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PREISWERTE RENNRÄDER

Anpfiff, Flanke – Tooooooooor! 1:0. Kaum auf dem Platz eingelaufen,


die bisher wenig beachtete Mannschaft „U 800“ will auch zeigen, was

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ABSTAUBER
führen die hochbezahlten Stars vom FC Ultegra schon – auch in der Gunst der Zuschauer. Doch
in ihr steckt. Schaffen die elf Rennräder zwischen 666 und 800 Euro den Anschluss?

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PREISWERTE RENNRÄDER
KIAULEHN

Kaltes Wetter, trotzdem Fahrspaß: Die TOUR-Redakteure Manuel Jekel und Tobias Krug testeten die günstigen Räder im März am Gardasee

TEXT: TOBIAS KRUG zu Höherem? Oder Blender, die hinter ihrem schönen
Schein leichte Konditionsschwächen verbergen? Schauen

W
aren Sie schon mal bei einem Kreisklassen-Kick? wir doch mal genauer hin.
Rümpfen Sie nicht gleich die Nase – auch da Für Hersteller, die zu diesen Preisen Rennräder an-
gibt’s spannende Spiele, bei denen man interes- bieten, besteht die Herausforderung vor allem darin, clever
sante Dinge beobachten kann: aufstrebende Talente zum zu sparen. Am Rahmen lässt sich das sehr schön nachvoll-
Beispiel, die mit Einsatz und Spielfreude auf sich aufmerk- ziehen: Äußerlich unterscheiden sich die Preiswerten nur
sam machen, und Blender, denen nach ein paar Minuten in Nuancen von den Stars – die Unterschiede verstecken
Ballgeschiebe die Puste ausgeht. Nicht anders bei unserem sich unterm Lack. Die Rahmen dieses Testfeldes bestehen
Test der „Rennrad-Kreisklasse“: auf den ersten Blick alles aus vergleichsweise dickwandigen Aluminium-Rohren, was
Rennräder. Die Preise enden bei 800 Euro – bekommt die Rahmen relativ schwer, aber auch sehr steif macht.
man dafür aber nun aufstrebende Talente mit der Fähigkeit Bremst das höhere Gewicht den Fahrer bergauf nur mini-
mal aus, vermitteln die verwindungssteifen Rahmen dafür
bei schneller Fahrt bergab maximale Fahrsicherheit. Damit
Kurz & knapp sind, mit leichten Abstrichen beim Modell von Fondriest,
Die elf Rennräder zu Preisen bis 800 Euro sind durchweg alle Räder der Testmannschaft auch für schwere Fahrer
erfreulich fahrsicher und fast alle eine Empfehlung für empfehlenswert, die deutlich mehr als 80 Kilo wiegen.
schwere Fahrer. Lediglich das Rad von Fondriest liegt unter Dennoch: Teil der Faszination Rennrad ist und bleibt
dem Klassendurchschnitt. Zwar sind die günstigen Flitzer sicherlich die Leichtigkeit. Wie viel Materialeinsatz auch
schwerer als nötig, bei Gewichten bis zehn Kilo kommt angesichts der günstigen Preise noch zeitgemäß ist, darüber
dennoch richtiges Rennrad-Feeling auf. Größtes Manko: lässt sich streiten. Wenn Rahmen, Gabel und Lenklager
unbequeme Billigsättel, deren Ausstausch Sie beim Kauf zusammen – wie bei Bulls und Dynamics – beinahe drei
gleich einplanen sollten. Kilogramm wiegen, erinnert das an längst vergangene
Stahlrahmen-Zeiten. Die Räder von Barellia, Trek – und

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allen voran FAT – beweisen, dass es auch unbeschwerter kurbel ausgestattet sind, großzügig dazu, bleiben nur
geht. Sie würden selbst in deutlich exklusiveren Testfeldern Decathlon und Trek mit einem Teile-Mix übrig.
nicht unangenehm auffallen. Während der Testfahrten, die bei Temperaturen um
10 Grad Celsius am Gardasee stattfanden, fiel den Testern
SCHALTVIELFALT auf, dass die Bremsen von Shimanos älterer Neunfach-105-
An den elf Testrädern findet sich eine bunte Mischung Gruppe in der Leistung deutlich gegenüber ihren aktuellen
unterschiedlicher Komponenten-Gruppen und Teile – Pendants und den Bremsen von Campagnolo zurückblie-
wodurch sich deutlich größere funktionale Unterschiede ben. Die neue Zehnfach-105 profitiert vermutlich von der
offenbaren als beim Vergleich teurerer aber oft auch ein- besseren Gummimischung der aktuellen Bremsklötze.
heitlicher ausgestatteter Räder. Verbaut sind fünf verschie- Hat man sich an deren überlegene Bremsleistung und die
dene Schaltgruppen, die Bandbreite der Übersetzungen niedrigen Bedienkräfte erst einmal gewöhnt, möchte man
reicht von acht bis zehn Ritzeln an den Hinterrädern. An das nicht mehr missen. Die Leistung der Bremsen an den
den Rennern, die mit vollständigen Gruppen (die Laufrä- Teile-Mix-Rädern fällt im Vergleich dazu drastisch ab. Am
der ausgenommen) der beiden Hersteller Campagnolo und Decathlon erhöhen schlechte Zugaußenhüllen die not-
Shimano aufgebaut sind, arbeiten Bremsen und Schaltun- wendige Handkraft und verwischen den Druckpunkt; am
gen tadellos. Dieses Lob können mehr als die Hälfte der Trek sind die Tektro-Bremsen (unter anderem Etikett an
Räder für sich beanspruchen; zählt man FAT und Cicli B, mehreren Rädern zu finden) mit Bremsgummis kombi-
die jeweils mit einer gut funktionierenden FSA-Kompakt- niert, die zumindest nicht zu den verwendeten Alu-Felgen

