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Wiedergabe von Angaben der Patienten

 Die Patientin / der Patient berichtet / erklärt / erzählt, dass …


 Die Patientin / der Patient klagt / berichtet über …
 Des Weiteren gibt die Patientin / der Patient an, …
 Ferner sind der Patientin / dem Patienten folgende Begleitsymptome aufgefallen:
 Außerdem erwähnte die Patientin …
 Die Tochter hat im Anamnesegespräch mitgeteilt, dass ...
 Der Sohn gibt die Information weiter, dass ...

Satzanfänge

 Auf Grund ihres/ihrer … (Krankheit, Pflegeproblem) braucht sie Hilfe bei/beim ….


 Bedingt durch … (Krankheit, Pflegeproblem) Verb ....
 Leider fehlt die Einsicht zum/zur ...
 Es besteht also kein Problem bei/beim … .
 Daraus folgt, dass ….
 Dies führte dazu, dass ... .
 Das hatte auch zur Folge, dass ....
 Das bedeutet gleichzeitig, dass ....
 Jedoch ist zu erwähnen, dass .…
 Zusätzlich ist zu erwähnen, dass ….
 Desweiteren ist zu erwähnen, dass .... , da ....
 Leider ist auch zu sagen, dass ....
 Zu beachten ist jedoch, dass .…
 Für gewöhnlich Verb .…
 Bezüglich … (Krankheit, Pflegeproblem) ist zu sagen dass, .…

AUFGABE 1 – ANAMNESEBOGEN
Die verschiedenen Hilfeform im Anamnesebogen

 (A) Anleitung: Sagen und zeigen, wie eine Tätigkeit durchgeführt wird. Die PFK gibt die Reihenfolge von
Tätigkeiten vor oder zeigt sie.
 (B) Beaufsichtigen: Darauf achten, dass nichts Unerwünschtes passiert. Die PFK achtet darauf, dass den
Hilfsbedürftigen nichts passiert.
 (U) Unterstützung: Bei der Durchführung einer Tätigkeit helfen. Die PFK reicht Artikel an, damit der
Hilfebedürftige eine Tätigkeit selbstständig übernehmen kann.
 (tÜ) Teilweise Übernahme: Einen Teil der Tätigkeit für eine andere Person durchführen. Der Hilfebedürftige
benötigt zum Teil Hilfe.
 (vÜ) Vollständige Übernahme: Eine Tätigkeit für eine andere Person ganz durchführen PFK muss alle Tätigkeiten
komplett übernhemen.
 (OK) Oberkörper
 (UK) Unterkörper
 (Hz) Handzeichen

Einleitung

 Frau/Herr ..., weiblich / männlich, geboren am ... in ..., wurde heute morgen in unserer Pflegeeinrichtung
aufgenommen.
 Sie/Er wurde von Dr. Savedra dem Allgemeinmediziner ihrer/seiner Heimatstadt zu uns überwiesen.
 Sie/Er wurde von Dr. Sagoso von Station 5 zu uns verlegt.
 Sie/Er wurde mit ...beschwerden eingewiesen. / Sie/Er wurde mit Verdacht auf (Krankheitsproblem) eingewiesen. /
Folgende Untersuchungen sind geplant: ...
 Die persönlichen Daten und Angaben zur eigenen Person und zur Biografie wurden von der Bewohnerin/Patientin
selbst gestellt. (vom Bewohner, ihrem Begleiter, ihrer Begleiterin, ihrer Tochter, ihrem Sohn, ...= Dativ)
 Die persönlichen Daten und Angaben zum Anamnesbogen wurden von der Bewohnerin/Patientin selbst gestellt.
 Da die Patientin/der Patient nicht mehr vollständig orientiert ist, wurden die Informationen zum Anamnesebogen
von ihrem Partner gestellt (ihrem Begleiter, ihrer Begleiterin, ihrer Tochter, ihrem Sohn, ...= Dativ)
 Die Erstinformationen stammen von den Angehörigen des Bewohners, die auch alle nötigen Informationen zum
Aufnahmegespräch übermitteln.

 Herr/Frau ..., geboren am ..., kommt heute in unsere Pflegeeinrichtung in Begleitung seiner,seines/ihrer,ihres ... .

