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Schule Bellach – Lommiswil – Selzach

Informationen und Berichte Schuljahr 2005/2006


Inhalt
Editorial 1

Informationen aus der Schulkommission 2

Schulleitung Bellach 4

Schulleitung Selzach 6

Der Stand des Schulprojektes BeLoSe 10

Homepage der Kreisschule Bellach 11

Sprinten, skaten, biken 12

Die Selzacher Oberstufe kickt 14

Kreisschule Bellach auf dem Hausberg 16

Raus aus dem Nebel 18

Einstein on tour 20

Wintersportlager der Bezirksschule 1b Bez und 2b Bez 22

Winterplausch auf dem Bellacher Weiher 24

Vaters / Mutters Arbeitsplatz 25

Schnupperwoche der Klassen 2a Bez und 2b Bez 28

Tipps von Lehrstellensuch-Profis 32

Music Day – can you feel it? 37

Schule ade … 42

Dienstjubiläen 44

Fach- und Teilpensenlehrkräfte, Hauswartehepaare 45

Guter Start an der Bezirksschule Selzach 46

Impressum
Herausgeberin: Kreisschulkommission Bellach – Lommiswil – Selzach
Redaktion: Michael Ochsenbein, Andreas Schmid, Corinne Späti,
Eveline Kocher, Sonja Tschachtli-Scotoni, Reiner Huttasch
Fotos: Ulrich Flück, Rüttenen
Layout: achaos Bildung & Information Solothurn
Auflage: 1’000
Druck: Druckerei Schöni, Zuchwil
Schule Bellach – Lommiswil – Selzach

Liebe Leserin, lieber Leser

E D I T O R I A L
Das Schuljahr neigt sich dem Ende zu und wie gewohnt
erscheint das diesjährige INFO. In verschiedenen Berichten
blicken die Autorinnen und Autoren auf ein ereignisreiches
Schuljahr zurück.

Wiederum wurde in den letzten Mo- Die Kreisschule BeLoSe ist sportlich!
naten fleissig an den verschiedens- Das ist kein leerer Satz, sondern eine
ten Beiträgen für das neue INFO ge- Tatsache. Dies beweisen die zahlrei-
arbeitet. Während vieler Arbeits- chen Berichte über die verschiedens-
stunden entstanden informative und ten sportlichen Aktivitäten.
vielseitige Artikel, die bei Ihnen si-
cher auf Interesse stossen werden. Nun wünschen wir Ihnen, liebe Lese-
Das Redaktionsteam bedankt sich rin, lieber Leser, viel Vergnügen bei
bei allen Verfasserinnen und Verfas- der Lektüre des INFO’s.
sern für die geleistete Arbeit.

Wie jedes Jahr blicken die Schullei- Für das Redaktionsteam


tungen von Bellach und Selzach auf
das vergangene Schuljahr zurück. Eveline Kocher und Corinne Späti
Dabei werden wichtige und aktuelle
Themen aus der Schullandschaft auf-
gegriffen, die nicht nur auf Schul-,
sondern auch auf Gemeindeebene
für Diskussionen sorgen.

Einige Berichte beleuchten das The-


ma Berufswahl, das für die Oberstu-
fe von zentraler Bedeutung ist. Über
die verschiedenen Schulstufen hin-
weg berichten Schülerinnen und
Schüler über ihre Erfahrungen in der
Berufswelt, die sie im Rahmen des
Berufswahlunterrichts machen konn-
ten. Ausserdem berichten einige
Schulabgängerinnen und -abgänger
von den Eindrücken ihrer Vorstel-
lungsgesprächen.

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Schule Bellach – Lommiswil – Selzach

Die Vizepräsidentin erzählt aus


S C H U L K O M M I S S I O N

ihrem Kommissionsalltag

Vizepräsidentin der Kreisschulkommission (KSK)


Sonja Tschachtli-Scotoni

Liebe Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrerinnen und


Lehrer, Leserinnen und Leser

Seit zwei Jahren bin ich Mitglied der weit es in meinen Möglichkeiten und
Kreisschulkommission BeLoSe. Fähigkeiten liegt, mich unterstüt-
Der Start in das neue Amt zeigte mir zend für die Belangen der Schule
auch schon dessen Ende. Als Einstieg einzusetzen, meine Aufgaben in der
konnte ich an einer Tagung der Kreis- Kreisschulkommission wahrzuneh-
schulkommission (KSK) teilnehmen, men und mein Wissen zu erweitern.
welche unter anderem das neue
Schulleitermodell behandelte – wo- Mein Lieblingsthema ist die Kommu-
rin die Schulleiter de facto die KSK nikation. Kennen Sie die Kommunika-
überflüssig machen. tionsstufen nach Lorenz? (Konrad Lo-
renz, Verhaltensforscher, 1903–1989):
Erste Erkenntnis: Nichts ist für ewig, «gesagt» ist nicht «gehört», «ge-
am allerwenigsten im Schulbereich. hört» ist nicht «verstanden», «ver-
In den Anfangszeiten meiner Mitar- standen» ist nicht «einverstanden»,
beit in der KSK kämpfte ich vornehm- «einverstanden» ist nicht «ausge-
lich mit Abkürzungen*: DBK, AVK, führt», «ausgeführt» ist nicht «bei-
SPD, KJPD, SCHIK etc. behalten».

Zweite Erkenntnis: Nicht nur Fremd- Für mich als Mutter war sie eine Er-
auch Fachsprachen wollen gelernt klärung für die Tatsache, dass meine
sein. Kinder trotz täglicher Ermahnung
keine Hausschuhe trugen … Wir re-
* DBK: Departement für Bildung und Kultur Seit Januar 2006 bin ich nun gewähl- den oft mehr als genug, aber hören
AVK: Amt für Volksschule und Kindergarten te Vizepräsidentin, was weder an Ar- wir auch? Und noch wichtiger: ver-
SPD: Schulpsychologischer Dienst
KJPD: Kinder- und Jugendpsychiatrischer
beitsvolumen noch an Arbeitseinstel- stehen wir auch? Alle an der Schule
Dienst lung viel geändert hat. beteiligten Schülerinnen und Schü-
SCHIK: Schulhausinterne Kontaktperson Ich bemühe mich nach wie vor, so- ler, Lehrerinnen und Lehrer, Eltern

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und Behörden sitzen doch eigentlich
im gleichen Boot. Alle wollen eine
Verabschiedung und Begrüssung
gute Schule. Alle stehen unter gros-
sem Druck. Alle versuchen es so gut
in der Kreisschulkommission
wie möglich zu machen und keinem
gelingt dies immer zu jeder Zeit. Es
ist schwierig, für alle. Machen wir es
uns doch nicht noch schwerer, indem
wir uns gegenseitig Fehler vorwer- Auf Ende der Amtsperiode 2001 –
fen und Schuldige suchen, statt ge- 2005 haben zwei Kommissionsmit-
meinsam mit gegenseitigem Ver- glieder demissioniert, die wir nur un-
ständnis und Wertschätzung Lösun- gern aus unseren Reihen entliessen:
gen zu erarbeiten. Ich setze mich für Hugo Rudolf und Gabriel Maspero.
konstruktive Auseinandersetzungen
ein, weil ich der Überzeugung bin, Beide arbeiteten mit grossem Enga-
dass sie nicht nur nötig und nützlich gement in verschiedenen Arbeits-
sind, sondern auch zu fairen und gruppen der Kreisschulkommission
nachhaltigen Lösungen führen. mit, wo sie ihr spezifisches Fachwis-
sen einbrachten und so einen wichti-
Wie weiter? gen Beitrag zur Weiterentwicklung
Die Einführung geleiteter Schulen ist unserer Schule leisteten. Beide setz-
im Gange. Am 1.8.2006 gilt die Auf- ten sich sehr dafür ein, dass wir für
gabenaufteilung nach neuem Volks- die Schülerinnen und Schüler ein op-
schulgesetz. Die Schulleiter führen timales Lernumfeld zur Verfügung
die Schule im operativen Bereich. Präsidentin der Kreisschulkommission stellen können. Und auch menschlich
Aufgabe der Kommission ist es, in Beatrice Nützi Müller bereicherten sie die Kommission un-
der Anfangsphase der Schulleitung gemein.
unterstützend zur Seite zu stehen,
damit bis zur definitiven Einführung Hugo Rudolf amtete zudem wäh-
des Schulleiter-Modelles ein funktio- rend vieler Jahre als Vizepräsident,
nierender Schulbetrieb gewährleis- wo er stets mit Rat und Tat unterstüt-
tet ist. Die KSK kann hier dank ihrer zend zur Seite stand. Ganz herzli-
Erfahrung einen wesentlichen Bei- chen Dank!
trag leisten und wird dies auch tun -
mit einem lachenden und einem wei- Für die neue Amtsperiode haben sich
nenden Auge. Wenn wir auch diese zwei neue Kommissionsmitglieder
Aufgabe gut erfüllt haben, wird es aus Bellach zur Verfügung gestellt:
uns nicht mehr brauchen und wir Jean-Claude Gerber und Andreas
werden uns der vielen wertvollen Schranz.
Kontakte und Begegnungen, Ge-
spräche und Diskussionen etwas Sie haben sich bereits gut in die kom-
wehmütig erinnern … plexen Geschäfte, die im Moment
In diesem Sinne: Es gibt noch viel zu anstehen, eingearbeitet.
tun, also packen wir’s an!

Sonja Tschachtli-Scotoni, Beatrice Nützi Müller,


Vizepräsidentin Präsidentin
der Kreisschulkommission der Kreisschulkommission

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Schule Bellach – Lommiswil – Selzach

Bericht der Schulleitung Bellach über das Schuljahr 2005/2006

Qualität an der Kreisschule Bellach


S C H U L L E I T U N G

In Zeiten des Umbruches wird auf sehr vielen Baustellen gebaut.


Es ist daher wichtig, dass man Schwerpunkte setzt. In diesem
Sinn hat sich die Schulleitung entschieden, im laufenden Schul-
jahr prioritär an der Qualität unserer Schule zu arbeiten.

Dieser Entscheid kam nicht von ungefähr, da der Druck von


Seiten der Behörden und auch vom Kanton immer grösser
wurde. Zudem ist die Kreisschule Selzach uns in diesem Bereich
einen wesentlichen Schritt voraus.

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Seit dem Sommer 05 ist die Schullei- beit, welche das Kollegium in Bellach
tung in Bellach durch Michael Krä- leistet. Wir hoffen, von diesen Arbei-
henbühl Schären besetzt. Da die ten auch der Schulleitung Selzach ei-
zweite Person in der Schulleitung, nige gute Grundlagen weitergeben
Frau Rahel Brotschi, nach den Herbst- zu können, um so ein gemeinsames
ferien wegen Schwangerschaftsur- Qualitätsinstrument zu erschaffen
laub ersetzt werden musste, ging die und dieses breit abzustützen.
Suche nach einer geeigneten Person
sogleich zu Schuljahresbeginn los. Ausblick
Wir hatten das Glück, den schon
schulleitungserfahrenen und auch Wir werden auf dem Weg zur gelei-
als Schulleiter ausgebildeten Bruno teten Schule weiterarbeiten. Hier
Stephani für diese Aufgabe zu ge- zählen wir weiterhin auf die gute
winnen. Zusammenarbeit mit Selzach und mit
den Behörden. Im Rahmen der Schul-
leiterausbildung, welche die Schul-
Vorgehen leiter von Bellach und Selzach ge-
meinsam absolvieren, erwarten wir
Um eine Standortbestimmung vor- auch viele gute Ideen und Anregun-
zunehmen, besprach sich die Schul- gen, um die Anforderungen im Schul-
leitung mit dem kantonalen Inspek- alltag zu bewältigen.
tor, Herrn Mario Petiti. Es zeigte sich
bald, dass in Bellach schon viele In- Ein besonderer Dank soll an dieser
strumente im Bereich der Qualität Stelle auch allen Lehrpersonen aus-
realisiert sind, diese wurden aber zu gesprochen werden, welche sich täg-
wenig dokumentiert und aufgezeigt. lich im und neben dem Unterricht
In verschiedenen Teamsitzungen er- um eine gute Qualität an unserer
arbeitete das Kollegium in der Folge Schule bemühen.
Grundlagen, um die Arbeiten im Be-
reich der Qualität zu dokumentieren Die Arbeiten im Bereich der Qualität
und verbindlich festzuhalten. Die Ar- sollen die Flexibilität und Kreativität
beiten wurden nach den Sportferien in unserem Beruf nicht einschränken.
an einer internen Weiterbildung ver- Ein flexibler und den täglichen Aktu-
tieft und weitergeführt. Im Anschluss alitäten angepasster Unterricht soll
daran stellte sich das Kollegium der weiterhin ermöglicht werden. Denn
Kreisschule Bellach einer internen schlussendlich soll diese ganze Ar-
Evaluation des Kantons. Das Ziel ist, beit den Schülerinnen und Schülern
bis im Sommer 06 die Qualitätsstufe unserer Schule zu Gute kommen.
2 für geleitete Schulen abzuschlies-
sen.
Michael Krähenbühl Schären
Im Verlauf dieser Arbeiten entwi- Schulleitung Bellach
ckelte sich eine gute Zusammenar-
beit mit der Schulleitung in Selzach.
Diese war so grosszügig, uns ihre Fra-
gebogen zu den verschiedenen Feed-
backinstrumenten zur Verfügung zu
stellen. In Zukunft werden also auch
in Bellach Fragebogen an Eltern,
Schülerinnen und Schüler abgege-
ben. Um Aussagen aus solchen Rück-
meldungen im Schulalltag umzuset-
zen, braucht es weitere Abmachun-
gen und Instrumente. In diesem Be-
reich liegt momentan die Hauptar-

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Schule Bellach – Lommiswil – Selzach

Bericht der Schulleitung Selzach über das Schuljahr 2005/2006

Grossbaustelle Bildung in
Gemeinde und im Kanton Solothurn
S C H U L L E I T U N G

Nachdem der Solothurner Souverän die Vorlage „Einführung der Geleiteten


Schule“ angenommen hat, stehen Behörden und Schulen im Kanton Solothurn vor
einer gewaltigen Herausforderung, denn es gilt, die Vorlage des Amtes für Volks-
schule und Kindergarten (AVK) nun konkret umzusetzen. Die Aufgaben der Behör-
den einerseits und der Schulleitung andererseits müssen neu definiert werden, weil
die Behörden ab Sommer 2006 nur noch die strategische Führung der Schule inne-
haben werden, während die Schulleitung die Schule operativ führen wird.

