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Inhalt

Editorial 1

Die Schulpräsidentin hat das Wort 2

Herzlichen Dank! 3

Zurück aus dem Exil 4


Bericht der Schulleiter Stefan Nyffeler und André Brunschwyler
der Kreisschule Selzach

Die Schule – kein Halt vor Veränderung 8


Bericht von Rahel Brotschi, Schulleitung Bellach

Das Hauswartehepaar im Blickpunkt 10


Carolina und Bruno Flury im Potrait

Besuch der Sonderschau «Wald und Holz» im Pavillon 12


der HESO 2004

Kinder helfen Kindern 14

Besuch im Berufsberatungs- & Informationszentrum BIZ 15

Adventsfeier mit Feuer und Wasser 16

Adventszeit in der Kreisschule Bellach 18

Flutkatastrophe vom 26. Dezember 2004 20

Sonne, Sport und Spass in Andermatt 21

«Schön aber kalt!» 23

Strahlende Sonne, Schnee in Massen und gute Laune! 25

Polysportive-kreative Projektwoche statt Winterlager 27

Hip-Hop statt Fosbury Flop 28

Treppen-Geschichten 30

Wer kocht denn da? 32

English theatre «Big Wheel» 33

RELI7 – ein ökumenisches Projekt für die 7. Klasse in Selzach 34

100 Jahre Bezirksschule Selzach – Schulhauseinweihung 36

Vor zwei Jahren als Idee – heute zu bestaunen 37

Schule ade … 40

Herzlichen Dank 42

Fach- und Teilpensenlehrkräfte, Hauswartehepaare 43

Verabschiedung Erich Burkhalter und Elke Lanser 44

Impressum
Herausgeberin: Kreisschulkommission Bellach – Lommiswil – Selzach
Redaktion: Michael Ochsenbein, Andreas Schmid, Corinne Späti,
Eveline Kocher, Sonja Tschachtli-Scotoni, Peter Beiner,
Reiner Huttasch
Fotos: Ulrich Flück, Rüttenen
Layout: achaos Bildung & Information Solothurn
Auflage: 1’000
Druck: Druckerei Schöni, Zuchwil
Schule Bellach – Lommiswil – Selzach
Informationen und Berichte Schuljahr 2004/2005
Schule Bellach – Lommiswil – Selzach

Liebe Leserin, lieber Leser


Wenige Tage nachdem die Schülerfotos für das neue INFO geknipst

wurden, hört man einige Schülerinnen und Schüler fragen, ob das

INFO schon da sei. Hat dieses Heft nun schon den Beliebtheitsgrad

E D I T O R I A L
eines Harry-Potter Buches erreicht oder geht es um die Freude, dass

das eigene Foto oder der eigene Beitrag veröffentlicht wird? Hier ist

es wieder – das neue INFO ist da.

Tatsache ist, dass das INFO aus der Sicht der Die Kommission dankt Monika Schaad,
Schülerinnen und Schüler nicht mehr wegzu- schaut auf die Vielzahl der Geschäfte in der
denken ist und sie in diesem Heft gerne aus dreijährigen Amtszeit zurück und die neue
dem Wirken und Leben in der Kreisschule Präsidentin Beatrice Nützi richtet sich an Sie
berichten oder mit Fotos Erlebnisse aus und zeigt auf, wie schulpolitisch zurzeit eini-
Schulprojekten illustrieren. ges im Umbruch ist.

Wir vom Redaktionsteam müssen uns an die Bei all diesen Veränderungen werden Sie
vielen Arbeitsschritte halten, die es für die gleichwohl über bewährte Kräfte und Ereig-
Entstehung eines solchen Heftes braucht und nisse informiert.
können Ihnen das Erscheinungsdatum nicht In unserem Portrait stellen wir Ihnen das
vor den Sommerbeginn zaubern. Immerhin Hauswartehepaar des Schulhauses II aus
wird auch diese Ausgabe, dank intensiver Selzach vor, welches das Schüler- und Lehrer-
Mitarbeit aller Beteiligten, erneut eine Woche leben vielfältig erleichtert und verschönert.
früher erscheinen. So bleibt der Lehrerschaft Sie lesen über die Adventszeit an den Schu-
auf ihren Wunsch hin mehr Zeit, um mit dem len Bellach und Selzach, über die Winter-
INFO vor Schuljahresende im Unterricht zu sportaktivitäten und über viele andere Anläs-
arbeiten. se aus unseren Klassenstuben.

Abgesehen vom Layout unseres INFO’s, das Wir danken allen Verfasserinnen und Verfas-
nach mehrmaligem Umgestalten der letzten sern herzlich für die Beiträge dieser Ausgabe
Jahre nun zum zweiten Mal in kaum verän- des INFO’s.
derter Form erscheinen wird, könnte das Mot- Auch im Redaktionsteam machen die Verän-
to inhaltlich für diese Ausgabe „Veränderun- derungen keinen Halt. Für die Schulkommis-
gen aussen wie innen“ lauten. sion ist Sonja Tschachtli neu dazugekommen,
für das Lehrerteam sind neu Corinne Rein-
Sie können nachlesen, wie die Oberstufe hard und Eveline Kocher mit dabei. Herzli-
Selzach in das neu renovierte Schulhaus II chen Dank für die gelungene Zusammenar-
einziehen durfte nach einem Jahr Exil im beit für dieses INFO.
Container. Themen sind die Vernehmlassung
zur Oberstufen-Strukturreform des Kantons Nun wünsche ich Ihnen, liebe Leserin, lieber
Solothurn und die Veränderungen in der Syn- Leser, viel Vergnügen beim Lesen dieses
ergienutzung an unserer Kreisschule. INFO’s.

An unserer Kreisschule fand ein Wechsel der Für das Redaktionsteam,


Präsidentin der Kreisschulkommission statt. Andreas Schmid

1
Schule Bellach – Lommiswil – Selzach

Die Schulpräsidentin hat das Wort


S C H U L K O M M I S S I O N

Die Kreisschulkommission ist glücklich,

mit Beatrice Nützi Müller eine kompeten-

te Nachfolgerin für Monika Schaad-Häni

gefunden zu haben, die vom ersten

Moment ihrer Amtstätigkeit an mit vollem

Einsatz und viel Idealismus die Geschäfte

der Kreisschulkommission übernommen

hat.

Präsidentin der Kreisschulkommission


Beatrice Nützi Müller

Ich trat mein Amt am 1. Januar 2005 an, nach- Nur noch Selzach? Oder nur noch Bellach? stellenmarkt bessere Chancen haben werden.
dem meine Vorgängerin, Monika Schaad- Eine weitere grundlegende Neuerung im Bil- Ein Schulsystem muss so ausgestaltet sein,
Häni, demissioniert hatte. Ich traf auf viele dungssystem unseres Kantons wird die ge- dass die Schülerinnen und Schüler ihrem Po-
Turbulenzen, da schulpolitisch zurzeit eini- plante Reform der Sekundarstufe I darstellen. tential entsprechend gefordert und gefördert
ges im Umbruch ist. Was will sie? Die Sekundarstufe I soll künftig werden, und dies ist mit der vorliegenden Re-
einheitlich als Sekundarschule (Sek) bezeich- form nicht der Fall. Viel zu viele Fragen sind
Klassen mit 28 Schülerinnen und Schülern net werden. Sie wird aus der Sek P (mittel- offen, die organisatorischen und finanziellen
Erste Knacknuss war die Planung der Pensen schulvorbereitender Unterricht), der Sek E Auswirkungen für die Gemeinden zu unklar,
für das Schuljahr 2005/2006. Der Kanton hat (Vorbereitung auf erhöhte Berufsanforderun- als dass die Kreisschulkommission zu diesen
die Richtgrössen für die Klassen an der Volks- gen), der Sek B (Vorbereitung auf eine Be- einschneidenden Massnahmen in unserem
schule angehoben, weil damit auf kantonaler rufsausbildung mit Grundanforderungen) Bildungssystem ja sagen könnte.
Ebene vier Millionen Franken gespart wer- und der Sek K (Kleinklasse) bestehen. Die
den sollen. Über sämtliche Abteilungen der Reform sieht zudem die Bildung von Sekun- Schuldirektion
Primarschule sowie der Sekundar- und Be- darschulzentren vor, davon höchstens 10 mit Aber nicht nur auf Kantonsebene sind Neue-
zirksschule hinweg ist neu ein Klassendurch- Sek P. Was heisst das nun für unseren Schul- rungen angesagt. Auch auf Gemeindeebene
schnitt von 22 Schülerinnen und Schülern an- kreis? Die Kreisschule Bellach-Lommiswil- ist einiges geplant. So sieht das Schulprojekt
zustreben. In der Oberschule soll ein Durch- Selzach (BeLoSe) ist im Moment auf zwei vor, dass die Primarschulen und die Oberstu-
schnitt von mindestens 14 Schülerinnen und Schulstandorte verteilt, an denen sie eine op- fe der Gemeinden Bellach, Lommiswil und
Schülern pro Abteilung eingehalten werden. timale Infrastruktur anbietet. Wir sind daher Selzach administrativ unter einem Dach zu-
In der Klein- und Werkklasse werden Klassen entschieden gegen eine Zentrumsbildung in sammengefasst und von einer Schuldirektion
unter zehn Schülerinnen und Schülern als unserem Schulkreis, denn dies würde bedeu- geleitet werden. Sie, liebe Eltern, werden an
Teilpensen geführt. Ganz konkret bedeuten ten, dass wir eine Schulanlage ausbauen und der Gemeindeversammlung zu diesem Pro-
die neuen Weisungen für unsere Schule, dass die andere ungenutzt lassen müssten gemäss jekt Stellung beziehen können.
im kommenden Schuljahr entweder an der der Vorgabe, dass Schulzentren „an einem
Bezirks- oder der Sekundarschule eine Klas- Standort und einer Schulanlage“ betrieben Werkbank anstatt Schulbank
se durch Zusammenlegung eingespart wer- werden müssen. Die Kreisschule hat in den letzten Jahren das
den muss. Dies verlangt von der Lehrerschaft In unserem Kreis würde zudem mit grösster Projekt Time-out geschaffen, das vorsieht,
vermehrte Flexibilität, hat aber auch für die Wahrscheinlichkeit keine Sek P geführt. Dies dass Schülerinnen und Schüler, die wieder-
Schülerinnen und Schüler zum Teil einschnei- hätte einen Standortnachteil für unsere Ge- holt nicht auf verschärfte Disziplinarmass-
dende Massnahmen zur Folge. Wir haben meinden zur Folge und würde die Attraktivi- nahmen reagieren, 14 Tage von der Schule
eine Lösung gefunden, die pädagogisch wie tät unserer Schule als Arbeitgeber schmä- ausgeschlossen und in einem Betrieb unseres
organisatorisch vertretbar ist. Es ist aber klar, lern. Schulkreises beschäftigt werden. Inzwischen
dass längerfristig die Erhöhung der Klassen- Vor allem befürchten wir aber durch die Re- wurde vom Kanton eine Änderung des Volks-
grössen im Widerspruch steht zu der Forde- form eine Nivellierung nach unten und be- schulgesetzes vorgenommen, die seit dem 1.
rung nach neuen Lernmethoden und letztend- zweifeln, dass durch die Umbenennung der Januar 2005 in Kraft ist. Neu können reniten-
lich einen Qualitätsverlust in der Ausbildung Abteilungen erreicht werden kann, dass die te Schülerinnen oder Schüler gar bis zu zwölf
mit sich bringen wird. Schüler der Sek B zukünftig auf dem Lehr- Wochen vom Unterricht ausgeschlossen wer-

2
Herzlichen Dank!

Präsidentin der Kreisschulkommission


2001–2004, Monika Schaad-Häni

„Das einzige Sichere im Leben ist die Veränderung.“ Monika Schaad-

den, mit den entsprechenden begleitenden Häni trat nach gut drei Jahren, in denen sie als sehr engagierte Präsi-
Massnahmen. Damit hat unser Projekt eine dentin gewirkt hatte, aus ihrem Amt zurück. Mit Freude und Dankbar-
rechtliche Grundlage erhalten. Die Kreis-
schulkommission integriert die neuen kanto- keit können wir auf ihr intensives Wirken zurückschauen.
nalen Bestimmungen in unser bestehendes
Time-out-Konzept.

Liebe Leserin, lieber Leser, Sie sehen, die


Kreisschulkommission befasste sich in den
letzten Monaten mit einer Menge schulpoliti-
scher Fragen, wobei nicht immer klar ist, wie
sehr unsere Bemühungen fruchten. Wenn wir Im November 2001 trat Monika Schaad-Häni - das neue Disziplinarreglement für unsere
aber als Stufenvertreterinnen und -vertreter in die Kreisschulkommission ein und über- Schüler
unsere Schulen besuchen und sehen, wie viel nahm auch gleich das anspruchsvolle Präsidi- - der Umbau des Bezirksschulhauses mit er-
Professionalität unsere Lehrerinnen und Leh- um. Obwohl ihr die Erfahrung in der Kom- schwerten Unterrichtsbedingungen in den
rer an den Tag legen, wie viel bei den Schüle- missionsarbeit und in der Schulpolitik fehlte, Containern
rinnen und Schülern in Bewegung kommt, stellte sie sich entschlossen der schwierigen - das Projekt „Reorganisation der Schulen
wie viel Innovation ergriffen wird, macht uns Aufgabe und arbeitete sich schon nach kurzer von Bellach-Lommiswil-Selzach”
dies Mut, uns weiterhin für eine gute Schule Zeit in ihr Amt ein. Sie erledigte die laufen- - die Erneuerung der PC-Ausrüstung in
in unserem Kreis einzusetzen. Ich danke allen den Geschäfte rasch und kompetent und setz- Bellach und Selzach
Kommissionsmitgliedern ganz herzlich! te sich vor allem für das Wohl der Schülerin-
nen und Schüler, als auch der Lehrerinnen Diese Vielzahl von Geschäften in so kurzer
Vor allem danken möchte ich aber unseren und Lehrer ein. Ihre ganz grosse Stärke war Zeit zu bearbeiten war eine grosse Zusatzbe-
Lehrerinnen und Lehrern, unseren Schullei- das direkte Gespräch. In unmittelbarem Kon- lastung neben Beruf und Familie. Das war
tungen, aber auch den Hauswartsehepaaren takt mit den Beteiligten gelang es ihr, die an- mit ein Grund, dass sich Monika entschied zu
und dem Schulsekretariat. Und Ihnen, liebe stehenden Probleme rasch und unbürokra- demissionieren. Vor allem aber kündigte sich
Eltern, und Euch, liebe Schülerinnen und tisch zu lösen. Durch ihre offene, sympathi- vor einem Jahr ihr viertes Kind an.
Schüler! Nur wenn alle sich für eine fachlich sche und liebenswerte Art trug Monika viel
gute, innovative und dem gegenseitigen Re- zum guten Klima in den Schulhäusern und in Für deinen grossen Einsatz und dein Engage-
spekt verpflichtete Schule einsetzen, gelingt der Schulkommission bei. ment zum Wohl unserer Schule danken wir
es uns, unsere Ziele zu erreichen. Ich freue dir, liebe Monika, recht herzlich und wün-
mich darauf, das neue Schuljahr mit Ihnen, In ihrer dreijährigen Amtszeit standen wichti- schen dir für deine weitere Zukunft alles
mit Euch zusammen im August zu starten. ge Geschäfte an: Gute.
- die Revision der Statuten des Zweckver-
bandes
Beatrice Nützi Müller, - die Erarbeitung und Einführung des Time- Hugo Rudolf,
Präsidentin der Kreisschulkommission out Vizepräsident Kreisschulkommission

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Schule Bellach – Lommiswil – Selzach

Bericht der Schulleiter Stefan Nyffeler und André Brunschwyler der Kreisschule Selzach

Zurück aus dem Exil


S C H U L L E I T U N G

Einen Bericht über das vergangene Jahr zu schreiben, heisst unter anderem, sich vor

Augen zu führen, dass ein besonders ereignisreiches Schuljahr mit vielen Änderungen

und grossen Herausforderungen schon fast abgelaufen ist und es deshalb Zeit ist, auch

im INFO Rechenschaft über die vielen Aktivitäten des Schuljahres 04 / 05 abzulegen.

