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Adonistisch - magischer Lehrbrief 7

Sonnen-, Mond- und Erdmagie

von
Wilhelm Quintscher

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MagWis

'Vertag für Magisches Wissen

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Adonistische Sonnenmagie Bäalit Schibbülit, Schumrit ha-Schibbülit, Symbol: Das Zeichen Jungfrau, ist die
Hüterin des 6. Ortes, der Jungfrau.
Zur Möglichkeitslehre für das Sichtbare gehören ferner: die Sonnenmagie,
Baal Miznim, Schumir ha-Miznim, Symbol: das Zeichen Waage, ist der Hüter des
Mondmagie und Erdmagie. Das ist das verborgene Wissen über diejenigen Herr- 7. Ortes, der Waage.
scher und höheren Wesen, deren Einfluß uns am schnellsten erreichen und deren
Stemkörper in engster Gemeinschaft zueinander stehen. Auf der Erde befinden wir Bäalit ‘Akrab, Schumrit ha-‘Akrab, Symbol: das Zeichen Skorpion, ist die Hüterin
uns selbst. Der Mond umkreist die Erde, und die Erde soll um die Sonne kreisen. des 8. Ortes, des Skorpions.
Schamasch gilt nun für alle Dinge, Formen und Wesen der Erde als Lebenskraft- Baal Kascht, Schumir ha-Kascht, Symbol: das Zeichen Schütze, ist der Hüter des
Spender, nicht des Lebens selbst. Denn auch treffende Tierkreiszeichen aus der Fix- 9. Ortes, des Schützen.
stemsphäre (Erdgürtelzone) und zwar der Beherrscher des Himmelshauses, welcher Bäalit Jäil, Symbol: das Zeichen Steinbock, ist die Hüterin des 10. Ortes, des
dadurch symbolisiert wird, von dem Schamasch, zur Zeit der Geburt irgendeines Steinbockes.
Menschen, den größten Einfluß erhält, als die Anfangsstelle des Erdenschicksals des Baal Dali, Schumir ha-Dali, Symbol: das Zeichen Wassermann, ist der Hüter des
darunter Geborenen. 11. Ortes, des Wassermannes.
Der Schumir oder die Schumrut des zuständigen Himmelsortes der durch das be­ Bäalit Dagim, Schumrit ha-Dagim, Symbol: das Zeichen Fische, ist die Hüterin
treffende Tierkreiszeichen symbolisiert wird, ist also der Herrscher vom Haus des des 12. Ortes, der Fische.
Lebens.
Um keine Widersprüche mit anderen adonistischen Schriften anscheinend entste­
(Zugleich will ich auf eine dieser Tage durch einen Studierenden, aufgeworfene hen zu lassen, so dient die vorstehende Aufstellung zugleich zur Grundbedeutung
Frage antworten. Welches Zeichen hat den größten Einfluß? Das kulminierende oder einer astromagischen Arbeit der 12 Orte, welche die Häuser des Schicksales darstel­
das aufsteigende? Den größten Einfluß übt stets das aufsteigende Zeichen aus, denn len. Draußen in der Natur nenne richtiger Weise die Fixstemgruppen, die Häuser des
es besteht die stärksten Strahlen, während das kulminierende schon geschwächt und Himmels, weil sie die Häuser der Gastfreundschaft für die Kabiren darstellen.
seine Wirkung mit anderen Wirkungen bereits gemischt ist.)
Kehren wir zur Sonnenmagie zurück.
Die Fixstemzone gehört nun zum Machtbereich des Herrschers der Erde, des 7/a-
schnum, während die Erde selbst der Kabilit unterstellt ist. Jeder Herrscher, sei es Schamasch steht in den einzelnen Zeitmonaten mit einem andern Himmelshause
nun ein Wächter oder ein Hüter, besitzt ein ganzes Heer von Dienern und Dienerin­ in engerer Verbindung. Ein Zeitmonat setzt sich aus 30 Zeittagen zusammen. Die
nen und zwar im gleichen Raume und zu gleicher Zeit. Wir werden später, in der zweite Hälfte eines Zeittages, den sogenannten Tag, regiert Schamasch, während die
Möglichkeitslehre für das Unsichtbare sehen, wie die Astromagie zum Verkehr mit erste Hälfte, die sogenannte Nacht, dem Einfluß der Libunit untersteht.
den Unsichtbaren verwendet werden kann. Symbolisiert Schamasch nun die Lebenskraft, die Gesundheit, so beeinflußt Libu­
Zum besseren Verständnis der Sonnenmagie wollen wir uns nunmehr die Hüter nit das Wachstum, die Veränderung, das Seelische. Als Adonist lehne ich die übli­
und Hüterinnen der 12 Himmelsorte, verbildlicht durch die einzelnen Tierkreiszei­ che Dreiteilung in Körper, Seele und Geist ab, denn die eigentliche Seele besteht in
chen näher ansehen. Wirklichkeit nicht. Das Seelische ist die Auswirkung der Funktionen des Geistes,
dem Beherrscher des Körpers. Wenn durch die gesamte Welt die Zweiteilung, Mann
Wir nennen und kennen 12 verschiedene Zeichen und dadurch auch die sie dar­
und Weib, hindurch geht, so besteht eben auch der Mensch nur aus Geist und Kör­
stellenden Orte des Himmels, welche die Zone des Haschnum darstellen.