Auf jeden Fall werden sich nicht nur Auch auf eidgenössischer Ebene gibt
Behörden und Schulleitungen von es viele Bestrebungen, die Bildungs-
historisch gewachsenen Strukturen landschaft zu verändern. So soll das
trennen, auch die Eltern werden sich Projekt Harmos der Mobilität der Be-
zwangsläufig auf das neue Modell völkerung Rechnung tragen, indem
einlassen müssen. Und so sind alle Standards über die Kantone hinweg
Beteiligten gezwungen, von Ge- definiert werden. Diese sicher sehr
wohnheiten Abschied zu nehmen. notwendige Reform wird allerdings
Auch die Details eines anderen gros- einmal mehr an Detailfragen gemes-
sen Reformvorhabens, der Struktur- sen werden müssen: Denken wir nur
reform der Oberstufe, sind von der schon an die Diskussion in Zusam-
Regierung zur Vernehmlassung pu- menhang mit der Einführung der
bliziert worden. Sollten die Pläne der Fremdsprachen in der Primarschule,
Regierung umgesetzt werden, wäre dann ist eine langwierige bildungs-
ein einheitlicher Übertritt in die politische Kontroverse vorprogram-
Oberstufe nach dem sechsten Schul- miert.
jahr für alle Schülerinnen und Schü- Mit der momentan auf politischer
ler obligatorisch. Das Untergymnasi- Ebene laufenden Planung für eine
um würde abgeschafft. Ziel der Re- Gesamtschule BeLoSe, in der vom
form ist laut Regierung, die heutige Kindergarten bis zur Oberstufe in
Oberstufenstruktur (Oberschule, Se- den drei Kreisgemeinden Bellach,
kundarschule, Bezirksschule, Unter- Lommiswil und Selzach alles unter
gymnasium) zu vereinfachen, indem einem Dach organisiert wäre, steht
alle Schülerinnen und Schüler in der eine weitere gewichtige Reform auf
Oberstufe einer Sekundarschulstufe lokaler Ebene aus.
P, E oder B zugeteilt würden. Die Eines ist sicher, es ist sowohl auf kom-
neue Sekundarstufe würde so auf munaler als auch auf kantonaler und
drei Abteilungen reduziert. Für un- eidgenössischer Ebene (zu)viel Bewe-
sere Schule hätte dies allerdings dra- gung in der Bildungslandschaft.
matische Folgen: Da nur Schulen ab Angesichts dieser hängigen Refor-
einer bestimmten Grösse berechtigt men hegen wir die Hoffnung, dass
sind, Sek P Klassen zu führen, würde man die Übersicht nicht verlieren
dies unweigerlich bedeuten, dass möge, und wünschen uns deshalb
wahrscheinlich rund 20-30% der ein Vorgehen in Etappen und Priori-
heutigen Bezirksschülerinnen und - täten. Dass die Reformen und die da-
schüler diesem Niveau zugeteilt wür- mit verbundenen Unsicherheiten ih-
den, was zwangsläufig zu einem dra- ren Niederschlag in der lokalen Schu-
matischen Abbau von Klassen führen le, quasi im Mikrokosmos, finden
würde. Einziger Ausweg aus dieser und nicht spurlos an den an unserer
Situation wäre eine Erweiterung des Schule wirkenden Lehrpersonen vor-
Schulkreises, was uns erlauben wür- bei gehen, ist wohl klar. Für Span-
de, eine Sekundarschule P vor Ort zu nung ist auf jeden Fall gesorgt.
führen.

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Schulleitung Personelles und Benno Hof wird ebenfalls den Schul-
Stellenplanung dienst quittieren und in Pension ge-
Seit April 2005 besuchen Stefan Nyf- hen. Seit 1965 unterrichtet er in
feler und André Brunschwyler, die Selzach als Sekundarlehrer. Er war ei-
Schulleiter in Selzach, den Schullei- ner der ersten Oberstufenlehrer
terkurs in Solothurn. Der Kurs dauert überhaupt, der sich mit dem Thema
zwei Jahre und findet fast ausschliess- Berufswahlunterricht auseinander-
lich während der Ferien statt. Mit setzte. Als jahrelanger J+S-Experte
den Inhalten des Kurses wird den „Wandern und Geländesport“ liess
amtierenden Schulleitern das Wissen er von diesem Können und Wissen
vermittelt, damit sie die Schule per- viel in die schulischen Aktivitäten,
sonell und pädagogisch vor Ort füh- wie zum Beispiel Klassenlager, ein-
ren können. Es ist sicher kein Ge- fliessen. Wir danken Dir, Benno, für
heimnis, dass die Schule mit der Qua- Dein Engagement für die Schülerin-
lität und dem Engagement der an nen und Schüler, die für Dich immer
der Schule wirkenden Lehrpersonen einen zentralen Platz innehatten.
steht und fällt. Die Unterrichtsquali- Herr Erich Burkhalter hat die Schule Für die Zeit nach der Pensionierung
tät, die mittels „Fördendes Qualitäts- letzten Sommer verlassen, um in wünschen wir Dir alles Gute!
evaluationssystem“ (FQS) und In- Grenchen eine neue Herausforde-
spektoratsbesuchen regelmässig er- rung zu suchen. Es ist zum Glück ge-
hoben wird, ist gut. Die Mitarbeiter- lungen, in der Person von Barbara
gespräche, die dieses Jahr von den Geissler eine dynamische Lehrperson
beiden Schulleitern initiiert und zu finden, welche die Klasse von
durchgeführt worden sind, zeigen, Erich Burkhalter weiterführt. Sie hat
dass die Lehrpersonen sich an unse- sich schnell und gut an unserer Schu-
rer Schule wohl fühlen und motiviert le eingelebt und bringt mit ihrem
sind, ihre Arbeit weiter zu optimie- Temperament frischen Wind in unser
ren. Motivierte Lehrpersonen sind Team ein. Frau Geissler ist in jeder
bereit, mehr zu leisten. Beziehung, sei es als Lehrperson, sei
es als Kollegin, sehr positiv aufgefal-
len. Herzlich willkommen!
Weiterbildung Auch Martin Dürig wird die Kreis-
Toni Affolter wird die Schule Ende schule auf Sommer 2006 verlassen,
Schuljahr verlassen. Er hat während um eine neue Stelle in Langendorf
mehr als 40 Jahren an unserer Schule anzutreten. Mit ihm verliert die
als treibende Kraft für viele Erneue- Kreisschule Be-Lo-Se eine innovative
rungen gewirkt. So hat er massgeb- Lehrerpersönlichkeit, welche ihre En-
lich den Aufbau der Geleiteten Schu- ergie nicht nur für die Schülerinnen
le vorangetrieben, denn er war sich und Schüler, sondern auch für die In-
schon sehr früh bewusst, dass die Zu- formatik einsetzte. Er hat als treiben-
kunft der modernen Schule von ei- de Kraft den Informatikraum mus-
ner Schulleitung im Rahmen der ge- tergültig aufgebaut und diesen bes-
leiteten Schule abhängen würde. Mit tens vernetzt, so dass alle Lehrperso-
Toni Affolter verliert die Schule eine nen, Schülerinnen und Schüler am
in jeder Beziehung integre und inno- Standort Selzach von idealen Rah-
vative Lehrerpersönlichkeit, die sich menbedingungen profitieren konn-
Im Rahmen der internen Weiterbil- immer für die Schülerinnen, Schüler
dung besucht das Kollegium der ten. Martin Dürig wird für die Schule
und Lehrpersonen engagierte. Lie- in Langendorf vorwiegend im Be-
Kreisschule Selzach seit Beginn die- ber Toni, wir danken und wünschen
ses Schuljahres einen Computerkurs reich Informatik tätig sein. Wir dan-
Dir für Deine Pensionierung alles ken Martin Dürig für seine grosse Ar-
bei Martin Dürig. Als ausgebildeter Gute!
MCSA (Microsoft Certified System beit, die er an unserer Schule geleis-
Administrator) ist er prädestiniert, tet hat, und wünschen ihm für die
den Lehrerinnen und Lehrern fun- Zukunft alles Gute.
diert in allen Belangen der Compu-
teranwendung neues Wissen zu ver- Die beiden Sekundarschulklassen
mitteln. von Toni Affolter und Benno Hof
Eine Aufzählung aller von unseren werden auch ab kommendem Schul-
Lehrpersonen besuchten individuel- jahr getrennt geführt. Die Klasse 3a
len Weiterbildungskurse würde hier Sek wird von Lucia von Däniken, die
den Rahmen sprengen. Es darf grund- Klasse 3b Sek von Fabienne Müller,
sätzlich gesagt werden, dass die Leh- der neu gewählten Lehrperson an
rerschaft der Kreisschule Selzach sich der Sekundarschule, unterrichtet
laufend intensiv weiterbildet. werden. Wir möchten an dieser Stel-

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Schule Bellach – Lommiswil – Selzach

le Fabienne Müller ganz herzlich an tige Kurse im Tastaturschreiben Chorproben intensiv auf das Schul-
unserer Schule begrüssen. durchgeführt werden, ist ebenfalls schlussprogramm hin.
Die Schülerinnen und Schüler der ein Verdienst der Schülerversamm-
Klasse von Martin Dürig werden statt lung. Frau Patricia Nyffeler leitet die Schülerinnen und Schüler
in Selzach neu in Bellach unterrichtet Kurse, welche mit einem Zertifikat
werden. Ernst Sollberger wird sie in abgeschlossen werden. Es ist ganz besonders erfreulich, dass
seine Klasse integrieren. wir nichts Negatives im Zusammen-
Schülerinnen- und hang mit unseren Schülerinnen und
Schülerchor Schüler feststellen mussten. Abgese-
Innovationen hen von kleinen Vergehen haben sie
Der Schülerinnen- und Schülerchor sich in jeder Beziehung vorbildlich
Auf Wunsch der Schülerversamm- der Kreisschule Selzach hat in der ver- verhalten und sich von ihrer besten
lung, dies ist unsere spezifische Form gangenen Adventszeit ein grosses Seite gezeigt. Nie gab es Anlass zu
der Mitsprache der Schülerinnen und Auftrittsprogramm absolviert: Am 5. Kriseninterventionen oder gröberen
Schüler unserer Schule, wurde nun November 2005 gab er im Pfarreizen- Sanktionen. Die Lehrpersonen sind
endlich der Verkauf von Getränken trum Selzach ein Konzert vor der De- hoch erfreut und sprechen den Schü-
während der grossen Pause lanciert. legiertenversammlung des Schweize- lerinnen und Schülern ein grosses
Die Schülerinnen und Schüler ver- rischen Hauswartverbandes. Das Re- Kompliment aus.
kaufen während der Pause drei ver- pertoire beinhaltete moderne Rock-
schiedene Getränke: Mineralwasser, und Popsongs. Im Dezember folgten Wintersportlager
Orangenjus und Apfelsaft. Ebenfalls drei Konzerte mit weihnächtlichen
können sie von einem erweiterten Liedern und Gospelsongs an der Seni- Alle Schülerinnen und Schüler haben
Sortiment durch den Bäcker profitie- orenadventsfeier im Pfarreizentrum jedes Jahr die Gelegenheit, ein Win-
ren, wobei allerdings keine Süsswa- in Selzach, in der Heiliggeistkirche in tersportlager zu besuchen. Dies ist
ren verkauft werden dürfen. Wir ent- Lommiswil, zusammen mit der Brass auch dem Engagement der Lehrper-
sprechen damit dem Wunsch der El- Band Lommiswil, und zum Schul- sonen zu verdanken, die sich aus-
tern, welche sich via Elternbefragung schluss vor den Weihnachtsferien in drücklich für die Durchführung von
zum Angebot geäussert haben. der katholischen Kirche in Selzach für Lagern einsetzen. In folgenden Win-
Dass an unserer Schule freiwillige die Schülerinnen, Schüler und Lehr- tersportgebieten fanden die Lager
und im Vergleich mit privaten Anbie- personen des Standortes Selzach der statt: Andermatt, Saas Grund, Les
tern günstige und zugleich ebenbür- Kreisschule. Im Moment laufen die Crosets. Während einer Woche ha-

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ben die Schülerinnen und Schü- Herbstwanderung
ler nicht nur Wintersport betrie-
ben, sondern sich auch an der fri- Die Wetterprognosen für den 8.
schen Luft aufgehalten und vor November 2005 waren gut, und
allem in der Gemeinschaft unver- der vielleicht letzte schöne und 3.-5.
gessliche Stunden verbracht und warme Tag des Jahres 2005 sollte Kleinklasse
so neue Energie getankt. Wir genutzt werden, um mit der gan- Heidi Franziska
möchten in diesem Zusammen- zen Schule auf Herbstwande- Niklaus Wyss
hang auch dem Zweckverband rung zu gehen. Ziel war, dass alle
danken, der sich für die Durch- Schülerinnen und Schüler um die
führung von Lagern ideell und Mittagszeit auf der Hasenmatt
materiell einsetzt. sein sollten. Dieses Ziel wurde
knapp verfehlt, denn nur beina-
Kulturelles he alle Kinder gelangten bis
ganz oben auf den „Gipfel“.
Adrijana
Am Donnerstag, 9. März 2006 Dort wurden als „Beweis“ etli- Ilic
gelangten wir in den Genuss ei- che Fotos geschossen, von wel-
nes wunderbaren Konzertes. Der chen eines auch den Weg als
junge brasilianische Musiker Sa- Grossformatbild in die Solothur-
muel Braga, der in Begleitung ner Zeitung fand! Diese Wande-
des ehemaligen Bezirksschulleh- rung wird allen Schülerinnen
rers Erich Flückiger auf Besuch in und Schülern in positiver Erinne-
der Schweiz weilte, bot unseren rung bleiben.
Andrea Francesco
Schülerinnen und Schülern ein Suter Fragale
eineinhalbstündiges Konzert mit Dank an die Behörden
brasilianischer Musik. Der junge
Musiker bedankte sich damit für Für das Engagement für unsere
die Spende nach Brasilien, die Schule möchten wir den Mitglie-
anlässlich der Schulhauseinwei- dern der Kreisschulkommission
hung des Schulhauses II im Sep- und des Zweckverbandes ganz
tember 2004 durch den Erlös der herzlich danken. Insbesondere
Tombola, die ausschliesslich Ar- Ilker Michael
die Präsidentin, Frau Beatrice
Tekin Räuftlin
beiten unserer Schülerinnen und Nützi, und die Sekretärinnen,
Schüler enthielt, zustande ge- Frau Heidi Rüfenacht und Frau
kommen war. Mit Gitarre, Ge- Luzia Obrecht, leisten einen
sang und typisch brasilianischen grossen Einsatz im Bestreben,
Instrumenten bot er ein Feuer- optimale Rahmenbedingungen
werk an Liedern und Entertain- für unsere Schule zu schaffen.
ment vom Feinsten. Unsere Schü- Herzlichen Dank!
lerinnen und Schüler waren wäh- Nevrije
rend der ganzen Konzertdauer André Brunschwyler und Fazlijevic
von den Darbietungen des Künst- Stefan Nyffeler,
lers fasziniert. Schulleitung Selzach

Romina
Silvestre

Safinas
Munzer

Seda Yannik
Camkiran Lüdi
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Schule Bellach – Lommiswil – Selzach

Der Stand des Schulprojekts BeLoSe


P R O J E K T

Der Gemeindepräsident von Selzach, Viktor Stüdeli,


erläutert im Folgenden das Projekt.

