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6/6 Mietvertrag für Geschäftsräume (MV) Seite 1/6

herausgegeben vom Hauseigentümerverband Aargau (Auflage 2006/© – Nachdruck verboten)

etob- :Zutreffendes ankreuzen


1. Vertragsparteien
n, so
nden 1.1 Vermieter:
gsar- vertreten durch:
wer-
1.2 Mieter/Solidarmieter:
üfen
mie-
Par-
e bei
dem
2. Mietobjekt
2.1 Mietliegenschaft (Adresse):
2.2 Mietobjekt
von
vom

ngen zur Benützung als:


einer
s so-
 =XU0LWEHQW]XQJPLWJOHLFKHQ5HFKWHQXQG3ÀLFKWHQPLWGHQEULJHQ0LHWHUQVWHKHQ]XU9HUIJXQJ

r Ort
3. Beginn der Miete mittags 14.00 Uhr (Ziff.14 Abs. 1 MV)

MV), 4. Dauer und Beendigung der Miete (Ziff. 26 MV)


zum 4.1 ® unbefristetes Mietverhältnis 4.2 ® befristetes Mietverhältnis
grie-
a) Kündigungsfrist Dieses Mietverhältnis ist befristet und endet ohne
Das Mietverhältnis endet nach vorangegangener Kündigung am:
oder monatiger* schriftlicher Kündigung. Setzen die Parteien das Mietverhältnis stillschweigend
wenn (*gesetzl. Mindestfrist = 3 Monate für Wohn-, 6 Monate für Geschäftsräume) fort, so gilt es als unbefristet (Art. 266 OR).
gen-
b) Kündigungstermine (Mietende)
® auf jedes Monatsende, ausser auf den 31. Dezember
® auf die ortsüblichen Kündigungstermine
31. März, 30. Juni, 30. September
®
® Das Mietverhältnis ist erstmals auf den
kündbar.

5. Mietzins, Nebenkosten und Zahlungstermine monatlich


5.1 Mietzins Fr.
Fr.
Fr.
Fr.
Total Mietzins netto Fr.
5.2 Nebenkosten (Ziff. 12 MV) :Zutreffendes ankreuzen
Heizungskosten: ® auf Abrechnung ® pauschal ® direkt zu Lasten Mieter Fr.
Warmwasserkosten: ® auf Abrechnung ® pauschal ® direkt zu Lasten Mieter Fr.
Betriebskosten: ® auf Abrechnung ® pauschal ® direkt zu Lasten Mieter Fr.
® Wasser-, Abwasser- und Kläranlage- ® Maschinen, Einrichtungen und Anlagen
gebühren (inkl. Grundgebühr) aller Art wie Wasch- und Geschirrspülma-
® Reinigung Abwasserleitungen schine, Tumbler, Ölöfen, Alarm-, Gegen-
® Enthärtungsanlagen: Salz, Filter, Wartung sprech-, Klima- und Sprinkleranlage, usw.:
und Service Wartung und Service
® Gebühren für Kehrichtabfuhr und Verbren- ® Kabelfernsehen und -Radio sowie ander-
nungsdienst (eine allfällige Sackgebühr weitige gemeinschaftliche Empfangsanlagen:
geht in jedem Fall direkt zu Lasten des Benützungsgebühr, Wartung und Service
… Mieters) ® Schwimmbad: Beheizung, Reinigung,
® Allgemeinstrom und allgemeine Beleuchtung Wartung und Service
® Hauswartung inkl. Verbrauchsmaterial ® Sicherheits- und Wachdienst
® *DUWHQXQG8PJHEXQJVSÀHJHLQNO9HU ® Verwaltungsaufwand für die Erstellung der
brauchsmaterial Nebenkostenabrechnung
® Schneeräumungskosten ®
® Gebühren für Privatstrassen ®
® Lift, Hebebühne, Krananlage, automatische
Tür- und Toranlagen, usw.: Wartung und Service
Total Mietzins brutto Fr.
……
Visum: Vermieter …………………………………………… Visum: Mieter ………………………………………………
Mietvertrag für Geschäftsräume (MV) Seite 2/6
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8
5.3 Berechnungsgrundlagen 1
Gru
Landesindex der Konsumentenpreise Punkte (Stand: ); aufg
Hypothekarzinssatz %; Kostensteigerung bis (Datum) ausgeglichen. insbe
220)
5.4 Unvollständige Mietzinsanpassung/Mietzinsvorbehalt (Ziff. 9.5 und Art. 18 VMWG) nung
9. M
5.5 Mietzins samt Nebenkosten sind jeweils im Voraus ® monatlich ® vierteljährlich ® halbjährlich ® jährlich zahlbar.
2
Mie
Der letzte Tag des Vormonats gilt als Verfalltag i.S.v. Art. 102 Abs. 2 OR.
3
Sol
6. Sicherheitsleistung (Ziff. 13 MV, Art. 102 Abs. 2 OR): Der
wie
Fälligkeit bei Vertragsabschluss Fr. keite

7. Zusatzvereinbarung: 9
9.1
Miet
Miet
miet
hung
vertr
den
9.2

1
Gem
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2
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Visum: Vermieter …………………………………………… Visum: Mieter …………………………………………… Visum


