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1 97: Airships · 1947: Flying Saucers

97: Fliegende Dreiecke - 100 Jahre UFOs

Original NASA-Fotonr. AS11-36-5319 der Mission


Apollo XI in Kombination mit USAF-AVRO-Car

Nr. 241 4/97

CR: Im Zeichen der Trauer!


UFOs: Zeitgeschichte, ufologische
Historie, Spiritismus und Okkultismus,
Zeitgeist, Massen-Suizid in San Diego
CENRP REPDRT
Herausgeber 11 Chefredakteur·
Werner Wolter, Elsenacher Weg 16

60309 Monnhelm, Germony


Dslßs�:lllalltls ä"ss,ss lt lllt11all�rE,I:ll­ falluntersucher. CR-Uerseoder·
Honsjürgen Köhler, limbocher Str.6
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Organisation zur Entge- Vermerk im Empfängerabschnitt: "1 Jahr CR-Bezug".
gennahme, Analyse und
Bewertung von Berichten �M��������
über vorgeblich unidenti-
\W/������mP\0)..
fizierte Flug-Objekte
(UFOs) und nimmt eine lm��-

E-Mail: 106156.3630@compuserve.com
kritische Position ein.
CENAP ist integriert in
die gemeinnützige Darm-
städter Wissenschaftler-
Lieber CR-Leser und kritischer Student des UFO-Phäno-
organisation GWUP (Ge-
senschalt zur wissen- mensl
schaftliehen Untersu-
Auch dieser CR sprengt wieder alle gewöhnlichen Rahmen
chung von Para wissen- Das Zeitalter der Fliegenden Untertassen ist zweifelsohne mit einem Namen verbunden: Kenneth Arnold. Nicht der heute
(normaler Umfang 64 Seilen!) und Sie bekommen ein ganz
schalten).
dickes Ding vorgesetzt, nachdem Sie bereits mit dem letz- überall zitierte "Roswe/1-Zwischenfa/1" war Beginn der modernen UFO-Ära, sondern die Sichtung des genannten
1986 wurde CENAP vom Mannes. Als der junge amerikanische Geschäftsmann (er verkaufte Feuerlöschgeräte, war soetwas wie ein "Fliegender
ten CR ein neues Titelbild auf Glanzpapier vorgelegt beka-
badenwürttembergi-
men. Wie alle anderen UFO-Publikationen versprechen. so Händler") aus Boise, ldaho, am Nachmittag des 24.Juni 1947 mit seinem Privatflugzeug in einer Höhe von knapp 2.800
sehen Innenministerium
gibt es bei uns auf jeden Fall immer wieder Neues und Metern über die Gaseade Mountains im US-Bundesstaat Washington flog, ahnte er nicht, daß er später an diesem Tag ei­
als Anlaufstelle für UFO-
Meldungen empfohlen Verblüffendes zu lesen. sodaß zumindest wir uns nicht in nen Begriff prägen würde, den heutzutage jedes Kind kennt und zu dem es (leider) eine total falsche Vorstellung gibt, die
und dient der Deutschen Wiederholungen zu ergehen brauchen. mehr mit Hollywood's SF-Filmen als mit der Realität zu tun hat... Ausschlag dafür gab die Begegnung mit einer Formation
Agentur für Raumfahrt- von hellen und metallisch-blitzenden Objekten, die in größerer Entfernung mit großer Geschwindigkeit über die Berggipfel
Angelegenheiten(DARA Das Jahr 1997. es setzte ganz anders zum 50.Gedenklag rasten und nähestens 50 Kilometer entfernt gewesen waren. Es sollen insgesamt neun Maschinen gewesen sein, die in
in Bonn) als Beraterstab. des UFO-Phänomens ein, als wir es erwartet haben. Wir enger Staffel flogen. Nachdem Arnold gegen 16 h in Yakima gelandet war und seinem Freund Al Baxter, dem Geschäfts-
Seit Frühjahr 1993 bieten sagen nur Heaven's Gaie. Aus diesem Grunde werden die führer von Gentraf Aircraft, von seinem Erlebnis berichtet hatte, breitete sich seine Geschichte durch Baxter aus wie ein
wir astronomischen Ein-
CRs für dieses Jahr eine etwas andere Orientierung neh- Buschfeuer. Baxter war sich der PR-Wirkung scheinbar bewußt und nutzte die Stunde, um kostenlos für seinen Mitarbeiter
richtungen einen speziel-
len UFO-Info-Service an.
men, als wir es zunächst planten. Der sozial-psychologi- die Trommeln zu schlagen. Als Arnold später am Airport in Pendleton, Oregon, ankam, umringte ihn bereits auf dem Flug­
CENAP arbeitet zur Klä- sehe Aspekt des UFO-Phänomens rückt deswegen in den platz eine Schar neugieriger Reporter. Er wurde mit Fragen bombardiert, von denen viele bohrend und skeptisch waren.
rung der UFO-Thematik Focus unserer Darstellung! Dazu gehen wir auch in der Aber er blieb bei seiner Darstellung der Ereignisse. Außerdem war er ein solider Bürger und Geschäftsmann sowie ein er­
mit verschiedenen in- Zeit zurück, um aufzuzeigen. welche Wege die UFOlogie fahrener Such- und Rettungspilot Er hatte über 4.000 Flugstunden absolviert und war schon viele Male über die Gaseade
und ausländischen Insti- und die UFO-Forschung gegangen ist und was alles falsch
tutionen in einem welt- Mountains geflogen, so daß es keinen Grund zu der Annahme gab, er würde sich einen dummen Scherz erlauben.
lief. Sie werden staunen. was wir jetzt schon versprechen
weiten Network zusam-
men, tauscht Informatio- können. Und wir werden den UFO-Aberglauben an die
nen aus und baute ein �
Wand nageln. der Beginn findet in diesem CR sla t. wo wir
umfangreiches UFO-Vide-
oarchiv auf. Zielsetzung
uns um die unrühmlichen "Vier Wochen im Frohjahr
1997" kümmern, die nach dem Massenselbstmord von
Ken Arnold: Erinnern Sie sich noch an ihn?
ist u.a. die öffentliche
UFO-Sektierern in San Diego das Bild Als Arnold von einem Journalisten darum gebeten w urde, die sonderbaren Objekte zu be­
Aufklärungsarbeit mit
der Szene spiegeln. Hier zeigt sich. wo
den Medien (TV, Rund- schreiben, sagte er, sie hätten sich so verha lten, wie wenn man eine Untertasse über eine glatte
funk, Presse) sowie im die schwarzen Schafe sitzen und wer
Wasseroberfläche schlittern läßt. Daraus wurde dann der weltberühmte Begriff der flying sau­

��·
Rahmen wissenschaftli- noch zu den eher seriösen UFO-For-
cers. Dies fernab der tatsächlichen Gestaltung jener neun Objekte, die eher sicheiförmig aus-
eher Einrichtungen wie schcrn zählt.
Universitäten, Planeta-

Oii i:i: : i: : l:i :l l:ili :i : : : i: :l: l l l l il i i i i i li i i i i i i i i i i i i i i i i li i i i i i i i i i ili i i i i i i i i ilil l l lil l l l il l l lil l :l lil l il i i ili li i li i i i i i !lil i ili i i i ili l i i i li lil
rien, Sternwarten und Jetzt reichls. die UFOlogie ist in die
Volkshochschulen etc. moralische Verantwortung genommen.
( : : : : : : : : : : : : : : : : : : : : : : CENAPBEPdRl!\Ir·<!4� "MafiJubi�agz: : : : : : : : : : : : : : : : : : : : : :.
schauten und Arnold dennoch an Flugzeuge erinnerten. Er verlor nicht mal im Traum einen Ge­ Vorfall und all seine darum gestrickten My­
danken daran daß d iese Objekte von einer anderen Welt stammen könnten und reimte sich zu­ then einen gewaltigen Klapps auf den Schä­
sammen daß d iese Dinge neues arnerikanisches Fluggerät sei.* Dennoch war d ieser phan tasie­ del bekommt. Zeigt sich hier doch, daß die
auslösende Begriff zur Phrase für UFOs geworden und bestimmte als Ausbildung des Konzepts Militärs allen Dingen hinterherhinkten und
außerirdischer Weltraumschiffe ab sofort d ie Debatte - jenseits a l ler Realitäten, die mit d iese m überhaupt keine Chance hatten, die "Wahr­
speziellen Einstiegsfall ins moderne UFO-Phänomen verbunden sind. heit" um vermeintliche Fliegende Untertassen
durch direkte Aktionen zu unterdrücken! Der .
Kaum bekannt ist geblieben, daß d ieser Kenneth Arnold der allererste UFO-Untersucher wur­
de und u.a. in dem allerersten wirklich großen UFO-Untertassen-Crash von Maury Island ermit­
telte, der sich später als Scherz der unrühmlichen Herren Crisrnan und Dahl herausstellte. Wäre
der heute so zelebrierte Fall Roswell damals wirklich der Hit gewesen, niemand anderes a ls der
Flieger Arnold wäre Stunden danach als UFO-Forscher an
Ort gewesen. Er sah dafü r offensichtlich keinerlei Anlaß, ge­
nausowenig wie hinsichtlich einer ganzen Reihe weiterer
derartige "Müll aus dem Weltraurn"-Fälle in diesem UFO-la­
stigen Sommer anno 1947, die ehernals Schlagzeilen im
Land produzierten. 1 952 veröffentlichte Arnold dann eines
der ersten UFO-Bücher überhaupt, Coming of the Saucers,
bei Ray Palrner's Science fiction-Verlag in dem das Magazin
Amazing Stories erschien.
mittler Ar­
Aus seinem Buch wollen wir Ihnen ein paar Hintergründe
nold nach
vermitteln, d ie so gut wie unbekannt geblieben sind. Am Maury Is­
3.Juli ( 1 947), nachdem Arnold zur nationalen Berühmtheit land rüber.
geworden war, rief Colonel Paul Wieland bei ihm an. Wie­
H ierbei
land war ein guter Freund des Ehepaars Arnold und kam
sichtete er
gerade aus Deutschland zurück, wo er als Richter beim
über Union,
Nürnberger N AZ I-Prozeß wirkte und d ie U r­ Oregon, ei­
...;.;__ _ _ _ - - - _ __ _ _ _ - - __ _ - - - - _ __ - _ _ - - - - - --...
Oben : K enneth A rno ld zeig t un s, w ie d ie vo n ih m gesichteten teile betreffs dem von ihm untersuchten Mal- ne Gruppe
Objekte nach seiner eigenen Grafik, viele Jahre später ent- rnedy-Massaker sprach. Bald darauf (S.Juli) von
standen, ausgesehen haben. Mit den typischen, vielzitierten trafen sie sich und Ken erzählte seinem "durnpffar­
Fliegenden Untertassen hatte dies nichts zu tun... Freund, er nannte ihn nur "Colonel Paul", bei
'------ benen Ob-
einem Fischer-Ausflug in Sekiu von seiner Be-
jekte, die
obachtung. Hiernach brachen sie nach Boeing Field, Seattle, auf, weil sie von der a rn Tag zuvor eine
wie
geschehenen Sichtung von Captain E.J.Srnith und seinem Kopiloten gehört hatten. In den Zei­ Formation
tungen des Tages fand sich auch eine Aufnahme die ein Küstenschutzwacht-Mann im Raume
von Enten"
Seattle aufgenommen hatte und angebl ich eines genau jener Objekte zeigen solle, w ie sie Arnold aussah und
gesehen hatte. Neugierig geworden besuchte Arnold die Zeitung und sah sich das Originalfoto die direkt
an, welches arn scheinbar bewölkten Dämmerhimmel nur einen Lichtfleck zeigte und kaum et­
auf ihn zu­
was mit jenen Dingern zu tun hatte, die er sah. Dort traf er jedoch auf Captain Srnith und dessen kam. Er
Kopiloten.
versuchte sie mit seiner Filmkamera aufzunehmen. Den Fall brauchen wir hier nicht noch ein­
Arnold hatte unaufgefordert seine Sichtung zu Papier gebracht und d iese Sch ilderung ans Ar­ mal aufzuarbeiten, es soll nur gesagt werden, daß d ies nicht das erste Mal in jenen Tagen war, in
my Air Corps auf Wright Field geschickt. Als Reaktion darauf besuchten ihn arn 25.Juli (einen denen Berichte über Metall-Teile die von Fliegenden Untertassen fielen oder in denen Fliegende
Monat nach dem ursprünglichen Geschehen) zwei Vertreter des militärischen Nachrichtendien­ Untertassen abgestürzt sein sollen herumgeisterten. Einen Para l lelfall zu dem von Maury Island
stes A-2 von der Fourth Air Force: Lt.Frank Brown und Cpt.Williarn Davidson, die sich a ls die meldeten die Zeitungen arn 1 2.Juli a us Mountain Horne in Idaho. Arnold wurde bei seiner
ersten militärischen UFO-Ermittier herausstellten. Die beiden Soldaten luden Doris und Ken Ar­ mehrtätigen Erhebung durch Captain Srnith aus Seattie unterstützt, der damit das erste zivile
nold zum Mittagstisch ein, verhielten sich recht nett und neugierig ob der Sichtung von Arnold. UFO-Untersuchungsteam komplettierte. Die Untersuchung erwies sich mehr a ls schwierig, da
Sie gestanden ein, nicht zu wissen, was d ie sogenannten Fliegenden Untertassen sind. D� sie� die beiden Zeugen zwar viel erzählten, aber sich schwer taten, ihr Material herauszurücken: sie
Ken an diesem Abend sowieso mit Captain Srnith arn Boise Airport treffen wolle, lud er d1e bel­ wollten Fotos der Untertasse gernacht und viele der Metallstücke von der Untertasse selbst ge­
den Soldaten ein, mitzukommen und mit ihm zu sprechen, da sie dessen Fall b isher a uch nur borgen haben. Nach ein paar Tagen bekamen sie ein paar Stücke des Materials gezeigt, was sie
aus der Zeitung kannten. Dies ist insofern wertvoll, weil damit der heute so gefeierte Roswell- keineswegs überzeugte und zudem an Schlacke erinnerte. Arnold rief dann a rn Morgen des

�III : I: : I: : : : : : : : : : : : : I J!lil i :! i! l!i !i!i !li i!JI J i J:I:I: : : : :I:I I I I I I I I I I I I! I I III I!I I I Iil il l l ·il:l:il: i,i i i i :i :l:i':il li i il il l !l l l l!l l :il!l l!l l ! l l l !l l!l l!l ! l !ll !l l lj
l.August Lt.Brown an und berichtete ihm über den Stand der
Dinge an Ort, weswegen sich B rown überrascht zeigte und ver­
sprach mit Davidson zu ihnen zu stoßen, was tatsächlich um
16:30 h geschah. Inzwischen war beim Militär Fotomaterial auf­
getaucht, welches einigermaßen deutlich zwei jener Objekte zeig-
Rechts: Eine schöne Scheinwelt ziert Arnold's eigene Buchveröffentlichung seiner
originalen Erfahrungen als Untertassen-Sichler und -Untersucher. Leider hat diese
Titelbild-Grafik rein gar nichts mit der Wirklichkeit zu tun! Niemals flogen die hier
exotisch anmutenden Riesen-Körper nur ein paar Meter über der Maschine, son­
dern sie waren kleine hell-reflektierende Objekt in mindestens 50 Kilometern Ferne
gewesen. Das Titelbild ist eine sichtliche Referenz an den UFO-Spielfilm "Metaluna
4 antwortet nicht", worin genau dieses fiktive Szenario enthalten ist! Das Kommen
der Untertassen sah anders aus...

te, die Arnold beschrieben hatte (die Rhodes-Aufnahmen) und


an Hamilton Field geschickt wurden und von dort aus nach Was­
hington, DC ins Pentagon gingen. Arnold zeigte sich wegen der
Aufnahmen überrascht und nannte sie "authentisch".
Nachdem die beiden Soldaten ihr zweistündiges Gespräch mit
Dahl (Crisman war lieber ins Kino gegangen) beendet hatten, be­
kamen sie einige Brocken von dem Fliegenden Untertassen-Material ausgehändigt. Noch in die­
ser Nacht wollten dann die beiden Geheimdienstler mit ihrer B-25 nach Hamil ton Field zurück­
fliegen, da sie am nächsten Morgen Verpflichtungen für den sogenannten Air Force Day hatten Je. Am Zeitungsstand vorbeikommend stach ihm dann noch eine weitere
und außerdem natürl ich das Material schnell analysiert haben wollten, obwohl Arnold den Ein­ Meldung ins Auge. Der weltberühmte Flieger Dick Rankin hatte m ittels
druck hatte, daß die beiden Soldaten glaubten, daß die Maury Island-Story ein Schwindel ist. außersinnlicher Wahrnehmung festgestellt, daß die beiden Soldaten einer
Wir werden es niemals wissen, weil die M ilitärmaschine u m 1 :30 h während des Flugs explo­
dierte und dann am Boden zerschellte, als am Morgen darauf Smith und Arnold davon erfuh­ Rechts: Dies ist Kenneth Arnold's Version aus seinem Jahre nach dem Ereignis veröffent­
ren, waren sie b leich wie die Wand geworden. Darüber hina us waren trotz ein paar Tage Auf­ lichten Buch zu den ursprünglich von ihm gesichteten Objekten. Weitaus graziler, schlanker
und edler schaut dies jetzt aus - und plötzlich wurde eine Kanzel oder Kuppel darauf sichtbar.
enthalt die beiden Piloten kaum weitergekommen und blieben frustriert zurück, da sie kaum et­
Dennoch, auch diese Darstellung ist weit von einem typischen Fliegenden Untertassen-Ob­
was herausbekommen hatten, weil sich die beiden Männer so ölig wie die Haut einer Schlange
jekt weg.
gaben. Arnold schrieb dann selbst: "Ich tat mein bestes, aber ich bin kein und werde nie ein De­
tektiv sein." Arnold rief daraufhin Palmer an u nd erklärte ihm aus der ganzen Sache aussteigen heißen Sache nachgingen, was ihnen das Leben kostete. In seinen Träu­
zu wollen, es reiche ihm, da ist das M ilitärflugzeug abgestürzt und es gab zwei Tote und gleich­ men habe er den Anschlag vorausgesehen und war angeblich bemüht ge­
sam brachte der Fall außer vielen Sprüchen der angeblichen Zeugen nichts ein. Während dieses wesen, Brown und Davidson zu warnen. Wie auch immer, der Absturz der B-25 hatte unglückli­
Gesprächs mischte sich a uch Crisman ein und Palmer erkannte nun die Stimme des Mannes: Ein che technische Ursachen und ein Abschuß oder Bomben-Anschlag ist völlig abwegig. Dennoch,
Unbekannter hatte ihn in der Vergangenheit mehrfach angerufen und verrückte Geschichten er­ man kann nicht leugnen, daß die ganze Geschichte einen gewißen Horror (nachvollziehbar für
zählt, die gewaltig an die von ihm erfolgreich in Serie abgedruckte und in der Ö ffentlichkeit di­ uns) für Arnold mitgebracht haben muß.
skutierte Sheaver-Geschichte erinnerte: Er sei von den Untergrund-Wesen mit Waffen verstrahlt
worden etc. Crisman wird auch verdächtigt wilde Geschichten in den Presse-Organen lanziert Am 4.August wurde dann Arnold von Major Sander vom Armee-Geheimdienst A-2 auf
zu haben, so diente er als I nformant der Tacoma Times für ihren Bericht vom 2.August 1 947 mit McChord Field angerufen und um Auskünfte gebeten, was da bei Maury Island gelaufen ist.
der Schlagzeile "Sabotage-Verdacht hinter dem Absturz eines Armee-Bombers in Kelso". Hier­ Nachdem Arnold a usführlichen Bericht erstattet hatte, folgerte Major Sander ebenso einen
nach sei die Maschine wegen ihrem "klassifizierten Fliegenden Untertassen-Material" von Unbe­ Schwindel betreffs der ganzen Geschichte. Schließlich bekam Sander von Arnold einige der Un­
kannten abgeschoßen worden. tertassen-Trümmer überstellt. Schlußendlich stellte es sich als Schlacke-Abfal l einer nahen
Schmelzerei heraus und Arnold fand zu seiner inneren Ruhe zurück, legte diese Episode interes­
Arnold, der zu dieser Zeit noch nicht genau wußte, wer Ray Palmer überhaupt war (dieser santer Weise als ein Abenteuer in "Dreamland" für sich ab.
hatte sich nur a ls Verleger von "Ventures" vorgestellt, so hieß dessen Verlag zu diesem Zeit­
punkt) und was es mit dem ganzen Thema auf sich hatte, sah ob dieser Schlagzeile und des da­ In Jerome Clark's UFO-Enzyklopädie The Emergence of a Phenomenon: UFOs from the Begin­
hinterstehenden dramatischen Geschehens irgendetwas voller Gefahren vor und rund um sich, nung through 1959 finden wir interessante und weiterführende Details. Hiernach war Arnold die
allein schon deswegen, weil die beiden Soldaten mal davon gesprochen hatten, das sich "rote nächsten Jahre hinweg weiterhin im UFO-Sektor aktiv und hatte eine Reihe weiterer Sichtungen.
Agenten" anhängen könnten. Noch an Ort rief Arnold daraufhin seine Mutter, dann seine Frau Unter anderem untersuchte den Fall des Kontaktlers Samuel Eaton Thompson, der eineinhalb
an und bat beide darum für ihn zu beten und im nächsten Waffenladen kaufte er sich eine Pisto- Jahre vor George Adamski schon von sich behauptete, mit lieblichen Venusbewohnern in ver-

�!ii i !i[ [i[i [ :!l l !l l[ [j [ [ [ l il l![ j [:!:! !:l[ jij:jlj:i!l[ij[j :[iljil l l[ l[ [ [ [ [ [ [ l l!l!l l[ l!l il !il!l jij :l jl!l! l!il i[ [ [ j j j [j j[j j[j [j j[ [j [ j [[jj[j j j j [ [j [jljl!l lj j j j j[j [j[j l l l l l!lil![[j[ j j�
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( : : : : : : : : CENAF'ftEPQRTNr·g4� Maf/.:Ju"ni�SS:z: :

Nach der Landung in Yakima begrüßte ihn Al Baxter, dem er nun seine Beobachtung berich­
bindung zu stehen. Nachdem er 1 952 in Susanville, Kalifornien, zwei maschinenartige Objekte
tete und dieser war es dann, der Arnold einredete, daß die Sache mysteriös sei, aber Arnold ach­
sichtete, wovon eines durchsichtig war und irgendwie lebendig wirkte, folgerte er, daß die Flie­
tete nicht weiter darauf und vergaß die Geschichte schnell wieder. Danach flog er nach Pendle­
genden Untertassen Weltraum-Tiere sind - " lebende Organismen in der Atmosphäre und ich bin
ton weiter, wo er dann doch wieder Ü berlegungen anstellte und mittels einer Karte des Sich­
davon überzeugt, das sie die Kraft haben sich in ihrer Dichte und Erscheinung nach belieben zu
tungsgebiets Kalkulationen zur Geschwindigkeit der Objekte anstellte, was ihn auf etwa 800
verwandeln". 1 962 versuchte sich Arnold vergeblich a ls Gouverneurs-Kandidat der republikani­
mph brachte - "davon hatte ich noch nie
schen Partei für Idaho. Am 1 6.Januar 1984 verstarb Kenneth Arnold im Washingtoner Bellevue­
was gelesen und soetwas ist nur mit den
Hospital und hinterließ eine Frau sowie seine v ier Töchter Kiska, Carla, Kim und April .
deutschen Raketen möglich, die können
Auch Bruce Maccabee nahm sich dieser Tage d iesem Fall a n , wobei er sich frägt, warum man aber nicht auf und ab fliegen". Der Radio­
d ie Arnold-Geschichte in keinem konventionellen Geschichtsbuch der Neuzeit vorfindet, ob­ sprecher endete damit, das er nun darauf
wohl damit doch ein wichtiges Phänomen einsetzte, welches vielleicht zur größten Entdeckung warte, daß die Armee sich zur Sichtung
in der menschlichen Geschichte führte und damit die große Diskussion um Fliegende Untertas­ Arnold 's stellen 'werde und das "ein neu­
sen, UFOs, OVNis (so sagt man in Frankreich und Spanien dazu) oder NLOs ( in Rußland) be­ es Geheimflugzeug dahintersteckt, was
gann. Tausende von Menschen haben seither auf weltweiter Basis ihr Leben d ieser Sache gewid­ dann die definitive Antwort darauf wäre.
met. Und Maccabee beantwortet seine Frage auch gleich selbst: Weil das Thema als großer Un­ Der Sender forderte seine Zuhörer dazu
sinn abgetan wird - verantwortlich sei hierfür die Majorität der a kademischen Gemeinschaft, auf, am Apparat zu bleiben, da man im
insbesondere die H istoriker macht er dafür verantwortlich, wenn UFOs keinen Einzug in d ie Zuge des Abends mit einer Antwort aus
Geschichtsbücher finden. Eben weil d ie keine Ahnung haben, keine Ausbildung in Physik und dem Pentagon rechnete. Diese Antwort
Wahrnehmungs-Psychologie. Aus diesem Grunde können sie UFOs nicht richtig bewerten und kam jedoch nicht und damit begann ein
lassen sie einfach unter den Tisch fal len. Und da d ie US-Regierung oder US-Luftwaffe keinen Rätsel, welches uns bis heute noch beglei­
physikalischen U FO-Beweis in Händen hält (damit schl ießt er übrigens a uch Roswell aus!) sei tet und herausfordert . . .
dies ausreichend Grund, um d ie UFOs n icht zu beachten. Maccabee gesteht zu, daß das Jahr
1947 wohl den ersten modernen Fliegenden Untertassen-Flap erfuhr, aber schon damals außer Auch in d e r Zeitung The East Orego­
viele Geschichten und einigen zweifelhaften Fotos nichts verbl ieb, um es einen harten Beweis nian vom 26.Juni 1 947 fand sich eine
nennen zu können. Außerdem gab es eine ganze Reihe von Schwindeln, auf die man hereinge­ interessante Aussage, die Arnold ge­
fallen war. genüber der Associated Press machte.
Hier hatte der Privatfl ieger die Beob­
*= Am 25.Juni 1 947 trat Arnold erstmals in einer Radiosendung ( KWRC) a uf, deren Mitschrift achtung von neun "extrell-hellen Flug­
von John Powell im CompuServe Encounters-Forum im April 1 997 vorgestellt wurde. Hierbei zeugen mit einer N ickelplatten-Be­
erklärte er zu den Objekten, die er 24 Stunden zuvor gesehen hatte: " Ich dachte zuerst, es seien schichtung" gesprochen, die er anson­
Gänse, weil sie so flogenm wie Gänse, aber als ich merkte, das sie dazu v iel zu schnell waren, sten nur "schlecht sehen" konnte. Kein
änderte ich meine Ansicht und ging davon aus, das es sich um eine Gruppe neuer Jetflugzeuge Wunder wenn im ganzen Land ent­
_ ...,.
__,....,.---,... ...,.
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..,..- -�_"..
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_ ..,... in Formation handelte." Er wies a uch darauf sprechende Schlagzeilen wie "Geheim­
·:_ �-.. hin, daß das Sonnenlicht derart von ihnen zu-
.. · '
�.
nisvolle Flugzeuge" oder "Mysteriöse
·,· · rückgeworfen wurde, das er fast schon geblen­ Raketen" erschienen. Der Begriff "Flie­
det worden war. Verwunderlich war für ihn gende Untertasse" als Bezeichnung für
nur, daß d iese Maschinen keinerlei Höhenruder interplanetarische Raumschiffe tauchte
Oben: Zwei Aufnahmen des "Fliegenden Pfannkuchen", eines experi-
zu besitzen schienen und ungeheuer schnell für erst Mitte 1 950 in einem Tru e-Artikel mentellen Senkrechtsta rters in der zufälligen Urgestalt der Untertas-
·
die damalige Zeit hinflogen. Insgesamt sah er und dann im Film und schließlich in sen. Eine verdächtige Ähnlichkeit mit Arnold's allererster Darstellung
sie nicht länger als 2 1 / 2 M inuten, da war er si- Keyhoe 's erstem Buch auf. Erstaunlich ist augenfällig ...
A.c..._ .,....,- _.·.: eher. Genauso sicher war er, daß d iese "Schiffe" auch die Wandlungsfreudigkeit der '------------------------
recht flach zu sein schienen, da die ganze Fläche von Arnold beschriebenen Objekte. Wir zeigen hier in diesem Report zwei Darstellungen von
irgendwie das Sonnenlicht zurückwarf. "Nun ein und dem selben Objekt d urch Kenneth Arnold, einmal zeichnete er es absolut sichelfömirg
gut, ich dachte, es handle sich vielleicht um Jet- nieder (in seinem B uch von 1 952 und nachdem sich die Aufregung gelegt hatte, er a lso weitere
flugzeuge, deren Schweife grün oder braun Zeit fand, um über seine Beobachtungserfahrung nachzudenken), dann zu Beginn zeichnete er
_.,
__

für das FBI die Objekte sehr an den damals bekannten Flying Flapjack erinnernt auf (abgesehen
Oben: Dies ist Arnold · s originale Untertassen-Skizze für die US-Bundespo­
�-.-....:__ von den Propel lern und Seitenrudern). In Anbetracht auch der Entfernung von m indestens 50
. ..., lizei FBI gewesen, anno 1947.
. -- �'--"-'-----=-""'"'-"-....
....;.. �-..:.---'
od er so b ema 1 t waren ... ab er s1e ....._ __ .:....._
____________________ _, Kilometern muß man natürlich Abstriche zulassen und Objektgestaltungs-Details in Frage stel­
flogen in keiner konventionellen Formation über den Bergspitzen, wobei sie aber wie auf einer len, gerade auch weil die dargestellten neun 'Untertassen' fortlaufend im Sonnenlicht aufblitzten
Welle auch mal knapp unter die Bergspitzen flogen und sich dann gegen den Schnee darauf ab­ und ihn stark b lendeten. Auch der sichtbare Wandel seiner grafischen Umsetzung der angeblich
hoben. . . " gesehenen Rätsel-Flugzeuge läßt Denkanstöße geben, vor allem auch die moderne Einbringung
(: (
]e
: CENAPEIEPdRTNr'24� Maf/Ju'niH19:Z : : : :
: : : : : : : : : CENAPEIEPORTNr' 2'4� Maf!Ju'ni�99): :

einer Hollywood-untertassenentsprechenden Kuppel spricht für eine durch Arnold erzeugte schungsgegenstandes notwendig. Unsere Quelle für diesen Artikel sind die diversen Veröffentli­
Anpaßung seiner Darstellung an den populären Zeitgeist seiner Epoche. chungen des Szenen-Insiders James W.Moseley aus der damaligen Zeit. In der NEXUS-Ausgabe
für Februar 1955 gab es auch ein Selbstinterview von Moseley mit Moseley hirnself unter der
Der Flying Flapjack (oder auch Flying Pancake genannt) war zu jener Zeit ein durchaus sku­ Schlagzeile "Die Wahrheit über die Fliegenden Untertassen". Da es immer interessant ist, die
rilles Fluggerät, welches zur Experimentalreihe der VTOL-Maschinen gehörte und noch vor Stimmung in den damaligen Tagen zu erfassen, greifen wir gerne auf solche Originale zurück.
dem 2.Weltkrieg von Charles H.Zimmerman für die Vought Coorporation entwickelt wurde. Moseley erklärte also bereits 1955 (!),daß der "Fliegende Untertassen"-Begriff eine Wertung und
Boone T.Guyton flog das Gerät für die US-Marine erstmals am 23.November 1942,bei den etwa Definition beinhaltet, weswegen er in Anbetracht der realen UFO-Darstellungen falsch sei. Mo­
200 Flugtests saß auch einmal Charles A.Lindbergh in der Kanzel des exotischen Fliegers, der seley, der Szenen-Insider ist und war, benannte bereits vor 40 Jahren die "meist-publizierten
aber niemals in Serie ging, da man mit seinen speziellen Flugeigenschaften nicht klar kam. Im amerikanischen Landungsberichte und Begegnungen mit kleinen Männern" Schwindel. Gerade
ufologischen Schicksalsjahr 1947 strich die Navy ihre Gelder für das Projekt,sodaß es zur völli­ weil in Europa eine große �.�.�������� ������������������......
gen Einstellung kam, nachdem überhaupt nur zwei Maschinen den Status von Prototypen er­ Landungs-Welle abgelau- :::: ::: > : : :: : w�w · .)f#.t:#:): @W:�?H�6.( /j��9.�*-�ffl#.fi)�$4�/:> :::::::
.

reichten (die V-173 und die XFSU-1). Die letzte dieser Maschinen befindet sich heute im Mu­ fen war, blieb er weiterhin
seum des Smithsonian Instituts. Wir sagen nicht,daß die Arnold'schen Objekte den Flying Flap­ auch deswegen spöttisch
jack darstellten, sondern nur, das sich Arnold in seiner Hilflosigkeit in der Darstellung seiner und nannte sie weitge­
fernab gesehenen mysteriösen Flugzeuge bei den Bildern des Fliegenden Pfannkuchen 'Orientie­ hendst Späße, Schwindel
rungshilfe' leistete. und Presseenten (was auf
• • • Nach wie vor ginden wir kein besseres Argument,als jenes,welches wir vor zehn Jah­
jeden Fall tatsächlich für
ren bereits im CR 138 vorgestellt haben und zu welchem unser Kollege Hans van Kampen in ei­ die 1954er Frankreich-Wel­
ner Analyse kam. Arnold selbst betonte ja laufend den Geheimflugzeug-Charakter seiner Beob­ le zutrifft, nachzulesen in
achtung. Und tatsächlich findet sich ein amerikanisches Flugzeug, welches höchst Wahrschein­ unserer bereits 1989 er-
lich zum Auslöser des ganzen UFO-Spuks wurde: Der Düsenjäger Republic F-84 Thunderjet, �hienen Dokumen�tion :������·�·:��:����� � ��:··���·� ���· ··��·· ·��
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welcher am 28.Februar 1946 in Produktion ging und einen angelegten Flügel ab der zweiten Se­ "Frankreich 1954: Invasion
rie besaß. Die Republic F-84 Thunderjet besaß einen flaschenförmigen Rumpf und nur ein sehr vom Mars?"). Da gab es Meldungen von Untertassen, die anti-kommunistisches Propaganda­
kleines Höhenruder,zudem war sie lange Zeit ein militärisches Geheimnis bis sie im Korea-Krieg Material abwarfen oder Berichte über Untertassen-Piloten die rußisch sprachen. Zwei Zeitungs­
für eine Überraschung des Feindes sorgte. Aufgrund des Umstandes,daß die Arnold'schen "Ge­ reporter hatten in Frankreich sich in Taucheranzüge gekleidet und ein Feuerwerk abgebrannt,
heimflugzeugen" sich am Rande des Wahrnehmungsfeldes (50 km Distanz!) befanden, war er schließlich liefen sie nach diesem Spektakel auf einen Bauernhof zu - am nächsten Tag waren die
zudem aufgrund der Blendwirkung durch Sonnenlicht-Reflexionen gar nicht imstande, seine Zeitung voller Berichte über eine UFO-Landung und obgleich niemand eine Untertasse gesehen
'Fliegenden Untertassen' richtig auszumachen und sie nur in ihrer Grobgestalt zu 'erkennen'. haben kann,weil es einfach keine gab,kam es zu lebhaftesten Darstellung in unterschiedlichster
Form deswegen.
+++Bitte lesen Sie auch unsere Dokumentararbeit PROJECT UFO vom August 1982 hierzu
nach. +++ Die ersten Schwin­
del-Fotos:

Bis heute aktuell!


Moseley druckte damals übri­
gens das weltberühmte S alem­
Foto eines Küstenwacht-Mitar­
beiters ab, welches am 16.Juli
1952 aufgenommen worden
war (siehe links). Interessanter
Weise zeigte das Bild ein Voll­
format des Originals, auf wel­
chem man deutlich den Fenster­
rahmen und den Fenstergriff se­
In unseren Publikationen haben wir zu keinem geringen Teil die Historie der UFO-Thematik hen kann, wodurch der Ein­
aufgearbeitet,um Ihnen die Möglichkeit zu geben,ein Phänomen zu verstehen und um auch all druck des Bildes erheblich ent­
das kennenzulernen, was eigentlich längst bekannt sein sollte, aber von der breiten Masse von kräftet wird. Im weiteren ver­
UFO-Promotern verschwiegen wird. Sehen Sie aber selbst in unserem nachfolgenden Bericht wendete Moseley ein beein­
nach und lernen Sie die verschwiegene,kurze Geschichte des UFO-Phänomens kennen. Um die druckendes Scherzfoto mit fol-

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Gegenwart der UFOs zu begreifen ist einmal mehr ein Blick in die Vergangenheit dieses For- Untertassen-Foto nicht wirklich
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kult-Promoter sorgten dafür, daß der Amerikaner Adamski in der Royal Albert Hall im Septem­
ber 1954 einen Vortrag halten und von der Reputation dieses alt-ehrwürdigen Orts parasitär le­
ben konnte.
Doch h inter der Kulisse gäh rte es. In den USA wurden immer mehr UFOlogen bedäch­
tig und konnten Adamski immer weniger unterstützen, so gilt dies für Al Bailey, Jim Moseley
und Jerold Baker. Baker soll ja Zeuge einer der Adamski-Begegnungen gewesen sein, aber er er­
klärte, daß diese von Adamski und seiner Anhängerschaft verbreitete Behauptung nicht stimmt.
Baker hatte am 25.Juli 1954 bereits Adamski und Leslie diesbezüglich angeschrieben und
wünschte, daß diese Behauptung nicht mehr aufrecht erhalten werde, dies erklärte er schriftlich
auch gegenüber Capt.Plunkett vom "British Flying Saucer Bureau", der diese Aussage durch
Leslie, dem Herausgeber der "Flying Saucer News" des BFSB, abgegeben hatte - doch Plunkett
wollte nichts gegen seinen Freund Leslie oder gegen Adamski unternehmen. Als Leslie dann ei­
nen Abstecher nach Amerika machte, traf er am Resturant von Mt.Palomar die Herren Fry und
nauso gut wie jene Bilder, die man in Zeitungen und Magazinen finden kann? Und doch ist es Betherum als gute Freunde von Würtchenverkäufer Adamski vor. Fry war gerade in einer TV­
nur eine Autoradkappe, die der junge Mann hochwarf und dann recht amüsiert fotografierte." Sendung mit einem Lügendetektor-Test konfrontiert worden, in welchem es ihm nicht gelang
Tatsächlich ist diese Fliegende Untertassen-Aufnahme bzw der Scherz mit ihr ein früher Hin­ nachzuweisen, das seine Story mehr als nur eine "out-of-body"-Erfahrung war, um es mal vor­
weis, wie gut man doch UFO-Bilder fälschen kann - obwohl dies bereits 1955 veröffentlicht wur­ sichtig auszudrücken. Adamski stand genauso wie jene anderen Kontaktler im Verdacht, daß
de und jedem aktiven Studenten bekannt sein sollte, hat man 40 Jahre später immer noch zwar deren Erfahrungen nichts weiter als als Szenen der "Meta-Psyche" anzusehen sind! Adamski war
das selbe szenarische Bildmaterial aus neuerer Zeit vorliegen, aber rätselt immer noch über die vorher "The Royal Order ob Tibet" gewesen und erhielt Lebensweisheiten sowie "Kommunika­
extraterrestrische Herkunft solcher Scheiben. Damit beweist sich, daß die Gläubigen-Gemein­ tionen" mit Unsichtbaren, die den Theosophen recht nahe kommen, also nichts Neues bot.
schaft einfach nicht lernen will.
Mit "Hoax from Finland" als Schlagzeile erfahren wir außerdem, daß am 24.Januar 1955 eine
Fliegende Untertasse nahe Alavieska gesehen wurde. Glaubwürdige Zeugen berichteten ein
Alles aus dem Bereich des Spiritismus und O k kultismus Lichtphänomen, welches 400 Meter weit über einem offenen Feld langsam "dahinschwebte" und
Im NEXUS für März 1955 kam es zur Adamski-Diskussion. Schon in diesem ersten Tagen dann blitzschnell nach oben hin verschwand. Einige Tage lang geisterte diese scheinbar uner­
wurde Adamski von einigen UFOlogen nicht ernst genommen, wie diverse Briefe im NEXUS be­ klärliche Geschichte über Fliegende Untertassen durch die regionale Presse - bis sich ein paar
weisen. "Flying Saucers Have La nded " brachte erstmals in Ko-Autorenschaft mit Desmond Jungs meldeten, welche zugestanden, für dieses Schauspiel verantwortlich gewesen zu sein. Sie
Leslie den Kontaktfall vor. Leslie war ein bekannter Roman-Autor und stark dem Okkultismus hatten in der Dunkelheit mit hochgehaltenen Taschenlampen nebeneinander hergehend in der
ge- neigt gewesen, als er den Auftrag bekam, ein Untertassen­ Dunkelheit gespielt und damit das aus der Ferne von einigen Kirchgängern beobachtete Lichter­
Buch zu schreiben, weswegen Adamsi gerade richtig kam. Be- spiel erzeugt...
. reits im März 1955 wurde von John Pitt das erste Buch von
Leslie/ Adamski als gemischter Inhalt bestehend aus "unbestä­ Adamski, der erste UFO- Kontakler: Ein Schwindler
tigten Legenden und fragwürdigen Indizien" gebrandmarkt. In der Mai-Nummer 1955 von NEXUS ging die Adamski-Kontraverse weiter und Jerrold Ba­
Leslie war in England zur Berühmtheit geworden und tourte ker bezog sich auf ein von ihm ehemals als echt bezeugtes Vorkommnis, wonach einem Hai Nel­
durch "spiritistische Kreise", wo er gefeiert wurde. Er sprach son bei dem von Baker aufgenommenen Scoutship-Bild im Aushang des Palomar-Cafe aufgefal­
in England vor begeisterten "Metaphysikern" und "Aura-Bio­ len war, daß dieses einen Stab über der Scoutship-Untertasse hereinragen zeigte und das Nelson
meter"-Erfindern bzw ihren Anhängern. Gleichsam schoß sich dann Adamski danach fragte. Adamski vertuschte dies als
Arthur Clarke auf den Autor und seinem amerikanischen Harmlosigkeit und nannte dies einen "Wassermeßstab" an einer
Partner ein, gerade weil mit der okkulten Methode der "Aura-Biometer-Ausmessung" die identi­ Wasserleitung. Nelson schaute sich an der Örtlichkeit der Auf­
sche Herkunft und Natur der Adamski-Untertasse und jener von Stephen Darbishire (ein eng­
lischer Schuljunge, der eine recht unklare und stark an das Adamski-Scoutship erinnernde UFO­ nahmen um, fand diesen Wassermeßstab jedoch nicht. Wütend
Aufnahme machte) bestimmt worden war. Natürlich wurde der "Aura-Biometer" (der von der hat daraufhin Adamski's Freundin Lucy McGinnis diese Fotos
sogenannten Sensitivität des Operators abhängig ist) von der wissenschaftlichen Welt als Unfug im Kamin verbrannt und warf die Negative gleich hinterher, so­
zurückgewiesen und obwohl das Gerät mit scheinbar wissenschaftlichem Begleitmaterial ver­ daß diese nicht in die "falschen Hände" kommen könnten. kr:
rold Baker gestand nun e i n. ehemals gelogen zu haben. als er
kauft wurde (der Text klingt zumindest wissenschaftlich), gab es keinerlei wirklichen wissen­
erklärte. die Adamski-Untertasse selbst bezeugt und unab hän­
schaftlich haltbaren Ansatz dafür, auch wenn ein Colonel Bell als Präsident der "British Society
of Dowsers" noch und noch davon schwärmte. Wie auch immer, der Leslie/ Adamski-Hirnquet­ gig fotografiert zu haben, da er wie unter einem hypnotischen
scher regete auch in England eine besondere Sippschaft von Menschen an - Mystiker wie jene Einfluß von der Sache stand und sich hierfür begeisterte, da man leicht auf ihn hereinfallen
um Benjamin Herrington, der die "Spiritualist World Government" gründete und seit Jahren be­ kann, genauso wie es Desmond Leslie tat, der anstelle einer Ermittlung einzuleiten ihm blind
reits ein aktiver Propagandist des Spiritismus war. Die finanziellen Möglichkeiten solcher Ok- glaubte: "Viele haben mit ihrer Teilhaberschaft Schuld auf sich geladen." Baker: "Es ist schwer

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aus der Sache herauszukommen, weil wenn man die 'falsche' Position im Feld gegenüber
( (
hatte nur ein Touristen-Visa um das Land zu besuchen, damit sind ihm aber keine geschäftli­
chen Aktivitäten erlaubt. 2.) D.S.Desverges, jener Pfadfinder-Führer aus Florida, der 1952
Schlagzeilen machte, da ihn eine Fliegende Untertasse ansengte, wurde zu sieben Jahren Ge­
fängnis auf Bewährung verknackt. da er einen wertlosen 350 $-Scheck in Umlauf gebracht hatte.
Ab Juni 1955 hieß NEXUS nun Saucer News. Und was gab da da für News? Überrascht nahm
Moseley zur Kenntnis,daß der "mediale Kontakt" von Orfeo Angelucci nun als reale Begegnung
mit Untertässlern auf den Markt kam und hier marktschreierisch "The Secret of the Saucers" ge­
nannt wird,herausgegeben von Ray Palmer,bekannt aus der SF-Bewegung. Es gingen Gerüchte
um, wonach Untertassen-Fotograf Cedric All ingham "bald eine Bombe werfen werde, um die
Untertassen-Fans zu treffen". Die Fotos,die Story und das hierzu abgefaßte Buch "Flying Saucer
from Mars" war durchweg ein Schwindel, weil der wahre Autor nachweisen wolle, wie leicht­
gläubig die Leser solcher Sachen sind. Noch ein Wort zu Charles Fort, über den viele Menschen
ein völlig falsches Bild haben. Tiffany Thayer,die die Einführung zu "The Books of Charles Fort"
schrieb: "Fort war in keinem Sinne ein verrückter Kautz. Er glaubte nich eine Haarbreite an ir­
gendwelche seiner abenteuerlichen Hypothesen, was ein sensibler Erwachsener anhand des
Texts selbst sehen kann." Forts Absicht war es allein,Dogmen abzubauen. Sicher würde er sich
Of the two phot o s a b ove , tne one on the l e ft is one of the a l l e g e d saucer pho­ in seinem Grab umdrehen, wenn er wüßte, was aus seinen Berichte heute alles gemacht wird,
t ographs und e r d i s cu s s i on in Mr . L e s l i e 1 s arti c l e , wher e a s th e photo on the um "Untertassen-Fans zu helfen, unsichere Folgerungen über die Herkunft der Untertassen zu
r i ght is a mode l c on s t ru c t e d a s a j oke by the e d i t o r i a l staff o f �Yanke e " Mag­ ziehen!" (Moseley) Jerold Baker übermittelte inzwischen an Moseley "Pioneers of Space" aus
a z i ne . Y� . Le s l i e c onte n d s that the striking s imi l a rity betwe e n Adamski 1 s
" s c out shi p s " and l i ght fixtur e s , doe s not c onstitute p r oof that they a ctua l ly dem Jahre 1949, geschrieben von einem Professor George Adamski, dem selben Typen der 1953
� l i ght fixtur e s .
seinen Beitrag zu "Flying Saucers Have Landed" leistete. Im Erstling schrieb man, daß der "Pro­
fessor" zum Mt.Palomar-Observatorium-Personal gehöre,was tatsächlich nicht der Fall ist. Diese
g�fährlichen Untertassen. Am 3.April 1955 berichteten Zeitungen auf den Philippinen von einem
Adamski einnimmt, dann auch gleich vorgeworfen bekommt, gegen die Untertassen zu sein. tragischen Geschehen. Zwei Männer hätten sich über Fliegende Untertassen unterhalten, wobei
Das habe ich selbst erlebt und bekenne mich deswegen meines langen Schweigens für schuldig. es immer hitziger wurde und als schließlich der eine Mann das ganze als Quatsch ablehnte,zog
Viele UFO-Forscher rieten mir, nichts über meinen Schwindel zu publizieren, da dies der Sache sein Gesprächspartner eine Pistole und erschoß den Untertassen-Neinsager. April-Scherz?
schaden würde und ich lebte wie auf 'Wolke Nr.7'. Dies bis zu einem Punkt, wo ich aufwachte,
aber wie viele Leute sind immer noch abgehoben? Ich kann ihnen nur raten: Kommt herunter Eine Adamski- Kennerin packt ausl
und steht zu den Fakten. Gut ich glauche noch an Untertassen aber nicht mehr an iene von der
Ven us! Ich will niemanden seine Träume zerstören aber versucht selbst zu sehen. wer uns zum Jerry Baker's Frau Irma meldete sich nun auch zu Worte, die nun einen weiteren Blick hinter
Narren hält!" Eine Edna E.Powell war deswegen empört,weil NEXUS dies abgedruckt hatte und die Vorgänge im Palomar Gardens-Cafe warf. Hierbei geht es um sie,ihren Mann, "Doktor" Ge­
bestellt den Bezug sofort ab, weil sie solche Leute wie Baker als "Schlammwerfer" ansehe, die orge Williamson,Lucy McGinnis und Kar) Hunrath - alles Mitglieder des engsten Freundeskreis
mit einer "Schmierentaktik den Charakter ehrlicher Leute beschmutzen" und ließ auch das aller­ um Adamski:
höchste Gericht angerufen: "Jeder, der mit dem Feuer spielt, wird sich daran verbrennen." Ein " Ich lernte Williamson und Al Bailey ein oder zwei Tage nach
B.Vincent aus dem englischen London dagegen war begeistert,da "es scheinbar doch noch sensi­ dem Wüstenkontakt am 20.November 1952 kennen. William­
ble Menschen gibt, die bereit sind ohne Scheu und Furcht die Wahrheit zu sagen. Jeder normal­ son war mit Katz und Maus nach Palomar Gardens gezogen,
denkende Menschen sollte wissen, daß die Scully's,Adamski's und wie sie alle noch heißen mö­ Lucy McGinnis und George Adamski erzählten mir, das Willi­
gen nur auf das Geld jener aus sind, die ihre Bücher über angebliche Wahrheiten jenseits der amson Probleme mit niederen Geistern hätte,die seinen Körper
Vorstellungskraft lesen. Ich möchte nicht abwehren, das es Leben auf anderen Planeten geben übernommen hätten - George wolle ihm helfen, damit William­
kann, aber das muß erst noch bewiesen werden und trotz einiger unerklärter Sichtungen ist da­ son diese niederen Elemente zu kontrollieren lerne.
mit noch lange nicht gesagt,daß die Außerirdischen damit auf unserem Planeten gelandet sind.
Wenn dies geschehen sollte,dann wäre dies eine Sensation und unmöglich geheim zu halten." Am 3.Januar 1953 fuhr ich mit Freunden wieder nach Palomar
Lucy redete mit mir vertraulich über Geldspenden, da hier neimand Geld habe und
Straftätig wurden . . . darauf angewiesen sei. Deswegen wurde auch die Adamski Foundation von Williamson, Karl
Hunrath und Jerold Baker gegründet. Hunrath sei ein exzellenter Erfinder und habe eine er­
Wie wir sehen,auch vierzig Jahre später (!) sind die Inhalte der Kontakte und die Nebelker­ staunliche Erfindung gemacht, die er demnächst herbeischaffen würde, um sie bei George ein­
zen-Werfer aus dem Fanlager eigentlich an den immer wiederkehrenden Mustern zu erkennen, zusetzen. Hierbei handelte es sich um eine Magnetfeld-Maschine, mit der man die Untertassen
die Analogien zum Fall Billy Meier sind offensichtlich. Natürlich auch die ewig gl�ich�n Ig�o­ orten und herunterholen könnte. Bei der Betrachtung der von den Venus-Leuten zurückgelasse­
ranz-Argumente der gutgläubigen Enthusiasten. Naja, Moseley hat dafür aber z�ei we_Itere In­ nen Fotoplatte mit hieroglypischen Mustern kamen wir ernste Bedenken, weil die Raumfahrer
teressante Meldungen parat. 1.) George Adamski wurde zu 40 $ Strafe verurteilt,_ weil er a� mit ihrer überlegenen Intelligenz und ihren technischen Möglichkeiten auf eine solch simple
2.April 1955 in Mexico City einen seiner Untertassen-Vorträge hielt. Cover up? Nem: Adamski Methode zurückgriffen und dazu noch eine merkwürdige Nachricht hinterließen. Um die Platte

