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Bisher bei In Treatment

Sie verstehen wirklich nicht,


warum ich zu ihm "Ja" gesagt habe?

Weil Sie zu mir "Nein" gesagt hatten.

Vielleicht bin ich eine Alternative zu allem,


wofür Andrew steht.

Abhängigkeit, Ängstlichkeit.

Aber ich bin keine realistische


Möglichkeit für Sie, Laura.

Sagen Sie mir einfach.

Ich denke,
das sind Sie mir schuldig.

Wollen Sie mich?

Nein.

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In Treatment
Staffel 1 - Folge 11

Übersetzt von Power


Korrektur von Jazzhead

Woche Drei
Laura - Montag 9 Uhr

Es tut mir wirklich leid.

Sie würden nicht glauben,


was mir gerade passiert ist.

Ich hätte es beinahe


nicht hierher geschafft.

Gott.

Ich muss mich erst beruhigen.

- Könnte ich ein Glas Wasser haben?


- Sicher.

Was denn, werden Sie mich bestrafen,


weil ich zu spät komme?

Tut mir leid.

Keine Ahnung, wie das her kam.

Ist es Ihrer?
Ja.

Ich dachte, jemand hätte


es hier vergessen.

Also, was ist passiert?

Warum sind Sie


25 Minuten zu spät?

Richtig.

Also, ich bin mit


dem Taxi gekommen.

Wir rasen die Madison


lang und etwa

200 Fuß vor uns ist dieser Hund.

Er, sie, es versucht über


die Straße zu kommen.

Wissen Sie, es ist unmöglich,


die Madison an dieser Stelle zu passieren,

unmöglich.
Und natürlich wird er überfahren.

Also nicht überfahren,


angefahren.

Das Auto vor uns fuhr ihn an,


also rannte er mitten auf die Strasse.

Und dann fuhr ihn noch ein Auto an.


Es war furchtbar.

Die Autos haben Tischtennis mit ihm gespielt.


Das war wie "Ping", "Ping".

Er hatte keine Chance.

Das Taxi, in dem ich war, fuhr ihn fast an.


Aber der Fahren konnte vorher bremsen.

Aber dann wurde er vom Auto links


richtig hart getroffen.

Ich dachte er wäre tot,


aber er war es nicht.

Ich schaute durch die Heckscheibe und sah,


wie er über die Straße humpelte.

Ich habe den Fahrer angeschrien,


er soll anhalten, aber er konnte nicht,

bei dem Verkehr da, gäbe es


eine Massenkarambolage.

Aber ich konnte nicht weiterfahren,


wissen Sie? Ich meine,

wenn der Hund noch am Leben war,


musste ich ihn zum Tierarzt bringen.

Ich meine, nicht wahr?


Sie würden doch auch anhalten.

Oder vielleicht wäre Ihnen


das komplett egal.

Ich denke, nicht jeder würde


dort anhalten.

Aber Sie würden doch anhalten, Paul.

Ich bin mir sicher,


dass Sie anhalten würden.

Sie würden nicht anhalten?

Ich würde nicht anhalten.

Nicht?

Ich würde davon ausgehen,


dass der Hund tot ist,

dass es da nichts gibt,


was ich noch für ihn tun könnte.

Sicher, ich wäre genauso traurig,


wie Sie, aber ich würde nicht

anhalten.

Ich glaube Ihnen nicht.

Naja, jedenfalls,
musste ich anhalten, okay?

Also schrie ich den Fahrer an, er solle


umdrehen, damit ich auf die andere

Strassenseite kann, aber es gab


keine Möglichkeit zum Umdrehen.

Und dieser Idiot vom Taxifahrer


versucht

mir einzureden, dass verwundete Tiere


lieber alleine sterben,

nur weil er keinen beschissenen


U-Turn machen kann.
Also schrie ich ihn an:
"Bitte, können Sie anhalten?

Ich muss mir überlegen, was zu tun ist.


Ich muss etwas tun." Und dann

schaute ich auf seine Anzeigetafel


und es ist schon fünf nach, und es sind

noch weitere 25 Minuten


bis zu Ihrer Praxis.

Es war unglaublich frustrierend.

Hört sich so an.

Stellen Sie sich vor, für einen Hund anhalten,


der sowieso sterben könnte und zu spät kommen.

Aber Sie wären


sowieso zu spät gekommen.

Was?

Naja, Sie waren noch sehr weit weg


und es war bereits fünf nach,

Hund oder kein Hund,


Sie wären 25 Minuten zu spät.

Die Tatsache ist die, Laura,


Sie sind nie zu spät.

Ich hätte mich über


einen Anruf gefreut.

