Sie sind auf Seite 1von 17

Das ist Rosie's Tasche

und ich habe ihr dieses


kleine Teil besorgt.

Das ist süß. Danke, Paul.

Nun, ich muss jetzt zurück.

Ich fühle mich nicht wohl, wenn ich die diese


Kinder alleine lasse. Die hören nie auf zu streiten.

Ich frage mich, woher die das haben.

- Alles klar.
- Nein, lass mich das tragen.

- Wo ist das Auto?


- Es ist gleich dort drüben.

Hör zu, Paul,

es tut mir wirklich sehr


leid wegen deinem Vater.

Ich weiß, dass ich das


breits gesagt habe, aber...

ich schätze es wirklich, dass


du zur Beerdigung gekommen bist.

Das tue ich wirklich.

Und dass du die Kinder übers


Wochenende bei mir gelassen hast.

Es war großartig.

Haben sie dich nicht wahnsinnig gemacht?

Nein, es war gut bei ihnen zu sein, weißt


du, so wie die Dinge eigentlich sein sollten.

Sie wollten da sein.


Das sind gute Kinder.

Und du warst auch gut zu mir, Kate.

Es fühlte sich an wie eine Familie.

Das habe ich auch gefühlt.

Es ist nur schade, dass es so


eine traurige Sache benötigt hat...

Das wollte ich sagen, Kate.

Ich möchte, dass wir


es nochmal versuchen.
Du weißt schon, eine Familie zu sein.

Ich vermisse dich, Kate.

Ich möchte nach Hause kommen.

Ich liebe dich, Kate.

Ich denke, dass wir uns gegenseitig


nochmal eine Chance geben sollten.

Ich weiß, dass sich


die Kinder das wünschen.

Genau wie ich.

Ich treffe mich mit jemandem.

Ich könnte vielleicht in ihn


verliebt sein. Ich weiß es noch nicht.

Ich kann das nicht nochmal


tun. Ich kann es einfach nicht.

Und es tut mir wirklich leid.

übersetzt von DaStriker2000

für www.SubCentral.de

Wie geht es Ihnen?

Mir geht es gut, Danke.

Hätten Sie gerne etwas Tee oder Wasser?

Wasser wäre gut, danke.

Danke für die Orchideen, die Sie


geschickt haben. Das war wundervoll.

Ich bin froh, dass Sie sie mochten.

Ich habe an Sie gedacht.

Es ist schade, dass


Sie nicht dort waren.

Ich glaube nicht, dass


ich dort sein sollte.

Yeah, nun, es war ein


netter Gottesdienst...

Außer das das Handy


des Priesters losging.

Meine Kinder haben geredet.


Beide hatten...

eine Erinnerung zu erzählen.

Und ein paar Leute vom Altersheim kamen.

Sie sprachen über seine


Kartenspiele und sein Singen.

- Hat er gesungen, als Sie ein Junge waren?


- Soweit ich mich erinnern kann nicht.

Aber eine der Op-Schwestern sagte, dass

er im Operationsraum sang.

"Ein schöner irischer Tenor" sagte sie.

Natürlich waren eine Menge


Frauen bei der Beerdigung.

Frauen mochten meinen


Dad, wie Sie wissen.

Außerdem leben Frauen länger als Männer,

also wenn man ein gewisses


Alter erreicht hat,

sind dort immer mehr


Frauen bei der Beerdigung.

Wissen Sie, was ich bestimmt habe?


Frauen sind wirklich gut bei Verlusten.

Männer sind nicht wirklich...Die


haben absolut keine Ahnung.

Haben Sie mit Ihrem Vater


gesprochen, bevor er starb?

Wissen Sie, für Männer ist ein


Verlust... Das ist eine Niederlage.

In einem Spiel oder einem Kampf,

verlieren macht einen irre. Man


will mit dem Typen abrechnen.

Wie dieser Mann, der mich


verklagt, Alex's Vater.

