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Alheydis Plassmann Origo gentis Identitäts- und Legitimitätsstiftung in früh- und hochmittelalterlichen
Alheydis Plassmann
Origo gentis
Identitäts- und Legitimitätsstiftung
in früh- und hochmittelalterlichen
Herkunftserzählungen
^ym
Akademie Verlag
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Gedruckt mit Unterstützung der Geschwister Boehringer Ingelheim Stiftung für Geisteswissenschaften in Ingelheim am
Gedruckt mit Unterstützung der Geschwister Boehringer Ingelheim Stiftung
für Geisteswissenschaften in Ingelheim am Rhein
Gedruckt mit Unterstützung der Deutschen Forschungsgemeinschaft
ISBN-13: 978-3-05-004260-2
ISBN-10: 3-05-004260-5
ISSN 1438-7689
© Akademie Verlag GmbH, Berlin 2006
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Einbandgestaltung: Jochen Baltzer
Druck: Druckhaus „Thomas Müntzer", Bad Langensalza
Bindung: Norbert Klotz, Jettingen-Scheppach
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Inhalt Vorwort.9 I. Einleitung.n A. „Origo gentis" als Thema der Forschung.13 l.Begriffe: und gens „Origo
Inhalt
Vorwort.9
I. Einleitung.n
A. „Origo gentis" als Thema der Forschung.13
l.Begriffe:
und
gens
„Origo
gentis".13
2.„Origo gentis", Ethnogenese
und mündliche
Überlieferung.18
3.Bisherige Forschung
zur
Gattung „Origo gentis".24
B. Auswahl der Autoren.27
C. Vorgehensweise.32
II. Herkunftserzählungen in Britannien.36
A. Gildas und die Negatividentifikation.36
1. Herkunft und
Hintergrund
des Gildas.36
2. Identität der Briten
und ihre
Eigenschaften
bei Gildas.40
3. Identität anderer
gentes
bei Gildas.47
4. Das Bild der
Könige
bei Gildas.48
5. Zusammenfassung.49
B. Bedas Historia Ecclesiastica und die Ausrichtung auf die Zukunft.51
1. Herkunft und
Hintergrund
des Beda.51
2. Die Situation in
Britannien zu
Beginn
des achten Jahrhunderts.56
3. Origo der vorenglischen gentes in
der Historia Ecclesiastica.60
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4 4. Origo gentis Anglorum.64 5. Das Bild der Könige bei Beda.72 6. Weitere identitätsstiftende
4
4. Origo gentis
Anglorum.64
5. Das
Bild der
Könige
bei Beda.72
6. Weitere identitätsstiftende Momente in der Historia ecclesiastica.77
7. Zusammenfassung.83
C. Historia Brittonum: Römische
Anbindung
und
Abgrenzung
von anderen gentes
.85
1. Hintergrund
der Historia Brittonum.85
2. Origo
der Briten in der Historia Brittonum.87
3. Weitere identitätsstiftende Momente für die Briten.91
4. Origines
der anderen
gentes:
Pikten, Iren, Schotten und
Angelsachsen.93
5. Ausrichtung
6.
der Identität der Briten auf die Zukunft.100
Übertragung
der
Origo-Elemente
auf
Familiengeschichten.102
7. Zusammenfassung.106
D. Die Herkunft der Könige von Wessex nach der Angelsächsischen Chronik.107
E. Diebritannischen Origo-Erzählungen im Vergleich.112
III. Die Herkunftserzählungen der Franken.H6
A. Gregor von Tours: Eine Geschichte der Franken?.116
1.
Herkunft und
Hintergrund
des
Gregor
von Tours.116
2.
Gallische Geschichte
vor
den Franken in den Libri historiarum decem.122
3.
Reste fränkischer
Origo-Erzählungen.125
4.
Das Bild der
Könige
bei
Gregor
Tours.132
von
a.Chlodwig.132
b.Legitimität
in Krisensituationen.137
von
Königsherrschaft
c.Weitere
Beispiele
für
die
Legitimität
von
Königsherrschaft.140
5.
