Sie sind auf Seite 1von 18
Peer-to-Peer Beratung Ein Projekt der InkluSob
Peer-to-Peer Beratung
Ein Projekt der InkluSob

v

SERVICESTELLE INKLUSOB - P EER- TO -P EER-B ERATUNG

Ablauf: 1. Vorstellung der Peer-to-Peer-Beratung -   Wer sind wir -   Was ist die

Ablauf:

1. Vorstellung der Peer-to-Peer-Beratung

- Wer sind wir - Was ist die Peer Beratung? - Unser Angebot - Kontakt

- Weiterführende Informationen

2. Universal Design for Learning

- Ausgangspunkt - Ursprung - Ziele des Universal Design for Learning - Prinzipien des Universal Design for Learnings - Kritik am Universal Design for Learning

Learnings -   Kritik am Universal Design for Learning v S ERVICESTELLE I NKLU S O
Learnings -   Kritik am Universal Design for Learning v S ERVICESTELLE I NKLU S O

v

SERVICESTELLE INKLUSOB - P EER- TO -P EER-B ERATUNG

Wer wir sind: •   Arnhild Bangemann MEd Sonderpädagogik, Mathematik, Förderschwerpunkt Emotionale und Soziale

Wer wir sind:

Arnhild Bangemann

Wer wir sind: •   Arnhild Bangemann MEd Sonderpädagogik, Mathematik, Förderschwerpunkt Emotionale und Soziale

MEd Sonderpädagogik, Mathematik, Förderschwerpunkt Emotionale und Soziale Entwicklung

Viktoria Gohr

MEd Sonderpädagogik, Sozialwissenschaften, Förderschwerpunkt Sehen

Julia Krenz

MEd Sonderpädagogik, Sport, Förderschwerpunkt Hören

Carolin Polanski

MEd Sonderpädagogik, Biologie, Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung

v

SERVICESTELLE INKLUSOB - P EER- TO -P EER-B ERATUNG

Was ist die Peer-to-Peer-Beratung?   •   • •   Beratung unter Studierenden der Sonderpädagogik

Was ist die Peer-to-Peer-Beratung?

Beratung unter Studierenden der Sonderpädagogik und des allgemeinen Lehramts zu Themen rund um Inklusion

Im Rahmen der ProfaLe ( Professionaliesierungsoffensive für Lehrämter)

InkluSoB = Inkulsion Schule ohne Barrieren

für Lehrämter) InkluSoB = Inkulsion Schule ohne Barrieren v S ERVICESTELLE I NKLU S O B

v

SERVICESTELLE INKLUSOB - P EER- TO -P EER-B ERATUNG

Unser Angebot für Euch:   • Beratung in 2er- oder 3er-Gruppen   • Mögliche Themen:

Unser Angebot für Euch:

Unser Angebot für Euch:   • Beratung in 2er- oder 3er-Gruppen   • Mögliche Themen: –

Beratung in 2er- oder 3er-Gruppen

Mögliche Themen:

Unterrichtsentwurf Gemeinsame Reflexion von Erlebnissen in der Praxis

Beratungsanliegen und Unterrichtsentwürfe bitte spätestens drei Tage vor dem Beratungstermin per Mail an die Peer-to -Peer-Beratung schicken.

v

SERVICESTELLE INKLUSOB - P EER- TO -P EER-B ERATUNG

Kontakt   • Email : Peer2peer_inklusion_hh@web.de •   Beratung : •   Termine nach Absprache
Kontakt   • Email : Peer2peer_inklusion_hh@web.de •   Beratung : •   Termine nach Absprache

Kontakt

Email: Peer2peer_inklusion_hh@web.de

Beratung :

Termine nach Absprache https://doodle.com/poll/f29a24e3cup98hgp

Raum 309 VMP8 (Studierendenzentrum)

v

SERVICESTELLE INKLUSOB - P EER- TO -P EER-B ERATUNG

Weiterführende Informationen findet Ihr auf: • https://www.facebook.com/Peer2Peer.Inklusion.Hamburg/ •  