Warum sind Sie so?

Wie?

Ich weiß nicht. Anti.

Anti?

Anti was?

Anti-ich. Ich komme rein,

es geht mir beschissen, nachdem,


was ich gerade erlebt habe und

Sie verbreiten hier eine negative


Stimmung mir gegenüber.

Ich denke nicht,


dass ich negativ bin, Laura.

Ich versuche nur,


Sie zu verstehen, das ist alles.
Ich denke, es wäre möglich, dass Ihr zu spät
kommen heute, nicht ganz zufällig ist.

Vielleicht versuchen Sie mir


etwas mitzuteilen.

Was denn, habe ich den Hund bezahlt,


damit er vor meinen Augen überfahren wird?

- Ich habe ihn manipuliert?


- Nein, Sie waren bereits zu spät, Laura.

Ich weiß nicht,


was Sie von mir wollen, Paul.

Ihr Zeitplan ist voll.


Sie sind eine vielbeschäftigte Frau.

Sie rufen immer an, wenn


es ein Problem geben sollte.

Wenn es einen Notfall im Krankenhaus gibt,


irgendwas, rufen Sie immer an.

Sie sind nie zu spät.

Genau genommen,
sind Sie des Öfteren zu früh.

Na und?

Also, was denken Sie, was Sie mir mit


Ihrer Verspätung zu sagen versuchen?

Nichts, Paul. Ich... Nichts.

Vielleicht.

Vielleicht denken Sie,

dass ich meinen Job nicht richtig mache?

Denn, wenn das der Fall ist,


sollten wir darüber reden.

Über

- was?
- Laura, ich weiß,

dass Sie sehr bestürtzt waren, darüber

- was Sie mitansehen..


- Schauen Sie sich an, Paul.

Hören Sie sich mal zu.


Sie planen da was.
Ich kenne Sie.
Sie planen etwas.

Was plane ich?

Es scheint mir, dass ein Paar


der letzten Sitzungen, die wir hatten,

- sehr schwer für Sie waren.


- Die letzten Paar Monate, Paul.

Sehr sehr schwer.

Und wundervoll.

Sind Sie sauer auf mich?

Weil, wenn Sie das sind,

dann ist es etwas,


worüber wir reden sollten.

Vielleicht sollten wir darüber reden,

was Ihnen diese Therapie bringt oder

nicht bringt.

Vielleicht haben Sie genug davon.

Ich komme zu spät und Sie


schmeißen mich aus der Therapie?

Verdammter Mist, nutzen Sie den Gürtel,


das wäre die humanere Bestrafung.

Schauen Sie, ich bin nicht sauer.


Ich war es mal.

Ich dachte auch darüber nach,


nicht mehr hierhin zu kommen,

wie so eine Art von Protest.

Als ich letzte Woche hier weg ging,

wollte ich ein Taxi rufen,


aber die Leitung war besetzt.

Ich ging einfach in Kreisen,

weiter und weiter.


Um den Block, um den Garten.

Dann wurde mir klar,


dass ich im Schock bin, Paul.

Es fühlte sich an, als ob


mich jemand geschlagen hätte.
So fühlten Sie sich?

Als ob ich Sie geschlagen hätte?

Muss ich Sie daran erinnern,


was Sie zu mir genau dort an der Tür

am Ende der Sitzung gesagt hatten?

Wissen Sie, ich habe das Gefühl, dass,


wenn ich es nicht erwähnt hätte, Sie es

nie zur Sprache gebracht hätten.

Sie würden sich hinter dieser


idiotischen Regel verstecken,

dass Therapeute keine Themen ansprechen.

Sie müssen dem Patienten


die Gesprächsführung überlassen, richtig?

Sie würden Gebrauch von diese Regel machen,


so dass wir nie darüber reden würden,

was passiert ist,


als ob es nie passiert wäre.

Worüber würden Sie


heute gerne reden?

Sie tun so, als ob Sie mich


nicht kennen würden, Paul.

Das geht mir am Meisten auf den Geist.

Ihr Blick ist wie:


"Wie war Ihr Name nochmal?"

Ganz im Gegenteil. Ich denke,


ich spreche da etwas an,

was Sie sehr gut


kennen, denke ich.

Das ist genau der Grund, aus dem


ich auf diesem Thema herum reite.

Welches Thema denn?

- Ihre Wut.
- Meine Wut über...

Sie versuchen mich wütend zu machen.

Sie provozieren mich.

Nein, ich sage nur,


dass Sie bereits sauer waren,

bevor Sie durch die Tür hereingekommen sind.

