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Deutsch-Test

für Zuwanderer
Der schnelle Weg
Material zur Prüfungsvorbereitung

Margret Rodi
Stefanie Dengler

Berlin · München · Wien · Zürich


London · Madrid · New York · Warschau
Von
Margret Rodi und Stefanie Dengler

Redaktion: Annalisa Scarpa-Diewald


Coverfoto: FutureDigitalDesign – Fotolia.com

Für die Audio-CD


Tonstudio: Plan 1 Media, München
Aufnahme, Schnitt und Mischung: Plan 1 Media, München, Christoph Tampe

Verlag und Autorinnen danken telc für die gute Zusammenarbeit.

Modelltests finden Sie unter


www.langenscheidt.de/dtz

Umwelthinweis: Gedruckt auf chlorfrei gebleichtem Papier.

© 2010 Langenscheidt KG, Berlin und München

Das Werk und seine Teile sind urheberrechtlich geschützt. Jede Verwendung in anderen als den gesetzlich
zugelassenen Fällen bedarf der vorherigen Einwilligung des Verlags.

Satz: Franzis print & media GmbH, München


Printed in Germany
10010

ISBN 978-3-468-47237-4
Inhaltsverzeichnis
Einführung......................................................................................................................................................4
Symbole ..........................................................................................................................................................4
Praktische Informationen zum Deutsch-Test für Zuwanderer...........................................................................5
Tipps für Prüfungen . ......................................................................................................................................6
Das Testformat im Überblick............................................................................................................................7
Hören Teil 1.....................................................................................................................................................8
Hören Teil 2................................................................................................................................................... 10
Hören Teil 3................................................................................................................................................... 12
Hören Teil 4................................................................................................................................................... 14
Station Hören: Auswertung und Tipps........................................................................................................... 16
Lesen Teil 1.................................................................................................................................................... 19
Lesen Teil 2.................................................................................................................................................... 24
Lesen Teil 3.................................................................................................................................................... 28
Lesen Teil 4.................................................................................................................................................... 31
Lesen Teil 5....................................................................................................................................................34
Station Lesen: Auswertung und Tipps............................................................................................................ 36
Schreiben...................................................................................................................................................... 39
Station Schreiben: Auswertung, Tipps und Bewertung.................................................................................. 47
Sprechen Teil 1.............................................................................................................................................. 51
Sprechen Teil 2.............................................................................................................................................. 56
Sprechen Teil 3.............................................................................................................................................. 61
Station Sprechen: Auswertung, Tipps und Bewertung................................................................................... 65

Anhang . ......................................................................................................................................................68
Transkripte.....................................................................................................................................................68
Lösungen....................................................................................................................................................... 73
Bewertungskriterien Schreiben...................................................................................................................... 76
Bewertungskriterien Sprechen....................................................................................................................... 78
Hinweise zum Ausfüllen der Antwortbögen................................................................................................... 81
Deckblatt Antwortbogen............................................................................................................................... 83
Antwortbogen Hören....................................................................................................................................84
Antwortbogen Lesen..................................................................................................................................... 85
Antwortbogen Schreiben..............................................................................................................................86
Informationen für Kursleitende...................................................................................................................... 87
Quellenverzeichnis.........................................................................................................................................88

3
Einführung
Der Deutsch-Test für Zuwanderer (DTZ) ist die offizielle sprachliche Abschlussprüfung für die Integrations­kurse
in Deutschland. Er prüft die Fertigkeiten Hören, Lesen, Schreiben und Sprechen.
Der DTZ ist ein skalierter Test auf den Niveaus A2 und B1 des „Gemeinsamen europäischen Referenz­rahmens“.
Das bedeutet: In diesem Test stellt man fest, welches Niveau Sie in den Fertigkeiten Hören/Lesen (das zählt in
der Prüfung zusammen), Schreiben und Sprechen haben. In Ihrem Zeugnis steht dann genau, welches Niveau
Sie in welcher Fertigkeit haben.
Ein Zeugnis auf dem Niveau B1 bekommen Sie, wenn Sie im Testteil Sprechen und in mindestens einem anderen
Testteil (Hören/Lesen oder Schreiben) das Niveau B1 erreicht haben. Das Sprechen ist also im Deutsch-Test für
Zuwanderer besonders wichtig.
Bei Hören/Lesen entscheidet die Punktzahl (eine richtige Antwort = ein Punkt), bei Schreiben und Sprechen
entscheiden die Prüfenden: Ist Ihre Leistung unter dem Niveau A2, auf dem Niveau A2 oder auf dem Niveau B1?

