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© Andreas Schwarz

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Andreas Schwarz

Astralreisen
Algorithmus
Die ultimative Anleitung
mit über 80 Techniken und Übungen
Inhalt
1 Wissenswertes
1.1 Forscher – Pioniere –
Interessenten
1.1.1 Robert Monroe
1.1.2 William Buhlman
1.1.3 Raymond Moody
1.2 Simulation einer
außerkörperlichen Erfahrung
1.3 Astralreisen in weiteren
Kulturen
1.3.1 Schamanismus
1.3.2 Die alten Ägypter
1.3.3 Buddhismus
1.4 Chemische Induktion einer
Astralreise
1.4.1 Salvinorin A
1.4.2 Distickstoffmonoxid
1.4.3 Tetahydrocannabinol
1.4.4 Lysergsäurediethylamid
1.4.5 Ketamin
1.4.6 Atropin
1.4.7 Mescalin
1.4.8 Psilocybin
1.5 Die eingeschränkte
Wahrnehmung
1.5.1 Exterozeption
1.5.2 Interozeption
2 Ablauf einer Astralreise
2.1 Alpha-Bewusstseinszustand
auslösen
2.1.1 Optimale Entspannung
2.1.2 Langzeitwirkung von
Entspannungstechniken
2.1.3 Körperliche Entspannung
2.1.4 Geistige Entspannung
2.1.5 Alpha-Algorithmus
2.2 Theta-Bewusstseinszustand
auslösen
2.2.1 Das Physische ausblenden
2.2.2 Affirmationen
2.2.3 Der hypnagogische Zustand
2.2.4 Visualisierungen
2.2.5 Theta-Algorithmus
2.3 Delta-Bewusstseinszustand
auslösen
2.3.1 Konzentration auf den
Astralkörper
2.3.2 Wann verspürt man den
Astralkörper?
2.3.3 Austrittstechnik
2.3.4 Die erfolgreiche Separation
2.3.5 Delta-Algorithmus
2.4 Vollkommen bewusste
Astralreise auslösen
2.4.1 Grundgesetze der
Astralreise
2.4.2 Den Zustand der Astralreise
verstärken
2.4.3 Algorithmus zur Astralreise
2.5 Rückkehr in den
physischen Körper
2.5.1 Gründe für einen
ungewollten Eintritt
2.5.2 Der Eintritt
2.5.3 Eintrittsalgorithmus
2.6 Der vollständige
Astralreisen-Algorithmus
2.6.1 Während einer Übung
einschlafen
2.6.2 Zustandsdiagramm des
vollständigen Astralreisen-
Algorithmus
2.6.3 Vorteile vom Astralreisen-
Algorithmus
3 Techniken und Übungen
3.1 Techniken zum
Astralreisen-Algorithmus
3.1.1 Entspannungstechniken für
den Körper
3.1.2 Entspannungstechniken für
das Bewusstsein
3.1.3 Affirmationen
3.1.4 Visualisierungen
3.1.5 Astralkörper aktivieren
3.1.6 Austrittstechniken
3.1.7 Eintrittstechniken
3.2 Übungen für effektiveres
Astralreisen
3.2.1 Meditation
3.2.2 Konzentration
3.2.3 Ängste bekämpfen
3.2.4 Gedanken kontrollieren
4 Tipps und Tricks
4.1 10 Fehler die das
Astralreisen verhindern
4.1.1 Falsche Zeit
4.1.2 Angst
4.1.3 Mangelnde Konzentration
4.1.4 Ungenügende Entspannung
4.1.5 Ungeduld
4.1.6 Einschlafen, bevor es
losgeht
4.1.7 Fehlende Routine
4.1.8 Falsche Technik
4.1.9 Fehlendes
Hintergrundwissen
4.1.10 Falsche Vorstellung
4.2 Astralreisen-Irrtümer
4.2.1 IAstralreisen ist ein
seltenes Phänomen
4.2.2 Astralreisen können nicht
erlernt werden
4.2.3 Es ist nur Auserwählten
bestimmt eine Astralreise zu machen
4.2.4 Nur Erwachsene können
Astralreisen
4.2.5 Astralreisen sind gefährlich
4.2.6 Man braucht mehrere Jahre
zum Erlernen einer Astralreise
4.2.7 Es ist möglich, dass man
nicht mehr zu seinem Körper
zurückkehren kann
4.2.8 Der physische Körper kann
während einer Astralreise besetzt
werden.
4.2.9 Astralreisen ändert die
religiöse Einstellung
4.2.10 Man kann sich nicht weit
vom physischen Körper entfernen
4.2.11 Es gibt keine Verbindung
zwischen dem Physischen und dem
Astralkörper
4.2.12 Andere Wesen können
die Silberschnur trennen
4.2.13 In der Astralwelt kann
man gefährlichen negativen Wesen
begegnen
4.2.14 Nach einer Astralreise
fühlt man sich müde
4.2.15 Man kann keine Objekte
in der Astralwelt anfassen
4.2.16 Visualisieren ist für das
Astralreisen notwendig
4.2.17 Bestimmte Drogen sind
gut für außerkörperliche Erfahrungen
4.2.18 Es ist unmöglich andere
Personen in der Astralebene zu
treffen
4.2.19 Wenn man beim
Astralreisen an den Namen seines
Freundes denkt um ihn zu besuchen,
kann man versehentlich zu einer
Person kommen, die den selben
Namen des Freundes hat
4.2.20 Astralreisen beeinflusst
nicht das Leben nach dem Tod
4.2.21 Vor dem Schlafen gehen
hat man die beste Chane auf eine
Astralreise
4.2.22 Die Monroe-Technik ist
die beste Anleitung zum Astralreisen
4.2.23 Astralreisen ist ein sehr
lebhafter luzider Traum
4.2.24 Auch als geübter ist es
nur selten möglich eine Astralreise
zu machen
4.2.25 Der Astralkörper kann
nur genauso aussehen wie der
physische Körper
4.3 To-Do-Liste der
Astralreisen
4.4 Erlebnisberichte
4.4.1 Meine erste Astralreise
(Martin, 34 Jahre)
4.4.2 Der Astralreisen-Test
(Petra, 41 Jahre)
4.4.3 Eine plötzliche Erscheinung
(Jana, 27)
4.4.4 Von der Todesangst zum
neuen Hobby (Christiane, 50)
4.4.5 Vom Traum zur Astralreise
(Maurice, 20)
4.4.6 Spontane AKE auf einem
Festival (Ubbo, 25)
4.4.7 Die richtige Technik
gefunden (Stefan, 33)
4.4.8 Eine astrale Freundschaft
(Julia, 23)
4.4.9 Eine Lüge wurde
Wirklichkeit (Thomas, 25)
4.4.10 Mein Traumkino (Sigrid,
56)
Vorwort
Vor hunderten Jahren lebte ein Mensch,
dessen Traum es war in die Lüfte zu
steigen. Er war fasziniert von den
Vögeln, die von Natur aus fliegen
konnten. Als leidenschaftlicher Tüftler
stellte er sich der Aufgabe eine
Maschine zu bauen, die ihm zum fliegen
verhilft. Viele Menschen in seiner
Umgebung waren davon überzeugt, dass
dies unmöglich ist. Deshalb lachten sie
über ihn. Er ließ sich jedoch nicht
entmutigen und versuchte seinen Traum
zu verwirklichen. Er studierte alle für
ihn wichtige Faktoren und baute mit
diesem Wissen eine Maschine, die in der
Lage war zu fliegen. Als erster Mensch
stieg er in die Lüfte und erfüllte seinen
Lebenstraum.

Heute ist das damals scheinbar


Unmögliche zum Alltag geworden. Mit
Hilfe seines erfüllten Traumes sind wir
heute in der Lage unsere dritte
Dimension zu nutzen. Mit
Passagierflugzeugen ist es uns möglich
innerhalb eines Tages auf die andere
Seite der Welt zu fliegen. Satelliten
kreisen um die Erde, die unser Leben um
einiges leichter gemacht haben. Wir sind
ins All geflogen und haben den Mond
betreten. Vor hunderten von Jahren war
das kaum vorstellbar; diese Vorstellung
befand sich außerhalb der damaligen
Realität.

Heute haben wir die Möglichkeit eine


weitere Dimension kennenzulernen, eine
weitere Dimension zu erforschen. Wir
müssen von der Vorstellung loslassen,
dass nur das möglich ist was wir kennen.
Wir müssen uns dazu entschließen das
Unmögliche zu glauben, nur so kann es in
unsere Realität integriert werden.

Mein Name ist Andreas Schwarz, ich


bin 23 Jahre alt und interessiere mich
unheimlich für das Thema
außerkörperliche Erfahrungen. Schon mit
13 Jahren war ich von meinen lebhaften
Träumen fasziniert und hörte das erste
Mal was von Traumdeutung. Als ich
daheim angekommen bin, setzte ich mich
vor den PC und suchte im Internet nach
Traumdeutung. Nach langer Recherche
bin ich auf den Begriff luzides Träumen
gestoßen, ein Phänomen in dem man
seine eigenen Träume steuern kann. Ich
war sofort gefesselt. Ich las, dass man
sich das luzide Träumen beibringen
konnte und legte sofort los. Ich machte
schon bald meine ersten Erfahrungen und
habe mich immer mehr dafür
interessiert. Doch als ich eines Tages auf
ein bestimmtes Forum gestoßen bin, war
ich nicht mehr neugierig sondern
sprachlos. Voller Interesse verschlang
ich eine Information nach der anderen.
Dabei stellte ich mir immer wieder die
gleiche Frage: „Wie können
außerkörperliche Erfahrungen möglich
sein?“ Mir wurde immer beigebracht,
das nur das möglich ist was wir sehen
und hören. Wie konnten Millionen von
Menschen der Meinung sein, dass man
seinen Körper verlassen kann? Skeptisch
las ich die Bestseller der
Astralreisenliteratur. Bald fand ich
heraus, dass sich zwei Bekannte mit
diesem Thema auseinandersetzten und
schon ihre ersten Erfahrungen gemacht
haben. Ich hatte also keinen Grund mehr
zum Zweifeln. Ich versuchte mir das
Astralreisen beizubringen und befolgte
zahlreiche Anleitungen bis es schließlich
auch bei mir dazu kam.

Ich lag in meinem Bett mit einem


eigenartigen Gefühl. Meine Atmung
fühlte sich schwer an und ich bekam
Angst. Mein Körper fühlte sich an als ob
er vibrieren würde, als ob elektrische
Energie durch mich fließen würde.
Weiterhin habe ich laute Geräusche
gehört, die mit dieser vibrierenden
Energie zusammenhingen. Ich konnte
meinen Körper nicht bewegen, es war
als ob ich paralysiert wurde. Trotzdem
empfand ich das Gefühl mich auf eine
andere Weise bewegen zu können. Ich
stellte fest, dass ich einen weiteren
Körper besitze, den ich unabhängig von
meinem normalen Körper steuern konnte.
Ich konnte mich nicht nur bewegen,
sondern mein neuer Körper konnte
schweben. Ich war verblüfft. Parallel
dazu verschwanden die Vibrationen und
Geräusche. Ich blickte schwebend in der
Luft auf mein Bett. Mir stockte der Atem.
Ich sah mich selbst im Bett liegen, wie
ich schlief. Alles stimmte überein.
Meine Frisur, meine Größe, meine Figur,
alles war wie in Wirklichkeit. Ich sah
mich in meinem Zimmer um und konnte
feststellen, dass auch hier alles an
seinem Platz ist. Dieses Gefühl
tatsächlich aus meinem physischen
Körper ausgetreten zu sein, erweiterte
meine bereits gesammelten Erfahrungen
und veränderte meine Realität. Mit der
Frage, ob ich eventuell gestorben sein
könnte, spürte ich eine starke Verbindung
zu meinem Körper. Ich konnte mich nicht
gegen das starke Gefühl wehren, dass
mich zurück in meinen Körper zog. Im
nächsten Moment war ich wieder mit
meinem Körper vereint. Ich öffnete
meine Augen und fühlte mich freier,
schlauer und bedeutsamer.

Mit diesem Buch möchte ich dir die


Möglichkeit geben, ebenfalls eine
Astralreise zu lernen. Doch das Lernen
einer Astralreise scheint für Viele eine
unlösbare Aufgabe zu sein. Ebenso wie
der berühmte „Zauberwürfel“ aus dem
Titelblatt dieses Buches, ist es für
ungeübte nahezu unmöglich ihn vom
ersten Mal zu lösen. Denn ist er erst
einmal durcheinander gebracht, benötigt
man die richtigen Spielzüge um ihn
wieder zu ordnen. Um den Würfel für
Jedermann lösbar zu machen, wurde ein
Algorithmus entwickelt, der den
günstigsten Spielzug voraussagt und
systematisch zur Lösung führt. In diesem
Buch kannst du einen Algorithmus
finden, der auf eine Astralreise
angepasst ist. Somit wird es dir möglich,
die scheinbar unmögliche Astralreise
wahr werden zu lassen.
1. Wissenswertes
1.1 Forscher – Pioniere –
Interessenten
Obwohl für viele Menschen Astralreisen
ein unbekannter Begriff ist, gibt es
dennoch eine große Menge an Literatur,
Internetseiten, Internet-Foren, Live-
Seminare und sogar
Forschungseinrichtungen. Diese Werke
sind aus Menschen entstanden, die
spontane Astralreisen erlebten und
davon überzeugt waren, dass
außerkörperliche Erfahrungen keine
Trugbilder sind. Durch ihren Mut, ihr
Wissen der Öffentlichkeit zu
präsentieren, konnten Astralreisen an
unterschiedlichen Orten der Welt
beobachtet werden. Schon bald wurden
außerkörperliche Erfahrungen auch für
Wissenschaftler, Ärzte und Psychologen
interessant. Als damals nur der Einzelne
von Astralreisen überzeugt war, sind es
heute Gruppen und Institute, die daran
arbeiten diesem Phänomen nachzugehen.
Heute kommen täglich neue Interessenten
dazu. Immer mehr Menschen wollen das
Astralreisen lernen. Wir haben es
einigen Leuten zu verdanken, dass es
heute eine Fülle an Informationen zu
außerkörperlichen Erfahrungen gibt.
1.1.1 Robert Monroe

Robert Monroe war ein erfolgreicher


Geschäftsmann und stellte fest, dass er
starkes Interesse an der Untersuchung
des menschlichen Bewusstseins hat. Er
ist der Erfinder von Hemi-Sync und
gründete das Monroe Institut, eine
weltweite Organisation zur
Untersuchung und Nutzung des
menschlichen Potentials.

Robert wurde 1915 in Indiana geboren


und wuchs in einer wohlhabenden
Familie in Kentucky auf. Er studierte
Elektrotechnik an der Ohio State
University und arbeitete anschließend
als Autor und Regisseur für zwei
Radiosender. Zwei Jahre später zog er
nach New York und arbeitete weiterhin
an seiner Radiosender-Karriere, bis er
schließlich seine eigene Radio-
Produktionsfirma gründete. In den
Fünfzigern produzierte er 28 Radio-
Shows pro Monat. Zusätzlich wurde er
auch als Musikkomponist für Radio,
Fernsehen und sogar Kinofilme bekannt.
1956 arbeitete die Forschungs- und
Entwicklungsabteilung seiner Firma an
den Auswirkungen verschiedener
Klangbilder auf das menschliche
Bewusstsein, mit der Absicht das Lernen
im Schlaf näher kennen zu lernen. 1958
erlebte er ein signifikantes Erlebnis,
welches er erstmalig als
„außerkörperliche Erfahrung“
bezeichnete. Diese spontane Erfahrung
veränderte sein Leben und auch die
Richtung seiner beruflichen
Bemühungen.

Neben seinem erfolgreichen


Sendebetrieb begann Robert an Formen
des menschlichen Bewusstseins zu
experimentieren. Er hielt seine
Forschungen fest und veröffentlichte das
bahnbrechende Buch: „Der Mann mit
den zwei Leben – Reisen außerhalb des
Körpers“. Diese öffentliche
Aufzeichnung seiner außerkörperlichen
Erfahrungen hat unzählige Menschen, die
eben solche Erfahrungen machten, aber
keine Erklärung dafür finden konnten,
getröstet. Mit diesem Werk gewann er
auch die Aufmerksamkeit von
Wissenschaftlern, Ärzten, Ingenieuren
und Menschen in weiteren Fachgebieten.

Mit Hilfe seiner pragmatischen


Führungspersönlichkeit und einer
wachsenden Gruppe gleichgesinnter
Wissenschaftler wurde in einem Labor
nach Methoden zur Induktion und
Steuerung außerkörperlicher
Erfahrungen und anderer
Bewusstseinszustände geforscht. Diese
Arbeit führte zur Entwicklung der
Schwingungssynchronisation beider
Gehirnhälften durch akustische Signale,
die weitergehend als hemisphärische
Synchronisation oder Hemi-Sync
bekannt ist. 1974 wurde seine
ursprüngliche Arbeitsgruppe erweitert
und das Monroe-Institut gegründet. Das
Monroe-Institut ist eine Organisation,
welche heute noch an der Kontrolle und
der Erforschung des menschlichen
Bewusstseins arbeitet. Ein Jahr später
erhielt Monroe sein Erstes von Drei
Patenten für sein Hemi-Sync-Verfahren.

Im Laufe der nächsten 20 Jahre forsche


Monroe daran das menschliche
Bewusstsein zu erweitern und praktische
Methoden zur Vergrößerung des
menschlichen Potentials zu entwickeln.
Er hielt eine Reihe von mehrtägigen
Workshops, die interessierten Menschen
das Astralreisen beibringen. Ebenfalls
erstellte er eine Vielzahl von Audio-
Übungen, die dabei Helfen die eigene
Aufmerksamkeit zu fokussieren, Stress
abzubauen, Meditation zu verbessern
und sogar Schmerzen zu therapieren.

1985 erschien sein zweites Buch „Der


zweite Körper – Expedition jenseits der
Schwelle“, welches ebenfalls viele
seiner außerkörperlichen Erfahrungen
schildert. Kurz vor seinem Tod, 1995,
schrieb er sein drittes Werk „Über die
Schwelle des Irdischen hinaus“, das
über den Sinn und Zweck des Lebens
berichtet und zeigt, was sich jenseits der
Grenzen unserer physischen Welt
verbirgt.

Robert Monroe zählt zu dem


bedeutendsten Forscher und Pionier der
Astralreisen-Geschichte. Durch seinen
Glauben an eine Realität, die über
unsere menschlichen Sinne hinausgeht
und dem starken Interesse zu
außerkörperlichen Erfahrungen, hat er
ein Institut geschaffen welches heute,
auch nach seinem Tod, an seinem Traum
weiterarbeitet.

1.1.2 William Buhlman


William Buhlman ist derzeit führender
Experte für außerkörperliche
Erfahrungen in Amerika. In Vier
Jahrzehnten sammelte er Erfahrungen in
diesem Themengebiet. Ein Freund
inspirierte William von
außerkörperlichen Erfahrungen, stand
dieser Thematik jedoch kritisch
gegenüber. Er stellte sich die Frage, ob
er in der Lage sei eine solche
Astralreise zu lernen, bis es ihm
schließlich gelang. Seitdem ist er von
außerkörperlichen Erfahrungen
regelrecht fasziniert.

1996 schrieb er sein erstes Buch „Out of


Body – Astralreisen: Das letzte
Abenteuer der Menschheit“, indem er
neben einigen Geschichten von seinen
persönlichen spirituellen Reisen auch
Anleitungen und Techniken zum Erlernen
von außerkörperlichen Erfahrungen
vorstellt. Sein zweites Werk „Secrets of
the Soul“, erschien 2001. Dort
präsentiert er die Ergebnisse seiner
zehnjährigen internationalen Umfrage,
die er mit 18 000 Teilnehmern in 42
Ländern durchführte. Weiterhin
beschreibt er in diesem Buch Methoden
zu Persönlichkeitsentwicklung durch
außerkörperliche Erfahrungen.

William leitet eine Arbeitsgruppe in


enger Zusammenarbeit mit dem Monroe
Institut, die den Namen „Out-of-Body
Exploration Intensive“ trägt. Dort
werden eine Palette von bewährten
Anleitungen und Techniken für
Astralreisen, Energiearbeit, innere
Bewegung, Visualisierung, Chakra-
Aktivierung, etc. durch verschiedenste
Teilnehmer untersucht und auf ihre
Wirkung bewertet. Als zertifizierter
Hypnotherapeut verwendet er auch
einige Methoden aus diesem
Wissensgebiet, um außerkörperliche
Erfahrungen erlernbar zu machen.

Mit seinem neuesten Buch „Secrets of


the Soul“ und der darin enthaltenen
internationalen Umfrage, hat er das
Thema Astralreisen umfassend
ausgebaut. Er berichtet davon, dass bei
vielen Menschen außerkörperliche
Erfahrungen oder zumindest Anzeichen
für außerkörperliche Erfahrungen häufig
in der Kindheit auftreten und klärt auf,
wie sich Eltern in solchen Situationen
richtig zu verhalten haben. Ebenfalls
fand er heraus, dass viele
außerkörperliche Erfahrungen durch
starke Schmerzen, Traumata, physischen
und psychischen Stress, Krankheiten,
etc. auftreten. Die spannendste
Geschichte in der Hinsicht wird durch
ein Vergewaltigungsopfer erzählt,
welche trotz verbundenen Augen den
Angreifer nach der Tat identifizieren
konnte.

William Buhlman zeigt der Menschheit


auf interessanter und wissenschaftlicher
Weise wie wir außerkörperliche
Erfahrungen nutzen können, um unsere
Identität zu erforschen und unser
geistiges und körperliches Dasein besser
begreifen können. Er ist bekannt dafür,
durch Seminare und anderen Kursen, den
Teilnehmern tiefe spirituelle Erlebnisse
durch außerkörperliche Erfahrungen zu
lehren. Darüber hinaus hat er eine
umfangreiche Reihe von Audio- und
Videoprogrammen entworfen, die dabei
helfen das Bewusstsein zu erweitern und
jeden bei der Erforschung des eigenen
Bewusstseins unterstützen. William ist in
zahlreichen Fernseh- und
Radiosendungen aufgetreten und konnte
mit bemerkenswertem Feingefühl das
Thema Astralreisen der Öffentlichkeit
präsentieren.
1.1.3 Raymond Moody

Raymond Moody ist Psychologe und


Philosoph. Er beschäftigt sich
tiefgründig mit Forschungen zum
Grenzbereich zwischen Leben und Tod.
Während seines Studiums hörte er
erstmalig durch den Arzt George Ritchie
von Nahtoderfahrungen. Sofort
interessierte er sich für die Thematik,
obwohl es zu dieser Zeit
wissenschaftliches Neuland war. In
seinem ersten Buch „Leben nach dem
Tod: Die Erforschung einer
unerklärlichen Erfahrung“ stellte er
seine ersten Forschungsergebnisse von
über 150 Befragten vor. Er erkannte bei
den Befragten einen regelmäßig
auftretenden Ablauf, der einer
außerkörperlichen Erfahrung sehr
ähnlich ist.
Moody wurde am 30. Juni 1944 in
Porterdale geboren. Er studierte
Philosophie an der University of
Virginia und erlangte 1969 einen Doktor
in Philosophie. Anschließend machte er
an der University of West Georgia
seinen Doktor in Psychologie und seinen
Doktor in Medizin an dem Medical
College of Georgia. Er arbeitete danach
als Psychiater an einer
Hochsicherheitspsychiatrie. 1998 war
Moody Vorsitzender an einer
Bewusstseins-Studie an der University
of Nevada in Las Vegas.
Moodys berühmtes Buch „Leben nach
dem Tod“ wurde zu einer Dokumentation
verfilmt und gewann eine Bronze
Medaille an dem New Yorker Film
Festival in der Kategorie Human
Relations. Er wurde auch mit dem World
Humanitarian Award ausgezeichnet.
Raymond Moody hat viele Werke
veröffentlicht, jedoch ist das
verblüffendste seiner Erkenntnisse, dass
alle Nahtoderfahrungen nahezu den
gleichen Ablauf haben, die einer
außerkörperlichen Erfahrung sehr
ähneln. Im Folgenden sind die Phasen
einer Nahtoderfahrung chronologisch
dargestellt.
1. Wahrnehmung eines lauten,
brummenden Geräusches
2. Bewegung durch einen langen, engen
und dunklen Tunnel
3. Der Betroffene befindet sich
außerhalb seines Körpers und kann
die Umgebung beobachten
4. Gewöhnung an den neuen Zustand
5. Untersuchung und Unterscheidung
zwischen seinem physischen und
nichtphysischen Körper
6. Andere Wesen oder verstorbene
Bekannte nehmen Kontakt mit dem
Betroffenen auf
7. Erscheinung eines Lichtwesens oder
einer höheren Macht (je nach
Religion oft als Gott oder Jesus
beschrieben)
8. Das Lichtwesen oder die höhere
Macht richtet ohne Worte eine Frage
an den Sterbenden, die zur Bewertung
des eigenen Lebens führt
9. Rückblick des eigenen Lebens
10. Annäherung an eine Schranke oder
Tür, die vom Betroffenen als
Scheideweg zwischen Leben und Tod
interpretiert wird
11. Widerstand gegen die Erkenntnis,
dass der Betroffene wieder ins Leben
zurückkehren muss
12. Gefühl umfassender Freude, Liebe,
Frieden und Vollkommenheit werden
mit dem geheimnisvollen Ort
verbunden
13. Versuch der Kontaktaufnahme im
außerkörperlichen Zustand mit Ärzten
oder Personen die sich neben dem
leblosen Körper aufhalten
14. Rückkehr in den eigenen Körper, mit
dem Verlust der Angst vor dem Tod
und einer tieferen Wahrnehmung
seines Lebens
15. Bestätigung der Beobachtungen des
Betroffenen aus dem
außerkörperlichen Zustand mit dem
realen Ablauf der Situation durch
Erzählungen anwesender Personen
Durch Raymonds Studien kann man
schließen, dass ein außerkörperlicher
Zustand tatsächlich auftreten kann. Die
Erlebnisse betroffener Personen, die
dem Tod sehr nahe standen und
außerhalb ihres Körpers ihre Umgebung
wahrnehmen und im Anschluss den
genauen Verlauf der Situation
beschreiben konnten, während sie
eigentlich bewusstlos oder gar leblos im
Geschehen waren, können durch die
Menge der Befragten, die unabhängig
voneinander das Gleiche erzählten, kein
Zufall sein.
1.2 Simulation einer
außerkörperlichen
Erfahrung
Es gibt tatsächlich eine Möglichkeit, das
Gefühl zu erzeugen sich außerhalb
seines Körpers zu befinden. Alles was
dazu nötig ist, ist die Verwirrung der
optischen Wahrnehmung. Das nötige
Equipment dazu ist eine
dreidimensionale Videobrille und eine
Kamera. Mit Hilfe der Kamera kann eine
beliebige Umgebung auf die Videobrille
übertragen werden, die dann durch die
Augen wahrgenommen wird. Dieses
simple Täuschungsmanöver macht es
möglich das Bewusstsein der Testperson
in die gefilmte Umgebung zu projizieren.

Weltweit wurden dutzende Artikel


verfasst, die von Laborversuchen
berichten, in denen eine
außerkörperliche Erfahrung Thema ist.
Bei diesen Tests werden die Sinne der
Versuchspersonen so weit getäuscht,
dass das Gehirn zweifellos annimmt sich
außerhalb des Körpers zu befinden. Eine
Videobrille wurde mit zwei Kameras
verbunden. Das eine Kamerabild wurde
auf das rechte und das andere
Kamerabild auf das linke Auge
übertragen. Somit entstand ein optimales
dreidimensionales Abbild. Die Kameras
wurden hinter der Versuchsperson so
platziert, dass sie ihren eigenen Rücken
von hinten sehen konnten. Somit wurde
die Illusion geschaffen, hinter seinem
eigenen Körper zu stehen. Schon nach
wenigen Sekunden wird diese Illusion
dem Bewusstsein sehr vertraut und als
real empfunden.

Noch verblüffender war das Erlebnis,


als die Probanden mit einem Stab im
Brustbereich berührt wurden und
gleichzeitig die gleiche Bewegung mit
einem Stab vor der Kamera gemacht
wurde. Durch diese Sinnestäuschung
waren die Testpersonen der Meinung
tatsächlich mit dem Stab berührt zu
werden. Die Forscher gingen in diesem
Test noch weiter und traktierten das
visuelle Abbild mit Hammerschlägen.
Die Probanden reagierten auf diese
virtuelle Gefahr mit einer messbaren
Panik. Sie hatten das Gefühl wirklich
attackiert zu werden. Auch mit einem
Messerschnitt auf das visuelle Abbild,
signalisierte das Gehirn eine reelle
Gefahr.

Es wurden auch weitere ähnliche Tests


durchgeführt, die keine Videobrille und
Videokamera benötigen. Eine
Gummihand wurde so angebracht, dass
die Testpersonenen der Meinung waren,
es wäre ihre eigene Hand. Die richtige
Hand wurde visuell gut versteckt. Die
Testpersonen wurden an einem
Instrument, welches Hirnströme messen
kann, angeschlossen. Anschließend
wurde überprüft, wie das Gehirn auf
Reize an der Gummihand reagiert. Die
Ergebnisse sind verblüffend. Das Gehirn
nimmt die unechte Hand als die Eigene
an und “fühlt” mit der Gummihand.
Berührungen werden signalisiert und
Angriffe reizen den Schutzmechanismus.
Auch hier war das Bewusstsein nicht auf
den reellen Körper fixiert.

Ein ähnliches Phänomen tritt bei einer


Situation auf, die jedem bekannt ist: das
Einschlafen von Körperteilen. Dieses
Taubheitsgefühl kann so weit
voranschreiten, dass gewünschte
Bewegungen nicht mehr von dem
entsprechenden Körperteil ausgeführt
werden. Meistens passiert es nachts
wenn man plötzlich erwacht und merkt,
dass der komplette Arm eingeschlafen
ist. Beim Anfassen wird oft der
eingeschlafene Arm als fremd verspürt
und nach dem Verlegen des Armes denkt
man oft, dass er noch in der vorherigen
Position liege.

Anhand dieser Experimente kann man


schließen, dass sich Körper und
Bewusstsein voneinander trennen
können. Gezielte Sinnestäuschungen sind
in der Lage das Gehirn so weit zu
verwirren, dass sogar der komplette
Körper verlassen werden kann und sich
das Bewusstsein in einem anderen
Standpunkt verschieben kann.
1.3 Astralreisen in weiteren
Kulturen
Astralreisen ist nicht nur ein Begriff in
der Neuzeit. Es gibt viele Schriften, die
von solchen Erfahrungen berichten.
Darunter fallen z.B. berühmte Bücher
wie die Bibel oder der Koran. In diesem
Kapitel werden dir drei große Kulturen
vorgestellt, die einiges mit Astralreisen
zu tun haben.
1.3.1 Schamanismus

Der Schamanismus ist weit verbreitet


und findet sich an vielen Orten der Welt:
Sibirien, Indien, China, Amerika und
auch Afrika. Soweit man den
Schamanismus als Religion einstufen
kann, ist es mit etwa 30 000 Jahren das
wohl das älteste Glaubenssystem der
Menschheit. Auch heute hat der
Schamanismus eine klare Bedeutung. Für
die Behandlung psychosomatischer
Erkrankungen, nimmt der Schamanismus
eine wichtige Rolle ein.

Das Glaubenssystem eines Schamanen


lässt sich einfach beschreiben. Alles lebt
und ist belebt. Für sie hat die Natur eine
hohe Priorität. Sie arbeiten eng mit den
Grundelementen der Erde zusammen:
Feuer, Wasser, Erde und Licht.
Diesbezüglich haben sie auch aus dem
Sibirischen ihren Namen zu verdanken,
der so viel bedeutet wie „mit Hitze und
Feuer arbeiten“. Schamanen haben sich
darauf spezialisiert ihren
Bewusstseinszustand zu verschieben. Sie
erkannten, dass es möglich ist, das
Bewusstsein auf nichtphysische Welten
und Dimensionen zu erweitern.
Darüberhinaus haben sie sich die
Fähigkeit angeeignet über diese
nichtphysische Welt ein Energiefeld zu
beeinflussen, welches das physische
Abbild prägt. Mit Hilfe dieser Fähigkeit,
wurden die Schamanen für ihre
Heilkräfte bekannt. Sie sind der
Überzeugung, dass eine Krankheit, egal
welche, aus einer Disharmonie zwischen
der physischen und nichtphysischen
Ebene resultiert. Bei einer Heilung
bringen sie diese Ebenen wieder in
Einklang. Damit der Schamane diese
Fähigkeiten entwickeln kann, muss er in
der Lage sein, sein Bewusstsein
kontrolliert in bestimmte Stadien zu
bringen. Die folgenden Begriffe sind die
grundlegenden Prinzipien für den
Schamanismus.

Séance

Eine Séance wird als Ritual oder auch


als Schamanensitzung bezeichnet. In
diesem Verlauf fällt der Schamane in
Trance und Ekstase. Außerhalb seines
Körpers versucht er mit Hilfe von
Geistern seine geplanten Aktivitäten zu
realisieren.

Trance

Trance ist für den Schamanen wichtig,


um die Ekstase einzuleiten. In Trance
findet die erste große
Bewusstseinsverschiebung statt. Hier hat
der Schamane einen guten Zugangspunkt
zu seinem Unterbewusstsein. Diesen
Zustand erreicht er durch Hypnose,
Meditation, Autosuggestion, Askese
oder äußere bzw. innere Reize wie
Trommeln, rhythmische Bewegungen,
Gesang oder Drogen.
Ekstase

Die Ekstase stellt das zentrale Element


des Schamanismus dar. In diesem
Zustand löst sich der Schamane von
seinem Körper und betritt eine
nichtphysische Welt. In dieser Welt
fixiert er sich auf ein Ziel, welches in
der normalen physischen Welt nicht zu
erreichen ist. Tritt eine Ekstase
ungewollt oder spontan auf, spricht man
im Schamanismus von Besessenheit.
Dieser Zustand hat für die Schamanen
eine negative Bedeutung.

1.3.2 Die alten Ägypter


Schon die alten Ägypter glaubten an das
Zusammenspiel des Körpers mit einer
Seele. Das alte Ägypten reicht bis zu
einer Zeit 4000 vor Christus. Sie waren
der Meinung, dass eine fortdauernde
Verbindung zum Körper nach dem Tod
besteht. Obwohl es in vielen anderen
Kulturen auch üblich war, an eine Seele
zu glauben, hatten die alten Ägypter die
Vision von drei unterschiedlichen
Seelen. Ihr tiefer Glaube an diese
Mythologie prägte ihre Verhaltensweisen
und ihre Bestattungen. Die
Mumifizierungen finden hier ihren
Ursprung.
Ka

Ka wird als die Seele der Lebenskraft


bezeichnet. Ka beschützt den Menschen
als eine Art Schutzegel. Auch nach dem
Tod bleibt Ka immer in der nähe des
Verstorbenen. Ka hat die Aufgabe den
Toten Leichnam zu schützen und sorgt
dafür, dass seine Bestattung seinem
bisherigen Rang entspricht. Ka ist
zusammen mit dem Körper im Mutterleib
entstanden, also nicht präexistent, aber
überdauert den physischen Tod
(postexistent). Könige hatten oft mehrere
Kas.

Ba
Ba wird als Exkursionsseele bezeichnet.
Im Gegensatz zum Ka ist Ba fest mit dem
Körper verbunden und lenkt seine
Aktivitäten. Damals wurde Ba nur dem
König zugeschrieben, später fand man
aber auch Sarkophage von
Privatpersonen, die auch mit Ba
gekennzeichnet waren. Es kam vor, dass
man bewusst in die Sichtweise von Ba
eintreten konnte (außerkörperliche
Erfahrung). Aus diesem Grund wurde Ba
als Vogel mit Menschenkopf dargestellt,
da der Vogel eine große Beweglichkeit
symbolisierte. Nach dem physischen Tod
trennt sich Ba vom Körper und geht auf
Reisen. Ähnlich wie beim Ka entsteht
Ba im Mutterleib des Heranwachsenden.

Ach

Die dritte Art der Seele ist Ach. Sie


unterscheidet sich grundsätzlich von den
anderen beiden Seelenarten. Ach kann
erst nach dem Tod entstehen, wenn
Körper, Ba und Ka wiedervereint
werden. Der Tote erreicht mit Hilfe von
Ba die Ach-Kraft und wird zum Ach.
Diese Seelenform hat höchstes
Bestreben, da man dadurch
Unsterblichkeit und eine göttliche Form
erhält. Ach ist weder gut noch böse,
konnte aber die Menschheit
beeinflussen. Ach entstand nur, wenn Ba
und Ka im Körper vereint werden
konnten. Aus diesem Grund waren die
Bestattungen sehr aufwendig. Der
Verstorbene wurde einem aufwendigen
Bestattungsritual unterzogen und
spirituell gereinigt. Das Grab wurde
aufwendig geschmückt und eine Statue
wurde als Heim für Ka eingesetzt. War
die Verklärung erfolgreich, entsteht Ach,
steigt zum Himmel hinauf und wird zu
einem strahlenden Stern.
1.3.3 Buddhismus

Der Buddhismus entstand vor etwa 2400


Jahren in Indien. Der Buddhismus zählt
heute zur viertgrößten Religion
weltweit. Diese Religion beruft sich auf
Lehren von Siddhartha Gautama, die er
nach seinem „Erwachen“ verbreitete.
Das „Erwachen“ ist die Einkehr in das
endgültige Nirwana. Das
Glaubenssystem beinhaltet, unter
anderem, folgende Aspekte.

Die Vier Edlen Wahrheiten

1. Das Leben ist in der Regel vom Leid


geprägt.
2. Das Leid wird durch Gier, Hass und
Verblendung verursacht
3. Durch Vermeidung von Gier, Hass
und Verblendung entsteht Glück
4. Die Mittel zur Entstehung von Glück
ist die Praxis des Edlen Achtfachen
Pfades

Der Edle Achtfache Pfad


- rechte Erkenntnis
- rechte Absicht
- rechte Rede
- rechtes Handeln
- rechtem Lebenserwerb
- rechte Übung
- rechte Achtsamkeit
- rechte Meditation
Wiedergeburt und der Kreislauf des
Lebens
Die Buddhisten glauben an die
Wiedergeburt und einen ständigen
Kreislauf des Lebens. Nach dem Tod
kehrt man als neue Lebensform wieder
zurück zur Erde. Dieser Kreislauf wird
als Leid gesehen. Diesem Leid kann man
nur entgegenwirken, indem man sich
beständig an die Vier Edlen Wahrheiten
hält. Ist die Zeit gekommen, sprechen die
Buddhisten von „Erwachen“.
Wiedergeburt und der Kreislauf des
Lebens endet hier. Die Seele geht in das
endgültige Nirwana (das endgültige
Nichts) ein. Dort ist man vom Leid
erlöst.
Karma
Die Buddhisten denken bei allen
ausgeführten Tätigkeiten an das Karma.
Es bedeutet soviel wie Ursache und
Wirkung. Macht man etwas Gutes, wird
einem etwas Gutes wiederfahren. Macht
man etwas Schlechtes, wird einem etwas
Schlechtes wiederfahren. Jede
ausgeführte Tätigkeit hat eine Wirkung
zu folge. Das höchste Ziel des
Buddhismus ist, diesem Kreislauf zu
entkommen indem kein Karma mehr
erzeugt wird (Eingang ins Nirwana).

Meditation

Die Meditation ist für die Buddhisten


von besonderer Bedeutung. Um die Vier
Edlen Wahrheiten vollständig begreifen
zu können, muss Klarheit für das Denken
geschaffen werden. Auch kann während
tiefer Meditation ein Einblick in das
Nirwana geschaffen werden. Ebenso
kann man seine Seele genauer erkunden,
bzw. es können Informationen über das
frühere Leben gesammelt werden
(außerkörperliche Erfahrung).
1.4 Chemische Induktion
einer Astralreise
In diesem Kapitel werden dir chemische
Substanzen vorgestellt, bei denen
beobachtet werden konnte, dass dadurch
außerkörperliche Erfahrungen
aufgetreten sind. Vorab möchte ich
deutlich darauf hinweisen, dass alle
nachfolgend beschriebenen
chemischen Substanzen gesund-
heitsgefährdend oder lebensbedrohlich
sind und zum Tod führen können. Die
Einnahme oder gar der Besitz dieser
Substanzen ist in Deutschland und in
vielen Ländern illegal und kann mit
Haft bestraft werden. Außerdem ist
diese Art zur Induktion einer
Astralreise extrem gefährlich und
kann körperliche bzw. psychische
Schäden nach sich ziehen. Deshalb ist
von einer Einnahme dieser Substanzen
deutlich abzuraten. In diesem Kapitel
soll nur deutlich gemacht werden, wie
diese Drogen auf unseren Körper wirken
und was dafür zuständig ist, dass eine
außerkörperliche Erfahrung erzeugt
wird.

