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Bewerbung um die Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2018

Vereinbarung

zwischen

dem Deutschen Olympischen Sportbund e.V.

vertreten durch Dr. Thomas Bach und Hans-Peter Krämer

der Bundesrepublik Deutschland


vertreten durch Bundesminister des Innern Dr. Thomas de Maizière

dem Freistaat Bayern


vertreten durch Ministerpräsident Horst Seehofer
der Landeshauptstadt München
vertreten durch Oberbürgermeister Christian Ude
dem Markt Garmisch-Partenkirchen
vertreten durch ersten Bürgermeister Thomas Schmid
dem Landkreis Berchtesgadener Land
vertreten durch Landrat Georg Grabner

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1) Präambel

2) Gemeinsame Erklärung

3) Beiträge der Partner

3.1) G r u n d l a g e n

3.2) B e i t r ä g e

4) Finanzierung

4.1)OCOG Budget, Ausfallgarantie

4.2) NON-OCOG Budget

5) Zukünftiges Organisationskomitee MOCOG

6)Anlage

1) Präambel

Die Landeshauptstadt München bewirbt sich zusammen mit dem Markt Garmisch-Partenkirchen,
dem Landkreis Berchtesgadener Land und dem DOSB (NOK für Deutschland) um die Austragung
der Olympischen und Para lympischen Winterspiele 2018.

Damit
a) sollen die weltbesten Wintersportlerinnen und Wintersportler gefeiert werden,
b) soll die nächste Generation durch ein Wintersportfest, das Sport und Kultur miteinander
verbindet, an den Wintersport herangeführt werden,
c) soll der Welt gezeigt werden, dass Wettkampfstätten und Nicht-Wettkampfstätten als
Olympisches Erbe die Zukunft einer Stadt und einer Region positiv mitgestalten können.

Das 2018 Questionnaire des IOC bietet die Gelegenheit darzustellen, dass alle notwendigen
Planungen und Maßnahmen, die für eine erfolgreiche Durchführung der Olympischen und
Paralympischen Winterspiele notwendig sind, bereits vollumfänglich geklärt und vorbereitet
wurden.

Im Rahmen des Bewerbungsverfahrens sind gegenüber dem Internationalen Olympischen


Komitee (IOC) umfangreiche Bewerbungsdokumente, wie u.a. Bid Book und Host City Contract
abzugeben. Darin werden von den Parteien dieser Vereinbarung umfassende Verpflichtungen
eingegangen. Diese Vereinbarung dient daher dem Zweck, die interne Aufgabenverteilung
zwischen den Parteien dieser Vereinbarung sowie deren jeweilige Finanzierung darzustellen und
zugleich für alle Parteien verbindlich festzulegen.

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2) Gemeinsame Erklärung
Die Parteien dieser Vereinbarung bekräftigen, dass auch künftig die Bewerbung um die
Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2018 vom Deutschen Olympischen Sportbund,
der Bundesrepublik Deutschland, dem Freistaat Bayern, der Landeshauptstadt München, dem
Markt Garmisch-Partenkirchen und dem Landkreis Berchtesgadener Land gemeinsam getragen
wird.

Die Parteien dieser Vereinbarung sind sich des Umstandes bewusst, dass die Landeshauptstadt
München und der Deutsche Olympische Sportbund durch den Abschluss des textlich vom IOC als
zwingend vorgegebenen und nicht verhandelbaren Host City Contracts (HCC) inklusive der
Verpflichtungserklärung, des Joint Marketing Programme Agreement (JMPA) und des Paralympic
Joint Marketing Programme Agreement (PJMPA) Zusicherungen, Gewährleistungen und Zusagen
abgeben.
In Kenntnis dieser Ausgangslage bestätigen die vorgenannten Parteien die zu Ziffer 4.1 der
Bewerbungsunterlagen abgegebene Garantie, wonach sie im Rahmen ihrer jeweiligen
Zuständigkeiten und Kompetenzen
a) die Achtung der Olympischen Charta und des Host City Vertrages garantieren,
b) damit einverstanden sind, dass alle Zusicherungen, Gewährleistungen und Zusagen, die
sowohl in den Bewerbungsunterlagen der Bewerberstadt als auch in allen anderen
Verpflichtungserklärungen — mündlich oder schriftlicher Art — von der Bewerberstadt
(einschließlich der Bewerbungsgesellschaft) oder dem DOSB gegenüber dem IOC abgegeben
worden sind, für die Bewerberstadt verbindlich sind,
c) alle notwendigen Maßnahmen getroffen werden, damit die Bewerberstadt ihre Verpflichtungen
vollständig erfüllen kann,
und werden diese Garantie im Sinne der nachfolgenden Festlegungen erfüllen.

Jede Partei dieser Vereinbarung verpflichtet sich, weitere, als die oben in Abs. 2 genannten
Zusicherungen, Gewährleistungen und Zusagen gegenüber dem IOC — mündlicher oder
schriftlicher Art, die den Zuständigkeitsbereich einer anderen Partei dieser Vereinbarung betreffen,
nur mit Zustimmung dieser Partei abzugeben.

Dies gilt entsprechend für den Deutschen Olympischen Sportbund.

Die Parteien dieser Vereinbarung erklären ausdrücklich und sind damit einverstanden, dass sie
sich untereinander nicht auf eine etwaige, sich aus Ziffer 8 Satz 1 HCC unter den dort genannten
Voraussetzungen ergebende Nichtigkeit bzw. Wirkungslosigkeit dieser Nebenvereinbarung
berufen können.