Dieser Typ ist so wütend,

dass alles woran er denken


kann ist, mich zu bekommen.

Als ob das helfen würde.


Versuchen Sie zu verstehen,
wie Sie um Ihren Vater trauern?

Inmitten all der anderen Dinge.

Welche anderen Dinge?

Eines der Dinge, die


ich versuche zu verstehen

ist, wie ich meinen Patienten beim


Tod und beim Sterben helfen kann,

wenn ich selber so dumm war

und so falsch dabei lag.

Paul, es ist noch


nichtmal zwei Wochen her.

Sie werden nicht immer


dieses Unverarbeitete fühlen.

Wir werden sehen.

Können Sie mir mehr über


die Beerdigung erzählen?

Ich möchte im Moment nicht


über Ihre Patienten reden,

wenn Sie das gerade durchgemacht haben.

Denken Sie nicht, dass es wichtig für


mich ist, über meine PAtienten zu sprechen?

Wie soll ich meinen Patienten helfen, wenn


mein eigenes Leben ein totales Chaos ist.

Würden Sie einen Klempner holen,


wenn Sie herausfinden würden,

dass all seine Abflüsse in


seinem Haus verstopft wären?

Das ist nicht dasselbe.

Sie sind ein ausgebildeter Psychiater.

Aber kein ausgebildeter


Ehemann, Vater oder Sohn.

Nein, das sind Sie nicht.

Als Mann sind Sie wie


ein Tier in der Wildnis.

Sie leben von Tag zu Tag,


Sie versuchen ihr Gebiet zu beschützen
und Ihre Familie zu versorgen.

Als ein Therapeut

beobachten Sie einige Mitglieder


der Herde durch Ferngläser.

Das sind zwei verschiedene


Wege das Leben zu erfahren.

Aber Sie können sich nicht selbst


durch Ihr eigenes Fernglas beobachten.

Aber darum bin ich hier.

Richtig.

Können Sie mir mehr von


der Beerdigung erzählen?

Nicht in dieser Woche,


bitte. Ich fühle mich, wie...

- Ich fühle mich ziemlich platt.


- Wir müssen nicht darüber reden.

Aber es interessiert mich.

Sie sagten, Sie waren froh,


dass Ihre Kinder da waren.

Yeah, ich war froh, dass


meine Jungs da waren.

Vielleicht werden sie mal nicht so


dumm sein wie ich bei dem ganzen war.

Dumm?

Ich lernte auf der Beerdigung


mehr über meinen Vater,

als in der Zeit, in der


er noch am Leben war.

- Hört sich das nicht dumm für Sie an?


- Was haben Sie über ihn gelernt?

Nun, erstens,

fand ich heraus, dass er viele kostenlose


Operationen in Bolivien gemacht hat.

- Das wussten Sie nicht von ihm?


- Nein, natürlich nicht.

Und er machte mich zum


Verwalter seines Besitzes.

Überrascht Sie das?

Und er gab mir seine Hälfte einer


kleinen Brauerei in Minnesota.

Ihm gehörte eine Brauerei in Minnesota?

Mit einem seiner Doktorfreunde.


Ich vermute, dass er einem Typen

ein wenig Starteld vor 40 Jahren lieh.

Also wenn der Prozess mir


am Ende meine Lizenz kostet,

dann kann ich vermutlich


immer noch Bier herstellen.

Merken Sie, worüber ich rede?

Wer war dieser Mann?

Alles was ich kannte war diese alte


Geschichte, die ich Ihnen erzählt habe.

Das er uns für eine Patientin verließ, meine Mutter


sich selbst umbrachte und ich alleine aufwuchs.

- All diese Dinge sind immer noch wahr?


- Woher verdammt sollte ich das wissen?

Wenn mein Vater dieser tolle Typ war,

warum wusste ich das nicht?

Fangen Sie an zu denken,


dass er ein toller Typ war?

Selbst wenn er nicht toll war,


zumindest war er interessant.

