei Teile zerbrochen, jedoch vollständig erhalten. Patina entfernt. Dm. d. Armringes 9x7
cm, Di. 0,6 cm; Dm. d. Spiralscheiben 4 cm (fünf Windungen), 2,4 cm (drei Windungen) (Taf.
45,5a-b).
52.620.1. Wie das vorangehende Fundstück, mit dem es sehr wahrscheinlich ein Paar bildete.
Patina entfernt. Dm. d. Armringes 8,4x7 cm; Di. 0,6 cm; Dm. d. Spiralscheiben 4,5 cm (fünf
Windungen), 2,5 cm (drei Windungen) (Taf. 47,4a-b).
52.1060.1. Blechröhrchen, 27 Fragmente. Bläulich-grünliche Patina, teilw. abgeblättert. L. zwi-
schen 0,5-3 cm; Dm. 0,4 cm (Taf. 47,8).
52.1561. Petschaftkopfnadel. Patina entfernt. L. 22 cm; Dm. d. Stieles 0,5 cm; Dm. d. Kopfes 1,5
cm (Taf. Taf. 46,1a-b).

38 B. Die folgenden Bronzen gehören eher in den Zeitraum Bz D-Ha A und stellen sehr wahrscheinlich einen
einheitlichen Depotfund dar. In diesem Rahmen sind sie, der Vollständigkeit und der Vergleichsmöglich-
keiten wegen, knapp vorgelegt.
52.611.1.Lanzenspitze. L. 18 cm; maximale Br. 4 cm; Dm. d. Tülle: 2,3 cm (Taf. 45,7a-b). – 52.612.1. Lanzenspitze.
L. 17,5 cm; maximale Br. 3,3 cm; Dm. d. Tülle: 2,4 cm (Taf. 46,6 a-b). – 52.615.1.Messerklinge mit Griffstiel.
L. 6,6 cm; maximale Br. 1,3 cm (Taf. 45,2). – 52.616.1.Messer/Rasiermesser mit Griffzunge, in Form eines
heutigen Rasiermessers. Die Kanten sind mit Kerben verziert. L. 19,1 cm; L. d. Griffes 6,2 cm; maximale Br.
2 cm (Taf. 46,8a-b). – 52.1707.1. Bronzene Tülle, wahrscheinlich Lanzenschuh. L. 6,4 cm; Dm. 2,4x1,9 cm
(Taf. 47,2a-b). – 52.1709.1.Bronzener Ring. AußerDm. 3,5 cm; InnenDm. 1,5 cm; Di. 0,4 cm (Taf. 47,6a-b).
39 Verwandelt sich bei ILON 2006 in eine Gussform, übernommen aus BÓNA 1992, der seinen eigenen Text
(BÓNA 1975, 133) schon nicht mehr richtig verstanden hat.

117
52.1562.1. Petschaftkopfnadel. Patina entfernt. L. 33,9 cm; Dm. d. Stieles 0,5 cm; Dm. d. Kopfes
1,4 cm (Taf. 46,2).
52.1563.1. Länglich triangulärer Bronzedolch. Schneidebereich geringfügig abgesetzt. Ein drittes
Loch befand sich vermutlich im abgeschnittenen Teil der Griffplatte. Patina weitgehend
entfernt. L. 10,7 cm, maximale Br 2,5 cm (Taf. 46,3a-b).
52.1564.1. Lanzenspitze. Fragmentarisch erhalten (Spitze und Tülle fehlen). Die Tüllenöffnung
geht durch das ganze Fragment hindurch. An der erhaltenen Mittelrippe sind Schlagspuren
zu beobachten40. Patina entfernt. L. 6,7 cm; maximale Br, 2,9 cm; größter Dm. bei d. Rippe 1
cm (Taf. 47, 3a-b).
52.1696.1. Ahle, an beiden Enden, verjüngt jedoch nicht zugespitzt. L. 4,1 cm; größter Dm. 0,3
cm (Taf. 46,7).
52.1708.1. Halbmondförmiger Anhänger, fragmentarisch erhalten. Der Stiel ist flach, nicht
ausgehämmert und nach hinten zu einer Öse umgerollt. In der Mitte befindet sich ein
dornförmiger Fortsatz. Verziert mit Reihen von kleinen Buckeln. Erhaltene H. 2,6 cm (Taf.
47,5a-b).
52.1716.1. Armband mit verdickten Enden (zieht zum Ende hin ein). Außen mit fünf, teilweise
gekerbten Längsrippen verziert. Patina entfernt. Dm. 5,6x4,7 cm; Br. d. Bandes 0,8-2 cm (Taf.
47,1a-c).
52.1726.1. Glockenförmiger Tutulus des Typs Rimavska Sobota/Rimaszombat. Der trichterförmige
Hohlraum setzt sich in einem länglichen Loch durch den Stiel bis zum Ende des erhaltenen
Stückes fort. Das Objekt wurde durch Feuer stark beschädigt. Hellgrüne Patina, nur an kleinen
Stellen sichtbar.41 Erhaltene L. 6 cm; Dm. d. trichterförmigen Teiles 2,6 cm (Taf. 46,4a-b).
52.1734.1. Armring, mehrere Windungen, teilweise beschädigt. Braun-schwärzliche Fläche,
stellenweise abgeblättert. Dm. 5,4 cm; Br. 0,6-0,8 cm (Taf. 47,7).
Die mittelbronzezeitliche Lanzenspitze von BÓNA 1975 Taf. 150,39 kann mit keinem der
dokumentierten Gegenstände aus dem Mus. Békéscsaba gleichgesetzt werden. Es handelt
sich dementsprechend entweder um ein inzwischen verlorenes Fundstück oder um einen
Dokumentationsfehler. (Metallographische Analysen, S. 206).
Datierung/ggffs. kulturelles Milieu: Spätmittlere Bronzezeit, Otomani-, bzw. Gyulavarsánd-
Kultur – Der Armschmuck 52.1716.1 und 52.1734.1 wurde von Rell (RELL 1914, siehe Vărşand III,
Bemerkungen) als hallstattzeitlich angesehen, nicht aber als zu Vărşand III zugehörig.
Aufbewahrungsort/Inv.-Nr: Munkácsy Mihály Múzeum, Régészeti Gyűjteménye Békescsaba; Inv-
Nr. 52.610.1-52.620.1; 52.1561.1-52.1564.1; 52.1696.1; 52.1707.1-52.1709; 52.1726.1 (Békéscsaba).
Literatur: KRAMMER 1902; RELL 1914, 64 (siehe Bemerkungen, vgl. auch Seite 68 und Vărşand
III); POPESCU 1956 II, 89 (lokalisiert die Grabungen von Krammer und Posta unverständlicherweise
auf dem Vezérdomb/Viezurişte); SCHUBERT 1973, 25 Anm. 181 (nur die zwei Armschutzspiralen
und eine Lanzenspitze); JUNGHANS/SANGMEISTER/SCHRÖDER 1974; BÓNA 1975, 133-135: eine Nadel mit
kalottenförmigem durchbohrtem Kopf (Taf. 150,35); zwei Lanzenspitzen, eine davon fragmentarisch
und eine ganz erhalten, jedoch mit keiner aus dem Museumsmaterial zu vergleichen (Taf. 150,37.39),
Randleistenbeil (133 Taf. 150,38); PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1998, 32 Nr. 118-119 (Inv.-Nr. 52.619-52.620,
nur die Handschutzspiralen nach SCHUBERT 1973); Bader i. Red. nr. 19. Abbildungen und Auskünfte
A. Gyucha und J.J. Szabó.
Bemerkungen: Dass Rell auf zwei unterschiedlichen Seiten (RELL 1914, 64 und 68) die zwei
Bronzegruppen präsentiert, weist darauf hin, dass es sich um zwei separate Fundensembles handelt
(siehe auch Vărşand III). Aus der Beschreibung Rells geht hervor, dass ursprünglich mehr Bronzestücke

40 Am dickeren Teil der Tülle sind starke Brandspuren sichtbar, daher wurde vermutet, das Stück käme aus
einem Brandgrab. Deutliche Beweise dafür fehlen jedoch.
41 Im Inv.-Buch als Bronzene Lanzenspitze (lándzsa) verzeichnet.

118
vorhanden waren, als heute im Museum:
„Von der urzeitlichen Siedlung Gyulavarsánd verfügen wir über verhältnismäßig wenige
bronzezeitliche Bronzegegenstände: 1 Pfeilspitze, 2 Lanzenspitzen, 2 Meißeln, 1 Messerklinge,
1 Griffzungenmesser, 1 Nadel, den Kopf einer Nadel, zwei Armringe, die in der Vitrine 9, in
Richtung des Prunksaales zu sehen sind. Wie aus der Aufzählung ersichtlich ist, sind hier die
Waffen, so wie auch Werkzeuge des Haushaltes und auch Schmuckstücke vertreten. =Die
Pfeilspitze ist 7,5 cm lang, und sieht so aus, wie eine Lanze. =Von den Lanzenspitzen ist eine
16cm, die andere 9,5 cm lang, beide sind bruchstückig. =Von den Meißeln sieht der eine so
aus, als ob sein Tüllenteil nach unten schmaler wird, die beiderseits nach oben gebogenen
Flügel sind 1,3 cm lang, Gesamtlänge 7,5 cm. =Der andere Meißel ist ohne Tülle, seine
Länge 13 cm. Breite: oben 2 cm, unten 4,2 cm. =Von dem Griffzungenmesser ist ein 10 cm
langes Bruchstück erhalten geblieben, die Griffzunge mit 3 Löchern ist 9 cm lang. Die Länge
der Messerklinge beträgt 6,5 cm. =Der Kopf der Bronzenadel ist flach, endet kegelförmig, 2
cm weit vom Kopf finden wir ein herausragendes Loch, der Körper ist tordiert, Gesamtlänge
29 cm. =Die andere Nadel ist ein Bruchstück, ihr Kopf ist pilzförmig. Die Nadeln dienten
zum Zusammenstecken des Kleides, sie sind eigentlich die Urahnen der La-Tène-zeitlichen
Fibeln. =Die zwei Armringe sind von demselben Typ, mit einem Gewindegang und mit zwei
Spiralenden, von denen eine 3, die andere 5 Windungen hat. Das eine Stück ist gebrochen.
Sie sind aus einem Bronzestab mit rundem Querschnitt gefertigt.“ (RELL 1914, 64).
Der Bronzefund Vărşand II wurde von ROSKA 1941, 1942, PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977 und im REPARAD
1999 [V. Vasiliev] nicht erwähnt und ist sonst auch unbekannt (jedoch analysiert, s. hinten Tabelle.
BÓNA 1975 veröffentlicht von den gesamten Altgrabungen (vgl. Vărşand III) zwei Lanzenspitzen, eine
davon fragmentarisch, die andere vollständig erhalten (BÓNA 1975 Taf. 150,37.39), eine kalottenköpfige
Nadel, die im Kopfbereich durchlocht ist (BÓNA 1975 Taf. 150,35) und ein Randleistenbeil (BÓNA
1975 Taf. 150,38) sowie die verzierte Goldscheibe (BÓNA 1975 Taf. 151,1). – Die manchmal zitierte
Lanzenspitze mit eckigem Blatt (von den alten Grabungen) ist zwar wichtig für die allgemeine
Typologie der Fundkategorie (ROSKA 1941, 52 Abb. 19,1), sie ist aber ein Knochenartefakt mit „einer fast
gänzlich fehlenden Bronzespitze“. Eine Überprüfung des seltsamen Fundstückes war nicht möglich
(siehe auch Vărşand III, Fundumstände). – Die Armringe mit Spiralscheiben wurden nicht von BADER
1972 katalogisiert. Der Armring und das Armband (siehe oben Inv.-Nr. 52.1716.1, 52.1734.1) wurden
bei PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1998 nicht berücksichtigt.

Locul şi condiţiile descoperirii: vezi Vărşand I, III. – Piese practic necunoscute, singurele date
concrete constând din faptul că toate obiectele aflate la nr. inv. de mai jos (inventariere efectuată
de-abia în 1952) provin din săpătura efectuată de Nándor Krammer în anii 1902-1903. Obiectele se
găsesc încă în colecţiile Muz. Békéscsaba.
Conţinut/detalii tehnice: Asocierea bronzurilor din săpătura Krammer, ca unitate depoziţională, nu
este sigură, însă foarte probabilă (argumente în acest sens vezi la Vărşand III, Condiţiile descoperirii). În
cazul de faţă ne stau la dispoziţie tipuri de obiecte aflate în asociere şi în alte ansambluri caracteristice
ale perioadei bronzului mijlociu.42 Krammer a dat, evident, în săpătura lui şi peste un depozit de
bronzuri databil în Bz D-Ha A (vezi mai jos), pentru care pe Laposhalom/Viezurişte nu se poate stabili
nici o relaţie culturală. Pentru a contracara producerea altor neclarităţi, vom prezenta toate bronzurile
cunoscute din săpătura Krammer în grupa denumită de noi A (epoca mijlocie a bronzului) şi B (Bz
D-Ha A, vezi nota de subsol), în ordinea numerelor de inventar din 1952.
A. Piese de bronz care se datează cu siguranţă în epoca mijlocie a bronzului sunt următoarele 17
piese: 52.610.1.Vârf de lance, neornamentat. În zona tubului de înmănuşare se constată o deteriorare

42 Nu putem exclude teoretic nici posibilitatea ca piesele de bronz din grupa A să fi făcut parte eventual din
două depozite mai mici (ca de ex. Vărşand I).

119
în lungul acestuia, lipsind parţial porţiuni din el. Piesa a fost restaurată, îndepărtându-i-se şi patina.
L. 10,2 cm; l. max. a foii 3,3 cm; Dm. tubului: 2,5 cm. 52.613.1.Topor cu marginile ridicate43, prelucrat
neîngrijit. Urme de folosire se constată în special la tăiş şi la ceafă. Piesa a fost restaurată, îndepărtându-
i-se şi patina. L. 12,5 cm; L. tăişului 3,5; l. min. 1,9 cm. 52.614.1.Daltă cu gaură de înmănuşare
longitudinală. Bavura este încă vizibilă, fiind doar puţin abrazată. Această constatare este valabilă
şi pentru marginea superioară a buzei îngroşate. Uşoare deteriorări se observă şi la tăiş. Patina a fost
în cea mai mare măsură îndepărtată, rămânând doar mici porţiuni acoperite de patină de un verde
obişnuit. L. 7,3/7,5 cm, socotind după H ale celor două ciocuri; l. la tăiş 1,2 cm; dm. cefei 2,5x1,4 cm.
52.617.1.Ac de tip Barca, cu cap în formă de disc, de-asupra căruia se află o prelungire în formă de
spin. La cca. 3 cm sub disc se află o mică urechiuşă plasată lateral. Jumătatea inferioară a tijei este
aproape în întregime torsionată. Patina a fost în cea mai mare parte îndepărtată, păstrându-se doar
în puţine locuri, spre cap, pete de patină verde deschis. L. 27 cm; gr. tijei 0,4 cm; Dm. capului 3 cm.
52.618.1.Ac fragmentar: în afara capului, de formă conică, perforat oblic, se mai păstrează doar un
rest de tijă. Patina a fost îndepărtată. L. 4,7 cm; gr. tijei 0,6 cm; dm. capului 3 cm. 52.619.1.Brăţară cu
capetele în formă de spirală, de marime inegală (numită uneori apărătoare de braţ), confecţionată din
bară cu secţiunea rotundă (la brăţară) şi rombică (la discurile spiralate). Ruptă în două, dar păstrată
integral. Patina a fost îndepărtată. Dm. brăţării 9x7 cm; gr. barei 0,6 cm; dm. discurilor 4 cm (cinci
spire), 2,4 cm (trei spire). 52.620.1.Foarte asemănătoare cu piesa precendentă, cu care alcătuia foarte
probabil o pereche. Patina a fost îndepărtată. Dm. brăţării 8,4x7 cm; gr. barei 0,6 cm; dm. discurilor
4,5 cm (cinci spire), 2,5 cm (trei spire). 52.1060.1.Tubuleţe de tablă, 27 de fragmente. Patină albăstrui-
verzuie, parţial declivată. L. între 0,5-3 cm; dm. 0,4 cm. 52.1561.Ac cu capul în formă de pecete. Patina
a fost îndepărtată. L. 22 cm; dm. tijei 0,5 cm; dm. capului 1,5 cm. 52.1562.1. Ac cu capul în formă de
pecete. Patina a fost îndepărtată. L. 33,9 cm; dm. tijei 0,5 cm; dm. capului 1,4 cm. 52.1563.1.Pumnal
de formă triunghiulară, alungită. Zona tăişului este foarte puţin înclinată faţă de lama propriu-zisă.
O a treia gaură (pentru nit) s’ar fi putut afla în porţiunea dinspre mâner, care a fost tăiată. Patina
a fost aproape complet îndepărtată. L. 10,7 cm, l. maximă 2,5 cm. 52.1564.1.Vârf de lance, păstrat
fragmentar (lipsesc vârful şi tubul de înmănuşare). Deschizătura tubului de înmănuşare se continuă
prin tot fragmentul. Pe porţiunea de nervură mediană păstrată se observă urme de lovituri.44 Patina a
fost îndepărtată. L. 6,7 cm; l. maximă 2,9 cm; dm. maxim la nervură 1 cm. 52.1696.1.Sulă, subţiată mult
la ambele capete, fără a fi totuşi ascuţite. L. 4,1 cm; dm. maxim al barei 0,3 cm. 52.1708.1.Pandantiv
semicircular, păstrat fragmentar. Pedunculul este aplatizat din turnare, fără a fi lăţit la capăt prin
batere; acesta este îndoit spre spatele piesei, formându-se o urechiuşă. În mijloc se află o apofiză
în formă de spin. Ornamentat cu şiruri de mici proeminenţe. H păstrată 2,6 cm. 52.1716.1.Brăţară.
Corpul, realizat dintr’o bandă de bronz, se subţiază puţin spre capete, care sunt totuşi îngroşate.
Brăţara este ornamentată în exterior cu cinci nervuri longitudinale, parţial prevăzute cu crestături.
Patina a fost îndepărtată. Dm. 5,6x4,7 cm; l. corpului 0,8-2 cm. 52.1726.1.Tutulus în formă de clopoţel,
de tip Rimavska Sobota/Rimaszombat. Deschizătura în formă de pâlnie se prelungeşte cu o perforare
longitudinală prin peduncul, până la capătul păstrat al piesei. Piesa a fost deteriorată puternic de foc.
Patină verde deschis, vizibilă doar pe mici porţiuni.45 L. păstrată 6 cm; dm. porţiunii în formă de pâlnie
2,6 cm. 52.1734.1.Brăţară cu mai multe spire, parţial deteriorată. Suprafaţa este brun-negricioasă,
parţial declivată. Dm. 5,4 cm; l. barei 0,6-0,8 cm.46

43 La Ilon piesa de bronz se transformă în formă de turnat (!), element preluat de la Bóna 1992, care nu şi-a mai
citit atent propriul său text (BÓNA 1975, 133).
44 La capătul mai gros al tubului de înmănuşare se observă puternice urme de ardere, drept care s’a presupus
că piesa ar proveni dintr’un mormânt de incineraţie. Dovezi peremptorii nu există.
45 În registrul de inventar a fost înregistrată ca vârf de lance (lándzsa).
46 B. Următoarele bronzuri aparţin cel mai probabil fazelor Bz D-Ha A şi reprezintă foarte probabil un depozit
unitar. în cadrul de faţă, ele sunt prezentate sumar pentru a a avea o imagine completă asupra bronzurilor
din aşezare şi pentru posibilităţile de comparaţie.

120
Vârful de lance databil în epoca bronzului, publicat de BÓNA 1975 pl. 150,39 nu poate fi regăsit în
nici una din piesele de bronz documentate în Mus. Békéscsaba; este vorba deci sau de o piesă pierdută
între timp sau de o greşeală de documentare.
Datare: Faza târzie a epocii mijlocii a bronzului, cultura Otomani, resp. Gyulavarsánd. – Brăţările
52.1716.1 şi 52.1734.1 sunt considerate de Rell (vezi Vărşand III, Observaţii) drept hallstattiene, dar
neaparţinând depozitului Vărşand III.
Loc de păstrare/Nr. inv.: Munkácsy Mihály Múzeum, Régészeti Gyűjteménye Békescsaba; Inv-Nr.
52.610.1-52.620.1; 52.1561.1-52.1564.1; 52.1696.1; 52.1707.1-52.1709; 52.1726.1. (Békéscsaba)
Bibliografie, v. mai sus.
Observaţii: Faptul că Rell 1914 prezintă cele două grupe de bronzuri pe două pagini diferite (64,
68) constituie o indicaţie că e vorba de două ansambluri depoziţionale diferite (pentru p. 68, vezi şi
Vărşand III); din descrierea lui Rell se poate trage concluzia că piesele au fost mai numeroase decât
cele aflate azi în muzeu. RELL 1914, 64: „Din aşezarea preistorică de la Gyulavarsánd dispunem de
relativ puţine obiecte de bronz din epoca bronzului: 1 vârf de săgeată, 2 vârfuri de lance, 2 dălţi, 1 lamă
de cuţit, 1 cuţit cu limbă la mâner, 1 ac, capul unui ac, două brăţări care se pot vedea în vitrina 9, în
direcţia sălii de onoare. Aşa cum se poate desprinde din înşiruire, avem de-a face aici atât cu arme,
cât şi cu unelte casnice şi cu piese de podoabă. Vârful de săgeată este lung de 7,5 cm, arătând ca o
lance. Din cele [două] lănci, una este lungă de 16 cm, iar cealaltă de 9,5 cm, ambele sunt fragmentare.
Dintre dălţi, la una se observă că zona găurii de înmănuşare devine în partea de jos tot mai îngustă,
în vreme ce aripioarele curbate sunt lungi de 1,3 cm, lungimea totală 7,5 cm. Cealaltă daltă nu are
tub de înmănuşare, lungimea ei fiind de 13 cm. Din cuţitul cu limbă la mâner s’a păstrat un fragment
lung de 10 cm; limba la mâner are 3 găuri şi lungimea de 9 cm. Lungimea lamei este de 6,5 cm. Capul
acului de bronz este plat, terminându-se în formă de con; la 2 cm distanţă de cap se găseşte un orificiu
care iese în afară; corpul este torsionat. Lungimea totală 29 cm. Celălalt ac este fragmentar, având
capul în formă de ciupercă. Àcele serveau la prinderea hainelor, fiind de fapt străbunii fibulelor de
tip Latène. Cele două brăţări sunt de acelaşi tip, cu o spiră şi cu două capete în formă de spirală, din
care unul are 3 răsuciri, iar celălalt 5. Una din piese e ruptă. Ele sunt confecţionate dintr’o bară cu
secţiune rotundă.“ Piesele nu sunt amintite nici de ROSKA 1941; 1942, PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977, şi nici
în REPARAD 1999 [V. Vasiliev], în general ele fiind necunoscute. Bóna însuşi publică din toate săpăturile
vechi (vezi şi Vărşand III) două vârfuri de lance unul din ele fragmentar, altul păstrat complet (BÓNA
1975 pl. 150,37,39), un ac cu capul în formă de calotă, perforat (BÓNA 1975 pl. 150,35) şi un topor cu
marginile ridicate (BÓNA 1975 pl. 150,38) precum şi piesa calotiformă de aur (BÓNA 1975 Taf. 151,1).
Vârful de lance cu foaie rombică (din vechile săpături), citat uneori îşi are importanţa sa pentru
tipologia generală a categoriei de descoperiri (ROSKA 1941, 52 fig. 19,1), însă este în ansamblu o piesă
de os cu „un vârf de bronz care lipseşte aproape în întregime“. O verificare a acestei piese ciudate nu
a fost posibilă. (vezi şi Vărşand III, Fundumstände). Brăţările cu capete terminate în spirală nu a fost
înregistrate de BADER 1972. Brăţara cu mai multe spire şi cea confecţionată din bandă (vezi mai sus,
nr. 52.1716.1, 52.1734.1) nu au fost luate în considerare la PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1998.

52.611.1.Vârf de lance. L. 18cm; L. maximă 4cm; Dm. tubului de înmănuşare 2,3cm. 52.612.1.Vârf de lance. L.
17,5cm; L. maximă 3,3cm; Dm. tubului de înmănuşare 2,4cm. 52.615.1.Lamă de cuţit cu peduncul. L. 6,6cm;
L. maximă 1,3cm. 52.616.1.Cuţit/brici cu lamă la mâner, având forma unui brici din zilele noastre. Marginile
în relief sunt ornamentate cu crestături. L. 19,1cm; L. mânerului 6,2cm; L. maximă 2cm. 52.1707.1. Tub de
înmănuşare din bronz, probabil călcâi de lance. L. 6,4cm, Dm. 2,4x1,9cm. 52.1709.1. Inel de bronz. Dm.
exterior 3,5cm; Dm. interior 1,5cm; gr 0,4cm.

121
VĂRŞAND III Taf. 48
siehe oben.

Die Fundstelle: siehe oben, Vărşand II, aus dem Areal der Ausgrabungen von B. Posta (durchgeführt
für das Mus. Békéscsaba).
Fundumstände: Unbekannt. Die Zusammengehörigkeit ist nicht gesichert, darf aber aufgrund
typologischer Kriterien (Schmuckdepot) und der einheitlichen Abbildung von Posta vermutet werden
(siehe auch Bemerkungen). Darüber hinaus erbrachten die späteren, großflächigen Grabungen auf
dem Laposhalom nur sehr wenige verstreute mittelbronzezeitliche Metallobjekte (ROSKA 1941, 55 Abb.
24,2 [Armring]; ROSKA 1941, 52 Abb. 19,1, bei HÄNSEL 1968, Liste 65,4 fälschlich als Bronzegegenstand
betrachtet47 [knöcherne Lanzenspitze mit bronzener Spitze]; POPESCU 1956, IV, 207 Abb. 123,3; BÓNA
1975 Taf. 151,1 m. ält. Lit. [Goldscheibe]; HÄNSEL 1968, 220 Liste 118 Nr. 6, m. ält. Lit.: Domokos;
[Lockenring]; POPESCU 1956, II, 124 Abb. 77,148 siehe auch BÓNA 1975 Taf. 132-151, mit einem Vergleich
Keramik-Metall), siehe aber die zwei anderen Bronzegruppen (Vărşand I-II) – Höchstwahrscheinlich
Depot in Siedlung, wie Vărşand I-II.49
Inhalt/technische Details: 14 Fundstücke aus Bronze wurden von B. Posta registriert und gezeichnet
(BANNER/BÓNA 1974), Nr. 5 ist jedoch eine Kaurimuschel, bei dem Objekt Nr. 7 ist fraglich, ob es aus
Bronze besteht. Die korrekten Maße der Objekte sind nicht mehr zu ermitteln, lassen sich aber über
den Vergleich mit typologisch ähnlichen Funden in der Tendenz ableiten.
Die Reihenfolge entspricht hier ungefähr der Lage der Objekte auf der Tafel von Posta:
1. Länglicher Gegenstand, sehr wahrscheinlich U-förmig im Querschnitt. Auf beiden Seiten
regelmäßige Eintiefungen, die ein späteres Abtrennen von kleineren Stücken vermuten lassen.
2.-3. Spiralröhrchen.
4. Länglicher, schmaler (Blech?)Konus.
5. Kaurimuschel.
6. Halbmondförmiger Anhänger (?), zwei Fragmente erhalten. Der Stiel endet in einer kleinen
Spitze, begleitet von zwei antithetischen, kleinen Hörnern.
7. Länglicher Gegenstand, offensichtlich rechteckig im Querschnitt. Auf einer der Flachseite
[breiten Seiten] mit fünf Würfelaugen (kleinen dreifachen konzentrischen Kreisen) verziert.
Auf einer der Schmalseiten sind entsprechende kleine Kreise (?) mit winzigen Linien über die
Kante zur verzierten Flachseite zu beobachten. Beide Enden weisen halbrunde Einbuchtungen
auf; es ist nicht klar, ob Brüche vorhanden sind.
8. Kleiner halbmondförmiger Anhänger (?) mit umgeschlagenen Enden.
9. Fragmentarischer Anhänger (?) mit zwei noch erhaltenen Fortsätzen, einer davon zweimal
durchlocht. Ursprünglich hatte das Fundstück vermutlich eine kreuzähnliche Form.
10. Fragmentarischer halbmondförmiger Anhänger mit je zwei „Armen“. Flacher durchlochter
Fortsatz zum Aufhängen. Diesem gegenüber im Innern ist ein dreieckiger Fortsatz zu erkennen.
11. Gebogener, zwei mal in der Mitte durchlochter Anhänger mit geknickten Enden (davon, eines
erhalten).
12. Ähnliches, jedoch kleineres Objekt, dessen Enden nach innen gebogen sind.

47 Bereits bei ŘÍHOVSKÝ 1996, 55 als Bronzegegenstand übernommen, richtig aber bei KOVÁCS 1975, 26-27.
48 Diese isoliert gefundene, fragmentarische Gussform sowie das kleine Gefäß mit Bronzeschlacke und das
kleine Bronzefragment mit angeblich wenig Zinn (ROSKA 1941, 50 Abb. 11; 58 versehentlich mit Zink über-
setzt) wären bislang die einzigen konkreten Belege für eine Bronzeverarbeitung innerhalb der Siedlung auf
dem „Laposhalom“/“Viezurişte“. Sie widersprächen an sich aber nicht der Existenz mehrerer Depotfunde
in einer Siedlung.
49 Zu den keltischen Funden von Laposhalom, siehe MARÁSZ 1982, 108-109.

122
13. Spiralscheibe, der Ursprungsgegenstand ist schwer zu bestimmen.
14. Einfacher kleiner halbmondförmiger Anhänger mit Stiel (siehe Taf. 48,1-14, Reihenfolge der
Abb. geändert).
Datierung/ggffs. kulturelles Milieu: Mittelbronzezeit, ungefähr wie Vărşand I und II (Koszider-
Stufe mit älteren Elementen?). – Otomani- bzw. Gyulavarsánder- bzw. Füzesabonyer-Gruppe.50
Aufbewahrungsort:-Inv.-Nr.: Vormals Mus. Békéscsaba, Ungarn, heute verschollen.
Literatur: RELL 1914, 68 (vgl. Bemerkungen Vărşand II-III); Zeichnungen B. Posta bei BANNER/BÓNA
1974, 65 mit Anm. 157-158; KOVÁCS 1982A, 164 Anm. 10; 166-167 Abb. 2,6 (hier Nr. 10).
Bemerkungen: Die Zeichnungen von Posta (hier Taf. 48) stellen vielleicht Abbildungen der
Gegenstände dar, die nach dem Auseinandernehmen der Scholle „ans Tageslicht“ kamen. – „Wie
wir es schon bei unseren allgemeinen Bemerkungen über die Metallzeit erwähnt haben, existierte
die Siedlung von Gyulavarsánd auch in der Eisenzeit. Die Ausgrabung brachte einige interessante
Relikte aus der ersten Periode dieser Epoche, aus der Hallstattzeit zum Vorschein. In der Vitrine 9,
nach den bronzezeitlichen Funden ist ein bronzenes Armband [im ungar. Original wurde ein Wort
verwendet mit der Bedeutung, wie Rolle, Windung eingeflochten!] aus einer 9 mm breiten, flachen
Platte zu sehen (vielleicht Vărşand II, Inv.-Nr. 52.1716.1). Der Halsschmuck in der zweiten Reihe ist
ganz eigenartig. Er ist eine zusammengewachsene Scholle, ihre Größe ist wie eine Faust. In ihr sind
drei bronzene Rollen (?) Windungen (?) mit verschiedenen Querschnitten, rohrartige, krumme Platten
mit Löchern, flache Platten, Schnecken, Dentalien-Stücke. Wir haben ein Versprechen vom Herrn
Prof. Dr. Béla Posta, dass er diesen, seiner Meinung nach sehr wertvollen Halsschmuck zerteilen,
und dann wieder zusammenstellen wird. An der anderen Seite der Vitrine können wir unter den
Bronzegegenständen von verschiedenen Stellen nur manche hallstattzeitliche Schmuckstücke zu
sehen. Dann kommen die LaTène-zeitlichen Funde von Gyulavarsánd (...)“ (RELL 1914, 68). – POPESCU
1956 II, 89 spricht versehentlich von Vezérdomb/Viezurişte. – Von PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977 und in
REPARAD 1999 [V. Vasiliev] nicht erwähnt, sonst auch unbekannt. Bóna selbst veröffentlicht von allen
Altgrabungen mehrere Bronzen (siehe Vărşand II), die oben beschriebenen Schmuckgegenstände,
von POSTA verzeichnet und dokumentiert, bleiben jedoch auch bei BÓNA 1975 unberücksichtigt. Dies
kann dadurch erklärt werden, dass die erst 1975 gedruckte Arbeit von Bóna bereits 1958 weitgehend
abgeschlossen war.

Locul şi condiţiile descoperirii: Descoperit pe „Laposhalom”/„Movila dintre vii” (vezi mai sus,
Vărşand I), în perimetrul săpăturilor lui B. Posta (executate pentru muz. Békéscsaba). – Condiţiile de
descoperire sunt necunoscute, după cum şi apartenenţa bronzurilor la un depozit unitar nu poate fi
decât presupusă pe baza criteriilor tipologice şi a ilustrării într’un singur tot a pieselor de către Posta;
mai mult decât atât, trebuie luat în considerare faptul că nici săpăturile ulterioare, de mai mare
amploare (ROSKA 1941, 55 fig. 24,2 [brăţară]; ROSKA 1941, 52 Abb. 19,1, la HÄNSEL 1968, Liste 65,4
considerată greşit ca piesă de bronz51 [vârf de lance din os cu vârf de bronz]; POPESCU 1956, IV, 207
fig. 123,3; BÓNA 1975 pl. 151,1 cu bibl. mai veche [şaibă de aur]; HÄNSEL 1968, 220 Liste 118 Nr. 6, cu
bibl. mai veche: Domokos; [inel de buclă]; POPESCU 1956, 124 fig. 77,152, vezi şi BÓNA 1975 pl. 132-151,
în special pentru comparaţia ceramică-metal) au furnizat extrem de puţine bronzuri caracteristice

50 Die Zusammensetzung, die Datierung und das kulturelle Milieu des kleinen Depotfundes von Kötegyán
(KOVÁCS 1968, 206-210) bestätigen unsere Behauptung, dass man es im Fall von Vărşand III auch mit einem
kleinen Siedlungsdepotfund zu tun hat.
51 Preluat deja la ŘÍHOVSKÝ 1996, 55 ca obiect de bronz, corect însă la KOVÁCS 1975, 26-27.
52 Această formă de turnare, fragmentară, găsită izolat, precum şi văsciorul care conţinea zgură de bronz şi un
mic fragment de bronz cu aparent puţin staniu (ROSKA 1941, 50 fig. 11; 58 tradus din greşeală cu zinc) ar con-
stitui până acum singurele dovezi concrete de prelucrare a bronzului în aşezarea de pe „Laposhalom“/“Movila
dintre vii“. Aceste dovezi nu ar contrazice în sine existenţa unor depozite de bronzuri în aşezare.

123
perioadei mijlocii a epocii bronzului, găsite izolat în săpătură, descoperindu-se în schimb alte două
grupări de bronzuri (Vărşand I-II), dintre care una precis descrisă. – Foarte probabil depozit de aşezare,
ca şi Vărşand I-II.53
Conţinut/detalii tehnice: B. Posta a înregistrat şi desenat unitar 14 bronzuri (BANNER/BÓNA 1974),
nr. 5 fiind totuşi o scoică Kauri, iar la nr. 7 neputându-se preciza dacă e vorba de o piesă din bronz.
Dimensiunile nu se mai pot stabili decât cu aproximaţie, luându-se în considerare o comparaţie cu
piese asemănătoare tipologic. Ordinea e stabilită de noi are la bază aproximativ poziţia pieselor de
pe planşa lui Posta: 1. Obiect de formă alungită, foarte probabil cu secţiunea transversală în formă de
U. Pe ambele laturi au fost executate crestături la distanţe egale, care îngăduie supoziţia că, ulterior,
din piesă iniţială ar fi putut fi detaşate „unităţi” mici. 2-3. Saltaleoni. 4. Con (de tablă?) îngust, de
formă alungită. 5. Scoică de tip Kauri. 6. Pandantiv în formă de semilună (?); sunt păstrate doar două
fragmente. Tija se termină cu un vârf mic, ascuţit, capătul tijei având şi două „coarne” mici, antitetice.
7. Obiect de formă alungită, evident patrulater în secţiune. Pe feţele late e ornamentat longitudinal,
atât cât s’a mai păstrat, cu cinci grupe de câte trei cercuri concentrice. Pe faţa îngustă le corespund
cinci cercuri (?) mici, unite prin linii minuscule de faţa lată, ornamentată. La ambele capete păstrate
se află intrânduri de formă semicirculară, fără a fi limpede dacă piesa se termină cu rupturi la ambele
capete. 8. Pandantiv (?) mic, în formă de semilună, cu capetele răsucite spre exterior. 9. Pandantiv
(?) fragmentar cu două „apofize”, dintre care una prezintă la capătul exterior două mici găuri. Iniţial
piesa ar fi putut fi cruciformă. 10. Pandantiv, în formă de semilună, cu câte două braţe. Spre exterior
se află o mică tijă aplatizată, perforată pentru a fi atârnată, căreia îi corespunde în interior o mică
„apofiză” triunghiulară. 11. Pandantiv curbat, cu două orificii în mijloc şi cu capetele (e păstrat
doar unul singur) îndoite spre interior. 12. Piesă asemănătoare, dar mai mică; capete sunt curbate
spre interior. 13. Disc format din spirală de sârmă. 14. Pandantiv simplu, în formă de semilună, de
dimensiuni reduse, cu tijă.
Datare: Epoca mijlocie a bronzului, pe acelaşi palier cronologic cu Vărşand I şi II (perioada Koszider
cu elemente mai vechi?). – Cultura/grupa Otomani, resp. Gyulavarsánd, resp. Füzesabony. 54
Loc de păstrare şi bibliografie, v. mai sus.
Observaţii: Desenele lui Posta reprezintă probabil ilustraţia obiectelor care au ieşit la iveală prin
desfacerea bulgărelui de pământ (vezi imediat mai jos, RELL 1914, 68) în care erau „încastrate“.
RELL 1914, 68: „Aşa cum am amintit deja la observaţiile noastre cu caracter general, aşezarea de la
Gyulavarsánd a existat şi în epoca fierului. Săpăturile au scos la lumina zilei câteva interesante resturi
din prima perioadă a acestei epoci, din perioada hallstattiană. În vitrina 9, după descoperirile din
epoca bronzului, se află o brăţară confecţionată dintr’o bandă plată de 9 mm lăţime (vezi probabil
Vărşand II, 52.1716.1). Podoaba pentru gât din al doilea rând este cu totul aparte. E vorba de un
bulgăre compact, de pământ, de mărimea unui pumn. În el se află trei tuburi din spirală cu diferite
secţiuni, plăcuţe curbate, cu găuri, plăcuţe netede, melci, scoici Dentalium. Dl. prof. dr. Béla Posta
ne-a promis că va desface în bucăţi această podoabă pentru gât, după părerea sa foarte valoroasă,
pentru a o recompune. Pe partea cealaltă a vitrinei, putem vedea obiecte de bronz din diferite locuri,
doar câteva podoabe hallstattiene. Urmează descoperiri din perioada La Tène de la Gyulavarsánd
(...). POPESCU 1956 II, 89 plasează din greşeală descoperirile la Vezérdomb/Viezurişte. Depozitul nu este
amintit de PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977 şi nici în REPARAD [V. Vasiliev], fiind în general practic necunoscut.
Bóna însuşi publică piese din vechile săpături (vezi Vărşand II), însă obiectele de podoabă de mai sus,
înregistrate şi documentate de Posta, rămân şi la el (1975) neluate în considerare. Situaţia se poate
explica prin faptul că lucrarea lui Bóna, tiparită în 1975, era practic terminată în 1958.

