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Markt&Technik DM 6,80

k öS 58,-/sfr 7,-/Lit. 7300


hfl 8,25-/fmk 2 4 -

■ — ■ i b ä h a

1/8 «
«1/88 DIE ZEITSCHRIFT FUR DEN ATARI ST

ID-Graük
Wettkampf
mit der
Wirklichkeit
* Story: ST simuliert
Satelliten-Manöver
8 Kurs: So drehen Sie
Filme mit Cyber Paint

Die Hits der


Atari-Messe

S r Mm m
präsentiert:

Atari TT
der Super ST

Farbmonitore
• Bauanleitung: Video-Modulator
und Monitor-Umschalter
• Marktübersicht: Alle Daten
auf einen Blick
DER UMSTIEG

DAS PROGRAMM
DER EINSTIEG

GFA-BASIC-Buch: Version 3.0


Für alle, die bisher mit GFA-BASIC
gearbeitet haben und nun den opti­
malen Umstieg auf die neue Version
GFA-BASIC 3.0 Interpreter 3.0 suchen, haben die Handbuch-
Ein stark erweiterter Befehlsum­ Autoren Gottfried P. Engels und
fang, ein überarbeiteter Editor, eine Markus C. Görgens dieses Buch
GFA-BASIC 3.0 Training erneute, deutliche Geschwindig­ geschrieben.
Mit diesem Trainingsbuch für alle keitssteigerung und ein komplett ISBN 3-89317-004-9
GFA-BASIC 3.0-Einsteiger wird das neu erstelltes, 550-seitiges Hand­ 400 Seiten, inkl. Diskette DM 59,-
strukturierte Programmieren von buch: Das sind die herausragenden
Grund auf leicht verständlich ver­ Merkmale der neuen Version 3.0
mittelt. Dietmar Schell versteht es, von GFA-BASIC. DM 198,-
den Programmier-Neuling erfolg­
reich in GFA-BASIC 3.0 einzu­ Anruf 9el
arbeiten. f o r d e r n - ^ ^ ^
ISBN 3-89317-005-7
272 Seiten DM 29,- b itte
Info an
„ S o f t v ''a 1
p C /S T
GFA Systemtechnik GmbH
Heerdter Sandberg 30-32
D-4000 Düsseldorf 11
Telefon 0211/5504-0
Editorial

Reife­
prüfung
Computer werden erwachsen. Mit wickelte, vermittelt Ihnen im er-
höheren Rechenleistungen und mehr sten Teil unseres Cyber Paint-
Speicher geben sie unsere physika- Kurses eine praktische Arbeits­
tischen Naturgegebenheiten immer anleitung für professionelle
besser wieder. Für den Computer Animationen,
heißt das in erster Linie, daß er Erfolgsautor und Star-Program-
bei Simulationen, gleich welcher mierer Frank Mathy gibt Ihnen mit
Art, alle drei Dimensionen berück- seinem Omikron-Basic-Programm das
sichtigen muß. Die dreidimensio- theoretische Rüstzeug für Expedi-
nale Darstellung befördert den tionen ins Reich der dritten Di-
Computer vom Rechenknecht zum mension in die Hand.
Projektor einer synthetischen Ataris neuer Computer-Trumpf mit
Welt. superschnellem 68030-Prozessor
Auch der ST verleiht Denkmodellen wird für einen erneuten Quanten-
Gestalt - zum Greifen nah. Wir sprung sorgen und noch realisti-
waren für Sie in der holländischen schere Bilder liefern. Mit so ei-
Denkzentrale der Europäischen nem Universal-Werkzeug kann jeder
Raumfahrt-Organisation »ESA«. praktische Erfahrungen in den
Dort analysieren Ingenieure vom Grafik-Gebieten sammeln, die bis-
ST berechnete 3D-Computer- lang nur wenigen Spezialisten vor-
Animationen bis ins Detail, bevor behalten waren. Lesen Sie dazu auf
sie auch nur eine Schraube der den folgenden Seiten unseren ak-
Weltraum-Sonde fertigen. tuellen Bericht zum Atari TT und
Der Umgang mit einem so profes- lassen Sie sich überraschen, was
sionellen Werkzeug wie dem bei der uns Atari-Präsident Sam Tramiel im
ESA verwendeten »Cyber Paint« will Interview über die Zukunft der STs
jedoch gelernt sein. Computer- verriet.. .
Grafiker Andreas Horn, der mit Herzlichst
Cyber Paint bereits eine Science- Ihr
fiction-Serie für die ARD ent- Tarik Ahmia Redakteur

Ausgabe 11/November 1988


_LAÉMjSIJjJ3
• Bauanleitung Video-Modulator: 48
ST-Aktuell Farbenzauber ist keine Flexerei
• Atari-Messe Düsseldorf (Teil 2): 6 • Bauanleitung Monitor- 56
Größer, bunter, schöner Umschalter:
• Atari TT, das neue Flaggschiff 14
Heute schon schalten lassen?

Interview mit Sam Tramiel: 20


Expertengespräch: 61
»Die Leute sind nicht dumm« Tips vom Fachmann
Monitore von morgen 66
Atari-Messe Düsseldorf,
die zweite: Ein Schwung • Monitor-Marktübersicht: 68
brandneuer Produkte und Attraktive Alternativen
wichtige Detail-Informa­
tionen erwarten Sie in un­
serer Messe-Nachlese
ebenso wie ein Exklusiv­
interview m it Atari-Presi­
dent Sam Tramiel. Wie
sieht er Ataris Zukunft,
wo überholt der ST den
Amiga und was verbarg
sich in seinen Einkaufs­
tüten, die er mit zurück
nach Amerika nahm?
a b S e it e 6

ST-Story
Die Hexer (Teil 5) 22

Jugend forscht: 162


Moderne Technik für antike
Apparate Kennen Sie die 512 Farbtöne Ihres ST auch nur vom
Hörensagen? Fünf interessante Farbmonitore beweisen,
daß Qualität schon im dreistelligen Preisbereich be­
ST-Testlabor ginnt. Außerdem gibt’s einen Videomodulator und einen
Monitorumschalter zum Seiberbauen, Expertentips, ei­
nen Genlock-Test und vieles mehr.
Adimens 2.3: 27
S e it e 4 0
Geregelte Datensperre
Offener Brief an die 30 ST-Expertenforum
Stiftung Warentest
Modulare Programmierung: 70
Turbo-C: Schöne neue Welt 32 Stein auf Stein
C Source Debugger: 36 Der weiche Großbildschirm 76
Ein zuverlässiger Kammerjäger
Listing: Groß, größer, Bigscreen 78

Monitore Benchmarks:
Ein Buch mit sieben Siegeln
81

Fünf preiswerte Farbmonitore: 40


Listing: Perlmuschel 84
An den Bildschirm, fertig, los!
Listing: Tempo für Ihre Texte 90
GST-Genlock: 44
Fernsehstudio ä la ST Listing: Die Hexer (Teil 5) 94

4 suJiuumj Ausgabe U/November 1988


Nicht nur die Autoren überdi­
mensionaler Programmier-
Projekte wissen die Vorzüge
eines modularen Programm-
Aufbaus zu schätzen. Wenn
Sie es auch leid sind,
unübersichtlichen und fehler­
trächtigen Spaghetticode zu
produzieren, dann ist unser
neuer Kurs über die Grund­
lagen und Geheimnisse der
modularen Programmierung
— am Beispiel eines Terminal-
Programms in Omikron-Basic
— genau das Richtige für Sie.
S e it e 7 0

ST-Training ST-Fun
Musik mit dem ST 10 7 Nebulus_________ 154
An die Tasten, Maestro
Lords of Conquest 157
Kurs: GFA-Basic 3.0 (Teil 3) 111
Bauanleitung: Gauntlet im Quartett 158

Faszination Computerfilm: Unser mehrteiliger Kurs


Grafik für Einsteiger und Fortgeschrittene zeigt, wie Sie
dem Atari STmit den Programmen der »Cyber
Studio«-Serie perfekte Trickfilme entlocken.
• Satelliten-Simulationen: 124 Seite 133
Dialog der Grafik-Welten
• Cyber-Studio-Kurs: 133
Film ab, ST läuft (Teil 1)
Zeichentrickfilme in GFA-Basic: 137
Grafik im Galopp

3D-Grafik-Grundlagen: 144
Auf den Spuren der 3. Dimension
Marktübersicht Grafiksoftware: 152 Rubriken
Die Gilde der Pixel-Meister
Editorial 3

Dr. Nibble 7 8 , 132

ST-Referenz: Cyber Control 85

ST-Podium 119

Anbieterverzeichnis 120

Bücher 153

Vorschau 169

Wir waren für Sie in der Forschungszentrale der


Impressum 170
Weltraum-Organisation »ESA« und verraten Ihnen,
warum dort 35 STs stehen. S e it e 1 2 4 Inserentenverzeichnis 170
• Titelthemen
Ausgabe 11/November 1988
I 5
messet
A T A R I

IBP Gerätebau präsentierte auf der Atari-Messe den


ersten portablen ST

Auf dem Stand von Finke demonstrierte Stefan Stoske sein neues
Grafikpaket, während uns GFA Systemtechnik die Highlights hinter
verschlossenen Türen präsentierte...

Der kleine Umrüstsatz von Eickmann macht aus dem SM 124


einen Multisync-Monitor

6 Ausgabe 11/November 1988


A ktu e ll

Der ST im Videostudio m it dem neuen Genlock-Interface


von Print Technik

MIDI: Ein Schwerpunkt auf der Messe

Größer, D ie größte Atari-Messe sion 2.02 ablöst. Erfreulicher­


der Welt nahm in Düs­ weise konnte der englische Her­
seldorf ein rekordbela­ steller GST jene verhängnisvolle
denes Ende: Eine Rekordzahl
Mackean aufspüren und beseiti­
Ausstellern drängte sich auf ei­ gen, die zu zerstückelten Textda­

bunter,
ner Rekord-Ausstellungsfläche teien bei einigen Anwendern
von 4000 m2, um den Besucher­ führte. Daneben liegen die Ver­
rekord durch die schmalen G än­ besserungen eher im Detail. So
ge der Messehallen 1 und 2 zu sollen endlich die wichtigsten
schleusen. Auch das Team des M enüpunkte auch mit Tastatur­
ST-Magazins war für Sie unter kürzeln erreichbar sein. Nach

schöner
den weit mehr als 30000 Besu­ Auskunft von Atari-Software­
chern und sammelte alle wichti­ chef H errn Lehmann ist Ist
gen Neuvorstellungen, Ereignis­ Word plus Version 3.0 daten­
se und Eindrücke. kompatibel zur bisherigen Ver­
Die Software gab auf der sion 2.02.
»Atari 88« den Ton an. Auslän­ Auch D ata Becker wartete mit
dische Firmen aus G roßbritan­ Neuigkeiten zum Them a Text­
|Z w e ite n e iU jn s ^ nien und H olland unterstrichen verarbeitung auf: »Beckertext
die internationale Bedeutung 2.0« heißt das jüngste Kind aus
der Messe. Zahlreiche MIDI- dem Düsseldorfer Software­
z u ^ ta r ^ e s s ^ ^ D ü s s e ld o r fl Stände belegten die starke P rä­ haus. Die neue Version wurde
senz des ST im Musikbereich. um eine Fußnotenverwaltung
Brandheiße Nachrichten gibt sowie ein Accessory zur Gestal­
es über die Anwendungssoft­ tung großer Überschriften er­
ware zu berichten. weitert.
Die für Vielschreiber wichtig­ Beckertext 2.0 zeigt alle G rafi­
ste Nachricht stammt diesmal ken schon auf dem Bildschirm
von Atari selbst: In diesen Tagen und erlaubt die Verwendung von
kommt »Ist Word plus Version bis zu zehn Zeichensätzen. Die
3.0« auf den M arkt, die die Ver­ beiden Aufsteiger (?) in die Ata-

Ausgabe 11/November 1988


ÆÉMâiu 7
ri-Oberliga — Star-Division und soll es dann sogar mit »Adimens
WordPerfect — waren auf der ST« aufnehmen können. Das Er­
Messe übrigens nicht vertreten. gebnis wird mit Spannung er­
Ganz anders hingegen bei wartet. Adimens ST erscheint in
Com putertechnik Kieckbusch. diesen Tagen übrigens in der Ver­
Hier hatte m an dafür gesorgt, sion 2.3 bei Atari.
daß der jugoslawische Program ­ Einen echten Leckerbissen für
mierer von »Steve« auf der Mes­ alle Musik-Fans hielt »Tommy-
se die Version 3.0 vor führte. Software« aus Berlin bereit:
Zahlreiche Desktop Publishing- »Soundmachine« ist ein drei­
Funktionen konnte man bereits stimmiger Digital-Synthesizer,
begutachten. Aber Jakopin ist der keine weitere Hardware be­
noch nicht ganz zufrieden. Er nötigt. Wer bereit ist, für die
will eine »erstklassige Schrifter­ Musik etwa 50 Prozent der Re­
kennung« integrieren, für die er chenzeit des ST zu opfern, ent­
noch etwas Zeit benötigt. lockt dem ST digitalisierte M u­
Die neue, angenehme Art, den Software für den ST auf CD-ROM: Die erste Disk für Ataris CD-Player
sik hoher Qualität. Sie läßt sich
Atari ST zu bedienen, heißt bei in alle gebräuchlichen Program­
Computerware Gerd Sender miersprachen einbinden. Inklu­
»Neodesk« und kostet 89 Mark. Präm ierung: Schulsoftware sive Drum-Editor kostet Sound­
Dieses Programm ersetzt das machine 148 Mark.
Desktop und bietet neben eini­ Im Gegensatz zum letzten
gen neuen Funktionen auch Jahr waren auch die professio­
trickreiche Details. So wird etwa nellen Musiker stark vertreten.
die Anzahl der nebeneinander Neben den führenden MIDI-
dargestellten Icons auf die Breite Anbietern Steinberg, C-Lab und
des geöffneten Fensters abge­ Hybrid Arts, zeigten sich auch
stimmt. Mit einer Suchmaske eine große deutsche Musikzeit­
zeigt Neodesk der Übersicht hal­ schrift sowie MIDI-Clubs mit ei­
ber nur Dateien mit einer wähl­ genen Ständen präsent. Mittler­
baren Extension an. Programme weile gibt es sogar ein Netz von
lassen sich mittels eines Icons MIDI/Synthesizer-Mailboxen
auf den Bildschirm ablegen und in Deutschland.
von dort direkt starten. A uf der Atari-Messe fan­ ministerien, Professoren und Auch Stefan Stoske richtet
Daneben bietet Neodesk eine den im großen Forum an al­ Lehrern fand eine Würdi­ sich mit seinem M ammutpro­
Reihe nützlicher Hilfen, die man len drei Tagen die Prämie­ gung der Initiative beider jekt »Computer Aided Gra­
im Original-Desktop vergeblich rungen der Preisträger des Veranstalter und reger E rfah­ phics« an die künstlerisch inter­
sucht. Dazu gehören Batch-Da­ Schulsoftwarewettbewerbs rungsaustausch zwischen essierten Anwender. CAG ist ein
teien und die Tastenbedienung zwischen ST-Magazin und den unterschiedlichen G rup­ Grafiksystem, das alle Funktio­
aller Menüs. Atari statt. Die Preisträger pen statt. nen besitzen soll, die bei der Ver­
Strahlende Gesichter waren wurden dem Publikum vor­ Aufgrund der regen Betei­ arbeitung von Grafik anfallen.
bei Victorsoft zu sehen. Mit den gestellt, die Preise überreicht ligung bei unserem Wettbe­ In der Tat besitzt CAG über 1200
Verkaufszahlen von »Ist Ad­ und die prämierten Pro­ werb für Schulsoftware Funktionen aus den Bereichen
dress« ist Oliver Victor zufrie­ gramme erläutert. schließen wir nicht aus, diese Malen, technisches Zeichnen,
den und denkt an eine erweiterte In einer Diskussion zwi­ Veranstaltung im nächsten Effektmanipulation, Textsatz,
Version mit dem obligaten Plus schen Vertretern von Kultus­ Jahr zu wiederholen. Schriftmanipulation und
dahinter. Diese Dateiverwaltung Schrifterkennung. Eine kurze

Die Virenseuche ist ein nehmer war die Diskussion


ernstes und für Anwender
Computergrippe eröffnet. Auch wenn nicht al­
oder Softwarehäuser glei­ le Sprecher aus dem Publi­
chermaßen unerfreuliches kum mit hilfreichen State­
Thema. Aus diesem Grund ments beitrugen, — »Es
fand auf der Atari-Messe ei­ heißt nicht der Virus, son­
ne Diskussion über Com pu­ dern das Virus« — so macht
terviren statt. Die Teilnehmer allein die Beteiligung von
waren Carsten Kraus von mehreren hundert Teilneh­
Omikron, Rolf Hilchner von mern das Interesse an dieser
GFA-Systemtechnik, H ein­ Thematik bewußt.
rich-Herm ann H uth von A p­ Der Konsens aus dieser
plication Systems Heidel­ Diskussion: Obwohl es kein
berg, Andreas Kraft von Allheilmittel gegen Viren
GData, Axel Dittes von C’t gibt, sollten Sie sich nicht
und H orst Brandl aus unse­ Professor Brunnstein ist bekannte Viren untersucht verunsichern lassen.
rer Redaktion. Die Leitung Vorsitzender des Lehrstuhls werden. Wir zogen daraus die Kon­
hatte der prominenteste Vi­ für Inform atik an der Uni Nach einer Einleitung von sequenz, Sie weiterhin über
renforscher Deutschlands, H amburg und leitet unter an­ Professor Brunnstein und ei­ Viren und deren Abwehr zu
Professor Klaus Brunnstein. derem ein Projekt, in dem ner Stellungnahme der Teil- informieren.

8 -iiá m m Ausgabe 11/November 1988


BASIC ist
doch nur was
für Anfänger!
OMIKRON. BASIC macht es Anfängern wirklich

einfach. Mit einem BASIC-Dialekt, auf den

sich die m eisten Lehrbücher beziehen. Mit

einem Editor, d er gleich auf Fehler hinweist. Für die nötige Ablaufgeschwindigkeit sorgt

Und mit einem schnellen Interpreter, d er schließlich d er Compiler. Er erzeugt ein

Programme sofort ausführt. selbständiges Programm, das oft schneller

Doch auch wenn Sie Ihre ersten Schritte ist als vergleichbare C-Programme.

längst hinter sich haben, brauchen Sie nicht W ie professionell jem and programmiert,

nach einer anderen Program m iersprache zeigt sich also heute nicht m ehr daran, daß

Ausschau zu halten. Denn OMIKRON. BASIC er mit Pascal oder C arbeitet. Sondern an

bietet alle Feinheiten einer höheren Pro­ den Programmen, die er schreibt.

gram m iersprache, wie strukturierte Pro­

grammierung, Funktionen mit R ückgabe­

werten oder Rekursionen. Und auch GEM- Das offizielle ATARI-BASIC.

OMIKRON. BASIC (M odul) DM 2 2 9 ,- ■ OMIKRON. BASIC C o m p iler DM 179,- •


OMIKRON.BASIC C o m p iler 68881 DM 2 2 9 ,- • S tatistik-, N um erik-, C om plex-,
Programme und A ccessories lassen sich EasyG EM -, M IDI-Library je DM 7 9 ,- • F in an zm ath em atik -, A ssem b ler-L ib rary
je DM 129,- ■ M a s k e n e d ito r DM 7 9 ,- • O M IK R O N .Turbo-A ssem bler DM 9 9 ,- ■
D.R.A.W. ! DM 79 ,-.
OMIKRON. S oftw are, E rla c h s tra ß e 15, D -7534 B irk en feld 2 • XEST, W e b g a s s e 21,
problemlos verwirklichen. A-1060 W ien ■Thali AG, In d u s trie stra ß e 6, CH -6285 H itzkirch
Der älteste
Vorführung bestätigte, daß es M esse­ 2298 M ark und unterstützt auch Familie durfte man den 386er
sich bei CAG um eines der inter­ Großbildschirme. PC5 begutachten. Aufgrund der
essantesten Programme der besucher... »Mirage«, ein Multitasking- DRAM-Knappheit sind PCs bei
Messe handelte. CAG kostet 698 Betriebssystem, war nun auch in Atari allerdings zur Zeit kein
M ark und wird ab November einer Farbversion zu sehen. Die großes Thema. Auch der Trans­
mit einem 800 Seiten starken Mirage-Programmierer und puter entwickelt sich gemäch­
H andbuch ausgeliefert. Für 149 A PUSpezialisten von GDAT lich. 200 Stück sollen bis No­
Mark liefert Stoske außerdem zeigten außerdem eine Finanz­ vember ausgeliefert sein, die Se­
»Graphbase«, eine assoziative buchhaltung für Filmproduk­ rienproduktion des Stand-
Bilderdatenbank, die nach tionen. alone-Abbaques beginnt im Ja­
Stichworten Grafiken sucht. Aladin lebt! Wer den Macin- nuar ’89 in Braunschweig. Völ­
Datenkompatibilität zwi­ tosh-Em ulator nach der juristi­ kerverbindend präsentierte sich
schen PC und ST hieß das M otto schen Intervention von Apple der Atari-Stand mit der chinesi­
von zwei Ausstellern. Sowohl bereits totgesagt hatte, mußte schen Textverarbeitung »Sino-
der »V-Manager« für Versiche­ sich in Düsseldorf eines Besse­ text«, die eine deutsche Univer­
rungsagenturen als auch »Fibu- ren belehren lassen. D ort prä­ sität entwickelte.
man« zur Finanzbuchhaltung sentierte die niederländische G arantiert lieferbar ist das
liegen nun in erweiterter Fas­ Firm a »Softpaquet« den Aladin »Ist Card«-System von Brauch
sung für MS-DOS und G E M / 2.1. Für 600 M ark bekommt & Sauter aus Schwenningen.
TOS vor. Zwischen den beiden ...w a r Dipl.-Ing. O thm ar man den Em ulator samt original Hinter dem Kürzel verbirgt sich
Com putern läßt sich der D aten­ Hawelka. Der 72jährige Macintosh-ROMs, die für den eine ausbaufähige Schnittstel­
bestand via Diskette problemlos Sachverständige aus Lever­ ROM -Port des ST bestimmt lenerweiterung nach dem Bau­
austauschen und weiterverarbei­ kusen interessiert sich sehr sind. Die neue Version unter­ kastenprinzip. Zur angebotenen
ten. für Computer. Da er plant, stützt nun auch Laserdrucker Schnittstellenpalette gehören
von seinem MS-DOS-Com- über PostScript, Großbildschir­ neben der RS232 auch ein 24-
»Time is money« puter auf den ST umzustei­ me und bis zu 4 MByte H aupt­ Bit-Parallel- sowie ein IEEE-
gen, machte er sich auf der speicher. Vielleicht gibt es dem­ 488-Interface und AD-DA-Wand-
Die Firm a C.A.S.H. zeigt den Messe ein Bild vom Atari-
großen Bruder ihres Buchfüh­ nächst sogar einen Aladin, der ler. Während die Basisplatine
M arkt. H err Hawelka be­ die Atari-Festplatte ansteuert. 300 Mark kostet, sind die
rungsprogrammes »Time is mo­ dauert, daß nur wenige ältere
ney«. Die bisher fehlende Bilan­ Schnittstellen zwischen 150 und
Menschen den Zugang zur
zierungsfunktion besitzt nun Com putertechnik finden. Er MS-DOS- 450 Mark zu haben.
TIM II. Neben Bilanz- und
Gewinn- und Verlustrechnung
glaubt, daß das Computer- Em ulator ade Als »komfortable Alternati­
ve« zu Ataris Original preist
Chinesisch, aber auch die
verarbeitet TIM II die Eingabe Sprache der jüngeren Gene­ MS-DOS-Emulatoren hat die RTS-Elektronik ihre »neue
eines Privatanteils beim Buchen ration die H auptschuld an Branche offenbar endgültig be­ Flachtastatur mit fühlbarem
und die Angabe eines Steuer­ dieser Ausgrenzung trägt. graben. Kein Hersteller über­ D ruckpunkt für alle Atari ST«
schlüssels bei der Benennung brachte den Atari-Anwendern an. Alte Tastaturen wandern
Lieber H err Hawelka! Wir
von Gegenkonten. hoffen Sic auch auf der jedenfalls frohe Botschaft in nicht auf den Dachboden, nur
Die »Atari-Bibel« ist mittler­ »Atari ’89« zu treffen! Form eines funktionierenden die Tastenkappen werden zum
weile zwei Kilo schwer und 988 Hardware-Emulators. Auch die Preis von 99 Mark ausgetauscht.
Seiten dick: Das »Atari ST Pro­ Frankfurter Beta-Systems ließ Die Flachtastatur verfügt über
fibuch« aus dem Sybex-Verlag die Chance ungenutzt, die m itt­ große Tastenzwischenräume, die
erschien auf der Messe in neuer lerweile erheblichen Zweifel an eine sichere Dateneingabe ge­
Auflage, die bereits auf TOS 1.4 Unglaublich, ihrer MS-DOS-Box »Superchar- währleisten sollen. IBP-Geräte-
eingeht.
Eine Neuauflage erlebte auch
aber wahr... ger« zu beseitigen: Sie war erst
gar nicht zur Messe erschienen.
bau aus Hannover bietet ihren
19-Zoll-ST jetzt nicht nur in ver­
der Schlagabtausch zwischen Eine gute Portion erfri­ Bisher zwar auch nicht liefer­ schiedenen Portable-Versionen
GFA und Omikron. Während schenden Mutes legte eine bar, dafür aber zumindest in der mit M onitor an, sondern stattet
Ataris Omikron-Basic 3.0 mit Firm a aus Bad Soden an den Standvorführung zu sehen, wa­ die Systeme auf Wunsch auch
Handbuch für 10 M ark zu ha­ Tag. Sie gab sich als Vertrieb ren einige (relativ) neue Atari- mit einer Einschub-Festplatte
ben war, ließ es sich GFA nicht des »Virus Construction Produkte. Wie uns Sam Tramiel aus.
nehmen, sein Basic der Version 2 Set« zu erkennen und bot es erklärte, ist das CD-ROM-Lauf­ 3K Elektronik stellte neben
1 M ark billiger anzubieten. mit dezenten Hinweisen feil: werk schon lange produktions­ seiner Wechselplatte auch ein
Knupe GmbH aus D ortm und Der gefährlichste Viren-Ge- reif, doch sei momentan zu we­ Netzwerk vor, das den DMA-
stellte ihr neues »PCB-Layout« nerator für den ST war für 98 nig sinnvolle Software vorhan­ Port nutzt. Die Verbindung
für zweiseitiges Platinenlayout M ark als Version 2.0 zu ha­ den. Zum derzeitigen Angebot zweier Arbeitsplätze mit dem
vor. PCB'-Layout verarbeitet ben. Das Gegenmittel ver­ gehört zum Beispiel das schwei­ Netzwerk kostet etwa 800 Mark.
Platinengrößen bis zu 300 x 200 kaufte die Firm a gleich mit. zerische Telefonverzeichnis und Die »Atari ’88« war das wich­
Millimeter, besitzt aber keinen Das »Virus Filter Set« kostet die Bibel. Zur Messe präsentier­ tigste Ereignis für Atari-Anwen­
Auto-Router. Dank der Auflö­ weitere 98 M ark. Erstaunli­ te Atari auch ein eigenes CD- der in diesem Jahr. Glaubt man
sung von y20 Zoll läßt sich zwi­ cherweise ist dieser Stand ROM, das mit Programmen der Zufriedenheit der Aussteller,
schen zwei IC-Pins au f jeder Sei­ von keinem Rollkommando vollgepackt ist, darunter angeb­ so dürfen wir uns für den näch­
te noch eine Leiterbahn legen. erboster Atari-Anwender lich auch GFA-Basic und Ist sten September auf eine rekord­
Das CAD-Programm kostet 298 heimgesucht worden. Erst Word Plus. Die Angebots-Situa­ verdächtige »Atari ’89« freuen.
Mark. nach dem zweiten Messetag tion soll sich bis zum Jahresende Nach den Ankündigungen neu­
Eine Vorversion von »Dyna- verschwanden die Verkaufs­ verbessern. Zu dieser Zeit will er Geräte wird das Publikum
CAD« zeigte DMC. Das schnel­ hinweise. Atari dann auch die ersten Lauf­ noch breiter gestreut sein.
le 2D- und 3D-Programm kostet werke ausliefern. Aus der PC- (am/M ichael Spehr)

10 ±x/im m Ausgabe 11/November 1988


COMPUTERVIREN

Z u g eg eben , so wird Ihr Com puter nach dem Befall von


Viren nicht aussehen.
Computerviren zeigen ganz andere Symptome:
System abstürze aus unerklärlichen Ursachen, Zerschießen
von Disketten oder Harddisk Files, allgem einer Daten­
verlust, Bom bensym ptom , Schreib- und Lesefehler auf Dis­
ketten, und andere nicht zu erklärende Probleme werden
oft durch Computerviren verursacht.
Leiderzeigt sich in letzter Zeit auf dem ST eine zunehm ende
Verbreitung der verschiedensten gefährlichen Viren, die im
Extrem fall alle Ihre Daten vernichten können.
Um dem Verlust wertvoller Daten und dem krim inellen
Verhalten der Viren-Autoren entgegenzuwirken, haben wir
einen w irksam en Schutz entw ickelt. Unser Anti Viren Kit
erkennt und vernichtet Computerviren aller Art.

Unser neues Anti Viren Kit


— erkennt alle bekannten Viren (über 100 verschiedene)
— vernichtet alle bekannten Viren
— Datenrestbestände werden gerettet
— im m unisiert Disketten gegen Bootsektorviren
— repariert defekte infizierte Bootsektoren
— voller Updateservice
— überwacht Konfigurationssektor der Harddisk
—• autom atische Reihenuntersuchung
für Festplatte und Disketten
— Link Viren werden abgeschnitten
und Program me restauriert
— Intelligente Bootsektor- und Linkvirenscannung,
erkennt auch noch unbekannte, aber ähnliche Viren
— kostenloser Updateservice und Datenrettungsservice
für registrierte Benutzer

Anti Viren Kit DM 99,-


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Bundeswettbe­ Aufgabe:
Schreibe ein Programm, das
Neunnadler braucht, bekommt zusätzlich werb Inform atik bei Eingabe einer Folge ganzer
auch einen Zugtraktor für den Zahlen für die in der Truhe vor­
bidirektionalen Papiertrans­ Der diesjährige Bundeswett- kommenden Werte die beiden
Zwei neue Arbeitspferde mit port. Beide sind in zwei Versio­ bewerb Inform atik läuft seit Erbteile genau aufzählt, andern­
Rennstall-Qualitäten hat der nen erhältlich: entweder mit dem 12. September. Teilnehmen falls das Erbe dem Kloster zu­
Düsseldorfer Druckerhersteller Standard-Microline- oder mit können Jugendliche, die nach spricht, wenn eine Aufteilung
O kidata in seine Palette auf­ IBM-Proprinter- und Epson dem 28.11.66 geboren sind. Daß nicht möglich ist.
genommen. Die Microline 320 FX-Emulation. Die A3-Ausfüh- die Aufgaben ganz schön kniff­ Schicke uns mindestens fünf
(bis DIN A4) und 321 (bis DIN rung empfiehlt Oki mit 1498 lig, aber nicht unlösbar sind, Beispiele mit verschiedenen Tru­
A3) häm mern beide mit neun Mark (inklusive MwSt.), für den zeigt der Originalwortlaut der heninhalten. Der Inhalt einer
Nadeln bis zu 300 Zeichen/s breiteren Bruder sind nochmal dritten Aufgabe, die den Namen Truhe sei: 15,27,39,7,23,56,13,
(Herstellerangabe) aufs Papier. 400 M ark draufzuzahlen, (mr) »Erbteilung« trägt: 39,22,5,42,34 Taler.«
Endlos- und Einzelblatt, letztere O kidata G m bH , H ansaallee 187, 4000 Düssel­ »Die Baronin von Birlingho­ Auf den Geschmack gekom­
auf Wunsch auch mit automati- d o rf 11, Tel. 0211/59794-01
ven hat ihren Töchtern eine Tru­ men? Während Sie auf die Zu­
he voller Goldmünzen hinterlas­ sendung der weiteren vier Auf­
sen. Ihr Testament bestimmt, gaben warten, sollten Sie diese
daß das Gold einem benachbar­ schon lösen, denn die Zeit ist
ten Kloster zukommt, falls es knapp. Einsendungen können
den Töchtern nicht gelingt, den noch bis zum 28. November
Inhalt der Truhe wertmäßig ge­ 1988 eingereicht werden. Alle
nau in zwei Hälften untereinan­ gängigen Programmiersprachen
der aufzuteilen. Die Goldm ün­ sind zugelassen. Wer also noch
zen haben nur ganzzahlige mitmachen will, sollte seinen ST
Werte. schon mal Warmlaufen lassen
Beispiel:. und schleunigst die Unterlagen
Eine Truhe Goldmünzen mit anfordern. (mr)
den Werten 1,9,5,3,8 Taler könn­
ten die Töchter in die Hälften
1,9,3 Taler und 5,8 Taler teilen. Die Unterlagen gibt’s bei: Bundeswettbewerb In­
Eine Truhe Goldmünzen mit form atik, GM D - Schloß Birlinghoven, 5205
1,9,7,3,8 Taler fiele an das Klo­ Sankt Augustin 1, oder in den Sekretariaten der
Schulen. Es werden nur Einsendungen mit dem
ster, weil die Aufteilung nicht Begleitform ular des Original-Aufgabenblattes
möglich ist. akzeptiert.

Okis neue Arbeitspferde: Microline 320 und 321

Neues von winken immerhin satte 400


MIPS (Mega Instructions Per
Perihelion Second, also Millionen Befehle
in der Sekunde) Rechenleistung.
Perihelion, Mitentwickler des Damit beläuft sich der Preis für
Atari-Transputers »Abbaque« eine MIPS auf nur 300 Mark.
und Schöpfer des Transputer- Für den Einstieg bietet Perihe­
Betriebssystems »Helios« lion in einem begrenzten Zeit­
kommt jetzt auch mit eigener raum auch ein 12-Transputer-
Parallel-Hardware. Unter dem System für knappe 30000 M ark
Namen »Polyhedra« stellt die (9500 Pfund) an.
britische Firm a ein System vor, Polyhedra basiert auf den so­
das in der höchsten Ausbaustufe genannten »Farmcards«. Das
mit 48 T800-Transputern, 48 sind Steckkarten mit je 1 bis 4
MByte RAM, vier T212-Trans- Transputern und 1 bis 4 MByte
putern und vier Link-Switches RAM, Stückpreis zwischen 3000
(zur flexiblen Konfiguration der M ark (995 Pfund) und 9000
Transputer-Links, siehe ST- M ark (2995 Pfund). Das System
Magazin 5/88, Seite 24 ff.) ar­ ist dam it bis zum Maximalaus­
beitet. Damit dürfte es auch bau in der Leistung beliebig kon­
höchste Ansprüche befriedigen. figurierbar. (mr)
Wer etwa 125000 M ark (knapp Perihelion Limited, 33 Bridge Street, Cam bridge
40000 Pfund) übrig hat, dem CB2 1UW, Tel. 004 4 /2 2 3 /3 5 6 5 5 5 »Polyhedra«: M it Steckkarten zum Supercomputer

12 Ausgabe 11/November 1988


VerF.O.F.T. nochmal!

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Planetensysteme, um sich durch dem Atari ST und AM IGA. Demnächst
Handel seine Brötchen zu verdienen auf auf C 64 und Schneider.
und Mitglied der Organisation der Spitzenfoftware von Gremlin!

Das Programm
isher sprach Atari im­ Atari hat sein Geheim nis um die neue Computer-Generation gelüftet!

B mer von einem EST mit


hoher Grafikauflösung W ie ist er aufgebaut und was leistet sein
68030-Prozessor?
und einem TT mit 68020-Pro-
zessor. Beides gehört der Ver­
gangenheit an. Die Katze ist aus
dem Sack. Sie trägt noch den
gleichen Namen, TT, schleicht
aber auf schnelleren Füßen: dem
68030-Prozessor.
Auf der Atari-Messe in Düs­
seldorf platzte die Bombe: Atari
bringt kein weiteres aufgemotz­
A ta ri
tes ST-Modell ä la Super Mega

neue
ST, sondern macht gleich den
Sprung zu einem neuen, schnel­
len Top-Modell. Der Atari TT
bleibt trotzdem TOS-kompati-
bel. Er erhält allerdings eine
überarbeitete Version, die den
schnellen Prozessor und seine
Fähigkeiten nutzt.
Zwei Versionen plant Ataris
Geschäftsleitung: die Einstiegs­

Flagg
maschine TT und das gut ausge­
stattete Unix-Modell TT/X. Auf
jeden Fall möchte Atari an der Hochgeschwindigkeits-Schnitt-
stellen SDLC, gesteuert durch
Philosophie der Aufwärtskom­
einen Zilog 8530 SCC oder eine
patibilität festhalten, das heißt:
solche Schnittstelle und einen
Programme, die der Anwender
heute von einem Atari 520 STM Netzwerkanschluß, wie Apple­
Talk oder Ataris neues Netzwerk
auf einen Mega ST übernimmt,
Promise-LAN. Um die M arkt­
verarbeitet zukünftig auch der
TT — nur viel schneller. domäne MIDI nicht zu vernach­ JLL
M ID I In /O u t i
lässigen, besitzt auch der TT T T " & " T T /X ' S T -a e h n lic h e
MIDI-Anschlüsse. Um im Work­ T a s ta tu r
Gesprengte station-Feld den nötigen A n­
25. August J988
1 6.1 07 95 2 M H z
R.J.Good
RO M 5 * 2 * 0 RAM
M aus, Jo y s tic k s

Grafik-Grenzen schluß vorzuweisen, birgt der M C 68030 4 x 1 M b it MC146818A 6850 ACIA! 6850 ACIA
TT drei VMEbus-Anschlüsse im
I
Seine Grafikmodi setzen in Single-Europakarten-Format,
diesem Preisbereich neue M aß­ unter Umständen auch doppel­
stäbe. Mit einer maximalen Auf­ tes Europakarten-Form at.
lösung von 1280 x 960 Punkten
ist Ataris TT für Desktop
Publishing- und CAD-Anwen- Kom patibel zur
dungen bestens gerüstet. Wem ST-Familie
Sie aber trotzdem nicht genügen
— für professionelle A nim atio­ Der DMA-Anschluß entspricht
nen in Kino- und Fernsehquali­ der ACSI DMA-Schnittstelle F L O P P Y L A U F W E R K (E )
tät braucht man eine größere des ST. Die Kompatibilität zu 'b is zu 2 L au fw erke
-1 M B - (-2 M B - b ei W D 2793)
Farbpalette — für den steht die deren Peripherie soll sicherge­ ' S H IF T E R I B Íic h ° e(n)T—
Grafikkarte des Atari-Transpu­ stellt sein. Um aber den Zugang MC68901 MFP
R S 232C A sync. 9-p in
ters parat und bietet bis zu 16,7 für weitere Peripherie offenzu­ 2.4576MHz
Millionen Farben. Mehr unter­ halten, bescherte das Entwick­ * “ PORT
? 5-P in -----
1 RS 232C A syn c. 9 -p in
MC68901 MFP
scheidet auch das menschliche lerteam dem TT ein SCSI-Inter-
2.4576MHz E x te rn e In te rru p ts 9 -p in ja—
Auge nicht. face mit NCR5380-Controller. NCR5380
Mit RAM geizt Atari auch bei Die Tastatur entspricht aller :S C S I C T R L R N ib b le m ode S Y S T E M RAM O P T IO N ’
MEMORY
dem TT nicht: 2 MByte sind die Voraussicht nach der des Mega D M A : S C C / S C S ir D a t e n p la d CONTR OLLER i

M indestausstattung, der TT/X ST und verfügt dam it auch über


VM E BUS A n s c h lu s s
verfügt über 4 MByte. Vier Buchsen für Maus und Joystick. -D a te n p fa d
|A 3 2 /D 3 2 ; A 2 4 /D 3 2 ; A 2 4 /D 1 6 r
1-MByte-Chips bergen das 512 Beim Diskettenlaufwerk grei­ RS 232C S e r ie ll 2 5 -p in 7—
D M A : S C C /S C S I
KByte umfassende ROM. Ne­ fen die Entwickler au f das be­
ben der Centronics-Schnittstel- l/A
I |_
währte 3y2-Zoll-Format zurück, VM E B u s -S y s te m
le, die ein YAMAHA YM-2149 allerdings m it der doppelten Ka­ Z ILO G 8530 SCC
steuert, verfügen die neuen M o­ pazität gegenüber dem ST, also
delle über zwei serielle Schnitt­ mit 2 MByte Kapazität, das ent­
stellen, für die je ein 68901 M FP spricht 1,44 MByte formatiert. R S 232C A sync. 9 -p in
zuständig ist. Zugriff zur Au­ Das Luxusmodell T T /X bietet
ßenwelt bieten noch zwei serielle zusätzlich einen Arithmetik- Der schematische Aufbau des neuen Atari TT

14 éüMmiM Ausgabe 11/November 1988


A ktu e ll

Entwicklungs­
chef Shiraz in seine beiden Cache-Spei­
Shivji, der
Der 68030 cher passen. Der Geschwin­
Vater der ST- digkeitsvorteil ist vergleich­
Familie, zeich­ Als neues Herz des TT bar mit einer RAM-Disk und
net auch für pocht ein 68030-Prozessor. einem Diskettenlaufwerk.
den neuen TT Was unterscheidet ihn vom Um noch mehr externe Zu­
verantwortlich bekannten 68000 des ST? griffe zu sparen, integrierte
Der gravierendste Unter­ das Entwicklerteam von Mo­
schied: 16 zu 32 Bit. W äh­ torola eine MMU in den Pro­
rend der 68000-Prozessor be­ zessor. Die MMU, was Me­
reits Daten in einer Breite mory M anagement U nit be­
von 32 Bit verarbeiten kann, deutet, verwaltet den RAM-
führt er Berechnungen in sei­ Speicher. Sie weist dem Be­
nem Rechenregister, dem triebssystem und Anwender­
Akkumulator, mit 16 Bit programmen die zu nutzen­
durch. Im Unterschied dazu den Speicherbereiche zu und
nutzt sein großer Bruder hier achtet auf einen reibungs­
die vollen 32 Bit. Der D aten­ losen Ablauf, wenn ein
durchsatz und die Rechenge­ neues Programm dazu­
schwindigkeit erhöhen sich kommt. Gleichfalls ergibt
beträchtlich. sich daraus wieder ein be­
Der 68030 verfügt über ei­ trächtlicher Geschwindig­
nen Befehls- und Daten- keitsvorteil gegenüber Pro­
»Cache« mit jeweils 512 zessoren, die au f eine externe
Byte. Er lädt aus den RAM- MMU zugreifen müssen.
Bausteinen nicht nur die ge­ Auch der ST birgt eine
rade benötigten Befehle und MMU, als einen eigenen
Daten, sondern so viele wie Baustein, auf seiner Platine.

Coprozessor 68881, eventuell fertermin für Entwickler plant — Sockets — neues awk-Kommando
auch den 68882,4 MByte RAM, Atari Ende 1988. In Deutsch­ — Shared Libraries (nawk)
erweiterbar auf 16 MByte RAM land will man ihn auf der CeBIT — TLI- und TPI-Interfaces — Global Language Support
und 5 VMEbus-Anschlüsse im dem Publikum präsentieren. — 4.3BSD/System V 3.1 (GLS)
doppelten Europakarten-For- Kurz danach soll auch die Aus­ Signalumgebung — ASSIST-Utilities
mat sowie eine 60-MByte-Wech- lieferung beginnen. (hb) — automatisierte Kernel- — X-Windows
selplatte. Konfiguration — Netzwerkdienster­
TOS wird zwar aufgrund der — Filesystem mit variabler weiterungen
Aufwärtskompatibilität auf den Die vorläufige Software­ Blockgröße
neuen Computer adaptiert, ausstattung des Atari T T/X — symbolische Links Die Grafikauflösungen des TT
kann aber dessen Leistung nicht — volle AT&T-System V 3.1.- — dynamische Plattenkonfigu­
Auflösung Farben Palette
voll nutzen. Deshalb gehört Funktionalität ration
320 x 200 16 4096
Unix System V, Version 3.1. — — vnode-Architektur — Directory Name Cacheing
320 X 480 256 4096
also die neueste Unix-Version — — B-NET 4.3BSD-kompatibles — HoneyDanBer UUCP 640 x 200 4 4096
zum Lieferumfang. Für den TT Netzwerk — Korn Shell (ksh-i) 640 x 400 2 4096
läßt sich dieses Betriebssystem — Network File System (NFS) — neues make-Kommando 640 X 480 16 4096

nachträglich erwerben. Als Lie­ — STREAMS (nmake) 1280 x 9 60 Monochrome —

% * auch schon lange genug. Ein hinter vorgehaltener H and


Lob muß m an Atari für ihren angestrebten Preise machen
Andere Versprechen wur­ jetzigen Schwenk ausspre­ den »neuen« TT zweifellos
den eingelöst, wie das CD- chen. Wir erinnern uns: Im zu einem Com puter mit un­
Atari ließ sich mit dem ROM. Als Serienmodell war­ »EST« sollte weiterhin ein erreichtem Preis-/Leistungs-
neuen Computer viel Zeit. tet es, laut Atari, nur noch 68000 seinen Dienst tun, verhältnis. Zweifellos drän­
Immerhin wurde der 520 ST auf ein ausreichendes Soft­ während der »TT« mit einer gen sich wieder Fragen auf
bereits 1985 auf der CES prä­ wareangebot, und dann be­ 68020-CPU bestückt werden wie: Wie kompatibel ist das
sentiert. Seitdem kamen un­ ginnt die Auslieferung. War sollte. Vom EST spricht nie­ neue TOS030 zum jetzigen?
terschiedliche Modelle hinzu zu diesem Zeitpunkt das m and mehr — was wollte Wie viele Programme arbei­
und verschwanden wieder Softwareangebot größer? man auch damit? — und der ten unter der hohen Auflö­
vom Markt. Die Peripherie- Gewiß nicht! Warum vergeu­ TT bekommt gleich einen sung? Sind alle jetzigen Peri­
Palette wuchs oder wurde dete man die Entwicklungs­ 68030-Prozessor. Die Tra- pheriegeräte auch am TT zu
durch Ankündigungen ge­ kapazitäten für ein solches miels und Shiraz Shivji sind betreiben?
beutelt, die nie zur Serienrei­ Produkt und konzentrierte also immer noch für eine Diese Fragen störten die
fe gelangten. Ein Paradebei­ sich nicht stärker auf das Überraschung gut. Denn die ST-Fans 1985 auch nicht.
spiel ist der MS-DOS-Emu- neue Chip-Set für den ST.
lator. Gemunkelt wird darüber

Ausgabe 11/November 1988


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Wettbewerb, D er ultim ative vier Merkmale, von denen je­ Der Steuerter­
Teil 2: Jugend Virenkiller zum
der Virus mindestens eines
besitzen muß. Sagrotan dis-
min rückt näher...
forscht ’89 N ulltarif assembliert bei der Suche
nach Link-Viren den Pro­ ...U n d das passende Pro­
Wem der Informatikwettbe­ grammcode und sucht nach gramm bietet Dipl. Finanzwirt
werb zu einseitig ist, dem hat der »Sagrotan«, das intelli­ diesen Eigenschaften. Wird Jochen Höfer für den Atari ST.
neue Bundeswettbewerb »Ju­ gente Antivirenprogramm, das Programm fündig, so »E st/L st 87« errechnet dem Ar­
gend forscht« noch mehr Ent­ ist jetzt in der stark überar­ übernim mt es auf Wunsch beitnehmer das Ergebnis seines
faltungsmöglichkeiten zu bie­ beiteten Version 4.1 erhält­ des Anwenders den Code des Jahresausgleichs und jedem
ten: Beiträge aus den Bereichen lich. Es spürt laut Aussage Störenfrieds in eine Virenbi­ Selbständigen oder Höherver­
Biologie, Chemie, Geo- und des Program m autors alle be­ bliothek. Die sechs wichtig­ dienenden seine Einkommen­
Raumwissenschaften, M athe­ kannten Viren und speicher­ sten Viren sind in dieser Bi­ steuerschuld. Dabei sind alle
m atik/Inform atik, Physik und residenten Programme mit bliothek bereits enthalten, Einkunftsarten abgedeckt.
Technik, Arbeitswelt. Die Wahl »verdächtigem« Charakter allerdings in verschlüsselter Auch die Berlin-Präferenz (be­
des Themas ist freigestellt. Teil­ auf. Das gelte auch für soge­ Form, um den Unholden un­ sondere Ermäßigung für Ein­
nehmen kann, wer am 31. De­ nannte Linkviren, die sich ter den Programmierern von künfte aus Berlin) ist berück­
zember 1988 noch keine 22 Jahre besonders geschickt verber­ vorneherein keinen Vorschub sichtigt. Das Programm behält
alt ist. Teilnehmer unter 16 star­ gen, indem sie sich an andere zu gewähren. seine Anwendbarkeit jeweils bis
ten in der Sparte »Schüler expe­ Programme anhängen. Dar­ D arf man dem Program ­ zur Änderung der Steuergesetz­
rimentieren«. Gefragt sind Ein­ über hinaus wirkt Sagrotan mierer Glauben schenken, so gebung. So ist — falls 1989 die
zelarbeiten oder solche von desinfizierend und vorbeu­ kann wegen des Prüfsum- Quellensteuer eingeführt wird
Gruppen bis zu drei Teilneh­ gend: Das Programm ver­ menvergleichs kein Link­ — erst in zwei Jahren ans näch­
mern. Als Belohnung winken nichtet die unliebsamen Ein­ virus unbemerkt den Sagro- ste Update zu denken. (mr)
Geldpreise, Forschungspraktika dringlinge auf Wunsch. Es tan-Schutz überwinden. Ori­ Dipl. Finanzw irt Jochen Höfer, Grunewald 2a,
und Studienreisen im Gesamt­ 5272 W ipperfürth, Tel. 02192/3368, Preis: k.A.
beugt dem erneuten Befall ginalkommentar: »Sagrotan
wert von mehr als 100000 Mark. der Datenträger durch In­ erkennt schon heute die Vi­
»Jugend forscht« ist ein Förde­ stallation von Schutzpro­ ren, die in fünf Jahren pro­
rungswerk der Bundesregie­ grammen vor (bei Bootsek­ grammiert werden.« Kuma exklusiv
rung, der Industrie, der Schule tor-Viren). Dabei fegt es al­ Natürlich läuft Sagrotan
und des »Stern«. lerdings auch andere, nützli­ auch auf der Festplatte. Ein­
b ei Knupe
Wie man mit dem ST und ei­ che Boot-Programme aus ih­ ziger Nachteil: Ein autom ati­
ner guten Idee in diesem Wettbe­ rem Sektor. sches Checken aller ausführ­ Kuma-Produkte gibt es ab so­
werb ganz nach oben aufsteigen Sagrotan ist vollständig in baren Files (.PRG, .TOS, fort nur noch bei Knupe in Dort­
kann, zeigt unser Bericht auf der GEM eingebunden und über .TTP) nach Linkviren ist mund. Der Exklusivvertrag gilt
Seite 162. (mr) die deutsche Benutzerfüh­ noch nicht eingebaut. Dafür für Deutschland und Österreich.
Alle weiteren Inform ationen bei: rung selbsterklärend. Die gibt es Sagrotan als Public Gleichzeitig kündigt Knupe eine
Stiftung Jugend forscht e.V.,
Notkestraße 31, 2000 H am burg 52
Bedienung läuft über Tasta­ Domain fast umsonst. Beim ganze Reihe neuer Versionen be­
tur oder Maus. Den Komfort unten angegebenen PD-Soft- kannter Kuma-Pakete an: »K-
unterstützen ein Hilfemodus wareversand sind für die ko­ Graph III«, »K-Spread III« und
und ein Druckerprotokoll. pierte Diskette 6 M ark zu be­ »K-Resource 11«. Updates für
Logikanalyzer Nach Auskunft der Pro­ rappen. Einen Test finden Sie registrierte Anwender gibt’s ab
zum Tiefpreis grammierer sei das Suchver- in einer der nächsten Ausga­ Oktober bei Knupe. (mr)
fahren das Besondere von ben des ST-Magazins. (mr) G erhard K nupe G m bH & Co KG, G üntherstraße
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tet jetzt die schwäbische GMC


an. Das Gerät wurde ursprüng­ ziert. Es unterstützt Baudraten 1 KBit. Trigger-Ein- und Aus­ sprachen der Ausbau zum auto­
lich für Fertigung und Service zwischen 50 und 19200 Baud. gänge fördern die Kommunika­ matischen Analysesystem vor­
entwickelt. Um Kosten für Das Gerät verfügt über Ein­ tion mit anderen Meßgeräten. gesehen. Einsatzbereiche sind
Steuer- und Anzeigesysteme zu gänge für insgesamt 48 Kanäle Das Steuerprogramm ist kom­ Low-Cost-Anwendungen, Ser­
sparen, besteht es aus einer Pla­ und ist in 16er-Schritten weiter plett menügesteuert und gestat­ vice und Fertigung. Das fertige
tine, die über die RS232 m it dem ausbaubar. Die Aufzeichnungs­ tet die Speicherung aller M eßda­ Gerät kostet 1499 Mark, (mr)
ST, IBM-Kompatiblen oder C P / taktrate liegt bei 20 MHz. Die ten auf Diskette. Weiterhin ist GMC-Technik, Bernd Grimm , Fcckcnhauser-
M-68K-Computern kommuni- Speichertiefe pro Kanal beträgt über die Einbindung in Hoch- straße 52, 7210 Rotteil 1, Tel. 0741/21217

A Meßwerte LR 48/26 flutonatik Lfl-Status: Bereit

"C'iïWm■• :::?

Der Logikanalyzer ist über die RS232 mit dem ST verbunden Dank Fenstertechnik: schneller Zugriff auf alle Meßdaten

18 1imnum Ausgabe 11/November 1988


I nmche ¡ 5 '* ° E I N Sbrother
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u»m» . und zwar Courier 10,12,
rSeitenumlang
^u«r»nr>Tnnn UD aber Prestige Elite und
30.000 Zeichen Gothic, Anleger,
genehmigt von
gene»n«s> VJ0,d Multimote,
LOTUS und word Perfect and
v o l l s t ä n d i g kompatibel w0(dslQ, 2 0 0 0 . . .
tion überflüssig würde.
mit L1CS’
Jet Memory™
j MB Anfangskopozitot
witd in den LaserJet It
eingesteckt und hat dann
15 MB Gesamtspei-
cherkapazitdt

Siemens
up Brother, Canon,
Einsetzbar tur. tC
live
Oommodore,
jet Memory1" + 1
3 MB Erweiterung
2 S MB oder 4,5 Mts
2,5

EUROPEAN DISTRIBUTOR:
BORSU COMPUTER GMBH COMPUTER PERIPHERALS. INC.
Division of Borsumij Wehry Group
ORGATECHNIK
DISTRIBUTOR: 4000 Düsseldorf, Jahnstraße 64
Niederlassung Süd: Telefon-Sa.-Nr. 0211 / 3 7 0 7 11 5 ® S H n£ ? büromesse
MACROTRON Forstenrieder Allee 61 Niederlassung Nord Stand
Gang
8000 München 8000 München 1 2000 Hamburg, Birkenhain 8
Te/efon 089 / 4208100 Tel.: 0 8 9 /7559803 Telefon 0 4 0 / 7136178
Technische Veränderungen können ohne Ankündigung vorgenom m en werden. HP und LASERJET II sind W arenzeichen der Hewlett-Packard Corporation.
JelfonT1'’ verwendet die gleichen Anlogersysleme v/ie die Zeichensorze und sind vollkommen gleichwertig. Per Zemsotz "Lotus International" isl ein Warenzeichen der LOTUS DP/ELOPMENT C0RP TM ist ein VVotenzeiden dei Computer Peripherols Int.