 Während des Aufnahmegesprächs zeigte er/sie sich teilweise orientiert, daher wurden die Erstinformationen von ...
gegeben, die ihn/sie zur Aufnahme begleitet hat.

 Sie wirkt desorientiert, deswegen stellte ihre Tochter während des Aufnahmegesprächs alle notwendigen
Informationen zur Verfügung.
 Das Gespräch wurde von Schwester/Pfleger ... geführt.
Wiedergabe von Angaben der Patienten
 Die Patientin / der Patient berichtet / erklärt / erzählt, dass …

 Die Patientin / der Patient klagt / berichtet über …

 Des Weiteren gibt die Patientin / der Patient an, …

 Ferner sind der Patientin / dem Patienten folgende Begleitsymptome aufgefallen:

 Außerdem erwähnte die Patientin …

 Die Tochter hat im Anamnesegespräch mitgeteilt, dass ...

 Der Sohn gibt die Information weiter, dass ...

Satzanfänge

 Auf Grund ihres/ihrer … (Krankheit, Pflegeproblem) braucht sie Hilfe bei/beim ….

 Bedingt durch … (Krankheit, Pflegeproblem) Verb ....

 Leider fehlt die Einsicht zum/zur ...

 Es besteht also kein Problem bei/beim … .

 Daraus folgt, dass ….


 Dies führte dazu, dass ... .

 Das hatte auch zur Folge, dass ....

 Das bedeutet gleichzeitig, dass ....

 Jedoch ist zu erwähnen, dass .…

 Zusätzlich ist zu erwähnen, dass ….

 Desweiteren ist zu erwähnen, dass .... , da ....

 Leider ist auch zu sagen, dass ....

 Zu beachten ist jedoch, dass .…

 Für gewöhnlich Verb .…

 Bezüglich … (Krankheit, Pflegeproblem) ist zu sagen dass, .…


Einleitungen für die einzelnen Abschnitte der Anamnese
 Vorerkrankungen: Wichtige/relevante Vorerkrankungen der Patientin / des Patienen sind …
Die Patientin / der Patient leidet an ...
Es/sie erlitt 2004 .... und musste sich einer Bypass OP unterziehen.
 Medikamente: Die Patientin / der Patient nimmt … regelmßäig ein.
 Allergien: Die Patientin / der Patient ist allergisch auf …
Eine Arzneimittelallergie gegen Penicillin ist bekannt.
 Vegetative Anamnese: Die vegetative Anamnese ergab …
Die vegetative Anamnese ist unauffällig bis auf einen Nikotinabusus von ca. 10 Zigaretten pro Tag.
 Familienanamnese: In der Familie der Patientin / des Patienten fanden sich folgende wichtige Erkrankungen: ...
In der Familienanamnese fanden sich wiederholte Thrombosen der unteren Extremität bei der Mutter.
 Sozialanamnese: Die Patientin / der Patient ist verheiratet und lebt mit ihrem Ehemann / seiner
Ehefrau zusammen.
Die Vorgeschichte / Familienanamnese war unauffällig, bis auf … (eine Hypertonie der Mutter, eine
Appendektomie 1997, Durchschlagstörungen, ….)
 Die Medikamentenanamnese ergab … (eie regelmässige Einnahme von HCT 12,5 mg morgens.)
 Die Sozialanamnese ergab … (dass der Patient allein lebt.)

Probleme

 Herr Müller hat Demenz (Krankheit, Pflegeproblem) bedingt durch Alter (Ursache = Akk.).

 Herr ... leidet an (Krankheiten, Pflegeprobleme), .... und .... bedigt durch .... (Ursache)

 Frau Schmidt leidet aufgrund ungesunder Gewohnheiten (Ursache) an Stauungsinsuffizienz (Krankheit,


Pflegeproblem).

 Bei Frau Schwarz besteht das Risiko für Thrombose(Krankheit, Pflegeproblem) bedingt durch/ aufgrund
Arteriosklerose(Ursache).

 Laut ... (Quelle = Dativ) besteht aufgrund von .... (Ursache) ein erhöter, erhöhtes ... (Risiko).

 Laut ... (Quelle = Dativ) bestehet bei Frau .... ein hohes .... (Risiko).