1.4.1 Salvinorin A
Diese psychoaktive Substanz ist
hauptsächlich in Salvia divinorum
enthalten. Diese Pflanze wird entweder
geraucht oder gekaut und löst ein
verändertes Bewusstsein aus. Obwohl
dieses Mittel als Halluzinogen bekannt
ist, gibt es Berichte von Konsumenten,
die bei starkem Konsum eine Art
Körperverbundenheit verspürten und
ihren Körper verlassen haben. Es ist
auch oft die Rede, dass Konsumenten
frühere Erinnerungen nochmals, in
absoluter Detailtreue, durchlebten. Auch
von Zukunftsvisionen ist oft die Rede.
Von den Mazateken wird aus diesem
Grund die Pflanze für Wahrsagerituale
benutzt. Da Salvinorin A als _-Opioid-
Rezeptor-Agonist wirkt, unterscheidet
sich diese Droge von LSD-artigen
Halluzinogenen.

Achtung! Salvinorin A kann


lebensgefährliche Halluzinationen
auslösen!
1.4.2 Distickstoffmonoxid

Distickstoffmonoxid ist ein farbloses


Gas, welches allgemein unter dem
Namen Lachgas bekannt ist. Die
Einnahme dieses Moleküls über die
Atemwege verursacht einen Rausch, der
wenige Minuten anhält. Während des
Rauschzustandes kann es zu einer starken
Euphorie und verändertem
Bewusstseinszustand kommen. Nicht
selten berichten Konsumenten davon,
ihren Körper von einer anderen Position
( meist etwa einen halben Meter über
dem Kopf) zu sehen. Durch die Kürze
des Rausches wurde aber nicht von einer
tatsächlichen Einleitung zu einer
kompletten Astralreise gesprochen.
Lediglich wird der Körper nur für etwa
eine Sekunde verlassen. In der Medizin
wird Distickstoffmonoxid als
Analgetikum eingesetzt, da es eine
betäubende Wirkung hat.

Achtung! Distickstoffmonoxid kann zum


Erstickungstod führen!

1.4.3 Tetahydrocannabinol

Dieses Mittel wird überwiegend von der


Cannabis-Pflanze produziert. Das
Rauchen dieser Pflanze entfaltet eine
veränderte Wahrnehmung und Euphorie.
Oft wirkt diese Droge entspannend,
appetitanregend und schlaferleichternd.
Die Droge wirkt im zentralen
Nervensystem und bindet sich dort an
bestimmte Rezeptoren. Somit wird die
Signalübertragung verändert. Die
entspannende und schlaferleichternde
Wirkung kann den Körper in eine, für
Astralreisen, optimale Entspannungslage
versetzen. Des Weiteren erlebt man den
Schlaf intensiver, bzw. erlebt seine
Träume klarer. Das kann dazu führen,
dass eine Astralreise begünstigt wird.

Achtung! Tetrahydrocannabinol ist in


Deutschland illegal!

1.4.4 Lysergsäurediethylamid
Diese Droge ist im Allgemeinen als LSD
bekannt. LSD ist eines der stärksten
Halluzinogene. Die Wirkung der Droge
zeigt sich als stark
bewusstseinsverändernd. Ein solcher so
genannter Trip erweitert die
Wahrnehmung von visuellen und
auditiven Ereignissen. Immer wieder
kann man Erlebnisberichte lesen, in
denen der Konsument den Eindruck
hatte, sich auf eine außerkörperliche
Reise zu begeben. Dennoch sind diese
Eindrücke nicht davon zu unterscheiden
ob es sich um eine Halluzination oder
tatsächlich um eine Astralreise handelt.
Wegen Fällen von persistenten
Psychosen gilt die Einnahme dieser
Droge als sehr gefährlich.

Achtung! Lysergsäurediethlamin kann zu


psychischen Krankheiten und Suizid
führen!
1.4.5 Ketamin
Ketamin wird in der Humanmedizin zur
Behandlung von Schmerzen und zur
Einleitung einer Narkose verwendet. Die
Wirkung dieser Substanz leitet einen
Schlafzustand aus und sorgt für eine
Schmerzfreiheit. Die Schutzreflexe des
Körpers bleiben weiterhin in Kraft. Bei
der Verabreichung geringer Mengen
entsteht eine als angenehm verspürte
Betäubung. Starke Konsumenten erzählen
bei hoher Dosierung von intensiven
Tunnelerlebnissen und nicht selten von
außerkörperlichen Erfahrungen. Dabei
kommt es auf die exakte Dosierung an.
Ketamin ist ebenfalls ein Stoff, der ins
zentrale Nervensystem eingreift.

Achtung! Ketamin kann zu urologischen


Problemen führen!

1.4.6 Atropin
In den nativ-amerikanischen Kulturen
wurde Atropin oft zeremoniell
verwendet und ist als Jimson Weed oder
Stechapfel bekannt. Zuni-Priester
benutzen diese Droge um mit Geistern in
Kontakt zu treten und außerkörperliche
Erfahrungen zu erzeugen.
Untersuchungen dieser Pflanze erwiesen
sich als hochtoxisch. Schon die
Einnahme geringer Mengen kann zu
starken Vergiftungserscheinungen führen.
Oft endet die Einnahme dieser Droge mit
dem Tod, vor allem bei häufigem
Konsum. Der Rausch wirkt stark
bewusstseinsverändernd und teilweise
halluzinogen. Um einen Rausch zu
erzeugen sind hohe lebensbedrohliche
Dosen notwendig. Die Dauer des
Rausches kann sich über mehrere
Wochen erstrecken. Eventuell sind diese
erlebten außerkörperlichen Erfahrungen
eher als Nahtoderlebnis zu betrachten.

Achtung! Atropin ist hochtoxisch!

1.4.7 Mescalin
Dieser Wirkstoff ist hauptsächlich in
Peyote-Kakteen, die in Südamerika
gefunden werden können, enthalten. Die
halluzinogene Wirkung ist mit der des
LSD zu vergleichen. Mexikanische
Indianerstämme nutzten diese Droge
wegen ihrer spirituellen Wirkung. Auch
Schamanen nutzen diesen Kaktus um in
Ekstase zu gelangen und aus ihrem
Körper auszutreten. Vor der Wirkung der
Droge setzt eine starke Übelkeit mit
häufigem Erbrechen ein. Der
anschließende Rausch hält etwa einen
Tag an. Es wird davon berichtet, dass
mit Hilfe dieser Substanz die Sinne
geschärft werden.

Außerkörperliche Erfahrungen sind mit


der Einnahme von Mescalin keine
Seltenheit. Aufgrund der erhöhten
Wahrscheinlichkeit für persistente
Psychosen ist dies eine sehr gefährliche
Droge.

Achtung! Mescalin löst in vielen Fällen


dauerhaft anhaltende psychische
Schäden aus!

1.4.8 Psilocybin
Diese Droge wird oft von Schamanen
verwendet und ist in verschiedenen
Pilzen enthalten. Die Wirkung der Droge
kann bei geschlossenen Augen
dreidimensionale Visionen erzeugen und
auch bei geöffneten Augen
Halluzinationen bzw. eine stark
verändertes Bewusstsein auslösen. Oft
erlebt der Konsument abstrakte
Gedankengänge und eine komplett
veränderte Selbstwahrnehmung. Die
starke Verbundenheit zu sich selbst kann
eine außerkörperliche Erfahrung
auslösen.

Achtung! Psilocybin kann


lebensgefährliche Halluzinationen
auslösen!

Es wird dringend davon abgeraten eine


AKE durch eines dieser oder anderer
chemischer Substanzen einzuleiten.
Durch Gifte, Komplikationen im Körper
oder Halluzinationen kann man in
Lebensgefahr geraten. Diese Drogen
schaden Körper und Verstand. Zudem
besitzen viele dieser Drogen ein
gewisses Suchtpotential. Abgesehen von
den körperlichen und geistigen
Nachteilen dieser Drogen, sind sie für
Astralreisen ungeeignet. Es ist nur
möglich eine klare und steuerbare AKE
zu erreichen, wenn man im Besitz seiner
vollen geistigen Fähigkeit ist. Deswegen
soll das Bewusstsein keinesfalls durch
eine Droge getrübt und sogar eventuell
getäuscht werden. Astralreisen sind
nicht immer positiv. Es können auch
negative Astralreisen erlebt werden
(ähnlich wie im Alptraum). Sollte es
dazu kommen, kann man die Astralreise
jederzeit beenden und in seinen Körper
zurückkehren. Steht man unter dem
Einfluss von Drogen, potenziert sich die
Gefahr zu einer negativen Astralreise.
Da manche Substanzen außerkörperliche
Erfahrungen erzeugen können, kann eine
negative Astralreise nicht so einfach
beendet werden während die Wirkung
noch einsetzt. Dies kann zu einer
massiven psychischen Belastung
werden.

Eine positive, klare und steuerbare


Astralreise ist nur aus eigener Übung
und eigenem Willen möglich. Auf eine
natürliche Weise entstandene
Astralreisen sind ungefährlich und
können jederzeit nach freiem Willen
beendet werden.
1.5 Die eingeschränkte
Wahrnehmung
Wahrnehmung ist für uns Menschen ein
klar definierter Begriff, mit dem wir
tagtäglich zu tun haben. Ohne
Wahrnehmung könnten wir nichts aus
unserer Umwelt beobachten oder
erfühlen, um anschließend direkt
einzugreifen. In diesem Kapitel wirst du
genauer darüber informiert, was deine
Wahrnehmung ausmacht und welche
Stufen es davon gibt. Damit du alles auf
einfache Weise verstehen kannst, werden
wir jetzt zusammen einen kleinen
Roboter aufbauen. Um den eigentlichen
Roboter ist gesorgt. Wir wollen aber,
dass er selbstständig eine kleine
Aufgabe lösen kann. Dazu müssen wir
einige Dinge festlegen.

Ziel des Roboters

Damit unser Roboter „leben“ kann,


braucht er ein Ziel. Ohne Ziel kann er
keine Aufgabe lösen, oder sieht keine
Aufgabe als logisch an. Somit wird
dieser Roboter zwangsläufig nichts tun.
Wir geben dem Roboter also die
Aufgabe selbstständig aus einem
Labyrinth herauszufinden.
Sensoren des Roboters

Damit unser Roboter einen Weg aus dem


Labyrinth finden kann, muss er seine
Umwelt wahrnehmen können. Er weiß ja
sonst schließlich nicht, ob vor ihm eine
Wand ist und weiß demnach nicht wann
er abbiegen muss. Aus diesem Grund
bauen wir an unserem Roboter mehrere
Sensoren an. Als erstes verbauen wir an
ihn einen Tastsensor. Dieser wird
aktiviert, wenn der Roboter bzw. der
Tastsensor eine Wand berührt. Somit ist
der Roboter in der Lage sich durch das
Labyrinth zu tasten. Da wir wissen, dass
allein das Tasten in der Dunkelheit sehr
schwierig ist, lassen wir unserem
Roboter das Licht der Welt erblicken.
Wir verbauen also zwei
Ultraschallsensoren, die den Abstand zur
Wand messen können. Zudem kann der
Roboter den Ultraschallsensor in alle
Richtungen drehen, damit er nach vorne,
links, rechts und nach hinten auditiv
sehen kann.
Aktoren des Roboters

Der Roboter muss sich schließlich frei


bewegen können, deshalb ist es nötig
einen Motor einzubauen, der die Räder
antreiben kann. Jetzt ist der Roboter in
der Lange vorwärts und rückwärts zu
fahren. Ebenso kann er nach links und
nach rechts abbiegen.

Prozessor des Roboters

Der Prozessor ist wichtig, um den


Roboter zu steuern. Jede elektronische
Baugruppe wird mit dem Prozessor
verbunden. Dieser entscheidet, was der
Roboter zu tun hat. Er steuert die
Bewegungsabläufe des Motors,
überwacht den Abstandssensor und den
Tastsensor. Er wertet ständig
einkommende Daten aus, um sie in die
richtige Bewegung umzuwandeln.
Zusätzlich wird ein Algorithmus in den
Prozessor implementiert, damit der
Roboter nicht ständig im Kreis fährt,
sondern sich Wege merkt, die er bereits
gefahren ist. Somit wird es erst möglich
den Labyrinthausgang zu finden. Wichtig
ist auch , dass wir im Roboter bestimmte
Modi einrichten. Somit können wir ihn
beispielsweise auf Standby, Batterie
laden oder Geschwindigkeit 1 und 2
schalten.

Um alles miteinander in Einklang zu


bringen, wählen wir jetzt die richtigen
Elemente aus. Der Ultraschallsensor
muss gut genug sein, damit er rechtzeitig
eine Wand erkennen kann. Es ist aber
nicht nötig, dass er hochpräzise und
millimetergenau messen kann, denn
somit wird der Sensor immer größer,
komplizierter und teurer. Er sollte also
für unseren Zweck gerade ausreichen.
Das Gleiche gilt auch für alle anderen
Bauteile, ebenso für den Prozessor. Wir
brauchen keinen Quad-Core Prozessor,
der aus unserem Roboter ein Genie
macht, sondern wollen ihn einfach nur
den Labyrithausgang finden lassen.

Ich hoffe du hast mittlerweile die


Analogie zu uns Menschen erkannt und
weißt jetzt, worauf es hier hinausgeht.
Wir Menschen haben auch Ziele, die wir
wahrnehmen und somit unseren
Lebensweg strukturieren. Wir haben
Sinne, mit denen es möglich ist unsere
Umwelt zu sehen, zu hören oder
abzutasten. Alle diese Eindrücke werden
von unserem Gehirn wahrgenommen und
verarbeitet. Unsere Erfahrungen und
unser Verstand dirigiert Signale an
unseren Körper, der dann in der Lage ist,
in die Umwelt einzugreifen. Auch wir
haben verschiedene Modi, die unser
Bewusstsein in einen Schlafzustand
bringen um Energie zu tanken und sich zu
erholen. Als kleine Übersicht dient die
folgende Tabelle.
Wir haben unserem Roboter also eine
beschränkte Wahrnehmung gegeben. Er
ist nicht in der Lage das Gleiche zu
sehen wie ein Mensch, kann aber
dennoch sehen. Er ist auch nicht in der
Lage zu denken wie ein Mensch, kann
aber trotzdem in einem gewissen Maß
denken. Ich möchte uns Menschen nicht
als allwissende Perfektion eines
Lebewesens darstellen, sondern ganz im
Gegenteil. Das Beispiel mit dem
Roboter möchte ich jetzt auf den
Menschen projizieren, denn unsere Sinne
haben auch Grenzen. Wir können
genauso wie der Roboter nicht alles
Wahrnehmen, sondern nur das, wofür
wir ausgelegt sind.
1.5.1 Exterozeption

Nun gehen wir näher auf den Menschen


ein. Wir haben schon früh erkannt, dass
wir unsere Umwelt anhand der Sinne
wahrnehmen, was als Exterozeption
bezeichnet wird. Jeder dieser Sinne hat
einen Wahrnehmungsbereich, indem er
eingesetzt werden kann. Doch wie viel
kriegen wir von unserer Umwelt
wirklich mit? Dies wird durch die
Betrachtung unserer 5 Hauptsinne näher
erläutert.

Visuelle Wahrnehmung
Abbildung A: Elektromagnetisches
Spektrum (volle Größe: goo.gl/H6pfRN)

Die visuelle Wahrnehmung wird für uns


als das Sehen bezeichnet. Alles was wir
sehen ist Licht. Wir können keinen Tisch
und auch keinen Stuhl sehen. Alles was
wir durch das Auge wahrnehmen, ist das
Licht das von diesem Objekt auf unser
Auge reflektiert wird. Entfernungen
können wir auch nur deswegen messen,
weil Menschen zwei Augen besitzen. Da
das Licht eine Welle ist, kann es
verschiedene Schwingungen haben. Man
bezeichnet dies auch als Wellenlänge
des Lichts. Das Auge nimmt
verschiedene Wellenlängen
unterschiedlich wahr. Somit ist es
unserem Auge möglich Farben zu sehen.
Die Wellenlänge wird in Meter
gemessen und beschreibt die Länge einer
Periode, also den Teil der Schwingung
die ständig wiederholt wird. Das
folgende Bild zeigt das Lichtspektrum
und den Bereich, den wir Menschen
sehen können.

Es gibt also Wellenlängen, die so klein


sind, dass sie an Null grenzen. Im
Gegensatz dazu gibt es auch
Wellenlängen die theoretisch bis ins
Unendliche gehen. Wir als Menschen
nehmen nur einen Bruchteil des
Lichtspektrums wahr. Dies entspricht in
Zahlen 0, 000 000 380 m bis
0, 000 000 750 m. Jede Welle, die eine
geringere oder höhere Wellenlänge
aufweist, ist für unser Auge unsichtbar.
Wir können also nicht einmal
ansatzweise 1 % unserer Umwelt sehen,
doch ist es ausreichend dafür uns in der
Welt zurechtfinden zu können.

Auditive Wahrnehmung

Unter auditiver Wahrnehmung versteht


man das Hören. In unserem Ohrinneren
befindet sich das eigentliche
Sinnesorgan: Das Trommelfell. Die
Funktionsweise unseres Trommelfells
ähnelt sehr stark dem, eines Mikrofons.
Dazu müssen wir erst einmal verstehen,
wie man Geräusche unterscheiden kann.
Ähnlich wie beim Licht, bestehen
Geräusche aus Wellen. In der Akustik
misst man die Welle üblicherweise nicht
in der Wellenlänge, sondern in Hertz.
Die Einheit Hertz bezeichnet die Anzahl
der Schwingungsperioden pro Sekunde.
Zur Verdeutlichung sehen wir uns das
folgende Bild an.
Das linke Bild weist eine
Schwingungsperiode in einer Sekunde
auf, dies entspricht also 1 Hertz. Das
rechte Bild zeigt 10
Schwingungsperioden in einer Sekunde,
welche 10 Hertz entsprechen. In der
auditiven Sinneswahrnehmung ist es
auch so, dass sich unser Gehör auf einen
bestimmten Frequenzbereich
spezialisiert hat. Als Übersicht dient das
folgende Bild.
Der Wahrnehmungsbereich des
menschlichen Gehörs beträgt wieder nur
einen kleinen Bruchteil des gesamten
Frequenzspektrums. Eine Frequenz die
niedriger als 20 Hertz beträgt, kann vom
menschlichen Gehör nicht
wahrgenommen werden, egal wie hoch
die Amplitude (Intensität der Welle)
auch sein mag. Das gleiche gilt für
Frequenzen oberhalb von 20 000 Hertz.
Unsere heutige Technik macht es möglich
einen Frequenzbereich zu nutzen, den
wir erst nicht einmal kannten, bzw. der
sich außerhalb unserer Realität befand.
Auch in diesem Beispiel wird einem
deutlich, wie gering unsere
Wahrnehmung tatsächlich ist.

Taktile Wahrnehmung

Die taktile Wahrnehmung ist unser


Tastsinn, den wir über unsere Haut
wahrnehmen können. Der Tastsinn ist
nicht nur in der Lage eine einzige Form
von Information aufzunehmen. Somit
kann also nicht nur eine Oberfläche
wahrgenommen werden, sondern auch
die Temperatur und der Druck. Die
Unterteilung kann aus folgendem Bild
gelesen werden.

Mit Hilfe der Mechanorezeptoren


können wir Oberflächen erfühlen und
ihre Rauheit bestimmen. Ebenso können
wir äußere Einflüsse über unsere Haut
wahrnehmen, wie z.B. den Wind. Die
Thermorezeptoren unterscheiden sich
grundsätzlich von den
Mechanorezeptoren. Sie sind in der Lage
Temperatur zu fühlen.
Schmerzrezeptoren arbeiten eng mit den
anderen beiden Rezeptoren zusammen.
Sie messen die Intensität der Kräfte oder
der Temperatur. Die Informationen
werden im Gehirn ausgewertet. Es wird
dort bestimmt ob die Intensität des
Signals zu hoch ist, damit ein
Schutzmechanismus ausgeführt werden
kann.

Auch mit diesem Sinn können wir nur


einen bestimmten Bereich oder eine
bestimmte Auflösung wahrnehmen.
Unsere Mechanorezeptoren sind nur in
der Lage makroskopische Abtastungen
auszuwerten. Sehr kleine Organismen,
wie z.B. eine Milbe, können von
unserem Tastsinn unmöglich erfasst
werden. Dennoch existieren diese
Lebewesen. Thermorezeptoren hingegen
können Temperaturen in großen
Bereichen erfassen. Wird es zu kalt,
frieren wir. Wird es zu heiß, schwitzen
wir. Diese Funktion reicht unserem
Körper völlig aus. Trotzdem können wir
keine genaue Temperatur messen. Wir
können höchstens im Gradbereich
schätzen. Detailliertere Wahrnehmung
mit Hilfe dieser Rezeptoren ist nicht
möglich. Die Schmerzrezeptoren nehmen
hohe Intensitäten gut wahr. Somit sind
wir in der Lage zu bestimmen, welche
Temperatur oder welche Kräfte
gefährlich für uns sein können. Sehr
kleine Wölbungen von Oberflächen
sehen unter mikroskopischer Betrachtung
wie Berge aus. Trotzdem ist die
Intensität für unsere Rezeptoren zu
gering um sie wahrzunehmen. Der
Tastsinn zeigt also, dass wir nur in
unseren Bereichen bzw. unserer Größe
wahrnehmen können. Es scheint, dass
wir heutzutage in die tiefen des
unendlich Kleinen und unendlich Großen
forschen. Wir als Menschen stecken
irgendwo dazwischen.

Gustatorische Wahrnehmung

Die gustatorische Wahrnehmung ist uns


als Geschmackssinn bekannt. Jede
Mahlzeit, die wir zu uns nehmen
schmeckt immer unterschiedlich. Es
scheint, als ob wir über tausend
Geschmäcker über die Zunge
wahrnehmen können. Dennoch ist es so,
dass wir nur wenig unterschiedliche
Geschmacksrezeptoren besitzen. Wir
können also aus unserer Nahrung nur die
Eigenschaften süß, salzig, sauer, bitter,
umami und fettig identifizieren. Den
Geschmack eines Apfels erkennen wir
also aus einer Zusammensetzung dieser
Geschmacksqualitäten. Auf der Zunge
gibt es bestimmte Areale, an denen die
Rezeptoren für eine bestimmte
Geschmacksrichtung liegen. Das
folgende Bild zeigt die Bereiche für süß,
salzig, sauer und bitter.

Die Geschmacksrezeptoren für umami


und fettig sind auf der kompletten Zunge
verstreut. Umami ist die
Geschmacksrichtung die Aminosäuren,
also Eiweiße, in der Nahrung
identifizieren kann. Dass wir nur
bestimmte Geschmäcker wahrnehmen
können, hat einen evolutionären
Hintergrund. Durch die
Geschmacksqualitäten süß, salzig,
umami und fettig können wir zwischen
nahrhaften und weniger nahrhaften
Mahlzeiten unterscheiden. Durch bitteren
und sauren Geschmack kann auf
vergorene oder giftige Nahrung
geschlossen werden. Die Entwicklung
unseres Geschmacksorgans war also
überlebensnotwendig. Unser
Geschmackssinn hat sich nur nach
diesem Prinzip entwickelt. Weitere
Geschmäcker, es gibt bestimmt noch
mehr als 1000 Verschiedene, können wir
mittels des menschlichen
Geschmackssinns nicht wahrnehmen.
Auch in dieser Hinsicht sind wir in
unserer Wahrnehmung stark
eingeschränkt.

Olfaktorische Wahrnehmung

Die olfaktorische Wahrnehmung


bezeichnen wir als das Riechen. Der
Geruchssinn ist wohl der komplexeste
chemische Sinn, den wir besitzen. Das
Riechen und Schmecken ist stark
miteinander verbunden und wird
gleichzeitig von beiden Sinnen genutzt.
In der Nase liegt unser Geruchssinn.
Durch das Einatmen werden Moleküle
eingeatmet, die von etwa 400
unterschiedlichen Rezeptoren untersucht
werden. Reagiert ein Rezeptor auf ein
Molekül, wird ein bestimmter Geruch
wahrgenommen. Auch hier ist es der
Fall, das ein Geruch aus mehreren
Molekülen besteht und durch die
Aktivierung mehrerer Rezeptoren auf
den dazugehörigen Stoff geschlossen
werden kann. Dennoch gibt es viele
Gerüche die wir nicht wahrnehmen
können. Auch in diesem Fall haben wir
unseren Geruchssinn nur so weit
ausgeprägt, wie es aus evolutionärer
Sicht notwendig war. Andere
Lebewesen, wie z.B. Hunde, besitzen
einen deutlich besseren Geruchssinn. Sie
können nicht nur deutlich mehr Gerüche
identifizieren, sondern auch viel
intensiver erkennen. Auch in dieser Art
der Wahrnehmung sind uns Grenzen
gesetzt.

Fazit

Unsere Sinne helfen uns dabei, damit


wir uns in der Welt zurechtfinden
können. Sie sind aber nur auf einen
kleinen Teil ausgereift. Die Realität die
wir wahrnehmen, ist nur ein Bruchteil
der schieren Unendlichkeit. Wir denken
immer nur daran, wie wir unser
Potential am Besten nutzen können. Nun
wird es an der Zeit sich Gedanken zu
machen, wie wir unser Potential
erweitern können. Verlassen wir unseren
Körper mittels einer Astralreise, werden
uns etliche Türen geöffnet. Wir sehen
Farben, die wir noch nie gesehen haben.
Wir hören Töne, die wir noch nie zuvor
kannten. Das Beste ist aber, dass wir
neue unbekannte Sinne benutzen können,
die wir in der physischen Realität nicht
haben.

1.5.2 Interozeption

Kommen wir nun zurück zu unserem


vorherigen Beispiel mit dem Roboter.
Wir bauten bestimmte Modi ein, damit
wir Funktionen, wie Akku laden oder
Standby, einstellen konnten. Unser
Bewusstsein ist ebenfalls in der Lage
bestimmte Modi einzuleiten. Wir können
die Schwingungsfrequenz unserer
Gehinaktivität ändern und unseren
Bewusstseinszustand damit
kontrollieren. Diese Fähigkeit wird
Interozeption genannt. Verändern wir die
Schwingungsfrequenz unserer
Gehirnaktivität, fühlen wir uns
entspannter oder gestresster. Dies hängt
davon ab, ob sie sich schneller oder
langsamer ausbreiten. Es ist auch
möglich, dass sich Schwingungen
unterschiedlicher Gehirnregionen
überlagern können. Die menschliche
Gehirnschwingungsfrequenz umfasst
etwa den Bereich von 0,5 Hz bis 70 Hz.
Andere Schwingungsfrequenzen können
von unserem Gehirn nicht erreicht
werden. Die Schwingungsfrequenz in
unserem Gehirn löst stufenlos
unterschiedliche Zustände aus, die
übersichtlich im nächsten Bild
aufgezeigt werden.

Abbildung B: Gehirnwellen (volle


Größe: goo.gl/H6pfRN)

Die Elektroenzephalografie (EEG) ist


eine Methode um solche Schwingungen
zu messen. Man konnte feststellen, dass
die Schwingungen, in der wir unsere
alltäglichen Aufgaben erledigen, im
Betabereich liegen. Werden wir
entspannter, verlangsamt sich die
Frequenz. Werden wir gestresster, erhöht
sie sich. Um eine Astralreise auszulösen,
muss die Schwingungsfrequenz in den
Theta- bis Deltabereich wandern. Im
Thetabereich existiert völlige
Entspannung. Man befindet sich in einem
Zustand, der zwischen Wachsein und
Schlaf ist. Es ist schwierig sein
Bewusstsein darauf zu fixieren, in den
Deltabereich eintreten zu lassen. In den
meisten Fällen ist man sogar nicht mal in
der Lage zu bemerken, dass man im
Thetabereich ist. Hier liegt aber der
Schlüssel zur Astralreise. Jeder Mensch
kann lernen, diesen Zustand bewusst zu
erreichen, währenddessen aktiv zu
bleiben und die Tür zur Astralreise zu
öffnen.

Wie wirken sich diese


Schwingungszonen auf unsere
Wahrnehmung aus? Jeden Wellenbereich
nehmen wir anders wahr. Im folgenden
Bild kannst du eine Unterteilung finden
die mögliche Bewusstseinszustände
darstellt.

Abbildung C: Bewusstseinszustände
(volle Größe: goo.gl/H6pfRN)
Diese Spirale hat kein Anfang und auch kein Ende.
Der Nullpunkt ist als das physische Wachbewusstsein
definiert. Vom Nullpunkt aus kann sich das
Bewusstsein in zwei Richtungen verändern. Desto
stärker die Bewusstseinsverschiebung ist, erreicht man
eine größere Stufe. Es ist aber auch möglich
dazwischenliegende Bewusstseinszustände zu
überspringen. Auch ist es möglich eine
Nahtoderfahrung zu machen, wenn man im Krieg ist.
Es können also Bewusstseinsverschiebungen von der
Stufe -4 zur Stufe 5 stattfinden. Geht die Zahl der
Stufe in das Negative, erhöht sich die
Schwingungsfrequenz des Gehirns (Stress). Geht die
Zahl der Stufe in das Positive, erniedrigt sich die
Schwingungsfrequenz des Gehirns (Entspannung).
Weitere Zustände bzw. Stufen sind nur wenig
erforscht. Auch hier kann man wieder klar erkennen,
dass wir nur bestimmte Bewusstseinsstufen erleben
können, was wohl mit der eingeschränkten
Schwingungsfähigkeit unseres Gehirns
zusammenhängt.
2. Ablauf
einer Astralreise
Dieses Kapitel befasst sich mit der
strukturierten Einleitung einer
wachinduzierten Astralreise. Das
Verfahren, welches dir in diesem
Kapitel vorgestellt wird, umfasst eine
flexible Anleitung, dessen Leitfaden dich
effektiv zu einer Astralreise führt. Im
vorherigen Kapitel konntest du schon
einige Grundlagen über
Hirnwellenzustände wie z.B. den Alpha-
Bewusstseinszustand lernen. In diesem
Kapitel werden wir mit diesen
Bewusstseinszuständen arbeiten. Auf
dem Weg zur Astralreise werden wir mit
Hilfe geeigneter Techniken diese
Zustände Schritt für Schritt durchlaufen.
Diese Schritt-für-Schritt-Anleitung wird
dir in den folgenden Seiten tiefgründig
vorgestellt. In Kapitel 3 findest du
anschließend zu jeder Aktion, die dir
vorgestellt wird, passende Übungen.

Damit du einen genauen Überblick über


die Masse der Informationen der
folgenden Seiten bekommst, wird jeder
Schritt als eine Darstellung in Form von
Ablaufdiagrammen festgehalten. Somit
erhältst du am Ende dieses Kapitels
einen vollständig erklärten Astralreisen-
Algorithmus. Dieser wird dir Helfen zu
erkennen, in welchen Stadien du dich
während einer Astralreise-Übung
befindest. Das hilft dir dabei
wiederkehrende Fehler zu erkennen und
an ihnen arbeiten zu können. Bevor dir
der Algorithmus vorgestellt wird, sind
noch einige Grundbegriffe diesbezüglich
zu klären.

Der Algorithmus beginnt mit dem Start.


Den Start findet man nur ein einziges
Mal im ganzen Algorithmus.
Das Rechteck mit den abgerundeten
Ecken beschreibt immer den Zustand in
dem man sich momentan befindet. Im
Astralreisen-Algorithmus sind es die
möglichen Bewusstseinszustände
(Alpha-Zustand, Beta-Zustand, Astral-
reise, ...)

Das Rechteck steht für eine Aktion, die


ausgeführt werden muss. Im
Astralreisen-Algorithmus sind es
benötigte Techniken um einen
bestimmten Zustand auszulösen, z.B.
eine Entspannungsübung ausführen um
den Alpha-Bewusstseinszustand
auszulösen.

Die Raute drückt immer eine Abfrage


aus. Hier wird eine Eigenschaft
abgefragt. Ist diese Eigenschaft erfüllt,
folgt man dem Ja-Pfeil. Ist die
Eigenschaft nicht erfüllt, folgt man dem
Nein-Pfeil. Mit Hilfe dieser Abfragen
kann man sogenannte Schleifen erzeugen.

Der Algorithmus endet schließlich mit


dem abgerundeten Ende-Feld. Aus dem
Ende-Feld können keine weiteren Pfeile
austreten. Es können aber mehrere Pfeile
hineinführen.

Da nun der grundlegende Aufbau eines


Algorithmus geklärt ist, sehen wir uns
einmal die möglichen Zustände an und
die Reihenfolge die durchlaufen wird.
Wenn wir mit der Astralreisetechnik
beginnen, müssen wir von der
Startposition in den Alpha-
Bewusstseinszustand gelangen. In
diesem ist Körper und Bewusstsein
optimal entspannt. Im Anschluss muss
der Theta-Bewusstseinszustand erreicht
werden. Hier befindet man sich
zwischen Wach- und Schlafzustand. Oft
verspürt man hier eine Schlafparalyse.
Der nächste Schritt besteht darin,
teilweise in den Delta-
Bewusstseinszustand zu fließen. Dieser
Zustand ist ausschlaggebend für den
Zugriff auf das Unterbewusstsein. Aus
diesem Standpunkt aus kann eine
Astralreise ausgelöst werden.

Diese Informationen werden nun in den


Basis-Algorithmus umgewandelt. Wie du
sehen kannst sind erst nur Zustände
eingebaut. Es ist noch nicht ersichtlich,
wie die Zustände erreicht werden
können.

Damit wir die verschiedenen Zustände


erreichen können müssen wir Aktionen
in den Algorithmus einbauen. Um zu
überprüfen ob die ausgeführten Aktionen
ihre Wirkung erreicht haben, bedarf es
einer Abfrage. Keine Sorge, es wirkt
erst komplizierter es wirklich ist. In den
nachfolgenden Seiten wird dir jeder
Zustand erklärt. Die nötigen Aktionen
und Abfragen werden dir Schritt für
Schritt vorgestellt. Somit wird der
Algorithmus immer weiter
aufgeschlüsselt und detaillierter. Am
Ende erhältst du eine vollständige
Übersicht des komplett verbundenen
einheitlichen Algorithmus.
2.1 Alpha-
Bewusstseinszustand
auslösen
Damit wir von unserem Startpunkt den
Alpha-Bewusstseinszustand erreichen
können, müssen wir bestimmte Aktionen
und Abfragen zwischen den zwei
Attributen einbauen. Um genauer
entschlüsseln zu können, womit wir das
in der Abbildung dargestellte
Fragezeichen ersetzen können,
untersuchen wir den Alpha-
Bewusstseinszustand genauer.
Im ersten Kapitel hast du lernen können,
dass der Alpha-Bewusstseinszustand mit
Gehirnschwingungen zu tun hat. Während
wir am Start den Beta-
Bewusstseinszustand haben, muss sich
unsere Hirnfrequenz also verlangsamen.
Die Empfindungen im Alphabereich sind
körperliche Entspannung, geistige
Entspannung, Wohlfühlen und das
bekannte „Abschalten“. Erreicht man
diesen Zustand, möchte man sich nicht
bewegen und verlagert sein Bewusstsein
ein Stück weiter von der physischen
Welt weg.
Merke: Du merkst, dass du im Alpha-
Bewusstseinszustand bist, wenn du eine
wohlfühlende Entspannung verspürst.

Da die Entspannung die grundsätzliche


Eigenschaft des Alpha-Zustandes ist,
kann man diesen recht einfach mit
passenden Entspannungstechniken
erreichen.

Da aber die Entspannungstechnik aber


auch nach ihrer Ausführung nicht ihre
Wirkung erzielen kann, muss eine
anschließende Abfrage erfolgen. Nach
einer Entspannungstechnik ist man nicht
zwangsläufig im Alpha-
Bewusstseinszustand. Du solltest also
direkt nach der Entspannungstechnik
feststellen, ob du in der optimalen
Entspannung bist. Wenn du entspannt
bist, schreitest du zu dem Alpha-
Bewusstseinszustand vor. Bist du nicht
entspannt, musst du eine weitere
Entspannungstechnik durchführen, und
zwar so lange bis du die Entspannung
erreicht hast.

2.1.1 Optimale Entspannung


Damit du feststellen kannst, ob du nach
der Entspannungstechnik den Alpha-
Bewusstseinszustand erreicht hast,
müssen die Zeichen klar gedeutet
werden können. Dazu ist es notwendig
zu wissen, wie Entspannung definiert ist,
welche Arten von Entspannung es gibt
und wie sich Entspannung anfühlt. Denn
Entspannung ist nicht gleich
Entspannung.

Definition des Begriffs


„Entspannung“

Entspannung bezeichnet einen


körperlichen und geistigen Zustand,
welcher der Anspannung der Muskulatur
und sorgen- und stressbehafteten
Gedankenvorgängen entgegenwirkt.

Aus dieser Definition kann man ableiten,


dass es zwei Arten von Entspannung
gibt. Zum Einen die körperliche
Entspannung und zum Anderen die
geistige Entspannung. Diese beiden
Entspannungsarten können aber müssen
sich nicht gegenseitig beeinflussen.
Deshalb sind sie als getrennt anzusehen.
Es ist möglich, dass der Körper völlig
entspannt ist, der Geist aber trotzdem
nicht entspannt ist. Dasselbe Szenario ist
auch umgekehrt möglich. Um eine
optimale Entspannung einzuleiten, ist es
also notwendig für körperliche und
geistige Entspannung zu sorgen.

2.1.2 Langzeitwirkung von


Entspannungstechniken

In unserem Zeitalter sind wir


Termindruck, Stress und Hektik gewohnt.
Entspannung wird immer mehr
vernachlässigt. Daraus resultieren
Volkskrankheiten wie Rückenschmerzen,
Kopfschmerzen oder auch
Bluthochdruck. Durch die nötigen
Entspannungstechniken um eine AKE zu
erreichen, bildet sich ein positiver
Nebeneffekt. Schon nach wenigen
Wochen regelmäßiger
Entspannungstechniken kann man schon
erste Effekte beobachten. Die Frequenz
des Beta-Bewusstseinszustandes ist bei
einem hektischen Menschen durchaus
höher. Dies führt zu einem gestressten
Basislevel der Hirnfrequenz, die den
kompletten Körper beeinflusst. Durch
Entspannungstechniken, welche für die
Astralreise essentiell sind, verschiebt
sich der Grundpegel der Hirnfrequenz in
einen gesunden Bereich. Dies macht sich
durch Gelassenheit, Fröhlichkeit und
höheren Lebensgenuss bemerkbar.

2.1.3 Körperliche Entspannung

Körperliche Entspannung erreichen


Um eine körperliche Entspannung zu
erreichen, ist es notwendig, dass jede
Muskulatur im Körper frei von Zug-
oder Druckspannungen ist. Es bieten sich
dazu einige Techniken an, um seine
Muskulatur von Verspannungen zu lösen.
Diese Techniken werden dir in Kapitel 3
näher vorgestellt. Die Problemzone bei
der körperlichen Entspannung ist der
Kopf. Oft ist die Gesichtsmuskulatur
verkrampft oder der Kiefer angespannt.
Für die Astralreise ist es wichtig auch
diese Verspannungen zu lösen.

Körperliche Entspannung bemerken


Eine körperliche Entspannung merkst du,
wenn sich dein Körper entweder schwer
oder leicht anfühlt. Beides können
Indikatoren dafür sein. Hast du also das
Gefühl schwer zu werden und immer
weiter in dein Bett zu sinken oder leicht
wie eine Feder zu werden, bist du in
einer guten Entspannungslage. Außerdem
kannst du eine ausbreitende Wärme oder
ein wohlfühlendes „Kribbeln“
verspüren. Empfindest du diese
Eigenschaften nach deiner
Entspannungstechnik für deinen Körper,
darfst du in den nächsten Schritt der
Astralreise eintreten.
2.1.4 Geistige Entspannung
Geistige Entspannung erreichen

Wer kennt das nicht, wenn man gerade


am Einschlafen ist und ständig an
bestimmte Alltagssituationen denkt.
Dieses Ereignis resultiert aus einer
hohen Frequenz des Beta-
Bewusstseinszustandes und ist für eine
AKE nicht zum besonderen Vorteil.
Diese geistige Verspannung kann durch
bestimmte Entspannungstechniken gelöst
werden. In Kapitel 3 werden dir einige
dieser Entspannungstechniken näher
gebracht. Das Ziel dieser Techniken ist
es, deine Gedanken vom Alltag und der
physischen Realität weg zu bewegen um
deine Gedanken frei für eine Astralreise
zu machen.

Geistige Entspannung bemerken

Die geistige Entspannung ist erreicht,


wenn sich erzwungene
Gedankenvorgänge an Alltagssituationen
gelöst haben. In diesem Zustand ist dein
Körper in völliger Entspannung und
deine Gedanken haben nicht mehr das
automatische Verlangen an bestimmte
Alltagssituationen zu denken. Dies macht
sich bemerkbar, wenn deine Gedanken
auf dich und die Entspannung gerichtet
sind. Hast du nach der
Entspannungstechnik für den Geist diese
Eigenschaften erreicht, darfst du einen
Schritt im Algorithmus weiter.

2.1.5 Alpha-Algorithmus

In diesem Abschnitt konntest du lernen,


dass du den Alpha-Bewusstseinszustand
durch genügende Entspannung erreichst.
Die optimale Entspannung ist abhängig
von der körperlichen und geistigen
Entspannung. Dazu sind
Entspannungstechniken notwendig, die
diesen Zustand auslösen. Anhand
bestimmter Faktoren, ist es dir nun
möglich diese Entspannungszustände zu
bemerken. Das ist notwendig dafür, um
zu wissen wann du für den nächsten
Schritt bereit bist. Fassen wir diese
Kriterien zusammen, so erhalten wir den
ausführlichen Algorithmus dafür.

