Sie sind auf Seite 1von 5

SATZUNG

§ Name, Sitz, Gerichtsstand und Geschäftsjahr

1

1.1. Der Verein führt den Namen „TreffPunkt“.

1.2. Sitz des Vereins ist Ballrechten-Dottingen

1.3. Der Verein soll in das Vereinsregister eingetragen werden und führt dann den Zusatz „e.V.“.

1.4. Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

§ Zweck des Vereins

2

2.1.

Der Zweck des Vereins ist

a)

Die Förderung internationaler Gesinnung, insbesondere des

Völkerverständigungsgedankens und des europäischen Gedankens

b)

die Förderung der Hilfe für politisch, rassistisch oder religiös Verfolgter und

Flüchtlinge

c)

die Förderung des interreligiösen Austausches zwischen den örtlichen

Kirchengemeinschaften der katholischen und evangelischen Kirche, der israelitischen Gemeinde in Freiburg und der muslimischen Gemeinde in Buggingen

2.2.

Der Verein verwirklicht diese Zwecke insbesondere mit der

Durchführung von Seminaren, Vorträgen, Diskussionen und Projekten, die den Dialog und den Gedanken-/Meinungsaustausch von Menschen mit unterschiedlichen politischen, religiösen, kulturellen und sonstigen geistigen Einstellungen zum Ziel haben. Es sollen zu einzelnen Veranstaltungen Vertreter politischer Parteien und staatlicher Behörden, der Religionsgemeinschaften, Verfechter der europäischen Idee sowie Hochschullehrer und sonstige Experten eingeladen werden. Ferner soll Verfolgten und Flüchtlingen Unterstützung beim Umgang mit Behörden, Förderung der deutschen Sprache und die Möglichkeit zur

Teilnahme an kulturellen Projekten mit den anderen Bürgerinnen und Bürgern des Ortes gewährt werden.

2.3.

Alle Aktivitäten und unsere Räumlichkeiten stehen nicht nur den Mitgliedern des Vereins, sondern allen Bürgerinnen und Bürgern des Ortes und der Region offen.

§ Steuerbegünstigung und Mittelverwendung

3

3.1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

3.2. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

3.3. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke

verwendet werden.

3.4. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins. Sie haben bei ihrem Ausscheiden keinerlei Ansprüche an dem Vereinsvermögen.

3.5. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ Mitgliedschaft

4

4.1. Mitglied des Vereins kann grundsätzlich jede natürliche und juristische Person werden, die den Zweck und die Ziele des Vereins anerkennt.

4.2. Die Mitgliedschaft muß schriftlich beantragt werden. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Ein Aufnahmeanspruch besteht nicht. Die Ablehnung durch den Vorstand ist nicht anfechtbar.

4.3. Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss, Tod oder Auflösung der juristischen Person.

4.4. Der Austritt ist spätestens einen Monat vor dem Ende des Geschäftsjahres schriftlich dem Vorstand gegenüber zu erklären. Er wird zum Ende des betreffenden Geschäftsjahres wirksam.

4.5. Ein Ausschluss kann nur aus wichtigem Grund erfolgen. Wichtige Gründe sind insbesondere vereinsschädigendes Verhalten, die Verletzung satzungsmäßiger Pflichten oder der Rückstand eines Jahresbeitrages.

4.6. Über den Ausschluss entscheidet die Mitgliederversammlung. Dem/der Auszuschließenden ist vor der Beschlussfassung eine Anhörung zu gewähren.

§ Beiträge

6

6.1. Der Verein kann jährliche Mitgliedsbeiträge erheben.

6.2. Die Höhe und die Fälligkeit bestimmt die Mitgliederversammlung.

§ Organe des Vereins

7

Organe des Vereins sind:

7.1. Der Vorstand.

7.2. Die Mitgliederversammlung.

§ Vorstand

8

8.1. Der Vorstand im Sinne des § 26 BGB besteht aus dem/der 1. und 2. Vorsitzenden. Bei Bedarf können bis zu zwei Beisitzer hinzukommen.

Der/die 1. Vorsitzende ist zugleich Schriftführer/in. Der/die 2. Vorsitzende ist zugleich Schatzmeister/in. Die beiden Vorsitzenden vertreten gemeinsam den Verein gerichtlich und außergerichtlich.

