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Zertifizierung nach Druckgeräte-Richtlinien und

Überschneidung mit anderen Richtlinien


St. Aris Die TPED gilt für das Inverkehrbringen neuer ortsbeweglicher
Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung, Berlin Druckgeräte, die Neubewertung der Konformität vorhande-
Fachgruppe II.1 ner ortsbeweglicher Druckgeräte und die wiederholte Ver-
wendung und wiederkehrende Prüfung ortsbeweglicher
Kurzfassung Druckgeräte. Sie ist im Gegensatz zur PED keine Richtlinie
des so genannten Neuen Konzeptes und enthält aufgrund
Die BAM ist als Benannte Stelle im Rahmen der europäi- des umfassenden Verweises auf die internationalen Gefahr-
schen Richtlinien 97/23/EG über Druckgeräte (PED) [1] und gutbeförderungsvorschriften keine eigenen Beschaffenheits-
1999/36/EG über ortsbewegliche Druckgeräte (TPED) [2] bei anforderungen. Als ortsbewegliche Druckgeräte im Sinne der
der Zertifizierung von Ausrüstungsteilen für Druckgefäße (PED TPED gelten alle
und TPED), Baugruppen (PED) und der Neubewertung von – Gefäße (Flaschen, Großflaschen, Druckfässer, Kryobe-
Baumustern (TPED) tätig. In diesem Beitrag wird die Zerti- hälter und Flaschenbündel) und
fizierung einschließlich der dabei gewonnenen Erfahrungen – Tanks einschließlich Aufsetztanks, Tankcontainer (orts-
und in der Praxis auftretenden Problemen auf Seiten der bewegliche Tanks), Tanks von Eisenbahnkesselwagen,
Hersteller und Benannten Stellen bei der Zertifizierung nach Tanks oder Gefäße von Batteriefahrzeugen oder Eisen-
diesen europäischen Richtlinien vorgestellt. Die wesentlichen bahnbatteriewagen und Tanks von Fahrzeugen
Probleme ergeben sich aus der Zuordnung der Druckgeräte einschließlich ihrer Ventile und sonstigen für die Beförderung
zu entsprechenden Kategorien innerhalb der Richtlinien und benutzten Ausrüstungsteile, die für die Beförderung von
aus der Überschneidung mit anderen europäischen und Gasen der Klasse 2 gemäß den Anhängen der Richtlinien
nationalen Richtlinien. 94/55/EG für den Gefahrguttransport auf der Straße [7] und
96/49/EG für die Eisenbahnbeförderung gefährlicher Güter
Einleitung [8] und bestimmter gefährlicher Stoffe anderer Klassen (Cyan-
wasserstoff stabilisiert, Fluorwasserstoff wasserfrei und Fluor-
Bei den Druckgeräte-Richtlinien 97/23/EG über Druckgeräte wasserstoffsäure). Als Konformitätskennzeichen verwendet
(PED) [1] und 1999/36/EG über ortsbewegliche Druckgeräte die TPED das π-Zeichen.
(TPED) [2] handelt es sich um Richtlinien, die auf europäi-
scher Ebene in Deutschland hauptsächlich die nationale Zertifizierung von Druckgeräten vor
Druckbehälterverordnung (DruckBehV) [3] durch entspre- dem erstmaligen Inverkehrbringen
chend neue Verordnungen abgelöst haben. Die Umsetzung
der PED in Deutschland erfolgte 2003 durch die 14. Verord- Bei der Zertifizierung von Druckgeräten hängt die Zuordnung
nung zum Geräte- und Produktsicherheitsgesetz (Druck- zu einer der beiden Richtlinien in erster Linie vom bestim-
geräteverordnung) – 14. GPSG [4], während die Umsetzung mungsgemäßen Anwendungsbereich der Druckgeräte ab,
der TPED in nationales Recht durch eine Verordnung über der vom Hersteller des Druckgerätes eindeutig vorgegeben
ortsbewegliche Druckgeräte (VoD) [5] derzeit noch nicht ab- werden muss. Demzufolge muss vom Hersteller zuerst
geschlossen ist. Die Arbeitsgrundlage wird in Deutschland geklärt werden, ob sein Druckgerät für die Verwendung als
noch durch Verlautbarungen des BMVBW [6] geregelt. ortsfestes (stationäres) oder ortsbewegliches Druckgerät
Die PED gilt für die Auslegung, Fertigung und Konformitäts- ausgelegt ist und verwendet werden kann. Die Verwendung
bewertung von Druckgeräten und Baugruppen für Fluide ist sowohl für die Hersteller als auch Kunden/Betreiber in
(Gase, Flüssigkeiten und Dämpfe als reine Phase sowie de- der Regel verständlich und nachvollziehbar. Als Ausnahme
ren Gemische) mit einem maximal zulässigen Druck von mehr sei hier die Zuordnung von Aerosolbehältern und Flaschen
als 0,5 bar. Sie stellt als Richtlinie des so genannten Neuen für Atemschutzgeräte zur PED erwähnt, obwohl es sich bei
Konzeptes Beschaffenheitsanforderungen an die in die Richt- Ihnen um ortsbewegliche Druckgeräte handelt. Auch die
linie fallenden Druckgeräte. Als Druckgeräte im Sinne der mobile Druckausrüstung, z. B. an Tankfahrzeugen, fällt dann
PED gelten unter die PED, wenn diese während des Transportes nicht
unter Druck steht (stehen kann).