53 În legătură cu descoperirile celtice de pe Laposhalom, vezi MARÁSZ 1982, 108-109.


54 Compoziţia, datarea şi mediul cultural ale micului depozit de la Kötegyán (KOVÁCS 1968, 206-210) confirmă
presupunerea noastră, conform căreia în cazul pieselor de la Vărşand III am avea de-a face tot cu un mic
depozit de aşezare.
124
MOLDAU / MOLDOVA

BORLEŞTI Taf. 49-50


Gde. Borleşti, Kr. Neamţ, Moldau.

Die Fundstelle liegt ca. 5 km ostnordöstlich des Dorfes Borleşti, 1 km östlich des heute
verwaltungsrechtlich aufgelösten Dorfes Ursiţi und 1,5 km nordöstlich des „Dealul Fluturelui“
[Hügel des Schmetterlings]. Der Depotfund kam ungefähr in der Mitte des seichten westnordwestlich-
orientierten Abhanges des Hügels Runcu zu Tage. Ungefähr 130 m nordöstlich (?) der Fundstelle
befand sich die trigonometrische Höhenmarke des o. g. Hügels (676 m), die inzwischen (Mitt. R.
Munteanu 2010) verschwunden ist.
Fundumstände: Der Depotfund kam Januar-Februar 1958 bei Arbeiten im Weinberg von D.
Diaconiţa zutage und wurde im selben Jahr ins Mus. Piatra Neamţ gebracht. Februar-April 1958
wurden Nachforschungen durch C. Mătasă, P. Hălăucescu und M. Zamoşteanu durchgeführt. Die
Äxte lagen in einem Tongefäß und waren mit einem 30-40 cm langen, angeblich aus Kupfer oder
Bronze hergestellten Draht (siehe unten) zusammengebunden oder auf diesen aufgefädelt. Damals
sprach man von sechs Äxten, von denen eine als verloren galt. Das bei der Bergung zerstörte Gefäß
befand sich in ca. 0,25 m Tiefe in lehmigem, rötlichem Boden. Einige Scherben wurden noch in
situ angetroffen. Alle Scherben stammen von einem Gefäß, manche davon wiesen noch Spuren von
Kupferoxyd auf. Später (1968) wurde auf dem Hügel Runcu, „in der Nähe“ der Depotfundstelle, aber
deutlich davon entfernt (ca. 400 m), eine Costişa-Siedlung sondiert (FLORESCU 1970, 51-81). Eine
genaue Lokalisierung dieser Grabung im Gelände ist heute nicht mehr möglich (R. Munteanu). – Kurz
vor 1978 (CUCOŞ 1978) wurde eine sehr ähnliche Axt (die sechste und angeblich verlorene) in das
Mus. Piatra Neamţ eingeliefert, da sie vom Entdecker Diaconiţa durch den Bewohner von Borleşti
Trifan Leonard (siehe oben) wiederbeschafft wurde. Bei demselben Anlass wurde ein 15 cm langer,
goldener Draht (siehe oben), worauf die Äxte aufgezogen worden sein sollen, und eine kleine goldene
Platte abgeliefert. – 1976 wurde bei Planierungsarbeiten auf dem Hügel Runcu die siebte Axt von Iliuţă
I. Vasile vor dem Bagger gerettet. Diese Fundstelle befindet sich auf dem Ackerland der damaligen
LPG, ein Plateau am Fuß des nordöstlichen Abhanges. Die Fundstelle liegt ca. 800 m weit von der
sondierten Siedlung und ca. 700-750m von der Fundstelle des Depotfundes entfernt. Die Axt wurde
Şt. Cucoş, der Grabungen bei Borleşti-„Dealul Mare” leitete, ausgehändigt (CUCOŞ 1978). Eine 2009
unternommene Geländebegehung auf dem Hügel Runcu erbrachte keinerlei Ergebnisse.
Inhalt/technische Details: Sieben Kupfer- bzw. Bronzeäxte (Nr. 1-5 [JUNGHANS/SANGMEISTER/
SCHRÖDER1968 Nr. 8816-8820]; Nr. 6-7 [ohne Analysen]) des Typs Monteoru (2. Variante nach VULPE
1970), die vermutlich alle in einem von der Größe her sehr geeigneten, vermutlich verzierten,
zweihenkeligen Tongefäß deponiert wurden (schlecht gebrannt, ungleichmäßig dunkelgrauer Ton,
H. 17,6 cm); das Gefäß wurde später restauriert [1979] und ist neben den Bronzen ausgestellt (hier
Taf. 49-50); zwei Goldgegenstände. Die Reihenfolge der Objekte folgt hier ZAMOŞTEANU 1964 und

125
CUCOŞ 1978:
1. L. 14,2 cm, Gew. 540 g.
2. L. 12,8 cm, Gew. 420 g.
3. L. 13,3 cm, Gew. 390 g.
4. L. 13,8 cm, Gew. 400 g.
5. L. 14,4 cm, Gew. 390 g.
6. (=CUCOŞ 1978, 579-581 Nr. 1) L. 13,4 cm, Gew. 319 g.
7. (=CUCOŞ 1978, 579-581 Nr. 2) L. 12,7 cm, Gew. 360 g (eventuell dazugehörig).
8. Im Querschnitt rundes Golddrahtfragment (CUCOŞ 1978, 580) L. 15 cm, Dicke: 0,1 cm, Gew.
ca. 1-2 g (Mitt. D. Monah).
9. Kleine Goldplatte (keine Einzelheiten bei CUCOŞ 1978, 580).
Aktuelles Gesamtgewicht: 2,819 kg (ohne Goldgegenstände). Patina unterschiedlich: braun-grünlich
(Nr. 1), hellgrün (Nr. 2), dunkelgrün (Nr. 3), dunkelgrün (Nr. 4), dunkelgrün (Nr. 5). – grünlich, aber
größtenteils entfernt (Nr. 6), grün-bläulich, teilw. entfernt (Nr. 7).
Vgl. Analysentabelle, S. 203.
Datierung/ggffs. kulturelles Milieu: Spätmittelbronzezeit (=Monteoru-Phase I C2 - I A). Sowohl
das Depotgefäß selbst als auch die benachbarte Siedlung der Costişa-Kultur (POPESCU 1969A, 475,
ausführlich FLORESCU 1970) sprechen mit sehr großer Wahrscheinlichkeit für eine Zugehörigkeit
der Deponierung zum Costişa-Milieu. Nur MORINTZ 1978, 110 bespricht den Depotfund von Borleşti
im Rahmen der Monteoru-Kultur. Die Fundstelle befindet sich im Grenzgebiet der Costişa- und
Monteoru-Kultur (siehe Literatur).
Aufbewahrungsort/Inv.-Nr.: Mus. Piatra Neamţ, Inv.-Nr. 3119 a-e (Äxte Nr. 1-5); - 4549 (Axt
Nr. 6, inv. durch Cucoş im Jahr 1976); - ursprünglich Inv.-Nr. 4570 (durch Cucoş, im Jahr 1979),
neuinventarisiert unter 5490 von V. Mihăilescu-Bârliba (Axt Nr. 7). Für die Äxt Nr. 6 und Nr. 7
wird im Inv.-Buch nur der Fundort Borleşti genannt (als Geschenk), ohne eine Zugehörigkeit zum
Depot zu vermerken (obwohl dies sehr wahrscheinlich ist). Axt Nr. 7 ist momentan verschollen.
Das Tongefäß hat die Inv.-Nr. 5418. – Die Goldgegenstände sind nicht im Inv.-Buch verzeichnet.
Nach mündlicher Mitt. von D. Monah wurde der Draht unmittelbar nach der Entdeckung von der
Nationalbank „übernommen“ und nach Bukarest gebracht, wo er eingeschmolzen wurde. Dies ist
auch für die kleine Goldplatte zu vermuten. Das Museumspersonal, das seit ca. 1980 im Mus. arbeitet,
hat keine Kenntnis vom Verbleib der Goldobjekte.
Literatur: ZAMOŞTEANU 1964, 453-460 (monographische Veröffentlichung d. ersten fünf Äxte);
VULPE 1964, 129-130; 134 (Verbreitungskarte); 137; FLORESCU/CĂPITANU 1964, 449-450; POPESCU/RUSU
1966, R 3; JUNGHANS/SANGMEISTER/SCHRÖDER 1968, 246-247 Nr. 8816-8820 Taf. 30,8818; POPESCU 1969A,
475 Nr. 31; VULPE 1970, 19, 43-44, 46 [Nr. 185-189], 48, 70, 73, 76 Taf. 12,185-189; CUCOŞ 1970, 565
Abb. 14,1 (zwei Stücke, photographiert); FLORESCU 1970, 51-81; ZAHARIA/PETRESCU-DÎMBOVIŢA/ZAHARIA
1970, 360 Pkt. f (einfache Erwähnung); NOVOTNÁ 1970, 59; PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977, 46-47 Taf.
16,10-15; CUCOŞ 1978, 579-581 (die später erworbenen Inventarstücke Nr. 6-9); MORINTZ 1978, 110;
MARINESCU 1979, 126; MÜLLER-KARPE 1980, 798 Nr. 248 Taf. 283D; SOROCEANU 1995, 80; DUMITROAIA
2001, 23-24 Taf. 62,1-6 (Photographien); VULPE 2001, 291; MUNTEANU 2005, 207; ANDRONIC 2008, 134;
MUNTEANU 2010, 43 Pkt. II. 5; 162 Nr. 5; 163-164; 347 Abb. 87,6-12; freundliche Mitt. und Beschaffung
der Photographien, R. Munteanu.
Bemerkungen: MOZSOLICS 1967, 184 und HÄNSEL 1968, 190 beziehen sich nicht auf den Depotfund,
sondern auf einen Einzelfund (Nackenscheibenaxt) von Borleşti. – Die Gegenstände Nr. 7-9 sowie
das Tongefäß wurden bei DUMITROAIA 2001, ohne Angaben von Gründen, nicht berücksichtigt.

Locul şi condiţiile descoperirii: Punctul în care a fost descoperit depozitul este situat la aprox. 5
km ENE de satul Borleşti, la 1 km E de satul Ursiţi, actualmente desfiinţat ca unitate administrativă,
şi la 1,5 km NE de „Dealul Fluturelui“. Depozitul a ieşit la iveală, cu aproximaţie, la jumătatea

126
pantei line, dinspre VSV, a dealului Runcu. La circa 130 m de locul descoperirii, spre nord (?), se
află baliza trigonometrică de pe vârful dealului Runcu (676 m), care între timp a dispărut (inf. R.
Munteanu). Depozitul a fost descoperit în Ianuarie-Februarie 1958, cu ocazia unor lucrări în via lui
D. Diaconiţa, fiind predat în acelaşi an muz. din Piatra Neamţ. În perioada Februarie-Aprilie 1958
au fost întreprinse de către C. Mătasă, P. Hălăucescu şi M. Zamoşteanu cercetări în vederea obţinerii
de informaţii suplimentare. Topoarele se găseau într’un vas de lut şi erau legate între ele sau înşirate
pe o sârmă de 30-40 cm, confecţionată după cum s’a spus atunci din cupru sau bronz (vezi mai jos).
În acea perioadă se vorbea de descoperirea a şase topoare, dintre care unul a fost considerat pierdut.
Vasul în care s’a găsit depozitul a fost distrus cu ocazia descoperirii: el fusese depus într’un sol lutos,
de culoare roşcată, la adâncimea de 0,25 m. Unele cioburi au mai fost găsite in situ. Toate fragmentele
ceramice făceau parte din vasul depozitului, unele din ele purtând încă urme de oxid de cupru. Este o
descoperire întâmplătoare, resp. izolată. Ulterior (1968) au fost executate sondaje într’o aşezare Costişa
(FLORESCU 1970, 51-81, aflată pe dealul Runcu «în apropierea» locului de descoperire a depozitului, însă
în mod clar separată de acesta. (la o distanţă de ca. 400 m de punctul în care a fost găsit depozitul).
Actualmente nu mai este posibilă o localizare precisă în teren a săpăturii din 1968 (R. Munteanu).
Cu puţin înainte de 1978 (CUCOŞ 1978) fusese donat muz. din Piatra Neamţ de către locuitorul Trifan
Leonard din Borleşti, un topor foarte asemănător. El este cea de-a şasea piesă, considerată pierdută.
Trifan îl recuperase de la descoperitorul depozitului, Diaconiţa (v. mai sus). Cu această ocazie au fost
predate şi o sârmă de aur lungă de 15 cm (v. mai sus), pe care fuseseră înşirate topoarele, şi o mică
placă de aur. În 1976, cu ocazia unor lucări de nivelare pe dealul Runcu, a fost salvat de către Iliuţă
I. Vasile, din faţa buldozerului, un al şaptelea topor. Locul de descoperire al acestei piese se găseşte
pe pământul arabil al fostului CAP, un platou aflat la piciorul pantei de NE. Punctul în care a ieşit
la iveală toporul este situat la ca. 800 m distanţă de aşezarea sondată şi la ca. 700-750 m de locul
de descoperire al depozitului; Acest ultim topor a fost înmânat de către cel care l-a recuperat, lui Şt.
Cucoş, care conducea în acel timp săpăturile de la Borleşti-„Dealul Mare” (CUCOŞ 1978). O periegheză
întreprinsă pe dealul Runcu în anul 2009 nu a adus nici un fel de rezultate.
Conţinut/detalii tehnice: Şapte topoare din cupru, resp. bronz (nr. 1-5, analizate Nr. 6-7 neanalizate
chimic) aparţinând tipului Monteoru, (varianta a 2-a, după Vulpe), care erau probabil toate depuse
într’un vas foarte potrivit ca mărime cantităţii de topoare. Acesta avea două torţi, era probabil
ornamentat şi fusese confecţionat dintr’o pastă cenuşiu închis, inegală din punct de vedere al culorii
şi prost arsă. H 17,6 cm, v. mai sus; Vasul a fost ulterior restaurat (1979), fiind expus alături de bronzuri.
Două obiecte de aur. Obiectele nr. 1-9 sunt prezentate în ordinea dată de Zamoşteanu şi Cucoş (v.
mai sus). G actuală (fără obiecte de aur) 2,819 kg. Patina diferită: brun-verzuie (1), verde deschis (2),
verde închis (3-5), verzuie, în mare măsură îndepărtată (6), verde-albăstruie, parţial îndepărtată (7).
Datare şi loc de păstrare: Bronz mijlociu târziu (Monteoru I C2-I A). Atât vasul de ceramică în care
se găsea depozitul, cât şi aşezarea învecinată, atribuită culturii Costişa pledează pentru o apartenenţă
a topoarelor de la Borleşti, cu mare probabilitate, comunităţilor Costişa. Doar Morintz discută depozitul
în cadrul culturii Monteoru. De altfel, depozitul se află la graniţa dintre ariile de răspândire ale celor
două culturi (v. citate bibliografice în textul german şi mai ales la bibliografie). Piesele sunt păstrate
în Muz. Piatra Neamţ (sus nr.-le de inv.). Piesele de aur nu sunt amintite în registrul de inventar, ele
fiind foarte probabil, conform afirmaţiei lui D. Monah, preluate imediat de Banca Naţională, duse la
Bucureşti şi topite. Aceste elemente nu mai sunt cunoscute actualmente.
Bibliografie, v. mai sus.
Observaţii: Mozsolics şi Hänsel nu fac referire la depozit, ci la un topor cu disc, care este o descoperire
izolată. Obiectele nr. 7-9, precum şi vasul de lut nu sunt amintite la DUMITROAIA 2001.

127
CORBASCA Taf. 51
[eigentlich Dorf Scărişoara, Gde. Corbasca, selten Corbeasca], Kr. Bacău, Moldau.

Fundstelle: „În pădurea Scărişoarei“ (Im Wald der Scărişoara).


Fundumstände: Zufallsfund, beim Bau einer Straße.
Inhalt/technische Details:
1. Namengebende Schaftlochaxt des Typs Corbasca. Ursprünglich hellgrüne Patina, jetzt
offensichtlich entfernt. Die Legierung ist inhomogen und von schlechter Qualität, was sich
an der Oberfläche zeigt. Wenig sorgfältige Nacharbeitung bzw. Entfernen der Gussnähte durch
Hämmerung. L. 9,9 cm; Gew. 325 g (Taf. 51,2a-c).
2. Kleiner, kupferner Meißel. Die geläufige, frühere Beschreibung „ (…) auf dessen Rändern eine
rillenartige Linie verläuft“ sowie die Abbildung (Vulpe 1970, 30) weicht beträchtlich von der
Realität ab. In der Tat handelt es sich um zwei längliche Vertiefungen (je eine auf den beiden
Seiten mit der größten Fläche, in der Draufsicht V-förmig). Beide Enden laufen in Schneiden
bes. die V-förmigen Vertiefungen. L. 9,6 cm; Gew. 66 g (Taf. 51,5a-b).
3-4. Zwei steinerne Flachbeile. L. ca. 8,7 cm bzw. 9,3 cm (Taf. 51,1,4a-b).
5. Halbgearbeitetes steinernes Krummesser. L. ca. 15,2 cm (Taf. 51,3a-b).
Alle nicht-metallenen Objekte sind aus weißlich-violettem Dnjestr-Feuerstein hergestellt (Taf.
51,1-5b).
Datierung/ggffs. kulturelles Milieu: Frühbronzezeit, in den absolutchronologischen Urteilen
herrschen große Meinungsverschiedenheiten. – „in der Zeit der Glina-Kultur“ (VULPE 1970); Aldeşti/
Zăbala (BURTĂNESCU 2002); Katakombengrabkultur (DERGAČEV 2002).
Aufbewahrungsort. -Inv.-Nr.: Mus. f. Geschichte Bacău. Inv.-Nr. 5626 (Nr. 1); 5628 (Nr. 5); 5629
(Nr. 3, zurzeit nicht mehr auffindbar); 5630 (Nr. 4); Meißel (Nr. 2): vormals im Mus. Bacău (Inv.-Nr.
5627), jetzt MNIR Bukarest (Inv.-Nr. 31964).
Literatur: FLORESCU/CĂPITANU 1968, 49-52 Abb. 2 (als Scărişoara: lediglich die Axt veröffentlicht,
übrige Gegenstände nur erwähnt); FLORESCU/CĂPITANU 1969, 241 Pkt. 39a; VULPE 1970, 30 Nr. 40 Taf.
3,40 (Unterschiede zur Photographie in Florescu/Căpitanu 1968); 65C (zeichnerische Vorlage des
ganzen Depots); POPESCU 1972, 621 (m. Typentaf.); OANCEA/DRÂMBOCIANU 1976, 565-566; MONTEAGUDO
1977, 44; LĂZURCĂ 1977, 302-303; OANCEA/DRÂMBOCIANU 1978, 4-5; CĂPITANU/URSACHI 1979, 138;
LAKÓ 1979, 44-45 Taf. 3,3; PETRE-GOVORA 1983, 288-289; IRIMIA 1998, 39; 41; ŞADURSCHI 1981, 7-11;
ANTONESCU-IOVIŢA 1981, 5-7 (nahestehend); DURMAN 1983; ŞADURSCHI 1989, 157-159; DÉNES/SZABÓ
1998, 100 Anm. 63 (als Corbeasca); BURTĂNESCU 2002, 177-179 (Typendiskussion und neue Beispiele),
204 (Karte); 205 Taf. 1,3 (neue Zeichnung der Axt); BURTĂNESCU 2002A, 547; 564 Taf. 41,6; 58,2
(Axt und zwei steinerne Beile); DERGAČEV 2002, 117; 213 (Axt des Typs Kolontaevo von Scărişoara/
Corboasa!); BÁTORA 2003, 2 Abb. 1 (Karte); BEJINARIU/KADAR 2003, 48-50; POPESCU 2006, 434-442
(Verbreitungskarten); BĂJENARU 2010, 153. Mitt. und Photos L. Istina und G. Trohani.

Locul şi condiţiile descoperirii: Descoperire întâmplătoare făcută “În pădurea Scărişoarei”, cu


ocazia construirii unei şosele.
Conţinut/detalii tehnice: 1. Topor cu gaură de înmănuşare, care a dat numele tipului Corbasca.
Iniţial patină verde-deschis, actualmente vizibil îndepărtată. Aliajul este neomogen, de proastă calitate,
ceea ce se constată chiar la observarea directă a suprafeţei. Finisarea este neglijentă, îndepărtarea
bavurilor de turnare a avut loc prin ciocănire. 2. Daltă mică, de cupru. Descrierea iniţială, folosită
curent („ (...) pe ale cărei margini se află o linie asemănătoare unei caneluri” (Vulpe 1970, 30),
precum şi ilustraţia se îndepărtează mult de realitate. De fapt este vorba de două adâncituri alungite,
în formă de V (aflate câte una pe fiecare din părţile late) ale căror vârfuri se găsesc la aprox. 2cm de
capătul îngust al uneltei, în timp ce la capătul lat, cele două lăţimi (ale adânciturilor şi ale lamei)
sunt aproape egale. Ambele capete se termină cu tăişuri. 3.-4. Două topoare plate de piatră. 5. Cuţit

128
curb de piatră, semifabricat. Toate obiectele de piatră sunt realizate din silex de Nistru, alburiu-violet.
Datare: Epoca timpurie a bronzului; la evaluările în cronologie absolută se constată diferenţe
substanţiale în părerile cercetătorilor.
Loc de păstrare şi bibliografie: v. mai sus.

IZVOARE keine Taf


Gde. Dumbrava Roşie, Kr. Neamţ, Moldau.

Es wurde mehrmals vermutet (VULPE 1963, VULPE 1970, PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977), dass ein
Schwertfragment (Kriegsverlust), das vermeintliche Fragment eines Dolches (L. 25 cm) und eine
Axt mit leicht abgerundeter Nackenscheibe („mit gedrungener Tülle“) vom Typ Nestor B1 (L. 13,4
cm) einen kleinen Depotfund gebildet hätten.
Das Fragment einer Schwertklinge wurde 1936 (jedenfalls vor dem 7. Juni), ca. 100 m südlich
einer vorgeschichtlichen Siedlung (Grabung R. Vulpe), auf dem damaligen Hof des Gutes von I.
Comăniţă (später Staatsgut), nicht weit vom Tor zur Landesstraße Izvoare-Mărgineni/Dochia entfernt
beim Graben einer Kalkgrube entdeckt. Laut der Berichte der Finder kamen dabei keine weiteren
archäologischen Reste zum Vorschein, es handelt sich also um einen Einzelfund. Das Fundstück
zeigt zwei parallellaufende Schneiden, ohne Mittelrippe (abgeflachter Rhombus im Querschnitt?).
Beidseits der mittleren Längskante befinden sich je zwei längslaufende, eingeritzte Linien. Leicht
gebogen, antik abgebrochen. Erhaltene L. ca. 11 cm, Br. ca.3,5 cm (R. VULPE 1957, 7 Abb. 2 [Lageplan];
10 [Fundumstände]; 274 [Beschreibung des Fundstückes]); siehe auch BADER 1991. R. Vulpe sah das
Fragment offensichtlich noch.
Das sog. Dolchfragment (u. E. nach ein Schwertfragment, das man vom Vorherigen unterscheiden
muss) kam fast 300 m nördlich vom genannten Gehöft (genauer, vom Verwaltungsgebäude des
später verstaatlichen Guts), bei einer Grabung von E. Vulpe (Fläche C) in der 0-(40)/60 cm mächtigen
Humusschicht zutage; es besteht keine archäologische oder typologische Verbindung zu dem dortigen
„Usatovo-Material“ (erwähnt bereits vor dem 2. Weltkrieg, vgl. R. VULPE 1937, 137 Anm. 2). Die
Vermutung Al. Vulpes (VULPE 1963, 512 Anm. 3), dass „es möglich ist, daß die [Dolch-]Klinge aus dem
gleichen Horte [mit Schwertfragment und Axt] stammte, jedoch in neuerer Zeit gefunden und dann auf
der neolithischen Fundstelle verloren wurde.“ scheint leicht anzweifelbar. – Beschreibung: Dolchspitze
mit Mittelrippe. Die eine Schneide ist nicht „gewellt“, die deutliche Asymmetrie der Schneiden
weist auf eine einseitige Reparatur (Nachbesserung), gefolgt von einer „Umleitung“ der Längslinien,
hin. Erhaltene L. 22,5 cm, Br. ca. 3,75 cm (R. VULPE 1957, 17, 274-275 Abb. 284 (Photographie)-285
(Zeichnung). – Obwohl nur allgemein erwähnt, wurde der „Dolch“ mit größter Wahrscheinlichkeit
bei PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1953, 472 vernünftig als „Spitze eines Schwertes“ von Izvoare beschrieben
und chronologisch der „späten Bronzezeit oder in der frühen Eisenzeit“ zugewiesen (diesem Ansatz
folgt auch A. LÁSZLÓ 1994). R. VULPE 1957 erwägt hingegen eine Datierung frühestens in die 3.
Phase, jedoch wahrscheinlicher in die 4. Phase der Bronzezeit. Im Grunde scheint eine Bz D/Ha A1-
Datierung der Wahrheit näher zu sein, was im Einklang mit R. Vulpe auch für das Klingenfragment
(siehe oben) gelten darf. Die Ritzlinien beidseits der Mittelrippe entsprechen darüber hinaus auch
nicht dem mittelbronzezeitlichen Grundmuster.
Die Nackenscheibenaxt des Typs Nestor B1 kam 1961 als Zufallsfund in der Nähe des
Verwaltungsgebäude des mittlerweile verstaatlichen Gutes ans Tageslicht. „Der Fundort scheint der
Stelle zu entsprechen, wo vor längerer Zeit das Bruchstück einer Bronzeschwertklinge gefunden
wurde [VULPE 1963, 512 Anm. 3 die Erwähnung des Dolches, s. oben]. Es ist daher anzunehmen,
dass hier ein kleiner Bronzehort vorhanden war.“ (VULPE 1963, 511-512). Diese Annahme haben wir
bereits angezweifelt.

129
Literatur: PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1953, 472 (Spitze eines Schwertes); R. VULPE 1957, 10; 274-275
(Schwert und „Dolch“, vgl. Seite 275 Abb. 284-285 [Dolch] Photo u. Zeichnung); VULPE 1963, bes.
511-513 Abb. 1b.2b (Axt); MOZSOLICS 1967, 184 (übernimmt die Angaben von VULPE 1963); HÄNSEL
1968, 190 Liste 49 Nr. 20b, nur die Axt); VULPE 1970, 19; 73-74 Nr. 324; 76 (Axt als aus einem
Depotfund [?] stammend); NOVOTNÁ 1970, 59; PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977, 50 (ohne Gemeindeangabe,
unsicherer Depotfund, nicht abgebildet); KROEGER-MICHEL 1983, 188 Nr. B-3 Taf. 46 b; BADER 1991,
169 Nr. 430 (Schwert, „Einzel- oder Depotfund?“, fälschlich Gde. Bahna); LÁSZLÓ 1994, 148 (Spitze
eines Schwertes); 175 Nr. 124; MUNTEANU 2001, 52; 118 (Pkt. i, Axt als Einzelstückfund) Taf. 62,8
(Photo); VULPE 2001, 291; DAVID 2002, 419 NS40, 483 RO74 (Depotfund [?]).
Bemerkungen: Die große Entfernung (ca. 300 m) zwischen der Fundstelle der sog. Dolchspitze
und des Gehöftes, wo das Schwertfragment und die Axt (nicht zusammen oder gleichzeitig) entdeckt
wurden, die ungefähren Fundumstände sowie ferner der beachtliche chronologische Unterschied,
diesmal zwischen dem Klingenschwertfragment und der Nackenscheibenaxt, gestatten keinesfalls die
Annahme, dass „ein kleiner Bronzehort vorhanden war”. Der unsichere Bronzefund von Izvoare NT
muss endgültig aus der Liste der mehrstückigen (darüber hinaus mittelbronzezeitlichen) Depotfunde
gestrichen werden.

Locul şi condiţiile descoperirii: S’a presupus de mai multe ori (VULPE 1963, VULPE 1970, PETRESCU-
DÎMBOVIŢA 1977), că un fragment de spadă (pierdut în timpul războiului), un fragment de aşa-zis
pumnal (L. 25 cm) şi un topor cu disc uşor bombat („cu tub de înmănuşare teşit“) de tip B1 (L. 13,4
cm) ar fi alcătuit un mic depozit.
Conţinut/detalii tehnice: Fragmentul de lamă de spadă a fost găsit în 1936 (în orice caz înainte de
7 Iunie), la ca. 100 m sud de aşezarea preistorică din localitate (săpătură R. Vulpe), în perimetrul curţii
de atunci a fermei lui I. Comăniţă (devenită mai târziu fermă de stat), nu departe de poarta acesteia
către şoseaua Izvoare-Mărgineni/Dochia, cu ocazia săpării unei gropi de var. Conform relatărilor
descoperitorilor nu au ieşit la iveală cu acea ocazie nici o altă urmă arheologică; în consecinţă e
vorba de o descoperire singulară fără context arheologic. Piesa face parte dintr’o spadă cu tăişurile
paralele şi fără nervură mediană (în secţiune: romb aplatizat). De ambele părţi ale muchiei mediane
longitudinale se găseau câte două incizii plasate paralel. Uşor îndoit, rupt din vechime. L. păstrată
ca. 11 cm, l. ca. 3,5 cm (R. VULPE 1957, 7 fig. 2 [plan de situaţie], 10 [condiţii de descoperire], 274
[descrierea fragmentului]); cf. şi BADER 1991. R. Vulpe a mai văzut în orice caz fragmentul de spadă.
Aşa-numitul fragment de pumnal (după opinia noastră e un fragment de spadă, care trebuie
deosebit de celălalt) a ieşit la iveală la aproape 300 m. nord de ferma amintită (mai exact de clădirea
administraţiei fermei etatizate mai târziu), în stratul de humus gros de 40-60 cm, cu ocazia săpăturii
lui E. Vulpe (suprafaţa C), fără a avea vreo legătură arheologică sau tipologică cu „materialul Usatovo“
de acolo amintit deja înainte de al II-lea război mondial, (cf. R. VULPE 1937, 137 nota 2). Presupunerea
lui Al. Vulpe (VULPE 1963, 512 nota 3), conform căreia „este posibil ca lama [de pumnal] să provină
din acelaşi depozit [cu fragmentul de spadă şi cu toporul], să fi fost găsită în epoca modernă şi să fi
fost pierdută pe situl neolitic“, ni se pare foarte uşor atacabilă. – Descriere: se păstrează partea dinspre
vârf, fiind evidentă nervura mediană. Unul dintre tăişuri nu este „curbat“, asimetria de netăgăduit a
tăişurilor trebuie raportată la o remediere ulterioară, dar preistorică, urmată de schimbarea traseului
liniilor incizate. L. păstrată 22,5 cm, l. ca. 3,75 cm (R. VULPE 1957, 17, 274, 275 fig. 284 (fotografie)
–285 (desen). – Deşi doar fugitiv amintit, „pumnalul“ nostru este cu multă probabilitate ceea ce la
Petrescu-Dîmboviţa a fost considerat drept „vârful unei spade“ de la Izvoare, datându-l „în epoca târzie
a bronzului sau în epoca timpurie a fierului“ (urmat de A. László), în vreme ce R. Vulpe presupune o
datare care ar începe cel mai timpuriu în perioada a III-a, dar mult mai probabil în perioada a IV-a a
epocii bronzului. În fond, o datare a piesei în Bz D/Ha A1 pare rezonabilă şi ar corespunde şi datării
fragmentului de lamă (vezi mai sus). Liniile incizate de ambele părţi ale nervurii mediane nu respectă
de altfel modelul decorativ al bronzului mijlociu.

130
Toporul cu disc, de tip B1 a fost găsit întâmplător, în 1961 în apropierea clădirii administrative
a fermei deja etatizate. „Locul descoperirii pare să corespundă punctului unde cu mai mult timp în
urmă a fost găsit fragmentul unei lame de spadă din bronz [nota 3, pomenirea pumnalului, vezi mai
sus]. Se poate accepta ideea că aici se găsea un mic depozit.“ (VULPE 1963, 511-512). Faţă de această
presupunere ne-am arătat deja dezacordul mai sus, vezi însă şi Observaţii.
Bibliografie: vezi mai sus.
Observaţii: Marea depărtare (aprox. 300 de m) dintre locul de descoperire al aşa-zisului vârf de
pumnal şi fermă, unde au fost găsite fragmentul de spadă şi toporul (nu împreună şi nu în acelaşi
timp), condiţiile de descoperire relativ vagi, precum şi remarcabila diferenţă cronologică, de data
aceasta dintre fragmentul de lamă de spadă şi toporul cu disc nu permit acceptarea presupunerii că
în acest caz „am avea de-a face cu un mic depozit de bronzuri“. Depozitul nesigur de la Izvoare NT
trebuie şters definitiv din lista depozitelor formate din mai multe piese (şi cu atât mai mult a celor din
bronzul mijlociu).

„MOLDOVA“ Taf. 52
(auch „Moldau“), eher „Südliche Hälfte der Moldau“ (unbekannte Ortschaft).

Fundstelle und Fundumstände: unbekannt.


Inhalt/technische Details: Zwei Nackenkammäxte mit verlängertem Nacken:
1. Entspricht ungefähr dem von VULPE 1970 beschriebenen Apa-Nehoiu-Typ. Missachtet
wurden bislang die deutlich erhöhten Randleisten (von der Klinge bis zum Nackenkamm),
die bereits in der Photographie von ČILINGIROV 1912 gut zu erkennen sind. Auch die nicht
richtig abgeschliffene Gussnaht an der vorderen Schmalseite der Klinge ist zu erwähnen.
Die gerade Schneide wurde besonders an den Enden beschädigt. Die sehr glatte Oberfläche
war ursprünglich fein und sorgfältig nachgearbeitet, mittlerweile ist nur noch wenig davon
erhalten, so dass die heutige Oberfläche eher bröckelig aussieht: „es faelt zirka 1/2mm dicke
Metalflocken“ briefliche Mitt Leštakow.
Bedeckt mit einer schönen dicken dunkelgrün-grauen Patina. L 15,7 cm; GesamtL. d. Nackens
8,7 cm; Gew. 334 g (Taf. 52,2).
2. Demselben Typ zugehörend. Die erhöhten Randleisten sind noch deutlicher, besonders im
Übergangsbereich von Klinge zur Schaftlochzone. Hier sind auch die Spuren von zwei wohl
modernen Schlägen zu sehen, die die vordere Randleiste beschädigt haben. Von der glatten
und gut nachgearbeiteten Oberfläche ist mehr als bei Nr. 1 erhalten. Die Schneide ist wie bei
Nr. 1 beschädigt. Außerdem sind kleine Gussfehler zu beobachten. Sogar die Photographie von
ČILINGIROV 1912 lässt die teilw. abgeblätterte Patina (dieselbe Farbe wie bei Nr. 1) erkennen.
L 14,4 cm; GesamtL. d. Nackens 6,9 cm; Gew. 231 g (Taf. 52,1).
Datierung/ggfs. kulturelles Milieu: Mittlere Mittelbronzezeit; sehr wahrscheinlich „Fremdgut im
Monteoru-Kulturraum” (MOTZOI-CHICIDEANU 1995): Nach der Verbreitungskarte von VULPE 1970 Taf.
47B ist die moldauische Ausdehnung des Typs nur aus dem Verbreitungsgebiet der Monteoru-Kultur
bekannt. In der Nähe der typologisch ähnlichen Axt von Mărăşti (Kr. Bacău) wurden Scherben der
Monteoru-Kultur gefunden (VULPE 1970, 55). Eine Sonderlage innerhalb der Verbreitung nimmt die
ein wenig später zu datierende Axt mit verlängertem Nackenkamm von Slobozia ein (siehe auch dort).
Aufbewahrungsort/Inv.-Nr.: Nationalmus. Sofija, Bulgarien; Inv.-Nr. 4197 a-b (ČILINGIROV 1912);
jetzige Inv.-Nr. (für beide Äxte) 639. Im heutigen Inv.-Buch steht aus unbekannten Gründen Muldava
(Bulgarien).
Literatur: ČILINGIROV 1912, 88-89 Abb. 67-68; DESHAYES 1960, Bd. I, 222; Bd. II, 92 Nr. 1797;
VULPE 1970, 54-55 Nr. 243-244 Taf. 15,243-244 (ungenaue Zeichnungen); 47B (Kartierung); PETRESCU-
DÎMBOVIŢA 1977, 50 Taf. 20,5-6 (ungenaue Zeichnungen); ČERNYH 1978, 148; 150 Taf. 26,5.8 (ungenau

131
als bulgarischer Depotfund von Muldava bei Asenovgrad); HUNDT 1982, 218 Abb. 6,4; 221 (nach
VULPE 1970); HUNDT 1986, 145 Abb. 10,4; 156 Nr. 38; DAVID 2002, 430 NK12-13; 483 RO76 Taf.
60,1-2 (Photos nach ČILINGIROV 1912, ungenauer Hinweis auf die eigenen Kat. NK10-11; verdoppelt
auf Taf. 109,1-2); HRISTOVA 2010, 102 Anm. 1; freundliche Mitt., Zeichnungen und Photographien
L. Leštakow; freundliche Hilfe und Hinweise R. Krauß.
Bemerkungen: Die Zuweisung der beiden Äxte zu einem „klad” aus „Muldava bei Asenovgrad”
(so wie sie heute im Inv.-Buch eingetragen sind) ist kaum aufrechtzuhalten, weil die ursprüngliche
Erwähnung durch ČILINGIROV 1912 (sowohl auf bulgarisch als auch auf französisch) eindeutig die
Karpatenprovinz Moldova/Moldavie nennt. Ferner machte uns R. Krauß darauf aufmerksam, dass
im sehr akkurat erstellten Repertorium von Mikov (Predistoričeski selišta i nahodki v Bălgaria,
1933) jeder Hinweis auf Muldava fehlt, was insbesondere für den in Bulgarien äußerst seltenen
Axttyp unwahrscheinlich wäre. Darüber hinaus fehlt auch in der ersten monographischen Vorlage
von prähistorischen Funden aus Muldava (u. a. neolithische Siedlung, DETEV 1968) jeder Hinweis
auf die Bronzeäxte. – Ergänzend teilte uns L. Leštakow mit, dass nach Maya Awramowa die zwei
Äxte ursprünglich Bestandteil der Sammlung des Zaren Ferdinand von Bulgarien (ein namhafter
Wissenschaftler) gewesen sein sollen. Beim Verlassen Bulgariens 1918 soll der Zar seine archäologische
Sammlung dem Nationalmuseum in Sofia durch Vermittlung von V. Mikov geschenkt haben. Die
Schenkung der zwei Äxte muss jedoch früher stattgefunden haben, weil ČILINGIROV 1912, 88 die
beiden Fundstücke als im Nationalmuseum Sofia aufbewahrte und registrierte Gegenstände erwähnt.
T. Hristova (HRISTOVA 2010) neigt grundsätzlich dazu, den Fund einem nördlich der Donau liegenden,
moldauisch-rumänischen Fundort zuzuweisen, ohne dabei die Muldava-Hypothese vollkommen
auszuschließen.