W ord und W indows sind W arenzeichen d e r M icrosoft C orp. M ultim ate ist ein W arenzeichen d e r Ashton-Tate Corp.
W ordP erfect ist ein W arenzeichen d e r W ordP erfect Corp. W ordstar 2000 ist ein W arenzeichen d e r M icro Pro Corp.
Gespräch mit Atari-President Sam Tramiel

»DieLeute
sind n ich t
dum m «
W ie sieht Atari in drei Jahren aus? Welche Vorteile hat
der ST gegenüber dem Commodore Amiga?
Was verbirgt sich in den Einkaufstüten, die der Atari-
President ins heimische Kalifornien mitnimmt?
Drei von vielen Fragen, auf die uns Atari-Chef
Sam Tramiel (38) Antwort gab.
Ataris President Sam Tramiel und Redakteur Tarik Ahmia

ST-Magazin: Mr. Tramiel, wie nen Atari zu Hause stehen hat? seitdem eine gute Backgammon- nennen, aber ich garantiere Ih­
gefällt Ihnen Deutschland? Sam Tramiel: Oh! Einen Atari? Spielerin. nen, daß der TT sehr viel weni­
Sam Tramiel: Ich fühle mich Nein. Zu Hause habe ich viele ST-Magazin: Können Sie uns ger kostet. 10000 Mark ist der
sehr wohl und freue mich jedes­ Ataris. D ort habe ich einen drei G ründe nennen, die zur Zeit Preis des Transputer-Systems.
mal, wenn ich in Deutschland 520er und einen 1040er stehen, dafür sprechen, einen Atari ST Die ST-Familie entwickelt sich
bin. Mir gefällt es sehr gut hier. meine Kinder spielen mit einem und keinen Commodore Amiga stetig weiter. Shiraz Shivjis Team
Ich denke aber auch zurück, was 800 XL und dem 7800-Video- zu kaufen? »liebt« diese Technik und hat ein
hier in der Vergangenheit ge­ spiel. Außerdem sind wir von Sam Tramiel: Nun, da gibt es ei­ ganzes Spektrum von ST-Com-
schah, aus welchen G ründen es unserem »Star Wars«-Spielau- nige Gründe. putern als Ziel. So eine konse­
geschah und was für ein Wahn­ tomaten sehr begeistert. Ein Argument ist das bessere quente Familien-Philosophie
sinn diese Zeit war. Und das ist ST-Magazin: Einen echten »Star Preis-/Leistungsverhältnis des gibt es für den Amiga meines
kaum 45 Jahre her. Wieso konn­ Wars«-Automaten mit Vektor­ ST. Der Schwarzweiß-Monitor Wissens nicht.
te es so weit kommen? Heute ist grafik ... ist auch ein wichtiger Faktor. ST-Magazin: Bringt Atari neben
hier alles so wundervoll. Die Sam Tramiel: ...u n d Spielkabi­ Der hochauflösende SM124 er­ dem 68030-System auf der
Leute sind sehr nett und ich ge­ ne. Ich habe die »Empire Strikes laubt einen preiswerten Einstieg Comdex auch ein neues Chipset
nieße die Zeit. Back«-Erweiterung. Die ist in das ST-System. Dank des gu­ für den ST mit neuem Grafik-
ST-Magazin: Sie waren bereits wundervoll. Alle Kinder aus der ten Monitors ergeben sich viele und Soundchip heraus?
im letzten Jahr auf der Atari- N achbarschaft kommen in un­ Alltags-Anwendungen für den Sam Tramiel: Nein. Für die nor­
Messe. ser Haus, um mit dem A utom a­ ST im Desktop Publishing- und malen STs bringen wir in diesem
Sam Tramiel: Ja, genau. Das er­ ten und den Com putern zu spie­ Textverarbeitungs-Bereich. Jahr nichts Neues mehr. Warten
ste Mal war ich 1963 in Deutsch­ len. Schon Vierjährige sind da­ Von großer Bedeutung ist Sie aber bis zum zweiten Quartal
land, als ich 13 Jahre alt war. bei und sorgen dafür, das immer auch die Kompatibilität der 1989...
W ährend der letzten 25 Jahre be­ etwas los ist. ST-Familie. Unsere STs mit Auf der Comdex sehen Sie das
suchte ich Deutschland regelmä­ ST-Magazin: Sie mögen also MC68000-Prozessor sind voll 68030-System und den Atari-
ßig. Computerspiele? kompatibel zur neuen W orksta­ Laptop. Wir bieten den Grafik­
ST-Magazin: Sie haben ein paar Sam Tramiel: Oh ja. Ich liebe tion mit 68030-Prozessor. chip des Abbaque als Steckkarte
Einkäufe in Düsseldorf ge­ Computerspiele. ST-Magazin: Sie sprechen von an. Er heißt übrigens nicht mehr
macht. Verraten Sie unseren Le­ ST-Magazin: Spielen Sie auch Ihrem Unix-System Atari TT, »Charity«, sondern »Blossom«
sern, welche Mitbringsel Sie mit mit dem ST? das Sie auf der Comdex vorstel­ (Blüte), wegen seiner vielen Far­
nach Hause nehmen? Sam Tramiel: N a klar. len? ben.
Sam Tramiel: Aber klar. Ich ha­ ST-Magazin: Was ist Ihr Lieb­ Sam Tramiel: Ja. Der TT unter­ Die Entwicklung des Laptop
be zwei Stoffpuppen von Steiff lingsspiel? stützt TOS ebenso wie Unix Sy­ ist bereits abgeschlossen. Er ist
für meine beiden kleinen Kinder Sam Tramiel: Zur Zeit ist »Nin­ stem V, Version 3.1 und den voll ST-kompatibel und verfügt
und einige CDs für meine Frau ja« sehr beliebt. Wir haben zwei VMEbus. über ein neuartiges LC-Display,
und mich gekauft. Ich weiß zwar Söhne und eine Tochter. Meine ST-Magazin: Aber der TT kostet das ein Spezialchip namens
nicht wieso, aber die CDs sind beiden vier- und siebenjährigen 10000 Mark. »Shadow« steuert. Anstelle der
hier sehr viel billiger als in den Jungs lieben das Spiel, deshalb Sam Tramiel: Nein. (Pause) Maus besitzt der Laptop einen
USA. Morgen werde ich noch et­ spielen wir häufig »Ninja«. Mei­ ST-Magazin: Nein? Trackball. Er wird in Japan ge­
was Eiswein kaufen (»Eiswein is ne Tochter ist dreizehn und ein Sam Tramiel: Nein, der TT ko­ fertigt. Wir liefern ihn ab Januar
wunderbar«). echter Backgammon-Fan. Sie stet weniger, sehr viel weniger als für unter 1000 Dollar aus.
ST-Magazin: Wir fragen uns, ob hat sich das Spiel mit dem C om ­ 10000 M ark. Ich kann Ihnen ST-Magazin: Sie haben keine
der Präsident von Atari auch ei­ puter selbst beigebracht und ist noch keinen endgültigen Preis Bedenken, daß der Amiga den

20 JlXlMMjllJj! Ausgabe 11/November 1988


A ktu e ll

ST im Verkauf überrundet? W ir warten deshalb noch so lan­ heit. Obwohl wir gerade unseren reits einige Firmen die Wechsel­
Sam Tramiel: Nein, wir fürchten ge, bis sich die DRAM-Preise 386er PC5 präsentierten und die platte anbieten. Wir sind der
das nicht, denn es ist bisher noch normalisieren. PC-Reihe in kleinen Stückzah­ Ansicht, daß das Zusammen­
nicht geschehen. ST-Magazin: Atari hat seinen len produzieren, konzentrieren spiel mit dem ST noch nicht
ST-Magazin: Wann beginnen Sie DRAM-Lieferanten Micron wir uns in erster Linie auf den hundertprozentig ist. Erst, wenn
mit der Auslieferung des Atari Technology wegen zu teurer ST. Der PC-M arkt existiert auch alles einwandfrei funktioniert,
TT? DRAMs verklagt. Wie ist das ohne uns. Wenn wir aber den ST liefern wir die Platte aus.
Sam Tramiel: Wir hoffen, daß Verfahren ausgegangen? nicht unterstützen, dann gute ST-Magazin: Mr. Tramiel, wie
die ersten Seriengeräte Anfang Sam Tramiel: Wir haben uns auf N acht, ST! wird Atari in drei Jahren ausse-
1989 die Kunden erreichen. Soft­ einen außergerichtlichen Ver­ Das Braunschweiger Team hen?
wareentwickler bekommen den gleich geeinigt. übernim mt in Zukunft die E nt­ Sam Tramiel: Ich schätze, daß
TT schon im November. Tat­ ST-Magazin: Bezieht Atari heu­ wicklung der PCs. die 68030-Maschine in drei Jah­
sächlich ist der TT schon kurz te noch DRAMs von Micron? ST-Magazin: Wir hörten, daß es ren sehr viel billiger ist und etwa
vor der Comdex auf einer Pari­ Sam Tramiel: Ja, Micron belie­ bald ein Telespiel auf ST Basis die Stellung eines 1040 ST von
ser Messe zu sehen. fert uns. Ich hoffe, diese Zusam­ gibt. heute einnimmt. Es hängt aber
menarbeit verstärkt sich weiter. Sam Tramiel: Ja, das stimmt. Es alles davon ab, wie sich die Prei­
ST-Magazin: Sie führen »ernst­
ST-Magazin: Bitte erzählen Sie ist Mitte 1989 im Handel. se für das DRAM entwickeln.
hafte« Anwendungen wie Desk-
unseren Lesern etwas über das ST-Magazin: N utzt es das neue Denn das DRAM bestimmt den
top Publishing als Kaufanreiz
Entwicklerteam bei Atari. Wie Chipset für den ST, das wir vor­ Preis eines Computers. Sobald
für den ST gegenüber dem Ami­
viele Leute arbeiten in dieser hin erwähnten? Speicherbausteine billig sind,
ga an. Dennoch ist es eine Tatsa­
Gruppe? Sam Tramiel: Ja. Auch die bishe­ können wir einen 68030-Com-
che, daß zum Beispiel in den
Sam Tramiel: Wir haben welt­ rigen STs lassen sich dam it auf­ puter für den M assenm arkt an­
USA sehr viel mehr Leute den
weit drei Entwicklergruppen. rüsten. M omentan wird an den bieten. Für 1000 Dollar be­
ST mit Farbmonitor als mit dem
Neben dem Team in Sunnyvale Chips noch gearbeitet. kommt der Kunde dann eine au­
Schwarzweiß-Monitor kaufen.
arbeitet in Tokio und neuerdings W ir können über alles reden, ßerordentlich leistungsstarke
Folglich ist der ST dort in erster
auch in Braunschweig jeweils ein nur nicht über das. 68030-Maschine mit einigen
Linie ein Spiele-Computer.
Team an neuen Produkten. Ins­ ST-Magazin: Stimmt es, daß MByte RAM, die sowohl Unix-
Sam Tramiel: Wir haben den
gesamt sind das ungefähr 80 Atari die USA-Tournee der M u­ als auch TOS- und PC-Software
M arkt der Vereinigten Staaten
Leute. sikgruppe »Tangerine Dream« verarbeitet.
bisher überhaupt nicht angegrif­
W ährend in Sunnyvale die sponsort? ST-Magazin: Aber was tun mit
fen. Als wir vor drei Jahren den
Forschung und Entwicklung der so viel Leistung?
ST auslieferten, kauften die Leu­ Sam Tramiel: Oh ja, wir sind ei­
Prototypen stattfindet, arbeitet Sam Tramiel: Auch 1978 stellten
te den 520 ST mit Farbmonitor ner der H auptsponsoren.
die G ruppe in Tokio am Produk­ wir uns diese Frage, als der Com-
zum Spielen und zur U nterhal­ Tangerine Dream war eine der
tions-Design, der Mechanik und m odore PET mit 8 KByte Ar­
tung. Der M arkt der »ernsthaf­ ersten Firmen, äh, Gruppen na­
den Gehäusen. Jedes Team beitsspeicher herauskam. D a­
ten« Anwendungen ist von uns türlich, die den ST im MIDI-
m acht das, was es am besten mals hieß es: Oh mein G ott, ein
bisher völlig unberührt, wie Bereich einsetzte. Als sie uns von
kann. 8-KByte-Computer, das ist ja
überhaupt der gesamte US-ame­ ihrer Tournee erzählten, sagte
ST-Magazin: Die Produktions­ fantastisch. Heute ist so ein
rikanische Markt. ich meine Unterstützung sofort
stätten liegen in Taiwan. Wie Com puter ein Witz. Er muß
ST-Magazin: Gibt es dafür einen zu, da ich ihre Musik sehr gerne
sieht die Fabrik dort aus? heute 512 KByte RAM haben,
Grund? höre. Außerdem ist die Tournee
Sam Tramiel: Es ist eine große oder niemand spricht von ihm.
Sam Tramiel: Ja, fehlende eine gute Werbung für Atari.
Anlage au f einer Fläche von Die Leute finden immer eine
DRAMS (Speicherbausteine). Überall hängen Plakate, ihre
23000 m2. Ungefähr 1400 Leute Anwendung für den Arbeits­
Als wir das Unternehmen Platten weisen auf den A tari ST
arbeiten dort. Viele A rbeits­ speicher. Außerdem gilt: Je
1984 übernahmen, hatte Atari hin und sogar die Rückseite der
schritte sind autom atisiert, den­ mehr RAM wir haben, desto
USA noch erhebliche Kopf­ Eintrittskarten ist mit unserem
noch gibt es noch einen großen einfacher ist der Com puter zu
schmerzen, sowohl mit den Kun­ Logo bedruckt. Aber auch die
Teil H andarbeit. bedienen. Je großzügiger die
den als auch mit hohen Schul­ »Pointer Sisters« setzen Atari
Die nächste Fabrik eröffnen Hardware ausgelegt ist, desto
den. Es war ein totales Durch­ ST-Computer während ihrer
wir in den USA. Sie wird voll­ komfortabler wird die Software.
einander. Konzerte ein.
kommen automatisch produzie­ Denken Sie nur an eine um ­
Wir entschlossen uns deshalb, ST-Magazin: Sie sollten heraus­
ren. gangssprachliche Texteingabe
zunächst nach Europa zu gehen. finden, wer die geniale Idee hat­
Wir planen außerdem eine oder an eine Bedienung mit ge­
Hier kennen wir den M arkt, ha­ te, dem ST ein M IDI-Interface
Fertigung in Europa, sobald die sprochenen Befehlen.
ben gute Freunde und die richti­ zu geben.
DRAM-Schwierigkeiten gelöst Ich bin davon überzeugt, daß
gen Leute, so daß wir mit einem Sam Tramiel: Das kann ich Ih­
sind. der durchschnittliche Verbrau­
»sauberen« Unternehmen an­ nen sagen: Shiraz Shivji.
ST-Magazin: Glauben Sie, daß cher ein schwierigerer Kunde als
fingen. Es lief dann alles be­ ST-Magazin: Alle warten auf
die DRAM-Knappheit in abseh­ der Büroanwender ist. Büroan­
stens, der ST wurde ein großer das CD-ROM und die Wechsel­
barer Zeit beseitigt ist? gestellte arbeiten sich langsam in
Erfolg. Wir planten zunächst, platte. Wie sieht es dam it aus?
Sam Tramiel: Oh ja. Wir haben ein System ein, besuchen Kurse
den US-Markt im Herbst 1987 Sam Tramiel: Das CD-ROM ist
gerade einen Vertrag mit einem und studieren Handbücher. Zu
anzugreifen. Doch der europäi­ schon lange fertig. Bevor wir es
großen europäischen Hersteller Hause will niemand so viele M ü­
sche M arkt forderte so viele STs, unseren Kunden anbieten,
abgeschlossen, der unsere hen au f sich nehmen. Anschlie­
daß wir die US-Offensive ver­ möchte ich aber noch mehr Soft­
DRAM-Versorgung sehr verbes­ ßen und arbeiten heißt die Devi­
schoben. Als es im Frühjahr ware und Anwendungen haben.
sert. se. Das wollen wir in Zukunft
1988 dann soweit war, gab es kei­ Wir arbeiten schon länger mit
ST-Magazin: Gibt es etwas Neu­ noch mehr fördern.
ne billigen DRAMs mehr. Wir Sonopress und Bertelsmann
es von den PCs zu berichten? ST-Magazin: Mr. Tramiel, vielen
hätten die Computer für die daran und planen, ab Dezember
D ank für das Gespräch.
USA vom europäischen Geräte­ Sam Tramiel: Auch die PCs lei­ die ersten Geräte auszuliefern.
volumen abzweigen müssen. den unter der DRAM -Knapp­ Ich war überrascht, daß be­ (am)

Ausgabe 11/November 1988


-u Jmmmih 21
Für den letzten Teil ihrer Serie mit Assembler-Tricks haben die »Exceptions«
ein großes Finale vorbereitet. Die Krönung der Hardwareüberlistung ist
The Exceptions angesagt, denn heute geht es den Bildschirmrändern an den Kragen.
Gunter und Erik Gunter erklärt, wie Sie Grafik in den unteren und oberen Rand des
Bildschirms schreiben und welch wichtige Rolle die M M U dabei spielt.
o, das ist ja wohl das Letzte. Ja,

S ja dies ist wahrhaftig die letzte


Folge der TEX-Serie im ST-Ma-
Als Extra-Bonbon verraten T E X außerdem, wie sich 35 Farben pro

gazin. Uff, nie mehr muß ich (Erik) nünftige:


eines
dieser merkwürdigen Vorworte schrei­ für verrückt.
Bildschirmzeile darstellen lassen.
Wir erklärten ihn kurzerhand Die genaue Erklärung des Tricks folgt
später, wie allerdings Sven auf diese Me­
ben. Endlich kommt die Hardware Ihres Kurze Zeit später blieb uns das Lachen thode kam, vermögen wir nicht zu er­
Rechners wieder etwas zur Ruhe, aber im Halse stecken, denn er gab uns messen. Wir können uns höchstens vor­
nicht, bevor wir noch einige lustige Sa­ prompt eine Kostprobe seines Könnens, stellen, daß er vorher einen C 64 besaß,
chen aus dem ST geholt haben. Ich bin und wir trauten unseren Augen kaum:
denn dort wird an derselben Stelle (letzte
nicht sicher, ob die Entwickler unseres Da unten war tatsächlich etwas! Mit vor
Zeile, siehe unten) der Trick zum Rand-
guten Atari wissen, was alles aus ihrer Aufregung zitternden Händen luden wir aufklappen angesetzt, auch wenn dort
schäbigen Videoelektronik herauszuho­ den beiliegenden Source-Code in den etwas völlig anderes geschieht, um den
len ist. Sicher denken Sie jetzt, daß wir in Editor und sahen uns dort die Methode
Rahmen zu beseitigen. Wir waren also
dieser Folge endlich verraten, wie man an, nach der das Wunder geschah.
ziemlich geplättet, allerdings hinderte
Grafik im Bildrand des ST darstellt.
Nun, das ist natürlich völlig richtig und
war ja schließlich lange genug angekün­
digt. Nach reiflicher Überlegung haben
wir uns sogar schweren Herzens dazu
entschlossen, nicht nur das Geheimnis
des Entfernens des unteren, sondern so­
gar auch die (teilweise) Beseitigung des
oberen Randes zu verraten.
Wie verrückt muß jemand sein, um
auf die Idee zu kommen, zusätzliche
Grafik in irgendwelchen Rändern darzu­
stellen? Noch dazu, wo der Videoshifter
nicht gerade vor Registervielfalt strotzt.
An dieser Stelle muß ich betonen, daß
nicht wir auf die Idee mit der Rahmen­
grafik gekommen sind (allerdings haben
wir oft genug den Erfinder der unteren
Rahmengrafik erwähnt). Den Stein
brachte nämlich vor zirka 1’A Jahren ein
Mensch aus Mannheim ins Rollen. Er
nannte sich Alyssa (Hallo Sven, lebst Du
noch?) und verbreitete damals das Ge­
rücht, daß es ihm gelungen sei, im unte­
ren Rand zusätzliche Grafik darzustel­
len. Natürlich taten wir das einzig ver­ Ein farbenfrohes Desktop bis zum unteren Rand

22 ± i lÉmm Ausgabe 11/November 1988


uns das nicht daran, Svens Methode auf­
zugreifen, zu verbessern und fortzufüh­
ren, so daß wir heutzutage auch Grafik
im linken und rechten Rand und über­
haupt in allen Rändern darstellen kön­
nen. Aber ein paar Geheimnisse wollen
wir noch behalten, deshalb wird Gunter
Ihnen zunächst alles über die restlose Be­
herrschung des Elektronenstrahls und
dann nicht alles über Rand-Programmie­
rung verraten...
Moin, liebe Leser, hier Gunter auf den
Tasten. Nachdem Sie wohl in unserer
letzten Folge von der programmtechni­
schen Seite nicht überfordert wurden,
geht’s heute wieder ans Listingtippen
(vier Stück, hä, hä). Wenn Sie beim Ab­
tippen etwas aufpassen, können Sie sich
allerdings Arbeit sparen, denn es kom­
men einige Programmteile (auch aus
Ausgabe 8/88) doppelt vor.
Es handelt sich diesmal um den unte­
ren und oberen Rand, besser gesagt nicht
um den Rand selbst, sondern darum, wie
wir ihn verschwinden lassen. Ferner Das Nutzen des unteren und oberen Rands ist knifflig
möchte ich Ihnen noch etwas über Syn-
chron-Programmierung erzählen. Ich zwischen »loop:« und »dbf d0,loop« ist Zeitpunkt ist dabei sehr wichtig. Liegt
hoffe, Sie verzeihen mir diesen selbst­ nämlich genau 512 Taktzyklen lang. Da­ der Umschaltpunkt schon im Bild, hat
erfundenen »Fachausdruck«, aber die durch kommen in jeder Zeile immer glei­ dies eine häßliche Verzerrung der Grafik
Sache ist ganz einfach: prinzipiell. Trotz­ che Farben untereinander. Der »move.w zur Folge. Graben Sie also wie gesagt die
dem hole ich wohl doch besser ein wenig #$2700,sr« ist unbedingt notwendig, Raster aus und legen Sie los.
aus: damit kein Interrupt das empfindliche Allen, die den Artikel über die Raster­
Der ST ist ja bekanntlich mit 8 MHz Timing stört. Genauso fürchterlich wirkt interrupts nicht kennen, sei kurz gesagt,
getaktet, das macht in einer Sekunde es sich aus, wenn die Schleife nicht 512 daß »hblon:« die Raster aktiviert. Bei
8000000 Taktzyklen. Wie fast immer Zyklen lang ist. Lassen Sie doch mal ei­ Erreichen des rechten Randes der Zeile
hängt nun alles mit dem periodischen nen »nop« weg! 198 löst das Programm ein Interrupt aus.
(Fernseh-/Monitor-) Bildaufbau zusam­ Das Malprogramm »Spectrum 512« Danach springt der Prozessor in die Rou­
men. Dividieren wir die 8000000 durch arbeitet übrigens auch nach dieser Me­ tine »newtb:«. Hier wird es dann interes­
50, das ist, wie Ihnen bestimmt bekannt thode. Natürlich ändert Spectrum nicht sant.
ist, die Anzahl der Bilder pro Sekunde, nur die Hintergrundfarbe, sondern Zunächst warten wir auf den rechten
so erhalten wir die Anzahl der Taktzy­ wechselt alle 16 Farben der Reihe nach. Rand der Zeile 199 (letzte »offizielle«
klen pro Bild. Nun dividieren wir die Das Prinzip ist aber das gleiche. Bildschirmzeile). Deshalb müssen Sie
Zahl noch durch 313, das ist nämlich die Besonders praktisch ist unser erstes den Interrupt auch eine Zeile vorher aus-
Anzahl der Zeilen pro Bild. Haben Sie Programm allerdings noch nicht. Man lösen. Sofort nach der Warteschleife
auch (ungefähr) 512 herausbekommen? kann es nicht vorzeitig abbrechen, die schalten wir auf 60 Hz. Nach einer kur­
Gut, das ist die Anzahl der Taktzyklen, Lage der Farbstreifen ist nicht vorherseh­ zen Verzögerung gehen wir wieder auf 50
die der Elektronenstrahl braucht, um ei­ bar (starten Sie das Programm mehr­ Hz zurück. Das war’s!
ne Zeile zu schreiben. Diese Rechnung mals), und die gesamte Rechenzeit des Der untere Rahmen ist nun ver­
stammt übrigens von Erik. Er stellte da­ Prozessors wird »verbraten«. Wie wir schwunden. Der Bildschirmspeicher
mals recht eindrucksvoll unter Beweis, diese Probleme lösten, erkläre ich Ihnen läuft ganz normal weiter, das heißt $7d00
daß seine Fernsehtechniker-Lehre doch ein paar Kapitel weiter. Doch nun m a­ Bytes nach Beginn des Bildschirms be­
zu etwas zu gebrauchen ist. chen wir uns wie versprochen an den un­ findet sich der Speicher für die Border-
Was können wir nun damit anfangen? teren Rand. grafik. Sie können hier zum Beispiel die
Unser einfaches Programm (Listing 1) Ich hoffe, Sie haben unseren Artikel Laufschrift aus der Juli-Ausgabe des ST-
macht sich diese Tatsache zunutze und über Rasterinterrupts (ST-Magazin, Aus­ Magazins hineinsetzen, und schon ha­
erzeugt zirka 35 vertikale Farbbalken. In gabe 8/88) noch im Kopf, denn die brau­ ben Sie einen schönen Borderscroller.
einer Zeile befinden sich also tatsächlich chen wir jetzt wieder. Um den unteren Unser Beispielprogramm (Listing 2)
35 Farben. Das erregt natürlich Auf­ Rand zu entfernen, müssen Sie in der füllt lediglich den kompletten Bildschirm
merksamkeit, denn selbst mit Rasterin­ letzten Bildschirmzeile (Zeile 199) rechts mit einem kleinen Muster.
terrupts lassen sich nur 16 Farben pro im Rand auf 60 Hz schalten. Kurz da­ Wagen wir uns nun an den oberen
Zeile erzeugen. Der Trick hinter dieser nach, im linken Rand, müssen Sie wieder Rand. Hier ist die Sache nicht ganz so k
Geschichte ist ganz einfach: Die Schleife auf 50 Hz zurückschalten. Der richtige einfach. Es gibt zwar eine recht einfache r

Ausgabe 11/November 1988


23
1 ########################################### 51 move .w # $ 7 7 0 , (aO)
2 # Die Hexer, Teil 5 # 52 move .w # $ 7 6 1 , (aO)
3 ########################################### 53 move .w # $ 7 5 2 , (aO)
it # Listing 1 # 54 move .w # $ 7 4 3 , (aO)
5 # T h e E x c e p t i o n s , G u n t e r , 6719 # 55 move .w # $ 7 3 4 , (aO)
6 # T e s t v e r s i o n : m e h r a l s 16 F a r b e n p r o Z e i l e # 56 move .w # $ 7 2 5 . (aO)
7 # (c) M & T , S T - M a g a z i n , N o v e m b e r 1988 # 57 move .w # $ 7 1 6 , (aO)
8 ########################################### 58 move .w # $ 7 2 7 , (aO)
9 59 move .w # $ 7 3 7 . (aO)
10 60 move .w # $ 7 4 7 . (aO)
11 * 61 move .w # $ 7 5 7 . (aO)
12 Programm 62 move .w # $ 7 6 7 . (aO)
13 f ü r K - S E K A a b 1. 5 63
14 v o n G u n t e r (6 7 1 9 ) 64 mov e .w # $ 5 7 7 . (aO)
15 auch falls wir uns wiederholen: 65 mov e .w # $ 5 6 6 , (aO)
16 Das P rogramm läu ft nur in Farbe 66 mov e .w # $ 5 5 5 . (aO)
17 67 mov e .w # $ 5 4 4 . (aO)
18 68 mov e .w # $ 5 3 3 . (aO)
19 x : 69 mov e .w # $ 52 2 , (aO)
20 c l r .1 - (sp) 70 mov e .w # $ 5 0 0 , (aO)
21 m o v e .w # $ 2 0 ,-(sp) 71 mov e .w # $ 5 1 0 , (aO)
22 trap #1 72 mov e .w # $ 5 2 0 , (aO)
23 a d d q .1 # 6 ,s p 73 mov e .w # $ 5 3 0 . (aO)
24 m o v e .1 d O ,s _ s p 74 mov e .w # $ 5 4 0 , (aO)
25 75 mov e .w # $ 5 5 0 , (aO)
26 m o v e .1 # c l r , - ( s p ) ¡Bildschirm loeschen 76 mov e .w # $ 5 6 0 , (aO)
27 m o v e .w # 9 , - ( s p ) 77 mov e .w # $ 5 7 0 , (aO)
28 trap #1 78 mov e .w # $ 5 6 1 , (aO)
29 a d d q .1 # 2 , s p 79 mov e .w # $ 5 5 2 , (aO)
30 80
31 m o v e .w # $ 2 7 0 0 ,s r ; keine interrupts bitte ! 81 nop
32 m o v e .b # 0 2 , $ f f f f 8 2 0 a .w ; 50 H z v e r t i c a l s y n c • 82 nop ¡zum A u s g l e i c h für
33 m o v e .w # $ 8 2 4 0 ,a O ; $ f f 8240 = H i n t e r g r u n d f a r b e 83 dbf dO.loop ¡ d i e 512 T a k t z y k l e n . Und von vorne
34 m o v e .w (a O ),o l d b a c k 84
35 moveq #-l,dO ; Schleifenzaehler 85 m o v e .w # $ 2 3 0 0 ,s r ; interrupts erlauben !
36 86 m o v e .w old b a c k ,(a O )
37 loop: ; das ist die 512 87 m o v e .1 s s p ,- (sp)
38 m o v e .w # $ 7 7 7 . (aO) ; Takzyklenschleife 88 m o v e .w # $ 2 0 ,- ( s p )
39 m o v e .w # $ 7 6 6 , (aO) 89 trap #1
40 m o v e .w # $ 7 5 5 , (aO) 90 a d d q .1 # 6 ,s p
41 m o v e .w # $ 7 4 4 , (aO) 91
42 m o v e .w # $ 7 3 3 . (aO) 92 ;i l l e g a l
43 m o v e .w # $ 7 2 2 , (aO) 93 c l r .w - (sp)
44 m o v e .w # $ 7 0 0 , (aO) 94 trap #1
45 m o v e .w # $ 7 1 0 , (aO) 95
46 m o v e .w # $ 7 2 0 , (aO) 96
47 m o v e .w # $ 7 3 0 , (aO) 97 s sp : dc.l 0
48 m o v e .w # $ 7 4 0 , (aO) 98 o l d b ac k: dc. w 0
49 m o v e .w # $ 7 5 0 , (aQ) 99 clr : d c . b 27
50 m o v e .w # $ 7 6 0 , (aO) 10 0 even ’ E ’0 Listing 1. 35 Farben pro Zeile

Methode, die aber einen entscheidenden öfteren behauptet wird. Die MMU »ent­ läuft. Nun, da hilft kein Jammern und
Nachteil hat: Sie ist stark Computer- und scheidet« im ST darüber, wann der Shif­ Stöhnen, wir müssen in den sauren Apfel
Monitor-abhängig. Oder anders ausge­ ter Grafik darstellt und wann er einen beißen und fleißig Rasterzeit »verbra­
drückt: Auf der Hälfte aller STs geht die­ Rahmen anzeigt. Der Shifter selbst ist ten«. Wir lösen in der letzten möglichen
ser Trick in die Hose. Meistens ist das wirklich strohdumm. Selbst im Rahmen Bildschirmzeile einen Rasterinterrupt
Bild stark verzerrt und eine damit kom­ muß die MMU ihm noch kontinuierlich aus. Dann warten wir einfach so viele
binierte Routine, die den unteren Rand Nullen liefern. Genau hier überlisten wir Zeilen ab, bis wir nach der vertikalen
aufmacht, funktioniert nun gar nicht die MMU dann auch und bringen sie da­ Austastlücke die richtige Stelle erreicht
mehr. Sollten Sie also irgendwo ein De­ zu, keine Nullen zu liefern, sondern den haben, an der wir den oberen Rand öff­
mo (garantiert nicht eins von uns) sehen, Grafikspeicher weiter auszulesen. nen. Diese Warterei bewerkstelligen wir
das diese Effekte zeigt, so ist wahrschein­ So, nun aber endlich zum oberen am besten mit einer Schleife, die ein Viel­
lich eine falsche Routine für den oberen Rand. An den unterschiedlichen MMU- faches von 512 Taktzyklen verzögert. Sie
Rand am -Werk. Genug gelästert, jetzt Versionen läßt sich leider nichts ändern. erinnern sich; ich habe Ihnen vorhin er­
verrate ich endlich, wie man es richtig Wir können aber durch einen kleinen klärt, daß eine Zeile genau 512 Taktzy­
macht. Trick sicherstellen, daß der ST den Rand klen besitzt.
Mit unserer Methode, die ein gewisser auf jeder Computerversion sicher öff­ Nehmen Sie jetzt Listing 3 zur Hand
Andreas von Level 16 verbessert hat, läßt net. Wir bauen also die bekannte 50-/ und versuchen, mit mir die größten Ge­
sich nicht der gesamte obere Rand ent­ 60-Hz-Umschaltung einfach 29 und zu­ heimnisse der Ränder zu erforschen.
fernen. Es gibt eine bestimmte Stelle, die sätzlich 13 Zeilen über dem Bildanfang Zunächst lösen wir ein Raster aus, der
sich je nach Computerversion 13 oder 29 ein. Dadurch öffnet sich der Rand in je­ nach altbekannter Methode den unteren
Zeilen über dem regulären Bildanfang dem Fall. Je nachdem, welchen Compu­ Rand öffnet. Denken Sie jetzt nicht, daß
befindet, an der sich der obere Rand öff­ ter Sie besitzen, haben Sie nun 29 oder der obere Rand nur in Verbindung mit
nen läßt. Ja, Sie haben leider richtig gele­ 13 Zeilen mehr von Ihrem Bildschirm. dem unteren zu öffnen ist. Wir öffnen
sen, es gibt in der Tat zwei (ich hoffe, daß Die zweite Umschaltung stört. den unteren Rand vielmehr, um Rechen­
es nicht noch mehr gibt) verschiedene Jetzt taucht allerdings noch ein weite­ zeit zu sparen. Dazu setzen wir einen
Rechnerversionen. Schuld an diesem Di­ res Problem auf. Ich rede die ganze Zeit zweiten Raster 47 Zeilen tiefer. Dieser
lemma sind wohl unterschiedliche davon, daß wir über dem Bildbeginn um­ zweite Raster (»newtb2:«) sitzt auf der
MMU-Versionen. Denn wir überlisten schalten müssen. Leider läßt sich dort letztmöglichen Zeile, die noch alle STs
bei der ganzen Border-Grafik eigentlich kein Rasterinterrupt setzen, da der Timer verkraften. Erst hier müssen wir unsere
die MMU und nicht den Shifter, wie des B naturgemäß erst bei Bildbeginn los­ Fortsetzung auf Seite 94

24 _ijjûmm Ausgabe 11/November 1988


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T estlabor

Wolfgang Fastenrath besitzt eine eigene Datenmaske für Ein- Benutzeroberflächen. In den Pull-
und Ausgaben. Beim Datenbankentwurf Down-Menüs, den verschiedenen Icons
er berühmte Jungbrunnen, in sind Verbindungen zwischen einzelnen und auf den Funktionstasten-Symbolen

D den Greise hineinspringen, um Datenfeldern der verschiedenen logi­


als Jünglinge wieder aufzutau­ schen Dateien definierbar, über die der
chen, gehört leider in das Reich derAnwender
schö­ aus der geöffneten Datei in
nen Märchen. Wenn jedoch Computer­ die anderen Dateien der Datenbank ver­
trifft die ST-Maus ideale Betätigungs­
felder an. Aus der Fülle der verschiede­
nen Mausoperationen sei nur ein Bei­
spiel aufgeführt: Jede logische Datei ist
programme ins Greisenalter kommen zweigen kann. durch ein Karteikasten-Symbol auf dem
(dies widerfährt ihnen häufig bereits ein Adimens ST besteht aus den vier M o­ EXEC-Desktop dargestellt. Zum Expor­
paar Monate nach ihrer M arkteinfüh­ dulen EXEC, INIT, DRC und REORG. tieren der Daten einer logischen Datei
rung), ist der Software-Jungbrunnen Das Hauptm odul EXEC verwaltet die muß der Benutzer das Karteikasten-
nicht mehr weit. Nach einem heißen Bad Datenbanken und dient als zentrale Be- Symbol lediglich mit der Maus über das
in den Update-Wässern der Hersteller er­ dienungsoberfläche für die schnellen Im -/Export-Icon ziehen. Der umgekehr­
strahlen unsere soften Datendiener dann Datenbankfunktionen und zum Aufru­ te Vorgang, also das Importieren von Da­
stets in so überzeugend neuer Jugendfri­ fen der übrigen Adimens-Module, INIT ten in eine logische Datei, erfordert ein
sche, daß wir armen Anwender nur zu übernimmt den Datenbankentwurf und Verschieben des Im-/Export-Icon über
gerne das »Wassergeld« an den Update- die Maskenerzeugung, DRC wandelt die das Karteikasten-Icon.
Service entrichten. Datenbankdefinitionen in eine Res­ Die Daten lassen sich entweder als Li­
Für Benutzer von Adimens, der Stan­ source-Datei um (ab Version 2.2 erzeugt ste in einem GEM-Fenster oder daten­
darddatenbank auf ST-Computern, ist EXEC die grafische Oberfläche ohne satzweise in Dialogbox-Masken ausge­
derzeit die nächste Update-Rate fällig. Mithilfe von DRC automatisch), RE- ben. Bei der Listenausgabe kann der Be-
Dieter und Jürgen Geiß, inzwischen bei
ADI in Karlsruhe fest unter Vertrag, ha­
ben nämlich gerade die Version 2.3 von
Adimens ST fertiggestellt. Sollten Sie als
Besitzer von Adimens 2.1 die Version 2.2

Datensperre
vermissen, so haben Sie nicht etwa die
Entwicklung verschlafen. Vielmehr ver­
danken wir diese Schonung unseres
Software-Sparstrumpfes Ataris »weiser«

Adimens ST 2.3 mit vielen neuen Funktionen


Vertriebspolitik: Die Raunheimer haben ORG ist ein wichtiges Hilfsmittel zum nutzer Reihenfolge und Anzahl der Da­
das seit langem fertiggestellte Adimens Pflegen der Datenbanken nach Verän­ tenfelder durch einige Mausklicks auf
2.2 nicht an die Besitzer der Version 2.1 dern der Datenbankstruktur oder nach die Datenfeldnamen in einer Eingabe­
gesandt. Laut Atari hätten die Fort­ einem Löschvorgang. maske beliebig zusammenstellen. EXEC
schritte gegenüber der 2.1-Version eine Das EXEC-Desktop repräsentiert ei­ benutzt dies sogar bei Im port und Ex­
aufwendige Update-Aktion nicht ge­ nes der hervorragendsten Beispiele für port. Listenausgaben sind in Dateien
rechtfertigt. ergonomische und komfortable GEM- oder auf den Drucker umzuleiten.
Diese vornehme Zurückhaltung hat
man für Adimens ST 2.3 jedoch fallen­ Rechnen Schalter Optionen Fonts Progranne
lassen. Die inzwischen auch auf dem
Matrix-Großbildschirm uneingeschränkt FUND,AZ
lauffähige Adimens-Version kommt zu DAT FUND
Eingeben.., 34/87
einem Preis von 249 Mark auf den Löschen...
34/87
Markt, registrierte Benutzer müssen für Ändern...
35/85 NJW 8 Datenbank:
das Update einen Obulus von 99 Mark Suchen...
Anzeigen B5/87 FanRZ
entrichten. Die gleichen Preise gelten für B5/86 FanRZ
das in Kürze lieferbare Aditalk ST 2.3, 7/86 FanRZ
das die neuen Adimens-Funktionen 7/86 FanRZ
6/87
ebenfalls unterstützt. W71B/86 NJW 8!
Bevor wir den erfahrenen Datenbän- 4b ARZ 41/86 23/10/86 Warn
ker mit frischen Neuigkeiten zu Adimens 4b ARZ 42/86 12/11/86
2.3 versorgen, seien für Einsteiger in die 4b ARZ 54/86 84/02/87 FanRZ
4b ARZ 56/85 23/01/86 NJW 8
elektronische Datenverwaltung auf dem
ST kurz die Grundzüge des Adimens-
Systems erläutert. Eine Adimens-Daten-
bank setzt sich aus mehreren logischen
Dateien zusammen, die Teilinformatio­
nen der Gesamtdatenbank in sinnvollen
Gruppen zusammenfassen. Jede Datei Erweiterte Informationen im Hauptmenü

Ausgabe 11/November 1988


tiimijn 27
T estlabor

Seitenfornat
Inport/Export Paraneter
Kopf L A]____ 10|B73101 Papierbreite
Kopf h - »
Kopf R $____ 0 72 0 Papierlänge
0 08 0 Oberer Rand Datensatz-Trennung: (13)(1B)(13) (18)
Fuß L _____ <■ 02 0 Rand Kopfzeile Feld-Trennung: (13) (10)______
Fuß M _____ Feldeinfassungen:
Fuß R _____ <■ 00 0 Rand Fußzeile
0 00 0 Unterer Rand
Dezinalpunkt:
70 Zeilen/Seite
Seitenvorschub: Datun: TT/MM/JJ jlM/TT/JJl I ZähT
Merknalsnanen:

Sunnierung:
OK ABBRUCH
OK ABBRUCH
Gruppenwechsel: |<i 02 1»|

Mehr Komfort bei der Listenausgabe Frei definierbare »Begrenzer« für Datensätze und -feider

Mit Hilfe der außerordentlich varia­ Pull-Down-Menüs in grauer Schrift und


blen Mischfunktion vereinigt Adimens können nicht ausgewählt werden.
Informationen aus mehreren logischen Im port und Export arbeiten jetzt mit
Dateien einer Datenbank zu umfassen­ sogenannten Begrenzern, die frei defi­
den Dokumentationen. Bei entspre­ nierbar sind (Bild 3). Damit eröffnet sich
chend vorbereitetem Steuertext ergeben Adimens den Datentransfer mit anderen
sich Importdateien, die Datenfelder aus Datenbanksystemen wie zum Beispiel
mehreren logischen Dateien reimportier­ »dBase«.
bar in eine Datei schreiben. Bei der Listenausgabe lassen sich Da­
Die Suchgeschwindigkeit in Schlüssel­ tensatzgruppen bilden, die im aktiven
feldern läßt kaum Wünsche offen. Bei Schlüsselfeld Gemeinsamkeiten zeigen
Festplattenbetrieb benötigt Adimens ST wie zum Beispiel gleiche Anfangsbuch­
auch in umfangreichen Datenbanken we­ staben bei Textfeldern. Die Stellenzahl,
niger als 1 Sekunde zum Finden des ge­ Zugriffschutz durch Paßwörter in der potentielle Gruppenmitglieder
suchten Datensatzes. übereinstimmen müssen, läßt sich in der
Den Entwurf von Datenbankstruktur gelassenen Namen-/Paßwort-Kombina- Seitenformat-Dialogbox einstellen. Auf
und Eingabemasken übernimmt das tionen kann der sogenannte »Superuser« Wunsch bildet Adimens dabei gruppen­
zweite Adimens-Modul INIT, der grafi­ Privilegien einräumen oder wegnehmen bezogene Zwischensummen aller Zah­
sche Datenbankeditor. Die Zusammen­ — auf der Ebene der logischen Dateien len- und Geldfelder.
stellung einer Datenbank mit mehreren und sogar für Einzelmerkmale. Auf Da­ Eine Adimens-Datenbank erweitert
logischen Dateien, der Aufbau von Da­ teiebene sind vier Benutzerprivilegien sich nun beim Einfügen von Datensätzen
tenmasken sowie das Anlegen von Quer­ vorgesehen, nämlich Eingeben, Ändern, automatisch, sie erfordert also nicht
verbindungen zwischen den einzelnen Löschen und Ausgeben. So kann man mehr eine Anpassung an den zu erwar­
Dateien erledigt der Anwender auf einfa­ beispielsweise für einen bestimmten Be­ tenden Datenzufluß über INIT.
che Weise mit der Maus. Selbst hoch­ nutzer sämtliche Schreiboperationen Adimens 2.3 erlaubt mehrdeutige Ver­
komplexe Datenbankentwürfe bleiben (Eingeben, Ändern, Löschen) sperren zweigungen. Ein Datenfeld in einer logi­
dank grafischer Präsentation der Daten­ und nur Lesezugriffe erlauben. schen Datei kann also auf mehrere Da­
bankstruktur leicht überschaubar. Dank der außerordentlich flexiblen tenfelder in einer anderen Datei weisen.
Seit seiner Markteinführung Anfang Zugangsverwaltung ist sogar ein Benut­ Die zusätzlichen Verzweigungen erschei­
1987 hat sich Adimens ST durch sinnvol­ zer zu definieren, der nur noch Neuein­ nen in der entsprechenden Dialogbox.
le kosmetische Veränderungen in der Be­ gaben erledigen kann, ohne vorhandene Die dritte Erweiterung werden die
nutzeroberfläche und durch umfangrei­ Einträge sehen zu dürfen. Ein solcher Adimens-Datenbänker bald zu den un­
che Ergänzungen in seinem Inneren zur Nutzer ist allerdings auch nicht in der La­ entbehrlichen Funktionen zählen. In al­
Standarddatenbank auf ST-Computern ge, gespeicherte Fehleingaben zu korri­ len beschreibbaren Datenmasken (Ein­
weiterentwickelt. Der letzte bedeutende gieren: Er kann die gespeicherten Daten fügen, Ändern, etc.) ist ein Datenpuffer
Entwicklungssprung liegt jetzt in der ja weder lesen noch schreiben. aktiv, in den der Benutzer Daten aus den
Version 2.3 vor. Die Verbesserungen be­ Doch auf der Datei-Ebene endet der Datenfeldern verschieben oder kopieren
treffen weniger die fast perfekte Benut­ Zugangsschutz noch lange nicht. Selbst kann. Die Daten im Puffer lassen sich in
zeroberfläche als vielmehr einige von vie­ auf der Ebene einzelner Datenfelder ist andere Datensätze derselben oder einer
len Benutzern gewünschte Funktionen in ein Paßwortschutz in drei Kategorien anderen logischen Datei kopieren, ja so­
EXEC und INIT. vorgesehen. Datenfelder, die für einen gar in Datensätze anderer Datenbanken.
Von besonderer Bedeutung ist zweifel­ bestimmten Benutzer überhaupt nicht Mit der neuen Version 2.3 hat das
los die Implementation einer variablen zugänglich sind, blendet Adimens aus Adimens-Datenbanksystem auf ST-
Zugangsverwaltung über Benutzerna­ der Ein-/Ausgabe-Maske aus. Nicht zu­ Computern wichtige Funktionen dazu­
men und Paßwörter. Mit jeder der 16 zu- gängliche Funktionen erscheinen in den gewonnen. (uh)

Ausgabe 11/N ovem ber 1988


28
T estlabor

An die Stiftung W arentest


f n der September-Ausgabe ihrer der Richter am 3. Zivilsenat des Bundes­ der Warentester auseinandersetzt. Wenn

f Hauszeitschrift »test« beschäftigte gerichtshofes (wir berichteten in der letz­


sich die Stiftung Warentest mit Da­ ten Ausgabe des ST-Magazins über den
tenbankprogrammen für Personal Com­Einsatz von Adimens ST am BGH).
puter. Dabei erreichte »Adimens ST« in Mit Genehmigung von Dr. Krohn
auch Sie, lieber Leser, als Adimens-An-
wender wie Dr. Krohn den »test«-Test
kommentieren wollen, schreiben Sie bitte
an Ihr ST-Magazin. Wir freuen uns dar­
der Version 2.1 die Note »mangelhaft«. drucken wir sein Schreiben an die Stif­ auf, Ihre Ansichten kennenzulernen.
Zu diesem Test erreichte uns ein Leser­ tung Warentest ab, das sich kritisch mit (W. Fastenrath/am)
brief von Dr. Günther Krohn, Vorsitzen- den Aussagen und Schlußfolgerungen
An die Datenbank-Programm mit einer mehr sehen in die mitgelieferte (!) Cam­
Stiftung Warentest oder weniger großen Anzahl von Befeh­ pingplatz-Datenbank hätte ihn veran­
Lützowplatz 11-13 len erst zum Leben erweckt werden lassen müssen, seine Meinung gründ­
1000 Berlin 30 muß«, vorsichtig sein. Sie sollten vor lich zu revidieren.
allem prüfen, ob es denn für das unter­ Unter diesen Umständen überrascht es
Betr.: Ihr Testbericht über Daten­ suchte Programm nicht doch diesen Be­ mich nicht, daß der Test eine Fülle
bank-Programme im August-Heft. fehlskatalog gibt. Ihr Tester wäre weiterer Irrtümer Ihres Testers of­
dann schnell darauf gestoßen, daß es fenlegt. So kann er beispielsweise
Sehr geehrte Damen und Herren, in Gestalt von Adimens-Talk dieses Mo­ »Exporte« nicht wieder »importie­
bisher bin ich der Auffassung gewe­ dul gibt und daß der Preis des Gesamt­ ren« . Er möge den vielen zufriedenen
sen, daß Sie Ihre Aufgabe, »die Öf­ pakets (inklusive Talk) mit 398 Mark Anwendern von Adimens ST einmal sagen,
fentlichkeit über objektivierbare nur etwa ein Sechstel des Preises von wie er das fertiggebracht hat. Diese
Merkmale des Nutz- und Gebrauchs­ dBase III PLUS Version 1.01 beträgt. Möglichkeit des Ex- und Imports, ver­
werts von Waren und Leistungen... Von »vergleichbaren« Waren kann hier bunden mit dem geradezu sagenhaften
durch Untersuchungen an miteinander wohl keine Rede mehr sein. Komfort der Maskenerstellung (»IN-
vergleichbaren Waren und Leistungen Mit Erstaunen habe ich gelesen, daß IT«-Modul), macht ja den Umgang mit
nach wissenschaftlichen Methoden die Kapazität von Adimens ST 5535 Da­ Adimens ST so einfach. Unerfindlich
durchzuführen und die gemeinver­ tensätze betrage. Ich selbst verwalte bleibt auch, warum Ihr Tester nur feh­
ständlich und unparteiisch erläuter­ mit diesem Programm eine Datenbank lerhaft »löschen« und »ändern« konn­
ten Ergebnisse solcher Untersuchun­ mit derzeit zirka 8500 Datensätzen te. Er suchte offenbar auch nach einer
gen zu veröffentlichen. ..« (vgl. §2 und bin zuversichtlich, daß noch viele »Installation«, die es bei Adimens ST
Abs. 1,2 Ihrer Satzung) jedenfalls im Datensätze eingegeben werden können. nicht gibt, weil das Programm einfach
Rahmen des Vertretbaren (so der Ihr Tester hat schlicht übersehen, daß von Diskette oder Festplatte gestar­
Standpunkt der höchstrichterlichen zu der angegebenen Zahl noch weitere tet wird.
Rechtsprechung) erfüllt haben. Seit 60000 Datensätze addiert werden müs­ Das sind nur einige - wenn auch schwe­
Ihrem Test über Datenbank-Programme sen. Bei der Kapazität ist übrigens re - Beurteilungsmängel, die auf of­
(»Elektronische Karteikästen«) ist ein wichtiger Punkt gar nicht bewertet fenbaren Irrtümern im Tatsächlichen
dies anders. Denn die Art und Weise, worden. Adimens ST ist meines Wissens fußen. Hinzuzufügen wäre vor allem
wie Sie dabei mit »Adimens ST« umge­ die einzige relationale Datenbank, aber noch, daß die besondere Qualität
gangen sind, stellt Ihrer Sachkunde die in puncto Aufnahmefähigkeit der von Adimens ST darin liegt, die Einga­
ein Zeugnis aus, das den Wert solcher Merkmalsfelder die Vorzüge eines ben in den Schlüssel-Feldern ständig
»Verbraucheraufklärung« grundsätz­ Text-Retrievals (zum Beispiel TITAN) sortiert vorzuhalten. Es bedarf also
lich in Zweifel zieht. mit denen eines Datenbank-Programms keiner umständlichen Indizierung, um
Mit diesem Test haben Sie sich auf ein vereint. In meiner Datenbank befindet die richtige Reihenfolge zu finden.
Gebiet vorgewagt, auf dem es eine sich ein Merkmalsfeld von maximal Damit verbindet sich eine besondere
Fachpresse gibt, die einschlägige 2380 Schriftzeichen, das für die Su­ Schnelligkeit des Zugriffs auch bei
Produkte laufend testet und dabei mit che - in Verbindung mit Schlüsselfeid- großen Datenbeständen, ein Lei­
den Herstellern wahrhaftig nicht Befehlen - mit seinem gesamten Inhalt stungsmerkmal, das in allen bisheri­
sanft umgeht. Bei solchen Tests hat (nebst zu verwendender wildcards) gen Testberichten herausgestellt
Adimens ST besonders gute Noten er­ ausgewertet werden kann. Diese Lei­ wurde. Bei Ihrem Test wird dieser Um­
halten, vor allem ist die äußerst kom­ stungbietet dBase III PLUS nicht. Die stand - obwohl für die Anwendungspra­
fortable Benutzeroberfläche hervor­ Möglichkeit der Anlegung von MEMORY- xis besonders wichtig - überhaupt
gehoben worden. Nun kann man zwar den Feldern ist dafür kein vollwertiger nicht in die Prüfung einbezogen.
Wert solcher Oberflächen grundsätz­ Ersatz. Wie man bei solchen Lei­ Meine Gefühle über Ihren Testbericht
lich anzweifeln. Wenn man nicht in den stungsmerkmalen Adimens ST nur für möchte ich - in Abwandlung einer be­
Verdacht purer Ideologie geraten die Verwaltung der »privaten Schall­ kannten Redensart - so ausdrücken:
will, sollte man jedoch mit Äußerun­ plattensammlung« empfehlen kann, Wer schützt uns Verbraucher eigent­
gen wie »Das scheinbar Komfortable bleibt unerfindlich. Dieser Fauxpas lich vor den Verbraucherschützern?
verkehrt sich (also) ins Gegenteil, ist aber mehr als nur eine Entgleisung Mit freundlichen Grüßen
wenn man bedenkt, daß jedes richtige Ihres Testers. Denn das bloße Hinein- Dr. Günther Krohn

30 Ausgabe 11/November 1988


MMAC A lle s fü r K r e a tiv e .

Kreationen für kreative Kreaturen:


Für den Kreativen ist die A rb e it mit dem C om ­ Ersatz fürs Reißbrett, als vielm ehr ein Katalysa­ Laufen lehren. A u f ganz neue Weise ergeben
puter o ft neu, die dam it verbundene A rbeits­ to r fü r die gestalterische Ideenfindung. sich erste Schritte zur Anim ation.
weise ungewohnt. W ir bieten mit STAD,
C re a to r und Im agic drei Zeichen- und G ra fik ­ Dabei gilt, was im m er gilt: Das Ergebnis ist a b ­ Im agic ist sehr um fangreich, ist ein bildneri­
program m e an, die unterschiedliches können. hängig vom Gestalter, nicht von der Maschine. sches Program m ierpaket, eine Sprache, die
Alle zusammen sind sie W erkzeuge, die beim Von Geschmacksdiskussionen müssen w ir hier Bilder schreibt. Farbig und Schwarz-weiß sind
Entwerfen helfen, die bereichern und neue allerdings Abstand nehmen. die Einsatzgebiete sehr breit gefächert, die
H orizonte erschließen. Im agic bietet da rübe r Anw endungen reichen von der Steuerung von
hinaus auch eine eigenständige Form von STAD und C re a to r sind Schw arz-w eiß- Videoproduktionen bis zur Herstellung von
(Produkt-) Gestaltung und -Präsentation. Programme, die Ideen sichtbar machen. Sie Trickfilmen, zum Einsatz in Konferenz, W e r­
erw eitern Spielräume, können a b e r auch bung, Schulung, reichen bis zur Präsentation
Dabei geht der gestalterische G edanke nicht - ganz wichtig - falsche Pfade sofort aus­ von Business-Grafik, etw a au f Messen und
wie sonst vom K opf in den Stift, sondern direkt schließen. Dabei liefern sie Bilder, die die Informationsständen. Im agic macht „Desktop
- per Mausklick - a u f den M onitor. Scharf und Exaktheit jeder Handskizze bei weitem ü b e r­ Video".
verzerrungsfrei. D ort kann der G edanke in treffen. Das ist sehr hilfreich etw a beim Ent­ M e h r erfahren Sie aus dem „S oftw are-Info
Form kommen und eine neue Funktionalität ent­ w erfen von Zeichen, Signets o d e r G rafiken. M it Imagic", das w ir Ihnen a u f A nfra ge gerne
wickeln. Die Programme sind dabei w eniger ein C re a to r kann man a b e r auch den Bildern das zusenden.