�:l: ·: :l: l : : : : : :l : : : : :: : : :j: : : :J : : : :l: : :l:l l: :l:l: : l: l:l :l ili:i:i:i:l:l l:l l: l l:l l l,ilil:l : : : : : l : :l l l l l l l l:l l:i:I:,: :JI :Il l l : :l : : : l l : : : l l l l l l l l l l l l l:lil il 'l'll
( : CENAF'SEPdRTf..k 2A� Maf!Ju.ni�9S7: ( : CENAF'SEPORTNr· 2A� Maf/Ju.ni�asz :

führte Williamson übrigens einen indianischen Tanz vor,alles nur zu unserer Belustigung. Dann Ein Freund von mir fragte später beim FBI nach, was nun in Sachen George Adamski unter­
gab es Streit zwischen Hunrath, Williamson und Baker im Cafe über die ganze Sache als solche nommen worden sei. Dieses erklärte, man werde ihn weiter beobachten, da er sich so manchen
und man ging gar nicht mehr freundlich zueinander auseinander. Zwei Tage später erhielt ich 'Ausrutscher' erlaubte und Geschichten über sein angeblich vertrauliches Wissen hinsichtlich
einen tränenreichen und pathetischen Telefonanruf von Lucy McGinnis, weil der Professor ihr Militär, Luftwaffe, Atombomben und geheimen Operationen verbreite. Ansonsten sieht das FBI
gesagt habe, daß die Boys [so nannte er für sich die Venus-Menschen] ihn gewarnt hätten, mit ihn als einen völlig verrückten Kautz an. (Ich gehe davon aus,das George seine Geschichten zu­
der nun eingetroffenen Hunrath-Maschine sich gegen die US Air Force zu wenden, um deren nächst nur deswegen aufzog, um im Cafe die Leute zu beeindrucken. Es ist wahr, gelegentlich
Maschinen vom Himmel zu putzen und andere schlimme Dinge anzurichten. kommt schon mal ein Wehrpflichtiger herbei oder ein Zivilangestellter des Militärs, der dann
Dadurch wurde ich im Kopf richtig durcheinander und rief den OSI an,um diese Sache vor­ ebenso wilde Geschichte erzählt,die George später dann völlig überzogen als Tatsachenberichte
zubringen. Am Telefon bekam ich mit, wie man das FBI unterrichtet. Doch ich konnte nicht ab­ "vo m. Militär" oder von einem "Top-Mann" ausgab. Ich lernte ihn kennen, wie er irgendwelche
warten und tro,mmelte drei Freund ezusammen,mit denen ich raus zum Palomar-Cafe fuhr,wo zunachst belanglosen Dinge so für sich umkonstruiert,das eine tolle Geschichte daraus wird,die
wir gerade recht kamen, um Leute vom OSI und FBI zu treffen, denen Adamski folgendes er­ er dann in seine Story einbringt.)

bestan � zunächst aus purer Telepathie und ohne eine physikalische Begegnung. Dann traf er
zählte: Adamski verändert seine Raummenschen-Story fortlaufend, die originale Kommunikation
1 . ) Kar! Hunrath (den George vorher noch einen lieben Freund und Kollegen nannte!) sei ein .
BIEST, ein unkontrollierbares Monster und ein Sadist. Er habe einen Ego-Komplex und war sich mit den Raumbrüdern in einer Bar von Los Angeles, um dann hinzufahren, um weitere
Frauenfeind. Er soll gesagt habe,das es unwichtig sein,wenn man beim Versuch eine Untertasse Kommunikation zu betreiben. Ich denke, wenn Raummenschen solche Leute wie George in ei­
mit seiner Magnet-Maschine auch US-Jets herunterhole. Hunrath praktiziere Okkultismus und ner Bar treffen �üßen,dann ist mit ihnen nicht viel los! Ich fragte George Williamson im April
. . 20.November 1952-Kontakt dabei war und den Raummenschen
sei von einem Biest besessen. 1954 ob er wirklich beim gese­
hen habe, was er mit einem aufrechten und kräftigen NEIN beantwortete. Wir beide stimmten
2.) Georg Williamson ist gar kein Doktor und verwendete diesen Ehrentitel nur, um Anner­ darin überein, daß die Erfahrungen von Adamski rein spiritistischer Natur sind. Seitdem verlor
kung zu finden, die er sonst nicht habe (dies ist tatsächlich wahr und alle die ihn kennen,wissen ich langsam,aber sicher, mein Interesse an Adamski 's Geschichte. Als ich ihn noch einmal traf,
das). Williamson war in Palomar um sich von Adamski wegen der niederen Elemente in seinem sagte ich es ihm auch und er gestand ein, das es ihm um seine Lehren ging,aber die Menschen
Kopf helfen zu lassen. Tatsächlich diente Williamson Adamski nur als Medium, aber er war immer eine materielle Basis brauchten,die er ihnen dann eben gab. Wortwörtlich sagte er: 'Ver­
auch ein Fälscher und Betrüger. (Da mußte ein FBI-Mann unter vorgehaltener Hand lachen.) trauen kann man gelegentlich nur über die Hintertüre gewinnen.' Vertrauen gewinnen,für was?
Williamson habe seine schwangere Frau verlassen, um nach Palomar zu gelangen und am kar­ Für die Dunstwolke, die er aufbaut?"

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gen Tischmahl von Adamksi sich durchzubringen. George Adamski versicherte den Agenten

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das einzige wirklich echte Medium in der Welt zu sein, dabei ging Lucy's Kopf immer nur be­ t

c.ER NEW� anno 1955. H ier : : "�m: �����d.���� �� :����r�: ��: ����: �������: ���
stätigend auf und nieder. Die FBI- und OSI-Leute saßen ansonsten nur still und mit großen Au­
gmg es emmal mehr um : :l.,fQf:���·���; :w:•� :J�I1�; : die: wir :hier alibieten: Uftcl :die
gen da. Adamski wiederholte es mehrfach: Ich bin das einzige wahre Medium. (Das FBI tut mir
leid - was müßen die sich alles auf die Kosten der Steuerzahler hin anhören, ich denke dies war
Adamski, der in den Staaten : : : :wh·: J;�r����: ��i� ���·: � 5: ��h;��: ���ii�9�ri: h�b·� ��d : :
eine neue Erfahrung für sie!)
3.) Jerry Baker sei ein recht netter Junge und scheint ein guter Kumpel zu sein, aber er muß
�; : � � � :: �
gs ic �o � ie� ;u� : : : : : : : : : : :���� ��S,��� "�#ff�� � �#����: ���!#--���� : : : : : : . .
i a e i
dem finsteren Einfluß der beiden anderen ausgesetzt sein. Da er einen schwachen Charakter be­
kritisierte �as Bildmaterial � es al�seits bekannten Scoutships und auch das "Yankee"-Magazin
Deutschland in den Folgejahren "Dank" der DUIST des Ehepaars Veit tun wird. Leon Davidson
sitzt, stimmt er gleich mit jedem überein und will gut Freund sein, er leistet keinen Wider­
spruch. Adamski wunderte sich darüber, ob Baker vielleicht ein geheimer Ermittler der Behör­ hatte nur emmal aus Spaß eme Fliegende Untertasse von etwa den Formaten der "venusischen
den ist und sagte an die Agenten: 'Ihr hättet da einen besseren finden können, Hahaha.' Dabei
k? nnen,die Adamski anfertigte. Adamski's Untertasse stand von Anfang an also unter Verdacht
Raumschiffe" nachgebaut und Vergleichsfotos angefertigt, die sich gut mit jenen messen lassen
half Jerry überall im Cafe kostenlos, er führte Buch, nahm Bestellungen auf, reinigte die Tische
etc - alles für Adamski. .
e� n Modell I� der Abmessung einer Lampe zu sein und die sichtbaren drei Landekugeln ließen
Allen drei Männern warf Adamski vor,ihn betrogen,bestohlen und seine Post geöffnet zu ha­ s1ch proporhonal auf 10? Watt-Glühbirnen zurückführen. Dumm ist sicherlich,daß die originale
.
ben. Lucy bekam den Auftrag deswegen die Polizei von Escondito anzurufen. Das ist aber Un­ Lampe memals fotografiert werden konnte,aus der Adamski seine Untertasse konstruierte bzw
sinn, die wahre Story ist, das Lucy in Wut Hunrath in Escondito mit dem Wagen anfuhr und er modellierte. Allerdings ist die Frage auch berechtigt: Warum sollte Adamski hier nicht verschie­
dann die Polizei rief, um die fanatische Frau wegschaffen zu lassen, wobei sie ihm alles mögli­ dene Teile unterschiedlicher Objekte zu einem neuen Ganzen vereinigt haben,um so sein Stan­
che androhte, wenn er ihr nochmals begegnete. Ich habe gesehen, das George alles tat, um die dard-Modell zu fertigen??? Andererseit ist in späteren Jahren deutlich geworden, daß das
drei unmöglich zu machen, aber warum nur? Klar ist, alle drei hatten ihm den Rücken gekehrt, Scoutship-Grundmodell tatsächlich in der Szene,wenn auch im Verborgenen kursierte. So mel­
was ihn auch in diesen Minuten vor den Agenten fix und fertig machte. Die drei Männer waren dete sich auch Lonzo Dove in einer Buchbesprechung zu "Inside the Space Ships" zu Worte und
einfach nur ausgestiegen,aber warum? Ich forschte nach und schnell war zu entdecken,daß die nahm die astronomischen Erklärungen von Adamski auseinander, darunter auch die Behaup­
drei Leute bei ihrem MEISTER entdeckt hatten, daß seine Füße mit Klauen besetzt waren (was tungen über "Pferde","Kühe" und "menschliche Wesen" auf dem Saturn,dem Mond,dem Mars
nicht wörtlich zu nehmen ist). Stimmte jemand mit George nicht überein, wurde man schnell und auf der Venus - er verwies dies alles in den Bereich von Adamski's unwissenschaftlicher
charakterlich diffamiert, eines der Opfer ist Mayme Nuzum gewesen, der er ziemlich zusetzte, "�issenschaft". Dove nahm sich als Amateur-Astronom auch das Bildmaterial der angeblichen
weil sie nicht als Zeugin für den Baker-Schwindel dienen wollte. Fliegenden Untertassen-Formation über dem Mond vor. Moniert wird hier,daß der Mond selbst
dabei so schlecht abgelichtet worden ist, die Unschärfe fiel ihm ins Auge - besonders auch des-

���i i i i l i lil l il l il l:l il il i il l :i:i l !l l l il l: l l!l l l l l l l l l li il l l l l l l l :l l i i llll!lilil li i i i l l: l: :l:l :l:l i l l l l l l!l l l l!l l l l l l l l l l !l l l l l il l l l l l l l l l l l l lll

. .
. . . . . . . .
. . . . . T H E ADAM SKI P H O T O G R AP H S ,
. . . . . . . . . CENAF' R'EPdRT Nr' 24LMai/Ju'n i1 �9'7 ' . . . . . . . . . . . . . .
.
....
. . . ( : CENAPE{EPdRTNr' ;2'41 'Maf1Ju'ni1 �9'7: :

se? Aber auch dieses Bildmaterial ist alleine schon wegen den gigantischen Raumschiffs-Dimen­
sionen nurmehr ulkig zu nennen, müßte dann Adamski und sein Freund metergroße Köpfe ge­

W H E R E AND H O W ?
habt haben, um so überhaupt in den Bullaugen aufzufallen und aufgenommen zu werden. Doch
von einem solchen Kopf-Blähprozeß während der Raumflüge berichtete Adamski nichts. Ganz
zu schweigen davon, daß eine Kamera diese Szenen nur aus einer gewaltigen Entfernung aufge­
by David nommen haben könnte, dann aber solche Details wie Köpfe im beleuchteten Bullauge nicht
mehr sichtbar wären... Auch für Außerirdische gelten Fakten der optischen Parallaxe und foto­
Wightman grafischer Auflösung. Warum sind die Mothership-Objekte überhaupt total SCHWARZ im
� Dove's model ( 1 931). Weltraum ausgefallen, warum glänzen sie im Licht der Sonne nicht auf, warum gibt es auf ihren
Oberflächen keine metallischen Licht-Reflexionen? Adamski redet sich mit geheimnisvollen
Strahlen heraus, welche die Raumschiffe abgeben und dadurch so üble Fotoqualitäten hergeben
- warum sind dann die anderen Fotos von Scoutships so klar? Man fühlt sich hier einmal mehr
an Billy Meier erinnert, der ziemlich genau die selben Entschuldigungen vorbringt...
Tbis maeazloe was pub­
llsbed In 1910. Note tbe
E rster UFO-Preis anno 1 955

���iiii' t
�3!:�lf$
slmilarlty to tbe Potter
uucer drawlne. Had tbe
wrlter of tbis story over-
Ende 1 955 bot Jarnes W.Moseley in seiner 15.Ausgabe der Saucer News jedem 1.000 Dollar an,
t ped Dove in bis research? "welcher mir einen konkreten, materiellen Beweis für den Besuch von Fliegenden Untertassen
aus dem Weltraum vorlegt". Moseley weiter: "Dieses Angebot mache ich mit guter Absicht und
es soll eine Herausforderung an all jene wie Adarnski, Fry, Bethururn und andere sein, die lau­
fend Untertassen-Landungen bezeugen und d ie doch wertvolles Material als Beweis vorliegen
haben müßen. Wenn dem nicht so ist, dann sind meine 1.000 $ mir weiterhin sicher. Einen foto­
LTHOUGH hovering between belief and grafischen Beweis will ich jedoch nicht mehr akzeptieren. Es muß nicht gleich ein kleiner grüner
A scepticism, Waveney Girvan concedes . the
point that Adamski's stories of meetmgs Mann sein, aber es muß ein Beweis sein, den auch alle rational-denkenden Menschen akzeptie­
with space-people are false and that the famous ren können."
(sie) photographs are fakes (March/April issue).
1t is assumed that if satisfactory answers to the Ende 1955 stand der faszinierendste Scheidungsfall menschlicher Historie an: Kontaktler Tru­
two main questions posed in the FLYING SAUCER man Bethurum (Autor von "Aboard a Flying Saucer") erklärte in seinem Buch regelmäßig mit
REVIEW article can be supplied, Waveney Girvan
would be swayed in the direction of complete der wunderhübschen Raumfrau Ora Rhanes zusammenzukommen. Nun verdächtigte ihn seine
scepticism regarding Adamski. It is my conten­ irdische Ehefrau des Seitensprungs und will sich ob der attraktiven Raurnfahrer-Konkurrentin
tion that these two main questions can be
answered by information coming from a single
scheiden laßen. Zeitungen aus Medina, Ohio, berichteten arn 2l.Oktober 1955 vorn Fund eines
source . But before I deal with these points I "kuriosen Stück Metalls" durch den Untertassen-Fan Joe Leatherman, nachdem er eine "Flotte
would like to present information which goes a von Raurnschiffen" vorbeiziehen sah. Leider stellte sich das Stück als ein kleines Flugzeugteil
long way towards refuting the contention that,
prior to 19�, no one had concei y ed . of a space:, heraus, sind Fliegende Untertassen aus irdischen Flugzeugteilen zusammengeschraubt? [Der
, , ßymg saucer
ship as havmg today s popular Fall des "Tornaten"-Mann-Fotornaterials ließe sich als Beweis herbeiführen . .. ]
configuration.
Project Blue B ook Special Report No.14 kam arn 25.0ktober mit einer Presse-Erklärung
Tantalising question
One specimen of a magazine cover prior to them depict space-ships as having the ßying (Nr. 1053-55) heraus und war in der Szene diskutiert worden, insbesondere die Feststellung, daß
1952 is reproduced here (right) : there are several saucer form? There are several possible sources die USAF "keinen Beweis für die Existenz der populären Fliegenden Untertassen fand". David­
others. They could have a special significance which could have been discovered by anyone,
including Adamski, but only Alice Wells and son und Moseley nahmen sich des 316seitigen Berichts an. Etwa 4.000 Berichte aus dem Zei­
which I shall mention later. Where did the artists
responsible get their ideas from? What made Lucy Mcginnis could enlighten us about traum Juli 1947 bis Dezember 1952 waren aufgelaufen gewesen, wovon 800 Berichte mit zu wa­
gen Angaben bzw Informationen eliminiert wurden, weitere 1.000 Berichte wurden als Darstel­
wegen, weil er das selbe Teleskop-Modell besaß wie Adarnski. So berechnete er, daß die sichtba­ lungen erkannt, die man rnerfach registriert hatte. Es verblieben so 2.200 Berichte, von denen
ren "Untertassen" etwa 25 bis 150 Meilen im Durchmesser gehabt haben müßten, um sich so ab­ 1766 identifiziert worden waren, sodaß 434 Unbekannte verblieben. Man versuchte die Charak­
zuheben, wie sie es auf dem Fotornaterial Adarnski's tun! Objekte, die freilich jedem anderen teristiken der Bekannten mit den Unbekannten im Chi Square-Test zu vergleichen, aber dieser
Menschen und Profi-Astronomen bisher entgangen sind ... Test bestätigte noch widerlegte, daß d ie Unbekannten möglicherweise genau die Parameter der
Bekannten zeigten. Dann spaltete die USAF die 434 Unbekannten in 186 Tageslicht-Sichtungen
Erinnern Sie sich an d ie relativ nahen Aufnamen des dunklen zigarrenförrnigen "Mothership"
und 248 Nacht-Sichtungen auf. Im Vergleich dieser wurden 80 Fälle gefunden, d ie man etwas
mit Lucken an den Seiten, worin man sogar das Gesicht Adarnski's und seinen Venus-Freundes
sehen soll? Diese Bilder wurden freilich mit einer Kamera gemacht, d ie keine Negative zur In­ weiter gehalten noch als Ballone, Flugzeuge oder andere konventionelle Objekte erklären könn­
spektion hergibt. Für d ie hochstehende, überlegene Technologie der außerirdischen Raumfreun­ te. Wie auch immer, von den 434 Unbekannten blieben nur 12 Fälle, wo man die Objekte nahe
de sind diese Bilder jedoch recht mies ausgefallen, haben die den keine fotografischen Kenntnis- genug sah, um sie im Detail darzustellen zu können (dazu zählte noch zu jener Zeit der Chiles­
Whitted-Fall!) - jedoch waren d iese Darstellungen jeweils für sich gegenüber den anderen so dif-

�lll l l lil l li il il li i! l !l li il l i!l l! !l !l! l:! !l !l l!l l!l ! i l! !l l!l!:l:! !:!il!l!l !lil! !l!li!l:! l l!ll!l !il l!lili! l! l ! l l!l l !l !l! ! !l! l! l !li!l !l l!il l ilil l!l! l! l ! l ! l!l l ! l!l!il!:l ! l l�l l l l!!-
( (
VOilJME ,, NUMBER '
APRI L-MAY als Raketen oder Flugzeuge hätte ide� � ifizieren können, aber diese Wertung fand nicht statt,
( Whole Number l 7) 1 9 56 weil sie in bestimmten geografischen Ortlichkeiten ausgemacht wurden." Außerdem fehlte es
gelegentlich an Daten wie Flugplänen etc.

SAUCER NEWS Die Diskussion damals ging darüber,was denn nun für "ein gewöhnliches Objekt jene metal­
lische Kugel gewesen sei, die Capt.Mantell verfolgte"? Was für eine große, flügellose Maschine
SOCIETY
begegneten Chiles und Whitted? Heute wissen wir genau, was für Objekte damals für diese
EVENTS RESEARCH
OFFICIAL PUBLICATION OF THE SAUCER AND UNEXPLAINED CELESTIAL klassischen UFO-Fälle verantwortlich waren,nämlich genau solche Objekte (Stratosphären-Bal­
EDITOR:
lon im einen und ein Bolide im anderen Fall) aus dem IFO-Bereich die
MAILING ADDRESS:
sonst auch als UFOs gedeutet werden. Diese Erkenntnis kann für die
P. 0. BOX 1 63, LEE. N. JAMES W. MOSELEY
FORT J. ufologische Konzeption gefährlich werden...
Wie auch immer, es wurde damals anerkannt, daß die US-Luftwaffe
ARTIST 18 CONOIPriON OF wHAT MAY mit seinem Forschungsteam auf Wright Field eine besondere Aufgabe
Dll 80<11 AT THI PINTAQCI{ IP
POROI D1P1 I88U11G THIIR ROTOR­
mit ihren Möglichkeiten gut anging und "ehrlich versuchte das Untertas­
DRY AND UBI1Q'ORTMA IVI1PAOT 8HUT8 1 sen-Rätsel zu lösen", "niemand der die technischen Details dieses Re­
PLYING SAUOBU . ports las, wird dies mehr abstreiten können". Moseley: "Ich denke nun,
------
das wir völlig die Idee verwer- fen können,daß die US-Luftwaffe irgend­
einen Beweis besitzt, wonach die Untertassen interplanetarischer Her­
kunft sind und sie diesen Beweis vor der Öffentlichkeit versteckt. Sicher 11*: u.s. AIR FORCE P.E(EIVEO A14
kann es welche bei der Air Force geben,die die Untertassen verdächtigen �';f��WGOf�� �.I'� �
von interplanetarischer Natur zu sein,aber einen Beweis dafür haben sie
genausowenig wie die Untertassen-Forscher draußen." Als feste Meinung vertrat die USAF da­
gegen, daß die Meldungen von UFOs bisher keinerlei technische Objekte jenseits unseres heuti­
gen wissenschaftlichen Kenntnisstandes beinhalteten.

Wg UFO- Kritik: Friendly Fire


Nachdem Moseley solche Informationen abdruckte, hagelte es Kugeln im eigenen Lager,
friendly fire genannt. Mr.Biddle vom englischen Untertassen-Magazin URANUS warf Moseley
vor,"das Luftwaffen-Spiel mitzumachen" weil er zur "Schweigegruppe" gehöre, die für die Zu­
rückhaltung von Untertassen-Informationen verantwortlich zeichnet (hier sind die Wurzeln von
MJ-12 zu finden!). Auch Gray Barker warf öffentlich Moseley vor, sein Magazin im Namen der
US-Air Force herauszubringen und von ihr finanziert zu werden (hier finden wir auch die Wur­
zeln wieder, deren
Früchte auch wir mit­
tels ähnlicher Vorwür­
fe erleben dürfen),weil
er inzwischen seine
Meinung zum Thema
so grundsätzlich än­
derte - Moseley erklärt
dagegen: "Die Wahr­
heit ist schlicht und
ferenziert,daß dies es unmöglich machte,hieraus "das Modell einer typischen Fliegenden Unter­ einfach, das ich meine
tasse" abzuleiten, außerdem lag der Ruch der Unglaubwürdigkeit über einigen dieser Fälle. Be­ Meinungen 1954 auf­
dauert wurde auch,das niemals "physikalisches Material von irgendeinem der unidentifizierten grund von konkreten
Luftraum-Objekte zur Verfügung stand". Die Unbekannten waren es, die die Militärs am Ball Informationen und Ermittlungen änderte. Ich bin noch war für die USAF tätig,habe auch nichts
bleiben ließen. Dies hat seinen Grund: "Ein hoher Anteil der Unbekannten sind in ihrer Gestalt mit irgendeiner angeblichen Schweigetruppe zu tun." Adamski schrieb in der Januar 1956-Num­
dem Bereich von Raketen/Flugzeugen zuzuordnen." Von Fliegenden Untertassen ist da schon mer von Barkers SAUCERIAN REVIEW, das Moseley ein "Werkzeug der Wall Street" sei und
gar nicht mehr die Rede - hier sollten die UFO-Promoter ganz genau hinhören und auch die wei­ ein Kriegsschürer gegenüber den friedliebenden Raumleuten, er sprach auch eine "Warnung"
tere Ausführung zu den Unbekannten lesen: "Da gibt es schon einige der Unbekannten, die man aus,Moseley solle solle sich hüten "weiterhin solche Dinge über mich abzudrucken, wie es bis-
( ( : : : : CENAf'ElEPdRl1\,k<:!4� Maf/Ju.nj�9g7:

her schon geschah, sonst werde ich klagen." (Auch hier finden wir Bezüge zur Gegenwart, wie
Sie sehen, alles schon dagewesen.) Moseley: "Welch wirres Zeug. Man könnte umgekehrt genau­
so argumentieren und erklären, daß wenn Adamski den Raummenschen und ihrer kommuni­
stisch-orientierten Friedens-Linie folgt, er damit auch ein Werkzeug des Kommunismus ist! An­
sonsten: Fein, klage doch, wenn Du willst. Solch eine Aktion bringt Dich nur noch mehr in
- f
I
Schwierigkeiten. Wir von SAUCER NEWS gehen kein bißchen von unserer Meinung zurück.
Wir stehen zu dem, was wir in Sachen Adamski-Kontreverse vorbrachten."

E rste UFO-U mfrage


In der gleichen Mai-Ausgabe von 1 956 fanden wir weitere nützliche Informationen, die eine
dunkle Epoche erhellen. Mit der Dezember-Nummer hatte Moseley einen Fragebogen an seine
Leser verschickt und 150 Antworten kamen zurück. Hiernach gaben 53 Leser an fest zu glauben,
daß alle Untertassen aus dem Weltraum kommen; 59 Leser gaben an, das zumindest viele Unter­
tassen Raumschiffe sind und 19 gingen davon aus, das zumindest einige Raumschiffe sind. Nur
3 Leser gingen davon aus, daß die Untertassen völlig irdischer Herkunft sind, während 25 Leser
schon viele Untertassen auf irdische Objekte zurückführten und 19 Leute angaben, das zumin­
dest einige der Untertassen von Erden stammen. Nur ganze 15 Leute (10 %) gaben an, nicht zu
wissen, was es mit den Untertassen auf sich habe. Dies bedeutet gleichwohl: a.) die Untertassen­
Idee als Besucher aus dem Weltraum spukt als festes Element der Überzeugung in einem Groß­
teil der UFO-Fans herum und b.) nur lasehe zehn Prozent der UFO-Interessierten geht vorur­
teilsfrei und unbelastet an die Thematik heran. Im Zuge der Kontakter-Ära dieser Zeit war es so
auch kein Wunder, wenn 63 Saucer News-Leser erklärten, daß es echte Kontakte gibt und nur 23
Leser diese für Unfug hielten, die anderen äußerten sich dazu nicht. Von den Kontakt-Über­
zeugten standen interessanter Weise nur 26 Leser hinter Adamski, während 48 von 150 den Na­
men Adamski gleich mit Ablehnung bestraften.
Moseley hatte die Frage gestellt, warum die Leute eigentlich seinen Newsletter lesen. Die Ma­
jorität erklärte, seine Bemühung auch mal andere Seiten des "Untertassen-Bildes" vorzustellen
'- .
und Wahrheit von Erfindung zu trennen wollen zu unterstützen und deswegen Saucer News zu
lesen. (Ich gehe mal davon aus, daß diese Motivation auch Ihr Anlaß ist den CR zu lesen.) Ge­
fragt nach Verbesserungen der News gaben viele an, sich eine "Nachrichten-Sparte mit authenti­
schen Untertassen-Sichtungen in faktischer Darstellung" zu wünschen. Moseley gestand ein,
dies liebend gerne umsetzen zu wollen, nur fehlten ihm dazu die notwendige Fälle für die er die
Hand ins Feuer legen könnte. Er versuchte es dennoch und man muß sagen, da er kein aktueller
Fall-Ermittler war, scheiderte er böse. So griff er eine Objekt-Sichtung vom Abend des 2l.März
1956 über Cincinnati, Ohio, auf. Ein Journalist hatte an diesem Abend ein UFO, "hell wie ein
Signallicht", für 45 Minuten ohne kaum merkliche Bewegung am westlichen Himmel stehen se­
hen. Für das unbewaffnete Auge erschien "die Untertasse" wie ein außergewöhnlich intensives,
blau-weißes Licht, etwa 30 Grad über dem Horizont. "Durch einen Feldstecher jedoch sah es aus
wie eine Kompakt-Galasxis aus vielen Einzellichtern, die ihre Form veränderte und wirkte, als
wenn sich das Gebilde drehte", berichtete der Mann, der aufgrund von Meldungen des Objektes
an den drei vorausgegangenen Nächten alarmiert worden war und bereit stand. Er fertigte eine
Serie von Langzeitbelichtungen des Objektes an, welches man lokal "das Ding" nannte. Schaut
man aber den Fall näher an, dann haben wir es hier mit einem Vorläufer des Jimmy Carter­
UFOs oder jenes Objektes auf dem deutschen Videoband von Bergheim (könnte man in seiner
unscharfen Zoomeinstellung auch als eine Kompakt-Galaxis betrachten!) zu tun - nämlich der
Venus. Mit einem weiteren Fall einer Fehldeutung der Venus tat sich Moseley auch keinen Ge­
fallen, auch wenn er gerne seinen Lesern damit einen solchen tun wollte. Raymond E.Ryan ver­
folgte am 8.April 1956 als Veteran-Pilot der American Airlines 45 Minuten lang eine "Untertasse"
auf dem Routineflug von New York nach Buffalo, als er gegenb 22:1 5 h ein helles Licht über
Schenectady ausmachte, was seine Neugier weckte und er deswegen "auf sie einschwenkte",

�jfjtjfjtl l lfil i i i i i i liii i i iii i i i iili :l i liil l l lilil l l l l l ili l l l il li li li l l il li li lilll:l l l l:l l lililil l l l l l l i l illillll l ll l l l il il i l i ili l l lil!llll i i li i�il il l l l ili i ilili
(: : : CENAfiE{EPdRTt\Jd!M 'Msf/Ju'ni1997: :
:::: :;e (
aber das Objekt hiel t immer den selben Abstand zur Position des Airliners ein, geschätzt auf et­ Untertassen-Sichtungen" d ie Erde heimsuchen werden, insbesondere der Juli 1 957 zu einer nie
wa 8 Meilen im Nordwesten. Nun begleitete das Objekt für lange Zeit das Flugzeug, während­ dagewesen Invasion ausarten werde. Diese Ankündigung bewahrheitete sich, wie alle anderen
dessen Ryan die Griffis AFB anfunkte und ob des Phantoms unterrichtete. Dies� schickte zwei dieser Art vorher [und nachher ! ] , nicht. Im März 1 957 meldete ein 13jähriger Bub in Albany, NY,
Abfangjäger hinaus, weil inzwischen das Licht auch von CAA-Turmpersonal m Alban,Y u!'d bei der Wildtier-Fotografie im Wald eine "silberne Fliegende Untertasse" gleich vier Mal fotogra­
Watertown am westlichen Abendhimmel ausgemacht und gemeldet worden war. Schheßhch fiert zu haben. Er marschierte damit zu einer Zeitung und wollte die Bilder anbieten, hier rea­
gab Ryan die Verfolgung genauso auf wie die Jagdflieger, da "wir i � m niemals wirklich nahe ka­ gierte das Personal jedoch einmal völlig anders als sonst (vorher und nachher): Sie riefen erst
men und es einholen konnten". Schließlich war das Licht nach 45 Mmuten auch vergangen. einmal die örtlichen Luftwaffen-Nachrichtendienstler an, die für Blue Book arbeiten und so kam
Einige Leser griffen aber auch Moseley scharf an und kritisierten ihn, "eine zu negative Ein­ eine Untersuchung in Gang, die nichts Außerirdisches offenbarte, sondern nur einen aufgehäng­
stellung der Sache gegenüber" zu haben "und zuviel Raum der Kontroverse widme, anstelle so­ ten irdischen Aschenbecher - mattgesetzt gestand der Junge den Jux ein.
viel wie möglich dem Leser entgegenzukommen". Ob er mit seiner Buchbesprechung zu The Re­ Die Cincinnatie Post vom 1 2.Juli 57 brachte die Schlagzeile "Eine Fliegende Untertasse mit
port an Unidentfied Flying Objects dann dem "Leser entgegenkam" ist nicht sicher, da er � dward kleinen Männern drin!" ins Blatt, nachdem Hunderte von Leuten im Gebiet von Chicago eine
. .
J.Ruppelt's Buch als das beste zum Thema nannte, was seit�er erschi�nen �s t. Rupp�lt wies dar­ Fliegende Untertasse gesehen hatten - doch das örtliche Wetterbüro identifizierte das Objekt als
. .
auf hin, es gab zweifelsfrei Vorfälle, die sich nicht erklären heßen, umdenhflziert bheben und er einen davonfliegenden Ballon in etwa 20 Km Höhe. Im März war Harold J.Berney in Alabama in
hielt diese genausowenig wie die USAF zurück, aber er sieht auch die Möglichkeit, daß diese ei­ Haft genommen worden, weil er von einem Sekretär in Washington 58.000 $ abluchsen wollte,
nes Tages ebenso eine konventionelle Erklä­ um damit "ein Kommunikationssystem zwischen Venus und Erde aufzubauen". Natürlich sol lte
rung finden werden (wie es tatsächlich auch der Betrag nur die Ansehubfinanzierung sein, damit daraus etwas ganz großes werden sol lte,
immer wieder m it sogenannten UFOs ieS nämlich ein Buch im Adamski-Stil zu den ganz persönlichen Erfahrungen Berneys mit den Ve­
geschieht!) oder sie sich tatsächlich als inter­ nus-Raumbrüdern. In Indiana ging ein Dr.J.E.Schmidt auf die Barrikaden und wollte mit Hilfe
planetarische Raumschiffe herausstellen (40 der FCC und der Vereinigung New Yorker Radio- und IV-Autoren die Lang John Nebel-Show
Jahre sind hiernach vergangen, der Beweis stoppen. Seine Begründung: Die Sendung präsentiere blühenden Unsinn und die Zuhörerschaft
ist immer noch nicht erbracht, was die UFO­ bestehe zu 95 % aus Neurotikern. Moseley: "Es gibt aber keinen H inweis d araus, d as Dr.Schmidt
Jünger von heute aber nicht davon abhält, ein Mitglied der Schweigegruppe ist und mit seiner Bemühung Erfolg haben wird."
nochmals und immer wieder danach zu for­
schen, genauso lange hält sich übrigens die Neues von George Hunt Williamson gab es ebenfal ls zu melden. Dieser mühte sich gerade
Nessy- und die Yeti-Legende). Moseley darum, eine Kolonie von unerschrockenen Untertassen-Forschern in Peru aufzubauen. Nach sei­
stellte sich demonstrativ hinter Ruppelt und nen spiritistischen Quellen aus Kreisen des Oahspe-Glauben stehe nämlich ein horrorbeladenes
gegen Keyhoe. Ende in dieser Sache an. Die Oahspe-Konzeption für eine pseudoreligiöse Bewegung fand auch
bei Adamski bereits im Oktober 1 952 Anklang, obwohl die Venusianer "mittels Funkkontakt" zu
Im August 1 957 berichtete Saucer News verstehen gaben, daß das Buch Oahspe einige übertriebene wissenschaftliche Behauptungen ent­
vom Versuch einer 50köpfigen Untertassen­ hielte, aber "ansonsten wir deren Darstellung übernehmen können, da wir damit definitiv am
Fan-Gruppe auf zwei Fischerbooten und Ball sind". Während b isher der Venusianer-Kult darauf hinausgelaufen war, daß die guten Bro­
drei Meilen vom U fer des Lake Michigan thers (and Sisters) uns Menschen vor der selbstgemachten Welt-Untergangs-Katastrophe bewah­
entfernt, den Kontakt mit den Raumfreun­ ren wollen, geht Williamson in Peru neue umnebelte Wege: Er predigt nun, daß die Raummen­
den mittels eines "Lichtstrahl-Receiver" und schen erst nach der großen Katastrophe kommen werden und den verbliebenen Gläubigen-Rest
anderen "wissenschaftlichen" Methoden her- zu sich heimholen werde.
beizuführen. Die Gruppe wurde von John
" H e ute sagen wir i h m mal, das e r i m mer
Otto geleitet, einem bekannten Untertassen- Im August 1 958 meldete Saucer News eine Sensation. Autofahrer rund um Bad Axe, M ichi­
i n die falsche R ichtung schaut . " gan, hatten erschrocken beobachtet, wie sich eine Gestalt mit Raumfahrerhelm, langem Cape, fi­
Vortragsreisenden, und von Henry Maday
vom Detroit Flying Saucer Club und Courtland Hastings, Vizepräsident der New Yorker CSI­ gurbetonter Uniform und glänzenden Stiefeln plötzlich in der Nacht neben der Fahrbahn auf­
Gruppe, unterstützt. Angeregt w urden sie durch den sicheren Tip der 6 1 jährigen Christin� La­ tauchte, kurz der Straße entlanglief und dann wieder im Unterholz verschwand. Dann nahm die
. . Polizei den 22jährigen Jerry Sprague in Haft, welcher in dieser Verkleidung aufgegriffen worden
wrence, die mit einem Untertassen-Piloten namens Janel von der Venus m Kontakt steht. Dieser
Kontakt bestehe aus "einem d rückenden Gefühl" im Nacken, wodurch sie telepathische Kom­ war und zugab, seit geraumer Zeit sich diesen Scherz geleistet zu haben.
munikationen einleiten könne, die in der "Sonnensprache" stattfinde . . . Wie wir sehen, auch der
CSETI-Versuch des Dr.Steven Greer mit seiner sogenannten "Operation CES" hat seine Vorläu­ Vorsicht, da kom mt Keyhoel
fer, die man eines Tages genauso kindisch halten wird, wie wir heute die � 957er A ktion be�rach­ Saucer News, September 1959. Michael G.Mann brachte den Artikel "Wer hat Keyhoe irrege­
ten müßen. Alles schon mal dagewesen und genauso belang- und nutzlos Im Dunst der Zelt ver­ führt?" ein, da er seit vielen Jahren alles von Keyhoe gelesen hatte, einem Autor, an dem man in
gangen! Beim 4.Konvent am Giant Rock erklärte übrigens Van Tassel seine Bereitschaft, 1960 Sachen UFO damals einfach nicht herum kam, weil er mit seinem Thema der "Fliegenden Unter­
sich der US-Präsidentschafts-Wahl zu stellen, weil die Raumbrüder dies ihn rieten. Moseley: tassen-Verschwörun g" und einer geheimen "Schweige-Gruppe" genauso Einfluß auf das ufologi­
"Nun, wenn alle Marsianer die Gelegenheit bekommen werden hier wählen zu d ürfen, dann hat sche Denken nahm, wie Adamski mit seinen Fliegenden Untertassen als Raumschiffe der Raum­
er sicherlich gute Chancen." In England dagegen gab George King bekannt, er sei der "Erdagent
brüder. Mann überprüfte einige Behauptungen Keyhoe's ais dessen 1 956er Knaller "The Flying
Nummer E ins" für die Raumleute und habe d azu anzukündigen, das nun "Welle auf Welle von

Saucer Conspiracy". Dort fand er auf S.264 die Beobachtung des Astronomen Dr.Kuiper vorge-
li
\i! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! l!l! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! mmmmw
......................................................... ......................................................... .........................................................
......................................................... ..............................
: ::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::: ::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::: · ·: ::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::: :::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::
( : CENAfiA'EPdRTNr. 2Ai Maf/Jy.njißgz : : : ( : : : CENAfiA'EPdRTNr· ii!'4i Maf/Jy.njiegz: : ::
:.
stellt, der bei einer Vollmond-Nacht diesen beobachtete und dabei tausende von glänzenden, Buch läßt jener schnell die Illusion aufkommen, daß diese Fälle durchweg interne Air Force-Er­
weißen Punkten ausmachte, scheinbar die Basis von umgedrehten Konusen . Englische Astrono­ fahrungen seien. Unter diesen Fällen war auch das Geschehen vom 5. Dezember 1 945 zu den
me machten daraus dann "K uppeln". Sollte da ein bekannter Astronom aus dem Schatten her­ fünf TBM-Avenger-Flugzeugen, d ie von der Fort Lauderdale Naval Air Station starteten und
vorgetreten sein und eine der abenteuerlichsten Behauptungen aufgestellt haben, die denkba r dann spurlos verschwanden (ein Bermuda-Dreieck-Klassiker). Wieder war der Fall der USAF
ist? Nun, Mann kontaktierte Dr. Kuiper und erfuhr zu d ieser Sache, daß der Astronom freilich unbekannt, und wieder kannte sie noch nicht einmal diese Ba­
kleine Krater, d ie durch Meteoreinschlag entstanden waren, meinte und er in seinem ursprüng­ sis! Totales Cover-up? Mann versuchte auf eigene Faust diese
lichen Manuskript ihre Differenz zu jenen Kratern vu lkanischer Natur d iskutierte - und sons t Basis ausfindig zu machen, sie war wie von der Landkarte
nichts. In einem anderen Fall auf S.196 namens "die brennende Straße von Woodside, Kalifor­ verschwunden. Da er an Keyhoe selbst nicht herankam, nahm
nien" schrieb Keyhoe: "Um 16 h hörten Bauern nahe der Portola Straße eine Explosion von ir­ Mann Kontakt mit Lee Munsick, Direktor der North Jersey
gendeiner unbekannten Quelle. Direkt danach wurde ein 270 ft-großes Teil der Straße aufgefun­ UFO Group und ehemaliger Mitherausgeber des UFO Investi­
den, welches an Dutzenden von Stellen in Flammen stand und man konnte dort fremde Metall­ gator und enger Freund von Keyhoe. Tatsächlich gestand er
teile sehen. Eine halbe Stunde danach erreichten Feuerwehrleute die Szene und d ie Straßen­ ein, das die genannte Basis gar nicht gibt, sondern nur den
decke warf schon Blasen unter der intensiven Hitzeeinwirkung. Das verbrannte Stück hatte prä­ Broward County International Airport von Fort Lauderdale,
zise die Gestalt eines Rechtecks von 70 auf 270 ft Größe. Verwirrt benachrichtete Feuerwehrschef Florida. Kein Wunder, daß die Luftwaffe keine Aufzeichnun­
Bolpiano d ie Luftwa ffe und Armee, aber d ie Nachrichtend ienstier konnten die Ursache des Feu­ gen des Falls von einer Fort Lauderdale Naval Air Station hat­
ers nicht erklären. " Was d ies mit Untertassen zu tun haben soll, ist immer noch ein Rätsel für te! Kommen wir zum Utica-Fall und zum alten Keyhoe-Pro­
Mann und uns. Und die Metallstücke waren nicht so befremd lich, wie Keyhoe tat. Mann kontak­ blem. Auch hier existierte d ie fragliche Basis gar nicht. Keyhoe
tierte Sheriff Earl B. Whitemore aus Redwood City, Kalifornien, und er äußerte sich zur Story so: erwähnt die Griffith AFB und es gibt nur eine Griffiss AFB.
"Die Fragmentstücke wurden a ls Gußeisen bestimmt, sie waren einmal ein Rohr gewesen, wel­ Keyhoe hatte geschrieben: " Eine F-94 Starfire startete um ein
ches jemand mit Sprengstoff gefüllt und in die Luft gejagd hatte." Eine Rohrbornbel unbekanntes Ziele nahe Utica, New York, zu überprüfen. Als
der fremde Blip sich auf dem Luftverteidigungs-Radarschirm
Keyhoe hat mit seiner "Fliegenden Untertassen-Verschwörung" einige interessante Fälle vor­ erstmals zeigte, ging man den normalen Weg und prüfte die
gestellt, so jene von Kimross, Fort Lauderdale und Utica. Eine Kimross AFB existierte gar nicht, Situation, doch kein Flugzeug war in diesem Bereich gemel­
nur eine Kinross AFB in Michigan. Keyhoe hatte dazu geschrieben: "Auf einer isolierten Radar­ det. Von den Bodenkontrolle geführt, stieg der Pilot auf wäh­
einrichtung beobachteten Luftverteidigungs-Leute ihren Schirm im Routined ienst betreffs einer rend sein Radarbeobachter das Radar im Cockpit nicht aus
möglichen feindlichen Attacke. Plötzlich erschien der Blip einer unbekannten Maschine auf dem den Augen ließ. Dann konnte der Pilot ein befremdlich glim­
Schirm. Der Bodenkontrolleur warf schnell einen Blick darauf und stellte fest, daß der Blip über mendes Objekt irgendwo über sich sehen und er gab Stoff, um
den Soo Locks erschien. In weniger als zwei Minuten flog eine F-89 vom Kimross Field zu den die Verfolgung fortzusetzen. Plötzlich, als das Flugzeug dem
Locks. An den Jetkontrollen saß Lt.Felix Moncla j r. Geleitet von der Bodenkontrolle kam Moncla UFO näher kam, ergriff eine Hi tzewelle auf rätselhafte Weise
dem unbekannten Blip näher. Bei der Bodenkontrolle sah man den Slip der Jet ebenso ganz das Flugzeug-Innere. Ein Notfall. Der Pilot sprengte die Kan­
deutlich. Als fast schon der U FO-Blip erreicht war, wechselte d ieser den Kurs. Neun weitere Mi­ zel ab und betätigte den Schleudersitz. Er fühlte auch den CAPT U R E D S PACEMAN
nuten hielt man im Kontrollraum den Atem an. Die F-89 überbrückte die Entfernung und plötz­ Ausstoß, a ls der Radarmann a usstieg. Als er dann zur F-94 zu­
lich verschmolzen die beiden Slips zu einem. Was geschehen war konnte niemand im Kontroll­ rückschaute, zuckte er zusammen, weil d ie Maschine genau Molorists around Bad Axe, M i c h . suffered un­
raum sagen, nur eines war sicher: Die beiden Maschinen hatten sich wie bei einer Kollision ge­ auf das Zentrum von Walesville zufiel. Wie er sah, schlug die earthly gcares when a ftgure i n space belmet,
long cape, skin light u n i form and I.Joot� loomed
nähert. Für einen Moment verblieb nur ein gewaltiger Blip auf dem Radarschirm, dann zog er Maschine im Zentrum der Stadt auf und brach in Flammen before their headligh t�, then disappeared. Po­
rasch aus dem Erfassungsbereich. So schnell wie möglich wurden Suchflugzeuge aufgeschickt, aus. Vier Menschen kamen um, darunter zwei Kinder." Jonas lice arrested Jerry Sprague, 22, who confessed
um über dem Lake Superior Ausschau zu halten. Aber man fand keine Spur vom Flugzeug, von Kover, Leiter einer New Yorker Untertassen-Gruppe, nahm to pulling the prank in a suit of uuderwear.
seinem Piloten oder von der unbekannten Maschine." Captain George M . Karl jr., Verwaltungs­ sich der Sache für Mann an und fuhr ins Leere. N iemand
Offizier auf der Kinross AFB, erklärte gegenüber Mann: " Die Akten für d ie Daten vom 23.auf schien sich an Ort an d ieses d ramatische Ereignis zu erinnern und selbst die Zeitungen hielten es
den 24.November 1 953 weisen einen Zeitungsbericht der Evening News aus Sault St.Marie in Mi­ nicht für notwendig, davon zu berichten.
chigan aus, wonach ein Vorfall geschehen sein soll, fast so wie Keyhoe ihn beschrieb." Mehr
konnte die betroffene Basis nicht mitteilen, so forschte Mann bei Captain Harry E.Scarborough, Hatte der U FO-Erz-Skeptiker Dr. Donald Menzel doch recht, als er einmal Keyhoe so abkan­
Informations-Offizier von der 30th Air Division, Traux Field, Madison, Wisconsin, an der zelte: " Ich b in mir der wilden Behauptungen bewußt, d ie Keyhoe in seinen B üchern macht. Auf
nächst-höheren Stelle nach. Auch hier war das Personal nicht imstande, Licht auf die Sache fal­ der Basis von vielen Annahmen, Vermutungen und Spekulationen baut er eine Situation für
len zu lassen. Schl ießlich wurde Major Lawrence J.Tacker im Pentagon kontaktiert, der aber Fliegende Untertassen aus dem Weltraum auf." Auch Major Tacker aus dem Pentagon hatte sich
ebenfalls keine weiterführende Information zu dem Geschehen in Keyhoe's Darstellung abge­ an Keyhoe gewand und bat um Beweise, wonach UFOs interplanetarische Raumschiffe sind,
ben konnte. "aber Keyhoe hat uns solche Informationen nicht übermitteln gekonnt". W ie auch immer,
sch ließlich griff sich M ann blind einen weiteren Fall heraus. Auf S.264 meldete Keyhoe, daß d ie
Aufgrund dieser Erfahrung nahm sich Mann sieben Fäl le aus dem Verschwörungsbuch an Astronomen auf dem Mount Palomar den Auftrag erhalten hätten, nach Besonderheiten auf
und trug sie Major Tacker im Pentagon vor, um dessen Meinung hierzu einzuholen. Tacker dem Mond Ausschau zu halten. Bei einer Observation stellten sie die Existenz einer mysteriösen
nahm sich den Fällen an und reagierte bald darauf mit der Erklärung, daß d iese Fälle "keine Brücke fest und der fotografische Beweis habe ergeben, daß diese aus Metall bestand . So kontak-

