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Frater Lysir

MAGISCHES KOMPENDIUM -
ENERGIEKÖRPER UND
ENERGETISCHE ANTEILE
Die Möglichkeiten und Arbeitsweisen der Energiekörper
des Menschen in Theorie und Praxis

Dieses ebook wurde erstellt bei


Inhaltsverzeichnis

Titel

Magisches Kompendium – Energiekörper und energetische Anteile

Prolog „Magisches Kompendium“ – Energiekörper und energetische Anteile

Energie – das Was, das Wie und das Woher

Energetische Anteile des Menschen

Die Energiekörper des Menschen

Meditation der Energiekörper

Gedankenstille

Hypnose

Energetischer Atem und der Energiefluss im Selbst

Der innere Tempel – Kraft- und Evolutionsort des Selbst

Epilog der gesamten Buchreihe

Quellenangabe

Impressum neobooks
Magisches Kompendium – Energiekörper
und energetische Anteile
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Magisches
Kompendium

Energiekörper und energetische Anteile

Die Möglichkeiten und Arbeitsweisen der Energiekörper des Menschen


in
Theorie und Praxis

Lysir
01.01.2015 – 01.01.2018

Allgemeiner Hinweis: Das MAGISCHE KOMPENDIUM ist als ein


Gesamtwerk zu sehen, in welchem zum Teil auch mit anderen SCHRIFTEN
gearbeitet wird. Primär sind sind dies die freien Schriften „DEEnoch“ und
„Bwhebb“ verwendet. Wenn man also doppelte, „einzelne“ oder „unsinnige
lateinische Buchstabenkombinationen findet, wird es sich um henochische
bzw. hebräische Buchstaben handeln. Es können aber auch Ogham-
Schriftzeichen oder Malachim-Symbole sein, die durch eigene Fonds
erschaffen und auch ins Dokument integriert wurden. Doch nicht ALLE
READER können ALLE Schriften darstellen. Wenn es sich um essenzielle
Bereiche handelt, wurden die Schriftblöcke als GRAFIKEN dargestellt,
sodass man sie dennoch lesen kann. NICHT in jedem eBook der Reihe
„MAGISCHES KOMPENDIUM“ wird man auch entsprechende Schirftfonds
treffen.

Impressum
Copyright: © 2018 LYSIR

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Die Energiekörper des Menschen, sind absolut essenzielle Bestandteile
der Selbstevolution. So werden hier die klassischen SIEBEN
ENERGIEKÖRPER ausführlich erklärt und beleuchtet, sodass man diese in
einer meditativen Astralreise auch selbst kennenlernen kann. Ferner werden
in diesem Band des „Magischen Kompendiums“ die Aura und die
energetischen Anteile des Menschen erklärt. Was ist die Aura? Wie kann man
sie wahrnehmen und interpretieren. Doch auch die breiten Themengebiete
der Gedankenstille, der Hypnose und des magischen Atems werden in diesem
Buch detailliert und präzise beschrieben und beleuchtet, sodass man für sich
eine breite und gleichzeitig tiefgehende Übersicht erhält, die die eigene
magische und spirituelle Entwicklung fördern wird. Dies wird man spätestens
dann anwenden können, wenn man sich dem praktischen Anteil des eigenen
„inneren Tempels“ widmet, jenem astralen Kraftplatz, der als ein kosmisches
Fundament verstanden werden kann. All diese Arbeiten und Möglichkeiten
werden in diesem Band präsentiert, sodass man sich selbst erkennen,
analysieren und auch verstehen kann.

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INHALTSVERZEICHNIS

Titel Seite

Prolog „Magisches Kompendium“ –


Energiekörper und energetische Anteile 6-11

Energie – das Was, das Wie und das Woher 12-24

Energetische Anteile des Menschen 25-57


Arbeiten mit den Anteilen – materielle bzw. physische Ebene 29-30
Arbeiten mit den Anteilen – gedankliche bzw. psychologische Ebene 30-
34
Arbeiten mit den Anteilen – energetische Ebene 34-37
Arbeiten mit den Anteilen – seelische Ebene 38-43
Werkzeuge und Hilfsmittel 44-53
Arbeiten mit den eigenen Anteilen 54-57

Die Energiekörper des Menschen 58-158


Die Aura 70-117
Einfache Aurameditation 77-87
Aura und individuelle Farbwahrnehmung 88-103
Farbmeditation der Aura 104-117
Der Ätherkörper 118-123
Der Mentalkörper 124-128
Der Emotionalkörper 129-133
Der Astralkörper 134-146
Der Spirituelle- bzw. Kausalkörper 147-150
Der Intuitions- bzw. Buddhikörper 151-155
Der Atmankörper 156-158

Meditation der Energiekörper 159-175


Gedankenstille 176-199
Hypnose 200-227

Energetischer Atem und der Energiefluss im Selbst 228-251


Der Vollatem 235-236
Der rhythmische Atem 237
Der Beruhigungsatem 238
Die Gesamtatmung 239-241
Der Energiefluss im Körper 241-243
Übung „Das gleichschenklige Kreuz“ 244-251

Der innere Tempel – Kraft- und Evolutionsort des Selbst 252-295


Astralreise – Der innere Tempel 257-281
Astralreise – Der Sternentempel 282-295

Epilog der gesamten Buchreihe 296-298


Quellenangabe 299-302
Prolog „Magisches Kompendium“ –
Energiekörper und energetische Anteile
Die vorliegende Buchreihe, die die Hauptüberschrift „Magisches
Kompendium“ trägt, ist in viele, viele Bände gesplittet. Im Endeffekt muss
man alle Bände und Bücher als ein großes Werk sehen, ein Werk, mit
welchem man arbeiten kann und auch arbeiten soll. Daher ist es kein lineares
Werk, welches man unbedingt von vorne nach hinten lesen muss! Nein, es ist
zwar ein vollständiges Werk, doch muss jeder selbst schauen, welche
Bereiche für die eigene, aktuelle Entwicklung essenziell sind. So kann man
einzelne Bücher, die autark gedruckt sind, eher als Kapitel des „Magischen
Kompendiums“ sehen.

Im vorliegenden Buch wird das Thema der „Energiekörper“ und der


eigenen „energetischen Anteile“ angesprochen. Was sind „Energiekörper“?
Hat jeder Mensch solche „Energiekörper“ oder gibt es hier Unterschiede?
Und um was für Anteile geht es denn hier? Ist der Mensch etwa nicht
vollständig und möglicherweise fragmentiert? Diese Fragen werden in aller
Ausführlichkeit klar und deutlich beantwortet. Es findet erst einmal eine
Aufschlüsselung statt, was „Energie“ ist und wo dieser Begriff herkommt.
Hier werden die naturwissenschaftlichen und die magischen Blickwinkel
beleuchtet und berücksichtigt. Danach wird man an den Begriff der
„energetischen Anteile“ herangeführt und welche verschiedenen
Arbeitsmöglichkeiten und Wirkungsebenen es bei diesem Themengebiet gibt.
In diesem Zusammenhang werden natürlich auch wieder praktische Tipps
und Arbeitsanweisungen angeboten.
Gleichzeitig werden aber auch die energetischen Körper und die Aura des
Menschen betrachtete. Hier finden ausführliche theoretische Betrachtungen
statt, die mit vielen praktischen Arbeiten umgesetzt werden können, egal, ob
es sich nun auf die Aura oder die Energiekörper des Menschen bezieht. Die
einzelnen Energiekörper werden erklärt und verdeutlicht, sodass man die
jeweiligen Aufgaben, aber auch mögliche Auswirkungen von denkbaren
Blockaden, erkennen kann. Mehr und mehr wird man an eine praktische
meditative Astralreise herangeführt, sodass man seine Energiekörper auch im
verwendbaren Sinne kennenlernen und verstehen kann.

Doch es werden noch weitere Arbeitsmethoden beschrieben, die


förderlich in Bezug auf die nützliche Anwendung der energetischen Anteile
sein können. Hier wird einmal die sogenannte „Gedankenstille“
aufgeschlüsselt und beleuchtet, wodurch man den Begriff in seinem Ursprung
und in einer praktischen Art und Weise verstehen und anwenden kann. Im
Anschluss wird das riesige Themengebiet der „Hypnose“ angeschnitten,
sodass hier Parallelen zu der Arbeit mit den Energiekörper erkannt und
verstanden werden.

Da der Energiefluss im physischen Körper des Menschen – welcher im


Grunde auch einen der energetischen Körper darstellt – absolut essenziell ist,
wird in diesem Band auch auf den „magischen Atem“ eingegangen. Es wird
erklärt und gezeigt, welche Atemübungen und Atemrhythmen es in der
Magie gibt, und wie man diese ausführen kann, um sehr schnell für sich einen
positivierenden Effekt zu erhalten. Mehr und mehr wird man den
Energiefluss im eigenen Körpersystem erkennen und verstehen können,
sodass man Stück für Stück eine echte Selbstkontrolle erhalten kann.

Zum Schluss dieses Bandes wird auf eins der absolut wichtigsten
Werkzeuge der Magie und der Selbstevolution eingegangen, auf den
„inneren Tempel“. Dieser kann sich, unter gewissen Umständen, mehr und
mehr transformieren, bis man schließlich einen sogenannten
„Sternentempel“ sein energetisches Eigen nennen kann.

Auch in diesem Buch sind alle Arbeiten als geführte Meditationen und
Astralreisen konzipiert. Sie sind so geschaffen, dass man sich diese selbst
vorlesen, sie aufzeichnen und die jeweilige Audiokomponente verwenden
kann. So wie es dem Leser beliebt, denn natürlich kann man sich auch
einfach den Inhalt der Arbeiten merken, sodass man aus dem Gedächtnis
reisen kann, oder man kann sich die Reisen auch einfach vorlesen lassen.

So sind diese theoretischen und praktischen Aufschlüsselungen, Arbeiten,


Handhaben und Wirkweisen in diesem Buch, so erstellt, dass sie vollkommen
autark und eigenständig verwendet werden können, wodurch man gezielte
Übersichten und Arbeitsvorschläge zum Thema „Energiekörper“ erhalten
kann. Gleichzeitig ist dieses Buch aber auch nur ein Fragment, ein Fragment
eines viel größeren Werkes, welches sich wie ein magisches Netzwerk
verhält, da die einzelnen Bücher / Kapitel miteinander bewusst verwoben
sind, sodass man für sich schauen kann, welche Schwingungen und
Kommunikationsformen dieses Netzwerk benötigt. Durch diese Erkenntnis
beginnt die Transzendenz, sodass man sich selbst evolutionieren kann, und
versteht, welche Formen man bereits beherrscht und kennengelernt hat, und
welche noch in der eigenen Sammlung, im Bestand und im Repertoire fehlen.
Jegliche Art der Magie wird sich im Gesamtwerk des „Magischen
Kompendiums“ wiederfinden – Stück für Stück werden alle denkbaren
Bereiche abgedeckt, sodass es auf der einen Seite ein echtes Kompendium ist,
auf der anderen Seite aber auch eine „unendliche Geschichte“, denn die
Magie lebt, entwickelt und vergrößert sich – immer!

Die Bereiche, die durch das „Magische Kompendium“ abgedeckt werden


lauten: „Meditation“, „Energiekörper und energetische Anteile“,
„Energiezentren und Chakren“, „Die Kunst der Divination“, „Die Magie –
Theorie und Praxis“, „Engel und kosmischen Dynamiken“, „Magischer
Schutz“, „Alchemie“, „Heilarbeiten und die Lehre der Elemente“,
„Schattenarbeit und Selbstanalyse“, „Die Macht der Malachim-Symbole“,
„Mors Mystica und andere Tode“, „Grundlagen der henochischen Magie“,
„Kabbalah – Erkenntnisse und Lehren“, „Rituale, Mantren und
Beschwörungen“, „Teuflische Dämonen, Höllenbruten und Satanismus“,
„Sternenkollektive und deren Genien“ und „Sigillenmagie“. Diese Bereiche
sind bereits abgedeckt, da die Bände existieren und Stück für Stück
veröffentlicht werden. Zusätzlich kommen noch Bücher hinzu, die sich mit
den Themengebieten „Planetenmagie“, „Runen“, „Hexentum“, „Voodoo“,
„Schamanismen“ und noch vieles mehr, befassen. Genau deswegen schrieb
ich: „Jegliche Art der Magie wird sich im Gesamtwerk des „Magischen
Kompendium“ wiederfinden – Stück für Stück werden alle denkbaren
Bereiche abgedeckt, sodass es auf der einen Seite ein echtes Kompendium ist,
auf der anderen Seite aber auch eine „unendliche Geschichte“, denn die
Magie lebt, entwickelt und vergrößert sich – immer!“
Wenn man also auf der Suche nach magischem Wissen ist, welches man
auch in der Praxis anwenden kann, wird man nach und nach immer weitere
Bände des „Magischen Kompendiums“ finden können!

In Bezug auf das Gesamtkonzept des „Magischen Kompendiums“ gilt,


dass die praktischen Fragmente alle auch praktisch erarbeitet und und
ausprobiert worden sind, sodass durch die Dynamiken und Möglichkeiten der
Rituale, der Meditationen, der Astralreisen, der Riten und der
weiterführenden Prozesse, die es in dieser Buchreihe gibt, nach und nach
eine hohe Zielgenauigkeit erschaffen wurde.

Diese Zielgenauigkeit wird sich auf die eigene Evolution beziehen, denn
da der Kosmos voller Humor steckt, ist die Selbstevolution einfach nur ein
Spiel, ein Spiel des Lebens und ein Spiel der Existenz. Natürlich sind alle
Rituale, Riten, Meditationen und Astralreisen so konzipiert, dass man sie
alleine ausführen kann, da nicht jeder den Halt und die Unterstützung einer
magischen Gemeinschaft bzw. Familie besitzt. Doch wenn man will, kann
man die Arbeiten auch ohne Weiteres als Gruppenarbeit verwenden bzw.
verstehen. Ferner lade ich jeden ein, dass die bestehenden Arbeiten
selbstständig und individuell, und für den privaten Eigengebrauch, erweitert
werden, sodass man für sich schauen kann, dass man den Ritualen, Riten,
Meditationen und Astralreisen den letzten und absolut individuellen Schliff
geben kann.

Bei allen praktischen Arbeiten, allen Ritualen, allen Riten, allen


Meditationen und allen astralen Reisen, gilt, dass es stets nur Vorschläge und
Methoden sind, die man alles für sich selbstständig verändern, erweitern
oder auch ergänzen kann – vielleicht sogar ergänzen muss?! Dies kann sehr
passend und erfolgreich sein, doch es kann auch töricht und gefährlich sein.
So ist nun einmal die Magie! Die Kreativität eines jeden magischen
Menschen kann sich selbst erkennen und erwecken, wenn man Schabloben
als Fundamente erkennt, und sich selbst etwas aus diesen Fundamenten
erschafft, wodurch man seinem eigenen Selbst folgt, und nicht irgendeinem
Autor, der im Endeffekt seine magischen Wege, Erfahrungen, Ansichten,
Meinungen und Maximen einfach nur veröffentlicht hat, um sich selbst
Werkzeuge zu erschaffen, die individuelle, aber auch universelle Noten
beinhalten.

So will ich nun jedem, der den Weg zu diesem Buch / Kapitel und auch zu
dieser gesamten Buchreihe gefunden hat, viel Spaß und Erfolg wünschen.
Gleichzeitig will ich aber auch eine obligatorische Warnung mit auf den Weg
geben!

Alle Arbeiten und beschriebenen Ausführungen – egal, ob diese in der


Theorie oder in der Praxis eine Anwendung finden – werden stets auf eigene
Gefahr vollzogen! Das Problem mit der Magie ist nicht, ob sie funktioniert,
sondern dass sie funktioniert! Daher muss sich jeder selbst prüfen, ob er
wirklich für diese geistigen und energetischen Arbeiten bereit ist. Wenn dies
so ist … schreite mutig voran und vergöttliche dich selbst! SO SOLL ES
SEIN!
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Energie – das Was, das Wie und das Woher
Energie! Was für ein machtvolles Wort. Was für ein streitbares Wort. Ein
streitbares Wort? Oh ja, denn die Vokabel „Energie“ kann sehr heftige
Diskussionen zwischen Physiker und andere Naturwissenschaftler und
spirituellen, esoterischen und magischen Menschen auslösen. Die
Gruppierungen „Wissenschaft“ und „Metawissenschaft“ treffen aufeinander
und es gibt hier und da reibereinen, wenn es um den Begriff der Energie geht.
Dies ist eigentlich merkwürdig, denn in der heutigen Zeit hört und findet man
dieses Wörtchen sehr, sehr oft. Begriffe oder Sätze wie „Ich bin
energiegeladen“, „Heizenergie“, „Energiequelle“, „Arbeitsenergie“, „der hat
aber eine hohe kriminelle Energie“, „wir werden eine Energiekrise
bekommen“, „Energiereservoir“, „Ich habe eine Energiesparlampe um
Energie zu sparen“, „Kernenergie ist böse! Nein danke!“, „Energieriegel“,
„Powerenergie“, „Liebesenergie“, „disziplinierte Energie“ oder
„Energieverlust“ sind mittlerweile normal und haben sich in den normalen
Sprachgebrauch integriert. Ähnlich ist es auch in der Magie und der
Spiritualität. Auch hier hat sich die Vokabel „Energie“ stark verbreitet und
wird gern genutzt. Egal, ob es nun um „energetisches Arbeiten“,
„Energiekörper“, „Lebensenergie“, „Energieausgleich“, „kosmische
Energie“, „Energie von Edelsteinen“, „Energieträger“, „Energiekreis“,
„energetische Sicht“ oder „Planetenenergie“ geht, oder um „Engelsenergie“,
„Runenenergie", „Geistenergie“, „dämonische Energie“, „Gnadenenergie“,
„Lichtenergie“, „Schattenenergie“ „vampiristische Energie“ oder um
„Chakrenenergie“ bzw. „Energiezentren“. Der Begriff Energie ist sehr weit
verbreitet. Dies gilt natürlich auch für die Naturwissenschaft, auch wenn
diese wieder andere Begriffe besitzt. Fakt ist jedoch, dass der Mensch in der
heutigen Zeit – wenn die Vokabel „Energie“ fällt – immens viele
Affirmationen, Analogien und Korrespondenzen besitzen. Daher kann man
ohne Weiteres sagen, dass bei jedem Menschen individuelle Prozesse
ablaufen, die letztlich mit seinem menschlichen Werdegang untrennlich
verbunden sind, wenn das Wort „Energie“ vom Intellekt aufgeschnappt wird.

Es werden Muster bedient und Programme ausgelöst, sodass die


unterschiedlichen Vorstellungen des Menschen auftreten.

Gerade diese unterschiedlichen Vorstellungen kann man hervorragend


nutzen, um Grenzen zu ziehen, Grenzen durch die Köpfe der Menschen, die
diese Begriffe elitär verwenden wollen. Offensichtlich werden diese Grenzen
mit NATO-S-Draht (oder auch Klingendraht) gezogen, da es immer wieder
Stimmen gibt, die den Begriff „Energie“ nur für den eigenen Bereich
verwenden wollen. Leider haben hier die wissenschaftlichen Arbeiter das
größere Problem mit diesem elitären Denken, da es doch des Öfteren Streit
mit der magischen Fraktion gibt, ob der Begriff „Energie“ denn auch
verwendet werden darf. Dabei ist das vollkommen unnötig, da die deutsche
Sprache ausreichende Vokabeln besitzt, um hier zu differenzieren. Zwar gibt
es immer wieder Wörter, die man nur anhand ihrer Schreibweise, ihrer
Betonung oder dem Sinn des Satzes zuordnen kann („Da ist es weg!“ gegen
„Da ist der Weg!“), doch sind das nun keine essenziellen Probleme der
Gesellschaft.

Doch wann wurde der Begriff Energie, so wie er heute verwendet wird,
eigentlich geprägt? Wohl gemerkt „heute“, denn natürlich ist der Begriff
„Energie“ deutlich alter als ein „paar Jahre“. Nun, die Bezeichnung
„Energie“, so wie sie heute von der Physik verwendet wird, basiert primär
auf den Physiker William John Macquorn Rankine (05.07.1820 -
24.12.1872). Dieser hat die Vokabel „Energie“ ca. 1852 eingeführt, wodurch
eine deutliche Definition bzw. Abgrenzung zum Begriff der „Kraft“
geschaffen wurde. In der damaligen Zeit absolut nötig, innig und
hervorragend umgesetzt. Im gleichen Atemzug muss aber auch der Physiker
Thomas Young (13.06.1773 - 10.05.1829) genannt werden. Thomas Young
hatte den Begriff Energie bereits im Jahr 1800 in einem mechanischen
Zusammenhang verwendet, wobei hier aber keine klare Trennung wie bei
William John Macquorn Rankine existierte. Doch wenn es um die Vokabel
„Energie“ geht, müssen auch Namen wie Immanuel Kant, Gottfried Wilhelm
Leibniz und Galileo Galilei genannt werden, da sie sich alle Gedanken um
die Transformation von kinetischer Energie in potenzielle Energie (in Bezug
auf Pendelschwingungen) machten.

Gut, hier wurde nicht direkt das Wort „Energie“ verwendeten, dennoch
muss der Grundgedanke berücksichtigt werden. Noch in der Mitte des 19.
Jahrhunderts war das Wort "Energie" nicht in den allgemeinen Lexika bzw.
Nachschlagewerken zu finden und natürlich galt dies auch für die normale
Sprache, etwas, das heute wieder ganz anders ist.

Wenn der Mensch, der sich primär mit der Magie beschäftigt, mit der
Vokabel „Energie“ agiert, könnte er diese ohne Weiteres mit anderen
Vokabeln ergänzen. Hier sind die Vokabeln „Prana“ (sanskrit; Lebenskraft
oder Lebensenergie), „Chi/Qi“, „Ki“, „Gi“ (chinesisch, japanisch, koreanisch;
Energie, Atem, Fluidum, Luft, Gas, Dampf, Hauch, Äther, Temperament,
Kraft, Atmosphäre), „Od“ (von Carl Ludwig Friedrich von Reichenbach
[12.02.1788 – 19.01.1869]; Industrieller, Chemiker, Naturforscher und
Philosoph, „erfand“ einen Begriff, der sich vom Gott Odin ableitet und mit
„Lebenskraft“ oder „Lebensenergie“ übersetzt werden kann), „Mana“ (aus
der Sprache der Maoir; es bedeutet so viel wie Macht [die spiritueller als
auch weltlicher Natur sein kann], aber primär auf eine spirituelle Energie
[ähnlich dem Chi, Qi, Ki, Gi] deutet) oder „Orgon“ (von Wilhelm Reich
[24.03.1897 - 03.11.1957]; Psychiater, Psychoanalytiker, Sexualforscher und
Soziologe, „erfundene“ biologische, später kosmische Energie) zu nennen.
Zwar werden die „profanen Menschen“ (und die Anfänger in diesem Bereich)
keine Ahnung haben, was da gerade betitelt wurde, doch zumindest gibt es
dann keinen Ärger, oder? Nun, egal, welche Vokabel der magische Mensch
verwendet, er verwendet etwas, dass er primär erlebt und nicht gemessen hat.
Die möglichen Vokabeln beschreiben immer einen inneren Vorgang, der
zwar bewusst erfahren wird, aber nicht immer gezielt mit Worten beschrieben
werden kann. Klar kann man auch hier wieder mit Metaphern arbeiten,
sodass die ganze Sprache blumig und bildgewaltig wird, doch kann dies
wieder zu anderen Diskussionen führen. Man stelle sich vor, man würde
seine Erlebnisse mit Vokabeln wie „Lebenskraft“, „Vitalität“,
„Gotterfahrung“, „Erleuchtung“, „Fülle“, „Ganzheit“, „Atman“,
„Seelenwille“, „Höheres Selbst“, „Wirken im Großen Werk“ oder anderen
Vokabeln beschreiben. Es würde bestimmt irgendeine Fraktion der
Gesellschaft auftauchen und Ärger verbreiten.

Mal ganz davon abgesehen, dass diese ganzen Begriffe auch wieder
weitere Definition bedürfen, welche dann auch wieder definiert werden
müssen, bis man sich im Prinzip einer Matroschka-Puppe nährt. Man wird
sich irgendwann darin sogar verfangen, denn der Wert bzw. der Sinn der
Vokabel kann gänzlich verloren gehen. Alles nur, damit man nicht einer
anderen Gruppe auf die Füße tritt, oder?
Nun, ich sehe das dann doch nicht so. Wenn man sich einmal die heutige
Welt ansieht, dann findet man überall Begriffe, Vokabeln und Wörter, die
zweckentfremdet worden. Vielleicht ist es einfach nur ein Zeichen der Zeit,
vielleicht auch ein Akt der Bequemlichkeit oder der Effizienz. Es ist in
meinen Augen wirklich albern und lächerlich, wenn man Stimmen in der
Medienlandschaft hört, die für sich selbst diesen Begriff der „Energie“ allein
verwenden wollen. Offensichtlich wird hier verkannt, dass das Wort
„Energie“ schon längst Einzug in den normalen Sprachgebrauch gefunden
hat, und zwar unabhängig davon, ob ein Mensch nun magisch,
naturwissenschaftlich oder in beiden Richtungen orientiert ist. All dies sind
ganz alltägliche und normale Begriffe und keiner regt sich auf oder ruft zu
einer Hexenjagd auf! Keiner? Doch! Ein paar Menschen sind in ihrem
elitären Denken stecken geblieben und wollen mit einem Begriff geizen, da
sie der Überzeugung sind, dass ihre Sparte diesen Begriff zuerst verwendet
hat! Genau deswegen ist dieses Kapitel hier wichtig. Es geht um Information,
um die Information, wie man die Vokabel Energie verwenden kann.

Gehen wird doch einmal in die Physik hinein, in die Fraktion, die
manchmal Kollegen beinhaltet, die gerne ein Patent auf einzelne Wörter
erstreiten möchten. Wenn man sich einmal die Sparten der Physik anschaut,
in denen sich das Wort „Energie“ tummelt, wird man unter anderem mit
Formeln konfrontiert werden. OK, das ist für einige „Nicht-Wissenschaftler
schon ein riesiges Problem, auch wenn die Formeln nun nicht sonderlich
schwer und im Grunde auch aus der normalen Schulzeit bekannt sein sollten.
Solche verschiedenen Formeln sind z. B. „E = m*c2“, „E = F*s“, „E =
½*m*v2“, „E = m*g*h“ und noch ein paar weitere, wobei hier und da das
Formelzeichen „E“ immer mit einer kleinen Fußnote versehen wird, damit
auch der Physiker weiß, von WELCHER Energie gesprochen wird. Der
Physiker könnte auch einfach sagen, dass Energie die Fähigkeit eines
physikalischen, biologischen oder technischen Systems ist, Arbeit zu
verrichten. Auch ist es möglich, dem Begriff „Energie“ noch ein paar
Hilfsvokabeln zu geben (chemische Energie, elektrische Energie,
Strahlungsenergie, potenzielle Energie, kinetische Energie, thermische
Energie, magnetische Feldenergie, relativistische Energie, Energie von
Lichtquanten, Energie eines Erdbebens), sodass man genau weiß, wo von
man spricht.

Man sieht also, dass es auch hier wieder ausreichend viele Begriffe,
Verifikationen und Möglichkeiten gibt. Daher keimt doch manchmal die
Frage, warum es dann immer wieder Menschen gibt, die sich künstlich
aufregen müssen. Wenn man in die Sparte der Physiker geht, die gern medial
arbeiten, wie z. B. Harald Lesch oder Heinz Oberhummer, dann frage ich
mich, ob man seine Meinung der breiten Öffentlichkeit eher feindlich,
intolerant und angreifend präsentieren muss. Gegen Sarkasmus und Ironie
will ich nichts sagen, da ich auch oft genug „spitze Bemerkungen“ verwende,
doch wundert es mich, dass so viele Menschen es nicht ertragen können bzw.
es nicht tolerieren können (Toleranz kommt vom lateinischen Wort „tolerare“
was man mit „ertragen“ oder „(er)dulden“ übersetzen kann), dass andere auch
den Begriff verwenden. Nun, im Endeffekt kann man sagen: „Sollen sie!
Jeder Mensch kann sagen, was er will.“ Dennoch ist es in meinen Augen
schade, wenn sich hierdurch andere Menschen verunsichern lassen.

Gut, auf der anderen Seite kann ich es natürlich auch verstehen, dass es
auch „Bauchschmerzen“ gibt, wenn Fachbegriffe vollkommen falsch und
zweckentfremdet verwendet werden, sodass der Schein der Seriosität
entsteht, um ein Lügenkonstrukt zu verkaufen.

Daher will ich, trotz aller Kritik, für die Wissenschaft eine Lanze brechen,
denn ich denke, dass es einem Großteil der Wissenschaftler auch darum geht,
dass Begriffe der Physik nicht „missbraucht“ werden, missbraucht, um
spirituelle Produkte besser verkaufen zu können, da der Stempel der
Wissenschaft scheinheilig vorgegaukelt wird. Leider wird dies immer mehr
und mehr von einigen Geschäftsmenschen umgesetzt, die sich mit
physikalischen Begriffen eine wissenschaftliche Seriosität geben wollen.
Doch ich weiß nicht, was schlimmer ist. Das Vorgaukeln einer
wissenschaftlichen Seriosität oder das Vortäuschen von magischem Wissen
und Fähigkeiten, um in der „profanen Eso-Szene“ Geld zu verdienen, wird
alles – ohne Rücksicht auf Verluste, Wahrheit oder fundierte Quellen –
vermarktet und verramscht. Egal, ob man nun Tachyonen und deren
„Produkte“ bzw. „Erzeugnisse“ nennen kann – natürlich in allen Formen,
Farben und Qualitäten – oder ob man andere Dinge betiteln will, wie z. B.
Kuscheltiere mit magischen Eigenschaften, für den vierfachen Preis, bunte
Glasmurmeln und Plastikpyramiden oder irgendwelche Schmuckstücke, die
noch nicht einmal komplett aus den Edelstählen Gold, Silber oder Platin
bestehen. Meistens ist der gemeinsame Nenner eine Art Wunderheilung, die
alle menschlichen Probleme des Käufers in Null-Komma-Nichts auflösen
und zusätzlich noch Reichtum, wahre Liebe, Zufriedenheit, energetische
Superharmonie und Glück bescheren. Schon toll, was man sich kaufen kann
und nicht erarbeiten muss. Es gibt hier so viele Bereiche, die auf diversen
Seiten oder in TV-Sendungen als absolute Heilsbringer angepriesen werden,
dass man kaum eine Übersicht behalten kann. Hier werden dann natürlich
auch viele „spirituelle Begriffe“ mit „physikalischen Begriffen“ gekreuzt,
egal, ob hier eine reflektierte bzw. denkwürdige Sichtweise anzuraten ist.
Begriffe wie „Quantenheilung“, „Indigo-Kinder“, „Matrixwissen“ oder
irgendwelche Vokabeln, die mit dem Wort „Engel“ verschmolzen werden.
Alles wird auf Biegen und Brechen verwendet.

Daher kann ich es absolut nachvollziehen, dass man „seine Begriffe“


nicht unbedingt auf den Zungen von „Halbwissenden“ sehen will – dies gilt
aus der Sicht der Naturwissenschaftler, genauso wie für magische Menschen,
die die Magie als Maxime und nicht als Geschäftsidee verwenden.

Natürlich sollte man bei aller Kritik und hormonellen Stressprozessen


bedenken, dass es im menschlichen Sprachgebrauch und im mitmenschlichen
Umgang immer so sein wird, dass es Einzelmenschen gibt, die alle möglichen
Begriffe individuell verwenden. Dies gilt für spirituelle Menschen genauso
wie für naturwissenschaftliche Menschen. Viele Physiker und Mediziner
werden von der eigenen „Heimatfront“ verachtet, da sie in die Esoterik
gewechselt sind – leider wird nie nach dem WARUM gefragt! Ist es wirklich
schnöder Mammon oder steckt mehr dahinter? Das Gleiche gilt aber auch für
Physiker und Mediziner, die in den heimatlichen Gefilden geblieben sind und
sich auf ein dogmatisches Weltbild eingelassen haben. Als magischer
Mensch kann ich die individuelle Verwendung von Begriffen sehr gut
nachvollziehen, denn schließlich mache ich das auch so. Manchmal müssen
sogar Neologismen (also Wortneuschöpfungen) verwendet werden, um neue
Ideen irgendwie zu erklären. Doch ich muss auch sagen, dass man in der
spirituellen Szene und Literatur sehr viele Menschen findet, die absichtlich
Fachvokabeln verwenden, um ihre eigene Unzulänglichkeit zu kaschieren.
Fachvokabeln sind wichtig, denn sie erschaffen einen sehr genauen Fokus,
doch man sollte sie auch immer im richtigen Kontext einsetzen und genau
dies wird manchmal nicht getan. Da wird lieber das Ego gestreichelt und
beweihräuchert, auch wenn dies überhaupt nicht nötig ist. Nun, Menschen
sind so, da ähneln sich die Spirituellen und die Naturwissenschaftler wie ein
Ei dem anderen.

Doch warum verwenden denn nun jetzt die Magier, die Spirituellen, die
Esoteriker, die Okkultisten und die Mystiker den Begriff „Energie“? Es gibt
doch unendlich viele andere fachspezifische Vokabeln – wie man schon
allein an dieser Aufzählung sehen konnte – die wirklich „magische Begriffe“
betiteln. Es sind so viele Begriffe, dass sich die magische Szene schon fast
nicht untereinander unbedingt einigen kann, da es so viele Begriffe gibt und
auch hier wieder Menschen ihre Lieblingsvokabeln haben. Da bin ich kein
Ausnahmefall. Auch ich habe meine „Lieblingswörter“, doch muss man bei
Erklärungen und Veranschaulichenden auch immer berücksichtigten, ob der
Mensch, der einem gegenüber ist und zuhört, auch die jeweilige Vokabel
kennt.

Nun, hier ist und bleibt die Vokabel „Energie“ eben


umgangssprachlicher, sodass man sich sicher sein kann, dass der Begriff
„Energie“ (in all seinen „energetischen Variationen“) bekannt sein wird,
während Vokabeln wie „Prana“, „Chi/Qi“, „Ki“, „Gi“, „Od“, „Mana“ oder
„Orgon“ für einige unverständliches Kauderwelsch darstellen.

Wie kann man aber hier eine Zusammenführung erwirken und wann wird
denn meist der Begriff „Energie“ in der magischen Szene verwendet?
Allgemein kann man sagen, dass der Begriff „Energie“ immer dann
verwendet wird, wenn irgendetwas geschieht, das NICHT mit einfachen
Wörtern erklärt werden kann. Irgendein Umstand tritt ein, der so
außergewöhnlich ist, dass man seine Bedeutung nicht mit der normalen
Umgangssprache erklären kann, sondern auf eine Fachvokabel zurückgreifen
muss. Das Wort „Energie“ wird z. B. verwendet, wenn man sich
„energetisiert“, d. h. sich selbst auf eine geistige Arbeit vorbereitet und z. B.
via Meditation oder anderer Übungsmechanismen, auf welche man seinen
physischen Körper regelrecht codiert hat, eine Einleitung für den eigentlichen
gedanklichen oder philosophischen Arbeitsschritt ausführt. Natürlich könnte
man auch Begriffe wie „hochfahren“, „aktivieren“, „starten“ oder „puschen“
verwenden, doch man wird hier schon merken, dass auch diese Wörter keine
Klärung bringen würden, da sie auch in Dutzenden anderen
Zusammenhängen positioniert werden können. So verwendet man den
Begriff der „Energie“ meist dann, wenn man jemanden helfen möchte und
ihm „Energie“ (hier könnte man auch Kraft, Entschlossenheit, Wille,
Zuversicht, Unterstützung etc. verwenden, wobei man dies zum Teil wieder
näher klassifizieren müsste) senden/geben will. Doch auch hier muss
teilweise eine Zusatzinformation gegeben werden, sodass manchmal weitere
Begriffe verwendet werden, um eine Klassifizierung für das menschliche
Bewusstsein überhaupt anzubieten. Wenn ich z. B. jemanden unterstützen
will, dem es nicht gut geht, wird die Vokabel „Heilenergie“ verwendet.
Wenn ich jemanden die archetypischen Qualitäten eines Elementes geben
will, dann bekommt das Wort Energie noch die Vokabel des jeweiligen
Elementes (Erdenergie, Luftenergie, Wasserenergie oder Feuerenergie), wenn
ich in einem Ritual eine Macht/Kraft/Entität/Energie anrufe, damit mich diese
unterstützt, gebe ich ihr einen historischen Namen (den Namen einer Göttin,
eines Gottes, eines Engels) oder bezeichne sie einfach als „universelle
Energie“ oder auch „kosmische Energie“. Wenn ich mich selbst via Trance in
einen anderen Bewusstseinszustand versetzen will, verwende ich die Energie
der Trommel (Schlagen einer Trommel um in Trance zu kommen), die
Energie der Natur (meditatives Laufen), Energie des Baumes / Kristalls /
Arbeitsgerät (Athame, Stab, Pentakel, Kelch etc.) – also eine physische
Berührung eines Objektes, wodurch wieder ein selbst erschaffenes
„Körperprogramm“ abläuft, eine Selbstcodierung, die einen individuellen
Effekt hat. Ich kann auch die Energie eines Himmelskörpers verwenden, z. B.
die marsianische Energie, wo auch wieder ein Archetypus beschrieben wird,
sodass in mir etwas ausgelöst wird – wieder ähnlich einem Programm oder
einer Selbstcodierung. Dass Gleiche kann ich auch mit den Himmelskörpern
Sonne, Mond, Merkur, Venus, Jupiter, Saturn, Uranus, Neptun, Pluto,
Chiron, Ceres usw. machen. Ich kann „rituelle Energie“ z. B. auf ein Objekt
fokussieren, d. h., ich fokussiere meinen Willen, den ich in einer feierlichen
Zeremonie aus dem Alltagstrott gehoben habe, auf ein Objekt meiner Wahl.
Oder ich nehme den Begriff Energie und verbinde ihn mit religiösen
Vokabeln wie „Chakra“, „Gott“, „Licht“, „Teufel“ oder mit einer
Fantasievokabel wie „Gnuppselfuppselenergie“, die individuell für mich
etwas bedeutet und auch etwas in mir bewirkt. Vielleicht nehme ich den
Begriff „Energie“ auch einfach und kombiniere ihn mit dem Wort „Körper“.
Die „Energiekörper“ sind auch wieder Konzeptideen, die in mir etwas
auslösen und die ich mit vielen anderen Vokabeln verifizieren könnte (Aura,
Ätherkörper, Mentalkörper, Emotionalkörper, Astralkörper, Spiritueller- bzw.
Kausalkörper, Intuitions- bzw. Buddhikörper und Atmankörper). Ich kann
auch das Wort „Energie“ in vielen metaphorischen Beschreibungen
verwenden, damit ich etwas beschreiben kann, was ich nicht punktuell
erfassen kann, was mir aber so wichtig ist, dass ich es außerhalb meiner
Erinnerungen fixieren will.

Man kann diese Beispiele, und die Verwendung des Wortes „Energie“,
im magischen Bereich wirklich in die Unendlichkeit treiben, doch das würde
wohl zu einer Hirnknotenenergie führen.

Doch diese ganzen Beispiele sind erst einmal individuell zu betrachten,


denn sie beziehen sich auf mich. Andere Menschen verwenden natürlich auch
wieder andere Wörter und andere Zusammenhänge. Bei den ganzen
Beispielen sollte auffallen, dass ich immer wieder einen Bezug auf das
Individuum Mensch vollzogen habe und dass die „Effekte“ und „Erlebnisse“
primär aus dem „Inneren“ des Menschen herauskommen und dort auch eine
WIRKUNG haben. Natürlich ist diese Wirkung auch wieder subjektiv und
absolut individuell, doch ich denke schon, dass die meisten Menschen solche
Erklärungen durch eigene Beispiele und reale Begebenheiten für sich
einordnen können, ob man nun das Wort „Energie“ nimmt, oder ein anderes.
Apropos „Energie“ und „Wort“, was bedeutet das Wort „ENERGIE“
eigentlich wortwörtlich? Es muss doch irgendwo herkommen und eine
buchstabengetreue Bedeutung haben, oder? Nun, das Wort „Energie“ kommt
aus dem Altgriechischen und setzt sich aus den beiden Wörtern ἐν (en) und
ἔργον (ergon) zusammen, was zum Wort Enérgeia führt, aus welchem sich
dann das Wort „Energie“ ergibt bzw. gebildet hat. Wenn man dann in die
Übersetzungen geht, findet man, dass die griechische Silbe „ἐν“ (en) wie
folgt übersetzt bzw. gedeutet werden kann: (1) in, innerhalb (räumlich), (2)
auf (räumlich), (3) an, bei (räumlich), (4) unten (Teil von etwas) oder (5) in,
innerhalb, binnen (zeitlich).

Das griechische Wort „ἔργον“ (ergon) bedeutet so viel wie: (1) Werk,
Arbeit (etwas schaffen), (2) Tat, Handlung, Wirken (etwas vollbringen), (3)
Geschäft, Verrichtung (eine Tat). Zusätzlich kann man über das Wort „ergon“
sagen, dass es eine spezifische oder individuelle Funktion oder Aufgabe
besitzt, in Bezug auf eine „Sache“ bzw. „Angelegenheit“, wobei die
Funktion/Aufgabe die für diese Sache/Angelegenheit
essenziell/bedeutungsvoll ist. Es ist also ein sehr „starkes“ oder
„machtvolles“ Wort, das in seiner Grundbedeutung nicht „mal eben“ oder
„leichtfertig“ verwendet werden sollte.

Wenn man sich dann auf eine Umschreibung des Wortes „Energie“
einigen und hier kein Tamtam, gepaart mit einer großen Portion Theatralik,
verwenden will, kann man die ursprüngliche Bedeutung des Wortes
„ENERGIE“ einfach als ein „inneres Werk“ oder ein „in (sich selbst)
Wirken“ erklären. Und wenn man sich jetzt die magischen Ziele der
Selbstevolution anschaut, dann ist diese Übersetzung genau das, was ich
weiter oben als Beispiele verwendet habe. Wenn man sich jetzt noch einmal
die Beispiele anschaut, die ein Magier, der das Wort „ENERGIE“ verwendet,
aufschlüsseln könnte, wird man feststellen, dass es immer ein „inneres Werk“
oder ein „in (sich selbst) Wirken“ sein wird.
Und selbst wenn man dies für sich nicht wahrhaben will oder es nicht
erkennen kann und den letzten Strohhalm eines „Wer-hat-es-als-Erster-
verwendet“ ergreifen will, wird man nicht bei Namen wie William John
Macquorn Rankine, Physiker Thomas Young, Immanuel Kant, Gottfried
Wilhelm Leibniz oder Galileo Galilei landen, sondern bei den griechischen
Philosophen. Hier kann man, wenn man es will, den Namen „Aristoteles“
verwenden, der in meinen Augen nicht nur ein Philosoph war, sondern
einfach seiner Zeit entsprach und auch mit „Göttern/Göttinnen“ gearbeitet
hat, also ein Denker, ein weiser Mann, ein Hierophant oder ein Magier bzw.
Okkultist oder einfach ein esoterischer / spiritueller Mensch. Aristoteles
verwendete den Begriff „Enérgeia/Energie“ als eine „Wirkkraft“, durch die
Mögliches in Seiendes übergehen kann. Perfekter kann man dies kaum
beschreiben. Das, was möglich ist, was man sich im eigenen System
erschließt, sich darauf codiert oder programmiert, kann als eigene,
individuelle Realität wahr werden.

So soll und muss ein jeder selbst entscheiden, welche Vokabeln und
Begriffe er verwendet. Doch es wäre schön, wenn man nicht fremde
Menschen bzw. Individuen bestimmen und ihnen diktieren will, welche
Begriffe sie gefälligst zu verwenden haben. Niemand kann und sollte einen
Begriff pachten. Denn auch die Physiker verwenden Begriffe, die weit, weit
vor ihnen schon andere Menschen verwendet haben. Das Wort „FELD“ bzw.
„FELDER“ ist hier mein Lieblingsbeispiel.

Es würde sicherlich kein Landwirt auf einen Physiker zu gehen und


lauthals schreien, dass er den Begriff „Magnetfeld“ oder
„elektromagnetisches Feld“ nicht verwenden darf, da ein Feld ein Acker ist,
der nur in Länge und Breite interessant ist und auf dem gefälligst etwas zu
wachsen hat, das man auch ernten kann. Wobei das Schauspiel bestimmt
spannend und amüsant wäre.

In diesem Sinne würde ich mir wünschen, dass jeder Mensch auch die
Sprache als Meditation sehen würde, als eine ACHTSAMKEITSÜBUNG. Es
ist für jede echte Kommunikation kontraproduktiv, wenn man sich elitär
aufschwingen will, um sich gleichzeitig hinter Fachvokabeln zu verstecken,
damit andere Menschen nicht die eigenen Unzulänglichkeiten bemerken. Ich
denke, dass man ohne Weiteres sagen kann, dass die Physik mittlerweile zur
magischen/spirituellen Kommunikation gehört, da die Physik alte (meist
griechische) Vokabeln verwendet, die man auch für magische Ideen
hervorragend verwenden kann. Nehmen wird doch sonst mal provokativ den
Begriff „Quantenmagie“. Hierdurch kann man hervorragend eine bewusste
und/oder unbewusste Veränderung (Transformation) der eigenen
Wahrnehmung und der eignen Realität beschreiben, die im Kleinsten beginnt
und sich ins eigene Leben erstreckt bzw. erstrecken kann. Hierbei geht es
wieder um die ursprüngliche Bedeutung des Wortes „Quanten“ bzw.
„Quant“. Es kommt vom lateinischen „quantum“ und kann als „wie groß“
oder als “wie viel“ übersetzt werden, sodass man durch „Quantenmagie“
anzeigen kann, dass das mögliche Potenzial gigantisch ist, was man im
eigenen Inneren trägt und entfacht werden kann, sich dieses aber dem
Tagesbewusstsein entzieht. Oder auch das Wort „Orbital“ kann verwendet
werden. Es ist hervorragend in dem Satz bzw. der Aussage „Ein Orbital des
Etz Chaim auf der Ebene Aziluth“ einzubauen. Hiermit wird eine Erklärung
gegeben, dass es in der 1. kabbalistischen Welt (die den Namen Aziluth trägt
und als Ebene der Urenergien bekannt ist, in der es keine klare Dualität gibt)
eben kein deutliches Schwarz/Weiß-Konzept mehr gibt, sondern dass die
ENERGIEN des Sephiroth und des Qlippoth (die Energien / Dynamiken der
Seite der Ordnung und der Seite des Chaos) nicht klar zu lokalisieren sind.

Absolut ähnlich den Elektronen in einem Orbital, also einer „räumlichen


Klassifizierung“ oder in einem „stationären Zustand“, in der man, mit einer
90%igen Wahrscheinlichkeit, das gesuchte Elektron (es gibt verschiedene
Orbitale, die alle unterschiedliche Formen haben) lokalisieren kann – dies ist
sehr grob und sehr oberflächlich erklärt und soll nur zeigen, dass es auch hier
keine 100%igen Klassifizierungen und Einteilungen gibt.
Man kann auch sagen, dass gewisse magische Arbeiten und Rituale eine
gewisse „Unschärfe“ besitzen, was sich direkt auf das Unschärfeprinzip des
Physikers Werner Heisenberg bezieht. Hier geht es darum, dass zwei
magische Grundgedanken (oder zwei komplementäre Eigenschaften eines
Fermions) nicht gleichzeitig absolut genau bestimmbar sind, d. h., dass man
in der Magie sich immer bewusst oder unbewusst entscheiden muss, wo die
Grundidee oder Grundenergie der jeweiligen Arbeit hintendiert – Licht oder
Schatten, Ordnung oder Chaos, Schöpfung oder Zerstörung.

Gut, die physikalischen Begriffe „Orbital“ und „Unschärfeprinzip“ sind


sehr fachspezifisch und gehen etwas über das Allgemeinwissen hinaus,
dennoch kann man sie – wie ich finde – sehr treffend einsetzen. Wenn nun
beide Diskussionsseiten diese Begriffe kennen, wird die jeweilige Debatte
sehr fokussiert ablaufen. Dennoch muss man berücksichtigten, dass ICH mit
diesen Vokabeln am einfachsten mir selbst etwas erklären kann. Denn auch
dies ist sehr wichtig, dass man sich selbst etwas so erklären kann, dass der
Verstand, der Intellekt und das Tagesbewusstsein an etwas teilhaben können,
das im Grunde unerklärlich und magisch ist. Dies mag verrückt sein, doch,
die Magie ist nun mal für Ver-rückte und man sollte reflektieren, ob man
wirklich in allen Adaptionen und Fremdverwendungen ein Problem sehen
will. Wenn nun Physiker ein Problem damit haben, dass spirituelle Menschen
„ihre Begriffe“ verwenden, ,kann ich nur sagen, dass ich nicht diese
Menschen verändern will, die ihre, eigene Meinung haben. Dies kann ich
zum Glück (meistens) tolerieren.

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Energetische Anteile des Menschen
Anteile? Was für Anteile? Moment, ein Anteil ist einfach ein
Stück/Teil/Fragment, dass jemanden zusteht oder es ist als Synonym für
einen Bestandteil bzw. als eine Untermenge zu deuten, richtig? Richtig, wenn
es um den allgemeinen Sprachgebrauch geht. Doch darum geht es hierbei
nicht. Die Vokabel „Anteil“ oder „Anteile“ muss man primär auf etwas
immaterielles, etwas Energetisches beziehen, auch wenn man unter gewissen
Blickwinkeln auch seinen Körper „fragmentieren“ bzw. in Anteile
aufgliedern kann.

In Bezug auf die Magie bzw. auf die eigene Evolution muss man somit
das Wort „Anteil“ als eine Hilfsvokabel deuten, die einfach anzeigt, dass da
„noch mehr“ ist, als man auf den ersten Blick wahrnehmen kann. Man könnte
aber auch eigene „Fragmente“, „Reste“, „Bruchstücke“, „Portionen“
„Kleinigkeiten“, „Brocken“ oder „Quanten“ sagen. Wobei dem Ego wohl
primär die Worte „Fragmente“ und „Quanten“ gefallen würden. Das Wort
„Quanten“ würde dann aber wieder zu möglichen Verwirrungen oder sogar
zu Anfeindungen von Naturwissenschaftlern führen. „Anteile“ ist hingegen
ein Wort, dass umgangssprachlich bekannt ist und unter dem jeder sich etwas
vorstellen kann.

Wenn man also mal in die allgemeine Spiritualität taucht, wird man hier
und da mit diesem Begriff konfrontiert werden. Leider wird dies aber oft sehr
oberflächlich behandelt, sodass der Eindruck entsteht, dass die „eigenen
Anteile“ stets getrennt von einem sind und in unerreichbaren Höhen
schweben. Nun, dem ist nicht so. Wenn man es genau betrachtet, wird man,
jedes Mal, wenn man sich energetisch beschäftigt, auf eigene Anteile stoßen,
auf Anteile, die man wieder als Relaisstationen deklarieren kann.

Wenn man sich mit den Engeln, den Malachim, mit den Göttern, den
Göttinnen oder mit anderen energetischen Entitäten beschäftigt und zu diesen
auch einen energetischen Kontakt etabliert, wird man zwangsläufig auf
eigene Anteile zugreifen. In diesem Fall kann man seine Anteile wie ein
klassisches Radio oder TV-Gerät sehen. Es werden „Signale“ bzw.
„Energien“, die von außen kommen, umgewandelt und so wieder gegeben,
dass das menschliche Wachbewusstsein Deutungen, Bestimmungen und
Definitionen durchführen kann. Aufgrund dieser Umwandlung ist es dem
Tagesbewusstsein des Menschen überhaupt erst möglich, in groben Zügen zu
verstehen, was auf anderen Ebenen möglich ist. Dass die transformierten
Energien bzw. die „gesehenen Bilder“ nicht mit der echten kosmischen
Realität zu tun haben, ist klar, doch wenn man wirklich bei der Analogie des
Radios bleibt, wird dennoch die Quintessenz (die Musik bzw. der Schall bzw.
die Information) empfangen werden. Wenn man dies einmal realisiert hat,
kann man sehr gezielt mit seinen Anteilen arbeiten, man kann es sogar so
beschreiben, dass sich ein gewisser, individueller Automatismus einstellt.

Da der Mensch mit seinen „normalen 5 Sinnen“ in unterschiedlichen


Ausprägungen arbeitet, ist es klar, dass auch die energetischen
Wahrnehmungen, welche sich durch das Tagesbewusstsein äußern können,
unterschiedlich sind. Während der eine Mensch seine energetischen Anteile
visuell wahrnimmt, wird der andere Mensch sie vielleicht hören. Auch
kinästhetisch oder olfaktorisch ist dies ohne Weiteres möglich, und selbst
wenn man sich schlecht vorstellen kann, dass man die Anwesenheit seiner
energetischen Anteile auch schmecken kann, ist dies möglich. Es sind alles
Energien, Energien, die dem Körper individuelle Reize bzw. Reaktionen
abringen, sodass auch ein energetischer Anteil die Reaktion eines bitteren
oder eines süßen Geschmacks simulieren kann. Daher muss man stets selbst
reflektieren, was die jeweilige Sinneswahrnehmung für eine Bedeutung hat.

Ein „übel riechender“ Anteil muss nicht ein böser / dunkler / schlechter
Anteil sein, genau so wenig muss ein schön aussehender Anteil auch eine
positive Schwingung haben. So wie alle energetischen Wesen, sind auch die
eigenen Anteile dazu in der Lage, die Bildsprache (wozu alle 5 Sinne
gehören) des Tagesbewusstseins, zu beeinflussen. In diesem Zusammenhang
muss man verstehen, dass die Anteile des Menschen als Repräsentanten oder
auch als Delegierte gedeutet werden können.

Leider ist es nicht ganz so einfach, hier die passenden Vokabeln zu


finden, da in diesem Fall die menschliche Sprache unzulänglich ist und man
sich bewusst oder unbewusst in „linguale Komplikationen“ verfangen kann.
Eine unendliche Definitionskaskade kann für echtes Chaos sorgen, da man
letztlich alle Begriffe wieder und wieder definieren müsste. Ich kann meine
Anteile wie Äste eines Baumes sehen oder auch als Bäume eines Waldes.
Vielleicht bin ich auch der Ast und gehöre zu meinem Anteil, der wiederum
als ein Baum deklariert ist.

Bin ich der Körper oder bin ich das Gehirn, sind dann meine Extremitäten
und meine Organe als Anteile zu sehen? Nun, wenn man sich kurz auf die
Vokabel „Anteile“ noch mal einlassen will, kann man wirklich sagen, dass
der Ast ein Anteil eines Baumes ist und dass die Gliedmaßen oder Organe
Anteile des physischen Leibes sind. Doch, was ist, wenn wir uns von der
physischen bzw. materiellen Ebene entfernen, was ist, wenn es um Prozesse
geht, die man nicht empirisch belegen kann? Wie sieht es aus, wenn man sich
auf die verschiedenen „morphogenetischen Felder“ der Pflanzen bezieht oder
auf die psychologischen Anteile eines Menschen? Sind es dann noch Anteile?
Ist der liebevolle, emotional denkende und handelnde Ehemann der gleiche
Mensch, wie der strenge und rein deduktiv arbeitende Chef, der im täglichen
Wirtschaftsirrsinn versucht zu „überleben“? Natürlich ist es noch der gleiche
Mensch – zumindest materiell betrachtet. Gleiches gilt auch für die Familie
oder den Beruf.

Auch hier ist man letztlich ein Anteil, ein Fragment. Zwar agiert man zum
Teil autark und individuell, doch gerade wenn man in einem großen Betrieb
arbeitet, kann man sich auch als ein Rädchen im Getriebe sehen, dass eine
essenzielle Arbeit leitet, bzw. leisten muss, damit nicht das gesamte Werk
stillsteht.
Psychologisch betrachtet kann man, wenn man will, auch hier mit dem
Begriff „Anteile“ agieren. Man könnte auch den Begriff „Archetypen“
verwenden, was C.G. Jung bereits getan hat. So sind auch
Charaktereigenschaften, Maximen, Ansichten und Kodizes ohne Weiteres als
Anteile zu definieren.
Wenn man eine weitere Etage nach „oben“ geht, betritt man spirituelles
Land. Um hier nun sinnig mit der Vokabel „Anteile“ arbeiten zu können,
muss man sich auf seine Energiekörper, seine Chakren und seine sonstigen
Potenzialen beziehen und versuchen diese zu deklarieren bzw. einzuteilen.
Zum Einen ist dies hilfreich, wenn man energetisch arbeitet, sodass man
Blockaden bzw. Disharmonien in seinen „Anteilen“ (bzw. Chakren oder
Energiekörpern) deklarieren und sich ins Bewusstsein holen kann. Zum
Anderen schafft dies aber auch eine recht einfache Arbeitsebene, da das
menschliche Bewusstsein leichter agieren kann, wenn eine „persönliche
Ebene“ – in Bezug auf „mein Herzchakra ist ein Teil von mir etc. – existiert.
Der letzte Schritt für uns, zu unseren Seelenanteilen bzw. zu Anteilen, die
entweder zum höheren Selbst gehören oder sogar zum kosmischen Sein, wird
aber immer inviduell und unbeschreiblich bleiben. Zwar ist es ein
gigantischer Unterschied, ob nun Anteile zum höheren Selbst oder zum
kosmischen Sein zählen, doch macht das aus Sicht des Tagesbewusstseins
keinen Unterschied – beide „Anteilsgruppen“ können sehr fremdartig auf das
Wachbewusstsein des Menschen wirken.

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Arbeiten mit den Anteilen – materielle bzw. physische
Ebene
Es mag für einige seltsam oder witzig klingen, doch man kann ohne
Weiteres einen echten Dialog mit seinen „physischen Anteilen“ führen, egal,
ob es nun Organe oder Gliedmaßen sind. Es geht nicht darum, small Talk mit
seiner Leber zu führen, die sich über zu viel oder zu wenig Alkohol beklagt
(nebenbei erwähnt, der uralte Sketch von Otto Waalkes „der menschliche
Körper“ ist hier sehr unterhaltsam), nein, es geht darum aktiv in die
Kommunikation zu treten, wenn eines der Organe nicht ordnungsgemäß
funktioniert, bzw. agiert. Hierbei ist es egal, ob nun ein Gelenk „spinnt“ oder
ob das Herz „zu sehr rast“. In meditativen Arbeiten, kann man seine Organe
bereisen und eine aktive Befragung ausführen, sodass man auch im
Tagesbewusstsein registrieren kann, warum die organische Reaktion so ist,
wie sie ist. Gerade bei dieser Arbeit wird man den Sinn mancher
Sprichwörter viel, viel besser verstehen können. Egal, ob es nun darum geht,
dass einem „eine Laus über die Leber gelaufen ist“, einem „etwas auf den
Magen geschlagen“ ist oder ob man die „Nase voll hat“. Auch einen „dicken
Hals bekommen“ oder eine „Last vom Herz verlieren“ wird man deutlicher
nachvollziehen können. Man kann via Dialog erfahren, warum man die
„Nase voll“ hat bzw. warum einem „was“ auf den „Magen geschlagen“ ist.
Der Organdialog ist eine sinnige und zum Glück auch gängige Praxis, denn
es ist stets einfacher sich selbst zu befragen und zu erfahren, warum der
Körper so reagiert, wie er reagiert, als dies durch eine langwierige Anamnese
abzuklären. Natürlich ist es nicht immer so einfach, einen klaren Dialog
hinzubekommen und man sollte es wirklich nicht übertreiben. Wenn man im
Tagesbewusstsein weiß, warum dieses oder jenes Leiden oder Wehwehchen
hat, muss nicht in den Dialog mit seinen Körper gehen. Doch wenn man
wiederkehrende oder sogar chronische Schmerzen hat, kann ein
Zwiegespräch mit dem jeweiligen Organ bzw. mit der jeweiligen
Körperpartie sehr viel Aufklärungsarbeit leisten.

Doch man kann sich auch mit seinen Körperanteilen unterhalten, wenn es
um sportliche oder ernährungstechnische Gründe geht. Zwar wird man nicht
von seinem Körper die Antwort bekommen, wie man bitteschön „mal eben“
den Weltrekord im Marathon unterbieten kann, doch man kann gezielt mit
seinem Körper zusammenarbeiten, um eine Leistungssteigerung (auch in
Bezug auf eine Beweglichkeit) zu erreichen. Natürlich muss hier auch
Training erfolgen, doch gerade in Bezug auf den Körper gilt das Sprichwort,
dass ein „gesunder Geist in einem gesunden Körper lebt“.
Egal, ob es nun um Organe, System (Herz-Kreislauf-System oder
Verdauungssystem) oder um Gliedmaße geht, wichtig ist, dass man sich
selbst mit dem entsprechenden Körperteil verbindet und einen Rollentausch
vornimmt. Man muss selbst – via gezielte Autosuggestion – eine
Selbstidentifizierung einleiten, sodass das Tagesbewusstsein das
entsprechende Organ wird. Wenn man dies für sich zufriedenstellen geschafft
hat, kann man mit dem Dialog beginnen. Hierbei ist es, egal, ob man einen
echten „Briefverkehr“ initiiert, oder ob man sich mit seinem Spiegelbild
unterhält. Wichtig ist nur, dass man sich wirklich mit dem entsprechenden
Körperteil identifizieren kann.

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Arbeiten mit den Anteilen – gedankliche bzw.
psychologische Ebene
Wer hat nicht schon mal ein Selbstgespräch geführt, entweder, weil man
endlich mal eine adäquate Meinung hören will oder weil man einfach so
arbeitet. Nun gut, dies ist nicht der echte Grund, doch es ist eine schöne Idee.
Doch die gedankliche Ebene bzw. die psychologische Ebene ist sehr, sehr
wichtig, wenn es um das tägliche Leben geht. Es ist mehr als nur hilfreich,
wenn man sich verschiedenen Rollen aneignet und diese auch lebt. Mit
„Rollen“ sind in diesem Fall verschiedene Charakteristika oder auch
„Arbeitsweisen“ gemeint.

Natürlich bleibt man im Endeffekt materiell immer der gleiche Mensch,


doch energetisch muss dies nicht sein. Wenn man für sich innere Werte, oder
Einstellungen, vielleicht auch Vorstellungen und Erwartungen als
Rollenbilder transformiert, kann man diese sehr gezielt nutzen. Zwar wird
sich aus dem unsicheren Büromenschen nicht „mal eben“ ein
schlachterprobter Krieger entwickeln, doch sind Rollenverhalten für die
eigene Psyche wichtig. Auch mit diesen Anteilen kann man in einen Dialog
treten. Mit der Hilfe dieser Gespräche kann man nicht nur über sich selbst
und über seine Struktur etwas erfahren, man kann sich auch sehr bewusst mit
seinen Schattenseiten und seinen inneren Teufeln, Widersachern oder auch
„Dämonen“ (als theatralische Variante einer religiösen und fehlerhaften
Interpretation des Begriffes „Dämon / Daimon“, was Schutzgeist bedeutet)
auseinandersetzen. Man kann sich hier mit den verschiedenen Archetypen
auseinandersetzen und schauen, welche Charakteristika passend sind, welche
man minimieren könnte bzw. sollte und welche eine deutliche Steigerung
erfahren sollten. Hierbei ist es egal, ob man sich mit den klassischen
Archetypen nach C.G. Jung verbindet oder ob man die archetypischen
Energien der Astrologie wählt – sei es die Sternzeichen selbst, die Planeten
oder auch die verschiedenen Beziehungen zwischen den Planeten, Häusern
und Winkeln/Aspekten der Astrologie. Wichtig ist hier, dass man für sich
eine innere Kommunikationsmatrix erstellt, mit deren Hilfe man einen Dialog
beginnen kann, der letztlich die eigene Entwicklung, die eigene Evolution
vorantreibt. Für manche Menschen sind die Archetypen der Astrologie und
des Zodiaks die beste Alternative. Die verschiedenen Beschreibungen dieser
Typen befinden sich im Kapitel „Divination“ bzw. im dortigen Unterkapitel
„Astrologie“ dieser Buchreihe. Für andere Menschen sind vielleicht die
Archetypen nach C.G. Jung die bessere Arbeitsmethode. Es gibt hier keine
Wertung, da sich beide Lehren der Archetypen ähneln. Es geht letztlich hier
um Vokabeln. Dennoch will ich aus Gründen der Vollständigkeit die
Archetypen nach C.G. Jung sehr kurz erwähnen und beschreiben.

Der liebevolle Vater:


Primärer Aspekt der Sonne, des Planeten Jupiter und des Neptuns.
Großzügiger Patriarch, der eher Gnade vor Recht ergehen lässt und die
Barmherzigkeit der Weisheit spiegelt. Klassisch wären hier die Gestalten der
Vatergottheiten zu wählen, wie z. B. Jupiter, Zeus, Dagda, Odin oder auch
Osiris.

Die liebevolle Mutter


Primärer Aspekt des Mondes und sekundärer der Venus. Nachsichtige,
liebende und führsorgliche Matriarchin, die mögliche Verfehlungen ihrer
„Sprösslinge“ schnell verzeihen kann. In diesem Fall auch Ansprechperson
für alle Probleme, Sorgen, Nöte etc. Klassisch wären hier die Gestalten der
Muttergottheiten zu wählen, wie z B. Demeter, Dana, Gaia, Nerthus und
Hathor.
Das Ungeheuer:
Sekundärer Aspekt des Mars, Saturn und Pluto. Symbolisiert die
irrationalen, emotional geladenen Negativhandlungen, die im Jähzorn oder
aus der ethischen Hemmungslosigkeit heraus, geführt werden. Klassisch wäre
hier die Gestalt des „Monsters“, des wahnsinnigen Widersachers, zu wählen.
Göttliche Prinzipien wären hier Apophis, der Fenriswolf, Minotaurus,
Medusa etc.

Die destruktive Mutter


Primärer Aspekt der Lilith, sekundär Venus und Mond, aber auch Uranus.
Hier ist die Furie das Wort der Wahl, die zerstört, sich nicht an Regeln hält,
rebelliert, alte Muster vernichten will. Gleichzeitig aber auch die
„Übermutter“, die ihre Zöglinge aus Angst und Sorge „erstickt“ und an der
individuellen Evolution hindert. Klassisch wären hier Gestalten der „dunklen
Göttinnen“ zu wählen, wobei man im Einzelnen große Unterschiede
zwischen, Lilith, Morrigan, Nemesis, Nix. Ereschkigal, Kali etc. finden
würde.

Der Jüngling
Sekundärer Aspekt von Merkur, Mars und Uranus. Voller Tatendurst und
Übermut wirft man sich in das Leben und will alles gleichzeitig auskosten –
ohne Rücksicht auf mögliche Konsequenzen. „Das Leben jetzt leben und
nicht später.“ Klassisch wäre hier die Gestalt des „Herumtreibers“, der
„Hans-Dampf-in-Allen-Gassen“, zu wählen.
Die Prinzessin:
Primärer Aspekt der Venus und sekundärer des Mondes. Ungebunden
und frei, willentlich die lebenslustigen Seiten der eigenen Persönlichkeit
erfahren und leben. Klassisch wäre hier die Gestalt der „Sirene“, die
Verführerin, zu wählen.

Der Held
Primärer Aspekt des Mars, sekundär Uranus. Er ist der klassische Held,
der die Welt rettet, die Frau seiner Wahl bekommt und bei allen beliebt ist, da
er alles kann. Fragmentarisch ist er der Messias oder auch der Samildánach,
der Kunstfertige oder der Alleskönner. Klassisch wäre hier die Gestalt des
Gottes Lugh oder auch die Figur des Herkules zu wählen, aber auch die
Heldenfiguren des Cuchulainn oder des Fionn kann man hier nennen.

Die Amazone
Primärer Aspekt der Venus, sekundärer Aspekt des Mondes. Sie ist die
emanzipierte Jungfrau (in Bezug auf das Göttinnenprinzip Jungfrau), die
weiß, was sie will und wie sie ihr Ziel erreicht. Sie liebt die Autonomie und
gibt sich ihren Ausschweifungen hin. Klassisch wären hier die Göttinnen des
Jungfrauenprinzips zu wählen wie z. B. Brigid, Diana, Artemis oder
Scatharch.

Der Schurke
Primärer Aspekt des Merkur, sekundär des Mars. Es ist das Schlitzohr,
der Filou, der aber auch seine maskulinen Eigenschaften und seine Macht,
gezielt für persönliche Zwecke, einzusetzen weiß. Klassisch wären hier die
„Schurkengötter“ wie z. B. Loki, Lugh, Balor, Legba, Eshu, Gauwa und auch
unter gewissen Rahmenbedingungen Prometheus zu erwähnen.

Priesterin bzw. Priester


Primärer Aspekt des Mondes und der Sonne. Wissen, Weisheit und
Intuition agieren hier Hand in Hand und werden für die Evolution anderer, so
wie für die Selbstevolution verwendet. Es sind die intuitiven Kräfte des
Seins, der Dienst im „Großen Werk“. Klassisch sind hier Aine, Aradia und
Isis zu nennen.

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Arbeiten mit den Anteilen – energetische Ebene
Die Arbeiten auf der energetischen Ebene stellt eine Art Übergang dar.
Während die Arbeiten mit den Anteilen auf physischer bzw. psychologischer
Ebene primär auf das irdische Dasein, auf den Charakter zielen, ist die Arbeit
mit den Anteilen auf der energetischen Ebene auch für die eigenen
diskarnierten Energien „interessant“. Zwar kann man auch mit den Arbeiten
auf der energetischen Ebene seine Charaktermerkmale verändern, doch zählt
dies auch in Bezug auf den „Geist“ des Menschen. Die verschiedenen
Persönlichkeitsaspekte, die man noch auf der gedanklichen bzw.
psychologischen Ebene kennenlernen und prägen bzw. verändern konnte,
sind aus Sicht der energetischen Ebene nur noch sekundär. Man könnte auch
sagen, dass die Arbeiten auf der gedanklichen bzw. psychologischen Ebene
schon so gut wie abgeschlossen sein sollten, bevor man sich anschickt, mit
der energetischen Ebene zu arbeiten.

Sicher, es gibt hier noch viele Überschneidungen und Vermischungen,


denn gerade über die energetische Ebene kann man neurobiologisch und
natürlich psychologisch arbeiten. Es ist die Ebene der Selbstheilungskräfte
bzw. die Ebene, die eine Signalwirkung auslösen kann, sodass die geistigen
Körper und der physische Körper zusammen so agieren, dass man von außen
betrachtet, von Selbstheilungskräften sprechen kann. Ein weiterer, sehr
wichtiger Schnittpunkt zu den energetischen Körpern stellt die östliche
Medizin auf die Beine. Primär sind hier Akupunktur, Akupressur, Qigong,
Heilkräutermixturen und seit dem letzten Jahrhundert auch Reiki zu nennen.
Gut, bei den verschiedenen „Heilkräutermixturen“ muss man natürlich immer
Abwägungen im Hinterkopf behalten, da die westliche Mentalität doch ganz
anders ist. Hier ist das primäre Stichwort „Artenschutz“, denn schnell werden
sehr exotische Dinge und Mittel als Wunderheilungsdrogen angepriesen.
Doch wenn es wieder um Akupunktur, Akupressur, Qigong und Reiki
geht, sieht es schon wieder „viel energetischer“ aus. In der westlichen
Sprache meist als Chigong betitelt, stellt Qigong eine Meditations- und eine
spezielle Bewegungsform dar. Bei der Meditationsform wird der Fokus sehr
stark auf eine Konzentration und eine äußere Achtsamkeit gelegt. Qigong
dient im Allgemeinen zur Kultivierung von Geist und Körper, sodass es nicht
überraschend ist, dass auch Übungen aus verschiedenen Kampfkünsten in
den Bereich des Qigong fallen. Akupunktur und Akupressur werden teilweise
vollständig auch schon von westlichen bzw. deutschen Krankenkassen
übernommen, wobei die Unterschiede zwischen östlichen Meistern und
westlichen Medizinern gravierend sind. Während sich hier jeder x-beliebige
Arzt nach einem Wochenendseminar wilde Urkunden an die Wand hängen
darf, die ihn als Akupunkteur oder Akupressur auszeichnen, müssen die
Meister in China über 8 Jahre studieren, um überhaupt mit diesen
„Werkzeugen“ bzw. „Techniken“ arbeiten zu dürfen. Überraschenderweise
wird auch eher davon berichtet, dass die traditionellen chinesischen Ärzte es
„irgendwie“ besser können. Woran das wohl liegen mag!?!

Reiki ist hier (zum Glück oder auch leider) noch eher eine
Randerscheinung. Zwar werden auch in medizinischen Zentren
Reikibehandlungen angeboten, doch sind dies meist ehrenamtliche
Menschen, die es aus Berufung und nicht aus Profitgier machen. Anders sieht
es natürlich in vielen spirituellen Zentren aus. Hier werden
Reikibehandlungen und Reikiinitiationen zu irrsinnigen Preisen angeboten
und es gibt immer noch Menschen, die bereit sind, den Werbeversprechungen
zu glauben. Dies ist sehr schade, denn wenn diese Menschen sich intensiver
mit ihren Anteilen auf der energetischen Ebene befassen würden, könnten sie
sich selber mehr als nur eine adäquate Hilfestellung geben.
Zu dieser Hilfestellung zählen natürlich auch Chakrenarbeiten, egal, ob es
nun eine Harmonisierung, eine Aktivierung bzw. Öffnung oder eine
Reinigung ist. Die Chakrenarbeiten sind ein absolut essenzielles Werkzeug.
Man kann sich hier nicht nur selbst kennenlernen, nein, man kann sich auch
hier selbst verändern, transformieren und somit auch evolutionieren. Die
Chakren- und Energiekörperarbeit ist im eigentlichen Sinne das, was die
meisten literarischen Quellen mit dem Begriff „Energiearbeit“ beschreiben
wollen. Doch wenn man es genau betrachtet, ist dies noch viel, viel mehr. Die
einzelnen Bereiche, Bedeutungen und Nützlichkeiten der Chakren und
Energiekörper sind in den Kapiteln „Die Chakren im Allgemeinen“ und in
„Die Energiekörper des Menschen“ dieser Buchreihe ausführlich erklärt,
sodass ich hier nicht erneut in eine Einzelthematik driften will. Dennoch gilt,
dass die „energetische Anatomie“ des eigenen Systems bekannt sein muss,
damit man in dieser Anordnung arbeiten kann. Zwar werden im
Gesundheitssystem Chakrenarbeiten primär belächelt – manchmal auch
verpönt – doch sollte man sich hier von nicht irritieren lassen. Die Wirkung
der Akupunktur wird in den westlichen Ländern auch anders gedeutet, als in
den östlichen. Mal sind es die stimulierenden Reize der Nadeln, welche im
Gehirn eine vermehrte Ausschüttung von „Glückshormonen“ erzeugen und
mal sind es direkte Hautreaktionen, die den Stoffwechsel verändern.

Über eine energetische Wirkung wird nicht gesprochen, selbst dann nicht,
wenn man eine Vokabelangleichung versucht. Die Bildung von Serotonin,
körpereigene Morphine (Endorphin) oder auch Enkephaline sind hier sogar
der beste Beweis, da man sie auch durch Meditationen und astrale Arbeiten
hervorrufen kann, ohne einen mechanischen Reiz wie eine Nadel. Alle
körperlichen Effekte, die man in meditativen, astralen oder auch rituellen
Arbeiten erleben kann, beziehen sich auf die eigene Körperchemie, welche
verändert wird (Steigerung oder Minimierung von körpereigenen Stoffen),
wenn eine energetische Arbeit stattfindet.

Daher sind Chakrenarbeiten, die so ausgeführt werden, dass die Chakren


als eigene Anteile definiert werden, für die Selbsterkenntnis, die
Selbstevolution und letztlich auch für die Selbstheilung bedeutungsvoll. So
kann man seine Chakren komplett bereisen. Man kann z. B. ein einzelnes
Chakra auf der Astralebene so darstellen, dass das Chakra eine komplette,
vielfältige Ebene ist. Gleiches gilt natürlich auf für seine Energiekörper,
wobei es hier wieder Abstufungen zwischen den höheren und den niederen
Energiekörpern gibt. So sind die praktischen Arbeiten in diesem Buch sehr
klar in den Bereich „Arbeiten mit den Anteilen – energetische Ebene“
zusehen, sodass ich hier keine weiteren praxisorientierten Details
niederschreiben möchte – man muss das Rad nicht ständig neu erfinden.

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Arbeiten mit den Anteilen – seelische Ebene
So wie man Anteile besitzt, die kleiner als die eigene „energetische
Summe“ sind, so gibt es auch Anteile, die größer sind, bzw. von denen man
selbst ein Anteil ist. Im Grunde kann man hier von einem Gruppengeist oder
einer Gruppenseele ausgehen. Dieser Umstand ist natürlich nicht nur auf
irgendeine energetische Ebene bezogen, nein, auch im Alltag kann man hier
sehr viele Analogien finden, die einem erklären können, wie es ist, selbst ein
Anteil zu sein. Egal, ob es nun auf der Arbeit, in der Familie oder beim
Einkaufen ist. Wenn man will, kann man überall Strukturen und
Konstitutionen finden, die die Bezeichnung „Gruppengeist“ erhalten können.
Die Energetik eines Gruppengeistes kann hierbei rasant zunehmen – je nach
Schwingung der Energie. Ein positives Beispiel wäre die kreative Gruppe,
die via Teamgeist zusammenarbeitet, um hierdurch Großes zu leisten – egal,
ob es nun um Heilungsprozesse in einem OP geht oder um Verbesserungen
bei einem Meeting. Ein negatives Beispiel wäre ein wütender Mob, der
aufgestachelt ist und regelrechte Lynchjustiz umsetzen will. Jeder wird noch
viele weitere Beispiele kennen, wobei sie alle einen gemeinsamen Nenner
haben. Dieser gemeinsame Nenner bezieht sich auf den Menschen, der zu
anderen Mensch ein energetisches Band, und teilweise sogar eine
energetische Matrix knüpft. Natürlich können diese Verbindungen auf der
einen Seite eine Repräsentanz aufweisen, welche dann wieder detailliert bzw.
differenziert illuminiert werden kann. Auf der anderen Seite finden hier aber
auch sehr viele innere Prozesse statt, die man unter dem Gesichtspunkt eines
„geschlossenen Systems“ betrachten kann. Eine oberflächliche Verbindung,
wie sie z. B. Menschen haben, die irgendwo gemeinsam einkaufen oder allg.
shoppen, ist hier irrelevant. Doch wenn man irgendwo zusammenarbeitet,
bzw. einen noch höheren Bekanntschafts-, Freundes- oder sogar
Familiengrad hat, sie es schon wieder anders aus.
Mit wachsender Energie der Verbindung, verändern sich auch die
energetischen Prozesse, welche wiederum unter dem Aspekt der Überschrift
„Arbeiten mit den Anteilen – energetische Ebene“ gedeutet werden müssen.
Dies zeigt, dass die verschiedenen Arbeitsebenen eine „energetische
Verzahnung“ aufweisen und sich teilweise gegenseitig bedingen.

