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Fackelmännerbefehl

12. Juni 2015 von beim Honigmann zu lesen


….dieser Beitrag erschien schon am 29. Okt. 2011

Aus Metapedia
Der sogenannte Fackelmännerbefehl ist der Befehl Stalins Nr. 0428 vom
17. November 1941. Er besagt, daß russische Partisanen in deutschen Uniformen
– vornehmlich denen der Waffen-SS – in “40 bis 60 km Tiefe ab der Hauptkampf-
linie alle Siedlungen zu zerstören und die Zivilbevölkerung niederzumachen”
hätten.
Weiterhin sei darauf zu achten, daß Überlebende zurückblieben, die über die
vermeintlich deutschen Greueltaten berichten könnten.
Diese Vorgehensweise wurde auch durch die vielen Partisanen, die in deutschen
Uniformen gefangengenommen wurden, in der Ausführung bestätigt.
Stalin hatte zuvor am 3. Juni 1941 in einer Rundfunkansprache alle Völker der
Sowjetunion zum bedingungslosen Partisanenkrieg gegen die Deutschen
aufgerufen.
Fast täglich können wir in den Medien hören, daß die Wehrmacht beim Vormarsch
eine Politik der „verbrannten Erde“ betrieben habe, in deren Folge das weite rus-
sische Land in schrecklichster Weise verwüstet wurde. Abgesehen davon, daß kein
Angreifer die für seinen weiteren Vormarsch unabdingbare Infrastruktur des be-
setzten Gebietes zerstören wird, gibt es mit Stalins Befehl Nr. 0428 vom 17. No-
vember 1941 einen Gegenbeweis. Mit dem Ostackerprogramm baute Deutschland
das zerstörte Land wieder auf.

Wortlaut
Die Stawka des Obersten Befehlshabers befiehlt:
Alle Siedlungsgebiete, an denen sich deutsche Truppen befinden, sind auf 40 bis
60 Kilometer ab der Hauptkampflinie in die Tiefe zu zerstören und in Brand zu set-
zen, 20 bis 30 Kilometer nach rechts und links von den Wegen. Zur Vernichtung
der Siedlungspunkte im angegebenen Radius ist die Luftwaffe hinzuzuziehen, sind
Artillerie- und Granatwerferfeuer großflächig zu nutzen, ebenso die Kommandos
der Aufklärung, Skiläufer und Partisanen-Divisionsgruppen, die mit Brennstofffla-
schen ausgerüstet sind. Die Jagkommandos sollen überwiegend aus Beutebestän-
den in Uniformen des deutschen Heeres und der Waffen-SS eingekleidet die Ver-
nichtungsaktion ausführen. Das schürt den Haß auf die faschistischen Besatzer und
erleichtert die Anwerbung von Partisanen im Hinterland der Faschisten. Es ist dar-
auf zu achten, daß Überlebende zurückbleiben, die über “deutsche Greueltaten”
berichten können. Zu diesem Zweck sind in jedem Regiment Jagdkommandos zu
bilden in Stärke von 20 bis 30 Mann, mit der Aufgabe, Sprengung und Inbrandset-
zung der Siedlungspunkte durchzuführen. Es müssen mutige Kämpfer für diese
Aktionen der Vernichtung von Siedlungspunkten ausgewählt werden. Besonders
jene, die hinter den deutschen Linien [in gegnerischen Uniformen] Siedlungspunkte
vernichten, sind zu Ordensverleihungen vorzuschlagen. In der Bevölkerung ist zu
verbreiten, daß die Deutschen die Dörfer und Ortschaften in Brand setzen, um die
Partisanen zu bestrafen.