Kommandosache

  

Vier unterschiedliche Griff-Formen und Me-


chaniken bringen Abwechslung ins Testfeld:
 Sora: das einzige Achtfach-Ensemble im
Test. Nettes Feature: Die Griffweite
des Hebels kann reduziert werden.
 Xenon: klassisches Campa-Design, aber
schlechtere Mechanik. Schwächstes
Schaltverhalten im Test.
 Mirage: mit aktuellen Campa-Top-
Gruppen funktionell gleichwertig – man
vermisst nur das zehnte Ritzel.
 105 Neunfach: schlanker Griffkörper,
überzeugende Funktion.
 105: Die neueste Zehnfach-Gruppe
begeistert mit bester Funktion. Die
SIMON (5)

ergonomische Form schafft eine


 zusätzliche Griffposition. 

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passen. Miserable Bremsleistung und hoher Felgenver-


schleiß sind die Folge. Felgen und Bremsbeläge sahen
nach knapp 30 Kilometern Schönwetterfahrt aus, als
hätten sie mehrere Stunden im Regen auf sandigen
Straßen hinter sich.
An den Rennrädern von Cicli B, Decathlon, FAT,
Fondriest und Trek, die von der sortenreinen Aus-
stattung abweichen, harmonierten die Anbauteile wie
Naben, Innenlager und Kurbelgarnituren – meistens als
Eigenmarken etikettiert – erfreulich gut miteinander;
beim Antrieb leistete sich, zumindest im Neuzustand,
kein Rad einen Schnitzer. Wie das alles nach vielen tau-
send Trainings- und Tourenkilometern aussieht, lässt
sich nach unserem Test kaum beurteilen. Allenfalls ein
Indiz für begrenzte Haltbarkeit mögen die von Beginn
an rau laufenden und eher einfach gedichteten Konus-
lager in Shimanos Laufrädern vom Typ WHR-500 (an
vier Testrädern) sein.

ERSATZBANK
Auf der Straße lassen die Räder mit überzeugenden
Rahmen-Sets, ordentlichen Bremsen und tadellosen
Antrieben richtiges Rennradgefühl aufkommen.
Erstaunlich allerdings bei vielen Rädern: die Sättel, mit
denen die Tester gar nicht zurecht kamen – einige ent-
puppten sich als echte Spaßbremsen. Dabei muss ein
guter Sattel nicht teuer sein. Wenn Sie ein neues Rad
SIMON

kaufen, dessen Sattel Ihnen nicht zusagt, sprechen Sie


Ihren Händler an: Der Austausch gegen ein anderes
Ausgefallenes Design wie am Sitzrohr des Fondriest würde auch Modell ist gegen geringen Aufpreis in der Regel kein
manch teurem Ultegra-Renner eine eigenständige Note verleihen Problem; ein guter Händler hält auch meistens einige

Das Punktekonto
120
Stärken und Schwä-
110 chen im Überblick.
Geordnet nach der
100 Gesamt-Punktzahl
90 offenbaren die Kon-
trahenten, wo sie
80 Punkte sammeln.
39 37 46 50 54 50 60 56 54 56 61 66,2 Beim Rahmenset
70 (dunkler Balken)
durch niedriges
60
Gewicht, hohe Stei-
50 figkeit, Lackqualität,
Finish, Garantie und
40 Betriebsanleitung
oder bei der Aus-
30
stattung (hell) durch
20 bessere Komponen-
ten. Zum Vergleich:
10 44 50 49 54 51 56 48 54 58 57 53 52,5 der Durchschnitt aus
dem Ultegra-Testfeld
0
st Trek athlon namics ls
Bul Barell
ia iB FAT Radon Carver oison nitt
drie Cicl P sch est
Fon Dec Dy rch
Du egra-T
Ult

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Sattelmodelle für Probefahrten bereit. Trauen Sie da-
bei Ihrem Gefühl: Ein Sattel, der bei der Probefahrt
zwickt, wird höchstwahrscheinlich auch nach etlichen
Kilometern nicht bequemer.
Jenseits von Fahrleistungen und technischen Fakten,
ist der Rennradkauf vor allem auch eine emotionale
Angelegenheit – egal, ob man für maximal 800 Euro
ein „vernünftiges“ Rad kauft oder den Gestalt gewor-
denen Traum für 8.000 Euro. Für den Kauf im Fach-
handel spricht in diesem Fall neben dem schnellen und
fachmännischen Service nicht nur die Chance, das
Wunschrad aus der Nähe zu betrachten, anfassen und
Probe fahren zu können. Bemerkenswert ist auch, dass
der übliche Preisvorteil des Versandhandels bei
Rädern dieser Kategorie schwindet – bei den Rädern
unseres Testfeldes ist der Fachhandel auch beim Preis
weitgehend konkurrenzfähig.
Fazit: Ordentlich Spaß bietet jeder der hier getes-
teten Renner. Lahme Krücken sind ebenso wenig im Beim Dynamics sitzt
Feld wie übernervöse Sensibelchen, die den Hobby- die Plastikschale
sportler überfordern. Wenig aufregendes Aussehen? des Velo-Sattels
Eher im Gegenteil. Die Hersteller bieten erstaunlich auf der zu langen
aufwändige Lackierungen (Trek, Barellia), ausgefalle- Schraube der
ne Dekore (Fondriest), strahlenden Metallic-Lack Sattelstütze auf.
GRIESHABER

