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Rheinische Rechts- und Staats-

Friedrich-Wilhelms- wissenschaftliche Fakultät


Universität Bonn Rechtswissenschaft

Masterstudiengang „Deutsches Recht“

Universität Bonn, © Dr. Thomas Mauersberg

an der
Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität
Bonn
Herausgeber: Auslandskoordination Jura
Lennéstr. 35
53113 Bonn
master@jura.uni-bonn.de
Redaktion: Anne-Monika Avenarius
Stand: März 2019

2
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis 3
1 Geschichte der Fakultät/Studienstandort 5
2 Studiengang 6
2.1 Beschreibung des Studiengangs 6
2.2 Studienzeit 6
2.3 Wahl der Lehrveranstaltungen 6
2.3.1 Hauptfach Zivilrecht 7
2.3.2 Hauptfach Öffentliches Recht 9
2.3.3 Hauptfach Strafrecht 10
2.4 Vorlesungsverzeichnis 11
2.5 Tutoren 11
2.6 Masterprüfung 11
3 Erläuterungen zum Modulhandbuch 12
4 Zulassungs- und Einschreibungsvoraussetzungen 13
4.1 Deutsche Sprachkenntnisse 13
4.2 Zulassungs- und Einschreibeverfahren 14
4.2.1 Verfahren bei der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät der Universität Bonn 14
4.2.2 Verfahren nach der Bewerbung 15
4.2.3 Verfahren bei dem Studierendensekretariat und dem International Office der Universität
Bonn 16
4.3 Beratung 17
5 Studienbeiträge 17
6 Zusatzangebote des Rechtswissenschaftlichen Fachbereichs 17
7 Organisatorisches 18
7.1 Öffnungszeiten 18
7.2 Aushangkasten / sonstige Aushänge 18
7.3 Bibliotheken 18
8 Leben in Bonn 19
8.1 Allgemeine Informationen im Überblick 19
8.2 Wohnungssuche in Bonn 19
8.3 Finanzierungshilfe durch Stipendien 19
8.4 Kontaktmöglichkeiten in Bonn 19

3
8.5 Alumni - Netzwerk der Universität Bonn 20
9 Einreise- und Aufenthaltsbestimmungen 20
Anhang 1: Lagepläne 22

4
Juridicum in Bonn

1 Geschichte der Fakultät/Studienstandort


Seien Sie herzlich willkommen an der Rechts- und Staatwissenschaftlichen Fakultät der
Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn und Ihrem Studienort, dem Juridicum in Bonn!
Die Universität wurde 1818 von König Friedrich Wilhelm III. gegründet. Die Rechts- und
Staatswissenschaftliche Fakultät war die erste Fakultät in Deutschland, die einen
Masterstudiengang im deutschen Recht speziell für ausländische Juristen angeboten hat. 1985
wurde ein Magister der Rechtsvergleichung eingeführt, im Jahr 2009 wurde das Angebot geändert
und ein Masterstudiengang für Deutsches Recht geschaffen. Näheres zu der Geschichte des
Faches Rechtswissenschaften an der Universität Bonn erfahren Sie unter https://www.jura.uni-
bonn.de/juridicum/geschichte/, sowie ebenfalls zur Architektur und Baugeschichte des Juridicums
unter https://www.jura.uni-bonn.de/juridicum/architektur/.

5
2 Studiengang

2.1 Beschreibung des Studiengangs


An der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-
Universität Bonn kann der akademische Grad „Master of Laws (LL.M.)“ im Masterstudiengang
„Deutsches Recht“ erworben werden. Zu diesem seit 2009 bestehenden Masterstudiengang
werden Juristen zugelassen, die an einer Hochschule im Ausland ein juristisches Studium
abgeschlossen haben, das dem deutschen Studium der Rechtswissenschaft gleichwertig ist. Der
Studiengang ist auf zwei Semester angelegt und soll die Studierenden mit der deutschen
Rechtstradition vertraut machen. Dafür wählt der Studierende eines der drei Hauptfächer des
rechtswissenschaftlichen Studiums (Zivilrecht, Öffentliches Recht, Strafrecht). Das Masterstudium
wird mit der Masterarbeit und der Disputation abgeschlossen.

2.2 Studienzeit
Die Regelstudienzeit für das Masterprogramm beträgt zwei Semester, die durchschnittliche
Studienzeit drei bis vier Semester. Der Beginn ist zum Wintersemester und zum Sommersemester
möglich. Der Besuch von Lehrveranstaltungen außerhalb des gewählten Hauptfaches steht den
Studierenden offen; auch können hier Leistungsnachweise erbracht werden. Das Thema der
Masterarbeit kann zu Beginn oder im Verlauf des zweiten Semesters ausgegeben werden. Nach
erfolgreichem Bestehen der Module des zweiten Semesters wird die Masterarbeit zur Beurteilung
vorgelegt.

2.3 Wahl der Lehrveranstaltungen


Die folgenden Informationen beziehen sich sowohl auf das Modulhandbuch Master als auch auf
die Prüfungsordnung Master. Diese finden Sie unter: https://www.jura.uni-
bonn.de/studium/studieninformationen/masterstudiengang-deutsches-recht/. Bitte beachten Sie
besonders Anhang 1 „Modulplan“ der Prüfungsordnung.
Für das Masterstudium kann das Zivilrecht, das Strafrecht oder das Öffentliche Recht als
Hauptfach gewählt werden. Im ersten Semester erwerben die Studierenden Grundkenntnisse im
System des deutschen Rechts und seiner Geschichte sowie in einem der drei Hauptfächer. Im
zweiten Semester können die Studierenden je nach Interessen und Spezialisierungswünschen
unter mehreren Modulen wählen und damit von dem breiten Spektrum des Lehr- und Forschungs-
feldes des Fachbereiches profitieren. Die Wahlmöglichkeiten werden durch die Prüfungsordnung
sowie das Modulhandbuch exakt vorgegeben sowie auch die im Einzelnen zu beachtenden
Zulassungsvoraussetzungen.
In allen drei Hauptfächern (Zivilrecht, Öffentliches Recht und Strafrecht) gibt es innerhalb des
jeweiligen Spezialisierungsmoduls noch weitergehende Wahl- und Konkretisierungsmöglichkeiten
Die verschiedenen Wahlmöglichkeiten werden nachfolgend durch eine Schautafel des jeweiligen
Hauptfachs unter dem Punkt „Spezialisierungsmodul“ verdeutlicht:

6
Einführung in das
Deutsche Recht und
seine Geschichte
(6 LP)

Zivilrecht Strafrecht Öffentliches Recht


(39 LP) (39 LP) (39 LP)

Masterarbeit
(15 LP)
LP = Leistungspunkte

2.3.1 Hauptfach Zivilrecht


1. Semester:
Grundmodul 1: Einführung in das
Deutsche Recht (6 LP)
Prüfung in einem Grundlagenfach

Grundmodul 2: Allgemeiner Teil


des BGB (12 LP)
Klausur BGB AT

: Grundmodul 3: Vertragsschuldrecht Grundmodul 4 (12 LP): Gesetzliche


(12 LP) Schuldverhältnisse und Sachenrecht
Klausur Schuldrecht I Klausur Sachenrecht

