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Scheiben- und Schalenblume sind flach, der Zugang zur Blumenmitte ist nicht

eingeschränkt. Sie werden vorwiegend von pollenfressenden Käfern besucht. Ein Beispiel ist
der Klatsch-Mohn.
Die Becher- oder Glockenblumen sind zunehmend verengt und bilden einen Trichter oder
Becher. Beispiel sind Krokusse.
Röhrenblumen besitzen eine meist längere, eher schmale Kronröhre, oder einen längeren
und schmaleren, röhrigen, Trichter als die Becher- oder Glockenblumen. Sie sind nicht zu
verwechseln mit den Röhrenblüten der Korbblütler.
Stieltellerblumen besitzen eine schmale oft lange Röhre, an der die flach, scheibenartig
ausgebreiteten Kronlappen sitzt, Beispiele sind die Nelken.
Bei den Spornblumen ist der Nektar in einem Sporn versteckt, Beispiel ist das Veilchen.
Bei der Revolverblume gibt es mehrere Zugänge, Kammern zum Nektar, Beispiel ist
Gentiana acaulis oder Datura spp.
Bei Rachenblumen kriechen die Bestäuber durch einen relativ großen, weiten
Blütenschlund tief in die Blüte hinein.
Bei Lippenblumen ist die Blüte deutlich zweigeteilt, wobei die Unterlippe als Landefläche
für die Bestäuber dient. Beispiel sind die der Lippenblütler und Lippenblütlerartigen. Wenn
die große Unterlippe der Blüte über die Oberlippe gestülpt und dadurch der Schlund
verschlossen ist spricht man von einer
Maskenblume (oft gleichzeitig auch Rachenblume): der Verschluss (die Maske) muss
durch das Gewicht des Bestäubers geöffnet werden, indem er auf der großen Unterlippe
landet und diese niederdrückt. Beispiele sind Echtes Leinkraut und Großes Löwenmaul.
Bürsten- und Pinselblumen besitzen zahlreiche Staubblätter, die bürsten- oder
pinselförmig aus der Blüte gestreckt werden. Beispiele sind die Blütenstände der Akazien
und Weiden.
Fallenblumen schließen die Bestäubenden zeitweilig ein. Untertypen sind Klemmfallen
(Asclepias) und Gleitfallen (Arum).
Bei Fahnenblumen ist die adaxiale Seite der Blütenhülle auffällig, stark vergrößert, eine
Fahne. Ein Beispiel ist die Schmetterlingsblüte
Spezielle Formen:
Scheinblumen (Pseudanthium)
Bei den Körbchen-, Köpfchenblumen sind mehrere Einzelblüten in einem rundlichen
oder scheibenförmigen Blütenstand so dicht zusammengefasst, dass der Blütenkorb optisch
wie eine Einzelblüte wirkt
Bei den Kolbenblumen sitzen die kleinen Einzelblüten einer dicken, fleischigen,
keulenförmigen Achse auf, so dass eine kolbenartige Infloreszenz entsteht.[4]
Die Schirmblumen (Doldenblüten) tragen den Namen aufgrund ihrer Ähnlichkeit mit
einem Regenschirm.[5]
Pollenblumen besitzen Blüten die ausschließlich oder vorwiegend Pollen als Nahrung
für Blütenbesucher anbieten. Sie besitzen viele Staubbeutel, die reichlich Pollen produzieren,
dieser ist dann meist leicht zugänglich.
Nektarblumen; Pflanzen, die für die bestäubenden Tiere in den Honigdrüsen ihrer
Blüten Nektar ausscheiden.
Täuschblumen sind Blüten die den Besuchern (Bestäubern) etwas vortäuschen, was
diese zum Besuch verlockt, in Wirklichkeit aber gar nicht vorhanden ist. Indem sie entweder
deren Futtersuch-, Eiablage- oder sexuelles Verhalten ausnutzen.
Ölblumen sind Blüten welche aus speziellen Geweben (Elaiophoren) fette Öle statt
Nektar sezernieren. Die Öle (Blütenöle) werden von spezifischen Bienen (Ölbienen)
gesammelt.

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