Locul şi condiţiile descoperirii. Necunoscute, probabil chiar Moldova de Sud, vezi şi Observaţii.
Conţinut/detalii tehnice. Două topoare cu ceafa prelungită. 1. Corespunde tipului Apa-Nehoi
(Vulpe). Au fost trecute însă cu vederea marginile ridicate (de la lamă până la ceafa prelungită),
care se pot bine recunoaşte deja în fotografia lui Čilingirov. Trebuie amintită şi cusătura de pe latura
îngustă din faţă, care nu a fost complet polizată. Tăişul drept a fost deteriorat mai ales la cele două
capete (colţuri). Suprafaţa foarte netedă a fost iniţial fin şi cu multă grijă finisată; datorită uzării în
decursul timpului s’a păstrat foarte puţin din ea, astfel că actuala suprafaţă are mai degrabă un aspect
zgrunţuros. Este acoperită cu o frumoasă patină, de culoare verde închis-cenuşie, constituind un strat
gros. 2. Aparţine aceluiaşi tip. Ridicarea marginilor este şi mai accentuată în special la trecerea de
la lamă la zona găurii de înmănuşare. Acolo sunt vizibile şi urmele a două lovituri transversale, fără
îndoială moderne, care au deteriorat marginea din faţă. Din suprafaţa netedă şi bine finisată s’a
păstrat mai mult decât la piesa nr. 1. Tăişul a fost deteriorat tot ca la piesa nr. 1. Pot fi observate şi
mici defecţiuni de turnare. Chiar şi în fotografia lui Čilingirov se poate observa patina parţial exfoliată
(aceeaşi culoare ca la nr. 1).
Datare: Etapa mediană epocii mijlocii a bronzului, foarte probabil „import în spaţiu civilizaţiei de
tip Monteoru”: conform hărţii de răspândire întocmite de Vulpe, extinderea tipului de topor în Moldova
este cunoscută doar din spaţiul culturii Monteoru. În apropierea toporului asemănător tipologic, de la
Mărăşti, s’au găsit cioburi monteorene. Un loc aparte pe harta de răspândire îl ocupă toporul cu ceafa
prelungită de la Slobozia (cf. localitatea).
Loc de păstrare şi bibliografie, v. mai sus.
Observaţii. Atribuirea celor două topoare unul „depozit” de la „Muldava bei Asenovgrad” (aşa cum
sunt înregistrate astăzi în registrul de inventar) este aproape imposibil de susţinut, întrucât menţionarea
iniţială a lui Čilingirov (atât în bulgară, cât şi în franceză) se referă lămurit la provincia carpatică
Moldova/Moldavie. În afară de aceasta, colegul R. Krauß ne-a atras atenţia că în repertoriul arheologic
al lui Mikov (1933), alcătuit cu multă rigoare, lipseşte orice menţionare a localităţii Muldava, ceea ce
nu era de acceptat, mai ales cu privire la un tip de topor aşa de rar întâlnit în Bulgaria. Pe de-asupra,

132
în cadrul primei prezentări monografice a unor descoperiri preistorice de la Muldava (printre altele,
aşezare neolitică, DETEV 1968) lipseşte orice menţiune a topoarelor în cauză. Colegul L. Leštakow
ne-a comunicat informaţia suplimentară conform căreia, după părerea colegei Maya Awramowa,
cele două topoare ar fi făcut parte, iniţial, din colecţia ţarului Ferdinand al Bulgariei, un om de ştiinţă
renumit. La părăsirea Bulgariei (1918), ţarul ar fi făcut cadou colecţia sa arheologică, prin mijlocirea
lui V. Mikov, Muzeului Naţional din Sofia. Donarea celor două topoare trebuie să fi avut loc însă mai
devreme, deoarece ČILINGIROV 1912, 88 aminteşte cele două piese ca fiind păstrate şi înregistrate în
Muzeul Naţional din Sofia. T. Hristova înclină şi ea, esenţialmente, spre o provenienţă a topoarelor
dintr’un loc de descoperire aflat la nord de Dunăre, în Moldova, fără a exclude cu totul ipoteza unei
descoperiri de la Muldava.

ODOBEŞTI Taf. 53
Kr. Vrancea, Moldau.

Die Fundstelle: Möglicherweise auf dem Hügel Şarva links des Flusses Milcov, neben der
mutmaßlichen Stelle der mittelalterlichen Festung Crăciuna, wo Al. Vulpe eine Nachuntersuchung
durchführte.
Fundumstände: Vor 1963 (?), bei Arbeiten im Weinberg (nur VULPE 1970). Laut A. Logadi (Bukarest)
wurden unter einem Haufen größerer Steine – zusammen mit einer Axt – zwei Dolche (aus Kupfer
bzw. Bronze), ein Lockenring aus Bronze [ein Armring wird nicht erwähnt] sowie eine große Menge
von Scherben, darunter auch ein vollständig erhaltenes Gefäß entdeckt. Die Nachuntersuchung von
Al. Vulpe ergab eine Siedlung der Monteoru-Kultur, mit sehr wenigen und atypischen Scherben
(VULPE 1964), die in VULPE 1970 unerklärlicherweise zu „volltypische[n] Monteoru-IIA-Scherben“
wurden. – Bei MOTZOI-CHICIDEANU 1995, 235 befanden sich die Axt und die anderen Gegenstände
schon „im Gefäß“.
Inhalt/technische Details: (nach VULPE 1964)
1. Bronzeaxt vom Typ Monteoru (dritte Variante) mit einem „Kamm“ als Folge des Gusses, der
nachgearbeitet, aber nicht entfernt wurde. Keine Hinweise auf Patina. L. 13 cm; Gew. 0,195
g (Taf. 53,1).
2. Griffangeldolch aus Kupfer (nach VULPE 1964) mit verdickten Rändern zwischen Griffangel
und Schneiden. Hergestellt durch Hämmerung. Dunkelgrüne Patina mit helleren Flecken. L.
15,4 cm; KlingenBr. 3 cm (Taf. 53,4).
3. Griffplattendolch aus Bronze (nach VULPE 1964) mit drei stiftartigen Nieten. Oberhalb der
Nieten ist der Dolch abgebrochen. Möglicherweise zeigen sich Spuren alter Reparaturen. Eine
dunklere Linie bei den Nieten könnte den Unterteil des ehemaligen Griffes andeuten. Die
Mittelrippe hat einen rhombischen Querschnitt. Olivgrüne Patina. L. 18,9 cm; KlingenBr. 4,1
cm; L. d. Niete 1,5 cm (Taf. 53,5).
4. Kupferarmring mit rundem Querschnitt. Die Enden – ein Ende spitzzulaufend – überlappen
sich geringfügig. Dm. 5,8 cm (falsch bei VULPE 1964) (Taf. 53,2).
5. Lockenring, nach Angaben von Logadi in den Armring eingehängt. Dm. 2,35 cm (Taf. 53,3).
6. Handgemachtes Gefäß mit zwei Henkeln aus grau-schwärzlichem Ton, der mit Steinchen
und gemahlener Keramik gemagert wurde. Boden leicht gewölbt. H. 9 cm; maximale Br. 6,8
cm (Taf. 53,6).
7 (?)-8 (?). Angeblich wurden auch Goldgegenstände mitgefunden: es wird von einem Armring
und einem Lockenring berichtet.
Datierung/ggffs. kulturelles Milieu: Mittlere Bronzezeit (VULPE 1964). Der Lockenring würde nach
Vulpe der Monteoru Ia-IIa-Zeit entsprechen. Zur Gefäßform äußert sich Vulpe: „das Gefäß, wenngleich
nicht volltypisch, könnte der Phase Ia oder IIa der Monteoru-Kultur zugewiesen werden“ (VULPE 1970,

133
48). Sehr wenige und atypische Scherben (VULPE 1964) (=später „volltypische Monteoru-Keramik“,
siehe oben). – Angeblich Monteoru-Kultur (VULPE1970); MOTZOI-CHICIDEANU 1995, 235, 236 Abb.
13 Nr. 28 zählt Odobeşti zu den „westlichen Fremdgütern“ in der Monteoru-Kultur, äußert sich
aber zur Keramik nicht. Auch das vollständig erhaltene Gefäß könnte auf Formen aus dem Westen
hinweisen. – Nach VULPE 1964 hat der Befund eher Grabcharakter. Der Haufen Steine entspricht
allerdings nicht zwangsläufig einem Grab, ebenso deuten die bei VULPE 1970 nur allgemein erwähnten
Knochen nicht unbedingt auf menschliche Knochen hin. Bei der Nachuntersuchung von Al. Vulpe
(vor 1963?) wurden keine Knochen gefunden. Daher ist von einem Depot in einer Siedlung oder auf
einem Opferplatz auszugehen.
Aufbewahrungsort: -Inv.-Nr.: Privatslg. des (inzwischen verstorbenen) Rechtsanwaltes A. Logadi;
die Fundstücke sind z. Z. unauffindbar.
Literatur: VULPE 1964, 131-133 mit Abb. 4,1-4; 5,1-3; VULPE 1970, 47 Nr. 197 Taf. 12,197; 69B,1-6;
CULICĂ 1975, 522; MOTZOI-CHICIDEANU 1995, 221 Abb. 2 Nr, 28; 232 Abb. 10,5-10; 232; 236 Abb. 13
Nr. 28 (westliche Fremdgüter); PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1998, 40 Nr. 202A Taf. 25,202A; CĂPITANU 1992,
275; MUNTEANU 2010, 156 (Depotfund oder Grabinventar); BĂJENARU/POPESCU 2012, KAT.
Bemerkungen: Zwischen VULPE 1964 und VULPE 1970 bestehen ziemlich große Unterschiede mit
Bezug auf die Fundumstände, die Anwesenheit von Knochen, den Keramikbestand und sogar den
Inhalt des Depots, ohne die einzelnen Änderungen jemals zu begründen. Die Ansprache der Objekte
als aus Kupfer oder Bronze ist ebenfalls nicht nachvollziehbar. –Der Depotfund wurde von PETRESCU-
DÎMBOVIŢA 1977 nicht aufgenommen.

Locul şi condiţiile descoperirii. Punctul se află probabil pe Dealul Şarva, pe malul stâng al râului
Milcov, alături de presupusa localizare a cetăţii medievale Crăciuna, unde Al. Vulpe a întreprins
periegheza. Ieşit la iveală cu ocazia unor lucrări viticole (doar la VULPE 1970). Conform celor comunicate
de A. Logadi, sub o aglomerare de bolovani au mai fost găsite – împreună cu toporul – două pumnale
(din cupru, resp. bronz), un inel de buclă din bronz [brăţara nu este amintită], precum şi o mare
cantitate de cioburi, alături de care era şi un vas întreg. Verificarea întreprinsă de Al. Vulpe (v. mai
sus locul descoperirii) a dus la identificarea unei aşezări a culturii Monteoru, ceramica fiind de altfel
foarte sporadică şi atipică; în 1970 sunt aduse în mod surprinzător la cunoştinţă şi “cioburi foarte
caracteristice pentru faza Monteoru IIa”. La Motzoi-Chicideanu (MOTZOI-CHICIDEANU 1995, 235) toporul
şi celelalte obiecte se găseau deja “în vas”.
Conţinut/detalii tehnice. (După VULPE 1964) 1. Topor de bronz de tip Monteoru (varianta a treia) cu
o „creastă“, provenind de la turnare, şi care a fost prelucrată, dar nu îndepărtată. Nu se dau indicaţii
despre patină. 2. Pumnal de tip „Griffangeldolch“ din cupru (după Vulpe), cu marginile îngroşate
între tija mânerului şi tăişuri. Confecţionat prin ciocănire. Patină verde închis cu pete mai deschise. 3.
Pumnal de tip Griffplattendolch din bronz (după Vulpe) cu trei nituri în formă de ştift. Mai sus de ele,
piesa a fost ruptă; probabil că se pot observa şi urme de reparaţii antice. O linie de culoare mai închisă
se păstrează la nivelul a ceea ce ar putea indica limita inferioară a mânerului. Nervura mediană are
o secţiune rombică. Patină verde-măsliniu. 4. Brăţară din cupru, cu secţiune rotundă. Capetele, dintre
care unul e ascuţit, se petrec foarte puţin. 5. Inel de buclă, care, conform mărturiei lui Logadi, era
agăţat de brăţară. 6. Vas de lut, cu două urechiuşe, lucrat cu mâna, de culoare cenuşiu-negricioasă.
Pasta a fost degresată cu pietricele şi ceramică pisată. Fundul uşor boltit. 7 (?)-8 (?). Cu aceeaşi ocazie
se pare că tot acolo s’au găsit şi obiecte de aur, foarte probabil o brătară şi un inel de buclă.
Datare: Bronz mijlociu (Vulpe). Inelul de buclă ar corespunde fazelor Monteoru Ia-IIa. Despre vasul
de lut, vezi Vulpe 1970: „forma vasului, chiar dacă nu este foarte caracteristică, ar putea fi atribuită
fazei Ia sau IIa“. Cioburi atipice, găsite cu totul sporadic (1964), mai târziu (1970) ne este comunicată
şi existenţa unor cioburi foarte caracteristice fazei Monteoru IIa. Probabil cultura Monteoru; Motzoi-
Chicideanu (MOTZOI-CHICIDEANU 1995, 235, 236 Abb. 13 Nr. 28) enumeră descoperirea de la Odobeşti
printre “importurile vestice” în cultura Monteoru, nefăcând vreo aluzie la ceramică. Credem că şi pentru

134
văsciorul păstrat în întregime se pot indica conexiuni vestice. După Vulpe (1964), descoperirea are
mai degrabă un caracter funerar. Nu e de loc obligatoriu ca grămada de bolovani să corespundă unui
mormânt, iar pe de altă parte, oasele despre care aflăm doar în 1970 nu trebuie să fie neapărat de om.
Nici la periegheza lui Vulpe (înainte de 1963?) nu se semnalează vreo urmă osteologică. Din aceste
motive se poate avansa mai degrabă ipoteza unui depozit de aşezare sau depus pe un loc de jertfă.
Loc de păstrare şi bibliografie, v. mai sus.
Observaţii. Între VULPE 1964 şi VULPE 1970 există diferenţe destul de mari în ceea ce priveşte
condiţiile de descoperire, prezenţa oaselor şi ceramica, chiar şi în ce priveşte conţinutul depozitului.
Diferenţierea dintre cupru şi bronz nu este argumentată în nici un fel.

PARAVA Taf. 53-54


Kr. Bacău, Moldau.

Die Fundstelle befindet sich auf der rechten oberen Flussterrasse des Sereth, auf dem Hügel Râşca,
ca. 600 m südlich der Spitze des Hügels Cetăţuia (=“Kleine Festung“) und ca. 600 m südlich der
Monteoru-Siedlung von Răcăciuni (Angaben zur Fundstelle sind verhältnismäßig widersprüchlich
bei VULPE 1964).
Fundumstände: 1921 als Fund ohne weiteren Kontext beim Pflügen entdeckt. Die sieben, kupfernen
Schaftlochäxte befanden sich in einem schwärzlichen Tongefäß, das 0,15-0,25 m unter der jetzigen
Erdoberfläche im jungfräulichen Löss lag. Zwei Äxte wurden 1957 von V. Canarache bei der Suche
nach Münzen erworben. Eine weitere Axt wurde 1958 von Al. Vulpe (in Begleitung von I. Antonescu)
bei der Erforschung der Fundstelle sichergestellt. Es handelt sich dabei um die dritte Axt. Bei dieser
Gelegenheit besichtigte Al. Vulpe die Fundstelle nach Anweisung des Entdeckers, der die Axt selbst
zunächst als Erdung und dann als Axt verwendete. Ein viertes Exemplar wurde später identifiziert
(VULPE 1964). Diese vierte und eine weitere, fünfte Axt gelangten dann vor 1970 (erworben vielleicht
1960 oder später entdeckt, IACOBESCU 1992, 293) in die Privatslg. des Pfarrers V. Heisu (Răcăciuni). Dort
ist heute nur noch eine Axt (Nr. 5) vorhanden. Zwei Äxte scheinen wohl endgültig verloren zu sein.
Inhalt/technische Details: (Taf. 53,7-8; 54,1-3)
1. Axt des Typs Monteoru. Verhältnismäßig wenig sorgfältig gearbeitet, die zwei Gussschalen
sind beim Guss verrutscht. Wenig nachgearbeitet. Im Schaftlochbereich Brandspuren. L. 12,9
cm; Gew. 602 g (=VULPE 1970, 46 Nr. 180) (Taf. 54,1).
2. Axt des Typs Monteoru. Verhältnismäßig wenig sorgfältig gearbeitet. Auf einer Seite vier
Meißelschläge, die in der Form eines Dreiecks angeordnet sind. Im Inneren des Schaftloches
befindet sich ein tiefes ovoides Loch zur Klinge hin, das auf die Verwendung eines Tonzapfens
hindeutet. L. 13,7 cm; Gew. 664 g (=VULPE 1970, 46 Nr. 181) (Taf. 54,3).
3. Schaftlochaxt vom Typ Pădureni. Besser nachgearbeitet als die ersten beiden, die Gussschalen
waren beim Guss nur geringfügig verrutscht; Vulpe 1964, 129 merkt ein ähnliches Loch im
Inneren des Schaftloches wie bei Nr. 2, was uns nicht gelungen ist. Stellenweise haftet noch
braune Erde an. L. 10,6 cm; Gew. 463 g (=VULPE 1970, 45 Nr. 143) (Taf. 54,2).
4. Axt des Typs Monteoru. Wenig sorgfältig gearbeitet, die Gussschalen verrutscht; L. 14cm; o.
Gew. (=VULPE 1970, 45 Nr. 182) (Taf. 53,8).
5. Schaftlochaxt vom Typ Pădureni (bei VULPE 1970, 45 Nr. 142 katalogmäßig erfasst, aber nicht
beschrieben); IACOBESCU 1992: Die Klinge zeigt einen hexagonalen Querschnitt. Besonders die
Gussnaht am Nacken wenig nachgearbeitet. L. 12,8 cm; Gew. 593 g (Taf. 53,7).
Patina: dunkelgrün, jetzt vollkommen entfernt (Nr. 1); olivgrün mit helleren Stellen (Nr. 2);
olivgrün, hell, heute mit unterschiedlich grünlichen Nuancen (Nr. 3); olivgrün (Nr. 4); hellgrün (Nr.
5). – Spektralanalytische Analysen: Reines Kupfer mit schwachen Silberspuren (Nr. 1; 2); reines
Kupfer (nicht analysiert, nach dem Aussehen des Metalls geschätzt) (Nr. 3); reines Kupfer (nicht

135
analysiert, nach dem Aussehen des Metalls geschätzt) (Nr. 4). Diese Einschätzungen wurden von
den SAM-Analysen bestätigt (siehe S. 204).
Datierung/ggffs. kulturelles Milieu: Zwei Stücke (Nr. 3, 5) können dem Pădureni-Typ, die drei
weiteren (1-2, 4) der ersten Variante des Monteoru-Typs zugeschrieben werden. – Frühe bis mittlere
Mittelbronzezeit; das kulturelle Milieu kann durch die Nähe einer großen I C3-I C2 Monteoru-Siedlung
definiert werden, die mit dem Axtdepotfund von Parava in Verbindung zu setzen ist (VULPE 1963,
69-78; VULPE 1964, 133-139; VULPE 1970, 46, 48).
Aufbewahrungsort/Inv.-Nr.: Die ersten drei Stücke (Nr. 1-3) befinden sich in den Sammlungen
des Archäologischen Akademieinstitutes in Bukarest – Nr. 1-3, keine Inv.-Nr.; Nr. 4-5 Privatslg.
Pfarrer Heisu (Răcăciuni), 1992 (IACOBESCU 1992) war nur das Stück Nr. 5 vorhanden = Inv.-Nr. 56.
Literatur: VULPE 1963, 69-78 (Ergebnisse der Ausgrabungen in der Monteoru-Siedlung bei
Răcăciuni); VULPE 1964, 127-130 (nur 1-4, monographische Veröffentlichung); ZAMOŞTEANU 1964,
457; FLORESCU/CĂPITANU 1964, 449; JUNGHANS/SANGMEISTER/SCHRÖDER 1968, 242-243 Nr. 8688.8695.8697
(o. Inv.-Nr.); VULPE 1970, 43; 45 Nr. 142-143; 46 Nr. 180-182; 48; FEDOROV/POLEVOI 1973, 90 Abb. 12;
91; MORINTZ 1978, 110; CĂPITANU/URSACHI 1979, 137; MARINESCU 1979, 126; MÜLLER-KARPE 1980, 801
Nr. 276 Taf. 283E; IACOBESCU 1992, 281-282; 293-294 Kat.-Nr. 59 Abb. 16,2 (Photographie); MOTZOI-
CHICIDEANU 1995, 230 Abb. 8, 6-10; RUSTOIU 1995, 73-82; RUSTOIU 1996, 82-85 (Karten); PALINCAŞ
1999, 263-269; MUNTEANU 2005, 207; MUNTEANU 2010, 163; 165-166; briefliche Mitt. A. VULPE 2010.
Bemerkungen: Der Depotfund wurde von PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977 nicht aufgenommen.

Locul şi condiţiile descoperirii. Punctul în care a ieşit la iveală depozitul se află pe terasa
superioară de pe malul drept al Siretului, pe dealul Râşca, la aprox. 600 m sud de vârful dealului
Cetăţuia şi la aprox. 600 m la sud de marginea aşezării de tip Monteoru de la Răcăciuni (date relativ
contradictorii la VULPE 1964). Topoarele au ieşit la iveală în 1921, la arat, ca descoperire izolată. Cele
şapte topoare de aramă, cu gaură transversală, se găseau într’un vas de lut negricios, descoperit la
o adâncime de 0,15-0,25 m de la suprafaţa actuală a solului, în loessul virgin. Două dintre topoare
au fost achiziţionate în 1957 de către V. Canarache, cu ocazia unei anchete numismatice; un alt
topor a fost identificat în 1958 de către Al. Vulpe (însoţit de I. Antonescu) cu ocazia cercetării locului
descoperirii. Este vorba de recuperarea celui de-al treilea topor, care fusese folosit de către descoperitor
drept piesă de pământare, iar mai apoi ca topor. Cu acea ocazie Al. Vulpe a făcut o recunoaştere,
după indicaţiile descoperitorului, la locul unde fuseseră găsite topoarele. Un al patrulea topor a fost
recuperat câţiva ani mai târziu (VULPE 1964). Această a patra piesă şi o a cincea au ajuns înainte de
1970 (achiziţionate probabil în 1960 sau descoperite mai târziu, cf. Iacobescu) în colecţia particulară
a preotului Vasile Heisu (Răcăciuni), unde se găseşte în momentul de faţă doar un topor (nr. 5). Două
dintre ele par a fi definitiv pierdute.
Conţinut/detalii tehnice: 1. Topor de tip Monteoru. Relativ neglijent lucrat, cele două cochilii fiind
deplasate puţin în timpul lucrului. Prelucrare ulterioară minimă. În zona găurii de înmănuşare se
constată urme de ardere. L. 12,9 cm, gr. 602 g (=VULPE 1970, 46 nr. 180). 2. Topor de tip Monteoru.
Relativ neglijent lucrat. Pe una din părţi se observă patru lovituri de daltă, ordonate triunghiular. În
interiorul găurii de înmănuşare, înspre lamă, se găseşte o gaură de formă ovoidală, ascuţită la bază,
care indică utilizarea unui dop de lut. L. 13,7 cm; gr. 664 g (=VULPE 1970, 46 nr. 181). 3. Topor de tip
Pădureni. Piesă mai bine finisată decât primele două, cochiliile deplasându-se extrem de puţin; Vulpe
1964, 129 remarcă în interiorul găurii de înmănuşare o gaură asemănătoare cu cea de la piesa nr. 2,
ceea ce nouă nu ne-a reuşit (cf. ilustr.). Pe alocuri se observă depuneri pământoase, de culoare brună.
L. 10,6 cm; gr. 463 g (=Vulpe 1970, 45 nr. 143). 4. Topor de tip Monteoru. Neglijent lucrat, cochiliile
fiind deplasate. L. 14 cm; fără indicarea greutăţii (=Vulpe 1970, 45 nr. 182). 5. Topor de tip Pădureni
(la VULPE 1970, nr. 142 piesa este cuprinsă în catalog, dar nu este descrisă); Iacobescu: lama are un
profil hexagonal. În special cusătura de pe ceafa toporului este puţin prelucrată. L. 12,8; gr. 593 g.
Patina: verde închis, actualmente complet îndepărtată (1); verde măsliniu, pe alocuri mai deschis (2);

136
verde măsliniu, deschis, actualmente prezintând diferite nuanţe de verde (3); verde măsliniu (4); verde
deschis (5). Analize spectrale calitative: cupru pur cu urme slabe de argint (1; 2); cupru pur (apreciere
după aspectul metalului) (3); cupru pur (neanalizat, apreciere după aspectul metalului) (4). Aprecierile
au fost confirmate de analizele SAM (vezi mai sus).
Datare: Două dintre topoare (3, 5) pot fi atribuite tipului Pădureni, iar celelalte trei (1-2, 4) primei
variante a tipului Monteoru. Faza timpurie şi mijlocie a bronzului mijlociu; mediul cultural poate fi
definit prin apropierea unei mari aşezări Monteoru I C3-I C2, care se cere pusă în legătură cu depozitul
de topoare de la Parava (VULPE 1963, 69-78; VULPE 1964, 133-139; VULPE 1970, 46, 48).
Loc de păstrare/nr. inv., bibliografie, vezi mai sus.
Observaţii: Depozitul nu a fost luat în considerare de PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977.

137
WALACHEI / MUNTENIA

BOLBOŞI Taf. 55,4-5


Kr. Gorj, Kleinwalachei.

Fundstelle und Fundumstände unbekannt. Es ist sehr wahrscheinlich, dass die beiden Äxte
zusammengefunden wurden.
Inhalt/technische Details:
1. Axt vom Typ Dumbrăvioara, der obere Teil im Bereich des Schaftloches fehlt. L. ca. 16,2 cm
(Taf. 55,4).
2. Axt vom Typ Izvoarele, ein Teil des Schaftlochbereiches fehlt und wurde bereits antik
abgebrochen. L. ca. 15,6 cm (Taf. 55,5).
Datierung/ggffs. kulturelles Milieu: Frühbronzezeit bis Anfang der Mittelbronzezeit. – Glina-,
wahrscheinlicher Früh-Verbicioara-Milieu.
Aufbewahrungsort: Craiova, Sammlung d. Archäol. Abteilung d. Rumänischen Akademie, z. Z.
d. Veröffentlichung o. Inv.-Nr.
Literatur: VULPE 1970, 31-33 Nr. 55.60 Taf. 4,55.60; GHELMEZ 1977, 35-36 (nahestehend); VULPE
1988, 209 Anm. 15; 212; PETRE 1976, 263; PETRE GOVORA 1995, 36; DÉNES/SZABÓ 1998, 100 Anm. 63;
CRĂCIUNESCU 2005, 63; 65; 75 Taf. 5,5; 7,3.
Bemerkungen: Der Fund ist bei PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977 nicht erwähnt.

Locul şi condiţiile descoperirii sunt necunoscute. Cele două topoare au fost găsite, cu mare
probabilitate, împreună.
Conţinut/detalii tehnice: 1. Topor de tip Dumbrăvioara. Partea superioară a zonei găurii de
înmănuşare lipseşte. 2. Topor de tip Izvoarele. O parte a zonei găurii de înmănuşare lipseşte, fiind
ruptă încă în vechime.
Datare, event. mediu cultural: Epoca timpurie a bronzului până la începutul epocii mijlocii a
bronzului. Mediu Glina, mai probabil Verbicioara timpuriu.
Loc de păstrare şi bibliografie, v. mai sus.
Observaţii: Descoperirea nu este înregistrată la PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977.

LOPĂTARI Taf. 55,6


Kr. Buzău, Großwalachei.

Die Fundstelle: Auf dem Berg „Războiul“, nördlich des Dorfes.


Fundumstände: Unbekannt. Neben der erhaltenen Axt entdeckte man „plusieurs barres de métal“,
deren Schicksal nicht überliefert ist. Geschenk des Dorflehrers Văduva an Vl. Dumitrescu und D.
Popescu, die 1936 Forschungen in der Region durchführten.
138
Inhalt/ Technische Details:
1. Schaftlochaxt vom Typ Monteoru (3. Variante nach VULPE 1970). L. 15,2 cm (Taf. 55,6).
2. Mehrere Metallbarren/oder –stäbe (barres de métal), offensichtlich verloren.
Siehe auch die metallographischen Analysen (S. 204).
Datierung/ggffs. kulturelles Milieu: 2. Hälfte der rum. Mittelbronzezeit =Monteoru II (VULPE
1970); 14.-13. Jh. = Monteoru IIb (TROHANI 1982). – Monteoru-Milieu.
Aufbewahrungsort: Muz. Naţional de Antichităţi, Bukarest, Inv.-Nr. I 5989 (die Axt).
Literatur: POPESCU 1936, 191-193 Abb. 1-2; POPESCU 1937, 152-154 (beides monographische
Veröffentlichungen); DESHAYES 1960, Bd. I, 223-224 Anm. 3, Bd. II, 92; VULPE 1964, 130-131 (als
Einzelstückfund); JUNGHANS/SANGMEISTER/SCHRÖDER 1968, 242-243 Nr. 8696; VULPE 1970, 47 Nr. 196
Taf. 12,196 (als Einzelstückfund); VULPE/TUDOR 1970, 122 Abb. 1; TROHANI 1982, 187.
Bemerkungen: Die absolute Datierung um 1000 v. Chr. (POPESCU 1936) ist heute nicht mehr aufrecht
zu halten. – Der Fund wurde bei PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977 nicht erwähnt.

Locul şi condiţiile descoperirii: Bronzurile au fost descoperite pe muntele “Războiul”, la nord


de sat. Condiţiile de descoperire sunt necunoscute, ştiindu-se doar că lângă toporul păstrat s’au găsit
«plusieurs barres de métal», a căror soartă nu se mai cunoaşte. Toporul a fost făcut cadou de învăţătorul
satului, Văduva, lui Vl. Dumitrescu şi D. Popescu, care executau în 1936 cercetări în zona respectivă.
Conţinut/detalii tehnice. 1. Topor cu gaura de înmănuşare transversală de tip Monteoru (varianta
a 3-a, după Vulpe). 2. «Plusieurs barres de métal», care în mod evident s’au pierdut.
Datare/event. mediu cultural: a doua jumătate a epocii mijlocii a bronzului din România =
Monteoru II (VULPE 1970); sec. 14-13 = Monteoru II b (TROHANI 1982). Mediu Monteoru.
Loc de păstrare şi bibliografie, v. mai sus.
Observaţii: Datarea în jurul anului 1000 a. Chr. (Popescu) nu mai poate fi astăzi susţinută.
Descoperirea nu este înregistrată la PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977.

MAGLAVIT Taf. 55,7-11; 56-57


Kr. Dolj, Kleinwalachei

Fundstelle und Fundumstände: Unbekannt. Nach Angaben von BERCIU 1939 wurden die Stücke
kurz vor dem Erscheinen seines Buches im Muzeul Naţional de Antichităţi in Bukarest ausgestellt.
Man kann daher annehmen, dass sie nicht lange vor 1939 auch angekauft worden waren.
Inhalt/technische Details:
1-6. Sechs Ösenhalsringe Dm. zwischen ca. 12 cm und 20 cm (Taf. 56,1-3; 57,1-3).
7. Ein Armring mit offenen Enden, im Querschnitt plan-konvex. Dm. ca. 9 cm (Taf. 55,8).
8.-11. Spiralarmringe L. ca. 7,8 cm; L. ca. 6,8 cm; L. ca. 27 cm; L. ca. 29,2 cm (=PETRESCU-DÎMBOVIŢA
1998 Taf. 2,16-17; 7,77; 8,90) (hier Taf. 55,7.9-11).
12.-14. Drei Haarringe L. ca. 16,8 cm; L. ca. 9 cm; L. ca. 8,4 cm (Abb. 19). Die inneren Dm.
von ca. 3,5 cm bis ca. 4,5 cm lassen sie kaum als Armringe, sogar nicht einmal für Kinder,
deuten. Darüber hinaus sind die abgeflachten Enden mit Mittelrippe und angedeuteten Augen
(Würfelaugen, nur bei PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1998) ein chronologisch (für die mittlere Bronzezeit)
und kulturell (Kleinwalachei) bisweilen fremdes Element.
Siehe auch die metallographischen Analysen (S. 204).
Datierung/ggffs. kulturelles Milieu: Glina III-Milieu (NESTOR 1960); Frühbronzezeit (SCHUBERT
1973); mittlere Bronzezeit, 16.-14. Jh. (PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977); 16.-13. Jh., Verbicioara-Kultur
(CRĂCIUNESCU 2005).
Aufbewahrungsort: -Inv.-Nr. Vormals Muzeul Naţional de Antichităţi, Bukarest III 5966 – III
5979 (14 Stück), jetzt im Besitz des MNIR: alte, provisorische Inv.-Nr. 16431-16443, 16479 (14

139
Stück). – Neue Inv.-Nr. 12.068, 14.058-14.063 und 14.072 (8 Stück) (14072 konnte mit PETRESCU-
DÎMBOVIŢA 1977 Taf. 18,5 identifiziert werden, vgl. hier Taf. 55,11). Weil die von Petrescu-Dîmboviţa
angegebenen Inv.-Nr. nicht korrekt sind und die ganze Fundsituation höchst unklar ist, geben wir
folgende – freundlicherweise von G. Trohani erstellte Tabelle – wieder, die hier mit Gewichtsangaben
ergänzt worden ist.

MNIR alte, MNIR neue,


provisorische endgültige Gegenstand Ortschaft Inv.-Nr. MNA
Inv.-Nr. Inv.-Nr.
P. 16.431 14.051 Meißel Glina I 3760
P. 16.432 14.052 Meißel Sălcuţa III 6000
P. 16.433 14.053 Meißel Horodiştea II 5577
P. 16.434 14.054 Ahle Gumelniţa I 4322
P. 16.435 14.055 Dolch Glina I 3441
P. 16.436 14.056 Tüllenbeil Şpălnaca IV 5866
P. 16.437 14.057 Halsring Carna III 6090
P. 16.438 14.058 Halsring (215 g) Maglavit III 5969
P. 16.439 14.059 Halsring (91 g) Maglavit III 5971
P. 16.440 14.060 Halsring (186 g) Maglavit III 5967
P. 16.441 14.061 Halsring (211 g) Maglavit III 5968
P. 16.442 14.062 Halsring (207 g) Maglavit III 5970
P. 16.443 14.063 Halsring (309 g) Maglavit III 5966
P. 16.479 15.807 Meißel Căscioarele I 4383 (0)
P. 15.579 12.068 Armring (75 g) Maglavit III 5972
mehrwindiger
P. 16.452 14.072 Maglavit III 5976
Armring (990 g)

Abb. 20: Maglavit. Späthallstattzeitliche Armspiralen (nach PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1998 Taf.


