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Entwicklung und Nachnutzung

des Areals der Wiener


Internationalen Gartenschau
von 1974 bis 2016

„Vom Ausstellungsraum zum Kurpark“


Masterarbeit im Fachbereich Landschaftsarchitektur zur Erlangung
des akademischen Grades Diplom-Ingenieurin

Verfasserin: Dipl.-Ing. Anna Galehr


Betreuung: Univ. Prof. Dipl.-Ing. Lilli Lička

Universität für Bodenkultur Wien


Department für Raum, Landschaft und Infrastruktur
Institut für Landschaftsarchitektur
Wien, Oktober 2017

Abstract Die Arbeit behandelt die Geschichte des Areals der Wiener Internationalen Gartenschau
1974 (WIG 74), die als Großereignis aus dem Erfolg der WIG 64 hervorging, von 1974 bis
2016. Im Vergleich zwischen der tatsächlichen Umsetzung des Entwurfs von Erich Hanke
(und weiteren Beteiligten) mit dem gegenwärtigen Kurpark Oberlaa wurde festgestellt, dass
ca. die Hälfte der baulichen Gartenschauelemente in ursprünglicher Form nicht erhalten
oder ganz verschwunden sind. Diese Entwicklung wurde mit Plänen der Gartenschau und
Fotomaterial aus 1974, Luftbildern und einer umfangreichen Bestandsaufnahme vor Ort
erfasst und in graphischer und tabellarischer Form dargestellt. Interviews mit involvierten
ExpertInnen ergaben, worin Beweggründe für bauliche Veränderungen zu suchen und wie
diese mit dem Denkmalschutz zu vereinbaren sind, nachdem ein Nachnutzungskonzept
von damals fehlen dürfte. Ergebnisse: Der schlechte Zustand vieler denkmalgeschützter
Bauten ergab ein Sicherheitsrisiko für ParkbesucherInnen. Teils führte Finanzmangel für die
Restaurierung, teils fehlende Erhaltungswürdigkeit zu deren Entfernung. Die Dokumentation
und historische Aufarbeitung von Veränderungen zum Gebiet der WIG 74 zeigen auf, dass
der Kurpark Oberlaa als Zeitzeugnis seiner Entstehungsepoche zu sehen ist und deshalb
einen geschichtsträchtigen und besonderen Ort Wiens darstellt, den es zu erhalten gilt.
Einleitung Problemaufriss und Ziel der Arbeit
Gartenschauen werden in der Literatur drei Grundfunktionen zugeschrieben. Sie sind in erster
Linie Leistungsschauen der Landschaftsarchitektur und des Gartenbaues, sie dienen zudem als
1975 Werbemedium für die austragende Stadt sowie als Instrument zur Schaffung oder Verbesserung
von Freiräumen (Kienast, 1994, 14). Bei der ersten Wiener Internationalen Gartenschau 1964
wie auch bei der zweiten, der WIG 74, sind diese drei Grundfunktionen, erfüllt worden. Mit
der Standortwahl zur WIG 64 verband die Stadt Wien ihr Interesse, ein Gebiet am nördlichen
Donauufer, auf welchem sich eine informelle Siedlung (Bretteldorf), eine Mülldeponie und
eine ehemalige Militärschießstätte befanden, zu sanieren (Krippner und Lička, 2007, 381 ff).

Für die WIG 74 wurde ein Areal ausgewählt, welches in der Nähe eines
Siedlungsentwicklungsgebiets des 10. Wiener Gemeindebezirks lag und in den Wald-
und Wiesengürtel im Süden Wiens eingegliedert werden sollte. Hier befand sich eine
1985 brach liegende Fläche eines ehemaligen Lehmabbaugebietes für die massenhafte
Ziegelproduktion der Gründerzeit, welche allerdings vor diesem Umbau von der
Bevölkerung als unorganisiertes Naherholungsgebiet genutzt worden war. Beide
Gartenschauareale wurden im Anschluss an diese Leistungsschauen öffentlich und
unentgeltlich zugänglich gemacht (Dimitrou, 1974, 17; Jonas, 1974, 5; Eisterer, 2016).

Das damalige WIG 74 Gelände sollte noch eine weitere „Nutzung“ abdecken,
indem es als Erholungs- und Frischluftzone für die Gäste des gleichzeitig mit der
Gartenschau zu errichtenden Thermalbades Oberlaa konzipiert war. Diese weitere
Nutzungsabsicht, so sollte sich bei den Recherchen zu dieser Arbeit herausstellen,
1994 dürfte hinsichtlich der hinter Terminisierung und Gesamtkonzept der WIG 74 stehenden
Interessenslage eine nicht unbedeutende Rolle gespielt haben. Insgesamt ist
aber festzuhalten, dass für das Konzept dieser neuerlichen Wiener Internationalen
Gartenschau die oben genannten drei Grundfunktionen tragend gewesen sein dürften.