 Bei Herrn .... besteht aufgrund von (Ursache) das Risiko für (Krankheit, Pflegeproblem)

Ressourcen

 Herr Müller kann noch selbstständig essen und bekommt Unterstützung von seiner Familie.

 Herr...kann selbständig ...zubereiten, vorbereiten, machen, ...


 Frau ... kennt den Zusammenhang zwischen (Risikofaktor) und (Krankheit, Pflegeproblem)

 Die Fähigkeit spazieren zu gehen ist erhalten.

 Die Fähigkeit eigenständig zu kochen ist erhalten.

 Die Fähigkeit sich selbst zu waschen und (sich selbst) zu kleiden ist erhalten.

 Frau Schwarz kennt Risikofaktoren wie Rauchen und Luftverschmutzung.

 Frau Schwarz wurde darüber informiert, sich gesund zu ernähren.

 Frau Schwarz wünscht ausdrücklich, Gewicht zu verlieren.

Hilfebedarf

 ... kann (sich) nicht selbstständig ...

 ... benötigt Hilfe bei/ beim ...

 ... braucht Unterstützung bei/ beim ...

 ... ist bewegungseingeschränkt

 ... kann sich nicht bewegen/ drehen/ ankleiden.

 ... kann sich nicht bücken/ nach vorn beugen.

 ... kann sich nicht die Schuhe zubinden.

 ... kann die Knöpfe nicht schließen.

 Knöpfe und Reißverschlüsse sind kein Problem. Herr/Frau ... kann sie gut öffnen und schließen.

 Beim Ausziehen hat Herr/Frau ... Probleme mit den Pulloverärmeln

 Beim An- und Entkleiden ist teilweise Übernahme erforderlich, da Herr/Frau ... stark bewegungseingeschränkt
ist, was von den Rückenschmerzen und der Arthrose in den Fingern herrührt. Zum Schließen und öffnen der
Knöpfe und Reißverschlüsse braucht er/sie Hilfsmittel.
 Er legt Wert auf gepflegtes Äußeres und rasiert sich täglich nass.
 Sie hat eine Zahnprothesen, kann sie aber wegen schwacher Feinmotorik nicht selbstständig einsetzen.
 Sie ist in ihrer Mobilität stark eingeschränkt, daher ...

Ziele

 Sicherheitsmaßnahmen wurden getroffen / sind erfolgt.

 Ausreichende Lungenflüssigkeit ist laut Ressource erhalten.


 Sauerstoffzufuhr ist nach ärztlicher Absprache erforderlich.

Besonderheiten

 ... spricht kaum Deutsch.

 ... hat Depressionen / eine ...-Allergie.

 ... muss weiterhin überwacht / beobachtet / ... werden.

 Es gibt keine Besonderheiten wie Unruhe und Tag-Nachtumkehr sowie Geräuschempfindlichkeit, die zu beachten
sind.
 In der Nacht bevorzugt sie es .… zu tragen

 Während des Tages trägt sie .…

 Sie lehnt es ab, dass .…


Gewohnheiten

 Damit er sich in unserer Pflegeeinrichtung gut einlebt, sollte man auf folgende Gewohnheiten achten.

 Da für ihn jetzt alles neu ist, müssen wir seine Gewohnheiten auf unseren Tagesblauf einstellen. Dafür muss er
informiert werden wann man hier aufsteht und zu Bett geht.

Sich als Mann oder Frau fühlen

 Herr Otto hat ein Abwehrverhalten gegenüber männlichem Pflegepersonal, trotzdem fühlt er sich unwohl bei der
Pflege des Intimbereichs durch eine weibliche Pflegekraft. In diesem Fall, sollte noch jemand anderes dabei sein.

Abschließende Sätze

 Letztendlich bleibt noch zu erwähnen, dass .... . (die erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen vom Pflegepersonal
umgehend zu treffen sind)
 Um abzuschließen ist noch zu erwähnen, dass .... .

 Zum Schluss .... . (bleibt noch zu erwähnen, dass sie ihr Zimmer bereits bezogen hat und alle weiteren Maßnahmen
bzw. Untersuchungen eingeleitet wurden. Sie fühlt sich wohl und ist zufrieden.)
 Sie/er hat das Zimmer 24 belegt und sich gemütlich eingerichtet, des weiteren ist sie/er bereits in Kontakt mit
anderen Bewohnern getreten.
 Im Moment wird er/sie in unserer Pflegeeinrichtung betreut. Im Falle eines Notfalls ist sein Bruder/ seine
Schwester unter der Nummer 12345678 zu erreichen.
 Schließlich .... .