8,87-89), die dem „mittelbronzezeitlichen“ Depotfund zugeschrieben worden sind (PETRESCU-
DÎMBOVIŢA 1977 Taf. 18,2,3,6; PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1998, 25 Nr. 87-89).
Fig. 20: Maglavit. Spirale de braţ hallstattiene târzii (după PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1998 pl.
8,87-89), care au fost atribuite depozitului din „bronzul mijlociu“ (PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977
pl. 18,2,3,6; PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1998, 25 nr. 87-89).

140
Literatur: BERCIU 1939, 139 Nr. 10; NESTOR 1960, 118; SCHUBERT/SCHUBERT 1967, 186; 188-189;
BERCIU 1967, 81; SCHUBERT 1973, 67 Anm. 605; JUNGHANS/SANGMEISTER/SCHRÖDER 1968, 244-247 Nr.
8776-8784 Taf. 30,8772 (einfacher Armring = unterschiedlich bei PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977 Taf.
17,16), 8876 (Ösenhalsring = PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977 Taf. 17,11); PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977, 48; 178-
179 Taf. 17,11-16; 18,1-8; FLORESCU/MICLEA 1980, 118 Nr. 432 (Inv.-Nr. 14072 abgebildet); SCHUBERT
1981, 194; ECKEL 1992, 136 Nr. 295; ANDRIŢOIU 1992, 116; PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1998, 18-20; 23-26;
150; 195-196 Nr. 16-17.77.87-90.1742 Taf. 2,16-17; 7,77; 8,87-90; 127,1742 (teilw. unterschiedliche
Zeichnungen im Vergleich zu PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977); VULPE 2001, 291; CRĂCIUNESCU 2005, 59-60;
76 Nr. 23 Taf. 2,1-8.10-15 (nach PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977); KACSÓ 2005, 224; SOROCEANU 2005, 30;
POPA 2005, 148; ŢÂRLEA/FLOREA/NICULESCU 2009, 307-335 (m. Verbreitungskarte); Mitt. G. Trohani;
Mitt. A. Rustoiu.
Bemerkungen: Die pauschale Datierung in die mittlere Bronzezeit lässt sich nur schwerlich
begründen. Während die Fundstücke 1.-11. äneolithisch-frühbronzezeitlich anmuten, weisen 12.-
14. auf eine späthallstatt- oder frühlatènezeitliche Stufe hin (vgl. Abb. 20). Eine späthallstattzeitliche
Datierung scheint auch A. Rustoiu (freundliche Mitteilung) am wahrscheinlichsten. Es besteht
allerdings ebenfalls die Möglichkeit, dass der Bronzefund erst rezent (durch Antiquitätenhändler)
zusammengestellt wurde.

Locul şi condiţiile de descoperire: Necunoscute. Conform datelor din BERCIU 1939, piesele au fost
expuse la Muzeul Naţional de Antichităţi, Bucureşti, cu puţină vreme înainte de apariţia cărţii sale.
Se poate presupune, că ele nu au fost achiziţionate cu multă vreme înainte de 1939.
Conţinut/detalii technice: 1.-6. Şase colane cu urechiuşe, cu dm. variind între ca. 12 cm şi 20
cm; 7. Brăţară cu capete deschise, confecţionată din bară plan-convexă. Dm. ca. 9 cm; 8.-11. Brăţări
plurispiralice L. ca. 7,8 cm; L ca. 6,8 cm; L. ca. 27 cm; L. ca. 29,2 cm (=PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1998 Taf.
2,16; 2,17; 7,77; 8,90). 12.-14. Trei inele pentru păr. L. ca. 16,8 cm; L. ca. 9 cm; L. ca. 8,4 cm (=PETRESCU-
DÎMBOVIŢA 1998 Taf. 8,87; 8,88; 8,89). Dm. interioare de ca. 3,5 cm până la ca. 4,5 cm nu îngăduie să
fie interpretate ca brăţări, chiar şi pentru copii. Mai mult decât atât, capetele aplatizate, cu nervură
mediană şi cu sugerarea ochilor prin impresiuni circulare cu punct în mijloc (doar PETRESCU-DÎMBOVIŢA
1998) reprezintă deocamdată elemente străine din punct de vedere cronologic (pentru epoca mijlocie
a bronzului) şi cultural (pentru Oltenia).
Datare/mediu cultural; Loc de păstrare-nr. inv., bibliografie, vezi mai sus.
Observaţii: Datarea descoperirii în epoca mijlocie a bronzului poate fi doar cu greu susţinută. În
timp ce piesele nr. 1-11 ne fac să înclinăm spre o plasare cronologică în perioada eneolitică, resp.
în cea timpurie a bronzului, restul pieselor (nr. 12-14) indică o datare hallstattiană târzie sau mai
degrabă de epocă Latène (v. fig. 20). Prima dintre ele i se pare şi lui A. Rustoiu (com. amabilă) a fi cea
mai probabilă. Trebuie luată de altfel în considerare şi posibilitatea ca depozitul de la Maglavit să fi
fost „alcătuit“ după descoperire, de către negustorii de antichităţi.

MEDGIDIA Taf. 58,1-3


Kr. Constanţa, Dobrudja

Die Fundstelle: Steinbruch von Ion Ţugui, ca. 200 m südöstlich des Vermessungspunktes Nr. 62
(Blatt Medgidia Nr. 5442) [nach den Informationen in NESTOR 1936] und ungefähr 2 km nordöstlich
von Medgidia. Damit befindet sich die Fundstelle eigentlich zwischen dieser Ortschaft und dem
damaligen Dorf Docuzol (heute Cuza Vodă, Gde. Castelu).
Fundumstände: Zufallsfund. Der an Antiquitäten interessierte Hauptmann Constantin Frasin-
Negreşti fand 1933 im Schotter des Steinbruches drei Bronzen. Trotz aller Bemühungen konnten

141
keine weiteren Bronzen, keine Keramik und keine Knochen entdeckt werden. Es wurden keine
fachgerechten Untersuchungen durchgeführt. 17 Jahre nach der Entdeckung wurde die Fundstelle
abermals begangen, ohne dabei aber archäologische Spuren finden zu können (COMŞA/POPESCU 1951).
Inhalt/technische Details:
1. Nadel mit rhombischer Kopfplatte. Sie ist mit Rhomben und weiteren kleinen Mustern in
Punztechnik verziert. Erhaltene L. 15,5 cm; Gew. 22 g (Taf. 58,3a-c).
2. Fragmentarische Sichel (oder Messer?). Der Griffteil ist antik abgebrochen, das übrige Fragment
rezent entzweit5. L. 11,2 cm (Taf. 58,1).
3. Unverzierter Armring mit offenen, spitzzulaufenden Enden. Dm. 5,5 cm (Taf. 58,2). – „Die Nadel
(...) ist von einer schwärzlichen Patina abgedeckt, worauf sich eine natürliche, dunkelgrüne
Patina bildete.“ Auf der Rückseite wurde die Patina entfernt. Sowohl die Nadel, als auch die
Sichel zeigen eine sehr ähnliche Kruste aus weißlichem Kalkstein, was auf ein gemeinsames
Lagern hindeutet (NESTOR 1936). Mittlerweile ist die Patina vollständig entfernt worden.
Siehe auch die metallographischen Analysen (S. 204).
Datierung/ggffs. kulturelles Milieu: Eher Frühbronzezeit (HÄNSEL 1968); Mittelbronzezeit (HACHMANN
1957, MOZSOLICS 1967; PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977 U. 1978; KAISER 1997); späte Mittelbronzezeit (IRIMIA
1981; 1982); die spätbronzezeitliche Datierung Nestors (NESTOR 1936, allgemein als l’âge du bronze
tardif), Bercius (BERCIU 1965) und MORINTZ 1978 (Noua-Kultur) ist nicht leicht zu untermauern, aber
auch nicht strikt abzulehnen, da alle drei Objektgattungen von Medgidia auch im nicht weit entfernten
Depot von Băleni6 vertreten sind. Umgekehrt formuliert, könnten Bz D-zeitliche Gegenstände, wie
diejenigen von Băleni, jederzeit auch die drei Fundstücke von Medgidia begleiten. Gegen eine
mittelbronzezeitliche Datierung spricht sich auch Dergačev 2002 aus.
Aufbewahrungsort: -Inv.-Nr.: MNA Bukarest V 6498 (Nadel), V 6499 (Sichel), V 6500 (Armring).
Nur die Nadel wurde dem MNIR übergeben (Inv.-Nr.12.062).
Literatur: NESTOR 1936, 175-189 Abb. 1,1-3; 2 (monographische Veröffentlichung); COMŞA/POPESCU
1951, 172; HACHMANN 1957, 171; 221 Nr. 680 Taf. 61,7-9; BERCIU 1965, 71; 81; GIMBUTAS 1965, 466
(mal „hoard“, mal „cemetery“) mit Abb. 310,1 (Nadel); DRAGOMIR 1967, 18e; MOZSOLICS 1967, 84;
HÄNSEL 1968, 52; 183 Liste 34 Nr. 5 (nur die rebmesserartige Sichel [mit Knopf?] und die Nadel);
JUNGHANS/SANGMEISTER/SCHRÖDER 1968, 246-247 Nr. 8785 (Nadel).8794 (Sichel).8795 (Armring) Taf.
30,8785.8794; MORINTZ/ANGHELESCU 1970, 373-415.; CULICĂ 1975, 524; PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977,
50-51; 189 Taf. 20,7-9 (Maßstäbe teilw. ungenau); PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1978, 9-10; 12; 86 (mal
Knopfsichel, mal unsichere Sichel, jedoch nicht in den Katalog eingetragen!); MORINTZ 1978, 172
Nr. 98 (Karte); 179-180 Abb. 100,1-3; IRIMIA 1981, 362; IRIMIA 1982, 340; TROHANI 1982, 190 (Karte);
RITTERSHOFER 1983, 204 Abb. 8; 205 Tab. 5; 380 Liste 7; HARDING 1984, 202 (versehentlich NESTOR
1938 als Urveröffentlichung zitiert); PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1990, 59-61; NEAGU 1993, 175 Taf. 8,2;
KAISER 1997, 52-53 Abb. 19; PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1998, 104-105 Nr. 1153; 196 (Analyse) Taf. 90,1153
(Zeichnung E. Schubert); IRIMIA/BELC 2000, 24-27; KOBAL’ 2000, 65; VULPE 2001, 291; IRIMIA/BELC 2002,
15-16; DERGAČEV 2002, 160; AILINCĂI 2005, 17; KACSÓ 2005, 225; SAFTA I. D., Kat.-Nr. 194.
Bemerkungen: Die Überprüfung der Fundstelle bzw. die Abwesenheit von Knochen und Keramik
lassen jedoch die Zugehörigkeit der Bronzen aus Medgidia zu einem Depot als fast sicher gelten.
Auch wenn man nicht die spätbronzezeitliche Datierung akzeptieren möchte, so spricht auch der
typologische Vergleich mit Băleni für einen mehrstückigen – möglicherweise unvollständigen –
Bronzefund aus Medgidia.

5 Wie die Behauptung, es handele sich um eine Sichel mit Knopf (HÄNSEL 1968, 183), sogar mit großem Knopf
(SAFTA I. D), entstanden ist, bleibt unerklärlich.
6 In der Veröffentlichung des Depots von Băleni (DRAGOMIR 1967, R 18) werden die Nadel und der Armring
von Medgidia ständig als Vergleichsstücke erwähnt (R 18 e, k).

142
Locul descoperirii se află în cariera de piatră a lui Ion Ţugui, aprox. la 200 m sud-est de punctul
de triangulaţie nr. 62 (foaia Medgidia nr. 5442) şi la circa 2 km nord-est de Medgidia, de fapt între
această localitate şi fostul sat Docuzol (actualmente Cuza Vodă, com. Castelu).
Condiţii de descoperire: Descoperire incidentală: căpitanul Constantin Frasin-Negreşti, amator de
antichităţi, a găsit în 1933, în pietrişul carierei, trei bronzuri. În ciuda tuturor eforturilor, nu au mai
putut fi găsite alte bronzuri, şi nici ceramică sau resturi osteologice. Nu au fost întreprinse cercetări de
către profesionişti. 17 ani mai târziu, pe locul descoperirii a fost încă o dată efectuată o periegheză,
fără a se găsi urme cu caracter arheologic (Comşa/Popescu).
Conţinut/detalii tehnice: 1. Ac cu capul realizat din placă rombică. Aceasta este ornamentată au
repoussé, cu romburi şi alte motive de mici dimensiuni. L. păstrată 15,5 cm 2. Seceră fragmentară (sau
cuţit?). Partea dinspre mâner este ruptă din vechime, fragmentul rămas fiind şi el rupt în două.7 L.
11,2 cm. 3. Brăţară neornamentată cu capete deschise şi ascuţite. Dm. 5,5 cm. „Acul (...) este acoperit
cu o patină negricioasă, pe care s’a constituit o patină naturală, de culoare verde închis”. Pe partea
din spate a plăcii, patina a fost îndepărtată. Atât acul, cât şi secera prezintă o foarte asemănătoare
crustă, ca o depunere calcaroasă albicioasă, ceea ce indică o depozitare comună (Nestor).
Datare/event. mediu cultural: Mai probabil epoca timpurie a bronzului (Hänsel); epoca mijlocie a
bronzului (Nestor, Hachmann, Petrescu-Dîmboviţa, Kaiser); perioada târzie a epocii timpurii a bronzului
(Irimia); datarea în epoca târzie a bronzului (cultura Noua), propusă de Berciu şi de Morintz nu este uşor
de susţinut, dar nu poate fi nici respinsă fără drept de apel, fiindcă toate cele trei categorii de obiecte
de la Medgidia sunt prezente şi în depozitul de la Băleni8, localizat nu la mare distanţă. Schimbând
datele problemei, obiecte clar datate în Bz D, cum sunt cele de la Băleni ar putea să însoţească oricând
şi cele trei piese de la Medgidia.
Loc de păstrare, nr. de inv., bibliografie, vezi mai sus.
Observaţii: Verificarea locului descoperirii, resp. lipsa oaselor şi a ceramicii, ne îngăduie totuşi
să presupunem că bronzurile de la Medgidia au aparţinut aproape cu siguranţă unui depozit. Chiar
dacă nu se acceptă datarea pieselor în epoca târzie a bronzului, paralela tipologică cu ansamblul de
la Băleni pledează pentru existenţa, la Medgidia, a unui depozit format din mai multe piese, fie el
chiar incomplet păstrat.

ODĂILE-PODARI Taf. 58,4-6


Gde. Ileana, Kr. Ilfov (heute Podari, Kr. Călăraşi).

Die Fundstelle befindet sich ca. 1 km südöstlich des Dorfes O. P. Die Fundstelle liegt auf einem
Hügelsporn südlich des Tales „Valea lui Ilie“, das in das Tal „Vânăta“ mündet, rechts der Straße
Ileana-Săruleşti.
Fundumstände: Zufallsfund, „vor etlichen Jahren“ (d.h. um 1970) von einem Einwohner des
Dorfes Ileana gefunden. Dieser übergab die Gegenstände dem Dorflehrer Dumitru Niţescu (Schule
Călăreţi). Untersuchungen an der Fundstelle legten nahe, dass der Depotfund durch Erosion zutage
gefördert wurde und ursprünglich womöglich größer war. Bei der Geländebegehung konnten keine
weiteren archäologischen Objekte entdeckt werden.
Inhalt/technische Details: Erhalten sind drei Bronzen (ŞERBĂNESCU/TROHANI 1975):
1. Sichel der „Wolga-Ural-Gruppe, Variante Garbuzovka“ (DERGAČEV/BOČKAREV 2002). Die breite
Klinge besitzt eine weite, abgerundete „Spitze“ und läuft am anderen Ende in einem kleinen

7 Rămâne inexplicabil faptul că s’a putut naşte afirmaţia, că am avea de-a face cu o seceră cu buton (Hänsel),
chiar cu un buton mare (Safta).
8 Cu ocazia publicării depozitului de la Băleni (DRAGOMIR 1967, R 18), acul şi brăţara de la Medgidia sunt
amintite de fiecare dată la analogii (R 18 e, k).
143
Haken aus. An dieser Stelle war wohl die Gussstelle des einschaligen Gussverfahrens, wie
eine kleine Unregelmäßigkeit nahelegt. Grünliche Edelpatina. L. 25,5 cm; Br. 5,5 cm; Di. 0,2
cm; Gew. 151,3 g (Taf. 58,6).
2. Lanzenspitze, dem Typ Sejma nahestehend (mit gegabelter Verzierung). Das Blatt ist im unteren
Teil breiter als gewöhnlich und ist fast rautenförmig. Die verhältnismäßig lange Gabelung
öffnet sich zur Tüllenöffnung hin. Die gegenüberstehenden zwei Löcher für Befestigungsnägel
befinden sich knapp unterhalb der Gabelungsspitzen. Außergewöhnlich ist die Lage der drei,
umlaufenden Rippen am Tüllenrand. In zweischaligem Gussverfahren hergestellt. Sorgfältig
nachgearbeitet. Grünliche Edelpatina. L. 19,5 cm; maximale Br. 5,6 cm; Gew. 131,3 g (Taf.
58,4).
3. Der Meißel zeigt eine länglich dreieckige Form und ist im Querschnitt annähernd rechteckig. Das
sich der Schneide gegenüber befindende Ende läuft in eine Spitze aus. Geringfügig verbreitert
im Bereich der leicht gekrümmten, scharfen Schneide. Der Meißel wurde im einschaligem
Gussverfahren hergestellt, wobei das Gießen durch das schmale Ende erfolgte. Das Endprodukt
wurde gut nachgearbeitet. Grünlich-bräunliche Edelpatina. L. 13,4 cm; maximale Br. 3,0 cm;
Di. 0,5 cm; Gew. 56,3 g (Taf. 58,5).
Datierung/ggffs. kulturelles Milieu: In Anbetracht der älteren chronologischen Position der
Gegenstandstypen in ihren Ursprungsgebieten sowie einer früheren Ansetzung der Noua-Kultur ist
eine spätmittelbronzezeitliche Datierung wahrscheinlich. Mittlere Bronzezeit (MUNTEANU 1993); 15.-
14. Jh. (MORINTZ 1978); 14. Jh. (ŞERBĂNESCU/TROHANI 1975); 14. Jh. (DERGAČEV/BOČKAREV 2002, 107,
vgl. 12 Abb. 1 = 3. Periode)9; Bz C (DOBRINESCU 2009); Früh-Bz D (DERGAČEV 2002); – wahrscheinlich
Coslogeni-K. (ŞERBĂNESCU/TROHANI 1975); wahrscheinlich früheste Coslogeni-Sabatinovka-Einflüsse
(MORINTZ 1978).
Aufbewahrungsort/Inv.-Nr.: Ursprünglich in der Schulslg. Călăreţi, Gde. Tămădău Mare, später
im Mus. Giurgiu, jetzt im Mus. Slobozia (Muzeul Judeţean Ialomiţa).
Literatur: ŞERBĂNESCU/TROHANI 1975, 537-538; MORINTZ 1978, 93; 94 Abb. 53,1-3; 188; MUNTEANU
1993, 87; NEAGU 1993, 174 Taf. 7,1-3; KAISER 1997, 70; 72 Abb. 31; DERGAČEV 2002, 122-123; DERGAČEV/
BOČKAREV 2002, 24 Karte 2; 106 Nr. 493; 107 (Datierung); 317 Taf. 107A,1-3; DERGAČEV/BOČKAREV 2006,
533 Taf. 107A; DOBRINESCU 2009, 238-239; Mitt. G. Trohani und E. Kaiser.
Bemerkungen: In PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977; 1978 nicht aufgenommen. – DERGAČEV 2002 betrachtet
den Meißel als Flachbeil. Dabei weist er übrigens u. a. die Exemplare von Odăile-Podari, Rădeni, Ulmi-
Liteni, Stânceşti demselben Typ zu, was dem Vertrauen in seine Typologie nicht gerade zuträglich ist.

Locul şi condiţiile descoperirii. Punctul în care a ieşit la iveală depozitul se găseşte la aprox. 1
km SE de satul O. P., pe un bot de deal, la sud de „Valea lui Ilie“, adiacentă văii „Vânăta“, pe drapta
drumului Ileana-Săruleşti. Descoperire întâmplătoare, făcută „cu câţiva ani în urmă“, deci în jurul
anului 1970, de către un locuitor din satul Ileana. Acesta a predat obiectele învăţătorului Dumitru
Niţescu, de la şcoala din Călăreţi. Cercetările la faţa locului au permis constatarea, că depozitul „ce
a fost se pare mai mare“ a ieşit la iveală în urma unei eroziuni a malului. „La suprafaţa solului nu
s’au găsit materiale arheologice aparţinând vreunei culturi.
Conţinut/detalii tehnice: S’au păstrat doar trei bronzuri (Şerbănescu/Trohani): 1. Seceră aparţinând
„grupei Volga-Ural, varianta Garbuzovka“ (DERGAČEV/BOČKAREV 2002). Lama este lată şi are un vârf
foarte generos rotunjit; la celălalt capăt, îngustându-se treptat, se termină cu un mic cârlig, unde se
observă „o mică neregularitate indicând locul turnării“ în tehnică monovalvă. Patină nobilă, verzuie.
L. 25,5 cm; l. 5,5 cm; gros 0,2 cm; gr 151,3 g. 2. Vârf de lance apropiat tipologic de tipul Sejma (cu

9 Funde wie Deleni (DERGAČEV/BOČKAREV 2002, 106 Nr. 489 m. ält. Lit.), wo derselbe Sicheltyp mit einem
Tüllenbeil östlichen Typs vergesellschaftet ist, werden ebenfalls in das 14. Jh. datiert, obwohl Deleni ein
wenig später, Anfang der Bz D-Zeit anzusetzen ist.
144
ornament bifurcat). În partea inferioară, foaia e mult mai lată decât de obicei, având un aspect aproape
rombic. Bifurcarea nervurilor longitudinale, relativ lungă, este inversă decât la celelalte piese analoage,
deschizându-se spre buza tocului de înmănuşare. Cele două găuri, simetric opuse, pentru cuiele de
fixare de lemnul vergelei, se află imediat sub vârfurile ornamentului bifurcat. Cele trei nervuri din
exteriorul tocului de înmănuşare, aflate imediat în jurul orificiului acestuia, individualizează şi mai
mult exemplarul nostru. El a fost realizat în tipar bivalv, fiind finisat cu grijă. Patină nobilă, verzuie.
L. 19,5 cm; l. max. 5,6 cm; gr 131,3 g. 3. Dalta are forma unui triunghi alungit, prezentând o secţiune
aproximativ patrulateră. Partea opusă lamei se termină într’un vârf ascuţit. Piesa se lăţeşte uşor în
zona tăişului, care e puţin curbat şi bine ascuţit. Ea a fost turnată în tipar monovalv. Turnarea a avut
loc pe la capătul îngust, piesa fiind ulterior bine finisată. Patină nobilă, maroniu-verzuie. L. 13,4 cm;
l. max 3,0 cm; gros 0,5 cm; gr 56,3 g.
Datare, event. mediu cultural: Luând în considerare situarea cronologică mai timpurie a tipurilor
de piese în zonele de origine, precum şi plasarea mai timpurie a datării culturii Noua, ni se pare că
o datare a depozitului de la O. P. la sfârşitul epocii mijlocii a bronzului nu se află departe de adevăr.
Mittlere Bronzezeit (Munteanu); 15.-14. Jh. (MORINTZ 1978); 14. Jh. (ŞERBĂNESCU/TROHANI 1975); 14.
Jh. (DERGAČEV/BOČKAREV 2002, 107, cf. p. 12 fig. 1 = perioda a 3-a)10; Früh-BZ D (DERGAČEV 2002); –
wahrscheinlich Coslogeni-K. (Şerbănescu/Trohani); wahrscheinlich früheste Coslogeni-Sabatinovka-
Einflüsse (MORINTZ 1978).
Loc de păstrare şi bibliografie, v. mai sus.
Observaţii: Nu a fost preluat de PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977; 1978. – DERGAČEV 2002 consideră dalta
ca topor plat. Faptul că Dergačev include de ex. exemplarele de la Odăile-Podari, Rădeni, Ulmi-Liteni,
Stânceşti în acelaşi tip stă la originea unor puternice îndoieli referitoare la metoda tipologică folosită
de el.

OSTROVU(L) CORBULUI I Taf. 59


Gde. Hinova, Kr. Mehedinţi, Kleinwalachei.

Die Fundstelle: Östlich des Dorfes, am Ufer der Donau, in der Nähe einer Glina- (mit Coţofeni-
Elementen) Siedlung (vgl. Abb. 21).
Fundumstände: 1931 von der Bäuerin Ioana Ştefan Milcu entdeckt: die Gegenstände befanden
sich nicht tiefer als 50cm in einem Tongefäß, das nicht mehr erhalten ist. Die Objekte wurden 1933
während der Grabungen im Dorf O. C. von D. Berciu und I. Nestor erworben. Die anderen von BERCIU
in den verschiedenen Veröffentlichungen erwähnten Fundjahre sind hingegen unsicher.
Inhalt/technische Details: (Die Reihenfolge, aber nicht Nummerierung, nach BERCIU 1937).
1. Schaftlochaxt, dem Typ Corbasca nahestehend. Der innere Bereich des Schaftloches ist nicht
nachgearbeitet und zeigt viele Unebenheiten, die eine Schäftung unmöglich machten. Von
der Patina ist sehr wenig erhalten, stellenweise ist sie vollkommen entfernt worden. Die
erhaltenen Patinaspuren sind hell- bis mittelgrau, sonst ist die Oberfläche meist schwärzlich.
L. 13,9 cm; Gew. 360 g.
2. Idem. Schneide von den Findern abgebrochen. Erhaltene L. 12,8 cm.
3. Idem. Bläulich-grüne Patina. L. 14,5 cm; Gew. 371 g.
4. Idem. Von den Findern „zerstückelt“[?], jedenfalls fehlt der obere Teil des Schaftlochbereiches.
Erhaltene L. 10 cm.

10 Descoperiri ca cele de la Deleni (DERGAČEV/BOČKAREV 2002, 106 nr. 489 cu bibliografie mai veche), unde ace-
laşi tip de seceră se află asociat cu un celt de tip răsăritean, au fost datate tot în sec. al XIV-lea, deşi Delenii
trebuie încadraţi ceva mai târziu.

145
Abb. 21: Ostrovul Corbului I-II. Fundstellen der Depotfunde (nach ROMAN 1996, 70 Abb. 4).
Fig. 21: Ostrovul Corbului I-II. Locurile de descoperire ale celor două depozite (după ROMAN 1996,
70 fig. 4).

5.-19. Fünfzehn flache Miniaturbeile. Sie wurden gegossen und anschließend nicht nachgehämmert.
Die L. variiert zwischen 6 und 7,5 cm.
20. Flachbeil. GesamtL. 14 cm; Di. 0,3 cm; Br. bei der Schneide 5 cm.
Bei Nr. 1-4 behauptet Berciu (BERCIU 1941A, 272; BERCIU 1942, 4) einen Zinnanteil von unter 10 %.
Hellgrüne Patina (BERCIU 1937), wobei nicht ganz deutlich wird, ob von allen vier Äxten (Nr. 1-4) die
Rede ist. Berciu zufolge ist die Patina der heute verschwundenen Miniaturbeile (Nr. 5-19) wiederum
hellgrün, die er ebenfalls für aus Bronze hergestellt hält. Für Nr. 20 wird eine „unterschiedliche Patina,
im Vergleich zu den anderen Gegenständen“ erwähnt, „typisch für Gegenstände aus purem Kupfer,
scheinbar ohne Anteil von Silber“, die Patinafarbe wird jedoch nicht erwähnt. Von Kupfer spricht
auch VULPE 1975, 59 bei Stück Nr. 20. – Die Äxte Nr. 1-4 wurden aus einer Platte mit dem Hammer
gearbeitet, dessen Spuren noch gut sichtbar sind. Der obere Teil der Platte wurde umgeschlagen und
nicht immer gut abgeschlossen (Nr. 2, 4). Das auf diese Weise realisierte Schaftloch ist rund (Nr.
1) oder oval (Nr. 2-4), jedenfalls unregelmäßig breit, was eine Schäftung unmöglich machte. Das
Flachbeil Nr. 20 wurde im Herdgussverfahren hergestellt und zeigt Gebrauchsspuren. – JUNGHANS/
SANGMEISTER/SCHRÖDER 1968, 244-245 Nr. 8740-8742. Alle Gegenstände sind aus Kupfer (siehe S. 204).
Datierung/ggffs. kulturelles Milieu: Frühbronzezeit = Zeit der Glina-Kultur (VULPE 1970). – Glina
III (BERCIU 1937); in den alten Grabungen auch Coţofeni-Kostolac- u. Vučedol-Keramik (ROMAN 1987;
VULPE 1970, 30); Spät-Coţofeni (ROMAN 1987; OPRINESCU 1987).

146
Aufbewahrungsort: -Inv.-Nr.: Vormals Muz. Naţ. Antichit., später Inst. Arh. Bukarest; erhalten sind
nur Nr. 1, 3, 20, alle andere sind nach Aussage Bercius, von Vulpe zitiert, Kriegsverluste. Im MNIR
konnten noch die Inv.-Nr. 14.047 (=Inst. Arh. Bukarest III 1681 [wohl 4681] hier Nr. 3) und 14.048
(=Inst. Arh. Bukarest III 4683 = Vulpe 1970, 30 Nr. 44 hier Nr. 1) identifiziert werden; - JUNGHANS/
SANGMEISTER/SCHRÖDER 1968, 244-245 Nr. 8740-8742 sprechen versehentlich von drei Flachbeilen mit
den Inv.-Nr. III 4680, III 4681, III 4683. Vielleicht ist die Inv.-Nr. III 4680 das große (übrig gebliebene)
Flachbeil (hier Nr. 20), dessen Bezeichnung automatisch bei den anderen zwei wiederholt wurde.
Jedenfalls handelt es sich um drei Stücke aus Kupfer, vielleicht jene, die nach dem Krieg übrig
geblieben sind (vgl. hier Nr. 1, 3, 20).
Literatur: BERCIU 1937, 306-314 (monographische Veröffentlichung); BERCIU 1939, 100-102 Abb.
110 (ungenaue Zeichnungen); Abb. 111 (identisch m. BERCIU 1937); BERCIU 1940, 440; BERCIU 1941a,
272-278 passim; BERCIU 1942, 2-3; 6 Abb. 2 (identisch m. BERCIU 1937); ROSKA 1956, 44; NESTOR 1960,
118; 97 Abb. 19,4 (bessere Photographie hier Nr. 3); DESHAYES 1960, Bd. I, 199-200; Bd. II, 8, 19, 81-82;
DESHAYES 1960A, 75 Abb. 9b; 77, 80; BERCIU 1966 a (chronologische Tabelle); JUNGHANS/SANGMEISTER/
SCHRÖDER 1968, 244-245; VULPE 1970, 13; 29-30 Nr. 44-47 Taf. 4,44-47; 65E,1-6; NOVOTNÁ 1970, 28;
VULPE 1975, 10; 59-60 Nr. 273-288; MÜLLER-KARPE 1974 Taf. 520B,1-7; MONTEAGUDO 1977, 41; 53;
ROMAN 1987, 338; OPRINESCU 1987, 192-193; ROMAN 1996, 14; 41; VASILIU 1996, 27-28; SCHUSTER 1997,
144; CRĂCIUNESCU 1998, 146; IRIMIA 1998, 39; DÉNES/SZABÓ 1998 100 Anm. 63; GOGÂLTAN 2000, 232;
BÁTORA 2003, 2 Abb. 1 (Karte); BEJINARIU/KADAR 2003, 48-50.
Bemerkungen: Die hier angegebenen Maße folgen der Erstveröffentlichung von BERCIU 1937.
Dem Maßstab auf dessen Abbildung (BERCIU 1937, 307) legt aber andere Längen der Objekte nahe
als im Text erwähnt sind, die Abbildung bei VULPE 1970 Taf. 4,44-47 wiederum andere. – Der 1966
entdeckte Bronzefund Ostrovul Corbului II ist mittelbronzezeitlich, siehe dort.

Locul şi condiţiile descoperirii: Punctul în care a fost descoperit depozitul se situează la vest de
sat, pe malul Dunării (v. fig. 21), în apropierea unei aşezări Glina (cu elemente Coţofeni). Obiectele au
fost descoperite în 1931 de ţăranca Ioana Ştefan Milcu: ele se aflau la o adâncime nu mai mare de 50
cm, într’un vas de lut, care s’a pierdut. În 1933 ele au fost achiziţionate de D. Berciu şi I. Nestor, în timp
ce făceau săpături în satul O. C. Alţi ani, amintiţi de Berciu în diferite publicaţii nu prezintă siguranţă.
Conţinut/detalii tehnice: (În cadrul de faţă preluăm înşiruirea, nu însă numerotarea din textul
lui BERCIU 1937). 1. Topor cu gaură de înmănuşare transversală, asemănător tipului Corbasca. L.
14 cm. 2. Idem. Tăişul a fost rupt de către descoperitori. L. păstrată 12,8 cm. 3. Idem. L. 13,2 cm. 4.
Idem. „Rupt în bucăţi“ [?] de către descoperitori; în orice caz, partea superioară a zonei găurii de
înmănuşare lipseşte. L. păstrată 10 cm. 5.-19. Cincisprezece securi plate miniaturale. Ele au fost
turnate, fără a fi prelucrate ulterior prin ciocănire. L. variază între 6 şi 7,5 cm. 20. Secure plată. L.
totală 14 cm; grosime 0,3 cm; l. la tăiş 5 cm. Berciu susţine pentru nr. 1-4 (BERCIU 1941A, 272; 1942,
4) o compoziţie care are sub 10 % Sn. Patină verde deschis (BERCIU 1937), nefiind însă limpede dacă
este vorba de toate cele patru topoare (Nr. 1-4). După Berciu patina securilor miniaturale, care astăzi
sunt considerate pierdute (Nr. 5-19) este tot verde deschis, susţinând de asemenea realizarea lor din
bronz. Pentru nr. 20 este amintită „patina diferită de a celorlalte obiecte“, „tipică pentru obiectele
de cupru curat, în compoziţia căruia pare să lipsească argintul“, fără a fi însă specificată culoarea
patinei. Şi Vulpe (VULPE 1975, 59) vorbeşte de cupru în cazul piesei nr. 20. – Topoarele nr. 1-4 au fost
realizate dintr’o placă, cu ciocanul, ale cărui urme sunt bine vizibile. Partea superioară a plăcii a fost
răsfrântă (pentru a forma „gaura“ de înmănuşare), nefiind întotdeauna bine apropiată de lamă (nr. 2,
4). Gaura de înmănuşare realizată în acest fel este rotundă (nr. 1) sau ovală (nr. 2-4), având în orice
caz o lăţime neregulată, ceea ce împiedecă cu totul fixarea unei cozi. Piesa nr. 20 este realizată prin
procedeul formei de turnare în solul turnătoriei (Herdgussverfahren), fiind vizibile urme de folosire.
JUNGHANS/SANGMEISTER/SCHRÖDER 1968, 244-245 nr. analizei 8740-8742: Toate sunt obiecte de cupru.
vezi tabelul conţinând rezultatele analizelor.

147
Datare/evetual mediu cultural, vezi mai sus.
Loc de păstrare/nr. inv.: Iniţial păstrate în Muz. Naţ. Antichit., piesele trec ulterior în proprietatea
Inst. Arh. Bucureşti; s’au păstrat doar nr. 1, 3, 20, toate celelalte pierzându-se, după afirmaţia lui Berciu,
citat de Vulpe, în timpul războiului. În MNIR au mai putut fi identificate încă nr. inv. 14.047 (=Inst.
Arh. Bukarest III 1681 [de fapt 4681] = nr. 3 de mai sus) şi 14.048 (=Inst. Arh. Bukarest III 4683 =
VULPE 1970, nr. 44 = nr. 1 de mai sus); – JUNGHANS/SANGMEISTER/SCHRÖDER 1968, 244-245, la nr. analiză
8740-8742 este vorba din greşeală de trei securi plate cu nr. inv. III 4680, III 4681, III 4683. Probabil că
nr. inv. III 4680 este securea plată mare, care s’a mai păstrat (=nr. 20 de mai sus), denumire a cărei
repetare s’a produs automat şi la celelalte poziţii. În orice caz avem de-a face cu trei exemplare din
cupru, probabil cele care au fost salvate în timpul răzbiului (vezi nr. 1, 3, 20, de mai sus).
Bibliografie, vezi mai sus.
Observaţii: Dimensiunile indicate de noi sunt luate din textul iniţial al lui Berciu 1937. Scara
sa grafică de la fig. de pe p. 307 furnizează alte lungimi, din figurile lui VULPE 1970 Taf. 4,44-47
deducându-se un al treilea rând de lungimi. Depozitul descoperit în 1966 la Ostrovul Corbului (II) se
datează în epoca mijlocie a bronzului (vezi mai jos).

OSTROVU(L) CORBULUI II Taf. 60-61


Gde. Hinova, Kr. Mehedinţi, Kleinwalachei.

Wegen Unstimmigkeiten sind Einzelhinweise auf Taf. 60-61 unmöglich.