– Behälter (geschlossene Bauteile zur Aufnahme von
unter Druck stehenden Fluiden),
Zertifizierung nach PED
– Rohrleitungen (Leitungsbauteile zur Durchleitung von
Fluiden), Bei der Zuordnung zur PED muss im ersten Schritt zur Klä-
– Ausrüstungsteile mit Sicherheitsfunktion (Einrichtungen rung des Anwendungsbereiches die Höhe des Drucks (not-
zum Schutz des Druckgerätes beim Überschreiten von wendig: größer 0,5 bar) betrachtet werden. Diese Zuord-
zulässigen Grenzen) und nung ist für den Hersteller und den Kunden/Betreiber in der
– druckhaltende Ausrüstungsteile (Einrichtungen mit Regel mit keinen Problemen verbunden.
Betriebsfunktion und druckbeaufschlagtem Gehäu-
Im zweiten Schritt folgt die Betrachtung der Vielzahl der in
se).
der Richtlinie aufgelisteten Sonderbestimmungen zur Nicht-
Weiterhin sind durch die PED Baugruppen (funktionale Ein- anwendung der PED. So fallen z. B.
heit mehrerer Druckgeräte eines Herstellers) erfasst. Als Kon- – Fernleitungen zu einer Anlage und bestimmte Wasser-
formitätskennzeichen verwendet die PED das CE-Zeichen. netze,

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– einfache Druckbehälter gemäß Richtlinie 87/404/EWG produkt oder Nennweite liegen, u. a. in Abhängigkeit von
[9], der Fluidgruppe (siehe unten), nur in Übereinstimmung mit
– Geräte gemäß Richtlinie 75/324/EWG über Aerosol- der in einem Mitgliedsstaat geltenden Guten Ingenieurpraxis
packungen [10], (GIP, nach Art. 3 Abs. 3 der PED) ausgelegt und hergestellt
– Geräte zum Betrieb von Fahrzeugen entsprechend zitier- werden und dürfen keine CE-Kennzeichnung tragen.
ter Richtlinien,
Die Druckgeräte werden entsprechend ihrem Gefahren-
– Bohrlochkontrollgeräte und Hochöfen,
potenzial in vier Kategorien eingeteilt (Kategorie I bis IV mit
– Schiffe, Raketen und Luftfahrzeuge,
zunehmendem Gefahrenpotenzial), wobei sich das Gefah-
– Druckgeräte mit flexibler Hülle (z. B. Luftreifen und auf-
renpotenzial aus
blasbare Boote),
– der Art des Druckgerätes (Behälter, Rohrleitung, Aus-
– Flaschen und Dosen für kohlensäurehaltige Getränke
rüstungsteil mit Sicherheitsfunktion, druckhaltendes
für den Endverbrauch und
Ausrüstungsteil oder Baugruppe),
– von den vom Europäischen Übereinkommen über die
– dem maximal zulässigen Druck,
internationale Beförderung gefährlicher Güter auf der
– dem für sie maßgeblichen Volumen (bei Behältern und
Straße (ADR) [11] und der Ordnung für die internatio-
ggf. bei druckhaltenden Ausrüstungsteilen) bzw. ihrer
nale Eisenbahnbeförderung gefährlicher Güter (RID) [12]
Nennweite (bei Rohrleitungen und ggf. bei druck-
erfasste Geräte
haltenden Ausrüstungsteilen) und
nicht in den Anwendungsbereich der Richtlinie. Des Weite-
– der verwendeten Fluidgruppe (bei zusätzlicher Unter-
ren sind Druckgeräte der niedrigsten Kategorie (Katego-
scheidung zwischen Gasen und Flüssigkeiten pro Fluid-
rie I), die gleichzeitig von mindestens einer der Richtlinien
gruppe)
– 89/392/EWG über Maschinen [13],
ergibt. Ausrüstungsteile mit Sicherheitsfunktion werden der
– 95/16/EG über Aufzüge [14],
höchsten Kategorie (Kategorie IV) zugeordnet, abgesehen
– 73/23/EWG über elektrische Betriebsmittel zur Verwen-
von nur für spezifische zu schützende Geräte hergestellten
dung innerhalb bestimmter Spannungsgrenzen [15],
Ausrüstungsteilen mit Sicherheitsfunktion. Die Einteilung
– 93/42/EWG über Medizinprodukte [16],
erfolgt bei Kenntnis der Art des Druckgerätes und des Fluides
– 90/396/EWG über Gasverbrauchseinrichtungen [17]
durch in der PED enthaltene Diagramme.