 Für die Arbeit in der Pflegeeinrichtung ist es wichtig zu wissen, dass .... . (ihr Ehemann/ seine Ehefrau die
Bezugsperson ist und die Fotoalben als Orientierungspunkte dienen können.)
BEISPIELE
Aufnahmebericht / Anamnesebericht - 1. Kommunizieren / 2. Sich bewegen - Telc
Deutsch B1 B2 Pflege Prüfung

Frau ..., geboren am ..., wurde heute in unserer Pflegeeinrichtung aufgenommen. Da sie noch völlig orientiert ist,

stammen alle Informationen zum Anamnesebogen von ihr selbst. Das Anamnesegespräch wurde von Schwester
Judith geführt.

Frau Wilkowski leidet an Sprach- und Wortfindungstörungen, deshalb sollten geschlossene Fragen gestellt werden
und ihr Zeit zum Antworten geben werden. Jedoch kann sie sich mitteilen und ihre Wünsche äußern. Ihre Vision
und Hörfähigkeit sind uneingeschränkt, also braucht sie weder eine Lesebrille noch ein Hörgerät, um klar zu lesen

bzw. zu hören.

Im Moment sind Kontrakturen bei der Bewohnerin vorhanden, insbesondere eine Spitzfußstellung. Darüber hinaus

besteht bei ihr Sturzgefahr. Aus diesem Grund benötigt sie einen Rollator, um sich zu bewegen. Das
Pflegepersonal muss diesbezüglich auf Sturtzrisiken achten.

In Bezug auf ihre Bewegung kann Frau Wikowski ihre Lage im Bett selbständig verändern. Außerdem kann sie
auch selbständig Gehen und Stehen, jedoch kann sie nicht selbständig Laufen. Sie benutzt hierfür Hilfsmittel wie
zum Beispiel Rollstuhl und Rollator.
Anamnesebogen 1. Kommunizieren / 2. Sich bewegen - Telc Deutsch B1 B2 Pflege
Prüfung
Herr …, geboren am …, wurde heute Nachmittag in unserer Pflegeeinrichtung aufgenommen. Die Aufnahme
erfolgte durch Pfleger Thomas, der auch das Anamnesegespräch führte.

Herr … ist zeitlich und örtlich orientiert, was heisst, dass er weiss welcher Tag aktuell ist und an welchem
Ort er sich befindet. Situativ und zur Person ist er nicht orientiert, da er das Pflegepersonal nicht erkennt und sich
auch nicht seiner Situation bewusst ist. Daher werden die Erstinformationen von seiner Tochter gegeben, die ihn
zur Aufnahme begleitet hat. Da er nicht mehr gut hört, also schwerhörig ist, benötigt er ein Hörgerät. Eine
Brille dagegen ist nicht erforderlich, da er perfekt sieht. Von seiner Tochter wurde uns mitgeteilt, dass er
problemlos seine Wünsche mitteilen kann. Es besteht also kein Problem der Kommunikation.

Herr Weber ist noch sehr mobil und selbstständig, so hat er zum Beispiel keinerlei Probleme beim Gehen, Stehen,
Sitzen, Laufen, sich Hinsetzen oder beim Verändern der Lage im Bett. Daraus folgt, dass er keinerlei Hilfsmittel
für seine Mobilität benötigt. Jedoch ist zu erwähnen, dass er weder spazieren geht noch körperlichen Aktivitäten
macht.

Zu beachten ist jedoch, dass Herr Weber an Kontrakturen leidet, insbesondere einer gefausteten Hand.

Anamnesebogen - 3. Gewohnheiten / 4. Sich pflegen - Telc Deutsch B1 B2 Pflege


Prüfung
Herr ... , geboren am ... , wurde heute morgen in unserer Pflegeeinrichtung aufgenommen. Die Aufnahme erfolgte

durch Schwester Katrin, die auch das Anamnesegespräch führte. Alle erforderlichen Angaben wurden vom

Patienten selbst gestellt.