Spannend wird es, wenn ein Gruppengeist bzw. eine Gruppenseele sehr
gezielt energetisch genährt wird. Man kann in diesem Fall von einem Egregor
sprechen, der von seiner Grundstruktur zwar „nur“ ein Psychogon ist, in
seinen Möglichkeiten aber eine ganz andere Kraft und Macht besitzen kann.
Während ein Psychogon nur von einem Menschen, einem Geist oder einem
Energiesystem erschaffen wird, wird ein Egregor durch eine (magisch)
arbeitende Gruppe erschaffen, wobei hier die magische Arbeit auch
unbewusst ablaufen kann. Durch die bewusste „Aufladung“ des Egregors und
die beabsichtigte „Fokussierung“ wird hier ein echtes Machtpotenzial
erschaffen. Hier besteht natürlich die Gefahr, dass die erschaffene Energie
irgendwann eine eigene Agenda ausbildet und konträr zur ursprünglichen
Aufgabe läuft. In diesem Fall kann man das Sprichwort „die Geister, die ich
rief …“ als Beispiel verwenden. Wenn man es ein wenig auf die Spitze
treiben will, kann man diese Effekte natürlich auch in einem übertriebenen
Nationalismus sehen, wobei man hier aufpassen muss, dass man nicht Äpfel
und Birnen vergleicht und überall ein Schreckgespenst sieht, welches böse,
nationale oder separatistische Gedanken verbreitet.

Da die verschiedenen Anteilsarbeiten natürlich fließende Übergänge


haben, kann man seine eigenen Anteile natürlich auch in noch größeren
Fragmenten „finden“ / „sehen“. Diese Anteile kann man sogar mit den
Vokabeln „Götter“ oder „Engel“ belegen und genau hier existiert ein riesiger
Knackpunkt. Es werden in der heutigen Zeit diese Vokabeln zu schnell, zu
lapidar und vor allem zu egoistisch verwendet.

Jeder ist plötzlich ein inkarnierter Engel, eine inkarnierte Göttin oder
sonst irgendwas, dass die eigene Person bzw. das Ego aufwertet. Natürlich,
Fragmente diese Energien können direkten Kontakt mit dem jeweiligen
Menschen bzw. mit der jeweiligen Inkarnationsdrohne haben, doch das heißt
nicht, dass die Energie eines Engels 1:1 in einen materiellen Körper
inkarniert. Man besitzt ein Fragment dieser Energie, doch ein Fragment ist
noch längst nicht das Ganze. Leider wird dieser Egofilm auch in sehr vielen
Engelsbüchern propagiert, was verständlich ist, denn dies kurbelt die Kassen
an. Alle Menschen, die mit ihrem Leben unzufrieden sind, die so allein sind
oder die irgendwelche anderen (meist selbst geschaffenen)
Unzulänglichkeiten haben, stürzen sich auf Aussagen, die ihre missliche Lage
damit erklären, dass inkarnierte Engel einfach einen schweren Weg haben.
Sie haben es sich ausgesucht und der Mensch kann nichts dagegen machen.
Nun, dass der Mensch sich – aus höherer Perspektive betrachtet und durch
die „Augen“ der Anteile – sein Schicksal wirklich selbst ausgesucht hat,
stimmt sogar, doch man muss es nicht stumm hinnehmen. Wenn man nicht
mit seiner Lage zufrieden ist, dann kann man aufstehen und sich ändern. Und
ja, wenn man mit Disziplin an sich arbeitet, ist es wirklich so einfach. Wenn
man seinem wahren Willen folgen will, wird das Ego Glück, Zufriedenheit,
Erfolg und einen echten „Seelenfrieden“ erleben. Man wird das erhalten, was
man zur Erfüllung seines wahren Willens benötigt. Wenn hier materielle
Dinge essenziell sind – warum auch immer – wird man auch diese
materiellen Dinge erhalten. Doch man sollte wissen, was man will und was
die wahre Aufgabe der aktuellen Inkarnation ist, da man ansonsten einer
Illusion nach jagt. Der „wahre Wille“ ist letztlich auch DAS Postulat, dass
sich ein magisch denkender und auch handelnder Menschen als
Inkarnationseinstellung sucht. Es ist der erste Schritt in ein Verständnis, dass
man für sich erkennen kann, dass „Alles ist Eins“ nicht nur ein spiritueller
Werbeslogan ist. Nein, es ist das Ziel der magischen Arbeit. Man erkennt und
versteht, dass all die Anteile, die man vorher kennenlernen konnte, alles Teile
einer systemischen Existenz sind.

Es ist die „göttliche Matrix“, in der alles mit allem verbunden ist, sodass
jedes Existenzsystem eine Wechselwirkung mit einem anderen eingeht.
Wenn man so will, ist alles ein großes Uhrwerk, in dem jedes Rädchen – und
sei es auch noch so klein – eine essenzielle Rolle spielt. Wenn man diese
Analogie in eine religiöse Richtung ausbreiten will, kann man sagen, dass
Gott in diesem Fall die gesamte Uhr ist. D. h., Gott ist auch das Uhrwerk,
welches aus unzähligen Anteilen besteht. So ist jede inkarnierte und
diskarnierte Energie ein Fragment Gottes und selbst jedes „Ding“ (egal, ob
man nun für Ding „Gedanke“, „Atom“, „Baum“, „Fixstern“, „String“,
„Quark“ oder „Strich-auf-einem-Blatt-Papier“ wählt) ist Gott. Die Theorie
der Anteile dient hier zur Erklärung. Man kann hier unendlich viele Begriffe,
Ideen, Theorien, Behauptungen, Hypothesen oder Ansichten verwenden –
letztlich wird immer dasselbe erklärt.

Ob es nun die energetischen Körper sind, die Chakren, die Elemente, die
Sternzeichen, die Planeten, die Sephiroth und Qlippoth des Etz Chajim oder
sonst eine abstrakte, magische Weltanschauung. Alle enden in der Unität, in
welcher alles eins ist. Selbst wenn man nun als Analogie eine Düne nimmt,
wo die oberste Schicht Sand, die sichtbare Welt ist, müsste man auch die
Sandkörner der „inneren Schichten“ und letztlich der ganzen Wüste
berücksichtigten. Zwar ist eine Düne recht groß und auch beweglich, doch ist
sie ein Teil der Wüste selbst. Man könnte auch einen Eisberg nehmen, der im
Meer schwimmt. Das sichtbare Eis wäre hier die physische Existenz, das
nicht sichtbare Eis – da es im Inneren oder unter der Wasseroberfläche ist –
wäre die energetische Existenz und das Wasser – woraus das Meer und der
Eisberg bestehen – wäre wieder die kosmische Entität, die man mit der
Vokabel „Gott“ versehen kann.

Dies alles ist zwar eine nette „Bildsymbolik“, doch oft kann man diese
nicht 1:1 in der eigenen Praxis verwenden. Klar, man besitzt ein gigantisches,
schöpferisches Potenzial, das man auf der einen Seite in die Welt der Fantasie
oder des Märchens drücken kann, auf der anderen Seite aber als eine
essenzielle Säule der eigenen magischen Evolution sehen muss. Gerade wenn
es um Arbeiten auf der Astralebene geht, wo die eigene Fantasie das Limit
ist. Wenn ich mich reflektieren will, wenn ich an mir arbeiten will, kann ich
auf der Astralebene entsprechende „Welten“ oder „Übungsszenarien“
kreieren. Egal, ob ich nun meine Chakren bereisen will, meine Energiekörper
sehen will oder einen allgemeinen Kontakt zu meinen höheren Anteilen
aufnehmen will. Die Astralebene ist hierfür perfekt. In Bezug auf die eigenen
Anteile und die entsprechenden Arbeiten kann man sagen, dass man mit der
Zeit (und mit disziplinierter Arbeit) deutliche Veränderung sehen kann. Diese
Veränderung bezieht sich nicht nur auf den eigenen Energiehaushalt, sondern
auch auf das innere und äußere Verhalten, d. h., es können charakterliche
Umgestaltungen erfolgen genauso wie eine Transformation, die sich auf das
eigene Umfeld bezieht. Vielleicht ist es „nur“ ein neuer Arbeitsplatz,
vielleicht ist es aber auch ein vollständig neuer „Freundeskreis“. Wichtig ist
hier eine stetige Selbstreflexion, sodass man sich analytisch und interaktiv
verstehen kann.

Da der physische Körper und das Tagesbewusstsein essenzielle


Übermittler in den Arbeiten mit den Anteilen sind, darf man nicht die eigenen
Mental- und Emotionalstrukturen vergessen. Gerade eine emotionale
Verbindung kann oft die entscheidende Energie mit sich bringen. Hierzu
müssen natürlich die jeweiligen Grundbedürfnisse gedeckt sein, denn wer
täglich um das Überleben oder um Nahrung kämpft, wird kaum Zeit haben,
sich intensiv mit der Kontaktierung seiner Anteile auseinander zusetzen. Nur
wenn man auf der physischen Ebene soweit „Ruhe und Ordnung“ (für sich
und in seinen Parametern) geschaffen hat, kann man beginnen, energetisch
nach den eigenen, verschiedenen Anteilen zu suchen.

Je mehr Anteile ich von mir Kontaktieren und sogar aktiv integrieren
kann, desto deutlicher werde ich mich verändern. Man wird Stück für Stück
zu einem anderen Menschen werden, einem Menschen, der sich auf das Ziel
„Adam Kadmon“ (der erste Mensch aber auch Synonym für einen „perfekten,
göttlichen Menschen“) zubewegt. Schon weit „vorher“ kann man in das
Große Werk eintreten, in die kosmischen Arbeiten, die das Sein bedingen und
lenken. Hier kann man sehr schön das Bild der Vollständigkeit wählen. Je
vollkommener oder ungeteilter mein „Gesamt-Ich“ ist, desto klarer und
intensiver kann ich im Kosmos bzw. im Sein agieren. Je fragmentierter ich
bin, desto kleiner wird meine Aufgabe ausfallen. Man kann es auch damit
vergleichen, dass man verschiedene Aufgaben definitiv nicht erfüllen kann,
wenn man auf der körperlichen Ebene nicht auf all seine „Anteile“ (Arme,
Hände, Beine, Füße etc.) zugreifen kann, bzw. wenn diese Anteile
fortgenommen wurden. Zwar würden Arme und Beine noch existieren, doch
man kann sie nicht mehr steuern. Im schlimmsten Fall würden sie sogar ein
Eigenleben entwickeln und gegen den Körper bzw. gegen ihre Ganzheit
vorgehen.
Daher muss man zusammenfassend sagen, dass eine reflektierte Arbeit
mit den Anteilen eines der wichtigsten, magischen Arbeitsziele sein muss.
Erst wenn man sich Ebene für Ebene erkannt, verstanden und kontaktiert hat,
kann man beginnen, im Kosmos zu agieren. Ferner birgt die Arbeit mit den
eigenen Anteilen (egal, ob es nun die höheren oder auch die niedrigeren
Anteile sind) ein gigantisches Potenzial, welches den Erkenntnishorizont des
magischen Menschen um ein Vielfaches erweitern kann.

Doch welche Werkzeuge kann man denn verwenden, um nun mit seinen
Anteilen in Kontakt zu treten? Was für Hilfsmittel gibt es und wie sehr kann
sich das Tagesbewusstsein auf diese Ergebnisse verlassen? Gute Fragen! Im
Folgenden werde ich ein paar praktische Arbeiten vorstellen bzw.
umschreiben, die man hier verwenden kann, um mit seinen Anteilen in
Kontakt zu treten.

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Werkzeuge und Hilfsmittel
Die sinnigste und effektivste Methode ist eine individuelle Astralarbeit.
Im Grunde muss man „nur“ in seinen inneren Tempel gehen, dort ein neues
Portal erschaffen und definieren, dass man, wenn man durch dieses Portal
tritt, auf einer Ebene ist, die als Kontaktebene zu den eigenen Anteilen
fungiert. Wenn man will, kann man hier noch ein paar Spezifikationen
machen und im Vorfeld definieren, dass diese Ebene primär für die
psychischen bzw. archetypischen Anteile fungieren soll. Um dann auch mit
den energetischen Anteilen (u.a. den Chakren oder Energiekörpern) arbeiten
zu können, oder auch mit den seelischen Anteilen, kann man hier weitere
Portale erschaffen, sodass man – ähnlich einer Baumstruktur – auf der
astralen Ebene operieren kann. Doch auch wenn diese Arbeit einfach und
sinnig ist, muss man sie dennoch kritisch betrachten. Da man mit dem
eigenen Tagesbewusstsein arbeitet, besteht hier natürlich die Gefahr, dass das
Ego sich ein paar fantasievolle Dinge ausmalt. Schnell hat man ein
gigantisches Potenzial im eigenen Chakrensystem, obwohl die energetische
Realität von Blockaden wimmelt.
So muss man überlegen, welche „Sicherungsmaßnahmen“ möglich sind,
denn auch ein reflektierter, bewusster und magischer Mensch, kann durch
sein Ego aufs Glatteis geführt werden. So bieten sich Kombinationsarbeiten
an, Kombinationsarbeiten, die z. B. divinatorische Systeme mit meditativen
bzw. astralen Praktiken verknüpfen. Wenn man z. B. mit den Tarotkarten
einen echten „Seelenspiegel“ – oder in diesem Fall einen Anteilsspiegel –
erstellen kann, kann man meditativ bzw. astral die Ergebnisse überprüfen.
Sicher, auch hier ist man nicht vor reinen Fantasiebildern des eigenen Egos
geschützt, doch wenn man viele verschiedene Arbeiten kombiniert, bekommt
man definitiv eine Art „Mittelwert“. Im Bereich der energetischen Arbeiten
wird man so gut wie nie mit echten empirischen Daten arbeiten können. Muss
man auch nicht.

Durch Analysen des eigenen Verhaltens, durch die Aufzeichnungen im


eigenen magischen Tagebuch (bzw. Buch der Schatten) und durch praktische
divinatorische und energetisch imaginative Arbeiten, kann man sich ein
Selbstbildnis erstellen, welche minimale Beeinflussungen vom Ego erfährt.
Einfacher kann es natürlich sein, wenn man eine fremde Person
konsultiert. Es ist ohne Weiteres möglich, dass man von einer fremden
Person energetisch bereist wird. Egal, ob es nun um die archetypische Ebene
der Anteile geht, die energetische oder die seelische. Zwar existiert auch hier
das Risiko, dass die Bildsprache des Reisenden fehlerhaft ist, doch irgendwo
muss man auch Vertrauen aufbauen. So wie es in der Psychologie keine
08/15 Lösungen gibt – bzw. geben sollte – so gibt es sie auch nicht in der
Magie und in der magischen Evolution.

Gleichzeitig ist es auch sinnig, für sich selbst eine Art


„Anteilsfundament“ oder auch ein „Anteilsdogma“ zu erstellen. Da man auf
etwas „Festem“ besser bauen kann, als auf „Sand“ oder „Wasser“, bietet sich
im Vorfeld eine klärende Arbeit an, in der das eigene Unterbewusstsein (und
wahrscheinlich auch ein paar Fragmente des Tagesbewusstseins und des
Egos) eine gewisse Gesamtzahl in Bezug auf die Anteile definiert. Diese
Definition ist für die energetische Ebene nicht zwingend nötig, da man hier
die bestehenden Konzepte der Haupt- und Nebenchakren bzw. der
Energiekörper verwenden kann. Hier gibt es eine übersichtliche Anzahl,
welche man – wenn man will – auch als ein „Anteilsdogma“ sehen kann. Bei
der gedanklichen bzw. psychologischen Ebene ist dies nicht so einfach. Wie
viele Anteile hat man in sich? Wie viele „Herzen“ schlagen in der Brust bzw.
wie viele „Stimmen“ hört man im Normalfall? Natürlich kann man hier die
klassischen Archetypen als Fundament oder Dogma nehmen. Man kann sich
aber auch „neue Charaktere“ erschaffen, die dann wieder eine Nuance
individueller sind. Möglich ist alles. Man kann seine Anteile auf der
gedanklichen bzw. psychologischen Ebene mit Götternamen versehen, mit
profanen Namen oder mit den Bezeichnungen, die C.G. Jung wählte.

Hier kommt es auf die eigene Arbeitsweise an. Wenn man bereits fest mit
einem entsprechenden Panthea verbunden ist, sollte man sogar die
entsprechenden Götter bzw. Göttinnen nehmen. Wenn man eher mit der
klassischen Psychologie bzw. Psychotherapie befreundet ist, bieten sich die
Archetypen von Jung an. Doch auch ein großer Bekanntenkreis, die Namen
von Filmcharakteren oder rein fiktive Namen, die man entweder toll oder
doof findet, können Verwendung finden. Bei rein fiktiven Namen sollte man
sich aber eine sehr gute Übersicht erschaffen, um nicht irgendwann zu
vergessen, welche Buchstabenkombination für welchen Charakterzug bzw.
Anteil steht. Die Praxis zeigt, dass „gängige Namen“, die jedoch nichts mit
dem realen Bekanntenkreis zu tun haben, sehr einfach sind. Diese Namen
können sich teilweise aber auf die eigenen Vorstellungen des Egos beziehen.
Wenn man für sich z. B. einen sehr religiösen Anteil definieren will und ein
Mann ist, kann man die Namen „Jesus“ oder „Christian“ verwenden. Als
Frau wäre Maria oder Eva möglich. Alles ist hier möglich, wobei man darauf
achten sollte, ob man mit deutlichen Bewertungen arbeitet. Einige Namen
haben – je nach Generation – einen deutlichen „Unterton“ sowie Detlef,
Kevin, Mandy, Chantal oder Jacqueline bzw. Schakelline (ja, so
geschrieben). Viele Namen rufen Assoziationsketten hervor – positive, wie
negative – sodass man bewusst schauen sollte, welche Namen man für seine
Anteile wählt. Um kein vollkommenes und unübersichtliches Konstrukt zu
kreieren, sollte man seine „namentlichen Anteile“ begrenzen. Hierbei kann
man natürlich selbst entscheiden, wo die Obergrenze liegt. Doch man muss
reflektiert an diese Arbeit gehen, denn eine Anteilsgruppe von 20 oder 30
„Personen“ wird kaum zu überschauen sein. Doch es sollten auch mehr als 2-
3 „Personen“ sein. Die Praxis zeigt, dass ein Minimum von 5 „Personen“ und
ein Maximum von 12 „Personen“ ohne Weiteres zu händeln sind.

Wenn man sich einmal einen „persönlichen Anteilskreis“ erstellt hat,


kann man durch verschiedene Arbeitsweisen sehr gezielte Selbstanalysen und
Evolutionssprünge machen.

Die jeweiligen Arbeitsweisen sind hier mannigfach. Man kann sich auf
der Astralebene eine echte „Beratungstruppe“ erschaffen, die entweder so
agiert, dass alle Anteile wie Ratgeber oder Mentoren funktionieren, oder dass
man mit den eigenen Anteilen eine Therapiegruppe bzw. einen „Stuhlkreis“
bildet. Jeder muss natürlich selbst schauen, in welche Richtung die eigenen
Charakterzüge und Ausprägungen tendieren. Wenn man eine
„Selbsthilfegruppe“, die in einem „Stuhlkreis“ sitzt, als lächerlich erachtet,
sollte man natürlich ein anderes Szenario kreieren. Jeder Mensch ist anders.
Während der eine Charakter eher Ratschläge annehmen kann, wenn diese
militärisch und streng hierarchisch als Befehle ausgegeben werden, wird der
andere Mensch eher eine Unterweisung akzeptieren, die sanft und
freundschaftlich transportiert wird.

Doch alles wird sinnlos bleiben, wenn ich nicht einen groben Überblick
über meine „ganzen Anteile“ habe. Auf der Ebene der Chakren und der
Energiekörper, sowie auf der Ebene der Archetypen bzw. der eigenen
Gedanken, kann man hier selbst kreativ sein und eine entsprechende Anzahl
definieren. Auf der Seelenebene sieht dies schon ganz anders aus. Auf der
Seelenebene kann es so viele Anteile geben, dass das Tagesbewusstsein noch
nicht einmal einen groben Überblick besitzt. Dies ist jedoch ein
fundamentales Problem, denn um gezielt und bewusst zu arbeiten, benötigt
das Tagesbewusstsein gewisse Parameter. Sicher, man kann auch in diesem
Fall wieder die Astralebene aufsuchen und ein entsprechendes Szenario
schaffen. Man würde hierzu letztlich nur eine astrale Tür benötigen, die –
gemäß einer vorher verfassten und individuellen Definition – zu einem „Ort“
führt, an dem man auf seine Seelenanteile treffen kann. OK. Dies
funktioniert, wenn man hinter der Tür einen einzelnen Raum erwartet – oder
auch „bekommt“ – in welchem 5-10 Seelenanteile in freudiger Erwartung
ausharren. Die Tür öffnet sich und alle heißen das Tagesbewusstsein
willkommen und stellen sich bereitwillig und zu 100% in den Dienst des
inkarnierten Menschen.

Schöne Idee, leider jedoch vollkommen utopisch und sehr weit von der
„kosmischen Realität“ entfernt. Zwar wird es immer wieder Menschen (und
auch Autoren) geben, die genau ein solches Vorgehen propagieren, doch
spiegelt dies eher eine sehr naive Egovorstellung wieder. Gerade wenn es um
die Seelenanteile geht – also um die energetischen Fragmente seines
kosmischen Seins, die primär diskarniert sind – kann es passieren, dass man
durch besagte Tür in ein gefülltes Fußballstation gerät. OK, das ist jetzt
wirklich übertrieben, doch es kann ohne Weiteres sein, dass einen weit über
100 verschiedene Energiesignaturen „erwarten“. Nicht alle werden eine
„freudige Überraschung“ zeigen. Auch aggressive Tendenzen sind ohne
Weiteres möglich, da man nicht den Fehler machen sollte zu glauben, dass
alle diskarnierten Anteile zu 100% über alle anderen Anteile (auch diejenigen
die inkarniert sind) bescheid wüssten. Gerade unter dem Gesichtspunkt der
Dualität wird man auf eigene Anteile stoßen, die dem eigenen Charakter
gegenüber absolut konträr agieren. Daher ist es absolut essenziell sich auf in
Bezug auf die Seelenebene ein „Anteilsfundament“ zu erschaffen bzw. vorher
bewusst zu begrenzen, mit wie vielen „Hauptanteilen“ man arbeiten will.
Man kann hier das Bild der „Matrjoschka“ verwendet, der Puppe, die in sich
jeweils ein kleineres Abbild von sich selbst verbirgt. Wenn man nach diesem
Prinzip arbeiten kann und will, ist es möglich, sich ein verwendbares
„Anteilsfundament“ zu erschaffen, welches immer noch eine gute Übersicht
bietet, gleichzeitig aber auch ein hohes Maß an Komplexität erlaubt. Je nach
eigener Vorliebe, kann man das Bild der Matrjoschka adaptieren und
natürlich auch verändern. Es muss keine Holzpuppe sein. Es kann ein ganzes
Sternensystem, eine geometrische Figur, ein Hochhaus mit Mitarbeitern oder
auch ein Raumschiff mit einer Kommandostruktur sein. Erlaubt ist, was dem
Tagesbewusstsein die kreative Freiheit lässt und gleichzeitig eine Begrenzung
einer möglichen Anzahl beinhaltet.

Ich will hierfür mal ein kleines Beispiel ausführen, ein Beispiel, welches
sich auch wieder auf die Astralebene bezieht und auf ein selbst erschaffenes
Szenario. In diesem Beispiel muss man sich ein eigenes Dogma erstellen, ein
Anteilsdogma, sodass das Bewusstsein auch eine Klassifizierung vornehmen
kann und nicht mit gigantischen „Anteilsdimensionen“ überschwemmt wird.
Da man die Frage „Wie viele Anteile hat der Mensch?“ vom Bewusstsein her
nicht beantworten kann, muss man via eigener Bildsprache und bewusster
Begrenzung arbeiten. In diesem Beispiel gehen wir davon aus, dass jeder
Mensch, bzw. jede Inkarnationseinheit, insgesamt 24 Seelenanteile besitzt,
was bedeutet, dass alle Chakren, Energiekörper und Archetypen außen vor
sind.

Diese Anteile sind direkt mit der jeweiligen Inkarnation verbunden und
besitzen daher eine unmittelbare Interaktion. Dies bedeutet jedoch nicht, dass
sie mit Charaktereigenschaften im eigentlichen Sinn zu tun haben. Da es
jedoch zu kompliziert wird, wenn man sich einen vollkommen neuen Kosmos
schaffen würde, kann man hier die „Abkürzung“ nehmen und die 24 Anteile
den Sternzeichen zuordnen, den Sternzeichen, die in diesem Fall aber etwas
mit der Seele zu tun haben – den Seelenzeichen. Wie jetzt?! Die Sternzeichen
sind doch Archetypen, oder? So würden diese doch eher zu den Anteilen
passen, die auf der gedanklichen bzw. psychologischen Ebene agieren, oder?
Ja, wenn man es wortwörtlich nimmt, dann ist es so. Deswegen auch der
Passus „Seelenzeichen“, damit man nicht einen vollkommen neuen Kosmos
erfinden muss, in dem das eigene Tagesbewusstsein hoffnungslos verloren
wäre. Leider muss man bei diesem Beispiel sehr stark auf die Wortwahl und
auf die jeweiligen Vokabeln achten, wodurch es nötig wird, kleiner
Definitionen zu verfassen, die als Orientierungshilfe dienen können.

Kurzdefinition „Sternzeichen“: Sternzeichen sind archetypische


Energien und metaphysische Dynamiken des kollektiven und des
individuellen menschlichen Unterbewusstseins, welche sich direkt und
indirekt auf den Charakter und die Lebensmaximen eines Menschen
beziehen können, wodurch idealtypische Idee entstehen, und gelebt
werden können.
Kurzdefinition „Seelenzeichen“: Seelenzeichen sind prinzipielle,
metaphysische Energien einer universellen Daseinsidee, die einem
kosmischen Sein (siehe entsprechende Definition „kosmisches Sein“, im
Kapitel „Sternenkollektive und deren Genien“ dieser Buchreihe) generelle
Entfaltungs- und Strukturierungsmöglichkeiten bieten, um direkte und
indirekte Erfahrungen – via Inkarnations- und Diskarnationsexistenz –
zu ermöglichen, wodurch Unterscheidungen, Fragmentierungen,
Beurteilungen, Erfahrungen und „Seinsmaximen“ (u. a. der Dienst im
Großen Werk) ermöglicht werden.

Man könnte auch sagen, dass Seelenzeichen das Gleiche wie


Sternzeichen sind, nur mit dem Unterschied, dass die Seelenzeichen
kosmischer Agieren und weniger mit einem Ego zu tun haben. Es wären in
diesem Fall „kosmische Archetypen“ oder Energien der kabbalistischen Welt
Jetzirah. Da jedoch das Wort „Archetypus“ bei den meisten Menschen eine
Assoziationskette auslöst und die kabbalistische Welt Jetzirah auch
„menschliche Archetypen“ energetisch spiegeln kann, würden hier wieder
Ungenauigkeiten oder „Unschärfen“ entstehen.

Um noch etwas mehr Chaos zu stiften (jedoch ungewollt), sind diese 24


Anteile nicht auf eine Sternenexistenz gemünzt. Sie stehen in diesem Fall
„nur“ für den Menschen, der sich inkarniert hat, ohne Berücksichtigung
seiner kosmisch-energetischen Herkunft. Wenn dies zusätzlich berücksichtigt
werden sollte, müssten 9 weitere Anteile hinzugenommen werden, wodurch
sich die Anzahl auf 33 erhöht. Diese 9 weiteren Anteile müsste man dann
„Sternseelenzeichen“ nennen, die sich direkt auf die verschiedenen
Sternenkollektive beziehen würden, von denen die „Könige der Genien“ die
Vorsteher sind. Über die Genien und die jeweiligen Sternkollektive, will ich
hier jedoch innehalten und verweise liebe auf das entsprechenden Kapitel
„Sternenkollektive und deren Genien“ in dieser Buchreihe, in welchem eine
entsprechende Aufschlüsselung stattfindet.

Gut, kehren wir zurück zu unseren 24 Seelenzeichen. Diese Zahl darf nur
als Metapher verstanden werden, da die Seele bzw. das Selbst bzw. das
kosmische Sein Myriaden Anteile besitzt, die man mit dem menschlichen
Verstand und der menschlichen Sichtweise überhaupt nicht erfassen kann.
Man kann sich immer nur solchen abstrakten Energien annähern – mit wilden
und extravaganten Philosophien und Ideen – sie jedoch niemals erreichen.
Doch man muss zum Glück nicht immer alles mit dem Tagesbewusstsein zu
100% verstehen, manchmal reicht auch eine Ahnung bzw. ein rudimentäres
und intuitives Erfassen vollkommen aus. Eine solche Erfassung wird auch
mit den Seelenzeichen angestrebt, mit den Seelenzeichen, denen man – via
eigener Bildsprache "Aktivitätsprozentzahlen" geben kann, sodass man in der
bewusst geführten Meditation oder Astralreise eine Übersetzungsmatrix
besitzt, die dem Tagesbewusstsein essenzielle Informationen mitteilt. Dass
hier die Gefahr des Selbstbetruges möglich ist, ist klar, doch irgendwo und
irgendwann muss man sich selbst soweit erkannt, und verstanden haben, dass
man sich selbst vertrauen kann, ohne permanent Angst vor einem Betrug zu
haben.

Natürlich muss man die Idee mit den „Aktivitätsprozentzahlen“ so


ähnlich, wie die Erklärungen der Chakren oder Energiekörper sehen. Es sind
primär theoretische Zahlen bzw. Konstrukte, die dem Tagesbewusstsein und
der Ration helfen sollen. Man wird hier niemals empirische Daten,
Versuchsaufbauten oder andere „greifbare und allgemeingültige“
Erfahrungen machen. So wie es keine empirischen Daten für die
Energiekörper oder die Chakren (auch wenn man diese mit verschiedenen
Drüsen oder Nervengeflechten im Körper gleichsetzen kann) geben wird, so
wird es auch für die gesamte Thematik der „menschlichen Anteile“ keine
Daten geben. Dennoch kann man davon ausgehen, dass eine menschliche
Inkarnation über eine begrenzte Anzahl von „aktiven Anteilen“ verfügen
wird. So wie es im Normalfall keine unendlich vielen Arme oder Beine gibt,
so gibt es für eine lineare Inkarnation auch nicht unendlich viele energetische
Anteile, die alle eine besondere Interaktionsmöglichkeit besitzen.
Oberflächlich betrachtet, kann man diese Anteile ohne Weiteres mit den
Archetypen gleichsetzen, doch wenn es um gewisse energetische Feinheiten
geht, bekommt auch diese Arbeitsweise eine gewisse Ungenauigkeit bzw.
Unschärfe.
Doch wie bei so vielen Dingen in der Magie und in der spirituellen Szene,
muss man sich auch hier stets darüber im Klaren sein, dass man für sich
selbst eine „erklärende Metapher“ finden muss. Die Individualität des
Menschen, kann nicht so strukturiert werden, dass man einen Text verfasst,
der als eine exakte Blaupause verstanden werden kann. Dennoch kann man
sich eine Art Schablone bauen, sodass das Tagesbewusstsein eine
Verständnishilfe bekommt. Jeder Mensch hat in seinem Energiesystem eine
absolut individuelle Energie, dennoch kann man im Großen und Ganzen
sagen, dass jeder Mensch 7 bzw. 8 Hauptchakren besitzt. Auch die Chakren
sind hier eher Verständnishilfe zu sehen, da es einfacher ist, spezifische und
gleichzeitig allgemeingültige, philosophische Begriffe zu verwenden (wie z.
B. der Begriff „Chakra), als wenn man nun die exakten biologischen
Bezeichnungen der jeweiligen Drüsen und Organe benennt.

Dies gilt auch für die die Anzahl der 24 Seelenzeichen bzw. für jede
Anzahl von Anteilen. Letztendlich kann jeder Mensch sich irgendwie und
irgendwo in den jeweiligen Beschreibungen der 12 Sternzeichen
wiederfinden, sodass man hier die jeweiligen Attribute aller Sternzeichen, in
Bezug auf positive und negative Eigenschaften, verwenden kann. Die
Einteilung bzw. Betitelung der Anteile, funktioniert ähnlich. Die 24 ist hier
einfach als „Ankerpunkt“ zu sehen, und wenn es um eine „Sternenthematik“
bzw. um die Zugehörigkeit zu bestimmten Energiekollektiven geht, spiegelt
die zusätzlich Anzahl von 9 Anteilen einfach die Verbindungen der 9 Genien,
die man als energetische Vorsteher oder „Kollektivchefs“ sehen kann.

Um nun aber für sich selbst eine grobe Richtung zu erkennen, kann man
erst einmal mit dem Gedanken der 24 Seelenzeichen arbeiten und diese sogar
als ein Synonym verwenden. Wer sich in der Astrologie zu Hause fühlt, kann
aber auch mit den 12 Sternzeichen und den 12 Häusern arbeiten. Wichtig ist
hier erst einmal die Zahl „24“, die man wie eine Art Schablone oder auch
Matrize sehen kann, ähnlich den 7 Energiekörpern, den 7 bzw. 8
Hauptchakren oder andere Gliederungen, die mehr für die Ratio, als für die
Realität sind. Daher will ich hier eine kurze und stichpunktartige Arbeit
wiedergeben, die man machen kann, um wieder mehr über sich zu erfahren.
Man kann diese Arbeit aber auch nur als Ideenstruktur verwenden, welche
man dann für sich individuell verändern bzw. erweitern kann. Vorab sei
erwähnt, dass diese Arbeit natürlich auch einiges voraussetzt bzw. sich (ohne
einen direkten Verweis) auf etwas bezieht, was man als „essenzielles
Evolutionswerkzeug“ bezeichnen kann. Der „innere Tempel“ ist hier absolut
essenziell. Eine entsprechende „Erschaffungsmeditation“ findet man im
Kapitel „Der innere Tempel – Kraft- und Evolutionsort des Selbst“ dieser
Buchreihe.

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Arbeiten mit den eigenen Anteilen:

a) Gehe in deinen inneren Tempel und erschaffe dir einen Ort, wo du dich
bzw. dein Selbst spiegeln kannst. Imaginiere hierbei „echte“ Spiegel, wobei
du ruhig verschiedene Größen und Formen wählen solltest.

b) Definiere diesen Raum als „ANTEILSRAUM“, der so funktioniert,


dass du die ANTEILE in den Spiegeln siehst, die NICHT in dir sind - also
von denen du "getrennt" bist. Um die Anteile zu erfassen, mit denen man
bereits verbunden ist, kann man sich hier Statuen oder Figuren erschaffen, die
als Abbilder in diesem „Anteilsraum“ existieren. Je stärker ein Anteil mit
dem Tagesbewusstsein bzw. mit dem Energiesystem des Menschen agiert,
desto heller kann er „beleuchtet“ werden. Man kann es aber auch so
definieren, dass die Statuen oder Figuren aus sich selbst heraus leuchten oder
in den Farben des Regenbogens stehen, sodass das Tagesbewusstsein eine
hierarchische Struktur erkennen kann. Wichtig ist hier nur, dass es zu einer
deutlichen TRENNUNG zwischen integrierten und desintegrierten Anteilen
für die Ratio kommt.

c) Fokussiere dich energetisch und „erkenne“, wie viele Anteile IN DIR


sind bzw. außerhalb von dir sind. Merke dir diese Zahl, auch wenn die Zahl
ein reines „Faksimile“ ist und nur einer Bewusstwerdung der Ratio dient,
sodass das Tagesbewusstsein etwas um „festhalten“ hat. Doch auch wenn es
ein Faksimile ist, ist die Zahl essenziell für die Arbeit, da man sich mit ihrer
Hilfe einen sehr guten Überblick verschaffen kann.
d) Nimm nun ein DIVINATIONSWERKZEUG, dass du auf JA/NEIN
kalibrieren kannst - ein Pendel ist hier eine absolut gute Möglichkeit. Zwar
wäre auch ein Würfel- oder Kartensystem denkbar, doch kann man mit einem
Pendel in diesem Fall viel, viel tiefgründiger agieren, da man auf der einen
Seite bewusst agiert, auf der anderen Seite aber dem Unterbewusstsein die
Oberhand lässt. Sollte man kein Pendel haben, muss man sich ein anders
Divinationswerkzeug suchen, dass auch auf „Ja-Nein-Fragen“ antworten
kann und gleichzeitig eine Verbindung zum Unterbewusstsein aufbaut. Somit
fällt ein Münzwurf definitiv heraus, auch wenn man argumentieren kann,
dass das Unterbewusstsein die Kraftübertragung auf die Münze steuert und
somit doch die 50/50 Chance beeinträchtigt. Die Praxis und die Physik zeigen
deutlich, dass dies ein Irrtum ist. Genau deswegen muss man mit einem
Divinationswerkzeug arbeiten, das definitiv auf das Unterbewusstsein des
Menschen zugreifen kann, ohne dass das Tagesbewusstsein hinderlich ist.
Das Pendel ist hier sicherlich das Werkzeug der Wahl.

e) Erstelle dir eine Unterlage bzw. eine schriftliche Basis, auf der du die
jeweiligen Archetypen bzw. die jeweiligen Energieabschnitte betiteln kannst.
Hierbei kann man frei wählen, ob man wirklich mit den klassischen
Sternzeichen und den astrologischen Häusern arbeiten will, oder ob man
„Seelenzeichen“, „Geistesrichtungen, „Maximen“ oder eben „altbewährte
Archetypen“ kreiert, die man dann den jeweiligen Feldern oder Bereiche der
Unterlage zuordnet. Die Unterlage muss hierbei natürlich so konzipiert sein,
dass man mit seinem gewählten Divinationswerkzeug sinnig arbeiten kann.
Auch hier zeigt sich wieder, dass das Pendel sehr deutliche Vorteile hat, da
man sich wirklich ohne große Verrenkungen, eine Pendelunterlage erstellen
kann.

f) Verifiziere mit dem Divinationswerkzeug WELCHE "archetypische


Energie" bzw. welcher „Anteil“ fehlt. Wenn man sich auf die Astrologie
bezogen hat, kann man schauen, bei welchem Haus und/oder bei welchem
Sternzeichen das WERKZEUG ein JA oder NEIN (es kommt vorher auf die
eigene Definition an; einfacher ist es, dass man hier nur „Nein-Ergebnisse “
oder nur „Ja-Ergebnisse“ haben will) angibt. Natürlich gilt hierbei, dass die
eigene Kreativität keine Grenzen kennt. Wenn man z. B. mit den
Sternzeichen und den Häusern arbeiten will, kann man z. B. diese 24ger-
Einteilung auf eine 48ger-Einteilung erhöhen. Hierzu könnte man die
jeweiligen Bereiche in Positiv- und Negativeigenschaften klassifizieren. Es
gilt hierbei aber ein „gesundes Maß“ zu finden und nicht zu sehr in eine
Detailliebe abzudriften, da dies wieder zu Verwirrungen führen kann. Dies
gilt natürlich für alle Unterlagen, denn statt den Sternzeichen, kann man
natürlich auch alle 78 Tarotkarten nehmen und diese als Anteile definieren.
Irgendwann würde es aber deutlich zu verwirrt und zu chaotisch werden,
sodass man im Endeffekt mir seiner Arbeit keinen Funken zur
Selbsterkenntnis beigesteuert hat.

g) Wenn man nun verifizieren konnte, dass einem energetische Anteile


fehlen bzw. man erkennen konnte, in welchen Bereichen Defizite existieren,
kann man beginnen diese gezielt zu integrieren bzw. sie gezielt zu aktivieren.
Auch hierfür gibt es wieder zwei Methoden, die man aber ohne Weiteres
kombinieren kann. Am Einfachsten und Sinnigsten ist eine rein astrale
Arbeit, in welcher man mit seinen getrennten Anteilen Kontakt aufnimmt und
zusammen mit diesen Energien eine Integration erarbeitet. Da dies aber für
einige nicht so einfach sein wird, bietet sich eine Unterstützung via
Sigillenmagie an. Hierzu muss man sich nur ein entsprechendes Sigill
erstellen, welches so konzipiert und energetisch geladen ist, dass die
fehlenden Anteile langsam und gemächlich zurückgeführt werden.

Die Art und Weise, wie man via Sigillenmagie arbeite, ist im Kapitel
„Sigillenmagie – Erschaffung und Nutzung“ dieser Buchreihe erläutert. Wer
keinen der beiden Wege beschreiten will, kann sich mit Hilfe des
Divinationswerkzeugs einen gangbaren Weg zeigen lassen, der als Ziel die
Integration der Anteile besitzt. Hierbei muss man nur darauf achten, dass man
nicht überstürzt und mit energetischer Gewalt“ agiert.

Wenn man wirklich die Punkte „a-g“ abarbeitet, wird man eine klare
Möglichkeit bekommen, seine abgesonderten Anteile zu erkennen und diese
auch zu aufnehmen. Natürlich darf man hier keine Wunder erwarten, denn
letztlich steht und fällt jede magische Arbeit mit dem Protagonisten selbst.
Wenn ich keine klaren Konzepte auf der Astralebene formen kann und
dadurch überhaupt keinen Einblick erhalte, kann ich auch nicht beginnen, die
jeweiligen Anteile zu integrieren. Wenn ich aber bewusst, fokussiert und
willentlich an mir und meiner Selbstevolution arbeiten will, wenn ich
verstanden habe, was „Anteile“ sind und wie diese zum Selbst gehören, dann
kann ich auch Arbeiten konzipieren, die sehr hohe
Erfolgswahrscheinlichkeiten besitzen.
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Die Energiekörper des Menschen
Jeder Mensch besitzt verschiedene Energiekörper. Sie sind genau so
individuell wie der physische Körper, doch sind sie nicht „so einfach“ zu
erkennen bzw. klar zu definieren. Daher wird man in der spirituellen Literatur
die verschiedensten Definitionen, Merkmale, Reihenfolgen, Aufgaben und
Sonderheiten finden. Das Einzige, was man daher im Allgemeinen sagen
kann, ist, dass jeder Mensch eine ganz eigene, individuelle Aura besitzt,
welche sich aus der „Summe“ der Energiekörper zusammensetzt. Schon hier
wird ein Aufschrei möglich sein. Schnell wird lauthals verkündet, dass die
Aura und die Energiekörper definitiv nicht „das Gleiche“ sind. Nun, wenn
man will, kann man ja schreien, wenn man sich aber wieder beruhigt hat und
reflektiert, dass man hier über non-materielle Dinge spricht, die man nicht
deduktiv und naturwissenschaftlich zu 100% nachweisen kann, kann man
beginnen, seine eigenen Schlüsse zu ziehen. Sicher, es gibt die tolle
Aurafotografie, wo tolle Farben um den Körper herum wirbeln und dem Ego
des Menschen ein „Gefällt-Mir-Button“ präsentieren.

Dass die Technik, die dahinter steckt, eher auf zufällige Gegebenheiten
reagiert, die eher etwas mit der Einstellung der Kamera als mit der Aura des
Menschen selbst zu tun haben, wird gerne ignoriert. Man kann dies aber sehr
einfach testen. Man lässt sich mehrfach und stets direkt hintereinander
fotografieren, und zwar einmal „energetisch aktiviert“, „energetisch
geschlossen/bedeckt“ und einmal „völlig profan / desinteressiert“ – das
Ergebnis wird überraschend sein. Wenn man dann noch den Faktor
„Sport/Schweiß“ oder „wechselnde Kleidung“ nimmt, wird das Ergebnis
teilweise sehr konfus. Doch auch hier wird es stets Befürworter geben, die
alles kurz und klein reden. Ich frage mich, warum man unbedingt seine Aura
fotografieren will? Vielleicht, weil man energetisch blind ist?

Oder, weil das Ego eine Bestätigung braucht? Möglicherweise auch, weil
es cool ist oder es von einem spirituellen Menschen erwartet wird?
Aurafotografie (oder auch Kirlian- bzw. Koronaentladungsfotografie
genannt) ist ein nettes Spielzeug, das zwar einen therapeutischen Wert
besitzt, für spirituelle Evolution aber zu vernachlässigen ist.

Man braucht kein „Bewertungsinstrument“ um sich selbst zu verstehen


und seine Aura bzw. seine Energiekörper zu kontaktieren und zu erkennen.
Die Aura eines Menschen ist so individuell, wie der Mensch selbst ist –
Farben und Formen sind daher genauso individuell. Es ist zwar menschlich,
dass man hier eine Bewertung und einen Vergleich ziehen will, doch ist es
aus energetischer und evolutionstechnischer Sicht absolut sinnfrei. Wer
bestimmt denn, dass eine „rote Aura“ schlechter oder besser als eine blaue
Aura ist? Ist die Farbe Rot besser oder schlechter als Blau oder Grün oder
Gelb? Ist das Energieniveau im elektromagnetischen Spektrum wirklich vom
menschlichen Bewertungssystem abhängig? Definitiv „Nein.“

Wenn man sein drittes Auge geschult hat und sich mit der energetischen
Selbstcodierung auseinandergesetzt hat – d. h., wenn man weiß, warum man
die inneren Bilder sieht, die man sieht – kann man sehr deutliche Aussagen
über die Aura treffen. Diese Aussagen müssen aber stets in Bezug auf die
eigene Bildsprache gedeutet und verstanden werden. Wenn jemand die Aura
eines Menschen „sieht“, diese als „rot und gezackt“ wahrnimmt, ist es absolut
essenziell, was die schauende Person mit der Farbe „Rot“ und der Form
„Gezackt“ assoziiert. Wenn man einfach nur die Information gibt „rote und
gezackte“ Aura und der Mensch, dessen Aura betrachtet wurde, diese
Information in seiner Bildsprache als „negativ“ oder „zerstörend“ deutet,
kann man sehr große Verwirrung und regelrechten Schaden anrichten.

Es ist nicht einfach eine klare, literarische Trennung zwischen Aura und
Energiekörper zu treffen. Wenn man so will, dann setzt sich die Aura
natürlich aus allen Körpern zusammen – aus dem physischen Körper, dem
Ätherkörper, dem Mentalkörper, dem Emotionalkörper, dem Astralkörper,
dem Spirituellen- bzw. Kausalkörper, dem Intuitions- bzw. Buddhikörper und
dem Atmankörper. Die höheren Körper durchdringen und umgeben letztlich
die unteren Körper, dennoch kann man nicht davon ausgehen, dass man bei
einer „Aurasichtung“ alle Körper erkennt. Die höheren Energiekörper
(Spirituellen- bzw. Kausalkörper, Intuitions- bzw. Buddhikörper und
Atmankörper) nehmen eine gesonderte Rolle ein, da sie dimensional
unbegrenzt sind und sich eher auf die Existenz des Menschen beziehen, als
auf seine Inkarnation. D. h., sie existieren über die verschiedenen
Inkarnationen hinweg und bleiben „ewig“ aktiv. Wenn man also die Aura
eines Menschen sieht, wird man primär die unteren Energiekörper sehen.
Hierzu zählt auch der Astralkörper, auch wenn dieser erneut eine
„Sonderposition“ einnimmt und wie ein Verbindungsglied zwischen höheren
und niederen Energiekörpern zu verstehen ist. So kann man „im Normalfall“
davon ausgehen, dass die „klassische Aura“, die man astral via dem
Stirnchakra ohne Weiteres sehen kann, sich primär aus dem physischen
Körper, dem Ätherkörper, dem Mentalkörper und dem Emotionalkörper
zusammensetzt. Sekundär ist noch der Astralkörper zu nennen. Alle anderen
Energiekörper kann man als tertiär oder auch quartär betrachten.
Doch auch wenn ich bereits eine Einteilung treffe, muss stets
berücksichtigt werden, dass die Aura absolut individuell ist. Gerade die
energetische Verbindung, oder wenn man so will, die energetische
Leitfähigkeit der Körper, bedingen die Aura des Menschen. Dies bedarf
keiner Bewertung. Wenn die Aura des Menschen A eine stärkere
energetische Durchflutung via Emotionalkörper besitzt – sagen wir einfach
mal 44 % – als der Mensch B – der gerade mal 20 % besitzt – ist natürlich ein
Unterschied zu sehen.

Dieser soll aber nicht bewertet werden. Zwar würde die Aussage
zutreffen, dass Mensch A ein emotionaleres Leben führen KANN, doch
müsste man hier auch wieder die Chakren und die anderen Energiekörper
berücksichtigten. Wenn z. B. der Mentalkörper des Menschen A vollkommen
blockiert ist, sind die 44% des Emotionalkörpers letztlich irrelevant, da die
Emotionalität bzw. die emotionale Energie überhaupt nicht den physischen
Körper erreicht.

Diese Prozentzahlen sind natürlich Unsinn und dienen lediglich der


Anschaulichkeit, dennoch wird immer wieder davon berichtet, dass man –
wenn man schon mal eine Aura gesehen hat – viele verschiedene Farben und
Farbnuancen gesehen hat. Auch hier kann man wieder ein Experiment
machen. Wenn man selbst die eigene Aura sehen kann, kann man den
Versuch unternehmen, dass ein anderer Mensch sich einmal die Aura ansehen
soll. In einem Großteil der Fälle wird es hier eine Abweichung geben. Doch
wer hat recht? Die Individualität hat recht – somit jeder und gleichzeitig
keiner. Da es aber um die eigene Aura geht und die Darstellung sich auf die
eigene Bildsprache bezieht, sollte man so viel Vertrauen zu sich selber haben,
dass man mit seinen Farben bzw. Wahrnehmungen arbeiten kann/soll.

Die Praxis zeigt aber auch, dass das „Aurafarbsehen“ etwas mit der
spirituellen Entwicklung des Schauenden zu tun hat. Die eigenen
energetischen Filter muss man erst einmal erkennen und ggf. transformieren.
In der Realität ist es nicht so, dass man ohne Weiteres sein drittes Auge
öffnen kann und alles immer und sofort ganz klar sieht. So wie auch die
physischen Augen geschult werden müssen, muss auch das dritte Auge
geschult werden, denn um die feinen Energien und die feinen Harmoniken zu
erkennen, bedarf es Übung.

Hier gilt natürlich der Ausspruch, dass Übung den Meister schafft, denn
wenn man sich geschult hat und in sich fühlt, dass das Geschaute auch der
energetischen und eigenen Wahrheit entspricht, kann man feststellen, dass
sich die geschauten Aurafarben an die jeweiligen Situationen, in denen sich
der Mensch gerade befindet, „anpassen“. Dies heißt NICHT, dass sich die
Farbe wirklich verändert. Die Aura hat keine Farbe. Das Einzige, was sich
verändert, ist die Interpretation der Energie, die man wahrnimmt und als
Farbe interpretiert bzw. seinem Tagesbewusstsein präsentiert.

So kann man mit der Zeit die Menschen in seinem Umfeld sehr gut, sehr
treffen und sehr schnell „erkenne“ bzw. „klassifizieren“. Dieses
Klassifizieren muss erneut wertneutral betrachtet werden, doch der Mensch
funktioniert nun mal primär über ein Bewertungssystem.
Doch nicht nur die kurzlebigen menschlichen Emotionen werden über das
Aurasehen erkennbar, nein, auch Grundcharakterzüge lassen sich so erkennen
und regelrecht bestimmen. Selbstverständlich kann man auch den jeweiligen
Evolutionsstand des Wesens „sehen“, doch gerade hier sollte man sehr
vorsichtig sein. Schnell wird eine Bewertung bzw. voreilige Klassifizierung
getroffen, die meist unpassend ist. Es wäre völlig falsch zu sagen, dass alle
Menschen, die jetzt z. B. die Farbe grau-violett als Hauptnuance ihrer Aura
tragen, sehr hoch evolutioniert sind und alle die, die z. B. die Farbnuance
cyantürkis als stärkste Tönung tragen, noch ganz am Anfang ihrer
Entwicklung stehen. Anders sieht es aus, wenn man sich selbst so codiert hat,
dass das eigene Bewusstsein die Farbnuance grau-violett so definiert, dass die
Information „spirituell entwickelt“ produziert wird, d. h., wenn man im
Grunde NICHT allein mit dem dritten Auge sieht, sondern mit dem gesamten
Energiesystem, sodass man auch „bewusste Informationen“ – oder gelenkte
Energien – von seinen höheren Anteilen erhält.

Dies würde eine Ausnahme darstellen, da man auch die Energien


„wahrnehmen“ bzw. „vermittelt“ bekommen würde, die man im Normalfall
nicht astral sehen kann. Doch dies ist wirklich die Ausnahme, da man es sich
so vorstellen muss, dass das eigen höhere Selbst mit dem höheren Selbst des
Gegenübers „kommuniziert“ und die daraus gewonnenen Erkenntnisse dem
Tagesbewusstsein (in entsprechender und für das Tagesbewusstsein
identifizierbarer Form) mitteilt. Die Praxis zeigt aber, dass man eher mit dem
dritten Auge und dem Tagesbewusstsein sieht und via „Codereading“ sich
eine Meinung bildet. Diese Meinung hat einen sehr starken Einfluss auf das
„Gesehene“. Man muss berücksichtigten, dass das Gesehene nicht immer der
„energetischen Wahrheit“ entspricht, da es oft das „zeigt“ was der Mensch
„sehen soll“. Wenn man also eine Lernaufgabe hat, dass man Menschen, die
mit okkulten Symbolen und unzähligen Kristallen behängt sind, nicht alles
Spirituelle glauben und sich eine gesunde Skepsis bewahren soll, kann es
sein, dass man die Aura des Gegenübers in Farbnuancen sieht, die einem
symbolisieren, dass der Evolutionsstand sehr gering ist – unabhängig von der
Wahrheit. Hierbei geht es schlichtweg um das Lernen einer Skepsis, nicht um
den echten Evolutionsstand des Menschen, den man betrachtet. Neutral
betrachtet bedeutet, dass das eigene höhere Selbst dem Tagesbewusstsein
„falsche Informationen“ gibt.

Wer jetzt aufschreien möchte, dass es gelogen ist, dass auch das höhere
Selbst dem Bewusstsein und somit auch dem Astral-, dem Emotional-, dem
Mental-, dem Äther- oder auch dem physischen Körper etwas vorgaukeln
kann, sollte bitte überlegen, dass das höhere Selbst der WAHRE WILLE ist
bzw. diesen aussendet. Es geht hierbei nicht um Wahrheit bzw. Realität, es
geht um Lernaufgaben die erfüllt werden müssen. Da sich das
Tagesbewusstsein nicht immer gern an allen Lernaufgaben beteiligt und oft
am Nörgeln ist, ist es ein vollkommen normaler, kosmischer Prozess, dass
mit Illusionen und Wunschbildern gearbeitet wird.

Wenn es zum Zeitpunkt XY so sein muss/soll, dass man von den eigenen
höheren Anteilen eine gezielte Desinformation bekommt, wird man diese zu
1000 % erhalten. Das höhere Selbst steht weit oberhalb des
Tagesbewusstseins, und vermag Kausalitäten zu erkennen, die das
Tagesbewusstsein noch nicht einmal in Ansätzen versteht. Hinter jeder Tat
steckt ein tiefer Sinn, der meist erst im Nachhinein erkannt wird.
Dies wirft aber die Frage auf, ob man sich überhaupt sicher sein kann,
dass das „Gesehene“ der Wahrheit entspricht. Nun, wenn man das
„Gesehene“ mit der Realität vergleichen will, dann lautet die Antwort
„Niemals“! Man wird niemals sicher sein können, ob nicht das Gesehene eine
gezielte Illusion der eigenen, höheren Anteile ist. Doch es geht hierbei nicht
um eine deduktive Realität. Was man via Stirnchakra sieht, hat nichts mit der
alltäglichen Realität zu tun. Selbst die Darstellungen in 3D (das Astralsehen
wird meist als „normales Sehen“ empfunden, sodass alle Körper eine Höhe,
eine Breite und eine Tiefe besitzen) ist Illusion und falsch. Es sind alles
energetische Interpretationen, die sich einer Gedankenmatrix (dem
Tagesbewusstsein) anpassen, welches in drei Dimensionen denkt und
begreift.

Doch auch wenn man vom Tagesbewusstsein her nicht sicher sein kann,
ob das höhere Selbst dem Ich Illusionen schenkt, kann man sich dennoch so
codieren, dass man Manipulationen durch das Tagesbewusstsein minimiert.
Menschen werden von Menschen in Schubladen gesteckt. Wer abgerissen
und schmuddelig aussieht, muss doch wohl eine andere Aura haben als der
erfolgreiche Manager, oder? So wird auch sicherlich der Umweltaktivist eine
andere Aura haben, als der Magier, der sich mit Satanismus auseinandersetzt,
oder? Nun, eine andere Aura werden diese Menschen sicherlich haben, doch
ist diese wertneutral zu betrachten. Schnell wird aber dem Satanisten (wenn
er denn einer ist) eine dunkel und schädliche Aura angedichtet, wohin gegen
der Umweltaktivist eine natürliche und reine Aura besitzt – dies ist nicht nur
lächerlich und vorurteilsbehaftet, es ist schlichtweg falsch.

Um dieses Manko auszubügeln, muss man sich selbst einen gangbaren


Weg schaffen. Man muss versuchen, dass das Geschaute verifiziert werden
kann, sodass ein mögliches „Umgehen“ bzw. „neu Interpretieren“ energetisch
sinnig ist. Nun, das Umgehen der eigenen Täuschung ist nicht so einfach.
Wenn die Täuschung von den höheren Anteilen kommt, ist es unmöglich, für
das Tagesbewusstsein, die Wahrheit zu erkennen. Wenn jedoch die
Täuschung aus dem Tagesbewusstsein selbst entsteht, gibt es Mittel und
Wege diese zu tilgen bzw. zumindest zu minimieren. Dieses Minimieren wird
einmal dadurch erreicht, dass man sich selbst und sein Stirnchakra schult.
Ferner geht es darum, dass man das Stirnchakra auch mit seinen anderen
Chakren in harmonischer Konvergenz bringt, sodass man auch mit dem
Herzen und mit der Seele (dem inneren Gleichgewicht) schauen kann. Durch
eine innere Harmonisierung wird man bei jeder energetischen Betrachtung
eine feine harmonische Energetik spüren, die jedoch in Stärke und Dauer
absolut individuell ist. Gleichzeitig ist diese Energie ein Indikator für die
Wichtigkeit des Geschauten. Je essenzieller das Geschaute für die eigene
Evolution ist, desto stärker wird das Empfinden sein. Im Umkehrschluss
bedeutet dies natürlich auch, dass man irrelevante „Energiedaten“ zwar sehen
kann, diese aber keine große Reaktion im eigenen System auslösen werden.
Wenn man z. B. eine beratende Tätigkeit hat und Tag für Tag die Aura von
Menschen scannen und verifizieren muss, wird diese Routine mit der Zeit
keine große Reaktion hervorrufen. Gleichzeitig ist dies jedoch auch ein Indiz
dafür, dass man sich stets selbst reflektieren muss und nicht auf „Energie
komm raus“ alles Scannen und Bewerten muss, was nur annähernd eine Aura
besitzt. Hier gilt der Grundsatz „Das Gegenteil von gut, ist gut gemeint“.
Nicht alle Blockaden und Schattierungen in einer Aura müssen immer
schädlich sein. Manchmal sind es Lernaufgaben oder Schutzmechanismen,
die der Mensch alleine lösen muss.
Ähnliches gilt auch für die Chakren, die man sich natürlich auch
„ansehen“ kann. Es wird oft vergessen, dass die Energiekörper bzw. die Aura
sehr starke und deutliche Interaktionen mit den Chakren eingehen. Man kann
sogar sagen, dass die Energiekörper über spezielle Zugänge zum gesamten
Chakrensystem verfügen. Zwar agieren die Chakren auch „durch“ oder „mit“
allen Energiekörpern, doch geht es hierbei nicht nur um die Aufgabe, dass
Energie von außen in das „ganzheitliche System Mensch“ eingebracht wird.
Dies ist zwar auch eine der vielen Aufgaben des Chakrensystems – hier sind
die Hauptenergielinien zu nennen, die die zugeführten Energien im
menschlichen Organismus durch die Kundalini verteilt (die Kundalini
befindet sich im Bereich der physischen Wirbelsäule und wird als
Schlangenkraft gesehen, die sich im unteren Teil der Wirbelsäule – am Steiß
– windet und bei Aktivierung sich bis zur Schädelbasis „recken“ kann) –
doch müssen auch die Umstände berücksichtigt werden, dass die Chakren
selbst Portale zum Kosmos sind.

Diese Portale dienen zur energetischen Kommunikation und


Transformation. Man kann es sich in etwa so vorstellen, dass alle Energien,
die einer Transformation bedürfen, über die Chakren ins „Außen“ gegeben
werden, wodurch gleichzeitig die Möglichkeit geschaffen wird, neue bzw.
transformierte Energien aufzunehmen. Dieser Wandlungsprozess ist eine der
Hauptgrundlagen des Lebens und findet bei jedem Menschen statt, denn ohne
diesen Wandlungsprozess wäre der Mensch nicht mehr existent. Daher ist es
immer wieder lustig zu hören, wenn lapidar gesagt wird, dass man einfach
mal seine Chakren „zu macht“ – wenn dies wirklich zu 100% möglich wäre,
würde man einfach tot umfallen. Meist ist jedoch mit dem „zu machen“ ein
Abschirmen oder ein Filtern gemeint. Dies ist natürlich sehr sinnig und
absolut essenziell, doch es ist definitiv kein „zu machen“.
Doch wie läuft das jetzt mit den Verbindungen zwischen Kundalini,
Chakren und Energiekörpern? OK, die Aura ist hier offensichtlich ein
wichtiges Medium, sozusagen die Transportmatrix, aber wo sind dann die
einzelnen Transportbänder? Nun, diese ins im gesamten System vorhanden,
wobei die Kundalini schon die Energieautobahn ist und die Chakren sehr gute
„Verkehrsanbindungen“ haben – ähnlich einer gut ausgebauten Schnellstraße.
Doch es gibt auch „normale Straße“ und sogar „Feldwege“ bis hin zu
„Trampelpfaden“. All diese Wege kann man auch einfach mit der Vokabel
„Energiekanäle“ bezeichnen. Leider gibt es auch auf diesen „Straßen“ oft
Stau, der durch Unfälle oder Ignoranz verursacht wird. Wenn dies der Fall ist,
sind die Kanäle oft verstopft, wobei es sich bei den Stauverursachern meist
um emotionale Blockaden, traumatische Ereignisse aus der Kindheit, Stress
im alltäglichen Leben oder anderen „seelischen Müll“ handelt. Wenn sich ein
Stau nicht auflösen kann, wird es irgendwann zu einem Supergau kommen –
dies wäre dann der typische Nervenzusammenbruch, Burn-out oder
vollendeter Suizid. Um dies zu vermeiden, muss man sich selbst reflektieren
und reinigen. Wenn man regelmäßig sich aktiv mit der Energiearbeit
beschäftigt, werden die Energiekanäle natürlich gereinigt. Ferner erfahren
diese Kanäle auch ein gewisses Training, d. h., wenn ein ständiger,
harmonischer Energiefluss vorhanden ist, weiten sich die Kanäle. Sie
entwickeln sich weiter, werden größer und breiter und lassen immer mehr
und immer feinere Energieströme passieren. Je höher der eigene
Evolutionsprozess ist, desto höher und feiner sind die Energiekanäle
ausgebildet – man kann es damit vergleichen, dass man ein vollkommenes
Energieverkehrsnetz erschaffen muss, sodass man mehr und mehr Energien
transportieren kann.
Hier gilt also der Umstand, dass je stärker die Energiekanäle ausgebildet
sind, desto mehr Energie steht dem Organismus zur direkten Verfügung.
Dass hierdurch auch das Wohlbefinden eines jeden Menschen recht stark
abhängig ist, dürfte klar sein.

Je mehr Energie man aufnehmen kann, desto stärker kann man mit diesen
Energien arbeiten – egal, ob es nun mentale, emotionale oder astrale Energien
sind.

Daher ist es absolut essenziell, dass man sich mit der Energiearbeit
auseinandersetzt und für sich selbst ein regelrechtes Trainingsprogramm
entwirft. Ab und zu mal mit den Chakren spielen ist hiermit jedoch nicht
gemeint. Die Energiekanäle sind wie die physischen Muskeln oder das
Gehirn. Wenn diszipliniert gearbeitet wird, wenn die Energiekanäle (oder die
Muskeln oder das Gehirn) beansprucht werden, wird eine „Steigerung“ bzw.
„Vergrößerung“ möglich. Wenn man es sich bildlich vorstellen will, dann
sind die Energiekanäle des Menschen mit einem Strohhalm zu vergleichen.
Um sich zu laben oder um auch mal kräftig was zu trinken, ist dieser
„Strohhalm“ absolut geeignet. Wenn es aber nun darum geht, dass Volumen
von 10 Litern oder sogar 1000 Litern zu „transformieren“ – egal, ob man es
jetzt trinken will/muss oder von einem Gefäß in ein anderes bringen will – ist
ein Strohhalm kein sinniges Arbeitsmedium. Hier muss schon ein
Gartenschlauch her oder vielleicht sogar ein Feuerwehrschlauch. Je intensiver
man mit den eigenen Energiekanälen arbeitet, desto größer wird der mögliche
Durchfluss werden. Wenn ich also regelmäßig mir Energien hantiere, wird
mein Strohhalm irgendwann zu einem Schlauch, und wenn ich weiter mache,
wird sich auch dieser noch „vergrößern“. Dies ist nötig, denn die kosmischen
Energien sind nicht einfach zu händeln. Wenn man mit Energien arbeitet, die
man mit der Vokabel Götter/Göttinnen oder auch Engel bezeichnen kann,
kann man hier als Vergleich einen Stausee nehmen. Das komplette Potenzial
eines Engels wäre somit der gesamte Stausee. Dass man ein solches Volumen
nicht via Strohhalm verarbeiten kann, ist klar. Doch selbst der dickste
Feuerwehrschlauch ist hier ein Ding der Lächerlichkeit. Wenn man bei dieser
Analogie bleiben will, wird jedem einleuchten, dass ein Mensch niemals die
volle Kapazität eines Engels erreichen kann.

Wir können aber hohe Dosen seines Essenz aufnehmen. Wenn man die
Schleuse eines Stausees öffnet, schießt das Wasser mit einem gigantischen
Druck heraus – diesem Druck muss man standhalten können. Ein Strohhalm
würde zerfetzt werden, auch ein Feuerwehrschlauch hätte deutliche
Probleme, doch wenn man seine Energiekanäle wie die Rohre der
Kanalisation erweitert hat, wird man ein gewisses Maß aufnehmen können.

Doch wie kann man seine Energiekanäle schulen? Nun, es gibt Myriaden
von Möglichkeiten. Alle basieren aber auf dem Prinzip der Arbeit, der
Disziplin, der Regelmäßigkeit und der letztlich auch der Steigerung des
Trainingsintervalls. Es ist egal, ob es sich um eine einfache
Chakrenmeditation handelt, um eine Chakrenreinigung, um eine Astralreise
oder um eine gezielte energetische Arbeit, mit einem seiner Energiekörper.
Limit ist die eigene Kreativität. Die praktischen Arbeiten dieses Buches sind
absolut geeignet, ein Training aufzubauen, doch man muss die Arbeiten
wiederholen. Man muss trainieren. Ein einmaliges Erschaffen eines „inneren
Tempels“ ist kein Training. Das Besuchen und das Arbeiten im Inneren
Tempel jedoch schon.
Bevor es aber nun zu den praktischen Übungen geht, muss noch eine
Menge an Theorie folgen. Man muss erst einmal sein Handwerk erkennen
und begreifen, bevor man wirklich aktiv wird. Sicher, man kann einfach mal
ins Wasser springen und hoffen, dass irgendein Erzengel höchstpersönlich
die Gabe des Schwimmens in den Menschen gibt – kann man machen, man
wird aber sicherlich untergehen und die Chance bekommen, in der nächsten
Inkarnation erst zu denken und dann zu handeln. Das Denken umfasst, in
Bezug auf das Thema „Energiearbeit und Aura“, natürlich die Energiekörper
und die körperlichen Chakren. Man muss verstehen, dass die Aura, die
Chakren, die Energiekanäle und natürlich die Energiekörper essenzielle
Fragmente des eigenen Ich sind. Dabei sind sie nicht nur als vierte oder siebte
Haut zu sehen, sondern als ein eigenständiges System.

Mit Hilfe dieses Systems sind kosmische Interaktionen möglich,


Interaktionen, die die eigene Evolution forcieren und heben können. Daher
werden im Folgenden nun erst einmal die Aura im Allgemeinen und die
Energiekörper im Einzelnen erklärt und beleuchtet.

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Die Aura
Bevor man etwas in der spirituellen Literatur über die Energiekörper des
Menschen liest, wird man meist immer auf den Begriff der „Aura“ stoßen.
Diese Vokabel ist mittlerweile vollkommen normal geworden und hat sich im
alltäglichen Sprachgebrauch manifestiert. Der Begriff Aura stammt von dem
altgriechischen Wort „αὔρα / aura“ ab, was man mit „Lufthauch“ übersetzen
kann. Im alltäglichen Sprachgebrauch wird durch die „Aura“ eine gewisse
menschliche Charismatik beschreiben – ein Vorgesetzter kann eine Aura des
Respekts haben – oder auch Symptome und Begleiterscheinungen bei
Krankheiten (die Aura der Migräne z. B.). Nun, in diesem Abschnitt soll
jedoch die Aura unter spirituellen und magischen Gesichtspunkten beleuchtet
werden. Wenn man so will, ist die Aura die Zusammenfassung aller
menschlichen Energiekörper. Es ist das Konstrukt, das Ganze. Vergleichbar
ist es mit der Vokabel „Körper“, wenn man einen Menschen beschreiben
will. Das Problem hierbei ist nur, dass es eine sehr grobe Oberflächlichkeit
wäre, wenn man einen Menschen nur als „Körper“ beschreiben würde oder
alle Energiekörper einfach als Aura. Gut, dass der menschliche Körper, nach
spiritueller Meinung, sieben weitere energetische Körper besitzt, ist nicht
neu. Sie durchdringen sich gegenseitig, umgeben sich aber auch und besitzen
eine feinstoffliche oder auch ätherische Struktur. Wenn man so will, könnte
man sie auch im Allgemeinen als Fluidalkörper bezeichnen.

Naturwissenschaftlich belegbare Messergebnisse oder allgemeine


optische Beobachtungen gibt es im Bezug auf die Aura nicht. Natürlich gibt
es so etwas wie Aurafotografie, doch sind hier die meisten Methoden
vonseiten der Naturwissenschaft, nicht anerkannt und höchst umstritten.
Daher ist es kein einfaches Thema, welches man ohne Weiteres mit
deduktiven und naturwissenschaftlichen Beweisen auffüllen kann. Man kann
es sich so vorstellen, dass die geistigen und seelischen Ausstrahlungen der
energetischen Körper des Menschen als eine Art Hülle oder auch als eine Art
Dunstkreis, sich um den materiellen Körper bilden. Doch eine Aura besitzt
nicht nur der Mensch, sondern alles andere was existiert auch. Es ist eine
feinstoffliche Sphäre, die jedes Ding in unserer Dimension umgibt. Hierbei
ist es egal, ob es Lebewesen wie Tiere oder Pflanzen sind, oder auch tote
Materie bzw. anorganische Materie, wie Kristalle und Steine. Der Mensch
kann auf diese verschiedenen feinstofflichen Sphären reagieren, was man sich
so vorstellen kann, dass der eine Part als Empfänger und der andere als
Sender dient. Hierbei ist es erst einmal irrelevant, ob der Mensch für sich als
Sender fungiert oder als Empfänger. Im Grunde ist der Mensch immer beides.
Er erhält Informationen von seiner Umgebung, gibt aber auch Informationen
an seine Umgebung weiter. Im normalen Alltag wird man dies, bei genauerer
Betrachtung, ohne Weiteres erkennen und verifizieren können. Ob man es
nun so definieren will, dass der menschliche Geist besondere Strahlungen
und Schwingungen aufnimmt, oder ob das Tagesbewusstsein die
Körpersprache von anderen Menschen oder auch von Tieren interpretiert, ist
erst einmal uninteressant. Fakt ist, dass der Mensch in der Lage ist, alleine
durch Beobachtungen, Situationen einzuschätzen. Doch jeder wird in seinem
Leben Beispiele finden, wo man aktiv die Aura eines Menschen, einer
Gruppe oder auch eines Gegenstandes bzw. eines Ortes gelesen, erkannt,
verarbeitet und interpretiert hat. Diese primäre Verarbeitung geschieht über
die unteren Energiekörper, d. h., durch den Ätherkörper, den Mentalkörper
und den Emotionalkörper.

Jeder Mensch hat hierbei seine eigenen, feinfühligen Antennen, welche


individuelle Signale weiterleiten, sodass das menschliche Tagesbewusstsein
diese interpretieren und umsetzen kann. Man muss noch nicht einmal die
Aura eines Menschen lesen können, um zu erkennen, ob dieser Mensch gut
oder schlecht gelaunt ist, ob ihn etwas bedrückt oder ob er glücklich und
heiter ist. Natürlich kann man dies zum Teil an der Gesichtsmimik und an der
Körpersprache ableiten, doch viele Menschen können dies auch durch falsche
Aussendungen und Verhaltensweisen verdecken. Dieses Verdecken
funktioniert jedoch nur in Bezug auf die Interpretation des Intellekts und des
Tagesbewusstseins. Wenn man energetisch mit seinen unteren energetischen
Körper den Menschen scannt, wird man sehr schnell durch die aufgesetzten
Masken hindurchschauen. Man wird daher sympathische oder auch
unsympathische Menschen schneller verifizieren können. Dies muss jedoch
wertneutral betrachtet werden, denn man geht immer nur mit den Menschen
in Resonanz, die wichtig für die eigene Evolution sind. Entweder spiegeln sie
etwas, was dem eigenen Bewusstsein nicht klar ist oder sie dienen als
lehrende Kräfte, die als aktive Beispiele im Alltag auftauchen. Natürlich kann
man auch ganz lapidar sagen, dass zwei Menschen nicht zueinanderpassen,
da sich die Auren dieser Menschen gegenseitig abstoßen. Dies ist zwar eine
schöne Idee, und man wird sie aus dem Physikunterricht kennen, wenn zwei
gegenpolige Magnete nicht zusammengebracht werden können, doch ist dies
ein Weltbild, das sehr naiv ist. Die energetischen Prozesse, die hierbei
ablaufen sind sehr komplex und man sollte sie nicht einfach darauf
reduzieren, dass man eine gegenpolige Schwingung besitzt.

Interessant wird es dann natürlich, wenn man beginnt, aktiv auf die Aura
eines anderen Menschen einzuwirken, indem man seine eigene Aura
verändert, vergrößert und transformiert. Wenn man so will, kann man dies als
Wirkungskräfte definieren, als die Wirkungskräfte der Aura oder auch der
unteren Energiekörper.
Gefühle, Eindrücke, Reize, Ahnungen, intuitive Reaktionen, Gedanken,
Einbildungen, Imaginationen, Erwartungen, Befürchtungen, Spannungen,
Vorfreuden und Ablehnungen sind alles Bausteine, die zusammen das Bild
einer Reaktion ergeben. Man kann sagen, dass die Summe all dieser
Energien, die menschliche Aura bedingen, gleichzeitig aber auch dem
menschlichen Tagesbewusstsein die Chance geben, eine Interpretation zu
erschaffen. Hieran sieht man wieder, dass die Aura nicht als ein einfaches
Ding zu sehen ist, sondern als ein hochkomplexes Netzwerk, welches auf die
verschiedenen energetischen Körper des Menschen zugreift. Natürlich kann
man dieses Netzwerk bewusst verändern. Durch die Arbeiten mit den eigenen
energetischen Körpern, verändert sich natürlich auch die Aura. So kann man
zum Beispiel sehr bewusst die Wirkungskräfte eines Menschen erkennen, sie
korrekt interpretieren und eine entsprechende Reaktion hervorrufen. Wenn
man auf einen Menschen trifft, der eine gespielte Aggressivität besitzt, man
es energetisch aber sofort als Fassade erkennt, kann man ganz anders auf
diesen Menschen reagieren, als hätte man diese Information nicht. Man kann
also einen Einblick in die Summe all dieser Energien erhalten, die jeder
Mensch unaufhörlich ausstrahlt. Wenn man geschickt darin ist, die
energetischen Signale zu interpretieren, wird man in seinem Alltag, einen
sehr großen Vorteil besitzt. Natürlich ist diese Fähigkeit auch essenziell,
wenn man mit Menschen zusammenarbeitet, die man als Klienten bezeichnen
darf. Eine echte Heilarbeit wird hierdurch natürlich unterstützt. Man
durchdringt die äußerlichen Masken eines Menschen und liest seine
energetischen Ausstrahlungen, umso zu erkennen, wie aktiv oder passiv die
jeweiligen energetischen Körper schwingen.
In der Literatur wird immer wieder gerne mit Längenangaben gearbeitet,
sodass gesagt wird, dass die Aura in einer Umgebung von 90-100 cm vom
menschlichen Körper entfernt existiert. Diese sind jedoch Angaben, die nicht
haltbar sind. Jeder Mensch ist individuell.