3) Beiträge der Partner

3.1) Grundlagen

Deutscher Olympischer Sportbund

Der Deutsche Olympische Sportbund hat am 8. Dezember 2007 einstimmig beschlossen, sich mit
der Landeshauptstadt München um die Ausrichtung der Olympischen und Paralympischen
Winterspiele 2018 zu bewerben. Der Deutsche Olympische Sportbund ist sich dabei der
Unterstützung seiner Mitgliedsorganisationen sicher. Sämtliche der, dem Deutschen Olympischen
Sportbunde zur Verfügung stehenden Ressourcen und Erfahrungen im olympischen Umfeld,
werden zur Unterstützung der Durchführung der Olympischen Winterspiele eingesetzt.

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Bundesrepublik Deutschland

Der Deutsche Bundestag hat am 2. Juli 2009 die Förderung und Unterstützung der Bewerbung
beschlossen und wird im Zusammenhang mit der Haushaltsgesetzgebung befasst. Die
Bundesregierung versteht die Bewerbung Münchens von nicht nur regionaler, sondern auch
nationaler Bedeutung. Die Konferenz der Ministerpräsidenten der Länder hat am 4. Juni 2009 der
Bewerbung ihre Unterstützung zugesagt.

Freistaat Bayern

Die Bayerische Staatsregierung hat am 07.08.2007 beschlossen, die Bewerbung des Deutschen
Olympischen Sportbundes (DOSB) und der Landeshauptstadt München um die Austragung der
Olympischen Winterspiele und Paralympics 2018 zu unterstützen.
Am 23.10.2009 hat die Bayerische Staatsregierung den Entwurf des Eckdatenpapiers zum 1.
Bewerbungsdokument (Mini Bid Book) gebilligt und den Bayerischen Ministerpräsidenten
ermächtigt, die „Gemeinsame Erklärung von Bundesrepublik Deutschland, Freistaat Bayern,
Landeshauptstadt München, Markt Garmisch-Partenkirchen, Gemeinde Oberammergau,
Landkreis Berchtesgadener Land und Deutschem Olympischen Sportbund" zu unterzeichnen.
Der Bayerische Landtag hat am 14.10.2009 die Olympiabewerbung München 2018 begrüßt und
die Unterstützung der Bewerbung zugesichert.

Landeshauptstadt München

Die Vollversammlung des Stadtrats der Landeshauptstadt München hat am 28.11.2007 die
Bewerbung um die Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2018 beschlossen. Am
11.11.2009 hat die Vollversammlung den Entwurf des Eckdatenpapiers zum ersten
Bewerbungsdokument (Mini Bid Book) zugestimmt und den Oberbürgermeister u.a. ermächtigt,
das erste Bewerbungsdokument (Mini Bid Book) für die LH München zu unterzeichnen.

Markt Garmisch-Partenkirchen

Der Marktgemeinderat Garmisch-Partenkirchen hat am 28.11.2007 die Bewerbung um die


Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2018 beschlossen. Am 11.11.2009 wurde dem
Entwurf des Eckdatenpapiers zum ersten Bewerbungsdokument (Mini Bid Book) zugestimmt und
der 1. Bürgermeister u.a. ermächtigt, das erste Bewerbungsdokument (Mini Bid Book) für den
Markt Garmisch-Partenkirchen zu unterzeichnen.

Landkreis Berchtesgadener Land

Der Kreistag Berchtesgadener Land hat am 17.12.2007 beschlossen, dass sich der Landkreis
Berchtesgadener Land als Träger der Kunsteisbahn Königssee grundsätzlich bereit erklärt, diese
Sportstätte einschließlich Nebenanlagen für Olympische Winterspiele 2018 in München zur
Verfügung zu stellen. Näheres bleibt einer im Falle des Zuschlages noch zu schließenden
Vereinbarung, welche vom Kreistag zu beschließen ist, vorbehalten.

Am 09.11.2009 hat der Kreistag Berchtesgadener Land dem Eckdatenpapier für das erste
Bewerbungsdokument (Mini Bid Book) sowie der „Gemeinsamen Erklärung von Bundesrepublik
Deutschland, Freistaat Bayern, Landeshauptstadt München, Markt Garmisch-Partenkirchen,
Gemeinde Oberammergau, Landkreis Berchtesgadener Land und Deutschem Olympischen
Sportbund" und dem Umweltkonzept zugestimmt. Gleichzeitig hat der Kreistag Berchtesgadener
Land das „Joint Marketing Programm Agreement" zur Kenntnis genommen und verpflichtet sich
gegenüber der Landeshauptstadt München, den sich für ihn aus dieser Garantie ergebenden
Verpflichtungen nachzukommen.

3.2) Beiträge

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Teil der Bewerbungsunterlagen sind die CC-Garantien. Die interne Zuständigkeitsverteilung der
Garantiegeber untereinander ergibt sich nach derzeitigem Kenntnisstand aus der Tabelle, die als
Anlage 1 Bestandteil dieser Nebenvereinbarung ist. Hier werden nur die Garantien aufgeführt,
sofern eine interne Zuständigkeitsverteilung notwendig ist.

4) Finanzierung:

4.1) OCOG Budget, Ausfallgarantie

In Anbetracht der nationalen Bedeutung der Olympischen und Paralympischen Winterspiele wird
sich die Bundesrepublik Deutschland im Falle einer erfolgreichen Bewerbung an der notwendigen
Ausfallgarantie zum OCOG-Budget mit 1/3 beteiligen.
Der Freistaat Bayern wird sich analog der Bundesrepublik Deutschland im Falle einer
erfolgreichen Bewerbung an der notwendigen Ausfallgarantie zum OCOG-Budget mit 1/3
beteiligen.
Die LH München wird sich im Falle einer erfolgreichen Bewerbung an der notwendigen
Ausfallgarantie zum OCOG-Budget mit 1/3 beteiligen.