Das Schulprojekt BeLoSe hat das Ziel, Wie will man dies erreichen?
alle Schulen von Bellach, Lommiswil
und Selzach unter einem Dach zu Im jetzigen Moment sind wir über-
vereinigen, d.h., die Primarschulen zeugt, dass das ganze Projekt mit der
und die Oberstufen der drei Dörfer entsprechenden Änderung des heu-
sollen unter eine zentrale Leitung tigen Statuts des Zweckverbandes
gestellt werden. Die Schulstandorte Kreisschule BeLoSe realisiert werden
in den drei Gemeinden sollen erhal- kann.
ten bleiben. Die dem jeweiligen Dorf
eigene Schulkultur soll erhalten wer- Wo stehen wir heute?
den, aber unter einem gemeinsamen
Leitbild stehen. Die Kosten, welche Das Projekt steht kurz vor Ende der
im administrativen Bereich einge- Umsetzungsstufe 1. Das heisst, die
spart werden können, sollen der Bil- Rahmenbedingungen im Sinne der
dung zugute kommen. Das Ganze ist Beschlüsse der drei Gemeinderäte
keine Sparübung. von Bellach, Lommiswil und Selzach
sind definiert. Für die Umsetzungs-
Was soll damit erreicht stufe zwei wird nun die Arbeitsgrup-
werden? pe mit Vertretern der Schule erwei-
tert. Diese Arbeitsgruppe hat die
Man will damit die Schulstandorte Aufgabe, die Einzelheiten und De-
von Bellach, Lommiswil und Selzach tails auszuarbeiten.
für die Zukunft sicherstellen. Die
Schule im Dorf zu haben, ist für die Wann wird das Projekt
Attraktivität einer Gemeinde von realisiert?
sehr grosser Bedeutung, viel wichti-
ger als zum Beispiel der Steuersatz. Die Änderungen des Statuts soll an
Nachdem die geleiteten Schulen vom den jeweiligen Budget-Gemeinde-
Volk beschlossen worden sind, will versammlungen beschlossen werden.
man diese auch entsprechend pro- Ist dies der Fall, kann mit der Reali-
fessionell gestalten. Der Schule und sierung des Projektes am 1. Januar
deren Leitung soll ein professionelles 2007 begonnen werden. Mit Beginn
Sekretariat zur Verfügung stehen. des Schuljahres 2007/2008 soll die
Die heute zum Teil komplizierten Ab- neue Organisation stehen.
läufe sollen vereinfacht werden. Zum
Beispiel könnte das Schulmaterial
gemeinsam eingekauft werden oder Viktor Stüdeli,
die Stellen besser und effizienter be- Gemeindepräsident Selzach
wirtschaftet werden.

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Zeitgemässe Information

5./6.
Kleinklasse

Homepage der
Mona Andreatta

Kreisschule Bellach
Um Eltern, Schülerinnen und Schüler aktuell informieren zu können,
Naomi
haben wir uns entschlossen, das Internet zu nutzen. Grundsätzliche
Sindani
Informationen, welche im 4you enthalten sind, finden Sie auch auf
unserer Seite. Daneben berichten wir mit Bildern über Schulanlässe.
Zudem wird die Homepage als interne Informations- und Kommuni-
kationsplattform genutzt.

Wie finden Sie unsere Homepage?


Vlora Behlül
Osmani Piskin
Sie finden unsere Homepage über die Seiten der Einwohnergemein-
den:

www.bellach.ch => Schulen => Kreisschule => Bellach (oder Selzach)


www.selzach.ch => Sitemap => Schulen => Kreisschule Bellach-Lom-
miswil-Selzach, Standort Bellach (oder Selzach)
www.lommiswil.ch => Schule, Ausbildung => Kreisschule Bellach-
Lommiswil-Selzach => Kreisschule in Bellach (oder Selzach) Dilara Fabio
Kurdoglu Chiové
Wer direkt auf die Homepage der Kreisschule Bellach gelangen
möchte, findet diese unter:
www.kreisschule.bellachweb.ch

Bruno Stephani, Verantwortlicher Homepage Standort Bellach


Gzim Isabelle
Kadrija Schwarz

Screenshot der Hompage Kreisschule Bellach

Marielene Nina
Peracchia Gerber

Sandra Senad
Mrkota Ismaili

Tug̀ba
Kökdemir
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Schule Bellach – Lommiswil – Selzach

Sporttag in Bellach

Sprinten, skaten, biken


S P O R T T A G

Damen-Start zum Triathlon

Am 15. September 2005 fand bei wunderbarem Wetter der


Sporttag der Kreisschule BeLoSe statt. Die Schülerinnen und
Schüler der Sek, OS und der Werkklasse nutzten die guten Bedin-
gungen und zeigten durchwegs tolle Leistungen.

Der Vormittag stand ganz im Zeichen der Leichtathletik. Die Jugendlichen


traten in den Disziplinen Weitsprung, 1000-Meter-Lauf, Ballweitwurf und
80-Meter-Sprint gegeneinander an. Allein die Tatsache, dass das Maximum
der überhaupt erreichbaren Punkte gleich mehrmals beinahe erzielt wurde,
spricht für die Motivation aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Am Nachmittag ging man dann zu einer Neuheit über. Wurden noch im Vor-
jahr verschiedene Ballspiele durchgeführt, so stand nun eine polysportive
Klassenstafette auf dem Programm. Die Schülerinnen und Schüler gingen in
Dreierteams an den Start. Es galt nun eine Wettkampfstrecke in bester Tri-
athlonmanier mit dem Fahrrad, auf Inlineskates und rennend zurückzulegen
flying Kevin auf dem Weg zur grossen Weite – eine Aufgabe, die von allen mit viel Freude und Einsatz gemeistert wurde.

12
1./2.
Werkklasse
Bruno
Stephani

Arbesa
Fazlijevic

Adil Hyrije
Munzer Arifi

Tamina Fausto
Fracasso Falgetano

So verwunderte es niemanden,
dass der Tag schnell zu Ende ging, Sven Janine
die glücklichen Gewinner die be- Müller Aeschbacher
gehrten Medaillen und Pokale
entgegennehmen durften und
diejenigen, welche nicht auf dem
Podest standen, sich bereits auf
die Revanche in einem Jahr freu-
ten.
Maria
Gabriel Sollberger, Bruzzese
Sonderkorrespondent Neue Anforderungen –
in Sachen Sporttag Standfestigkeit auf Rädern

Erkan Ugur
Zairovic Türhan

Gut aufgewärmt ist halb gewonnen!


Emrah
Daniskan
13
Schule Bellach – Lommiswil – Selzach

Die Selzacher Oberstufe kickt

Am 23. September 2005, einem


herrlichen Herbsttag, fand ein
spannendes Fussballturnier statt, an
T U R N I E R

dem mehr als 150 Schülerinnen und


Schüler mit selbst entworfenem
Dress in 18 verschiedenen Mann-
schaften teilnahmen. Anfangs
herrschte kein gutes Wetter, glückli-
cherweise löste sich der Morgenne-
bel aber schnell auf und es wurde
ein schöner, angenehm warmer Tag,
der spannende Spiele ermöglichte.
Am Ende dieses anstrengenden,
aber amüsanten Tages wurden nicht
nur die besten Mannschaften,
sondern auch die tollsten Kostüme
mit Preisen ausgezeichnet.
Urs Meier ist nichts gegen unsere Top-Schiedsrichterin, Frau von Däniken

Am 23. September 2005 fand auf dichtem Morgennebel brachte uns


dem Fussballplatz in Selzach das Fuss- Frau Kunz beim Einlaufen auf Hoch-
ballturnier der Oberstufe statt. Für touren. Es standen uns drei Fussball-
einmal konnten wir die Bücher und plätze zur Verfügung. Für einmal
Hefte zur Seite legen, nicht Mathe- waren unsere Lehrerinnen und Leh-
matik und Englisch waren gefragt, rer die Schiedsrichter, die überprüfen
sondern sportliche Leistung, Team- mussten, ob die Halbzeiten einge-
geist und Leidenschaft. halten wurden, ob zu jedem Zeit-
In 18 Mannschaften spielten 150 punkt mindestens drei Mädchen für
Schülerinnen und Schüler in selbst die spielenden Mannschaften auf
entworfenem Dress aktiv mit. An- dem Feld standen und ob fair ge-
fangs herrschte kaltes Wetter. Bei spielt wurde. Jede Schulstufe bildete

Die Gewinnermannschaft der 7. Klasse: Die Gewinnermannschaft des Kostüm-


Bob – die Baumeister, 1b Bez wettbewerbs: Die Bomboochas der 2a Bez

14
eine eigene Kategorie, in der ge- Dank 1./3.
geneinander gespielt wurde. Werkklasse
Deshalb gab es in jeder Katego- Die Kreisschule BeLoSe bedankt Michael
rie einen Gewinner. Zum Mittag- sich ganz herzlich beim FC Krähenbühl Schären
essen bekamen die Fussballspie- Selzach. Dieser hat uns nicht nur
lerinnen und -spieler als Stärkung den Fussballplatz gratis zur Ver-
feine Würstchen, Brot und ver- fügung gestellt, er hat auch da-
schiedene Getränke. Zum Final- für gesorgt, dass die Tore aufge-
spiel hin wurde nun das Wetter stellt wurden und die Plätze
zunehmend idealer und es konn- frisch markiert waren. Ebenso
te immer besser Fussball gespielt möchten wir im Namen der gan- Danilo
werden. Während der Spiele lief zen Schule Herrn Samuel Giger Morganella
coole Musik, die gut zu diesem danken, der sich mit seiner pro-
Turnier passte. Die Rangverkün- fessionellen Sanitätscrew für die
digung als krönender Abschluss medizinische Versorgung zur
des Tages liess keine Mannschaft Verfügung stellte, der Metzgerei
leer ausgehen. Leider war dies Scholl für die Verpflegung, dem
der einzige Sporttag im letzten Elektrogeschäft Schär für die zur
Jahr und so hoffen wir, dass ein Verfügung gestellte Speakeran-
Kilian Ilaz
solch spannender Tag bald wie- lage und den Schiedsrichtern Strähl Ismaili
derholt werden kann. und Lehrpersonen. Es wäre toll,
wenn wir in diesem Jahr wieder
Rangliste: ein Turnier durchführen wür-
den.
1. Platz: 7. Klassen: Bob- die
Baumeister (1b Bez) Schülerinnen und Schüler
1. Platz: 8. Klassen: FC Pussycat 2a Sek
(2a Sek) Ali
Zencirkiran
1. Platz: 9. Klassen: Red Hot Chili
Players (3b Bez)

Neben dem Fussballturnier gab es


noch einen Preis für das tollste
Kostüm.
Der 2a Bez, alias Bamboochas, ge-
lang es dabei, den 1. Preis zu ho- Enise
len. Yörük

Die hilfsbereiten Lehrerinnen Kathrin Gerber, Christine Dummermuth und Monika Gisger
sorgten für die Verpflegung.

Marco Dragan
Wullimann Todorovic

Nicole
Suter

Tobias
Hänggi
15
Schule Bellach – Lommiswil – Selzach

Herbstwanderung der Schule Bellach

Kreisschule Bellach auf dem Hausberg


W A N D E R U N G

Ziel erreicht!

Die Herbstwanderung führte uns dieses Jahr am Freitag, den 28. Oktober
2005, aus dem Nebel auf die Hasenmatt.

Wir teilten die Klassen der Kreisschule des Standortes Bellach in zwei Grup-
pen auf. Schülerinnen und Schüler des 7. und 8. Schuljahres fuhren mit dem
Car auf den Untergrenchenberg. Die Schülerinnen und Schüler des 9. Schul-
jahres gelangten mit dem Sessellift auf den Weissenstein. Von diesen Aus-
gangspunkten aus wanderten alle mit den Lehrpersonen auf die Hasenmatt.
Nach einem gemeinsamen Mittagshalt, mit fantastischer Aussicht, machten
wir uns gemeinsam auf den Abstieg in die drei Wohngemeinden Lommiswil,
Selzach und Bellach.