Frühsommer 2004 – Einzug ins Weder Stefan Nyffeler noch André Brun- an dieser Stelle jede einzelne Tätigkeit im
schwyler verfügen im Moment über eine Detail beschreiben würden, weshalb wir nur
renovierte Schulhaus II Schulleiterausbildung, weshalb wir nun wäh- einige Highlights hervorheben möchten: Vor
rend der folgenden drei Jahre berufsbeglei- allem die Lehrpersonen des Faches Werken
Mitte Juni 2004 durfte die Bezirksschule von
tend diese Ausbildung ab Frühling 05 erwer- haben mit ihren Schülerinnen und Schülern
der Containersiedlung in das von Grund auf
ben werden. Die Führung der Schule durch wunderbare Gegenstände für die Tombola
frisch renovierte Schulhaus II umziehen. Es
zwei Schulleiter hat den grossen Vorteil, dass hergestellt, die am Fest reissenden Absatz ge-
galt einerseits die Container zu leeren, ande-
angehende Geschäfte und Traktanden im Vor- funden haben. Den Erlös von rund 2500 Fran-
rerseits das Schulhaus II wieder zu neuem
feld miteinander abgesprochen werden müs- ken haben wir vollumfänglich der Stiftung
Leben zu erwecken. Schüler- und Lehrer-
sen und so verschiedene Aspekte aus zwei unseres Kollegen Erich Flückiger zufliessen
schaft waren topmotiviert und die Zügelei
Blickwinkeln in die Planung einfliessen kön- lassen, denn wir fühlten uns durch das neue
war in zwei Tagen im Grossen und Ganzen
nen. Natürlich gibt es innerhalb der Führung Schulhaus und dessen Einrichtung schon
bewerkstelligt, was auch der grossen Unter-
eine Kompetenzabgrenzung: Während Stefan reichlich beschenkt. Auch zu erwähnen seien
stützung durch die Werkhofangestellten zu
Nyffeler primär für die organisatorischen As- die Darbietungen des Schülerchors. Der Leh-
verdanken ist. Es waren im Schulhaus noch
pekte des Schulwesens tätig ist, leitet André rerchor, verstärkt durch Schülerinnen der
nicht alle Arbeiten abgeschlossen, der Teufel
Brunschwyler die Lehrerkonferenzen und dritten Bez, glänzte mit einem kleinen Kon-
steckt bekanntlich im Detail. Handwerker
vertritt die Schule in der Kreisschulkommis- zert am Festakt. Dank der Unterstützung
bohrten und schraubten überall im Haus. Bis
sion. Es gilt zu betonen, dass trotz gelegentli- durch den Adolf Schläfli Fonds ist es uns ge-
alles fertig war, sollte es zum Schluss Weih-
cher Meinungsverschiedenheiten, die soll lungen, das Duo Flügzüüg für eine geschlos-
nachten werden. Im Schulhaus selber erwar-
und darf es geben, die Chemie zwischen uns sene Vorstellung zu engagieren, an der sämt-
tete die staunenden Schülerinnen und Schüler
Schulleitern stimmt, so dass wir beide fest- liche Kindergärtlerinnen und Kindergärtler,
ein komplett neues Mobiliar, sowohl in den
halten dürfen, dass es ein Glück ist, diese Schülerinnen und Schüler unseres Schulkrei-
Korridoren als auch in sämtlichen Schulzim-
kleine Schule gemeinsam leiten zu dürfen. ses eingeladen wurden. Der Saal des Pfarrei-
mern. Die neuen Tische, Stühle und Hocker
Wir tun dies mit Lust und Freude. zentrums war zum Bersten voll, denn rund
in den Schulzimmern und Korridoren gefie-
650 Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehr-
len auf Anhieb. Nach einem Jahr Container-
personen waren der Einladung gefolgt und
betrieb konnte das wirkliche Schulleben wie- Schulhauseinweihung
durften sich von einem packenden Programm
der beginnen!
der beiden Berner mitreissen lassen. Am Tag
Nach dem Umzug ins neue Schulhaus, oder
des Festaktes haben alle Klassen ihre Arbei-
besser gesagt, ins neu renovierte Schulhaus II
Neue Schulleitung nach einem Jahr Exil im Container – galt es,
ten in den Schulzimmern ausgestellt, die im
Rahmen der Projektwoche unter dem Thema
das grosse Schulhauseinweihungsfest zu pla-
Nachdem Toni Affolter mit den Lehrperso- Wurzeln erarbeitet worden waren. Die Bevöl-
nen, koordinieren und organisieren. In Ab-
nen der Kreisschule Selzach während Jahren kerung konnte sich so anlässlich der öffentli-
sprache mit dem offiziellen Organisationsko-
die geleitete Schule Selzach professionell chen Schulhausbegehung ein gutes Bild über
mitee unter dem Präsidium von Max Aebi ha-
aufgebaut und geführt hat, amten nun seit die Oberstufe in Selzach verschaffen. Wir
ben die Lehrerinnen und Lehrer mit den
Sommer 04 Stefan Nyffeler und André Brun- dürfen Ihnen, liebe Leserinnen und Leser,
Schülerinnen und Schülern der Kreisschule
schwyler als Schulleiter. Bei dieser Gelegen- versichern, dass die Besucher in Strömen das
Selzach viele Arbeiten geleistet wie z. B. Mit-
heit möchten wir im Namen der Lehrperso- Schulhaus besichtigt und so ihre Verbunden-
arbeit in der Festschrift, Organisation und
nen Toni Affolter für seine grosse Aufbauar- heit mit der Oberstufe Selzach eindrücklich
Durchführung der Projektwoche unter dem
beit und sein ausserordentliches Engagement bekundet haben. Wir möchten es nicht unter-
Thema „Wurzeln“ zwecks Vorbereitung des
ganz herzlich danken. Wir werden versuchen, lassen, den Behörden und der Bevölkerung
Festes, Basteln von Gegenständen für die
einerseits die Arbeit von Toni im Sinne einer von Selzach herzlichst dafür zu danken, dass
Tombola, Einstudieren der Lieder für den
Kontinuität weiter zu führen, andererseits mehr als fünf Millionen Franken in die Reno-
Schülerchor und den Lehrerchor. Es würde
aber auch neue Akzente zu setzen und so die vation des Schulhauses und der Turnhalle in-
den Rahmen des INFO sprengen, wenn wir
Schule weiter entwickeln. vestiert wurden. Dies zeigt deutlich, dass sich

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die Bevölkerung mit der Oberstufe und spezi- ter Kriterien, die für den ganzen Kanton gel- Süssgetränke 65 75
ell mit der Bezirksschule Selzach identifi- ten, beurteilt. Der Hauptakzent der Beurtei- Tastaturschreibekurs 124 17
ziert. lung lag dieses Jahr in der Zielbezogenheit Optimierung Busfahrplan 117 16
des Unterrichts. Qualitätskontrolle ist in der
Geleitete Schule, Inspektorat Schule nicht nur ein Begriff, sondern ist Teil Lehrerkonferenzen
des beruflichen Selbstverständnisses jeder
und Schülerversammlungen Lehrperson. Die Lehrpersonen treffen sich wöchentlich
Um die Schülerinnen und Schüler mehr in die während 90 Minuten in der Lehrerkonferenz.
Die Kreisschule Selzach ist eine geleitete Entscheidungen der Schule einzubinden, ha-
Schule und entwickelt sich weiter. Dank dem Dabei werden nebst organisatorischen Fragen
ben wir neu das Instrument der Schülerver- viele Aspekte des Schulalltages diskutiert.
vor allem unter Toni Affolter entwickelten sammlung ins Leben gerufen, an welcher sie
FQS® System unserer Schule erhalten die Damit in Fragen der Disziplin der Schülerin-
direkt zu Fragen und Problemen innerhalb nen und Schüler möglichst gleich und ein-
Lehrpersonen regelmässig Rückmeldungen der Schulgemeinschaft Stellung beziehen.
von Eltern, Schülerinnen und Schülern, Kol- heitlich vorgegangen wird, werden Massnah-
Was sich Schülerinnen und Schüler unserer men regelmässig diskutiert und allenfalls ge-
leginnen und Kollegen, welche es ermögli- Schule wünschen, sind konkret folgende An-
chen, allfällige Defizite zu erfassen und neue meinsam von der Lehrerkonferenz ergriffen.
liegen: Getränkeautomat, Erweiterung des Mit diesem Vorgehen erreichen wir Transpa-
Ansätze zu entwickeln. In diesem Schuljahr Angebots des Bäckers während der grossen
haben die Lehrpersonen beschlossen, ein renz und Einheitlichkeit. Wir dürfen durch-
Pause, mehr Farbe im Schulhaus, Kurse wie aus mit Stolz festhalten, dass wir wenige Pro-
neues Instrument einzuführen, nämlich das Tastaturschreiben und einen Abschlussball
Feedback durch eine Partnerschule. bleme mit Schülerinnen und Schülern haben.
am Ende des Schuljahres. Da gewisse Anlie-
Ein Fazit der diesjährigen Auswertung ist, gen direkt auch die Eltern betreffen, haben
dass wir unser FQS® System offensiver an El- wir im April eine Umfrage lanciert, um zuerst Zusammenarbeit mit der
ternabenden präsentieren müssen, damit alle noch die Meinung der Eltern zu erfahren, be-
Eltern und Schülerinnen und Schüler dieses Kreisschulkommission
vor wir Schritte zur Realisierung der Vorha-
Beurteilungssystem kennen und so wissen, ben einleiten. Die Umfrage hat folgendes
dass wir Lehrpersonen dafür einstehen, Kri- Damit eine Schule reibungslos funktioniert,
Bild ergeben: braucht es eine engagierte Schulkommission,
tik und Anregungen entgegenzunehmen im Ja Nein
Bestreben, den eigenen Unterricht zu reflek- die Entwicklungen und Tendenzen im Um-
Erweiterung feld der Schule erkennt und darauf reagiert.
tieren und laufend zu optimieren. Auch unser des Bäckerangebots 96 51
Schulinspektor Ueli Dysli ist Teil der Quali- Nachdem Frau Monika Schaad das an-
Verkauf von Süsswaren 39 104 spruchsvolle und zeitintensive Amt der Schul-
tätskontrolle, indem er die Lehrpersonen be- Getränkeautomat 103 42
sucht und den Unterricht auf Grund bestimm- präsidentin abgegeben hat, um sich ganz auf

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Schule Bellach – Lommiswil – Selzach

ihre Aufgabe als Mutter zu konzentrieren, hat durch seine Auftritte in unserem Schulkreis eindeutig überwiegen. Befürchtet wird allge-
Frau Beatrice Nützi die Nachfolge übernom- einen Namen gemacht hat. Dreimal bereits mein ein Sinken des schulischen Niveaus.
men. In Zusammenhang mit der Erhöhung hatte unser Chor im laufenden Schuljahr die Die Hauptgründe dafür sind:
der Klassengrössen, das heisst der Stellen- Gelegenheit öffentlich aufzutreten: - höhere Schülerzahlen pro Klasse
planung unserer Schule, wurde sie schon von 25. September 2004: - Vermischung von einerseits Oberschule/
Anfang an enorm gefordert und ist die Her- Einweihung Schulhaus II und Turnhalle I Sek und andererseits Sek/Bez
ausforderung mit Engagement und Sach- 28. November 2004: - Weggang der Leistungsträger in die Sek P.
kompetenz angegangen. Wir danken Frau Katholische Kirche Selzach, zusammen mit Zusätzlich haben ungeklärte Fragen zu Kos-
Beatrice Nützi und allen Mitgliedern der Gesangsverein Selzach ten und definitiven Schulstandorten nebst der
Schulkommission der Kreisschule BeLoSe 19. Dezember 2004: Kreisschulkommission auch den Einwohner-
für das grosse Engagement für unsere Schu- Katholische Kirche Lommiswil, zusammen gemeindeverband zu einem ablehnenden Ver-
le. mit der Brassband Lommiswil nehmlassungsbericht bewogen.
Unser Schülerinnen- und Schülerchor der Wir Schulleiter der Kreisschule Selzach wer-
Schneesportlager Kreisschule Selzach ist das Instrument, mit den uns dafür einsetzen, dass Selzach in jedem
dem unsere Schule auch während des Schul- Fall ein Schulstandort bleibt, der die Rahmen-
Alle Schülerinnen und Schüler der Kreis- jahres Öffentlichkeitsarbeit leisten kann. Die bedingungen anbietet um qualitativ hoch ste-
schule Selzach haben jedes Jahr die Mög- Schülerinnen- und Schüler unseres momen- henden Unterricht erteilen zu können.
lichkeit ein Schneesportlager zu besuchen. tan 40-köpfigen Ensembles sehen dies wahr-
Das grosse Interesse seitens der Schüler- scheinlich nicht so kompliziert. Für sie steht Sparmassnahmen
schaft zeigt klar, dass Schneesportlager an das gemeinsame Singerlebnis an erster Stelle,
unserer Schule noch lange nicht ausgedient denn für sie ist die Teilnahme im Chor ja ab- Unser Kanton muss weiterhin sparen. Von
haben. An dieser Stelle ein herzliches Dan- solut freiwillig. den Sparmassnahmen sind Volksschule und
keschön sowohl allen Lehrerinnen und Leh- Kindergarten nicht ausgeschlossen. Im De-
rer, sowie allen Leiterinnen und Leitern, Strukturreform zember 2004 verabschiedete der Solothurner
ohne deren persönliches Engagement kein Kantonsrat ein Sparmassnahmenpaket, wel-
Lager durchgeführt werden könnte, als auch Am 18. März 2005 endete die Vernehmlas- ches insbesondere in der Volksschuloberstufe
den politischen Behörden, die diese Lager fi- sungsfrist zur Oberstufen-Strukturreform des auf Beginn des neuen Schuljahres 2005/2006
nanziell ermöglichen! Kantons Solothurn. Die Reform beinhaltet einschneidende Veränderungen bewirken
unter anderem eine Reduktion von heute alles wird. Zum Zeitpunkt des Redaktionsschlus-
Konzerte des Schülerinnen- in allem acht auf vier Schultypen in der Se- ses ist noch keine definitive Entscheidung ge-
kundarstufe I. Unsere Kreisschule Bellach- fällt worden, weshalb auf weitere Ausführun-
und Schülerchors der Kreis- Lommiswil-Selzach würde einen Teil der gen verzichtet werden muss.
schule Selzach Schülerinnen und Schüler verlieren, da sie
nicht als Sek P – Standort (Sek mit progym-
Nicht ohne Stolz dürfen wir sagen, dass der nasialem Zug) vorgesehen ist. Behörden und
Schülerinnen- und Schülerchor der Kreis- Lehrerschaft in unserem Schulkreis nehmen
schule Selzach sich seit seiner Gründung im gegenüber der Reform unterschiedliche Hal- Stefan Nyffeler und André Brunschwyler,
April 2002, dies im Rahmen eines Projekts, tungen ein, wobei die kritischen Stimmen Schulleitung Selzach