8.2. Vorstandsmitglieder können nur Mitglieder des Vereins werden. Sie werden auf die Dauer von zwei Jahren gewählt. Eine Wiederwahl ist zulässig.

8.3. Der Vorstand bleibt solange im Amt, bis ein neuer Vorstand gewählt ist.

§ Aufgaben und Zuständigkeiten des Vorstandes

9

9.1. Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht der Mitgliederversammlung durch Satzung zugewiesen sind.

9.2. Zu seinen Aufgaben zählen insbesondere:

Führung der laufenden Geschäfte

Beschlussfassung über die Initiierung und Begleitung von Vorhaben im Sinne der Zielsetzung des Vereins

Vorbereitung und Einberufung der Mitgliederversammlung sowie die Aufstellung der Tagesordnung

Ausführung von Beschlüssen der Mitgliederversammlung

Vorbereitung eines Haushaltsplans, Buchführung, Erstellung eines Jahresberichts

Beschlussfassung über Aufnahmeanträge und Ausschlüsse von Mitgliedern

9.3. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte der Vorstandsmitglieder anwesend sind. Er trifft seine Entscheidungen mit einfacher Mehrheit.

§ Mitgliederversammlung

10

10.1. Im ersten Quartal eines jeden Geschäftsjahres findet eine ordentliche Mitgliederversammlung statt.

10.2. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist vom Vorstand einzuberufen, wenn mindestens ein Drittel der Mitglieder dies schriftlich unter Angabe der Gründe verlangt.

10.3. Die Einberufung einer Mitgliederversammlung hat mit einer Frist von zwei Wochen unter Angabe der Tagesordnung zu erfolgen. Die Einberufung erfolgt schriftlich an die zuletzt mitgeteilte Postanschrift. Sie kann auch an die zuletzt mitgeteilte Email-Adresse gerichtet werden.

10.4. Die Tagesordnung kann bis einen Tag vor Beginn der Mitgliederversammlung ergänzt werden.

10.5. Die ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.

10.6. Die Versammlung wird von einem Vorstandsmitglied geleitet.

10.7. Beschlussfassungen und Wahlen erfolgen offen. Jedes Mitglied hat eine Stimme. Zur Ausübung des Stimmrechts kann ein anderes Mitglied schriftlich bevollmächtigt werden. Die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen entscheidet.

10.8. Satzungsänderungen und die Auflösung des Vereins können nur mit einer Mehrheit von 2/3 der anwesenden Mitglieder beschlossen werden.

10.9. Beschlüsse und Wahlen sind vom Schriftführer zu protokollieren. Das Protokoll ist vom Versammlungsleiter und dem Schriftführer zu unterzeichnen.

§ 11

Aufgaben der Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung ist insbesondere für folgende Angelegenheiten zuständig:

Festlegung der allgemeinen Arbeitsschwerpunkte des Vereins

Beschlussfassung über die Jahresplanung

Wahl, Abberufung und Entlastung des Vorstandes

Vorschlag von Projekten im Sinne des Vereinszweckes an den Vorstand

Beschluss über die Höhe des Mitgliedbeitrages

Beschluss über Satzungsänderungen

Beschluss über die Auflösung des Vereins

Abstimmung über den Ausschluss von Mitgliedern

Wahl der Kassenprüfer

§ Kassenprüfung

12

12.1. Die Mitgliederversammlung wählt für die Dauer von zwei Jahren zwei Kassenprüfer/innen. Eine Wiederwahl ist zulässig.

12.2. Der/die Kassenprüfer/in darf nicht Vorstand des Vereins sein.

§ Auflösung des Vereins

13

Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall des steuerbegünstigten Zwecks fällt das Vermögen des Vereins an die Bürgerstiftung Ballrechten-Dottingen, die es ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.

Ballrechten-Dottingen, 02. April 2019

Unterschriften der anwesenden Mitglieder:

Angela Reusch

Klaus Katzfuss-Krakau

Dr. Peter Baur

Dominik Fröhlin

Andre Karrer-Lechler

Monika Boll

Patrick Becker