oder
– 94/9/EG für Geräte und Schutzsysteme zur bestim- In Abhängigkeit von der Kategorie des Druckgerätes kann
mungsgemäßen Verwendung in explosionsgefährlichen sich der Hersteller für ein Konformitätsbewertungsverfahren
Bereichen [18] seiner Wahl (von Modul A ohne Einbeziehung einer Benann-
erfasst sind, vom Anwendungsbereich der PED ausgeschlos- ten Stelle über Modul A1 – bis Modul H1 – jeweils mit zwin-
sen. Diese Zuordnung ist in der Regel vom Hersteller alleine gend notwendiger Einbeziehung einer Benannten Stelle)
schon nicht mehr leistbar, und in der Praxis zeigen sich auch entscheiden, siehe Tabelle 1. Bis auf die unter die GIP fal-
beim Kunden (falls nicht Endkunde) bzw. Endkunden/ lenden Druckgeräte kann der Hersteller auch freiwillig eine
Betreiber Probleme mit der Zuordnung zu anderen Richtli- höhere Kategorie mit den entsprechenden Konformitätsbe-
nien. wertungsverfahren wählen.
Darüber hinaus müssen Druckgeräte, die unterhalb speziell Für die Einteilung in Kategorien müssen die Druckgeräte bei
definierter Grenzen hinsichtlich Volumen, Druckvolumen- bekanntem Druck und Volumen bzw. bekannter Nennweite

Tabelle 1
Modulkategorien nach PED
Kategorie Konformitätsbewertungsverfahr en
Konformitätsbewertungsverfahren
Ohne Gute Ingenieurpraxis (GIP)
I Modul A (Interne Fertigungskontrolle)
II Modul A1 (Interne Fertigungskontrolle mit Überwachung der Abnahme) oder
Modul D1 (Qualitätssicherung Produktion) oder
Modul E1 (Qualitätssicherung Produkt)
III Modul B1 (EG- Entwurfsprüfung) + D (Qualitätssicherung Produktion) oder
Modul B1 (EG-Entwurfsprüfung) +F (Prüfung der Produkte) oder
Modul B (EG-Baumusterprüfung) + E (Qualitätssicherung Produkt) oder
Modul B (EG-Baumusterprüfung) + C1 (Konformität mit der Bauart) oder
Modul H (Umfassende Qualitätssicherung)
IV Modul B (EG-Baumusterprüfung) + D (Qualitätssicherung Produktion) oder
Modul B (EG-Baumusterprüfung) + F (Prüfung der Produkte) oder
Modul G (EG-Einzelprüfung) oder
Modul H1 (Umfassende Qualitätssicherung mit Entwurfsprüfung und besonderer Überwachung der Abnahme

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noch nach dem zugeordneten Fluid spezifiziert werden. Die sich die Notwendigkeit, dieses aus den einzelnen Bestellun-
Richtlinie unterscheidet Fluide nach der Gruppe 1 (gefähr- gen nachzuvollziehen und vor allem im Hinblick auf die
liche Fluide mit den Eigenschaften explosionsgefährlich, Zukunft konsequent zu dokumentieren.
hochentzündlich, leicht entzündlich, entzündlich mit maxi-
Eine andere Möglichkeit für den Hersteller wäre gewesen,
mal zulässiger Temperatur über dem Flammpunkt), sehr gif-
diese Zuordnung zu umgehen und alle Ventile unabhängig
tig, giftig und brandfördernd) und Fluiden der Gruppe 2 (son-
von Druck und Fluid in Kategorie III einzustufen und ent-
stige Fluide) und verweist zur Zuordnung auf die Richtlinie
sprechend zu zertifizieren, um auch gleichzeitig sich even-
67/548/EWG zur Angleichung der Rechts- und Verwaltungs-
tuell in Zukunft abzeichnende Möglichkeiten der Erweiterung
vorschriften für die Einstufung, Verpackung und Kennzeich-
mit abzudecken. Mit der Wahl der Kategorie III müssten
nung gefährlicher Stoffe [19]. Speziell die Zuordnung der
jedoch alle Ventiltypen entweder einer Baumuster- (Modul
Fluide zur entsprechenden Gruppe stellt viele Hersteller (be-
B) oder Entwurfsprüfung (Modul B1) unterzogen werden bzw.
sonders KMU), die vor allem im Bereich des Maschinen-
das Qualitätssicherungssystem einer sehr umfassenden
baus angesiedelt sind, vor größere Probleme.
