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PEER System JUH

PEER – warum?
Was ist ein PEER-System
Indikationen
Ziele
Was ist das PEER-System nicht

PEER – warum?

MA oft extremen körperlichen und psychischen Belastungen ausgesetzt


hoher Erwartungs- und Handlungsdruck
Durch die Öffentlichkeit
Durch die Einsatzkräfte selbst

Problem Erschöpfung bis hin zur posttraumatischen


Belastungsstörung oder Burn-out
Lösung PEER System
Verringerung der Gefahren der posttraumatischen Belastungsstörung
Verringerung der Gefahr eines Burn-out
Was ist ein PEER-System

Unterstützungsstruktur von Einsatzkräften für Einsatzkräfte

Was ist ein PEER

PEERS (= einer unter gleichen) sind Mitarbeiterinnen und


Mitarbeiter der eigenen Einsatzorganisation, die eine
spezielle Ausbildung in Psychotraumatologie,
Stressmanagement und Gesprächsführung haben
Wann kommt ein PEER zum Einsatz

Wenn ein "normaler" Notfall zum


kritisch-belastenden Ereignis wird
eigene Verarbeitungs- und Bewältigungsmöglichkeiten nicht mehr
ausreichen
wenn Überforderung und extremer Stress ausgelöst werden

Indikationen

Tod / Suizid / schwere Verletzung einer Kollegin oder eines Kollegen


Tod / schwere Verletzung von Kindern
Bedrohung des eigenen Lebens (Todesangst) / Angst vor eigener
Gefährdung / Gewaltverbrechen
Persönliche Bekanntschaft mit einem der Opfer / starke Identifikation mit
den Geschädigten / persönliche Betroffenheit
Großes öffentliches Interesse, extremes Medieninteresse
Große Anzahl von Toten und Verletzten
Sorge, in der Verantwortung versagt zu haben / Patientenschaden oder
Patiententod verschuldet zu haben
Reanimationen
Jedes andere Ereignis, das eine ungewöhnlich belastende Wirkung hat
Indikationsliste Journal

Tod oder schwere Verletzung eines Kollegen


SIDS
Tod oder schwere Verletzung von Kindern
Bedrohung im Einsatz (Todesangst)
Eigener Unfall
In Gewaltverbrechen involviert
Reanimationen

In diesen Fällen bitte sofort bei bekanntwerden Klappe 2288

Ziel

Linderung der akuten Stressbelastung


Wiederherstellung der Einsatzfähigkeit
Bessere Verarbeitung der Erfahrungen nach belastenden
Einsätzen
Steigerung der individuellen Ressourcen zur Bewältigung
Prävention von Reaktionen auf belastende Ereignisse
Frühe Intervention und damit zeitgerechte Vermittlung von
Psychotherapie/ Supervision im Bedarfsfall
Wofür ist PEER nicht zuständig!!!

für Leitungs- und Führungsaufgaben


Arbeitsmedizin
Personalvertretung
MitarbeiterInnen – Orientierungs – Gespräch
Meditation im Konfliktfall
zuständig in Gleichbehandlungsfragen
zuständig für Mobbingfragen
Supervision
Psychotherapie

Alarmierung