Man kann auch nicht sagen, dass alle Menschen von ihrer Körpergröße
her zwischen 1,80 m und 1,85 m existieren. Es gibt deutlich kleinere
Menschen und es gibt auch deutlich größere Menschen. So ähnlich ist es auch
mit der Aura. Bei einigen Menschen liegt die Aura sehr dicht am physischen
Körper an und bei anderen Menschen nimmt sie einen kompletten Raum ein.
Je geübter ein Mensch mit dem Umgang seiner eigenen Aura ist, desto
spielerischer kann er diese verändern. Er kann sie ausweiten, er kann sie
zusammenziehen, er kann sie dahingehend verändern, dass sie als
Schutzschild funktioniert aber auch als Leuchtsignal. Da die energetische
Arbeit mit den jeweiligen energetischen Körpern, die die Aura ausmachen,
etwas sehr Individuelles ist, kann eine Aura nicht nach einer gewissen
Längeneinheit einfach aufhören. Die Aura ist genauso aktiv wie der
physische Körper des Menschen. Auch der physische Körper des Menschen
hört nicht einfach auf mit seinen Tätigkeiten, nur weil es jemand literarisch
so beschrieben hat. Das Herz schlägt permanent, die Verdauung agiert, das
Gehirn wird benutzt und auch der Rest des Körpers ist in Aktionen vertreten.
Daher kann man im Allgemeinen sagen, dass man das, was man als Aura
bezeichnet, im Grunde als Gesamtenergie, von den verschiedenen,
energetischen Schichten, der energetischen Körper des Menschen deuten.
Natürlich haben die energetischen Körper, und somit die Aura, eine sehr
innige Verbindung zum physischen Körper. Der physische Körper könnte
daher als Kern verstanden werden, und die Aura als energetisches Feld,
welches sich um diesen Kern herum befindet. Wenn der physische Körper
sich bewegt, bewegt sich natürlich auch die Aura. Man kann seine Aura nicht
einfach verlassen, wie ein Vehikel, genauso wenig wie das menschliche
Skelett nicht einfach den Körper verlassen kann.
Bei der Wahrnehmung der Aura wird man immer wieder auf
Farbaussagen stoßen – egal, ob man diese nun auf die Literatur oder auf die
energetische Realität bezieht. Die jeweiligen Wahrnehmungen sind jedoch
individuell, auch wenn man gern versuchen möchte, mittels Farblehre eine
eigene Erklärung zu erlangen.

Man muss hierbei reflektieren, welche Muster man verwenden will und
ob man sich auf diese Farblehren einlässt. Hierbei gibt es kein richtig und
auch kein falsch, es gibt nur „es schwing für mich“ oder „es schwingt für
mich nicht“. Natürlich spielen auch hier wieder Gefühle eine wichtige Rolle,
denn eine außersinnliche Wahrnehmung bedeutet auch immer, dass ein
ganzheitlicher Moment erkannt und verstanden wird, ohne dass der Faktor
„Zeit“ eine essenzielle oder auch spürbare Rolle spielt. Wenn man die
menschlichen Wahrnehmungen betrachtet, das Sehen, das Hören, das
Schmecken, das Riechen und das Fühlen / Tasten, muss hierbei auch immer
ein zeitlicher Faktor betrachtet werden. Dies ist bei einer außersinnlichen
Wahrnehmung anders, auch wenn die Interpretation der Ergebnisse im
Bewusstsein stattfinden und somit auch einer gewissen Linearität
unterworfen sind. Die einzelnen Eindrücke, die aneinandergeschichtet
werden, wenn es um eine energetische Wahrnehmung geht, muss man als
eine Art Sammelbild verstehen. Hierbei geht es wieder um die
Wirkungskräfte, welche man aus seinem Selbst und aus seinem Umfeld
ziehen kann, sodass man auf gewisse Muster zugreifen und diese auch
verändern kann. Diese Muster sind auf der einen Seite sehr fein und
kompliziert, auf der anderen Seite besitzen sie aber auch eine sehr schlichte
Logik. Muster sind nichts anderes als Wahrnehmungen, die durch stärkere
Eindrücke (z. B. der Sinnesorgane) überlagert werden können. Die
Überlagerung kann ein Segen aber auch ein Fluch sein. Man muss nicht
immer alles erkennen können, man muss nicht immer alles wahrnehmen
können, dennoch hilft es. Es kommt darauf an, dass man die filigranen
Muster wahrnehmen kann, die Muster, die überall um uns herum existieren,
egal, ob diese nun vom Tagesbewusstsein oder vom Unterbewusstsein
erkannt werden. Gut, um überhaupt etwas wahrnehmen zu können, um
Energien überhaupt klar erkennen zu können, muss man sich selbst
verstehen, man muss die eigenen Gefühle zur Ruhr kommen zu lassen, um
dann die Energien von außen zuzulassen. Dieses Zulassen muss jedoch
gesteuert werden.

Es kann einen unvorbereiteten Menschen vollkommen überfordern, wenn


auf einmal ungefiltert die Energien über einen hereinbrechen. Daher muss
man für sich auch Filter setzen können, um überhaupt etwas spüren und
achten zu können. Man muss „seinen Faden“ finden, um auf der einen Seite
das energetische Wollknäuel zu entwirren und auf der anderen Seite sich
nicht selbst darin zu verfangen. Dieses „Verfangen“ wäre damit
gleichzusetzen, dass man seine Gefühle bewusst in einen Raum gibt, in
welchem die eigenen Gefühle verstärkt reflektiert und zurückgeworfen
werden, sodass man von der Heftigkeit einfach übermannt wird. Wenn dann
die Gefühle auf alte Muster bzw. auf traumatische Erlebnisse reagieren, die
aus der Vergangenheit resultieren, wird die Reaktion natürlich um so heftiger
werden. Wenn man Gefühle verdrängt und verschließt, ist es möglich, dass
sie durch energetische Arbeiten wieder an die Oberfläche kommen. Sie
können Stück für Stück emporsteigen, sie können aber auch plötzlich aus der
Tiefe hervorbrechen. Daher ist es wichtig, sich selbst zu erkennen, sich selbst
zu verstehen und auch seine Gefühle bewusst zu kontrollieren bzw. sich
soweit verstanden haben, dass man sich nicht von seinen Gefühlen zu
ängstigen braucht. Im Folgenden will ich eine kurze meditative Arbeit
anbieten, die einen sinnigen Fokus bieten kann:

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Einfache Aurameditation

Entspannen dich. Atme langsam und tief ein und aus, und schließe deine
Augen. Lasse deinen Atem kommen und gehen. Fokussiere dich auf deine
Arme und auf deine Beine, auf deine Füße und auf deine Hände. Atme ein
und aus und konzentriere dich auf deine Knie und deine Ellbogen, auf deine
Hüfte und auf deine Schultern. Spüren nun deinen Herzschlag und lasse die
Energie deines Herzschlages wachsen. Fühle dein Herz und lasse die Energie
sich nach oben und unter verteilen. Spüre, wie dich ein wohliger Energiefluss
erfüllt. Atme tief ein und aus. Imaginiere, wie jedes Mal, wenn du einatmest,
eine kraftvolle Energie dich erfüllt. Beim Ausatmen verteilt sich die Energie
in deinem Körper, sodass in dir eine wohlige Wärme entsteht. Jedes Mal,
wenn die Energie in dir zirkuliert, öffnet sich ein Stück dein Bewusstsein.
Atme weiter ein und aus, sodass sich die Energie vollkommen in dir
ausbreiten kann, dass sie dich vollkommen erfüllen und durchströmen kann.
Spüre, wie die Energie in deine Hauptchakren dringt, wie die Energie sich
von deinem Herz aus verbreitet, dein Solar-Plexus-Chakra und dein
Halschakra erreicht und aktiviert, wie sie weiterfließt und dein Sexualchakra
und dein Stirnchakra erreicht. Eine weitere energetische Woge erreicht
deinen Nacken, wo sich dein Todeschakra befindet. Letztlich erreicht die
Energie dein Wurzelchakra und dein Kronenchakra, sodass dein gesamtes
Chakrensystem aktiviert ist. Spüre die Energie, spüre sie überall in deinem
Körper!
Atme weiter und fühle, wie die Energie in dein System ein- und ausfließt.
Fokussiere deine Energie und lass sie nun auch aus deinem Körper
herausströmen. Bilde einen energetischen Kokon um dich, ein energetisches
Ei, einen energetischen Ellipsoiden. Lass die Energie wachsen, lass sie sich
ausbreiten. Stück für Stück, bis sie den ganzen Raum erfüllt. Spüre, wie sich
der gesamte Raum mit deiner strahlenden und kraftvollen Energie füllt. Mehr
und mehr kannst du die Energieintensität steigern, sodass du den Raum
deutlich wahrnehmen kannst.

Durch diese Energie bist du in der Lage, den Raum auf einer ganz
anderen Ebene wahrzunehmen. Du spürst eine energetische Kraft, du spürst
deine Gedanken und deine Gefühle und du kannst mit allen Dingen im Raum
in Resonanz gehen. Du kannst durch deine Energie hier alles wahr werden
lassen. Fühle die Energie, die Gedanken, die Gefühle und die Möglichkeiten,
die in dir keimen und wachsen.

Atme weiter konzentriert ein und aus und lasse jedes Mal die Energie
wachsen. Fokussiere in deinen Gedanken, mit was du dich verbinden willst,
was du energetisch erkennen willst, was du fühlen und erleben willst. Fühle
und erkenne deine Aura, wie sich deine Energie mit der Energie des Raumes
verbindet. Erkenne, dass deine Energie unabhängig von deinem Körper
agieren kann. Lasse sich deine Energie ausbreiten, sodass du ein
engmaschiges Netz erzeugst, dass sich durch den gesamten Raum zieht und
welches du ohne Weiteres mit deiner Energie speisen kannst. Jedes Mal,
wenn du einatmest, nimmst du neue Energiemengen in dein System auf, jedes
Mal, wenn du ausatmest, lässt du die Energie in dein energetisches Netzwerk
fließen. Fühle das Feld, welches du erschaffen und aufgebaut hast. Dieses
Feld ist voller Energie, es ist ein Feld, welches sich über die Grenzen deines
Körpers ausdehnen kann, es gleitet frei durch den Raum und auch frei durch
die Zeit. Es gibt keine Hindernisse für diese Energie, denn alles, was dein
Feld umgibt und durchdringt, steht mit dir in Verbindung. Fühle in dein Feld
hinein, nimm diese Energie an und spiele mit ihr. Du weißt, dass du durch
dein eigenes Energiefeld alles erkennen, verstehen und annehmen kannst.
Fühle durch dein Bewusstseinsfeld deine Umgebung. Atme weiter tief ein
und aus und imaginiere, wie mit jedem Atemzug dein Bewusstsein größer
und größer wird, wie es sich ausdehnt, über die Grenzen deines Körpers und
die Grenzen mit Leichtigkeit verlässt. Spüre, wie sich dein Bewusstsein über
den Raum ergießt, wie dein Bewusstsein das energetische Feld erfüllt, sodass
sich der ganze Raum füllt.
Mehr und mehr steigert sich die Energie, sodass du in jedes einzelne Ding
in diesem Raum eintauchen kannst, du kannst alles fühlen und durchdringen,
du kannst sogar selbst zu einem bestimmten Objekt werden. Verfüge über
deine Energie, spüre sie bewusst und erkenne den Zustand deines
ausgedehnten Bewusstseins, verstehe deine ausgedehnte Wahrnehmung und
lasse deine Gefühle wachsen, sodass du sie erkennen kannst. Hierfür hast du
nun 10 reale Minuten Zeit!

Pause für 10 Minuten:


Experimentiere nun mit deiner Energie und erkenne deine Möglichkeiten,
wenn du deine Aura, deine Energiekörper aktivierst und vergrößerst.

Spüre noch einmal deine Energie und lasse dann dein Bewusstsein ganz
ruhig werden. Inmitten dieser Ruhe spürst du dein gigantisches
Energiepotenzial. Dies bist du. Spüre deine verschiedenen Wirkungskräfte,
erkenne deine Existenz, dein Sein und die Wirkungen, die du mit deiner
Energie erzeugen kannst.

Es wird Zeit, dass du wieder zurück in deine Realität gehst. Du merkst


wieder ganz bewusst, wie dein Atem in den Körper eindringt und wie sich
deine Lungen füllen. Du spürst wieder ganz deutlich deine Arme und Beine
und in welcher Haltung sie sich befinden. Du hörst die Geräusche des Alltags
und dein Zeitgefühl kehrt zurück. Auch wenn du noch deine Augenlider
geschlossen hältst, weißt du bereits wieder, wo du bist und was du hier
machst. Du kannst jetzt auch bewusst deine Augenlider öffnen, alle
Erinnerungen sind in dir gespeichert. Du bist wieder vollkommen im Hier
und Jetzt, und bis frisch und entspannt und vollkommen aufnahmebereit.
Ende der Meditation!

Durch diese kleine meditative Arbeit kann man viele Erkenntnisse


erlangen, auch über einen Gesundheitszustand einer Person, welche man
bewusst scannt. Wenn man so will, kann man dies als eine Art der
„Gesundheitsauraerkenntnis“ beschreiben, wobei die Vokabel
„Gesundheitsaura“ schnell die wildesten Fantasien im Ego auslöst. Im
Grunde ist eine energetische Wahrnehmung, auf die man sich selbst codieren
kann und die mit dem Gesundheitszustand einer realen Person
korrespondiert. Man kann seine energetische Sicht so verändern, dass man
die einzelnen Schichten der Aura eines Menschen scannen und erkennen
kann, wodurch man auch Informationen über die „Gesundheitsaura“ erhält.
Die Wahrnehmung ist hier natürlich wieder individuell und reicht von einem
schwachen Glimmen bis zu einem großen Strahlenkranz. Man muss selbst
verifizieren, was die eigene Bildsprache mit dem gezeigten Bild ausdrücken
will. Die Bildsprache kommt hierbei aus dem Unterbewusstsein und ist ein
Ausdruck einer energetischen Interpretation. Da das Unterbewusstsein eines
Menschen viel einfacher Dinge wahrnehmen und erkennen kann, als das
Tagesbewusstsein des Menschen. So ist es möglich, dass die
„Gesundheitsaura“ die Form des physischen Körpers exakt nachahmt und nur
bei energetischen Disharmonien – oder auch Krankheitsquellen – eine
Veränderung zeigt. Natürlich muss man diese Art der Hellsichtigkeit üben
und man muss immer eine gewisse Portion an einer gesunden Skepsis
besitzen, bevor das eigene Ego einem die wildesten Krankheiten bei anderen
Menschen zeigt und man durch seine unbedachten Aussagen eine negative
Manipulationskaskade beginnt. Dies gilt auch für die Farbwahrnehmungen.
Man muss für sich im Grunde einen eigenen Farbatlas erschaffen, wie man
die einzelnen Wahrnehmungen klassifizieren will. Dunkel Farben müssen
nichts Böses sein, und helle Farben müssen nicht zwingend einen
harmonischen Zustand anzeigen. Man muss selbst erkennen, wie das eigene
Unterbewusstsein und das Tagesbewusstsein Farben in Bezug auf
„Harmonie“ und „Disharmonie“ definieren.

Dies gilt dann natürlich auch für die Intensität der Erscheinung, egal, ob
es um eine Leuchtkraft oder um eine volumetrische Fülle geht. Vielleicht ist
es so, dass eine besonders starke Leuchterscheinung die harmonische
Gesundheit zeigt, vielleicht ist es aber auch der energetische Scheinwerfer,
der zeigt, wo es disharmonische Zustände gibt. Man selbst bestimmt und
definiert die Erscheinungen. Wenn man dies von Beginn an forciert, wird
man sehr gute und klare Ergebnisse bekommen. Dies gilt natürlich für alle
Wahrnehmungen, egal, welche Fachvokabeln man verwenden will. Man kann
eine „Gesundheitsaura“ sehen, eine „Vitalaura“, eine „Lebensaura“ oder auch
eine „Harmonieaura“ – es sind alles nur Begriffe. Man kann diese ganzen
Begriffe verwenden, man kann sie aber auch fortlassen. Wichtig ist nur, dass
man sich mit diesen Begriffen nicht selbst verwirrt. Natürlich kann man hier
und da kleine Unterschiede forcieren, dies ist auch sinnig, wenn es um
filigrane Arbeiten geht. Man kann z. B. die eigene Sichtweise so codieren,
dass die „Gesundheitsaura“ wirklich den Gesundheitszustand eines Menschen
anzeigt und eine „Vitalaura“ seine Lebensenergie, seinen Lebenswillen, die
Dynamik der bewussten Expansion. Gerade wenn man im Bereich der
Heilung tätig sein will, kann es sinnig sein, wenn man spezifische
Einteilungen macht. Es ist natürlich spannend, wenn man hierdurch
Erkenntnisse erlangt, welche man im Nachhinein auch beweisen kann. Wenn
es um eine Vitalaura geht, die mit dem Lebenswillen und der Lebensenergie
eines Menschen in Verbindung steht, ist es interessant, wenn hier Parameter
greifen, die man selbst ersonnen hat. Ein energetischer Fluss ist bei jedem
Menschen vorhanden, was bedeutet, dass auch bei jedem Menschen eine
Vitalaura vorhanden ist. Doch mit Hilfe einer entsprechenden Codierung
kann man sehr gut in ein therapeutisches Gespräch einsteigen und über die
Möglichkeiten der verwendbaren Lebensenergie sprechen. Man kann hier
eigene Übungen ersinnen, wodurch man einen besonderen Fokus auf seinen
Energiehaushalt legt, wodurch man auch wieder eine Brücke zur Ernährung
und zur inneren Ruhe schlagen kann.

Mit Hilfe der Analyse oder der Sicht auf die Vitalaura, kann man mit den
Menschen über ihr Leben und ihren Lebenswandel sprechen. Wichtig ist,
dass man selbst in seiner Mitte ruht, was man dann natürlich auch energetisch
erkennen bzw. „sehen“ kann. Die eigene, innere Mitte ist hierbei auch der
Kraftquell der eigenen Vitalität. Wenn man in seinem Mittelpunkt steht, steht
man in seiner Kraft und kann im Grunde alles erreichen und alles schaffen.
Wenn man in sich Unregelmäßigkeiten hat, Disharmonien und energetische
Unstimmigkeiten, wird das eigene System „nicht rund laufen“, die
„energetischen Zahnräder“ greifen nicht perfekt ineinander, man befindet
sich außerhalb seines Flusses und das Leben beginnt zu „holpern und zu
stottern“. Dies alles wird man erkennen können, wenn man sich auf die
entsprechende Wahrnehmung codiert. Hierzu muss man regelmäßig mit
seinen Energiekörpern und mit seinen Chakren arbeiten, denn natürlich sind
die jeweiligen Interpretationen der Fremdenergien nur dann zu verwenden,
wenn man sich selbst in der Auswertung dieser Interpretationen geschult hat.
So sollte man wieder und wieder an seiner Wahrnehmung arbeiten, egal, ob
es um die Wahrnehmungen via der fünf physischen Sinne geht, oder ob es
um die Wahrnehmung mittels der Chakren und Energiekörper geht. Übung
macht hier natürlich den Meister. Ein Meisterstück wird aber auch im eigenen
Selbst beginnen, denn das Tagesbewusstsein wird stets als Schaltzentrale und
als energetische Relaisstation gelten. Wenn das menschliche Gehirn und
Nervensystem nicht einsatzbereit ist, wird auch die energetische
Wahrnehmung hapern. Körper und Geist bilden hier eine essenzielle Einheit.
Der Geist nimmt die energetischen Informationen auf, gibt sie an den Körper
weiter und dieser sendet interpretierte Signale aus dem Unterbewusstsein
zum Tagesbewusstsein. Hierbei ist es erst einmal egal, um welche Energien
es sich handelt. Es gilt für Energien der Aura, aber auch für externe und
autarke Energie, wie sie eigenständige Entitäten emittieren können.

Das Schöne hieran ist die Tatsache, dass durch die eigene, energetische
Schulung der Chakren, der Energiekörper und somit auch der Aura, der
eigene Energiefluss gesteigert werden kann. Man kann viel effektiver auf die
verschiedenen Energien zugreifen, man kann viel gezielter eine energetische
Verbindung mit Mutter Erde und Vater Himmel eingehen, sodass man diesen
Energiefluss sehr gezielt verwenden kann, wenn man magisch arbeitet. Eine
disharmonische Aura bedeutet fragile bzw. schlechte magische Ergebnisse.

Daher gilt für jede energetische Arbeit: Je ausgeglichener man selbst ist,
desto mehr Energie kann man aufnehmen, transformieren und gezielt
verwenden bzw. übertragen. Dass diese Übertragungen dann natürlich auch
etwas mit den Energiekörpern und den Chakren zutun haben, müsste klar
sein. Wozu sind sonst die eigenen Energiezentren und Energiekörper da?! Sie
stehen für eine fokussierte Verbindung zu anderen Energien, die sich zum
Teil aber auch als „optische Illusionen“ manifestieren können bzw. im
Strinchakra Reaktionen auslösen, sodass man vor seinem inneren Auge
deutliche Farben sieht. Manchmal werden diese Farben wie Schichten oder
Nebel wahrgenommen, wobei man bei „Wahrnehmungen mit dem inneren
Auge“ immer vorsichtig sein muss und es nicht verallgemeinern darf. Man
kann daher als Faustformel davon ausgehen, dass die gesehenen Farben
energetische Interpretationen des eigenen Systems sind und sich nicht auf
eine lokale oder spezifische Form festlegen lassen. Diese Farben werden
manchmal als Indizien genutzt, um eine Art „Auradiagnose“ oder auch
„Auraeinschätzung“ vorzunehmen. Dies ist im Grunde kein Problem, solange
man ein eigenes System definiert und hier klare Aussagen über die Farben
trifft. Man muss dieses definierte System dann aber auch erklären können
und nicht einfach als Dogma anpreisen. Es ist definitiv der falsche Weg,
wenn man seine Meinung und auch seine Wahrnehmungen anderen
Menschen aufzwingen will.

Persönliche Eindrücke können immer nur Reflexionen einer eigenen,


individuellen und wertneutralen Erkenntnisstufe sein, was wiederum
bedeutet, dass man zwar aus seinem Umfeld Energien aufnehmen kann, diese
aber allein für sich im Inneren interpretiert und umsetzt muss. Diese
Umsetzung ist in diesem Fall die Farberscheinung und auch das Empfinden
bzw. das Interpretieren dieser Erlebnisse. Es geht hierbei um die Art und
Weise, wie die energetischen Informationen empfangen und interpretiert
werden, denn hierdurch will man schließlich auf den energetischen Zustand
des Menschen schließen, den man gerade scannt bzw. betrachtet. Es geht
hierbei nicht zwangsläufig um die „Lebensweise“ des Menschen, auch wenn
man – wenn man sein eigenes Interpretationssystem hat, welches ggf. auf
Farbcodierungen beruht – sehr treffsichere Voraussagen machen kann. Dies
wird vom Gegenüber oft als „seltsam“ oder „verwirrend“ wahrgenommen,
wenn man passende Aussagen trifft. Gut, man muss hier letztlich zwischen
echten energetischen Erkenntnissen und dem klassischen Codereading – also
dem Interpretieren der Körpersprache und der Gesichtsmimik, wie auch der
Stimmlage und den jeweiligen Aussagen des Menschen – unterscheiden. Es
ist nicht verwerflich, wenn man eine gesunde Mischung verwendet, sodass
man nicht nur die energetischen Erkenntnisse verwendet, sondern auch die
Körper- und Gesichtssprache liest und interpretiert. Man sollte in diesem Fall
nur nicht sein Ego zu sehr aufblasen und als „großer magischer Mensch“
erscheinen. Natürlich sollte man sich auch in Zurückhaltung üben, wenn man
einen Menschen scannt und im Anschluss mit ihm darüber spricht. Schnell
macht man eine Äußerung, die dann eine Manipulationskaskade nach sich
zieht. Hierbei gilt wieder: Das Gegenteil von gut, ist gut gemeint! So sollte
man Aussagen und Spekulationen über Lebensabsichten, Sehnsüchte und
Persönlichkeitsprobleme sehr deutlich abwägen, ob man diese anspricht.
Wenn man sie ansprechen will, oder vielleicht auch ansprechen muss, kommt
es natürlich auf das „wie“ an, d. h., man selbst sollte über die Kunst der
Diplomatie verfügen und vorsichtig agieren.

Es ist niemanden gedient oder geholfen, wenn man alle erdenklichen


Geheimnisse oder Problempotenziale unreflektiert und auch ungeniert
preisgibt. Wie schon oft erwähnt, ist der Knackpunkt hier die eigene
Wahrnehmung und die jeweilige Interpretation. Es ist kein einfacher Schritt,
wenn man von sinnlichen Wahrnehmungen – wozu auch die Techniken des
Codereadings gehören – zu über- oder außersinnlichen Wahrnehmungen
springt. Zwar ist der Unterschied nicht so groß, wie manche glauben, doch
muss dieser dennoch bewusst erkannt werden. Bei den sinnlichen
Wahrnehmungen werden Reize von außen organisch interpretiert. Hierbei
sind unsere Organe – also die Augen, die Ohren, die Nase, die Zunge und die
Haut – sehr feinfühlig. Unsere Augen können sehr kleine und feine Dinge
wahrnehmen, selbst wenn die Lichtverhältnisse eher bescheiden sind. Unsere
Ohren arbeiten ähnlich, denn auch hier kann man – mit etwas Übung – sehr
feine Geräusche wahrnehmen. Das Gleiche gilt auch für unsere Nase, denn
immerhin kann der Mensch sogar im Bereich von Molekülen riechen. Beim
Tasten oder Fühlen kommt es wieder darauf an, wo am Körper man agiert.
Das Gesicht (speziell die Lippen) sind empfindlicher als die Hände, Arme,
Füße, Beine und der Torso. Dennoch werden Reize interpretiert. So
funktioniert auch die außersinnliche oder übersinnliche Wahrnehmung. Man
interpretiert Reize, auf die man sich trainieren kann. Egal, ob es um eine
sinnliche oder eine übersinnliche Wahrnehmung geht, bei beiden Methoden
greift eine selektive Wahrnehmung. Wenn man z. B. eine neue Arbeitsstelle
hat und der Arbeitgeber ein bestimmtes Logo verwendet, wird man dieses
deutlich häufiger in seinem Umfeld erkennen, als es zuvor der Fall war. Das
Gleiche gilt für das Hören. Wenn man mit seinem Auto fährt, wird man sehr
schnell – viele zumindest – fremde oder störende Geräusche wahrnehmen,
Geräusche, die anderen Menschen erst nach deutlichen Hinweisen auffallen.
Ähnlich ist es mit dem Geruch. Jeder kann mal das Experiment machen und
für mehr als 24h nur Wasser trinken und nichts essen.
Danach geht man in die Stadt und läuft über irgendeine bekannte
„Fressmeile“ (also wo viele Restaurants oder Imbisse existieren). Man wird
sich wundern, wie stark ein Essensgeruch wahrgenommen wird und wie stark
dann auch der Geschmack sein kann. Eine selektive Wahrnehmung gibt es
dann natürlich auch bei den übersinnlichen Sinneseindrücken. Dennoch muss
man berücksichtigen, dass alle Wahrnehmungen darauf basieren, dass man
durch ein Getrenntsein agiert, d. h., man selbst ist in einem System involviert,
welches man versucht zu beobachten. Im Grunde ist dies so gut wie
unmöglich, da hier wieder der Effekt der Subjektivität und der Objektivität
berücksichtigt werden muss. Eine objektive Bewertung ist im Grunde nur
dann möglich, wenn man hierzu autarke Messgeräte verwendet, die sich auf
vorher geeichte Skalen anwenden lassen. Subjektive Bewertungen laufen
immer ab, sind aber nicht so aussagekräftig, um eine gewisse Exaktheit zu
besitzen. Wenn man also nun Energien empfängt und diese interpretiert, läuft
eine subjektive Bewertung ab. Der Mensch vergleicht Energien, genauso wie
er Objekte oder Erlebnisse vergleicht. Durch ein Schlüssel-Schloss-System
wird eine Bewertungsskala eingerichtet, die das Fundament jeder
Wahrnehmung darstellt. Hierbei ist es egal, ob es sich um eine sinnliche oder
um eine übersinnliche Wahrnehmung handelt. Jeder Mensch weiß in etwa
wie lang 1 Meter ist, auch ohne dass er ein entsprechendes Maßwerkzeug
dabei hat. Das gleiche gilt auch für Zeitintervalle oder für andere Größen der
SI-Einheiten - auch wenn definitiv nicht alle SI-Einheiten im alltäglichen
Leben Anwendung finden. Daher muss man für sich selbst eine
Bewertungsschablone entwickeln, die am besten auf empirische Daten
beruht. Wenn man also anfangen will, eine Aura zu lesen, sollte man in
seinem Umfeld nach entsprechenden Übungsobjekten fragen. Man sollte mit
anderen Menschen anfangen zu arbeiten, und hier ganz klar und ganz offen
definieren, was man erreichen will und welche Mittel sich hierfür eignen.

Dieses Unterfangen ist natürlich deutlich einfacher, wenn man mit


anderen spirituellen Menschen zusammenarbeitet, die auch über die Fähigkeit
verfügen ihre Energien fokussiert zu lenken und sich gegebenenfalls auch in
entsprechende Bewusstheitszustände zu versenken. Wenn jemand auf
„mentalen Knopfdruck“ in eine Wutenergie gehen kann, genauso wie in eine
Liebesenergie, in eine Energie der Enttäuschung, der Begeisterung, des
Glücksgefühls oder auch in eine Energie der Emotionslosigkeit, ist das für
die Übung absolut essenziell. Mit entsprechender Übung kann man ohne
Weiteres regelrechte energetische Portale in einer Aura erkennen, aktivieren
bzw. öffnen, sodass spezifische Energien in die Aura des Gegenübers
eindringen. Natürlich kann dies wieder für verschiedene Zwecke verwendet
werden – für negative Schwingungen aber natürlich auch für positive und
heilende Schwingungen. Im Grunde muss man hierfür nur die Schatten des
anderen Menschen energetisch berühren, aktivieren und öffnen, um einen
energetischen Effekt zu erlangen. Im klassischen magischen Sinne ist dies
eine Bereisung der Chakren (Haupt und Nebenchakren), sodass man hier eine
aktive Chakrenreinigung vollziehen kann, was meist als therapeutische Arbeit
angelegt ist bzw. angelegt sein sollte. Hier kann man mit allen erdenklichen
Symbolen und auch Buchstaben arbeiten, die alle eine eigene Schwingung
haben. Dieses Thema wird explizit in meinem Buch „Enochian Light Source;
ISBN: 9783741890000“ bearbeitet und beschrieben. Es sei nur soviel
erwähnt, dass man mit verschiedenen Symbolen und Buchstaben
hervorragend arbeiten kann, wenn es um therapeutische Maßnahmen geht.
Im Folgenden möchte ich nun ein paar Farben aufschlüsseln, welche man
ggf. für sich verwenden kann, um eine Bewertungsschablone zu erschaffen,
wenn man die Aura eines Menschen scannt. Natürlich kann man auch diese
Farbzuordnungen beliebig umgruppieren, sodass man für sich ein
individuelles System findet. Wie bereits erwähnt, helle Farben müssen nicht
zwangsläufig etwas Positives bedeuten, genauso wenig wie dunkle Farben
zwangsläufig etwas Negatives zu bedeuten haben. Wichtig ist nur, dass man
für sich selbst Bewertungskriterien erstellt, mit denen man dann auch arbeiten
will.
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Aura und individuelle Farbwahrnehmungen

Jeder Mensch ist individuell und jeder Mensch verbindet mit Farben
etwas anders. Ferner nimmt jeder Mensch auch Farben unterschiedlich wahr.
Dies ist die subjektive Beobachtung und Bewertung. Wenn man bei den
Farben genau sein will, muss man die exakte Wellenlänge in Nanometer
angeben, etwas, dass man nur mit Hilfe eines (objektiven) Messgerätes
vermag. Die physischen Augen können zwar sehr feine Farbnuance
unterschieden, doch die exakte Wellenlänge können sie dem
Tagesbewusstsein bzw. der Ratio nicht übermitteln. So wird für den einen
Menschen das Grün auf einer Wellenlänge von 510 nm schwingen und für
den anderen auf 515 nm und für den dritten auf 505 nm. Sie alle haben recht,
denn die Farbe Grün befindet sich im Bereich zwischen 497 nm und 530 nm.
Sie alle sehen eine grüne Farbe und doch gibt es Unterschiede, welche für
den Alltag aber vollkommen irrelevant sind. So muss man sich auch die
Farbwahrnehmungen beim Aurasehen vorstellen. Es gibt hier keine exakte
Wellenlänge, was bedeutet, wenn der eine Mensch für sich und mittels
seinem „inneren Auge“, seinem Strinchakra, die Aurafarbe „Grün“
wahrnimmt, dann muss man dies erst einmal wertneutral akzeptieren. Bei den
folgenden Farben und deren Bedeutung sollte man aber nicht zu viel Wert auf
diese Parameter legen. Es sind und bleiben individuelle Momentaufnahmen,
die durch die persönlichen Filter eines Menschen gehen werden, sodass hier
immer eine Manipulation bzw. Verfälschung vorliegt. Was für den einen
Grün ist, ist für den anderen Gelbgrün, für den nächsten Blattgrün,
Laubfroschgrün oder Olivgrün. Man kann die Farben einfach als Indiz und
Hinweis verwenden, wie die Energien des Menschen, welchen man
energetisch scannt, um dessen Aura zu erkennen, genauso seine Gefühle,
Gedanken und Ideen schwingen und in ihm aktiv sind.

Dunkelrot
Die dunkelrote Energie zeigt eine besondere Aktivität auf der
körperlichen Ebene. Menschen die eine stark dunkelrote Aura – oder viele
Fragmente dieser Farbe – besitzen, leben einen sehr starken Aspekt ihrer
Körperlichkeit aus, was als lustvolle aber auch triebhafte Handlungen
interpretiert werden kann. Es sind Menschen, die sehr starke Instinkte haben
und sich auf ihre Herkunft beziehen, auf ihre Wurzeln. Sie besitzen meist
eine große, körperliche Kraft bzw. setzen ihren Körper kraftvoll ein. Sie
können manchmal über ihr Ziel hinausschießen und wie die „Axt im Walde“
sein. Obwohl sie oft einfach strukturiert sind, sind es sehr sinnliche und
zielstrebige Menschen, die manchmal auch rücksichtlos ihre Ziele verfolgen
können. Hindernisse oder Barrieren interessieren sie eher sekundär und
Probleme sind dazu da, um beseitigt zu werden. Wenn aber ein Ziel erreicht
wird, kann schnell ein Phlegmatismus entstehen, da nur noch das direkte
Umfeld eine Rolle spielt, nicht aber, was „da draußen“ ist. Ferner neigen
diese Menschen zu einer Dickleibigkeit, da sie viel Wert auf Genuss legen
und auch oft über ihre Maßen essen.

Hellrot
Die hellrote Schwingung in einer Aura vermittelt die primäre
energetische Erscheinung eines sehr agilen und zielgerichteten Menschen, der
geistig rege und dynamisch ist. Dieser Mensch ist ein „Macher-Typ“, wobei
hier auch schnell aggressive und drängende Schwingungen hervorbrechen
können. Geduld ist z. B. keine große Stärke, genauso wenig wie sanfte
Diplomatie. Eine hellrote Energie gibt auch den Hinweis, dass das Leben von
der Qualität her, sehr kraftvoll und dynamisch ist und dass der Mensch für
die Qualität viel gearbeitet hat und auch noch weiter arbeiten wird. Durch
viele neue und strategische Ideen, können diese Menschen sich
unternehmerisch und ausdrucksstark im Alltag anpassen bzw. zeigen. Dies
läuft Hand in Hand mit einer guten Schlagfertigkeit und einem gefährlichen
Scharfsinn.

Das Gefährliche an diesem Scharfsinn sind die Erkenntnisse der


Schwächen des Gegenübers und das mögliche Ausnutzen dieser Schwächen.
Auch kann Wut und Zorn ein Problemthema für solche Menschen sein, da sie
führen wollen, selbst es aber hassen, wenn sie geführt werden. Sie leben
äußerst selbstständig und versuchen an der Spitze von Gruppierungen und /
oder Unternehmungen zu agieren. Hier kann auch ein regelrechter
kriegerischer Aspekt durchbrechen, der dann auch von Dickköpfigkeit und
Intoleranz untermauert wird. Die explosiven Dynamiken, die diese Menschen
zeigen können, schießen oft übers Ziel hinaus, sodass sie schnell mal was
Unbedachtes oder Verletzendes sagen (oder auch machen), ohne die
vollständigen kausalen Folgen zu erkennen. Sie leben ihre Gefühle meist 1:1
aus, d. h., wenn sie traurig sind, zeigen sie es, wenn sie verliebt sind, zeigen
sie es, wenn sie dem Jähzorn verfallen aber auch. Dies bringt ihnen auch eine
große Sprunghaftigkeit, die je nach Situation ein Segen, aber auch ein Fluch
sein kann.

Rosa
Menschen mit einer Aura, die die Mischfarbe „Rosa“ oder „Pink“ besitzt,
verfügen meist über ein sehr großes Mitgefühl und setzt sich für menschliche
/ tierische Belange ein. Oft auch zu ihrem Nachteil bzw. sie haben die
Tendenz sich aufzuopfern. Gleichzeitig können sie aber auch sehr schnell
eingeschnappt sein und sich vollkommen zurückziehen, wenn sie enttäuscht
(bzw. ENT-Täuscht) werden. Wenn das Weltbild ins Wanken gerät, werden
auch absurde Stützen eingebaut – Hauptsache ist, dass das eigene Weltbild
nicht kippt. Das Mitgefühl ist hier eine klare Stärke der Menschen, aber auch
eine Schwäche, da sie manchmal es „mit Gewalt gut meinen“, ohne darauf zu
achten, ob ihre Handlungen auch Sinn ergeben oder im Gesamtergebnis
überhaupt tragbar sind. Menschen mit einer starken Rosafärbung der Aura
sind meist auch konfliktscheu bzw. achten sehr stark darauf, dass Harmonie
herrscht.

Hierzu wird auch oft die eigene Meinung unterdrückt bzw. es wird
versucht alle Parteien zu beschwichtigen – dies funktioniert aber recht selten
und manchmal werden diese Menschen von Gruppen schnell zu
Sündenböcken degradiert, da sie versuchen, bzw. versuchten, es allen in der
Gruppe recht zu machen. Unter solchen Prozessen leiden diese Menschen
natürlich stark und kommen auch schwer mit solchen unbegründeten
Anfeindungen zurecht. Dennoch beurteilen und bewerten Menschen mit einer
primär rosafarbenen Aura kaum andere Menschen, im Gegenteil, sie
versuchen, alle Menschen gleich und gerecht zu behandeln. Es sind sehr
lebensfrohe, aber auch oft naive Menschen, die in der aktuellen und oft recht
harten Gesellschaft des Öfteren vor einem Kollaps stehen und kaum noch die
Kraft für ihren Alltag haben. Dies ist oft für die Gesundheit schädlich, sodass
man bei Menschen mit einer entsprechenden Aura auch schnell mal in eine
Burn-out-Symptomatik vorherrscht. Wenn dies der Fall ist, brauchen sie
Hilfe von außen, ohne dabei selbst Hilfe geben zu müssen.

Orange
Eine Aura, die primär die Farbe Orange besitzt, symbolisiert Menschen,
die eine große Vitalität, Energie, Schöpfungskraft und auch eine
entsprechende Libido haben. Es sind die „Rasseweiber“ bzw. die
„Prachtkerle“, die auch optisch entsprechend auffallen. Menschen mit einer
orangen Aura sind sehr gute Verführer, was oft aber auch negativ verwendet
werden kann, um den Egowillen des Menschen zu befriedigen und ggf. eine
dominante Machtposition einzunehmen. Sie leben oft von Tag zu Tag ohne
große Rücksichtnahme. Es sind zwar auch Familienmenschen, doch besitzen
sie stets ein großes Ego und sehen ihre Belange in erster Reihe. Daher neigen
sie auch gern zu einem oberflächlichen Chaos, was auf der einen Seite
charmant und auf der anderen Seite aber auch gewollt zur Schau getragen
wird. Es sind sehr gute Schauspieler, die einen Hang zu Theatralik haben,
wodurch sie sich die Erreichung ihrer Zeile vorstellen.

Es ist – bei Männern und Frauen gleichermaßen – die klassische


„Tränendrüse“ oder das „eingeschnappte und unberührbare Ich“, welches
sich nur mit Mühe und Not besänftigen lässt. Da sie oft chaotisch und von
Tag zu Tag leben, fehlt es ihnen oft an Konzepten und Lebensplänen, sodass
sie von echten Krisen sehr schwer erschüttert werden, da sie nur ein
schwaches Fundament der Sicherheit haben. Außerdem lieben diese
Menschen die Extreme („Barfuß oder Lackschuh“) und wollen auf Biegen
und Brechen Dinge bewegen, um toll oder großartig dazustehen. Es sind
klassische Medien- oder Schaumenschen, die oft aber im Stillen daran
zerbrechen, wenn der Glanz mal verraucht, bzw. abgeblättert ist. Dies zeigen
sie aber so gut wie nie, noch nicht mal ihren besten Freunden oder ihrer
Familie, da eben die „Show weitergehen muss“. So leben sie ihr Leben oft
ohne Ziel und Zweck, sehen aber auch alle kleineren Unruhen völlig
entspannt, projizieren aber dadurch oft Unruhe auf ihr Umfeld. Es sind
„Lebemänner / Playboys“ bzw. „Salondamen / Femmes Fatals“, die nicht nur
so agieren, sondern auch so leben wollen – egal wie!

Gelb
Die Farbe Gelb steht in einer Aura meist für Ausgeglichenheit, Ruhe,
Mittigkeit und Frohsinn. Es ist wirklich die Farbe der Sonne, wobei dieses
„Gelb“ dann aber auch in die Richtung der extremen oder auch kindlichen
Spontanität gehen kann, sodass der vorhandene innere Mittelpunkt im Außen
bzw. vom Außen überhaupt nicht bemerkt wird. Ferner drückt die Farbe Geld
eine große Zielbeharrlichkeit aus, frei nach dem Motto „Zeile sind da, damit
man sie erreicht, egal wie!“ Hierbei wird sehr stark auf eine Strukturierung
und Planung gebaut, was in diesem Fall der Spontanität konträr
entgegenwirkt. Menschen mit einer primär gelben Aura haben einen sehr
hohen Gerechtigkeitssinn, wobei es „ihre Gerechtigkeit“ ist, die auch oft von
der Norm abweicht. Die Menschen wissen, dass sie wichtig sind, dass sie der
Mittelpunkt sind, nutzen dies aber eher selten aus. Wenn sie es ausnutzen,
dann nur, wenn ihre Position gefährdet oder angegriffen wird.

Menschen, deren Aura die primäre Farbe Gelb besitzen, sind reflektiert
und sehr gegenwartsbezogen, wobei sie ihre Zukunft aber nie aus dem Blick
lassen. Gleiches gilt für die Vergangenheit, was manchmal dazu führt, dass
sie an der „guten alten Zeit“ hängen. Meistens sind diese Menschen sehr
ordentlich, sehr perfektionistisch und intellektuell. Sie suchen und finden
Wissen, Weisheit und Herausforderungen, denen sie sich dann auch stellen.
Hierbei gehen sie gerne mal an ihre Grenzen, jedoch überschreiten sie diese
nicht. Durch ihre Spontanität und ihre Kindlichkeit besitzen sie aber auch
eine sehr hohe Intuition und wissen schnell – via Analyse – um die Gefühle
der anderen Menschen. Bisweilen können sie diese auch manipulativ
verändern, da es auch meist sehr charismatische Menschen sind, die sich oft
aber im Hintergrund aufhalten. Wenn sie jedoch in der Vordergrund treten,
dann ist es geplant, auch wenn es von außen so aussieht, dass es spontan und
unbefangen geschieht. Menschen mit gelben Nuancen in der Aura sind meist
direkt und geradlinig. Sie besitzen ein großes Vertrauen, können aber sehr
nachtragend und auch rachsüchtig werden, wenn dieses Vertrauen
missbraucht wird. Es sind Charaktere, die man deutlich lieber zum Freund
und niemals zum Feind haben will, denn wenn sie etwas machen, dann
machen sie es ganz oder gar nicht.
Hellgrün
Eine Aura, die die primäre Färbung „Hellgrün“ besitzt, zeigt einen sehr
vitalen und kraftvollen Lebensstil. Dennoch sind sie eher ruhige
Zeitgenossen, die sich im Hintergrund bewegen, um dort zu wirken und zu
arbeiten. Es sind meist Personen die eine stetige Gelassenheit und
Selbstbeherrschung ausdrücken. Sie sind intelligent, wissen was sie wollen
und besitzen ein hohes Maß an Flexibilität und Kreativität. Materielle Ebenen
sind ihnen nicht so wichtig, dafür aber die emotionalen Bereiche des Lebens.
Sie legen sehr viel Wert auf Wahrheit und Klarheit, teilen dies aber nicht oft
mit.

Wenn es um Emotionen geht, können sie sehr offen und redselig sein,
einen Augenblick später sind sie aber sofort wieder verschlossen und mauern
um sich eine imaginäre Wand. Diese Wand wird manchmal auch zu einem
Gefängnis, da sie sich vor Enttäuschungen und emotionalen Verletzungen
fürchten. Sie treten manchmal die Flucht nach vorne an und unternehmen
lieber alleine große Reisen oder führen einen vollkommenen
Umgebungswechsel durch, bevor die Gefahr keimt, emotional verletzt zu
werden. Daher sind es keine einfachen Partner, auch wenn sie sehr liebevoll
und führsorglich agieren. Sie scheuen aber oft die Grundsätzlichkeiten in
Beziehungen, was bedeutet, dass es auch mal einen Streit geben kann, wenn
eine Meinungsverschiedenheit herrscht. Menschen mit einer hellgrünen Aura
mögen keine Veränderungen in ihren Lebensweisen und Lebensqualitäten,
vollziehen aber dennoch Umstrukturierungen, die ihr ganzes Leben betreffen.
Eine hellgrüne Aura steht auch für einen hohen Grad an Toleranz, wodurch
aber auch eine gewisse Manipulation möglich ist, auch wenn dies nicht
einfach werden würde. Meist sind es unauffällige Menschen, die eher als
„netter Nachbar“ oder „geschätzter Arbeitskollege“ durchgehen, obwohl sie
viel mehr sein können und dies auch manchmal im inneren Kern auch wollen
– wenn da nicht die Angst, vor emotionalen Verletzungen wäre.

Dunkelgrün
In der Aura steht ein dunkles Grün für echte Herzensgüte und für
beispiellosen Langmut, wobei es nicht in den Altruismus tendiert, sondern in
den ruhigen, friedlichen, ausgeglichenen und entspannten Analytiker, der im
Grunde leicht zufriedenzustellen ist. Materielle Reichtümer sind irrelevant,
obwohl es einige (materielle) Dinge gibt, an denen sehr stark das Herz hängt.
Menschen mit einer dunkelgrünen Aura können sehr gut in die Rolle des
„Jägers und Sammlers“ gesteckt werden, wobei sie mehr sammeln als jagen.

Es sind Charaktere, die ein sehr hohes energetisches Potenzial besitzen,


was oft auch zum Tragen kommt. Echte Lebenslust, gepaart mit
Unternehmungsgeist. Doch diese Lebenslust und auch der
Unternehmungsgeist beziehen sich meist auf das eigene Umfeld bzw. auf das
eigene Zuhause. Es sind keine extrovertierten Menschen, auch wenn sie es
ohne Weiteres können – wenn sie müssen. Sie lieben ihre Häuslichkeit und
umgeben sich gerne mit schönen Dingen, die dann auch zu „Herzstücken“
werden können. Wenn sie mal im Materiellen etwas Besonderes haben
wollen, dann setzen sie auch Himmel und Hölle in Bewegung, um das Objekt
der Begierde zu erhalten. Dies ist jedoch recht selten der Fall.
Türkis
Menschen mit der Mischfarbe Türkis besitzen den Charakterzug der
Wahrhaftigkeit. Sie scheuen sich nicht vor Opfern – was bedeutet, dass sie
bereit sind, sich selbst aber auch andere zu opfern. Es sind Menschen, die die
geborenen Führer sein können, die recht und gerecht agieren, jedoch alles
und jeden opfern würden, wenn es einer größeren Sache dient. Es sind
Menschen, die sehr gut planen können, sodass Opfer kalkuliert, bzw. bewusst
umgangen werden. Selten misslingt ein Plan, da sie sehr analytisch sind und
wissen, wie ein sinniger Plan auszusehen hat. Es sind Kämpfer und Heiler,
ausgeglichene und harmonische Menschen, die in Zeiten des „Friedens“ auch
alles daran setzen, dass dieser gewahrt bleibt. Doch wenn es sich nicht
verhindern lässt und ein Kampf oder ein Streit bevorsteht, werden sie den
Erstschlag ausführen. Es sind Heiler, die jedoch keine Angst davor haben,
ihren „Patienten“ die Wahrheit zu sagen und „hoffnungslose Fälle“ auch
sofort aufzugeben. Sie besitzen ein hohes Maß an Energie, Kreativität und
Willensdynamik. Doch es können auch absolute Chaoten sein, die nur unter
Druck in ihr strategisches und analytisches Denken rutschen. Es sind
geschickte Redner, die sehr charismatisch agieren können – wenn sie denn
müssen.

Hellblau
Menschen mit einer hellblauen Aura sind sehr agile, flexible, gewandte
und geschickte Menschen. Es sind die geborenen Verkäufer, die einem
Eskimo ohne Weiteres Eis und Schnee verkaufen können. Sie nutzen ihre
analytischen Fähigkeiten, um taktisch zu agieren und ihre Ziele zu erreichen.
Das Erreichen der Ziele kann hierbei manchmal ein Problem sein, da Worte
allein nicht immer helfen. Auch Taten müssen folgen, was dann nicht immer
der Fall ist. Es werden sich Routinearbeiten „mies geredet“, sodass sie sich
selbst manipulieren und keinen sehr großen Durchhaltewillen besitzen. Es
sind zwar sehr bewegliche Menschen, die auch stets nach alternativen Ideen
suchen, doch das Umsetzen der Ideen in die Tat, lässt oft zu wünschen übrig.
Es sind Menschen, die schnell mal ein „Hans Dampf in allen Gassen“ sind,
hierbei aber vergessen, dass eine Erdung absolut essenziell ist. Es sind echte
Luftikusse, die oft an der Oberfläche bleiben und das Detail vernachlässigen.
In die Tiefe eines „Dinges“ zu gehen, erscheint ihnen als Zeitverschwendung,
es sei denn, es handelt sich um Informationen, die wichtig für die Weitergabe
sind. Wenn es wirklich ein Verkäufer wäre, würde dieser Mensch das
angepriesene Produkt in- und auswendig kennen. Menschen mit einer
hellblauen Aura sind auch sehr sprunghaft und nehmen gerne ihr Leben auf
die leichte Schulter. Manchmal besitzen sie eine Flexibilität, die sehr
chaotisch erscheint, die sie aber in den meisten Fällen bestens meistern
können. Dennoch sind es unzuverlässige Menschen, die ihre Prioritäten sehr
wechselhaft verteilen können. Dies bedeutet, dass sie offen für alles Neue
und Interessante sind, wobei hier meistens Strohfeuer entstehen, die hell und
heiß auflodern, um dann doch sofort zu vergehen. Gedankenspiele machen
ihnen viel Spaß, genauso wie Planungen und alle theoretischen Konstrukte.
Wenn es dann aber um die Praxis geht, wird sich ein anderes Interessenfeld
gesucht, was mehr Ideenreichtum, als handwerkliches Geschick erfordert.

Dunkelblau
Menschen mit einer dunkelblauen Aura sind große Redner, Mystiker,
Schriftsteller und gigantische Rhetoriker. Doch sie bleiben gezielt emotional
und innerlich auf Abstand. Sie können zwar mit allen Menschen reden, ihnen
zuhören, ihnen sehr gute und ernst gemeinte Ratschläge geben, doch ist ihr
Interesse eher professioneller Art, was bedeutet, dass keine persönlichen
Bindungen vorhanden sind und auch kein emotionales Interesse. Menschen
mit einer dunkelblauen Aura können sehr kühl und distanziert sein, was sie
zu guten Anführern und Chefs machen kann, die jedoch emotional sehr große
Defizite haben. Durch kalte Analysen und Abwägungen werden diese
Menschen einen intellektuellen Weg gehen, der vorsichtig und behutsam
analysiert wird und wo es ein klares Kalkül, gepaart mit einer nüchternen
Sachlichkeit, gibt, um ihr Ziel zu erreichen. Es sind keine guten Teamspieler,
da sie sich lieber auf sich selbst verlassen und dies in ihrer Vergangenheit
auch immer wieder mussten. Es können regelrechte Perfektionisten sein, die
von anderen Menschen schnell enttäuscht werden bzw. ernüchtert erkennen,
dass die jeweiligen Arbeiten und Ausführungen ihnen nicht reichen. Frei
nach dem Motto „Wenn es gut werden soll, mach es selbst“ oder auch „Der
Strake ist am stärksten allein“ versuchen sie ihr Leben zu leben. Sie gehen
nicht gerne Risiken ein. Wenn es dann sein muss, dann auf jeden Fall alleine,
was auch in Beziehungen nicht einfach zu handhaben ist, da im Grunde jede
tiefere Beziehung ein Risiko sein kann. Natürlich sind sie zu tiefer Liebe
fähig, doch ihr Lebensstil zeigt eher die Tendenz, dass man als Einzellgänger
besser dran ist und dass Beziehungen maximal oberflächlich sein sollten,
sodass man sich innerhalb kürzester Zeit trennen kann.

Helles Violett
Eine hellviolette Färbung der Aura deutet auf ein spirituelles Interesse
hin, welches jedoch oberflächlich bleibt. Es wird mal ein Buch gelesen, es
wird mal ein Seminar besucht, doch der echte Funke will nicht zünden.
Dies ist bei Menschen mit einer hellvioletten Aura oft der Fall. Es sind
sehr kommunikative und kontaktfreudige Menschen, die aber schnell den
Boden unter den Füßen verlieren und mit ihren Gedanken in den
verschiedensten Himmeln schweben. Sie sehen sich manchmal als Berufen
an, etwas vollkommen Neues zu erfinden, scheitern dann meist aber an
Utopien, die sie vorher als realisierbare Projekte sahen. Auf der einen Seite
sind es sehr naturverbundene Menschen, auf der anderen Seite ziehen
technische Neuerungen ihr Interesse magisch an. Wenn es etwas Neues auf
dem technischen Markt gibt, muss dieses besser als das „Alte“ sein, was
bedeutet, dass es gekauft werden muss. Menschen mit einer hellvioletten
Aura können daher nicht gut mit materiellen Dingen umgehen, sie besitzen
im Grunde alles und nichts. Daher können diese Menschen auch zu einem
spirituellen Fanatismus neigen, der auf Halbwissen und einmaligen
Seminarbesuchen ruht. Sie können in eine Egospirale abrutschen, in denen
ihr Leben das Wichtigste im Kosmos ist und welches somit der Mittelpunkt
von allem ist. Mehr und mehr können sie in eine egozentrische und
verschlossene Haltung rutschen, aus der sie nur sehr langsam wieder
herauskommen können.

Dunkelviolett
Eine Aura die eine dunkelviolette Färbung besitzt, ist meist bei Menschen
vorhanden, die die Magie als Maxime verstanden haben, jedoch dies nicht
unbedingt allen anderen auf die Nase binden. Es sind verschlossene und
mystische Menschen, die jedoch echtes Wissen und wahre Weisheit besitzen.
Es sind Menschen, die „wahrlich sehen“ können, was bedeutet, dass sie die
Masken der anderen Menschen schnell durchschauen können. Wenn es ihnen
zu bunt mit anderen (profanen) Menschen wird, können sie dieses Wissen
auch gezielt gegen den jeweiligen Störenfried einsetzen, da sie wissen, dass
Worte auch echte Waffen sind. Sie erkennen die Schwachpunkte im
Gegenüber und drücken dann auch die entsprechenden Knöpfe, um jeglichen
Konflikt zu beenden.

Manchmal schießen sie mit Kanonen auf Spatzen, sodass der


Weisheitsaspekt, den sie sonst besitzen, deutlich minimiert wird. Menschen
mit einer dunkelvioletten Aura nehmen schnell Energien auf. Sie erkennen
diese Energien und können sie formen, transformieren und neu verwenden.
Wenn sie auf „schmarotzende Menschen“, auf „Energievampire“ stoßen,
werden diese regelrecht gejagt und von ihrer „Futterquelle“ abgeschnitten.
Hierbei kann es diplomatisch aber auch vollkommen rücksichtslos
vonstattengehen. Menschen mit einer dunkelvioletten Aura sind reflektiert
und können sich gut beherrschen, wobei auch sie ihre Triggerpunkte haben,
die jegliche Beherrschung verpuffen lässt, sodass sich hier auch ein Jähzorn
niederschlagen kann, der gefährlich ist, wenn mittels Magie diesem Jähzorn
weiter Ausdruck verliehen wird.

Braun
Eine braune Aura kann für eine sehr starke Erdverbundenheit aber auch
für Materialismus stehen. Es ist meist eine ruhige Kraft, sodass diese
Menschen in sich ruhen. Doch man sollte dies nicht unterschätzen, denn auch
die Erde vermag zu beben und auch auszubrechen – in Form eines Vulkans.
Menschen mit einer braunen Aura können eine ähnliche Thematik zeigen,
wenn sie gereizt oder in die Enge getrieben werden. Wenn dies der Fall ist,
werden sie keine Rücksicht auf irgendwelche Verluste nehmen. Diese
Menschen besitzen sehr viel Energie, sodass ein möglicher Ausbruch
folgenschwere Auswirkungen haben kann. Es sind Menschen die eine sehr
hohe geistige und körperliche Fruchtbarkeit haben, was bedeutet, dass sie
viele Ideen besitzen und diese auch fokussiert verwirklichen. Doch die
Verwirklichung hängt manchmal etwas, denn auch eine hohe Trägheit ist
diesen Menschen zu eigen. Wenn sie sich einmal auf ihr „Erdsofa“ gesetzt
haben, bleiben sie auch meist dort sitzen. Menschen mit einer braunen Aura
benötigen des Öfteren eine externe Hilfe. Sie müssen angeschoben werden,
schneller und schneller, bis sie ihre Eigengeschwindigkeit aufbauen können.

Wenn dies gesehen ist, können sie ihre kreative Energie sehr gut
umsetzen. Menschen mit einer braunen Aura sind meist sehr praktisch
veranlagt, sie lieben die Ordnung, besitzen aber auch eine große
Dickköpfigkeit. Hierdurch bringen sie sich manchmal in große
Schwierigkeiten, denn sie wollen sehr oft mit ihrem Kopf durch die Wand.
Dennoch ist ihre Lebensführung sehr geordnet und strukturiert, wobei
manchmal ein fleißiges Verhalten auch in eine Pedanterie abdriften kann. So
werden Ordnung und Beständigkeit zu einem sehr dominanten Tick, der
manchmal fast neurotische Züge annehmen kann.

Grau / Silber
Menschen die eine graue / silberne Aura haben eine stellare
Vergangenheit. Es sind Sterngeborene, die zu verschiedenen kosmischen
Kollektiven gehören können. Welches Kollektiv es jeweils ist, kann man aber
nicht anhand der Aura feststellen. Die Aura ist hier nur ein winziger
Fingerzeig, ein kleines Indiz. Es sind Menschen, die hoch spirituell sind, sich
jedoch in der realen Welt fremd und einsam fühlen. Sie leiden schnell unter
Depressionen, die alle anderen Energien unterdrücken können. Im Grunde ist
diese Depression ein energetisches Heimweh nach den Sternen. Durch
fehlende Hoffnung und dem Wissen, dass man hier auf der Erde und in der
aktuellen Inkarnation „gefangen“ ist, kann viel Kraft verloren gehen. Sie
müssen sich aber selbst aus dieser Hoffnungslosigkeit befreien und ihre
kosmischen Energien wieder fließen lassen. Daher werden Menschen die eine
graue / silberne Aura besitzen meist missverstanden, auch von anderen
spirituellen Menschen, die versuchen, die Aura zu lesen. Da sich Menschen
mit einer grauen / silbernen Aura für Magie und Spiritualität interessieren –
es zieht sie magisch an – werden sie irgendwann „ihren Ruf der Sterne“
wieder hören können. Es ist kein leichter Weg, doch niemand, außer sie
selbst, können diesen Weg beschreiten. Durch Meditationen, astrale Arbeiten
und Reflexionen über die Sterne werden alte Energiekanäle reaktiviert.

Durch spirituellen Austausch beginnen sie neu zu leben, sodass ihre


Depressionen abnehmen können. Hierbei müssen diese Menschen aber auf
der Hut sein, denn schnell verwandelt sich eine große Freude auch wieder ein
tiefes Leid, wenn sie nicht „schnell genug“ Veränderungen an sich erkennen.
Hier spielt das Ego den Menschen einen Streich, denn kosmische
Transformationen geschehen nun einmal langsam. Wenn sie Glück haben,
finden sie einen spirituellen Lehrer, der sich mit der Thematik der
Sterngeborenen auskennt, wenn sie Pech haben, müssen sie sich selbst und
allein alles beibringen und alles oft durch den Faktor „Lernen durch
Schmerzen“ erkennen.

Schwarz
Eine schwarze Aura bzw. schwarze großflächige Aurafragmente
bedeuten, dass der Mensch stirbt. Hierbei ist jedoch nicht der physische Tod
gemeint, sondern der mystische Tod. Eine schwarze Aura bedeutet, dass der
Mensch im Prozess einer Transformation ist und alles Licht seiner
Umgebung für diesen Transformationsprozess benötigt. Bestimmte
Entwickelungsphasen werden hier in Angriff genommen und werden auch zu
einem Abschluss geführt, sodass hier eine echte Veränderung der Energie des
Menschen stattfinden wird. Energetische Prozesse beginnen den Menschen
zu verändern. Stück für Stück verschiebt sich der Fokus des Menschen,
sodass er einen magischen und kosmischen Weg erkennen und einschlagen
kann. Manchmal wird der geistig-mystische Sterbeprozess von Symptomen
begleitet, die an einen physischen Sterbeprozess erinnern. Krankheiten, die
kurz und heftig sind, sind zu beobachten, genauso wie eine Abkapselung.
Dies alles ist aber nur temporär und im Außen. Im Inneren dieser Menschen,
in den anderen energetischen Körpern herrscht ein Farbenfeuerwerk, da sie
ihren eigenen Aufstieg beginnen und Kontakt zu ihren höheren, kosmischen
Anteilen knüpfen.

Weiß / Gold
Menschen die eine weiße und / oder goldene Aura haben, sind
energetisch sehr aktiv und spirituell. Sie haben einen guten Kontakt zu ihren
höheren Anteilen und können ihr Potenzial zu einem großen Prozentsatz
nutzen. Sie folgen ihrem höheren Willen, ihrer inneren Magie, die sie als
Maxime erkannt, verstanden und angenommen haben. Bei einer weißen Aura
werden sich immer wieder goldene und silbrig schimmernde (erinnert
manchmal an Quecksilber) Energiebahnen ausbilden, die eine kosmische
Schwingung in die Energiekörper transportieren, die extern ist. Diese
Menschen besitzen, führen und leben ihre Meisterschaft, wohl wissend, dass
sie dennoch Schüler von allen anderen Schülern sind. Natürlich haben auch
sie ein Ego, doch sie können es sehr gut kontrollieren und beherrschen. Sie
greifen auf ihre eigenen Potenziale zu und gleichzeitig auch auf externe
Energiequellen, die kosmischer Natur sind. Dadurch, dass sie einen sehr
innigen und festen Kontakt zu der geistigen Welt haben, sind es sehr gute
Medien, die echte Channelings verfassen können. Sie wirken schöpferisch, da
sie ihren göttlichen Kern erkannt, verstanden und aktiviert haben.

So viel zu den Aurafarben, die des Öfteren von Menschen via Stirnchakra
erkannt und beschrieben werden. Dennoch handelt es sich hierbei immer um
Momentaufnahmen und kein Mensch wird „nur“ eine Farbe in der Aura
haben. Es sind selektive Wahrnehmungen, die man auch als solche begreifen
muss. Was der eine Mensch energetisch wahrnimmt, muss nicht die Wahrheit
sein und muss auch definitiv nicht von einem anderen Menschen bestätigt
werden. Es gibt hier kein richtig und auch kein falsch. Wenn man eine Aura
unbedingt scannen will, sollte man im Anschluss mit dem jeweiligen
Menschen darüber sprechen, was man für sich gesehen hat.

Ein offenes Gespräch dient beiden Seiten, denn jeder kann über die
Aussagen des Gegenübers reflektieren. Dass hierbei auch diplomatisches
Geschick, Vertrauen und Offenheit vorhanden sein sollten, dürfte klar sein.
Wenn man mit Aurafarben arbeiten will, muss man üben, damit die „innere
Wahrnehmung“ entsprechend geschult wird. Übung macht den Meister, was
aber auch bedeutet, dass man sich einmal bewusst mit den Farben verbinden
sollte, um eine innere Aktivierung zu erfahren, sodass sich hier eine
Arbeitsebene bilden kann. So will ich zum Schluss dieses Kapitels eine
kleine Meditation wieder geben, die im Grunde aus verschiedenen
„Einleitungsphasen“ aus anderen Meditationen gestückelt ist und die als
Hauptteil einfach eine Möglichkeit bietet, Farben und Energien zu erkennen.
Bei dieser Farbenmeditation sollte man sich vorher mit seinen
Energiekörpern verbinden – primär mit dem Äther-, Mental- und
Emotionalkörper, sekundär mit dem Astralkörper, um die verschiedenen
Energien auf mannigfachen Ebenen zu erkennen, zu verstehen, zu integrieren
und auch zu steuern. Hierzu werden bereits verfasste Meditationsfragmente –
aus dem Kapitel „Meditation“ dieser Buchreihe – verwendet. Sie sollen nicht
als „doppelte Fülltexte“ verstanden werden, sondern sie müssen aus einem
anderen, inneren Blickwinkel betrachtet werden.

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Farbmeditation der Aura:

Konzentriere dich auf deinen Körper, lausche deinem Atem und deinem
Herzschlag. Fühle bewusst den Strom des Lebens, die Energie deines Ich.
Lasse hierbei alle Gedanken ziehen, denn alles hat Zeit bis später. Für diesen
Moment bist nur du wichtig! Komm und befreie dich von deinem Alltag.
Befreie dich von all dem „Müssen“, dem „Wollen“, dem „Befolgen“. Du bist
du, nichts anderes zählt hier. Fühle, wie dich eine sanfte Entspannung
energetisch erfüllt, sodass du dich im Geiste und im Körper beruhigen und
freimachen kannst. Hierdurch findest du deinen inneren Fokus, deine Mitte,
sodass du dich im Blick hast. Lockere deine Arme, deine Beine, deinen
Intellekt, deine Gefühle und deine Seele. Lasse dich im weiten kosmischen
Sein treiben, zwischen den Sternen des Friedens, hin zum Mittelpunkt der
Entspannung und der Ruhe.

Die Reise beginnt …


Du befindest dich an einem Ort, an dem vollkommende Schwärze
herrscht. Du kannst nichts erkennen, keine Konturen, keine Formen, kein
oben, keine unten, kein links, kein rechts! Selbst dich kannst du nicht sehen.
Ganz langsam glimmt ein Licht in der Finsternis auf und deine Augen
beginnen, etwas zu erkennen. Es sind mehr Schemen und Schatten als
richtige Konturen. Konzentriere dich darauf, dass du deinen Willen
befehligst, deinen Blick befehligst und deine Energien lenken kannst. Je
stärker du dich gedanklich auf dich und deine Energien fixieren kannst, desto
klarere wird das Bild werden.

Mehr und mehr wird der Ort erhellt, erhellt von einem matten Licht, das
überall ist. Eine Lichtquelle siehst du jedoch nicht. Es ist so, als ob die Luft
selbst leuchtet. Mehr und mehr kannst du nun erkennen und mehr und mehr
siehst du, dass sich vor dir eine Treppe mit 7 großen Stufen befindet.

Auf Höhe der letzten Stufe siehst du, dass sich hier ein großes Tor bildet,
das in seinem Durchgang über sehr starke Energiefelder verfügen muss, da
ein intensives weißes und goldenes Leuchten von diesem Portal ausgeht. Als
du dir die Stufen ansiehst, erkennst du, dass jede Stufe in einer besonderen
Farbe schimmert und dir wird klar, dass du über diese Treppe deine Chakren
für die Reise aktivieren kannst.
Komm! Ich lade dich ein, diese Regenbogentreppe zu betreten! Ich zähle
langsam aufwärts, sodass du mit jeder Ziffer eine Stufe weiter gehen kannst!

Betritt nun die erste Stufe!

EINS … du stehst auf der roten Stufe der Lebenskraft und der
Beharrlichkeit! Komm und fokussiere dich, lasse die rote Energie in dein
Wurzelchakra fließen. Fühle, wie dich das Rot der Entfaltung und der
Standhaftigkeit durchfließt und erfüllt. Das Rot der Verbundenheit, der
Sicherheit und der eigenen Kernidentität, das Rot der Kraft, des Überlebens
und der eigenen Tiefe. Mache dann deinen nächsten Schritt!

ZWEI … du stehst auf der orangen Stufe der Erneuerung und der
Veränderung! Komm und fokussiere dich, lasse die orange Energie in dein
Sexualchakra fließen. Fühle, wie dich das Orange der Erneuerung und der
Ausgeglichenheit durchfließt und erfüllt. Das Orange der Fruchtbarkeit, der
Sinnlichkeit und des Lebens! Das Orange der Expansion, der Lust und der
Schöpfungskraft! Mache dann deinen nächsten Schritt!

DREI … du stehst auf der gelben Stufe der Mittigkeit und der
Besonnenheit! Komm und fokussiere dich, lasse die gelbe Energie in dein
Solar-Plexus-Chakra fließen. Fühle, wie dich das Gelb des klaren Verstandes
und der Harmonie durchfließt und umgibt. Das Gelb der Anmut, der Tatkraft
und der Gelassenheit! Das Gelb der Macht, der Würde und der Zentriertheit!
Mache dann deinen nächsten Schritt!

VIER … du stehst auf der grünen Stufe der Lebenskraft und der Gabe!
Komm und fokussiere dich, lasse die grünen Energien in dein Herzchakra
fließen. Fühle, wie dich das Grün der Gesundheit und der Vitalität durchfließt
und umgibt. Das Grün der Widerstandskraft, der Heilung und der
Emotionalität! Das Grün der Lebendigkeit, der Barmherzigkeit und der
Liebe! Mache dann deinen nächsten Schritt!
FÜNF … du stehst auf der blauen Stufe der Entspannung und der
Verständigung! Komm und fokussieren dich, lasse die blauen Energien in
dein Halschakra fließen. Fühle, wie dich das Blau des spirituellen Friedens
und der Gnade durchfließt und umgibt. Das Blau der Selbstbestimmtheit, der
Kunst und der Kommunikation! Das Blau des Ausdrucks, des Befehls und
der Diplomatie! Mache dann deinen nächsten Schritt!

SECHS … du stehst auf der schwarzen Stufe der Transformation und der
Neuwerdung! Komm und fokussieren dich, lasse die transzendenten Energien
in dein Todeschakra, dein Nackenchakra fließen. Fühle, wie dich die
Transzendenz der Magie und der Mystik durchfließt und umgibt. Das
Schwarz der Geheimnisse, des Verstehens, der Erkenntnis und der Reflexion!
Das Schwarz der Prüfung, der Läuterung und des Neuwerdens! Mache dann
deinen nächsten Schritt!

SIEBEN … du stehst auf der violetten Stufe der Reife und der
Erkenntnis! Komm und fokussieren dich, lasse die violetten Energien in dein
Stirnchakra fließen. Fühle, wie dich das Violett der Weisheit und der
kosmischen Magie durchfließt und umgibt. Das Violett der Intuition, der
Hellsichtigkeit und der Fantasie! Das Violett der Persönlichkeitsentwicklung,
des Verstehens und der Klarsicht!

ACHT … du durchschreitest das weiß-goldene Tor! Komm und


fokussieren dich, lasse die weißen Energien in dein Kronenchakra fließen.
Fühle, wie dich das Weiß der Schöpfung und der Begabung durchfließt und
umgibt. Das Weiß der höheren Welten, des Wissens, der Weisheit und des
Bewusstseins! Du spürst, dass du sanft und vollkommen sicher fortgetragen
wirst, fortgetragen in die kosmischen Weiten des Seins.

Alles um dich herum ist hell erleuchtet und es fällt dir schwer, etwas zu
erkennen. Doch langsam gewöhnen sich deine Augen an das Licht und Stück
für Stück kannst du deine Umgebung erkennen. Du befindest dich in einem
großen Raum und siehst, dass in seiner Mitte drei Areale abgetrennt sind.
Gleichzeitig siehst du, dass sich am anderen Ende des Raumes, ein
energetisches Portal befindet, welches durch vielfarbige Energieschleier
durchzogen wird. Du gehst etwas näher an die drei abgetrennten Areale
heran, die in der Mitte des Raumes in einem Kreis aufgebaut sind. Jedes
Areal umfasst ein Drittel des Kreises. Das eine Areal verfügt über Bereich
der Natur. Du siehst Gräser, Steine mit verschiedenen Oberflächen, ja sogar
verschiedene Böden kannst du sehen. Du weißt, dass du dich hier mit deinem
Ätherkörper verbinden kannst. Im zweiten Areal siehst du seltsame
geometrische Formen und Symbole, die alle miteinander agieren und sich
zum Teil durchdringen, so als ob sie sich austauschen würden. Das dritte
Teilstück ist von Energiebändern durchwoben, die alle eine grünliche
Färbung haben. Du weißt, dass du hier die Bereiche für die Verbindung mit
deinem Mental- und deinem Emotionalkörper vor dir hast! Komm und
verbinde dich nun mit deinen Energiekörpern.

Pause für 6 Minuten:


Man muss sich nun mit seinem Äther-, Mental- und Emotionalkörper
verbinden. Hierzu begibt man sich in das jeweilige Areal. In diesem Areal
findet man energetische Trigger und Reize, die die Verbindung ermöglichen.
Die Reise wird nach 6 realen Minuten vorgesetzt!
Du hast dich mit deinen unteren Energiekörpern verbunden. Komm und
schreite nun weiter, weiter zu dem nächsten Energieportal, um erneut die
grundsätzlichen Farben zu erleben!

Du gehst weiter und stehst vor einem Durchgang, der dich in einen
dreieckigen Raum führt. Du betrittst den Raum und siehst, dass sich überall
rote Seidenschleier in diesem Raum befinden, die die Illusion eines roten
Gewässers erschaffen. Durch die Schleier siehst du, dass sich in der
dreieckigen Decke eine rote Tür befindet, die fest verschlossen ist. Ansonsten
kannst du hier nichts Spezielles in dem Raum sehen, da die Schleier dir die
Sicht nehmen. Doch dir ist klar, dass du die rote Tür erreichen und öffnen
musst.

Du fokussierst dich auf deine Umgebung und spürst plötzlich wie du


immer leichter und leichter wirst, so als ob du schweben oder durch die
Schleier schwimmen würdest. Du konzentrierst dich stärker auf die rote Tür,
da du natürlich weißt, dass es sich hierbei um eine energetische
Aktivierungsmöglichkeit handelt! Tu es! Jetzt! Erreiche die Decke und nimm
so, das Rot auf. Lasse es in deine Aura und in deine Energiekörper strömen
und öffne dann die Tür!

Pause für 60 Sekunden!

Erneut befindest du dich in einem dreieckigen Raum. Diesmal sind


orange Seidentücher überall im Raum verteilt und du kannst eine orange Tür
in der Decke sehen, die verschlossen ist! Du weißt, dass hier eine weitere
energetische Aktivierungsmöglichkeit besteht. Tu es! Jetzt! Erreiche die
Decke und nimm so, das Orange auf. Lasse es in deine Aura und in deine
Energiekörper strömen und öffne dann die Tür!

Pause für 60 Sekunden!

Wieder befindest du dich in einem dreieckigen Raum. Diesmal sind gelbe


Seidentücher überall im Raum verteilt und du kannst eine gelbe Tür in der
Decke sehen, die verschlossen ist! Du weißt, dass hier eine weitere
energetische Aktivierungsmöglichkeit besteht. Tu es! Jetzt! Erreiche die
Decke und nimm so, das Gelb auf. Lasse es in deine Aura und in deine
Energiekörper strömen und öffne dann die Tür!

Pause für 60 Sekunden!

Abermals befindest du dich in einem dreieckigen Raum. Diesmal sind


grüne Seidentücher überall im Raum verteilt und du kannst eine grüne Tür in
der Decke sehen, die verschlossen ist! Du weißt, dass hier eine weitere
energetische Aktivierungsmöglichkeit besteht. Tu es! Jetzt! Erreiche die
Decke und nimm so, das Grün auf. Lasse es in deine Aura und in deine
Energiekörper strömen und öffne dann die Tür!

Pause für 60 Sekunden!

Natürlich besitzt der nächste Raum auch eine dreieckige Form. Diesmal
sind blaue Seidentücher überall im Raum verteilt und du kannst eine blaue
Tür in der Decke sehen, die verschlossen ist! Du weißt, dass hier eine weitere
energetische Aktivierungsmöglichkeit besteht. Tu es! Jetzt! Erreiche die
Decke und nimm so, das Blau auf. Lasse es in deine Aura und in deine
Energiekörper strömen und öffne dann die Tür!

Pause für 60 Sekunden!

Der nächste dreieckige Raum besitzt überall violette Seidentücher. Du


kannst eine violette Tür in der Decke sehen, die verschlossen ist! Du weißt,
dass hier eine weitere energetische Aktivierungsmöglichkeit besteht. Tu es!
Jetzt! Erreiche die Decke und nimm so, das Violett auf. Lasse es in deine
Aura und in deine Energiekörper strömen und öffne dann die Tür!

Pause für 60 Sekunden!

Du hast das Violett erkannt und integriert, doch als du einen neuen Raum
erreichst, siehst du weitere Farben und weitere Türen! Komm und gehe
weiter!

Du befindest dich in einem Tunnel und du siehst, dass dieser über und
über mit hellroten und sehr großen Edelsteinen besetzt ist und schräg in die
Tiefe führt. An seinem Ende, das viele Meter tiefer liegt, kannst du einen
hellroten und leuchtenden Energiewirbel erkennen, der eine immense Energie
verströmt. Komm und gehe durch die hellrote Höhle, nimm so das Hellrot auf
und schreite weiter!