2/6 Mietvertrag für Geschäftsräume (MV) Seite 3/6
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8 Grundlagen, Gegenstand, Begriffe 9.5 Unvollständige Mietzinsanpassung/Mietzinsvorbehalt (Ziff. 5.4 MV) 12.3
1
Grundlagen dieses Vertrages sind, soweit nicht abweichende Bestimmungen Macht der Vermieter die ihm zustehende Mietzinsanpassung nicht vollständig Nebe
aufgenommen sind, die einschlägigen Artikel des Obligationenrechtes (OR), geltend, hat er diesen Vorbehalt in Franken oder in Prozenten des Miet- für d
insbesondere der achte Titel des Schweizerischen Obligationenrechtes (SR zinses festzulegen (Mietzinsreserve; Art. 18 VMWG). (Formular beim Haus- stellt
220), Art. 253 bis Art. 274g, sowie die dazugehörige bundesrätliche Verord- eigentümerverband Aargau, 5401 Baden, erhältlich.)
nung über die Miete und Pacht von Wohn- und Geschäftsräumen (VMWG) vom 12.3
10 Zahlungsrückstand des Mieters/Mahn- und Inkassogebühren Sind
9. Mai 1990 (SR 221.213.11). 1
Ist der Mieter nach der Übernahme des Mietobjektes mit der Zahlung allfälliger keine
2
Mieter ist der im Mietvertrag festgehaltene Benutzer des Mietobjekts. Mietzinse oder Nebenkosten im Rückstand, so kann ihm der Vermieter schrift- fristg
3 lich eine Zahlungsfrist von mindestens 30 Tagen setzen und ihm gleichzeitig gest
Solidarmieter ist der vertraglich festgehaltene Mitbenutzer des Mietobjekts.
androhen, dass bei unbenutztem Ablauf der Frist das Mietverhältnis gekün-
Der Solidarmieter hat die gleichen Rechte und Pflichten aus dem Mietvertrag 13
digt werde (Art. 257d OR). Bezahlt der Mieter darauf innert der gesetzten Frist
wie der Mieter und haftet für alle aus dem Vertrag entstehenden Verbindlich-
nicht, kann der Vermieter ausserterminlich mit einer Frist von mindestens 30 Ta- 1
Der
keiten solidarisch.
gen auf Ende eines Monats kündigen. Der Vermieter muss die Kündigung mit Wert
9 Mietzinserhöhungen und andere einseitige Vertragsänderungen einem vom Mietliegenschaftskanton genehmigten Formular vornehmen. ner
9.1 bei unbefristeten Mietverhältnissen 2
Der Vermieter ist berechtigt, Aufwendungen im Zusammenhang mit verspäte- Miet
Mietzinserhöhungen und andere einseitige Vertragsänderungen zu Lasten des ten Mietzins- und Nebenkostenzahlungen dem Mieter in Rechnung zu stellen. stim
Mieters – insbesondere die Verminderung von bisherigen Leistungen des Ver- fehl
mieters, die Einführung neuer Nebenkosten resp. die Einführung oder Erhö- 11 Retentionsrecht des Vermieters inne
hung einer Sicherheitsleistung – können vom Vermieter unter Einhaltung der Der Vermieter von Geschäftsräumen hat für einen verfallenen Jahreszins und gege
vertraglich vereinbarten Kündigungsfrist (Ziff. 4.1 a MV) zuzüglich 10 Tagen auf den laufenden Halbjahreszins ein Retentionsrecht an den beweglichen Sachen, Betre
den nächstmöglichen Kündigungstermin vorgenommen werden. die sich in den vermieteten Räumen befinden und zu deren Einrichtung oder tung
Benutzung gehören. Das Retentionsrecht des Vermieters umfasst die vom Un- 2
9.2 bei unbefristeten Mietverhältnissen mit fester Mindestdauer, und Die
termieter eingebrachten Gegenstände insoweit, als dieser seinen Mietzins nicht
bei befristeten Mietverhältnissen verh
1
bezahlt hat (Art. 268 OR). Ausgeschlossen ist das Retentionsrecht an Sachen,
Gemäss Art. 269d OR kann der Vermieter den Mietzins und andere einseitige die durch die Gläubiger des Mieters nicht gepfändet werden können (Art. 92 3