Zur Aufrechterhaltung der vitalen Funktionen ist es erforderlich den Blutdruck regelmäßig zu messen, da Herr

Schmidt an niedrigem Blutdruck leidet. Dies hat auch zur Folge, dass er ständig kalte Füße hat. Aus diesem

Grund, sollte auf eine Umgebungstemperatur von mindestens 23 Grad Celsius geachtet werden, bei welcher er
sich wohlfühlt. Blutzucker wird dagegen nicht gemessen und er benötigt auch keine
Kompressionsstrümpfe. Auch nimmt er keinerlei Medikamente ein.

Bezüglich seiner Körperpflege bevorzugt er Vollbäder, wobei eine Teilübernahme durch das Pflegepersonal
erforderlich ist, im Speziellenbei der Unterkörperpflege bedingt durch die eingeschränkte Mobilität. Dies macht

auch die vollständige Übernahme bei der Fußpflege erforderlich. Hierbei sollte die Fußpflege durch das

Pflegepersonal oder direkt von einer Fußpflegerin übernommen werden.

Bei der Bartpflege ist auf eine Nassrasur zu achten, wobei Herr Schmidt nur beaufsichtigt werden sollte, da er dies
noch selbstständig durchführen kann. Die Haarwäsche macht er für gewöhnlich einmal por Woche, ohne dabei auf

Hilfe angewiesen zu sein. Um abzuschließen ist noch zu erwähnen, dass seine Tochter sowohl Duschgel als

auch Rasiercreme versorgt.

Anamnesebogen - 5. Essen und Trinken / 6. Ausscheiden - Telc Deutsch B1 B2


Pflege Prüfung
Frau ... , geboren am ... , wurde heute morgen in unserer Pflegeeinrichtung aufgenommen. Die Aufnahme
erfolgte durch Schwester Elli, die auch das Anamnesegespräch führte. Alle erforderlichen Angaben wurden von
der Patientin selbst gestellt.
Ihre Vorlieben beim Essen und Trinken sind Nürnberger Würstchen mit Sauerkraut und Klößen, dagegen lehnt sie
warme Süßspeisen ab. Sie trinkt drei Tassen Kaffee am Tag und nimmt ihre Mahlzeiten gern in Gemeinschaft
ein. Sie ist daran gewöhnt, früh am Morgen zu frühstücken und nimmt für gewöhnlich drei Hauptmahlzeiten pro
Tag ein. Schonkost oder Sonderernährung sind nicht notwendig. ...

Im Bezug auf die Flüssigkeitsaufnahme ist darauf zu achten, dass Frau ... ausreichend Wasser aufnimmt, da sie
die Notwendigkeit der Wasseraufnahme nicht einsieht. Eine Flasche Wasser und ein gefülltes Glas sollten immer
auf ihrem Nachttisch griffbereit stehen. Beim Essen braucht sie Teilübernahme, da sie sehr langsam isst. Das
heisst, es sollte ihr Essen in mundgerechte Stücke geschnitten werden und falls nötig auch das Essen gereicht
werden.

Bezüglich des Themas Ausscheiden ist zu sagen, dass Frau ... keine festen Toilettenzeiten
hat. Allerdings benötigt sie Hilfe beim Toilettengang. Sie ist zeitweise urininkontinent, nimmt zwar keine
Medikamente aber benutzt Vorlagen. Da ihr ein künstlicher Darmausgang gelegt wurde, kann sie die Toilette nicht
selbstständig benutzen und braucht Teilübernahme. Generell ist auf das Infektionsrisiko durch die Inkontinenz und
den Anus praeter zu achten. Zum Schluss bleibt noch zu sagen, dass wegen der mangelnden Beweglichkeit
beim Wechseln der Vorlagen Teilübernahme erforderlich ist.

Anamnesebericht -5. Essen und Trinken - Telc Deutsch B1 B2 Pflege Prüfung


Frau ..., geboren am ..., wurde heute in unserer Pflegeeinrichtung aufgenommen. Die Erstinformationen stammen

von der Bewohnerin selbst, die auch alle nötigen Informationen zum Aufnahmegespräch übermittelte. Das Gespräch

wurde von Pfleger Max geführt.


