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Z e i t s c h r i ft f ü r B u d d h i s m u s
öS 80,– DM 14,– SF 12,–

U r s a c h e
Wirkung
Buddhismus und Naturwissenschaften

Die Rolle des


Glaubens
in Naturwissenschaften
und Buddhismus
Ven. P. A. Payutto

Was macht eine


quantenmechanische
Tasse auf einem
buddhistischem
Tablett?
Peter Riedl

Notizen eines
Technikers
Manfred Klell

Compu-Karma
Oder das Computer-
Netz des Indra
Theo Strohal

Die Welt als Wunder


und Vorstellung
Über buddhistische
Weltsicht und natur-
wissenschaftliche
Erkenntnis
Wolfgang Poier

Unsichtbare Wesen
Dorje Shudgen und die
polytheistische Buddho-
kratie Tibets
Stephen Batchelor

8 . J a h r ga n g N r. 2 6 Herbst 98
SERIE: Einführung in den Buddhismus

Der ganz
alltägliche Frust
Frank Zechner

E igentlich begann alles im Mai 528 vor unserer Zeit-


rechnung in Bodhgaya/Nordindien. Es war die Voll-
mondnacht, in der der Bettelmönch Siddharta Gotama nach
ge, mühevolle Selbstkasteiung praktiziert hatte. Nachdem
ihn diese Übungen an seine körperliche und geistige
Grenze gebracht hatten, sah er ein, daß dies nicht der Pfad
sechs anstrengenden Jahren der Askese tiefste Einsicht in die war, der ihn zur inneren Freiheit führen würde. Als er je-
Natur der Dinge gewann. Diese befreiende Erfahrung war doch begann, diese strenge Selbstquälerei aufzugeben,
der Beginn und die Basis seiner Lehre, die er in den näch- wandten sich seine fünf Mitstreiter, die ihn für seine stren-
sten 45 Jahre in Nordindien weitergeben sollte. ge Kasteiung bewundert hatten, desillusioniert von ihm
Unsicher, ob es sinnvoll wäre, seine Einsichten anderen ab.
mitzuteilen, nahm er sich Zeit, seine Gedanken zu klären. Nach seinem Erleuchtungserlebnis überlegte der Bud-
Glücklicherweise entschied er sich dafür, die Mühsal und dha, mit wem er seine Einsichten teilen könnte. Als erstes
Anstrengungen in Kauf zu nehmen, um denjenigen den kamen ihm seine beiden früheren Lehrer, Alara Kalama
Weg zur spirituellen Freiheit zu zeigen, die dafür offen und Uddaka Ramaputta, in den Sinn. Doch sie waren
sind und die Bereitschaft aufbringen, ihn zu praktizieren. schon seit Jahren tot. Als nächstes dachte er an seine ehe-
Seine ersten Zuhörer waren fünf ehemalige Mitstreiter, maligen Mitstreiter. Nach all den Jahren gemeinsamer As-
mit denen er gemeinsam vor seinem Erwachen sehr stren- kese wären trotz allem sie diejenigen, die seine Erfahrung

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EINFÜHRUNG IN DEN BUDDHISMUS