Der heutige Kurpark Oberlaa erfuhr in den letzten 41 Jahren starke Veränderungen. Diese
traten nicht nur durch den Verfall baulicher Einrichtungen oder deren Abbau ein, sondern auch
durch das natürliche Wachstum der Pflanzen. Beim Vergleich von zahlreichen Fotoaufnahmen
aus dem Jahr 1974 mit dem heutigen Bestand sticht ins Auge, dass der Park sich auch in
seiner Struktur stark gewandelt hat. So änderten sich beispielsweise die Sichtbeziehungen:
2011 Wo früher wahrscheinlich ein Blick in die Weite der Landschaft möglich war, ist die Aussicht
der BesucherInnen heute von Baumkronen verstellt und es kann kaum noch erahnt werden,
wo einst in der Ferne der Horizont wahrgenommen werden konnte. Riesige Rasenflächen mit
jungem Baumbestand dienten beispielsweise damals als Ausstellungsflächen für Gartengeräte,
heute genießen dort Menschen - umgeben von hochwüchsigem Baumbestand - auf weißen
Liegen ihre Freizeit. Neben der je spezifischen Bepflanzung wurden den BesucherInnen damals
auch mittels unzähliger Baulichkeiten zeitgenössische Gartenräume aus unterschiedlichen
Teilen der Erde präsentiert, die heute teilweise nur noch als Fragmente vorhanden sind.

1
Methodik Interpretive Historical Research
Am Beginn dieser Arbeit standen eine umfassende Literaturrecherche
und die Sichtung von Primär- und Sekundärquellen, wie zum
Bestand
1974 1974 Beispiel Plan- und Wettbewerbsunterlagen, Originaldokumente,

P
Fachzeitschriften uvm., die in Bibliotheken sowie in öffentlichen
Stadtzentrum

Filmteichstraße
P
44
und privaten Archiven und Sammlungen zu finden waren.
C
Tankste

6
1
45
D
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4
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2

Ein Teil dieser Arbeit bestand darin, historisches Bild- und


5 3 E1
46

P D3

C2
10 47

Kartenmaterial der WIG 74 zusammenzutragen und zu


7

9 43

8
D2
11 12

sichten. Hierfür wurden die umfangreichen Bestände des


B2 13 42
48
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17 15
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Österreichischen Gartenbaumuseums Kagran, der Gartenregion


straße

16
41
14
40

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D1 49

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Süd, des Hessischen Hauptstaatsarchivs Wiesbaden (D), der


19 20

21 38

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Elemente der WIG 74

Österreichischen Nationalbibliothek und des Bezirksmuseums


Grünflächen
37
B
Wege
Wasseranlagen
22
C5

Favoriten sowie Fotos aus Privatbeständen herangezogen.


35a
35b

36 34
35c
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35m
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35n

Bei der anschließenden Plananalyse wurde der Bestand des


31
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30
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31

A5 25

C4
B4
28
gesamten Areals des heutigen Kurparks Oberlaa mittels Begehung
A3

erhoben und mit den damaligen Plänen und Fotos der WIG 74
29
D6
A4

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A2 A1
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B5 C3

verglichen. Dies wurde in graphischer und tabellarischer Form


Kurba 26
Wien
-Süd dstraß A6
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A7
F1

0m 100 m
P
P 27 dargestellt, um einen Überblick über die baulichen Anlagen von
einst und heute zu erreichen. Um Eingriffe und Veränderungen
Wien-Flughafen

Legende

Gärten WIG 74 Gärten der Nationen Gebäude WIG 74


1 Narzissenwiese 27 Industrieschau 35a Plastik der Nationen A1 Kurmittelhaus

im untersuchten Gebiet zeitlich erfassen zu können, wurden


2 Treppengarten 28 Freizeitspiele (für Erwachsene) 35b Spanien A2 Kurhalle
3 Erde 29 Gräsergarten 35c Belgien A3 Thermalhallenbad
4 Mond 30 Bildhauersymposium 35d England A4 Einzelhallen
5 Universum 31 Rosenvergleichsschau 35e CSSR A5 Zelthallen
6 Hölle 32 Baumschulschau 35f Holland A6 Tourotel
7 Gschroppengarten 33 Gregor Mendelgarten 35g Schweiz A7 Kurpension