�ill! l !l l l l !li!l !l l l l l l !lif !l ! !l l i!f if ! lf if i! ! i!l !l !l ! ! ! ! l! l ! l! !llll !l l l l l l ! l l l l l i i li ! i : i: fl !l il fl fl! fi f f if i fi f i! l ! l !li !l: il !lfllj
Sichtungen sind, d ie der US-Luftwa ffe weitergemeldet worden waren . " Liest man aber Keyhoe's
( : : : : : : : : : : CENAf'8'EPdRtNr· 2'4� ·Maf/Juoj� 997: : : : : :

tierte Mann Dr.Milton L.Humason, ein bekannter Palomar-Astronom. Dieser antwortete zurüc k: als Direktor der "International Federation of Flying Saucer Clubs" den Artikel "Vorläufiger Zen­
"Der Fall von O'Neill 's Brücke wurde von unserem Mount Wilson-Observatorium unter sus von Kontaktlern" vor und dieser Artikel erschien in der Oktober 1 959-Ausgabe des genann­
Dr. Dinsmore Alter untersucht. Nach Dr. Alter's Ansicht existiert die Brücke gar nicht. Major ten Journals.
Keyhoe machte einen Fehler, a ls er behauptete, wir hätten eine spektrographische Analyse der
Brücke durchgeführt." Wie auch immer, Howard Menger war in der Long John-TV-Show erschienen und hatte hin­
sichtlich seines Buchs " From Outer Space to You" erklärt, das er nicht mehr so sicher sei, daß die
Ü berall im UFO-Feld stinkt es vom Kopf her, die Selbstsicherheit der UFOlogie basiert auf ei­ dort beschriebenen Vorfälle aktuell so geschahen, wie er sie niederschrieb. Er gehe inzwischen
nem äußerst sandigen Fundament. Im Dezember 1 959 mußte Moseley melden, das Major Key­ davon aus, das man ihn unter Hypnose setzte und ihm das alles vorgeschwindelt wurde, er aber
hoe zurückschlug. Er drohte mit einer Klage, wenn Moseley so weitermache und über Keyhoe in ehrlicher Absicht dann a lles so niederschrieb, wie er dachte, es sei so geschehen . . . Moseley be­
herziehe. Moseley: "Es ist eine Schande, wenn Maj.Keyhoe so auf ehrliche Kritik reagiert." Mi­ gegnete am 1 7.April erstmals Orfeo Angelucci bei einem Auftritt in der Long John-TV-Show,
chael G.Mann, Brooklyn, New York, gestand ein: "Ist es mein Fehler, wenn ich Fragen stellte und wie Sie wissen schrieb Angelucci als klassischer Mit-Kontaktler der 50er Jahre das Buch "The Se­
Ermittlungen durchführte, die dann zeigte, das viele seiner Erklärungen mit Mängel behaftet cret of the Saucers", gefolgt von dem wenig erfolgreichen "Son of the Sun" . Moseley lernte den
sind? Aber noch eines: Ich habe verschiedene Male Keyhoe im TV gesehen, wo er erklärte, er Kontaktler als "einen fantastischen Geschichten-Erzähler" kennen und empfahl dessen Werke all
wolle wieder zur Luftwaffe zurück und in Dienst gestellt werden. Er erweckte damit den Ein­ jenen, "die eh schon fern d ieser Welt sind".
druck, als sei er wegen seiner UFO-Forschung von der Luftwaffe gefeuert worden. Tatsache da­
Im September 1 960 wurde an Brief von D avid Wightman abgedruckt, der nun Herausgeber
gegen ist, das Keyhoe ein ehemaliger Marine Corps-Offizier ist und er deswegen kaum die
von UANUS in England geworden war und mit den Jahren immer skeptischer betreffs UFOs ge­
USAF anklagen kann, sie wolle ihn nicht wieder aufnehmen."
worden ist. Auch wenn APRO gerade den Fal l eines Fundstücks, eines "physikalischen Beweis",
Howard Menger stand knapp davor ins Gefängnis zu müßen, weil er sich im August 1959 aus purem Magnesium in Brasilien zelebrierte, so ist Wightman davon nicht zu überzeugen,
noch weigerte, an seine erste Frau Alimente zu zahlen (529 Dollar pro Monat). Seine Freunde schließlich gehöre er der U niversität von Manchester an und habe dort mit einem Physiker und
werden sich daran erinnern, das Menger sich von seiner ersten Frau scheiden ließ, um dann einem Metallurgen in d ieser Sache gesprochen. Diese stellten fest, das es wohl 1 00 % reines
Marla Baxter, Autorin von My Saturnian Lover zu heiraten. Inzwischen tourte der von "Dr." zum Magnesium auf Erden gebe, welches industriell hergestellt werde - gerade in den USA werde
"Professor" selbstbeförderte George Williamson d urch die Zirkel der Flying Saucer Groups der dieses produziert, um damit die Spitzen der Satelliten-Serie DISCOVERY a uszustatten.
USA, um hier Vorträge zu halten.
Keyhoe's gerade erschienenes Buch Flying Saucers: Top Secret wurde von Jim Moseley bespro­
I m Juni 1 960 wird G eorge Hunt Williamson 's Buch "Road in the Sky" besprochen, worin vier chen, wobei er bedauerte, daß die vielleicht interessantesten Fälle nur aus den vertraulichen Ak­
sensationelle Behauptungen aufkamen: 1 .) Die Hopie-Indianer stammen vom Mars; 2.) der ten des N ICAP kamen und somit keine realen Zeugennamen und sonstige überprüfbare Daten
schreckliche Schneemensch paart sich mit Menschen-Frauen; 3.) die Raumleute sind Pazifisten; verfügbar sind, "wenn d ies möglich wäre, könnten wir uns besser fühlen". "Wenn er dazu käme,
4.) unsere Erde erlebt eine Invasion der "Unheiligen Sechs" vom Orion, darunter sei auch sein sich strikt auf faktische Berichterstattung zu beschränken, anstel le zu spekulieren und fieberhaf­
ehemaliger Freund zu Adamski­ te Folgerungen aufzustellen, würde man ihm sicher noch mehr respektieren", schloß Jim Mose­
Zeiten Karl H unrath, die Banker, ley ab. Nebenbei: Bisher m ußte der Saucer New-Herausgeber sein 1 .000 $-Angebot für einen
d ie Computerleute und die UFO-Beweis immer noch im Safe liegen lassen.
Schwarzen. Lee R.Munsick rea­
gierte heftig auf Mann's Keyhoe- Außerirdische Kekse
Artikel und nannte die aufgeführ­
ten Flops "einige kleine und unre­ Dezember 1 96 1 . Der berühmte Fall vom Eagle River wird aufgegriffen. Die USAF analysierte
levante Fehler" und warf Mann die durch Aliens übergebenen Kekse und Moseley bekam von Major William Coleman mitge­
vor, an einer Schmierenkampagne teilt, daß das Materia l aus "Fett, Mehl, Sojabohnen-Hühlsen und anderen bekannten Substanzen
teilzunehmen, die schlichtweg besteht. Die US-Air Force folgerte: Dies sind normale irdische Kekse." Eine Parallel-Analyse lei­
"unethisch gegenüber Major Key­ stete sich Civilian Saucer I ntelligence (CSI) in New York, nachdem N ICAP bei der Finanzierung
hoe" sei. Er verdächtigt Mann dieser Untersuchung sich überfordert fühlte: Die Resultate waren identisch! W ieder wurde ein
ebenso, die Arbeit eines aufrechten "physikalischer Beweis" zu Grabe getragen und ein toller Fall stellte sich als SCHWINDE L her­
Mannes "zu untergraben, welcher aus. Moseley beklagt die Haltung des N ICAP, welches sich in d ieser Affäre überfordert zeigte.
viel für das Gebiet der UFOlogie Wenn schon die größte UFO-Gruppe einen extrem seltenen U FO-Nachweis nicht untersuchen
getan hat und ohne dessen Bemü­ lassen könne, wie schaut es dann mit ihrer Gesamtkonzeption und der Forderung nach seriöser
hungen wir kaum etwas zu sagen UFO-Erkundung a us? Joe Simonton, der den Fall als Zeuge in Umlauf brachte, hat inzwischen
"Oh, come on, Harry! Let's take a short spin. lt may be o!1 r only
chance at a guest sho t on the Johnny Carson show. hätten". Und wie es immer so ist, weitere Sichtungen gehabt und hält Vorträge zum Thema.
dann werden die Schwachstellen
Bericht ü b e r Untertassenleute, die jüngst i n G ewahrsam kamen: "Es ist eine nette Sache in
des Kritikers gesucht, bei Mann findet dann M unsick ein paar Sächelchen: Er war für einige Zeit diesen Tagen zu beobachten, welche Untertässler ins Gefängnis gehen und welche herauskom­
bei einer Organisation namens "Parapsychology and Saucer I nvestigation", kurz PSI genannt. men. I nzwischen wurde Kontaktler Reinhold Schmidt verurteilt und er hat bis zu zehn Jahren
Hier wurde er mit dem Titel " Koordinator" geführt, Direktor von PSI war Jonas Kover. Im Gefängnis zu erwarten, zwei Klagen wegen Diebstahl laufen gegen ihn noch. Schmidt hatte freie
Herbst 1 959 bereitete Mann als Herausgeber vom "The Journal of Cerrelative Philosophy" und
Energie-Kristalle gefunden, die er Frau Eva Newcomb und anderen für insgesam t 50.000 $ ver-
(::::: : :::::: : :: : CENAPBEPQBTNr'2'M 'Maf/Jy'niH!Sz: : ::::: ( : : : : : : : : : : : : :t
kauft hatte. Untertassen-Bauer Otic T.Carr sitzt in einem Gefängnis von Oklahorna City ein, weil tung einer Position "Pro-au ßerirdische Raurnschiffe" im UFO-Phänomen hat und zudem regel­
er 5.000 $ Schulden machte und sie nicht zurückzahlen konnte. Kontaktler Wayne Aho wurde in mäßig im Pentagon nach U FO-Informationen suchte und hier sowie da Hammerschläge zu den
die Psychatrie eingeliefert, nachdem er die ln terplanetary Embassy gegründet hatte und Ü berle­ Szenen-übrigen herabsausen l ieß, verdächtigte so mancher UFOloge Moseley, daß d ieser für si­
benswohnungen anbot." nistre Mächte arbeiten würde. Nun packte Jirn aus und beteuerte, weder von der Air Force, dem
CIA oder der Schweigetruppe gefördert oder finanziert zu werden. Er ist Antiquitäten-Händler
Saucer News packt im September 1 963 heiße Eisen an. Zunächst ist John G. Robinson auf den
und gräbt sich d iese selbst mit großem Erfolg in Südamerika a us, um sie dann in den USA zu
Spuren von "Dr." George H unt Will iamson, um dessen Titel zu überprüfen. Williarnson will sei­
verkaufen, was in beiden Fällen oftmals genug hart an der Grenze zur I l legalität l iegt. Aus die­
nen Doktorgrad an der Northwestern University erwoben haben, doch Allen Weber vorn Uni­
sen Einkünften finanziert er schlichtweg seine ufologischen Aktivitäten und natürlich auch seine
versitäts-Rat fand dafür keinerlei Hinweis in seinen Aufzeichnungen. Da Williarnson einen wei­
Publikationen. In jenen frühen Tagen der 60er sponserte Moseley sogar monatlich einen Vor­
teren Doktortitel an der Great Western University von San Francisco erworben haben will, wur­
tragsabend in New York City und lud auf eigene Kosten ufologische Namen ein: Gray Barker,
de a uch diesbezüflich recherchiert - d iese "Universität" verkauft derartige Titel seit 1 951 und
Ivan Sanderson, Albert K. Bender oder Long John Nebel waren dann Vortragende im sogenann­
steht unter öffentlichem Feuer, schließlich bekam sie verboten, d iese Praxis weiterzuführen.
Ähnliches gilt übrigens auch für Dan Fry s Dr.h.c., den er an einem St.Andrews Ecurnenica l ten Palmen-Raum des Hotel DIPLOMAT oder im Vortragssaal der Philosophical Research Socie­
'

University College in London hinsichtlich "Kosrnologie"verliehen bekam. Dieses "College" ist ty. Teilweise wurden "nette, wilde Nächte" daraus, da immer w ieder Sonderlinge herbeikamen
und verrückte Storys erzählten, was wieder neuen Stoff für das Long John-Prograrnrn hergab.
nichts weiter als ein Ableger einer Firma narnens " Aura Publications", welche bekannt dafür ist
Titel für "spirituelle Führer" zu verkaufen. In Japan reiste nun Williarnson unter dem Pseudo­ Im Oktober 1 963 wurde Dr. F ran k E.Stranges, Autor von "Flying Saucerarna" und diversen
nym H.R.H.Prinz M ichel d 'Obrenovic-Obilic van Lazar, Herzog von Surnadya, umher . . . Büchern, in Kalifornien überführt, einen "Diplom-Verkauf auf Postwege" betrieben und Doktor­
Sandy Moseley brachte d e n Beitrag "Wie e s mit Jirn Moseley wirklich ist" ein, um zu verdeut­ Titel etc für 25 Dollar a ufwärts angeboten zu haben. Dies brachte ihm eine Nacht im Knast und
lichen, w ie das Leben einer Frau von einem UFO-Forscher ist. Gerade als sie heira teten, bekam 200 Dollar Strafe ein, woraufhin er in einem Rundschreiben seine Fans darum anbettelte, man
möge ihm 2.000 $ spenden, damit er auch seine restlichen Kosten für Anwalt und Gericht bezah­
das j unge Paar ein eher "untypisches Hochzeitsgeschenk" d urch Richard Ogden übermittelt: Ei­
ne Voodoo-Puppe (etwas derartiges bekam ich ebenfalls einmal anonym zugestellt) mit der "Eu­ len könne. Kontaktler Buck Nelson hielt einen seiner Vorträge in St.Louis, M issouri, dabei zeigte
er ungeborenes Kind verflucht wird " . Unter den Teilnehmern der Hochzeitsfeier befand sich so­ er ein Dia von dem menschenähnlichen Raummann mit dem er seine Kontakte pflegte - Besu­
gar ein Außerirdischer, der in NYC lebt und sich als "Alexander" vorstellte. Auffällig an ihm, er chern fiel d ie verblüffende Ä hnlichkeit des Raumfreundes mit Buch Nelson selbst auf. Der be­
rauchte sehr viel und sprach dem Scotch erheblich zu. Unter den Gästen waren zudem: Mr.und rühmte 300-Pfund-Raurnhund des Raumbruders hat in der Beschreibung ebenfalls verblüffende
Ä hnlichkeit mit dem "Schoßhund", den Nelson immer um sich hat . . .
Mrs.Al Bender, Dr.und M rs.Leon Davidson, Gray Barker, Dorninick Lucchesi, Augie Roberts,
Jack und Mary Robinson sowie Hans Santessen. Weitere Erhellung w ird u n s im Juni 1 964 geboten, da in d e r US-Szene sei t 1 0 Jahren schon ein
Ray Palmer gründete die Firma "The Freedorn Publishing Cornpany" um Porno-Material zu
Zerwürfnis zwischen Gray Barker und Moseley* zu heftigen Auseinandersetzungen führten.
vertreiben, Kopartner: Richard Shaver, der d urch die Dero-Story bekannt wurde. Ein neue Orga­ Der Grund wurde nun aufgeklärt: Barker hatte Moseley ein Mädel ausgespannt und dies konnte
nisation narnens "Starlight Fellowship" wurde von Sterling Warren gegründet, der Raumbot­ Moseley nicht verkraften! Moseley gestand zu: "So haben wir uns gegenseitig für unsere Ma­
gazine Schwindelgeschic hten und ähnliche D inge zugespielt, um j eweils der anderen Seite
schaften von einem " Rin-Tin-Tin" erhält, mal sehen wann der erste Kontaktler mit Lassie Verbin­
dungen pflegt. eines auszuwischen." Als Moseley dann 1 962 heiratete und Barkers "Saucerian" 1 963 aufkaufte,
war d ie a lte Affäre vergeben. Leider vergaß Moseley diese Schwindelgeschichten klar zu defi­
Im Dezember 1 963 stellte Moseley sein Angebot von 1 .000 $ für einen UFO-Beweis ein, da nieren bzw aufzulisten. In einem Leserbrief von Mary J . Hughes beschreibt 1 964 eine persönliche
seit 1 956 "niemand d en Antrag stellte, diesen Preis einzufordern". Richard Ogden meldete sich Erfahrung, die man auch gut auf 1 996 übertragen kann: " Dieser Reverent Frank E.Stranges und
und entschuldigte seine A ktion mit dem Versand der Voodoo-Puppe, aber er habe eine schlim­ seine Aktvitäten sind unter jenen Dingen zu finden, welche das Feld der UFO-Investigation stin­
me Zeit a ls ehemaliger Adamski-Anhänger durchgernacht und sein nun " tief verletzt, was ken lassen. Ich habe viele Vorträge von Stranges, Menger und all den anderen besucht und sie
Adamski betrifft, der mich als Lutscher benutzte". "Ich habe nun herausgefunden, das Adamski bringen ein breites Feld von Themen ein - alles ist zwischen Untertassen-Kontakten und Spiritis­
ein Fälscher, den ich lange Zeit verteidigte, weil ich ihn so l iebte. Nun bin ich frustriert, da ich mus bei ihnen enthalten, ausnahmslos. Jederzeit war ich richtig erschrocken zu sehen, wie d ie
den Goldkessel arn Ende d es Regenbogens nicht finden konnte. Ich fand zwar einen Kessel, aber Majorität des Publiku ms auf solche Veranstal tungen reagiert - die Fans sitzen mit sturrern B lick,
Gold war nicht darin, sondern erkannte nur, unter die Räuber gekommen zu sein", beteuerte ein verzücktem Lächel n da und recken die Köpfe, als wenn sie tatsächlich die größten Geheimnisse
Ex-Adarnskianer. Am S.Septernber machten sich etwa 50 Untertassen-Freaks auf einem Boot auf, der Welt und des Universums erfahren würden ! Und man weiß dann schon, daß diese Men­
um mit verschiedenen Methoden Kontakt zu den Untertassen aufzunehmen. Norrnan Jack May­ schen schon auf den nächsten Vortrag warten und deswegen mit glasigen A ugen den Saal ver­
nard, Leiter d ieser Gruppe und Chef der Great Lakes U FO Association, nahm von jedem Teil­ lassen - sie sind bereit, einfach a l les zu a kzeptieren. Stellt jemand eine Frage mit kritischem Un­
nehmer 1 ,25 $ ein, um damit d as Boot arn Pier von Waukegan, Ill., zu m ieten. Das Unternehmen terton oder deutlichem Zweifel, dann werden sie bitter-böse! So erging es mir einmal auf einem
scheiderte, weil der Bootsbesitzer zwei Stunden lang mit den Gästen gesprochen hatte und diese Vortrag von Reinhold Schrnidt, vorher hatte er die Story in Umlauf gebracht, daß die Raurn­
selbst für "unheimlich" hielt und sich l ieber absetzte, als mit ihnen hinaus zu fahren. freunde Kaffeetassen haben, worin der Kaffee nie kalt werde. Ich fragte ihn dann bei nächster
Gelegenheit, ob er denn nicht mal eine solche Tasse abzweigen könne. Schmidt wirkte verstört
Wer ist eigentlich dieser James W. Moseley? ob d ieser Frage und nach einigem Ü berlegen sagte, daß die Untertassen-Menschen nun ihm eine
unter der strengen Auflage gegeben haben, sie niemanden zu zeigen. Solch ein Quatsch! "
Im März 1964 setzte der Saucer News-Herausgeber a l len Spekulationen über sich ein Ende.
Da er verschiedene Angriffe aus der UFO-Szene erfuhr, weil er Problerne mit der harten Vertre- Im Dezember 1 964 meldete Saucer News a u f d e r Titelseite eine Untertassen-Landung i n
(: : CENAflE{EPdRtf.Jr'g4' 'Maf/Ju'oj1$9'7: (
V O LUME 11 , NUMBER 4 DECEMBER JHE
( IAiho l e Number SB ) 1 964

SAUCE R NEWS
OFFICIAL PU BLICATION O F T H E SAU C ER A N D U N EXPLA I N E D CELESTIAL EVENTS RESEARCH SOCIETY
FACTS A B O U T U N ID ENTI F I E D Fl Y I N G OBJECTS
Published b y t h e Nationa l lnvestigations Committee o n Aerial Phenomena

L. I I, N O. 12 SE PTEM B E R - OCTOBE R, 1964


M AILING ADDRESS: P.O. BOX 1 6 3 , F O R T L E E . N .J .
EDITOR:
O F F I C E : R O O M 1 6 1 5 , 3 0 3 F I F T H A V E . , N E W Y O R K , N .Y .
J A M ES W . MOS ELEY
IMPRESSIVE EVIDENCE IN
T ELEP H O N E: M U R R A Y HILL 6-374 3 mal 10 cm tief, dafür aber so ausgelegt, um den
Eindruck eines d reibeinigen Landegestells zu er­ N .J . LAN DING CASE
E XC LU S IVE wecken. Eines der Löcher befindet sich direkt an

R E P O RT ON TH E
einem Baum und wirkte " unfertig". Das Zen­
trollach soll ursprünglich konusförmig ausgefallen

S AU C E R gewesen sein, drei Tage nach dem ersten Fund war


es jedoch nurmehr ein unförmiges Loch gewesen.
L A ND I N G AT In dem Zentralloch fand man 13 kleine Scheiben
die scheinbar aus geschmolzenem Sand bestanden :
GL A S SB O RO , N. J. Den Gerüchten nach, soll die Luftwaffe ein be­
fremdliches "phosphoreszierendes Material" aus
MY S TE R I O U S H O L E S l e f t i n t h e g r o u n d b y a f l y ing
saucer w h i c h l an d e d n e a r G l a s s b o r o , N. J., are
dem Loch entfernt haben. Kraig konnte soweit die
shown i n th i s pho to taken by resaareher Bruce Möglichkeit eines Schwindels nicht ausschließen.
K raig . T h e ma i n h o l e ( foreground ) is 1! fee t
Am l l .September berichtete der Militär-Journa­
dee p , and o r i gina l l y con tained 13 s ma l l d iscs
c o m po s e d o f fused sand . Ano t h e r o f the 4 holes list des New York Jou rnal American über die Fest­
.".. , · .�#' . .. . i s seen in the b a c k g r o un d , n e ar the trees . The stellungen der Air Force-Untersucher, welche Kau­
. ; (_ · . .. l an d i n g spot was r e po r t e d to pol i c e and A ir gummi-Papier, die Üb erreste einer Kirschtorte und
. .�·�
Force in v e s t i g a to r s by N I C A P member IAi a r d C amp­ Kinder-Turnschuhabdrücke im direkten Gebiet
bel l , who was t o l d a b o u t the inc i d e n t by h i s
der Spur fanden. Tatsächlich soll man auch zwei
t w o y o u n g s on s . The A ir F o r c e n o w c l a ims that
t h e l an d i n g was a hoax , but t h i s o p i n io n is
Burschen gefunden haben, die große SF-Fans wa­ B. �o�ice Mct���re Uuexplaiued Markiug
ren und deren Vater ein begeisterter UFO-Anhän­
hotly d i s p u te d b y many pe o p l e , i nc l u d in g Dr . �: . ��«
J o h n Pa gano o f Fort Lee , N. J. ( a no t h e r N I C AP ger ist - deutlich ein H inweis auf d ie Jungs von
member ), who p e r s o nal l y i n te r v iewe d the boys . Ward Campbell selbst! Entsprechend der Politik
' See Page 1 9-21 f o r de t a i l s . S im i l ar l an d i n g r e ­ der USAF gab man jedoch keine Namen preis und
····� por ts f r o m o th e r par t s o f t h e u .s . a r e g i ven o n
umschrieb die Situation dennoch eindeutig. Mose­
Page 23 ( " S au c e r Landing i n I n d i a na , " ) and a t
ley rief daraufhin Campbell an und fragte ihn des­
t h e b o t to m o f P a g e 25.
wegen, aber er wies die Air Force-Erklärung weit
Glassboro, N .J., vom S.September des Jahres. Die zwei Buben (8 und 1 1 Jahre alt) des NICAP­ von sich, da man mit ihm nicht gesprochen habe
Mitglieds Ward Campbell wollen auf einer kleinen Waldlichtung die Landespur einer Fliegen­ und er gehe weiterhin davon aus, daß der Fal l echt
den Untertasse gefunden haben, d ie nach ihrem Start vier Erdlöcher zurückließ und in Griffhöhe und kein Hoax sei. Moseley rief den verantwortli­
auch Zweige von überragenden Bäumen abknickte. Nachdem die Buben den Fund ihrem Vater chen Redakteur des Journal A merican an und frag­
erzählten, schaltete d ieser als UFO-Forscher die Polizei und Luftwaffe ein. Dazu muß man wis­ te ihn, wie er zu der USAF-Feststellung gelangte,
sen, daß in den vorausgegangenen Nächten in dem Gebiet ein rotglühendes Objekt herum­ aber dieser berief sich auf journalistischen Quel­
schweben gesehen wurde. Untersucher von der nahen McGuire AFB nahmen sich der Sache an lenschutz. Scheinbar war diese Meldung ein
und in den nächsten Tagen war dies d ie Story schlichtweg in der Region - Hunderte von neugie­ Schnellschuß des genannten Journals gewesen.
rigen Menschen pilgerten herbei, um die von der Untertasse hervorgerufenen Erdlöcher zu be­ Am 30.September veröffentlichten Zeitungen dann
staunen, zu berühren und "Proben" zu entnehmen. Für Saucer News war Bruce Kraig drei Tage die offizielle USAF-Feststellung, wonach sie den
nach dem Fund an Ort der kleinen gerade einmal l O Meter durchmessenden Lichtung. Die For­ Fall einen Schwindel nannte, d a man auch Reste
mation bestand aus einem Zentral loch von nicht mal einem Durchmesser von einem Meter und von "Feuerwerkskörpern" in den Spuren festge­
ca 30 cm Tiefe, d rei k leinere Löcher haben gerade einmal 30 cm Durchmesser und sind gerade stellt habe, Moseley rief das Pentagon an und woll-
( : : : : : : : : : : : : : : : : : : : : : : : CENAEFtEPdRTNr'g4� 'Maf/.:Ju'oiH)EfZ: : ::: : : : : : :::: : : : : : : : :. (: : CENAPE{EPdRTNr·g4� 'Maf/.:Jy'niHl97: : : : : : : : : : : : : : : : : : : : : :�
te wissen, ob man die Täter namentlich kenne, was ihm verneint wurde. Wie auch immer, inte r­
: 4.: :F üt :d•�)1ocll+:
$t�o..:CR$ : :i o.: ·vo.r+
essant ist d ie Feststellung, daß der Glassboro-Fall ein Höhepunkt einer Schwemme von UFO­
Sichtungen und Landungsberichten zu jener Zeit im Land war. Der NICAP-eigene UFO Investi­

• ••• • . • p�r��tlQij;· · · · ·
gator hatte in seiner September-Oktober 1 994-Ausgabe den Fall a ls "beeindruckenden Beweis"
für einen UFO-Landefall genannt und freilich schloß NICAP einen Schwindel aus. NICAP um­
geht das Faktum, daß die beiden Finder der "Spur" die Jungs ihres Mitglieds Campbell waren
und schreibt nur nieder, daß die beiden Jungs von einem unbekannten Mann die Story einer
UFO-Sichtung in der Nacht zuvor gehört hätten, weswegen Campbell sich im Gebiet auf die Su­
che nach Spuren machte und dann die Erdlöcher fand. Er sprach von einem "Krater" mit ver­
brannter Umgebung und einer "sehr überirdischen Szene" an Ort, die noch durch "weiße Chemi­
kalien, teilweise zerklumpt zu einer purpurnen-schwarz-grünen Masse mit orangenen und roten
Einschüben und Metallstückehen in und um den Krater" gefördert wurde.

Im März 1965 konnte Saucer News dann d en Fall endgülti g aufkl ären: Der
18jährige Schüler M ichael Hallowich hatte mit zwei Freunden den Schwindel von Glassboro
durchgezogen und einer Zeitung im nahem Camden genau erklären gekonnt. wie sie die Spur
angelegt hatten. Hallowich hatte mit seinen Kumpanen Löcher gegraben. Benzin und Schwarz­
pulver reingeschüttet und d ieses Gemisch dann gezündet. Freilich waren die Knickspuren an
den Ästen auch von ihnen m ittels Handkraft erzeugt worden und in eine Schaummasse waren
Radium-Dioxide gemengt worden um das ganze noch mysteriöser wirken zu lassen. Dieser Ver­
sion schloß sich auch NICAPler Ward Campbell schließlich an da Hallowich sich bei ihm ent-
schuldigt hatte. Dennoch hatte der "Spaß" ein Nachspiel: H allo­
wich wurde wegen "Irreführung der Polizei" angezeigt und am
Dieser umfassende Report zu einem kleinen Zeitfenster des UFO-Phänomens zeigt alle Pro­
18.Januar zu 50 Dollar Strafe verurteilt. . .
blempunkte auf, von denen heutzutage die meisten ufologischen "Experten" keine Ahnung ha­
ben (wollen). Die allermeisten Erkenntnisse von vor über 30 Jahren sind nach wie vor gültig und
W i e im Wilden Westen der UFOs treten auch für die bisher weiterhin reichlich gemeldeten Ereignisse stellvertretend ein.
Am 29.Januar sprach das Sheriff-Büro vom Augusta County, Virgi­
nia, wegen einer hysterischen UFO-Welle in der Region eine War­
nung an d ie Farmer der Gegend aus: Er würde jeden verhaften,

:) UF OL O GI S C H ER ZEI TGEI S T
der in der Gegend bewaffnet "herumlungert", um mal einen der
"kleinen grünen Männer" aufzuspüren. Diese Warnung begründe­
te sich aufgrund der Erfahrung, daß d ie U FO-Hysterie dem Sheriff
"völlig aus der Hand gerate", nachdem drei Jungs die Beobachtung
eines kleinen grünen Männchens im Wald kundgetan hatten. Die
James Moseley anno 1 964 i n
Beamten des Sheriff-Büros hatten mit Sorge gesehen, wie sonst zu­
vor nie mit Waffen gesehene Bürger nun plötzlich sich hochgerü-
Der Adamski-Spuk geht immer naa:h um
sei ner D i e n st-U n i form d e r Fort
Lee Pol ice Reserve. . . stet zeigten u n d in d e r Gegend herumschlichen, in Verstecken Wir sind immer wieder verblüfft, wenn a lte Nieten wie die Story um den Kontaktler George
hockten und auf die Außerirdischen lauerten. Der Sheriff: "Dies ist Adamski durch die H in tertüre E inzug in die moderne UFOlogie hal ten. Im Stuttgarter E HAPA­
eine gefährliche Situation, jeden denn ich erwische und de rohne guten Grund bewaffnet ist, Verlag erschien bekanntlich letzthin die Nr.3 des "Akte X-Magazin", in welchem die Chefredak­
buchte ich ein, wir sind doch nicht im Wilden Westen!" (Erinnerungen an die Zukunft betreffs der tion der "Objektivität" wegen Martin Buschmann eine Lagebeurteilung namens "Außerirdische
später aufkommende Tierverstümmelungs-Hysterie kommen auf.) Weltraumschiffe (UFOs) - Eine Realität" für seine in Neu Wulmstorf angesiedelte GAP-Germa­
Wieder kommt Keyhoe schlecht weg. In der Januar-Ausgabe des TRUE-Magazins hatte er den ny abgeben ließ, bebildert u.a. mit den Fotos der Venus-Raum­
Arti kel " US-Luftwaffen-Zensur von UFO-Sichtungen" eingebracht und d arin erklärt, das am schiffe die George A. ablieferte.
8.April 1 964 bei der N ASA-Mission der ersten bemannten Zweimann-Kapsel der neuen Gemini­ Die uralte Frage nach Leben im Weltall beantwortet uns der
Reihe d ie Astronauten vier U FOs auf sich zufliegen und die Kapsel umkreisen sahen, dies habe junge Mann schnell mit einem heftigen "Ja", da diese Fragestel­
man der Öffentlichkeit verschwiegen, aber zwei Wissenschaftler aus dem Gemini-Programm ha­ lung sich für ihn durch das Auftreten von Fliegenden Untertas­
ben Keyhoe diese Information vertraulich weitergegeben. Moseley richtete deswegen an Major sen ( für ihn gleich UFOs) anno 1 947 erledigt hat. 1 959 gründete
Maston J.Jacks vom U SAF-Informations-Büro im Pentagon eine Anfrage und bekam folgende dann George Adamski d ie UFO-Studiengesellschaft I NTERNA­
Nachricht zurück: "Lieber J im! Folgende Information erhielten wir von der NASA betreffs
TIONAL GEI ACQU A INTED PROGRAM, um den Menschen
dem angeblichen UFO-Zwischenfall in Verbindung mit dem bemannten Gemini-Raumflug. des Planeten Erde der "Philosophie" auszuliefern, "Informatio-
( :t
Das CIA-Interesse aus dem Jahr manifestierte sich im Januar 1953 im bekannten Robertson­
Forum, worauf si�h M.C:: hadwell am 11.9.52 an den CIA-Chef berief. Es wurde jedoch nicht der
Natwnnle S1cherhe1tsrat emberufen,sondern eine Forschungsgruppe der höchsten wissenschaftli­
c�en Spitzen des Landes um die UFO-Situation zu prüfen, zu beraten und Empfehlungen über
_
d1e weitere Aufarbeltung des Themas der CIA gegenüber abzugeben,nachdem im Juli das Land
A USSERIRDISCHE WEL T ­
wegen den Washingtoner UFO-Vorkommnissen fast in Panik (besser wohl in Hysterie) geraten
R A UM S C H I FF E (UFO s ) war und deswegen Journalisten einen Aufstand machten,wie man ihn nie zuvor erfahren hatte:
Im Pentagon w�rd�n die K ommunikationskanäle zeitweise aufgrund der Medienanfragen para­
E I N E R E A L I TÄ T _
_ und damit d1e Verteidigungsbereitschaft
lysiert entscheidend reduziert. Dies war die berechtigte
V O N M A R T I N 8 U .5 C fi M A N N Sorge des CIA und nichts weiter.
nen im Bezug au Raum von anderen Planeten zu bekommen",will hei : Ihm und Kon­ Dennoch,da alles mit George Adamski angefangen hat,sollte man diese überaus kontroverse
sorten abzukaufen. Die heutige GAP hat ihr HQ in Dänemark und wird von Ex-Major H.C.Pe­ Leitfigur für den esoterisch-besetzten Teil der UFOlogie etwas näher betrachten und dazu schla­
tersen geleitet, der in dieser nordischen Nation ein Außenseiter-Dasein fristet, genauso wie die gen wir Jerome Clark's The Emergence of n Phenomenon: UFOs from the Beginning throught 1959
anderen "eigenständigen GAP-Forschungsstellen" in Japan, USA und Germany. Wie bekannt auf,der sich umfangreich dem am Abend des 23.April 1965 an einem Herzinfarkt verstorbenen
geht diese ufologische Sondernummer auf George Adamski zurück,der am 20.11.1952 seinen er­ ufologischen ' Leithammel' annahm. Die heutige Generation weiß wahrscheinlich mit dem Na­
sten Kontakt mit den Venusbewohnern (dies wird aber im "Akte X"-Magazin wohlweislich ver­ men Adamski nicht viel anzufangen,aber verglichen mit heute war er soetwas wie der Bob La­
schwiegen!) hatte und nach der Legende, die auch Buschmann festigt,von einem USAF-Piloten zar oder John Mack für seine Zeit. Clark geht dabei auf die von Buschmann vorgebrachte Be­
beobachtet worden sein soll, wie in einem Bericht des Projektes Blaubuch stehe. Darüber hinaus hauptung über die Einladung zum Papst ein,die sonst niemand begleitete,aber von der Adams­
treibt die Sage ihre wilden Blüten: Adamski sei vom damaligen Papst "vorgeladen" gewesen,er ki eine Goldmünze mit der Prägung des Papstprofils mitbrachte, und die nach Recherchen der
habe eine Vorladung bei der UNO gehabt und besaß einen persönlichen ID-Ausweis, der ihm ?ä� ischen SUFOI in ei nem �ndenken-Münzladen erworben werden konnte. Weitaus wichtiger
_
1st Jedoch,daß der Vatikan d1e Behauptung zurückwies,das Adamski eine Papst-Audienz erhal­
Zugang zu jeder amerikanischen Militärbasis verschaffte! Dicke Dinger, wie wir meinen. Genau
ten hat. Adamski und seine blindgläubige Gefolgschaft hatten eine von vielen Illusionen und

�arten auf Außerirdische


diese Behauptungen sind wirklich verwunderlich.
Jämmerlich,genauso wie die beiden TV-Protagonisten Mulder & Scully in der 'Fernseh-Wirk­
lichkeit' auf eine Mauer des Schweigens stoßen,geht es auch GAP-Deutschland. Die Mauer des � �
Schweigens, was macht sie aus? Beim Bundesministerium für Verteidigung liegen keine Vor­ Außenhandelskaufmann richtete bei Harnburg U fo-Meldestation ein
>

kommnisse über Alien-Begegnungen durch Bundeswehrpersonal vor und vom österr.Verteidi­ Von M. ROLFSMEIERIEPD
-
gungsministerium wird verkündet, daß die Landesverteidigung keine Zuständigkeit für diese NEU WULMSTORF Der al­ -
Phänomene hat. Nur in Belgien will man anders reagiert haben,weil man dort "das UFO-Phäno­
ten ()ame verschläj!t es den

z �rfe ler l c :
Atr m , als !lie durch ihr
Wohn i m m

ns b i kt
men als real" betrachtet. Nun, dies hat ja auch kaum jemand ausgeschloßen - noch nicht einmal Am llimmel schwebt ein &1-

-
�rrenrormil!"s, leuchten­
wir Skeptiker und kritischen UFO-Phänomen-Untersucher tun dies. Eine Mauer des Schweigens des Objekt, das urplötzlich
in d�r Nacht über Hambur(­
kann man die Antworten also nicht nennen, weil Antworten allein schon Mitteilungen, Äuße­ Ji amm veruhwindet. F.her

rungen und Stellungsnahmen sind und kaum als 'Schweigen' ausgelegt werden können, ganz
rundlich Ist das FIU(I!"rlit,
das ein Schüler nachts Im
Süden Hamburp beobach­
-' &
im Gegenteil. Für die UFOlogen der GAP-Truppe ist es klar, das "phantastische Summen inve­ tet. Zi(afre und Rundstück
sind ein Fall ntr Martln
stiert" wurden,"um die UFO-Vorkommnisse geheim zu halten". Unfug der dritten Art... Busehmann aus Neu Wulm­
storf bei Hambur(, der beide
Sichtun1en als Beispiele rur

Auch sollen lt GAP-Verfechter Buschmann die durch FOIA freigekommen Unterlagen der ,.unidentinzlerte Flu(Objek­
le" (Ufol archiviert.
OS-Regierung "beweisen, daß UFOs außerirdischer Herkunft sind und für die USA ein Sicher­ Seit Jahresl><'ginn amti�rt
der 25jährige Außenhandels­
heitsrisiko darstellen". Ganz das Gegenteil ist in beiden Punkten der Fall! Der von Buschmann kaufmann als Präsident der
Ufo-Studiengesellschaft
angeführte NSA-"Report" ist nichts weiter als eine Denksportaufgabe für einen neuen Mitarbei­ .GAP Germany". GAP steht
fllr .Gel Acquainted Pro­
ter gewesen und das Memorandum vom 23.1.47 (falsches Datum auf jeden Fall!) weist nur nach, gram", das .Macht-euch-ver­
traut-Programm". GAP will
daß die Unsicherheit über das UFO-Phänomen (welches ja noch zu erforschen galt) und den Un­ Ufo-Ungläubige mit außerir­
dischen Flugobjokten und
tertassen-Sichtungen in strategisch wichtigen und sicherheitsempfindlichen Landesteilen wie Besuchern von anderen Pla­
nelt"n vE"rtraut machen. Da1.u
eben Neu Mexiko (Atomwaffenanlagen, Atomforschungszentren, Atomwaffen-tragende Luft­ hat die Gescii!<Chan, die in ih­
n.·r Kopenhagt:ner Zentrale
waffeneinheit auf Walker Air Field, Roswell) von sicherheitsrelevantem Belang für das Militär, alles Außerirdische erfaßt,
weltweil Ufologen vereint, al­
dem Geheimdienst und die Regierung waren. Auch das von Buschmann verwendete Zitat aus lein i n Japan 5000.
l n Deulo;chland sind zehn
0401700 45 771 einen Meide- Prozent der Sichtungen sind Ufo-Häufigkeit im Norden
einem Papier vom 29.7.52 geht darüber nicht hinaus und räumt nur Denkmöglichkeiten betreffs Ufo-Forscher fllr GAP aktiv,
sammeln Sichtungen und
.abgewimmelt". Dabei gel><'
es genUgend &>weise für die bogen. Nel><'n Ort. Uhrzeit Halluzinationen oder Be­ ohnehin viel geringer als im
vergleichen sie mit Ufo-Ent­ Existenz von Ufos, wie auch und Wetter wird darin auch · trug.• Seloot .megende Rad­ Schwarzwald, dem deut­
der Erklärung des UFO-Phänomens ein. Denken kann man ja viel, genauso wie es Buschmann deckungen aus dem Ausland. die Massensichtungen in Me­ nach Geräuschen, Ufo-lnsas- kappen• hab<> man ihm sehen Dorado rur Ufologen.
Größtes Problem ..,i, ül><'r­ xiko und Bt>lgien !><'legten. sen sowie deren Kleidung ge- sehon andrehen wollen. Und rur den Fall, daß ein Neu
tut. Auch der Bericht an General Twining vom Herbst 1947 hat es,jaja,in sich,er wurde nämlich haupl von Ufo-Bt>gegnungen Schließlich zähle sogar Ex­ fragt. Und idealerweise hat . Doch auch wenn ihm selbst Wulmstorfer Ordnungshllter
zu erfahren, klagt Busch­ US-Präsident Jimmy Carter der Beobachter ein Foto ge- noch keine Begegnung mit mehr Ufo-Giilck als er hal><'n
von ihm zurückgewiesen und abgelehnt! Aber dies wird hier einmal mehr verschwiegen... mann. Viele Zeugen behiel· zu den Ufo-Zeugen. Ufo-Ent­ macht oder einen Film ge- Außerirdischen vergönnt sollte, wurde aufdem Polizei­
ten ihre Entdeckung für sich decker erhalten von Buseh- dreht. Bt>i der Auswertung ist war. bleibt Buschmann hoff­ revier ein Meldebogen hin­
oder wOrden von der Polizei (Telefon: Buschmann vorsichtig. .95 nungsvoll. Schließlich sei die terlegt.