Begutachtung mit Überwachung (Modul H) unterzogen wer-
Am Beispiel eines Herstellers aus dem Bereich der Ventil- den. Diese freiwillige höherwertige Zertifizierung würde für
technik (Leitungsventile) soll diese Problematik verdeutlicht den Hersteller einen erheblichen Mehraufwand an Zeit und
werden. Der Ventilhersteller fertigt Ventile mit unterschied- Kosten bedeuten.
licher Größe (Nennweite von 32 mm bis 250 mm) und für
Nach der erfolgten Zuordnung der Ventile zu den einzelnen
unterschiedliche Drücke (Betriebsdruck von 16 bar bis
Ventiltypen durch den Hersteller beauftragte dieser die BAM
100 bar) für Rohrleitungen in chemischen Anlagen und Werk-
mit der anschließend notwendigen Zuordnung der Fluide zu
zeugmaschinen für eine Vielzahl von Fluiden (ca. 2000 Gase
den vier möglichen Fluidgruppen (siehe Tabelle 2). Leider
und Flüssigkeiten der jeweiligen Gruppe 1 und 2) her. Die
konnten für viele Flüssigkeiten (speziell Emulsionen aus dem
Fluide reichen dabei von Abwasser über Emulsionen und
Bereich Werkzeugmaschinen) weder vom Hersteller noch
Schmieröle bis hin zu Erdgas und Wasserstoff. Durch die
von seinen Kunden genaue Spezifikationen (zu teilweise nur
Kombination von Druck, Nennweite und Fluid ergeben sich
in der Praxis verwendeten, aber nicht genau definierten Na-
für den Hersteller verschiedene Kategorien von Druck-
men) gegeben werden. Alle nicht weiter zu spezifizierenden
geräten, von nur unter gute Ingenieurpraxis fallend bis Kate-
Flüssigkeiten mussten damit aus Sicherheitsgründen der
gorie III, Beispiele siehe Tabelle 2. Demzufolge stehen für
Fluidgruppe 2 der Flüssigkeiten und damit die entsprechen-
den Hersteller auch die entsprechenden verschiedenen
den Ventile der Kategorie II zugeordnet werden. Die Mehr-
Konformitätsbewertungsverfahren zur Verfügung, siehe
zahl der Ventile konnte jedoch nach eindeutiger Fluidzuord-
Tabelle 1.
nung als unter die GIP fallend aus der Zertifizierung heraus-
Vor In-Kraft-Treten der PED wurden die Ventile nur durch genommen werden.
den Hersteller selbst bzw. den DVGW (zur Erlangung des im
Bei den Ventilen der Kategorie III mit großer Nennweite wur-
gesetzlich nicht geregelten Bereiches angesiedelten DVGW-
de vom Hersteller in Anbetracht der in der Vergangenheit
Prüfzeichens als Nachweis der sicherheitstechnischen und
kleinen Produktions- und Verkaufsmengen zunächst aus
ggf. funktionellen Eignung) geprüft. Die Zuordnung der Ven-
Kostengründen auf eine Zertifizierung verzichtet. Diese Ven-
tile zur Verwendung mit bestimmten Flüssigkeiten bzw.
tile wurden dementsprechend bis auf Weiteres aus dem Lie-
Gasen seitens des Herstellers war hauptsächlich über die
ferprogramm gestrichen. Somit konnten alle verbleibenden,
Zuordnung der Dichtungsmaterialien auf Grund der Erfah-
in Kategorie II eingeordneten Ventile nach Modul D1 (Quali-
rungen bzw. spezieller Eignungsnachweise geregelt. Es
tätssicherung Produktion) zertifiziert werden, wobei der Auf-
wurde versucht, das Dichtungsmaterial so zu wählen, dass
wand zur Klärung der angesprochenen Problematik wesent-
möglichst viele bzw. alle Fluide abgedeckt werden konnten.
lich höher war als der reine Zertifizierungsaufwand.