Zusammenfassung.145
B. Fredegar.147
1.Herkunft und
Hintergrund
des
Fredegar
und seiner Chronik.147
2.Die
Origo
der Franken bei
Fredegar.151
3.Das
Bild
der
Könige
und der Großen bei
Fredegar.155
4.Das Bild der Hausmeier bei
Fredegar.163
5.Bezeichnung
der Franken bei
Fredegar.166
6.Abgrenzung
der Franken von anderen
gentes.168
7.Zusammenfassung.171

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5 C. Liber historiae Francorum.174 1. Herkunft und Hintergrund des Liber historiae Francorum.174 2. Die
5
C. Liber historiae Francorum.174
1. Herkunft
und Hintergrund
des Liber historiae Francorum.174
2. Die Origo
der Franken nach dem Liber historiae Francorum.175
3. Das
Bild der
Könige
und Hausmeier im Liber historiae Francorum.180
4. Eigenschaften
der
Franken.184
5. Zusammenfassung.186
D. Die fränkischen Origo-Erzählungen im Vergleich.188
IV. Die langobardischen Herkunftserzählungen.191
A. Paulus Diaconus: Identitätsstiftung ohne Sinn?.191
1. Herkunft und
Hintergrund
des Paulus.191
2. Abriß der Geschichte des
Langobardenreiches
bis zu seiner
Eroberung.201
3. Der
Ursprung
der
Langobarden:
Die
Historia
Langobardorum
und ihr
Verhältnis
zur Origo gentis Langobardorum.204
4. König
und
Herzöge
und ihr
Zusammenspiel
bei Paulus Diaconus.215
5. Die
Abgrenzung
der
Langobarden
den inneritalienischen Konkurrenten:
von
Exarchat,
byzantinische
Kaiser
und Papsttum.233
6. Die
Abgrenzung
der
Langobarden
anderen
zu
gentes.235
7. Die
Darstellung
des
Unterganges
des
Langobardenreiches
in den
Gesta
archiepiscoporum
Mettensium.239
8. Die
intendierte Leserschaft der Historia Langobardorum.240
V. Legitimation im fränkischen Kontext.243
A. Dudo von St-Quentin.243
1. Herkunft und
Hintergrund
des Dudo.243
2. Kurzer Abriß der Geschichte der Normandie von Rollo bis Richard II.246
3. Die
Origo
der Normannen.248
4. Rollo als
positive Gründergestalt.251
5. Das Bild der normannischen
Herzöge:
pax perpetua
im
Zusammenspiel
zwischen Land,
Herzog
und
gens.255
6. Der Ort der Identität:
die terra.257
7. Abgrenzung
von den
umgebenden
gentes.259
8.
Zusammenfassung.263
B. Widukind von Corvey.265
1. Herkunft und Hintergrund des Widukind.265
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6 2. Die Origo der Sachsen.267 3. Erste Stufe der Origo: Landnahme.269 4. Zweite Stufe
6
2. Die
Origo
der Sachsen.267
3. Erste
Stufe der
Origo:
Landnahme.269
4. Zweite Stufe der
Origo: Krieg
die
gegen
Thüringer
im Verbund mit den
Franken.274
5. Weiterer
Aufstieg
der sächsischen gens unter den
Herzögen
und
Königen
.278
6. Abgrenzung
den finitimae
von
gentes.280
7.
Inhärente
Eigenschaften
der sächsichen
und List.282
gens:
Tapferkeit
8. Das Ziel der
sächsischen Herrschaft:
pax.284
9. Zusammenfassung.289
C. Widukind und Dudo im Vergleich.289
VI. Legitimation im römisch-deutschen Kontext.292
A. Gallus Anonymus.292
1. Herkunft und
Hintergrund
des Gallus und seiner Chronik.292
2. Abriß der
polnischen
Geschichte bis zu Gallus.294
3. Die Origo
der Piasten.296
4. Das
Bild der
polnischen Herzöge
bei Gallus.303
5. Auseinandersetzung
zwischen
Boleslaw III. und
Zbigniew.306
6.