Luftbilder des Bundesamts für Eich- und Vermessungswesen


8 Modellbootkai 34 Sommerblumenvergleichsschau 35h Ungarn B1 Schwechater Festzelt
9 Modelleisenbahn 35 Gärten der Nationen 35i Japan B2 Aussichtsrestaurant
10 Hochzeitsgarten 36 Begoniengarten 35j/k/l Unbekannt B3 Schenke
11 Freizeitspaß 37 Weinlehrpfad 35m Deutschland B4 Clubhaus
12 Putzerlgarten 38 Österr. Landeshauptstädte 35n Deutschland B5 Kurcafé-Konditorei/Ladengruppe
13 Partygarten 39 Lehrschau der Gärtnerinnung C1 Digitalishaus/Turmglashaus
Wasseranlagen WIG 74

aus den Jahren zwischen 1975 und 2016 (in unterschiedlichen


14 Paradiesgarten 40 Pannonischer Lehrpfad C2 Gschroppenhaus
D1 Seerosenteich
15 Utopischer Garten 41 Clusiusgarten C3 Schilfhütten
D2 Schwanensee
16 Irisgarten 42 Österr. Berggarten C4 Wetterstation
D3 Filmteich
17 Wassergarten 43 Kinderzoo/Verwaltung/Milchbar C5 Bauhof
D4 Wassertal
18 Staudengarten 44 Musterhäuser
D5 Schilfteich
19 Flamingowiese 45 Frühlingsweg Verkehrsmittel
D6 Kurteich

Jahresabständen) für die vergleichende Arbeit herangezogen.


20 Seerosensteg 46 Filmteichgelände E1 Monorail
21 Konzertgarten 47 Wildstaudengarten Eingänge F1 Straßenbahn
22 Apothekergarten mit -pavillon 48 Wassertal A Südeingang P Parkplatz
23 Hobbyschau 49 Rosengarten B Westeingang
24 Lehrschau der Junggärtner 50 Dahliengarten/Hyazinthen C Nordeingang Zeichnung und graphische Darstellung der Pläne 1974 u. 2016 : Anna Galehr
Plangrundlagen: WStLA, M. Abt. 471, A8; WVG, 1974, Orientierungsplan
25 Kurgarten 51 Terrassengarten im Wassertal D Nordosteingang
26 Kurvorplatz

Expertinneninterviews
2016 Um ein möglichst lückenloses Ergebnis der Arbeit zu erreichen,
Bestand 2016
wurden zusätzlich erstmals ExpertInnen zur WIG 74 und zu den
Stadtzentrum
P

B8
Veränderungen des heutigen Kurparks Oberlaa befragt. Dies wurde
Filmteichstraße

bei dieser Arbeit notwendig, da einige bislang offen gebliebene


Tankste

D B7
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N4

N1

Fragen nicht mittels schriftlicher Quellen beantwortet werden


N2
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konnten. Die Auswahl der ExpertInnen war davon geleitet, ob diese


mit dem Untersuchungsgebiet Kurpark Oberlaa/WIG 74 vertraut
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waren und über entsprechendes Fachwissen bzw. Hintergrundwissen


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N7 N17
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zu diesem verfügten. So ergaben sich Interviews mit Fachleuten


N8
Elemente der WIG 74

unterschiedlicher Fachrichtungen, Positionen und Aufgabenfelder.


N1
Grünflächen
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Wasseranlagen
N1
Neubauten Kurpark
N14 ehem. Gebiet der WIG 74
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Als ExpertInnen und ZeitzeugInnen haben sich deshalb folgende


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Personen zur Verfügung gestellt:


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Werner Kappes war der Schwiegersohn, Eva Hanke-Kappes


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B2 B3

Wien
-Süd
die Tochter des im Jahr 1998 verstorbenen Generalplaners der
B4

WIG 74 Erich Hanke. Beide waren MitarbeiterInnen in dessen Büro und


B5

0m 100 m

Legende
Wien-Flughafen

betreuten während der fast vierjährigen Planungs- und Bauphase


Neubauten innerhalb des Kurparks nach 1974 Bauten auf dem ehemaligen Gebiet der WIG 74
N Wege B1 Therme Wien

dieses Großprojekt. Sie lebten in dieser Zeit in Wien und waren nahezu
NG Neubauten Gartenregion Süd B2 Apotheke
N1 WC- Anlagen B3 Kurkonditorei Oberlaa
N2 Kurparkdiele (Kiosk/Café) B4 Airo Tower Hotel (geschlossen)
N3 Skaterlandschaft B5 Seniorenresidenz am Kurpark Oberlaa
N4 Kletterlandschaft/Beachvolleyball/ Riesenschaukel B6 ehemaliger Sportclub Austrian Airlines
N5 Kleinkinderspielplatz B7 Hotel Eitljörg

täglich vor Ort. Der Interviewtermin fand im Haus der Familie Hanke-
N6 Kleinkinderspielplatz B8 Musterhaussiedlung
N7 Zierblumenhochbeete
N8 Streichelzoo Eingänge
N9 Labyrinth A Südeingang
N10 Wassergarten B Westeingang
N11 Gräsergarten C Nordeingang

Kappes in Sulzbach nahe Frankfurt am Main statt.