�!:!: :! : ! l:l l l l l:l li l!il !:l !l!l il l l !ili i il l l l l l l l l l l l l l l l ilil l l li il i l l l l l il llil lilili lil l l i l il l ili lil l il il l !iil l li l lil l l l l l l!iji!l l l l l l lilil lll l l l l il il l lllll
( : CENAP8EPQRT Nr· 2'4� Maf!Ju"ni� 997:

Wunschvorstellungen geprägte gute Zeit miteinander, auch wenn allein Adamski d ie Kontakte "all diese Untertassen-Scheiße" aus monetarischen Gründen zu
und Begegnungen mit den engelsgleichen Aliens von der Venus oder vom Saturn pflegte. machen und niemals an Bord eines Raumschiffs war.
Adamski wußte, das er seine Fans immer in Trapp halten mußte und ihnen Hoffnung zu ge­ Adamski war zu seiner Zeit von den führenden UFO-For­
ben hatte. Auch wenn natürlich nicht alle Anhänger sich wirklich alles gefallen ließen. Seine Sa­ schungsgruppen in Amerika, wie N ICAP oder APRO, offen
turn-Konferenz von anno 1 962 wurde zwar als rein-physikalisch verkauft, aber selbst Lou Zins­ und öffentlich abgelehnt worden. Und a uch Moseley machte
stag aus Basel sieht d iese als nichts weiter als ein "spirituelles Meeting" an, wofür ja Adamski be­ sich zusammen mit seinem zeitweisen Kumpan Gray Barker
stens geeignet war, da er vor der Untertassen-Zeit bereits als Channel-Med ium für tibetanische (der privat oftmals recht skeptisch über das war, was er als echt
' Meister' diente und die Aliens sich auf diesem Weg einklinkten, um in dann zum ersten Treff in verkaufte, aber dennoch sich daran freute, welche farbigen Ge­
der kalifornischen Wüste zu bewegen. Wie auch immer, als Adamski auf dem Saturn geweilt ha­ schichten er auf den Weg bringen konnte und schon Mitte der 50er Jahre erkannte, das er nur
ben will, soll er seine Anhänger vorher schon aufgefordert haben in Meditation zu verfallen, um ein Unterhalter und Fol klore-Erzähler sein kann und niemals ein Berichterstatter des Faktischen,
zu versuchen seine telepathischen Nachrichten zu empfangen, nachdem er von einem Saturn­ auch wenn er sich darüber freute welche Rolle er nach außen hin spielte und damit durchaus
Raumschi ff auf einer USAF-Basis abgeholt worden sei, da dort hohe Regierungsvertreter bereits zufrieden war) e inen folgenschweren Spaß mit Adamski. Aus einer Sammlung von offiziellen
mit den außerird ischen Raumbrüdern getagt hätten. Für Frau Zinsstag ging d ies dann doch ein Briefköpfen entnahmen sie einen Bogen des State Department in Washington, DC und schrieben
bißchen zu weit und sie nannte d iese Affäre dann eine "persönliche, mentale Erfahrung - indu­ darauf einen Inhalt frei aus der Phantasie, wonach ein "R.E.Straith vom Kultur-Austausch-Aus­
ziert d urch eine (Selbst)Hypnose-Methode". Aber nicht nur auf dem Saturn hatten die Space schuß" erklärte, daß das Außenministerium vielerlei Bestätigungen und Beweise dafür habe,
Brothers (and Sisters) ihre Behausung, auch verschickten sie Postkarten an ihre ird ischen Fans was Adamski von und über seine Freunde von der Venus behaupte, was man aber öffentlich
unter Postfach 885, Glendale, Kalifornien. Doch bald darauf kam heraus, das Adamski selbst das nicht bestätigen könne. Die Londoner The Times kümmerte sich nach Bekanntwerden des Brie­
Postfach angernietet hatte und von dort aus auch Werbematerial für seine Sache verschickte. fes (dafür hatten Adamski und seine Anhänger freilich gesorgt) um den Inhalt und erfuhr vom
Im Februar 1 965 war Adamski von seiner Krankheit gezeichnet gewesen und flog nochmals amerikanischen Außenministerium, das es weder diesen R.E.Straith noch den von ihm vertreten
nach Washington, DC rüber um sich mit Madeleine Rodeffer (und ihrem Mann) zu treffen, wel­ Ausschuß dort gibt. Damit kam von Adamski und seinen Fans sofort der wilde Ruf nach Vertu­
che zu den glühendsten Verehrern seine Geschichte zählten. Am Morgen des 21 .2. berichtete schung auf, weil Adamski höchstselbst eine "Untersuchung" betreffs dem Brief durchgeführt ha­
Adamski dann der erstaunten Gläubigen, das ein Außerirdischer kurz vorbeigekommen sei, der be und seine Authenzität nur bestätigen konnte. Auch der kanadische Funkmeß-Ingenieur Wil­
sich gerade auf dem Weg zu Vize-Präsident H ubert Humphrey befand und hier Rast machte, bert B.Smith stellte sich auf d ie Seite Adamskis und erklärte gegenüber Donald Keyhoe (NI­
aber auch verkündete, das ein Raumschiff bald vorbeifliegen würde und man deswegen eine CAP), er habe nach erster Skepsis feststellen gekonnt, daß dieser Brief total echt sei, weil einer
Kamera bereitlegen sollte. Um 15 h erschien das Scout-Ship und wurde gefilmt. Aber gemäß seiner Freunde R . E.Straith persönl ich kenne und Strai th für eine "supergeheime Behörde unter
Frau Rodeffer " fehlten ein paar Teile des Films und verschiedene gefälschte Teile wurden hinzu­ Kontrolle des Außenministeriums" arbeite. Doch auch dies war nichts als eine Lüge, da Moseley
gefügt" als der Film zur Entwicklung weg war. Aber sie gab zu, daß die Raumbrüder selbst und Barker aus einer Bierlaune heraus am Abend des 6. Dezember 1 957 insgesam t sieben derarti­
nochmals kamen, um einen Teil des Films abzuschneiden, auf dem man d ie Unterseite ihrer Ma­ ge Briefe für Vertreter der UFO-Gemeinde schrieben, weil sie sich über die langanhaltende Ver­
schinen klar sehen kann und damit Rückschlüße auf den Antrieb ziehen könne, was die Erd lin­ wirrung im UFO-Feld lustig machten und dem noch eines obendrauf setzten wollten.
ge auf gar keinen Fall tun sol l ten. "• Wie auch immer. ein Zwischenruf sei uns hier nach Betrach­ Ja, das war schon eine verrückte Zeit damals gewesen, in welcher sich d ie Legende namens
tung des von M ichael Hesemann für DM 98 - verkauften Videobandes "UFOs: Die Kontakte Teil U. F.O. bildete und im öffentlichen Bewußtsein und Verständnis auch mit Namen w ie dem Bri­
1 : Die Pioniere" gegönnt. I n d iesem Video findet man verschiedene der b isher kaum gesehenen ten Cedric Allingham oder dem Amerikaner Orfeo (Matthew) Angelucci und anderen verhaftet
Adamski-Untertassen-Filme in recht ordentl icher Qualität wieder, so gut sogar, das man bei ei­ blieb. Der Londoner Verlag Frederick Muller hatte im Herbst 1954 auf der Kontaktler-Welle mit­
nigen klar sehen kann, daß die "Space Ships" n ichts weiter als kleine schwarze Pappescheiben gezogen und Flying Saucer from Mars publiziert, in welchem Allingham seinen Kontakte dar­
auf Fensterglas aufgeklebt sind, welches vor der Kamera bewegt wird und wodurch im Ein­ stellte und wozu er einen Mann namens James Duncan (ähnlich w ie Klaus M ül ler hierzulande)
klang mit der 'Objekt-Bewegung' auch Schmierflecken auf dem Glas selbst sich genau und ent­ als Zeugen zitierte. Das Buch förderte in England und dem nahen europäischen Kontinent die
sprechend synchron mitbewegen. Kein Wunder, wenn dieses Material b isher nur in eingeweih­ Begeisterung in ufologischen Reihen für Kontaktler, auch wenn Allingham und Duncan irgend­
ten (will heißen Fan-) Kreisen gezeigt wurde, da ansonsten alle anderen Betrachter vor Lachen wie n ie richtig greifbar wurden. Duncan konnte niemals ausfindig gemacht werden und Alling­
sich auf dem Boden rollen. ham trat nur ein einziges Mal während eines Vortrags in Kent auf, wobei er seltsamerweise in
Begleitung des Astronomen und Schriftstellers Patrick Moore erschien ! Der Verlag Frederick
James W.Moseley ist Herausgeber der Saucer News (heute Saucer Smear) gewesen, als er
Muller, der auch verschiedene von Moor 's Büchern verlegte, verkündete dann, das Allingham
sich auf die Spu ren von Adamski setzte, als jener gerade in Amerika und anderen Teil der Welt
in einem schweizer Krankenhaus an Tuberkulose verstorben sei. Heute geht man davon a us,
für Furore sorgte. Er fand heraus, daß d ie "Zeugen" des ersten Kontakts nahe Freunde und An­
daß d ie ganze Story von Moore ausgebrütet worden war, der für seinen Humor stand und noto­
hänger von Adamski waren und schon 1 957 sich einer, Alfred B ailey, von seiner Aussage zu­
risch bekannt gewesen ist. Ende der 50er Jahre versorgte er spaßeshalber das Kontaktler-Maga­
rückgezogen hatte, wonach er ein Raumschiff oder einen A lien gesehen haben will und auch da­
zin Cosmic Voice der Aetherius Society mit getürkten Briefen von angebl ichen Wissenschaftlern
von ausgeht, daß d ies für d ie anderen ebenso gilt. Eine U ntertassen-Aufnahme, die Adamski in
mit solchen Namen wie Walter Wumpe, Egon Spunraas, Professor Huttle-Glank oder Dr.Huize­
Landed verwendet und auf den 13.Dezember 1 952 datiert hatte, schob er Jerold Baker als Foto­
nass oder Dr.L . Pu l ler, die sich vermeintlich positiv der Sekte gegenüber stell ten und positive
graf zu, der jedoch wies d ies zurück und gestand ein, das Adamski d ieses Foto tags zuvor ge­
Aussagen zu ihrem UFO-Klimbim machten. Dort fiel man darauf herein und erst in einem Bei­
macht habe und dazu wahrscheinlich ein Modell verwendete. Ray Stanford verbrachte als Teen­
trag der Psychic News bekannte sich Mooore zu d iesem schwarzen Scherz. Die Forscher Chri­
ager seine Tage mit Adamski und erklärte, das Adamski ihm im Vertrauen zugestanden habe,
stopher Allan und Steuart Campbell lernten dann viel später Peter Davies kennen, einen a l ten

6::: ,!: : : : : : :,: :i :i i: :i i:i i i i i i i !"l '!l! : : : : : !: :! ! : : : : : :!: : l: : : : : : : :! : : : l!llli i i i i li lil'li'l'l l' : :l:!l l l! l !l l! l!l! !l ! !l l ! l! !li!i!i i! ! : :!j:l l !il i ! !:il!i !i! i!l:il!:!l
Flotten dienen im Lichte des Strahlenden. Wir haben uns hingegeben für seine große
Mission, die viel breiter ist, als nur seine Verpflichtungen für die Erde . Die Reichweite
seiner Liebe und seiner Lehren hat viele Universen durchdrungen. Die Liebe des
Strahlenden ist ein Kern und ein Zentrum, ein Brennpunkt der Schöpfung durch die
Freund von Moore. Dieser gestand ein, Moore's ursprünglichen Allingham-Test umgeschrieben Unendlichkeit. Diese Liebe für ihn, der das Licht der Welt ist , empfinden alle Universen
zu haben, damit man den Schreibstil von Moore nicht mehr darin erkennt. Der im Buch abge­ mit Dir .
druckte Allingham war in Wirklichkeit der unscharf von hinten fotografierte Dav ies selsbt ge­ Wer ist Ashtar Sheran? Es ist schwer, die Person Ashtar Sherans in irdische Worte zu
wesen und er hatte Allingham in Kent gespielt. Bei Angelucci war die Sache einfacher, der kurz kleiden. Er ist ein Weltraumbruder aus dem Sonnensystem des Alpha Centauri. Er ist der
nach seinem ersten Auftritt als Sprecher auf einer Fliegenden Untertassen-Veranstaltung (Au­ technische und spirituelle Leiter des GÖTTLICHEN Plans, die Erdenmenschheit in eine
gust 1 953, Los Angeles) anfing "lebhafte Träume von einer ihn verfolgenden wunderbaren, uns höhere Evolutionsstufe zu begleiten. Die technische Leitung besteht darin, daß er die
Weltraum Strahlschiff-Flette leitet, die diese Erdenmenschheit evakuieren wird, wenn der
halbähnlichen Welt" zu bekommen und mentale Probleme bekam. Schließlich lebte er selbst nur
Zeitpunkt dafür gekommen ist. Jeder Mensch, der den GÖTTLICHEN FUNKEN in sich
noch "in der anderen Welt, wo er ein früheres Leben nochmals lebte und wo ihm seine Raum­ nährt und der den freienWillen dazu kundtut, wird vorübergehend von diesem Planeten
freunde sagten, wie er wirklich hieße: Neptune". evakuiert werden, wenn er nicht mehr bewohnbar sein wird für einen bestimmten
Z��traum. Dies ist kein Grund sich zu ängstigen, denn dies alles geschieht im Namen der
Was GAP-Germany und andere GAPs noch im U FO-Feld wollen ist daher recht fragwürdig,
GOTTLICHEN LIEBE Ashtar Sheran und seine Sternengeschwister arbeiten in der
zumal dies alles keine brandaktuellen News sind, sondern längst abgehangene alte Schinken im vollkommenen LIEBE und berücksichtigen somit den " freien Wille n " eines jeden
Leichenhaus der U FOlogie - auch wenn sie darüber nicht gerne berichtet und hier v ielleicht das Menschen. Jeder Mensch wird durch die Evakuierung in eine höhere
allergräße Cover-Up zu suchen ist. Weswegen dann der Buschmann-Lagebericht im "Akte X"­ Schwingungsfrequenz gebracht Die Vorbereitungen hierfür haben bereits begonnen,
Magazin aus 'Objektivitätsgründen ' erschien ist genauso fragwürd ig. Die Wahrheit lag jedenfalls dadurch, daß seit Ende Mai 95 ein Lichtgürtel um diesen Planeten gelegt worden ist
nicht da drinnen im " Akte X"-Magazin und hunderttausende X-File-Freunde wurden dieses Mal Ashtar Sheran ist kein Kommandant im irdischen Sinne , obwohl er die Weltraum -
Strahlschiff-Flette leitet Es handelt sich hier um eine Flotte der tätigen Nächstenliebe, um
irregeführt. Wahrlich, eine verlorene Generation X(-File). Was GAP-Germany so für Vorstellun­
die Erdengeschwister auf ihrem nächsten Evolutionsschritt zu begleiten. Ashtar ist ein
gen in Sachen UFO-"Forschung" hat, kann jeder Internet-User auf der GAP-Hornepage selbst in " Kommandant der LIEBE " und nicht des Schwertes. Er ist der, bereits von Jesus Christus
Erfahrung bringen, die am 2.März 97 aktualisiert worden war und sich an UFO-Freunde und angekündigte, " Menschensohn " .
Lichtarbeiter richtet (siehe oben). "Unsere Themen" sind sonach u.a.: Ashtar Sheran, Santiner,
So steht die Evakuierung auch unter der Leitung des Treuhänders dieses Planeten: Jesus
Kontakte mit Außerirdischen, zukünftige Ereignisse auf der Erde, spirituelles Bewußtsein. Des­ Christus . Ihr könnt Ashtar erkennen an seinen Worten und Botschaften der LIEBE . Er
wegen sollte man sich doch einmal etwas schlauer machen und folgendes nachlesen, was wir da findet, gerade jetzt in der Endzeit seine Nachahmer von der negativen Seite. " An den
auf der GAP-Hornepage fanden: Taten werdet ihr sie erkenne n ! " Also, seid wachsam ! Macht eure Herzen auf für die
GÖTTLICHEN Botschaften der LIEBE die euch von euren wohlwollenden
Ashtar Sheran: Sternengeschwistern gebracht werden. Aredos, Lichtbote. Dieser Text wurde am
7 . 1 0 . 1 99 5 auf medialschriftlichem Wege empfangen.
Kammandant van I D millianen Raums.:hiffen! Das Ashtar-Command-Logo ( von Ashtar an Tuella durchgegeben). Es meint und
bewirkt das Folgende: Das tiefe Universum-Blau auf weissem Feld, umfaßt das große
Das Ashtar-Kommando, meine Kommandanten-Freunde und die Mitglieder aller unserer weiße Gotteslicht, der dicke blaue Kreis deutet auf die intergalaktische Legion von
(:1:: : : : : :�: : : : : : : : : : : : : : : : :� :: : : : : : : : : :: : : : : : : : : : : : : : : : : : : : : : : : : : : : : · · ·: : · ·: : : :l: : :: : : : : : : : : :l : : : : : : : : :l: : : :l :l : : : : l: : : : : : : : : : : : : : : : : : : : : : : : : : ::�
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( : CENAflSEPdRtNr' 2'41 'Mai/Ju·ni1asz : ( : : : :le
Sonder-Freiwilligen hin. D e r zweite dünne Kreis, welche d e n dicken umschließen, durch Lyara ist ebenfalls von Kindern die Rede: Die Kinder werden natürlich hochgehoben
bezeichnen alle erdstationierten Licht-Freiwilligen zusammen. Das große geflügelte 'A' ist werden vor der Endphase der Evakuierung. Einige von euch werden jungen Seelen von
als Vertretung aller Kommandos der Luftflotten-Armacta der Bruderschaft des Lichts Kindern helfen und als Instrumente der Unterhaltung und der Liebe dienen, bis die Kinder
anzusehen. Die Adler-Flügel am ' A ' stellen die Freiheit und Verbindung mit dem Kosmos sicher entrückt sind . Viele werden bei der Evakuierung die Kinder sogar in die Höhe
dar. Das kleine Spähschiff (Erkundungsschiff) erinnert uns immerzu an die andauernde begleiten, damit sie mit dem kleinstmöglichen Trauma hier anlangen. Natürlich werden
Alarm-Bereitschaft für eine sofortige Evakuierung, wenn und wann das bei bei großer die meisten Kinder schlafend - scheintot - an Bord genommen werden , denn die seelische
Gefahr nötig wird ( in a twickling of the eye ; während eines Augenblickes ! ) . Wir werden Erschütterung durch die Ereignisse wäre zu mühsam. Die Kinder werden ebenfalls
durch das Logo inspiriert, uns auf eine geweiht werden. Wenn der Schleier gefallen ist, werden sie als weise, reife Erwachsene in
direkte Evakuierung vorzubereiten. Es jungen Körpern mit wertvollen Aufgaben zum Dienst und zur Erziehung erscheinen wie
ist ein Licht-Logo und bedeutet, ich ihr Ubrigen. Wenn ihr frohlockt über den Fortschritt und die Schönheit dieser Seelen, wird
gehöre zu den Lichtarbeitern ! der Auftrag zum Unterhalt, den ihr als Eltern innehattet, beendigt sein. Durch die
unbegrenzte Anwendung der Liebe werdet ihr immer mit andern Seelen in Kontakt
Die Evakuierung. Die drei Phasen
bleiben. Telepathie, Fern-Sehen und
der Evakuierung (von Ashtar an Teleportation werden zu den
Tuella durchgegeben). unbegrenzten Fähigkeiten gehören,
zu denen ihr jetzt erwachen werdet.
Phase !
Sorgt euch nicht um die Kinder,
Die erste Phase des großen Auszugs denn für sie wird in Liebe gesorgt
von Seelen vom Planeten wird ganz werden.
plötzlich geschehen, wenn festgestellt Andromeda Rex hat folgende
ist, daß die Einwohner in Gefahr sind. tröstliche Worte übermittelt: I n
Gerade in der Sekunde, wo der Zeiger dieser ( zweiten) Phase wird man
der Meßgeräte der großen Computer sich den Kindern zuerst widmen.
einen bestimmten Punkt überschreitet, Besondere große Raumarchen, die in
wird jeder Satellit und jedes höchster Liebe schwingen und j ene
mitwirkende Ufo - schon in Bereitschaft beherbergen, die die Kinder pflegen
- in Schwung kommen. Falls die Bedrohung nicht globaler, sondern lokaler Natur ist, werden, werden speziell
können die Leute auch nur emporgehoben werden, bis die Gefahr abgeklungen ist . Sie vorbereitet. Ihr werdet eure Kinder
werden dann ohne Erinnerung an das Geschehene ebenso plötzlich wie-der abgesetzt nicht verlieren. In unserm
werden. ( In den vorangehenden Versammlungen der auf der Erde ansässigen Adler wird komplizierten Sortiment von
allen Erinnerung vergönnt sein, denn sie stehen spirituell genügend hoch, daß dies Geräten gibt es Spürer, die jede
verantwortet werden kann) . Die Entscheidungsmomente, die Phase I auslösen werden, Seele lokalisieren können. Diese
hängen vom Menschen und seinen Handlungen ab . Die Phase I der Weltevakuierung wird Information könnt ihr verlangen, während ihr bei uns weilt. Sie wird euch auch gegeben
augenblicklich stattfinden. Es wird keine Zeit geben für irgendwelche bedeutsamen werden, um eure Herzen zu beruhigen. Zur Ergänzung hat Kapitän Avalon dieses Stück
Vorwarnungen. Spirituelle Führer und Lehrer der Lichtarbeiter werden insgeheim entführt Information dem Ganzen beigefügt: Es ist über die Umsiedelung von medizinischem
werden, nicht jedoch die Vertreter der Speziellen Legion, die bleiben werden, bis die Personal diskutiert worden. Dies ist eine Eventualität für Notfälle, die nicht
letzte Phase vollzogen ist. Die Teilnehmer an der Phase I werden unmittelbar mobilisiert notwendigerweise ein Teil der Weltevakuierung ist. In Zeiten großer Not und wenn in
zum Zeitpunkt einer Bedrohung des Planeten oder seiner Kruste . Einige werden avisiert einer Gegend wahrlich phänomenales Bedürfnis herrscht, es sich aber nicht um eine den
werden, wohin sie gehen sollen und wann. Bei dieser verschleierten Entrückung werden Planeten bedrohende Situation handelt, werden j ene Mitglieder der Speziellen Legion, die
sie unsichtbar durch einen Strahl zu kleineren, wartenden Schiffen levitiert. Von dort über die entsprechenden beruflichen Eigenschaften verfügen, wegen einer solcher
werden sie zu den großen Mutterschiffen, die hoch oben verankert liegen, überführt. Zur Standortsverlegung angegangen werden. Falls nur ein Teil des Planeten oder bestimmte
Betonung wurde nochmals repetiert, daß während der Phase I alle Erdenfreiwillige mit Abschnitte in Gefahr schweben, mag eine Menge von Leuten in andere, sicherere
einem Auftrag außer den Angehörigen der Speziallegion, die - hochgradig geschützt - bis Gegenden transportiert werden. Solche Zustände würden nicht ermächtigen zu einer
zum Ende aller Evakuierungen auf der Erde ausharren werden, weggenommen werden. Evakuierung, aber die Barmherzigkeit würde eine Verschiebung der Leute erlauben.
Es sei unmöglich, Zahlen anzugeben, wieviele Personen in den verschiedenen Phasen Erfahrung und Fähigkeiten würden den Speziellen Freiwilligen beistehen bei der
abtransportiert werden. Die Population unterliegt dauernden Schwankungen wegen Umsorgung der Leute . Unsere Schiffe sind angewiesen, spezifische Gruppen
Todesfällen, wegen des Dazwischentretens des menschlichen Willens und wegen der aufzunehmen. Jene , die bestimmt sind für den Transport medizinischen Personals ,
Öffnung der Chakras der N euen. Wie früher erwähnt, wird es für die Phase I keine würden die Passagiere mit nötigem Material in den bedürftigsten Regionen verteilen. Die
Landeplätze geben. Die Kundschaftsboote werden sich in den Lüften aufhalten und Bedürfnisse an verschiedenen Orten werden verschiedenen Charakter haben. Die
keines wird landen. Sie werden dahin kommen, wo immer sich diese speziellen Personen Fähigkeit, diesen Bedürfnissen entgegenzutreten, muß verteilt werden. Die Hochhebung
befinden. dieser medizinischen Personen wird also dazu angetan sein, sie an Orte der Not zu
Phase li verlegen. Diese Dringlichkeitsaktionen würden ebenfalls in die Phase II fallen. Eine große
Umgruppierung der Massen in sicherere , kühlere, wärmere, trockenere Gebiete oder was
Unsere Raumfreunde haben uns erklärt, daß in der zweiten Phase der globalen zum gegebenen Zeitpunkt gerade nötig ist, würde stattfinden. Dabei würde es sich aber
Evakuierung jene abgeholt werden, die den Führern und Lehrern des Lichtes gefolgt sind, nicht um eine drohende Vernichtung des Planeten handeln.
und die Kinder! Diese zweite Phase wird so rasch wie möglich an die erste angeschlossen.
Die zweite Phase ist von äußerster Wichtigkeit, denn wir kehren zur Rettung der Kinder Phase irr
aller Alter und aller Rassen zurück . Das Kind besitzt nicht die Macht sein Verstehen zu Henoch prophezeite, der wiederkehrende Herr werde von 1 0 .000 Heiligen umgeben sein

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wählen, noch verfügt es über eine persönliche Verantwortung. In Jycondrias Botschaft (Judasbrief 1 4 ) . Aus den Informationen, die wir jetzt besitzen, könnte die Zahl auf viele

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Millionen erhöht werden. Diverse Kommandanten des
alles , was das Leben zu bieten hat, in einem anderen Licht neu bewerten müssen.
Ashtar-Kommandos haben erklärt, daß zu einem bestimmten Zeitpunkt der Himmel voller
Schiffe stehen werde, die ihre Einladung zur Rettung an alle senden werden, die furchtlos Was sie : Zeitalter früher �ür uns getan haben, offerieren wir jetzt euch. Es wäre jedoch
sind und deren Vibrationen genügend hoch sind, um den Levitationsstrahl zu ertragen. g:gen � eden Lehrsatz m unserem Ehrenkodex, euch unsere Dienste in unseren
Aufgrund des Aufruhrs auf dem Planeten zu jenem Zeitpunkt werden nur beschränkt Fahigkeiten als Lehrer aufdrängen zu wollen. Eines kann ich aber in aller Ehrlichkeit
Landungen zu dieser Massenevakuierung stattfinden. Dieser endgültige Abtransport wird versprechen: Wir v:rerden euch voller Freude das Wissen, über das wir verfügen,
so schnell wie möglich vollzogen und in Entsprechung zur Art der Katastrophe, die weitergeben, wenn . Ihr unser Angebot einer aufrichtigen und praktischen Hilfe annehmt
vorwiegt. Dies wird ein massenhaftes Herumschweben am Himmel sein für alle, die sich und die ersten Schr �tte von euch unternommen werden. Das ist nicht alles , was wir tun
uns vertrauensvoll anschließen wollen, um gerettet zu werden. Deren Reiseziel wird wer � en, sondern wu werden euch auch erfahrene Lehrer und beste Experten in allen
später festgelegt werden. Beim Moment der Entrückung müssen nur zwei Bedingungen Zweigen . der Kll: nst � nd der Industrie , , ausleihen " . Sie werden euch einweihen in die
erfüllt sein: Furchtlosigkeit und eine genügend hohe Schwingungsfrequenz, um dem G � h�Immsse : die wu alle ausprobiert haben. Sie sind vollkommen wirksam beim
Levitationsstrahl um die Person herum standzuhalten. Zur Phase III werden alle frohhch � n Wied�raufi? au und bei de r Neuschaffung aller Dinge auf dieser Welt in völliger
.
eingeladen, die die Rettungsaktivitäten ertragen können und im Nu den Ruf akzeptieren Harrname u�d Uberemstu_ �mung mit dem Plan und den unendlich weisen Angaben des
können. Wir können nicht lange in eurer Atmosphäre verweilen, wenn die Turbulenzen M � Isterarchitekten des Umvers� ms. Zu diesem herrlichen und erhabenen Ziel verpfänden
einsetzen. Diese letzte Entrückung wirdnatürlich auch die gläubigen Erden­ wu unsere �erzen, . u �sere Geister, alle Macht und alles Können, das wir besitzen, bis
.
unsere geheiligte Mission vollbracht ist.
Kommandanten mit einbegreifen, die die schwere Verantwortung der Vorbereitung
unseres Koromens auf ihren Schultern tragen. Solches wird an ihren Lagebesprechungen Wir danken �ott , daß er unseren gegenseitigen Erfolg sicherstellt. Wir werden unseren
mit ihnen diskutiert werden während der geheimen Ratsitzungen. ( Auszug aus " Projekt: gehebten. Meister, d�n C �ris tus Gottes, den gekrönten König der Könige sehen. Ihm sei
Welt-Evakuierung " , gegeben vom Ashtar-Kommando, zusammengestellt von Tuella, .
Ehre, Preis und Herrhchkeit, Jetzt und ewiglich.
erschienen im Ventla-Verlag . )
Ashtar und Genossen von der Venus und benachbarten Planeten in liebender
Eure Mitarbeit am Ashtar-Kommando: Zusammenarbeit mit Freunden auf dem Planeten Shan.
Wir sind angefragt worden, welche Art von Mitarbeit wir von euch fordern. Folgende Letzte Aktualisierung am 2. März 1 997
Vorschläge mögen euch einen Hinweis auf unsere Bedürfnisse geben. Andere werden
euch selbst in den Sinn kommen, wenn ihr an euren Orten darüber nachsinnt. Sammelt Amen
aus allen denkbaren Quellen so viele Informationen, wie es nur immer möglich ist.
Verweigert den Mißtrauensanträgen gegen unsere Aufrichtigkeit und gegen unseren
Wunsch, Befehle unseres höchsten Kommandanten auszuführen, jeden Glauben. Gebt

U FO s i n t he New s
diese Informationen durch alle Kanäle, die euch offenstehen, weiter, ohne dabei
aufdringlich hartnäckig zu sein. Es ist von größter Bedeutung, daß die Allgemeinheit auf
unsere Gegenwart und ihren Zweck aufmerksam wird. Wir möchten bemerken, daß es in
einigen Schichten besser sein wird . die Tatsache als Neuigkeit hinzustellen und nicht in
einen religiösen Zusammenhang zu bringen. Benutzt das Telefon, private Korrespondenz
und gelegentliche Gespräche mit Freunden oder sogar Fremden, um ein gesundes �lärchenstunde für Erwachsene währen'ti der Esoteriktage '97

Interesse an der Angelegenheit zu verbreiten. Hinterlaßt taktvoll den Eindruck, daß es


überholt ist, unsere Existenz zu negieren oder unsere freundlichen Absichten zu Bot�chaft aus dem All : das "tausendj ährige Reich" kommt noch
(. \A ,o
bezweifeln. Ermuntert die Bildung von Raum-Clubs oder anderen kleinen Gruppen. die Meisterin Alamita w i l l den Menschen geben. Auf dürftiger Entwicklungsstufe,
versteht sich. Denn die Menschen seien
vor allem Trost spenden und Schuld- "
sich mit Unterbrechungen regelmäßig treffen, um über die letzten Neuigkeiten zu ..ziemlich unterentwickelte Wesen .

��� �� :� :;����; ; ��� &���


gefühle aller Art austreiben - so auch
während der Esoteriktage '97 i m Kul-
n n e
diskutieren. Betont, daß es unsere erste, dringende Absicht ist, die Gründe, die eine Kong�eßz�ntrum _
Lled
Da �ei g e u i :
tur· und � r- sehe auf der Erde als in vergangeneo Jahr-
halle. S1e tut es m1t Htlfe v�n Außenr-
unberechtigte Verwendung neuentdeckter Energien, die diesen Planeten vollständig d1schen. Ufos und Sternlinge �aben
tausenden. Denn, obwohl für spirituelle
Menschen die Zeit eigentlich nicht exi·
stiere, werde sich ,.so um 1999 herum" Ge-
zersetzen und alle Lebensformen darauf und in der Nachbarschaft irreparablen Schaden KonJunktur. und die Esotenkerin
waltiges ereignen. Z u m Gl\Ack, so d i e Eso­
terikerin, seien die Grauen die einzigen Bö­
steht mit 1hnen auf du und d u .
zufügen könnten, herbeiführen könnten, aus dem Wege zu räumen. Wir kennen das Besonders trostlieh h.ir deutsche Ohren sen aus dem All. Die Mehrzahl der Außer­

Extrem im Niedergang von machttrunkenen Machthabern, das erreicht werden kann ! mag da der Meistertn Erklärung für den
Naztterror kltngen. 01e Schweizerin hat
irdischen, die tagtäglich zwischen uns
wandeln, wolle den Menschen helfen. Wen

Unter keinen anderen Umständen wären wir ersucht worden, unsere gegenwärtige OOse Außcnrdtsche als Drahtzieher des
Holocaust ausgemach t : . . Die Grauen" -
mag es da noch verwundern, daß auch Je­
sus als ein Mann von einem anderen Pla·
etne haa rlose , höchstens emsvierzig große,
Aufgabe in Angriff zu nehmen, noch wären wir ermächtigt worden, einzuschreiten und geklonte Spez 1 e s aus dem All - seien Hit·
neten eingeführt wird: Er hätte eine Son·
dermission in Sachen ,.Liebe und Herz·

die Auslöschung der Einwohner von Shan ( Erde) zu verhindern. lers willige Hel fer gewesen. indem sie i hm
zwct Raumschiffe samt Know·how zur
wärme" zu erfüllen, heiße eigentlich . .Sa·
nanda" und lebe heute in Rom: "Wo genau,
Verfügung ste ll ten Nur aufgrund dieses darf ich nicht sagen."

Wenn ihr die Gelegenheit habt, dann unterrichtet eure Freunde, daß wir nicht als Encrgu:�potenttals habe sich der Diktator
so mächtig fuhlen können. Solche Aussn·
Da fällt einem eigentlich nicht mehr viel
zu ein, doch viele der etwa 70 Zuhörer im

Abenteurer, die etwas Nervenkitzel suchen, noch als Wissenschaftler auf der Suche nach gcn, dte der Meisterm ganz ohne Scham
und Stottern i.Jber die Lippen gehen. be·
Schillersaal fragen am Ende ganz ergeben,
ob sie einen ähnlichen Zustand der Er·

neuen Erkenntnissen gekommen sind ! Was könnten wir schon lernen in euren zteht die nach biolog,ischen Kriterien mit·
telulte Dome uus "Aonen Jahren Er!oh·
leuchtung erreichen können und wie stei·
nig der Weg dorthin ist. Auch jeut gibt es

Laboratorien mit ihren längst veralteten Geräten oder welche Befriedigung könnten wir rung". Pur gewöhnltch offenbart sie i hre Trost von Alamita: Besuchern ihrer Semi·
Lehren an der von ihr gegründeten ..Uni· nare verspricht sie Transformation, Er·

finden im Wirrwarr sinnloser Streitereien intellektuellen oder medizinischen Hörsälen? ve rsitat fur kosmische Wissenschaft", dtc
ma l in Locarno. mal in Luzern ihren Sitz
leuchtung und Himmelfahrt - mit Ab­
schlußdiplom! So weit jedoch reicht nur

Vielleicht ist es gut. nochmals hervorzuheben, daß eure innersten Gedanken und hat. Am Wochenende verkündete sie nun
den Schwaben, daß ihr ein direkter Draht
die Langmut ganz unerschrockener Esote·
riker. Andere beschimpfen "die Erleuch·

Begehren sowie eure Handlungen entweder eine sehr reale Schranke oder einen Punkt zu Engeln und Außenrdischen eingegeben
habe, daß dns . .tausendjährige Reich
"
tete" als Spinnerin und Märchentante
"Das ist ja unglaublich", echauffiert sich

des Kontaktes schaffen. Das hängt davon ab, ob ihr unsere Lebensart ( auf der Grundlage noch kommen werde: "Hitler hatte dns nu r
fnlsch verstanden." U n d w e i l er d i e Macht
Wer in Klangschalen rührt, soll Harmonie und Wohlklang empfinden - und kommt wäh·
rend der Esoteriktilge offenbar auch auf abwegige Gedanken Foto: Horst Rudel
eine junge Frau. "Die hat sich ihr Zeugs
von überall zusammengeklaut; aus der Bi·

der wahren Christus-Prinzipien) ablehnt oder ob ihr mit unserem Konzept des nur auf steh beztehen wollte, hätten ihn
..die Grauen" hQngenlassen . .. Deshnlb ist Kassetten; wißbegierig fragen sie nach Nur weil dte schriftlichen Unterlagen über
bei, Märchenbüchern und Science-fiction·
Filmen.
"

konstruktiven und fortschrittlichen Lebens übereinstimmt. Wir sind durch eine lange und es jn dann sch i efgegangen " dem Verbleib der &umschiffe. Auch für den Bnu von Raumschiffen nach dem Der Meisterin Antwort auf derlei Kritik:

ermüdende Entwicklung gegangen, als uns zum ersten Mal die Gunst erwiesen wurde, � Kein Zwetfel. die Frau meint das ernst.
1 e eifngsten Junger kennen i � re verdreh·
1ren Ansu.:hten längst aus ßuchern und
pedantische Einlassungen ist sich Alnmit.a
nicht zu schade: Die Ufos befänden sich in
der Antarktis - in t hre Einz!!ltedt.· zt.•rlcgt
Krieg an die Russen l(egnngen und die Na·
z i wissenschnftler in die USA geholt wor·
df'n c;l'if'n h:\l'w "" rtt•n \Vrltl:wf tn<; All ,.,.
"Natürlich werden wir verfolgt und atta.k·

'
kiert. Aber schließlich wurde nuch Jesus
,.,.. k r,.w•irt . ... , , .. "n•c " '
" • . . ,. · 1 • . 1.. •

von weisen und geduldigen Lehrern aus dem , ,äußeren Raum " erfahren zu dürfen, daß wir
( (
TINA AKTUILL • VON WOCHE .... WOCHE • fiNA AKfUfl
ZU
HoLs'mopo litische Yers(hwöruna - . . . .. . .. .

W k.JEnkamgelt, schopf\
enn das Telefon
Bem1g
Hoffnung Wenn es an er d
Le Pen nutzt eine amenkonische TV-Serie für den Kulturkampf der Rechtsextremen
lautet, spnngt SLe erv.·ar�
tungsfroh auf Doch stand1g
Tur

��
N I
"nrd Sie ennauscht - ....,eder
/Kulturkl ubveranstaltun n1cht �1onJka. 1hre Tochter
D1e 30tahnge aus Forstern
an OberbaH•rn JSI se11 dem
Vo4fl Buttlar liest 13 Ma1 "ersch"'-"lJnden Den­
noch 1st Mon1ka Schiensog
über Außerirdische kem fall fur dae Vemu.ßten·
BAD HARZBURG. Ist 1947 in der
stelle. S1e ist ausgestlegen
nähe des amerikanischen Städtchen aus ahrem geordneten. burger­
Roswell ein Ufo abgestürzt? Der Besr­
ltchen Leben mit Ihrem l\·fann
seller-Autor Jöliannes von Buttlar sagt Clemens. mat dem sae seit
sechs Jahren gluck.JJch ver·
.,ja". Auf Einladung des Kulturklubs
wird er am Dienstag, 5. November, ab helratet war
20 Uhr im Bündheimer Schloß aus Gluck.hch - oder zumindest
zufneden mit ihrem Leben
seinem neuen Buch ,.Die Außerirdi­
Neuer Kurier Extra
hatte d1e blonde schlanke
schen von Roswell" lesen.
Für der Frau durchaus sem konnen.
Auag. Kreis Güteraloh S1e war gesund und g1ng m
neues Aufsehen hatte Ros­
well-Vorfall vor einiger Zeit gesorgt, als
Güteraloh 1hrem Beruf als Klndergart·
ein Film über die angebliche Autopsie
eines der UFO-Besatzungsmitglieder Auflage: 45895 nenn auf. ln threr Zwilhngs-
hält
lh• Glau
auftauchte. Diesen Film wiederum
Buttlar ..rein bauchmäßig" für eine
raffiniene Fälschung. Dennoch stell! er 09. 10. 96
die Frage, warum man der Öffentlich­
vor wolle,
Unita 96
an Ufos ist
Die Wahrtteit llert anders w o - Kommondo1entrole der Weltnrschwönme keit nach wie weißmachen
daß am 4. Juli 1947 kein uro. sondern <.
r St:tn heule ""'-'llgehcnli unbdann- fin,lcrcn Vcr..dl'oi.OI"Uilg Llli�Cht'n lil'd,l h.1hl:. Ahc!r da' 1...11111 n1d11
\IUI I>aucr,l'lfl.WI.'II tu \ ldc l cu­
ein Wetterballon abgestürzt sei.
o:h:: ���:���,��:m::�(�:.··�·� ter Er,IILng:.band .. Tin11n 1111 Lanli 'tch :1ud1 ht�·r Elemente !!:CSCII Karten für die Lesung am 5. o e N v mbe
Ufos am
als alle Ve•nunft
r
Pen. l\1 em �roUcr \kL't�·r tm der Suwjeb.. 1�1 em �tranHncr an- ,thaltiLl"her w,r�lll"h�ett t•�ecy­ te wt,�t:n. wa' \orgchl, und gibt es im Kulturklub am Holzhof
-\uf,purl·n \tJO K�unp\illl�·n .. (.'-' ttkllmrnunl'tl,cher Prop>l�.tnlia- dln�.. \Oll .'J.1LL· WL,M'n,..·h;lflkm h·1n Gc-.clt und l..c1nc kq!ll'tull� montags sowie
Himmel?
mittwochs bis freitags
Pcn ge•lkltc •m ·\n,L"hlull .an cw Rtemc.-n tn US-Dtcn,tcn nad1 1945; dtc ra· 'ol.lrd Jl'lllah Lla' Rc\.'ht haben. dtL' von10 bis 12 Uhr und dienstags von 16
.
Koll�.»qutum Je, \\t,'>l.·n,<:h.dtlt· b t,taber- er�taunltL·herwet'c i.IHXIktJ\>t: ßc,trahlung der Zt\tl W:..hrhc1t tu manipulieren... Iu bis 18 Uhr. Telefonisch werden Vorbe­
der dir und allen anderen viel Antrieb >.Aird ihre Tochter
�hcn B�·lf.Lt'· dl'' from �.tuunal - ctn PrOOukt der US-am�.·nl..am· hc " Oll..�.·rung tu YcrMu.:h�­ J.,;n ICChi\C\lrCillCil, Jlltl�l'lllil1· stellungen unter 74 191 entgegenge­ GOterslob. O b e s Ufos gibt Seit acht Monaten hält sich lingt noch rechtzeitig
Licht und Liebe . . . " Oder in
hctu� JLl' rnu�h:rnc K u n ' t Er 'chen Mal\�nkultur. da' den Kul- zwcden, dn� tat.,.khlidl Ln c.Jen \l:hCn DL\�Ur� paß! d:t' Wlt: an�C· Absprung. Sie kehrt in ei n nicht mehr den Wtg nach

\.. tagte d1..: · I..Lhlllllpohu�hc. um­ turkampl der Recht�x.ttt:men bc· funfztg.cr Jahren \Oill US-Mtltt:tr )!0\�n.
nommen. Zudem werden ab heute auch
Kanen in der Buchhandlung Hoffmann
oder nicht, darüber streiten
sich die Geister. Zu di•sem
�onika Schiensog bei einer nonnales Leben zurück. einem ihrer letzten Briefe: Hause finden.
So bleibt Monika Schien­
\Cr,:..h 't''�hl· unJ "urtcl\u,l' llugelt. »X-Files.. 1�1 etne US- durchgellthn wurc.Jc) util Hallutt­ "·unul'i M.m.!dl.d, Lc Pcn' in der Stadtmitte angeboten.
v
Thema Ist om 1 2. und 1 3. Psycho-Sekte versteckt "
Nicht so Monika Schien­
,.Jch bin auf einem Raum·
des­ schiff. Sucht mich nicht ! "
sog. Ich liebe dich. Und sogs Mutter d1e Hoffnung,
Kuhur· ..10 b 'l'L 1u bcJ.tucrn. KuhSt:ne. c.J1e �tl let21em Jahr un- natJOth:fl 1'11 1111 F.dl c.Jc� behauptl'­ S..-hwJL'gcr-.ohn undChd Jcr Par­ Oktober in der Stadthalle .. daß es einmaJ einen heftigen
J.1ß J1c tr..JLUun�.: lkn \luJdk ll:r Jl.!m Titd .. Au\ fronlt�r._·, du ten Ma_,�;.tkcr� Jurch Sunderem· ICLJug.end. cr{!an71 an dlöt:rSICih.: Gütersloh die Unita 96 zu schwester Gabi hatte sie eine verstrickt sich in den Fängen
Trotulem geben Erika Ber­
halb muß ich gehen", hinter­

.�utgcgdx•n.,..urJen.JCne.J•eliKh rl'cl " t .. An den GrcnLcn Je, Wtrk- hetlen Je, Pcmagun an Geilite'­ »X-hle' "··harh un� t:Ln, daß man enge Vertraute. bei ihren die Suche mcht auf. A u f die !ti��itu�d d����P�Je�� ��
ließ sie ihrem Mann lediglich
nig und ihr Mann Heinz ( 5 5 )
se hen . Der Ufologi• - Vcr lag e kurzen
llchen .. ) vom lranw:.t�chcn K,1- kranl..cn). l:r..t ller Kun,ptrauon�·
in ein m
.1UI lhC �1\ thnlll�ll'. 1.hl' �riC(ht mdll .1ul dLl' T.thu' hcrcml.tll..·u Eltern fand s ie verst3ndnts·
der dubiosen Psycho-Sekte. Abschieds�
brief - dann Untent\itzung der Polizei dur· schmeißt.
'L"he und l.ah�lm..Che Zl\ th�tion. belpro�ramm M6 au�gl.'strahh ZusammcnhJng, der au� dtc�cn darf. dtL' un�J"' S)''tcrn aulcrlcgt. volle Unterstutzung.
Sae ve"'hwindet immer öfter
und langer zu Meditations·
war sie weg. Sie soll "1ssen. daß
Ventla aus Gütersloh ist Ver­
dieser wir das Band Z'ollischen uns
w1rd. Die Sendezeit - Sonnabend Elementen konstruiert wmJ. dJ� 1\l eine rt:bclli�\.·he, qua.'it re· Warum verlaßt solch em
Getrieben von der Wahnvor·
.�ul i.J1e B•hcl hc11ehcn. -Dtl! mo­ kursen mit Gleichgesinnten
fen sie nicht hoffen, denn die
anstalter Ausstellung.
der e r junge Frau versteckt sich aus nicht zerschnittrn haben. Su.•
W ltunte ­
Yoluttonare Serie, welche d1e Ah­ \1ensch Hals uber Kopf sei ne
stellung, daß
derne Ku1l\t 1:.1 e1n Bruch Bre­ 20.JO Uhr - schcm1 m manchem macht aus der Beobach!Ung oc.Jcr die das Forum flir Diskussio­ freiem Willen. kann trou allem jedeneit zu
d fLir gewohnte Umgebung?
auf einem abgelegenen bay�
lehnung lll·� E�tublishment' pre­
gang und die Evakuierung der
l.'hcn v.1r rllll lhöcm Bruch b Hau:. dafilr zu :.orgen, daß d1e Behauptung unglauhlicher Tai�<.�­ nen um ieses Thema rischen Bauernhof. über uns , ihrem Mann, einem
.. Sie 1st einer Sekte ver­
Menschheit in ein der
liigt.tt in der Sondernummer dc1
Aber wo? Monikas Eltern
�nbt c1n Kompluu, das Jaraul .ah­ Kids plörzlich den Sam�lagabc:nd chcn e•nc wahnhat"tc: Idee- nahmc Skeptiker und Anhänger die­ Erde schwebendes
fallen ··. erklart ihre 53jahrige
Auch ihre Schwägerin Me­
lame ist eine Zeitlang bei den
Raum­
haben herausgefunden, daß ihrer drei Geschwister oder
/u.:lt. J.J, lwJI\iJuum / U l'llll'lll zu Hause Ycrbnngen; Jl'denfJIIs man �ic fl.ir bare Münt.c, worJuf Frnnt Na1ional Partei zeitung Nll­ sos Themas bietet. Außer­ ihre Tochter sich einmal vier
schiff unmittelbar bevorstehe. zu ihrer Onta kommen. Wir
m.uupuhcrturen �ohota Ju 111.1- ..chlrigl dll� Em�hah4uote beim da� Drehbuch einer TV-Scne llmwl llt'htlo Lum Jahre�endc dem gibt es \Vi ssenswertPs Mutter, Sekretann in der warten auf sie!"
Oberlinanzd •rekt1on MOn­
Treffen dabei. Doch ihr go- Das Familienstammbuch hat·
Wochen lang in Graubünden
.. hl.'n. .ab�c..�hnll!l.'n \Uill W.dm:n. Publikum zwi�chen 15 und 34 nicht angeh:gt �in mag. I �J6 fUhrt MarCt.:hal nochmal� J1c über Natu r, und St•ff•• J..ijblich
ehen. ..Und zwar mit Haut
te sie mitgenommen, undin der Schweiz aufgehalten
\om Guh:n. '"m S1:honcn· .. !I.J· ihr
Gesundhell
J<.�hren <.�lle Rekorde. t:Ln Fanclub Jn lellterem �chcn Jie ldeolo- TV Serie ab Be1spiel für BeLüge und Haaren. Da g1bt es so
Sparkonto uber ungef :ihr
h�t und auch in Bregenz
\fontl,· \0111 20 hnu.ar 199.') hat herel\� 10 (XX) Milglieder. gen der extremen Rech1en jedoch tu eincr künftigcnuGegenkultur«
Umwelt und Esotherik. Der
f- s.
15 000 Mark aufgelö t Info Ufo -Sekte
rasch kem Zuruck mehr!"
(Osterreich), Regensburg und
Wasserburg am lnn war. Wer
U o Buc h a u tor Oscar Magos­
Jun��� " •c:Jl.'rhHhc Ll· Pcn J1c Die beiden Helden der Sene. t:ine pcrfek1e E1111-oprl•chung zu Cl­ ''"· cl . der
� ; � : �� �:
W1e alles anfmg mit M�
Inzwischen meldete sie sich
Lhunl! unJ �rltl,ll.'rtl.' PrJ,aknt litt: FEil-Agenten Dana Scully und genen lixen Yur1-ot�llungen ein..·r Versl:hicdene regionale Glie- n ac h eigenen Anga­
mkas Untergang, ist heute
ein paarmal schriftlich bei
diese Aufenthalte finanziert
Die Mitglieder ( Ufonauten)

Ch1r.1�' Pl.m tur �.·1n �r11lk'' .. .\lu­ fux Mulc.JI.!r (ge!lpteh Yon Gdlian Wch\'Cr.-.l"hwOrung: Das belegen Jcrung...:n dö FNJ sowie der Prr­ ben bereits seil langem Kon­ ihrer � be'!: sen re �! �
" 3 6 r
Wehen ­
Mutter: "Ich wünsche
nicht mehr ganz so leicht
hat, wer ihr überhaupt den
'cum rur jlflllllll\1,.' Ku11'1". d.1' Andl'f'Oil und Dav1d Dm·hu... nyl. diL• au'�'-·w;thltl'll ZitaiL' Ju� .. x . H'IIf h.1hl'n inzwl!'.l:hen thrc Mll­
takt mit anderen ge
nachzuvollziehen
Lebensunterhalt bezahlt -
del'ken lllJI jeder ncuen Folge em Ftlc'" · well'hc Aluin Sandcrs - Cl· ghedcr bzw. Leser auf�efordl.'rt. 1 2.
\Of <.�!lern lkr .dn�.llli,dll'll Kul habt habrn will. wird am lntelligent sind , daß sie un­
.. Etn b1sserl esoterisch
Erika Bernig kann nur den

tur gt:'ol.ldml.'t ,l'lll ,oJI. :.LI, wc1tere� Stül'k emer gi1!-alltl�l'hen ner der SplltcnJOUrnJJiMen der llem Scnen-F:mcluh hl'll.utrcrcn 5.
un d 1J. Ok t b o rr anwrsend . . ,Ich bedingt inlelligente Erden­
angehaucht war sie schon
Kopf schütteln weiß

-CrunJ,alll'llt,�.:h�.·uJun� tu�un­ Ver!lchwörung auf. wcll'hc Ytlll cxtn:mcn Rel'hten und �cJ:1ktcur lu vcrl'{hicc.Jl.'nl'nSl'hul...:n hcUtkr Johannes von Buttlar liest am
e r
und a u s s in m Bu c h Sektenmit­ bewohner kennenlernen wol­
lange". ennnert sich ihre
bloß, daß sich die
glieder nur
srln

'''-'n dt:r ku,mop..•hti-..J.:hl.'n Loh­ ·-Lobbys, dte die Welt bchcrr- der ultra-�Jtholischen, l..c Pen-na­ FNJ �eine Truppen 1.:111 Flughl<.�ll November auf Einladung des Kultur·
PP
r f rler n e . Mutter. Aber das sind viele.
von Obst und Ge­
len. Manche dieser Wesen
tranken emahren. Es herrscht
verteilen. das keinerlei Organi�a­
enfführen demnach Men­
by• �chen wollen�. ausgebrtitel w1rli hen Tageszeitung Prbt!lll - in sei­
klubs in Bad Harzburg.

