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02.05.

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Zertifikatskurs

Buchhaltung II – Vertiefung
Carlo Iellamo
carlo@marketingmedia.ch
079 638 74 52

Die Bilanz

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Beispiel einer Bilanz


Bilanz vom 31. Dezember 20_7
Aktiven Passiven

Umlaufvermögen Fremdkapital
Kasse 4 000 Verbindlichkeiten 20 000
Bank 10 000 Darlehen 70 000
Forderungen 16 000 Hypotheken 160 000 250 000
Vorräte 20 000 50 000 –––––––
–––––––
Anlagevermögen
Mobilien 10 000 Eigenkapital
Fahrzeuge 30 000 Stammkapital 200 000
Maschinen 20 000 Reserven 45 000
Immobilien 390 000 450 000 Gewinnvortrag 5 000 250 000
––––––– ––––––– ––––––– –––––––
500 000 500 000

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Was sieht man in einer Bilanz?

Wie wurde das Wer hat das Kapital zur


Kapital angelegt? Verfügung gestellt?

Wie viel Geld haben Wie viel Geld ist von


wir „flüssig“? uns (Eigenkapital)?

Wie viel Geld haben Wie viel Geld wurde


wir fest und in uns von „Fremden“
welche Anlagen geliehen
investiert? (Fremdkapital)?

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Gliederung einer Bilanz

Bilanz vom 31. Dezember 20_7


Aktiven Passiven
Liquidierbarkeit

UMLAUFVERMÖGEN (UV) FREMDKAPITAL (FK) à Schulden


Sortiert nach

Sortiert nach
Fälligkeit
Flüssige Mittel (Kasse, Post, Bank, Wertschriften) Unter Fremdkapital oder Schulden werden die
und Vermögensteile, die innerhalb von 1 Jahr Ansprüche aussenstehender Geldgeber am
zur Umwandlung in flüssige Mittel bestimmt sind, Unternehmungsvermögen zusammengefasst,
z.B. Forderungen und Vorräte z.B. Verbindlichkeiten, Darlehen, Hypotheken, etc.
Kann das Geld innerhalb von 1 Jahr verwendet werden? Ist es eigenes oder fremdes Kapital?

ANLAGEVERMÖGEN (AV) EIGENKAPITAL (EK) à Reinvermögen


Vermögensteile, die der Unternehmung lange Unter Eigenkapital versteht man die Eigentümer-
Zeit (> 1 Jahr) zur Nutzung bereitstehen, z.B. ansprüche am Unternehmungsvermögen, z.B.
Beteiligungen, Mobilien, Fahrzeuge, Maschinen, Eigenkapital, Reserven, Gewinnvortrag.
Liegenschaften, Patente, etc.

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Beispiel Bilanz

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Die Erfolgsrechnung

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Die Erfolgsrechnung

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Die Erfolgsrechnung

Erfolgsrechnung 20_7
Aufwände Erträge

Handelswarenaufwand (Warenaufwand) Handelserlös (Warenertrag)


Materialaufwand Produktionserlös
Lohnaufwand Dienstleistungsertrag
Raumaufwand Finanzertrag
Unterhalt und Reparaturen
Fahrzeugaufwand Liegenschaftsertrag
Versicherungsaufwand Betriebsfremder Ertrag
Energieaufwand Ausserordentlicher Ertrag
Verwaltungsaufwand
Werbeaufwand
Sonstiger Betriebsaufwand
Abschreibungen
Finanzaufwand
Liegenschaftsaufwand
Betriebsfremder Aufwand
Ausserordentlicher Aufwand KV Business School Zürich

Der Erfolg
(Gewinn bzw. Verlust)

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Beispiel einer Erfolgsrechnung


Erfolgsrechnung 1. Januar bis 31. Dezember 2018 (Zahlen in TCHF)
Aufwände Erträge

Handelswarenaufwand 920 Handelserlöse 2000


Lohnaufwand 400 Finanzertrag 10
Raumaufwand 90 Betriebfremder Ertrag 110
Versicherungsaufwand 35
Verwaltungsaufwand 50
Werbeaufwand 80
Sonstiger Betriebsaufwand 300
Abschreibungen 95
Betriebsfremder Aufwand 70
Ausserordentlicher Aufwand 30
Unternehmungsgewinn 50