In diesem Algorithmus sind schon die


ersten Schleifen erkennbar. Ist der
Körper nach der Entspannungsübung
noch nicht optimal entspannt, ist eine
weitere Entspannungsübung notwendig.
Dies wird so oft wiederholt, bis der
Körper in der optimalen Entspannung ist.
Erst dann darf die geistige
Entspannungsübung gestartet werden.
Dies wird wieder so lange ausgeführt,
bis die nötige geistige Entspannung
existiert. Erst dann ist man im Alpha-
Bewusstseinszustand angelangt.
2.2 Theta-
Bewusstseinszustand
auslösen
Nachdem der Alpha-
Bewusstseinszustand ausgelöst wurde
und Körper bzw. Geist in optimaler
Entspannung sind, ist das nächste Ziel
das Erreichen des Theta-
Bewusstseinszustandes. Damit wir
wieder das Fragezeichen mit den nötigen
Attributen füllen können, ergründen wir
zunächst den Theta-
Bewusstseinszustand.
Die Theta-Frequenz wurde gemessen,
wenn der Proband sich in einer
Halbschlafphase befindet, gerade
geträumt hat oder sich in einem
meditativen Zustand befindet. Jede
Nacht in der wir schlafen, schwingt die
Hirnfrequenz öfter in diesem
Frequenzbereich. In diesem Zustand
befinden wir uns an der Schwelle
zwischen Schlaf und Wachsein. Oft
verspürt man ein sehr wohles Gefühl.
Hier gelten absolute körperliche und
geistige Entspannung in Verbundenheit
mit der Abkapselung zur Realität. In
diesem Zustand vergisst man seine
physische Umwelt und verlagert sein
Bewusstsein in eine andere Ebene. Auch
die eigene Sinneswahrnehmung stark
gedämpft. Der physische Körper ist
vollständig vergessen und nicht mehr in
der Wahrnehmung enthalten. Alle
physischen Eindrücke, Alltagssorgen
oder sonstige Gedanken, die mit der
physischen Welt in Verbindung stehen
sind nicht mehr existent. Typisch für
diesen Zustand sind detaillierte Bilder,
die wahrgenommen werden können,
ähnlich wie im Traum nur ist man selbst
nicht in diesen Bilder integriert. Es ist
mehr so, als ob ein Film abläuft. Dieser
„Film“ läuft vollständig automatisch ab,
er wird also nicht durch das gewohnte
Vorstellungsvermögen erzeugt und
gesteuert. Diese Ereignisse sind als
hypnagogischer Zustand bekannt.

Die Schwierigkeit ist also nicht diesen


Bewusstseinszustand zu erreichen,
sondern bei diesem Bewusstseinszustand
wach und klar zu bleiben. Ich würde
meinen, dass dieser Schritt der
Schwierigste an der ganzen Astralreise
ist. Oft ist der Übergang vom Alpha-
Bewusstseinszustand in den Theta-
Bewusstseinszustand durch einen
abrupten Blackout gekennzeichnet. Die
Gefahr in diesem Bewusstseinszustand
einzuschlafen ist überaus hoch. Nach
dem Aufwachen kann man sich sehr oft
nicht mehr an Erlebnisse, Bilder oder
Eindrücke aus diesem Zustand erinnern.
Wird man jedoch direkt aus diesem
Zustand geweckt, ist die meiste
Erinnerung noch da und man weiß, dass
man nicht geschlafen hat. Du wurdest
doch bestimmt auch mal im Halbschlaf
geweckt.

Merke: Du merkst, dass du im Theta-


Bewusstseinszustand bist wenn dein
Bewusstsein vom Physischen abgewandt
ist und du traumähnliche Bilder
wahrnehmen kannst.

Um den Theta Bewusstseinszustand zu


erreichen werden bestimmte
Vertiefungstechniken benötigt. Damit soll
es dir leichter fallen, dein Bewusstsein
vom Physischen abzuwenden und in den
hypnagogischen Zustand zu fallen.

Da man sich nach der Vertiefungstechnik


nicht zwangsläufig in dem Theta-
Bewusstseinszustand befindet, muss
überprüft werden ob die erforderlichen
Kriterien erfüllt sind. Im Theta-
Bewusstseinszustand muss der
hypnagogische Zustand erreicht sein und
man muss seinen Fokus vom physischen
Körper und der physischen Welt entfernt
haben. Diese Forderungen müssen in den
Algorithmus integriert werden.

Es erweist sich als sinnvoll nach beiden


Kriterien zu fragen, damit die
Effektivität, den Theta-
Bewusstseinszustand zu erreichen,
maximal wird. Wenn wir diesen
vorläufigen Algorithmus näher
betrachten, fällt auf dass zwei Abfragen
nach einer Aktion auftauchen. Da diese
Abfragen sehr unterschiedlich sind,
wäre es von Vorteil eine weitere Aktion
einzubauen. Das steigert zusätzlich die
Erfolgsquote.
Um den Theta-Bewusstseinszustand
erreichen zu können, benötigen wir also
zwei Vertiefungstechniken damit wir erst
alle Gedanken an das Physische
ablenken können und anschließend den
hypnagogischen Zustand erreichen. Es
hat sich erwiesen, dass Affirmationen
gut geeignet sind Gedanken zu
fokussieren und vom Physischen
abzulenken. Anschließende
Visualisierungsübungen helfen dabei den
hypnagogischen Zustand einzuleiten.
Sind beide Techniken erfolgreich
gewesen, befindet man sich im Theta-
Bewusstseinszustand.
2.2.1 Das Physische ausblenden

Gedanken an unsere physische Welt oder


den eigenen physischen Körper halten
dich im Alpha-Zustand fest. Da der
Theta Zustand für die Astralreise von
bedeutender Bedeutung ist, musst du dir
die Fähigkeit aneignen, deinen Körper
vergessen zu können, deine Umwelt nicht
mehr wahrzunehmen und deine Sinne
abzuschalten. Ist dies geschafft befindest
du dich in einem starken meditativen
Stadium. Du fühlst dich sehr wohl und
bist allein mit deinem Bewusstsein
beschäftigt. In diesem Zustand bildet
sich eine Empfänglichkeit für die innere
Wahrnehmung, die mit
Visualisierungstechniken zum
hypnagogischen Zustand ausgebaut
werden können. Durch die Anwendung
von Affirmationen kannst du den Zustand
des physischen Vergessens am
Effektivsten auslösen.

2.2.2 Affirmationen

Affirmationen werden in unserer Zeit


immer häufiger benutzt, da Gedanken die
Hauptrolle der menschlichen
Entwicklung spielen. Richtig eingesetzt
können sie eine sehr wirkungsvolle
Technik sein. Diese Technik erfordert
nicht viel Aufwand. Denke dir im
Vorfeld günstige Affirmationen aus die
du im Verlauf der Übung nutzen wirst.
Eine Affirmation ist immer in der
Gegenwartsform. Sie ist klar und positiv
formuliert. Als Forderung entfaltet sie
die größte Wirkung. Der Sinn hinter
diesen Affirmationen ist sein
Bewusstsein von Allem abzulenken und
die Aufmerksamkeit in einem Punkt zu
bündeln. Die Affirmationen werden laut,
langsam und deutlich im Kopf aufgesagt.
Günstige Affirmationen sind die
Folgenden:

„Ich erlebe jetzt eine positive


Astralreise!“

„Ich mache jetzt eine bewusste


außerkörperliche Erfahrung!“

„Meine Gedanken sind jetzt nur auf die


Astralreise fixiert!“

Dies sind nur einige Beispiele aus


Tausend Varianten. Du kannst gerne auch
andere benutzen. Die Affirmation soll
auf jeden Fall die übliche Form haben.
Eine Affirmation in der Form von

„Ich habe jetzt keine Gedanken mehr


an die physische Welt.“

erzielt genau das Gegenteil. Dadurch,


dass die „physische Welt“ in der
Affirmation enthalten ist, richtet man
automatisch seine Gedanken danach.
Auch die darin enthaltene Verneinung
wird von deinem Gehirn in den meisten
Fällen ignoriert.

Wenn du die Affirmationen durchführst


kannst du entweder bei einer Affirmation
bleiben oder sie tauschen. Versuche aber
dennoch deine volle Konzentration auf
die Affirmation zu lenken. Wiederhole
sie immer wieder. Bestimme ein
angenehmes rhythmisches Tempo.
Schweifen deine Gedanken von der
Affirmation ab, besteht die Gefahr, dass
du unbewusst einschläfst. Versuche
deine Aufmerksamkeit aufrecht zu
erhalten und jedes Mal wenn deine
Gedanken abschweifen wieder zur
Affirmation zu lenken. Nach einiger Zeit
wirst du alle Gedanken auf die
Astralreise fixiert haben. Wenn dies der
Fall ist und du keine Gedanken mehr an
die physische Welt hast, bist du bereit
für den nächsten Schritt. In Kapitel 3
findest du weitere Beispiele für günstige
Affirmationen.

2.2.3 Der hypnagogische Zustand

Der hypnagogische Zustand wird als der


Zustand beschrieben, in dem man sich
zwischen Wachsein und Schlaf befindet.
Im Allgemeinen wird dieser Zustand
nicht bewusst wahrgenommen. Jedoch
gibt es Methoden währenddessen klar zu
bleiben. Dabei kann man beobachten
wie der physische Körper einschläft. Oft
verspürt man dabei eine Schlafparalyse.
Im hypnagogischen Zustand kann man
tiefe visuelle und auditive
Wahrnehmungen empfinden. Es ist nicht
etwa so, dass eben gedachte Gedanken
in visueller und auditiver Form
dargestellt werden, sondern es tauchen
plötzlich willkürliche Bilder und Töne
auf, die nur schwer kontrollierbar sind.
Hast du diesen Zustand erreicht, befindet
sich deine Hirnwellenfrequenz im Theta-
Bereich.

2.2.4 Visualisierungen
Visualisierungen sind eine gute Methode
um die physische Welt um sich herum
völlig zu vergessen und diesen Zustand
zu stabilisieren. Es bietet sich
hervorragend an
Visualisierungstechniken nach den
Affirmationen anzuwenden. Durch die
Visualisierung ist es leicht möglich den
hypnagogischen Zustand auszulösen. Die
Schwierigkeit hierbei ist allerdings,
dass die Gefahr einzuschlafen während
dieser Technik am höchsten ist. Es ist
hilfreich, wenn man ein wenig
Erfahrungen mit Meditation gemacht hat,
damit man während der
Visualisierungstechnik nicht einschläft.
In Kapitel 3 findest du Techniken und
Übungen zu Meditation und
Visualisierung.

Wendet man Visualisierungen richtig an,


kann man schnell Erfolge damit erzielen.
Im Folgenden wird dir erklärt wie man
die Effektivität einer Visualisierung
steigern kann.
Visualisierungen sind für uns Menschen
alltäglich. Alles was wir sehen können
wird in unserem Gehirn visualisiert.
Unsere Augen nehmen jegliche
Information auf. Da aber nicht jede
Information die wir aufnehmen von
besonderer Wichtigkeit für uns ist, filtert
unser Gehirn die unwichtigen
Informationen. Dies geschieht im
Bereich der Wahrnehmungsverarbeitung
und dauert nur wenige Millisekunden.
Erst dann werden alle Informationen
durch eine Visualisierung zu unserer
Wahrnehmung. Diese speichern wir
anschließend in unseren Erinnerungen
ab, auf die wir später wieder zugreifen
können. Dieser komplette Prozess läuft
vollständig autonom ab; wir kriegen
davon überhaupt nichts mit. Die
natürlichste Aufnahme unserer
Wahrnehmung geschieht also durch die
Aufnahme der Informationen über unsere
Augen (um genauer zu sein, über unsere
Sinne). Diese werden in unserem Gehirn
gefiltert und aufgearbeitet, damit die
Wahrnehmung entsteht. Diese
Visualisierung wird in unseren
Erinnerungen abgespeichert.

In dem Fall der physischen


Wahrnehmung, scheint sich die Fähigkeit
der Visualisierung perfekt ausgebildet zu
haben. Anders ist es aber bei der
Visualisierung von Erinnerungen. Der
Versuch eine Erinnerung zu visualisieren
fällt dennoch schwer. Die Details sind
oft nur sehr verschwommen oder auch
gar nicht enthalten. Die Erinnerung
erfordert sehr viel Konzentration. Es
können auch immer nur kleine Bruchteile
einzeln aufgerufen werden. Die
Erinnerung an mehrere Dinge
gleichzeitig scheint oft unmöglich. Uns
ist aber aus unseren Träumen bekannt,
dass jeder von uns die Fähigkeit besitzt
sehr realistisch und detailtreu zu
visualisieren. Mit einer bestimmten
Visualisierungstechnik ist es sogar
möglich leichter auf diese Fähigkeit
zuzugreifen, und dass in einem wachen
Bewusstseinszustand.

Damit du verstehst, wieso das


Visualisieren im Wachzustand schwer
fällt, siehst du dir am besten das
folgende Bild an.
Aus unseren Erinnerungen werden
Informationen in unsere Wahrnehmung
geleitet. Aus diesen Informationen
können wir eine Visualisierung
erschaffen. Jedoch ist diese
Visualisierung nur sehr schwach und
sehr ungenau. Zudem kommt auch noch
dazu, dass unsere Wahrnehmung primär
immer noch aus unserer physischen
Wahrnehmung besteht, denn die
physische Umwelt wird durch unsere
Sinne aufgenommen und verarbeitet. Der
Vorteil dieser ungenauen
Alltagsvisualisierung ist, dass sie sehr
schnell verläuft und die primäre
physische Wahrnehmung fast überhaupt
nicht stört. Menschen die unter
Schizophrenie leiden können sehr
realistische Visualisierungen erschaffen,
die mit den Informationen der
physischen Wahrnehmung vermischt
werden. Dadurch können diese Personen
nicht zwischen Vorstellung und Realität
unterscheiden. Dieses Beispiel soll
deutlich machen, dass es für uns sogar
wichtig ist in Alltagssituationen nicht zu
gut visualisieren zu können.

Um den hypnagogischen Zustand nahe zu


kommen ist eine gute Visualisierung
notwendig. Um den größten Effekt zu
erzielen, muss einen anderer Weg
gefunden werden um Informationen aus
den Erinnerungen in die Wahrnehmung zu
bringen. Sieh dir dafür das folgende
Bild an.
Versuche nicht die Informationen aus
deinen Erinnerungen direkt in deinen
Wahrnehmungsbereich im Gehirn zu
übertragen, sondern nehme sie mit
deinen Sinnen wahr. Wenn du deine
Augen schließt, kannst du einen dunklen
leeren Raum vor dir sehen. Projiziere
die Informationen aus deinen
Erinnerungen genau da rein. Versuche
das Gleiche mit deinen anderen Sinnen.
Konzentriere dich nur auf die
Informationen aus deinen Erinnerungen.
Somit versperrst du den
Informationsfluss der physischen
Umwelt. Dieser ständige Kreislauf, wie
es im Bild ersichtlich ist, ähnelt stark
dem der physischen Wahrnehmung. Dies
ist für den Menschen die natürlichste Art
der Visualisierung, da sie in unserem
Alltag zu jeder Zeit ausgeführt wird. Die
Visualisierung wird dadurch stark und
detailtreu. Nutze bei jeder
Visualisierungstechnik diese Methode.
Anfangs ist es wie immer etwas
ungewohnt, aber es wird sich
herausstellen, dass dies die beste
Methode der Visualisierung ist.
2.2.5 Theta-Algorithmus

In diesem Abschnitt konntest du lernen,


dass du den Theta-Bewusstseinszustand
erreichst, wenn du alle Gedanken vom
Physischen abwendest. Dies erreichst du
durch Affirmationen und anschließenden
Visualisierungen. Dafür kannst du im
Kapitel 3 geeignete Techniken finden.
Durch bestimmte Abfragen kannst du
erkennen in welchem Zustand du dich
befindest und ob du bereit für den
nächsten Schritt bist. Fassen wir diese
Kriterien zusammen, so erhalten wir den
ausführlichen Algorithmus um vom
Alpha-Zustand in den Theta-Zustand zu
kommen.

Da während den Visualisierungen eine


sehr hohe Gefahr des Einschlafens
besteht, ist nach den Visualisierungen
eine Abfrage eingebaut. Dabei wird
abgefragt, ob man eingeschlafen ist.
Wenn man nicht eingeschlafen ist kann
abgefragt werden, ob man sich im
hypnagogischen Zustand befindet. Falls
man eingeschlafen ist, gibt es noch eine
weitere Möglichkeit, den Versuch auf
eine Astralreise fortzusetzen. Auf diese
Option wird später noch weiter
eingegangen. Deshalb bleibt dieser
Zweig erst mal offen.

Um den Algorithmus noch einmal in


Worte zu fassen: Nach dem Erreichen
des Alpha-Bewusstseinszustandes führt
man eine Affirmationsübung aus. Diese
wird so lange wiederholt, bis Gedanken
an das Physische nicht mehr existieren.
Anschließend macht man eine
Visualisierungstechnik, damit alle
Gedanken vollständig an das Physische
verschwinden und man plötzlich
eintretende Bilder, die stark visuell und
zusammenhangslos auftreten,
wahrnehmen kann. Dies sind Indikatoren
dafür, dass der hypnagogische Zustand
erreicht wurde. Ist dies nicht der Fall
muss mit der Visualisierungstechnik
fortgesetzt werden. Währenddessen muss
geprüft werden, ob man bereits
eingeschlafen ist. Ist man Wach und der
hypnagogische Zustand ist erreicht,
befindet man sich mit gerichteter
Aufmerksamkeit im Theta-
Bewusstseinszustand.
2.3 Delta-
Bewusstseinszustand
auslösen
Nachdem der Theta-
Bewusstseinszustand ausgelöst wurde,
ist das Bewusstsein frei von
ablenkenden Gedanken. Die physische
Welt wird nicht mehr wahrgenommen.
Der physische Körper ist in den
häufigsten Fällen eingeschlafen und
völlig entspannt. Oft kann man sogar
eine Schlafparalyse empfinden. Jetzt ist
die Astralreise nicht mehr weit entfernt.
Ist der Delta-Bewusstseinszustand erst
einmal mit klarem Bewusstsein erreicht,
hat man sich bereits von seinem
physischen Körper getrennt und beginnt
mit der Astralreise. Damit wir den
Algorithmus füllen können sehen wir uns
den Delta-Bewusstseinszustand etwas
näher an.

Die Delta-Frequenz ist eigentlich typisch


für den Tiefschlaf und traumlose Phasen.
Jedoch weist die Hirnwellenfrequenz
während der Astralreise auch
Deltacharakter auf. Darunter versteht
man, dass Deltaschwingungen mit
Thetaschwingungen teilweise überlagert
sind. Während diesem Übergang kann
man oft Vibrationen oder Geräusche
wahrnehmen. Dabei kommt es einem
vor, dass der Körper vibriert oder
schwingt, während man gelegentlich
schwingende oder sogar knallende
Geräusche wahrnehmen kann. Dieser
Zustand kann bei Anfängern Angst oder
Panik auslösen. Doch keine Sorge, diese
Vibrationen und Geräusche sind
ungefährlich. Nachdem man sich
vollständig von seinem physischen
Körper getrennt hat, verschwinden sie
auch wieder. Hat man den Zustand der
Vibrationen und Geräusche öfter erlebt,
gewöhnt man sich recht schnell daran
und findet sie sogar in einem gewissen
Maße angenehm.

Da der Körper im Theta-Zustand bereits


im Schlaf ist, das Bewusstsein aber noch
wach ist, befindet man sich in der
optimalen Lage die Astralreise langsam
einzuleiten. Dafür gibt es
Separationstechniken, die dir den
Zugang zum astralen Körper gewähren
und diesen anschließend von deinem
physischen Körper trennen zu können. Ist
dies geschehen befindet man sich bereits
in einer Astralreise und die
Gehirnfrequenz enthält den gewünschten
Deltacharakter.
Merke: Hat sich der astrale Körper
vom Physischen getrennt, befindet man
sich im Delta-Bewusstseinszustand.

Durch geeignete Separationstechniken


kann man vom Theta-
Bewusstseinszustand in den Delta-
Bewusstseinszustand wechseln.

Um sicher zu stellen, dass man im Delta-


Bewusstseinszustand ist, ist eine
Abfrage nötig. War die
Separationstechnik erfolgreich, bist du
im Delta-Bewusstseinszustand. War sie
nicht erfolgreich, muss eine weitere
Separationstechnik angewendet werden.

Während der Separationstechnik ist es


notwendig, erst seinen astralen Körper
zu spüren und dann anschließend aus ihm
herauszutreten. Dafür bietet es sich an,
die Separationstechnik in eine Technik
zur Aktivierung des Astralkörpers und in
eine Technik für den Austritt des
Astralkörpers aufzuteilen.

2.3.1 Konzentration auf den


Astralkörper
Ist es dir gelungen bewusst in den Theta-
Schwingungszustand zu kommen, besteht
die nächste Technik darin, deinen
Astralkörper zu aktivieren. In Kapitel 3
findest du die nützlichen Techniken, die
dir dabei helfen werden. In diesem
Abschnitt erfährst du die grundlegenden
Eindrücke, die dich bei diesen Übungen
erwarten werden.

Während diesen Übungen wirst du deine


Aufmerksamkeit deinem Astralkörper
widmen. Anfangs wirst du ein starkes
Gefühl von getrennter Realität
verspüren. Das Tor zur Astralreise
beginnt sich hier zu öffnen. Nach
weiterer Vertiefung in diesen Zustand
wirst du verspüren, dass du diese
weitere Welt fühlen kannst. Durch die
Konzentration auf deinen Astralkörper,
wirst du diesen allmählich wahrnehmen
können. Dieser Zustand wird oft von
Vibrationen und Geräuschen begleitet.
Wenn du diese verspüren kannst, bist du
auf jeden Fall sehr weit gekommen.
Versuche deinen kompletten
Astralkörper zu spüren, denn anfangs
spürt man oft nur die Anwesenheit der
astralen Arme oder Beine. Stelle dir
auch vor, wie du gleich deinen astralen
Körper bewegen wirst. Bereite ihn auf
den Austritt vor.

2.3.2 Wann verspürt man den


Astralkörper?

Nach einer Technik zur Aktivierung des


Astralkörpers, wirst du sicher merken
wenn die Technik erfolgreich war. Damit
du dir trotzdem ein Bild davon machen
kannst, werden dir die folgenden Punkte
helfen.

· Der Astralkörper besteht aus


Energie und nicht aus physischer
Materie. Diesen Unterschied kannst
du klar und deutlich spüren.
· Dein Astralkörper kann andere
Größen als dein physischer Körper
annehmen. Dieser Unterschied ist
klar und deutlich spürbar.
· Oft verspürst du ein Vibrieren des
astralen Körpers. Dein physischer
Körper ist nicht von den Vibrationen
betroffen.
· Obwohl deine Augen geschlossen
sind, ist es manchmal möglich schon
in diesem Zustand durch die astralen
Augen zu sehen. Du kannst dann
schon die Astralwelt sehen und
vielleicht sogar deinen Astralkörper,
der in deinem physischen Körper
liegt.
· Wenn du deinen Astralkörper
verspürst, fühlst du wie du in deinem
physischen Körper liegst.
· Du kannst auch manchmal die
Gegenwart von anderen Bewohnern
der Astralebene spüren (dies kann
anfangs angsteinflößend sein).

Da jede Astralreise unterschiedlich ist,


ist es so gut wie nie der Fall, dass die
oben genannten Eindrücke alle
gleichzeitig auftreten. Im Normalfall
wirst du nur einen oder zwei dieser
Eindrücke haben. Aber wie vorhin schon
erwähnt, du wirst es wissen, wenn du
deinen astralen Körper spürst.

2.3.3 Austrittstechnik

Hast du es geschafft deinen Astralkörper


wahrzunehmen, kannst du dich an den
nächsten Schritt wagen: Die
Austrittstechnik. In Kapitel 3 wirst du
einige Austrittstechniken kennenlernen.
Es gibt viele unterschiedliche
Austrittstechniken, doch der Kern ist
immer der Gleiche. Du wirst es wagen
deinen physischen Körper zu verlassen
und die Astralebene mit Hilfe deines
Astralkörpers zu erkunden. In den
meisten Fällen kannst du eine
Verbindung zwischen deinem
Astralkörper und deinem physischen
Körper bemerken. Diese zwei Körper
ziehen sich anfangs wie ein Magnet an.
Diesen Widerstand kannst du mit der
nötigen Energie und der nötigen
Austrittstechnik überwinden.
2.3.4 Die erfolgreiche Separation

Ist es dir gelungen deinen Körper zu


verlassen, wirst du erfahren was die
Bewusstseinsverschiebung wirklich ist.
In diesem Moment befindet sich dein
astraler Körper, inklusive deines
vollständigen Bewusstseins außerhalb
deines materiellen Körpers. In den
meisten Fällen wirst du zu Beginn der
Astralreise Probleme mit deiner
Wahrnehmung haben. Dies macht sich
dadurch bemerkbar, dass dir das Sehen
schwer fällt oder dass du deine
Umgebung falsch wahrnimmst. Später
wirst du noch lernen, wie du diesen
Zustand stabilisieren kannst. Anhand der
folgenden Merkmale kannst du
feststellen, dass du dich außerhalb
deines Körpers befindest.

· Um dich fortzubewegen reicht es


aus, einfach nur den Gedanken zu
fassen. Du wirst dich auf eine neue
Art und Weise bewegen können.
· Außerhalb deines Körpers kannst du
deinen physischen Körper schlafend
im Bett liegen sehen.
· Auch wenn du schlecht sehen kannst,
kannst du dich durch den Raum
tasten. Du wirst merken, dass der
Raum und alle Gegenstände darin
feinstofflich sind. Das heißt, du
kannst durch sie hindurchfassen aber
sie auch gleichzeitig spüren.
· Du kannst mit deinem Astralkörper
schweben, dich teleportieren und
auch durch Wände gehen.
· Du kannst oft Klänge wahrnehmen,
die außerhalb deines hörbaren
Bereichs liegen.
· Du kannst oft Farben sehen, die
deine physischen Augen nicht sehen
können.

Ist die Separation erfolgreich, befindest


du dich in einem Hirnwellenmuster,
indem die Thetafrequenz überwiegt,
aber teilweise Deltacharakter aufweist.

2.3.5 Delta-Algorithmus
In diesem Abschnitt konntest du lernen,
dass du den Delta-Bewusstseinszustand
erreichst, wenn du dich von deinem
physischen Körper trennst und die
Astralreise einleitest. Dafür kannst du in
Kapitel 3 geeignete Techniken finden. Es
ist in erster Linie wichtig den
Astralkörper zu spüren und dann
anschließend mit Austrittstechniken die
Separation durchzuführen. Durch in
diesem Kapitel beschriebene
Indikatoren, kannst du feststellen ob du
deinen Astralkörper spürst und ob du
außerhalb deines Körpers bist. Fassen
wir diese Kriterien zusammen, so
erhalten wir den ausführlichen
Algorithmus um vom Theta-
Bewusstseinszustand in den Delta-
Bewusstseinszustand zu kommen.

Ist der Theta-Bewusstseinszustand


erreicht, startet man mit einer Technik
zur Aktivierung des Astralkörpers.
Diese Technik wird so lange praktiziert,
bis der Astralkörper verspürt wird.
Anschließend versucht man mit Hilfe
einer Austrittstechnik die Separation zu
ermöglichen. War sie nicht erfolgreich,
soll eine weitere Austrittstechnik
ausgeführt werden. Ist die Separation
gelungen und man befindet sich
außerhalb seines Körpers, befindet man
sich im Theta-Bewusstseinszustand mit
Deltawellencharakter.
2.4 Vollkommen bewusste
Astralreise auslösen
Nachdem der Delta-
Bewusstseinszustand erreicht wurde,
befindet man sich bereits in der
Astralreise. Leider ist es in diesem
Zustand oft der Fall, dass die bisherige
Astralreise sehr verschwommen und
instabil ist. Das Ziel in diesem Abschnitt
ist es, die bisherige Astralreise in eine
vollkommen bewusste Astralreise
umzuwandeln.
Sobald der Delta-Bewusstseinszustand
erreicht wurde und die Astralreise
eingeleitet wurde, existiert sehr oft das
Problem, dass die Astralreise noch nicht
stabil genug ist. Dies macht sich dadurch
bemerkbar, dass die Sicht nur schlecht
oder sogar gar nicht vorhanden ist. Auch
ist es möglich, dass die wahrgenommene
Umgebung sehr verschwommen sein
kann. Diese Probleme können dazu
führen, dass die Astralreise frühzeitig
abgebrochen wird, oder man sich
während der Astralreise nur sehr
schlecht zurechtfinden kann. In diesem
Abschnitt lernst du, wie du eine
Astralreise stabilisieren kannst. Dazu
gibt es eine leichte, aber wirkungsvolle
Methode. Damit du verstehst, wie diese
Methode funktioniert, wirst du erst über
die allgemeinen Grundgesetze der
Astralreise informiert.

2.4.1 Grundgesetze der Astralreise

Gedankenkraft

Deine Gedanken ersetzen in der


Astralwelt deine Arme, Beine, Augen,
Sinne, Muskeln usw.. Obwohl wir in der
physischen Welt auch alles mit unseren
Gedanken steuern, passiert dieser
Vorgang eher träge. Wir haben die
Möglichkeit erst zu überlegen und dann
zu handeln. Die Astralebene reagiert
viel empfindlicher auf deine Gedanken,
denn ist erst einmal ein Gedanke
formuliert, wird dieser auch sofort
ausgeführt. Anfangs wird diese Art der
Steuerung erst sehr ungewohnt sein, aber
man gewöhnt sich daran und wird sehr
schnell die Vorteile darin sehen. Hast du
nämlich erst einmal erkannt, dass gehen
oder laufen einfach durch Schweben
oder Fliegen ersetzt werden kann, wirst
du dich in der Astralwelt schneller
fortbewegen können. Du kannst auch mit
Hilfe der Kraft deiner Gedanken Orte
wechseln. Denke an einen Ort, den du
gerne besuchen würdest, du wirst auf
der Stelle mit einem rasanten Tempo
durch die Astralwelt gezogen und
befindest dich nur ein wenig später an
deinem gewünschten Ort. In Kapitel 4
werden dir weitere Möglichkeiten
gezeigt, die du mit Hilfe der Kraft deiner
Gedanken erreichen kannst.

Schwingungsebenen

Während wir in der physischen Welt


permanent an die gleichen Naturgesetze
gebunden sind, ergibt sich bei einer
Astralreise die Möglichkeit diese
Gesetze außer Kraft zu setzen. Der
Schlüssel dabei liegt in der
Schwingungsebene. Die physische Welt
ist an bestimmte Schwingungsbereiche
gebunden, deshalb unterliegen wir nur
einem eingeschränkten Bereich der
Möglichkeiten. Sobald du deinen Körper
verlässt, veränderst du die
Schwingungsebene und es eröffnen sich
weitere Möglichkeiten. Dein
Bewusstsein ist in der Lage dieser
Schwingungsveränderung zu folgen,
während dein Körper in der physischen
Ebene verbleibt. In der Astralebene ist
die Spanne des möglichen
Schwingungsbereiches deutlich höher
und kann mit der nötigen Übung
erweitert werden. Einige Astralreisen
überdecken sich fast komplett mit der
physischen Realität. Andere Astralreisen
sind jedoch weit von der physischen
Realität entfernt und besitzen fast keinen
physischen Charakter mehr. Die Breite
der Unterschiede einer Astralreise ist
von der Schwingungsebene abhängig.
Die moderne Physik hat einige
schlüssige Theorien entwickelt, die
besagen, dass das Universum aus Wellen
besteht und weitere Dimensionen und
Parallelwelten durchaus existieren.
Astralreisen sind also ein wichtiger
Bestandteil der heutigen Physik und
werden sicherlich noch in diesem
Jahrhundert, spätestens im Nächsten, den
offiziellen wissenschaftlichen
Durchbruch erleben.
Höhere Ebenen

Während der Astralreise ist es nicht nur


möglich, durch das Abbild der
physischen Welt zu fliegen und Orte zu
wechseln, es geht noch viel besser.
Durch die Veränderung der
Schwingungsebene ist es möglich
unglaubliche Erlebnisse zu machen. Es
ist möglich in die Vergangenheit oder
Zukunft zu reisen, denn die Zeit kann,
ebenso wie die Schwerkraft, außer Kraft
gesetzt werden. Beeindruckt dich das
jetzt schon? Da die Schwingungsebene
verändert werden kann, sind keine
Grenzen gesetzt. Kommunikation kann
auf Gedankenübertragung stattfinden. Es
können Farben, Töne, Geschmäcker oder
Gerüche wahrgenommen werden, die
wir in der physischen Welt nicht
wahrnehmen können. Oft sind viele
Erfahrungen dieser höheren Ebenen so
fern von unserer physischen Realität,
dass man sie kaum einem Menschen mit
unseren Worten beschreiben kann.

Höhere Macht oder höheres Selbst

In der Astralreise hat man Zugriff auf


sein Unterbewusstsein. Die
Kommunikation erfolgt durch die
Formulierung eines Gedanken, gerichtet
an das höhere Selbst oder sogar an eine
höhere Macht. Hast du eine Frage die
dich im Alltagsleben bedrückt oder
möchtest die Antwort auf eine andere
Frage, egal welche, wird dir das höhere
Selbst oder die höhere Macht dabei
helfen. Deine Frage wird dir in einem
Informationspaket oder einem
Informationserlebnis beantwortet. In
Kapitel 4 findest du einige Beispiele zu
interessanten Fragen, die deine
Persönlichkeit auf eine positive Weise
prägen werden.

Astrale Lebewesen

In der Astralebene sind wir Menschen


nicht die einzigen Bewohner. Obwohl
viele Verstorbene ihren Platz in dieser
Welt finden, sind die Menschen nicht in
der Überzahl. Es existieren Lebewesen,
die eine völlig andere Realität haben
wie wir. Viele von ihnen können wir
nicht wahrnehmen und sie uns ebenfalls
nicht. Mit einigen von ihnen können wir
aber interagieren. Wir können von ihnen
lernen, wie sie von uns lernen können.
Auf anderen Planeten in unserem
Universum existiert mit Sicherheit
ebenfalls intelligentes Leben, die auch in
der Lage sind die physische Welt zu
verlassen. Man kann sich mit diesen
Lebewesen unterhalten, jedoch nicht auf
eine Weise die uns üblich ist. In der
Astralwelt gibt es direktere
Kommunikationstechniken, als das uns
bekannte Sprechen. Doch es existieren
auch Lebewesen in der Astralwelt, die
nicht an ein physisches Universum
gebunden sind. Diese Lebewesen haben
sogar auch keinen blassen Schimmer,
was eine physische Welt überhaupt ist.
Sie sind ähnlich wie die Überzahl von
uns Menschen der Meinung, dass ihre
eigene Wahrnehmung die einzige Realität
sei die existiert. Grundsätzlich lässt sich
aber sagen, dass keine Gefahr von
anderen Lebewesen droht. Die absolute
Mehrheit ist aufgeschlossen, neugierig
und freundlich. Natürlich gibt es auch
unangenehme Lebewesen, jedoch haben
sie nur die Möglichkeit dich zu
kontaktieren, wenn du ihnen auch die
Möglichkeit bietest. Deshalb sollte
deine Astralreise angstfrei sein. Falls es
tatsächlich dazu kommen soll, dass du
ein unangenehmes Wesen triffst, kannst
du den Kontakt mit Hilfe deiner
Gedanken abbrechen. Es reicht den Satz
zu denken: „Ich entferne mich jetzt von
diesem Wesen!“, und es wird geschehen.
Du wirst in der Astralreise immer nur
Wesen antreffen, die du auch erwartest.
Denke also immer positiv, dann wirst du
den Kontakt mit anderen Wesen genießen
und wertvolle Eindrücke erhalten.

Die silberne Schnur


Nach der Trennung des astralen Körpers,
besteht zu jeder Zeit eine Verbindung
zum physischen Körper. Diese
Verbindung wird als silberne Schnur
bezeichnet. Während man eine
Astralreise macht, kann man oft diese
Verbindung sehen. Sie beginnt am
physischen Körper, meist an der
Rücken- oder Brustgegend, und endet im
astralen Körper, ebenfalls meist an der
Rücken- oder Brustgegend. Es ist
unterschiedlich wo sich die Verbindung
befindet, dies ist von Astralreise zu
Astralreise unterschiedlich. Sie wird als
silberne Schnur bezeichnet, da die
Verbindung aus einem glänzendem
„Material“ besteht. Die silberne Schnur
kann ohne Probleme gedehnt oder
verlängert werden, sie stellt also keine
Bewegungsbarriere dar. Die silberne
Schnur sorgt für eine feste untrennbare
Verbindung zwischen dem physischen
und astralen Körper. Nur der physische
Tod kann diese Verbindung lösen.
Ansonsten ist keine andere Macht in der
Lage diese Verbindung zu trennen. In
manchen Astralreisen ist es nicht
möglich diese Verbindung zu sehen, doch
trotzdem besteht sie zu jeder Zeit.

2.4.2 Den Zustand der Astralreise


verstärken

Eine vollkommen bewusste Astralreise


aufrecht zu erhalten, gehört zu der
größten Schwierigkeit einer Astralreise.
Schon der falsche Gedanke kann zu einer
sofortigen Beendung dieser Erfahrung
führen. In diesem Abschnitt lernst du die
wichtigsten Denkweisen und Methoden
kennen, die für eine lange und stabile
außerkörperliche Erfahrung sorgen.

Klares Bewusstsein verlangen

Sobald dir eine Astralreise gelungen ist,


ist es wichtig dass du dein Bewusstsein
dauerhaft klar behältst. Deine Umgebung
kann unter Umständen verschwommen
oder sogar gar nicht wahrnehmbar sein.
Aus diesem Grund solltest du dir die in
diesem Abschnitt vorgestellte Technik
einprägen und während deiner
Astralreise immer wieder anwenden. Da
die Astralebene stark auf deine
Gedanken reagiert, solltest du sie auch
dazu verwenden, dass permanente
Klarheit vorhanden ist. Sobald du
Probleme mit der Wahrnehmung hast und
sie nicht schnellstmöglich stabilisiert
werden, besteht die Gefahr dass die
Astralreise beendet wird. Der Schlüssel
dieser Technik sind Affirmationen. Nutze
eine geeignete Affirmation um die
Klarheit aufrecht zu erhalten. Hier
findest du einige Beispiele:

„Ich sehe jetzt meine Umgebung klar


und deutlich!“

„Ich bin jetzt konzentriert und fixiere


mich auf diese positive Astralreise!“

„Es wird jetzt hell und ich kann


sehen!“

„Ich nehme jetzt die außerkörperliche


Erfahrung mit meinem ganzen
Bewusstsein wahr!“

„Ich erhalte jetzt vollkommene


Klarheit!“

Natürlich musst du dich nicht


wortwörtlich an diese Vorgaben halten.
Erfinde eine Affirmation, die zum
Moment passt. Das Wichtige ist nur, dass
du einen starken Gedanken fasst, damit
die Klarheit besser wird. Damit dieser
Gedanke die volle Wirkung erzielt,
stellst du sie als Forderung. Damit
machst du deinem Bewusstsein deutlich,
dass die volle Konzentration auf die
Astralreise gelenkt wird. Lasse von
Gedanken wie „Oh, nein! Meine
Klarheit schwindet gerade.“, los. Solche
Gedankengänge werden ebenfalls ihre
Wirkung erzielen und deine Klarheit
wird tatsächlich schwinden.

Positives Denken
Unter positivem Denken sind zwei
unterschiedliche Denkvorgänge gemeint.
Zum einen versteht man das positive
Denken als das Denken mit positivem
Inhalt. Weiterhin besteht das positive
Denken aus Denkvorgängen in der keine
Verneinungen genutzt werden.

Damit deine Gedanken positiven Inhalt


haben, dürfen sich keine Gedanken mit
Befürchtungen, Ängsten oder Scheitern
bilden. Dazu kannst du in Kapitel 3
geeignete Übungen finden, die dir im
Alltag das positive Denken lehren.
Während der Astralreise wirst du das
anziehen, womit sich deine Gedanken
beschäftigen. Deshalb ist es von
besonderer Wichtigkeit, dass du ein
gutes Konzentrationsvermögen besitzt
und deine Gedanken stets aus Freude und
Liebe stammen. Hast du Ängste oder
denkst an das Scheitern wirst du eben
diese Aspekte während der Astralreise
anziehen, die eine Astralreise, welche
möglicherweise schön sein könnte,
vermiesen werden. Denke also stets an
die schönen Dinge einer Astralreise, es
gibt nämlich mehr als genug davon. Dann
wirst du auch weitere positive
Erfahrungen anziehen und den größten
Effekt einer Astralreise erhalten.

Die positive Denkweise im Sinne der


Gedankenstruktur ist ebenfalls wichtig,
damit du deine Gedanken mit
vollständiger Kontrolle in eine astrale
Handlung umwandeln kannst. Zunächst
möchte ich dir erst mal vorstellen, was
mit positivem Denken im Sinne der
Gedankenstruktur gemeint ist.