Weiterführende Informationen findet Ihr auf:

https://www.facebook.com/Peer2Peer.Inklusion.Hamburg/

ErzWis Medienzentrum http://mms.uni-hamburg.de/workshops/

v

SERVICESTELLE INKLUSOB - P EER- TO -P EER-B ERATUNG

2. UNIVERSAL DESIGN FOR LEARNING (UDL) v S ERVICESTELLE I NKLU S O B -

2. UNIVERSAL DESIGN FOR LEARNING (UDL)

2. UNIVERSAL DESIGN FOR LEARNING (UDL) v S ERVICESTELLE I NKLU S O B - P

v

SERVICESTELLE INKLUSOB - P EER- TO -P EER-B ERATUNG

Ausgangssituation •   Deutschland hat sich mit der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit

Ausgangssituation

Ausgangssituation •   Deutschland hat sich mit der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung

Deutschland hat sich mit der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung zu einem inklusiven Bildungssystem verpflichtet (UN 2006/2008, Art. 24. Bildung) .

à gemeinsames Lernen erfordert pädagogische Hilfen & Unterstützungen à Bedarf eines umfangreichen Verständnisses von Barrierefreiheit

v

SERVICESTELLE INKLUSOB - P EER- TO -P EER-B ERATUNG

Universal Design for Learning (UDL) •   Konzept zur Gestaltung von Lernumgebungen mit dem Leitgedanken

Universal Design for Learning (UDL)

Konzept zur Gestaltung von Lernumgebungen mit dem Leitgedanken der Flexibilität

à ZIEL: größtmögliche Zugänglichkeit von Inhalten & Methoden für alle möglichst weitgehend ohne spezifische Anpassungen

Erwartungen des UDLs sind,…

… dass Barrieren für erfolgreiches Lernen durch eine (Um-)Gestaltung von Methoden und Medien abgebaut werden können …dass alle Schülerinnen und Schüler profitieren .

v

SERVICESTELLE INKLUSOB - P EER- TO -P EER-B ERATUNG

Universal Design for Learning (UDL) •   Klassisches Vorgehen: Erst allgemein planen, dann speziell differenzieren

Universal Design for Learning (UDL)

Klassisches Vorgehen: Erst allgemein planen, dann speziell differenzieren (Einzellösungen finden)

UDL: Direkt unterschiedliche Zugänge für alle konstruieren

Lernende entscheiden unter den verschiedenen Zugängen selbst, was sie für ihr Lernen brauchen

Reduziert Barrieren, bietet passende Räume, hält Lernerwartungen aufrecht

v

SERVICESTELLE INKLUSOB - P EER- TO -P EER-B ERATUNG

UDL - 3 Prinzipien 1) Multiple Präsentation von Informationen 2) Multiple Option für Verarbeitung von

UDL - 3 Prinzipien

1) Multiple Präsentation von Informationen

2) Multiple Option für Verarbeitung von Informationen & der Darstellung der Lernergebnisse

3) Multiple Hilfen zur Förderung von Lernengagements & Motivation

v

SERVICESTELLE INKLUSOB - P EER- TO -P EER-B ERATUNG

UDL – 1. Prinzip Biete multiple Mittel der Repräsentation von Informationen! Biete Wahlmöglichkeiten bei der

UDL – 1. Prinzip

Biete multiple Mittel der Repräsentation von Informationen!

Biete Wahlmöglichkeiten bei der Perzeption

Biete Wahlmöglichkeiten bei der sprachlichen und symbolischen Darstellung der Informationen

Biete Wahlmöglichkeiten beim Verstehen von Informationen

z.B. Alternativen zur visuellen Informations- erfassung (Bilder, Filme, etc.)

z.B. Hilfen zur Erklärung von Begriffen und Symbolen (Legenden, Schlagwörter, etc.)

z.B. Hilfen zur systematischen Informationsverarbeitung (Kategorien, Tabellen)

v

SERVICESTELLE INKLUSOB - P EER- TO -P EER-B ERATUNG

UDL – 2. Prinzip Biete multiple Mittel der Verarbeitung von Informationen und der Darstellung von

UDL – 2. Prinzip

Biete multiple Mittel der Verarbeitung von Informationen und der Darstellung von Lernergebnissen!