Die Lieblingsspeisen von Frau ... sind Suppen, Säfte und Milch, dagegen lehnt sie feste Speisen ab, da sie unter

Schluckstörungen leidet. Sie mag auch keinen Kaffee. Ihre drei Mahlzeiten am Tag sind mundgerecht zuzubereiten

und ihr in breiiger Form zu reichen. Diese nimmt sie nach Wunsch ein, da sie nur der Unterstützung der
Sondenernährung dienen, die vom Pflegepersonal vollständig übernommen wird.

Da sie nur etwa einen viertel Liter Flüssigkeit zu sich nimmt, muss ihre Flüssigkeitsaufnahme sichergestellt werden.

Eine vollständige Übernahme ist erforderlich. Die Getränke und Gläser sollten immer in Reichweite stehen und die
Pflegekräfte des weiteren in regelmäßigen Abständen Getränke anbieten. Auch ein Trinkprotokoll ist zu führen.

Wegen ihrer eingeschränkten Mobilität wünscht sie nicht in Gemeinschaft zu speisen. Für gewöhnlich nimmt sie ihr
Frühstück eher spät ein.

Anamnesebericht - 7. sich kleiden / 8. Ruhe und Schlafen - Telc Deutsch B1 B2


Pflege Prüfung
Frau ... , geboren am ... , wurde heute morgen in unserer Pflegeeinrichtung aufgenommen. Die Aufnahme
erfolgte durch Pfleger Klaus, der auch das Anamnesegespräch führte. Alle erforderlichen Angaben wurden von
der Patientin selbst gestellt.

Für gewöhnlich trägt sie tagsüber Röcke und Blusen, sowie Ehering und Halskette. In der Nacht bevorzugt
sie ein Nachthemd und wechselt zweimal die Woche nach dem Baden die Wäsche. Auf Grund ihres Alters und
ihrer Desorientiertheit, braucht Sie Hilfe bei der Kleiderauswahl, das heisst das Krankenpersonal sollte die
tägliche Kleidung für die Patientin bereit legen bzw. sie bei der Auswahl anleiten. Auch müssen Verschlüsse wie
Knöpfe und Reißverschlüsse vom Krankenpersonal geöffnet und geschlossen werden. Bedingt durch ihre

Desorientiertheit zieht sie sich öfter aus, daher ist eine regelmäßige Beaufsichtigung erforderlich. Leider fehlt
die Einsicht zumnotwendigen Wäschewechsel, was es auch hierbei erforderlich macht, sie zu beaufsichtigen, um
den Wäschewechsel sicherzustellen.

Bezüglich ihrer Nachtruhe ist zu sagen, dass sie von 2.00 Uhr bis 7 Uhr schläft, somit also kein gestörten
Tag/Nacht-Rhythmus besteht, jedoch leidet sie an Einschlafstörungen. Sie macht gern einen eineinhalb stündigen
Mittagsschlaf. Sie lehnt es ab, dass eine Schwestern nachts nach ihr schaut. Es gibt keine weiteren
Besonderheiten zu beachten noch nimmt sie Medikamente zum Schlafen.

Anamnesebogen - 8. Ruhen und Schlafen / 9. Sich beschäftigen - Telc Deutsch B1


B2 Pflege Prüfung

Herr ..., geboren am ..., Bäcker von Beruf, wurde heute Nachmittag in unserer Pflegeeinrichtung aufgenommen. Da
er sich vollkommen orientiert zeigte, stammen alle Erstinformationen von ihm. Das Aufnahmegespräch wurde von

Schwester Martina geführt.

Für gewöhnlich geht er um 21:00 Uhr zu Bett und steht bereits gegen 05:00 Uhr wieder auf. Er lehnt es ab, dass eine

Schwester nachts nach ihm schaut. Bei der Bettruhe sind weder Besonderheiten zu beachten noch benötigt er

Medikamente zum Schlafen. Allerdings bevorzugt er ein gekipptes Fenster während der Nacht. Da er als Bäcker
gearbeitet hat, war er daran gewöhnt sehr früh aufzustehen, und zwar bereits um 3:30 Uhr und mit der Arbeit zu

beginnen. Um 12:00 Uhr machte er Feierabend und nahm sein Mittagessen ein. Am Nachmittag beschäftigte er sich

mit Gartenarbeit und aß gegen 20:00 Uhr zu Abend.