per, dem Unsichtbaren und dem Sichtbaren. Was wir also mit dem Ausdruck „See­
Baal Gadi, Schumir ha-Gadi, erster Ort des Himmels, dessen Sinnbild das Zeichen le“ bezeichnen, ist eben der Geist in uns selbst, der ein Teil eines größeren Teiles,
Widder symbolisiert wird, ist der Hüter des Widders. stammend aus dem Ur-Leben, Ur-Energie, Chajoth ist. Darüber, als auch über das
Bäalit Tur, Schumrit ha-Tür, Symbol: das Zeichen Stier, ist die Hüterin des zwei­ Größenverhältnis, habe ich bereits geschrieben. Der Studierende wolle nachschlagen
ten Ortes, des Stieres. oder sich das bereits Gelesene in das Gedächtnis zurückrufen.
Baal Taumim, Schumir ha-Ta‘umim, Symbol: das Zeichen Zwillinge ist der Hü­ So wirkt also Schamasch in den 12 Tagesstunden und Libunit in den 12 Nacht­
ter des dritten Ortes, der Zwillinge. stunden. Die Wirkung des Schamasch ist nun eine Doppelte. Erstens auf den Ge­
samttag, unter dem Einfluß des betreffenden Schumir des Hauses, dessen Grade den
Bäalit Sartin, Schumrit ha-Sartin, Symbol: das Zeichen Krebs ist die Hüterin des Sonnenstand angeben.
4. Ortes, des Krebses.
Baal Ari, Schumir ha-Ari, Symbol: das Zeichen Löwe, ist der Hüter des 5. Ortes,
des Löwen.

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Zum zweiten, auch auf die zwölf Tagesstunden seines Wirkungsbereiches. Natür­ derselben Art weiter. Je höher, um so größer die Größen-, Kraft- und Stärkenver­
lich zeigen die Sonnenstunden diese Wirkung am Reinsten. Während in anderen hältnisse und doch sind wir als untere Geistesstelle noch lange nicht die Kleinsten,
Planetenstunden die Wirkungen des Einflusses der anderen Kabiren mit wirksam welche Energien umzuformen vermögen. Selbst die natürlichen Edelsteine und
werden. Edelmetalle haben dieselben Eigenschaften. Darum verwenden wir diese Dinge in
Das Hilfsbuch: Das magistische Gestirnstundenbuch, auch der „Thebaische Ka­ der Talismanologie.
lender^ genannt, zeigt nun an jedem Zeittage 5 Uhr morgens den Stand der Sonne, Wie oben so unten, so lautet ein Wahrspruch, den auch wir anerkennen und nicht
in dem herrschenden Tierkreiszeichen des Zeitmonats und daraus findet der Wissen­ widerlegen. Nur bedarf die vulgäre Bedeutungsweise dieses Ausspruches einer
de sofort den Einfluß des Schumir oder des Schumrüt auf die Wirkung von Scha­ Richtigstellung.
masch.
Der Einfluß von Schamasch auf die Erdgeborenen gibt unter dem Einfluß der
Jeder Grad der einzelnen Himmelshäuser untersteht nun wieder einem Diener oder günstig gesonnenen Schumrim und Schumrüt: Gesundheit, gesteigerte Lebenskraft
Dienerin, die sowohl dem Schumrit und den Schumrüt, als der Botmässigkeit von und Lebensfreude.
Haschnum, dem Hüter der Erdzone, unterstehen. Diese kann durch besondere Übungen und Einstellungen gesteigert und vermehrt
Nur die Chakims vermögen die Schumrim und Schumrüt selbst zu rufen. Für alle werden.
anderen bleiben diese außer der Betrachtung. Auch die eigentlichen Untergebenen Erstens durch das Gebet oder besser gesagt durch die Anrufung in der ersten Son­
der Hüter und Hüterinnen entziehen sich unserem Ruf. nenstunde des Zeittages. Zweitens durch die, durch das rhythmische Atmen in Ver­
Betrachten wir nun einen Erdspiegel, Horoskop genannt, so haben wir im Orte bindung mit Gedankenformeln, gedanklicher Vorstellungskraft und gleichzeitigem
oder Haus des Lebens den herrschenden Schumir und seine Eigenschaften. Diese Aufsaugen der Sonnenenergie, dem Iddi.