N12 Heidegarten D Nordosteingang
N13 Schwefelquelle VAMED
N14 Papagenobrunnen
N15 Kinder- und Jugendspielplatz
N16 Rutschturm
N17 Allergiegarten

2
Zeichnung und graphische Darstellung der Pläne 1974 u. 2016 : Anna Galehr
Plangrundlagen: WStLA, M. Abt. 471, A8; WVG, 1974, Orientierungsplan
Gottfried Hansjakob ist ein in München lebender und arbeitender Garten- und
Landschaftsarchitekt. Er war bereits beim Wettbewerb der WIG 74 beteiligt und erzielte den
Ankauf seines Beitrages. Anschließend wurde er Planer des Kurgartens. Der Interviewtermin
fand in seinem Büro in München statt.

Sepp Kratochwill war Büroleiter von Architekt Herbert Ursprunger. In dieser Funktion war er Leiter
des eingereichten Wettbewerbsbeitrages für die WIG 74, der schließlich angekauft wurde. Für
die WIG 74 übernahm das Büro Ursprunger die Planung des Kindertierparks, der Industrieschau
und der Hobbyschau. Der Interviewleitfaden wurde von Anna Galehr und Claudia Kurz
gemeinsam erarbeitet. Claudia Kurz war aufgrund des Themas ihrer Masterarbeit „Über
Sodom und Gomorrha zum Mond - Zur Entstehungsgeschichte der Wiener Internationalen
Gartenschau ´74“ an diesem Gespräch aktiv beteiligt.

Einen weiteren wichtigen Punkt bildete das Gewinnen eines Einblicks in die Verwaltung des
heutigen Kurparks Oberlaa, besonders wie dieser unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes
gepflegt wird. Um diese Lücken zu schließen wurden Marina Beisteiner und Susanne Salomaa
von der MA 42 (Gartenregion Süd) und eine Sachbearbeiterin des Landeskonservatorats für
Wien (Bundesdenkmalamt) befragt.

Für jedes Interview wurde ein eigener Gesprächsleitfaden erstellt, um die gesamte
Bandbreite von Planung, Pflege und Entwicklung des Kurparks erfassen zu können.
Die aus unterschiedlichen Perspektiven und Herangehensweisen resultierenden
Kernaussagen der AkteurInnen bilden gemeinsam mit den vorangegangenen
Recherchen einen wichtigen Eckpfeiler für die abschließende Diskussion dieser Arbeit.

Diskussion Wenn man die Gestaltung der WIG 74 des Planers Erich Hanke und seiner KollegInnen studiert,
der kann man feststellen, dass ca. 70% der Sondergärten der Gartenschau mit kleineren oder
Ergebnisse größeren Bauwerken in Verbindung standen. Jedoch dürfen hierbei der ökologische Gedanke,
den Hanke mit der standortgerechten Bepflanzung vertreten hat, wie auch der Ansatz des
Bewahrens erhaltungswürdig erscheinender Einzelbereiche, wie etwa das weitgehende
Beibehalten des „ursprünglichen Zustandes“ des Filmteichgeländes, nicht in den Hintergrund
gedrängt werden. Schließlich sollte auf dem Laaer-Berg eine Gartenschau geplant werden
und der Großteil der bereits erwähnten Einrichtungen waren typische Gartenschauelemente.
Dementsprechend ist festzuhalten, dass sowohl im Entwurf wie auch in der Ausführung der
WIG 74 der Präsentationseffekt im Vordergrund stand. Nachnutzung kam dabei lediglich
insofern ins Spiel, als das Gesamtgelände anschließend an die „Schau“ als Naherholungsraum
für die StadtbewohnerInnen und als „Frischluftbereich“ für die Kurgäste dienen sollte.

Ralph Gälzer hat beispielsweise (2001, 302 f) empfohlen, dass im Entwurf die Nach-
und Dauernutzung vor die temporäre Zwischennutzung (hier also die zeitlich befristete
Gartenschau) gestellt werden soll. Vielleicht wäre es deshalb – rückblickend - für den
Kurpark gut gewesen, zwei gesonderte Wettbewerbe für Gartenschau und Nachnutzung
als Park auszuschreiben. Durch die straffen Zeitvorgaben ergab sich aber nicht die
Möglichkeit für zwei gesonderte Wettbewerbe. Denn die Gartenschau sollte auf Drängen
von Alfred Auer exakt zehn Jahre nach ihrer Vorgängerschau –WIG 64 – eröffnet werden.