am besten verstehen könnten, ging es ihm durch den und Kopfschmerzen sind für jeden mehr oder wenig un-
Kopf. Mit dieser Motivation machte er sich auf den Weg angenehm. Ganz zu schweigen von ernsteren Krankheiten.
zu seinen Freunden. Der Alterungsprozeß und die damit verbundenen kör-
Skeptisch, aber doch interessiert, hörten sie sich seinen perlichen und seelischen Frustrationen, bedingt dadurch,
Lehrvortrag an. Aus den überlieferten Texten, die dieses daß wir nicht mehr so wie in jungen Jahren funktionie-
Ereignis beschreiben, erfahren wir, daß dieser Vortrag so ren, sind vielen bekannt. Ohne selbst aus eigener Erfah-
überzeugend war, daß diese fünf ehemaligen Mitstreiter rung sprechen zu können, ist es doch offensichtlich, daß
seine ersten Schüler wurden. es nicht sehr angenehm ist, wenn das Gedächtnis oder die
Hauptthema dieser ersten Lehrrede des Buddha sind körperlichen Funktionen nachlassen. Mag es mich noch
die Vier Edlen Wahrheiten. Sie blieben auch die folgen- belustigen, wenn Kinder mir in der U-Bahn einen Platz
den 45 Jahre der Kern seiner Lehre, und wer sie versteht, anbieten, so ist es schon ein ganz anderes Gefühl, wenn
der versteht auch, worum es im Buddhismus geht. ich aufgrund körperlicher Schwäche auf einen Platz ange-
wiesen bin.
Die Erste Edle Wahrheit Auch kennen die meisten das Gefühl der Trauer nach
Die Erste Edle Wahrheit beschreibt unsere Lebenssitua- dem Tode eines uns nahestehenden Menschen. Es ist ganz
tion. Wie ein Arzt analysiert der Buddha unseren Gei- natürlich, wenn wir uns in einer solchen Situation be-
steszustand, in dem wir uns tagtäglich befinden. Er stellt troffen und niedergeschlagen fühlen. Dies sind Erfahrun-
relativ nüchtern fest, daß wir im allgemeinen nicht sehr gen, die wir alle in unserem Leben machen. Und doch
glücklich sind. Abgesehen von einigen schönen Erlebnis- kennen wir unterschiedliche Möglichkeiten, mit diesen
sen, ist unserer Leben durchzogen von einem inneren Ge- Erlebnissen umzugehen. Manchmal lassen wir uns voll-
fühl des Unbefriedigtseins. Die Zweite Edle Wahrheit be- kommen in diese leidvollen Erfahrungen hineinfallen
schäftigt sich mit den Ursachen unserer unbefriedigenden und schwelgen in ihnen, ein anderes Mal haben wir den
Situation, die Dritte Edle Wahrheit mit dem Ziel der Hei- inneren Freiraum, sie zu fühlen, ohne in ihnen unterzu-
lung und die Vierte Edle Wahrheit mit dem Weg zu die- gehen. Es scheint, als besäßen wir die Möglichkeit, trotz
sem Ziel. Dieser Artikel wird sich schwerpunktmäßig mit äußerer Unannehmlichkeiten innerlich gelassen zu blei-
den ersten beiden Edlen Wahrheiten beschäftigen. ben und uns nicht von diesen unangenehmen Erfahrun-