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7
Schule Bellach – Lommiswil – Selzach

Die Schule im Kanton Solothurn wird verändert

Die Schule –
kein Halt vor Veränderung
S C H U L L E I T U N G

Was wurde hier verändert? Vision-Illusion-Fiktion, Kunstprojekt 2003, Fotomorgana: HeavensLounge

Schlägt man heute eine regionale Zeitung Strukturreform Sekundarstufe 1 der Visura eingesetzt. Nach wenigen, sehr in-
Seit 13 Jahren ist das Departement für Bil- tensiven Sitzungen, stand fest, dass Synergi-
auf, sieht man sich mit mindestens einem dung und Kultur damit beschäftigt, eine en in der Administration genutzt werden kön-
schulbezogenen Artikel konfrontiert. Die Strukturreform für die Sekundarstufe 1 aus- nen. Beschlossen wurde auch, dass auf das
zuarbeiten - unbestritten eine schwierige Auf- Schuljahr 06/07 eine Schuldirektion für alle
Schule im Kanton Solothurn unterliegt gabe, ist es doch wichtig, auf Bewährtem auf- drei Gemeinden eingerichtet wird. Die Schul-
zubauen und Neues einzuflechten. leitungen, wie auch die Schulkommissionen
einem Wandel. Im Januar 05 stand die Reform zur Vernehm- sollen dadurch entlastet werden – „Qui vivra,
lassung bereit. Viele Politiker und Politikerin- verra“...
nen, Parteien, Schulbehörden, Lehrerverbän-
de und andere Interessierte haben ihre Mei- Die schweizerische Konferenz der Erzie-
nung kundgetan. Viel Positives, aber auch hungsdirektoren will ebenfalls Verände-
viele Bedenken wurden geäussert. Wie die rungen
Regierung schlussendlich auf die verschiede- Das Schweizer Schulsystem ist 200 Jahre alt.
nen Rückmeldungen reagiert, wird wohl vor Vieles ist in dieser Zeit geschehen. Zum Bei-
den Sommerferien zu vernehmen sein. spiel sind die Menschen mobiler geworden
und schauen über die kantonalen Grenzen hi-
Auch die Schule in Bellach soll sich verän- naus. Was sieht man da? Unglaublich, 26 ver-
dern schiedene Schulsysteme mit völlig unter-
Die drei Gemeinden Bellach, Lommiswil und schiedlichen schulischen Angeboten! Das
Selzach wollen in Zukunft im Bereich Schule wichtigste Projekt der EDK heisst harmoS
enger zusammenarbeiten. Mit diesem Ziel und hat das Ziel, Kompetenzniveaus als Stan-
wurde eine Arbeitsgruppe unter der Leitung dards interkantonal festzulegen. Die Verände-

8
3.-5.
Kleinklasse
Heidi Franziska
Nicklaus Wyss
Veränderungen im Kerngeschäft der
Lehrkräfte
Die Lehrstellensituation hat sich weiter
verschärft und der Graben zwischen
Schule und Wirtschaft scheint immer tie-
fer zu werden. Die Schule wiederum
sieht das Problem bei den Eltern und be-
mängelt die Erziehung im Elternhaus. Andrea
Vielleicht wäre es bald Zeit, alle Betei- Suter
ligten an einen Tisch zu holen, um ge-
meinsame Ziele zu vereinbaren? Viel-
leicht wäre ein gemeinsames Angehen
der Probleme effizienter, als sich gegen-
seitig Defizite vorzuwerfen und die
Schuld in die Schuhe zu schieben?

Veränderungen von Äusserlichkeiten Behlül Fabio


Piskin Chiové
Ein brisantes Thema scheint auch immer
wieder die Kleidung der Schülerinnen zu
sein. Wegen der „grosszügigen“ Mode
mit Blick auf Lenden und Stringtangas
macht sich manch einer Gedanken, ob
man eine Schuluniform einführen sollte.
Versuchsweise trug eine Maturklasse
während einiger Zeit eine solche Uni- Naomi
Marielene
form. Die Auswertung zeigt viele Vortei- Peracchia Sindani
le auf. Bleibt nur noch die Frage, was
wohl die Lehrkräfte in diesem Falle zu
tragen hätten.

Veränderungen „für die Katz“?


Fast täglich werden wir mit Mitteilungen
konfrontiert, dass unsere Jugendlichen
im Kiffen Meister sind und ihr Alkohol- Nevrije
und Drogenkonsum exzessiv ist. Zyniker Fazlijevic
geben dieser Jugend keine 60 Jahre! Was
rung geht hier in Richtung einer Verein- würde dies bringen punkto Veränderun-
heitlichung. Vielleicht wird ja eines Ta- gen? Investieren wir in eine Bildung für
ges im Kanton Solothurn nach dem glei- Leute, die nicht einmal 60 Jahre alt wer-
chen Lehrplan wie im Kanton Bern un- den wollen?!
terrichtet, oder es gibt sogar eine Verein-
heitlichung in der ganzen Deutschschweiz? Veränderungen, Veränderungen ...
Chancen, Ängste, Ungewissheit,... Wahr- Nina
scheinlich wird es so weitergehen und es Gerber
Veränderung durch Pisa - oder die
Schulen der Welt konkurrieren geht allen Beteiligten besser, wenn Ver-
Mit Pisa (Program for international stu- änderungen positiv begegnet wird.
dent assessment) werden weltweit 15-
jährige Schülerinnen und Schüler in den Ich wünsche allen die Kraft, den grossen
Bereichen Lesen, Mathematik und Na- und kleinen Veränderungen kritisch, aber
turwissenschaften getestet. Die internati- auch mit experimentierfreudiger Neu-
onal genormten Tests werden alle drei gier entgegen zu treten. Veränderungen,
Safinas
Jahre durchgeführt und es wird eine Län- die sich nicht bewähren, können wieder
Munzer
derrangliste erstellt. Welches Land hat verändert werden – solange wir uns be-
das beste Bildungssystem? Will sich die wegen und nicht auf stur stellen!
Schweiz verbessern, muss sie wohl et-
was nördlich spionieren. Die finnischen
Schülerinnen und Schüler schneiden in
den Tests hervorragend ab. Ob da wohl Rahel Brotschi,
etwas zu lernen wäre? Schulleitung Bellach
Senad
Ismaili
9
Schule Bellach – Lommiswil – Selzach

Das Hauswartehepaar im Blickpunkt


P O R T A I T

Nicht nur die Schülerinnen und Schüler Beschreibe in ein paar Worten deinen ersten Kindes unterbrach ich meine berufli-
beruflichen Werdegang. che Tätigkeit. Ich stieg wieder ins Berufsle-
und die Lehrerschaft spielen im Schulall- ben ein, als mein Mann im Hermesbühl-
tag eine wichtige Rolle, sondern auch der Bruno Flury: Ich absolvierte meine Lehre als schulhaus gewählt wurde. Dort arbeitete ich
Maschinenmechaniker in der Firma Sulzer zwei Stunden pro Woche als Reinigungshil-
Hauswart mit seiner Crew. Sie sind darum in Zuchwil. Danach folgte die Rekrutenschu- fe. Hier in Selzach beträgt mein wöchentli-
le. Die nächsten zehn Jahre arbeitete ich bei ches Arbeitspensum zwölf Stunden. Zusätz-
besorgt, die Gebäude und Umgebung in der Spenglerei Amsler in Bellach. Wegen der lich übernehme ich zwanzig Prozent der
Stand zu halten, damit sich jedermann damals angespannten wirtschaftlichen Lage Hauswartsstelle meines Mannes, die eigent-
und der Ungewissheit um den eigenen Ar- lich 120 % beträgt.
wohl fühlt. Bruno Flury und seine Frau beitsplatz orientierte ich mich in eine andere
berufliche Richtung. Ich bewarb mich um Seit der Renovierung wohnt ihr nicht mehr
Carolina geben uns mit diesem Interview die Stelle als Hauswart im Hermesbühl direkt im Schulhaus. Empfindet ihr dies als
einen Einblick in ihren Alltag. Schulhaus in Solothurn und wurde auch ge- Vor- oder Nachteil ?
wählt. Dreieinhalb Jahre später war die
Hauswartstelle in Selzach ausgeschrieben. B.F.: Für mich ist es eher ein Nachteil, da ich
Dies interessierte mich zuerst nicht, doch bei nicht mehr direkt vor Ort bin.
der zweiten Ausschreibung derselben Stelle
beschloss ich, mich um diese Hauswartstelle C.F.: Ich empfinde es als Vorteil, da wir nicht
zu bewerben. So wurde ich im Jahre 1997 mehr mitten im Geschehen wohnen und da-
hier in Selzach zum Hauswart gewählt. her auch mehr Ruhe im Privatleben haben.
Früher war es zum Beispiel nicht möglich
Carolina Flury: Ich bin gelernte Kinderkran- einem unserer Kinder ein Übungsdiktat zu
kenschwester. Nach meiner Heirat arbeitete diktieren, ohne mehrmals vom Klingeln der
ich in meinem Beruf weiter. Später wechsel- Schülerinnen und Schüler an der Wohnungs-
te ich in eine Krippe und betreute dort die türe gestört zu werden.
Kinder. Acht Monate nach der Geburt des

10
5./6.
Kleinklasse
Welche Aufgaben hast du als Hauswart dige, am Schluss muss einfach alles ge- Mona Andreatta
zu verrichten? tan sein. Ausserdem geniesse ich e,s bei
schönem Wetter draussen arbeiten zu
B.F.: Die Aufgaben im Detail zu be- können. Bei schlechtem Wetter dagegen
schreiben würde zu weit führen. Die kann es auch mühsam werden. So ist
Hauptaufgaben bestehen darin, die Um- das Schneeschaufeln bei grosser Kälte
gebung zu pflegen, kleinere Reparatur- und Nässe nicht gerade eine angenehme
arbeiten auszuführen und im Allgemei- Tätigkeit.
nen in den Gebäuden für Ordnung und
Sauberkeit zu sorgen. Mein Arbeitsbe- Vor kurzem wurde das Schulhaus II Ali
Zencirkiran
reich umfasst die Schulhäuser 1-3, die renoviert. Was ist aus eurer Sicht
Kindergärten und den neuen Werkraum. gelungen, was eher nicht?

Welche Arbeiten verrichtest du gerne, B.F.: Die Fenster sind qualitativ sehr
welche weniger gerne? gut, die Storen hingegen sind nicht sehr
stabil. Vorteilhaft wäre ein Putzraum
B.F.: Im Prinzip sollte ich alle Arbeiten auf jeder Etage, um die schweren Reini-
gleich gerne verrichten, da die unange- gungsmaschinen nicht über die Treppe Emra Fausto
nehmeren Aufgaben sonst liegen blei- transportieren zu müssen. Am Daniskan Falgetano
ben würden. Nur so kann ich alle anfal- schlimmsten sind die Wände. Die Ober-
lenden Arbeiten laufend bewältigen. Na- fläche ist sehr empfindlich und darum
türlich gibt es immer wieder Dinge, die sehr schlecht zu reinigen.
mich aufregen und die ich daher als ne-
gativ empfinde. So bereitet mir zum Wie würdest du das Verhältnis zu
Beispiel der Kontrollgang in die Toilet- Schülerinnen und Schülern und den
ten nicht immer Freude, da deren Reini- Lehrkräften beschreiben?
gung und die Beseitigung von diversen Gzim Hyrije
Gegenständen nicht unbedingt zu den B.F.: Ich bin offen für alle Probleme Kadrija Arifi
angenehmen Arbeiten gehört. von Seiten der Schülerinnen und Schü-
ler und der Lehrerschaft. Ich erlaube
Du wirst unterstützt von Reinigungshil- mir aber auch, meine Anliegen bei den
fen. Welches ist deren Aufgabe? betreffenden Personen anzubringen.
Wir sollten alle versuchen, offen und
B.F.: Carolina und ich werden von neun nicht nachtragend zu sein. Aus meiner
Reinigungshilfen unterstützt. Sie sind Sicht ist das Verhältnis gut.
verantwortlich für die Innenreinigung Ilaz Danilo
der Schulräumlichkeiten. Zweimal pro Welches sind eure Wünsche an die Ismaili Morganella
Woche werden die Böden, Toilettenanla- Lehrerschaft und an die Schülerinnen
gen, Lavabos etc. gereinigt. und Schüler?

Welche Hilfsmittel erleichtern dir deine B.F. : Wichtig ist, dass man weiterhin
tägliche Arbeit? miteinander arbeitet und anstehende
Probleme gemeinsam löst. Wir wün-
B.F.: Nebst meinen üblichen Maschinen schen uns, dass alle Sorge tragen zum
Kilian Isabelle
und Geräten (z.B. die Wischmaschine) Mobiliar und zum Gebäude. Strähl Schwarz
stehen mir auch die Einrichtungen des
Werkhofes zur Verfügung. Natürlich
können nicht in jedem Bereich Maschi-
nen eingesetzt werden. Einige Arbeiten Corinne Späti und Eveline Kocher,
können nur von Hand verrichtet werden. Bezirksschullehrerinnen
Ich finde, dass wir im Grossen und Gan-
zen gut eingerichtet sind, um unsere
Aufgaben erfüllen zu können. Tamina
Fracasso
Welches sind die schönen Seiten am
Hauswartberuf, welches die weniger
schönen?