Da d1c Ht:gemon•cfah!g�L'Il der Demnach gibt es eine (geheune) ncm Blau vor einigen Monaten t!On�bezcichnung trägt, dalll1 Oranitnburgtr Gtntralanztlg rr
,.Dann hat sie ihre Ernäh­ Essens- und schenzur Gehlrnwäsche aul
rung umgestellt, hat nw noch
Schlafenuug,

"Wellregierung... und eme zentrJ- ..,or,telhe: )•Die Regierung weilt aberdie große Aufschrift ..x.f-"i­
ihre Raumschiffe. - Sekten­
-Bt:v.l.'gung" auch �uhurc:llc Rl vegetarisch gegessen." Ein
_ sogar zum Arzt dürfen sie
gründer lsl der amerikani­
ldenllfikauon'- und Anknllp­ lc Rolle in den l.lunklen Machen- warum ,je kommen, aber l.lie lcs.. und den folgenden Text: 16515 llrinitnburg
nicht gehen. Ich mache mir
sche Pilot Kenneth Arnold,
lung'ipunktt: \erlangt, m:Khten �chaf1en spielen ·•Außenrdi . ..che.. Wahrheit darf nich1 an� Licht »Korruption, Arbeilslosigkeit. Tsd. : G 38. 3
Indiz für Sekten·Horigkeit?
Sicher nicht.
große Sorgen und appelliere
der 1947 die ersten unbe-
,tlh FrJnl..rell:h' !\eofa:.�histen - deren Exislenz 01ber Yon den Re- kommen.« in »X-Files� bezieht Drogen, Immigration ( ... ) Es gibt Rufl•gt l lt. STIMI ' %1 eindringlich an Monika: ,Bitte,
ir �t�!�����r�����r:l:�s���;
1n

gierungen durch »Siaatslügen.. sich dies aufdte Außerirdischen, Leute, die wissen, aber schwei­
Irgendwann Ende 1995
aufdie Sul'henach �chdteniLchen macht sie Bekanntschaft mit
melde dich! Wir möchten d
von Angesicht z u Angesicht
Erzeugnt�!>en .\111 Md G1h�on� verschleiert wird. Die Ermiulung in der Vorstellungsweh des Pri· gen.Manchehaben gcsehen, abcr der ..Interplanetaren Bruder�
viele tausend Menschen in
der beiden tapferen Polizisten Jt'nt·Publikum� frei lich auf die vergessen. Jene, die reden, wer· sch aft " . auch Ufo-Sekte go­
gegenüber sein und ein per·
Film ··Br.1vehcan.. oc.Ja der Ln­ 21. 10.% N VI
���e��e1l:::��drsbc��·�r;
den als Aus�!l.tzige behanc.Jelt, als
sönliches Gespräch mit dir
'chen Gruppe Cranbeme� haben Scully und Mulder wird dabei im- transnationalen Migrationsbewe­ nannt. Schließheb dauert es
Ex.trembten.• • Am Ende findet �!Eht mehr lange, und sie
fUhren." - Aber die Eltern
-\ I..I J\ i,ten der ParteiJUgend Front mer wieder durch die Mächtigen gungen - dient doch die Einwan· wissen genau: Aus eigenem
Menschen !reffen möchten.
hehindert. Da."' zentrale Mono der derung, nach dem Diskurs ihres
Skepsis und Neugiel\
'\auonal Jeune,,t: IFf"'J) bc:reits
1;
sicheine Telefonnummer. d i e J i ­
ld..·nttlil...itltlll,tr:•�cr au..g..·m;tl'ht, Handlung lautet: Trust no one, -Milieus, einem »Komplon inter­ rekt ins Hauptquartier der Partei tlno
Utc l.' l n .-\nl..nuplen an •·kelti�he vertraue niemandem- oder, in der n:\lionalistischer Lobbys« (etwa in Saint Cloud bei Paris führt. Da�
Flugblatt ist mil eint:r Zeichnung
DeUtsche Ufo- Straße
Wurzeln" g.:,tatten !>Ollen. Auch französischen Version: Die Wahr- jüdischer oder freimaurerisch­
bei Ufologen-Treffen
1 m Bert:Lch der Com1c� sind Ori­ heil liegt anderswo. marxistischer Provenienz). die auf verLiert, die aus einem U{o stei­
cnnerung..punkte gefundcn; Au:.­
erkoren 'Aurde in�besondere ..nn­
Nicht zuletzt symbolisiert die diesem Wege die biologische Sub­
Beziehung der beiden Proragoni· s1anz der Nation aufweichen und
gende seltsame Gc�lalten z.eigl,
welche jedoch bei näherem Hin­ in der Planung
un.. ldcut"l'h. ..TimundStruppi..J �ten das Ringen zwischen r.uiona- Lien Weg zu ihrer globalen Herr­ sehen als Karikaturen muslimi­ Baden-Bade ner Interesseng ruppe stellt erste Weichen für das Projekt
de' bdgt,chcn AuiOr'i Hcrge. der ler Analyse und Irrationalen Er· 'iChafl c:bncn wollen. Oder: wEs �chcr Frauen zu identifizieren
�ind.
H�bUJ'I (dpallno). Neugier Feinmechaniker. In seinem
111 dl.'n dre•ß•�er Jahren zur C.\trc· klärungsmuslem. Wie oftmals bei �1cht Euch frei, all die Dinge zu gepaart mit deutlicher Skepsis Vortrag mahnte er sich aller­
�e1 rs die Drul'ichr Alleen-Straße oder dir t\ur7('
mcn ReL·htL'n Bd�1en' /Jhltc der Vonadlung einer gmßen und ll'ugncn, die ich gtst:ht:n und cnt· Brmhard Schmitl. Pans prllgten das zweite Treffen der dings gleich selbst zur Vor­
Badische \\'einstraße, mutirrweile gibt es sieren. alld!t'jl'llC'Il. dll' 'lth lur l . ,.,, 1/lt ..·rn­
Jur·sr t.f P Ufo-lnteressenge�inschaft sieht: .,Ich gelte als Spinner. rund 300 Routen, d1e durch Deutschland hand ruwr\fo�hdllwJ\ �·.'I'Oil'll \\ 1rd .m
nod1 t�..·,rw/q.�'-·thh n \ud,
l'l f (•! T J f .1 T � C r,f f i!gf � � f 1 t u rtg
am So�nabend m . Hamburg. Daher muß ich aufpassen, was oder . emzrlne Bundt>slander fuha·n. um kenfuhrunJ,: 1em· 1. ht ..· 111 lkll .tlll"n n:1d
.,NatUrhch habe 1ch schon ich sage." Nicht alle Referen­ louns�en mil St·henswurd•gkC'!I(.·n odt:'r neuen Bunde'iiJrHI�.. · rn .llli/U\lhhl'll.
I�" I � �f"f I ) r
.:1-J t J aqt · ! t . .; :.:w.t · �, H• l ! o.
einmal unbekannte Augob-
. ten der Ufo-Tagung konnten Gesctlltht<.• '·rrtraut zu marhen. df"nen fiiL'�t·ndt.• l"n�t·rl.l"· 'l"ll 111 dl·Jl k,111
.. \o\1a\ bi'iJang JrhJt", SO Frrdinand ßJU·


Jekte gesehen, allerdmgs wa- mit eigenen Erfahrungen über 1en Jahren beoh:1dl11·t \\LHdl'n tt
.
ren ��e we1t entfernt am Hon- fl iegende Untertassen aufwar­ rrlr, lniliator e•_ner _ lnterrssengruppt· aus .. V\'n hah\.·n umfan�rl'lth rn h1 r�.. IHdl
zont , sagte der Hobby- fo- ten . Der 26jährige deutsche
Bad� !1-Hadt."n : ..,st rme Straf�e. deren The­ und zahlr<.'Kiw l)rtr hL·t.""t :tsfdtlll"/1 ,m 1k­
mattk- Ufm Sind . ... Der Wrrhrfachmann �en Uf(l\ h..tuftlo! J.!'-'�ll hll'l \' uHh-11 ,,1
:��rurra��� t'!�! �; !f�
Ioge Bernd Freytag. Aue fllr
Repräsentant des Ufo-Vereins
Jer sich Stil jahrl'n in S\.'lncr Frl'iJt.•il 1111� l·erd111anJ
GAP (Get Acquainted Pro-
1...k n Au!\enrd1sdwn he:.<.. h af11gt, rnochtr Geml'int..kn.B.!ul'riL· (,t·r.llh- 1 1 1 1 1-.kuh fl'
durch St'ln �.nga�t'ln('nl t>rr<.· ichrn, daß 111 dem.·n flldlt' J!Hl'tt\ " • •11 \fl'trPpokn. 111
e n n
gram), Martm Buschmann,
von Ufos denkbar schlecht I r�I.Hil.lll'\ gt'''- hd1l'l1 \ . ' L
etwa hat noch ketne gesehen.
bestellt ist, weiß Freytag eine
ße Aber dafllr sem Lehrer George
Antwort: .,Die Au rirdischen
wollen es eben nicht, daß wir Adamski. Nach des Me1sters
mehr von ihnen wissen." 95 Worten sollen auf der erdab­
.
ihrer Aktivitäten gewandten Seite des Mon e ds
!
Prozent
wUrden deshalb in einer ganze Städte in Kratern ver­
: Wirklichkeit stattfinden, .,die borgen sein. Die Zuschauer
wir nicht wahrnehmen kön- jedenfalls nahmen den Vortrag
nen... meint der gelernte mit.Humor.
( : CENAPSEPdRtf..k 2'4� Maf/Ju'ni�99'7 : :t c

1 1 ! l l !l i
.. ....'J: ra llo.H S
··•J f i C.. g t

Neu Wuhn­
otorft Him­
mel leot Im
Blick. Wenn
eint kommt,
• Bc a te wie tleht'o
Chong m•t wohl aut?
Kont akt zu Wie dao �
e1ner Maske .
to oder dat
Außerirdischen ?

lil!l ! !li l !
So konnten Modell?
Dann melden Sie sich d1e Außer­ Oder doch
IrdiSchen mh Feuer·
bei Beat e Chong ! aussehen tchwell? Ufo­
loge Martln

Clevere Hausfrau
lh1e KontJkt zu fr e
emd n \\"t:scn Juf­ Bwchmonn
tst tchon
v•
zunehmen. s1nd 1hr letztlich Bewe:s

.� genug
.Das Problem 1st doch dJS du�

t
gründete Deutschlands Benoffenen \'On tuemandem t"flht·
n
ge ommen werden· , !!>Jgt d e H.Hb·
�l n
t
u er dte Seit 20 JJiucn

erste UFO-Hotline
frau und

p
mu emem A�1aten verhelratet 1 st
.. �1an ste m elt s1e als Spmner 1b

��
und macht s1ch auch noc:;h u e r ihr b
­ S a st "
ch1c ks l lu • g
Dzahlen weiß, klingen
ie Geschichten, d1e sie zu er was gegeben hat und ammer noch
gabt. .. Wir waren doch auch schon Fur Bcatc Chong etn L"ndmg .D1e

�.
unglaub-­
lich. Vtele werden sie sogar ftir abso­ auf dem Mond", sagt sie. .,Warum me1sten �h�lbchc:u \Crschhc:ben
luten Unsmn halten: Menschen. d.Je soll es nicht auf emem anderen PlJ­ doch nur dae Augen \ O r der Wahr­
heu. \\Cd s1e der
- von Au.ßenrd.ischen gekidnappt und
nach diversen medizinischen Tests
neten Lebewesen geben, d1e s�hon
vtel weiter ent'-''1Ckelt smd als w1r .,Viele Gedanke an Lros

- wieder auf d1e Erde zuruck .,ge­


beamt" ....rurden - so em Quatsch .. rer
und uber technische Moghchkeaten
\·erfugen, d1e jense1t.s unse Vor·
Mensthen ��
d u
ne
�7::���\���
& wollen die .

c
Und doch 1st B<ate Chong (4b) stellungskraft l1egen?" angsttgt .
fest davon uberzeugt, daß es so et-
Wa hrhe it
Mogen W1ssensc.haftler auch ande­ Diese
Fu r ht

uJC
rer Auffassung kermt BeJte Otong
stUl, sie bleibt bei DiCht Sehen" ht Im Gc�en-
ihrer Memung te•L 1e findetS
Per Tele- li> Die vielen Ge-­ dJs Thema extrem span n nd und e
pathie kann sprache mit Men­ hat deshalb dte erste CFO-Hothnl!
die Hausfrau schen, die be­ (Tel.: 0471-51872) gcgrundet. l,;nter
selbst Kon­ haupten, schon dteser Nummer kann s1ch jeder mel­
takt zu Außer­ einmal Kontakt den, der meint. schon emm;:al Kon­
irdischen zu Außerirdi· takt zu Außerirdaschen gehabt zu

: G
aufnehmen. sehen gehabt zu haben.
.?(17. 6
Eine Freundin ., Ausgel acht wtrd bc1 nm rue­
Von HAUKE BROST Cllnton, FBI, Bundeokrlmlnol- Ufos die Gegend um Hemm, wackeren Forscher nur we-
;�.....011!
haben, und auch
ist Zeugin die eigene Fahig­ rnand", versichert die sympathi!!>Che
Angeotrengt otarrt Mortln omt, Luftoufslchlsbehörde obwohl die ja so schön gor
flog von Bergedorf Riet>-
nlg Unterstotzung. Sie büffelt
keit. per Telepa· H;:ausfrau und Mutter. Bea.te rue� Bu.chmann vom Balkon und Bundesregierung, denn nicht lsl. Aus Blankenase
tung ElbbrUcken, vorn
ocha11en 5--' dunkle Stre� lieber Russisch für die Kor­
oelner Neu Wufmotorfer 52- olle diese bestreiten beharr- gibt es zum Beispiel keiner- len herauo, die noch Au.- riere.
Quadratmeter-Wohnung ln lieh, daß es Ufos glbl. [el Ufo-Meldu en. tritt blinkten.•Leider keine Doch m011en nicht viele
' ';P Ko ro s Ms
TuT nsm oSitat Ist hm das groß·
I H e rmann llg aus Reutlingen : •• Die Außerirdischen sprechen sogar deutsch" ���n��� ci!� �::� �� �
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te Greuel Hermann llg steht
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�{�:� ;[g}f;f�� Des Südens bedeutendster Ufo-Forscher
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lieh g anz beoandero an . • . Ein kleineres Objekt
·
olch ochwon gegen den slorf �ibt es Meldungen. Ein
Nachthimmel abzeichnet. norddeutochen Ufoo Inter- flog 200 m von mir weg .B. Konig, Schüler• schreibt:
plant. .. Dudurch habe 1 c h m i c h an lo· � Die Schale Iot ober nur eoolert. Also an Ufos, die über ein Mletohauo_.. Ich .Et flog Im Schrlftempo g•
zwischen KOste und Heide hatte den Eindruck, von
l t
gtsche� Oenkf"n gewohnt"', sagt er. Puter von seinen Kapellenfenstern
dt.•r nur du!o g u u b , wu:, ub!oolul bc-
Fortbewegung. Der Empf11.ng, den der Deckol einer Feuerolr•
rumfllegen.
rodeout und war undef�
Und oronlle und,
Das gibt es durchaus, oogt werden...•, schreibt bel-
..!U:t :,cch:t schnellfliegende Scheiben ihnen die Menschenwelt bereite, sei ne auf d1>m Nochbarhauo. den lnoo11en bemerkt zu nlerbarl"
we1sbar 1st Deshalb g1bt es fur ihn 10 R1chtung Bodensee huschen sah. oftaberallesandereals freundlich. Wieder kein Ufo. So'n Mlot. wie er schreibt, .rundlich".
an der Exastenz der Santmer nichts Der Geistliche rannte damals gegen u t n t e n n e g e
er�0�t ����"!����· ��� ��� �t���� ��;;;o��rr:'"v��: �����":,��� o�� ;o� �� �f:� sc��:nn50(T�� �t� ��� ?7,
Und das ist ein Thema, das 111
mehr zu zweifeln. In demateriali- Mauern aus Ignoranz . ..Der hat vom wirklich auf die Palme bringt: "Dann
sierten Raumschiffen besuchen sie Observatorium gesagt bekommen, gehen Abfangjäger hoch, und sie denl. Dor eher ochmöchtlge Die wirken sehr amtlich und bereits ln .Ruhpoldlng seildem auch den Luftraum
regelmaß1g die Erde, beobachten das tst nur eine optische Täu· werden als Invasoren bezeichnetr' Außenhandelskaufmann heißen .Meldebogen zur Er- 1980. Hemm 1982. Hamm über Neu Wulmslorf kontrol­
uns se1t Jahrtau"enden und werden schung" Dteser Dilettantismus är· Astronauten hätten die Stippvisiten
führt dlo deutsche Sektion el- fossung von unbekannten 1983. Hemm 1987" gesehen llert, es will sich einfach kein
d1e Menschheit 1n nicht ulb.u ferner gert llg. Dte Nasa. die mit Radiowel· der Sanliner schon lange bemerkt,
nes Internollanalen Ufo-Ver- Flug-Objekten•. Mon kann hol. Ufo zeigen. Weder ein
Zukunft vor thrt:m selbstverschulde· len nach Marsmenschen fahndet,
vergleicht er mtt einem .. Negerkd·
seien von der Nasa aber zur Ge·
eins. · sie bei Ihm anfordern und Da muß ein Nest sein. schlankes noch ein rOndii-
Dessen Ziel lsl es, die Exl- ausfüllen, wenn man ein Ufo .ZI?arrenlörmlg
ten Vntergan.: retten heimhaltung verpflichtet. "Das gan·
1\gs Quellen smd verlaßlich. Se1t nig·· , der 1m Urwald sitzt und mit und ches.
20 Jahren publiziert er Interviews Trommelsignalen nach anderen
ze soziale Gefüge", malt Ilg die Fol·
gen einer Begegnung der dritten Art stanz von Außerirdischen gesehen hat (GAP, Poslfoch gelb beschreibt ein ende- Seine Freundin, eine eher
nachzuweisen. Der Verein 1144, 21624 Neu Wulmolorf). rer Hammer Bürger, was er nüchtern denkende Bank­
Demnoch , _ bevorzugen an einem Mörztog sah. •Et
mtt den Außenrd1schen, Berichte StAmmen sucht. Bekomme er keine aus, "unser ganzes Weltbild würde

����[�i �:�� �� :};�� J!d!�� �:��:


kömpli vehement gegen kouffrou, gewöhrt dem
S hluß: Wir zu b
.------, c · itzt seinen indi·
n d t. e
Vor soviel Einlall graust es dem viduellen Schutz-Santiner. "Ihr gan·

Das Bauingenieur. Mit Außerirdischen


ms Gesprach zu kommen, sagt Ilg,
ist gar nicht so schwierig: .. Die spre·
zes Bestreben zielt daraul, einer ver·
irrten Menschheit zu helfen." Der
Ufo-Kenner veröffentlichte detal·

Porträt
chen unter anderem auch deut.schr' lierte Baupläne von großen Raum·
Er hat zu Außenrdischen Kontakt, transportern, mit denen die Mensch·
dte in Ufo·Kretsen unter Sanliner heit für drei Jahre von der Erde eva·

"------....1 ��:�� ����h�!� �=� �!:�� �!��


e
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verstorbener Freunde, die auf fer· ben, der soviel bedeutet wie ,.die
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soll. "Santiner kennen keine Aggres·


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Seme o
Sternen
F rsc hu ngsmetho e ·
seelenwanderten
d
kleinen He1ligen". Vor der Namens-

..
.. Du� gebung habe man sie gefragt, betont
Sprache des L'n1versums 1st dte Te- llg, und . Damit stnd sie einverstan·
sionen", hat Ilg erfahren, auch kei·
ne Krankheiten."
"

Ilg formuliert sehr vorsichtig, er


..
lepathie den ·· weiß, daß die Gesellschaft für seine
Der pensLonterte Brockenbauer �ht dem Chefsanliner Ashtar HERMANN JLG: Hilfe füreine .,verirrte" Menschheit Botschaft eigentlich noch nicht reif
der zu de n bedeutendsten Ufo-For· Sheran verkehrt er sogar schriftlich. ist. Und er hat deswegen im Leben
schern Suddeutschlands zahlt, Dazu benotige man ein seridses Me· Jender Lichtaura als Hintergrund) ner, ihren Flugmobilen und ihrer wohl auch schon viele Kränkungen
_
wohnt tn etnem unschetnbaren E1n· d1um, dessen Hand von dem Außer· einen Ehrenplatz einnehmen. Die Entwicklungsgeschichte hat Jlg de· erfahren. Wenn einmal d1e geozen·
fam1henhaus am Reuthnger Orts· Jrd1schen gefuhrt werde. Ganze Bü· ganze süddeutsche Ufo-Szene reist taillierte Kenntnisse. 40 Billionen trisehe Sicht überwunden sei, dann,
rand Auch in der Wohnung ennnert eher mtt .. Medial-Schrift" sind so im an, wenn Ilg wieder einmal einen Kilometer müssen die Ufos fliegen, schwärmt er, ,.gibt es nur Grenzenlo·
zunachst n1chts an Ufos und Außer· Haushalt llg enstanden, jede Nach· Vortrag ankündigt, um - so nüch· mehr als 4,3 Lichtjahre. Für sie ist sigkeit". In dieser Unendlichkeit
1rd1sche Es set denn, man wagt e1· richt von dri.tben, fein sAuberlieh ab· tern wie übers Wetter- aus dem kos· das aber keine große Sache. Dank fühle man sich aber keinesfalls ver·
neo Blick 1ns SucherregaL George gezeichnet mit: Ashtar Sheran. Über mischen Nähkästchen zu plaudern. ihrer modernen Raumfahrttechnik Ioren, sondern von einer ..wunderba·
Adamski steht da zum Belspiel mit d1e gleiche Methode hat Jlg heraus· Er selber hat bisher nur einmal ein dauert der Flug nur wenige Minu- ren Kraft getragen" : der universalen
.. Im Jnnern der Raumschtffe". Fur gefunden, wie Sheran aussieht - so Ufo gesehen. Vom Balkon aus habe ten. Schon ein .,Gedankenimpuls" Liebesschwingung, die den Kosmos
llg Grundlagenliteratur em btßchenwieJesus er über dem AJbtraul einen dunkel· genüge, um ihre riesigen zisarren· zusammenhält. .
Ausgangspunkt seiner Ufologen· Es gibt n1cht wemge urbürgerli· roten Punkt entdeckt, der sich lang· förmigen Kosmosfliuer in die Nähe Wenn Hermann llg davon erzahlt.
karnere war das oberschwabische ehe Wohnungen in Reutlingen, in sam am Horizontentlang bewegte. der Erde zu manövrieren. ,.Psycho- glänzen seine Augen.

�i li�l l l l il l l l lil l llii[fli"'


"'�·ij;�:i'lii:i:ji·;illi�,����i:ilil�:l�'�i:"i·���i�ii'ilii,[�ij'i,i�.i�:ii: : :''�i·:;::�i:l:ii�lilil�i:li�il'l :i::�i:�'�ill�i:fli:l'�lli:i�li
( : CENAPAEPORTNr' 2'4, 'Maf/Ju'ni1$9'7 :

O.Vg•odorf
luflage1 39970
"Viele mißbrauchen den Namen Ashtars"
Thomasberger Sekte distanziert sich von Massenselbstmord in Kalifornien
31. 07 . 96
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Jlhl.'in·Sil'g-Krcis. ,.Damit
\\ i r nichts zu tun." Dt·r Thomasht•rgcr
,1\strnloge und Sektengründer
haben

Horst
:I�J�.�!:I3.fl4lc:L.
1-=.-.tl ......, I _..,... I
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�- G la u benssache ------- ()ittmcr di�hmzicrt sich \'0111 M as ­
-�

ln Gütersloh: der Mann,


Sl'"'elh�unord dt•r U!o-Sektc .,Hea­ TIIE HADES ßASE \E\\'S
110\IE FOR ..\.\ IITAR CO\I\1 I H I:SOL �H: fOR
\'en's Gate" (Himmcl�tor) i n Kulifor­
\ \ l l I\ olr• t dr u l !.Chp � l lgt- lf' l fot·

der im U FO landete
nic n. Zwischen dem von ihm �cgrlin­
R o g e n (wl) - Raumachili deten .,Licht-Krci�" und der ameri­ t"k1"gclbf' E HPn
Enterprlse, Krieg der Sterne, All· kanischen Sektt· gcbe es keinen Z u ­
en, Enemy Mine: Film und Fern· Fest steh t jedoch: ßeide
___...,
samntenhang.
sehen befassen alch seit Jahr·
an
schafu gt war. ISt :.� herzeugt da\·on
glauben Aullt·rirdischc. Darüber
zehnten mit dem Thema Weit· Gu t e rs lo h s:r• Kieme- grune
daß nele :\Ienschen bersp1 el s w e r se
raum, Ufos und fremden L• hinaus giht es weitere Parallelen zwi­
:'\Ianncnt:n 1\.dttt- c�us dem Jen.:ietts
bensformen und den Zuschau-­ schen den beiden Sekten.
getillt 'a .
..r,d a.de:·J:-dt.:ic:ne lntelbgenzen. auch Stephen Sp1elberg. \·an den
ern Da achwirren außtnrd1schen Freunden kontak.
.hr� E x : �tt:r.l :.teht tmmer noch 1n
RaUmschiffe durch die Lüfte, 199:1 trat D1 ttmc r m1t se1nem Ltt.ht·Krets
treffen sich Wesen von aller fragt d0ch htn .md
!td<
• \\·teder fi nde t
. a:J :>crx ah l te 3 Bodenperso­
t1ert werden. steh aber noch n 1cht
dazu bekennen · erstmals an d1e Orrenthchkt.'lt. Er b�haup·
tete. e10 .,Inkarnierter"' - also 1 m
Korper

Sekten-Info:
Herren Sterne auf lnterplaneUrl·
n<�l"" do- bt:n<�.i.l!Jlt:t. dre1 bts \'ttr Der p sycho log i sche Druck .. \·on ... .... :\l, _
e1n�s Menschen wiedergeborener - Außer· .... ..._ .. ,... Hw.... .... f"�. ··-..., . .- w- .......... . .... -..--.� .,... .... ....4. ...._.r
:\la! prv :\lur.at mtt mnen 1 0 Kon­
-
$4.!hen Raumbliaen und plau-.
., M...o llo#.ol4 ...t l - w.. ..r..� h f?'I J - ....... ., n.., '-"' •lr•• l•.., J ••....". •.._.,, ....,_. .,.'- lw•l•-·•·•- ,.
dern dort über die Götter und oben·· brachte Magocs1 nach el�e­ IrdiSCher zu 5el0. der d i e Menschheit aur
'..:Kt Lt trt:'tt'n Phc. ntas t t. Geschaf. k_ .... .... 1 •.,.,. ...... . .....,.... ..., ..... .._ .... l�- .... .. . -
die Wellen. Der Konsument am ner Aussage dazu seme ErlebmHe den Kontakt nut aulle r1 rdischen L1chtge·
Bildschirm nlmmt'e gela�sen
hin, 11 haut Ihn nicht vom ,
't:llii.IL'ht::-t-1 cJdtr tatsachlu.:h etn
F·.inkcnt-n \\'a:il Ot:'�: . Fur den cro.
m mehr�re� Buchern festzuhalten
dre er nun auf der Esothenk-r-.lesse
stnlten vorbereiten soll. D1ese W esen
4.l LichtJah re entfernten Nachbar-San·
vom

�·

Ufos greifen
Hocker, wenn Captaln Piccard Kontakt!er Oscar .\lagocst steht es m G uta rsloh prasentrert I n .. Meme nensystem Alpha Centaun wurden em1ge
irgendwo in einer fremden Gala· t: l nde �n • g !t:��- d1t:: :\ußenrdtsc:hen
M1ms<'hen 1 0 t h re n H.aumsch1Hen aufneh·
Sekte im I n tern e t : Oie Horne-Page von ..Ashtar-Command" lädt zu einem
�:nd mcht pure Fa nuste rel . .:iO n·
W�ltraum-Ody.;see 1n l..' FOs··. Mei­
xie, Lichtjahre von der Erde ent·
Wer öffentlich zugibt, . .fliegende Untertasse" gesehen z u ha· ne Freunde aus dem Weltraum· men und re tten , wenn dte We lt u nt e
rgeh t Besuch im intergalaktischen Arch1v ein. Foto: Ronald F rie se
ternt, auf dem Halodeck mit el· dc rn fanta::i tl .:ic n t R ea b ta t und anderen Werken beschreibt Das sei bald der F'al\, l!nd zwar
•n For m
ben, muß um sein Ansehen fürchten. Der Glaube •n Ufos werde
seit etwa 40 Jahren systematisch der Lächerlichkeit preisgegeben,
ner vom Computer generierten �IChBahnt:nd am Lagerfeuer Slt · Erd· mro Esse n als auch
e1nes Polsprungs. be1 dem s1ch d1e Damals wohnten den TreHen der Gruppe Hans·Peter Bartels,
zend landete 197j a n gebli ch em
der 6BJahnge unter anderem nahe
Schönen ratacht und grünes

Seelenheil an
veruten die Ufoisten. Foto: ar mu�rplanetansche Zukunft kam . achs� versch1ebe n tch t mehr als zehn Personen bei Sekten expe rte der Kieler I...andesregie·
plet ten .. Planetenwechsel" b1s zum
Zeug in aich hineinschüttet. :>cnetbenahnllcnt-s L:FO neben Anders al s d1e Gruppe um l\.t ars h<.� ll Dittmer bestreitet, daß sem "Licht· rung. übereinstimmend.
:r.m. das 1 hn z�un P lanet en Argona t
men. das Altersspektrum reiCht Gruppen. Dte bekanntesten Sind
Jahr 20 1 1 Trost iur uns: 01e .. klei ­
Wird es aber konkret und men Herff Appl ewht e g lau bt D1ttmer aber n 1 c ht Kreis" ein A blege r der amerikanischen Wenngle1ch die L'[o-Sekten-Anhänger
spricht von Vorlällen, die alch vom 20jahngen. uber den Behor· d1� kle1nen (,rauen." Als 1n den
erachte D ort dngekommen. wtll er UCo-Sekte ..Ashtar Com man d "'
außerhalb von Hollywood und
,ll\ e1n Raumschiff im Schweift'" des Korne· Fest mit 1hrem Glauben, der christliche Ele­
nen grun en Mannchel"\·· hatten
ISL
a ..d dte \'trscnu�densten Arten ,·an
denbediensteten bis zum Rentner 40er-Jahren e1n Ulo 1n Rasweil ab·
Mtt Namen und Foto wollen s1e sturzte. se1en d1e .kle1nen Grauen" tt·n Hale·Bopp. das dte erleuchteten Sek· steht jedoch : Auch der Ober·Außenrdische. mente mit Sctence-Fiction verbindet, wie

(
den Bavaria Filmatudioa dur<:h und durch gute Abs1chten
an den se i ne L1cht· Kre 1 s·An hä n ge r glau·
t&tsächlich ereignet haben aol· Offentlieh mcht 1n Ersche1nung tre­ vom Sonnensystem Zeta Reuculi Außertrd1scnen getro ffen sem. dte ten m 1tg 1Leder i n etne besse re Wett m i t· h arm lose Sp1nner erscheinen, zeigtder Fall
ted·.,·etse men .:i h t n · l.!nd uerahn·
\'ersuchten den Menschen zu hel­
ben, heilJt Ash la r. Für die Name n sgl eic h·
len, wiegeln die meisten ab und geborgen wor•ten n1mmt, wenn sie 1hren Korper \"erlassen de r H1mmelstor-Sekte. daß d1e ausufernde

S orgen schon u m
ten, weil s1e um 1hren guten Ruf
l n �t'.\ cstn St'ltn �l1t B ewetsen
1 1 j ä h rige
fen und negntrve Krafte. d1e es
fürchten. _W1r s1nd alle abhang1g .Wenn ich 11nen treffen wurde, : ! .. Daß d1e 39 Amc n k a n er Selbstmord verüb· hell hat d�r Thomasberger, der sich t m Phantasie von ei n er besseren. kosmischen
und stehen 1n der Otfenthchkel(,
haben nur ein müdet Ucheln

,
selbst 1m Weltraum grbt . ab7u·
wurde ICh tot umfallen vor t\u ci t e st- n trsten und anderE- Kon­ ten. hndet er .. tragisch". Sc1ne Gruppe pla· Tel�Con bu c h a l s Astrologe ausweist, sogar Welt auch sehr schnell u mschlagen kann.
über: ,.Ufos? Gibt es nichll" halten
Schreck", g1bl Rollmann zu. den­ tc.kte kc.nn ÜHar :\IagtKsr ntcht die­ ne auf gar k et ne n Fall emen S ut ltd s.tgte e1ne Begrundung: .,Viele m ißbrauchen den Beinahe prophetasC'h w1rkt i n dem Zusam­
sagt Rollmann. der 1m 01ensUe1·
Gibt 01 doch, oagt Albert Roll·
mann (Name von der Redaktion stungsber�1ch tat•y •st. )e1der kon· noch sei es d 1s Z1el der Regener r�e�. da d!t �ugt nannte �Weltraum­ Fur Glaub1ge. dte mehr uber an­ er a m D1enstag dem GenNai·AnLetgPr Na m en :\sh tars .'" men hang e i ne &mer k u ng von Joachim Die Zahl derer, d i e sich m.ub o��.· J Un�.., t t· n ()pfn uk·
geändert), der daa monatliche
Treffen der Regener Utoisten Iei·
nen w1r uns niCht offen c!azu be·
kennen. we1l es den Job oder d1e
U'Otsten geraje auf d1esen Mo·
ment vort>ere tel zu se10. _lrgen·
Fuot"rii\JOil CE-!; Z el t pun k t noch
�•<:ht 1-..;r ge':tgne: hal t
dere 01mens10nen und UnJ\'ersen
erfahren mochten. g1bt es am 1 2
Oktober a b 1 5 L'hr dre �oghchke1 t ,. Mitglieder von Ufo-Sekten
Das BLid des außenrd1schen ..Comman·
d('rs"' h ä ngt in Dlltmers Kl.i.che: ein blonder
Kedcn. d�m Sekten be aurtragten der evan·
gelis<:h�n K1rche im Rhem l a nd der schon , Sekten, okkulten Praktiken
und pseudo·reli g iösen Be·
1-.ulkl und ..... t.llll'>lt�cltl'r PrJk·
Iu� 13 I J hrc Jlt.
11hn '>t.:il.'n tlf
tet. Kundschaft kosten konnte - Dabei >walln tn dell nachsten Jahren Ge .•. ::.�e :\n n : J<.: h k el ten rmt Star Jungling m1t seltsamen Augen. Dabei han· vor dre1 Jahren 10 der GA-Reportage aus·
h;JU/rg,\l,!dciiCII \' ll: k k J!ll Ci l lll
in:;.;. .;.nd anderen Sclence-fl<:tlon­ rm Rahm en der BIO· und Esothenk­
wegungen zuwenden,
delt ts sich nicht um em F'oto. so n d� rn um
sind suizidgefährdet"
verstehen siCh d1e Regener Ufol­ kommt etwas auf uns zu. das w1r drückhch vor dem .. zunehmenden Wirk·
.Ufos s1nd ke1ne Sache des
uns noch nld I vorstellen können.
nimmt i n der jetzigen so zi ­ lkgkitung dtrn Ll'hrr.:r .. l r h
Messe •. L' n na 96" m der Stadthalle die .,GelslZL'Ichnung" emes in Trance ver· lichke1Lsverlust" bei Anhängern von Ufo·
al
Glaubens. s.ondern der lnlormall· sten n1cht als debtte Traumcr, son­ Erzahbngen s!nd un\'erkennbar \\ umdu: n m . d J I .\ i n d�·n S c h u ·
Der gpbur�1ge l'r:gar. der 32 Jahre
W11 s1nd P10n111re, und wenn es so­ em en Vortrag des kanadtschen Pfarrer Joach1m Keden setzten Med 1 um s. Und d1eses Bild 1st eben Sekten warnte. D1escr kenne im schlimm­ und wirtschaftlich be·
on�. sagt Rollmann. Nur diese ln· dern "als Realo-Gruppe, d•e der
U FO- K on t akt lers m 1 tzu verfolgen einer Publikation Jener amerikanischen sten Fall zu Selbstvermchtung durch Mas­ drohliehen Situation zu. lc � 1 d u rc h �.mg
. tg :Ju fgckl ü rt
Wahrhell auf der Spur ist: weit ist, danr können SICh auch

.
fUfmattonen würden recht sparlieh be 1 der CBS ftrn5ehgruppe be-
St.!kte ..Ashtar Command" entnommen, mit senselbstmord oder Frcmdvernichl.ung (die \\ l r ll .. . S\) ehe Sekten Bcr;�tcrin
lJa) l'rklartc lh:iJc-�l am·
andere an uns dranhängen." Da·
der D1ttmer n1chts zu tun haben wi l l. Ob
fheßen, wetß er, der siCh seit etwa D1e Beschafhgung mtt Ufos ha­ Auch hnbe er nrch1 m ehr dte ,\bstcht,
be ntchts m11 Rehg1on oder asotau­ be1 g•nge es auch n1cht darum, Elim1n1erung von Gegnern) führen. ..:\brr c� �o:tbt Srhukn. di ..� d 1 c::.t'
Ci!nlllHIIb. i t.' l lt ri n dl·� Sckll"n
tunt bis sechs Jahren m11 dem Jt> m a nd..·n zu miSSIOnlf'ren . .,Durnals war
auch d1e 39 Se l bs tm O rder um den Guru Orrenbar erfreuen steh diese Neuof[en· Pr,ll .:· tikt·n \Trtu:,rhcn wulkn -
Geld zu ver< tenen. weder Jetzt,
Be­
Thema Ufos befaßt. Damals sah scher Spielerat zu tun, so Roll· 1ch e1n bl!.khL•n n a i\" und wolltt> 1..1 1 lf' an dt•r
J\pplewh1te an As h tar glaubten, ist den barun�s-Gruppierungt!n zu neh mender
er zufälhg 1m Fernsehen e1ne Sen· mann. •uns g1ngc das zu we1t. da· noch zu e�nen • späteren Ze1tpunkt. frohen llotsl:h� l ft te d h abf' n la.:,sen.'" Nach
lnfobscn,bclt'llll'Jli Bt.:\Udtln \\"lC hl'llll D rogl·n prub lcm " I u ·
deutschen & k tcnt.!xpl'rten nicht bekannt ht•bth,•tt, aul·h we nn es k c t ne offiziellen
,.Wtr wollen wi;sen, was passieren WAZ-Hrd .. �tion �cndhdtc .:,�,·i l· n �okh ... n Cirtlp·

( )
dung, 10 der e1n ehemaliger US· von d1stanz1eren w1r uns ganz en· der R�portagl' 1m Ge ne ru l· Amei gc r 1 m Dt•· Jcr Cbt•t
Oft1Z1er behauptete. 1947 be1 der wlfd und VOf dem. was bere1ts /.embt· r 1�9:J sct er Ln mt•h re rt' n Fernseh· -WOO .\ h- t bdw n ::.Udlt'll
Wt>der bt!t dt•r evangelischen K1rche 1m Mttght�dcrzahhm g1bt. .. Das steigert sich
ergisch.- V1elmehr g1nge es dar­ lllt\\1 p 1 l'fllll�t·n gt·gr.:nubl·r �.·mpfang
Du sse ld orr noch bc 1 m Sekten·
lr c lwr .:1b
Hh�1nland merklich'", me1nt Frau H.c1ss. In den ver·
Bergung e1ner .Fiugscheibe" (Uio) um. alle Informalionen uber Vor­ pass1er1 1st, Y.Oilen wir die H1nter· T ..1lkshows aufgetrcttm. Mehr �l!tghedl.'r )chcn j;dulKh d..1) Gc:-p r.1 d1 fruhc 1 . :.udt wr.:il in
beau[tragten der schlesv.tig·holstetnischt•n gangeneo sC\.'hs Monaten hätte n s1ch zu·
dr1 (��,::�dbch�h hl'u t l' \"lelr.:.:, in:.
bete1hgt gewesen zu sein. .Da kommnisse zusammenzutragen. gründe kennen·. bringt Rollmann mit dcm Sr.:ktcn·lnfo T.tU)l.'lldt·
h..1bc se1ne Gruppe dabe1 aber n1cht ge· La n desreg ierung in K1el oder b�im Vereu\ neh mend besorgte An gehörige beim Sek·
wurde ICh neug1erig, denn so e1n deren Erklarung der Menschhell d1c Z1ele se1n H Gruppe auf e1nen
wonnen . .. Etntgl' sind ttb�;co;prungcn. ande· .. Sektenin[o" in Essen weiß man E1nzel· te ni n fo Essen gemeldet. die ihre Kinder gl·h�,·n tu dt'll Vortr.l�t·n dt·l \\'�utkt.:n gnalt'll Sl'l und l l l<Hl
alter Mann sagt so etwas n�eht eln­

schwer lallt. So werden V1deos, Nenner
re neu h i n LU gekom m en M ttg l tcde r m de m hetten Uber .. Heaven's Gate" ... D1e Ufo·Sek· odt.• r Partner an dte ..Sa nt i ne r" oder " Me· ubtrkonft·�:,tUIH:Ikn UL"I.t :-tdl oft .:1h \\lrkung� ltl) crlrb�o.·
t u ngs::. t d k I m Bl.'H'Idt Sd\l t" t t
ICAch nur aus e1ner Laune heraus Fotos. Dokumente und Zeitungs­
berichte angeschaut und an·
Smn haben wir aber n 1 c h t . Ich wt\1 n •e· ten smd me1st kletne. verst reu te Gruppen. thariu·Sekte"' verloren hatten. .. Seide sind
l1cg('n da· :\rbl'll�"..:hwr.:rpunl.;
Albert Rollmann begann Infor­ .,Bevöll:erung muß mandL"n rmS'>IOnll'ren J�dcr muU uuf seme d1e u n tere 1 n a n d� r kemen Kontakt haben"', s1ch .st.•hr ähnhch und gl a u be n an Ashtar -
mationen zu sammeln und stieß schließend •n "sehr dtsz1plin1erten
eigene Art und \\'t•to;e g l u t k hL h we rde n .
.
sagen sowohl Kathanna H.e1s� vom Sekten· und dt·n naht>ndl•n Weltuntergang." ll: bt.•t dcr SCitnHt lo�} · Ü J g� n •
Zu Gast in der WAZ
zuerst e1nmal auf ein Phänomen Gesprachsrunden- dtskuher1 die Wahrheit wissen"
�Se1t 40 Jahren wird das ganze _Man glaubt gar mcht, w10V1el ):!(1011 �11\\"ll" dtlt Zlllll.'hl llt'lldl·rt
Thema der Lächerlichkelt pre1sge· Matenal es alle1ne aus Ze1tungs· Außerdem wollen sie das Be· Altl\"lt.Jtr.:n Je� Bruno G t ll Der . . nl'tH.' J{rnnr.:r" uml·rdcn
wußtsein der Öffentlichkeit lang·

,
geben. E1n großer Tetl der Bevöl· beneilten uber Ftugsche1ben g1br. n ing- Fr..·umk:,krl.'ISc.<i Dit')l.' dl".:,t;ukti\'L·n Kuhcnscidlc Ufo
kerung hält den Glauben an Ufos sagt Rollmann und legt e1nen sam auf da� Thema hinlenken,
_die Bevölker mg muß die Wahr·
Gcntl" llhl'h<t!t, d 1 t rrgc �11:, lug1e ,.Die Leute gla uben stc
für pure Sp1nneret, sagt Roll­ diCken Le1tz-Ordner auf den Tisch.
heil über Au 3emdtsche wissen.·
.:,ions·tatigk t.: r t t.: n t faltl',Vl'r�prL'· \\ ur<k n n:�.chb \'On Außtri rdi·
prall gelullt m11 Meldungen. .Das
Zum Be1spiel, daß in der ..Area 51"
mann. der davon ausgeht, daß d•e ehe untn .ntdt·n·m l h -ilungt.:n
Problem ist nur, daß es v1ele Fäl­ �dl1.'1l entfuhrt, untersuch t ,
au.:, dt.:m Jcmcib, l e h n l' ml'Jin·
Menschhell bewußt fehlinformiert
schungen ytlJt. d1e vom BliCk auf amerikan1schr' Gehe1md1enste mif.:br�ucht Jcsus st'iAstronaut
wird, und das hauptsAchlich von
die tatsächlichen Ere1gn1sse ab­ und Außemd•sche zusammenar­ nrsche lkh;mdlung <�b unJ l.l'l"· );l'V.'C.:,r.:n. johanncs und Klco·
', J :
den Amerikanern. Der Grund dafür
se1 unter Präsident J1mmy Carter lenken". we1ß er. Oabe1 musse beiUm sollen. Wenn mehr Informa­ storc �nzi..�lc U i nd ungc n patra .:,olltrn pcr UFO im Saa l ·
ans TagesliCht gekommen, so man oh nur e1ns und eins zusam· lionen 1n d1e Ottenllichke1t gelan­ An dr.:n Schulen ist n.:�.dt WIC bau landl'n " S ta rken Zulauf
Rollmann. Dessen Gesetz zur ln­ menzahten. um zum Kern vorzu· gen würden, .dann gebe es gar
vor der Tr.:ufd Iu.:, - und die h.:�.hc die 1311"\Vq!ung erhalten,
formahonsfrethBit habe e1n1ge ehe­ stoßen Der Rosweii·Absturz e•nes ke1n dranden�en mehr, daß es so
etwas nicht g·bt", ist Rollmann si·
Sa tan sa nbeter WL·rdcn immer ;tls 1111 vn�a ngcn e n l�hr ..Leben
Ufos 1n den 40tn·Jahren. das "Pht·
mals gehatme Dokumente für d1e
eher. jungl"r ,. E :, v e rgt.: h t hinT.tgnh· :..nd dem �l;tr�" gem('ldct wur·
Lum Satam:,·
ladelphta·Experunent" (Ze1treise)

-
Öffentlichkeit freigegeben. aus de­
1943, und Berichte von Augenzeu· Sicherlich musse man e1n nc eint.: U cra tu n g ahlber
Der Alien-Kontakter Oscar Magosci,
dc
nen klar hervorginge, daß d•e Be·
gen se1en nur kle•ne Bausteine in b1ßchen Phantast sein. wenn man Un ita Organ i sato r Jurgen Gotts­ llHI::."' �0 ! l t i d C' - ,\l:trtt' (.';:111· - - �-
völkerung langsam an das Thema
01nem riesigen Mosa1k: ,.Man muß SICh m•t d1eso1m Thema t:>eschaf· Ieben und Dolmetscher{v. links) am Mittwoch in einer Pressekonferenz. Die Tagesze itung
Bald: Ru hna�
Außemdlsche herangeführt wer­
t•gt. ..w1r beobachten aber nur das
den mUsse. um eine Pan1k zu ver­
meiden.
d1e Informalionen nur ncht1g zu­
sammensetzen-. sagt Rollmann Weltgescheh( n, lesen Zeitung und Ausgabe Ber l i n
scnauen Videotexr, sagt er, dar·
So gebe es in der Wüs:e Neva­
c.Jas die HArea 51" in der s1ch d1e aus könne m.m e1ne Fülle von In­ W-1000 Ber l i n 61

Erschossen: Farmer hielt sich für Außerirdischen


Ufo-Stammtisch trifft
STAMM 91 : B
Geh�imd1enste der Vere1n19ten formationen ; iahen - etwa, daß
sich monatlich Staaten m11 dem Thema Ufo be· d1e Zeitschnft .Ufo-Kurief über ei·
fassen. •Es gibt extra ein Einsatz­ nen Ulo-Abst Jrz in Südafrika be·
Oie etnen hahen das für Sptnne­ team, das sich um Ufo-Abstürze nchtete, der m September 1995
rei, die anderen wollan mehr wis­ und Bargungen der havarierten passiertsein t.oU. 1 1 . 12. 91
AaumschiHe kümmert", weiß Roll­ Langsam, :;o glaubt Rollmann, Ein Fanner im US-Bundestaat New wechselte er mit einem dieser An­ auch mit der Waffe bedrohte, schoß
sen. Seit Februar treffen �ich die
Ufoisten jeweils am letzten Sams­ mann. Gerade 1n der Antarktis. in werde die We t auch von otfizieller York ist seiner Leidenschaft fiir droiden und schoß ihn in den Bauch, der Beamte den Angaben zufolge
tag des Monats zu ihrer Diskussi­ Südafrika und auch in Südamerika Seite an das · "hema herangeführt
würden verhältnismäßig viele Ufo­ Seit Anlang Juli läuft in den US-Ki· Science-fiction, vor allem fii r die teilte die Polizei aus Auburn mit. Ein und traf den Farmer viennal. Dieser
ons· und Informationsrunde im
KC>lping-Restaurant in Regen. Sichtungen gemeldet. ,.das kann nos der Film , lndependence Day", Fernsehserie Raumschiff Enttr- Polizistverhandelte 1 6 Stundenlang erlag später seinen Verletzungen.
Betm ersten Treffen waren es 1 5
prise, zum Opfer gefallen. Der
doch nicht alles nur Einbildung der in dem Außenrdische auf katastro­
Teilnehmer, minterweile hat sich Leute se1n·, ist Rollmann sicher. phale Weise ·Na.shington und das mit dem geistig verwirrten Mann. Ursache fiir den offenbar parano­
die Gruppe last verdoppelt Nichl Selbst über das Aussehen der Wl:iße Haus okkupieren. Präsi­ 37jährige RolfRahn aus Genoa hielt Rahn habe eine fliegende Untertasse iden Schub des Mannes könnte der
dent Bill Cllnh .n habe in einem In­
sich am Samstag plötzlich fiir einen
nur aus dom Bayerischen Wald .kleinen grünen Männchen" gebe
und dem Landkreis Degoendorl
verlangt, um zu fliehen . • Ich ant­ Medienrummel um den neuen Spiel­
-
e� klare Informationen. so Roll­ terview den A nerikanern nahe ge·
kommen die Ufo-Forscher, son­ mann. .Es g1bt H1nwe1se über legt, ins Kino zu gehen. weiß Roll­ Außerirdischen, der von Androiden wortete ih·m, sie sei gerade kaputt. film aus der Star Trek Serie sein,
dern sogar aus Pfarrkirchen, Eg­ Außerirdische, die ähnlich ausse· mann: .Er hc t gesagt, jeder soll
gantelden und Osterreich sind ln­ hen w1e wir". sagt er. .So wie es steh diesen , ;ehr, sehr wichtigen bedroht wird. Den Klempner, der Er hielt mich fiir Captain Kirk " , be­ der am Wochenende in den Kinos
Wres..o::;lerte nach Regen gekom· aussieht, gibt es verschiedene Film' anschau 1n." seinen Brunnen reparierte, ver- richtete der Polizist. Als Rahn ihn anlief.
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Dei" Kult iibet' gela11dete GöHet'?
Q) Nach Meldungen vom 25. April 1 997 sind in Deutschland 800.000 Menschen in verschiedenen
....
::::»
Sekten organisiert demnach a lso 1 'X, der Bevölkerung. Bemerkenswert war die Feststellung. daß
die meisten Sektenanhänger Singles sind und durchaus ein überd urchschnittliches Einkommen
Q) sowie eine sehr gute Ausbildung besitzen. Eigentlich ist das Ereignis für d ie nachfolgende Be­
.... trachtung traurig, sehr traurig sogar. Dennoch forderte es uns heraus, um eine auf diesen Seiten
... vielleicht bisher unterpriviligierte Sicht auf das UFO-Phänomen nachzuholen - und wir sind si­
Q) München
cher, daß d ies nicht nur in Deutschland in diesem Umfang einmalig für eine UFO-Fachzeitschrift