Die Inhalte des Deutsch-Tests für Zuwanderer sind im „Rahmencurriculum für Integrationskurse Deutsch
als Zweitsprache“ festgelegt. Sie beziehen sich auf den Alltag von Zuwanderinnen und Zuwanderern in
Deutschland. Genaue Informationen dazu finden Sie auf Seite 87.

Mit „Deutsch-Test für Zuwanderer – Der schnelle Weg“ können Sie sich effektiv und gründlich auf den Deutsch-
Test für Zuwanderer vorbereiten:

• Am Anfang finden Sie wichtige, praktische Informationen, eine Übersicht über die komplette Prüfung sowie
allgemeine Tipps zur Prüfungsvorbereitung und für die Prüfungssituation.
• Dann gibt es für jeden Testteil ein Kapitel: Hören – Lesen – Schreiben – Sprechen. In diesen Kapiteln finden
Sie Aufgaben, wie Sie sie auch im Deutsch-Test für Zuwanderer lösen müssen, Tipps für die Prüfung und
Übungen dazu. Die Hörverstehensaufgaben können Sie mit der beigelegten CD üben. Außerdem finden Sie
auf der CD Beispiele für die mündliche Prüfung.
• Nach jedem Kapitel gibt es eine Station. Hier können Sie auswerten, wie gut Sie schon sind und was Sie noch
üben müssen. Dazu bekommen Sie viele praktische Ideen, wie Sie ganz einfach in Ihrem Alltag Ihr Deutsch
verbessern und sich auf die Prüfung vorbereiten können. Hilfreiche Tipps für die Prüfungssituation schließen
die Stationen ab. Bei Schreiben und Sprechen bekommen Sie in den Stationen auch Informationen, wie diese
Prüfungsteile bewertet werden.
• Im Anhang finden Sie Antwortbögen, so wie sie auch in der Prüfung aussehen, die Transkripte der Hörtexte,
die Lösungen zu den Aufgaben und die detaillierten Bewertungskriterien für das Sprechen und das Schrei-
ben. Außerdem finden Sie hier noch Informationen zu den Inhalten der Prüfung.
• Auf der Internetseite www.langenscheidt.de finden Sie Modelltests für den Deutsch-Test für Zuwanderer.

Die Autorinnen und der Verlag wünschen Ihnen viel Spaß bei der Vorbereitung und viel Erfolg in der Prüfung!

Symbole
Zu dieser Übung gibt es einen Hörtext auf der Audio-CD.
17


Ü Das ist eine Übung.

Zu dieser Übung gibt es Lösungen im Anhang.

 Achtung! Das ist ein wichtiger Tipp!

 Gibt es ein Problem?

☺ Hier ist die Lösung!

blau markiert Sie können die Wörter ersetzen. Beispiel: Ich heiße Baris Günes.

im blauen Kasten So sieht es auch in der Prüfung aus. Beispiel:


Sie hören fünf Aussagen aus dem Radio. Zu …

blauer Rahmen Das ist ein Tipp.

4
Hören Teil 1
1 Übersicht
Hörtexte 4
Textsorten Telefonansagen (Nachrichten auf dem Anrufbeantworter)
öffentliche Durchsagen (zum Beispiel auf dem Bahnhof)
Aufgabe Multiple-Choice: für jede Frage aus drei möglichen Antworten die richtige auswählen
Punkte 4
Niveau meistens A2

2 Testmuster – So sehen die Aufgaben in Hören Teil 1 aus:


Sie hören vier Ansagen. Zu jeder Ansage gibt es eine Aufgabe. Welche Lösung (a, b oder c) passt am
besten?
Markieren Sie Ihre Lösungen für die Aufgaben 1–4 auf dem Antwortbogen.