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(Archiv Serie 429, Rolle 461, Generalstab des Heeres, Abtlg. Fremde Heere Ost II
H 3/70 Fr 6439568. Lagerstätte: Nationalarchiv Washington) “Fackelmänner-
Befehl” bestätigt. Russischer Sicherheitsdienst FSB veröffentlicht Stalins Order Nr.
0428
Es gehört zu den Binsenweisheiten, daß wissenschaftliche Erkennntnisse fortwäh-
rend neue Wertungen und Sichtungen erfahren. Auch geschichtliche Erkenntnisse
zählen hierzu, selbst wenn der “Revisionismus”, allerdings nur in Mitteleuropa, die
denkbar größte Gegnerschaft der reaktionärsten Dogmatiker findet.
Als wir im Frühjahr 1997 (OB 12/97) erstmals Stalins sogenannten "Fackelmänner-
Befehl” veröffentlichten, konnten wir uns nur auf den Fund des im Washingtoner
Nationalarchiv (unter der Archiv Serie 429, Rolle 461, Generalstab des Heeres,
Abtlg. Fremde Heere Ost II H 3/70 Fr 6439568) aufbewahrten Dokuments stützen.
Inzwischen aber entschloß sich der Russische Sicherhheitsdienst FSB offiziell dazu,
den Befehl Stalins Nr. 0428 vom 17. November 1941 zu veröffentlichen. Der popu-
lär als “Fackelmänner-Befehl” bekanntgewordene Erlaß Stalins sah vor, daß sowje-
tische “Jagdkommandos” 40 bis 60 Kilometer tief in das von der Wehrmacht bereits
besetzte Gebiet der damaligen Sowjetunion einzudringen hatten, um es “zu zer-
stören und in Brand zu setzen”. Dabei sollten “die Jagdkommandos überwiegend
aus Beutebeständen in Uniformen des deutschen Heeres und der Waffen-SS einge-
kleidet” werden, um die von Stalin anbefohlenen “Vernichtungsaktionen ausführen”
zu können.
Dies, so die Ausführungen des Befehls, “schürt den Haß auf die faschistischen Be-
satzer und erleichtert die Anwerbung von Partisanen im Hinterland der Faschisten.
Es ist darauf zu achten, daß Überlebende zurückbleiben, die über die ,deutschen
Greueltaten’ berichten können”. Der Befehl führt weiter aus, daß zu diesem Zweck
in jedem Regiment “Jagdkommandos in Stärke von 20 bis 30 Mann mit der Auf-
gabe” zu bilden seien, “Sprengungen und Inbrandsetzungen der Siedlungspunkte
durchzuführen. Es müssen mutige Kämpfer für diese kühnen Aktionen der Vernich-
tung von Siedlungspunkten ausgewählt werden. Besonders jene, die hinter den
deutschen Linien in gegnerischen Uniformen Siedlungspunkte vernichteten, sind zu
Ordensverleihungen vorzuschlagen”. Es wird damit offenkundig, daß Stalin mit
diesem Befehl die Grundlage und Praxis der “Taktik der verbrannten Erde” schuf,
die aus nahe liegenden Gründen immer wieder der deutschen Seite unterstellt wur-
de. Es ist auch nahe liegend, daß dieses verbrecherische Freischärlertum außerhalb
der 1907 verabschiedeten Haager Landkriegsordnung lag und deswegen auch von
deutscher Seite mit Nachdruck bekämpft werden konnte.

Das Nachrichtenmagazin “Der Spiegel” (6/2000) führt am Beispiel der auch in der
DDR bei den “Jungen Pionieren” zwangsweise zu höheren Ehren gekommenen Par-
tisanin Soja Kosmodemjanskaja aus, daß sie mit anderen Freischärlern das bei
Moskau gelegene Dorf Petrischtschewo auf der Grundlage dieses Befehls in Brand
steckte. Die Partisanin wurde schließlich durch sowjetischen Verrat an die Wehr-
macht ausgeliefert und gehängt und später von der Sowjet-Propaganda zu einer
“Heldin des großen Vaterländischen Krieges” stilisiert. Dieser nunmehr von Moskau
selbst bestätigte Befehl zwingt die mit dem deutsch-sowjetischen Krieg befaßte
Historikerschaft dazu, umgehend den Verlauf von kriegsrechtswidrigen Kampf-
handlungen immer auch unter dem Gesichtspunkt Stalinscher Eingriffe im Sinne
des “Fackelmäner-Befehls” zu beleuchten.

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Selbstverständlich gehört auch hierzu, daß die aus Gründen unwahrer Behaup-
tungen und falscher Bilder geplatzte Propaganda-Schau des Tabak-Millionärs
Reemtsma diese Tatsachen zu berücksichtigen hat. Wie verlautet, dauert die
wissenschaftliche Überprüfung der Antiwehrmachtsausstellung ohnehin länger
als die ursprünglich geplanten drei Monate. Ein erstes Zeichen bemühter Red-
lichkeit?***********************************
Stalins “Fackelmänner-Befehl” fabrizierte “deutsche Greueltaten” Daß
geschichtliche Erkenntnisse laufend ergänzt und daher auch fortwährend die
daraus resultierenden Schlußfolgerungen neu formuliert werden, gehört zu den
Grundkenntnissen eines jeden Wissenschaftlers aus der historischen Zunft,
weshalb es auch unsinnig wäre, einen beliebigen geschichtlichen Erkenntnis-
stand festschreiben und etwa juristisch deckeln zu lassen.
Daß die historische Elle auch bei der Bewertung des Zweiten Weltkrieges ständig
neu angelegt werden muß, ergibt sich schon aus der Tatsache, daß noch immer
nicht alle Akten zur Einsicht für interessierte Wissenschaftler frei verfügbar sind.
Nachdem in den ersten Jahrzehnten naturgemäß das Pendel in Richtung
ausschlug, scheint es nunmehr in eine gegenläufige Phase einzutreten.