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Die Erfolgsrechnung

Erfolgsvorgänge

AUFWÄNDE ERTRÄGE
Mit Aufwänden wird ein „Wertverbrauch“ Mit Erträgen wird ein „Wertzuwachs“
dokumentiert, der zur Produktion von Gütern dokumentiert, der beim Verkauf von Gütern
oder Dienstleistungen benötigt wird, oder beim oder Dienstleistungen oder bei sonstigen
Handel von Waren. Beispiele: Einnahmen. Beispiele:
Lohnaufwände Handelserlöse (Handelsbetrieb)
Raumaufwände Produktionserlöse (Produktionsbetrieb)
Wareneinkäufe Dienstleistungsertrag (Dienstleistungsbetrieb)
Wertverluste des Anlagevermögens Finanzertrag (Zinsen)
(Abschreibungen)
Werbeaufwände

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Erfolg = Neutral

Positiver Erfolg à Negativer Erfolg à


Mehr Ertrag als Aufwand = Gewinn Mehr Aufwand als Ertrag = Verlust
Erfolgsrechnung 1.1 - 31.12 2016 (Zahlen in TCHF) Erfolgsrechnung 1.1 - 31.12 2017 (Zahlen in TCHF)
Aufwände Erträge Aufwände Erträge

Aufwände 1‘900 Erträge 2‘300 Aufwände 2‘000 Erträge 1‘800

Verlust 200
Gewinn 400

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Beispiel einer ER

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Unterschied ER / Bilanz

Erfolgsrechnung = Zeitraumrechnung

Jahr

Monat Quartal Halbjahr

Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez

31.12.
1.1. 31.3. 30.6. 30.9.

Bilanz = Stichtagsrechnung

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Doppelter Erfolgsnachweis

Bilanz 31.12.2018 (Zahlen in TCHF) Erfolgsrechnung 1.1 - 31.12 2016 (Zahlen in TCHF)
Aktiven Passiven Aufwände Erträge

Umlaufvermögen Fremdkapital Aufwände 900 Erträge 1‘200

650
650
Eigenkapital
Anlagevermögen

550

Gewinn 300 Gewinn 300


850

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Beispiel einer dreistufigen Erfolgsrechnung


Erfolgsrechnung 1. Januar bis 31. Dezember 2018 (Zahlen in TCHF)
Aufwände Erträge

Handelswarenaufwand 920 Handelserlöse 2000


Handelsbereich
Bruttogewinn 1‘080
Lohnaufwand 400 Bruttogewinn 1‘080
Raumaufwand 90 Finanzertrag 10
Versicherungsaufwand 35
Verwaltungsaufwand 50
Betriebsbereich
Werbeaufwand 80
Sonstiger Betriebsaufwand 300
Abschreibungen 95
Betriebsgewinn 40
Betriebsfremder Aufwand 70 Betriebsgewinn 40
Unternehmens- Ausserordentlicher Aufwand 30 Betriebfremder Ertrag 110
bereich
Unternehmungsgewinn 50
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Beispiel einer mehrstufigen Erfolgsrechnung


Handelserlöse 2000
./. Handelswarenaufwand 920
= Bruttogewinn 1‘080
./. Lohnaufwand 400
./. Raumaufwand 90
./. Versicherungsaufwand 35
./. Verwaltungsaufwand 50 Earnings Erfolg
./. Werbeaufwand 80
Before vor
./. Sonstiger Betriebsaufwand 300
Interest Zinsen
= EBITDA 135
./. Abschreibungen 95
Taxes Steuern
= EBIT 30 Depreciation Abschreibungen
+ Finanzertrag 10 Amortization
= Betriebsgewinn 40
+ Betriebsfremder Ertrag 110
./. Betriebsfremder Aufwand 70
./. Ausserordentlicher Aufwand 30
= Unternehmungsgewinn 50
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Die Buchungsregeln

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Grundregeln
– Jeder Geschäftsfall bewirkt eine Veränderung in zwei Konten:
– in einem Konto auf der Soll-Seite (links),
beim anderen Konto auf der Haben-Seite (rechts).

– In der Praxis wichtig:


Jeder Geschäftsfall, den man verbucht, benötigt einen Beleg (Rechnung, Quittung, Gutschrifts-
/Belastungsanzeige, Kontoauszug, etc.).

– Vermerken Sie die Verbuchung auch direkt auf dem Beleg mit einem Kontierungsstempel.