Ein erforderlicher Defizitausgleich durch Bund, Freistaat Bayern und LH München ist auf Basis
des Jahresabschlusses 2019 bis spätestens 31.12.2021 zu leisten. Sollte die Abwicklung des
MOCOG noch nicht auf Basis des Jahresabschlusses 2019 möglich sein, verschiebt sich die
Fälligkeit des Defizitausgleichs entsprechend. Basis für den Defizitausgleich sind die nach
Veräußerung aller Vermögensgegenstände des MOCOG verbleibenden nicht durch das
Eigenkapital gedeckten Verbindlichkeiten des MOCOG zum Zeitpunkt der Liquidation. Der Betrag
des insgesamt auszugleichenden Defizits wird von einem von Bund, Freistaat Bayern und LH
München einvernehmlich ausgewählten Wirtschaftsprüfer ermittelt und von Bund, Freistaat
Bayern und LH München gemeinsam festgestellt.

Jede Gebietskörperschaft hat die haushaltsrechtliche Absicherung seiner Ausfallgarantie des


Shortfalls eigenständig sicherzustellen.

Die Übernahme einer Ausfallgarantie durch den Bund ist haushaltsrechtlich nur möglich, sofern
kein hohes Ausfallrisiko besteht. Die Prüfung dieser Frage muss — auf Basis eines belastbaren
Budgets — nach Zuschlag durch die PwC als Mandatar des Bundes erfolgen. Diese prüft das
Risiko und die Tragfähigkeit der Konzepte und stellt gegebenenfalls auch die Abwicklung bei
entsprechenden Schäden sicher. Diese Überprüfung beeinträchtigt nicht die 1/3 Übernahme eines
eventuellen Short-falls durch den Bund.

Die Einnahmen- und Ausgabepositionen des OCOG-Budgets basieren auf Planungsdaten, die
keine feststehenden Ansprüche begründen.

Die Shortfall-Garantie der öffentliche Hand entbindet die in die Ausführung des OCOG-Budgets
eingebundenen Institutionen nicht davon, kontinuierlich dafür Sorge zu tragen, dass ggf.
verminderte Einnahmen eine kongruente Ausgabenpraxis zur Folge haben.

4.2) NON-OCOG Budget

Die Finanzierung der im NON-OCOG Budget enthaltenen Projekte sowie damit verbundener
Fragen wird wie folgt geregelt:

Bei der Zuordnung der Finanzierungsbeiträge finden folgende Grundsätze


Anwendung: Bei den Projekten werden die jeweiligen, der geltenden Rechtslage

entsprechenden

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Zuständigkeiten berücksichtigt.
• Die Einrichtung von künftigen Förderprogrammen außerhalb des Sportstättenbaus
insbesondere zur Umwelt und Nachhaltigkeit wird abhängig gemacht von deren
Notwendigkeit und der Entscheidung der Förderträger.
x Mehrkosten, die nicht vom Bauherren zu vertreten sind (durch Naturkatastrophen,
nachträgliche Anforderungen des IOC) werden nach Einzelfallprüfung zum gleichen
Fördersatz von den Zuwendungsgebern übernommen.
x Die Auszahlung der Landesmittel sollte - ebenso wie bei Bundesmitteln — bis zu 90 % des
bewilligten Betrages vor Prüfung des Verwendungsnachweises möglich sein. Die
Zweckbindungsfristen sollten ebenfalls maximal 25 Jahre betragen.
x Bei den Finanzierungsverhandlungen unterliegen Bund, Land und die Kommunen
sämtlichen Haushalts- und steuerrechtlichen Bestimmungen.
Zu den Positionen des NON-OCOG Budgets:

Kostengruppe 1: Flughäfen/Häfen

Es sind keine investiven Maßnahmen notwendig.

Kostengruppe 2: Verkehrswege

Die in den Bewerbungsunterlagen aufgenommenen Verkehrswege sind olympianotwendig.


Die Finanzierung der in den Bewerbungsunterlagen enthaltenen sowie der darüber hinaus im
Zusammenhang mit der Olympiabewerbung vom Freistaat Bayern für wünschenswert erachteten
Verkehrsinfrastrukturinvestitionen ist noch nicht abschließend geklärt.
Definitive Entscheidungen haben zu erfolgen, sobald der Zuschlag für die Olympischen
Winterspiele 2018 erteilt ist. Unabhängig hiervon wird der Bund in den Bewerbungsunterlagen
(Bid Book) die vom IOC verlangte Garantie abgeben. Parallel dazu arbeitet eine Bund — Land -
Arbeitsgruppe an einer einvernehmlichen Regelung zur Finanzierung der
Verkehrsinfrastrukturmaßnahmen.

Kostengruppe 3: Unterkünfte

Gemäß der IOC-Regeln sind hier alle Hotelprojekte privater Dritter aufgeführt, die Haushalte der
öffentlichen Hand nicht beanspruchen.

Kostengruppe 4: Sportstätten

Die Kommunen tragen die Verantwortung für die Realisierung der gemäß Eckdatenpapier
dauerhaft zu errichtenden NON-OCOG Sportstätten.
Auf der Grundlage eines Realisierungswettbewerbes, der eine seriöse Kostenermittlung erlaubt,
sagt der Bund eine Kostentragung i.H. von 1/3 der olympiabedingten Kosten der Sportstätten als
Festbetrag zu. Dies bedeutet, dass die Zahlenangaben im Bid Book und die real aufzuteilenden
Beträge voneinander abweichen werden können. Der Freistaat Bayern wird im Wege einer
Festbetragsförderung analog dem Bund olympiabedingte Kosten der Sportstätten zu 1/3
bezuschussen. Grundlage sind dabei die in einem Realisierungswettbewerb ermittelten
Kostenschätzungen.