::::»
sein wird, wenn wir die Dark Side of UFOlogy beackern. Wir wollen uns vor einer aktuellen Be­
richterstattung aus dramatisch-traurigem Anlaß des UFO-Sektenselbstmords in San Diego ein­
Q) .1 �- AUG. 1980 mal mit einer besonderen Seite beschäftigen, in der das Thema der Fliegenden Untertassen von

u.
Anfang an eingekleidet wurde - der spirituellen Ü berbetonung des pseudoreligiösen Wertes, in
welche die Untertassen eingekleidet werden, wenn es in der " Diskussion" zu einer religiösen In­
I terpretation ihrer Herkunft, ihres H ierseins und ihrer Absichten führt (und schlußendlich die
·- �

c
Sinnsuche grundsätzlich in den Vordergrund stellt). Begegnungen mit den Fliegenden Untertas­
.. . sen und insbesondere UFO-Fälle der dritten und vierten Art sind für d ie Betroffenen intensive

:::) ·.
.•

·� ... •l .i. Erfahrungen, d ie man leicht mit jenen aus der christlichen Mystik und Visionen von Heiligen
vergleichen kann. Bereits 1 987 hatte Bertrand Meheust eine zeitlose Struktur hinter den Abduc­
tions-Geschichten festgemacht, die fast regelmäßig auch das Leben dieser Kontaktler verändern.
Ja, sogar individuelle I dentitäts-Krisen auslösen mögen. Die Veränderung des Kontaktierten ge-

�lli !li[l li l l l i l i il i i i i i i i i i i li i l i l[ il l! l li li !li: li l i [ i [ il i lli !i [l ! !i ! i l ! !i ! !l !il i ! ! l! l! !i ! !i ! l!i ! i! li! i li!l i l i i i i! i i i! i iil


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schieht nicht nur im Selbstbewußtsein, sondern auch in seiner Lebensführung. Egal, wie man es auch m i t ein extremes Beispiel fü r die menschliche Frage, w i e relevant d i e Religion fü r d a s Le­
nennen mag, ob nun Rebirthing, Transformation oder Neubeginn, auf jeden Fall gehen Karriere­ ben ist und inwieweit eine kosmische Dimension die bisher erdgebundene religiöse Weltsicht
Veränderungen und die Adoption einer neuen Weltsicht hinsichtlich modernen Themen wie betrifft. Ku rzerhand verbunden damit ist die Forderung: Spirituelle Erfahrungen als ein Element
Krieg, Ökologie, Umwelt und Nuklear-Energie damit einher. Berichte über UFO-Begegnungen des wissenscha ftlichen Denkens a u fzunehmen, wie es die Esoterik im New Age predigt. Wie
und insbesondere Entführungs-Geschichten setzen eine Reihe von Fragen über die Methoden auch immer, bereits 1 985 stel lte der Soziologe David Mil ler fest, daß die UFOs "ein Teil unserer
und Absichten der Aliens frei, die unbeantwortet beliben. Der Hauch des Geheimnisvollen um­ Kultur und der sozialen Struktur geworden sind ", auch wenn sich dagegen so mancher sträuben
gibt regelmäßig das Thema und führt zu einer "Aura des Mysteriösen und der Verlockung" um wird . Dennoch: Es ist genau so! Einige wenige Sozial-Wissenschaftler haben es bereits erkannt:
all diese Fragen. Wie in der Religion zu ihrem angestammten Reich, liefert nur die UFOlogie Echte UFOs sind nach der sozio-psychologischen Erklärung das Produkt verschiedenartiger
Antworten, die jenseits der Provinz der wissenschaftlichen Erhebung l iegen. Nachrichten vom menschlicher Faktoren und basieren auf den vorherrschenden gesellschaftlichen kulturellen
H immel bringen zudem immer eine eigenständige Faszination mit sich und der Drang sich da Konditionierungen ob dieses Mythos mit seinen hollywoodgeförderten Bildern und der psycho­
oben jemanden vorzustellen, der zudem noch größer und mächtiger als wir selbst ist, stirbt nie­ logischen Festlegung des menschlichen "Empfängers". UFOs können sonach ein Aspekt des Wie­
mals aus. dererwachens einer Art von religiösem Fundamental ismus werden. Aus psychologischen Blick­
winkel stellt der UFO-Kult vielleicht die Ausprägung eines individuellen Wunsches nach Sicher­
1 987 hatte Hilary Evans darüber nachgedacht, ob die Encounter- und / oder Abduction-Erfah­ heit in einer Welt voller Veränderungen, Werteverluste und Glaubwürd igkeitsverlust der tradi­
rungen nicht ein archetypischer I nitiations-Prozeß sind, da man in ihnen folgende dafür gelten­ tionellen Religionen parallel neben eines sozia len Umbruchs da, wesha lb sich ein ungewöhnli­
de Merkmale findet: ( 1 ) die für gewöhnlich in weltlicher Abgeschiedenheit gemachte Erfahrung, cher oder gar pathologischer Expressionismus zeigt, der menschliche emotionale und intellek­
(2) hochgestellte und überlegene Weisheiten übernehmen voll die Initiative und lenken den tuelle Krisen spiegelt.
Kontaktierten nach ihrem Sinn, (3) Licht scheint ein dominantes Symbol bei Begegnungen der
dritten und v ierten Art zu sein, um die "Erleuchtung" herbeizuführen, und da gibt es (4) ein se­ Dies soll kein Artikel sein der die UFOlogie in Grund und Boden stampft, sondern er beweint
xuelles Element ( das vorherrschende I nteresse an Genitalien), überdeckt mit den vorgeblichen eine überaus mißliche Situation in der die UFOlogie steckt, in welcher ein Klima entstehen konn­
medizinischen Untersuchungen durch die Aliens an ihren Opfern. Evans merkte an, daß die te, in der vielerlei Verrücktheiten und Wirrheiten akzeptiert werden und deswegen weitere Ir­
Ä hnlichkeit zwischen den Erfahrungen von Entführten und jenen von M ystikern interessant ist. rigkeiten oder Absurdheiten gedeihen können und die im Kern der Esoterik, dem New Age, Ok­
Und in beiden Fällen steht danach der Initiierte im Mittelpunkt des Interesses, nachdem er die kultismus und Spiritismus entspringen. UFOs und angebliche Außerird ische bilden für einige
Erhellung erfahren und d ie Läuterung durchgemacht hat. Die Jünger von George Adamski be­ Menschen soetwas wie die Religion aus dem Weltraum. Und d iese neue Religion vermischt
haupteten von ihm, das er "eine Serie von Erfahrungen durchmachte, die darauf hinweisen, das wundersame Technologie (= unser Unverständnis vor der realen Welt) mit Emotionen (= Glaube
er einiges mehr als nur ein Erdenmensch ist". George King von der Aetherius Society wurde ver­ an das Wund ersame). Dies wird nur ermöglicht, weil die allerwenigsten Tei lnehmer in dieser
ehrt, weil er der "primäre außerird ische Kanal" sei. Ruth Norman (alias Uriel) von Unarius be­ Massenbewegung wirklich bereit sind nüchtern an das UFO-Thema heranzugehen und voreilig
hauptete von sich gar die Reinkarnation von Kuan Yin, der chinesischen Gottheit des Friedens, auf bunt-lackierte Züge aufspringen, die als Vehikel für ihr Seelenheil gerade recht kommen.
und Isis, der Großen Mutter-Gottheit der Ä gypter, zu sein. Dadurch erfuhr Uriel eine unver­ Außerdem lockt das UFO-Phänomen in seiner populistischen Auslegung manchen komischen
gleichbare G lorrifizierung in ihrer "Akademie der Wissenschaft", 1 973 gar verkündete sie ein Kautz an, der hier nach Beachtung und Bewunderung ob seiner obskuren Theorien (oftmals als
"heilender Erzengel" zu sein . . . "Beweise" dargeboten) sucht und um vielleicht seinen weltlichen Schmerz zu kompensieren. Die
Untersuchung der Verbindung zwischen Glauben an UFOs und Religion wurde bisher zumeist
D i e UFOs, d i e unidentifizierten fliegenden Obj ekte (zumeist n u r Lichter a m nächt­ übersehen, wobei es doch interessant sein muß, zu sehen, wie sich in diesem Fahrwasser Flie­
lichen Himmel und damit schwerlich als apparative Objekte zu bezeichnen!), fordern viele Men­ gende Untertassen-Gruppen, -Gesellschaften, -Bewegungen oder -Kulte entwickelten und wie
schen heraus und der G laube an außerirdische Weltraumschiffe als hintergründige Manifesta­ sie sich verhalten . Hier wollen wir die zufälligen und unbedarften UFO-Zeu gen aussparen, da­
tion dieser geisterhaften Erscheinungen förderte manche verrückte Idee und Glaubensvorstel­ rum geht es hier nicht. Auch muß betont werden, daß das UFO-Phänomen als solchen nicht im­
lung. Die Anwesenheit von vorgeblich mysteriösen Objekten am Himmel führte schnell zu Vi­ mer als eine Religion verstanden wird, sondern es geht uns hier um jenen Bereich der abgedreh­
sionen von Engeln oder Dämonen und wurde von Anfang an mit apokalyptischen Zeiten ver­ ten UFOlogie in der das Paranormale und Überird ische hervorgehoben und jenseits der Rationa­
knüft. Eine Bewegung namens (freie Akademie der) UFOlogie entstand unter jenen Menschen, lität gehandelt wird. Auch gibt es UFOlogen, d ie dazu tendieren die UFOs als psychische oder
die von dieser phantastischen Auslegung eines Himmelsphänomens begeistert sind und nach paranormale Phänomene 'aufzuklären', um Wunder zu erhalten. Auf der anderen Seite gibt es
besonderen Wahrheiten suchen. Und wie immer gibt es Anführer und Tromm ler, Wortführer die UFO-Hypothese, mit der man biblische Geschichten ohne einen überird ischen Gott erklärt
und Menschen mit besonderen Erfahrungen, die sie prätestinieren, um a ls Sprecher ihrer jeweili­ (siehe auch Blumrich), woraus doch wieder eine sekularisierte Version der biblischen Religion
gen Anschauung aufzutreten und die Massen um sich zu sammeln. Je abgedrehter die Überzeu­ hintenrum wieder ins Leben tritt, von der bestimmte Fraktionen der U FOlogie eigentlich weg­
gung ist und je stärker der Drang Ü berzeugungsarbeit nach d raußen zu leisten, je eher finden wollten. Kaum j emand merkt, daß das UFO-Phänomen uns hier a ls eine versuchte "wissen­
sich auch Persönlichkeiten, d ie auf der Woge der Begeisterung getragen und zu Botschaftern der schaftliche Mythe" entgegenkommen soll.
zugrundeliegenden Idee und Konzeption werden. Je schillernder die Galionsfiguren, je lieber
der Bewegung. Doch, liebe Kinder, nicht nachmachen! Ersthaft Obgleich viele Menschen bereit D i e breite Masse der UFO-Interessierten sucht spannende Unterhaltung, d ie ihr
sind an UFOs zu glauben, sind dennoch nur wenige bereit dazu, sich der Ideologie und den glaubhaft vorkommt, Themen und Oberflächen bietet d ie griffig sind und zudem ins Space Age
Praktiken eines U FO-Kults zu unterwerfen, dennoch sind sie Opfer eines falsch präsentierten paßen. Aufgrund des vorherrschenden Interesses an diesen anomalen Luftraum-Phänomenen,
Phänomens. zu denen die Wissenschaft und Religion nur wenig zu sagen hat, suchen d ie Interessierten natür­
lich nach anderen Informationsquellen und werden schnell bei Rattenfängern und Erleuchteten
Das breite Interesse und der Glaube an die Anwesenheit von Fliegenden Untertassen sind

ll
fündig, d ie sich natürlich als solche zunächst nicht zu erkennen geben, was die Sache natürlich

�ll! il li:!:! !: l : :!: ! : : : l: l:l: : : : : : !: : : : : : : : : : : : : :! : : !: : : : :!: : : : : : : : : : !ll:!ji!lil'l !l ! l l li!'i'li! j!j ! :j: : ! l! '!'! '! ! ! ! ! ! ' !i' '! l l !l!l l l l i l l l l l l l l l il l l
: CENAPSEPdRtNr' !H� 'Maf/Ju'ni�Ssz :
(
für den unbedarften Informations-Suchenden nicht leicht macht. Den notwendigen Thrill besor­ Wunder des Alten und Neuen Testaments hatten immer irgendetwas mit dem bis vor kurzem
gen halbseitige Abenteurer, die kosmische 007-Geschichten zu erzählen wissen . Verschwörungs­ unerreichbaren Himmel zu tun. Und Erich von Däniken hat uns geschickt mit Anbruch der
Storys sind zudem ob ihrer gruseligen Elemente faszinierend und man fühlt sich als 'Eingeweih­ Weltraumeroberung gesagt, daß da oben sinngemäß nur Wesen sein können, die für uns "Au­
ter' wenn man von ihnen hört und in fröhlicher Stammtischlaune mithalten darf. Hier kommt ßerirdische" sind. Ja, die Götter oder Gott müßen Aliens sein, die uns nach ihrem Ebenbilde
da�n Gruppen-Dynamik auf, deren geistige Auswirkung gar nicht mehr zu dämmen ist, weil schufen (und heute angeblich als mißratene Greys zurückkehren?). Die psychischen Kräfte der
plötzlich "alles möglich" ist. Die breite, (immer weniger) schweigende Menge der UFO-Begeister­ Aliens sind ohne Grenzen imstande menschliche Opfer die kontrollieren. Nicht umsonst schreibt
ten liest sich durch die Literatur der "UFO-Experten" und "führenden UFO-Forscher" (zumeist man den UFO-Insassen im allgemeinen eine Aura zu, die der von überirdischen Wesen, spiri­
Schriftsteller), besucht da und dort ein (teures) Seminar oder eine sogenannte "UFO-Weltkonfe­ tuellen Geistern oder Göttern entspricht, die allein schon sich vom Menschen durch ihre Intellek­
renz" und schwelgt ansonsten in Tagträumen, die man ihnen einseitig eintrichterte und die im tualität, Spiritualität und Moral unterscheiden, die in runden Objekten herabkommen, was Carl
zwanghaften gruppendynamischen Prozeß auch noch völlig "normal" erscheinen mögen. . . So Jung schon als "ein archetypisches Symbol für Perfektion" sah, welches in in vielen Religionen
richtig rund wird die Sache, wenn man ih­ auffinden kann. Der Geschmack des Mystery liegt über dem UFO-Thema und damit haben wir
nen noch Feindbilder über "militante Skepti­ die Verbindung zu psychischen und okkulten Phänomenen. Angeblich haben die Außerirdi­
ker" (Feinde der 'Wahrheit') etc vorsetzt. schen die Fähigkeit des Hellsehens und des Gedankenlesens, um ihre Anweisungen und Bot­
Aber schon von Anfang an fand dieser Kult schaften für die Menschen zu übermitteln. Oder sie rufen Trancezustände herbei (z.B. in den
Organisationsformen, die insbesondere zu Entführungen), die auch das spirituelle Medium und New Age-Channels hervorrufen. Die zen­
Sprachrohre von oder für die Aliens oder ih­ trale Rolle im UFO-Glauben spielt der Himmel, von dem UFOs und Greys herabsteigen, um da­
rer geheimen vor uns allen verschwiegenen mit vielleicht auch die transzendale Natur des Allmächtigen technisch auszudrücken. Diese
Wahrheiten wurden. Die Palette ist breit: Transzendenz, die man auch in der SF-Literatur finden kann, ist der Kern für UFO-Kulte und -
Von der UFO-Gruppe mit ihrem charisma­ Bewegungen. Hier kriegt man sich über die Transzendalität der UFOs gar nicht mehr ein und
tisch sich gebenden Chef bis hin zu ufologi­ verteidigt sie genauso wie man die Existenz von Gott in der jüdisch-christlichen Tradition vertei­
schen Wortführern, die als Einzelkämpfer digt.
von der Bühne der Medien und ihrer aufla­ Schon immer waren die Begegnungen mit jenen religiös uns nahegebrachten Überirdischen
genstarken Produkte das Herz der Suchen­ von da oben gleichzeitig mit Furcht und Attraktion besetzt, diese Gotteserfahrungen waren im
den erreichen. Natürlich geben sie sich alle weitesten Sinne immer als faszinierend und und furcheinflößend hingenommen worden. Wie es
modern und fortschrittlich, üben Kritik und eben auch bei allen Geheimnissen zwischen Grenzwissenschaft, Okkultismus, Spiritismus und
Abstand zum Establishment mit all seinen Para-Phänomenen so ist. Gleichzeitig haben sie alle eines gemeinsam: Sie wirken auf uns Men­
Strukturen wie Regierung, Wissenschaft ---'-"""""---­ schen schon immer bewußtseinserweiternd und unheimlich. Sie sind alle mysteriös und etwas,
und Religion. Sie fühlen sich als "Revolutionäre" der UFO-Idee und denken für sich, das Rad neu was wir mit dem rationalen Verstand niemals erfassen können, auch wenn wir schon immer ver­
erfinden zu müßen. So ist es auch verständlich, wenn z.B. der Condon Report zwar kurzfristig sucht haben dies tun zu wollen. Und sie sind im Grunde immer Individual-Erfahrungen, die an
das allgemeine UFO-Interesse zum einschlafen brachte, aber die Puristen des "Wahren Glau­ ein glaubensbereites Publikum weitergegeben werden. Gemeinsam ist ihnen auch die Vereh­
bens" sich davon nicht beeindrucken ließen, was durchaus ein Hinweis darauf ist, daß die UFO­ rung bis hin zur religiösen Ekstase und irrationale Verteidigung des Glaubenssystems bis hin
logie im Kern essentiell von religiöser Natur ist, ja effektiv sogar eine neue Abteilung der okkul­ zum eigenen (Märtyrertum) und fremden (Kreuzzüge, Hexenverbrennung) Blutzoll. Hier taucht
ten Religionen. Kein Wunder also auch, wenn die direkten Kontakt-Erfahrungen immer außer­ der Fanatismus auf. Gemeinsam ist ihnen auch schon immer gewesen, daß die rationale und
gewöhnliche Umstände besitzen und nahe an Visionen und psychischen Erfahrungen hereinrei­ wissenschaftliche Annäherung ihnen allen den Garaus macht, was den Tief-Gläubigen zuwider
chen, die man nun im Rahmengebilde der Raumfahrt-Technologie verkauft. läuft und schon immer lebensverachtende Reaktionen bei Fanatikern hervorrief, die das "Gute"
Historisch betrachtet ist dies jedoch kalter Kaffee. Schon immer hat der Mensch seiner Um­ und die "erleuchtende Erkenntnis" angeblich bekämpfen und deswegen Glaubens-Feinde sein
welt getrotzt und versucht ihr beizukommen, den Dingen um sich herum einen Sinn und Wert müßen, die es auszumerzen gilt, in der subtilen oder radikalen Form, je nach Zeitepoche und
zu geben - auch wenn dabei vielerlei unhaltbare Gegebenheiten die Grundlage waren und My­ kulturellem Umfeld sowie Sozialisierung. Die Kontaktler suchen die Öffentlichkeit und scharen
then und Legenden daraus erwachsen sind die bis in die heutuige Zeit hinein wirken (wir den­ nicht die Wissenschaft um sich, sondern Menschen mit religiösem Herzen. Wieder müßen wir
ken hier einmal an Werwölfe oder Vampire, an das Ungeheuer von Loch Ness oder die Kobolde) auf die Transzendenz zurückkommen, die den Aliens aus dem Weltraum genauso anhängt wie
und durch das Medium Erfolgsroman und Blockbuster-Kino bzw Video und TV bildliehe Aus­ ihren Medien hier auf Erden, die man als überirdische Wesen schon betrachten mag.
formungen erfuhren, die nicht mehr aus den Köpfen und den Vorstellungswelten der Menschen Und die UFOs, die Fliegenden Untertassen,vor denen sogar die Offiziellen und Techniker in
zu tilgen sind. In der westlichen religiösen Tradition wurden der Erde inzwischen alle Gehei ?"­ dieser Welt staunen müßen? Sie sind ebenfalls gleichsam wunderbar und erschreckend und wir
nisse geraubt und die Dämonen, Engel und Götter auf einen Gott zusammengestaucht, der Im stehen scheinbar vor ihnen wie hilflose kleine Kinder mit großen Augen. Viele erfahren durch
Himmel residiert und als "unser Vater im Himmel" verehrt wird. Ja, der Himmel, von ihm kam das ihnen zugestandene und allseits bekannte Konzept der außerirdischen Raumfahrzeuge einer
auch der Heilige Geist und Jesus Christus fuhr zum Himmel auf. Die unendliche Weite jenseits überaus hochentwickelten außerirdischen Zivilisation und Kultur eine "Einweihung" in von
des Erd-Horizonts ist bis vor kurzem das letzte Reservat gewesen, in welchem Mysterien ihren oben kommende Erkenntnisse, einen Bewußtseinsschub und die Offenbarung des Wunderbaren.
unangreifbaren Raum hatten - wohlgemerkt, einen Raum, den wir Menschen ihn�n z� wies�n! Kehren die Engel in Raumschiffen wieder? Von dieser Fragestellung aus ist es nur ein kleiner
Doch auch dieser unendliche Raum jenseits der menschlichen Lebenssphäre verlor mmJtten die­ Schritt zur neuerlichen Verehrung von dem, was da scheinbar von oben kommt. Auch diesem
ses Jahrhunderts seine Unschuld durch unser technologisches Voranstreben. Die himmlischen geben wir einen Sinn, zumeist auf metapsychischer Ebene. Kein Wunder also, wenn die vorge-

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blichen Außerirdischen in ihren fliegenden Kisten wieder eine religiöse Dimensi on an?en? n:­ sonderen Auftrag unterwegs, meist sogar nur in eigener Mission, was aber am besten nicht so
men haben. Und wieder sind es wir Menschen, die dafür alleinig verantwortlich smd. _ D1e bibli­ nach draußen verkauft werden soll, da dann der Heiligenschein zusammenbricht und die Bank­
schen Wunder von ehemals tauchen in den UFO-Beweisen von heute wieder auf und werden zu verb indungen sofort zutage treten.
Reliquien und Devotionalien der neuen Weltraum-Phi los� phie bzw Kosmos-Religion .des Neuen Fl i egen d e U n tertassen, A u ß eri rd i sche u n d d e r Kontakt (auch in Form der populä­
Zeitalters und der Esoterik. So mancher Christ hat s1ch .
. 1m Weltraumzeitalter d1e B1bel vorge­ ren 'Entführungen') mit ihnen sind vom geschichtlichen Kontext her gar nicht so neu in diesem
nommen und dort plötzlich viele Referenzen zu UFOs gefunden. Gott wurd e zum a.ußerirdi­ ausgehenden Jahrhundert . Wi lliam M.Magoon hatte bereits 1930 von seiner Erfahrung berichtet,
schen Superwesen, der in anderen Regionn des Universums wohnt. Von da 1. �t es k� m großer wonach er Anfang des Jahrhunderts zum Mars reiste, den er als ein Paradies beschrieb und auf
Schritt mehr, moderne UFO-Sichtungen und -Kontakte ins christliche Schema e1 � zubnngen und dem Marsianer lebten die insbesondere in der Technik den Erdmenschen überlegen waren. Guy
das Überirdische nimmt technologische Formen an, um Gottes Plan und Absichten uns ver­ Ballard beschrieb 1935 seine Abenteuer, die am Mt.Shasta im nördlichen Kalifornien einsetzten
ständlich zu machen. Die UFOnauten sind ehemals Engel gewesen, heute entpuppen s1ch als als und weswegen er 105 Gefolgsleute um sich scharen konnte, die eines Tages am Heiligen Berg
Biomutanten oder Außerirdische. Die Neu-Interpretierung der Bibel machte uns Erich von Däni­ die Ankunft der von Ballard angekündigten 12 Venusianer erwarteten. Diese beiden Fälle sind
ken vorzüglich vor. Das Überirdische wurde aus dieser Sicht heraus zur überme�schlich�n Tech­ keine isolierten Anomalien, sondern sie paßen in eine Tradition von Behauptungen extraterre­
nik reduziert (auch wenn die wissenschaftliche Welt sich aus ganz anderen Grunden �1ch � von strischer Kontakte, die zwei Jahrhunderte vor der Ära Arnold / Adamski einsetzte. Bereits 1758
den präastronautischen Feststellungen überzeugen läßt). Vie� leicht dient das UFO-Bild uber­ .
hatte Emanuel Swedenborg, der berühmte schwedische Wissenschaftler und Seher, in seinen
.
haupt nur dafür, traditionel le religiöse Lehren in eine eher w1sse� schafthc �e �erpackung ne� ­ Schriften die Welt darüber informiert, das er höchstselbst zu den verschiedenen Planeten unse­
zeitlich einzupacken? Dabei sind die Theorien von EvD nichts we1ter als Be Isp �ele der Sekulan­ res Sonnensystems reiste - ja sogar darüber hinaus. Swedenborg rief damit eine literarische Re­
. .
sierung und der Remythologisierung. Remythologisier�ng desw�gen, weil s1e em Elemt des volution im Westen aus. Sein Werk machte das Romangenre "Phantastische Reisen" populär,
. . .
Mystery enthalten und auf eine übernatürliche Macht abzielen, d 1e Jenseits unse �es � lssenschaf�­
welches sofort in Europa Begeisterung bei den Lesern hervorrief und Nachmachern produzierte,
lichen Kenntnisstandes steht. Hier wurde ein Freiraum für Wesen geschaffen, d1e mcht ganz spi­ sodaß plötzlich allerlei Menschen berichteten, wie sie irgendwo in den Kosmos, ins Erdinnere
rituell und nicht ganz materiel l für uns sind. oder ferne Länder (Gullivers Reisen) vordrangen. Die Helden berichteten natürlich dann von Le­
Sie mögen nicht immer direkt als religiöse Ausartung von d �n Betroffenen versta�den wer­ bensbereichen jenseits unserer greifbaren Realität, in denen Wein und Honig flossen und eine
den aber dennoch erfüllen die UFOs bzw ihre über- I außenrdtsche . Deutung zuwellen unbe­ ideale Gesellschaftsform vorherrscht.
me;kt eine religiöse Funktion für viele. Bereits Carl Jung stell �e fest, daß die a� ßerirdischen We­ In diesen Büchern ging es primär um soziale Gerechtigkeit, technologische Hochentwicklung,
sen eine religiöse Mythe im technologischen Gewand smd . Der moderne Volkserziehung und hohe moralische Werte. Swedenborg's Earth in Our Solar System wurde der
Mensch der immer mehr Schwierigkeiten mit den traditionellen (alther­ Startschuß für eine neue Epoche, weil er hierin von einer eigenen Fahrt zu anderen Welten be­
gebrachten) Kirchen hat und immer mehr an jenem Gott da obe� zwei­ richtete. Vorher war das undenkbar gewesen. Aber erst eineinhalb Jahrhunderte Später behaup­
felt, weil der Mensch selbst ob des alten Glaubens verzwe1felt . Ist und tete in Frankreich das Medium Helene Smith Reisen zum Mars in den 1890er Jahren durchge­
keine Hilfe von da draußen nach den alten Vorstel lungsbildern erfährt, führt zu haben und schlug damit ebenso wie Swedenborg in seiner Zeit ein. So gesehen waren
kann nun sich vom Glauben an mächtigen, gottähnlichen Wesen von an­ Swedenborg und Smith die populären und erfolgreichen Vorläufer für die Kontaktler, die heute
deren Welten aus dem Himmel da oben weiterführen, verführen und lei­ fast durchweg eine parasitäre Verbindung mit okkulten Religionen haben und es darüber hinaus
ten bzw verleiten lassen. In modernen Zeiten ist denen von da Oben verstehen durch den Deckmantel einer populären wissenschaftlichen oder forscherischen Aufga­
auch der Nimbus der Allmächtigkeit genommen und wir sehen sie als be ins Paranormale vorzustoßen. Auf diesem Weg sammeln sie ihre Jünger ein. Natürlich be­
unsere Nachbarn im All oder als unsere kosmischen Geschwister an. Das haupten die Kontaktler, daß die von ihnen dargelegten Erzählungen der Realität im objektiven
macht es einfacher, das Thema zu handhaben und nicht in Gottesfurcht und selbst wissenschaftlichen Sinne entsprechen. Um dies zu tun greifen sie populäre wissen­
vor ihnen zu verfallen. Nochmals sei betont, auch wenn wir keinen Be­ schaftliche Vermutungen auf und reflektieren sie auf den derzeitigen Wissensstand, sodaß der
weis für außerirdische Besucher (jenseits von Meteoriten) im UFO-Phä­ naive Geist ihnen zunächst nicht beikommen kann. Genauso wie Swedenborg kann bis heute
nomen sehen, so sehen wir es dennoch wichtig und interessant an. Und die Kult- und Glaubens­ keiner dieser Kontaktler und 'Entführten' wissenschaftliche Informationen preisgeben, die über
gruppen die sich aus dem populären UFO-Mischmasch der medialen und ufologischen Welt unser eigenes Wissen hinausgehen und im Test verifiziert werden könnten. Swedenborg reiste
.
herausschälten sind für uns selbst faszinierend, kein Wunder also wenn s1e fragenstel lende und zwar zu allen Planeten des Systems, aber Uranus, Neptun und Pluto kannte er nicht, weil eben
(selbst)zweifelnde Menschen anziehen, die hier ihr neues Schicksal und ihr neues Glück suchen.
Die neuen technologischen Engel sind dennoch und immer noch für uns Mensche� Anlaß � er
die Wissenschaft sie zu seiner Zeit auch nicht kannte, auch wenn sie freilich ihre ferne Bahn seit
Mil lionen von Jahren bereits um die Sonne zogen.
Inspiration und innerer, seelischer Weiterentwicklu.ng. Daraus "":ächst eine L �hre, dte �on Fuh­ Wir können also feststel len, daß das Kontaktler-Material, genausowie das Material der Ok­
rern dieser neuen Weltraum-Bewegung gelenkt wud. Ihre Mohve und Absichten bletben zu­ kultler, in historischer Perspektive Fehler auf Fehler enthält, weil es immer den wissenschaftli­
nächst im Dunkeln, aber für die Gemeinde scheinen sie immer nur positiv zu sein und das Gute chen Zeitgeist der jeweiligen Epoche spiegelt, welches etwas modisch und zukunftsmäßig aufge­
schlechthin zu versinnbildlichen. Man läßt auch nichts auf jene Vertreter der neuen Glaubens­ peppt wurde und nie über Informationen verfügt, die später wissenschaftlich bestätigt werden
richtung kommen und teilt mit ihnen im übertragenen Sinne das Brot. Nicht u �sonst si.nd Be­
griffe wie UFO-Gurus oder UFO-Päpste in diesem Fe! �. nicht gerade fremd. Wte �uch Im�e�,
konnten. Ganz im Gegenteil: Mit dem Wachsen der wissenschaftlichen Erkenntnis wurden ei­
gentlich alle Kontaktler-Aussagen als unkorrekt enttarnt. Dazu werden die Kommunikationen
diese Erleuchteten oder Kontaktler, Channels oder Entfuhrte haben uns etwas aus 1hrer Indivi­ sehr gern mittels Telepathie geführt, weshalb Berge von gewöhnlich metaphysischen "Informa­
dualerfahrung heraus zu sagen, was uns anspricht, was uns beg�istert, f�r das �ir � intrete.n mö­ tionen" zustandekommen. Dies sol l dazu führen, daß man jenseits des technischen Krams sich
gen. So war es gestern, so ist es heute, so wird es auch morgen sem. Verfuhrer smd Immer 1m be-

��!! i! !i! i ! i!lilil l li ilili !ji :i'!!i ! i! ! ! !i , i'li"!i! ,! !, ,! ! ! ' '!' ! ! ! ! ! !i! ! ! !!'! !'!lll! l!i!i,i i ,lil:! j! ! ! ! !l i:!iili!i! ili!i!i! ! ! i!j!j! !j j!jij!ij,j!ljl lilili lilili ! ! !l ij!jl l'i!li l iliii

I _
( : CENAPF{EPdRtf.k2'4� 'Maf/Jy'ni�ßS7 : (: : CENAPSEPORtNr' 2'4� 'MaftJy'ni1 M7: : : : ::::: : : : : : : : : :.
den wirklichen Inhalt der Kontaktler-Botschaften anschaut - moralische metaphysische und the­ tion-Literatur, die entsprechenden Kinofilme und die sensationalisierte Medienberichterstattung
ologische Reflektionen über all das was bei Gesellschaft und Wissenschaft in Angesicht der Kon­ sorgten dafür, daß die Menschen auf den Straßen ganz plötzlich ein Bild von den fremden
taktler schief läuft. Dort sind die Startrampen für die tatsächlich dahinterstehenden (pseudo)reli­ Raumschiffen und ihren insäßigen Kreaturen aus dem Kosmos bekamen - und: Dieses populäre
giösen Vorstellungen zu suchen, auf die viele Außenstehende mittels der Fliegenden Untertas­ Konzept kam jenseits aller Realitäten, wie sie z.B. Projekt Blaubuch vorstellte, dennoch an!
sen und ihrer Aliens (ab)gelenkt werden sollen und dies ist die reale Mission der von den Aliens Auch wenn wir keinen Beweis dafür sehen, daß die UFOs Teil eines langanhaltenden Ver­
Erleuchteten, wenn natürlich auch so mancher diesen Deckmantel vorschiebt, um seine eigene steckspiels politischer Verantwortlicher, der UNO oder der Weltmächte sind und das die US-Re­
Haushaltskasse zu füllen. gierung eine streng-geheime UFO-Studie betreibt bzw deswegen eine sogenannte "Konpiration
Kein Wunder, wenn also von Swedenborg über Madame Helena Petrovna Blavatsky bis des Schweigens" aufzog, hält dies die UFO-Enthusiasten nicht davon ab, genau das wieder und
Adamski und den Channel-Medien fast alle ihre eigene Kirche, Okkult-Gruppe oder Fliegende wieder zu behaupten, um sich auch eine Legitimation für ihren Glauben zu geben. UFO-Enthu­
Untertassen-Vereinigung etc aufzogen. Natürlich stehen sie alle an der Hierarchie als eine Art siasten sind Menschen auf der Suche nach einem Abenteuer oder die mit den Fliegenden Unter­
"erweckter Meister", um als Bindeglied mit dem Überirdischen zu fungieren. Kurz, die Fliegen­ tassen mi : de � Mentalität eines Hobbyisten umgehen. Moderne Entwicklungen der Technologie,
den Untertassen sind das einzige neue Element in der Kontaktler-Historie. Und wenn die Greys Kommumkatwn und verbesserte Reisemöglichkeiten bringen die Menschen auf der Erde sich
heute durch die Wand kommen, tun sie es damit den Geistern gleich (nicht umsonst haben man­ näher, aber es gibt immer weniger neue Länder oder Zivilisahonen hier zu entdecken bzw zu be­
che Entführungs-Berichte deutliche Poltergeist-Elemente in sich!) oder der Geschichte von Tho­ setzen. Die Eroberung des Weltraums ab Mitte der 60er Jahre eröffnete neue Möglichkeiten,
mas Blot aus dem Jahre 1891, der einen klassischen Kontakt mit Marsianern hatte, die ebenfalls neue Grenzen. Der Traum von der Reise des Menschen zu fernen Planeten und die Kontaktauf­
durch die Decke kamen. Wir sehen also, daß das mysteriöse Element oftmals nur ein paranorma­ nahme mit den Bewohnern einer anderer, ja besseren Welt ist verlockend und steckt oftmals ge­
ler Aspekt ist, um den Kontakt als solchen hervorzuheben und uns anzusprechen. Darüber hin­ nug hinter jeder anfänglichen UFO-Diskussion. Kino-Hits wie 200 1 : A Space Odyssey (1968) zeu­
aus sind all diese Geschichten nichts mehr als Reflektionen über Fehlleistungen der modernen gen davon, aber auch
Kultur und Wissenschaft, gerade auch noch in diesen Tagen vor der Jahrtausendwende, die so­ populäre Magazine
wieso wieder ihre eigenen Belastungen ins Wechselspiel mit einbringt. Tauchen dann noch Him­ wie OMNI kommen
melszeichen wie die schon ewig gefürch­ nicht um Kolumnen
teten Kometen auf, dann ist die Lunde herum, in denen dann
am brennen. Hier finden dann jene, die auch die UFOs mitflie­
zu den UFOs Kontakte pflegen, eine Ope­ gen. So ergibt sich au­
rationsbasis für ihren religiösen Hinter­ tomatisch ein vorzüg­
grund. Kontaktler werden für ihre Fans lich den Beteiligten
zu Propheten, die sie ideel verteidigen schmeckender Brei.
und nichts auf sie kommen lassen, ja teil­ Die UFO-Enthusia­
weise mitlügen und eigene Beweise sten bildeten schnel l
schaffen lassen, nur um den "Heiligen" freie Organisationen
nicht vom Podest zu stoßen. Natürlich oder Vereinigungen,
spielt hier auch Weltflucht und Naivität in denen Wortführer
eine Rolle. ihre Stimme erheben
Am Verbreitesten ist wohl die Fliegende können, um die ver­
Untertassen-Bewegung in den USA und schiedenen Aspekte
sie stellt dort ein signifikantes Segment des UFO-Phänomens
der okkulten Gemeinschaft dar. Hier findet man Menschen vor, die sich nicht von den physikali­ zu diskutieren, gele­
schen Wissenschaft abschrecken lassen, die den Mangel selbst eines empirischen UFO-Beweises gentlich sogar mit (zu-
beklagen. Gut, einige wohlmeinente Wissenschaftler haben sich ins UFO-Lager hinübergeschla­ g�gebenermaßen) ernsthaften Ansätzen. Doch allzu oft übernehmen spinnerte Geschichtener­
gen, weil sie denken, das bei dem bisher kleinen, unerklärten Rest von Fäl len es legitim sei in zahler und Experten aus dem Okkult-Lager das Zepter und über Astrologie, Reinkarnation und
den UFOs außerirdische Besucher von anderen Galaxien oder sonstwas zu sehen, aber dies ist Aura-Forschung ist schnell die Vereinigung hin zur Esoterik und dem Neuen Zeitalter geschaf­
eine andere Sache und sol l uns hier nicht weiter beschäftigen, dazu gab es an anderer Stel le fen. Menschen, die hauptsächlich an mystischen Erfahrungen Interesse haben und die auch nicht
schon genug Ausführungen von uns. Dennoch kämpfen die UFO-Anhänger ideologisch um ihre zur?�kscheuen den religiösen oder spirituellen Wert von UFO-Sichtungen zu betonen sind das
.
Betahgungsgebtet
Sache und wollen ihre Erkenntnisse über außerirdische Besucher nach außen tragen, begleitet der UFO-Kontaktler, die um sich soetwas wie einen "Zuhörer-Kul t" aufziehen,
von der Forderung, daß die Wissenschaft ihre Scheuklappen ablegen soll, um das wahre Wun­ wie es Rodney Stark und William Bainbridge in ihrem Aufsatz "Concepts for a Theory of Reli­

welche e?en diesen UFOs eine wichtige religiöse oder spirituelle Botschaft abverlangten. Und es
der der UFOs zu erkennen. Das Auftauchen der UFOs in den 40er und Süer Jahren rief tatsäch­ gious Movements" 1983 ausführten. Recht schnell besetzten auch jene Menschen das UFO-Feld,
lich das Interesse des amerikanischen Militärs hervor, weil man dachte, daß die UFOs vielleicht
russisches Gerät sind, dann aber verlor sich das militärische und politische Interesse recht bald. f�nden steh auch die, die dafür einstanden fremde Begegnungen mit überlegenen Wesen von
Doch einige Aspekte der westlichen Kultur förderten die Idee, das die Untertassen aus dem steh zu geben und daraus neue Interpretationen für eine traditionelle christliche Theologie der
Weltraum kommen und außerirdische Besucher bzw Invasoren sein könnten. Die Science fic- Apokalypse aufzuziehen. Inwieweit hier ein wechseltig verantwortliches Täter-Opfer- oder Op-
(:::: [: : :t
fer-Täter-Verhältnis zum tragen kommt ist schwer zu sagen. Namen: Billy Meier, Claude Vorilhon (Rael), Steve Greer (CSETI), Ruth Norman (Unarius), Al len
Michael, Sean David Morton, George Green, Frank Stranges, George King (Aetherious Society)
Dennoch ist unübersehbar, daß die Botschaften durch den Mund der Kontaktler / Entführten
und "The Two" als Vertreter des modernen UFO-Kults und als populäre Ausgeburten des brei­
weitergeben auf übernatürlicher Ebene entstehen und auch auf dem Niveau paranormaler Mani­
ten ufologischen Zirkus.
festationen ablaufen, weil dem objektiv sich verhaltendem Außenstehenden keinerlei direkter
Zugang zum eigentlichen Verkünder (dem Wesen in dem UFO) möglich ist. Die Kontaktler ge­ Dach zunächst Deutschland:
ben uns philosophische Weisheiten wieder, d ie die ultimaten Lebensfragen betreffen und extern
auch die des Planeten, der Mutter Erde. H ier sind d ie UFO-Begegnungen vergleichbar mit den Hierzulande kaum b eachtet b lieb z.B. eine RTL-"Explosiv"-Da rstellung vom 27.9.1996
traditionellen religiösen oder mystischen Erfahrungen, wieder einmal! Zudem geben die Kon­ im Zuge des I D4-Rauschs: "Hausfrauen treffen sich zu Meditationen, sie wol len sich entspan­
taktler früher oder später zu, eine Mission auszuführen zu haben. Mit d ieser outer space-mission nen, sie wollen den All tag vergessen. Alles ganz harmlos, so scheint es. Doch allmählich verän­
berühren die Erhellten d ie Seelen der Begeisterten und Suchenden, sodaß aufgrund ihrer religiö­ dern sich die Frauen: Sie sprechen von UFOs und Außerirdischen. Der Fall spielt in Bayern. Vie­
sen Orientierung die spirituelle Botschaft ankommt, obwohl (oder gerade weil) sie vom Inhalt le Frauen steigen bei diesem Punkt wieder aus, sie glauben nicht an den faulen Zauber. Monika
her nur aufgemotzte traditionelle Themen der Rettung, Erlösung und des persönlichen spirituel­ Schiensog macht weiter - und verschwindet." Im Bann der UFO-Sekte.
len Wachstums bis hin zur Heilung von Körper und Seele anbietet. Der Kontaktler steht dabei
im M ittelpunkt und übernimmt d ie bekannte prophetische und / oder mystische Rolle im Myste­ Die junge, attraktive Frau ist seit sechs Jahren glücklich verheiratet. Sie gilt als ruhig und zu­
rien-Spiel. Viele Fliegende Untertassen-Gruppen haben sich d ick beim Spiritualismus und der rückhaltend. Doch Ende Mai 96 verschwindet die Frau spurlos in den Fängen einer Psycho-Sekte.
Theosophie bedient und erweiterten ihre Ideologie um die Konzepte der Kosmischen Weisheit In einem Abschiedsbrief an ihre Familie erklärte die Frau, "einen neuen Lebensinhalt gefunden
und der Kosmischen Meister auf anderen Planeten, wo es immer besser hergeht als hierzuerden. zu haben" und neue Gedankengänge erzielt zu haben, mit denen sie ihre Angehörige "nicht er­
Die Mittelsleute oder Medien transmittieren Botschaften von religiösen Lehren und moralische reichen kann". Niemand solle sie suchen. Mutter Erika Berning weiß, das sich ihre Tochter "für
Anweisungen für das Leben. Die UFO-Sichtungserfahrung wird im Kontext christlicher Lehre eine Sache total begeistern kann", "ja richtig reinsteigern, bis zur Selbstaufgabe". Die Familie
interpretiert und ist somit nichts Neues. Unter Umständen können d ie UFOs von anderen Plane­ wurde vom Verschwinden von Monika Schiensog total überrascht, da sie ein inniges Verhältnis
ten gar gar nicht mehr d ie zentrale Rolle in diesen Gruppen spielen, um die Weltsicht der Gläu­ mir ihr pfle? te � , mit ihr über alles sprechen konnten: " Aber das Monika Schiensog seit langem
b igen zu beeinflußen. Sie verfolgen dann auch keine UFO-Sichtungen mehr, sondern interpretie­ Kontakte mtt emer Sekte hatte wußten sie nicht. " Nur die Schwägerin wußte Bescheid. Ein Jahr
ren sie nur noch in Abstimmung mit ihren religiösen Glaubensvorstellungen, wonach die Außer­ zuvor überredete Monika Sch. sie zu einem "Medita tionskreis" im Nachbarort mitzugehen, wo
irdischen der menschlichen Rasse auf ein höheres Level des Bewußtseins führen. Meditation, sie bereits mehrmals gewesen war. Die Schwägerin war erstaunt mit welcher Herzlichkeit sie be­
Isolation und Hinrichtung zu okkulten Praktiken sind dann a uch Mittel und Wege (ins Abseits) grüßt wurden, was a uch die Schwägerin sehr beeindruckte. Fortan besuchten sie drei bis vier
der Betroffenen. Gehirn wäsche und spirituelle Konditionierung die Folge, d ie von den propheti­ Mal die Woche das esoterische Treffen. Aber die anfängliche Meditation wird nach und nach zur
schen Führern auf Geheiß der Raummenschen (Space Brothers) erfolgt, natürlich. Gehirnwäsche.

Bereits George Adamski, der Ur-Vater der modernen Fliegenden Untertassen-Kontaktler (und Den Frauen wird erzählt, daß die Welt kurz vor dem Untergang stünde - doch es gäbe eine
die 'Mutter' a ller UFO-Spinnereien) hatte zu behaupten gewußt, daß seine Raumbrüder bereits Rettung: Ashtar Sheran, der Generalbevollmächtigte der außerirdischen Raumflotte. Wer sich
in biblischen Zeiten auf der Erde waren und er hatte daraufhin in vielen Bibelstellen Referenzen ihm anschließt würde a � f sein Raumschiff gebeamt. Eine Dame aus dem Kreis halte telepathi­
zu anderen Welten gefunden (Gen. 6:2-4; Heb . 1 :2, 1 1 :3; Johannes 1 4:2), schl ießlich habe Jesus sche Kontakte mit dem Oberirdischen und diente als zwischengeschalteter Kanal für Fragen der
höchstselbst gesagt nicht von d ieser Welt zu stammen (Johannes 8:23). Nach A damski und ande­ Lebensberatung an die Teilnehmerinnen der Gruppe. Viele haben dies dann so akzeptiert "und
ren Eingeweihten besuchen die Fliegenden Untertassen die Erde von verschiedenen von Gott ge­ da mit fing die Abhängigkeit an", wie Monika 's Schwägerin jetzt im Nachhinein erkannte. Aber
schaffenen Welten. Als sie in ferner Vergangenheit die Erde besuchten, nannte man sie Engel, erst nach v ier Monaten erkannte die Schwägerin, was wirklich hinter dem Meditationskreis
die im Auftrag des Herrn unterwegs waren. Für Adamski und Co nehmen die F liegenden Unter­ steckte: Die Sekte 'Interplanetarische Bruderschaft' . Damit brach sie den Kontakt auf, weil er dies
tasseninsassen d ie gleiche Funktion ein wie im christlichen Glauben die Schutzengel . Sind ein­ � u verrückt war. Monika Sch. jedoch kam n icht mehr los und am 23.Mai 96 war sie plötzlich "mit
mal die UFOs mit Engels- oder Dämonen-Aktivitäten verbunden worden, ist es nicht weit, um threm ganzen Vermögen verschwunden". Wohin weiß niemand, die Polizei kann nicht helfen,
Sichtungsberichte etc als ein Zeichen dafü r zu deuten, das wir in apokalyptischen Zeiten leben. da es keinerlei Anzeichen für ein Verbrechen gibt und a lles aus freiem Willen der Frau geschah.
I n v ielen okkulten Kreisen findet so auch um das Jahr 2000 der sogenannte Pol-Sprung statt, der Rudi Forstmeier ist Dekan bei der Sektenberatung München, er bezeichnet d ie Sekte "als ge­
prompt auch von den UFO-Untertassen-Jüngern a ls d ie Katastrophe schlechthin gepredigt wird . fährlich": Die eigentliche Gefahr besteht in der Abhängigkeit der Gruppenmitglieder von einer
Person, die vorgibt, "den Weg zu kennen" und erklärt, nur über sie werde das höhere Ziel er­
reicht. Die Sektenmitglied sind ob ihrer Abhängigkeit irgendwann bereit "al les zu tun, was d iese
Der UFO-Kult und seine Opfer: Person von ihnen verlangt". Die Familienangehörigen von Monika Sch. haben nun eine Art
Selbsthilfegruppe mit anderen 'Hinterbliebenen' der Sektenmitglieder gegründet, da sie befürch­

The Days after


ten, das für alle Sektenm itglieder eine große Gefahr besteht. Monika Sch wurde plötzlich zur
kargen Vegetarierin und lebte nur noch im Sinne Ashtars von Wasser und Früchten. Ihre Mutter
verzweifelt: " Ich habe Angst, das sie in den Selbstmord hineingetrieben wird. "
Bereits im amerikanischen UFO Magazine für Mai /Juni 1 995 griffen die Herausgeber das The­
ma der "UFO Cults" auf und fragten sich, um derartige Sekten unterschwell ig soetwas wie eine Der Münch ner Merkur vo m 2 1 . 1 0.96 berichtete daraufhin Detai ls:

o·. ·. ·. ·. ·. ·. ·. ·. ·. ·. ·. ·. ·. ·. ·. ·. ·. ·. ·. ·. ·. ·. ·. ·. ·. ·. ·. ·. .· .· .· .· .· .· .· .· .· .· .· .· .· .· .· ·. ·. ·. ·. ·. ·. ·. ·. ·. .· ·. ·. ·. ·. ·. ·. ·. ·. ·. · · ·.·.· · · ·. .· .· .· .· .· .· .· .· .· .· .· .· .· .· .· .· .· .· .· .· .· ·. ·. ·. ·. ·. ·. ·. ·. ·. ·. ·. ·. ·. ·. ·. ·. ·. ·. ·. ·. ·. ·. ·. ·. ·. ·. ·. ·. .· .· .· .· .· .· .· .· .· ·. ·.li.