2. Semester

Spezialisierungsmodul (15 LP) Spezialisierungsmodul (15 LP)


1. Gesetzliche
Schuldverhältnisse 3. Zivilrechtspflege
2. Sachenrecht 4. Unternehmen,
3. Zivilrechtspflege Kapitalmarkt und Steuern
4. Unternehmen, 5. Arbeit und soziale
Kapitalmarkt und Steuern Sicherung
5. Arbeit und soziale 6. Rechtsvergleichung und
Sicherung Internationales Privatrecht
6. Rechtsvergleichung und 2 VL hören und Seminarleistung
Internationales Privatrecht
2 VL hören und Seminarleistung

Mastermodul (15 LP)


Masterarbeit und Disputation
7
Wichtig:
Von jedem Studierenden des Masterstudienganges ist das Grundmodul „Einführung in das
Deutsche Recht“ zu hören. Dieses Modul besteht aus dem Kolloquium „Einführung in das
Deutsche Recht“ und der Vorlesung „Verfassungsgeschichte der Neuzeit“ oder „Deutsche
Rechtsgeschichte“ oder „Römische Rechtsgeschichte“ oder „Römisches Schuldrecht“ oder
„Römisches Sachenrecht“. Das Kolloquium „Einführung in das Deutsche Recht“ muss von allen
Studierenden gehört werden. Von den fettgedruckten rechtshistorischen Vorlesungen kann man
eine aussuchen unter dem Vorbehalt des Angebots. Das Modul ist bestanden, wenn in einer der
fünf rechtshistorischen Vorlesungen eine Klausur oder eine Hausarbeit erfolgreich bestanden
wurde. Bezüglich der Inhalte der Vorlesungen s. Modulhandbuch, S. 3 ff..
Wahlmöglichkeiten im Zivilrecht:
Im Hauptfach „Zivilrecht“ gibt es im ersten Semester zwei Fachmodule, die belegt werden müssen.
Pflicht ist immer „Einführung in das bürgerliche Recht und Allgemeiner Teil des BGB“, . Zu dieser
Vorlesung muss auch die Arbeitsgemeinschaft besucht werden ( hier besteht
Anwesenheitspflicht!).

Neben der Vorlesung „Einführung in das bürgerliche Recht und Allgemeiner Teil des BGB“ kann
man wählen zwischen Grundmodul 3 (Vertragsschuldrecht) und Grundmodul 4 (Gesetzliche
Schuldverhältnisse und Sachenrecht).
In dem Modul muss jeweils die Semesterabschlussklausur aus der Hauptvorlesung bestanden
werden, (d.h. im Modul „Vertragsschuldrecht“ die Klausur „Schuldrecht I“ oder im Modul
„Gesetzliche Schuldverhältnisse und Sachenrecht“ die Klausur „Sachenrecht“).
Im zweiten Semester ist ein Spezialisierungsmodul zu wählen, das mit einem Seminar in der
entsprechenden Spezialisierung abschließt. In dem Spezialisierungsmodul sind zwei Vorlesungen
aus dem gewählten Spezialisierungsbereich nach Wahl zur thematischen Vorbereitung des
Seminars zu hören (eine Klausur muss nicht geschrieben werden). In dem Fachmodul „Zivilrecht“
gibt es als Spezialisierungsmodul sechs Wahlmöglichkeiten, es ist zu wählen zwischen
„Gesetzliche Schuldverhältnisse“, „Sachenrecht“, „Zivilrechtspflege“, „Unternehmen, Kapitalmarkt
und Steuern“, „Arbeit und soziale Sicherung“ sowie „Rechtsvergleichung und Internationales
Privatrecht“.
Die Wahl der Spezialisierungsmodule „Gesetzliche Schuldverhältnisse“ und „Sachenrecht“ setzt
die vorherige Ablegung des Grundmoduls „Vertragsschuldrecht“ voraus. Alle übrigen
Spezialisierungsmodule können unabhängig von der Wahl der Grundmodule belegt werden.
Bezüglich der Modulbeschreibungen, des Leistungsumfangs und der Prüfung s. Modulhandbuch
zum Masterstudiengang „Deutsches Recht“, S. 7ff.

8
2.3.2 Hauptfach Öffentliches Recht
1. Semester:
Grundmodul 1: Einführung in das
Deutsche Recht (6 LP)
Prüfung in einem Grundlagenfach

Grundmodul 2: Grundmodul 2: Grundmodul 3:


Staatsrecht I (12 LP) Staatsrecht I (12 LP) Staatsrecht II und
Staatsrecht I und Staatsrecht I und Staatsrecht III
Europarecht Europarecht (12 LP)
Klausur Staatsrecht I Klausur Staatsrecht I Klausur Staatsrecht II

Grundmodul 3: Grundmodul 4: Grundmodul 4:


Staatsrecht II und Allgemeines Verwal- Allgemeines Verwal-
Staatsrecht III tungsrecht (12 LP) tungsrecht (12 LP)
Klausur Allgemeines Klausur Allgemeines
(12 LP)
Verwaltungsrecht Verwaltungsrecht
Klausur Staatsrecht II

2. Semester:

Spezialisierung: Vertiefung Spezialisierung: Besonderes


Staatsrecht (15 LP) Verwaltungsrecht (15 LP)
2 VL hören und Seminarleistung 2 VL hören und Seminarleistung

Mastermodul (15 LP)


Masterarbeit und Disputation

Wichtig:
Von jedem Studierenden des Masterstudienganges ist das Grundmodul „Einführung in das
Deutsche Recht“ zu hören. Dieses Modul besteht aus dem Kolloquium „Einführung in das
Deutsche Recht“ und der Vorlesung „Verfassungsgeschichte der Neuzeit“ oder „Deutsche
Rechtsgeschichte“ oder „Römische Rechtsgeschichte“ oder „Römisches Schuldrecht“ oder
„Römisches Sachenrecht“. Das Kolloquium „Einführung in das Deutsche Recht“ muss von allen
Studierenden gehört werden. Von den fettgedruckten rechtshistorischen Vorlesungen kann man
eine aussuchen unter dem Vorbehalt des Angebots. Das Modul ist bestanden, wenn in einer der
fünf rechtshistorischen Vorlesungen eine Klausur oder eine Hausarbeit erfolgreich bestanden
wurde. Bezüglich der Inhalte der Vorlesungen s. Modulhandbuch, S. 3 ff..
Wahlmöglichkeiten im Öffentlichen Recht:
Neben dem für alle verbindlichen Grundmodul 1 „Einführung in das Deutsche Recht“ müssen zwei
der drei Grundmodule „Staatsrecht I und Europarecht“, „Staatsrecht II und Staatsrecht III“ und
„Allgemeines Verwaltungsrecht“ belegt und mit einer Klausur abgeschlossen werden. Die Wahl

