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„Zwei Seelen schlummern in

Buddhismus zwischen Macht, Anpassung und Befreiung


Von Frank Zechner

Dieser Artikel geht den Fragen nach, wie aus einer Bewegung besitzloser Mönche, die sich um ihre eigene spiritu-
elle Befreiung bemühten, hierarchische staatstragende Institutionen entstanden sind und welche Folgen das für
den Buddhismus im Westen haben kann. Ein Blick in seine historische Verbreitungsgeschichte sucht Antworten.
© Hermi Zangl

Lehrer-Schüler-Beziehung gemeinsam.
Oben sitzt der weise Meister, unten
buckeln die verblendeten Schüler. Es wird
belehrt und wenig miteinander gesprochen
– Monolog statt Dialog.

Ist das der Weg zur Befreiung?


Ein Blick in die buddhistische Geschich-
te zeigt, wie sich aus einer Lehre zur eige-
nen Befreiung langsam staatstragende Ein-
richtungen mit entsprechenden hierarchi-
schen Beziehungsmustern entwickelten.

Wie alles anfing


Im fünften Jahrhundert (v.u.Z.) waren
die unterschiedlichsten Gesellschaftssyste-
me in der fruchtbaren Gangesregion des

W
ieviel Hierarchie braucht Nicht-Mönche herab. Zen-Meister predi- nördlichen Indiens im Umbruch. Die
man, um Befreiung zu gen die Leerheit der Dinge, um an- großen Städte entstanden, die neu aufstre-
erlangen?“, könnte ein schließend im Hotelzimmer einen guten bende Gesellschaftsschicht der Händler
buddhistisches Rätsel Cognac zu leeren. Halbwüchsige tibetische und Handwerker gewann an Macht und
lauten. Die Antwort fällt nicht leicht, Lamas sitzen auf prunkvollen Thronen Einfluss. Die eigene religiöse Tradition des
schaut man sich in der buddhistischen Sze- und belehren ihre grauhaarigen, unwissen- Brahmanismus war zu einem dörflichen
ne um. Da preisen Theravada-Mönche das den Schüler. Mögen dies auch Einzeler- Ritualismus erstarrt. Seine Antworten auf
zölibatäre Mönchstum als sichersten Weg scheinungen sein, so ist doch vielen bud- spirituelle Fragen befriedigten immer weni-
zum Erwachen und schauen mitleidig auf dhistischen Traditionen die hierarchische ger Menschen. Es entstand eine bunte Sze-