Die Prüfung der Ventile war vom Verwendungszweck unab-
hängig. Mit In-Kraft-Treten der PED wurde der Hersteller erst-
Zertifizierung nach TPED
malig mit der eindeutigen Zuordnung seiner Ventile zu den
o. g. Fluidgruppen konfrontiert, da speziell von dieser der Im Falle der Zuordnung zur TPED wird in diesem Beitrag nur
Weg der Konformitätsbewertung abhängt. Da in früherer Zeit die Konformitätsbewertung im Hinblick auf das Inverkehr-
nur die Fluide dem Namen nach erfasst wurde, nicht jedoch bringen neuer ortsbeweglicher Druckgeräte betrachtet. Der
die Zuordnung der Fluide zu einzelnen Ventiltypen, ergab erste Schritt umfasst im Sinne des Anwendungsbereiches

Tabelle 2
Einteilung von Ventilen nach PED

Kategorie
Nennweite NW Druckstufe PN NW x PN Gase Flüssigkeiten
[mm] [bar] [mm bar] Gruppe 1 Gruppe 2 Gruppe 1 Gruppe 2
32 40 1280 II GIP GIP GIP
32 64 2048 II GIP II GIP
40 40 1600 II I GIP GIP
40 64 2560 II I II GIP
125 40 5000 III II II GIP

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der Richtlinie die Zuordnung der ortsbeweglichen Druck- Kraft-Treten der TPED ausschließlich in den Geltungsbereich
geräte zur Gasart bzw. zum Gefahrgut (Klasse 2 bzw. An- der Richtlinie 93/42/EWG über Medizinprodukte fielen. In
hang VI der Richtlinie 1999/36/EG), die immer durch den diesem Falle wurden nur die im Gasflaschenventil integrier-
Hersteller und/oder den Kunden spezifiziert wird. Im Gegen- ten Druckminderer, die größtenteils den in der Vergangen-
satz zur PED ist die Anzahl der in Frage kommenden Gase heit gefertigten einzelnen Druckminderern (die hinter dem
von vornherein bekannt. Ist diese Bedingung erfüllt, muss Gasflaschenventil angeordnet waren) entsprechend den An-
ermittelt werden, ob die zu betrachtenden Stoffe in Ihren forderungen und Konformitätsbewertungsverfahren der
Mengen über die allgemeinen Ausnahmebestimmungen für Richtlinie 93/42/EWG zertifiziert. Die Kennzeichnung mit dem
kleinere Mengen und für Sonderfälle für den Gefahrgut- CE-Zeichen und der vierstelligen Kennnummer der Benann-
transport auf der Straße und für die Eisenbahnbeförderung ten Stelle nach Richtlinie 93/42/EWG erfolgte auf dem Druck-
gefährlicher Güter vom Beförderungsverbot ausgenommen minderer.
sind und entsprechend keiner anerkannten Umschließung
Die angesprochenen Gasflaschenventile mit integriertem
bedürfen. Konsequenterweise sind dann auch keine Zertifi-
Druckminderer fallen jedoch per definitionem (als Ventile von
zierungen nach TPED erforderlich. Diese Information liegt
Gefäßen für die Beförderung von Gasen der Klasse 2) eben-
dem Hersteller ebenfalls in der Regel vor. Im Gegensatz zur
falls in den Geltungsbereich der TPED und sind somit einem
PED sind damit schon alle in Frage kommenden Ausschluss-
Konformitätsbewertungsverfahren für die entsprechende
kriterien berücksichtigt.
Kategorie der TPED durch eine für die TPED Benannte
Die ortsbeweglichen Druckgeräte werden entsprechend ih- Stelle zu unterziehen. Hierbei werden alle druckbezogenen
rem Gefahrenpotenzial in drei Kategorien (Kategorie 1 bis 3 Risiken und Eigenschaften des Gesamtgerätes (Ventil und
mit zunehmendem Gefahrenpotenzial) eingeteilt, wobei sich Druckminderer) betrachtet. Nach erfolgreicher Zertifizierung
das Gefahrenpotenzial nur aus dem Prüfdruck und dem ist das Gesamtgerät zusätzlich mit dem π-Zeichen mit oder
Volumen des Gefäßes ergibt, siehe Tabelle 3. ohne vierstellige Kennnummer der Benannten Stelle nach
TPED zu kennzeichnen.
