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Die Wolke

von Gudrun Pausewang


Zusammenfassung
In dem Buch geht es um die 14-Jährige Janna-Berta. Eines Tages geht
bei ihr in der Schule nämlich der ABC Alarm los, im Atomkraftwerk
Grafenrheinfeld gab es einen Reaktorunfall. Janna-Berta fährt nach
Hause, nach Schlitz, schon ihr kleiner Bruder Uli auf sie wartet. Ihre
Eltern sind mit ihrem anderen Bruder Kai in Schweinfurt. Janna-Berta
und Uli beschließen, mit ihren Rädern wegzufahren, sie wollen zum
Bahnhof in Bad Hersfeld. Doch auf dem Weg dorthin wird Uli von einem
vorbeirasenden Auto überfahren und stirbt sofort. Eine Familie nimmt sie
bis zum Bahnhof mit und der Vater legt Ulis Leiche in ein Rapsfeld. Doch
Janna-Berta rennt weg, sie will zurück zu Uli um ihn zu begraben. Aber
plötzlich beginnt es zu regnen, radioaktiven Regen. Das Mädchen wird
von jemandem bis nach Herleshausen mitgenommen. Ihr Zustand
verschlechtert sich und sie übergibt sich und kollabiert. Janna-Berta
wacht in einem Notfallkrankenhaus wieder auf. Dort befindet sie sich
dann über ein Monat und beschäftigt sich die meiste Zeit damit darüber
nachzudenken, ob ihre Eltern und Almut, ihre schwangere Tante noch
leben. Sie lernt dort auch ein Mädchen namens Ayse kennen, mit der sie
sich immer unterhält und die ihr hilft, die Krise mit ihren Haaren zu
überwinden, sie sind ihr alle ausgefallten. Doch eines Tages erfährt sie,
dass Ayse gestorben ist. An einem Tag kommt plötzlich Helga aus
Hamburg, um Janna-Berta abzuholen. Sie kümmert sich gut um das
Mädchen, aber sie kann Helga nicht leiden. Janna-Berta erfährt, dass
ihre Eltern und Kai tot sind. Sie geht auf eine Schule in Hamburg, dort
trifft sie sich auch öfters mit Elmar, ihrem früheren Klassenkameraden. Er
hat sich sehr verändert, früher hat Janna-Berta ihn immer bewundert,
doch er verändert sich. Eines Tages während des ganzen Aufruhrs
kommt auf einmal Almut um Janna-Berta zu besuchen. Sie hat ihr Kind
verloren und wohnt mit ihrem Lebensgefährten und dessen Vater in einer
kleinen Kellerwohnung. Doch sie muss am nächsten Tag wieder
abreisen, sie sagt, Janna-Berta könne jederzeit wenn sie es in Hamburg
nicht mehr aushält zu ihr und ihrem Lebensgefährten kommen kann.
Helga will ständig, dass Janna-Berta an ihrer Geburtstagsfeier eine
Perücke trägt, doch sie sträubt sich. Als sie sagt dass sie Elmar zu ihrer
Feier einladen möchte und zu ihm läuft, muss sie erfahren, dass er
Suizid begangen hat. Janna-Berta wird es in Hamburg einfach zu viel,
und deshalb geht sie ohne Helga etwas davon zu sagen zu Almut. Sie
wird nett aufgenommen und freut sich, dass alle die in der
Kellerwohnung leben sogar oft lachen. Sie braucht zwar Zeit, bis sie
auch mitlachen kann, aber sie schafft es. Eines Tages erzählt Almut von
einer früheren Arbeitskollegin die verstorben ist. Sie hatte zwei kleine
Kinder, die jetzt bei ihrer Großmutter leben und Almut möchte sie
adoptieren. Alle sind damit einverstanden und Janna-Berta freut sich
sehr für Almut und Reinhard. Doch für sechs Personen ist die
Kellerwohnung dann doch zu klein und Janna-Berta, Reinhard, sein
Vater und Almut suchen sich eine eigene Wohnung und holen daraufhin
die Kinder ab. Sie lassen sogar die Großmutter der Kinder bei sich
einziehen. So leben sie dann eine Zeit lang, bis die Sperrzone drei, in
der Schlitz liegt, aufgehoben wird und Janna-Berta unbedingt dorthin
möchte. Sie fährt per Anhalter nach Schlitz, doch als erstes geht sie in
das Rapsfeld in dem Ulis Leiche liegt und begräbt seine sterblichen
Überreste. Danach geht sie in ihr Haus, doch dort merkt sie, dass sich
darin jemand befindet. Schnell setzt sie die weiße Haube auf die ihr die
Großmutter der Kinder gestrickt hat. In ihrem Haus sind ihre Großeltern,
die während dem Reaktorunfall auf Mallorca waren und keine Ahnung
von dem Tod aller haben. Janna-Berta bekommt von ihnen Essen und
unterhält sich auch mit ihnen. Doch sie hält es bald nicht mehr aus und
beginnt zu erzählen…..

Mir hat das Buch nicht so gut gefallen, ich fand es etwas langweilig. Es
passiert nicht wirklich viel und es ist furchtbar „zach“ (auf gut Deutsch).
Das Thema ist natürlich mutig, es war auch traurig, aber mich hat es jetzt
nicht so beeindruckt.

by Sophie Sigmund 

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