Positives Denken:
„Ich erhalte jetzt mehr Klarheit!“

Negatives Denken:
„Die Astralreise endet jetzt noch nicht“

Sowohl das positive Denken, als auch


das negative Denken hat die gleiche
Aussage. Eine Astralreise die sich
gerade dem Ende zuneigt, soll mit Hilfe
dieser Gedankenformulierungen
vermieden werden. Obwohl das Gleiche
gemeint ist, wird nur das positive
Denken die gewünschte Wirkung
erzielen. Dein Bewusstsein befindet sich
bei der negativen Gedankenformulierung
im Zwiespalt. Man möchte zwar nicht,
dass die Astralreise jetzt endet, trotzdem
denkt man in diesem Moment daran, dass
die Astralreise jeden Moment endet. Das
Resultat ist also, dass der gefasste
Gedanke ausgeführt wird. Die in diesem
Satz enthaltene Verneinung wird vom
Bewusstsein einfach ignoriert. Denke
also stets positiv, also ohne
Verneinungen. Versuche dich an diese
Gedankenstruktur zu gewöhnen. Sie hat
nämlich nicht nur beim Astralreisen
einen mächtigen Vorteil, sondern auch im
Alltagsleben.

2.4.3 Algorithmus zur Astralreise

In diesem Abschnitt konntest du lernen,


dass du eine vollkommen bewusste
Astralreise erreichst, wenn du deine
Gedanken richtig einsetzt. Darüber
hinaus konntest du erfahren, wie man
sich während einer Astralreise verhält,
damit sie lange aufrecht erhalten bleibt
und frei von störenden Gedanken ist. In
Kapitel 3 findest du geeignete Übungen
um deine Gedankengänge optimal auf
eine Astralreise einzustellen. Diese
kannst du dazu nutzen eine kürzlich
erreichte unstabile Astralreise in eine
vollkommen bewusste Astralreise
umzuwandeln. Im Folgenden findest du
den daraus resultierenden
Teilalgorithmus.

Nachdem der Delta-


Bewusstseinszustand erreicht wurde, hat
man sich bereits von seinem physischen
Körper getrennt und befindet sich in
einer Astralreise. Damit die Astralreise
aufrecht erhalten bleibt und die
Wahrnehmung verbessert wird,
übernimmt man als erstes die Kontrolle
über die außerkörperliche Erfahrung.
Dazu setzt man seine Gedankenkraft ein,
denn die Astralwelt reagiert sehr
empfindlich darauf. Es soll so lange
versucht werden die Kontrolle zu
übernehmen, bis vollständige Klarheit
erreicht wird. Erst dann befindet man
sich in einer vollkommen bewussten
Astralreise und kann den Handlungen
nachgehen, von denen man immer
geträumt hat.
2.5 Rückkehr in den
physischen Körper
Obwohl eine Astralreise ein sagenhaftes
Erlebnis ist, ist sie nicht von ewiger
Dauer. Es wird viele Gründe geben, die
dafür zuständig sind deinen Astralkörper
wieder mit dem Physischen zu vereinen.
Deswegen ist es notwendig zu wissen,
welche Kriterien dafür verantwortlich
sind und wie du auf sie reagieren
solltest, damit deine Astralreise auch
lange erhalten bleibt. Während der
Astralreise musst du dir nicht die Frage
stellen, wie du wieder zu deinem Körper
zurückkehrst, denn das passiert oft
ungewollt und automatisch. Sollte es
tatsächlich der Fall sein, dass du die
Astralreise abbrechen möchtest, kannst
du in Kapitel 3 Eintrittstechniken lernen,
die dafür sorgen dass du wieder in
deinen physischen Körper gelangst.

Nachdem die vollkommen bewusste


Astralreise erreicht wurde, ist das
nächste Ziel während deiner Tätigkeiten
im Astralen den Fokus nicht zu
verlieren. Wir möchten ja eine lange und
erlebnisvolle Astralreise erleben. In
diesem Teilalgorithmus ist dir bestimmt
aufgefallen, dass hier etwas Neues im
grundlegenden Aufbau hinzugekommen
ist. Da wir nun nicht mehr von Zustand
zu Zustand wechseln möchten, sondern
in dem Zustand der vollkommenen
bewussten Astralreise verbleiben
möchten, brauchen wir eine Abfrage die
uns in diesem Zustand verweilen lässt.
Weiterhin brauchen wir ein Kriterium,
welches veranlasst, dass die
außerkörperliche Erfahrung beendet
wird. Doch dazu später.

2.5.1 Gründe für einen ungewollten


Eintritt

Oft muss man wieder zu seinem


physischen Körper und in die physische
Welt zurückkehren, obwohl man das gar
nicht möchte. Im Folgenden werden dir
Gründe vorgestellt, die verantwortlich
dafür sein können dass die Astralreise
beendet wird. Oft kann man die
Eintrittsaktion nicht vermeiden, da du
regelrecht in deinen physischen Körper
zurückgezogen wirst.

Gedanken an den physischen Körper


und das Physische

Gedanken an den physischen Körper


oder das Physische überhaupt ist der
Top-Grund überhaupt, warum eine
Astralreise endet. Erinnere dich, die
Astralwelt reagiert sehr empfindlich auf
deine Gedanken. Fasst du etwa einen
Gedanken an deinen physischen Körper,
oder besser gesagt gibst du deinem
Bewusstsein die Möglichkeit einen Teil
in den physischen Körper oder die
physische Existenz zu verfrachten, wirst
du regelrecht dort hineingezogen. Aus
diesem Grund endet bei Anfängern oft
die Astralreise, wenn sie ihren
physischen Körper in der Astralebene
betrachten. Allerdings ist dies kein Ding
der Unmöglichkeit. Der Anblick auf
seinen schlafenden physischen Körper
allein reicht nicht aus um wieder in ihn
hineingezogen zu werden. Vielmehr sind
die Gedanken daran schuld, die sich in
die Lage des schlafenden Körpers
hineinversetzten möchten. Handle also
während der Astralreise stets in der
astralen Ebene. Verschwende keine
Gedanken an die physische Welt. Es ist
leichter gesagt als getan, denn die
Verbannung der Gedanken an das
Physische erfordert Konzentration,
welche nur durch Übung (Kapitel
3)erlangt werden kann. Stelle dich
anfangs also darauf ein, dass deine
Astralreisen erst von kurzer Dauer sind.
Trotzdem sind für den Anfang allein
schon diese Erlebnisse sehr
eindrucksvoll und haben einen positiven
Effekt. Versuche dich also neu zu
orientieren. Es ist als ob du das Laufen
neu lernen musst. Die weiteren Gründe
die deine Astralreise beenden können,
welche du in diesem Abschnitt
kennenlernen wirst, sind alle darauf
zurückzuführen, dass du währenddessen
ebenfalls zwangsläufig an das Physische
denken musst. Du wirst dich also an die
einzig richtige Denkweise, die in der
Astralreise darüber entscheidet wie
lange sie anhält, gewöhnen müssen.
Dieser Lernprozess macht aber
wahnsinnig viel Spaß und du solltest ihn
auch nicht unbedingt als Hindernis
ansehen, sondern als Chance deine
Gedanken in eine effizientere Richtung
umprogrammieren zu können. Damit du
auch im Alltag üben kannst, wie du
deine Gedanken während der Astralreise
steuern solltest, werden dir in Kapitel 3
entsprechende Übungen vorgestellt.

Mangelnde Konzentration

Während der Astralreise ist permanente


Konzentration sehr wichtig.
Abschweifende Gedanken, Grübeln oder
Nachdenken haben in dieser Ebene
nichts verloren. Damit deine Gedanken
stets fixiert sind, sollte deine
Konzentration auf einem hohen Level
gehalten werden können. Es empfiehlt
sich deshalb Konzentrationsübungen
oder Meditationsübungen (siehe Kapitel
3) außerhalb der Astralreise zu machen,
damit man die Effektivität einer
außerkörperlichen Erfahrung steigern
kann. Mangelnde Konzentration führt
dazu, dass dein Bewusstsein entweder
einschläft oder aber dass sich deine
Gedanken auf das Physische richten. Die
Astralreise wird somit beendet.

Ängste

Ängste stellen in unserem Alltag einen


überlebenswichtigen Faktor dar. Sie
sind wichtig, um gefährliche Situationen
einschätzen zu können. Somit schützen
sie uns vor Aktionen, die den Tod
bedeuten können. Je sicherer wir uns in
unserer Umgebung fühlen, desto weniger
Angst haben wir. Umso größer wird
demnach die Angst, wenn man sich in
einer völlig unbekannten Situation
befindet. In den Frühzeiten unserer
Menschheitsgeschichte war dieser
Instinkt überlebenswichtig. Während
einer Astralreise nimmt man diese
Ängste in einem gewissen Maße mit. Da
die astrale Ebene anfangs eine völlig
neue unbekannte Welt ist, werden auf
jeden Fall Ängste vorhanden sein. Da
man sich während der Astralreise weder
verletzen, noch sterben kann, sind diese
Ängste völlig unbegründet und stellen
nur ein Hindernis dar. Unerwartete
Geschehnisse können also während der
Astralreise Angst auslösen und du wirst
instinktiv Zuflucht in deinem physischen
Körper suchen. Ängste begrenzen also
die Möglichkeiten einer Astralreise.
Deshalb ist es lohnenswert seine Ängste
abzuschwächen und nichtige Ängste
loszuwerden. Dazu kannst du in Kapitel
3 passende Übungen finden.

Mangelnde Erfahrung

Anfangs ist es völlig normal, dass


Astralreisen plötzlich enden. Grund
dafür kann ein falscher Gedanke, eine
falsche Bewegung oder einfach eine
ungewohnte Situation sein. Lasse dich
davon aber nicht entmutigen. Eine
Astralreise lange aufrecht zu erhalten
erfordert Übung. Du hast auch nicht von
einem Tag auf den Anderen das
Sprechen gelernt. Nimm solche
Rückschlüsse immer positiv auf und
lerne daraus. Nur so kannst du erkennen,
was bei dir den Abbruch auslöst. Es gibt
nämlich viele Kriterien, die ich jetzt
nicht alle genannt werden können.
Weiterhin sind sie noch von Mensch zu
Mensch unterschiedlich. Sammle also so
viele Erfahrungen wie möglich, denn
dann wird deine Astralreise immer
fruchtbarer, immer aufregender und
immer eindrucksvoller.

Unangenehme Erfahrung
Obwohl eine Astralreise wahnsinnig
viel Potential für eine positive und
transformierende Erfahrung bietet,
kannst du dich hin und wieder in einer
unangenehmen Situation befinden, die
für den Wiedereintritt sorgt. Solche
unangenehmen Erfahrungen resultieren
aus Ängsten und einer falschen
Denkweise. Lasse dich von ihnen jedoch
nicht beängstigen, obwohl sie vielleicht
deine Angst bestätigen. Negative
Erfahrungen gehören dazu. Das wichtige
dabei ist, nicht den Mut zu verlieren und
wieder auf das Rad zu steigen. Du wirst
lernen wie du unangenehme Erfahrungen
vermeiden kannst und wie du sie
beendest ohne gleich wieder zu deinem
Körper zurückkehren zu müssen.

Signale aus der physischen Welt

Während einer Astralreise hat man das


Gefühl vollkommen von der physischen
Welt abgekoppelt zu sein. Dem ist aber
nicht so und das hat auch einen
wichtigen Grund. In diesem Buch wurde
bereits erwähnt, dass eine untrennbare
Verbindung zwischen physischem und
astralem Körper besteht. Nichts und
Niemand ist in der Lage diese
Verbindung zu durchtrennen,
ausgenommen der physische Tod. Diese
Verbindung ist dafür zuständig, dass der
physische und der astrale Körper
miteinander kommunizieren können.
Somit kann dich ein dringendes Signal
aus der physischen Welt aus deiner
Astralreise holen und dich wieder mit
deinem physischen Körper vereinen. Ein
häufiges Signal ist ein einschlafender
Arm. Hast du deine Astralreise in einer
ungünstigen Position ausgeführt, ist es
möglich dass du die Blutzufuhr
unterdrückt hast und dein Arm taub wird.
Während der Astralreise wirst du
gewarnt und in deinen physischen
Körper gezogen, damit dein Arm wieder
ausreichend mit Blut versorgt wird. Ein
weiteres häufiges Signal ist der
Harndrang. Hast du deine Blase vor der
Astralreise nicht entleert, wird sie sich
dafür rächen und deine Astralreise
beenden. Denn kaum ist deine Blase voll
wirst du ein dringliches Signal
verspüren zu deinem Körper
zurückkehren zu müssen, egal wie
erlebnisvoll deine Astralreise in diesem
Moment sein mag. Denke deswegen
daran vor jeder Astralreise aufs Klo zu
gehen. Natürlich existieren auch viele
weitere Situationen, die dir aus dem
Physischen ein Signal zur Astralreise
senden. Husten, Schnupfen, laute
Geräusche, das Wecken von einem
Bekannten, Mobiltelefon, usw. können
Gründe dafür sein. Das wichtigste ist
also für eine ruhige Umgebung zu
sorgen, damit Störsignale weitgehend
reduziert werden.

2.5.2 Der Eintritt

In den meisten Fällen passiert der


Eintritt plötzlich und ungewollt. Solltest
du aber dennoch einmal in der Situation
sein, die Astralreise abbrechen zu
wollen, kannst du dies jederzeit tun. Es
reicht im Normalfall aus an deinen
physischen Körper zu denken oder dein
Bewusstsein in den physischen Körper
zu verfrachten. Weiterhin kannst du mit
Hilfe deiner Gedanken fordern, wieder
in deinen physischen Körper
zurückzukehren. Du wirst während
diesem Vorgang weniger Probleme
haben, denn dies ist der leichteste Teil
der zu der Astralreise dazugehört.
Sollten alle Stricke reißen und du hast
Schwierigkeiten in deinen Körper
einzutreten, werden dir dafür in Kapitel
3 geeignete Techniken vorgestellt.

Der Eintritt kann in jedem Ort der


astralen Ebene stattfinden. Du musst also
nicht zwangsläufig zu deinem Zimmer
zurückkehren und dich wieder in deinen
physischen Körper legen. Es geht viel
einfacher. Nach dem Gedanken wieder
in den physischen Körper
zurückzukehren, wirst du ein mächtige
Anziehungskraft verspüren, die dich im
rasanten Tempo zu dem Ort deines
physischen Körpers zurückzieht. Deine
Umgebung verschwimmt und zieht an dir
vorbei. In deinem Zimmer angekommen,
positioniert sich der Astralkörper
vollkommen automatisch in den
Physischen. Für kurze Zeit kannst du die
Gegenwart beider Körper verspüren, bis
sie nach und nach eins werden.
Manchmal kannst du dabei
Schwingungen, Vibrationen und
Geräusche wahrnehmen, ähnlich wie
beim Austritt. Jedoch sind diese nicht so
stark und nur von kurzer Dauer. Du
merkst allmählich, wie sich deine
Wahrnehmung wieder auf deine
physischen Sinne beschränkt. Du fühlst
wie du im Bett liegst und nimmst Atmung
und Herzschlag kräftiger wahr. Oft
passiert es, dass man sich kurz nach dem
Eintritt noch in einer Schlafparalyse
befindet, die aber wieder nach kurzer
Zeit abklingt. Also keine Panik, wenn du
deinen Körper nicht gleich bewegen
kannst. Nicht selten hat man dann
euphorische Glücksgefühle (vor allem
nach den ersten Reisen) und fühlt sich
gestärkt und energiegeladen.

2.5.3 Eintrittsalgorithmus

Du konntest in diesem Abschnitt lernen,


was die Hauptgründe sind, die eine
Astralreise beenden können. Zusätzlich
weißt du nun, wie sich der Eintritt
anfühlt und was dich dabei erwartet.
Solltest du Schwierigkeiten dabei haben,
deine beiden Körper miteinander zu
verbinden, kannst du eine zusätzliche
Eintrittstechnik verwenden. Im
Normalfall läuft der Eintritt bzw. die
Eintrittstechnik völlig automatisch ab.
Wichtig dabei ist ruhig zu bleiben und
abzuwarten bis dieser Vorgang
abgeschlossen ist. Des Weiteren weißt
du nun, dass es Methoden gibt, um eine
Astralreise möglichst lange aufrecht zu
erhalten. Somit kannst du dich optimal
auf die Astralreise vorbereiten. Fassen
wir diese Kriterien zusammen, so
erhalten wir den ausführlichen
Algorithmus dafür.
Die erste Abfrage in diesem
Algorithmus ist dafür zuständig, dass
man so lange wie möglich in der
vollkommen bewussten Astralreise
bleibt. Man verbleibt so lange in diesem
Zustand, bis man an den eigenen
physischen Körper und somit an das
Physische überhaupt denkt. Alle Gründe
für den Eintritt sind immer darauf
zurückzuschließen, dass man in der
physischen Existenz Zuflucht sucht.
Deswegen werden alle Gründe in dieser
einen Abfrage zusammengefasst.
Nachdem man aus der Schleife der
vollkommen bewussten Astralreise,
durch Gedanken an den physischen
Körper, austritt, erfolgt eine
Eintrittstechnik. Auch der völlig
automatische Eintritt, gegen den man
nichts unternehmen kann, gilt als
Eintrittstechnik. Falls dieser nicht
optimal gelungen ist, wird eine weitere
Eintrittstechnik ausgeübt, bis der
physische und astrale Körper wieder
eins geworden sind. An dieser Stelle
endet die Astralreise und auch der
Astralreisen-Algorithmus.
2.6 Der vollständige
Astralreisen-Algorithmus
In diesem Kapitel konntest du nun die
nützlichsten Informationen im Bezug zur
Erlangung einer Astralreise lernen. Wir
haben die Prozedur zur Erlangung der
Astralreise in viele kleine lösbare
Aufgaben eingeteilt und somit ein
Gesamtkonzept erschaffen, mit dem wir
eine effiziente Lösung zum Erlernen von
Astralreisen erhalten haben. Jeder
Zustand, der auf dem Weg zur
Astralreise auftritt, wurde gründlich
besprochen und schematisch in einen
Teilalgorithmus zusammengefasst. In
diesem Abschnitt knüpfen wir diese
Teillösungen zu einem Ganzen
zusammen. Dieser vollständige
Astralreisen-Algorithmus soll dir ein
ständiger Begleiter auf dem Weg zu
deiner Astralreise sein. Vor allem am
Anfang. Verinnerliche dir dieses
Ablaufdiagramm, damit du stets
identifizieren kannst, in welchem
Bewusstseinszustand du dich gerade
befindest und welche Art von Technik du
als nächstes ausführen solltest. Bevor du
dir aber den vollständigen Algorithmus
ansiehst, müssen wir noch einen letzten
wichtigen Faktor miteinbeziehen.

2.6.1 Während einer Übung


einschlafen

Wie du bereits weißt musst du dich in


einem Zustand zwischen Wachsein und
Schlaf befinden, um Zugang zur
Astralreise zu erlangen. Nicht selten
passiert es, dass du während einer
Übung in den Schlaf fällt. Besonders oft
passiert dies, während dem Wechsel
vom Alpha- in den Theta-
Bewusstseinszustand. Es wäre natürlich
lohnenswert sich die Fähigkeit
anzueignen, in diesen Fällen nicht
einfach in den Schlaf zu gleiten. Oft ist
es dennoch unvermeidbar sein
Bewusstsein wach zu halten. Dies ist
aber nicht weiter schlimm, denn es gibt
eine Möglichkeit direkt nach dem
Aufwachen einen weiteren Versuch eine
Astralreise zu machen. Dazu setzen wir
in den Algorithmus an passenden Stellen
Abfragen ein, ob man bereits
eingeschlafen ist und wechselt in den
Zustand des Schlafes. Sobald man
wieder aufwacht, startet man eine Reihe
von Abfragen und herauszufinden in
welchem Zustand man sich befindet und
steigt an der richtigen Stelle wieder in
den Algorithmus ein.
2.6.2 Zustandsdiagramm des
vollständigen Astralreisen-
Algorithmus

Nachdem wir die kompletten Vorgänge


der einzelnen Teilalgorithmen
verstanden haben, können wir uns jetzt
den kompletten Astralreisen-
Algorithmus ansehen. Lasse dich nicht
davon abschrecken, wenn dir das auf
den ersten Blick unübersichtlich
erscheint. Gehe noch mal von vorne
alles Schritt für Schritt durch. Wenn dir
etwas unklar ist, kannst du immer im
entsprechenden Abschnitt nachlesen. Die
Rechtecke in diesem Zustandsdiagramm
entsprechen immer einer Übung oder
Technik, die du in Kapitel 3 finden
kannst.
Abbildung D: Astralreisen Algorithmus
(volle Größe: goo.gl/H6pfRN)

2.6.3 Vorteile vom Astralreisen-


Algorithmus

Klar definierte Zustände


Im Astralreisen-Algorithmus sind alle Zustände, die du
auf dem Weg zur Astralreise überquerst, enthalten. Sie
besitzen eine definierte Reihenfolge und bauen
aufeinander auf. Somit bist du dir immer bewusst, in
welchem Stadium du dich momentan befindest und
weißt was als nächstes auf dich zukommt.

Optimaler Wegweiser
Mit dem Astralreisen-Algorithmus weißt du immer
welchen Weg du einschlägst, was als nächstes auf dich
zu kommt und wann du dich in einem bestimmten
Zustand befindest. Du weißt, welche Übung oder
welche Technik einen bestimmten Zustand auslöst.
Somit erreichst du Schritt für Schritt die gewünschte
Astralreise.

Fehleranalyse
Anhand des Astralreisen-Algorithmus kannst du
nachverfolgen, an welcher Stelle du gescheitert bist.
Bist du etwa bei einer bestimmten Technik
eingeschlafen? Welche Technik war es? Wo besteht
also Übungspotential? Wenn du deinen
Trainingsverlauf im Astralreisen-Algorithmus
nachverfolgst, wirst du schnell deine persönliche
Schwachstelle, an der du als nächstes Arbeiten kannst,
finden.

Großes Sortiment an Techniken und


Übungen
Die Rechtecke des Astralreisen-Algorithmus stehen
für eine bestimmte Technik. In Kapitel 3 findest du zu
jeder Stelle oft mehrere unterschiedliche Techniken,
die du an dieser Stelle einsetzen kannst. Wenn du also
mit einer Technik keinen Erfolg hast, kannst du sie
einfach durch eine andere ersetzen. Ebenso kannst du
auch eigene Techniken entwickeln.

Flexible Nutzung
Ist bei dir eine Technik fehlgeschlagen und du bist
eingeschlafen? Das muss nicht gleich heißen, dass der
Versuch vorbei ist. Gerade nach dem Schlaf ist die
Chance auf eine Astralreise immens hoch. Man setzt
einfach an der richtigen Stelle des Algorithmus fort.
3. Techniken und
Übungen
3.1 Techniken
zum
Astralreisen-
Algorithmus
Die folgenden Techniken werden
während dem Versuch zur Astralreise
durchgeführt. Diese Techniken werden in
den Astralreisen-Algorithmus integriert
und jeweils bestimmte
Bewusstseinszustände zu erreichen. Die
Techniken in diesem Kapitel sind
Beispiele. Das heißt, du kannst auch
eigene Techniken benutzen und sie an der
richtigen Stelle des Algorithmus
verwenden.

3.1.1
Entspannungstechniken
für den Körper

3.1.1.1 An- und Entspannen

Diese Technik soll dir dabei helfen,


Verspannungen in deinem Körper zu
lösen, indem du deine Muskeln für kurze
Zeit anspannst und im Folgenden wieder
entspannst. Es ist nämlich meistens nicht
klar, wo genau Verspannungen
vorhanden sind. Um also eine
vollständige körperliche Entspannung
herbeizuführen, arbeiten wir uns von
unten nach oben durch.

Schritt 1:
Lege dich in dein Bett. Die beste
Position für diese Technik ist die
Rückenlage. Achte darauf, dass du alle
Störeinflüsse, wie Telefon usw.,
reduziert hast.

Schritt 2:
Spanne deine Wadenmuskulatur und
deinen Fuß so stark an, wie du nur
kannst. Zähle währenddessen bis 10.
Anschließend kannst du die Muskulatur
wieder entspannen und fühlen wie sich
die Entspannung ausbreitet. Wechsle
danach auf den anderen Fuß.

Schritt 3:
Spanne deine Oberschenkelmuskulatur
so stark an, wie du nur kannst. Zähle
währenddessen bis 10. Anschließend
kannst du die Muskulatur wieder
entspannen und fühlen wie sich die
Entspannung ausbreitet.

Schritt 4:
Spanne deine Pomuskulatur so stark an,
wie du nur kannst. Zähle währenddessen
bis 10. Anschließend kannst du die
Muskulatur wieder entspannen und
fühlen wie sich die Entspannung
ausbreitet.

Schritt 5:
Spanne deine Bauchmuskulatur so stark
an, wie du nur kannst. Zähle
währenddessen bis 10. Anschließend
kannst du die Muskulatur wieder
entspannen und fühlen wie sich die
Entspannung ausbreitet.

Schritt 6:
Spanne deine Oberkörpermuskulatur
so stark an, wie du nur kannst. Zähle
währenddessen bis 10. Anschließend
kannst du die Muskulatur wieder
entspannen und fühlen wie sich die
Entspannung ausbreitet.

Schritt 7:
Spanne deine Hände (Faust machen) so
stark an, wie du nur kannst. Zähle
währenddessen bis 10. Anschließend
kannst du die Muskulatur wieder
entspannen und fühlen wie sich die
Entspannung ausbreitet.

Schritt 8:
Spanne deine Oberarmmuskulatur so
stark an, wie du nur kannst. Zähle
währenddessen bis 10. Anschließend
kannst du die Muskulatur wieder
entspannen und fühlen wie sich die
Entspannung ausbreitet.

Schritt 9:
Spanne deine Halsmuskulatur so stark
an, wie du nur kannst. Zähle
währenddessen bis 10. Anschließend
kannst du die Muskulatur wieder
entspannen und fühlen wie sich die
Entspannung ausbreitet.

Schritt 10:
Spanne dein Gesicht so stark an, wie du
nur kannst. Beiße deine Zähne
zusammen, Verkneife deine Augen,
Presse deine Lippen aufeinander und
versuche jeden einzelnen Muskel in
deinem Gesicht anzuspannen. Zähle
währenddessen bis 10. Anschließend
kannst du die Muskulatur wieder
entspannen und fühlen wie sich die
Entspannung ausbreitet.

3.1.1.2 Atemtechnik zur


körperlichen Entspannung

Unsere Atmung ist fest mit unserer


Entspannung verankert. Wenn du
entspannt bist, wirst du immer eine
ruhige Atmung haben. In dieser Technik
nutzen wir den inversen Effekt. Wir
achten auf eine ruhige und rhythmische
Atmung. Die Entspannung des Körpers
wird der Atmung folgen und den
gewünschten Effekt erzielen.
Reduziere als erstes alle möglichen
Störsignale. Lege dich dann in einer
bequemen Position in dein Bett. Achte
darauf, dass dein Körper locker und
nicht verkrampft ist. Achte nun auf deine
Atmung. Atme in dem folgenden
Rhythmus:

1 * T : Einatmen
4 * T : Luft anhalten
2 * T : Ausatmen

T ist unser Zeitparameter oder unsere


Zeitvariable. Setzen wir unser T = 2,
zählen wir beim Einatmen bis 2.
Daraufhin zählen wir bis 8 und halten
dabei die Luft an. Anschließend atmen
wir aus und zählen dabei bis 4. Nun
beginnen wir wieder mit dem Einatmen.
Wichtig ist dabei, den Rhythmus
einzuhalten. Anfangs soll erst eine
Zeitvariable gefunden werden, die zu dir
passt. Ist die Zeitvariable höher, desto
tiefer ist die Atmung. Sie sollte aber
nicht zu tief sein, da sonst die
Zeitabstände zu groß werden und die
Atemtechnik unangenehm wird.

Achte beim Einatmen darauf dass du


durch deine Nase atmest. Hole dir beim
Einatmen genügend Luft, dass sie zum
Ausatmen reicht. Experimentiere am
Anfang etwas herum. Es ist nämlich
wichtig einen passenden und
angenehmen Atemrhythmus zu finden.

Nach etwa 3 bis 5 Minuten, sollte dein


Körper in einer guten Entspannungslage
sein.

3.1.1.3 Entspannung durch


Gedanken

Unsere Gedanken haben auch in der


physischen Welt die höchste Kontrolle
über unsere Aktivitäten, Gefühle und
unser Wohlbefinden. Wir können alleine
mit Hilfe unserer Gedanken unseren
Körper entspannen. Durch die
Konzentration auf einzelne
Muskelpartien kann es passieren, dass
dein Gesicht automatisch etwas
verkrampft. Dies ist bei Anfängern eine
normale Reaktion auf die Bildung
zielgerichteter Gedanken. Diese Technik
besteht also darin, eine Entspannung von
den Füßen bis zum Kopf aufzubauen und
zwischendrin auf die Entspannung des
Gesichts zu achten.

Schritt 1:
Lege dich in dein Bett. Die beste
Position für diese Technik ist die
Rückenlage. Achte darauf, dass du alle
Störeinflüsse, wie Telefon usw.,
reduziert hast.
Schritt 2:
Konzentriere dich auf die Entspannung
deiner Füße und deiner
Wadenmuskulatur. Du fühlst allmählich
wie diese Körperpartien schwerer
werden. Du kannst auch fühlen, dass sich
die Durchblutung verstärkt und deine
Muskulatur wärmer wird. Ein
angenehmes Gefühl breitet sich aus.
Nach etwa 20 Sekunden achtest du auf
deine Gesichtsmuskulatur. Löse
mögliche Verkrampfungen und entspanne
deine Augen, deinen Mund und deine
Kiefermuskulatur.

Schritt 3:
Konzentriere dich auf die Entspannung
deiner Oberschenkelmuskulatur. Du
fühlst allmählich wie diese Körperpartie
schwerer wird. Du kannst auch fühlen,
dass sich die Durchblutung verstärkt und
deine Muskulatur wärmer wird. Ein
angenehmes Gefühl breitet sich aus.
Nach etwa 20 Sekunden achtest du auf
deine Gesichtsmuskulatur. Löse
mögliche Verkrampfungen und entspanne
deine Augen, deinen Mund und deine
Kiefermuskulatur.

Schritt 4:
Konzentriere dich auf die Entspannung
deiner Pomuskulatur. Du fühlst
allmählich wie diese Körperpartie
schwerer wird. Du kannst auch fühlen,
dass sich die Durchblutung verstärkt und
deine Muskulatur wärmer wird. Ein
angenehmes Gefühl breitet sich aus.
Nach etwa 20 Sekunden achtest du auf
deine Gesichtsmuskulatur. Löse
mögliche Verkrampfungen und entspanne
deine Augen, deinen Mund und deine
Kiefermuskulatur.

Schritt 5:
Konzentriere dich auf die Entspannung
deiner Bauchmuskulatur. Du fühlst
allmählich wie diese Körperpartie
schwerer wird. Du kannst auch fühlen,
dass sich die Durchblutung verstärkt und
deine Muskulatur wärmer wird. Ein
angenehmes Gefühl breitet sich aus.
Nach etwa 20 Sekunden achtest du auf
deine Gesichtsmuskulatur. Löse
mögliche Verkrampfungen und entspanne
deine Augen, deinen Mund und deine
Kiefermuskulatur.

Schritt 6:
Konzentriere dich auf die Entspannung
deiner Oberkörpermuskulatur. Du
fühlst allmählich wie diese Körperpartie
schwerer wird. Du kannst auch fühlen,
dass sich die Durchblutung verstärkt und
deine Muskulatur wärmer wird. Ein
angenehmes Gefühl breitet sich aus.
Nach etwa 20 Sekunden achtest du auf
deine Gesichtsmuskulatur. Löse
mögliche Verkrampfungen und entspanne
deine Augen, deinen Mund und deine
Kiefermuskulatur.

Schritt 7:
Konzentriere dich auf die Entspannung
deiner Hände und
Unterarmmuskulatur. Du fühlst
allmählich wie diese Körperpartie
schwerer wird. Du kannst auch fühlen,
dass sich die Durchblutung verstärkt und
deine Muskulatur wärmer wird. Ein
angenehmes Gefühl breitet sich aus.
Nach etwa 20 Sekunden achtest du auf
deine Gesichtsmuskulatur. Löse
mögliche Verkrampfungen und entspanne
deine Augen, deinen Mund und deine
Kiefermuskulatur.
Schritt 8:
Konzentriere dich auf die Entspannung
deiner Oberarmmuskulatur. Du fühlst
allmählich wie diese Körperpartie
schwerer wird. Du kannst auch fühlen,
dass sich die Durchblutung verstärkt und
deine Muskulatur wärmer wird. Ein
angenehmes Gefühl breitet sich aus.
Nach etwa 20 Sekunden achtest du auf
deine Gesichtsmuskulatur. Löse
mögliche Verkrampfungen und entspanne
deine Augen, deinen Mund und deine
Kiefermuskulatur. Wechsle anschließend
zum anderen Arm.

Schritt 9:
Konzentriere dich auf die Entspannung
deiner Hals-, Nacken- und
Schultermuskulatur. Du fühlst
allmählich wie diese Körperpartie
schwerer wird. Du kannst auch fühlen,
dass sich die Durchblutung verstärkt und
deine Muskulatur wärmer wird.

Schritt 10:
Konzentriere dich auf die Entspannung
deines Gesichts. Du fühlst allmählich
wie dein kompletter Körper schwer ist.
Ein angenehmes Gefühl hat sich im
ganzen Körper breit gemacht. Dein
Körper ist nun in einer optimalen
Entspannungslage.
3.1.1.4 Schwingungsenergie

In dieser Technik wirst du mit Hilfe


deiner Vorstellungskraft eine effektive
körperliche Entspannung erzeugen.
Stelle dir eine weiße Energiewelle vor,
die eine angenehme Wärme ausstrahlt.
Diese Welle kann in deinem Körper
schwingen und jegliche Verspannungen
lösen. Du selbst bist in der Lage die
Schwingungsfrequenz zu steuern. Nun
zur Technik:

Schritt 1:
Lege dich in dein Bett. Die beste
Position für diese Technik ist die
Rückenlage. Achte darauf, dass du alle
Störeinflüsse, wie Telefon usw.,
reduziert hast.

Schritt 2:
Stelle dir eine starke vibrierende
Energie vor, die sich in deinem Raum
befindet. Du kannst dir diese Energie als
weißes Licht vorstellen, welche positive
Gefühle und eine beruhigende
Atmosphäre vermittelt. Dieses Licht hat
deine volle Aufmerksamkeit. Du stellst
fest, dass du dieses Licht mit deinen
Gedanken durch dein Zimmer steuern
kannst.

Schritt 3:
Du spürst nun, wie die
Schwingungsenergie in Form des weißen
Lichtes in deine Füße eindringt. Du
spürst die Wärme und die Entspannung,
die dieses Licht verursacht.

Schritt 4:
Das Licht wandert nun langsam durch
deinen Körper. Du spürst an der Stelle,
wo sich das Licht befindet, absolute
Entspannung und Wärme. Das Licht
bewegt sich gleichmäßig von deinen
Füßen bis zu deinem Kopf ohne dabei
stehen zu bleiben. Wenn das Licht an
deinem Kopf angelangt ist, bewegt es
sich wieder zu deinen Füßen zurück.

Schritt 5:
Das Licht wird langsam immer
schneller. Du kannst formlich spüren,
wie sich die Entspannung deines
Körpers immer mehr manifestiert. Du
kannst jetzt spüren, dass du keine
Kontrolle mehr über das Licht hast und
es sich selbstständig mit zunehmender
Geschwindigkeit von Kopf bis Fuß
bewegt.

Schritt 6:
Sobald die maximale Geschwindigkeit
des Lichtes erreicht ist, befindet es sich
zu jeder Zeit in deinem ganzen Körper.
Du kannst spüren, dass dein Körper
immer entspannter, wärmer und
schwerer wird. Je mehr du dich auf die
Entspannung deines Körpers fixierst,
verschwindet allmählich das weiße
Licht. Eine optimale Entspannung des
Körpers wird das Resultat sein.

3.1.1.5 Muskelatmungstechnik

Diese Technik kombiniert eine


Atemtechnik mit der An- und
Entspannungstechnik. Wenn diese beiden
Faktoren gemeinsam stimuliert werden,
wird es zu einer effektiven körperlichen
Entspannung kommen.

Schritt 1:
Lege dich in dein Bett. Die beste
Position für diese Technik ist die
Rückenlage. Achte darauf, dass du alle
Störeinflüsse, wie Telefon usw.,
reduziert hast.

Schritt 2:
Während du deine Füße und deine
Wadenmuskulatur anspannst, atmest du
tief ein. Halte dann die Spannung für
etwa 10 Sekunden und halte dabei die
Luft an. Beim Ausatmen löst du die
Spannung in der Muskulatur. Dabei
macht sich eine tiefe Entspannung breit.

Schritt 3:
Während du deine
Oberschenkelmuskulatur anspannst,
atmest du tief ein. Halte dann die
Spannung für etwa 10 Sekunden und
halte dabei die Luft an. Beim Ausatmen
löst du die Spannung in der Muskulatur.
Dabei macht sich eine tiefe Entspannung
breit.

Schritt 4:
Während du deine Pomuskulatur
anspannst, atmest du tief ein. Halte dann
die Spannung für etwa 10 Sekunden und
halte dabei die Luft an. Beim Ausatmen
löst du die Spannung in der Muskulatur.

Schritt 5:
Während du deine Bauchmuskulatur
anspannst, atmest du tief ein. Halte dann
die Spannung für etwa 10 Sekunden und
halte dabei die Luft an. Beim Ausatmen
löst du die Spannung in der Muskulatur.
Dabei macht sich eine tiefe Entspannung
breit.

Schritt 6:
Während du deine
Oberkörpermuskulatur anspannst,
atmest du tief ein. Halte dann die
Spannung für etwa 10 Sekunden und
halte dabei die Luft an. Beim Ausatmen
löst du die Spannung in der Muskulatur.
Dabei macht sich eine tiefe Entspannung
breit.

Schritt 7:
Während du deine Hände und deine
Unterarmmuskulatur anspannst (Faust
machen), atmest du tief ein. Halte dann
die Spannung für etwa 10 Sekunden und
halte dabei die Luft an. Beim Ausatmen
löst du die Spannung in der Muskulatur.
Dabei macht sich eine tiefe Entspannung
breit.

Schritt 8:
Während du deine Oberarmmuskulatur
anspannst, atmest du tief ein. Halte dann
die Spannung für etwa 10 Sekunden und
halte dabei die Luft an. Beim Ausatmen
löst du die Spannung in der Muskulatur.
Dabei macht sich eine tiefe Entspannung
breit.
Schritt 9:
Während du deine Hals-, Nacken- und
Schultermuskulatur anspannst, atmest
du tief ein. Halte dann die Spannung für
etwa 10 Sekunden und halte dabei die
Luft an. Beim Ausatmen löst du die
Spannung in der Muskulatur. Dabei
macht sich eine tiefe Entspannung breit.

Schritt 10:
Während du dein Gesicht anspannst,
atmest du tief ein. Halte dann die
Spannung für etwa 10 Sekunden und
halte dabei die Luft an. Beim Ausatmen
löst du die Spannung in der Muskulatur.
Nun sollte sich eine tiefe Entspannung
im ganzen Körper ausgebreitet haben.
3.1.2
Entspannungstechniken
für das Bewusstsein

3.1.2.1 Abwärtszählen

Diese Technik ähnelt in etwa dem


berühmten „Schafe zählen“. Da aber
Schäfchen zählen unglaublich langweilig
ist und nur eine schlechte Wirkung hat,
soll darauf verzichtet werden. Die
Technik des Abwärtszählen erfordert ein
gewisses Maß an Konzentration und löst
eine Entspannung des Bewusstseins aus.
Anfangs wird diese Technik gute Erfolge
erzielen, doch nach häufigerer
Verwendung, wird sie dir immer leichter
fallen. Aus diesem Grund gibt es für
diese Technik verschiedene
Schwierigkeitsstufen.

Stufe 1
Atme einmal tief ein und aus. Atme
nochmals ein und sage im Kopf laut und
deutlich: „100“, während du gerade
ausatmest. Atme nun wieder ein und sage
„99“ laut und deutlich im Kopf, während
du wieder ausatmest. Entwickle einen
angenehmen Rhythmus dafür.
Wiederhole diesen Vorgang, bis du bei 1
und schließlich bei 0 ankommst.
Versuche deine Konzentration immer
aufrecht zu erhalten. Solltest du dich
verzählen, ist es ein Zeichen für
schwindende Konzentration. Lass dich
davon nicht verunsichern. Führe deine
Konzentration wieder zurück zur Technik
und fahre fort. Am Ende der Technik ist
dein Bewusstsein optimal entspannt,
aktiv und gut auf eine Astralreise
vorbereitet.