Die Fundstelle: „La hotar“, neben dem alten Landungsdamm (VULPE 1970); in der Nähe von
Flusskm. 914 (ROMAN 1996). Vgl. Abb. 20.
Fundumstände: Anfang März 1966 bei Bewässerungsarbeiten im Dorf O. C, auf der gleichnamigen
Insel, entdeckt. Die 20 Äxte lagen in einem bei der Entdeckung zerbrochenen und angeblich nicht
aufbewahrten Gefäß. Der Fund wurde dem Museum in Turnu Severin von einem der Finder gemeldet,
der auch zwei Fundstücke übergab. Von den 20 Äxten sind 14 erhalten, „ein weiteres Exemplar
soll sich in Privatbesitz in Reşiţa befinden“ (VULPE 1970, 36). Die Nachuntersuchung durch das
Landesmuseum in Turnu Severin (T. Anastasescu) erbrachte weitere zwölf Äxte. Außerdem konnte
festgestellt werden, dass im Bereich der Fundstelle keine weiteren archäologischen Spuren zu finden
waren. Vom Fundplatz stammt auch Keramik, ob sie vom Depotgefäß stammt, bleibt ungewiss: „Mit
dem Begleitbrief Nr. 380413/18.03.1966 sandte uns [dem Museum] die Volkspolizei (=Miliţia) des
Rayons Turnu Severin 12 sichergestellte Äxte. Das ganze Inventar, Äxte und Keramik [?] wird unter
die Inv.-Nr. I 4123 – 4137 inventarisiert.” (Eintrag im Inv.-Buch des Mus. Turnu Severin).
Inhalt/technische Details: Erhalten sind 14 Äxte vom Typ Veselinovo (2. Variante, vgl. Taf. 60,1-3;
61,1-15). Die in Klammern angegebenen Maße stammen von G. Crăciunescu und stammen – soweit
die Gegenstände auffindbar waren – von den Originalobjekten (Taf. 60,1-3; 61,15). Diese wurden aber
auch verkehrt in Bukarest neu inventarisiert, so daß jetzt kaum etwas übereinstimmt. Die anderen
Maße wurden von M. Davidescu in Gruppen und geschätzt veröffentlicht (DAVIDESCU/VULPE 1968) und
dürfen nur zur allgemeinen Orientierung dienen. Reihenfolge der Objekte nach DAVIDESCU/VULPE 1968:
1. L. ca. 18,3 (18) cm; Gew. ca. 950 g (945 g); Inv.-Nr. I 4123 (=CRĂCIUNESCU 2005, 66 Nr. 10).
2. Nacken stark gehämmert. L. ca. 18,3 cm; Gew. ca. 950 g. Inv.-Nr. I 4124 (Taf. 60,3).
3. Schneide durch die Finder nachgeschärft. L. ca. 18,3 (16,5) cm; Gew. ca. 920 g (755 g); Inv.-
Nr. I 4128 (=CRĂCIUNESCU 2005 66 Nr. 3).
4. Nacken gehämmert. Kleine Beschädigung im oberen Schaftlochbereich, wo ein kleiner Teil
fehlt. L. 17,9 (17,1)cm; Gew. ca. 960 g (745 g). Inv.-Nr. I 4131 (=CRĂCIUNESCU 2005, 66 Nr. 1).
5. Nacken gehämmert. Die untere Gussnaht stark profiliert. L. 17,9 cm; Gew. ca. 960 g; Inv.-Nr.
I 4126 (Taf. 60,2).

148
6. Profilierte Gussnaht des oberen Klingeteiles, zum Schaftloch hin. Die Gußnaht des Nackens
ist abgeflacht. L. 17,7 (17,7) cm; Gew. 840 g (825 g). Inv.-Nr. I 4132 (=CRĂCIUNESCU 2005, 66
Nr. 6).
7. Die beste Patina aller Fundstücke. Im Inneren des Schaftloches, in der Wand zur Klinge findet
sich eine kleine Höhlung wegen einer Unreinheit des Gusskernes. L. 17,7cm; Gew. 910 g;
Inv.-Nr. I 4134 (Taf. 61,15).
8. Hammerspuren auf einer der Seiten. L. 17,7 (17,2) cm. Gew. ca. 955 g (725 g). Inv.-Nr. I 4135
(=CRĂCIUNESCU 2005, 66 Nr. 9).
9. Auf einer der Klingenseiten ist eine starke Hammerspur zu beobachten. L. 17,3 (18,3) cm;
Gew. ca. 750 g (950 g); Inv.-Nr. I 4127 (=CRĂCIUNESCU 2005, 66 Nr. 5).
10. Im oberen Klingenteil sind Hammerspuren und Beschädigungen sichtbar. L. 17,3 (18,1)cm;
Gew. ca. 750g (935g); Inv.-Nr. I 4133 (=CRĂCIUNESCU 2005, 66 Nr. 8).
11. Auf einer der Klingenseiten sind Hämmerungsspuren bemerkbar. Zur Klinge hin eine akzen-
tuierte Vertiefung. Schwache Spuren von bösartiger Patina. L. 17,3 (16,5) cm; Gew. ca. 750 g
(770 g). Inv.-Nr. I 4136 (=CRĂCIUNESCU 2005, 66 Nr. 4)
12. Die Gussnaht im oberen Teil des Nackens ist leicht verschoben. Auf einer der Klingenseiten
finden sich Hämmerungsspuren. L. 16,7 cm; Gew. ca. 750g; Inv.-Nr. I 4125 (Taf. 60,1).
13. Auf einer der Klingenseiten finden sich Hämmerungsspuren. L. 16,7 (16,6) cm; Gew. ca. 750
g (740 g); Inv.-Nr. I 4129. (=CRĂCIUNESCU 2005, 66 Nr. 2).
14. Auf einer der Klingenseiten ist eine starke Hämmerungsspur bemerkbar. L. 16,7 (18,1) cm;
Gew. ca. 750 g (905 g); Inv.-Nr. I 4130 (=CRĂCIUNESCU 2005, 66 Nr. 7).
Gew. der erhaltenen Fundstücke (unter Berücksichtigung der zehn Gewichtsangaben von
CRĂCIUNESCU 2005) ungefähr 11,865 kg. Mutmaßliches GesamtGew. ca. 20 kg. – Alle erhaltenen
(Kupfer)äxte weisen eine dunkelgrüne Patina guter Qualität auf. Die Äxte machen allesamt den
Eindruck, dass sie in der Vorgeschichte verwendet wurden. Gegossen wurden sie in zweischaligen
Gussformen, dabei sind die Gussnähte zwar sichtbar, aber sorgfältig bearbeitet. Insgesamt lassen
sich fünf leicht unterschiedliche typologische Varianten (Gruppen bei VULPE 1970: Exemplare 1-3
= Gruppe I; 4-5 = II; 6-8 = Gruppe III; 9-11 = Gruppe IV; 12-14 = Gruppe V) feststellen. Bei
fünf Exemplaren (Nr. 4-6, 9, 12) ist im Inneren des Schaftloches, in der Wandung zur Klinge eine
Vertiefung zu beobachten, die als Spur des Stäbchens, das den Gusskern hielt, zu interpretieren sei
(VULPE 1970, 34-35).
Datierung/ggffs. kulturelles Milieu: Als entwickelte (2.) Variante des Veselinovo-Typs kann das
Depot „an der Schwelle der rum. Mittelbronzezeit“ datiert werden (VULPE 1970, 34-35). – Entwickelte
Glina-Kultur (Phase 4, OPRINESCU 1987) oder Früh-Verbicioara-Kultur (Crăciunescu 2005). ROMAN
1996, 42 erwähnt aus der Nähe „am Uferabbruch“ Glina-Keramik.
Aufbewahrungsort: -Inv.-Nr.: Ursprünglich befand sich das ganze Depot im Muzeul Porţilor de
Fier, Turnu Severin. – Inv.-Nr. I 4123-4136 (die Metallgegenstände). Jetzt ist der Depotfund von
Ostrovul Corbului II zwischen dem Museum in Turnu Severin (zehn Objekte sind dort aufbewahrt,
siehe oben die Crăciunescu-Exemplare), die weiteren vier liegen im Nationalmuseum Bukarest (MNIR)
und müssen von Ostrovul Corbului I separiert werden, was wegen Renovierungsarbeiten im MNIR
zurzeit nicht möglich ist. Dies sind die folgenden Äxte: 102.249 (MNIR) = I 4124 (ehem. Inv.-Nr.
Mus. Turnu Severin); 102.250 (MNIR) = I 4126 (ehem. Inv.-Nr. Mus. Turnu Severin); 102.251 (MNIR)
= I 4125 (ehem. Inv.-Nr. Mus. Turnu Severin); 102.255 (MNIR) = I 4124, eigentlich I 4134 (ehem.
Inv.-Nr. Mus. Turnu Severin).
Literatur: DAVIDESCU/VULPE 1968, 505-511 (Versuch monographischer Veröffentlichung); VULPE
1970, 35-36 Nr. 79-92; 37 Taf. 6,79-92 (vollständigere Zeichnungen); VULPE/TUDOR 1970, 421-422;
OPRINESCU 1987, 192-193; SCHUSTER/MUNTEANU 1995, 83-84; ROMAN 1996, 14; 41-42; DÉNES/SZABÓ
1998, 100 Anm. 63; GOGÂLTAN 1999, 143-144; GOGÂLTAN 2000, 234-235; AILINCĂI 2003, 272; HÄNSEL
2003, 479; CRĂCIUNESCU 2005, 65-67; 88-89 Taf. 9-10; BĂJENARU 2010, 153.

149
Bemerkungen: Von PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977 nicht berücksichtigt. – CRĂCIUNESCU 2005 überprüfte
nur die zehn Objekte, die in Turnu Severin geblieben sind, seine Abbildungen wurden von VULPE
1970 übernommen. – Der Depotfund Ostrovul Corbului I ist frühbronzezeitlich, siehe dort. – Der
Depotfund von Ostrovul Corbului II harrt einer vollständigen monographischen Veröffentlichung,
die das Niveau des frühen 18. Jhs./19. Jhs. überschreiten sollte. – Mitt. A. Vulpe, G. Trohani, G.
Crăciunescu.

Locul descoperirii: „La hotar“, lângă vechiul debarcader. Roman menţionează şi apropierea km.
fluvial 914.
Condiţii de descoperire: depozitul a fost descoperit în luna Martie 1966, cu ocazia unor lucrări în
vederea irigaţiilor, în satul O. C., pe insula cu acelaşi nume. 20 de topoare se aflau într’un vas de lut
care s’a spart la descoperire şi, din cât se pare, nu s’a mai păstrat. Descoperirea a fost anunţată muz.
din Turnu Severin de către unul din descoperitori, care a şi predat două dintre exemplare. Din cele 20
de topoare s’au păstrat 14, „un alt exemplar aflându-se probabil în proprietate particulară, la Reşiţa“
(VULPE 1970). Ancheta efectuată ulterior de Muz. din Turnu Severin (T. Anastasescu) a scos la iveală
existenţa altor 12 topoare şi constatarea că în zona locului de descoperire nu se mai aflau alte urme
cu caracter arheologic. De la locul descoperirii se păstrează şi ceramică, însă nu se poate preciza dacă
provine de la vasul în care fusese găsit depozitul: „Cu scrisoarea de însoţire Nr. 380413/18.03.1966
Miliţia populară a raionului Turnu Severin ne trimite nouă [muzeului] 12 topoare recuperate. Întregul
inventar, topoare şi ceramică [?] este inventariat sub nr. inv. I 4123 – 4137.” (consemnare în registrul
de inventar al muz. Turnu Severin).
Conţinut/detalii tehnice: S’au păstrat 14 topoare de tip Veselinovo (varianta a II-a). Datele oferite
în paranteze provin de la G. Crăciunescu şi sunt – în măsura în care obiectele mai pot fi găsite – cele
autentice. Cealaltă serie de dimensiuni a fost furnizată de M. Davidescu pe grupe şi într’o manieră
estimativă (DAVIDESCU/VULPE 1968), în aşa fel încât ele nu pot sluji decât unei orientări absolut generale.
Ordinea este cea indicată de DAVIDESCU/VULPE 1968) 1. L ca. 18,3 (18) cm; gr ca. 950 (945) g; nr. inv. I
4123 (=CRĂCIUNESCU 2005, 66 nr. 10). 2. Ceafa poartă urme puternice de ciocănire. L ca. 18,3 cm; gr
ca. 950 g. nr. inv. I 4124. 3. Tăişul a fost ascuţit de către descoperitori. L ca. 18,3 (16,5) cm; gr ca. 920
(755) g; nr. inv. I 4128 (=CRĂCIUNESCU 2005, 66 nr. 3). 4. Ceafa poartă urme de ciocănire. În partea
superioară a zonei găurii de înmănuşare se pot observa mici deteriorări, loc în care şi lipseşte o mică
porţiune. L 17,9 (17,1) cm; gr ca. 960 (745) g; nr. inv. I 4131 (=CRĂCIUNESCU 2005, 66 nr. 1). 5. Ceafa
poartă urme de ciocănire. Cusătura inferioară este puternic profilată. L 17,9 cm; gr ca. 960 g; nr. inv.
I 4126. 6. Spre gaura de înmănuşare, cusătura porţiunii superioare a lamei este profilată. Cusătura
din zona cefei este abrazată. L 17,7 (17,7) cm; gr 840 (825) g; nr. inv. I 4132 (=CRĂCIUNESCU 2005, 66
nr. 6). 7. Exemplarul prezintă patina de cea mai bună calitate dintre toate exemplarele depozitului. În
interiorul găurii de înmănuşare, în peretele dinspre lamă se găseşte o mică adâncitură din cauza unei
impurităţi a miezului de turnare. L 17,7 cm; gr 910 g; nr. inv. I 4134. 8. Piesa prezintă urme de ciocănire
pe una din feţe. L 17,7 (17,2) cm; gr ca. 955 (725) g; nr. inv. I 4135 (=Crăciunescu nr. 9). 9. Pe una
din feţele lamei se constată o urmă puternică de ciocan. L 17,3 (18,3) cm; gr ca. 750 (950) g; nr. inv. I
4127 (=CRĂCIUNESCU 2005, 66 nr. 5). 10. În partea superioară a lamei se observă urme de ciocănire şi
deteriorare. L 17,3 (18,1) cm; gr ca. 750 (935) g; nr. inv. I 4133 (=CRĂCIUNESCU 2005, 66 nr. 8). 11. Pe
una din feţele lamei se constată urme de ciocănire. Înspre lamă se găseşte o adâncitură accentuată.
Urme slabe de patină malignă. L 17,3 (16,5) cm; gr ca. 750 (770) g; nr. inv. I 4136 (=Crăciunescu nr.
4). 12. Cusătura din partea superioară a cefei este uşor deplasată. Pe una din feţele lamei se constată
urme de ciocănire. L 16,7 cm; gr ca. 750 g; nr. inv. I 4125. 13. Pe una din feţele lamei se constată urme
de ciocănire. L 16,7 (16,6) cm; gr ca. 750 (740) g; nr. inv. I 4129. (=CRĂCIUNESCU 2005, 66 nr. 2). 14.
Pe una din feţele lamei se constată o urmă de la o lovitură puternică de ciocan. L 16,7 (18,1) cm; gr
ca. 750 (905) g; nr. inv. I 4130 (=CRĂCIUNESCU 2005, 66 nr. 7). Greutatea exemplarelor păstrate (luând
în considerare zece date corespunzătoare oferite de Crăciunescu) este de aprox. 11,865 kg. Presupusa

150
greutate totală ca. 20 kg. Toate topoarele (de cupru) păstrate au o patină verde închis, de bună calitate.
Ele fac impresia de a nu fi fost folosite în preistorie. Au fost turnate în forme bivalve, cusăturile fiind
observabile, însă în general îngrijit prelucrate ulterior; în ansamblu, se pot recunoaşte cinci variante
tipologice, uşor deosebite; (grupele sunt, conform împărţirii lui Vulpe, următoarele: exemplarele 1-3
= grupa I; 4-5 = II; 6-8 = grupa III; 9-11 = grupa IV; 12-14 = grupa V). La cinci exemplare (nr. 4, 5,
6, 9, 12) este observabilă în interiorul găurii de înmănuşare, în peretele dinspre lamă, o adâncitură,
care ar putea fi interpretată ca urma beţigaşului, care a ţinut miezul de turnare.
Datare/event. mediu cultural: Reprezentând varianta a doua (dezvoltată) a tipului Veselinovo,
depozitul poate fi datat „pe pragul epocii mijlocii a bronzului românesc (Vulpe)“. Faza evoluată a
culturii Glina (faza a IV-a după Oprinescu) sau cultura Verbicioara timpurie (CRĂCIUNESCU 2005).
ROMAN 1996, 42 menţionează din apropiere şi ceramică Glina.
Loc de păstrare, nr. inv.: Iniţial, întreg depozitul Ostrovul Corbului II se afla în Muzeul Porţilor de
Fier, Turnu Severin. – nr. inv. I 4123-4136 (obiectele de metal). Actualmente, depozitul de la Ostrovul
Corbului II este împărţit între Muz. Turnu Severin (zece topoare, vezi mai sus exemplarele Crăciunescu)
şi MNIR, Bucureşti (celelalte patru exemplare), trebuind să fie separate de depozitul Ostrovul Corbului I,
ceea ce deocamdată nu este posibil din cauza lucrărilor de renovare de la MNIR. Acestea sunt probabil
următoarele: 102.249 (MNIR) = I 4124 (fostul nr. inv. din Muz. Turnu Severin); 102.250 (MNIR) = I
4126 (fostul nr. inv. din Muz. Turnu Severin); 102.251 (MNIR) = I 4125 (fostul nr. inv. din Muz. Turnu
Severin); 102.255 (MNIR) = I 4124, de fapt I 4134 (fostul nr. inv. din Muz. Turnu Severin).
Bibliografie, vezi mai sus.
Observaţii: Nu a fost luat în considerare de către PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977. – Depozitul Ostrovul
Corbului I datează din bronzul timpuriu, vezi vocea. Depozitul de la Ostrovul Corbului II reclamă o
autentică publicare monografică, care să depăşească nivelul de început de sec. al XVIII-lea. – Inf. A.
Vulpe, G. Trohani, G. Crăciunescu.

POARTA ALBĂ keine Taf.


Kr. Constanţa (vormals Alacop, Alacap), Dobrudja.

Der aus zwei goldenen „Manschetten“ und aus 37 Bronzeblechkegeln bestehende Depotfund
kann nicht in die mittlere Bronzezeit datiert werden, wie manche versucht haben11. Viel eher ist
eine urnenfelderzeitliche Zeitstellung in Betracht zu ziehen12, wie die besten örtlichen Analogien
für die Bronzekegel (Arsura, Dridu) nahelegen. Die Lanzenspitze (COMŞA 1968, 346-347 ohne Abb.),
die ca. 20-25 m weit vom Depot entfernt lag, ist in Bz D-Ha A zu datieren. Sie kann mit dem Depot
(auch chronologisch) in Verbindung gebracht werden, auch wenn sie nicht direkt zum Depotinventar
gehören sollte. – Eine genaue chronologische Fixierung ist solange nicht in Sicht, solange überzeugende
Analogien für die Goldgegenstände fehlen. Bis zu einer endgültigen Datierung ist auch eine Suche
nach dem kulturellen Milieu sinnlos.

11 Höchstens Bz D: COMŞA 1965, 149-158; 14.-13. Jh. siehe Leahu: GOLDHELM 1994, 133 Kat. 32. Bei PETRESCU-
DÎMBOVIŢA 1977, 48, 179 Taf. 18, 9-12 (mit falschen Angaben) bleibt Poarta Albă bei den sicheren mittel-
bronzezeitlichen Depots, übernommen auch von AILINCĂI 2005, 17. IRIMIA 1982, 340 zieht eine Mittellösung
vor: Ende der mittleren Bronzezeit/späte Bronzezeit. Allgemein in „Bronze Age” wird der Fund von F LORESCU
1971, 31 (als Galeşu, unveröffentlicht!) datiert.
12 Wie z. B. BERCIU 1965, 72 Abb. 12, Ha A, 12.-11. Jh.; BERCIU 1966, 200 Abb. 20; die selbe Datierung als Mitt.
D. Berciu bei ARICESCU 1965, 19 Anm. 5; „Endperiode der karpatischen Bronzezeit” (Burda 1979, 65, als
Galeşu). Eine Datierung in Ha A-D! (FLORESCU/MICLEA 1980) braucht nicht berücksichtigt zu werden (siehe
auch die vorangehende Fußnote).

151
Depozitul, constând din două „manşete“ de aur şi 37 de conuri din foaie de bronz, nu poate fi
inserat printre depozitele din bronzul mijlociu, aşa cum au încercat unii autori13. Mult mai plauzibilă
este o datare deocamdată largă, la sfârşitul epocii bronzului şi în prima jumătate a Hallstatt-ului (Bz
D-Ha B)14, aşa cum ne arată cele mai apropiate analogii pentru pentru conurile de bronz (Arsura,
Dridu). Vârful de lance (COMŞA 1968, 346-347, fără ilustraţie) nu exclude o datare în Bz D-Ha A şi
s’a găsit la ca. 20-25 m depărtare de locul descoperirii depozitului. Piesa poate fi pusă în legătură
(fără îndoială şi cronologică) cu depozitul, chiar dacă nu va fi făcut nemijlocit parte din inventarul
acestuia. O plasare cronologică precisă nu poate fi efectuată atâta vreme cât nu există analogii bune
pentru obiectele de aur. Până la realizarea acesteia o încercare de apropiere a depozitului de vreun
mediu cultural este lipsită de sens.

PREDEAL I Taf. 62
Gde. Predeal-Sărari, Kr. Prahova, Großwalachei.

Die Fundstelle: Die Spitze [Anhöhe „Zâmbroi“ (?)] der Ortsflur Vâlcelu Gârliciului.
Fundumstände: Frühling/Frühsommer 1880 von zwei Hirtenjungen auf der o. g. Spitze entdeckt.
„Einige [Halsringe] lagen auf dem Boden, andere waren geringfügig mit Erde bedeckt“. (Bericht des
Bürgermeisters an den Subpräfekten von Teleajen, 28. Juli 1880, Kopie im MNA, Aktenmappe 1880
Nr. 317).
Inhalt/technische Details: Von offensichtlich mehreren Ösenhalsringen sind fünf (ANDRIEŞESCU
1915 spricht von fünf Halsringen, gibt aber sechs Inv.-Nr. an) erhalten. Dm. (nach ANDRIEŞESCU 1915 für
alle gleich) 13 cm; Abstand zwischen den Enden 7,7 cm (Die späteren Zeichnungen lassen allerdings
Größenunterschiede erkennen, was aber auch auf Nachbehandlungen zurückgehen könnte). Vier
Exemplare wiesen eine dicke, grasgrüne Patina auf. Bei einem Exemplar war die grün-schwärzliche
Patina ein wenig rau.
Siehe auch die metallographischen Analysen (S. 204-205).
Datierung/ggffs. kulturelles Milieu: Spätfrüh-/Frühmittel-(?)-bronzezeit. Das kulturelle Milieu
könnte (rein theoretisch) in Verbindung mit der Glina-Kultur stehen.
Aufbewahrungsort/Inv.-Nr.: Ursprünglich fünf Stück im Muzeul Naţional de Antichităţi (Catalog
MNA, S. 47 Nr. 482-487; Inv.-Nr. I 5380-5384), ein Stück in Muzeul Naţional de Istorie a României
(Inv.-Nr. 15816).
Literatur: MOISIL 1910, 121; ANDRIEŞESCU 1915, 160-162 (Nachdruck als Broschüre: 1916); SCHRÁNIL
1921, 14; WILKE 1927, 245; WILKE 1928, 167; NESTOR 1932, 79 Anm. 313; 140 Anm. 565; NESTOR
1944, 177-178 Abb. 4 (fünf Stück); HOREDT 1947, 157; V. BRUNN 1959, 45; NESTOR 1960, 117-118
(verwechselt die Inhalte der Depotfunde von Predeal I und Sinaia); MOZSOLICS 1967, 155; BATH-
BÍLKOVÁ 1973, 27-37; SCHUBERT 1973, 67; PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977, 42 Taf. 7,1-5; SCHUBERT 1981, 194;
TROHANI 1982, 190 Abb. 1; PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1985, 595-599; ECKEL 1992, 136 Nr. 296; ANDRIŢOIU
1992, 116; MOTZOI-CHICIDEANU 1995, 221 Abb. 2; SOROCEANU 1995, 23; 30; 70; INEL 1999, 58; BADER
2001, 16 (Karte); 19 Nr. 18; 26-27; REPBRAŞOV 2004, 75; 232; SOROCEANU 2005, 1729.; KACSÓ 2005,

13 Cel mult Bz D: COMŞA 1965, 149-158; sec. 14-13, vezi Leahu: GOLDHELM 1994, 133 cat. 32. La PETRESCU-DÎMBO-
VIŢA 1977, 48, 179 pl. 18, 9-12 (cu greşeli) Poarta Albă rămâne încadrată printre depozitele sigure din bronzul
mijlociu, preluat şi de AILINCĂI 2005, 17. Descoperirea este considerată de FLORESCU 1971, 31 ca provenind
de la Galeşu şi fiind nepublicată; el o datează într’o manieră generală, în „epoca bronzului”.
14 Ca de ex. BERCIU 1965, 72 fig. 12, Ha A, sec. 12-11; BERCIU 1966, 200 Abb. 20; vezi aceeaşi datare, inf. D. Berciu
la ARICESCU 1965, 19 nota 5; „perioada finală a bronzului carpatic” (Burda 1979, 65, drept Galeşu). Datarea
în Ha A-D (!) propusă de FLORESCU/MICLEA 1980) nu merită luată în considerare (vezi şi nota precedentă).

152
224; POPA 2005, 148; ŢÂRLEA/FLOREA/NICULESCU 2009, 315-336 (m. Verbreitungskarte); VASIĆ 2010,
14; POPA 2010 (grundsätzliche Wiederholung von POPA 2005).
Bemerkungen: a) Lediglich MOISIL 1910, ANDRIEŞESCU 1915, NESTOR 1944, TROHANI 1982 und
ŢÂRLEA/FLOREA/NICULESCU 2009 lokalisieren die Bronzefunde von Predeal (I-II) korrekt bei Predeal
(-Sărari), Kr. Prahova, Walachei (in der Nähe von Vălenii de Munte). Fälschlicherweise wurden die
Depots Predeal I-II von HOREDT 1942, MOZSOLICS 1967, PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977, ECKEL 1992, MOTZOI-
CHICIDEANU 1995, SOROCEANU 1995, BADER 2001, KACSÓ 2005, COSTEA (REPBRAŞOV 2004), POPA 2005,
POPA 2010 und MĂŢĂU 2010 (bei der letzten unklar ob Depot I oder II dazu falsche Literaturangaben,
S. 248) bei Predeal (Kr. Braşov, Siebenbürgen) zugewiesen. Vom falschen Fundort liegt der korrekt
lokalisierte ca. 60km südöstlich in Luftlinie entfernt und bezieht sich auf einen anderen Pass, des
Teleajen-Flusses (freundlicher Hinweis G. Trohani).
b) Predeal II (Gde. Predeal-Sărari, Kr. Prahova) ist ein Ha A2/B1-Depot.

Locul şi condiţiile descoperirii: Vârful [înălţimea „Zâmbroi“ (?)] a părţii de hotar Vâlcelu Gârliciului.
Depozitul a fost descoperit în primăvara sau vara timpurie a anului 1880, de către doi tineri păstori,
pe vârful mai sus amintit. „Unele [coliere se găseau] pe deasupra pământului şi unele mai acoperite
de pământ“. (Adresa primarului către Subprefectura Teleajen, 28 Iulie 1880, copie în MNA, dosarul
1880 Nr. 317).
Conţinut/detalii tehnice: Iniţial au existat, fără îndoială, mai multe coliere, din care s’au păstrat
cinci (Andrieşescu vorbeşte de cinci coliere, dar indică şase nr. de inv.). Dm. (după Andrieşescu
sunt toate egale) 13 cm; distanţa dintre capete 7,7 cm. (Desenele ulterioare lasă totuşi să se constate
diferenţe de dimensiuni, ceea ce ar putea să fie şi o urmare a tratamentului la care au fost supuse
după descoperire). Patru exemplare erau acoperite „cu o groasă patină verde vegetală“, la un singur
exemplar patina verde-negricioasă era „puţintel zgrunţuroasă“.
Datare: Faza târzie a bronzului timpuriu/faza timpurie a bronzului mijlociu. Mediul cultural poate
fi pus (în mod cu totul teoretic) în legătură cu fenomenul Glina.
Loc de păstrare şi bibliografie: v. mai sus.
Observaţii: a) Doar Moisil, Andrieşescu, Nestor şi Trohani localizează corect depozitele de bronzuri
de la Predeal (I-II) la Predeal (-Sărari), jud. Prahova, Muntenia (în apropiere de Vălenii de Munte). În
mod greşit aceste depozite au fost plasate de HOREDT 1942, MOZSOLICS 1967, PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977,
ECKEL 1992, MOTZOI-CHICIDEANU 1995, SOROCEANU 1995, BADER 2001, KACSÓ 2005, COSTEA IN REPBRAŞOV
2004, POPA 2005, POPA 2010. MĂTĂU 2010 (la autoarea din urmă este neclar dacă e vorba de depozitul I
sau II, suplimentar se indică bibliografie greşită, p. 248) la Predeal (jud. Braşov, Transilvania). În linie
dreaptă localitatea de descoperire reală se află la ca. 60 km. distanţă, spre sud-est, fiind în legătură
cu o altă trecătoare, cea a Telejenului (comunicare amabilă G. Trohani). b)Predeal II (com. Predeal-
Sărari, jud. Prahova) este depozitul databil în Ha A2/B1.

RÂNCĂCIOV Taf. 63,1-3


Gde. Călineşti, Kr. Argeş, Großwalachei.

Die Fundstelle: „Dealul săracului“ (=“Hügel des armen Menschen“).


Fundumstände: Zufallsfund. Sichergestellt 1976; Nachgrabung 1979, durch Eug. Popescu und R.
Maschio. Dabei wurden nur wenige verbrannte Lehmklumpen, jedoch keine Scherben oder weitere
Metallgegenstände beobachtet.
Inhalt/technische Details: Depotfund aus drei Fundstücken bestehend.
1. Schaftlochaxt des Typs Izvoarele, gehört der typologisch entwickelteren Serie an; gegossen
im Zweischalengussverfahren. Grasgrüne Patina mit helleren „Rückstrahlungen“. L. 15,6 cm;
Gew. 840 g (Taf. 63,1).

153
2. Flachbeil mit leicht verdickten Rändern des Typs Glina. An der Schneide sind Gebrauchsspuren
zu erkennen. L. 11,5 cm; Gew. 310 g. Patina, wie bei Nr. 1 (Taf. 63,2).
3. Flachbeil mit erhöhten Randleisten des Typs Glina, entwickeltere Variante. Wurde nach der
Entdeckung in zwei Teile zerbrochen und ins Feuer gehalten, wodurch das Stück eine grau-
schwärzliche Farbe angenommen hat. L. 13,5 cm; Gew. 385 g (Taf. 63,3).
GesamtGew. d. Depots 1535 g. Die Äxte wurden nicht analysiert, dem Aussehen des Metalls nach
wurden sie vermutlich aus Kupfer hergestellt.
Datierung/ggffs. kulturelles Milieu: Ende der Frühbronzezeit, möglicherweise auch älter. Am
wahrscheinlichsten scheint eine Verbindung mit dem Glina-Milieu zu sein.
Aufbewahrungsort: -Inv.-Nr.: Vormals in der Schulslg. Râncaciov, jetzt in Muzeul judeţean Argeş,
Piteşti. Inv.-Nr. 2575 (Nr. 1); 2577 (Nr. 2); 2576 (Nr. 3).
Literatur: VULPE 1988, 207-210 (monographische Veröffentlichung); DÉNES/SZABÓ 1998, 100;
BĂJENARU 2006, 139-140 (m. Fundliste); BĂJENARU MSS. (Kat.).

Locul şi condiţiile descoperirii: Depozitul a ieşit la iveală pe “Dealul săracului”, ca descoperire


întâmplătoare, respectiv izolată. Salvat în 1976. Sondajul de verificare a fost executat în 1979 de către
Eug. Popescu şi R. Maschio, fiind descoperiţi doar câţiva bulgări de lut ars şi fără a se găsi fragmente
ceramice sau alte piese de metal.
Conţinut/detalii tehnice: Depozit constând din trei piese. 1. Topor cu gaură de înmănuşare de tip
Izvoarele, aparţinând „seriei tipologic mai dezvoltate”. „Patină verde-ierbos cu reflexe deschise”. 2.
Topor plat, cu marginile uşor îngroşate, de tip Glina. Tăişul poartă urme de folosire. Patina ca la nr. 1.
3. Topor plat cu marginile ridicate, de tip Glina, varianta mai evoluată. Rupt recent în două şi trecut
prin foc de către descoperitori, datorită cărui fapt piesa „a dobândit o culoare cenuşiu-negricioasă”.
Piesele nu au fost analizate, dar după aspectul metalului, par a fi confecţionate din cupru curat.
Datare/event. mediu cultural: Sfârşitul epocii timpurii a bronzului, piesele se pot data chiar
puţin mai timpuriu. Cea mai probabilă soluţie este aceea de a se putea stabili o legătură cu mediul
cultural Glina.
Loc de păstrare şi bibliografie: v. mai sus.

SCHITU- (PÂNGĂLEŞTI) Taf. 63,4-5


Kr. Giurgiu(zwischen 1968 und 1981 gehörte das Dorf zum Kr. Ilfov), Großwalachei.

Die Fundstelle: „Măgura Mică“, ca. 400 m westlich des Dorfes.


Fundumstände: 1932 von einem Bauer in 1 m-Tiefe entdeckt. Der Finder berichtet nur von zwei
Gegenständen. D. Berciu erfuhr erst im Frühling 1944 von dieser Entdeckung (siehe jedoch unten
Bemerkungen) und konnte die Fundstücke sicherstellen.
Inhalt/technische Details: Zwei kupferne Gegenstände.
1. Schaftlochaxt des Typs Veselinovo (1. Variante), in doppelschaligem Guss hergestellt. Ungefähr
ein Drittel der Klinge zur Schneide hin fehlt. Ebenfalls wurde der Schaftlochbereich, durch
einen Seitenschlag, beschädigt. Die Beschädigungen wurden vom Finder verursacht. Erhaltene
L. 10,8 cm (Taf. 63,5).
2. Randleistenbeil (Doppelbeil). Das eine Ende (gegenüber der Schneide) wurde vom Finder
abgerundet. Erhaltene L. 13,5 cm (Taf. 63,4). Die drei Vertiefungen auf einer der breiten Seiten
(BERCIU 1956, 502 Abb. 12 re.) stammen von der Probeentnahme.
Die beiden Metallanalysen wurden im Institut für Wirtschaftswissenschaften und Planung „V. I.
Lenin“, Bukarest durchgeführt. Ergebnisse: Nr. 1. Cu 98,11%; Pb 0,65%; Fe 1,24%; Sn keine Spur. –
Nr. 2. Cu 98,97%; Pb 0,34%; Fe 0,69%; Sn keine Spur.

154
Datierung/ggffs. kulturelles Milieu: Frühbronzezeit (BERCIU 1956; VULPE 1970; 1975). – Glina III
(BERCIU 1956; VULPE 1970; 1975; SCHUSTER 1997).
Aufbewahrungsort: -Inv.-Nr.: Mus. Giurgiu, Nr.-Inv. 665 (Doppelbeil).
Literatur: BERCIU 1940, 440; BERCIU 1956, 501-503 Abb. 11 (Schaftlochaxt).12 (zwei Ansichten
des Randleistenbeiles) (monographische Veröffentlichung); BERCIU 1966A, Abb. 8 (chronologische
Tabelle); VULPE 1970, 36 Nr. 73 Taf. 5,73; 66A; VULPE/TUDOR 1970, 421; VULPE 1975, 63 Nr. 325 (als
Doppelbeil) Taf. 36,325; SCHUSTER 1997, 141; DÉNES/SZABÓ 1998, 100 Anm. 63; HÄNSEL 2003, 479;
BĂJENARU MSS., Kat.
Bemerkungen: Seltsamerweise erfährt D. Berciu erst Frühling 1944 (BERCIU 1956, 501) dem Fund,
den er selbst bereits 1940 erwähnt (BERCIU 1940, 440). Seine Vermutung, die Depotgegenstände seien
ursprünglich zahlreicher gewesen, ist eine rein theoretische und unbegründete Hypothese. VULPE
1970, 36 spricht versehentlich von drei Gegenständen (eine Schaftlochaxt und zwei Randleistenbeile),
bildet aber nur die zwei tatsächlich existierenden ab (VULPE 1970 Taf. 66A). Auch seine Behauptung
die Objekte wären während des 2. Weltkrieges verschollen, kann nicht stimmen, da die beiden Bronzen
im Institut „Lenin” in Bukarest analysiert wurden. Bei VULPE 1975, 63 enthält der Depotfund wieder
nur zwei Gegenstände.

Locul şi condiţiile descoperirii. “Măgura Mică” la ca. 400 m. vest de sat. Obiectele au fost
descoperite în 1932 de către un ţăran, la adâncimea de 1 m. Descoperitorul relatează doar despre
descoperirea a două piese. D. Berciu a aflat de găsirea pieselor de-abia în primăvara lui 1944 (vezi
mai jos, Observaţii) putând să le recupereze.
Conţinut/detalii tehnice. Două obiecte de cupru. 1. Topor cu gaură de înmănuşare transversală, de
tip Veselinovo (varianta I), turnat în formă bivalvă. Aproximativ o treime din lamă (porţiunea dinspre
tăiş) lipseşte, iar zona găurii de înmănuşare a fost deteriorată tot de descoperitor, cu o lovitură laterală.
2. Topor plat cu marginile ridicate. Capătul opus tăişului a fost rotunjit de către descoperitor. Cele
trei adâncituri de pe una din feţele late reprezintă urmele luării probelor. (Dimensiunile şi rezultatele
analizelor chimice, v. mai sus).
Datare, loc de păstrare şi bibliografie, v. mai sus.
Observaţii. În mod ciudat, D. Berciu află de-abia în 1944 (BERCIU 1956, 501) de o descoperire pe
care el însuşi o aminteşte deja în 1940 (BERCIU 1940, 440). Presupunerea sa, conform căreia obiectele
din depozit ar fi fost mai numeroase, este pur teoretică şi nefondată. VULPE 1970, 36 prezintă din
neatenţie 3 obiecte (un topor cu gaură de înmănuşare transversală şi 2 securi plate), însă nu ilustrează
decât cele două, existente în realitate (ibid. pl. 66 A). Nici presupunerea sa, conform căreia piesele ar
fi fost pierdute în timpul celui de-al doilea război mondial nu poate corespunde adevărului, deoarece
ele au fost analizate chimic la Institutul „Lenin” din Bucureşti. La VULPE 1975, 63 depozitul conţine
din nou doar două piese.