Michael Krähenbühl Schären, Klassenlehrer 1.und 3. Werkklasse

16
1.
Oberschule
Robert
Im Anschluss an diesen erlebnisreichen Tag hielten meine Schülerin- Leist
nen und Schüler einige Eindrücke schriftlich fest:

« Als wir auf der Hasenmatt ankamen, war die Aussicht sehr schön.
Man sah die Alpen und wir genossen es. » (Danilo)

« Vom Jura aus sah man bis zu den Alpen, das Nebelmeer konnte Agron Aleksandar
man gut beobachten. » (Dragan) Ajeti Djordjevic

« Das Tolle war, dass wir mit den anderen 9. Klassen auf die Hasen-
matt gingen. Ich habe mich gut mit den andern Schülern verstan-
den. » (Dragan)

« Am Mittag trafen wir alle Schüler auf der Hasenmatt. » (Enise)


« Die Hügel sahen aus wie Inseln im Nebelmeer. » (Tobias) Besart
Gurgurovci
Corina
Gisiger
Dario
Wächter

« Es sind alle Klassen von unserer Schule auf die Herbstwanderung


gekommen. Es war auch lustig, mit den Kollegen zu
plaudern. » (Nicole)

« Die Herbstwanderung war schön, aber auch anstrengend. »


(Marco)
Gamze Marcia
« Von unten sah man nichts, aber von oben sah man auf das Ne- Piskin Avelino

belmeer. » (Kilian)

« Es war sehr schön, durch die Blätter zu gehen. » (Ali)


« Mir hat die Fahrt mit der Sesselbahn gefallen. » (Ilaz)
Mario Michael
Schülerinnen und Schüler, 1. und 3. Werkklasse Dux Roth

Über den Wolken …

Mirzana Moris Nilay


Hasific Allemann Yildiz

Simon Sinan
Schreiber Camkiran

Stjepan Valerie Yanik


Petrovic Pürro Zimmermann
17
W A N D E R U N G Schule Bellach – Lommiswil – Selzach

Blick aufs Nebelmeer

Herbstwanderung der Schule Selzach

Raus aus dem Nebel


Am 8. November 2006 stieg die gesamte Oberstufe
Selzach durch den Nebel auf die Hasenmatt. Oben
erwartete uns die Sonne und eine traumhafte Aussicht.

Bei nebligem und kühlem Wetter be- nig. Nicht alle erreichten den Gipfel,
sammelten wir uns um 7.25 Uhr auf einige zogen es vor, unten zu war-
dem Parkplatz des Schulhauses II. Die ten.
Schülerinnen und Schüler sahen noch Oben blies eine starke Bise, es war
müde aus, dafür waren die mitge- kalt. Die Aussicht aber war wunder-
brachten Hunde hellwach und rann- bar. Der Nebel deckte die Landschaft
ten aufgeregt herum. wie mit einem Bettlaken zu. Die Son-
ne schien und einzelne, vorüberzie-
Dann marschierten wir los. Jede Klas- hende Wolken sahen aus wie Watte.
se nahm einen anderen Weg. Am
Anfang ging es ziemlich steil berg- Zwei Schüler unserer Klasse fehlten
auf und schon bald schalteten wir auf dem Gipfel. Frau Kunz schickte
eine Pause ein. Nicht nur der Hund eine Gruppe auf die Suche nach ih-
von Frau Kunz ging verloren, auch nen. Doch ein Teil dieser Suchgruppe
einige Schülerinnen und Schüler ver- verlief sich und landete in Lommis-
irrten sich. wil.

Die ersten Sonnenstrahlen, die durch Wir anderen assen unser Picknick
den Nebel drangen, sahen geheim- und machten uns bald auf den Heim-
nisvoll aus. Je höher wir stiegen, des- weg, da es ja ziemlich kalt war. Eini-
to wärmer wurde es. Das letzte Stück ge Schüler füllten den anderen Stei-
auf die Hasenmatt war steil und stei- ne in die Rucksäcke, auch Herr Brun-

18
1a
Sek
Marianne
Stüdi

Alex Alina Bianca


Moser Kläy Bader

Enes Erce
Yörük Kardas

Kalt ist es hier oben

Evi Gianni Jessica


Siegenthaler Paratore Dubach

Luca Luca
Cappelli Schenker

schwyler wurde nicht verschont.


Er schleppte sie aber nur bis zum
Althüsli.

Der Abstieg fuhr uns recht in die


Beine, er war jedoch weniger an-
Serhat Natascha Oliver
strengend als der Aufstieg. Frau Daniskan Wilp Allemann
Kunz kehrte mit einigen ihrer
Klasse im Restaurant Schauen-
burg ein. Bevor wir wieder in die
Nebelsuppe tauchten, genossen
wir noch ein letztes Mal die Son- Verdiente Rast
ne und die Aussicht.

Müde kamen wir beim Schulhaus Ömür Sandra


Cetin Liechti
an und verabschiedeten uns. Wir
empfehlen jedem, einmal auf die
Hasenmatt, unseren Hausberg,
zu steigen. Die Mühe lohnt sich.

Schülerinnen und Schüler, 1a Bez


Simone Sumarinee Vanessa
Kammer Steiger Cicoira
19
Schule Bellach – Lommiswil – Selzach

Einstein on tour

Anlässlich des Einstein-Jubiläums-


jahres offerierten die Berner
Kraftwerke BKW den Schulen einen
attraktiven Themenblock zu Ein-
B E R I C H T

stein und der Relativitätstheorie.


Auch die 1. / 2. Werkklasse von
Bruno Stephani liess sich das nicht
entgehen.

Am Donnerstag, 1. September 2005 fragten wir uns, was das soll. Dann
kam «Einstein on tour» zu uns. Wir fing ich mit dem Dynamo an. Ich be-
waren bei Herrn Krähenbühl im gann zu drehen. Da sah ich zwei Lö-
Schulzimmer. Dann stellten wir uns cher. Eines war schwarz, das andere
vor. rot. Es hatte auch rote und schwarze
Tamina Kabel. Und nachher entdeckte ich
ein Licht, das hinten zwei Löcher hat-
Die Animatorinnen stellten sich auch te. Man konnte einen schwarzen und
vor. Sie hiessen Dominique und Su- einen roten Draht in den Dynamo hi-
san. Nachdem sie sich vorgestellt hat- neinstecken und dann drehen.
ten, mussten wir Fragen zu Einstein Danach bekam ich von Susan mehr
und das, was wir über ihn schon Informationen. Wir durften alles aus-
wussten, auf einen Zettel schreiben. probieren. Sie verteilte uns Aufga-
Dann holten sie ein Mikrofon und ben, und wir mussten sie lösen. Kurz
stellten uns die Fragen, die wir auf- vor der Pause sagte die Animatorin,
geschrieben hatten. Susan fragte dass wir ein Rennen machen. Wir
zum Beispiel: „Weiss jemand, wie mussten ein Auto bauen.
gross er war?“ Die Antwort darauf Adil
fanden wir in seinem Pass. Eine von
uns durfte dann die Antwort vorle- Es durfte nicht mit Strom verbunden
sen. Nachher sagten sie noch allerlei werden. Aber es durfte mit dem Elek-
über Einstein. Sie erzählten von sei- tropropeller angetrieben werden.
nem Leben und zeigten uns noch ei- Als es Viertel nach drei war, gingen
nige Bilder. wir in die Pausenhalle und probier-
Janine ten unser Auto aus.
Nachher sagte Susan: „Adil und Sven
Nachher verteilten die Frauen die gegen Erkan und Emrah.“ Wir gin-
Boxen mit dem Material für Experi- gen zur Startlinie und dann ging es
mente. Immer zwei zusammen beka- los. Erkan drehte den Dynamo und
men eine Box. Sven und ich fingen von dort aus ging der Strom durch
mit dem Auspacken an. Am Anfang das Kabel und vom Kabel aus auf

20
den Motor des Propellers. Der 1b
Propeller drehte schnell und es Sek
gab Luft und ich hielt den Pro- Bernhard
peller nahe ans Segel unseres Zellmeyer
Autos und es bewegte sich lang-
sam. Wir gingen in Führung,
aber wir fuhren nicht genau
über die Ziellinie, sondern ne-
ben der Ziellinie durch. Deshalb
verloren wir.
Emrah Ali Bianca
At Gisiger
Tamina und ich waren zusam-
men in einer Gruppe. Wir erfan-
den viele Sachen. Wir wollten
nach der Pause noch ein Experi-
ment versuchen, aber wir konn-
ten es nicht fertig machen, weil
wir keine Zeit mehr hatten. Wir
Cedric Cedric Enis
mussten dann aufräumen. Zu- Ferrari Fuss Sönmez
letzt machten wir ein Foto.
Hyrije

Es war interessant und es hat


auch Spass gemacht.
Maria
Florian Jana Jasmin
Mir hat es sehr gefallen. Das mit
Niederhäuser De Mena Hänggi
dem Mikrofon war sehr lustig.
Erkan

Es war spannend, Einsteins Zeug-


nis anzusehen.
Fausto

Es war ein sehr guter Nachmit- Joshua Marc


tag. Schifferle Fräulin
Sven

Leider war ich nicht dabei, weil


ich krank war.
Arbesa

Matthias Perasanna
1. / 2. Werkklasse Liechti Panchadcharam
Bruno Stephani

Rahel Michèle Stéphanie


Thomet Prétat Mirasola

Yaasothini Vivienne
Panchadcharam Kocher
21
Schule Bellach – Lommiswil – Selzach

Wintersportlager der Bezirksschul-


klassen 1b Bez und 2b Bez
L A G E R

Am Sonntag, dem 8. Januar 2006,


trafen sich beim Bahnhof Selzach
Schülerinnen und Schüler, Lehrerin-
nen und Leiter, um nach Saas Grund
ins Skilager zu fahren. Alle freuten
sich auf die bevorstehende Woche,
denn das prächtigste Wetter wurde
vorausgesagt.
Yves Galey mit einer neuen Variante, den Skihelm zu tragen.

Als das Gepäck und die Skiausrüs- sicht auf die Berge. Nachdem wir uns
tung im Reisebus verstaut waren, dort kurz ausgeruht hatten, gingen
konnte die Fahrt ins Wallis beginnen. wir alle bei strahlendem Sonnen-
Die meisten Schülerinnen und Schü- schein auf die Skis oder Snowboards.
ler vertrieben sich die Zeit mit Musik Auf der Piste teilten wir uns in 2
hören, lesen oder Karten spielen. Bei Snowboard- und 4 Skigruppen ein.
der Rast in Martigny konnten wir uns Am Abend kamen wir hungrig nach
erfrischen und jede Menge Snacks Hause, doch wir konnten „erst“ um
oder Zeitschriften kaufen. 18.30 Uhr zuschlagen. Das Warten
Nachdem wir bei unserem Gästehaus hatte sich gelohnt, denn das Essen
„Annabelle“ angekommen waren, war hervorragend! Wir hatten jeden
suchten wir uns sofort unser reser- Tag tolle Abendprogramme, die wir
viertes Zimmer aus, wo wir uns ge- in vollen Zügen genossen. Beim Lot-
mütlich einrichteten. Das geräumige tospiel stand das Glück auf Jonas’
Zweierzimmer, das Adrian mit mir Seite, denn er räumte die meisten
teilte, bot eine wunderschöne Aus- Preise ab. Am folgenden Tag wurde

Mädchen gegen Knaben – Wer gewinnt? Wenig Schnee und eisige Kälte

22
re Zimmer geschickt wurden,
war für die meisten der Abend
noch lange nicht beendet. Wir
hörten noch Musik und unter-
hielten uns bis spät in die Nacht 1a
hinein. Doch in gewohnter Fri- Bez
sche trafen wir uns morgens Simone
beim auswahlreichen Frühstück. Kunz
In diesen Tagen konnten wir un-
ser Können und Wissen zum The-
ma Skifahren und Snowboarden
weiter ausbauen. Da die Pisten
jeden Tag frisch präpariert wur-
den, machten uns die Abfahrten
doppelt Spass! Am meisten Pro-
Cindy Daniel Deborah
bleme hatten wir mit der Kälte, Bewsher
Rijkeboer Bieli
denn auf fast 3000 Metern kam
es schon ein paar Mal vor, dass
die Temperaturen bei –20° ange-
langt waren. Doch wir waren
alle warm bekleidet und deshalb
war es erträglich. Uns begleite-
ten auch sehr nette Leiter, die
uns beim Skifahren und Snow- Nadja Ahmet Alina
boarden immer etwas weiter Brandenberger Arifoski Toscano
brachten. In grossen Schrecken
versetzten uns Mattania, Lara
und Tanja, die sich auf der Piste
Arm-, Daumenbruch bzw. Hirn-
erschütterung zuzogen. Trotz-
dem konnten die Handikapier-
ten das Küchenteam tatkräftig Andy Emine Ferzane
unterstützen. Leuenberger Arifoski Jasari
Am Freitag ging’s dann wieder
zurück in die Heimat. Etwas un-
glücklich, weil die Woche so
das „Arschlöcherle-Turnier“ durch-
schnell vorbeigegangen war,
geführt, bei dem ich nicht beson-
aber froh, dass fast alle wohlbe-
ders gut abschnitt. Den am Mitt-
halten in Selzach ankamen, ver-
woch veranstalteten Discoabend
abschiedeten wir uns voneinan- Gabriel Irina Nicola
verbrachten wir zusammen mit
der. Ich fand das Skilager spitze, Richner Allemann Rauber
der 2a Bez, die im Nachbarhaus
weil einfach alles stimmte: das
Venezia logierte, in unserem Auf-
Wetter, das Kulinarische, die Pis-
enthaltsraum. Doch weil keine
ten, die Leiter und besonders die
besonders gute Stimmung auf-
Gemeinschaft. Ich freue mich
kam, verschwand diese Klasse
schon jetzt aufs nächste Jahr.
bald darauf in ihr Lagerhaus zu-
Hoffentlich dürfen wir wieder
rück. Am spektakulärsten fand
eine so tolle Woche erleben!!!
ich die Mister und Miss Schweiz Patrick Kim Lukas
Wahlen, da sich die Jungs als Schläpfer Odermatt Emch
Patrick Aerni, 1b Bez
Mädchen verkleiden mussten und
umgekehrt. Als wir dann in unse-

Impressionen vom Gletscher

Marina Raphael Raphael


Paladino Hadorn Manyoki

Sarah Michèle Victoria


Winkelhausen Greder Nyffeler
23
Schule Bellach – Lommiswil – Selzach

Fröhliches Spiel auf dem Eis, Klasse 3b Sek

Winterplausch
auf dem Bellacher Weiher
B E R I C H T

Am 15. Januar dieses Jahres konnte noch an frühere Zeiten erinnern, als
die Turnstunde für einmal auf dem der Weiher auch über viele Tage so
tief zugefrorenen Bellacher Weiher, gefahrlos zu betreten war wie in die-
dem „Schwarzen Meer“ stattfinden. sem „Jahrhundertwinter“. So holten
denn auch ältere Leute ihre zum Teil
Nachdem der „Eismeister“ Herr Ge- nostalgischen Schlittschuhe wieder
org Schmitt im Regionalradio über einmal hervor und drehten unter
die selten gemessene Dicke der Eis- freiem Himmel Runde um Runde,
decke von gut 12 Zentimetern be- ohne Eintritt bezahlen zu müssen. So
richten konnte, durften auch wir, die brachte dieser strenge Winter halt
Klasse 3b Sek, getrost auf dem siche- des einen Freud und des andern
ren Eis Hockey spielen und das Na- Leid!
turereignis ohne Gefahr geniessen.
Nur alte Einheimische mögen sich Erich Ruefer, Klassenlehrer, 3b Sek

24
Die Werkklasse in der Berufserkundung

Vaters / Mutters 1b

Arbeitsplatz
Bez
Corinne Lara
Späti Tschannen

Die ganze Klasse von Bruno Stephani besuchte


Väter oder Mütter an ihren Arbeitsplätzen. Dies er-
möglichte allen Schülerinnen und Schülern einen
vielfältigen Einblick in die Arbeitswelt. Luca Marisa Melanie
Unternährer Bürgi Bucher

Michael Nathanael Adrian


Kölliker Amstutz Schneeberger

Angela Angélique Chantal


Christ Droz Joray

Desireé Eliane Fabian


Schaad Näf Jäggi

Sabrina Samira Simon


Flury Fracasso Häberle

Alltag
Wir erlebten zwei Strassenbauer
bei regnerischem und kaltem
Wetter auf zwei ganz verschie-
denen Baustellen und waren
sehr froh, dass wir das Interview Sven Patrick René
Christ Aerni Richner
im geheizten Baustellenwagen
durchführen durften.