Pause für 60 Sekunden!

Erneut befindest du dich in einer großen Höhle. Die Wände leuchten


schwach rotorange und du erblickst sofort die Höhle, die weiter in die Tiefe
führt. Auch ihre Wände sind mit Edelsteinen besetzt und am Ende des
Ganges siehst du einen rotorangen Energiewirbel! Komm und gehe durch die
rotorange Höhle, nimm so das Rotorange auf und schreite weiter.

Pause für 60 Sekunden!

Wieder befindest du dich in einer großen Höhle. Die Wände leuchten


schwach maisgelb und du siehst sofort die Höhle, die weiter in die Tiefe
führt. Auch ihre Wände sind mit Edelsteinen besetzt und am Ende des
Ganges siehst du einen maisgelben Energiewirbel! Komm und gehe durch die
maisgelbe Höhle, nimm so das Maisgelb auf und schreite Weiter.

Pause für 60 Sekunden!

Abermals befindest du dich in einer großen Höhle. Die Wände leuchten


schwach dunkelgrün und du erkennst sofort die Höhle, die weiter in die Tiefe
führt. Auch ihre Wände sind mit Edelsteinen besetzt und am Ende des
Ganges siehst du einen dunkelgrünen Energiewirbel! Komm und gehe durch
die dunkelgrüne Höhle, nimm so das Dunkelgrün auf und schreite weiter.

Pause für 60 Sekunden!

Natürlich befindest du dich wieder in einer großen Höhle. Die Wände


leuchten hellblau und du erfasst sofort die Höhle, die weiter in die Tiefe
führt. Auch ihre Wände sind mit Edelsteinen besetzt und am Ende des
Ganges siehst du einen hellblauen Energiewirbel! Komm und gehe durch die
hellblaue Höhle, nimm so das Hellblau auf und schreite weiter.
Pause für 60 Sekunden!

Die nächste Höhle besitzt Wände, die rosa leuchten. Wieder erkennst du
sofort die Höhle, die weiter in die Tiefe führt. Auch ihre Wände sind mit
Edelsteinen besetzt und am Ende des Ganges siehst du einen rosafarbenen
Energiewirbel! Komm und gehe durch die rosa Höhle, nimm so das Rosa auf
und schreite weiter.

Pause für 60 Sekunden!

Wieder hast du einen Farbenabschnitt abgeschlossen, doch ein weiterer


erwartet dich schon! Du befindest dich in einem dreieckigen Raum, der
jedoch wie ein Tetraeder geformt ist, sodass die Decke spitz zuläuft. Du
schaust zur Spitze und siehst, dass sich dort ein Energiezentrum befindet,
welches dunkelrote Flammen wie flüssiges Feuer ausgibt, sodass es die
Wände hinunterläuft und den gesamten Raum erhellt!

Dir ist natürlich sofort klar, dass das Energiezentrum, dass in der Spitze
des Tetraeders pulsiert, eine energetische Aktivierungsmöglichkeit darstellt!
Du musst dieses Zentrum erreichen, obwohl es sicherlich 6 Meter über dir
strahlt. Komm und fokussiere dich, sodass du durch deinen Willen den
Höhenunterschied überwinden kannst. Erreiche das dunkelrote
Energiezentrum und nimm so das Dunkelrot auf. Begebe dich vollkommen in
den dunkelroten Flammenwirbel, aktiviere dich und lasse dich höher tragen!

Pause für 60 Sekunden!


Erneut befindest du dich in einem Tetraeder! Die Wände brennen in
einem hellen Violett und du erblickst sofort in der Spitze des Tetraeders den
hellvioletten, pulsierenden und flammensendenden Energiewirbel! Du weißt,
dass du hier dich selbst aktivieren kannst! Komm und fokussiere dich, sodass
du durch deinen Willen den Höhenunterschied überwinden kannst. Erreiche
das hellviolette Energiezentrum und nimm so das Hellviolett auf. Begebe
dich vollkommen in den hellvioletten Flammenwirbel, aktiviere dich und
lasse dich höher tragen!

Pause für 60 Sekunden!

Wieder befindest du dich in einem Tetraeder! Die Wände brennen in


braunen Flammen und du erblickst sofort in der Spitze des Tetraeders den
braunen, pulsierenden und flammensendenden Energiewirbel! Du weißt, dass
du hier dich selbst aktivieren kannst! Komm und fokussiere dich, sodass du
durch deinen Willen den Höhenunterschied überwinden kannst. Erreiche das
braune Energiezentrum und nimm so das Braun auf. Begebe dich
vollkommen in den braunen Flammenwirbel, aktiviere dich und lasse dich
höher tragen!

Pause für 60 Sekunden!

Abermals befindest du dich in einem Tetraeder! Die Wände brennen in


hellgrünen Flammen und du erblickst sofort in der Spitze des Tetraeders den
hellgrünen, pulsierenden und flammensendenden Energiewirbel! Du weißt,
dass du dich selbst aktivieren kannst! Komm und fokussiere dich, sodass du
durch deinen Willen den Höhenunterschied überwinden kannst. Erreiche das
hellgrüne Energiezentrum und nimm so das Hellgrün auf. Begebe dich
vollkommen in den hellgrünen Flammenwirbel, aktiviere dich und lasse dich
höher tragen!

Pause für 60 Sekunden!

Natürlich befindest du dich wieder in einem Tetraeder! Die Wände


brennen in dunkelblauen Flammen und du erblickst sofort in der Spitze des
Tetraeders den dunkelblauen, pulsierenden und flammensendenden
Energiewirbel! Du weißt, dass du hier dich selbst aktivieren kannst! Komm
und fokussiere dich, sodass du durch deinen Willen den Höhenunterschied
überwinden kannst. Erreiche das dunkelblaue Energiezentrum und nimm so
das Dunkelblau auf. Begebe dich vollkommen in den dunkelblauen
Flammenwirbel, aktiviere dich und lasse dich höher tragen!

Pause für 60 Sekunden!

Über die Wände des nächsten Tetraeders fließen türkise Flammen.


Wieder erblickst du sofort in der Spitze des Tetraeders den türkisen,
pulsierenden und flammensendenden Energiewirbel! Du weißt, dass du hier
dich selbst aktivieren kannst! Komm und fokussiere dich, sodass du durch
deinen Willen den Höhenunterschied überwinden kannst. Erreiche das türkise
Energiezentrum und nimm so das Türkis auf. Begebe dich vollkommen in
den türkisen Flammenwirbel, aktiviere dich und lasse dich höher tragen!

Pause für 60 Sekunden!


Wieder befindest du dich in einem Tetraeder! Die Wände brennen in
grauen Flammen und du erblickst sofort in der Spitze des Tetraeders den
grauen, pulsierenden und flammensendenden Energiewirbel! Du weißt, dass
du hier dich selbst aktivieren kannst! Komm und fokussiere dich, sodass du
durch deinen Willen den Höhenunterschied überwinden kannst. Erreiche das
graue Energiezentrum und nimm so das Grau auf. Begebe dich vollkommen
in den grauen Flammenwirbel, aktiviere dich und lasse dich höher tragen!

Pause für 60 Sekunden!

Abermals befindest du dich in einem Tetraeder! Die Wände brennen in


goldenen und silbernen Flammen und du erblickst sofort in der Spitze des
Tetraeders den goldenen und silbernen, pulsierenden und flammensendenden
Energiewirbel! Du weißt, dass du hier dich selbst aktivieren kannst! Komm
und fokussiere dich, sodass du durch deinen Willen den Höhenunterschied
überwinden kannst. Erreiche das goldene und silberne Energiezentrum und
nimm so das Gold und das Silber auf. Begebe dich vollkommen in den
goldenen und silbernen Flammenwirbel, aktiviere dich und lasse dich höher
tragen!

Pause für 60 Sekunden!

Der letzte Tetraeder ist über und über mit weißen und schwarzen
Flammen übersät. Überall brennen die Feuer, doch du kannst keine
Energiezentren oder –wirbel erkennen. Natürlich weißt du, dass du hier die
Verbindungsmöglichkeit hast, doch wo sind die Portale? Du musst sie selbst
finden! Suche, finde und entscheide selbst, welches Portal du dann
durchschreiten willst! Du kannst in das Weiß oder das Schwarz gehen! Wähle
frei!

Pause für 60 Sekunden.

Du hast erneut die Energieportale durchschritten und befindest dich nun


in einem großen kristallenen Raum. In der Mitte des Raumes siehst du einen
riesigen, geschliffenen Diamanten, der in allen erdenklichen Farben
schimmert. Du hast hier noch einmal die Chance alle möglichen Farben zu
erkennen, sie zu spüren, mit ihnen zu arbeiten und sie zu sehen! Hierfür hast
du jetzt 5 reale Minuten Zeit!

Pause für 5 Minuten, um weitere Farb- und Energieerfahrungen zu


sammeln!

Verlasse nun diesen Raum. Du wirst erkennen, dass sich an seinem


anderen Ende ein Energieportal gebildet hat, ein Energieportal, durch
welches du zurückkehren kannst. Du weißt, dass du ohne Gefahr diesen
Durchgang verwenden kannst, um letztendlich wieder zum Anfang deiner
Reise zurückzukehren. Komm! Du durchschreitest das energetische Tor. Du
fühlst, dass du wieder zurückgebracht wirst, zurück zu der
Regenbogentreppe, an der alles begonnen hat.

ACHT … du durchschreitest das weiß-goldene Tor! Komm und


fokussieren dich, lasse die weißen Energien in dein Kronenchakra fließen.
Fühle, wie dich das Weiß der Schöpfung und der Begabung durchfließt und
umgibt. Das Weiß der höheren Welten, des Wissens, der Weisheit und des
Bewusstseins!

SIEBEN … du stehst auf der violetten Stufe der Reife und der
Erkenntnis! Komm und fokussieren dich, lasse die violetten Energien in dein
Stirnchakra fließen. Fühle, wie dich das Violett der Weisheit und der
kosmischen Magie durchfließt und umgibt. Das Violett der Intuition, der
Hellsichtigkeit und der Fantasie! Das Violett der Persönlichkeitsentwicklung,
des Verstehens und der Klarsicht!

SECHS … du stehst auf der schwarzen Stufe der Transformation und der
Neuwerdung! Komm und fokussieren dich, lasse die transzendenten Energien
in dein Todeschakra, dein Nackenchakra fließen. Fühle, wie dich die
Transzendenz der Magie und der Mystik durchfließt und umgibt. Das
Schwarz der Geheimnisse, des Verstehens, der Erkenntnis und der Reflexion!
Das Schwarz der Prüfung, der Läuterung und des Neuwerdens! Mache dann
deinen nächsten Schritt!

FÜNF … du stehst auf der blauen Stufe der Entspannung und der
Verständigung! Komm und fokussieren dich, lasse die blauen Energien in
dein Halschakra fließen. Fühle, wie dich das Blau des spirituellen Friedens
und der Gnade durchfließt und umgibt. Das Blau der Selbstbestimmtheit, der
Kunst und der Kommunikation! Das Blau des Ausdrucks, des Befehls und
der Diplomatie! Mache dann deinen nächsten Schritt!

VIER … du stehst auf der grünen Stufe der Lebenskraft und der Gabe!
Komm und fokussiere dich, lasse die grünen Energien in dein Herzchakra
fließen. Fühle, wie dich das Grün der Gesundheit und der Vitalität durchfließt
und umgibt. Das Grün der Widerstandskraft, der Heilung und der
Emotionalität! Das Grün der Lebendigkeit, der Barmherzigkeit und der
Liebe! Mache dann deinen nächsten Schritt!

DREI … du stehst auf der gelben Stufe der Mittigkeit und der
Besonnenheit! Komm und fokussiere dich, lasse die gelbe Energie in dein
Solar-Plexus-Chakra fließen. Fühle, wie dich das Gelb des klaren Verstandes
und der Harmonie durchfließt und umgibt. Das Gelb der Anmut, der Tatkraft
und der Gelassenheit! Das Gelb der Macht, der Würde und der Zentriertheit!
Mache dann deinen nächsten Schritt!

ZWEI … du stehst auf der orangen Stufe der Erneuerung und der
Veränderung! Komm und fokussiere dich, lasse die orange Energie in dein
Sexualchakra fließen. Fühle, wie dich das Orange der Erneuerung und der
Ausgeglichenheit durchfließt und erfüllt. Das Orange der Fruchtbarkeit, der
Sinnlichkeit und des Lebens! Das Orange der Expansion, der Lust und der
Schöpfungskraft! Mache dann deinen nächsten Schritt!

EINS … du stehst auf der roten Stufe der Lebenskraft und der
Beharrlichkeit! Komm und fokussiere dich, lasse die rote Energie in dein
Wurzelchakra fließen. Fühle, wie dich das Rot der Entfaltung und der
Standhaftigkeit durchfließt und erfüllt. Das Rot der Verbundenheit, der
Sicherheit und der eigenen Kernidentität, das Rot der Kraft, des Überlebens
und der eigenen Tiefe. Mache dann deinen nächsten Schritt!
Nun bist du wieder am Fuße der Treppe angelangt und es wird Zeit, dass
du wieder zurück in deine Realität gehst. Du merkst wieder ganz bewusst,
wie dein Atem in den Körper eindringt und wie sich deine Lungen füllen. Du
spürst wieder ganz deutlich deine Arme und Beine und in welcher Haltung
sie sich befinden. Du hörst die Geräusche des Alltags und dein Zeitgefühl
kehrt zurück. Auch wenn du noch deine Augenlider geschlossen hältst, weißt
du bereits wieder, wo du bist und was du hier machst. Du kannst jetzt auch
bewusst deine Augenlider öffnen, alle Erinnerungen sind in dir gespeichert.
Du bist wieder vollkommen im Hier und Jetzt, und bist frisch und entspannt
und vollkommen aufnahmebereit.

Ende der Meditation!

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Der Ätherkörper
Wenn man den energetischen Körpern eine Reihenfolge geben will,
wobei der physische Körper der Ausgang oder Start ist, dann ist der
Ätherkörper der Erste der energetischen Körper. Er besitzt in etwa die gleiche
Struktur wie der physische Körper und hält am ehesten Stand, wenn man eine
Analogie für den Begriff „Aura“ sucht. Da der Ätherkörper sich „sehr nah“
(dies darf nicht in Bezug auf eine Entfernung gesehen werden, sondern hat
vielmehr etwas mit der energetischen Dichte bzw. mit der
Schwingungsfrequenz der Körper energetisch zu tun), oder sehr „dicht“ an
den physischen Körper gebunden ist, haben diese beiden natürlich unendlich
viele Beziehungen zueinander. Ferner bedingen sie sich, d. h., ohne die
Struktur der Materie bzw. des physischen Körpers würde der Ätherkörper
nicht existieren. Zwar gilt dies im Grunde auch für die anderen energetischen
Körper, da das gesamte Energiekonstrukt als Einheit begriffen werden muss,
doch aus Gründen der Anschaulichkeit und eines plastischen Verständnisses,
ist diese Analogie hilfreich.

Wenn man mit dem Ätherkörper arbeitet, ist man starken


Reglementierungen unterworfen. Man kann es sich beinahe wie „die Matrix“
in der gleichnamigen Trilogie vorstellen. Zwar unterliegt man im Grunde
nicht wirklich den physikalischen Gesetzen der Schwerkraft, dennoch kann
man sich nicht so „ungebunden“ bewegen wie auf der Astralebene. Während
auf der Astralebene das Motto gilt „Limit sind die eigene Fantasie und die
Kreativität“ sind auf der Ätherebene, viele kausale Prozesse zu
berücksichtigten. Wenn man sich z. B. auf der Astralebene ein eigenes
Raumschiff, einen Tempel, ein Laserschwert oder ein 12-äugiges Monster
(warum auch immer) erschaffen will, ist dies überhaupt kein Problem. Sicher,
man muss seine eigenen Energien fokussieren und auch einen ausreichenden
Grad einer Imaginationsfähigkeit erreicht haben, doch es ist nicht nötig, dass
man etwas, das man auf der Astralebene erschaffen will, bereits schon mal
gesehen oder sogar mit diesem „Ding“ gearbeitet hat.

Auf der Ätherebene ist dies ganz anders. Alles, was man sich gedanklich
erschaffen will, bleibt immateriell. Ausnahme sind hier nur Objekte, deren
„Ätherschatten“ man schon mal gekreuzt hat bzw. mit dessen Ätherschatten,
man eine energetische Verbindung eingegangen ist. Wenn ich in der
physischen Welt über ein Motorrad verfüge, dieses auch bewegen kann (oder
darf?) und dies auch umsetze, verbinde ich mich jedes Mal mit dem
Ätherkörper (bzw. mit dem Ätherschatten) des Objektes – in diesem Fall des
Motorrades. Wenn ich also auf der Ätherebene mich fokussiere und meine
eigene energetische Struktur darauf codiere den Ätherschatten zu projizieren,
wird sich ein Äther-Motorrad bilden, welches ich verwenden und bewegen
kann. Ein Raumschiff jedoch wird etwas schwieriger. Wenn ich kein eigenes
Raumschiff besitze – haben die wenigsten – kann ich maximal auf eine
Erinnerung aus einem Film oder auf einen Ätherschatten eines Modells
zugreifen. Die Filmerinnerung ist in der Praxis zu flüchtig – es bedarf einer
enormen Anstrengung und Fokussierung, um hier ein „reales Ätherobjekt“ zu
erschaffen. Ein Modell ist schon etwas einfacher, wobei ich dies
„vergrößern“ müsste und auf den Maßstab 1:1 bringen muss. Natürlich
könnte man sich auch selbst „verkleinern“, doch auch dies ist mit einer
energetischen Anstrengung verbunden, da der Ätherkörper nun mal die
Ausmaße des physischen Körpers besitzt. Doch auch wenn ich mein
Raumschiff auf den Maßstab 1:1 vergrößert habe, ist es nicht ohne Weiteres
möglich, das Objekt auch „zu gebrauchen“. Ich muss in meinem Ätherkörper
die plastische Erinnerung bzw. das plastische Wissen fokussieren, wie die
Fortbewegung via Raumschiff ist, d. h., wie das Antriebskonzept
funktioniert. Bei einem Motorrad oder Auto weiß man, dass es sich um einen
Verbrennungsmotor handelt und dass man im Grunde „nur“ Treibstoff haben
muss und den passenden Schlüssel, um das Vehikel zu starten.
Dieses Grundwissen reicht aus. Man muss nicht explizit wissen, wie die
Leistung sich auf die Achsen überträgt. Es reicht das „alltägliche“ oder
„physische“ Wissen, wie man das Motorrad oder das Auto startet und wie
man damit fährt.

Wie startet man aber ein Modellraumschiff im Maßstab 1:1? Besitzt es


ein Zündschlüssel? Hier wird es sehr schwierig, da in diesem Fall astrale
Energien auf die Ätherebene einwirken müssen. Auch dies ist möglich, doch
auch hier muss ein hoher energetischer Level erreicht werden, was in den
meisten Fällen zum Scheitern verurteilt ist.

Um also Objekte auf der Ätherebene zu erschaffen, muss man über das
Wissen des Ätherschattens verfügen. Wenn man dieses Konzept auf Mutter
Natur anwendet, dann findet man in der Pflanzenwelt sehr schöne Beispiele.
Nehmen wir eine einfache Pflanze – sagen wir eine Rose. In jeder Saat
existiert das „fertige Bild“. Dies bedeutet, dass die Rose, die vielleicht auf der
physischen Ebene erst wenige Zentimeter aus dem Mutterboden schaut, auf
der Ätherebene bereits vollkommen ausgewachsen ist. Dies hat natürlich
etwas damit zu tun, dass auf den Energieebenen die dimensionale
Beschränkung des Zeitfaktors minimiert wird. Schon die Emotionalebene ist
außerhalb einer zeitlichen und räumlichen Beschränkung. Wenn also auf der
physischen Ebene das „Leben“ entsteht, ist „kurze Zeit“ später dieses Leben
auf der Ätherebene vervollständigt. So kann man sagen, dass die vollständige
Erscheinung auf der Ätherebene vorhanden ist und der physische Körper der
Pflanze (oder eines anderen lebendigen Objektes) in den Ätherkörper hinein
wächst.

Da der Ätherkörper den physischen Körper umgibt und gleichzeitig


durchdringt, kann man auch deutliche physische Effekte spüren, wenn man
auf der Ätherebene agiert. Dies hat etwas damit zu tun, dass der Ätherkörper
natürlich auch mit der Quintessenz – dem 5. Element – verbunden ist. Der
physische Körper herrscht (mehr oder weniger) über die vier materiellen
Elemente Feuer, Wasser, Luft und Erde. Das fünfte Element, das Element
Äther, obliegt natürlich dem Ätherkörper. Allein durch die energetische
Möglichkeit des Elementes Äther, kann sich der Ätherkörper weit über den
physischen Körper hinaus ausdehnen.

Wie weit er sich ausdehnen kann, hängt von dem jeweiligen Individuum
ab und wie dessen Evolutionsstand ist bzw. wie bewusst man mit dem
Ätherkörper interagieren kann.

Da der Ätherkörper natürlich eine Form der Energie ist, kann man diesen
auch „energetisch wahrnehmen“, d. h., der Ätherkörper besitzt individuelle
Farbnuancen, die, je nach Sicht des dritten Auges, stark durch die jeweilige
Situation des Menschen beeinflusst wird. In der westlichen Welt wird dies
aber meist „vergessen“, obwohl die Theosophen versucht haben, die
Weisheiten der östlichen Welt in den Westen zu bringen. Begriffe wie
Akasha oder auch Akasha-Chronik oder Akasha-Prinzip wurde erstmalig
wohl von Helena Petrovna Blavatsky (1831-1891) in die theosophische und
okkulte Literatur eingeführt. Statt Ätherkörper könnte man diesen auch
„Akashakörper“ nennen, was jedoch bei vielen Menschen einen Denkprozess
auslösen würde, der den Ätherkörper als allwissend bzw. absolut omnipotent
deklarieren würde. Dies ist weder „richtig“ noch ist es „falsch“, da die
Ätherebene schon nicht mehr nach diesen menschlichen Prinzipien
funktioniert. In den praktischen Arbeiten via Ätherkörper erkennt man sehr
deutlich, dass die Ätherebene voller „Lebenskraft“ ist, sodass man hier einen
effektiven und wertvollen Energieaustausch erfahren könnte, wodurch die
eigene Physis kraftvoller, vitaler und Widerstandsfähiger werden kann. Es ist
jedoch nur ein KANN, da es natürlich wieder auf die Energiekanäle und die
Energiefokussierung des jeweiligen Menschen ankommt. So findet auf der
Ätherebene ein Großteil der Heilungsarbeit statt, die sich direkt auf die
Physis beziehen kann.

Wenn man eine gedankliche Reise in die östliche Welt der Spiritualität
wagt, erkennt man schnell, dass das Äther- bzw. das Akashaprinzip (Akasha
wird manchmal auch Akascha, Akasa oder Akaça geschrieben und steht im
Sanskrit für Himmel, Raum oder das Prinzip des Äthers selbst) fest in der
östlichen Philosophie verankert ist.

Speziell in der hinduistischen Philosophie und im Ayurveda bezeichnet


Akasha neben Prithvi, Vayu, Agni und Jalam eine der fünf Ätherformen, die
wiederum Teil der fünf groben Elemente (Erde, Luft, Feuer, Wasser und
Äther) sind. Auch der Buddhismus kennt man den Begriff Akasha als
körperlich begrenzten (Skandha) oder unbegrenzten (Dhatu) Raum. Allein
durch die buddhistischen Ideen erkennt man, dass auf der Ätherebene viel
möglich ist (das Dhatu-Prinzip), gleichzeitig aber auch „Regeln“ eingehalten
werden müssen (Skandha-Prinzip). Wenn man diesen Grundgedanken für
sich umsetzen kann, kann man eine unerschöpfliche Energiequelle
verwenden, die einen stärkt, schützt und vitalisiert. Die Ätherenergie selbst
ist NICHT begrenzt, nur ihre Verwendung wird „reglementiert“.

Wenn man dem Ätherkörper eine spezifische Aufgabe oder Tätigkeit


geben will, kann man diese im energetischen Austausch von Informationen
sehen. Man kann also mit Hilfe des Ätherkörpers grundsätzliche
„Erklärungen“ des Umfeldes erhalten – und zwar vom Umfeld selbst. Wenn
eine (energetische) Information über eine Pflanze gesucht wird, kann man
sich „einfach“ über seinen eigenen Ätherkörper mit dem Ätherkörper der
Pflanze verbinden, wodurch ein Informationstausch (und natürlich ein
allgemeiner Energietausch) stattfindet. Wer sich jetzt davon botanische
Erkenntnisse erwartet, muss bedenken, dass die Botanik eine menschliche
Disziplin ist. Man kann grundsätzlich alle Informationen über Wachstum,
Inhaltsstoffe und Verwendungsmöglichkeiten erhalten, muss diese aber
„menschlich deuten“, d. h., die Pflanze wird einem nicht die Information
geben, dass sie in ihren Wurzeln 23,5% Gerbstoffe enthält. Die
Informationsweitergabe ist natürlich individuell, und wie das eigene System
des Tagesbewusstseins die energetischen Informationen der Pflanze
verarbeiten wird, kann nicht universell beschrieben bzw. betrachtet werden.
Pflanzen verwenden nun mal nicht menschliche Begriffe.

In Bezug auf mögliche Blockaden, Disharmonien oder regelrechte


Beschädigungen sind die Darstellungen stets von der eigenen Bildsprache
abhängig. „Löcher“, „dunkle Schatten“ oder irgendwelche „Risse“ können
niemals in einem energetischen Körper manifest werden. Es sind
ausschließlich energetische Übersetzungen für das Tagesbewusstsein. Wenn
man also bei jemandem im Ätherkörper schwarze Punkte, Risse, Unschärfen
etc. „entdeckt“ bzw. „erkennt“, muss man sich erst einmal reflektieren, was
die eigene Bildsprache mitteilen will. Wenn man seine Bildsprache kennt und
die „bildlich-energetischen Aussagen“ des Tagesbewusstsein deuten kann,
kann man hier effektiv Arbeiten bzw. „Reparationen“ ausführen. Menschen,
die also einen unausgeglichenen Energiehaushalt haben, sodass sie sich
schlapp und müde fühlen, können u. a. Disharmonien im Ätherkörper
besitzen. Ferner werden diese Menschen auch in ihrer natürlichen
Kommunikation mit den anderen energetischen Körpern gemindert bzw.
geblockt werden, sodass man sich manchmal „einsam und verlassen“ fühlt,
bzw. so, als ob man in einem unsichtbaren Gefängnis oder Bunker hockt.

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Der Mentalkörper
Der Mentalkörper steht mit unseren gedanklichen Prozessen in
Beziehung. Daher ist es kein Zufall, dass er MENTAL-Körper genannt wird.
Die gedanklichen Prozesse eines Menschen bedürfen der kausalen Ordnung.
Es wäre fatal, wenn man seine Gedanken nicht kausal ordnen könnte. Ein
absolutes und undurchdringliches Chaos wäre die Folge. Daher ist der
Mentalkörper „stark strukturiert“, was sich auch in seiner energetischen
Darstellung zeigt. Meistens wird er via Bildsprache sehr „kristallin“
wahrgenommen, sodass teilweise von einer Facettierung berichtet wird. Der
Mentalkörper dient teilweise auch als Orientierungshilfe in Bezug auf die
kognitiven Fähigkeiten des Tagesbewusstseins. Gleichzeitig spiegelt er aber
auch die „Mentalität“ bzw. die „Lebenseinstellungen“ und Maximen des
Menschen. Der Mentalkörper hat eine sehr starke Verbindung zu dem
Emotionalkörper – zwar ist er auch mit dem Äther- und mit dem physischen
Körper verbunden, doch ist die strukturell-energetische Verknüpfung
zwischen Mental- und Emotionalkörper besonders zu erwähnen. Da die
energetischen Körper von den jeweils „höheren Energiekörpern“ umgeben
und durchdrungen werden, kann man metaphorisch sagen, dass die Energien
des Emotionalkörpers buchstäblich an der Mentalstruktur des Mentalkörpers
entlang laufen. Wenn dies der Fall ist und die beiden Energien harmonisch
miteinander agieren, spricht man davon, dass Gefühl und Verstand perfekt
zusammenarbeiten. Es wird sehr gerne bei den energetischen Körpern mit
„Abständen“ bzw. „Ausdehnungen“ gearbeitet, die dann zentimetergenau
angegeben werden. Dies ist vollkommen unsinnig, denn wenn man seine
Energiekanäle vollkommen öffnet und aktiv mit dem Körper agiert, kommt
es auf das gesamte Zusammenspiel zwischen allen Energiekörpern,
Energiekanälen und Aktion des spezifischen Energiekörpers an. Daher sollten
solche Angaben definitiv nicht verwendet werden.
Allgemein kann man über den Mentalkörper sagen, dass er die eigenen
Gedanken und Ideen energetisch „formt“. Da dieser Körper zeitlos ist, kann
man es sich so vorstellen, dass alle Ideen, die jemals gedacht wurden und
gedacht werden in ihm energetisch vorhanden sind. Man darf sich diese
Energien aber nicht stationär vorstellen, da sich Gedanken bzw. gedankliche
Energien in einem stetigen Fluss befinden. Die energetischen Aktionen des
Mentalkörpers kann man natürlich auch via Stirnchakra wahrnehmen, wobei
das Wahrgenommene natürlich eine energetische Interpretation der eigenen
Bildsprache für das Tagesbewusstsein ist. Wenn man dies berücksichtigt,
kann man sagen, dass man die Gedanken des Alltags bzw. die Mentalität des
Menschen, als eine Art „Gedankenstruktur“ im mentalen Körper farblich
erkennen kann. Die jeweilige Farbdarstellung bezieht sich jedoch primär auf
die eigene Bildsprache, d. h., wenn ich in einer energetischen Arbeit den
Mentalkörper meines Gegenübers in einem kräftigen Orange sehe, muss ich
selbst reflektieren, was meine Bildsprache mit der Farbe Orange ausdrücken
will. Da Gedanken auch sehr oft mit emotionalen Energien agieren, hat sich
in der Praxis die „Faustformel“ bestätigt, dass je emotionaler ein Gedanke ist
(starke Freude o. Ä.), desto mehr Kraft gewinnt dieser. Dies bedeutet im
Umkehrschluss, dass dieser Gedanke aber auch sehr stark auf den physischen
Körper und somit auf das Tagesbewusstsein Einfluss nehmen kann. Je mehr
Kraft ein solcher Gedanke gewinnt, desto mehr „drängt“ er danach, sich in
unserem Leben zu manifestieren. Diese energetische Grundeigenschaft des
Mentalkörpers kann man sich perfekt zu Nutzen machen. Wenn man fest an
etwas „glaubt“ bzw. dieses Etwas gedanklich fixiert und „mit Leben füllt“ –
also aktiv imaginiert – werden die Kräfte der Gedanken durch den
Emotional- und den Mentalkörper gebündelt. Hierdurch kann man sich im
Grunde „seine Wünsche“ erfüllen, wobei diese natürlich realistisch sein
müssen. In diesem Umstand ist die Macht unserer Gedanken und unseres
Glaubens begründet.

Man kann diese Macht auch damit vergleichen, dass ein flexibler Inhalt
sich an eine äußere Form anpassen kann. Man kann hier von einer
energetischen Erfüllung sprechen, einer Erfüllung, die sich auch in einem
„erfüllten Leben“ äußern kann. Um dies zu verstehen, muss man es den
beiden Energiekörpern (Emotional- und Mentalkörper) zugestehen, dass sie
sich „formen“ können. Dies ist zwar aus rein energetischer Sicht Unsinn, da
Emotional- und Mentalkörper nicht an die dritte Dimension halten müssen,
doch ist es ein sehr treffendes Bild, um dem Tagesbewusstsein zu erklären,
wie die beiden Körper zusammenarbeiten. So kann man sich vorstellen, dass
der Zusammenhang, zwischen dem mentalen und dem emotionalen Körper,
so zu sehen ist, wie zwischen einer Form und deren Inhalt. Die Form und
Struktur des mentalen Körpers kann nur „bestimmte Inhalte“ aufnehmen.
Diese Inhalte werden von dem Emotionalkörper „bestimmt“. Paradoxerweise
richtet sich jedoch auch der emotionale Körper nach der Struktur des
mentalen Körpers aus, obwohl der Emotionalkörper eine höhere Schwingung,
als der Mentalkörper besitzt. Hieraus ergibt sich ein besonderes energetisches
Zusammenspiel dieser beiden Energiekörper, sodass man sehr deutlich eine
energetische „Ausformulierung“ von bestimmten Gedanken und bestimmten
Emotionen erfahren kann. Hierdurch kann man sein Leben nachhaltig
verändern, denn wenn man dieses Gedankenbild für sich adaptieren kann,
kann man beginnen, bewusst und gezielt auf die mentale Ebene einzuwirken,
bzw. bewusst in der Mentalebene zu arbeiten. Durch eine Selbsterkenntnis
und durch eine gezielte energetische Arbeit mit dem Mentalkörper, kann man
die inneren Strukturen des Unbewussten aktiv verändern, sodass das
Tagesbewusstsein letztlich vollkommen neue Denkmuster adaptieren kann.
Wenn man dem Mentalkörper eine spezifische Aufgabe oder Tätigkeit
geben will, kann man durch die energetischen Prozesse seine Ideen und
kreativen Überlegungen formen und festigen. Hierdurch bekommen die
eigenen Vorhaben und Geistesfunken ein festes Fundament bzw. einen
fruchtbaren Boden, sodass diese auch wachsen und gedeihen können.

Doch um eine wirkliche „Wunschrealisierung“ vorzubereiten, muss auch


die direkte Zusammenarbeit mit dem Emotionalkörper gegeben sein, sodass
man Energien manifestieren kann, die die gedanklichen bzw. inneren
Strukturen mit Leben bzw. Emotionen füllen können. Dieser Umstand lehrt,
dass man sehr deutlich der Schmied seines Schicksals ist, und dass man sich
nicht allen Gegebenheiten ausliefern muss. Natürlich muss die
Gedankenrealisierung stets im Rahmen des Möglichen berücksichtigt
werden, denn „zaubern“ wird man nicht können.

Wenn man sich nun noch den möglichen Blockaden im Mentalkörper


zuwenden will – welche natürlich auch wieder absolut individuell
wahrgenommen werden – kann man ein sehr chaotisches oder ein zu sehr
strukturiertes Leben beobachten. Natürlich kennt man solche Phasen, dass
irgendwie alles im Chaos versinkt, sich aber mit der Zeit wieder klärt.
Schwerwiegende mentale Disharmonien können aber einen chaotischen
Dauerzustand etablieren. Das Gleiche gilt aber auch für einen fanatischen
Ordnungszwang. Sicherlich besitzt jeder Mensch seine kleineren und
größeren neurotischen Macken – egal, ob es nun darum geht, dass das
Besteck in der Schublade eine Reihenfolge besitzen muss oder ob die Bücher
im Regal, eine besondere Ordnung aufweisen. Dies ist auch alles
vollkommen normal, doch wenn man in Bezug auf Ordnung und Regelung
starke neurotische Ticks ausbildet, wird das Leben eher zu einer Tortur –
egal, ob nun das Leben des Umfeldes oder das eigene. Gleichzeitig bedingen
diese chaotischen oder festgefahrenen Ordnungen auch immer eine
emotionale Disharmonie. Wenn das Chaos das Leben regiert, können
Emotionen einen vollkommen aus der Bahn werfen. Im Gegensatz dazu
würde eine Ordnungspedanterie eher dafür stehen, dass man überhaupt nichts
mehr fühlt“, da die energetischen Strukturen zu „hart“ bzw. zu „starr“
geworden sind.

Man kann hierbei auch keine effektive Bewertung vollziehen, sodass man
sagen kann, dass Chaos besser oder schlechter als ein Ordnungswahn ist,
doch zeigt die Praxis, dass manchmal geniale Gedanken auch einen sehr
unkonventionellen Weg wählen können. Bevor diese von einer zu harten
Struktur geblockt werden, sollte man schauen, wie man seine Formationen
umbauen kann, sodass man eine gesunde Portion Chaos und Ordnung in sich
vereint.
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Der Emotionalkörper
Über den Emotionalkörper wurde bereits einiges in Bezug auf den
Mentalkörper berichtet, sodass man weiß, dass beide eine sehr besondere
Symbiose besitzen. Doch natürlich muss der Emotionalkörper auch gesondert
betrachtet werden. Wenn man so will, ist der Emotionalkörper der „nächste
Körper“, wobei ich hier auch noch mal erwähnen will, dass die ganzen
Körper keine klare Trennung haben, sondern dass die Grenzen sehr, sehr
fließend sind. Der Emotionalkörper, wie der Name schon sagt, verkörpert und
reflektiert unsere Gefühle. Doch der Emotionalkörper ist auch ein
feinstofflicher Ausdruck für unsere Gefühlslage und für unser Wohlbefinden.
Wenn man einen Emotionalkörper via Strinchakra betrachtet –
Voraussetzung ist natürlich das Verständnis der eigenen Bildsprache – kann
man die jeweilige Gefühlslage des Menschen erkennen, den man gerade
„scannt“. Viele lehnen den Begriff des Scannens ab, obwohl es eine sehr
passende Beschreibung ist. Allein dadurch, dass man mit einem
Energiekörper eines anderen Menschen agiert, beginnt man einen
Scannprozess bzw. eine Beeinflussung, bis hin zu einer Manipulation. Da der
Emotionalkörper natürlich die Emotionen bzw. die Energien, die man als
Emotionen deklarieren kann, reflektiert und spiegelt, lassen sich sehr feine
Energieschwingungen und Energienuancen wahrnehmen (die je nach eigener
Bildsprache auch wieder als Farbnuancen wahrgenommen werden können),
wodurch man eine sehr spezifische und genaue emotionale Einschätzung
seines Gegenübers machen kann. Wenn man also gezielt manipulativ mit
Menschen umgehen will, kann man hier sehr viele Informationen sammeln.
In Bezug auf energetische Wahrnehmung und die innere Bildsprache kann
man als Faustregel in etwa sagen, dass klare und helle Farben für ein
positives Empfinden stehen, und dunkle bzw. verwischt schmutzige Farben
für ein gefühlsmäßiges Ungleichgewicht und emotionale Belastungen stehen.
Da der Mensch permanent mit unendlich vielen Emotionen konfrontiert
ist, wird man nie wirklich eine einzige klare Farbe energetisch erkennen
können – die Praxis zeigt, dass es immer hier und da kleinere dunkel Flecken
gibt; dies ist menschlich.

In Bezug auf den Emotionalkörper wird sehr gerne die Meinung


vertreten, dass dieser energetisch nicht so hoch schwingt wie z. B. der
Mentalkörper oder teilweise auch der Ätherkörper. Nun, ganz im
Allgemeinen gesagt, sind Äußerungen über Reihenfolgen,
Schwingungsfrequenzen und Aufgaben immer mit Vorsicht zu genießen. Die
Ideen, die Erfahrungen und letztlich auch die Formulierungen über den
Emotionalkörper stammen aus dem Tagesbewusstsein des Menschen, der
versucht etwas zu beschreiben und zu klassifizieren, was dimensional
unbegrenzt ist und sich daher den deduktiven Bewertungsprozessen entzieht.
Es handelt sich bei solchen Aussagen stets um freie Meinungen der
jeweiligen Autoren – egal, ob es nun um Blogeinträge, Bücher oder einfache
Postings in irgendwelchen Foren geht. Somit gilt dies auch für alle Aussagen,
die ich in meinen Büchern treffe. Doch irgendwie muss man sich dem
Hilfsmittel einer ungenauen Sprache bedienen, sodass man die eigenen,
absolut individuellen und energetischen Eindrücke beschreiben kann. Daher
kann ich es nur so beschreiben, wie ich es empfinde und erlebe bzw.
Erklärungen bieten, die die Realität belegt.

Daher finde ich es oft befremdlich, dass der Emotionalkörper teilweise als
„unwichtig“ oder „niedrig schwingend“ deklariert wird. Sicher, auch ich sehe
den Emotionalkörper bei den „niederen Energiekörpern“, doch stellt diese
Betitelung lediglich eine „Richtungsorientierung“ dar. Leider gibt es in der
menschlichen Sprache unheimlich viele Vokabeln, die eine direkte oder auch
indirekte Bewertung liefern, sodass das Tagesbewusstsein sofort eine
Messlatte herausholt und hierarchische Vergleiche vollführt. Gerade in Bezug
auf den Emotionalkörper sollte man dies vermeiden.

Emotionen sind absolut essenziell für den Menschen, da man ohne diese
Energien keine Existenz hätte. So wird gerade bei den energetischen Arbeiten
der Emotionalkörper sehr gezielt angesprochen. Auch wenn sich
Mentalkörper und Emotionalkörper sehr stark bedingen, ist der
Emotionalkörper ein sehr wichtiges Verbindungsglied zwischen den eigenen
höheren Anteilen und dem Tagesbewusstsein. Emotionen bzw. Energien die
Emotionen (biochemisch gesehen) im physischen Körper auslösen, umgehen
den psychischen Zensor, der das „gesprochene Wort“, welches man in einem
Channeling oder in Traumphasen hören kann, stets kritisch beäugen und auch
bewerten wird. Daher kann der Emotionalkörper als ein „direkter
energetischer Draht“ der höheren Energien zum Tagesbewusstsein gesehen
werden. Da diese Energien jedoch auch auf eine Resonanzmöglichkeit stoßen
müssen, muss der Mentalkörper eine entsprechende Struktur aufweisen, dass
man die Energien bzw. die Emotion logisch „zuordnen“ bzw. „betiteln“ kann.
Der Mensch funktioniert nun mal über Vergleichsmodelle und wenn man
noch nie so etwas wie Vertrauen, Zufriedenheit, Liebe, Sorge, Trauer oder
Hasse gespürt hat, wird man keine Übersetzungsmatrix besitzen. Daher ist es
verständlich, dass energetische Arbeiten zum Scheitern verurteilt sind, wenn
man in sich selbst nicht einen gewissen emotionalen Reifegrad besitzt. Wenn
ich Spielball meiner Emotionen bin, da Disharmonien im Emotionalkörper
oder auch im Mentalkörper meine Welt auf den Kopf stellen, kann ich nicht
in Bereiche gelangen, die eine mentale und emotionale Festigkeit als
Grundvoraussetzung haben. Wenn ich mich nicht mental und emotional
kenne und weiß, warum ich wie „reagiere“, werde ich eher in einer selbst
geschaffenen Scheinwelt agieren, wo ich selbst der Held bin und alles kann,
als dass ich in der „energetischen Wirklichkeit des Kosmos“ agiere – dort, wo
es eine sehr deutliche Dualität gibt und es nicht nur Licht, Liebe und
Süßigkeiten. Wenn ich jedoch in mir bereits eine gewisse Dualität kenne und
diese auch akzeptiere, wird es mir leichter fallen, unvoreingenommen
energetisch zu arbeiten.

Wenn man also dem Emotionalkörper wieder eine spezifische Aufgabe


oder Tätigkeit geben will, ist die energetische Transformation der Emotionen
eine der wichtigsten Aufgaben. Doch der Emotionalkörper besitzt auch eine
sehr essenzielle Schutzfunktion, die sich primär auf den physischen Körper
bezieht. Hiermit ist nicht das wilde „Paarungsverlangen“ von Mutter Natur
gemeint. Es geht viel mehr um einen emotionalen Schutz, sodass man nicht
bei jeder „ENT-Täuschung“ einer Selbstaufgabe nahekommt. Ferner fungiert
der Emotionalkörper auch als „Lügendetektor“, wobei es nicht um die Lügen
geht, die man erhält, sondern um die Lügen, die man gibt. Die Fähigkeit zu
lügen ist absolut essenziell für unsere verschiedenen Gesellschaftsformen.
Wenn man stets die Wahrheit sagen würde, würden sehr viele soziale
Systeme zusammenbrechen. Auch wenn absolute Ehrlichkeit und Wahrheit
wünschenswert sind, funktioniert das System „Mensch“ doch durch die Lüge
– die emotional gesehen eine vollkommen normale Energie ist – wesentlich
besser. Gleichzeitig ist der Emotionalkörper auch ein Schutzschild – ein
Schutzschild jedes Einzelnen und auch des Umfeldes. Wenn die Emotionen
in keine deduktiven Bahnen gelenkt werden würden – egal, ob es sich jetzt
um positive oder um negative Energien/Emotionen handelt – würden sich
diese unkontrolliert „entladen“, sodass ein soziales Gefüge sehr schnell
zerstört werden würde.
Wenn Menschen deutliche Disharmonien in ihren Emotionalkörpern
haben, sind große emotionale Ausbrüche typische Indizien, wobei es hier
egal ist, ob ein vernichtender Hass oder eine erdrückende Liebe gelebt wird –
beide Energien sind disharmonisch. Da der Emotionalkörper auch ein „sehr
kontaktfreudiger“ Energiekörper ist, d. h., es werden „recht schnell“
energetische Verknüpfungen mit anderen Emotionalkörpern gebildet, ziehen
Disharmonien letztlich auch die Menschen des Umfelds in eine
Negativspirale hinein. Daher sind die Prozesse der Selbstreflexion – in Bezug
auf die Mentalität und die Emotionalität – für die eigene Evolution absolut
essenziell.

Eine weitere sehr wichtige Aufgabe sind die Verknüpfungen mit anderen
Sphären, d. h., der Emotionalkörper ist die erste Relaisstation zu energetisch
höheren Bereichen. Auch wenn diese aktive Aufgabe bzw. das aktive
Arbeiten primär von den höheren Energiekörpern ausgeführt wird (ab
Astralkörper), bildet der Emotionalkörper ein wichtiges Fundament für das
Tagesbewusstsein und das bewusste Agieren in der dritten Dimension. Der
erste innige energetische Kontakt der höhere Energien – egal, ob man diese
nun Engel, Götter, Göttinnen oder Guides der Sternenvölker nennen will –
geschieht über den Emotionalkörper. Die energetisch-emotionale
Kommunikation ist eine der direktesten Kommunikationsarten mit
dimensional begrenzten Individuen –, wozu wir Menschen eben zählen. Es
wird nicht nur der intellektuelle Zensor umgangen, es wird auch sofort eine
energetische Grundbotschaft übermittelt, die in die energetische Struktur des
Menschen eindringt und dort bis zur Aktivierung ruht. Die Aktivierung ist
daher nicht nur ein Startschuss zur kosmischen Evolution und zum Dienst im
Großen Werk, nein, sie ist auch der Beginn einer tiefen Selbsterkenntnis und
zu einem unbewusst-bewussten Verständnis des Kosmos.

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Der Astralkörper
Der Astralkörper ist einer der Körper, mit dem sehr bewusst in der Magie
gearbeitet wird. Natürlich gibt es auch viele Arbeiten, die sich auf die
anderen Energiekörper beziehen, doch ist das Agieren auf der Astralebene
eine sehr „typische“ magische Handlung, da die Astralebene die Energien der
Gedanken 1:1 manifestieren und umsetzen können. Hierdurch kann man sich
eine eigene „Evolutionsebene“ erschaffen, auf der bzw. in der man die
verschiedensten Szenarien erschaffen kann, um sich selbst zu prüfen, zu
reflektieren und zu evolutionieren. Ferner ist der Astralkörper ein besonderes
Verbindungsglied zu anderen Menschen. Astrale Verknüpfungen und
Verbindungen können aktiv bereist werden, sodass man lebhaft erforschen
kann, wie man mit anderen Menschen verbunden ist. Da die höheren
Energiekörper auch immer die niederen Energiekörper durchdringen und
umgeben, sind diese Verbindungen auch im Äther-, Mental- und
Emotionalkörper zu erkennen. Doch das Agieren über Emotions- oder
Mentalbänder ist für das Bewusstsein nicht so einfach, als wenn es über den
Astralkörper die Verbindungen bereist. Wenn man seinen energetischen
Blick soweit geschult hat, dass er diesen Körper sehen kann, und somit auch
sein Bewusstsein bzw. seine Bildsprache geschult hat, feine Energien wahr-
und aufzunehmen, wird man in der Lage sein, energetische Verbindungen,
die als sog. „Interaktionen zwischen den Menschen“ einzuordnen sind, zu
sehen. Diese Verbindungen und Interaktionen kann jeder Mensch, gerade auf
der Emotionalebene und fragmentarisch auch auf der Mentalebene, spüren,
doch auf der astralen Ebene des Astralkörpers können sie auch gesehen und
aktiv erforscht werden. Auf der Astralebene wird man viele, viele
energetische Bänder sehen, Bänder, die von anderen Menschen ausgehen und
an den eigenen Energiekörper angedockt sind und Bänder, die man selbst
geknüpft hat.
Wenn man diese Bänder via eigener Bildsprache betrachtet, wird man
sehr schnell eine unterschiedliche Ausprägung erkennen. Einige Bänder kann
man mit Wollfäden vergleichen.

Sie existieren im alltäglichen Leben, dienen einem geringen


Energieaustausch und könnten – wenn man wollte – auch als
„Nachbarschaftsbänder“ bezeichnet werden. Es handelt sich hierbei also um
Energiebahnen, die man mit Menschen knüpft, die man zwar kennt, die
jedoch keinen besonderen Stellenwert im eigenen Leben einnehmen. Es ist
wirklich der typische Nachbar, denn man kennt, grüßt und vielleicht mal ein
kurzes Gespräch anzettelt, doch wäre ein „Gehört-zu-meinem-Leben“ eine
doch etwas übertriebene Beschreibung. Neben diesen dünnen Energiebändern
gibt es aber auch Verbindungen, die man eher mit einem Ankertau oder mit
einem Kranstahlseil beschreiben könnte. Dies sind die Energieverbindungen
zu den Menschen, die einen sehr hohen „Einflussstellenwert“ auf das eigene
Leben besitzen. Doch hierzu zählen nicht nur die Freunde und die Menschen,
die man liebt. Nein, auch diejenigen, die man mit den theatralischen Wörtern
wie „Feinde“, „Kontrahenten“ oder auch „Angreifer“ bezeichnen will bzw.
bezeichnet, sind über solche starken Energiebänder mit dem eigenen System
verbunden. Man kann es sich so vorstellen, dass der Durchmesser der Bänder
sich darauf bezieht, wie die jeweilige „Position“ des Gegenübers ist. Wenn
das Band „recht dick“ ist, hat man eine sehr enge Verbindung zu der Person,
man kann recht gut fühlen und somit wahrlich wissen, was die Person
aussendet, was ihr fehlt, was sie sich wünscht und WER sich hinter der
profanen Maske verbirgt. Man darf bei diesem Vergleich jedoch nicht
vergessen, dass es sich hierbei um energetische Interpretationen der eigenen
Bildsprache handelt. Ferner muss beachtete werden, dass Titel wie „Freund“
oder „Feind“ im kosmischen bzw. evolutionstechnischen Sinne irrelevant
sind. Gerade die sog. „Feinde“ können Evolutionspartner sein, an denen man
selbst wachsen kann.
Interessant wird es, wenn man den Bändern – unbewusst – Farbnuancen
zuordnet. Dies bietet eine zusätzliche Information für das Tagesbewusstsein,
wobei man natürlich stets berücksichtigten muss, dass die Farbinformationen
individuell zu deuten sind.

Im Normalfall kann man zwar sagen, dass die Faustformel der „hellen
Farben“ gilt - je heller die Farbe ist, desto harmonischer ist die Beziehung
und auch der energetische Austausch – doch sollte man dieser Faustregel
keinen zu hohen Stellenwert einräumen. Denn wenn die Farbe z. B. einen
„Evolutionsgehalt“ anzeigen würde, würden die Bänder zu den Leuten, die
man NICHT leiden kann, die man mit der Emotion des Hasses assoziiert und
denen man lieber aus dem Weg gehen würde, auch sehr helle Farbnuancen
haben. Die Praxis zeigt aber, dass die meisten Menschen hier eine „klassische
Farbassoziation“ besitzen, sodass man sagen kann, dass die Bänder zu den
menschlich-profanen Kontrahenten zwar auch kleine und große Durchmesser
besitzen, meist aber keine hellen Farben haben, sondern eher dunkle und
schmutzige Nuancen.

Wenn man, aus evolutionstechnischer Sicht, die Disharmonie-Bänder mit


den Harmonie-Bändern vergleicht, kann man sagen, dass die Disharmonie-
Bänder essenziell für die Lebensziele der jeweiligen Inkarnation sind. Ein
typisches „Inkarnations- oder Lebensziel“ ist es, dass man so viele
Disharmonie-Bänder lösen bzw. sie besten Falls in Harmonie-Bänder
transformieren kann. Die transformatorischen Prozesse der Disharmonie-
Bänder in Harmonie-Bänder bringen dem Tagesbewusstsein in der Reflexion
und der Selbsterkenntnis unendlich viele Informationen über die „eigenen
Funktionsweisen des Lebens“. Durch das Bereisen der Bänder kann man in
die Energiesysteme des Gegenübers aktiv eindringen und kann hierdurch sehr
tiefe Eindrücke bekommen, wie das System des anderen aussieht und wie das
eigene System darauf reagiert. Die verschiedenen Informationen, die man
durch diese Reisen bekommt, sind natürlich auch für Heilarbeiten essenziell.
Man muss sich stets vor Augen führen, dass die Energiekörper sich
gegenseitig bedingen, da die höheren Energiekörper die niederen
Energiekörper durchdringen und umgeben.

Jeder wird das Konzept kennen, dass man aus einer „energetisch höheren
Ebene“ effektiver an „energetisch niederen Ebenen“ arbeiten kann. Wer will,
kann dieses Konzept auch auf die Dimensionen anwenden. Wenn ich nur
zwei Dimensionen zur Verfügung habe und zwei Punkte auf einem
Blattpapier verbinden muss, muss ich letztlich eine gerade Linie ziehen, die
jedoch die Ausmaße des Blattes hat (wenn man davon ausgeht, dass sie sich
die beiden Punkte an den diagonal gegenüberliegenden Ecken befinden).
Wenn ich nun eine weitere Dimension habe, bzw. einen energetisch höheren
Zustand verwenden kann, kann ich das Blatt einfach falten und die beiden
Punkte übereinanderlegen, wodurch sich die Verbindungsstrecke letztlich auf
0 verkürzt. Dies bedeutet also, dass ich über die Astralebene und via
Astralkörper sehr gezielt an Blockaden arbeiten kann, die sich im Emotional-,
im Mental- und auch im Ätherkörper befinden, wodurch letztlich auch der
physische Körper sehr deutlich betroffen wird, bearbeitet werden kann.
In Bezug auf die dimensionale Darstellung muss man jedoch
berücksichtigten, dass die Astralebene nicht eine vollkommen gleiche
räumliche Konvergenz zeigt, wie „unserer dreidimensionale Realität“, d. h.,
man kann nicht immer „alles sehen“, was sich auf der Astralebene befindet.
So liegen manche „Sender“ und manche „Empfänger“ im Dunst der
Desinformation, wodurch man nicht sagen kann, von wem die Bänder
ausgehen bzw. welchen Zweck sie letztlich erfüllen. Dies kann man jedoch
dadurch minimieren, indem man regelmäßig auf der Astralebene arbeitet.
Wenn man seine Bänder wirklich kennt und sie regelmäßig betrachtet, wird
man recht schnell eine Veränderung bzw. einer „Klärung“ sehen – egal, ob es
sich um ein „positives Band“ oder um ein „negatives Band“ handelt. Da sich
Bänder auch „im Leben“ verändern können, kann man durch die erhaltene
Information sehr gut entstehende Konflikte mildern. Wenn man z. B. erkennt,
dass das „neue, negative Band“ von einem Arbeitskollegen kommt, kann man
bewusst und gezielt auf die Situation einwirken und ein klärendes sowie
reflektierendes Gespräch führen.

Das Gleiche gilt aber auch für Situationen, die man ggf. beschleunigen
kann. Wenn man z. B. energetisch erkennt, dass die andere Person Liebe für
einen selbst empfindet und man diese Person auch liebt, wäre es dumm, hier
keine Interaktion auszuführen. Die energetische Kommunikation hat hier den
großen Vorteil, dass man die „Wahrheit“ sehen kann – wobei auch hier mal
wieder erwähnt werden muss, dass man seine Bildsprache sehr gut kennen
muss, bevor man Bildinformationen vollkommen missinterpretiert.

Wichtig ist es noch zu wissen, dass man zu einem Menschen immer


mehrere Bänder haben kann. Zwar wird eines dieser Energiebänder immer
das „Hauptband“ sein, doch zu glauben, dass man pro Wesen/Existenz nur
ein Band hat, wäre falsch. Gerade in Beziehungen und Partnerschaften ist das
Bändergeflecht sehr, sehr komplex.
Durch die Bereisung und die Reflexion der Energien, die sich in und „am
Ende“ der Bänder befinden, kann man innere Konflikte lösen und eine
ganzheitliche Heilung beginnen. Es ist typisch menschlich, dass man eigene
Schattenthematiken auf sein Umfeld projiziert, sodass das eigene Umfeld
einen permanent spiegelt. Dies ist für die meisten Menschen beinahe
unerträglich, da man andauernd mit seinen eigenen Unzulänglichkeiten aktiv
konfrontiert wird. Die Lösung einer solchen Thematik besteht natürlich darin,
dass man sich selbst erkennt und seine „Schattenseiten“ harmonisiert. Doch
dies ist leichter geschrieben, als tatsächlich umgesetzt. Wenn man aber das
nächste Mal bei einem Menschen eine sehr negative Empfindung wie Wut,
Ablehnung oder sogar Hass spürt, sollte man sich einmal die Mühe machen,
zu „schauen“, was die energetischen Ursprünge sind. Es ist menschlich, dass
man seine Schatten auf den verbunden Teil des Menschen projiziert, mit dem
man in Interaktion tritt. Wenn die Interaktion jedoch frei von Projektionen ist,
wird die energetische Verbindung zumindest neutral sein und kann sich zu
einer harmonischen Verbindung erhöhen.

So kann man die energetischen Verbindungen und Interaktionen, die


zwischen den Menschen auf den verschiedenen energetischen Ebenen
stattfinden, spüren und letztlich einordnen. Durch die Erfahrung der
Feinfühligkeit und der energetischen Praxis, kann man spüren, ob man selbst
Gegenstand von Projektionen ist. Wenn man dann erkennt, dass man einfach
nur als Projektionsfläche benutzt wird, kann man wieder aktiv energetisch
gegen diese Projektion arbeiten bzw. ein klärendes Gespräch an der Quelle
der Projektion suchen. Dies alles erfordert natürlich eine hohe Sensibilität
und Feinfühligkeit, die man im Grunde als „Gabe“ betiteln kann, als Gabe,
die sich jeder aber selbst beibringen kann. Doch wenn man wirklich so
feinfühlig ist, ist es absolut essenziell, auch einen mentalen und emotionalen
Block zu etablieren. Wenn dies nicht der Fall ist, kann es sein, dass man von
den Emotionen und den energetischen Eindrücken regelrecht überschwemmt
wird. Dies ist natürlich sehr kontraproduktiv, da man sinngemäß, bei
unkontrollierbaren Schüben, weggetragen bzw. fortgespült wird. Die
aufprallende emotionale und mentale Energie wird in einem solchen Fall als
sehr brachial und unerträglich empfunden. Daher muss man auch lernen, sich
mental und emotional abzuschirmen – landläufig wird dies einfach als
„zumachen“ beschrieben, wobei man sich darüber im Klaren sein muss, dass
dies nur eine Metapher bzw. ein Erklärungsmodell ist, denn wenn man
wirklich die Fähigkeit als Mensch hätte, seine Energiekörper und/oder seine
Chakren vollkommen zu zumachen, zu versiegeln und zu verschließen,
würde man einen Effekt erreichen, der mit einem Herzstillstand absolut
konform gehen würde – man würde sich selbst umbringen.

Man sieht an diesem kleinen Beispiel, wie wichtig und essenziell die
Kontrolle der eigenen energetischen Fähigkeiten ist, denn wenn man sich
selbst schützen kann, kann man sich selbst auch reflektieren und erkennen,
was Projektionen der eigenen Schatten sind bzw. was man für Projektionen
von anderen Schatten reflektiert.

Wenn man dieses „Schattenspiel“, das man auf der einen Seite selbst
auslöst und auf der anderen Seite als Leinwand bedient, erkannt hat, kann
man beginnen, die Schatten (die eigenen und auch die projizierten)
aufzulösen, indem man sie harmonisiert und anerkennt. Dies ist eines der
wichtigsten Ziele, auf dem Individuationsweg der inneren Evolution. Durch
die Rücknahme aller Projektionen beginnt man seine innere Mitte zu festigen,
sodass das eigene „Goldene Herz“ zu schlagen beginnt. Mit wachsender
energetischer Praxis wird man immer weitere Erkenntnisse erlangen und
immer weitere Zugänge zu den kosmischen Mysterien bekommen. Wenn
man dann einen Evolutionsstand erreicht hat, der in der Literatur als
Christuszustand beschrieben wird – also der Ausgleich und die
Harmonisierung aller inneren Energien (männliche wie weibliche Energien)
–, wird man einen verstärkten Einfluss auf die Astralebene ausüben können.
Es wird hierdurch zu einer sehr starken Feinfühligkeitssteigerung kommen,
sodass man seine Gedanken fokussiert in die „dreidimensionale Realität“
projizieren kann, wodurch buchstäbliche Wunder entstehen können – wobei
man stets reflektieren muss, was denn nun „Wunder“ sind. Superkräfte wie
Comichelden sollten nicht erwartet werden – zumindest nicht in unserer
dreidimensionalen Realität. Auf der Astralebene sieht dies schon wieder
anders aus.
Die astrale Ebene ist eine Ebene, die einen verstärken
Transformationscharakter hat, der sich auf die Energien des Materiellen und
auf die Energien des Immaterielle beziehen. Wenn man so will, können
energetische Echos die Ebenen kreuzen bzw. die Ebenen „verlassen“. So
kann man die astrale Ebene als eine Art Brücke zwischen der energetischen
Welt und der materiellen Welt sehen. Energien und Informationen (also
Licht) können von den „höheren Ebenen“ in die „unteren Ebenen“ bzw. sogar
in die „materielle Welt“ projiziert werden. Um diese Energieprojektion zu
ermöglichen, müssen in der astralen Ebene die Energien teilweise
transformiert bzw. „heruntergebrochen“ werden, sodass sie, aus den höheren
Regionen kommend, in den niederen Regionen wirken können.

Natürlich ist dieser Prozess auch in umgekehrter Reihenfolge möglich


und erkennbar, denn man ist nicht aus „Spaß an der Freud“ in der Materie
inkarniert. Man darf nie vergessen, dass man in der dritten Dimension
Erfahrungen machen und Arbeiten ausführen kann, die für höhere Energien
„nicht so einfach“ sind. Nehmen wir als Beispiel mal eine klassische Energie,
die man mit der menschlichen Vokabel „Engel“ betiteln kann. Engel sind –
wie der Name schon sagt – Energieboten. Dennoch ist es für einen Engel fast
unmöglich materiell etwas zu verändern. Was viel einfacher ist, ist die
Manipulation eines materiellen Wesens bzw. einer „materiellen Energie“ –
wie z. B. die Manipulation eines Menschen – sodass die gewünschte
Tätigkeit auch ausgeführt wird. Für einen Engel ist es nicht ohne Weiteres
möglich, einen Kieselstein von A nach B zu tragen, auch wenn die Strecke
nur 20 cm beträgt und der Kiesel ein Gewicht von 100 g besitzt. Einfacher ist
es, einen Menschen dazu zu bringen. Um jedoch den „Transportauftrag“
weiterzugeben, ist die astrale Ebene nötig. Hier findet die Kommunikation
statt – egal, ob nun via Channeling, Eingebung oder astraler Begegnung.
Daher muss deutlich betont werden, dass die astrale Ebene von absolut
essenzieller Bedeutung in Bezug auf die Kommunikation zwischen dem
Bewusstsein bzw. dem Ego, dem höheren Selbst und den kosmischen
Energien ist. Das Schöne hieran ist, dass die astrale Ebene durch den eigenen
Evolutionsprozess bearbeitet wird, d. h. durch die Harmonisierung der
eigenen Schatten und der eigenen Energien, wird das Arbeiten auf der
astralen Ebene für das menschliche Bewusstsein immer einfacher. Man kann
hier von einer Art „Selbstcodierung“ sprechen, sodass man einen
regelrechten Automatismus in der Energiearbeit entwickelt.

Wenn man schon mal einen vollkommenen astralen bzw. körperlichen


Austritt hatte, kann man seinen physischen Körper beobachten. Man kann
astral in der realen Welt wandeln. Es sind typische „außerkörperliche
Erfahrungen“, die in der magischen Szene kein großes „Hallo!“ hervorrufen.
Hierbei muss man nebenbei erwähnen, dass astrale Austritte und astrale
Arbeiten aber auch wieder verschiedene Intensitätsgrade aufweisen – ähnlich
wie in der Hypnose. In der Hypnose werden gerne vier unterschiedliche
Stufen oder Zustände beschrieben, sodass man hier eine gewisse Orientierung
hat. Dies wäre einmal die Somnolenz, eine Art der leichten Trance, in
welcher aber die Umwelt noch deutlich wahrgenommen werden kann.
Dann einmal die Hypotaxie, die man als eine Trance beschreiben kann
und in der man wie in einem „Schwebe- oder Dämmerzustand“ ist, sodass
man klare Bilder vor seinen inneren Augen sieht und klare Stimmen und
Geräusche vor seinen inneren Ohren hört. Dieser Zustand wird auch
manchmal kurz vor dem Einschlafen erreicht.

Der dritte Zustand ist der Somnambulismus, ein Zustand, der mit einer
tiefen Trance zu vergleichen ist. Wortwörtlich bezieht sich dieser Begriff auf
das „Schlafwandeln“ oder die „Mondsucht“ und beschreibt einen Zustand, in
dem der Mensch ansprechbar und auch programmierbar ist, sodass echte
Charakterveränderungen für einen gewissen Zeitraum toleriert werden. Es ist
ein Zustand, der gerne in den entsprechenden Hypnoseveranstaltungen zu
Schau getragen wird.

Der letzte Zustand ist die Hypnose oder auch die „Wachhypnose“, die
man im Grunde auch mit einer hypnotischen Trance oder einer spirituellen
Trance vergleichen kann. Wenn man eine authentische Besessenheit erlebt,
wenn z. B. in der Voodoo-Religion ein Loa einer Gläubigen „reitet“, dessen
physischen Körper als Hülle, als Vehikel verwendet, kann man von einem
solchen Zustand ausgehen. In einem solchen Zustand finden auch
authentische Channelings statt, welche Informationen enthalten, auf die ein
normales Tagesbewusstsein nicht zugreifen kann. Dies alles kann man auch
auf einen astralen Austritt (oder auf ein Channeling, auf eine Invokation, auf
energetische Arbeiten) projizieren, sodass das Tagesbewusstsein
Vergleichswerte der Kategorisierung besitzt.

Wenn man es nun auf die Reisen in die astrale Welt und auch auf das
Arbeiten mit dem astralen Körper münzen will, kann man auch hier wieder
vier Kategorien wählen, welche man aber nicht unbedingt mit
fachspezifischen bzw. medizinischen Vokabeln – wie in der Hypnose –
versehen muss. Wenn man will, kann man hier einfach Stufe 1-4 wählen,
wobei man sich nicht dazu hinreißen lassen sollte, in diesen Stufen eine
hierarchische Bewertung einfließen zu lassen.

Stufe 1 wäre ein energetischer Kontakt mit dem Astralleib und ein freies
Agieren auf der astralen Ebene, in einer Art und Weise, die man mit der
Somnolenz vergleichen kann. Man agiert zwar auf einer anderen Ebene, erhält
klare Bilder und Botschaften, kann auch hier energetisch Veränderungen
herbeiführen, besitzt dennoch sein bewusstes Körpergefühl und hört auch
noch seine Umgebung.

Stufe 2 wäre die Arbeit mit dem astralen Körper durch eine energetische
Vollaktivierung, sodass man in diesem Zustand andere astrale Energie, klar
und deutlich beeinflussen kann, wodurch energetische Kaskaden und auch
Kausalitäten entstehen können, welche dann von anderen Menschen bestätigt
werden. Auch hierbei hat man noch einen Zugriff auf sein Tagesbewusstsein,
wobei man eine deutliche Dämpfung erfährt, so als sein man in Watte
gepackt, würde eine zweite Haut oder einen Neoprenanzug tragen. Das
einfachste Beispiel wäre eine energetische Bereisung eines Menschen und ein
gewolltes Eingreifen in dessen Energiekörper und/oder Chakren. Es ist eine
typische Arbeitsmethode bei Heilarbeiten.

Stufe 3 wäre die außerkörperliche Erfahrung, sodass man sich von seinem
physischen Leib löst, diesen betrachten kann und ggf. eine „silberne
Verbindungsschnur“ (manchmal auch ein goldenes Band) zu seinem
physischen Körper sieht. In diesem Zustand können auch astrale Projektionen
erstellt werden, die energetische und zum Teil auch materielle
Veränderungen bzw. Informationen beinhalten. In diesem Zustand kann man
„fremde Orte“ bereisen und diese, fremden, dennoch real existierenden Orte,
korrekt beschreiben.

Stufe 4 wäre die höhere Astralarbeit, die man zuerst mit einer
außerkörperlichen Erfahrung gleichsetzen kann, die später aber eine
Ähnlichkeit mit der Stufe 1 besitzt, wobei die Wahrnehmungen des
Bewusstseins deutlich versetzt sind, so als ob man ein paar Sekunden hinter
der Realität existiert. In dieser Stufe kann man eigene astrale Welten
erschaffen, energetische Verbindungen zu externen Wesen aufbauen,
authentische Channelings vollziehen, Initiationen erfahren, die neben
energetischen Effekten auch deutlich physische Effekte hervorrufen. Man
kann mit anderen Wesen oder Menschen – mit deren Astralkörpern –
„normal“ arbeiten, die man trifft sich auf der Astralebene und agiert wie im
realen Leben. Primär ist diese Arbeit rein energetisch und zu Beginn oft nur
von „Bildausschnitten“ oder „Bildfetzen“ begleitet, da es nicht immer einfach
ist, seinen Energiefokus auf einem entsprechenden Level zu halten.

Wenn man nun noch dem Astralkörper irgendwelche spezifische Aufgabe


oder Tätigkeit geben will, muss die energetische Transformation von
Informationen und kosmischen Energien, als Erstes genannt werden. Der
Astralkörper kann hier als Relaisstation gesehen werden, die zwischen den
höheren und niederen Energieebenen vermittelt. Hierbei ist es egal, welche
„Richtung“ die Informationen besitzen. Doch auch das Erkennen von eigenen
und projizierten Schattenthematiken ist eine essenzielle Aufgabe.

Gerade hierdurch wird die Selbstevolution begünstigt, denn wenn man für
sich selbst die Schattenthematiken harmonisch auflösen konnte, wird man ein
inneres und äußeres melodisches Leben führen können, in dem man den
Klang des Kosmos hört. Als Nebenprodukt eines solchen Lebens könnte man
noch aufführen, dass man aus seiner Mitte heraus sehr schnell und sehr
effektiv das eigene „Umfeld“ wahrlich und energetisch vollkommen
illuminieren kann. Hieraus ergeben sich viele Möglichkeiten der Heilung, da
eine Heilung am besten auf dem Fundament der Harmonie aufbauen kann.
Eine weitere wichtige und fundamentale Aufgabe des Astralkörpers bzw. der
Astralebene, ist die Erschaffung eines inneren Tempels bzw. eines inneren
Sternentempels. Dieser „energetische Ort“ wird mit wachsender Arbeit eine
eigenständige Energie entwickeln, welche als festes kosmisches Fundament
verwendet werden kann. So wie der Mensch und dessen Energiekörper, kann
sich auch der innere Tempel evolutionieren und verändern. Im inneren
Tempel, bzw. aus dem inneren Tempel heraus, erfolgt der Kontakt zu anderen
kosmischen Ebenen und kosmischen Wesen, sodass man diesen astralen Ort
als Startfundament des eigenen Großen Werkes bezeichnen kann. Da man
jedoch nicht unvorbereitet ins Große Werk stolpern sollte, muss auch der
Aspekt des energetischen Schutzes erwähnt werden, denn auch hierbei spielt
der Astralkörper, als eine Art „ausführende Gewalt“, eine absolut essenzielle
Rolle.

Natürlich gibt es auch im Astralkörper wieder mögliche Blockaden bzw.


Disharmonien. Diese können sich natürlich aus internen Konflikten bilden,
also aus Schattenprojektionen, die sich als energetische Blockaden im
Astralkörper äußern. Hierdurch kann die eigene Energie bzw. die eigene
Aktivität oder auch Lebenslust stark gemindert werden, wodurch auch die
soziale Komponente des Miteinanders stark leiden kann.

Doch genauso sind energetische Blockaden aus externen, rein astralen


Konflikten möglich. Auf der astralen Ebene gibt es autarke Energien, die
teilweise einen parasitären Charakter haben. Doch hierbei müssen diese
wertneutral betrachtet werden, da sie lediglich ihrer Natur entsprechen. Man
kann es sich so vorstellen, dass man bei einem astralen Spaziergang – ähnlich
einem materiellen Waldspaziergang – auf Parasiten trifft, die das eigene
System „anzapfen“ wollen. Ob dies nun materielle oder rein energetische
Mücken bzw. Zecken sind, sollte wertneutral behandelt werden. Sicherlich
sind Zecken oder auch Mücken wirklich nervend, doch sind sie deswegen
böse? Nein, natürlich nicht. So können auf astraler Ebene auch Blockaden
bzw. Disharmonien entstehen, indem man mit parasitären Energien in
Kontakt gerät, die das eigene System als „Energietankstelle“ missbrauchen
bzw. benutzen wollen. Dass hierfür ein sinniger und effektiver energetischer
Schutz essenziell ist, dürfte jedem klar sein. Ausführlich wird dieses Thema
jedoch in dem Kapitel “Magischer Schutz“ dieser Buchreihe behandelt.
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Der Spirituelle- bzw. der Kausalkörper
Der Spirituelle Körper, der auch sehr oft Kausalkörper genannt wird, ist
bereits einer der Energiekörper, die man unter der Überschrift „höhere
Energiekörper“ zusammenfassen kann. In diesem Zusammenhang muss
jedoch auch kurz die Begrifflichkeit des sog. „Kobalt-Ei“ aufführen werden.
Hierbei handelt es sich nicht um einen autarken Körper, sondern eher um
einen energetischen Schutz- bzw. Abschirmeffekt. Wie der Name es schon
erahnen lässt, wird die Energieform meist ellipsoid wahrgenommen, gepaart
mit einer Blaufärbung, die an Kobaltglas erinnert. Dies ist aber wieder eine
stark individuelle Wahrnehmung, die jedoch die literarische Begrifflichkeit
geprägt hat. Der Ellipsoid kann hier als eine Art Schild gesehen werden, dass
einmal eine Sicherung darstellt, sodass „fremdartige Energetiken“ keinen
energetischen Zugriff auf diesen Körper bekommen, und gleichzeitig ist es
auch eine Art Barriere, die verhindert, dass der ungeschulte, egobelastete,
menschliche Geist diesen Energiekörper erreicht und uneingeschränkten
Zugriff auf seine Harmoniken bekommt. Wenn man so will, ist es, in Bezug
auf das eigene Erkenntnissystem, eher eine steuerbare Membrane als ein
Schutzschild. Man kann es sich so vorstellen, dass das „Kobalt-Ei“ wie eine
Sicherheitsglastür konzipiert ist, d. h., man kann zwar durchschauen und
fragmentarisch etwas erkennen, doch um die Tür zu öffnen und den dahinter
liegenden Raum zu betreten, benötigt man einen passenden Schlüssel. Der
passende Schlüssel sind in diesem Fall die eigene „Energiefrequenzen“.
Wenn man also eine entsprechende Schwingung erreicht hat, die dem
Kausalkörper ähnlich bzw. gleich ist, wird sich das „Kobalt-Ei“ öffnen. Der
Filtereffekt besteht jedoch nicht nur darin, die unteren Energien von den
höheren Energien zu trennen. Nein, es ist eher das Gegenteil. Der Schutz
bezieht sich verstärkt auf die unteren Energiekörper, die vor
hochenergetischen Schwingungen geschützt werden, wobei der Schutz
einmal so funktioniert, dass er „unerwünschte“ Energien filtert und
gleichzeitig Energien aussondert, für die man noch nicht „bereit“ ist.

Es wäre fatal für das Tagesbewusstsein, wenn man ungefiltert alle


Informationen seines Kausalkörpers bekommt, da dieser über alle
Inkarnationen hinweg besteht. Gleichzeitig bestehen über den Kausalkörper
auch eine energetische Verbindung zu den eigenen Anteilen, die jedoch
diskarniert sind. Da diese Energien keine „materiellen Vorstellungen“
besitzen bzw. nicht in einem dreidimensionalen Kontinuum „funktionieren“
wären hier energetische „Missverständnisse“ bzw. „Überbeanspruchungen“
vorprogrammiert. Die Überbeanspruchung würden sich auch wieder auf die
unteren Energiekörper beziehen, da man den Kausalkörper so beschreiben
kann, dass in ihm alle vollendeten und geläuterten Gefühlsharmoniken
schwingen.

Die Betonung liegt hierbei auf „vollendet“, was bedeutet, dass diese
Energien unendlich sind, ein Umstand, der für ein endliches bzw.
dimensional begrenztes System eine Vernichtung bedeuten würde. Eine
zeitliche Bindung bzw. Abfolge besteht in diesem Körper nicht mehr. Alle
vergangenen und kommenden Inkarnationen, sind energetisch in diesem
Energiekörper erkennbar. Man sollte jetzt aber nicht auf die Idee kommen,
dass man via Tagesbewusstsein zukünftige Inkarnationen „erfragen“ und sich
schon mal auf irgendwelche „Abenteuer“ freuen könnte. Da der Kausalkörper
während aller Inkarnationszyklen existiert, ist er mit einer höheren Energie
verbunden. Die Verbindungen, zu den „niederen Energiekörpern“, beziehen
sich auf alle karmischen Zusammenhänge. D. h., wenn alle Lebensaufgaben
gelöst sind – die natürlich von der jeweiligen Inkarnation abhängen – kann
der Kausalkörper in eine Art Ruhephase eintreten und „sich“ primär um die
Existenzaufgabe des „Gesamt-Ich“ kümmern. Der Kausalkörper beherbergt
die ersten Teile unseres kosmischen Bewusstseins sowie all unsere Pläne,
Vorstellungen und Absichten, die sich jedoch auf unsere Existenz beziehen
und nicht nur auf eine bestimmte Inkarnation. Manchmal wird der
Kausalkörper auch als „himmlischer Körper“ bezeichnet.