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S YS TEMS
H E ID E L B E R G Telefon (06221) 3 0 0 0 0 2 Langstrasse 31
Die Kunst der ST-Software Telefax (06221) 3 0 0 3 8 9 CH-8021 Zürich
Conpiler Options Merge duplicate strings tie Einstellungen öes Compilers erlolgen
Ho non-AHSI extensions per Mausklick
Reg ister6variab1es
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Warning level
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Julian Reschke
Gereon Steffens

7
f urbo-C von Heimsoeth & Bor­
land, den ersten Compiler auf
dem ST, der sich am neuen ANSI-
Standard orientiert, hat die ST-Gemein-
de seit der ersten Präsentation auf der
CeBIT im März ungeduldig erwartet.
Seit der Beta-Test-Phase beschäftigen
Schöne
sich die Autoren dieses Berichts einge­ zahl her den Benutzer nicht erschlagen, Zwei wichtige Funktionen, die in an­
hend mit dem neuen Compiler. So blei­ läßt sich mit dieser Oberfläche und den deren sogenannten Editoren oft verges­
ben natürlich keine Schwächen verbor­ gebotenen Shortcuts hervorragend ar­ sen wurden, sind in Turbo-C glücklicher­
gen, andererseits lernt man erst inner­ beiten. weise vorhanden: Shift Left und Shift
halb einer so langen Testphase alle positi­ Right verschieben Textblöcke um einen
ven Aspekte eines Compilers richtig zu
Umgebung im GEM- Tabulatorschritt nach links oder rechts.
schätzen. Gewand Ansonsten erfolgt die Arbeit in Turbo-C
Als erstes stellt sich bei einem neuen Dies tut man als Programmentwickler so, wie man es sich intuitiv vorstellt: Die
Compiler, der gegen viele Konkurrenten normalerweise im Editor. Hier hat Tur­ Cursortasten bewegen den Cursor um
antritt, die Frage »Was bietet er, was an­ bo-C einige Stärken, aber wie immer Einzelzeichen oder -zeilen, zusammen
dere nicht haben?«. Bei Turbo-C lautet bleiben auch Wünsche offen. Die Funk­ mit < Shift > bewegen sie ihn zum Zei­
die Antwort »ANSI« [1]. Das mag sich tionen des Editors sind stark an die auf lenanfang oder -ende beziehungsweise
lapidar und unscheinbar anhören, hat dem Macintosh üblichen angelehnt. So eine Seite auf- oder abwärts. Der Editor
aber auf die Arbeitsweise bei der Pro­ wird beispielsweise mit den drei Funktio­ von Turbo-C arbeitet mit den normalen
grammierung einschneidende Auswir­ nen »Copy«, »Cut« und »Paste« auf GEM-Windows, von denen er sieben
kungen, und zwar durchweg positive. Textblöcken gearbeitet, wobei Copy den gleichzeitig verwaltet. Für einen »ech­
Turbo-C erfüllt diesen neuen Sprach- markierten Block in einen internen Puf­ ten« GEM-Editor legt er erstaunliche
standard fast ganz und hat damit schon fer kopiert, Cut diesen Block aus dem Geschwindigkeiten beim Scrollen und
einen dicken Pluspunkt verbucht. Aber Text löscht und Paste den Inhalt des Puf­ Blockmarkieren an den Tag. Beim Scrol­
zu einem Software-Entwicklungssystem fers an der Cursorposition im Text ein­ len zeigt sich auch ein kleiner Pro­
gehört mehr als eine noch nicht ganz fer­ fügt. H at man sich einmal an diese drei grammfehler in Turbo-C: Der vertikale
tige Norm, auf die man sich beruft. Basis-Operationen gewöhnt, wird das Slider des Windows läßt sich unter die
Da ist zunächst die Benutzeroberflä­ Jonglieren mit Text ein Kinderspiel, be­ letzte Zeile im Text positionieren. Ein Ta­
che zu nennen. Bei Turbo-C sind alle sonders auch wegen Turbo-Cs einzigarti­ stendruck schaltet zwischen den einzel­
Funktionen zu einem einzigen GEM- ger Methode der Blockmarkierung: nen Windows hin und her. Es ist selbst­
Programm zusammengefaßt, so daß lä­ Drücken und Festhalten der linken verständlich vorgesehen, Blöcke in einem
stige Nachladezeiten entfallen. Aus die­ Maustaste im Textfenster markiert den Window zu »cutten« um sie im nächsten
sem Grund kann man bei Turbo-C auch Blockanfang, danach wird bei weiterhin wieder zu »pasten«. Damit wären wir
nicht von einer regulären Shell sprechen, gedrückter Taste der Block entsprechend auch schon bei den Mängeln angekom­
wie sie beispielsweise Lattice-C mit der Mausbewegung markiert. Der Clou men: Diese Vorgehensweise ist der einzi­
»M ENU+« beiliegt. Turbo-C verfügt dabei: Verläßt der Mauszeiger das Fen­ ge Weg, um den Inhalt einer Datei in eine
über eine einzige Menüleiste, von der aus ster, fängt der Text an zu scrollen, wobei andere einzulesen. Die Entwickler von
man alle Funktionen (Editor, Compiler, die Blockmarke selbstverständlich mit­ Turbo-C haben sowohl diese Funktion
Linker, Accessories) erreicht. Dies geht geführt wird. Turbo-C bietet noch weite­ als auch »Save as...« nicht implemen­
für einige ausgewählte Funktionen auch re Spezialitäten, was Blöcke angeht: Der tiert. Allerdings läßt sich Save as... noch
per Control-Taste anstatt dem üblichen ganze Text läßt sich in einem Rutsch se­ relativ einfach realisieren: Man öffnet ei­
Mausklick auf den Menüeintrag. Da die lektieren, ein Wort wird durch Doppel­ ne neue Datei, markiert den Inhalt der
Menüeinträge bei Turbo-C vernünftig klick, eine Zeile durch Doppelklick mit alten, kopiert in den Puffer, wechselt die
angeordnet sind und auch von der An­ gedrückter Shift-Taste markiert. Windows, führt Paste aus und speichert.

32 _1 jjilMMJJJ Ausgabe 11/November 1988


T estlabor
c p i e c t ..« J im Paket inbegriffen:
E d ito r * elE 1 Ein guter Editor mit
_____________ vielenpraxisgerechten
C o n p ile r
C L angua«. D EFA U LT.P R J' 1 Ideen
L ib ra rie s j s s Ä
jiaK c_ _ a H
» D E F A U L I 'P R J J r
n p tio n s _
▲ anstelle von »Make«
Unnötiges H ,nndbuf
« Ä r be-Ceinen bervnr- F i n d . .•
bw nden*rroietd-ldeneger«
blättern unterbleibt F in d S ane
durch die präzisen F in d S e l e c t i o n
Beschreibungen in der
Help-Datei
Replace Sane
M

neue Welt F in d E f f ü f
üotoLino ■
AE
M

Dies alles geschieht auf Wunsch bis einer anderen Reihenfolge als sonst und sich. Zunächst sollte man alle Funktions­
auf die Anwahl der neuen Datei völlig von diesen Funktionen wird erwartet, definitionen auf die neue Form umstel­
ohne Maus. daß die Funktionen den Stack selbst auf- len und für alle Funktionen Prototypen
Apropos Datei öffnen: Turbo-C ent­ räumen, bevor sie zurückkehren, »cdecl« in einer Include-Datei zusammenstellen.
hält eine eigene Fileselektorbox, die es erzielt den gleichen Effekt wie mit »Stan­ Danach sind wohl einige Typcasts nötig,
dem Anwender erlaubt, die wichtigsten dard Stack frames«. Diese Funktion be­ um wenigstens halbwegs von den Com­
Funktionen des Desktops innerhalb von stimmt, ob Turbo-C die Parameter für piler-Warnungen verschont zu bleiben.
Turbo-C aufzurufen, und die nebenbei Funktionen über den Stack oder in Regi­ Dieser Schritt, auch wenn er mühselig
die Auswahl eines beliebigen angeschlos­ stern übergibt. Es ist leicht einzusehen, ist, hilft bereits manchmal, völlig obsku­
senen Laufwerks erlaubt. Weiterhin läßt daß die Übergabe in Registern zu erheb­ re Fehler zu finden. So gelang es einem
sich nach Doppelklick auf das Exten­ lich schnellerem Code führt als die nor­ der Autoren bei der Umstellung von Litt-
sion-Feld unter den Dateinamen eine male Stack-Übergabe, aber wer zusätz­ le Smalltalk auf Turbo-C einen Fehler bei
neue Extension eingeben. Auch hier ein lich mit anderen Compilern arbeitet, er­ der Parameterübergabe zu entlarven.
Clou: Da man bei sehr großen Verzeich­ zeugt so für beide Seiten verträgliche Ob- Vom Compiler nicht zu trennen ist der
nissen mit dem Slider nur sehr ungenau jektmodule (Turbo-C benutzt das Ob­ Pre-Prozessor. Sowohl hier als auch
positioniert, springt der Cursor beim jektform at von Digital Research). Wei­ beim Compiler hält sich Turbo-C mit
Eintippen eines Buchstabens auf der Ta­ terhin interessant ist »Warning Level«. kleinen Ausnahmen an den neuen ANSI-
statur zu der Stelle in der Liste, an der der Über eine Zahl steuert man, wie genau Standard. Die Ausnahmen sind beim
Dateinamen mit möglichst passendem Turbo-C auf das Einhalten des ANSI- Pre-Prozessor, daß er die Trigraphen
Anfangsbuchstaben steht. Alles in allem Standards achtet. Bei »2« meldet Tur­ nicht erkennt, aber darauf kann man
ist der Editor eine runde Sache, an die bo-C jegliche verdächtige Konstruktion, wirklich verzichten. Beim Compiler wird
man sich sehr schnell gewöhnt. bei »0« hat man einen praktisch stum­ als Argument für »switch« kein »long«
men Compiler, der sich um Typprüfun­ zugelassen, was ANSI aber explizit for­
Das Herz von TUrbo-C gen nicht mehr kümmert. dert. Auch diese Abweichung stellt kein
Eine Frage, die durchaus ihre Berechti­ ernstzunehmendes Hindernis dar. Außer
Dreh- und Angelpunkt eines jeden gung hat. Bei neuen Projekten, die man dem nicht zu unterschätzenden Vorteil,
Entwicklungssystems ist der Compiler. mit Turbo-C beginnt, hat man es als Pro­ daß durch den neuen ANSI-Standard C-
Bei Turbo C fängt es erstmal damit an, grammierer in der Hand, sich von vorn­ Programme sehr viel weniger fehleran­
dem Compiler zu sagen, wie er sich denn herein an den ANSI-Standard zu halten. fällig werden, bietet Turbo-C auch in
nun eigentlich benehmen soll. Dies ge­ Das erfordert zwar einiges mehr an Dis­ puncto Geschwindigkeit einiges: Dhry-
schieht mit dem Menüpunkt »Options/ ziplin und auch etwas mehr Tipparbeit stone-Werte von über 1700 erreicht zur
Compiler«, der eine große Dialogbox er­ als bei »alten« C-Compilern, aber wer Zeit kein anderer Compiler auf dem ST
scheinen läßt. Einige der Schalter wollen Wert darauf legt, daß auch bei Warning (siehe auch Artikel zum Thema Bench­
wir näher erklären: »No non-ANSI ex- Level 2 der Compiler kommentarlos sei­ marks in dieser Ausgabe auf Seite 82).
tcnsions« bedeutet, daß die Turbo-C- ne Arbeit verrichtet, sorgt damit auto­ Für die gute Codequalität von Tur-
spezifischen Erweiterungen von ANSI-C matisch dafür, daß Fehler wie beispiels­ bo-C sind wohl in erster Linie die bereits
nicht mehr zugelassen sind. Diese Erwei­ weise falsche Parameterzahl oder falsche oben erwähnte Parameterübergabe in
terungen sind die beiden Schlüsselworte Parametertypen bei Funktionsaufrufen Registern und die Verwendung von
»cdecl« und »pascal«. Externe Funktio­ nicht mehr Vorkommen. Andererseits PC-relativen Sprüngen verantwortlich.
nen, die als »pascal« deklariert sind, er­ haben diejenigen, die ihre Programme Für die Registerübergabe stehen die Re­
halten keinen Unterstrich vor ihren Na­ von einem »alten« Compiler auf Tur- gister A0 und Al für Adreßparameter
men, die Parameterübergabe geschieht in bo-C umsetzen, einiges an Arbeit vor (also Pointer) und die Register DO bis D2

Ausgabe 11/November 1988


-UJaJMjIIJjI 33
für Integer-Parameter zu Verfügung. siert ist, stellt es für einen guten Pro­ bung angeht. So sind unter anderem die
Floating-Point-Werte, die Turbo-C übri­ grammierer kein Problem dar, diese Elemente der Struktur DTA anders be­
gens im IEEE-Format verwaltet, über­ Lücke selbst zu stopfen. Man kommt nannt.
gibt es immer über den Stack. Da Tur­ auch ohne SignalO und raise() aus. Über Ein wichtiges Detail bei jedem Compi­
bo-C mit sich selbst übersetzt wurde, diese Funktionen könnte ein Programm ler ist der Startup-Code. Hier glänzt Tur-
geht auch das Compilieren an sich zügig beispielsweise selbst Adreß- oder Busfeh­ bo-C nicht so wie bei den Libraries sonst:
voran: Ein Projekt von 16 Dateien (insge­ ler abfangen. Zu erwähnen ist noch, daß I/O-Redirectiori ist ebensowenig wie das
samt etwa 3800 Zeilen Code) compiliert eigene Erweiterungen an den GEM-Bi- xArg-Verfahren implementiert. Aller­
es auf einer ziemlich vollen Festplatten­ bliotheken (mit Blick auf GEM 2.0 oder dings erlaubt Turbo-C eine automatische
partition in einer Minute und 22 Sekun­ das neue TOS 1.4, in dem zwei Funktio­ Accessory-Erkennung über die externe
den (altes TOS ohne Harddiskcache). nen neu sind) nur schwer vorzunehmen Variable » app«. Der Startupcode wird
Heutzutage gehört wohl zu jedem sind, da die Implementation der Bin­ übrigens im Assembler-Quelltext mitge­
Compilersystem ein Utility namens dings nicht dokumentiert ist. Ein M an­ liefert. Offensichtlich wurde diese Ver­
»make«. Die Idee, die hinter make steckt, ko, das hoffentlich bis zu einem Update sion der Startup-Datei aber nicht für die
wurde wie so viele andere auch während von Turbo-C behoben sein wird. Aller­ endgültige Version von Turbo-C selbst
der Entwicklung von Unix bei AT&T ge­ dings sind die sonst so stiefmütterlich be­ benutzt, denn Turbo-C schaltet unge­
boren. Da jedes größere Programmsy­ handelten Funktionen vq gdos(), fragt den Blitter ein — Pech für alle ST-
stem aus mehreren Quelldateien besteht, form keybd(), form button(), shel__ Besitzer mit defektem Blitter. Während
ist es für den Programmierer ohne make put() und shel get() bereits implemen­ der Betatest-Phase war diese Funktion
sehr umständlich, bei Änderungen im­ tiert. sogar im allgemeinen Startup-File ent­
mer alle betroffenen Module von Hand halten.
neu zu übersetzen. Mit make hingegen Benchmark AG Version 1.1 for C
N icht verzagen9
wird eine Beschreibungsdatei angelegt, intmath short 0.6000 Sekunden
in der alle benötigten Module und ihre Intmath long 1.0750 Sekunden lUrbo-C fragen
Realmath short 12.0600 Sekunden
Abhängigkeiten zum Beispiel von In- Realmath long 11.7200 Sekunden
Normalerweise liegt neben dem Com­
clude-Dateien aufgeführt sind. Bei Än­ Triglog short 12.0450 Sekunden puter eines Programmierers immer das
derungen führt make vollautomatisch al­ Triglog long 11.9800 Sekunden aufgeschlagene Compilerhandbuch, da
le benötigten Übersetzungsvorgänge aus. For 0.4650 Sekunden sich wohl kaum jem and alle Bibliotheks­
Loop 0.6200 Sekunden
Anstatt einer fast exakten Kopie von 0.4650 Sekunden
funktionen merken kann. Bei Turbo-C
Repeat
Unix-Make wie sie beispielsweise bei While 0.4600 Sekunden ist dies, zumindest was die Standard­
Lattice-C mitgeliefert wird, benutzt Tur­ Array Access 0.6700 Sekunden funktionen angeht, überflüssig. Die ein­
bo-C eine abgewandelte Form der glei­ Record Access 0.6200 Sekunden gebaute Help-Funktion stellt für alle
Record Array 0.2800 Sekunden
chen Idee, den sogenannten Project-Ma- Funktionen genaue Beschreibungen pa­
Write To File 11.3000 Sekunden
nager. Auch hier gibt der Programmierer Read From File 9.9800 Sekunden
rat, außer für AES, VDI, GEMDOS,
neben dem Namen des fertigen Pro­ Pass Parameters 3.0600 Sekunden BIOS und XBIOS. Für diese Funktionen
gramms alle benötigten Quelldateien Pass Structures 1.1200 Sekunden existieren allerdings Übersichtstabellen
Conversions 1.6250 Sekunden ohne genaue Parametererklärungen.
und Objektmodule in einem sehr einfa­
Strings 0.3200 Sekunden
chen Format an. Turbo-C kennt aber der­ Laut Auskunft der Firma Heimsoeth &
zeit keine Abhängigkeiten von Include- Borland hat diese Auslassung einen tri­
Turbo-C-Funktionen im Benchmark-Test
Dateien, was bei großen Projekten unter vialen Grund: Die Auslieferungsdisket­
Umständen eine schwerwiegende Ein­ Wie schon der Compiler warten auch ten von Turbo-C sind bis zum Anschlag
schränkung ist. Allerdings erlaubt Tur­ einige Bibliotheksroutinen mit erstaunli­ gefüllt. Diese Auslassung sollte aber bei
bo-C in der Projektbeschreibung die An­ chen Geschwindigkeiten auf. Ein Blick einem Update behoben sein. Der Aufruf
gabe von Compilerschaltern pro Quell­ hinter die Kulissen (mit einem Disassem­ von »Help« ist in Turbo-C denkbar ein­
datei. Mit dem Projekt-Manager von bler) offenbart liebevoll handoptimierte fach gelöst: Man stellt den Cursor auf
Turbo-C läßt sich soweit hervorragend Funktionen, speziell im Bereich der das Wort, zu dem Hilfe benötigt wird,
arbeiten. Stringfunktionen. Die Bindings von und drückt die Taste »Help«. Falls Tur-
Programmierer erfinden das Rad nur GEMDOS, BIOS und XBIOS sind nicht bo-C zu diesem Wort etwas weiß, zeigt es
sehr ungerne zum zweiten Mal. Turbo-C wie bei anderen Compilern als Makros dies in Windeseile an. Natürlich läßt sich
verhindert dies durch die mitgelieferten realisiert, sondern in der Bibliothek auch über den Menüeintrag »Help« auf
Bibliotheken: Neben einer fast komplet­ TCTOSLIB.LIB als jeweils einzelne Oberbegriffe wie »C Language« oder
ten ANSI-Standard-Bibliothek gehören Funktionen implementiert. Dies ist we­ »Options« verzweigen. Aus einem ange­
komplette Bindings zu AES, VDI, GEM- gen der internen Parameterübergabe nö­ zeigten Hilfsfenster schneidet man pro­
DOS, BIOS und XBIOS zum Lieferum­ tig und hat nebenbei den Vorteil, daß für blemlos Text aus und kopiert diesen in
fang. Zusätzlich gibt es noch eine soge­ sämtliche Bindings Prototypen bereitste­ andere Windows. Querverweise sind be­
nannte »Extended Library«, die Funk­ hen. Aus Portabilitätsgründen sind aber sonders hervorgehoben, ein Doppelklick
tionen von MS-DOS-Turbo-C bereit­ die »Basis-Funktionen« gemdosO, bios() auf ein so markiertes Wort zeigt den
stellt. Nur »fast« komplett ist die Stan­ und xbios() ebenfalls vorhanden. Zu den Hilfstext zu diesem Stichwort an. Die
dardbibliothek von Turbo-C, weil drei TOS-Bindings ist noch zu sagen, daß Helpfunktion von Turbo-C stellt ein ein­
Funktionen nicht implementiert wur­ Turbo-C an einigen wenigen Stellen von maliges Hilfsmittel dar, das die Arbeit
den: signalO, raise() und offsetof(). Da den veröffentlichen Standards (zum Bei­ beträchtlich erleichtert. An den Stellen,
offsetof() vom Standard als Makro reali­ spiel [21 abweicht, was die Namensge­ wo Help nichts zu sagen hat, hilft natür-

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34 J11/ÉMÀ2'1Î1
Testlabor

lieh das Handbuch. Es ist in deutscher Programm MicroCalc, einer Implemen­ der kleinen Mängel ein fantastisches
Sprache abgefaßt und sehr übersichtlich tation einer Tabellenkalkulation. In den Entwicklungssystem mit vielen Vorteilen
gegliedert. Nur die sehr dünne Leimbin­ Quellen von MicroCalc sind einige recht zu einem konkurrenzlos guten Preis.
dung hinterläßt keinen guten Eindruck. nützliche Funktionen enthalten, die die (uh)
Unverständlich ist in diesem Zusammen­ Übertragung von Turbo-C-Programmen
hang, daß alle sonstigen Texte und Feh­ von MS-DOS auf den ST erleichtern. Bei
lermeldungen in englischer Sprache ab­ der »großen« Version von Turbo-C ge­ W ertu n g
gefaßt sind. hört noch ein Assembler und ein Debug­
Der Linker von Turbo-C ist wie alles ger mit zum Lieferumfang. Der Assem­ Name: Tbrbo-C
andere auch ins Gesamtprogramm ein­ bler wird auch separat vertrieben. Ob­ Preis: ohne Assembler/
gebunden. Es handelt sich um einen wohl er einige Vorteile bietet (Unterstü- Debugger 151,52 Mark
recht schnellen Linker für Digital- zung von 68000 bis 68030, Coprozessor mit 282,72 Mark
Research-Objektmodule, der nicht opti­ 68881 und 68882), hält er doch mit dem Hersteller:_____ Heimsoeth & Borland
mierend arbeitet, das heißt er bindet im­ für Entwickler kostenlosen Atari-As­ Stärken:
mer komplette Module hinzu, auch wenn sembler »MadMac« nicht mit — bei­ □ ANSI-C-Compiler □ schneller
diese Funktionen enthalten, die nie zum spielsweise erlaubt er keine lokalen La­ Com piler □ schneller und kurzer Code
Einsatz kommen. Leider unterstützt er bels zwischen zwei »normalen« Labels. □ umfangreiche Libraries □ schneller
GEM -Editor □ Kommandozeilen-
die erweiterten Fähigkeiten des Atari- Der Debugger ist wohl eher als eine
Version
Linkers »ALN« nicht. ALN linkt bei­ Verlegenheitslösung zu betrachten, da es
spielsweise x-beliebige Dateien in ein Schwächen:
sich, was Funktionalität und Bedienung
□ kein RCS □ kleinere Auslassungen
Programm und ordnet der Adresse des betrifft, um einen Clone von »SID« han­
in fast allen Bereichen
ersten Bytes ein Symbol zu. delt, der für Programmierer ohne As­
Was wird sonst noch geboten? Zum sembler-Kenntnisse völlig wertlos ist. Ein Fazit: Profisystem zum Einsteigerpreis
Lieferumfang von Turbo-C gehören ein Source-Debugger ist allerdings angekün­
recht spartanischer Bibliotheksverwal­ digt. Ein sehr wichtiges Programm wur­ Literatur:
ter, der seine Arbeit zufriedenstellend er­ de allerdings vergessen: zu Turbo-C ge­ [1] Steffens, G.: Der Stand des Standards, ST-Magazin 9/88
S. 115
ledigt sowie der Quellcode der im H and­ hört kein Resource Construction-Set. [2] Jankowski, Rabich, Reschke: Atari ST Profibuch, Sybex-
buch besprochenen Beispiele und das Insgesamt gesehen ist Turbo-C trotz Vcrlag G m bH , D üsseldorf 1988

ECHTE V O R B I L D E R
S e tz e n Sie sich m it e in e m w irk lic h k e its n a h e n
R o b o te r a u s e in a n d e r. P ro g ra m m ie re n und
P a pier, m it d e m S c a n n e r w e rd e n V o rla g e n
d ig it a l a b g e ta s te t. B e id e B a u k ä s te n e n th a lte n
O d e r C o u p o n a u s s c h n e id e n , a u f e in e Post­
k a rte k le b e n ( A b s e n d e r n ic h t v e r g e s s e n !) u n d
steuern Sie A rb e its s c h ritte u n d B e w e g u n g e n . S o ftw a r e und P ro g ra m m ie ra n le itu n g . Zum a n u n te n s te h e n d e A d re s s e s e n d e n :
D e r „T ra in in g s -R o b o te r" ist e in e d r e ia c h s ig e A n s c h lu ß a n d ie m e is te n H o m e - u n d P e rs o n a l-
B itte sch ic k e n S ie m ir Ihre n F a rb p ro s p e k t ü b e r
K n ic k a rm -K o n s tru k tio n , g e n a u w ie e c h te In ­ c o m p u t e r g ib t es In te rfa c e s v o n fis c h e rte c h n ik .
fis c h e rte c h n ik C o m p u tin g u n d e in e n H ä n d le r ­
d u s trie -R o b o te r. Ein w e ite r e r S y s te m -B a u k a ­ F o rd e rn S ie te le fo n is c h _
n a c h w e is . STM 11/88
sten v o n fis c h e rte c h n ik
------------------------------------------ >4
h e iß t„P lo tte r /S c a n - — fis c h e rw e rk e , 7 2 4 4 T u m lin g e n /W a ld a c h ta l,
ner". D e r P lo tte r T e le fo n 0 74 4 3 /1 2 - 3 11 0
b r in g t G ra fik e n « « im m i < * ,
bis D IN A 4 z u ’ iä i
a usführliche In fo rm a tio n e n
ü b e r a lle B a u k ä s te n v o n fis c h e rte c h n ik C o m ­
fischertechnik e
p u tin g a n .

Für A T A R I 2 6 0 ST, 5 2 0 ST, 1 0 4 0 ST, M E G A ST

Ausgabe 11/November 1988


Ummm» 35
T estlabor

E in zU 'f e ^ e r jä g e r
™ ------- --------- - Programms. Dem Be­
untersuchenden Progran
H o h l \n Q 6 f - — . ■ nutzer stehen unter CSD
C SD vier
1 verschiede­
D ö O y y y — ---- ------------- nne
e »W indow s« zur Verfiii
»Windows« Verfügung, zwischen
den er mit den Funktionstasten < F7 >
aW eFeH ei
bis < F 1 0 > umschaltet:
— Das »Program-Window« zeigt die
jB t M icht nur C-Programmierer wis- Ausgaben des Programms.
Stefan Eissing,
sen, wie schnell sich Fehler in — Das »History-Window« liefert De­
Julian Reschke
m ein Programm einschleichen. bugging-Informationen und Fehlermel­
C läßt dem Programmierer sehr viele dungen.
Freiheiten: Er darf Array-Bereiche igno­ Handbuch. Die Installation des CSD ist — Das »Source-Window« zeigt den
rieren, in Betriebssystem-Vektoren sein dank des mitgelieferten GEM-gesteuer- Quelltext des Programms.
Unwesen treiben, ohne daß der C-Com- ten Installationsprogramms denkbar — Das »Evaluation-Window« gibt die
piler murrt. Ein C-Kenner schrieb tref­ einfach und trotzdem sehr flexibel. An­ Werte von Variablen und C-Ausdrücken
fend: In C programmieren ist so sicher, hand einer Beispielsitzung führt das aus.
wie eine Handgranate in Nitroglyzerin Handbuch den Anfänger in die Bedie­ Nach seinem Start präsentiert sich der
baden. Beliebte »Wanzen«, wie ein ver­ nung ein. Den fortgeschrittenen Anwen­ Debugger mit der Anzeige von Source-
gessenes Gleichheitszeichen oder ein der unterstützt eine Befehlsreferenz und Window und Evaluation-Window auf ei­
falsch indiziertes Array schlüpfen an­ ein Stichwortregister. ner gemeinsamen Bildschirmseite.
standslos durch jeden konventionellen In den Genuß des CSD kommen aller­ In diesem Teil des CSD ist eine abge­
C-Compiler und gestalten so das Pro­ dings nur Benutzer von M ark Williams speckte Version des Editors »Micro-
grammieren zu einem echten Abenteuer C 3.0 (siehe Test in der Ausgabe 9/88) die Emacs« eingebaut, der auch als Pro­
für den Programmierer. Nur ein ANSI- ihre Programme mit der neuesten Com­ grammeditor zum Lieferumfang des
C-Compiler führt eine weitergehende pilerversion unter der Option »-VCSD« M ark Williams C-Compilers gehört.
Fehlerprüfung durch — aber auch die ist compiliert haben. Dabei holt der Com­ Editorfunktionen wie Blättern, Scrollen
nicht immer erfolgreich. Auf der Suche piler die für den Debugger notwendigen und Suchen von beliebigen Textpassagen
nach solchen Fehlern spaltete sich die Informationen über Variablen und Zei­ arbeiten somit auch im Source-Window
Gemeinde der C-Programmierer in zwei lennummern und auch die Namen der und im Evaluation-Window. Egal wie
Lager. Zum einen gibt es die fleißigen verwendeten Quelldateien in die Symbol­ groß ein Schreibtisch ist, der Platz reicht
»Printfier«, die an jeder strategischen tabelle des Programms. Die Menge der nicht aus. Die Entwickler des CSD haben
Stelle des Programms mittels »printfO« hier übermittelten Informationen zeigt deswegen ihr Produkt ausreichend mit
Variablenwerte ausgeben (eng verwandt sich deutlich an der Größe des Compi- Hilfsmenüs versehen. Das Handbuch
mit den »Writeln’ern« aus der Wirth- lats: Der Editor »Gnome«, zuvor 54 benötigt man nach den ersten Anwen­
schen Programmierschule). Auf der an­ KByte groß, schwillt auf 170 KByte an. dungen kaum noch. Über die Help-Taste
deren Seite die »echten« Programmierer, Doch wenn man die vielfältigen Funktio­ sind sämtliche Menüs erreichbar. Besteht
die nur mit ihrem Lieblings-Disassem- nen des CSD betrachtet, so ist dies nur zu ein Befehl aus mehreren Tastaturkom­
bler und — wenn überhaupt — mit einer verständlich. Der CSD kann auch GEM- mandos, so gibt der CSD dem Anwender
Symboltabelle glücklich sind. Der we­ Anwendungen unter die Lupe nehmen, intelligente Hilfe, indem er die momen­
sentlich angenehmere und effizientere weil er selbst GEM nicht nutzt. Er reser­ tan sinnvollen Tastenkombinationen auf
Weg ist die Benutzung eines sogenannten viert sich eigene Bildschirmseiten, um dem Bildschirm anzeigt. Dazu gehört
Quelltext-Entwanzers — manche sagen die Daten anzuzeigen, und zerstört somit auch immer die Help-Taste, über die man
auch »Sourcecode-Debugger«. Der kon­ auch nicht den Bildschirmaufbau des zu automatisch in das richtige Hilfsmenü
frontiert den Programmierer nicht mit gelangt.
FIMCTIOM KEY fiCTKM
der harten Assembler-Realität — »Ah, K M U Exit the debugger. Der eingebaute MicroEmacs ist leider
das hier könnte meine for-Schleife ■;nlri üBfl Display helpful information, or return to debugger
fron the help HindoM (where you are now). etwas zu intelligent. Er paßt sich auto­
■ifitii E 9 Find a pattern in the source, evaluation, or
sein« —, sondern zeigt den Quelltext des Itil-Kl 1 9
history displays.
Select an auxiliary option.
matisch an die aktuelle Bildschirmauflö­
Programms. Benutzern von M ark Wil­ IliW 19 Trace a source statenent or an expression. sung an und richtet sein Editorfenster
liams C steht so ein Dienstbote zur Seite: Idlfll U1 Resune execution of the program entsprechend ein. Dies führt kurioser­
ISKTEIBil 1 9 Enter progran window, the window usually shown
der »C Source Debugger« von M ark IM'lllWl 19 while the progran is running.
Enter source window, where the progran source is shown.
weise dazu, daß der Bildschirmaufbau
Williams, kurz CSD genannt. wmw 19 Enter evaluation window, where C expressions are evaluated. des CSD in der niedrigen Auflösung
Zum Lieferumfang des CSD gehört ei­ ■iltUTJI iani Enter history window, where a log of various events
is shown.
durcheinandergerät. Der Debugger
Press one of the following keys for nore information about csd:
ne einseitig formatierte Diskette sowie 1 1 9 1 9 1 9 B 1 K 9 IBS E S 3 9 E B B S D B B B schaltet nämlich bei eigenen Ausgaben in
ein rund 100 Seiten dickes, gebundenes Diese Befehle liegen auf den Funktionstasten die mittlere Auflösung und benutzt 80

Ausgabe 11/November 1988


ámm
T estlabor

Zeichen pro Zeile. Der MicroEmacs »floats« als Gleitkommazahl und tionsaufruf »hinauf«, so kann CSD die­
nutzt jedoch nur die Hälfte. Dies sieht »chars« als ASCII-Zeichen aus. Ebenso se Variablen im Evaluation-Window ver­
nicht schön aus, beeinträchtigt den CSD einfach greift man auf einzelne Elemente arbeiten. Mit der rechten Pfeiltaste geht
ansonsten aber nicht. von »structures« und »unions« zu. Gibt man wieder ein Stufe hinunter. Jeder, der
Mittels < F3 > kann man an jeder Zei­ m an nur den Namen einer Structure an, schon einmal einen Fehler in einer Kette
le im Quelltext, die einen ausführbaren so zeigt er deren Inhalt hexadezimal an. sich gegenseitig aufrufender Funktionen
C-Ausdruck enthält, einen Tracepoint Ein Pointer enthält für ihn eine hexadezi­ gehabt hat, weiß diese Funktion zu
setzen. CSD zeigt solche Zeilen danach male Adresse. Pointer auf Chars derefe- schätzen. Selbstverständlich, daß CSD
fett gesetzt an. Tracepoints erfüllen zwei­ renziert man durch ein vorangestelltes die Exceptions des 68000ers, wie Adreß-
erlei Funktion: Zum einen gibt CSD an »(str)«. und Busfehler, abfängt, und an die ent­
solchen Stellen bei der Ausführung des Ebenso sind die Wertzuweisungen typ­ sprechende Stelle im Quelltext verweist.
Programms eine Meldung im History- gebunden. Leider besitzt CSD keine In­ Bei so einem Fehler wäre es allerdings
Window aus. So erkennt man einfach, formationen über die Arbeit des C- günstig, wenn der CSD auf Wunsch auch
wann und wie oft bestimmte Ausdrücke Präprozessors. So kann man keine vor­ den Assembler-Code anzeigen würde.
abgearbeitet werden. Auf Wunsch be­ definierten Konstanten oder Makros ver­ Zwar gibt er ausführliche Informationen
handelt der Debugger diese Stellen auch wenden. »Enums« zeigt der Debugger über die Registerinhalte, aber er hilft
als »Breakpoint« — das Programm nur durch deren Zahlenwerte an, obwohl nicht, wenn man nicht weiß, welches Re­
stoppt an solchen Punkten. Wie der De­ die Namen in der Symboltabelle vorhan­ gister welcher Variable entspricht. Hier
bugger Tracepoints behandelt, legt man den sind. Hier wünscht man sich, auch zeigt sich ein Fehler im Debugger. Greift
beim Start eines Programms fest. Hier mit der Ausgabe des Präprozessors ar­ der CSD auf eine Adresse um $FFxxxx
zeigt sich der CSD von seiner flexibelsten beiten zu können. zu, so stürzt er mit der Fehlermeldung
Seite. Mittels < F 4 > wählt man zwi­ Zusätzlichen Komfort liefert das Tra­ »Internal stack overflow« ab, und nur
schen folgenden Funktionen: cen von Ausdrücken. Darunter versteht der Resetknopf belebt den ST wieder.
— eine Zeile des Programms ausführen, CSD zweierlei. Im Single-Step-Modus Etwas umständlich ist das Debuggen
sogenannter »Single-Step«; zeigt er vor der Ausführung einer Zeile großer Programme, die aus mehreren
— Single-Step, bei dem Funktionsauf­ den aktuellen Wert eines solchen Aus­ Quelltexten bestehen. CSD lädt die Sour­
rufe als ein Befehl behandelt werden; drucks an. Andererseits kann er ein Pro­ cefiles in der Reihenfolge, wie sie gelinkt
— Programm bis zum Ende ausführen; gramm genau dann anhalten, wenn sich wurden. Geht man mit dem Cursor über
Tracepoints werden im History-Window dieser Wert ändert. Somit kann man das Ende eines Quelltextes hinaus, er­
eingetragen; »Watchpoints« setzen, das heißt, CSD scheint der folgende. Auch die Textsuche
— bis zum Ende der aktuellen Funktion unterbricht zum Beispiel die Programm­ ist auf das aktuelle Sourcefile be­
ausführen; ausführung, wenn eine Variable einen schränkt. Bei all dem Komfort, den der
— beim Erreichen eines Tracepoints bestimmten Wert überschreitet. CSD ansonsten zu bieten hat, ist diese
oder bei Veränderung des Wertes eines ge- Eine riesengroße Hilfe ist das »Wan­ Unzulänglichkeit nur schwer einzusehen.
tracten Ausdrucks Programm anhalten; dern« durch die Funktionsaufrufe. H at CSD macht selbst bei großen Pro­
— Programm neu laden und initialisie­ CSD das Programm in einer Funktion grammen keine Fehler. Nur ist leider nir­
ren. gestoppt, so kann man mit den Pfeilta­ gendwo vermerkt, daß in dem Datenbe­
Normalerweise aktiviert der CSD bei sten durch die aufrufenden Funktionen reich, den der CSD sich intern anlegt,
der Ausführung eines Programms das blättern. Die lokalen Variablen der auf­ auch das zu untersuchende Programm
Program-Window und schaltet danach rufenden Funktion sind für die aufgeru­ Platz finden muß. Die normale Größe
wieder in das Source-Window zurück. fene nicht sichtbar, existieren aber auf dieses Bereichs, 128 KByte, läßt sich al­
Aber auch alle anderen Fenster kann dem Stack und haben daher auch einen lerdings leicht verändern — dafür gibt es
man sich anzeigen lassen — wenn man gültigen Wert. Wandert man einen Funk- eine Funktion in der Kommandozeile.
zum Beispiel den aktuellen Quelltext im­ Der CSD debuggt auch Programme,
mer vor Augen haben will. bei denen nur einzelne Quelltexte mit
Der interessanteste Teil des CSD ist W ertu n g der Option »-VCSD« compiliert wurden.
zweifellos das Evaluation-Window, in Die hilft, Programme klein zu halten.
dem man jeden gültigen C-Ausdruck Produktnam e: C Source Debugger Der C Source Debugger von Mark
auswerten kann, angefangen von Zuwei­ Preis: 149 M ark Williams ist ein solides Stück Software.
Hersteller: M ark Williams______ Durch seine vielfältigen Funktionen ist
sungen an Variablen bis hin zu komplet­
ten Funktionsaufrufen. Hier zeigt sich Stärken: er vor allen Dingen dem C-Neuling, der
□ Aus werten von beliebigen sich vom Compiler oft allein gelassen
die große Flexibilität des Debuggers. Va­
C-Ausdrücken □ viele Debugging- fühlt, ein große Hilfe. Die mächtigen
riablen und Funktionen spricht man un­
Fähigkeiten □ Trace-, Break- und
ter ihrem Namen an, das lästige Herum ­ Funktionen und das gute Konzept glei­
Watchpoints □ gute Online-Hilfe
hantieren mit Adressen entfällt. Auch lo­ chen die im Tfest beschriebenen Schwä­
Schwächen: chen bei weitem aus. Für den Profi bleibt
kale Variablen der Funktion, in der man
□ geringer Komfort bei mehreren
sich gerade befindet, sind ansprechbar. zu hoffen, daß der Komfort beim Debug­
Quejltexten □ funktioniert in der nie­
Gerade diese findet man mit einem kon­ drigen Auflösung nicht einwandfrei gen großer Programme noch gesteigert
ventionellen Debugger nur mit großer wird. So ein Debugger sollte für alle
Fazit: ein guter Source-Debugger, der
Mühe auf dem Stack. Compiler erhältlich sein. (ps/uh)
nicht nur dem C-Neuling eine große
CSD erkennt auch den Datentyp jeder Hilfe ist M arkt & Technik Verlag AG, H ans- Pinsel-Str. 2, 8013 Haar,
Variablen: »ints« gibt er dezimal, Tel. 089/4613-0

Ausgabe 11/November 1988


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usw.) aufzuzeichnen, und auf chentlich (!) Als Basis dienen die
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Nase voll haben! D ruckm askengeneraloren sind SYMPATIC
die ständig wiederholt werden gen von A ktien — Listen der für G DATEI selbstverständlich.
Selbst p ro g ram m ierb are Viren
(auch in jedem Program m ); su­ Relativen Stärke mit M ittelwert käm pfen in Ihrem ST gegenein­ D arüberhinaus sind in G DATEI
PAINT
per Auto Boots erstellen; selbst­ von Kursen und Analyse der ander. ein Taschenrechner, eine kleine
laufende Demos von jedem P ro ­ V eränderung der Rangfolge der Der ATARI ST als G rafik W ork­
— grafische K am pfausgabe Textverarbeitung für Serienbrie­ station der Superlative! Alle
gram m ohne Program m eingriffe Relativen Stärke über 3 W ochen — T race M odus fe und ein Expcitensyslein inte­
und Kenntnisse u.v.m . Die A n­ (wahlweise Bildschirm oder F unktionen, die für ein effekti­
— integrierter Editor griert. Alles logisch aufgebaut ves und kom fortables Zeichnen,
wendungsm öglichkeiten sind D rucker) — u.v.m . u n d ohne große Kenntnisse ein­
— voller W eltm eisterschafts­ M alen und Konstruieren erfo r­
fast unbegrenzt! D M 398,— stan d ard fach zu bedienen. D am it Sie Ihre derlich sind, w urden integriert.
D M 99,— Handbuch vorab: D M 40,— — ausführliche deutsche D o k u ­ D aten nicht n u r erfassen, son­ Der Benutzer hat nicht nur die
G R A M D I S K II m entation dern auch bearbeiten und au s­ M öglichkeit der Erstellung einer
werten k ö nnen, wie Sie es wol­
In der neuesten Version m it allen D M 129,— individuellen G rafiktoolbox,
len. Nicht um sonst ist G DATEI sondern auch eine A nim ations­
Leistungsm erkm alen, die man
von der Gesellschaft der u n ab ­ selektion, m it der Bilder laufen
sich für eine Ram disk ü berhaupt
Harddisk Help hängigen ED V -Berater em p fo h ­ lernen. Bilder können dabei mit
Neuheiten: w ünschen kann: Resetfest bis
4 MB, dabei ab sch altb ar; in te­
grierter D ruckerspooler, Boot-
& extension len!
D M 199,—
dem G SC A N N ER und EASY-
T IZ E R eingelescn werden.
copy; P aram eter save usw. Die W ir wollen keinesfalls die Äng­
Handbuch vorab: D M 20, D M 298,—
G RA M DISK II ist im harten ste um Ihre täglichen Daten
D M 30,
GRAPHIC WORKS E insatz bereits tausendfach be­ schüren, aber sind Ihre Daten
(wird angerechnet) Handbuch vorab:

Als optim ale Ergänzung zu dBase kom patiblen D atenbanken, w ährt. wirklich sicher? W ie schnell

GDATA
VIP usw ., erstellt G R A P H IC W ORKS aus tabellarischen Z ahlen­ führt ein H eadcrash zum Ende!
D M 49,— Sie sollten a u f ein bew ährtes
darstellungen eindrucksvolle P räsentationsgrafiken. Die zahlrei­
Backupsystem nicht länger ver­
chen G rafiken (Balken-, T orten-, Liniengrafiken usw.) erm ögli­
chen eine anschauliche und übersichtliche Darstellung von Zah-
ANTI zichten. Auch sehr große Files
Siem ensstraßc 16 4630 Bochum 1
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den. P artitio n Backup, Tree V erkaufsbüro: H attinger Str. 312, 4630 Bochum 1
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Schweiz: DA TA T rade ■ Langstr. 94 ■ CH-8021 Zürich
trem vielseitigen A rbeitsw erkzeug m achen. kennt ähnliche Viren - vernich­ zienz dieses Program m s. Auch
tet alle b ekannten Viren und de­ bei der G eschwindigkeit wurden Ö sterreich: C om p u tersh o p R ittner • H au p tstr. 34
D M 198,— ren V erw andten - erkennt bei keine K om prom isse geschlossen. A-7000 Eisenstadt
Handbuch vorab D M 30,— vielen kom m erziellen P ro g ra m ­ D M 129,— Alle Preise sind unverbindlich em pfohlene Preise
m en, ob gesund oder infiziert. -
G COPY II D atenrestbestände werden geret­
COUPON
Das bew ährte vielseitige K opierprogram m wurde mit einer neuen, tet - immunisiert D isketten ge­
stark verbesserten O berfläche versehen, und m it zahlreichen Ver­ gen B ootsektorviren. Die Disket­ Hardware Uhr Hierm it bestelle ich □ per Nachnahm e
besserungen sowie neuen Features a u f den Level von 1989 ge­ ten werden geim pft. - repariert Inform ationsm atcrial (ca. DM 6,50
defekte und infizierte B ootsekto­ Die U hr wird ohne L ötarbeiten
bracht. (DM 2 ,— beiliegend) V ersandkosten)
ren - Link Viren werden von den im Rechner eingebaut, so daß
Mit seinen zahlreichen Zusatzplänen kann Ci CO PY II nun noch C 2 Dem odisketten
infizierten Program m en abge­ d er ROM P o rt frei bleibt. Sie h a ­ □ Verrechnungsscheck
m ehr: kopiert und form atiert alle Form ate (912 K-, 862 K-, 416 K-
ben ständig die aktuelle Zeit und und Infom atcrial
Disketten mit 10 oder 11 Sektoren und 80-83 T racks) - optim ale schnitten und vernichtet. - intel­ liegt bei ( + DM 5,—
ligente B ootsektorscannung; e r­ das aktuelle D atum ! Die B atterie (DM 10,— beiliegend)
Kopiergeschwindigkeit bei 100% Datensicherheit - alle P ro g ram ­ V ersandkosten)
kennt auch noch unb ek an n te Vi­ g aran tiert hohe G anggenauigkeit
me ohne H ardw arekopierschutz werden kopiert. Neu: bis T rack
ren. - Updateservice und Daten­ und m indestens 3 Ja h re Laufzeit Absender:
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rettungsservice für registrierte bei voller S ch altjahrcrkennung.
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pien. Kaubkopien sind strafbar! anschlußfertige U h r beträgt nur
Für alle ST mit M onochrom- und Farbmonitor.
D M 99,— D M 79,—
D M 99,—
M on itore

Startschuß zum Vergleichstest der


Farbm onitora Im Redaktionseinsatz
mußten fünf Bildschirme der Billig-
Kiasse zeigen, was sie können. Hier
haben wir unsere Erfahrungen zu ­
sam mengetragen. Eins vorweg: Uns
überraschte die Leistungsfähigkeit
dieser preiswerten Geräta

Uwe Wirth
erade bei grafischen Anwen­

G dungen verzichtet man nur un-


gerne auf Farbe. Viele Spielpro­
gramme setzen die niedrigste Auf
sungsstufe mit ihren 16 Farben voraus
und verweigern schlicht ihren Dienst in
der monochromen Auflösung.
Bisher mußte man meistens tief in die
Tasche greifen, um einem Farbmonitor
zu erstehen, der nicht nur für Spiele ge­
eignet ist. Gerade bei Textverarbeitung
oder Anwendungsprogrammen, die in
der mittleren Auflösung des ST laufen,
zeigten die erschwinglicheren Modelle
bisher oft Mängel. Die für den ST ge­
eigneten Monitore mit analogem RGB-
Eingang haben heutzutage einen wesent­
lich größeren Marktanteil als bei der Ein­
führung der Atari ST-Serie. Sollte sich
dies nicht auch auf die Preise und die
Qualität der gelieferten Bilder ausge­
wirkt haben? Um diese Frage zu klären,
haben wir fünf Geräte einem gründli­
chen Test unterzogen. Entscheidend für
unsere Auswahl war ein Preis unter 1000
Mark. Das heißt, einmal haben wir uns
nicht ganz genau an diese »Schallgren­
ze« gehalten, aber dieser Monitor liegt
nur etwa 100 Mark darüber. Dafür weist
er aber auch besondere Eigenschaften
auf, die uns dazu veranlaßt haben, eine
Ausnahme zu machen.

Das S tarterfeld
Im Fünfkam pf
Der am längsten auf dem Markt prä­
sente Atari SC1224, der preismäßig im
oberen Mittelfeld unseres Testfeldes
liegt, mußte gegen eine zum Teil erheb­
lich jüngere Konkurrenz antreten. Als
weitere Probanden stellten sich uns der
Highscreen KP 548, Commodores Mo­
dell 1084 und ein Profex K 748 zum Test.
Der Highscreen Multiscan war der teuer­
ste Monitor unseres Quintetts, dafür ist
er aber auch ein sogenannter Multisync-
Monitor. Er kann sich also automatisch
auf verschiedene Vertikal- und Horizon-
talfrequenzen einstellen. Somit ist bei D er Klassiker
diesem Monitor auch die höchste Auflö­
sung der STs darstellbar. Bei der Bewer­
tung schenkten wir der Bildqualität und
einer verzerrungsfreien Wiedergabe am
meisten Aufmerksamkeit. Auf scharfe
Farbübergänge und die Textdarstellung
bei mittlerer Auflösung achteten wir da­
bei besonders. Natürlich erwiesen wir
auch der Bedienungsfreundlichkeit Refe­
renz, denn bei einem M onitor sollten
zum Beispiel alle wichtigen Bedienele­
mente leicht von vorn erreichbar sein. In
die Beurteilung flössen weiterhin beson­
dere Ausstattungsmerkmale, die Ton­
qualität und nicht zuletzt der Preis mit
ein. Für welches Gerät Sie sich entschei­ Einen durch und durch soliden Ein­
D er Vielseitige
den, hängt von Ihrem persönlichen Ein­ druck macht das älteste Modell dieses Als wahrer Alleskönner erweist sich
satzgebiet ab. Unter Umständen ist für Vergleichs, der SC 1224 von Atari. Ob­ der Highscreen Multiscan MS 800. Die­
Sie nicht der Testsieger das optimale Ge­ wohl er schon lange Zeit angeboten wird, ser M onitor ist als einziger in der Lage,
rät. Wenn Sie zum Beispiel schon einen hält er in unserem Vergleich spielend mit, alle Auflösungsstufen darzustellen. Der
monochromen Monitor besitzen und ei­ ja er lehrt einige seiner Mitbewerber so­ Anschluß an den Computer muß leider
nen Zweitmonitor für Spiele suchen, ist gar das Fürchten. Dieser Monitor schlägt über ein Adapterkabel erfolgen. Wird
die Textdarstellung bei mittlerer Auflö­ bei der Bildschärfe alle anderen aus dem während des Betriebs in einer der niedri­
sung nur von sekundärer Bedeutung. Feld. Nur drei Konkurrenten schafften gen Auflösungen auf die hohe umge­
es, nahe an seine Position heranzukom­ schaltet, so ist der Bildfang neu einzure­
Die Entscheidung men. Aber der Atari-Monitor war in die­ geln. Er erreicht in der Monochromdar­
ser Disziplin immer eine Idee besser, be­ stellung nicht die Qualität eines reinen
lieg t bei Ihnen sonders wenn es um die Textdarstellung Monochrommonitors. Bei der mittleren
in der mittleren Auflösung ging. Störend Auflösung bleibt die Textdarstellung le­
Anders sieht es aus, wenn Sie einen gu­ empfanden wir nur die etwas breiten Ste­ serlich.
ten Allround-Monitor suchen. Hier ist ge der Lochmaske, die deutlich zu erken­ Die Farbbrillanz fällt hinter der des
die Textdarstellung, besonders in der nen sind. Trotzdem schaffte es dieser Atari etwas ab, doch damit läßt es sich le­
mittleren Auflösung, sehr wichtig. Auch Oldie auf dem Ehrentreppchen in Sa­ ben. Als klarer Nachteil erweist sich das
der Bildgeometrie kommt hier eine be­ chen Bildqualität ganz oben zu stehen, Fehlen eines Tonteiles. Alle wichtigen
sondere Bedeutung zu, da die Größen­ denn auch bei der Verzerrungsfreiheit er­ Regler sind seitlich unter einer Klappe
verhältnisse bei vielen Anwendungen zielte er gute Ergebnisse. angebracht. Komfortabel ist auch der in­
doch eine erhebliche Rolle spielen. Dafür Bei der Farbbrillanz ist das erreichte tegrierte Monitorständer, der die ergono­
darf dann vielleicht auch die Farbdar- Qualitätsniveau beachtlich, obwohl hier mische Ausrichtung des Bildschirms er­
stellung etwas schlechter sein. Spiele m a­ andere Mitbewerber etwas besser sind. heblich erleichtert. Bei unserem Ver­
chen auch dann Spaß, wenn die Farbdar- Die Farben wirken etwas gedeckt, was gleich liegt der Multiscan etwa gleichauf
stellung nicht ganz so gelungen ist. Un­ besonders bei Rottönen auffällt. mit dem KP 548 derselben Firma, deckt
genügende Schärfe und damit schlechte Da der M onitor nur für die Computer aber durch seine Konzeption ein anderes
Textdarstellung verleiden Ihnen aber der ST-Serie konzipiert wurde, ist ein An­ Anwendungsgebiet ab.
schnell die Freude an Ihrem Textpro­ schluß an einen anderen Computer
gramm. Die beste Lösung ist hier unter schwierig. Beabsichtigen Sie jedoch Modell: High Screen
Umständen ein Multisync-Monitor. Er nicht, in der nächsten Zeit auf ein ande­ Multiscan
erlaubt die Darstellung aller Auflösun­ res Computermodell umzusteigen, kann MS 800
gen, und somit sind Sie in der Lage, für dieser Monitor empfohlen werden. Er Vertrieb: Vobis
jede Applikation die optimale Umge­ bietet nichts Besonderes, ist aber ein gut­ Pixelabstand: 0,31 mm
bung bereitzustellen. Der »Luxus«, nur mütiges Arbeitspferd, das seine Aufga­ Schirmdiagonale: 14 Zoll
einen Monitor für alle Darstellungen zu ben zufriedenstellend ausführt. Der Eingänge: TTL analog
haben, ist bei genauerer Betrachtung Preis dieses Ausgabegerätes ist allerdings TTL digital
auch nicht teurer, als zwei Monitore zu etwas zu hoch. (CGA/EGA)
kaufen. Hier müssen Sie selbst entschei­ Besonderheiten: Multisync-
den, welche Anforderungen Sie an Ihren Modell: Atari SC 1224 Monitor, alle
Monitor stellen. Genaue Überprüfung Pixelabstand: 0,29 mm Auflösungen,
erspart Ihnen hier oft viel Geld und Är­ Schirmdiagonale: 12 Zoll Schwenkfuß,
ger. Studieren Sie also unseren Ver­ Eingänge: RGB analog kein Tonteil
gleichstest, aber vergessen Sie dabei Preis: 898 M ark Preis: 1098 Mark
nicht, Ihr geplantes Haupteinsatzgebiet A tari D eutschland, Frankfurter Straße 89-91, 6096 Raunhelm, VOBIS M icrocom puter, Postfach 1778, Roter Bruch 32-34,
im Auge zu behalten. (uw) Tel. 06142 /2 0 9 0 5100 Aachen, Tel. 0241/500081

42 _ljJ immjji Ausgabe 11/November 1988


M on itore

Commodores Beitrag D er Spieleliebhaber

Doppeltes Lottchen
Gut schnitt auch der Monitor 1084
von Commodore ab. Er ist in der Bild­ Der High Screen KP 548 leistet für sei­ Der Profex CM 14 S bedient sich zwar
qualität mit dem Highscreen KP 548 zu nen Preis Erstaunliches. Eindruck und der gleichen Elektronik wie der KP 548,
vergleichen. Die Darstellung von Text ist Schärfe dieses Gerätes können durchaus aber das macht noch keinen gleichwerti­
sauber und auch die Bildgeometrie überzeugen. Textdarstellung mit 80 Zei­ gen Monitor. Die Bildröhre dieses Gerä­
stimmt. Allerdings wirkt das Bild immer chen pro Zeile bereiten ihm keine Schwie­ tes reicht nicht an die des Schwestermo­
ein wenig unscharf, was sich am Rand rigkeiten. Dies und die äußeren Ähnlich­ dells heran. Bei der Textdarstellung in der
besonders bemerkbar macht. keiten mit Commodores 1084 und dem mittleren Auflösung zeigt sich dies be­
Dafür ist die Farbbrillanz dieses Gerä­ Profex CM 14 S drängten uns die Frage sonders deutlich. Die Buchstaben fließen
tes hervorragend, bunte Bilder bringt er auf, ob diese nicht baugleich sind und etwas auseinander und auch mit der
in sehr klaren und kräftigen Farben. An­ nur unter verschiedenen Namen angebo- Geometrie gibt es einige Schwierigkeiten.
genehm ist die Entspiegelung des Bild­ ten werden. Ein Blick in die Schaltpläne Zum Beispiel wirken die Randbegren­
schirms, da auch bei heller Umgebung klärt diesen Verdacht auf: Alle arbeiten zungen bei Wordplus und anderen Pro­
ein einwandfreies Arbeiten gewährleistet mit der gleichen Elektronik, aber die grammen leicht »verbogen«. Die Farben
ist. Die Schnittstellenauswahl ist reich­ Bildröhren sind verschieden. Dieser Mo­ sind intensiv und leuchtend, und Farb-
haltig, der M onitor verarbeitet analoge nitor hat, im Gegensatz zu Commodores übergangsfehler treten nur in geringem
und digitale RGB-Signale. Auf der Front 1084, eine spiegelglatte Schirmoberflä­ Maße auf. Textverarbeitung können wir
des Gerätes ist der Netzschalter und un­ che, die manchmal die Arbeit an diesem mit diesem Monitor nicht empfehlen,
ter einer Klappe sind die Regler plaziert. Gerät erschwert. Beim Bildtest schnitt aber bei Anwendungen wie Malpro­
Im Gesamturteil erreichte dieses Gerät dieser M onitor fast so gut wie der Atari grammen oder Spielen ist er in seinem
den zweiten Platz. Wenn Sie einen Moni­ ab, und er wäre fast Zweiter unseres Ver­ Element.
tor mit einer guten Farbwiedergabe be­ gleichs geworden, aber die fehlende Ent­ Die Ausstattung des Monitors ist fast
nötigen und der Preis nicht stört, ist dies spiegelung wertete ihn auf den dritten komplett, nur fehlt ein passendes Kabel
der richtige Monitor für Sie. Ansonsten Platz ab. Allerdings müssen wir sagen, um ihn mit einem ST zu verbinden. Der
sollten Sie sich einmal den High Screen daß die ersten drei Plätze sehr nahe bei­ Handel bietet aber entsprechende Kabel
KP 548 ansehen, denn es scheint, als gä­ einander liegen. Auch die übrige Ausstat­ an. Wenn Sie schon einen Monochrom­
be es da nicht nur äußere Ähnlichkeiten. tung ist bei allen drei Modellen fast monitor besitzen und auf der Suche nach
gleich. Mit einem Preis von 548 M ark einem erschwinglichen Farbmonitor
Modell: Commodore ist bei diesem Monitor das Preis-/Lei- sind, kann der Profex CM 14 C genau der
1084 stungsverhältnis ausgezeichnet. richtige für Sie sein. Denn er ist mit ei­
Pixelabstand: 0,42 mm nem Preis von 498 M ark recht günstig.
Schirmdiagonale: 14 Zoll Modell: High Screen
Eingänge: RGB analog KP 548 Modell: Profex CM 14S
RGB TTL Vertrieb: Vobis Vertrieb: Vobis
FBAS (Cinch) Pixelabstand: 0,42 mm Pixelabstand: 0,42 mm
Luminanz Schirmdiagonale: 14 Zoll Schirmdiagonale: 14 Zoll
(Cinch) Eingänge: RGB analog Eingänge: RGB analog
Chrominanz RGB digital RGBl digital
(Cinch) Cinch Cinch (FBAS)
Stereoton Toneingang Toneingang
(Cinch) Besonderheit: Stereoton Besonderheit: Aufstellfuß
Besonderheiten: entspiegelter extra Kabel extra Kabel
Bildschirm nötig nötig
Preis: 748 Mark Preis: 548 Mark Preis: 496 Mark
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Ausgabe 11/November 1988


jujJjhimjf] 43
M onitore

Fernsehstudio ä la ST
Uwe Wirth Wenn Sie einen Videorekorder oder eine Videokamera besitzen, bietet
Ihnen ein Genlock neue Gestaltungsvarianten für Ihre Film a Was leistet
das »G S T 30«-Genlock, das wir einem kritischen Test unterzogen haben?
in Genlock dient in erster Linie

E dazu, das Bildsignal eines Video­


recorders mit dem eines Com pu­
ters zu mischen und das Ergebnis auf
dem Monitor darzustellen. Diese Bild­
mischtechnik verwenden auch große
Fernsehstudios, um Vor- und Nachspann
eines Filmes zu erzeugen. Es ergeben sich
aber noch eine Reihe anderer Anwen­
dungsgebiete. Videosignale lassen sich
leider nicht so einfach wie Tonsignale
mischen, da bei ersteren nicht nur die
Bildinformation, sondern auch Steuer­
impulse enthalten sind. Da das Video­
oder Monitorbild zeilenweise abgetastet
wird, muß genau festgelegt sein, wann ei­
ne neue Zeile beginnt. Diesen Zeilenstart
bestimmt der sogenannte Horizontal-
Synchronimpuls. Der Vertikal-Syn- Computergrafik
kombiniert mit realen
chronimpuls regelt den Zeitpunkt, an
Bildern. Mit einem
dem ein neues Bild beginnt. Mischt man Genlock sind solche
nun diese Synchronsignale einfach ohne Effekte recht einfach
weiteres zusammen, so erhält man als zu erzielen

gen. Erst nach dieser Prozedur ist das


Gerät betriebsbereit.
Die Bedienungselemente sind etwas
unpraktisch auf der Rückseite des Gen-
locks angebracht. Mit einem dieser Reg­
ler wird die Horizontalfrequenz des Gen-
locks an die des verwendeten Monitors
Titelbeschriftungen für
angepaßt. Die beiden anderen Potentio­
den selbstgedrehten meter bestimmen die Farbintensität und
Videofilm sind mit den Kontrast des zugemischten Bildes.
dem Genlock GST 30 Ein Kippschalter erlaubt es, den Hinter­
kein Problem. Für die grund des Desktops — oder eines Pro­
Schriftgestaltung eig­ grammes — transparent oder undurch­
net sich fast jedes
Malprogramm wie zum
sichtig darzustellen. Unglücklicherweise
B eispiel»Neochrome« fehlt bei diesem Gerät eine Ein- oder
oder »Degas Elite« Ausblendfunktion. Sie können das zuge­
mischte Videosignal also weder zu- oder
Resultat bestenfalls durchlaufende und allen Kabeln und Teilen aus, die zum Be­ abschalten, noch sanft ab- oder zublen­
total verzerrte Bilder. Der M onitor er­ trieb nötig sind. Leider ist die mitgelie­ den. Damit sind die Einsatzgebiete dieses
kennt nicht mehr richtig, wann er mit ei­ ferte Anleitung in Französisch, doch die Genlocks eng begrenzt.
ner Zeile oder einem Bild beginnen soll, gute Bebilderung hilft über kleinere Un­
da er mehrere Synchronisations-Signale klarheiten hinweg. Als erstes müssen Sie In der Praxis
empfängt. Die Signale der verschiedenen den Computer öffnen, den Video-Shifter
Programmquellen müßten also irgend­ ausbauen und diesem eine Erweite­ Die Anschlußbuchsen dieses Bild­
wie aufeinander abgestimmt sein. Am rungsplatine unter die IC-Beinchen mischers sind alle in praxisgerechter
einfachsten ist es, wenn eine Progamm­ schieben. Diese Prozedur ist bestimmt Normausführung vorhanden. Somit er­
quelle sich an die Steuersignale des ande­ nicht jedermanns Sache, außerdem ver­ geben sich beim Anschluß an die heimi­
ren Signals anpaßt. Genau diese Aufgabe lieren Sie so eventuelle Garantieansprü­ sche Videoanlage und an den Computer
übernimmt das Genlock. che. Um eine Cinch-Buchse zu installie­ keine Schwierigkeiten, insbesondere da
Die Firma Musik- und Grafiksoftware ren, müssen Sie noch eine Bohrung an alle erforderlichen Kabel im Lieferum­
Shop liefert das »Genlock GST 30« mit der Rückwand des Computers anbrin­ fang enthalten sind.