36 U&W 42 BUDDHA UND FREUD – WENN DIE PSYCHE KRANK IST


meiner Brust ...“ Studium

ne religiöser Lehrer und Heilsucher. Unter- zeigt, dass Erleuchtung nicht an eine be- folgsstory des Buddhismus und seiner Aus-
schiedlichste religiöse Ansätze warben um stimmte Lebensweise gebunden ist. Ent- breitung in ganz Asien forderte ihren Tri-
ihre Gunst: Materialisten, die jeden Glau- scheidend ist die eigene spirituelle Praxis, but. Aus einem Großteil der besitzlosen,
ben an Übersinnliches ablehnten. Asketen, die der Buddha im Achtfachen Pfad darge- umherwandernden Mönchsgemeinschaften
die ihren Körper solange quälten, bis sie legt hat. Zusammengefasst ist dies die Pra- wurden im Laufe der Jahrhunderte staats-
nichts mehr spürten. Suchende, die sich xis in ethischem Verhalten, meditativem tragende, hierarchisch-autoritär strukturier-
wie Hunde benahmen. Yogis, die mit un- Training und der Entwicklung von Weis- te Institutionen. Doch schauen wir uns ei-
terschiedlichsten Fastentechniken und heit. nige Höhepunkte dieses Prozesses an.
Atemübungen experimentierten.
In dieser bewegten Zeit wuchs Siddhar- Einsicht und nicht Unterwürfigkeit Ashoka, der erste „buddhistische
tha als zukünftiger Thronfolger behütet an sind gefragt Kaiser“
einem kleinen Fürstenhof am Fuße des Hi- Ziel ist die Entwicklung eines entspann- Der erste große königliche Förderer war
malaya auf. Auch ihn befriedigte der mate- ten, mitfühlenden, nicht anhaftenden Um- der mächtige Kaiser Ashoka (Regierungs-
rielle Wohlstand und die Aussicht auf eine gangs mit eigenen Gefühlen, anderen Men- zeit 268-232 v.u.Z.). Sein Reich umfasste
glänzenden Karriere nicht. Enttäuscht vom schen und weltlichen Dingen. Dies wird den ganzen indischen Subkontinent (außer
weltlichen Treiben machte er sich auf die nicht dadurch erreicht, dass man festgelegte den Südzipfel), das heutige Pakistan und
spirituelle Suche und schloss sich der Be- „Weisheiten“ unterwürfig übernimmt, son- Afghanistan. Aus seinen Inschriften erfah-
wegung der Wanderasketen an. Er übte mit dern indem man die Dinge prüft, Mitge- ren wir, dass bei seinem Eroberungskrieg
unterschiedlichen Lehrern, praktizierte ex- fühl trainiert und Einsicht in die Funktions- gegen das Gebiet Kalinga 100.000 Men-
treme Fastenübungen und kontrollierte sei- weise des eigenen Geistes entwickelt. Dieses schen hingemetzelt und 150.000 Menschen
nen Atem so stark, dass ihm die Luft weg „antiautoritäre Prinzip“ spiegelte sich auch zwangsweise deportiert wurden (Johnson
blieb. Doch all dieses verkrampfte Bemü- im gegenseitigen Umgang der Mönche wi- 1998: 71). Dieses verheerende Blutver-
hen brachte ihn nicht zur vollen Befreiung der. Respekt und Wertschätzung vor dem gießen bewirkte in ihm eine innere Um-