ŞERBĂNEŞTI
Gem. Sălătrucel, Kr. Vâlcea, Großwalachei

Die Fundstelle: Die Bronzen wurden am “Ochiul Zăcătorii” genannten Ortsflur entdeckt, der ca.
1 km nördlich des Dorfes liegt; sie kamen am Rande eines Saisonbaches zutage, der sich seinerseits
in das Bach Păteşti ergießt. Die zwei Nackenscheiben und das Randleistenbeil wurden 2, 50 m
südlich des Saisonbaches aufgefunden, in einer Tiefe von 0,55 m. Das Tüllenbeil kam 20 m östlich
der Hauptgruppe in einer Tiefe von 0,15 m. ans Tageslicht.
Fundumstände: Die Entdeckung erfolgte am 5. Januar 2012 mit dem Metalldetektor durch Ştefan
Ruşan wohnhaft in Şerbăneşti.

155
Inhalt/technische Details:
1. Nackenscheibenaxt vom Typ Nestor B 1. Das Stück wurde in einer zweischaligen Gußform
gegossen und zeigt Gußnähte und dunkelgrüne Patina. L. 17,9 cm; Br. d. Schneide 2,85 cm;
Dm. d. Scheibe 4,85 cm; Dm. d. Schaftloches 1,95/2, 4 cm (Taf. 72,2).
2. Nackenscheibenaxt Typ Nestor B 1. Das Stück wurde in einer zweischaligen Gußform gegossen
und zeigt Gußnähte und dunkelgrüne Patina. Diese ist am Schaftrohr und an der Klinge leicht
beschädigt. L. 15,5 cm; ; Br. d. Schneide 2,45 cm; Dm. d. Scheibe 4 cm; Dm. d. Schaftloches
1,8/2,4 cm (Taf. 72,1).
3. Randleistenbeil. Die erhöhten Rander sind oblisch nach innen geneigt; im Nackenbereich ist
der Querschnitt rechteckig. Die dunkelgrüne Patina wurde teilweise beschädigt (Taf. 72,3).
Das Tüllenbeil siebenbürgischen Typs (BD) wurde in einer zweischaligen Gußform hergestellt
(Taf. 72,4). Die Öse wurde leicht verformt. Die hellgrüne Patina zeigt Beschädigungsspuren. L. 7,8
cm; Br. d. Schneide 3,3 cm; Dm. d. Schaftloches 2,4 x 1,8 cm.

Datierung/ggffs. kulturelles Milieu: Mittelbronzezeit, sehr wahrscheinlich Tei-Milieu.


Aufbewahrungsort: -Inv.-Nr.: Mus. Vâlcea.
Literatur: Freundliche Mitt. M. Iosifaru; I. Tuţulescu, C.A. Tulugea nach deren Angaben der
hiesige Eintrag zusammengefasst wurde. Veröffentlichung in Vorbereitung. Freundlicher Hinweis
O. Dietrich, vgl. auch http://salveazaistoria.wordpress.com/2012/01/05/un-2012-promitator-pentru-
un-detectorist-din-romania

Locul şi condiţiile descoperirii. Bronzurile au fost descoperite in punctul “Ochiul Zăcătorii”, la


cca. 1 km nord de sat; ele s’au gasit la malul unui parau sezonier, care se varsa in paraul Păteşti.
Cele doua topoare cu disc si toporul cu marginile ridicate au aparut la 2, 50 m sud de paraul sezonier,
la o adancime de 0,55 m. Celtul s’a aflat la 20 m est de grupa principala la o adancime de 0,15 m..
Conţinut/detalii tehnice.
1. Topor cu disc de tip Nestor B 1. Piesa a fost turnata intr’un topor bivalv, prezinta bavuri si
are o patina verde inchis. L. 17,9 cm; l. taisului 2,85 cm; Dm. discului 4,85 cm; Dm. gaurii de
inmanusare 1,95/2, 4 cm (pl. 72,2).
2. Topor cu disc de tip Nestor B 1. Piesa a fost turnata intr’un topor bivalv, prezinta bavuri si are
o patina verde inchis. Patina este usor deteriorata la tubul de inmanusare si pe lama. L. 15,5
cm; ; l. taisului 2,45 cm; Dm. discului 4 cm; Dm. gaurii de inmanusare 1,8/2,4 cm (pl. 72,1).
3. Topor cu marginile ridicate. Acestea sunt inclinate spre interior; in zona cefei sectiunea este
dreptunghiulara. Patina verde inchis este usor deteriorata (pl. 72,3).
Das Tüllenbeil siebenbürgischen Typs wurde in einer zweischaligen Gußform hergestellt. Die Öse
wurde leicht verformt. Die hellgrüne Patina zeigt Beschädigungsspuren. L. 7,8 cm; Br. d. Schneide 3,3
cm; Dm. d. Schaftloches 2,4 x 1,8 cm (pl. 72,4).
Datare, ,/evtl. mediu cultural: Epoca mijlocie a bronyului; foarte probabil mediu Tei.
Loc de păstrare: Muz. Valcea
Bibliografie. Informatie amabila M. Iosifaru; I. Tuţulescu, C.A. Tulugea dupa ale caror date a fost
realizata nota de fata. Veröffentlichung in Vorbereitung. Indicatie amabila O. Dietrich, vgl. auch http://
salveazaistoria.wordpress.com/2012/01/05/un-2012-promitator-pentru-un-detectorist-din-romania.

156
SINAIA Taf. 64-70; 71,1-5
Kr. Prahova, Großwalachei.

Die Fundstelle: Straße Poiana Florilor, auf dem Grundstück eines Herrn Verişanu.
Fundumstände: Am 13. April 1890 von Arbeitern entdeckt, die Grassoden auszuschneiden hatten.
Zuerst kamen 18-19 Äxte zu Tage. Laut Aussagen der Arbeiter befanden sich diese in einer Tiefe von
ca. 10 cm. Am nächsten Tag wurde in der Hoffnung einen Schatz gefunden zu haben, weiter in der
teilweise erodierten Erde gegraben (Die Fundstelle befand sich offensichtlich auf einem Abhang).
In der Folge entstand eine ca. 2m breite und 1m tiefe Grube, dabei kamen in einer Tiefe zwischen
15 und 40 cm (die Angaben der Anwesenden sind widersprüchlich) noch zwei weitere Äxte zum
Vorschein. G. Tocilescu veranlasste mit Hilfe der Behörden eine Nachuntersuchung, an der er sich
selbst beteiligte und konnte dabei noch drei weitere Äxte finden (ANDRIEŞESCU 1915, 157).
Inhalt/ Technische Details: Von allen 26[?] Äxten wurde eine dem Grundbesitzer geschenkt, die
übrigen wurden Eigentum des [National]Museums (ANDRIEŞESCU 1915). Nach Vulpe (VULPE 1970, 46
Nr. 154-177 = 24 Stück) soll eine Axt vom Entdecker behalten und eine weitere der Sammlung des
Klosters Sinaia geschenkt worden sein (heute verschollen). Demnach wären nur 24 Äxte vom Mus.
Übernommen worden, dafür gibt VULPE 1970 25 Inv.-Nr. des Museums an (I 5388-5412).
Typologisch wichtig ist die von Andrieşescu (ANDRIEŞESCU 1915, 158 Abb. 2) publizierte Axt, die
deutlich Rippen im Schaftlochbereich zeigt und die sich mit keinem der von Vulpe abgebildeten
Fundstücken identifizieren lässt. Die genaue Anzahl der Äxte von Sinaia bleibt somit unsicher (26 oder
27). – Die erhaltenen und vor der Deponierung niemals verwendeten, gussfrischen Exemplare gehören
alle dem Typ Pădureni an (VULPE 1970). Die von ANDRIEŞESCU 1915 publizierte Axt mutet hingegen
wie eine Annäherung an den Typ Monteoru an. Die Äxte haben eine GesamtL. von zwischen 12 und
13 cm, L. d. Schneide zwischen 3,5 und 4 cm (ANDRIEŞESCU 1915). Die von NICOLESCU-OTIN 1913, 411
publizierten Exemplare wiegen 298g (Nr. 11) bzw. 319g (Nr. 12), was auf ein ungefähres Gesamtgewicht
(bei 27 Stück) des Depots von ca. 8kg schließen lässt. Zur Patina sind die ursprünglichen und
bislang einzigen Beobachtungen von NICOLESCU-OTIN 1913 von Bedeutung: „Alle [N.-O. begutachtete
offenbar das ganze Depot] haben eine etliche Millimeter dicke, pflanzengrüne Patina aus sehr wenig
Atakamit, die übrige ist aus Malachit und hat einen Glanz als wäre sie ’mit Firnis bestrichen worden’“
(NICOLESCU-OTIN 1913, 411).
Die momentane Lage (in der Reihenfolge der aktuellen Inv.-Nr. im MNIR, hier Taf. 64-70; 71,1-5):
1. Inv.-Nr. 13176, zurzeit nicht auffindbar.
2. Inv.-Nr. 13 177. L. 13 cm; Gew. 277g (Taf. 64,1).
3. Inv.-Nr. 13178. L. 11,9 cm; Gew. 284 g (Taf. 64,2).
4. Inv.-Nr. 13179. L. 13,4 cm; Gew. 290 g (Taf. 64,3).
5. Inv.-Nr. 13180 (I 5394). L. 12,9 cm (Vorderseite); Gew. 276 g (Taf. (Taf. 65,1).
6. Inv.-Nr. 13181. L. 12,4 cm (Vorderseite); Gew. 282 g (Taf. 65,2).
7. Inv.-Nr. 13182 (I 5397). L. 13,2 (hintere Seite); Gew. 283 g (Taf. 65,3).
8. Inv.-Nr. 13183. L. 12, 1 cm (Vorderseite); Gew. 288 g (Taf. 66,1).
9. Inv.-Nr. 13184. L. 13 cm (Vorderseite); Gew. 303 g (Taf. 66,2).
10. Inv.-Nr. 13185 (I 5401?). L. 11,7 cm (Vorderseite); Gew. 288 g (Taf. 66,3).
11. Inv.-Nr. 13186. L. 13 cm (Vorderseite); Gew. 323 g (Taf. 67,1).
12. Inv.-Nr. 13187 (I 5403?). L. 12,4 cm (Vorderseite); Gew. 313 g (Taf. 67,2).
13. Inv.-Nr. 13188 (I 5404?). L. 12,8 cm (Vorderseite); Gew. 261 g (Taf. 67,3).
14. Inv.-Nr. 13189 (I 5405). L. 12,8 cm (Vorderseite); Gew. 307 g (Taf. 68,1).
15. Inv.-Nr. 13190 (I 5406). L. 12,3 cm (Längsschnitt in der Mitte); Gew. 286 g (Taf. 68,2).
16. Inv.-Nr. 13191 (I 5407). L. 13,2 cm (Vorderseite); Gew. 292 g (Taf. 68,3).
17. Inv.-Nr. 13192, zurzeit nicht auffindbar.
18. Inv.-Nr. 13193 (I 5410). L. 12,6 cm (Vorderseite); Gew. 310 g (Taf. 69,1).

157
19. Inv.-Nr. 13194 (I 5412?). L. 12,3 cm (Vorderseite); Gew. 284 g (Taf. 69,2).
20. Inv.-Nr. 15877 (I 5411). L. 12,2 cm (Längsschnitt in der Mitte); Gew. 279 g (Taf. 69,3).
21. Inv.-Nr. 15878. L. 11,3 cm (Vorderseite); Gew. 275 g (Taf. 70,1).
22. Inv.-Nr. 15879. L. 12,7 cm (Längsschnitt in der Mitte); Gew. 253 g (Taf. 70,2).
23. Inv.-Nr. 15880 (I 5409). L. 14,1 cm; Gew. 268 g (Taf. 70,3).
24. Inv.-Nr. 15883 (I 5391) L. 13,6 cm; Gew. 291 g (Taf. 71,1).
Analysen: Dr. Köhler Cu 96,43, Sn 3,31 (MUCH 1893); NICOLESCU-OTIN 1913, 412 Nr. 11: Cu 97,10,
Sn 2,434, Pb 0,085, Ni 0,096, As Spuren (in der Tabelle auch Sn Spuren). Gesamt 99,715; JUNGHANS/
SANGMEISTER/SCHRÖDER 1968, 240-252 Nr. 8637-8661 Taf. 28,8641-8642 (hier S. 205).
Datierung/ggffs. kulturelles Milieu: Mittlere Mittelbronzezeit (VULPE 1970); 15.-14. Jh. (TROHANI
1982).
Aufbewahrungsort: -Inv.-Nr. MNIR (Nationalmus. Rumäniens), Bukarest alte Inv.-Nr.: 15809-
15815, 16549-16552, 16555, 17137; aktuelle Inv.-Nr.: Sinaia 13.176 – 13.194, 15.877 – 15.880, 15883;
vormals Muzeul Naţional de Antichităţi, Bukarest I 5388- I 5412.
Literatur: MUCH 1893, 59 (25 Äxte); TÉGLÁS 1905, 93; MOISIL 1910, 121; NICOLESCU-OTIN 1913,
412 u. Tabelle; NAGY 1913, 313 (25 Äxte aus Sinaia-Comuna Urbana); ANDRIEŞESCU 1915, 157-160
(=ANDRIEŞESCU 1916, 6); PÂRVAN 1926, 363; 390; 397; DUNĂREANU-VULPE 1927, 205-207 Abb. 1-2; WILKE
1928A6; SCHMIDT 1932, 92 Anm. 3; HOREDT 1947, 157; MOZSOLICS 1949, 17; JUNGHANS/SANGMEISTER/
SCHRÖDER 1968, 240-243; VULPE 1970, 9, 43, 46-47 Taf. 11,154-177; PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977, 47 Taf.
17,1-6; MÜLLER-KARPE 1980, 174; 802 Nr. 289 Taf. 285E,1-2, Karte 7 D 17; TROHANI 1982, 187; 193
(Tabelle); MOTZOI-CHICIDEANU 1995, 221-223., 231 Abb. 9; SOROCEANU 1995, 23; 30; 72; RUSTOIU 1995,
73-82; RUSTOIU 1996, 82-85 (Karten); BALTAG/BOTROFFKA 1996, 388 Anm. 41; PALINCAŞ 1999, 263-269;
VULPE 2001, 241; 291; DAVID 2002, 483 RO82 (26 Äxte); SOROCEANU 2005, 17; 19 Nr. 11-12; 23; 25
(Tabelle); 26; 31-33; 38 Taf. 1,11-12; BĂJENARU 2010, 153; MUNTEANU 2010, 162 Nr. 29. Freundliche
Mitteilung G. Trohani.
Bemerkungen: In HÄNSEL 1968 wird das Depot von Sinaia nicht behandelt. Das bei PETRESCU-
DÎMBOVIŢA 1977, 47 stehende Zitat von HÄNSEL 1968 ist falsch: Hänsel bezieht sich gänzlich auf Valea
Chioarului (Gaura). – Die 26 Äxte sind manchmal unberechtigterweise in ein Axtdepot, vermeintlich
aus Vădastra, verwandelt worden, siehe dort. – Eine monographische Veröffentlichung bleibt ein
Desiderat.

Locul şi condiţiile descoperirii.: Depozitul a fost descoperit în perimetrul străzii Poiana Florilor, pe
proprietatea d-lui Verişanu, în ziua de 13 Aprilie 1890 de către muncitorii care care trebuiau să scoată
glii de pe terenul respectiv. Mai întâi au ieşit la iveală 18-19 topoare, care se găseau, conform spuselor
muncitorilor la o adâncime de ca. 10 cm. În ziua următoare s’a săpat în continuare, în speranţa că se
găsise o comoară, în pământul care parţial alunecase de la locul iniţial. În mod clar, locul descoperirii
se afla pe o pantă]. Astfel a luat naştere o groapă de aprox. 2 m lăţime şi 1 m adâncime, cu care ocazie
au apărut la o adâncime între 15 şi 40 cm (datele furnizate de cei prezenţi sunt contradictorii) doar
alte două topoare. G. Tocilescu a folosit ocazia pentru a face, cu concursul autorităţilor un sondaj de
verificare, cu care prilej a săpat el însuşi mai departe, găsind încă trei topoare (ANDRIEŞESCU 1915, 157).
Conţinut/detalii tehnice: Din toate cele 26 [?] de topoare, a fost dăruit doar unul singur proprietarului
terenului, celelalte intrând în proprietatea Muzeului Naţional de Antichităţi (Andrieşescu). Conform
lui Vulpe (VULPE 1970, 46 nr. cat. 154-177 = 24 de piese) un topor ar fi fost păstrat de descoperitor,
iar un altul ar fi fost dăruit colecţiei mănăstirii Sinaia (astăzi dispărut); în sfârşit ar fi fost preluate
de muzeu doar 24 de piese, pentru care Vulpe oferă 25 de numere de inventar (I 5388-5412). Din
punct de vedere tipologic este important toporul publicat de Andrieşescu (ANDRIEŞESCU 1915, 158 fig.
2), care prezintă în mod limpede nervuri în zona găurii de înmănuşare şi care nu poate fi identificat
cu nici una din piesele publicate de Vulpe. Numărul exact al topoarelor de la Sinaia rămâne în mod
definitiv nesigur (26 sau 27). Exemplarele păstrate, fără urme de utilizare, aşa cum au ieşit din forma

158
de turnare, aparţin toate tipului Pădureni (VULPE 1970); e probabil ca doar amintitul exemplar publicat
de Andrieşescu să ofere o apropiere de tipul Monteoru. Ele au L totală între 12 şi 13 cm, L tăişului
fiind între 3,5 şi 4 cm (Andrieşescu). Exemplarele publicate de Nicolescu-Otin cântăresc 298 g (nr.
11) respectiv 319 g (nr. 12), ceea ce pentru un număr de 27 de topoare ar putea oferi o greutate totală
aproximativă de 8 kg. (pentru 27 de piese). Pentru patină, sunt importante până în momentul de faţă,
doar informaţiile iniţiale ale lui Nicolescu-Otin: Toate piesele (N.-O. a văzut în mod evident întregul
depozit) prezintă, o patină de „coloare verde vegetală“, groasă de câţiva mm, formată din foarte puţin
atacamit, restul constând din malachit şi având un „lustru ca şi cum ar fi vernisate“. – Analysen: Dr.
Köhler Cu 96,43, Sn 3,31 (Much); Nicolescu-Otin (Nr. 11): Cu 97,10, Sn 2,434, Pb 0,085, Ni 0,096, As
Spuren (in der Tabelle auch Sn Spuren). Gesamt 99,715; JUNGHANS/SANGMEISTER/SCHRÖDER 1968, 240-
252 Nr. 8637-8661 Taf. 28,8641-8642.
Datare, loc de păstrare şi bibliografie, v. mai sus.
Observaţii: La HÄNSEL 1968 nu este luat în considerare depozitul de la Sinaia: paginile din HÄNSEL
1968, care se găsesc citate în acest sens la PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977, 47, se referă în întregime la
Valea Chioarului (Gaura). Cele 26 de topoare au fost transformate în mod fantezist într’un depozit de
topoare, care s’ar fi găsit la Vădastra, vezi vocea. O publicare monografică a depozitului rămâne un
pios deziderat.

SLOBOZIA (UMGEBUNG VON ~) Taf. 63,6-7


Kr. Ialomiţa, Großwalachei.

Fundstelle und Fundumstände: Unbekannt. Anfang der ’70er Jahre des 20. Jahrhunderts wurden
Frau Gloria Ceacalopol-Florescu von einem ihrer Schüler in Slobozia zwei bronzene Äxte, die angeblich
aus der Umgebung der Stadt stammten, geschenkt; so gelangten die Äxte in die Privatsammlung der
Familie des Archäologen Prof. Dr. Radu Florescu. Eine davon (die Nackenkammaxt) wurde dem
1987 verstorbenen Kunsthistoriker Prof. Dr. Vasile Drăguţ geschenkt, die andere vom Muzeul Militar
Naţional (siehe unten) erworben.
Inhalt/technische Details: Zwei Äxte (es ist nicht bekannt, ob sie aus einem ursprünglich größeren
Depotfund stammen).
1. (Hammer-)Axt des Slobozia-Typs, mit zylindrischem, längsgerilltem Nacken und mit
symmetrisch verbreitertem Schneidenbereich. L. 14,0 cm; Br. d. Klinge 6,7 cm; Dm. d.
zylindrischen Nackens 2,9 cm (Taf. 63,7a-b).
2. Nackenkammaxt mit verlängertem Nacken, ausgehend in eine kleine Kugel, sehr wahrscheinlich
vom Typ Şanţ-Dragomireşti. Obwohl unverziert, war das Fundstück „ein Juwel“, hervorragend
nachgearbeitet und poliert. L. kaum über 11 cm (Taf. 63,6).
Datierung/ggffs. kulturelles Milieu: Vermutlich zweite Hälfte der mittleren Bronzezeit/
Übergangsphase zur Spätbronzezeit. Eventuell spätes Tei-Milieu.
Aufbewahrungsort: -Inv.-Nr.: Axt Nr. 1: Ankauf 1974, vom Muzeul Militar Naţional, Bukarest. –
Nr. Inv 35.421. – Axt Nr. 2 nicht mehr auffindbar.
Literatur: SOROCEANU/MARINESCU I. VORB.
Bermerkungen: Die Axt Nr. 1 weist so spezifische Merkmale auf, so dass man sie als Typ Slobozia
benennen sollte. Die verschwundene Axt Nr. 2 wurde von F. Marinescu aus dem Gedächtnis
zeichnerisch rekonstruiert.

Locul şi condiţiile descoperirii: Necunoscute. La începutul anilor ’70 ai secolului trecut, Gloria
Ceacalopol-Florescu a primit cadou de la unul din elevii ei din Slobozia două topoare de bronz, care
ar fi provenit din împrejurimile oraşului; în acest fel, ele au ajuns în col. fam. arheologului prof. dr.

159
Radu Florescu. Unul dintre topoare a fost dăruit istoricului de artă prof. dr. Vasile Drăguţ, decedat în
1987, iar celălalt a fost achiziţionat de Muzeul Militar Naţional (v. mai jos).
Conţinut/detalii tehnice: Două topoare (nu se cunoaşte dacă provin dintr’un depozit mai mare).
1. Topor de tip Slobozia, cu ceafă cilindrică, prevăzută cu caneluri longitudinale şi având porţiunea
dinspre tăiş simetric arcuită spre exterior. Este o variantă extrem de rară, în aşa fel încât poate primi
numele de tip. 2. Topor cu ceafa prelungită, care se termina cu o mică sferă, şi care aparţinea foarte
probabil tipului Şanţ-Dragomireşti. Deşi neornamentată, piesa miniaturală era perfect finisată şi
şlefuită, fiind o adevărată „bijuterie”.
Datare: Probabil a doua jumătate a epocii mijlocii a bronzului/tranziţie spre bronzul târziu. -
Eventual mediu Tei târziu.
Loc de păstrare şi bibliografie, v. mai sus.
Observaţii: Toporul nr. 1 reprezintă o aşa de rară variantă încât poate fi definită ca tip, v. mai sus.
Toporul nr. 2, care nu mai poate fi regăsit, a fost reconstruit grafic, din memorie, de către F. Marinescu.

(SÜD)RUMÄNIEN Taf. 71,6-7


sehr wahrscheinlich Walachei.

Die Fundstelle und Fundumstände: Unbekannt. Eine Zusammengehörigkeit der Objekte wird
vermutet, ist aber nicht gesichert.
Inhalt/technische Details: Zwei Schaftlochäxte des Typs Izvoarele, die durch die ähnliche Patina
und Form von VULPE 1970 als möglicher kleiner Depotfund angesehen wurden.
1. Axt, die der Halânga-Serie des Typs Izvoarele entspricht. Die Form ist eckiger als üblicherweise
bei diesem Typ. Der Schaftlochbereich ist zylindrisch und nach hinten verlängert. L. ca. 15,6
cm (Taf. 71,7).
2. Axt desselben Typs, die auch Merkmale der Typen Veselinovo II und Pădureni aufweist. L.
ca. 17,4 cm (Taf. 71,6).
Datierung/ggffs. kulturelles Milieu: Ende der Frühbronzezeit/Anfang der Mittelbronzezeit, sehr
wahrscheinlich Spät-Glina-, Früh-Tei- oder Verbicioara-Milieu (VULPE 1970).
Aufbewahrungsort/Inv.-Nr.: Städt. Mus Bukarest, Inv.-Nr. 51569; 63063, offensichtlich nicht
zusammen angekauft.
Literatur: VULPE 1970, 33 Nr. 63-64 Taf. 5,63-64 (Rumänien, wahrscheinlich Südrumänien).
Bemerkungen: Von PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977 nicht berücksichtigt.

Locul şi condiţiile descoperirii: necunoscute. Apartenenţa la acelaşi depozit este doar presupusă,
neexistând siguranţă în acest sens.
Conţinut/detalii tehnice: Două topoare cu gaură de înmănuşare de tip Izvoarele, despre care Vulpe
emite ipoteza, pe baza patinei şi a formei asemănătoare, că ar putea face parte din acelaşi depozit. 1.
Topor încadrabil în seria Halânga a tipului Izvoarele. Conturul este mai degrabă unghiular, în vreme
de zona găurii de înmănuşare este cilindrică şi prelungită spre spate. L ca. 15,6 cm. 2. Topor de acelaşi
tip, care are însă şi elemente ale tipurilor Veselinovo II şi Pădureni. L ca. 17,4 cm.
Datare/eventual mediu cultural: Sfârşitul epocii timpurii a bronzului/începutul epocii mijlocii,
foarte probabil mediu târziu Glina- sau mediu timpuriu Tei sau Verbicioara (VULPE 1970).
Loc de păstrare şi bibliografie: v. mai sus.
Observaţii: Nu a fost luat în considerare de PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977.

160
TUFA Taf. 71,8-11
mittlerweile in die Stadt Mihăileşti eingemeindet,
Kr. Giurgiu (zuletzt als Tufa-Costieni, Gde. Mihăileşti [Kr. Ilfov] bekannt), Großwalachei.

Die Fundstelle: Am Fuß der rechten oberen Flussterrasse von Argeş, am Nordrand des Dorfes. Es
kann nicht ausgeschlossen werden, dass der Fund ursprünglich auf der oberen Terrasse deponiert
worden war und durch Erosion in den flussnahen und überschwemmbaren Bereich abrutschte.
Fundumstände: Entdeckt Juli 1958, beim Ausheben einer Grube zur Lehmgewinnung. Im selben
Jahr fand eine Nachgrabung und die Sicherstellung der Gegenstände durch Al. Vulpe statt. Dabei
wurden keine weiteren Funde entdeckt, die Fundstelle selbst konnte jedoch durch Patinaspuren im
Lehm verifiziert werden.
Inhalt/technische Details:
1. Verzierte Axt mit zylindrischem Nacken (Hammeraxt). Olivgrüne Patina, krustenartig (Di. =
1 mm) und verhältnismäßig bröckelig. L. 11,4 cm. Das Metall des vom Finder in zwei Teile
zerbrochenen Fundstückes zeigte im Bruch eine gelbe Farbe mit einer leichten rötlichen
Nuance, was wahrscheinlich auf eine zinnarme Bronze hinweist (Taf. 71,8).
2. Schaftlochaxt, des Typs Izvoarele, deren Nacken vom Finder definitiv zerstört wurde. Im
Inneren des Schaftloches ist eine leichte Vertiefung zu sehen, die sicherlich vom Tonkern
stammt. Die nachgearbeiteten Gussnähte sind noch gut sichtbar. L. des erhaltenen Teiles
14,5 cm. Im Bruch ist die Kupferfarbe nicht ausreichend rötlich, um die Möglichkeit einer
Legierung auszuschließen. Bei Vulpe 1970, 64 ist bereits die Rede von zinnreicher Bronze
(Taf. 71,11).
3. Goldring mit sich verjüngenden, spitzzulaufenden Enden. Im Querschnitt abgeflacht hexagonal.
AußenDm. 3,2 cm; Gew. 10,11 g (Taf. 71,10).
4. Goldring, dem Vorangehenden ähnlich. AußenDm. 2,5 cm; Gew. 6,27 g (Taf. 71,9).
Siehe auch die metallographischen Analysen (hier S. 205-206).
Datierung/ggffs. kulturelles Milieu: Ca. Reinecke Bz A2 = Ende der rumänischen Frühbronzezeit/
Anfang der rumänischen mittleren Bronzezeit (17. Jh.-Anfang 16. Jh.); nach der neuen Chronologie
möchte man den Typ Izvoarele um 2500 datieren, (BURTĂNESCU 2002, 186, siehe dort auch die
Überlegungen zu einer früheren Datierung). – Entweder der klassischen Phase der Glina-Kultur
(BURTĂNESCU 2002, 186) oder einer „späten noch nicht definierten Phase der Glina III-K.“ / einer
frühen Phase der Tei-Kultur (VULPE 1970, LEAHU 1966) oder der Tei-K. im Allgemeinen (LEAHU 1966,
TROHANI 1982) zuzuweisen.
Aufbewahrungsort: -Inv.-Nr.: Slg. des Archäol. Instit. in Bukarest (vormals Muzeul Naţional de
Antichităţi).
Literatur: VULPE 1959, 265-276 (monographische Veröffentlichung); GIMBUTAS 1965, 56 Taf. 8c
(gute Photographien); LEAHU 1966, 74; COMŞA 1967, 671-675; VULPE 1970, 22; 33-34; 63-64 Nr.
71.277 Taf. 5,71; 18,277; JUNGHANS/SANGMEISTER/SCHRÖDER 1968, 242-243 Nr. 8698 (Schaftlochaxt).8699
(Hammeraxt = Taf. 28,8699 Zeichnung); VULPE/TUDOR 1970, 425 u. Abb. 1; ALEXANDRESCU 1974, 92;
PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1977 Taf. 17,7-10 (Maßstäbe nach Zeichnungen von Vulpe); IRIMIA 1978, 223-
226; TROHANI 1982, 185; 190 Nr. 54; 192-193 (Karte); LEAHU 1988, 226-227 Abb. 2,1; 229-230 Abb.
3,8; 236 m. Abb. 5,6-7; VULPE 1988, 210-212; KAISER 1997, 112 Abb. 60; DÉNES/SZABÓ 1998 100 Anm.
63; LEAHU 2003, 80-81; 88 Taf. 13,1; 18,1; POPESCU 2006, 446; BĂJENARU 2010, 153; BĂJENARU MSS., Kat.
Bemerkungen: Bei VULPE 1959 stimmen die Maßstäbe von Text, Photographien und Zeichnungen
nicht überein.

Locul şi condiţiile descoperirii: „La baza terasei superioare de pe malul drept al Argeşului, în
marginea de nord a satului”. Nu este exclus, ca depozitul să fi fost îngropat pe terasă şi să fi alunecat
de acolo, în cursul unei prăbuşiri de teren, în zona inundabilă, de jos. Depozitul a fost descoperit în

161
Iulie 1958, cu ocazia săpării unei gropi pentru lut. În acelaşi an, a avut loc un sondaj de verificare
şi recuperarea obiectelor prin grija lui Al. Vulpe. Nu au mai fost descoperite alte obiecte, fiind însă
confirmat arheologic locul descoperirii datorită urmelor de patină păstrate în lut.
Conţinut/detalii tehnice: 1. Topor ornamentat, cu ceafa cilindrică (Hammeraxt). Patină verde-
măsliniu, având aspectul unei cruste (grosime = 1 mm) şi fiind relativ sfărâmicioasă. L 11,4 cm. Metalul
piesei rupte în două de către descoperitori, prezintă în spărtură o culoare galbenă cu o uşoară nuanţă
roşiatică, ceea ce indică probabil [după Vulpe] un bronz sărac în staniu. Cele 7,5% Sn (şi ~4,5% Pb)
oferite de analize nu confirmă această ipoteză. 2. Topor cu gaură de înmănuşare transversală, de
tip Izvoarele, a cărui ceafă a fost distrusă iremediabil de către descoperitori. În interiorul găurii de
înmănuşare poate fi observată o uşoară adâncitură provenind de la dopul de lut folosit în procesul
turnării. Bavurile, deşi finisate, sunt încă bine vizibile. L porţiunii păstrate 14,5 cm. În ruptură culoarea
metalului nu e suficient de roşiatică „pentru a exclude prezenţa aliajului”, ipoteză confirmată de
analiză (1,5% Sn). La VULPE 1970, 64 se vorbeşte deja de bronz bogat în staniu. 3. Inel de aur cu
capetele subţiate şi ascuţite, lucrat dintr’o bară hexagonală, uşor lăţită. Dm. exterior 3,2 cm; gr 10,11
g. 4. Inel de aur, asemănător cu cel precedent. Dm. exterior 2,5 cm; gr 6,27 g.
Datare/eventual mediu cultural: Aproximativ RBA2 = Sfârşitul epocii timpurii/începutul epocii
mijlocii a bronzului românesc (sec. XVII - începutul sec al XVI); conform noilor tendinţe în domeniul
cronologiei tipul Izvoarele s’ar data pe la 2500 sau ulterior, (BURTĂNESCU 2002, 186, unde se găsesc şi
consideraţiile în legătură cu o datare mai timpurie). Descoperirea poate fi atribuită fie fazei clasise a
culturii Glina (BURTĂNESCU 2002, 186), fie “unei faze mai târzii, încă nedefinite, a culturii Glina III“, fie
unei faze timpurii a culturii Tei (VULPE 1970, LEAHU 1966) sau culturii Tei în general (Leahu, Trohani).
Loc de păstrare şi bibliografie, v. mai sus.
Observaţii: În publicaţia VULPE 1959 diferitele scări indicate în text, la fotografii şi la desene nu
ating un nivel de concordanţă mulţumitor.

TULCEA Taf. 55,1-3


ehem. Kreis, Dobrudja.

Fundstelle und Fundumstände: unbekannt.


Inhalt/technische Details:
1. Schaftlochaxt des Typs Veselinovo, 1. Variante. L. ca. 20,5 cm (Taf. 55,1).
2. Wie bei der Vorangehenden, fehlt der Schneidenbereich. Erhaltene L. ca. 13,8 cm (Taf. 55,3).
3. Wie die Vorangehende, vollständig erhalten. L. ca. 17,7 cm (Taf. 55,2).
Metallographische Analysen, S. 206 (vier Stück!).
Datierung/ggffs. kulturelles Milieu: Frühbronzezeit, möglicherweise Früh-Glina-Milieu.
Aufbewahrungsort: -Inv.-Nr. Vormals Slg. Dr. Severeanu, Bukarest, später im Städtischen Mus.
Bukarest, Inv.-Nr. 19392, 19393. Exemplar Nr. 2 verschollen.
Literatur: BERCIU 1940, 440; BERCIU 1942B, 55; VULPE 1970, 36 Nr. 75-77 Taf. 5,75-77; DÉNES/SZABÓ
1998, 100 Anm. 63; HÄNSEL 2003, 479.
Locul şi condiţiile descoperirii: Necunoscute.
Conţinut/detalii tehnice: 1. Topor cu gaură de înmănuşare transversală, de tip Veselinovo, varianta
1. 2. Asemănător cu piesa precedentă, lipsind doar zona tăişului. 3. Asemănător pieselor precedente,
păstrat în întregime.
Datare/eventual mediu cultural: epoca timpurie a bronzului, probabil mediu Glina timpuriu.
Loc de păstrare şi bibliografie: v. mai sus.

162
VĂDASTRA keine Taf.
Kr. Olt, Kleinwalachei.

Der Depotfund, der angeblich aus 26 Schaftlochäxten bestanden haben soll, existiert nicht. Der
Fehler geht auf ROSKA 1932 zurück, der sich auf das folgende Zitat von Much bezieht:
„Man sollte im vornherein vermuten, daß das (...) benachbarte Rumänien einen annähernd
ähnlichen Schatz besitze, doch lassen sich bis jetzt nur ein langgestrecktes Flachbeil und
vielleicht noch eine einfache Axt, beide aus der vorgeschichtlichen Ansiedlung von V ă d a s
t r a, als reines Kupfer ansprechen. Von den 26 einfachen Äxten, welche beisammen in der
Nähe von S i n a i a gefunden wurden und fast vollständig in das Nationalmuseum zu Bukarest
gelangt sind (...)“ (MUCH 1893, 59).
Die unaufmerksame Lektüre dieses Textes durch Roska hatte zur Folge, dass Roska behauptete:
„Dans le Vieux Royaume, en Valachie, Much nous cite un dépôt contenant 26 pièces trouvées à
Vădastra (La Petite Valachie) (...) “ und zitiert dabei zu Unrecht MUCH 1893, 59. Berciu (BERCIU 1939)
beklagt, dass in der Arbeit von Much kein Zitat diesen Depotfund betreffend zu finden sei, ohne
klar zu stellen, dass die Äußerung Roskas schlicht falsch ist. Ohne den eindeutigen Text von Much
zu kontrollieren, lässt Vulpe 1970 weiter den Eindruck bestehen, dass angeblich ein Depotfund
existierte, der 26 Äxte „enthalten haben soll“ und wovon „vorhanden nur noch eine Axt ist. (Muz.
Naţ. Ant. Bukarest (Inv.-Nr. III 5959).“
Die Axt des Typs Izvoarele (VULPE 1970) muss „eine einfache Axt“ (MUCH 1893) von Vădastra
sein, ein Einzelfund, dessen Fundumstände zurzeit nicht geklärt werden können. Das „langgestreckte
Flachbeil“ (MUCH 1893) muss nach den Angaben von Bolliac das „prächtige hâche-Beil aus rotem
Kupfer, wunderbar patiniert und in der Mitte alt aufgeplatzt“, das er „in der Nähe von Vădastra, bei
Ausgrabungen in einem Hügel-Grab [„zwischen verwesten Knochen ungefähr in der Mitte des Hügels“
gefunden hatte (BOLLIAC 1873; MOISIL 1910; BERCIU 1942; MAREŞ 2002). Ob das auch mit „einem
Meißel aus reinem Kupfer aus Vodastra [sic!]“, der ebenfalls aus den Grabungen von Bolliac stammt
(ANDRIEŞESCU 1915), gleichgesetzt werden kann, ist nicht mehr zu prüfen. Sogar diese zwei Stücke
scheinen chronologisch und kulturell, aber auch mit Bezug auf die Fundumstände, weit auseinander
zu liegen, so dass auch in diesem Fall kein mehrstückiges Depot vorliegt.
Literatur: BOLLIAC 1873, Nr. 1059; MUCH 1893, 59; MOISIL 1910, 120; ANDRIEŞESCU 1915, 155
Anm. 2; ROSKA 1932, 354 Anm. 5; BERCIU 1939, 89 Anm. 202; BERCIU 1942, 65 Nr. 504; VULPE 1970,
33 Nr. 69 Taf. 11,69; DÉNES/SZABÓ 1998, 100 Anm. 63 (wie bei VULPE 1970); MAREŞ 2002, 331-332;
BĂJENARU 2010, 153.