"politische Waffe" für jene darstellen, die ansonsten ohnmächtig sind. Hier nannte man einige

miii i i i l lili i i i i i i i i lil i i i :lili lil i li i:i i i i lilil i i i i i lil il l l l li l lili il i i i l l lllilil lil l l l l lililililil i lili i i ilililil li i i l ilili li i ili i i li i l lili li i i i i i i il i i ilili G
(:: :t (: : CENAP"R!;POB!Nr·241 Mai/Jyhj"1997" :t
Selbstmord freigesetzten Seelen hinübertransformieren wollten,
U fologen bereiten schon d i e Evakuierung per Raumschiff vor
nachdem sie ihre menschliche Hülle nur als Kontainer für das wahre
"Fürstenfeldbruck - Vom Fieber um den UFO-Thriller "Independence Day" zeigen sich die Ich, der Seele, verstanden hatten und sich dieser durch den Suizid
wahren U fologen unbeeindruckt. " Ich gehe nicht ins Kino, das erleben ich alles selber", sagt d ie entledigten um ihrer nächsten Entwicklungsstufe entgegenzutreten ­
selbsternannte "Jenseitsforscherin" Elfriede Sandmair, die jetzt in Oiehing ( Landkreis nachdem sie sich selbst als ehemals zur Erde geschickte " Engel" ver­
Fürstenfeldbruck) einen sogenannten UFO-Treff initiiert hat. Kultfigur ihrer Gruppe, die sich standen. Im Internet betrieb d ie Mini-Sekte eine Webseite mit der
einmal im Monat aus ganz Oberbayern zusammenfindet, ist der Kommandant Ashtar Sheran, Adresse "Heavens 's Gate" ( H immelstor), worin sie erklärte, daß das
der die Absicht hat, die Erde von schädlichen Umwelteinflüssen zu entgiften . Vorher müssen E rscheinen des Kometen Hale-Bopp für sie d ie Manifestation der
alle Menschen nach dem Arche-Noah-Prinzip evakuiert werden. Sandmair du rfte nach eigenen Öffnung des gleichnamigen Himmelstor sei, um durch jenes spiri­
Angaben das Raumschiff, daß a l le paar Monate in ihrem Garten landet, bereits besichtigen. Bei tuel l zum Alien-Raumschiff hinüberzuströmen. Der Massenselbst­
der Evakuierung d ürfen zuerst d ie Kinder einsteigen, dann die Frauen und danach die mord war d urch ein ehemaliges Kult-Mit­
Gebrechlichen ... Kommander Ashtar Sheran ist dem Sektenbeauftragten der katholischen Kirche, glied entdeckt worden, nachdem es zwei
Hans Liebl, kein unbekannter mehr. Zuletzt b ildeten sich im Raum Erding regelrechte UFO­ Videobänder erhalten hatte, auf dem das
Ortsgruppen, die sich gemeinsam auf die nahende Evakuierung vorbereiteten und sogar jegliche Drama d urch den etwa 70jährigen Grup­
Beziehung zu der Außenwelt abbrachen. " penführer namens "Vater John" angekün- '----"'--'---'---'---'-"=..
digt wurde, der selbst über das evolutionä- So ste l l ten sich die Heaven 's
D amit w a r i m G ru ndsatz s c h o n das festgelegt, w a s noch folgen sollte u n d weitaus re Niveau jenseits des Menschen im Hirn-
Gate- K u l t l e r die h i m m l i schen
dramatischer ausfiel - in Amerika . Wir werden bei den dortigen Ereignissen eigentlich all das B rüder i m Raumsc h i ff h i nter
metreich Wirrheiten zusammenspann und H a l e -B opp vor. . .
festmachen können, was wir hier schon in Deutschland bereits erleben mußten. Die Strukturen
und Muster sind scheinbar immer identisch. Interessant ist sicherlich für uns die Verbindung der
Oiehinger Ashtar Sheran-Truppe mit den Leuten von der GAP-Germany unter Martin Busch­
mann, über d ie Verkünder von U FO-Kontaktler George Adamski 's Wahrheiten an anderer Stelle
mehr. Sicher ist für uns nur: Ein zusammengesponnener Wahnsinn baut auf den anderen auf Hale-Bopp als Zeichen für diesen Schritt sah, um in d ie dritte Welt auf­
und führt somit über Generationen hinweg einen Großteil der UFOlogie in eine Spirale sich stei­ zugehen und M itglied von "Ti's Crew" zu werden . Die M itglieder von
gender Absurdheiten hinein. " Higher Source" seien dankbar für die Gelegenheit, d iesen Schritt zu
tun und hinüberzugleiten, wo sie von den höheren Wesen erwartet
San Diega. mitten im Herzen amerikanischer Kulte würden und damit wieder in jene Welt zurückkämen, aus der sie ehe­
Am G ründonnerstag, den 27.März 1997, dürften auch Sie durch eine furchtbare Meldung
mals zu uns gelangt sind. Der Sektor Reinkarnation wird hier deutlich
aufgezogen.
aufgeschreckt worden sein: 39 Mitglieder eines amerikanischen Kults begingen einen rituellen
Massenselbstmord nahe San Diego im US-Bundesstaat Kalifornien, dem Sonnenstaa t und Brenn­ Präsident Clinton nahm mit bewegten Gesicht geschockt (unter den
punkt für allerlei Kult-Vereinigungen. Das Drama begann am Sonntagabend zuvor, als d ie Him­ Opfern befand sich auch die Tochter des Distrikt-Richters Lyle Strom in
melszeichen deutlich wurden: Eine totale Sonnenfinsternis und das Nebraska sowie der Sohn von Alfred Van Sinderen, Eigner einer der
prächtige Erscheinen von Hale-Bopp, dem Kometen. Es war quasi wie größten amerikanischen Telefon-Gesellschaften) Stellung zu dem UFO­
im Mittelalter gewesen und intelligente, j unge Menschen verloren sich Wahnsinns-Drama, welches er "herzzerbrechend, ekelhaft und
in a tavistischen Ä ngsten (worau f J .Gordon Melton, Direktor des Institu­ schockierend" nannte. Für ihn war klar, daß die Fakten hinter dem Ge­
te for the Study of American Religion, im San Francisco Chronicle vom schehen die Motivation des Ku lts hervorbringen werden. Es sei wichtig
28.März verwies). Die Gruppe nannte sich Higher Source ( "Höhere dieses Motiv zu erkennen, um andere Menschen, die in ähnlicher Weise
Quelle") und verdiente sich mit dem Aufbau von Web-Seiten des Inter­ denken, vor einer ähnlichen Tat bewahren zu können. Das Motiv ist
nets ihr Geld in dem Reiche-Leute-Viertel Rancho-Santa Fe, wo sie ein rasch geklärt: Die a ls "etwas seltsam" bezeichneten Mitglieder d ieser
650 Quadratmeter großes villenartiges Gebäude im spanischen Stil angernietet hatte, die sie kleinen Sekte freuten sich auf die Ankunft von H ale-Bopp und noch
selbst den Tempel nannten. Die M itglieder des Kults sprachen sich mit Bruder gegenseitig an viel mehr über das in seinem Fahrwasser nachziehenden außerirdi­
und lebten ein mönchartiges Leben ohne Tabakgenuß, A l koholgenu ß und zudem in sexueller schen Raumschiff, über welches ein Amateurastronom (Chuck Shra­
Enthaltsamkeit (und manche Männer wurden während der Obduktion durch d ie Gerichtsmedi­ mek) letztes Jahr berichtete und was zu einem großen Thema im ufolo­
zin als Kastraten entlarvt, weil nach Lehre des Sektenführers der Sex nur allzusehr ablenke und gischen-esoterischen Feld geworden war, obwohl recht bald die damit
ohne Gehänge man total frei lebe; auch beim Guru der Sekte war alles aus eigener Hand [so die verbundene Fotoaufnahme als Stern im H intergrund identifiziert wor­
Washington Post am 29.3., welche aber auch darauf hinweist das Applewhite mit seiner Homo­ den ist! Trotz a llem wurden nicht nur dies Leute von der "Höheren
Sexualität nicht klarkam, was zu einer Unterdrückung der Sexualität als solche bei ihm führte] Quelle" davon beeinflußt, Millionen Menschen lebten die Kometen-Angst unterschiedl ich aus
weggeschnitten, was E rbgutträger beinhaltet - v ielleicht daher der "stechende Blick"?). und boten a l lerlei Verrücktheiten deswegen an. Die Leute aus San Diego freuten sich darauf,
endlich d ie Erde verlassen zu können, um mit dem A lien-Raumschiff davonzufliegen. Interes­
Ihre kultische Orientierung ging in Richtung des Jahrhundert-Kometen Hale-Bopp und dem
sant ist in diesem Zusammenhang d ie umfangreiche Medienberichterstattung zu diesem tragi-
angeblich im Schlepptau befindlichen außerirdischen Raumschiff, zu dem sie ihre durch den
(:::
sehen Selbstmord von UFO-Sektierern, wonach man überall UFO gleich außerirdisches Raum­
schiff setzte.
Dies entblößt das Kernproblem der ganzen UFO-Debatte wieder einmal bis zur Grenze des
Unerträglichen! Allzuschnell hatten Sektierer, Spiritisten und Okkultisten sich auf den Zug na­
mens Jlying saucers geschwungen und daraus eine bis heute lebende Mythe gesponnen, die
weitgehendst nichts mit dem eigentlichen UFO-Phänomen zu tun hat! Egal ob sogenannte Kon­
taktler, Charmeis oder Lichtarbeiter (die sich oftmals genug auch a ls "walk-ins" bezeichnen) , das
Esoterik- und New Age-Umfeld ist leider das bestimmende E lement der gesamten UFOlogie in
allen Teilen der Welt. Und auf d iesem Misthaufen verdrehter Weltbildvorstellungen entwickeln
sich die irrsten Kosmos-Philosophien der Weltverbesserer und der Flüchtlinge vor den bitteren
Realitäten dieses Planeten, was jetzt zu einer tragischen Kulmination des Wahnsinns führte. Ei­
ne weitere Projektion sind d ie sogenannten "Entführten", welche teilweise ihre Lebensängste
und Alpträume auf d ie Leinwand des UFO-Untertassen-Aberglaubens bringen und damit zu-
-------""' sätzliche Verwirrung produzieren. Für uns ist es ganz klar: Das
falsche Bild vom UFO-Phänomen ist einzig und alleine Schuld
an diesem Drama, welches vielleicht üble Auswirkungen auf
das öffentliche UFO-Verständnis haben kann, was den UFOlo­
gen zum SO.Jahrestag des Untertassen-Phänomens gar nicht recht
sein wird. Die "Heaven's Gate"-Webseite wurde mit einem netten
A lien-Grafik abgerundet, die von Courtney Brown geliefert wor­
den ist.
Wie N BC mitteilte war der Führer der San Diego-UFO-Heilserwar­
tungs-Sektierer niemand anderes als Marshall Applewhite, der be­
reits in den 70er Jahren einen UFO-Kult betrieben hatte, der als "Bo
und Peep" bzw " He and She" oder "The Two" seinerzeits für Auf­ scheinbar Applewhite seelisch nicht verkraftete.
sehen sorgte, seine Partnerin war damals Bonnie Lu Nettles gewe­
sen, eine Astrologin. Applewhite und Nettles lernten sich in einem -+ Zwischenru f: Professor Robert Balch ist Soziologe an der University of Montana. Zu­
sammen mit seinem Kollegen David Taylor infiltrierte er 1 975 die Gruppe um "The Two" und
����---�����V
psychiatrischen Krankenhaus kennen, wo Nettles als Kranken-
schwester arbeitete, als Applewhite we- verbrachte sieben Wochen in deren Herzen. Üb er ihre Feststellungen berichteten sie in The Gods
"The Two" M i tte der 70er gen psychischen Problemen zu ihren Patien-
Have Landed - New Religions front otlter Worlds (erschien 1 995 bei Sta te University of New York
Jahre . . . ten zählte. Applewhite w a r ehemals M usik- Press unter James R.Lewis). Aus der persönlichen Erfahrung heraus konnte Balch berichten, das
lehrer in Houston Ende der 60er Jahre gewe­ Applewhite ein seh r komplexer Charakter war, der in seinem Privatleben voller sexueller Ver­
sen und machte a lso die ganze Flower-Power-Zeit und die Anti-Viet­ wirrung als bi-sexueller Mensch und von emotionel len Trauma und spiritueller Krisen besetzt
nam-Bewegung dort mit. Da er eine Karriere a ls Opernsänger an­ war. Interessanter Weise war sein Vater selbst presbyterianischer Priester gewesen, während
strebte und daran scheiderte, ging er andere Wege - wie seine Schwe- . Bonnie Nettles praktizierend e Baptistin und ehema ls ein führendes Mi tglied der Theosophi­
ster Louisa Winant am 29.3.in R TL-Aktuell erklärte. Als direkte Folge schen Gesellschaft von Houston war.
daraus entstand dann der besondere Friedenstrip mit "The Two", die Applewhite machte jedoch wei ter und tauchte dann unter dem Organisationsn amen "Total
in Insiderkreisen mit dem Namen "Do und Ti" aufkreuzten und die Overcomers Anonymous" 1 993 wieder aus dem sektiererischen Untergrund auf, um UFOs und
Gruppe " Human Individual Metamorphosis" gründeten. H underte die Bibel miteinander auf die neuen Verhältnisse anzupaßen. Geld schien inzwischen keine Rol­
von Menschen hatten damals ihre bisherigen sozialen Bindungen und le mehr zu spielen, da Apllewhite eine ganzsseitige Werbeanzeige in USA TODA Y schaltete und
Berufe aufgekündigt und folgten "Bo und Peep" auf ihrem esoteri­ wie einen Redaktionsbeitr ag wirken ließ. Titelschlagzeile : " UFO Cult Resurfaces wirh Final Of­
schen UFO-Kreuzzug durch die Lande, auf dem sie d ie Rettung der fer". In d ieser Werbung deutete alles schon auf den Aufbau von "Higher Source" hin. Applewhi­
Menschen mittels außerirdischer Raumschiffe ankündigten und da­ te erwartete im Auftauchen des Hale-Bopp-UFOs auch ein Wiedersehen mit seiner verstorbenen
mit große Beachtung fanden, weil das Land gerade eine gewaltige A pplewh i te a l s S änger in ei­ Gefährtin "Peep", d ie er intim "Ti" nannte und weswegen der Begriff "Ti 's Crew" nun auch klar
UFO-Sichtungswelle durchmachte. Damals hatten sie UFO-Massen- nem Chor und noch ganz wird. Schlimm ist daran zweifelsohne, daß dieser durchgeknallte Irre Applewhite eine jugendli­
Iandungen vorausgesagt, d ie sich einmal mehr nicht erfüllten. Damit vern ünftig . . . che Anhängerschaft um sich versammelte, denen er seine wirren Spinnereien in einem pseudo­
war auch i h r Wunsch nicht in Erfüllung gegangen, von den Space Bro- religiösen Worthülsen-Gefl echt ans Herz legte und sie damit für seine Sache einwickelte - bis hin
thers aus der a lten Kontaktler-Schule von Adamski etc aufgeholt zu werden. Nach diesem Rein­ zur Selbstaufgabe, im Suizid . Die Methode war die der Gehirnwäsche gewesen, wozu die Brü­
fall verschwanden die beiden aus dem UFO-Schaufenster und Nettles starb 1 985 an Krebs, was der und Schwestern gerne bereit waren, um sich aller Lasterhaftigkeiten zu entledigen und ein
"reines Leben" zu führen, wie es in diesen Sekten durchaus normal ist. Wir erinnern hier an den
Da$ ist Sektenchef I
San Diego - Sie waren hochqualifizierte Computerspezialisten, In jedem der Räume standen
entwarfen Internet-Seiten für die Industrie und Madonna. Doch sie Betten. Darauf lagen 18 Männer
waren einem Mann verfallen, der ihnen eine bessere Welt auf und 2 1 Frauen im Alter von
zwanzig bis 72 Jahren, alle in

Vater John 11 ·
einem anderen Stern versprach. Mit Ankunft des Kometen Hale­
Die Vergangenheit des Man­ Bopp hielten die 3 9 Mitglieder der Sekte .,Heaven's Gate" (Him­ weißen Hemden, schwarzen
nes, der den größten Massen­ melspforte) die Zeit des Abschieds für gekommen. Sie töteten sich. Hosen, schwarzen Schuhen al
Der größte Massenselbstmord in der Geschichte der USA. ob sie schliefen. Ein Griff zum
11
selbstmord in der Geschichte

S
der USA inszenierte, liegt Puls machte aber klar: Sie waren
Mittwoch Nachmittag. Zwei eine Routineuntersuchung. Da es tot. e kt e n leiter M a rs- stenz" . die er und seint
weitgehend im Dunkeln.
Applewhites Schwester Lui­ Polizisten klingeln an der Villa im Haus still bleibt, gehon sie Unter den Toten: Der Anfüh. hall Applcgatc. Anhänger mit H i lfe ei·
se: .,Schon in jungen Jahren in Rancho Santa Fe, einem durch einen Seiteneingang hin­ rer der Computer-Sekte: Mar. .. Vater Joh n " . hat seit nes UFOs erreicher
ging ihm die Phantasie Nobelvorort von San Diego - ein und entdecken eine Tragödie: shall Applewhite (66). Seit Jahr. 1 974 seine Botschaft wol l t e n .
durch. Er erzählte überall, zehnten predigte er Science-Fic. von einem Leben i n ei­ D a z u m ü s s e jedod
daß er von einem Raumschiff tion-Theorien. Nick Matzorki s ner anderen Welt ver­ der Körper .. abg.e·
'
auf der Erde abgesetzt wor­ Chef einer Computerfinna
den sei." Applewhite war kannte die meisten seine ; kündet. Er vertrat die
Lehre von einer .. kos­
stoßen" werde n .
mehreren Berichter
Ir

musikalisch begabt, studierte Anhänger. Er hatte sie als Mitar.


mischen" Reise in eine wurde Applewhite mi
Klavier, lehrte Musik an der heiter beschäftigt: .,Sie wirkten
andere Welt. den Wort en titic rt . c1
St. Thomas University in seltsam mit ihren streichholz.
kurzen Haarschnitten und M e h rere TV -Se n ­ sei eine M i l l ion J a h n
Houston (Texas). Doch auch
schwarzen Uniformen. Alle aber der zeigten Videos- des a l t u n d warte a u f se i nl
hier behauptete er: .. Ich bin
von Außerirdischen beses­ waren qualifizierte Computer. Ma nnes mit Gdolgs­ Reise in eine neut
sen." Psychiater wiesen ihn Experten." Auch für Madonna leuten. In den zum Te i l Welt .. a u f der nächsten
in eine Anstalt ein. Dort lern­ hatte die Computer-Sekte eine j a h realten Vidcoauf- Stufe des Bewußt ·
te er Pflegerin Bonnie Lu Internet-Seite gestaltet. '-----L--L."-'.___.___;� zeir.hnungen sprach se ins".
Trusdale Nettles kennen, die Ebenfalls im Internet begrün. Applewhite von einer Er befindet sich u n ­
seine Spinnereien teilte. Als dete die Sekte den Zeitpunkt Fotos: dpa/AP .. Ebene höherer Exi- ter den Toten.
.,Die Zwei" zogen sie durch ihres Selbstmordes: .,Das Heran.

Massenselbstmord
Amerika und rekrutierten nahen des Kometen Hale-Bopp
Anhänger für ihren UFO­ ist das Zeichen. Es ist der
...... Trip ins All und Wiederauf­ Moment der Ankunft des Raum•
schiffes von der übermenschli­
erstehung auf einem anderen

im Kometen-Wahn
Stern. 1 975 gründeten sie die chen Ebene, das uns ins wahr.
Sekte .,Human Individual haftige Paradies bringen soll . "
Metamorphosis " . Nach dem Bevor sie in den Tod gingen nah.
Tod von Bonnie tauchte App­ men die Sektenmitglieder diese
lewhite 1 985 unter. Im letz­ Botschaft auch auf Video auf.
ten Jahr suchte er wieder An­ Die Direktiven für den Freitod 3 9 Sektenmitglieder tranken Todes-Cocktail
hänger - via Internet. hatte Applewhite auf einen
Angaben der Polizei
Notizzettel diktiert. Sie mußten
einen Pudding löffeln, der mit
:n 21 der Toten Frauen. Die
Phenobarbital versetzt war e nannte sich .. Heavcns
einem Mittel, das normalerwei � :" ( H immelstor ) . Es han­
Schlaganfälle verhindem soll. , sich um Menschen im A l ­
Ordentlich gekleidet, mit einem caroförmlgen Tuch bedeckt, die Um ganz sicherzugehen, :wischen 20 u n d 72 Jahren.
Koffer gepackt- so fanden Polizisten die 39 Toten. Foto: AP stülpten sich die Sektenmitglie­ Massenselbstmord habe
der noch Plastiktüten über den über mehrere Tage er­
Kopf, deren elastische Bänder ckt und sei m i t äußerster

Kein Sex für Computer-Mönche sich um den Hals legten. Sekten­


chef Applewhite überwachte die
1auigkeit vorbereitet wor­
. sagte e i n Polizeisprecher.
D i e Computer-Sekte .,Hea­ gungen: Jeden Morgen mußten Tötungen, legte purpurne
Toten. unter denen sich
ven's Gate" - für ihre Mitglie­ sie um 4 Uhr aufstehen und Tücher in Karo-Form über die
h der A n fü h rer befand. sei­
der war sie ein Vehikel für den durch ein Teleskop den Stern Leichen. Dann brachte er sich
selbst um. Gerichtsmediziner
i n zwei Stockwerken gefun-
späteren Trip zu den Sternen. am nordöstlichen Himmel an­
starren, der ihre .,Heimat" Brian Blackbourne: .,Das Todes­ 1 worden. ( Kommentar Se i-
In einer von CBS veröffent­
lichten Videoaufzeichung sag­ werden sollte. Danach Medita­ ritual nahm Tage in Anspruch. 2, Bericht Seite 1 4 . )
te Sektenführer Applewhite tion. Ab 6 Uhr saßen alle an Einige Opfer waren erst 36 und
von sich, er sei eine. Million den Computern, verdienten 44 Stunden tot, als wir sie fan­
Jahre alt und wolle in einem Geld für die Sekte. Sex war den, andere schon drei Tage."
Raumschiff in das bessere Le­ allen Mitgliedern streng ver­ Alle hatten i n der Brusttasche
ben reisen - zusammen mit sei­ boten. Applewhite: .,Sex ihrer Hemden Personalausweise,
nen Anhängern. Die unterwar­ macht süchtig und lenkt nur Pässe und eine fünf Dollar-Note
fen sich dafür seinen Bedin- von unseren Zielen ab." - als Reisegeld für den Trip iru
neue Leben.

er den
die Sek ten mitglied
r; n ige n h a t te n e n an­
!;.biz arren Trip
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l u n g \'On R d i !'ions<�iftem
Ihr Name : Ulla von Bemus.
h o n sei Dank! D a n k ihm nahmen sie Vorillh>n mit,
im Zentralmassiv. als n�ben nannten i hn fonan R a � l ·> , ihn;.· n
ver<-t n l a �� ! c (• R a d 'l , es Wohnort: Rotenburg a. d. Ful­
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Da F lu g durchs :0.!1 fuhrte Planet Egor, z. Z. Kommandant
co mosen grlinen M ä nn·
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gl i c h m i t \'orilhon französi­ a u f den Hcimatplan�ten da
grünen W z n .
Das t u t er heute abend i11
auf einem Satum-Mond. Ulla
sche Kor�,·crsation t rieb. in l i ge u n d d•'rt Genf nnd e r w a r 1 e 1 , cl.�;� ihtn
- gesehen und war da· Iiessen �ic ihren Pas,a ci<>r d i e .\ la,;en zustriimen und
� durch so beeindruckt, Kna pp zwei J a h re �päter e i n en Blick in' Paradies iun.
dass die neue Rtligion i:r·
malte ihren Alls - in Trance
t raf er d i e Ausscri r.:Ji,chen Und was < • R aeb1 don sah.
H d a s s er j etzt eine n e u e
wieder. di�smal i m Pc!ri �,,rd. überzeugte i h n endgül t i g : J �­
fol�o'T eich ;e i n wirc!. Ob auch
-l Religion stiftete! Und weil die frcundl cht-n ; �us war da. weiss er zu be· Au,serirdi�chc an der Grün·
CD A n gefangen hat alle; am k l ei nen dur.gsfcier teilnehmen 'IHr•
Wesen i n ihrem rich: en, aber a uch \ios�-s.
1 3. D eumbcr 1 97 3 , um neun Buddha und Mobamrned. den, steht noch nicht fest • • •

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Rawnschiff zufalligerweise
i n a l tes. m i t grauem S c h i ef e r

ta ndepl atz fü r fl iegende U nterfassen · ·


v e r k l e idete� H a u s. N e b e n a n e t n
h a l b verfa l l ener Schuppen - d a \

· 500 Morgen gro&e Fa rm in den USA zur Ve rfügung geste l lt


M a uerwerk zerbrochen. da\ Dach
• Zeit�chriftengrü nderin mit Optimismus t e i l w e ise abgedeckt.
I Man könnte m e i n en. d a � G r u n d ­
Ftlls Sie von einem Marsmensdlen hören, Außerdem s i n d bisher 40 Büdler über d i eses Untertassen verbreiten, d ie i rg endwo in der �tück g a n z a m O r t s r a n d von Rot e n ­
d e r die Erde besudlen will, dann sa!fl!n Sie Thema ersdlienen. We l t auftaudlen. Um die Untertäßler zu
b u rg a n der F u l d a �ei seit Ja h re n
�hm, e r solle sidl m i t Frau Margaret R i gs- einer baldigen Landung auf der Erde z u ver­
Wenn i rgendwo i n der Welt jemand e in verl assen. Doch ma nch m a l parkt c i n
berg in Manhattan in V erbin.dung s etzeu . ungewöhnlidles Rausdien oder Zisdlen hört, lo<Xen, verspridlt Frau Rigsberg jedem Be­
sudler eines anderen Sterns i h r e Zeitsdlrift
ro te� A u to vor der H u u s t ü r.
Frau Rigsberg hat ihre 500 Morgen große .merkwürdige Gegenstände am Himmel beob­
Farm bei New York al len Inhabern fliegen - e i n Jahr lang kostenlos zu liefern, falls er >> D i e H e x e ist w ieder d a « . \agen
a dlte't oder sogar fotogratisdie Aufnahmen
der Untertassen als L<\ndeplatz z u r V,erfü � von ihnen m a dl t - Frau Rigsberg erfährt es persönlidl in ihrem Buffiladen vo rspridl t und d i e N achbarn d a n n und v e r riege l n
UJ
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gung gestellt. ' und beridltet darüber i n ihrer Zei tsdl rift : Sie darum bittet. a bends. bevor s i e sc h l afen gehen.
selbst hat n iemals eine fliegende Untertasse Tü ren und Fenst e r be\onder�
Ta g süb e r arbeitet Frau Rigsberg i n einem
Budlladen an der E<Xe Third Avenue 90th gesehen . . Aber idl halte midi meist im gründlich. Denn in d e m a l t e n H a u \
Rhein-NeCkar- Zeitung .
Street. Der Buffiladen gehört i hre m M a n n H au se auf • , sa� t sie zu ihrer Entsdluld.ig\mg. gege n ü be r gesc h i e h t S e l t s a m e s : D i c
� Abe r idl w eiß, daß fliegende Untertassen 16 . 9 . 1955 ganze N ac h t bre n n t Licht h i n t e r
und bietet vor allem spiriti�isdle Literatur
an . A!Jßerdem g ibt Frau Rigsber'g eine Zeit- ex istieren, idl w ei ß es aus den Beridlten, die sc h w a rzen V o r h ä n g e n . oft dri ngen
sdlriff heraus, diP. 5
idl n u r m i t fliegenden idl erhalte, und durdl d i e Fotos; d i e idl g e-
sehen habe . ·
· · sch r i l l e Schreie a u s dem H a us. u nd
Unterlassen befaßt, und ist Präsidentin eines
A b e n d z e it u n g , M ü n ch e n es kom m t vor. daß die > H exe< u nd
.Fliegenden Untertassen-Clubs,· . Nadl ihren Sie ist davon ü b e rzeugt, daß eines Tages
i h re G ä s t e um M i t ternacht in l a n gen
Angaben qibt es i n den USA fünf Monats- e i ne fl iegende Uptertasse auf der Erde lari­
zeitschriften, die Nad uidlten u n d A rtikel den w i rd . Bis d a h i n_ besdläftigen s i e und ihr
24 . 4 . 1974 schw a rz e n G e w ä ndern schreiend
über. fliegende Untertas�en veröffentlidlen. Mann sidl d a m i t, die Mensdlheit �ydlolo- d u rch den Garten rennen .
l_
u
g i sdl a u f diesen großen Tag vor z bereiten , 'lf Szenen für e i n e n neuen G r u s c l ­
indem sie a l l e Nadlripllen über fliegende Schocker von R o m a n Pol a n s k i .,

Al.eim Wollen out


Urj &aller und die
Nein, eher kön n te das. was h i n t e r
d e n M a ue r n d e s > H orro r - H a use�<

di UfO verhunaed
/
Chlkago. - Völlig entkräftet wurde
gesc h i e h t. a u s dem Film > U n he i m l i ­
che Begeg n u ng< s t a m m e n . . .
» I ch h a be K o n t a k t zu e i n e m
der 38jährige Elektriker Gerlas Flach A u ße r i rd ischen<<. beh a u p t e t die

kosm ische n Wese n


in einer Wüste des US-Staates Minne· 50j ä h rige U l la v. Bernus. » E r ist d e r
sota neben der Leiche seiner Freundin K o m m a n d a n t e i n es U f o s und l e b t
Laverne Landis gefunden. .,Eine a u f e i n e r R a u m s t a t io n a uf e i n e m
höhere Macht hat uns befohlen, hier S a t u r n - M o nd.((
auf die Landung einer fliegenden Un· Der U fo n a u t - das u n be k a n n t e
dings nicht befürchtet zu werden.
tertasse zu warten"' erklärte er. .,Jetzt
a l London. - Uri Geiler kann nicht
Wesen. I c h w o l l t e i h n sel ber k e n ­
nur Löffel verbiegen und alte Uhren Puharich versichert, da ß die kosmi­
sind wir vier Wochen hier, doch vom schen Gesprächspartner nur. für zwei nenlernen. A lso f u h r ich i n d a s • K o n ­
wieder in Gang bringen - er ist aucb
L'FO war noch nichts Zl' seher. / "Sprachrohr" außerirdischer Wesen. oder drei Wochen bleiben wollten - t a k t )üro< der Frau v . Bernus nuch
die eine Masseninvasion auf die Erde praktisch nur zum "Au ftanken " ihrer R o t e n b u rg.
Kronen Zeitung , Wien planen, und zwar scbon in den näcbsten Raumschiffe. Auch sollten nur G eiler Modergeruch em pfä n g t m ich i m
Jahren. und er die gehei mnisvollen Wesen mit Treppen h a us. I m H a l b d u n k e l stol­
21 . 11 . 1982 e ige nen A ugen sehen .
pere ich fast ü be r z w e i K a tzen. klet­
Be i frühe re n Stip pvi siten auf der Erde
Das behauptet zumindest der ameri­
tere e i n e stei le. k n a rrende Treppe
- wie vor 20 000 Jahren in Israel, vor
kanische ..Psycho-Forscher" Andrija
;; h i n a uf. D a n n b i n ich im > A l le r h e i l ig -
6000 Jahren �n Ä g;>:pten :U':' d vor 3_000
Puharich. dessen .,autorisierte Biogra­
phie" über den jungen Israeli jetzt von
� Blne biBnem Sie un-
:����� sten< des H a uses - e i n e r w i z �
gen K a m mer. in der a l l e s
' · · -
� i · ,� ;-i��� Clh r�-;; �ie' ,�,·�-n�c-hli---· �iolz e �
ches Stöh n e n.
· A lter von 700 Erden-
j a h ren gebrac h t hat und d a ß lilillil.. (:
Dennoch b e h a u p t e t a uc h die U fo n a u t e n i n zwei J a hrl'n

" Botschaff11 a u s dem We lfe n ra u m


sch w a rz i s t : die Wä nde. die M ö -

bel. die Couch i n der Ecke. A u f


dem Fernseh a pparat zwei To-
Professor Adolf H e m berger.
der U l l a v. Bernus hypnotisier-
i h r erstes Zusa m m e n t reffen
m i t dem a m erikan isch e n Prä s i -
denten J i mmy Carter p l a n e n .
I
tenschädel. t e : » Es w a re n plötzlich G e r ä u -
Dennoch : A uf viele Fragen
Son derlinge der Frei lagabende in M a d r i d - "Empfangskom i tee" erwartet Besuch von anderen Pl� � eten
H ier. i n dieser m a kabren M i - sehe a u f dem B a n d . d e r e n H er-
sch u n g zwischen Fausts Stu· k u n ft ich m i r n icht erklären w e i ß auch sie keine A n t w o r t . Wem es auf der Erde zu en� wird, dem at
. B otsch f • aus dem Weltraum. Ueber die tische Da rs te l lu ng der v ers chi ed en en Positio­
diers t u be und H e x e n k üche. sol l k a n n.« W ie es a u f A i l s' H e i m a t p l a n e - lei stet der • V e rei n der Freunde der Besucher Bedeutun� der Inschrift hat man sich bisher nen des Saturn von der Erde aus gesehen.
der a u ßerirdische Ufo - K o m - A d o l f H e m berger. 48 J a h re ten aussieh t ? W i e das Leben aus dem Weltraum • tröstenden Beistand, der abe r noch nicht einigen können, denn e s fehlt Er glaubt auch, daß die Besatzung der .Flie­
a l t . ist . Professor für Erzie- dort a b l ä u ft ? in Madri d gegründet wurde und in dem man der Schlüssel zu de n .überirdischen Schrift- genden Untertassen• von Bewohnern des
mandant seine täglichen cD si ch an jedem Freitagabend mit dem .kosmi· zeichen • , v on denen neun in den Stein einge- Saturns oder einer seiner vielen Satelliten
Plauderst ü ndchen
t e n ? K a u m z u fassen.
vera n s t a l - h u ngsw t ssenschaften an
U n ivers i t ä t G ießen. Er be-
der Ulla v. Bernus will meine Re-
porterneugier nicht u n befrie-
-
L!1 s eh en Zeitalter• befaßt. I n e i n em Lokal b era kratzt sind. gestellt werden. Dagegen vertntt Prasident
digt lassen. Sch n e l l versucht sie. . ten 6ich die Vereinsmitglieder vor allem, Nach mehr als einjährigem Studium der Sesma d 1 e Auffassung, es h andele s1 ch um
U I I a v. Be r n u s : » Ich verstehe schäftigt sich nebenbei a usgie- '<T w i e man den Bewohnern anderer W elt en Schriftzeichen kam der Präsident des Vereins Lebew ese n vom Mars oder dei Vem.JJ.
selber nicht. w a r u m A i l s (so big mit Fragen der H ypnose mit Ails telepath ischen Kon- � e ntg e� entrete n soll, wenn sie üb errasch en d ZU f ol ge nd e r Uebenetzun�: �W ir � ommen . ' Wie del'l'l lluch sei .;.._ wl!!'l
n ma'l'i' M.� ein e m
lautet der N am e des U fo n a u - und der Psychologie und h a t takt a ufzunehmen. Sie löscht C\J zu einem Besuch auf der Erde auftauchen. aus hohen htmmllschen Spharcn m Eure Vereinsabend bei · Bi er und ' z · · ·
ten) ausgerec h n e t m ich a u sge-
sucht h a t . Ich hatte vorher noch
mit U l la v. Bernus bere i t s
meh rfach hypno tische E x pe r i -
das Licht. z i e h t die Vorhänge
vor d e n F e n s t e r n z u u n d legt
- Den Vorstand dieses seltsamen Vereins
� bilden der Postangestellte Fernando Sesma,
WeH. Bald wird si ch der Himmelsboge n · Madrid w
ie d er Ins Freie · tr'itf, ·
schließen, d och um · e �_ nen Scho � z� vermei- unwillkürlich den B!idc. nad\'
:?����n !�
m
_ oben:· Doch die
n i e e i n Ufo gesehen und stand mente gemacht. sich a u f die Couch. M i n u t e n -� eine deutsche Stenotypistin, der ehemalige d en, wud es eme Zelt der vorlau hgen K � n - grellen Lichtreklame n verhi nde rn , da
ß ma n
dem g a n z e n Ufo-G l a u be n m i ß- Er sag t : » U I I a v. Bernus b e - verge hen schweigend. d a n n Ql Pilot Gines Avellan, der in einer Anstalt ta � te geben. Der Zusammensch lu ß w 1r d die Sterne sieht . . .

II
. I· p ·
fand sich i n einem Zustand tie- stößt Ulla v. Bernus ein paar N tätig e Pfleger Alberio Sanmartin, der Ver­ gludc. l l ch v erla u fen. Ihr werdet Euch auf uns
tra uisch gegenüber.«
f e r Trance. Leider s i nd d i e Be- Schreie a us. e i n paar u n v er- � 6icherungsagent Joaquin Martinez und der stützen und Euer Kreuz wird weniger schwer Rund 50 000 Schauluttl·
s t ä nd l iche Sätze. Seufzer . . . tO A rdl äologe Berando Vallejo. Fernando Ses­ zu tragen sein. Ihr werdet aus Eurem tiefen
reiche der Tiefenpsychologie
ge und Ufo-gllublge
Der Ufonaut .::.t. ma machte sich bereits als Autor z ahlre ich e r Tal emporsteigen, und wir werden alle unter
Plötzlich ist i h re S t i m m e völ-
Brasilianer fOhHen tlch am
noch zu w e n i g erforscht. I c h
u Abhandlungen über .Fliegende Untertassen• demselben Dach wohnen. Und Ihr werdet
lebt schon seit k a n n n u r sagen, d a ß sich bei ihr lig verä ndert - t ief. schwer. al ei nen Namen, und Alberio Sanmartin spielt endlich Frieden k enn enlern en. •
Samstagmorgen bel ttrahlen­
dem Sonnenachein schwer
700 Jihren . . . i n der H y p nose e i n e völlige schleppend. »Ails ist da. jetzt Z in dem Verein insofern eine besondere Rolle, Don Severino Machado aus Valladolid, enttluscht: Die angek'll ndlgte
kannst d u fragen«. ächzt sie.
Person e n u m w a nd l u n g vollzog.
U n d dann erfa h re ich d u rch
� als er als .Med �um• dazu ausersehen ist, di e verteidigt eine weniger pathetische These. Landung ein" Raumschlffea
I m Februar 1 9 76 l i e ß sich Ihr Persön l ichkeitsbild u n d i h re . � Verb1ndun� zw1schen den Bewohnern dieser Seiner Meinung n ach geben die Besucher aus vom Juplter ln der kleinen Ge­
U l l a v . Bernus i n H y pnose ver­ S t i m m e w a ren total verändert. i h re n M u nd. was ich w i ssen Ql und anderer Welten herzustellen. Denn vor
.r::. eineinhalb Jehren hatte Don Alberio ein selt­
dem Weltraum auf dem .auß erirdischen meinde Caslmlro de Abreu,
setzen. Vorher - >> und nur zu A u ßerdem frage ich m ich : Wo- möchte. Die A u s k ü nfte ü berra- Stein • le d i � l ich Aufschluß über ihr bevor­ Nnd 140 Kilometer von Rio de
a: sames Erlebnis. Er erhielt' - in Form eines )>
meiner Kon t rol le«. w i e sie sagt
- �ch a l tete sie e i n Ton b a ndge­
her h a t t e sie plötzl ich d a s W is-
sen. u m ü be r d i ese Di nge so
sehen mich nicht. Von a nderen
Ufo-G l ä u b igen h a be ich bisher
v
ravierten Steines - auf m s ter i � e Art eine
st �h end es Erscheinen auf der Erde, und die
Zeichen 6eien nich t s anderes als die schema-
Janelro entfernt, fand nicht
1tatt. Der 44 Jahre alte Edllclo
cr
CO
rät ein. e x a k t zu sprechen ?« das gleiche gehör t : Dort. wo Barbota, der yon den Außer­ :J

"Willkommen,
Seit jener H y p nose vor d i e A u ßerirdischen herkom- Irdischen Ort und Zeltpunkt a.
Dieses Tonband sorgte an­ N
zweiei n h a l b J a hren s t e h t U l la v. men. i s t d i e W e l t noch (oder d.. B ..uchs erfahren haben
sch l ießend f ü r eine h a ndfeste CO
Überrasch u n g : A l s Ulla v. Ber­ Bernus. w ie sie b e h a u p t et. in w ieder) i n Ord n ung. Es gibt will, gab vor Journalisten auch f-' ·
s t ä ndiger Sprechverbindung keinen H u nger. keine N ot. kei- gleich eine BegrUndung ab. rt
n us es abspiel te. hörte sie sich c
über Dinge sprechen. von de­ m i t i h rem U fo n a u t e n . Er ver- n e K riege. Alles ist bestens ge- Just auf dem '"gegebenen
:J

ihr Freunde aus


Landeplatz hAtten 40 Men­
nen sie bis z u diesem Zei t p u n k t riet i h r. d a ß sein H e i m a tstern rege l t : Die M enschen a l tern tD
schen gelagert und somit dle
n o c h k e i n e A h n ung g e h a b t h a ­ der Planet Egor ist. 25 000 n icht m e h r. und sogar der Tod
......
ben w i l l . Lich t j a h re von der Erde e n t - w u rde abgeschafft. .,JupHerlaner" vertrieben. Bar­
0
» U n d a u ßerdem«. so be­ fe rnt. d a ß e r es bere i ts z u m » l n 20 000 J a h ren«, so läßt bola selbst suchte auch ln der

A i l s mich w issen. »werden die Flucht sein Hell. Mit einem 3:


h a u pt e t sie. »waren p lö t z l ich Q):

dem Weltraum"
M enschen auch soweit sein.
Jeep der Mllltlrpollzel ver­
S t i m m e n auf dem Band. d i e in schwand er. >-;
i h rem K l a n g ü berhaupt n i c h t s W e n n sie sich bis d a h i n noch N
n ic h t selbs t vern ichtet h a ben.« Der 9000 Einwohner zäh­
I rdisches m e h r h a t t e n . Es gibt Die lehelmnllle lende Ort erlebte eine noch ......
für m ich da n u r eine Erklärung: Warum e r sich mir n ic h t d i ­ <.0
der schwarzen ll�gle r e k t m i t te i l t. möc h t e ich w issen.
nie dagewesene Menschen­
CO
Das w a re n d i e S t i m m e n von invasion. 280 Mann Polizei
sind Ulll von U n d erfa h r e : » D u bist noch 0

warteten auf Ufo - vergeblich
A i ls und seinen Leuten.« aus der ganzen Region i
n ic h t sow e i t. D u hast noch n ic h t
Ich h a be das B a nd gehört :
Was U l l a v. Bernus für a u ßerir­
Bemus - hier mit
d i e hohe moralisc h - ge i s t i ge 50 000 das Dorf abkommandiert,

elnem l rer Stufe erreich t. um u n s verste·


dische S t i m men h ä l t . k l ingt i n
Zauberlehrlinge - hen zu können . . .«
wohlvertraut Soll ich m ich darüber grä­
men ? Selbs t Erich von D ä n i ­
Für ein besseres L eben alles verschenkt
k e n . der geist ige V a t e r d e s U fo­ ,f "Botschafter:.!!!s dem Weltraum" findet tn amerlkanlscher Kleinstadt Anhänger
G la u bens. wartet bisher noch . "'C:""""
verge blich auf ein Zeichen von Waldport (AP) ten. Dort soll jemand, der sich als Bote aus dem
Die Behörden in Waldport im amerikanischen äußeren Weltraum ausgab und über den nun
oben. D a bei. so m e i n t Ulla v.
Bundesstaat Oregon prüfen gegenwärtig Hin­ niemand nähere Angaben machen kann, erklärt
Bcrnus. gäbe es bei von D ä n i ­
weise, wonach rund 20 Einwohner ihr Hab und haben, in den nächsten zehn Jahren würden
ken viel z u korrigieren. D e r
Gut verkauft haben und weggezogen sind, nach­ Menschen von der Erde zu einer anderen Welt
Ufon a u t A i l s ist m i t d e m
dem sie einen Vortrag eines angeblich aus dem und damit in ein besseres Leben gebracht wer­
Sch riftsteller ü be r h a u p t n i c h t den. Bevor sie gingen, müßten sie ihre irdische
äußeren Weltraum stammenden Lebewesens ge­
e i n verstanden. E r s t k ü rz l ich hört hatten. Rion Sutton von der Kriminalabtei­ Habe loswerden und sich von ihren Verwandten
h a t e r U l l a v. Bernus e i n e n lung des Sheriffs erklärte, er habe von einem trennen. In Colorado gebe es ein Camp, in dem
I rr t u m D ä n i k e n s verra t e n : D i e Mann gehört, der sein Fischerboot im Wert von die Anwärter auf ein besseres Leben warten
seltsame G e s t a l t a u f dem S t e i n ­ 5000 Dollar für 5 Dollar verkauft habe. Der könnten, bis sie von einer fliegenden Untertasse
relief v o n Pa l e nq u e ist g a r k e i n Fischer sei ebenso verschwunden wie ein Far­ abgeholt würden. Mel Gibson von der Staatspo­
U fo n a u t . w i e D ä n i k e n g l a u b t . mer, der Freunden nicht nur seinen Grund und lizei Oregons kommentierte den ganzen Vorgang
sondern e i n g a n z s i m p l e r I ndio. Boden, sondern auch seine drei Kinder hinter­ mit den Worten: .,Eine seltsame Geschichte. Ich
der einen H i tzschlag bekom­ lassen habe . .,Ein Hippie soll seine Gitarre ver­ bin jetzt 20 Jahre hier, aber so etwas habe ich
men h a t . weil es i h m im t ropi­ schenkt haben", berichtete Sutton, .,dabei war noch nie erlebt."
sie sein ein und alles."
schen U rwald z u h e i ß w u rde.
N a bi t te. i rren ist mensch- Die ungewöhnlichen Ereignisse begannen, Süddeutsche Zeitung , München
lich . . . U n d einen H i tzschlag nachdem etwa 300 Bürger eine Versammlung in
? . Oktober 1975
beko m m t man eher a l s e i n � n eineljJl Motel des Küstenstädtchens besucht hat-
Ufon a u ten.
(::::: :t
Adamski-Kult der 50er/60er Jahre, wir erinnern an Rael. Sie a l le leben davon, d ie menschliche
Angst vor der Apokalypse der Erde zu nähren und für ihre eigenen Ziele umzusetzen . Egal ob
sie nun selbst daran glauben oder nur ufologisch-esoterische Rattenfänger sind um auf Kosten
der anderen ein gutes und bequemes Leben im Licht der Scheinwerfer zu genießen .
Dies ist a lles um so überraschender, weil am 22.März bereits im kanad ischen St.Casimir fünf
Mitglieder der sogenannten Son nen templer sich ebenfalls das Leben genommen hatten, um da­
mit ein neues Leben auf einem Planeten namens Sirius zu beginnen. In den vorausgegangenen
d rei Jahren war d ieser Kult bereits dadurch in die Schlagzeilen geraten, weil sich insgesamt 74
Menschen in Europa und Kanada ebenfalls durch Selbstmord ihren Wahnideen hingegeben hat­
ten. Und es finden sich immer wieder " Dumme", die sich für solche Dinge über d ie Schiene
UFO-Aberglaube rekrutieren lassen. Für alle, die eine seriöse und wissenschaftlich-orientierte
UFO-Forschung betreiben wollen sind solche Machenschaften pures Gift. Und dann ist es auch
kein Wunder, wenn d ie ideologisch-schwärmerisch verbrämten UFO-Aberglauben-Anhänger
selbst recht defitig und heftig reagieren, wenn man den Finger auf ihre Wunden legt und ihre
Galionsfiguren Scharlatane nennt und ihre UFO-Ikonen banal erklären kann [siehe hierzu bei­
spielsweise den C R 228 und dort den Beitrag "UFOlogie: Der Mob tobte in Berlin!" auf S84ff] .
Doch das San Diego-Beispiel ist b isher in 'unserem' Gebiet ohne Gleichen gewesen! Genauso
verschärft sich die Diskussion von Pro und Kontra. Die Emotionen peitschen parallel neben der
ausgeuferten Pro-ausgerichteten UFO-Massenmedien-Berichterstattung ho� h. Für uns ist unter
diesem Aspekt d ie d ra matische Geschichte von San Diego also keine große Uberraschung gewe­
sen, so leid es uns verdammt noch einmal tut: Aber soetwas mußte einfach kommen.
Natürlich ist der UFO-Alien-Kult nicht immer so d ramatisch-negativ ausfa l lend für deren An­
hänger, die sich übrigens immer als Wärter einer neuen Wahrheit sehen und auch für Verschwö­
rungs-Wahnideen immer gut sind, die im UFO-Feld fast schon hysterische Züge angenommen
haben. Fiat Lux (worauf Renate Rennebach, SPD, als sektenpolitische Sprecherin ihrer Partei in
NTV hinwies), Universelles Leben und das Ashtar-Kommando (darauf verwies Thomas Gan­
dow als Sektenbeauftragter der Evangelischen Kirche im Heute Journal) sind ebenso zu nennen
wie Billy Meier's UFO-Kommune und anderer sektiererische Spinnereien bis hin zur ehemaligen
"Deutschen UFO / I FO-Studiengemeinschaft" ( DUIST) des Esoteriker-Ehepaars Kar! und Anny genug tst, um Di ffrakttons- einu ngen zu zeigen - wie z.B. scheinba re wie man
Veit, die hierzulande über Jahrzehnte hinweg das Feld für all diesen Unsinn bereiteten, um sie durch Newton-Ref lektor-Telesk ope erzielt. SAO 1 4 1 894 ist in der Größe 8.5 gelistet, aber vom
Lichtarbeiter etc im New Age aufblühen zu lassen. I n d iesem Fahrwasser tauchten zahlreiche Spektraltyp M und hat damit einen sehr hellen Infrarot-Aus schu ß." Ein anderer Astronom ist
"esoterische Lebensberater", "Channels" und sonstiger Spiritisten auf, die in großen UFO-Veran­ David W. Knisley, der das Objekt als "einen anderen Stern in dieser Örtl ichkeit" id en tifizierte:
staltungen oder in den UFO-Publikationen eines Michael Hesemann wiederum d en Boden hier­ HO 1 621 1 5, ein Stern der Größe 9.9. Andererseits könnte es sich aber auch um einen "geostatio­
zulande tränkten. Und d ie UFO-Promoter müßen sich den Vorwurf gefallen lassen, indirekt das nären Satel liten hand eln, dessen Sonnensegel gerade im Sonnen licht aufblitzten", und dieses
Drama von San Diego mit ihren unbegründeten und phantastischen Spekulationen heraufbe­ "andererseits " ist im mer Anlaß für weitere Speku la tionen und wunderliche Mutma ßungen bis
schworen zu haben. Das Fallmuster wird nachfolgend an unserem alles auslösenden Beitrag hin zum himmlisch-k osmischen Besuch . . .
überdeutlich:
Dies alles ließen Professor Courtney Brown von d e r Emory-Univ ersität, Autor des Buches
Cosmic Voyage und Gründer desFnrsiglzt Institu­
te, und den weltberühm ten Whi tley Strieber*
nicht davon abha l ten, am 29. November 1 996 in
Um 1 8 h des 14.November 1 996 schoß der Amateurastronom Chuck Shramek in Houston, Te­ Bell 's Radioshow aufzutrete n, um zu erklären,
xas, ein Foto des Kometen Hale-Bopp mit seinem eigenen Teleskop, hierbei machte er ein ano­ das ein Spitzen-As tronom an einer der 10 besten
males Objekt scheinbar nahe dem Kometen aus. Shramek beschreibt dieses Objekt als "saturnför­ Universität en der Nation inzwischen bestätigt
mig und selbstleuchtend " - viereinhalb Mal so groß wie die Erde! Das auffallende Ding befindet habe, daß das Objekt im "Windscha tten" von Ha­
sich in einer Zwei Uhr-Position zu dem Kometen. Ein gewaltiges UFO? So erschien Shramek am Ie-Bopp ein gewal tiges "Schiff" von au ßerird i­
15.November 1 996 in der A rt Bell Show des Radio-Sensations-Moderators Art Bell und beschrieb scher Herkunf t sei. Zwischenzeitlich habe Brown
das von ihm fotografierte Objekt. H ierdurch wurde eine heftige Diskussion unter den astrono­ die d rei besten seiner "professio nellen Hellseher"
mischen Fachwissenschaftlern ausgelöst, nachdem Bild und Story den Weg ins Internet gefun­ (oder "Fernwah rnehmer" wie man dies neuzeit­
den hatten. Natürlich griffen die Medien das Thema sofort auf. Astronom Terence C .Platt identi­ lich nennt) eingesetzt, um die Situation um Haie-
fizierte das Objekt a ls "einen nahen Stern mit der Katalognummer SAO 141894, der ausreichend