Laut Hauser (2009, 9) soll schon während der Planungszeit bestimmt werden, welche
Elemente als temporäre, welche als dauerhafte Einrichtungen geplant werden. Dies

3
würde zum Beispiel die Verwendung der Art der Baumaterialien mitbedingen bzw. die Entscheidung, wie
massiv die Bauweise oder wie einfach entfernbar ein Gartenschauelement sein soll. Solche Fragen werden
heute in den meisten Fällen bei der Planung einer Gartenschau in einem Nachnutzungskonzept geklärt
(Aufmkolk, 2008, 9) und Nachnutzungskonzepte sind für die Durchführung einer Gartenschau zwingend.

Für die Nachnutzung der WIG 74 konnten keine schriftlichen Dokumente gefunden werden. Hinweise für das Fehlen eines
regelrechten Nachnutzungskonzeptes lassen sich zudem aus ZeitzeugInnenquellen erschließen. Werner Kappes und Eva
Hanke-Kappes bestätigten im Gespräch, dass eine Gartenschau und vorrangig ein Kurpark mit einem Gesundheits- und
Freizeitzentrum geplant werden sollte, jedoch konnten sie schwer beurteilen, welche Bauten nach der WIG 74 abgebaut
oder bestehen bleiben sollten, da sie nicht mit der Rückbauplanung beauftragt worden waren (Kappes und Hanke-
Kappes, 2016). Andere beteiligte Planer wie Sepp Kratochwill und Gottfried Hansjakob vermuten überdies, dass es nie ein
ausgereiftes Nachnutzungskonzept bzw. eine Rückbauplanung der Gartenschau gegeben habe. Beide verwiesen auf
die äußerst kurze und deshalb straffe Planungsphase und darauf, dass die Stadt Wien aufgrund der erheblichen Kosten
für die Gartenschau und die damit verbundenen Infrastrukturmaßnahmen offensichtlich keine weiteren Ressourcen für
einen Rückbau zur Verfügung stellen wollte (Kratochwill, 2016; Hansjakob, 2016). Beide betonen allerdings auch, dass
es eine sehr gute und erfolgreiche Gartenschau gewesen sei. Laut Sepp Kratochwill wurde der Park direkt nach deren
Ende - trotz der vielen Schauelemente - von der Bevölkerung als solcher wahrgenommen und in Massen besucht.

In den Jahren 1974 und 1975 wurden die Pflegemaßnahmen für den Park drastisch reduziert. Ein „Verwildern“ der
Pflanzflächen und Staudenbeete dürfte bewusst in Kauf genommen worden sein (Kappes, 2016). Im selben Zeitabschnitt
wurde auch die für die Gartenschau notwendige Beleuchtung entfernt und zum Teil in anderen öffentlichen Einrichtungen
verwendet. Auch viele andere Bereiche, wie zum Beispiel die drei großen Kinderspielplätze, wurden extensiviert (Kappes,
2016). Solche Maßnahmen deuten auf den Versuch hin, den Park mit stark verringertem Kostenaufwand zu betreiben.

Natürlich waren einzelne Teilbereiche bewusst temporär gestaltet worden. Beispiele dafür sind die Hobbyschau
und die Hallenschauen. Die drei großen Zelthallen wurden für einige Zeit zu Tennishallen umfunktioniert; später
wurden sie abgebrochen, da diese nicht für eine Dauernutzung genehmigt worden waren. Ob das 12.000 m² große
Flächentragwerk der Hobbyschau, welches exklusiv für die WIG 74 entwickelt und nach der Gartenschau entfernt
wurde, andernorts weitere Verwendung fand, konnte nicht eruiert werden. Rückbaumaßnahmen der Gartenschau
dürften wohl eher punktuell und sukzessive und nicht flächendeckend stattgefunden haben. Dadurch sind uns jedoch
bis heute einige Gartenbaudenkmale aus deren Entstehungszeit erhalten geblieben, die durch einen kompletten
Rückbau verloren gegangen wären. Als Beispiele dafür sind anzuführen: der Treppengarten, der japanische
Nationengarten, der Konzertgarten uvm. Im heutigen Kurpark sind insgesamt noch ca. 28% der Gartenschauelemente
nahezu vollständig erhalten, ca. 19% teilweise oder in Fragmenten erhalten und ca. 53% sind nicht mehr vorhanden.

Wenn also aus heutiger Sicht die Frage zur Dauer der Nachnutzung einzelner Elemente der damaligen
Gartenschau aufgeworfen wird, so brachten die Recherchen zur vorliegenden Arbeit folgende
Ergebnisse, welche allerdings weniger auf harten Fakten beruhen, sondern im Zusammenhang mit
bestimmten Tatsachen hauptsächlich aus den Interviewergebnissen erschlossen werden konnten:

• Die Blumenbepflanzung bzw. Staudenbepflanzung diente nahezu ausschließlich der Präsentation und dürfte von
vorneherein nicht für die Erhaltung im anschließenden Kurparkbetrieb gedacht gewesen sein, weil es absehbar
war, dass eine dauerhafte Pflege zu kostenintensiv gewesen wäre.