44 Ausgabe 11/November 1988


Te a m S u c h t P r o f i
Diese Gang hätte um Handschellenbreite*
die Bank von England erleichtert.

'e s fehlte nur


ein schneller Fahrer.

Pr o f i S u c h t T e a m
Zukunftsweisender EIZO-Monitor sucht erfolgsorientierte Hardware.
Imm er m ehr Anwender erkennen, daß man bei der Aus­
wahl seines Monitors keine Kompromisse eingehen sollte.
Nur absolute Professionalität kann sich auch hier letztend­
lich durchsetzen. Nehm en Sie den EIZO FLexscan 9070S
mit automatischer Synchronisation von 20 bis 50 kHz, ent-
spiegelter 16” Bildröhre, 0,31 mm Lochmaske und einer
maximalen Auflösung von 1024 x 800 Bildpunkten. Er ge­
hört zu den echten Profis im Hardware-
Team. Weitere Features: alle Bedienele- f " " I ’"¿¡Pä |
mente befinden sich an der Frontseite, * " B. 1
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M onitore

und 1500 Mark. Der genaue Preis stand


bei Redaktionsschluß noch nicht fest.
Bei so hohen Anschaffungskosten sollte
das Gerät eigentlich auch mehr Funktio­
nen, wie stufenloses Ein- und Ausblen­
den, beherrschen. Weiterhin stören die
auf der Rückseite angebrachten Regler
und die Schwächen bei der Farbausblen-
dung den ansonsten positiven Eindruck
erheblich. Den Preis des Genlocks soll­
ten Hersteller und Vertrieb deshalb bes­
ser noch einmal überdenken. (uw)
M usik- und Grafiksoftw are Shop, W asserburger Landstraße 244,
8000 M ünchen, Tel.: 0 8 9 /4306207

W ertung
Produktnam e: GST 30
Preis: 1000 bis 1500 Mark
Hersteller: Satellite & Television
Die stabile Bauweise kennzeichnet das GST 30
Vertrieb: Musik- und Grafik­
software Shop
Ist die Verkabelung erfolgt, müssen nommen und den »frechen Wurm« mit Lieferumfang: Genlock GST 30
Sie noch ein Programm starten und es dem Zeichenprogramm Degas Elite ge­ Zwischenplatine
kann losgehen. Liefert zum Beispiel ein malt. Dabei mußten wir feststellen, daß Scart-Scart-Kabel
Videorecorder eine Filmaufzeichnung, das Genlock nicht nur die Hintergrund­ HF-Cinch-Kabel
so läuft dieser Film im Hintergrund des farbe ausblendet, sondern auch in der Video-/Ton-Kabel
Desktops ab. Mit einem Malprogramm Helligkeit ähnlich eingestellte Farben. Scart-Atari-Kabel
Betriebsanleitung
— wir haben in unserem Beispiel mit Dies schränkt die Farbauswahl erheblich
»Degas Elite« gearbeitet — kann man ein. Stärken:
nun einfach einen Text als Vorspann ein­ Aber auch so bieten sich bereits viele □ einfach zu bedienen □ komplette
Ausstattung □ robustes Gehäuse
tippen. Wollen Sie Ihren selbstgemach­ reizvolle Gestaltungsmöglichkeiten. Da
ten Videofilm betiteln, so ist ein zweiter es inzwischen gute Animationsprogram­ Schwächen:
Videorecorder notwendig, um die ge­ me für die ST-Serie gibt, sind auch Kom­ □ Atari muß geöffnet werden □ Farb-
ausblendung mit Fehlern □ Regler auf
mischten Informationen aufzuzeichnen. binationen von bewegter Computergra­
der Rückseite □ keine Ein- und Aus­
Aber auch ohne zweites Aufzeichnungs­ fik und Videoaufnahmen kein Problem. blendfunktion □ Computersignal wird
gerät eröffnen sich interessante Anwen­ Hier öffnet sich Ihnen eine neue Dimen­ nur gezeigt, wenn Videosignal anliegt
dungsgebiete. Ein Beispiel hierfür zeigt sion kreativer Computergrafik. Diese
Fazit: für einfache Anwendungen geeig­
unser zweites Bildschirmfoto. Den Apfel neue Dimension ist allerdings recht teuer, net, dafür aber zu teuer
haben wir mit einer Videokamera aufge­ denn das GST 30 kostet zwischen 1000

GenlockSchnappschüsse gesucht
Senden Sie uns Ihre besten Bildschirmfotos

Wir glauben, daß Sie, lieber Leser, winkt ein ST-Magazin-Abonnement für haben, und senden Sie alles an folgende
noch viel bessere Ideen haben als wir. ein Jahr frei Haus. Außerdem veröffent­ Adresse:
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ter Ihnen auf, uns Ihre besten Genlock- ST-Magazin. Also fotografieren Sie Ihre Redaktion ST-Magazin
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bei keine Grenzen gesetzt. Natürlich win­ Dabei ist es egal, welches Filmmaterial Hans-Pinsel-Straße 2
ken auch einige interessante Preise. Wir Sie bevorzugen. Sowohl Dias als auch 8013 Haar bei München
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Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. M itarbeiter der M arkt &
nem beliebigen Programm aus der kommen. Schreiben Sie uns bitte noch Technik AG sowie deren Angehörige sind von der Teilnahme
Cyber-Serie. Den Plätzen zwei bis zehn mit welcher Ausrüstung Sie gearbeitet ausgeschlossen.

46 Ausgabe 11/November 1988


Sparen Sie sich
den Plotter.

BECKERcad ST
„Power without the price“ : Das Atari- down-Menüs leicht bedienen. Alle relevanten Und für Studenten der technischen Fachrich­
Motto ist zu gut, als daß es nur für Normen - von der Bemaßung bis zur Strich­ tungen inkl. Architektur haben wir noch ein be­
Hardware gelten dürfte. Deshalb stärke - sind berücksichtigt. Multi-Layer-Tech- sonderes Bonbon: Eine komplette Studenten­
zeichnet sich das neue BECKERcad ST nik: Bis zu 99 Ebenen können version, bei der nur der
doppelt aus - durch eine Ausstattung, gleichzeitig verwaltet und im aufwendige Schuber
die Technische Zeichner, Grafiker oder Speicher gehalten werden. Sym­ fehlt, kostet gegen Vor­
Architekten auf der ganzen Linie über­ bol-Bibliotheken für unter­ lage der Immatrikula­
zeugt, und einen Preis, der jeden Kauf­ schiedlichste Anwendungen - tionsbescheinigung nur
mann unter dem Strich glücklich von den beiliegenden DIN-Sym- DM 199,-.
macht. So haben Sie gleich einen hüb­ bolen bis zu selbst angelegten.
schen Grundstock für einen Plotter Seitenformate bis DIN AO mit BECKERcad ST -
oder ein anderes Ausgabegerät stufenlosem Vergrößern und das ist je tzt die
gespart. Verkleinern. Zeichenfunktionen Norm.
wie „Kreis und Kreisbogen durch drei Punkte“ BECKERcad ST läuft auf Atari-Rechnern
Für ganze 498,- Mark gibt es Computer-Aided- oder Freihandzeichnung. Konstruktionsbe­ mit ROM TOS und mindestens 1 MegaByte. Für
Design mit einer Weltneuheit: BECKERcad ST fehle wie „Tangente(n) an zwei Kreise anlegen“. komplizierte Berechnungen werden 2 Mega-
hat die integrierte Programmiersprache „PS“, Automatische Bemaßung von Strecken, Krei­ Byte bzw. eine Festplatte empfohlen.
die sich an den Standard- sen und Winkeln mit deut­ BECKERcad ST enthält Treiber für die folgen­
Seitenbeschreibungsspra- schen und englischen Maßein­ den Drucker und Plotter: Atari Laser SLM 804,
chen wie PostScript orien­ heiten. Stücklistenverwaltung Epson LQ/FX-Serien, Epson Hi-80-Plotter,
tiert. Mit den Zeichen- und für eine leichtere Kalkulation. NEC P6/P7/2200 und HP/GL-kompatible
Programmierbefehlen von Blockfunktionen wie Objekte/ Plotter (wie der Roland DXY-Plotter). Außer­
PS können Sie BECKERcad Bereiche ausschneiden, grad­ dem werden PostScript-Drucker wie der Apple
ST um neue Funktionen weise drehen, spiegeln oder LaserWriter II NT unterstützt.
erweitern: Speichern Sie verformen. Hilfsfunktionen wie
die mit dem Interpreter ein frei definierbares Raster
erstellten Programme ein­ oder eine Undo-Funktion über
□ Hiermit bestelle ich BECKERcad ST für DM 498,-
fach als Makro ab. beliebig viele Schritte. Stücklistenverwaltung
□ Ich bin Student und bestelle daher BECKERcad ST für DM 199,—
Schön lange vor dem ersten eigenen Pro­ zur leichteren Kalkulation. Eingabe von Vektor­ Eine Kopie meiner Immatrikulationsbescheinigung liegt bei.
gramm bietet BECKERcad ST Anfängern wie text in der Zeichnung mit verschiedenen Satz­
Fortgeschrittenen aber einen höchst reellen arten und Schriftgrößen. Eigener Zeichensatz-
NAME, VORNAME
Gegenwert fürs Geld: BECKERcad läßt sich Editor. Kurz: alles, was ein professionelles CAD-
durch die Maus-/Tastensteuerung und Pull- Programm auszeichnet und noch mehr.
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M onitore

■■>14
F a r b fï^ o e
i s t ¡ 3 ^ 9^
iA & x e * e l f f f i* * * *

In terface ein »farbiger« A tari nich t lä n ­


Hans Hoffmann
ger V orbehalten.
Eines jedoch gleich vorweg: An Text­
ie meisten ST-Besitzer stehen verarbeitung oder hohe Qualität in punc­

D beim Kauf ihres Computer-Sy­


to Auflösung dürfen Sie beim Anschluß
stems vor der schwierigen Frage, eines Video-Modulators nicht denken,
denn ein Fernsehapparat ist nicht in der
welcher Monitor für ihre Anwendungen
der passendste ist. Die Entscheidung fällt Lage, mit einer Bildwiederholfrequenz
mi0er^ ^ ^ Z ^ lalor
dann in den meisten Fällen auf den mo­
nochromen M onitor SM 124. Die Wahl
zugunsten eines Schwarzweiß-Monitors
bestätigt sich immer wieder, liegen doch
die Hauptanwendungsgebiete des ST in
der Textverarbeitung und dem Low-
Cost-CAD-Bereich. Schade ist nur, daß
diesen Leuten die ganze bunte Farben­
welt des ST verborgen bleibt (er hat ja
immerhin 512 Farbtöne zu bieten). Meist
reicht der häusliche Etat nicht für einen
RGB-Zweit-Monitor, der die ST-Farben 1
zum Leuchten bringen könnte. Doch
sollten Sie einen Farbfernseher mit Vi­
deo-Eingang, einen Farbmonitor oder
einen Videorecorder mit entsprechen­
dem Eingang Ihr eigen nennen, so bleibt
Ihnen mit der folgenden Bauanleitung
für ein preiswertes FBAS-Videosignal- Bild 2. So sieht das PAL-Normsignal aus

Bild 3. Darstellung der Vertikal-Synchronimpulse Bild 4. Prinzip-Skizze des Ausgangs-Signals

48 WMjW/I Ausgabe 11/November 1988


Unser Service endet
phiigerm a nicht an der Ladentür.
Auch bei Versand­
bestellung garantieren
wir Ihnen unsere
volle Unterstützung.

Aus unserem umfangreichen Software-Angebot:


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von 71 Hz oder den Auflösungs werten


des Atari-Farbmonitors zu konkurrie­
ren. Doch für heiße Spiele-Sessions ist
die Wiedergabe über einen Farbfernse­
her absolut ausreichend.
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faces (in Bild 1 zu sehen) benötigen Sie SPRACHEN BUSINESS
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unglücklichen Umständen zu Schäden Salix Prolog 198,- flbuMAN f Buchhaltung 798,-
Omikron Basic Compiler 178- PC-DITTO MS-DOS-Emulator 198,-
an Ataris edlen Bauteilen (der Video- GFA Basic Interpreter V3.0 198,-

Shifter sei gegrüßt) kommen.


Cobol-Paket Utah-Cobol
und PC-Ditto u. e. Progr.shell 398,-
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OS-9 m. div. Compilern 1598,- Tetris s/w 49,-
Zum besseren Verständnis der Funk­ Psion Chess s/w u. Farbe
Carrier Command F.
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tionsweise unserer Schaltung erörtern TEXT


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Flight II Flugsim. s/w u. F. 99,-
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analogen Synchronimpuls. Würde man CADpro|ect Normalversion Einzellaufwerk 5.25", 40/80 398,-
CAD-3D Cyberstudio 10 Disketten 3.5", 2DD Fuji 36,-
hier bereits versuchen ein FBAS- oder ein Timeworks Publisher 10 Disketten 3.5", 2DD no name 26,-

PAL-Signal (dieses wird gleich noch er­


klärt) zu generieren, so müßten D-A-
Wandler und weitere externe Bauteile
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dem Video-Chip nachgeschaltet ist — so liefern wir nur geg en Vorkasse
(Überweisung oder Euroscheck)..
Neu: 4600 Dortmund 50
erhalten wir dort geeignetere Signale. Es k Baroperstr. 337, © 0231-759292
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Ausgabe 11/November 1988


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Uoberreuter Media Verlagsges.mbH (Großhandel), Laudongasse 29, A-1082 Wien, Telefon (0222) 481543-0.
M on itore

.g lr t Form, sowie ein Horizontal- und Verti- werden dort richtig zusammengemischt.
kal-Synchronsignal zu Verfügung. Diese Das weiterhin nachgeschaltete Ex-Or
Signale werden wir in unserer Schaltung dient zur Invertierung des resultierenden
18/Sxand
zum Aufbau eines RGB-/Composite-Vi- Signals, da der 1377 einen negativen
S b s s s -*"* deo-(FBAS-)Wandlers verwenden. Synchron-Impuls erwartet (siehe Bild 5).
Was wir benötigen, ist ein bekanntes Das so gewonnene Signal wird dann di­
Normsignal. In der Farbfernsehtechnik rekt auf den Eingang des MCI 377 (Pin 2)
wird das PAL-Farbübertragungssystem geschaltet.
mit einer Farbträgerfrequenz von 4,43
MHz benutzt (siehe Bild 2). Zur Syn­ Die Beschaitung des
chronisation des Farbträgers im Em p­
fänger dient ein Signal von zehn Peri­
Videobausteins
oden des senderseitigen Farbträgers Da die Pegel der RGB-Signale des ST
(Burst) auf der hinteren Austastschulter fast 2 Vpp (peak to peak) erreichen und
Adimens-PROG: des Horizontalimpulses. Der Vertikalim­ unser IC nur 1 Vpp Eingangspegel verar­
Das Entwicklungspaket puls ist wesentlich länger als der horizon­ beiten kann, ist ein 2:1-Spannungsteiler
für Software-Profis tale und hat einen Umfang von 20 Zeilen (R4..R6 entsprechend zu den Abschluß­
(Bild 3). In unserer Schaltung kommen widerständen von 68 Ohm im Computer)
PROG, das Zusatzmodul zum wir dieser Forderung nicht ganz nach, da zur Anpassung der Amplituden vorge­
Datenbanksystem Adimens für die exakte Aufbereitung des Synchron­ schaltet. Mit den Tantal-Elkos (C4..C6)
Atari ST verwaltet Ihre individuel­ impulses einen großen Schaltungsauf­ wird die kapazitive Kopplung der Signale
len Daten nach dem relationalen
wand nach sich ziehen würde. Die mei­ zum Chip realisiert. Die Farbträgerfre­
Modell mit dem Benutzer­
komfort, den Sie bereits von sten Fernseher verfügen aber mittlerweile quenz von 4,43 MHz wird durch die Kon­
Adimens ST gewohnt sind. Sie über Amplitudensiebe, die unser Signal densatorbeschaltung C9 und CIO, den
konzentrieren sich auf Ihre ohne weiteres akzeptieren und richtig notwendigen Quarz und den zum genau­
Anwendung: von A (Anlagen­ auswerten. en Abgleich erforderlichen Trimmer er­
verwaltung) bis Z (Zahnarzt­ Sind alle RGB-Signale und der erfor­ zeugt. Durch die Kombination von LI,
programm). Ob als Standalone-
derliche Synchronimpuls richtig zusam­ L2, R ll und C17 wurde ein geeigneter
oder als Standby-Anwendung -
jede Problemlösung läßt sich mengemischt, so erhalten wir das gefor­ Filter zur Begrenzung der Bandbreite
schnell und effektiv mit Adimens- derte FBAS-Signal (Farb-Bild-Austast- aufgebaut. Die Werte für die Drosseln
PROG entwickeln. Zum Beispiel Signal), wie es am Videoausgang unseres wurden empirisch bestimmt und dürfen
wurden die Module EXEC und Wandlers abrufbar sein soll (Bild 4). bedenkenlos etwas abweichen. Mit P2
TALK von Adimens ST mit den variieren Sie die Amplitude des Lumi-
in Adimens-PROG enthaltenen
Funktionen geschrieben. nanzsignals (dieses bestimmt die Hellig­
keit). Zur richtigen Plazierung des Burst­
1 r ’! r
Adimens-PROG für GFA-Basic i i i i impulses auf der hinteren Schwarzschul­
Bestell-Nr. 53105 i i i i ter des PAUSignals ist das Potentiome­
DM 199,-* ter PI vorgesehen. Analog zu Bild 2 wird
(sFr 179.-7ÖS 1990,-*) hier die Lage des Bursts auf der Schwarz­
Adimens-PROG für
i i schulter abgeglichen.
ST Pascal Plus iJ
Bestell-Nr. 53108 Die Widerstände R8, R9 sowie C15 be­
HM 1QQ * stimmen die Werte für die Farbsättigung
(sFr 179,-7öS 1990,-*) (Chrominanz). Bild 6 zeigt den Modula­
Adimens-PROG für C Bild 5. Pegel des Eingangs-Synchronsignals tor-Schaltplan.
Bestell-Nr. 53106 an Pin 2 des MC 1377 Das Netzteil (Bild 7) ist in konventio­
DM 199,-*
(sFr 179-7ÖS 1990,-*)
Zur Schaltung: In unserem Aufbau neller Technik aufgebaut. Da der Strom­
* Unverbindliche Preisempfehlung bedienen wir uns eines für unsere An­ verbrauch der gesamten Schaltung nicht
wendung geradezu prädestinierten mehr als 250 mA beträgt, konnten die
Fragen Sie Ihren Händler Schaltkreises. Der MC 1377 von M otoro­ Abmessungen der Netzteilkomponenten
nach weiteren Informationen.
la benötigt »nur« Rot, Grün, Blau und sehr klein gehalten werden. Nach dem
Markt&Technik-Support: einen Synchronimpuls, den wir aller­ Trafo, der sekundärseitig rund 9 bis 12
Bei User-Registrierung rechtzei­ dings erst zubereiten müssen. Da sich der Volt Wechselspannung liefern soll, folgt
tige Update-/Upgrade-lnforma- externe Schaltungsaufwand des Video- ein Gleichrichter und ein Sieb-Elko (CI)
tion und Support-Unterstützung: Schaltkreises in Grenzen hält, wurde zur Formung der Gleichspannung. An­
Telefon 089/4613-646 oder -205. gleich noch das erforderliche Netzteil mit schließend erzeugen die Linearbausteine
Senden Sie uns bitte Ihre
auf der Platine integriert. IC1 und IC2 die erforderlichen Span­
Registrierungskarte.
Das benötigte Synchron-Signal muß nungen von 5 und 12 Volt. Die nachge­
aus einer exakten Überlagerung der schalteten Tantal-Elkos (C2 und C3) ver­
Vertikal- und Horizontal-Impulse des hindern ein Schwingen der Spannungs­
Atari bestehen. Über eine Klemmschal­ regler.


tung (Dl, D2, RI, R2) gelangen beide Si­ Um störende Einstrahlungen abzu­
gnale auf ein Exklusiv-Oder-Glied und schirmen, sollten Sie (neben einem

- 53
Metall-Gehäuse) eine doppelseitig be­ Masse-Pin neben den B-Eingang gelötet. kontrollieren. Schließen Sie jetzt das
schichtete Platine verwenden. Lassen Sie Die Belegung der Monitor-Buchse ent­ Video-Interface an Ihren Fernseher an
auf der Bestückungs-Seite das gesamte nehmen Sie dem Atari-Handbuch. und schalten Sie den Atari und das Sicht­
Kupfer stehen und bohren Sie nach dem gerät ein. Ist ein Oszilloskop zur Hand,
Ätzen zunächst wie gewohnt die Löcher können Sie die ankommenden Signale
für die Bauteile (siehe dazu auch das Inbetriebnahm e und des Atari messen. Wenn alle Spannungen
Platinen-Layout in Bild 8). Setzen Sie so­ Abgleich stimmen, werden die ICs eingesetzt und
dann (noch vor der Bestückung) auf der die beiden Potentiometer auf Mittelstel­
Bestückungsseite an jedem Loch kurz ei­ Jetzt wirds ernst. Zuerst wird nur das lung gebracht. An Pin 6 von IC3 und Pin
nen Senkbohrer an, der die Kupfer-Be­ Netzteil getestet (zunächst ohne die teu­ 2 von IC2 muß nun der Synchronimpuls
schichtung rund um die Löcher weg­ ren ICs). Auf der Platine sind zwei über­ anliegen. An Pin 9 von IC4 erhalten Sie
schabt. Kein Bauteil darf später leiten­ flüssige Lötpunkte vorhanden; wenn Sie das FBAS-Signal gemäß Bild 4.
den Kontakt mit dem Abschirm-Kupfer diese mit Stützpunkten versehen haben, Falls keine Farbe sichtbar ist und das
haben. Löten Sie zum Schluß einen lassen sich hier die Betriebsspannungen Bild Streifen aufweist, so beeinflussen
dicken Draht sowohl an diese Kupfer­
schicht als auch an einen Masse-An­
schluß der Schaltung.

Der Aufbau
Die Bestückung der Platine erfolgt ge­
mäß Bild 9 und in gewohnter Reihenfol­
ge. Zuerst die niedrigen Bauteile (Wider­
stände), dann Fassungen, Kondensato­
ren, Quarz, Potentiometer und Trafo
(Achtung Netzspannung! Sparen Sie
nicht mit Isolierschlauch). Die Signalan­
schlüsse sollten Sie auf Lötstützpunkte
legen. Als Verbindung zum Fernseher ist
unbedingt ein abgeschirmtes Video-
Kabel zu verwenden, wobei der Schirm
auf die vorgesehene Masse zu legen ist.
Die Atari-Monitor-Masse wird auf den Bild 6. Der Stromlaufplan des Video-Modulators
M onitore

Stückliste
Sie mittels PI zuerst einmal die Lage des
Widerstände
Burst-Impulses, bis ein einigermaßen (1/8 Watt) -H i c i rp- »
R I, R2 4,7 kß 9 . .1 2 U / 5 0 0 m A ^
sauberes Bild erscheint. Dann regeln Sie R3, RU 1 kß
C i
mit dem Trimmer die Farbträgerfre­
quenz, bis Farbe zu sehen ist. Sollte das
Bild immer noch nicht farbig sein, ist der
R4, R5, R6
R7
R8
R9
RIO
68 ß
47 k ß
2,2 kß
10 kß
75 ß
l l f ~ yfr
""III
T
Potentiometer
Fehler mit Sicherheit auf der Platine zu PI 100 kß
t u
suchen. Kontrollieren Sie alle Signale, die P2 2,2 kß
Kondensatoren
an IC4 ankommen sollen. Sind Horizon­ (au f Rasterm aß achten)
C7, C15, C ll I nF
tal- und Vertikal-Synchronsignal ver­ C8, C13, 10 nF
wechselt? Haben die verwendeten Spu­ C14,C16,C18
C12 47 nF
len eine zu große Abweichung? Stimmt C9, CIO 220 pF Bild 7. Der Schaltplan des Netzteils m it dem Transformator
C17 100 pF
die Anpassung vom Interface-Ausgangs­ Eikos
CI 470 p F /16 V
widerstand zum Fernseher-Eingangswi­ C2, C3 0,1 /¿F/63 V Tantal Beachten Sie beim Einbau in ein Ge­
derstand? Sind die Eikos richtig herum C4, C5, C6 15 /¿F/63 V Tantal häuse, daß es sich um ein HF-dichtes Me­
Trimmer
eingelötet und existieren keine Kurz­ T 2..40 pF tallgehäuse handeln sollte und Sie den
Eine doppelsei­
schlüsse auf der Platine? Spulen
LI 33 /¿H tig kaschierte Schutzleiter des Netzkabels mit dem Ge­
Taucht das Farbbild endlich auf, so L2 10 ßH
Platine und ein häuse verbinden müssen. Bereits durch
Halbleiter
trimmen Sie mit einem geeigneten Farb- IC1 7812 Metallgehäuse Drahtstücke oder ein verbogenes Gehäu­
IC2 7805 optimieren die
programm (zum Beispiel Neochrome) IC3 74LS86 se können 220 Volt am Gehäuse anlie-
und durch Verdrehen von P2 die Hellig­ IC4 M C 1377 Bildqualität. gen! Die Verkabelung der Netzspannung
Q uarz 4,43 M Hz Probieren Sie
keit und die Qualität des Bildes. Am be­ D l, D2 4148 muß in jedem Fall den Sicherheits-Be­
Sonstiges am besten auch
sten zeichnen Sie sich dazu ein selbster­ Trafo 220 V/9..12 V, 500 mA verschiedene stimmungen entsprechen.
dachtes Farb-Testbild mit allen Grund­ G leichrichter 1 A
Lötfahnen Spulenarten Wir wünschen Ihnen viel Spaß mit der
farben und deren Mischungen. aus. »farbigen Seite« Ihres ST. (ts)

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Ausgabe 11/November 1988
l/ÊMjiiiji 55
Heute schon schalten
Zum Seiberbauen: der programmierbare Profi-Monitor-Umschalter
»Automon II« mit Steuersoftware-Paket

entsprechenden Signale mit beiden M o­ auf die Video-Buchse herausgeführt und


Gerd Knops
Günter Kreidl nitoren zu verbinden und im ST für die bislang noch ungenutzt.
Umschaltung zu sorgen. Das ist theore­ Um per Software umschalten zu kön­
tisch möglich, denn die Umschaltung be­ nen, müssen wir den mechanischen
steht im wesentlichen aus der Umpro­ Schalter gegen einen elektrisch steuerba­
■ M M elcher Atari ST-Besitzer
grammierung des dafür zuständigen ren Schalter austauschen. Da denken Sie
kennt dieses Problem nicht:
Bausteins (der sogenannte Shifter). Aber sicher zunächst an ein Relais. Leider be­
V Wr Man startet frohgelaunt sein
von dieser Methode raten wir dringend nötigt ein Relais zum Schalten einen
neu erworbenes Spiel, um nach längerer
ab, denn bei einigen Monitoren wird die Strom von (mindestens) einigen -zig Mil­
Ladezeit auf dem Bildschirm zu sehen:
interne Hochspannung direkt von den li-Ampere. Diesen Strom kann die Moni­
»Sorry, XYZ läuft leider nur in mittlerer
Sync-Signalen gesteuert. Wenn ein sol­ torbuchse keinesfalls liefern. Um nun
oder niedriger Auflösung«. Also wird
cher Farbmonitor dann plötzlich statt aber ohne ein zusätzliches Kabel (von ei-
zähneknirschend der Schwarzweißmoni­
der erwarteten 15 kHz im H-Sync-Signal
tor abgesteckt, der Farbmonitor ange­
schlossen, und weiter geht’s. Hat man
die 32 kHz des ST-Monochrom-Modus Schalterlos schalten
serviert bekommt, zeigt er sein letztes
seinen Spieltrieb ausreichend befriedigt,
Bild, und das ist besonders hell... Fazit nem Steckernetzteil oder dem 5 Volt-
wird wieder ein bißchen gearbeitet. Man
ist, daß unser Bastelprojekt also die Anschluß des Joystick-Ports) auszukom­
startet also das CAD-Programm und
Sync-Signale umschalten sollte. men, haben wir eine andere Lösung er­
wird mit der höflichen Meldung »Sorry,
Ein weiteres, bisher noch nicht er­ dacht. Wir benutzen zum Umschalten
ZYX läuft nur in hoher Auflösung« zu­
wähntes Signal, das uns hier interessiert, ein CMOS-IC mit der Typenbezeich­
rück in den Desktop katapultiert.
ist »Monochrom-Detect«. Dieses Signal nung 4053. Dieses stellt quasi einen drei­
Kurz gesagt: Ein Monitorumschalter
wird von einem M onochrom-Monitor fachen Umschalter dar. Zur Spannungs­
muß her. Aber es sollte nicht irgendeiner versorgung war zunächst der 12-Volt-
mit Masse verbunden (auf Low-Pegel ge­
sein. Daher zeigen wir Ihnen im folgen­
legt), bei einem Farbmonitor bleibt die­ Ausgang an der Monitorbuchse gedacht,
den mit freundlicher Genehmigung des
ser Eingang des ST offen (High-Pegel). der bei einigen Fernsehern mit SCART-
Herstellers »3K« die Arbeitsweise des Buchse benötigt wird, um eben jenen
Das Betriebssystem des ST überwacht
Automon II. Diesen Monitorumschalter SCART-Eingang zu aktivieren. Inzwi­
ständig dieses Signal. Ändert das Signal
können Sie sowohl manuell bedienen als schen hat sich jedoch herausgestellt, daß
seinen Zustand (Umstecken des Moni­
auch per Software den richtigen Modus dieser Ausgang nicht genug Strom lie­
tors), so wird sofort der Shifter um pro­
einstellen. Zugleich verraten wir, wie Sie
grammiert, um den M onitor vor den fal­ fert, um das CMOS-IC betreiben zu kön­
dem ST die lästige (aber ohne Automon
schen Sync-Signalen zu schützen. An­ nen. Das liegt unter anderem daran, daß
notwendige) Eigenart abgewöhnen, je­
schließend führt der Computer einen Re­ der Ausgang im Atari über einen Wider­
den Monitorwechsel gnadenlos mit
set durch (deshalb bootet der ST beim stand geführt wird, der den Stromfluß
einem Reset zu beantworten und damit
Monitorwechsel). In der Reset-Phase begrenzt.
die Verwendung aller drei Bildschirm­ Aber es funktioniert doch: Die zu
identifiziert der ST dann wiederum an­
auflösungen innerhalb eines Programms schaltenden Sync-Signale sind im Nor­
hand von »Monochrom-Detect« den an­
zu verhindern. malzustand High, und die Information
geschlossenen Monitor, programmiert
dementsprechend den Shifter und stellt liegt in sehr kurzen Low-Impulsen. Aus.
Brandschutz TOS und GEM entsprechend ein. Für diesen Eingangssignalen bezieht das IC
uns heißt das, daß wir auch das Signal seine Energie. Dies war von den Chip-
Die für die Bildentstehung im Monitor »Monochrom-Detect« umschalten müs­ Designern so zwar vermutlich nicht vor­
verantwortlichen Signale sind beim M o­ sen. gesehen, aber umfangreiche Tests haben
nochrom-Monitor das Signal »Mono­ Was uns nun noch fehlt, ist eine Aus­ gezeigt, daß es mit allen derzeit auf dem
chrom«, beim Farbmonitor die Signale gangsleitung, mit der die Umschaltung M arkt befindlichen Ausführungen des
R (Rot), G (Grün) und B (Blau). Bei bei­ per Software zu bewerkstelligen ist. Hier 4053 tatsächlich funktioniert.
den Monitoren ist weiterhin H-Sync und hat Atari aber schon vorgesorgt, denn Die verwendeten Bauteile sind Stan­
V-Sync vonnöten, bei einigen Monitoren der GPO (General Purpose Output) löst dardelemente, lediglich die Atari-
statt dessen Composite-Sync. Nun könn­ dieses Problem elegant. Diese Ausgangs­ Buchsen und Stecker sind noch nicht
te man auf die Idee kommen, einfach die leitung von Port A des Soundchips ist überall erhältlich. Wir empfehlen, ein

Ausgabe 11/November 1988


56
M onitore

vorgefertigtes Kabel zu benutzen, da das


Anlöten des Steckers an das Kabel sogar
einen erfahrenen Löter an den Rand des
Wahnsinns bringen kann. Der Komplett­
E S bausatz mit vorgefertigtem Kabel, Buch­
sen und fertig gebohrtem Gehäuse sowie
der Programmdiskette kann bei der Fir­
ma 3K (siehe Bezugsquellen-Hinweis)
bezogen werden.
Zunächst löten Sie die drei Draht­
brücken ein. Anschließend folgen die
beiden Widerstände, danach die IC-
Fassung (Einbaurichtung beachten!).
Nun werden die Buchsen bestückt. Zu­
letzt kommt das Anschlußkabel an die
Reihe. Dazu schieben Sie zunächst den
Knickschutz und das Gewindestück über
das Kabel. Dann stecken Sie das Kabel
durch die entsprechende Gehäuseboh­
rung und anschließend die Überwurf­
mutter über das Kabel. Das Gewinde­
stück kann nun mit der Überwurfmutter
am Gehäuse montiert werden, der
Knickschutz wird erst nach dem Gehäu­
sezusammenbau aufgeschraubt. Jetzt lö­
ten Sie das Kabel auf die Platine (dabei
auf die richtige Farbzuordnung achten).
Zuletzt wird der Schalter gemäß Skizze
Der Schallplan des automa­ verdrahtet. Danach sollte noch einmal ei­
tischen Monitor-Umschalters ne Kontrolle der Lötstellen und der Ka­
belanschlüsse erfolgen, bevor das IC ein­
gesetzt wird. Beachten Sie dabei unbe­
dingt die Einbaulage!

Testlauf
Jetzt kann der erste Test erfolgen: Da­
zu verbinden Sie den Automon mit den
beiden Monitoren und dem Computer.
Nun zunächst die Monitore einschalten
und vorwärmen, damit Sie eventuelle
Fehler sofort sehen. Schalten Sie jetzt
den Computer ein und überprüfen Sie
die einwandfreie Funktion in beiden Mo­
di durch Umschalten. Anschließend soll­
Das Platinenlayout in Original- ten Sie noch das Umschalten per Soft­
Größe ware testen. Waren alle Tests erfolgreich,
können Sie die Platine ins Gehäuse
schrauben. Nun noch den Gehäuse­
deckel aufstecken (dabei die Beschrif­
tung beachten). Zum Schluß wird der
Knickschutz verschraubt: Fertig!
Funktioniert der Automon nicht ein­
wandfrei, sollten Sie zunächst noch ein­
mal die Lötarbeit sowie die Verdrahtung
überprüfen. Falls dies keine Besserung
bringt, helfen vielleicht die folgenden
Hinweise.
Bei ganz alten STs (speziell 520er ohne
» + «) liegt auf Pin 8 nicht die 12-Völt-
Nach dieser Zeichnung Schaltspannung, sondern Masse. In die­
bestücken Sie die Platine sen Fällen trennen Sie die Verbindung

Ausgabe 11/November 1988


57
Die Monitorstecker-Pin­ resolution« setzt die Bildschirmauflö­ Reihe von Variablen umstellen, aber
belegung und die Verdrahtung sung und wahlweise auch die physikali­ beim AES stellt sich die Sache schon
des Umschalters sche und logische Bildschirmadresse so­ schwieriger dar. Für viele Anwendungs­
wie eine Farbpalette neu. Bevor Sie diese fälle spielt das aber keine Rolle. So könn­
Prozedur das erste Mal benutzen, müs­ te man etwa ein Grafikprogramm schrei­
STECKER
VON H IN T E N GESEHEN sen Sie mit »Automon init« eine Initia­ ben, das in allen drei Auflösungen zu­
lisierung vornehmen. Dabei wird zu­ gleich arbeiten kann, wobei sich die Be­
nächst der erste RTS-Befehl im ROM ge­ dienerführung (Icons, Menüs, Formula­
4 / o o o o y
sucht und dann der Sprungvektor re etc.) auf den Monochrom-Bildschirm
8 O O O O 5
»swv vec« auf dieses Ziel gerichtet. beschränkt.
12V o o o o h
Natürlich wird dabei der alte Sprungvek­
tor gesichert, ebenso wie die aktuelle
13
PI N
Bildschirmautlösung und die Färbpalet- In Farbe booten
te. Die Prozedur »Old-resolution« dient
NC □ D NC dazu, die ursprüngliche Auflösung je­ Bedingt durch die Konstruktion des
■ 4
derzeit wieder zu restaurieren. Dies ge­ Automon können Sie nur vom Farbmo-
schieht auch, wenn Sie die Initialisierung dus auf den Schwarzweißmodus zurück­
41 » ■ 3
des Automon mit »Automon-exit« rück­ schalten, wenn der Farbmodus bereits
gängig machen, was stets vor dem Verlas­ beim Booten per Software eingeschaltet
sen des Programms der Fall sein sollte. wurde. Es ist also nicht möglich, bei ma­
YMONO Auf ähnliche Weise läßt sich die
COLOR
nueller Umschaltung in den Farbmodus
SCHALTER
ANS»CHLUSSBELEGl NG Automon-Steuerung in jeder Program­ hinterher noch per Software die mo­
miersprache realisieren, die Zugriff auf nochrome Darstellung zu wählen. Wir
Systemvariable und XBIOS-Aufrufe zu­ brauchen also ein Programm zum Boo­
läßt. Allerdings ist es mit einer solchen ten in Farbe, das in Verbindung mit ei­
Einbindung allein noch nicht getan. Mit nem Booteditor und einem Tastatur-
von Pin 8 des Steckers zu Pin 16 des IC einem Aufruf von »Set-resolution« wird Reset ein Umschalten der Bildschirm­
1 (4053) auf. nämlich nur das TOS, nicht aber das auflösung per Tastatur erlaubt.
Weiterhin kann es eventuell notwendig GEM auf eine neue Auflösung, umge­ Ein solches Programm schreibt man
sein, die bei einigen SCART-Kabeln vor­ stellt. Reine TOS-Befehle (GEMDOS so­ zweckmäßigerweise in Assembler. Li­
handenen Vorwiderstände zu entfernen. wie BIOS und XBIOS) arbeiten sofort sting 2 zeigt den Quelltext eines derarti­
Außerdem gibt es einige wenige Pro­ fehlerfrei in der neuen Auflösung und gen Automon-Treibers. Das Betriebssy­
gramme, die direkt den Soundchip pro­ auch die BITBLT-Routine läßt sich ver­ stem berücksichtigt bei der Initialisie­
grammieren, und daher zu Problemen wenden. Die VDI-Routinen kann man rung des Soundchips naturgemäß den
führen. Im »von Hand« geschalteten noch relativ einfach durch Ändern einer Automon nicht. Diese Initialisierung
Farbbetrieb kann dies nicht geschehen, müssen wir also umgehen. Auch hier
nur im Mono-/Auto-Modus. Stückliste_______________________ hilft uns das TOS, denn unmittelbar vor
Wie verhindert man nun, daß der ST Halbleiter der Soundchip-Initialisierung erfolgt der
jeden Versuch, die Bildschirmauflösung IC1 4053 (CD 4053, HEF Sprung in eine vom Anwender zu defi­
umzuschalten, mit einem Reset quittiert? 4053 etc.) nierende Routine, wenn das sogenannte
Hier bietet uns das TOS in Form einer »magische« Langwort gesetzt ist. Diese
Widerstände
dokumentierten Betriebssystem-Varia­ Konstruktion machen wir uns zunutze,
RI 4,7 kOhm (gelb­
blen eine einfache Gelegenheit. An der um bei einem erzwungenen zweiten Re­
violett-rot)
Speicherstelle $46E befindet sich der set den Soundchip so zu programmieren,
R2 47 kOhm (gelb-
Sprungvektor »swv vec«, der auf den daß über den GPO Farbe angewählt ist.
violett-orange)
Code zeigt, der immer dann ausgeführt Zum Abschluß stellen wir Ihnen noch
wird, wenn das TOS innerhalb seiner Buchsen/Schalter eine recht interessante Anwendungsmög­
Interrupt-Bearbeitung einen Monitor­ BU1, BU2 13polige DIN-Buchse lichkeit des Automon vor. Im Rahmen
wechsel feststellt. Im Normalfall weist (Atari-Monitorbuchse) der Cyber-Studio-Serie (CAD 3D, Cyber
dieser Vektor auf den gleichen Ein­ für Printmontage Paint etc.) dient das Programm »Cyber­
sprung ins Betriebssystem, der beim Re­ BU3, BU4Cinch-Buchse, Print­ mate« zur Ablaufkontrolle der Anima­
set verwendet wird. Man braucht also montage tions-Sequenzen (Delta-Format). Cyber­
nur diesen Zeiger auf eine eigene Routine S1 Druckschalter 2 x UM mate ist eine auf Forth aufbauende TOS-
zu richten, die dann beim Monitorwech­ (Shadow etc.) Applikation, wobei der gesamte Forth-
sel angesprungen wird. Da unsere Routi­ Sonstiges Kern verfügbar bleibt. Deshalb lassen
ne einfach gar nichts tun soll, genügt ein Anschlußkabel (12adrig, abgeschirmt) sich auch leicht Zusatzroutinen pro­
einziger Maschinenbefehl: RTS (Return mit Atari-Monitorstecker grammieren, die den Automon steuern.
from Subroutine). Platine für Automon II Listing 3 zeigt die entsprechenden
Listing 1 zeigt vier Prozeduren in Kabeldurchführung mit Knickschutz, Routinen in den Forth-typischen
GFA-Basic, mit denen sich der Automon PG 7 (Skintop 3238 etc.) »Screens«. Für die praktische Arbeit ent­
auf einfache Weise in eigenen Program­ Gehäuse (Bopla U75 etc.) scheidend sind dabei die Routinen
men einsetzen läßt. Die Prozedur »Set­ 4 Schrauben 2,9 x 6,5 »mono-on« und »color-on«, die die ver-

Ausgabe 11/November 1988


58 - ü Mäsam
A uto-M onitor-S w itchbox A uto-M onitor-S w itchbox Funktion Switchbox
in neuer Version
Neu: Mit der AUTO M onitor S witchbox können Sie über die Tastatur
aus jedem Programm heraus zwischen Monochrom und Farbmo­
Mit automatischer Erkennung der Auflösung. nitor umschalten oder einen Tastaurreset durchführen. Deswei­
Das Starten von Programmen in der falschen teren ist es möglich über die Tastatur einen Kaltstart durchzu­
führen. Die mitgelieferte Software ist resetfest (arbeitet ständig im
Auflösung gehört der Vergangenheit an, Hintergrund). Desweiteren ist es möglich durch Einbinden der von
Programm anklicken: Programm wird automa­ uns mitgelieferten Routinen ohne RESET zwischen Monochrom
und Farbe umschalten.
tisch in der richtigen Auflösung (Farbe oder
Die Software wird nun in einer neuen Version ausgeliefert, die es
Monochrom) gestartet. ermöglicht, daß das Programm automatisch in der richtigen
Auflösung gestartet wird. Das ständige Starten von Programmen
in der falschen Auflösung gehört der Vergangenheit an.
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Softwaremäßiges Umschalten o. Reset erstmals und Audio Ausgang. Die Verarbeitungsqualität wird auch Sie
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schiedenen Bildschirmauflösungen an­ Auflösung. Nützlich ist auch »crestore«, Bezugsquellen: Leerplatine mit Kabel sowie Komplettbausätze
sind bei der Firma 3K EDV-Entwicklungen, Hülserstraße 76, 4154
wählen. Dem Befehl »color-on« muß das den Cursor zurückholt, der bei der Tönisvorst 1, Tel.: 02151/700522, erhältlich. Wer sich selbst nicht
noch ein Zahlenwert vorangehen: »0« Umschaltung zwischen verschiedenen an einen Nachbau wagen möchte, kann dort oder im gut sortierten
Fachhandel auch eine Fertigversion beziehen.
für die niedrige und »1« für die mittlere Auflösungen verlorengeht. (ts)

1: ' Beispielroutinen zur Anwendung des 33: Gpo2=&H40


2: ’ 3K - AUTOMON 1/2 in GFA-Basic 2.02 34: Endif
3: ' 35: If Palette?!< > -1
4: 1 Vor dem ersten Aufruf von 36: Void Xbios (6 ,L :Palette?!)
5: ' Set_resolution muß zunächst mit 37: Endif
6: ' Automon_init initialisiert werden. 38: Void Xbios (5 ,L :Logbase?!,L :Physbase?!,Resolution?!)
7: ' Vor dem Programmende sollte mit 39: Void Xbios (Xbios^nr?!,Gpo?i)
8: ' A u t o m o n e x i t die alte Konfiguration 40: Return
9: ' (Auflösung, Farbpalette) wiederhergestellt 41: '
10: ' werden; sonst kann man mit GEM böse 42: Procedure Automon_init
11: ' Über rrasrhungen erleben. 43: Local Ret_adr?!,Locptr?!,Loci?!
12: ' 0 1 d_resolution stellt jederzeit im 44: Re t_adr?! =&HFC0000
13: ' Programm die Ausgangssituation 45: Repeat
14: ' wieder her (wichtig für GEM-Funktionen). 46: Add Ret_adr?!,2
15: ' Benötigt werden die globalen Variablen 47: Until Dpeek (R e tadr?!)=&H4E75
16: ' 01d_reseti und SyscolS, die im Verlauf des 48: 01dreset?! = Lpeek(&H46E)
17: ' Programmes keinesfalls geändert werden dürfen. 49: Slpoke &H46E ,Ret_adr?i
18: ' Alle anderen Variablen sind lokal definiert. 50: Syscol$=String$(34,0)
51 : Locptr?! =Varptr (SyscolS )
19: ’
20: Procedure Set_resolution(Resolution#,Logbase#, 52: Dpoke Locptr?!,Xbios (4 )
Physbase#,Palet t e % ) 53: Add Locptr?!,2
54: For Loci?! = 0 To 30 Step 2
21: 1 resolution# = Low (0), Medium (1), High (2)
55: Dpoke Locptr?! + Loci?2,Dpeek (&HFF8240 + Loci)S)
22: ' Physbase# = neue physikalische Bildschirmadresse
23: ’ oder - 1 56: Next Loci%
24: ' Logbase?! = neue logische Bildschirmadresse oder -1 57 : Return
25: ' Palette?! = Zeiger auf 16 Worte (16 Bit) 58: 1
26: ' mit neuer Farbpalette oder -1 59: Procedure 01d_resolution
60: ©Set_resolution(Dpeek(Varptr(Syscol$)),-1,-1,
27: Local Xbios nrJÜ,Gpojl
Varptr(Syscol$)+2)
28: If Resolution?i =2
61: Return
29: Xbios_nr?! = 29
62: Procedure Automon_exit
30: GpoJ! = &HBF
63: ©Oldresolution
31: Else
64: Slpoke &H46E,Oldreset?!
32: Xbios_nr?! = 30
65: Return

Listing 1. Monitor-Umschaltung ohne Reset in GFA-Basic

1 * AUT0C0L0R - Software-Umschaltung auf Farbmonitor


2 * für 3K AUTOMON 1 / 2 31: SETMAGIC: move.l resvalid,MAGICRES * Magisches Lang-
* wird für Programme benötigt, die im Farbmodus 32: move.l r e svect,RESRES * wort und Reset-
3
4 * gestartet werden, aber später auf 33: move.l #magic_nr,resvalid * vektor retten
* Monochrom-Ausgabe umschaltbar sein sollen 34: move.l # N EWINIT,resvect * und neu setzen
5
6 * Start aus Desktop oder über Auto-Ordner 35: move.l #$FF8800,A0 * Automon über GP0
# (C) 3K-EDV Entwicklungen -- Kreidl-Knops-Kreidl GBR 36: m o v e .b #$E,(A0) * GPO auf Farbe
-7
8 * 4150 Krefeld - Nordstr. 23 37: m o v e .b (A0),D0 * programmieren
* 4154 Tönisvorst 1 - Hülser. Str. 76 38: or.b #$40,DO
9
10 * Programmierung: G. Kreidl 11/87 V 1.1 9/88 39: move.b D0,2(A0)
40: WAIT: bra WAIT * Auf Reset vom TOS warten
11
12 magic_nr: .equ $31415926 41:
resvalid: .equ $426 42: NEWINIT: move.l #$FF8800,A0 * Diese Routine ersetzt
13 43: move.b #7,{A0) * die Soundchip-
14 resvec t : .equ $42A
44: move.b #$C0.2(A0) * Initialisierung
15 45: move.b #$E,(A0) * des TOS
16 START: move.l #SUPER,-(S P ) * Supervisormodus
m o v e .w #38,-(S P ) 46: move.b #$47,2(A0) * Farbe gesetzt!
17 1)7 ; add.l #64, A6 * alte, Init. überspringen
18 trap #14
i|8: move.l RESRES, A0 * Resetvektor & magisches
19 add.l #6,SP
c l r .w -(S P ) 49: move.l AO.resvect * Langword restaurieren
20
21 trap #1 * Ende 50: m o v e .1 MAGI C R E S ,DO
5 I: move.l DO,resvalid * war schon
22
move.l #$FF8800,A0 * GPO initialisiert? 52: cmp.l # m agic_nr,DO * ein Vektor gültig?
23 S U PER:
53: beq ANOTHER * dann ausführen
24 m o v e .b # $ E ,(A 0 )
m ov e .b (A 0 ),DO 5 Ij; jmp (A6) * sonst zurück ins TOS
25
26 a n d .1 #$40,DO 55: ANOTHER: jmp (A0)
27 emp #$40,D0 56:
28 bne SETMAGIC * nein? dann vorbereiten 57: MAGICRES: dc.l 0
29 rts * sonst ist Schluß 5 8 : RESRES: dc.l 0