So ist unlängst auch der in Europa beispiellose Stalinsche “Fackelmänner-


Befehl” in einem Washingtoner Archiv aufgetaucht, der die lange schon be-
kannte, von Stalin angeregte Taktik der “Verbrannten Erde” als ausdrückl-
iche Order des “Obersten Befehlshabers” belegt. Danach waren sogenann-
te “Jagdkommandos” der Roten Armee gehalten, in den von der Deutschen
Wehrmacht besetzten Gebieten der Sowjetunion “40 bis 60 Kilometer ab
der Hauptkampflinie in die Tiefe zu zerstören und in Brand zu setzen.
Damit nun aber diese barbarische Aktion keine Abscheu bei den Bewoh-
nern der Sowjetunion erregte, sollten die ausführenden Kommandos der
Roten Armee “überwiegend aus Beutebeständen in Uniformen des deut-
schen Heeres und der Waffen-SS eingekleidet die Vernichtungsaktion”
ausführen.*
Während nun in München die sogenannte “Wehrmachtsausstellung” im
Münchener Rathaus gleichsam offiziöse “Weihen” erhalten hat, steht die
historische Zunft vor neuen Aufgaben, die es nun wissenschaftlich zu be-
antworten gilt. Die List der Geschichte ist allemal mächtiger als die perfide
Rechnung jener Kreise, die mit dem dumpfen Geschmack der Mittelmäßig-
keit spekulieren.
P.F.
Stalins Befehl Nr. 0428 vom 17. November 1941 Die
Stawka des Obersten Befehlshabers befiehlt:
1. Alle Siedlungsgebiete, an denen sich deutsche Truppen befinden, sind auf 40
bis 60 Kilometer ab der Hauptkampflinie in die Tiefe zu zerstören und in Brand
zu setzen, 20 bis 30 Kilometer nach rechts und links von den Wegen. Zur Ver-
nichtung der Siedlungspunkte im angegebenen Radius ist die Luftwaffe hinzuzu-
ziehen, sind Artillerie- und Granatwerferfeuer großflächig zu nutzen, ebenso die
Kommandos der Aufklärung, Skiläufer und Partisanen-Divisionsgruppen, die mit
Brennstoffflaschen ausgerüstet sind.

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Die Jagkommandos sollen überwiegend aus Beutebeständen in Uniformen des
deutschen Heeres eingekleidet die Vernichtungsaktion ausführen. Das schürt
den Haß auf die faschistischen Besatzer und erleichtert die Anwerbung von Par-
tisanen im Hinterland der Faschisten. Es ist darauf zu achten, daß Überlebende
zurückbleiben, die über “deutsche Greueltaten” berichten können.

2. Zu diesem Zweck sind in jedem Regiment Jagdkommandos zu bilden in


Stärke von 20 bis 30 Mann, mit der Aufgabe, Sprengung und Inbrandsetzung
der Siedlungspunkte durchzuführen. Es müssen mutige Kämpfer für diese Aktio-
nen der Vernichtung von Siedlungspunkten ausgewählt werden.
Besonders jene, die hinter den deutschen Linien in gegnerischen Uniformen*
Siedlungspunkte vernichten, sind zu Ordensverleihungen vorzuschlagen. In der
Bevölkerung ist zu verbreiten, daß die Deutschen die Dörfer und Ortschaften in
Brand setzen, um die Partisanen zu bestrafen.
(Archiv Serie 429, Rolle 461, Generalstab des Heeres, Abtlg. Fremde
Heere Ost II H 3/70 Fr 6439568. Lagerstätte: Nationalarchiv
Washington)
*Hierzu gibt es einen auch schon von Baring in der FAZ besprochenen Artikel
von Hartmann und Zarusky/IfZ in den Vierteljahresheften für Zeitgeschichte VfZ.
Die beiden Verfasser weisen nach, daß die Passage über die Benutzung
deutscher Uniformen irgendwann in den echten Befehl hineingefälscht wurde.
…danke an Hans Kuhnert
Nachtrag:
Geschichte ist wichtig, es ist nicht rückwärtsgewandte Nostalgie, wenn ich
immer wieder darauf zurückkomme. Wenn die Deutschen wüßten, was damals
alles gegen sie unternommen wurde, und wie im Nachkrieg die deutsche Indu-
strie zerstört, die Menschen in Millionenzahl umgebracht und durch fabrizierte
Meldungen über Greueltaten ihre Seele gemordet wurde, wir hätten noch heute
abend Revolution. (Kü.-)
Gruß an die Historiker
Der Honigmann

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