Er liebt die Gartenarbeit und das Backen von Kuchen immer noch. Es wäre daher sehr empfehlenswert, ihn in die

täglichen Abläufe der Institution wie Hauswirtschaft, Garten, Singgruppe etc. zu integrieren. Des weiteren sind die
Zeitpunkte für Aufstehen und Zubettgehen auf seine Gewohnheiten abzustimmen. Herr Neumann hat sein Zimmer
bereits bezogen und die Gemeinschaftsräume besucht, um mit anderen Bewohnern Kontakte zu knüpfen. Er ist
ruhig und zufrieden.

Anamnesebogen - 9. Sich beschäftigen / 10. Sich als Mann oder Frau fühlen- Telc
Deutsch B1 B2 Pflege Prüfung

Herr Walter Otto, geboren am 19.01.1943 in Berlin, wurde heute morgen in unserer Pflegeeinrichtung

aufgenommen. Die persönlichen Daten und Angaben zur Person wurden vom Bewohner selbst gestellt. Das
Anamnesegespräch wurde von Schwester Elena geführt.

Herr Otto arbeitete früher als Mauer. Er spielte gern Fußball und sieht immer noch sehr gern Fußball im Fernsehen.
Sein Tagesablauf ist wie folgt: Er steht um sieben Uhr auf, wäscht und rasiert sich anschließend. Danach frühstückt

er und sieht fern. Das Mittagessen, was er gegen zwölf Uhr einnimmt, wird ihm von einem Essenservice namens
“Essen auf Rädern” gebracht. Nach dem Mittagessen macht er für gewöhnlich einen Mittagsschlaf und liest danach.

Um 18:30 Uhr nimmt er das Abendbrot ein und sieht wieder fern. Gegen 23:00 beginnt er mit der Bettruhe.

Um seinen Tagesablauf seinen früheren Gewohnheiten anpassen zu können, braucht er Anleitung. Es sollten die
Zeitpunkte für Aufstehen und Zubettgehen mit ihm abgestimmt werden. Um seine Selbstständigkeit zu erhalten ist

Herr Otto in die täglichen Abläufe der Pflegeeinrichtung wie Hauswirtschaft, Garten, Sinngruppe, Hundegruppe,

usw. mit einzubeziehen.


Für die Körperpflege bevorzugt er eine weibliche Pflegekraft. Er benutzt weder Schmuck noch Make-up. Die

Bartpflege erfolgt täglich und zwar in Form einer Nassrasur, dabei sollte er vom Pflegepersonal beaufsichtigt
werden.

Anamnesebogen - 11. Für eine sichere Umgebung sorgen / 12. Soziale Bereiche des
Lebens sichern - Telc Deutsch B1 B2 Pflege Prüfung

Herr ..., geboren am ..., wurde heute in unserer Pflegeeinrichtung aufgenommen. Die persönlichen Daten und
Angaben zur Person wurden vom Bewohner selbst gestellt. Das Aufnahmegespräch wurde von Pfleger Max geführt.

Herr ... ist in seiner Mobilität eingeschränkt und braucht aus diesem Grund einen Gehstock. Da er Gefahrenquellen
nicht bemerkt, sollte er darauf hingewiesen werden. Wegen seiner eingeschränkten Mobilität sollten Stolperfallen
beseitigt und Sitz- und Haltemöglichkeiten geschaffen werden. Um seine Orientierung zu verbessern, müssen ihm
die Wege innerhalb der Station wiederholt erklärt werden. Es ist wichtig zu wissen, dass Herr Schuhmacher keine
Hilfe rufen kann. Des weiteren ist es zwingend erforderlich, seine Medikamenteneinnahme zu überwachen.

Herr Schuhmacher wünscht nach 18:00 Uhr keinen Besuch mehr und möchte, dass das Zimmer zur Nachtruhe
verschlossen wird. Bettgitter sind nicht erforderlich. Er wünscht keinerlei Kontakt zu seiner Tochter und seinem
Schwiegersohn. Pfarrer Huber von der Kreuzkirche ist neben dem Schwager sein einziger Kontakt. Es sollte ihm
daher bei der Kontaktpflege aktiv geholfen werden, das heisst das Pflegepersonal sollte die Kontaktpersonen
anrufen und regelmäßige Treffen mit Herrn Schuhmacher vereinbaren. Abschließend bleibt noch zu erwähnen, dass
Herr Schuhmacher in die Betreuung im Haus aktiv zu integrieren ist.