Eigenschaften übertragen sich ebenfalls auf den Geborenen und äußern sich in güns­
Zur Anrufung wird das adonistische Planetorosari um verwendet. Zuerst wird das
tiger oder ungünstiger Weise.
große Gebet an Adonis, halblaut, dann das Gebet an Dido, ebenfalls halblaut gespro­
Wie dies bereits im 6. Lehrbriefe ausführlich angegeben wurde. chen. Dann folgt die Anrufung an Schamasch. Der Einfachheit halber lasse ich die
Will man sich jedoch einmal näher über den weiteren Verlauf des Lebens und des Gebete folgen:
Schicksals unterrichten, so benutzt man die Hilfsunterlage, welche im Abschnitt
„Erdmagie“ als astronomisch-astromagische Berechnungsweise bezeichnet wird.
Dann ist das Zeitbild der Geburt nicht auf diesen selbst direkt gestellt, sondern auf
den Gesamteinfluss, den die Erde als Mittelpunkt zur Zeit der betreffenden Geburt
empfing und von jenem Momente beginnt die individuelle Berechnung für den Ge­
borenen wegen den Herren der Zeiten. Die Unterlagen hierzu entnehme ich dem
lateinischen Werke „Matheseos Julii Matern^, mit dem die modernen Astrologen
nicht viel anzufangen wußten. Keine Nachprüfungen am eigenen Schicksal, als auch
an anderen Horoskopen, die mir unterbreitet, oder für andere von mir errichtet wur­
den, ergeben die Tatsachen der tatsächlichen Wirkungen der Herren der Zeiten.
Das dadurch gewonnene Wissen hielt ich für so wertvoll, daß ich solches den Stu­
dierenden nicht vorenthalten vermag. Nachdem ich die Methode von allem überflüs­
sigen Ballast in der Ausrechnungsweise befreit habe.
Warum sagen wir nun nicht, die Sonne wirkt so in diesem Zeichen und so in je­
nem Zeichen?
Weil Schamasch nicht diese oder jene Wirkung selbst erzeugt, sondern nur auf die
untergebenen Geschöpfe überträgt, umwandelt, genauso umformt wie wir es in dem
Abschnitt über die kosmischen Weltenergien können gelernt haben. Auch saugt er
die höheren, uns unzugänglichen Elektronen in sich auf und strahlt sie in geeigneter
Weise wieder aus. Auch die Schumrim und die Schumrüt saugen höhere Energien
auf und strahlen sie als angeeignete Energien wieder aus. So geht es noch höher in

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Das grosse Gebet an Adonis Gebet an Dido!
Preiset Adonis, ihr Himmel, preiset ihn in der Höhe! Preiset Dido, alle Geschöpfe in der Welt,
Preiset ihn, alle seine Engel, preiset ihn, alle seine Geister! die unser Herr geschaffen!
Preiset ihn, Sonne und Mond, preiset ihn, alle leuchtenden Sterne! Preiset die Göttin der Schönheit,
Preiset Adonis, alle Völker, huldiget ihm, alle Stämme! die Spenderin der Liebe und Wonne!
Preise Adonis, meine Seele! Preise Dido, meine Seele!

Huldiget Adonis, ihr Kabiren, ihr Helden der Kraft, Sie ist die lieblichste der Frauen,
die ihr vollbringet sein Wort! das strahlende Juwel in der Krone unseres Herrn!
Huldiget ihm, alle seine Diener, die ihr vollbringet seinen Willen! Naamah wandelt zu ihrer Rechten, Adnah zu ihrer Linken,
Huldiget ihm, alle seine Werke, an allen Orten seiner Herrschaft! Rosenketten in Händen, womit sie den Glücklichen fesselt.
Huldige Adonis, meine Seele!
Huldiget der erhabenen Herrin, die über Sternen thront!
Öffnet euch, ihr Pforten und Tore der Welt, Huldige Dido, meine Seele!
dass einziehe der König der Ehren!
Öffne dich, meine Seele, dem König der Ehren! Sie ist die Spenderin der Wollust,
Und wer ist der König der Ehren? ihr Gebot vereinigt die Liebenden!
Adonis, der starke und gewaltige, Adonis, der Held im Streit! Auf ihren Armen erhebt sie sie von der Erde in den Himmel!
Ja, gut ist Adonis, ewig ist seine Gnade,
für und für währet seine Wahrheit! Klaget mit ihr, ihr Frauen, um den Vermissten,
und jubelt mit ihr über den Wiedergefundenen!
Ein Reich wird aufrichten Adonis, das nicht schwankt,
bestehen wird sein Thron ewig! Dienet ihr willig, ihr Geweihten,
Herrschen wird er von Meer zu Meer in den Tempeln und unter den Zelten!
und vom Ozean zu den Grenzen der Erde. Denn ihr Dienst ist süß und ihr Lohn ist reichlich!
Erbarmen wird er sich der Schwachen
und vom Trug erlösen wird er unsere Seelen. Auf den Höhen und in den Hainen wandelt in ihrem Pfade,
ihr Bewohner der Häuser!