B.F.: Ein positiver Aspekt ist die freie


Arbeitseinteilung. Ich kann selbst ent-
scheiden, welche Arbeit ich wann erle-
Tugba Vlora
Kökdemir Osmani
11
Schule Bellach – Lommiswil – Selzach

Besuch der Sonderschau «Wald &


Holz» im Pavillon der HESO 2004
Im Rahmen dieser Sonderschau führten die Veranstalter ein begleitetes

Schulangebot durch, zu dem auch die 1. Werkklasse sowie die Klassen

2a und 1b/2b Oberschule Bellach eingeladen waren.


B E R I C H T

12
1.
Werkklasse
Bruno
Stephani
In verschiedenen abwechslungsreichen Ateliers
versuchten die Organisatoren unter Leitung des
Kreisförsters Jürg Schlegel den Schülerinnen und
Schülern die Bedeutung unseres Waldes näher zu
bringen. Auf dem „HolzWeg“ zum Beispiel – ei-
nem Mini-OL mit 14 aufklappbaren Baumstäm-
men – erfuhr man durch eigenes Handeln und auf-
merksames Zuhören allerlei Wissenswertes über Adil ¨
die Nutzfunktion des Waldes. Munzer
Oder: Wie kann eigentlich das Alter eines Baumes
bestimmt werden? Auch diese Frage wurde geklärt
und danach emsig Jahrringe gezählt.

Holzsägen mal anders!


Obschon dabei etliche Schweisstropfen fielen, fand Arabesa Erkan
dieses spezielle „Fahrrad“ bei Knaben und Mäd- Fazlijevic Zairovic
chen grossen Anklang.

Gionathan
Cultrera

Kaum zu glauben – aber Arbeit kann tatsächlich


auch Spass machen!
Anstelle einer Axt benutzt diese Schülerin ein ab-
solut ungefährliches Gerät, um damit Holzstücke
zu zerkleinern.
Janine
Aeschbacher

Am Nebentisch werden diese Holzstücke nun zu Maria


K-Lumets, Brennhilfen für Cheminée und Grill, Bruzzese
verarbeitet. Selbstverständlich durften die Er-
gebnisse mit nach Hause genommen werden.

Zum Schluss der hervorragend organisierten Ver-


anstaltung hiess es noch Treppensteigen. Mitten
im Pavillon hatte man einen Turm errichtet, des-
sen Volumen im Verhältnis zum Wachstum der
Bäume im Kanton Solothurn gesetzt wurde. Mikula
Oben auf der doch etwas wackligen Plattform Baumgartner
galt es noch den imposanten Ausblick auf das ge-
samte HESO-Gelände zu geniessen und natürlich
das obligate Erinnerungsfoto zu schiessen.

Ernst Sollberger,
Klassenlehrer 1b/2b OS
Sven
Müller
13
Schule Bellach – Lommiswil – Selzach

Kinder helfen Kindern


Die „Sternenwoche“, eine Sammelaktion von UNICEF Schweiz, unterstützt von der

Zeitschrift „Schweizer Familie“, fand erstmals im letzten November statt. Sammeln

konnte jedes Kind zwischen sieben und zwölf Jahren. Der Erlös kam einem Projekt

gegen Kinderarbeit in Bangladesh zugute. Mit dem gesammelten Geld werden laufend

Schulen und Lehrwerkstätten eingerichtet, um den Kindern bessere Berufschancen zu


P R O J E K T

ermöglichen.

Weihnachtskonzert Musik macht Spass

Verkaufsstand vor dem Coop Bellach Fliegende Händler

Diese Sammelaktion fanden wir Lehrerinnen len gingen die Kinder von Haus zu Haus, ver-
der Kleinklassen unterstützenswert und stell- richteten verschiedenste Dienste und verkauf-
ten sie unseren Schülerinnen und Schülern ten selbstgemachte Krachmandeln und selbst-
vor. Alle waren begeistert und wollten mitma- gebackene Muffins. In der Schule und im Re-
chen. Wir lasen viel über die Lebensbedin- ligionsunterricht bastelten wir Weihnachts-
gungen von Kindern in Bangladesh und sam- schmuck und übten Weihnachtslieder mit In-
melten gemeinsam Ideen, wie wir Geld ver- strumentalbegleitung.
dienen könnten. Schon bald hatten wir eine
lange Liste zusammengetragen: Der Verkauf und das Konzert vor dem Coop
in Bellach war für uns alle der Höhepunkt.
Schuhe putzen, Einkäufe besorgen, mit dem Mit Stolz überwiesen wir der UNICEF 1077
Hund spazieren gehen, Pferde striegeln, Kin- Franken und 35 Rappen.
der hüten, abwaschen, Fenster reinigen, Au- Übrigens, die „Sternenwoche“ findet inskünf-
tos und Velos putzen, beim Kochen helfen tig jedes Jahr, jeweils in der Woche vor dem
usw. Die Möglichkeiten schienen unbe- ersten Advent, statt.
grenzt.
Heidi Niklaus, Franziska Wyss, Mona
Nun ging’s an die Arbeit. Ausgerüstet mit Andreatta, Fabienne Notter, Kleinklassen-
Sammelliste, Sternenbox und viel Helferwil- lehrerinnen, Denise Haas, Religionslehrerin

14
Besuch im Berufs-
beratungs- und Infor- 1.
Oberschule

mationszentrum BIZ
Martin
Dürig

Catia Fitim
Rubino Fazliji

Shkurte Linus Sead


Mustafi Tsan Odzini

Luca Teresa Parente


Mülhauser

Die zweiten Klassen der Sekundar- und Einhellig vertraten alle die Meinung,
der Oberschule erhielten im Dezember dieser Besuch habe sich sehr gelohnt.
2004 während je zwei Stunden im Be- Einzelne Schülerinnen und Schüler ha-
rufsberatungs- und Informationszentrum ben inzwischen das Informationszent-
BIZ in Solothurn wichtige Informatio- rum in Solothurn schon mehrmals be-
nen für ihre Berufsfindung. sucht, um bei der Berufswahl Schritt für
Herr Christian Guggisberg, Berufsbera- Schritt vorwärts zu kommen. Samire Mehmet
ter, führte alle Besucherinnen und Besu- Elezi Zencirkiran
cher durch das Informationszentrum und Gerne möchte ich den verantwortlichen
erklärte die vielfältigen Möglichkeiten, Beratungspersonen an dieser Stelle für
um Berufsinformationen oder Adressen ihre geschätzte Mithilfe bei der Berufs-
von Schnupperlehrplätzen oder Lehrstel- wahlvorbereitung danken und kann ei-
len zu erhalten. Spontan wurden auch nen Besuch im BIZ nur empfehlen!
gleich einige Termine für individuelle
Berufsberatungen fixiert. Anschliessend Übrigens können auch Erwachsene die
konnten alle Sekundarschülerinnen und Dienste des BIZ beanspruchen, sei es Nathalie Olivia Routa
Lehmann Danz Eshetu
–schüler auf eigene Faust die Regale zum Beispiel für eine Laufbahnberatung
nach Berufsbeschreibungen, Berufsvi- oder für einen Berufswechsel.
deos oder Adresslisten von Lehrbetrie-
ben „durchforsten“. Erich Ruefer, Klassenlehrer 2b Sek

Berufs- und Studienberatung BIZ


Bielstrasse 102, 4502 Solothurn Simone Stéphanie
Telefon 032 627 28 90 Sabato Mirasola
Fax 032 627 29 92
Mailadresse: biz@dbk.so.ch
Telefondienst:
Montag bis Freitag 8.00 – 11.45 Uhr

BIZ-Öffnungszeiten:
Dienstag bis Donnerstag 13.30 – 18.00
Sule Thomas Yakup
Kurdoglu Müller Daniskan
15
Schule Bellach – Lommiswil – Selzach

Adventsfeier mit Feuer und Wasser


Am 23. Dezember 2004 organisierte die Oberstufe Selzach eine Adventsfeier. Die

Schülerinnen und Schüler marschierten, begleitet von ihren Klassenlehrpersonen, mit

Fackeln zum „Chapf“, sangen einige Lieder und führten dort einige Sketches zum

Thema Feuer und Wasser auf. So verabschiedeten die neun Klassen der Oberstufe

Selzach das Jahr 2004.


A D V E N T

16
Am 23. Dezember 2004 organisierten
die Oberstufenklassen der Kreisschule
Bellach-Lommiswil-Selzach eine Ad-
ventsfeier. Treffpunkt war am Abend
der Schulhausplatz Selzach. Mit bren-
nenden Fackeln ausgerüstet, starteten 1b /2b
die Oberstufenklassen zu ihrem 30 bis Oberschule
40 Minuten langen Marsch. Unsere Ernst Sollberger
Klasse bereitete die Feuerstelle vor, auf
der der vorbereitete Tee von Frau Cra-
meri gekocht werden konnte. Bei dieser
Feier ging es um Feuer und Wasser. Eine Gruppe unserer Klasse wollte versuchen,
mit Mehl und Fackeln Feuer zu spucken. Andere der 1a Sek demonstrierten ein paar
Versuche mit Feuer, Wasser und Eis. Sie wollten damit zeigen, dass manchmal Was-
ser und manchmal Feuer stärker sein kann.
Arbnora Carola Debora
Jede Klasse hatte ein anderes Programm. Abdulai Meyer Cucinelli
Unsere Klasse war zuständig für die Feu-
erstelle und das Abendprogramm. Um
17 Uhr gingen alle Klassen nach drau-
ssen. Es wurden rund 50 Fackeln ver-
teilt. Ein Lehrer zündete mit einem Feu-
erzeug eine Fackel an und innert Minu-
ten brannten rund 50 Fackeln. Die Schü-
ler schwenkten sie in der tiefschwarzen Enes Gencehan
Nacht hin und her und erzeugten so Feu- Yörük Gence
erspuren in der Luft. Um 17.15 Uhr mar-
schierten alle Klassen gemeinsam ab, aber jede Klasse wählte eine andere Route. Das
war der Beginn der Sternwanderung. Wir spazierten etwa zehn Minuten bis zur alten
Oele und dann über die kleine Brücke in Richtung Hungersbühl und dann noch zehn
Minuten bergauf bis auf den „Chapf“. Als wir ankamen, war alles schon vorbereitet:
Die Finnenkerzen loderten und der Tee brodelte über dem Feuer.

Wegen der Sternwanderung trafen nicht Kim Tram Majlinda


alle gleichzeitig auf dem Chapf ein, Osmani
weshalb wir eine Weile warten mussten.
Zuerst hielt Frau Schweizer, die Leiterin
des Abends, eine Begrüssungsrede. Da-
nach sangen die neun Klassen zusam-
men ein paar Lieder! Die Gesangslust
war aber nicht sehr gross, weil es ziem-
lich kühl war. Die Klasse 1a Sek setzte
Marjana Natalia Dos Nataša
sich für den Abend in Szene und machte Guberac Santos Martinović
ein paar Sketches zum Thema Feuer und
Wasser! Produziert haben sich: Sascha, Orkut, Cédric, Corinne und Samira. Quiz-
umfrage: Larissa, Sarah S. , Sarah L. , Janine, Stefanie. Bei der Vorbereitung der
Feuerstelle haben mitgewirkt: Remo und Florian. Weil die 1a Sek an dem Nachmit-
tag Religion gehabt hätte, musste sie die Sketches in kurzer Zeit einstudieren und
proben - und mithelfen bei den Vorbereitungen!

Beim Schützenhaus hatte es neben einer Feuerstelle mehrere Finnenkerzen. Wir Pascal Pascal Patrick
tranken warmen Tee und assen einen Schoggi-Hotdog, doch das half nicht gegen die Rhyn Stalder Arni
Kälte. Ein paar Kameradinnen und Kameraden unserer Klasse versuchten Feuer zu
spucken und der Rest stellte den anderen Quizfragen, die mit unserem Thema Feuer
und Wasser zu tun hatten. Wir haben uns gefragt, was andere Mitschüler von diesem
Anlass dachten. Deshalb machten wir eine Umfrage: Die meisten fanden den Abend
gut, weil ein paar von uns Feuer spuckten und es zu essen gab. Andere fanden den
Abend langweilig und sinnlos.

Nach dem Fest löschten einige Lehrerinnen und Lehrer, Schülerinnen und Schüler Ronny Sascha
das Feuer und sammelten den Kehricht auf. Die Schülerinnen und Schüler mar- Eberhart Gaberell
schierten in einzelnen kleinen Gruppen zum Schulhaus zurück. Die Bellacher und
Lommiswiler fuhren mit einem Spezial-Kurs in ihre Wohnorte zurück. Der Schulan-
lass zum Thema „Feuer und Wasser“ war der letzte im Jahre 2004.

Klasse 1a Sek von Anton Affolter


Sinem Valeria
Cetin Riccio
17
Schule Bellach – Lommiswil – Selzach

Adventszeit
in der Kreisschule Bellach
Noch vor wenigen Jahren gehörte das Singen
von Weihnachtsliedern, das Aufführen von
Adventsspielen und die tägliche Feier- oder
Vorlesestunde unabdingbar zu den Ritualen
während der Adventszeit in einer Schulklas-
se. In der heutigen multikulturellen Gesell-
A D V E N T

schaft, in der Traditionen immer weniger ge-


fragt sind, gehen diese gemütsvollen Stunden
oft verloren.

Gerade deshalb möchten wir an der Kreis-


schule Bellach mit den Schülerinnen und
Schülern wieder eine ruhige, gefühlsbetonte
Adventszeit erleben, denn wir sind überzeugt,
dass solche Traditionen für die geistige und
soziale Entwicklung unserer Jugend sehr
wichtig sind!
So betraten im Dezember 2004 unsere Schü-
lerinnen und Schüler jeden Morgen ein mit
mehreren hundert Kerzen erleuchtetes Schul-
haus. Dazu erklang leise Musik, was einen
ruhigen und besinnlichen Einstieg in den
Schulalltag ermöglichte. Die farbigen Ker-
zengläser wurden im November von allen
Schulklassen im Unterricht hergestellt.

Jede Adventswoche wurde mit einer speziel-


len Vorlesestunde gestartet. Die Schulklassen
konnten sich in verschiedenen Ateliers an-
melden und so mit einer gemeinsam gehörten
Geschichte in die neue Woche einsteigen.
Die Woche wurde am Freitag jeweils mit ei-
nem speziellen Advents-Pausentee beendet.
Eine Klasse bereitete einen feinen Punsch mit
Gebäck vor und schon der Duft lockte alle
zum Ausschank.
Weitere Adventsaktivitäten in den einzelnen
Klassen ergänzten diese gemeinsamen Anläs-
se der ganzen Schule.
Am 24. Dezember, morgens um sieben Uhr,
versammelten sich alle Schülerinnen und
Schüler in ihren Wohnorten und wurden von
Lehrkräften in einem Sternmarsch zum Zen-
trum unseres Schulkreises, dem Bellacher
Weiher, geführt. Dieser Fackelmarsch wäh-
rend der Morgendämmerung bei wunderba-
rer Stimmung blieb allen in bester Erinne-
rung. Nach einem warmen Getränk am Wei-
her zogen wir gemeinsam ins Schulhaus, wo
uns eine festlich gedeckte Pausenhalle erwar-
tete. Ein wunderbares Morgenessen bildete
den Abschluss der Adventsaktivitäten.
Auch in diesem Jahr werden wir in veränder-
ter Form diese besinnliche Zeit aufleben las-
sen.