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Kostengruppe 5: Olympische Dörfer

Das Olympische Dorf München wird in der Verantwortung der Landeshauptstadt München
entwickelt.

Das Olympische Dorf in Garmisch-Partenkirchen wird hinsichtlich seiner temporären Anteile durch
das OCOG entwickelt. Für etwaige permanente Maßnahmen im Rahmen notwendiger
Instandsetzungen der bestehenden Bebauung (Olympia-Eiszentrum) ist der Markt Garmisch-
Partenkirchen verantwortlich. Die Entscheidung über die Notwendigkeit einer Instandsetzung steht
unter dem Vorbehalt der Beschlussfassung des Marktgemeinderates. Der Freistaat Bayern stellt
eine Förderung von olympiabedingten Instandsetzungsmaßnahmen des Olympia-Eiszentrums
und des Alpspitzbades in analoger Anwendung der "Richtlinie zur Förderung von
Fremdenverkehrseinrichtungen öffentlicher Körperschaften (RÖFE)" mit einem Fördersatz von 60
% in Aussicht. Eine über die Planung hinausgehende Entwicklung des Areals kann nur über
Investoren erfolgen, da der Markt Garmisch-Partenkirchen für die Olympischen und
Paralympischen Winterspiele im Bereich des Snow Villages keine neuen Investitionen tätigt.
Die Beteiligten sind sich darin einig, dass die dauerhaften Teile des Olympischen Dorfes in
Garmisch-Partenkirchen und die Athletenunterkunft am Königssee durch private Investoren
errichtet und finanziert werden sollen. Der Markt Garmisch-Partenkirchen und der Landkreis
Berchtesgadener Land werden entsprechende LOIs der Investoren vorlegen. Die vom IOC
verlangte (zusätzliche) Finanzierungsgarantie durch die öffentliche Hand gemäß Nr. 11.5 des
Questionnaires 2018 wird durch Garmisch-Partenkirchen und das Berchtesgadener Land
abgegeben.

Sofern Bauten im Rahmen der Errichtung des Olympischen Dorfes in Garmisch — Partenkirchen
bzw. der Athletenunterkunft im Berchtesgadener Land nicht wie geplant durch private Investoren
erfolgen können, verständigen sich Bund, Freistaat Bayern, Landeshauptstadt München,
Garmisch — Partenkirchen und Berchtesgadener Land einvernehmlich auf eine alternative
Finanzierung der erforderlichen Baumaßnahmen zur Sicherstellung der Unterbringung. Dies darf
nicht zu einer weiteren Belastung der kommunalen Haushalte führen.

Kostengruppe 6: Mediendorf

Das Mediendorf München am Leonrodplatz wird in der Verantwortung des Freistaats Bayern
entwickelt. Das Media Centre sowie unmittelbar dort vorgesehene temporäre Unterkünfte werden
in der Verantwortung des OCOG entwickelt

Der Freistaat Bayern errichtet in Garmisch-Partenkirchen ein Zentrum für Nachhaltigkeit und stellt
dieses dem Organisationskomitee zur Nutzung als Sub Media Center zu Verfügung. Temporäre
Einbauten, Einrichtungen, etc. die für den Betrieb als Sub Media Center erforderlich sind, werden
vom OCOG verantwortet und finanziert

Kostengruppe 7: Energie/ Versorgung

Sofern Maßnahmen notwendig sind, sind die Ausgaben in den Baukosten enthalten, bzw. sind
Aufgabe des Energieversorgers.

Kostengruppe 8: Umwelt- und Nachhaltigkeitskonzept

Das Umwelt- und Nachhaltigkeitskonzept mit seinen 18 Leitprojekten ist ein wichtiger Bestandteil
der Bewerbung, dem das IOC erhebliche Bedeutung zu misst. Es besteht zwischen den

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Beteiligten Einvernehmen, dass die Projekte weiter zu konkretisieren sind. Unabhängig davon
werden folgende Projekt- und Finanzierungsverantwortlichkeiten festgelegt:

Die Landeshauptstadt München verantwortet und sichert die Finanzierung der Projekte:
a) Plusengergiedörfer
b) Nachhaltiger Olympiapark 2018
c) Olympisches Grün: Grün bewegt.

Der Markt Garmisch-Partenkirchen verantwortet und sichert die Finanzierung des Projektes
"Nachhaltiges Garmisch-Partenkirchen".

Der Freistaat Bayern verantwortet und sichert die Finanzierung des Projektes "Zentrum für
Nachhaltigkeit". Er wird einen Finanzierungsbeitrag von bis zu 0,5 Mio. Euro für das Projekt "Berg-
Tour 2018" und von bis zu 3 Mio. Euro für das Projekt "Nachhaltiges Garmisch-Partenkirchen"
leisten.

Der Bund wird für das Projekt "Berg-Tour 2018" einen Finanzierungsbeitrag von bis zu 0,5 Mio.
Euro leisten bzw. sicherstellen und gemeinsam mit dem DOSB die Finanzieruung des Projekts
"100 Sportvereine reduzieren 2018 t CO." sicherstellen. Der Bund wird hierzu einen
Finanzierungsbeitrag von bis zu 3 Mio. Euro leisten.

Für die Projekte


- Green Buildings Materials
- Grüne Flotte 2018
- Aufwertung Biotopqualität alpiner Sportstätten
- Temporäre Flächennutzung
- Kreislaufwirtschaft 2018
- Gesunde Ernährung 2018
- Natur, Kulturerbe und Bildung

werden bis zu 15 Mio. Euro bereit gestellt, deren Finanzierung Bund und Freistaat Bayern je zur
Hälfte sicherstellen.

Die Zuordnung der Finanzierungsverantwortung ist nicht förderschädlich.

