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Fragen zum zweiten Kapitel

1- Demian war der Sohn einer wohlhabenden Witwe und unlängst in die Stadt gezogen. Er ist älter
als Sinclair und ging deswegen in eine höhere Klasse, doch machte er nimanden den Eindruck eines
Knaben; sein selbstbewußter und entschiedener Ton halfen debei. Beim Lernen und Schreiben sahr
er wie ein Forscher aus, mit seinem klugen, hellen, Gesicht. Erwachsener Ausdruck in seinen Augen
und in seinem Wesen: Benehmen eines Prinzes.

2- Darüber gab es eine Art Wappen, flach aus Zeitablauf, vielleicht farblos, mit einem Vogel, laut
Demians einem Sperber.

3) In der Kain und Abels Geschichte geht es um zwei Brüder, die Kindern von Adam und Eva. Kain,
vom Teufel verdorben, von Satan, tötete mit einer Waffe in Nacken schlagend seinen Bruder. Kain
wurde vom Gott des Paradies verweisen. Er hatte danach viele Kinder, die sich genauso wie er
gottwidrig benahmen.

Demian vertät den Standpunkt, dass es so etwas nicht gab, die Geschichte sei einfach von Menchen
erfunden worden, da Kain wahrscheinlich wegen seines Zeichens im Gesicht nicht der Schönste
gewesen sei. Er konnte wohl jemanden umgebracht haben; dass der Tote sein Bruder war ist aber
unbeweisbar.

In gewisser Weise hat Demian Sinclair beigebracht, dass es keine einzige Möglichkeit gibt, Fakten,
Geschichte und Geschichten zu interpretieren. Der Junge sah dann Kains Geschichte als als Erlösung
für sein eigenes Verhalten. Aber das stellte ihn überhaupt nicht ruhig, denn es billigte irgendwie sein
schlechtes Benehmen vom Licht weg, von zu Hause und brachte ihn tiefer in die Außenwelt.

4) Erstens träumt Sinclair von Kromer, der ihn ständig erpresst, um er Sinclairs Geheimnis für sich
weiter zu behalten bzw. Ihn nicht zu verraten. In seinen Träumen hatte er hatte ihn geschlagen und
ihn auslachend gelassen.

Nacher, nachdem er Demian kennengelernt hat, fing Sinclair an, von Beiden zu träumen.
Bemerkenswert ist die Tatsache, dass er genauso wie mit Kromer oft davon träumte, von Demian
getroffen und misshandelt zu werden. In diesem Fall hat es ihm jedoch sehr -fast masochistisch-
gefallen.

5- Die Familie dachte, er sei krank. Anfangs mag er sich vielleicht seltsam oder distanziert verhalten,
aber es gab keinen Groll mehr gegen ihn dafür (wenn es den irgendwann einmal gab), sondern
Herablassung, Vergebung und Verständnis. Er war jetzt seiner Meinung zufolge für ihnen nur ein
Opfer.

6- Anscheinend kannte Demian die ganze Geschichte, obwohl er sie nicht direkt an Sinclair erwähnt.
Alles wird in Annahmen gesprochen. Er rät ihm zunächst, einfach mit ihm die Problemen
besprechen, aber nicht mit Geld umzugehen, denn das hatte bisher nicht funktioniert. Sollte diese
Lösungen keinen Erfolg finden, soll er ihn umbringen.
7- Sinclair wendet sich von Demian ab, weil es nur um seine Erlösung ging und nicht, wer sie
ausgeführt hatte. Er wusste, dass Demian trotz dessen, was er getan hatte, ein geheimnisvolles
Wesen war und zur dunklen Welt gehörte. Deshalb war es besser, wieder ein Kind mit Papa
Zuhause zu sein, zur Eindämmung und zur Unbekümmertheit. Er wusste, auch tief im Inneren, dass
Demian ihm beibringen würde, Verantwortung zu übernehmen und erwachsen zu werden. Davor
hatte er wohl Angst eigentlich.

Kromer Demian
Verhältnisse, aus denen sie Kromer ist ein armer Mann. Sohn einer reichen Witwe,
Kommen Sinclair wäre unter anderen Demian hat Sinclair das Geld
Grunden auch davon abhängig, angeboten, mit dem er Kramer
dass Kromer nicht so viel Geld auszahlen könnte. Aber somit
hat. Im Austauch gegen sein wäre er ihm sein Vertrauen
Schweigen verlängt er Geld und das Geld schuldig, was
von ihm. Sinclair überhaupt will.
Haltung Sinclair gegenüber Erpressung, Verachtung, Hass, Verständnis, Vertrauen,
Missbrauch Freundlichkeit
Schicksal Die beiden führten Sinclair zur dunklen Welt,
selbstverständlichen mit abweichenden Methoden.
Was sie von Sinclair fordern Der persönliche Sklave zu sein; Vertrauen, Geheimnisse,
Geld, Gefallen. Offenheit des Denkens
gegenüber ihm