Vertragsänderungen grundsätzlich erst auf den nächstmöglichen Kündigungs- SchKG). eine
termin erhöhen. ner M
12 Nebenkosten
2
Bei unbefristeten Mietverhältnissen mit fester Mindestdauer (Ziff. 4.1 b MV) und 12.1 Allgemeines (Ziff.
bei befristeten Mietverhältnissen (Ziff. 4.2 MV) kann eine Mietzinsanpassung Nebenkosten (Heizungskosten, Warmwasserkosten und Betriebskosten) sind 4
Der
resp. einseitige Vertragsänderung zu Lasten des Mieters daher nur erfolgen, das Entgelt für die tatsächlichen Aufwendungen des Vermieters oder eines Drit-
wenn eine entsprechende – gesetzlich zulässige – Anpassungsklausel dies vor- 14
ten für Leistungen, die mit dem Gebrauch des Mietobjekts zusammenhängen 1
sieht und eine feste Mindestdauer von drei (Staffelungsklausel, Ziff. 9.4 MV) (Art. 257b Abs. 1 OR i.V.m. Art. 257a Abs. 1 OR). Die
bzw. fünf Jahren (Indexklausel, Ziff. 9.3 MV) vereinbart ist. 2
einb
Der Mieter schuldet Nebenkosten – vorbehältlich Ziffer 12.1 Abs. 3 und 4 so- nen
9.3 Indexierte Mietzinse (Indexklausel) wie Ziffer 17.2 MV – nur, soweit sie ausdrücklich vereinbart wurden, ansonsten
1
die Ü
Die Vereinbarung, dass der Mietzins einem Index folgt, ist nur gültig, wenn sind die diesbezüglichen Aufwendungen im Nettomietzins (Ziff. 5.1 MV) enthal- eing
der Mietvertrag für mindestens fünf Jahre abgeschlossen und als Index der ten (Art. 257a Abs. 2 OR).
2
Landesindex der Konsumentenpreise vorgesehen wird (Art. 269b OR). 3 Da
Abgaben und Unkosten, die ausschliesslich durch den Geschäftsbetrieb des
sind
2
Vorbehältlich einer anderen ausdrücklichen schriftlichen Vereinbarung Mieters verursacht werden, sind in jedem Fall vom Mieter zu bezahlen, auch
Ansp
gilt, sofern im Mietvertrag eine feste Mindest-/Vertragsdauer von mindestens wenn sie beim Vermieter erhoben werden.
nom
fünf Jahren vereinbart wurde, der Mietzins als indexiert. Die Parteien sind 4
Auch Nebenkosten, welche direkt dem Mieter von einem Werk, Amt, staatli- 3
demnach berechtigt, Mietzinsanpassungen gemäss folgender Formel zu ver- chen Instituten (Gewerbe- und Wirtscharfspatente usw.) oder Dritten in Rech- Sof
langen: nung gestellt werden und die im Vertrag nicht aufgeführt sind, sind in jedem Fall Übe
durch den Mieter direkt zu bezahlen. sind
Neuer Index – Basisindex 10 T
12.2 Umfang der Nebenkosten bene
x 100 = zulässige Mietzinsanpassung in % Die anrechenbaren Heizungs- und Warmwasserkosten richten sich nach Unte
Basisindex den gesetzlichen Vorschriften (Art. 5 ff. VMWG). Die für die Erstellung der Ne- hat.
benkostenabrechnung (Heizungs-, Warmwasser-, Betriebskosten) entstehen- ordn
Basisindex = letztmals zur Berechnung der Mietzins- den Verwaltungskosten dürfen nach Aufwand oder im Rahmen der üblichen 4
anpassung verwendeter Landesindex Ansätze angerechnet werden. Sof
zug
Neuer Index = der im Zeitpunkt der Anzeige der Mietzins- 12.3 Überwälzungsarten der Nebenkosten gem
anpassung aktuelle Landesindex 12.3.1 Nebenkosten auf Abrechnung (akonto) im G
1
3
Im Voraus (Ziff. 5.5 MV) wird vom Mieter für die Nebenkosten ein bestimm- Arbe
Mehrleistungen des Vermieters (insbesondere wertvermehrende Investitionen) ter Betrag (Ziff. 5.2 MV) bezahlt, über welchen nach Ablauf der Nebenkos- chen
berechtigen ebenfalls zu Mietzinserhöhungen während der Dauer der Index- tenperiode abgerechnet wird.
klausel (Art. 269a lit. b OR und Art. 14 VMWG). 2
15
Vorbehältlich einer anderen ausdrücklichen schriftlichen Regelung, gilt als 1
4
Für die Inkraftsetzung sowohl einer Erhöhung des Mietzinses (Index/Mehr- De
Stichtag für die Nebenkostenabrechnung der 30. Juni. Die vom Mieter geleis-
leistungen) als auch einer Änderung der Nebenkosten ist eine Anzeigefrist zur v
teten Beiträge (akonto) werden mit den effektiven Kosten verrechnet.
von 30 Tagen auf den 1. eines Monats einzuhalten. Es ist das vom Miet- wend
3
Bei Auszug vor Ende der Abrechnungsperiode kann der Mieter keine proviso- im V
liegenschaftskanton genehmigte Formular zur Mitteilung von Mietzins- rische Nebenkostenabrechnung verlangen. Dem wegziehenden Mieter wird
erhöhungen und anderen einseitigen Vertragsänderungen zu verwenden. Zust
diese, abgerechnet bis zum Vertragsablauf, nach Ende der Abrechnungspe- durc
9.4 Gestaffelte Mietzinse (Staffelungsklausel) riode an die neue Adresse zugestellt. 2
1 Be
Die Vereinbarung, dass sich der Mietzins periodisch um einen bestimmten 4
Die Nebenkostenabrechnung gilt als genehmigt, sofern der Mieter nicht innert und
Betrag erhöht, ist nur gültig, wenn kumulativ (Art. 269c OR): 30 Tagen seit Erhalt dagegen schriftlich mit eingeschriebenem Brief Einspra- (Art.
a. der Mietvertrag für mindestens drei Jahre abgeschlossen wird; che beim Vermieter erhebt. Verlangt der Mieter innerhalb dieser 30 Tage Ein- auf d
sicht in die sachdienlichen Belege, beginnt diese 30-tägige Frist erst, nachdem gehe
b. der Mietzins höchstens einmal jährlich erhöht wird; und
er Einsicht in die sachdienlichen Belege nehmen konnte. eine
c. der Betrag der Erhöhung in Franken festgelegt wird. 5
Nachzahlungen hat der Mieter innert 30 Tagen nach Zugang der Neben- 3
Bev
2
Mehrleistungen des Vermieters (insbesondere wertvermehrende Investitionen) kostenabrechnung zu leisten. Der dreissigste Tag gilt als Verfalltag im Sinne schin
berechtigen ebenfalls zu Mietzinserhöhungen während der Dauer der Staffe- von Art. 102 Abs. 2 OR. Macht der Mieter gemäss vorgehendem Absatz von Miet
lungsklausel (Art. 269a lit. b OR und Art. 14 VMWG). seinem Einsichtsrecht Gebrauch, beginnt die Zahlungsfrist erst, nachdem er re üb
3
Für die Inkraftsetzung sowohl einer Erhöhung des Mietzinses (Staffelung/ die sachdienlichen Belege einsehen konnte. Allfällige Mehrzahlungen des (Bau
Mehrleistungen) als auch einer Änderung der Nebenkosten gilt eine Anzeigefrist Mieters hat der Vermieter zurückzuerstatten. ters.
von 30 Tagen, wobei die Mitteilung frühestens vier Monate vor Inkrafttreten jeder 6
Sofern in einer Liegenschaft der Energieverbrauch von Heizung und/oder Warm- rung
Mietzinserhöhung erfolgen darf (Art. 19 Abs. 2 VMWG). Es ist das vom Mietlie- wasser individuell erfasst wird, ist nach dem Prinzip der verbrauchsabhängigen sige
genschaftskanton genehmigte Formular zur Mitteilung von Mietzinserhöhungen Heizkostenabrechnung (VHKA) zu verfahren. Fehlen Wärmeerfassungsgeräte, 4
und anderen einseitigen Vertragsänderungen zu verwenden. Die Staffelmiete sind die Heizungskosten nach dem von der Heizungsinstallationsfirma aufge- Wir
ist besonders zu vereinbaren. (Formular beim Hauseigentümerverband Aar- stellten Schlüssel oder nach dem Kubikinhalt der beheizten Räume aufzuteilen. ents
5
gau, 5401 Baden, erhältlich.) Be