Aber was war ich? War ich blind?

Menschen können oft sehr


erfolgreich in der Außenwelt sein

und trotzdem ein komplettes


Mysterium für ihre Familien bleiben.

Mysterium ist sehr


milde ausgedrückt, Gina.

Ich glaube nicht, dass er ein


komplettes Mysterium für Sie war, Paul.

Ich glaube auch als Junge, auch


wenn Sie nicht alle Fakten kannten,
wussten Sie, dass er ein
interessanter Mann war.

Deshalb waren Sie so sauer,


dass er nie zuhause war.

Vielleicht wollten Sie lieber mit


ihm, anstatt mit Ihrer Mutter leben.

- Nun, wer würde das nicht?


- Es war nicht Ihre Wahl.

Paul, er war der Einzige in


der Familie mit einer Wahl.

Er wählte seine Arbeit,


seine Investments,

seine Frauen.

Das hat Sie verletzt.

Ich war nicht verletzt. Ich


habe den Mistkerl nur gehasst.

Ich glaube der Hass wuchs,

sodass Sie sich selbst vor seiner


Zurückweisung schützen konnten.

Ich glaube nicht, dass Sie


ihn immer gehasst haben.

Glauben Sie, dass ich ihn geliebt habe?

Ich sage, dass es nicht


dumm von Ihnen war,

nichts von diesen


Dingen gewusst zu haben.

Ich meine, vielleicht wollte er mit seiner


Wohltätigkeitsarbeit keine Aufmerksamkeit erregen.

Oder vielleicht dachte er, dass sein Singen


dumm war oder die Brauerei albern war.

Oder vielleicht war er nicht genug zu Hause,


um ein Gespräch über irgendetwas zu führen.

Oder vielleicht zu der Zeit, als er bereit war zu


reden, habe ich mich einen Dreck darum geschert.

All diese Dinge sind möglich.

Der Tod hinterlässt eine


Menge unbeantworteter Fragen.
Wissen Sie, nicht jeder hat das Zeug dafür,
was es braucht, um ein guter Elternteil zu sein.

Und manchmal, wie in


dem Fall von Ihrem Vater,

können die Entscheidungen


sehr schwierig sein.

Überlässt man sich selbst der


kranken Frau und dem wütenden Kind

und kämpft einen verlorenen Kampf?

Oder überlässt man sich selbst

seinem Talent und der Hoffnung, dass


sie es eines Tages verstehen werden?

Also wollen Sie damit sagen, dass sein Leben


zuhause ein verlorener Kampf für ihn war?

Ich sage, dass er sich


seine Optionen ansah

und er den Kampf geführt hat, bei dem


er geglaubt hat ihn gewinnen zu können.

Die ein wenig unfreundlichere Betrachtung wäre, dass er


den Kampf gewonnen hat, den er zum Kämpfen ausgewählt hat.

Das ist wahr.

Also war es nicht dumm von mir nicht zu wissen,


wer mein Vater war, als ich noch ein Junge war.

Es war dumm, dass ich

so alt wurde und immer noch


nicht wusste, wer er war.

Selbst als ich neben seinem


Bett im Pflegeheim saß...

Er hatte vielleicht noch


fünf Minuten zu leben.

Und zum ersten Mal waren


er und ich zusammen.

Krankheit bis zum Tod, und all das.

Die einzige Person,

über die ich etwas


gelernt hatte war ich.

Ich bin froh, dass Sie ihn


gesehen haben, bevor er starb.
Er war so merkwürdig.

Jeder ging und...

Ich ging runter und sagte


"Auf Wiedersehen" zu denen...

Holte mir einen Kaffee und


ich kam zurück und er war...

Er war am schlafen.

Nun, er hatte jedenfalls einen Puls.

Und ich setzte mich hin und ich


fing an mit ihm zu reden und...

Und dann hatte er keinen Puls mehr.

- Sie haben mit ihm gesprochen, als er starb?


- Ich habe mit ihm gesprochen, Gina.