• Die Wegführung und Wasserläufe sind für den Kurparkbetrieb erhalten geblieben.

• Die Themengärten und deren Hochbauten wurden in unterschiedlicher Bauweise und Qualität hinsichtlich ihrer
Nutzungsdauer errichtet. Deren Erhaltung wäre durch die gezielte Festlegung ihrer Beständigkeit, also bezüglich

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der Wahl der Baumaterialien usw. eventuell leichter steuerbar gewesen. Einige waren nur für ein Jahr „Betriebszeit“
geplant und errichtet worden und mussten später aufgrund ihres sich rapide verschlechternden baulichen
Zustandes oft saniert oder schließlich abgerissen werden. Die Abrisse waren meist die Folge von Baufälligkeit und
daraus resultierenden Sicherheitsbedenken seitens der Parkverwaltung, die regelmäßige Kontrollgänge im Park
durchführt.

• Die Gebäude des Kurzentrums waren natürlich auf eine Dauernutzung hin ausgelegt worden, mussten aber
vermutlich aus Wirtschaftlichkeitsgründen schließlich der völlig neu konzipierten Therme Wien weichen.

Zu Planungs- und Gestaltungsmotiven in Richtung einer dauerhaften Nachnutzung ist anzumerken:

• Wenn es auch mit hoher Wahrscheinlichkeit kein schriftlich niedergelegtes Nachnutzungskonzept gegeben
haben dürfte, so wird wohl die Nachnutzung als Erholungsraum der WienerInnen wie auch als Park für die Gäste
des damals neu zu errichtenden Kurzentrums seitens der Stadt Wien unbestritten beabsichtigt gewesen sein.
Vor allem die Rolle des ursprünglichen Stadtgartendirektors und nachmaligen Kurdirektors Alfred Auer, der laut
Interviewergebnissen ja maßgebliche Impulse zu Entscheidungen einbrachte, dürfte in diese Richtung verweisen
(Kappes, 2016; Kratochwill, 2016).

• Der äußerst enge Zeitrahmen für die gesamte Planung und Ausführung von knapp vier Jahren dürfte jedoch die
Erstellung eines regelrechten Nachnutzungskonzeptes von vornherein ausgeschlossen haben (Hansjakob, 2016).

• Letzterer Punkt dürfte auch die Meinung einzelner InterviewpartnerInnen begründen, dass bei der Planung wohl
die Gartenschau stark im Vordergrund gestanden habe und die Parkanlage „daneben“ mitgestaltet wurde
(Hansjakob, 2016).

Aufgrund dieser Aspekte scheint es unausweichlich, dass die Interessen der Gartendenkmalpflege einerseits mit
jenen der Kurparkverwaltung, welche vor allem die Finanzierung des Betriebs zu organisieren, abzuwägen und zu
entscheiden sowie Sicherheitsansprüche zu garantieren hat, zueinander in Widerspruch geraten mussten. Es ergibt sich
im Kurpark nahezu zwingend, dass die gesetzlich vorgeschriebenen denkmalpflegerischen Aufgaben teilweise schwer
zu erfüllen sind. Denn sollte die Finanzierung einer Sanierung von der Bezirksverwaltung, welche die entscheidende
Instanz für den Einsatz finanzieller Mittel ist, nicht genehmigt werden, kann die Gartenregion Süd nur noch einen Zaun
um den betroffenen Bereich anbringen, um das Sicherheitsrisiko für die BesucherInnen zu minimieren. Aktuelles Beispiel
hierfür sind die renovierungsbedürftigen Schilfhütten im südlichen Bereich des Kurparks. Für andere Maßnahmen
sind der Gartenregion damit die Hände gebunden. Doch auch die Bezirksvorstehung hat ein begrenztes Budget für
Erhaltung und Pflege der Grünanlagen und muss dies natürlich im gesamten 10. Bezirk einsetzen, kann also nicht
nur auf Restaurierungen des Kurparks Rücksicht nehmen.Ein bedeutendes Resultat der derzeitigen Gesetzessituation
für Gartendenkmale ist, dass der Großteil der 56 Anlagen in Österreich, die als Gesamtensemble schützenswert
erscheinen, in der Zeit zwischen dem 15. und 19. Jahrhundert errichtet wurden und meist in Verbindung mit einem
Schloss oder einer herrschaftlichen Villa stehen. Es stehen also diese Gärten fest und sie genießen gegenwärtig
bzw. zukünftig Schutz vor verändernden Eingriffen oder Verfall, was zu überwachen und zu garantieren Aufgabe
des Bundesdenkmalamtes ist. Im Kurpark Oberlaa dagegen ließ das Bundesdenkmalamt Wege, Bodenformationen
und Gartenbaudenkmale im Jahr 2007 durch Verordnung unter Schutz stellen, da ein überwiegend öffentliches
Interesse bestehe, diese zu erhalten. Doch es wurde nie ein Plan oder eine Auflistung veröffentlicht, was unter den hier
vorhandenen Gartenbaudenkmalen zu verstehen ist bzw. was von der WIG 74 bis 2007 in dieser Hinsicht noch erhalten
geblieben ist. Somit ist es für die Öffentlichkeit, repräsentiert durch Bundesdenkmalamt und Kurparkverwaltung,
wie auch für die BesucherInnen schwer nachvollziehbar, was genau in diesem Park unter Schutz steht.