Einheit des
Poloniae bei Gallus.310
regnum
7. Rolle der Großen bei Gallus.311
8. Abgrenzung
von anderen
gentes.312
9. Zusammenfassung.320
B. Cosmas von Prag.321
1.
Herkunft und
Hintergrund
des Cosmas.321
2.
Kurzer Abriß der Geschichte Böhmens bis zu Cosmas.323
3.
Die Origo
der Böhmen und der
Premysliden.324
4.
Das
Bild der
Herzöge
bei Cosmas.329
5.
Das
Prager
Bistum als
Kristallisationspunkt
der Identität.338
6.
Die Großen als Stützen der
Legitimität.343
7.
Abgrenzung von anderen
gentes.346
8.
Abgrenzung
zu den Teutonici und das Bild des römischen Kaisers.349
9.
Zusammenfassung.355
C. Cosmas und Gallus im Vergleich zu anderen Origines.356
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7 VIL Elemente der Origo-Erzählungen und Entwicklungslinien des Genres.359 A. Herkunft der Autoren.359 B. Topoi
7
VIL Elemente der
Origo-Erzählungen
und
Entwicklungslinien
des Genres.359
A. Herkunft der Autoren.359
B. Topoi der Herkunftserzählung.360
1. Wanderung
versus autochthone Herkunft.360
2. Die
primordiale Tat.361
C. Elemente der Identitätsstiftung.362
1.
Positiv- versus
Negativbewertung.362
2.
Identität und Zeitlinie.363
3.
Träger
der Identität.363
4.
Namensfindung.365
5.
Abgrenzung
den anderen.365
von
D. Elemente der Legitimitätsstiftung.366
1. Legitimationsstiftung
von außen.366
2. Herrscher als
Kristallisationspunkte
der
Legitimität.367
3. Die Großen als Stützen der
Legitimität.369
E. Verstärkung
der Identitäts- und
Legitimierungsmuster
durch mimetische
Wiederholung
der Geschichte.369
F. Entwicklung der Origo gentis im Erzählzusammenhang.370
1. Erfolg der Identitätsstiftung und
Legitimierung.371
2. Die
Origo
gentis
als
Gattung.373
3. Die
karolingische Lücke in der Entwicklung
der
Herkunftserzählungen.375
G.Ausblick.377
VIII. Abkürzungsverzeichnis.379
IX. Verzeichnis der Quellen.380
X. Verzeichnis der Lexika und Lexikonartikel.385
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8 A. Lexika.385 B. Lexikonartikel.385 XL Verzeichnis der Literatur.388 Ortsregister.442 Personenregister.444 Brought
8
A. Lexika.385
B. Lexikonartikel.385
XL Verzeichnis der Literatur.388
Ortsregister.442
Personenregister.444
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Vorwort 9 Vorwort Die vorliegende Arbeit ist die geringfügig veränderte Fassung meiner Habilitations- schrift,
Vorwort
9
Vorwort
Die
vorliegende
Arbeit ist die
geringfügig
veränderte
Fassung
meiner Habilitations-
schrift,
die im Sommersemester 2004
von
der
Philosophischen
Fakultät der Universität
Entstehung
wäre
ohne die Mithilfe und
Bonn angenommen wurde. Ihre
Unterstützung
vieler Menschen, denen ich an dieser
Stelle meinen Dank aussprechen möchte,
nicht
möglich gewesen.