…… Visum: Vermieter …………………………………………… Visum: Mieter …………………………………………… Visum


3/6 Mietvertrag für Geschäftsräume (MV) Seite 4/6
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MV) 12.3.2 Nebenkosten pauschal portanlagen jeglicher Art – wie Waren- oder Personenlifte, Krananlagen, He-
ndig Nebenkostenpauschalen sind betragsmässig festzulegen (Ziff. 5.2 MV). Sind bebühnen usw. – gelten die jeweils dort angeschlagenen Bestimmungen als
Miet- für die Nebenkosten Pauschalzahlungen vereinbart, wird keine Abrechnung er- integriereder Bestandteil des vorliegenden Mietvertrages.
aus- stellt, so dass Rück- oder Nachzahlungen entfallen. 6
Der Mieter hat das Mietobjekt von Ungeziefer frei zu halten. Verletzt er diese
12.3.3 Nebenkosten direkt zu Lasten des Mieters Pflicht, so ist der Vermieter berechtigt, die Vertilgung/Beseitigung auf Kosten
Sind Nebenkosten direkt zu Lasten des Mieters vereinbart (Ziff. 5.2 MV), erfolgt des Mieters vorzunehmen oder vornehmen zu lassen, sofern der Mieter innert
liger keine Abrechnung. Der Mieter hat die vereinbarten Nebenkosten direkt und schriftlich angesetzter Frist nicht selbst Abhilfe schafft.
hrift- fristgerecht zu bezahlen. Werden dem Vermieter solche Kosten in Rechnung 7
zeitig Schutzräume, die für zivilschutzfremde Zwecke (Lager, Archivräume usw.)
gestellt, so hat der Mieter diese fristgerecht zu bezahlen.
kün- verwendet werden, müssen jederzeit innert 24 Stunden bzw. in der von den zu-
Frist 13 Sicherheitsleistung ständigen Behörden vorgeschriebenen Frist für den Zivilschutz benützbar sein.
0 Ta- 1
Der Vermieter ist berechtigt, vom Mieter eine Sicherheitsleistung in Geld oder An den in den Schutzräumen vorhandenen Installationen darf nichts verändert
mit Wertpapieren zu verlangen. Der Vermieter muss die Sicherheitsleistung bei ei- werden.
men. ner Bank auf einem Sparkonto oder einem Depot, das auf den Namen des 8
Fahrzeuge jeglicher Art des Mieters, seiner Angehörigen, Hilfspersonen sowie
Mieters lautet, hinterlegen. Die Bank darf die Sicherheitsleistung nur mit Zu- seiner Besucher – wie Autos, Motorräder, Fahrräder, Kinderwagen, Handkarren
päte-
stimmung beider Parteien oder gestützt auf einen rechtskräftigen Zahlungsbe- usw. – dürfen nur auf den vom Vermieter hiefür bezeichneten Plätzen abgestellt
len.
fehl oder auf ein rechtskräftiges Gerichtsurteil herausgeben. Hat der Vermieter werden.
innert einem Jahr nach Beendigung des Mietverhältnisses keinen Anspruch
9
und gegenüber dem Mieter rechtlich – durch Klageerhebung oder Einleitung der Ohne anderweitige ausdrückliche schriftliche Vereinbarung ist dem Mieter
hen, Betreibung – geltend gemacht, so kann der Mieter von der Bank die Rückerstat- die Benützung von Plätzen, Flächen, Räumlichkeiten und Einrichtungen aus-
oder tung der Sicherheit verlangen (Art. 257e OR). serhalb des Mietobjektes nicht gestattet. Insbesondere dürfen der Zugang zu
Un- 2
Gebäude und Hof, die Durchfahrt, der Haus- und Kellergang oder sonstige freie
Die Sicherheitsleistung dient für sämtliche Verbindlichkeiten aus dem Miet- Flächen und Räume in keiner Weise mit Gegenständen irgendwelcher Art ver-
nicht
verhältnis. stellt werden.
hen,
3
t. 92 Während der Mietdauer kann der Vermieter die Erhöhung resp. Einführung 10
Auch wenn der Vermieter hiezu ausnahmsweise die Erlaubnis gibt, haftet der
einer Sicherheitsleistung verlangen. Hinsichtlich der Mitteilung ist wie bei ei- Mieter für jeden aus der Lagerung entstandenen Schaden.
ner Mietzinserhöhung oder anderen einseitigen Vertragsänderung vorzugehen
11
(Ziff. 9 MV). Die An- und Auslieferung von Waren und dergleichen hat zügig, sorgfältig
4
und unter grösstmöglicher Rücksichtnahme zu erfolgen. Sie darf nur an den
sind Der Saldo der zu leistenden Sicherheit wird zugunsten des Vermieters verpfändet. vom Vermieter bezeichneten Orten durchgeführt werden. Verunreinigungen hat
Drit- der Mieter sofort und unaufgefordert zu beseitigen. Entstandene Schäden sind
14 Übergabe des Mietobjektes und Mängelrüge
ngen 1 unverzüglich dem Vermieter zu melden, der die Behebung auf Kosten des Mie-
Die Übergabe des Mietobjektes erfolgt am in Ziffer 3 des Mietvertrages ver-
einbarten Termin. Fällt jedoch der Übergabetermin auf einen Sonntag oder ei- ters veranlasst.
4 so- nen am Ort der gelegenen Sache staatlich anerkannten Feiertag, so erfolgt
sten 16 Abfälle
die Übergabe ohne Mietzinsreduktion erst am nächsten Werktag (Samstage
thal- Abfälle jeglicher Art dürfen nur an den hiefür bestimmten Orten und nur in
eingeschlossen) um 14.00 Uhr (Ziff. 27 MV).
zweckmässiger Weise deponiert werden. Insbesondere für die Beseitigung
2
Das Mietobjekt und allfällig vertraglich übernommene Inventargegenstände flüssiger oder fester Abfälle sind die Bestimmungen über die Gewässerschutz-
des
sind dem Mieter in gebrauchsfähigem, sauberem Zustand zu übergeben. Ein gesetzgebung zu beachten. Der Mieter muss zudem die speziellen Weisungen
auch
Anspruch auf Neuwertigkeit des übernommenen Mietobjektes und allfällig über- des Vermieters bzw. der Behörden betreffend Abfallbeseitigung beachten. Er-