5
Verwunderlich erscheint, dass für den Kurpark Oberlaa nie ein Parkpflegewerk erstellt wurde. Dies ist ein typisches und
zwingendes Planungsinstrument für historische Gärten, die als Gesamtanlage geschützt sind und ein Bestandteil des
Unterschutzstellungsverfahrens. Da aber der Kurpark nicht auf der Liste des Denkmalschutzgesetzes (Novelle 1999)
der 56 zu schützenden Gärten aufscheint, kann dieser nicht als Gesamtanlage geschützt werden. Somit ist für ihn die
Installierung eines Parkpflegewerks nicht zwingend notwendig, aber dies wäre für den Kurpark durchaus möglich und
ratsam (DMSG § 1 Abs. 12; DMSG § 3 Abs. 5). Denn genau mit diesem Instrument würden Pflege, Restaurierung und
Erhaltung der Anlage festgelegt (Meyer, 2004), was den EntscheidungsträgerInnen wahrscheinlich klarere Vorgaben
machen und damit deren Planung von Erhaltungsmaßnahmen erleichtern würde. Zusätzlich würde eine entsprechende
Beschilderung dieser Kurparkteile den BesucherInnen deren besondere Bedeutung als Gartenbaudenkmale vermitteln.

Es ist kaum vorstellbar, dass in Zukunft in großer Zahl Anlagen und Gärten, die in den letzten Jahrzehnten errichtet
wurden, als Gesamtwerk der jeweils zeitgenössischen Landschaftsarchitektur unter Schutz gestellt werden. Allein der
beträchtliche Finanzaufwand spräche wahrscheinlich dagegen. Man wird auch hier von einzelnen, für die Epoche
repräsentativen Anlagen ausgehen müssen. Vielmehr scheint das Instrument, einzelne für die jeweilige Kulturströmung
charakteristische Park- bzw. Gartenbereiche per Verordnung unter Schutz zu stellen, eine gute Lösung darzustellen.
Allerdings empfiehlt sich dann, zur Konkretisierung von „Objektschutz“, Planung und Durchführung der Maßnahmen
im Sinne der beteiligten Institutionen und EntscheidungsträgerInnen, ein Parkpflegewerk auszuverhandeln. Gänzlich
ungeschützte Parkanlagen und Gärten laufen Gefahr, nach einiger Zeit in ihrer ursprünglichen Gestalt weitgehend
oder ganz zu verschwinden und man kann sich, wie bei manchen Bereichen des Kurparks Oberlaa, nur noch mittels
Fotos und Planmaterial vorstellen, wie die Gesamtplanung der Anlage ursprünglich ausgesehen haben muss.

Abschließend kann also gesagt werden, dass die WIG 74 im heutigen Kurpark vor allem in dessen topografischer Anlage
und Wegeführung wie auch in den Gewässern und zahlreichen Baulichkeiten durchaus noch präsent ist, auch wenn dies
vielleicht von so manchen BesucherInnen nicht wahrgenommen wird, da vor allem die Vegetation Veränderungen erfuhr
und zahlreiche Bauten abgetragen wurden und sich damit ein anfangs großer Ausstellungsraum zu einem gewachsenen
Park gewandelt hat. Der Kurpark Oberlaa ist ein wichtiger Naherholungsraum für die AnrainerInnen, ein einladender
Park für die BesucherInnen und ein geschichtsträchtiger, besonderer Ort für Wien, der es Wert ist, erhalten zu bleiben.

Conclusio Mit dieser Arbeit wurde versucht festzustellen, inwieweit die WIG 74 im heutigen Kurpark
Oberlaa noch präsent ist. Dies konnte durch das Studium der Pläne sowie Lichtbilder
von Entwurf und Ausführung der WIG 74 im Vergleich mit der Bestandsaufnahme des
gegenwärtigen Zustandes des Kurparks erreicht werden. Als weiteres Ziel galt es zu
eruieren, inwieweit ein Nachnutzungskonzept oder eine regelrechte Planung zu dieser
Aufgabe zur Verfügung stand oder ob der heutige Zustand des Kurparks durch sukzessive
getroffene Einzelentscheidungen im Gefolge der Gartenschau entstanden ist. Zudem
wollten die Rolle und Bedeutung der Denkmalpflege für den Kurpark erkundet werden.