Ermögliche unterschiedliche motorische Handlungen

Biete Möglichkeiten im Bereich der Beherrschung instrumenteller & darstellender Fertigkeiten

Biete Wahlmöglichkeiten zur Unterstützung der exekutiven Funktionen

z.B. Optimiere den Zugang zu Lernhilfen, Lernmedien & technischen Hilfsmitteln

z.B. verschiedene Arten von Kommunikation zulassen (Gespräche, Schrift, Zeichnen, etc.)

z.B. Biete Möglichkeiten zur Selbstevaluation (Wochenpläne, Selbstkorrektur)

v

SERVICESTELLE INKLUSOB - P EER- TO -P EER-B ERATUNG

UDL – 3. Prinzip Biete multiple Möglichkeiten der Förderung von Lernengagement und Lernmotivation! Biete variable

UDL – 3. Prinzip

Biete multiple Möglichkeiten der Förderung von Lernengagement und Lernmotivation!

Biete variable Angebote zum Wecken von Lerninteresse

Gib Gelegenheiten für unterstützte, konzentrierte Anstrengung und ausdauerndes Lernen

Biete Möglichkeiten und Hilfen für selbstreguliertes Lernen

z.B. möglichst relevante, positiv bewertete und authentische Aufgaben und Aktivitäten (Exkursionen, lebensnahe Aufgabenformate)

z.B. Kommunikation und Zusammenarbeit der Lernenden untereinander

z.B. individuelle Bewältigungsfähigkeiten und –strategien ermöglichen

v

SERVICESTELLE INKLUSOB - P EER- TO -P EER-B ERATUNG

UDL - Zusammenfassung Zur Realisierung und Berücksichtigung individueller Unterschiede von Lernenden à Flexibilität

UDL - Zusammenfassung

Zur Realisierung und Berücksichtigung individueller Unterschiede von Lernenden

à Flexibilität als Leitgedanke des Universal Design for Learning à 3 Prinzipien des Universal Design for Learning à jeweils 3 Richtlinien der 3 Prinzipien à je 3-5 Checkpoints der Richtlinien als spezifische Handlungsalternative

Tabelle inkl. spezifischer Handlungsalternativen in Schlüter/ Melle/ Wember 2016, 275.

v

SERVICESTELLE INKLUSOB - P EER- TO -P EER-B ERATUNG

UDL – Kritik •   Spannungsfeld: Kompensation vs. Differenzierung •   Keine klar definierte Intervention

UDL – Kritik

Spannungsfeld: Kompensation vs. Differenzierung

Keine klar definierte Intervention

Checkpoints/Handlungsalternativen nicht im UDL Konzept erprobt sondern einzeln überprüft und belegt worden

LK muss Zone der nächsten Entwicklung und Lernverhalten der SuS im Blick behalten – Gefahr der Stagnation

v

SERVICESTELLE INKLUSOB - P EER- TO -P EER-B ERATUNG

Vielen Dank für Eure Aufmerksamkeit! Quellen: Schlüter, A.-K./ Melle, I./ Wember , F. B. (2016):

Vielen Dank für Eure Aufmerksamkeit!

Quellen:

Schlüter, A.-K./ Melle, I./ Wember, F. B. (2016): Unterrichtsgestaltung in lassen des Gemeinsamen Lernens. Universal Design for Learning. In: Leonhardt, A. ( Hg):

Sonderpädagogische Förderung heute 61 (2016) 3. Weinheim, Beltz Juventa. S.

270-285.

v

SERVICESTELLE INKLUSOB - P EER- TO -P EER-B ERATUNG