9
zwischen den Grundmodulen „Staatsrecht I und Europarecht“ und „Allgemeines Verwaltungsrecht“
ist ausschlaggebend für die Spezialisierung im zweiten Semester.
Im zweiten Semester ist ein Spezialisierungsmodul zu wählen, das mit einem Seminar in der
entsprechenden Spezialisierung abschließt. In dem Spezialisierungsmodul sind zwei Vorlesungen
aus dem gewählten Spezialisierungsbereich nach Wahl zur thematischen Vorbereitung des
Seminars zu hören (eine Klausur muss nicht geschrieben werden). Ein Seminar aus dem
Spezialisierungsmodul „Vertiefung Staatsrecht“ kann nur wählen, wer das Grundmodul
„Staatsrecht I und Europarecht“ absolviert hat. Die Modulprüfung aus dem Spezialisierungsmodul
„Besonderes Verwaltungsrecht“ kann nur ablegen, wer das Grundmodul „Allgemeines
Verwaltungsrecht“ absolviert hat. Bezüglich der Modulbeschreibungen, des Leistungsumfangs und
der Prüfung s. Modulhandbuch zum Masterstudiengang „Deutsches Recht“, S. 31 ff..

2.3.3 Hauptfach Strafrecht


1. Semester: Grundmodul 1: Einführung in das
Deutsche Recht (6 LP)
Prüfung in einem Grundlagenfach

Grundmodul 2: Strafrecht I (12 LP)


Klausur Strafrecht I

Grundmodul 3: Strafrecht II (12 LP)


(VL „Strafrecht II“ und nach Wahl VL
„Strafprozessrecht“ oder „Strafrecht III“
Klausur Strafrecht II

2. Semester:

Spezialisierungsmodul:
Kriminalwissenschaften (15 LP)
2 VL Hören und Seminarleistung

Mastermodul (15 LP)


Masterarbeit und Disputation

Wichtig:
Von jedem Studierenden des Masterstudienganges ist das Grundmodul „Einführung in das
Deutsche Recht“ zu hören. Dieses Modul besteht aus dem Kolloquium „Einführung in das
Deutsche Recht“ und der Vorlesung „Verfassungsgeschichte der Neuzeit“ oder „Deutsche
Rechtsgeschichte“ oder „Römische Rechtsgeschichte“ oder „Römisches Schuldrecht“ oder
„Römisches Sachenrecht“. Das Kolloquium „Einführung in das Deutsche Recht“ muss von allen
Studierenden gehört werden. Von den fettgedruckten rechtshistorischen Vorlesungen kann man

10
eine aussuchen unter dem Vorbehalt des Angebots. Das Modul ist bestanden, wenn in einer der
fünf rechtshistorischen Vorlesungen eine Klausur oder eine Hausarbeit erfolgreich bestanden
wurde. Bezüglich der Inhalte der Vorlesungen s. Modulhandbuch, S. 3 ff..
Wahlmöglichkeiten im Strafrecht:
Neben dem Grundmodul 1 „Einführung in das Deutsche Recht“ sind zwei weitere Grundmodule,
nämlich „Strafrecht I (Allgemeiner Teil)“ und „Strafrecht II (Besonderer Teil)“ zu absolvieren. Beide
schließen die regelmäßige Teilnahme an den Arbeitsgemeinschaften zu den jeweiligen
Vorlesungen ein und werden mit den Abschlussklausuren im „Strafrecht I“ und im „Strafrecht II“
abgeschlossen. In dem Modul „Strafrecht II (Besonderer Teil)“ ist neben der Vorlesung „Strafrecht
II“ wahlweise entweder die Vorlesung „Strafprozessrecht“ oder die Vorlesung „Strafrecht III“ zu
hören.
Im zweiten Semester ist als Spezialisierungsmodul das Modul „Kriminalwissenschaften“
vorgesehen. In dem Spezialisierungsmodul sind zwei Vorlesungen aus dem Vorlesungspool nach
Wahl zur thematischen Vorbereitung des Seminars zu hören (eine Klausur muss nicht geschrieben
werden). Bezüglich der Modulbeschreibungen, des Leistungsumfangs und der Prüfung s.
Modulhandbuch zum Masterstudiengang „Deutsches Recht“, S. 44 ff..

2.4 Vorlesungsverzeichnis
Das Vorlesungsverzeichnis finden Sie elektronisch unter http://basis.uni-bonn.de Zur besseren
Lesbarkeit seien hier die Abkürzungen erklärt:
HS Hörsaal
HG Hauptgebäude
c.t. cum tempore, d.h. die Veranstaltungen beginnen 15 min. später,
Beispiel: 10:00 Uhr c.t. => 10:15 Uhr
s.t. sine tempore, d.h. die Veranstaltungen beginnen pünktlich
Beispiel: 8:30 Uhr s.t. => 8:30 Uhr

2.5 Tutoren
Während des Studiums wählt der Studierende einen/eine Tutor*in aus dem Kreis der
Professorenschaft oder der habilitierten wissenschaftlichen Mitglieder der Fakultät, der den
Studierenden betreut und das Mastermodul bewertet. Der/Die Tutor*in kann bereits vor Antritt des
Studiums gefunden werden oder im Laufe des ersten Semesters. Sollte der Studierende trotz
ernsthafter Bemühungen keine Zusage erhalten, wird der Prüfungsausschuss einen/eine Tutor*in
bestimmen.

2.6 Masterprüfung
Das Mastermodul umfasst 15 LP. Für dieses Modul ist eine Masterarbeit anzufertigen und diese in
einer das Studium abschließenden Disputation zu verteidigen. In der Masterarbeit soll der
Studierende nachweisen, dass er selbstständig wissenschaftlich arbeiten und seine Ergebnisse
sachgerecht darstellen kann. Die Masterarbeit ist in deutscher Sprache abzufassen. Das Thema
für die Masterarbeit wird von dem/der Tutor*in ausgegeben, sobald der Studierende die
Modulprüfungen über alle für sein Fach vorgesehen Grundmodule erfolgreich absolviert hat (30
LP). Über das Thema der Masterarbeit entscheidet der/die Tutor*in im Einvernehmen mit dem
Studierenden. Das Thema der Masterarbeit kann vom Prüfling einmal innerhalb der ersten zwei