Die Situation der Menschen vor 2500 Jahren war of- gen hinwegreißen zu lassen.
fensichtlich der unseren sehr ähnlich. Auch sie waren in- Es ist immer wieder eine neue Herausforderung, wenn
nerlich unbefriedigt. Wie auch wir heutzutage fühlten sie, wir uns mit unangenehmen Situation konfrontiert sehen.
daß irgend etwas fehlt, um wirklich glücklich zu sein. Der Selbst auf intensiven Meditationsseminaren bleiben wir
Buddha benutzte den Pali-Begriff dukkha, um diesen Zu- davon nicht verschont. Besonders wenn unserer Sitz-
stand zu beschreiben. Pali ist die Sprache, in der die älte- nachbar zehn Tage lang dieselben Socken trägt und unse-
sten buddhistischen Texte verfaßt sind. Im Deutschen re Nase sich nicht und nicht an den intensiven Geruch sei-
wurde dieser Begriff oft mit dem Wort “Leiden” übersetzt, ner Füße gewöhnen will. Eigentlich wollten wir ja in die-
wobei sich Dukkha sowohl auf das körperliche als auch sen zehn Tagen unsere Meditationspraxis vertiefen –
auf das seelische Leiden bezieht. Doch bedeutet der Be- wenn da nicht dieser Geruch wäre. Sollen wir die Schwei-
griff nicht nur Leiden im Gegensatz zu Glück, sondern geregel brechen und unserem Nachbarn höflich den Ge-
auch Unvollkommenheit, Unbeständigkeit, Unwirklich- brauch von Seife erklären? Oder sollen wir versuchen, alle
keit, Unzulänglichkeit, die Unfähigkeit, ganz zufrieden- Phänomene, inklusive Geruch, als vergängliche Illusionen
zustellen. wahrzunehmen? Versunken in all diese Pro und Kontras,
überwältigt uns plötzlich totale Freude, wenn wir feststel-
Unvollkommenheit ist das, len, daß unser Nachbar nun seinen Platz gewechselt hat.
was uns alle verbindet. Doch diese Freude hält nur so lange an, bis wir der in-
tensiven Schmerzen in unseren Knien und unserem
In seinen Lehrreden benutzte der Erwachte die oft wie- Rücken gewahr werden.
derkehrende Formulierung: Geburt ist Leiden, Alter ist Diese kleine Episode zeigt, daß selbst angenehme Er-
Leiden, Krankheit ist Leiden, Tod ist Leiden, mit Unlie- fahrungen nicht sehr beständig sind. Dem Buddha wird
bem vereint sein ist Leiden, von Liebem getrennt sein ist zwar manchmal Pessimismus vorgeworfen, aber er leug-
Leiden, nicht erlangen, was man begehrt, ist Leiden. nete nie, daß es momentane Glückserfahrungen gibt. Viel-
Unvollkommenheit ist das, was uns alle verbindet. Wir mehr wies er auf ihren unbeständigen Charakter hin.
alle kennen die Erfahrungen von Krankheit und die damit Trotz aller schönen Erlebnisse ist unser Leben von inne-
verbundenen Unannehmlichkeiten. Husten, Schnupfen rer Unzufriedenheit durchzogen.