Stufe 2
Atme einmal tief ein und aus. Atme
nochmals ein und sage im Kopf laut und
deutlich: „100“, während du gerade
ausatmest. Atme nun wieder ein und sage
„98“ laut und deutlich im Kopf, während
du wieder ausatmest. Entwickle einen
angenehmen Rhythmus dafür.
Wiederhole diesen Vorgang, indem du
von der vorherigen Zahl immer 2
abziehst, bis du bei 2 und schließlich bei
0 ankommst. Versuche deine
Konzentration immer aufrecht zu
erhalten. Solltest du dich verzählen, ist
es ein Zeichen für schwindende
Konzentration. Lass dich davon nicht
verunsichern. Führe deine Konzentration
wieder zurück zur Technik und fahre
fort. Am Ende der Technik ist dein
Bewusstsein optimal entspannt, aktiv
und gut auf eine Astralreise vorbereitet.
Um die Schwierigkeit nochmals zu
steigern, kannst du auch 3 Zahlen
gleichzeitig herunterzählen (100, 97, 94,
91, ...). Versuche es auch mit 4, 6 oder 7
Zahlen.

Stufe 3
Die Ausführung der 3.
Schwierigkeitsstufe beinhaltet die
gleiche Technik wie bei Stufe 1 und
Stufe 2. Nur hier wird nun nicht mehr die
gleiche Anzahl von Zahlen
heruntergezählt, sondern ein
Zahlensystem. Zum Beispiel das
Zahlensystem 1, 2, 3. Dann beginnst du
mit der Zahl 100, gefolgt von 99, 97, 94.
Das Zahlensystem wird dann wieder von
vorne angewendet und sieht in unserem
Beispiel so aus: 93, 91, 88. So geht das
weiter, bis du an der Zahl 0 angekommen
bist. Diese Schwierigkeitsstufe erfordert
aber eine sehr starke Konzentration.
Anfänger sollten diese
Schwierigkeitsstufe meiden, da sie sonst
eine krampfhafte Konzentration
verursacht.

3.1.2.2 Einen Punkt fixieren

Kennst du das, wenn dein Blick tagsüber


auf irgendeinen Punkt im Raum fixiert ist
und du scheinbar an „nichts“ denkst?
Dieses Phänomen wird als „abwesend
sein“ oder in Bayern als „Goas g´schau“
bezeichnet. Währenddessen ist das
Bewusstsein sehr entspannt. In dieser
Technik versuchen wir diesen
abwesenden Blick nachzuahmen.

Fixiere deinen Blick auf einen Punkt in


deinem Zimmer. Wende deinen Blick
nicht davon ab. Lasse deine Augen dabei
aber locker und entspannt. Kein
krampfhaftes Fixieren! Versuche nicht zu
denken, solltest du dabei ernsthafte
Schwierigkeiten haben, solltest du damit
beginnen regelmäßig
Meditationsübungen zu machen. Nach
den du also etwa 2 – 3 Minuten den
Punkt fixiert hast und dabei frei von
Gedanken warst, ist dein Bewusstsein in
einer guten Entspannung. Solltest du
diese Technik im Dunklen anwenden,
kannst du ein kleines Licht fixieren. Es
eignet sich dazu meistens eine Standby-
Leuchte eines technischen Gerätes.
Solltest du aber keine Standby-Leuchte
im Zimmer haben, kannst du auch einen
imaginären Punkt erzeugen und diesen
betrachten.

3.1.2.3 Gedankenblase platzen

Wenn du während dem Versuch bist eine


Astralreise zu machen und permanent
Gedanken über Alltagsprobleme hast, ist
diese Technik genau die Richtige.
Kreisende Gedanken sind ein Anzeichen
eines erhöhten Beta-
Gehirnwellenzustandes. Unser Ziel ist es
aber mit einer Entspannungstechnik in
den Alpha-Bewusstseinszustand
einzutreten. Also müssen wir dafür
sorgen, dass diese Gedankengänge
kontrolliert werden.

Schritt 1:
Nachdem dein Körper entspannt ist,
beginnst du mit dieser Technik in deiner
momentanen Liegeposition. Stelle dir
eine kleine Blase vor, die über deinem
Körper schwebt. Es ist eine Art
Seifenblase, die sehr elastisch ist und
sich ausdehnen kann.

Schritt 2:
Achte nun auf deine Gedanken. Wenn
eine Alltagssorge auftaucht, dann denkst
du kurzzeitig darüber nach. Mache dir
ein Bild davon und schätze ein, wie groß
dieses Alltagsproblem ist. Nachdem du
diese Alltagssorge in deinen Gedanken
festgehalten hast, überträgst du sie von
deinem Kopf in die imaginäre
Seifenblase und stellst dir vor, wie sie
entsprechend wächst. Nachdem diese
Gedanken in der Blase sind, können sie
nicht wieder in dein Bewusstsein
eintreten. Stelle es dir regelrecht vor,
dass diese Alltagssorge in der Blase
gefangen ist und nicht zu dir
zurückkehren kann.

Schritt 3:
Achte nun wieder auf eine weitere
Alltagssorge, fixiere sie und stecke sie
ebenfalls in die Blase. Die Blase wird
wieder entsprechend wachsen. Tritt
trotzdem ein Gedankengang auf, welcher
bereits in der Blase ist, ist das nicht
weiter schlimm. Analysiere diese Sorge
weiterhin und überlege, was du
vergessen hast. Stecke diese Sorge
wieder in die Blase und lasse sie
wachsen. Mache so lange weiter, bis
alle deine Sorgen in der Blase gefangen
sind.

Schritt 4:
Nachdem du alle deine Alltagssorgen in
die Blase verbannt hast, folgt der
nächste Schritt. Konzentriere und fixiere
deine Gedanken auf die Blase. Lasse die
Blase mit Hilfe deiner Gedanken immer
kleiner werden, damit sich im Inneren
ein Druck aufbaut. Lasse die Blase mit
einer imaginären Nadel platzen und
lasse deine Alltagssorgen verpuffen.
Deine Gedanken sollten nun frei und
dein Bewusstsein entspannt sein.

3.1.2.4 Gedanken analysieren

Diese Technik erlaubt es dir kreisende


Gedanken temporär loszuwerden. Dazu
musst du jeden störenden Gedanken oder
jede Alltagssorge analysieren und
abschließen damit sie nicht ständig
wieder auftaucht. Ziel dieser Technik
ist, dass du dich nicht von deinen
Gedanken lenken lassen sollst, sondern
deine Gedanken selbst lenken kannst.
Dies führt zur Kontrolle der eigenen
Gedanken und einem entspannten
Bewusstsein. Diese Technik kannst du
jedoch nur anwenden, wenn dein Tag
nicht mit allzu großen Problemen gefüllt
war. Nutze dann lieber einen anderen
Tag um für eine AKE zu üben.

Schritt 1:
Nachdem dein Körper entspannt ist,
beginnst du mit dieser Technik in deiner
momentanen Liegeposition. Achte nun
auf immer wiederkehrende Gedanken,
die in deinem Kopf kreisen.

Schritt 2:
Jetzt beginnst du damit, diesen Gedanken
zu analysieren. Was ist der Grund, dass
dieser Gedanke keine Ruhe lässt? Was
sind dabei die positiven Gefühle, was
sind dabei die negativen Gefühle? Was
ist die Lösung für dieses Problem?

Schritt 3:
Nachdem du deine Gedankengänge
analysiert hast, verinnerlichst du dir die
Lösung für dieses Problem und schließt
mit diesen Gedanken ab.

Schritt 4:
Achte nun darauf, ob ein weiterer
Gedanke in deinem Kopf schwirrt.
Wiederhole dazu gegebenenfalls Schritt
2 und 3. Sollten deine Gedanken nun
geordnet sein, ist das ein gutes Zeichen
dafür, dass dein Bewusstsein entspannt
ist.

3.1.2.5 Tagesablauf rekonstruieren

Mit dieser Technik erreichst du eine


Entspannung deines Bewusstseins,
indem du deinen Tag noch ein Mal im
Kopf durchgehst. Durch die bewusste
Kontrolle deiner Gedanken ist dein
Bewusstsein in entspannter Lage. Achte
bei dieser Technik darauf, dass du sie
langsam angehst. Es ist kein Marathon.
Lasse dir dabei so viel Zeit wie
möglich. Führe diese Technik auch nur
dann aus, wenn dein Tag erlebnisvoll
genug war, damit die Rekonstruktion
mindestens 3 Minuten ausfüllt.

Schritt 1:
Nachdem dein Körper entspannt ist,
beginnst du mit dieser Technik in deiner
momentanen Liegeposition. Erinnere
dich an den heutigen Morgen. Wann bist
du aufgestanden? Hast du gut
geschlafen? Warst du in der Früh fit?
Wie hast du dich gefühlt? Versuche so
tief wie möglich ins Detail zu gehen und
dich an so viele Emotionen wie möglich
zu erinnern.

Schritt 2:
Rekonstruiere deinen gesamten
Tagesablauf nach dem Schema von
Schritt 1. Vergiss die alltäglichen Dinge
nicht. Lasse nichts weg, sondern
versuche dich an so gut wie alles noch
einmal zu erinnern. Denke daran nicht zu
hetzen. Durchdenke alles chronologisch.
Deine Gedanken sollten die Reihenfolge
deiner Aktivitäten am Tag einhalten.

Schritt 3:
Bist du nun am Ende des Tages
angekommen, stellst du dir noch ein Mal
vor, dass du jetzt gleich eine Astralreise
erleben wirst. Lege dich dann
gedanklich ins Bett und beende die
Rekonstruktion. Dein Bewusstsein sollte
nun frei von schwirrenden Gedanken
sein.

3.1.3 Affirmationen
Affirmationen werden uns behilflich,
nachdem wir den Alpha-
Bewusstseinszustand erreicht haben und
uns langsam den Weg zur Astralreise
bahnen. Ziel dieser Affirmationen ist es
sein Bewusstsein vom Physischen
abzulenken und sich mental auf eine
Astralreise vorzubereiten.

Achte bei der Formulierung einer


Affirmation stets darauf, dass sie keinen
Charakter von Wunschdenken, Angst
oder Zweifel enthalten. Dies kann
nämlich die Effektivität einer
Affirmation erheblich einschränken.
Formuliere deine Affirmation also
positiv und entschieden. Am Besten
eignet sich für die Formulierung eine
Forderung oder ein Befehl. Jedoch soll
deine Affirmation nicht zwanghaft
ausgesprochen werden. Bleibe dabei
stets locker und zufrieden. Des Weiteren
soll eine Affirmation auch keine Bitten
oder Wünsche enthalten, da diese
Affirmation Zweifel enthält.

Um Fehler zu vermeiden, siehst du dir


am Besten die folgende Liste von
Beispielen an, die FALSCH
formulierte Affirmationen enthalten:

„Ich glaube, dass ich heute eine außerkörperliche


Erfahrung mache.“
Fehler: Das Wort „glaube“ drückt
Unsicherheit und Zweifel aus.

„Ich muss heute eine Astralreise


machen!“
Fehler: Das „muss“ drückt aus, dass die
Affirmation zwanghaft ist.

„Ich will heute eine Astralreise


schaffen!“
Fehler: Das „wollen“ enthält Zweifel.

Spreche deine Affirmation deshalb


immer im hier und jetzt aus. Spreche sie
aus, als ob du gerade in diesem Zustand
bist, als ob der Zustand bereits begonnen
hat. Entspanne dabei und atme nach der
Affirmation tief ein und aus. Sprich sie
in deinem Kopf aus. Klar und deutlich.
Wiederhole die Affirmation 5 bis 10
Mal. Wiederhole sie nicht zu oft, da du
sonst verkrampft und zwanghaft wirst.

„Ich erlebe jetzt eine außerkörperliche


Erfahrung!“
„Ich verlasse meinen physischen
Körper!“

„Ich betrete jetzt die astrale Welt!“

„Ich mache jetzt eine Astralreise!“

„Ich trenne mich jetzt von meinem


Körper!“

„Ich erfahre jetzt die


mehrdimensionale Realität!“

„Meine ganze Aufmerksamkeit ist jetzt


bei der Astralreise!“

„Ich starte jetzt mit meiner


Astralreise!“

„Ich bin jetzt außerhalb meines


Körpers!“

„Ich bin jetzt weit von der physischen


Welt entfernt!“

„Meine Gedanken sind jetzt von dem


Physischen getrennt!“

„Meine Wahrnehmung befindet sich


jetzt außerhalb meines Körpers!“

„Meine Wahrnehmung ist jetzt


außerhalb des Physischen!“
„Ich bin jetzt in der astralen Ebene!“

3.1.4 Visualisierungen
In diesem Abschnitt findest du 10
Visualisierungen als Beispiel. Du kannst
auch natürlich deine eigenen
Visualisierungen ausprobieren. Wichtig
bei der Visualisierung ist die korrekte
Ausführung. Wenn du dir nicht mehr ganz
sicher bist, was du bei der
Visualisierung beachten sollst, dann lies
noch einmal in Kapitel 2 unter „Theta-
Bewusstseinszustand“ nach.
3.1.4.1 Geschichte visualisieren

Kennst du eine Geschichte, ein Märchen


oder einen Film, welcher dir besonders
gut gefällt? Dann ist diese Technik genau
die Richtige für dich. Überlege dir
genau welche Geschichte du
visualisieren möchtest und suche dir
eine emotionale Szene und davon einen
emotionalen Schnitt aus (Nicht die
komplette Geschichte visualisieren).
Starte nun damit, dass du langsam die
Umgebung visualisierst. Ziehe die
Konturen und nehme die Farben wahr.
Visualisiere alle optischen Details.
Lasse dir dabei Zeit. Lasse nun
Geräusche aus der Umwelt mitagieren.
Nimm Gerüche wahr und baue dich
selbst in diese Szene ein. Fühle deine
Umgebung und nimm sie mit allen Sinnen
wahr. Empfange die Emotionen aus
dieser Szene. Bringe nun etwas
Bewegung mit ein. Beginne damit, die
Szene in deiner Visualisierung
nachzuspielen. Lasse alles mit der Zeit
automatisch passieren. Übernehme keine
Kontrolle über das Geschehen, sondern
beobachte nur, auch wenn die Aktionen
in deiner Visualisierung nicht mit der
Originalgeschichte übereinstimmen.
Entwickelt sich eine lebhafte Handlung,
ohne deine Gedanken dafür einzusetzen,
bist du im hypnagogischen Zustand.
Deine anfängliche Visualisierung hat
dich in einen traumähnlichen Zustand
versetzt. Bleibe stets in der
Beobachterposition und bleibe bei
Bewusstsein. Denke klar und versetze
dich nicht allzu sehr in die Geschichte,
da sonst die Gefahr droht einzuschlafen.

3.1.4.2 Zimmer visualisieren

Diese Visualisierung ist einer der


leichteren und für einen Anfänger top
geeignet. Starte diese Technik mit
geschlossenen Augen. Visualisiere nun
die Größe deines Zimmers. Positioniere
deine großen Möbel in die
Visualisierung und achte auf jedes
Detail. Lasse dir ruhig Zeit dabei. Spüre
wie du tatsächlich in deinem
visualisierten Bett liegst. Jetzt kannst du
auch Einzelteile hinzufügen, bis dein
visualisiertes Zimmer wie dein
tatsächliches Zimmer aussieht. Bringe
jetzt ein bisschen Leben in die
Visualisierung. Lasse Freunde
auftauchen oder visualisiere etwas aus
deiner Fantasie. Lasse sie Reden und
nimm alle Geräusche und Emotionen auf.
Nehme währenddessen die
Beobachterposition ein. Verfolge die
Handlungen und lasse sie einfach
passieren. Übergebe die Kontrolle
deinem Unterbewusstsein. Wenn das
erfolgreich war, befindest du dich im
hypnagogischen Zustand bzw. im Theta-
Bewusstseinszustand.

3.1.4.3 Spiegelbild visualisieren

Da es sich bei dieser Technik um eine


rein optische Visualisierung handelt, ist
sie besonders für Anfänger zu
empfehlen. Suche dir einen Platz aus an
dem du beginnen möchtest deinen
eigenen Körper zu visualisieren. Dieser
Platz kann sich überall befinden, an dem
du dich wohl fühlst. Auch sollte dir der
Raum bekannt sein. Beginne also damit,
dir deinen kompletten Körper
vorzustellen. Die Größe, die Form, das
Gewicht, es sollte alles mit deinem
physischen Körper übereinstimmen.
Beginne nun an den Details zu arbeiten.
Beginne mit deinen Füßen. Visualisiere
die Form, die Größe, deine Zehen und
alle weiteren kleineren Details. Arbeite
dich immer weiter hoch, bis du deinen
kompletten Körper visualisiert hast.
Baue alle Details ein, die du kennst oder
an die du dich erinnern kannst. Selbst
deine Muttermale sollst du in diese
Visualisierung mit einbauen. Hast du
deinen kompletten Körper visualisiert,
kannst du damit beginnen deine
Umgebung zu erkunden. Versuche dich
darin zu bewegen und achte darauf, wie
sich deine Umgebung entwickelt.
Versuche nicht selbst etwas in die
Umgebung zu visualisieren, sondern
lasse es einfach auftauchen. In diesem
Moment übernimmt dein
Unterbewusstsein Kontrolle über deine
Visualisierung. Bleibe während dieser
Prozedur wach aber passiv. Halte deine
Konzentration aufrecht. In dieser
Zeitspanne passiert es oft, dass man
einschläft. Lasse dies nicht zu.

3.1.4.4 Objekte visualisieren

Da es sich bei dieser


Visualisierungstechnik um eine rein
optische Visualisierung handelt, ist sie
für Anfänger bestens geeignet.
Entscheide dich für 3 Objekte die sich in
deiner Umgebung befinden. Es sollten
reelle Gegenstände sein, die du gut
kennst. Beginne nun mir der
Visualisierung des ersten Gegenstandes.
Denke erst Mal an die groben Umrisse.
Wechsle anschließend zum zweiten
Gegenstand und visualisiere auch hier
die groben Umrisse. Wiederhole das
auch beim dritten Gegenstand. Nun
wechselst du wieder zum ersten
Gegenstand und visualisierst die Details.
Führe das wieder bei den anderen
beiden Gegenständen aus. Wechsle
immer hin und her, bis du dir ein genaues
Bild des Gegenstandes machen konntest.
Vergiss nicht Strukturen,
Oberflächenrauheit, Gewicht, usw. zu
berücksichtigen. Wenn dir beim Wechsel
zum nächsten Objekt auffällt, dass sich
an deinem bereits visualisierten Objekt
etwas verändert hat, ist das schon mal
ein gutes Zeichen dafür das du gerade in
den Theta-Bewusstseinszustand
eintrittst. Visualisiere nun keine weiteren
Details dazu. Nehme die
Beobachterposition ein und wechsle in
angenehmen Zeitabständen deine
Objekte. Beobachte die Veränderung, die
automatisch geschieht. Somit gelangst du
in den hypnagogischen Zustand.

3.1.4.5 Visualisierung einer


Erinnerung

Diese Technik ist nicht nur dafür da, den


hypnagogischen Zustand auszulösen,
sondern hat auch einen positiven
Nebeneffekt. Durch die Visualisierung
einer Erinnerung, kann man die
Erinnerung wieder auffrischen und sie
bleibt länger im Gedächtnis gespeichert.
Beginne also damit, eine schöne,
angenehme Erinnerung zu visualisieren.
Lasse Handlungen erst ein Mal aus.
Visualisiere erst nur deine Umgebung.
Binde alle Details an die du dich noch
erinnern kannst mit ein. Als nächsten
Schritt kannst du damit beginnen
Geräusche, Gerüche und Emotionen in
die Visualisierung mit einfließen zu
lassen. Als letzten Schritt fügst du die
Personen mit ein, die eventuell mit der
Erinnerung verknüpft sind. Achte auch
hier wieder darauf, dass du sie
realitätsnah visualisierst und auf alle
Details achtest, die dir einfallen. Lasse
nichts weg! Jetzt kannst du langsam
damit beginnen die Handlung zu
visualisieren. Beobachte auch hier
wieder passiv. Lasse der Handlung ihren
Lauf nehmen, bis dein Unterbewusstsein
die Kontrolle übernimmt. Wenn du
merkst, dass die Handlung nicht mehr
von deinen bewussten Gedanken
kontrolliert wird, dann hast du den
hypnagogischen Zustand erreicht.

3.1.4.6 Visualisierung einer anderen


Liegeposition
Diese Visualisierung ist die einfachste in
diesem Buch und ist dadurch für
Anfänger besonders gut geeignet. Da
nicht sehr viel Visualisierungsaufwand
in dieser Technik besteht, ist sie im
Vergleich zu den anderen Techniken
nicht besonders effektiv. Für denjenigen
der Probleme beim Visualisieren hat, ist
dies jedoch die beste Einstiegstechnik.
Der Sinn dieser Technik ist, dein
Bewusstsein von deiner aktuellen
Liegeposition abzulenken und in eine
visualisierte Liegeposition zu fixieren.
Achte also erst auf deine aktuelle
Liegeposition. Stelle dir als nächstes
vor, wie du in einer komplett anderen
Liegeposition in deinem Bett liegst.
Spüre wie deine Beine deine neue
Liegeposition fühlen können. Wie liegen
deine Arme? Versuche dich komplett in
diese neue Liegeposition „rein zu
fühlen“. Wenn deine Gedanken zu deiner
tatsächlichen Liegeposition
zurückkehren, dann führe sie wieder
sanft zur Visualisierung zurück. Bleibe
währenddessen Wach. Dein Bewusstsein
wird sich mit der Zeit in diese neue
Liegeposition verlagern. Diese Technik
kann ein guter Auslöser für einen
bewusst erlebten hypnagogischen
Zustand sein.

3.1.4.7 Visualisierung eines anderen


Ortes

Denke an einen Ort, der dir gut gefällt,


den du dir gut vorstellen kannst und den
du mit guten Gefühlen assoziierst.
Begebe dich gedanklich in diesen Raum
und nehme eine bequeme Stellung darin
ein. Visualisiere ihn nun vor dir. Lasse
erst die großen Gegenstände auftauchen
und mache dir ein grobes Bild für deine
Visualisierung. Dann lässt du alle
Einzelheiten auftauchen. Versuche jede
Kleinigkeit und jedes Detail in deine
Visualisierung mit einzubauen. Vergiss
nicht dabei, deinen Körper mit zu
visualisieren. Nun solltest du dich
gedanklich gut in deiner visualisierten
Umgebung befinden, dass du beginnen
kannst typische Geräusche und
Emotionen, die mit diesem Ort in
Verbindung stehen, mit einzubinden.
Mache damit so lange weiter, bis du den
Drang verspürst eine Handlung in die
Visualisierung einzubringen. Lasse es
geschehen. Versuche nicht die Handlung
zu steuern, sondern beobachte sie
einfach. Dies ist der Übergang zum
hypnagogischen Zustand. Bleibst du
währenddessen wach, hast du den Theta-
Bewusstseinszustand erreicht.

3.1.4.8 Visualisierung eines


Strandurlaubs
Denke an einen Strandurlaub, den du
schon einmal erlebt hast oder gerne
erleben würdest. Nehme in erster Linie
nur die grundlegende Umgebung wahr.
Konzentriere dich auf die Wärme und
das Licht der Sonne, die das Gebiet weit
bestrahlt. Stelle dir jetzt das Meer vor.
Es reflektiert die Sonnenstrahlen und
hinterlässt einen strahlenden Glanz. Die
Wellen bewegen sich in Richtung Stand
und wirbeln den Sand auf. Nimm den
weichen warmen Strand nun wahr und
spüre, wie du darin liegst und einfach
entspannst. Atme nun tief durch und
rieche das salzige Meer in der Luft. Die
Umgebung riecht vertraut und angenehm.
Jetzt kannst du die Geräusche des
Windes wahrnehmen und hören, wie die
Wellen des Meeres an den Strand
gespült werden. Du kannst die
rhythmischen Bewegungen der Wellen
hören. Wenn du jetzt tief genug in der
Vorstellung bist, lasse nun Details
auftauchen. Im Himmel siehst du ein
paar wenige Wolken, die sich langsam
bewegen. Durch die Luft fliegen einige
Möwen, die auch dieses wundervolle
Wetter genießen. Am Festland kannst du
Gebirge und Häuser erkennen. Lasse alle
Details einfach auftauchen. Beobachte
sie nur, versuche nicht sie zu
beeinflussen. Du müsstest mittlerweile
in einem sehr hohen
Entspannungszustand eingetreten sein.
Halte dein Bewusstsein durch die
Beobachtungen der Details wach und
klar. Dies ist eine gute Technik, den
hypnagogischen Zustand zu erreichen.

3.1.4.9 Visualisierung deiner


Heimatstadt

Diese Visualisierungstechnik zählt zu


den Schwierigeren und sollte erst genutzt
werden, wenn du schon Erfahrungen mit
Visualisierungen hast. Schnelles
visualisieren ist bei dieser Technik ein
Muss. Stelle dir also vor, wie du dich
von deinem Bett in Richtung deines
Fensters bewegst. Visualisiere dazu dein
Zimmer. Im Anschluss dringst du durch
dein Fenster und bist außerhalb deiner
Wohnung. Schwebe in etwa 10 bis 20
Meter empor, damit du gut in die Straßen
blicken kannst. Visualisiere also dein
Wohnviertel von dieser Höhe aus. Denke
auch hierbei an jedes Detail, welches
dir einfällt und baue es in deine
Visualisierung mit ein. Sobald du ein
gutes Gefühl für die Visualisierung aus
dieser Position bekommen hast, kannst
du weitere Stadtteile visualisieren,
indem du dorthin fliegst. Du kannst jetzt
auch damit beginnen Autos, Menschen
oder sonstige Bewegungen zu
visualisieren. Achte hierbei aber darauf,
dass die Menschen oder Autos ihre
eigenen Handlungen haben, die du selbst
aber nnicht erzwingst. Das wird der
Übergang von der Visualisierung zum
hypnagogischen Zustand sein.

3.1.4.10 Jo-Jo Visualisierung

Diese Visualisierungstechnik ist für


Anfänger besonders gut geeignet.
Visualisiere dazu ein Jo-Jo, welches du
mit deinen Gedanken steuern kannst.
Dazu eignet sich besonders das Jo-Jo,
welches nach der Abwärtsbewegung
unten nachdrehen kann. Erst mit dem Zug
zur Aufwärtsbewegung bewegt sich das
Jo-Jo wieder nach oben. Visualisiere als
erstes, wie du mit dem Jo-Jo spielst.
Achte dann nach und nach immer mehr
auf die Details und das Aussehen des Jo-
Jo´s. Fahre damit so lange fort, bis dir
diese Visualisierung in keiner Weise
mehr anstrengend ist. Lasse das Jo-Jo
selbstständig werden. Es bewegt sich
allmählich selbst von oben nach unten.
Dadurch kannst du dich besser auf die
Details und das Aussehen des Jo-Jo´s
konzentrieren. Begebe dich in die
Beobachterposition. Diese Technik leitet
sanft den Übergang in den
hypnagogischen Zustand ein.

3.1.5 Astralkörper aktivieren


In diesem Abschnitt findest du
Techniken, die dir dabei helfen werden,
deinen Astralkörper und die Astralwelt
wahrzunehmen. Voraussetzung für diese
Techniken ist der bewusst erlebte Theta-
Hirnwellenzustand. Wenn die erste
ausgeführte Technik keine Wirkung hatte,
fahre mit einer weiteren Technik fort.
Lasse dich nicht entmutigen, denn die
Techniken sind tagesformabhängig.
Dadurch dass diese Techniken völlig
unterschiedlich sind, wird sicherlich
eine davon den gewünschten Effekt
erzielen. Diese Techniken aktivieren nur
den Astralkörper und die astrale Welt.
Techniken zum Austritt werden separat
im nächsten Abschnitt dargestellt.
3.1.5.1 Vibrationen einleiten

Vibrationen tauchen auf, wenn man kurz


davor ist seinen physischen Körper zu
verlassen. In dieser Technik versuchen
wir diese Vibrationen zu erzeugen oder
möchten zumindest eine kleine Starthilfe
geben, dass Vibrationen von selbst
auftauchen. Kehre hierfür von deiner
aktuell ausgeführten
Visualisierungstechnik zurück zu deinem
Bett. Stelle dir anschließend vor, wie
dein Körper vibriert. Jedoch ist es nicht
dein physischer Körper, der in
Schwingung versetzt wird, sondern der
astrale Körper. Versuche zu spüren, dass
dieser separat von deinem physischen
Körper existiert. Nachdem du deinen
Astralkörper verspüren kannst, fahre mit
einer Austrittstechnik fort.

3.1.5.2 Astralkörper bewegen

Mit Hilfe dieser Technik, sollst du über


die Existenz deines Astralkörpers
bewusst werden. Beende die momentan
ausgeführte Visualisierung und kehre zu
deinem Bett zurück. Konzentriere dich
auf deinen Körper, jedoch versuchst du
nicht dabei an deinen physischen Körper
zu denken, sondern an deinen Astralen.
Spüre wie er in der Hülle deines
physischen Körpers liegt. Bewege
anschließend deine Finger ganz leicht.
Versuche es am Besten erst mit einem
Zucken. Dabei darf dein physischer
Körper auf keinen Fall bewegt werden.
Versuche immer weiter zu gehen, indem
du größere Bewegungen machst oder
weitere Körperteile bewegst. Bekomme
ein Gefühl dafür, dass sich dein
Bewusstsein im astralen Körper
befindet. Fahre danach mit einer
Austrittstechnik fort.

3.1.5.3 Töne einleiten

Ähnlich wie die Technik „Vibrationen


einleiten“ funktioniert auch diese
Technik. Bei der unmittelbar
bevorstehenden Trennung zwischen
physischem und astralem Körper kann
man oft Töne wahrnehmen, die einen
schwingenden Charakter haben. Kehre
nach deiner Visualisierungstechnik
wieder zu deinem Bett zurück. Stelle dir
nun ein Geräusch vor, mit tiefen
schwingenden Tönen. Fahre damit fort,
bis die Geräusche tatsächlich von selbst
auftreten. Konzentriere dich jetzt auf
deinen Körper. Nehme wahr, wie dein
astraler Körper in deinem Physischen
liegt. Versetze dein komplettes
Bewusstsein in diesen astralen Körper.
Wenn du deinen astralen Körper
komplett wahrnehmen kannst, kannst du
mit einer Austrittstechnik fortfahren.
3.1.5.4 Affirmationen

Affirmationen haben auch hier eine


starke und effektive Wirkung. Im Theta-
Bewusstseinszustand reagiert dein
Bewusstsein stark auf deine Gedanken.
Beende also deine momentane
Visualisierungstechnik und begib dein
Bewusstsein zurück zu deinem Bett. Nun
startest du mit einer Affirmation. Denke
sie langsam und deutlich in deinem Kopf
und lasse es geschehen. Nutze hierfür
eine dieser Affirmationen:

„Ich verspüre jetzt meinen astralen


Körper!“
„Ich verspüre jetzt die astrale Welt!“

„Mein astraler Körper ist jetzt vom


Physischen getrennt!“

Wiederhole gegebenenfalls die


Affirmation. Sollte sich aber nach der
zehnten Affirmation keine Wirkung
zeigen, fahre mit einer anderen Technik
fort. Wenn du deinen astralen Körper
verspüren kannst, mache eine
Austrittstechnik.

3.1.5.5 Visualisierung

Eine Visualisierung kann auch nützlich


sein, um seinen Astralkörper zu
aktivieren. Beende hierfür deine
momentane Visualisierung und kehre zu
deinem Bett zurück. Jetzt beginnst du mit
einer weiteren Visualisierung. Stelle dir
vor, dass deine Augen geöffnet sind und
du gerade auf deinen Körper blickst.
Konzentriere dich vollkommen auf
deinen astralen Körper und visualisiere,
wie du ihn langsam in deinem
physischen Körper wahrnehmen kannst.
Bewege deinen astralen Arm und
visualisiere dabei die Bewegung. Du
kannst deinen physischen Körper als
auch deinen astralen Körper sehen.
Wenn du astrales und physisches
Wahrnehmen kannst, fährst du mit einer
Austrittstechnik fort.
3.1.6 Austrittstechniken
Mit Hilfe dieser Austrittstechniken, hast
du gute Chancen deinen Astralkörper
von deinem Physischen zu trennen.
Dabei ist nicht jede Technik die Richtige
für dich. Probiere aus, welche am
Besten zu dir passt. Natürlich kannst du
auch deine eigenen Austrittstechniken
verwenden. Wichtig ist nur, dass die
komplette Separation gelingt.

3.1.6.1 Gravitation
Bei der Gravitationstechnik stellst du dir
vor, wie dein Körper durch die
Erdanziehungskraft angezogen wird.
Wenn dein Astralkörper nur noch leicht
an deinen Physischen gebunden ist,
kannst du regelrecht merken wie es dich
in dein Bett zieht. Dein physischer
Körper bleibt jedoch im Bett liegen. Das
einzige Problem, dass du hier noch hast,
ist dass du dich dann mit deinem
Astralkörper durch das Bett bewegen
musst.

3.1.6.2 Umgebung bewegen

In dieser Technik bewegst du den Raum,


in dem du dich befindest. Achte hierbei
nicht auf deinen Körper, sondern
konzentriere dich allein auf den Raum.
Drehe den Raum am Besten um 180
Grad. Wenn du das erreicht hast, kannst
du dich wieder auf deinen Körper
konzentrieren und du wirst merken, dass
sich dein Astralkörper gegenüber
deinem physischen Körper befindet.

3.1.6.3 Levitation

Die Levitationstechnik ist der


Gravitationstechnik sehr ähnlich.
Hierbei stellst Du dir vor, dass die
Gravitationskraft deinen physischen
Körper von deinem Astralkörper
wegdrückt. Dein Astralkörper ist sehr
leicht und schwebt empor, bis er sich
aus dem physischen Körper gelöst hat.
3.1.6.4 Anziehung

Stelle dir einen Punkt in deinem Zimmer


vor, der in der Lage ist dich anzuziehen.
Diese Kraft ähnelt der eines starken
Magneten. Lasse diese Kraft immer
größer werden, damit dein astraler
Körper aus deinem physischen Körper
gezogen wird. Wenn die Kraft des
Magneten größer ist, als die Kraft die
dich in deinem physischen Körper hält,
wirst du einen Ruck spüren und dich
außerhalb deines Körpers befinden.
3.1.6.5 Seil-Technik

Oft ist es möglich, dass man seine


Astralarme aus seinem physischen
Körper bewegen kann, der Körper aber
immer noch verbunden ist. Hierfür
eignet sich die Seil-Technik. Du stellst
dir ein Seil vor, von dem du nur ein
Ende über deiner Brust sehen kannst.
Greife mit deinen Astralhänden danach
und versuche dich nach oben zu ziehen.
Klettere so weit hinauf, bis sich dein
Astralkörper aus deinem physischen
Körper gelöst hat.

3.1.6.6 Rolle
Um die Trennung zu erreichen, kann die
Technik der „Rolle“ behilflich sein.
Konzentriere dich auf deinen
Astralkörper und bereite dich auf eine
ruckartige Bewegung vor. Sobald du
bereit bist, machst du mit deinem
Astralkörper eine Rolle aus deinem
physischen Körper heraus.
Gegebenenfalls kann es passieren, dass
ein Teil deines Astralkörpers im bzw.
unter dem Boden landet.

3.1.6.7 Kokon

Stelle dir vor, dass dein physischer


Körper eine Hülle oder eine Art Kokon
ist. Lasse eine Öffnung im Brustbereich
entstehen. Durch diese Öffnung kannst du
nun deine astralen Arme stecken. Im
Anschluss steckst du auch deinen Kopf
und deine Beine hindurch, bis sich dein
kompletter Astralkörper aus dem
physischen Körper befreit hat.

3.1.6.8 Abstoßung

Die Technik der Abstoßung ist das


Gegenstück zur Technik der Anziehung.
Stelle dir einen Punkt im Raum vor, der
in der Lage ist deinen astralen Körper
abzustoßen. Die Abstoßungskraft wird
immer stärker, bis sie so stark ist, dass
dein astraler Körper aus deinem
physischen Körper gedrückt wird. Du
wirst dich mit einem Ruck aus deinem
physischen Körper lösen.

3.1.6.9 Wippen

Bei der Technik des Wippens stellst du


dir vor, wie dein Astralkörper in deinem
physischen Körper beginnt hin und her
zu wippen. Die Energiedichte deines
Astralkörpers verlagert sich von deinen
Beinen bis zu deinem Kopf hoch und
wieder zurück. Lasse das Wippen immer
stärker werden, bis sich die
Energiedichte des Astralkörpers
außerhalb deines physischen Körpers
befindet. Wenn der komplette
Astralkörper aus deinem physischen
Körper ist, stoppst du das Wippen und
befindest dich außerhalb deines
Körpers.

3.1.6.10 Aus dem Körper ziehen

Oft kommt es vor, dass du deine astralen


Arme bewegen kannst, während dein
astraler Körper noch stark an dem
physischen Körper gebunden ist. Greife
mit deiner astralen Hand nach einem
Gegenstand in deinem Zimmer. Du
kannst auch die Länge deines astralen
Armes vergrößern. Ziehe deinen astralen
Körper dann aus deinem physischen
Körper heraus.
3.1.7 Eintrittstechniken
In diesem Abschnitt werden dir 5
Eintrittstechniken dargestellt, die du
nutzen kannst, wenn du deinen astralen
Körper wieder mit dem physischen
Körper vereinen möchtest. Im
Normalfall passiert der Eintritt völlig
automatisch, sobald du an deinen
physischen Körper oder die physische
Welt denkst. Diese Eintrittstechniken
kannst du dann benutzen, wenn die
Vereinigung nicht hundertprozentig
geklappt hat.
3.1.7.1 Atempausen

Damit sich der astrale Körper wieder


mit dem Physischen vereint, verlagerst
du dein Bewusstsein zu deinem
physischen Körper und achtest auf deine
Atmung. Atme ruhig und gleichmäßig,
bis du anschließend eine kurze
Atempause einlegst. Atme danach
wieder ruhig und gleichmäßig weiter.
Die Atempause wird in deinem
physischen Körper ein Alarmsignal
auslösen, welcher deinen astralen
Körper in deinen Physischen ziehen
wird.

3.1.7.2 In den physischen Körper


legen

Begib dich während der Astralreise


zurück zu deinem physischen Körper.
Wenn du weiter von deinem physischen
Körper entfernt bist, kannst du die
Forderung: „Ich bin sofort bei meinem
physischen Körper!“, benutzen. Lege
dich anschließend mit deinem astralen
Körper in deinen physischen Körper.
Spüre, wie sich wieder eine feste
Verbindung aufbaut und du bald nur noch
deinen physischen Körper wahrnimmst.

3.1.7.3 Den physischen Körper


bewegen
Begib dich während der Astralreise
zurück zu deinem physischen Körper.
Wenn du weiter von deinem physischen
Körper entfernt bist, kannst du die
Forderung: „Ich bin sofort bei meinem
physischen Körper!“, benutzen.
Konzentriere dich jetzt absolut auf den
physischen Körper und versuche eine
kleine Bewegung auszuführen. Oft reicht
es wenn sich nur deine Zehenspitzen
bewegen. Du spürst auf der Stelle, wie
dein astraler Körper in deinen
Physischen gezogen wird.

3.1.7.4 Eintrittsaffirmation

Da die astrale Welt sehr stark auf


Gedanken reagiert und somit
Affirmationen einen starken Effekt
haben, kannst du auch in diesem Fall
eine Affirmation nutzen. Sprich eine
dieser Affirmationen aus und du wirst
dich im nächsten Moment in deinem
physischen Körper befinden.

„Ich befinde mich jetzt in meinem


physischen Körper!“

„Ich bewege jetzt meinen physischen


Körper!“

„Ich liege jetzt in meinem Bett und


befinde mich in der physischen Ebene!“
3.1.7.5 Augen bewegen

Begib dich während der Astralreise


zurück zu deinem physischen Körper.
Wenn du weiter von deinem physischen
Körper entfernt bist, kannst du die
Forderung: „Ich bin sofort bei meinem
physischen Körper!“, benutzen.
Konzentriere dich auf deinen physischen
Körper und versuche deine Augen zu
bewegen und wieder durch deine
physischen Augen zu sehen. Sobald
deine Wahrnehmung wieder durch deine
physischen Sinne geschieht, ist dein
Astralkörper mit dem Physischen
vereint.
3.2 Übungen für
effektiveres
Astralreisen
Die folgenden Übungen führst du
außerhalb der Astralreise durch, um dich
auf den Zustand einer Astralreise
einstellen zu können. Diese Übungen
helfen dir dabei deine Astralreise länger
andauern zu lassen. Zusätzlich helfen sie
dir dabei, dich während einer
Astralreise richtig zu verhalten, damit du
diesen Zustand in vollen Zügen erleben
kannst und das Maximale herausholst.

3.2.1 Meditation
Die Meditationsübungen in diesem
Abschnitt werden nicht während der
Astralreise ausgeführt, sondern an einem
beliebigen anderen Zeitpunkt.
Meditation kann dir dabei helfen,
während der Astralreise bewusst zu
bleiben. Bei regelmäßiger Übung
werden deine Astralreisen länger und
erlebnisvoller.
3.2.1.1 Atemmeditation

Setze dich in deine gewohnte


Meditationsstellung. Schließe deine
Augen und achte auf deine Atmung. Atme
tief ein und spüre bei jedem Atemzug,
wie sich dein Köper mehr und mehr
entspannt. Konzentriere dich darauf,
dass du Entspannung einatmest. Wenn du
ausatmest, lässt du Wut, Ängste, Sorgen
und Verspannungen los. Führe diese
Übung etwa 10 bis 15 Minuten aus und
versuche dabei nur an die einkommende
Entspannung zu denken.