Listing 2. Assembler-Bootprogramm für Farbmodus

1: \ color-on & mono-on: Hilfsfunktionen + Initialisierung 15:


2: \ Umschaltung zwischen Farb- und Monochrom-Monitor 1 6 : -->
3: \ mit 3K - AUTOMON 1 / 2 G. Kreidl 11/87 17:
4 : hex 18: \ color-on mono-on crestore
5: 4 6 e . 2 c o n o t a n t sw v _ v e c 4F.75 c o n s t a n t re t u r n 19: : color-on \ ( resolution 0 oder 1 )
6: 2 v a r i a b l e o l d r e s e t 2 v a r i a b l e n e w r e s e t 20: 64 30 xbios 2drop drop drop
7: : get_return 21: 37 xbios 2drop drop
8: FCOOOO. 22: -1. -1. 5 xbios 2drop drop 2drop 2drop drop ;
9: begin 2. d+ 2dup 23:
10: 1© return = until 24: : mono-on
11: newreset 2! ; 25: 1 9 1 29 xbios 2drop drop drop
12: get_return swv_vec 12© oldreset 2! 26: 2 -1. -1. 5 xbios 2drop drop 2drop 2drop drop ;
newreset 2© swv_vec 12! 27:
1 3 : : restore-reset 28: : crestore 101 27 emit emit ; \ bringt Cur. zurueck!
14: oldreset 2© swv_vec 12! ; decimal

Listing 3. Automon-Ansteuerung in Cybermate

Ausgabe ll/N ovem ber 1988


M o n ito r e n

Tips vom Fachmann


Gerhard Fuchs, beiter der Monitorentwicklung bei Grundig,
im Gespräch mit dem ST-Magazin
M atthias Rosin über die gesamte Fläche der Bildröhre
möglichst gleichmäßig scharf ist. Beson­
dere Beachtung ist dabei dem rechten
r aum ein Peripheriegerät wird Monitorrand zu schenken. Teilweise

K beim Computerkauf so unter­


schätzt wie der Monitor. Viele
Anwender begnügen sich mit einem kur­
zen Blick auf die Mattscheibe — mei­
orientieren sich die Hersteller an der Tat­
sache, daß bei Textverarbeitung die linke
Monitorhälfte etwa zu 70 Prozent ge­
nutzt wird, die rechte dagegen nur zu 30.
stens nur in die Bildmitte — und schon Dementsprechend legen sie dann das
ist die Entscheidung gefallen. Oft ist der Hauptaugenmerk auf Schärfe in der lin­
Monitor ohnehin schon Bestandteil des ken Monitorhälfte, während die Schärfe
Systems, und da ist es doch sowieso klar, nach rechts hin kontinuierlich und merk­
daß er optimal auf den Computer abge­ lich nachläßt. Die Einstellung erfolgt be­
stimmt ist, oder? reits beim Bildröhrenhersteller und ist
Wer so denkt, der muß für eine Fehl­ sehr aufwendig. Für Textverarbeitung ist
entscheidung eventuell teuer bezahlen. ein solcher Monitor sicherlich auch ein
Entweder, weil er zu einem späteren Zeit­ annehmbarer Kompromiß. Wer aber
punkt wieder einen neuen Monitor Grafik macht, der braucht ein Gerät, das
braucht. Weil der Erstbeste aus dem Son­ überall eine ausgewogene Schärfe zur
derangebot eben doch nicht so universell Verfügung stellt. Bei Grafikanwendun­
anschließbar und so hochauflösend war, gen kommt es dann auch besonders dar­
wie uns der eifrige Verkäufer aus der Gerhard Fuchs, 47, ist Ingenieur auf an, daß eine Gerade wirklich gerade
EDV-Abteilung erklärte. Oder aber, weil der Elektrotechnik. Seit 1980 leitet er abgebildet wird und nicht gekrümmt ist.
man bald beim Optiker noch stärkere die Abteilung für Monitorentwick­ Hier erkennt auch der Laie schon mit
Brillengläser bestellen muß, um über­ lung bei der Grundig AG in Fürth. bloßem Auge und mit einem geeigneten
haupt noch etwas auf seiner Flimmer­ Vorher war er lange Jahre mit der Testbild, ob die Bildschirmgeometrie
scheibe zu erkennen. Entwicklung von Kommunikations­ verzerrt ist oder nicht.
Im Klartext: Die Vielzahl der unter­ systemen in Bild und Ton für militäri­ ST-Magazin: Gibt es besondere Tricks,
schiedlichen Anwendungen, bei denen sche Zwecke betraut. um die Bildschärfe zu überprüfen?
Monitore zum Einsatz kommen, und die Grundig ist vor allem bekannt als Gerhard Fuchs: Die einfachste Methode
mindestens ebenso vielfältigen Angebote Hersteller von Unterhaltungselektro­ ist, den Bildschirm mit »H« vollzuschrei­
der Hersteller und Technologien machen nik. In der Abteilung für Monitorent­ ben. Die Buchstaben müssen überall
häufig die Wahl zur Qual. Wer sich auf wicklung werden die Datensichtgerä­ gleich scharf sein, danach das Bild heller
diesem weiten Feld heute noch zurecht­ te von der Pike auf konzipiert. Hier stellen. Ohne nun den Monitor übertrie­
finden will, muß sich viel Hintergrund­ spielt sich die komplette elektrische ben hochzuregeln, sollte die Schärfe auf
wissen aneignen. Den Monitor für den und mechanische Entwicklung ab. jeden Fall erhalten bleiben. Dasselbe gilt
individuellen Einsatz zu finden, ist nicht Man fertigt die Geräte nicht nur für auch für die Regelung des Kontrastes.
leicht. Wer will unbedingt jedesmal mit die eigene Marke, sondern auch für ST-Magazin: Wie würden Sie denn Bild­
dem Umstieg auf ein leistungsfähigeres eine Reihe namhafter OEM-Kunden. schärfe definieren?
System auch den Monitor wechseln? Gerhard Fuchs: Im wesentlichen ganz
Wertvolle Hinweise finden Sie in die­ einfach über den optischen Eindruck.
ser Ausgabe wieder in unserem »Exper­ den. Einmal gibt die mit bloßem Auge Dann gibt es da natürlich noch Meßver­
tengespräch«. Diesmal gibt Gerhard sichtbare Bildqualität schon weitreichen­ fahren, die aber für den Laien nicht
Fuchs, Chef der Monitorentwicklung bei den Aufschluß über die Qualität eines nachvollziehbar sind. Optisch sollte die
Grundig, wertvolle Hinweise, verrät Monitors. Auf der anderen Seite sollte Schärfe weitgehend gleichmäßig über die
Tricks und gibt Ausblicke auf zukünftige sich auch gerade der Laie von der mecha­ ganze Bildfläche erhalten bleiben, und es
Entwicklungen. nischen Qualität eines Gerätes überzeu­ sollten auch an keiner Stelle Überschwin­
ST-Magazin: Herr Fuchs, an welchen äu­ gen. Letzter Punkt wird nur allzuoft ver­ ger oder andere Effekte auftreten.
ßeren Merkmalen kann denn auch der nachlässigt. ST-Magazin: Überschwinger?
Laie die Qualität der Bildröhre und des ST-Magazin: Ist es denn da schon mit ei­ Gerhard Fuchs: Ja, das sind schmale wei­
Monitors erkennen? nem bloßen Draufschaun auf irgendeine ße und schwarze Punkte, die an scharfen
Gerhard Fuchs: Da kann man zunächst Grafik getan? Kanten, beim Wechsel von hell nach
einmal ganz generell zwischen zwei Gerhard Fuchs: Keinesfalls. Erst einmal dunkel und umgekehrt auftreten. Wenn
grundsätzlichen Kriterien unterschei- sollte man beachten, daß das Bild auch Sie zum Beispiel bei einfachen Monito­

Ausgabe 11/November 1988


¡mniii 61
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ren den Buchstaben H an verschiedenen tal bezeichnet und RGB/S-Analog. Bei­ ST-Magazin: Was sind die wesentlichen
Stellen der Mattscheibe betrachten, er­ de Normen sind zueinander nicht kom­ Vorzüge des Multisync?
kennen Sie eventuell an den Kanten wei­ patibel. Einige Monitore bieten beide Gerhard Fuchs: Er paßt sich an die un­
ße »Nadeln«. Mit anderen Worten: Ach­ Schnittstellen an. Für den Atari ST benö­ terschiedlichen Zeilenfrequenzen an. In
ten Sie auf saubere und kontrastreiche tigen Sie den Analog-Eingang für IBM- der Regel in Größenordnungen zwischen
Farbübergänge. kompatible Computer den digitalen 15 und 35 kHz. Die Bildwechselfrequenz
ST-Magazin: Auf welche technischen RGB-Eingang, oder eine Kombination muß bei den meisten Geräten nachge­
Angaben und Gerätedaten sollte der An­ aus beiden. stellt werden. Sie bewegt sich zwischen 50
wender beim Kauf besonders achten? Wichtig ist auch, daß die Pin-Belegun- bis über 70 Hertz.
Gerhard Fuchs: In erster Linie natürlich gen der Anschlüsse stimmen oder daß
darauf, ob der Monitor auch wirklich für ST-Magazin: Nun betreibt der ST in der
entsprechende Adapterkabel zum An­
höchsten Auflösung einen Monitor mit
das System, für das er ihn anschafft, ge­ schluß an das jeweilige System erhältlich
eignet ist. Ob der Monitor die Auslegung 71 Bildwechseln in der Sekunde. Kann es
sind. Schließlich ist der Eigenbau eines da mit einigen Multisyncs Schwierigkei­
der Schnittstelle des Computers verkraf­ Adapters nicht jedermanns Sache. ten geben?
tet und sich nach dem Anschluß noch die ST-Magazin: Wie sollten die Anschlüsse
Werte der Helligkeit, Kontrast, Farbsätti­ eines Monitors ausgelegt sein, der auch Gerhard Fuchs: Der Multisync muß da­
gung, Bildgröße und Bildposition noch in Zukunft noch aktuell ist? für geeignet sein. Das trifft sicherlich
in vernünftigen Bereichen einstellen las­ nicht für alle zu.
Gerhard Fuchs: Mit Analog und mit
sen. Das gilt natürlich auch für die TTL-Eingang und umschaltbarer Polari­ ST-Magazin: Wie kann sich der Laie da­
Synchronisation des Bildes. Das Bild tät bei den Sychronzeichen, so daß er so­ von überzeugen, ob sein Multisync auch
muß nach dem Anschluß völlig ruhig ste­ wohl ein positives als auch ein negatives für 71 Hertz geeignet ist?
hen, darf nicht zittern oder irgendeine Signal verarbeiten kann. Gerhard Fuchs: Die technischen Daten
andere Bildunruhe aufweisen. All diese ST-Magazin: Multisync-Monitore sind geben Auskunft darüber, ob der Bereich
Effekte führen sonst bei längerem Arbei­ demnach eine gute Entscheidung. abgedeckt ist, in dem sein Computer
ten zu vorzeitigen Ermüdungserschei­ Gerhard Fuchs: Ja, nur muß man wissen, Bildwechselfrequenzen liefert.
nungen und Reizung der Augen. Auch daß sie fast immer auf das jeweilige Sy­ ST-Magazin: Welche Rolle spielt die
sollte sich das Bild bei Änderung der stem eingestellt werden müssen, um das Konvergenz eines Monitors?
Helligkeit nicht an den Rändern verzer­ optimale Ergebnis zu erreichen. Das Gerhard Fuchs: Sie ist ebenfalls ein ganz
ren. Am wirksamsten ist immer noch die kann in der Regel der Verbraucher selbst wichtiger Punkt, wenn es darum geht,
eingehende Vorführung beim Händler. anhand des Handbuchs machen. die Bildqualität zu beurteilen. Deren Gü­
ST-Magazin: Gibt es ein Verfahren, um ST-Magazin: Schließt das einen Eingriff te läßt sich am besten beurteilen, wenn
das Langzeitverhalten eines Monitors in das Gerät ein? man weiße Linien, die waagerecht und
abzuschätzen? Gerhard Fuchs: Nein, die Geräte, die mir senkrecht angeordnet sind beispielsweise
Gerhard Fuchs: Nein, für den Laien bekannt sind, führen die Regler an einer ein Gitterbild, betrachtet. Diese Linien
nicht. Wir als Hersteller führen vor der Stelle aus dem Gehäuse heraus, so daß sollten dann auch wirklich weiß sein und
Auslieferung der ersten Geräte »Stress- die Einstellung von außen erfolgen kann. keine roten, blauen oder grünen Farbrän-
Tests« durch, um Langzeiteffekte, wie Viele Multisync-Monitore sind auf den der aufweisen. Technisch heißt das, daß
Schärfeverluste, Farbänderungen etc. IBM-CGA- und EGA-Standard geeicht, sich die drei Strahlen Rot, Grün und Blau
vorher zu erkennen. so daß beim Betrieb in diesen Modi keine punktgenau auf dem Bildschirm treffen
ST-Magazin: Was ist bei der Spezifika­ Einstellungen mehr vorgenommen wer­ und nicht nebeneinanderliegen. Weiß
tion der Schnittstellen zu beachten? den müssen. Andere Betriebsarten ma­ entsteht ja bekanntlich bei der Farbbild­
Gerhard Fuchs: Es gibt bei Farbmonito­ chen dagegen in der Regel eine Justie­ röhre durch additive Farbmischung von
ren grundsätzlich zwei unterschiedliche rung der Synchronisation und der Bild­ Rot, Grün und Blau. Die Konvergenz
Normen: RGB/S-TTL, oft auch als Digi­ lage erforderlich. sollte auch über der ganzen Bildfläche

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/-/ Ausg ab e 11/No vem ber 1988


62 läAUJJrJ
M o n it o r e ■

möglichst gut sein. Auch hier legen die chend, wer in der mittleren Auflösung leren Bildwechsel. Welche Bildwechsel­
Hersteller ihr Hauptaugenmerk häufig ernsthaft arbeitet, der sollte auf einen frequenz sollte ein Monitor verarbeiten,
auf die linke Bildschirmhälfte zum Monitor mit Lochmaske zurückgreifen. der auch in Zukunft noch interessant ist?
Nachteil der rechten Seite. Dies kann der ST-Magazin: Heißt das beim Preis dann Gerhard Fuchs: Die Verschmelzungsfä­
Verbraucher mit einem geeigneten Test­ immer: Je teurer, desto besser das Bild? higkeit des menschlichen Auges liegt bei
bild unmittelbar überprüfen. Gerhard Fuchs: Man sollte die Bildquali­ 50 bis 60 Hertz. Sie hängt stark von der
ST-Magazin: Welche Bedeutung hat die tät nicht zu isoliert beurteilen. Schließ­ Helligkeit ab. Es gibt Bereiche im Auge,
Art der Lochmaske für das Monitorbild? lich kostet die technische Ausstattung ei­ die diesen Wert noch um ein ganzes
Gerhard Fuchs: Grundsätzlich sind drei nes Monitors auch Geld. Wer bei seinem Stück übersteigen. So bemerken Sie das
Verfahren zu unterscheiden: Schlitzmas­ Monitor für 700 Mark ein genauso gutes Flimmern des Fernsehbildes am besten
ke, Lochmaske und das Trinitron-Ver­ Bild feststellt, wie bei seinem Bekannten, im Augenwinkel, wenn Sie schräg daran
fahren. der 1000 Mark ausgegeben hat, der sollte vorbeiblicken.
Die Schlitzmaske kommt vorzugswei­ auch schauen, ob sein Gerät mit ebenso Dementsprechend sollte ein Farbmo­
se bei geringer auflösenden Systemen vielen Schnittstellen ausgestattet ist, ob nitor mindestens 60 Hertz verarbeiten,
zum Einsatz. Sie hat den Vorteil, daß sich sein Gehäuse genauso robust ist, oder für monochrome Monitore empfehle ich
mit ihr eine hohe Bildhelligkeit erreichen das Bild unter extremen Bedingungen mindestens 70 Hertz. Dieser Wert richtet
läßt. Die Schlitzmaske hat sich gerade noch genauso hochwertig ist etc. Daß sich unter anderem auch nach der Träg­
deshalb mittlerweile auch im gesamten verschiedene Hersteller die gleiche Bild­ heit des Phosphors, der Beschichtung,
Fernsehbereich durchgesetzt. röhre verwenden, ist kein Geheimnis. die in der Röhre zum Einsatz kommt.
Für hoch- und höchstauflösende Sy­ ST-Magazin: Was sagt die Videoband­ ST-Magazin: Gibt es bei der Beschich­
steme werden Lochmasken verwendet. breite aus? Mit diesem Wert wird in den tung Unterschiede?
Die lassen sich dann nicht mehr so hell technischen Daten gerne gehandelt. Gerhard Fuchs: Grüner und amber-
aufdrehen. Das kann man sich leicht aus­ Gerhard Fuchs: Die Videobandbreite ist farbener Phosphor ist im Regelfall sehr
malen, da ja die Löcher auch kleiner wer­ ein Maß für den Verstärker, der die Si­ schnell, also kaum nachleuchtend. Dem­
den. Statt den Schlitzen hat man nur gnale aufbereitet. Sie gibt in gewisser entsprechend flackert er im Grenzbe­
noch punktförmige Öffnungen. Weise die Bildpunktzahl pro Zeiteinheit reich des Auflösungsvermögens des
ST-Magazin: Auf welcher Stufe steht das an und ist damit ein indirektes Maß für menschlichen Auges stärker, als es zum
Trinitron-Verfahren? die Auflösung, die ein Monitor verkraf­ Beispiel papierweißer Phosphor tut. Er
Gerhard Fuchs: Das Trinitron-Verfahren tet. Die natürliche Grenze ist beim Farb­ ist deshalb für positive Darstellung — al­
ist etwa zwischen Loch- und Schlitzmas­ monitor natürlich noch durch die Loch­ so dunkle Schrift auf hellem Hinter­
ke einzuordnen. Trinitron-Röhren sind in maske gesetzt, was ja beim monochro­ grund — nicht so gut geeignet. Schneller
allen Auflösungsklassen verfügbar. men Monitor entfällt. Ein Gerät, das die Phosphor hat den Vorteil, daß er immer
ST-Magazin: Nun gibt es einige weitere Zukunft erleben soll, sollte über eine Vi­ ein wenig schärfer ist.
Schlagwörter, die gern in den techni­ deobandbreite von 25 MHz und mehr ST-Magazin: Gibt es diese Unterschiede
schen Unterlagen aufgeführt werden. verfügen. auch bei farbigen Beschichtungen?
Pitch-Abstand und Videobandbreite ST-Magazin: Atari hat ein System ange­ Gerhard Fuchs: Hier gibt es nur sehr ge­
zum Beispiel. Wo findet da der unbe­ kündigt, das in der höchsten Stufe mit ringe Unterschiede, denn hier muß man
darfte Monitorkäufer die Orientierungs­ bis zu 1200 x 1000 Punkten auflöst. In sich nach einer guten Weiß-Wiedergabe
hilfen? welcher Leistungsklasse und Preislage richten, und die setzt enge Grenzen bei
Gerhard Fuchs: Der Pitch-Abstand, man bewegen sich Monitore, die dabei noch der Schnelligkeit der Beschichtung.
sagt auch einfach kurz Pitch, steht un­ mitspielen? ST-Magazin: Wann würden Sie einen
mittelbar im Zusammenhang mit der Gerhard Fuchs: Die Videobandbreite Fernseher mit RGB-Eingang gegenüber
maximalen Auflösung eines Monitors macht unter diesen Voraussetzungen na­ einem preislich gleich teuren Monitor be­
und ist durch die Bauart seiner Bildröhre türlich einen erheblichen Sprung. Hier vorzugen?
festgelegt. So verwendet man in der Re­ kommen schon höchstauflösende Moni­ Gerhard Fuchs: Gar nicht. Erstens führt
gel für niedrig auflösende Monitore tore zum Einsatz mit Bandbreiten um die Zweckentfremdung des Fernsehers
Schlitzmaskenröhren mit einem Pitch- 100 MHz. Preismäßig liegt ein entspre­ schnell zum Familienkrach. Zweitens
Abstand von mehr als 0,4 mm, mittel- chender monochromer Monitor derzeit sind Farbfernseher meines Erachtens nur
und hochauflösende Monitore besitzen bei 4000 Mark, ein farbiger der entspre­ bis zu 40 Zeichen erträglich. Hier sind sie
Lochmasken mit 0,39 mm bis 0,18 mm. chenden Leistungsklasse wird 8000 den billigen Monitoren allerdings fast
Nach einer Faustregel sind bei einer Auf­ Mark und mehr kosten. ebenbürtig.
lösung von bis zu 60 Zeichen Schlitzmas­ ST-Magazin: Ist es für den Normalan­ ST-Magazin: Wer sollte einen Multisync
ken noch sinnvoll, wer Textverarbeitung wender vernünftig, schon jetzt an die kaufen?
mit 80 Zeichen und mehr betreibt, der Anschaffung eines so schnellen »Renn­ Gerhard Fuchs: Ganz einfach jeder, der
wird ohne eine Lochmaske nicht aus- pferdes« zu denken? in absehbarer Zeit sein Computersystem
kommen. Gerhard Fuchs: Hier schon vorbauen zu wechseln will.
ST-Magazin: Was heißt das für den ST wollen wäre schlichtweg falsch. Für so ST-Magazin: Was halten Sie von den
mit seinen beiden niedrigen Auflösungs­ unterschiedliche Auflösungen wie 320 x Tricks zur Kontraststeigerung?
stufen mit 320 x 200 und 640 x 200 Punk­ 200 Punkte und mehr als 1000 Pixel Gerhard Fuchs: Da gibt es eine ganze
ten? braucht man auf jeden Fall unterschied­ Reihe vernünftiger Lösungen. Recht
Gerhard Fuchs: Für die niedrigste Auflö­ liche Monitore. nützlich ist ein Mesh-Vorsatz. Er verhin­
sung ist eine Schlitzmaske völlig ausrei­ ST-Magazin: Der Trend geht zum schnel­ dert weitgehend Spiegelungen und läßt

Ausgabe 11/November 1988


63
M o n it o r e

außerdem dunkle Bildpartien noch gern wieder sauber zu kriegen. Unsere Aladin Stützpunkte
dunkler erscheinen. Besonders vorteil­ ST-Magazin: In welchen Grenzen sollte
haft ist es, wenn dieses Mesh aus einem sich die Bildschirmdiagonale halten?
leitenden Material hergestellt ist. Es Gerhard Fuchs: Bei Farbmonitoren hat
schirmt dann das elektrostatische Feld sich der Standard bei 14 Zoll eingepen-
der Röhre ab. Beide Methoden haben delt. Entsprechend bei Farbfernsehern B u n desrep ublik Deutschland:
den Nachteil, daß der Betrachtungswin­ sind das 36 bis 40 cm. Man sollte von die­
kel eingeschränkt wird. Ein anderer Weg, sem Wert nicht abweichen. Bei kleineren A lp h a C om puters G m b H , Berlin
der heute immer häufiger eingeschlagen Röhren leidet die Auflösung wegen der G .M .A . m bH , H a m bu rg
wird, sind die sind die dunkel eingefärb­ kleineren Bildfläche, größere Röhren Bit C o m p u te rve rtrie b s G m b H , H a m bu rg
ten Bildröhren. In absehbarer Zeit wird sollte man nur dann verwenden, wenn C re atea m , H a m b u rg
es Monitore geben, deren Bildröhren sich das Gerät in einem ausreichenden Com D a ta , H annover
dunkel eingefärbt und zusätzlich mit ei­ Abstand vom Arbeitsplatz aufstellen C ity C om puter, Rattingen
ner leitenden Schicht bedampft sind. Die läßt. H a n d rik H aase Com putersystem e, Essen
Vorteile dieser Röhren liegen auf der ST-Magazin: Sehen Sie LCDs als ernst­ Eickmann com puter, Frankfurt
Hand. Die Belastung des Anwenders hafte Konkurrenz für die Kathoden­ Planet Einkaufs G m b H , S tu ttg a rt
durch statische Felder entfällt, der Kon­ W eeshe Computersysteme, Backnang
strahlröhre?
P apierhaus E rh a rd t, K arlsruhe
trast steigt, und gleichzeitig wird eine Gerhard Fuchs: Sie haben dort, wo es um
D .M . com p uter G m b H , Pforzheim
Entspiegelung erzielt. Portabilität, Flexibilität und Platzerspar­
C o m pu te r Freund, Freiburg
ST-Magazin: Welche Unterschiede gibt nis geht, durchaus ihre Berechtigung. C o m pu te r M a i, M ünchen
es in der Qualität der Entspiegelung? Dem stehen aber starke Nachteile beim Lu dw ig C o m pu te r und Bürotechnik,
Gerhard Fuchs: Drei Verfahren kommen Kontrast, dem Temperaturbereich und M ünchen
im wesentlichen zum Einsatz. Sie haben dem Blickwinkel gegenüber. P hilg erm a, M ünchen
gegenüber nicht entspiegelten Monito­ ST-Magazin: Wohin geht der Trend?
ren unterschiedliche Vor- und Nachteile. Gerhard Fuchs: Im Moment unter ande­
Am weitesten verbreitet ist das Ätz-Ver- rem ganz eindeutig zu den flachen Bild­
fahren, bei dem die Oberfläche des Glas­ röhren, zur »Flat Square«.
kolbens chemisch behandelt wird. Ätzen ST-Magazin: Die Vor- und Nachteile? Schweiz:
hat den Vorteil, daß spiegelnde Licht­ Gerhard Fuchs: Flache Bildröhren bil­
Publishing P artner Service, Bern
quellen zwar noch relativ hell reflektiert den keine große Angriffsfläche für Spie­
A .D .A .G . C om putershop, Zürich
werden, dafür aber sehr konturarm. Die­ gelungen. Sie sind darüber hinaus beque­
ses Verfahren wird aber mehr und mehr mer abzulesen. Als Nachteil fällt die ge­
abgelöst, da es sehr umweltschädlich ist. ringere Helligkeit dieser Röhre in den
Statt dessen geht man heute zum mecha­ Randbereichen ins Gewicht. Das ist so,
nischen Aufrauhen der Mattscheibe weil der Strahl im Randbereich schräger Ö sterreich:
über. Hier sind dann die Reflexionen auf die Oberfläche trifft, als bei einer ge­
D igishop, W ie n
sehr gering, die Konturen der reflektier­ wölbten Bildröhre. Dadurch nimmt auch
ten Lichtquelle aber relativ hart. Bei bei­ die Auflösung im Randbereich geringfü­
den wirkt das Bild ein wenig flauer, un­ gig ab, denn die Pixel müssen weiter aus­
schärfer. einander liegen. Außerdem sind flache
ST-Magazin: Ist das Aufrauhen dem Ät­ Bildröhren schwerer. Sie müssen auf­ Benelux:
zen überlegen? grund ihrer Geometrie und der Druck­
Gerhard Fuchs: Es ist ihm mindestens verteilung stabiler gebaut sein. Dickeres C o m m edia, Am sterdam
ebenbürtig. Glas zieht eine höhere Glasreinheit nach Raf Com puters, Am sterdam
ST-Magazin: Ist ein unschärferes Bild sich. Damit ist die Flat-Square dann Top D a ta , Luxem bourg
denn bei höher auflösenden Bildschir­ auch etwas teurer. M icro -C orm e ction , A n tw e rp e n
men überhaupt noch erwünscht? ST-Magazin: Ein Tip, wie man das Beste E.C.D., D elft
aus seinem Monitor herausholt und dem Telekoder, Rotterdam
Gerhard Fuchs: Höchstauflösende Röh­
Cam , Utrecht
ren werden nach der sogenannten Gerät ein langes Leben beschert?
R adio M uller, O ld e n z a a l
Lambda-Viertel-Entspiegelung oberflä­ Gerhard Fuchs: Halten Sie magnetische
Byte, Z w o lle
chenvergütet; ähnlich wie Kamera-Ob­ Störfelder von Ihrem Monitor fern.
Byte, G ro n in g e n
jektive oder Brillengläser. Schärfeverlu­ Schalten Sie das Gerät lieber einmal we­
ste, wie sie beim Aufrauhen und Ätzen niger oft aus und ein. Benutzen Sie statt
entstehen, gibt es beim Vergüten nicht. dessen besser eine programmgesteuerte
ST-Magazin: Wieder einmal ist das teu­ Bildschirm-Dunkelschaltung, die ver­
erste auch das beste? hindert, daß der Elektronenstrahl ein
Gerhard Fuchs: Es ist das effektivste. Bild in der Leuchtschicht festbrennt.
Nur hat es nach meinem Dafürhalten Und setzen Sie sich selbst zuliebe nicht
den Nachteil, daß man die Bildschirm­ näher als unbedingt nötig vor die Matt­ Vertrieb:
oberfläche nicht berühren sollte. Sie ist scheibe.
etwas empfindlicher als aufgerauhte ST-Magazin: Wir danken Ihnen für das Softpaquet Distribution
Oberflächen und nur mit Spezialreini­ ausführliche Gespräch. (mr) 0031-79-423571

Ausgabe 11/N ovem ber 1988


64 jjiimuji
D a s a lt e r n a t iv e
B e t r ie b s s y s t e m
fü r d e n ST

U T IO N .
« O O O f
IS T R IS
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2 T > if 60i <


M onitore
Hans Hoffmann

b Monochrom- oder Farbmo-

O ' nitor, dem Datensichtgerät


kommt als direkte Schnittstelle
zwischen Computersystem und Anwen­
der eine hohe Bedeutung für effektives von morgen
Arbeiten zu.
Mit der Entwicklung völlig neuer Gra­
fikprozessoren, Farbgrafikkarten und Meilensteine auf der
schnellerer Software mußten sich die
Monitor-Hersteller an die gehobenen
Suche nach dem idealen Bildschirm
Ansprüche des Marktes anpassen. Es stem. Im Laufe der Zeit kristallisierten
galt neue Technologien zu erforschen sich hier einige Standardschnittstellen
und bereits vorhandene Technologien heraus. Genannt seien hier Analog- und
weiterzuentwickeln. Als Resultat dieser TTL-RGB sowie Composite-Video. Bei
Bemühungen sind schon heute Auflö­ den Farbgrafikkarten wird allgemein auf
sungen von 2048 x 2048 Pixel bei Farb­ die CGA-, EGA- und VGA-Kompatibili-
monitoren, 3D-Fernsehen, Ganzseiten­ tät verwiesen.
bildschirme, Flüssigkristallanzeigen und Farbmonitore der gehobenen Klasse
Plasmabildschirme serienreif. verfügen über eigene grafikbeschleuni­
Ein Ende dieser Entwicklung ist noch gende Prozessoren, entsprechende inter­
lange nicht abzusehen, da viele renom­ ne Software und schnelle Bildspeicher.
mierte Hersteller erst jetzt, nachdem die Aus Frankreich kommt ein Spitzenmo­
geeignete monitorunterstützende Peri­ dell der Farbmonitortechnik, ein 20-
pherie erhältlich ist, ihre Forschungska­ Zoll-Grafik-Terminal mit 2048 x 2048
pazitäten in Richtung Monitortechnolo­ Punkten Auflösung. Es gestattet die
Das Funktions-Prinzip der Multiplex-
gie lenken. Darstellung von 256 Farben aus einer
Ansteuerung hochauflösender LC-Displays
Die meisten Monitore basieren auf Auswahl von 16,7 Millionen. Mit drei
dem rund 50 Jahre alten Prinzip der Ka­ Prozessoren (68000, 68020 und 68881)
thodenstrahlröhre (=CRT, Abkürzung bestückt, zeichnet es 45000 Vektoren pro
für cathode-ray-tube). Damals war fungsverfahren verbesserte die Bild­ Sekunde.
selbstverständlich nur eine Schwarzweiß- schirmmaske. Zu Anfang der »Computerwelle« wa­
Darstellung möglich. Die Geräte hatten Farbmonitore, die vor einigen Jahren ren die meisten Bildschirm-Arbeitsplätze
solch große Abmessungen, daß sie den mit einer Auflösung von 800 x 600 Pixel mit Grünmonitoren ausgestattet. Be­
ganzen Arbeitsplatz allein für sich bean­ als Spitzentechnologie gehandelt wur­ gründet wurde diese Maßnahme mit der
spruchten. Die Auflösung des Bildschir­ den, sind mittlerweile für wenig Geld zu leichteren Fertigung von grün phospho-
mes machte ein Arbeiten an ihm zur haben. Aber nicht nur an der Verbesse­ risierender Leuchtschicht und dem Trug­
wahren Tortur. Im Laufe der Jahre, mit rung der Lochmaske wurde und wird ge­ schluß, daß die grüne Farbe die Bela­
Einzug der Mikroelektronik und fort­ arbeitet. stung der Augen herabsetzt. Neue For­
schreitender Miniaturisierung, gab es Entscheidend für die Qualität des Bil­ schungsergebnisse beweisen allerdings,
dann etliche Verbesserungen und Neue­ des ist auch die Ansteuerung der Bild­ daß die Darstellung von positiven Zei­
rungen auf dem Gebiet der Datensicht­ röhre. Der Einsatz verbesserter Bauele­ chen, schwarze Schrift auf weißem
geräte. mente erhöhte die Bildwiederholfre­ Grund, eine Minimierung der Belastung
Zum einen ist hier die Tendenz zu im­ quenz von 50 Hz auf bis zu 90 Hz und bedeutet.
mer flacheren Bildschirmen bei gleich­ mehr. Das Bild erscheint dadurch stabil Aus diesem Grund lassen viele mo­
zeitiger Vergrößerung des Sichtfeldes (al­ und flimmerfrei. Als Standard bei den nochrome Monitore eine Farbumschal-
so größerer Ablenkwinkel) zu nennen, Monitoren in der mittleren Preisklasse tung von Grün nach Schwarzweiß, Bern­
und zum anderen die Bemühung, bei (1000 bis 6000 Mark) gelten heute Funk­ stein etc. zu. Verschiedene Experten äu­
Farbmonitoren dieselbe Lochmasken­ tionen wie automatische Zeilenfrequenz- ßerten vor einiger Zeit die Vermutung,
auflösung (bis rund 0,15 mm Punktab­ Anpassung, variable Bildwiederholfre­ daß die Bildschirme eine nicht zu unter­
stand) wie bei den monochromen Typen quenz, eine hohe Bandbreite sowie meh­ schätzende Strahlenbelastung für den
zu erreichen. Da bei den einfarbigen rere diverse Schnittstellen. Menschen verursachen. Ganz nachzu­
Sichtgeräten die Lochmaske nur mit ei­ Der Punktabstand liegt bei diesen weisen war die Schädlichkeit zwar nicht,
ner Leuchtschicht bedampft wird, ist die Farbmonitoren meist in einer Größen­ doch eine gewisse Belastung des Bedie­
erreichbare Auflösung leichter zu vergrö­ ordnung um 0,31 mm. Gerade die An­ ners ist auf jeden Fall gegeben. Mit neu­
ßern als bei Farbröhren, deren Lochmas­ passung an die verschiedenen Computer artigen Erdungssystemen und Magnet­
ke aus Tripeln (für die Darstellung von und Grafikkarten stellt die Monitor- feldern deren Stromrichtung entgegen
Rot, Grün und Blau) bestehen muß. Die Entwickler vor neue Probleme, denn die den Störfeldern verläuft, versuchen die
Entdeckung von völlig neuartigen Be­ Computerkonstrukteure konzipieren ih­ Entwickler diese Strahlung zu vermin­
schichtungs-Chemikalien und Bedamp- re Schnittstellen individuell zu jedem Sy­ dern.

Ausgabe 11/November 1988


66 juJÉÀSÀm
C T ?7
Z /M o n ito r e H

Alle bisherigen Entwicklungen bezo­ Die LCD-Flachbildschirme markier­ steuern der Kristalle stellten nicht end­
gen sich auf eine zweidimensionale Dar­ ten einen Wendepunkt. Sie öffneten gültig zufrieden. Die spezielle Eigen­
stellung des betrachteten Objektes. Im Konstrukteuren völlig neue Perspekti­ schaft der LC-Displays, Kontrastschwä­
Zuge steigender »Grafikanwendungen« ven. Ihre herausragenden Merkmale sind che zu zeigen, wird durch die Verwen­
reichten diese Dimensionen nicht mehr die geringe Stromaufnahme, eine Vor­ dung von »super-twisted«-Zellen, die ei­
aus. Besonders im CAD-(Computer ai- aussetzung für die Entwicklung der por­ ne Reflexion des eingestrahlten Lichtes
ded Design-)Bereich läßt sich die Funk­ tablen, batteriebetriebenen Geräte. An­ über 90 Grad hinaus bewirken, gemin­
tion eines Bauteils oder die Simulation fänglich gab es große Probleme mit der dert. Neuartige LC-Substanzen (zum
eines bewegten Objektes nur durch eine Lebensdauer dieser Bildschirme. Die Beispiel Smectik-A), wie sie momentan
3D-Darstellung verdeutlichen. Entwickler konnten den Betrieb nur in die Forschungslaboratorien von ITT und
Um zwei- und dreidimensionale Grafi­ einem bestimmten, sehr engen Tempera­ STC entwickeln, lassen interessante neue
ken in annehmbarer Geschwindigkeit turbereich garantieren. Hohe Ausfall­ Ergebnisse erwarten. Diese Substanzen
auf den Bildschirm zu bringen, wurden quoten waren die Folge. Ein Arbeiten im verfügen über eine interne Speicherfä­
die Monitore mit viel Elektronik verse­ Dunklen, wie es in vielen »Hacker- higkeit und sind somit ideal für Desktop
hen. Hochleistungs-Grafikprozessoren Buden« (zwecks passender Atmosphäre) Publishing und CAD zu verwenden.
und schnelle statische Bildspeicher un­ üblich ist, war ebenso unmöglich, da eine Nach der jetzigen Marktlage und den
terstützen die Programmierer bei ihrer interne Beleuchtung des Displays noch veröffentlichten Forschungsergebnissen
Arbeit. nicht realisierbar war. findet sich in absehbarer Zeit wohl kein
Denn die 3D-Darstellung ist weniger Doch in den letzten Jahren wurden er­ ernstzunehmender Konkurrent zur Ka­
ein Problem der Mattscheibe als deren hebliche Verbesserungen in bezug auf thodenstrahlröhre. Doch lassen bereits
Realisierung auf dem Bildschirm. Ge­ Zuverlässigkeit und Betriebstemperatur fertige Techniken auf dem Gebiet der
fragt ist hier, natürlich neben einer hohen erzielt. Problematisch erscheint die lang­ LC-Flachbildschirme sowie der Auf­
Auflösung, die Rechenleistung. Ein sol­ same Geschwindigkeit beim Bildaufbau, wand, mit dem diese Techniken in allen
cher, den Host-Computer unterstützen­ die bis heute noch nicht in den Griff zu Sparten der Industrie erforscht werden,
der, intelligenter Monitor wird im allge­ bekommen ist. Alle Versuche, zum Bei­ auf angenehme Überraschungen in den
meinen als Terminal bezeichnet. spiel mit »Hochmultiplexen« beim An­ nächsten Jahren schließen. (ts)

O O O
W o f in d e n S ie I h r e f a c h g e r e c h t e B e ra tu n g ?

• • # W ie f in d e n S ie » Ih re n « C o m p u te r u n d » Ih re «

S o ftw a re ?

o W e r b ie te t Ih n e n e in e » m a ß g e s c h n e id e rte «

P ro b le m lö s u n g ?

o L a s s e n S ie s ic h q u a lifiz ie rt b e r a t e n , d a m it S ie a u c h

n ac h d e m K a u f in g u te n H ä n d e n s in d !

• •

IH R E F A C H H A N D L E R
D as a k tu e lle V e rz e ic h n is d e s F a c h h a n d e ls fin d e n S ie im

» S T - M a g a z i n - E i n k a u f s f ü h r e r !«

In d ie s e r A u sg ab e a u f S e ite 9 8 /9 9

Ausgabe 11/November 1988 ^ _//V 'Jy 'J/ J/J 67


A t tr a k t vi e A tl e r n a t vi e n
Suchen Sie noch einen Farb- oder Monochrom-Monitor? funktionieren nur in Verbindung mit Grafikkarten oder
In der nachfolgenden Liste finden Sie die wichtigsten Da­ Video-Modulatoren.
ten der beiden Original-Atari-Monitore und vieler weiterer Bitte beachten Sie auch den Artikel »An den Bildschirm,
interessanter Modelle. Haben Sie ein Gerät gefunden, das fertig, los!«, der auf Seite 40 beginnt. Dieser Beitrag stellt
in Preis und Leistung Ihren Vorstellungen entspricht, soll­ fünf weitere Geräte vor. Preise und technische Merkmale
ten Sie in jedem Fall den Hersteller oder Ihren Fachhänd­ dieser Monitore sind ebenfalls dort aufgeführt.
ler vor dem Kauf zu Rate ziehen, wie es umdie Kompatibi­ Alle technischen Daten beruhen auf Herstellerangaben;
lität mit demAtari ST bestellt ist, welche Auflösungs-Modi wir können leider keine Gewähr für die Richtigkeit dieser
des ST der Monitor darstellen kann und welche Anschluß­ Angaben übernehmen. Die Aufstellung erhebt keinen An­
kabel Sie benötigen. Achtung! Manche Geräte dieser Liste spruch auf Vollständigkeit. (ts)
Farbm onitore
Hersteller Bildfreq uenz B andbreite B ildröhre M askenart Eingänge Ton teil
Modell Zeile n freq u en z Entsp iegelun g A uflösung Pitchabstand B esonderh eiten Preis
Atari 50 - 60 Hz 18 M H z 12 Zoll Lochmaske RGB-Analog Mono
S C 1224 15,75 KHz nein 640 x 200 — - 898 Mark
Eizo/Hitec 50 - 80 Hz 30 M H z 14 Zoll Lochmaske RGB-Analog/RGBI-Digital nein
8060 S 15,5 - 35 KHz ja 820 x 620 0,28 mm DrelWNeigfuß,Textmodus 1598 - 2331 Mark

Eizo/Hitec 50 - 80 Hz 50 M H z 16 Zoll Lochmaske RGB-Analog/RGBI-Digital nein


9070 S 20 - 50 KHz ja 1024 x 800 0,31 mm DrelWNeigfuß, Textmodus 2100 - 2704 Mark

Eizo/Hitec 55 - 75 Hz 120 M H z 20 Zoll Lochmaske RGB-Analog nein


9500 31,5/48 - 50/ ja 1280 X 1024 0,31 mm DrelWNeigfuß 7898 Mark
64 - 78 KHz

Hitachi 55 - 65 Hz 40 MH2 14 Zoll Lochmaske RGB-Analog nein


HM 3115-D-BS 30 - 32 KHz ja 720 x 512 0,28 mm — 3939 Mark

Hitachi 55/80 Hz 40 M H z 20 Zoll Lochmaske RGB-Analog nein


HM 3119-D 30 - 32/32 - 34 KHz ja 1024 x 800 0,31 mm — 6950 Mark

Hitachi 58 - 82 Hz 40 M H z 20 Zoll Lochmaske RGB-Analog nein


HM 3819-C-AA 2 8 - 36 KHz ja 1024 x 800 0,31 mm — 5950 Mark

Hitachi 55 - 65 Hz 100 M H z 14 Zoll Lochmaske RGB-Analog nein


HM 4115-D-BA 61 - 65 KHz ja 1280 x 1024 0,28 mm — 3975 Mark

Hitachi 55 - 65 Hz 100 M Hz 20 Zoll Lochmaske RGB-Analog nein


HM 4119-D-AA 61 - 65 KHz ja 1280 x 1024 0,31 mm — 8750 Mark

Hitachi 55 - 65 Hz 70 M H z 20 Zoll Lochmaske RGB-Analog nein


HM 4119-D-AL 48 - 52 KHz ja 1024 x 768 0,31 mm — 6950 Mark

Hitachi 55 - 65 Hz 100 M H z 20 Zoll Lochmaske RGB-Analog nein


HM 4219-D-AA 61 - 65 KHz ja 1280 x 1024 0,31 mm 0,26 mm opt./D D C opt. 8750 Mark

Hitachi 55 - 65 Hz 100 M H z 14 Zoll Lochmaske RGB-Analog nein


HM 4615-D-BC 48 - 52 KHz ja 1024 x 800 0,28 mm — 3975 Mark

Mitsubishi 45 - 75 Hz 35 M H z 14 Zoll — RG B-Analog/TTL/FBAS-Video —


EUM 1481-A 15 - 35 KHz ja 800 x 600 0,31 mm 0,26 mm (rund 2000 Mark) rund 1800 Mark

NEC 50 - 80 Hz 30 M H z 14 Zoll Lochmaske RGB-Analog/RGBI-Digital nein


Multisync II 15,5 - 35 KHz ja 800 x 560 0,31 mm Textmodus in drei Farben 2165 Mark

NEC 56 - 80 Hz 55 M H z 15 Zoll Lochmaske RGB-Analog/RGBI-Digital nein


Multisync Plus 2 1 , 8 - 4 5 KHz ja 960 x 720 0,31 mm 3 Textmodi, BNC-Eingänge 3418 Mark

NEC 56 - 80 Hz 65 M H z 20 Zoll Lochmaske RGB-Analog/RGBI-Digital nein


Multisync XL 21,8 - 50 KHz ja 1024 x 768 0,31 mm Textmodus in drei Farben 7408 Mark

Philips 50 - 60 Hz 8 MHz 14 Zoll Schlitzmaske RGB-Analog/FBAS-Video Mono


CM 8802 15,6 KHz nein 360 x 285 0,65 mm auskl. Fuß, Kopfh.-Buchse 499 Mark

Philips 50 - 60 Hz 12 M H z 14 Zoll Schlitzmaske RGB-Analog/RGBI-Digital/FBAS- Stereo


Video
CM 8833 15,6 KHz nein 600 x 285 0,42 mm auskl. Fuß, Kopfh.-Buchse 699 Mark

50 - 60 Hz 25 M Hz 14 Zoll Schlitzmaske RGBI-Digital/RGB TTL nein


Philips
CM 9043 15,6/22 KHz nein 850 x 350 0,42 mm auskl. Fuß, 2 Textmodi 799 Mark

Philips 60 - 70 Hz 26 M H z 14 Zoll Lochmaske RGB-Analog nein


CM 9082 31,48 KHz ja 640 x 480 0,31 mm neig-/schwenkbarer Sockel 1399 Mark

50 - 100 Hz 20 M H z 14 Zoll Streifenmaske RGB-Analog nein


Sony
CPD-1402 E 15 - 34 KHz ja 900 x 560 0,26 mm Black-Trinitron-Röhre 1995 Mark

Thomson 50 - 60 Hz 14 M H z 14 Zoll — RGB, TTL —


CM 31311 Sl 15,7 KHz ja 640 x 240 0,31 mm — 1298 Mark

Thomson 50 - 60 Hz 14 M Hz 12 Zoll — RGB, TTL, FBAS-Video ja


CM 31481 Sl 15,7 KHz ja 560 x 240 0,48 mm — 698 Mark

Thomson 50 - 60 Hz 12 M H z 14 Zoll — RGB, TTL, FBAS-Video ja


CM 36512 Sl 15,7 KHz ja 560 x 240 0,51 mm — 698 Mark

Ausgabe 11/November 1988


68 juJaiàsâij/i -
M o n it o r e ■

M onochrom -M onitore
H ersteller B ildfreq uenz B andbreite B ildröhre M askenart E ingänge Ton teil
M odell Zeile n freq u en z E n tspiegelung A u flösung Pitchabstand B esonderh eiten Preis
Atari 71,2 Hz 32 M H z 12 Zoll/weiß Lochmaske TTL-Video Mono
SM 124 35,7 KHz ja 640 x 400 — — 498 Mark
NEC 70,1 Hz 100 M H z 16 Zoll/weiß — Spezial-Analog nein
Mono Graph System 76 KHz ja 1024 x 1024 — inkl. Kabel/Grafikkarte 4788 Mark
NEC 50 - 70 Hz 30 M H z 14 Zoll/weiß — RGB-Analog/RGBI-Digital nein
Multisync GS 1 5 ,5 -3 1 ,5 KHz ja 720 x 480 — C G A /EG A (+)/V G A mono/Herk. 644 Mark
Philips 50 Hz 22 M H z 12 Zoll/grün — BAS-Video Mono
BM 7502 15,625 KHz nein 920 x 300 — ausklappbarer Fuß 199 Mark
Philips 50 Hz 25 M H z 12 Zoll/grün — TTL-Video nein
BM 7513 18,4 KHz nein 920 x 350 — ausklappbarer Fuß 219 Mark
Philips 50 Hz 22 M H z 12 Zoll/bernstein _ BAS-Video Mono
BM 7522 15,625 KHz nein 920 x 300 — ausklappbarer Fuß 209 Mark
Philips 50 Hz 25 M H z 12 Zoll/bernstein — TTL-Video nein
BM 7523 18,4 KHz nein 920 x 350 — ausklappbarer Fuß 229 Mark
Philips 50 Hz 22 M H z 12 Zoll/weiß — BAS-Video Mono
BM 7542 15,625 KHz nein 920 x 300 — ausklappbarer Fuß 219 Mark
Philips 50 Hz 25 M H z — /grün — TTL-Video nein
BM 7913 18,4 KHz nein 920 x 350 — ausklappbarer Fuß 259 Mark
Philips 50 Hz 25 M H z 12 Zoll/bernstein — TTL-Video nein
BM .7923 18,4 KHz nein 920 x 350 — ausklappbarer Fuß 269 Mark
Thomson 50 - 60 Hz 35 M H z 12 Zoll/— — TTL-Video, BAS-Video __
VM 3102 15,7 KHz ja 6 4 0 x 240 — — 248 Mark

Anbieter: Mitsubishi: CHS, Trixlweg 10, 8000 München 50, Tel. 0 8 9 /8 1 2 3 6 4 9


Atari: Atari Computer, Frankfurter Straße 89-91, 6096 Raunheim, Tel. 0 6142/209-0 NEC: NEC Deutschland, Klausenburger Straße 4, 8000 München 80, Tel. 089/93006-0
Eizo: Padercomp, Breslauer Straße 25, 4790 Paderborn, Tel. 05251/7707 Philips: Philips, Bereich Monitore, Alexanderstraße 1, 2000 Hamburg 1, Tel. 040/2812925
Hitachi: Rauscher Systemberatung, Bodenseestraße 293, 8000 München 60, Tel. 089/878061 Sony: Sony Deutschland GmbH, Hugo-Eckner-Straße 20, 5000 Köln 30, Tel. 0221/5966-1
Hitec: Rein Elektronik, Postfach 1312, 4054 Nettetal 1, Tel. 02153/733-0 Thomson: DAGFU, Carl-Zeiss-Straße 28, 3005 Hemmingen 1, Tel. 0421/45851 57

P u b lic P a in te r
Norm alzeituhr, hochgenau durch Empfang des
M o n o c h r o m V 0 .4 7 Atom signals.
Das pixelorientierte Grafikprogramm für den
Atari ST mit Monochrommonitor. Es ermög­ 32 W eckzeiten für akustisches Alarm signal oder An-
licht die Kombination und Manipulation von bzw. Ausschalten von bis zu 4 St. 220 Volt-G eräten (Lampe,
Text und Grafik in vielfältigen Variationen zu Radio etc. in V erbindung mit Steckdosenm odulen).
einem günstigen Preis I Anbindung an Com puter (Atari ST, Amiga 500/1000/
• Bedleneroberftachs GEM. d.h. Pull-Down Menüs, ab«
auch Control-Tastenkombfnatlonen. 2000, IBM) mit Übernahme der Atom zeituhrzeit als interne
• Bildformate In A5, A4 und nun auch A3 I Sonst automatl Uhrzeit.
sches Erkennen der Bildformate : Degas, MonoStar, Neo­
chrom, ArtDIrector und von vielen anderen I Dateneingabe über Rechner und S peicherung auf Dis­
• Laden und Speichern von GEM-IMG-Dateln zur Unterstüt
zung von Ist WordPlus, StarWrlter und anderen.
kette m öglich. DM 3 5 9 ,-
• 73 GEM-Zelchensätze: kein nichtgenormtes Eigenformat Z ubehör: Steckdosenm odul zum Anschluß an den
• T e x t kann zentriert, ilnks/rechtsbündlg angeordnet odei
Leerzeichen/Buchstaben justiert werden. Bis auf ein Pixel Relaisausgang der Uhr.
Abstand kann Text zusammengerückt werden. 220-Volt Steckdose kann weckzeitgesteuert ein-
• Alle GEM-Schriftmanipulatlonen (Outline, Shadow...) auch
bei Block möglich I oder ausgeschaltet werden
• Etwa 37 einzelne Blockbefehle, Unmengen an Kombinatlo (maximal 1600 Watt) p.St. DM 7 0 ,-
nen.Eln Block kann z.B. Ilnks/rechtsrofleren, vertikal/hori­
zontal gedreht werden; HalblerungA/erdoppelung der Anbindungspaket (Kabel + Software)
Blockhöne/breite, Biegen, Hinterlegen eines Musters uvm. Atari St Version (serielle S chnittstelle) DM 5 9 ,-
• Ein Block kann als IMG oder für Programmiere als ICON ak
espeichert oder ausgedruckt werden, Amiga 500/2000 Version
g tufenloses (oder mit Raster) Vergrößern und Verkleinern1
durch Ziehen an den Blockenden. Allein 12 Biegearten mit vielen Einstellungsmögllch-
(parallele S chnittstelle) DM 4 9 ,-
kelten (Horizontal, Vertikal. Sinus...), Blockverscnlebungen direkt in ein anderes Fenster Amiga 1000 Version
>der Clipboard I), dadurch einfachste Bildbibliotheken.
ß atürllch Standardeinstellungen wie Unleneditor, Raster, Transparent, XOR usw.
• Sonderfunktionen wie Bezler, Linienglättung, Lupe (einstellbar groß) usw.
(parallele S chnittstelle)
IBM kom patible Version
DM 4 9 ,-
• Funktlonsplotter mit Laden/Speichern der Funktion, Beschriftung, Gitter usw.
• Überarbeitete Tortengrafik mit Parametereingabe, Füllmuster uvm. (parallele S chnittstelle) DM 5 9 ,-
• Druckertreiber für FX80/P6 komp. Drucker verfügbar, für andere Drucker erstellbar. C om bitec PPD (Adapter zum g le ic h ­
• Ausdruck In Normal, Doppeldruck sowie NLQ-Qualltat (durch Abrunden der Treppen).
• Deutsche/Englische Menus, Update-Service (KOSTENLOS I) sowie tel. Beratung von 9- zeitigen Anschluß der Uhr u. eines
19 Uhr, Erstellen von Druckertreibern für Exoten kostenlos auf Anfrage, ständig wach­ D ruckers etc. an einen parallelen
sende Anzahl von GEM-Fonts uvm.
• Seit Version 0.44 neu: A3 Bilder, Auslieferung auf 2 Disketten, TextCursor uvm. Port DM 4 8 -
• PPM wird ständig Weiterentwickelt. Sie können Ihre Ideen mit elnbrlngen I
Kostenlose Infos und PPM Und was sagt die Presse zu PPM:
erhalten Sie bei Ihrem • c't 8/68: ‘Das Programm erweist sich als saubere GEM-Im-
Fachhändler oder bei plementierung, [ ./) Mit den Blockoperationen kann man
Grafik- und Textblocke regelrecht foltern; (...) Fazit: Publlc-
Fa. Braukmann Palnter bringt als Grafikprogramm zwar kein neues Konzept,
Am Sportplatz 51 aber die Vielfalt der Operationen sowie deren geschickte
Kombination sind erfreulich. (...]*
4005 Meerbusch 2 • St-Magazin 9/88: 'Daß sich mit Public Painter tatsächlich
größere Texte schreiben lassen, zeigt am besten das gelun­
Tel: 02159/ gene Handbuch, das A.Braukmann mit dem Programm ver-
‘ ,.] Public Painter Ist für den Heimberelcn gedacht
Ite.[..
1899 und gehört mit seinem gutem Prels-/Leisungsverhaltnls In
die erste Ganltur der Malprogramme. (...) Für Zeichnungen,
zum Preis von
in denen nicht nur Grafik, sondern auchText eine Hauptrol­
Combitec • Liegnitzer Str. 6 -6 a • 5810 Witten • ® 023 0 2 /8 8 0 7 2
DM 79.-- le spielt, erweisen sich die 79 Mark als lohnende Ausgabe.'

