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Referat Glondys – Städel

I. Glondys Rede Kurzgefasst

Glondys fängt seine Rede an mit der Gegenwartslage der Landeskirche und knüpft die Planung an,
die aus 5 wichtige Punkte besteht:

1. Die wirtschaftliche Lage der Landeskirche die damals über 37 Mil. Lei Schulden hatte und
eine jährlichen Fehlbetrag von 5 bis 6 Mil. Lei aufwies und andere Schulden der jeweiligen
Gemeinden
2. Die Ermutung und die Sammlung der Kräfte zu gemeinsame Arbeit innerhalb der
Landeskirche wirkend auf die kirchlichen Rechtsgrundlagen
3. Die Weiterführung der Arbeiten zur Vertieferung der kirchlichen Verkündigung und
Jugenderziehung
4. Die Mitwirkung der Landeskirche innerhalb der großen Verbände evang. Kirchen zur
moralischen Stärkung der Position und zur Wirkung des Verständnisses für die
Besonderheit des Volksreichentums und seiner Lage
5. Vertretung der uralten Rechte der Volkskirche innerhalb der neuen staatlichen Ordnungen

1. Glondys leitet strenge Maßnahmen ein, wie man die Umschuldung der Gelder durchführen
muss zwischen der Landeskirche, den Gemeinden und die Ruhegehaltskasse. Es ist
gelungen die Summe von 37 Mil. Lei auf 12,5 Mil. Lei innerhalb von fünfeinhalb Jahren zu
sinken, dank den strengen Maßnahmen die Glondys eingeleitet hatte. Die Fehlbeträge sind
verschwunden.
2. Sammlung der Kräfte kann nur geschehen wenn es eine Glaubensgemeinschaft gibt
innerhalb der Kirche auf den Boden des Evangeliums. „Ist aber diese innerliche
Verbundenheit vorhanden, dann ergibt sich daraus von selbst der Wille zu allen
notwendigen Leistungen.“ Es kommt in Frage, ob das sächsische Volk die altkirchliche
Grundlage beibehalten werden soll oder auf den bereits stehenden kulturellen
Einrichtungen(Schulen) auf eine neue Grundlage stellen will. Zusammenfassung der Kräfte
auf dem Boden der Volkskirche kann nicht in Frage kommen ohne der Frauenarbeit zu
gedenken. Es kommt noch in Frage ob man auch neue kirchliche Frauenvereinigungen
gründen muss. „Den Frauen aber sei der warme Dank für Ihre Treue zur Kirche und ihren
Dienst am Volk ausgesprochen. Ärzte erstellen sich auch im Dienst der Arbeit der Kirche um
die Volksgesundheit.
3. Die säkularisierenden Auswirkungen einer sogenannten Aufklärung, die von Glondys als
„Atheismus“ ernannt wird. „Alle Aussagen über Gott sind Glaubensaussagungen.“
„Diese Botschaft verkündigen wir unbekümmert um politische Parteien,wissenschaftlich
Anschauungen, Mythen und Weltanschauungen, wir verkündigen sie allen politischen
Parteien und Menschen mit jeglicher Weltanschauung.“ Das ist die Begründung für
Glondyss seine Haltung und Arbeitsziele und somit bleibt die kirchliche Verkündigung
unangetastet und vertieft. Er sagt auch, dass Pfarrer und Lehrer gleichmäßig zum Dienst
berufen sind.
4. Der Programmpunkt der Mitwirkung der Kirche im Rahmen des Protestantismus in der
Welt schildert sich in ihrer kleinen Kirche und in den Diaspora Gemeinden dur die
Besonderheit des Volkskirchentums, durch die Bedeutung und glaubensmäßige
Begründung und es ist ihm gelungen in diesen 5 Jahren die damalige evang. Kirche in der
protestantischen Welt bakannt zu machen. Aktivitäten: der Lutherische Weltkonvent, im
Protestantischen Weltband und im Internationalen Verband für Innere Mission und
Diakonie. Die Landeskirche im Verhältnis zu der evangelischen Kirche in Deutschland:
„Unser praktisches Christentum ist daher ganz eingenartig geprägt und hebt sich deutlich
von dem der evangelischen Kirche in Deutschland ab. Unsere ganze Kirche gewinnt dadurch
ein bestimmtes Sondergepräge.“ Das war damals eine Besonderheit ihres
Volkskirchentums. Der Unterschied zwischen den beiden Kirchen war, dass „unsere
Theologen im allgemeinen ziemlich treuherzig alle die theologischen Schwankungen“
mitmachten.
5. Über die Vertretung der alten Rechte der Landeskirche redet Glonys mit vollem Stolz über
den Willen der in der Landeskirche „zur treusten Erfüllung dieser staatsbürgerlichen
Pflichten ist in der Übergangszeit in feierlichen Erklärungen bekundet worden und steht
unerschüttert fest.“ Glondys bringt im Vordergrund alldas aus was dieser Wille besteht und
zwar: die evangelischen Bauern und Handwerker, die Kaufleute und die Schulen. Ein großer
Dank geht an den König. Durch ihn hat die Landeskirche das Recht bekommen, die Arbeit
im Zusammenhang mit der Kultur des (sächsischen) Volkes zu pflegen und ihnen niemand
dieses Recht nehmen könne oder dörfe, wobei sie immer im Hinterkopf hatten, dass sie
Bürger des rumänischen Staates sind.

II. Staedel Rede kurzgefasst