Depozitul despre care se pretinde că ar fi constat din 26 de topoare cu gaură de înmănuşare


transversală nu există ca atare. Greşeala porneşte de la Roska, care îşi bazează afirmaţia pe următorul
citat din Much:
„Ar trebui să se presupună din capul locului că (...) România învecinată ar poseda un tezaur
aproximativ asemănător, dar până în prezent nu ne stau la îndemână – ca obiecte de cupru – decât
o secure plată, alungită şi probabil încă un topor simplu, ambele provenind din aşezarea preistorică
de la V ă d a s t r a. Din cele 26 de topoare simple, găsite împreună în apropiere de S i n a i a şi care
au ajuns aproape în totalitate la Muzeul Naţional din Bucureşti (...)“
Lectura neatentă a acestui text de către Roska a avut ca urmare formularea unei afirmaţii greşite a
acestuia: „În Vechiul Regat, în Valahia, Much ne citează un depozit conţinând 26 de piese descoperite
la Vădastra (Oltenia) (...) “, citându-l pe nedrept pe MUCH 1893, 59. Berciu (BERCIU 1939) reclamă
inexistenţa vreunui citat în lucrarea lui Much, referitor la acest depozit, fără a lămuri pur şi simplu
situaţia şi nearătând că afirmaţia lui Roska este incorectă. Necontrolând textul univoc al lui Much, Vulpe
lasă în continuare să persiste idea că ar exista un pretins depozit, care „ar fi cuprins“ 26 de topoare
şi din care „nu mai este de găsit decât doar un topor. (Muz. Naţ. Ant. Bukarest (Inv.-Nr. III 5959).“

163
Toporul de tip Izvoarele (VULPE 1970) ar trebui să fie acel „topor simplu“ (MUCH 1893) de la Vădastra,
o descoperire izolată, ale cărei condiţii de descoperire nu pot fi deocamdată lămurite. „Securea plată,
alungită“ (MUCH 1893) ar trebuie să fie conform datelor lui Bolliac „magnifica hâche-topor de aramă
roşie, patinată admirabil, plesnită la mijloc din vechime“, pe care el a găsit-o „săpând o movilă-
mormânt aci, în preajma Vădastrei între oseminte putrede, pe la mijlocul movilei“ (BOLLIAC 1873;
MOISIL 1910; BERCIU 1942; MAREŞ 2002). Dacă aceasta este aceeaşi cu „o daltă de aramă curată de
la Vodastra [sic!]“, care provine de asemenea din săpăturile lui Bolliac (ANDRIEŞESCU 1915), e un fapt
care nu poate fi lămurit deocamdată.
Chiar şi aceste două piese (toporul de tip Izvoarele şi securea plată) se distanţează una de cealaltă,
atât cronologic şi cultural, dar şi în ceea ce priveşte condiţiile de descoperire, încât nici în acest caz
nu putem vorbi de un depozit format din mai multe piese.
Bibliografie: vezi mai sus.

NUCU Abb. 22
Kr. Buzău, Großwalachei.

In der Hohle von Nucu wurden ca. 140 eingravierte Darstellungen, viele davon von Waffen: Dolche,
Lanzenspitzen und sehr wahscheinlich Hallebarden (Abb. 22,1-26). Sie durfen als eine Deponierung
durch Darstellen gelten. Kupfer- bis Mittelbronzezeit. Monographische Veroffentlichung: SOROCEANU/
SÎRBU 2012.

In pestera de la Nucu au fost descoperite cca. 140 de reprezentari gravate, multe dintre ele de arme:
pumnale, varfuri de lance si foarte probabil de halebarde (fig. 22,1-26). Ele constituie o depunere prin
incizare. Epoca cuprului – epoca mijlocie a bronzului. Publicare monografica: SOROCEANU/SÎRBU 2012.

164
1 2 3 4 5 6 7 8

9 10 11 12

13 14 15

16 17 18 19 20 21 22 23

24 25 26
Abb. 22,1-26: Nucu: Auswahl der dargestellten Waffen in der Höhle.
Fig. 22,1-26: Nucu: Ilustrare selectivă a armelor reprezentate în peşteră.

165
166
CORBASCA OSTROVUL CORBULUI I
DEVA VÂLCELE I
? PREDEAL I MAGLAVIT
PERIAM SARMIZEGETUSA II 9Æ5*+,ù 6&+,78 3Æ1*Ă/(ù7,
? 5Æ1&Ă&,29
2'2%(ù7,
BEREA SÂNZIENI

$5&8ù
Frühbronzezeit

ù,0/(86,/9$1,(,,,, ?
COVASNA 3Ă'85(1, %2/%2ù, TULCEA
&(+Ă/8ğ,,,
SINAIA
?
%25/(ù7, OSTROVUL CORBULUI II
APA ORADEA III GAURA +Ă50$1 %5$ù29
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? /23Ă7$5, ?
? &5,ğ
6(%(ù 3Ă8/,ù PARAVA 6h' 580b1,(1

SATU MARE, Kr. Arad %5(7($085(ù($1Ă

RIMETEA 6Æ11,&2/$8/520Æ1,,, 9Ă5ù$1',


?
Mittelbronzezeit

IGHIEL SARMIZEGETUSA I TUFA MEDGIDIA


RUSU DE JOS 52ù,25, SÂNANDREI TORDA, ehem. Komitat 7,/,ù&$
„MOLDOVA“
SLOBOZIA
2'Ă,/(32'$5,
6Ă3Æ1ğ$ PECICA I 9Ă5ù$1',,,,, 6Æ1*(25*,8/'(085(ù +Ă/&+,8
? ?

Abb. 22: Tabelle zur allgemeinen Orientierung der chronologischen Ordnung vorgelegter Depotfunde.
Fig. 22: Tabel pentru orientarea generală a cronologiei depozitelor prezentate.
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204
ANHANG / ANEXĂ

ANR FUNDORT OBJEKT Sn Pb As Sb Ag Ni Bi Co FE


8700 Apa Axt m.gerippt.Schaftröhre 6 0 0,75 0,03 0,02 0,29 0,001 0 0
8701 Apa Axt m.Nackenkamm 6,2 0 0,94 0,03 0,02 0,59 0 0 0
8702 Apa Axt m.Nackenscheibe 5,3 0 0,9 0,05 0,03 0,48 0 0 0
8703 Apa Vollgriffschwert, Griff 9,8 0 0,11 0,21 0,05 0,72 0 0 0
8704 Apa Vollgriffschwert, Klinge 7 0 0,83 0,09 0,02 0,54 0 0 0
8705 Apa Vollgriffschwert, Griff 7,2 0 0,26 0,2 0,01 0,15 0 0 0
8706 Apa Vollgriffschwert, Klinge 7 0 0,74 0,16 0,03 0,29 0 0 0
8707 Apa Armberge 6,2 0 0,74 0,12 0,04 0,53 0 0 0
8857 Arcuş Schafthalsaxt 0,16 0,16 0,8 0,01 0,01 0,01 0 0 0
8858 Arcuş Schafthalsaxt 0 0 0,11 0 0,01 0,001 0 0 0
9125 Beşineu Schafthalsaxt 0,03 0,02 0,58 0,05 0,04 0,24 0,001 0 0
8816 Borleşti Schafthalsaxt 5,1 0 0,31 0,06 0,03 0,3 0,001 0 0
8817 Borleşti Schafthalsaxt 7,8 0 0,18 0,02 0,02 0,08 0,001 0 0
8818 Borleşti Schafthalsaxt 5,8 1,65 1,1 0,06 0,1 0,12 0,02 0 0
8819 Borleşti Schafthalsaxt 6,3 0,01 0,19 0,03 0,05 0,31 0 0 0
8820 Borleşti Schafthalsaxt 0,04 0,26 0,31 0,02 0,01 0,67 0,002 0 0
8853 Caşinu Mic Schafthalsaxt 0 0 0,19 0,009 0,02 0,001 0 0 0
8854 Caşinu Mic Schafthalsaxt 0 0,03 0,69 0 0,18 0,01 0 0 0
8855 Caşinu Mic Schafthalsaxt 0 0,23 1 0,03 0,01 0,01 0 0 0
3769 Cluj Schafthalsaxt 0,03 0 1,35 1,4 2,3 0,001 0,081 0 0,04
5143 Cluj, reg. Axt m.Nackenscheibe 7,5 0 0,34 0,34 0,02 0,41 0 0 0
5144 Cluj, reg. Axt m.Nackenscheibe 5,1 0,04 0,75 0,69 0,01 0,39 0 0 0
5145 Cluj, reg. Axt m.Nackenscheibe 6,8 0 0,05 0 0 0,001 0,001 0 0
5146 Cluj, reg. Axt m.Nackenscheibe 4,1 1,7 0,49 0,05 0 0,06 0 0 0
5147 Cluj, reg. Axt m.Nackenscheibe 6,5 0 0,32 0,42 0,01 0,31 0 0 0
5148 Cluj, reg. Axt m.Nackenscheibe 7,4 0 0,43 0,1 0 0,74 0 0 0
5149 Cluj, reg. Axt m.Nackenscheibe 7 0,04 0,57 0,41 0,01 0,4 0 0 0
5150 Cluj, reg. Axt m.Nackenscheibe 4,6 0,35 0,005 0,3 0 0,34 0,001 0 0
5151 Cluj, reg. Axt m.Nackenscheibe 5,1 0,05 0,8 0,46 0,01 0,55 0 0 0
5152 Cluj, reg. Axt, Schneidenteil 6,1 0 0,67 0,58 0,02 0,27 0 0 0
5153 Cluj, reg. Axt m.Nackenscheibe 6,2 0 0,44 0,94 0 0,47 0 0 0
5154 Cluj, reg. Axt m.Nackenscheibe 8,5 0 0,63 0,56 0,02 1,25 0 0 0
9127 Covasna Schafthalsaxt 0,01 0,31 1,3 0,06 0,02 0,14 0,004 0,07 0
9129 Covasna Schafthalsaxt 0,38 0,06 0,34 0,05 0,06 0,02 0,001 0 0
9130 Deva, Siebenbürgen Ösenringbarren 0 0 1,35 0,92 0,43 0,001 0,14 0 0

205
ANR FUNDORT OBJEKT Sn Pb As Sb Ag Ni Bi Co FE
9131 Deva, Siebenbürgen Ösenringbarren 0 0 1,3 1,2 0,39 0,001 0,075 0 0
9132 Deva, Siebenbürgen Ösenringbarren 0 0 1,35 0,94 0,37 0,001 0,089 0 0
9133 Deva, Siebenbürgen Ösenringbarren 0 0 1,5 0,84 0,41 0,001 0,078 0 0
9134 Deva, Siebenbürgen Ösenringbarren 0,31 0,03 0,67 0,9 0,56 0,02 0,039 0 0
9135 Deva, Siebenbürgen Ösenringbarren 0,34 0 0,26 0,56 0,52 0,04 0,018 0 0
9136 Deva, Siebenbürgen Ösenringbarren 0 0 1,55 1,25 0,58 0,001 0,078 0 0
9137 Deva, Siebenbürgen Ösenringbarren 0 0 1 1,65 0,59 0,001 0,055 0 0
9138 Deva, Siebenbürgen Ösenringbarren 0 0 1,75 1,05 0,6 0,001 0,035 0 0
9139 Deva, Siebenbürgen Ösenringbarren 0 0 1,25 1,65 0,49 0,001 0,05 0 0
9140 Deva, Siebenbürgen Sichel, fragm. 0,28 0,05 1,4 1,1 0,45 0,001 0,042 0 0
9141 Deva, Siebenbürgen Sichel 0,38 0 0,72 0,66 0,39 0,01 0,039 0 0
6577 Gepiu Axt m.Nackenscheibe 10 0 0,6 0,54 0,01 0,26 0 0 0,03
14362 Gepiu Axt m.Nackenscheibe 9,2 0 0,25 0,52 0,01 0,33 0 0 0,03
8939 Ighiu Axt m.Nackenscheibe 3,4 0 0,72 0,3 0,04 0,88 0 0 0
8696 Lopătari Schafthalsaxt 7,5 0 0,1 0,04 0,01 0,14 0,001 0 0
8772 Maglavit Ring, offen, dreikantig 10 1,8 0,51 0,84 0,36 0,32 0,031 0,06 0
8776 Maglavit Ösenringbarren 4,8 0 0,03 0,06 0,03 0,08 0,002 0 0
8777 Maglavit Ösenringbarren 0 0 2 1,45 0,54 0,01 0,049 0 0
8778 Maglavit Ösenringbarren 0 0 1,25 1,5 0,27 0,02 0,024 0 0
8779 Maglavit Ösenringbarren 0 0 1,8 1,6 0,38 0,01 0,06 0 0
8780 Maglavit Ösenringbarren 0 0 1,75 1,45 0,6 0,001 0,098 0 0
8781 Maglavit Armspirale, 24 Wind. 5,9 0 1,6 0,05 0,05 0,25 0,001 0 0
8782 Maglavit Armspirale, 6 Wind. 0 0 0,005 0,02 0,02 0,01 0 0 0
8783 Maglavit Armspirale, 10 Wind. 0 0,01 1,5 2 0,66 0,001 0,012 0 0
8784 Maglavit Armspirale, 16 Wind. 10 0 0,02 0 0,01 0,03 0,001 0 0
8785 Medgidia Nadel m.verz.rhomb. Platte 3,4 0,16 0,22 0,13 0,01 0,41 0 0 0
8794 Medgidia Sichel 0,53 0,09 0,14 0,06 0,01 0,35 0,004 0 0
8795 Medgidia Armring, offen 2,2 0,06 0,15 0,07 0,01 0,39 0 0 0
8740 Ostrovu Corbului Flachbeil 0 0,08 0,16 0,009 0,01 0,001 0,001 0 0
8741 Ostrovu Corbului Flachbeil 0 0,1 0,12 0,01 0,01 0,01 0,001 0 0
8742 Ostrovu Corbului Flachbeil 0 0,07 0,2 0,009 0 0,001 0 0 0
8688 Parava Schafthalsaxt 0 0,034 0,62 0,05 0,038 0,018 0,001 0 0
8695 Parava Schafthalsaxt 0 0 0,35 0 0,01 0,001 0 0 0
8697 Parava Schafthalsaxt 0 0,12 0,095 0,1 0,046 0,024 0,011 0 0
9204 Păuliş Armschutzspirale 4,1 0 0,55 0,06 0,01 0,36 0 0 0
9205 Păuliş Lanzenspitze, verz. 6,2 0 0,59 0,09 0,01 0,61 0 0 0
9206 Păuliş Lanzenspitze 7,1 0 0,43 0,71 0,03 0,44 0 0 0
9207 Păuliş Lanzenspitze 1,9 0 0,005 0,01 0 0,001 0 0 0
9210 Pecica Nadel m.Petschaftskopf 5,6 0,11 0,67 0,37 0,01 0,35 0 0,04 0
9211 Pecica Axt m.Nackenscheibe 5,8 0 0,05 0,11 0 0,1 0,001 0 0
9212 Pecica Armband, verz. 5,6 0,11 0,69 1,05 0,04 0,21 0 0 0
9213 Pecica Armband, verz. 6,2 0,09 0,75 0,72 0,02 0,25 0 0 0
19623 Pecica Axt m.Nackenscheibe 7,2 0,14 0,4 0,97 0,01 0,32 0 0 0
19624 Pecica Dolchniet 3,8 0,01 0,13 0,81 0,01 0,22 0 0 0
19625 Pecica Armring, offen, verz. 7,4 0,1 0,04 0,2 0,01 0,07 0 0 0
8770 Predeal Ösenringbarren 6,9 0,98 0,62 0,4 0,07 0,69 0,011 0 0
8771 Predeal Ösenringbarren 6,8 0,85 0,44 0,36 0,06 0,84 0,01 0 0

206
ANR FUNDORT OBJEKT Sn Pb As Sb Ag Ni Bi Co FE
8774 Predeal Ösenringbarren 6 1 0,69 0,45 0,06 0,51 0,012 0 0
8775 Predeal Ösenringbarren 5,5 1 0,6 0,41 0,05 0,51 0,011 0 0
29962 Predeal Ösenringbarren 5,9 0,87 0,66 0,38 0,09 0,53 0,013 0 0
9059 Rimetea Vollgriffdolch, fragm. 0,42 0 1,95 0,18 0,11 0,41 0,006 0 0
9071 Rimetea Armring m.Spiralenden 8,5 0 0,01 0,02 0 0,02 0,001 0 0
9265 Sânnicolau Român Armschutzspirale, fragm. 4,1 0 0,31 0,06 0,01 0,28 0,001 0 0
9266 Sânnicolau Român Armschutzspirale, fragm. 4,5 0 0,29 0,04 0,01 0,27 0,001 0 0
9268 Sânnicolau Român Armring m.Spiralenden 8,4 0 0,01 0,01 0 0,04 0 0 0
9269 Sânnicolau Român Armspirale, 9 Wind. 8,3 0 0,01 0,07 0,37 0,02 0,001 0 0
2011 Satu Mare Absatzbeil 8,7 0 0,61 0,08 0,01 0,43 0,001 0 0,01
2035 Satu Mare Flachbeil 10 0 0,87 0,09 0,02 0,31 0,001 0 0
2042 Satu Mare Axt m.Nackenscheibe 10 0 0,64 0,07 0,01 0,64 0,001 0 0
2045 Satu Mare Anhänger, fragm. 10 0 0,29 0,02 0,03 0,076 0,001 0 0,01
2046 Satu Mare Ring, geschlossen 10 0 0,7 0,1 0,03 0,19 0,001 0 0,1
2050 Satu Mare Absatzbeil 10 0 0,94 0,07 0,03 0,31 0,001 0 0
14454 Sebeş Anhänger 8,9 0 0,03 0,03 0,01 0,001 0 0 0
14455 Sebeş Anhänger 4,2 0 1,6 1 0,67 0,45 0,033 0 0
12516 Şimleu Silvaniei Schafthalsaxt 7 0 0,3 0,009 0,01 0,23 0 0 0
12518 Şimleu Silvaniei Schafthalsaxt 5,1 0 0,52 0,06 0,02 0,32 0 0 0
12519 Şimleu Silvaniei Schafthalsaxt 5 0 0,43 0,12 0,02 0,31 0,001 0 0
8637 Sinaia Schafthalsaxt 2,6 0 0,2 0,01 0,01 0,15 0,001 0 0
8638 Sinaia Schafthalsaxt 2,6 0 0,1 0,02 0,02 0,02 0 0 0
8639 Sinaia Schafthalsaxt 2,7 0 0,11 0,02 0,02 0,03 0,001 0 0
8640 Sinaia Schafthalsaxt 2,2 0,01 0,12 0,02 0,02 0,03 0 0 0
8641 Sinaia Schafthalsaxt 2,3 0,06 0,35 0,02 0,02 0,02 0 0 0
8642 Sinaia Schafthalsaxt 2,6 0,02 0,18 0,04 0,02 0,03 0,001 0 0
8643 Sinaia Schafthalsaxt 2 0 0,14 0,02 0,02 0,04 0 0 0
8644 Sinaia Schafthalsaxt 2,5 0,35 0,17 0,03 0,01 0,02 0,001 0 0
8645 Sinaia Schafthalsaxt 1,7 0,2 0,11 0,02 0,01 0,01 0 0 0
8646 Sinaia Schafthalsaxt 1,15 1,4 0,34 0,05 0,02 0,02 0 0 0
8647 Sinaia Schafthalsaxt 2,4 0 0,1 0,01 0,01 0,03 0,001 0 0
8648 Sinaia Schafthalsaxt 3,5 0,02 0,27 0,02 0,02 0,02 0,001 0 0
8649 Sinaia Schafthalsaxt 2,6 0 0,34 0,04 0,02 0,02 0 0 0
8650 Sinaia Schafthalsaxt 2,7 0,04 1,25 0,01 0,02 0,01 0 0 0
8651 Sinaia Schafthalsaxt 2,3 0,01 0,2 0,03 0,02 0,01 0 0 0
8652 Sinaia Schafthalsaxt 3 0 0,13 0,02 0,01 0,01 0 0 0
8653 Sinaia Schafthalsaxt 3,6 0,05 0,2 0,02 0,01 0,04 0 0 0
8654 Sinaia Schafthalsaxt 3,1 0,29 0,4 0,02 0,01 0,03 0 0 0
8655 Sinaia Schafthalsaxt 2,3 0 0,14 0,02 0,01 0,02 0 0 0
8656 Sinaia Schafthalsaxt 2,2 0 0,2 0,02 0,01 0,05 0 0 0
8657 Sinaia Schafthalsaxt 2,8 0,02 0,37 0,02 0,01 0,02 0 0 0
8658 Sinaia Schafthalsaxt 3,4 0,04 0,37 0,03 0,02 0,02 0 0 0
8659 Sinaia Schafthalsaxt 3,2 0 0,16 0,02 0,01 0,02 0 0 0
8660 Sinaia Schafthalsaxt 1,9 0 0,1 0,02 0,01 0,02 0,001 0 0
8661 Sinaia Schafthalsaxt 2,4 0 0,09 0,01 0,01 0,02 0,001 0 0
8698 Tufa Schafthalsaxt, fragm. 1,55 0,17 0,7 0,05 0,07 0,2 0,04 0 0
8699 Tufa Hammeraxt 7,5 4,5 0,86 0,11 0,11 0,22 0,026 0 0

207
ANR FUNDORT OBJEKT Sn Pb As Sb Ag Ni Bi Co FE
29954 Tufa Hammeraxt 8,1 4,1 0,92 0,11 0,11 0,24 0,033 0 0
8844 Tulcea (?) Schafthalsaxt 0 0 0 0 0 0,01 0 0 0
8845 Tulcea (?) Schafthalsaxt 0 0 1,75 0,04 0,04 0,07 0,039 0 0
8846 Tulcea (?) Schafthalsaxt, fragm. 0 0 1,35 0,04 0,02 0,02 0,006 0 0
8847 Tulcea (?) Schafthalsaxt, fragm. 0,55 0,14 0,61 0,07 0,04 0,06 0,017 0 0
8952 Vâlcele Axt, einschneidig 0 0 0 0 0 0,001 0 0 0
8953 Vâlcele Axt, einschneidig 0 0 0 0 0 0,001 0 0 0
8954 Vâlcele Axt, einschneidig 0 0 0 0 0 0,001 0 0 0
8955 Vâlcele Axt, einschneidig 0 0 0 0 0 0,001 0 0 0
8956 Vâlcele Axt, einschneidig 0 0 0 0 0 0,001 0 0 0
8957 Vâlcele Axt, einschneidig 0 0 0 0 0 0,001 0 0 0
8958 Vâlcele Axt, einschneidig 0 0 0 0 0 0,001 0 0 0
8959 Vâlcele Axt, einschneidig 0 0 0 0 0 0,001 0 0 0
8960 Vâlcele Axt, einschneidig 0 0 0 0 0 0,001 0 0 0
8961 Vâlcele Axt, einschneidig 0 0 0 0 0 0,001 0 0 0
8962 Vâlcele Axt, einschneidig 0 0 0 0,007 0 0,001 0,02 0 0
8963 Vâlcele Axt, einschneidig 0 0 0,005 0,006 0,02 0,001 0,008 0 0
8964 Vâlcele Axt, einschneidig 0 0 0 0 0 0,001 0 0 0
8965 Vâlcele Axt, einschneidig 0 0 0 0 0 0,001 0 0 0
8966 Vâlcele Axt, einschneidig 0 0 0 0 0,02 0,001 0,001 0 0
8967 Vâlcele Axt, einschneidig 0 0 0 0 0 0,001 0,001 0 0
8968 Vâlcele Axt, einschneidig 0 0 0 0 0 0,001 0 0 0
8969 Vâlcele Axt, einschneidig 0 0 0,006 0,01 0,03 0,001 0,013 0 0
8970 Vâlcele Axt, einschneidig 0 0 0 0 0 0,001 0 0 0
8971 Vâlcele Axt, einschneidig 0 0 0 0 0 0,001 0,01 0 0
8987 Vâlcele Axt, einschneidig 0 0 0 0 0 0,001 0 0 0
9083 Valea Chioarului Axt m.Nackenscheibe 6 0 1 0,09 0,01 0,54 0 0 0
8743 Vărşand Lanzenspitze 8,7 0 0,41 0,05 0,01 0,31 0,001 0 0
8744 Vărşand Nadel m.Petschaftskopf 8,7 0,13 0,57 0,38 0,01 0,75 0 0 0
8745 Vărşand Nadel m.tordiert.Schaft 7,8 0 0,31 0,02 0,01 0,4 0 0 0
13276 Vărşand Nietdolch, 2 Niete 6,6 0,08 1,2 0,7 0,01 0,31 0 0,06 0
13280 Vărşand Randleistenbeil 7,8 0 0,3 0,19 0,01 0,41 0 0 0
13281 Vărşand Armspirale, Endspiralen 3,3 0 0,72 0,03 0,01 1,65 0 0,06 0
13282 Vărşand Lanzenspitze 8,1 1,1 0,46 1,55 0,44 0,64 0,018 0 0
13283 Vărşand Armspirale, Endspiralen 3,1 0 0,46 0,03 0,01 0,81 0 0,04 0
13286 Vărşand Flachbeil 10 0 0,16 0,07 0,04 0,36 0,013 0 0
13291 Vărşand Spiralröllchen 9 0,19 0,33 0,06 0,03 0,001 0,018 0 0
13292 Vărşand Spiralröllchen 8 0,17 0,58 0,22 0,11 0,02 0,029 0 0

Anmerkung: – Die vorliegende Tabelle ist eine umgearbeitete Variante der SAM-Analysen. – Für
ältere und neuere Analysen mancher Stücke von Arcuş I, Hărman, Schitu-Pângăleşti, Sinaia, vgl.
die einzelnen Stichworte.
Notă: – Prezentul tabel este o variantă prelucrată a analizelor SAM. – Pentru analize mai vechi şi mai
recente ale unor piese de la Arcuş I, Hărman, Schitu-Pângăleşti, Sinaia, v. vocile de catalog respective.

208
ORTSVERZEICHNIS / INDICE DE LOCALITĂŢI

Ortsverzeichnis Giula-Vărşand, siehe Vărşand


Alacap, Alacop, siehe Poarta Albă Grădişte, siehe Sarmizegetusa
Alsóoroszfalú, Alsóoroszi, siehe Rusu de Jos Großwardein, siehe Oradea
APA Gyulavarsánd, siehe Vărşand
ARCUŞ HĂLCHIU
Árkos, siehe Arcuş HĂRMAN
Baniabic, siehe Vâlcele Heldsdorf, siehe Hălchiu
Bányabükk, siehe Vâlcele Herman, siehe Hărman
Bere, siehe Berea Hermány, siehe Hărman
BEREA Höltövény, siehe Hălchiu
Beşeneu, siehe Pădureni Honigberg [bei Kronstadt], siehe Hărman
Besenyő, siehe Pădureni ICLOD
Beşineu, siehe Pădureni Igenpataka, siehe Ighiel
Bessenyő, siehe Pădureni IGHIEL
BIHAR, ehem. Komitat. Iklód, siehe Iclod
Biharfélegyháza, siehe Roşiori Iuş,vgl.Fântânele
BOLBOŞI IZVOARE
BORLEŞTI Kézdiszentlélek, siehe Sânzieni
BRAŞOV Kővárgara, siehe Gaura
Brassó, vgl. Braşov Kővárgóra, siehe Gaura
Bretea de Mureş/Murăş, siehe Bretea Mureşeană Kovászna, siehe Kr. Covasna
BRETEA MUREŞEANĂ Kreuz, siehe Criţ
Bretea Mureşului, siehe Bretea Mureşeană Kronstadt, vgl. Braşov
Cehalul Unguresc, siehe Cehăluţ LARGA
CEHĂLUŢ LOPĂTARI
CORBASCA MAGLAVIT
Corbeasca, siehe Corbasca Magyarcsaholy siehe Cehăluţ
COVASNA Marosbre[t]tye, siehe Bretea Mureşeană
CRIŢ Marosszentgyörgy, siehe Sângeorgiul de Mureş
Denburg, siehe Deva MEDGIDIA
DEVA „Moldau“, siehe „Moldova”
Déva, siehe Deva „MOLDOVA“
Dimrich, siehe Deva Mühlbach, siehe Sebeş
Eisenmarkt, siehe Rimetea Naghifalău, siehe Satu Mare AR
FÂNTÂNELE Naghifola, siehe Satu Mare AR
Félegyháza, siehe Roşiori Nagy Iklód, siehe Iclod
Fileghihaz, siehe Roşiori Nagyvárad, siehe Oradea
GAURA NUCU
Gepiu,vgl.Roşiori ODĂILE PODARI

209
ODOBEŞTI SINAIA
Oláhszentmiklós, siehe Sânnicolaul Român Sîntandreiu, siehe Sânandrei
Ópálos, siehe Păuliş Sîntandreş, siehe Sânandrei
Ópaulis, siehe Păuliş SLOBOZIA
Ópécska, siehe Pecica (SÜD)RUMÄNIEN
ORADEA Szaplonka, siehe Săpânţa
Oradea Mare, siehe Oradea Szászhermány, siehe Hărman
OSTROVUL CORBULUI Szászkeresztur, siehe Criţ
PĂDURENI Szászsebes, siehe Sebeş
PARAVA Szentandrás, siehe Sânandrei
PĂULIŞ Szilágysomlyó, siehe Şimleul Silvaniei
Pauliş, Paulis, siehe Păuliş Szolnok-Doboka, ehem. Komitat, vgl. Rusu de Jos
Păulişul Vechi, siehe Păuliş Tágfalva, siehe Larga
PECICA Telischen, siehe Tilişca
Pecica Română, siehe Pecica [Temes]nagyfalu), siehe Satu Mare AR
Pecica Veche, siehe Pecica Tilicske, siehe Tilişca
Pécska, siehe Pecica TILIŞCA
PERIAM Tiliske, siehe Tilişca
Periamoş, siehe Periam TORDA, ehem. Komitat
Perjámos, siehe Periam Torockó, siehe Rimetea
Perjamosch, siehe Periam Toroczko, siehe Rimetea
Poarta Albă Trascău, siehe Rimetea
Podari, siehe Odăile-Podari TUFA
Predeal, Kr. Braşov, siehe Predeal, Kr. Prahova TULCEA
PREDEAL Gde. Predeal-Sărari, Kr. Prahova, Újős, siehe Fântânele
RÂNCĂCIOV VĂDASTRA
RIMETEA VÂLCELE
Románpécska, siehe Pecica Valea Chioarului, siehe Gaura
ROŞIORI Varghiaş, siehe Vârghiş
RUSU DE JOS VÂRGHIŞ
SÂNANDREI Vargyas, siehe Vârghiş
Sângeorgiu, siehe Sângeorgiul de Mureş Várhely, siehe Sarmizegetusa
SÂNGEORGIUL DE MUREŞ VĂRŞAND
Sângeorzul de Murăş, siehe Sângeorgiul de Mureş
Sanktandreas, siehe Sânandrei
Sânmiclăuşul Român, siehe Sânnicolaul Român
SÂNNICOLAUL ROMÂN
Sântelec, siehe Sânzieni
SÂNZIENI
SĂPÂNŢA
SARMIZEGETUSA
SATU MARE, Kr. Arad
Satul Mare, siehe Satu Mare AR
Scărişoara, siehe Corbasca
SCHITU-(PÂNGĂLEŞTI)
Schloßberg, siehe Deva
SEBEŞ
Sebeşul/Sebişul Săsesc, siehe Sebeş
Sepsiárkos, siehe Arcuş
Sepsibesenyő, siehe Pădureni
ŞERBĂNEŞTI
ŞIMLEU SILVANIEI
Şimleul Sălajului, siehe Şimleul Silvaniei

210
211
212
TAFELN / PLANŞE

213
214
ERKLÄRUNG DER TAFELN / LEGENDA PLANŞELOR

Taf. 1. 1 a-f: Apa, Schwert Nr. 1 (Originalaufnahmen; 1f nach POPESCU 1940).


Pl. 1. 1 a-f: Apa, spada nr. 1 (după original; 1f după POPESCU 1940).
Taf. 2. 1 a-f: Apa, Schwert Nr. 2 (Originalaufnahmen; 1f nach POPESCU 1940).
Pl. 2. 1 a-f: Apa, spada nr. 2 (după original; 1f după POPESCU 1940).
Taf. 3. 1 a-h: Apa, Nackenkammaxt (Originalaufnahmen; 1 c, e, f nach POPESCU 1940).
Pl. 3. 1 a-h: Apa, topor cu ceafa prelungită (după original; 1 c, e, f după POPESCU 1940).
Taf. 4. 1a-2e: Apa. 1 a-c: Armschutzspirale; 2 a-e: Axt des Typs Křtěnov (Originalaufnahmen).
Pl. 4. 1a-2e: Apa. 1 a-c: apărător de braţ; 2 a-e: topor de tip Křtěnov (după original).
Taf. 5. 1 a-e: Apa, Nackenscheibenaxt (nach POPESCU 1940). – 2a-3b: Bretea Mureşeană; 2 a-b Meißel
(nach einer Zeichnung von I. Andriţoiu); 3 a-b Vollgriffmesser (nach MOGA 1944).
Pl. 5. 1 a-e: Apa, topor cu disc (după POPESCU 1940). – 2a-3b: Bretea Mureşeană; 2 a-b daltă (după un
desen de I. Andriţoiu); 3 a-b cuţit cu mânerul plin (după MOGA 1944).
Taf. 6. 1a-2d: Arcuş. 1 a-d Axt des Typs Pătulele; 2 a-d Axt des Typs Balşa (nach Photographien von S.
Sztancsuj).
Pl. 6. 1a-2d: Arcuş. 1 a-d topor de tip Pătulele; 2 a-d topor de tip Balşa (fotografii S. Sztancsuj).
Taf. 7. 1a-2c: Berea. 1 a-c: Berea Nr. 5; 2 a-c: Berea Nr. 4 (nach Zeichnungen von J. Németi; L. Marta).
Pl. 7. 1a-2c: Berea. 1 a-c: Berea nr. 5; 2 a-c: Berea nr. 4 (desene şi fotografii de J. Németi; L. Marta).
Taf. 8. 1a-2c: Berea. Gussformen für Äxte des Typs Hajdúsámson; 1 a-c: Berea Nr. 1; 2 a-c: Berea Nr. 3)
(nach Zeichnungen von J. Németi; L. Marta).
Pl. 8. 1a-2c: Berea. Forme de turnat pentru topoare de tip Hajdúsámson; 1 a-c: Berea Nr. 1; 2 a-c: Berea
nr. 3) (după desene şi fotografii de J. Németi şi L. Marta).
Taf. 9. 1a-3c: Cehăluţ III. 1a-d: Gussform Nr. 2; 2: Gussform Nr. 1; 3 a-c: Gussform Nr. 3 (nach NÉMETI I. VORB.).
Pl. 9. 1a-3c: Cehăluţ III. 1a-d: Forma de turnat nr. 2; 2: Forma de turnat nr. 1; 3 a-c: Forma de turnat nr.
3 (după NÉMETI I. VORB.).
Taf. 10. – 1-3: Cehăluţ III (nach VULPE 1970). – 4-6: Covasna (4-5 nach HEREPEY 1901 und VULPE 1970).
Pl. 10. – 1-3: Cehăluţ III (după VULPE 1970). – 4-6: Covasna (4-5 după HEREPEY 1901 şi VULPE 1970).
Taf. 11. 1-6: Deva I (nach POPA 2005).
Pl. 11. 1-6: Deva I (după POPA 2005).
Taf. 12. 1-6: Deva I (nach POPA 2005).
Pl. 12. 1-6: Deva I (după POPA 2005).
Taf. 13. 1-4: Gaura (1-2 nach HAMPEL und POPESCU/RUSU 1966; 3 HAYES 1991; 4 nach ORIGINS 1987)
(s. auch Textabb. 6).
Pl. 13. 1-4: Gaura (1-2 după HAMPEL şi POPESCU/RUSU; 3 HAYES 1991; 4 după ORIGINS) (v. şi fig. text 6).
Taf. 14. 1-7: Hălchiu, Gußformenfund. 2c, 6b und 8 sind Beispiele von PROX 1940 und gehören nicht zum
Depot.
Pl. 14. 1-7: Hălchiu, Depozitul de forme de turnat. 2c, 6b şi 8 sunt exemple date de PROX 1940 şi nu fac
parte din depozit.