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Buchungsregeln
(Zu- und Abnahmen)
Bilanz Erfolgsrechnung
Aktiven Passiven Aufwände Erträge

Aktivkonten Passivkonten Aufwandskonten Ertragskonten

+ - - + + - - +

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Buchungssatz

SOLL HABEN BETRAG

MOBILIEN VLL 30 000

Mobilien VLL Geschrieben wird:


S H S H Mobilien/VLL 30‘000.-

2.9. Kauf von Mobilien Mündlich sagt man diesem


für Fr. 30‘000.- auf 30 000 30 000
Kredit Buchungssatz:
à Wir buchen „Mobilien an
VLL 30‘000.-“

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Buchungssatz

SOLL HABEN BETRAG

VLL BANK 15 000

Bank VLL Geschrieben wird: VLL/Bank


S H S H 15‘000.-

5.9. Bankzahlung an Mündlich sagt man diesem


die Kreditoren Fr. 15 000 15 000
15‘000.- Buchungssatz:
à Wir buchen „VLL an
Bank 15‘000.-“

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Hilfestellung:
die Doppel-Smiley-Methode
Post Forderungen
Soll Haben Soll Haben

5 000 5 000

Beispiel: Kunden bezahlen


Rechnungen in der Höhe von CHF 5‘000
auf unser Postkonto ein.
1. welche zwei Konten sind betroffen? Post und Forderungen (Debitoren)
2. Wählen Sie eines der beiden Konten aus und überlegen sich, wie es sich z.B. Das Postkonto nimmt zu (Geld
verändert (Zu- oder Abnahme und ob es ein Aktiv- oder Passivkonto ist). geht ein) und es ist ein Aktivkonto
3. Folgen Sie der Linie und dann wissen Sie wo der Betrag auf dem Der Buchungssatz lautet also:
anderen Konto verbucht wird Post / FLL 5000.-
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Hilfestellung:
die Doppel-Smiley-Methode
Bank Darlehen
Soll Haben Soll Haben

8 000 8 000

Beispiel: Wir bezahlen unsere


Darlehensschuld in der Höhe von
CHF 8‘000 per Banküberweisung zurück.

1. welche zwei Konten sind betroffen? Bank und Darlehen


2. Wählen Sie eines der beiden Konten aus und überlegen sich, wie es sich z.B. Das Bankkonto nimmt ab (Geld
verändert (Zu- oder Abnahme und ob es ein Aktiv- oder Passivkonto ist). geht raus) und es ist ein Aktivkonto
3. Folgen Sie der Linie und dann wissen Sie wo der Betrag auf dem Der Buchungssatz lautet also:
anderen Konto verbucht wird Darlehen / Bank 8000.-
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Doppelter Erfolgsnachweis

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BILANZKONTEN ERFOLGSKONTEN
Aktiven Eröffnungsbilanz 1.1. Passiven S Personal-A H S Fahrgeld-E H
Geschäftsfälle:
Kasse 3 Bank 5 3 54 S 54 S 106 2 106
1: Fahrzeugsteuern, die Fahrzeuge 17 Eigenkapital 15 54 54 106 106
per Bank bezahlt werden ––––––– –––––––

übr. A / Bank 7 20 20

2: Bareinnahmen aus Taxi- S Kasse H S Bank H


S übriger A H
Fahrten:
AB 3 3 54 4 47 AB 5
Kasse / Fahrgeld-E 106 1 7
2 106 4 47 1 7
5 36 S 43
3: Lohnzahlung bar ___ SB 8 SB 1 5 36
43 43
Personal-A / Kasse 54 109 109 48 48

4: Bargeld wird auf das S Fahrzeuge H S Eigenkapital H S Abschreib. H


Bankkonto einbezahlt
AB 17 6 7 SB 15 AB 15 6 7 S 7
Bank / Kasse 47
___ SB 10 15 15 7 7
5: Benzin-/Unterhalt-Kosten 17 17
werden per Bank bezahlt
übriger A / Bank 36
Aktiven Schlussbilanz 31.12. Passiven Aufwand Erfolgsrechnung Ertrag
6: Abschreibungen auf das Kasse 8 Bank 1 Personalaufwand 54 Fahrgeldertrag 106
Fahrzeug Fahrzeuge 10 Eigenkapital 15 Übriger Aufwand 43
Abschreib. / Fahrz. 7
Abschreibungen 7
________________ Gewinn 2 Gewinn 2 ________________
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18 18 106 106

Warenhandel

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Wareneinkauf und –verkauf mit ruhendem Inventar

Buchung Betrag in
Nr Geschäftsfall
Soll Haben CHF
Einkauf von Waren im Wert von Handelswaren-
1 VLL 50 000
CHF 50 000 gegen Rechnung aufwand
Verkauf von Waren im Wert von
2 FLL Handelserlöse 100 000
CHF 100 000 gegen Rechnung

Warenvorrat Handelswarenaufw. Handelserlöse


Soll Haben Soll Haben Soll Haben

1 50 000 100 000 2

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Wareneinkauf und –verkauf mit


ruhendem Inventar
Das Warenvorratskonto wird nur Ende Jahr „korrigiert“ bzw. angepasst. Mit einer Inventur Ende des
Jahres wird verglichen, wie sich der Vorratsbestand seit Anfang des Jahres verändert hat.