Im Lager der Wyss Samen und


Pflanzen AG bekamen wir einen
Einblick in die Arbeit der Logis-
tikpraktikerin und im Interdis-
Jonas Jonathan Yves
Walter Sollberger Galey
25
Schule Bellach – Lommiswil – Selzach

count in Grenchen in den Beruf der Vater den Besuch der Frischeplatt- gen Mengen von Früchten und Ge-
Verkäuferin. form der Migros Aare ermöglicht. müse, Joghurts und Mineralwasser,
Wir erfuhren z.B. ganz genau, was es welche per Lastwagen in die Filialen
In Bellach informierte uns ein Vater alles braucht, bis ein Bund Bananen gelangen.
über die äusserst vielfältige Arbeit in einer Migros-Filiale in unserer Re-
als Hauswart im Ruprecht- Areal. gion zum Kauf angeboten werden
In der Regiomech sahen wir arbeits- kann. Wir staunten über den direk- Bruno Stephani, 1. / 2. Werkklasse
lose Leute bei ihrem Einsatz in der ten Bahnanschluss und über die riesi-
Mechanik und bei der Montage.

Einige Mütter konnten wir leider


nicht besuchen.

Höhepunkte
Der Buchhalter in der Erlassabteilung
des Kantons Solothurn organisierte
für uns eine Rathausführung. Am
Schluss offerierte er allen ein Ge-
tränk im Personalcafé.

Dort sah uns Regierungsrat Christian


Wanner. Nachdem wir ihm gesagt
haben, was wir hier machen, lobte er
uns für diese Initiative.

In Schönbühl hatte uns ein anderer

26
Meinungen von Schülerinnen und Schülern

• Es war sehr spannend, zu erfahren, was die anderen Mütter und


Väter arbeiten. Es waren alles spannende und verschiedene Berufe. 2a
Fausto Oberschule
Martin Deborah
• Ich fand es sehr gut, dass wir die Berufe anschauen konnten. Dürig Dürig
Maria

• Ich fand es noch gut, dass wir Väter und Mütter an ihren Arbeits-
plätzen besuchen durften. Es war spannend, was sie uns alles erklär-
ten. Alle Arbeiten waren unterschiedlich.
Erkan
Routa Samire Thomas
• Das Besuchen war interessant. Man konnte lernen und sehen, wie Eshetu Elezi Müller
die Berufe funktionieren.
Adil

• Es war spannend, wie sie alle arbeiten und wo sie alle arbeiten.
Ich fand es toll.
Hyrije

• Ich fand es nicht gerade sehr toll. Aber es war okay. Ich wäre lie- Yakup
Daniskan
Fitim
Fazliji
ber eine Woche schnuppern gegangen.
Arbesa

• Ich finde gut, dass Herr Stephani das alles organisiert hat. Es ist
auch gut, dass wir gesehen haben, was es alles für verschiedene Ar-
beiten gibt.
Tamina
Linus Luca
• Mir haben alle Besuche gefallen. Man konnte viel lernen. Und bei Tsan Mülhauser
allen Besuchen haben uns alle Tipps gegeben, was wir für unsere Be-
rufswahl tun sollten.
Emrah

• Ich fand es eine sehr, sehr gute Idee, dass wir die Mütter und Vä-
ter besuchen durften. Es war sehr interessant.
Janine Maria-Theresa Catia Mehmet
Parente Rubino Zencirkiran
• Mir hat alles sehr gut gefallen. Ich habe auch viel über die Berufs-
wahl gelernt.
Sven

Nathalie Olivia
Lehmann Danz

Sead Shkurte
Odzini Mustafi

Sule Simon
Kurdoglu Sabato
27
Schule Bellach – Lommiswil – Selzach

Schnupperwoche
der Klassen 2a Bez und 2b Bez
B E R U F S W A H L

Die Schülerinnen und Schüler der 2. Bez stehen bald vor einer wichtigen Ich kann mir nicht vorstellen in die-
sem Beruf zu arbeiten, da ich meine
Entscheidung: Sie müssen die Weichen stellen für ihre berufliche Zukunft.
Hobbys nicht dafür opfern will.
Im Rahmen des Berufskundeunterrichts hatten die Schülerinnen und
Der Beruf Tierarztgehilfin würde mir
Schüler die Gelegenheit, während einer Woche verschiedene Berufe zu am ehesten zusagen. Ich fand es sehr
erkunden. Einige Schülerinnen und Schüler blicken in den folgenden gut, dass wir einen kleinen Einblick
in die Berufswelt bekommen haben.
Texten auf ihre Erlebnisse und Erfahrungen zurück. Nach so einer Schnupperwoche wird
einem klar, wie viel Ferien und Frei-
zeit man doch während der Schulzeit
hat.
Erfahrungen von Aline doch sind die Berufe Tierarztgehilfin
Leuenberger, 2b Bez und Bereiterin viel anstrengender als Andreas Hettelingh, 2b Bez:
Schule zu haben, z.B. als Bereiterin Rückblick auf die Schnupper-
war ich bis um 20.30 Uhr unterwegs,
Für die Schnupperwoche vom 21. bis
was in der Schule nie der Fall wäre.
woche
25. November mussten wir selbstän-
dig nach Schnupperstellen suchen Am Donnerstag schnupperte ich als
In der Woche vom 21. bis 25. Novem-
und sie dann organisieren. Die Suche Köchin. Man stellt sich diesen Beruf
ber 2005 durften wir in verschiedene
nach einer Schnupperstelle war ei- viel einfacher vor, als er in Wirklich-
Betriebe schnuppern gehen. Diese
gentlich nicht schwer, alle waren be- keit ist. Gerade am Abend ist sehr
Tage mussten wir allerdings selbst
reit mich zu nehmen. viel los, alles muss schnell gehen und
organisieren, sonst drohten uns
Am Montag durfte ich als Kinder- dabei doch immer gut aussehen und
Schnuppertage, die von Frau Kocher
gärtnerin schnuppern. Die Kinder- schmecken. Der Beruf ist körperlich
ausgesucht wurden, wie zum Bei-
gärtnerin und ich mussten ständig sehr anstrengend. An einem Freitag-
spiel in der Post. Das Problem war al-
auf die Kinder achten, schaute die abend muss man locker bis um 24
lerdings noch, dass wir zwei oder
Kindergärtnerin oder ich kurz weg, Uhr arbeiten. Für Dinge wie Hobbys
mehrere Berufe schnuppern muss-
gab’s schon irgendwo wieder Kra- bleibt fast keine Zeit mehr. Auch
ten.
wall. Es war schön mit den Kindern Freunde müssen viel zurückstecken.
einen Drachen zu basteln. Sie durf-
ten danach mit ihnen draussen spie-
len und hatten einen Riesenspass. Aline Leuenberger als Tierarztgehilfin
Am Dienstag war ich als Tierarztge-
hilfin schnuppern.
Ich durfte bei einer Knieoperation
einer Katze zusehen und bei vielen
Sprechstunden dabei sein. Es war ein
sehr anstrengender, jedoch interes-
santer Tag gewesen.
Es war schön, mit so vielen Tieren zu
arbeiten. Es gibt jedoch auch Schat-
tenseiten, man muss z.B. die Käfige
reinigen oder Operationsgegenstän-
de putzen. Auch ist es nicht so toll,
wenn man dabei sein muss, wenn ein
Tier eingeschläfert wird.
Am Mittwoch durfte ich einen Ein-
blick in den Beruf Bereiterin erhal-
ten. Auch dieser Tag war sehr ausge-
füllt. Es war schön den ganzen Tag
mit Pferden zu tun zu haben und so
viel an der frischen Luft zu sein. Ich
durfte Pferde satteln und zäumen,
longieren und natürlich reiten. Je-

28
2b/3b
Oberschule
Ernst
Sollberger

Debora Arbnora
Cucinelli Abdulai

Andreas Hettelingh und Fabian Kummer als Informatiker


in der Stryker Trauma AG in Selzach.

Nach dem Rat von Frau Kocher, und Ganzen gefiel mir dieser Tag
es würde einen besseren Ein- sehr gut.
druck machen, persönlich beim Am Dienstag und Mittwoch war Kim
Geschäft vorbeizugehen und zu ich noch im selben Betrieb tätig. Tram
fragen, ging ich nach Grenchen. Ich konnte noch ein Modell ei-
Mit einer Liste von Geschäften ner Wohnung bauen und am
fuhren ich und mein Vater hier- Computer einen Plan zeichnen,
hin und dahin, jedoch ohne Er- der später auf dem Bau ge-
folg. Später erfuhren wir, dass braucht wurde. Einen Nachteil
die Grenchner Schule genau in hatte der Mittwoch: Ich hatte
derselben Zeitspanne schnupper- am Nachmittag nicht frei! Carola Majlinda
te, was die Suche erheblich er- Am Donnerstag hatte ich einen Meyer Osmani
schwerte. An diesem Nachmittag kürzeren Weg, denn ich ging in
hatte ich keinen Erfolg. Ein paar Selzach Informatiker schnup-
Tage später versuchten wir es pern. Ein Kollege von mir schnup-
noch in Solothurn, wo ich prompt perte im selben Betrieb. Die Ar-
bei einem bekannten Architek- beiten eines Informatikers gefie-
ten eine Schnupperstelle für drei len mir auch sehr, denn ich durf-
Tage bekam. Die anderen Schnup- te alte Computer auseinander Marjana Natalia
pertage organisierte ich dann nehmen. Guberac Dos Santos
noch von zuhause aus mit dem Am Freitag, dem letzten Tag der
Telefon. Schnupperwoche, war dann noch
Am Montagmorgen ging’s los. Hochbauzeichner in Grenchen
Ich stieg in den Zug und fuhr angesagt. In diesem Betrieb wur-
nach Solothurn, wo ich vom de ich jedoch ein bisschen ver-
Bahnhof noch eine kurze Strecke nachlässigt, denn man gab mir
bis zum Architekturbüro zu Fuss einfach einen Bogen mit Übun-
zurücklegen musste. Mit ein we- gen, die ich auf dem Computer Pascal Pascal Patrick
Rhyn Stalder Arni
nig Ungewissheit ging ich rein. In zu lösen hatte. Diesen Tag fand
recht kurzer Zeit hatte ich mich ich im Vergleich zu den anderen
schon daran gewöhnt und fühlte etwas langweilig, aber im Gros-
mich dort auch recht wohl. Mit sen und Ganzen gefiel mir die
dem Chef ging ich auf die Bau- Woche eigentlich sehr gut.
stelle. Dort durfte ich verschiede- In dieser Woche lernte ich die
ne Längen messen und in einen Berufswelt recht gut kennen
Plan eintragen. Im Büro zeichne- und merkte auch, welche Berufe Ronny Sandra
te ich dann Pläne ab und erledig- zu mir passen oder nicht. Eigent- Joss Teixeira
te noch andere Arbeiten, die mit lich finde ich das Schnuppern
diesem Beruf zu tun hatten. Über eine recht gute Sache und könn-
den Mittag ging ich zu einer te mir vorstellen, irgendwann
Snackbar, um mich dort mit zwei nochmals eine Woche schnup-
Kollegen zu treffen, die in der pern zu gehen.
Nähe schnupperten. Im Grossen
Sascha Sinem
Gaberell Cetin
29
Schule Bellach – Lommiswil – Selzach