Kostengruppe 9: Medizinische Versorgung

Kosten für medizinische Versorgung werden nur im OCOG-Budget ausgewiesen.


Die Unterzeichner der Nebenvereinbarung verstehen die Garantie 7.2 betreffend der kostenlosen
Verfügbarkeit öffentlicher medizinischer Versorgung für das Organisationskomitee (OCOG)
dergestalt, dass dem OCOG für die vorhandenen medizinischen Infrastrukturen (z.B.
Krankenhauskapazitäten, etc.) keine allgemeinen bzw. olympiabezogenen Vorhaltekosten (z.B. für
die Bereithaltung von Behandlungskapazitäten) in Rechnung gestellt werden.
Versorgungsleistungen wie z.B. ambulante und stationäre Behandlungskosten werden
entsprechend den Ausführungen zu Ziff. 12.2 Bid Book in Rechnung gestellt. Die Kostentragung
der medizinischen Versorgung wird, sofern keine Krankenversicherung vorliegt, durch das OCOG
sichergestellt.
Kostengruppe 10: Sicherheit
Die Übernahme von Kosten für den Bereich Sicherheit des Non-OCOG-Budgets folgt den

verfassungsmäßigen und gesetzlichen Zuständigkeiten. Soweit der Freistaat Bayern

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Unterstützungsleistungen des Bundes z.B. durch die Bundespolizei oder durch das THW
anfordert, bleiben diese nach den allgemeinen oder speziellen Haushaltsregelungen
kostenerstattungspflichtig
Kostengruppe 11: Telekommunikation & Infrastruktur

Vgl. hierzu Garantie 16.9 des Multi-Party-Agreement

Kostengruppe 12: Sonstiges/ Unvorhergesehenes

Die Budgetreserve für „Unvorhergesehenes" im NON-OCOG Budget wird mit jeweils 7,5 % den
Kostengruppen 1 — 11 zugeordnet. Unvorhergesehene Mehrkosten werden von den
Kostenträgern übernommen, die für die Finanzierung originär zuständig sind und sofern keine
gesonderte Regelung getroffen wurde.

5. Zukünftiges Organisationskomitee (MOCOG)

Das zukünftige Organisationskomitee für die Olympischen Spiele (MOCOG) wird spätestens fünf
Monate nach Unterzeichnung des Host City Vertrages in der Rechtsform einer GmbH gegründet
werden. Gesellschafter werden die Bundesrepublik Deutschland, der Freistaat Bayern, die
Landeshauptstadt München, der Markt Garmisch-Partenkirchen, der Landkreis Berchtesgadener
Land sowie der Deutsche Olympische Sportbund e.V. Über die etwaige Gemeinnützigkeit dieser
GmbH entscheidet die bayerische Finanzverwaltung in Abstimmung mit dem zuständigen
Bund/Länder-Gremium.

Der Gesellschaftsvertrag lehnt sich an den Gesellschaftsvertrag der Bewerbungsgesellschaft


München 2018 GmbH an. Finanzwirksame Entscheidungen können nicht gegen das Votum eines
der Ausfall-Garantiegeber getroffen werden; das Nähere regelt der noch zu vereinbarende
Gesellschaftsvertrag.

6. A n l a g e Anlage 1 zu Kap. 3.2, Beiträge der Partner, ist Bestandteil der Vereinbarung.

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Für den Deutschen Olympischen Sportbund e.V.

Datum Dr. Thomas Bach Hans-Peter Krämer

Für die Bundesrepublik Deutschland:

Datum Bundesminister des Innern Dr. Thomas de Maizière

Für den Freistaat Bayern:

Datum Ministerpräsident Horst Seehofer

Für die Landeshauptstadt München:

Datum Oberbürgermeister Christian Ude

Für die Marktgemeinde Garmisch-Partenkirchen:

Datum Erster Bürgermeister Thomas Schmid

Für den Landkreis Berchtesgadener Land:

Datum Landrat Georg Grabner

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Bewerbung um die Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2018
Anlage 1 zu Kap 3.2 „Beiträge der Partner“
der Vereinbarung zwischen dem Deutschen Olympischen Sportbund e.V. , der Bundesrepublik Deutschland, dem Freistaat Bayern, der
Landeshauptstadt München, dem Markt Garmisch-Partenkirchen und dem Landkreis Berchtesgadener Land

Nr. Text Garantie- Vereinbarung


zeichner
4.7.1 LHM Die Gesellschafter der Bewerbungsgesellschaft München 2018
GmbH (Freistaat Bayern, Markt Garmisch-Partenkirchen, Landkreis
Die Landeshauptstadt München garantiert hiermit, dass Berchtesgadener Land, Deutscher Olympischer Sportbund) erklären
a) die Bewerbungsgesellschaft München 2018 GmbH (Bid ihr Einverständnis, dass die Landeshauptstadt München die Garantie
Committee Munich 2018 GmbH), ermächtigt ist, die Organisation abgibt.
und Koordination der Bewerbung für uns durchzuführen und uns in
Belangen der Bewerbung zu gemäß den Gesellschafterverträgen
und Vereinbarungen zu vertreten;
b) die Bewerbungsgesellschaft München 2018 GmbH durch ihre
Geschäftsführer Bernhard Schwank und Jürgen Bühl gesetzlich
vertreten wird, wodurch diese ermächtigt sind, rechtsgültig Verträge
und andere Dokumente für die Bewerbungsgesellschaft zu
schließen. Die Vertretungsberechtigung und Berechtigung zum
Abschluss von verbindlichen Dokumenten (wie etwa dem Host City-
Vertrag) für die Stadt München obliegt dem Oberbürgermeister.
6.7 Wir, die Landeshauptstadt München, der Freistaat Bayern, der Markt Freistaat, Alle in den Bewerbungsunterlagen gemeldeten Baumaßnahmen, die
Garmisch Partenkirchen und der Landkreis Berchtesgadener Land, LHM, im Rahmen der Organisation der Spiele erforderlich sind , werden
garantieren, dass alle gemeldeten Baumaßnahmen, die im Rahmen Markt GaPa, landesrechtlichen und bundesrechtlichen Umweltgesetzen und -
der Organisation der Spiele erforderlich sind, kommunalen, Ldkr. BGL Verordnungen ebenso entsprechen wie internationalen
landesrechtlichen und bundesrechtlichen Umweltgesetzen und - Vereinbarungen und Protokollen, welche die Planung, Konzeption
verordnungen ebenso entsprechen wie internationalen und den Schutz der Umwelt betreffen. Die Einhaltung der genannten
Vereinbarungen und Protokollen (soweit anwendbar), welche die Bestimmungen wird im Rahmen erforderlicher