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DER GANZ ALLTÄGLICHE FRUST

Die Zweite Edle Wahrheit Obwohl es nicht Ziel der Meditation ist, bestimmte Zu-
Die Zweite Edle Wahrheit beschreibt die Ursachen un- stände zu erreichen, verhindert gerade diese Gier, wieder
serer inneren Unzufriedenheit und die vielfältigen Me- ähnliche Erfahrungen zu machen.
thoden, mit ihr umzugehen. Heutzutage sind die Praxen der Psychotherapeuten voll
mit Menschen, die alles haben und doch nicht glücklich
sind. Angenommen, wir liegen an einem tollen Swim-
Tanha meint dieses Gefühl des Getriebenseins, das
mingpool im sonnigen Kalifornien. Blauer Himmel,
uns von einem Fernsehkanal zum anderen treibt.
warme Sonne und ein leichter Wind. Doch wie lange hal-
ten wir es in dieser angenehmen Situation aus? Wie lange
Die Hauptursache unserer Unzufriedenheit ist unsere dauert es, bis wir in einen Dämmerzustand versinken oder
eigene Blindheit und die Unfähigkeit, die Dinge so zu nach der nächstbesten Zeitung greifen? Es scheint, daß
sehen, wie sie sind. Dieser Mangel an Weisheit führt zu materieller Wohlstand und perfekte Umstände nicht aus-
Unzufriedenheit und dem Gefühl, “immer noch etwas reichen, um uns glücklich zu machen. Irgend etwas fehlt
haben zu müssen”. In den ältesten buddhistischen Texten uns, um wirklich innerlich zufrieden zu sein.
wird zur Beschreibung dieses Zustandes der Pali-Begriff Psychotherapeuten beschreiben diesen Zustand als ein
tanha gebraucht. Wie bei allen Übersetzungen gibt es Gefühl der inneren Leere und bestätigen damit, was der
auch hier keine perfekte Entsprechung. Einige Autoren Buddha schon vor 2500 Jahren entdeckt hat. Viele Men-
verwenden das deutsche Wort “Gier”, andere übersetzen schen unterdrücken dieses Gefühl der inneren Leere,
diesen Begriff mit “Begehren” oder “Durst”. Doch egal, indem sie sich in vielfältiger Weise ablenken und betäu-
welche Übersetzung gewählt wird: Tanha meint dieses Ge- ben. Drogenkonsum ist nur eine von vielen Möglichkei-
fühl des Getriebenseins, das uns von einem Fernsehkanal ten. Gesellschaftlich anerkannter sind Ablenkungsmetho-
zum anderen treibt. Es ist das Gefühl, das hinter der Gier den wie Einkaufengehen, Konsumieren aus innerer Lang-
steckt, das Gefühl, daß das, was ich habe oder bin, noch weile, süchtiges Sich-Überarbeiten oder exzessives Fern-
nicht genug ist. Wir dürsten nach sinnlichen Objekten sehen. Alles, was uns von dieser inneren Leere ablenkt, ist
(sinnliche Berührungen, Sehobjekte, schönen Tönen), uns willkommen.
oder wir gieren nach Geistobjekten wie zum Beispiel schö- Um diese innere Leere zu verdecken, bedienen wir uns
nen Phantasien oder tollen Konzepten. Haben wir das vor allem zweier psychologischer Mechanismen: der Stra-
Objekt unserer Begierde erreicht, so versuchen wir, an tegie des Sich-Aufblähens und der des Sich-Verurteilens.
ihm festzuhalten. Aber jeder Versuch, sich verändernde Bei der Strategie des Sich-Aufblähens kreieren wir eine Art
Phänomene festzuhalten, muß unweigerlich scheitern grandiose Plastikpersönlichkeit. Um uns nur bloß nicht
und zu weiteren Frustrationen führen. Es ist genauso mit dem Gefühl der Unzulänglichkeit zu belasten, basteln
hoffnungslos, als würden wir versuchen, ein Bild in Was- wir uns eine Superpersönlichkeit, die uns suggeriert, daß
ser zu malen. wir der oder die Tollste sind. Mögen uns dies auch ande-
Und doch versuchen wir es immer wieder. Wer kennt re zeitweise abnehmen, so wissen wir doch in unserem In-
nicht die Erfahrung, daß gerade aus dem angenehmen Zu- neren, daß dieses momentane angenehme Gefühl nicht
stand der Ruhe und Klarheit, den wir mitunter in der Me- die Lösung unseres Problems ist, denn im Grunde hat sich
ditation erreichen, die Gier entsteht, in der nächsten Me- an unserem Gefühl des Unbefriedigtseins nichts geändert,
ditation denselben Zustand erreichen zu wollen. So kann auch wenn wir es auf diese Weise besser ertragen können.
es leicht passieren, daß wir in jeder der folgenden Me- Ganz anders geht die Strategie des Sich-Verurteilens mit
ditationen nur noch nach diesem tollen Erlebnis gieren. unserer inneren Situation um. Dieser Versuch knüpft in

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EINFÜHRUNG IN DEN BUDDHISMUS