Blühen wird zu seinen Tagen die Gerechtigkeit und grosser Friede, Haltet eure Schritte nicht zurück, so euch die Lust ankommt.
bis zum Vergehen des Mondes!
Bleiben wird sein Name solange wie die Sonne? Denn wohlgefällig ist die Liebe den guten Göttern
und Gnade findet ihr in der Umarmung.
Sprecht, wessen ist das Siegel, das ihr an eurem Leibe traget?
Eures Herrn und seiner Geliebten!

Darum, wenn der Starke sich aufrichtet


und die Quelle sich ergießt,
wenn der Priester eintritt ins Allerheiligste
und aus Zweien Eines wird,
das ist die Stunde der Vollkommenheit in der Schöpfung!

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Die Anrufung an Schamasch Hüter und Hüterinnen
Schamasch, großer Geist der Sonne, Allschauender! Betrachten wir die Auswirkungen der einzelnen Hüter und Hüterinnen.
Höre mein Flehen und gewähre mir, um was ich dich bitte: Baal Gadi
Gesundheit und Kraft des Leibes.
Symbol: Widder, fester, oft harter Charakter, sanguinisches Temperament. Geeig­
net für den Beruf eines Arztes, Soldaten, Ingenieur, Leiter gewerblicher Betriebe
Höre mein Fichen und wende ab von mir Schmied, gibt Rechtschaffenheit und Stolz. 21. März bis 20. April.
Siechtum und Schwäche des Leibes! Bäalit Tür
Denn dir ist dazu die Macht verliehen von unserem Gotte,
dem rechtmäßigen Herrn der Welt, dem wahren Schöpfer, Symbol: Stier, materiell gerichteter Sinn, mittelmäßiger Charakter, sanguinisches
dem du dienst und den wir anbeten: Adonis\ Temperament. Geeignet für den Beruf eines Bankbeamten, Fabrikdirektor, Steuer­
beamte, Bäcker, Produktenhändler, gibt Anstand und Würde, aber auch Launenhaf­
tigkeit. 21. April bis 20. Mai.
Die andere Anwendung ist die bewußte Einstellung: zur Sonnenstunde der einzel­ Baal Ta 'umim
nen Tage. Das Gesicht ist der Sonne zugewandt. Die Augenlider sind geschlossen.
Die Arme gehoben. Beide inneren Handflächen werden der Sonne entgegengest- Symbol: Zwillinge, wankelmütiger Charakter, sanguinisches Temperament, Kin­
reckt. Die Gedankenformel lautet: derreichtum, geeignet für einen Beruf als Versicherungsagent, Zeitungs Vertreter,
Kolporteur, Buchhändler, Redakteur, Schriftsteller, Reporter; gibt Philologen, Kauf­
Ich sauge das Iddi in mich auf. leute, Händler, Schlauheit und Geschicklichkeit. 21. Mai bis 20. Juni.
Jedes Wort ist zu denken und mit dem Atem in Gleichklang zu bringen: Bäalit Sartin
Bei: Symbol: Krebs, eigensinniger Charakter, cholerisches Temperament. Geeignet für
Ich einatmen, sauge ausatmen, den Beruf als Jäger, Fischer, Schiffsbauer, Viehhändler, Reisender, gibt Jähzorn,
ein-, Iddi aus- aber auch Eitelkeit. 21. Juni bis 20. Juli.
das
ein-, mich aus-, Baal Art
in
Symbol: Löwe, selbstbewusster, von sich eingenommener Charakter, cholerisches
auf einatmen!
Temperament, Macht und Reichtum. Geeignet für den Beruf als Laborant, Chemi­
Im Ganzen 6-mal wiederholen. Dann ist die Schlussformel auf die gleiche Weise ker, Apotheker, Abteilungsleiter, Generaldirektor, Reklamefachmann, Polizei- und
zu denken. Diese lautet: Kriminalbeamte, gibt Weisheit und Edelmut. 21 Juli bis 20. August.
„Das Iddi gibt mir Gesundheit und Lebenskraft!“ Bäalit Schibbülit
Die Wirkung wird verstärkt, wenn der ganze Körper entblößt den Sonnenstrahlen Symbol: Jungfrau, wankelmütiger Charakter, cholerisches Temperament, Kinder­
ausgesetzt wird. Zur Sonnenmagie gehört auch die Aufstellung des adonistischen losigkeit, geeignet für den Beruf als Grundstücks und Hypothekenmakler, Artist,
Jahreshoroskopes. Die Berechnungsart ist folgende: Athlet, Sportler, Baumeister, Architekten, Eisenbahnbeamte, gibt unstetes Leben,
Den Herrscher des Tages, auf welchen das Geburtsdatum im betreffenden Kalen­ aber auch Geilheit. 21. August bis 20. September.