BEISPIEL VORRATSZUNAHME
Warenvorrat Handelswarenaufw.
Soll Haben Soll Haben
Einstandswert der
AB 10 000 Buchung der Vorratszunahme: 50 000 eingekauften Waren
Warenvorrat / HandelswarenA CHF 10 000
10 000 10 000
Einstandswert der
20 000 SB 40 000 S verkauften Waren
Warum?
Nicht alles, was eingekauft wurde, wurde auch verkauft.
Deshalb wurde der Warenvorrat grösser (Warenvorrat im Soll)
Daher muss der gebuchte Warenaufwand nach unten korrigiert werden
(Handelswarenaufwand im Haben)
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Wareneinkauf und –verkauf mit


ruhendem Inventar
Das Warenvorratskonto wird nur Ende Jahr „korrigiert“ bzw. angepasst. Mit einer Inventur Ende des
Jahres wird verglichen, wie sich der Vorratsbestand seit Anfang des Jahres verändert hat.

BEISPIEL VORRATSABNAHME
Warenvorrat Handelswarenaufw.
Soll Haben Soll Haben
Einstandswert der
AB 10 000 Buchung der Vorratsabnahme: 50 000 eingekauften Waren
HandelswarenA / Warenvorrat CHF 5 000
5 000 5 000
Einstandswert der
5 000 SB 55 000 S verkauften Waren
Warum?
Es wurde mehr verkauft, als eingekauft wurde.
Deshalb wurde der Warenvorrat kleiner (Warenvorrat im Haben)
Daher muss der gebuchte Warenaufwand nach oben korrigiert werden
(Handelswarenaufwand im Soll)
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Handelswarenaufw. – das Konto für


alles, was mit dem Einkauf zu tun hat

Handelswarenaufw.
Soll Haben

Wareneinkäufe Rabatte von


Lieferanten

Skonto von
Lieferanten

Rücksendungen an
Lieferanten

Vorratszunahme
Bezugskosten zu
Lasten des Käufers Saldo
wie Transport/Zoll = Einstandswert der
verkauften Waren
Vorratsabnahme = Warenaufwand
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Handelserlöse – das Konto für alles,


was mit dem Verkauf zu tun hat

Handelserlöse
Soll Haben
Rabatte an Kunden Warenverkäufe

Skonto an Kunden

Rücksendungen von
Kunden

Versandkosten zu
Lasten des Verkäufers

Saldo
= Nettoerlös
= Warenertrag
= Umsatz
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MWST

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Mehrwertsteuersätze ab 01.01.2018

0% 2.5% 3.7% 7.7%

• Ärzte, Zahnärzte, • Nahrungsmittel • Beherbergungs- • Normalsatz (für alle


Heilbehandlungen • Alkoholfreie leistungen anderen Waren und
• Schulen Getränke (Übernachtung und Dienstleistungen
• Kino, Theater, • Futtermittel Frühstück)
Konzerte • Medikamente à Befristeter
• Lotterien • Zeitungen, Bücher Sondersatz
• Sportanlässe • Pflanzen,
• Mieten Sämereien
• Versicherungen • Wasser in
• Kirche, soziale Leitungen
Institutionen • Radio-/TV-
• Geldverkehr Gebühren

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Mehrwertsteuer

Handelsbetrieb

Fabrikationsbetrieb CHF 19.25 MWST

CHF 11.55 MWST CHF 11.55 MWST

CHF 250.-
CHF 7.70 MWST
CHF 150.- CHF 150.- Verkauf Kleider
Mehrwert / Mehrwert /
CHF 100.- Preisaufschlag: Verkauf Kleider Einkauf Kleider Preisaufschlag:
Einkauf Stoffe CHF 50.- CHF 100.-
7.7% 7.7%
Geschuldete Umsatzsteuer CHF 11.55 Geschuldete Umsatzsteuer CHF 19.25
- Guthaben Vorsteuer CHF 7.70 - Guthaben Vorsteuer CHF 11.55
= Mehrwertsteuer zu bezahlen CHF 3.85 = Mehrwertsteuer zu bezahlen CHF 7.70
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Verbuchung der MWST (effektive Abrechnung)

Nettomethode à Bruttomethode ist in diesem Kurs nicht relevant Guthaben Geschuldete