Sie waren so sauer, dass Sie sich


überlegt haben, gar nicht her zu kommen.

Und Sie haben Ihre Wut ausgedrückt,


indem Sie zu spät gekommen sind.

- Fuck! Ich kann nicht gewinnen. Sie sind...


- Ich bin was?

Ich wollte Ihnen erzählen,


zu welchen Schlüßen

ich diese Woche gelangt bin, aber Sie


sind nicht interessiert, oder?

Sie würden mich lieber ködern, mich wütend


machen, um zu beweisen...

Aber wissen Sie, was die Wahrheit ist?


Ich bin das Gegenteil von wütend.

- Anti-Wütend.
- Ficken Sie sich doch, Paul.

Als Sie sagten, dass Sie mich nicht wollen,


meine erste Reaktion war es, zu sagen:

"Wen interessiert's? Ich will das nicht.


Ich komme nicht mehr her."

Aber dann wurde mir klar, dass es nicht


Ihre Schuld ist. Es ist meine Schuld.

Sie schulden mir nichts.


Sie müssen mich nicht lieben.

Laura, mir ist klar, dass ich die Tür

vielleicht etwas zu laut vor


Ihrem Gesicht zugeschlagen hatte.

- Vielleicht war ich etwas...


- Grausam?

Nein, ich denke nicht,


dass ich grausam war.

Ich war eindeutig.

Sehen Sie, Sie baten mich um eine eindeutige


Antwort und ich habe Ihnen eine gegeben.

Ich entschuldige mich nicht dafür,


dass ich Ihnen diese Antwort gegeben habe.
Es tut mir leid,
dass ich Sie verletzt habe.

Okay.

Also A: ich akzeptiere


Ihre Entschuldigung.

Und B: Ich denke Ihre Antwort


war nicht so eindeutig.

Und C: ich denke, meine Entschuldigung,


um zu spät zu kommen, war perfekt.

Die Entschuldigung mag perfekt gewesen sein,


aber der Zeitpunkt war nicht zufällig.

Ich weiß schon, warum man über Psychologen


und deren Schwachsinn lacht.

"Was meinst Du wirklich? Was bedeutet das?"


Das ist Schwachsinn.

- Nervender ... Bullshit.


- Würde es Sie nicht nerven,

wenn Ihr Therapeut Sie zwingen würde,


irgendwelche lächerlichen Interpretationen

zu akzeptieren, gegen die Sie sich nicht


verteidigen können, weil Sie ein Patient sind?

"Alles, was Sie sagen, wird


gegen Sie verwendet werden."

Ich sollte bei dem Hund bleiben.

Ich sollte den Hund zum Tierarzt


bringen, anstatt her zu kommen.

Hierher, wo Sie vielleicht nicht


angemessen behandelt werden?

Was wollen Sie von mir?


Sie weigern sich, mir zuzuhören!

Ich denke nicht,


dass Sie sich selbst zuhören.

Vielleicht identifizieren Sie sich


mit dem Hund?

Wissen Sie, der Hund verdient mehr,


als eine hinzugezogene

idiotische Interpretation zu sein.

Sie wollen irgendeine miese


Theorie erforschen?
Dann denken Sie sich was Neues aus.
Jesus, geben Sie sich etwas Mühe.

Denken Sie, ich gebe mir keine Mühe?

Denken Sie, ich bin nicht fleißig genug


in der Therapie? Ist es das, was Sie denken?

Dass ich hier sitze, wie ein Parasit,


der sich von Ihren Geschichten,

Ihrer Realität und


Ihrem Schmerz ernährt?

Vielleicht helfe ich


Ihnen kein Bisschen?

Plötzlich vermisse ich Andrew.

Zum ersten Mal, seitdem ich Ihnen hier


gegenüber sitze, vermisse ich ihn.

Es ist so seltsam,
Andrew zu vermissen.

Andrew, der mich liebt,

der es zugibt, der es in


der Öffentlichkeit hinaus schreit.

Was wäre,
wenn ich das tun würde?

Haben Sie sich das mal vorgestellt?

Ich fantasiere nicht mehr.

Hab's mir abgewöhnt.


Es ist gefährlich für meine Gesundheit.

Ich werde in ein


Paar Monaten heiraten.

Ich muss jeden verbliebenen Tropfen


meiner Energie für meine Hochzeit sammeln.

Meinen Sie, es braucht Energie,


die Sie nicht haben?

Ich dachte, die Bräute sollten

einen wirbelnden Derwisch


an Aktivität darstellen.

Alleine das Wort "Braut"


macht mir Angst.

Ich sagte zu Andrew, er soll die Catering-


Firma und den Ort ohne mich auswählen.