derjahr fällt, ist der Jahresregent für den Geborenen. Als aufsteigendes Zeichen und Bäal Miznim
erster Monat des Lebensjahres gilt das Zeichen, das für das betreffende Lebensjahr
maßgebend ist. Jedes Lebensjahr rückt das 1. Haus um ein weiteres Zeichen weiter Symbol: Waage, fester Charakter, melancholisches Temperament. Geeignet für
vorwärts. Mit 12 Jahren ist ein Rundlauf vollendet. Die einzelnen Häuser gelten für den Beruf als Kaufmann, Richter, Friseur, Übersetzer, Kunsthandwerker, Kunstkri­
die Lebensmonate. Bei der Ausdeutung wird beobachtet, welche Wirkung sich aus tiker, Juwelenhändler, Uhrmacher, Likör- und Parfümfabrikant, gibt Gewinnsucht,
jenen Zeichen, in dem sich die Sonne in den betreffenden Zeitmonaten befindet, aber auch Trübsinn. 21. September bis 20. Oktober.
ergibt. Die Auswirkungen der Herrscher, des Berechnungsmonates und des Zeitmo­ Bäalit ‘Akrab
nates sind zu kombinieren. Wobei der Sonnenstand mit zu beachten ist. Symbol: Skorpion, verschlossener Charakter, melancholisches Temperament. Ge­
eignet für den Beruf als Fleischer, Schlosser, Installateur, Schuhmacher, Kritiker,
Kriminalist, Detektiv, Chirurg, gibt Einsamkeit, Verlassenheit, Kampfnatur, Bered­

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samkeit. 21. Oktober bis 20. November. Schamasch steht nach dem Gestimstundenbuch am 1. Januar. 11° Grad Steinbock.
Somit ist der Einfluß der Hüterin des Steinbockes, im Verein mit den Wirkungen der
Baal Kascht
Libunit maßgebend. Der Steinbock ist das Symbol der Strenge, der Härte. Der Mond
Symbol: Schütze, gemischter Charakter. Geeignet für den Beruf als Jurist, Diplo­ das Symbol des Wechsels, der Veränderungen.
mat, Rechtsanwalt, Rechtsberater, Priester, Pfarrer, Evangelist, Parteiführer, gibt
Frömmigkeit, magisches Wissen, Redlichkeit, aber auch Hoffahrt. 21. November bis Der Mars das Symbol des Streites, des Kampfes, der Sorgen, aber auch der Ener­
gie, des Ehrgeizes und der Leidenschaften.
20. Dezember.
Bäalit Ja ‘il Das Zeitjahr beginnt am 21. März, nach der adonistischen Rechnungsweise, rich­
tiger und genauer gesagt, am 20. März, abends 18 Uhr.
Symbol: Steinbock, harter, eigensinniger Charakter, phlegmatisches Tempera­
Somit gehört der Januar, Februar, März bis zum genannten Tage noch zum Zeit­
ment. Geeignet für den Beruf als Lehrer, Erzieher, Konstrukteur, Aufsichtsbeamte.
jahr 1928. Darüber standen als Herrscher, der Hüter des Zeichens Schütze und von
Bergbaubeamte, Bergmann, Landwirt, Pferdezüchter, gibt Argwohn, Grobheit,
den Kabiren Kukab, der Merkur.
Strenge, Härte, aber auch Leichtsinn. 21. Dezember bis 20. Januar.
Für den Horoskopeigner kamen in Frage: Sadd (Jupiter) und der Hüter des Schüt­
Baal Dali
zen. Nun, wer die allgemeinen Entwicklungen verfolgt hat, muß zugeben, daß im
Symbol: Wassermann, schwankender Charakter, phlegmatisches Temperament. Großen und Ganzen Erfolge und vermehrter Wohlstand eingetreten sind.
Geeignet für den Beruf als Steuerbeamter, Bankbeamter, Reporter, Börsenmakler,
Im Januar 1929 haben wir die Auswirkungen des Steinbockes, Sender des Mars,
Journalist, Erfinder, gibt Schlauheit, Gewinnsucht, Scharfsinnigkeit, Geiz. 21. Ja­
unter der Berücksichtigung der Regenten des alten Zeitjahres: Schütze und Jupiter
nuar bis 20. Februar.
zu betrachten. Was sehen oder sahen wir in der Hauptsache?
Bäalit Dagim
Streik, Aussperrung, Unglücke, Auflehnung der Arbeiter gegen ihre Brotgeber, im
Symbol: Fische, leicht beeinflussbarer Charakter, phlegmatisches Temperament. Bergbau und in der Eisenindustrie, Krankheiten, hauptsächlich der Frauen und Kin­
Geeignet für den Beruf als Seemann, Fischer, Fischhändler, Händler, Importeur, der, Sorgen des Volkes und der unteren Schichten desselben.
Exporteur, gibt Medialität, Reizbarkeit, Sinnlichkeit. 21. Februar bis 20. März.