Anamnesebericht - 13. Mit existenziellen Erfahrungen des Lebens umgehen / 14.


Biografische Ergänzung - Telc Deutsch B1 B2 Pflege Prüfung

Frau ..., geboren am ..., wurde heute in unserer Pflegeeinrichtung aufgenommen. Die persönlichen Daten und
Angaben zur Person wurden von der Bewohnerin selbst gestellt. Das Aufnahmegespräch wurde von Schwester Maria
geführt.

Frau ... leidet ständig an Schmerzen und nimmt aus diesem Grund Tramal Tropfen dagegen ein und versucht des
weiteren sich mit Musik abzulenken. Durch die starken Schmerzen ist sie in ihrer Mobilität stark eingeschränkt, dass
heißt, sie leidet an Bewegungsunfähigkeit. Das bedeutet für die Pflegekräfte, dass eine vollständige Übernahme
erforderlich ist. Frau Winkelmann muss in regelmäßigen Abständen zur Toilette begleitet und alle zwei Stunden
umgelagert werden.

In der Sterbephase wünscht sie keine Sondenernährung und besteht darauf, dass ihre Tochter sie versorgt. Sie hat
grosse Angst vor Vereinsamung, daher sollten die Pflegekräfte viel mit ihr kommunizieren und sie auch mit dem
Rollstuhl in den Gruppenraum bringen.

Sie machte ihre Ausbildung zur Buchhalterin in der Volksschule, heiratete 1948 und bekam drei Kinder. Sie arbeitete
als Buchhalterin und war in der Kirchengemeinde engagiert. 1948 verwitwete sie nach dem Unfalltod ihres Gatten.
Sie hat seinen Tod nie ganz überwunden. Aktuell vermisst sie ihre Wohnung und ihren Mann und macht sich Sorgen
um ihre Enkelkinder. Zur Bewältigung dieses Traumas und der Vermeidung von Einsamkeitsgefühlen sind vom
Pflegepersonal therapeutische Gespräche anzubieten.
Anamnesebogen - 12. soziale Bereiche des Lebens / 13. Mit existenziellen
Erfahrungen des Lebens umgehen - Telc Deutsch B1 B2 Pflege Prüfung
Frau ..., geboren am ..., wurde heute in unserer Pflegeeinrichtung aufgenommen. Da sie noch völlig orientiert ist,
stammen alle Informationen zum Anamnesebogen von ihr selbst. Das Anamnesegespräch wurde von
Schwester Judith geführt.

Zu ihrer Tochter, ihrem Schwiegersohn und ihrem Sohn hegt sie engen Kontakt, jedoch wünscht sie keinen Kontakt
von ihrem geschiedenen Mann. Des Weiteren ist sie im Kirchenchor der Matthäus-Gemeinde aktiv und hegt einen
engen Kontakt mit Pfarrer .... Bei der Kontaktpflege, sollte sie teilweise unterstützt werden, dass heisst, das PP könnte
sie regelmäßig daran erinnern anzurufen und Besuche zu vereinbaren. Besuch zwischen 12:00 Uhr und 15:00 Uhr
kommt ihr entgegen.

Sie sollte auch in die Betreuung im Haus, wie Singgruppe und Küche, integriert werden. Leider leidet sie an ständigen
Schmerzen, nimmt jedoch kein Schmerzmittel dagegen ein. Diese Schmerzen beeinflussen ihre Mobilität und
verringern ihre Autonomie. Daher wird eine Teilübernahme erforderlich. Zur Schmerzbewältigung benutzt sie
Wärmflaschen, die aber nicht wärmer als 50 Grad sein sollten.

Des weiteren bevorzugt sie es, in einem Einzelzimmer untergebracht zu werden und nur von weiblichem
Pflegepersonal betreut zu werden. Letztendlich bleibt noch zu erwähnen, dass sie den Tod fürchtet und auch Angst
davor hat, ihre Sehkraft vollständig zu verlieren.