vom alltäglichen Leid und seinen Ursachen Anderen und seinen Erfahrungen waren die kehr zum Buddhismus. Er soll sich vom
der Gier, der Abneigung und der Unwis- Grundlage. Entscheidungen wurden in ge- grausamen Herrscher zum mildtätigen
senheit. Erst als er seine Manipulationsver- meinsamen Diskussionen durch Konsens Monarchen und Förderer der Lehre des
suche aufgab und entspannt die Natur sei- gefunden. Der Buddha und die älteren Buddha gewandelt haben. Im ganzen
nes Geistes betrachtete, erwachte er aus Mönche versuchten zu überzeugen und Reich ließ er seine neuen Prinzipen einer
dem Sumpf der emotionalen Verstrickun- nicht anzuordnen. Dieses auf eigener Ein- gerechten Regierung in Stein dokumentie-
gen und falschen Sichtweisen. sicht beruhende Prinzip ist einer der we- ren. Es mag schon sein, dass diese Edikte
Nach diesem spirituellen Aufwachen sentlichen Aspekte der Lehre des Buddha. „einzigartige Dokumente edler Menschlich-
zog er bettelnd umher und teilte seine Ein- Selbst als der Buddha im Sterben lag, keit“ (Hecker 1991: Einführung) sind, doch
sichten mit jedem, der es wissen wollte. vermied er es, eine starre hierarchische wie sie im Alltag der Einwohner umgesetzt
Langsam entstand eine religiöse Gemein- Ordnung mit einem Schuloberhaupt ein- wurden, davon erfahren wir nichts. Um
schaft miteinander Praktizierender. Viele zuführen. „Dann richtete der Erhabene an den Buddhismus weiter zu verbreiten,
lebten wie der Buddha sexuell enthaltsam den ehrwürdigen Ananda die Worte: ‘An- schickte er auch buddhistische Mönche zu
und wanderten bettelnd umher. Andere anda, es könnte euch vielleicht der Gedan- benachbarten Königreichen.
blieben weiter in ihren Familien und unter- ke kommen: ‘Der Lehrer, der uns das Wort
stützten die umherziehenden Mönche. verkündet hat, ist dahingegangen, wir kön- Sein Sohn Mahinda missionierte 250
nen uns nun auf keinen Lehrer mehr beru- v.u.Z. erfolgreich den König von Sri Lanka,
Auch Haushälter wurden Heilige fen.’ Aber so dürft ihr die Sache nicht se- Devanampiya Tissa, zur Lehre des Buddha.
Obwohl der Buddha (der Erwachte) die hen, Ananda. Die Lehre und die Ordensre- Dort entfaltete sich der Buddhismus so
mönchische Lebensweise als geeigneter zur geln, die ich euch gegeben habe, die sind prächtig, dass zwischen dem neunten und
spirituellen Entwicklung ansah, sprach er euer Lehrer nach meinem Ende.“ (Digha zwölften Jahrhundert die buddhistischen
den Haushältern nicht die Möglichkeit zur Nikaya 16.1.1) Klöster die größten Feudalherren mit ent-
Heiligkeit ab. Im Anguttara Nikaya 6,119- sprechendem Landbesitz wurden (Car-
139 finden sich einundzwanzig Haushälter, Doch wie so oft im Leben, kam es an- rithers 1989: 147). Die großen Klostersyste-
die das „Todlose“ verwirklicht haben. Dies ders, als es sich der Buddha dachte. Die Er- me wurden von Verwandten der königli-