11
Monate nach der Ausgabe zurückgegeben werden. In diesem Falle gilt das Thema als nicht
ausgegeben. Die Masterarbeit soll dem/der Tutor*in erst zur Beurteilung vorgelegt werden, wenn
die Modulprüfungen aus den im Fach vorgesehenen Spezialisierungsmodulen erfolgreich abgelegt
wurden, d.h. nach Abschluss des Seminars. Die Masterarbeit ist in schriftlicher Form und innerhalb
von drei Monaten nach Meldung bei dem/der Tutor*in einzureichen. Eine Fristversäumung hat
negative Folgen, die Arbeit gilt als nicht bestanden. Sollten Sie Probleme mit der Frist haben,
stellen Sie bitte einen Verlängerungsantrag beim Prüfungsamt Jura (pruefungsamt@jura.uni-
bonn.de). Auf begründeten Antrag kann der Prüfungsausschuss im Einvernehmen mit dem/der
Tutor*in eine Nachfrist von bis zu drei Monaten gewähren. Der Masterarbeit ist eine Versicherung
des Studierenden beizufügen, dass die Arbeit selbstständig verfasst wurde und keine anderen als
die angegebenen Quellen benutzt wurden.
Die Disputation soll innerhalb von sechs Wochen nach Einreichung der Masterarbeit stattfinden.
Nur wer die Masterarbeit bestanden hat, wird zur Disputation zugelassen. Die Disputation findet in
deutscher Sprache statt. In der Disputation hat der Prüfling seine in der Masterarbeit formulierten
Thesen darzulegen und in einem Streitgespräch mit dem/der Tutor*in und dem/der
Zweitkorrektor*in als Prüfende zu verteidigen. Die Disputation ist öffentlich. Die Terminabsprache
und die Organisation eines Raumes erfolgt durch Ihren/Ihrer Tutor*in und zwar in der Regel in
Absprache mit Ihnen als Prüfling. Sollten Sie bestimmte Zeiten einhalten müssen (Rückkehr,
Arbeitsaufnahme, Visum z.B.), sollten Sie dies mit Ihrem/Ihrer Tutor*in frühzeitig besprechen. Wird
die Disputation nicht bestanden, kann der Prüfling sie einmal wiederholen.
Aus der Note der Masterarbeit und der vor den beiden Prüfenden festgelegten Note der
Disputation wird eine Gesamtnote gebildet, die dem Prüfling im Anschluss an die Disputation
mitzuteilen ist.
Die Note für das Mastermodul ist zugleich die Gesamtnote der Masterprüfung.
Nach bestandener Masterprüfung erhält der Studierende sowohl ein Zeugnis in deutscher Sprache
ausgestellt, in dem sämtliche Module, die Noten der einzelnen Prüfungsleistungen und auch das
Thema sowie die Note der Masterarbeit und die Gesamtnote der Masterprüfung aufgelistet
werden, als auch eine Masterurkunde, worin dem Studierenden der Titel des „Master of Laws,
LL.M.“ verliehen wird. Die Urkunde wird in deutscher Sprache ausgefertigt. Der Urkunde wird eine
englische Übersetzung beigefügt. In der Urkunde werden das Thema der Masterarbeit und die
Gesamtnote des Mastermoduls aufgenommen.

3 Erläuterungen zum Modulhandbuch


Die einzelnen Veranstaltungen mit Prüfungen und Leistungspunkten sowie eine ausführliche
Beschreibung der Inhalte sind in dem sog. „Modulhandbuch“ enthalten. Modul bedeutet, dass es
sich um eine Unterrichtseinheit handelt, die aus mehreren Vorlesungen oder Vorlesungen mit einer
Arbeitsgemeinschaft bestehen kann oder z.B. aus der Masterarbeit mit Disputation.
Im zweiten Semester ist ein Spezialisierungsmodul zu wählen. In dem Spezialisierungsmodul sind
zwei Vorlesungen nach Wahl zur thematischen Vorbereitung des Seminars zu hören, wobei in dem
Modulhandbuch die einzelnen Lehrveranstaltungen beschrieben werden, die zur Auswahl stehen.
Die Lehrveranstaltungen müssen nicht mit einer Klausur abgeschlossen werden. Ein Beispiel: In
dem Spezialisierungsmodul „Zivilrechtspflege“ (Modulhandbuch S. 16-18) haben Sie die Wahl, aus
acht Veranstaltungen zwei Vorlesungen auszuwählen und dann mit einem Seminar abzuschließen.
Der Umfang der Wahl ergibt sich also aus der Beschreibung in dem Modul.

12
Zur besseren Lesbarkeit des Modulhandbuches hier eine Erklärung der Abkürzungen:
SWS Semesterwochenstunden
LP Leistungspunkt
VL Vorlesung
AG Arbeitsgemeinschaft
Workload Arbeitsumfang
H Stunde

4 Zulassungs- und Einschreibungsvoraussetzungen

4.1 Deutsche Sprachkenntnisse


Die Unterrichtssprache des Masterprogramms ist Deutsch. Deshalb ist es für ein erfolgreiches
Studium unerlässlich, über sehr gute Deutschkenntnisse zu verfügen. Die Aufnahme des
Fachstudiums setzt den Nachweis über ausreichende Kenntnisse der deutschen Sprache voraus.
Dies geschieht in der Regel durch die „Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang
ausländischer Studienbewerber“ (hier DSH Stufe 2 erforderlich) oder durch den Test „Deutsch als
Fremdsprache“ (hier TestDaF in allen Teilprüfungen mindestens Niveau 4 erforderlich) oder die
zentrale Oberstufenprüfung des Goethe-Institutes (ZOP). Die Prüfung DSH findet zweimal im Jahr
jeweils vor Semesterbeginn statt. Bewerbende können sich bei dem International Office zur
Prüfung anmelden. An der Prüfung dürfen nur Studienbewerbende teilnehmen, die die
Voraussetzungen für ein Studium an der Universität Bonn erfüllen. Die Zulassung ist nicht möglich,
wenn der Bewerbende die Prüfung DSH bereits zweimal an einer Hochschule in der
Bundesrepublik Deutschland nicht bestanden hat.
Die Sprachprüfung wird in der Regel für das Sommersemester Mitte März und für das
Wintersemester Mitte September durchgeführt. Grundsätzlich müssen alle ausländischen
Studienbewerbenden die DSH-Prüfung ablegen. Sie können aber davon befreit werden, wenn Sie
eines der folgenden Zertifikate besitzen oder eine der folgenden Prüfungen bereits abgelegt haben
sowie einen Befreiungsgrund (hier seien nur die häufigsten Ausnahmen genannt) vorweisen
können:
 Erwerb einer Hochschulzugangsberechtigung von einer deutschsprachigen Schule im In- oder
Ausland
 Erfolgreicher Abschluss eines deutschsprachigen Studiums (mit mindestens 6-semestriger
Regelstudienzeit) an einer deutschsprachigen Hochschule
 Sprachdiplom der Kultusministerkonferenz Stufe II
 Kleines deutsches Sprachdiplom des Goethe-Institutes
 Großes deutsches Sprachdiplom des Goethe-Institutes
 Zentrale Oberstufenprüfung (ZOP) des Goethe-Instituts oder Zertifikat C2
 bzw. C1 Zertifikat des Goethe-Institutes oder das Zertifikat telc Deutsch C1
 Deutsche Sprachprüfung II des Sprachen- und Dolmetscherinstituts München
 Deutschnachweis im französischen Diplom/Baccalauréat nach Besuch eines zweisprachigen
deutsch-französischen Zweigs einer Sekundarschule
 Erfolgreicher Abschluss der US Advanced Placement Prüfung im Fach Deutsch
 Test DaF in allen vier Teilprüfungen mindestens mit der Niveaustufe 4
Für die Teilnahme an der DSH-Prüfung wird die geltende Prüfungsgebühr von 110 Euro erhoben.