der Regel an all die negativen Urteile an, die Erziehungs- Eines Tages sah Nasruddin auf einem Basar ein sehr
personen über uns gefällt haben und die uns suggerieren, günstiges Angebot an roten Peperoni und dachte sich:
wir seien vollkommen unzulänglich und schlecht. Wenn “Wow, die sind aber echt günstig!” In seiner Freude über
wir Derartiges lang genug von anderen hören, beginnen das vermeintliche Schnäppchen kaufte er sich gleich einen
wir nach einiger Zeit, dies selbst zu glauben, und bauen ganzen Korb voll. Zu Hause angekommen, wurde ihm
uns eine Art Negativ-Persönlichkeit auf – frei nach dem klar, daß er eigentlich gar keine richtige Verwendung für
Motto: Lieber eine negative Persönlichkeit als gar keine. seinen Neuerwerb hatte. Doch verlockt von der kräftigen
Doch leider gelangen wir auch durch diese Strategie nicht roten Farbe der Peperoni konnte er nicht widerstehen und
zu unserem eigentlichen Ziel: dem Zufriedensein. kostete einen. Tränen schossen ihm in die Augen, seine
Nase begann zu triefen, seine Zunge brannte wie Feuer.
Und doch mußte er einen nach dem anderen essen. Nach
In gewisser Weise ähneln wir einem Hamster:
einer Weile kam ein Freund vorbei und sah Nasruddin
Je schneller er in seinem Laufrad rennt, desto
mit feuerrotem Kopf die scharfen Peperoni essen. Neu-
kleiner wird seine Chance zu entkommen.
gierig fragte er, warum er denn nicht aufhöre. “Ich habe
immer noch die Hoffnung, irgendwann einmal einen
Betrachten wir unsere Kosumgesellschaft näher, so süßen Peperoni zu erwischen”, antwortete Nasruddin.
könnte man den Eindruck bekommen, daß sie auf nichts So wie Nasruddin folgen wir immer wieder unseren Ge-
anderem aufgebaut ist als auf dem Versprechen “Kauf wohnheitsmustern, in der Hoffnung, daß sie diesmal ihr
mich und du wirst glücklich”. Dieses Versprechen bezieht Versprechen einlösen würden. Doch je mehr wir diesen
sich nicht nur auf materielle Güter, sondern auch auf viele Mustern folgen, desto stärker werden sie. Die Lösung be-
unserer Aktivitäten: Verdiene viel Geld, und du wirst steht nicht darin, der Gier zu folgen, sondern die Gier los-
glücklich. Kauf dir ein Superauto, und alle deine Wün- zulassen. Ein Gutteil des buddhistischen Geistestrainings
sche sind erfüllt. Mach diesen Workshop, und du wirst er- besteht in nichts anderem als in der Wahrnehmung unse-
leuchtet. Nimm diese Pille, und du bist geheilt. Diese Ver- rer leidverursachenden Muster und in dem Training, diese
sprechen klingen zwar verlockend, doch leider halten sie Muster gelassen wahrzunehmen, ohne ihnen zu folgen.
nicht das, was sie versprechen. Das einzige, was sie be- Jigme Khyentse Rinpoche, ein buddhistischer Meditati-
wirken, ist, daß wir permanent in Bewegung sind und onslehrer, faßte das buddhistische Training folgender-
einem Ziel nach dem anderen nachjagen. Wir pilgern von maßen zusammen: Wenn uns etwas juckt, kratzen wir uns
Workshop zu Workshop, nur um immer wieder mit die- normalerweise ganz automatisch. Wenn uns nach ein paar
sem Gefühl des “Ich brauch noch mehr” konfrontiert zu Jahren des Trainings etwas juckt, dann machen wir erst
werden. einmal eine Pause und überlegen uns, ob es wirklich das
Auf diese Weise gelangen wir nie zur inneren Ruhe und beste ist, uns zu kratzen. Wenn ja, dann kratzen wir uns
Ausgeglichenheit. Im Gegenteil: Je mehr wir versuchen, auch. Wenn nein, dann haben wir die Freiheit, etwas an-
der inneren Leere zu entkommen, desto mehr verstricken deres zu tun.
wir uns. In gewisser Weise ähneln wir einem Hamster: Je
schneller er in seinem Laufrad rennt, desto kleiner wird Frank Zechner ist Diplompsychologe und arbeitet als Super-
seine Chance zu entkommen. Wir brauchen nicht mehr visor und Kommunikationstrainer mit Pflegekräften aus dem
von demselben, sondern wir brauchen etwas grundsätz- Gesundheitsbereich. Außerdem lehrt er seit einigen Jahren
lich anderes. Meditation in der Theravada-Schule der Österreichischen
Buddhistischen Religionsgesellschaft.

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