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Leseverstehen

Sie suchen ein Informationsangebot für ...


(01)... einen Abiturienten, der vor dem Studium in Frankreich arbeiten
möchte. I
(02)... eine Abiturientin, die sich informieren möchte, was man wo studieren
kann. A

1... eine Romanistikstudentin, die plant, einige Semester in Frankreich zu


studieren.
2... einen Freund, der noch nicht weiß, ob er studieren oder eine Ausbildung
in einer Firma machen will.
3... einen spanischen Studenten, der ein Jahr an einer deutschen Universität
studieren möchte.
4... eine deutsche Freundin, die Geld für ihr Studium benötigt.
5... einen Doktoranden, der Forscher sucht, die sich mit einem ähnlichen
Thema befassen wie er.
A Die Website der Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung bietet
umfassende Informationen zur Studienwahl.
Suchen Sie Informationen über Studienfächer oder Studienorte? Es gibt keine
Frage zum Studium, die hier nicht beantwortet wird.
Durch eine Suchmaschine können Sie die Studienfachangebote in bestimmten
Städten oder Bundesländern genau kennen lernen.
www.studienwahl.de
B Die Website des deutschen Studentenwerks bietet vor allem gute Informationen
rund um die Studienfinanzierung. Die staatlichen Darlehensmöglichkeiten für
deutsche Studierende werden übersichtlich dargestellt.
Die Website ist eine Hilfe für alle, die sich über die materiellen Bedingungen
eines Studiums informieren möchten. Außerdem gibt es Informationen über
Wohnen, Essen und Trinken, Kulturelles und Internationales.
www.studentenwerk.de
C Der deutsche Bildungsserver bietet alle Informationen rund um das Thema
“Bildung in Deutschland“.
Sie erfahren alles über die Schulausbildung, über berufliche Bildung und die
Hochschulbildung.
Dazu finden Sie vielfältige Hinweise auf weitere Informationsquellen. Der
Bildungsserver hilft Ihnen die richtige Entscheidung für Ihre Berufsausbildung zu
treffen.
www.bildungsserver.de
D Die Website des DAAD (Deutscher Akademischen Austauschdienst) bietet
Informationen über die Möglichkeiten für ein Auslandsstudium.
Außerdem gibt es beim DAAD das Handbuch „Studium, Forschung, Lehre im
Ausland. Förderungsmöglichkeiten für Deutsche“.
Es enthält nicht nur alle Programme des DAAD, sondern bietet auch einen
guten Überblick über alle anderen Stipendiengeber.
www.daad.de
Nach: bild der wissenschaft plus. 12/2001 bdw community.
( richtige Lösungen: 1D, 2C, 3I, 4B, 5I )

Neues aus der Schlafforschung


Frauen wissen am Morgen häufiger als Männer, was sie in der Nacht geträumt
haben. Dies ermittelte der Schlafforscher Michael Schredl vom Zentralinstitut für
Seelische Gesundheit in Mannheim bei verschiedenen Untersuchungen mit
männlichen und weiblichen Testpersonen. Die Teilnehmer schätzten anhand einer
siebenstufigen Skala ein, wie oft sie sich in den vergangenen Monaten an ihre
Träume erinnert hatten. Die Skala reichte von "fast jeden morgen" bis "gar nicht".
Nach dieser Einteilung zeigte sich, dass Frauen ein größeres Erinnerungsvermögen
für Träume haben als Männer.

Wie sich herausstellte, war der Unterschied in der Erinnerungsleistung bei


Männern und Frauen allerdings abhängig vom Jahrgang: Junge Frauen konnten
sich deutlich häufiger an ihre nächtlichen Abenteuer erinnern als junge Männer.
Bei älteren Menschen, die sich allgemein seltener an Träume erinnerten, war der
Unterschied zwischen der männlichen und der weiblichen Gedächtnisleistung nicht
mehr so groß. Unter den Testpersonen zwischen 55 und 93 Jahren hatten die
Frauen nicht mehr Träume im Gedächtnis behalten als Männer. Nach Meinung des
Wissenschaftlers ist dies auf einen Wandel zurückzuführen. Die Einstellung zum
Thema Traum habe sich in den letzten Jahrzehnten verändert. Dies könne dazu
führen, dass junge Menschen, vor allem junge Frauen, ihren Träumen heute mehr
Aufmerksamkeit schenken als ihre Eltern und Großeltern dies taten.