13
Nähere Informationen zur Erlangung deutscher Sprachkenntnisse und zur Ablegung der DSH-
Prüfung erhalten Sie durch das International Office der Universität Bonn (siehe https://www.uni-
bonn.de/studium/studium-in-bonn-fuer-internationale-studierende/deutsch-
lernen?set_language=de), Poppelsdorfer Allee 53, 53115 Bonn, Ansprechpartnerin: Frau Hammer,
Telefon: +49/228/73 77 08, E-Mail: sonja.hammer@uni-bonn.de.
Eine grundsätzliche Orientierungshilfe für Ihr Niveau der deutschen Sprache bietet das Goethe-
Institut an. Unter http://www.goethe.de finden Sie Übungsaufgaben zur Einschätzung für die
verschiedenen Sprachniveaus.

4.2 Zulassungs- und Einschreibeverfahren


Bei der Bewerbung und der Einschreibung für den Masterstudiengang „Deutsches Recht“ ist zu
beachten, dass an dem Verfahren drei Stellen der Universität Bonn beteiligt sind:

4.2.1 Verfahren bei der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät der


Universität Bonn

4.2.1.1 Bewerbungsablauf, Frist:


Bitte stellen Sie einen Bewerbungsantrag mit dem Online-Bewerbungsbogen für den Master of
Laws in der Frist bis 15. Juli für ein Wintersemester und bis 15. Januar für ein Sommersemester.
Der Bewerbungszeitraum beginnt jeweils ca. 4-6 Wochen vor dem Fristende.
Den Antrag finden sie unter
https://masterapplication.uni-
bonn.de/movein/hosted/online/move/movein/portal/studyportal.php?_language=de in deutscher,
unter
https://masterapplication.uni-
bonn.de/movein/hosted/online/move/movein/portal/studyportal.php?_language=en
in englischer Sprache.
Bitte beachten Sie, dass Sie den Bewerbungsantrag abschließen und absenden müssen, damit er
verarbeitet werden kann.
Sobald der Bewerbungsantrag bei uns eingegangen ist, erhalten Sie eine E-Mail mit der Bitte, uns
Ihre Bewerbungsunterlagen zuzusenden.

4.2.1.2 Bewerbungsunterlagen:
Für die Bewerbung werden folgende Unterlagen benötigt:
 Ihre Online-Bewerbung ausgedruckt und unterschrieben (entgegen den Angaben auf dem
Formular)
 tabellarischer Lebenslauf mit Foto in deutscher Sprache
 Zeugnis über den erfolgreichen Abschluss Ihres Jurastudiums in beglaubigter Kopie des
Originals sowie der beglaubigten Kopie der Übersetzung (bei englischen und französischen
Zeugnissen wird keine Übersetzung benötigt)
 Unterlagen über die Dauer des Studiums und über die besuchten Lehrveranstaltungen
(„Transcript of Records“) in beglaubigter Kopie des Originals sowie der beglaubigten Kopie der

14
Übersetzung (bei englischen und französischen Zeugnissen wird keine Übersetzung benötigt)
 Vorlage des Zertifikates der Akademischen Prüfstelle der Deutschen Botschaft, das sogenannte
„APS-Zertifikat“ (zur Zeit in der VR China, der Mongolei und Vietnam)
 Empfehlungsschreiben von zwei Hochschullehrenden Ihrer Heimatuniversität (eventuell in
amtlicher Übersetzung)
 Formblatt „Erklärung zur Zulassung Master“ (siehe
https://www.jura.uni-
bonn.de/fileadmin/Fachbereich_Rechtswissenschaft/Einrichtungen/Auslandskoordination/Erklae
rung_Master.pdf)
 Bewerbende aus Georgien reichen das Sekundarschulabschlusszeugnis und die
Studiennachweise mit Apostille ein.
Bitte beachten Sie, dass Sie Ihre Unterlagen zur Bewerbung per Post an folgende Adresse
schicken müssen:
Rechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät
der Universität Bonn
Fachbereich Rechtswissenschaft
Auslandskoordination Jura
Adenauerallee 24-42
53113 Bonn
Germany
Ihre Bewerbungsunterlagen müssen nicht bis zum Ende der Bewerbungsfrist bei uns eingehen,
aber beachten Sie bitte, dass ohne vollständige Bewerbungsunterlagen nicht über eine Zulassung
entschieden werden kann.

4.2.2 Verfahren nach der Bewerbung


Nach Ihrer Bewerbung (siehe dazu 4.2.1) prüft die Rechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät
die Gleichwertigkeit Ihres juristischen Studiums und Ihres Abschlusses mit der Deutschen Ersten
Prüfung (vormaliger Titel „Erstes Deutsches Staatsexamen“). Falls Unterlagen für Ihre Bewerbung
fehlen, wird Ihnen dies per E-Mail mitgeteilt.
Nach Feststellung der Gleichwertigkeit des juristischen Abschlusses erhalten Sie von der Rechts-
und Staatswissenschaftlichen Fakultät hierüber einen Zulassungsbescheid. Falls die Zulassung
nicht möglich ist, wird Ihnen auch dies in einem Bescheid mitgeteilt. Der Zulassungsbescheid ist
beim Studentensekretariat bei der Einschreibung vorzulegen (siehe 4.2.2.3).
Wenn Sie nicht zum Masterstudium zugelassen wurden oder Sie nach der Zulassung das Studium
an unserer Universität nicht antreten, werden wir Ihre Bewerbungsunterlagen vernichten. Nur bei
einer ausdrücklichen Benachrichtigung von Ihnen unter Angabe Ihrer aktuellen, gültigen
Postadresse senden wir Ihnen Ihre Bewerbungsunterlagen zu.

15
4.2.3 Verfahren bei dem Studierendensekretariat und dem International Office
der Universität Bonn
4.2.3.1 Bewerbung für einen Vorbereitungskurs Deutsch für Bewerbende ohne
ausreichende Deutschkenntnisse beim Studierendensekretariat der
Universität Bonn
Alle Informationen zu dem Vorbereitungskurs entnehmen Sie bitte der Webseite: http://www3.uni-
bonn.de/studium/internationale-studierende/deutsch-lernen/vorbereitungskurs-auf-die-dsh.
Wenden Sie sich bei Fragen bitte an das International Office (E-Mail: sonja.hammer@uni-bonn.de
oder dsh@uni-bonn.de). Bitte senden Sie die Bewerbung zu diesen Kursen nicht an die
Auslandskoordination Jura, sondern ausschließlich an die auf der Web-Seite angegebenen
Stellen, wir können keine Bewerbungen weiterleiten.

4.2.3.2 Anmeldung von Studienbewerbenden mit ausreichenden


Deutschkenntnissen zur DSH-Prüfung beim International Office der
Universität Bonn
Alle Informationen zur DSH-Prüfung entnehmen Sie bitte der Webseite: https://www.uni-
bonn.de/studium/studium-in-bonn-fuer-internationale-studierende/deutsch-lernen/deutsche-
sprachpruefung-fuer-den-hochschulzugang-auslaendischer-studienbewerber.
Wenden Sie sich bei Fragen bitte an das International Office (E-Mail: sonja.hammer@uni-bonn.de
oder dsh@uni-bonn.de).