nommener Inventargegenstände besteht nicht. weist es sich als zweckmässig, so ist der Mieter verpflichtet, auf eigene Kosten
aatli- 3
zur Lagerung von Abfällen geeignete Behälter (Container usw.) anzuschaffen
ech- Sofern bei Übergabe des Mietobjektes Vermieter und Mieter gemeinsam kein
und deren Inhalt regelmässig fachgerecht entsorgen zu lassen.
Fall Übergabeprotokoll erstellen, das von beiden Parteien unterzeichnet wird,
sind Beanstandungen über den Zustand des Mietobjektes spätestens innert 17 Unterhalt des Mietobjektes
10 Tagen nach Übergabe des Mietobjektes dem Vermieter mit eingeschrie- 17.1 Unterhaltspflicht des Vermieters
benem Brief anzuzeigen. Dasselbe gilt auch für Mängel, die der Mieter nach Der Vermieter ist verpflichtet, das Mietobjekt in einem zum vorausgesetzten
nach Unterzeichnung des Übergabeprotokolls (Antrittsprotokoll) noch festgestellt Gebrauch tauglichen Zustand zu erhalten (Art. 256 Abs. 1 OR) und Mängel, für
Ne- hat. Unterbleibt eine solche Mitteilung, so gilt das Mietobjekt als vom Mieter die er einzustehen hat, zu beheben.
hen- ordnungsgemäss in gutem und mängelfreiem Zustand übernommen.
chen 4
17.2 Unterhaltspflicht des Mieters
Sofern bei Neubauten das Mietobjekt funktionsfähig, die Liegenschaft bei Be- 1
Der Mieter muss – im Sinne einer Dauerpflicht – Mängel, die durch kleine, für
zug der Mieträumlichkeiten jedoch noch nicht fertiggestellt ist (Fassade, all-
den gewöhnlichen Unterhalt erforderliche Reinigung oder Ausbesserung beho-
gemeine Räume, Rollladen, Umgebung usw.) und Handwerker noch Arbeiten
ben werden können, auf eigene Kosten beseitigen (sog. kleiner Unterhalt: Art.
im Gebäudeinnern zu verrichten haben, hat der Mieter zu den ordentlichen
mm- 259 OR).
Arbeitszeiten werktags (Samstage eingeschlossen) zu allen Räumen entspre-
kos- chend Zutritt zu gewähren. 2
Die Ausbesserungspflicht besteht für alle während der Dauer des Miet-
15 Gebrauch des Mietobjektes verhältnisses entstandenen kleinen Mängel, unabhängig davon, ob sie
t als 1 durch den Mieter verursacht worden sind oder nicht, und die im Einzel-
Der Mieter darf das Mietobjekt nebst allfälligem Zubehör und Inventar nur
leis- fall den Betrag von Fr. 250.– nicht übersteigen. Diese Kostenlimite (Basis-
zur vertraglich vereinbarten Benützung resp. zum vertraglich vereinbarten Ver-
betrag) ist indexiert und basiert auf einem Landesindex der Konsumentenprei-
wendungszweck (Ziff. 2 MV) gebrauchen. Jede Änderung in der Benützung resp.
viso- se von 105.2* Punkten (Stand: Dezember 2005*). Während der Mietdauer passt
im Verwendungszweck des Mietobjektes ist nur nach vorgängiger schriftlicher
wird sich der Basisbetrag automatisch den Veränderungen des Landesindexes der
Zustimmung des Vermieters gestattet. Der Mieter haftet zudem für Schäden, die
spe- Konsumentenpreise an.
durch vertragswidrige Benützung entstehen.
3
2
Beim Gebrauch des Mietobjektes hat der Mieter mit aller Sorgfalt zu verfahren Dazu gehören unter anderem:
nnert und auf Mitmieter, Hausbewohner sowie auf Nachbarn Rücksicht zu nehmen – Ersetzen defekter Scheiben, Gläser und Spiegel. Der Ersatz muss von glei-
spra- (Art. 257f OR). Von 22.00 Uhr bis 07.00 Uhr und von 12.00 bis 13.00 Uhr soll cher Qualität sein. Ausgenommen von dieser Ersatzpflicht des Mieters sind
Ein- auf der ganzen Mietliegenschaft Ruhe herrschen. Vorbehalten bleiben weiter- Spannrisse;
dem gehende ortspolizeiliche Vorschriften. Existiert eine Hausordnung bildet diese
– Instandhalten und wenn nötig Ersetzen von defekten, elektrischen
einen integrierenden Bestandteil dieses Mietvertrages.
Schaltern, Steckern, Sicherungen, Radiatorenventilen, Rosten, Rollladen-,
ben- 3
Bevor schwere Waren, Einrichtungen und Gegenstände jeglicher Art wie Ma- Storen-, Sonnenstoren-Gurten/-Kurbeln; Schnüren oder Bändern an
inne schinen, Möbelstücke, Kassenschränke usw. eingebracht werden, hat sich der Zugjalousien sowie Apparatezubehör;
von Mieter beim Vermieter über die Konstruktion des Gebäudes und insbesonde- – Abdichten von Gas- und Wasserhahnen und anderen sanitären Apparaten;
m er re über die Tragfähigkeit der Böden zu vergewissern. Eine allfällige Expertise – Ersetzen von Brausegriffen und -schläuchen;
des (Bauingenieur, Statiker, Akustiker usw.) geht vollumfänglich zu Lasten des Mie- – Reinigen und Entstopfen sämtlicher Abläufe und Ablaufleitungen in den ge-
ters. Zum Schutze der Baute (Böden, Wände, Decken usw.) und zur Verhinde- mieteten Räumlichkeiten (inklusive Sitzplatz-, Balkon- und Terrassenabläufe);
arm- rung von Schall und Erschütterungen sind auf Kosten des Mieters zweckmäs-
– Sauberhalten von Fensterläden, Sonnenstoren, Storen und Rollladen;
igen sige Vorkehrungen wie Unterlagen oder Isolationen anzubringen.
räte, – Unterhalt und Pflege von Sitzplatz-, Balkon- und Terrassenbepflanzungen;
4
ufge- Wird die zulässige Belastung überschritten, so hat der Mieter für alle daraus – periodisches Entkalken der Einzelboiler (alle 3 Jahre);
len. entstehenden Schäden aufzukommen. – Ersetzen von Filtern von Abluftsystemen, wie z.B. in Küche, WC, Dusche und
5
Bei allfällig vertraglich vereinbarter Benützung oder Mitbenützung von Trans- Bad;