Wo ist der Unterschied zwischen einer Heirat


im Hilton oder im Hyatt, alles dasselbe.

Egal, wie sehr man versucht, anders zu sein,


am Ende sieht man genauso aus wie alle

anderen, schlimmer sogar.

Gott, ich wünschte, ich könnte


einfach in Vegas heiraten.

Keine Caterer, keine Gäste,


nur ein Alkoholiker-Friedensrichter

und ein Transvestit-Organspieler.

Wissen Sie,
was er getan hat... Andrew?

Er hat an jeden in seinem Adressbuch


eine E-Mail geschickt.

An jeden. Sein Versicherungsagent,


sein Mechaniker.

Wir hatten einen Kammerjäger


vor ein Paar Monaten,

selbst der hat eine E-Mail bekommen.

Er hat es jedem erzählt. Ich sagte


es noch nicht einmal meinem Vater.

Wirklich?

Ich hatte noch keine Zeit.

Ich war beschäftigt.

Ich wollte es ihm


nicht am Telefon sagen.

Andrew hat vorgeschlagen, dass wir beide


hingehen und es ihm gemeinsam sagen,

aber es kam etwas dazwischen.


Wir haben es nicht geschafft.

Außerdem wollte ich nicht,


dass wir zu zweit dorthin gehen.

Hand in Hand, total verliebt,


wie in Filmen...

"Rate mal was, Daddy!"

Also ist es nicht so,


dass es nicht geklappt hätte.

Sie haben sich davor


herumgedrückt, es ihm zu sagen.

Es ging ihm in letzter Zeit


nicht besonders gut.

Er hatte all die Tests


machen lassen.

Ich bringe ihn hin, natürlich.

Er weiß nicht, welche


Fragen er dort stellen sollte.

Er denkt, weil ich eine Ärztin bin,


werden sie mir alles erzählen.

Um ehrlich zu sein, glaube ich, dass es


besser ist, im Dunkeln herum zu tappsen,

ohne die Wahrheit zu erfahren.

Ich könnte positiv,


unterstützend, optimistisch sein.

Er hatte heute
eine Kernspintomographie.

Vielleicht würde ihn die Nachricht


von Ihnen und Andrew

auf eine gute Art ablenken.

Das würde ihn glücklich machen, ja?

Das ist ein Problem.

Was ist ein Problem?

Naja, ihm etwas zu geben,


worauf er sich freuen könnte.

Sie meinen, wenn Sie es ihm sagen würden,


würde es real werden?

Ja, schätze ich mal.

Ich weiß nicht, vielleicht.

Ich weiß, dass Andrew in den letzten Tagen


so glücklich war, ich fühle mich,

- als ob ich ihn betrüge.


- Wie das?

Weil ich traurig bin.


Naja, nicht wirklich traurig,
aber eben auch nicht glücklich...

Neutral, gleichgültig.

Andrew ließ uns letzte Woche


unseren Rundgang machen,

alle unsere Freunde besuchen,


denen die guten Neuigkeiten mitteilen.

Und ich fühle mich nur, wie...

Haben Sie jemals den Film


"King Kong" gesehen?

Wie sie ihn in


der Wildnis fangen,

ihn zurück in die


Zivilisation bringen,

ihn für die ganze Welt


zur Schau stellen?

Aber er war
nicht gleichgültig.

Er war wütend,
wenn ich mich richtig erinnere.

Wie auch immer. Es ist eine Freakshow.


Ich fühle mich, wie eine Freakshow.

Jeder schaut mich an, mit diesem...

gestellten Lächeln
quer über das Gesicht.

Es ist, als ob sie abwarten würden,


was ich als Nächstes tue.

Wir haben nicht


mehr viel Zeit übrig.

- Kommen Sie, ich kam gerade erst her.


- Sie waren eine halbe Stunde zu spät.

Da sind wir wieder, dieser Schwachsinn,


weil ich zu spät gekommen bin.

Ich weiß, Sie halten es nicht


für wichtig. Ich tue es.

Ich geb's auf. Das hat keinen Sinn.


Sie könnten mich genausogut

fesseln und knebeln, denn, egal was ich


sage, es macht keinen Unterschied.
Ist es das, was Sie bei mir
am Liebsten tun würden?

- mich zum Schweigen bringen?


- Ja, das würde ich,

weil Sie immer wieder dasselbe sagen.


Ich hab's gehört.

Sie wollen mich aus der Therapie


raus haben. Ich hab's kapiert.

Ich will Sie nicht rauswerfen.


Absolut nicht.

Ich denke, wir sollten dieser Möglichkeit


etwas Platz einräumen.