(Cicli B) oder noble Zurückhaltung (Carver). Gelbe Darum leiden beim


oder gar rote Karten? Fehlanzeige. Die „U 800“ sind Fahren auf Dauer
eine Runde weiter. Sattel und Fahrer

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BARELLIA RACE 505


Das Rad der Hausmarke des hessischen Versandhändlers Brügelmann fällt schon vor den
ersten gefahrenen Metern angenehm auf. Gelungenes Design und eine saubere, wenngleich
schlagempfindliche Lackierung verleihen dem Sloping-Rahmen mit den optisch attraktiven
Vento-Laufrädern von Campagnolo eine betont sportliche Note. Ignoriert man den viel zu
weichen Sattel, der schleunigst ausgetauscht werden
sollte, fährt sich das Rad problemlos und ausgewogen.
Kraftübertragung (128 Nm/°)
Campagnolos komplett montierte Neunfach-Gruppe
15
Mirage steht, von einem „fehlenden“ Ritzel abge-
sehen, aktuellen Zehnfach-Ensembles funktional
kaum nach. Irreführend für den Katalogkäufer 3 14
sind leider die Angaben zur Rahmenhöhe. Die Komfort Fahrstabilität
Sloping-Rahmengröße M empfiehlt Brügel- (93 Nm/°)
mann für Radler bis 1,80 Meter Größe. Tatsäch-
lich ist der Testrahmen aber eher für Menschen 2 15
mit einer Innenbeinlänge um 83 Zentimeter zu Gewicht Rahmen/Gabel Seitensteifigkeit Gabel
(1.749 g/519 g) (53 N/mm)
empfehlen, was ungefähr einer Körpergröße von
1,75 Meter entspricht.
 gute Ausstattung, sportliche Optik Gesamtpunkte 106
Preisleistung sehr gut
Preis 739 Euro Sitzposition Fahrsicherheit Gesamturteil Mittelklasse
komfortabel sportlich rennmäßig gering mittel hoch

BULLS 105
Auffällig am Bulls sind die ungewöhnlichen Rohrformen. Das Unterrohr wird zum Tretlager
kastenförmig flach, das aerodynamisch geformte Sitzrohr erinnert entfernt an ein Triathlon-
rad. Die schöne blau-weiße Lackierung hat Steinschlag leider wenig entgegenzusetzen.
Shimanos neue 105-Gruppe funktioniert hervorragend und hält das Komplettgewicht des
Rades unter der Zehn-Kilo-Marke. Das moderne Design
der Komponenten lässt Lenker, Vorbau und Lenklager
Kraftübertragung (127 Nm/°)
technisch und optisch ein wenig angestaubt wirken.
15
Wirklich nicht mehr zeitgemäß ist das Gewicht von
Rahmen, Gabel und Lenklager mit 2.890 Gramm.
Drei Alu-Spacer bringen Lenker und Vorbau auf 1 15
eine angenehme Höhe, die eine komfortable Komfort Fahrstabilität
(109 Nm/°)
Sitzposition ermöglicht. Shimanos WHR-500-
Laufräder wecken mit rauem Lagerlauf und ein-
facher Dichtung keine allzu großen Hoffnungen 1 14
auf lange Haltbarkeit. Eine ärgerliche Spar- Gewicht Rahmen/Gabel Seitensteifigkeit Gabel
(2.178 g/710 g) (51 N/mm)
maßnahme des Herstellers ist die fehlende Ab-
deckung der Zugführungsrille am Lenker.
Gesamtpunkte 105
 schwerstes Rahmenset im Test, Top-Schaltung
Preisleistung sehr gut
Preis 799 Euro Sitzposition Fahrsicherheit Gesamturteil Mittelklasse
komfortabel sportlich rennmäßig gering mittel hoch

CARVER DISTACO 500


Das preiswerteste Modell aus der „Distaco“-Serie unterscheidet sich nicht nur in der Aus-
stattung vom Ultegra-Rad derselben Marke (TOUR 3/06): Das Distaco 500 fährt sich deut-
lich wendiger, und die Vermessung des Rahmens zeigt, dass die Rahmen-Sets sich bei sonst
gleicher Geometrie im Lenkwinkel und Nachlauf deutlich unterscheiden – ein Ergebnis, das
wir so nicht erwartet hätten. Shimanos alte Neunfach-
105 arbeitet trotz deutlich zu langer Schaltzüge zuver- Kraftübertragung (125 Nm/°)
lässig. Die überlangen Züge sehen jedoch nicht nur 15
gewöhnungsbedürftig aus, sondern zerkratzen auch
den widerstandsfähigen Lack und klappern. Die
alten Shimano-Stopper können zudem nicht mit 1 15
Komfort Fahrstabilität
ihrer aktuellen Konkurrenz mithalten und erfor-
(108 Nm/°)
dern deutlich höhere Bedienkräfte. Die hinteren
ALLE FOTOS: DANIEL SIMON

Ausfallenden lassen nur eine Schnellspanner-


position zu – Radwechsel dauern deshalb länger 1 15
Gewicht Rahmen/Gabel Seitensteifigkeit Gabel
als nötig. Pluspunkte der Ausstattungsliste sind (1.856 g/585 g) (54 N/mm)
die Anbauteile aus Ritcheys Pro-Baureihe und
Contis bewährte GP-3000-Reifen. Gesamtpunkte 113
 berggängiges Getriebe, haltbarer Lack, Top-Reifen
Preisleistung sehr gut
Preis 800 Euro Sitzposition Fahrsicherheit Gesamturteil Mittelklasse
komfortabel sportlich rennmäßig gering mittel hoch

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Bei der Einzelbeschreibung zum Cicli B Crook ist ein Wert verrutscht. Das Rad bekommt eine Gesamtpunktzahl von 108 anstelle der
fälschlicherweise abgedruckten 95 Punkte. Wir bitten, den Fehler zu entschuldigen!