…… Visum: Vermieter …………………………………………… Visum: Mieter ……………………………………………


Mietvertrag für Geschäftsräume (MV) Seite 5/6
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– Reparieren oder Ersetzen von Türklinken, Schrank-, Tor- und Türschlössern erhältlich). Wird Tierhaltung vom Vermieter ausdrücklich oder stillschweigend 26.2
und -schlüsseln. geduldet, so erfolgt dies nur auf Zusehen hin und kann vermieterseits ohne 1
Da
4 Angabe von Gründen jederzeit unter Einhaltung einer Frist von 30 Tagen wi- Miet
Sofern zum Mietobjekt eine Garage, ein Einstellplatz oder ein Abstellplatz ge-
derrufen werden. gens
hört, ist die Reinigung inklusive Schneeräumung auch des Garagen- oder Ein-
stellplatz-Vorplatzes, sowie des Abstellplatzes Sache des Mieters. Er hat auch 23 Erneuerungen und Änderungen am Mietobjekt am l
für Reinigung und Lüftung der Garage zu sorgen und diese vor Frostschäden Geg
Bauliche und andere Änderungen sowie Verbesserungen irgendwelcher Art
zu bewahren. Seitens des Vermieters wird jede Haftpflicht für Frost- und Was- am Mietobjekt dürfen vom Mieter ohne vorgängige schriftliche Zustimmung des 2
Da
serschäden ausdrücklich wegbedungen. Vermieters nicht vorgenommen werden. Alle Kosten, Abgaben und Gebühren Tage
5
Gehört ein Innencheminée, Schwedenofen oder eine andere Feuerstelle zum wie z.B. Baubewilligungsgebühren, Versicherungsprämien usw. gehen zu Las- gung
Mietobjekt, ist der Mieter für die regelmässige Wartung und Reinigung durch ten des Mieters. Zeitp
den Kaminfeger verantwortlich. 23.1 ohne vorgängige schriftliche Zustimmung des Vermieters zurü
6
Sämtliche dem Mieter obliegenden Reparaturen und Unterhaltsarbeiten sind (unerlaubter Mieterbau) 26.3
1
fachmännisch ausführen zu lassen. 1
Falls der Mieter solche Vorkehrungen ohne schriftliche Zustimmung des Ver- Wü
7 mieters trifft, steht dem Vermieter das Recht zu, auf Kosten des Mieters die Frist
Für die aus einer unsachgemässen Behandlung, Reparatur am Mietobjekt
teilweise oder vollständige Wiederherstellung des ursprünglichen Zustandes keite
oder Nichtbeachtung vertraglicher Vereinbarungen entstehenden Schäden ist
nebst Ersatz allfälligen Schadens zu verlangen. dem
der Mieter haftbar.
2
werd
17.3 Meldepflicht des Mieters In diesem Fall steht dem Mieter von vornherein kein Entschädigungsanspruch
– un
gegenüber dem Vermieter zu, und zwar auch dann nicht, wenn der Vermieter
Der Mieter muss Mängel, die er nicht selber zu beseitigen hat, dem Vermieter term
– aus Entgegenkommen oder aus Eigennutz – auf die ganze oder teilweise
sofort schriftlich melden. Unterlässt der Mieter die Meldung, so haftet er für daue
Wiederherstellung des ursprünglichen Zustandes verzichtet.
den Schaden, der dem Vermieter daraus entsteht (Art. 257g OR). Scha
3
Der Vermieter kann seinen Wiederherstellungsanspruch jederzeit ohne Anga- Mietv
17.4 Abwesenheit des Mieters be von Gründen geltend machen. tung
1
Bei Abwesenheit hat der Mieter dafür besorgt zu sein, dass in Notfällen (Was- 2
serschaden, Brandgefahr usw.) der Zutritt zum Mietobjekt gewährleistet ist.
4
Durch den unerlaubten Mieterbau verletzt der Mieter die Eigentumsrechte des De
Abwesenheiten sind dem Vermieter bekannt zu geben bzw. zu melden. Im Un- Vermieters. Der Mieter riskiert dadurch eine ausserordentliche Kündigung des freit,
terlassungsfall haftet der Mieter dem Vermieter für den entstandenen Scha- Mietverhältnisses durch den Vermieter. Im Weiteren kann eine solche Eigen- fähig
den. tumsverletzung eine strafbare Sachbeschädigung (Art. 144 StGB) im Sinne des über
Schweizerischen Strafgesetzbuches (SR 311.0) darstellen.
2
Das Mietobjekt muss auch bei Abwesenheit durch den Mieter ordnungsge- 27
mäss unterhalten werden. 23.2 nach vorgängiger schriftlicher Zustimmung des Vermieters 1
Da
(erlaubter Mieterbau) gem
18 Fehlende Schlüssel 1
Stimmt der Vermieter den Vorkehrungen des Mieters schriftlich zu, so ist der zuge
Fehlen während der Mietdauer oder bei Mietende Schlüssel, so ist der Vermie-
ter berechtigt, Schlüssel und Schloss respektive die Schliessanlage auf Kosten Mieter – sofern der Vermieter nicht ausdrücklich schriftlich etwas anderes be- 2
Fäl
des Mieters ersetzen oder abändern zu lassen. Der Vermieter allein ist berech- stimmt – verpflichtet, auf den Zeitpunkt der Beendigung des Mietvertrages und ertag
tigt, Schlüssel herstellen zu lassen, widrigenfalls er ohne weiteres die Schlös- auf eigene Kosten den ursprünglichen Zustand wiederherzustellen. spät
2
ser respektive die Schliessanlage auf Kosten des Mieters ersetzen kann. Der Der Vermieter kann vom Mieter für den Mieterbau einen Finanzierungsnachweis 3
Die
Mieter darf Schlüssel nur mit schriftlicher Bewilligung des Vermieters anfertigen und überdies eine Sicherstellung verlangen, welche vor Beginn zu leisten ist. nigu
lassen. Zusätzlich angefertigte Schlüssel sind dem Vermieter bei Auszug des 3
Der Mieter gewährleistet, dass seitens der beteiligten Handwerker, Unterneh- begi
Mieters ohne Entschädigung zu überlassen. mer und Lieferanten keine Bauhandwerkerpfandrechte angemeldet werden. jekte
19 Zutritts- und Besichtigungsrecht des Vermieters / Geschieht dies trotzdem, hat der Mieter dafür zu sorgen, dass diese Pfand- 4