Beispiel Sie haben ein Problem mit Ihrer Rechnung. Was sollen Sie tun?
1
a Die Eins wählen.
b Die Taste 2 drücken.
a b c
c Später anrufen.

3 Informationen zu den Aufgaben


In der Prüfung haben Sie vor jeder einzelnen Aufgabe 10 Sekunden Zeit zum Lesen und nach jeder Auf-
gabe 10 Sekunden Zeit, um sich für eine Antwort zu entscheiden.

Am Anfang des Prüfungsteils hören Sie ein Beispiel mit Lösung.

Die Aufgaben sehen unterschiedlich aus:

• M anchmal gibt es eine Situation, zum Beispiel: „Sie haben ein Problem mit Ihrer Rechnung.“ Und
dann kommt die Aufgabe, zum Beispiel: „Was sollen Sie tun?“
• Oder die Aufgabe steht ohne Situation da, zum Beispiel: „Was soll Herr Smirnov machen?“

Die Aufgabe ist immer eine Frage. Sie müssen dann die richtige Antwort wählen.
Sie hören die Texte nur einmal, also müssen Sie sich schnell entscheiden.

4 Tipps zum Üben


a Vor dem Hören
• Lesen Sie die Aufgabe ganz genau.
• Stellen Sie sich die Situation so detailliert wie möglich vor.
• Unterstreichen Sie beim Lesen wichtige Wörter.
• Achten Sie dann beim Hören besonders auf diese Informationen. Der Rest ist nicht wichtig.

Sie haben ein Problem mit Ihrer Rechnung. Was sollen Sie tun?
a Die Eins wählen.
b Die Taste 2 wählen.
c Später anrufen.

8
b Beim Hören
•  ie sind sich sofort sicher? Dann kreuzen Sie die Antwort gleich an.
S
• Sie sind unsicher? Machen Sie ein Fragezeichen bei den Antworten, die vielleicht richtig sind.
• Sie finden eine Antwort sicher falsch? Streichen Sie diese Antwort sofort durch.
• Entscheiden Sie sich dann für eine der beiden übrigen Antworten.

Sie haben ein Problem mit Ihrer Rechnung. Was sollen Sie tun?
1
?a Die Eins wählen.
?b Die Taste 2 wählen.
a b c
c Später anrufen.

Ü c Probieren Sie diese Tipps jetzt bei Nummer 1–4 aus.

1 Sie möchten nach Wittenberge. Wo fährt der Zug ab?


2
a Von Gleis 2.
b Von Gleis 3.
c Von Gleis 4.

2 Es ist 19 Uhr. Sie brauchen sofort einen Arzt. Was müssen Sie machen?
3
a Den Notdienst anrufen.
b Frau Dr. Haas anrufen.
c In die Praxis gehen.

3 Was soll Frau Yildirim tun?


4
a Einen Lebenslauf schreiben.
b Ein Zeugnis bringen.
c Im Jobcenter anrufen.

4 Was soll Herr Smirnov machen?


5
a Am 19. September in den Kurs gehen.
b In der VHS anrufen.
c Morgen in den Kurs gehen.

5 Auswertung
Mögliche Punkte: 4 Meine Punkte: ___

Welche Tipps haben Ihnen geholfen? Warum?


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9
Lesen Teil 3
1 Übersicht
Lesetexte 3
Textsorten Zeitungsmeldungen und halbformelle oder formelle Briefe/Mitteilungen
Aufgaben Richtig/Falsch: Für jede Aussage entscheiden: Ist sie richtig oder falsch?
Multiple-Choice: Für jede Frage aus drei möglichen Antworten die richtige auswählen.
Punkte 6
Niveau Richtig/Falsch-Aufgaben: A2; Multiple-Choice-Aufgaben: B1

2 Testmuster – So sehen die Aufgaben in Lesen Teil 3 aus:


Lesen Sie die drei Texte. Zu jedem Text gibt es zwei Aufgaben. Entscheiden Sie bei jedem Text, ob die Aussa-
ge richtig oder falsch ist und welche Antwort (a, b oder c) am besten passt.
Markieren Sie Ihre Lösungen für die Aufgaben 31–36 auf dem Antwortbogen.