4.2.3.3 Einschreibung von Bewerbenden mit anerkanntem Sprachnachweis beim


Studierendensekretariat der Universität Bonn
Die DSH-Sprachprüfung erfolgt zumeist unmittelbar vor der Einschreibung. Wenn Sie die Prüfung
erfolgreich abgeschlossen haben oder über einen anderen gültigen Sprachnachweis (s. oben zu
3.1) verfügen, immatrikulieren Sie sich bitte persönlich beim Studierendensekretariat der
Universität Bonn, Poppelsdorfer Allee 49, 53115 Bonn.
Unterlagen: Für die Einschreibung beim Studierendensekretariat sind mitzubringen:
 der ausgefüllte Einschreibungsantrag (im Formularcenter des Studierendensekretariats):
http://www3.uni-bonn.de/studium/vor-dem-studium/orientierung-
beratung/studentensekretariat/formulare
 der Zulassungsbescheid der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät zu dem
Masterstudiengang
 die Hochschulzugangsberechtigung im Original (Bachelor-/Diplom-Zeugnis) und eine
beglaubigte Übersetzung. Die Übersetzung ist entbehrlich, soweit die Zeugnisse in englischer
oder französischer Sprache vorliegen
 Exmatrikulationsbescheinigung, sofern Sie bereits an einer Hochschule in Deutschland
eingeschrieben waren (auch bei früheren Austausch-/Programm- oder Sprachaufenthalten)
 die Versicherungsbescheinigung einer deutschen gesetzlichen Krankenkasse mit Angabe zu
Ihrem Versichertenstatus als Studierender(s. weiter unten unter 5)
 der Personalausweis oder Reisepass
 der Nachweis der Sprachprüfung (s. Nachweise unter 4.1)
Frist: Die Einschreibefrist für Masterstudiengänge liegt vor dem Vorlesungsbeginn und wird für

16
Deutsche und EU-Bürger*innen auf der Seite des Studierendensekretariates bekannt gegeben.
Die Bewerbenden entnehmen Ihren Einschreibe-Zeitraum beim Studierendensekretariat bitte dem
Zulassungsbescheid der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät.
Die Einschreibung ist in der Regel auch bei Einreise nach Vorlesungsbeginn noch möglich. Dies
sollte jedoch mit der Auslandskoordination (s. unter 4.3) abgesprochen werden.

4.3 Beratung
Bei Fragen zu Ihrer Bewerbung und während Ihres Studiums wenden Sie sich bitte an die
Auslandskoordination des Rechtswissenschaftlichen Fachbereichs:
Postanschrift: Adenauerallee 24-42, 53113 Bonn;
Büro: Lennéstr. 35, 53113 Bonn, Erdgeschoss
Sprechzeiten von Frau Bärbel Himpfen: Montags – Donnerstags. 10:00 – 15:00 Uhr
E-Mail: master@jura.uni-bonn.de;
Tel: 0228/73-60180; Fax: 0228/73-60188
https://www.jura.uni-bonn.de/auslandskoordination
Einen Termin können Sie per E-Mail (master@jura.uni-bonn.de) vereinbaren.

Bei Fragen zur Anrechnung von Prüfungsleistungen und zum Prüfungsverfahren wenden Sie sich
bitte an das Prüfungsamt Jura:
Postanschrift: Adenauerallee 24-42, 53113 Bonn;
Büro: Lennéstr. 33a, 53113 Bonn, Erdgeschoss
Offene Sprechstunde (ohne Termin): Dienstag und Donnerstag von 10:00 - 12:00 Uhr,
Telefonsprechstunde: Montag - Freitag von 14:00 – 15:00 Uhr
E-Mail: pruefungsamt@jura.uni-bonn.de; Tel.: 0228/73-7999
https://www.jura.uni-bonn.de/einrichtungen/pruefungsamt/

5 Studienbeiträge
Für den Masterstudiengang im Deutschen Recht wird kein Studienbeitrag erhoben. Es ist lediglich
ein sog. Sozialbeitrag in der Höhe von 292,16 Euro (Stand SoSe 2019) zu entrichten. Der Beitrag
dient der studentischen Selbstverwaltung, studentischen Sozialeinrichtungen sowie den Zwecken
des Studierendenwerks und enthält das sog. „Studi-Ticket“, mit dem kostenlos öffentliche
Nahverkehrsmittel in ganz Nordrhein-Westfalen genutzt werden können (eine Kranken-
versicherung enthält der Betrag nicht).
Weitere Informationen, insbesondere zur Krankenversicherung, sind erhältlich auf folgender Seite:
http://www3.uni-bonn.de/studium/vor-dem-studium/bewerbung-zulassung/versicherungen-fuer-
studenten#krankenversicherung. Bitte beachten Sie auch die Informationen des International
Office der Universität Bonn: http://www3.uni-bonn.de/studium/internationale-studierende/studium-
mit-abschluss

6 Zusatzangebote des Rechtswissenschaftlichen


Fachbereichs
Im Rahmen der „Zusatzangebote“ an unserem Fachbereich werden Sprach- und Terminologie-
kurse angeboten sowie Kurse in Schlüsselqualifikationen, die für Sie als Masterstudierende auch

17
offen sind: https://www.jura.uni-bonn.de/studium/lehrangebote/.
Insbesondere weisen wir Sie auf den Kurs „Juraspezifischer Deutschkurs für ausländische Master-
und/ oder Hauptfachstudierende“ hin. Die Informationen dazu finden Sie unter https://www.jura.uni-
bonn.de/studium/lehrangebote/deutsch-als-fremdsprache/juraspezifischer-deutschkurs-fuer-
auslaend-master-und-oder-hauptfachstudierende/. Die Anmeldung zu diesem Kurs kann aber erst
nach Ihrer Einschreibung an der Universität Bonn erfolgen (über das Vorlesungsverzeichnis Basis
(http://basis.uni-bonn.de) oder per E-Mail an daf@jura.uni-bonn.de).

7 Organisatorisches

7.1 Öffnungszeiten
Juridicum / Juristisches Seminar Montag – Freitag 08:00 Uhr – 23:00 Uhr
Samstag 08:00 Uhr – 20:00 Uhr
Sonntag 12:00 Uhr – 20:00 Uhr
Geschäftszeiten Dekanat: Montag – Freitag 09:30 Uhr – 12:00 Uhr
Geschäftszeiten Auslands-
koordination: Montag – Donnerstag 10:00 Uhr – 15:00 Uhr
Lennéstr. 35, Erdgeschoss
Geschäftszeiten Prüfungsamt
des Rechtswissenschaftlichen Fachbereichs, Lennéstr. 33a
Dienstag und Donnerstag 10:00 Uhr – 12:00 Uhr

7.2 Aushangkasten / sonstige Aushänge


Der zentrale Aushangkasten befindet sich im Untergeschoß gegenüber den Hörsälen A und B. Die
wichtigsten Aushänge sind hier angeschlagen. Von Bedeutung sind auch die Informationen neben
dem Dekanat und das Informationsbrett der ELSA im Erdgeschoß, am Eingang Adenauerallee.
Bitte beachten Sie auch die Aushangkästen des Prüfungsamtes neben den Hörsälen A und B, in
denen Sie (neben dem Internet: https://www.jura.uni-bonn.de/einrichtungen/pruefungsamt/)
wichtige Hinweise auf Prüfungstermine, Fristen etc. finden.

