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1.

• Die Datenbank ist eine Sammlung von Datenbeständen, die von mehreren Benutzern in mehrfacher
Sicht verwendet werden kann.

• Ein Datenbanksystem ist ein (elektronisches) System zur Speicherung und Wiedergewinnung von
Daten.

• Die Daten in der Datenbank können nur über das Datenbankenverwaltungssysteme (DBVS) eingefügt,
gelesen, geändert oder gelöscht werden ( DBS = DB+DBVS)

 Generische DBS
 Spezifische DBS

2. Eine Datenbank dient dazu, beliebige Objekte der realen oder konstruierten Welt (Personen,
Gegenstände, Produkte, Vorgänge, Sachverhalte) zu Verwaltungs oder Informationszwecken abzubilden.

• Eine Datenbank bildet Informationsobjekte mit ihren Eigeschaften und Beziehungen ab. Es existieren
verschiedene Systemtypen, die jeweils den Inhalten, Aufgaben und Zwecken von Datenbanken am
besten entsprechen.

• eine Datenbank auf drei funktionellen Ebenen:

a) externe Ebene (Benutzersicht) - beschreibt die Sicht eines Anwenders/ einer Anwendung auf die
Daten der konzeptuellen Ebene. Auf der externen Ebene erfolgt die Koordination der Datenbank mit den
Benutzerbedürfnissen, dadurch dass eine besondere Datenbankverwaltung installiert wird.

b) konzeptuelle Ebene (logische Sicht) - beschreibt die Daten einer Unternehmung sowie deren
Beziehungen aus Unternehmens-gesamtsicht. Die Methoden zur Erstellung eines konzeptuellen
Schemas erfolgt in der Regel in Zusammenarbeit der DV-Abteilung mit den Fachabteilungen

c) interne Ebene (technische Sicht) - beschreibt wie die Daten auf dem physischen Speichermedium
gespeichert werden.

Die wesentliche Speicherformen sind: sequentielle Speicherung; indizierte Speicherung; index-


sequentielle Speicherung; gestreute Speicherung; verkeltete Speicherung.

3. Das relationale Datenbankmodell ist das am weitverbreitetste Modell, das in der


Datenbankentwicklung als Standard genutzt wird.

• Die Grundlage dieses Datenbankmodells ist die Relation.

• Sie stellt eine mathematische Beschreibung einer Tabelle und ihre Beziehung zu anderen möglichen
Tabellen dar.

• Die Operationen auf diese Relationen werden durch die relationale Algebra bestimmt. Die relationale
Algebra ist auch die Grundlage für die Datenbanksprache SQL (Structured Query Language).

• Das relationale Datenbankmodell besteht aus drei wichtigen Faktoren:

 Die Datenbank kann man sich unter einer Sammlung von Tabellen und Beziehungen vorstellen, die
miteinander verknüpft sind.
 Jede Zeile (auch Tupel genannt) in einer Tabelle ist ein Datensatz (Record).

 Jedes Tupel besteht aus einer großen Reihe von Attributen (Eigenschaften, Felder), den Spalten der
Tabelle. Das relationale Datenmodell

4. Die Relation – eine Tabelle, in der in zweidimensionaler Anordnung die Datenelemente erfaßt sind,
wobei:

• Die Bestandsrelation bildet eine Objektklasse mit identischen Merkmale (Felder);

• Die Beziehungsrelation schafft eine Beziehung zwischen zwei verschiedenen Bestandsrelationen.

Eine Relation hat zusätzlich die folgende Eigenschaften:

• Keine doppelten Tupel D.h. es gibt zu keinem Zeitpunkt zwei Tupel, deren Attributwerte den gleichen
Inhalt haben.

• Tupelreihenfolge Die Reihenfolge, mit der die Tupel in einer Relation gespeichert sind, ist nicht
definiert. Man darf sich also nie auf eine bestimmte Reihenfolge der Tupel in einer Relation verlassen!

• Attributreihenfolge Die Reihenfolge der Attribute in einer Relation ist nicht definiert. Es ist also nicht
möglich, das n-te Attribut einer Relation anzusprechen. Man kann ein bestimmtes Attribut nur mit
seinem Namen ansprechen.

• Attributenwerte sind atomar Die Werte eines Attributes unterliegen einer Domäne. Da alle Elemente
einer Domäne atomar sind, sind auch die Elemente eines Attributes atomar (kann nicht spalten werden).

5. Primärschlüssel (Primary–Key): Attribut mit eindeutig identifizierender Eigenschaft; kann sich aus
einem oder mehreren Attributen zusammensetzen.

Der Fremdschlüssel (Foreign Key) - Ein Attribut einer Relation B wird als Fremdschlüssel bezeichnet,
wenn es nicht Primärschlüssel von B ist, aber Primärschlüssel der Relation A ist.

6. Mit Kardinalität bezeichnet man die Anzahl der Tupel in einer Relation. Diese ist zeitabhängig und
kann auch gleich Null sein, wenn die Relation leer ist.

Die Entity-Integrität wird dadurch erreicht, in dem man beim Anlegen einer Tabelle ein Attribut oder
eine Attributkombination als Primärschlüssel definiert.

7. Eine Relation wird durch eine Tabelle dargestellt in welcher jede Reihe einen Tupel (Satz) und jede
Spalte ein domäne darstellt;

• Jede Reihe der Tabelle muss verschieden von den anderen Reihen sein (Die Duplikate sind verboten);

• Die Reihenfolge der Reihen in der Tabelle ist nicht festgelegt und kann ohne Einschränkungen
verändert werden;

• Die Spalten der Tabellen werden durch verschiedene Namen identifiziert und stellen die Felder
(Attribute) dar;

• Ein Attribut darf nur ein einziges Mal innerhalb einer Relation auftreten.

• In jeder Spalte der Tabelle sind die Ausprägungen vom selben Typen und bilden ein domäne.
10. Die Beziehung bezieht sich dabei nicht auf die gesamten Tabellen, sondern auf einzelne Felder
innerhalb der Tabellen. Dabei müssen die Datentypen der beiden in Beziehung stehenden Felder
identisch oder zumindest kompatibel sein. Beispielsweise kann nicht das eine Feld der einen Tabelle
vom Datentyp Text sein, wenn das in Beziehung stehende Feld der anderen Tabelle vom Datentyp Zahl
ist. Außerdem wäre es auch noch vorteilhaft, wenn die Eigenschaften beider Felder (z.B. das
Eingabeformat oder die Feldgröße) identisch sind.