Vorsteuer Umsatzst.
Einkäufe z.B. Mobilien
Mobilien (100%) Mobilien / VLL 10‘000
MWST (7.7%) Guthaben Vorst. / VLL 770 770

Verkäufe, z.B. Waren auf Rechnung


Waren (100%) FLL / Warenertrag 30‘000
MWST (7.7%) FLL / Geschuldete Umsatzst. 2‘310 2‘310
Verrechnung Debitor Vorsteuer mit Kreditor Umsatzsteuer
Geschuld. Um.st. / Guthaben Vorsteuer 770 770 770
Bezahlung der MWST
Geschuld. Um.st. / Bank 1‘540

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Abschreibungen

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Abschreibungen

Abschreibungs- Abschreibungs-
verfahren methode

Lineare Degressive
Direkte Indirekte
(gleichmässige) (abnehmende)
Abschreibung Abschreibung
Abschreibung Abschreibung

Welcher Betrag wird pro Jahr


Wie wird die Abschreibung verbucht?
abgeschrieben?

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Abschreibungsverfahren

Degressive (abnehmende)
Lineare (gleichmässige) Abschreibung
Abschreibung

Der Abschreibungsbetrag bleibt von Jahr zu Der Abschreibungsbetrag wird von Jahr zu
Jahr gleich hoch. Jahr kleiner.

Basis für die Berechnung der linearen Basis für die Berechnung der degressiven
Abschreibungen ist der Anschaffungswert. Abschreibungen ist der Buchwert.

Zur Ermittlung des jährlichen Der jährliche Abschreibungssatz ist gegenüber


Abschreibungssatzes teilt man 100% durch die der linearen Abschreibung meist doppelt so
Anzahl Jahre der Nutzungsdauer. hoch.

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Lineare Abschreibung

Ausgangslage

Anschaffungswert: CHF 100‘000 Grafische Darstellung


Nutzungsdauer: 5 Jahre 100
Liquidationswert: CHF 0.-

CHF in 1‘000
20
Abschreibungssatz: 20% vom Anschaffungswert
80
20
Buchwert Buchwert
Jahr Abschreibung 60
Anfang Jahr Ende Jahr
100 20
1 CHF 100‘000 20% v. 100‘000 = 20‘000 CHF 80‘000 40 80
2 CHF 80‘000 20% v. 100‘000 = 20‘000 CHF 60‘000 60 20
3 CHF 60‘000 20% v. 100‘000 = 20‘000 CHF 40‘000 20 40
4 CHF 40‘000 20% v. 100‘000 = 20‘000 CHF 20‘000 20 20
0
5 CHF 20‘000 20% v. 100‘000 = 20‘000 CHF 0 Jahr 0 1. Jahr 2. Jahr 3. Jahr 4. Jahr 5. Jahr

Buchwert Abschr eibung41


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Degressive Abschreibung

Ausgangslage

Anschaffungswert: CHF 100‘000 Grafische Darstellung


Nutzungsdauer: 5 Jahre 100
Abschreibungssatz: 40% vom Buchwert
CHF in 1‘000

80 40

Buchwert Buchwert
Jahr Abschreibung 60
Anfang Jahr Ende Jahr
100 24
1 CHF 100‘000 40% v. 100‘000 = 40‘000 CHF 60‘000 40
2 CHF 60‘000 40% v. 60‘000 = 24‘000 CHF 36‘000 60 14.4
3 CHF 36‘000 40% v. 36‘000 = 14‘400 CHF 21‘600 20
36 8.6
21.6 5.2
4 CHF 21‘600 40% v. 21‘600 = 8‘640 CHF 12‘960 13.0 7.8
0
5 CHF 12‘960 40% v. 12‘960 = 5‘184 CHF 7‘776 Jahr 0 1. Jahr 2. Jahr 3. Jahr 4. Jahr 5. Jahr

Buchwert Abschr eibung42


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Abschreibungsmethode

Direkte Abschreibung Indirekte Abschreibung

Die Wertverminderung erfolgt DIREKT auf dem Die Wertverminderung erfolgt INDIREKT auf
Konto des Anlagevermögens (z.B. Fahrzeuge, einem Wertberichtigungskonto (Minus-
Maschinen, Mobilien, etc.) Aktivkonto) des Anlagevermögens.

Im Anlagevermögen ist immer nur der Buchwert Im Anlagevermögen ist der Anschaffungswert,
sichtbar. die bisherige Abschreibung und der Buchwert
sichtbar.