Beispiele
0 Der Gewinner des Preises erhält kein Geld.
richtig falsch

00 Den Preis können ... a Schulen bekommen.


b Vereine bekommen.
a b c
c Personen bekommen.

3 Informationen zu den Aufgaben


Sie bekommen drei verschiedene Texte: einen Informationstext, meistens aus einer Zeitung, und zwei
Briefe. Beide Briefe sind formell – einer ist an eine Person/Familie direkt geschrieben, der andere ist ein
Rundbrief an mehrere Personen, zum Beispiel von der Schule, vom Kindergarten oder in der Arbeit.

Bearbeiten Sie jeden Text in Ruhe. Entscheiden Sie zuerst: Welcher Texttyp ist am leichtesten für Sie?
Lesen Sie zuerst diesen Text und die Aufgaben. Wenn ein Text schwierig für Sie ist, bearbeiten Sie ihn
als letzten.

Zu jedem Text gibt es zwei Aufgaben: eine Richtig/Falsch-Aufgabe und eine Multiple-Choice-Aufgabe.
Die Reihenfolge der Aufgaben ist nicht immer so wie die Reihenfolge im Text. Das bedeutet: Die Lösung
für die erste Aufgabe kann im Text hinter der Lösung für die zweite Aufgabe stehen.

Das Thema der Richtig/Falsch-Aufgabe ist oft allgemein, die Multiple-Choice-Aufgabe fragt nach einem
Detail aus dem Text.

4 Tipps zum Üben


a Arbeiten Sie in mehreren Schritten.
• Sehen Sie sich zuerst die Aufgaben an und lesen Sie dann den Text einmal ganz durch.
• Können Sie eine der Aufgaben schon beantworten? Dann markieren Sie die Lösung.
• Wenn nicht, dann lesen Sie für beide Aufgaben den Text noch einmal durch. Markieren Sie dabei im
Text, welche Stellen für die Aufgaben wichtig sind.

28
0 Der Gewinner des Preises erhält kein Geld.
richtig falsch

00 Den Preis können a Schulen bekommen.


b Vereine bekommen.
c Einzelpersonen bekommen.

Westerbrunner Friedenspreis vergeben


Die Stadt Westerbrunn hat gestern den Preis „Zusammenarbeit International 2010“ ver­liehen.
Der Preis, den es seit 2003 gibt, würdigt besondere Leistungen von Westerbrunner Bürgern  00
für Frieden und Völkerverständigung.
In diesem Jahr erhielt den Preis Dr. Johannes Hüttner für seine Initiative und Leitung des Musik­
projektes „Schüleraustausch Westerbrunn – Antalya“. Es wird damit sein Engagement gewür-
digt, gemeinsam mit seinen türkischen Kollegen deutschen und türkischen Schülern eine
erfolgreiche und intensive musikalische Zusammenarbeit und persönliche Begegnung ermög-
licht zu haben. Der zweite Bürgermeister überreichte im Rahmen eines Festaktes den Preis an
Dr. Hüttner. Der Preis ist mit 1.500 Euro dotiert. Das Konzert einer deutsch-türkischen Musik-  0
gruppe rundete die Veranstaltung ab und wurde vom zahlreichen Publikum begeistert aufge-
nommen.

• Lesen Sie dann nur diese Stellen und die Aufgaben. Haben Sie die Lösungen jetzt gefunden?
• Wenn Sie immer noch nicht sicher sind, z. B. weil Sie das Wort „dotiert“ nicht kennen, dann überle-
gen Sie: Was kann das bedeuten? Im Text steht zum Beispiel: „Der Preis ist mit 1.500 Euro dotiert.“
Der Preis und eine Geldsumme kommen vor – das muss bedeuten, dass der Gewinner 1.500 Euro
bekommt. Alles andere ist nicht sinnvoll. In diesem Beispiel gibt es also nur eine sinnvolle Lösung,
nämlich: „Der Gewinner bekommt 1500 1.“ Also ist die Lösung „falsch“.
• Bei der Multiple-Choice-Aufgabe müssen Sie Umschreibungen erkennen. Im Text steht „Westerbrun-
ner Bürger“. In der Antwort können Sie wählen zwischen „Schulen“, „Vereine“ und „Einzelpersonen“.
Hier passt also „Einzelpersonen“, denn das hat eine ähnliche Bedeutung wie „Bürger“.