men, denn sie würde jetzt ins Studio


gehen, um die Nachrichten zu spre-
chen. Okay, langsam begann der Tag
Spass zu machen und spannend zu
werden. Ich folgte ihr also ins Studio.
Nachdem sie die Nachrichten gespro-
chen hatte, konnte ich beim Mode-
rator, Marco Kühne, bleiben und ihm
beim Moderieren zuschauen. Jedes
Mal, wenn er einen Kommentar ins
Mikro sprach, konnte ich meine
Kopfhörer aufsetzen und hörte ihn,
einerseits aus der „Sicht“ der Hörer
und andererseits wie er ganz normal
sprach. Ich konnte auch noch sehen,
wie der Computer alles automatisch
programmiert hatte und der Mode-
rator so nur seine Sprüche für zwi-
schendurch vorbereiten musste.
Langsam begann mein Magen zu
knurren, denn ich hatte noch nichts
gegessen und inzwischen war es
schon 11 Uhr. Aber da ich keine
Schwäche zeigen wollte, biss ich mich
bis 12 Uhr durch. Ich bekam aber im-
mer noch nichts zu essen, denn der
Moderator sagte, wir würden bis ein
Uhr durchmachen. Als es dann end-
lich so weit war, konnte ich selbst-
ständig in die Stadt gehen und mir
mein Mittagessen kaufen.
Lisa Nyffeler mit Christoph Studer, dem Redaktionsleiter von Radio 32.
Um 2 Uhr, als die Mittagspause vor-
bei war, durfte ich dann mit Marco
Lisa Nyffeler, 2a Bez: Ein Tag tion). Als ich alles gesehen hatte, Jaggi eine Aussenreportage machen.
im Radio 32-Land wurde ich vorgestellt. Alle machten Wir fuhren nach Wolfwil, wo wir den
sofort Duzis mit mir. Dann führte dortigen Gemeindepräsidenten in-
Am 24. November 2005 durfte ich mich Christoph in die Küche, in der terviewten. Es machte ziemlich Spass,
zum Radio32 als Redakteurin und schon zwei Leute sassen, die, zu mei- denn wegen des übergrossen Ra-
Moderatorin schnuppern gehen. ner Verwunderung, gemütlich früh- dio32-Logos wurden wir überall er-
Als ich morgens um 9 Uhr vor dem stückten. Sie bemerkten wohl meine kannt. Nachdem das Interview im
Block stand, in dem die Studios sind, Verwunderung, denn sie erklärten Kasten war, fuhren wir zurück. Die
konnte ich meine Nervosität nicht mir, sie seien schon seit 5 Uhr da und Zeit am Nachmittag verging rasend
länger unterdrücken. Bald würden hätten noch nicht gefrühstückt. Aha! schnell und als wir wieder im Studio
alle Moderatoren, die ich jeden Tag Da sassen sie also, futterten in aller ankamen, konnte ich noch mithel-
im Radio höre, ein Gesicht bekom- Ruhe vor sich hin, und ich stand et- fen, das Interview zu schneiden.
men. Ich fühlte mich natürlich total was verloren und überflüssig rum. Dann war es bereits Zeit für mich, zu
geehrt, dass ich zu einer Radiostati- Ich glaube, ich kaute sogar zum ers- gehen. Ich verabschiedete mich von
on schnuppern gehen durfte. Nach ten Mal an meinen Nägeln, nur um allen und konnte auf einen erlebnis-
ersten Anfangsschwierigkeiten (ich etwas zu tun. Dann, nach einer hal- reichen Tag zurückblicken.
sprintete drei Mal vom 1. bis zum 4. ben Ewigkeit, stand Marco endlich
Stock, da ich keine Ahnung hatte, auf und erlöste mich vom Nichtstun.
wo die Klingel war) befand ich mich Er brachte mich zu der Nachrichten- Robin Grabherr, 2a Bez, als
sprecherin, der ich zuschauen konn-
mit rotem Kopf im Studio.
te, wie sie die Nachrichten vorberei-
Drucker und Polygraph
Zuerst wurde ich von Christoph Stu-
der, dem Redaktionsleiter, herumge- tete.
Am 22. und am 23. November 2005
führt. Mein erster Eindruck war leicht Während ich gerade die neuesten
war ich in der Druckerei Kummli
enttäuschend: Das Studio sah aus Neuigkeiten am PC durchlesen konn-
Druck- und Werbetechnik AG die
wie eine ganz normale Wohnung te, kamen meine Lehrerinnen Frau
beiden Berufe Drucker und Poly-
und die einzige Möglichkeit, zu er- Späti und Frau Geissler und machten
graph schnuppern. Die Druckerei
kennen, dass ich mich im Radio32 ein Foto von mir. Sie wurden kurz he-
steht in Bellach, in der Nähe der Fir-
Studio befand, war, dass die Zimmer rumgeführt und gingen dann auch
ma Späti Holzbau AG. Mein sympa-
voll waren mit Schreibtischen (Re- schon wieder. Um punkt 5 vor 9 Uhr
thischer Chef, welcher mich einteilte
daktion) und Computern (Modera- stand die Nachrichtensprecherin auf,
und die Aufgaben erklärte, war Herr
mit der Anweisung, ich solle mitkom-

30
Grabherr. Ich habe mich für die Handarbeit. Er ist oft auch an-
Schnupperlehren Drucker und strengend.
Polygraph entschieden, weil ich
den Beruf Polygraph noch nicht Manchmal ist man stundenlang
kenne. Den Beruf Drucker kenne mit den gleichen Arbeitsabläu- 2a
ich schon ein bisschen, weil ich fen beschäftigt. Die Arbeit kann Sek
ihn schon einmal angeschaut deshalb mit der Zeit etwas eintö- Lucia Anton
habe, auch bei Kummli Druck- nig werden. Der Beruf des Dru- von Däniken Affolter
und Werbetechnik AG. ckers ist ausserdem nicht ganz
ungefährlich. Man arbeitet viel
Zuerst gehen wir zum Beruf Po- mit giftigen Farben und Lösungs-
lygraph mitteln. Dies kann bei Veranla-
Der Beruf Polygraph war für mich gung zu Allergien führen. Mein
noch total unbekannt, doch am Götti, Herr Grabherr, hatte aber
2. Tag der Schnupperlehre lüfte- bisher Glück und keine gesund-
Orkut Sarah Sarah
te sich das Geheimnis. Ich durfte heitlichen Probleme. Wenn die Schneitter
Kangeldi Lauber
mit Frau Flück Visitenkärtchen Drucksachen fertig sind, müssen
drucken. Da wusste ich, was der sie meist ausgeliefert werden.
Polygraph arbeitet. Er arbeitet Dies ist interessant, weil man so
zu 90% der gesamten Arbeitszeit ab und zu aus der Druckerei her-
vor dem Computer. Man benützt aus kommt. Man lernt auch viele
vor allem das Programm Word. Leute kennen. Insgesamt ist die-
Die anderen 10% beinhalten das ser Beruf sehr abwechslungs-
Laufen zum Drucker oder zum reich und spannend. Ich finde es Sascha
Chef. Er, oder auch sie, fertigt nur schade, dass die Berufsaus- Dasen
Vorlagen für die Druckerplatten. sichten in der Druckereibranche
Dieser Beruf erfordert sehr viel insgesamt nicht sehr rosig sind.
Kreativität. Nebst Visitenkarten Es herrscht nämlich auch hier ein
entwirft der Polygraph auch ver- grosser Preisdruck, was bedeu-
schiedene Karten, z.B. Geburts- tet, dass viele kleine Druckereien
anzeigen, Todesanzeigen, Dan- nicht mehr überleben können
keskarten, Plakate, etc. Er erstellt und die grossen Firmen immer Sascha Stefanie
auch die Vorlagen für Schriften- mehr Leute entlassen. Ein wich- Rieder Soltermann
maler. tiger Punkt ist auch die Schicht-
arbeit. Die ist auch nicht für je-
Der Beruf des Druckers dermann!
Als erstes muss der Drucker die Die Schnupperwoche war insge-
Druckmaschinen vorbereiten, samt sehr abwechslungsreich,
d.h., er muss die Maschinen kon- spannend und bot mir guten
trollieren, das richtige Papier ein- Einblick in zwei verwandte Beru- Corinne Florian Gencehan
legen, sowie die entsprechende fe. Ich habe aber nach dieser Hugi Schweizer Gence
Farbe einfüllen. Während des Woche festgestellt, dass diese
Druckens muss er den Arbeitsvor- Berufe für mich nicht in Frage
gang immer gut im Auge behal- kommen.
ten, um bei Fehlern sofort rea-
gieren zu können. Nach dem Robin Grabherr in der Druckerei Kummli
Drucken muss die Maschine jedes Druck- und Werbetechnik AG in Bellach.
Mal von Hand geputzt werden.
Janine Kevin
Dies ist etwas anstrengend. Man Dietschi Gabi
bekommt auch schmutzige Hän-
de. Der Drucker benötigt für sei-
ne Arbeit nicht nur die Druckma-
schinen, sondern auch andere
Geräte, wie z.B. die Prägungsma-
schine. Mit dieser Maschine wer-
den Goldprägungen (auch in Far-
be) auf Prospekte oder Briefpa- Larissa Marco
Allemann Stampfli
pier gestanzt. Das ist eine sehr
heikle und anstrengende Arbeit.
Man muss beim Prägen nämlich
ständig auf die richtige Tempera-
tur der Heizung achten. Der Dru-
cker schneidet auch Papier zu.
Dieser Beruf beinhaltet sehr viel
Martin Natascha Cédric
Wegmüller Martinovic Manyoki
31
Schule Bellach – Lommiswil – Selzach

Tipps von Lehrstellensuch-Profis


Die Jugendarbeitslosigkeit ist mit aktuell 5.9 % in der Schweiz sehr hoch. In den
Schlagzeilen der Presse ist zu lesen, dass die Suche nach einer Lehrstelle äusserst
schwierig sei. Dies schürt Angst und Unsicherheit unter Jugendlichen, die sich in
B E R U F S W A H L

diesem schwierigen Umfeld auf dem Markt bewerben müssen. Trotz aller negati-
ver Meldungen gilt es jedoch, Chancen zu packen und nicht zu resignieren.

Um den Leserinnen und Lesern des INFO Informationen aus erster Hand zur
Lehrstellensuche zu liefern, haben Schülerinnen und Schüler der 3. Bez ihre
Erfahrungen in Kurzberichten zusammengefasst. Die Schülerinnen und Schü-
ler sind sich sehr wohl bewusst, dass sie als Abgänger einer Bezirksschule im
Vergleich mit Sek-, OS- oder Werkklassenschülerinnen und -schülern in einer
privilegierten Situation sind und so leichter zu einer guten Lehrstelle kom-
men. Trotzdem können hoffentlich viele Schülerinnen und Schüler von die-
sen Berichten profitieren, denn gewisse Abläufe im Rekrutierungsverfahren
sind für alle Lehrstellensuchenden gleich.

Was die Jugendlichen nicht geschrieben haben, aber dennoch nach wie vor
wichtig ist, sind einigermassen gute Noten im Zeugnis. Trotz der zunehmen-
den Bedeutung des Multi- und Basic- Checks sollen Schülerinnen und Schüler
nicht versäumen, sich in der Schule die entsprechenden Grundlagen vor al-
lem in den Bereichen Mathematik und Sprachen zu erarbeiten. Die Fähigkeit
und die Bereitschaft, sich das nötige Wissen zu erschaffen, manifestieren sich
im Zeugnis. Und dieses wird nach wie vor bei der Stellensuche wichtig sein.
Es lohnt sich, dafür hart zu arbeiten.

André Brunschwyler,
Klassenlehrer, 3a Bez

die Firmen sich für einen Lehrling


entschieden oder sie hatten keine
Lehrstelle mehr anzubieten. Die zehn
positiven Antworten waren Einla-
dungen zu einer Schnupperlehre
oder zu einem Bewerbungsgespräch.
Überall musste ich anrufen, um Ter-
mine zu vereinbaren. Schon bei die-
ser ersten persönlichen Kontaktauf-
nahme ist es wichtig, sich vorher zu
überlegen, was man eigentlich sa-
gen will, damit man die Message auf
den Punkt bringt! Für manche
Schnupperlehren musste ich mich
vom Unterricht dispensieren lassen,
Hang Pin weil sie nur während der Schulzeiten
Konstrukteur ETA, BMS vereinbart werden konnten.
Meine Lehrstellensuche begann etwa
im Oktober 2005, damals wusste ich Nach etwa zwei Wochen bekam ich
schon, was ich werden würde, näm- Bescheid. Manche Firmen luden mich
lich Konstrukteur. Ich hatte alles bei- nach einem Vorstellungsgespräch zu
sammen: Bewerbungsschreiben, Kurz- einer Schnupperlehre ein, andere
lebenslauf, ausgeschriebenen Lebens- sagten mir, dass ich in der engeren
lauf und Basic-Check. Ich hatte vor- Auswahl sei. Trotzdem gab es noch
gängig etwa 30 Bewerbungen ge- Absagen. Von diesen Absagen darf
schrieben, von diesen 30 kamen 20 man sich nicht entmutigen lassen, es
als Absage zurück. Entweder hatten gilt, an sich zu glauben.

32
Zuletzt war ich bei drei Firmen in tin. Die Schnupperwoche hat mir
der engeren Auswahl. Diese lu- sehr viel gebracht und war sehr
den mich noch einmal zu einem aufschlussreich. Schnell stellte
Vorstellungsgespräch ein. Beim sich bei mir jedoch heraus, dass
Vorstellungsgespräch musste ich diese Berufe nicht sonderlich zu 2b
folgende Fragen beantworten: mir passten, oder vielleicht pass- Sek
te ich nicht so gut zu den Beru- Benno
Warum will ich diesen Beruf er- fen! Hof
lernen? Welches sind deine Stär-
ken und Schwächen? Wie sieht es Danach wurde ich von Herrn
mit den familiären Verhältnissen Brunschwyler auf einen anderen
aus? sehr interessanten Beruf auf-
merksam gemacht: Chemielabo-
Ich stand in der letzten Runde im rantin! Im Sommer 2005 fuhr ich
Kampf um eine Lehrstelle, immer mit meiner Kollegin Amanda
Dominik Dominik Ferid
mit zwei anderen Kandidaten, in nach Basel, um dort bei „apren- Zena
Adam Schmid
der engsten Auswahl. Nach etwa tas“ an einem Informationsnach-
einer Woche erhielt ich eine Ab- mittag teilzunehmen. Dieser
sage. Ich war natürlich ent- Nachmittag hat mir sehr gut ge-
täuscht, aber dann kam ein An- fallen. Dieser Beruf hat mich
ruf, ich hätte die Lehrstelle be- gleich sehr angesprochen, je-
kommen. doch wurde uns dann mitgeteilt,
dass man hier viel mit Mathema-
Nach zwei Tagen folgte die zwei- tik zu tun habe, worin ich aller- Jasmine Nadine
te Überraschung, schon wieder dings nicht unbedingt das gröss- Giger Giger
eine Zusage. Ich konnte wählen. te Genie bin. Da habe ich auch
Nach einer unruhigen Nacht diesen Beruf fallen gelassen.
stand für mich fest, welcher Fir-
ma ich zusagen würde. Schlussendlich bin ich zum Ent-
schluss gekommen, dass ich die
Lehre als Kauffrau machen wer-
de. Ich habe schon viel über die- Pascal Patric Rexhep
sen Beruf erfahren, denn viele Strähl Lüscher Rexhepi
meiner Kolleginnen und Kolle-
gen machen ihre Lehre als Kauf-
frau oder Kaufmann. Nachdem
ich mich ausführlich über diesen
Beruf im Berufsinformationszen-
trum (BIZ) informiert hatte, be-
schloss ich, mich für Lehrstellen Valeria Romy Simon
als Kauffrau zu bewerben. Ich Riccio Kölliker Aebi
habe mich eher in Richtung Ver-
waltung spezialisiert.