Buchungssatz (Bsp. Fahrzeuge): Buchungssatz (Bsp. Fahrzeuge):


Abschreibungen / Fahrzeuge Abschreibungen / WB-Fahrzeuge

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Direkte Abschreibung

Ausgangslage Grafische Darstellung

Anschaffungswert: CHF 64‘000 Bilanz ER


Nutzungsdauer: 3 Jahre Maschinen 64
Liquidationswert: CHF 4‘000.-
Abschreibungssatz: linear

1. Jahr: Bilanz ER
Abschreibungen / Maschinen 20 Maschinen 44 Abschr. 20

2. Jahr: Bilanz ER
Abschreibungen / Maschinen 20 Maschinen 24 Abschr. 20

3. Jahr: Bilanz ER
Abschreibungen / Maschinen 20 Maschinen 4 Abschr. 20
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Indirekte Abschreibung

Ausgangslage Grafische Darstellung

Anschaffungswert: CHF 64‘000 Bilanz ER


Nutzungsdauer: 3 Jahre Maschinen 64
Liquidationswert: CHF 4‘000.-
Abschreibungssatz: linear

1. Jahr: Bilanz ER
Abschreibungen / WB-Maschinen 20 Maschinen 64 Abschr. 20
- WB-Maschinen 20
Buchwert 44
2. Jahr: Bilanz ER
Abschreibungen / WB-Maschinen 20 Maschinen 64 Abschr. 20
- WB-Maschinen 40
Buchwert 24

3. Jahr: Bilanz ER
Abschreibungen / WB-Maschinen 20 Maschinen 64 Abschr. 20
- WB-Maschinen 60 KV Business School Zürich

Buchwert 4

Veräusserungsgewinne und -verluste

Ausgangslage 1: kein Veräusserungsgewinn

Anschaffungswert Fahrzeug: CHF 100‘000 Verkaufspreis: CHF 30‘000


- Kumulierte Abschreibungen: CHF 70‘000 - Buchwert: CHF 30‘000
= Buchwert: CHF 30‘000 = Veräusserungsgewinn CHF 0

Verbuchung bei direkter Abschreibung:


Verkaufserlös bar: Kasse / Fahrzeuge 30‘000

Verbuchung bei indirekter Abschreibung:


Verkaufserlös bar: Kasse / Fahrzeuge 30‘000
Auflösung Wertberichtigung: WB-Fahrzeuge / Fahrzeuge 70‘000

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Veräusserungsgewinne und -verluste

Ausgangslage 2: Veräusserungsgewinn

Anschaffungswert Fahrzeug: CHF 100‘000 Verkaufspreis: CHF 34‘000


- Kumulierte Abschreibungen: CHF 70‘000 - Buchwert: CHF 30‘000
= Buchwert: CHF 30‘000 = Veräusserungsgewinn CHF 4‘000

Verbuchung bei direkter Abschreibung:


Verkaufserlös bar: Kasse / Fahrzeuge 34‘000
Veräusserungsgewinn: Fahrzeuge / ausserordentlicher Ertrag1 4‘000

Verbuchung bei indirekter Abschreibung:


Verkaufserlös bar: Kasse / Fahrzeuge 34‘000
Veräusserungsgewinn: WB-Fahrzeuge / ausserordentlicher Ertrag1 4‘000
Auflösung Wertberichtigung: WB-Fahrzeuge / Fahrzeuge 66‘000
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1 Abschreibung wäre auch möglich als Gegenkonto

Veräusserungsgewinne und -verluste

Ausgangslage 3: Veräusserungsverlust

Anschaffungswert Fahrzeug: CHF 100‘000 Verkaufspreis: CHF 25‘000


- Kumulierte Abschreibungen: CHF 70‘000 - Buchwert: CHF 30‘000
= Buchwert: CHF 30‘000 = Veräusserungsverlust CHF 5‘000

Verbuchung bei direkter Abschreibung:


Verkaufserlös bar: Kasse / Fahrzeuge 25‘000
Veräusserungsverlust: a. o. Aufwand1 / Fahrzeuge 5‘000

Verbuchung bei indirekter Abschreibung:


Verkaufserlös bar: Kasse / Fahrzeuge 25‘000
Veräusserungsverlust: a. o. Aufwand1 / WB-Fahrzeuge 5‘000
Auflösung Wertberichtigung: WB-Fahrzeuge / Fahrzeuge 75‘000
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1 Abschreibung wäre auch möglich als Gegenkonto

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Verluste aus Forderungen

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Die wichtigsten Buchungssätze