Ausgabe 11/November 1988


ÜMBAM69
Sven Krüppel und änderbare Programme.
Auch sollen sich die einzelnen
Programmteile zuverlässig te­
odulare Program­ sten lassen.
mierung« ist ein Ein solches Programmteil
Schlagwort, das stän­ nennt m an »Modul«. »M odula­
dig an Bedeutung gewinnt. Wer res Programmieren« bezeichnet
tiefer in die hohe Schule der Al­ demnach eine Technik, bei der
gorithmen einsteigt, stellt bald das Programm in Bausteine mit
fest, daß der übersichtliche Auf­ festgelegten Aufgaben geglie­
bau einer Software mindestens dert wird.
so wichtig ist, wie effiziente Pro­ Angenommen, Sie schreiben
grammiertechniken. Früher ein Programm paket bestehend
oder später wird jeder Pro­ aus einer Textverarbeitung, ei­
grammkoch vom vielgerügten nem Malprogramm und einer
»Spaghetticode« auf gepflegte Tabellenkalkulation. Bei diesem
mehrgängige Mahlzeiten um ­ Beispiel versteht es sich von
steigen. Spätestens dann, wenn selbst, daß die drei Programme
der eigene 100-KByte-Pro- einzeln entstehen und jeweils ei­
grammwirrwarr nicht mehr ne eigene Testphase durchlau­
nachzuvollziehen ist. fen. Diese Vörgehensweise im
Was ist modulare Program­ kleinen verlangt die modulare
mierung? Wie wendet man sie Programmierung.
an? In dieser Ausgabe starten Das Besondere daran ist das
wir eine mehrteilige Kursreihe, sogenannte »Geheimnisprin­
die Sie in die Geheimnisse des zip«. Außerhalb des M oduls ist
sauberen Programmierstils ein­ nur bekannt, was das M odul lei­
weiht. stet, aber nicht, wie es diese
Als Beispiel entsteht Schritt Dienste erfüllt.
für Schritt ein Terminalpro­ Bindeglied zwischen den ein­
gramm, das leicht zu bedienen zelnen M odulen sind die
ist und das X-MODEM-Über- »Schnittstellen«, auch »Inter­
tragungsprotokoll beherrscht. faces« genannt. Hierzu gehören
Das komplette Programm na­ die M odulnamen und die defi­
mens »Term V.0.1« erhalten Sie nierten Parameter, die das Pro­
nebst Quelltext auf einer der gramm beim A ufruf des M oduls
Service-Disketten. übergibt. Ähnlich verläuft ein
Die einzelnen Kursteile ent­ Prozeduraufruf. Hierbei über­
halten jeweils Auszüge des Pro­ gibt man die Parameter, die die
gramms. Auf den Abdruck der Prozedur erwartet.

Stein auf Stein


Praxis der modularen Programmierung in Omikron Basic (Teil 1)
kompletten 92 KByte Quelltext Die Programmiersprache Mo- tionsvorganges aus. Das heißt, Die erste Phase ist bei diesem
(33 Seiten) verzichten wir. dula 2 unterstützt die modulare daß die Kommunikation zwi­ Beispiel der Wählvorgang, die
Als Programmiersprache ha­ Programmierung beispielhaft. schen zwei Kommunikations­ zweite enthält die Namensnen­
ben wir Omikron Basic gewählt, Sie stellt dafür sinnvolle Hilfs­ einrichtungen in einzelne P ha­ nung beider Partner,- die dritte
das über die nötigen Kontroll­ mittel zur Verfügung. Unser Ziel sen (Module) teilbar ist. schließlich den Nachrichtenaus­
strukturen und Variablentypen ist jedoch die Anwendung auf Beispielsweise ein Telefonat tausch und so fort.
verfügt, um ein solches Projekt eine nicht für dieses Prinzip vor­ zwischen zwei G esprächspart­ Das OSI-Schichtenmodell ist
zu realisieren. gesehene Sprache. nern. Der erste Schritt ist der nun das Ergebnis einer Analyse
Grundlage der modularen Basis unseres Terminalpro­ W ählvorgang des Anrufers, als des Kommunikationsprozesses
Programmierung ist eine sorg­ gramms ist das »Referenzmodell zweites wird sich der Angerufe­ zwischen zwei »offenen Syste­
fältige Vorplanung. für die Kommunikation Offener ne melden und sich zu erkennen men«. Ziel dieser Kommunika­
Wichtig und entscheidend ist Systeme« (»OSI-Schichtenmo- geben. Nachdem auch der A nru­ tion ist die Übertragung von D a­
die konsequente Unterteilung dell«). 1983 erfolgte die Ernen­ fer seinen Namen genannt hat, ten. Diese tragen den Namen
des Gesamtproblems. Die Glie­ nung zum Standardm odell für beginnt der Austausch von D a­ »N utzdaten«, um Verwechslun­
derung in untergeordnete Auf­ Kommunikationssysteme. Die­ ten. Nach der Nachrichtenüber­ gen mit weiter unten erläuterten
gaben (Routinen) ist dazu uner­ ses Modell geht von einer m odu­ m ittlung verabschieden sich die »Steuerdaten« vorzubeugen.
läßlich. Ziel der modularen Pro­ laren, anwendungsorientierten beiden Kom m unikationspart­ Ein System ist »offen«, wenn die
grammierung sind leicht les- Zerlegung des Kommunika­ ner und legen den H örer auf. Schnittstellen bekannt sind.

Ausgabe 11/November 1988


70
E x p e rte n fo ru m

Nach dieser Vorrede nun eine die Datenübertragung au f Bit- nen und beheben lassen. Die munizierenden Systemen. Bei
Beschreibung des Architektur­ Ebene. Sie schließt die Wahl der Schicht 3 (network layer) sichert dieser Verbindung ordnet diese
modells. Verbindung, zum Beispiel der einen Weg durch ein Netzwerk. Schicht die logischen Adressen,
Ein offenes System ist beim RS232-Schnittstelle und ähnli­ Sie ist nur für den Netzwerkbe­ mit denen die oberen Schichten
OSI-Schichtenmodell in einzel­ ches mit ein. trieb erforderlich. arbeiten, physikalischen Adres­
ne »Schichten« (»Ebenen«, Die Schicht 2 (data link layer) Die Schicht 4 (transport layer) sen zu.
»layers«) unterteilt. In jeder verpackt Datenblöcke so, daß stellt eine Ende-zu-Ende-Verbin- Schicht 5 (session layer) ver­
Schicht sind eine oder mehrere sich Übertragungsfehler erken- dung zwischen den beiden kom- einbart die Parameter einer Ver­
»Instanzen« (»entities«) defi­ bindung, beispielsweise in wel­
OFFENES SYSTEM A OFFENES SYSTEM B
niert. Eine Instanz bezeichnet ei­ chem Duplexmode die Kommu­
ne logische Einheit, die eine (APPLIKATION D « -»(APPLIKATION ID nikation stattfindet und welches
Phase der Kommunikation ab­ Application Layer Application Layer Übertragungsprotokoll m an be­
Schicht 7
wickelt. Bild 1 zeigt das OSI- nutzt. Aber auch andere Dien­
Schichtenmodell. Im folgenden Schicht 6 Presentation Layer t» Presentation Layer ste, wie beispielsweise Gebüh­
stellen wir die Aufgaben der ein­ t renberechnung erfolgen in die­
zelnen Schichten kurz vor. D a­ Schicht 5 Session Layer * Session Layer ser Schicht.
bei haben wir uns auf die Dien­ t = Die Schicht 6 (presentation
ste beschränkt, die für unsere Schicht 4 Transport Layer layer) konvertiert die Sende-
spätere Arbeit wichtig sind. * oder Empfangs-(nutz)daten für
Die Basis der Übertragung ist Schicht 3 ►I Network Layer die einzelnen Ausgabegeräte. In
É-----
das physikalische Ü bertra­ dieser Schicht sind auch Termi­
gungsmedium, das man auch als Schicht 2 Data Link Layer
nalemulationen implementiert.
Kommunikationspfad bezeich­ Ein weiterer Aufgabenbereich ist
Schicht i Physical Layer Physical Layer
net. Im einfachsten Fall dienen das Senden beziehungsweise
als Übertragungsmedium einige Empfangen von Dateien.
Leitungen Kupferdraht. Die Die höchste Schicht (applica- k
Schicht 1 (physical layer) besorgt Bild 1. Die Unterteilung des OSI-Kommunikationsmodells in Schichten tion layer) ist die Schnittstelle r

Ausgabe 11/N ovem ber 1988 .— rr. ...... *71


U m A b A lJ il / I
E x p e rte n fo ru m
des offenen Systems zum Be­ (Bild 2). Physikalisch findet die »TERM V.0.1« vor. Ein A nfor­ D atenübertragung und die Ein­
nutzer. Ein Anwendungspro­ Kommunikation jedoch über derungskatalog, auch »Pflich­ stellung der RS232-Parameter.
gramm kommuniziert über diese die anderen Schichten statt. tenheft« genannt, listet alle Auf­ Die Schnittstelle zu den ande­
Schicht mit dem Kommunika­ Die beiden kommunizieren­ gaben eines Programms auf (sie­ ren Modulen und die Namens­
tionspartner. den Partner-Instanzen verstän­ he Kasten rechts). gebungen beschreiben wir im
Die einzelnen Schichten sind digen sich über das sogenannte Die nächste Aufgabe ist nun nächsten Kursteil.
so durchnumeriert, daß die un­ »Schichtenprotokoll«. Damit die Einordnung der einzelnen
terste Schicht die Nummer 1 und das reibungslos läuft, ergänzen A nforderungen in das Schich­
die oberste Schicht die Nummer die sendenden Instanzen der ein­ tenmodell. Da wir von der Kom­ 1) Datenübertragung zwi­
7 hat. Um nun die allgemeinen zelnen Schichten die Nutzdaten munikation über das Telefon­ schen zwei Kommunika­
Beziehungen der Schichten un­ um Steuerinformationen für ih­ netz ausgehen, sind für uns nur tionspartnern über die
tereinander deutlich zu machen, re Partner-Instanz. Der D aten­ die oberen vier Schichten von In­ RS232-Schnittstelle
spricht man von der »(N)- block, der letztendlich an das teresse. Die unteren drei Ebenen 2) Schreiben der Sende- und
Schicht«. Das »N« bezeichnet empfangende System gelangt, stellen die Bundespost und der Empfangsdaten in einen Da­
demnach eine der Zahlen von 1 enthält neben den Nutzdaten die Atari ST bereit. Unsere Schnitt- tenpuffer
bis 7. 3) Speichern des D atenpuf­
Jede Schicht steht nur in Kon­ Offenes Systen 0 fers als Textfile auf Diskette
Offenes Systen B
takt zu ihren Nachbarschichten. 4) wahlweise Druckprotokoll
In dem oben erläuterten Forma­ UO-Dienst­ 5) Up- und Download
lismus ausgedrückt, besitzt die zugangspunkt
6) XM ODEM -Protokoll
(N)-Schicht nur Schnittstellen 7) XON/XOFF-Protokoll
zur (N-t-l)-Schicht und (N-l)- <H)-Schichten
(N)-Schicht 8) wahlweise Voll- oder
Schicht. Die »transport layer« Protokoll Halbduplex
(Schicht 4) kennt also nur die Peer-Instanzen 9) wahlweise Senden eines
»session layer« (Schicht 5) und Line-Feeds
die »network layer«. Wir wollen zugangspunkt 10) Konvertierung der
bei den Bezeichnungen der ein­ Sende- und Empfangsdaten
zelnen Schichten bei den engli­
i m
(H-l)-S chich ten für verschiedene Ein-/Aus-
schen Namen bleiben, da die Protokoll gabegeräte
deutschen Übersetzungen nicht 11) Einstellung der RS232-
Peer-Instanzen
ganz einheitlich sind. Parameter
In Bild 1 ist zwischen den ge­ Datenflup
strichelten und durchgezogenen
Verbindungslinien zu unter­ Bild 2. Jede Instanz kommuniziert logisch m it ihrer Partner-Instanz M an kann nicht auf die
scheiden. Die durchgezogenen RS232-Schnittstelle schreiben
Linien bedeuten real existieren­ Steuerdaten für die einzelnen stelle zum Telefonnetz ist die (senden) und von dieser gleich­
de Verbindungen zwischen den Schichtenprotokolle. Bei jeder RS232. Die unterste Instanz von zeitig Zeichen einiesen (empfan­
einzelnen Schichten. Beim Sen­ Instanz, die ein Schichtenproto­ »TERM V.0.1« behandelt also gen). Dies muß nacheinander
devorgang durchläuft man die koll verwendet, vergrößert sich den Zugriff auf die serielle geschehen. Jedes Modul gliedert
einzelnen Schichten in abstei­ der Datenblock um ein Paket Schnittstelle. sich demnach in einen Sende-
gender Reihenfolge. Das heißt, mit Steuerinformationen. Die Das OSI-Schichtenmodell und einen Empfangsteil. Diese
die (N)-Schicht benötigt zur Er­ empfangenen Partner-Instanzen eignet sich hervorragend als Bei­ beiden bearbeitet das Programm
füllung ihrer Aufgaben die Dien­ entfernen die Steuerinformatio- spiel für modulares Program ­ abwechselnd. Der Schnittstel-
ste der (N + 1)-Schicht. Nach­ nen wieder, die für sie bestimmt mieren. Ein gutes Terminalpro­ len-Puffer sorgt dafür, daß keine
dem die (N)-Schicht abgearbei­ sind. Die Daten, die die applica- gramm benötigt sämtliche Empfangszeichen verlorenge­
tet wurde, übergibt sie den Da­ tion layer an die Oberfläche des Schichten des Modells. Durch hen.
tenblock an die (N-l)-Schicht. laufenden Anwendungspro­ die Schichten ist ein modularer Das Listing enthält die Imple­
Beim Empfangsvorgang be­ gramms weitergibt, enthalten al­ A ufbau des Programms schon mentierung des Moduls »Trans­
nötigt die (N)-Schicht die Dien­ so keine Schichtenprotokolle vorgegeben. Jede Schicht ist im port Layer«. Es enthält eine
ste der (N-l)-Schicht. Nachdem mehr. Programm praktisch ein Modul. Prozedur namens »Transport__
die (N)-Schicht abgearbeitet ist, Bislang haben wir die Kom­ In diesem ersten Kursteil wol­ Layer()«, die als Parameter eine
gibt sie die Daten an die (N +1)- munikation der Schichten unter­ len wir die transport layer imple­ Zeichenkette erwartet. Dieser
Schicht weiter. Der Empfang einander noch nicht angespro­ mentieren. Die transport layer Parameter ist als Variablenpara­
von Datenblöcken vollzieht sich chen. Zwischen den einzelnen ist die unterste Schicht. In ihr meter definiert.
also immer in umgekehrter Rei­ Schichten sind sogenannte greifen wir auf die RS232- Die Zeichenkette enthält
henfolge zum Senden. »Dienstzugangspunkte« defi­ Schnittstelle zu, die über den »Steuerblöcke« oder »Daten­
Die gestrichelten Linien zei­ niert. Sie stellen die Schnittstelle A kustikkoppler mit dem Tele­ blöcke«. Die Steuer- und Daten­
gen logische Verbindungen zwi­ der einzelnen Schichten zuein­ fonnetz verbunden ist. blöcke, die für die transport lay­
schen den einzelnen Schichten. ander dar. Über den Dienstzu­ Wir müssen zuerst untersu­ er wichtig sind, beschreiben wir
Sie symbolisieren einen Kom­ gangspunkt gibt die (N + l)- chen, welche Punkte des Anfor- an dieser Stelle (Punkt 1 und 2
munikationsvorgang zwischen Schicht die Daten beim Senden derungskataloges die transport im Kasten auf Seite 74). Ein ge­
einer Instanz aus System A mit an die (N)-Schicht weiter. layer betreffen. Beim Sendevor­ naues Verständnis der einzelnen
der »Partner-Instanz« (»peer Nach diesen theoretischen Er­ gang sendet die transport layer Komponenten ist noch nicht er­
entity«) in System B. Diese Kom­ läuterungen geht es nun an un­ die Daten über die serielle forderlich.
munikation der beiden Instan­ ser Beispielprogramm. Der erste Schnittstelle. Beim Empfangen Die zulässigen Werte für die
zen erfolgt natürlich entlang der Schritt der Entwicklung defi­ holt sie die Empfangsdaten von Parametereinstellungen sind bei
durchgezogenen Linie. Eine In­ niert genau, was das Programm der Schnittstelle. Die Punkte 1 der Beschreibung von »Rsconf«
stanz kommuniziert logisch im­ leisten muß. Wir stellen deshalb und 11 betreffen die RS232- abgedruckt. Der Wert 255 für k
mer mit ihrer Partner-Instanz den »Anforderungskatalog« für Schnittstelle. Sie enthalten die »Bps« und »Parity« bewirkt, r

Ausgabe 11/N ovem ber 1988


72 jJ ü a i
Atari-ST Eprombank
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Der Expansionsport des Atari-ST
fragt 2 Banken mit 2x32K ab.
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E x p e rte n fo ru m
1) Datenblock mit Nutzdaten (Sender : Schicht 5)
daß der entsprechende Parame­ Parameterbeschreibung :
1. Byte = 4 Em pfängerschicht: transport layer
ter nicht neu gesetzt wird. Wenn Bps: Code für die einzustel­
2. Byte = 0 Kennung für Nutzdaten
»Parity« diesen Wert annimmt, lende Baudrate. Falls keine neue
3. Byte = Hl(x)
wird das Usart Control Register Baudrate gesetzt werden soll, 4. Byte = LO(x) »x« enthält die Länge der Nützdaten
(s.u.) nicht verändert. Bei der muß Bps den Wert -1 haben. 5. Byte und folgende Nutzdaten
Programmierung der Schnitt­ Sinnvoll sind sonst Werte von 0
stelle behält der Wert -1 seine bis 15, denen die folgenden 2) Steuerblock für RS232-Parametereinstellung (Sender : Schicht 7)
Einstellung bei. Diesen Wert Baudraten zugeordnet sind
kann man jedoch nicht in einer (0-19200 Baud) : 19200, 9600, 1. Byte = 4 Empfängerschicht : transport layer
Zeichenkette speichern. Deshalb 4800, 3600, 2400, 2000, 1800, 2. Byte = 20 Kennung für RS232-Parameter
3. Byte = 0
muß die 255 in eine -1 konver­ 1200, 600, 300, 200, 150, 134,
4. Byte = 5 Länge des Steuerblocks
tiert werden. 110, 75, 50 5. Byte = Bps Übertragungsrate
Nach dem Empfang von Protokoll: (Handshake) 6. Byte = Parity Parität
Nutzdaten über die RS232- 0 : keines ; 7. Byte = Stoppbits Anzahl der Stoppbits
Schnittstelle werden diese an die 1 : RTS/CTS ; 8. Byte = Datenbits Anzahl der Datenbits
session layer übergeben. Den da­ 2 : XO N/XO FF) 9. Byte = Protokoll Handshakeprotokoll
bei verwendeten Datenblock Ucr : USART Control Register
zeigt 3 im Kasten rechts. Bit 0 = 0 ; 3) Datenblock mit Nutzdaten (Sender : Schicht 4)
Als Grundlage für das Ver­ Bit 1 = 0 : ungerade Parität
1. Byte = 5 Em pfängerschicht: session layer
ständnis der transport layer- (even); 1 : gerade Parität (odd);
2. Byte = 0 Kennung für Nutzdaten
Implementation sind noch die Bit 2 = 0 : kein Paritätsbit ; 1 :
3. Byte = Hl(x)
Betriebssystemfunktionen zum Paritätsbits gesetzt; 4. Byte = LO(x) »x« enthält die Länge der Nutzdaten
Zugriff auf die RS232-Schnitt- Bits 3,4 = 0 : synchrone Über­ 5. Byte und folgende Nutzdaten
stelle notwendig. tragung ; 1 : 1 S to p p b it; 2 : 1,5
Die Funktion »Rsconf« Stoppbits ; 3 : 2 Stoppbits; Tabelle. So setzen sich Steuer- und Datenblöcke zusammen
(XBIOS 15) setzt die RS232- Bits 5,6 = 0 : 8 D aten b its; 1 : 7
Schnittstellenparameter neu. Datenbits ; 2 : 6 Datenbits ; 3 : 5 Vörteiler-Betriebsart (-1 : keine Änderung)
A ufruf in Omikron-Basic : Datenbits; R sr: Receiver Status Register (-1 Scr : Synchronous Character
XBIOS (,15, Bps,Protokollier, Bit 7 = 0 : Taktfrequenz stimmt : keine Änderung) Register (-1 : keine Änderung)
Rsr,Tsr,Scr) mit der Baudrate überein; 1 : T s r: Transmitter Status Register Eine Veränderung der Baud-

REM **************************** REM


REM * Auszug aus TERM V.0.1 REM
REM * (c) 1988 by Sven Krüppel REM transport layer
REM *********************** ..... REM
REM
SCREEN 1, M E M O R Y (32256),2
SCREEN 2, MEM O R Y ( 3 2 2 5 6 ) .2 DEF PROC Transport_Layer(R T D a t a S )

REM ##* Variablen für RS232-Parameter LOCAL U c r X = 0 ' USART Control Register
Bps=9* Bits/Sekunde Initialisierungswert : 300 Baud LOCAL Z e i c h e n A n z a h l ' Anzahl der empfangenen Zeichen
P rotokol1=1' X ON/XOFF-Protokol1 LOCAL Parity,Bps,Consta t % ,Zeichen
Parity=0' keine Parität LOCAL I
Stoppbits=l' 1 Stoppbit
Datenbits=0' 8 Datenbits
Duplex_Mode=1 ’ Vollduplex REM ****************
REM *
REM *** Variablen zur (D e )kodierung von Daten REM *
'Daten_Laenge : Anzahl der Informationen im S t euer-/Datenblock RF.M * Test : 14.01 .i
'Tail : aktuelle Leseposition in x_Data$ REM ****************
'Head : aktuelle Schreibposition in x_Data$
Tail=0' Lesemarke initialisieren
REM Programms tart
Daten_Laenge= ASC( MIDS(T _ D a t a $ ,T a i l ♦3.1))*256* A S C ( MIDS(T _ D a t a S .Tail+4,
SCREEN 1 : CLS
XBIOS (.15,Bps.Pr >tokol1,X 10001000,-1,-1,-1)' RS232 initialisie IF ASC ( MID$(T_DataS,Tail*l,l))=4 THEN ' Empfänger gefunden
Application Layer IF A S C ( M I DS(T_DataS,Tail*2,1))=0 THEN ' T DataS enthält Nutzdaten
END REM Test : 14.01.88
FOR 1=1 TO Daten_Laenge
DEF PROC Application Layer BIOS (.3,1. ASC ( MIDS(T_DataS,Tail+I+4,1)))' bconout auf RS232
REM ***** behelfsmäßige Bedienerführung ***** NEXT I
PRINT ."TERM V.0.1 (c) by Sven Krüppel". ENDIF
PRINT ."'Alt E' : Programmende"
Exi t_Flag =0 IF A S C ( MIDS(T_DataS.Tail+2.1))=20 THEN
REPEAT
REM *** Daten senden *** REM ***** T_Data$ enthält RS232-Parnmeter *****
Key$ = INKEYS REM Test : 08.02.88
WHILE K e y S O Zeichen eingelesen Bps - A S C ( MID$(T_Data$.Tail*5.1))
Ascii_Code%= ASC{ R I G H T S (Key$,1))' KeyS dekodieren IF Bps=255 THEN Bps=-1' Baudrate nur neusetzen, wenn nötig
Scan_Codei= ASC ( MIDS (KeyS .2 .1)) Parity- ASC( M I D S(T_Data$.Ta i l *6.1))' Parität
Cons_Status%= ASC(KeyS) IF Parity<>255 THEN ’ UCR soll neu gesetzt werden
IF Parity = 1 THEN UcrX=4' Parität
IF Cons_StatusS AND *1000 THEN ’ Alternate-Taste gedrückt IF Parity = 2 THEN UcrX=6
IF Scan_CodeJS = l8 THEN ' Alternate E : Programmende UcrX-UcrX* A S C ( MID$(T_Data$,Tai 1*7.1))*8' Stoppbits
Exit_Flag=l U c r X*UcrX+128' Clk-Bit : Vorteiler (1/16)
ENDIF UcrX-UcrX» A S C ( M I D S (T _ D a t a S ,Ta i l * 8 ,1))*32' Datenbits
ELSE ELSE U c r X * - l ’ UCR nicht neu setzen
REM ***** kein Sonderzeichen, also Datenstring bilden ***** ENDIF
A_Data$=A_Data$* CHR$(*U+ CHR$(0)+ CHR$(0)+ CHRS(1)+ C H R S (Ascii_Code XBIOS (.15.Bps, A S C ( M I D S (T _ D a t a S ,Ta i l *9. 1 ) ) .UcrX.-1.-1.-1)
ENDIF ENDIF
KeyS= INKEYS ENDIF ' Empfängercheck
WEND Tai 1 .Tai 1*4 + D a t e n_Laenge' Leseposition auf den nächsten Block richte
UNTIL Tai 1> = L E N(T_Data$)' bis alle Blöcke abgearbeitet sind
IF A_Data$ ="" THEN A_Data$= CHR$(4)+ CHRS<0)+ CHR$(0)+ CHRS(O)
T r a n s p o r t L a y e r (A _ D a t a S )' Aufruf der transport layer REM *••*»**»»**•****»*
REM * Empfangsteil
REM Daten empfangen ** REM *
REM * Tost r 1 4 .0 1 .8 8
Tail=0' Lesemarke initialisieren REM *••♦****»***••♦***
REPEAT Ä m ,
Daten_Laenge= ASC( M I D S (A_ D a t a S ,Tail*3.1)>*256* ASC< M I D S (A _ D a t a $ .Tai 1« T_Data$= CHR$(5). CHR$(0). CHRS(O). CHR$(0)' Header
FOR I% =1 TO D a t e n L a e n g e Zeichen_Anzahl=0
Code- ASC ( MID$(A_Data$,Tail*4-IX.l))
IF Code<>4 AND Code<>5 THEN PRINT CHRS(Code); BIOS (ConstatX ,1,1)’ bconstat für RS232
NEXT IX IF Cons tatX < >0 THEN ' Zeichen vorhanden
Tail=Tail*4*Daten Laenge' Lesemarke auf nächsten Block setzen BIOS (Z e i c h e n ,2,1) ’ bconin (Ergebnis : Long)
UNTIL Tai 1> = L E N (A _ D a t a $ )' bis alle Blöcke abgearbeitet sind T_Data$=T_ DataS* C H R S (Z e ichen)
UNTIL Exit_Flag' Programmende Zeichen_Anzahl=Zeichen_Anzahl+l
RETURN ENDIF
UNTIL ConstatX=0
Listing. Dieser Auszug aus V.0.1 arbeitet wie der bekannte MIDS (T DataS.4.1)= C H R S (Zeichen_Anzahl MOD 256)'
MIDS (T^DataS ,3.1)= CHRS (Zeichen_AnzaliI\256)
Datenlänge setz

VT 52-Emulator RETURN

Ausgabe 11/N ovem ber 1988


74 ^Jm niji
m n

rate führt zu einem autom ati­ Nutzdaten in den Datenblöcken


schen Senden des Zeichens 255. über die RS232-Schnittstelie L ETZTE M ELD UN G :
Die Auswirkungen dieses Feh­ »N E O -D E S K « , d a s n e u e D e s k to p .
senden. Dazu arbeitet er eine E b e n a u s d e n U SA e in g e tr o f fe n !
lers bleiben gering, indem man Schleife ab, die jeden Block in
die Baudrate nur dann neu setzt, »T DataS« einzeln behandelt. m sm äB sm
wenn dies erforderlich ist. Die Variable »Tail« kennzeich­
Das neue Desktop aus den USA Ist ein­
Die Funktion »Bconstat« net die aktuelle Position in Ernähren Sie sich richtig? MUssen Sie eine getroffen 1 Siehe auch Kurzbericht Im
Kur machen? FOOD-MASTER hilft Ihnen. ST-Magazln 7/88, S. 131
(BIOS 1) erfragt den Status eines »T DataS«. 770 Lebensmittel mit Daten auf einer Dis­
Eingabegerätes. kette gespeichert. Daten wie: Kalorien. Jetzt sieben Fenster, statt vier, wobei
Der Sendeteil gibt die N utzda­ Eiweiß-, Fett- und Kohlehydrat-Anteile. Der jedem Fenster eine Extension zugeordnet
A ufruf in Omikron-Basic : ten, inklusive eventueller Anteil der Vitamine, Broteinheiten, Mlneral-
und Ballaststoffe. Die Daten können einzeln
werden kann. Sie sehen dann In jedem
Fenster nur ausgewählte Res.
aufgerufen werden, oder man kann sich
BIOS(Status,l,Device) Schichtenprotokolle, au f der se­ TagesmenUs zusammenstellen. fUr eine
Eingebauter ICON-Edltor! Gestalten Sie
sich Ihre Symbole selbst!
Komplettanalyse.
Parameterbeschreibung : riellen Schnittstelle aus. Die Das Kopieren von Flies und ganzen Dis­
ketten wurde erheblich beschleunigt! (der
- Voll editier- und erwelterbarl
Status = Schichtenprotokolle für die ein­ - Abspelchem der Mahlzeiten möglich.
gesamte freie Speicherplatz wird genutzt)
- komfortable Druckeranpassung. BATCH-Datelen möglich! Das sind kurze
0 : kein Zeichen vorhanden; zelnen Schichten sind als solche - deutsche Anleitung mit Einführung In die Textdateien mit Befehlsfolgen, die nach
Ernährungslehre. dem Elnschalten des Computers Schritt
-1: mindestens ein Zeichen kann nicht erkennbar. Im nächsten - Integriertes Vitamin- und Mineralstoff­ für Schritt ausgefUhrt werden.
lexikon. Alle MenUelnträge sind jetzt Uber die Tas­
eingelesen werden Kursteil gehen wir näher auf die­ tatur zu erreichen. Eingebauter Drucker­
pufferl Arbeitet Im Hintergrund!
Device : Nummer des Eingabe­ se Problematik ein. FOOD-MASTER Ist das Ernährungs­
programm für alle gesundheitsbewußten Kalt- oder Warmstart des Computers jetzt
gerätes, Einen Sonderfall müssen wir ST-Anwender. Das Ideale Hilfsmittel z.B.
für alle Sportler, Ärzte. Diabetiker usw.
ebenfalls durch Tastaturbefehle.

1 : RS232-SchnittsteIle jedoch noch berücksichtigen. (monochrom/ROM-TOS) 7 9 ,-D M


deutsche Anleitung!

2 : Tastatur Falls in »T DataS« ein Steuer­ S u p e r p r e is : 7 9 ,-D M

3 : MIDI block enthalten ist, der nicht für


Die Funktion »Bconin« Schicht 4 bestimmt ist, ist ein
1
(BIOS 2) liest ein Zeichen von ei­ Fehler im Programm. Eine an­ M O D U U J IS K E T T E N

nem Eingabegerät ein. dere Schicht hätte sich der Daten Das Vielseitige unter den Disketten- Diese Disketten sind randvoll mit Proce-
Programmen! Ein Prüf-, Formatier- und
A ufruf in Omikron Basic : annehmen müssen. Diese fal­ Edltlerprogramm fUr Ihre Disketten.
dures bzw. Makros, die Sie auf einfachste
Art und Welse ln Ihre eigenen Programme
schen Blöcke müssen durch ei­ DISK-MASTER, das derzeit umfang­ elnblnden können. Damit wird das Schrei­
reichste DIsketten-Utlllty ben von umfangreichen Programmen ga­
BI0S(Code,2,Device)
nen Empfänger-Check abgefan­ - testet Ihre Disketten auf Fehlerfrelhelt
rantiert zum VergnUgenl z.B. GBR-MOOUL-
Parameterbeschreibung : gen und verworfen werden. durch Formatieren mit unterschiedlichen
DISK I: Hier finden Sie alles, was Sie für
größere BASIC-Projekte benötigen: Sehr
Prüfmustern.
C ode: ASCII-Code des eingele­ Nach dem Senden werden die - Ist ein komfortabler Diskettenmonitor
umfangreiche Input-Routlne, Verbesserte
Rleselect-Box, Sortierroutinen. Interes­
senen Zeichens Empfangsdaten behandelt. Die
zum Einlesen, Editieren und ZurUck-
schrelben von einzelnen Sektoren.
sante Sounds (fUr Spiele und mehr), ein­
fache Nutzung von Betriebssystemroutinen,
Device : Nummer des Eingabe­ Daten, die im D atenpuffer der - Ist ein schnelles Kopierprogramm Routinen zur bequemen Dateihandhabung,
- kopiert einzelne Files & ganze Disketten verbesserte Alert-Box und vieles mehr.
gerätes RS232-Schnittstelle stehen, wer­ - begeistert durch seine Geschwindigkeit
Auch für GFA-BASIC 3.0 geelgnetl Die
erstellten Programme dUrfen ohne Ein­
0 : Centronics-Schnittstelle den eingelesen und in einen D a­
- liefert viele Informationen Uber die
Diskettenorganisation des ATARI ST.
schränkung verkauft werdenl
MODULDISK II: Jede Menge Assembler-
1 : RS232-Schnittstelle tenblock verpackt. Diesen D a­ - wird Im stabilen Ringordner mit ausführ­
routlnen, die Sie bequem von BASIC aus
licher deutscher Anleitung geliefert!
2 : Tastatur tenblock hängt man dann an
aufrufen können. Zeitkritische Anwen­
dungen sind Jetzt kein Problem mehr für
3 :MIDI »T DataS« an. Am Ende dieses
Sie. Auch Interruptgesteuerte Aufgaben,
wie z.B. das Setzen einer Uhr, sind mit
Die Funktion »Bconout« Vorganges muß dann die Anzahl
dieser Diskette kein Problem mehr!
7 9 ,-D M
(BIOS 3) gibt ein Zeichen an ein der empfangenen Zeichen im
(Sonderinfo anfordernl) je 9 8 , - D M

Ausgabegerät. »Header« eingetragen werden.


A ufruf in Omikron-Basic : Der Header sind die 4 Byte, die K A TALOG m it T IPS u n d TRICK S
BI0S(,3,Device,Code) jeden Steuer- oder Datenblock in GFA u n d A SSEM BLER k o s te n lo s !
Parameterbeschreibung : einleiten.
Code : ASCII-Code des auszu­ Das Programm enthält auch ....... S O T I T ih e s
gebenden Zeichens eine behelfsmäßige Implemen­ HIGGLEDY-PIGGLEDY
Die englische Bezeichnung fUr »drunter
Device : Nummer des Ausgabe­ tierung der application layer. und drUber « trifft unser Puzzlespiel recht TELEFON - ACCESSORY:
Programm zum Speichern
gut, wie wir finden. Bis zu 16 Spieler
gerätes Die Prozedur »Application__ möglich. Ideal für einen geselligen Abendl von Adressen und Telefon­
nummern
Nach der Eingabe der Namen sorgt Ihr 29,-DM
0 : Centronics-Schnittstelle Layer()« erlaubt es Ihnen, die ATARI für das kräftige Durcheinander,
MORSE-MASTER:
welches fUr den anschließenden Splelespaß Komfortabler Morse-Tralner
besprochenen Dinge zu testen. 49,-DM
1 : RS232-Schnittstelle nötig Ist. Auf Mausklick beginnt das Puz-
zeln und die Uhr läuft! Die Schnellsten MENSCH-ÄRGERE-DICH:
2 : Bildschirm Das Programm im Listing ist dUrfen sich mit Ihrer Zelt ln die Sleger- das bekannte Gesellschafts­
llste eintragen. spiel In toller 3-D-Graflk 19,-OM
3 : MIDI vergleichbar mit dem VT52- - Telleanzahl frei wählbar LOTTO-ST:
4 : Tastaturprozessor Em ulator der Systemdiskette. - Inklusive Bilder
Helfen Sie Ihrem Lotto-Glück
etwas auf die Beine. Mit die­
Für den Datenaustausch über »Application Layer()« fragt (Farbe + monochrom) 3 9 ,-D M
sem tollen Programm! 49,-DM

die serielle Schnittstelle besitzt ab, ob ein Zeichen an der Tasta­ MEMORY
Das bekannte Gesellschaftsspiel für Groß
ADRESSEN:
Komfortable Adressverwaltung
das Betriebssystem einen jeweils tur anliegt und gibt dieses dann und Klein jetzt auf Computer! Teile werden
mitgeliefert, können aber mit dem Inte­
mit Selektion und Listen- bzw.
Etikettenausdruck. 49,-DM
256 Byte großen Empfangs- und an die transport layer weiter. Mit grierten Malprogramm auch selbst gemalt
werdenl Anzahl der Paare frei wählbar
Sendepuffer. der Tastenkombination <A lter- (bis 100). Wer's spannend mag, spielt
gegen die Uhr. Weitere Interessante und Weitere Infos zu diesen Programmen fin­
Befassen wir uns nun mit dem nate E > verläßt man das Pro­ spannende Splelvarlantenl den Sie In unserem kostenlosen Katalog!

Listing. Es ist noch nicht erfor­ gramm. Die Prozedur »Appli­ (Farbe ♦ monochrom) 3 9 ,-D M

derlich, das Listing in allen cation Layer()« gibt die emp­


Punkten zu verstehen. fangenen Zeichen auf dem Bild­
Die Prozedur »Transport__ schirm aus. Die Empfangszei­ Q G B R - s o f t w a r e ♦ P o s tfa c h 81 01 71 * 7 0 0 0 S t u t t g a r t 8 0
Layer()« ist in einen Sende- und chen mit den Codes 4 und 5 müs­ V e r s a n d a u f R e chnun g. Z z g l. 5 , - D M P o rto & V e rp a c k u n g .
Empfangsteil gegliedert. Sie ent­ sen abgefangen werden, da sie
hält beim Aufruf den String im Omikron-Basic ein Bild­ Q uick-B estellung bzw. Info:
»T DataS«. Dieser um faßt schirmfenster definieren, das an 'S (0711) 7 9 2 0 1 2
Steuer- oder Datenblöcke. Der dieser Stelle nicht erwünscht ist.
Sendeteil muß nun die Steuerin­ Im nächsten Kursteil erfahren
formationen in den Steuer­ Sie nützliche Tricks zur m odula­ Händleranfragen erw ünscht!
blöcken auswerten und die ren Programmierung. (mr)

Ausgabe 11/N ovem ber 1988


75
D er weiche Großbildschirm
BigScreen simuliert softwaremäßig
Monitore mit fast beliebiger Auflösung
Julian F. Reschke M it S.A.L.A.D. der Vektor für GEM-Aufrufe
(Trap # 2, Adresse S88) der erste
Schritten von 1280 Byte scrollen
— und das ist glücklicherweise
geht es besser aber nicht der letzte Systemvek­ in allen drei Auflösungen exakt
ch habe ihn in der letzten tor, den BigScreen verbiegt. Da­ die Höhe eines Zeichens aus dem

f Ausgabe angekündigt und Wie so oft gestaltete sich das


— versprochen ist verspro­ Ganze dann doch wegen ver­
chen — hier ist er: der schiedener TOS-Versionen, Ä n­
Ganzseiten-Emulator für den derungswünschen aus der Re­
bei liegt übrigens das in der letz­
ten Ausgabe beschriebene
XBRA-Verfahren zugrunde. Die
installierte Routine macht nichts
Systemzeichensatz. Herausra­
gender Vorteil bei diesem Ver­
fahren: Der Zeitverlust durch die
Scroll-Routine ist sehr gering,
ST. Dabei ist die Bezeichnung daktion und den berüchtigten weiter, als au f einen VDI-Aufruf das System wird praktisch nicht
»Ganzseiten-Emulator« etwas Denkfehlern etwas aufwendiger. mit Opcode »1« (»v opnwk()«) gebremst.
irreführend, läßt sich doch die Der eigentliche Kernpunkt zu warten, diesen auszuführen Bei anderen horizontalen
horizontale und vertikale Auflö­ von »BigScreen« ist die Ä nde­ und anschließend die angespro­ Auflösungen kommt man aller­
sung auf bis zu je 9984 Punkte rung der Line-A-Variablen, die chenen Line-A-Variablen und dings an einer komplizierteren
hochschrauben. Die Grenzen Auflösung, Anzahl von Bytes auch die VDI-Rückgabewerte Scroll-Routine nicht vorbei: Es
setzt nur der verfügbare Arbeits­ pro Zeile und dergleichen defi­ im INOUT[]-Feld zu patchen. gibt eben keinen Weg, den Gra­
speicher. nieren. Da entgegen anderslau­ Damit sind VDI und AES über fikchips im ST klarzumachen,
tender Behauptungen VDI und die erhöhte Auflösung infor­ daß der Bildspeicher plötzlich
AES recht sauber programmiert miert und nutzen anschließend breiter ist als im Norm alfall (mit
6 4 0 * 9 9 8 4 die festgelegte Auflösung, für dem guten Antic im Atari 800
sind und diese Inform ationen
Punkte korrekt auswerten, ist man da­ die man natürlich zuvor einen
ausreichend großen Bildspei­
wäre es eine der leichteren Pro­
grammierübungen gewesen). Es
mit schon »fast« fertig. Doch
cher reservieren muß. gibt keinen Ausweg — man muß
Nun wird sich mancher die be­ wer hat schon Lust, nur aus die­
rechtigte Frage stellen: »Warum sem G rund immer ein RAM-
erst jetzt, warum hat das nicht TOS zu laden? Zeit ist Geld, und
die RAMs sind ja heutzutage
schon vorher jem and program­
wieder eine wertvolle Ware.
miert?«
BigScreen sollte sich komfor­
Zunächst einmal war eine
tabel direkt beim Booten (im
Grundvoraussetzung für dieses
Auto-Ordner) installieren —
Programm erst seit dem Früh­
nach der Initialisierung von
jahr erfüllt — nämlich als Atari
GEM ist es leider schon zu spät.
die sogenannten »negativen« SIGNUM DOC zsea 22-08-88 09:58 TIPSZUS DOC 2308 31-05
Die ersten Versuche ergaben kei­ ZEILNHON DOC 395 31-03-88 14:27 SLM804 HEX 3246 01-12
Line-A-Variablen [1, 2] zum er­
ne ermutigenden Ergebnisse, bis MORDXTRfl HLP 4275 38-03-88 09:27 flT_09_88 IMG 5930 27-06
sten Mal offiziell dokumentierte DICMERGE PRG 21391 38-03-88 09:27 SPOOLER PRG 3350 24-11
ich entdeckte, daß die gerade ge­ MORDPLUS PRG 158744 30-03-88 09:27 DICMERGE RSC 1998 30-83
(wenn auch teilweise unpräzise
änderten Line-A-Variablen beim MORDHELP RSC 1978 30-03-88 09:28 MORDMSGS RSC 3986 30-03
oder gar falsch). Der eigentliche MORDPLUS RSC 228G4 30-03-88 09:28 FONT SPL 1318 24-11
Öffnen der Bildschirm-Worksta­ 21-01-88
Anstoß war dann ein Messebe­ NEC-P6 SPL 5188 13:04 LIESMICH TXT 2610 11-08
tion durch das AES wieder über­
richt über den Matrix-Doppel-
schrieben werden. Das ist im
ganzseitenmonitor (ausführli­
nachhinein auch verständlich,
cher Test in [3]), in dem nach­
kann man doch beispielsweise Wetten, daß Sie Ihr Desktop nicht wiedererkennen?
zulesen war, daß GEM auf ei­
mit geringer Auflösung booten
nem angepaßten französischen
und dennoch GEM in mittlerer Bleibt das Problem, daß das in regelmäßigen Abständen je­
RAM-TOS in der vollen Auflö­
Auflösung benutzen. VDI nun auf einem virtuellen weils einen Monitorbild-großen
sung liefe. Die Schlußfolgerung
war einfach: Wenn man dem Be­ Bildschirm ausgibt, der nichts Ausschnitt aus dem virtuellen
triebssystem mitteilen kann, die Vektoren verbie­ mit dem physikalischen, auf Bildspeicher in den physikali­
Auflösung betrage nunmehr dem M onitor sichtbaren Bild zu schen Bildspeicher übertragen.
1280 x 960 Punkte, dann geht
gen m it XBRA tun hat. Solange man die hori­ Dies ist übrigens ein gutes Bei­
das auch mit fast jeder anderen zontale Auflösung nicht erhöht, spiel für Fälle, in denen der phy­
Bildauflösung. Eine Scroll-Rou- Damit war der passende M o­ hilft allerdings ein Trick weiter: sikalische und der logische Bild­
tine zu schreiben, die jeweils ei­ ment für die Initialisierung von M an benutzt einfach die Hard- speicher nicht identisch sind.
nen Ausschnitt aus dem überdi­ BigScreen gefunden: unmittel­ ware-Bildspeicher-Register, um M an sollte immer auf dem logi­
mensionalen Bildspeicher in den bar nach dem ersten »OPEN vertikal zu scrollen. Da der Bild­ schen Bildspeicher arbeiten, so­
tatsächlichen 32000 Byte langen WORKSTATION«-Aufruf des speicher immer auf einer 256- lange man nicht absolut sicher
Bildspeicher überträgt, sollte AES, das aus den Rückgabewer­ Byte-Grenze beginnen muß, und ist, daß man auch wirklich den
auch nicht so problematisch ten Auflösung, Pixelgröße und jede Bildzeile 80 beziehungswei­ physikalischen Bildspeicher
sein. ähnliches feststellt. Und so ist se 160 Byte lang ist, m uß m an in meint. Zum Kopieren durch­

Ausgabe 11/November 1988


76 SLiilMMJH
E x p e rte n fo ru m

läuft das Programm 80 »MO- men »BIGSCRN.PRG« aus


VEM«-Befehle innerhalb eines Drucker In s ta llie r t: flTfiRI SLM8B4 / FX TREIBER Parallel port § dem Auto-Ordner heraus star­
! " # 5 X 5 ' / B1 23 4 5 6 7 8 9 : ;<=>?
Schleifenrumpfs, um möglichst G A B C D E F G HI J K L MN OP Q RS T UU H X Y Z [ \ ] A_ ten.
wenig Zeit zu verlieren. Nach­ va b c de f ghi j kl nnopqr s t uvMxa z { | >~A Anschließend versucht Big-
Ç ü é â â à â ç ê ë è ï î i H f i É æl E ô ô o û i i ü ô ü C i Y P f
teil: Das Programm bläht sich Screen sich zu installieren. Das
dadurch auf, zumal für Farb- ÿ il x 1 a T ¡1 I i n a ’ O n j o u a s p i u i i ] i i i i § a »
scheitert nur dann, wenn nicht
« Br i r i o MT ^ s a s i p i De f i 5 tJ_ £ M * s ° * ♦ f ° 8 3
und Schwarzweiß-Betrieb zwei genügend Speicher vorhanden
verschiedene Routinen zum Ein­ OBJEKT AUSWAHL ist. H at man die minimale (also
satz kommen. INDEX: normale) Auflösung gewählt, in­
Insider wissen, daß selbst der D:\1ST_H0RD\#,*_ stalliert sich BigScreen ebenfalls
MC 68000 beim Verschieben von 81 Auswahl ! nicht.
32000 Byte beträchtlich ins 0 NAMENLOS.D
Schwitzen gerät und es daher
a PRINTER____
ARNHEM ,BAK Hardcopy au f
völlig ausgeschlossen ist, den
ARNHEM .DOC
ATA ___ _
AT_09_88,IMG
D iskette
Bildschirm in jedem Vertical- Eine weitere Eigenschaft von
BÜRO ~ÜK I
Blank-Interrupt zu kopieren. DEUTSCH .DIC
BigScreen: Im Monochrom-
Hier müssen wir einen Kompro­ Auch »1st Word« arbeitet mit dem »Bigscreen« zusammen Betrieb installiert es eine
miß zwischen Verlangsamung Hardcopy-Routine, die auf dem
des Systems und »Ruckeligkeit« jeweiligen Bootlaufwerk eine
len will, wird der Speicher un­ lere Auflösung liefert »OPEN
des Bildaufbaus finden: Der Standard-IM G-Bilddatei spei­
mittelbar vor dem Bildspeicher WORKSTATION« falsche Pi­
Bildschirm wird normalerweise chert. Nur das IM G-Format er­
überschrieben und da lag — na­ xelgrößen zurück. Bei aktivem
in jedem vierten VBlank neu ko­ laubt auch die Angabe der Bild­
türlich — BigScreen. BigScreen ist dieser Fehler besei­
piert; nur bei Mausbewegungen größe. Solche Bilddateien verar­
Abhilfe: Beim Start unter tigt.
verdoppelt sich die Geschwin­ beiten beispielsweise »GEM
Blitter-TOS ersetzen wir die — Das Desktop richtet sich beim
digkeit. Bei Diskettenoperatio­ Paint«, der »Timeworks P ub­
VDI-M ausroutine kurzerhand Wechseln der Farbauflösung of­
nen erfolgt überhaupt kein lisher« und auch »1st Word
durch die neue, fehlerfreie Rou­ fenbar nicht allein nach der tat­
Scrollen. Damit bleibt zumin­ plus«.
tine der neuen TOS-Version. Da sächlichen Farbenzahl, sondern
dest die Mausbewegung relativ W ir hoffen, daß Ihnen dieses
die Sprite-Routinen ansonsten nach der Pixelauflösung. So
flüssig. Programm hilft, sauber pro­
wohl kaum in GEM-Applikatio- weigert es sich, bei 16 Farben
Was GEM recht ist, ist aller­ grammierte GEM-Applikatio-
nen zum Einsatz kommen, ha­ und 640*400 Punkten in die
dings dem BIOS nicht billig. Bei nen zu schreiben, die auch noch
ben wir auf einen Patch verzich­ mittlere Auflösung zu schalten.
bestimmten horizontalen Auflö­ au f der Hardware von morgen
tet. Sicherheitshalber legt U nter BigScreen ist daher die
sungen weigern sich die BIOS- problemlos laufen. (uh)
BigScreen jedoch vor dem Bild­ Auflösung nicht zu ändern.
Textausgaberoutinen, den Bild­ Meldungen von BigScreen:
speicher einen 32 KByte langen Statt dessen muß m an m it einer
schirm vollständig zu scrollen. »BigScreen not installed«
Puffer an. passend eingerichteten DESK-
Des Rätsels Lösung: Die opti­ Das Programm wurde wegen
Auch ein anderes Problem TOP.INF-Datei neu booten.
mierte Scroll-Schleife des eines Fehlers, oder weil die Auf­
tritt nur im Zusammenhang mit Soviel zu den Innereien des
Blitter-TOS geht davon aus, daß lösung auf 640*400 eingestellt
dem alten TOS auf: TOS- Programms. BigScreen läuft nur
eine Bildschirmzeile ein Vielfa­ ist, nicht installiert.
Applikationen setzen bei M aus­ im Auto-Ordner und auch nur
ches von 16 Byte belegt (warum »Configuration saved...«
bewegungen die Update-Flags au f dem Blitter-TOS oder neue­
ist so etwas nicht dokum en­ BigScreen hat erfolgreich die
der Line-A-Variablen nicht, so ren TOS-Versionen.
tiert?). So läßt sich die horizon­ neu eingestellte Auflösung in die
daß bei ausgeschalteter Maus Während des Ladens fragt
tale Bildauflösung auch nur in Program m datei übertragen.
der Bildschirm nicht scrollen BigScreen die Control-Taste, die
Schritten von 128 beziehungs­ »BigScreen installed...«
kann. beiden Shift-Tasten, <A lter-
weise 64 Punkten einstellen. Die Installation von Big-
Ein ganz langes Gesicht gab es n a te > und < C ap sL o ck > ab.
Screen war erfolgreich.
Das alte TOS h at bei dem Versuch, BigScreen auf Ist mindestens eine dieser Tasten
»File \auto\bigscrn.prg not
dem »ganz alten« TOS von 1986 gedrückt, verzweigt es in das
es schwer zu starten. Offensichtlich gilt die Konfigurationsmenü. BigScreen found.«
Zu diesem Zeitpunkt lief 32-KByte-Grenze bei dieser meldet sich dann so: Beim Versuch, die geänderten
BigScreen auf der Beta-Test- TOS-Version für alle Line-A- ( + - * /) : 0640*0800 0640* Konfigurationsdaten zu spei­
Fassung des neuen TOS schon Routinen. Abhilfe bringt nur 0400 0320*0400 chern, wurde die Program m da­
reibungslos. Der erste Versuch das Patchen aller Routinen — Die drei Wertepaare stehen tei nicht gefunden.
mit dem Blitter-TOS (das ich in und da besorgt man sich wirk­ dabei für die hohe, die mittlere »Can’t write to program file.«
der Folge das »alte« TOS nenne) lich besser eine aktuellere ROM- und die niedrige Auflösung. Beim Versuch, in die Pro­
ergab zunächst nur Ratlosigkeit. Version (die EPROM-Preise Mittels < + > , < - > , < * > und grammdatei zu schreiben, ist ein
Entfernte man sich mit der sind ja nicht gestiegen). < / > stellt m an die gewünschte Fehler aufgetreten.
Maus um mehr als »etwa einen Ohne viel Aufsehen hat Atari Auflösung ein, jede andere Ta­ »[trying to fix problems with
Bildschirm« von der linken obe­ also in der neuen TOS-Version steneingabe beendet das Menü. old TOS versions...]«
ren Ecke, dann verschwand der alle Stolpersteine für die Lauffä­ Reaktion des Programms: BigScreen hat einen 32 KByte
Mauszeiger und der Com puter higkeit von GEM unter erhöhten < Spacc > : Continue langen Buffer angelegt, um die
stürzte ab. Ein wirklich interes­ Auflösungen beseitigt — nur der < Return > : Save configuration Fehler in den Sprite-Routinen
santer Fehler, den zu suchen die Korrektheit wegen oder wegen Möchte man die neue Auflö­ auszugleichen.
reinste Freude war: Die Line-A- eigener Hardwarepläne? sung speichern, drückt man Quellennachweis:
[1] Mark Jansen: S.A.L .A.D. — Still another
Sprite-Routinen des Blitter-TOS Bei der Arbeit mit BigScreen < Return > , ansonsten die Leer­ Line A document, Atari Corporation, 1987
benutzen zur Adreßberechnung fielen noch zwei weitere Fehler taste. BigScreen speichert die [2] Jankowski/Rabich/Reschke: Das Atari ST
nur 16 Bit. Wenn man ein Sprite auf, die sich in allen TOS- Parameter in »sich selbst«, da­ Profibuch, 5. Auflage, Sybex Düsseldorf, 1988,
ISBN 3-88745-563
weiter als 32768 Byte entfernt re­ Versionen finden: her müssen Sie das Programm [3] Wolfgang Fastenrath: Über-Sicht, ST-Maga-
lativ zum Bildspeicher darstel­ — Für die geringe und die m itt­ auch tatsächlich unter dem N a­ zin 8/1988

Ausgabe ll/N ovem ber 1988


xâmim 77
E x p e rte n fo ru m

Groß, größer, Bigscreen


Sprengen Sie die Grenzen des Monitors
f m Artikel »Der weiche Geben Sie das Programm mit wegen Sie die Maus an den obe­

f
Bildschirm nach oben scrollen.
Großbildschirm« (Seite 76) unserem MCI-Checksummer ren beziehungsweise unteren Die Redaktion wünscht viel
erläutert Julian Reschke ein und speichern Sie es unter Bildschirmrand. Das Scrolling Spaß mit dem »weichen Groß­
Aufbau und Funktionsweise sei­ »BIGSCRN.PRG« auf Diskette erfolgt nun automatisch und bildschirm«. (T. Bosch/uh)
nes Programms »Bigscreen«. oder Festplatte. Anschließend stoppt wieder, sobald Sie den
Haben Sie sich durch die trocke­ kopieren Sie das Programm in Mauspfeil in Richtung Bild­
ne Theorie durchgearbeitet, den Auto-Ordner Ihres Boot­ schirmmitte bewegen.
dann folgt jetzt die Praxis: laufwerks (in der Regel Disksta­ »Bigscreen« läuft in allen drei S te c k b rie f
»Bigscreen« zum Abtippen. Sie tion A: oder bei Festplatte C:). Auflösungen. Beachten Sie, daß
finden das Programm als MCI- Wichtig: »Bigscreen« muß aus die Alert-Boxen des GEM unter Name: Bigscreen
Listing abgedruckt. Auf die Ver­ dem Auto-Ordner gestartet wer­ Verwendung des Programms Au tor : Ju lia n Reschke
öffentlichung des C-Quellcodes den. Ein direkter A ufruf per nur noch zur H älfte sichtbar Sp rache: C
haben wir aufgrund seines gro­ Doppelklick vom GEM-Desk- sind, da das Betriebssystem sie Ha rd w ar e: keine Bes on der hei t
ßen Umfangs verzichtet. Interes­ top aus ist nicht möglich. Der stets in der Mitte des Bild­
F u n k ti o n : vergrößerter Bild­
sierte Leser finden ihn auf der Com puter stürzt in diesem Fall schirms plaziert. Um in einer sch irm d ur ch Scrolling
Leserservice-Diskette zu dieser gnadenlos ab. Um den vergrö­ Alert-Box einen Button anzu­ Ei ng abezeit: mittel
Ausgabe. ßerten Bildschirm zu nutzen, be­ klicken, müssen Sie erst den