Februar 1929 haben wir die Auswirkungen des Wassermannes, der Sonne, des
Dies wären in groben Zügen die Auswirkungen der einzelnen Hüter und Hüterin­ Schützen und des Jupiter. Schlauheit steht gegen Gewinnsucht, Scharfsinn gegen
nen. Sie sind mit den Wirkungen der Kabiren zusammen zu beachten. Geiz, Profitsucht, Arbeitnehmer gegen Arbeitgeber. Trotzdem kann das Großkapital
Zur Beachtung der Wirkung von Schamasch, unter Einwirkung der Zeitmonatsbe­ und die Staatsgesellschaften: Eisenbahn und Post, vermehrte Einnahmen buchen.
herrscher, diene nachstehende Anregung. Die Erkrankungen grassieren weiter und der Tod rafft hauptsächlich Personen zwi­
schen 54 und 66 und Kinder in frühestem Alter hinweg.
Zuerst betrachte das Geburtsbild, Geburtshoroskop des Betreffenden. Dann suche
aus der Tabelle: Jahresregenten, den darüber herrschenden Schumir und Kabir des März 1929. Hier gibt es die Auswirkungen der Fische, des Mars, des Schützen und
Geburtsjahres und sucht nach, welches Schicksalshaus dem Schumir und welches des Steinbockes, nebst Jupiter und Mond zu betrachten. Sorgen und Schwierigkeiten
dem Kabir im Geburtshoroskop und auch im Jahreshoroskop unterstellt ist. der Schifffahrts- und Fischereigesellschaften, Reedereien, Luftverkehr, selbst andere
Verkehrgeselischaften werden in Mitleidenschaft gezogen. Die Menschen bleiben
Ferner, welcher der Schumrim und welcher der Kabiren das vorliegende zu beur­
unzufrieden. Politische Schwierigkeiten, Notenwechsel und scharf gehaltener
teilende Jahr beherrscht. Auch deren Hüter des Schicksales sind zu untersuchen. Ihre
Schriftverkehr mit Auslandsbehörden, -geldgebem, Kontroll- und Aufsichtsstellen.
Eigenschaften und ihre Auswirkungen ergeben den Verlauf der Lebensführung in
Erst gegen Monatsende nimmt es härtere und schärfere Formen an. Gesundheitlich
dem zur Beurteilung vorliegenden Jahr.
ist auch noch trübe Zeit. Epidemische Krankheiten treten weiter auf. Namentlich in
Als Beispiel will ich das Jahr 1929 anfuhren und zwar aufgestellt. Gegenden, die besonders dem Steinbock unterstehen, ereignen sich viele Todesfälle.
Beherrscher von 1929 ab 21. März sind: Bäalit Ja‘il (Steinbock) und Libunit Im April 1929 kommen die Wirkungen des Widders, der Venus, des Steinbockes
(Mond). und des Mondes in Frage. In bisherigen Verbindungen, Bündnissen, Abkommen
Der erste Tag des Jahres fiel auf einen Dienstag, deshalb kommt Chinadun (Mars) ergeben sich Missverständnisse und Schwierigkeiten. Unerwartete Veränderungen
als Regent für den Horoskopeigner (allgemeines politisches und wirtschaftliches und Wechsel unter den Häuptern der Staaten. Beliebte Staatsmänner werden sterben.
Leben) in Frage.

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Krisen im Baugewerbe, Haus- und Grundbesitz. Der allgemeine Gesundheitszu­ Im Dezember £929 ergeben sich Wirkungen des Schützen, des Jupiters unter dem
stand bessert sich. Leidenschaftlich werden althergebrachte Sitten und Gebräuche Gesamteinfluss des Steinbockes und des Mondes. Glaubens- und Reliuionsfragen
bekämpft. Das Volk steht gegen die selbstgewähiten Führer. Die Staatsmänner müs­ treten in den Vordergrund. Ebenso die Strafrechtsreform. Die geheimen Gesellschaf­
sen Härten anwenden um neue innere Verwicklungen zu vermeiden. ten, die Kirchenvertreter suchen durch scharfes Vorgehen für sich und ihre Interes­
Im Mai 1929 finden wir die Wirkungen des Stieres, des Mars unter dem Gesamt­ sen zu retten, was noch zu retten ist. Wirtschaftlich ist gute Zeit, besser als im De­
zember 1928.
einfluss des Steinbockes und des Mondes.
Wett-, Spiel- und Spekulationssucht nehmen überhand. Betrügereien und Unter­ Dies wäre ein praktisches Beispiel für die Verwendung der Sonnenmagie. An­
schlagungen, bei Börsen, Banken und Geldinstituten sind an der Tagesordnung. wendbar für jede Sache und für jeden Geborenen.
Sensationelle Prozesse bewegen die Gemüter. Auch die Politischen Strömungen Gemischte Wirkungen ergeben sich aus dem 1. 4. 7. und 10. Orte, Haus, Zeichen
nehmen leidenschaftliche Formen an. Wirtschaftlich wird mit Ehrgeiz gesucht, oder Monat.