Ich sagte...

Es tut mir leid und...

Ich sagte, es tut mir leid, dass ich


nicht mehr von ihm mitbekommen habe.

Ich fragte ihn, ob ich ihm


irgendetwas besorgen könnte und...

Dann fing ich einfach an mich


über mein Leben zu beklagen...

Wie ich es immer tue.

Ich sah auf und er war...

Er war tot.

Hat es sich für Sie so angefühlt, als


ob er auf Ihre Rückkehr gewartet hätte,

um ihn zu sehen, bevor er starb?

Nein. Das haben die


Pflegerinnen gesagt, aber...

Die sagen, das passiert oft,


aber ich glaube das nicht.

- Ich glaube, das ist verrückt.


- Nein, nicht wirklich.

Auf irgendeiner Bewusstseinsebene könnte


er gewusst haben, dass du das bist.
Oder es gespürt haben.

Nein, das hat er nicht.

Haben Sie nicht irgendwann mal plötzlich

Ihre Kinder gespürt, ohne,


dass sie etwas gesagt haben?

Bei Max erinnere ich mich daran, als


er immer mitten in der Nacht aufwachte,

würde er in mein Zimmer kommen


und ich würde genau dann aufwachen.

Und dort würde er dann am


Ende des Bettes stehen und mich

einfach schweigend anstarren.

Also selbst wenn Max nichts


gesagt hatte, wurden Sie wach.

Yeah, großartig.

Also hat mich mein Vater auf


irgendeiner Ebene wahrgenommen

und er wollte mir absolut nicht beim Jammern


zuhören, also ist er einfach gestorben.

Oder er nimmt Sie auf


irgendeiner Ebene wahr

und daher ist es ihm


endlich möglich zu gehen.

Ich würde gerne an Ihre Version glauben.

Glauben Sie daran?

Oder sagen Sie das nur,


damit ich mich besser fühle?

Ob ich an eine
nicht-wissenschaftliche Verbindung

zwischen einem Elternteil


und einem Kind glaube?

Absolut.

Bedeutet das, dass ein Elternteil


weiß, was ein Kind braucht?

Nein, das bedeutet nur, dass


es da eine Verbindung gibt.

Nein, wir sind mehr als nur verbunden.


Es gibt eine Bindung
zwischen Eltern und Kindern.

Es gibt Dinge, die sie uns verdanken und


es gibt Dinge, die wir ihnen verdanken.

Ja, aber, ich glaube Bindungen sind


ein Thema für einen anderen Tag.

Nein, ich möchte heute


über Bindungen sprechen.

Mein Vater verdankte mir Dinge...

Und er hat sich einfach


nicht für mich eingesetzt.

Und ich verdankte ihm Dinge und ich


habe mich nicht für ihn eingesetzt.

Wenn ich es bei meinen Kindern


nicht irgendwie besser mache

und sie nicht vorbeikommen, um mich


zu sehen, bis ich dabei bin zu sterben,

dann sind wir alle


hoffnungslos verloren.

Ist das die Uhr Ihres Vaters?

- Wollen Sie nicht darüber reden?


- Nein.

Ich möchte allgemein über nichts reden.

Ich möchte nicht über Bindungen


und Familienpflichten reden.

Ich möchte mich über Sie


und Ihren Vater unterhalten.

Das ist seine Uhr.

Ich werde sie für eine Weile tragen.

Ich trage normalerweise keine Uhren.

Aber ich werde diese hier


für eine Weile tragen.

Denn es ist eine armselige


Entschuldigung für...

Für meine Trauer.

So ist es.
Was meinten Sie damit, als Sie sagten,

dass die einzige Person, über die Sie an dem


Tag etwas gelernt haben, Sie selbst waren?

Es fühlte sich so an, als ob ich in


einem Film wäre, den ich mir gerade ansah.

Egozentrischer Typ geht ins Krankenhaus,


um seinen sterbenden Vater zu sehen,

setzt sich, weiß nicht, was


er zu seinem Vater sagen soll.