Bernhard Zellmeyer, Klassenlehrer 3b Sek

18
1a
Sek
Anton Lucia von
Affolter Däniken

Cédric Corinne Janine


Manyoki Hugi Dietschi

Kevin Larissa
Gabi Allemann

Marco Martin Melanie


Stampfli Wegmüller Bucher

Orkut Florian
Kangeldi Schweizer

Remo Samira
Walliser Fracasso

Sarah Sarah
Lauber Schneitter

Sascha Stefanie
Rieder Soltermann
19
Schule Bellach – Lommiswil – Selzach

Flutkatastrophe
vom 26. Dezember 2004
Das Seebeben in Asien vom 26. Dezember

04 hat allseitige Betroffenheit ausgelöst.

Auf Anregung der Schülerinnen und


B E R I C H T

Schüler der Oberschule (OS) Bellach wur-

de Solidarität bekundet und ein nicht

unbeachtlicher Spendenbetrag gesammelt.

Die Welt trauert – die Kreisschule Bellach auch

Die durch ein starkes Seebeben hervorgerufe-


ne Flutkatastrophe hat Tausenden das Leben
und ihre Lebensgrundlage genommen.
Das Ausmass des Leids ist ungeheuerlich. Es
gibt so viel Trauer um liebe Menschen, so
grosse Verzweiflung bei allen, die vor dem
Nichts stehen.
Aber es gibt auch Solidarität und Hilfsbereit-
schaft auf allen Ebenen, in allen Ländern, bei
Gross und Klein.
Auch in unserer Schule haben Schülerinnen Freiwillige Spenden
und Schüler, auf Anregung von zwei Klassen,
ihre Betroffenheit zum Ausdruck gebracht.
Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 2b
Sekundarschule haben ein „Solidaritätstuch“
vorbereitet. In dessen Mitte zeigt die Weltkar-
te die vom Beben und der Flut betroffenen
Gebiete, und rundherum haben alle Schüle-
rinnen und Schüler, sowie Lehrpersonen des
Schulhauses anlässlich einer „stillen Pause“
ihre Namen geschrieben.
Die Klasse 2a OS hat ein Spendenkässeli auf-
gestellt. Ein unerwartet grosser Betrag, mehr
als 800 Franken, ist zusammengekommen
und konnte der Glückskette überwiesen wer-
den.
Während des Trauertages brannten in der
Pausenhalle Kerzen zum Gedenken an die
vielen Opfer.

Elke Lanser, Englischlehrerin

20
Sonne, Sport und
Spass in Andermatt 1b
Sek
Benno
Hof

Dominik Dominik
Adam Schmid

Emine Ferid Ferzane


Arifoski Zena Jasari

Jasmine Linda Lukas


Giger Bader Emch

Vom 9. bis 15. Januar 2005 verbrachten die 2. und 3. Bezirksschulklassen

Selzach unter der Leitung von André Brunschwyler, Stefan Nyffeler und

Simone Kunz ihr alljährliches Schneesportlager in Andermatt. Bei strahlen-

dem Sonnenschein und ansprechenden Schneeverhältnissen war dieses Lager


Marina Mario
für alle Beteiligten eine wohltuende Abwechslung zum Schulalltag im Klassen- Paladino Cappelli

zimmer. Die Klasse 3b blickt in diesem Artikel auf eine unvergessliche Woche

am Fusse des Gemsstocks zurück.

„Andermatt, wir kommen!“ Um 19.00 Uhr war dann das Abendes-


Nadine
sen bereit, das wie immer sehr gut ge-
Giger
Wieder einmal war der Tag gekommen, kocht war. Endlich sahen wir auch das
wir fuhren ins Skilager nach Andermatt! Leiterteam nach einem Jahr wieder.
Nach einer etwa zweistündigen Fahrt mit Nach dem Abendessen hatten wir bis
dem Car erreichten wir das „Casa Popo- um 20.30 Uhr Zeit, etwas für uns zu
lo“ im Dorfkern von Andermatt, wo wir sein. Da jede Klasse einen Abend ge-
uns bestens auskennen, waren wir doch stalten musste, hatten wir bereits am
schon zweimal hier Gast. Nach kurzer ersten Abend ein Programm. Dieses war
Begrüssung durch die Lagerleitung gab leider um 22.30 Uhr zu Ende und wir Rexhep Romy
es zuerst einmal die wichtigsten Infos mussten ins Bett, schlafen jedoch konn- Rexhepi Kölliker
zum Bezug unserer Zimmer, welcher te wohl niemand! Weil wir zwischen-
kurz darauf in Angriff genommen wur- durch so laut waren, kamen die Lehrer
de. Die Zimmer sind einfach traumhaft, uns besuchen. Na ja, dann waren wir
denn jedes Zimmer hat ein eigenes Bad halt ein bisschen leiser. Als dann endlich
mit Dusche und WC. Bis zum Abendes- alle schliefen, wurden wir wieder ge-
sen konnten wir uns einrichten, erholen weckt – es war Morgen! Eine Viertel-
und einfach etwas freie Zeit geniessen. stunde später sassen wir verschlafen im
Simon Thomas
Aebi Felder
21
Schule Bellach – Lommiswil – Selzach

uns alle im Restaurant auf dem Nätschen zu


einem gemeinsamen Abendessen. Danach
stand eine Fackelabfahrt auf dem Programm.
Statt Fackeln verwendeten wir aus Sicher-
heitsgründen jedoch Taschenlampen. Also
standen wir nach dem Essen alle gespannt be-
reit und warteten auf das Kommando von
Herrn Nyffeler. Als es dann endlich losging,
hörte man die ganze Zeit „Nid überhole!“ Es
wurde mit der Zeit etwas anstrengend und
mühsam, weil man oft bremsen musste, um
nicht auf den Vordermann aufzufahren.

Last but not least

Natürlich war der letzte Abend der beste von


allen! An diesem Abend hatte jeder seinen
L A G E R

Fuss mindestens einmal auf der Tanzfläche!


Nathalie und Céline lernten uns noch einen
allgemeinen Lagertanz, den alle mittanzen
konnten. Wir genossen diesen Abend in vol-
len Zügen und durften sogar etwas länger
aufbleiben! Um Mitternacht kamen jedoch
die Lehrerinnen und Lehrer und machten un-
Essraum und dann ging es schon ab auf die verschnee bis hin zu Schneehaufen bauen serer Freude ein Ende! Unter Protest begann
Piste! Abgesehen von der Mittagspause ver- und Schlittelfahrt auf einem Kehrichtsack. der letzte Tanz des Lagers. Danach mussten
brachten wir den ganzen Tag auf Skiern und Zu unserer Freude war dieser Abend für alle wir uns in unsere Zimmer begeben, doch an
Boards. So sah unser Tagesprogramm jetzt ein Riesenspass! Nach dem Postenlauf war Schlaf war nicht zu denken!
für eine Woche aus! wieder Disco angesagt, doch an diesem
Abend waren sogar die ganz angefressenen Die Schülerinnen und Schüler der 2. Bez wer-
„Haarige“ Zeiten in der Disco Tänzer zu müde um sich auf die Tanzfläche den nächstes Jahr wieder kommen. Das gilt
zu bewegen! leider nicht für uns. Für uns war es das letzte
Meistens war an den Skilagerabenden nach Skilager in Andermatt, das letzte in der Be-
dem Programm Disco angesagt. So auch 3, 2, 1, go! zirksschule überhaupt. Am Samstag, als wir
schon am ersten Abend. Doch wie jedes Jahr heimwärts fuhren, dachten wohl viele noch
tanzte fast niemand und alle sassen gelang- Nachdem in der ersten Hälfte des Lagers in einmal an die schönen Stunden zurück, die
weilt auf ihren Plätzen. Am zweiten Abend allen Ski- und Snowboardgruppen fleissig an wir zusammen erlebt hatten!
wagten sich langsam mehrere Mädchen auf der Technik gefeilt worden war, fanden sich
die Tanzfläche, doch die Jungs blieben schön am Donnerstagmorgen alle Schülerinnen und Marianne Gisler, Michèle Hadorn, 3b Bez
sitzen und amüsierten sich mit Zuschauen. Schüler sowie Begleitpersonen wie Mental- Simone Kunz, Klassenlehrerin 3b Bez
Am dritten Abend organisierte die zweite Bez und Konditionstrainer, Servicemänner, Sani-
einen Haarstyling-Abend! Eine Person aus täter und Streckenposten auf dem Nätschen
jedem Zimmer musste sich als Versuchsob- ein. Topmotiviert bereiteten sich alle Betei-
jekt opfern und sich mit Alufolie, Haarspan- ligten auf das bevorstehende Rennen vor.
gen, Haarspray und Gel den Kopf „schmü- Rennleiter, Kurssetzer und gleichzeitig obers-
cken“ lassen. Eine Jury bestehend aus Leite- ter Kontrolleur des Zeitenmonitors, Urs Brot-
rinnen und Leitern begutachtete kritisch die schi, gab die letzten Tipps und Tricks weiter
Ergebnisse. Die Kreationen reichten von lus- und dann wurde das Rennen gestartet. Ge-
tig verrückt bis elegant. Dieser Abend blieb fragt war im Gegensatz zu den gängigen Ren-
wohl allen in guter Erinnerung. nen nicht die Bestzeit, sondern die geringste
Zeitdifferenz aus zwei Läufen! Somit stand
Schwitzen im Schnee einem spannenden Wettkampf mit Chancen-
gleichheit für Anfänger und Cracks nichts
Unsere Klasse gestaltete das Programm für mehr im Wege! Sogar das Wetter spielte mit,
den Mittwochabend. Wir hatten uns im Vor- als sich die Nebeldecke über der Piste plötz-
feld lange überlegt, was man mit so vielen lich öffnete und die Sonne zum Vorschein
Schülerinnen und Schülern machen könnte kam. Die viel versprechenden Trainingsleis-
und haben uns entschlossen, einen Abend im tungen der Athletinnen und Athleten wurden
Freien zu organisieren. Um 20.00 Uhr stan- im Rennen sogar noch übertroffen. Der Sie-
den alle dick vermummt auf dem Vorplatz ger fuhr mit einer Differenz von weniger als
des Lagerhauses. Alle Schülerinnen und fünf Hundertstelsekunden beinahe zwei iden-
Schüler wurden in gemischte Gruppen einge- tische Läufe! Das Publikum am Pistenrand
teilt und mussten gemeinsam einen Posten- und im Zielraum war begeistert!
lauf absolvieren. Mit Fackeln machten sich
alle auf zu ihrem Startposten. Die Aufgaben „Nid überhole!“
an den neun Posten waren sehr vielfältig und
reichten von Tiefschnee-Sackhüpfen über Am Abend des gleichen Tages fuhren wir
Büchsen schiessen oder Apfel essen im Pul- nicht zum Lagerhaus zurück, sondern trafen

22
Skilager in Saas Grund vom 27. Februar bis 5. März 2005
der 3. Oberschule und der 3. Werkklasse Bellach

«Schön, aber kalt!» 1a


Bez
…lautete der Kommentar über das Skilager der 3. OS und der 3. Werkklasse Erich
Burkhalter
von Bellach in Saas Grund. Dank einer Beschneiungsanlage war für den

fahrbaren Untergrund gesorgt. Warm wurde es am Abend, wo von den

Schülerinnen und Schülern vorbereitete Unterhaltung und Spass angesagt

war.

Benjamin David Delia


Scholl Wegmüller Maspero

Dominik Fabian
Häni Lörtscher

Fabian Jana Lisa


Utz Giacometto Nyffeler

Nach den schneereichen Tagen Ende Februar reisten wir am Sonntagnachmittag bei Michael Nicola
schönem aber kaltem Wetter ins Wallis. Die Fahrt mit dem Schneider Car war dank Allemann Rauber
einem Asterix-Film sehr kurzweilig. Gegen Abend trafen die 23 Schülerinnen und
Schüler sowie das Leiterteam im Chalet Frohsinn ein, wo nach dem Zimmerbezug
schon bald ein feines Nachtessen auf die hungrige Schar wartete. Erstaunlicherwei-
se lag im Saas-Tal relativ wenig Schnee. „Das Wetter kommt hier halt vom Süden
her“, erklärte der Hausbesitzer Christof Anthamatten. „Aber im Skigebiet liegt dank
der Beschneiungsanlage genug Schnee.“ Mit einem Nachtspaziergang konnten die
Lagerteilnehmer das 1000-Seelen-Dorf auf 1500 m.ü.M. ein erstes Mal erkunden.
Philipp Robin
Am Montag warteten blauer Himmel und erste Sonnenstrahlen auf uns, aber es war Jehle Grabherr
auch bitterkalt. So sollte sich das Wetter auch praktisch für den Rest der Woche zei-
gen. In zwei Skigruppen und drei Snowboard-Gruppen rückten wir erstmals aus.
Das Skigebiet Kreuzboden-Hohsaas ist relativ klein, aber für ein Skilager gut geeig-
net. Während die Anfängergruppen beim Skilift Sandiger Boden oder bei der Fahrt
nach Trift ihre ersten Versuche machten, zog es die Fortgeschrittenen schon bald hi-
nauf auf den Hohsaas Gletscher auf 3200 m.ü.M. Dort oben hat man von der Pano-
rama-Terrasse einen traumhaften Rundblick auf das Saas-Tal und 18 Viertausender, Sacha Sandra Sebastian
unter ihnen der zweitgrösste Berg der Schweiz, der Dom, mit 4545 m.ü.M. An den von Känel Fankhauser Ortega
folgenden Tagen machten die meisten erste Fortschritte auf Ski und Board. Auch
durfte ab und zu frei gefahren werden. Da Ski- und Snowboardfahren müde und
durstig machten, aber auch wegen der grossen Kälte, traf man auch sporadisch eine
Gruppe im Bergbeizli Hohsaas, im Bergrestaurant Kreuzboden oder an der Schnee-
bar an. Frisch gestärkt und aufgewärmt ging es danach jeweils wieder auf die Bret-
ter. Abends gegen 17 Uhr waren wir dann doch alle müde und darum froh, dass das
Lagerhaus nur gerade zwei Gehminuten von der Seilbahn weg lag.
Stephanie Tabea Tamara
Däster Gygli Knuchel
23
Schule Bellach – Lommiswil – Selzach
L A G E R

Wegen des schlechten Wetterberichts für die


zweite Wochenhälfte wurde der freie Nach-
mittag vom Mittwoch auf den Donnerstag
verlegt.
An drei Abenden führte jeweils eine Gruppe
nach dem Nachtessen ihr vorbereitetes
Abendprogramm durch. Bei „Wetten dass...?“
wurden spannende Darbietungen gezeigt,
aber auch mancher Streich gespielt. Zweimal
durften die Schülerinnen und Schüler am
Abend in den Ausgang und so das „Nachtle-
ben“ in Saas Grund erkunden. Die offizielle
Nachtruhe war jeweils um ca. 23 Uhr, aber im
einen oder anderen Zimmer wurde es auch
mal spät nach Mitternacht.
Leider ging das Lager nicht ganz unfallfrei
über die Bühne: Bereits am ersten Skitag zog
sich Ronny Aeberhard bei der letzten Abfahrt
durch einen unglücklichen Sturz mit dem
Snowboard einen Schlüsselbeinbruch zu.
Zum Glück musste dieser nicht operiert wer-
den.
Mit vorzüglicher Verpflegung verwöhnte uns
das Küchenteam, Rosmarie Uebelhart und
Doris Bloch, die ganze Woche. Am Samstag
hiess es dann schon früh am Morgen Ab-
schied nehmen. Adieu Saas Grund ... wir
kommen wieder!