CICLI B CROOK
In den Zeiten überwiegend schwarzer und silberner Räder setzt die rote Metallic-Lackierung
einen schönen Kontrapunkt. Allerdings ist der Lack äußerst empfindlich; immerhin verhin-
dern praktische Zuganschläge am Steuerrohr Kratzer in diesem Bereich. Berggängig wird
das Rad durch Shimanos neue 105-Gruppe, die mit einer FSA-Kompaktkurbel gut zusam-
menarbeitet. Ergonomie und Schaltverhalten sind auf
höchstem Niveau, die Lenkerposition des wendigen
Kraftübertragung (101 Nm/°)
Flitzers hat der Hersteller mittels einiger Spacer un-
13
term Vorbau auf ein komfortables Niveau geho-
ben. Einer der wenigen guten Sättel in diesem
Testfeld verdient ein Extra-Lob: Der SKN von 1 12
Selle San Marco dürfte mit seiner angeneh- Komfort Fahrstabilität
men Breite, Form und Polsterhärte vielen (86 Nm/°)
Fahrern zusagen. Sattelstütze, Lenker und
Vorbau steuert Ritchey bei, der perfekt zur 1 15
Rahmenform passende Steuersatz, Flaschen- Gewicht Rahmen/Gabel Seitensteifigkeit Gabel
(1.839 g/601 g) (55 N/mm)
halter und Kettenstrebenschutz runden das
Gesamtbild positiv ab.
 schöner, empfindlicher Lack, prima Details Gesamtpunkte 95
Preisleistung sehr gut
Preis 795 Euro Sitzposition Fahrsicherheit Gesamturteil Mittelklasse
komfortabel sportlich rennmäßig gering mittel hoch

DECATHLON SPORT 7.4


Die französische Sporthandelskette Decathlon, die in Deutschland mit sieben Märkten
vertreten ist, zeigt mit dem „Sport 7.4“, wie man die Blicke potenzieller Kunden anzieht.
Von den silbergrauen Reifen über die Laufräder, den Rahmen bis hin zu Sattel und Vorbau
ist alles farblich perfekt aufeinander abgestimmt. Technisch ist die Feinabstimmung zumin-
dest bei den Bremsen weniger gelungen. Die Zugaußen-
hüllen nehmen den Bremsen die Präzision. Davon
Kraftübertragung (111 Nm/°)
abgesehen, funktioniert der Mix aus Neunfach-105
14
und No-Name-Teilen gut. Mit unscheinbaren,
aber nützlichen Details wie Kettenfänger, Lack-
schonern, externen Zugverstellern und einem 1 12
Klemm-Spacer sammelt das Rad Pluspunkte. Komfort Fahrstabilität
(87 Nm/°)
Letzterer ermöglicht es, Vorbau und Lenker zu
entfernen, ohne dann das Lenklager neu ein-
stellen zu müssen. Über die Kür vergaßen die 1 15
Decathlon-Macher jedoch die Pflicht: Ein Ket- Gewicht Rahmen/Gabel Seitensteifigkeit Gabel
(1.842 g/722 g) (55 N/mm)
tenstrebenschutz und eine Abdeckung für die
Zugführungsrille am Lenker fehlten am Testrad.
Gesamtpunkte 95
 gute Details, schwache Bremsen
Preisleistung sehr gut
Preis 699 Euro Sitzposition Fahrsicherheit Gesamturteil Mittelklasse
komfortabel sportlich rennmäßig gering mittel hoch

DYNAMICS RSL COMP


„RSL“ – diese drei Buchstaben erinnern viele Radsportler an die leichten Alu-Rahmen der
einstigen Kultmarke Principia. Dynamics verwendet dieses Kürzel ebenfalls und setzt noch
ein „Comp“ obendrauf. Die Bedeutung muss allerdings eine ganz andere sein, denn mit 2,8
Kilo für Rahmen, Gabel und Lenklager wirkt das zweitschwerste Set auch in dieser Preisklasse
nicht ganz zeitgemäß. Davon abgesehen überzeugt das
Rad aber mit seinem Preisleistungsverhältnis. Für 666 Kraftübertragung (124 Nm/°)
Euro kommt der Renner mit kompletter Neunfach- 15
105; serienmäßig montierte MTB-Klickpedale
von Shimano sind für Neulinge eine gute Idee.
Der mattschwarze Lack reagiert empfindlich 1 15
Komfort Fahrstabilität
auf Steinschlag. Etwas mehr Aufmerksamkeit
(102 Nm/°)
fürs Detail von Seiten des Herstellers hätte
dem Rad gut getan: Es fehlt ein Kettenstre-
benschutz, außerdem sitzt die Sattelschale 1 14
Gewicht Rahmen/Gabel Seitensteifigkeit Gabel
auf der Schraube der Stütze auf. Die Schraube (2.135 g/693 g) (51 N/mm)
würde sich so während der Fahrt peu à peu bis
zum Fahrer durchbohren. Gesamtpunkte 104
 schweres Rad, gutes Preisleistungsverhältnis
Preisleistung sehr gut
Preis 666 Euro Sitzposition
komfortabel sportlich rennmäßig
Fahrsicherheit
gering mittel hoch
Gesamturteil Mittelklasse

TOUR 5/ 2006 31
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FAT ROAD PROJEKT SL