Dann fängt er an sich über seine


eigenen kleinen Probleme auszujammern.

Eine Scheidung, die Angst, den


Kontakt zu seinen Kindern zu verlieren,

ein Umzug in eine neue Stadt, die Bedrohung des


Arbeitsplatzes des Mannes wegen eines Prozesses.

Die hören sich nicht so gering


an, wenn Sie das so sagen.

Das sind große Probleme für


jemanden in der Mitte seines Lebens.

Aber für jemanden, der dem Tod


ins Auge sieht, wie bei dem Vater,

könnte es so aussehen, als ob der


Sohn die Probleme lösen könnte.

Der sterbende Vater hat nicht die


Zeit dafür, aber der Sohn hat sie.

Keine Ehe, keine Kinder,

keine Arbeit, einfach nur Freizeit.

Ohne die Freizeit, hätten Sie


nichts von den anderen Dingen.

Vermutlich.

Nein, das ist keine


Vermutung. Das ist wahr.

Zeit ist die kostbarste


Sache. Sie wissen das bereits.

Deshalb tragen Sie diese Uhr.

Vielleicht haben Sie ihm


diese Probleme erzählt,

weil Sie gehofft haben, er würde


etwas Bedeutungsvolles zu Ihnen sagen.

- Oder letztendlich ein Vater für Sie sein.


- Ich weiß es nicht.

Aber nachdem er von uns gegangen ist, habe ich


mir gewünscht, dass der jammernde Typ in dem Film

etwas tröstender zu seinem


Vater hätte sein können.

Ich wünschte, ich hätte...

irgendetwas getan oder gesagt, als


nur die Uhr des Mannes zu nehmen.

Gibt es da etwas, was Sie ihn gerne


gefragt hätten, bevor er starb?

Ich wollte ihn fragen, ob...

- Ob er stolz auf mich war.


- Aber Sie wissen, dass er das war.

- Tue ich das?


- Sie sind ein guter Arzt für Ihre Patienten.

Sie sind ein guter


Vater für Ihre Kinder.

Und Sie lieben es zu singen.

- Ich bin ein schrecklicher Sänger, Gina.


- Ich habe nicht gesagt, dass Sie ein guter Sänger wären.

Ich sagte, sie singen gerne.

Ich hätte früher gehen sollen.

Ich weiß es.

Vermutlich hatte ich Angst.

Als ich erstmal da war, dachte ich:


"Wovor zum Teufel hattest du solche Angst?

Mein Vater stirbt. Was kann


er mir möglicherweise antun?"

Wissen Sie, wovor Sie Angst hatten?

Ich hatte Angst, dass nach


einem Leben des Hasses auf ihn...

Er mich trotzdem lieben würde.

Und ich glaube,

ich wartete, bis er


nicht mehr reden konnte,

weil ich ihn das nicht


sagen hören wollte.

- Warum wäre das so schlimm gewesen?


- Denn, wenn er mich hätte lieben können

und mir nicht eine Minute


seiner Zeit geben konnte...

Dann bedeutet Liebe nichts


und das will ich nicht.

Sie dürfen das nicht überinterpretieren.

Das ist etwas, was wir fühlen,

manchmal aus guten


Gründen, manchmal nicht.

Nun, ich war ein Sargträger

und...Ian auch.

Und als wir aus der Kirche rauskamen

und den Sarg durch den Friedhof trugen,

sah ich zu ihm rüber und dachte:

"Eines Tages wird er mich tragen...

Wenn ich genug Glück habe,


um es nicht zu vermasseln."

Sie werden es nicht vermasseln.

Wie können Sie sich da so sicher sein?

Weil Sie bereits wissen,

dass Liebe die einzige Sache ist,


die eine Chance gegen den Tod hat.

Es verursacht eine Menge


Schmerzen, aber ohne das,

fühlen wir uns isoliert, nicht angebunden,


verschollen zwischen fremden Welten.