Ende September bin ich zu mei-


ner Traumlehrstelle gekommen.
Michelle Strehlow, Im Sommer 2006 werde ich in
Kauffrau Gericht Bern Bern auf dem Gerichtskreis mei-
Thomas
ne Lehre beginnen. Natürlich Felder
In der 1. Klasse der Bez haben wir habe ich diese nicht einfach so
mit dem Berufswahl-Unterricht bekommen.
angefangen. In der 2. Bez ging es
dann weiter. Im Winter 2005, im Die Lehrlingsverantwortliche in
Februar und März, wurde uns diesem Betrieb hat mich zu ei-
von unseren Lehrern, Herrn Brun- nem Vorstellungsgespräch ein-
schwyler und Herrn Nyffeler, geladen. Ich war froh und auf-
während einer Woche die Gele- geregt zu gleich. Zum Glück war Mario Linda
Cappelli Bader
genheit gegeben, einen oder dies nicht das erste Bewerbungs-
mehrere Berufe schnuppern zu gespräch, das ich hatte. Dies hat
gehen. mir meine Aufregung ein biss-
chen genommen. Am 26. Sep-
Die Berufe, die ich näher kennen tember war es soweit, um acht
lernen wollte, waren Physiothe- Uhr morgens musste ich in Bern
rapeutin und Pharma-Assisten- sein. Ich war ziemlich aufgeregt
Melisa
Hasific
33
Schule Bellach – Lommiswil – Selzach

und ich überdachte noch einmal die ruf Informatiker erlernen wollte. Es spräche und Schnuppertage bringen
Antworten auf mögliche Fragen. Das war mir allerdings auch bewusst, würde, und machte mir so Mut.
Gespräch dauerte ungefähr 20 Minu- dass viele junge Menschen gerade
ten, danach zeigte mir die Lehrtoch- diesen Beruf erlernen wollen, des- In den Herbstferien erwartete der
ter, die im 2. Lehrjahr ist, das Archiv, halb galt es, eine möglichst perfekte Lehrlingschef der ETA in Grenchen
wo die Akten der Straftäter aufbe- Bewerbung zu schreiben. Zum Glück mich und drei Mitbewerber zum
wahrt werden. Später musste ich in wurde auch diese in der Schule ganz Schnuppertag. Wir wurden getestet,
meinem zukünftigen Büro einen genau unter die Lupe genommen mussten eine Bildschirmpräsentation
kleinen Bericht von drei bis fünf Sät- und so auf mögliche Fehlerquellen erstellen und einen Computer auf-
zen schreiben, wie es mir gefallen hingewiesen. setzen. Am Schluss fand für jeden
hat und welchen Eindruck ich hatte. Teilnehmer ein Gespräch statt. Nebst
Als ich fertig war, konnte ich gehen. Ab August im letzten Schuljahr konn- dem Lehrlingschef waren noch zwei
Ich trat aus dem Gebäude und mir te ich endlich den Basic- oder Multi- weitere Lehrlingsverantwortliche da-
gingen nur zwei Gedanken durch check angehen. Ich war sehr nervös bei. Nun wurde mir mitgeteilt, was
den Kopf: „WOOW“ und „Diese vor diesen beiden Tests, denn von sie gut gefunden haben und was
Lehrstelle will ich!“ Es war wirklich den Resultaten hängt ab, ob man eher schlecht gewesen ist. Zum
toll. eine Lehrstelle bekommt oder nicht. Schluss stellte man mir die Frage, ob
Ich fand die Tests, welche ca. vier ich die Lehrstelle sofort annehmen
Noch am gleichen Tag rief mich Frau Stunden dauern, schwierig, zum Teil würde, wenn sie mir jetzt eine Zusa-
Oberli an. Sie fragte mich, ob ich wären sie einfach gewesen, aber ge geben würden. Die Antwort war
noch Interesse hätte. Als ich ja sagte, man stand unter sehr grossem Zeit- für mich ganz klar „JA“. Somit er-
teilte sie mir mit, dass sie sich für druck. Im Bereich Mathematik habe hielt ich offiziell die Lehrstelle!
mich entschieden habe. Ich konnte ich ein Topresultat erzielt, während
mein Glück kaum fassen. Jetzt freue ich im Bereich Sprachen eher schlecht Total überrumpelt, begeistert und
ich mich auf den Sommer, wenn ich abgeschnitten habe. mit viel Freude ging ich nach Hause.
endlich meine Lehre anfangen kann. Ich hätte nie gedacht, dass das so
Ich freue mich auf einen neuen Ab- Schon bald nach dem Versand der rasch gehen könnte. In dieser Bran-
schnitt in meinem Leben, auf neue vollständigen Bewerbungen erhielt che gibt es leider in der näheren Um-
Herausforderungen und eine lehrrei- ich die ersten Reaktionen. Die erste gebung nur ca. zehn Lehrstellen und
che Zeit. war eine Absage, bei der zweiten ausgerechnet mich haben sie ausge-
konnte ich mich vorstellen gehen. wählt!

Ich habe mich intensiv für das Vor- Noch am selben Tag bekam ich von
stellungsgespräch vorbereitet, indem einer anderen Firma ein Aufgebot,
ich vor allem die Homepage der be- mich vorzustellen und zu schnup-
treffenden Firma gut studiert hatte, pern. Auch bei einer weiteren Firma
um zu erfahren, was die Firma her- in Solothurn hätte ich mich vorstel-
stellt oder welches Image sie hat. len können.

Beim Vorstellungsgespräch erwarte- Ich war und bin glücklich, schon so


ten mich zwei Herren. Ich wurde in früh eine Lehrstelle gefunden zu ha-
ein Büro gebeten. Nachdem die bei- ben.
den Herren sich kurz vorgestellt hat-
ten, war es an mir, mich zu präsentie-
ren. Ich habe zuerst über meine Fa-
milie, Hobbys und die Schule gespro-
chen. Dann wurden mir Fragen zum
Bereich Computer gestellt. Zu mei-
nem grossen Erstaunen folgten dann
Fragen über das Geschehen in der
Welt. So fragten sie mich, was ein
Tsunami sei und wie dieser entstehe.
Als „Dessert“ wurde mir noch eine
Reto Schiegg Frage in Französisch gestellt.
Informatiker ETA, Grenchen
Nach zwei Tagen erhielt ich von die-
In der 2. Bez hatten wir viele Mög- ser Firma ein Aufgebot, einen Tag
lichkeiten, uns mit mehreren Beru- lang zu schnuppern. Eigentlich ging
fen auseinander zu setzen: Wir be- ich gar nicht gerne an diesen Schnup-
suchten verschiedene Ausstellungen, pertag, denn ich hatte da das Gefühl,
gingen ins BIZ Solothurn und erleb- dass ich sowieso keine grosse Chance
ten einige Betriebsbesichtigungen. hätte. Ich redete mir zu, dass mir die-
Das hat mir sehr viel gebracht. Schon ser Tag viele Vorteile, Ideen und In-
sehr früh wusste ich, dass ich den Be- formationen für die weiteren Ge-

34
2a
Bez
Barbara
Geissler

Delia Dominik Fabian


Maspero Häni Lörtscher

Martina Christen Dario Mastrogiovanni,


Fachangestellte Gesund- Bankkaufmann BEKB,
heit, Bürgerspital Solo- BMS
thurn
Die ganze Berufsfindung mit an- Fabian Julie David
Mein berufliches Interesse ging schliessender Lehrstellensuche Mauerhofer Killisch Wegmüller
in Richtung Medizin. So wurde begann bei mir in der 2. Bez. Wir
ich auf den Beruf Fachangestell- hatten in der Schule viele ver-
te Gesundheit aufmerksam. Es ist schiedene Berufe kennen ge-
eine neue Ausbildung, die man lernt und auch die jeweiligen
schon ab dem 16. Lebensjahr er- Weiterbildungsmöglichkeiten
lernen kann. Dieser Beruf kann durchleuchtet. Dies verhalf mir,
in Altersheimen, Pflegeheimen, alte „Kinderberufswünsche“ zu Lisa Michael
Spitex oder auch Spitälern ausge- überdenken. Nyffeler Allemann
übt werden. Mein Wunsch war,
eine Lehrstelle im Spital zu erhal- Wir haben einige Ausflüge im
ten, weil die Ausbildung dort Rahmen des Berufswahlunter-
vielseitiger ist. Ich hatte mit der richts unternommen. So sind wir
zuständigen Person vom Spital zum Beispiel ins BIZ nach Solo-
per Telefon Kontakt aufgenom- thurn oder an die BAM nach
men. Bald darauf bekam ich di- Bern gereist. Auch wenn es ab
Philipp Robin Stephanie
verse Unterlagen für eine Bewer- und zu lästig und langweilig
Jehle Grabherr Däster
bung. Die Bewerbung war aber war, ständig Formulare auszu-
nur die eine Hälfte: Es gab noch füllen, hat mich das Lehrmittel
eine Aufnahmeprüfung, die sehr von Egloff doch wesentliche
viel über die Person aussagt. Zum Schritte vorwärts gebracht.
Beispiel wurde eine Gruppenar-
beit eingebaut, wo darauf ge- Im Frühling der 2. Bez hatten wir
achtet wurde, ob man fähig die Möglichkeit, eine Woche in
verschiedenen Betrieben schnup- Tamara Fabian Fabienne
wäre, in einem Team zu arbeiten.
pern zu gehen. So habe ich un- Knuchel Utz Rudolf
Wir kochten ein Mittagessen zu-
sammen. Da wurde beurteilt, wie ter anderem gelernt, mit frem-
man miteinander umgeht. Auch den Personen auf beruflicher
auf die Hygiene wurde grossen Ebene umzugehen. Mir wurde
Wert gelegt. Zum Schluss fand auch bewusst, dass man sich nie
noch ein Aufnahmegespräch vor Fragen scheuen sollte, denn
statt, welches auch von grosser es ist keineswegs peinlich, Fra-
Bedeutung war. Ich denke, ein gen zu stellen, sondern man sig- Jana Sacha Sandra
nalisiert damit im Gegenteil, Giacometto von Känel Fankhauser
gepflegtes Aussehen und ein
selbstbewusstes Auftreten sind dass man Interesse am jeweili-
von Vorteil. Für Bewerbungsge- gen Beruf oder am Betrieb
spräche sollte man auch gut vor- zeigt.
bereitet sein, um nicht lange
überlegen zu müssen bei der Be- Aufgrund aller Informationen
antwortung der Fragen. konnte ich mich für den Beruf
Sebastian Benjamin
Ortega Scholl
35
Schule Bellach – Lommiswil – Selzach

des Kaufmanns entscheiden, worauf Nach einigen Monaten der Unsicher- Bewerbungsgesprächen eingeladen.
ich mich prompt an das Verfassen heit kam endlich das lang ersehnte Dies stimmte mich positiv.
von Bewerbungsschreiben machte. Telefon. Die BEKB (Berner Kantonal-
Auf die Vorlagen stützend, die wir in bank) bot mir eine Lehrstelle in Gren- Bei meinem ersten Bewerbungsge-
der Schule angefertigt hatten, über- chen an. Ich war unglaublich erleich- spräch stand ich mindestens eine
arbeitete ich mein Bewerbungsdos- tert! Telefonisch wurde noch das Stunde lang vor meinem Kleider-
sier und fügte beispielsweise jeweils eine oder andere geregelt und im schrank. Nun hatte ich zwar das pas-
das Logo der Firma auf das Titelblatt Frühling dieses Jahres wurde mir der sende Outfit, aber ich zitterte am
ein. Wie sich nach einiger Zeit her- Lehrvertrag zugesandt. ganzen Körper. Meine Hände waren
ausstellte, traf ich mit der kleinen Er- nass und der Puls raste. Es gab kein
gänzung genau ins Schwarze. Es ist Jetzt erwartet mich noch ein Infor- Zurück mehr: Ich sass im Wartezim-
deshalb sehr wichtig, sich für die ein- mationsabend mit den Eltern, bis ich mer!
zelne Bewerbung die nötige Zeit zu am 2. August die Lehre als Kaufmann
nehmen und nicht eine Standardbe- auf der BEKB in Grenchen antreten Endlich wurde ich dann ins Büro ge-
werbung an viele verschiedene Fir- kann. Ich freue mich. In der Zwi- beten. Zuerst wurde mir die Firma
men zu schicken. schenzeit habe ich noch die Prüfung vorgestellt und dann musste ich mich
für die Aufnahme in die Berufsmatu- von meiner besten Seite zeigen. Mit
Es dauerte nicht lange und ich hatte ritätsschule (BMS) bestanden. der Zeit wurde ich immer lockerer
die ersten Bewerbungsgespräche im und die Angst war fast völlig weg!
Terminkalender. Da ich an jedem Ort
hörte, dass gepflegte Kleidung von Folgende Tipps kann ich Lehrstellen-
grosser Bedeutung sei, habe ich mir suchenden geben. Sich anständig
vor dem ersten Gespräch viele Ge- kleiden, sich vorher über die Firma
danken über meine Klamotten ge- informieren (wie viele Angestellte,
macht. Mit meinen Eltern und auch welche Arbeiten man verrichten
Klassenkameraden, die schon das muss, was hergestellt wird usw.) und
eine oder andere Vorstellungsge- sich möglichst natürlich geben.
spräch hinter sich hatten, bereitete
ich mich auf mögliche Fragen vor. Ich Meine Berufswahl ist nun abge-
hatte schon festgestellt, dass viele schlossen und es hat mir sogar Spass
Fragen bezüglich Allgemeinbildung gemacht, eine Lehrstelle zu suchen!
gestellt werden: Es lohnt sich, regel- Ich freue mich, im Sommer meine
mässig die Tagesschau zu sehen oder Lehre als Bankkauffrau in der Bank
die Tageszeitung zu lesen, um über SoBa zu beginnen! In der Zwischen-
Aktualitäten informiert zu sein. zeit habe ich ebenfalls die Prüfung in
die BMS bestanden und freue mich
Trotz all dieser ausführlichen, langen nun auf die neue Herausforderung.
und zum Teil mit grossem Aufwand
betriebenen Vorbereitung verlief das Seraina Studer
erste Gespräch relativ schlecht! Das Bankkauffrau SoBa, BMS
Problem war die Nervosität. Kaum
aus dem Auto ausgestiegen, fing ich Früher wollte ich immer Modedesig-
beinahe an zu zittern, wenn ich an nerin werden. Doch dann, als wir in
das unmittelbar Bevorstehende dach- der 2. Bez mit dem Thema Berufs-
te. Dann war es so weit: Ich sass in ei- wahl angefangen hatten, wurde mir
nem kleinen Nebenraum mit zwei schnell klar, dass ich mir unter die-
Erwachsenen „in Schale“, die mich sem Beruf etwas Falsches vorgestellt
„äusserst kritisch“ musterten und hatte.
sich hie und da, während ich sprach,
Notizen machten. Nach einer halben Mehr und mehr merkte ich, dass mir
Stunde wurde ich endlich „entlas- der Beruf der Kauffrau sehr viel bes-
sen“. Mit Entsetzen stellte ich fest, ser gefallen würde. Im Frühling durf-
dass ich viele Fragen falsch verstan- ten wir dann schnuppern und für
den hatte. mich war nach dieser einwöchigen
Schnupperlehre klar: Ich möchte eine
Eine Woche später folgte das nächs- Lehre als Kauffrau absolvieren! Ich
te Gespräch, welches viel besser ver- mag den Kontakt mit Menschen, die
lief. Nach vier weiteren Gesprächen Arbeit am Computer und die Ab-
beantwortete ich die nun allzu be- wechslung!
kannten Fragen mit Leichtigkeit und
punktete sogleich bei der Lehrmeis- Im Sommer fing ich dann an, Bewer-
terin, welche mich zu einem weite- bungen zu schreiben. Ich hatte ein
ren Gespräch einlud, das ich auch wenig Angst, keine Lehrstelle zu fin-
ohne weitere Probleme überstand. den. Aber dann wurde ich zu vielen