Der technisch interessanteste Rahmen in diesem Test hätte mit einem Gewicht von rund
1.400 Gramm einige mehr als doppelt so teure Konkurrenten aus dem Ultegra-Test in TOUR
3/06 geschlagen. Ergänzt wird die vielversprechende Basis durch die neue Zehnfach-105,
die technisch beste Gruppe im Test. Zumindest im Neuzustand lässt Shimanos Nummer drei
auch in Verbindung mit der Kompaktkurbel von FSA kei-
nen Unterschied zur Ultegra spüren. Einen Spitzenplatz
Kraftübertragung (104 Nm/°)
unter den Testrädern verspielt das FAT vor allem
13
durch seinen schlagempfindlichen Lack, auch die
schlecht gedichteten WHR-500-Laufräder von
Shimano kosten Punkte. Lenker, Vorbau und Sat- 2 13
telstütze aus der Ritchey-Comp-Reihe sind zwar Komfort Fahrstabilität
keine Leichtbauteile, funktionieren aber zuver- (92 Nm/°)
lässig. Beim Versandhändler FAT-Cycles ließe
sich das Rad mit vielen Optionen von der Wahl 5 13
des Ritzelpakets bis zur Lenkerbreite individua- Gewicht Rahmen/Gabel Seitensteifigkeit Gabel
(1.412 g/565 g) (49 N/mm)
lisieren; zumindest die Homepage leistet dem
Kunden dabei aber kaum Hilfestellung.
Gesamtpunkte 110
 leichter Rahmen, gute Gruppe, schwache Laufräder
Preisleistung sehr gut
Preis 799 Euro Sitzposition Fahrsicherheit
gering mittel hoch
Gesamturteil Mittelklasse
komfortabel sportlich rennmäßig

FONDRIEST MEGA PLUS XENON


Auffällige Lackierungen sind das Markenzeichen der Schmiede von Ex-Straßenweltmeister
Maurizio Fondriest. So auch beim „Mega Plus“, das, bestückt mit Campagolos Neunfach-
Gruppe Xenon, das günstigste Angebot des Italieners darstellt. Das barocke Dekor auf den
Hauptrohren des Alu-Rahmens ist sicher nicht Jedermanns Sache, handwerklich aber gut
gemacht und willkommene Abwechslung zum schwarz-
grauen Einheitskleid vieler Konkurrenten. Leider bleibt Kraftübertragung (102 Nm/°)
die mit der kessen Farbwahl verbundene Erwartung 13
auf einen technisch herausragenden Auftritt un-
erfüllt. Xenon-Schalthebel und -Schaltwerk funk-
tionieren zwar, doch bleiben die optische und 3 10
mechanische Qualität deutlich unterm Klassen- Komfort Fahrstabilität
(76 Nm/°)
standard. Daher unsere Empfehlung: Wer sich in
die Lackierung verguckt hat, legt besser noch
260 Euro drauf und wählt das Rad mit Campas 2 6
Veloce-Gruppe. Bei Gewicht und Steifigkeit Gewicht Rahmen/Gabel Seitensteifigkeit Gabel
(1718 g/526 g) (35 N/mm)
landet das „Mega Plus“ im hinteren Drittel des
Testfeldes, aber noch auf Klassen-Niveau. Gesamtpunkte 83
 extravagante Lackierung, einfache Ausstattung
Preisleistung gut
Preis 800 Euro Sitzposition Fahrsicherheit
gering mittel hoch
Gesamturteil Standard
komfortabel sportlich rennmäßig

POISON CYANIT XI
Wie beim Test im Vormonat überzeugt das Rad des Versenders aus der Eifel mit sehr gutem
Preisleistungsverhältnis. Kaum zu glauben, wie ausgereift sich das 800 Euro teure „Cyanit
Xi“ anfühlt. Das Lob dafür gebührt allerdings weniger Poison als vielmehr Shimano. Die
komplett verbaute neue 105-Gruppe bremst und schaltet dermaßen gut, dass man sich
ernsthaft fragen muss, warum man für sein Rennrad
deutlich mehr ausgeben soll. Zumal die Poison-Macher Kraftübertragung (103 Nm/°)
dem Rad die besten Laufräder der Konkurrenz spen- 13
diert haben. Mit jeweils 32 Doppeldickend-Speichen
eingespeichte 105-Naben drehen sich seidenweich
und sind in Kombination mit soliden Mavic-Felgen 1 13
Komfort Fahrstabilität
Garanten für ein langes Laufradleben. Wo hier
(90 Nm/°)
gespart wurde, verrät der Blick aufs Rahmen-
diagramm. Mit zweieinhalb Kilo zählt das
Rahmen-Set zur Kategorie „Heavy Metal“. Oder 1 13
Gewicht Rahmen/Gabel Seitensteifigkeit Gabel
positiv ausgedrückt: Dank üppigem Materialein- (1.767 g/666 g) (50 N/mm)
satz ist das Fahrwerk kaum aus der Ruhe zu brin-
gen und eine 1a-Empfehlung für schwere Fahrer. Gesamtpunkte 114
 robuster Lack, beste Laufräder im Test
Preisleistung sehr gut
Preis 799 Euro Sitzposition Fahrsicherheit
gering mittel hoch
Gesamturteil Mittelklasse
komfortabel sportlich rennmäßig