Vorsicht: Die anderen Antwortmöglichkeiten kommen im Text oft auch vor (hier zum Beispiel
„Schule“), aber das gehört nicht zur Aufgabe.

Ü b Probieren Sie diese Tipps jetzt bei 31–36 aus.

Westerbrunner Friedenspreis vergeben


Die Stadt Westerbrunn hat gestern den Preis „Zusammenarbeit International 2010“ verliehen. Der
Preis, den es seit 2003 gibt, würdigt besondere Leistungen von Einzelpersonen für Frieden und Völ-
kerverständigung.
In diesem Jahr erhielt den Preis Dr. Johannes Hüttner für seine Initiative und Leitung des Musik-
projektes „Schüleraustausch Westerbrunn – Antalya“. Es wird damit sein Engagement gewürdigt,
gemeinsam mit seinen türkischen Kollegen deutschen und türkischen Schülern eine erfolgreiche und
intensive musikalische Zusammenarbeit und persönliche Begegnung ermöglicht zu haben.
Der zweite Bürgermeister überreichte im Rahmen eines Festaktes den Preis an Dr. Hüttner. Der Preis
ist mit 1.500 Euro dotiert. Das Konzert einer deutsch-türkischen Musikgruppe rundete die Veranstal-
tung ab und wurde vom zahlreichen Publikum begeistert aufgenommen.

31 In Westerbrunn gibt es einen Musikpreis.


richtig falsch

32 Durch das Projekt können a türkische Schüler in Deutschland Musik studieren.


b Schüler mit berühmten Musikern ein Konzert geben.
c deutsche und türkische Schüler zusammen Musik machen.

29
Liebe Eltern,

am Freitag, den 27. Juni, laden wir unsere Schüler und ihre Eltern und Geschwister von
14 bis 18 Uhr zu unserem Schulfest ein. Da es sich um eine schulische Veranstaltung handelt, sind
die Schülerinnen und Schüler zur Teilnahme verpflichtet. Wenn ein Schulkind aus zwingenden
Gründen nicht teilnehmen kann, müssen die Eltern rechtzeitig die Klassenlehrer schriftlich darüber
informieren. Der Unterricht endet am Freitag um 11.15 Uhr, der Hort ist regulär geöffnet.
Auf dem Schulfest sorgt der Elternbeirat für den Verkauf von Kuchen und Getränken.
Die Kinder können sich rund um das Schulhaus an verschiedenen Spielstationen beschäftigen.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Angela Frikell


Rektorin Grundschule III
33 Zum Fest dürfen nur Schulkinder kommen.
richtig falsch

34 Das Essen auf dem Schulfest a soll jeder selbst mitbringen.


b kann man in der Schule kaufen.
c bietet die Schule kostenlos an.

Liebe Familie Tecer,

anbei senden wir Ihnen die Betriebskostenabrechnung für das Jahr 2009. Wie Sie der
Abrechnung entnehmen können, bekommen wir von Ihnen eine Nachzahlung in Höhe von 72,– 1.
Bitte überweisen Sie die Summe auf unser Konto. Für das Jahr 2010 müssen Sie noch die Kosten
für den Monat bis zu Ihrem Auszug Ende Januar übernehmen. Die Abrechnung für das erste
Quartal 2010 erfolgt aber erst Mitte nächsten Jahres, sodass wir Ihnen diese Abrechnung leider
erst im Juli 2011 zuschicken können.
Wir wünschen Ihnen in Ihrer neuen Wohnung alles Gute.

Mit freundlichen Grüßen

Hausverwaltung Widholz
35 Familie Tecer ist umgezogen.
richtig falsch

36 Die Nachzahlung über 72,– 1 a ist für die Jahre 2009 und 2010.
b ist nur für das Jahr 2009.
c ist nur für das Jahr 2010.

5 Auswertung
Mögliche Punkte: 6 Meine Punkte: ___

Welche Tipps haben Ihnen geholfen? Warum?