Dass Menschen, die sich nur schlecht an ihre Träume erinnern, tatsächlich
weniger träumen, glauben die Wissenschaftler nicht. Die Schlafforschung geht
davon aus, dass jeder Mensch in jeder Nacht Träume hat. Trotzdem gibt es bei der
Fähigkeit, sich an Träume zu erinnern, große individuelle Unterschiede. Während
manche Menschen sich fast jeden Morgen an einen Traum erinnern, wachen andere
Personen seit Jahren ohne Erinnerung an ihre Träume auf. Diese individuellen
Unterschiede sind über die Zeit ziemlich stabil. Wer sich heute präzise an seine
Träume erinnert, wird dies mit hoher Wahrscheinlichkeit auch in einigen Monaten
tun. Die Traum-Erinnerung ist also eine relativ konstante Eigenschaft der
Persönlichkeit.
Nach: "Frauen erinnern sich öfter an ihre Träume" von Thomas Saum-Aldehoff in.
Frankfurter Rundschau, Mensch - Technik - Umwelt vom 11. Juni 2002, S. 19.
1. Die Fähigkeit, sich an Träume zu erinnern, ist
A) vom Geschlecht abhängig.
B) vom Geschlecht unabhängig.
C) von der Zahl der Träume abhängig.
2. Alte Menschen
A) können seltener sagen, wovon sie geträumt haben.
B) merken sich Träume besser als junge Menschen.
C) träumen oft von Dingen, die vor langer Zeit passiert sind.
3. Der Forscher denkt, dass
A) viele Menschen früher weniger geträumt haben als heute.
B) viele Menschen heute anders träumen als vor 50 Jahren.
C) viele Menschen heute ihre Träume mehr beachten als früher.
4. Menschen, die wissen, was sie geträumt haben,
A) haben vermutlich mehr Fantasie als andere.
B) schlafen vermutlich tiefer als andere.
C) träumen vermutlich genauso viel wie andere.

( richtige Lösungen: 1A, 2A, 3C, 4C )

Gezielte Programme zur Reduzierung von Kohlendioxid


notwendig
Die Beiträge, die jeder zu Hause, in der Schule oder am Arbeitsplatz zur
Entlastung der Umwelt leisten kann, sind beachtlich. Das ergab eine im Auftrag des
Umweltbundesamtes durchgeführte Studie. Forscher untersuchten die Bereiche
Gewerbe, Handel, Dienstleistung und private Haushalte auf Möglichkeiten zur
Verminderung der Kohlendioxid-Emission durch energiesparendes Verhalten.

Um insgesamt 23 Millionen Tonnen ließen sich in Deutschland die C02-


Emissionen allein in Gewerbe, Handel und Dienstleistung senken; das sind etwa 16
Prozent des Gesamtausstoßes in diesem Bereich. Bereits heute lässt sich der
Stromverbrauch dort beträchtlich reduzieren, indem z.B. die Geräte nur dann
angeschaltet werden, wenn sie tatsächlich genutzt werden, und wenn die
Beleuchtung nicht automatisch eingestellt ist, sondern nur verwendet wird, wenn
sie notwendig ist. Die durch solche Maßnahmen mögliche Einsparung entspricht
ungefähr dem jährlichen Stromverbrauch der Stadt Berlin.

Einen noch höheren Stellenwert räumen die Forscher den


Verhaltensmaßnahmen in Haushalten ein. Hier könnten ca. 61 Millionen Tonnen
Kohlendioxid weniger produziert werden. Das ist ein Drittel der gesamten C02-
Emissionen der deutschen Haushalte. Besonders effizient sind Maßnahmen, die den
Energieverbrauch für Raumwärme reduzieren. Einige einfache Regeln sollte
deshalb jeder zu Hause beachten. Z.B. sollte darauf geachtet werden, dass die
Heizkörper nicht mit Möbeln zugestellt sind. Die Fenster sollten nicht geöffnet
werden, wenn die Heizung läuft. Und man sollte auch auf angemessene
Raumtemperaturen achten. Dadurch kann man einen beachtlichen Beitrag zum
Klimaschutz leisten. Ein durchschnittlicher Haushalt spart dadurch zugleich bis zu
300 € jährlich.

Haushaltsbefragungen zeigen jedoch, dass zur Zeit nur ein geringer


Einsparungseffekt möglich ist. Gewohnheiten, Unkenntnis und fehlende Motivation
verhindern, dass die Möglichkeiten zur Reduzierung der C02-Emissionen
vollständig genutzt werden können. Für 2005 kann daher nur mit einer Reduktion
von 8 Millionen Tonnen Kohlendioxid gerechnet werden, für 2020 mit 19
Millionen Tonnen. Entscheidend ist daher, dass in Zukunft jeder Einzelne
angesprochen und für Energieeinsparungen gewonnen wird.

Nach: 30 Prozent Kohlendioxid vermeidbar. Studie: Im klimagerechten


Verhalten steckt ein großes Einsparungspotenzial. Gemeinsame Presseinformation
des Fraunhofer Instituts für Systemstechnik und Innovationsforschung (ISI)
Karlsruhe und des Öko-Instituts Darmstadt.

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JA NEIN TEXT
SAGT
DAZU
NICHTS

(01) Der Einzelne kann nur wenig für die X


Umwelt tun.
(02) Wissenschaftler erforschten, wo man X
weniger Energie verbrauchen kann, um den
CO2-Ausstoß zu reduzieren.
21. E s ist jetzt schon möglich, den
Energiebedarf in vielen Bereichen des
Arbeitslebens deutlich zu vermindern.
22. Der Energiebedarf der Stadt Berlin ist im
letzten Jahr stark zurückgegangen.
23. Im privaten Bereich kann der Ausstoß von
Kohlendioxid besonders effektiv gesenkt
werden.
24. Durch die Reduzierung des CO2-Ausstoßes
im privaten Bereich entstehen zusätzliche
Kosten.
25. Aus unterschiedlichen Gründen kann man
den Kohlendioxid-Ausstoß nur langsam
senken.

( 21 ja
22 Text sagt dazu nichts
23 ja
24 nein
25 ja )