3.2.1.2 Verschiebung des


Bewusstseins
Nehme deine Meditationsstellung ein
und schließe deine Augen. Atme ruhig
und tief ein und aus. Konzentriere dich
auf einen Punkt, etwa 50 Zentimeter über
deinem Kopf. Verlagere dein ganzes
Bewusstsein dort hin. Vergesse deinen
Körper und fühle, wie du in diesem
Punkt bist. Halte diese Aufmerksamkeit
völlig gelassen und ohne Anstrengung.
Sollten deine Gedanken abschweifen,
führe sie sofort wieder zum Punkt
zurück. Mache diese Übung etwa 10 bis
15 Minuten.

3.2.1.3 Makro-Meditation
Setze dich in deine Meditationsstellung
und schließe deine Augen. Konzentriere
dich auf deinen Körper und deine
Umwelt. Spüre die Größe deiner
Umgebung. Nun wird die
Aufmerksamkeit auf deine Umgebung
erhöht. Spüre wie dich immer mehr
umgibt und wie klein du in Relation
wirst. Deine Aufmerksamkeit nimmt
immer mehr Größe auf, bis du die ganze
Erde und schließlich unser ganzes
Sonnensystem spürst. Achte immer
darauf wie groß dein Körper im
Vergleich ist. Führe diese Übung etwa
10 bis 15 Minuten aus.

3.2.1.4 Mikro-Meditation
Nehme deine gewohnte
Meditationsstellung ein und schließe
deine Augen. Konzentriere dich auf die
Größe deines Körpers. Deine
Aufmerksamkeit schließt immer
kleineres ein. Du konzentrierst dich
darauf, dass du immer kleinere Sachen
in Relation zu deinem Körper stellst.
Mache so lange weiter, bis deine
Aufmerksamkeit auf den Mikrokosmos
und schließlich im atomaren Bereich
liegt. Mache diese Übung 10 bis 15
Minuten lang.

3.2.1.5 Sonnenmeditation
Setze dich in deine gewohnte
Meditationsstellung. Stelle dir vor, wie
du am Strand liegst und auf einer
bequemen Liege entspannst. Du spürst
einen leichten aber angenehmen Wind
und die warmen Strahlen der Sonne. Du
kannst das Meer riechen und die Wellen
am Strand hören. Richte deine
Aufmerksamkeit auf die Sonne. Du
kannst die Sonne beobachten, ohne dass
sie dich blendet. Nehme die Energie auf,
die die Sonne ausstrahlt. Richte deine
komplette Aufmerksamkeit für 10 bis 15
Minuten auf die Sonne. Sollten deine
Gedanken abschweifen, führe sie wieder
sanft zur Sonne zurück.
3.2.1.6 Stille Meditation
Nehme deine Meditationsstellung ein
und schließe deine Augen. Die folgenden
10 bis 15 Minuten versuchst du an nichts
zu denken. Wenn du merkst, dass ein
Gedanke auftaucht, beende ihn und
versuche weiter an nichts zu denken. Zu
Beginn wird dir diese Übung etwas
schwer fallen, doch nach etwa 5
Übungsanläufen, zeigt diese
Meditationsübung eine besonders
effektive Wirkung.
3.2.1.7 Mantra-Meditation

Schließe deine Augen, während du in


deiner Meditationsstellung sitzt. Atme
tief ein. Während du ausatmest, denkst
oder sagst du ein bestimmtes
kurzsilbiges Wort, dass für dich
Entspannung ausdrückt. Dieses Wort
wird Mantra genannt. Jedes Mal wenn
du ausatmest, denkst oder sagst du
dieses Mantra. Versuche währenddessen
an nichts anderes zu denken.
Konzentriere dich ausschließlich nur auf
deine Atmung und das Mantra. Diese
Übung kannst du 10 bis 15 Minuten
ausführen.

3.2.1.8 Meditation mit offenen


Augen

Nehme deine Meditationsstellung ein.


Lasse während deiner Meditationsübung
deine Augen geöffnet. Fixiere deinen
Blick auf einen bestimmten Gegenstand
und halte ihn für die nächsten 10 bis 15
Minuten. Versuche dabei komplett
abzuschalten. Sollte sich deine
Aufmerksamkeit von dem Blickpunkt
abwenden, führe sie wieder sanft
zurück. Lasse während dieser Übung
deine Augen und deine
Gesichtsmuskulatur locker.

3.2.1.9 Kerzen-Meditation

Zünde eine Kerze an und setze dich in


deiner Meditationsstellung davor.
Verdunkle gegebenenfalls den Raum.
Konzentriere dich ab jetzt nur noch auf
die Flamme der Kerze. Die einzigen
Gedanken die in deinem Kopf sind,
haben mit dieser Kerze zu tun. Alle
anderen Gedanken sollen gestoppt
werden und deine Aufmerksamkeit soll
anschließend wieder auf die Kerze
geleitet werden. Beende diese Übung
nach etwa 10 bis 15 Minuten.

3.2.1.10 Bis Zehn zählen

Nehme deine gewohnte


Meditationsstellung ein und schließe
deine Augen. Atme langsam tief ein und
aus. Achte darauf, dass du nicht mit
deinem Brustkorb einatmest, sondern mit
deinem Bauch. Das Zwerchfell wird
somit mehr beansprucht und breitet
Entspannung aus. Während du ausatmest,
zählst du eine Zahl hoch. Wenn du bei
Zehn angelangt bist, beginnst du wieder
mit der Zahl 1. Versuche alle anderen
Gedanken loszulassen und dich nur auf
diese Meditationsübung zu
konzentrieren. Führe diese Übung etwa
10 bis 15 Minuten aus.

3.2.2 Konzentration
Eine gute Konzentrationsfähigkeit ist für
eine Astralreise von besonderer
Wichtigkeit. Wenn du während deiner
Astralreise konzentriert bist, kannst du
dafür sorgen, dass du die Astralreise
unter Kontrolle hast. Um eine gute
Konzentrationsfähigkeit zu erlangen
solltest du diese oder ähnliche Übungen
während deines Alltags machen. Da der
Aufbau der Konzentration regelmäßiges
Training erfordert, sind 2 bis 3
Konzentrationsübungen pro Woche
empfehlenswert.

3.2.2.1 1. Leise Fernsehen

Nimm dir 10 bis 15 Minuten Zeit und


schalte den Fernseher an. Drehe dabei
die Lautstärke so weit herunter, dass du
dir beim zuhören Mühe geben musst. Du
wirst dich also anstrengen um etwas zu
verstehen. Solltest du dich nach einiger
Zeit an die Lautstärke gewöhnt haben,
drehe wieder etwas leiser.

3.2.2.2 Sudoku

Sudoku ist ein japanisches Logikrätsel


und erfordert hohe Konzentration. Mit
Hilfe dieses Spieles kann die
Konzentrationsfähigkeit auf einfache und
unterhaltsame Weise gesteigert werden.
Sollte dir Sudoku nicht gefallen, kannst
du es auch gerne mit Kreuzworträtseln
oder weiteren Rätselspielen versuchen.
3.2.2.3 Fiktive Geschichte

Diese Konzentrationsübung wird mit


mindestens einer weiteren Person
gespielt. Dabei denkt sich der Erste ein
Wort aus. Anschließend ist der Nächste
dran, bis der Erste wieder fortsetzt. Jede
Person denkt sich ein Wort aus, das zum
Wort zuvor passt und anschließend eine
Geschichte ergibt. Sobald ein Spieler an
der Reihe ist, muss er die Geschichte mit
jedem einzelnen Wort in der richtigen
Reihenfolge aufsagen. Sobald ein
Spieler einen Fehler macht, scheidet er
aus. Sieger ist derjenige, der keinen
Fehler beim Aufsagen gemacht hat.
3.2.2.4 Rückwärts lesen

Besorge dir einen Text zum Lesen. Ein


Buch, eine Zeitschrift oder sonstige
Texte. Beginne mit dem ersten Absatz.
Lese erst das letzte Wort und arbeite
dich bis zum ersten Wort vor.
Konzentriere dich auf die Aussage des
Textes. Je schwieriger der Inhalt des
Textes ist und je mehr die Sätze
verschachtelt sind, desto schwieriger
wird die Übung. Beginne lieber erst mit
einem einfachen Text.

3.2.2.5 Spiegelverkehrt lesen

Nimm ein Buch oder eine Zeitschrift und


einen Spiegel zur Hand. Halte den
Spiegel so, dass du den Text
spiegelverkehrt lesen kannst. Anfangs
wird die Übung etwas anstrengend sein,
aber mit der Zeit entwickelt man ein
Gefühl für die verdrehten Buchstaben.
Sobald man aber Profi beim Lesen der
verkehrten Buchstaben geworden ist,
sollte eine andere Übung gemacht
werden.

3.2.2.6 Wörter zählen

Schalte den Fernseher für 10 bis 15


Minuten an und sieh dir eine Sendung an,
in der viel geredet wird. Entscheide dich
für ein Wort welches oft benutzt wird,
z.B. „und“ oder „das“. Zähle nun die
Wörter. Für den Einstieg reicht es ein
Wort zu zählen, um ein Gefühl für diese
Übung zu finden. Beim nächsten
Übungsversuch zählst du zwei Wörter
separat. Sobald das „und“
ausgesprochen wird, wird die Zahl von
„und“ erhöht. Wird „das“ gesagt, wird
die Zahl von „das“ erhöht. Diese Übung
erfordert eine Menge Konzentration.
3.2.2.7 Spiegelverkehrt schreiben

Suche dir einen Text aus, ganz egal


welchen. Du schreibst diesen Text ab,
jedoch versuchst du ihn spiegelverkehrt
zu schreiben. Hebe dir deine
spiegelverkehrten selbstgeschriebenen
Texte auf. Wenn etwa ein Monat
vergangen ist, kannst du diese Texte als
weitere Konzentrationsübung (siehe
Übung 5) nutzen.

3.2.2.8 Geschicklichkeitsspiele

Das Spielen von


Geschicklichkeitsspielen erfordert
Konzentration und kann diese demnach
auch trainieren. Es gibt dutzende
Geschicklichkeitsspiele, die man im
Spielwarenhandel kaufen kann. Als
Alternative bietet es sich an
anspruchsvolle Geschicklichkeitsspiele
auf dem Smartphone oder Computer zu
spielen. Es muss nur darauf geachtet
werden, dass die Konzentration auch
wirklich gefordert wird. Sobald das
Spiel einfach wird, soll ein Neues
gesucht werden.

3.2.2.9 Unbekannte Sportart

Bei vielen Sportarten ist Konzentration


gefragt. Sobald man aber eine Sportart
zum ersten Mal ausprobiert konzentriert
man sich am Meisten. Somit bietet sich
nicht nur die Möglichkeit seine
Konzentrationsfähigkeit zu steigern,
sondern auch sich sportlich zu betätigen.
3.2.2.10 IQ-Test
Im Internet gibt es dutzende Seiten auf
denen man seinen Intelligenzquotienten
messen kann. Dabei müssen erst eine
Reihe bestimmter Aufgaben gelöst
werden. Um einen möglichst hohen IQ-
Test zu erzielen, ist Konzentration
gefragt. Zusätzlich wird bei dieser
Übung die Möglichkeit geboten, seinen
Übungserfolg zu messen und zu
vergleichen.

3.2.3 Ängste bekämpfen


Ängste sind aus vielen Gründen
kontraproduktiv für eine Astralreise.
Dabei ist nicht nur zwischen Ängsten vor
einer Astralreise sondern auch von
Alltagsängsten die Rede. Alltagsängste
sorgen für einen Gedankencocktail in
deinem Kopf und können die Effektivität
der notwendigen Techniken zum
Erreichen der AKE stark mindern. Aus
diesem Grund sollten Alltagsängste auf
ein Minimum eingeschränkt werden.
Ängste vor einer Astralreise können
dazu führen, dass eine Astralreise sehr
eingeschränkt und instabil wird oder
sogar, dass es gar nicht zu einer
Astralreise kommt. Wenn du also Ängste
im Alltag hast oder Ängste während der
Astralreise nicht wieder in den Körper
zurück zu kommen oder einem
angsteinflößenden Wesen zu begegnen,
solltest du die folgenden Übungen
durchführen. Diese Übungen sorgen
dafür, dass deine Ängste gemildert
werden, du die Effektivität der
Astralreisen-Techniken erhöhst und dich
während der Astralreise sicher fühlst.

3.2.3.1 Über deine Ängste bewusst


werden

Nehme Papier und Stift zur Hand und


nehme dir etwa 10 bis 15 Minuten Zeit.
Mache dir Gedanken zu jeder deiner
Ängste, besonders die Ängste, die mit
Astralreisen im Zusammenhang stehen.
Schreibe jede einzelne Angst auf die dir
einfällt, egal wie klein sie auch sein
mag. Nun beginnst du damit, dir zu jeder
Angst die Frage zu stellen, warum du
diese Angst hast. Schreibe die Antwort
dazu auf und stelle eine weitere Frage.
Ein kleines Beispiel:

Angstdefinition:
„Ich habe Angst davor einem bösen
Wesen zu begegnen.“

Frage:
„Warum habe ich Angst davor?“

Antwort:
„Dieses Wesen könnte aggressiv sein
und mich verletzen.“
Frage:
„Warum denke ich könnte dieses Wesen
etwas Böses wollen.“

Antwort:
„Vielleicht verärgere ich dieses Wesen.“

...

Stelle dir so lange Gegenfragen, wie du


möchtest und versuche sie zu
beantworten. Diese Übung hilft dabei
Transparenz zu schaffen und die Größe
deiner Ängste zu beurteilen. Sobald man
sich seinen Ängsten bewusst ist, kann
man beginnen daran zu arbeiten. Bei
kleinen Ängsten wird oft bewusst, dass
die Angst gar nicht begründet ist. Somit
können mit Hilfe dieser Übung kleine
Ängste beseitigt werden.

3.2.3.2 Ängste fallen lassen

Diese Übung hat eine große Wirkung,


kann aber nur in größeren Zeitabständen
durchgeführt werden. Für die
Ausführung dieser Übung brauchst du
einen Partner. Suche dir also eine Angst
aus, an der du arbeiten möchtest. Stelle
dir die Angst deutlich vor und überlege
dir was alles zu dieser Angst
dazugehört. Versuche diese Angst
deutlich zu spüren. Nun stellt sich dein
Partner hinter dich. Dein Partner sollte
in der Lage sein dich aufzufangen, wenn
du dich gleich nach hinten fallen lässt.
Stelle dir noch einmal deine Angst im
vollen Maße vor und verbinde sie mit
der Angst dich gleich nach hinten fallen
zu lassen. Wenn du dich nicht traust
fallen zu lassen, dann lasse dich von
deinem Partner ermutigen. Lasse deinen
Körper nach hinten in die ausgestreckten
Arme deines Partners fallen. Wenn du
das geschafft hast, wird sich eine
Erleichterung breit machen und du wirst
das Gefühl haben, deine Angst bekämpft
zu haben.

3.2.3.3 Kleine Ängste überwinden


Immer wieder passiert es im Alltag,
dass man vor kleinen Ängsten steht.
Dabei überlegt man oft ob man es mit
der Angst aufnehmen sollte oder nicht.
Dieses Überlegen ist uns auch
allgemeiner als Zögern bekannt. Solltest
du in dieser Situation sein, ergreife die
Chance sie zu meistern. Beweise es dir
selbst. Viele Menschen haben
beispielsweise Angst davor andere
Menschen anzusprechen. Das ist eine
gute Möglichkeit kleine Erfolge zu
sammeln. Sobald du in der Lage bist
kleine Ängste, die mit Zögern in
Verbindung stehen ohne Probleme zu
meistern, kannst du es auch mit größeren
Ängsten aufnehmen. Die einzige
Möglichkeit seine Ängste zu bekämpfen
ist, wenn man sich seinen Ängsten stellt
und sie meistert. Dieser Vorgang kann
geübt und trainiert werden. Diese Übung
hilft dir dabei während einer Astralreise
gekonnt mit der Angst umzugehen. Denn
Zögern kann dazu führen, dass eine
Astralreise ungewollt beendet wird.

3.2.3.4 Ängste sind Blockaden

Diese Übung wird dir dabei helfen zu


erkennen, was dir wegen deiner Angst
verborgen bleibt. Das führt dazu, dass
du neuen Mut sammelst, dich deinen
Ängsten zu stellen. Nehme Papier und
Stift zur Hand und schreibe jede Angst
auf, die dir einfällt (analog zu Übung 1).
Wenn dir keine Ängste mehr einfallen,
beginnst du damit deine Ängste zu
analysieren. Werde dir bewusst was du
machen könntest, wenn diese Angst nicht
existieren würde. Ein kleines Beispiel:

Was wäre, wenn ich keine Angst davor


hätte einem bösen Wesen zu begegnen?

Ich könnte durch die Astralwelt


wandern und würde viele positive
Erfahrungen sammeln. Ich könnte
meine Persönlichkeit stärken und viel
Neues dazulernen. Außerdem könnte ich
bestimmt viel leichter eine Astralreise
machen und meine Astralreisen wären
von längerer Dauer.

Arbeite dich mit diesem Schema durch


jede deiner Ängste durch.

3.2.3.5 Angsterlebnis meistern

Extreme Erlebnisse wie z. B.


Bungeejumping, Fallschirmspringen
oder Klettern können stark dabei
behilflich sein, seine Ängste leichter
bekämpfen zu können. Ein solches
Erlebnis ist nicht selten mit starken
Ängsten gefüllt, die auf einen Schlag
losgelassen werden. Das Wichtigste ist
dabei, dass man sich dieses Erlebnis
auch zutraut. Es muss nicht sofort ein
Tandem-Fallschirmsprung sein, es gibt
dutzende Erlebnisse, die harmloser und
vielleicht sogar sicherer sind. Ein
gemeistertes Erlebnis dieser Art steigert
deinen Mut um ein vielfaches und hilft
dir dabei deinen Ängsten entgegen zu
wirken.

3.2.3.6 Angst ist Normal

Jeder Mensch hat Ängste. Ängste


werden bestimmt auch nicht plötzlich
verschwinden. Auch sind Ängste
tagesformabhängig, das heißt an
manchen Tagen wirst du weniger Angst
haben wie an Anderen. Nachdem du dir
deiner Ängste bewusst bist (siehe Übung
1) akzeptierst du deine Ängste. Du
weißt, dass du sie hast und siehst sie als
Normal an. Versuche also nie wieder
dich über deine Ängste zu beklagen oder
sie zu verdrängen. Somit gibst du ihnen
nur einen besonderen Stellenwert. Mit
diesem Gedankengang kannst du besser
auf deine Ängste reagieren und sie
besser bekämpfen. Sie werden somit
keine innerliche Panik mehr auslösen
können.

3.2.3.7 Mut stärken

Mut ist nötig um Ängste zu bekämpfen.


Deswegen ist es wichtig an seinem Mut
zu arbeiten. Mut kann man stärken, in
dem man täglich Affirmationen benutzt.
Schreibe dir am Besten ein Plakat mit
den Worten:

„Ich bin mutig und werde mich meinen


Ängsten stellen!“

Hänge es in deinem Zimmer auf oder


stelle ein Kärtchen an einem Platz auf,
den du jeden Tag siehst. Ein Mal am Tag
stellst du dich davor und liest langsam
diese Worte. Verinnerliche sie und spüre
wie dein Mut von Tag zu Tag größer
wird.

3.2.3.8 Positives Denken


Sobald man in einer Angstsituation ist,
neigt man dazu die Kontrolle zu
verlieren und sich Versagen zu
suggerieren. Dann sind Gedankengänge
wie:

„Das halte ich doch nicht aus.“

„Diese Situation ist mir zu


unangenehm.“

„Ich möchte das jetzt nicht mehr.“

Diese Gedankengänge führen


zwangsläufig dazu, dass man sich von
der momentanen Situation befreien muss.
Jedoch wird man auf diesem Weg seine
Angst nie bekämpfen können.
Programmiere während deiner nächsten
Angstsituation deine Gedankengänge auf
Erfolg um, wie es die nächsten Beispiele
zeigen:

„Ich habe doch auch schon viel


Schlimmeres ausgehalten.“

„Ich kann mit dieser unangenehmen


Situation umgehen und werde sie
meistern.“

„Bald ist es vorbei, ich stelle mich


meiner Angst.“

Mit diesen Gedankengängen wirst du


deine Angst besiegen und die momentane
Situation mit Bravour meistern.
Obendrein wirst du als Lohn ein
unbeschreibliches Gewinnergefühl
verspüren.

3.2.3.9 Deine bewussten


Angsterfolge

Jeder hat in seinem Leben mit Ängsten


zu tun gehabt und hat Situationen erlebt,
in denen man sich seinen Ängsten mit
Erfolg gestellt hat. Auch du erinnerst
dich bestimmt an die eine oder andere
Situation. Nimm Papier und Stift zur
Hand und schreibe alle deine
Angsterfolge auf. Das wird dir dabei
helfen neuen Mut zu sammeln und
selbstbewusster an deine aktuellen
Ängste rangehen. Diese geschriebene
Liste solltest du nicht wegwerfen.
Sobald du dich einer neuen Angst
gestellt hast, kannst du diesen Erfolg
deiner Liste hinzufügen.

3.2.3.10 Angstblase platzen

Diese Übung hat mit Visualisierungen zu


tun. Nimm eine bequeme Position ein.
Atme ein Paar Mal ruhig ein und aus.
Denke nun an deine Ängste. Sobald ein
Gedanke über eine Angst auftaucht,
bündelst du den Gedanken und
verfrachtest ihn in eine Blase die über
dir schwebt. Nun denkst du an eine
weitere Angst. Wieder bündelst du alle
Gedanken, die mit dieser Angst zu tun
haben und steckst sie wieder gedanklich
in die Blase. Mache so lange weiter, bis
dir keine Ängste mehr einfallen.
Konzentriere dich nun wieder auf die
Blase, die über dir schwebt. Spüre, wie
sie leichter und leichter wird und
emporschwebt. Sie durchdringt deine
Zimmerdecke und wandert so weit
hinauf, bis sie im Freien ist. Dort steigt
sie noch weiter empor, bis sie sehr weit
weg von dir ist. Sobald eine enorme
Höhe erreicht wurde, kannst du die
Blase zum Platzen bringen. Es bietet sich
an, diese Übung kurz vor dem Versuch
einer Astralreise zu machen.

3.2.4 Gedanken kontrollieren


Um während der Astralreise klar im
Bewusstsein zu bleiben und stets das
Richtige zu denken, ist es wichtig seine
Gedanken kontrollieren zu können.
Während der Astralreise reagiert
nämlich nichts so empfindlich auf die
Astralwelt, wie deine Gedanken. Mit
den in diesem Abschnitt beschriebenen
Übungen kannst du lernen deine
Gedanken zu kontrollieren und dich
somit optimal auf deine nächste
Astralreise vorzubereiten. Es sind etwa
2 bis 3 Übungen pro Woche
empfehlenswert. Mit der Zeit und
regelmäßiger Anwendung der Übungen
werden sich deine Gedankenstrukturen
ändern, sodass keine weiteren Übungen
mehr notwendig sind.

3.2.4.1 Kritisches Denken

Die Dauer dieser Übung beträgt einen


gesamten Tag. Entschließe dich vor dem
Schlafen gehen, dass du während deines
nächsten Tages jeden Gedanken bzw.
jede Entscheidung kritisch analysierst.
Stelle dir dabei Fragen wie:

„Was wäre die beste Entscheidung für


mich?“

„Welche alternativen Lösungen


existieren noch?“

„Ist das was ich gerade mache positiv


für meine Entwicklung?“

Mit Hilfe solcher kritischen Fragen,


wirst du deine Gedanken durchleuchten
können und feststellen ob einige
Gedankengänge vielleicht unerwünscht
sind. Dies hilft dir dabei deine
Gedanken umzustrukturieren und nur das
zu denken, was du auch wirklich denken
willst. Diese Übung steigert die
Kontrolle deiner Handlungen während
einer Astralreise.

3.2.4.2 Überlegen verboten

Diese Übung solltest du ebenfalls einen


kompletten Tag ausführen. Vor dem
Schlafen gehen nimmst du dir vor,
während dem nächsten Tag nicht
überlegen zu dürfen. Handle immer
sofort. Triff jede Entscheidung mit
deinem ersten Gedanken (so lange es
keine überlebenswichtige Entscheidung
ist oder eine Entscheidung die deine
Zukunft betrifft). Diese Übung soll die
Empfindlichkeit deiner Gedanken auf die
Astralwelt simulieren. Während der
Astralreise hast du ebenfalls keine
Möglichkeit zu überlegen, denn es wird
der erste Gedanke ausgeführt. Mit Hilfe
dieser Übung kannst du trainieren, die
richtige Entscheidung im ersten
Gedankengang zu treffen.

3.2.4.3 Verneinungen verboten

Wende diese Übung einen kompletten


Tag an. Nehme dir am vorherigen Tag
vor, am nächsten Tag nicht „Nein“ sagen
zu dürfen und sogar versuchen nicht
einmal an das „Nein“ zu denken. Damit
sind auch Verneinungen gemeint. Also
sollten deine Gedanken auf diese Art
umstrukturiert werden:
„Ich möchte jetzt noch nicht gehen.“
à „Ich möchte später gehen.“

„Ich werde heute nicht verlieren.“ à


„Ich werde heute gewinnen.“

„Ich bin nicht krank.“ à „Ich bin


gesund.“

Verneinungen werden während einer


Astralreise oft ignoriert. Dies führt dazu,
dass der Gedanke „nicht verlieren“ als
„verlieren“ interpretiert wird. Positives
Denken wie „gewinnen“ kann vom
Bewusstsein nicht fehlverstanden
werden. Diese Übung sorgt dafür, dass
die Gedanken während deiner
Astralreise zum richtigen Ergebnis oder
zur richtigen Aktion führen.

3.2.4.4 Gedanken beobachten

Führe diese Übung etwa 10 bis 15


Minuten aus. Begib dich dazu an einen
ruhigen Ort und lasse deinen Gedanken
freien Lauf. Beobachte nun deine
Gedanken und versuche sie zu
analysieren. Wo kommen diese
Gedanken her? Was hat dazu geführt
diese Gedanken zu denken? Versuche
dabei aber nicht daran zu denken, ob
diese Gedanken gut oder schlecht sind.
Analysiere nur allein den Ursprung
dieser Gedanken. Diese Übung kann dir
dabei helfen während einer Astralreise
vorausschauend zu handeln.

3.2.4.5 Tagesablaufplan erstellen

Starte diese Übung am frühen Morgen,


nachdem du aufgewacht bist. Plane
deinen kompletten Tag. Schreibe dir
deine wichtigen Termine auf und fülle
jede Minute mit bestimmten Aktivitäten.
Lasse dabei keine Minute aus. Starte nun
mit dem Tag und halte dich an deinen
Tagesablaufplan. Versuche dich nicht
von deinen geplanten Aktivitäten
abzuhalten und überlege es dir auch
nicht neu (so lange du keine spontanen
Zwischenfälle erlebst, die dein Leben
oder deine Zukunft betreffen). Diese
Übung hilft dir dabei, deine Astralreise
einzuplanen und den Faden nicht zu
verlieren.

3.2.4.6 Zögern verboten

Führe diese Übung einen kompletten Tag


aus. Mache dir am Tag zuvor bewusst,
dass du am nächsten Tag jedes Zögern
ignorieren wirst. Solltest du dich in der
Situation befinden, dass du eine
bestimmte Situation aufschieben zu
versuchst oder bei einer Situation
anfängst zu zögern, wirst du die damit
verbundene Aktion sofort ausführen.
Denkst du also daran, dass deine
Wohnung mal wieder geputzt werden
muss, dann leg sofort los. Überlegst du
gerade ob du nicht mal wieder joggen
müsstest, zieh dir deine Schuhe an und
starte damit. Führe jeden Gedanken aus,
es sei denn etwas wirklich Negatives
wäre mit der Aktion verbunden.
Während einer Astralreise ist Zögern
oder das Aufschieben von Aktionen
nicht möglich. Diese Übung hilft dir
dabei störende Gedanken aus dem Weg
zu räumen und deine Astralreise stabiler
und kontrollierter zu machen.

3.2.4.7 Lösungen für Probleme


suchen
Nimm dir etwa 10 bis 15 Minuten Zeit
und nimm Papier und Stift zur Hand.
Mache dir Gedanken über deine
Alltagsprobleme, die dich beschäftigen.
Notiere jedes einzelne Problem, bis dir
keines mehr einfällt. Im Anschluss
machst du dir über jedes einzelne dieser
Probleme Gedanken. Wie kann ich es am
Besten lösen? Was muss ich dafür tun?
Schreibe deinen Lösungsweg auf. Diese
Übung hilft dir dabei, nicht ständig an
Alltagsprobleme oder Alltagssorgen zu
denken. Taucht spontan einer dieser
Probleme in deinen Gedanken auf,
kannst du innerlich sagen: „Ich kenne
bereits die Lösung für das Problem.“,
und wendest deine Gedanken wieder
von dem Problem ab. Diese Übung sorgt
dafür, dass während einer Astralreise
störende Gedanken reduziert werden.

3.2.4.8 Ein positiver Tag

Diese Übung sollte einen kompletten Tag


ausgeführt werden. Stelle dich einen Tag
vor dieser Übung darauf ein, dass du im
folgenden Tag in allen Geschehnissen
das Positive siehst. Ist dir dein
Mobiltelefon an diesem Tag
heruntergefallen und das Display ist
gebrochen? Sehe daraus die positive
Erkenntnis, dass du in Zukunft achtsamer
sein wirst. Es werden dir täglich ständig
solche Ereignisse zustoßen, die nicht
mehr rückgängig gemacht werden
können. Versuche das Beste aus solchen
Situationen zu gewinnen, indem du eine
positive Erkenntnis daraus ziehst. Diese
Übung hilft dir dabei, während einer
Astralreise stets konzentriert und klar zu
bleiben. Somit wird deine Astralreise
von langer Dauer und stets stabil.

3.2.4.9 Gedanken ordnen

Diese Übung kannst du bis zu drei Mal


am Tag wiederholen. Nehme dir Zeit für
entspannte Sportarten, Dehnübungen
oder Spazieren gehen. Währenddessen
hast du die Möglichkeit deine Gedanken
zu ordnen. Wenn du diese Übung
regelmäßig wiederholst, wird jeder
Gedanke seinen Platz haben. Diese
Übung hilft dir dabei kreisende
Gedanken loszuwerden. Das kann dir
besonders bei der Technik für die
geistige Entspannung im Astralreisen-
Algorithmus behilflich sein. Weiterhin
sind geordnete und strukturierte
Gedanken essentiell für eine lang
andauernde und stabile Astralreise.

3.2.4.10 Nicht aus der Ruhe bringen


lassen

Die Dauer dieser Übung beträgt einen


gesamten Tag. Gehe mit der Intention ins
Bett, dich am nächsten Tag nicht aus der
Ruhe bringen zu lassen. Genieße alles
was an diesem Tag geschieht. Versuche
dich nicht von nervigen Situationen
verunsichern zu lassen, oder dich von
davon anstecken zu lassen. Bleibe den
gesamten Tag über ruhig und gelassen.
Konzentriere dich auf deine Aufgaben
des Tages und versuche unter allen
Umständen immer Ruhig zu bleiben.
Diese Übung sorgt dafür, dass deine
Astralreisen stets angenehm und
energievoll sind. Weiterhin sorgt die
Übung dafür, dass du während einer
Astralreise konzentriert bleibst und dich
nicht von anderen Sachen ablenken lässt.
4. Tipps und Tricks
4.1 10 Fehler die das
Astralreisen verhindern

4.1.1 Falsche Zeit

Unmittelbar vor dem Schlafen gehen


bietet sich die bequemste Möglichkeit
an, sich an einer Astralreise zu
versuchen. Warum denn auch nicht? Man
liegt ja sowieso schon im Bett. Wenn es
nicht klappt schläft man einfach ein.
Tagsüber könnte man seine Zeit für
andere Sachen nutzen. Doch leider steckt
hier einer der größten Fehler, die man
begehen kann. Der Grund hierfür liegt in
den chemischen Vorgängen im Körper.
Melatonin und Serotonin sind chemische
Stoffe, die in deinem Körper
vorkommen. Diese regulieren deinen
Wach- bzw. Schlafrhythmus. Serotonin
ist dein An-Schalter, wobei Melatonin
dein Aus-Schalter ist.

Serotonin sagt deinem Gehirn: „Ich bin


jetzt Wach“. Dieser chemische
Botenstoff sorgt für eine gute
Signalübertragung in deinem Gehirn, um
schnell logisch denken zu können.

Melatonin gibt deinem Körper den


Hinweis herunterzufahren. Ein gesunder
Melatoninspiegel ist wichtig um
Einschlafprobleme zu vermeiden.
Melatonin ist nicht nur für die Stärkung
deines Immunsystems wichtig, sondern
auch für die Regeneration deines
Körpers. Es ist doch was an dem
berühmten „Schönheitsschlaf“ dran.
Der beste Zeitpunkt ist also der, an dem
dein Serotonin- und Melatoninspiegel
recht hoch ist. Somit ist unmittelbar nach
dem Schlafen die Chance auf eine AKE
am höchsten.

In den ersten Stunden vom Schlaf sinken


die Chancen auf eine Astralreise
immens. Das Melatonin und Serotonin
fällt recht mager aus, dadurch kann sich
keine optimale Entspannung aufbauen.
Erlebte Gedanken schwirren im Kopf
und wurden noch nicht im Schlaf
geordnet. Zudem ist das Bewusstsein in
einer müden Verfassung, wobei ein
konzentrationsfähiges Bewusstsein vom
Vorteil wäre.

Aufgrund schlechter Verfassung von


Körper und Bewusstsein vor dem
Schlafen gehen, ist der Versuch einer
AKE zu diesem Zeitpunkt in den meisten
Fällen Zeitverschwendung.

4.1.2 Angst

Obwohl das Thema Astralreisen eine


ganze Menge Menschen begeistert,
entstehen viele Ängste durch
Unsicherheit und Unwissenheit.
Vielleicht sieht man diese Ängste nicht
unbedingt auf den ersten Blick, aber
eventuell ist dir ja eine der folgenden
Ängste bekannt.

„Was wäre wenn ich nicht mehr in


meinen Körper zurückkehren kann.“

„Was wäre wenn es bösartige Wesen


gibt, die etwas von mir wollen.“

„Was wäre wenn mir ein Unfall


passiert.“

„Was wäre wenn das Betreten der


Astralwelt mich negativ psychisch
verändert.“

Ängste spielen in der Astralwelt eine


bedeutende Rolle für den Fortschritt.
Ängste stellen für das Astralreisen nur
eine Blockade dar. Also ist es wichtig
seine Ängste in Zaum zu halten, um eine
Astralreise in erster Linie möglich zu
machen und vor allem sich in der
astralen Welt weiter zu entwickeln,
damit mehr Türen in der Astralwelt
geöffnet werden können.

Eine Angst wird nur umso größer, je


mehr Beachtung man ihr schenkt. Die
Stärke der Angst ist davon abhängig wie
oft man an die Angst denkt und wie
intensiv die Vorstellungen sind. An
deinen Ängsten wirst du also arbeiten
müssen. Nehme dir die Zeit und schreibe
eine Liste der Ängste auf, die dir
einfallen. Schreibe so viele Ängste auf,
bis dir nichts mehr einfällt. Selbst die
kleinen nichtigen Ängste sollst du
aufschreiben. Im Anschluss gehst du
jeden Schritt durch und wirst dir
bewusst, warum du diese Angst hast.
Das schreibst du zusätzlich auf. Nun
wirst du feststellen können, dass die
meisten deiner Ängste einen
gemeinsamen Kern haben. Zum Beispiel:

„Ich habe Angst zu sterben.“

„Ich habe Angst nicht mehr


zurückzukehren.“
Versuche nun, deine Ängste
auszulöschen, indem du sie positiv
umprogrammierst. Dabei wirst du deine
Angst vergessen und in einen Willen
umwandeln. Diese Umformulierungen
können so aussehen:

„Ich werde eine AKE machen, die mir


ein unbeschreibliches Gefühl von
Freiheit vermittelt.“

„In meiner nächsten AKE werde ich


absolute Klarheit erlangen und eine
lange positive Reise machen.“

Immer wenn du an eine Angst denkst,


identifiziere sie und wandle sie in einen
positiven Gedanken um. Anfangs wird es
dir ein wenig uneffektiv vorkommen,
aber mit ein bisschen Übung ist dies eine
der effektivsten Methoden der
Angstbekämpfung. Du findest in Kapitel
3 weitere Übungen um Ängste
loszuwerden.

4.1.3 Mangelnde Konzentration

Während der Durchführung einer


Astralreise ist es wichtig sich gut
konzentrieren zu können. Ist dies nicht
der Fall, wird man sehr wahrscheinlich
im hypnagogischen Zustand einschlafen
oder nicht in der Lage sein die
Astralreise aufrecht zu erhalten. Bei
Ungeübten hält die Konzentration auf ein
gerichtetes Zielobjekt im Durchschnitt
etwa 10 bis 20 Sekunden. Danach
schweifen die Gedanken ab. Um eine
Astralreise kontrolliert möglich zu
machen, ist es nötig seine Konzentration
auf ein höheres Level zu bringen.
Fixierte Gedanken sollten über mehrere
Minuten nicht abschweifen. Das klingt
für dich vielleicht erst einmal
unmöglich.

Eine zielorientierte Konzentration ist


jedoch für jeden erlernbar. Mit ein
wenig Disziplin sind erste Erfolge sogar
relativ schnell möglich. Mit Hilfe von
Meditations- und
Konzentrationsübungen, kann deine
Konzentration gesteigert werden. Dies
sorgt dafür, dass deine Gedanken klar
sind und keine störenden Gedanken mit
einfließen. Um eine Astralreise aufrecht
zu erhalten solltest du deine Gedanken
gut kontrollieren können.

Als Beispiel wird dir hier noch eine


Meditationsübung gezeigt. Und so
funktioniert sie: Während der Meditation
ist es nur erlaubt an einem einzigen
Gedanken festzuhalten. Es wird ein
Meditationszeitraum festgelegt, für
Einsteiger reichen 15 Minuten völlig
aus. Jedes Mal, wenn der erlaubte
Gedanke abschweift oder ein verbotener
Gedanke auftaucht, wird notiert. Danach
wird die Konzentration wieder auf den
erlaubten Gedanken gelenkt. Anfangs
wird recht oft notiert, was aber nicht
weiter schlimm ist. Die Konzentration
wird sich schon bald deutlich
verbessern. Somit ist es möglich die
Konzentration wie einen Muskel zu
trainieren.

Zünde eine Kerze an und platziere sie


auf dem Boden in einem abgedunkelten
Raum. Setze dich im Schneidersitz oder
in einer anderen Position
(Schwierigkeitsgrad: je
nerviger/unbequemer die Sitzposition,
desto schwieriger wird die Übung) vor
die Kerze. Der erlaubte Gedanke ist die
Flamme. Folgende Gedanken sind also
erlaubt:

· Die Flamme strahlt wohltunende


Wärme ab.
· Die Flamme beleuchtet die
Dunkelheit.
· Die Flamme bewegt sich sehr
harmonisch.
· etc.

Alle Gedanken wie

· Was wäre wenn die Flamme umfällt?


· Die Sitzposition fängt an zu nerven.
· Wie lange dauert die
Meditationsübung noch?
· etc.

sind verbotene Gedanken und müssen


notiert werden (Nur Strichliste führen,
nicht Gedanken aufschreiben).Als
Notationsmittel eignet sich zum Beispiel
eine Perlenkette, bei der bei jedem
verbotenen Gedanken eine Perle weiter
gerückt wird. Somit muss nicht jedes
Mal die Meditation mit Papier und Stift
gestört werden. Nach der
Meditationszeit wird gezählt wie oft
notiert wurde, um seine Fortschritte mit
folgenden Übungen vergleichen zu
können.
In Kapitel 3 findest du weitere Übungen
zur Meditation und zur
Konzentrationssteigerung.

4.1.4 Ungenügende Entspannung

Eine Astralreise verlangt vollständige


körperliche und geistige Entspannung.
Doch einfach liegen bleiben und eine
bequeme Position einnehmen heißt nicht
gleich, dass man entspannt ist. Erst
einmal ist die körperliche Entspannung
von der Geistigen zu trennen. Es ist
bestimmt auch schon bei dir
vorgekommen, dass du zwar völlig müde
und erschöpft im Bett gelegen bist, aber
nicht einschlafen konntest weil deine
Gedanken im Kopf kreisten. Dies ist ein
hervorragendes Beispiel dafür, dass
zwar eine körperliche Entspannung
vorhanden ist, aber dein Bewusstsein
verkrampft weiterarbeitet. Ebenso kann
dieses Szenario auch umgedreht möglich
sein, sodass dein Bewusstsein zwar
gedankenfrei ist, dein Körper aber völlig
verspannt ist.