Markus von Däniken, Skileiter

24
Wintersportlager der Sekundarschule Bellach

Strahlende Sonne, 1b

Schnee in Massen und Bez


Eveline
Kocher

gute Laune!
Am 14. März 2005 fuhren gegen 60 Personen bei schönstem

Wetter ins Wintersportlager in die Region Andermatt-Hospen- Alexandra Aline Andreas


Curschellas Leuenberger Hettelingh
tal. Die Sonne wurde zur verlässlichen Begleiterin der

folgenden Tage, hatten wir doch die “Traumwoche des

Winters 2004/05“ getroffen.

Céline Cosimo Dominik


Gasser Wunderlin Kocher

Tanja Fabian Fabian


Zumstein Flury Kummer

Jonas Marion Mattania


Anderegg Spahr Bösiger

Michael Nada Raphael


Kölliker Schluep Manyoki

Roman Salome Sarah


Hettelingh Gutjahr Savian

Tanja Yannick
Brudermann Schneeberger
25
Schule Bellach – Lommiswil – Selzach
L A G E R

Zum ersten Male konnten sich Schülerinnen rinnen und Anfänger von Tag zu Tag grosse
und Schüler der Sekundarschule Bellach frei Fortschritte machten. Am Abend wurde ge-
entscheiden, ob sie an einem Wintersportla- spielt, getanzt und verschiedenste Gruppen-
ger teilnehmen wollten. Gut zwei Drittel mel- wettkämpfe forderten die Teilnehmerinnen
deten sich für die Lagerwoche in Hospental und Teilnehmer.
an. Traumhaft waren nicht nur das Wetter und die
Im „Walchwilerhus“, einem gemütlichen und Schneeverhältnisse, wunderbar mundete auch
zweckmässigen Lagerhaus, bezogen wir das durch unser Küchenteam, Herrn und Frau
Quartier; der „Gemsstock“, das weitläufige Bernhard aus Bellach, zubereitete Essen.
Skigebiet Andermatts, wurde zum täglichen Nur ungern verliessen die meisten Ende Wo-
Übungsrevier für alle Ski- und Snowboard- che bei weiterhin strahlendem Wetter und
fahrerinnen und -fahrer. In acht Fähigkeits- frühlingshaften Temperaturen die wunder-
gruppen erteilten qualifizierte Leiterinnen schöne Gotthardregion.
und Leiter lustbetonten Unterricht und es war
eine Freude zu sehen, wie auch die Anfänge- Bernhard Zellmeyer, Sekundarschullehrer

26
Klassen 2a/b und 3a/b Sek Bellach

Polysportiv-kreative
Projektwoche statt
2.
Werkklasse
Michael
Krähenbühl Schären

Wintersportlager
Erstmals gaben die vier Klassenlehrkräfte der Sekundar-

schule Bellach ihren Schülerinnen und Schülern Gelegen-


Dragan
heit, sich für eine Wintersportwoche (Ski- und Snowboard-
Todorovic
fahren) oder eine Projektwoche zu entscheiden. Mehr als

ein Viertel bevorzugte die Teilnahme an einer polysportiv-

kreativen Projektwoche.

Sportliche Betätigung erfolgte in den


Turnhallen, im Hallenbad, auf der Eis- Enise
Yörük
bahn, im Fitnesscenter und zuletzt sogar
noch im Bowlingcenter. Mit Unterstüt-
zung der Werklehrerin und weiteren
Fachlehrkräften wurde in vielen Werk-
stunden mit dem interessanten Material
„Speckstein“ gearbeitet.
Die Woche unter der Leitung von Erich
Ruefer, Sekundarlehrer, war sehr ab-
wechslungsreich und gut organisiert.
Gerne werde ich mich daran zurückerin-
nern.

Sarah Widmer 2b Sek

Marco
Wullimann

Nicole
Suter

Fitness mit Aerobicinstruktorin… … und im Fitnesscenter

Tobias
Hänggi

Werken mit Speckstein Bowlingvergnügen als Abschluss

27
Schule Bellach – Lommiswil – Selzach

Hip-Hop statt Fosbury-Flop


P R O J E K T

Seit den Sportferien geniessen die beiden Tanzen… JUP die Erlaubnis erhalten, einmal wöchent-
…leistet einen wichtigen Beitrag zur Selbst- lich an einem Halbtag die zwei Oberstufen-
Klassen 1. OS und 1a Sek der Oberstufe findung der Jugendlichen. Sie können dabei klassen in Selzach im Rahmen einer Turnlek-
Selzach Streetdance- und Hip-Hop- ihrem Körper gegenüber sensibilisiert wer- tion zu unterrichten. Da diese Tätigkeit als
den, indem sie lernen, den Blick in verschie- Arbeitseinsatz angerechnet wird, entstehen
Unterricht. Angeleitet werden sie einmal denen Situationen auf ihn zu richten und so- für die Schule keine Kosten. Das Projekt läuft
mit unterschiedlich wahrzunehmen. Das be- vorerst bis Ende des Schuljahres.
pro Woche im Rahmen einer Turnlektion wusste Wahrnehmen des Köpers ist ein wich-
von Behar Sabedini, einem 16-jährigen tiger Entwicklungsschritt auf dem Weg zur Behar Sabedini…
eigenen Identität, besonders in einer Zeit …gebürtiger Kosovo Albaner, kam mit drei
Tanztalent aus Grenchen. Entstanden ist grosser körperlicher Veränderungen. Jahren in die Schweiz. Als Schulabgänger
(Aus dem kantonalen Lehrplan). ohne Lehrstelle trat er im November 2004 ins
dieses Pilotprojekt, für die Schule JUP-Programm ein. Er möchte Metallbear-
notabene zum Nulltarif, in Zusammenar- Das Pilotprojekt… beiter werden. Seit seinem achten Lebensjahr
…entstand in Zusammenarbeit mit dem JUP tanzt er. In der Schule erhielt er oft die Er-
beit mit dem Jugendprogramm (JUP) Solothurn-Grenchen, das schulentlassene Ju- laubnis im Turnunterricht für sich alleine zu
gendliche, die arbeitslos gemeldet sind, auf- tanzen. Heute erteilt er mit grossem Erfolg
Solothurn-Grenchen. nimmt. Von Lehrerinnen, Lehrern und Be- Jugendlichen im Jugendtreff Linden in Gren-
treuerinnen, Betreuern unterstützt, wird ih- chen Tanzunterricht in Hip-Hop, Break- und
nen bei der Suche nach geeigneten Ausbil- Streetdance.
dungsplätzen geholfen. Sie absolvieren
Schnupper- und Arbeitseinsätze und besu- Motiviert und souverän…
chen den internen Schulunterricht. Manche …unterrichtet Behar mit viel Geduld, Einfüh-
dieser Jugendlichen weisen Defizite auf, wel- lungsvermögen und fachlichem Können die
che eine Lehrstellensuche erschweren, besit- beiden Oberstufenklassen. Trainiert werden
zen dafür aber künstlerische, kreative oder Streetdance und Hip Hop-Elemente. Gefragt
sportliche Talente. Das Einbeziehen solcher sind Improvisation, Kreativität und Experi-
Fähigkeiten ins JUP-Arbeitsprogramm könn- mentierfreude. Es gibt keine starren, vorge-
te für den Jugendlichen zum Motivations- schriebenen Bewegungsabläufe und Schritte.
schub werden und sein Selbstwertgefühl stär- Behar erklärt uns: „Jeder entwickelt mit der
ken. Mit Behar Sabedini, einem 16-jährigen Zeit seinen eigenen Tanzstil. Mädchen sind
„JUP-ler“ und begnadeten Tanztalent wurde allgemein talentierter als Jungs, aber erlernen
nun ein Pilotprojekt gestartet. Er hat vom kann es jedermann. Tanz kann als Antiag-

28
gressionstherapie eingesetzt werden, Ich finde das Breaken allgemein cool
denn tanzen ist wie schweben, man muss und spannend.“
nur einfach locker sein. Und wer locker Florian Schweizer, 1a Sek
sein muss, kann nicht Wut empfinden“.
Die Zusammenarbeit macht ihm sicht- „Ich finde es sehr schön und speziell,
lich genauso viel Spass wie den 33 Schü- dass ein junger Mann, der nicht viel äl- 2a
lerinnen und Schülern. Einige Jungs fin- ter ist als wir, uns Streetdance beibringt. Oberschule
den Streetdance zwar ein bisschen lang- Ich denke, er macht es auch mit Freude Michael
weilig. „Zu wenig akrobatische Tricks“, und Begeisterung, denn er verlangt ja Ochsenbein
finden sie und würden Breakdancefor- auch kein Geld dafür. Ich hoffe, dass
men vorziehen. Diese Tanzart verlangt diese Chance auch weiterhin besteht.“
jedoch zeitintensives Aufwärmtraining Stéphanie Mirasola, 1. OS
und tägliches Üben wegen der latenten
Gefahr von Muskelzerrungen und Ge- „Ich finde es toll mit Behar zu tanzen. Er
lenkverletzungen. Eine Turnlektion pro lernt uns immer wieder neue Sachen
Woche ist dafür zu kurz. Trainiert wird und er macht uns Mut.“
Dominic Fabian
für eine Vorführung am Ende des Schul- Fitim Fazliji, 1. OS Ratschiller Tschümperlin
jahres.
„Ich habe schon früher getanzt und fin-
Einige Schülermeinungen de es immer noch Klasse. Doch mit der
„Das Tanzen gefällt mir sehr gut. Am Klasse macht es noch mehr Spass!“
Anfang dieses Unterrichtes kam mir das Sarah Lauber, 1a Sek
Tanzen schwer vor. Doch ich stelle fest,
dass es nur um Spass und die richtige „Ich finde es toll diese Möglichkeit zu
Einstellung geht.“ nutzen und Breakdance zu lernen. Aber Kevin Larissa
Sarah Schneitter, 1a Sek manchmal ist es auch ein bisschen lang- Steiner Morosi
weilig, weil es zu wenig Tricks enthält.“
„Ich hatte eigentlich nie Interesse zu tan- Kevin Gabi, 1a Sek
zen, aber dieser Tanz ist toll. Und ich fin-
de es cool, dass wir diese Chance ha- „Ich finde es toll, dass wir so eine Chan-
ben.“ ce bekommen haben, weil es sicher auch
Yakup Daniskan, 1.OS andere Klassen gibt, die auch sehr gerne
mitgemacht hätten. Und was auch sehr
„Mir macht das Tanzen Spass, weil es cool ist, dass wir eine Vorführung ma- Marius Melisa Michaela
eine Abwechslung vom Turnprogramm chen wollen und dass es uns Behar Schneitter Hasific’ Aebischer
ist und ich etwas daraus lerne.“ Schritt für Schritt so gut erklärt. Er ist
Stefanie Soltermann, 1a Sek auch nicht streng und nimmt alles
easy.“
„Man braucht sehr viel Geduld, wenn Catia Rubino, 1. OS
man das Tanzen nur ein bisschen beherr-
schen will. Deshalb wird es ab und zu
langweilig. Sonst finde ich es eine gute Lucia von Däniken,
Pascal Patric
Sache.“ Klassenlehrerin 1a Sek Strähl Lüscher
Marco Stampfli, 1a Sek

Priska Robel Roland


Kellerhals Eshetu Bärtschi

Simon Sven
Bader Galey

Thomas Yaḡmur
Kammer Aslaner
29
Schule Bellach – Lommiswil – Selzach

Treppen-Geschichten
Treppengeschichten sind eigentlich gar Phantasie
Phantasie ist
keine Geschichten, sondern bestehen nur Phantasie ist das
gerade aus einem einzigen Satz, welcher Phantasie ist das Auge
Phantasie ist das Auge der
treppenförmig zerlegt ist. Phantasie ist das Auge der Seele.
Anna S.
Die Klasse 2b Sekundarschule (Sek) in
B E R I C H T

Bellach (Erich Ruefer, Klassenlehrer) hat


Ich
solche Treppen konstruiert. Ich habe
Ich habe eine
Viel Vergnügen beim Lesen dieser Ich habe eine Zitrone
„Essais“ ! Ich habe eine Zitrone gegessen
Ich habe eine Zitrone gegessen und
Ich habe eine Zitrone gegessen und sehe
Ich habe eine Zitrone gegessen und sehe jetzt
Ich habe eine Zitrone gegessen und sehe jetzt ziemlich
Ich habe eine Zitrone gegessen und sehe jetzt ziemlich sauer
Ich habe eine Zitrone gegessen und sehe jetzt ziemlich sauer aus.
Susanne H.

Die
Die Liebe
Die Liebe zu
Die Liebe zu finden
Die Liebe zu finden, ohne
Die Liebe zu finden, ohne sie
Die Liebe zu finden, ohne sie zu
Die Liebe zu finden, ohne sie zu suchen
Die Liebe zu finden, ohne sie zu suchen, ist
Die Liebe zu finden, ohne sie zu suchen, ist der
Die Liebe zu finden, ohne sie zu suchen, ist der einzige
Die Liebe zu finden, ohne sie zu suchen, ist der einzige Weg
Die Liebe zu finden, ohne sie zu suchen, ist der einzige Weg, sie
Die Liebe zu finden, ohne sie zu suchen, ist der einzige Weg, sie zu
Die Liebe zu finden, ohne sie zu suchen, ist der einzige Weg, sie zu finden.
Sandra B.