Dies hat damit etwas zu tun, dass ein energetischer Zugriff daran
geknüpft ist, dass die unteren Energiekörper sehr harmonisch bzw.
„himmlisch“ agieren. Ähnlich verhält es sich auch mit der
Namensbezeichnung „spiritueller Körper“ – erst wenn die materiellen
Gedanken geklärt sind, man seinen Platz im Großen Werk einnehmen kann
und hierdurch die Energiekörper übereinstimmend und melodisch schwingen,
kann man die ersten Verknüpfungen mit diesem Körper etablieren. Der
Kausalkörper ist der Körper, der eine sehr starke Beeinflussung auf die
unteren Energiekörper haben kann, sodass man teilweise von einer
„Kausalkette“ sprechen kann. Diese Kausalkette bezieht sich aber auf die
lateinische Wortwurzel „Causa“, was in der Übersetzung „Ursache“ bedeutet.
Der Kausalkörper, der über alle Inkarnation besteht und alle „Blaupausen“
dieser Inkarnationen in sich trägt, kann aus menschlicher Sicht als
„Ursachenkörper“ gesehen werden. Der Kausalkörper ist daher der Ursprung
der jeweiligen Lebensaufgaben, er ist der Koordinator, der die
Lebensaufgaben so setzt, dass sie im Endeffekt der Existenzaufgabe
zuarbeiten.
Wenn man also wieder dem Spirituellen- bzw. dem Kausalkörper eine
Aufgabe oder eine Tätigkeit zuordnen will, kann man – wenn die unteren
energetischen Körper eine harmonische Konvergenz erreichen können bzw.
diese auch eingehen – Kontakte zu seinen eigenen „kosmischen“ Bereichen
herstellen. Man kann einen gewissen Zugriff auf seine Existenzaufgabe
bekommen, wobei man diese natürlich immer so sehen wird, dass ein
menschlicher Intellekt sie grob erfassen kann. Dass dies mit der „kosmischen
Realität“ wenig zu tun hat, dürfte klar sein. Dennoch kann man den
Kausalkörper als eine wichtige Relaisstation für den „wahren Willen“ eines
jeden Menschen sehen, denn über den Kausalkörper gelangen essenzielle
Energien in die unteren Energiekörper, die für eine wahre Selbsterkenntnis,
welche mit dem Erkennen des wahren Willens endet, essenziell sind.

Aus magischer Sicht kann man diesem Körper den „6. Sinn“ zuordnen, d.
h. die Fähigkeit eine Energie und eine Erkenntnis zu vermitteln, sodass das
Tagesbewusstsein metapsychologische oder auch magische Erkenntnisse
erhält und diese auch gezielt um- bzw. einsetzen kann. Wenn die unteren
Energiekörper harmonisch schwingen und man in einem Ritual oder in einer
Astralreise agiert, z. B. eine Arbeit, in der energetische Entitäten angerufen
werden, „fühlen“ wir mit dem 6. Sinn, dass die Wesenheit aktiv bei uns ist
bzw. wir fühlen die Quintessenz ihrer Energie. Man „sieht“ die Entität mit
dem dritten Auge, fühlt die Entität im gesamten Chakrensystem oder erhält
einen energetisch-wissenden Eindruck der Entität, der jedoch direkt vom
Spirituellen- bzw. der Kausalkörper herkommt. Daher kann der Kausalkörper
auch als „Übersetzungsmatrix“ gesehen werden, sodass höher dimensionale
Energien auch in der dritten Dimension fragmentarisch „erkannt“ werden
können – natürlich stets im Rahmen einer dreidimensionalen Beschränkung.
Blockaden im Spirituellen- bzw. der Kausalkörper sind im Grunde nicht
vorhanden. Das Einzige, was man als Blockade auslegen kann, ist eine „nicht
perfekte Kalibrierung“, was dazu führt, dass man nicht ohne Weiteres
Kontakt zu den eigenen kosmischen Energien bekommt. Diese „nicht
perfekte Kalibrierung“ muss aber auf die unteren Energiekörper angewandt
werden, wodurch die Bezeichnung „Blockade im Kausalkörper“ doch sehr
unpassend ist.

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Der Intuitions- bzw. der Buddhikörper
Der Intuitions- bzw. der Buddhikörper ist, wenn man dies aus
menschlicher Sicht kurz umreißen wollte, der Teil der Existenz, den man als
Sitze der „Seele“ bzw. der „Seelenanteile“ benennen kann. Dieser Körper
bzw. diese Energie ist das „Ewige eine“ in uns, der göttliche Funke der
Quelle allen Seins, der in allem und jedem ist. Dieses „Ewige Eine“ ist das
Erkenntnisvermögen, die Unterscheidungskraft des eigenen kosmischen
Daseins, und genau dies bedeutet das Wort „Buddhi“, das aus dem Sanskrit
stammt. Die Wortwurzel „budh“ bedeutet so viel wie „erwachen“,
„erwecken“, „unterscheiden“, „verstehen“, „bewältigen“ oder auch „wissen“.
Dies alles bezieht sich auf die göttliche Energie, die Energie der Seele, die
die anderen Energiekörper erfüllt. Natürlich ist der Buddhikörper auch wieder
eng mit den anderen Körpern vernetzt und verbunden, doch in einer
besonderen energetischen Art und Weise durchdringt und umschließt er sie,
wodurch jeder der Energiekörper „beseelt“ wird. Diese Beseelung kann man
als eine multidimensionale Verknüpfung zwischen Kausal-, Astral-,
Emotional-, Mental-, Äther- und Vital-Körper sehen. Diese Seelenenergie
kann manchmal als eine Art „direkter Energiekanal“ verstanden werden,
welcher jedoch vom Tagesbewusstsein sehr selten genutzt werden kann –
dennoch ist es möglich. Dies würde den „Status“ der „höchsten Erleuchtung“
implizieren, also einen direkten Seelenkontakt zu seinen höheren Energien.
Doch auch die Bezeichnung Intuitionskörper ist treffend. Über den
Buddhikörper können die Frequenzen aller archetypischen Erkenntnisse
erfahren werden, sodass man hier auf sehr feine Evolutionswerkzeuge
zugreifen kann. Die Wortbedeutung ist auch hier wieder eine sehr schöne
Selbsterklärung, denn das Wort „Intuition“ stammt von dem lateinischen
Wort „intuitio“ ab, was man als „immediate Betrachtung“ oder
„unmittelbarer Einblick“ übersetzen kann. Dies bezieht sich – sowie das Wort
Buddhi auch – auf die Seelenenergie, die alle Informationen des eigenen
höheren bzw. kosmischen Bewusstseins gespeichert hat.

Man kann es auch als „Inkarnationsinformationen in Raum und Zeit“


betiteln, wobei sich dies nicht nur auf die individuelle Inkarnation bezieht,
sondern eher eine „Weltenseele“ umschließt. So kann man den Buddhi- oder
auch Intuitionskörper auch als Relaisstation zum Gesamtbewusstsein der
Menschheit sehen, oder, um es mit einem Wort zu sagen, als eine
Relaisstation für Informationsbänder, die aus der „Akasha-Chronik“ ins
Bewusstsein der Menschheit führen.

Die Verbindung wird auch sehr oft als „Schwingung der vierten,
nirvanischen Erleuchtungsebene“ betitelt, d. h., es wird zum Ausdruck
gebracht, dass man einen Energielevel erreicht hat, der das Gefühl des
ewigen Verbundenseins mit dem universellen Wissen spiegelt – das
Eintauchen in die Weltenseele. Eine bekanntere Bezeichnung für den
Buddhikörper wäre der Begriff „Lichtkörper“, eine Vokabel, die gerade in
der literarischen Masse von sog. Lichtarbeiterbüchern immer wieder
vorkommt. Leider wird oft nicht viel über diesen „Lichtkörper“ gesagt, wobei
die Vokabel auch irreführend sein kann.

Zwar ist der Buddhikörper eine der wichtigsten Relaisstationen zu den


höheren Sphären der gesamten Existenz, doch gibt es immer noch
Energieebenen, die außerhalb des Buddhikörpers agieren, Energieebenen, in
denen Sternendaseinsenergien wirken. Wenn man die Fähigkeit entwickelt
hat, den Buddhikörper energetisch zu betrachten, wird es von einer breiten
Anzahl von Menschen so beschrieben, dass man ein sehr weitreichendes und
auch sehr strahlendes Objekt, höchst feinstofflicher Energie erkennt. Es ist
hierbei nicht einfach, eine objektive Bewertung auszuführen. Auf der einen
Seite würde dies bedeutet, dass die einzelnen, individuellen Schwingen, die
jeder Mensch wahrnehmen kann, deutlich zu einem Gruppenbewusstsein
tendieren. Auf der anderen Seite zeigt die Praxis aber auch, dass ein
menschliches Bewusstsein schnell zu einer Art Gleichschaltung neigen kann.

Es ist also nicht so, dass alles vollkommen harmonisch verschmolzen ist,
nein, man muss vielmehr von einem Energiefeld ausgehen, das zwar einer
sehr starken Frequenz einer selbstlosen, liebenden und dem göttlichen Prinzip
dienenden Energie ähnelt, aber dennoch einen individuellen Kern besitzt.
Daher ist es „menschlich“, dass man bei einer energetischen Zusammenarbeit
mit diesem Körper sehr stark „fühlt“, dass man in den höheren Regionen
agiert und hier einen sehr „großen“ Einfluss, wenn man nun mit räumlichen
und linearen Wörtern arbeiten will, besitzt. Der Buddhikörper ist in diesem
Fall das Viele im Vielen, das dennoch einen inneren Kern besitzt. Kosmisch
gesehen, benötigt man untereinander aber keine Trennung mehr, da die
innere Harmonik ihr Wirken längst begonnen hat und sich die unteren
Energiekörper bereits in einer harmonischen Konvergenz befinden. So muss
man die Verbindungen des Buddhikörpers „runter“ zum Vital-Körper so
verstehen, dass die Individualität sich nicht mehr auf einzelne Wünsche, auf
einzelne Gedanken bezieht, sondern auf die Existenzaufgabe, auf das
gemeinsame Ziel. Das Ziel ist in diesem Fall die wohlwollende
Zusammenarbeit der selbstlosen Liebe, im Hinblick auf das „Große Werk“.

Da der Buddhikörper natürlich auch zu den höheren Energiekörpern


zählt, umfasst er auch wieder Teile unserer kosmischen Gesamtexistenz.
Hierbei können aber die energetischen Anteile auf eine breitere
Informationsmatrix zugreifen, sodass man über den Buddhikörper wieder
ganz andere energetische Informationen bekommen kann, als es mit dem
Kausalkörper möglich ist. Wenn man beide Körper „menschlich“ und in
Bezug auf die höheren kosmischen Existenzstufen klassifizieren will, muss
man beiden Körpern den Titel „Vorbereitungsraum“ geben. D. h. zwar, dass
beide Energiekörper einen direkten Kontakt zu unserem kosmischen
Bewusstsein knüpfen können, dennoch nur als Vermittler oder als Übersetzer
zu sehen sind.

Zwar sind diese Körper selbstverständlich multidimensional, dennoch


haben sie energetische Verknüpfungen mit dem „Irdischen“ bzw. mit den
unteren Energiekörpern. Dies haben die meisten Sternenanteile nicht – ihre
Verbindung ist der Atmankörper.

Die wenigen Sternenanteile der eigenen Gesamtexistenz, die eine


energetische Verbindung zum Buddhikörper knüpfen können, vermitteln
signifikante, gleichzeitig aber auch gefilterte Einblicke, die die Existenz, die
man als „kosmisch“ bezeichnen kann, erklärt. Man kann also latente
Eindrücke bekommen, WAS man wirklich ist, WIE unendlich man ist und
WIE verwoben man im ewigen Netz der harmonischen Energetiken
schwingt. Man darf aber nicht vergessen, dass diese Eindrücke für das
Tagesbewusstsein sehr stark gefiltert sind, denn das wahre Selbst des Kosmos
ist eine Schwingung, die man nicht mit den irdischen Körpern erfassen kann.
Alles, was man in der Meditation und in der Arbeit zur Selbstevolution
erkennt, all die Informationen, die man erhält, wird von dem physischen
Bewusstsein verarbeitet bzw. gefiltert. Diese Filter sind primär zum
Selbstschutz integriert, sodass hochschwingende kosmische Informationen
ausgeblendet werden – man betreibt einen MP3-Player schließlich nicht mit
Starkstrom.

Aus magischer Sicht kann man dem Buddhikörper bzw. dem


Intuitionskörper den Stempel „7. Sinn“ aufdrücken. Im Buddhikörper werden
sämtliche Wahrnehmungen, die wir „bekommen“ und die auf der Energie der
„direkten Intuition“ basieren, an die unteren Körper weitergegeben. Alles was
man als „Bauchgefühl“, als „7. Sinn“ oder eben als Intuition kennt, sind
somit energetische Schwingungen, die aus dem Frequenzfeld des
Buddhikörper stammen. Die „unteren Körper“ werden von diesem
„Informationsfeld“ nicht nur erreicht, sondern regelrecht durchdrungen.
Hierzu zählen auch Energien, die man oberflächlich als Emotionen
bezeichnen könnte.

Es sind Energien, die der menschliche Intellekt mit Vokabeln wie


„selbstlose Liebe“, „Barmherzigkeit“, „Ehre“, „Gnade und Demut“ zu
erklären versucht. Es sind jedoch keine Emotionen im normalen Sinn, da
diese Energien auf der Ebene des Buddhikörper sehr „weit“ entwickelt sind.
Dennoch sind es Aspekte bzw. Energien, die in der Dualität schwingen.

Wenn es wieder um spezielle Aufgaben oder Tätigkeiten geht, kann man


dem Buddhikörper primär die Qualität zuschreiben, dass er den unteren
energetischen Körpern einen Vorstoß in die (eigenen) kosmischen Weiten
„genehmigt“. Die „kosmischen Exaltationen“, welche letztlich „zu einem
Sieg“ oder zu einem „Aufstieg“, einer „Aktivierung“ führen, sind die
primären „Aufgabenkreise“ des Buddhikörpers. Doch sind dies wirklich
Aufgaben? Nicht wirklich. Ähnlich verhält es sich mit möglichen Blockaden
im Intuitions- bzw. Buddhikörper. Es gibt hier keine. Auch hier muss man
wieder sagen, dass das Einzige, was als Blockade auslegen werden kann, eine
„nicht perfekte Kalibrierung“ der unteren Energiekörper ist. Mehr nicht.

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Der Atmankörper
Der Atmankörper ist der letzte der energetischen Körper, der betrachtet
werden soll bzw. betrachtet werden kann. Natürlich existieren noch weitere
Energien, die man vielleicht auch mit der Vokabel „Körper“ versehen kann,
doch ist der Atmankörper, das höhere Selbst, der letzte Körper den man als
„individuelle Energie“ klassifizieren kann, wobei dies schon eine „sehr
mutige“ Betitelung ist. Die Wahrnehmung dieses Körpers reicht von einer
kristallenen Form, absoluter Klarheit, bis zu einem Spiegel der aktuellen
Inkarnation, wobei die Darstellung leichte Veränderungen aufweist. Das
Gesicht wirkt … irgendwie reifer oder weiser. Der Atmankörper ist der Hort,
in dem der göttliche Funke klar zu erkennen und vor allen zu fühlen ist. Es ist
unsere Identität mit der Quelle allen Seins.

Der Begriff „Atman“ stammt wieder aus dem Sanskrit und bedeutet in der
Übersetzung so viel wie „Hauch“, „Odem“, „Seele“, „Selbst“, „Wesen“,
„Kern“, „Natur“ oder auch „Schöpfung“ – doch man könnte diesen Begriff
auch mit „All-Sein“, „Welten-Seele“ oder einfach „Ich bin“ bezeichnen.

Dies zeigt aber auch deutlich, dass man im Grunde nichts über den
Atmankörper schreiben kann. Er ist letztlich alles und gleichzeitig auch
wieder nichts. Er ist so individuell, dass es wertlos wäre, wenn man über die
Erfahrungen mit dem eigenen höheren Selbst berichten würde. Gleichzeitig
agiert seine Energie aber auch so universell, dass man wieder eine komplette
Erklärungsschablone erstellen könne, die letztlich auf jeden Atmankörper
passen würde. Alles, was man durch mediale Arbeit erfährt, ist, so paradox es
auch wieder sein mag, absolut individuell und gleichzeitig universell, wobei
sich die energetische Information – kommend aus einer universellen Ebene –
in einer individuellen Ebene manifestiert.
Es gibt die verschiedensten Definitionen und Berichte über das „höhere
Selbst“, doch alle spiegeln immer nur eigene Erfahrungen desjenigen wieder,
der diese Definitionen und Berichte verfasst. Der Bereich des Atmankörpers
muss von jedem selbst erfahren und erkannt werden – es gibt hierbei keine
andere Möglichkeit. Alle Erfahrungen sind auf das eigene Energiesystem
kalibriert, sodass man genau die Informationen, Energien und Erkenntnisse
„erlangt“ oder „bekommt“, die man für seinen individuellen Weg benötigt.
Somit sind alle Beschreibungen über den Atmankörper wertlos und ungenau,
da man permanent die eigene Energetik, den eigenen Wissensstand und die
eigene Bildsprache haarklein Aufschlüsseln müsste, damit keine
Missverständnisse entstehen. Natürlich erfolgt auf der Atmanebene auch eine
Kommunikation, eine Kommunikation zu anderen „Atmankörpern“, doch
wird diese Kommunikation natürlich vom eigenen Energiesystem gefiltert,
sodass nur die Erkenntnisse ins Tagesbewusstsein gelangen, die die
Bildsprache des jeweiligen Menschen transformieren kann.
Doch auch wenn es keine passende Erklärung gibt, gibt es dennoch eine
Reihe von Metaphern, die zumindest das Denken anregen, sodass das
Tagesbewusstsein ein relatives Bild bekommen kann. Zwar besitzt dieses
„Bild“ eine sehr hohe Unschärfe, doch was will man von Metaphern
erwarten?
Eine sehr schöne Metapher ist „Meister aller fünf Welten“. Mit diesen
fünf Welten ist das Vital-, das Äther-, das Astral-, das ursprüngliche
Seelenreich und das Kollektivreich betitelt, das den Atmankörper selbst
ausmacht. Durch diese Metapher wird zum Ausdruck gebracht, dass der
Atmankörper nicht nur ein Teil dieser fünf Welten ist, sondern diese komplett
stellt. Das Wort „Meister“ muss hier einfach als Erklärungswort gesehen
werden, als Erklärungswort, das aussagt, dass man Teil eines Ganzen ist und
das Ganze selbst. Der „Meister“ ist in diesem Fall auch ein „Schüler“, also
eine Energie, die Erfahrungen sammelt. Hier gilt wieder der Spruch, dass der
wahre Meister stets der Schüler seines Schülers ist.

In diesem Zusammenhang kann man den Atmankörpers als ein unendlich


weitverzweigtes und vernetztes Energiefeld sehen, welches mit unendlich
vielen Ebenen multidimensional verbunden ist. Hierdurch werden
Erfahrungen gemacht, aber auch gelehrt – also die Meister-Schüler-Thematik.

So ist der Atmankörper der Meister und der Schüler des Menschen, d. h.
des Tagesbewusstseins und des Unterbewusstseins. Die Arbeit mit dem
Atmankörper besteht daher IMMER und ÜBERALL, doch wenn man sich
nun fragt, wann man es merkt, muss man sagen, sehr selten. Die Arbeiten
bzw. der energetische Austausch sieht nicht so aus, dass man permanent
irgendwelche Stimmen hört oder eine bildgewaltige Show sieht. Es ist
vielmehr ein sehr schmaler und sehr linearer Ausschnitt, der in den seltensten
Fällen vom Tagesbewusstsein realisiert wird. Man kann sich jedoch auf diese
Erkennung schulen, d. h., man kann für sich „Erkennungsmodelle“ schaffen,
die dem Tagesbewusstsein signalisieren, dass eine aktuelle Arbeit mit dem
Atmankörper vorhanden ist. Doch dieser Wissensdurst ist primär Ego
gesteuert, denn es ist nicht relevant, ob das Tagesbewusstsein die Arbeiten
des Atmankörpers realisiert.

Eine weitere Metapher wäre die Bezeichnung „Relaisstation zu den


göttlichen Sphären“, da man über den Atmankörper natürlich Kontakt zu
seinen kosmischen Anteilen bekommt. Man kann in diesem Fall den
Atmankörper als Pforte sehen, die ein latentes Verbindungsglied ist, sodass
die Energien der Quelle, des göttlichen Seins, gefiltert die anderen
Energiekörper erreichen. Doch man kann niemals mit dem Bewusstsein
allein, durch diese Pforte hindurchtreten – man kann zwar hinter die Pforte
schauen, doch alles, was man übermittelt bekommt, von jenseits der Pforte,
bekommt man vom höheren Selbst, welches wiederum eigene Filter besitzt.
So kann man dem Atmankörper im Grunde nur die „Aufgabe“ oder die
Tätigkeit zuordnen, dass hier das Leben des „wahren Willens“ besteht, die
Erkenntnis des „höheren Selbst“, das Einnehmen SEINES PLATZES im
„Großen Werk“.

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Meditation der Energiekörper
Konzentriere dich auf deinen Atem und auf deinen Herzschlag. Du
findest für dich eine bequeme Position und du spürst, dass du mit jedem
Atemzug tiefer in die Entspannung gleitest. Lasse es zu. Gleite mit jedem
Atemzug, mit jedem Herzschlag in eine energetische Umarmung. Befreie
dich Stück für Stück von deinem Alltag. Lass die Vorstellungen von all dem
„Müssen“, dem „Wollen“, dem „Befolgen“ los. Gehe über zu dem „ich
kann“. Du bist du, nichts anderes zählt hier.

Entspanne dich, entspanne dich im Geiste und im Körper. Fokussiere


deine Energie in deinem eigenen Mittelpunkt und lasse alle Gedanken ziehen.
Lasse sie wie Wolken am Himmel fortziehen. Fühle hierbei, dass sich in
deinem Mittelpunkt eine wohlige Wärme etabliert, die dich Stück für Stück
einhüllt. In dir entsteht eine wundervolle Behaglichkeit und du spürst, dass du
behütet und geschützt bist. Deine Muskeln entspannen sich, wodurch sich
deine Stirn glättet, deine Wangen und dein Kiefer sich entspannen und deine
Zunge locker im Munde ruht. Lasse dich fallen, fallen in die Sicherheit einer
energetischen Umarmung, die aus deinem Mittelpunkt kommt. Mehr und
mehr kannst du dich entspannen, sodass sich auch deine Arme und deine
Beine beruhigen. Lockere deine Muskeln, sodass du den Eindruck hast, dass
du dein körperliches Empfinden eingeschränkt hast. Lasse dich geistig führen
und fühle, dass die Behaglichkeit, die Sicherheit und der Schutz, aus deiner
inneren Mitte kommen.

Du befindest dich an einem Ort, an dem vollkommende Schwärze


herrscht. Du kannst nichts erkennen, keine Konturen, keine Formen, kein
Oben, kein Unten, kein Links, kein Rechts! Ganz langsam beginnen sich
deine Augen an die Dunkelheit zu gewöhnen und du erkennst, dass sich
zusätzlich ein Lichtschimmer gebildet hat. Mehr und mehr kannst du
erkennen, auch wenn es zu Beginn nur Schemen und Schatten sind.

Komm, und konzentriere dich auf deine Umgebung. Fokussiere deinen


inneren Blick und befehlige diesen. Fühle den Zyklus der Energie in deinem
System. Je stärker du dich gedanklich auf dich fixieren kannst, desto klarere
wird das Bild werden.
Mehr und mehr wird der Ort erhellt, erhellt von einem matten Licht, das
überall ist. Eine Lichtquelle siehst du jedoch nicht. Es ist so, als ob die Luft
selbst leuchtet. Mehr und mehr kannst du nun erkennen und mehr und mehr
siehst du, dass sich vor dir eine Treppe mit 7 großen Stufen befindet. Auf
Höhe der letzten Stufe siehst du, dass sich hier ein großes Tor bildet, das in
seinem Durchgang über sehr starke Energiefelder verfügen muss, da ein
intensives weißes und goldenes Leuchten von diesem Portal ausgeht. Als du
dir die Stufen ansiehst, erkennst du, dass jede Stufe in einer besonderen Farbe
schimmert und dir wird klar, dass du über diese Treppe deine Chakren für die
Reise aktivieren kannst. Komm! Ich lade dich ein, diese Regenbogentreppe
zu betreten! Ich zähle langsam aufwärts, sodass du mit jeder Ziffer eine Stufe
weiter gehen kannst!

Betritt nun die erste Stufe!

EINS … du stehst auf der roten Stufe der Lebenskraft und der
Beharrlichkeit! Komm und fokussiere dich, lasse die rote Energie in dein
Wurzelchakra fließen. Fühle, wie dich das Rot der Entfaltung und der
Standhaftigkeit durchfließt und erfüllt. Das Rot der Verbundenheit, der
Sicherheit und der eigenen Kernidentität, das Rot der Kraft, des Überlebens
und der eigenen Tiefe. Mache dann deinen nächsten Schritt!

ZWEI … du stehst auf der orangen Stufe der Erneuerung und der
Veränderung! Komm und fokussiere dich, lasse die orange Energie in dein
Sexualchakra fließen. Fühle, wie dich das Orange der Erneuerung und der
Ausgeglichenheit durchfließt und erfüllt. Das Orange der Fruchtbarkeit, der
Sinnlichkeit und des Lebens! Das Orange der Expansion, der Lust und der
Schöpfungskraft! Mache dann deinen nächsten Schritt!

DREI … du stehst auf der gelben Stufe der Mittigkeit und der
Besonnenheit! Komm und fokussiere dich, lasse die gelbe Energie in dein
Solar-Plexus-Chakra fließen. Fühle, wie dich das Gelb des klaren Verstandes
und der Harmonie durchfließt und umgibt. Das Gelb der Anmut, der Tatkraft
und der Gelassenheit! Das Gelb der Macht, der Würde und der Zentriertheit!
Mache dann deinen nächsten Schritt!

VIER … du stehst auf der grünen Stufe der Lebenskraft und der Gabe!
Komm und fokussiere dich, lasse die grünen Energien in dein Herzchakra
fließen. Fühle, wie dich das Grün der Gesundheit und der Vitalität durchfließt
und umgibt. Das Grün der Widerstandskraft, der Heilung und der
Emotionalität! Das Grün der Lebendigkeit, der Barmherzigkeit und der
Liebe! Mache dann deinen nächsten Schritt!

FÜNF … du stehst auf der blauen Stufe der Entspannung und der
Verständigung! Komm und fokussieren dich, lasse die blauen Energien in
dein Halschakra fließen. Fühle, wie dich das Blau des spirituellen Friedens
und der Gnade durchfließt und umgibt. Das Blau der Selbstbestimmtheit, der
Kunst und der Kommunikation! Das Blau des Ausdrucks, des Befehls und
der Diplomatie! Mache dann deinen nächsten Schritt!

SECHS … du stehst auf der schwarzen Stufe der Transformation und der
Neuwerdung! Komm und fokussieren dich, lasse die transzendenten Energien
in dein Todeschakra, dein Nackenchakra fließen. Fühle, wie dich die
Transzendenz der Magie und der Mystik durchfließt und umgibt. Das
Schwarz der Geheimnisse, des Verstehens, der Erkenntnis und der Reflexion!
Das Schwarz der Prüfung, der Läuterung und des Neuwerdens! Mache dann
deinen nächsten Schritt!

SIEBEN … du stehst auf der violetten Stufe der Reife und der
Erkenntnis! Komm und fokussieren dich, lasse die violetten Energien in dein
Stirnchakra fließen. Fühle, wie dich das Violett der Weisheit und der
kosmischen Magie durchfließt und umgibt. Das Violett der Intuition, der
Hellsichtigkeit und der Fantasie! Das Violett der Persönlichkeitsentwicklung,
des Verstehens und der Klarsicht!

ACHT … du durchschreitest das weiß-goldene Tor! Komm und


fokussieren dich, lasse die weißen Energien in dein Kronenchakra fließen.
Fühle, wie dich das Weiß der Schöpfung und der Begabung durchfließt und
umgibt. Das Weiß der höheren Welten, des Wissens, der Weisheit und des
Bewusstseins! Du spürst, dass du sanft und vollkommen sicher fortgetragen
wirst, fortgetragen in die kosmischen Weiten des Seins.
Alles um dich herum ist hell erleuchtet und es fällt dir schwer, etwas zu
erkennen. Doch langsam gewöhnen sich deine Augen an das Licht und Stück
für Stück kannst du deine Umgebung erkennen. Du kannst einen einzelnen
Punkt fixieren. Komm und konzentriere dich weiter. Je stärker du dich
konzentrierst, desto stärker leuchtet der Punkt und schon bald kannst du
erkennen, dass es sich um einen schwebenden und rotierenden Kristall
handelt, der seine Form permanent wechselt.

Konzentriere dich weiter, irgendwann wird der Kristall eine Form


behalten, die für dich geeignet ist. Lasse den Kristall aber nicht aus deinem
gedanklichen Fokus verschwinden. Halte und fixiere ihn. Sobald der Kristall
eine bestimmte Form für längere Zeit beibehalten hat, wird eine weitere
Veränderung mit ihm geschehen! Dies wird in der nächsten Minute der Fall
sein, solange fokussiere den Kristall!

Pause für 1 Minute:


Fokussiere den Kristall, bis er eine Form annimmt, die er beibehält. Dies
wird innerhalb 1 Minute geschehen.

Der Kristall hat eine Form gewählt, die in dir etwas zum Schwingen
bringt. Gleichzeitig geschieht eine weitere Veränderung mit ihm. Er beginnt
langsam zu wachsen und immer heller und heller zu leuchten, sodass du
kaum noch etwas sehen kannst. Das weiße Licht ist so grell, dass du nach
kurzer Zeit nur noch zuckende Lichtblitze vor dir sehen kannst. Doch so
schnell die Lichtintensität gewachsen ist, so schnell verebbt sie auch wieder
und du erkennst, dass du dich in einem Raum befindest, dessen Wände selbst
wie ein Kristall geschliffen sind. Dir wird schlagartig klar, dass du dich im
Inneren deines Kristalls befindest. Fasziniert lässt du deinen Blick wandern.
Du schaust dich um und siehst, dass über dir, in der Decke des Raumes, eine
Kristallfläche so glatt geschliffen wurde, dass es sich um einen Spiegel
handelt. Du kannst sogar dein Spiegelbild erkennen.

Du betrachtest etwas dein Spiegelbild und beobachtest, wie es getreu


deine Bewegungen synchron nachvollzieht. Doch plötzlich hört die
synchrone Bewegung deines Spiegelbildes auf und du siehst dich direkt an.
Schau einmal genauer hin! Dein Spiegelbild winkt dir zu, du sollst näher an
den Spiegel herantreten! Dies wird nicht so einfach, denn der Raum ist sehr
groß und der Spiegel hängt sicherlich 3-4 Meter über dir. Du musst nun einen
eigenen Weg finden, wie du nah genug an den Spiegel herankommst, sodass
du dein Spiegelbild berühren kannst.

Du fokussierst dich in Gedanken und merkst, dass du plötzlich zu


schweben beginnst. Stück für Stück gleitest du auf dein Spiegelbild zu. Du
weißt plötzlich, dass dieses Spiegelbild, das Spiegelbild deines materiellen
Körpers ist. Siehe ihn dir an. Ist mit ihm alles in Ordnung, oder möchte er dir
etwas zeigen, an dem du arbeiten musst. Zeigt er dir vielleicht eine
beginnende Krankheit oder ein Ungleichgewicht? Egal, was es ist, du kannst
deinem eigenen Spiegelbild durch Energiegabe helfen.

Konzentriere dich darauf, dass du aus den Wänden des Kristalls Energie
in einen Körper leitest, welche du soweit transformieren kannst (ggf. durch
deine Chakren), dass sich die Energie auf dein Spiegelbild überträgt.
Schaue dir einen physischen Körper in allen Einzelheiten an – in allen
Einzelheiten, was bedeutet, dass du dich nicht an Kleidung stören sollst.
Scanne deinen physischen Körper, vom Scheitel bis zu den Füßen. Schaue dir
jedes Detail an. Wenn du dich auf deinen Körper konzentrierst, wirst du
feststellen, dass du deinen Blick variieren kannst. Du kannst durch deine
Haut schauen und dir jedes Organ ansehen. Doch du vermagst auch jeden
Kreislauf zu betrachten, egal ob es nun die Kreisläufe des Blutes sind, oder
die anderen Kreisläufe – auch energetische – die sich in deinem Körper
befinden. Schicht für Schicht, Detail für Detail kannst du deinen physischen
Körper scannen.

Pause für 5 Minuten:


Man hat jetzt 5 reale Minuten Zeit, seinen physischen Körper zu scannen.
Nach dieser Zeitspanne wird die Arbeit fortgesetzt.

Du hast deinen physischen Körper gescannt, doch hast du auch alles


entdecken können? Nachdem du einen Energieaustausch mit deinem eigenen
Spiegelbild vollzogen hast, kannst du auch mit dir selbst sprechen. In diesem
Fall mit deinem materiellen Ich, mit deiner Physis, aber auch mit deiner
Psyche. Du kannst dich selbst alles fragen, denn auch wenn du dich visuell
gescannt hast, vielleicht hat dir dein Körper aber auch etwas zu sagen.
Bedenke jedoch, dass dein Körper aus einem Bewusstsein auch einem
Unterbewusstsein besteht. Bitte dein Spiegelbild, dass eine Verbindung zu
deinem Unterbewusstsein geschafft wird und es für dich möglich wird, dein
Unterbewusstsein im Spiegel zu sehen. Möglicherweise siehst du ein zweites
Spiegelbild von dir, vielleicht verändert sich aber auf dein Spiegelbild so,
dass du deutlich erkennen kannst, dass du nun auch zu deinem
Unterbewusstsein einen Kontakt geknüpft hast.
Frage auch hier wieder alles, was du fragen willst. Erneut hast du hierfür
5 reale Minuten Zeit.

Pause für 5 Minuten:


Man hat jetzt 5 reale Minuten Zeit, seinen physischen Körper erneut zu
scannen und auch mit ihm zu reden. Knüpfe einen Kontakt über dein
Tagesbewusstsein, zu deinem Unterbewusstsein. Nach 5 realen Minuten wird
die Arbeit fortgesetzt.

Es wird Zeit weiterzureisen. Auch wenn du mit deinem Spiegelbild, oder


vielleicht mit deinen Spiegelbildern, noch nicht alles besprochen hast,
verabschiede dich bitte. Du kannst diese Arbeit, so oft du willst, wiederholen.
Schau dir jetzt einmal den Spiegel an. Du wirst sehen, dass sich der
spiegelnde Kristall verändert hat. Dort wo gerade noch eine spiegelnde
Fläche vorhanden war, siehst du nun einen kristallenen Gang. Komm, und
beschreite diesen Gang und dringe tiefer in dein Selbst ein. Du wirst
feststellen, dass sich hier eine entsprechende Schwerkraft befindet und du
nicht durch den Gang, der sich über dir befindet, fliegen musst.

Du betrittst den Gang und spürst, dass du bald festen Boden unter deinen
Füßen hast. Du gehst den Gang entlang und nach kurzer Zeit stehst du vor
einer weiteren kristallenen Tür, die eine fliederfarbene Nuance hat. Du
öffnest die Tür und siehst, dass der ganze kristallene Raum diese Farbe
besitzt. Wieder siehst du, dass sich in der Decke eine spiegelnde Fläche
befindet. Doch du siehst kein Spiegelbild von dir – dafür hörst du aber eine
leise Stimme in deinem Inneren, die dir sagt, dass du deinen Ätherkörper
energetisch rufen musst, damit du ihn sehen kannst.
Tu es! Rufe und verbinde dich energetisch mit deinem Ätherkörper, um
so mit ihm zu kommunizieren. Du musst dich nur auf deinen Ätherkörper
konzentrieren und er wird sich dir im oberen Spiegel zeigen.

Gelange dann auch wieder vor die Spiegelfläche und beginne mit deinem
Ätherkörper zu arbeiten. Frage alles, was du wissen willst, wenn du den
Kontakt wirklich etablieren kannst. Achte darauf, dass du nicht selber
betrügst! Sprich mit deinem Ätherkörper oder scanne ihn – erkenne ihn Stück
für Stück, Faser für Faser! Hierfür hast du nun wieder 5 reale Minuten Zeit!

Pause für 5 Minuten:


Man hat jetzt 5 reale Minuten Zeit, seinen Ätherkörper zu scannen und
auch mit ihm zu reden. Knüpfe einen Kontakt und erkenne, was du erkennen
sollst, was du erkennen kannst und was du erkennen darfst. Sei dir sicher,
dass es hier Bereiche gibt, die du nicht zu 100% verstehen wirst. Akzeptiere
dies! Nach 5 realen Minuten wird die Arbeit fortgesetzt.

Die Zeit ist verstrichen. Du erkennst, dass sich der Spiegel auflöst und
einen weiteren Gang freigibt! Komm und erreiche den Gang. Auch hier wirst
du wieder eine entsprechende Schwerkraft vorfinden, sodass du nicht
schweben musst.
Du betrittst den Gang und kommst nach einer kurzen Zeit an eine
Kristalltür, die eine orangefarbene Nuance hat. Du öffnest die Tür und siehst,
dass der ganze kristallene Raum diese Farbe besitzt. Wieder siehst du, dass
sich in der Decke eine spiegelnde Fläche befindet. Doch du siehst kein
Spiegelbild von dir – dafür hörst du aber eine leise Stimme in deinem
Inneren, die dir sagt, dass du deinen Mentalkörper energetisch rufen musst,
damit du ihn sehen kannst. Sei dir versichert, dass du hierfür ein kleines
Rätsel lösen musst, eine energetische Kopfnuss, ein Logiktest oder etwas, das
deine mentale Kreativität fordert.

Tu es! Rufe und verbinde dich energetisch mit deinem Mentalkörper, um


so mit ihm zu kommunizieren. Du musst dich nur auf deinen Mentalkörper
konzentrieren und er wird sich dir – nach erfüllter Aufgabe – im oberen
Spiegel zeigen. Gelange dann auch wieder vor die Spiegelfläche und beginne
mit deinem Mentalkörper zu arbeiten.

Frage alles, was du wissen willst, wenn du den Kontakt wirklich


etablieren kannst. Achte darauf, dass du nicht selber betrügst! Sprich mit
deinem Mentalkörper oder scanne ihn – erkenne ihn Stück für Stück, Faser
für Faser! Hierfür hast du nun wieder 5 reale Minuten Zeit!

Pause für 5 Minuten:


Man hat jetzt 5 reale Minuten Zeit, seinen Mentalkörper zu scannen und
auch mit ihm zu reden. Knüpfe einen Kontakt und erkenne, was du erkennen
sollst, was du erkennen kannst und was du erkennen darfst. Sei dir sicher,
dass es hier Bereiche gibt, die du nicht zu 100% verstehen wirst. Akzeptiere
dies! Nach 5 realen Minuten wird die Arbeit fortgesetzt.

Die Zeit ist verstrichen. Du erkennst, dass sich der Spiegel auflöst und
einen weiteren Gang freigibt! Komm und erreiche den Gang. Auch hier wirst
du wieder eine entsprechende Schwerkraft vorfinden, sodass du nicht
schweben musst.
Du betrittst den Gang und kommst nach einer kurzen Zeit an eine
Kristalltür, die eine grünfarbene Nuance hat. Du öffnest die Tür und siehst,
dass der ganze kristallene Raum diese Farbe besitzt. Wieder siehst du, dass
sich in der Decke eine spiegelnde Fläche befindet. Doch du siehst kein
Spiegelbild von dir – dafür hörst du aber eine leise Stimme in deinem
Inneren, die dir sagt, dass du deinen Emotionalkörper energetisch rufen
musst, damit du ihn sehen kannst. Sei dir versichert, dass du hierfür
emotionale Erinnerungen aktivieren musst, sodass du dich mit verschiedenen
Emotionen verbinden kannst.

Tu es! Rufe und verbinde dich energetisch mit deinem Emotionalkörper,


um so mit ihm zu kommunizieren. Du musst dich nur auf deinen
Emotionalkörper konzentrieren und er wird sich dir – nach erfolgreichem
Kontakt – im oberen Spiegel zeigen. Gelange dann auch wieder vor die
Spiegelfläche und beginne mit deinem Emotionalkörper zu arbeiten.

Frage alles, was du wissen willst, wenn du den Kontakt wirklich


etablieren kannst. Achte darauf, dass du nicht selber betrügst! Sprich mit
deinem Emotionalkörper oder scanne ihn – erkenne ihn Stück für Stück,
Faser für Faser! Hierfür hast du nun wieder 5 reale Minuten Zeit!

Pause für 5 Minuten:


Man hat jetzt 5 reale Minuten Zeit, seinen Emotionalkörper zu scannen
und auch mit ihm zu reden. Knüpfe einen Kontakt und erkenne, was du
erkennen sollst, was du erkennen kannst und was du erkennen darfst. Sei dir
sicher, dass es hier Bereiche gibt, die du nicht zu 100% verstehen wirst.
Akzeptiere dies! Nach 5 realen Minuten wird die Arbeit fortgesetzt.
Die Zeit ist verstrichen. Du erkennst, dass sich der Spiegel auflöst und
einen weiteren Gang freigibt! Komm und erreiche den Gang. Auch hier wirst
du wieder eine entsprechende Schwerkraft vorfinden, sodass du nicht
schweben musst.
Du betrittst den Gang und kommst nach einer kurzen Zeit an eine
Kristalltür, die eine starke violette Farbe hat. Du öffnest die Tür und siehst,
dass der ganze kristallene Raum diese Farbe besitzt. Wieder siehst du, dass
sich in der Decke eine spiegelnde Fläche befindet. Doch du siehst kein
Spiegelbild von dir – dafür hörst du aber eine leise Stimme in deinem
Inneren, die dir sagt, dass du deinen Astralkörper energetisch rufen musst,
damit du ihn sehen kannst. Aktiviere hierzu deine Chakren, konzentriere dich
auf deinen Ätherkörper, deinen Mentalkörper und deinen Emotionalkörper,
sodass du eine Verbindung zu deinem Astralkörper schaffen kannst!

Tu es! Rufe und verbinde dich energetisch mit deinem Astralkörper, um


so mit ihm zu kommunizieren. Du musst dich auf deine unteren
Energiekörper konzentrieren, um so den Astralkörper zu aktivieren. Er wird
sich dir – nach erfolgreichem Kontakt – im oberen Spiegel zeigen.

Gelange dann auch wieder vor die Spiegelfläche und beginne mit deinem
Astralkörper zu arbeiten. Frage alles, was du wissen willst, wenn du den
Kontakt wirklich etablieren kannst. Achte darauf, dass du nicht selber
betrügst! Sprich mit deinem Astralkörper oder scanne ihn – erkenne ihn
Stück für Stück, Faser für Faser! Hierfür hast du nun wieder 5 reale Minuten
Zeit!

Pause für 5 Minuten:


Man hat jetzt 5 reale Minuten Zeit, seinen Astralkörper zu scannen und
auch mit ihm zu reden. Knüpfe einen Kontakt und erkenne, was du erkennen
sollst, was du erkennen kannst und was du erkennen darfst. Sei dir sicher,
dass es hier Bereiche gibt, die du nicht zu 100% verstehen wirst. Akzeptiere
dies! Nach 5 realen Minuten wird die Arbeit fortgesetzt.

Die Zeit ist verstrichen. Du erkennst, dass sich der Spiegel auflöst und
einen weiteren Gang freigibt! Komm und erreiche den Gang. Auch hier wirst
du wieder eine entsprechende Schwerkraft vorfinden, sodass du nicht
schweben musst.

Du betrittst den Gang und kommst nach einer kurzen Zeit an eine
Kristalltür, die schillernde Farben besitzt, wobei die primäre Nuance
rotorange ist. Du öffnest die Tür und siehst, dass der ganze kristallene Raum
diesen Effekt besitzt. Wieder siehst du, dass sich in der Decke eine
spiegelnde Fläche befindet. Doch du siehst kein Spiegelbild von dir – dafür
hörst du aber eine leise Stimme in deinem Inneren, die dir sagt, dass du
deinen Spirituellen- bzw. deinen Kausalkörper energetisch rufen musst, damit
du ihn sehen kannst. Aktiviere hierzu deine Chakren, konzentriere dich auf
deinen Astralkörper, sodass sich eine Verbindung etablieren kann. Dies wird
nicht einfach, denn du wirst spüren, dass du einer energetischen Prüfung
unterzogen wirst, ob dein Bewusstsein dafür bereit ist, mit deinem
Spirituellen- bzw. deinem Kausalkörper zu arbeiten.

Tu es! Rufe und verbinde dich energetisch mit deinem Spirituellen- bzw.
deinem Kausalkörper, um so mit ihm zu kommunizieren. Du musst dich auf
deinen Astralkörper konzentrieren und eine energetische Prüfung meistern.
Dein Spiritueller- bzw. dein Kausalkörper wird sich dir – nach erfolgreichem
Kontakt – im oberen Spiegel zeigen. Gelange dann auch wieder vor die
Spiegelfläche und beginne mit deinem Spirituellen- bzw. deinem
Kausalkörper zu arbeiten. Frage alles, was du wissen willst, wenn du den
Kontakt wirklich etablieren kannst. Achte darauf, dass du nicht selber
betrügst! Sprich mit deinem Spirituellen- bzw. deinem Kausalkörper oder
scanne ihn – erkenne ihn Stück für Stück, Faser für Faser! Hierfür hast du
nun wieder 5 reale Minuten Zeit!

Pause für 5 Minuten:


Man hat jetzt 5 reale Minuten Zeit, seinen Spirituellen- bzw. seinen
Kausalkörper zu scannen und auch mit ihm zu reden. Knüpfe einen Kontakt
und erkenne, was du erkennen sollst, was du erkennen kannst und was du
erkennen darfst. Sei dir sicher, dass es hier Bereiche gibt, die du nicht zu
100% verstehen wirst. Akzeptiere dies! Nach 5 realen Minuten wird die
Arbeit fortgesetzt.

Die Zeit ist verstrichen. Du erkennst, dass sich der Spiegel auflöst und
einen weiteren Gang freigibt! Komm und erreiche den Gang. Auch hier wirst
du wieder eine entsprechende Schwerkraft vorfinden, sodass du nicht
schweben musst.
Du betrittst den Gang und kommst nach einer kurzen Zeit an eine
Kristalltür, die schillernde Farben, wobei die primäre Nuance blauviolett ist.
Du öffnest die Tür und siehst, dass der ganze kristallene Raum diesen Effekt
besitzt. Wieder siehst du, dass sich in der Decke eine spiegelnde Fläche
befindet. Doch du siehst kein Spiegelbild von dir – dafür hörst du aber eine
leise Stimme in deinem Inneren, die dir sagt, dass du deinen Intuitions- bzw.
deinen Buddhikörper energetisch rufen musst, damit du ihn sehen kannst.
Aktiviere hierzu deine Chakren, konzentriere dich auf deinen
Astralkörper und auf deinen Spirituellen- bzw. deinen Kausalkörper, sodass
sich eine Verbindung etablieren kann. Dies wird nicht einfach, denn du wirst
spüren, dass du auch hier einer energetischen Prüfung unterzogen wirst, ob
dein Bewusstsein dafür bereit ist, mit deinem Intuitions- bzw. deinem
Buddhikörper zu arbeiten.

Tu es! Rufe und verbinde dich energetisch mit deinem Intuitions- bzw.
deinem Buddhikörper, um so mit ihm zu kommunizieren. Du musst dich auf
deinen Astralkörper und auf deinen Spirituellen- bzw. deinen Kausalkörper
konzentrieren und eine energetische Prüfung meistern. Dein Intuitions- bzw.
dein Buddhikörper wird sich dir – nach erfolgreichem Kontakt – im oberen
Spiegel zeigen. Gelange dann auch wieder vor die Spiegelfläche und beginne
mit deinem Intuitions- bzw. deinem Buddhikörper zu arbeiten. Frage alles,
was du wissen willst, wenn du den Kontakt wirklich etablieren kannst. Achte
darauf, dass du nicht selber betrügst! Sprich mit deinem Intuitions- bzw.
deinem Buddhikörper oder scanne ihn – erkenne ihn Stück für Stück, Faser
für Faser! Hierfür hast du nun wieder 5 reale Minuten Zeit!

Pause für 5 Minuten:


Man hat jetzt 5 reale Minuten Zeit, seinen Intuitions- bzw. seinen
Buddhikörper zu scannen und auch mit ihm zu reden. Knüpfe einen Kontakt
und erkenne, was du erkennen sollst, was du erkennen kannst und was du
erkennen darfst. Sei dir sicher, dass es hier Bereiche gibt, die du nicht zu
100% verstehen wirst. Akzeptiere dies! Nach 5 realen Minuten wird die
Arbeit fortgesetzt.
Die Zeit ist verstrichen. Du erkennst, dass sich der Spiegel auflöst und
einen weiteren Gang freigibt! Komm und erreiche den Gang. Auch hier wirst
du wieder eine entsprechende Schwerkraft vorfinden, sodass du nicht
schweben musst.

Du gehst weiter und siehst, dass sich der Gang mit jedem Schritt
vergrößert. Mit jedem Schritt, den du machst, wächst der Gang fast auf sein
doppeltes Volumen an. Es ist möglich, dass du diesen energetischen Effekt
auch körperlich spürst!
Du gehst weiter und siehst, dass sich weit, weit vor dir ein goldgelbes
Licht bildet, dass so hell wie eine gigantische Sonne strahlt. Auch wenn es
noch viele, viele Hundert Meter von dir entfernt ist, spürst du schon die
immense Hitze und die gewaltige Energie!

Plötzlich erscheint vor dir eine schwarze massive Wand, die den ganzen
Gang vollkommen ausfüllt! Gleichzeitig scheint es, dass sich hinter der Wand
weitere Barrieren bilden! Dies ist der „Schleier“, der zerrissen werden muss,
um wahrlich mit seinem höheren Selbst in Kontakt zu treten. Wenn du es
kabbalistisch sehen willst, ist dies der sogenannte Paroketh!

Du berührst die Wand, die sich metallisch anfühlt, und drückst dagegen!
Sie bewegt sich nicht, dafür hörst du aber eine Stimme!

„Um weiter voranzuschreiten, musst du den Schleier zerreißen, der aus


777 Barrieren besteht! Kannst du es, dann komm und schreite weiter! Kannst
du es nicht, dann gehe!“
Hier endet die primäre Meditation! Überwinde die 777 Barrieren und
erreiche dein höheres Selbst. Erkenne es im goldenen Licht der eigenen
Sonne oder kehre um! Gehe zurück, zurück und durch die anderen Räume
und schau, ob du hier eine Hilfe finden kannst. Es gibt hier keinen
universellen Weg, es gibt nur einen Weg! Deinen Weg!

Gleichzeitig bildet sich zu deiner linken Seite ein Portal, welches dich
zurückführen kann, zurück zur Regenbogentreppe! Entscheide nun selbst!
Durchdringe die 777 Barrieren und erreiche Dein höheres Selbst oder beende
die Arbeit, indem du wieder zu der Regenbogentreppe zurückgehst.

Pause für 11 Minuten:


Man hat jetzt 11 reale Minuten Zeit, sein höheres Selbst zu kontaktieren.
Wie dies wirklich vonstattengehen wird, ist ungewiss, da es stets individuell
sein wird. Man muss die 777 Barrieren durchdringen, um mit seinem höheren
Selbst in Kontakt zu treten. Knüpfe einen Kontakt und erkenne, was du
erkennen sollst, was du erkennen kannst und was du erkennen darfst. Sei dir
sicher, dass es hier Bereiche gibt, die du nicht zu 100% verstehen wirst.
Akzeptiere dies! Nach 11 realen Minuten wird die Arbeit beendet.

Die Zeit ist verstrichen. Beende nun diese Arbeit, die du zu jeder Zeit
wiederholen kannst! Du siehst, dass sich ein Energieportal gebildet hat, ein
Energieportal, durch welches du zurückkehren kannst. Du weißt, dass du
ohne Gefahr diesen Durchgang verwenden kannst, um letztendlich wieder
zum Anfang deiner Reise zurückzukehren. Komm! Du durchschreitest das
energetische Tor und fühlst, dass du wieder zurückgebracht wirst, zurück zu
der Regenbogentreppe, an der alles begonnen hat.
ACHT … du durchschreitest das weiß-goldene Tor! Komm und
fokussieren dich, lasse die weißen Energien in dein Kronenchakra fließen.
Fühle, wie dich das Weiß der Schöpfung und der Begabung durchfließt und
umgibt. Das Weiß der höheren Welten, des Wissens, der Weisheit und des
Bewusstseins!

SIEBEN … du stehst auf der violetten Stufe der Reife und der
Erkenntnis! Komm und fokussieren dich, lasse die violetten Energien in dein
Stirnchakra fließen. Fühle, wie dich das Violett der Weisheit und der
kosmischen Magie durchfließt und umgibt. Das Violett der Intuition, der
Hellsichtigkeit und der Fantasie! Das Violett der Persönlichkeitsentwicklung,
des Verstehens und der Klarsicht!

SECHS … du stehst auf der schwarzen Stufe der Transformation und der
Neuwerdung! Komm und fokussieren dich, lasse die transzendenten Energien
in dein Todeschakra, dein Nackenchakra fließen. Fühle, wie dich die
Transzendenz der Magie und der Mystik durchfließt und umgibt. Das
Schwarz der Geheimnisse, des Verstehens, der Erkenntnis und der Reflexion!
Das Schwarz der Prüfung, der Läuterung und des Neuwerdens! Mache dann
deinen nächsten Schritt!

FÜNF … du stehst auf der blauen Stufe der Entspannung und der
Verständigung! Komm und fokussieren dich, lasse die blauen Energien in
dein Halschakra fließen. Fühle, wie dich das Blau des spirituellen Friedens
und der Gnade durchfließt und umgibt. Das Blau der Selbstbestimmtheit, der
Kunst und der Kommunikation! Das Blau des Ausdrucks, des Befehls und
der Diplomatie! Mache dann deinen nächsten Schritt!

VIER … du stehst auf der grünen Stufe der Lebenskraft und der Gabe!
Komm und fokussiere dich, lasse die grünen Energien in dein Herzchakra
fließen. Fühle, wie dich das Grün der Gesundheit und der Vitalität durchfließt
und umgibt. Das Grün der Widerstandskraft, der Heilung und der
Emotionalität! Das Grün der Lebendigkeit, der Barmherzigkeit und der
Liebe! Mache dann deinen nächsten Schritt!

DREI … du stehst auf der gelben Stufe der Mittigkeit und der
Besonnenheit! Komm und fokussiere dich, lasse die gelbe Energie in dein
Solar-Plexus-Chakra fließen. Fühle, wie dich das Gelb des klaren Verstandes
und der Harmonie durchfließt und umgibt. Das Gelb der Anmut, der Tatkraft
und der Gelassenheit! Das Gelb der Macht, der Würde und der Zentriertheit!
Mache dann deinen nächsten Schritt!

ZWEI … du stehst auf der orangen Stufe der Erneuerung und der
Veränderung! Komm und fokussiere dich, lasse die orange Energie in dein
Sexualchakra fließen. Fühle, wie dich das Orange der Erneuerung und der
Ausgeglichenheit durchfließt und erfüllt. Das Orange der Fruchtbarkeit, der
Sinnlichkeit und des Lebens! Das Orange der Expansion, der Lust und der
Schöpfungskraft! Mache dann deinen nächsten Schritt!
EINS … du stehst auf der roten Stufe der Lebenskraft und der
Beharrlichkeit! Komm und fokussiere dich, lasse die rote Energie in dein
Wurzelchakra fließen. Fühle, wie dich das Rot der Entfaltung und der
Standhaftigkeit durchfließt und erfüllt. Das Rot der Verbundenheit, der
Sicherheit und der eigenen Kernidentität, das Rot der Kraft, des Überlebens
und der eigenen Tiefe. Mache dann deinen nächsten Schritt!

Nun bist du wieder am Fuße der Treppe angelangt und es wird Zeit, dass
du wieder zurück in deine Realität gehst. Du merkst wieder ganz bewusst,
wie dein Atem in den Körper eindringt und wie sich deine Lungen füllen. Du
spürst wieder ganz deutlich deine Arme und Beine und in welcher Haltung
sie sich befinden. Du hörst die Geräusche des Alltags und dein Zeitgefühl
kehrt zurück. Auch wenn du noch deine Augenlider geschlossen hältst, weißt
du bereits wieder, wo du bist und was du hier machst. Du kannst jetzt auch
bewusst deine Augenlider öffnen, alle Erinnerungen sind in dir gespeichert.
Du bist wieder vollkommen im Hier und Jetzt, und bist frisch und entspannt
und vollkommen aufnahmebereit.

Ende der Meditation!

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Gedankenstille
Kann man das Denken abstellen? Kann man an überhaupt nichts denken?
JA und NEIN! Man denkt immer. Man kann den Prozess im Gehirn nicht
unterbrechen, zum Stillschweigen bringen oder so reduzieren, dass man von
einer Gedankenstille sprechen kann. Gleichzeitig kann man aber sein
Tagesbewusstsein abschirmen und kontrollieren, sodass der Effekt einer
Gedankenstille zustande kommt. Das Gehirn denkt immer. Es arbeitet immer,
so wie das Herz, die Nieren, die Leber, die Lungen und die anderen Organe.
Dennoch ist das Denken nicht eine Eigenschaft, die ausschließlich dem
Menschen zugeordnet werden kann. Zwar wird gern das Denken als eine
Verstandesoperation definiert, sodass man Überlegungen anstellt und gewisse
Sachverhalte beurteilt, analysiert, erkennt und verarbeitet, doch können Tiere
dies zum Teil auch. Zwar herrschen hier andere Muster und andere
Komplexitäten, doch denken ist erst einmal ein „organischer Prozess“.
Natürlich ist es ein sehr komplexer Prozess, der auf ein ganzes Netzwerk
zugreift, sodass man sich auf der einen Seite ein „Urteil“ bilden kann, auf der
anderen Seite aber eine Maxime, eine Gesinnung, eine Meinung, einen
Standpunkt, einen Verdacht, eine Vermutung, eine Vorstellung, eine
Imagination, eine Erinnerung oder eine Hypothese ausbilden und erschaffen
kann.

Wenn man so will, sind grundsätzlich alle geistigen Tätigkeiten – die man
sich irgendwie vorstellen kann – mit dem Begriff des Denkens zu definieren.
Da aber auch Denkprozesse nicht nur bewusst, sondern auch vollkommen
unbewusst stattfinden, kann man mit seinem Tagesbewusstsein nicht
jegliches Denken „erkennen“ und „verstehen“ bzw. „differenzieren“. Daher
kann man den Denkprozess als einen organischen Prozess verstehen, den man
je nach Training verändern und beeinflussen kann, jedoch niemals
vollkommen unter seine Kontrolle zwingen wird.

Hierbei muss noch berücksichtigt werden, dass bei vielen Denkprozessen


lediglich das Resultat des jeweiligen Denkvorganges in das menschliche
Tagesbewusstsein dringt, um dort erkannt und interpretiert zu werden. Dies
bedeutet, dass enorm viele Denkprozesse im Hintergrund ablaufen, auf die
man keinen Einfluss nehmen kann, da man sie nicht erkennt und versteht.
Hierbei ist es auch wieder spannend, dass allein die Definition des Denkens,
zum Denken anregt, dennoch ins Leere laufen wird. Eine 100%ige Definition
wird es nicht geben, da man zwar bioelektrische Signale messen kann, jedoch
das eigentliche Denken nicht. Wenn aber etwas ein rein mentales Konstrukt
ist, kann es nicht zu 100% definiert werden. Ähnliche Probleme besitzen
auch Wörter wie „Seele“, „Geist“ und „Magie“. Doch Definitionen sind eben
nicht alles, daher geht man eher dazu über, dass man das Denken in Bereiche
einteilt, in denen man dann arbeiten kann. Primär geht es um das kontrollierte
und das automatische Denken. Das automatische Denken geschieht
vollkommen unbewusst, blitzschnell und natürlich automatisch – wer hätte
das gedacht. Es ist wie ein Reflex, ein Programm, eine Codierung, ein
erfüllendes Muster und vollzieht sich ohne große Anstrengung. Das
kontrollierte Denken jedoch besitzt eine große geistige Anstrengung, die
wiederum damit verbunden ist, wie die betreffende Person strukturiert ist, wie
ihre Verfassung ist und wie sich im Allgemeinen die Aufmerksamkeit zeigt.
Ferner spielt auch die Tageszeit eine wichtige Rolle und somit auch der
Hormonhaushalt. Dass Hormone das Denken zum Erliegen bringen können,
dass plötzlich irrational gehandelt wird, dass man seinen Instinkten, Trieben
und Ängsten die Kontrolle übergibt, sollte kein Geheimnis sein. Es geht bei
diesem Denken um eine fokussierte, konzentrierte und willentliche Handlung
– wobei das willentliche Fragment manchmal zu wünschen übrig lässt, wenn
die Gedanken beginnen zu schweifen. Die Gedankenstille nutzt im Grunde
dieses Schweifen ganz bewusst und forciert es sogar noch, dass nicht nur die
Gedanken von einem Thema zu einem anderen Thema schweifen, nein sie
ziehen einfach fort, fort in die Leere, in die Stille.

Die Gedankenstille ist daher als eine Art der Meditation bzw. der
Achtsamkeit zu verstehen, wodurch man in sich einen Ruhepol erschaffen
kann. Hierbei ist der Begriff „Gedankenstille“ nur leider etwas
missverstanden worden. Vielleicht wäre „Gedankenkontrolle“ sinnig, doch
dann würde die Assoziation keimen, dass man die Gedanken eines anderen
Menschen kontrollieren könnte. Doch vielleicht sind die Begriffe
„Gedankenruhe“ oder „Gedankenberuhigung“ sinniger. Gerade in der
heutigen Zeit ist es wichtig, seine Gedanken zu ordnen, sie zu beruhigen und
in eine Klarheit, eine Harmonie zu bringen. Nichts anderes wird mit dem
Begriff „Gedankenstille“ gemeint.

Doch ist es sinnig, sich in der Stille seiner Gedanken zu üben? Gibt es
hier bestimmte Zielsetzungen, die sinnig sind? Nun, durch den Stress des
Alltags, des Jobs, der Familie und dem allgemeinen Umfeld, kann man erst
einmal sagen, dass durch die Gedankenstille die Möglichkeit in einem keimt,
dass man diesen Stress bewusst ausgrenzen kann. Dass man die Störungen
und die Geräuschkulissen des Alltags minimieren und ausblenden kann,
sodass hier der eigene Stresslevel deutlich sinkt. Natürlich ist dies wieder
einfacher geschrieben, als praktisch umgesetzt. Auf der Arbeit wird es im
Normalfall nicht ganz einfach werden, obwohl man sich selbst so trainieren
und codieren kann, dass man innerhalb von Sekunden in eine Gedankenstille
eintauchen kann, um sich abzuschirmen und somit auch kurz zu erholen. Wie
lang man sich von seiner Arbeit zurückziehen kann, wird auf den
Arbeitsplatz ankommen. Doch viel wichtiger kann die Gedankenstille gegen
Abend bzw. Nachts sein. Es wird sicherlich jeder kennen – manchmal kreisen
die Gedanken des Nachts wild durch den Kopf und lassen einen nicht zur
Ruhe kommen. Manchmal entstehen ganze Gedankenketten, die sich immer
enger und enger um unser Gemüt legen, ohne dass man sich effektiv zur
Wehr setzen kann. Die Gedankenstille wäre in diesem Fall ein sehr sinniges
und passendes Werkzeug, da man hier die besagten „Gedankenketten“
sprengen und auflösen kann, sodass auch der „Kopf“ selbst zur Ruhe kommt.

Natürlich ist dies auch wieder eine Sache der Übung und der
Selbstcodierung. Man wird dies alles nicht auf Anhieb bewältigen können,
doch man wird auch nicht auf Anhieb einen Iron-Man-Wettbewerb bis zum
Ende durchhalten können. Training ist jedoch der Weg, der dazu führt, dass
man es kann. In diesem Kontext, und auch gerade bei dieser Metapher des
Iron-Man-Wettbewerbs muss man aber auch sagen, dass es Menschen geben
wird, die es einfach nicht schaffen werden, da ihre Physis dem nicht
gewachsen ist. Nun, ähnlich kann es auch mit der Gedankenstille sein, wobei
man hier wieder Abstufungen machen muss. Man muss nicht „die perfekte
Gedankenstille“ erreichen, es ist vollkommen ausreichend, wenn man seine
Gedanken Stück für Stück kontrollieren, fokussieren und umlenken kann. Im
Vergleich mit der Metapher des Iron-Man-Wettbewerbs wäre es so, dass man
von allen Disziplinen 10% bewältigen kann – definitiv besser als nichts, was
einer sofortigen Aufgabe gleichkäme. Wenn man seine Gedankenströme
soweit kontrollieren kann, dass man eine Fokussierung erreicht, erhält man
die Chance einer Neuorientierung, die wiederum zu einer Klärung führen
kann. Es ist noch nicht einmal so, dass man sich bei der Gedankenstille
immer auf die Stille seiner Gedanken fokussieren muss. Jeder Mensch kann
hier seine eigenen Automatismen und Trigger erschaffen und sich so selbst
codieren. Dass es vielleicht nicht unbedingt das TV-Programm sein sollte,
oder eine hitzige Diskussion mit einem Menschen sollte klar sein. Doch
Musik, Bewegung und Meditationen aller Art, sind hier denkbare Szenarien.
Die Gedankenstille wird dennoch am effektivsten sein, wenn man sich selbst
kennt und somit eine fokussierte Innenschau beginnen bzw. umsetzen kann.
Hierzu gibt es im Buddhismus einen passenden Spruch: „Im fließenden
Gewässer, kannst du dein Spiegelbild nicht sehen“ – was so viel bedeutet
wie, dass man erst mit der Ruhe sich selbst reflektieren kann.

Doch wie gelangt man nun zu einer solchen inneren Stille? Wie kann man
denn den Fluss der eigenen Gedanken beruhigen, sodass man sich selbst
erkennen kann? Hierbei gibt es keine universelle Vorgehensweise, da jeder
Mensch individuell ist und daher auch individuelle Reize, Mechanismen,
Trigger und Codierungen braucht. Während der eine bei der Mitfahrt im Auto
sich vollkommen in eine Gedankenstille fallen lassen kann, geht der andere
Mensch den gleichen Weg über eine Gehmeditation oder über eine meditative
Betrachtung eines Objektes. Wichtig ist nur, dass man sich eine Art
„Gedankenfundament“ erschafft, was bedeutet, dass man sich trainieren
muss. „Mal eben“ und „schnell zwischendurch“ funktioniert zu Beginn nicht.
Erst wenn man in sich eine innere Meisterschaft begonnen hat, wird der
Zeitfaktor zur Erreichung der Gedankenstille schrumpfen und absolut
nebensächlich werden. So muss man sich für die Errichtung des eigenen
Gedankenfundamentes selbst erkennen und verstehen, man muss seine
Umgebung analysieren und die Muster verstehen, die eine Disharmonie
bedingen. Wenn man in einem sehr kommunikativen Umfeld arbeitet oder
sich bewegt, ist ein möglicher Unruheherd natürlich das Telefon. Auch wenn
dies für einige Menschen undenkbar wäre – man muss nicht zu jeder Sekunde
am Tag erreichbar sein.

Die nächsten Schritte, hin zur Gedankenstille, sind nach der


Selbsterkenntnis die „handwerklichen Dinge der Magie“. Die
handwerklichen Dinge der Magie? Ja, wie z. B. die Meditation, das Yoga, das
Ritualisieren und die allgemeine Energiearbeit – was wiederum das Erkennen
und das Ansprechen der eigenen Chakren und der Energiekörper bedingt. Da
im Vorfeld schon die Selbsterkenntnis gelaufen sein soll, ist es in der Theorie
nicht nötigt zu erwähnen, dass man demütig – was bedeutet, dass man sein
Ego kontrollieren kann – sein Leben lebt. Natürlich ist die Egokontrolle nicht
in allen Fällen möglich, doch es geht hierbei auch um einen größeren
Ausschnitt des Lebens.

Wenn man sich spirituell und magisch evolutioniert, wenn man sich
entwickelt, sich transformiert, sollten typische Egogebärden – also eine
typische Angeberei, ein sich in den Mittelpunkt stellen, ein Erheischen von
Mitleid oder Ähnliches – soweit kontrollierbar sein, dass man sich nach
relativ kurzer Zeit selbst erwischt, wenn man in ein solches Egomuster
abdriftet. Hierbei wird man auch erkennen, dass man sich nicht gegen seine
aufkommenden Gedanken zur Wehr setzen soll, sodass man diese versucht
niederzuringen oder abzuschneiden. Jede Unterdrückung führt hier eher zu
einem kontraproduktiven Ergebnis. Man wird bei der Unterdrückung
scheitern. Dies ist normal, da die eigenen Gedanken doch sehr machtvoll sein
können. Eine Kontrolle ist daher nicht mit einer Unterdrückung zu
verwechseln. Es ist eher eine Neuausrichtung der Gedanken, sodass man in
Bezug auf seine Gedankenstille einen neuen Fokus entwickelt, auf welchen
sich die Gedanken richten können. Im Idealfall würde man hier ein
gedankliches Konstrukt entwerfen, in welchem die Gedanken sich austoben
können, ohne in den Vordergrund zu drängen.

Doch da das menschliche Gehirn nun einmal so konzipiert ist, dass es


niemals ruhen wird, wird man immer mit seinen Gedanken konfrontiert
werden. Gut, man kann hier noch eine biologische und spirituelle
Unterscheidung treffen, sodass es selbstverständlich korrekt ist, dass das Hirn
des Menschen, im biologischen Sinne, niemals stillsteht, und permanent
Gedanken produziert. Im spirituellen Sinne kann man jedoch hier eine
Unterscheidung treffen, die man in die Lager „Ordnung / Chaos“ bzw.
„Harmonie / Disharmonie“ setzen kann. Alle Gedanken, eine disharmonische
Schwingung besitzen, die das eigene Ich in Wallung bringen und weitere
biologische Stressprozesse auslösen, gilt es zu tilgen bzw. zum
Stillschweigen zu bringen. Daher ist es vollkommen unmöglich, eine
biologische Gedankenstille zu erzeugen. Ganz anders sieht es in Bezug auf
die spirituelle Gedankenstille aus. Diese kann man also sehr wohl erreichen.

Leider werden die „erklärenden Zusatzvokabeln“ – wie „biologisch“ oder


„spirituell“ – gern fortgelassen, sodass man eben nur von einer
Gedankenstille hört oder liest, wodurch wieder Prozesse im eigenen Denken
ablaufen, die überprüfen wollen, ob dies wirklich möglich ist. Man wird
schnell die Antwort „Nein, es ist nicht möglich. Irgendwie denke ich immer,
und wenn es nur unbewusst ist!“ erhalten, sodass man sich nicht weiter mit
der Thematik der Gedankenstille auseinandersetzen will. Verständlich, denn
gerade in der Spiritualität gibt es so viel Quatsch und Blödsinn, dass man hier
sehr viel Zeit vergeuden kann. Genau deswegen ist Aufklärung nötig,
Aufklärung, die der Leser ohne Weiteres nachvollziehen kann. Deswegen sei
noch einmal erwähnt, dass mit „Gedankenstille“ eine innere, gedankliche
Harmonie gemeint ist, sodass man sich in seinem Mittelpunkt befindet, in
welchem man glücklich, zufrieden und in einem energetischen Flow ist. Um
dies zu erreichen, gibt es in der indischen Mystik einige Ideen, die jedoch
dogmatischer Natur sind. Sicher, sie funktionieren, dennoch muss man es
nicht mit einem Dogma übertreiben. Es gibt unendlich viele Wege, die zu
einer spirituellen Gedankenstille führen können. Da jedoch die indischen,
dogmatischen Ideen nicht falsch sind – zusammengefasst werden sie unter
dem Sanskritbegriff „Shatsampat“, in dem sie hierarchisch bzw.
chronologisch angeordnet sind –, will ich sie dennoch hier abdrucken:

Shama: Die Ruhe des Gemütes, die Ruhe der Seele, die Ruhe des
Körpers. Alles, was den Körper und den Geist stressen kann, muss entfernt
werden, sodass man die Rahmenbedingungen einer ruhigen und zu
beherrschenden Umgebung erschafft, wodurch man sich selbst in eine
Situation des Denkens führen kann, die der erste Schritt zur „spirituellen
Gedankenstille“ ist.

Dama: Die Kontrolle der Sinne und die daraus resultierende


Beherrschung des Körpers. Es ist die Selbstbeherrschung, dass man sich
willentlich kontrollieren und auf sich Einfluss nehmen kann.

Man besitzt in seinem Inneren einen energetischen Gleichmut, sodass


man nicht (schnell oder „mal eben“) aus seiner Mitte geführt werden kann.
Wenn man in seiner Mitte ruht, hat man den zweiten Schritt zur spirituellen
Gedankenstille vollzogen.
Uparati: Das Tilgen der Ablenkung, das Annehmen eines konkreten und
für sein höheres Selbst korrektes Verhalten. Es wird ein „Aufhören“ bzw. ein
„Entfernen“ der Egogedanken angestrebt – etwas, dass zwar nicht dauerhaft
funktionieren wird, doch mit ausreichendem mentalen Training und Wille,
wird man hier seine Egowünsche rechtzeitig als solche erkennen und kann sie
in gewissen Rahmenbedingungen auch mal „frei“ lassen. Auch hier wird ein
Flow angestrebt, sodass man seine Egowünsche reduziert, seine spirituellen
Evolutionsziele jedoch forciert und via Pflichterfüllung arbeitet, ohne den
Drang einen Lohn zu erhalten. Dies ist nicht einfach, denn wenn man viel
arbeitet, will das Ego doch manchmal hören, dass man echt gute Arbeit
geleistet hat. Manchmal ist ein „Schulterklopfen“ eben notwendig, egal, ob
man sich selbst auf die Schulter klopft oder ob dies ein anderer Mensch
übernimmt. Nichtsdestotrotz hat man in diesem Fall der Erkenntnis seinen
dritten Schritt zur Gedankenstille getätigt.

Titiksha: Der Wille zur Ausdauer, zur Geduld, zur heitern Gelassenheit
und zur Ruhe, sodass man sich weder von Gedanken, Emotionen oder
anderen Reizen kontrollieren oder überwältigen lässt. Hierzu muss man in
sich ruhen und sich vollkommen selbst erkannt haben. Wenn man weiß, wer
und was man ist, sind alle Anspielungen und auch Anfeindungen wertlos, da
sie den inneren Kern nicht erreichen. Das schönste Beispiel ist hierbei der
Umstand, dass man in einer Diskussion beleidigt wird und eine
Beschimpfung als unwissender Idiot erleidet. Wenn einen dies nicht trifft,
wird man erkennen, dass man sein magisches Wirken begonnen hat und
bereits den vierten Schritt zur spirituellen Gedankenstille gemeistert hat.
Natürlich wird es auch hier immer wieder Szenen geben, die die eigene
Gelassenheit arg strapazieren. Dies gehört einfach zum Leben.
Shraddha: Das innere, kosmische Wissen, die wahre Zuversicht, die
geistige Reinheit und die spirituelle Fokussierung, welche man als Basis die
energetisch höheren Erfahrungen nehmen kann. Es ist die Erkenntnis der
inneren, wahren Intuition, die aus Wissen und Weisheit erwächst. Shraddha
wird auch gern mit dem Glauben verbunden, wobei ich hier die Vokabel
„Glauben“ als zu breit gefächert sehe. Es geht nicht um einen Glauben, dass
es da irgendwas gibt, was man nicht verstehen kann, es geht auch nicht um
den Glauben an sich selbst. Es geht um das Wissen, was man kann, wer man
ist und die Weisheit, dies alles zu verbinden und auch zu leben. Es geht um
eine aktive Handlung in der Magie und der Spiritualität, nicht um einen
passiven Glauben, dass sich schon alles irgendwie ausrichten wird. Die
Aktivität der Arbeit in seinem Ich wird hier forciert, nicht das Treiben in
einem Glauben, den man bequem hin und her schieben kann.

Samadhana: Die bewusste Harmonie, die Einträchtigkeit zwischen dem


Ich und dem Selbst, der Gleichklang und der Frieden. Gleichzeitig ist es aber
auch eine Art „Gutmachen“, also eine Art der Perfektion, wobei diese nicht
zwanghaft erfolgen muss. Daher kann man auch ein „in Ordnung bringen“
hierzu sagen, was sich jedoch nicht nur auf das eigene Innenleben bezieht,
sondern auch auf das Umfeld. Man erschafft sich bewusst innere und äußere
Ruhepole, die man dann gezielt ansteuern und verwenden kann, wodurch
man seine Gedanken und seine Taten „gutmachen“ oder „in Ordnung
bringen/halten“ kann.

Viveka: Das Verständnis von dualen Prozessen, Energien und


Dynamiken. Die Erkenntnis über Leben und Tod, Existenz und Nicht-
Existenz, Wahrheit und Lüge, Realität und Illusion. Hierbei werden jedoch
auch immer die verschiedenen Ebenen betrachtet, denn selbstverständlich ist
die „emotionale Realität“ anders konzipiert und gestaffelt, als die mentale
Realität. In diesem Kontext werden auch gerne spezifische Sanskrit Vokabeln
genommen, um eine klare Dualität oder auch Abtrennung dem Intellekt zu
präsentieren.