�'ll l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l l:il :l l<i:':!il: : l : : : : : i: : i :li : l lli:i :l: : : : : : :!j !i: :i: : : :!:!i:i :i: : :i : : : : : i:il: l:i'i'i i'i i i l l lilili ili i i i i i i il i !l
Bopp zu checken. W eltraum existieren . Dies diene a l les dazu den Menschen den "ganz gro!Sen Kulturschock" zu
Vorläufigen Er­ .ersparen wenn sich die Auiserirdischen zu erkennen geben. Sie. d ie Aliens haben nämlich eine
kenntn issen nach .Q.b erraschung fü r uns pa ra t w i e man l t. den Fernwahrnehmu ngs-Experimen ten weiß: Die ETs
sei sonach nur zu denken nicht linea r \.v i e w i r sondern in "Geda nken-Bä llen" die wir Menschen nur mittels nach
bestä tigen, daß in nen gerichteten Med ita tionen n,1clwol lziehen könnten.
da ein großes Ob­
In den CN I-News vom 1 7.Januar 1 997 erfahren wir wei tere, aufhellende Hintergründe. Am
jekt unter intelli­ 14 .Ja nuar war näm lich im I n ternet das Foto des angeblich "planetengroßen Raumschiffs" durch
genter Kontrolle
den bisher verschwiegenen Astronomen im Umlauf gebracht worden und recht schnell von vie­
s ich mit Hale­
len Betrachtern als Schwindel dekla riert worden. Es stellte sich heraus, das das in Umlauf ge­
Bopp der Erde
b rac hte Bild eine manipulierte Version einer realen Ha le-Bopp-Aufnahm e ist, die der Astronom
nähert! Strieber
David Tholen mit dem Teleskop der U niversität Hawaii am 1 .9.95 gemacht ha tte. Cortney
übernahm dann
und gab Tips wie Brown reagierte auf diese durch­
die Menschheit aus ird ische Enthüllung überaus
reagieren solle, verblü fft, weil man sich so leicht
wenn mit dem
Raumschiff nahe
Hale-Bopp der
offene Kontakt
mit den Außerir­
dischen zustande
kommen soll te.
Brown erklärte
zwischend urch,
· ihm sei ein Ra­
d io-Astronom be­
kannt, der intelli­
gente Fun ksigna-
:ii»'r.i_:6ii)";i;;J Je des Hale-Bopp­
Begleit-UFOs auf­
genommen habe
und man bald die genaue Frequenz veröffentlichen werde, auf denen die Menschheit diese
Signale dann mithören könne! Oben sehen Sie links auL�en die Aufnahme von Ama teurastronom
Chuck Shramek die das ganze Chaos auslöste. na rren lassen kann, da müßen sei­
ne Fernwah rnehmer aber gewal­
CNI-Direktor Michael Lindemann intervievv te am 30. 1 1 .90 nun Prudence Ca labrese, nachdem tig versagt haben.
diese in der vorher genannten Art Bell-Show ebenfa lls aufgetreten war. Frau Ca Jabres � arbeitet
.
seit Juli 1 996 beim Farsight Institute mit und dient dort als I n ternet-Webmaster. S1e arbe1 �et g�r� ­ Die "Aiien-I nvasion"-Frage in An­
de an ihrer Doktorarbeit in Physi k, aber sie möchte nicht bekanntgeben, an welcher UmversJtat betracht von Ha le-Bopp ist lä­
sie studiert. Der beste Beweis für das Hale-Bopp-Mega-UFO ist fü r sie nach wie vor das Fotoma­ cherlich, aber viele U FOlogen
terial "und d ie unabhängigen Bestä tigungen durch Observatorien in aller Welt". Dann erst kom­ und kommerzielle UFO-Zeit­
men für sie die "Beweise" v ia außersinnlicher Sinnes-Wahrnehmung an ihrem I nstitut in Frage, schriften- Produzen ten haben sich
auf diesen Zug geschwungen. Die ustronomische Wissenschaft wurde wieder einmal mit der
wonach es sich bei H a le-Bopps Begleiter um ein "raumschiffsartiges Objekt", größer als die Erde
UFO-Frage und der sogenann ten U FOlogie kon frontiert - und blieb nurmehr mit einem Kopf­
und innen hohl, handelt. Darin befänden sich verschiedene Wesen, die auf dem Weg zu einer
schütteln a u f Distanz. Chris Ru t ko w s k i d e r im kanud iseben Winnipeg als Astronom an der Uni­
Erd-Mission sind, um das menschli­
versity of Manitob<1 a rbL' i tl' t , n l l' l d e l l' sich ,w f der M <l i linglist des von )an Aldrich betriebenen
che Bewußtsein zu erwecken bzw für
wissensch ,l ftl ichen U r:O- P roje ktl':-, I LJ-1-/ ,1 m l ö . De z e m b e r 1 YY6 und brachte das Problem auf den
die Aliens zu erweitern. Zu diesem
Punkt: "Es stimmt, immer mehr Wissenscha ftlern beginnen sich für das U FO-Phänomen bis zu
Zeitpunkt arbeiten PsiTech und Far­
einem gewißen Grud zu in teressieren. Doch jetzt erhalte ich immer öfters Kommentare von an­
sight zusammen darauf hin, jeder­
deren Astronomen, wenn sie erfa h ren, das ich mich mit der UFO-Forschung beschä ftigte. Sie
mann auf Erden klar zu machen, daß
fragen mich, wa rum ich d ies tue, ' wenn Deine U FO-Freu nde alle denken, das Ha lo-Bopp ein
da andere Lebewesen da d raußen im

---
Raumschiff im Schlepptau mit sich trägt'? Ich stehe dann leicht d umm da." Pro7 h a tte a rn 27. M ä rz in seiner Nachrichtensend ung " 1 9:30" das Ereignis als Erstmel­
d un g einzubringen gehabt, wo man auch das Ha le-Bopp-UFO erwähnte, welches der Auslöser
Die Folgen des massen-Suizid fü r das Drama um die Sekte war. In den Videotext-Seiten zu diesem Geschehen vermeidet der
Se n der jedoch diesen direkten Zusa mmenhang zu erwähnen, ist er doch inzwischen der Num­
Die unmittelbaren und mittelbaren Folgen des San Diego-Dramas waren auf al len Kanälen m er Eins-Lieferant fü r dera rtige und unkritisch da rgebotene Storys ! Gleich darauf hatte T AFF
am 27. /28.März zu beobachten: Die UFO-Frage wurde wieder in eien Raum gestellt, der düste­ auf dem selben Kanal G i orgio Bo ngiovanni als Stigma tisierungs-Thema anzubieten, der die
rer kaum sein kann. Wenn selbst Präsident Clinton in Anbetrach t des Massen-Suizid von UFO­ Wundmahle )esus Christus paßend zum Ka rfrei tag zeigt. Die Moderatorin: "Niemand kann be­
rührt im Oval Office steht, dann ist doch auch für den naivsten UFOlo- weisen, das er ein Betrüger ist!" Wir
��...,.�.- �-rn-- gen klar, daß dies Drama auf jeden Fall sehen seine Stigmata, die erstaunlicher
kaum geeignet sein w i rd , d ie a ngeb lichen Weise keine offenen Wu nden beinhal­
übervollen Panzerschränke des Pentagon ten und eher oberfläch lich wi rken.
zu öffnen, um die vermeintlichen gehei­ TAFF fliegt zusammen mit dem deut­
men UFO-Unterlagen herauszurücken, schen Internisten Dr.M ichael Stollen­
weil "die Zeit dafür reif ist" und die Men­ werk nach Bella I talia, "um der Sache
schen mit dem UFO-Thema umzugehen auf den Grund zu gehen". Der Arzt ist
wissen. Die Zeiten des vorgeblichen Cha­ jedoch skeptisch. Giorgio ziert sich
os und der Massenpanik einer fingierten und will den Doktor nicht so recht
Orson WeHs-Radiosendung um den ranlassen, weil er angeblich Schmer­
"Krieg der Welten" anno 1 938 sind eben zen bei der geringsten Berührung hat ­
nicht herum und der Mensch ist für die dafür ist aber der Stigma tisierte wirk­
geheimen UFO-Erkenntnisse nach dem lich sehr reiselustig und hat letzthin
Drama von San Diego doch nicht bereit. sogar mit Hesema nn in Mexico Berge
Aus Gründen der inneren Sicherheit wird bestiegen, um die außerirdischen
nun erst recht die Mauer des Schweigens UFOs eines weiteres Kontaktlers zu ja­
hochgezogen ! UFO-Fans werden dies gen ! Dieser Umstand erfährt der
natürlich beklagen, aber nicht zuge­ TAFF-Zuschauer freilich nicht, son­
stehen, das sie selbst an dieser Situa­ dern er bekom mt suggeriert, daß der
tion mitschuldig sind, weil sie eben Mann schwer krank ist und dauernder
zu jenem ufologischen Bodensatz ge­ Pflege bedarf. Unterstützt wird dies
hören, der die Ausbild ung solcher durch Bildmaterial, nach dem er lau­
Sekten wie "Higher Source" gewähr­ fend auf der Couch liegt oder von
leistet und fördert. Ehefrau und K ind gestützt werden
Wie Reu ters am 28. März kabelte, hat muß, um überhaupt beweglich zu
das Geschehen von San Diego die sein! Doktor Stollenwerk zweifelt nach
amerikanischen Anhänger des New seiner Untersuchung noch mehr als
Age zwar geschockt, aber ihre eigen­ zuvor an der Geschichte und er hat ei­
artigen Glaubensvorstellungen nicht nen "sehr suspekten Un tersuchungs­
weiter erschüttert. New Age 'ler be­ befund" vorzulegen: Der Stigmatisier­
dauern zwar den Suizid der Leute te war nicht bereit die Blutkrusten ab­
von Herwen 's Gntc, aber sie nennen sie zuwaschen, sodaß man die darunter
befind liche Haut untersuchen bnn, um zu sehen, ob da wirklich eine Wunde vorhanden ist.
auch " I rregeführte", denen es an dem richtigen spi rituellen Glauben fehlte. Kult-Experten gehen
Ansonsten wirkte d ie Haut unversehrt. Wie nun die "entstandenen K rusten aufgebracht wur­
davon aus, das es etwa 3.500 Gruppen und Grüppchen in den Vereinigten Staaten gibt, die zwi­
den" ist spekulativ, aber d iese Worte sagen es uns schon. So ist es auch recht geschickt gewesen,
schen UFOs und Astrologie, östl ichen Weisheiten und Kristallkräften alles verehren. I n den
als RTL in SCHRElNEMAKERS am 27.3.das "Blutwunder" des italienischen UFO-Kontaktlers
Gruppen gibt es zumeist einen Konsens, aber inwieweit die einzelnen Gruppen untereinander
und UFO-Kul tfü h rers Ciorgio ßongiova nni li veha ftig einbrachte. In dieser Sendung hat man
wirkl ich überein sind kan n n iem,1 nd S<1gL'n, \· ielleicht sind insgesa mt 2,5 Mill ionen Ameri kaner
übrigens das selbe Filmmaterial wie bei TAFF verwendet, soweit klappt also die Kooperation.
in solchen Zi rkeln mehr oder minder a kti\·, aber \'iel leicht sind es auch weniger. Doch die Exper­
Verblüfft sahen wir dann den UFO- En tfüh rungs- Forscher lohn Mnck im I n terview auftauchen,
ten sind sicher, daß d ies getrennt von den unzähligen Leuten in den Straßen zu sehen ist, die
der sich zunächst als Skeptiker vorstel lte und dann aber erkannte, das der I taliener ihm 'sehr
sich für paranorma le Themen interessieren und durch Revolverblätter und TV-Berichte angeregt
echt' erschien - bei ihn ja auch alle En tführten echt, selbst die die gar keine sind und nur was
wurden . Hinzu kommen nun wechselsei tige EinflüfSe auf Rassisten-Vereinigungen, die in para­
vorspielen. Na türlich ha tte SCHREI NEMARK ERS dann den Gezeichneten von Fatima im Stu-
normalen Phänomenen Zeichen d es '' letzten Kampf zwischen Gott und Teufel" sehen wollen.

---
d io, die auch sofort erkennt, daß diese ch un g eines Wund mahls auf dem Fuß zu nahe auf den Pelz rückt.
Wundmahle so ganz anders aussehen,
Wie auch immer, dieser süffisante Zufa l l brachte es an diesem Abend ans Licht: Der fruchtba­
a ls man es von Verletzungen und der
daraufhin folgenden Schorffbi ld ung er re N ährboden für den ufologischen Wunderglauben, für verzerrte Abenteuervorstellungen und
kennt. Der Stigma tisierte erklärt es so: a l le anderen Sparten des UFO-Aberglaubens ist längst bestellt und durchdringt auf verschieden­
ste Art und Weise unsere Kultur und
Die Wunden gehen halt Tag für Tag
Zivilisation. Die Frage ist jetzt nur, wie
auf und zu. Als ehemaliger Schuhver­
die U FOlogen und UFO-Promoter mit
käufer ( man erinnert sich irgendwie
dem Suizid-Schock von San Diego um-
gleich an Al Bund y ) kann er freilich
. gehen werden. Zeigen sie nun Betrof­
nicht mehr arbeiten und hat sein Leben
fenheit für den Moment und machen
jetzt völl ig verändert, er w id met es nun
genauso weiter wie immer? Oder ver­
den Anderen. Er ist soetwas wie die
halten sie sich wie Whitley Strieber als
Reinka rnation \'On Jesus Christus.
Gast am 28.März in CNN 's Larry King
Bongiovanni lebt von Spenden u nd hat Live-Talkshow, wo er um den heißen
niemals sich etwas bezahlen lassen, er Brei herumredete und sich recht u nge­
bekam für seine Reisen zu Konferen­ mütlich fühlte, weil er ihn schlichtweg
zen etc nie Geld ( wesha lb sind dann anlog: Strieber erzählte hier, das er und
aber die von ihm besuchten Konfe­ Art Bell den Schwindel über den Hale­
renzen ob der Auskunft der Veran­ Bopp-Begleiter "aufklärten"!
stalter wegen den damit verbundenen
Kosten für d ie Besucher so schweine­
teuer?) und beißt sich dabei verlegen
mit den Zähnen auf die Unterlippe. Die CNN-Send ung Insigllt hatte am
Im Stud io ist Dr.Stol lenwerk vom Kli­ 28. Mräz ausgerechnet Uri G eBer zuge­
nikum Köln-Porz - er kann sich das schaltet, um von ihm fund ierte Exper­
lächeln kaum verkneifen und weist tenaussagen a ls "PSI-Befähigter" und
sofort auf die Schorff-Verkrustung "Paranormalist" zu erha lten, ob man da
hin, die nicht so ist, wie wir sie ken­ nicht den Bock zum Gärtner machte?
nen. Er wundert sich, daß die Verkru­ Geiler erklärte Applewhite vor mehr a ls
stung nach fünf Tagen immer noch 20 Jahren während seiner eigenen Stu­
identisch ist, ja noch nicht einmal ab­ dien am Standford Research Institute
gefallen ist. Dr.Stol lenwerk hat weder kennengelernt zu haben, weil Applew­
Wundt.'n noch nktiut.' Blu ! J I I J:.;en bei seiner Untersuchu ng gesehen. Bedeutsam ist auch, das es hite auf ihn zukam, um ihn aus der
zwar eine Blutung gegeben hatte, d iese aber erst im Nachhinein von dem Arzt festgestellt wer­ "materialistischen Welt" zu holen und
den konnte, nachdem Bongiovanni eine zeitlang a l leine mit sich selbst beschäftigt war. Eine ihn wegen seiner Berühmtheit für sich
Blutaustrittsstelle war auch nicht zu sehen gewesen ! Das Blut fand sich auch neben der Kruste z u gewinnen. Doch Applewhite erfuhr eine A a "ich ganz klar meine Karriere ni t au
und kam nicht aus oder u n ter dn Kruste hervor. Die Hilut war einmal mehr völlig unversehrt. geben woll te", wie Geiler a usführte. Für d ie U FO-Gläubigen, zu denen sich Geiler auch zählt, sei
der Vorfa l l schrecklich. Und er machte auch klar, daß der Mensch in unserer Gesel lschaft nicht
Bongiovanni gesteht zu, d iesL' Argum ente schon uft gehört zu haben und verweist wieder auf um den außerirdischen Gedanken herumkomme, weil "er davon von übera l l her bombardiert
John Mack, der a ls Psychiater denkt, dal5 diese Wu nden ein parapsychologisches Phänomen wird " und dem n icht entgegen kann. Die Idee vom a ußerirdischen Leben ist derzeit weitaus
sind und som it nichts mit der Medizin zu tun haben ( Dr.Sto llenwerk zeigt ein breites Lächeln), stärker vertreten in unserem Leben als z.B. religiöse Ideen und ihre Spiri tualität, sodaß natürlich
für Bongiovanni jedenfalls sind sie ein Wund er. Frau Schreinemakers ist schließlich auch nicht viele Menschen von UFOs, der ETH und Aliens angesprochen werden und einige von ihnen ab­
überzeugt und sagt als Absch lul� mit einem \"l.' rkni ffenen Lachen, nachdem sie Bongiovanni die driften, wenn dann solche Geschichten wie das U FO hinter Hale-Bopp aufkommen. Damit wer­
Hand schüttelte, wobei d ieser ebenft1 l ls freund lich lächelte und überha upt nicht schmerzverzerrt den die tiefliegenden religiöse Gedanken der Menschen angesprochen. CNN brachte dann tat­
wirkte: "Man darf ja auch mal zweifeln . . . " Erstaunl ich: Bisher ha tten wir a lso Mediziner und Psy­ sächl ich auch einen Ausschnitt aus dem von der San Diego zurückgelassenen Videomaterial,
chiater im Spiel, wo aber sind d ie Zauberkünstler und Para-Zauber-Experten vom Ranges eines worin ein M i tglied der Gruppe genau dies so ausführt und dabei explizit Bezug a uf die Entfüh­
Wolfgang Hunds bzw ) <1 mes Ra ndi gewesen? Es ist doch nicht das erste Mal, wo ein solches pa­ rungsgeschichten nimmt.
rapsychologisches Wunder nur mi ttels der Trickkü nste und Trick-Effekte des Betroffenen zu­
standekommen und som it es nur vern ünftig ist, diL' Specia l Effects-Pa ra-Experten zunächst ins Geiler wird gefragt, ob er so ähnlich denkt. Damit hat er Schwierigkeiten und betont, zwar an
Spiel zu bringen. Wie auch immer, für Frau Bongiovanni ist ihr Mann "ein Heiliger", auch wenn UFOs und a ußerirdisches Leben zu g la uben, auch zu wissen, das wir Menschen noch viel zu ler­
nen haben, aber soweit...naja. E r woll te sich i n d ieser Sendung deutliehst nicht zu weit aus dem

li
gerade sie hektisch wurde, um zu verhindern, das Dr.Stollenwerk ihrem Mann bei der Untersu-

�il :l: :i i i li i il!ii i l i i i i i l i li i i i lil'i li!i:i: : : l il i i i i li ili li i i i i ili il i i i 'i i ll:i i i i ili li i li i i i i i il i lilil li i li li i ili ili il i:i: : : 'i : : : : : : : i: :i !i :li :l: i i i i i i
( : CENAP'REPOBTNr'24l MartJuni'19St
:}, c;: : : : : :.
Fenster lehnen, um nicht an Glaubwürdigkeit zu verlieren, wenn er seine eigene Entführungsge­ gib t, nach professioneller Hilfe zu suchen. Geiler bestätigt dies entschieden: "Ta. ich mache das
schichte hier nun einbringen müßte. A lso griff er zur Notbremse und hielt plötzlich kleine itJ1mer. da ich immer wieder bei meinen öffen tlichen Veranstaltungen mit derartigen Leu ten zu­
Stückehen (vielleicht Kristalle) von Materie in die Kamera, d ie er von jemanden nach einem sei­ sammenkomme. die mir so weit hergeho lte. ia bizarre Geschichten erzählen. die ich in Zweifel
ner Vorträge in Israel erhalten habe, �lle... Und da draußen sind Hunderte von Millionen solcher Leute ... Dann rate ich ihnen sofort

..
der eine UFO-Landung ihm gegenü­ e.iizen Arzt oder Psuchologen a ufzusuchen. aber sie werden dann so offensiv. Was so ll ich also
ber bezeugte. Dann lenkte er weiter ab dagegen machen ? Es gibt sie viele von ihnen . " Sie können sich sicherlich gut vorstellen, wie
und zeigte das UFO-Teil, welches ihm verb lüfft wir ob d ieser Aussagen gewesen waren. Dies können wir nur unterstützen!
John Lennon gegeben hatte - wir se­
hen eine kleine golden-wirkende Ku­ -+ Völ l i g falsch war so manche D arstellung, wonach die Higher Sou rce - Sekte ein
gel deutlich größer als ein Kinder­ Ne tzwerk von Computer-Freaks sei, welche "mit hoher Rationalität behaftet sind" (so der Mode­
Klicker, die Lennon ehemals von rato�. vom ZDF Heute Journal) und sich in "der virtuellen Wirklichkeit spielend" verloren. Auch
A liens bekommen haben soll. Dann die Uberbetonung des Internets als Quelle für verrückte UFO-Phantasien mußte dem Kenner
4:·1· :-i ·:·j·:·j·:t:·j·:t:·j·: aufstoßen, es sollte wohl so klingen, als sei das Internet an allem Schuld. Dies ist
zeigte er eine weitere kleine Steinku­
gel (auch etwas größer als eine Mur­ ��:���:��I{J:�: natürlich total falsch, _ allein schon � ufgrund der Tatsache, daß die allermeisten
li:. :� ;.ll!:l·:+:+:· Menschen und schrulligen Typen keznen Zugang zum Internet haben (in Deutsch­
mel), d ie er vor Monaten nach einem
Vortrag in San Diego erhielt. Damit !: tt!lfl:j: : land hat z._ B. nur 6 Proze � t der �e� ölk� rung einen Internet-Zugang). Der Nährbo­
_
� : ��:r;tl:�I:j:�:
�:V.
_
den 1st,
hatten wir unsere Oster-Eier schon ge­ Wie b � relts geze1gt, �elt 1en�etts aller Computer entstanden und besteht
zeigt bekommen. Aber Geiler ist kein -1 ·:·u;:·j ··-:-:·j·:·j·:· j·: · aus der esotenschen UFOlogie und thren total falschen Bildern von einem an SF
begeisterter Enthusiast ob dieses Ma­ f.J:!:i:11HIJiff:
---
erinnernden UFO-Phä nomen. Darauf wurden die UFO-Wahnideen dieser Epoche
_ eine Irr� eh e. BIL ? v�m 2� .3.
!'- · gezeugt, all es a � dere ISt
terials: "Sehen Sie, ich schau mir dies r ·: � �Jm:l : i·+ : . � fragte "Warum folgen Men­
- : -� -- -: · sehen so blmd Ihren Gurus? . Dies 1st tatsachhch eme vernünftige Frage und der
_

a;j;i:!J:�:
an, stecke es ein [ dabei macht er weg­

J.: \1�:!!I
j� �
Sektenexperte Mike Kropveld vom "Info-Kult" im kanadischen Montreal sieht die­
��
werfende Handbewegung] und be­
: V.· ;: da urch bea � tw� rt�t, daß auch eigentlic
;S,: �-::t�:t�:
j : �� : �
danke mich bei den Leuten [dabei se lu�e Me �sche n oft verzweifelt nach
dem . wahren Smn Ju r Ihr _ Leben suchen: . Sie fmden _
[�: ��:l:C:i:!:lt: �
schüttelt er negierend den Kopf] . Ge­ Ihn mcht auf der Erde. ver­
legentlich, wenn ich mich auf dem fallen deshalb dem erir�isc�en Und werd�n dabei leichte Opfer von angeblich
:
Flug i rgendwohin ausruhe, frage ich ll:.=� :. ):B.i��:�
l&:+:l:�q·::·�: e�
_ le�chteten Gurus. W �bei wu hie� Gurus mc�t s_o explizit sagen würden, da na­
turhch auch das ufologtsehe Matenal der unzahhgen UFO-Promoter (-Experten)
·
C:r:�::
IJ:� r:QJ.-:��j[;�
mich schon ob d ies alles wahr und re­
S:::�
als UFO-Guru-Stellve � tre �erfu� k � ion diene� mag. Herbert Rosedale, � räsident ei­
al sein kann. Wissen Sie, 98 % a ller tl ;a _
ner Antt-Sektenorgamsat10n: Die Dynami k des Gruppen verhaltens 1st dabei so
ltt
Geschichten über Entführungen sind
-:-E :·· �- :U - : - stark. daß es jeden rationalen Gedanken verd rängt." Dies sollte sich so mancher
j.�
! �:�ttB.J�: ,.:.j9.:�.
:
Unsinn, also nicht wahr."
'·U.·..,· 'U.=•--· ·· UFO- fanatis_c h e Jüngli � g mal hinter � ie Löffel schreiben. Im BI LD-Kommentar
.
Modermater J.Mann frägt nach, ob
dieses Material jemals von wirklichen
j.U,.:.il:: : .: ..
��: ��:I C!IV�:�:
. .
schneb Lou ts Hagen: . Je erklarbarer..
die Welt wird, desto mehr suchen die Men-

� J:;��:j!j:B.:�:
sehen nach de� , was nicht erklä :t werden kann. Gestern Aberglauben, heute In­
Wissenschaftlern untersucht worden ternet - wenn eme r kommt un ? dtese Sehnsucht pervertiert, ist alles möglich." Und
_ UFO-Benchterstatter Nr.l der Boulevardmed
ist, da es ja auch von der Erde stam­
11: !: � ::: das ausgerechnet Im ien !
men kann und Geller antwortet, das ��: ;y:-:-::1

lltlllll
Obe n : G e i l e r zeigt das " Le n n on -Objekt" ihm Lennon zu der kleinen Goldkugel eine abso- Interessant auch die BZ vom 29.3., d ie ja ansonsten nicht gerade zurückhaltend
lut faszinierende Geschichte erzählt habe, d ie er mit UFO-phantastischen Spekulationen und Geschichtchen ist (und aus der uns
ihm auch völlig glaube: " Der Grund warum ich dies noch nicht un tersuchen ließ ist das ich keine UFO-kritischen Beiträge bekannt sind) : Hier wurde der 'UFO-Forscher' Ress­
nicht enttäuscht werden möchte wenn man feststellt, daß das Ding hier in Korea hergestellt ler befragt und jener gab zu Protokoll: "Von den Zeugen Jehovas bis zu der Frau,
wurde. Aber ich möchte daran gl auben. das es darum ein Mysteri u m gibt." Dies ist vielleicht die glaubt, am 1 2.Mai würden wir alle von einem UFO abgeholt, ist alles dabei. " I r­
tatsächlich eine der großen Wahrheiten, die wir aus seinem Mund erfahren haben! Tatsächlich re: Dabei ist es wohl genau jener Herr Ressler, dessen Frau mit dem in Amerika le­
haben wir allen Grund davon ausgzugehen, daß die irren UFO-Geschichten und die darum auf­ benden ET namens "Johnny" via Telepathie in Verbindung steht und mit der er
gebaute Hysterie nur deswegen besteht, weil die Menschen / UFOlogen d a ran glauben wollen, letzthin gerade für Pro7 ein UFO-Landefeld im Schnee absteckte . . . Wieder wurde
ein Bock zum Gärtner gemacht. Und dann noch der Kommentar von Kai-Uwe Merz: "Hochent­
was wir unzählige Mal schon als der "Wille zum Glauben" kennzeichneten. Und er führt aus,
daß das Feld der paranormalen Erfahrungen, deren Erforschung, "genauso wie bei den UFOs" wickelte technische Intelligenz schützt nicht vorm Wahn. Tm Gegenteil: Sie zerstört die über­
von Millionen und Millionen Menschen besetzt ist, von denen, definitiv, viele "mentale Schwie­ kommenen Werte kann aber keine eigene neue Orientierung geben. " K l a r ist, daß d i e menschli­
che Intelligenz doch nicht vorm Wahn schützt, aber der Wahn findet Menschheitsrätsel namens
rigkeiten" haben, "emotionell durcheinander" sind und nach Dingen suchen, weil sie alleine zu
Hause sitzen und auf einem positiven Impuls warten, damit etwas positives mit ihnen geschieht. l!FO ein� Herauforderung und ungeahnte Entdeckungen - dies ist das subtile Motiv, weswegen
Sich so vtele Menschen völlig verdrehten Vorstellungen ausliefern und ihnen huldigen.
Wir sind nochmals ersta unt.
Der International Herald Tribune hatte am 29.März mit diesem Drama seinen Aufmacher: "Cult
Endzeit-Wahn aus dem lntemet
So kluge Menschen
Wa s schwint �a a l les U J1 ge-
prüft (
und fur Kmder zuga � g-
durchs Inter�et? F"rst
� t e .. I l i mmelspforte·' i h re Theo-
rum vom . , U lwrt r i t t in d i e nach -
s t !' E ben !' " Im Computemetz .
� Woch!'n a n g!'k ü nd i gt .
p e
l ns i n rt vom I n t e m e t - G!'­
n i c h t . H a l l' ßopp h a be <'in UFO

a� Jünger- warum?
Jich)
jetz t k a m
he r a u s : Schon S!'It Sogar den f
rei w i l l igen Selbst- c e p ef
i m S h l p t au . Ein S l made­

Immer mehr intelligente


J h
drei a
_
ren verbi·e i t e t die Sek- mord h at ten die J u nger dort seit f
Ast ronom h a t t e ei n a ch ein u n ­
scha des Fot o davon i n s N e t z
Menschen fallen weltweit e i ngespe s i t.
in den Bann skurriler Sek­
ten - warum?
p
.. Da k a n n jeder beha u t en .
was e r w i l l " . ml'int a uch der
., Umweltverschmutzung, Be r l i nei· UFO-Forscher Wolf­
Wasserknappheit, Kriege -
viele glauben, die Welt steht
R
gang ess ler ( -1 5 ) , sagt : . . Von den
Zeugen Jehovas bis z u der Fra u .
kurz vor dem Untergang. d i e g l a u b t , a m 1 2 M a i würden
Da suchen besonders die wir alle von e i nem UFO abge­ So sollten sie aussehen, die
Vieldenker nach einem Ret­ hol t , i s t a l les da bei . " Schon im Wiedergeborenen der " näch­
tungsanker, der ihre Seele einfachen Suchmodus .,Religio­ S\�n Evolutionsebene " : Mit
erlöst", erklärt US-Sekten­ nen" finden sich schönfärbende " Uberbleibseln von Ohren und
experte Robert Ellwood. Infos von über 4 0 Sekten, auch Nase, aber Haare brauchen
Sagt: .. Sekten nehmen den
Willkommen in der Höheren Quelle - Ihre beste Quelle": Mit von den selbstmord-erprobten wir nicht mehr " , predigte Guru
Leuten das Denken ab. lie­
;olchen Internet-Selten warb die Sekte für Massen-Selbstmord Sonnentemplern . . . Applewhite - sogar im Internet
fern Antworten. M i t den
klassischen Religionen geht
das nicht mehr so lei ch t . ·· BZ , 29 . 3 . 1997
Er fürchtet: Weitere tragi­
sche Massenselbstmorde
werden folgen.

Hans Rieh l :

Falsche
Propheten
De m fanatisch-gläubigen M u s l i m wird ver­
heißen, daß i h m der Märtyrertod schön­
sten Lohn bringt. Er muß nur schnell die
Bombe zünden und schon fl iegt er nicht
nur in die Luft, sondern d i rekt ins Para­
dies, wo um sein Lager schwarzäugige
Jungfrauen i n Kompaniestärke stehen.

Auch die Sektenj ü nger in Kalifornien folgten


falschen Propheten. Im Schweif des Ko­
meten, so haben sie geglaubt, würde ein
Raumschiff mit Kurs zum H i mmel ( Hea­
ven's Gate) mitfliegen. Tickets dafür
bucht man d u rch kollektiven Selbstmord.

Nichts ist so absurd, als daß es nicht ge­


glaubt würde in d ieser Weit, die anson­
sten - i n unseren Breiten - vom U nglau­
ben geprägt ist wie nie zuvor. Christen ,
d i e ohne parapsychologische Erklärungs­
muster sch l icht an die Auferstehung des
Herrn gl auben, s i nd in der M i nderheit.

Selbst e i n ige Theologen sagen, ganz wört­


l ich mü sse man die Evangelien und den
Apostel Paulus n icht nehmen. Viel leicht
war Jesus ja nur schei ntot oder er hat zwi­
schen Ostern und H i m melfahrt allein in
den Köpfen der J ünger herumgespukt

Seltsamerweise glauben solche Zweifler


aber oft fest daran , daß ihnen selbst ein
Leben nach dem Tode zusteht. i n i h rem
Paradies wird man belohnt für m i l dtätige
_
We1hnachtsspenden, für die letzte Fa­
stenzeit ohne Alkohol , für korrektes Ab­
rechnen der Portokasse und für eheliche
Treue (mangels anderer Gelegenheit).


D s österliche Kirchenl ied .Jesus lebt, mit
1hm auch ich" ist zieml ich aus der Mode.

---
(
Blended Computer Savy With a Bizarre Ideology" (Kult belendet den Computer-Verstand mit ei­
:}"
c;. . ·
.

nu r im Bereich des Absurden und Bunten bewegen . Die A BC- World News-Sendung vom
ner bizarren Ideologie) und brachte damit einen überdachten Gedankengang zu Papier. Das re­ 29. Mä rz hatte eine erstaunliche Nachricht anzubieten: Der Bruder der Schauspielerin Niehelle
nomierte Blatt sieht in den Opfern des von Applewhite aufgezogenen Mordskult eine Mischung Niehals (Funkerin Uhura an Bord der U55 &nTERrR/51!), der 59jährige Thomas Nichols, gehörte zu
aus Endzeit-Jünger und Alien-Besessenen, d ie noch einige Stufen hinter den Fans der Fernsehse­ den Opfern des UFO-Wahns! RTL 's "Explosiv-Weekend" (welches bereits durch einige überaus
rie "X-Files" stehen. Man verweist darauf, daß d ie J ünger im Alltags- und Geschäftsleben zwar oberflächliche UFO-Beiträge aufgefallen ist!) hatte dann ein lockeres Händchen zu d ieser drama­
etwas komisch wirkten, aber keineswegs gleich als Abgedrehte galten. Im Priva ten jedoch lebten tischen Affäre: "In einem UFO wollten d ie 39 Raumschiff Enterprise-Fans d ie Erde verlassen und
sie nach einer bizarren Ideologie und betrachteten d ie Welt draußen a ls teu flich oder zumindest bra chten sich dafür um. Niemand nahm die fanatischen Trekies ernst." Es handelte sich hiernach
fehlgeleitet. Sicherlich gibt es viele New Age- / Esoterik-in­ also um "veri rrte Science fiction-Fans". Dies ist wirklich total abged reht, genauso wie das Drama
Gast-Kommentar spirierte Gruppe, d ie mit einem pseudoreligiösen Touch als solches. Aber es beweist einmal mehr, in welcher Rangordnung derartige Themen im Journa­
den Extraterrestriern huldigen, aber d ie Gruppe " Heavens lismus stehen. So mancher &nTERrR/5E-Fan dürfte tief betroffen gewesen sein, aber wem j uckt
Gate" trieb d iesen modernen Aberglauben bis zu einem d ies bei RTL? Ober­
tragischen extrem. Michael Persinger, Psychologe an der
Die Sekten Laurenban University (und UFO-Forscher), sieht das Dra­
flächlichkeit ist dafür
eigentlich keine Ent­
der Verzweifelten ma als Ergebnis des "Jahrtausend-Wende-Fiebers" und
Von Pfarrer THOMAS GANDOW schuld igung . . .
Sektenbeauftragter der evan­ geht davon aus, das derartige tragische Ereignisse in der
gelischen Kirche Ber1in-Brandenburg nächsten Zeit noch öfters eintreten werden. Der Hernld W i e die Washi11gto11

D ie öffentliche Diskussion um die geldgierige


und machtversessene Scientology-Organisation
hat überdeckt, daß es auch andere destruktive Kulte
Tribune holte sich von Charles Spiegel, Sprecher Unarius
Education Foundation (Ruth Norman), einen Kommentar,
Post am 29.3.meldete,
war nach drei Tagen
auf der Wett gibt, deren Zerstörungskraft sich aller­
weil d ie Truppe auch nahe San Diego residiert: "Bei denen es med ienmä gen os vor wieder ein rt, nachdem die Hun-
dings bisher nach innen richtet. Die Massenselbst­
tötunQ der Kometen-Kommune in Kalifornien zeigt, lief es total falsch." Kein Wunder, der Unarius-Sekte nach d ertschaften von Journal isten und ihre Satel liten- Übertragungswagen wieder abzogen. Während
wie e1ne brisante Mischung aus modernem Spiri­
kommen d ie Aliens nicht vor dem Jahr 2001 zur Erde. Fe­ ursp rünglich eine Flotte von Polizeiwagen aus dem ganzen Umland die Zufahrten abgeriegelt
tismus und Science-fiction scheinbar moderne
Menschen vor der Jahrtausendwende anfällig lix Clairvoyant vom kalifornischen Ab leger der Rael-Be­ hatten , waren schließlich nach Abzug der Medien-Horde nur noch Sicherheitsd ienstleute eines
macht für Todeskulte.
wegung in San Francisco: "Wir privaten Unternehmens vor Ort.
Gegen den Machtanspruch der Sciento[!)gen
können staatliche Maßnahmen wie die Uber­
wachung durch Verfassungsschutz und Bundes­
nachrichtendienst helfen.
haben mit solchen Gruppen,
die dene Selbstmord predigen,
" " I3·' ! I§,Itffl Und was sa;en Sie, mr.Hale?
Doch der Religionsmix aus Märchen und Mythen nichts zu tun. Wir hingegen Selden-Selbshnord Das Leben kann schon z y n i sch sein. Im aktuellen CSICOP-Organ, der Skeptica/ Inqui­
im Cyberspace, der auch in Deutschland zuneh­

Wie sehr
mend Anhänger findet, bedarf anderer Reaktionen. sind eine sehr ausgeglichene rer, findet sich ein persönliches Statement von Alan Hale zu UFOs. Er will nicht leugnen, das es
Wir müssen uns ständig vor Augen halten, daß Gruppe."
hinter den Masken und Riten dieser Menschen, die irgendwo da draußen noch Leben geben kann, aber wenn es um ungewöhn­
uns skurril anmuten mögen, Verzweiflung und
Lebensangst stecken.
I m Internet befindet sich eine
Hornepage des amerikani­
Die Christen feiern heute das Osterfest, die Auf­
die Weil liche UFO-Behauptungen geht, dann möchte er aber auch, bitteschön, außer­
gewöhnliche Beweise hierfür sehen, und: " Ich wäre absolut in Extase, wenn
erstehung Jesu. "Wäre er nicht auferstanden, so
schen TV-Giganten NBC, dort
wär' die Weit vergangen", heißt es in einem Oster­
wurden auf einer Seite mit öf­
lied. Insofern ist die alte Geschichte von Christi Auf­
Gott braucht
Von K A I -UWE M E R Z
der außerird ische Besuch hier stattfinden würde. Niemand wäre darüber
glücklicher als ich, wenn ich mich mit denen dann a ustauschen könnte."
erstehung vor fast 2000 Jahren auch die Antwort
auf die Verzweiflung der modernen Menschen.fentlichen Stellungsnahmen S i e glaubten an ein Raumschiff aus
fremden Welten im Schweif· des Ko­
Aber leider muß er nur immer wieder Story über außerirdische UFOs und
zum Geschehen auch verschie­ meten Hale-Bopp, sahen es als Vehi­ Aliens hören, keine direkte Beweise werden vorgelegt. Mr.Hale:
Bam S , 30. 3 . 1 997 kel zu einem höheren Sein.
dene E-mails vorgestellt, die d ie öf- So dachten die 3 9 Religionsver­
"Ich habe mich ein lebenlang für d ie Sterne, den Weltraum und das Univer­
fentliche Stimmung offenlegten: Viele wiesen darauf hin, daß die rückten, die sich selbst töteten.
Erschreckend: E s waren intelli­ sum interessiert, ja ich habe auch unzählige SF-Romane seither verschlun­
Medien d ie Internet-Hype für das San Diego-Su izid-Drama verant­ gente Menschen, denen solch Irrsinn
eigentlich fernliegen sollte. Aber gen und mich in der astronomischen Wissenschaft fit gemacht. Ich habe
wortlich machten, d ies aber völlig falsch ist und man immer beden­ trotzdem . . .
mein Leben der Aufdeckung der Geheimnisse des Universums gewidmet.
ken muß, daß das Internet nur ein Teil der Bevölkerung ausmacht Hochentwickelte technische Intel­
ligenz schützt ni<lht vorm Wahn . Ich habe wie kaum jemand sonst den Himmel studiert und hinaufgeschaut,
und dann zudem nur "ein Spiegel der Gesellschaft" darstellt, "die a ls Im Gegenteil: Sie zerstört die
überkommenen Werte, kann aber dennoch habe ich noch kein Objekt gesehen, für welches sich keine alltägli­
solche krank ist". In dieser Gesellschaft gibt es noch viele, viele ande­ keine eigene, neue Orientierung ge­ che Erklärung finden läßt. Und ich habe schon viele aufregende Dinge dort oben ausgemacht:
re derartiger kleiner Gruppierungen, d ie jeweils isoliert vor sich hin­
-
ben .
Werte, Religion, Gott brauchen Feuerbälle, Raketenstarts, Satelliten-Reentrys, Kometen, Nordlichter, helle Sterne, Novae, Satelli­
spinnen und von denen man noch nicht viel weiß. Mancher befürch­ wir sie nicht mehr denn j e in diesem
ten im Orbit, Ionosphären-Experimente, Stratosphärenballons. Eben a uch all d ie Dinge, d ie v iele
tet, daß durch den populären Verschwörungs-Ku. � t und dem nahen­ zweiten Jahrtausend der Mensch­
heit, das schon i n gut 1000 Tagen zu andere schon als U FO bezeichnet haben. Wenn tatsächlich die fremden Raumschiffe so regelmä­
den Jahrtausendsprung, verbunden mit Endzeit-Angsten, noch wei­ Ende gehen wird?
Eine Frage für die Osterta�e. ßig über unseren Köpfen auftauchen wie die UFO-Fans d ies behaupten, dann hätte ich d ie beste
tere Tragödien wie in San Diego eintreten könnten.
Chance dazu gehabt sie zu sehen, aber so muß ich mir d ie Frage stellen, warum d ie echten UFOs
BZ, 29. 3 . 1 997 immer nur d ie anderen sehen. Geschichten über ' Lichter' oder 'Dinge' am H i mmel können mich
&nTERPRJSE-Fans: Alle verrückt? jedoch nicht beeindrucken. Ich fordere deswegen alle heraus: Wenn jemand eine außerordentli­
H immlische Kreise zieht die Tragödie in den Boulevard-Medien, d ie sowieso ein lockeres che behauptung aufstellt, dann muß er einen außerordentlichen Beweis mitbringen, der belegt,
Händchen in Sachen Para- und U FO-Phänomene haben, weil sich d iese Themen für sie sowieso wie korrekt d ie Behauptung war und es darf dazu keine Fragen mehr geben. Ich muß nicht be-

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(· . CENAPAEPORTNr 241· Maj/J�;.mj 1987 ·

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weisen, das jemand falsch l iegt, weil die Beweise eindeutig zu sein haben und d irekt fü r sich ven Wahngebilde gegen alle Ratio von außen. Die wissenschaftlic hen Erklärungen wollen sie
sprechen müßen. Ein Beispiel soll d ies verdeutlichen: Unbestrittene Tatsache ist, das viele Men­
nich t hören, WW ha tte dies bei seinem Vortrag in der Berliner Urania deutliehst durch Sprech­
schen etwas gesehen haben, was sie als fremde Objekte am H immel oder am Boden betrachteten chö re zu hören bekommen: "Das wollen wir nicht hören! Das wollen wir nicht hören! Das
und die sie sich nicht erklären können. Aber genauso ist es unbestreitbare Tatsache, daß die