32 TOUR 5/ 2006
PREISWERTE RENNRÄDER

RADON VIPER 5.0 RACE SERIES


Das Rad des Bonner Versenders H&S überzeugt durch Top-Funktion, wie sie in dieser Preis-
klasse bislang unbekannt war. Verantwortlich dafür ist Shimanos neue 105-Gruppe, die
nicht hoch genug gelobt werden kann. Das Brems- und Schaltverhalten unterscheidet sich
im Neuzustand nur unwesentlich von teureren Shimano-Gruppen und stellt alle anderen
Teile-Ensembles im Test klar in den Schatten. Der
schwere, dafür aber über die Maßen torsionssteife Alu-
Kraftübertragung (111 Nm/°)
Rahmen wird von einer ansprechenden, haltbaren
14
Pulverbeschichtung geschützt. In Kombination mit
der seitensteifen Gabel bietet er beste Vorausset-
zungen für schwere Fahrer. Die sollten allenfalls 1 15
nach stabileren Laufrädern fragen. Mit jeweils Komfort Fahrstabilität
24 konventionellen Speichen an Vorder- und (101 Nm/°)
Hinterrad dürfte der montierte Radsatz von
Shimano (Typ „WH-R 500“) auf Dauer kaum 1 15
genügend Stabilitätsreserven für antrittstarke Gewicht Rahmen/Gabel Seitensteifigkeit Gabel
(1.910 g/579 g) (54 N/mm)
Fahrer jenseits der 80 Kilo bieten. Ansonsten
zeigt das „Viper“ keine Schwächen.
Gesamtpunkte 112
 steif, bis auf die Laufräder gute Ausstattung
Preisleistung sehr gut
Preis 799 Euro Sitzposition Fahrsicherheit
gering mittel hoch
Gesamturteil Mittelklasse
komfortabel sportlich rennmäßig

TREK 1000 SL
US-Hersteller Trek liefert den Farbtupfer im Testfeld. Der von Orange nach Gelb wechselnde
Farbverlauf am „1000 SL“ würde sich auch an einem deutlich teureren Rad gut machen. Ein
weiterer Vorzug des Rades sind Schutzblech-Gewinde an Rahmen und Gabel, die ein breites
Einsatzspektrum ermöglichen. Dank geringfügig längerem Radstand als bei Rennrädern
üblich lässt sich das Rad leicht zum Allwetterrad um-
rüsten. Wer in dieser Preisklasse eine Marke wie Trek Kraftübertragung (111 Nm/°)
wählt, muss allerdings mit Kompromissen leben. 14
Als einziges Rad im Test hat das „1000 SL“ nur acht
Ritzel auf der Nabe, was in der getesteten Zwei-
fach-Version für 16 Gänge reicht. Kritischer sind 3 13
die unbefriedigenden Bremsen zu beurteilen. Komfort Fahrstabilität
(90 Nm/°)
Zwischen den Stoppern der Marke Tektro und
den neuen 105-Bremsen von Shimano liegen
Welten, die kaum mit Worten zu umreißen sind. 2 9
Dazu kommt, dass die aggressiven Bremsbe- Gewicht Rahmen/Gabel Seitensteifigkeit Gabel
(1.725g/513 g) (41 N/mm)
läge den Felgen mehr als nötig zusetzen.
 hübscher Lack, vielseitiger Rahmen, einfache Gesamtpunkte 87
Ausstattung, schwache Bremsen
Preisleistung gut
Preis 729 Euro Sitzposition Fahrsicherheit Gesamturteil Standard
komfortabel sportlich rennmäßig gering mittel hoch

SO TESTET TOUR
Grundlage der Bewertung sind umfangrei- Nach der Vermessung aller Rahmen folgt schiedlich bewertet werden – den Aus-
che Labormessungen und Praxistests. Im der Praxistest. Jedes Rad wird von zwei schlag geben in diesen Fällen die Reifen.
Labor werden Ausstattung, Rahmen-, Testern durch ein alle wichtigen Fahr- Die Bewertung der sonstigen Komponen-
Gabel- und Lenklagergewicht sowie Geo- situationen abdeckendes Testprogramm ten wie Lenker, Vorbau, Sattel und Sattel-
metrie erfasst. Anschließend wird die Rah- bewegt. Die auf der anspruchsvollem stütze basiert auf Labortests kombiniert
mensteifigkeit in Lenkkopf und Tretlager, Teststrecke gewonnenen Fahreindrücke mit Praxis erfahrungen. Bewertet wird
die Steifigkeit der Gabel in Fahrtrichtung fließen in die Bewertung ein. außerdem das Komplettgewicht der Aus-
und seitlich (Wiegetritt) gemessen. Beim aktuellen Komplettradtest wird stattung. Hier zahlt es sich aus, wenn ein
Bei Rahmen, die von der Standard-Test- neben Rahmen und Gabel auch die Aus- Hersteller bei der Auswahl der Komponen-
rahmenhöhe 57 Zentimeter abweichen, stattung bewertet. Dabei können – theore- ten auch auf das Gewicht achtet.
sowie bei Rahmen mit Sloping- oder tisch – bis zu 95 Punkte vergeben werden. Weitere Prüfkriterien sind die Lackqualität,
Komfortgeometrie wird das Gewicht rech- Bei den Laufrädern setzt sich das Ergebnis Ausführung der Lackierung und Sorgfalt
nerisch bereinigt. Die angegebenen, nor- aus Felgentyp, Speichen, Naben und Berei- im Detail (Finish), die gesetzlich vorge-
mierten Rahmengewichte beinhalten das fung zusammen. Letzteres erklärt, warum schriebene Bedienungsanleitung sowie
Gewicht des Lenklagers. typgleiche Laufräder teilweise unter- der Umfang der Garantie des Herstellers.