Dies kann sehr sinnig sein, da der menschliche Geist manchmal mit
abstrakten und unverständlichen Vokabeln besser zurechtkommt, als mit
Vokabeln, die auch andere Bedeutungen im Alltag besitzen. So kann man
statt „Selbst“ und „Nicht-Selbst“ auch Atma und Anatma sagen, statt
Ewigkeit und Vergänglichkeit, kann man „Nitya und Anitya“ sagen und auch
die Realität / Wirklichkeit und die Illusion / Unwirklichkeit lassen sich mit
den Vokabeln „Sat und Asat“ beschreiben.

Wenn man sich die jeweiligen Punkte anschaut und analysiert, kann man
sofort im ersten Augenblick verstehen, dass man durch diese spirituellen
Lehren sehr schnell eine Gedankenstille erreichen kann, da man im Vorfeld
schon die meisten störenden Effekte ausgesondert hat. Wenn ich in mir selbst
eine hohe Achtsamkeit etabliere, wenn ich harmonisch mit mir und meinem
Umfeld agiere, wenn ich Wille und Ausdauer mitbringe, gepaart mit Wissen
und Geduld, werde ich sehr schnell meine Ziele erreichen können. Man kann
es sich so vorstellen, dass man die Gedankenstille in die Spitze eines Turmes
installiert, damit sie großflächig wirkt. Um aber die Spitze des Turmes zu
erreichen, muss man sich selbst Treppen oder Leitern bauen. Diese Treppen
oder Leitern sind die indischen Dogmen der Spiritualität. Wie schon gesagt,
sie funktionieren, bedeuten aber auch echte Arbeit – wie alles in der
Spiritualität und der Magie. Lohnt es sich daher, diesem Dogma zu folgen?
Dies muss jeder selbst entscheiden. Ein Dogma kann als Fundament sehr
sinnig sein, da es eben Halt bietet. Doch man sollte sich niemals unter ein
Dogma begeben, da man ansonsten Gefahr läuft, erschlagen zu werden.

Wenn man sich mit der Gedankenstille auseinandersetzt bzw. auf eine
Gedankenstille zuarbeitet, wird man verschiedene positive Effekte bei sich
beobachten können. Man wird einen klaren Vorteil bei der eigenen
Entspannung erkennen können, sodass man seine eigenen Probleme
erkennen, verstehen und auch lösen kann, ohne vollkommen in Hektik und
Stress zu entarten.

Die Entspannung wird sich jedoch nicht nur auf die Psyche beziehen,
sondern auch auf die Physis, da beide sehr eng miteinander verwoben sind.
Wenn man gedanklich ständig angespannt ist, werden sich auch die Muskeln
verspannen, was dann wiederum zu weiteren negativen Nebeneffekten – z. B.
Spannungskopfschmerzen oder Krämpfen – führen kann. Doch auch das
menschliche Miteinander wird sich verändern, da man in seiner spirituellen
Gedankenstille die Chance hat, sein Umfeld aus verschiedenen Blickwinkeln
zu betrachten. Dies ist sehr wichtig, denn selbstverständlich gibt es bei jedem
Menschen mal Reibereien im Umfeld. Bevor diese aber zu sinnlosen und
ausufernden Konflikten führen, kann der eigentliche Streitpunkt betrachtet,
analysiert und meistens auch ad Acta gelegt werden. Hierdurch wird man
natürlich auch wieder den eigenen Stresslevel senken, gleichzeitig aber auch
den Stresslevel seiner Umgebung. Eine ruhige, analytische und gleichzeitig
auch emotionale Betrachtung von Begebenheiten, Problemen und
Aufeinandertreffen, ist absolut essenziell, wenn man sich selbst
evolutionieren will. Die Gedankenstille ist hier jedoch nur ein ausführendes
Werkzeug, was bedeutet, dass man nicht sofort mit dem Erreichen der
Gedankenstille alle Probleme verstehen und lösen kann. Gerade in
Partnerschaften – egal, ob diese auf emotionaler oder auf mentaler Ebene
ablaufen – wird oft einiges „falsch verstanden“ und „falsch gedeutet“. Wenn
man in sich selbst ruht, wenn man in seinem Inneren eine echte Gelassenheit
ausbilden kann, wenn man seinen gedachten Problemen eine Gelöstheit
anbietet, werden diese den Platz, der für Aggressionen und Vorwürfe
reserviert war, aufgeben. Liebe und Langmut können dann diese Plätze
ausfüllen, sodass man recht viel im Handumdrehen gelöst und harmonisiert
werden kann. Ferner erreicht man auch einen gewissen Abstand zu lapidaren
Aussagen, Anfeindungen und Beleidigungen. Auch diese sind im Alltag
normal. Mit der Gedankenstille wird man ruhiger, reflektierter und auch
standfester, sodass die Dinge, die einen vormals noch gekränkt haben, als das
erkannt werden, was sie sind; Seifenblasen des Egos.

Durch eine analytische Distanz und einem emotionalen Verständnis für


die jeweiligen Motive des Gegenübers, wird man die Anfeindungen einfach
durchwinken können, ohne, dass diese auf eine Resonanzmöglichkeit treffen.
Hierbei muss man natürlich berücksichtigen, dass man nicht durch einmalige
Gedankenstille der perfekte „Menschenanaylsator“ wird. Es bedarf der Zeit
und auch der Erfahrung. Wie immer gilt auch bei der Gedankenstille, dass
Übung den Meister macht. Dennoch wird man mit wachsender Übung immer
besser und besser werden. Dies ist auf der einen Seite logisch, auf der
anderen Seite muss man es so sehen, dass man sich eine Art „Gedankenstille-
Fundament“ erschafft, wodurch man immer schneller in diesen Status
eindringen kann, was dann natürlich auch einen gewissen Automatismus im
Menschen entwickelt. Stück für Stück kann sich also die eigene
Geisteshaltung und somit auch die Lebensführung ändern.
In der Literatur gibt es manchmal Ängste, dass man durch diese Haltung
vollkommen abstumpft, dass man seine Menschlichkeit verliert, wodurch
auch der eigene Intellekt minimiert werden wird. Nun, dies stimmt nicht so
ganz. Moment mal!? Es stimmt nicht so ganz? Also stimmt es doch etwas,
oder? Nun, seine intellektuellen Fertigkeiten wird man definitiv nicht
verlieren. Im Gegenteil, diese werden mit den verschiedenen Übungen und
Schulungen immer weiter intensiviert, sodass diese klar und deutlich
wachsen. Man eignet sich zum Teil vollkommen neue Denkweisen an,
wodurch man viel schneller und effektiver arbeiten und in seinem Leben
agieren kann. Dennoch wird man eine Veränderung erleben, eine
Veränderung, die sich jedoch nicht nur auf die Gedankenstille bezieht,
sondern auf die gesamte magische Entwicklung. Wenn man so will, kann
man aus der Sicht der profanen Welt sagen, dass hier der Mensch
„abstumpft“ oder sogar „unmenschlich“ wird. Wichtig ist hierbei die
Betonung, dass dies die Sichtweise von der profanen Welt stammt. Dies muss
berücksichtigt werden.

Wenn man aus dieser Perspektive mitgeteilt bekommt, dass man sich
verändert hat, dass man nicht mehr so ist, wie früher, dass man sich
distanziert und irgendwie seltsam geworden ist, ist das eines der größten
Komplimente überhaupt. Der Irrsinn der Profanität hat nichts mit der Magie
zu tun. Die sinnfreien Diskussionen über TV-Shows, über politische Possen
und über Nachbarschaftsgewäsch, treffen auf keinen fruchtbaren Boden. Dies
lässt einen zwar distanziert oder sogar abgestumpft wirken – wenn man sich
nicht aufregt, dass prominente Person X mit der prominenten Person Y eine
Affäre hatte – doch dies ist aus magischer Sicht ein echtes Kompliment.
Ferner ist es ein Kompliment, wenn man sich wirklich einen
„unmenschlichen Status“ erarbeitet hat. Wenn man sich die Taten der
Menschen auf der Welt anschaut und diesen Begriff wortwörtlich nimmt,
würde eine Unmenschlichkeit bedeuten, dass man nicht dem Mammon folgt
und auch nicht ohne Rücksicht auf Verluste Mutter Natur und den Rest der
Menschheit indirekt attackiert und ausbeutet. Natürlich behält man hier auch
seine Durchsetzungskraft. Diese wächst sogar, doch man verlagert seine
Prioritäten. Der eigene Luxus, das eigene Forcieren des Egos, stehen nicht
mehr im Vordergrund. Es ist zu viel gesagt, dass man „Frieden“ aussendet,
doch man wird sich sehr deutlich verändern, sodass man auch für andere
Menschen ein ruhender Pol sein kann. Hierbei wird es recht spannend, wenn
man dennoch auf aggressive Menschen trifft und sich selbst nicht aus der
Ruhe bringen lässt. Meistens werden hierdurch die Aggressoren verunsichert
– gerade dann, wenn man erwähnt, dass man doch auch in einem ruhigen Ton
spricht und höflich bleibt. Sehr selten schreien sich die Aggressoren durch
die Ruhe des Gegenübers so in Rage, dass es gefährlich werden kann, da die
Ruhe als Provokation und Hochnäsigkeit gedeutet wird. Nun, Hochnäsigkeit
definitiv nicht, doch man „schwebt über dem Konflikt“, man erkennt, dass
dieser vollkommen irrelevant und belanglos ist, sodass man sich nicht darauf
einlassen muss. Dennoch sei erwähnt, dass jeder Streit eskalieren kann, denn
jeder Mensch hat seine eigene Schwelle, die hin und wieder doch
überschritten werden.

Zwar ist das Überschreiten dieser Schwelle, bei Menschen die in sich
ruhen, nicht ganz so einfach und schnell erledigt, wie bei vielen anderen
Menschen, dennoch wird es immer Triggerpunkte geben, die die animalische
Wutnatur des Menschen hervorbrechen lässt – auch wenn jetzt einige Egos
sagen, dass man sich selbst nicht provozieren lässt.
Wenn man für sich das Werkzeug der Gedankenstille entdeckt hat, wird
man im geistigen, intellektuellen und produktiven Bereich eine deutlich
höhere Effizienz erzielen können. Auf der einen Seite lässt man sich nicht
mehr von seinen Gedanken ablenken, auf der anderen Seite lässt man sich
nicht die Umgebung stressen, sodass man fokussiert an sich selbst bzw. an
seinen Projekten arbeiten kann. In diesem Fall gelangt man schneller in einen
bewussten „Arbeitsflow“, sodass die Tätigkeit nicht als Arbeit, sondern als
Spaß gesehen wird, wodurch die „Zeit wie im Fluge vergeht“. Gut, auch hier
darf man sich keinen Utopien hingeben, denn auch hier sind die Duldsamkeit
und der Stresslevel des Menschen endlich. Irgendwann durchdringen die
„Umgebungsgeräusche“ die Gedankenstille, sodass die Ruhe aufgehoben
wird. Zum Glück dauert dies deutlich länger als im „Normalfall“, sodass man
seine geistigen Tätigkeiten stark erweitern kann. Dies führt wieder zu einem
besseren Lern- und Erkenntnisverhalten, wodurch sich im Endeffekt auch der
Intellekt erweitert, und wenn man dann auch noch Spaß an seiner Arbeit hat,
wächst die Produktivität – selbst, wenn es Steine schleppen ist, denn auch
solche Tätigkeiten kann man als Form der Meditation sehen. Wie immer
entscheidet der Geist des Menschen, ob der Verstand und der Körper die
Arbeit als Strafe oder als willkommene Abwechslung sehen.
Doch welche Übungen kann man nun am besten machen? Was für Tipps
und Tricks gibt es denn, um sich selbst in eine Gedankenstille zu bringen?
Gut, jede Gedankenstille ist einzigartig und jeder Weg dahin individuell.
Dennoch gibt es natürlich universelle Möglichkeiten bzw. Erfahrungen von
Menschen, die durch die folgenden Beschreibungen für sich zur
Gedankenstille fanden.

Dies müssen nicht bei allen Menschen funktionieren, doch besteht die
Möglichkeit, dass hierdurch weitere Ideen getriggert werden, wodurch man
neue und eigene Wege erkennt, versteht und beschreitet.

Es ist sehr hilfreich, wenn man in seinem Inneren einen harmonischen


Ausgleich schaffen kann. Dies kann man schnell und effektiv durch einen
Chakrenausgleich erreichen, sodass sich die Energien auf das eigene
Energiesystemübertragen und die jeweilige Energieverteilung so gestaffelt
wird, dass alle Chakren einen passenden Level bekleiden. Dies kann man
dadurch ausführen, dass man jeweils seine Hände auf die einzelnen Chakren
legt und bewusst die Energie zu einem „ausgleichenden Fluss“ anregt.
Klassisch wird es so gemacht, dass die rechte Hand am Kronenchakra und die
linke Hand am Wurzelchakra beginnen. Wenn man einen energetischen
Ausgleich fühlt – das Imaginieren eines entsprechenden Energieflusses ist
hier hilfreich – wandern die Hände weiter, sodass als Nächstes das
Stirnchakra einen Ausgleich mit dem Sexualchakra erfährt, dann das
Halschakra mit dem Solar-Plexus-Chakra und das Todeschakra mit dem
Herzchakra, wobei man auch das Nacken- oder Todeschakra fortlassen kann
und seine Hände auf dem Herzchakra vereinigen kann. Durch einen stetigen
Energiefluss und auf die imaginative Fokussierung dieses Flusses, wird man
nicht nur körperlich ruhiger, sondern auch geistig bzw. gedanklich.
Eine andere Variante ist der imaginierte Energiefluss, der sich nicht
speziell auf die Chakren bezieht, sondern auf alle Energiekanäle. Zwar wird
man auch hier indirekt mit den Chakren arbeiten, doch werden diese nicht
speziell angesprochen. So kann man „in seiner Mitte“, eine Sonne, eine
Energiekugel entstehen lassen, die sich über den gesamten Oberkörper
erstreckt und deren Energie auch die Arme und Beine erreicht. Man kann
aber auch auf die Energie des Himmels zugreifen und durch seinen Kopf alle
Energien des Himmels in sich fließen lassen, sodass man ein energetisches
Kribbeln erfährt, was am Kopf beginnt und sich dann nach unten ausbreitet.
Die gleiche Variante funktioniert auch mit der Erde, sodass das
energetische Kribbeln von den Füßen kommt und man imaginiert, wie
Wurzeln der Erde den eigenen Körper durchziehen und hierbei eine wohlige
Energie mitbringen.

Man kann aber auch eine Fantasiereise durchführen und sich selbst zu
einem Ort bringen, der Harmonie und Ruhe ausstrahlt. Dies kann ein realer
Ort sein, den man sich imaginiert, es kann aber auch ein erfundener Ort sein.
Wichtig ist, dass man sich auf Details konzentriert, sodass auch der Intellekt
zu Beginn etwas zu tun hat. Wenn man selbst nicht besonders kreativ ist,
kann man auch eine geführte Meditation verwenden oder über ein
meditatives Bild – ein Mandala, eine Landschaft, Tiere, Menschen, Gebäude
– seine Fokussierung beginnen. Natürlich gilt auch hier, dass „Übung die
Meisterschaft“ bringt und es ist vollkommen utopisch, dass man „mal eben“
sein Denken kontrollieren kann, wenn man einfach „mal eben“ auf ein
Mandala starrt.

Eine weitere Variante ist das bewusste Tagträumen, sodass man sich in
das Problem oder das Gedankenkarussell begibt und sich selbst eine
„omnipotente Macht“ gibt, indem man einfach durch seine Gedankenkraft die
Probleme lösen kann. Hierbei gibt es kein Limit und auch keine Ethik oder
Moral. Erlaubt ist alles, was das Problem lösen kann, denn für einen inneren
Ausgleich muss man auch auf seine beiden Seiten – die lichte und die dunkle
Seite – zugreifen können. Wenn man dann in seinen Tagträumen seinen
„Widersacher“ tilgt – wie auch immer diese Tilgung aussehen mag – ist dies
vollkommen OK. Die meisten Menschen sind zu kopflastig, sodass man
manchmal auch auf seinen „animalischen Bauch“ hören kann. All das
Grübeln des Kopfes vergeht, wenn man sich auf seine Natur beruft und
einfach seine grundsätzliche Natur an die Oberfläche kommen lässt. Die
eigene Natur ist hierbei einfach die eigene Natur, ohne Bewertungskriterien,
ohne Ethik, ohne Moral.

Auch wenn die eigene Natur gegen die aktuellen gesellschaftlichen


Normen geht, kann man dies in einer Fantasiereise ausleben, um zumindest
den ersten Stein einer Lösung bzw. einer Loslösung zu schaffen.

Eine weitere Variante ist der menschliche Automatismus. Es gibt so viele


Handlungen, die vollkommen automatisch ablaufen, sodass man sich diesen
wirklich anvertrauen kann. Natürlich muss man immer soweit an der eigenen
Oberfläche bleiben, dass man sofort die Kontrolle erlangen kann, doch auch
hier gilt, dass man manchmal in Ruhe seine Automatismen abrufen kann.
Dies kann irgendeine Tätigkeit sein, die einen Automatismus erlaubt. Man
wird dies auch aus dem Alltag kennen, denn gerade bei langen Fahrten –
egal, ob man diese mit dem Auto, dem Motorrad oder dem Zug unternimmt –
ist man manchmal überrascht „wo“ man schon plötzlich ist, was bedeutet,
dass die „letzten Kilometer“ bewusst nicht erfasst wurden. Natürlich muss
man sich der aktuellen Realität anpassen, was bedeutet, dass man zur Suche
der Gedankenstille, sich nicht in den Berufsverkehr einordnet, um dort –
natürlich auf der linken Spur – zu träumen. An die StVO muss man sich
schon halten, doch man kann auch bewusst „weiter raus fahren“, um Strecken
zu erreichen, die eben von der Hektik des normalen Verkehrs befreit sind.
Wenn dies nicht möglich ist, kann man auch versuchen in öffentlichen
Verkehrsmitteln – wenn diese nicht überfüllt mit stressigen Menschen sind –
seine Gedankenstille zu erreichen. Eine „vorbeiziehende Landschaft“ löst bei
vielen Menschen einen Automatismus aus, sodass sich die Gedanken
beruhigen können. Natürlich muss man sich auch hier etwas fokussieren,
denn wenn die Gedanken immer um „das eine Thema“ kreisen, wird man die
Landschaft nicht betrachten können.
Eine andere mögliche Variante, die jedoch nicht für alle Menschen und
Situationen geeignet ist, ist das Beobachten und das Visualisieren der eigenen
Gedanken. Man kann sich ganz bewusst auf seine Gedanken einlassen,
sodass man sich diese in allen Einzelheiten und aus allen Blickwinkeln
anschauen kann.

Je genauer und detailreicher man sich seine Gedanken ausmalt, je


forcierter man sich auf seine Gedanken einlässt, je plastischer die eigenen
Gedanken erkannt, benannt und festgehalten werden, desto schneller wird
man sie auch loslassen können. Man kann es ich so vorstellen, dass man seine
Gedanken, die vorher wie Nebelschwaden waren, fixiert und verdichtet,
sodass man sie anfassen und auch fortbringen kann.

Natürlich kann man seine Gedanken auch in eine große Wolke packen,
sodass man wirklich die Gedanken als Wörter oder Bilder sehen kann, die
alle in einer großen Wolke am Himmel existieren. Auch hier geht es wieder
um eine sehr gute Bildhaftigkeit, sodass man seine inneren Gedanken in eine
„äußere Wolke“ projizieren kann. Wenn es die Wetterlage erlaubt, kann man
dies sogar mit realen Wolkenbildern machen, sodass man sich draußen
hinsetzt – oder auch an ein geeignetes Fenster – die Wolken beobachtet und
seine Gedanken in die reale und ausgesuchte Wolke projiziert. Mit etwas
Übung und Training wird man auch so seine Gedankenstille erreichen
können.
Die nächste Variante bezieht sich auf die Beobachtung und Fokussierung
des eigenen Körpers. Hierzu kann man bewusst atmen, oder man kann sich
bewusst auf seinen Herzschlag fokussieren, sodass man sich vorstellt, wie mit
jedem Schlag des Herzens das eigene Blut zirkuliert. Ob der Atem oder der
Herzschlag verwendet wird, ist hier sekundär. Wichtig ist, dass man sich
darauf fokussiert und bewusst in sich hinein fühlt, sodass man seinen Atem
oder seinen Herzschlag auf besondere Art und Weise wahrnehmen kann. Die
möglichen Imaginationen sind hier natürlich auch wieder wichtig. Wenn man
bewusst einatmet, kann man die „frische Luft“ in einer entsprechenden Farbe
imaginieren. Man kann den Atem „verfolgen“ und bewusst betrachten, wie er
sich in den Lungen sammelt und wie die weiteren Prozesse des Körpers, die
mit der Atmung zusammenhängen, ihr Werk beginnen.

Die nächste Variante ist im Grunde eine sehr klassische Meditation, eine
Achtsamkeitsübung, sodass man sich vollkommen auf das einlässt, was man
gerade macht. Man soll in allen Einzelheiten seine Tätigkeit betrachten und
beobachten, sodass man jeden Handgriff vollkommen bewusst ausführt. Man
kann auch jeden Handgriff sich „vorsagen“, sodass man seine komplette
Aufmerksamkeit auf die jeweilige Tätigkeit legt. Hierbei kommt es nicht
darauf an, was die Arbeit ist. Es kann eine Tätigkeit im Haushalt sein, es
kann das „Fegen des Hofes“ sein, das Putzen des Autos, ja sogar das
bewusste Einkaufen von Lebensmitteln. In diesem Fall kann man auch einen
Spaziergang als Meditation, als Achtsamkeitsübung verwenden, sodass man
wirklich jeden Schritt bewusst macht und sich auch vollkommen bewusst die
jeweilige Umgebung anschaut, selbst wenn man für 3 Meter auch 30 Minuten
braucht. Spannend wird es auch, wenn man diese Achtsamkeitsübung auf
sein Essen überträgt und einmal ganz bewusst eine Speisen zu sich nimmt.
Hierbei wird sich auch ein neuer Genuss etablieren können, gerade dann,
wenn man sich auch energetisch dieser Meditation öffnet. Die meditative
Arbeit besitzt hier unendlich viele Varianten. Man kann ein Gericht, welches
man kennt und mag, auch so betrachten, dass man es zum aller ersten Mal zu
sich nimmt. Die bekannte Wegstrecke kann so verstanden und betrachtet
werden, dass man sie zum aller ersten Mal beschreitet. Hierbei kann man
seine Aufmerksamkeit variieren. Man kann als Kind, Mann oder Frau agieren
– egal, was man wirklich ist. Man kann als Tourist bzw. als Wanderer
agieren, der das erste Mal den jeweiligen Weg abschreitet. Natürlich kann
man aber auch selbst reale und unbekannte Wege beschreiten, egal, ob es nun
irgendwelche Wälder, Felder, Strände oder Bergzüge sind. Mutter Natur
bietet eine gigantische Vielfalt, denn auch ein bewusster Besuch im Zoo
bekommt einen anderen Wert, wenn man diesen Besuch als Meditation
versteht. Natürlich kann man auch hier wieder zusätzliche Varianten
einfügen, sodass man mal als „Naturforscher“, mal als „Kleinkind“ oder auch
mal als „Jäger“ agiert, der nicht unbedingt menschlich sein muss.

Eine weitere Variante ist das Zitieren von Mantren oder auch von
Liedern, Tönen, Gedichten oder auch Geräuschen. Auch hier geht es darum,
dass man sich voll und ganz auf die jeweilige Tätigkeit konzentriert und den
jeweiligen Schall in gesamten Körper hallen lässt. Es geht also nicht darum,
dass man besonders toll das Mantra oder das Lied zitiert, nein, es geht darum,
dass man es bewusst und konzentriert macht, sodass man in jede Zeile, in
jedes Wort, in jede Silbe und in jeden Buchstaben eintauchen kann. Jedes
Wort soll betrachtet werden, wobei sich die Betrachtung auf den Selbstklang,
auf die Bedeutung und auf mögliche Übersetzungen beziehen soll, sodass
man aus jedem einzelnen Wort eine echte Quintessenz ziehen kann.
Die nächste Variante ist das bewusste Schauen oder auch Starren. Hierzu
kann man sein eigenes Bild in einem Spiegel betrachten, man kann aber auch
vor einer einfarbigen Fläche sitzen, die keine Konturen oder Varianzen
aufweist. Man kann hier mit seinen Augen spielen, d. h., man kann mit weit
aufgerissenen Augen starren, man kann mit halbgeschlossenen Augen
schauen, man kann aber auch seine Augen permanent wandern lassen oder je
Sekunde bewusst blinzeln. Man kann seine Augen auf eine Nah- oder eine
Fernsicht stellen, sodass sich jedes Mal der Fokus ändert. Auch hier ist das
Wichtigste wieder die Bewusstheit, sodass man gezielt und gewollt seine
jeweiligen Tätigkeiten ausführt. Natürlich kann man sich auch selbst
körperlich beobachten, ganz ohne Spiegel. Man kann seine Hände, Arme,
Beine und Füße nehmen. Jede Stelle des Körpers, die man betrachten kann,
ist hierfür absolut geeignet. Hierbei kann man dann auch sehr tief in die
Beobachtung eintauchen, sodass man den jeweiligen körperlichen Bereich
bewusst erweitert. Natürlich kann man auch wieder verschiedene Varianten
wählen, sodass man auch mit seiner Kleidung spielt. Man soll aber auch
vollkommen nackt agieren und jeden Zentimeter seines Körpers betrachten.
Auch der Aspekt der Sexualmagie kann hier berücksichtigt werden, sodass
man sich selbst vollkommen bewusst beim Akt der Masturbation betrachtet.

Wie immer sollen auch die Gedanken betrachtet werden und die
jeweiligen Trigger, die ggf. eingesetzt werden, um den Höhepunkt zu
erreichen. Eine breite Varianz kann hier verwendet werden, sodass man sich
bewusst stimulierende Bilder oder Geräuschkulissen zu Hilfe nimmt und in
einer anderen Variante versucht, gedanklich an nichts zu denken, sodass die
„reine Mechanik“ den Höhepunkt ansteuert.
Bei allen Übungen wird man irgendwann für sich das „Optimum“
feststellen können, sodass man sich auf die eine oder andere Variante
vollkommen codiert, sodass man im Grunde per Knopfdruck seine
Gedankenstille erreichen kann, ohne langwierige Vorbereitungen zu treffen.
Man kann in sich selbst ruhen, auch wenn die Umgebung lärmend und laut
ist. Man wird sich nicht mehr stressen und hetzen lassen, sodass man
wahrlich mit einer „heiteren Gelassenheit“ seinen Alltag meistern kann.
Natürlich wird man dies nicht „mal eben“ erreichen können. Auch nach
Tagen oder Wochen wird man noch nicht die perfekte Methode gefunden
haben, doch mit der Zeit wird man sich auf den Weg der Meisterschaft
begeben, sodass man irgendwann seine Gedankenstille zu jedem Zeitpunkt
einleiten und auch halten kann. Es wird zwar immer wieder versucht, dass
man für diesen individuellen Zustand einen universellen Fahrplan verwenden
kann, doch zeigt die Praxis, dass jeder Mensch für sich schauen muss, welche
Reihenfolgen, Übungen und Möglichkeiten auf die eigene
Persönlichkeitsstruktur passen und wie das eigene Energiesystem die
verschiedenen Möglichkeiten verwenden und steuern kann. Manche
Menschen benötigen aber eine gewisse Struktur, sodass sie aus einer
universellen Idee etwas individuelles Formen können. Daher will ich zum
Ende des Kapitels ganz kurz die eine der möglichen Methoden der
Gedankenstille wiedergeben, so wie sie in manchen Yogaschulen vollzogen
wird. Jeder muss dann selbst schauen, ob der benannte Weg für das eigenen
Ich gangbar ist oder ob es hier und da Varianzen geben muss, um ohne
nennenswerten Widerstand die Gedankenstille zu erreichen.

Vielleicht ist es aber auch so, dass man durch diese Reihenfolge, durch
diese Übungsaufschlüsselung erkennt, dass man selbst vollkommen anders
agieren muss, sodass man sich dann seinen individuellen Weg erschaffen
kann.

Schritt 1 – die Gedankenbeobachtung:


Fokussiere dich auf deine Gedanken und betrachte sie aus allen
Blickwinkeln. Nimm sie an und stoße sie nicht fort. Man soll seine Gedanken
fokussieren, sie anschauen und auch verstehen. Es geht um eine bewusste
Analyse und eine Bestimmung der Herkunft.

Schritt 2 – die Gedankenordnung:


Wenn man seine Gedanken fokussiert hat, wenn man ihre Herkunft
verstanden hat, kann man sie nun ordnen, man kann in Kategorien jetzt
denken, sodass man bewusst und gezielt auf seine Gedanken zugreifen kann.
Wenn man will, kann man hier wirklich eine Art Akten- oder
Apothekerschrank gedanklich verwenden, in dem die Gedanken sortiert und
beschriftet existieren. Alle Hilfsmittel der Kategorisierung sind hier erlaubt,
d. h., dass man auch mit den verschiedensten Imaginationen arbeiten soll, um
seine Ordnung so plastisch wie möglich zu gestalten.

Schritt 3 – die Beobachtung des Körpers:


Im nächsten Schritt kann man seine Atmung und seinen Herzschlag
bewusst mit einflechten, sodass man seine Gedanken in den Schubfächern
lässt und man sich mit seinem Tagesbewusstsein auf etwas Greifbares bzw.
Fühlbares fixiert, welches man aber zum Teil auch beeinflussen kann. Hierzu
kann auch verschiedene Atmentechniken verwenden, wie z. B. den
magischen Vollatem (Näheres im Kapitel „Energetischer Atem und der
Energiefluss im Selbst“ dieser Buchreihe).

Schritt 4 – Das bewusste Starren:


Der nächste Schritt beschäftigt das Sehzentrum des Gehirns. Hier kann
man entweder auf eine einfarbige Fläche schauen, man kann aber auch ein
anderes, meditatives Bild verwenden. Ob es unbedingt ein „Wimmelbild“
sein muss, muss jeder selbst entscheiden. Es gibt jedoch, dass das erlaubt ist,
was für einen individuell funktioniert.

Schritt 5 – die Gedankenstille:


Der letzte Schritt ist dann im Endeffekt das Loslassen aller aktuellen
Tagesthemen, sodass man für sich in eine spirituelle Gedankenstille schreiten
kann. Es geht darum, dass man sich von seinen Alltagsgedanken soweit und
solang distanzieren kann, wie man es will. Hierdurch wird man in sich eine
besondere Ruhe und Entspannung fühlen, sodass man neue Kraft und neue
Energie aufnehmen kann. Aus der Gedankenstille heraus kann man dann
weitere Arbeiten ausführen, wobei es auch hier keine Begrenzungen gibt.
Man kann aus der Gedankenstille eine Meditation machen, eine Astralreise
oder auch ein Ritual. Durch die Fokussierung auf den eigenen Kern, kann
man auf Energien und auf Erkenntnisse zugreifen, die man durch seinen
eigenen „Alltagslärm“ oft nicht sieht.

Doch bei allen Ideen, Meinungen, Regelungen und Ansätzen gilt, dass die
spirituelle Gedankenstille ein Werkzeug ist. Sie ist ein Werkzeug, um weiter
an sich zu arbeiten, ein Werkzeug, das Wege der Selbsterkenntnis öffnet und
hierdurch sehr hilfreich sein kann. Doch bei allen Hilfemöglichkeiten ist ein
Werkzeug „nur“ ein Werkzeug. Man muss es auch verwenden wollen und
auch verwenden können. Dies bedeutet nicht, dass es für dieses Werkzeug
keine anderen Varianten gibt. Der Mensch ist individuell! Die Magie ist
individuell! Die eigene Evolution ist individuell!

So kann der eine Mensch durch die Gedankenstille sein eigenes höheres
Selbst ohne Weiteres kontaktieren, während der andere Mensch durch ein
Ritual sein höheres Selbst erreichen kann. Dennoch sollte man für sich
zumindest einmal den Weg der Gedankenstille kennengelernt haben, um
selbst zu bewerten, ob dieses Werkzeug in der eigenen Evolution einen
Verwendungsplatz einnehmen kann, oder ob es nur ein literarischer Umstand
ist, den man zwar intellektuell versteht, den man aber nicht zwingend
benötigt.
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Hypnose
Hypnose – was ist das? Ursprünglich stammt das Wort „Hypnose“ aus
dem griechischen und kann mit „Schlaf“ (Hypnos) übersetzt werden. Doch
wenn man heute dieses Wort hört oder liest, laufen bei jedem Menschen
eigene Definitionen und Vorstellungen ab. Manche sehen die Hypnose als
eine Art tiefen Schlaf, bei dem man nichts, aber auch absolut nichts,
mitbekommt und dennoch manipulierbar bzw. programmierbar ist. Andere
Charaktere sehen die Hypnose als etwas Alltägliches, sie sehen die Hypnose
als ein Werkzeug, mit welchem man die Probleme des Alltags lösen oder
zumindest harmonisieren kann. Eine weitere Gruppe sieht die Hypnose als
letzten Strohhalm und versucht alles, um ihn zu ergreifen. Hier wird mit
„Hypnose“ zum Teil eine Wunderheilung erwartet, eine magische
Beeinflussung des Selbst, sodass man sich neu erschaffen kann. Diese
Menschen geraten oft genug in die Hände obskurer Leute, Prediger und selbst
ernannten Therapeuten, die mehr an dem Geld, als an dem Menschen selbst
interessiert sind. Nun ja, diese Problematik ist natürlich nicht nur in der
Hypnose bzw. in der Magie zu finden, sondern in allen erdenklichen
Bereichen, in denen Menschen agieren. Das Thema Hypnose kann einen
richtigen Hype auslösen, denn wenn man nur mal aus Spaß nach Literatur
oder praktischen Ideen recherchiert, die sich auf die Hypnose beziehen, wird
man regelrecht von Büchern, CDs, Seminaren und Workshops erschlagen.
Hier gilt: „Es gibt nichts, was es nicht gibt.“ Wie gut oder wie schlecht hier
einzelne Angebote sind, kann man natürlich nicht sagen. Genau deswegen
muss man ins kalte Wasser springen und das Risiko eingehen, dass man auch
mal „weniger gute Bücher“ erwischt. Wenn man aber ein Seminar oder einen
Workshop besucht, kann man zumindest schauen, wie sympathisch und
fachlich sicher der jeweilige Referent ist. Eine gute Menschenkenntnis und
das Vertrauen auf das eigene Bauchgefühl können in diesem Fall echt viel
Geld, Zeit und Nerven sparen.

Gleichzeitig muss man eine große Portion an Skepsis mitbringen und


nicht auf irgendwelche Werbeversprechen hereinfallen. Wenn man wirklich
Seminare mit Titeln wie „Keine Geldsorgen mehr durch Hypnose“ oder auch
„Reichtum durch Hypnose“ besuchen will, sollte man stets hellhörig werden
und Vorsicht walten lassen. Andere Anbieter bedienen sich des Themas
„Gewichtsphobie“ und preisen Lehrgänge an, durch die man innerhalb
kürzester Zeit sein Idealgewicht erreicht, und zwar im Schlaf – wird vielleicht
klappen, wenn man im künstlichen Koma liegt und nur noch das Nötigste
dem physischen Körper zuführt. Selbstverständlich darf auch nicht das
Thema „Liebe und Traumpartner“ fehlen, denn auch hier kann man – laut
Werbeversprechen – via Hypnose sehr viel erreichen. Nun, erreichen kann
man wirklich sehr viel via Hypnose, doch wenn man solche Versprechen liest
– meist geht es Geld, Liebe oder Süchte – sollte man sich kritisch fragen, was
denn wirklich alles möglich ist. Ferner sollte man sich fragen, ob man sich
denn auch bewusst manipulieren lassen will?

Moment mal! Wieso manipulieren? Hypnose ist selbstverständlich eine


Art der Manipulation. Dies wird man am schnellsten daran erkennen, dass
man via Hypnose mit dem Rauchen aufhört. Man lässt sich einfach mal eben
suggerieren, dass die Zigarette, die man rauchen will, nach Kotze schmeckt
und zack – Problem gelöst, oder? In der Welt der Fantasie sicherlich, in der
Realität sieht es anders aus. Genau deswegen wird man verstehen, dass das
Gebiet der Hypnose ein sehr skurriles Geschäftsfeld bietet. Nichtsdestotrotz
ist Methodik und das Arbeitsfeld der Hypnose definitiv ein Segen. Der
Mensch missbraucht jedoch manchmal diesen Segen und wandelt ihn zu
einem Fluch um. Natürlich sind auf dem Gebiet der Hypnose auch Gefahren
vorhanden, doch sollten diese durch logisches Denkvermögen ohne Weiteres
erkannt und verstanden werden. Wer wirklich glaubt, dass er durch Hypnose
allein alles erreicht, was er vom Ego her will, irrt sich. Es läuft eben nicht so,
dass man sich hypnotisieren lässt und der Körper 20kg Fett innerhalb einer
Sitzung verbrennt.

Allein um hierüber nachzusinnen, müsste man verstehen, welches


Volumen 20 kg Fett besitzt und welche Energie der Körper aufbringen
müsste, um diese Reserven zu verbrennen. Man müsste wortwörtlich in
Flammen stehen, damit man diesen Gewichtsverlust erreichen könnte. Doch
dies heißt nicht, dass man via Hypnose nicht abnehmen kann.
Selbstverständlich kann man mit der therapeutischen Maßnahme einen
Abnehm- bzw. Diätprozess unterstützen und zum Teil sogar leiten. Doch
hierbei geht es um eine Bewusstmachung, sodass man seine
Ernährungsgewohnheiten versteht, erkennt, was ein sog. Grundumsatz ist und
wie viele Kilokalorien bzw. wie viel Energie man dem Körper zuführen kann,
damit dieser gesund abnimmt. Dass hier auch eine körperliche Bewegung
mehr als hilfreich sein kann, sollte auch klar sein. Durch eine positive
Manipulation, durch Suggestion und Hypnose kann man viele seiner
Gewohnheiten abändern. Dies funktioniert im Übrigen auch via
Selbsterkenntnis und Meditation. Es wird immer sehr viele Wege geben, die
man beschreiten kann – wichtig ist nur, dass man diese Wege auch erkennt
und den Mut hat, sie zu beschreiten.
Dennoch ist eine gesunde Skepsis absolut essenziell, denn immerhin ist
die Methodik der Hypnose doch ein ziemlich neumodischer Kram, oder?
Nein! Ist sie nicht. Im Gegenteil. Die Hypnose ist definitiv so alt wie die
Menschheit – oder sagen wir, wie die „kultivierte Menschheit“. Dies führt
uns wieder zu einer der ersten Hochkulten, zu den Sumerern. Erhaltene
Keilschrifttafeln und Stelen belegen, dass es im Zweistromland die
Techniken der Hypnose gab. In diesen Aufzeichnungen, die in etwa auf das
vierte Jahrtausend unserer Zeitrechnung datiert werden, sind Informationen
enthalten, die beleben, dass die Hypnose bekannt war, und dass sie in
ähnlicher – zum Teil sogar gleicher – Weise Anwendung fand. Zwar müssen
die Techniken auf die jeweilige Zeit und auf die jeweilige Kultur gemünzt
werden, dennoch kann man sagen, dass die Methoden damals und heute sehr,
sehr ähnlich und sogar gleich waren.

In der sumerischen Stadt Uruk (welche biblisch Erech betitelt wird),


einem religiösen und politischen Zentrum der Sumerer, gab es Schulen, die
sich u.a. mit den Techniken der Hypnose befassten. Es wurden bei
Ausgrabungen Schriften gefunden, die dies belegen. Die Hypnose wurde hier
als therapeutische Maßnahme verwendet, sodass kranke Menschen ihre
Selbstheilungskräfte besser und gezielter aktivieren konnten. Priester bzw.
Heiler verwendeten diese Techniken, sodass dies via Suggestionen der
Heilungsprozess unterstützt wurde. Wenn man so will, konnte man schon
damals eine gewisse Aufteilung der Hypnose sehen, was bedeutet, dass die
verschiedenen Stadien des hypnotischen Zustands bekannt waren. Natürlich
waren diese Einteilungen sehr schlicht, sodass man eine einfache Dreiteilung
hatte – die leichte, die mittlere und die tiefe Hypnose – was jedoch der
Thematik keinen Abbruch zumutet. Man sollte einfach nicht erwarten, dass
Keilschrifttafeln explizierte Therapiesitzungen beinhalten, sodass man eine
Stele mit einer Krankenakte vergleichen kann. Es wurde jedoch verstanden,
dass man durch die Fähigkeiten der Sprache, der Energiearbeit, der Ruhe und
der Suggestion eine positive Manipulation erzeugen konnte, die den
jeweiligen Patienten auf den verschiedensten Ebenen erreichte.
Doch nicht nur die Sumerer besaßen die Möglichkeiten der Hypnose.
Auch andere Hochkulturen wie die im heutigen Indien und Ägypten, kannten
entsprechende Arbeitsmethoden. Hier kann man auch wieder Berichte finden,
in denen beschrieben wird, dass man einen Menschen via „Wachschlaf“,
„Traumschlaf“ und „Wonneschlaf“ in seine eigenen Tiefen führen kann.
Ferner wird man sicherlich selbst aus den verschiedensten Berichten die
Zusammenhänge herauskristallisieren können, dass auch bei vielen
Yogaübungen eine Form der Selbst- und der Autohypnose eine bedeutende
Rolle spielen. Egal, ob es nun in Sumer, Ägypten oder Indien war, die
Techniken der Hypnose wurden in den alten Hochkulturen definitiv als ein
therapeutisches Mittel und Werkzeug verwendet, selbst wenn man hier keine
explizierten Erlebnisberichte und Therapiebewertungen finden wird.

Dieser „Bewertungswahn“ bzw. die „Bewertungschancen“, die man in


der heutigen Zeit überall hat, gab es eben damals nicht, sodass man nur auf
Texte zurückgreifen kann, die von verschiedenen Möglichkeiten sprechen.
Dennoch kann man davon ausgehen, dass diese Möglichkeiten auch
angewendet wurden. Da die Hypnose auch bei Schmerzen und
Angstzuständen helfen kann – viele Zahnärzte arbeiten heutzutage mit der
Hypnose, um Angstpatienten zu behandeln – wurde sie bei sehr vielen
Möglichkeiten verwendet. Da in den alten Kulturen die Priester auch sehr oft
einen „Heilerstatus“ hatten, konnten diese ihren Patienten via Hypnose nicht
nur Schmerzen bei der Behandlung nehmen, sondern auch die Ängste.
Natürlich darf man jetzt nicht davon ausgehen, dass wilde Operationen im
Altertum durchgeführt wurden und die Patienten „mal eben“ via Hypnose
sediert wurden. In ägyptischen Texten heißt es aber, dass die Heiler ihren
Patienten die Schmerzen und die Ängste nahmen, in dem sie „glänzende
Metallscheiben vor die Augen hielten“, sodass hier ein hypnotischer Zustand
induziert werden konnte. Es ist eine einfache Fixationsmethode, die auch
heute noch Anwendung findet. Doch auch das beruhigende Sprechen, die
Einleitung einer geführten Meditation bzw. Entspannung – zum Teil
unterstützt durch Handauflegen – wurde verwendet, um Behandlungen
schonender (für Patient und Therapeut) durchzuführen. Da Suggestion,
Glaube und Selbsthypnose wahre Wunder bewirken können, gab es in den
alten Hochkulturen so etwas wie „Krankenhäuser“ bzw. „Krankentempel“,
also Orte, an denen Kranke bleiben durften, um in den entsprechenden
Tempeln, um Heilung und Genesung zu bitten. Hierbei wurden dann die
verschiedensten Gottheiten und Tempel verwendet, denn man wusste, dass
Krankheiten auch oft mit dem Aspekt des Todes verbunden waren, sodass
man nicht nur Heilergottheiten und Muttergottheiten ansprach, sondern auch
Gottheiten des Totenreichs und der Vernichtung. Vernichtung bedeutet in
diesem Fall u. a. die Verwendung einer Furienkraft, sodass man in und durch
seine Krankheit geläutert werden konnte.

Natürlich wurden die Arbeitsweisen der Hypnose auch im Mittelalter


verwendet, sodass hier die Heiler – die in diesem Fall meist Mönche
bestimmter Klöster und Orden waren – mit der Hypnose arbeiteten, um
entsprechende Leiden zu mindern. Dass hier natürlich auch das christliche
Gebet eine hilfreiche Kraft war, sollte klar sein. Wie immer, wenn es um
Heilungsarbeiten im Mittelalter geht, sind Hildegard von Bingen und
Theophrastus Bombastus von Hohenheim (Paracelsus) zu nennen, die mit
ihren therapeutischen Maßnahmen auch die Bereiche der Hypnose erfassten –
auch wenn dies nicht mit der Vokabel „Hypnose“ betitelt wurde. Nicht alle
Krankheiten kann man durch Hypnose heilen, doch oft ist „gesunder Schlaf“
der Beginn der Heilung. Wenn dieser mit weiteren Kräutern, Tinkturen und
Aufgüssen unterstützt wurde, stiegen die Heilungschancen sehr deutlich.
Leider wurden diese Praktiken in der Zeit der Inquisition deutlich minimiert.
Es wurde lieber exorziert als hypnotisiert, ohne auch nur einen Plan davon zu
haben, was eine Besessenheit und was eine normale Krankheit ist. Ein Fieber
konnte manchmal schon als Besessenheit deklariert werden. Wenn dann der
Kranke bzw. das „Opfer“ auch noch ans Bett gefesselt und von einem
schreienden Priester genervt wurde, konnte es sicherlich mal passieren, dass
man deutlich die Beherrschung verlor. Dies wurde dann natürlich sofort als
Beweis der Besessenheit gesehen, sodass man eben ohne Hilfe genesen
musste. Nicht alle Menschen schafften es.

Als dann endlich die Inquisition ihre Macht Stück für Stück verlor, wuchs
das Interesse an dieser uralten therapeutischen Methode deutlich. Mehr und
mehr Wissenschaftler, Psychologen und Psychoanalytiker erforschten und
beschäftigten sich mit der Thematik der Hypnose, sodass dieses
therapeutische Verfahren wieder in die breite Öffentlichkeit drängte. Primär
sind hier die Therapeuten, Ärzte und Forscher Sigmund Freud, Emile Coué,
Franz Anton Mesmer, Abbé Faria, James Braid, A. A. Liébeault, August
Forel, Emile Coué und Charles Baudouin, Jean Martin Charcot, James
Esdaile und I.P. Pawlow zu nennen.
Doch auch wenn man Hypnose schon in den alten Hochkulturen
verwendete und auch im Mittelalter davon Kenntnis hatte, ist das Wort
„Hypnose“ in Bezug auf eine therapeutische Nutzung recht neu. In den
damaligen Zeiten wurden „Schlaf- oder Trancezustände“ beschrieben und
unterschieden, es wurde jedoch nicht mit dem griechischen Wort „Hypnose“
gearbeitet. Der Begriff selbst stammt aus dem 19. Jahrhundert und wurde
durch den Arzt James Braid geprägt. Dies ist jedoch nichts Besonderes, denn
als die Naturwissenschaften keimten und nach neuen Vokabeln gesucht
wurde, wurden viele Begriffe aus dem Griechischen oder dem Lateinischen
genommen. Hierbei muss man aber auch sofort auf die jeweilige Vokabel
eingehen und verifizieren, inwieweit die Übersetzung mit dem eigentlichen
Feld des Wortes noch zu tun hat. Beim Wort Hypnose, welches sich auf die
griechische Vokabel für „Schlaf“ bezieht, ist die Übersetzung sehr
oberflächlich. Die Hypnose hat im Grunde nichts mit einem Schlaf zu tun,
auch wenn äußerliche Merkmale Ähnlichkeiten aufweisen. Doch so ist das
manchmal mit Vokabeln, denn das Wort „Trance“, das sich aus dem
Lateinischen ableitet und mit „hinübergleiten“ oder „überschreiten“ übersetzt
werden kann, ist auch nicht passend. Auch das griechische Wort „ékstasi“,
was die Übersetzung für Trance wäre, ähnelt zu sehr dem Wortklang der
Ekstase. Mittlerweile hat sich die Vokabel „Hypnose“ etabliert, sodass man
nicht mehr darüber diskutieren muss, ob es ein passendes oder ein
unpassendes Wort ist. Dennoch löst die Vokabel „Hypnose“ die Assoziation
eines Zustandes aus, der dem Schlaf absolut ähnlich ist. Dies ist jedoch
inkorrekt. Im normalen Hypnosefall ist der Patient bewusst und wach, sodass
man mit diesem auch interagieren kann. Ein Zustand, der an einen Schlaf
erinnern würde, ist überhaupt nicht erwünscht. Was ist aber erwünscht, bzw.
wie kann man denn die „Hypnose“ definieren, um herauszufinden, was die
Hypnose ist und wie sie am Sinnigsten angewendet werden kann.
Nun, leider ist eine klare und 100%ige Definition nicht möglich, sodass
das Wort „Hypnose“ mit den schwer zu definierenden Wörtern „Seele“,
„Geist“, „Meditation“, „Trance“, „Transzendenz“ oder auch „Magie“ in
einem Atemzug genannt werden kann. Man kann daher nur versuchen, eine
grobe Beschreibung der Hypnose immer weiter zu verifizieren, sodass man
sich Stück für Stück einer Definition nähert.

Grunddefinition „Hypnose“:
Hypnose bzw. der „Umstand“, der mit dieser Vokabel beschrieben wird,
ist ein herbeigeführter Zustand (der bewusst, aber auch unbewusst herbei
geführt werden kann), der eine veränderte (erhöhte oder auch minimierte)
Aufmerksamkeit bedingt, wodurch der Patienten bzw. Klient eine
Erweiterung oder auch Minimierung seines Tagesbewusstseins, seiner
bewussten Reaktionen und auch seiner unbewussten Handlungen / Aktionen /
Reaktionen erfahren kann, wodurch verschiedene Phänomene spontan oder
auch als Kausalreaktion auftreten können, die man als Reize, Hemmungen,
Aktivierungen oder Blockierungen deuten kann, sodass die
Bewusstseinszustände des Patienten / Klienten – hierbei muss man mit der
klassischen Trinität des Unterbewusstseins, des Tagesbewusstseins und des
Überbewusstseins agieren – eine bewusste und auch unbewusste
Veränderung / Transformation erleben kann, wodurch psychische, aber auch
physische Bereiche des Menschen, in spezieller Art und Weise (Erinnerungen
sind klarer, Empfinden sind stärker, höhere Beweglichkeit, Lähmung,
physische und psychische Blockaden können gelöst werden, wie z. B. Zittern,
Stottern etc.) angesprochen, aktiviert oder auch blockiert werden können, um
bewusst vonseiten des Therapeuten an Problemen und Krisen des Patienten /
Klienten zu arbeiten, wodurch ein Arbeitsweg gefunden wird, der „unter
normalen Tagesbewusstseinszuständen“ nicht beschritten werden kann, da
eine Erhöhung der Empfänglichkeit für Manipulation (im positiven, wie auch
im negativen Sinne) und Suggestion entsteht, welches eines der
Kernarbeitsthemen der Hypnose ist.

Man könnte auch sagen, dass Hypnose den Menschen temporär verändert.
Gut, das schaffen Essen, Schlaf, Sex und die alltägliche Autofahrt auch.
Wenn man es etwas verifizieren will, dann kann man schon von der eigenen
Geisteshaltung sprechen und dass diese durch das Werkzeug der Hypnose
angesprochen wird. Natürlich geht mit dem Begriff der „Hypnose“ auch
immer der Begriff „Suggestion“ Hand in Hand, manchmal auch das Wort
„Manipulation“. Suggestion? Was ist das? Der Begriff stammt aus dem
Lateinischen und kann mit „Beifügung“, „Eingeben“, „Beeinflussung“ oder
auch „Einflüsterung“ grob übersetzt werden. Der Begriff ist jedoch älter als
das Wort „Hypnose“ da die Vokabel „Suggestion“ Ende des 17. und Anfang
des 18. Jahrhunderts eingeführt wurde. Nun, Suggestion meint definitiv eine
Manipulation, eine Veränderung, bzw. wenn man es „böse“ sehen will, eine
Willensunterwerfung. Hierbei geht es jedoch um nicht fassbare
Manipulationen, sodass das Unterbewusstsein oder auch die Instinkte des
Menschen direkt oder auch indirekt angesprochen werden. Die Werbung
macht sich diesen Umstand zunutze, genauso wie das Marketing der
Supermarktketten, da die ganzen Waren auch nach sehr bestimmten Mustern
präsentiert und eingeräumt bzw. geordnet sind. So geht es also um eine
gezielte Veränderung, die sich auf das Fühlen, Denken, Handeln und
„Meinen“ des Menschen bezieht. „Meinen“? Ja, der Mensch hat stets seine
eigene Meinung – zumindest wird ihm dieses „suggeriert“. Die Suggestion ist
ein Mittel der Codierung oder auch der Programmierung. Um hier eine kleine
Abgrenzung zu treffen, kann man einmal von der „Autosuggestion“, der
„Codierung“ oder der „bewussten Selbstmanipulation“ sprechen und einmal
von der „Heterosuggestion“, der „Programmierung“ oder der
„Fremdmanipulation“. Jeder Mensch wird so etwas schon des Öfteren
erfahren haben – manchmal bewusst, manchmal unbewusst. Man sollte sich
jedoch nun nicht zu sehr auf eine negative Manipulation versteifen, auch
wenn man im Supermarkt sehr gerne an der Nase herumgeführt wird –
„Angebot!

1kg der Ware XY kostet nur 3,99 EUR – die gleiche Ware kostet im
„normalen Preis“ und bei 350g jedoch nur 0,99 EUR. Das Angebot ist kein
Angebot, doch genau dies wird suggeriert und viele fallen darauf herein.
Daher kann man im Grunde sagen, dass eine Suggestion darauf zielt, dass ein
Mensch auf irgendeine Weise über / durch sein Unterbewusstsein manipuliert
werden soll, da in das Unterbewusstsein signifikante Vorstellungen gepflanzt
werden, die mit der deduktiven Logik oder zum Teil auch mit der Realität
überhaupt nichts zu tun haben. Gerade die Suggestionen, die nichts mit der
Realität zu tun haben, werden gerne in der Esoterik und der Spiritualität
verwendet. Es werden Dinge angepriesen und verkauft, die absolut keine
nennenswerte Nützlichkeit besitzen. Glassteine, Duftwässerchen, versilberte
oder vergoldete Amulette, die für Preise verkauft werden, die teilweise
2000% über dem eigentlichen Materialwert liegen. Die Suggestion greift über
das Unterbewusstsein schließlich in das Tagesbewusstsein ein, d. h., die
Muster und Programmierungen, die man dem Menschen in sein
Unterbewusstsein setzt, tauchen Stück für Stück oder auf einen Schlag (hier
wird dann mit besonderen Reizen gearbeitet, die die jeweilige Suggestion
oder auch Indoktrinierung aktiviert) in das Tagesbewusstsein des Menschen
auf und können komplexe Handlungsstränge komplett übernehmen und
„umleiten“. Nun, es ist nicht schlimm, wenn man mal auf die Werbung
hereinfällt, doch auch Ideologien, Religionen und Paradigmen können via
Suggestion in Menschen regelrecht eingepflanzt werden. So erreicht man
durch die Suggestion ganz klar eine Beeinflussung des Menschen, eine
Beeinflussung bzw. Manipulation der Gefühle, des Urteilvermögens und
letztlich auch des Willens. Hierbei kann man als „Faustformel“ folgende
Aussage adaptieren: Je klarer, einfacher und stärker die Suggestion erzeugt
und eingepflanzt wird, desto einfacher und schneller wird sich diese
Suggestion verselbstständigen und eine Umprogrammierung des Menschen
von innen nach außen bewirken, sodass sich die Quintessenz der Suggestion
sich leichter durchsetzen kann, wodurch die Wirkung der Suggestion selbst
deutlich länger bestehen bleibt.

Hier sind religiöse Fanatiker – oder im Grunde alle religiösen Menschen,


die ihren Glauben nicht reflektieren und auch mal kritisch hinterfragen – ein
perfektes Beispiel für negative Suggestionen.

Hypnose arbeitet mit Suggestionen, doch in diesem Fall werden sie


eingesetzt und verwendet, um dem Menschen zu helfen. In der Hypnose
werden auch Programmierungen vollzogen, doch diese Programmierungen
sollen dem Menschen helfen sich selbst zu erkennen und mögliche
Disharmonien, Probleme und Macken abzulegen bzw. soweit zu
kontrollieren, dass diese einen sehr geringen Stellenwert im Alltag des
Patienten / Klienten einnehmen. Um so etwas zu erreichen, muss die
Hypnose die „erschaffene Persönlichkeit“ des Menschen umgehen und mit
verschiedenen Techniken beginnen, eine Suggestion und somit eine
Neuprogrammierung zu kreieren. Mit der Zeit wird man die Fähigkeiten
entwickeln können, selbst via Suggestionen und hypnotischen Prozessen sich
zu codieren.

Hierzu gehören nun einmal verschiedene Punkte, die in der Hypnose


„abgearbeitet“ bzw. „verwendet“ werden. Es geht um eine fokussierte und
erhöhte Aufmerksamkeit, sodass man seine eigene Suggestion sehr genau
anwenden kann. Weiter geht es mit einer Erhöhung der Wahrnehmung,
wobei sich dies primär auf die auditive Wahrnehmung bezieht. Ferner wird
die Kritik im wahrsten Sinne des Wortes (Kritik = Kunst des Bewertens)
angewendet, sodass man im Grunde eine sehr geringe Kritikäußerung besitzt,
da man nicht mehr alles auf die Goldwaage legt. Durch die Fokussierung auf
die eigene Person – was immer noch die Sinne des Menschen miteinschließt
– wird das Tagesbewusstsein leicht „eingeengt“ bzw. es wird „gezielt
ausgerichtet“ bzw. es erhält einen „Tunnel- oder Zielfernrohreffekt“. Die
zeitlichen und/oder örtlichen Orientierungen sind aber noch vollkommen
vorhanden, sodass man stets weiß, wo, wie, wann und warum man ist.

Durch den gesteigerten Fokus besitzt man ein sehr gutes bzw. vermehrtes
Erinnerungsvermögen, welches man auch wieder bewusst verwenden oder
auch minimieren kann – es wäre der Klassiker „… und wenn sie aufwachen,
können sie sich an nichts erinnern“ – wobei man sich immer an etwas
erinnern kann. Da man also mit seinem Tagesbewusstsein und mit seinen
Sinnen agiert, ist man im Grunde stets ansprechbar und kann auch in einen
Dialog treten. Vielleicht bedarf es etwas der Übung, dass man trotz Gespräch
nicht seinen Fokus verliert.
Wenn man schläft, sieht das ganz anders aus. Das Tagesbewusstsein ist
im Ruhemodus und nimmt nur unbewusst etwas wahr – was manchmal in
den REM-Phasen / den Traumphasen verarbeitet bzw. eingeflochten wird.
Daher kann man sagen, dass die Reizaufnahme deutlich blockiert ist.
Demzufolge wird man auch keine Fokussierung oder Orientierung haben –
primär fehlt die zeitliche Orientierung, sekundär aber auch die räumliche,
wobei man im Schlaf selbst überhaupt keine Orientierung hat. Auch die
Ansprechbarkeit ist sehr gering. Es kann funktionieren, dass man sich mit
einem Schlafenden unterhalten kann, wobei es sich dann eher um einen
Dämmer- oder Trancezustand handelt, der nach dem Aufwachen nicht mehr
bewusst existiert. Wenn ein Mensch tief schläft, ist dieser nicht ansprechbar.

Somit ist der Schlaf, der auch Traumphasen besitzt, mit der Hypnose im
Grunde nicht wirklich zu vergleichen – oder wenn man will, ist es ein
Vergleich, den man eher auf dem Papier, als in der Realität erstellen kann.
Hierbei stellt sich aber auch die Frage, ob jeder Mensch hypnotisierbar ist?
Nun, im Grunde lautet die Antwort „Ja!“, wobei es alles nur Statistiken sind,
die man zwar als Richtwert, aber nicht als unumstößliches Faktum sehen
sollte. Vergleichbar ist es mit der Frage, ob jeder Mensch träumt. Auch hier
lautet die Antwort „Ja!“, selbst wenn man sich nicht immer an seine Träume
erinnern kann.

Dies bedeutet aber nicht, dass wirklich alle Menschen träumen, da es


Erkrankungen gibt, die dies verhindern können. Wenn man sich Statistiken
anschaut, die sich auf die Hypnotisierbarkeit der Menschen beziehen, dann
kann man sagen, dass 25-30 % ohne Weiteres in eine „leichte Hypnose“
geführt werden können. Hierbei handelt es sich um eine „Somnolenz“, eine
Art der leichten Trance, in welcher man seine Umwelt noch voll und ganz
wahrnehmen kann. Ein weit größerer Anteil, circa 45-50%, lassen sich sogar
in eine „klassische Hypnose“ versetzen. Diese kann man einmal als
Hypotaxie beschreiben, eine Trance, welche man mit einem „Schwebe- oder
Dämmerzustand“ vergleichen kann, in welchem man aber klare Bilder vor
seinen inneren Augen sieht, und einmal in einen sog. „Somnambulismus“, ein
Zustand, der schon einer tiefen Trance gleicht, was bedeutet, dass der
Mensch in diesem Zustand immer noch ansprechbar, aber auch
programmierbar ist. Weitere 15-20% können sogar in eine Art der tiefen
Hypnose geführt werden, was bedeutet, dass man hier von einer
„Wachhypnose“ oder einer „hypnotischen Trance“ sprechen kann. Der
Mensch ist hierbei vollkommen steuerbar – von außen, aber auch von innen,
da eine solche Trance eintritt, wenn man eine Invokation bzw. eine bewusste
Besessenheit oder besser gesagt eine bewusste energetische Symbiose
vollzieht. Lediglich 1-5% der Menschen, sind überhaupt nicht hypnotisierbar,
wobei ich dies eher in den Bereich legen würde, dass diese Menschen sich
nicht zum Zeitpunkt des Tests entspannen konnten. So wie jeder Mensch
schläft und träumt, ist im Grunde jeder Mensch in einen tranceähnlichen
Zustand zu führen – auch wenn Ausnahmen stets die Regel bestätigen. Fakt
ist, es kommt immer auf die Umgebung, auf den zu Hypnotisierenden (also
den Patienten / Klienten) und auch auf den Therapeuten an, wie gut dieser
seine Werkzeuge einbringen kann und ob die „Schlüssel-Schloss-Methodik“
greift, wodurch die Trance eingeleitet wird. Es gibt Stimmen und
Aussprachen, die mehr Stress als Entspannung bringen, es gibt
Formulierungen, die die Trance eher verhindern als fördern und es gibt
Akzente, die mehr als nur ablenkend sind.
Doch auch die Geschwindigkeit ist relevant, denn wenn zu schnell oder
auch zu langsam gesprochen oder auch vorgelesen wird, dann ist dies erneut
ein Faktor, der Unruhe hineinbringt. Man könnte noch viele weitere
Umstände aufzählen, die eine Hypnosesitzung eher behindern als fördern –
wenn man z. B. abgehetzt in eine Hypnosesitzung gehet, wenn störende
Geräusche wie Straßenlärm oder Bauarbeiten eine Unruhe fördern, wenn man
via Handy permanent kontaktiert wird und das Ego unbedingt wissen muss,
was in den sozialen Medien wieder los ist – doch wird sich sicherlich jeder
eine passende Vorstellung machen können, was für einen selbst eher
beruhigend und was stressend ist.

Wenn man sich also auf eine Hypnosesitzung einlässt, sollten beide
Parteien erst einmal die Erwartungshorizonte abstecken, sodass hier keine
Enttäuschungen und Fehlerwartungen existieren. Es kann schon hinderlich
sein, wenn der Therapeut eine sitzende Position vorschlägt, für den Klienten
aber eine Hypnose unbedingt – warum auch immer – im Liegen stattfinden
muss. In diesem Fall muss der Therapeut eine hohe Flexibilität oder eine
direkte Offenheit besitzen, sodass man sofort klare Grenzen abstecken kann.
Denn selbstverständlich sind der Raum und auch die Position des Klienten
definitiv ausschlaggebend, wenn es um eine erfolgreiche Hypnosesitzung
geht. Ob hierbei der Raum abgedunkelt ist, oder eine bestimmte Temperatur
besitzen muss, ob vielleicht bewusst mit Duftstoffen (oder Räucherungen)
oder Farben gearbeitet wird, muss im Grunde der Therapeut abschätzen, der
seinen Klienten soweit einschätzen sollte, dass eine passende Vorbereitung
des Raumes möglich ist. Dass man sicherlich keine guten Ergebnisse erzielt,
wenn der Klient vor Kälte zittert oder auch permanent Schweißausbrüche
bekommt, ist klar, denn kinästhetische Wahrnehmungen oder Disharmonien
lenken sehr, sehr schnell ab.

Dies gilt natürlich auch für auditive und olfaktorische „Belästigungen“ –


wenn permanent ein Kind schreit, wenn der Raum von Gerüchen
geschwängert ist, gegen die Schwefelwasserstoff (oder faule Eier) ein frischer
Luftzug ist, wird eine Hypnose nicht klappen, selbst wenn sich die
menschliche Nase im Grunde nach 1h an alle erdenklichen, gleichbleibenden
Gerüche gewöhnen kann. Sekundär ist hier die Inneneinrichtung, da man eine
Hypnose auch mit geschlossenen Augen vollziehen kann, sodass ggf.
„hässliche Möbelstücke“ deutlich leichter ausgeblendet werden können, als
eine Schlagbohrmaschine, welche von einem Mitbewohner des Hauses
geführt wird. Gleichzeitig muss der Klient eine für ihn bequeme
Körperposition einnehmen können.

Ob dies wirklich ein Liegen, Sitzen oder sogar Stehen ist, muss erst
einmal der Klient selbst abschätzen. Man kann ruhig ein paar Positionen und
Stellungen ausprobieren und entscheiden, ob eine aufrechte und sitzende
Haltung – Meditationsstellung „Osiris-Sitz“ – oder die Einnahme einer
Yogaposition – Meditationsstellung „Lotus-Sitz“ – Vor- oder Nachteile
besitzen. Wichtig ist, dass der Klient sich entspannen kann, um hierdurch
seinen physischen Körper zu lockern. Entsprechende Musik kann hierbei
förderlich sein, wobei auch hier die Geschmäcker weit, weit
auseinandergehen. Während der eine Mensch bei Panflöten und Saitenmusik
entspannen kann, will der nächste vielleicht Klaviermusik oder synthetische
Musik hören. Auch dies gilt es im Vorfeld abzuklären, denn es ist hinderlich,
wenn der Klient sich über „überflüssiges Geklimper“ aufregt und hierdurch
nicht zur Ruhe kommt. Es ist sowieso für eine erfolgreiche Hypnose
förderlich bzw. hilfreich, wenn im Grunde nur sehr wenige Reize verwendet
werden, sodass man eher auf intensive und andauernde bzw. monotone Reize
setzen soll – die sich permanent wiederholen – um in das Bewusstsein des
Klienten zu dringen. Daher ist das klassische „Hypnosependel“ keine
Erfindung von Hollywood.

Zwar wird dies im Grunde nur noch sehr selten verwendet – traditionell
wäre hier natürlich noch eine Taschenuhr, die zur Hypnotisierung verwendet
wird – da das Pendeln leider mit Klischees behaftet wurde, doch zeigen recht
aktuelle Untersuchungen und Scanns, dass hierbei definitiv der „Geist“ oder
das „Hirn“ sich beruhigen und in einen Zustand gleiten, der als Ergebnis des
Scanns deutlich mit einer Schlafphase verglichen werden kann. Hierbei gilt
natürlich, dass dieser sich wiederholende Vorgang nicht durch andere
intensivere Reize gestört wird.
Nach und nach kann hierdurch eine Programmierung bzw. Codierung
einsetzen, sodass mit jeder Sitzung die „Schnelligkeit“ der Hypnose erhöht
werden kann. Der Klient ruft irgendwann nur noch „sein Hypnoseprogramm“
ab und greift so auf wiederholte Anwendungen zu, die in seinem System
regelrecht „eingespielt“ sind. Hierdurch kann es zu einer so genannten
„Blitzhypnose“ kommen, was bedeutet, dass man innerhalb kürzester Zeit in
einen hypnotisierten Zustand wechselt. Hierbei muss aber berücksichtigt
werden, dass dies Übung braucht, denn in diesem Feld löst nicht der
Therapeut die Hypnose aus, sondern der Klient selbst, der einfach auf seine
„Codierung“ bzw. „Programmierung“ zugreift. Der Hypnotiseur bringt hier
maximal einen auslösenden Impuls ins Spiel, der Rest der Hypnose wird von
dem Hypnotisierten vollzogen. Man kann es sich so vorstellen, dass die
Hypnose deswegen eintritt, dass diese vom Klienten „erwartet“ wird. Es läuft
also ein Programm ab – nicht mehr und nicht weniger. Gut, etwas mehr ist es
schon, wenn man sich auf eine Vertrauensbasis beziehen will, denn natürlich
spielt auch das Vertrauen zwischen Therapeut und Klient eine essenzielle
Rolle. So muss der Klient im Grunde davon überzeugt sein – oder sich
„sicher sein – dass der Therapeut ihm wirklich helfen und im Grunde sein
„Bestes“ will. Eine Erwartungshaltung, die durch eine echte Vertrauensbasis
unterstützt wird, ist absolut förderlich für eine Hypnose. Dies bedeutet dann
natürlich wieder, dass man im Vorfeld auch eine Vertrauensbasis erschaffen
muss, was wiederum nur durch offene und klare Gespräche möglich ist.

Wenn man sich „nicht leiden“ kann bzw. wenn die Chemie zwischen
Therapeut und Klient nicht stimmt, kann man im Grunde die gesamte
Hypnosesitzung vergessen. In vorbereitenden Gesprächen muss also der
Therapeut eine echte Atmosphäre des Vertrauens und der Sicherheit schaffen,
sodass der Klient sich „fallen lassen“ kann. Dieses Vertrauen muss letztlich
vom Tagesbewusstsein des Patienten, ins Unterbewusstsein des sickern,
sodass es nicht nur eine oberflächliche Verbindung ist. Dies ist nicht immer
so einfach, doch da die Hypnose definitive Einwirkungen auf den
Organismus haben kann – Veränderung des Herzschlages, der Atemfrequenz,
Ausschüttung von Hormonen etc. – ist es wichtig, denn der physische Körper
verfügt natürlich über „Notfallprogramme“, d. h., wenn kein Vertrauen da ist
und eine definitive Antipathie herrscht, werden alle Versuche des Beruhigens
zum Gegenteil führen, sodass der Patient fast mit „Fluchtreizen“ reagiert. Die
Hypnose kann das sympathische aber auch das parasympathische System des
Menschen ansprechen, sodass die verschiedensten Bereiche (Verdauung,
Herz-Kreislauf-System, Atmung und entsprechende Reize wie z. B. Husten
oder Niesen, sexuelle Funktionen etc.) eine Veränderung erfahren können.
Dennoch sollte man es hier nicht auf die Spitze treiben und meinen, dass man
also doch via Hypnose abnehmen kann, weil man dem Körper „mal eben“
suggeriert, dass sich der Grundumsatz um 300% erhöhen soll, sodass alle
Kalorien und eingelagerten Fettreserven binnen kürzester Zeit Geschichte
sind.

Doch, was kennzeichnet im Grunde eine Hypnose? Ist es wirklich schon


eine Hypnose, wenn man einen ruhigen Atmen und einen flachen Puls
besitzt, oder gibt es da noch weitere Kriterien? Natürlich gibt es noch weitere
Kriterien, die man in verschiedene Kategorien oder Bereiche einteilen kann.
Mal sind es drei, mal sind es vier Stadien, die eine Hypnose beschreiben. Ich
will hier eine Unterteilung in vier Bereiche vorstellen, sodass man doch über
„leicht“, „mittel“ und „schwer/tief“ hinweggehen kann, da eine solche
Einteilung im Grunde kaum etwas aussagt.

Hierbei spielt die Aussage sogar eine wichtige Rolle, denn mittlerweile ist
das Werkzeug „Hypnose“ relativ verbreitet und kann mehr und mehr positive
Wirkungen verzeichnen. Gut, es gibt auch andere Methoden, die durch ein
immens positives Arbeitsspektrum auffallen, doch ist die Hypnose eine
Behandlungsweise, die allseits bekannt ist. Daher will ich einmal die
folgenden Unterscheidungsstufen der Hypnose näher ausführen:

Kategorie 1:
Für die erste Kategorie der Hypnose, kann man die lateinische
Fachvokabel der „Somnolenz“ verwenden, was einfach einer leichten Trance
oder auch eine Art Schläfrigkeit ähnelt. Man bekommt definitiv alles mit,
befindet sich aber in einen Zustand der Entspannung und des primären
Wohlbefindens, sodass man sich beruhigen, entkrampfen und vom Alltag
lösen kann. Man könnte es beinahe als „chillen“ bezeichnen oder als
„gesunden Büroschlaf“.

Kategorie 2:
Für die zweite Kategorie, kann man das lateinische Fachwort der
„Hypotaxie“ verwenden. Hierdurch wird ein Zustand beschreiben, den man
mit einer klassischen Trance gleichsetzen kann, was bedeutet, dass der
Patient in eine Art „Schwebe- oder Dämmerzustand“ geführt wird, sodass
hier klare Bilder vor seinen inneren Augen entstehen und er noch klare
Stimmen und Geräusche hören kann, auch Stimmen und Geräusche, die nicht
„materiell“ sind, was bedeutet, dass man hier eine klassische und geführte
Meditation als Beispiel heranziehen kann, in dem man mit anderen Entitäten
kommuniziert. Dieser Zustand wird auch manchmal kurz vor dem
Einschlafen erreicht, sodass man hier auch sehr gute Einfälle oder
Problemlösungsansätze finden kann.

Kategorie 3:
Der dritte Zustand wird mit der Fachvokabel „Somnambulismus“
beschrieben. Hierbei handelt es sich um einen Zustand, der mit einer tiefen
Trance zu vergleichen ist. Wortwörtlich bezieht sich dieser Begriff auf das
„Schlafwandeln“ oder die „Mondsucht“ und beschreibt einen Zustand, in
dem der Mensch ansprechbar und auch programmierbar ist, sodass echte
Charakterveränderungen für einen gewissen Zeitraum toleriert werden. Es ist
ein Zustand, der gerne in den entsprechenden Hypnoseveranstaltungen zu
Schau getragen wird.

Kategorie 4:
Die letzte Kategorie kann einfach mit „Hypnose“ oder mit
„Wachhypnose“ betitelt werden, die man im Grunde auch mit einer
hypnotischen Trance oder einer spirituellen Trance vergleichen kann. Wenn
man eine authentische Besessenheit erlebt, wenn z. B. in der Voodoo-
Religion ein Loa einer Gläubigen „reitet“, dessen physischen Körper als
Hülle, als Vehikel verwendet, kann man von einem solchen Zustand
ausgehen. In einem solchen Zustand finden auch authentische Channelings
statt, welche Informationen enthalten, auf die ein normales Tagesbewusstsein
nicht zugreifen kann.

Wenn es also um Invokationen, um Besessenheiten und um Channelings


geht, wird man spätestens jetzt erkennen, dass die Hypnose sehr eng mit der
Magie verbunden ist. Deswegen ist es passend, dass man diese Stadien oder
Bezeichnungen der Hypnose auch auf magische Arbeiten münzt, zumindest
auf Arbeiten, die sich auf meditative, energetische und speziell astrale
Techniken beziehen. Es ist in diesem Fall sogar für das Tagesbewusstsein
einfacher, da man meist mit dem Begriff „Hypnose“ mehr anfangen kann, als
mit den Ausdrücken „Astralreise“ oder „geführte Meditation“ – zumindest als
magischer Anfänger und Laie.

Man erkennt, dass die Magie eng mit bereits „gängigen Techniken“
verknüpft ist, was im Endeffekt bedeutet, dass sich diese Techniken aus der
magischen Praxis entwickelt haben, da die Magie nun einmal sehr alt ist. So
kann man, wenn man denn will, auch astrale und meditative Arbeiten mit
diesen Fachvokabeln verbinden, wodurch man ggf. einen intellektuellen
Zugang erhält – oft findet die Ratio des Menschen fachspezifische bzw.
medizinische Vokabeln toll. So kann man also in der magischen
Energiearbeit einfach die Stufe 1-4 wählen, wobei man sich nicht dazu
hinreißen lassen sollte, in diesen Stufen eine hierarchische Bewertung
einfließen zu lassen, da sie letztlich jeweils für unterschiedliche Arbeiten
verwendet werden können.

Energiearbeit der Kategorie 1: Hier existiert ein gleichförmiger


Energieaustausch, den man spüren kann, sodass man einen Kontakt mit
einem seiner energetischen Körper hergestellt hat – dies kann der Astralleib
sein, jedoch auch einer der unteren Energiekörper (Äther-, Mental- oder
Emotionalkörper). Man kann diese Art und Weise der Arbeit mit der
Fachvokabel „Somnolenz“ vergleichen, da man auf einer anderen Ebene
agiert und hier klare Bilder und Botschaften erhalten kann, gleichzeitig aber
auch immer noch sein bewusstes Körpergefühl besitzt, sodass man seine
Umgebung immer noch bewusst hört und wenn man will, auch sieht, da man
auch mit offenen Augen arbeiten kann.

Energiearbeit der Kategorie 2: Ein spezifisches energetisches Arbeiten,


welches sich primär auf die astrale Ebene bezieht, sodass man hier von einer
energetischen Vollaktivierung sprechen kann. Hierdurch wird man sehr klar
und gezielt arbeiten können, egal, ob man nun in einem Ritual agiert und
zwischen physischen Körper und Astralkörper hin und her springt, oder ob
man ausschließlich einen Ritus auf der astralen Ebene ausführt, sodass man
in diesem Zustand andere astrale Energie klar und deutlich beeinflussen kann.

Hierdurch kann man wiederum energetische Kaskaden auslösen, wodurch


man kausale Veränderungen herbeiführen kann, Veränderungen, die primär
das eigene Leben, sekundär aber auch andere Leben beeinflussen können.
Natürlich hat man auch hierbei immer noch einen Zugriff auf sein
Tagesbewusstsein, wobei man eine deutliche Dämpfung erfährt. Es fühlt sich
manchmal so an, als sei man benebelt oder unter Wasser, auch ein Gefühl, als
sei man „in Watte gepackt“ ist möglich, da alles gedämpft erscheint.

