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SOLLEN STUDIENGEBÜHREN WIEDER EINGEFÜHRT WERDEN?

Angesichts der Tatsache, dass kostenlose Hochschulstudium finanziell die Bundesregierung


stark belastet und aufgrund abwechslungreicher Gründe wie Überfüllung der Hochschulen, stellt
sich somit die Frage, ob Studiengebühren wieder eingeführt werden sollen.

Vor der Erörterung dieser Frage sollen einige Daten aus einer Grafik zu diesem Thema
verdeutlicht werden

Die vorliegende Grafik beschäftigt sich mit den Studiengebühren pro Jahr in verschiedenen
europaïschen Ländern. Die Werte werden in Prozent angegeben und diese Statistiks wird im
Jahr 2009 veröffentlicht. Aus der Grafik geht hervor, dass Studierenden keine Studiengebühren
in Ländern wie Deutschland, Frankreich, Österreich und Schweden bezahlen sollen. Im vergleich
zu Belgien, wo die Studenten und Stuentinnen zwischen 100 und 1050 Euro beträgt, liegt die
Studiengebühren zwischen 255 und 765 Euro in Italien. Außerdem müssen die Menschen, die in
der Schweiz studieren möchten, zwischen 600 und 1500 Euro. Was auffällig ist, dass,
Studiengebühren in Großbritannien am höchsten ist. Dort sollten Studierenden einen
Mindestbetrag von 1500 Euro bezahlen und diese Summe kann für bestimmte Studien 7000 Euro
erreichen. Bemerkenswert ist auch, dass Studenten und Studentinnen eine feste Geldsumme von
2160 Euro in Niederlande bezahlen.

Vor diesem Hintergrund werden unterschiedliche Meinungen vertreten. Während einige


Befürwörter der kostenlosen Studien behaupten, dass Bildung eine Aufgabe des Staates ist,
vertreten die anderen wiederum den Standpunkt, dass Studiengebühren wieder angeführten werden
sollen, um Studierenden zu motivieren, gute Leistungen zu erbringen.

In beiden Positionen sind sowohl als auch negative Aspekte zu finden. Einerseits spricht für
Studiengebühren, dass die Studierenden eine bessere Qualität des Studiums genießen könnte. Jedes
Jahr gibt die Hochschülen millionen Euro aus, um das Studium zu verbessern. Initiativen wie die
Bau neuen Labore, die kontnuierlichen Einführung der Technologie in der Hochschulpädagogie
und die Einrichtung neuen Abteilungen benötigt eine große Summe Geld und Sponsoren. Ohne
Geld werden zufolge solche Aspekte vernachlässigt. Ein weiterer unbestreitbarer Vorteil von
Studiengebühren wäre ferner ein gesteigertes Effektivitätsbewusstsein der Studierenden. Wer für
sein Studium bezahlen muss, wird sehr viel weniger tolerant mit Mängeln im Lehrbetrieb
umgehen. Die Betreuungsintensität würde mit großer Sicherheit deutlich zunehmen.

Auf der anderen Seite spricht für Studiengebühren, dass Bildung eine Aufgabe des Staates ist und
deshalb sollen Studierenden nicht die Studien bezahlen. Im laufe der letzten Jahren ist Bildung als
eine Milliardengeschäfte angesehen. Infolgedessen werden die Studiengebühren so drastisch
zugenommen, dass es für manche Menschen sehr schwierig ist, um gleichzeitig die Kosten der
Universität zu unterstützen und ihre Lebenshalt zu bestreiten. Daher gibt es in der Gesellschaft
keine Gleichheit. Deswegen können die armen Leute nicht weiter studieren und sind folglich
verpflichtet Studien aufzugeben. Doch zur Gewährleistung und Förderung der Fairness unter den
Bürgern, muss die Regierung freie Studiengänge bieten.

Wenn man beispielweise mein Heimatland Mauritius betrachtet, findet man eine ganze
unterschiedliche Situation wie in Deutschland. Im gegensatz zu Deutschland, muss man für
Hochschulstudium in Mauritius bezahlen. Jedoch wird ein Teil der Studiengebühren von der
Regierung subventioniert.

Zusammenfassend lässt sich festellen, dass die Nachteile der Einführung der Studiengebühren ihre
Vorteile überwiegen. Meiner Meinung nach, Studiengebühren nicht angeführt werden sollen, um
die Fairness zu gewährleisten und die Gleichstellung zu fördern.