File: A:\BIGSCRN.PRG L ä n g e : 005343 0026: 61 00 OB 9E 60 EE 20 78 00 88 61 00 00 OC 20 78 2 AB


0027: 05 02 61 00 00 04 4E 75 OC A8 58 42 52 41 FF F4 AEE
0001: 60 1A 00 00 11 9C 00 00 02 3C 00 00 00 46 00 00 ADO 0028: 66 F4 OC A8 42 49 47 53 FF F8 67 08 20 68 FF FC A2C
0002: 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 48 79 00 00 A48 0029: 67 E4 60 E4 48 79 00 00 12 63 61 00 OB 64 60 B4 A CC
0003: 12 83 61 00 0D 0C 2F 3C 00 00 01 7A 3F 3C 00 26 48E 0030: 23 F8 00 88 00 00 01 F8 21 FC 00 00 01 FC 00 88 D6E
0004: 4E 4E 5C 4F 3F 3C 00 22 4E 4E 54 4F 23 CO 00 00 052 0031: A0 00 23 C8 00 00 14 14 30 38 04 54 E5 48 20 78 661
0005: 13 E8 51 F9 00 00 13 F0 3F 3C 00 30 4E 41 54 4F 6F3 0032: 04 56 72 04 4A BO 10 00 67 08 58 41 B2 40 66 F4 4BF
0006: B0 7C 15 00 6C 10 50 F9 00 00 13 F0 48 79 00 00 4b 8 0033: 4E 75 21 BC 00 00 04 44 10 00 4E 75 58 42 52 41 140
0007: 11 A6 61 00 OC CC 42 B9 00 00 14 14 42 79 00 00 AE 5 0034: 42 49 47 53 00 00 00 00 4A 39 00 00 13 A2 66 28 A3 8
0008: 14 OC 42 79 00 00 14 OE 42 B9 00 00 13 F8 42 79 75B 0035: BO 7C 00 73 66 22 20 41 23 E8 00 OC 00 00 14 10 650
0009: 00 00 13 F4 3F 3C FF FF 3F 3C 00 OB 4E 4D 58 4F CFD 0036: 20 50 OC 50 00 01 66 10 23 EF 00 02 00 00 14 18 2ED
0010: 4A 40 67 04 61 00 OB 08 OC 79 02 7F 00 00 13 8C 998 0037: 2F 7C 00 00 02 34 00 02 20 79 00 00 01 F8 4E DO 7A7
0011: 66 12 30 39 00 00 13 E6 OC 79 01 8F 00 00 13 8E FA0 0038: 42 40 10 38 04 4C 41 F9 00 00 13 A6 E5 48 23 F0 69A
0012: 67 00 00 D8 48 79 00 00 11 F3 61 00 OC 74 20 6F 617 0039: 00 00 00 00 13 E4 41 F9 00 00 13 B2 23 F0 00 00 77D
0013: 00 04 20 3C 00 00 01 00 DO A8 00 OC DO A8 00 14 4 DC 0040: 00 00 13 D8 E3 48 41 F9 00 00 13 BE 23 F0 00 00 C0 F
0014: DO A8 00 1C 42 81 32 39 00 00 13 8C 52 41 E6 49 B37 0041: 00 00 13 DC 23 F0 00 04 00 00 13 EO 61 00 00 60 07F
0015: 06 79 00 01 00 00 13 8E C2 F9 00 00 13 8E 04 79 713 0042: 20 79 00 00 14 10 31 79 00 00 13 8E 00 02 31 79 923
0016: 00 01 00 00 13 8E DO 81 DO BC 00 00 01 50 4A 79 C78 0043: 00 00 13 8C 00 00 21 79 00 00 13 D8 00 06 3F 3C 9f 9
0017: 00 00 13 F0 67 06 DO BC 00 00 80 00 22 28 00 04 BÖE 0044: FF FF 2F 3C FF FF FF FF 2F 39 00 00 14 08 3F 3C B52
0018: 92 A8 00 00 B0 81 6E 62 42 67 2F 00 20 3C 00 00 BCl 0045: 00 05 4E 4E 4F EF 00 OC OC 38 00 02 04 4C 66 10 7E8
0019: 15 ID 4A 79 00 00 13 F0 67 06 DO BC 00 00 80 00 844 0046: 23 F8 05 02 00 00 10 DC 21 FC 00 00 10 E0 05 02 224
0020: CO BC FF FF FF 00 23 CO 00 00 14 08 3F 3C FF FF BCD 0047: 50 F9 00 00 .13 A2 2F 39 00 00 14 18 4E 75 06 79 DEF
0021: 32 39 00 00 13 E4 B2 79 00 00 13 8C 66 06 2F 00 EBA 0048: 00 01 00 00 13 8C 06 79 00 01 00 00 13 8E 10 38 500
0022: 60 00 00 08 2F 3C FF FF FF FF 2F 00 3F 3C 00 05 D97 0049: 04 4C B0 3C 00 01 6E 38 33 FC 00 08 00 ÖO 13 A4 FF5
0023: 4E 4E 4F EF 00 OC 2F 3C 00 00 01 B4 3F 3C 00 26 A71 0050: 33 FC 00 02 00 00 13 D6 32 39 00 00 13 8E E2 49 81F
0024: 4E 4E 5C 4F 3F 3C 00 31 4E 41 48 79 00 00 12 DD 467 0051 : 33 Cl 00 00 13 8E 4A 00 66 16 33 FC 00 01 00 00 A22
0025: 61 00 OB AE 42 67 4E 41 4A FC 48 79 00 00 12 FD 145 0052: 13 D6 32 39 00 00 13 8C E2 49 33 Cl 00 00 13 8C 838

N IB B L E & c r e w

hHMVSTDU MIR ERXLÜfäM'UflRVM fft/F f)BßEl IST DIB


COMPUTBRMESSeW IMMER PL LE 13>6 OßEV
LÖSUNG. S O ° ° . s
,Hin/Mir PROSPEKTEfJ yvOVERBBSCM ick-
- SCHNBCK ßFPflcKT
m R jM R E m E N l

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78 -UlÉ â$hAU
2lj'l Ausgabe 11/November 1988
O IE
K LEIN S TE
FIR M A
BRAUCHT
SUSP
Messen, Steuern, Regeln
DAS
0053: 04 79 00 01 00 00 13 8C 04 79 00 01 00 00 13 8E 4FB
0054: 20 79 00 00 14 14 30 39 00 00 13 8E 42 81 32 00 A0B BESTE « B e ra te n
0055: D2 7C 00 01 82 E8 FF D2 33 Cl 00 00 13 FC 90 79 F9C
0056: 00 00 13 E6 CO I C FF F8 33 CO 00 00 14 06 30 39 A6D PROGRAM M : r E n tw ic k e ln
0057: 00 00 13 8C 42 81 32 00 D2 IC 00 01 33 Cl 00 00 1BB
0058: 13 FE 34 39 00 00 13 D6 E4 69 33 Cl 00 00 14 02 3A5 • F e r t ig e n
0059: 82 E8 00 00 33 Cl 00 00 14 00 90
0060: C0 IC FF F8 33 CO 00 00 14 04 30
79
39
00
00
00
00
13
13
E4
8E
3FF
DE 5
Nicht immerwirdArbeit gespart,
0061: 31 40 FD 4E 52 40 33 co 00 00 13 9E 30 39 00 00 D63 wenn man einen Computer
0062: 13 8C 31 40 FD 4C 52 40 33 CO 00 00 13 9C 31 79 B2C einsetzt. Traurig, aber wahr: Der
0063: 00 00 14 02 FF FE 31 79 00 00 14 02 00 02 31 79 CIO vielgelobte Fortschritt kann
0064: 00 00 14 00 FF D4 31 79 00 00 13 FC FF D6 04 A8 F92 leicht zumzeitraubenden "Ver­
0065: 00 01 00 01 FF D4 42 80 30 39 00 00 14 02 CO E8 ED2 gnügen" werden.
0066: FF D2 31 40 FF D8 31 79 00 00 13 8C FF F4 52 68 09C
0067: FF F4 31 79 00 00 13 8E FF FC 52 68 FF FC 23 E8 113 Die Arbeitsabläufe in Kleinbe­
0068:
0069:
FD
13
52
Al
00
33
00
E8
13
00
98 30 39 00
00 00 00 14
00
1C
14
21
02
79
13
00
CO
00
00
13
00
D8
557
D53
trieben unterscheiden sich
0070: FD 52 4E 75 58 42 52 41 42 49 47 53 00 00 00 00 84C
grundlegend von den Anfor­
0071: 4A 39 00 00 13 A2 67 00 03 AA 4a 79 00 00 13 F0 7B5 derungen eines Konzerns oder
0072: 67 2C 20 78 04 56 4A 90 67 24 21 7C 00 00 0D B8 46A Vereins. Dem Konzern können
0073: 00 00 20 79 00 00 13 E8 OC 90 00 FC FE 82 66 0E 70A wir nicht helfen. Wir sind darauf
0074: 40 E7 00 7C 07 00 20 BC 00 FC FE 8C 46 DF 4A B9 623 spezialisiert, den Compuler-
0075: 00 00 14 14 67 2E 34 39 00 00 13 A4 32 39 00 00 54B einsatz auch dort rentabel zu
0076:
0077:
14
00
06
00
20 79 00 00 14 14 70 00 30 28 FD A8 90 79 1C5 machen, wo es um jede Mark
0078: 13 DE
14
6C
OC
02
B0
60
79 00 00 13
30 D5 79 00
DC
00
6D
14
12
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B0
60
79
06
00
95
00
79
557
6EF
geht. / ATARI $m2fÇ7

0079: 00 00 14 OC 4A 79 00 00 14 OC 6C 06 42 79 00 00 513
0080: 14 OC B2 79 00 00 14 OC 6E 06 33 Cl 00 00 14 OC 6a 5 Gerade in kleinen Unterneh­
0081: 42 B9 00 00 13 F8 30 39 00 00 13 E4 B0 79 00 00 65B men muß viel Arbeit "neben­
0082: 13 8C 66 28 42 80 30 39 00 00 14 OC CO F9 00 00 37B her” erledigt werden. Da zahlt
0083: 14 02 DO B8 04 4E 2F 00 13 EF 00 01 00 FF 82 01 899 es sich aus, daß Sie für unsere
0084: 13 EF 00 02 00 FF 82 03 4A 9F 4E 75 32 39 00 00 33B Programme keinen "Computer-
0085:
0086:
0087:
0088:
0089:
14
00
00
4A
00
04
00
10
79
00
70
13
00
00
14
00
E0
00
00
0E
30
6D
14
14
6E
28 FD A6 90
12 B0 79 00
0E 60 08 04
0E 6C 06 42
06 33 Cl 00
79
00
79
79
00
00
13
00
00
14
00
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10
00
0E
14
6D
00
14
42
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34
00
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B9
B0
06
14
B2
00
79
79
OE
79
00
D2E
AE 8
BB9
042
980
Führerschein" brauchen. -Leicht
zulernen, einfach imGebrauch
und dennoch extremleistungs­
stark: Sosollen Programme sein.
1 9 ST 0

ATARI'
0090: 13 F8 48 A7 FF FF 4A 78 04 3E 66 00 02 72 06 79 BBE
0091: 00 01 00 00 13 F4 20 79 00 00 14 14 30 39 00 00 276 Bereits bei der Entwicklung ar­
0092: 13 EC BO 68 FD A6 66 IE 30 39 00 00 13 EE B0 68 53B beiten wir mit repräsentativen
0093: FD A8 66 12 02 79 00 03 00 00 13 F4 4A 79 00 00 DBD Firmen der jeweiligen Branche
0094: 13 F4 66 00 02 24 30 39 00 00 13 F4 CO 7C 00 01 45E zusammen. Nur so entsteht
0095: 66 00 02 16 42 A7 1F 79 00 FF 82 01 00 01 1F 79 3FF Software, die sich für den Kun­
0096:
0097:
00
00
FF
00
82
13
03
F8
00
66
02 20 5F 22
2E 42 80 30
79
39
00
00
00
00
13
14
F8
OC
4A
CO
B9
F9
C2D
DC0
den bezahlt macht. Wenn nö­
0098: 00 00 14 02 DO B9 00 00 14 08 22 40 42 82 34 39 F98 tig, erstellen wir auch Spezial­
0099: 00 00 14 0E 36 39 00 00 13 D6 E6 6A D3 C2 23 C9 F0C versionen.
0100: 00 00 13 F8 OC 38 00 02 04 4C 67 00 01 D8 42 82 57D
0101: 34 39 00 00 14 02 94 7C 00 A0 72 13 4C D9 IC F8 BEF Auszüge aus unseremAngebot: Basierend auf dem
0102: 48 E8 7C F8 00 00 4C D9 I C F8 48 E8 7C F8 00 28 30E
0103: 4C D9 IC F8 48 E8 7C F8 00 50 4C D9 IC F8 48 E8 0D9 GD-SYS 398.00
ST-Konzept hat IBP eine
0104: 7C F8 00 78 D3 C2 4C D9 I C F8 48 E8 IC F8 00 A0 OlB -ist pro Rechner einmal er­ eigenständige Industrie-
0105:
0106:
4C
7C
D9
F8
7C
00
F8
F0
48
4C
E8 7C F8 00
D9 I C ,F8 48
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E8
4C
IC
D9
F8
IC
01
F8
18
48
D3
E8
C2
58B
EB2
forderlich. Lösung entwickelt.
0107: 4C D9 7C F8 48 E8 I C F8 01 40 4C D9 7C F8 48 E8 046
0108: 7C F8 01 68 4C D9 I C F8 48 E8 7C F8 01 90 4C D9 CAE
GD-FIBU 598.00 • Voll Mega-ST kompa­
0109: 7C F8 48 E8 IC F8 01 B8 D3 C2 4C D9 IC F8 48 E8 857 Mandantenfähig tibel
0110: 7C F8 01 E0 4C D9 7C F8 48 E8 7C F8 02 08 4C D9 72D Standard-Kontenpläne
0111: IC F8 48 E8 IC F8 02 30 4C D9 7C F8 48 E8 IC F8 453 Kreditoren-/Debitorenkonten • Buserweiterungen inte­
0112: 02 58 D3 C2 4C D9 7C F8 48 E8 IC F8 02 80 4C D9 E03 Kostenstellen griert: MEGA-ST-, VME-
0113: 7C F8 48 E8 IC F8 02 A8 4C D9 IC F8 48 E8 IC F8 815 BetriebswirtschaftlicheAusw.
0114: 02 DO 4C D9 IC F8 48 E8 I C F8 02 F8 D3 C2 4C D9 8E9 Bilanz ECB-, SMP- und
0115: IC F8 48 E8 IC F8 03 20 4C D9 IC F8 48 E8 IC F8 3 DE Gewinn-undVerlustrechnung EURO-BUS
0116: 03 48 4C D9 IC F8 48 E8 7C F8 03 70 4C D9 IC F8 0AE DatenfürUSt-Voranmeldung
0117: 48 E8 7C F8 03 98 D3 C2 4C D9 7C F8 48 E8 IC F8 A8B (vielfältig ausbaubar).
0118: 03 CO 4C D9 7C F8 48 E8 I C F8 03 E8 4C D9 IC F8 740 GD-FIBU, Zweitlizenz 148.00 • Watchdog/Echtzeituhr
0119: 48 E8 7C F8 04 10 4C D9 I C F8 48 E8 IC F8 04 38 4CF
0120: D3 C2 4C D9 IC F8 48 E8 I C F8 04 60 4C D9 7C F8 ICI GD-FIBU, Demoversion 198.00 • Steckplätze für:
0121: 48 E8 7C F8 04 88 4C D9 7C F8 48 E8 IC F8 04 BO F21 -wirdbeimKauf von GD-FIBU Anwendersoftware
0122:
0123:
4C
48
D9
E8
IC
IC
F8
F8
48
05
E8 7C F8 04
00 4C D9 I C
D8
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D3
48
C2
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4C
7C
D9
F8
7C
05
F8
28
B0 3
387
voll angerechnet. Coprozessor
0124:
0125:
4C
7C
D9
F8
7C
05
F8
78
48
D3
E8 7C F8 05
C2 4C D9 I C
50
F8
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48
D9
E8
7C
IC
F8
F8
48
05
E8
A0
11B
08A Das mobil film Programm Blitter
0126: 4C D9 IC F8 48 E8 7C F8 05 C8 4C D9 IC F8 48 E8 5CD -Filmbuchhaltung 1710.00 • Extrem kompakte 19”-
0127: IC F8 05 F0 4C D9 I C F8 48 E8 IC F8 06 18 D3 C2 F17 - Filmkalkulation 1995.00 Kassette (3HE/14TE)
0128: 41 E8 06 40 51 C9 FE 56 20 79 00 00 14 14 33 E8 DO 3 - Kostenstand 1596.00
0129: FD A6 00 00 13 EC 33 E8 FD A8 00 00 13 EE 4C 9F D2A
207
-Für Filmproduktionen. IBP bietet eine Fülle von
0130: FF FF 4E 75 42 82 34 39 00 00 14 02 94 I C 00 50
0131: 72 09 4C D9 IC F8 48 E8 7C F8 00 00 4C D9 I C F8 B4D Karten (AD/ln-/Output)
0132: 48 E8 7C F8 00 28 D3 C2 4C D9 IC F8 48 E8 I C F8 7EB Fordern Sie kostenlose Infor­ für verschiedenste Auf­
0133: 00 50 4C D9 IC F8 48 E8 7C F8 00 78 D3 C2 4C D9 1E4 mationen an: gaben und komplette
0134: IC F8 48 E8 IC F8 00 A0 4C D9 7C F8 48 E8 7C F8 7 DC
g d e t - mbH
Stapelbrede 39
0135: 00 C8 D3 C2 4C D9 I C F8 48 E8 IC F8 00 F0 4C D9 4FE
Problemlösungen.
4800 Bielefeld 1
0136: IC F8 48 E8 IC F8 01 18 D3 C2 4C D9 7C F8 48 E8 372
40 4C D9 I C F8 48 E8 7C F8 01 68 D3 C2 074
S 0521/875 888
0137: IC F8 01
0138: 4C D9 IC F8 48 E8 I C F8 01 90 4C D9 7C F8 48 E8 385
F8 48 E8 IC F8 01 E0 550

»® P
0139: IC F8 01 B8 D3 C2 4C D9 7C
0140: 4C D9 7C F8 48 E8 7C F8 02 08 D3 C2 4C D9 I C F8 2E3
0141: 48 E8 7C F8 02 30 4C D9 I C F8 48 E8 7C F8 02 58 77D
0142: D3 C2 4C D9 IC F8 48 E8 I C F8 02 80 4C D9 7C F8 341 8
0143: 48 E8 IC F8 02 A8 D3 C2 4 C D9 7C F8 48 E8 I C F8 BOO
0144: 02 DO 4C D9 IC F8 48 E8 7C F8 02 F8 D3 C2 4C D9 907 IBP Gerätebau GmbH
0145: IC F8 48 E8 IC F8 03 20 4C D9 7C F8 48 E8 I C F8 3FC
0146: 03 48 D3 C2 4C D9 7C F8 48 E8 7C F8 03 70 4C D9 D33 Lilienthalstraße 13
0147: IC F8 48 E8 7C F8 03 98 D3 C2 4C D9 IC F8 48 E8 78B
g d a t 3000 Hannover 1
0148: IC F8 03 CO 4C D9 7C F8 48 E8 7C F8 03 E8 D3 C2 99F

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Ausgabe 11/November 1988


i É âwui 79
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0223: 08 A8 00 00 FE AC 67 38 42 80 42 81 30 28 FE A8 DFC 0316: 00 01 00 02 00 00 00 00 00 00 00 00 80 00 00 00 7C6
0224: 32 28 FE AA 46 DF 4A 28 FE AD 66 22 48 A7 CO 00 E96 0317: 00 10 01 3F 00 C7 02 7F 00 Cl 02 7F 01 8F 02 E8 F59
0225: 45 E8 FE B6 61 00 01 EE 4C 9F 00 03 20 79 00 00 368 0318: 02 E8 01 74 02 E8 01 74 01 74 00 20 00 A7 00 20 F37
0226: 14 14 45 E8 FE B6 41 E8 FC A8 61 00 00 08 4E 75 7B7 0319: 01 1F 00 20 00 A7 00 40 02 3F 00 40 01 4F 00 40 5CF
0227: 46 DF 4E 75 3F 28 00 06 3F 28 00 08 42 42 4A 68 DF 3 0320: 02 SP 00 03 00 00 00 02 OA 16 06 14 06 OA 06 06 5 d 8
0228: 00 04 6C 02 74 10 3F 02 42 42 08 AA 00 01 00 06 449 0321: 06 06 1C 08 08 OA 22 OC 06 08 OE IE 06 14 OA 06 8 5 d
0229: 90 68 00 00 65 16 36 39 00 00 13 8C 96 I C 00 OF EBB 0322: 20 1410 3A OE 06 OA 20 16 12 10 06 08 OE OA 06 8E6
0230: BO 43 62 10 08 EA 00 01 00 06 60 OA DO 7C 00 10 05A 0323: 08 08 08 08 OA 06 08 08 12 1A 06 08 06 OA 08 12 71B
0231 : 74 08 60 02 74 10 92 68 00 02 41 E8 00 OA 65 12 1CB 0324: 08 06 08 OC 06 08 08 08 06 06 12 06 OA 06 OE 06 5EE
0232: 36 39 00 00 13 8E 96 7C 00 OF B2 43 62 12 7A 10 6B9 0325: 08 OA 06 OA 06 OC 06 OC 06 08 08 08 12 OE OC OE 70B
0233: 60 18 3A 01 DA 7C 00 10 E5 41 90 Cl 42 41 60 OA ODO 0326: 06 06 08 06 16 OA 10 08 1C 08 06 06 OC 06 08 OA 6C0
0234: 3A 39 00 00 13 8E 9A 41 52 45 61 UU 02 28 22 78 10E 0327: 08 06 08 06 08 06 06 06 OA 06 20 oc 06 08 OA OA 6 AB
0235: 04 4E D3 Cl 47 F9 00 00 OF 8C 3C 00 BC 7C 00 08 7A8 0328 : 06 08 06 08 06 14 06 06 OC OE 06 OA 22 06 OA 06 736
0236: 65 OC 47 F9 00 00 OF 7E 3C 3C 00 10 9C 40 2A 7B 541 0329: 06 OA 06 OA 12 01 BA 08 08 OE 01 01 01 90 08 OA 143
0237: 20 2E 2C 7B 20 2E 34 39 00 00 14 1C 36 02 D6 43 E81 0330: 08 06 08 08 OA 08 OA OA 1A 10 10 12 OA 20 10 16 A3 2
0238: 38 39 00 00 14 02 25 49 00 02 35 45 00 00 08 EA A02 0331: OA 06 16 14 14 12 OA OC 08 08 OC 1C 06 OA 06 OA 7A9
0239: 00 00 00 06 45 EA 00 08 2E 09 32 05 60 44 00 00 50E 0332: 08 OA 06 OA 08 OA 08 14 2A 32 3A 2A 20 14 OE 14 F8C
0240: OF 4A 00 00 OF 54 00 00 OF 60 00 00 OF 64 00 00 E58 0333: OA lc 04 04 04 04 04 38 04 04 04 04 04 04 04 B2 023
0241: OF 72 00 00 OF 78 42 40 E2 EF 00 02 Dl 40 E2 EF 478 0334: OE B4 06 36 08 OE OC 20 08 OA OC 1C IC 06 00 00 9 BE

»Bigscreen« ist mit unserem MCI-Checksummer schnell abgetippt

80 -iiléâ'M 8 Â 1 1 JI
Ausgabe 11/November 1988
______________________ ¿y E x p e rte n fo ru m ü

Ein Buch m it sieben Siegeln


Glaube keinem Benchmark — außer Du hast ihn selbst gemacht
Auch wenn dies nur einge­ kein G rund, au f eine Basic-Ver- Allein anhand dieses Tests las­
Arnd Beissner
schränkt möglich ist, ein grober sion der Benchmarks zu verzich­ sen sich die Compiler in drei
o lautet die Abwand­ Überblick läßt sich recht schnell ten, aber dadurch, daß viele Al­ Klassen aufteilen. Die intelligen­

S lung eines bekannten gewinnen. Damit jeder Pro­


Sprichwortes, denn grammierer die für ihn wichti­
schon oft wurde über dengen
und Unsinn von Benchmarks
Aspekte findet (nicht jeder
Sinn
braucht Fließkom maarithme­
gorithmen in Basic völlig anders
als in M odula oder C zu pro­
grammieren sind, würde das Er­
gebnis der Benchmarks ver­
testen Compiler erzeugen genau
den oben abgedruckten Code.
Etwas schlechter ist das Ergeb­
nis, wenn der Compiler für x
gestritten. In diesem Artikel soll tik), berechnen wir kein »Mix­ fälscht. und y keine Register benutzt,
einmal untersucht werden, was ergebnis«, sondern geben die Kommen wir nun zu den ein­ sondern die Werte immer aus lo­
man mit Benchmarks eigentlich Meßwerte für jeden Teil-Bench­ zelnen Tests: »Intm ath« testet kalen Variablen liest:
mißt, welchen Wahrheitsgehalt m ark einzeln an. einfache Integerarithmetik.
Implementiert wurden die AG Auch wenn es auf den ersten move.w -4(a6),d0
sie haben und vor allem, was
Benchmarks zunächst nur für Blick nicht so aussieht, gerade mulu.w -4(a6),d0
man mit dem Ergebnis anfängt.
M odula 2 und C, eine Pascal- dieser Test hat eine recht große andi.l #$FFFF,dO
Was ist das eigentlich, ein
sub.w -4(a6),d0
Benchmark-Test? Diese Frage ist Version folgt. Die Tatsache, daß Aussagekraft. Da der Prozessor
Basic-Umsetzungen nicht ge­ die vier benutzten Grundrechen­ divu.w -4(a6),d0
berechtigt, auch wenn sie vielen
plant sind, ist sicher näher zu er­ arten in einem einzigen Befehl add.w d0,-6(a6)
überflüssig vorkommt.
Im allgemeinen versteht man läutern: Auch wenn die moder­ ausführt, geht die Berechnung
darunter ein Programm, mit nen Basic-Varianten die eine des Ausdrucks »x: = x + (y*y-y) Sehr langsam wird es, wenn
dem man die Geschwindigkeit oder andere Konstrollstruktur DIV y« sehr schnell vonstatten, der Compiler nicht alle Zwi­
einer Sache mißt. Dabei darf es von Pascal übernommen haben, falls der Compiler optim alen schenergebnisse des Ausdrucks
sich um Hardware (Prozessor, sind sie noch weit davon ent­ Code erzeugt. Bei H andcodie­ in einem Register hält. Dann legt
Massenspeicher oder Drucker) fernt, eine echte Hochsprache rung in Assembler würde die nö­ er nämlich immer zwei Werte
oder um Software (Betriebssy­ wie M odula 2 oder Ansi-C zu tige Sequenz etwa so aussehen: au f den Stack und wendet an­
stem, Codegenerator eines sein. Die Einschränkungen be­ schließend eine Rechenopera­
Compilers, Bibliotheksfunktio­ stehen vor allem darin, daß es (* Dl sei x, D2 sei y, tion darauf an. Natürlich gibt es
nen) handeln. Basic nicht erlaubt, neue D aten­ DO das 'Scratch- noch einige leicht unterschiedli­
Diese Unterscheidung ist typen zu definieren. Auch wenn Register' *) che Methoden, den Ausdruck
wichtig, denn ein gutes Bench­ nicht jeder einen Unterbereich »x := x + (y*y-y) DIV y« zu
mark-Programm ist immer für des Typs INTEGER braucht, move.w d2,d0 übersetzen, aber die drei bespro­
einen bestimmten Zweck ge­ Datenverbunde (Records oder mulu.w d2,d0 chenen zeigen eine grobe Eintei­
schrieben. Wenn man beispiels­ Structs) und verkettete Listen andi.l #$FFFF,dO j lung auf.
weise speziell die Geschwindig­ beziehungsweise Bäume sind ext.l geht hier nicht, Schon dieser kleine Test zeigt,
keit eines Prozessors testen nun einmal ein sehr wichtiger da 'unsigned' wie der Compiler mathem ati­
möchte, muß man das Testpro­ Bestandteil moderner Software­ sub.w d2,d0 sche Ausdrücke übersetzt und
gramm entweder in Assembler entwicklung. Ebenso fehlt das divu.w d2,d0 wie gut er mit den Registern
schreiben oder man darf nur Konzept der Zeiger sowie das add.w dO,dl haushält. Hier der Modula-
Ausdrücke verwenden, die die der Sets. Das allein wäre ja noch Quellcode:
meisten Compiler auf ähnliche
A rt und Weise übersetzen. RG Benchmarks Version 1 .2 - B ib lio theken
Achtet man nicht auf solche Z e it in Sekunden
Feinheiten, so entstehen Bench­ T H !1 n
mark-Programme wie der be­ Laser C
kannte »Dhrystone«. Dieser M i H a rk Ui 1 1 i an s C
ausgesprochen beliebte Bench- I I 1111II t u r b o C
Real Haiti Lang
mark-Test mißt die Geschwin­ W fflß h H a en i s c h M o d u la
digkeit des Prozessors, des Be­ ^ ] S P C - H o d u la
triebssystems, des erzeugten C o­ Triglog Short
V //A M eqanax M o d u la
des und der Bibliotheksfunktio­
nen. Er gibt an, wie oft die Test­ Triglog Long
schleife pro Sekunde durchlau­
fen wurde. Solche Benchmark­
programme haben kaum prakti­
schen Wert, es sei denn, man
möchte wissen, ob die Cray-II
schneller als ein Atari ST ist.
Wir möchten mit unseren
Benchmarks in erster Linie die
Strings
Codequalität von H ochspra­
chencompilern sowie die Ge­
schwindigkeit der wichtigsten
Bibliotheksfunktionen messen. Sechs Bibliotheken mußten ihre Geschwindigkeit unter Beweis stellen ►
Ausgabe 11/November 1988
81
E x p e rte n fo ru m

PROCEDURE IntMathShort;
VAR
x,y,i : SHORTCARD;
BEGIN
x := 0;
FOR i:=0 TO 20000 DO
y := 3;
x := x + (y*y-y)
DIV y;
INC(y);
END;
dummy := x+y;
END IntMathShort;
Eine Anmerkung zu der vor­
letzten Zeile: »dummy« ist eine
globale Integervariable. Die Zu­
weisung wurde mit aufgenom­
men, um sicherzustellen, daß
auch Compiler mit sehr guter
Schleifenanalyse wirklich den
erwünschten Code erzeugen.
Wenn man sich die Schleife
nämlich genau ansieht, stellt
man fest, daß sie nichts Sinnvol­ auf die globale Variable »dum ­ Element eines strukturierten sondern eine Hilfestellung für
les berechnet. Wäre die Zuwei­ my« zu. Der INC-Befehl wurde Datentyps zu. Getestet haben schlechte Compiler ist.
sung an die globale Variable deshalb benutzt, weil dafür alle wir die sehr häufig vorkommen­ Der letzte Test in der Rubrik
nicht, könnte ein guter Compiler Compiler wahrscheinlich den den einfachen Arrays und Re­ »Compiler« bezieht sich auf die
(zu Recht) einfach eine leere gleichen Code erzeugen. cords sowie den Zugriff au f ein Parameterübergabe. »Pass Para­
Prozedur erzeugen. Das wäre PROCEDURE For; Array von Records. Der Bench­ meters« testet die Geschwindig­
natürlich nicht im Sinne unseres VAR m ark »RecordArrayWith« ist keit der Übergabe von einfachen
Tests. i,j : SHORTINT; bis auf die WITH-Anweisung (unstrukturierten) Datentypen,
Die vier Schleifentests For, BEGIN identisch mit »RecordArray«. während »Pass Structures«
Loop, Repeat und While messen FOR j:=1 TO 10 DO Für M odula-/Pascal-Unkundi- strukturierte Datentypen, wie
die Geschwindigkeit der einzel­ FOR i:=l T0 10000 DO ge: Die WITH-Anweisung er­ beispielsweise Arrays und Re­
nen Schleifentypen. Auch hier­ INC(dummy); laubt es beim mehrfachen Zu­ cords übergibt. Gerade bei die­
bei handelt es sich um einen END; griff auf einen Record (auch auf sem Test ist reichlich Platz für
wichtigen Test, denn Schleifen END; ein Record in einem Array) ein­ Optimierungen. Nehmen wir als
kommen sehr häufig in Pro­ END For; mal den Namen der Variable Beispiel den Fall einer Prozedur,
grammen vor, gerade auch an hinzuschreiben und danach (bis die als Parameter ein Record von
zeitkritischen Stellen. Der nächste Test betrifft den zum nächsten END) nur noch zwei Integer-Variablen erwartet.
Stellvertretend für die ande­ Zugriff auf strukturierte D aten­ den Namen des betreffenden Re­ Sehr einfache Compiler generie­
ren drei Schleifentests ist der typen. Die Benchmarks »Array- cordelements zu benutzen. Mit ren dann zweimal den Befehl
For-Benchmark abgedruckt. Access«, »RecordAccess« und in den Test aufgenommen wurde »move.w xyz,-(sp)«, oder
Auch er greift — um intelligen­ »RecordArray« greifen in einer diese Variante, weil sie nicht nur schlimmer: Sie rufen eine Block­
ten Compilern vorzubeugen — Zählschleife mehrfach auf ein eine Schreibhilfe für Tippfaule, kopierfunktion auf und überge­

Operationen Laser-C Mark W illiam s-C Turbo-C Hänisch-M odula SPC-Modula Megamax-Modula

Intmath Short 0.8450 0.8700 0.6000 0.6450 0.8950 1.1700


Intmath Long 2.7050 2.0650 1.0750 2.5400 2.9200 2.4350
For 0.8250 0.9300 0.4650 0.5150 0.9300 1.2950
Loop 0.9800 0.8250 0.6200 0.6650 0.9250 1.3500
Repeat 0.8250 0.8300 0.4650 0.5150 0.7700 1.1950
While 0.8250 0.9300 0.4600 0.6700 0.9250 1.3500
ArrayAccess 1.1900 1.3900 0.6700 0.8750 1.3900 1.7650
RecordAccess 0.9850 1.0300 0.6200 0.7200 1.1300 1.6050
RecordArray 0.5350 0.6100 0.2800 0.5050 0.5650 0.7600
RecordArrayWith * 0.4600 0.4050 0.7450
Pass Parameters 5.1250 4.1700 3.0600 4.2900 7.3050 11.0200
Pass Structures 3.1450 1.3700 1.1200 1.9150 2.2750 9.6100
Realmath Short 21.225018.6200 12.0600 19.4600 8.4750 —
Realmath Long 14.6500 18.3250 11.7200 14.5600 15.2150 13.6550
Triglog Short 6.8250 17.0700 12.0450 24.9051 15.8300 —
Triglog Long 6.5050 17.0950 11.9800 24.7200 15.3550 10.0300
WriteToFile 30.2550 19.6350 11.3000 35.2250 22.7900 19.3450
ReadFromFile 13.8700 89.7350 9.9800 18.1450 10.4500 16.0750
Conversions 6.7100 65.0600 3.2125 3.1000 2.2000 > 1.8000
Strings 1.6800 1.6200 1.2800 3.7200 8.8200 12.6600

Die AG Benchmarks Version 1.2 im Überblick

Q O v— H, , » ./ A us g ab e 11/No vem ber 1988


ÖZ —UJhljiSjUhl
KciroSoft Jürgen Vieth

A tari ST
ben ihr als Parameter die Adres­
se des Records und seine Länge,
während wirklich gute Compiler
der so lange rechnet, bis das Er­
gebnis einer bestimmten G enau­
igkeit genügt. Es gibt aber viele
Æ nm Anwenderprogramme:
ADIMENS ST, Datenbank
STEVE V.3.0
CopySTar V.3.0
198,—
478,—
159,—
einen einzigen move.l-Befehl er­ Fälle, in denen die Rechenge­ Timeworks DTP (GST) 369,—
CALAMUS DTP (DMC) 928,—
zeugen. nauigkeit wenig interessiert und Signum II Text/Grafikprogr. a. Anfrage
Kommen wir nun zur Auswer­ die Ausführungsgeschwindig­ STAD Version 1.3 169,—
Flexdisk 1.2 66,—
tung. Zuerst einmal die Frage: keit absoluten Vorrang hat. Für Harddisk Utility, aktuelle Vers. 65,—
MEGAMAX-MODULA-2, kpl. In dt. 388,—
Was hat uns der Benchmark-Test eben diese Fälle sind unsere IMAGIC 478,—
Daily Mall 175,—
gebracht? Nun, auch wenn unse­ Benchmarks gedacht. MEGAMAX-Laser - C 388,—
re Tests natürlich nicht alle Zu den Benchmarks »WriteTo- 1st Proportional 85,—
Printmaster Plus 95,—
Aspekte der Codegenerierung File« und »ReadFromFile« ist Pr-Master, Art-Gallery l/ll, je 98,—
BS-Handel 498,—
erfassen, so haben wir dennoch zu sagen, daß sie auf einer frisch BS-Fibu 598,—
BS-Tlmeaddress 149,—
einen recht guten Eindruck von form atierten doppelseitigen BSS-Plus-System auf Anfrage
der Leistungsfähigkeit der ein­ Diskette durchgeführt wurden, STAR-WRITER-ST
GFA-Farb-/Monochromkonverter je 59,—
1 8 9 ,-
rh o -m o d u l
zelnen Compiler bekommen. Si­ um die Einflüsse der unter­ GEM-Retrace - Recorder 95,—
Erw eiterung für je d e n Sympatic - Paint (G DATA) 288,—
cher ist beispielsweise, daß der­ schiedlichen Betriebssystemver­ ATARI ST CYBER - Paint 129,—
PC-dito EuroVers. 3.64, dt. Hdb. 198,—
jenige, der sehr viel mit rekursi­ sionen möglichst gering zu hal­ A/D-, D/A-Wandler, Seriell-und Paral­ Exercise 79,—
ven (Integer-)Funktionen arbei­ ten. Der sehr schlechte Wert für lelschnittstellen, Optokoppler, Lei­ Exercise - plus 99,—
stungsausgänge, IEC-Interface usw. GFA-BASIC Interpr. V.3.0 188,—
tet, einen weiten Bogen um Me- Lesezugriff bei M ark Williams ermöglichen den Einsatz als Meß-und Pro Sound Designer, neue V. 169,—
G Copy 95,—
gamax-Modula machen sollte. C (beim Lesen von Diskette geht Steuersystem Interprint II m. RAMdisk 95,—
Eindeutig ist auch, daß Turbo- zwischendurch sogar die Lauf­ • nachträglich Installlerbar Harddisk Help u. Extension 125,—
• belegt keine Schnittstelle Anti - Viren - Kit 95,—
C, was die Codequalität im all­ werkslampe aus), ist wohl dar­ • volle Geschwindigkeit fibuMAN m 938,—
• einfach zu programmieren fibuMAN f 738,—
gemeinen betrifft, an der Spitze au f zurückzuführen, daß die Logistix 399,—
• Einzelmodule oder 2nd Word 59,—
steht. sscanf()-Funktion äußerst lang­ • Tischgehäuse mit Stromversorgung Campus Art 148,—
Eine heilsame Lehre sind die sam arbeitet. Diese Vermutung für mehrere Module Diverse Lernsoftware auf Anfrage
Steinberg Musiksoftware auf Anfrage
Benchmark-Tests auch für Pro­ wird dadurch bestätigt, daß
grammierer, die bisher steif und auch der Wert für den Conver- Spiele:
Kampf um die Krone sw/f 69,—
fest behaupteten, Modula-Com- sion-Benchmark schlecht ist. Carrier Command, dt. Handb. 69,90
Quadralien, dt. Anltg. 59,90
piler würden prinzipbedingt Der String-Benchmark testet Summer Olympiade 88, dt. Anltg. 64,50
schlechteren Code als C-Com- Adventure - Creator, STAC 99,—
die wichtigsten String-Funktio­ Intern. Soccer 59,90
piler erzeugen. Die Geschwin­ nen, als da wären: Assign, Con- Eddy Edward’s Superski 57,90
Fugger, deutsch 57,—
digkeit des von Hänisch-Modu- cat, Length und Pos. Die ver­ Football Manager 2, dt. 59,90
Starglider II 79,—
la generierten Codes liegt we­ gleichsweise schlechten Werte MEWILO 67,50
sentlich näher bei Turbo-C als Universal Military Sim., dt. 72,50
der Modula-Systeme bei diesem Outrun, dt. 57,—
bei den beiden anderen C-Com- Test sind übrigens dadurch zu er­ Super Star Eishockey, dt. 69,—
rh o -d a ta STAR TREK, dt. 59,90
pilern. Generell gilt: So lange klären, daß C generell die Adres­ D ie n e u e n Test Drive, dt. 79,—
Dungeon Master, kpl. in deutsch 69,—
zwei Sprachen imperativ (be­ se eines Strings, der, wie in Mo- M a s s e n s p e ic h e r Kaiser 119,—
fehlsorientiert) arbeiten und dula, als »ARRAY OF CHAR« Bewährte Technik, mehr Kapazität und JET, Flug-Sim. F16/F18
Flight Sim. II jetzt kpl. deutsch
99,—
99,—
auch sonst artverwandt sind neues Design kennzeichnen diese Fl. Sim. Seen. D.: 7/11/Jap./Eur. je 49,—
aufgefaßt wird, anstelle der ein­ zusätzliche Produktlinie, passend zu un­ Die Arche des Captain Blood 69,—
(das heißt vergleichbare Daten­ zelnen Zeichen übergibt. Einige seren professionellen Systemen Winter Olympiade 88 59,90
Obliterator 69,—
typen und Kontrollstrukturen Modula-Systeme bieten zusätz­ Festplatten Arkanoid 2/Empire str. back 59,90
aufweisen), wird die Geschwin­ 4 0 / 6 0 / 8 0 / 1 0 0 / 1 2 0 M Byte Warlocks Quest 59,90
liche String-Funktionen an, bei Garfield 59,90
digkeit des übersetzten Pro­ • Anschluß am DMA-Port Defender of the Crown 67,90
denen auch die reinen Eingabe­ • arbeiten mit jeder Peripherie 20.000 Meilen u. d. Meer, dt. 62,50
gramms ausschließlich vom param eter als VAR-Parameter • schnell und zuverlässig
Compiler und natürlich vom • GEM-Oberfläche + Mausbedienung Hardware:
deklariert sind.
Computer bestimmt. Übrigens Back-Up-Stream er A MAGIC Turbodizer mit neuer
Abschließend hoffen wir, Ih­ 2 0 / 4 0 / 6 0 / MByte
starker Software 358,—
— in der Intel-Welt erzeugen Mausmatte 17,90
nen einen objektiven Einblick in • Anschluß am DMA-Port Scanner SILVER REED »SPAT« 1898,—
mittlerweile schon zwei Compi­ das Geschwindigkeitsverhalten • sichern alle Festplatten, Disketten 3,5 "-Laufwerk 1 MB 298,—
AS Soundsampler Maxi m. Softw. 298,—
ler schnelleren Code als der wichtigsten Entwicklungs­ und RAM-Disks AS Soundsampler III, 16 Bit 588,—
• schnell. 4,5 MByte pro Minute FUJI-Disk. MF1DD 10 St. 29,90
Turbo-C. systeme für den Atari ST ver­ • GEM-Oberfläche + Mausbedienung Markendlsk. 3,5" MF2DD 10 St. 34,50
Speichererw. auf 1 MB auf Anfrage
Die Bibliotheksfunktionen schafft zu haben. Monitorumschalter o. Reset 79,—
P-Switch2 (2 Drucker am ST) 188,—
sollen aus mehreren Gründen Wenn Sie sich für die komplet­ P-Switch4 (b. 4 Drucker am ST) 268,—
gesondert behandelt werden. ten Quelltexte interessieren, G DATA Hardwareuhr o. löten 79,—
Harddisk SH 205 1298,—
Zum einen ist ihre Geschwindig­ können Sie diese auf der Leser­ Wir sin d d ie P ion iere: Farbbandkassette P2200 15,50
Handy-Scanner III m. Softw. 798,—
keit teilweise zusätzlich vom Be­ service-Diskette des ST-Maga- Hardware-Erweiterungen Farbband Citizen 120 D 12,50
triebssystem abhängig, zum an­ für ATARI ST-Rechner Harddisk EX 20 - 20 MB 1198,—
zins beziehen. Zusätzlich bieten seit über zwei Jahren Video Soundbox (ST a. Ferns.) 239,-
deren ist es hier nicht so wir Ihnen die Möglichkeit des
schlimm, wenn der eine oder an­ Downloads von der Mailbox Vorkasse DM 4,-, Nachnahme DM 8,-

dere Ausrutscher dabei ist. Das Maus Münster, Tel. 0251/803 86. Rufen Sie uns an
Gute an Bibliotheken ist ja, daß
sie austauschbar sind.
Eines vorweg: Die Fließkom­
Unsere Benchmarks sollen übri­
gens in Zukunft bei allen Tests
von Hochsprachencompilern im
rhathron GMBH
o d er schreiben Sie uns:

ma-Benchmarks sind mit Vor­ ST-Magazin zum Einsatz kom­ RUDOLFSTRASSE 14 Jürgen Vieth
sicht zu genießen, denn die Ge­ men. Achten Sie aber darauf, 7500 KARLSRUHE1 Biesenstraße 75
TEL. 07 21/60311
nauigkeit des Ergebnisses wird daß die Benchmark-Tests erst ab 4010 Hilden
nicht getestet. Wer es genau wis­ dieser Ausgabe standardisiert Telefon 021 03/42022
sen möchte, sollte den »Sava- und dam it vergleichbar sind.
(uh)
Katalog kostenlos!
ge«-Benchmark durchführen,

Ausgabe 11/November 1988


83
E x p e rte n fo ru m

GFA-Shell sowie zum Starten Die GFA-Shell belegt mit ihrer Da das Basic-Programm nur
Erik Dreesen
von compilierten Basic-Pro- Länge von nur 10 KByte einen etwa 3KByte lang ist, haben Sie
grammen. Solche Programme geringen Teil des Speichers, so es schnell abgetippt. Trotz dieser
■ M J T er viel und oft mit springen nach Beendigung nicht daß es keine Probleme mit den »stattlichen Kürze« bietet es auf
■ J l # dem kompletten GFA- zum GEM-Desktop, sondern einzelnen System-Programmen Dauer eine erhebliche Zeiter­
W m Basic-System arbeitet, wieder in die GFA-Shell. gibt. Beachten Sie, daß Sie das sparnis und Arbeitserleichte­
vermißt oft schmerzlich eine Aus dem M enüpunkt »SY­ GFA-Basic-Programm erst com- rung. Dieses Programm ist ein
Funktion zum komfortablen STEM« starten Sie die einzelnen pilieren müssen, bevor Sie zum gutes Beispiel dafür, wie Sie sich
Wechseln zwischen den einzel­ System-Komponenten. Der In­ ersten Mal dam it arbeiten. m it wenig Aufwand die tägliche
nen Programmen wie Interpre­ terpreter muß »GFABASIC. Die Shell und die einzelnen Arbeit mit dem ST und seiner
ter, Compiler und Run-Only- PRG« heißen. Der richtige D a­ System-Komponenten müssen Software erleichtern.
Interpreter. Durch das langatm i­ teiname für Compiler bezie­ im gleichen Pfad abgelegt sein, (T. Bosch/hb)
ge Wühlen zwischen GEM-Desk- hungsweise Run-Only-Interpre- sonst findet die Shell die einzel­
top-Komponenten wie Fenster, tcr ist »GFA BCOM .PRG« be­ nen Programme nicht. Verges­
Pull-Down-Menüs und Alert- ziehungsweise »GFABASRO. sen Sie nicht, daß das Programm
Boxen vergeuden Sie nur unnö­ PRG«. Findet die GFA-Shell ei­ mit GEM -Unterstützung arbei­
tig Zeit. Unser Autor Erik Dree­ nes der Programme nicht auf der tet und Sie es deshalb nicht aus
S te c k b rie f
sen legt nun mit seiner Pro­ Diskette, so geschieht beim A n­ dem Auto-Ordner starten kön­ Name: GFA-Shell
grammperle »GFA-Shell« eine klicken des entsprechenden U n­ nen. Andernfalls stürzt der ST
Universallösung vor, die mehr terpunktes nichts. gnadenlos ab. Autor: Erik Dreesen
Sprache: GFA-Basic 2.0;
Compiler er­
forderlich
Hardware: keine Beson­
derheit

P erlm uschel Funktion: Shell für GFA-


Basic-
Komplett-
system
GFA-Basic-Shell für Bequeme Eingabe­ kurz
zeit:

bietet als nur einfaches A n­


1: 'GFA-SHELL für Atari ST Loop
klicken der System-Komponen­ 2: 'von Erik Dreesen für das ST- Procedure KastentFileS.Texts)
Deffill 0.2.8
ten an einer Menüleiste. Magazin
3: 'Muß vor dem Start corapiliert Procedure Programmauswahl If LentFileS)>Len(TextS )
Um mit der Shell vernünftig werden! Fileselect "\* Name$
If Name$<>"" And Name$<>"\"
X%=Len(FileS)*4
Else
4: 'Läuft nicht mit Blitter-TOS
zu arbeiten, müssen Sie auf einer 5: ' And Name$<>"A:\" X%=Len(Text$)*4
6: Reserve 60000 If Menut 0) =5 Endif
leeren, doppelseitigen Diskette 7: Gosub Clrscr Gosub Pbox 320-X%-40,160,320+X%+
8: Gosub Init_menu Start_programm(Name$) 40. 240
den Interpreter, Run-Only-Inter- 9: Gosub Info Gosub Clrscr Box 320-X%-40,160,320+X%+40,
Endif 240
preter sowie den Compiler spei­ 10: Do
11: On Menu If Menut0)=6 Text 320-LentFileS)*4,190,
chern. Auf diese Diskette kopie­ 12: On Menu Gosub Clrscr Gosub KastentName$
wird geloescht")
File$
Text 320-LentTexts)*4,216,
13: If Menu(0)=1
ren Sie auch die Shell. Festplat- 14: Gosub Info Kill Name$ TextS
15: Endif Endif 96: Return
ten-Besitzer sollten sich einen 16: If Menut0)>=5 And Menu(0)<= If Menut0)=7 97:
neuen Ordner anlegen. 8 Fileselect 98:
17: Gosub Programmauswahl Name2$ 99: Procedure Info
Die GFA-Shell stellt eine 18: Endif If Name2$<>”" And 100: Alert 0," GFA-Shell
19: If Menut 0 )=9 Name2$<>"\" And Name$<>" I programmed
GEM-Menüleiste mit drei Me­ 20: Gosub Kasten("Freier A: V
If Exist(Name2$)
by IErik Dreesen, 2960
Aurich 1 1für 68000er/ST-
Speicher auf Disk",
nüpunkten zur Verfügung. Vom Str$(Dfree(0))+" Byte") Gosub Kasten(Name2S. Magazin",1,"Gerafft",Wahl%
21: Endif "existiert bereits") 101: Return
ersten Punkt »INFO« greifen 22: If MenutO)=11 Else 102:
23: Alert 3," Wollen Sie I Gosub Kasten(NameS.“ 103:
Sie auf bis zu sechs Accessories GFA-ShellI => ”+Name2$) 104: Procedure Clrscr
wirklich verlassen ? ”,2." Name Name$ As 105: Deffill 1.2.4
zu. Außerdem enthält dieser Ja I Nein ",Wahl% Name2$ 106: Pbox 0,18.639,399
Punkt eine kleine Alert-Box mit 24: If Wahl%=l Endif 107: Return
108:
25: End Endif
dem Namen des Autors. Der 26: Endif Endif 109:
27: Endif If Menut0)=8 110: Procedure Init_menu
Punkt »DATEI« bietet schon 28: If Menu(0)>=14 And Menu(0)<= Open "I",#l,Name$ 111: Dim Leiste$(18)
wesentlich mehr. Er dient in er­ 17 Gosub Kasten(Name$," 112: For Dummy%=0 To 18
29: If Menut0 )=14 Länge : "+Str$(Lof(#1))+" 113: Read LeistestDummy%)
114: Next Dummy%
ster Linie zur komfortablen 30: Gosub Start_programm("
GFABASIC.PRG")
Byte")
Close #1 115: Menu Leistest)
Handhabung der Dateien auf 31: Endif Endif 116: Return
117:
32: If Menut0 )=15 Endif
Ihrer GFA-Basic-Sytemdiskette. 33: Gosub Start_programm(" Return 118:
GFA_BCOM.PRG") 119: Data Info , GFA-Shell,
Hier können Sie Dateien löschen 34: Endif
und umbenennen, was Ihnen die 35: If Menut0)^17 Procedure 120: Data Datei , Programm
36: Gosub Start_programm(" Start_programm(File$) ausfuehren, Datei
Bedienung durch Dateiauswahl- GFABASRO.PRG") Menu Kill loeschen, Datei
37: Endif Gosub KastentFileS,' umbenennen
Boxen vereinfacht. Auch ist es 38: Gosub Clrscr wird gestartet") Data Laenge eines Files,
Freier Diskspeicher
39: Endif Exec 0.FileS
vorgesehen, sich den verbleiben­ 40: If Menu(0)<>0 Menu Leistest) D a t a --------------------- ,
41: Menu Off Return Shell verlassen.
den Speicherplatz auf der Dis­ 42: Endif Data System , Basic starten,
kette sowie die Länge einer Datei Compiler starten ,------

in Byte ausgeben zu lassen. Au­ Das GFA-Basic-Programm müssen Sie vor dem Starten compilieren 124: Data Run Only Interpreter.
ßerdem bietet dieser Punkt noch
zwei Wege zum Verlassen der

Ausgabe 11/November 1988


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staunte Favorii

Ih re Texte
sehen sorgt sei
Dateiverwaltui
Legt sie doch
beachtliches Te
len Auf und ß
Textstrecken vc
ser Hexerei kra
rene Program Das rasante Text-Scrolling aus 1st-Address
ein wenig verl
köpf, mit leid
denn da noch alles mit rechten
Dingen und ohne Magie zugeht. nicht gerade bei Adam und Eva N un gibt es zwei Arten, dar­ den, treten doch teilweise erheb­
Es geht. Auch mit weltlichem einsteigen. Doch sollten wir uns au f zu reagieren: Der einfachere liche Geschwindigkeitsunter­
68000-Handwerkszeug. Wie — zunächst schlau machen, wie Weg ist, das ganze Fenster von schiede auf.
das verraten wir Ihnen in diesem GEM die Fensterinhalte ver­ der geänderten Scroll-Position Nehmen wir als Beispiel das
Leckerbissen für Assembler- schiebt (scrollt). an neu aufbauen zu lassen. Die­ Desktop. Öffnen wir ein Lauf­
Freaks. Zunächst liefert das Betriebs­ ses Verfahren ist zeitintensiv. werk, nachdem wir zuvor in die
Allein trickreiche Assembler- system als Antwort auf Schneller und auch kompli­ Textdarstellung umgeschaltet
Programmierung zeichnet für EVNT MULTI oder EVNT__ zierter ist es, den Bildschirmbe­ haben. Wird jetzt einer der
das rekordverdächtige Tempo MESSAG die Meldung W M _ reich innerhalb des Fensters zu Rollpfeile nach oben oder unten
verantwortlich. Einen eventuell ARROWED (Nr. 24). Hinzu verschieben und nur die neu er­ angeklickt, so läßt sich klar er­
vorhandenen Blitter läßt unsere kommt ein weiterer Parameter, scheinende Zeile auch neu auf­ kennen, daß zuerst eine Ver­
Routine links liegen. Um das der die Richtung zum Scrollen zubauen. Obwohl fast alle Pro­ schiebung der unveränderten Pi­
Geheimnis zu lüften, wollen wir oder Blättern bestimmt. gramme diese M ethode anwen­ xel stattfindet. Anschließend