Duldungspflicht des Mieters rechte sofort und auf seine Kosten im Grundbuch gelöscht werden. Im Unterlas-
eine
1
Der Mieter muss Arbeiten am Mietobjekt dulden, wenn sie zur Beseitigung von sungsfall haftet er für den dem Vermieter hieraus entstandenen Schaden.
verfa
Mängeln oder zur Behebung oder Vermeidung von Schäden notwendig sind 4
Der Mieter haftet für alle Sach-, Personen- und Vermögensschäden, die aus Bele
(Art. 257h Abs. 1 OR). Änderungen irgendwelcher Art am Mietobjekt entstehen.
2
Der Mieter muss dem Vermieter oder dessen Bevollmächtigten gestatten, das 24 Anschriften und Reklame
Mietobjekt zu besichtigen, soweit dies für Unterhalt, Reparaturen, Renovati- 1
Auf Verlangen des Vermieters ist der Mieter verpflichtet, einheitliche Tür-,
onen, Verkauf oder Wiedervermietung notwendig ist, ansonsten er schadener-
Briefkasten-, Milchkasten- sowie Sonnerieschilder anzubringen. Ohne gegen-
satzpflichtig wird.
teilige Vereinbarung werden die Schilder durch den Vermieter bestellt. Die Kos-
3
Besichtigungen sind dem Mieter mindestens 24 Stunden im Voraus anzuzei- ten gehen zu Lasten des Mieters.
gen und können an Werktagen (Samstage eingeschlossen) jeweils zwischen 2
09.00 und 19.00 Uhr erfolgen. Bei der Besichtigung hat der Mieter grundsätzlich Der Mieter darf Firmen- und Reklameschilder, Plakate, Schaukästen, Anschlä-
anwesend zu sein oder sich vertreten zu lassen. ge und dergleichen nur nach vorgängiger schriftlicher Zustimmung des Ver-
mieters und nur an den vom Vermieter bezeichneten Stellen anbringen. Sämt-
4
In dringenden Fällen ist der Zutritt auch in Abwesenheit des Mieters möglich. liche Kosten inklusive Installation und Betrieb gehen zu Lasten des Mieters.
5
Beim Zutrittsrecht ist auf die Interessen des Mieters angemessen Rücksicht Die Genehmigung des Vermieters erstreckt sich auch auf Grösse, Farbe, Form
zu nehmen. und Material, ferner Anordnung und Reihenfolge. Es ist Sache des Mieters,
20 Untermiete allfällige behördliche Bewilligungen einzuholen. Bei Instandsetzung oder Än-
derung der Fassaden, anderer Wände oder der Umgebung hat der Mieter auf
1
Die ganze oder teilweise Untervermietung des Mietobjektes (Art. 262 OR) ist eigene Kosten die Vorrichtungen fachmännisch zu entfernen und wieder an-
nur nach vorgängiger schriftlicher Zustimmung des Vermieters gestattet. zubringen. Vorbehältlich einer anderen ausdrücklichen schriftlichen Regelung
2
Das Gesuch des Mieters hat schriftlich zu erfolgen unter Beilage des vollstän- hat der Mieter bei Mietende die Vorrichtungen (Schilder und Anschriften usw.)
digen beabsichtigten – d.h. noch nicht abgeschlossenen – Untermietvertrages. fachmännisch auf eigene Kosten zu entfernen und den ursprünglichen Zustand
3
Dem Vermieter ist nach Zustandekommen des Untermietvertrages umgehend wiederherzustellen.
eine Kopie des Untermietvertrages zuzustellen. Der Mieter ist überdies ver- 3
Ohne anderweitige ausdrückliche schriftliche Vereinbarung sind die Fassaden
pflichtet, dem Vermieter auf Verlangen jederzeit eine Kopie des aktuellen Un- nicht mitvermietet.
termietvertrages auszuhändigen.
25 Feuer-, Nottreppe
21 Übertragung des Geschäftsmietverhältnisses Eine allfällig vorhandene Feuer- oder Nottreppe samt Ausgang darf nur im Fall
(Abtretung des Geschäftsmietvertrages) eines Brandes oder eines Notfalles, bei welchem das Treppenhaus nicht zugäng-
Die Abtretung des Geschäftsmietvertrages (Art. 263 OR) setzt die vorgängige lich ist, benützt werden. Die Tür zur Feuer- resp. Nottreppe muss jederzeit freige-
schriftliche Zustimmung des Vermieters voraus. Der Mieter teilt dem Vermieter halten werden. Lagerungen jeglicher Art in den Fluchtwegen ist strikte untersagt.
vor Abschluss der Abtretungsvereinbarung mit dem Dritten dessen detaillierte Ort/D
Personalien und den Tätigkeitsbereich mit. Zudem liefert der Mieter dem Ver- 26 Beendigung des Mietverhältnisses
mieter eine detaillierte Aufstellung über sämtliche durch den Dritten zu über- 26.1 beim befristeten Mietverhältnis
nehmenden Mieterbauten, Einrichtungen und Apparate mit den hiefür zu be- 1
Das befristete Mietverhältnis (Ziff. 4.2 MV) endet ohne Kündigung mit Ablauf
zahlenden Entschädigungen. Das Gesuch ist mit einem Solvenzausweis einer der vereinbarten Dauer (Art. 255 Abs. 2 und Art. 266 OR). Der
erstklassigen Schweizer Bank zu ergänzen. 2
Das Mietverhältnis endet ohne weitere Notfrist am Tag nach Ablauf der verein-
22 Tierhaltung barten Vertragsdauer um 10.00 Uhr. Das Mietobjekt ist bis spätestens zu diesem
Ohne vorgängige schriftliche Zustimmung des Vermieters ist das Halten von Zeitpunkt geräumt, fachgemäss instandgestellt und gereinigt an den Vermieter zu-
Tieren verboten (Formular beim Hauseigentümerverband Aargau, 5401 Baden, rückzugeben (Ziff. 27 MV).

……

Visum: Vermieter …………………………………………… Visum: Mieter ……………………………………………
5/6 Mietvertrag für Geschäftsräume (MV) Seite 6/6
herausgegeben vom Hauseigentümerverband Aargau (Auflage 2006/© – Nachdruck verboten)