34 TOUR 5/ 2006
PREISWERTE RENNRÄDER

Marke BARELLIA BULLS CARVER CICLI B


Modell Race 505 105 ST Distaco 500 Crook 105 Compact
Preis 739 Euro 799 Euro 800 Euro 795 Euro
1) Gewicht: Komplett/Rahmen/Gabel 9.100 / 1.749 / 519 Gramm 9.650 / 2.178 / 710 Gramm 8.950 / 1.856 / 585 Gramm 9.100 / 1.839 / 601 Gramm
Händlernachweis; Telefon Brügelmann; 0 61 96/5 07 10 ZEG; 02 21/17 95 90 Walcher; 0 71 53/8 30 00 Bornmann; 05 61/92 00 93 00
www. bruegelmann.de bulls.de sport-bike-walcher.de ciclib.de
55,0 54,5 55,0 56,5
74° 72,5° 75° 73° 74,5° 75° 75° 74,5°

55,0 57,0 56,5 59,5


GEOMETRIE

6,5 4,5 5,0 7,0 4,5 7,0 4,5


6,5
40,5 59,5 40,5 60,0 40,5 57,5 40,0 60,0
99,0 6,0 100,0 5,0 97,5 4,5 99,5 4,5

Fahrcharakteristik wendig ausgewogen träge wendig ausgewogen träge wendig ausgewogen träge wendig ausgewogen träge
Rahmenhöhen S, M, L 50, 52, 54, 56, 58, 60, 62, 64 52, 54, 56, 58, 60, 62 48, 51, 54, 57, 60
Gabel No-Name, Alu/Carbon Aprebic, Stahl/Alu No-Name, Alu/Carbon No-Name, Alu/Carbon
Lenkkopflager Aheadset by TH, teilintegriert No-Name, klassisch Carver , teilintegriert FSA 36° ACB, klassisch/intella
Schaltgruppe Campagnolo Mirage 2x9 Shimano 105 2x10 Shimano 105 3x9, schwarz Shimano 105 2x10
AUSSTATTUNG

Bremsen Campagnolo Mirage Shimano 105 Shimano 105, schwarz Shimano 105
Kurbelsatz Campagnolo Mirage 53/39 Shimano 105 52/39 Shimano 105, schwarz 52/42/30 FSA Gossamer ISIS 50/34
Laufräder Campagnolo Vento G3 Shimano WHR-500 Shimano WHR-550 Shimano WHR-550
Reifen Vittoria Rubino Pro Tech 23c Michelin Dynamic 23c Continental Grand Prix 3000 23c Continental Ultra Sport 23c
Vorbau/Lenker Ritchey Comp/Ritchey Comp Bulls/ITM Racing Super 330 Ritchey Pro OS/Ritchey Pro OS Ritchey Pro OS/Ritchey OS
Sattel/Sattelstütze Ritchey Vector/Ritchey Comp Selle Italia X2/Kalloy Selle Italia XO/Ritchey Pro Selle San Marco SKN/Ritchey
Antriebsgruppe (40) 25 32 26 31
BEWERTUNG

2) Laufräder (20) 12 9 14 13
Sonstige Komponenten (15) 5 4 6 6
Gewicht Ausstattung (20) 8 9 10 10
3) Lack/Finish/BA/Garantie (15) 1/4/2/0 1/3/1/0 4/3/2/1 1/3/0/2
Punktzahl Komponenten 50 54 56 60
ERGEBNISSE

0 30 40 50 60 70 80 90 0 30 40 50 60 70 80 90 0 30 40 50 60 70 80 90 0 30 40 50 60 70 80 90

Punktzahl Rahmen 56 51 57 48
0 30 40 50 60 70 80 90 0 30 40 50 60 70 80 90 0 30 40 50 60 70 80 90 0 30 40 50 60 70 80 90

Gesamtpunktzahl 106 105 113 108

Marke FAT FONDRIEST POISON RADON


Modell Road Projekt SL Mega Plus Cyanit Xi Viper 5.0 Race Series
Preis 799 Euro 800 Euro 799 Euro 799 Euro
1) Gewicht: Komplett/Rahmen/Gabel 8.650 / 1.412 / 565 Gramm 9.400 / 1.718 / 526 Gramm 9.100 / 1.767 / 666 Gramm 9.200 / 1.910 / 579 Gramm
Händlernachweis; Telefon Fat Cycles; 0 21 61/3 07 06 66 Fondriest; 00 39/049/8 87 61 60 Poison Bikes; 0 26 51/49 54 74 H&S Bike Discount; 02 28/7 48 78 15
www. fat-cycles.de fondriestbici.com poison-bikes.de bike-discount.de
55,0 57,5 57,0 56,5
73° 72,5° 74,5° 73,5° 74,5° 74° 74° 73°

54,5 58,0 58,5 57,0


GEOMETRIE

7,0 4,5 4,5 4,5 4,0


7,0 6,5 6,0
40,5 58,5 40,5 61,0 40,5 61,0 40,0 60,5
98,0 6,0 100,5 5,5 100,5 5,0 100,0 6,0

Fahrcharakteristik wendig ausgewogen träge wendig ausgewogen träge wendig ausgewogen träge wendig ausgewogen träge
Rahmenhöhen 50, 53, 56, 58, 61 49, 51, 54, 57, 60 52, 54, 56, 58, 60, 62, 64, 66 50, 53, 56, 58, 60, 62, 64
Gabel Columbus Tusk, Alu/Carbon AD Advanced, Carbon/Carbon Aprebic, Alu/Alu Kinesis, Alu/Carbon
Lenkkopflager Aheadset by Tange, integriert No-Name, integriert No-Name, integriert Ritchey, teilintegriert
Schaltgruppe Shimano 105 2x10 Campagnolo Xenon 2x9 Shimano 105 2x10 Shimano 105 2x10
AUSSTATTUNG