Energiearbeit der Kategorie 3: In dieser Kategorie kann man eine echte


außerkörperliche Erfahrung setzen, was bedeutet, dass man sich bewusst von
seinem physischen Leib lösen kann, um auf anderen Ebenen zu arbeiten.
Klassisch wird hier in der magischen Literatur eine „silberne
Verbindungsschnur“ (manchmal auch ein goldenes Band) gesehen, welche
sich zwischen dem eigenen physischen Körper und dem Energiekörper
befindet. Wenn man diese Kategorie energetisch erreichen kann, kann man
sogenannte astrale Projektionen erstellen, was bedeutet, dass man
energetische und zum Teil auch materielle Veränderungen herbeiführen kann,
wobei es hierbei primär um Informationen geht und nicht um wilde
telekinetische Effekte, um Mitmenschen zu erschrecken. Man kann es sich so
vorstellen, dass man in diesem Zustand „andere Orte“ bereisen kann, um hier
Wissen zu sammeln und dieses auch zu verwenden.
Energiearbeit der Kategorie 4: Diese Kategorie ist ein Mix aus allen
drei vorherigen Kategorien, wobei man hier sehr bewusst agieren kann und
gleichzeitig sich auch auf Automatismen programmieren kann. Eine
Vermischung aus physischer Realität und astraler Realität ist hier sehr
wahrscheinlich, sodass man hier manchmal Übung braucht, um nicht „sehr
verwirrt“ seinen Alltag zu beschreiten.

Man muss es sich so vorstellen, dass die eigenen Wahrnehmungen


deutlich versetzt sind, so als ob man ein paar Sekunden hinter oder vor der
Realität existiert. Dies ist recht spannend, wenn man divinatorisch arbeitet.
Man kann in diesem Zustand eigene astrale Welten erschaffen, energetische
Verbindungen zu externen Wesen aufbauen, authentische Channelings
vollziehen, Initiationen erfahren, die neben energetischen Effekten auch
deutliche physische Effekte hervorrufen. Man bewegt sich auf den anderen
Ebenen „ganz normal“, sodass man in seinen Energiekörpern, seinen Chakren
und seinen Energiekanälen Automatismen erschaffen hat, die einen so schnell
in die Lage versetzen energetisch und astral zu agieren, als ob man einen
Wimpernschlag aufführt.

Natürlich kann man in den verschiedenen Kategorien auch kleinere Spiele


machen, sodass man sein Tagesbewusstsein bzw. das Tagesbewusstsein eines
Beobachters etwas foppen kann. Da der Körper in einer sehr entspannten
Lage ist, ist es kein Problem, dass man hier minimale Codierungen bzw.
Programmierungen einsetzt, die solange greifen, bis der jeweilige Zustand
bzw. die jeweilige Kategorie verlassen wird. So kann man während der
Somnolenz die Programmierung setzen, dass man die Augenlider kaum noch
öffnen bzw. kaum noch offen halten kann, sodass das Gefühl der Müdigkeit
sehr deutlich zu nimmt und man sich dem Zustand der Hypotaxie nähert.
Man kann hier aber auch Einfluss auf Extremitäten nehmen, sodass man
Arme oder Beine nur noch mit mühe Bewegen bzw. in einer
Muskelanspannung halten kann, da der Körper sich mehr und mehr
entspannt. In diesem Fall ist es sogar möglich, dass Körperbewegungen
„nachschwingen“, so als ob man einen Automatismus ausführen muss. Wenn
man z. B. einen Arm in eine Aufwärtsbewegung bringt, ihn aber loslässt,
gleitet der Arm dennoch weiter nach oben, so als ob er weiter gedrückt oder
gezogen werden würde. Gleichzeitig wird aber auch die körperliche
Empfindlichkeit deutlich herabgesetzt, sodass das Bewusstsein mehr und
mehr den physischen Körper verlässt.

Je stärker das Tagesbewusstsein beginnt zu schwinden, desto leichter


vollzieht sich eine Fixierung auf den Therapeuten bzw. auf die Person, die
die Hypnose ausführt. Dies bedeutet, dass der Somnambulismus Stück für
Stück erreicht wird und man suggerierte Halluzinationen vermitteln kann, um
mit dem Klienten entsprechend zu arbeiten. Hierbei ist sehr oft das
Bewusstsein des Klienten deutlich getrübt, sodass die Wahrnehmung zwar
noch vorhanden ist, aber das Gefühl „in Watte gepackt zu sein“, deutlich in
der Nachbesprechung bestätigt wird.

Im Folgenden will ich einmal EIN mögliches Beispiel geben, wie eine
Hypnose begonnen werden kann, wobei man sofort sagen muss, dass es im
Grunde unendlich viele Möglichkeiten gibt. Auch die jeweiligen
Entspannungsübungen, die vor den Meditationen existieren – von denen es in
dieser Buchreihe sehr viele gibt, in diversen Kapiteln – kann man ohne
Weiteres als Einleitung zur Hypnose verwenden. Da es jedoch einer
klassischen Vorstellung entspricht, will ich hier einmal eine mögliche
Zählmethode vorstellen, sodass man diese auch für sich selbst und zur
Selbsthypnose verwenden kann – man wird feststellen können, dass es keine
großen Unterschiede zur geführten Meditation geben wird.

„Finde für dich eine bequeme Position, die du für eine längere Zeit
einnehmen kannst und in der du dich vollkommen entspannen kannst.
Fokussiere dich auf deinen Atem und auf deinen Herzschlag, sodass du
beides bewusst wahrnehmen kannst. Höre deine Atmung, fühle sie. Hören
deinen Herzschlag, fühle ihn. Mehr und mehr kannst du dich entspannen,
denn du weißt, dass diese Hypnosesitzung für dich wichtig, förderlich und
gut ist. Eine besondere Harmonie kannst du hierbei erfahren, eine Harmonie,
die dich wahrlich zu deinem Mittelpunkt führen wird. Hierzu werde ich
gleich zu zählen beginnen – langsam und ruhig. Ich werde rückwärts zählen,
bei ZEHN beginnend.

Jedes Mal, wenn ich eine Ziffer äußere, sollst du deine Augen bewusst
schließen und auch wieder bewusst öffnen, sodass du einen kontrollierten
Liedschlag ausführst. Hierdurch wirst du sehr schnell in einen wundervollen
und einträchtigen Zustand gleiten, einen Zustand, der perfekt ist, perfekt für
diese, deine Hypnosesitzung. Jedes Mal, wenn du deine Augen bewusst
öffnest und wieder schließt, wirst du merken, dass deine Augenlider immer
schwerer und schwerer werden. Gut so, denn hierdurch wirst du in deine
Tiefe gleiten können, vollkommen bewusst und vollkommen harmonisch.
Ich werde jetzt beginnen zu zählen, und jedes Mal, wenn ich eine Ziffer
nenne, öffnest du deine Augen, um sie dann auch wieder zu schließen, sodass
deine Augen von Zahl zu Zahl immer schwerer und schwerer werden. Bereit?
Gut! Dann lass uns beginnen.
Zehn — Deine Augen werden schwer.
Neun — Deine Augen werden immer schwerer, sie sind wie Blei.
Acht — Deine Augen werden schwerer und schwerer und … schwerer.
Sieben — Du kannst deine Augen kaum noch öffnen, da sie so schwer
geworden sind.
Sechs — Deine Augen sind so schwer, dass du sie kaum noch öffnen
kannst und du sie lieber geschlossen halten willst.
Fünf — Deine Augen sind so schwer wie Blei, und es ist kaum noch
möglich, die Augen wieder zu öffnen.
Vier — Von Mal zu Mal werden deine Augen immer noch schwerer, bis
Du deine Augen gleich überhaupt nicht mehr öffnen kannst.
Drei — Deine Augen sind so schwer …
Zwei — Du kannst deine Augen nicht mehr öffnen, sie sind einfach zu
schwer und es ist gut so. Es ist perfekt.
Eins — Deine Augen sind geschlossen, geschlossen da sie so schwer
sind, dass du sie jetzt ausruhen kannst.“

Wenn man hier Klienten hat, die noch ohne Weiteres ihre Augen öffnen
können, muss man einfach wieder bei ZEHN beginnen und ggf. freie
Ergänzungen in Bezug auf die „Schwere“ der Augen anfügen.

Wenn die Augen geschlossen bleiben, dann kann man weiter machen.

„Deine Augen sind nun fest geschlossen. Du kannst und willst sie auch
nicht mehr öffnen, denn es ist eine Wohltat, dass sie zu bleiben dürfen. Du
kannst deine Augen nicht mehr öffnen, doch … das willst du auch gar nicht,
denn in dir entsteht eine wohlige Wärme, die dich ganz langsam ausfüllt und
sogar umgibt. Ein wundervolles und sehr angenehmes Gefühl verbreitet sich
in dir, es ist das Gefühl der Müdigkeit und das Gefühl der Schwere. Komm,
gib dich dieser Müdigkeit und dieser Schwere hin. Lass dich in ihre Arme
fallen, sodass du von der Müdigkeit umfangen und getragen wirst. Du wirst
immer müder und müder. Mehr und mehr. Du bist vollkommen zur Ruhe
gekommen, zu einer Ruhe, die tief und fest ist. Alles ist gut, alles ist
harmonisch und die Hypnose kann nun vollkommen beginnen …“

Man kann, wenn man will noch in einem weiteren Gespräch wiederholt
erwähnen, dass die Hypnose absolut ungefährlich und förderlich für den
Gesundheitszustand ist, dass es keine Nebenwirkungen gibt und dass man die
Hypnose absolut fachmännisch durchführen wird. Der Faktor des Vertrauens
kann wieder und wieder eingeflochten werden – „Du kannst mir vollkommen
vertrauen, denn …“ – sodass hier weitere Ängste abgebaut werden. Es ist
noch sinnig, wenn erwähnt wird, dass man sich voll und ganz auf die
Hypnose einlassen soll, dass es kein Wettkampf ist und dass die Worte eine
passive Wirkung herbeiführen sollen. Man kann erwähnen, dass Zwang
kontraproduktiv ist und man sich führen lassen soll, sodass man sich den
Inhalt der Hypnose (oder der geführten Meditation) so bildhaft wie möglich
vorstellen soll.

Man soll sich auf seine inneren Gaben verlassen, jedoch nichts
erzwingen, solange man beim Hypnotiseur bleibt. Auch Erwähnungen, dass
man die Beschreibungen wie einen Film vor dem inneren, geistigen Auge
ablaufen lassen soll, sind förderlich. Hierbei kann man dann noch erwähnen,
dass alle Sinne angesprochen werden, dass man sich aber ruhig auf die
visuelle Imagination fixieren kann, da die Bilder die primäre Sprache des
Unterbewusstseins sind, sodass die Wirkung der Hypnose deutlich präziser
vollzogen werden kann, wenn sich das gewünschte Ziel absolut bildhaft
vorgestellt wird. Erwähnungen, dass alles passiv und nicht via Zwang oder
verstandesmäßige Anstrengung geschehen soll, sind sinnig. Man kann
erwähnen, dass der rationelle Denkprozess die Leitungen und Verbindungen
zum eigenen Unterbewusstsein blockieren können, sodass alle bildhaften
Vorstellungen förderlich sind.

Letztlich muss man einige Vorgespräche ausführen und es ist mehr als
nur sinnig, herauszufinden, ob der Klient eher der visuelle Typ ist oder ob er
eher auf auditive, olfaktorische, gustatorische oder kinästhetische
Beschreibungen reagiert. Die meisten Menschen sind visuell geprägt. Das ist
gut so, denn es wird nicht einfach, eine Hypnose gustatorisch auszuführen.
Wenn man will, kann man noch die verschiedenen Kategorien und Stadien
der Hypnose benennen und beschreiben, sodass der Klient mehr und mehr ins
Vertrauen gesetzt wird. Dass man hierbei eine ruhige und klare Stimme
wählen sollte, müsste klar sein. Auch sollte man jeglichen Akzent fortlassen,
wobei ein gekünsteltes Sprechen natürlich auch vermieden werden soll. Die
Stimme ist nun einmal sehr wichtig, denn sie ist das Verbindungswerkzeug.
Hierbei ist es ein unumstößlicher Fakt, dass die Hypnose mit dem
Therapeuten steht und fällt, selbst wenn alle anderen, „umliegenden“
Maßnahmen perfekt sind. Natürlich gibt es sehr viele Richtlinien in der
Hypnose, die jedoch alle keine Gesetze oder sogar Dogmen sind. Die drei
größten oder sinnigsten Richtlinien sind hierbei folgende:
A) Eine bildhafte Vorstellung ist essenziell, wobei man abklären muss,
welcher Sinn des Klienten wirklich ausgeprägt ist. Auf diesen sollte man
primär Rücksicht nehmen.

B) Wenn der Wille bzw. der Glaube des Klienten, einer Hypnose oder
dem Therapeuten gegenüber, „feindlich“ oder „ablehnend“ gegenübersteht,
wird die Hypnose nicht gut funktionieren.

C) Jede Anstrengung bzw. jeder Zwang, der in der Hypnose verwendet


wird, wird das genaue Gegenteil bewirken.

Wenn man sich diese drei „Faustregeln“ merken kann, dann passt das,
sodass ich nun zum Schluss des Kapitels kommen kann, und nur noch ein
paar Beispiele von möglichen Hypnosen aufzählen will. Die meisten Begriffe
sind selbsterklärend, und die, die irgendwie doch „ungewohnt“ klingen,
werde ich kurz erklären.

• Hypnose via … Telefon, Audiodatei, Schriftstück (ein Codewort würde


hier verwendet werden, welches in Form und Bedeutung als Triggerreiz zur
Hypnose dient) oder auch Fernseher bzw. Bildaufzeichnung (hierbei würden
auch wieder Töne und Symbol- bzw. Bildfolgen zu Hilfe genommen
werden).

• Indirekte Hypnose; im Grunde wird hier eine ANDERE Person


hypnotisiert. Im Anschluss wird der eigentliche Klient der hypnotisierten
Person gegenübergesetzt. Danach muss der Klient einen bewussten
Körperkontakt zur hypnotisierten Person aufbauen. Die Problematiken, auch
die Schmerzen etc., die der Klient hat, werden nun der hypnotisierten Person
suggeriert, sodass der Klient in der hypnotisierten Person SEINE Leiden /
Probleme sehen bzw. erkennen kann, sei es durch Äußerungen oder Mimik.
Wenn dann die Thematiken und Beschwerden komplett übertragen wurden,
bekommt die hypnotisierte Person die Suggestion, dass die Beschwerden
wieder verschwinden, sich auflösen.

Interessanter und auch seltsamerweise, sind nach dieser Auflösung auch


meist die Probleme und Leiden des eigentlichen Klienten zumindest
gelindert, manchmal auch verschwunden.

• Ketten-, Gruppen- oder Massenhypnose; es werden ganze Massen von


Menschen hypnotisiert, wobei es einfacher ist, wenn eine gemeinsame Idee
existiert bzw. ein Ziel. Wenn man will, kann man hier einen „Kampfrausch“
als Beispiel nehmen.

• Wachhypnose, Schlafhypnose, Flüsterhypnose und Fernhypnose, alle


Arten werden bei Personen durchgeführt, die sehr gut auf Suggestionen
reagieren. Hier kann auch eine fraktionierte Hypnose verwendet werden, also
eine Hypnose, die nur in Teilschritten ausgeführt wird, um dann irgendwann
zusammengesetzt zu werden.

• Pharmazeutische Hypnose, eine Hypnose die speziell mit


Medikamenten bzw. Drogen erreicht wird.
• Posthypnose; hier wird eine Suggestion während der Hypnose erteilt,
wobei die Aufgabe, die mit der Hypnose verbunden ist, erst später ausgeführt
werden soll.

• Tiefen- bzw. Regressionshypnose; man kann hierbei in sein


Unterbewusstsein oder auch in andere Existenzebenen gehen.

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Energetischer Atem und der Energiefluss
im Selbst
Wenn man sich mit der Spiritualität beschäftigt, wird man zwangsläufig
auch mal auf das Thema „Energie“ bzw. „Energiearbeit“ stoßen. Wenn man
sich dann noch zusätzlich mit der Magie beschäftigt – ja, es gibt hier feine
Unterschiede zwischen Spiritualität und Magie – wird man auch irgendwann
einmal über den „magischen Atem“ stolpern. In diesem Kapitel will ich die
beiden Punkte – Energiearbeit und der magische Atem – verknüpfen, da man
sie hervorragend aufeinander aufbauen kann. Allgemein kann man erst
einmal sagen, dass alles Energie ist, auch der Atem. Alles lebt bzw. existiert
und alles ist mit allem verbunden – so zumindest die allgemeinen Aussagen
der Esoterik. So ist um uns alles herum Energie, genauso, wie wir Energie
sind. Doch offensichtlich gibt es hier Unterschiede in der Theorie und der
Praxis, oder warum ist es dann oft so, dass der Mensch sich manchmal
energielos fühlt? Gut, wenn vorher eine starke körperliche Leistung erbracht
worden ist (auf der Arbeit, im Sport etc.), dann ist es normal, dass
irgendwann die Physis erschöpft ist – egal, ob man nun schwere Dinge von A
nach B transportiert oder hoch konzentriert an irgendeinem Projekt arbeitet,
beides ist eine „körperliche Leistung“. Doch manchmal ist es auch so, dass
man im Grunde körperlich fit, ausgeruht und alles in allem vital sein sollte, es
aber doch nicht ist. Manchmal hat man das Gefühl bzw. das reale Empfinden,
dass man nicht mehr kann, dass man einem den letzten Funken an Energie
geraubt hat. Doch warum ist das so? Es hieß doch, dass alles Energie ist und
dass alles mit allem verbunden ist. Man müsste doch hier unendlich viel
Energie zur Verfügung haben, ohne dass eine Erschöpfung überhaupt
denkbar ist? Ist wirklich alles Energie?
Ja, alles ist Energie, doch niemand sagt, dass das menschliche
Bewusstsein und das physische System des Menschen diese Energie zu 100%
nutzen bzw. umsetzen können.

Natürlich gibt es immer Unterschiede zwischen der Theorie und der


Praxis, doch gerade in Bezug auf die Energie und die entsprechende
Energiearbeit scheint es echte Abgründe zu geben. Ist sich der spirituelle oder
magische Mensch überhaupt bewusst, dass er selbst im Großen und Ganzen
reine Energie ist? Oder ist das physische Denken und Handeln hier eher der
Faktor, der zeigt, dass der Gedanke „Materie = Energie“ zwar nett ist, in der
Realität aber irgendwie nicht so ganz funktioniert? Nun, selbst wenn man
sich darauf einigen kann, dass man aus Energie besteht und das man Energie
ist, wird das alltägliche Leben doch klar zeigen, dass dieser Gedanke im
Einzelnen betrachtet sehr viele Komplikationen besitzen kann.
Selbstverständlich gibt es Tage und Verfassungen, die dem eigenen
Energiesystem sehr viel abverlangen, sodass man sich fragen muss, ob und
warum man denn Energie verliert, obwohl sie sie doch auch um uns herum
ist. Verliert man wirklich Energie oder meint man nur, Energie zu verlieren?
Ist es überhaupt möglich, Energie zu verlieren?

Laut der klassischen Physik (also in der klassischen Mechanik,


Elektrodynamik und Thermodynamik) kann man sagen, dass die Energie dem
Energieerhaltungssatz folgt. Dieser Energieerhaltungssatz sagt in groben
Zügen aus, dass die Gesamtenergie eines abgeschlossenen Systems sich nicht
mit der Zeit ändert. Zwar kann die Energie selbst zwischen verschiedenen
Energieformen transformiert werden (Bewegungsenergie oder elektrische
Energie in Wärmeenergie bzw. thermische Energie, Lichtenergie in
chemische Energie [Pflanzen machen dies] oder auch Kuchen in Fettgewebe
[dies machen Menschen gern]), jedoch ist es nicht möglich, innerhalb eines
abgeschlossenen Systems Energie zu erzeugen oder zu vernichten. Somit ist
die Energie also eine essenzielle Erhaltungsgröße, die zu der Aussage führt,
dass die Gesamtenergie in einem abgeschlossenen System konstant bleibt.
Der springende Punkt ist hier aber die Formulierung „abgeschlossenes
System“, denn diese Einschränkung wird gern vergessen.

Sicher, wenn man den ganzen Kosmos oder das ganze Sein als
„abgeschlossenes System“ definiert, wird man niemals energielos sein. Wenn
man auch noch etwas tiefer in die Naturwissenschaft geht, dann hört man,
dass der Energieerhaltungssatz nicht in der allgemeinen Relativitätstheorie
gilt, nicht in der Quantenphysik gilt und auch nicht in dem Bereich der M-
Theorie (Vereinigung der Stringtheorien) ohne Weiteres gilt. Dies bedeutet
also, dass man wohl doch nicht so einfach ein „geschlossenes System“
definieren kann, oder? Doch ist das alles überhaupt wichtig, wenn man für
sich sagen kann, „Ich fühle mich schlapp“? Muss man in diesem Moment
wissen, dass der Energieerhaltungssatz nur für abgeschlossene Systeme gilt,
wenn es um die Aussage geht „Ich fühle mich, als ob ich überhaupt keine
Energie mehr habe“? Nein, muss man nicht!

So will ich in diesem Kapitel bewusst die physikalisch-energetischen


Spezifikationen fortlassen und lieber auf dass jeweilige 3D-Vehikel, welches
man lapidar als menschlichen Körper oder Organismus beschreiben kann,
eingehen. Die Sichtweisen, Beschreibungen, Definitionen und Erklärungen in
Bezug auf „Energie“ und was Energie eigentlich ist, befinden sich im Kapitel
„Energie – das Was, das Wie und das Woher“ dieser Buchreihe. Hier, in
diesem Kapitel, will ich Übungen vorstellen und erklären, die dazu dienen
sollen, unseren Körper neue Energie zu geben bzw. Energie zu
transformieren, Energie, die in uns und um uns herum existiert und immer
vorhanden ist. Natürlich werden die Übungen letztlich nur ein paar wenige
Wege und Möglichkeiten aufzeigen, denn es gibt letztlich unendlich viele
Methoden, den eigenen „Energiehaushalt“ zu verändern. Lapidar kann man
sagen, dass man sich „nur“ mit anderen Dimensionen oder Ebenen verbinden
muss, bzw. man ruft seine kosmischen Helfer und Guides an, sodass diese ein
wenig ihre Hände auflegen. Man kann aber auch einfach „nur“ Kontakt zu
seinen höheren Anteilen aufnehmen, sodass man sich mit der kosmischen
Lebensenergie verbindet.

Und wenn man ganz geschickt ist, reist man zu den Energiezentren des
Seins, zu den „kosmischen Sonnen“ und bedient sich hier. Man sieht, dass es
überall Energietankstellen gibt und dass man alles Mögliche einfach „nur“
machen muss. Ja, ja, „nur einfach machen“! Doch dies ist eben nicht ganz so
einfach. Man könnte es auch so ausdrücken, dass der Mensch nicht jammern
soll, wenn er weite Entfernungen überbrücken muss, denn man muss sich
doch „nur“ zum gewünschten Ziel teleportieren und schon ist man da. Wenn
man dann wirklich jemanden diese Metapher der Teleportation eröffnet und
auf das „nur“ verweist, wird doch schnell jedem klar, dass dann doch nicht
alles so einfach ist. Schreiben kann man viel, doch man sollte nicht den
Hochmut besitzen und Formulierungen wählen, die die Anfänger oder
Schüler als Nichtskönner darstellen. Sicher, es gibt Aufgaben und
Tätigkeiten, die man Stück für Stück erlernen muss und die ein hohes Maß an
Disziplin und echtes magisches Talent bedürfen, doch wenn es um den
Energiefluss des Menschen geht, sollte man erst lernen zu laufen, bevor man
sich teleportieren oder durch die Dimensionen reisen kann. Doch bei allen
Übungen, Erklärungsschritten und Möglichkeiten muss man immer
berücksichtigten, dass der Weg zu einer inneren Meisterschaft absolut
individuell ist. Schon die ersten Meter auf diesen Weg sind echte Unikate,
was bedeutet, dass alles, was ich hier zeige und erkläre gerade einmal die
ersten allgemeinen Zentimeter und Schritte sind. Man wird immer noch weit
von den ersten Teilzielen und noch weiter vom „magischen Laufen“ und
„Teleportieren“ entfernt sein. Dennoch beginnt alles mit den ersten winzigen
Schritten. Bevor man aber laufen kann, muss man auch atmen können, daher
will ich jetzt einmal den sogenannten „magischen Atem“ etwas näher
beschreiben, da diese Übung schon eine der unendlich vielen Möglichkeiten
ist, die den eigenen Energiehaushalt positiv verändern und transformieren
können.

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Der magische Atem


Bei allen Übungen muss man – gerade in der heutigen Zeit – sagen, dass
alles ein „kann“ und definitiv kein „muss“ ist. Jeder soll stets für sich
entscheiden und bewerten, wie weit man den Übungen folgen will und auch
folgen kann. Wenn man Probleme mit dem Atmen hat, muss man im Vorfeld
selbst entscheiden, ob die folgenden Übungen möglich und auch sinnig sind
oder ob man die Theorie – die ich hier wiedergebe – für sich individuell
erweitern will bzw. muss.

Atmen! Es ist eine der vorzüglichsten Methoden die Gesundheit zu


stärken und zu erhalten, Flauten zu überwinden und dem Körper vermehrt
Lebensenergie zuzuführen. Verwunderlich, oder? Man kann ohne Atem nicht
lang überleben und es ist der Gesundheit wirklich förderlich regelmäßig zu
atmen. Tolle Erkenntnis. Nun, in der magischen Praxis geht es natürlich nicht
um den normalen Atem, sondern um den sogenannten „magischen Atem“
und dieser ist wirklich ein Werkzeug, welches dem Menschen hilft, eigene
Flauten zu überwinden und den verschiedenen Körpern (nicht nur der
physische Körper, sondern auch die energetischen Körper profitieren
hiervon) vermehrt Lebensenergie zuzuführen. Das richtige Atmen ist
natürlich ein heikles Thema, denn schnell wird propagiert, dass unendlich
viele Krankheiten, eine mangelnde Widerstandsfähigkeit und eine allgemein
fehlende Antriebskraft das Ergebnis einer falschen Atemweise ist. Ist das
wirklich so? Nun, darüber kann man sicherlich diskutieren und
philosophieren, doch wird man zu keinem Ergebnis kommen. Es geht jetzt
auch nicht darum, medizinische Fakten abzubilden und hier eine Pro- oder
Kontra-Stellung einzunehmen. Es ist leicht zu sagen, dass man „nur“ richtig
atmen muss, um alle Krankheiten und Miseren zu überwinden, doch dieses
„nur“ ist – schon wieder – nicht ganz so einfach. Fakt ist, dass das richtige
Atmen für den Menschen wichtig ist, doch das allein ein richtiger Atem
NICHT den Körper eines Menschen unsterblich macht.

Dennoch will ich ein paar Zahlen wiedergeben, Zahlen, die zum Denken
anregen sollen, gleichzeitig aber auch wertneutral zu nehmen sind. Es geht
um die Atemzüge des Menschen und wie viele er in seinen unterschiedlichen
Lebensphasen macht. Natürlich sind es statistische Werte, die
selbstverständlich hier und da variieren können.
Ein neugeborenes Kind zum Beispiel macht ca. 44 Atemzüge in der
Minute, ein fünfjähriges Kind noch 26 und ein erwachsener Mensch nur noch
16 bis 17 Atemzüge. Dies hat alles natürlich auch unendlich viele biologische
Gründe, dass Kinder eine andere Atemfrequenz haben, doch bei allen Zahlen
muss man gleichzeitig reflektieren, wie geatmet wird. Wenn man sich heute
die Menschen einmal „anhört“ – und ich rede jetzt nicht von dem adipösen
Anteil der Gesellschaft – wird man feststellen, wenn man einmal darauf
achtet, dass die Menschen flach, verkrampft und hektisch atmen. Hier muss
man klar und deutlich sagen, dass der Mensch gegen sich selbst „sündigt“.
Wenn man sportlich aktiv ist, wenn man wirklich der Idee folgt, dass in
einem gesunden Körper auch ein gesunder Geist wohnen kann bzw. mag,
wird man eine andere Atemfrequenz besitzen. Sportler und Athleten wird
hierbei sehr deutlich eine andere, gesündere Atemweise „abverlangt“, was
natürlich logisch ist, da hier der Körper aus der Ruhe oder aus einer Lethargie
geholt wird.

Doch muss man wirklich spezielle und sogar magische Atemtechniken


beherrschen? Muss man sich zwingen, eine neue Routine zu entwickeln?
Nein, muss man nicht, doch die Praxis zeigt, dass diese „neue Routine“
hilfreich sein kann. Fakt ist, dass jeder Mensch individuell ist, d. h., jeder
muss, kann und wird für sich das finden, was einem „gut tut“ – wobei hier
das „gut tut“ selbstkritisch zu sehen ist. Natürlich „tut es gut“ auf dem Sofa
zu gammeln und einen Wochenvorrat an Chips und Schokolade zu
vernichten, doch dies ist nicht gemeint. Es geht um ein harmonisches
Körpergefühl, um ein Körperverständnis, dass man entwickeln muss, um zu
erkennen, wann man sich wirklich wohlfühlt.

Wohlfühlen bedeutet hier auch Vitalität, Kraft, Ausdauer, Lebensfreude,


Zufriedenheit, Wohlgefühl, Behagen und Daseinsfreude zu empfinden. Die
meisten Menschen belügen sich, wenn es um ihr Wohlbefinden geht. Egal, ob
es nun um Über- oder Untergewicht geht, um Rauchen oder andere
„Sinnesfreuden“. Dennoch heißt das nicht, dass der adipöse oder dürre
Kettenraucher sich nicht wohlfühlt. Deswegen muss man diese ganzen
Gesundheitsprämissen für sich prüfen und schauen, was man wirklich will –
dass hier der Kontakt zum wahren Willen hilfreich ist, ist klar, doch dies wird
eher im Kapitel „Der Wille und die Magie“ dieser Buchreihe angesprochen.
So ist es möglich, dass die folgenden Atemübungen als sinnfrei und
überflüssig empfunden werden und es ist im individuellen Fall möglich, dass
dies absolut trifft. Dennoch wird es nicht schaden, über den eigenen
Tellerrand zu schauen und für sich perfekt atmen zu können, bis man seinen
letzten Atemzug in der aktuellen Inkarnation ausführen darf. Letztlich kann
man hier nur sagen, dass jeder Mensch für sich reflektieren muss, was sich
lohnt anzunehmen und was wirklich gut für seine Existenz (nicht nur das
Leben der aktuellen Inkarnation) ist. Mehr nicht, sodass keine Zwänge und
keine Erwartungshaltungen forciert werden, und man einfach nur das sein
kann / muss / darf / soll, was man ist.
So will ich jetzt im Folgenden einmal drei verschiedene Atmungsarten
vorgestellt, die man für den eigenen Energiehaushalt anwenden kann, um hier
neue Reserven zu erhalten.

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Der Vollatem
Die Grundlage jeglicher Atemtechnik ist zunächst der Vollatem. Durch
diese Atemtechnik werden die Lungen sehr gut gefüllt und mit Sauerstoff
versorgt. Die Technik dehnt die Rippen- und Brustmuskulatur und macht das
Zwerchfell flexibel. Wenn man diese Atemtechnik anwendet, werden einige
sofort nach den ersten Atemzügen eine Veränderung im eigenen System
bemerken, andere aber nicht. Gut so! Jeder ist individuell, und ich will nicht
irgendwelche Prognosen abgeben, was man „wie“ und „wann“ fühlen muss.
Der Vollatem ist ein Werkzeug und jeder muss schauen, wie er mit diesem
Werkzeug arbeiten und umgehen kann.

Um die Übung auszuführen, begibt man sich zunächst in eine bequeme,


entspannte Ruhelage und atmen zwanglos durch die Nase – sollte man hierbei
schon Probleme haben (zwecks Polypen, krumme Nasenscheidewand oder
andere Einschränkungen) kann man auch durch den leicht geöffneten Mund
atmen. Die Muskeln, vor allem in der Hals- und Gesichtspartie sind locker,
entspannt und gelöst.
Zunächst werden jetzt die unteren Lungenpartien gefüllt, indem man das
Zwerchfell nach unten drückt (natürlich OHNE Pressen oder Spannen), was
bedeutet, dass man den Bauchraum jetzt mit Luft füllt. Man baut sich einen
schönen Blähbauch. Danach füllt man die mittleren Teile der Brustpartie,
sodass die Flanken- und Rippenmuskulatur nach außen treten. Hierdurch
wird automatisch die Luft aus dem Bauchraum in den mittleren Teil der
Lungen gedrückt. Dies wird weiter vorangetrieben, indem man nun die Luft
in die obersten Lungenregionen zieht, d. h., man wandelt seinen Blähbauch
zu einer stolz geschwellten Heldenbrust um. Da jetzt wieder Volumen im
Bauch vorhanden ist, atmet man weiter ein und füllt erneut den Bauchraum
mit Luft, sodass nun der gesamte Torso mit Luft gefüllt ist.
Keine Sorge, man wird bei so viel Luft nicht wie ein Ballon abheben.

Nach dem der Atem einige Augenblicke angehalten wurde, atmet man bei
leicht geöffnetem Mund und OHNE jede Spannung aus. Das Ausatmen wird
solange ausgeführt, bis man wieder den leichten Drang verspürt, dass man
einatmen will. Dies macht man stetig, und zwar in der oben beschriebenen
Art und Weise – vom Blähbauch zur Heldenbrust –, um dann wieder einen
neuen Blähbauch zu schaffen. Dies ist die sogenannte Vollatmung.

Gut, zugegeben, diese Atmung wird man schwerlich als Routine- oder
Normalatmung etablieren können, doch da diese Atmung dazu dient, den
Körper mit Energie zu „laden“, ihn zu stärken und zu erfrischen, kann man
diese Atmung für ein paar Minuten ausführen. Egal, ob man nun eine
Meditation beginnt, ein Ritual oder sonst eine spirituelle oder magische
Arbeit. Der Vollatem wird hier definitiv sinnig sein. Doch man soll es nicht
übertreiben und selbstverständlich bedarf der Vollatem etwas Übung. So soll
es nicht so sein, dass man, wenn man 4 oder 5mal den Vollatem vollzogen
hat, auf einmal Luftnot bekommt. Es reicht aus, wenn man den Vollatmen
einmal macht, dann für 1-2 Minuten wieder normal atmet um dann wieder
den Vollatmen ausführt. Wichtig ist, dass man nur das machen soll, was für
einen selbst gut ist. Wenn man noch will, kann man den Vollatem noch
zusätzlich befeuern, indem man speziell sein Wurzelchakra anspricht – hierzu
muss man in diesem Fall auch den Dammmuskel kontrahieren – und seine
Zungenspitze an die oberen Schneidezähne drücken. Man imaginiert, wie
violette oder grüne Energie durch das Einatmen und rote Energie über das
Wurzelchakra aufgenommen wird. Diese Energien vereinen sich im Bauch-
und Brustraum, sodass hier das Solar-Plexus-Chakra energetisch speziell
angesprochen wird.

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Der rhythmische Atem
Ziel des rhythmischen Atems und dessen „Atemexerzitiums“ ist es, dass
das eigene Wohlbefinden sich erhöht und sich gleichzeitig die eigene
Energieschwingung so verändert, dass man sehr fokussiert auf seine
„Willenskräfte“ zugreifen kann. Natürlich soll man hier keine Wunder
erwarten, dass man plötzlich eine unglaubliche Disziplin an den Tag legt,
auch wenn man vorher diese noch nicht mal in Ansätzen hatte. Man kann
durch den rhythmischen Atem sich selbst aber unterstützen und seine
Atmung als Achtsamkeits- und Willensschulung sehen. Der rhythmische
Atem bedarf des Vollatems, nur wird hier mit einer gewissen Zeitspanne
geatmet, sodass die bewusste Achtsamkeit erst einmal aufgebracht werden
muss.

Unter Beibehaltung des Vollatems zählt man langsam:


beim Einatmen 5 Sekunden
beim Atem anhalten 3 Sekunden
beim Ausatmen 7 Sekunden

Nach dem Ausatmen wartet man, bis sich der natürliche Atemdrang
wieder einstellt. Man beginnt dann neu mit dem rhythmischen Atmen. Im
weiteren Verlauf der Übung sind die Atemperioden zu verlängern. Eine
Steigerung um je 2 Sekunden ist sinnig, sodass man Übungsfrequenzen von 7
—5—9 Sekunden hat, dann zu 9—7—11 Sekunden kommt, dann zu 11—9
—13 Sekunden zu wechseln. Man kann dies selbstständig erweitern, wobei
man hier natürlich auch nicht übertreiben soll und irgendwann eine negative
Anstrengung bzw. Anspannung erlebt.
Wenn man diese Atemtechnik des rhythmischen Atems ausführt, kann
man sich ein energetisches Fundament erschaffen, sodass man eine
Grundlage für eine vermehrte Zuführung von Lebenskraft (Prana, Mana, Od,
Chi, Qi usw.) ermöglicht und dadurch der praktischen magischen Arbeit
gewappnet begegnet.

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Der Beruhigungsatem

Der nächste Atem in der Übungsreihe ist der sogenannte


Beruhigungsatem, der – wie der Name schon sagt – zur Beruhigung und
Entspannung verwendet werden soll. Um nun diesen Beruhigungsatem
ausführen zu können, wird erst einmal in beliebiger Körperhaltung gründlich
ausgeatmet. Nach Abwarten des natürlichen Atemdrangs atmet man dann
sehr langsam und tief durch die Nase wieder ein – wenn dies wieder nicht
möglich ist, kann man auch einen leicht geöffneten Mund verwenden. Wenn
man eingeatmet hat, hält man den Atem ganz kurz an, um dann kräftig –
jedoch ohne Anstrengung – auszuatmen. Hierbei sind die eigenen Lippen
etwas gespitzt, so als ob man pfeifen möchte. Die Luft wird jedoch nicht mit
einem Male ausgeatmet, sondern stoßweise. Ferner stellt man sich imaginativ
vor, dass alles Belastende und Bedrückende zusammen mit der Atemluft aus
dem Körper entweicht. Nach Abwarten des natürlichen Atemdrangs
wiederholen wir die ganze Übung fünfmal bis zehn Mal. Man muss letztlich
wieder selbst schauen und bewerten, wie oft man diese Übung machen will
und auch hier gilt, dass man keine Wunder erwarten soll. Man wird nicht
nach 20mal atmen plötzlich sorgenfrei sein. Dennoch ist dieses
Atemexerzitium dafür da, dass man sich beruhigt, entspannt und sich selbst
durch eine ausgleichende Wirkung harmonisiert. Ferner kann man den
Beruhigungsatem zum Abschluss eines jeden Atemtrainings ausführen,
sodass man diesen Atem auch als Abschlussübung sehen kann.

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Die Gesamtatmung
Als Nächstes will ich den sogenannten „Gesamtatem“ vorstellen, wobei
dies einfach nur eine Kombination der Technik des Vollatems, des
rhythmischen Atems und des Beruhigungsatems ist. Dennoch ist diese
Kombination sehr wirksam, wenn man die Atmung als Fragment einer
vorbereitenden Achtsamkeitsübung definiert. So besteht die Gesamtatmung
aus folgenden Abschnitten:

3 Zyklen des Vollatmens: Blähbauch, Heldenbrust – Heldenbrust halten


und zusätzlich wieder einen Blähbauch schaffen.
3 Zyklen des rhythmischen Atems (ohne eine Steigerung der Intervalle):
Den gesamten Vollatem innerhalb von 5 Sekunden durchführen. //// 3
Sekunden die Luft halten //// innerhalb von 7 Sekunden langsam und
gleichmäßig ausatmen.
3 Zyklen des Beruhigungsatems.
Ausatmen, tief und für sich normal einatmen, Luft kurz anhalten und
dann durch spitze Lippen stoßweise entlassen, bis man wieder einen leichten
Drang zum Atmen fühlt.

Auch hier muss wieder jeder selbst schauen und bewerten wie sinnig oder
unpassend die Gesamtatmung im Einzelnen ist. Natürlich sind alle
Atemübungen, wie auch alle anderen Körperübungen, sehr individuell zu
bewerten. Man wird zwar immer ein universelles Ergebnis feststellen können,
doch geht es bei der magischen Entwicklung und der Selbsterkenntnis – wozu
auch die Kenntnis gehört wie gut oder schlecht es einem geht und wie man
den Zustand festigen oder lösen kann – immer um das individuelle
Empfinden. So will ich auch hier bereits mit den verschiedenen
Atemmethoden innehalten, da man sie ohne Weiteres selbstständig
ausführen, erweitern und auch verändern kann. Gerade wenn es um die
Imagination von Energie und das Einfügen von Chakrenübungen geht, kann
man wunderbar seine eigenen Ideen ausprobieren.

Ob man nun beim Einatmen ein spezielles Chakra ansteuert und öffnet
oder sich auf einen seiner Energiekörper konzentriert, kann nach Herzenslust
ausprobiert werden. Gleiches gilt auch für alle möglichen Imaginationen.
Man kann z. B. sehr gut die platonischen Körper in die einzelnen Übungen
fließen lassen, da diese den klassischen 5 Elementen zugeordnet sind.

Der Tetraeder (Vier-Flächner bzw. ein W4-Würfel) steht für das Element
Feuer, sodass man sich diesen in rot imaginieren kann, um seine
Feuereigenschaften (Wille, Mut, Leistung, Energie etc.) zu forcieren.

Der Hexaeder (Sechs-Flächner bzw. ein normaler W6-Würfel) steht für


das Element Erde, sodass man diesen in grün imaginieren kann, um seine
Erdeigenschaften (Standhaftigkeit, Fruchtbarkeit, Durchhaltevermögen,
Natursinn etc.) zu verstärken.

Der Oktaeder (Acht-Flächner bzw. ein W8-Würfel) steht für das Element
Luft, sodass man diesen in gelb imaginieren kann, um seine
Lufteigenschaften (Intellekt, Kommunikation, Wissen, Leichtigkeit etc.) zu
beschleunigen.

Der Dodekaeder (Zwölf-Flächner bzw. ein W12-Würfel) steht für das


Element Äther, sodass man diesen in violett imaginieren kann, um seine
Äthereigenschaften (Energiefluss, Kontakt mit anderen Ebenen, höheres
Verständnis, Erkenntnis, Wissen und Weisheit etc.) zu erhöhen.
Der Ikosaeder (Zwanzig-Flächner bzw. ein W20-Würfel) steht für das
Element Wasser, sodass man diesen in blau imaginieren kann, um seine
Wassereigenschaften (Emotionalität, Verständigung, Transformation,
Klarheit / Reinheit etc.) zu intensivieren.
Schon allein durch die platonischen Körper kann man die verschiedenen
Atemübungen unendlich erweitern.

Man kann diese Aufzählung noch beliebig erweitern, egal, ob nun


astrologische, hermetische oder andere Symbole verwendet und beschrieben
werden. Auch Alphabete (hebräisches oder griechisches Alphabet bzw.
Buchstaben des Sanskrit) und andere magische Zeichen (Runen, Ogham,
henochische Buchstaben etc.) können hier imaginativ verwendet werden. Im
Grunde kann man hier auch nicht „übertreiben“, es sei denn, dass man bei
aller Imagination vergisst, zu atmen. Die magischen Zeichen und Symbole,
die man zusammen mit der Atmung einsetzt, dienen natürlich auch dem
Energiefluss des Körpers, wobei sich dann hier die Frage stellt, wie dieser
überhaupt aussieht bzw. wie dieser funktioniert.

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Der Energiefluss im Körper
Der Mensch ist mehr als die Summe seiner Teile, was in diesem Fall auch
die verschiedenen Energiekörper miteinschließt. Im Grunde kann man ohne
Weiteres sagen, dass jeder Energiekörper ein eigenes, hochkomplexes
Energiesystem besitzt, in welchem es jeweils einen individuellen
Energiefluss gibt. Zwar kann man für alle Energien irgendwie eine
universelle „Flussrichtung / Flusseigenschaft“ beschreiben, doch wird dies so
allgemein werden, dass man auch schreiben könnte: „Jeder Mensch besitzt
einen Blutkreislauf. Ende der Information!“
Natürlich besitzt jeder Mensch einen Blutkreislauf und bei anderen
Säugetieren kann man sehr große Ähnlichkeiten und Parallelen entdecken,
doch wenn man sich die verschiedenen Kreisläufe anschaut, wird man auch
wieder große Unterschiede feststellen. Man wird schon große Unterschiede
feststellen, wenn man die Kreisläufe zweier Menschen vergleicht, da jeder
Mensch individuell ist.

Herzfrequenz, Blutdruck, Zusammensetzung des Blutes und dessen


Fließeigenschaften sind nur winzige Fragmente eines hochkomplexen
Systems, das durch unendlich viele Faktoren beeinflusst werden kann. Dies
gilt natürlich auch für das energetische System des Menschen, wobei hier
zusätzlich die verschiedenen Energiekörper berücksichtigt werden müssen.
Um hier einen echten „Energiefluss- und Energiekanalatlas“ zu erschaffen,
müsste man im Grunde alle Menschen betrachten, um dann alle gemeinsamen
Nenner zu betiteln. Dies wird nicht möglich sein. Daher beschränke ich mich
in diesem Unterkapitel auf sehr allgemeine Dinge des Energieflusses und wie
man seine eigenen Spezifikationen herausfinden kann. So gilt erst einmal,
dass man mit der Hilfe der verschiedenen Atemübungen seine Energiekanäle
grob klassifizieren kann, um dann gezielt weiter zu machen.
Die Atem-Meditation gehört zu den ersten Schritten, die uns auf den Weg
zur Bewusst- und Selbstwerdung führen können. Dieser Weg ist lang und
findet im Grunde in dieser Dimension niemals ein Ende. Letztlich wird die
gesamte Existenz niemals zu Ende sein, da man auf den verschiedensten
Ebenen, in denen kein lineares Zeitkonzept mehr gilt, ewig existiert. Doch
das Augenmerk sollte man erst einmal auf das Hier und Jetzt legen und
schauen, wie man seine eigenen Energiekanäle erkennen und verwenden
kann. Die Selbsterkenntnis ist hier natürlich auch wieder ein wichtiges
Werkzeug, denn wenn man sein Selbst entdeckt, spürt man, was man alles ist
und sein kann. Es entsteht eine innere Einheit in uns, die wichtig für
magische und erkenntnistheoretische Arbeiten (wie Meditationen oder astrale
Reisen etc.) ist. Um dies zu erfahren, muss man seine energetischen
Blockaden lösen, Blockaden, die über das ganze Leben mitgenommen
wurden, und auch aus anderen Existenzbereichen herrühren können. Um
diese Blockaden zu lösen, kann man sich verschiedenster Techniken und
Symbolen bedienen.

Im Kapitel „Die Energiekörper des Menschen“ dieser Buchreihe bin ich


auf die verschiedenen Blockaden eingegangen, sodass ich hier nur noch
einmal kurz erwähnen will, dass energetische Blockaden normal und
menschlich sind. Der Begriff „Blockade“ soll hier als eine Art „Disharmonie“
oder eine „Unstimmigkeit“ im eigenen Energiesystem gelten. Solche
„Unstimmigkeiten“ können sehr schnell entstehen, sich aber auch genau so
schnell wieder auflösen. Gleichzeitig ist es aber auch möglich, dass sich
Kleinigkeiten in echte Probleme verwandeln, meist dann, wenn aus einer
„Mücke“ ein „Elefant“ gemacht wird. Ein solches Verhalten ist leider auch
typisch menschlich, denn es scheint so zu sein, dass die Menschen lieber aus
kleinen Problemen, große machen, als aus großen Problemen kleine.

Im Folgenden sind ein paar sehr einfache Übungen abgedruckt, welche


man für sich selbst jederzeit individuell erweitern kann. Die Übungen bieten
eine grobe Sicht auf das eigene Energiesystem. Sie bieten auch
Lösungsansätze, doch ein Ansatz ist kein vollkommener Weg. Es ist eine
Tür, eine Richtung, mehr nicht. Wenn man sein Energiesystem verändern
will, wenn man es harmonisieren und seine Blockaden auflösen will, muss
man auch bereit sein, durch Türen zu gehen und die dahinterliegenden Wege
zu beschreiten. Um die Übungen sinnig ausführen zu können, sollte man im
Vorfeld wissen, wo die eigenen Chakren sind, was diese bewirken und
bedeuten, und welche Eigenschaften sie besitzen. Hierdurch sollte ein
fokussiertes Ansprechen der eigenen Chakren möglich sein, sodass man diese
in die verschiedenen Übungen einbauen kann.

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Übung „Das gleichschenklige Kreuz“:

Das gleichschenklige Kreuz ist hier der Konzentrationspunkt bzw. der


Kernpunkt des eigenen Kraftzentrums. Dieses einfache Symbol ist Ausdruck
der Materie, der Begrenzung, sodass es perfekt den Zustand stärkster
Bindung spiegelt. Daher ist das gleichschenklige Kreuz ein Symbol, das den
Zustand einer tiefen irdischer Verhaftung reflektiert. Man kann sogar sagen,
dass man sich selber an das Kreuz der Materie geschlagen hat, von dem man
sich nur lösen kann, wenn man den Christuszustand (den Sonnenchristus), die
Erkenntnis des wahren Willens und den wahren Kontakt zum Atmankörper
etablieren kann. Doch auch wenn das Kreuzsymbol die irdische Verankerung
spiegelt, ist dieses Symbol auch ein Sinnbild einer Vereinigung, einer
Vereinigung von oppositionellen Kräften der Dyas, der Dualität selbst. Ohne
diese Gegensätze wäre der duale Weltenbau undenkbar. In diesem Sinne
stellt die senkrechte Linie / Kraft / Energie die positive männliche Potenz dar,
die horizontale Linie / Kraft / Energie die negative, weibliche, empfangende
Dynamik. Gleichzeitig deuten die beiden gekreuzten Linien an, dass sich hier
eine Vereinigung zeigt, eine des Göttlichen (Vertikale) mit dem materiellen
bzw. mit dem menschlichen (Horizontale) Sein.
Wenn man sich nun dieses Symbol anschaut und es auf den menschlichen
Organismus überträgt, kann man sagen, dass der Mensch im mystischen
Sinne aus seiner Mitte heraus horizontal ein- und ausatmet. Wichtig ist aber,
dass der Atem bzw. der Odem, das Fluidum, die magische Essenz vertikal
eingesogen wird. Dies kann durch das Kronenchakra und die Kundalini (die
Schlangenkraft in der Wirbelsäule) geschehen, genauso wie durch das
Becken und die Beine und Füße. Wenn man dann diesen „magischen Atem“
oder „Odem“ in seinem Inneren kontrolliert, ihn zirkulieren lässt, kann man
hierdurch sehr viel Energie aufnehmen.
Da man sich selbst als „geschlossenes System“ verstehen kann, kann der
Atem dann „horizontal ausgestoßen werden, sodass man auch seine
Umgebung mit diesem Fluidum fluten kann. Wenn man vertikal einatmet und
horizontal ausatmet, entsteht das „atmende Kreuz“, welches im Schnittpunkt
einen energetischen Fokus, ein „kosmisches Auge“, besitzt, welches man
dann zur „Innenschau“ nutzen kann. Man kann es sich auch so vorstellen,
dass man in seinem Mittelpunkt, also im Solar-Plexus-Chakra, eine
besondere Energiekugel installieren kann, die via „energetischem Sonar“
Blockaden im gesamten Körper und auch zum Teil im Umfeld wahrnehmen
bzw. sichtbar machen kann.

So viel zur Theorie des gleichschenkligen Kreuzes, doch wo ist die


Praxis? Genau hier!
Praktische Energie- und Atemmeditation des gleichschenkligen Kreuzes:

Um nun diese weitere Atemmeditation auszuführen, die sich auch wieder


auf den Energiefluss des Menschen bezieht, sind keine großen
Vorbereitungen nötig. Am einfachsten ist es, wenn man sich gerade auf den
vorderen Teil eines Stuhls setzt, sodass man deutlich seine Sitzknochen spürt.
Man sitzt also etwas nach vorne geneigt, sodass das Steißbein frei bleibt.
Hierbei stehen die Füße etwas auseinander auf dem Boden – in etwa
schulterbreit. Die Hände liegen mit den Handflächen auf den Oberschenkeln,
sodass man den sogenannten „Osirissitz“ als Meditationsstellung
eingenommen hat. Um nun die Aufmerksamkeit nach innen zu ziehen, kann
man sein Kinn leicht zum Körper hin beugen, sodass man seine Hände auf
den Oberschenkeln sehen kann. Als Nächstes fokussiert man sich auf sein
Wurzelchakra, auf seinen Dammmuskel und auf seine Sitzknochen. Man
imaginiert, wie jetzt energetische Wurzeln aus dem Unterleib wachsen, sich
mit dem Stuhl verbinden und immer weiter und weiter wachsen, bis sie in
den Erdboden eindringen.

Doch auch hier wachsen sie weiter und weiter und weiter, immer tiefer
und tiefer in die Erde hinein, bis sie einen energetischen Punkt erreichen, in
welchem ein Kontakt zur Mutterenergie der Erde möglich ist. Die Wurzeln
werden immer feiner und feiner. Sie suchen sich selbstständig ihren Weg in
die Tiefe und verknüpfen sich mit dem energetischen Geflecht der Erde. Man
selbst wird Stück für Stück zu einem lebenden Baum, zu einem Lebensbaum,
dessen Wurzeln tief in die Erde gewachsenen sind. Hierbei geht der Atem
ruhig und gleichmäßig, sodass man sanft ein- und ausatmen und gleichzeitig
seinem Atem aufmerksam folgen kann.

Jetzt wechselt der Fokus auf das Kronenchakra, man konzentriert sich
jetzt auf den Scheitel und auf den Mittelpunkt des Kopfes. Man imaginiert,
wie sich die eigenen Haare (oder auch Haarwurzeln) zu energetischen
Wurzeln transformieren. Diese recken sich langsam in die Höhe und
wachsen, Zentimeter für Zentimeter. Die neuen Kopfwurzeln besitzen eine
eigene, klar spürbare Dynamik, sodass sie sich zu einem Mittelpunkt
bewegen. Sie vereinen sich, um höher und höher zu wachsen, so wie ein
Baumstamm, der sich gen Himmel reckt. Höher und höher wachsen diese
Wurzeln. Sie wachsen in die Unendlichkeit, bis auch sie auf eine kosmisch-
himmlische Energie stoßen, mit der sie sich verbinden. Sofort strömt diese
Energie in das eigene System und man spürt deutlich, dass es eine „Energie
des Lebens“ ist. Durch diesen Energiefluss verfeinern sich die eigenen
Wahrnehmungen, sodass man erkennt, dass man jetzt mit dem Kosmos
verbunden ist. Ganz von alleine verbinden sich die Energien der Erde und des
Himmels im eigenen Mittelpunkt, sodass man jetzt klar und deutlich fühlt,
dass man mit der Erde und dem Himmel verbunden ist.
Der Energiefluss steht, sodass man sich jetzt auf sein Inneres fokussieren
kann. Sende einen energetischen Ruf aus, sende ein Echo in deine eigenen
Winkel und achte auf die Resonanz. Alle Blockaden, Disharmonien und
Einschränkungen können jetzt erkannt werden.

Sie können bildlich wahrgenommen werden, sodass man hier vielleicht


Schatten oder Knoten sieht – die eigene Bildsprache wird hier die passende
Darstellung liefern.

Wenn man sich jetzt auf seine Chakren fokussiert, sich öffnet und den
Energiefluss in jeden Winkel seines Seins dringen lässt, wird immer mehr
und mehr Energie fließt. Das eigene System wird mit den Energien des
Himmels und der Erde gefüllt, sodass man ein energetisches Vibrieren spüren
kann. Mehr und mehr Energie fließt, sodass man dieses Gefühl wahrlich
genießen kann. Jetzt kann man tief einatmen und sich die vertikale Energie
des Himmels und der Erde in sein System holen. Beim Ausatmen kann man
jetzt imaginieren, dass das kosmische Fluidum waagerecht aus einem
hinausströmt. Mehr und mehr Winkel des eigenen Ichs werden erschlossen
und man spürt, wie die kosmischen Energien sich nun den Blockaden, den
Barrieren, den Schatten, den Negationen und den Knoten annähern.

Durch die Verbindung der Himmelsenergie mit der Energie der Erde,
fühlt man gleichzeitig auch, dass sich nun energetische Wurzeln aus dem
Solar-Plexus-Chakra bilden, die nun horizontal wachsen. Auch hier entsteht
ein komplexes, sehr verästeltes Netzwerk. Nach und nach wachsen
energetische Wurzeln nach links und rechts, genau so wie nach vorne und
nach hinten. Mehr und mehr energetische Wurzeln finden zusammen und
verbinden sich. Stück für Stück bildet sich eine energetische Scheibe, die
durch die horizontal wachsenden Wurzeln gebildet werden. Diese gehen weit,
weit über den Körper hinaus.

Jetzt kann man das innere energetische Kreuz fühlen. Man kann es sehen,
erkennen, verstehen und auch nutzen. Atme weiter ein und aus. Atme
senkrecht und waagerecht, vertikal und horizontal. Lasse diese Vision zu
einem Teil von dir werden und stelle dir dabei vor, dass du zu einem
atmenden Baum wirst.

Vom Wurzelchakra, dem Beckenboden her, ist man mit starken Wurzeln,
die durch Beine und Füße gehen, mit der Erde verbunden.

Jetzt kann jeder in sein Inneres greifen, jetzt kann man seine Spannungen
lösen und alles, was einen hindert ausatmen. Alles kann sich jetzt lösen, all
der Stress, die Sorgen und die Ängste können jetzt das eigene System
verlassen und zusammen mit dem kosmischen Energiefluss aufgelöst werden.
Mit jedem Ausatmen werden die Blockaden Stück für Stück abgetragen.

Mit jedem Atemzug wächst die innere Energie, und die innere
Gewissheit, dass man jetzt beginnt, sich zu reinigen. Mit jedem Atemzug
dringt die Energien des Kosmos, und der Erde ins eigene System, sodass die
eigene, machtvolle Ausstrahlung wächst und wächst. Immer mehr und mehr
wird man selbst zu einem Lebensbaum, man fühlt, dass die eigene
Ausstrahlung immer stärker wird, so als würde sich eine Baumkrone mit
glänzenden Zweigen und Blättern in weißem Licht bilden. Fühle diese
Energie und atme ein und atme aus. Lass die Energie in deine Tiefe dringen,
lasse sie die Blockaden auflösen und abtransportieren. Fühle und wisse.

Schaue in dein Innerstes und fühle, ja ertaste, wo die Energien sind und
was es in deinem System für Resonanzen gibt. Fühle, wie dein gesamtes
System vibriert. Fühle deine Haupt- und deine Nebenchakren. Gehe in deine
Chakren hinein, erkenne sie, nutze sie, belebe sie.

Mehr und mehr spürst du wie du dich in einen atmenden, kosmischen


Lebensbaum verwandelst, der in seiner Mitte ein gleichschenkliges Kreuz
besitzt, durch welches der Odem des Seins einfließt und der Atem des
Menschen austritt.

Über dem eigenen Kopf fühlt man, wie die Blätterkrone sich strahlend
öffnet und weißes Licht zum Himmel sendet. Man ist ein atmender Baum des
Lebens und der Erkenntnis.

Ein jeder wird sich jetzt seines Kreuzes vollkommen bewusst. Vielleicht
ist es ein dickes Kreuz, vielleicht ein dünnes, filigranes Kreuz, das sich
gleichschenklig in der eigenen Mitte befindet. Alles ist individuell. Fühle das
Kreuz des Ausgleichs, fühle den Mittelpunkt, atme ein und atme aus. Atme
ein und atme aus und konzentriere dich auf dein Innerstes.
Konzentriere dich auf deinen Atmen. Konzentriere dich auf deine
bestimmten Punkte im Körper, in den Organen und in anderen
Körperregionen. Fühle, wie jetzt ganz bewusst die Energie zu den
Konzentrationspunkten strömt. Schneller und schneller und schneller.
Man fühlt ein innerliches Abtasten und Wahrnehmen, ein Durchstrahlen
und das Gefühl des loslassen, ein Abgeben nach unten und nach oben, nach
links und nach rechts, nach vorne und nach hinten. Gleichzeitig spürt man
klar und deutlich, dass hier drei separate Kreisläufe entstehen. Einer führt in
die Tiefe von Mutter Erde und zurück. Ein weiterer führt in die Höhe von
Vater Himmel und zurück. Der dritte Kreislauf ist die Vereinigung von
beiden Energien, der im eigenen Körper und Bewusstsein rotiert.
Man kann jetzt ohne Weiteres seine Aufmerksamkeit darauf richten, dass
die Energien zu bestimmten Stellen im Körper gelangen oder in eine
bestimmte Richtung fließen. Durch das Ein- und Durchstrahlen der
kosmischen Energie des Himmels und der Erde erkennt man seine Blockaden
und kann sie lösen. Mehr und mehr wird der ganze Körper erfasst von der
himmlischen Energie. Stück für Stück lösen sich die Blockaden und werden
abgetragen. Jetzt fühlt man ganz klar, was man loslassen will, was man nicht
mehr braucht. Jetzt weiß man, wie man mit dieser Energie arbeiten kann, um
sein Innerstes Stück für Stück zu reinige, sodass es wieder vollkommen klar
und rein ist.

Komm und genieße dieses Gefühl. Nimm dir die Zeit, die du brauchst,
um alles in dir zu erfahren. Du hast jetzt eine ausreichende Zeitspanne zur
Verfügung, in der du dich nun vollkommen erfahren und reinigen kannst.

Pause:
Es erfolgt nun eine lange, individuelle Pause, die sich jedoch im
Zeitrahmen von 10-30 Minuten bewegen soll, da eine zu lange Pause den
Fokus erschwert, sodass dieser irgendwann nicht mehr gehalten werden
kann.

Lasse dir nun sagen, dass jetzt die Zeit der Rückkehr gekommen ist.
Öffne langsam wieder dein Tagesbewusstsein und nimm deine Umgebung
wieder klarer wahr. Den Energiefluss kannst du beibehalten, irgendwann
werden sich die Wurzeln von selbst zurückziehen. Du kannst aber auch nun
bewusst die Verbindungen trennen, sodass du die Wurzeln Stück für Stück
zurückführst. Wähle frei und bewusst, wie du weiter verfahren willst. Wisse,
dass in dir und durch die kosmischen Energien der Erde und des Himmels die
Maße des Raumes oder der Zeit nicht mehr gelten. In dieser Verbindung bist
du frei und kannst frei wählen.

Doch auch wenn du weiterhin mit dem Himmel und der Erde verbunden
bleibst, wenn weiterhin das gleichschenklige Kreuz in deiner Mitte steht und
du immer noch senkrecht ein- und waagerecht ausatmest, öffne langsam
deine Augen und fokussiere dich wieder auf das Hier und Jetzt. Erkenne
deine Umgebung, erkenne, wo du bist, wann du bist, was du getan hast und
reflektiere, was sich verändert hat und noch verändern soll.

ENDE PRAKTISCHEN ARBEIT!

Man wird bei dieser Übung erkannt haben, dass die eigene Fantasie hier
die besten Werkzeuge bieten kann. Die Atemübung kann als Schablone
verwendet werden, die man beliebig ergänzen kann, egal, ob man nun weiter
bei der Prämisse eines Baumes bleibt. Hier kann man auch mit den
Thematiken des Sephiroth oder auch mit Yggdrasil, der Weltenesche
arbeiten. Man kann Runen einflechten oder die Prinzipien der Sephiroth des
Sephiroth. Alles ist hier möglich, man muss nur den Willen zur Arbeit
aufbringen und die Disziplin, die Arbeit zu wiederholen, bis man für sich den
besten Weg der energetischen Reinigung gefunden hat. Mit dieser sehr
einfachen Übung kann man seine Chakren harmonisieren, seine
Energiekörper reinigen und klar erkennen, wie der eigene Energiefluss
zirkuliert. Der Wille und die eigene Kreativität bestimmen hier die
Möglichkeiten. Man kann den Energiefluss ohne Weiteres in ein bestimmtes
Haupt- oder Nebenchakra lenken. Man kann den Energiefluss aber auch auf
einen der Energiekörper übertragen und reflektieren, wie hier die
Rahmenbedingungen sind und ob es hier Blockaden und Disharmonien gibt.
Wenn man ein rudimentäres theoretisches Grundwissen über die Chakren und
Energiekörper besitzt – und dieses wird in den entsprechenden Kapiteln „Die
Chakren im Allgemeinen“ und „Die Chakren im Speziellen“ dieser
Buchreihe vermittelt – wird man keine großen Probleme haben, die Übung
für sich perfekt zu nutzen. Wenn man im Tagesbewusstsein weiß, wie die
theoretischen Konstrukte der Chakren und Energiekörper aufgebaut sind,
wird diese Information im Unterbewusstsein keinem, sodass man hier neue,
sehr kreative Wege der Selbsterkenntnis und der Klärung entwickeln wird.
Hierdurch wird man diese einfache Übungsschablone zu einem hoch
effizienten Werkzeug entwickeln können, mit dem man letztlich alles
meistern kann.
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Der innere Tempel – Kraft- und
Evolutionsort des Selbst
Der innere Tempel ist ein fiktiver und gleichzeitig realer Ort, der sich rein
energetisch manifestiert und sich mit dem gesamten Energiesystem des Selbst
und auch mit der Schöpfung verbindet. Wenn man so will, kann man den
inneren Tempel als Seelenhaus aller Energiekörper verstehen, in denen sie
sich transformieren und aufsteigen können. So ist der innere Tempel ein Spiel
und ein Spiegel des eigenen Selbst, ein astraler Ort (also eine Energietasche
auf der Astralebene), der die „unteren Ebenen“ (die Äther-, Mental- und
Emotionalebene) durchdringt und Möglichkeiten bietet die „oberen Ebenen“
(die Spirituelle- bzw. Kausalebene, die Intuitions- bzw. Buddhiebene und die
Atmanebene) zu erreichen. Da sich der innere Tempel auf der Astralebene
befindet, kann man diesen mittels dem menschlichen Bewusstsein und via
Astralkörper erreichen und dort gezielt agieren. Hierdurch kann man im
Grunde alles erschaffen, alles, was die menschliche Fantasiewelt und die
eigene Kreativität hergibt. Durch diese kreative Ausdrucksmöglichkeit, kann
man den inneren Tempel auch ohne Weiteres als Spiel des eigenen Selbst
verstehen. Im inneren Tempel besitzt man eine grenzenlose
Ausdrucksmöglichkeit, wodurch man sich auch wieder selbst erkennen kann.
In diesem Rahmen kann man den inneren Tempel sogar als eine
„Diskussionsplattform“ verstehen, da man mit seinen eigenen Anteilen hier
kommunizieren und seine verschiedenen Energiekörper verändern kann.
Daher ist der innere Tempel das Selbstevolutionswerkzeug schlechthin.
Etwas individuelleres und gleichzeitig tief greifendes Werkzeug gibt es nicht,
denn der innere Tempel besitzt keine Begrenzung. Man kann hier all seine
Aspekte erfahren und auch ausleben. Man kann all seine Licht- und
Schattenseiten besuche, erkennen und transformieren, sodass man sich Stück
für Stück selbst vergöttlicht.

Doch bei allen Begrifflichkeiten, will ich kurz erwähnen, dass der „innere
Tempel“ nur ein Begriff unter vielen ist. Man kann es auch als „astralen
Kraftort oder Kraftplatz“, als „eigene Ebene“, als „Mittelpunkt“, als
„Lebensoase“, als „inneren Garten“, als „Rückzugsort“, als „Lichtquelle“, als
„Heiltempel“ oder als irgendetwas anderes bezeichnen. Wichtig ist hier nur,
dass es sich um einen selbst erschaffenen Ort (welcher nicht real bzw. in 3D
existiert) handelt, der alles Mögliche darstellen kann. Es kann ein Platz in der
Natur sein, ein Gebäude (ein real existierendes bzw. historisches Gebäude
oder eine reine Fantasieerschaffung), eine geometrische Form oder einfach
ein Platz im freien Raum, zwischen den Sternen sein. In diesem Fall gibt es
wirklich unendlich viele Namen, die jedoch alle das Gleiche benennen, einen
energetischen Ort der Kraft, der Erkenntnis, der Heilung, der Harmonie und
der Evolution. Jeder innere Tempel wird sich mit der Zeit selbstständig
verändern. Er kann wachsen, aber auch schrumpfen, er kann sich
vollkommen auflösen und in neuer Art und Weise entstehen, sodass man
seinen eigenen, inneren Tempel erst einmal erforschen muss. So kann sich
der innere Tempel von einem wunderschönen, kleinen Hain, in eine riesige
Raumstation verwandeln, die in irgendeinem Orbit kreist.

Das Spannende, an einem inneren Tempel ist die Tatsache, dass es ein
Ort des Austausches und der Kommunikation ist, der Kommunikation mit
anderen Energien, Entitäten und Erscheinungsformen. Im Grunde ist es egal,
mit welchen „Energien“ man hier kommunizieren will, solange sie irgendwie
mit dem eigenen Energiesystem verknüpft sind – was schon dadurch gegeben
ist, dass man im Großen Werk eine ähnlich oder auch gemeinsame Aufgabe
hat – wird man hier die interessantesten und außergewöhnlichsten
Erfahrungen machen können. So kann man in einem inneren Tempel auch
einen energetischen „Erstkontakt“ herstellen, egal, ob es nun das eigene
Krafttier ist, der persönliche Engel, der persönliche Gott, die persönliche
Göttin oder irgendeine andere Entität, die sich als Lehrer und Führer zur
Verfügung stellt.

Doch so wie man mit diskarnierten und rein energetischen Wesen in


Kontakt treten kann, so kann man auch mit den verschiedenen Energien bzw.
den Energiekörpern von realen Menschen in Kontakt treten und mit diesen
auch interagieren. Man kann hier z. B. unterstützende Arbeiten der
Selbsterkenntnis, der Harmonisierung, der Heilung und der Strukturierung
durchführen, sodass man den anderen Menschen sehr treffend und effektiv
unterstützen kann.

Bei allen Arbeiten kann man sagen, dass der gemeinsame Nenner eine
sehr hohe Energetik ist, sodass man im inneren Tempel letztlich auch all das
machen kann, was man magisch im realen Tempel oder an einem realen Ort
in der Natur machen kann. Der innere Tempel ist hier ein energetischer
Schmelztiegel und gleichzeitig auch ein Brennglas, wodurch die eigenen
Energien und Fähigkeiten gebündelt und sehr deutlich verstärkt werden.
Daher kann man ganz allgemein sagen, dass der innere Tempel absolut
unersetzlich ist und als erste Anlaufstelle dienen sollte, um sich selbst zu
erfahren und die ersten energetischen Fühler in den Kosmos zu strecken. Der
innere Tempel ist hier das Fundament der eigenen Evolution, welches sich
oberflächlich bzw. optisch „Stück für Stück“ ändern kann, obwohl die „feste
Grundlage“ gleich bleibt. Irgendwann kann aus dem inneren Tempel ein
„Sternentempel“ werden, von welchem man seinen Dienst im Großen Werk
ausführen kann. Hier sei aber erwähnt, dass der Sternentempel im Grunde nur
ein spezialisierter innerer Tempel ist, durch welchen man effektiver und viel
gezielter im Großen Werk arbeiten kann. Hier können dann alle möglichen
Kontaktierungen und Arbeiten der Experimentalmagie erfolgen. Ferner wird
man – kurz vor der Transformation zum Sternentempel – in seinem inneren
Tempel seine wahre Natur, seinen wahren Namen und seine wahre
Sternenenergie kennenlernen, sodass man den inneren Tempel ganz klar als
Relaisstation zu den eigenen höheren Anteilen erkennen kann.

Doch dadurch, dass man in seinem inneren Tempel auch mit anderen
Energien in Kontakt treten kann, kann man hier die „höheren Ebenen“ auch
allgemeiner sehen, denn durch die Hilfe der im inneren Tempel existierenden
Eigenenergetik, kann man auch Ebenen erreichen, die nicht direkt zum
eigenen Gesamt-Ich zählen. Letztlich kann man „Ebenen“, „Dimensionen“
oder auch „Imperien“ erreichen, die so abstrakt und für das menschliche
Bewusstsein fremdartig sind, dass die eigenen Filter keine 3D Bilder mehr
liefern und nur noch wirre Farb-, Ton, Gefühlsenergetiken aussenden.
Dadurch, dass der innere Tempel eine morphogenetische Energiematrix
ist, kann man letztlich hier alles erschaffen, auch Ebenen, die der eigenen
Dunkelheit frönen, denn auch dies ist wichtig, dass man seine beiden Seiten
akzeptiert. Da es hier keine Beschränkungen gibt, kann man seinen inneren
Tempel so groß gestalten, wie man will. Man kann aber auch hier weitere
Energieportale erschaffen, die wieder zu „Unterabteilungen“ des inneren
Tempels führen. Ob es nun die „Selbstheilung“ oder eine „Fremdheilung“ ist,
das Arbeiten mit dem eigenen Licht und der eigenen Schöpfungskraft oder ob
es ein Arbeiten mit der eigenen Finsternis und der eigenen Destruktivität sind
– im inneren Tempel kann man sich vollkommen erfahren.
Doch bei aller Offenheit und Experimentierfreudigkeit, sollte man darauf
achten, dass man seinen inneren Tempel geheim hält und diesen nicht jedem
zeigt oder beschreibt. Man sollte daher seinen inneren Tempel (und auch
seinen Sternentempel) sehr gut schützen, obwohl es immer Kräfte und
Energien gibt, die alle Barrieren überwinden können. Doch solche
Erfahrungen beziehen sich eher auf den Sternentempel und auf die
Tätigkeiten und Aufgaben im Großen Werk.
Primär wird es im inneren Tempel um die Selbsterkenntnis gehen,
wodurch man auch Kontakt zu seinen persönlichen Entitäten bekommen
kann. So ist der innere Tempel auch immer ein Ort der Erkenntnis, die sich
auf die eigenen „roheren Schutzenergien“ des eigenen Ich und des Selbst
beziehen.

Hier ist der „normale Schutzengel“ oder das Schutztier, aber auch das
Krafttier gemeint. Gleichzeitig kann man hier aber auch seine „kosmischen
Schutzenergien“ treffen bzw. seinen heiligen bzw. persönlichen
(Schutz)Engel. Der innere Tempel kann als Verlängerung der eigenen Seele
verstanden werden, sodass das höhere Selbst auch mit den niederen Anteilen
offen und klar (mehr oder weniger, denn Metaphern werden offensichtlich
immer gern verwendet) kommunizieren kann. So scheint das Licht der
göttlichen Urquelle durch den inneren Tempel in den eigenen Seelenfunken,
der sich hierdurch zu einer Sonne transformieren kann, sodass man wirklich
von einer inneren Erleuchtung sprechen kann.
Doch wie findet man nun seinen inneren Tempel bzw. seinen
Sternentempel. Nun, im Grunde ist er schon da, sodass man „nur“ eine innere
Tür öffnen muss, um diesen kosmischen Tempel zu betreten. Das Problem ist
hier wieder das Wörtchen „nur“, denn manche Türen sind eben fest
verschlossen. Deswegen will ich praktische Arbeiten anbieten, die sich auf
eine Erschaffung eines inneren Tempels und eines Sternentempels beziehen.
Diese Arbeiten sind aber sehr allgemein gehalten bzw. stellen nur
Rahmenbedingungen und „Schablonenenergien“ zu Verfügung, sodass man
sich selbst einen inneren Tempel erschaffen kann. Diese Erschaffung kann
sofort zum eigentlichen Fundament führen, sodass man seinen „echten“
inneren Tempel durch diese praktische Arbeit erreichen kann. Es ist aber eher
wahrscheinlich, dass man sich selbst eine Art „Warteraum“ erschafft, den
man als Tempelersatz verwenden kann, bis sich die innere Tür öffnet. So sind
die folgenden Arbeiten durchsetzt mit Fragmenten, in denen man alleine und
autark agieren muss. Die erste Arbeit bezieht sich auf den eigenen „inneren
Tempel“, den man erschaffen und kreieren kann. Die zweite Arbeit bezieht
sich auf den Sternen-Tempel, der natürlich auch eine Art „innerer Tempel“
ist, dennoch über andere Funktionen, Schwingungen, Attribute und
Möglichkeiten verfügt.

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Astralreise – Der innere Tempel

Konzentriere Dich auf Deinen Atem. Lasse ihn von ganz allein kommen
und gehen. Lasse alle Gedanken ziehen, so als ob sie Wolken am Himmel
wären.
Befreie Dich von Deinem Alltag. Befreie Dich von all dem „Müssen“,
dem „Wollen“, dem „Befolgen“. Du bist Du, nichts anderes zählt hier.

Entspanne Dich, entspanne Dich im Geiste und im Körper. Finde für Dich
eine bequeme Position, sodass Deine Arme, Deine Beine und Dein ganzer
Körper sich entspannen können!
Die Stirn ist glatt und gelöst.
Die Wangen sind locker und entspannt.
Der Unterkiefer ist entspannt.
Die Zunge liegt locker im Mund.
Das ganze Gesicht ist entspannt.

Der Atem kommt und geht von ganz alleine.

Nichts und niemand stören mich mehr. Alles andere hat Zeit bis später.
Ich lasse die Gedanken vorbeiziehen, wie die Wolken am Himmel.

Ich bin ganz ruhig. Ich bin ganz ruhig. Ich bin ganz ruhig.
Loslassen.

Loslassen, von all dem, was mich bisher noch beschäftigt hat.
Loslassen, von all den Themen des Tages.
Loslassen, von allen Vorstellungen, von allen Meinungen.
Loslassen, von allen Absichten und Wünschen.
Loslassen, von all dem ich möchte, ich will, ich muss.

Ich bin ganz ruhig. Die Ruhe kommt ganz von selbst.
Ich lasse mich treiben zur Insel der Ruhe. Ich bin ganz ruhig.