Der Möglichkeit, dass wir mit der Therapie


etwas kürzer treten.

Nun glauben Sie mir,


Sie haben sie herein gelassen.

Wie lange haben Sie


schon darüber nachgedacht?

Denken Sie schon länger darüber nach,


mich los zu werden?

Es scheint, als ob Sie

darauf gewartet hätten,


darauf gehofft hätten.

Dass ich heute zu spät kam, ist der


perfekte Vorwand, um mich los zu werden.

Zuerst einmal, ich will


Sie nicht los werden.

Ich bitte Sie nur, zu überlegen,

ob diese Therapie wirklich hilft.

Jetzt versuchen Sie also,


den Aufprall zu dämpfen?

Danke sehr.
Machen Sie sich keine Mühe.

Zweitens, denke ich,


dass Sie mich bereits...

vor langer Zeit entsorgt haben.

Sie wollen nicht, dass ich Sie


wie ein Psychologe behandle.
Sie wollen, dass ich Sie als jemand behandle,

der in Sie verliebt ist.

Und, meiner Meinung nach,


ruiniert das jede Chance,

dass diese Therapie Erfolgt haben könnte.

Sehen wir es ein, ich bin schon


für eine sehr lange Zeit

nicht mehr Ihr Therapeut gewesen.

Ich bin derjenige, der Nein zu Ihnen sagt.


Ich bin derjenige, der Sie erniedrigt.

Ich habe Sie ein ganzes


Jahr lang erniedrigt,

indem ich nicht


auf Sie reagiert habe.

Meine ehrliche Meinung ist es,


dass es sehr schwer ist,

unter diesen Bedingungen


die Therapie fortzusetzen,

von diesem emotional


geladenen Punkt aus.

Therapie sollte für Sie keine Quelle

für ständige Erniedrigung sein.

Sie verdienen wirklich


etwas Besseres.

Was denn, plötzlich sind Sie nicht gut


genug für mich, als Therapeut?

Bin ich die erste Patientin,


die in Sie verliebt ist?

Sie sind seit 20 Jahren ein Therapeut.

Sollten Sie nicht wissen,


was in solchen Fällen zu tun ist?

Um Gottes Willen,
kommen Sie damit klar.

Vielleicht können Sie mich nicht behandeln,


weil Sie ebenfalls in mich verliebt sind?

Ich kann Sie nicht behandeln,


weil die Grenzen zu oft
überschritten wurden,

indem Sie mir sagten, dass Sie nicht mehr


meine Patientin sein wollen.

Na und, verdammt?

Ist unsere Zeit vorbei?

Ich fürchte, das ist es.

Könnten Sie mir nicht


etwas mehr Zeit geben?

Da war dieser kleiner Hund,


erinnern Sie sich?

- Ich fürchte, das kann ich nicht.


- Kommen Sie, 10 Minuten.

Ich habe schon etwas anderes vor.


Tut mir leid.

Es ist das Ende des Monats.

Ich nehme an, Sie werden


eine Quittung brauchen.

Ich habe eine Rechnung erstellt.

Ich berechnete Ihnen...

- Brauchen Sie Hilfe?


- Wenn es Ihnen nichts ausmacht.

- Danke.
- Treffen Sie sich mit Paul?

Sind Sie sein Patient?

- Sie?
- Ja.

- Was ist das?


- Nur etwas, was ich ihm mitgebracht habe.

Was denn, ein Geschenk?

Hat er für Sie etwas Großes gelöst?

Eine Riesenkrise?

Ich komme erst


seit ein paar Wochen her.

Seltsam, dass wir uns noch nie


getroffen haben. Ist das Ihre übliche Zeit?
Jeden Dienstag.

Es ist Montag.

Was?

Es ist Montag.

- Es ist Montag.
- Es ist Montag.

Wissen Sie, ich war die ganze Nacht wach


und irgendwie muss ich...

Die Uhrzeit...
Ich komme morgen wieder

und bringe es morgen mit.

Schade, dass Ihre gute Taten


umsonst waren.

Schon okay.

Kennen Sie zufällig einen Tierarzt?

Einen Tierarzt?
Wirklich?

Ich habe einen Freund, der einen Hund hat.


Ich kann ihn Fragen, wenn Sie möchten.

Wohin fahren Sie?

In die Innenstadt.

Brauchen Sie eine Mitfahrgelegenheit?

Ich wollte mir ein Taxi rufen.

Taxi? Wie würden Sie in einem Taxi aussehen,


wenn Sie mit dem hier fahren könnten?

Wie heißen Sie?

Laura.

Alex.
Tun wir es.