Wenn die Entspannung von Körper und


Bewusstsein nicht in optimaler Lage ist,
wird eine Astralreise schwierig. Ständig
abschweifende Gedanken können den
Fokus zur Astralreise ablenken und dich
geistig mit anderen Gedanken aufhalten.
Auch mag ein angespannter Körper das
ständige Gefühl vermitteln, dass es
unbequem ist und du doch deine
Liegeposition ändern sollst.

Entspannung ist aber erlernbar, bzw.


durch bestimmte Techniken förderbar.
Hierbei ist aber wieder zu unterscheiden
ob man die Geistige oder die
körperliche Entspannung verstärken
möchte. Im Folgenden findest du jeweils
eine etablierte Entspannungstechnik.

Körperliche Entspannung:

Dein Körper ist nicht entspannt, wenn


Spannungen im Muskel vorhanden sind.
Deine Aufgabe ist es, jede einzelne
Körperpartie zu bearbeiten um
Spannungen zu lösen. Spanne in dieser
Übung jeweils einen Muskel für etwa 10
Sekunden an und entspanne ihn
anschließend wieder. Beginne mit
deinem Kiefer. Fahre dann fort mit
Gesicht, Nacken, Schultern, Arme,
Brust, Rücken, Bauch, Ober- und
Unterschenkel und ende schließlich bei
deinen Füßen. Jeden Muskel, den du
bereits angespannt und wieder entspannt
hast, sollst du beim An- und Entspannen
des nächsten Muskels vergessen. So
sollst du am Ende der Übung nicht mehr
an deinen Körper denken. Lenke deine
Gedanken nur noch auf die
bevorstehende Astralreise.
Geistige Entspannung:

Dein Gehirn ist wie ein Muskel, der sich


anstrengt wenn komplizierte Aufgaben
erledigt werden. Eine geistige
Entspannung funktioniert nach dem
gleichen Prinzip wie die Körperliche.
Strenge dein Gehirn erst an und
entspanne es im Anschluss wieder. Da
man das Gehirn nicht mechanisch
belasten kann und einfach An- und
Entspannen kann, lösen wir eine kleine
Aufgabe die unser Gehirn durch
Konzentration belastet. Zähle rückwärts
von 100 bis 0. Du wirst merken, dass
das nicht so einfach ist wie es scheint,
denn unser Gehirn ist nur trainiert
hochzuzählen oder vielleicht von 10
herunterzuzählen. Fange also bei 100 an
und fahre mit 99, 98, 97, usw. fort. Nach
dieser Übung hast du deinem
Bewusstsein eine kleine Aufgabe gestellt
und von anderen Gedanken abgelenkt.
Nach dieser Prozedur kannst du deine
volle Aufmerksamkeit auf das
Astralreisen richten.

Weitere Techniken zur körperlichen und


geistigen Entspannung findest du in
Kapitel 3.

4.1.5 Ungeduld
Ungeduld ist für sehr Viele der Grund
überhaupt, warum das Astralreisen nicht
funktioniert. Wenn du der Meinung bist,
dass du schon nach der heutigen
Anwendung einer Astralreisentechnik
sofort eine Astralreise auslöst, wirst du
wahrscheinlich enttäuscht sein.
Astralreisen müssen geübt und
entwickelt werden, damit sie vernünftig
durchgeführt werden können. Es ist zwar
möglich, dass dir nach dem ersten
Versuch eine Astralreise gelingt, dies ist
aber ziemlich selten. Besitzt du großes
Interesse und übst fleißig, wirst du ohne
Zweifel eine Astralreise schaffen.
Versuche es nicht zu erzwingen, sondern
lasse es einfach passieren.
Als Hilfe empfehle ich dir für jeden Tag
eine Affirmation. Diese programmiert
dein Bewusstsein bei ständiger
Wiederholung. Bevor du mit deiner
Technik startest, sage 10 Mal im Kopf
oder auch laut ausgesprochen die Worte:

„Heute erlebe ich eine spontane und


angenehme Astralreise!“

Bei der ersten Anwendung wird sich


noch wenig Wirkung zeigen. Nach 1 – 2
Wochen werden diese Affirmationen
sehr effektiv. Sei also nicht von deiner
Ungeduld geblendet, sondern wandele
sie durch Disziplin und täglicher Übung
in deinen Erfolg um.
4.1.6 Einschlafen, bevor es losgeht

Der Übergang in den hypnagogischen


Zustand, löst eine kräftige Entspannung
aus. Oft ist man so entspannt, dass das
Bewusstsein den Bildern, welche im
hypnagogischen Zustand entstehen, folgt
und eine Amnesie auslöst. Dieses
Ereignis wird als „Einschlafen des
Bewusstseins“ bezeichnet. Meist hat
man nicht die Möglichkeit diesen
Zustand bewusst wahrzunehmen, obwohl
hier die eigentliche Essenz zur
Astralreise verborgen liegt. Nachdem
man also eine physische und psychische
Entspannung erreicht hat, wird der
hypnagogische Zustand folgen. An dieser
Stelle ist nun höchste Konzentration
gefordert. Ein abschweifender Gedanke
kann dazu führen, dass das Bewusstsein
einschläft und man schließlich im Traum
landet. Richte also all deine Gedanken
auf die auftretenden Bilder und sorge für
ein klares Bewusstsein. Beobachte diese
Bilder, aber folge ihnen nicht. Ist dieser
Punkt überschritten, wird
höchstwahrscheinlich die Schlafparalyse
eintreten und du kannst Vibrationen
verspüren.

Damit du lernst, wie sich die Schwelle


zwischen Schlaf und Traum anfühlt, gibt
es eine effektive Methode um dies zu
üben. Sobald du am frühen Morgen
durch den Wecker geweckt worden bist,
fängt die Übung an. Die meisten
Menschen liegen dann noch einen
Moment im Bett oder stellen sogar noch
einen zweiten Wecker. Gehörst du also
zu diesen Menschen, die morgens
schlecht aus dem Bett kommen, wird die
Übung umso effektiver. Nachdem du also
vom Wecker geweckt wurdest, stehst du
sofort auf und setzt dich im Schneidersitz
auf den Boden. Schließe deine Augen
und lasse die Müdigkeit wieder
eintreten. Der Schneidersitz wird dich
daran hindern wieder einzuschlafen.
Deswegen solltest du diese Übung auch
nicht liegend im Bett ausführen, da du
höchstwahrscheinlich wieder in den
Schlaf gezogen wirst. Mit dieser Übung
kannst du den hypnagogischen Zustand
trainieren und trainierst gleichzeitig noch
die Fähigkeit währenddessen nicht
einzuschlafen. Wiederholst du diese
Übung regelmäßig, wirst du die Erfolge
während deiner nächsten
Astralreisetechnik spüren.

4.1.7 Fehlende Routine

Wir leben heute in einer hektischen Zeit.


Wir haben viele Termine, oft Zeitdruck,
werden aber auch von vielen spontanen
Ereignissen überflutet. Da bleibt oft
nicht viel Zeit um Astralreisen zu
trainieren. Die ersten Male probiert man
neugierig ein paar Astralreisetechniken
aus, verliert aber bald die Lust daran.
Hier lassen sich die Meisten schon mit
der Ausrede, „Ich schaffe das doch
sowieso nicht.“, zufrieden stellen. In
wenigen Wochen, möchte man es doch
noch mal versuchen, scheitert aber
wieder.

Eine Astralreise muss geübt werden, das


ist Fakt. Fakt ist aber auch, dass
regelmäßig geübt werden muss.
Wochenlange Pausen zwischen den
Versuchen und Übungen sind höchst
ineffizient. Die beste Lösung ist daher
eine Einrichtung eines Zeitraums (am
Besten pro Tag) in dem das Astralreisen
geübt wird. Anfangs braucht man dafür
Disziplin, aber nach ein oder zwei
Wochen wird es zur Routine. Hast du dir
eine solche Routine erschaffen, wird es
sogar fast unmöglich keine Astralreise
zu machen. Stelle dir also einen
Wochenplan auf, wo du deine Übungen
einbringen möchtest. Eine halbe Stunde
reicht völlig aus, mehr sollte es auch
nicht sein.

4.1.8 Falsche Technik

Im Internet und in Büchern gibt es


dutzend unterschiedliche Techniken um
Astralreisen zu lernen. Doch nicht jede
Technik ist immer die Bessere oder die
Richtige. Zwar ist der Kern jeder
Technik immer der Gleiche, aber man
hat nicht mit jeder Technik Erfolg. Aus
diesem Grund ist es notwendig,
verschiedene Techniken auszuprobieren.
Halte dich an den Astralreisen-
Algorithmus und erkenne an welchen
Stellen du Probleme hast. Variiere deine
Techniken gegebenenfalls um weiter zu
kommen. Der Astralreisen-Algorithmus
beschäftigt sich grundsätzlich mit der
Wachinduzierten Astralreise. Wenn du
gute Fähigkeiten in etwa luziden
Träumen oder Meditation hast, kannst du
auch auf andere Techniken zugreifen.
Wake Induced Out of Body Experience
(Astralreise aus dem Wachzustand)

Mit Hilfe dieser Technik soll eine


außerkörperliche Erfahrung aus dem
Wachzustand gelingen. Mit richtigen
Entspannungstechniken wird erst der
Alpha-Schwingungszustand erreicht.
Anschließend wird die Schwelle
zwischen Wach und Schlaf bewusst
überschritten (Theta-
Schwingungszustand), damit man in die
Schlafparalyse eintritt. Aus diesem
Zustand kann eine AKE ausgelöst
werden.

Dream Induced Out of Body


Experience
(Astralreise aus einem Traum)

Es ist möglich im Traum zu merken, dass


man träumt. Dieses Phänomen wird
luzides Träumen genannt. Gelangt man in
diesen Zustand, kann man seine Träume
vollkommen bewusst steuern. Man kann
darüber hinaus den Traum beenden und
wieder zu seinem Bett zurückkehren. Oft
findet man sich dann in der
Schlafparalyse wieder und kann eine
AKE induzieren. Der Nachteil an dieser
Methode ist, dass die aus diesem
Zustand erlebte AKE nur ein impulsiver
luzider Traum ist. Hierbei ist es
notwendig zu überprüfen, ob man nun
luzid Träumt oder tatsächlich eine AKE
erlebt.

Trance Induced Out of Body


Experience
(Astralreise durch Trance)

Trance ist ein tiefer


Entspannungszustand, in dem man großen
Zugriff auf das Unterbewusstsein hat.
Dieser Zustand kann durch Hypnose
oder tiefe Meditation ausgelöst werden.
Aus der Trance hat man gute Chancen
eine AKE auszulösen. Diese Art der
Astralreise ist eine Abwandlung der
Astralreise aus dem Wachzustand.
Extern Induced Out of Body
Experience
(Astralreisen durch äußere Einflüsse)

Astralreisen können durch bestimmte


Substanzen oder technische Einflüsse
eingeleitet werden. Zu den technischen
Hilfsmitteln zählen
Hirnwellenanregungen oder Binaural
Beats (Hirnwellensynchronisation durch
Töne). Wovon aber dringend abzuraten
ist, ist die Einnahme von psychoaktiven
Substanzen und Drogen. Es gibt einige
chemische Mittel, die
astralreiseähnliche Zustände oder sogar
komplette Astralreisen auslösen können.
Diese Technik soll aber grundsätzlich
Vermieden werden, da dies zu einer
unkontrollierten Astralreise führt und
somit verstärkt negative Erlebnisse
eintreten können. Durch die Wirkung der
Droge ist es teilweise nicht möglich eine
solche negative Astralreise allein durch
seinen Willen zu beenden. Drogen
können geistigen und körperlichen
Schaden verursachen.

Wechsele also deine Techniken immer


wieder durch, um die Passende zu
finden. Du kannst dich aber auch gerne
einmal an einer der anderen
Induktionsarten versuchen.

4.1.9 Fehlendes Hintergrundwissen


Auf dem Weg zur Astralreise, wird man
auf ungewohnte Zustände treffen, die
einem große Angst einjagen können. Es
kann passieren, dass der Körper
vollständig gelähmt ist und sich in der
Schlafparalyse befindet. Laute und
knallende Geräusche in Verbindung mit
Vibrationen des Körpers sind keine
Seltenheit. All diese Erlebnisse können
im ersten Moment zu Angst oder Panik
führen. Deshalb ist es sinnvoll, sich
vorher ein Hintergrundwissen
anzueignen, damit man diese Symptome
deuten kann und die Angst verliert.

Auch ist es hilfreich zu wissen, was in


einer Astralreise alles möglich ist, damit
man einen leitenden Faden hat. Es ist
auch wichtig zu wissen, wie man sich
während einer Astralreise verhält, um
den Zustand halten zu können. Je mehr
man über das Astralreisen weiß, desto
schneller und effektiver kommt man
voran.

4.1.10 Falsche Vorstellung

Die erste Astralreise ist der


schwierigste Schritt beim Erlernen von
Astralreisen. Dadurch dass man nicht
weiß, wie sich eine Astralreise anfühlt
hat man oft falsche Vorstellungen.
Während der Ausführung einer Technik
wartet man oft darauf, dass Situationen
eintreffen die der falschen Vorstellung
entsprechen. Das führt zu einer großen
Barriere.

Vergiss also während deiner nächsten


Übung alle deine Vorstellungen, wie sich
eine Astralreise anfühlen könnte.
Konzentriere dich auf die richtige
Ausführung der Technik und lasse es
einfach passieren. Versuche nicht auf
jedes Zucken oder jeder
Gefühlsschwankung zu reagieren.
Beobachte einfach passiv, was mit dir
geschieht. Warte nicht darauf, dass es
eintritt, denn dann wird es auch nicht
eintreten. Das Warten auf eine
Astralreise raubt dir die Konzentration
auf die Technik.
4.2 Astralreisen-Irrtümer
Heutzutage gibt es im Internet und auch
in Literatur viele zugängliche
Informationen zu dem Thema
Astralreisen. Dennoch werden einige
Irrtümer verbreitet, die in diesem
Kapitel klargestellt werden. Viele dieser
Irrtümer entstehen aus einer natürlichen
Angst vor dem Spirituellen und können
speziell für die, die Astralreisen lernen
möchten eine Blockade darstellen. Im
Folgenden werden 25 dieser
Fehlglauben erläutert und korrigiert.

4.2.1 Astralreisen ist ein seltenes


Phänomen

Laut einer amerikanischen Befragung


stellte sich heraus, dass etwa
5 – 10 % der weltweiten Bevölkerung
schon einmal eine spontane oder
willentlich induzierte außerkörperliche
Erfahrung hatten. Vielen Menschen ist
dieses Thema unbekannt und ihre
Erfahrung wird für sich behalten bis sie
davon hören, dass es ein natürliches
Phänomen ist.

4.2.2 Astralreisen können nicht


erlernt werden

Obwohl Astralreisen spontan bei


Extremsituationen wie starken
Krankheiten oder Todesnähe auftreten
können, sind Astralreisen erlernbar. Es
gibt eine Menge Techniken und
Anleitungen eine Astralreise auszulösen.
Zwar ist nicht jede Technik allgemein
für jeden gültig, aber mit ein wenig
Experimentierfreudigkeit kann eine
individuelle Technik gefunden werden.

4.2.3 Es ist nur Auserwählten


bestimmt eine Astralreise zu
machen

Jeder Mensch kann Astralreisen lernen,


der diesem Thema offen gegenübertritt.
Es gibt sogar Menschen die Astralreisen
skeptisch gegenübertraten, später
dennoch eine außerkörperliche
Erfahrung erlebt haben. Astralreisen
kann trainiert und erlernt werden. Es ist
nur etwas Übung nötig.
4.2.4 Nur Erwachsene können
Astralreisen

Beim Astralreisen spielt Alter keine


Rolle. Kinder sind sogar in der Lage
Astralreisen schneller zu lernen wie
Erwachsene, da ihr Bild vom Leben
noch nicht so stark manifestiert ist. Es ist
schwieriger Astralreisen in das
Glaubenssystem eines Erwachsenen zu
integrieren, wie einem Kind das offen
für Neues ist. Je stärker man an dieses
Phänomen glaubt, desto leichter fällt es
eine Astralreise zu erlernen.

4.2.5 Astralreisen sind gefährlich

Astralreisen ist eine natürlich


auftretende Erfahrung, die in jeder
Kultur erlebt wird. Es sind bisher keine
Fälle bekannt, dass dem Reisenden ein
Schaden entstanden ist. Im Labor wurden
viele außerkörperliche Erfahrungen
untersucht und ausgewertet, dabei
konnten keine negativen Folgen
beobachtet werden. Astralreisen sind
sogar sehr förderlich für
Persönlichkeitsentwicklung und
Bewusstseinserweiterung.
Vorsichtshalber wird, Menschen mit
psychischen Störungen, davon abraten.

4.2.6 Man braucht mehrere Jahre


zum Erlernen einer Astralreise

Jeder Mensch ist unterschiedlich und es


kann keine Aussage getroffen werden,
wie lange das Erlernen einer Astralreise
dauern kann. Es sind Fälle bekannt, bei
denen Personen noch am selben Tag ihre
erste außerkörperliche Erfahrung
machten. Manche Personen versuchen es
aber schon seit langer Zeit. Astralreisen
ist, bei regelmäßiger Übung, in den
meisten Fällen in 30 Tagen erlernbar.
4.2.7 Es ist möglich, dass man nicht
mehr zu seinem Körper
zurückkehren kann

Im Labor konnte festgestellt werden,


dass man jede Nacht im Schlaf astral
wandert. Man ist sich nur nicht darüber
bewusst. Wir finden also täglich den
Weg zurück zu unserem Körper. Wenn
man schon ein wenig Erfahrung
gesammelt hat, kann man leicht
feststellen, dass das Problem nicht darin
besteht wieder zurück zu seinem Körper
zu finden, sondern dass man versucht
sich so lange wie möglich außerhalb zu
befinden. Es reicht meist nur ein kleiner
Gedanke an seinen physischen Körper
und schon wird man regelrecht
zurückgezogen. Der astrale Körper ist
mit dem Physischen durch die „Silberne
Schnur“ verbunden.

4.2.8 Der physische Körper kann


während einer Astralreise
besetzt werden.

Eine solche Frage entsteht sehr häufig


bei Anfängern, die oft große Ängste
verursacht. Es besteht in dieser Hinsicht
keinerlei Gefahr. Der physische Körper
ist mit dem Astralkörper verbunden und
diese Verbindung kann auch nicht
durchtrennt werden. Niemand anders
kann auf den physischen Körper
zugreifen.

4.2.9 Astralreisen ändert die


religiöse Einstellung

Dr. Melvin Morse machte eine Studie


mit 350 Teilnehmern. Es konnte
festgestellt werden, dass keiner seine
religiösen Ansichten änderte. Ganz im
Gegenteil. Diese Personen haben sich in
ihrem Glauben bestätigt gefühlt, ganz
egal welchen Glauben sie hatten.

4.2.10 Man kann sich nicht weit


vom physischen Körper
entfernen
Es gibt keinen begrenzten Radius in dem
man sich während einer
außerkörperlichen Erfahrung aufhalten
kann. Es ist sogar möglich durch das
Universum zu reisen und sogar Welten in
anderen Dimensionen zu betreten. Es
gibt jedoch Bereiche in der astralen
Welt, die nur erreicht werden können,
wenn man sich der Schwingungsfrequenz
anpasst, was wiederum durch Übung und
Erfahrung möglich gemacht werden
kann.

4.2.11 Es gibt keine Verbindung


zwischen dem Physischen und
dem Astralkörper

Der Astralkörper ist durch eine so


genannte „Silberschnur“ mit dem
physischen Körper verbunden. Es muss
aber nicht unbedingt sein, dass man
diese Silberschnur bei jeder Astralreise
sehen kann, trotzdem besteht eine feste
Verbindung zwischen beiden Körpern.
Wenn man aber während der Astralreise
die Silberschnur sehen kann, verläuft sie
meist vom Rücken des Astralkörpers
zum Oberkörper des physischen Körpers
und kann unmöglich durchtrennt werden.

4.2.12 Andere Wesen können die


Silberschnur trennen
Es kursiert das Gerücht, dass das
Durchtrennen der „Silberschnur“ das
physische Leben beendet. Keine Macht
ist jedoch in der Lage diese Verbindung
zu trennen. Es wird gesagt, dass die
Verbindung nur durch den physischen
Tod unterbricht, da verstorbene
Bekannte keine „Silberschnur“ haben.

4.2.13 In der Astralwelt kann man


gefährlichen negativen Wesen
begegnen

In der Astralwelt kann man zwar


negativen Wesen begegnen, jedoch sind
sie nicht gefährlich. In einer Astralreise
geben dir deine Gedanken Macht. Wenn
du möchtest, kannst du eine unangenehme
Situation mit Hilfe deiner Gedanken
beliebig ändern. Viele dieser negativen
Wesen sind das Produkt der eigenen
Ängste und können nur erscheinen, wenn
du Angst zeigst. Stellst du dich jedoch
deiner Angst, verschwinden auch
negative Erscheinungen. In der
Astralebene herrscht das Gesetz:
Gleiches zieht Gleiches an. Wenn du
eine Astralreise mit negativen und
ängstlichen Gedanken machst, wirst du
auch negative Ereignisse anziehen.
Machst du jedoch eine Astralreise mit
glücklichen und schönen Gedanken,
wirst du eine wundervolle und
unvergessliche außerkörperliche
Erfahrung machen. Ängste stellen
während einer Astralreise nur ein
Hindernis dar und wenn man sich in der
astralen Welt weiterentwickeln möchte,
wird man sich seinen Ängsten stellen
müssen.
4.2.14 Nach einer Astralreise fühlt
man sich müde

Während einer Astralreise ist der


physische Körper im Schlaf und erholt
sich. Im außerkörperlichen Zustand
braucht man keinen Schlaf um Energie zu
tanken. Es ist so ähnlich wie beim
träumen. Man ist häufig erholter und
energiegeladener, wenn man schöne und
lebhafte Träume hatte.

4.2.15 Man kann keine Objekte in der


Astralwelt anfassen

In der Astralebene kann man wie im


normalen Leben auch Gegenstände
anfassen. Jedoch kann man ebenfalls
Gegenstände anhand von Gedankenkraft
erfühlen und anfassen. Weiterhin ist es
sogar möglich Gegenstände von innen
anzufassen, da man sie mit Leichtigkeit
durchdringen kann. Dieses Phänomen ist
wahrscheinlich dafür verantwortlich,
dass viele glauben man könne keine
Gegenstände anfassen. Das bewegen von
Gegenständen ist jedoch unmöglich, da
die physische Materie von der
Astralwelt gekoppelt ist.
4.2.16 Visualisieren ist für das
Astralreisen notwendig

Eine gute Visualisierung ist beim


Astralreisen hilfreich jedoch nicht
notwendig. Visualisieren hilft beim
Erreichen des hypnagogischen
Zustandes. Es sind jedoch auch andere
Methoden möglich seinen Körper zu
verlassen.
4.2.17 Bestimmte Drogen sind gut
für außerkörperliche
Erfahrungen
Es stimmt zwar, dass einige Drogen
dafür bekannt sind Astralreisen
auszulösen, sollten aber keinesfalls
verwendet werden. Drogen sind
schädlich und sogar lebensgefährlich für
den physischen Körper und schaden dem
Erlernen einer Astralreise. Eine gesunde
und produktive Lernweise besteht darin,
eine Astralreise erst dann auftreten zu
lassen, wenn man auch wirklich dafür
bereit ist. Außerdem sind durch Drogen
induzierte Astralreisen meistens negativ
und angsteinflößend, da sie oft erst
beendet werden können, wenn die
Wirkung der Droge nachlässt.
4.2.18 Es ist unmöglich andere
Personen in der Astralebene zu
treffen

Manchmal ist es nicht einfach andere


Personen während einer Astralreise zu
treffen, jedoch ist es möglich. Die
Schwingungsfrequenz der Astralreise
muss die der physischen Welt sehr
ähnlich sein, somit erreicht man eine
gute Überlappung und kann anderen
Menschen, die nicht astral reisen,
begegnen. Somit wird es möglich seine
Freunde zu besuchen. Die
Kommunikation durch beide Ebenen
hindurch ist leider nicht möglich.

4.2.19 Wenn man beim


Astralreisen an den Namen
seines Freundes denkt um ihn
zu besuchen, kann man
versehentlich zu einer Person
kommen, die den selben
Namen des Freundes hat

In der Astralebene sind deine Gedanken


machtvoll. Wenn du an den Namen
deines Freundes denkst, assoziierst du
den Namen gleichzeitig mit der Person.
Der Name spielt also keine Rolle,
sondern nur der Gedanke an deinen
Freund zeigt Wirkung. Somit kann kein
Fehlbesuch stattfinden.

4.2.20 Astralreisen beeinflusst nicht


das Leben nach dem Tod
Menschen, die eine bewusste Astralreise
erlebt haben, sind danach Überzeugt,
dass es ein Leben nach dem Tod gibt.
Die Faszination sich selbst von außen zu
betrachten und sein Bewusstsein
unabhängig von physischen Gesetzen
durch Raum und Zeit zu bewegen,
erzeugt den starken Glauben, dass das
Leben nach dem Tod weitergeht. Ebenso
verliert man nahezu komplett die Angst
vor dem Tod.

4.2.21 Vor dem Schlafen gehen hat


man die beste Chane auf eine
Astralreise
Vor dem Schlafen ist meist der Körper
den ganzen Tag aktiv gewesen und sehr
ausgelastet. Ebenso hat man sich mit
vielen Problemen auseinandergesetzt,
die dich noch vor dem Schlaf
beschäftigen. Nach dem Schlaf ist der
Körper entspannt und deine Gedanken
sind sortiert. Zusätzlich ist dein
Hormonhaushalt am Morgen viel
ausgeglichener. Aus diesen Gründen ist
der frühe Morgen der beste Zeitpunkt
eine Astralreise auszuführen. Nachts,
unmittelbar vor dem Schlaf, hat man nur
geringe Chancen.

4.2.22 Die Monroe-Technik ist die


beste Anleitung zum
Astralreisen

Wenn man die Monroe-Technik richtig


ausführt, ist es eine gute Anleitung das
Astralreisen zu lernen. Es haben auch
schon viele Menschen mit Hilfe dieser
Technik Erfolge gehabt. Jedoch kann
man nicht sagen, dass die Monroe-
Technik die Beste für das Astralreisen
ist. Es gibt mehr als 100 verschiedene
Arten eine Astralreise auszulösen. Da
jeder Mensch unterschiedlich ist, muss
auch jeder einzelne seine persönlich
beste Anleitung finden.

4.2.23 Astralreisen ist ein sehr


lebhafter luzider Traum
Bei einem luziden Traum wird dem
Träumer bewusst, dass er gerade träumt
und kann die dort erlebten Handlungen
nach seinem belieben steuern. Jedoch ist
man immer dessen bewusst, dass der
schlafende Körper im Bett liegt und man
durch eine selbst kreierte Welt reist. Bei
einer Astralreise spürt man den Austritt
aus seinem physischen Körper und kann
diesen dann von außen betrachten. Es
gelten auch während einer
außerkörperlichen Erfahrung andere
Gesetze. So kann man also nicht einfach
seine Umgebung nach eigenen Wünschen
und Vorstellungen ändern. Nach dem
Wiedereintritt in den physischen Körper
ist man sich sicher, dass es eine
Astralreise war und kein einfacher
luzider Traum.

4.2.24 Auch als geübter ist es nur


selten möglich eine Astralreise
zu machen

Anfangs ist es ein wenig schwieriger


eine Astralreise auszulösen, auch wenn
man weiß wie sie sich anfühlt und mit
welcher Technik man Erfolg hatte. Es
dauert einige Astralreisen, bis man ein
gutes Gefühl dafür kriegt und man sich in
diesem Zustand wohl fühlt. Übt man
jedoch fleißig weiter, ist es möglich
auch täglich mehrere Astralreisen zu
haben, es gibt dafür keine Grenze.
Allerdings solltest du nicht vergessen,
dass du auch ein physisches Leben hast,
in dem du eine Aufgabe zu erfüllen hast.
Die richtige Balance ist hierbei zu
finden.

4.2.25 Der Astralkörper kann nur


genauso aussehen wie der
physische Körper

Der Astralkörper kann jede beliebige


Form annehmen. Er besteht aus Energie
und wird durch deine Gedanken geformt.
Da es für dich keine andere Vorstellung
gibt, wie du sonst aussehen könntest,
nimmt dein nichtphysischer Körper die
Form deines physischen Körpers an.
Allerdings kannst du durch die Macht
deiner Gedanken jede denkbare Form
annehmen. Erfahrene Astralreisende
bevorzugen die Gestalt einer
Energiekugel, da dies die natürlichste
Erscheinung in der Astralebene darstellt.
4.3 To-Do-Liste der
Astralreisen
Dieser Abschnitt soll dir einen Ansporn
geben, was du alles beim Astralreisen
ausprobieren kannst. Neben einfachen
Fliegen, Teleportieren oder Zeitreisen
ist es auch möglich tiefgründige
Erlebnisse zu sammeln. Dabei soll man
während einer Astralreise eine
Forderung stellen. Diese Forderung kann
an eine höhere Macht gerichtet sein,
oder auch einfach an sich selbst. Das
Resultat ist das Selbe. Stelle also deine
Frage in dieser Form: „Ich sehe jetzt
meine wahre Bestimmung!“ (Beispiel).
Du wirst im Folgenden in eine Art
inneren Wirbel gezogen. Oft hat man das
Erlebnis durch einen langen Tunnel
gezogen zu werden und spürt eine starke
Vibration und auch begleitende
Geräusche. Keine Sorge dieser Vorgang
passiert automatisch, da man durch seine
gestellte Forderung einen
Schwingungswechsel durchführen muss.
Diese Vibrationen ähneln dem des
Austritts, fühlen sich nur etwas anders
an. Nach dem Durchlauf des
Schwingungswechsels ist alles wieder
ganz ruhig. Man ist am Ort angelangt, an
dem die gestellte Forderung durch alle
denkbaren Sinneseindrücke erklärt wird.
Im Folgenden findest du einige dieser
Forderungen, die du bei deiner
Astralreise stellen kannst. Du wirst es
nicht bereuen.

„Ich ergründe jetzt das physische


Universum!“

Wenn du schon immer mal wissen


wolltest, wie das Universum aufgebaut
ist, welchen Zweck es erfüllt oder wie
groß die Dimensionen sind, dann solltest
du diese Forderung auf jeden Fall
ausprobieren. Die Reise wird dich durch
unsere Planeten, viele Sonnensysteme
bis hin zu den Grenzen unseres
Universums führen.
„Ich untersuche jetzt meine astrale
Umgebung!“

Mit dieser Forderung wirst du die


astrale Welt vollkommen wahrnehmen.
Da wir gewohnt sind unsere Umgebung
mit unseren fünf Sinnen aufzunehmen,
siehst du auch nur einen Bruchteil der
astralen Welt. Hiermit ist es dir möglich
Eindrücke außerhalb der physischen
Sinne wahrzunehmen. Dieses Gefühl ist
atemberaubend und zeigt wie
eingeschränkt unsere Wahrnehmung
zuvor war.

„Ich besuche jetzt meinen Freund/


meine Freundin namens XYZ!“
Hast du auch vielleicht einen Freund
oder eine Freundin die weit entfernt von
dir wohnt, würdest ihn/ sie aber gerne
besuchen? Diese Forderung führt dich
unmittelbar zum Ort der Person deiner
Wahl. Wenn die Person deine Gegenwart
akzeptiert, wirst du sie beobachten
können. Deine besuchte Person wird
davon aber nichts mitbekommen, da
alles unterbewusst abläuft. Somit ist es
nicht möglich Personen gegen ihren
Willen auszuspionieren. Überprüfe
deine gesammelten Eindrücke in dem du
deine Person befragst. Ihr beide werdet
verblüfft sein.
„Ich besuche jetzt meinen
verstorbenen Bekannten namens
XYZ!“

Vielleicht hast du ja auch einen


verstorbenen Bekannten, der dir sehr
nahe war und dem du gerne noch etwas
mitteilen möchtest. Vielleicht möchtest
du auch gerne deine Großmutter oder
deinen Großvater, die/den du nicht
kennenlernen konntest begegnen. Mit
dieser Forderung erhältst du diese
einzigartige Chance. Vielleicht wirst du
diese Person nicht auf anhieb erkennen,
da du sie anders in Erinnerung hast. Das
liegt daran, dass dir diese Person in der
Gestalt gegenübertritt in der sie sich am
Wohlsten fühlt. Dieses Erlebnis ist aber
nur möglich, wenn du auch in der nötigen
Verfassung bist. Wenn du psychisch nicht
bereit bist, dem Verstorbenen gegenüber
zu treten, wird dich ein
Schutzmechanismus daran hindern.

„Ich reise jetzt zur Stadt XYZ im


Jahre XYZ!“

Hast du schon immer mal davon


geträumt eine deiner Lieblingsstädte zu
besuchen? Hiermit wird es dir möglich
nicht nur zu einer bekannten Stadt zu
reisen, sondern sogar eine Stadt zu sehen
in der du noch nie warst. Das Beste
daran ist, dass du nicht ein mal ein Taxi
oder ein Reiseunternehmen brauchst um
die Stadt zu sehen. Du kannst einfach
durch die Stadt fliegen und
Sehenswürdigkeiten von allen Seiten
bewundern. Es wird sogar noch viel
besser, denn du kannst deine besuchte
Stadt sogar in einer anderen Zeit
bereisen. Schaue dir doch einfach
einmal deine Heimatstadt in der
Vergangenheit an, oder sogar in der
Zukunft.

„Ich sehe jetzt mein Leben im Jahre


XYZ!“

Fotos und Videos dokumentieren schöne


Momente in deinem Leben. Liebend
gerne sieht man sich alte Fotos an und
erinnert sich zurück. Es können aber
nicht alle Momente festgehalten werden
und Erinnerungen schwinden leider auch
nach einigen Jahren. Mit dieser
Forderung kannst du Momente deines
Lebens rekonstruieren und in der
Vogelperspektive noch einmal
durchleben. Erinnere dich einfach an
deinen Moment, wenn du diese
Forderung aussprichst oder lasse dich
einfach zu schönen Momenten führen,
die du leider schon vergessen hast. Wenn
du möchtest, kannst du sogar deine
mögliche Zukunft sehen. Aber vergiss
nicht die Zukunft kann jederzeit geändert
werden und auch die kleinste
Veränderung kann die komplette Zukunft
ändern.

„Ich erfahre jetzt wie das Problem


XYZ am Besten löse!“

Stehst du manchmal vor einer


Entscheidung, bei der du dringend Rat
brauchst? Eine Astralreise kann der
beste Ratgeber für dich sein. Lasse dir
dein Problem bildlich verdeutlichen und
erfahre mögliche Wege und die
zugehörigen Konsequenzen daraus. So
wird dir deine Entscheidung deutlich
leichter fallen. Hast du einen Freund der
bei dir Rat gesucht hat? Stelle diese
Forderung an deinen Freund gerichtet
und erkenne was ein guter Ratschlag für
ihn sein könnte.

„Ich erfahre jetzt was physische


Materie ist!“

Warum haben wir in unserer physischen


Existenz Feststoffe. Warum können wir
sie nicht durchdringen? Warum sind wir
selbst ein Feststoff. Unsere Gedanken
können im physischen Leben dazu
führen, dass komplette Gebäude und
Städte errichtet werden. In der
Astralwelt besteht alles aus Energie. Die
Welt ist dort feinstofflich, das heißt
jeder kann sich mit seinem Körper durch
Gegenstände oder Wände
hindurchbewegen. Wo ist der Sinn
zwischen diesen unterschiedlichen
Welten? Erfahre mit dieser Forderung
den Grund dafür.

„Ich lerne jetzt etwas über das Thema


XYZ!“

Wenn wir heute genaueres über ein


Thema erfahren möchten, gehen wir ins
Internet und füttern Google oder
Wikipedia mit unseren Suchbegriffen. Es
gibt aber eine wesentlich interessantere
Methode. Stelle deine Frage als
Forderung in deiner Astralreise und du
wirst dieses Thema auf interessante
Weise kennenlernen. Vielleicht erfährst
du etwas, was Wissenschaftler oder
Autoren übersehen haben. Der
Sachverhalt wird dir zwar nicht so
erklärt wie du es gewohnt bist; du wirst
aber eine neue Methode der
Übermittlung kennenlernen.

„Ich erfahre jetzt den Sinn meiner


Existenz!“

Wer sind wir? Warum sind wir auf


dieser Welt? Warum gibt es eine
physische und astrale Welt? Warum gibt
es das Universum? Was ist unsere
Aufgabe? Warum gibt es Leben? All
diese Fragen können mit dieser
Forderung beantwortet werden. Die
Erfahrung, die daraus resultiert kann
nicht in Worten erklärt werden. Die
Antwort ist auch für uns als
menschliches Wesen kaum begreiflich.
Allerdings ist es ein überaus
interessantes Erlebnis, welches du
unbedingt ausprobieren solltest.

„Ich mache jetzt einen Rundgang der


mir möglichen astralen Welt!“

Die Astralwelt ist unvorstellbar groß.


Die Möglichkeiten die sich in dieser
Welt bieten, scheinen unendlich zu sein.
Mit der Forderung einen Rundgang zu
erleben, wird dir gezeigt, was du
bereisen kannst. Somit kannst du dir
einen groben Überblick der Astralwelt
machen. Diese Führung kannst du zu
einem anderen Zeitpunkt, in dem du
reifer und erfahrener bist, wiederholen.
Die Möglichkeiten, was du in der
Astralwelt bereisen kannst, sind davon
abhängig, ob du auch bereit dafür bist.

„Ich erfahre jetzt die Gesetze und


Regeln der phys./astralen Welt!“

Hiermit kannst du erfahren, nach


welchen „Naturgesetzen“ wir Menschen
funktionieren. Lerne kennen, wie du am
besten mit Menschen auskommst. In der
Astralwelt gelten auch Gesetze, wie du
dich z.B. schneller entwickeln kannst
und wie du schneller Erfahrungen
sammeln kannst. Weist du wie diese
Welten funktionieren kannst du dich
besser in sie integrieren.

„Ich erfahre jetzt welche astralen


Wesen existieren!“

In der Astralwelt leben viele


unterschiedliche Wesen bzw.
unterschiedliche Energien.
Beispielsweise existieren Wesen
höherer Intelligenz, die gerne mit
menschlichen Wesen kommunizieren und
ihnen gerne helfen. Oft werden diese
Lebensformen als kraftvolles
Energiefeld wahrgenommen, manche
bevorzugen es in menschlicher Gestalt
mit dir zu kommunizieren. Erforsche mit
dieser Forderung welche
unterschiedlichen Lebensformen
existieren. Wenn du dich in der
Astralwelt auskennen möchtest und auf
ein möglicherweise auftretendes Wesen
gefasst sein möchtest, ist dies der beste
Lehrkurs.

„Ich erfahre jetzt was es mit Religion


auf sich hat!“

Auf der Welt gibt es viele


Glaubenssysteme und Religionen. Doch
warum erzählt jede Religion ihre eigene
Geschichte? Warum sind sie
unterschiedlich? Erfahre hier, warum
Religion so wichtig für uns Menschen ist
und warum wir ihnen noch im 21.
Jahrhundert glauben schenken. Gläubige
Menschen hatten nach dieser Erfahrung
einen stärkeren Glauben, egal welchen
Glauben sie nachgehen. Was ist der
Grund dafür?

„Ich mache jetzt eine Reise durch


meinen physischen Körper!“

Für Biologiebegeisterte oder Ärzte ist


diese Erfahrung Gold wert. Mit dieser
Forderung kannst du eine Reise durch
dein Körperinneres machen. Lasse dich
vom Aufbau der Zellen oder von der
hormonellen körpereigenen
Kommunikation faszinieren. Lerne, wie
der Körper funktioniert und wie er
aufgebaut ist.

„Ich sehe jetzt mein Leben vor meiner


physischen Existenz!“

Das Leben geht nach dem Tod in der


Astralwelt weiter. Eines Tages kommt
man, in einem neuen Leben, wieder zur
Erde zurück. Mit dieser Forderung
kannst du deine vergangenen Leben
sehen. Wer warst du? Wo hast du gelebt?
In welcher Zeit hast du gelebt? Wie bist
du gestorben? Im physischen Leben sind
solche Informationen in der Regel nicht
zu beschaffen bzw. man erinnert sich
nicht an sein früheres Leben. Hiermit ist
es dir möglich aus deinem alten Leben
zu lernen und mehr über dich selbst zu
erfahren.

„Ich mache eine Reise durch den


Ozean der Erde!“

Um die weiten des Ozeans zu sehen,


erfordert es eine menge Tauchübung.
Selbst dann kann man nur etwa die
„Oberfläche“ des Ozeans sehen. Du
kannst mit Hilfe dieser Forderung den
Ozean bereisen. Du musst nicht einmal
Luft holen, oder deine Luft anhalten. Nur
dein physischer Körper muss mit Luft
versorgt werden, aber dieser liegt ja
schlafend im Bett. Vom Ozean ist selbst
heute nur wenig erforscht. Es gibt
Lebewesen, die noch nie ein Mensch
zuvor sehen konnte. Tauche in diese
wundervolle neue Welt ein und lasse
dich faszinieren.