Die Reise beginnt …

Du befindest dich an einem Ort, an dem vollkommende Schwärze


herrscht. Du kannst nichts erkennen, keine Konturen, keine Formen, kein
oben, keine unten, kein links, kein rechts! Selbst dich kannst du nicht sehen.
Ganz langsam glimmt ein Licht in der Finsternis auf und deine Augen
beginnen, etwas zu erkennen. Es sind mehr Schemen und Schatten als
richtige Konturen. Konzentriere dich darauf, dass du deinen Willen
befehligst, deinen Blick befehligst und deine Energien lenken kannst. Je
stärker du dich gedanklich auf dich und deinen Energien fixieren kannst,
desto klarere wird das Bild werden.
Mehr und mehr wird der Ort erhellt, erhellt von einem matten Licht, das
überall ist. Eine Lichtquelle siehst du jedoch nicht. Es ist so, als ob die Luft
selbst leuchtet. Mehr und mehr kannst du nun erkennen und mehr und mehr
siehst du, dass sich vor dir eine Treppe mit 7 großen Stufen befindet. Auf
Höhe der letzten Stufe siehst du, dass sich hier ein großes Tor bildet, das in
seinem Durchgang über sehr starke Energiefelder verfügen muss, da ein
intensives weißes und goldenes Leuchten von diesem Portal ausgeht. Als du
dir die Stufen ansiehst, erkennst du, dass jede Stufe in einer besonderen Farbe
schimmert und dir wird klar, dass du über diese Treppe deine Chakren für die
Reise aktivieren kannst.
Komm! Ich lade dich ein, diese Regenbogentreppe zu betreten! Ich zähle
langsam aufwärts, sodass du mit jeder Ziffer eine Stufe weiter gehen kannst!
Betritt nun die erste Stufe!

EINS … du stehst auf der roten Stufe der Lebenskraft und der
Beharrlichkeit! Komm und fokussiere dich, lasse die rote Energie in dein
Wurzelchakra fließen. Fühle, wie dich das Rot der Entfaltung und der
Standhaftigkeit durchfließt und erfüllt. Das Rot der Verbundenheit, der
Sicherheit und der eigenen Kernidentität, das Rot der Kraft, des Überlebens
und der eigenen Tiefe. Mache dann deinen nächsten Schritt!

ZWEI … du stehst auf der orangen Stufe der Erneuerung und der
Veränderung! Komm und fokussiere dich, lasse die orange Energie in dein
Sexualchakra fließen. Fühle, wie dich das Orange der Erneuerung und der
Ausgeglichenheit durchfließt und erfüllt. Das Orange der Fruchtbarkeit, der
Sinnlichkeit und des Lebens! Das Orange der Expansion, der Lust und der
Schöpfungskraft! Mache dann deinen nächsten Schritt!

DREI … du stehst auf der gelben Stufe der Mittigkeit und der
Besonnenheit! Komm und fokussiere dich, lasse die gelbe Energie in dein
Solar-Plexus-Chakra fließen. Fühle, wie dich das Gelb des klaren Verstandes
und der Harmonie durchfließt und umgibt. Das Gelb der Anmut, der Tatkraft
und der Gelassenheit! Das Gelb der Macht, der Würde und der Zentriertheit!
Mache dann deinen nächsten Schritt!
VIER … du stehst auf der grünen Stufe der Lebenskraft und der Gabe!
Komm und fokussiere dich, lasse die grünen Energien in dein Herzchakra
fließen. Fühle, wie dich das Grün der Gesundheit und der Vitalität durchfließt
und umgibt. Das Grün der Widerstandskraft, der Heilung und der
Emotionalität! Das Grün der Lebendigkeit, der Barmherzigkeit und der
Liebe! Mache dann deinen nächsten Schritt!

FÜNF … du stehst auf der blauen Stufe der Entspannung und der
Verständigung! Komm und fokussiere dich, lasse die blauen Energien in dein
Halschakra fließen. Fühle, wie dich das Blau des spirituellen Friedens und
der Gnade durchfließt und umgibt. Das Blau der Selbstbestimmtheit, der
Kunst und der Kommunikation! Das Blau des Ausdrucks, des Befehls und
der Diplomatie! Mache dann deinen nächsten Schritt!

SECHS … du stehst auf der schwarzen Stufe der Transformation und der
Neuwerdung! Komm und fokussiere dich, lasse die transzendenten Energien
in dein Todeschakra, dein Nackenchakra fließen. Fühle, wie dich die
Transzendenz der Magie und der Mystik durchfließt und umgibt. Das
Schwarz der Geheimnisse, des Verstehens, der Erkenntnis und der Reflexion!
Das Schwarz der Prüfung, der Läuterung und des Neuwerdens! Mache dann
deinen nächsten Schritt!

SIEBEN … du stehst auf der violetten Stufe der Reife und der
Erkenntnis! Komm und fokussiere dich, lasse die violetten Energien in dein
Stirnchakra fließen. Fühle, wie dich das Violett der Weisheit und der
kosmischen Magie durchfließt und umgibt. Das Violett der Intuition, der
Hellsichtigkeit und der Fantasie! Das Violett der Persönlichkeitsentwicklung,
des Verstehens und der Klarsicht!

ACHT … du durchschreitest das weiß-goldene Tor! Komm und


fokussiere dich, lasse die weißen Energien in dein Kronenchakra fließen.
Fühle, wie dich das Weiß der Schöpfung und der Begabung durchfließt und
umgibt. Das Weiß der höheren Welten, des Wissens, der Weisheit und des
Bewusstseins! Du spürst, dass du sanft und vollkommen sicher fortgetragen
wirst, fortgetragen in die kosmischen Weiten des Seins.

Alles um dich herum ist hell erleuchtet und es fällt dir schwer, etwas zu
erkennen. Doch langsam gewöhnen sich deine Augen an das Licht und Stück
für Stück kannst du deine Umgebung erkennen.

Du befindest dich inmitten eines Ozeans, auf einer winzigen kleinen


Insel, die vielleicht 3 m mal 3 m misst. Diese winzige Insel ist einfach nur ein
Sandhaufen, und du siehst, wie die kleinen Wellen des gigantischen Ozeans
plätschern und deine Füße um spielen.

Jedes Mal, wenn dich das Wasser erreicht, spürst du wie deine
Fußchakren angesprochen werden und eine wohlige und sehr vertraute
Energie in dir aufsteigt. Du weißt, aus einer inneren Erkenntnis heraus, dass
dieser Ozean eine indirekte Verbindung zu deinem Unterbewusstsein
herstellen kann, und dass du ohne Weiteres in diesen Ozean eintauchen
kannst.
Du gehst ein paar Schritte ins Wasser und spürst, dass die Energie immer
stärker und stärker durch deine Fußchakren in dein gesamtes energetisches
System fließt. Du machst vorsichtig einen Schritt weiter, doch als du keinen
Boden spürst, bleibst du stehen und verlagerst dein Gleichgewicht wieder so,
dass du festen und sicheren Halt findest.

Du weißt, dass du nun mit einem beherzten Sprung in die Tiefe dieses
Ozeans weiter voranschreiten kannst.

Du sammelst dich, konzentriert dich auf dein Inneres und lässt noch
einmal die wohltuende Energie durch dein gesamtes System fließen.

Mit einem großen, beherzten Schritt tauchst du vollkommen in den Ozean


ein. Du weißt, dass du hier ohne Weiteres auch unter der Wasseroberfläche
atmen kannst. So geleitest du völlig entspannt in die dunkle Tiefe.

Das Licht von der Oberfläche wird immer weniger und weniger, doch es
scheint, dass sich unter dir eine neue Lichtquelle gebildet hat, eine
Lichtquelle, die ein kühles silbernes Licht aussendet.

Du geleitest weiter in die Tiefe und erkennst, dass sich unter dir eine
große silberne Pyramide befindet, deren Oberfläche jedoch flüssig zu sein
scheint. In dir steigt sofort die Assoziation mit Quecksilber auf, dem
flüssigen silbrig schimmernden Metall.

Du geleitest weiter hinunter, bemerkst jedoch, dass sich deine


Geschwindigkeit verringert hat, je näher du der Pyramide kommst. Als du nur
noch wenige Meter entfernt bist, stoppt deine Bewegung und mitten im
Wasser schwebst du knapp 3 m über der Spitze der Pyramide.

Da du nun nicht weiterkommst, entschließt du dich, mit ein paar kräftigen


Schwimmstößen die Oberfläche der Pyramide zu erreichen.

Doch du hast dich mit deiner Kraft etwas verkalkuliert, denn die
Pyramide kommt viel schneller auf dich zu, als du es wolltest, und auch wenn
du noch versuchst, deine Tauchbewegungen zu bremsen berührst du letztlich
mit deinem gesamten Oberkörper die Pyramide.

Du fühlst keinen Widerstand, sondern geleitest direkt hinein.


Durch das Dach der Pyramide schauend siehst du dir das Innere an.

Das, was du siehst, ist jedoch ein sehr seltsames Bild, denn du siehst hier
im Inneren der Pyramide nur drei weitere geometrische Figuren. Als Erstes
siehst du eine Kugel, in einiger Entfernung darunter einen Würfel und wieder
etwas weiter einen Zylinder, der vielleicht einen Durchmesser von knapp 2 m
hat.

Da sich auch im Inneren der Pyramide Wasser befindet, kannst du ohne


Weiteres dich in der Pyramide bewegen. Erneut machst du ein paar
Schwimmzüge, um zu dem Ersten geometrische Körper, zur Kugel zu
gelangen.

Als du die Kugel erreichst, verändert sich plötzlich ihre Farbe, und du
siehst, dass sie violette Nuancen aufweist. Gleichzeitig siehst du dein
Ebenbild, das sich in der Kugel spiegelt.
Dir wird sehr schnell klar, dass es sich nicht wirklich um eine Spiegelung
handelt, denn du siehst dich selbst plötzlich sprechen. Du hörst die
Spiegelung sagen:

„Willkommen! Ich bin du und du bist ich. Wir beide sind miteinander
verbunden und es ist für dich sehr wichtig, wenn du wirklich weiter
voranschreiten willst, dass du dich mit mir vollkommen verbindest. Du musst
hierzu einfach nur in die Kugel eintauchen und deine Hauptchakren öffnen.
Der Rest wird von selbst geschehen, denn wisse, ich bin das Bild, was du
siehst, wenn es um deinen Äther-Körper geht.

Pause für 3 Minuten:


Man hat jetzt die Möglichkeit sich mit seinem Äther-Körper zu verbinden.
Hierzu muss man einfach in die violette Kugel eindringen, seine
Hauptchakren öffnen und den Willenssatz äußern, dass man sich aktiv mit
seinem Äther-Körper verbinden will. Die Arbeit wird fortgesetzt, wenn man
gebeten wird, die violette Kugel wieder zu verlassen, UND eine willentliche
Verbindung zum Äther-Körper steht!

Bitte verlassen nun wieder die violette Kugel und begebe dich zu dem
unter dir befindlichen Würfel.

Du befindest dich wieder in der Pyramide und schwimmst jetzt auf den
Würfel zu, welcher sich farblich so verändert, dass ein ständiger Farbwechsel
zwischen den Farben Gelb und Orange zu sehen ist.
Als du näherkommst, kannst Du auch wieder eine Spiegelung von dir
erkennen, wobei du diesmal nur eine Art Silhouette siehst. Die Form der
Silhouette ist jedoch sehr kantig gehalten, so als ob ein ungeschickter
Zeichner versucht hat, ein dreidimensionales Strichmännchen zu erstellen.

Du musst etwas über diese Vorstellung schmunzeln, was sich letztendlich


in einer Reaktion deiner Silhouette zeigt. Denn du hörst plötzlich eine
Stimme in deinen Gedanken:
„Willkommen! Nun du hast sicherlich recht, dass ich dir nicht wirklich
ähnel und sicherlich auch kein Spiegelbild von dir bin. Doch das muss ich
auch nicht wirklich sein, denn bei mir geht es letztendlich um ein Verstehen
und um ein Erkennen. Ich bin dein Mentalkörper! Du weißt, wie Du dich jetzt
mit mir energetisch verbinden kannst und ich möchte dich einladen, dies nun
zu tun. Komm und betritt meinen Würfel!“

Pause für 3 Minuten:


Man hat jetzt die Möglichkeit sich mit seinem Mentalkörper zu verbinden.
Hierzu muss man einfach in den gelborangen Würfel eindringen, sein
gesamtes Chakrensystem öffnen und den Willenssatz äußern, dass man sich
aktiv mit seinem Mentalkörper verbinden will. Die Arbeit wird fortgesetzt,
wenn man gebeten wird, den gelborangen Würfel wieder zu verlassen, UND
eine willentliche Verbindung zum Mental-Körper steht!

Bitte verlassen nun wieder den gelborangen Würfel und begebe dich
zudem unter dir befindlichen Zylinder.
Du befindest dich wieder in der Pyramide und schwimmst auf den
Zylinder zu, welcher sich unter dir befindet. Du bist noch ein paar Meter
entfernt und siehst, dass sich auch der Zylinder farblich verändert. Er
bekommt eine sehr starke Grünenfärbung. Du schwimmst näher heran und
spürst, wie sich sehr stark dein Herz-Chakra aktiviert. Gleichzeitig siehst du
eine Silhouette von dir, die sehr androgyn ist.

Keine Sekunde nachdem Du deine Silhouette gesehen hast, spricht sie mit
dir:

„Willkommen! Fürchte dich bitte nicht, den hierzu gibt es keinen Grund.
Erfreue dich lieber daran, dass wir beide uns erneut begegnen. Denke bitte
nicht darüber nach, wann wir uns das letzte Mal gesehen haben oder wer ich
bin, genieße einfach die Erfahrung, dass wir uns jetzt wieder sehen, genieße
den Augenblick und fühle dich frei und sei willkommen. Du weißt natürlich
schon, dass ich dein Emotionalkörper bin, denn nicht umsonst spricht dein
Herzchakra besonders auf mich an. Ich möchte dich einladen, eine
Verbindung mit mir einzugehen, sodass du danach weiterreisen kannst, um
letztlich deinen inneren Tempel zu finden. Das Einzige, was du machen
musst, ist in diesem grünen Zylinder einzudringen und dein gesamtes
Chakrensystem zu öffnen. Die Verbindung wird dann ganz von selbst
geschehen.“

Pause für 3 Minuten:


Man hat jetzt die Möglichkeit sich mit seinem Emotionalkörper zu
verbinden. Hierzu muss man einfach in den grünen Zylinder eindringen, sein
gesamtes Chakrensystem öffnen und den Willenssatz äußern, dass man sich
aktiv mit seinem Emotionalkörper verbinden will. Die Arbeit wird fortgesetzt,
wenn man gebeten wird, den grünen Zylinder wieder zu verlassen, UND eine
willentliche Verbindung zum Emotional-Körper steht!

Bitte verlassen nun wieder den grünlichen Zylinder und begebe dich zum
Boden der Pyramide.

Du schwimmst weiter und siehst, dass sich der Boden der Pyramide
bewegt, so als ob hier eine Art Wirbel existiert. Du hast kaum den Gedanken
zu Ende gedacht, als sich wirklich ein großer Strudel bildet, der dich mit
seiner Kraft erfasst und hineinzieht.

Dein gesamtes Energiesystem wird sehr stark angeregt, und du fühlst,


dass du irgendwohin gebracht wirst, weit, weit von dem Ort deines Ozeans
entfernt.

Du verlierst die Orientierung und weißt nicht mehr genau wo oben und
wo unten ist, da sich alles um dich herum dreht. Etwas erkennen kannst du
nicht, da sich vor deinen inneren Augen ein Lichterspiel ereignet, was immer
wieder von goldenen und silbernen Fäden durchsetzt wird.

Nach einer kurzen Weile siehst du ein helles, weißes Licht, auf welches
du zusteuerst. Es vergehen kaum Sekunden, als du das Licht erreichst, es
durchschreitest und auf einer grauen Ebene stehst.

Diese große graue Fläche, auf der Du nun stehst, erinnert dich am ehesten
an Felsgestein. Doch bei genauerer Betrachtung siehst du, dass es sich
definitiv nicht um Felsen handelt. Du kannst jedoch nicht direkt sagen, um
was es sich handelt, da du es nicht kennst.

Du schaust dich ein wenig weiter um und gehst ein paar Schritte über die
graue Ebene. Hin und wieder hockst du dich nieder und fühlst mit deinen
Händen über die Oberfläche. Mal ist die graue Fläche etwas stumpf und gibt
sogar unter dem Druck deiner Finger nach, so als ob es sich um eine Art
Knetmasse oder um eine Art Gummimasse handeln würde. Wieder etwas
weiter, ist sie hart und glatt wie Glas. Hier und da sind aber auch Flächen
enthalten, die dich an Sandsteinen oder auch an Schiefer erinnern. Du bist auf
einer sehr seltsamen Ebene!

Du schaust dich weiter um, kannst aber ansonsten nicht wirklich etwas
erkennen. Selbst einen direkten Himmel kannst du nicht ausmachen. Es ist
so, als ob du dich in einer grauen Leere befindest.

Du gehst etwas weiter, bleibst dann jedoch stehen, da sich letztlich deine
Umgebung überhaupt nicht verändert. Du setzt dich hin und denkst dir, dass
du einfach darauf warten wirst, dass etwas passieren wird.

Du hast den Gedanken kaum gedacht, als sich plötzlich direkt unter dir
eine sehr bequeme Meditationsliege manifestiert, die für dich eine perfekte
Position einnimmt. Es scheint, als ob deine Gedanken, auch wenn sie
unbewusst waren, von dieser grauen Ebene direkt umgesetzt wurden.

Du erhebst dich von der Meditationsliege und denkst an einen großen


Eichenbaum. Im selben Augenblick entsteht vor dir eine prächtige Eiche, die
sich auf der einen Seite direkt vor dir manifestiert und doch auf der anderen
Seite irgendwie innerhalb von Augenblicken aus dem Boden hervorwächst.

Dir wird klar, dass du dich auf einer Ebene befindest, die du frei gestalten
kannst.

Du sammelst gerade deine Gedanken um ein neues Objekt entstehen zu


lassen, als du plötzlich vor dir eine große goldene Kugel siehst, die sich auf
dich zubewegt. Du wunderst dich darüber, denn daran hast Du nicht gedacht,
oder?

Es scheint sogar so, dass diese Kugel es verhindert, dass neue Gebilde
entstehen, auf welche du dich konzentrierst.

Als dir dies klar wird, ist die Kugel schon so nahe herangekommen, dass
du ihre Oberfläche betrachten kannst und du erkennst, dass sie aus winzigen
und unzähligen Waben zusammengesetzt ist. Keine Sekunde später hörst du
eine Stimme in dir:

„Willkommen! Du hast diese Ebene erreicht um deinen inneren Tempel


zu erschaffen! Wunderst du dich darüber? Wunderst du dich wirklich
darüber, dass du auf dieser Ebene alles erschaffen kannst? Natürlich ist es die
astrale Ebene, bedenke, dass du durch deine Gedanken auch Energien
manifestieren kannst, die du nicht beherrschen kannst. Denn genau deswegen
bin ich hier.
Wenn du mich klassifizieren möchtest, dann kannst du mich als einen
Verwalter betrachten. Und du kannst mich als jemanden fixieren, der darauf
achtgeben wird, dass du dir selbst keinen Schaden zufügen wirst. Sei dir
gewiss, über das Potenzial dieser Ebene und letztendlich auch über das
Potenzial deiner Gedanken, bist du nicht zu 100 % informiert.“

Die goldene Kugel entfernt sich ein Stück von dir, bleibt stehen und
sendet einen dünnen goldenen Energiestrahl zum Boden hin aus. Sofort
entsteht eine violette Tür, die ein kleines Stück über dem Boden schwebt.

Du machst ein paar Schritte auf die Tür zu, doch die goldene Kugel
versperrt dir den Weg.

„Warte noch! Bedenke, wo du bist! Du kannst nicht einfach eine Tür


öffnen ohne vorher zu wissen was sich dahinter befinden wir. Lasse dir
sagen, dass du hier auf dieser Ebene Türen, Pforten, Portale und Öffnungen
finden kannst, die dich in Welten eindringen lassen, die gefährlich sein
können. Du bist hier auf der astralen Ebenen und hier ist alles möglich. Doch
natürlich möchte ich dir helfen, deswegen sage ich dir, was sich hinter der
violetten Tür befindet. Die violette Tür führt dich zu einem Ort, an dem du
ein Fragment deines inneren Tempels errichten kannst. Diese violette Tür
versinnbildlicht dein Ziel. Was ist aber dein Ziel? Warum bist du hier?
Warum willst Du einen inneren Tempel haben? Hierüber musst du dir
bewusst werden, bevor du die violette Tür öffnen kannst. Lasse dir sagen,
dass dieses Ziel das Fundament deines inneren Tempels sein wird, und dieses
Fundament muss fest und widerstandsfähig sein, wenn du wirklich etwas
erreichen willst. Gehe hindurch! Gehe durch die violette Tür und
konzentriere dich auf dein Ziel, konzentriere dich auf das „WARUM“ und
konzentriere dich darauf, dass du erkennen willst, was dir für Möglichkeiten
geboten werden, wenn du über einen inneren Tempel verfügst.“

Die goldene Kugel gibt den Weg frei und gleichzeitig öffnet sich die
violette Tür. Dahinter kannst Du jedoch nur weißes Licht sehen. Lasse dir
bitte noch einmal sagen, dass es sehr wichtig ist, dass du wirklich für dich
weißt, warum Du einen inneren Tempel haben willst.

Pause für 9 Minuten:


Man hat jetzt die Möglichkeit das Fundament seines inneren Tempels zu
erschaffen. Wenn man durch die violette Tür geht und sich darauf
konzentriert, was das eigentliche Ziel des inneren Tempels sein soll, wird
man den Kern des inneren Tempels erschaffen können. Wie dies letztendlich
aussehen wird, wird immer individuell bleiben. Die Arbeit wird nach einer
gewissen Zeit fortgesetzt, wenn man gebeten wird, zu der grauen Ebene
zurückzukehren. Man muss keine Sorgen haben, dass man den Weg nicht
zurückfindet, man muss sich einfach nur darauf konzentrieren, und schon ist
man wieder da.

Bitte kehre jetzt zu der grauen Ebene zurück.

Du siehst, dass die goldene Kugel eine weitere Tür gebildet hat, die die
Farbe Orange trägt. Du gehst zu der goldenen Kugel, um zu erfahren, was
sich hinter der orangen Tür verbirgt.

„Höre und verstehe mich! Hinter dieser orangen Tür liegt alles, was du
mit den Begriffen Logik, Denkkraft und Klugheit verbindest. Aber auch mit
den Wörtern Pracht, Glanz und Würde. All dies gehört zu dir. Auch wenn es
sich vielleicht für dich im Moment so anfühlt, dass diese beiden Bereiche
nichts miteinander zu tun haben, lasse dir bitte sagen, dass es so ist. Vertraue
mir. Hinter dieser Tür wird sich ein Teil deines inneren Tempels
manifestieren, ein Teil, in dem du über deine Logik, deine Denkkraft und
deine Klugheit informiert wirst. Doch du wirst auch über die
Vornehmlichkeiten von Pracht, Glanz und Würde sowie Erkenntnis erhalten.
Wähle und erkenne! Ich gebe dir hierfür die Zeit, die du willst!

Die goldene Kugel gibt den Weg frei und gleichzeitig öffnet sich die
orange Tür. Dahinter kannst Du jedoch wieder nur weißes Licht sehen.
Schreite hindurch und erschaffe ein Fragment deines inneren Tempels, ein
Fragment was mit deiner Logik, deiner Denkkraft und deiner Klugheit, sowie
mit deiner Pracht, deinem Glanz und deiner Würde zu tun hat.

Pause für 8 Minuten:


Man hat jetzt die Möglichkeit ein Fragment zu erschaffen, was
energetisch Logik, Denkkraft Klugheit, Pracht, Glanz und Würde
versinnbildlicht! Lasse einfach deine Energie fließen und konzentriere dich
auf Logik, Denkkraft Klugheit, Pracht, Glanz und Würde!
Wie dies letztendlich aussehen wird, wird immer individuell bleiben. Die
Arbeit wird nach einer gewissen Zeit fortgesetzt, wenn man gebeten wird, zu
der grauen Ebene zurückzukehren. Man muss keine Sorgen haben, dass man
den Weg nicht zurückfindet, immer muss sich einfach nur darauf
konzentrieren, und schon ist man wieder da.

Bitte kehre jetzt zu der grauen Ebene zurück.


Du siehst, dass die goldene Kugel eine weitere Tür gebildet hat, die die
Farbe Grün trägt. Du gehst zu der goldenen Kugel, um zu erfahren, was sich
hinter der grünen Tür verbirgt.

„Höre und verstehe mich! Hinter dieser grünen Tür liegt alles, was du mit
den Begriffen Liebe, Glück und Harmonie verbindest. Aber auch mit den
Wörtern Dauer, Beständigkeit und Sieg! All dies gehört zu dir. Auch wenn es
sich vielleicht für dich im Moment so anfühlt, dass diese beiden Bereiche
nichts miteinander zu tun haben, lasse dir bitte sagen, dass es so ist. Vertraue
mir. Hinter dieser Tür wird sich ein Teil deines inneren Tempels
manifestieren, ein Teil, in dem du über deine Liebe, dein Glück und deine
Harmonie informiert wirst. Gleichzeitig erfährst du aber auch etwas von der
Dauer, der Beständigkeit und dem Sieg! Wähle und erkenne! Ich gebe dir
hierfür die Zeit, die du willst!

Die goldene Kugel gibt den Weg frei und gleichzeitig öffnet sich die
grüne Tür. Dahinter kannst Du jedoch nur weißes Licht sehen. Schreite
hindurch und erschaffe ein Fragment deines inneren Tempels, ein Fragment
was mit deiner Liebe, deinem Glück und deiner Harmonie, sowie mit deiner
Dauer, deiner Beständigkeit und deinem Sieg zu tun hat.

Pause für 7 Minuten:


Man hat jetzt die Möglichkeit ein Fragment zu erschaffen, was
energetisch Liebe, Glück, Harmonie, Dauer, Beständigkeit und Sieg
versinnbildlicht! Lasse einfach deine Energie fließen und konzentriere dich
auf Liebe, Glück, Harmonie, Dauer, Beständigkeit und Sieg!
Wie dies letztendlich aussehen wird, wird immer individuell bleiben. Die
Arbeit wird nach einer gewissen Zeit fortgesetzt, wenn man gebeten wird, zu
der grauen Ebene zurückzukehren. Man muss keine Sorgen haben, dass man
den Weg nicht zurückfindet, immer muss sich einfach nur darauf
konzentrieren, und schon ist man wieder da.

Bitte kehre jetzt zu der grauen Ebene zurück.

Du siehst, dass die goldene Kugel eine weitere Tür gebildet hat, die die
Farbe Gelb trägt. Du gehst zu der goldenen Kugel, um zu erfahren, was sich
hinter der gelben Tür verbirgt.

„Höre und verstehe mich! Hinter dieser gelben Tür liegt alles, was du mit
den Begriffen Einheit, Vereinigung und Ganzheit verbindest. Aber auch mit
den Wörtern Verherrlichung, Ruhm und Schönheit! All dies gehört zu dir.
Auch wenn es sich vielleicht für dich im Moment so anfühlt, dass diese
beiden Bereiche nichts miteinander zu tun haben, lasse dir bitte sagen, dass es
so ist. Vertraue mir. Hinter dieser Tür wird sich ein Teil deines inneren
Tempels manifestieren, ein Teil, in dem du über deine Einheit, deine
Vereinigung und deine Ganzheit informiert wirst.

Gleichzeitig erfährst du aber auch etwas von der Verherrlichung, dem


Ruhm und der Schönheit! Wähle und erkenne! Ich gebe dir hierfür die Zeit,
die du willst!

Die goldene Kugel gibt den Weg frei und gleichzeitig öffnet sich die
gelbe Tür. Dahinter kannst Du jedoch wieder nur weißes Licht sehen.
Schreite hindurch und erschaffe ein Fragment deines inneren Tempels, ein
Fragment was mit deiner Einheit, deiner Vereinigung und deiner Ganzheit,
sowie mit deiner Verherrlichung, deinem Ruhm und deiner Schönheit zu tun
hat.

Pause für 6 Minuten:


Man hat jetzt die Möglichkeit ein Fragment zu erschaffen, was
energetisch Einheit, Vereinigung, Ganzheit, Verherrlichung, Ruhm und
Schönheit versinnbildlicht! Lasse einfach deine Energie fließen und
konzentriere dich auf Einheit, Vereinigung, Ganzheit, Verherrlichung, Ruhm
und Schönheit!
Wie dies letztendlich aussehen wird, wird immer individuell bleiben. Die
Arbeit wird nach einer gewissen Zeit fortgesetzt, wenn man gebeten wird, zu
der grauen Ebene zurückzukehren. Man muss keine Sorgen haben, dass man
den Weg nicht zurückfindet, immer muss sich einfach nur darauf
konzentrieren, und schon ist man wieder da.

Bitte kehre jetzt zu der grauen Ebene zurück.


Du siehst, dass die goldene Kugel eine weitere Tür gebildet hat, die die
Farbe Rot trägt. Du gehst zu der goldenen Kugel, um zu erfahren, was sich
hinter der roten Tür verbirgt.

„Höre und verstehe mich! Hinter dieser roten Tür liegt alles, was du mit
den Begriffen Erfolg, Fortschritt und Arbeit verbindest. Aber auch mit den
Wörtern Stärke, Macht, Strenge und Gerechtigkeit! All dies gehört zu dir.
Auch wenn es sich vielleicht für dich im Moment so anfühlt, dass diese
beiden Bereiche nichts miteinander zu tun haben, lasse dir bitte sagen, dass es
so ist. Vertraue mir.
Hinter dieser Tür wird sich ein Teil deines inneren Tempels
manifestieren, ein Teil, in dem du über deine Erfolge, deine Fortschritte und
deine Arbeiten informiert wirst. Gleichzeitig erfährst du aber auch etwas von
der Stärke, der Macht, der Strenge und der Gerechtigkeit! Wähle und
erkenne! Ich gebe dir hierfür die Zeit, die du willst!

Die goldene Kugel gibt den Weg frei und gleichzeitig öffnet sich die rote
Tür. Dahinter kannst Du jedoch nur weißes Licht sehen. Schreite hindurch
und erschaffe ein Fragment deines inneren Tempels, ein Fragment was mit
deinem Erfolg, deinem Fortschritt und deiner Arbeit, sowie mit deiner Stärke,
deiner Macht, deiner Strenge und deiner Gerechtigkeit zu tun hat.

Pause für 6 Minuten:


Man hat jetzt die Möglichkeit ein Fragment zu erschaffen, was
energetisch Erfolg, Fortschritt, Arbeit, Stärke, Macht, Strenge und
Gerechtigkeit versinnbildlicht! Lasse einfach deine Energie fließen und
konzentriere dich auf Erfolg, Fortschritt, Arbeit, Stärke, Macht und
Gerechtigkeit!
Wie dies letztendlich aussehen wird, wird immer individuell bleiben. Die
Arbeit wird nach einer gewissen Zeit fortgesetzt, wenn man gebeten wird, zu
der grauen Ebene zurückzukehren.

Bitte kehre jetzt zu der grauen Ebene zurück.


Du siehst, dass die goldene Kugel eine weitere Tür gebildet hat, die die
Farbe Blau trägt. Du gehst zu der goldenen Kugel, um zu erfahren, was sich
hinter der blauen Tür verbirgt.
„Höre und verstehe mich! Hinter dieser blauen Tür liegt alles, was du mit
den Begriffen Freude, Gedeihen und abstraktes Denken verbindest. Aber
auch mit den Wörtern Gnade, Gunst, Barmherzigkeit und Geduld! All dies
gehört zu dir. Auch wenn es sich vielleicht für dich im Moment so anfühlt,
dass diese beiden Bereiche nichts miteinander zu tun haben, lasse dir bitte
sagen, dass es so ist.

Vertraue mir. Hinter dieser Tür wird sich ein Teil deines inneren Tempels
manifestieren, ein Teil, in dem du über deine Freude, dein Gedeihen und dein
abstraktes Denken informiert wirst. Gleichzeitig erfährst du aber auch etwas
von der Gnade, der Gunst, der Barmherzigkeit und der Geduld! Wähle und
erkenne! Ich gebe dir hierfür die Zeit, die du willst!

Die goldene Kugel gibt den Weg frei und gleichzeitig öffnet sich die
blaue Tür. Dahinter kannst Du jedoch nur weißes Licht sehen. Schreite
hindurch und erschaffe ein Fragment deines inneren Tempels, ein Fragment
was mit deiner Freude, deinem Gedeihen und deinem abstraktes Denken,
sowie mit deiner Gnade, deiner Gunst, deiner Barmherzigkeit und deiner
Geduld zu tun hat.

Pause für 6 Minuten:


Man hat jetzt die Möglichkeit ein Fragment zu erschaffen, was
energetisch Freude, Gedeihen, abstraktes Denken, Gnade, Gunst,
Barmherzigkeit und Geduld versinnbildlicht! Lasse einfach deine Energie
fließen und konzentriere dich auf Freude, Gedeihen, abstraktes Denken,
Gnade, Gunst und Geduld! Wie dies letztendlich aussehen wird, wird immer
individuell bleiben. Die Arbeit wird nach einer gewissen Zeit fortgesetzt,
wenn man gebeten wird, zu der grauen Ebene zurückzukehren.
Bitte kehre jetzt zu der grauen Ebene zurück.

Du siehst, dass die goldene Kugel eine weitere Tür gebildet hat, die die
Farbe Schwarz trägt. Du gehst zu der goldenen Kugel, um zu erfahren, was
sich hinter der schwarzen Tür verbirgt.

„Höre und verstehe mich! Hinter dieser schwarzen Tür liegt alles, was du
mit den Begriffen Weiblichkeit, Mütterlichkeit und Heimat verbindest. Aber
auch mit den Wörtern Einsicht, Verstand und analytische Intelligenz!

All dies gehört zu dir. Auch wenn es sich vielleicht für dich im Moment
so anfühlt, dass diese beiden Bereiche nichts miteinander zu tun haben, lasse
dir bitte sagen, dass es so ist. Vertraue mir. Hinter dieser Tür wird sich ein
Teil deines inneren Tempels manifestieren, ein Teil, in dem du über deine
Weiblichkeit, deine Mütterlichkeit und deine Heimat informiert wirst.
Gleichzeitig erfährst du aber auch etwas von der Einsicht, dem Verstand und
der analytischen Intelligenz! Wähle und erkenne! Ich gebe dir hierfür die
Zeit, die du willst!

Die goldene Kugel gibt den Weg frei und gleichzeitig öffnet sich die
schwarze Tür. Dahinter kannst Du jedoch nur weißes Licht sehen. Schreite
hindurch und erschaffe ein Fragment deines inneren Tempels, ein Fragment
was mit deiner Weiblichkeit, deiner Mütterlichkeit und deiner Heimat, sowie
mit deiner Einsicht, deinem Verstand und deiner analytische Intelligenz zu
tun hat.
Pause für 6 Minuten:
Man hat jetzt die Möglichkeit ein Fragment zu erschaffen, was
energetisch Weiblichkeit, Mütterlichkeit Heimat, Einsicht, Verstand und
analytische Intelligenz versinnbildlicht! Lasse einfach deine Energie fließen
und konzentriere dich auf Weiblichkeit, Mütterlichkeit Heimat, Einsicht,
Verstand und analytische Intelligenz! Wie dies letztendlich aussehen wird,
wird immer individuell bleiben. Die Arbeit wird nach einer gewissen Zeit
fortgesetzt, wenn man gebeten wird, zu der grauen Ebene zurückzukehren.

Bitte kehre jetzt zu der grauen Ebene zurück.

Du siehst, dass die goldene Kugel eine weitere Tür gebildet hat, die die
Farben des Regenbogens trägt. Du gehst zu der goldenen Kugel, um zu
erfahren, was sich hinter der Regenbogentür verbirgt.

„Höre und verstehe mich! Hinter dieser Regenbogen Tür liegt alles, was
du mit den Begriffen Männlichkeit, Väterlichkeit und Fremdartigkeit
verbindest. Aber auch mit den Wörtern Weisheit, Klugheit und
Geschicklichkeit! All dies gehört zu dir. Auch wenn es sich vielleicht für dich
im Moment so anfühlt, dass diese beiden Bereiche nichts miteinander zu tun
haben, lasse dir bitte sagen, dass es so ist. Vertraue mir. Hinter dieser Tür
wird sich ein Teil deines inneren Tempels manifestieren, ein Teil, in dem du
über deine Männlichkeit, deine Väterlichkeit und deine Fremdartigkeit
informiert wirst. Gleichzeitig erfährst du aber auch etwas von der Weisheit,
der Klugheit und der Geschicklichkeit! Wähle und erkenne! Ich gebe dir
hierfür die Zeit, die du willst!
Die goldene Kugel gibt den Weg frei und gleichzeitig öffnet sich die
nachtblaue Tür. Dahinter kannst Du jedoch nur weißes Licht sehen. Schreite
hindurch und erschaffe ein Fragment deines inneren Tempels, ein Fragment
was mit deiner Männlichkeit, deiner Väterlichkeit und deine Fremdartigkeit,
sowie mit deiner Weisheit, deiner Klugheit und deiner Geschicklichkeit zu
tun hat.

Pause für 6 Minuten:


Man hat jetzt die Möglichkeit ein Fragment zu erschaffen, was
energetisch Männlichkeit, Väterlichkeit, Fremdartigkeit, Weisheit, Klugheit
und Geschicklichkeit versinnbildlicht! Lasse einfach deine Energie fließen
und konzentriere dich auf Männlichkeit, Väterlichkeit, Fremdartigkeit,
Weisheit, Klugheit und Geschicklichkeit! Wie dies letztendlich aussehen wird,
wird immer individuell bleiben. Die Arbeit wird nach einer gewissen Zeit
fortgesetzt, wenn man gebeten wird, zu der grauen Ebene zurückzukehren.

Bitte kehre jetzt zu der grauen Ebene zurück.

Du siehst, dass die goldene Kugel eine weitere Tür gebildet hat, die die
Farbe Grau trägt. Du gehst zu der goldenen Kugel, um zu erfahren, was sich
hinter der grauen Tür verbirgt.

„Höre und verstehe mich! Hinter dieser grauen Tür liegt alles, was du mit
den Begriffen Angst, Wut, Hass, Neid, Niedertracht und Zorn verbindest.
Aber auch mit den Wörtern Wissen und Allwissenheit! All dies gehört zu dir.
Auch wenn es sich vielleicht für dich im Moment so anfühlt, dass diese
beiden Bereiche nichts miteinander zu tun haben, lasse dir bitte sagen, dass es
so ist. Vertraue mir. Hinter dieser Tür wird sich ein Teil deines inneren
Tempels manifestieren, ein Teil in dem du über Aspekte der Begriffe Angst,
Wut, Hass, Neid, Niedertracht, Zorn, Wissen und Allwissenheit! Dies wird
die letzte Tür sein! Wähle und erkenne! Ich gebe dir hierfür die Zeit, die du
willst! Bedenke, dass Grau und das Grauen!

Die goldene Kugel gibt den Weg frei und gleichzeitig öffnet sich die
grauen Tür. Dahinter kannst Du jedoch nichts außer Schwärze sehen.
Schreite hindurch und erschaffe ein Fragment deines inneren Tempels, ein
Fragment, was mit Angst, Wut, Hass, Neid, Niedertracht, Zorn, Wissen und
Allwissenheit zu tun hat!

Pause für 3 Minuten:


Man hat jetzt die Möglichkeit ein Fragment zu erschaffen, was
energetisch Angst, Wut, Hass, Neid, Niedertracht, Zorn, Wissen und
Allwissenheit versinnbildlicht! Lasse einfach deine Energie fließen und
konzentriere dich auf Angst, Wut, Hass, Neid, Niedertracht, Zorn, Wissen und
Allwissenheit! Wie dies letztendlich aussehen wird, wird immer individuell
bleiben. Die Arbeit wird nach einer gewissen Zeit fortgesetzt, wenn man
gebeten wird, zu der grauen Ebene zurückzukehren.

Bitte kehre jetzt zu der grauen Ebene zurück.

Du siehst, dass die goldene Kugel eine weitere Tür gebildet hat, die
gigantisch und golden ist! Du gehst zu der goldenen Kugel, um zu erfahren,
was sich hinter diesem Portal verbirgt.
„Höre und verstehe mich! Hinter diesem goldenen Portal hat sich dein
innerer Tempel gebildet! Wie er aussieht, ist für dich bestimmt! Schreite
hindurch! Lasse dir sagen, dass ich mich auch auf der anderen Seite befinden
werde, wo ich schon immer war, da ich du bin! Bereise deinen inneren
Tempel und erfahre die Möglichkeiten! Hierfür hast du ausreichend Zeit!
Lasse dir bitte als Letztes sagen, dass auch hier deine Reise endet und du in
deinem inneren Tempel eine Tür finden wirst, die dich zurück zu der
Regenbogentreppe führen wird! Wohl an! Durchquer das goldene Portal und
erfahre deinen inneren Tempel!

Pause für 11 Minuten:


Der innere Tempel ist erschaffen! Erfahre und erlebe ihn! Du hierfür
ausreichend Zeit! Die Arbeit wird nach einer gewissen Zeit fortgesetzt, wenn
man gebeten wird, zu der Regenbogentreppe zurückzukehren.

Kehre nun zu der Regenbogentreppe wieder zurück!


Du durchschreitest das energetische Tor und fühlst, das du wieder
zurückgebracht wirst, zurück zu der Regenbogentreppe, an der alles
begonnen hat.

ACHT … du durchschreitest das weiß-goldene Tor! Komm und


fokussiere dich, lasse die weißen Energien in dein Kronenchakra fließen.
Fühle, wie dich das Weiß der Schöpfung und der Begabung durchfließt und
umgibt. Das Weiß der höheren Welten, des Wissens, der Weisheit und des
Bewusstseins! Mache dann deinen nächsten Schritt!

SIEBEN … du stehst auf der violetten Stufe der Reife und der
Erkenntnis! Komm und fokussiere dich, lasse die violetten Energien in dein
Stirnchakra fließen. Fühle, wie dich das Violett der Weisheit und der
kosmischen Magie durchfließt und umgibt. Das Violett der Intuition, der
Hellsichtigkeit und der Fantasie! Das Violett der Persönlichkeitsentwicklung,
des Verstehens und der Klarsicht! Mache dann deinen nächsten Schritt!

SECHS … du stehst auf der schwarzen Stufe der Transformation und der
Neuwerdung! Komm und fokussiere dich, lasse die transzendenten Energien
in dein Todeschakra, dein Nackenchakra fließen. Fühle, wie dich die
Transzendenz der Magie und der Mystik durchfließt und umgibt. Das
Schwarz der Geheimnisse, des Verstehens, der Erkenntnis und der Reflexion!
Das Schwarz der Prüfung, der Läuterung und des Neuwerdens! Mache dann
deinen nächsten Schritt!

FÜNF … du stehst auf der blauen Stufe der Entspannung und der
Verständigung! Komm und fokussiere dich, lasse die blauen Energien in dein
Halschakra fließen. Fühle, wie dich das Blau des spirituellen Friedens und
der Gnade durchfließt und umgibt. Das Blau der Selbstbestimmtheit, der
Kunst und der Kommunikation! Das Blau des Ausdrucks, des Befehls und
der Diplomatie! Mache dann deinen nächsten Schritt!

VIER … du stehst auf der grünen Stufe der Lebenskraft und der Gabe!
Komm und fokussiere dich, lasse die grünen Energien in dein Herzchakra
fließen. Fühle, wie dich das Grün der Gesundheit und der Vitalität durchfließt
und umgibt. Das Grün der Widerstandskraft, der Heilung und der
Emotionalität! Das Grün der Lebendigkeit, der Barmherzigkeit und der
Liebe! Mache dann deinen nächsten Schritt!
DREI … du stehst auf der gelben Stufe der Mittigkeit und der
Besonnenheit! Komm und fokussiere dich, lasse die gelbe Energie in dein
Solar-Plexus-Chakra fließen. Fühle, wie dich das Gelb des klaren Verstandes
und der Harmonie durchfließt und umgibt. Das Gelb der Anmut, der Tatkraft
und der Gelassenheit! Das Gelb der Macht, der Würde und der Zentriertheit!
Mache dann deinen nächsten Schritt!

ZWEI … du stehst auf der orangen Stufe der Erneuerung und der
Veränderung! Komm und fokussiere dich, lasse die orange Energie in dein
Sexualchakra fließen. Fühle, wie dich das Orange der Erneuerung und der
Ausgeglichenheit durchfließt und erfüllt. Das Orange der Fruchtbarkeit, der
Sinnlichkeit und des Lebens! Das Orange der Expansion, der Lust und der
Schöpfungskraft! Mache dann deinen nächsten Schritt!

EINS … du stehst auf der roten Stufe der Lebenskraft und der
Beharrlichkeit! Komm und fokussiere dich, lasse die rote Energie in dein
Wurzelchakra fließen. Fühle, wie dich das Rot der Entfaltung und der
Standhaftigkeit durchfließt und erfüllt. Das Rot der Verbundenheit, der
Sicherheit und der eigenen Kernidentität, das Rot der Kraft, des Überlebens
und der eigenen Tiefe. Mache dann deinen nächsten Schritt!

Nun bist du wieder am Fuße der Treppe angelangt und es wird Zeit, dass
du wieder zurück in deine Realität gehst.
Ich werde nun rückwärts zählen, und wenn ich bei null angekommen bin,
bist du wieder vollkommen im Hier und Jetzt.

Fünf … du merkst wieder ganz bewusst, wie dein Atem in den Körper
eindringt und wie sich deine Lungen füllen.

Vier … du spürst wieder ganz deutlich deine Arme und Beine und in
welcher Haltung sie sich befinden.

Drei.. Du hörst die Geräusche des Alltags wieder.

Zwei … dein Zeitgefühl kehrt zurück, und auch wenn du noch deine
Augenlider geschlossen hältst, weißt du bereits wieder, wo du bist und was
du hier machst.

Eins … Du kannst bewusst deine Augenlider öffnen, alle Erinnerungen


sind in dir gespeichert.

Null … du bist wieder vollkommen im Hier und Jetzt und bis frisch und
entspannt und Vollkommenaufnahme bereit.

Reflektiere über diese Arbeit! Erkenne, wo deine Stärken und wo deine


Schwächen lagen. Welche Hindernisse für dich einfach waren und welche
eine Herausforderung stellten! Wiederhole die Arbeit, bist du mit dem
Ergebnis selbst zufrieden bist.
Diese Arbeit bezog sich auf den Sephiroth. Wen es wundert, dass hier
auch „dunkle Energien“ angesprochen wurden, sollte bitte nicht vergessen,
dass wir in der Dualität existieren. Die graue Tür, war die Tür zur Sephirah
Daath. In Daath existiert der Abyss und Choronzon mit den Energien
Charbiel und Tsamael. „Aus dem Schrottplatz von Choronzon werden die
Götter geschmiedet!“ Dieser Satz macht deutlich, dass man durch einen Mors
Mystica (mystischen Tod) sterben muss um, wie „Phönix aus der Asche“ neu
zu werden. Im Kapitel „Der Mors Mystica und andere Tode“ dieser
Buchreihe mehr darüber.

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Astralreise – Der Sternentempel
Konzentriere Dich auf Deinen Atem. Lasse ihn kommen und gehen, von
ganz alleine. Lasse alle Gedanken ziehen, so als ob sie Wolken am Himmel
wären.

Befreie Dich von Deinem Alltag. Befreie Dich von all dem „Müssen“,
dem „Wollen“, dem „Befolgen“. Du bist Du, nichts anderes zählt hier.

Entspanne Dich, entspanne Dich im Geiste und im Körper. Finde für dich
eine bequeme Position, sodass deine Arme, deine Beine und dein ganzer
Körper sich entspannen können!

Die Stirn ist glatt und gelöst.


Die Wangen sind locker und entspannt.
Der Unterkiefer ist entspannt.
Die Zunge liegt locker im Mund.
Das ganze Gesicht ist entspannt.

Der Atem kommt und geht von ganz alleine.


Nichts und niemand stören mich mehr.
Alles andere hat Zeit bis später.
Ich lasse die Gedanken vorbeiziehen, wie die Wolken am Himmel.

Ich bin ganz ruhig.


Ich bin ganz ruhig.
Ich bin ganz ruhig.

Loslassen.
Loslassen, von all dem, was mich bisher noch beschäftigt hat.
Loslassen, von all den Themen des Tages.
Loslassen, von allen Vorstellungen, von allen Meinungen.
Loslassen, von allen Absichten und Wünschen.
Loslassen, von all dem ich möchte, ich will, ich muss.

Ich bin ganz ruhig.


Die Ruhe kommt ganz von selbst.
Ich lasse mich treiben zur Insel der Ruhe.
Ich bin ganz ruhig.

Die Reise beginnt nun.

Du befindest Dich an einem Ort, der vollkommen in Schwärze getaucht


ist. Du kannst nichts erkennen, dennoch weißt und fühlst du, dass du hier
sicher bist! Als du diesen Gedanken für dich erfasst hast, durchdringt ein
schwaches rotes Leuchten die Schwärze. Mehr und mehr kannst du erkennen
und du siehst, dass sich ein rotkristallenes Portal keine 10 Meter von dir
entfernt aus der Schwärze schält. Das rote Leuchten wird immer stärker und
stärker und du erkennst, dass du dich in einer Felsgrotte befinden musst. Um
dich herum ist nackter Fels und keine 3 Meter hinter dir, liegt eine ruhige
Wasseroberfläche, die offensichtlich der Eingang zu dieser Grotte ist!

Du schaust zu dem roten Leuchten und siehst, dass das kristallene Tor
sicherlich 5 Meter groß ist und direkt in die Felswand eingelassen ist! Du
gehst auf das Tor zu, doch nichts passiert. Du weißt natürlich, dass dieses Tor
allein durch deine Chakrenenergie deines Wurzelchakras aktiviert und
geöffnet werden kann! Tue dies und öffne das Tor! Hierfür hast du 4 reale
Sekunden Zeit!

1,2,3,4!

Hinter dem roten Tor siehst du ein orangekristallenes Portal! Nur durch
die Energie deines Sexualchakras kannst du dieses Portal öffnen! Erneut sind
hierfür 4 Sekunden Zeit gedacht!

1,2,3,4!

Hinter dem orangen Tor siehst du ein gelbkristallenes Portal! Nur durch
die Energie deines Solar-Plexus-Chakras kannst du dieses Portal öffnen!
Erneut sind hierfür 4 Sekunden Zeit gedacht!

1,2,3,4!

Hinter dem gelben Tor siehst du ein grünkristallenes Portal! Nur durch
die Energie deines Herzchakras kannst du dieses Portal öffnen! Erneut sind
hierfür 4 Sekunden Zeit gedacht!

1,2,3,4!

Hinter dem grünen Tor siehst du ein blaukristallenes Portal! Nur durch
die Energie deines Halschakras kannst du dieses Portal öffnen! Erneut sind
hierfür 4 Sekunden Zeit gedacht!
1,2,3,4!

Hinter dem blauen Tor siehst du ein violettkristallenes Portal! Nur durch
die Energie deines Stirnchakras kannst du dieses Portal öffnen! Erneut sind
hierfür 4 Sekunden Zeit gedacht!

1,2,3,4!

Als Letztes siehst du zwei Portale, ein weißes und ein schwarzes! Öffne
das entsprechende Portal und schreite hindurch!

1,2,3,4!

Alles um dich herum ist schwarz und es fällt dir schwer, etwas zu
erkennen. Doch langsam gewöhnen sich deine Augen an das Licht und Stück
für Stück kannst du deine Umgebung erkennen.

Du stehst auf einem Steinplateau hoch im Gebirge. Um dich herum


stehen gigantische Felsformationen, und soweit das Auge reicht, siehst du nur
schneebedeckte Gebirgszüge.

Du lässt deinen Blick etwas schweifen und siehst, dass ein kleiner
schmaler Pfad sich von dem Felsplateau weg schlängelt.

Du betrittst den Pfad und siehst, dass er sich leicht bergan schlängelt, bis
er letztlich an einer fast senkrechten Steinwand endet. Als du die Steinwand
erreichst, siehst du, das kleine Sprossen, ähnlich einer Leiter, in die Felswand
geschlagen wurden. Man erkennt deutlich, dass dies von Menschenhand
vollzogen wurde, wobei die Werkzeuge offensichtlich sehr primitiv waren.
Du beginnst langsam an den Sprossen hochzuklettern und bemerkst dabei,
wie sich deine Handchakren immer stärker und stärker aktivieren.

Du kletterst weiter und mit jeder Sprosse, die du überwindest, wächst in


dir die Energie. Nach ein paar Augenblicken siehst du, dass sich etwas
oberhalb von dir ein weiteres Felsplateau befindet. Nachdem du die letzten
Sprossen überwunden hast, betrittst du das Felsplateau und siehst, das sich in
seiner Mitte ein großer Obelisk befindet, der mit fremdartigen Symbolen
geschmückt ist. Der Obelisk ragt vielleicht 5 m in die Höhe.

Du schaust dir den Obelisken an und siehst, dass sich an seiner Spitze
eine Kristallkugel befindet, welche sofort anfängt, Violett zu leuchten. Das
violette Leuchten senkt sich nieder und hüllt den Obelisken vollkommen ein.
Gleichzeitig ist es so, als ob sich hier etwas in deiner Aura verändert. Es ist
schwer in Worte zu fassen, doch du hast das Gefühl, als ob der Obelisk mit
dir in Verbindung treten will.

Für den Bruchteil einer Sekunde hast du plötzlich das Wort "Ätherkörper"
in deinem Geiste und du weißt, dass du dich nun aktiv mit deinem
Ätherkörper verbinden musst. Hierfür hast du nun etwas Zeit. Nutze hierfür
den Obelisken und die violette Kugel.

Pause für 1 Minute, um sich mit seinem Ätherkörper zu verbinden.

Du hast dich mit deinem Ätherkörper verbunden und du siehst, dass sich
noch weitere Kristallformationen im Obelisken befinden. Doch du kannst sie
nicht erreichen, da sie sich tief im Inneren befinden. Alle Versuche,
energetisch in den Obelisken einzudringen scheitern. Dafür siehst du jedoch,
dass im hinteren Bereich des Felsplateaus, weitere Sprossen in die Felswand
geschlagen sind, sodass du dieses Plateau verlassen und weiter deinem
Aufstieg folgen kannst.

Als du die Sprossen erreichst, fühlst du, wie deine gesamten


Nebenchakren beginnen sich zu aktivieren. Neben deinen Handchakren,
Ellbogenchakren und Schulterchakren erhalten gerade deine Fußchakren
sowie deine Kniechakren besonders starke Energien. Doch auch deine
Hüftchakren erfahren eine Aktivierung. Du fühlst, wie die Energie durch
deine Extremitäten läuft und wie sich ein wohliges Gefühl in deinem Körper
ausbreitet. Jedes Mal, wenn sich eines deiner Nebenchakren aktiviert, ist es
so, als ob du ein leises Klingeln hörst, so als ob ein filigranes Geflecht von
Saiten angespielt wird.

Erneut spürst und siehst du, dass sich deine Umgebung vollkommen
verändert hat. Du siehst, dass sich vor dir, mitten im Fels, ein orangefarbener
Würfel befindet. Als du versuchst, den Würfel zu berühren, gelingt es dir
jedoch nur wenige Millimeter an die Felswand heranzukommen. Du berührst
noch nicht einmal den Felsen, geschweige bist in der Lage den Würfel zu
greifen. Gleichzeitig spürst du wie eine Energie sich in dir manifestiert,
welche man als Unbehagen beschreiben kann. Dir wird klar, dass du dich
letztendlich auf deinem Mentalkörper konzentrieren musst, um in den Felsen
einzudringen. Konzentriere dich auf die Energien, die du mit den Worten
"Wissen", "Logik", "Willen" und "Erkenntnis" assoziierst.
Du konzentrierst dich und Stück für Stück spürst du eine energetische
Veränderung in deinem vorher kontaktierten Ätherkörper. Du verstehst, dass
die Verbindungen untereinander, zwischen den Energiekörpern auch
berücksichtigt werden müssen. Es scheint, als ob deine Aura beginnt, heller
zu leuchten. Aktiviere soweit deinen Ätherkörper, bis es dir möglich ist, den
Orangefarbenden Würfel aus der Felswand herauszuziehen. Hierfür hast du
jetzt Gelegenheit.

Kurze Pause für 33 Sekunden, um den orangefarbenen Würfel


herauszuziehen.

Du ziehst den Orangefarbenden Würfel aus der Felswand heraus und


sofort hörst du die Stimme in deinem Kopf „Mentalkörper“ und du weißt,
dass du dich nun mit Hilfe des orangefarbenen Würfels mit deinem
Mentalkörper verbinden musst. Hierfür hast du nun etwas Zeit.

Kurze Pause für 1 Minute, um sich mit seinem Mentalkörper zu


verbinden.

Du hast dich mit deinem Mentalkörper verbunden. Du steigst den Felsen


weiter hinauf und erneut kannst du nach einigen Augenblicken sehen, dass
sich etwas oberhalb von dir ein weiteres Plateau befindet. Du beendest einen
Aufstieg und siehst, dass sich dieses Plateau doch von den anderen stark
unterscheidet, da du letztendlich auf einer Kugel stehst. Man kann sehr
deutlich sehen, dass die Oberseite des Plateaus so verändert wurde, als ob
sich eine große kristallene Kugel mitten in den Fels versenkt hätte.
Als du voll und ganz das Plateau erreicht hast, siehst du plötzlich, wie
sich eine kleine Pyramide aus der Mitte der Kugel nach oben bewegt. Dies
kannst Du daran erkennen, dass die kristallene Kugel vollkommen
durchsichtig ist, die Pyramide aber hellgrün leuchtet.

Ohne Weiteres durchstößt die grüne Pyramide die Kugeloberfläche und


gleichzeitig hörst du in deinem Geist das Wort „Emotionalkörper“ und du
weißt, das es nun Zeit ist, sich mit deinem Emotionalkörper zu verbinden.
Hierfür hast du nun etwas Zeit. Nutze die kristallene Kugel und die grüne
Pyramide.

Kurze Pause für 1 Minute, um sich mit seinem Emotionalkörper zu


verbinden.

Du hast dich mit deinem Emotionalkörper verbunden und plötzlich siehst


du, dass sich im hinteren Bereich des Plateaus erneut Sprossen, in der fast
senkrecht aufragenden Felswand befinden. Du näherst dich den Sprossen,
doch plötzlich frischt der Wind stark auf, und innerhalb von Augenblicken
wird aus einem leisen Säuseln ein starkes Wehen, sodass aus einem leichten
Wind ein beginnender Sturm wird. Dennoch betrittst du die Sprossen und
beginnt vorsichtig mit deinem Aufstieg.

Mit jeder Sprosse, die du überwindest, scheint der Wind jedoch stärker zu
werden und du fühlst den Widerstand sehr deutlich auf deiner Haut und das
Rauschen des Sturms in deinen Ohren ist so laut, dass du nichts mehr anderes
hören kannst. Der Sturm wird stärker und stärker und du fühlst richtig, wie er
an deinem ganzen Leib zerrt, sodass du große Mühe hast dich in der
Felswand festzuhalten.

Mittlerweile ist es ein regelrechtes Vorkämpfen geworden, doch du


erkennst, dass sich oberhalb deiner Position ein weiteres Felsplateau befindet.
Du erreichst das Felsplateau und erkennst, dass du dich letztendlich an der
Spitze dieses Berges befindest. Über dir kannst Du nur den Himmel sehen.
Der Sturm ist immer noch heftig am toben und du hast mit sehr starkem
körperlichen Widerstand zu kämpfen. Mit Mühe und Not kannst du erkennen,
dass sich auch hier in der Mitte des Plateaus eine geometrische Figur
befindet. Bei genauerem Hinsehen erkennst du, dass es sich um einen
Tetraeder handelt.

Du gehst näher an den Tetraeder heran und bemerkst, dass er plötzlich


goldfarbend wird und zu leuchten beginnt. Gleichzeitig hörst du für den
Bruchteil eines Augenblicks eine Stimme in deinem Kopf, die dir sagt:

„Verbindet sich mit deinem Astralkörper und aktiviere die Merkaba.“

Sofort wird dir klar, dass der goldfarbene Tetraeder, den du siehst, ein
Teil einer Merkaba sein muss. Verbinde dich nun mit deinem Astralkörper
und aktiviere anschließend die Merkaba. Dies wird eine erste Prüfung sein.

Pause für 3 Minuten:


Man hat jetzt die Aufgabe sich mit seinem Astralkörper zu verbinden und
die Merkaba zu aktivieren, diese zu betreten und letztendlich mit ihr zu
reisen. Die astrale Arbeit wird nach drei realen Minuten fortgesetzt, da man
in dieser Zeit sich voll und ganz mit seinem Astralkörper verbunden haben
muss. Gleichzeitig muss man aber schon die Merkaba aktiviert und betreten
haben. Ob die Form der Merkaba wirklich nur ein Tetraeder ist, muss jeder
für sich selber entscheiden, da es sich hierbei um eine individuelle Prüfung
handelt. Die Reise wird so fortgesetzt, dass davon ausgegangen wird, dass
jeder die Merkaba betreten hat und sich bereits vom Plateau erhoben hat.
Sollte dies nicht der Fall sein, kann man der Arbeit weiter zu hören und sie
einfach als Fantasiegeschichte betrachten.

Du befindest dich in der Merkaba und du siehst, dass das Gebirge schon
weit weit unter dir liegt. Immer schneller und schneller wird der Erdboden
unter dir kleiner und kleiner, und kurze Zeit später befindest dich im Orbit
eines großen Planeten. Deine Reise geht weiter und weiter in die Tiefen des
Kosmos hinein.

Für einen kurzen Augenblick ist es so, als ob du das gesamte System, in
welchem Du dich in der Merkaba befindest, erkennen kannst. Du siehst
verschiedene Planeten verschiedene Monde und eine Sonne. Du weißt, dass
Du deinen Sternen Tempel auf einer ganz eigenen individuellen Ebene
errichten muss. Irgendein Himmelskörper in diesem System wird dich
dorthin führen und als Portal fungieren. Es kann einer der Monde sein, es
kann ein Planet sein, es kann die Sonne sein, es kann sich um einen der
anderen Himmelskörper handeln, der sich irgendwo befindet. Es kann sich
sogar um eine Raumanomalie handeln, welche du erst suchen musst. Finde
das Portal und durchquert er es.

Pause für 3 Minuten:


Man muss jetzt ein energetisches Portal finden, welches einen von dieser
Ebene in eine individuelle Sternenebene transportiert. Hierfür hat man
erneut drei reale Minuten Zeit. Da es sich hierbei um eine geführte Arbeit
handelt, wird davon ausgegangen, dass sich hinter dem Portal eine absolute
Schwärze befindet, welche aber gleichzeitig das Potenzial besitzt, Gedanken
manifest werden zu lassen. Wenn die 3 min verstrichen sind, wird die Reise
fortgesetzt.

Man hat das Energieportal durchschritten, und befindet sich nun an einem
energetischen Ort, der jedoch vollkommen schwarz ist. Konzentriere dich
einmal darauf, dass sich um dich herum ein Sternenhimmel bildet, in dessen
zentraler Mitte du schwebst.

Du konzentrierst dich darauf und wie winzige Nadelstiche, in einem


blauschwarzen Firmament, bilden sich kleine Sternenlichter. Mehr und mehr
Sterne bilden sich, bis du vollkommen eingehüllt von einem wunderschönen
Sternenhimmel irgendwo in Sein schwebst.

Da ein Sternentempel hoch individuell ist, wird die Arbeit nun so


fortgesetzt werden, dass man nur noch in Grundzügen Informationen
bekommt. Wie diese Informationen umgesetzt werden, liegt bei jedem Selbst.

Erschaffe dir nun ein Fundament für deinen Sternentempel. Dies kann ein
Planet sein, ein anderer Himmelskörper, es kann eine Plattform sein oder
auch einer Raumstation oder etwas anderes, was du mit dem Begriff
kosmisches Fundament verbindest. Plane und erschaffe dieses Fundament so
detailreich, wie es dir nur möglich ist. Wisse, dass sich auf diesem
Fundament noch fünf weitere Bereiche aufbauend werden.

Kurze Pause für 3 Minuten, um das Sternenfundament zu kreieren.

Du hast energetisch dein Fundament erschaffen. Bereite dich nun darauf


vor das du einen Bereich erschafft, der letztendlich dafür da ist, dass du in die
Tiefen des kosmischen Seins eindringen kannst, welches am einfachsten mit
verschiedenen Merkabas funktioniert. D. h., du kannst dir nun so etwas
Ähnliches wie einen Flug- oder Raumhafen erstellen. Wie dieser Bereich in
deinem Sternentempel aussieht, bleibt individuell, dass Wichtigste ist nur,
dass du dich darauf konzentrierst, dass du einen Bereich erstellst, welcher
ausschließlich dafür gedacht ist, mit dem Kosmos und dem kosmischen Sein
in Verbindung zu treten. Hierfür hast du ausreichend Zeit, denn auch hierbei
geht es um einen genauen Detailreichtum. Die Arbeit wird nach drei Minuten
fortgesetzt.

Pause für 3 Minuten, um einen Merkaba-Raumhafen zu erstellen!

Du hast einen entsprechenden Bereich in deinem Sternentempel kreiert


und du weißt, dass noch vier weitere, individuelle Ausdehnungen folgen.

Als Nächstes möchte ich dich bitten einen Bereich zu kreieren, indem du
auf alle Gebiete des Kosmos zugreifen kannst, die du mit der „Lichten Seite“
verbindest! Hier kannst du alles erschaffen und ausführen, was du mit den
Wörtern „Liebe“, „Schöpfung“, „Harmonie“, „Heilung“, „Hilfe“,
„Glückseligkeit“, „Ausgleich“ und „positive Energetisierung“ assoziierst.
Auch hierfür hast du wieder drei reale Minuten Zeit. Danach wird die Arbeit
fortgesetzt!

Pause für 3 Minuten, um einen „Licht-Bereich“ zu erschaffen!

Du hast einen entsprechenden Bereich in deinem Sternentempel kreiert


und du weißt, dass noch drei weitere individuelle Bereiche folgen.

Als Nächstes möchte ich dich bitten einen Bereich zu kreieren, indem du
auf alle Demarkationen des Kosmos zugreifen kannst, die du mit der
„Schatten Seite“ verbindest! Hier kannst du alles erschaffen und ausführen,
was du mit den Wörtern „Chaos“, „Zerstörung“, „Konfusion“,
„Getrenntsein“, „Hilfe“ und „negative Energetisierung“ assoziierst. Wisse,
dass du in einem dualen Sein existierst. Verschließe dich nicht der einen Seite
und forciere nur die andere Seite des Seins. Der absolute und harmonische
Mittelpunkt ist das Ziel der Existenz! Erkenne und wisse, dass in deinem Sein
Anteile existieren, welche dunkel sind. Auch zu ihnen musst du irgendwann
einmal Kontakt knüpfen, um sie in dein großes Ganzes zu integrieren! Auch
hierfür hast du wieder drei reale Minuten Zeit und auch hierbei ist
Detailreichtum essenziell!

Pause für 3 Minuten, um einen „Schatten-Bereich“ zu erschaffen!

Du hast einen entsprechenden Bereich in deinem Sternentempel kreiert


und du weißt, dass noch zwei weitere individuelle Komplexe folgen.
Als Nächstes möchte ich dich bitten einen Bereich zu kreieren, indem du
auf Aufgabenkreise des Ich zugreifen kannst, die du vielleicht mit dem Wort
„Seelenhaus“ verbindest! Hier kannst du alles erschaffen und ausführen, was
du mit den Wörtern „energetische Körper“, „Hauptchakren“,
„Nebenchakren“, „kosmische Chakren“, „Hilfe“, und „Selbsterkenntnis“,
„Selbsthilfe“, „Lichtkörper“, „Aufstieg“, „eigene Anteile“ assoziierst. Wisse,
dass du dich ständig evolutionieren wirst und dass du durch ein besseres
Verstehen deines Ichs große Fortschritte machen kannst! Erkenne dein
Inneres! Erkenne dein Äußeres! Erkenne die Welt! Erkennen den Kosmos!
Erkenne das Sein … Um alles zu sein! Auch hierfür hast du wieder drei reale
Minuten Zeit und auch hierbei ist Detailreichtum essenziell!

Pause für 3 Minuten, um einen „Seelen-Bereich“ zu erschaffen!

Du hast einen entsprechenden Bereich in deinem Sternentempel kreiert


und du weißt, dass noch eine individueller Domäne folgt.

Als Nächstes möchte ich dich bitten einen Bereich zu kreieren, indem du
erkennen und verstehen kannst, was das „Große Werk“ ist! Erschaffen einen
Distrikt, der allein zur Ausführung des großen Werkes dient! Hier kannst du
alles erschaffen und ausführen, was du mit deiner individuellen kosmischen
Aufgabe zu tun hast. Wenn du hierüber noch keine Informationen besitzt,
dann versuche, welche zu erhalten. Höre auf die „inneren Stimmen deines
Sein“ und lasse die kreative Energie einfach fließen! Auch hierfür hast du
wieder drei reale Minuten Zeit und auch hierbei ist Detailreichtum essenziell!
Pause für 3 Minuten, um einen „Arbeitsbereich des Großen Werks“ zu
erschaffen.

Dein Sternentempel ist in den Grundfesten erschaffen! Ich lasse dir nun
Zeit, dich weiterhin mit deinem Sternentempel zu verbinden und die ganzen
Möglichkeiten zu erfahren. Lasse deine Energie frei! Lasse deine innere
Kreativität fließen und erkenne, was sich alles daraus erschaffen lässt! Zum
Schluss musst du jedoch einen Ausgang erstellen, einen Bereich, der dich
zurück ins Hier und Jetzt bringt, einen Bereich, indem du mit deiner Merkaba
wieder in die unteren Energieebenen reisen kannst.

Wenn die Zeit der Rückkehr kommt, bitte ich dich, mit der Merkaba
zurück zu der goldenen Regenbogentreppe zu reisen, an der alles begann.
Hierzu musst du nur den gedanklichen Befehl äußern und deine Merkaba
wird dich zurückbringen!

Für die Erkundung deines Sternentempels lasse ich dir 11 reale Minuten
Zeit!

PAUSE für 11 Minuten:


Man hat jetzt die Möglichkeit sich mit seinem Sternentempel zu verbinden
und diesen kennenzulernen! Die Arbeit wird fortgesetzt, wenn man gebeten
wird, die Regenbogentreppe wieder zu erreichen!

Es ist die Zeit des Abschiedes gekommen. Bitte verlasse nun deinen
Sternentempel, gleite mit der Merkaba zurück zum Anfang der Reise. Suche
und finde einen goldenen Gang. Kehre zurück, indem du zuerst deinen
Astralkörper verlässt, dann deinen Emotionalkörper, dann deinen
Mentalkörperkörper und zum Schluss deinen Ätherkörper! Wenn dies
geschehen ist, wirst du sehen, dass sich vor dir ein schwarzes und ein weißes
Tor gebildet hat. Du weißt, dass du nun zurück zu den Chakrentoren gehen
kannst, um diese wieder zu verschließen! Komm und durchschreite dein Tor!

Hinter dir schließt sich das von dir gewählte Tor! Schreite nun durch das
violette Tor und verschließe es mit der Energie deines Stirnchakras!

1,2,3 …

Schreite nun durch das blaue Tor und verschließe es mit der Energie
deines Halschakras!

1,2,3 …

Schreite nun durch das grüne Tor und verschließe es mit der Energie
deines Herzchakras!

1,2,3 …

Schreite nun durch das gelbe Tor und verschließe es mit der Energie
deines Solar-Plexuschakras!

1,2,3 …
Schreite nun durch das orange Tor und verschließe es mit der Energie
deines Sexualchakras!

1,2,3 …

Schreite nun durch das rote Tor und verschließe es mit der Energie deines
Wurzelchakras!
Alle Chakrentore sind nun verschlossen. Verharre noch einen kurzen
Augenblick! Wenn du in das ruhige Gewässer steigst, welches der Ausgang
aus dieser Grotte ist, bist du wieder vollkommen im Hier und Jetzt! Warte
noch einen kurzen Moment und komme dann gestärkt und mit allen
Erinnerungen zurück! So soll es sein!

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Epilog der gesamten Buchreihe
So endet nun hier EIN Band – Energiekörper und energetische Anteile –
der Buchreihe „MAGISCHES KOMPENDIUM“. Es ist kein einfaches Werk,
da es wie ein Netzwerk agiert, durch welches man sich manchmal auch
durchkämpfen muss. Man bekommt viele praktische Arbeiten, Meditationen,
Astralreisen, Rituale und Riten geboten. Alles in allem ist die Buchreihe
„MAGISCHES KOMPENDIUM“ als ein recht dickes Buch zu deuten,
welches immer noch wächst und wächst! Es ist – wie schon im Prolog
erwähnt – eine unendliche Geschichte. Es ist Magie!

Doch die Magie ist wie das Leben, man muss sich verändern, anpassen
und auch manchmal neue Wege beschreiten. Fakt ist, dass man nur durch die
eigene Natur sich selbst erleuchten und erheben kann, sodass man aktiv mit
den verschiedensten Energien, Entitäten, Dynamiken und Prinzipien agieren
wird. Alle theoretischen und auch praktischen Vorstellungen sind überflüssig,
wenn man in sich selbst die Essenz des Kosmos erkannt hat. Selbsterkenntnis
ist hier das wahre Alpha und Omega! Wenn man in sich selbst den göttlichen
Funken zum Lodern gebracht hat, wenn man seinen Platz im Großen Werk
eingenommen hat, wird man vieles intuitiv erledigen können. Doch es ist
nicht so einfach seinen Platz im Großen Werk zu finden. Das Projekt
„MAGISCHES KOMPENDIUM“ wurde letztlich geboren, als ich immer
wieder gefragt wurde „Hast du nicht ein Buch über … Chakren,
Meditationen, Astralreisen, Energiearbeit, Rituale und, und, und?“ Nun, es
existierten Arbeiten, Vorträge, Kapitelideen und Ausarbeiten von mir, die
eigentlich nicht veröffentlicht werden sollten.
Doch als ich am Projekt „Henochische Magie“ saß, im Winter 2014/2015,
war die Verlockung mal ein „einfaches Thema“ zu schreiben sehr groß,
sodass das das Projekt „MAGISCHES KOMPENDIUM“ am 01.01.2015
begonnen wurde.

Ich merkte aber schnell, dass ich hierdurch das Projekt „Henochische
Magie“ auf die lange Bank schieben wollte, was meinen höheren Anteilen
nicht wirklich in den Kram passte – meinem Ego schon. Nun, da meine
Anteile aber doch die längeren Hebel zur Verfügung hatten, wurde das
„MAGISCHE KOMPENDIUM“ zu einem „Mittagspausenkonzept“. Ein
WAS? Ein Mittagspausenkonzept! Da ich einen ganz normalen, profanen Job
habe, der eine Gesamtzeiterfordernis von mehr als 50 Stunden die Woche
besitzt, wurde das Projekt immer in den Mittagspausen forciert. Ein Rechner
reichte und ich konnte mich schriftlich austoben. Erst nachdem die Projekte
„Henochische Magie“ und „Enochian Light Source“ abgeschlossen waren,
widmete ich mich vollkommen der Reihe „MAGISCHES KOMPENDIUM“.
Das Werk hatte bis dato schon weit mehr als 1500 DIN A4 Seiten und durch
weitere Überarbeitungen, Veränderungen und neue Ideen, wurden mehr und
mehr Seiten erschlossen, sodass ich das Material nicht als EIN Buch
herausbringen konnte. Da mir auf den verschiedensten spirituellen Treffen
und Lesungen immer wieder das Feedback gegeben wurde, dass meine
Bücher „nicht einfach“ und auch „so klein geschrieben“ sind, wurde die Idee
erschaffen, viele Bände zu den verschiedensten Themen zu erschaffen und
auch zu veröffentlichen. Nun, dies ist die Geschichte des MAGISCHEN
KOMPENDIUMS, welches auch in den nächsten JAHREN noch wachsen
wird.
Jedes Buch ist eine besondere Art der Kommunikation. Doch eine
Kommunikation ist immer eine Kommunikation, egal, ob sie nun zwischen
zwei Menschen, einem Menschen und einem Engel oder einem Menschen
und einem Buch stattfindet. Wenn beide Seiten – auf welcher Grundlage auch
immer basierend – miteinander kommunizieren wollen und können, wird
man diese erleben.

Doch der Weg in diesen Zustand des Wissens, des Erkennens und des
Lebens ist lang, denn im Normalfall sprechen Bücher erst dann, wenn man
gelernt hat zuzuhören.

Das Ziel dieser Buchreihe war und ist es, eine Zusammenballung vieler
Informationen zu erstellen, die die breite Literatur und gleichzeitig meine
individuelle Arbeit spiegelt. Die Praxis hat gezeigt, dass der von mir
gewählte Weg möglich ist, doch er ist nicht universell. Mit dem Wissen, das
jeder Mensch diesen, meinen Weg, individuell transformieren kann, denke
und weiß ich, dass man durch diese Buchreihe selbst Wege der Evolution
erschließen kann. SO SOLL ES SEIN!
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Quellenangabe
Agrippa von Nettesheim, Heinrich Cornelius; Magische Werke samt den
geheimnisvollen Schriften des Petrus von Abano, Pictorius von Villingen,
Gerhard von Cremona, Abt Tritheim von Sponheim, dem Buche Arbatel, der
sogenannten Heil. Geist-Kunst und verschiedenen anderen. 5 Bücher in 2
Bänden; Verlag: Ansata; Auflage: Nachdruck der Ausgabe Berlin 1924
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Amaryllis, Anna; Die Weiße Bruderschaft, Verlag: Smaragd (September
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Benedikt, Heinrich Elijah; Die Kabbalah als jüdisch-christlicher
Einweihungsweg: Farbe, Zahl, Ton und Wort (Band 1), Verlag: Ansata;
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Einweihungsweg : Der Lebensbaum - Spiegel des Kosmos und des Menschen
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Brandler-Pracht, Karl; Lehrbuch zur Entwicklung der okkulten Kräfte:
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Hartmann, Paul Esoterischer Verlag (Dezember 1998)
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