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Sprechen Teil 2
1 Übersicht
Aufgaben 2a: Sie sprechen über ein Foto.
2b: Sie antworten auf Fragen der Prüfer und vergleichen die Situation auf dem Foto
mit der Situation in Ihrem Land.
Material Ein Aufgabenblatt mit einem Foto
Zeit Aufgabe 2a und 2b zusammen: circa 3 Minuten
Niveau A2 oder B1
Punkte Für Aufgabe 2a: 10
Für Aufgabe 2b: 10
Außerdem für Sprechen Teil 1–3 insgesamt 50 Punkte für die sprachliche Leistung
(Details siehe Seite 65 ff.)

2 Testmuster – So sieht die Aufgabe in Sprechen Teil 2 aus:


Über Erfahrungen sprechen: Bild 1

3 Informationen zu den Aufgaben


Teil 2a: Sie bekommen ein Foto. Zuerst sollen Sie über das Foto sprechen.
Die Prüferin / Der Prüfer sagt dann in der Prüfung zum Beispiel:
„Hier haben Sie ein Bild. Berichten Sie bitte kurz: Was sehen Sie auf dem Foto? Was für eine Situation
zeigt dieses Bild?“

Teil 2b: Wenn Sie ein bis zwei Minuten über das Foto gesprochen haben, sagt die Prüferin / der Prüfer
zum Beispiel: „Erzählen Sie bitte: Welche Erfahrungen haben Sie damit?“ Oder: „Wie ist das in Ihrem
Heimatland?“
Die andere Kandidatin / Der andere Kandidat bekommt ein ähnliches Foto zum gleichen Thema. Das
könnte zum Beispiel das Foto auf der rechten Seite sein. Es ist auch möglich, dass Sie sich mit ihr/ihm
(und nicht mit den Prüfern) über das Thema unterhalten.

56
Über Erfahrungen sprechen: Bild 2

4 Tipps zum Üben


• Sehen Sie in Ruhe das Bild an.
• Beschreiben Sie die Situation auf dem Foto möglichst genau.
• W-Fragen helfen: Wer? Wo? Wann? Was? Mit wem? Warum?
• Wenn Sie eine Pause brauchen, sagen Sie zum Beispiel: „Darf ich kurz nachdenken?“ oder „Entschul-
digung, ich muss mal kurz überlegen.“

5 Mit diesen Redemitteln können Sie über Fotos sprechen. Ersetzen Sie dabei die
markierten Informationen.

Nachfragen
Entschuldigung, ich habe die Aufgabe noch nicht ganz verstanden. Könnten Sie mir das bitte noch mal
erklären?
Was soll ich jetzt bitte genau machen?
Muss ich alles auf dem Bild beschreiben?
oben
Ein Foto beschreiben
Auf dem Foto sehe ich einen Mann und ein Kind.
hinten / im Hintergrund
In der Mitte sind drei Kinder. links in der Mitte rechts
Im Hintergrund/Vordergrund sind ein paar Bäume.
Links/Rechts sehe ich Autos.
Vorne/Hinten sieht man Menschen.
vorne / im Vordergrund
unten

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Vermutungen zu der Situation äußern
Wer? Mit wem? Das könnte ein Vater mit seiner Tochter / eine Geburtstagsfeier sein.
Wo? Ich glaube/denke/meine, das ist auf einem Spielplatz.
Wann? Das ist wahrscheinlich nachmittags.
Was? Die Kinder schaukeln zusammen.
Warum? Die Jungen lachen, weil sie Spaß haben.

Die eigene Meinung zu dem Foto äußern


Interessant auf dem Foto ist, dass man hier einen Mann auf einem Spielplatz sieht.
Mir gefällt es, wie der Vater mit seiner Tochter schaukelt.
Komisch finde ich, dass zwei von den Jungen nach oben schauen.
Ich bin nicht sicher, aber meiner Meinung nach sind die Jungen sehr gute Freunde.

6 Übungen und Tipps


a Hören Sie zwei Prüfungsbeispiele. Welche Redemittel aus der Liste oben hören Sie?
27–28
Markieren Sie.

Die Beispiele sind ohne Fehler. In der Prüfung dürfen Sie aber Fehler machen. Man kann auch mit
Fehlern das Niveau B1 erreichen.