5
gend 26.2 beim unbefristeten Mietverhältnis Ebenso sind dem Vermieter Belege über Funktionstüchtigkeit der zum Mietob- :
Z
ohne 1
Das unbefristete Mietverhältnis endet durch Kündigung (Ziff. 4.1 MV). Der jekt gehörenden Apparate und Einrichtungen vorzuweisen.
n wi- Mieter muss die Kündigung schriftlich, der Vermieter mit einem vom Mietlie- 6
1.
Müssen für die Instandstellungsarbeiten Handwerker beauftragt werden, so
genschaftskanton genehmigten Formular vornehmen. Die Kündigung muss hat der Mieter den Vermieter zu orientieren, damit dieser die entsprechenden 1.1
am letzten Tage des Monats vor Beginn der Kündigungsfrist im Besitze der Handwerkeraufträge auf Kosten des Mieters erteilen kann. Ausbesserungsar-
Gegenpartei oder bei der Post abholbereit sein. beiten dürfen ohne Einverständnis des Vermieters nicht vorgenommen wer-
r Art
des 2
Das Mietverhältnis endet ohne weitere Notfrist um 10.00 Uhr desjenigen den. 1.2
hren Tages, der dem Kündigungstermin (Ziff. 4.1 MV) – bei Einhaltung der Kündi- 7
Der Vermieter muss bei der Rückgabe den Zustand des Mietobjektes prüfen
Las- gungsfrist (Ziff. 4.1 a MV) – folgt. Das Mietobjekt ist bis spätestens zu diesem und Mängel, für die der Mieter einzustehen hat, diesem sofort melden. Vermie-
Zeitpunkt geräumt, fachgemäss instandgestellt und gereinigt an den Vermieter ter und Mieter erstellen gemeinsam ein Abnahmeprotokoll, das von beiden Par-
zurückzugeben (Ziff. 27 MV). teien unterzeichnet wird. Der Vermieter muss später entdeckte Mängel, die bei
übungsgemässer Untersuchung nicht erkennbar waren, ebenfalls sofort dem
2.
26.3 Vorzeitige Vertragsauflösung
Ver- 1
Wünscht der Mieter das Mietverhältnis ohne Einhaltung der vereinbarten Mieter melden. 2.1
s die Fristen und Termine vorzeitig aufzulösen, haftet er für sämtliche Verbindlich- 28 Risiko und Versicherungen 2.2
ndes keiten aus dem Mietverhältnis bis zur Wiedervermietung, längstens aber bis zu 1
Der Mieter ist zum Abschluss einer Haftpflichtversicherung mit Einschluss von
dem Zeitpunkt, in dem das Mietverhältnis gemäss Gesetz oder Vertrag beendet Mieterschäden für die gesamte Mietdauer verpflichtet. Der Vermieter kann vom
werden kann (Art. 264 OR). Bei unbefristeten Mietverhältnissen ist dies der Mieter jederzeit eine Kopie der aktuellen Versicherungspolice verlangen.
ruch
– unter Berücksichtigung der Kündigungsfrist – nächstmögliche Kündigungs-
ieter 2
Es ist ausschliesslich Sache des Mieters, zweckmässige Sachversicherungen
termin; bei befristeten Mietverhältnissen der Ablauf der vereinbarten Vertrags-
weise abzuschliessen. Bei speziellen Risiken kann der Vermieter den Abschluss einer
dauer. Ferner ist der ausziehende Mieter verpflichtet, alle Kosten und jeden
Schaden zu ersetzen, die dem Vermieter aus der vorzeitigen Auflösung des geeigneten Versicherung verlangen. Für eingebrachte Sachen des Mieters so-
nga- Mietverhältnisses erwachsen; so insbesondere auch die mit der Wiedervermie- wie für Mieterbauten (Ziff. 23 MV) lehnt der Vermieter jede Haftung ab. 
tung des Mietobjektes verbundenen Kosten (z.B. Insertionskosten usw.). 29 Anwendbares Recht / Gerichtsstand
1
des 2
Der Mieter ist von seinen Verpflichtungen gegenüber dem Vermieter nur be- Anwendbar ist Schweizerisches Recht.
des freit, wenn er dem Vermieter einen Ersatzmieter vorschlägt, welcher zahlungs- 2
Für alle Streitigkeiten aus dem Mietverhältnis gilt als Gerichtsstand der Ort
gen- fähig, zumutbar und bereit ist, den Mietvertrag zu den gleichen Bedingungen zu des Mietobjektes. 3.
des übernehmen (Art. 264 OR).
30 Besondere Vereinbarungen
27 Rückgabe des Mietobjektes Allfällige besondere Abmachungen, Mietzinsreserven (Ziff. 5.4 und 9.5 MV), 4.
1
Das Mietobjekt samt dazugehörigem Inventar ist vollständig geräumt, fach- Schlüsselverzeichnis, Inventar usw. werden in einer Zusatzvereinbarung zum
gemäss instandgestellt und einwandfrei gereinigt mit allen Schlüsseln zurück-
4.1
Mietvertrag für Geschäftsräume schriftlich festgehalten. Sie gelten als integrie-
t der zugeben. render Bestandteil dieses Mietvertrages.
s be- 2
Fällt der Rückgabetermin auf einen Sonntag oder staatlich anerkannten Fei-
und 31 Schlussbestimmungen / Schriftvorbehalt
ertag, hat die Rückgabe am nächsten Werktag (Samstage eingeschlossen) bis Dieser Mietvertrag enthält alle getroffenen Abmachungen. Änderungen oder
spätestens 10.00 Uhr zu erfolgen. spätere Vereinbarungen über das Mietverhältnis haben nur Gültigkeit, wenn
weis 3
Die vom Mieter vorzunehmenden Instandstellungs-, Reparatur- und Rei- sie schriftlich (Art. 16 OR) und soweit erforderlich mit dem vom Mietliegen-
t. nigungsarbeiten am Mietobjekt inklusive Umgebungsanlage sind rechtzeitig zu schaftskanton genehmigten Formular erfolgen.
neh- beginnen, so dass sie spätestens auf den Zeitpunkt der Rückgabe des Mietob-
den. jektes beendigt sind.
and- 4
Sämtliche textilen Bodenbeläge sind bei Auszug aus dem Mietobjekt durch
rlas-
einen Fachmann extrahieren zu lassen (nass tiefreinigen/Sprühextraktions-
verfahren). Dem Vermieter ist bei der Mietobjektsrückgabe der entsprechende
aus Beleg vorzulegen.

Tür-,
gen-
5.
Kos- 5.1

chlä-
Ver-
ämt-
ters.
Form
ters, 5.2
Än-
r auf
r an-
lung
usw.)
tand

aden

Fall
äng-
eige-
sagt.
Ort/Datum: …………………………………………………………………………… Ort/Datum: …………………………………………………………………………

blauf
Der Vermieter: Der/Die Mieter*:

rein-
esem
r zu-

…………………………………………………………………………………… ……………………………………………………………………………………
  PHKUHUH0LHWHUYHUSÀLFKWHQVLFKDOVSolidarschuldner (Art. 143 ff. OR)
…… Visum