FLL Verluste FLL
+ (Aktivkonto) - + (Minus-Ertragskonto) -
1. Eröffnungsbuchung FLL / Bilanz 44 000
2. Versand von Rechnungen FLL / Honorarertrag 26 000
3. Bankgutschrift für die Zahlung
der betriebenen Kundin
Forderung: CHF 3‘500.- Bank / FLL 3 500
Verzugszinsen: CHF 65.- Bank / Finanzertrag
4. Betreibung eines Kunden,
Kostenvorschuss CHF 100.- bar FLL / Kasse 100
5. Kundenzahlungen auf die Bank Bank / FLL 48 000
6. Postgutschrift der Konkurs-
dividende von 10%, Gesamt- Post / FLL 610
forderung war CHF 6‘100.- Verluste Forderungen / FLL 5 490 5 490
7. Eine schon abgeschriebene For-
derung wird doch noch bezahlt Bank / ausserordentlicher Ertrag
8. Abschlussbuchungen Bilanz / FLL 12 500 S
ER / Verluste Forderungen 5 490 S
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Verluste aus Forderungen & WB Forderungen

Endgültige Verluste Mutmassliche Verluste


(Verluste aus Forderungen) (WB Forderungen)

Der zahlungsunfähige Debitor (Kunde) und Im Forderungsbestand sind erfahrungs-


der erlittene Verlust sind bekannt. gemäss eine Anzahl Forderungen enthalten,
deren Zahlungseingang ungewiss ist.
Die Abschreibung des Forderungsbetrages
erfolgt beim Eintreten des Verlusts direkt über Die Verlustrisiken werden Ende des Jahres
das FLL-Konto und das Minus-Ertragskonto geschätzt und indirekt über das Minus-
Verluste aus Forderungen. Aktivkonto WB Forderungen abgeschrieben.

Verluste Forderungen / FLL Verluste Forderungen / WB Forderungen

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Die wichtigsten Buchungssätze


FLL WB FLL Verluste FLL
1. JAHR + (Aktivkonto) - - (Minus-Aktivkonto) + + (Minus-Ertragskonto) -
1. Bisheriger Geschäftsverkehr 406 300
2. Kunde Müller macht Konkurs.
Der definitive Verlust beträgt 6 Verl.FLL/FLL 6 6
3. Bildung bzw. Erhöhung WB FLL
5% des FLL-Bestandes Verl. FLL/WB FLL 5 5
4. Salden 100 S S 5 11 S

2. JAHR FLL WB FLL Verluste FLL


1. Eröffnung 100 5
2. Rechnungen an Kunden FLL/WarenE 600
3. Zahlungen von Kunden Bank/FLL 630
4. Kunde geht Konkurs, Verlust 10 Verl. FLL/FLL 10 10
5. Verminderung WB FLL
5% des FLL-Bestandes WB FLL/Verl. FLL 2 2
KV Business School Zürich
6. Salden 60 S S 3 8 S

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Abgrenzungen

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Ein Beispiel

• Wir erhalten am 1.12. die Rechnung für unsere Miete (12‘000) für die
nächsten drei Monate.
• Wir verbuchen also den ganzen Betrag ins Konto Mietaufwand im alten
Jahr, obwohl 8‘000 davon eigentlich ins neue Jahr gehören
2016 2017
Okt Nov Dez Jan Feb Mrz
1.12. Raumaufwand / VLL 12‘000
4‘000 8‘000

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Abgrenzungsarten

Passive
Aktive Rechnungs- Rechnungs-
abgrenzung (ARA) Abgrenzung
(PRA)

Noch nicht Vorausbezahlter Noch nicht Im Voraus


erhaltener Ertrag Aufwand bezahlter erhaltener Ertrag
Aufwand
Geldguthaben Leistungsguthaben Geldschuld Leistungsschuld

Wir haben ein Guthaben Wir haben eine Schuld


für das nächste Jahr. für das nächste Jahr.
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Noch nicht erhaltener Ertrag

Wir haben einem Freund ein Darlehen 2016 2017


von CHF 120‘000 gewährt. Er zahlt Nov Dez Jan Feb Mrz Apr
uns die Zinsen von 4% jeweils
Bank / Zinsertrag CHF 2‘400 (30.04.)
halbjährlich, nachschüssig, am 30.04.
und am 31.10. des Jahres. CHF 800.- CHF 1‘600.-

Buchung im alten Jahr? Nein, die eigentliche Buchung erfolgt erst im neuen Jahr. à Der Betrag, der
ins alte Jahr gehört, muss abgegrenzt werden

Haben wir ein Guthaben oder eine Schuld fürs neue Jahr? Ein Guthaben à AKTIVE RG-Abgr.