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Planung, Konstruktion und den Schutz der Umwelt betreffen. Genehmigungsverfahren geprüft und sichergestellt.
8.2 Das Nationale Paralympische Komitee (NPC), die Bundesrepublik Bund, Die Partner sind sich einig, dass die Garantie für den Landkreis
Deutschland, der Freistaat Bayern, die Landeshauptstadt München, Freistaat, Berchtesgadener Land keine Wirkung entfaltet, weil dort keine
der Markt Garmisch-Partenkirchen, der Landkreis Berchtesgadener LHM, Paralympischen Wettbewerbe stattfinden.
Land und der Deutsche Olympische Sport Bund – im Namen des Markt GaPa,
Organising Committee of the Olympic Games (OCOG) – Ldkr. BGL,
a) bestätigen hiermit, dass das Paralympische Geistige Eigentum DOSB,
innerhalb Deutschlands zwischen dem 1. Januar 2013 und dem 31. NPC
Dezember 2020 einheitlich durch das OCOG vermarktet wird. Zu
diesem Zweck werden die Parteien bis zum 31. Juli 2012 ein
Paralympic Joint Marketing Programme Agreement (PJMPA)
abschließen, welches den Anforderungen des IOC entspricht. Darin
werden alle kommerziellen Rechte des NPC von dem OCOG für
den Zeitraum vom 1. Januar 2013 bis zum 31. Dezember 2020
wahrgenommen.
b) erkennen an, dass das PJMPA mit Genehmigung durch das
Internationale Olympische Komitee (IOC) und das Internationale
Paralympische Komitee (IPC) in Kraft treten soll.

Das NPC verpflichtet sich weiter,


a) in die NPC-Sponsoren-Verträge Klauseln aufzunehmen, dass
diese Verträge am 31. Dezember 2012 enden und NPC-Sponsoren
kein Recht haben, sich wirtschaftlich in irgendeiner Weise mit den
Paralympics, dem OCOG, dem NPC (nach dem 31. Dezember
2012) oder den Paralympic Teams des NPC von 2014, 2016 und
2018 zu assoziieren; weiterhin haben sie weder ein Vorrecht auf
Verhandlungen (sog. right of first discussion) noch sonstige
Vorzugsrechte in Verbindung mit den Paralympics, dem OCOG,
dem NPC oder den Paralympic Teams des NPC von 2014, 2016
und 2018;
b) zu gewährleisten, dass die nationalen paralympischen
Sportverbände (sowohl der Sommer- als auch der
Winterwettkampfdisziplinen, im Folgenden „NF“) mit dem OCOG
zusammenzuarbeiten, um Gebiete zu identifizieren, in denen
gemeinsame Marketing-Interessen bestehen und dass die NFs von
jeglichen Ambush-Marketing-Aktivitäten Abstand nehmen bzw. ihre
Sponsoren dazu veranlassen, jegliche Ambush-Marketing-
Aktivitäten zu unterlassen, wie insbesondere die Entwicklung von
Marketing-Aktivitäten, die in irgendeinem Zusammenhang mit den

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Spielen, der Stadt München, dem Jahr der Spiele oder Olympischer
und Paralympischer Teams stehen.
8.3.2 Wir, die Landeshauptstadt München, der Markt Garmisch-Parten- LHM, Die Landeshauptstadt München, der Markt Garmisch-Partenkirchen,
kirchen und der Landkreis Berchtesgadener Land, garantieren, dass Markt GaPa, der Landkreis Berchtesgadener Land
wir mit allen Eigentümern verbindliche Vereinbarung zum Erwerb Ldkr. BGL
aller existierenden oder noch entstehenden Außenwerbeflächen im
öffentlichen Raum in München und anderen operativen Städten
(z.B. Austragungsorte, Verkehrsknotenpunkte) zu den 2010
geltenden marktüblichen Konditionen abgeschlossen haben bzw.
geben die Garantie für den öffentlichen Raum in den olympischen
noch abschließen werden. Das Werbevolumen beträgt xx Mio €.
Einrichtungen ab. Sie bemühen sich um den Abschluss
[siehe Eckdatenpapier Anlage A-2]
entsprechender Vereinbarungen mit den Eigentümern von
Außenwerbeflächen in unmittelbarer Umgebung der olympischen
Einrichtungen.