Ü b Üben Sie den Prüfungsteil 2a.


• Schreiben Sie etwas über das Foto.
• Bitten Sie eine Person, die gut Deutsch kann, den Text zu korrigieren.
• Lesen Sie Ihren Text öfters.
• Bitten Sie eine Person, die gut Deutsch spricht, Ihre Aussprache zu korrigieren.
• Nehmen Sie sich auf eine Kassette oder mit dem Computer auf.
• Arbeiten Sie später nur noch mit dem Foto – ohne Ihre Notizen.
• Sprechen Sie frei.

c Üben Sie den Prüfungsteil 2b.


Üben Sie Vergleiche. Sie können diese Redemittel verwenden:
In meinem Land gibt es mehr/weniger Spielplätze als in Deutschland.
In meiner Heimat gibt es keine Abenteuerspielplätze wie hier in Deutschland.
Bei uns sind die Spielplätze nicht so gut wie in Deutschland.
In meinem Land ist das so: Die Kinder sind bis 5 Uhr in der Schule oder im Kindergarten, danach gehen
sie nach Hause.
Bei uns ist es üblich/normal, dass man mit den Nachbarskindern draußen spielt.
Bei uns funktioniert die Kinderbetreuung besser/schlechter als in Deutschland.

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d Antworten Sie auf folgende Fragen:
1. Wo haben Sie als Kind am liebsten gespielt?
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_____________________________________________________________________________________________________
_____________________________________________________________________________________________________
2. Was haben Sie als Kind gern gespielt? Warum?
_____________________________________________________________________________________________________
_____________________________________________________________________________________________________
_____________________________________________________________________________________________________
3. Welche Spiele finden Sie für Kinder gut?
_____________________________________________________________________________________________________
_____________________________________________________________________________________________________
_____________________________________________________________________________________________________
4. Man sagt, dass Kinder beim Spielen viel lernen. Was meinen Sie dazu?
_____________________________________________________________________________________________________
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e Hören Sie zwei Prüfungsbeispiele. Notieren Sie in Stichpunkten die Antworten von Herrn
29–30
Günes und Frau Mosimann.
Ü

Herr Günes
1. Wo haben Sie als Kind am liebsten gespielt?
_____________________________________________________________________________________________________
_____________________________________________________________________________________________________
2. Was haben Sie als Kind gern gespielt? Warum?
_____________________________________________________________________________________________________
_____________________________________________________________________________________________________
3. Welche Spiele finden Sie für Kinder gut?
_____________________________________________________________________________________________________

Frau Mosimann
1. Wo haben Sie als Kind am liebsten gespielt?
_____________________________________________________________________________________________________
_____________________________________________________________________________________________________
2. Man sagt, dass Kinder beim Spielen viel lernen. Was meinen Sie dazu?
_____________________________________________________________________________________________________
_____________________________________________________________________________________________________

In der Prüfung macht zuerst eine Person Teil 2a und dann direkt Teil 2b. Dann macht die zweite Per-
son beide Teile nacheinander. Hören Sie Track 27 und 29 zusammen und Track 28 und 30. So ist es in
der Prüfung.

59
f Üben Sie auf die gleiche Weise mit anderen Fotos.

Mögliche Prüferfragen zu den Fotos:


• Wie viel telefonieren Sie? Wozu benutzen Sie Ihr Handy?
• Kann man heute auch ohne Handy leben? Warum? Warum nicht?
• Was sind die Vorteile und die Nachteile von Handys?

Mögliche Prüferfragen zu den Fotos sind:


• Fahren Sie manchmal mit dem Zug? Warum? Warum nicht?
• Sind Sie in Ihrer Heimat Zug gefahren? Warum? Warum nicht?
• Wie ist der Verkehr in Ihrem Land organisiert?
• Welche Vorteile und welche Nachteile haben die verschiedenen Verkehrsmittel?

g Üben Sie mit einer Partnerin / einem Partner, spontan auf Nachfragen zu antworten.

7 Auswertung
Welche Tipps haben Ihnen geholfen? Warum?
_____________________________________________________________________________________________________
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