7.3 Bibliotheken
Die wichtigste Bibliothek stellt das Juristische Seminar im Erdgeschoß des Juridicums dar. Es
handelt sich dabei um eine Präsenzbibliothek. Aktuelle Zeitschriften und Loseblattsammlungen
können innerhalb dieser Bibliothek an der Buchausgabe ausgeliehen werden. Dazu ist ein
Seminarausweis erforderlich, der an der Pforte am Eingang zum Juristischen Seminar ausgestellt
wird.
Öffnungszeiten des Seminars: Montag – Freitag 08:00 Uhr – 23:00 Uhr
Samstag 08:00 Uhr – 20:00 Uhr
Sonntag 12:00 Uhr – 20:00 Uhr
Wichtig sind auch die in den 16 Instituten befindlichen Spezialbibliotheken. Hinsichtlich der
Öffnungszeiten siehe die jeweils an den Eingängen der Institute angegebenen Zeiten.
Selbstverständlich steht auch die Universitätsbibliothek, Adenauerallee 39 - 41, 53113 Bonn, mit
ihrem großen Bestand zur Verfügung (siehe http://www.ulb.uni-bonn.de).

18
8 Leben in Bonn

8.1 Allgemeine Informationen im Überblick


Um sich einen allgemeinen Überblick über die Universität Bonn und zwar zu ihrer Geschichte, zu
ihren Forschungsschwerpunkten, zu den Studienmöglichkeiten und zu ihren Serviceangeboten zu
verschaffen, sind zwei Handbücher zu empfehlen:
1. Der Studienkompass: http://www.studienkompass.uni-bonn.de und
2. Informationen für Internationale Studierende: https://www.uni-bonn.de/studium/studium-in-
bonn-fuer-internationale-studierende.
Ferner sei hingewiesen auf die Informationen des International Office der Universität Bonn unter
https://www.uni-bonn.de/international/.

8.2 Wohnungssuche in Bonn


Für ausländische Studierende ist es oft schwierig, kurz vor Beginn des Semesters in Bonn eine
preiswerte Wohnung zu finden.
Informationen zum Wohnen im Bonn finden Sie zusammengefasst unter https://www.uni-
bonn.de/studium/studium-in-bonn-fuer-internationale-studierende/betreuung-auslaendischer-
studierender/wohnen-in-bonn-1.
35 Studentenwohnheime mit 3700 Wohneinheiten bietet das Studierendenwerk Bonn an. Daneben
existieren einige konfessionelle bzw. private Träger*innen, die etwa 500 Zimmer preiswert
vermieten.
Unbedingt zu empfehlen ist es deshalb, sich beim Studierendenwerk Bonn um einen
Studierendenwohnheimplatz zu bewerben (Abteilung Zimmervermittlung, Nassestr. 11, 53113
Bonn, E-Mail: wohnen@studierendenwerk-bonn.de; Tel.: 0228 / 73 71 64 - 67, Öffnungszeiten
Montag bis Freitag 9.00 – 12.00 Uhr). Die Bewerbung ist jederzeit online möglich. Weitere
Informationen, vor allem zu den bestehenden Wohnheimen, siehe unter:
http://www.studierendenwerk-bonn.de/wohnen/. Bitte beachten Sie, dass Ihre Anmeldung dort
verbindlich ist.
Weitere Informationen und Kontaktadressen finden Sie unter: https://www.uni-
bonn.de/studium/studium-in-bonn-fuer-internationale-studierende/betreuung-auslaendischer-
studierender/wohnen-in-bonn-1.

8.3 Finanzierungshilfe durch Stipendien


Über die verschiedenen Stipendienmöglichkeiten in Deutschland informiert eine Übersicht des
International Office, siehe http://www.international.uni-bonn.de.

8.4 Kontaktmöglichkeiten in Bonn


Sobald Sie einen/eine Tutor*in am Fachbereich gefunden haben, ist dieser bzw. diese gerne
bereit, über das Institut und die Mitarbeiter*innen Kontakte herzustellen.
Der Internationale Club der Universität Bonn (Poppelsdorfer Allee 53, 53115 Bonn) bietet ein
vielseitiges Semesterprogramm für internationale und deutsche Studierende. Bitte informieren Sie

19
sich über http://www.internationalerclub.uni-bonn.de oder nehmen Kontakt auf über E-Mail:
club@uni-bonn.de. Die Öffnungszeiten sind im Semester von montags bis donnerstags 18.00 –
23.00 Uhr.
Das International Office der Universität Bonn bietet ein sogenanntes „help desk“ an. Danach
können Sie sich mit Fragen über Ankunft, Unterlagen, Wohnung etc. an Herr Micheal R. Becker
wenden (E-Mail: mr.becker@uni-bonn.de). Sehen Sie auch die Internetinfos unter http://www3.uni-
bonn.de/studium/studium-in-bonn-fuer-internationale-studierende/betreuung-auslaendischer-
studierender an.
Hinzuweisen ist auch auf den „Internationalen Chor“, der allen deutschen und ausländischen
Studierenden und Doktoranden der Universität Bonn offen steht, siehe http://www3.uni-
bonn.de/studium/studium-in-bonn-fuer-internationale-studierende/betreuung-auslaendischer-
studierender/internationaler-chor. Der Chor probt montags von 20 – 22 Uhr im Internationalen
Club. Interessierte Studierende können sich gerne bei Frau Pape (sandra.pape@uni-bonn.de) im
International Office melden.
Offen für Masterstudierende zeigt sich auch das Erasmus Student Network an der Universität
Bonn als Anlaufstelle für ausländische Studierende, Kontakt unter www.esn.uni-bonn.de.

8.5 Alumni - Netzwerk der Universität Bonn


In dem Alumni – Netzwerk werden alle Studierenden und die Ehemaligen der Universität Bonn als
Mitglieder der Universitätsfamilie vereint. Das Internetportal (siehe http://www.alumni.uni-bonn.de )
bietet Ihnen dabei die Möglichkeit, untereinander und mit der Universität Bonn in Verbindung zu
bleiben.
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die E-Mail-Adresse: alumni@uni-bonn.de