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Studium

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chen Familie oder im Ruhestand befindli- derum mit kräftiger För-
cher Könige gegründet und dadurch ent- derung des chinesischen
standen „enge verwandtschaftliche Bindun- Kaisers. Auch hier kon-
gen zwischen den weltlichen Machthabern trollierten die Herrscher
und den maßgeblichen Ordensältesten“ durch Einsetzen der
(Carrithers 1989: 153). offiziellen Leitung der
Mönchsorganisationen
... nach Burma den Buddhismus (Chen
Obwohl die ersten buddhistischen Kon- 1973: 241). Diese staatli-
takte schon auf das dritte Jahrhundert u.Z. che Kontrolle hält mit
zurückgingen, kam es erst nach der gewalt- kleinen Unterbrechungen
samen Vereinigung Unter- und Oberburma bis zum heutigen Tag an.
durch König Anawrahta (1044-1077) auf
dessen Einladung und Förderung zur ent- ... nach Korea und
scheidenden Ausbreitung des Buddhismus Japan
in Burma (Myanmar). Vom China des vierten
Jahrhunderts gelangte der
... nach Thailand Buddhismus nach Korea
Auch in Thailand wurde der Buddhis- und von dort im sechsten
mus maßgeblich von den Herrschenden Jahrhundert weiter nach
gefördert und 1292 der Theravada-Bud- Japan. Es erübrigt sich fast
dhismus von König Rama Khambheng schon, zu erwähnen, das
(1275-1317) zur Staatsreligion erhoben. dies durch Einladung des
„Eine Besonderheit des Buddhismus in japanischen Hofes statt-
Thailand (...) liegt in der Organisation des fand. Der Kaiser und sein
Sangha als einer nationalen, im wesentli- Adel waren von der chi-
chen vom Staat kontrollierten Einrichtung. nesischen Kultur und dem buddhistischen staatlichen Macht. Trotz oder wegen (?)
(...) Durch die Gesetzgebung wurde eine Zeremoniell fasziniert. Diese Faszination der vielen erleuchteten Meister in Tibet
Hierarchie von geistlichen Ämtern nach blieb auch nach der Entmachtung des Kai- hat der institutionalisierte Buddhismus
dem Vorbild der zivilen Thai-Verwaltung sers durch die Samurai bestehen. Im Ge- nichts zur Demokratisierung der tibeti-
geschaffen (...) Die letzte Entscheidungsge- gensatz zu ihren Vorgängern bevorzugten schen Gesellschaft beigetragen. Bis zur In-
walt hat der König und setzt auch den die neuen Machthaber nicht den kompli- vasion durch die chinesische Armee 1950
buddhistischen Patriarchen ein.“ (Bunnag zierten höfischen Buddhismus, sondern war Tibet ein mittelalterlicher Feudalstaat,
1989: 194) das einfache und klare Zen. Diese Verbin- an dem die buddhistischen Klöster fleißig
dung der japanischen Militärmachthaber Anteil hatten.
... nach China und des Zen-Buddhismus erlebte seine
Die weitere Ausbreitung läuft nach ähn- Blüte ab dem zwölften Jahrhundert und ei- Was hatte der Buddhismus, was die
lichem Muster. Schon im ersten Jahrhun- nen seiner moralischen Tiefstpunkte im Herrschenden nicht hatten?
dert u. Z. wanderten buddhistische Mön- Zweiten Weltkrieg (siehe Victoria 1999). Wie die Geschichte des Buddhismus in
che über die Seidenstraße nach China. Der Asien anschaulich zeigt, hatte er sich maß-
große Durchbruch erfolgte erst im fünften ... nach Tibet geblich durch die Unterstützung der jewei-
Jahrhundert durch maßgebliche Förderung Auch die Ausbreitung im achten Jahr- ligen Machthaber ausgebreitet. Doch wel-
der mongolischen Militärmachthaber der hundert nach Tibet erfolgte nach bewähr- ches Interesse hatten die Machthaber an
nördlichen Dynastie und dem Kaiser Wu tem Muster: Einladung der tibetischen Kö- der Lehre des Buddha? War es die Über-
von Liang (Regierungszeit 502-549), dem nige (Songtsen Gampo 617-649, Trisong zeugungskraft buddhistischer Mönche oder
Herrscher der südlichen Dynastie. Seine Detsen 755-797), Förderung und Kontrolle handfeste Staatsinteressen? Aus der Fülle
Blüte erlebte der Buddhismus in China im durch den König, Entstehung von landbe- des Möglichen möchte ich drei wichtige
siebten bis zum zehnten Jahrhundert, wie- sitzenden Großklöstern, Teilhabe an der Aspekte hervorheben:

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zwischen kultureller Färbung und der Me-


thode zur Befreiung. Anknüpfend an ein
demokratisches Selbstverständnis betonen
sie mehr den spirituellen Austausch unter
Praktizierenden, als Glaubenssätze zu po-
stulieren.

Die Zukunft wird zeigen, ob die zarte


Pflanze des Buddhismus im Westen zu
kleinen asiatisch-buddhistischen Brauch-
tumsgruppen schrumpft oder zur Entwick-
lung einer Kultur des Erwachens beiträgt.
Erstens bietet der Buddhismus eine ver- Doch was passierte, als suchende Hip-
bindende universelle Ideologie, die Men- pies auf staatstragende Mönche trafen? Erst
schen nicht nach Rang, Sippe oder Haut- einmal wenig, da die spirituelle Praxis der Benutzte Literatur
farbe unterteilt, sondern jedem die Mög- Meditation im Vordergrund stand. Die Anguttara Nikaya 6, 119- 139. Nyanaponika
lichkeit zuspricht, ein Buddha zu werden. westlichen Sucher nutzten anfangs mehr (1984): Die Lehrreden des Buddha aus der An-
gereihten Sammlung. Bd. 3, S. 259-260
Diese Einstellung ist besonders geeignet für oder weniger naiv die klösterliche Infra-
Batchelor, St. (1998): Buddhismus für Ungläubi-
Staaten die unterschiedliche Völker ein struktur. Sie machten sich wenig Gedanken ge. Fischer Verlag, Frankfurt.
schließen. über ihr Entstehen und ihre Verwicklung Bunnag, J. ( 1989): „Der Weg der Mönche und
Zweitens wurden mit dem Buddhismus mit der herrschenden Elite. Was zählte, war der Weg der Welt“.- Buddhismus in Thailand,
oft auch andere Elemente einer als höher die eigene Praxis. Schließlich wollte man ja Laos und Kambodscha. In Bechert/Gombrich
(1989): Der Buddhismus. Beck Verlag, München
eingestuften Kultur übernommen. nicht die Welt verändern, sondern eins mit Carrithers, M.B. (1989): „Sie werden die Herren
Und drittens kann die Lehre des Bud- dem Kosmos werden. Diese Herangehens- der Insel sein“-Buddhismus in Sri Lanka. In Be-
dha, dem es ursprünglich um Erwachen weise drückte sich auch in den buddhisti- chert/Gombrich (1989): Der Buddhismus. Beck
ging, auch zum Einlullen der Untertanen schen Buchveröffentlichungen der letzten Verlag, München
Chen, K. (1973): Buddhism in China. Princeton
benutzt werden. Die Erleuchtung rückte in zwanzig Jahre aus. In den meisten Fällen University Press.
weite Ferne. Das selbstbestimmte Prüfen ging es um spirituelle Praxis und ihre Um- Digha Nikaya (DN 16.6. 1). Franke, O. (1913). Das
und Handeln wurde immer mehr vom setzung im Alltag. Erst in den letzten Jah- Buch der Langen Texte des Buddhistischen Ka-
Glauben an Wahrheiten, Vertrösten auf das ren erschienen Bücher von westlichen nons. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen, S.
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nächste Leben und Angst machen vor den Buddhisten, die sich kritisch mit der Situa- Hecker, H. (1991). Die Edikte des Kaisers Asoka.
Qualen der Hölle in den Hintergrund ge- tion in den buddhistischen Heimatländern Bodhi-Blätter 26, Haus der Besinnung, Schweiz
drängt. Immer wieder versuchten buddhisti- auseinandersetzten. Johnson, G. (1998): Indien und Pakistan, Nepal,
sche Reformbewegungen dieses Dilemma Bhutan, Bangladesch, Sri Lanka. Bechtermünz
Verlag, München
aufzulösen. Auch im Westen gaben wiederholte
Robinson, R., Johnson, W. (1997): The Buddhist
Missverständnisse zwischen eingeflogenen Religion. Thomson Publishing
Buddha goes West asiatischen Mönchen und ihren westlichen Schumann, H.W. (1982). Der historische Bud-
Erst als der Buddhismus in den Westen Gastgebern Anlass, über das eigene Selbst- dha. Diederichs Verlag, Köln
Skilton, A. (1997): A concise history of Bud-
kam, änderte sich sein Ausbreitungsmuster. verständnis und das des Gastes nachzuden-
dhism. Windhorse Publications, Birmingham
Im Rahmen der 68-Bewegung pilgerten im- ken. Doch nicht selten führten Klärungs- Victoria, B. (1999): Zen, Nationalismus und
mer mehr Westler aus den USA und Euro- versuche zur Vergrößerung des gegenseiti- Krieg. Barth Verlag, München
pa nach Asien, um dort ihr spirituelles gen Gefühls des Nicht-Verstanden-Seins. Frank Zechner ist Diplom-Psychologe und ar-
Glück zu finden. Ihre Suche führte sie in beitet als Supervisor und Kommunikationstrai-
hinduistische Ashrams, tibetische Flücht- Eine etwas andere Dynamik entstand ner mit Pflegekräften aus dem Gesundheitsbe-
lingscamps und manche in buddhistische bei buddhistischen Lehrern westlichen Ur- reich. Außerdem lehrt er seit einigen Jahren
Meditation in der Theravada Schule der Öster-
Klöster. Einige praktizierten dort für Wo- sprungs. Manche übernahmen die traditio- reichischen Buddhistischen Religionsgesell-
chen, andere wurden Mönch oder Nonne nellen Rollenmuster ihrer Lehrer. Andere schaft und veröffentlichte das Buch: „Die vier
und blieben für Jahre. reflektierten ihre Situation und trennten edlen Wahrheiten des Buddha“ im Piper Verlag.

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