215
Taf. 15. 1-2: Hărman, Axt mit verlängertem Nacken und Axt des Typs Křtěnov (Originalaufnahmen nach
den Fundstücken im Mus. Braşov).
Pl. 15. 1-2: Hărman, Topor cu ceafa prelungită şi topor de tip Křtěnov (după originalele din Muz. Braşov).
Taf. 16. 1 a-i: Ighiel, Axt, Nr. 6 (Originalaufnahmen und nach POPESCU/RUSU 1966).
Pl. 16. 1 a-i: Ighiel, topor, nr. 6 (după original şi după POPESCU/RUSU 1966).
Taf. 17. 1 a-h: Ighiel, Axt, Nr. 5 (Originalaufnahmen und nach POPESCU/RUSU 1966).
Pl. 17. 1 a-h: Ighiel, topor, nr. 5 (după original şi după POPESCU/RUSU 1966).
Taf. 18. 1-4: Ighiel, Armschutzspiralen: 1 = Nr. 4; 2 = Nr. 3; 3 = Nr. 1; 4 = Nr. 2 (alle Originalaufnahmen).
Pl. 18. 1-4: Ighiel, apărătoare de braţ: 1 = nr. 4; 2 = nr. 3; 3 = nr. 1; 4 = nr. 2 (după originale).
Taf. 19. – 1-15: Pădureni (Originalaufnahmen und nach VULPE 1970). – 16-17: Oradea III (nach BADER 1991).
Pl. 19. – 1-15: Pădureni (după original şi după VULPE 1970). – 16-17: Oradea III (după BADER 1991).
Taf. 20. 1-5: Păuliş (nach POPESCU/RUSU 1966).
Pl. 20. 1-5: Păuliş (după POPESCU/RUSU 1966).
Taf. 21. 1-12: Pecica I (nach POPESCU/RUSU 1966 und MOZSOLICS 1973).
Pl. 21. 1-12: Pecica I (după POPESCU/RUSU 1966 şi MOZSOLICS 1973).
Taf. 22. – 1-2: Periam (nach ROSKA und Originalaufnahme). – 3a-6d: Rimetea (nach BADER 1991, Popescu/
Rusu 1966 und Originalaufnahmen). – 7: Rimetea (nach TÉGLÁS 2005).
Pl. 22. – 1-2: Periam (după ROSKA şi după original). – 3a-6d: Rimetea (după BADER 1991, Popescu/Rusu
1966 şi după original). – 7: Rimetea (după TÉGLÁS 2005).
Taf. 23. 1-8 d: Roşiori (nach POPESCU/RUSU 1966 und Originalaufnahmen).
Pl. 23. 1-8 d: Roşiori (după POPESCU/RUSU 1966 şi după originale).
Taf. 24. 1a-3b: Rusu de Jos (nach KACSÓ 2007).
Pl. 24. 1a-3b: Rusu de Jos (după KACSÓ 2007).
Taf. 25. – 1-2: Sânandrei (nach VULPE 1970). – 3-7: sog. Depot Sânnicolaul Român I (nach POPESCU/RUSU
1966); – 8-11: sog. Depot Sânnicolaul Român II (nach PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1978).
Pl. 25. – 1-2: Sânandrei (după VULPE 1970). – 3-7: aşa-numitul depozit Sânnicolaul Român I (după POPESCU/
RUSU 1966); – 8-11: aşa-numitul depozit Sânnicolaul Român II (după PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1978).
Taf. 26. 1-3: Sângeorgiul de Mureş, Äxte Nr. 1-3 (nach Originalaufnahmen von R. Németh und B. Rezi).
Pl. 26. 1-3: Sângeorgiul de Mureş, topoarele nr. 1-3 (după originale desenate şi fotografiate de R. Németh
şi B. Rezi).
Taf. 27. 1-3: Sângeorgiul de Mureş, Äxte Nr. 4-6 (nach Originalaufnahmen von R. Németh und B. Rezi).
Pl. 27. 1-3: Sângeorgiul de Mureş, topoarele nr. 4-6 (după originale desenate şi fotografiate de R. Németh
şi B. Rezi).
Taf. 28. 1- 3: Sânzieni (nach SAM-Karteikarten in SzNM und Originalaufnahmen).
Pl. 28. 1- 3: Sânzieni (după fişele SAM din SzMN şi după originale).
Taf. 29. 1a-5e: Săpânţa (nach POPESCU/RUSU 1966).
Pl. 29. 1a-5e: Săpânţa (după POPESCU/RUSU 1966).
Taf. 30. – 1-5: Săpânţa (nach POPESCU/RUSU 1966). – 6-25: Sarmizegetusa II (nach Vorlagen von I. Andriţoiu);
– 26-29: Sarmizegetusa I (nach Vorlagen von I. Andriţoiu).
Pl. 30. – 1-5: Săpânţa (după POPESCU/RUSU1966). – 6-25: Sarmizegetusa II (după desene de I. Andriţoiu);
– 26-29: Sarmizegetusa I (după desene de I. Andriţoiu).
Taf. 31. 1-11: Satu Mare AR (nach KACSÓ 1997).
Pl. 31. 1-11: Satu Mare AR (după KACSÓ 1997).
Taf. 32. 1-26b: Satu Mare AR. 26 a-b ist kein Depotgefäß (nach KACSÓ 1997).
Pl. 32. 1-26b: Satu Mare AR. 26 a-b nu face parte din depozit (după KACSÓ 1997).
Taf. 33. – 1-21, 23-26: Sebeş I; 22 ist später zu datieren und gehört nicht zum Depot (nach KACSÓ 2005).
– 27-28: Şimleul Silvaniei II (nach BADER 1991 und MOZSOLICS 1967).
Pl. 33. – 1-21, 23-26: Sebeş I; 22 se datează mai târziu şi nu face parte din depozit (după KACSÓ 2005).
– 27-28: Şimleul Silvaniei II (după BADER 1991 şi MOZSOLICS 1967).

216
Taf. 34. – 1-3: Şimleul Silvaniei I (nach KŐSZEGI 1957 und VULPE 1970). – 4-5: Tilişca (nach VULPE 1970 und
BOROFFKA 1994).
Pl. 34. – 1-3: Şimleul Silvaniei I (după KŐSZEGI 1957 şi VULPE 1970. – 4-5: Tilişca (după VULPE 1970 şi
BOROFFKA 1994).
Taf. 35. 1-9: Ehem. Komitat Torda (nach POPESCU/RUSU 1966).
Pl 35. 1-9: Ehem. Komitat Torda (după POPESCU/RUSU 1966).
Taf. 36. 1-12: Ehem. Komitat Torda (nach POPESCU/RUSU 1966 und MOZSOLICS 1967).
Pl. 36. 1-12: Ehem. Komitat Torda (după POPESCU/RUSU 1966 şi MOZSOLICS 1967).
Taf. 37. 1-3: Vâlcele I (Originalaufnahmen im MNIT).
Pl. 37. 1-3: Vâlcele I (după piesele originale din MNIT).
Taf. 38. 1-3: Vâlcele I (Originalaufnahmen im MNIT).
Pl. 38. 1-3: Vâlcele I (după piesele originale din MNIT).
Taf. 39. 1-3: Vâlcele I (Originalaufnahmen im MNIT).
Pl. 39. 1-3: Vâlcele I (după piesele originale din MNIT).
Taf. 40. 1-3: Vâlcele I (Originalaufnahmen im MNIT).
Pl. 40. 1-3: Vâlcele I (după piesele originale din MNIT).
Taf. 41. 1-3: Vâlcele I (Originalaufnahmen im MNIT).
Pl. 41. 1-3: Vâlcele I (după piesele originale din MNIT).
Taf. 42. 1-3: Vâlcele I (Originalaufnahmen im MNIT).
Pl. 42. 1-3: Vâlcele I (după piesele originale din MNIT).
Taf. 43. – 1-2: Vâlcele I (Originalaufnahmen im MNIT). – 3-6: Vârghiş (nach DÉNES/SZABÓ 1998).
Pl. 43. – 1-2: Vâlcele I (după piesele originale din MNIT). – 3-6: Vârghiş (după DÉNES/SZABÓ 1998).
Taf. 44. 1-9: Vărşand I (nach POPESCU 1956 und Originalaufnamen).
Pl. 44. 1-9: Vărşand I (după POPESCU 1956 şi după originale).
Taf. 45. – 1, 3-6: Vărşand II; – 2, 7: Vărşand IV (?), spätbronzezeitliche Fundstücke (Originalaufnamen A.
Gyucha und J.J. Szabó).
Pl. 45. – 1, 3-6: Vărşand II; – 2, 7: Vărşand IV (?), piese din bronzul târziu (documentaţie A. Gyucha şi J.J.
Szabó, după originale).
Taf. 46. – 1-5, 7: Vărşand II. – 6, 8: Vărşand IV (?), spätbronzezeitliche Fundstücke (Originalaufnamen A.
Gyucha und J.J. Szabó).
Pl. 46. – 1-5, 7: Vărşand II. – 6, 8: Vărşand IV (?), piese din bronzul târziu (documentaţie A. Gyucha şi J.J.
Szabó, după originale).
Taf. 47. – 1, 3-5, 7-8: Vărşand II. – 2, 6 Vărşand IV (?), spätbronzezeitliche Fundstücke (Originalaufnamen
A. Gyucha und J.J. Szabo).
Pl. 47. – 1, 3-5, 7-8: Vărşand II. – 2, 6 Vărşand IV (?), piese din bronzul târziu (documentaţie A. Gyucha
şi J.J. Szabo, după originale).
Taf. 48. 1-14: Vărşand III (nach Zeichnungen von B. Posta bei BANNER/BÓNA 1974).
Pl. 48. 1-14: Vărşand III (după desenele lui B. Posta publicate de BANNER/BÓNA 1974).
Taf. 49. 1-8: Borleşti (Originalaufnahmen, nach Vorlagen von R. Munteanu).
Pl. 49. 1-8: Borleşti (după originale, fotografii de R. Munteanu).
Taf. 50. 1-7: Borleşti (nach ZAMOŞTEANU 1964 und CUCOŞ 1978).
Pl. 50. 1-7: Borleşti (după ZAMOŞTEANU 1964 şi CUCOŞ 1978).
Taf. 51. 1-5: Corbasca (Originalaufnahmen und VULPE 1970).
Pl. 51. 1-5: Corbasca (după originale şi după VULPE 1970).
Taf. 52. 1-2: Moldova (Originalaufnahmen von L. Leštakow).
Pl. 52. 1-2: Moldova (după desene şi fotografii de L. Leštakow).
Taf. 53. – 1-6: Odobeşti (nach VULPE 1970). – 7-8: Parava (nach VULPE 1964, 1970).
Pl. 53. – 1-6: Odobeşti (după VULPE 1970). – 7-8: Parava (după VULPE 1964,1970).
Taf. 54. 1-3: Parava (Originalaufnahmen der Fundstücke im Archaologischen Institut, Bukarest).
Pl. 54. 1-3: Parava (după originalele păstrate la Institutul de Arheologie Bucureşti).

217
Taf. 55. – 1-3: “Jud. Tulcea”. – 4-5: Bolboşi. – 6: Lopătari. – 7-11: Maglavit. 1-5 nach VULPE 1970 - 6 nach
POPESCU 1936 - nach PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1998 und Photographie aus dem Archiv des MNIR.
Pl. 55. – 1-3: “Jud. Tulcea”. – 4-5: Bolboşi. – 6: Lopătari. – 7-11: Maglavit. 1-5 după VULPE 1970 - 6 după
POPESCU 1936 - după PETRESCU-DÎMBOVIŢA 1998 şi fotografie din arhiva MNIR.
Taf. 56. 1-3: Maglavit (Originalaufnahmen der Fundstücke im MNIR).
Pl. 56. 1-3: Maglavit (după originalele din MNIR).
Taf. 57. 1-3: Maglavit (Originalaufnahmen der Fundstücke im MNIR).
Pl. 57. 1-3: Maglavit (după originalele din MNIR).
Taf. 58. – 1-3: Medgidia (nach NESTOR 1936 und Originalaufnahme). – 4-6: Odăile-Podari (nach ŞERBĂNESCU/
TROHANI 1975).
Pl. 58. – 1-3: Medgidia (după NESTOR 1936 şi după original). – 4-6: Odăile-Podari (după ŞERBĂNESCU/TROHANI
1975).
Taf. 59. 1-19: Ostrovul Corbului I (Originalaufnahmen und nach VULPE 1970).
Pl. 59. 1-19: Ostrovul Corbului I (după originale şi după VULPE 1970).
Taf. 60. 1-3: Ostrovul Corbului II (Originalaufnahmen der Fundstücke im MNIR).
Pl. 60. 1-3: Ostrovul Corbului II (după originalele din MNIR).
Taf. 61. 1-15: Ostrovul Corbului II (nach VULPE 1970 und Originalaufnahmen der Fundstücke im MNIR).
Pl. 61. 1-15: Ostrovul Corbului II (după VULPE 1970 şi după originalele din MNIR).
Taf. 62. 1-5: Predeal-Sărari (nach ŢÂRLEA/FLOREA/NICULESCU 2009).
Pl. 62. 1-5: Predeal-Sărari (după ŢÂRLEA/FLOREA/NICULESCU 2009).
Taf. 63. – 1-3: Râncăciov (nach VULPE 1988). – 4-5: Schitu Pângăleşti (nach BERCIU 1956). – 6-7: Slobozia
(nach Archivzeichnungen und Originalaufnahme).
Pl. 63. – 1-3: Râncăciov (după VULPE 1988). – 4-5: Schitu Pângăleşti (după BERCIU 1956). – 6-7: Slobozia
(după un desen de arhivă şi după original).
Taf. 64. 1-3: Sinaia (Originalaufnahmen der Fundstücke im MNIR).
Pl. 64. 1-3: Sinaia (după originalele din MNIR).
Taf. 65. 1-3: Sinaia (Originalaufnahmen der Fundstücke im MNIR).
Pl. 65. 1-3: Sinaia (după originalele din MNIR).
Taf. 66. 1-3: Sinaia (Originalaufnahmen der Fundstücke im MNIR).
Pl. 66. 1-3: Sinaia (după originalele din MNIR).
Taf. 67. 1-3: Sinaia (Originalaufnahmen der Fundstücke im MNIR).
Pl. 67. 1-3: Sinaia (după originalele din MNIR).
Taf. 68. 1-3: Sinaia (Originalaufnahmen der Fundstücke im MNIR).
Pl. 68. 1-3: Sinaia (după originalele din MNIR).
Taf. 69. 1-3: Sinaia (Originalaufnahmen der Fundstücke im MNIR).
Pl. 69. 1-3: Sinaia (după originalele din MNIR).
Taf. 70. 1-3: Sinaia (Originalaufnahmen der Fundstücke im MNIR).
Pl. 70. 1-3: Sinaia (după originalele din MNIR).
Taf. 71. –1-5: Sinaia (1 Originalaufnahme; 2-3 nach ANDRIEŞESCU 1915; 4-5 nach NICOLESCU-OTIN 1913).
– 6-7: Südrumänien (nach VULPE 1970). – 8-11: Tufa (nach VULPE 1970).
Pl. 71. – 1-5: Sinaia (1 după original; 2-3 după ANDRIEŞESCU 1915; 4-5 după NICOLESCU-OTIN 1913).
– 6-7: Südrumänien (după VULPE 1970). – 8-11: Tufa (după VULPE 1970).
Taf. 72. 1-4: Şerbăneşti. Das Tüllenbeil gehört nicht zum Depot (Photographien von M. Iosifaru, I.
Tuţulescu, C.A. Tulugea).
Pl. 72. 1-4: Şerbăneşti. Celtul nu face parte din depozit (Fotografii de M. Iosifaru, I. Tuţulescu, C.A.
Tulugea).

218
1b

1c

1d

1e

1a 1f

Taf. 1. 1 a-f: Apa, Schwert Nr. 1 (Originalaufnahmen; 1f nach Popescu 1940).


Pl. 1. 1 a-f: Apa, spada nr. 1 (după original; 1f după Popescu 1940).

219
1b

1c

1d

1a 1f
1e

Taf. 2. 1 a-f: Apa, Schwert Nr. 2 (Originalaufnahmen; 1f nach Popescu 1940).


Pl. 2. 1 a-f: Apa, spada nr. 2 (după original; 1f după Popescu 1940).

220
1a 1d

1b 1c 1e

1f 1g 1h

Taf. 3. 1 a-h: Apa, Nackenkammaxt (Originalaufnahmen; 1 c, e, f nach Popescu 1940).


Pl. 3. 1 a-h: Apa, topor cu ceafa prelungită (după original; 1 c, e, f după Popescu 1940).

221
2a

1b

1a
1c
2b

2c 2d 2e

Taf. 4. 1a-2e: Apa. 1 a-c: Armschutzspirale; 2 a-e: Axt des Typs Křtěnov (Originalaufnahmen).
Pl. 4. 1a-2e: Apa. 1 a-c: apărător de braţ; 2 a-e: topor de tip Křtěnov (după original).

222
1c

1a 1b 1d 1e

2a 2b 3a 3b

Taf. 5. 1 a-e: Apa, Nackenscheibenaxt (nach Popescu 1940). – 2a-3b: Bretea Mureşeană; 2 a-b Meißel
(nach einer Zeichnung von I. Andriţoiu); 3 a-b Vollgriffmesser (nach Moga 1944).
Pl. 5. 1 a-e: Apa, topor cu disc (după Popescu 1940). – 2a-3b: Bretea Mureşeană; 2 a-b daltă (după un desen
de I. Andriţoiu); 3 a-b cuţit cu mânerul plin (după Moga 1944).

223
1a 1b 1c 1d

2a 2b 2c 2d

Taf. 6. 1a-2d: Arcuş. 1 a-d Axt des Typs Pătulele; 2 a-d Axt des Typs Balşa (nach Photographien von S.
Sztancsuj).
Pl. 6. 1a-2d: Arcuş. 1 a-d topor de tip Pătulele; 2 a-d topor de tip Balşa (fotografii S. Sztancsuj).

224
1b

1a 1c

2b

2c 2a

Taf. 7. 1a-2c: Berea. 1 a-c: Berea Nr. 5; 2 a-c: Berea Nr. 4 (nach Zeichnungen von J. Németi; L. Marta).
Pl. 7. 1a-2c: Berea. 1 a-c: Berea nr. 5; 2 a-c: Berea nr. 4 (desene şi fotografii de J. Németi; L. Marta).

225
1b

1a 1c

2b

2c 2a

Taf. 8. 1a-2c: Berea. Gussformen für Äxte des Typs Hajdúsámson; 1 a-c: Berea Nr. 1; 2 a-c: Berea Nr. 3)
(nach Zeichnungen von J. Németi; L. Marta).
Pl. 8. 1a-2c: Berea. Forme de turnat pentru topoare de tip Hajdúsámson; 1 a-c: Berea Nr. 1; 2 a-c: Berea nr. 3)
(după desene şi fotografii de J. Németi şi L. Marta).

226
1a 1b 1c 1d

2 3a 3b 3c

Taf. 9. 1a-3c: Cehăluţ III. 1a-d: Gussform Nr. 2; 2: Gussform Nr. 1; 3 a-c: Gussform Nr. 3 (nach Németi
i. Vorb.).
Pl. 9. 1a-3c: Cehăluţ III. 1a-d: Forma de turnat nr. 2; 2: Forma de turnat nr. 1; 3 a-c: Forma de turnat nr. 3
(după Németi i. Vorb.).

227
1

4 5

6a 6b

Taf. 10. – 1-3: Cehăluţ III (nach Vulpe 1970). – 4-6: Covasna (4-5 nach Herepey 1901 und Vulpe 1970).
Pl. 10. – 1-3: Cehăluţ III (după Vulpe 1970). – 4-6: Covasna (4-5 după Herepey 1901 şi Vulpe 1970).

228
1 2

5 6

Taf. 11. 1-6: Deva I (nach Popa 2005).


Pl. 11. 1-6: Deva I (după Popa 2005).

229
1 2

3 4

5 6

Taf. 12. 1-6: Deva I (nach Popa 2005).


Pl. 12. 1-6: Deva I (după Popa 2005).

230
1c

1a 1b 2c 2b 2a

4b

3 4a

Taf. 13. 1-4: Gaura (1-2 nach Hampel und Popescu/Rusu 1966; 3 Hayes 1991; 4 nach Origins 1987)
(s. auch Textabb. 6).
Pl. 13. 1-4: Gaura (1-2 după Hampel şi Popescu/Rusu; 3 Hayes 1991; 4 după Origins) (v. şi fig. text 6).

231
2a 2b
1 3

2c

4 5

6a 6b 7 8

Taf. 14. 1-7: Hălchiu, Gußformenfund. 2c, 6b und 8 sind Beispiele von Prox 1940 und gehören nicht
zum Depot.
Pl. 14. 1-7: Hălchiu, Depozitul de forme de turnat. 2c, 6b şi 8 sunt exemple date de Prox 1940 şi nu fac parte
din depozit.

232
1a 1b

2a

1c

1d 1e 2b

Taf. 15. 1-2: Hărman, Axt mit verlängertem Nacken und Axt des Typs Křtěnov (Originalaufnahmen
nach den Fundstücken im Mus. Braşov).
Pl. 15. 1-2: Hărman, Topor cu ceafa prelungită şi topor de tip Křtěnov (după originalele din Muz. Braşov).

233
1b
1a 1c 1d

1g

1e 1f 1h 1i

Taf. 16. 1 a-i: Ighiel, Axt, Nr. 6 (Originalaufnahmen und nach Popescu/Rusu 1966).
Pl. 16. 1 a-i: Ighiel, topor, nr. 6 (după original şi după Popescu/Rusu 1966).

234
1d

1e

1a 1b 1c

1f 1g 1h

Taf. 17. 1 a-h: Ighiel, Axt, Nr. 5 (Originalaufnahmen und nach Popescu/Rusu 1966).
Pl. 17. 1 a-h: Ighiel, topor, nr. 5 (după original şi după Popescu/Rusu 1966).

235
1 2

3 4

Taf. 18. 1-4: Ighiel, Armschutzspiralen: 1 = Nr. 4; 2 = Nr. 3; 3 = Nr. 1; 4 = Nr. 2 (alle Originalaufnahmen).
Pl. 18. 1-4: Ighiel, apărătoare de braţ: 1 = nr. 4; 2 = nr. 3; 3 = nr. 1; 4 = nr. 2 (după originale).

236
1a 1b 1c 2 3 4

5 6 7

8 9 10 11

12 13 14 15 16 17

Taf. 19. – 1-15: Pădureni (Originalaufnahmen und nach Vulpe 1970). – 16-17: Oradea III (nach Bader
1991).
Pl. 19. – 1-15: Pădureni (după original şi după Vulpe 1970). – 16-17: Oradea III (după Bader 1991).

237
2c

1a 1b

3a 3b

2a 2b

4a 4b 5

Taf. 20. 1-5: Păuliş (nach Popescu/Rusu 1966).


Pl. 20. 1-5: Păuliş (după Popescu/Rusu 1966).

238
2a 2b

1a 1b
3a 3b

4 5

8 9 10 11 12a 12b

Taf. 21. 1-12: Pecica I (nach Popescu/Rusu 1966 und Mozsolics 1973).
Pl. 21. 1-12: Pecica I (după Popescu/Rusu 1966 şi Mozsolics 1973).

239
1

3b 3a

6a 6b 6c 6d

Taf. 22. – 1-2: Periam (nach Roska und Originalaufnahme). – 3a-6d: Rimetea (nach Bader 1991, Popescu/
Rusu 1966 und Originalaufnahmen). – 7: Rimetea (nach Téglás 2005).
Pl. 22. – 1-2: Periam (după Roska şi după original). – 3a-6d: Rimetea (după Bader 1991, Popescu/Rusu 1966
şi după original). – 7: Rimetea (după Téglás 2005).

240
1 3c

2 3a 3b 4

6
8e 8f

8a 8b 8c 8d

Taf. 23. 1-8 d: Roşiori (nach Popescu/Rusu 1966 und Originalaufnahmen).


Pl. 23. 1-8 d: Roşiori (după Popescu/Rusu 1966 şi după originale).

241
1a 1b 1c 1d

2
1e

3a 3b

Taf. 24. 1a-3b: Rusu de Jos (nach Kacsó 2007).


Pl. 24. 1a-3b: Rusu de Jos (după Kacsó 2007).

242
1 2

4
8 9

6 7 10 11

Taf. 25. – 1-2: Sânandrei (nach Vulpe 1970). – 3-7: sog. Depot Sânnicolaul Român I (nach Popescu/Rusu
1966); – 8-11: sog. Depot Sânnicolaul Român II (nach Petrescu-Dîmbovi a 1978).
Pl. 25. – 1-2: Sânandrei (după Vulpe 1970). – 3-7: aşa-numitul depozit Sânnicolaul Român I (după Popescu/
Rusu 1966); – 8-11: aşa-numitul depozit Sânnicolaul Român II (după Petrescu-Dîmbovi a 1978).

243
1c

1a 1b 1d

2c

2a 2b 2d

3c

3a 3b 3d

Taf. 26. 1-3: Sângeorgiul de Mureş, Äxte Nr. 1-3 (nach Originalaufnahmen von R. Németh und B. Rezi).
Pl. 26. 1-3: Sângeorgiul de Mureş, topoarele nr. 1-3 (după originale desenate şi fotografiate de R. Németh şi B. Rezi).

244
1c

1a 1b 1d

2c

2a 2b 2d

3c

3a 3b 3d

Taf. 27. 1-3: Sângeorgiul de Mureş, Äxte Nr. 4-6 (nach Originalaufnahmen von R. Németh und B. Rezi).
Pl. 27. 1-3: Sângeorgiul de Mureş, topoarele nr. 4-6 (după originale desenate şi fotografiate de R. Németh şi B. Rezi).

245
1a 1b 1c 1d

2a 2b 2c 2d

3a 3b 3c 3d

Taf. 28. 1- 3: Sânzieni (nach SAM-Karteikarten in SzNM und Originalaufnahmen).


Pl. 28. 1- 3: Sânzieni (după fişele SAM din SzMN şi după originale).

246
2

1a

1b 3 4

5a 5b 5c 5d 5e

Taf. 29. 1a-5e: Săpânţa (nach Popescu/Rusu 1966).


Pl. 29. 1a-5e: Săpânţa (după Popescu/Rusu 1966).

247
1 2

4 5

6 - 25

26

27 28 29

Taf. 30. – 1-5: Săpânţa (nach Popescu/Rusu 1966). – 6-25: Sarmizegetusa II (nach Vorlagen von
I. Andriţoiu); – 26-29: Sarmizegetusa I (nach Vorlagen von I. Andriţoiu).
Pl. 30. – 1-5: Săpânţa (după Popescu/Rusu1966). – 6-25: Sarmizegetusa II (după desene de I. Andriţoiu);
– 26-29: Sarmizegetusa I (după desene de I. Andriţoiu).

248
2

1 4 5

7 8 9
6

10 11

Taf. 31. 1-11: Satu Mare AR (nach Kacsó 1997).


Pl. 31. 1-11: Satu Mare AR (după Kacsó 1997).

249
1

2 3 4

5
7 8 9 10 11 12 13 14

16 17 18 19
6
20
15

21 22 23
24 25

26a
26b

Taf. 32. 1-26b: Satu Mare AR. 26 a-b ist kein Depotgefäß (nach Kacsó 1997).
Pl. 32. 1-26b: Satu Mare AR. 26 a-b nu face parte din depozit (după Kacsó 1997).

250
1 2 3 4 5 6

7 8 9 10 11 12

13 14 15 16 17

18 19 20 21

23 24

22 25 26

27

28

Taf. 33. – 1-21, 23-26: Sebeş I; 22 ist später zu datieren und gehört nicht zum Depot (nach Kacsó 2005).
– 27-28: Şimleul Silvaniei II (nach Bader 1991 und Mozsolics 1967).
Pl. 33. – 1-21, 23-26: Sebeş I; 22 se datează mai târziu şi nu face parte din depozit (după Kacsó 2005).
– 27-28: Şimleul Silvaniei II (după Bader 1991 şi Mozsolics 1967).

251
1a 1b 2a 2b

3a 3b 4 5a 5b

Taf. 34. – 1-3: Şimleul Silvaniei I (nach Kőszegi 1957 und Vulpe 1970). – 4-5: Tilişca (nach Vulpe 1970
und Boroffka 1994).
Pl. 34. – 1-3: Şimleul Silvaniei I (după Kőszegi 1957 şi Vulpe 1970. – 4-5: Tilişca (după Vulpe 1970 şi
Boroffka 1994).

252
1 2 3 4 5

6 7 8 9

Taf. 35. 1-9: Ehem. Komitat Torda (nach Popescu/Rusu 1966).


Pl 35. 1-9: Ehem. Komitat Torda (după Popescu/Rusu 1966).

253
1d 2

6
1a 1b 1c

8d

9
11

12

8a 8b 8c 10

Taf. 36. 1-12: Ehem. Komitat Torda (nach Popescu/Rusu 1966 und Mozsolics 1967).
Pl. 36. 1-12: Ehem. Komitat Torda (după Popescu/Rusu 1966 şi Mozsolics 1967).

254
1

Taf. 37. 1-3: Vâlcele I (Originalaufnahmen im MNIT).


Pl. 37. 1-3: Vâlcele I (după piesele originale din MNIT).

255
1

Taf. 38. 1-3: Vâlcele I (Originalaufnahmen im MNIT).


Pl. 38. 1-3: Vâlcele I (după piesele originale din MNIT).

256
1

Taf. 39. 1-3: Vâlcele I (Originalaufnahmen im MNIT).


Pl. 39. 1-3: Vâlcele I (după piesele originale din MNIT).

257
1

Taf. 40. 1-3: Vâlcele I (Originalaufnahmen im MNIT).


Pl. 40. 1-3: Vâlcele I (după piesele originale din MNIT).

258
1

Taf. 41. 1-3: Vâlcele I (Originalaufnahmen im MNIT).


Pl. 41. 1-3: Vâlcele I (după piesele originale din MNIT).

259
1

Taf. 42. 1-3: Vâlcele I (Originalaufnahmen im MNIT).


Pl. 42. 1-3: Vâlcele I (după piesele originale din MNIT).

260
1

3 4 5 6

Taf. 43. – 1-2: Vâlcele I (Originalaufnahmen im MNIT). – 3-6: Vârghiş (nach Dénes/Szabó 1998).
Pl. 43. – 1-2: Vâlcele I (după piesele originale din MNIT). – 3-6: Vârghiş (după Dénes/Szabó 1998).

261
3c

1 2

3a 3b 4

5 6 7 8

9a 9b 9c

Taf. 44. 1-9: Vărşand I (nach Popescu 1956 und Originalaufnamen).


Pl. 44. 1-9: Vărşand I (după Popescu 1956 şi după originale).

262
3b
3a

1 2

5a

4a 4b 5b

6a 6b 7a 7b

Taf. 45. – 1, 3-6: Vărşand II; – 2, 7: Vărşand IV (?), spätbronzezeitliche Fundstücke (Originalaufnamen
A. Gyucha und J.J. Szabó).
Pl. 45. – 1, 3-6: Vărşand II; – 2, 7: Vărşand IV (?), piese din bronzul târziu (documentaţie A. Gyucha şi J.J.
Szabó, după originale).

263
1a

1b 2

4a

3a 3b
4b

6a 6b 8a 8b

Taf. 46. – 1-5, 7: Vărşand II. – 6, 8: Vărşand IV (?), spätbronzezeitliche Fundstücke (Originalaufnamen
A. Gyucha und J.J. Szabó).
Pl. 46. – 1-5, 7: Vărşand II. – 6, 8: Vărşand IV (?), piese din bronzul târziu (documentaţie A. Gyucha şi J.J.
Szabó, după originale).

264
1a 1b 1c

2a 3a

2b 3b
4a

5a 5b

4b

6a 6b

7 8

Taf. 47. – 1, 3-5, 7-8: Vărşand II. – 2, 6 Vărşand IV (?), spätbronzezeitliche Fundstücke (Originalaufnamen
A. Gyucha und J.J. Szabo).
Pl. 47. – 1, 3-5, 7-8: Vărşand II. – 2, 6 Vărşand IV (?), piese din bronzul târziu (documentaţie A. Gyucha şi J.J.
Szabo, după originale).

265
1 2

3 4

5 6 7

10 11

12 13 14

Taf. 48. 1-14: Vărşand III (nach Zeichnungen von B. Posta bei Banner/Bóna 1974).
Pl. 48. 1-14: Vărşand III (după desenele lui B. Posta publicate de Banner/Bóna 1974).

266
1 2 3

4 5 6

7 8

Taf. 49. 1-8: Borleşti (Originalaufnahmen, nach Vorlagen von R. Munteanu).


Pl. 49. 1-8: Borleşti (după originale, fotografii de R. Munteanu).

267
2

1 3

7
5

Taf. 50. 1-7: Borleşti (nach Zamo teanu 1964 und Cuco 1978).
Pl. 50. 1-7: Borleşti (după Zamo teanu 1964 şi Cuco 1978).

268
2b

1
2a 2c

3a
3b

4a 5a 5b
4b

Taf. 51. 1-5: Corbasca (Originalaufnahmen und Vulpe 1970).


Pl. 51. 1-5: Corbasca (după originale şi după Vulpe 1970).

269
1a 1b 1c

2a 2b 2c

Taf. 52. 1-2: Moldova (Originalaufnahmen von L. Leštakow).


Pl. 52. 1-2: Moldova (după desene şi fotografii de L. Leštakow).

270
2

4 5

Taf. 53. – 1-6: Odobeşti (nach Vulpe 1970). – 7-8: Parava (nach Vulpe 1964, 1970).
Pl. 53. – 1-6: Odobeşti (după Vulpe 1970). – 7-8: Parava (după Vulpe 1964,1970).

271
1

Taf. 54. 1-3: Parava (Originalaufnahmen der Fundstücke im Archaologischen Institut, Bukarest).
Pl. 54. 1-3: Parava (după originalele păstrate la Institutul de Arheologie Bucureşti).

272
2
8

3
9

7 10 11

Taf. 55. – 1-3: “Jud. Tulcea”. – 4-5: Bolboşi. – 6: Lopătari. – 7-11: Maglavit. 1-5 nach Vulpe 1970 - 6 nach
Popescu 1936 - nach Petrescu-Dîmbovi a 1998 und Photographie aus dem Archiv des MNIR.
Pl. 55. – 1-3: “Jud. Tulcea”. – 4-5: Bolboşi. – 6: Lopătari. – 7-11: Maglavit. 1-5 după Vulpe 1970 - 6 după
Popescu 1936 - după Petrescu-Dîmbovi a 1998 şi fotografie din arhiva MNIR.

273
1

Taf. 56. 1-3: Maglavit (Originalaufnahmen der Fundstücke im MNIR).


Pl. 56. 1-3: Maglavit (după originalele din MNIR).

274
1

Taf. 57. 1-3: Maglavit (Originalaufnahmen der Fundstücke im MNIR).


Pl. 57. 1-3: Maglavit (după originalele din MNIR).

275
1

2 3a 3b 3c

4 5 6

Taf. 58. – 1-3: Medgidia (nach Nestor 1936 und Originalaufnahme). – 4-6: Odăile-Podari (nach
Şerbănescu/Trohani 1975).
Pl. 58. – 1-3: Medgidia (după Nestor 1936 şi după original). – 4-6: Odăile-Podari (după Şerbănescu/Trohani
1975).

276
1

5 - 12

3 20 4 13 - 19

Taf. 59. 1-19: Ostrovul Corbului I (Originalaufnahmen und nach Vulpe 1970).
Pl. 59. 1-19: Ostrovul Corbului I (după originale şi după Vulpe 1970).

277
1

Taf. 60. 1-3: Ostrovul Corbului II (Originalaufnahmen der Fundstücke im MNIR).


Pl. 60. 1-3: Ostrovul Corbului II (după originalele din MNIR).

278
1- 6

7 - 12

13 14 15

Taf. 61. 1-15: Ostrovul Corbului II (nach Vulpe 1970 und Originalaufnahmen der Fundstücke im MNIR).
Pl. 61. 1-15: Ostrovul Corbului II (după Vulpe 1970 şi după originalele din MNIR).

279
1 2 3

4 5

Taf. 62. 1-5: Predeal-Sărari (nach Ţârlea/Florea/Niculescu 2009).


Pl. 62. 1-5: Predeal-Sărari (după Ţârlea/Florea/Niculescu 2009).

280
1 2 3

4 5

6 7a 7b

Taf. 63. – 1-3: Râncăciov (nach Vulpe 1988). – 4-5: Schitu Pângăleşti (nach Berciu 1956). – 6-7: Slobozia
(nach Archivzeichnungen und Originalaufnahme).
Pl. 63. – 1-3: Râncăciov (după Vulpe 1988). – 4-5: Schitu Pângăleşti (după Berciu 1956). – 6-7: Slobozia
(după un desen de arhivă şi după original).

281
1

Taf. 64. 1-3: Sinaia (Originalaufnahmen der Fundstücke im MNIR).


Pl. 64. 1-3: Sinaia (după originalele din MNIR).

282
1

Taf. 65. 1-3: Sinaia (Originalaufnahmen der Fundstücke im MNIR).


Pl. 65. 1-3: Sinaia (după originalele din MNIR).

283
1

Taf. 66. 1-3: Sinaia (Originalaufnahmen der Fundstücke im MNIR).


Pl. 66. 1-3: Sinaia (după originalele din MNIR).

284
1

Taf. 67. 1-3: Sinaia (Originalaufnahmen der Fundstücke im MNIR).


Pl. 67. 1-3: Sinaia (după originalele din MNIR).

285
1

Taf. 68. 1-3: Sinaia (Originalaufnahmen der Fundstücke im MNIR).


Pl. 68. 1-3: Sinaia (după originalele din MNIR).

286
1

Taf. 69. 1-3: Sinaia (Originalaufnahmen der Fundstücke im MNIR).


Pl. 69. 1-3: Sinaia (după originalele din MNIR).

287
1

Taf. 70. 1-3: Sinaia (Originalaufnahmen der Fundstücke im MNIR).


Pl. 70. 1-3: Sinaia (după originalele din MNIR).

288
1

2 3 4 5

9 10

6 7 11

Taf. 71. –1-5: Sinaia (1 Originalaufnahme; 2-3 nach Andrie escu 1915; 4-5 nach Nicolescu-Otin 1913).
– 6-7: Südrumänien (nach Vulpe 1970). – 8-11: Tufa (nach Vulpe 1970).
Pl. 71. – 1-5: Sinaia (1 după original; 2-3 după Andrie escu 1915; 4-5 după Nicolescu-Otin 1913).
– 6-7: Südrumänien (după Vulpe 1970). – 8-11: Tufa (după Vulpe 1970).

289
1 3

Taf. 72. 1-4: Şerbăneşti. Das Tüllenbeil gehört nicht zum Depot (Photographien von M. Iosifaru, I.
Tuţulescu, C.A. Tulugea).
Pl. 72. 1-4: Şerbăneşti. Celtul nu face parte din depozit (Fotografii de M. Iosifaru, I. Tuţulescu, C.A. Tulugea).

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