überall in der Welt festeren Fuß zu fassen. Günstige Wirkungen ergeben sich aus dem 3. 5. 7. und 11. Orte, Haus, Zeichen
Im Juni 1929 finden wir die Wirkungen der Zwillinge und des Merkurs unter dem oder Monat.
Haupteinfluss von Steinbock und Mond. Ungünstige Wirkungen ergeben sich aus dem 2. 6. 8. und 12. Orte, Haus, Zeichen
Sie ergeben einerseits günstige Wendungen für Handel, Buch- und Zeitungsge­ oder Monat.
werbe. Andererseits nehmen Betrug, Schwindel und Unterschlagungen überhand. Schamasch (Sonne) bedeutet: Gesundheit, Leibes und Lebenskraft, unbegrenzte
Für Schriftsteller, Journalisten und Gelehrte kommen wieder bessere Zeiten. Möglichkeiten, aber auch Krankheit, Siechtum und Impotenz.
Im Juli 1929 kommen die Wirkungen des Krebses, des Mars unter dem Einfluß Libunit (Mond) bedeutet: Wechsel, Veränderungen im guten wie im schlechten
des Steinbockes und des Mondes in Frage. Sinne.
Es ist dies eine Zeit der Unfälle und Unglücke. Namentlich Frauen und Kinder Kukab (Merkur): Geschäftsgewinn, Glück, Erfolg, aber euch Misserfolg, Unglück,
und jüngere Personen erleiden gesundheitliche Schäden. Wetterkatastrophen sind zu Schaden, Verlust.
verzeichnen. Im Politischen geht es infolge der Streitigkeiten mehr zurück statt vor­
Chinadun (Mars): Energie, Tatkraft, Sieg, Feinde und Widersacher, Kampf, Streit,
wärts.
Niederlage, Schädigung, Verwundungen.
Im August 1929 finden wir die Wirkung des Löwen, des Mondes unter dem
Haupteinfluss des Steinbockes und des Mondes. Gesundheitlich günstig jedoch Gadd (Jupiter): Wohlstand, Ehren, Ruhm, Reichtum, würdiges Leben, aber auch
gefährlich für Sportsleute und Sportveranstaltungen. Im Wirtschaftlichen erhoben Armut und Mühseligkeit.
sich Wendungen zur Besserung der Lage. Wechsel in der Regierung. Adirit (Venus): Erfüllung aller Herzenswünsche, Glück in der Liebe, aber auch
Im September 1929 sind die Wirkungen der Jungfrau, des Mars unter dem Ge­ Gleichgültigkeit, Gefühlskalte.
samteinfluss des Steinbockes und des Mondes ersichtlich. Erfolge durch energisches Chazur (Saturn): Erkenntnis, Verständnis der heiligen Geheimnisse, aber auch
Zugreifen sind zu verzeichnen. Das Erlangte wird festgehalten. Veränderungen und Unglauben und Zweifel.
Wechsel zeitigen Gutes. Angestrebte Zwistigkeiten bleiben kraftlos. Die all-gemeine Gedrängte Zusammenstellung:
Gesundung festigt sich.
Über die hauptsächlichsten Berufe für die einzelnen Orte und Häuser, ohne Be­
Im Oktober 1929 ersehen wir die Wirkungen der Waage und des Saturn unter der rücksichtigung der Wissenschaften der Beherrscher der Tierkreiszeichen:
Hauptwirkung des Steinbockes und des Mondes. Sehr gut für die Verbreitung magi­
scher Wissensgebiete. Vermehrtes Interesse daran unter dem Volke. Aber auch er­ 1. Ort: Kopfarbeiter, Mediziner, Militär und Polizei.
höhte Sterblichkeit unter den älteren Leuten. Viele Verkehrsunglücke. Leichtsinnige. Ort: Handarbeiter, Handwerker.
Im November 1929 finden wir die Wirkungen des Skorpions und des Mars unter Ort: Geistesarbeiter, Schreiber.
dem Gesamteinfluss des Steinbockes und des Mondes. Verhängnisvolle Leiden­ Ort: Tiefbau, Baugewerbe, Heimarbeiter.
schaften führen zur Isolierung der Urheber. Zwist unter bisherigen Freunden. Ver­
änderungen in der Politik und den diplomatischen Beziehungen. Viele Unglücke Ort: Luxusindustrie, Genussmittel, Sport, Spekulanten, Wetten.
durch Fahrlässigkeit und Leichtsinn. Ort: Hygiene , sanitäre Betriebe, Krankenanstalten.
Ort: Frauenschmuck, Verbindungen, Geschäftsteilhaber.

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3 Ort' Chirurgen, Kranken- und Heilanstalten, Geistliche. Die Seelen oder vielmehr die Geister der sichtbaren Körper, Formen und Dinge
9. Ort: Juristen, Diplomaten, Politiker. sind ebenfalls unsichtbare Wesen, Formen und Dinge, welche an die Materie auf
Zeit gebunden sind.