Also...

Hat mein Vater...

mich geliebt.

Und er tat, was er konnte.


Nein. Ihr Vater hat Sie
geliebt und er tat, was er tat.

Und Sie liebten ihn und Sie hassten


ihn, weil er Sie ignoriert hat.

Das ist nicht schön.

Oder?

Ich wünschte, Sie hätten den Vater


gehabt, den Sie verdient haben.

Aber vielleicht können Sie jetzt


für sich selbst ein Vater sein

und für sich selbst das tun,


was Sie für die Kinder tun.

Hatten Sie den Vater,


den Sie gebraucht haben?

Ich bin Therapeut! Was denken Sie?

Ich muss gehen.

Ich muss

Alex's Vater treffen.

Vielleicht gibt es einen


Weg bei dem ich helfen kann.

Danke, Gina.

Tut mir leid. Tut mir


leid, dass ich zu spät bin.

Es tut mir leid, dass ich Sie überhaupt


sehen muss, also sind wir quitt.

Nun, ich glaube nicht,


dass wir dadurch quitt sind.

Ich auch nicht.

Wollen Sie einen Kaffee?

Mit Ihnen?

Keinen Kaffee.

- Könnten Sie uns eine Minute geben?


- Ich treffe mich hier nur mit Ihnen,

weil ich nicht stehen möchte,


während ich mit Ihnen rede.

- Sie hättest anrufen können.


- Und ich kam nicht zu Ihnen, um nett zu sein.

Also seien Sie leise und hören Sie zu, dann


werde ich gehen und das wird vorbei sein.

Ich habe mir die Beweise angesehen.


Ich habe die Dokumente gelesen.

Mein Anwalt sagt mir,

dass es zwei Jahre dauern könnte, in denen ich Ihnen dabei


zusehe, wie Sie kämpfen und versuchen, damit davonzukommen.

Warum sollte ich das tun, zwei Jahre


verschwenden, um mit Ihnen zu kämpfen?

Ich werde den Fall schließen.

Sie werden den Fall schließen?

Ich werde die


Vergleichszahlungen nehmen,

die Ihre Versicherung angeboten hat.

Ich werde den Fall schließen.

Vorausgesetzt...

Vorausgesetzt was?

Sie schreiben einen Entschuldigungsbrief,


in dem Sie die volle Verantwortung

für den Tod meines Sohnes akzeptieren.

- Was wollen Sie mit diesem Brief tun?


- Das geht Sie nichts an.

Wenn Sie ihn benutzen können, um mich von der


Arbeit abzuhalten, dann geht mich das was an.

Ich trage nicht die Verantwortung

für die anderen Leben,


die Sie zerstören.

Aber ich brauche etwas, einen Beweis,

ein Stück Papier,

das mir sagt, dass Sie


wissen, was Sie getan haben.

Also wollen Sie, dass


ich einen Brief schreibe.

Von Ihnen, Sie nehmen die


volle Verantwortung auf sich.
Sie nahmen meinem Sohn die Möglichkeit
sich von seinem Job zu distanzieren

und das zerstörte seine


Fähigkeit, es zu tun.

Sie haben ihn umgebracht.

Das ist alles, was ich will.

Das ist nur für mich. Ich werde es niemand


anderem zeigen. Das ist alles, was ich will.

Sie werden kein


Amtsmissbrauchsverfahren einleiten?

Ich kann dieses Bild nicht


aus meinem Kopf bekommen,

von meinem Sohn in Ihrem Büro.

Ich brauche etwas...

dass mich wissen lässt,

dass Sie wissen, dass Sie


Blut an Ihren Händen haben.

Dann werden Sie nie


wieder etwas von mir hören.

Sprechen Sie mit Ihren Anwälten und lassen Sie


die wissen, wofür Sie sich entschieden haben.
9999
00:00:0,500 --> 00:00:2,00
www.tvsubtitles.net