„Ich mache jetzt eine Reise zum


Mond/ zur Sonne/ ...!“

Wenn du Interesse am Aufbau unseres


Mondes, unserer Planeten oder auch der
Sonne hast, kannst du mit dieser
Forderung das Universum besuchen. Du
kannst auch über unser Sonnensystem
hinaus reisen und unsere Galaxie und
auch ferne Galaxien erforschen. Gibt es
dort intelligentes Leben? Gibt es einen
Planeten, welcher der Erde ähnlich ist?
Wo sind die Grenzen des Universums?
Was sind schwarze Löcher?

„Ich erlebe jetzt den Tag meiner


Geburt!“

Der Tag deiner Geburt ist für deine


Eltern ein unbeschreiblicher Moment. In
diesen jungen Jahren hat man keine
Erinnerung an diesen Tag. Mit dieser
Forderung kannst du diesen Tag
rekonstruieren lassen. Dieses Erlebnis
führt dazu sehen zu können, was deine
Eltern empfinden und wie sie sich über
dieses Wunder gefreut haben. Außerdem
kannst du dich selbst in deinen ersten
Minuten deines Lebens sehen.

„Ich erfahre jetzt was Energie ist!“

In der modernen Physik existiert die


Theorie, dass wohlmöglich alles „nur“
Energie ist. Die ganze Welt besteht
daraus. In abgestimmten Schwingungen
kann erst ein Teilchen entstehen, welches
durch weitere Zusammensetzungen zu
einem Elektron, Proton oder Neutron
wird. Dies sind die Grundpfeiler unserer
Materie. In der Astralwelt existiert
Materie in einer anderen Dimension.
Man kann sie durchdringen aber auch
gleichzeitig anfassen. In der Astralwelt
ist vermutlich auch alles Energie, oder?
Mit dieser Forderung kannst du es
herausfinden.

„Ich erfahre, wie ich meine Krankheit


XYZ am Besten heilen kann!“

Ob Schnupfen, Husten, Magen-Darm-


Grippe oder Schlimmeres. Mit dieser
Forderung kannst du in der Astralebene
nach dem besten Genesungsweg suchen.
Sehe die Krankheit in molekularer Form
und kommuniziere mit ihr. In der astralen
Ebene ist so etwas möglich, da die
Krankheit in einer dir verständlichen
Weise gezeigt werden kann. So verrückt
es klingen mag.

„Ich nehme jetzt die Gestalt XYZ an!“

In der Astralwelt kannst du jede


beliebige Gestalt annehmen. Du bestehst
aus Energie und kannst sowohl in deiner
physischen Gestalt, als auch einfach als
Energiebild in Erscheinung treten. Mit
dieser Forderung kannst du auch die
Gestalt von allen möglichen Tieren, aber
auch von erdachten Wesen annehmen.
Dieses Erlebnis kann sehr amüsant sein
und eine menge Spaß machen.

„Ich erfahre jetzt was Träume sind!“


Träume gehören zu unserer Existenz.
Jede Nacht in der wir schlafen, träumen
wir. In den meisten Träumen setzen wir
unsere Handlungen des Alltags fort. Wir
sind in der Lage ganze Welten, allein
durch unsere Gedanken, in Bilder
umzusetzen. Doch wie sind wir dazu in
der Lage? Was haben sie für einen
Nutzen? Sind die Welten, in denen wir
träumen, real? Was passiert wenn wir
nicht träumen? Hole dir die Antworten
und erfahre was Träume sind.

„Ich sehe jetzt die Entwicklung


unserer Evolution!“

Anhand der heutigen Technologie und


Wissenschaft haben wir bewiesen, dass
es so etwas wie Evolution gibt. Die
Entdeckung alter Knochen von
historischen Lebewesen bringt uns einen
kleinen Einblick in die Vergangenheit.
Über Millionen von Jahren verändern
sich Lebewesen und passen sich ihrer
Umgebung und ihrem Umfeld an. Auch
unser physischer Körper ist auf diese
Weise entstanden. Mit dieser Forderung
kannst du eine Zeitreise der Evolution
machen. Sehe wie alles entstanden ist
und verfolge den weiten Weg bis zur
Menschheit.

„Ich erfahre jetzt das typische Leben


eines astralen Wesens!“
In der Astralwelt kann sich nicht nur
Leben aufhalten, die von der uns
bekannten Welt stammen. Es gibt dort
Lebewesen, die unsere Erde und unser
Universum gar nicht kennen. Für uns ist
die Welt die wir kennen unsere Realität.
Es gibt aber andere Realitäten von
anderen Lebewesen. Für sie ist die
Astralwelt, in der sie leben, ihre
Realität und sind über unsere Welt
genauso verwundert, wie wir über ihre.
Mit dieser Forderung kannst du das
Leben eines solchen Individuums
miterleben und erkennen, was seine
Realität ist. Dieses Erlebnis kann deinen
Bewusstseinshorizont stark erweitern.
„Ich erfahre wie das physische Leben
ohne das Problem XYZ wäre!“

Du kannst mit Hilfe dieser Forderung


sehen, wie das Leben auf der Erde ohne
bestimmte Eigenschaften wäre. Wie
würde unsere Welt aussehen, wenn
Hass, Wut und Bosheit einfach nicht
existieren würden. Wäre unsere Welt
dann besser? Schlechter? Vielleicht hilft
dir diese Erfahrung bestimmte
Eigenschaften besser kennenzulernen und
ein richtiges Maß dafür zu finden.

„Ich sehe jetzt das historische


Ereignis XYZ!“
In der Geschichte der Menschheit sind
viele historische Ereignisse geschehen.
Es ist dir hiermit möglich eines dieser
Ereignisse von der Nähe zu sehen. Der
Besuch dieser Passage ist unabhängig
davon möglich, wie weit sie in der
Vergangenheit liegt. Sieh dir also den
Bau der Pyramiden oder den Untergang
der Titanic an. Doch Vorsicht, diese
Besuche sind meist sehr emotional. Sie
können sehr viel Mitgefühl wecken.

„Ich erfahre jetzt was physische


Schwerkraft ist!“

Isaac Newton stellte sich im Garten


seines Elternhauses eine Frage, die die
Wissenschaft revolutionierte. „Warum
fällt der Apfel eigentlich vom Baum?“
Somit entdeckte er die Gravitation. Die
Welt lässt sich anhand der Schwerkraft
gut beschreiben, jedoch fehlt die
Antwort auf die Frage: „Wieso existiert
die Schwerkraft? Warum ziehen sich
Körper gegenseitig an?“ Mit dieser
Forderung kannst du mehr darüber
erfahren. Erkenne den Unterschied,
warum wir an die Schwerkraft gebunden
sind und sie in der Astralwelt nicht
existiert.

„Ich erfahre jetzt was Zeit ist!“


In der physischen Welt wird Zeit durch
periodische Vorgänge definiert. Schon
früh erkannte man, dass ein Tag immer
gleich lang dauert. Somit definierte man
den Zeitpunkt an dem die Sonne aufgeht
und das nächste Mal erneut aufgeht, als
einen Tag. Mit dem Bau einer Sonnenuhr
konnte der Tag auf Stunden aufgeteilt
werden. Mit der Erfindung der
Analoguhr wurde die Zeit für jeden
messbar und immer wichtiger. Wir
Menschen können in unserer Welt die
Zeit nicht beeinflussen. Doch wie ist es
in der Astralwelt? Gibt es hier einen
Zusammenhang? Was ist eigentlich Zeit?
Wo hat sie begonnen? Wann endet Sie?
Oder hat sie gar kein Anfang und auch
kein Ende?

„Ich erfahre jetzt mehr über meine


Persönlichkeit!“

Eine Astralreise ist die beste Methode


für die Persönlichkeits-entwicklung.
Nirgends sonst kriegt man die
Möglichkeit so viel über sich selbst zu
erfahren. Willst du wissen wie du auf
andere Menschen wirkst? Kommst du
eher schüchtern vor? Wirkst du
egoistisch oder wirst als inkompetent
eingestuft? Solche Informationen werden
von anderen Menschen eher für sich
behalten, da eine Kritik oft vermieden
wird. Mit dieser Forderung kannst du
selbst an dir arbeiten, ohne dass dich
jemand anders darauf hinweisen muss.
Erkenne dein Erscheinungsbild und
erfahre was du verbessern kannst.
Erfahre auch, was deine persönlichen
Stärken sind und setze sie im Leben
gezielt ein.
4.4 Erlebnisberichte

4.4.1 Meine erste Astralreise


(Martin, 34 Jahre)

Dies ist meine erste AKE in der ich die


physische Welt so wahrnehmen konnte,
wie sie wirklich ist. Ich sah mich und
meine Frau im Bett liegen und alles um
mich herum war klar und real. Ich wurde
aus meinem Körper herauskatapultiert,
als ich laute donnerartige Geräusche
wahrnehmen konnte. Ich sah, wie ich
meiner Zimmerdecke in rasendem
Tempo näher kam. Als ich voller Panik
schon den Gedanken formuliert hatte
gleich gegen die Wand zu krachen, blieb
ich kurz davor stehen. Nachdem ich mich
von diesem kleinen Schrecken erholt
hatte, schwebte ich durch mein Zimmer.
Ich konnte feststellen, dass ich alles in
meinem Zimmer sehen konnte, ohne
meinen Blick darauf richten zu müssen.
Ich sah über, unter, vor und sogar hinter
mir, alles was sich in meinem Zimmer
befand. Ich wollte nun unbedingt meinen
Körper genauer sehen. Ich schwebte zum
Bett hin und sah mich darin liegen. Es
war ein sehr eigenartiges, aber
befreiendes Gefühl. Anschließend stellte
ich mir die Frage, wie wohl mein
nichtphysischer Körper aussieht. Ich sah
meine Hände an und stellte fest, dass
mein Astralkörper genauso aussieht wie
mein physischer Körper. Allerdings war
mein Körper transparent, ich konnte also
durch ihn hindurchsehen. Ich konnte
sogar ins innere meines Körpers schauen
und erkannte Gefäße, durch die eine
durchsichtige Flüssigkeit strömte. Es
war wie in einem Anatomiebuch.
Ich sah zum Fenster und kam auf die Idee
nach draußen zu gehen. Ich schwebte
zum Fenster und wusste dass ich
hindurchgleiten kann. Im nächsten
Moment geschah es dann auch. Es war
ein sehr eigenartiges, aber ein
wahnsinnig tolles Erlebnis. Ich schwebte
über die Straßen und sah mir die
Umgebung an. Es war alles so echt und
detailtreu. Im Fenster eines benachbarten
Hauses sah ich ein Mädchen stehen. Ich
beschloss zu ihr hinüberzufliegen und
war sehr verblüfft und auch ein wenig
verängstigt, weil sie mich ansah. Ich
stellte ihr die Frage: „Kannst du mich
sehen?“ Diese Frage übermittelte ich in
einer Art Gedankenübertragung. Sie
nickte ihren Kopf und ich wusste somit,
dass sie mich verstanden hat. Diese
Situation hat mir Angst gemacht und ich
wollte wieder zu meinem Körper
zurück.
In dem Moment als ich diesen Gedanken
formulierte, war ich wieder in meinem
physischen Körper. Ich wachte auf und
wusste, dass ich wieder in der
physischen Welt bin. Ich dachte noch
kurz darüber nach, wer das Mädchen
(sie war etwa 5 Jahre alt) sein könnte da
ich die Nachbarn, die in diesem Haus
lebten, kannte.
Einige Tage später, als ich zufällig an
dem Spielplatz unserer Wohngegend
vorbeiging, sah ich genau das Mädchen
aus der Astralreise, in einer Gruppe von
Kindern spielen. Auf einer Bank saß der
Nachbar, der in dem Haus wohnte,
indem ich das Mädchen gesehen habe.
Sein Sohn spielte ebenfalls in der
Gruppe der Kinder. Ich fragte meinen
Nachbarn nach diesem Mädchen und
fand heraus, dass sie eine gute Freundin
seines Sohnes war, die aber in einem
anderen Stadtteil wohnte. Ich blieb ein
wenig bei ihm sitzen und unterhielt mich
mit ihm über andere Themen.
Obwohl ich mir sicher war, dass mich
das Mädchen gesehen hat, hat sie nicht
den Eindruck gemacht, mich zu kennen.
Sie war auch ein ganz normales
lebensfreudiges Kind. Hat sie also zu
dieser Nacht eine unbewusste
Astralreise gemacht, an die sie sich nicht
erinnern kann? Ich habe schon oft davon
gehört, dass alle Menschen unbewusste
Astralreisen während dem Schlaf
machen.

4.4.2 Der Astralreisen-Test (Petra, 41


Jahre)
Mit Astralreisen bin ich vertraut und
schaffe es mittlerweile 2 Mal im Monat
bewusst meinen Körper zu verlassen. Ich
stellte mir sehr oft die Frage, wie eine
Astralreise im Zusammenhang unserer
physischen Welt steht. Somit begann ich
mit meinem ersten Test.
Ich mischte einen Stapel Karten und zog
eine zufällige Karte aus dem Deck.
Danach verstaute ich diese Karte in
einer Schublade, ohne sie vorher
gesehen zu haben. Zwei Nächte später
gelang mir eine Astralreise mit Hilfe der
Waking-Back-To-Bed-Methode. Mein
Wecker holte mich diese Nacht um 6 Uhr
morgens aus dem Schlaf. Nach einem
leichten Frühstück und einer warmen
Dusche legte ich mich wieder ins Bett
und entspannte mich tief. Ich erreichte
einen Zustand in dem ich traumartige
Bilder sah, blieb aber trotzdem bei
Bewusstsein. Schließlich lenkte ich
meine Aufmerksamkeit nicht mehr auf
die Bilder, sondern richtete sie zurück
ins Bett. Ich verspürte leichte
Vibrationen, während mein Körper
völlig entspannt und paralysiert im Bett
lag. Ich ließ die Vibrationen langsam
abklingen und rollte seitlich aus meinem
physischen Körper heraus. Da mein
Sichtfeld noch nicht vorhanden und alles
noch dunkel war, verlangte ich nach
mehr Licht. Kurz darauf konnte ich grobe
Umrisse meines Zimmers sehen die sich
schon bald zu einer scharfen Sicht
ausbildeten. Ich dachte an die Karte und
bewegte mich zu der Schublade. Ich
kontrollierte meinen Blick durch die
Schublade hindurch und sah von unten
auf die Karte. Es war ein Herz Bube.
Die restliche Zeit der Astralreise nutzte
ich noch um ein wenig umherzufliegen,
bis ich wieder zu meinem Körper
zurückgezogen wurde. Ich sah nach der
Karte, es war tatsächlich ein Bube, nur
in einer anderen Farbe. Doch das war
für mich schon ein großer Erfolg. Ich
wiederholte den Test mehrere Male und
die Resultate sind gemischt. Es gelingt
manchmal die Karte ganz zu
beschreiben, manchmal aber auch gar
nicht. Oft stimmt aber entweder die
Farbe oder die Zahl überein. Vor allem,
nachdem ich diese Fähigkeit etwas
trainiert habe, erzielte ich immer öfter
die richtige Prognose. Das ist auf jeden
Fall kein Zufall.

4.4.3 Eine plötzliche Erscheinung


(Jana, 27)

Ich wachte um 7 Uhr auf, machte mir


einen Kaffee und ging gegen 7:30 Uhr
wieder zurück ins Bett. Ich entspannte
und brachte meinen Körper durch
Atemtechniken in einen meditativen
Status, der mir erlaubte bei Bewusstsein
einzuschlafen. Ich spürte einen starken
Ruck und wusste, dass dies der Moment
ist auf den ich gewartet habe. Ich
entspannte mich weiter, atmete tief ein
und aus. Plötzlich merkte ich, wie ich
leicht wurde und schwebte über meinen
physischen Körper empor. Es war
dunkel vor meinen Augen, deshalb
tastete ich mein Zimmer ab. Diese
Technik wende ich oft an, wenn ich nach
der Trennung Schwierigkeiten mit
meiner Wahrnehmung habe. Nachdem ich
mein Zimmer abgetastet habe und meinen
Standpunkt lokalisiert habe, begann ich
mich auf meine Hände zu konzentrieren.
Allmählich konnte ich immer besser
sehen.
Ich sah mich im Zimmer um. Alles war
in einer grünlichen Farbe. Es war eine
solch intensive beruhigende Farbe, dass
ich mich richtig wohl und
energiegeladen fühlte, hatte aber
trotzdem Angst vor dem was mich
erwartete. Ich versuchte den
außerkörperlichen Zustand aufrecht zu
erhalten und fasste alles in meinem
Zimmer an und konzentrierte mich auf
meinen astralen Körper. Beim Tasten
konnte ich die Entscheidung treffen die
Oberfläche zu fühlen oder durch den
Gegenstand hindurchzugreifen um das
Innere anzufassen. Es war ein herrliches
Gefühl. Obwohl in diesem Zustand
weitaus mehr möglich ist wie in der
physischen Welt, kam mir dieser
Moment weitaus realistischer vor, wie
die Realität selbst. In diesem Zustand
merkt man erst wirklich wie
eingeschränkt wir Menschen in der
physischen Welt wirklich sind. Ich
wusste nicht wieso, aber ich dachte
plötzlich an meinen Bruder und spürte
einen innerlichen Sog, der mich rasant
überfiel.
Meine Wahrnehmung war für kurze Zeit
verschwommen. Als sich dieses
Ereignis wieder normalisierte stand
mein Bruder plötzlich vor mir. Zwar
kam es mir so vor, dass ich immer noch
in meinem Zimmer war, aber es sah alles
anders aus. Nur die intensive strahlende
grüne Farbe hat mir gefolgt. Das Zimmer
war mit altmodischen Möbeln
ausgestattet, die mir unbekannt waren.
Mein Bruder sagte mir, dass er mich
vermisse. Kurz darauf wurde ich in
Richtung meines Körpers gezogen und
wachte wieder auf.
Ich musste dringend meinen Bruder
anrufen und ihn fragen was er machte. Er
erzählte, dass er beim Klingeln des
Telefons ein Dejavú-Erlebnis hatte und
wusste dass ich an der Leitung bin. Wir
hatten uns zu diesem Zeitpunkt seit 3
Jahren nicht gesehen.

4.4.4 Von der Todesangst zum neuen


Hobby (Christiane, 50)
Ich konnte ja zuerst überhaupt nicht
einordnen, was mir da geschah, denn die
Sache mit dem Astralreisen ist mir
einfach so passiert. Ich kenne aus meiner
Kindheit und auch aus bewegten Zeiten
des Erwachsenenlebens Träume, in
denen ich geflogen bin. Die waren zwar
auch schon recht real, aber was dann
kam, hat mich als rational denkenden
Menschen schon an meine Grenzen
gebracht.
Mein erstes außerkörperliches Erlebnis
hatte ich vor 20 Jahren, als mein Sohn
ein paar Monate alt und ich völlig
erschöpft war. Er war ein sehr
anstrengendes Baby, weckte mich ein
paar Mal in der Nacht und damit
wenigstens der Vater einigermaßen fit
blieb, bin ich mit ihm ins Kinderzimmer
gezogen. Sein Körbchen stand neben
dem Schlafsofa, das Schlafsofa unter
einer Dachschräge. Eines Nachts bekam
ich spontan keine Luft mehr und
schwebte plötzlich unter ebendieser
Schräge. Als ich auf das Körbchen mit
dem friedlich schlafenden Baby blickte
entschied ich, dass ich das jetzt nicht
wollte – schließlich war ich eine gute
Mutter - und „schwupps“ war ich
wieder in meinem Bett! Etwas verstört
wachte ich auf und dachte, ich wäre für
kurze Zeit gestorben.
Dann war 19 Jahre lang NICHTS.
Vor ca. einem Jahr hatte ich einen
ungewöhnlichen Traum und im Rahmen
dieses Traumes traf mich ein Lichtstrahl
und mein ganzer Körper fühlte sich wie
elektrisiert an. Es vibrierte heftig. Ich
war irritiert, wieder dachte ich, dass ich
„jetzt noch nicht will“ und die
Vibrationen waren zu Ende. Dieses Mal
war aber alles anders. Ich hatte keine
wirkliche Angst gehabt, auch keine
Atemnot. Ich hatte das Gefühl, dass ich
eine freie Wahl hatte, ob ich von dieser
Welt gehen möchte oder nicht. Durch die
Vibrationen fühlte ich mich irgendwie
„aufgeladen“. Wieder war alles sehr
real!
Lange Zeit versuchte ich diese Erfahrung
zu wiederholen – es hatte sich ja
irgendwie gut angefühlt. Da ich aber
nicht wusste wie ich das anstellen sollte,
passierte auch erst nichts mehr. Vor ein
paar Wochen (Februar 2013) war es
dann endlich so weit: Nach kurzem
Nachtschlaf bin ich um 5 Uhr morgens
mit meinem Mann aufgestanden und hatte
eine Kaffee getrunken. Nachdem mein
Mann zur Arbeit gefahren war, wurde
ich wieder müde. Ich kuschelte mich in
mein Bett und „wow“ nach kurzer Zeit
vibrierte es ganz toll, und ich genoss den
Zustand voller Dankbarkeit! Es fühlte
sich toll, und wieder unglaublich real an,
und ich fühlte mich reich beschenkt. Was
das war, wusste ich zu diesem Zeitpunkt
immer noch nicht.
Ein paar Tage später ereignete sich das
gleiche wieder. Dieses Mal kam mir
während der Vibration der Gedanke, ich
könne doch bestimmt fliegen. Langsam
schienen sich meine Beine anzuheben
und dann mein restlicher Körper. Ganz
langsam schwebte ich ca. einen halben
Meter hoch. In waagerechter Position
schwebte ich seitlich auf das Fenster
neben meinem Bett hin. Plötzlich war ich
aus dem Haus und schwebte immer
höher. Da kriegte ich Angst, weil ich
immer noch nicht sterben wollte und
landete wieder in meinem Bett. Wenn
das alles nicht so real gewesen wäre,
hätte ich an meinem Verstand gezweifelt.
Es folgte ein paar Tage später ein
ähnliches Erlebnis. Ich nahm mir vor,
wieder heraus zu schweben. Dieses Mal
passte ich genau auf, ob ich beim
Hindurchschweben des Fensters
irgendetwas merkte. Ich nahm alles von
dem Vorgang genau wahr - nur kein
Fenster! Es war, als gäbe es keinerlei
Widerstand. Der Rückweg war wieder
die mangelnde „Traute“ sich auf das
Merkwürdige einzulassen. Ich konnte
dieses Erlebnis schließlich nirgends
unterordnen.
Jetzt kam der Zeitpunkt, zu dem ich
„Vibrationen“ googelte und auf die Seite
von getastral.de kam. Mir fiel wie
Schuppen von den Augen, was ich erlebt
hatte und sah im Video wie das
Männchen aus dem Fenster schwebte –
genauso wie ich!
Gestern beherzigte ich die Ratschläge
zum bewussten Herbeiführen der AKE
und konnte es gar nicht erwarten zum
Fenster herauszufliegen. Es ging dieses
Mal total schnell. Voller Freude flog ich
los, weil ich ja jetzt keine Angst mehr
hatte. Ich traf Kinder auf dem Spielplatz
und dachte nur voller Freude, dass die
mich jetzt nicht sehen können. Ätsch!
Dann begegnete mir nichts mehr, ich flog
nur so durch die Gegend und irgendwann
war ich dann wieder in meinem Bett.
Etwas irritiert nahm ich zur Kenntnis,
dass draußen bei meiner Reise offenbar
Sommer gewesen war. Ob das jetzt eine
Parallelwelt oder eine Zeitreise war –
egal! Ich bin jedenfalls völlig begeistert
von meiner Entdeckung, werde sicher
noch oft fliegen gehen und freue mich
schon riesig auf das nächste Mal!

4.4.5 Vom Traum zur Astralreise


(Maurice, 20)

Zu einer bestimmten Zeit, in der ich oft


meditierte, gelang es mir von einem
Traum aus meinen Körper zu verlassen.
An den Anfang des Traumes kann ich
mich nur schwach erinnern. Ich weiß nur
noch wie ich auf einer Art Parkplatz mit
vielen LKWs stand. Es war ein luzider
Traum, denn ich konnte in dem Traum
handeln wie ich wollte und denken wie
im Wachzustand. Ich merkte wie mein
Traum langsam endete und ich wach
wurde. Ich habe mich an Tipps erinnert,
was man sich vorstellen muss um eine
AKE einzuleiten. Ich versuchte noch die
restliche Zeit des Traumes in den
Himmel zu fliegen und es gelang mir
auch. Plötzlich merkte ich, dass ich
irgendwie von etwas gezogen wurde.
Von einem Moment auf den Anderen war
der Traum zu Ende und ich schwebte
über meinem Bett. Völlig unerfahren
drehte ich mich die ganze Zeit und sah
alles verschwommen. As sich das
stabilisierte, konnte ich mich in meinem
Bett schlafen sehen. Ich hörte auch wie
meine Mutter in der Küche telefonierte.
Ich benutzte Sprachbefehle wie
"Klarheit sofort" um besser sehen zu
können, aber so plötzlich ich meinen
Körper verließ, so schnell wurde ich
wieder hinein gezogen. Meine Augen
öffneten sich und ich konnte mich erst
kaum bewegen. Später fragte ich meine
Mutter ob sie wirklich telefonierte und
es stimmte. Ich fand es war eine sehr
schöne Erfahrung, es war so Schwerelos
wie im Weltall und ich hab mich
irgendwie ganz jung gefühlt.

4.4.6 Spontane AKE auf einem


Festival (Ubbo, 25)
Ich war auf dem Hurricane Festival und
dort war es für diese Jahreszeit
bitterkalt und vor allem hat das
Hurricane Festival seinen Namen alle
Ehre gemacht: Es war windig wie in
Floridas schlimmsten Herbst!
Die ersten Bands spielten zwar schon an
diesem Headliner Sonntag, aber ich
entschloss mich gegen 12.30 Uhr im Zelt
dösen zu gehen. Gerade da die andere
Option auf Grund meiner nicht
vorhandenen Pullis ziemlich ins Wasser
fiel. Doch so manche Tage werden dann
doch durch eine ungeahnte
Angelegenheit der ganz spirituellen Art
noch gerettet. Wollen wir aber mal nicht
vergessen, dass ich am Ende des Abends
auch noch einen großartigen Auftritt des
dänischen Synthieguru Trentemöller
erfahren durfte, der interessante UFO-
und Graf-Zahl Orgelsounds zu Mondlicht
präsentierte.
Ich habe mich also auf die unbequeme
Isomatte gelegt und habe mir das Paar
Ohropax in die Ohren gestülpt, um
weniger von dem Lärm draußen
mitzubekommen. Ich fühlte mich sehr
ausgelaugt und erschöpft. Dazu hatte ich
auch ein wenig Hangover, da ich die
Tage zuvor zwar nicht exzessiv
getrunken hatte, aber doch ein wenig
was intus hatte.
Nach ein wenig Schlaf komme ich mehr
und mehr zu Bewusstsein. Ich finde mich
in einem sehr intensiven Sextraum
wieder. Dieser Traum bringt so viel
Energie wie irgendwie nur möglich.
Doch sie steigt noch viel weiter an, als
bloß bis zu dem gewöhnlichen sexuellen
Höhepunkt. Sich dem Trieb zu fügen, ist
nicht mehr von Interesse, die Energie
wächst noch zu einer immens Größeren.
Alles läuft auf einen Fixpunkt hin: Dem
Ausstieg.
Unfassbar! Ich fliege empor!!!!! Ich höre
über mein Ohr den Wind peitschen und
so fliege ich mit meinen Astralkörper
über das Hurricane- Campinggelände.
Hin- und her wie ein Vogel und dass in
Bananenflanken-Bogen. Ich spüre diesen
Wind und es verhält sich vielleicht
ähnlich wie eine Achterbahnfahrt. Der
reinste Nervenkitzel! Ich sehe einige
Dinge unter mir, die auf jeden Fall leicht
verändert aussehen. Dies fällt mir aber
erst nach dem Flug auf. Es ist so
großartig und unglaublich dort
rumzufliegen. Ich bemerke diese ganzen
Facetten vom Wind und zum Glück
keinen Hauch ekliger Kälte. Dann
entscheide ich mich zum Festivalgelände
zu fliegen.
Vielleicht sind da Bands die ich liebe
und ich könnte denen vielleicht weiß
machen, dass ich gerade im Astralkörper
bin. Ich fühle mich absolut fokussiert
und konzentriert. Doch was dann kam,
war einer der größten Wendepunkte in
all meinen Astralreiseerlebnissen!
Ich höre „Ubbo“ zweimal im Abstand
von ca. fünf Sekunden. Es ist mein guter
Freund, der mit mir im Menschenleben
reden will und mich zum Aufstehen
animieren will.
Ich verliere den Kontakt zur Astralwelt.
Wehre mich dagegen. Gedanklich
strampele ich und versuche meinem
Freund zu sagen, dass er verschwinden
soll. Aber ich weiß nicht wie ich in die
physische Welt kommunizieren kann.
Dann kam ich zurück. Ich erzähle
meinem guten Freund in völliger
Ekstase, dass ich gerade eine Astralreise
gemacht habe und wie ärgerlich es war,
dass er mich ausversehen geweckt hatte.
Ich fragte ihn, ob er tatsächlich zwei Mal
meinen Namen gerufen hatte. Er bejahte
und meinte keine Antwort bekommen zu
haben, in der Annahme ich würde tief
und fest schlafen. Was wirklich mit mir
geschehen war, schilderte ich ihm dann.

4.4.7 Die richtige Technik gefunden


(Stefan, 33)

Ein Freund von mir schickte mir eine


Anleitung fürs Astralreisen. Ich las sie
mir durch und probierte sie diese Nacht
aus. Ich ging gegen 23 Uhr zu Bett und
stellte mir einen Wecker für 4 Uhr
morgens. Für 30 Minuten blieb ich Wach
und las mir noch ein paar Seiten von
Robert Monroes Buch durch. Im
Anschluss meditierte ich etwa 10
Minuten und startete mit der Anleitung.
Ich stellte mir einen Austritt visuell vor.
Ich erreichte einen Zustand, indem ich
mich zwischen Wachsein und Schlaf
befand. Es erschienen plötzlich
eintretende Bilder. Es kam mir so vor
als ob es Szenen von bevorstehenden
Träumen waren. Obwohl ich mich sehr
zu ihnen hingezogen fühlte, blieb ich bei
Bewusstsein und hielt mich wach.
Plötzlich trat es ein. Ich spürte, wie
allmählich mein Körper vibrierte.
Dieses Gefühl habe ich vorher schon
zwei Mal erlebt. Das erste Mal hatte ich
ziemliche Angst davor und lies sie nicht
zu. Beim zweiten Mal versuchte ich sie
zu intensivieren, doch sie vergingen nach
wenigen Sekunden wieder. Dieses Mal
wurden sie aber immer stärker und ich
ließ mich darauf ein. Nach einigen
Momenten fühlte ich mich anders. Ich
hatte ein berauschendes freies Gefühl.
Ich wusste, dass ich mich gelöst habe.
Ich musste jetzt nur noch aufstehen und
ich tat es.
Tatsächlich konnte ich mich frei
bewegen. Ich war verblüfft. Ich stand
neben meinem Bett in der Dunkelheit.
Mein erster Gedanke war, das Licht
anzuschalten. Ich versuchte den
Lichtschalter zu betätigen, doch mein
Finger glitt einfach hindurch. Ich war
nicht in der Lage den Schalter zu
drücken. Ich erinnerte mich an Monroes
Erlebnisse, die beschreiben, dass er
einfach seine Gedanken einsetzt. Ich
verlangte also nach Licht: „Es wird jetzt
hell und ich kann sehen!“ Im nächsten
Moment wurde es hell und ich konnte
mein Zimmer sehen. Was dann kam, war
unbeschreiblich.
Ich sah zu meinem Bett und konnte mich
darin liegen sehen. Ich schlief tief und
fest. Wenn ich mit meinem astralen
Körper einatmete, bewegte sich die
Brust meines physischen Körpers. Ich
war verblüfft. Langsam spürte ich den
Drang zu meinem Körper
zurückzukehren. Ich warf noch letzte
Blicke zu meinem Zimmer und stellte
fest, dass alles haargenau so war wie in
der Realität. Als mein Bewusstsein
zurück zu meinem Körper gezogen
wurde, wurde wieder alles dunkler.
Schließlich erwachte ich in meinem
Bett, vereint mit meinem Körper und
meinen physischen Sinnen. Ich fühlte
mich voller Energie und war
überglücklich. Ich ließ den Moment noch
einmal Revue passieren und dachte über
jede Einzelheit nach.

4.4.8 Eine astrale Freundschaft


(Julia, 23)
Ich praktiziere schon seit etwa 3 Jahren
außerkörperliche Erfahrungen. Es
begann erst mit spontanen Erlebnissen,
die in etwa alle 2 Monate auftraten. Sie
begannen regelmäßig einzutreten, als ich
20 war. Auch als Kind habe ich schon
Astralreisen gemacht, natürlich
unbewusst, die mir aber starke Angst
machten. Ich erwachte oft in einer
Schlafparalyse und konnte meine
astralen Arme und Beine bewegen. Das
Schlimmste in dieser Zeit waren
allerdings Gestalten, deren Anwesenheit
spürbar war. Ich wollte damals nur, dass
diese Erlebnisse vorübergingen.
Als mir mit 20 Jahren regelmäßig eine
Astralreise wiederfuhr, verlor ich
langsam die Angst und gewann an Mut.
Ich traute mich sogar meinen Körper zu
verlassen und im Zimmer hin und her zu
schweben. Trotzdem spürte ich eine
Anwesenheit, vor der ich immer noch
Angst hatte. Bis zu dieser Zeit habe ich
niemanden von meinen Astralreisen
erzählt. Selber wusste ich nicht einmal
was mit mir dabei geschah. Trotzdem
sah ich es als selbstverständlich an, bis
ich eines Tages nach „Körper verlassen“
googelte.
Ich fühlte mich sehr erleichtert nicht die
Einzige zu sein, die so etwas erlebte. Ich
fühlte mich sogar dazu „auserwählt“
diese Welt zu erkunden. Ich verlor eine
menge Angst, die mich vorher davon
abhielt mich auf eine Astralreise
einzulassen. Sehr neugierig aber
respektvoll griff ich mein neues Ziel an:
Ich wollte herausfinden, wessen
Anwesenheit ich verspürte.
Bei meiner nächsten Astralreise fragte
ich ganz laut: „Wer ist hier, ich kann
dich spüren.“ Es erklang eine Stimme in
meinem Kopf: „Hallo Julia, ich möchte
dir etwas zeigen.“ Diese Stimme war
mir sehr vertraut, obwohl ich sie nicht
kannte. Es steckte sehr viel vertrauen
und liebe darin und ich beschloss, ohne
zu zögern, der Stimme zu folgen: „Zeige
es mir!“
Wie aus dem Nichts verspürte ich einen
Sog, der mich wie einen Wirbel durch
einen Tunnel zog. Das Gefühl durch
diesen Tunnel zu wandern fühlte sich
anstrengend an, doch ich wusste, dass
ich bald ankommen würde. Und
tatsächlich endete es abrupt. Ich fand
mich an einem warmen, wohltuenden Ort
wieder und sah die Stimme in einer
strahlenden Form von Energie in
menschlicher Gestalt. Es waren jedoch
keine Einzelheiten zu erkennen und das
war auch nicht wichtig. Über einen
plötzlichen Empfang einer
Informationswelle, wurde ich über die
Stimme, die sich als alten Freund (nicht
in der Menschenwelt) ohne Namen
entpuppte, informiert. Es war als ob sich
die Informationen, die er mir mitteilen
wollte, innerhalb von einer Sekunde in
Form von Gedanken, Bildern, Tönen und
Gefühlen in mein Hirn brannten.
Unbeschreiblich! Da kommt mir heute
noch das Reden als Schneckentempo
vor. Dieser Informationsüberfluss war
aber der Auslöser, mich wieder durch
den Tunnel zurückzuschießen und wieder
in meinen Körper zu katapultieren. Ich
wachte auf und erinnerte mich an jede
Information die er mir übertrug. In den
nächsten Astralreisen zeigte er mir
Welten jenseits unserer
Vorstellungskraft. Ich erfuhr ein Leben,
welches das physische Dasein weitaus
übersteigt. Ich bin glücklich, einen
solchen Freund gefunden zu haben.
4.4.9 Eine Lüge wurde Wirklichkeit
(Thomas, 25)

Als ich 17 oder 18 Jahre alt war, las ich


im Internet Artikel über Esoterik und
auch außerkörperliche Erfahrungen. Ich
fand es amüsant und interessant zugleich,
habe allerdings nicht wirklich daran
glauben können. Ich bin ein rational
denkender Mensch und glaube nicht an
Übersinnliches.
Eines Abends ging ich zu Bett und
schlief wie gewohnt ein. Es war wie
jeden Abend erst nichts Spektakuläres.
Mitten in der Nacht wachte ich auf, aber
ich war nicht in der Lage meinen Körper
zu bewegen. Es war ein sehr
eigenartiges und beängstigendes Gefühl.
Vor allem kam noch hinzu, dass ich ein
sehr lautes Geräusch, es klang wie eine
Pfeife, hören konnte. Ich erinnerte mich
an einen Artikel, den ich gelesen habe,
dessen Autor etwas Ähnliches
widerfuhr. Ich unterdrückte meine Angst
und visualisierte empor zu schweben.
Ich stellte schnell fest, dass ich es mir
nicht nur vorstellte, sondern wirklich aus
meinem Körper schwebte. Es war alles
so realistisch, ich bin mir sicher dass es
keine Einbildung war. Mein erster
Gedanke war: „Wow, die
Astralreisenleute haben tatsächlich
recht, es ist also keine Lüge!“ Ich
schwebte den Boden entlang zum Fenster
und drehte mich um. Da sah ich mich im
Bett liegen. Voller Interesse näherte ich
mich meinem Körper und berührte ihn.
Ich fühlte mich sofort sehr stark
hineingezogen. Es war unmöglich sich
dagegen zu wehren. Mein astraler Finger
wurde durch meine Schulter bis hin zu
seinem physischen Spiegelbild an seinen
richtigen Platz gezogen, wie alle anderen
Körperteile auch. In einem Ruck war ich
wieder mit meinem Körper vereint. Ein
Gefühl voller Freude und Glück überfiel
mich. Es war ein wundervolles Erlebnis.

4.4.10 Mein Traumkino (Sigrid, 56)


Ich kann nicht genau sagen, ob das
wirklich eine außerkörperliche
Erfahrung war, aber so stelle ich mir
wohl eine außerkörperliche Erfahrung
vor. Leider habe ich danach nie wieder
ein solches Erlebnis gehabt, aber es war
ein wundervolles Erlebnis, dass ich
gerne wiederholen würde.
Eines Nachts wachte ich aus einem
Traum auf. Ich konnte mich noch sehr gut
an diesen lebhaften Traum erinnern. Ich
dachte noch kurz darüber nach und
versuchte wieder einzuschlafen. Im
Halbschlaf sah ich vor mir eine
Leinwand in der ein Film spielte. Es
dauerte nicht lange um festzustellen, dass
der Film mein zuvor erlebter Traum war.
Ich war erstaunt und wurde ein Stück
weit klarer im Kopf. Ich realisierte
wieder, dass ich im Bett lag, doch die
Leinwand vor mir spielte immer noch
meinen Traum ab. Völlig fassungslos, da
es mir so real vorkam, versuchte ich
mich zu bewegen. Ich musste feststellen,
dass mein kompletter Körper völlig
paralysiert war. Trotzdem hatte ich das
Gefühl mich bewegen zu können. Ich
kann nicht genau beschreiben, wie es mir
gelang meine Hände und anschließend
meinen ganzen astralen Körper zu
bewegen, aber es gelang mir. Ich
schwebte also empor und stand vor
dieser Leinwand, in der sich mein Traum
widerspiegelte. Voller Neugier stieg ich
in diesen Traum ein und träumte ihn an
der Stelle weiter, wo er aufgehört hatte.
Ich entglitt mehr oder weniger und
verlor an Klarheit und
Erinnerungsvermögen. Am frühen
Morgen erwachte ich und schrieb alles,
was ich noch wusste, nieder.
Schlusswort
Ich hoffe, dass ich dir mit diesem Buch
eine geeignete Starthilfe geben konnte,
mit der du das Astralreisen lernen wirst.
Mit Hilfe des in diesem Buch
vorgestellten Algorithmus, bist du nun in
der Lage die auf dich zukommenden
Bewusstseinszustände zu deuten. Du
kannst jetzt systematisch vorgehen um
eine Astralreise tatsächlich
herbeizuführen. Bedenke aber, dass man
Astralreisen nicht auf einen Tag lernen
kann. Denn den Algorithmus zu
verstehen und den Algorithmus
anzuwenden sind zwei Paar Schuhe.
Verliere nie die Motivation
dranzubleiben. Lasse dich von
Rückschlägen nicht entmutigen. Nur so
kannst du dich ebenfalls auf ein solches
mystisches Abenteuer begeben. Ich
wünsche dir bei deinem Training viel
Erfolg!

Impressum des
Autors
Andreas Schwarz
Adolf-Schmetzer-Straße 36
93055 Regensburg
e-Mail: andreas.schwarz@getastral.de
Homepage: www.getastral.de
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