8.3.3 Wir, die Landeshauptstadt München, der Markt Garmisch-Parten- LHM,


kirchen und der Landkreis Berchtesgadener Land, garantieren, dass Markt GaPa, Die Landeshauptstadt München, der Markt Garmisch-Partenkirchen
wir mit allen Eigentümern verbindliche Vereinbarung zum Erwerb Ldkr. BGL und der Landkreis Berchtesgadener Land bemühen sich um den
aller existierenden oder noch entstehenden Werbeflächen in Abschluss entsprechender Vereinbarungen mit den Eigentümern der
öffentlichen Verkehrsmitteln (z.B. Busse, U-Bahn und Tram) in öffentlichen Verkehrsmittel in ihren Kommunen.
München und anderen operativen Städten (Austragungsorte,
Verkehrsknotenpunkte) zu den 2010 geltenden marktüblichen
Konditionen abgeschlossen haben. Das Werbevolumen beträgt xx
Mio €. [siehe Eckdatenpapier Anlage A-2]
9.7 Wir, die Bundesrepublik Deutschland, der Freistaat Bayern, die Bund, Finanzierungsverantwortlichkeiten ergeben sich aus der Projektliste
Landeshauptstadt München, der Markt Garmisch-Partenkirchen und Freistaat, Wettkampf- und Nichtwettkampfstätten vgl. Eckdatenpapier Tabellen
der Landkreis Berchtesgadener Land, garantieren die Finanzierung LHM, 9.5.a und 9.5.b
sämtlicher Baumaßnahmen für Wettkampf- und Nicht- Markt GaPa,
Wettkampfstätten für die Austragung der Spiele (siehe Anlage). Ldkr. BGL

9.8 (1) Freistaat, Der Freistaat Bayern garantiert ausschließlich, dass die in seinem
LHM, Eigentum befindlichen Flächen, die für die Errichtung von temporären
Markt GaPa, Wettkampfstätten vorgesehen sind (Haupt- und Landesgestüt
Ldkr. BGL Schwaiganger, TUM-Campus München), zur Verfügung stehen
werden. Einzelheiten, insbesondere Bedingungen und Konditionen
der Grundstücksverfügbarkeit, Rückbau und Rekultivierung werden
Als Eigentümerin der Olympiapark München GmbH garantiert die in Gestattungsverträgen zwischen Freistaat Bayern und
Bewerbungsgesellschaft München 2018 GmbH bzw. dem künftigen

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Landeshauptstadt München, als Eigentümerin der für die Schnee- OCOG festgelegt.
wettbewerbe vorgesehen Grundstücke im Markt Garmisch-
Partenkirchen garantiert der Markt Garmisch-Partenkirchen, als
Eigentümer der Kunsteisbahn Königssee garantiert der Landkreis
Berchtesgadener Land, als Eigentümer des für die Austragung der
Biathlon- und Langlaufwettbewerbe benötigten Grundstücks und des
für die temporär zu errichtende Eisschnelllaufhalle benötigten
Grundstücks garantiert der Freistaat Bayern, dass das OCOG
x exklusive Nutzungsrechte über die Wettkampfstätten für die
Spiele erhält;
x das Recht (und die Pflicht) erhält, um den Zugang der
Delegationen der Nationalen Olympischen Komitees für
Trainingszwecke und Kennenlernen der Wettkampfstätten
zu erleichtern; und
x alle Rechte hinsichtlich kommerzieller Rechte erhält
(einschließlich der Konditionen, wie sie im „Clean Venue
Appendix“ aufgeführt sind)
für den Zeitraum während der Olympischen und Paralympischen
Winterspiele sowie der Testevents. Die Garantiegeber verpflichten
sich ferner, die Bedingungen der Olympischen Charta und des Host
City-Vertrages während der Dauer des Miet-/Pachtvertrages mit
dem OCOG einzuhalten.
9.9. Wir, der Freistaat Bayern, die Landeshauptstadt München, der Markt Freistaat, In Zuständigkeit des Freisstaats Bayern:
Garmisch-Partenkirchen und der Landkreis Berchtesgadener Land LHM, 1) Wettkampfstätten
garantieren, dass alle Wettkampf- und Nicht-Wettkampfstätten, die Markt GaPa, 1.1) TUM-Campus (Eisschnellaufhalle)
im öffentlichen Eigentum stehen, dem OCOG kostenfrei bzw. gegen Ldkr. BGL 1.2) Haupt- und Landesgestüt Schwaiganger
eine vom IOC gebilligte Miete für die Durchführung der Spiele zur 2) Nicht-Wettkampfstätten
Verfügung stehen. 2.1) Mediendorf (Leonrodplatz - München)
2.2) IBC/ MPC zusammen mit LH München
In Zuständigkeit der Landeshauptstadt München:
1) Wettkampfstätten
1.1) Olympiastadion
1.2) Olympiahalle
1.3) Olympische Schwimmhalle
1.4) Eissportzentrum
1.5) ehem. Olympisches Radstadion (Event Arena)
1.6) Trainingshalle 1 Eiszentrum West
1.7) Neue Kleine Olympiahalle