Alle Ventile und sonstige Ausrüstungsteile mit unmittelbarer
Sicherheitsfunktion für das ortsbewegliche Druckgerät sind Die Notwendigkeit der Doppelzertifizierung und Doppel-
mindestens dem gleichen Konformitätsbewertungsverfahren kennzeichnung mit auch noch verschiedenen Konformitäts-
wie das entsprechende Druckgefäß zu unterziehen. Die Ka- kennzeichen führte bei vielen Herstellern und deren Kunden
tegorien einschließlich ihrer Konformitätsbewertungsver- zu erhöhten Unsicherheiten und Nachfragen. Viele für die
fahren entsprechen denen der drei höchsten Kategorien der Richtlinie 93/42/EWG Benannte Stellen wurden ebenfalls von
PED. Wie im Falle der PED kann sich der Hersteller auch dieser Entwicklung überrascht und konnten ihren Kunden
freiwillig für ein Verfahren entscheiden, das für die höheren keine befriedigende Hilfe anbieten. Für die Hersteller bedeu-
Kategorien vorgesehen ist. Im Gegensatz zur PED zeigen tete die Doppelzertifizierung durch Hinzukommen von
sich in der Praxis keine bzw. nur geringe Probleme bei der Baumusterprüfungen und vor allem Überwachungen des
Zuordnung der ortsbeweglichen Druckgeräte zu den Kate- Qualitätssicherungssystems nach TPED einen erheblichen
gorien. zusätzlichen Aufwand und erhöhte Kosten. Gerade im Be-
reich der Überwachung des Qualitätssicherungssystems
Probleme sind hier hauptsächlich im Bereich der Anwen-
machte es sich negativ bemerkbar, dass es sehr wenig Be-
dung der TPED für bestimmte ortsbewegliche Druckgeräte
nannte Stellen gibt, die gleichzeitig die sich größtenteils über-
bei gleichzeitiger Anwendung durch andere, früher in Kraft
schneidende Überwachung nach beiden Richtlinien abdek-
getretene europäische Richtlinien zu sehen. So existieren
ken können. Es kann somit nicht ausgeschlossen werden,
z. B. auf dem Markt seit einigen Jahren Gasflaschenventile
dass auch weiterhin einige Gasflaschenventile mit integrier-
mit integriertem Druckminderer für medizinischen Sauerstoff
tem Druckminderer ohne Zertifizierung nach TPED und
für die Anwendung im medizinischen Bereich, die vor In-

Tabelle 3
Modulkategorien nach TPED

Kategorie Konformitätsbewertungsverfahr en
Konformitätsbewertungsverfahren
1
(< 300 bar x Liter) Modul A1 (Interne Fertigungskontrolle mit Überwachung der Abnahme) oder
Modul D1 (Qualitätssicherung Produktion) oder
Modul E1 (Qualitätssicherung Produkt)
2
(> 300 und Module B1 (EG- Entwurfsprüfung) + D (Qualitätssicherung Produktion) oder
< 1500 bar x Liter) Module B1 (EG-Entwurfsprüfung) +F (Prüfung der Produkte) oder
Module B (EG-Baumusterprüfung) + E (Qualitätssicherung Produkt) oder
Module B (EG-Baumusterprüfung) + C1 (Konformität mit der Bauart) oder
Modul H (Umfassende Qualitätssicherung)
3 Module B (EG-Baumusterprüfung) + D (Qualitätssicherung Produktion) oder
(> 1500 bar x Liter) Module B (EG-Baumusterprüfung) + F (Prüfung der Produkte) oder
Modul G (EG-Einzelprüfung) oder
Modul H1 (Umfassende Qualitätssicherung mit Entwurfsprüfung und
besonderer Überwachung der Abnahme

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somit ohne π-Zeichen auf dem Markt anzutreffen sind. Spä- Zusammenfassung
testens hier muss die noch einzurichtende Marktüber-
wachung in Zukunft greifen. Die Druckgeräte-Richtlinien 97/23/EG über Druckgeräte
(PED) und 1999/36/EG über ortsbewegliche Druckgeräte
Anforderungen an den Betrieb (TPED) regeln die Auslegung, Fertigung und Konformitäts-
bewertung (PED) bzw. das Inverkehrbringen neuer orts-
zertifizierter Druckgeräte beweglicher Druckgeräte, die Neubewertung der Konformi-
Nach der erfolgreichen Zertifizierung der Druckgeräte ent- tät vorhandener ortsbeweglicher Druckgeräte und die wie-
sprechend den europäischen Richtlinien wird der nationale derholte Verwendung und wiederkehrende Prüfung (TPED)
Betrieb durch entsprechende nationale Regelungen gere- für Druckgeräte auf dem europäischen Markt. Teilweise sind
gelt. Für ortsfeste Druckgeräte und für ortsbewegliche Druck- sie in Kombination und Wechselwirkung mit anderen euro-
geräte, die nach der Beförderung in eine ortsfeste Anlage päischen Richtlinien, wie z. B. der Richtlinie 67/548/EWG
(z. B. in eine stationäre Feuerlöschanlage) eingebracht wer- für die Einstufung, Verpackung und Kennzeichnung gefähr-
den, ist in Deutschland die Verordnung über Sicherheit und licher Stoffe und der Richtlinie 93/42/EWG über Medizin-
Gesundheitsschutz bei der Bereitstellung von Arbeitsmitteln produkte. Die Rahmenrichtlinien 94/55/EG für den Gefahr-
und deren Benutzung bei der Arbeit, über Sicherheit beim guttransport auf der Straße und 96/49/EG für die Eisenbahn-
Betrieb überwachungsbedürftiger Anlagen und über die beförderung gefährlicher Güter, auf die die TPED aufbaut
Organisation des betrieblichen Arbeitsschutzes (Betriebs- nehmen hier eine Sonderrolle ein. Außerhalb des Gefahr-
sicherheitsverordnung – BetrSichV) [20] zuständig. Der Be- guttransportes sind auch weiterhin nach dem Inverkehr-
trieb ortsbeweglicher Druckgeräte wird in Zukunft durch die bringen weitere nationale Vorschriften, wie z. B. die BetrSichV,
VoD geregelt. Auch hier ergeben sich wiederum Probleme zu beachten und anzuwenden. Die Vielzahl der für den Her-
einerseits mit der Auslegung der nationalen Vorschriften und steller zu betrachtenden Richtlinien birgt in der Praxis Un-
andererseits mit dem Prüfumfang nach nationalen Vorschrif- klarheiten und damit auch erhöhte Risiken, die durch inten-
ten, soweit dieser schon teilweise bzw. komplett durch die sive Informationen und Zusammenarbeit mit Benannten Stel-
Zertifizierung nach einer Richtlinie abgedeckt wird. len und nationalen Behörden weiterhin gezielt abgebaut
werden müssen.