Ich
Ich bin
Ich bin nicht
Ich bin nicht tot,
Ich bin nicht tot; aber
Ich bin nicht tot, aber ich
Ich bin nicht tot, aber ich lebe
Ich bin nicht tot, aber ich lebe nicht.
Ich bin nicht tot, aber ich lebe nicht mehr.
Mirjeta G.

Das
Das Leben
Das Leben hat
Das Leben hat immer
Das Leben hat immer einen
Das Leben hat immer einen Sinn.
Sandra B.

30
2a
Du Sek
Du bist Carlo
Du bist so Hug
Du bist so schnell
Du bist so schnell wie
Du bist so schnell wie eine
Du bist so schnell wie eine Schnecke.
Christoph J.

Ich Adrian Alex Fabienne


Ich höre Uebelhart Schneider Wölfli
Ich höre gerne
Ich höre gerne Musik
Ich höre gerne Musik, obwohl
Ich höre gerne Musik, obwohl ich
Ich höre gerne Musik, obwohl ich taub
Ich höre gerne Musik, obwohl ich taub bin.
Miriam R.
Flora Gülrag
Jasari Selimbasoglu
Du,
Du, wer
Du, wer bist
Du, wer bist du
Du, wer bist du eigentlich?
Sarah F.
Julie Lya
Killisch Guldimann
Der
Der Nachbarshund
Der Nachbarshund bellt
Der Nachbarshund bellt gleich
Der Nachbarshund bellt gleich laut
Der Nachbarshund bellt gleich laut wie
Der Nachbarshund bellt gleich laut wie der
Der Nachbarshund bellt gleich laut wie der Nachbar. Marco Mike Mischa
Shqipe Z. Esposito Gimmel Stampbach

Jeder
Jeder sollte
Jeder sollte sein
Jeder sollte sein Leben
Jeder sollte sein Leben so
Moreno Nermin
Jeder sollte sein Leben so leben
Blum Dogukan
Jeder sollte sein Leben so leben wie
Jeder sollte sein Leben so leben wie er
Jeder sollte sein Leben so leben wie er will.
Shila T.

Der
Der Hase
Philipp Priska
Der Hase hat Ossig Schneider
Der Hase hat ein
Der Hase hat ein Ei
Der Hase hat ein Ei gelegt!
Sarah W.

Schülerinnen und Schüler der 2b Sek


Salome Steffi Vera
Hess Hugi Kraft
31
Schule Bellach – Lommiswil – Selzach

Wer kocht denn da?


P R O J E K T

Nein, nicht die Restaurant-Baseltor-Crew!


Nein, nicht Jamie Olivers Gehilfen!

Zwei Klassen aus Bellach haben im Werkunterricht mit der Werklehrerin Regula Probst Schür-
zen genäht und bedruckt. Nicht ohne Spuren...
So musste doch plötzlich der Klassenlehrer Michael Krähenbühl mit seinen Schülerinnen und
Schülern auch Schürzen bedrucken. (Aber Achtung: Die Schürzen wurden nicht selbst genäht,
sondern wurden im Interio gekauft!)
So darf die Hauswirtschaftslehrerin mit den toll eingekleideten Schülerinnen und Schülern fei-
ne Gerichte auf den Tisch zaubern! Mit diesen Schürzen sind die kulinarischen Erwartungen
natürlich hoch.
Herzlichen Dank den Mitwirkenden.

Rahel Brotschi, Hauswirtschaftslehrerin

32
English theatre
«Big Wheel» 2b
Sek
Erich
Ruefer

Anna Christoph Duncan


Schneeberger Jenzer Hiermeyer

Denise Iona
Flury Knieriemen

Lucas Michael Miriam


Jehle Allemann Ritler

Mirjeta Olivia Sandra


Gashi Ritler Boscaini

What’s that?
It’s more than a theatre! It’s an exercise in language practice with a cultural ex-
change. All the presenters are from England and the only language they would speak
is ENGLISH! But that’s not all, there are many opportunities for interaction. Pupils
take part in the BREAKFAST GAME, they meet a FITNESS EXPERT and try to
work out who is the MYSTERY GUEST. Did the pupils like the performance? The- Sarah
re are some statements... Widmer

„Habe mehr verstanden, als ich dachte.“


„Die Schauspieler waren sehr professionell.“
„Die Schauspielerin hat geflirtet.“
„Ich habe einfach etwas gesagt.“
„Sie hat mich verstanden.“
„Die Zeit verging viel zu schnell.“ Sarah Shila
Fankhauser Trittibach
„Es war lustig!.“

Rahel Brotschi, Englischlehrerin

Shqipe Susanne
Zena Hobi
33
Schule Bellach – Lommiswil – Selzach

RELI7 – ein ökumenisches Projekt


für die 7. Klasse in Selzach
RELI7 ist ein Versuch einer Mischung aus Projektarbeit und Schullektionen innerhalb

des Lehrplans Religion Oberstufe Solothurn. In vier Wahlkursen können die rund 100
P R O J E K T

Schülerinnen und Schüler des ganzen 7. Schuljahrgangs 04/05 vier mal vier Stunden in

gemischten Gruppen zu einem gemeinsamen Oberthema Sachkompetenz erlernen und

emotionale Erlebnisse erfahren.

Dicke Post für die 100 Schülerinnen und Sister Act – Kirchenmusik, die einen vom
Schüler der 7. Klasse des Oberstufenstandor- Stuhl haut...
tes Selzach kurz nach Schulbeginn. O happy day - Sometimes I feel like a mother-
Innerhalb vier Wochen im März konnten sie less child - Nobody knows the trouble I’ve
aus vier Kursen einen auswählen und so mit seen
anderen Klassen und ehemaligen Klassenkol- Freude, Leid und Hoffnung teilen: Das haben
leginnen und Klassenkollegen themenbezo- die aus Afrika eingeschleppten Sklaven in
gen zusammenkommen. Folgende Kurse Amerika mit Gospel-Songs und Spirituals ge-
wurden angeboten: tan. Die Lieder waren auch eine Art „Ge-
heimsprache“ im Kampf gegen Unterdrü-
Liebe und andere Leiden-Schaften ckung und Ausbeutung. Die Themen und Ge-
Schmetterlinge im Bauch? Achterbahn der fühle, die darin vorkommen, kennen wir viel-
Gefühle? Was gibt es Schöneres auf der Welt? leicht auch aus unserer Erfahrung:
Oder: voller Einsatz für eine Sache – genau Wir möchten Songs einstudieren und uns
zu wissen, was man will. Wow! Oder: Bis vom Groove dieser Musik begeistern lassen.
zum Umfallen trainiert – Wahnsinn, wenn
man spürt, was man kann! – Plötzlich der Ab- So ein Theater
sturz. Total down. Sich in andere Personen einfühlen. Sich in
Niemand leidet gern. Trotzdem nehmen wir der Rolle eines anderen mit jemandem unter-
so manches auf uns, damit wir uns selber mö- halten. Die biblischen Figuren der Osterzeit
gen und die anderen uns. Zur Liebe gehören näher kennen lernen. Herausfinden, was dies
auch Enttäuschungen und Verletzungen. Wie mit uns heute zu tun hat. Dies sind die Haupt-
kann ich so leben, dass ich andere, die ich lei- themen dieses Kurses.
den mag, nicht verletze? Ein Kurs für leiden-
schaftliche Menschen!
Wollte man die beschriebenen Angebote nicht
Kreativkurs Karfreitag farblich – bildlich nutzen, konnte man die 16 Stunden auch als
kreative Ebene Projektarbeitszeit verwenden, wobei das The-
Noch keine Ahnung, was man lernen will? ma frei wählbar war und im weitesten Sinne
Zoff wegen Zimmer aufräumen? Wir haben etwas mit Religion zu tun haben sollte.
viel zu tragen und zu ertragen. Für manche
Menschen wird die Last zu schwer, sie er-
drückt. Auch Jesus hat seine Last, sein Kreuz, Überlegungen zum Projekt
getragen und ist unter ihr zusammengebro- Ein Anliegen der Schulleitung der Oberstufe
chen. ist die Vernetzung Ober-, Sekundar- und Be-
Das Bedrückende möchten wir beim Namen zirksschule. Gruppendurchmischte Anlässe
nennen und versuchen es miteinander in Bil- sind aus Strukturgründen oft schwierig zu
dern, Collagen, etc. darzustellen. Dargestellte veranlassen. Religion ist ein Fach, welches
Augenblicke sollen die Betrachter zum Ver- alle Stufen besuchen und das solch eine Platt-
weilen, zum Stillwerden und zu anderem form anbieten kann.
Handeln motivieren.

34
2a
Bez
André
Brunschwyler

Alain Ana Andrea


Hauser Slatincic Gisiger

Durch das Durchmischen der Klassen und Selbstfindung, der nicht alle Eltern
können wir aktiv mithelfen, die vorhan- gewachsen sind. In der Jugendzeit brau- Angela Cindy
denen Stufenunterschiede aufzuwei- chen die Jugendlichen Experimentierflä- von Rohr Gisiger
chen. che, um sich selber finden zu können.

Das gemeinsame Mittagessen in den Der Religionsunterricht kann dies un-


Projekten war herausfordernd. Zwar war terstützen und begleiten. In einer abge-
ein Koch und eine Gehilfin für das Essen koppelten sozialen Umwelt erfahren wir
zuständig, doch das Tischdecken, das kaum noch Verbindlichkeit. Als Suchen-
Abwaschen und den Raum wiederher- de sind Pubertierende schnell fasziniert
Dario Elisabeth
stellen war Sache der Gruppen. Hier von charismatischen und psychologi- Mastrogiovanni Scholl
zeigte sich schnell, wer schon Hausarbeit schen Gruppierungen, welche einfache
gemacht hatte. Auch Speisen zu sich zu Lösungen und klare Leitfäden angeben.
nehmen, die jemand Fremdes zubereitet Viele Eltern vergessen, dass wir im
hatte, war für einige Schülerinnen und Christentum solche Leitfäden auch ha-
Schüler eine Überwindung. Dass es zu ben. Gerne würde ich mit den Eltern zu-
massiven Übergriffen wie Spucken in sammen die Jugendlichen auf die
andere Teller oder Rumschmeissen von Grundwerte Toleranz, Respekt Men-
ganzen Menüs kam, ist für mich erstaun- schen und Natur gegenüber, Verbind- Fabienne Florian Hanna
lich. Wie muss ich es verstehen, dass es lichkeit und das Liebesgebot aufmerk- Rudolf Studeli Häberle
für manchen Jugendlichen eine Zumu- sam machen und es mit ihnen leben.
tung war, mit dem Essen zu warten, bis Ein Projekt wie RELI7 kann diese Fak-
wir ein gemeinsames Lied angestimmt toren beinhalten und die Werte können
und zu Ende gesungen hatten? Ich kam geübt werden. Dies ist der Hauptgrund,
zum Schluss, dass gemeinsames Essen dass ich ein ähnliches Projekt wieder
eine Herausforderung darstellt, der nicht veranstalten möchte. Rückmeldungen
alle Jugendliche gewachsen sind. von Eltern und Schülerinnen und Schü-
lern nehme ich immer noch gerne entge- Martina Nadine Nicolas
gen und werde sie in die definitive Aus- Christen Lüdi Oetterli
Fazit wertung einfliessen lassen.
Warum aber würde ich RELI7 wieder
durchführen wollen? Wir leben in einer Mir bleiben von diesem Anlass viele
Welt, der man den Werteverlust nach- wichtige Einzelgespräche, lustiges Ge-
sagt. Die soziale Entkoppelung ist ein lächter beim Üben und Filmen, innige
weitverbreitetes Phänomen und die sozi- Gedankengänge zu heiklen Fragen und
ale Einbindung von Jugendlichen wird eine gute Grundstimmung in der Klein-
Nina Reto Simon
an Profistellen und an die Schule dele- gruppe im Gedächtnis. Ich danke den Giacometto Schiegg Affolter
giert. Viele Eltern sind mit Jugendlichen Jugendlichen, die den Mut gefunden ha-
bewusst und klar unterwegs, andere neh- ben, am Projekt teilzunehmen und sich
men sich aus der Erziehung heraus und auf etwas Neues einzulassen.
vermitteln eher Desinteresse und Über-
forderung. Berufswahl, Freundeskreis,
Ausgang, Zimmerordnung sind tägliche Ursula Schweizer, Religionspädagogin,
Streit- und Übungspunkte zur Ablösung DPM Selzach, Fachstelle Jugend SROL
Tobias Yusuf
Bussmann Sume
35
Schule Bellach – Lommiswil – Selzach

100 Jahre Bezirksschule Selzach –


Schulhauseinweihung
Der Geburtstag der Bezirksschule Selzach wurde am
R Ü C K B L I C K

Samstag, 25. September 2004, gebührend gefeiert und das

neue Schulhaus ausgiebig bestaunt. Der Alltag mit vielen

Neuerungen ist in der Schule längst wieder eingekehrt.

Es war ein schönes Fest, das uns noch lange in Erinnerung bleiben wird; ein Freudentag, auf
den die Kreisschule und Selzach stolz sein dürfen. Die Besucher kamen in Scharen und trotz
schlechtem Wetter waren alle feierlich gestimmt. Geboten wurde in der Festwoche von der
Schule ein Rahmenprogramm für die Jugend, eine tolle Ausstellung und am Festtag ein offizi-
eller Festakt mit gemütlichem Beisammensein.

Das Organisationskomitee tagte erstmals im September 2003 und hielt elf Sitzungen ab. Dazu
kamen viele Einzelabsprachen. Die Zusammenarbeit der Chargenträger verlief sehr gut.

Petrus bescherte uns am Festwochenende Regen und Kälte. Das Apéro konnte vorerst mehr
oder weniger im Freien abgewickelt werden; ab elf Uhr regnete es aber ununterbrochen. Die
für 500 Personen gedachte Festhütte war übervoll und es mussten Reserveplätze im umgebau-
ten Schulhaus geschaffen werden. Das OK und der Turnverein, der die Festwirtschaft führte,
hatten aber alles gut im Griff.

Der Festakt war schlicht und doch beeindruckend. Beachtenswert war die Ansprache von Frau
Landammann Ruth Gisi. Auch die Kurzansprachen des OK-Präsidenten, des Gemeindepräsi-
denten, des Architekten, verschiedener Gratulanten und die Beiträge der Schülerinnen und
Schüler wie auch des Schüler- und Lehrerchors fanden trotz überfüllter Halle starke Beach-
tung. Beeindruckend war auch die Einsegnung der Anlagen durch die zwei Pfarrherren.
Einige Zahlen dürften von Interesse sein: Im Einsatz in der Küche waren 5 Turner, am Buffet
15 und im Service 20. Serviert wurden 800 Portionen Spaghetti, 500 Crèmeschnitten, 300
Gipfeli, 800 Kaffees, 20 Kilo Brot, 225 Liter Wein, 750 Mineralflaschen und 50 Liter Oran-
genjus.