An erster
Stelle danke ich Prof. Dr. Matthias Becher, der mir stets Mut
gemacht hat,
daß das
umfangreiche
Thema, das ich mir
bewältigen
sei,
mir
vorgenommen hatte, zu
mit zahlreichen Diskussionen bei der
Durchdringung
der Materie
geholfen
an seinem Lehrstuhl eine Arbeitsstelle
bietet,
deren
angenehme Atmosphäre
hat und mir
von Kolle-
gialität
geprägt
ist. Daß ich
Gelegenheit
hatte, diese Arbeit
schreiben,
schulde ich
zu
nicht zuletzt seiner
Einstellung
zum
Thema Zeit- und Arbeitsmanagement, die mir im-
mer die
wichtigen
Freiräume
ließ.
Danken möchte ich auch den weiteren Gutachtern im Rahmen des Habilitationsver-
fahrens, Prof. Dr. Manfred Groten, Prof. Dr. Theo Kölzer, Prof. Dr. Winfried Schmitz
und Prof. Dr. Stefan Zimmer, die mir
vielfältige Anregungen boten, die ich für die
Drucklegung
der Arbeit verwenden konnte.
Besonders danken möchte ich auch meinem Doktorvater, Prof. Dr. Rudolf Schieffer,
der trotz seiner
vielfältigen Verpflichtungen
immer wieder bereit war, meine Kapitel zu
lesen und
tiefergehende
Überlegungen
anzustoßen.
Prof. Dr. Hans-Werner
Goetz,
Prof. Dr. Winfried Hartmann, Prof. Dr. Peter
Segl
und
Prof. Dr. Helmut G. Walther haben diese Schrift in die Reihe Orbis Medievalis
aufge-
nommen und sich insbesondere der Mühe
unterzogen, Einleitung
und Schluß zweimal
lesen und mich zu weiteren Verbesserungen
zu
angespornt,
wofür ich ihnen sehr dank-
bar bin.
Viele meiner Freundinnen und Freunde, meine
Kolleginnen
und
Kollegen,
meine El-
tern und Geschwister und die Familie meines Mannes
haben sich über viele Jahre hin-
die Besonderheiten der
im
und Herkunftser-
weg
Frühmittelalterforschung
allgemeinen
zählungen
im besonderen anhören
müssen
und sind es nie
müde
geworden,
zuzuhören
und
mitzudiskutieren. Da ich sie hier nicht alle nennen kann, möchte ich stellvertretend
nur wenige
nennen: Frau
Ingrid
Rachen, die
zuverlässig und liebevoll unsere Kinder be-
treute,
Frau Mariis Heinrich,
die
jeden
Punkt und
jedes
Komma
prüfte,
Frau Dr. Andrea
Stieldorf, die trotz ihres Aufenthaltes
in
Leipzig jedes Kapitel
ausführlich mit mir be-
sprach, Frau Linda Dohmen M.Phil. (Cam.)
für die letzte Korrektur und Markus Knipp
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10 Vorwort M.A., ohne dessen Hilfe bei Satz, Druck und Index dieses Buch wahrscheinlich noch
10
Vorwort
M.A., ohne dessen Hilfe bei Satz, Druck und Index dieses Buch wahrscheinlich noch
nicht
fertig
wäre. Alle verbleibenden Fehler sind selbstverständlich meine
eigenen.
Die
Geschwister
Boehringer
Stiftung
und die Deutsche
Forschungsgemeinschaft ha-
ben mit
großzügigen
Beihilfen den
Druck des Bandes
ermöglicht.
Mein
ganz
inniger Dank gilt
meinem Mann, Dr. Marcus
Heinrich, dafür, daß er mei-
ne Arbeit
stets
mit
Interesse
verfolgte
und sich deshalb mit lateinischen Quellenzitaten
plagte
und daß er mir erfrischende Einblicke in Welten bietet, die sich von der Universi-
tät
sehr unterscheiden und für vieles mehr. Von tiefstem Herzen danke ich auch meinen
Kindern Susanne und Konrad, deren
Beitrag
zu diesem Buch eher als „Abhalten" denn
als „Hilfe" zu umschreiben wäre, ohne deren Existenz
ich allerdings auch sehr viel we-
niger glücklich gewesen wäre. Ihnen widme ich dieses Buch.
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