Wie allgemein bestätigt, mündete die Gesamtplanung von Erich Hanke und seinem Team
in eine viel beachtete Gartenschau, die im heutigen Kurpark Oberlaa noch erkennbar ist.
Die WIG 74 entsprach den typischen Gestaltungsprinzipien der 1960-er und 1970-er Jahre.

Eingehende, über mehrere Monate verteilte Recherchen vor Ort ergaben einen
detaillierten Plan zum Ist-Zustand des Parks. Anhand dessen und zahlreicher Pläne der
WIG-PlanerInnen und mit Hilfe von in bestimmten Zeitabständen aufgenommenen
Luftbildern aus den einschlägigen Archiven konnte ermittelt werden, dass der Park im
Laufe der Zeit Veränderungen erfuhr. Zahlreiche Bauten und Einrichtungen wurden
abgetragen, einige neu eingefügt, auch Veränderungen der Vegetation sind sichtbar.
Dabei konnte auch festgehalten werden, welche Einrichtungen in welchen Zeiträumen
entfernt wurden bzw. was für Erneuerungen in welchen Epochen erfolgten. Durch
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Gespräche mit MitarbeiterInnen der Gartenregion Süd sowie einzelnen ExpertInnen konnten
auch die Ursachen für die einzelnen Veränderungen im Kurpark rekonstruiert werden.

Wie schon bei der WIG 64 wurde auch bei der WIG 74 kein Nachnutzungskonzept erstellt,
wodurch viele zeitgenössische Elemente der Gartenschau für die Nachwelt verloren gegangen
sind. Eine logische Konsequenz ist, dass der Repräsentationscharakter einer Gartenschau
nach der Schlussschau weitgehend schwindet, die Anlage extensiviert werden muss. Das heißt
zum Beispiel, pflegeintensive Staudenbeete und Themengärten mit weniger pflegeintensiven
Bepflanzungen zu ersetzen oder diese verwildern zu lassen, sowie den Energieaufwand, der für
die Schau notwendig war, zu minimieren. Bei den Recherchen zum Kurpark Oberlaa entstand der
Eindruck, dass dieses „Zurückfahren des Aufwandes“ ohne konkreten Plan durchgeführt wurde.

Mit Nachnutzungskonzepten, die rechtzeitig vor der Gartenschau geplant werden sollten,
kann am besten gesteuert werden, was mit all den Baulichkeiten und Elementen der
Gartenschau geschehen soll. So können diese, sofern gewollt, erhalten und gepflegt oder
auch abgebaut werden. Scheinbar wurde aber in den letzten Jahrzehnten dazugelernt -
Nachnutzungskonzepte sind mittlerweile für Gartenschauen zwingend geworden, um diese
überhaupt durchführen zu können. Doch wie eine Nachnutzung für eine Schau konzipiert
werden soll, ist natürlich für jeden Austragungsort individuell zu entwickeln und anzupassen.

Aufgrund des Fehlens derartiger Vorgaben für die WIG 74 sowie die teilweise Unterschutzstellung
von Einrichtungen scheinen der Gartenbezirk Süd und das Bundesdenkmalamt gezwungen,
in stets neuen Absprachen vor - allem bei Gefahren für die ParkbesucherInnen – Konzepte zur
Erhaltung und zum Abbau von Einrichtungen festzulegen. Parkpflegewerke für Gartenanlagen
sind bereits internationaler Standard geworden. Da Teile des Kurparks bereits unter Denkmalschutz
stehen, wäre es hier ratsam, ein Parkpflegewerk für das gesamte Areal zu erstellen, denn hier
muss der Bestand exakt erhoben werden. Zudem werden auf diese Weise sämtliche Pflege-,
Erhaltungs- und Umgestaltungsmaßnahmen geregelt, was die Verwaltung wahrscheinlich
um vieles erleichtern würde. Durch solche Maßnahmen könnten die Elemente der WIG 74
der Nachwelt als Zeugnisse ihrer Entstehungszeit wohl noch zielführender erhalten bleiben.

Bilder Abb. 1-4: Luftbildervergleich 1975, 1985, 1994, 2011 (BEV, 1975; Anna Galehr, 2016)
Abb. 5&6: Pläne 1974&2016 (Zeichnung und graphische Darstellung von Anna Galehr; Plangrundlagen: WStLA, M. Abt. 471,
A8; WVG, 1974, Orientierungsplan)

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Stadtentwicklung in Kleinstädten. Dissertation, Universität
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