Die budgetierte Defizitgarantie der Einwohnergemeinde Selzach im Betrag von Fr. 30‘000
konnte eingehalten werden. Beachtet man, dass das Apéro, der Morgenkaffee, die Gipfeli und
das Mittagessen gratis waren, so ist die Einhaltung des Rahmenkredites doch eine beachtliche
Leistung.

Zum Schluss bleibt mir noch ein herzliches Dankeschön an alle, die in irgendeiner Form zum
guten Gelingen des Festes sowie der Umbauten beigetragen haben. Der Schüler- und Lehrer-
schaft wünsche ich alles Gute in den neuen Räumen.

Max Aebi, Präsident Organisationskomitee

36
Gedanken zur Ausstellung und Festschrift 100 Jahre Bezirksschule Selzach.

Vor zwei Jahren als 2b

Idee – heute zu Bez


Stefan
Nyffeler

bestaunen
Sonntagskleid, Krawatte und Uhrenkette – Schürze, Zöpfe, Amanda Büsra Christian
Huber Cekiç Fröhlicher
Kniesocken und kurze Hosen – bauchfrei und Marken bewusst;

und dies alles seit 1963 mit Erich Burkhalter.

Christian Christian Fabian


Joray Leder Mauerhofer

Ausstellung rer an der gleichen Schule, ist kaum von


Geschafft! Wie mir mein professioneller seinen Schülern zu unterscheiden. Von Hang-Pin Iris Katia
Helfer Alfi erklärte, sei es in dieser Be- jetzt an bis zum heutigen Jubiläumsjahr Thi Halbenleib Crimella
rufssparte eben so, dass alles im letzten ist Lehrer Burkhalter immer wieder mit
Moment fertig werde. Dies hat mich bis- seiner Klasse zu bestaunen. Ein ergrau-
weilen etwas „genervt“ und ich bemerke ender, jedoch jugendlich gebliebener
jetzt einige, wenige Fehler, die bei einer Lehrer. Ein Indiz, dass man an unserer
Durchsicht meinerseits hätten vemieden Bezirksschule älter werden und sich ein
werden können. Ich stehe also alleine im junges Herz bewahren kann.
grossen, neuen Raum, der ehemaligen Ein eher hartes Pflaster um die Ausstel-
Hauswartwohnung, und betrachte das lung zu realisieren und das nötige Geld Lydia Michelle Nadine
Resultat der Ausstellung über 100 Jahre zu erhalten, waren die Sitzungen im Or- Kaisser Strehlow Scherer
Bezirksschule in Selzach. Was vor fast ganisationskomitee. Doch auch hier fan-
zwei Jahren als Idee geboren wurde und den sich Personen, die nicht nur an das
viel Arbeit, jedoch auch viel Freude be- leibliche Wohl der ehemaligen Schüle-
inhaltete, präsentiert sich jetzt auf meh- rinnen und Schüler und der sogenannten
reren Stellwänden. Mit Dankbarkeit den- Prominenz dachten. Meine Beharrlich-
ke ich an die Unterstützung des Vereins keit hat sich gelohnt und es war eine
für Ortsgeschichte Selzach/Altreu, des grosse Freude, am Schulfest den Besu-
Patrick Philipp Rebecca
Schulleiters Anton Affolter, der Bezirk- cherinnen und Besuchern der Ausstel-
Affolter Dornbierer Sperisen
schullehrerschaft und vor allem der Leh- lung zuzuhören. Sie schwelgten in Erin-
rerin Simone Kunz mit ihren Schülerin- nerungen beim Betrachten der Klassen-
nen und Schülern. fotos und des Zeitgeschehens im Dorf,
Ich schaue in die Glaskästen, schreite die der Region, der Schweiz und der Welt.
Stellwände ab und bleibe bei dem Klas-
senfoto von Bezirksschullehrer Erich Festschrift
Burkhalter stehen. Er, 1963 als Schüler Es war für mich eine faszinierende und
an der Bezirksschule und jetzt Gemein- lehrreiche Aufgabe zu sehen, wie eine Roman Sabrina Seraina
depräsident von Lommiswil, ist hier mit Festschrift Gestalt annimmt. Ich möchte Rüegsegger Rizzotto Studer
dem Bellacher Viktor Stüdeli abgebildet, sie zur Lektüre empfehlen und noch-
dem derzeitigen Gemeindepräsidenten mals meinen herzlichsten Dank allen
von Selzach. Eine Vorwegnahme der daran Beteiligten aussprechen.
1987 erfolgten Verbindung der drei Ge-
meinden zur Oberstufe, der Kreisschule
Bellach – Lommiswil – Selzach? Und Helene Bösch,
hier: Erich Burkhalter, seit 1976 als Leh- Mitglied Organisationskomitee
Stefanie Tanja
Schwarz Henzi
37
Schule Bellach – Lommiswil – Selzach

38
39
Schule Bellach – Lommiswil – Selzach

Schule ade…
V E R A B S C H I E D U N G

Kommunalmitarbeiter
Servicefachangestellte

Logistikassistent

Spengler
3.
Werkklasse
Andreas Barbara Burak Armend Kevin Rocco
Schmid Schwaller Koekdemir Bediji Dubach Parente

Pflegeassistentin

Logistikassistent
3.

Gipser
Oberschule
Sascha Robert Angela Cihat Bojan Daniel
Friederich Leist Morganella Daniskan Zivanovic Siegenthaler
Landmaschienenmech.

Motorradmechaniker

Pflegeassistentin
Velomechaniker

Mechapraktiker

Autolackiererin
Schreiner

Dominik Fabian Francesco Franco Rafael Sarah Shqipe


Allemann Bieli Cucinelli Perez Delle Fave Flury Ajeti

Polymechaniker
3a
Köchin

Gipser

Feusi
Sek
Tamara Vesna Roger Marianne André Andrea-Mauro
Saner Todorovic Schweizer Stüdi Henzi Spinelli

Kleinkinderzieherin
Pharma-Assistentin
Pharma-Assistentin

Automechaniker
Gärtnerin
Köchin

FaGe

Belinda Carmen Christin Dominic Jennifer Leila Leila


Stüdeli Wegmüller Fuss Ferrari Dux Bähler Hugi
Detailhandelsfachfrau
Med.-Praxisassistentin

Polymechaniker
Polymechaniker

Elektromonteur
Elektromonteur

Feusi

Manuel Maria Nico Rens Roman Sara Stefan


Kupferschmid Christen Mosimann Fauser Grabherr Stiegler Schmid
Au Pair Welschland
Polymechaniker

Elektromonteur

Metzgerin

3b
FaGe

Sek
Tamara Umberto Yannik Bernhard Andrea Anouk
Allemann Berardelli Zaugg Zellmeyer Kölliker Inderbitzin

40
Nowesa-Sozialjahr

Institut Welschland
Hochbauzeichner
Heizungsmonteur

Bäcker-Konditor

Elektromonteur

Mediamatiker
Fatana Ian Joël Kilian Kübra Michael Bur Michael
Arefi Schaad Wölfli Richner Karakaya Pfluger

Restaurationsfachmann

Institut Welschland
Bäcker-Konditor
10. Schuljahr

England-Jahr

Coiffeuse
Nurane Philipp Philippe Rouven Sabrina Zeynep Dominique
Mustafi Kocher Haldimann Blättler Christen Daniskan von Burg
Lastwagenmechaniker

Pharma-Assistentin

Schule für Mode


Innenarchitektin

3a
Bez
Kathrin Adrian Alessandra Céline Dajana Daniel
Gerber Vögeli Kläy Flury Glaus Bechter
Weiterführende Schule
Kleinkinderzieherin

Pharma-Assistentin
Polymechaniker

Physiklaborant
BMS

FMS
Daniela Matthias Nathalie Nicolas Petra Philipp Senay
Born Schneider Ammann Woodtli Roth Däster Cekiç
Konstrukteur
Uhrmacher

Kauffrau

3b
Bez
KV
KV

Thomas Valmira Simone Adrian Alain Andreas


von Arx Jasari Kunz Kammer Lehmann Müller
Kunststofftechnologe
Elektromonteur
KV

KV
KV

KV

KV

Anja Dominik Eveline Felix Harun Lilian Marco


Bernasconi Tschachtli Voirol Stüdeli Uslu Schwarz Bur
Sprachaufenthalt

Sprachjahr
FaGe

MAR
KV

KV

Margarita Marianne Michèle Michelle Nadine Romina


Belimova Gisler Hadorn Danz Reimann Bieli

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Schule Bellach – Lommiswil – Selzach

Schule ade…

Übertritt an Maturitäts- und Diplommittelschulen


MAR

MAR

MAR

MAR

MAR

MAR

MAR
Büsra Patrick Andrea Tobias Alain Nina Nadine
Cekiç Affolter Gisiger Bussmann Hauser Giacometto Reimann
BMS

BMS

BMS

BMS
FMS

Senay Nathalie Anja Eveline Romina


Cekiç Ammann Bernasconi Voirol Bieli

Wir wünschen allen Schülerinnen und Schülern, die


unsere Schule verlassen, alles Gute für die Zukunft.

Herzlichen Dank
Fabienne Notter
Larry Hewitt
Georges Eggenschwiler

Von den Kolleginnen und Kollegen, die unser Schul-


haus verlassen, verabschieden wir uns mit einem
grossen Dankeschön für ihre geleistete Arbeit und
ihren Einsatz. Wir wünschen ihnen für ihre Zukunft
alles Gute.

42
Fach- und Teilpensenlehrkräfte,
Hauswartehepaare

Mitarbeit Hauswart
Hauswirtschaft

Hauswirtschaft
Religion

Religion

Werken

Werken
Bruna David Stephan Ursula Regula Simone Renata
Crameri-Capelli Rieder Hagenow Schweizer Probst Tischer Walker
Hauswirtschaft, Engl.

Werken / Zeichnen

Sekundarschule
Jugendarbeiter

Deutschzusatz
Religion

Werken
Rahel Oliver Larry Claudine Katharina Georges Gabi
Brotschi Hofer Hewitt Burger Zweifel Eggenschwiler Fedeli
Hauswirtschaft
Fachlehrerin

Oberschule
Beratung
Religion
Werken

Werken
Gabi Monika Esther Denise Regula Dora Christine
Christ Gisiger Henzi Haas Bloechlinger Sollberger Dummermuth

Fachlehrerin
Fachlehrerin
Hauswartin

Hauswartin

Hauswart
Hauswart

Werken
Carolina Bruno Brigitte Klaus Corinne Deborah Fabienne
Flury Flury Rothen Rothen Späti Dürig Notter
Werken

Nicole
Stampfli

43
Schule Bellach – Lommiswil – Selzach

Wir verabschieden Erich Burkhalter


V E R A B S C H I E D U N G

Kurz vor den Frühlingsferien hat uns Erich Burkhalter mitgeteilt, dass er die Bezirksschule
Selzach verlassen werde, um ab Sommer 2005 an der Bezirksschule in Grenchen eine neue
Stelle anzutreten.

Im April 1976, also vor bald 30 Jahren, begann die Unterrichtstätigkeit von Erich Burkhalter
an der Bez Selzach als Nachfolger von Kurt Riesen. Das damalige Kollegium bestand weiter
aus den Bezirkslehrern Walter Hug, Karl-Heinz Pfeiffer, Theodor Studer und Werner Suter.
Von Beginn weg unterrichtete er Mathematik, Physik und Chemie, wobei insgesamt viermal
eine „Züglete“ des gesamten Physik- und Chemiezimmers anstand, 1976 sogar von Bellach
zurück nach Selzach. Wichtige Ereignisse während seiner Tätigkeit als Bezirkslehrer in
Selzach waren 1978 das 75-Jahr-Jubiläum unserer Bez, 1979 der Bezug des neuen Physik- und
Chemiezimmers, 1980 die Einführung des Freikurses Holzbearbeitung sowie diverse erste
Preise bei regionalen und nationalen Schülerwettbewerben, die seine Klassen errungen ha-
ben.

Dank Erich Burkhalter kennen in unserer Region viele Leute, nämlich mindestens alle ehema-
ligen Schülerinnen und Schüler, das schöne Ostschweizer Skigebiet Wangs-Pizol, da er dort
seit 1978 genau 28 Skilager durchgeführt hatte.
Dass die Kreisschule Selzach heute eine geleitete Schule ist, ist auch dem Mitengagement von
Erich Burkhalter zu verdanken, war er doch ab Beginn 1996 für einige Jahre Mitglied im
Schulleiterteam.

Erich Burkhalter ist Garant für effiziente Stoffvermittlung und gleichzeitig ein liebe- und hu-
morvoller Pädagoge, der von den Schülerinnen und Schülern immer geliebt wurde. Uns bleibt
leider nichts anderes übrig, als Erich Burkhalters Wunsch nach Veränderung zu respektieren,
und ihm im Namen der Schülerinnen und Schüler, Eltern, Kolleginnen und Kollegen für sein
grosses und wertvolles Engagement zu danken. Wir wünschen ihm für seine Zukunft alles
Gute.

Stefan Nyffeler und André Brunschwyler, Schulleiter Selzach

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Pensionierung – mehr freie Zeit …

Wer kennt sie nicht, unsere mobile Englischlehrerin, Elke Lanser!


Elke Lanser ist im August 2001 in die Fussstapfen von Fränzi Giger getreten.
Sie unterrichtete ein grösseres Teilpensum in Selzach und in Bellach. Der ständige Wechsel
zwischen den beiden Schulorten, Schulteams und Schulstufen setzten ein grosses Anpassungs-
vermögen voraus. Sicher zeigt dies, dass Elke flexibel, lebendig und weltoffen ist. So war es
ihr auch wichtig, die Schülerinnen und Schüler für die Weltsprache Englisch zu begeistern. Als
Londonliebhaberin konnte sie auch immer wieder von ihren Erfahrungen mit der englischen
Kultur erzählen.

In den letzten zwei Jahren hat sich Elke mit viel Engagement in das neue Englischlehrmittel
eingearbeitet. Von ihren Erfahrungen und guten Tipps konnten auch andere immer wieder pro-
fitieren. Wir erlebten Elke als grosszügige, kommunikative und liebenswerte Kollegin. Herzli-
chen Dank!

Elke hat zwei erwachsene Töchter und Grosskinder. Ihre Familie ist ihr sehr wichtig und ihr
wird es sicher auch in Zukunft mit der gewonnenen Freizeit nicht langweilig werden. Wer
weiss, vielleicht wird sie ja schon bald wieder im Rahmen einer Stellvertretung Schulluft
schnuppern! Wir würden uns freuen!

Rahel Brotschi, Schulleiterin Bellach

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Schule Bellach – Lommiswil – Selzach

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Schule Bellach – Lommiswil – Selzach

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