Zinsertrag 2016 Aktive RA 2016


31.12.16: ARA / Zinsertrag 800.-
800 800
(S) 800 (S) 800
01.01.17: Zinsertrag / ARA 800.-
Zinsertrag 2017 Aktive RA 2017
31.03.17: Bank / Zinsertrag 2‘400.-
800 2400 (A) 800KV Business800
School Zürich

(S) (S) 0
1‘600

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Vorausbezahlter Aufwand

Wir bezahlen unsere Versicherung 2016 2017


quartalsweise im Voraus. Am 30.11. Dez Jan Feb
bekommen wir die Rechnung über
(30.11.) VersicherungsA / VLL CHF 3‘600
CHF 3‘600 für drei Monate.
CHF 1‘200 CHF 2‘400

Buchung im alten Jahr? Ja, die eigentliche Buchung erfolgte im alten Jahr. à Der Betrag, der ins
neue Jahr gehört, muss abgegrenzt/rausgebucht werden

Haben wir ein Guthaben oder eine Schuld fürs neue Jahr? Ein Guthaben à AKTIVE RG-Abgr.

VersicherungsA 2016 Aktive RA 2016


30.11.16: VersicherungsA / VLL 3‘600.-
3600 2400 2400 2400
31.12.16: ARA / VersicherungsA 2‘400.- 1200 (S)
VersicherungsA
(S) 2017 Aktive RA 2017
01.01.17: VersicherungsA / ARA 2‘400.-
2400 (A) 2400
KV Business School Zürich
2400 2400 0 (S)
(S)

Noch nicht bezahlter Aufwand

Wir haben unser Fahrzeug im 2016 2017


Dezember reparieren lassen. Die Dez Jan
Rechnung dafür (gemäss Garagist
FahrzeugA / VLL CHF 990.- (20.01.)
CHF 990.-) erhalten wir aber erst im
Januar. CHF 990.- CHF 0.-

Buchung im alten Jahr? Nein, die eigentliche Buchung erfolgt erst im neuen Jahr. à Der Betrag, der
ins alte Jahr gehört, muss abgegrenzt werden

Haben wir ein Guthaben oder eine Schuld fürs neue Jahr? Eine Schuld à PASSIVE RG-Abgr.

FahrzeugA 2016 Passive RA 2016


31.12.16: FahrzeugA / PRA 990.-
990 990
990 (S) 990 (S)
01.01.17: PRA / FahrzeugA 990.-
FahrzeugA 2017 Passive RA 2017
20.01.17: FahrzeugA / VLL 990.- 990 990 990Zürich
990 KV Business School (A)
0 (S) (S) 0

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Im Voraus erhaltener Ertrag

Wir erhalten den Auftrag für die 2016 2017


Programmierung einer Webseite (CHF Dez Jan
1‘950.-). Der Kunde erhält die Rechnung
(20.12.) FFL / DL-Ertrag CHF 1‘950.-
für die Vorauszahlung im Dezember. Das
Projekt wir im Januar umgesetzt. CHF 0.- CHF 1‘950.-

Buchung im alten Jahr? Ja, die eigentliche Buchung erfolgte im alten Jahr. à Der Betrag, der ins
neue Jahr gehört, muss abgegrenzt/rausgebucht werden

Haben wir ein Guthaben oder eine Schuld fürs neue Jahr? Eine Schuld à PASSIVE RG-Abgr.

DL-Ertrag 2016 Passive RA 2016


20.12.16: FLL / DL-Ertrag 1‘950.-
1950 1950 1950
(S) 0 1950
31.12.16: DL-Ertrag / PRA 1‘950.-
DL-Ertrag 2017 (S)
Passive RA 2017
01.01.17: PRA / DL-Ertrag 1‘950.- 1950
(S) 1950 1950KV Business School Zürich

1950 (S) 0 (A)

02.05.19, Carlo Iellamo

Zusammenfassung
– Grundsätzliche Frage bei einem abzugrenzenden Geschäftsfall:
– haben wir eine Schuld oder ein Guthaben für das kommende Jahr?
– Guthaben = ARA, Schuld = PRA

– Buchung von Aktiven RG-Abgrenzungen (31.12.) immer: ARA / .......


– Auflösung von Aktiven RG-Abgrenzungen (1.1.) immer: ........ / ARA

– Buchung von Passiven RG-Abgrenzungen (31.12.) immer: ..... / PRA


– Auflösung von Passiven RG-Abgrenzungen (1.1.) immer: PRA / ......

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Vielen Dank!
Carlo Iellamo
carlo@marketingmedia.ch

Mobil +41 79 638 74 52

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