Als Beispiel im Bereich der PED seien Atemschutzgeräte
(hier Baugruppe „Atemschutzflasche und Ventil“ nach PED)
genannt. Entsprechend der BetrSichV ist für diese Baugrup- Literatur
pe eine Prüfung vor Inbetriebnahme auf ihren „ordnungsge-
[1] Richtlinie 97/23/EG des Europäischen Parlaments und
mäßen Zustand hinsichtlich der Montage, ... und der siche-
des Rates vom 29. Mai 1997 zur Angleichung der
ren Funktion“ durch eine Befähigte Person oder eine
Rechtsvorschriften der Mitgliedsstaaten über Druck-
Zugelassene Überwachungsstelle entsprechend BetrSichV
geräte
gefordert. Die sichere Funktion wird im Rahmen der erfolg-
ten EG-Baumusterprüfung nach PED und der Überwachung [2] Richtlinie 1999/36/EG des Rates vom 29. April 1999
des Qualitätssicherungssystems durch die Benannte Stelle über ortsbewegliche Druckgeräte einschließlich Richt-
und die Montage im Rahmen der von der PED geforderten linie 2001/2/EG der Kommission vom 4. Januar 2001
Abnahme durch den Hersteller und ebenfalls der Überwa- zur Anpassung der Richtlinie 1999/36/EG des Rates
chung des Qualitätssicherungssystems durch die Benannte über ortsbewegliche Druckgeräte an den technischen
Stelle geprüft. Hier stellt sich somit die Frage, welche Fortschritt und Entscheidung 2001/107/EG der Kom-
zusätzlichen Prüfungen die Befähigte Person oder Zugelas- mission vom 25. Januar 2001 zur Verschiebung des
sene Überwachungsstelle noch ausführen muss. Diese Fra- Anwendungsdatums der Richtlinie 1999/36/EG des
ge wird derzeit leider noch sehr unterschiedlich beantwor- Rates über ortsbewegliche Druckgeräte hinsichtlich
tet. Wünschenswert wäre in diesem Zusammenhang, dass bestimmter Geräte und Richtlinie 2002/50/EG der Kom-
die nach PED Benannte Stelle auch gleichzeitig diese Prü- mission vom 6. Juni 2002 zur Anpassung der Richtlinie
fung mit anbietet. 1999/36/EG des Rates über ortsbewegliche Druck-
geräte an den technischen Fortschritt und Entscheidung
Ein weiteres Beispiel stellen die in eine ortsfeste Anlage inte-
2003/525/EG der Kommission vom 18. Juli 2003 zur
grierten ortsbeweglichen Druckgeräte dar, die vor der ersten
Verschiebung des Anwendungsdatums der Richtlinie
Befüllung einer erstmaligen Prüfung nach TPED unterzogen
1999/36/EG des Rates über ortsbewegliche Druck-
werden müssen. Die später notwendigen wiederkehrenden
geräte hinsichtlich bestimmter Geräte
Prüfungen sind nach dem Einbau durch die BetrSichV gere-
gelt. Besteht der Bedarf, das ortsbewegliche Druckgerät im [3] Verordnung über Druckbehälter, Druckgasbehälter und
Laufe seines Lebens wieder aus der Anlage herauszuneh- Füllanlagen (Druckbehälterverordnung – DruckbehV)
men und als ortsbewegliches Druckgerät im herkömmlichen vom 27. Februar 1980, seit 1. Januar 2003 außer Kraft
Sinne zu verwenden, muss nach dem derzeitigen Stand der gesetzt
Diskussion erst eine Neubewertung nach TPED erfolgen. Als
[4] 14. Verordnung zum Geräte- und Produktsicherheits-
Argument wird hauptsächlich die nicht im herkömmlichen
gesetz (Druckgeräteverordnung) 14. GPSG vom 27.