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2) Nicht-Wettkampfstätten
2.1) Olympisches Dorf
2.2) MedalPlaza
2.3) IBC, MPC zusammen mit dem Freistaat Bayern
2.4) Parkplätze im Olympiapark
In Zuständigkeit des Marktes Garmisch-Partenkirchen
1) Wettkampfstätten
1.1) Olympia-Skistadion mit Schanzen
1.2) Hausberg
1.3) Kandahar
2) Nicht-Wettkampfstätten
2.1) derzeitiges Kongresszentrum
2.2) Olympia-Eissportzentrum
In Zuständigkeit des Landkreises Berchtesgadener Landes:
1) Wettkampfstätten
1.1) Kunsteisbahn Königssee
10.9.2 Wir, die Landeshauptstadt München, der Markt Garmisch- LHM, Alle in den Bewerbungsunterlagen gemeldeten Baumaßnahmen, die
Partenkirchen und der Landkreis Berchtesgadener Land Markt GaPa, im Rahmen der Organisation der Spiele erforderlich sind , werden
garantieren, dass nationale und internationale Richtlinien zur Ldkr. BGL landesrechtlichen und bundesrechtlichen Gesetzen und -
Barrierefreiheit in allen Planungs- und Bauphasen berücksichtigt Verordnungen ebenso entsprechen wie internationalen
werden, insbesondere, aber nicht abschließend, Vereinbarungen und Protokollen, welche die Berücksichtigung der
a) das Übereinkommen der Vereinten Nationen über die Rechte von Barrierefreiheit in allen Planungs-, und Bauphasen zum Inhalt haben.
Menschen mit Behinderungen und dessen Zusatzprotokoll; Ziel des Die Einhaltung der genannten Bestimmungen wird im Rahmen
auch von Deutschland ratifizierten Übereinkommens ist es, die erforderlicher Genehmigungsverfahren geprüft und sichergestellt.
Rechte behinderter Menschen zu garantieren, zu schützen und zu
fördern; die UN Convention on the Rights of People with Disabilities
and its Optional Protocol; Ziel der auch von Deutschland ratifizierten
Konvention ist es, die Rechte behinderter Menschen zu garantieren,
zu schützen und zu fördern;
b) das Gesetz zur Gleichstellung behinderter Menschen (BGG),
dessen Ziel es ist, jegliche Benachteiligungen behinderter
Menschen zu beseitigen und zu verhindern sowie die
gleichberechtigte Teilhabe von behinderten Menschen am Leben in
der Gesellschaft zu gewährleisten und ihnen eine selbstbestimmte
Lebensführung zu ermöglichen;
c) das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG), dessen Ziel es
ist, jegliche Diskriminierung u.a. aufgrund von Behinderungen zu

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verhindern; und
d) das Bayerische Gesetz zur Gleichstellung, Integration und
Teilhabe von Menschen mit Behinderung (BayBGG), wobei
insbesondere die unter a) und c) a), b) und c) aufgeführten Gesetze
auch spezielle Vorschriften zur Barrierefreiheit in den Bereichen Bau
und Verkehr enthalten; hiernach sind zivile Neubauten, Um- und
Erweiterungsbauten sowie sonstige Anlagen, öffentliche Wege,
Plätze und Straßen sowie sonstige öffentlich zugängliche
Verkehrsanlagen und Beförderungsmittel im öffentlichen
Personennahverkehr barrierefrei zu gestalten.
11.8 Wir, die Landeshauptstadt München, der Markt Garmisch- LHM, Alle in den Bewerbungsunterlagen gemeldeten Baumaßnahmen, die
Partenkirchen und das Berchtesgadener Land garantieren, dass das Markt GaPa, im Rahmen der Organisation der Spiele erforderlich sind , werden
Olympische und Paralympische Dorf sämtlichen nationalen und Ldkr. BGL landesrechtlichen und bundesrechtlichen Gesetzen und -
internationalen Standards zur Barrierefreiheit entspricht bzw. Verordnungen ebenso entsprechen wie internationalen
entsprechen wird, nämlich insbesondere, aber nicht abschließend, Vereinbarungen und Protokollen, welche die Berücksichtigung der
a) das Übereinkommen der Vereinten Nationen über die Rechte von Barrierefreiheit in allen Planungs-, und Bauphasen zum Inhalt haben.
Menschen mit Behinderungen und dessen Zusatzprotokoll; Ziel des Die Einhaltung der genannten Bestimmungen wird im Rahmen
auch von Deutschland ratifizierten Übereinkommens ist es, die erforderlicher Genehmigungsverfahren geprüft und sichergestellt.
Rechte behinderter Menschen zu garantieren, zu schützen und zu
fördern; die UN Convention on the Rights of People with Disabilities
and its Optional Protocol; Ziel der auch von Deutschland ratifizierten
Konvention ist es, die Rechte behinderter Menschen zu garantieren,
zu schützen und zu fördern;
b) dem Gesetz zur Gleichstellung behinderter Menschen (BGG),
dessen Ziel es ist, jegliche Benachteiligungen behinderter
Menschen zu beseitigen und zu verhindern sowie die
gleichberechtigte Teilhabe von behinderten Menschen am Leben in
der Gesellschaft zu gewährleisten und ihnen eine selbstbestimmte
Lebensführung zu ermöglichen;
c) dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG), dessen Ziel
es ist, jegliche Diskriminierung u.a. aufgrund von Behinderungen zu
verhindern; und
d) dem Bayerischen Gesetz zur Gleichstellung, Integration und
Teilhabe von Menschen mit Behinderung (BayBGG), wobei
insbesondere die unter a) und c) aufgeführten Gesetze auch
spezielle Vorschriften zur Barrierefreiheit in den Bereichen Bau und
Verkehr enthalten; hiernach sind zivile Neubauten, Um- und
Erweiterungsbauten sowie sonstige Anlagen, öffentliche Wege,
Plätze und Straßen sowie sonstige öffentlich zugängliche

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Verkehrsanlagen und Beförderungsmittel im öffentlichen
Personennahverkehr barrierefrei zu gestalten.

15.6 Wir, die Bundesrepublik Deutschland, der Freistaat Bayern, die Bund, Maßnahmen in Zuständigkeit von: Siehe Eckdatenpapier, Tabelle
Landeshauptstadt München, der Markt Garmisch-Partenkirchen und Freistaat, 15.6.1 - 4
der Landkreis Berchtesgadener Land garantieren, dass die in der LHM,
beigefügten Tabelle angeführten Verkehrsinfrastrukturmaßnahmen Markt GaPa,
geplant sind. Weiterhin garantieren wir, dass die für diese Infra- Ldkr. BGL
strukturmaßnahmen erforderlichen Genehmigungen angeben
werden und die Finanzierung gesichert ist. Zeitpläne und verant-
wortliche Behörden lassen sich ebenfalls der Anlage entnehmen.

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