36
Music Day –
can you feel it? 2b
Bez
Eveline
Kocher

Es rockt im Kaselfeld! Auf der Bühne stehen unsere


eigenen Music Stars, welche am erstmalig durchge-
führten Music Day in die Tasten und die Saiten
griffen. Cosimo
Andreas Céline
Hettelingh Gasser Wunderlin

Florian haut in die Saiten

Aline Dominik Salome


Leuenberger Kocher Gutjahr

Sarah Fabian Fabian


Savian Flury Kummer

Tanja Yannick Nada


Zumstein Schneeberger Schluep

Roman Jonas Marion


Hettelingh Anderegg Spahr

Mattania Sarina Tanja


Bösiger Daumüller Brudermann

Alexandra
Curschellas
37
Schule Bellach – Lommiswil – Selzach

Begonnen hat alles im Musikunter-


richt der Klasse 3a OS. In extra ge-
gründeten Bands wurde zum Bei-
spiel der „Most beautiful song“ oder
„Rockin’ all over the world“ einstu-
diert. Jemand ging ans Mikrofon, an-
dere setzten sich an die Gitarren und
begannen, Griffe zu üben. Und plötz-
lich war er da – der Wunsch, nicht
nur vor der Klasse, sondern vor der
ganzen Schule aufzutreten. Nach
Rücksprache mit der Schulleitung be-
gann die Klasse mit den Vorbereitun-
P R O J E K T

gen. Ein Organisationskomitee wur-


de gegründet, ein Name für den An- Sandra greift in die Tasten Natalia an der Gitarre - wild thing!
lass gesucht, ein Konzept erarbeitet.

Die Show beginnt


Nach einer intensiven Probezeit wur-
den zehn Darbietungen ins Rampen-
licht gestellt. Conferencier Ruefer
(mit Riesen-Fliege um den Hals) führ-
te souverän durch die Bühnenshow.
Etwas nervös, aber voller Tatendrang
zeigten die Musikerinnen und Musi-
ker, was sie eingeübt hatten. Die ver-
sammelte Schülerschaft nahm es
dankbar auf. Mit grossem Applaus
beklatsche man die einzelnen Num- Robel in action
mern, was zum Schluss in „standing
ovations“ endete.
Wahrscheinlich haben hier Michaela
und Yagmur, die beiden Initiantin-
nen des Anlasses, einen Grundstein
für weitere Music Days gelegt!

Michael Ochsenbein
Klassenlehrer 3a OS

Die Künstlerinnen und Künstler

Comedy Gianni und Oliver


(1a Sek) Michaela und Jagmur, die beiden Initiantinnen Roland singt und trägt Bob Marley
Karaoke Simone (1a Sek) des Anlasses, am Mikrofon
Schlagzeugsolo Yanik (1. OS)
Comedy Dominic, Roland (3a OS),
Simon (1.OS)
«It’s my life»
Marius, Robel, Dominic (3a OS)
«I shot the sheriff»
Roland, Robel, Yagmur (3a OS)
«We are the world»
Michaela, Yagmur, Simon (3a OS),
Natalia (2. OS), Sandra (3b Sek)
Eigenkompositionen
Natalia (2. OS), Jonathan (1b Bez),
Florian (1b Sek)
«wild thing» und «Pächvogu» (Ei-
genkomposition von Florian),
«Pechvogel» (Eigenkomposition
von Jonathan), «Big city life»

38
Inserat 2

39
Schule Bellach – Lommiswil – Selzach

Inserat 3

40
Inserat 4

41
Schule Bellach – Lommiswil – Selzach

Schule ade…
V E R A B S C H I E D U N G

Metallbauarbeiter
Haushalthelferin
10. Schuljahr
Coiffeuse
3.
Werkklasse
Michael Dragan Enise Marco Nicole Tobias
Krähenbühl Schären Todorovic Yörük Wullimann Suter Hänggi

Konditorin-Confiseurin
Landschaftsgärtner

Mechapraktiker
Sozialjahr
3a

Bäcker
Oberschule
Michael Kevin Larissa Marius Yagmur Fabian
Ochsenbein Steiner Morosi Schneitter Aslaner Tschümperlin

Sanitär-Monteur

Mechapraktiker
Coiffeuse

Floristin
Maurer
Glaser
.

Michaela Priska Robel Roland Corinne Dominic Simon


Aebischer Kellerhals Eshetu Bärtschi Christen Ratschiller Bader
Logistikassistent

Sanitärmonteur

Logistikassistent
Automonteur
Dachdecker

3b
Oberschule
Sven Thomas Ernst Patrick Pascal Ronny
Galey Kammer Sollberger Arni Rhyn Joss
Verkäuferin

Kaufmann

Schreiner
3a
Sek
Majlinda Marjana Sinem Carlo Marco Mike
Osmani Guberac Cetin Hug Esposito Gimmel
Kleinkinderzieherin

Dentalassistentin
Polymechaniker

10. Schuljahr

Zimmermann
Schreiner

Kauffrau

Mischa Moreno Nermin Philipp Priska Salome Steffi


Stampbach Blum Dogukan Ossig Schneider Hess Hugi
Detailhandelsfachfrau
Lastwagenmechaniker
Polymechaniker

10. Schuljahr
10. Schuljahr

10. Schuljahr
Au-pair

Vera Adrian Alex Fabienne Flora Gülrag Lya


Kraft Übelhart Schneider Wölfli Jasari Selimbasoglu Guldimann

42
Spengler-Sanitär

Dentalassistentin

Polymechaniker

10. Schuljahr
10. Schuljahr
3b
Sek
Erich Anna Christoph Denise Duncan Iona
Ruefer Schneeberger Jenzer Flury Hiermeyer Knieriemen

Schule für Gestaltung


Schule für Gestaltung
Polymechaniker

Polymechaniker

Polymechaniker

Automonteurin
Kauffrau
Lucas Maik Michael Miriam Mirjeta Olivia Sandra
Jehle Sauerbier Allemann Ritler Gashi Ritler Boscaini
Schule für Gestaltung

Hotelfachfrau
Feusi-Schule

3a
Bez
Sarah Sarah Shila Shqipe Susanne André
Widmer Fankhauser Trittibach Zena Hobi Brunschwyler

Kaufmann/BMS

Fotofachfrau
Informatiker
Kauffrau

Kauffrau
FAGE
MAR

Nina Reto Simon Angela Cindy Dario Elisabeth


Giacometto Schiegg Affolter von Rohr Gisiger Mastrogiovanni Scholl

Privatschule
Kaufmann

Kaufmann
Kauffrau

Kauffrau
FAGE
FMS

Florian Hanna Ana Martina Nadine Nicolas Yusuf


Stüdeli Häberle Slatincic Christen Lüdi Oetterli Sume
Konstrukteur, BMS
Konstrukteur/BMS
Welschlandjahr

Automatiker

Automatiker

3b
Bez
Stefan Amanda Christian Christian Christian Hang-pin
Nyffeler Huber Fröhlicher Joray Leder Thi
Restaurationsfachfrau
Sozialjahr

Kauffrau
Kauffrau

Maler
MAR

FMS

Iris Katia Lydia Tanja Michelle Philipp Rebecca


Halbenleib Crimella Kaisser Henzi Strehlow Dornbierer Sperisen

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Schule Bellach – Lommiswil – Selzach

Polymechaniker

Kaufrau/BMS
Kauffaru

FMS
Roman Sabrina Seraina Stefanie
Rüeggsegger Rizzotto Studer Schwarz

Übertritt an Maturitäts- und Fachmittelschulen


MAR

MAR

MAR

MAR

MAR

MAR
MAR
Michael Fabian Lisa Jana Tamara Delia Dominik
Allemann Lörtscher Nyffeler Giacometto Knuchel Maspero Kocher

FMS
MAR

MAR

MAR

MAR
MAR

FMS
Alexandra Andreas Roman Simon Lydia Hanna Tanja
Curschellas Hettelingh Hettelingh Affolter Kaisser Häberle Henzi
FMS

Stefanie
Schwarz Wir wünschen allen Schülerinnen und Schülern, die
unsere Schule verlassen, alles Gute für die Zukunft.

Dienstjubiläen

Gaby Fedeli 20 Jahre


Robert Leist 30 Jahre
Bruno Stephani 40 Jahre

Der Jubilarin und den Jubilaren ein herzliches Dankeschön


für den langjährigen Einsatz, weiterhin viel Kraft und alles
Gute.

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Fach- und Teilpensenlehrkräfte,
Hauswartehepaare Hauswirtschaft

Hauswirtschaft
Religion

Religion
Werken

Werken

Werken
Bruna Nicole Stephan Ursula Regula Simone Renata
Crameri-Capelli Stampfli Hagenow Schweizer Probst Tischer Walker
Hauswirtschaft, Engl.

Werken / Zeichnen

Sekundarschule
Jugendarbeiter

Deutschzusatz

Englisch
Religion

Rahel Oliver Larry Claudine Katharina Patrick Gaby


Brotschi Hofer Hewitt Burger Zweifel Reinhart Fedeli
Hauswirtschaft
Bezirksschule

Oberschule
Beratung
Religion
Werken

Werken
Gabi Monika Esther Denise Regula Dora Christine
Christ Gisiger Henzi Haas Bloechlinger Sollberger Dummermuth
Oberschule
Hauswartin

Hauswartin

Fachlehrer
Hauswart
Hauswart

Religion
Carolina Bruno Brigitte Klaus Deborah Andres Dieter
Flury Flury Rothen Rothen Dürig Schmid Reutershahn
Bezirksschule

Religion

Kathrin Rita
Gerber Meer

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Schule Bellach – Lommiswil – Selzach

Barbara Geissler ist neue Klassenlehrkraft an der Bez

Guter Start
an der Bezirksschule Selzach
W I L L K O M M E N

Abgeschlossenes Studium als Bezirksschullehrerin (Phil. II), Projektleiterin im


Sponsoring/Event Marketing bei einem Grossunternehmen, Co-Leitung einer
privaten Handelsschule in Solothurn und Olten und parallel dazu ein Teil-
pensum im 10. Schuljahr, Schulleitung einer Privatschule (10. Schuljahr) – so
lässt sich meine Arbeitserfahrung kurz zusammenfassen.

Trotz meiner Tätigkeiten im privaten Schulbereich war es jedoch mein


Wunsch, zur richtigen Zeit, am richtigen Ort, den Einstieg in die Volksschule
zu finden. Mit der Wahl als Bezirksschullehrerin an die Kreisschule BeLoSe ist
mir dieser Schritt geglückt. Dabei waren das hilfsbereite und engagierte
Lehrerteam, die aufgestellten und motivierten Schülerinnen und Schüler so-
wie das neu renovierte Schulhaus mit der tollen Infrastruktur natürlich die
idealen Voraussetzungen für einen guten Start.

Es warten täglich neue und spannende Herausforderungen an der Schule,


welchen ich mit Freude und grossem Tatendrang entgegentrete. Die Organi-
sation von Skilagern, Schulreisen, Projekten im Unterricht, Elternabenden,
Eltern- und Schülergesprächen sind nebst dem Normalunterricht Aufgaben,
welche ich mit grosser Begeisterung umsetze.

Der Lehrerberuf bietet viele Freiheiten zur Gestaltung eines interessanten


und motivierenden Unterrichts. Zudem habe ich die Möglichkeit, meine Tä-
tigkeit mit meiner eigenen Handschrift zu prägen.
Der abwechslungsreiche Schulalltag entspricht mir sehr und es ist mir eine
grosse Freude, die Jugendlichen auf ihrem Ausbildungsweg und bei ihrer
persönlichen Entwicklung zu begleiten und zu unterstützen.

Dem nächsten Schuljahr blicke ich bereits mit grossen Erwartungen entge-
gen und bin gespannt, was es für Herausforderungen bringen mag. Ich freue
mich darauf.

Barbara Geissler, Klassenlehrerin, 2a Bez

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Inserat 5

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Schule Bellach – Lommiswil – Selzach

Inserat 6

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Schule Bellach – Lommiswil – Selzach
Informationen und Berichte Schuljahr 2005/2006

Verwandte Interessen