Sinne bestimmungsgemäße Verwendung des ortsbeweg-
September 2002
lichen Druckgerätes angeführt, das in der Anlage eventuell
zusätzlichen Belastungen, wie z. B. Wechselbelastungen [5] Verordnung über ortsbewegliche Druckgeräte (VoD),
ausgesetzt wurde. aktuelle Fassung – Entwurf vom 28. November 2003

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[6] Bekanntmachung (A 44/26.00.70-13-1/3 Va 02) über [14] Richtlinie 95/16/EG des Europäischen Parlaments und
Ortsbewegliche Druckgeräte Anwendung der Richt- des Rates vom 29. Juni 1995 zur Angleichung der
linie 1999/36/EG vom 9. Januar 2002, zuletzt geän- Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über Aufzüge
dert durch Änderung der Bekanntmachung über Orts-
[15] Richtlinie 73/23/EWG des Rates vom 19. Februar 1973
bewegliche Druckgeräte vom 9. Januar 2002 (A 44/
zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitglied-
26.00.70-13-1/6 Va 03) vom 15. Mai 2003
staaten betreffend elektrische Betriebsmittel zur Verwen-
[7] Richtlinie 94/55/EG des Rates vom 21. November 1994 dung innerhalb bestimmter Spannungsgrenzen, zuletzt
zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitglieds- geändert durch Richtlinie 93/68/EWG des Rates vom
staaten für den Gefahrguttransport auf der Straße, 22. Juli 1993 u. a. zur Änderung der Richtlinie 73/23/
zuletzt geändert durch Richtlinie 2003/28/EG der Kom- EWG
mission vom 7. April 2003
[16] Richtlinie 93/42/EWG des Rates vom 14. Juni 1993
[8] Richtlinie 96/49/EG des Rates vom 23. Juni 1996 zur über Medizinprodukte, zuletzt geändert durch Richtli-
Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedsstaa- nie 2001/104/EG des Europäischen Parlaments und
ten für die Eisenbahnbeförderung gefährlicher Güter, zu- des Rates vom 7. Dezember 2001
letzt geändert durch Richtlinie 2003/29/EG der Kom-
[17] Richtlinie 90/396/EWG des Rates vom 29. Juni 1990
mission vom 7. April 2003
zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitglied-
[9] Richtlinie 87/404/EWG über einfache Druckbehälter, zu- staaten für Gasverbrauchseinrichtungen, zuletzt geän-
letzt geändert durch Richtlinie 93/68/EWG des Rates dert durch Richtlinie 93/68/EWG des Rates vom
vom 22. Juli 1993 u. a. zur Änderung der Richtlinie 87/ 22. Juli 1993 u. a. zur Änderung der Richtlinie 94/396/
404/EWG EWG
[10] Richtlinie 75/324/EWG des Rates vom 20. Mai 1975 [18] Richtlinie 94/9/EG des Europäischen Parlaments und
zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitglied- des Rates vom 23. März 1994 zur Angleichung der
staaten über Aerosolpackungen, zuletzt geändert durch Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten für Geräte und
Richtlinie 94/1/EG der Kommission vom 6. Januar 1994 Schutzsysteme zur bestimmungsgemäßen Verwendung
zur Anpassung der Richtlinie 75/324/EWG des Rates in explosionsgefährlichen Bereichen
zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitglied-
[19] Richtlinie 67/548/EWG des Rates vom 27. Juni 1967
staaten über Aerosolpackungen an den technischen
zur Angleichung der Rechts- und Verwaltungsvorschrif-
Fortschritt
ten für die Einstufung, Verpackung und Kennzeichnung
[11] Europäisches Übereinkommen über die internationale gefährlicher Stoffe, zuletzt geändert durch Richtlinie
Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße (ADR), 2001/59/EG der Kommission vom 6. August 2001 zur
zuletzt geändert durch Ausgabe 2003 vom 1. Januar 28. Anpassung der Richtlinie 67/548/EWG des Rates
2003 zur Angleichung der Rechts- und Verwaltungsvorschrif-
ten der Mitgliedstaaten für die Einstufung, Verpackung
[12] Ordnung für die internationale Eisenbahnbeförderung
und Kennzeichnung gefährlicher Stoffe an den techni-
gefährlicher Güter (RID), zuletzt geändert durch Ände-
schen Fortschritt
rungen 2004 vom 1. Januar 2004 zur Ausgabe 2003
vom 1. Januar 2003 [20] Verordnung über Sicherheit und Gesundheitsschutz bei
der Bereitstellung von Arbeitsmitteln und deren Benut-
[13] Richtlinie 89/392/EWG des Rates vom 14. Juni 1989
zung bei der Arbeit, über Sicherheit beim Betrieb
zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitglied-
überwachungsbedürftiger Anlagen und über die Orga-
staaten über Maschinen, ersetzt durch Richtlinie 98/
nisation des betrieblichen Arbeitsschutzes (Betriebs-
37/EG des Europäischen Parlaments und des Rates
sicherheitsverordnung – BetrSichV) vom 27. Septem-
vom 27. Oktober 1998
ber 2002

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