1: wxsub: d c .w 3 3 .2 8 ; s u b t h i s t o g e t num o f 40: add.1 d 4 ,a5


c h a rs/lin e 41: add.1 sc ra d r-v (a 6 ),a 5 ;ad d s c r e e n a d d r,
2: wysub: d c .w 83 ,1 2 7 ; . . a n d t h i s f o r num o f scradr= X B IO S (2)
lin e s/sc re e n 42: m o v e .1 a 5 ,w a d d r-v (a 6 ) ; S t a r t a d r e s s e w indow
3: wvm sk: d c .w $ F F F 8 , $FFF0 . • v e r t i c a l m ask w orkarea
(ch a r-h g h t) 43 a d d q .w # l,d 7 ;w ch ars d b f_ c o u n t
4: ln sh ft: d c .w 3 ,4 ¿ v e rtic a l lin e s h if t 44 m o v e .1 m v c o d e - v ( a 6 ) , aO ; c o d e m o v e m e n t a r e a
count 45 m o v e .1 aO .d l ;save b a s is
5: w in o fs: d c .w 2 1+ 12 ,37 + 24 ;o f f s e t t o w ork a r e a 46 m o v e .1 # $ 4 7 F 4 3 0 0 0 , ( a O )+ ; l e a 0 ( a 4 , d 3 . w ) , a 3
6: s c r w d t: d c .w 160 ,8 0 ; li n e w id th of sc re e n 47 m o v e .1 # $ 4 5 F 4 2 0 0 0 ,(a 0 )+ ; l e a 0 ( a 4 , d 2 .w ) , a2
1/ *. 48 m ove.w a 5 ,d 4
8 : wc r n d : m o v em .1 d 4 -d 7 /a 0 -a 2 /a 5 . - ( sp) 49 l s r .b #1 ,d 4
9: m ove.w (a6 ),d 6 ;-2 /0 /2 50 b s r.s mkmvev ;e v e n m ovem ent
10: su b .w w x su b (p c ,d 6 .w ) , d2 ; x_end 51 m km vl: m o v e . w # $ 2 8 D B ,(a O )+ ;m o v e .l ( a 3 ) + ,(a 4 ) +
11: a n d .w # $ F F F 8 ,d 2 ; . . a u f B y te-G renzen 52 s u b .w d 6 ,d 7
runden 53 su b q .w # 2 ,d 7 ;m ove 2 ( c o l ) o r
12: m ove.w d 2 ,d 7 4 (m ono) c h a r s
13: l s r .w # 3 .d 7 ;num o f chars in 54: b p l.s mkmvl ;e x it a t -4 ..-1
w indow 55: s u b q .1 # 2 ,a0 ;1 t o o m uch
14: m ove.w d 7 ,w c h a rs-v (a 6 ) ; save (w as d b f c o u n t)
15: a d d .w w x s u b ( p c ,d 6 .w ) ,d 2 56: a d d .w d 6 ,d 7 ;-2 . . 1
16: addq.w #1 ,d0 ;x _ strt 57: bmi . s mkmv2
17: a n d .w # $ F F F 8 , dO e b e n fa lls runden 58: m o v e.w # $ 3 8 D B ,(aO )+ ;m ove.w (a 3 )+ ,(a 4 )+
18: m ove.w dO , d 4 ;w addr x o f f s e t 59: m kmv2: l s r .b #1 ,d 7
19: l s r .w # 3 ,d 4 60: b s r.s mkmvev ;m ake e v e n
20: t s t .w d6 61: m o v e .1 # $ 2 8 4 A 5 1 C 9 , ( a O )+ ; m o v e . l a 2 , a 4 1
21: b g t.s wc r n l ;h ig h r e z : s k ip dbf d l.
22: ro r.1 #1 ,d 4 .•v e rtica l o f f s e t in 62: sub. 1 aO .d l ;calc dbf o ffs e t
c o l o r mode 63: m ove.w d l . (a0)+
23: l s l .w #1 ,d 4 64: m ove.w #$4 E 7 5 ,(aO )+ ; r t s , c o m p ilatio n
24: ro l.l # 1 , d4 c o m p lete
25: wc r n l : m o v e . w d 4 ,a5 65: m kmv3: m ovem .1 ( s p ) + , d 0 - d 2 / d 4 - d 7 / a 0 - a 2 / a 5
26: su b q .w # 1 , dO 66: m ovem . w d 0 - d 3 , w _ x p o s - v ( a 6 ) ;new c o o r d i n a t e s
27: s u b .w w y su b (p c ,d 6 .w ),d 3 ;M in d e stg rö ß e n i c h t in to var area
u n ter­ 67: rts
28: bcc.s wc r n 2 s c h r e i t e n ( F - T a s t e n !) 68:
29: m oveq #0, d3 ;m in y - s i z e 69: mkmvev: bcc.s mkmvex
30: w c r n 2 : a n d .w w v m s k (p c ,d 6 .w ) , d3 70: s u b q .w # 1 , d7 ;dec count
31: m ove.w d 3 ,d 4 71: m ove.w # $ 1 8 D B ,(aO )+ ;m o v e .b ( a 3 ) + , ( a 4 ) +
32: a d d .w w y su b ( p c , d 6 .w) , d3 72: t s t .w d6
33: m ove.w ln sh ft(p c ,d 6 .w ),d 5 ;lin e s h if t count 73: b g t.s mkmvex ;m ono: move j u s t 1 b y t
34: l s r .w d 5.d 4 74 : m o v e .1 # $ 5 2 8 B 5 2 8 c , ( a O )+ ; c o l : a d d q . l # l . a 3 1
35: m ove.w d 4 ,w lin e s-v (a 6 ) a d d q .l # l,a 4
36: m o v em .1 d 0 -d 2 , - ( sp) ;w ork a r e a a d d r 75: m ove.w # $ 1 8 D B ,(a O )+ ;m o v e .b ( a 3 ) + , ( a 4 ) +
37: m ove.w d l ,d 4 76: mkmvex: rts
38: a d d .w w i n o f s ( p c , d 6 . w ) , d4 ;w indow o f f s e t
t o w ork a r e a Listing 1. Die für das rasante Bildschirmscrolling verantwort­
39: m u lu s c r w d t( p c ,d 6 .w ),d 4 ;li n e w id th
of screen
liche Routine aus 1st-Address (Auszug aus dem Source-Usting)

Ausgabe 11/November 1988


90 _1 iftöAMIH
E x p e rte n fo ru m ■
baut GEM die neue Zeile auf. reagieren. Hierzu zählen die Stelle finden wir demnach keine Pufferbereich ausführbaren
Zuletzt stellt es die Fensterrand­ Funktionen A nsatzpunkte zur Beschleuni­ Maschinencode, der den neuen
bereiche (Scrollbalken) neu her. — »SET G RA PH IC TEXT gung. Die folgenden Punkte Arbeitsbereich in optim aler Ge­
Wir haben uns mit einem klei­ SPECIAL EFFECTS« (Einstel­ kommen uns entgegen: schwindigkeit verschiebt. In lst-
nen Programm in die Traps ein­ lungen der Textattribute), 1. Wir brauchen die niedrige Address ist also ein kleiner
geklinkt und ein Protokoll aller — »SET TEXT FACE« Auflösung nicht, benutzen statt Compiler enthalten, der für die
GEMDOS-, VDI- und AES- (Zeichensatz), dessen nur die mittlere oder die eigentliche Scrollroutine opti­
Traps an fertigen lassen. Dieses — »SET G RA PH IC TEXT hohe Auflösung. mierten Code erzeugt. Dieser
Protokoll ist sehr aufschluß­ COLOR INDEX« (Textfarbe), 2. Der Fensterinhalt wird nur tritt natürlich nur dann in Ak­
reich: Einerseits läßt sich zwar — »SET CHARACTER BASE auf Byte-Grenzen ausgerichtet. tion, wenn durch Verschiebun­
gut erkennen, welche Funktio­ LIN E VEKTOR« (Schreibrich­ Damit sind in den Randberei­ gen des Fensters neue Koordina­
nen in welcher Reihenfolge auf­ tung), chen keine Bit-Verschiebungen ten einen neuen Code erfordern,
gerufen werden. Andererseits — »SET CHARACTER notwendig. Hierzu runden wir so daß die zusätzliche Zeit zum
verdeutlicht es auch, warum HEIGHT« (Zeichenvergröße­ bei jeder Verschiebung des Fen­ »Compilieren« nicht beim
auch bei vorhandenem Blitter rung) sters die neuen Koordinaten so, Scrollen, sondern bei den oben
die Grafik noch jämmerlich — »SET G RA PH IC TEXT daß der Arbeitsbereich genau genannten Funktionen WM__
langsam abläuft: Immer wieder ALIGNMENT« (Textausrich­ auf Byte-Grenzen fällt. FULLED, WM SIZED und
stellen VDI-Aufrufe Linien­ tung) und 3. Ein Clipping ist nicht erfor­ W M MOVED anfällt.
typen, Schriftattribute, Schreib­ — »SET W RITIN G MODE« derlich, wenn man verhindert, Da der Bildschirmspeicher im
modus und andere Werte ein. (Schreibmodus). daß sich das Fenster teilweise aus Farb- und im M onochrom-Mo-
Derjenige Programmierer, der Obendrein d arf der Text an je­ dem Bildschirm herausschiebt. dus unterschiedlich organisiert
auf Geschwindigkeit optimierte der beliebigen Pixelposition des Auch dies muß unser Programm ist, muß für jeden Modus auch
Programme schreiben möchte, Bildschirms stehen. Er d arf sich bei jeder Fensterverschiebung ein anderer Verschiebecode ent­
sollte Betriebssystemaufrufe sogar zur H älfte außerhalb des überwachen. wickelt werden. Das erledigt die
vermeiden, wo immer es geht. sichtbaren Bildschirms oder au­ P unkt 1 verschmerzen wir oh­ angegebene Routine gleich mit.
Trotz all seiner U narten stellt ßerhalb eines unsichtbaren Be­ ne große Einbußen. Niemand Außerdem war in »COPY RA­
GEM auch sehr wirkungsvolle reiches (»SET CLIPPIN G wird professionelle Software in STER, OPAQUE« ja noch die
Aufrufe zur Verfügung. Zum ei­ RECTANGLE«) befinden. der niedrigsten Auflösung ernst­ (zeitraubende) Abfrage nach der
nen ist das der Befehl »COPY Als nächster Schritt zur su­ haft nutzen wollen. P unkt 2 und Schieberichtung enthalten. Das
RASTER, OPAQUE« (VDI Nr. perschnellen Scrollroutine müs­ 3 erledigt in lst-Address ein U n­ ergibt sich in unserem Fall auto­
109), der den Bildschirmbereich sen wir feststellen, wie weit wir terprogramm, das Listing 1 matisch aus der entsprechenden
verschiebt, gefolgt von dem be­ au f Komfort verzichten können. zeigt. Einzig dieses U nterpro­ WM ARROWED-Anweisung.
kannten Befehl »TEXT« (VDI Bei der »COPY RASTER, OPA- gramm ist in lst-Address für das Die vom »Compiler« erzeugte
Nr. 8), der die fehlende Zeile neu QUE«-Funktion ist da nicht viel rasante Scrollen verantwortlich. Routine ist so ausgelegt, daß sie
schreibt. Um ein Bildschirm­ zu machen: In unserem »Spe­ W ir wollen diese Routine des­ — m it unterschiedlichen Werten
scrolling innerhalb eines Fen­ zialfall«, bei dem wir auf logi­ halb im folgenden genau erklä­ aufgerufen — beides tut. Eine
sters zu verwirklichen, werden sche O perationen verzichten, ge­ ren. weitere Bremse für »COPY RA­
diese beiden Funktionen be­ langen die Koordinaten unver­ »wc rnd« wird nach jeder STER« ist die Tatsache, daß im
nutzt. Wer dabei schneller als die ändert an die LINE A-Funk- Veränderung der Fensterkoordi­ Funktionsaufruf bequemerwei­
anderen sein will, der muß diese tion Nummer 14 ($A00E). D ort naten aufgerufen, also nach se x/y-Koordinaten übergeben
Funktionsaufrufe durch eigene steht entweder eine in Assembler WM FULLED, W M _ S IZ E D werden. Daraus muß die Routi­
Routinen ersetzen. geschriebene Routine, die die und nach WM_JVIOVED. Ei­ ne zunächst absolute Adressen
Werfen wir zunächst einen Arbeit zügig erledigt, oder der nerseits veranlaßt diese Routine, errechnen. Hierzu dient die
Blick auf »COPY RASTER, Blitter nimm t diese Aufgabe in daß die neuen Koordinaten ge­ Funktion XBIOS(2), die die
OPAQUE«, um zu verstehen, die Hand. Dieser Spezialprozes­ rundet werden, so wie in P unkt 2 Adresse des Bildschirmspeichers
was hier abläuft. Dieser Befehl sor enthält eine solche Routine und 3 gefordert. Andererseits er­ liefert. Dies ist jedoch gar nicht
ist so flexibel ausgelegt, daß er bereits im Mikrocode. An dieser zeugt sie in einem reservierten nötig, da sich der Bildschirm­
einfach langsam sein muß. Nicht speicher zumindest innerhalb
nur, daß er automatisch die zu von lst-Address nicht ändert.
schiebende Richtung erkennt, 030388: LEA $ 0 0 ( A 4 , D 3 . W) , A3 Deshalb errechnet das Pro­
damit es nicht zu Überschnei­ LEA $ 0 0 ( A 4 , D 2 . W ) , A2 gramm in »wc rnd« statt der
dungen kommt. W ährend der x/y-Koordinaten gleich die phy­
Verschiebung ist auch eine von
MOVE. B (A3)+,(A4)+ sikalischen Speicheradressen.
16 verschiedenen logischen Ver­ MOVE. L (A3)+,(A4 )+ Nun endlich zum Listing 1
knüpfungen mit den bereits am MOVE. L ( A 3 ) + , ( A4) + und dam it zu »wc rnd«: Als er­
Ziel befindlichen Pixeln vorge­ (A3)+,(A4)+ stes fällt auf, daß alle Variablen
MOVE. L relativ zu (A6) adressiert sind.
sehen. Von diesen 16 nutzt der
Befehl in unserem Fall aber nur
MOVE. L (A3 ) + , (A4 ) + Dies ist notwendig, weil das im
die Operation Nummer 3, bei MOVE. L ( A 3 ) + , ( A4) + Steckmodul befindliche lst-
der er die Pixel ohne Verknüp­ MOVE. L (A3)+,(A4)+ Address nicht relozierbar ist. Das
fung einfach nur kopiert. Hinzu Register A6 wird quasi als Seg­
MOVE. W ( A 3 ) + , ( A4) +
kommt natürlich, daß der Vor­ mentregister für den Variablen­
MOVE. B ( A 3 ) + , ( A4) + bereich verwendet, wie das bei
gang auch noch bei einer beliebi­
gen Anzahl von Farbebenen MOVE. L A2 , A4 vielen Compilern auch zu beob­
(Bit-Planes) funktioniert. DBF D l , $030388 achten ist. Zwar geht dadurch
Auch die Funktion »TEXT« das Register A6 für die normale
RTS
kann bei all der Vielseitigkeit Programm ierung verloren, der
nicht schnell sein. Sie muß auf Listing 2. Vom integrierten »Compiler« erzeugter Code zur Vorteil aber ist, daß jeder Varia- L
viele unterschiedliche Parameter Verschiebung des Fensterinhalts blenzugriff erheblich schneller r

Ausgabe 11/N ovem ber 1988


E x p e rte n fo ru m
abläuft als bei absoluter Adres­ Neben der Unübersichtlich­ Offset. Sie lassen sich mit Regi­ zugrunde legt, sollte sich am
sierung. Das wirkt sich natürlich keit ist diese gängige Methode stern variabel halten, um in bei­ 71-Hz-Monochrom-Monitor mit
auf die Geschwindigkeit des ge­ auch erheblich langsamer. Im de Richtungen zu schieben. Das unseren Routinen ein zügiges
samten Programms aus. Falle der mittleren Auflösung Unterprogram m »mkmvev« er­ Programm gestalten lassen.
Ein weiterer »Kniff« im Li­ sind beispielsweise immerhin zeugt — soweit notwendig — ei­ Nun fragt sich der interessier­
sting ist der folgende: Genau in 4 + 2 0 + 8 + 8 + 4 + 1 0 = 5 4 Takt­ ne Byte-Verschiebung, um in Zu­ te Programmierer vielleicht,
der Speicherstelle (A6) befindet zyklen notwendig, um dieses kunft au f geraden Adressen warum der Editor Tempus beim
sich die Variable »rez«, die die Programm zu durchlaufen. über die wesentlich schnelleren Textscrolling das Nachsehen
Bildschirmauflösung angibt. Sie N un aber noch einige E rklä­ Langwortoperationen zu ver­ hat. Der Disassembler hilft uns
enthält die Werte - 2 (lowrez), 0 rungen zum Listing: In den Zei­ schieben. weiter: Wesentlicher Nachteil
(med-rez) oder 2 (highrez). Diese len 1 bis 6 stehen die Variablen In Farbe sind zwei Byte-Ver­ scheint zu sein, daß Tempus die
Werte lassen sich überaus prak­ für die unterschiedlichen Auflö­ schiebungen erforderlich, weil Randbereiche während des
tisch verwenden. In unserem sungen. Da wir von vornherein das Video-RAM in diesem M o­ Scrollens neu aufbaut. Auch oh­
Beispiel sehen Sie, daß die Rou­ die niedrige Auflösung ausge­ dus anders organisiert ist, aber ne Zuhilfenahme von GEM-
tine je nach Bildschirmauflö- schlossen haben, sind dies im­ auch das erledigt »mkmvev«. Routinen, unter eigener Pro­
sung in verschiedene Pro­ mer nur zwei Werte. Beim Auf­ Danach erzeugt Zeile 51 die für grammregie, opfert der Pro­
grammteile verzweigt: ru f von »wc rnd« übergibt die dieses Fenster erforderlichen grammierer damit viel Zeit. H in­
tst.w (a6) Routine in den Registern D0..D3 Langwortverschiebungen. Da zu kommt, daß das, was »wc__
bmi.s low rez die neuen Fensterkoordinaten x, das Fenster eine variable Länge rnd« dem Prozessor »mundge­
beq.s medium y, w und h so, wie sie beispiels­ hat, ist der ganze Vorgang mit recht« als Maschinencode zu­
rez weise WM SIZED liefert. In weiteren 0 bis 3 Byte-Verschie­ sammenstellt, in Tempus m it be­
bgt.s high rez den Zeilen 9 bis 25 findet eine bungen erledigt. Bei 3 Byte opti­ dingten Branchbefehlen erst er­
Rundung dieser Werte statt, da­ miert Zeile 58 nochmals, indem arbeitet werden muß.
Nach einem »tst.w« läßt sich mit das Arbeitsfenster au f Byte­ sie erst ein Wort, dann ein Byte Auch Tempus hat seinerzeit
sofort mit einem bedingten grenzen liegt. Dabei tritt in Zeile verschiebt. die Programmierer in Staunen
Sprungbefehl zu dem entspre­ 14 »wchars« auf. Sie legt die A n­ Um aus dem Ganzen eine versetzt, so daß sich die Frage
chenden Programmteil verzwei­ zahl der Zeichen pro Zeile für lauffähige Unterroutine zu m a­ stellt, ob man mit dem Blitter
gen. Mehr noch: Falls für zwei den späteren Aufbau der neuen chen, müssen wir nur noch einen nochm al »eins draufsetzen«
Auflösungen identische Routi­ Zeile fest. »dbf«-Befehl und ein »rts« an- könnte. Ich muß gestehen, ich
nen vorhanden sind, läßt sich Die Zeilen 26 bis 29 testen, ob hängen. Diese hochoptimierte habe es noch nicht probiert, aber
auch dafür ein entsprechender die Minimalgröße des Fensters Routine läßt sich nun jederzeit die Wahrscheinlichkeit ist groß.
branch-Befehl einsetzen. Dieser unterschritten ist. Obwohl jedes aus dem Puffer »mvcode« ausle- Wer schon einen Blitter be­
Trick mit der »rez«-Variablen GEM-Fenster ja bekanntlich im­ sen und disassemblieren. Listing sitzt, fragt sich umgekehrt, war­
macht sich auch in der Ausfüh­ mer eine Mindestgröße auf­ 2 enthält diese Routine. um der seine bisher so langsame
rungszeit des Programms be­ weist, gibt es manchmal Proble­ Das ist sie nun, die Routine, Software kaum beschleunigt.
merkbar. Denn diese Abfrage me, weil ein lst-Address-Fenster die lst-Address so unglaublich Die A ntw ort zeigt sich deutlich
tritt sehr häufig auf, wenn das oben noch eine Unter-Über­ schnell scrollen läßt. Die noch beim Disassemblieren des Be­
Programm in unterschiedlichen schrift und unten die Funktions­ fehlende Kleinigkeit, den Neu­ triebssystems oder anderer in
Auflösungen laufen soll. Es tasten hat. Wenn das Fenster zu aufbau der beim Scrollen neu er­ »C« geschriebener Programme.
kommt noch besser: Angenom­ sehr schrumpft, kann es passie­ scheinenden Zeile, wollen wir als Der »Flaschenhals« liegt näm ­
men, es sind je nach eingestell­ ren, daß überhaupt keine sicht­ kleine »Hausaufgabe« Ihnen lich meistens nicht in den (in As­
tem Bildschirmmodus unter­ bare Zeile mehr erscheint, und überlassen. Zu tief wollen wir an sembler geschriebenen) graphic-
schiedliche Konstanten in ein das wollen wir hiermit verhin­ dieser Stelle noch nicht ins N äh­ primitives (LINE-A), sondern
Register zu laden (wie etwa in dern. Die Zeilen 30 bis 42 be­ kästchen greifen. Ein kleiner ganz woanders: Alles, was die
der Routine »wc rnd«). Der rechnen die physikalischen Spei­ Vorsprung soll lst-Address Vor­ heutigen Compiler erzeugen,
Fall läßt sich mit dieser Varia­ cheradressen des Arbeitsbe­ behalten bleiben. hat mit effizientem M aschinen­
blen beispielhaft elegant pro­ reichs und legen sie in »waddr« Dieser Exkurs läßt Raum für code wenig zu tun. Der eigentli­
grammieren: ab. »wlines« erhält die Anzahl viele neue Programmideen. Mit che Bremsklotz ist das Betriebs­
move.w (a6),d0 ;-2 (low), der Pixelzeilen in der vertikalen den hier vorgestellten Routinen system oder die Anwendersoft­
0 (medium), 2 (high) Richtung. Dieser Wert ist später ließe sich beispielsweise in einem ware selbst, falls sie auch in einer
move.w wxsub+2(pc,dO .w), in der eigentlichen Scrollroutine Texteditor das sogenannte Hochsprache wie »C« geschrie­
dl ;#0, #33 or #28 unentbehrlich. Softscrolling realisieren. Bei die­ ben ist. Die in diesem Beitrag be­
Nun wird es spannend. Ab sem Verfahren scrollt der Bild­ schriebenen Listings zeigen
wxsub: dc.w 0,33*28 Zeile 43 erzeugt die Routine im schirm in Pixelzeilen. Das Er­ auch, warum nicht den Com ­
Puffer »mvcode« den Verschie­ gebnis sind butterweiche Ver­ piler-Entwicklern die Schuld für
Diese zwei Befehle erledigen becode. Das sind zunächst zwei schiebungen. Wenn m an die Ge­ das Dilemma zukommt. Bei ei­
in 8 + 14=22 Taktzyklen, was »lea«-Befehle für den Zeilen- schwindigkeit von lst-Address nem guten Programm ist beim
sonst etwa so aussehen müßte: E ntw urf der D atenstrukturen
moveq #0,dl eben auch der verwendete Pro­
cmp.w # 1,
S te c k b rie f zessor zu berücksichtigen. Kein
wxsub jmode: Compiler wird je in der Lage
0, 1, or 2 Name: Scroll-Routine sein, vier Variablen mit nur ei­
bcs.s ok ; low: 0 Autor: Oliver Victor nem Assembler-Befehl so ele­
bgt.s hig gant zurückzuspeichern, wie un­
Sprache: Assembler
moveq #33, dl ;med: 33 ser »wc rnd« in Zeile 66. Wie­
bra.s ok Hardware: keine Besonderheit der ein Beweis, daß die höchsten
hig: moveq #28,dl Funktion: schnelles Verschieben von Fensterinhalten Weihen der Programmierkunst
;high: 28 Eingabezeit: ca. 30 M inuten der Assembler-Gemeinde Vorbe­
ok: ... halten sind. (ps/mr)

92 Ausgabe 11/November 1988


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Die Hexer (Teil 5) Fortsetzung von Seite 24

1 ####################################### 93 move. # n e w 4 ,$70.w


2 # Die Hexer, Teil 5 # 94 o r .b # 1 , $ f f f f f a 0 7 •w ¡Timer B erlauben
3 ####################################### 95 o r .b # 1 , $ f f f f f a l 3 •w
4 # Listing 2 # 96 r ts
5 # The Exceptions, Gunter, 6719 # 97
6 # Entfernen des unteren Randes # 98 h b l o f f :
7 # (c) M & T , ST-Magazin, November 1 9 8 8 # 99 m o v e .w s r ,-(s p )
8 100 m o v e .w # $ 2 7 0 0 , sr
9 101 m o v e .b o l d 0 7 ( p c ) ,$ f f f f f a 0 7 •w ;restore
10 Listing für K-SEKA ab 1.5 102 m o v e .b o l d0 9 ( p c ) ,$ff f f f a0 9 •w ¡all registers
11 auch hier sei gesagt: 103 m o v e .b o l d O f (p c ) ,$fffffa0f.w
12 Das Programm läuft nur in Farbe 104 m o v e .b o l d l l ( p c ) , $ f f f f f a l l . w
13 105 m o v e .b o ldl b ( p c ) , $ f f f f f a l b . w
14 106 m o v e .1 o l d t b ,$120.w ;res tore
15 107 m o v e .1 o l d 4 , $ 7 0 .w ;vectors
16 c lr.1 - (sp) 108 m o v e .w (s p )+,sr
17 m ove. w #$2 0 , -(s p ) 109 r ts
18 tra p #1 110
19 move.1 dO, s a v e r e g 111 o l d 4 : dc.l 0
20 m ove. 1 # $ 7 0 0 0 0 , a7 112 oldtb: dc.l 0
21 113 old07 : dc.b 0
22 move . 1 #mo f f , - { s p ) 114 old09: dc.b 0
23 c l r .w - (sp) 115 o l d O f : dc.b 0
24 move. w #2 5 . - ( s p ) 116 oldll: dc.b 0
25 trap #14 1 1 7 o l d l b : dc.b 0
26 addq.1 # 8 , sp 1 1 8 even
27 l i n e a $a ¡mouse off 119
28 120 new4 :
29 m ove. w # 4 ,-(sp ) 121 c l r .b $ fffffalb.w
30 trap #14 122 m o v e .b # 1 9 9 .$fffffa2 1 .w
31 addq.1 #2 , s p 123 m o v e .b # 8 , $ f ffffalb.w
32 m ove. w dO, o ld r e z 124 n e w 4 b :
33 m ove. 1 $44e . w, o l d s c r 125 jmp $000000
34 m ove. 1 #$70000, screen ¡neuer Bildschirm 126
35 127 newtb:
36 movem . 1 $ ffff8 2 4 0 .w ,d 0 -< 128 c l r .b $ f f f f falb.w ¡1
37 movem. 1 d0- d 7 , o ld p a l 129 m o v e m .1 d 0 - d l / a 0 - a l , - (sp)
38 move . b # $ 0 2 , $ f f f f 8 2 0 a.v 130 m o v e .w #$f a 2 1 ,al
39 131 m o v e .b # 2 0 0 , (al)
40 bsr prepare 132 m o v e .b # 8 , $ f f f f f a l b .w
41 bsr h b lo n 133
42 134 move .b (al),d0
43 move . w # 7 , - (sp) 1 3 5 wai t : ;aul
44 trap #1 136 cmp .b (a l ),dO ¡let
45 addq . 1 # 2 , sp 137 beq wai t
46 138 ;1
47 bsr h b lo ff 139 c l r .b $ f f f f 8 2 0 a .w ;1
48 l4o
49 movem . 1 o ld p a l, d0-d 7 141 moveq #4 ,dO
50 movem. 1 d0- d 7 , $ ffff8 2 4 0 142 n o p i 2 : ¡ein
; ein wenig warten
51 move . w o ld re z ,- ( sp ) 143 nop
52 m ove. 1 o ld sc r,- ( sp ) 144 dbf d O ,nopi2
53 move . 1 o ld sc r,- ( sp ) 145
m ove. w 146 m o v e .b # 2,$fff f 8 2 0 a . w ;
54 # 5 . - ( sp)
55 trap #14 147
add . 1 148 m o v e m .1 (sp) + ,d0-dl/a0-al
56 # 1 2 , sp
149 bcl r #0,$ f f f f f a O f .w ;
57
58 m ove. 1 #mon, - ( s p ) 150 rte
59 c l r .w - (sp) 151
60 m ove. w #2 5 . - ( s p ) 152
61 tra p #14 153 p r e p a r e :
62 addq . 1 #8 , sp 154 move .w #0,-(s p ) ;
lin e a ¡mouse on 155 m o v e .1 s c r e e n (p c ),-(s p )
63 $9
64 move.1 savereg,- ( sp ) 156 m o v e .1 s c r e e n (p c ) ,-(s p )
65 m ove. w #$2 0 , - ( s p ) 157 m o v e .w # 5 . - (sp)
66 trap #1 158 trap #14
159 add .1 #12 ,sp
67 addq. 1 #6 , sp
68 160
ille g a l l6l m o v e m .1 g raphic ( p c ) , d 6 - d 7
69
70 clr .1 - (sp) 162 m o v e .1 s c r e e n (p c ),aO
trap #1 163 m o v e .w # 2 6 0 - 1 , dl ¡260
; zeilen ausfuellen
71
72 164
73 o ld re z : 165 alles : ,
74 o ld sc r: 166 moveq # 2 0 - 1 , dO ¡20*16
; p i xel=eine zeile
75 savereg: 167 z e i l e l :
76 screen: 168 m o v e .1 d 6 ,(a O )+
77 o ld p a l: blk .w 1 6 , 0 169 m o v e .1 d7,(a0)+
78 mon: d e . b S08 170 dbf d O ,zeilel
79 m o f f : d e . b $12 171 dbf d l ,alles
80 ; ------------ 172
81 hblon: 173 m o v e m .1 p a l 1(p c ),d0-d3
82 m o v e .1 $120.w,oldtb ¡Vektoren retten 174 m o v e m .1 d O d 3 , $ f f f f 8 2 4 0 . v ,
m o v e .1 $70.w ,old4 175 rts
83
84 m o v e .1 $70.w ,new4b+2 176
85 move .b $fffffa07.w,old07 177 graphic:
86 m o v e .b $ f f f f f a 0 9 .w ,old09 1 7 8 dc.w $ 55 A A , $ 3 3 C C , $ 0 F F 0 , $ 0 0 0 0
87 move .b $fffffa0f.w.oldOf 179
m o v e .b $fffffall.w.oldll 180 pal 1 :
m o v e .b $fffffalb.w,oldlb 18 1 dc.w $000,$111,$222,$333,$444,$555.3666,$777
90 a n d .b #$df,$fffa 09 ¡disable Timer C
91 and .b #$fe,$fffa07 ¡disable Timer B
92 m o v e .1 # n e w t b ,$120.w Listing 2. Füllt den Bildschirm mit einem Muster

Ausgabe 11/November 1988


94 mjjiii/j
s
E x p e rte n fo ru m

rechenzeit-schluckende Warte­ Im Listing sind an den Um­ nicht unterbrechen läßt, um zum ster, das eigentlich noch nie ge­
schleife aufrufen. H ätten wir schaltstellen noch ein paar Kon- Beispiel Musik zu spielen, da braucht wurde. Die MMU führt
den unteren Rand nicht geöff­ trollfarben vorhanden. Zwi­ sich beim nächsten Bildaufbau in diesem Register aufs Wort ge­
net, so hätten wir zusätzlich 47 schen G rün und Weiß wird der die Streifen verschieben. Man nau die Speicheradresse mit, die
Zeilen mehr warten müssen. untere Rand geöffnet. Die zwei müßte einen Weg finden, bei je­ sie gerade ausliest und dem Shif-
Die erste Warteschleife endet U mschaltpunkte für den oberen dem Bild die Streifen neu zu syn­ ter übermittelt. Jetzt müssen wir
29 Zeilen über dem Bild. Hier Rand befinden sich zwischen chronisieren, so daß sie immer nur noch wissen, daß die MMU
probieren wir nach der gleichen Weiß und Rot sowie zwischen an der gleichen Stelle stehen. alle vier Taktzyklen ein Wort
Methode, die wir schon im un­ Rot und Grün. Damit stellen Sie Danach könnte man diese Rou­ ausliest (glauben Sie es einfach)
teren Rand angewendet haben, fest, welche MMU-Version Sie tine verlassen und hätte noch und dies gleich im Register ver­
den oberen Rand zu öffnen. D a­ besitzen. Je nach Version be­ Rechenzeit übrig. Unser erster merkt. Ein Byte entspricht also
nach müssen wir nochmal 15 ginnt das Hintergrundmuster Versuch ging über die Rasterin­ zwei Taktzyklen. So, mit diesem
Zeilen warten, um dann auch an schon nach Weiß oder erst nach terrupts Ga, ja, schon wieder). Vörwissen bringen wir die Bal­
der zweiten Stelle unser Glück Rot. Wir haben übrigens die Er­ W ir setzten auf eine beliebige ken nun zum Stehen:
zu versuchen. So nebenbei stellt fahrung gemacht, daß vor allem Bildschirmzeile einen Interrupt. Zunächst setzen wir noch ei­
das Programm den alten Level- ältere STs 13 Zeilen mehr im obe­ Die Interrupt-Routine bestand nen Raster au f die Zeile, ab der
4-Vektor wieder her. Wir benö­ ren Rand darstellen, während im wesentlichen aus Listing 1 wir die Balken haben wollen.
tigten die geänderte Level-4- die neueren Modelle immerhin (Seite 24). Der »dbf«-Zähler war Dabei müssen Sie aber beach­
Routine nur für den allerersten 29 Zeilen schaffen. D afür ist bei natürlich auf 100 Bildschirmzei­ ten, daß Sie den Raster nur auf
Durchgang. Von nun an rufen diesen der untere Rand kleiner. len gekürzt. Das Ergebnis war eine durch 8 teilbare Zeile minus
sich die beiden Timer-B-Routi- Nachdem Sie wohl nun von Rän­ nicht sonderlich toll (würg). Die 1 setzen dürfen. Wieso? Haben
nen gegenseitig auf. Nach dem dern und deren Beseitigung ge­ Streifen flackerten wild umher. Sie noch einen Augenblick Ge­
zweiten Versuch, den oberen nug haben dürften, komme ich Eigentlich ist es auch ganz lo­ duld. Nehmen wir also zum Bei­
Rand zu öffnen, laden wir näm ­ abschließend noch einmal auf gisch, daß es so nicht (ganz) spiel die Zeile 127 (siehe Li­
lich das Timer-DATA-Register unsere Farbstreifen zurück: Sie funktioniert, denn der Interrupt sting). In der HBL-Routine war­
mit dem Wert 199+13. So tref­ erinnern sich an die Geschichte kommt nie auf den Taktzyklus ten wir wie gewohnt eine Zeile
fen wir wieder genau die Stelle, mit den 512 Taktzyklen. Das er­ genau. Sie kennen ja das Pro­ ab; deshalb die »minus 1«. Wir
an der der untere Rand aufgeht ste Programm war ja ziemlich blem mit den flackernden Ra­ befinden uns jetzt also im rech­
(13 Zeilen oberer Rand + 199 unbrauchbar. Das wollen wir stern. Nach längerem Grübeln ten Rand. Werfen wir einen
Zeilen im regulären Bild). Hier jetzt ändern. Das H auptpro­ fand ich dann den Video- Blick auf den Video-Adreßzäh­
schließt sich der Kreis. blem ist, daß sich die Routine Adreßzähler der MMU, ein Regi­ ler, er zeigt schon die erste

14 x: 63 raove.l s a v e r e g ,-(s p )
15 c l r .1 -(sp) 64 m o v e .w # $ 2 0 , -(sp)
16 m o v e .w # $ 2 0 , -(sp) 65 trap #1
17 trap #1 66 a d d q .1 # 6 , sp
18 m o v e .1 d O ,savereg 67
19 move .1 #$70 0 0 0 , a7 68 illegal
20 69 c l r .1 -(s p )
21 m o v e .1 # m o f f ,-(s p ) 70 trap #1
22 clr.w - (sp) 71
23 m o v e .w #25 . -(sp) 72 o l d r e z : de .w 0
24 trap #14 73 o l d s c r : d e .1 0
25 a d d q .1 #8, sp 74 s a v e r e g dc.l 0
26 line a $a ¡mouse off 75 s c r e e n : de .1 0
27 76 o l d p a l : blk.w 16,
28 m o v e .w #4 ,-(s p ) 77 m o n : d e . b $08
29 trap #14 78 m o f f : d c . b $ 1 2
30 addq .1 #2 ,sp 79
31 m o v e .w d O ,oldrez 80
32 m o v e .1 $ 4 4 e .w ,oldscr 81 hblon:
33 move .1 # $70000,screen ¡neuer Bildschirm 82 move . $ 1 2 0 . w ,oldtb ¡Vektoren retten
34 83 move . $ 7 0 . w ,old4
m o v e m .1 $ffff8240.w,d0-d7 84 move . $ 7 0 . w ,new4b+2
35
36 m o v e m .1 d 0 - d 7 ,oldpal 85 move . $ f f f f f a 0 7 .w ,old07
37 m o v e .b #$02,$ffff820a.w 86 move . $ f f f f f a 0 9 .w ,old09
38 87 move . S fffffa O f . w . o l d O f
39 bsr prepare 88 m o v e .b $fffffall.w.oldll
40 bsr hblon 89 m o v e .b $ f f f f f a l b.w,oldlb
41 90 and .b # $ d f,$ fffa 0 9 ¡disable Timer C
42 move .w # 7.-(s p ) 91 and .b # $ fe ,$ fffa 0 7 ¡disable Timer B
trap #1 92 m o v e .1 # n e w t b ,$ 1 2 0 .w
43
44 a d d q .1 #2 ,sp 93 m o v e .1 #new 4,$ 7 0 . w
94 or .b # 1 ,$ fffffa 0 7 -w ¡Timer B erlauben
45
46 bsr hbloff 95 o r .b # 1 , $ f f f f f a l 3 •w
47 96 r ts
48 movem .1 o l d p a l ,d0-d7 97
49 movem .1 d0-d7,$ffff8240.w 98 h b l o f f :
50 move .w o l d r e z ,-(s p ) 99 m o v e .w s r , - ( s p )

51 m o v e .1 o l d s c r ,-(s p ) 100 move . # $ 2 7 0 0 ,s r

52 m o v e .1 o l d s c r ,-(sp) 101 move . o ld 0 7 (P C ) . $ f f f f f a 0 7 . w ;res tore


53 m o v e .w # 5 , - (sp) 102 mo ve . o l d 0 9 ( p c ) , $ f f f f f a 0 9 •w ;all registers
#14 103 mo ve . o l d O f (p c ) , $ f f f f f a O f .w
54 trap
104 move . o l d l l ( p c ) , $ f f f f f a l l . w
55 a d d .1 #12 , sp
105 move , o l d l b ( p c ) , $ f f f f f a l b . w
56 ¡restore vectors
106 move , o l d t b , $ 1 2 0 .w
57 m o v e .1 # m o n ,-(s p )
107 move , o l d 4 ,$ 7 0 .w
58 clr.w - (sp)
move .w #2 5 .-(sp) 108 move , (s p ) + , s r
59
60 trap #14 109 rts
61 addq .1 #8, sp 110
111

62 1ine_a $9 ¡mouse on old4: dc.l 0

Ausgabe 11/N ovem ber 1988


95
112 oldtb: dc.l 0 179 moveq #3 ,dO
113 old07 : dc.b 0 180 nopi3: ¡ein wenig warten
114 old09: dc.b 0 181 nop
115 oldOf: dc.b 0 182 dbf d O ,nopi3
116 oldll: dc.b 0 183 ¡wir sind im linken Rand
117 oldlb: dc.b 0 184 m o v e .b # 2 , $ f f f f 8 2 0 a .w ¡50 Hz
118 even 185 m o v e .w # $ 7 0 0 , $ ff8240 ¡Markierung
119 186
120 new4 : 187 moveq # 1 4 ,d0
121 c l r .b Sfffffalb.w 188 scandelay2 :
122 m o v e .b #199,$fffffa21.w 189 blk .w 1 2 5 ,$ 4 e 7 1
123 m o v e .b # 8 .Sfffffalb.w 190 dbf d O ,s c a n d e l a y 2
124 new4b: 191
125 jmp $000000 192 moveq #2 3 ,d0
126 193 wait4:
127 newtb: 194 nop
128 c l r .b Sfffffalb.w ;timer stop 195 dbf d O ,wai t4
129 movem. 1 dO-dl/aO-al,-(sp) 196 ¡Oberer Rand: 2. Versuch
130 move .w #Sfa 2 1 ,al 197 clr .b $ f f f f 8 2 0 a .w ¡60 Hz
131 m o v e .b # 4 7 . (al) 198 moveq #3 ,dO
132 move .b #8,Sfffffalb.w 199 nopi4: ¡ein wenig warten
133 200 nop
134 m o v e .b (al),d0 201 dbf d O ,nopi4
135 wait: ;auf Ende der 202 ¡wir sind im linken Rand
136 cmp .b (al),dO ¡letzten Zeile warten 203 m o v e .b # 2 , $ f f f f 8 2 0 a .w ¡50 Hz
137 beq wait 204 move .w # $ 0 7 0 , $ ff8240 ¡Markierung
138 ¡wir sind rechts im Rand 205
139 c l r .b Sffff820a.w ¡60 Hz 206 c l r .b S f f f f falb.w ¡timer stop
140 207 m o v e .b # 1 9 9 + 1 3 . S f f f f f a 2 1 .w
141 moveq #3. dO 208 move.b #8,$ f f f f f a l b .w
142 nopi2: ¡ein wenig warten 209
143 nop 210 m o v e m .1 (sp) + tdO-dl/aO-al
144 dbf d O ,nopi2 211 bclr # 0 , $ f f f f f a O f .w ¡end of interrupt
145 ¡wir sind im linken Rand 212 rte 1
146 m o v e .b #2,$ffff820a.w ¡50 Hz 213
147 m o v e .w #$777,Sff8240 ;Markierung 214
148 215 prepare:
149 m o v e m .1 ( s p ) + ,d0-dl/a0-al 216 m o v e .w #0,-(sp) ¡set low res
150 m o v e .1 #new t b 2 ,$ 120 .w 217 m o v e .1 s c r e e n (p c ),-(s p )
151 bclr #0,$fffffa0f.w ¡end of interrupt 218 m o v e .1 s c r e e n (p c ),-(s p )
152 r te 219 m o v e .w #5.-(sp)
153 220 trap #14
154 newtb2: 221 & d d .1 # 1 2 . sp
155 cl r .b Sfffffalb.w ¡timer stop 222
156 m o v e m .1 d O - d l / a O - a l ,-(sp) 223 m o v e m .1 g raphic ( p c ) , d 6 - d 7
157 move.« # S f a 2 1 ,al 224 m o v e .1 s c r e e n (p c ),aO
158 m o v e .b # 2 0 0 , (al) ;dummy wert 225 move .w # 3 0 0 - 1 . dl ¡ 3 0 0 zeilen
159 m o v e .b # 8 , Sfffffalb.w 226 ;ausf uellen
160 m o v e .1 # n e w t b ,$120.w 227 alles :
161 m o v e .1 o l d 4 (p c ) ,$7 0 .w ;level 4 wird 228 moveq # 2 0 - 1 , dO ¡20*16 pixel = eine zeile
162 ¡nicht mehr benötigt 229 zeilel:
163 move .b ( a l ) ,dO 230 m o v e .1 d 6 ,(a O )+
164 wai t 2 : ;au f Ende der Zeile warten 231 m o v e .1 d 7 ,(aO)+
165 cmp .b (al) ,d0 232 dbf d O ,zeilei
166 beq wai t2 233 dbf d l ,alles
167 234
168 moveq #35,dO 235 movem .1 p a l l (p c ) ,d0-d3
169 scandelay: 236 m o v e m .1 d 0 - d 3 , $ f f f f 8 2 4 0 . w
170 blk .w 125 . $ 4 e 7 1 2 37 rts
171 dbf d O ,scandelay 238
172 239 graphic:
173 moveq #2 9 .dO 240 dc .w S 5 5 A A ,S 3 3 C C ,S O F F O , $0000
174 wait3: 241
175 nop 242 pall:
176 dbf d O ,wai t 3 243 dc .w $000, $ 1 1 1 , $ 2 2 2 , $ 3 3 3 , $ 4 4 4 , $ 5 5 5 , 3 6 6 6 , $ 7 7 7
177 ¡oberer Rand: 1. Versuch
178 c l r .b Sffff820a.w ¡60 Hz Listing 3. Oberen und unteren Rand entfernen

Adresse der nächsten Bild­ werfen Sie nochmal einen Blick dieses Problem, indem es jeden ten müssen. Sie erinnern sich,
schirmzeile an. Aber er steht na­ au f das Listing. Mit Absicht möglichen Wert einzeln abfragte die MMU benötigt für ein Byte 2
türlich, da momentan kein Bild­ steht hier nämlich ein »move.b und daraufhin in eine verschie­ Taktzyklen. Und nun kommt
schirmspeicher ausgelesen wird. (a0),d0«, obwohl ein »tst.b (a0)« den lange »Pauseschleife« ver­ der entscheidende Befehl: »lsl.l
Und nun kommt Trick N um­ eigentlich ausreicht. Wir haben zweigte. Es war eine wilde Takt- d2,d0«. Im Prozessorbuch steht
mer 1: Zu Beginn jeder 8. Bild­ also den ersten von 0 verschiede­ zyklen-Zählerei und sah auch nämlich, daß der lsl genau
schirmzeile ist das Low-Byte des nen Wert des Zählers in d0. Er­ nicht sehr schön aus. Doch un­ 8 + 2*n Taktzyklen braucht, n
Zählers 0. Wissen Sie jetzt, war­ fahrungsgemäß sind dies Werte ser Freund Michael von der steht für die Anzahl der Ver­
um wir den Raster nur in Achter­ zwischen 2 und Sc. Überlegen TNT-Crew kam dann auf eine schiebungen. Also könnte man
schritten verändern dürfen? In wir nun, was das heißt. Je höher sehr schöne Lösung, die ich Ih­ auch sagen 8 + 2*d2. Das ist aber
einer kleinen Warteschleife (La­ dieser Wert ist, desto weiter ist nen auch zeigen möchte (danke, genau die Verzögerung, die wir
bel: »waitloop«) lauern wir nun der Elektronenstrahl schon vom Michael!). benötigen.
darauf, daß der Zähler weiter­ linken Rand entfernt. Der Elek­ Es sind genau drei Befehle Puh! Ich hoffe, das Ganze war
läuft. Denken Sie nicht, daß dies tronenstrahl ist ja direkt vom notwendig: Zunächst subtrahie­ Ihnen nicht zu lang. Wenn ja,
allein ausreicht. Die Warte­ Video-Adreßzähler abhängig. ren wir unser d0 von 30. (moveq dann merken Sie sich einfach,
schleife ist im Prinzip genauso W ir müssen das folgende Pro­ # 30,d2 und sub d0,d2) 30 ist so daß dieser Programmabschnitt
ungenau wie das Warten auf den gramm nun so gestalten, daß bei hoch gewählt, daß das Ergebnis die ganze Sache synchronisiert,
rechten Rand nach der altbe­ kleinen Werten eine längere Ver­ garantiert positiv ist. Das Regi­ und vergessen den Rest wieder.
währten Methode über das zögerung eintritt als bei großen. ster d2 gibt also jetzt an, wie vie­ Danach können wir also (end­
Timer-B-DATA-Register. Aber Mein erstes Programm löste le Taktzyklen mal zwei wir war­ lich) die 512 Taktzyklenschleife

96 Ausgabe 11/November 1988


E x p e rte n fo ru m

16 x : 123 oldO f: dc.b 0


17 clr.1 - (sp) 129 o ld ll: dc.b 0
18 move.w #$20,-(sp) 125 o ld l b : dc.b 0
19 trap #1 126 even
20 move.1 d O ,savereg 127
21 move.1 #$70000,a7 128 ne w9 :
22 129 c l r .b S fffffa lb .w
23 move .1 #mof f ,-(sp) 130 move.b # 1 2 8 - 1 , $ f f f f f a 2 1 .w
29 clr.w -(sp) 131 move. b #8,S f f f f f a lb . w
25 move.w #25.-(sp) 132
26 trap #19 133 move.w d0,-(sp ) ;Peinverschiebung
27 addq .1 #8, sp 139 move.w plus.dO ;hoch-runter
28 l i n e a $a ;mouse off 135 add.w d 0 ,scandelay
29 136 bne w e ite rl
30 move.w $ffff8290.w,oldback 137 move.w #1,plus
31 move.b #$02,$ffff820a.w 138 w e i t e r l :
32 139 cmp.w #7,scandelay
33 bsr hblon 190 bne wei ter2
39 191 move.w #-1.plus
35 move.1 # text,-(sp) 192 wei t e r 2 :
36 move.w #9,-<sp) 193 move.w (s p )* , dO
37 trap #1 199 new9b:
38 addq.1 #6, sp 195 jmp $000000
39 196
90 move.w #7.-(sp) 197 new t b :
91 trap #1 198 cl r .b S f ff f fa lb .w ; timer stop
92 addq.1 #2, sp 199 movem.1 d0-d 3 /a0 -al,-(sp )
^3 cmp.b #"j",d0 150 move.w #Sfa21,al
99 beq resident 151 move.b #200,(al)
95 152 move.b #8,S f ff f fa lb .w
96 bsr hbloff 159 move. b (a l),d 0
97 155 wait: ¡auf Ende der Z e ile warten
98 move.1 #mon,-(sp ) 156 cmp. b ( a l ) , d0
99 clr.w - (sp) 157 beq wai t
50 move.w #25,-(sp) 158 move.w scandelay,d3 ¡anzahl der z e ile n
51 trap #19 159 ¡um d i e n a c h u n t e n
52 addq.1 #8, sp 160 move.w #$2700,sr ¡verschoben wird
53 li n e a $9 ¡mouse on 161 raoveq #3 0 , d 2
59 move.1 savereg,-(sp) 162 move.w # $ 8 2 0 9 , aO ;V id e o a d re s s z a e h le r
55 move.w #$20,-(sp) 163 wai t l o o p : ¡auf Beginn der
56 trap #1 169 move. b (a0),d0 ¡naechsten Z e ile warten
57 addq.1 #6, sp 165 beq wai tlo op
58 166 su b .w d0,d2
59 ; illegal 167 l s l . 1 d2,d0 ¡h ie r wird sy n c h ro n isie rt
60 clr.w - (sp) 168
61 trap #1 169 moveq # 1 9 .d0 ¡H ie rm it verschieben w ir
62 170 ¡die S tre ife n h o rizo n ta l
63 resident: 171 wai t lo o p 2 : ¡Ende d er Z e i l e abwarten
69 linea $9 ¡mouse on 172 nop
65 move.1 #stack,-(sp) 173 dbf d 0 ,wai tloop 2
66 move.w #$20,-(sp) 179
67 trap #1 175 sca n d e la y lo o p : ¡W arteschleife für 1-8 Zeilen
68 addq .1 #6, sp 176 blk.w 1 2 5 , $9e71 ; $ 9 e 7 1 = nop
69 177 dbra d3,scandelayloop
70 move.1 #gpb,aO 178
71 sub.1 #x,aO 179 move.w # $ 8 2 9 0 , aO ; $ff8290=Hintergrundfarbe
72 add .w #$100,aO 180 moveq # 1 0 0 ,d0 ; Sch le ife n za e h le r
73 clr.w -(sp) 182 lo o p : ; das i s t d ie 512
79 move.1 aO ,-(sp) 183 move.w # $ 7 7 7 . (aO) ;T a k z y k l e n s c h l e i f e aus L i s t i n g
75 move.w #$3 1 .-(sp) ;keep 189 move.w # $ 7 6 6 , (aO)
76 trap #1 185 move.w # $ 7 5 5 . (aO)
77 blk.w $100,,0 186 move.w # $ 7 9 9 , (aO)
78 stack: 187 move.w # $ 7 3 3 . (aO)
79 188 move. w # $ 7 2 2 , (aO)
80 savereg: dc.l 0 189 move.w # $ 7 0 0 , (aO)
81 oldback: dc.w 0 190 move.w # $ 7 1 0 , (aO)
82 scandelay: d c .w 0 191 move.w # $ 7 2 0 , (aO)
83 plus: dc.w 1 192 move.w # $ 7 3 0 . (aO)
89 text: dc.b 27,"EProgramm resident halten ? (j )" ,0 193 move.w # $ 7 9 0 , (aO)
85 even 199 move.w # $ 7 5 0 , (aO)
86 mon: dc.b $08 195 move.w # $ 7 6 0 , (aO)
87 moff: dc.b $12 196 move.w # $ 7 7 0 , (aO)
Aft
00 197 move.w # $ 7 6 1 , (aO)
89 hblon: 198 move.w #$ 7 5 2 . (aO)
90 move.1 $120.w,oldtb ¡Vektoren retten 199 move.w # $ 7 9 3 . (aO)
91 move.1 $7 0 .w ,old9 200 move.w # $ 7 3 9 , (aO)
92 move.1 $7 0 .w ,new9b+2 201 move.w # $ 7 2 5 . (aO)
93 move.b $fffffa07,w,old07 202 move.w #$ 7 1 6 , (aO)
99 move.b $fffffa09.w,old09 203 move.w # $ 7 2 7 . (aO)
95 move.b $fffffa0f.w.oldOf 209 move.w # $ 7 3 7 . (aO)
96 move.b Sfffffall.w.oldll 205 move . w # $ 7 9 7 . (aO)
97 move.b $fffffalb.w,oldlb 206 move.w # $ 7 5 7 . (aO)
98 and.b #$df,$fffa09 ¡disable Timer C 207 move.w # $ 7 6 7 , (aO)
99 and.b #$fe,$fffa07 ¡disable Timer B 208 move.w # $ 5 7 7 . (aO)
100 move.1 #newtb,$120.w 209 move.w #$5 6 6 , (aO)
101 move.1 #new9,$7 0 .w 210 move.w # $ 5 5 5 . (aO)
102 o r .b #1,$fffffa07.w ¡Timer B erlauben 211 move.w # $ 5 9 9 . (aO)
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109 move.b old07(pc),$fffffa07•w ¡restore 218 move.w #$5 9 0 , (aO) Listing 4.
1 10 move.b old09 (pc ) ,$I'fff fa09 .w ¡all registers 219 move.w # $ 5 5 0 , (a o ) so programmieren Sie
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120 oldtb: dc. 1 0 229 b c lr #0,$f f f f f a O f .w ;end o f i n t e r r u p t
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122 old09: dc. b 0 231 gpb:

Ausgabe 11/November 1988


juJ&MAm 97
E x p e rte n fo ru m

aus Listing 1 dranhängen, und Manko beseitigen. Ich hatte er­ Ursprünglich wollte ich zu­ schreiben. Nun, warum so senti­
fertig sind ein paar farbige Bal­ wähnt, daß wir nur jede achte mindest noch ein paar Worte mental? So müßten eigentlich
ken über 100 Zeilen, die unge­ Zeile synchronisieren können. über den rechten Rand verlieren, alle zufrieden sein. Sind Sie es,
fähr ein Drittel Rechenzeit benö­ Trotzdem lassen sich die Farb­ aber mir wurde unter A ndro­ dann schreiben Sie einen Leser­
tigen. Vor allem läßt sich neben balken auch zeilenweise ver­ hung von schlimmsten Strafen brief. Sind Sie es nicht, könnten
dem Hauptprogramm noch et­ schieben. Wir fügen einfach verboten, schon jetzt darüber zu Sie doch auch einen Leserbrief
was anderes machen, zum Bei­ noch eine zusätzliche Warte­ berichten. Aber wenn genug Le­ schreiben, oder? Wie dem auch
spiel ins Desktop zurückgehen. schleife ein, die so aufgebaut ist, ser irgend etwas in der A rt von sei, uns hat es Spaß gemacht,
Ja, ja, ich weiß. Das Ganze läßt daß sie um ganze Vielfache von »Zugabe« oder ähnlichem brül­ diese Serie zu schreiben, und wir
sich noch etwas durch Floppy- 512 Taktzyklen verzögert. Mit len, lassen wir uns vielleicht hoffen, daß Ihnen sowohl der
und Harddiskzugriffe aus der Werten zwischen 1 und 8 lassen breitschlagen, auch unsere in­ Inhalt, als auch unser Stil gefal­
Ruhe bringen, aber es sollte sich die Balken fein verschieben timsten Geheimnisse preiszuge­ len hat. Wir möchten uns von
auch nur ein kleiner Gag am (0 bis 7, da es sich um einen ben. Ihnen verabschieden; wie oben
Rande sein. »dbf« handelt). Wer größere Hier ist wieder Erik. Die an­ erwähnt, »sehen« wir uns viel­
Schließlich und endlich wol­ Sprünge haben will, kann ja den deren haben mir gesagt, ich solle leicht einmal wieder, bis dann,
len wir doch noch das letzte Raster verschieben. noch einige Abschiedsworte tschüß! (am)

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