Bremsen Shimano 105 Campagnolo Xenon Shimano 105 Shimano 105


Kurbelsatz FSA Gossamer Mega Exo 50/34 Campagnolo Xenon 52/39 Shimano 105 52/39 Shimano 105 53/39
Laufräder WHR-500 Gipiemme Tecno 024 Shimano 105, Mavic CXP22, DD-Sp. Shimano WHR-500
Reifen Continental Grand Prix 23c Cheng Shin Tyre CST General 23c Michelin Speedium 23c Schwalbe Blizzard HP 23c
Vorbau/Lenker Ritchey/Ritchey ITM Fondriest/ITM Super Europa 2 Amoeba Borla/No-Name Ritchey/Ritchey
Sattel/Sattelstütze Selle Italia/Ritchey Comp Selle San Marco Blaze/Selcof S4 Selle Italia C2/Amoeba Borla Selle Italia X2/Scape
Antriebsgruppe (40) 32 18 32 32
BEWERTUNG

2) Laufräder (20) 10 12 14 9
Sonstige Komponenten (15) 5 3 5 4
Gewicht Ausstattung (20) 9 6 10 9
3) Lack/Finish/BA/Garantie (15) 1/3/2/2 5/4/0/1 5/3/2/2 5/3/2/2
Punktzahl Komponenten 56 39 61 54
ERGEBNISSE

0 30 40 50 60 70 80 90 0 30 40 50 60 70 80 90 0 30 40 50 60 70 80 90 0 30 40 50 60 70 80 90

Punktzahl Rahmen 54 44 53 58
0 30 40 50 60 70 80 90 0 30 40 50 60 70 80 90 0 30 40 50 60 70 80 90 0 30 40 50 60 70 80 90

Gesamtpunktzahl 110 83 114 112


DECATHLON DYNAMICS Marke
Sport 7.4 RSL Comp Modell
699 Euro 666 Euro Preis
9.750 / 1.842 / 722 Gramm 9.600 / 2.135 / 693 Gramm Gewicht: Komplett/Rahmen/Gabel1)
Decathlon; 0 68 31/48 96 20 Stadler; 09 41/3 78 81 47 Händlernachweis; Telefon
decathloncycle.com www.zweirad-stadler.de www.
56,0 57,5
74,5° 73° 74,5° 72,5°

57,0 57,5

6,5 4,5 6,0 4,0


40,5 60,5 40,5 62,0
100,5 5,0 102,0 6,0

wendig ausgewogen träge wendig ausgewogen träge Fahrcharakteristik


48, 51, 54, 57, 60, 63 48, 51, 54, 57, 60, 63 Rahmenhöhen
Aprebic, Stahl/Carbon NoName, Stahl/Carbon Gabel
Aheadset by VP, teilintegriert Prestine, teilintegriert Lenkkopflager
Shimano 105 3x9 schwarz Shimano 105 2x9 Schaltgruppe
Decathlon Shimano 105 Bremsen
Decathlon 52/42/30 Shimano 105 53/39 Kurbelsatz
Decathlon Twin Spoking WHR-500 Laufräder
Hutchinson Top Speed 23c Michelin Dynamic 23c Reifen
Decathlon Sport/ITM Sport 330 No-Name/FSA RD 300 Vorbau/Lenker
Velo/No-Name Velo/No-Name Sattel/Sattelstütze
23 26 Antriebsgruppe (40)
11 9 Laufräder2) (20)
6 6 Sonstige Komponenten (15)
6 9 Gewicht Ausstattung (20)
1/3/0/2 1/3/2/2 Lack/Finish/BA/Garantie3) (15)
46 50 Punktzahl Komponenten
0 30 40 50 60 70 80 90 0 30 40 50 60 70 80 90
xx
49 54 Punktzahl Rahmen
0 30 40 50 60 70 80 90 0 30 40 50 60 70 80 90

95 104 Gesamtpunktzahl

TREK Marke
1000 Modell
729 Euro Preis
9.200 / 1.725 / 513 Gramm Gewicht: Komplett/Rahmen/Gabel1)
Bikeurope; 01 80/3 50 70 10 Händlernachweis; Telefon
trekbikes.com www.
57,0
74° 73°

55,5

6,5 4,5
41,5 60,5
101,0 5,5

wendig ausgewogen träge Fahrcharakteristik


43, 50, 52, 54, 56, 58, 60, 63 Rahmenhöhen
No-Name, Alu/Carbon Gabel
Cane Creek, klassisch/intella Lenkkopflager 1) Gewichte: Komplettrad
Sora/Tiagra Schaltgruppe ohne Pedale (gewogen)/
Rahmen-Set inkl. Steuersatz
Tektro Bremsen (rechnerisch auf RH 57 berei-
Bontrager 53/39 Kurbelsatz nigt)/Gabel (rechnerisch berei-
NoName, Rigida Chrina Laufräder nigt auf 225mm Schaftlänge);
Bontrager Select 25c Reifen
2) In die Punktwertung der
Bontrager Select/Bontrager Sport Vorbau/Lenker
Laufräder fließt die Reifen-
Bontrager/Bontrager Carbon Sattel/Sattelstütze qualität mit ein;
16 Antriebsgruppe (40)
10 Laufräder2) (20) 3) Für Lack und Finish gibt es
4 Sonstige Komponenten (15) je bis fünf Punkte, für eine
gute Bedienungsanleitung (BA)
7 Gewicht Ausstattung (20) zwei, für eine Standard-BA
1/4/1/3 Lack/Finish/BA/Garantie3) (15) einen Punkt, ohne BA keinen
37 Punktzahl Komponenten Punkt. Für mehr als zehn Jahre
ERGEBNISSE

0 30 40 50 60 70 80 90 Garantie gibt es drei Punkte,


bis fünf Jahre zwei, bis zwei
50 Punktzahl Rahmen Jahre einen Punkt, darunter null
0 30 40 50 60 70 80 90
Punkte. Bei Rennausschluss wird
87 Gesamtpunktzahl ein Punkt abgezogen.