9 Einreise- und Aufenthaltsbestimmungen


Die Einreise- und Aufenthaltsbestimmungen für ausländische Studierende in die Bundesrepublik
Deutschland sind unterschiedlich. Einen diesbezüglichen Überblick bieten die Informationen des
DAAD (erhältlich im Internet unter: http://www.daad.de). EU-Bürger*innen und Bürger*innen
weniger anderer Länder (Andorra, Australien, Honduras, Island, Israel, Japan, Kanada, der
Republik Korea, Liechtenstein, Monaco, Neuseeland, Norwegen, San Marino, Schweiz und USA)
benötigen kein Visum. Alle anderen Studierenden müssen ein Visum (Aufenthaltserlaubnis in der
Form des Sichtvermerkes) bei der diplomatischen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland in
ihrem Herkunftsland beantragen. Wichtig dabei ist, dass ein Touristenvisum nicht in ein Visum
oder eine Aufenthaltsgenehmigung umgewandelt werden kann, auch nicht in grenznahen
deutschen Auslandsvertretungen. Um als visumspflichtiger Studierender nach Deutschland zu
kommen, sollten Sie folgende Dinge vor dem Reiseantritt besorgen:
 einen gültigen Reisepass
 ein Studienbewerbervisum für 3 Monate oder ein Visum für Studienzwecke für ein Jahr
 ein in Deutschland anerkanntes Abschlusszeugnis
 einen Finanzierungsnachweis
 entweder den Zulassungsbescheid einer deutschen Universität oder
 die Bewerbungsbestätigung, die bekundet, dass die vollständigen Bewerbungsunterlagen einer

20
deutschen Universität vorliegen.
Konnte von dem Heimatland aus noch kein Kontakt zu deutschen Universitäten geknüpft werden,
so bietet der Studienbewerber-Sichtvermerk die Möglichkeit, zunächst ohne formelle Bewerbung
und ohne Zulassung einer Hochschule oder einer studienvorbereitenden Einrichtung einzureisen.
In der Zeit von drei Monaten kann man sich so über die Möglichkeiten eines Studiums in der
Bundesrepublik Deutschland informieren, fehlende Voraussetzungen für eine Bewerbung oder zur
Aufnahme eines Fachstudiums nachholen und dann die Aufenthaltserlaubnis in der
Bundesrepublik Deutschland verlängern lassen, ohne erneut ausreisen zu müssen.
Sollten Sie nicht sicher sein, ob Sie ein Visum beantragen müssen, können Sie sich bei der
deutschen Botschaft in Ihrer Heimat erkundigen. Die Adressen der Botschaften und Konsulate sind
auf der Internetseite des Auswärtigen Amtes der Bundesrepublik Deutschland zu finden
(http://www.auswaertiges-amt.de).
Wichtig: Ab dem 01.09.2011 wird der elektronische Aufenthaltstitel für Drittstaatsangehörige
eingeführt. Nähere Informationen finden Sie dazu auf den Internetseiten des Bundesamtes für
Migration und Flüchtlinge unter http://www.bamf.de.

21
Anhang 1: Lagepläne

Legende:

1 Juridicum

Dekanat Westturm, Untergeschoss


Fakultätszimmer, Sitzungszimmer, Hausmeisterei

Institut für Handels- und Wirtschaftsrecht Westturm, Erdgeschoss


• Lehrstuhl Prof. Dr. Daniel Zimmer

Institut für Handels- und Wirtschaftsrecht Westturm, 1. Stock


• Lehrstuhl Prof. Dr. Jens Koch
Fachbereichsmanagement
• Sekretariat
Center for Advanced Studies in Law and Economics
(CASTLE)

Institut für Römisches Recht und Vergleichende Westturm, 2. Stock


Rechtsgeschichte
• Lehrstuhl Prof. Dr. Martin Schermaier

Institut für Steuerrecht Westturm, 3. Stock


• Lehrstuhl Prof. Dr. Rainer Hüttemann

Institut für Deutsche und Rheinische Rechtsgeschichte Westturm, 4. Stock


• Lehrstuhl Prof. Dr. Mathias Schmoeckel

22
Kriminologisches Seminar Westturm, 5. Stock
• Lehrstuhl Prof. Dr. Torsten Verrel
Rechtsphilosophisches Seminar
• Lehrstuhl Prof. Dr. Rainer Zaczyk

Juristisches Seminar Ostturm, Erdgeschoss


EDV-Abteilung
Disputationszimmer

Strafrechtliches Institut Ostturm, 1. Stock


• Lehrstuhl Prof. Dr. Martin Böse
• Lehrstuhl Prof. Dr. Dres. h.c. Urs Kindhäuser
Institut für Internationales Privatrecht und Rechtsvergleichung Ostturm, 2. Stock
• Lehrstuhl Prof. Dr. Matthias Lehmann

Institut für Öffentliches Recht Ostturm, 3. Stock


• Lehrstuhl Prof. Dr. Klaus F. Gärditz
Institut für Völkerrecht
• Lehrstuhl Prof. Dr. Stefan Talmon
2 Lennéstraße 31
Institut für deutsches und internationales Zivilprozessrecht sowie Konfliktmanagement
• Lehrstuhl Prof. Dr. Moritz Brinkmann
Lehrstuhl Prof. Dr. Michael Beurskens
Fachschaft Jura
3 Lennéstraße 33a
Prüfungsamt

4 Lennéstraße 35
Lehrstuhl Prof. Dr. Carl-Friedrich Stuckenberg
Fachstudienberatung Jura
Auslandskoordination
Bonner Examenskurs / Vortrags-AG
AG-Räume
EL§A Bonn
AIESEC Bonn
5 Adenauerallee 4-6
Zentrum für Europäisches Wirtschaftsrecht

6 Adenauerallee 8a

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Institut für Arbeitsrecht und Recht der sozialen Sicherheit
• Lehrstuhl Prof. Dr. Gregor Thüsing
• Lehrstuhl Prof. Dr. Raimund Waltermann
Institut für Deutsches, Europäisches und Internationales Familienrecht
• Lehrstuhl Prof. Dr. Nina Dethloff
7 Adenauerallee 10
Redaktion Handbuch des Staatsrechts
Bonner Rechtsjournal (BRJ)
8 Adenauerallee 18-22
Institut für Öffentliches Recht
• Abt. Öffentliches Recht, Lehrstuhl Prof. Dr. Hillgruber
Lehrstuhl Prof. Dr. Foroud Shirvani
Fachspezifische Fremdsprachenausbildung (FFA)
Raum Gelb
Raum Grün
Raum Blau
9 Adenauerallee 44
Institut für Öffentliches Recht
• Abt. Staatsrecht, Lehrstuhl Prof. Dr. Dr. Udo Di Fabio
• Abt. Verwaltungsrecht, Lehrstuhl Prof. Dr. Dr. h.c. Matthias Herdegen
• Abt. Wissenschaftsrecht, Lehrstuhl Prof. Dr. Prof. Dr. Wolfgang Löwer
• Lehrstuhl Prof. Dr. Dr. Wolfgang Durner LL.M.
• Lehrstuhl Prof. Dr. Heiko Sauer
Lehrstuhl Prof. Dr. Benno Zabel
Institut für das Recht der Wasser- und Entsorgungswirtschaft
10 Adenauerallee 46a
Rheinisches Institut für Notarrecht
Institut für Öffentliches Recht
• Lehrstuhl Prof. Dr. Schmidt-Preuß
Institut für Handels- und Wirtschaftsrecht
• Lehrstuhl Prof. Dr. Matthias Leistner, LL.M.

24
Eingang Adenauerallee

Eingang Lennéstraße

Obergeschoss

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