10. Ort: Behörden, Staats-, Land- und Gemeindeabgeordnete, Hochbau.
Alles Sichtbare ist nur die Umhüllung des Unsichtbaren mit einem irdischen, dich­
11. Ort: Aktionäre, G.m.b.H., Kommanditgesellschaften, Lotterie- und Verkehrs­ teren, vergänglichen Stoff, der seine Geschmeidigkeit durch das Matrium erhält.
gesellschaften.
Matrium ist nun das Bindemittel zwischen den Unsichtbaren und den Sichtbaren
12. Ort: Veterinäre, Charites, Gefangenen- und Zuchthäuser. eines jeden Wesens, Form oder Dinges. Die feinste Potenz des Grobstofflichen, aber
Damit ist dieser Abschnitt erschöpft, und wir wenden uns nunmehr der Mondma­ auch die gröbste Potenz des Feinstofflichen. Es enthält die Lebensenergie - Elektro­
gie zu. Welche ebenfalls ein sehr interessantes Teilgebiet ist und sehr zu allen Ange­ nen und ist in der reinsten und wirksamsten Art im Samen der Menschen, Tiere und
legenheiten mit beachtet werden sollte. pflanzen enthalten. Zugleich ist es ein Aufbaustoff, welchen die Unsichtbaren dem
Sichtbaren entnehmen oder es ihnen geboten werden muß, soll eine Sichtbarmac­
hung vom Erfolg begleitet sein.
Mondmagie
Dieser Stoff ist nun nicht nur im Sperma enthalten, sondern auch, in den Nerven­
Wer die Werke des Agrippa von Nettesheim gelesen hat, der wird auch auf die Be­ strängen und Blutadern, als auch in den Sammelzellen als Füllstoff enthalten.
schreibung der 23 Mondstationen gestoßen sein. Nur steht leider nicht in den Bü­
chern darin, welche Bewandtnis sie eigentlich haben. Auch ich erprobte darin mei­ Würden nun einem lebenden Körper diese Energie-Elektronen sofort mit einem
nen Scharfsinn, mußte aber sehr bald erkennen, daß ich ohne eine spezielle Beleh­ Male entzogen, so verdickt sich das Blut und verhärten sich die Nervenstränge resp.
rung darüber keinen brauchbaren Aufschluß erlangen werde. Diese Belehrung wurde sie schrumpfen zusammen, weil die Lebenssubstanz fehlt. Das Sichtbare verhärtet,
um später in Fäulnis überzugehen.
mir aber erst dann zuteil, nachdem ich mein ganzes Denken, Tun und Handeln nun
zweideutig auf die Grundlage der adonistischen Geheimlehren umgestellt hatte, Dieser Lebensstoff ist nun in allen Wesen, Formen und Dingen der sichtbaren
durch die Übermittlung der Unsichtbaren zuteil. Es würde zu weit fuhren, die Be­ Welt zu finden und ist seine Zusammensetzung die Gleiche, bei allen, nur sind die
gleitumstände zu erläutern. Zumal die empfangenen Mitteilungen sehr viel Persönli­ Grundstoffe verschieden gestaltet. So finden wir bei den Nadelbäumen das Matrium
ches aus meinen früheren Erdenleben enthalten. als Harz vor, außer dem Samen. In den Laubbäumen als Bastfasern. Bei gewissen
Vielleicht werden diese empfangenen Mitteilungen und Überlieferungen in geeig­ Sträuchern als Mark. Bei Kräutern und sonstigen Pflanzen als innerster Zellstoff der
neter Form später auch den Mitgliedern der adonistischen Religionsgesellschaft Stängel und Stiele, stets außer dem Samen. Können wir nun den Samen davon erhal­
ten, so haben wir nun das Matrium der betreffenden Pflanze in reinster Form. Wo
zugängig gemacht.
dieses nicht möglich ist, so entnehmen wir das gröbere Matrium aus einer dem
Dieses große Erlebnis, welches mir persönliches Beweismittel in die unsichtbaren Baum, Strauch, Pflanze zugeführten Wunde, resp. Verletzung. Diese Andeutungen
Hände meines Geistkörpers legte und das mich auf mein früheres Handeln, Glauben haben vorläufig darüber zu genügen. Zumal wir uns im elften Lehrbriefe eingehen­
und Erleben zurückschauen ließ, räumte die letzten Zweifelsschlacken hinweg und der damit befassen werden.
... erst von jenem Erlebnis an, habe ich mich mit Leib und Seele, Körper und Geist,
Denken und Tun ganz in den Dienst der adonistischen Weltanschauung gestellt. Setzen wir nun die Erläuterungen über die Mondmagie fort. Jene Überlieferung
sagt weiter:
Daraus entsprang eine große Erweiterung meines Wissens, und die wenigen
Freunde, denen ich Einblicke in jene Niederschriften gestattete, wissen den Inhalt Libunit ist die geheiligte am Tempel der Göttlichen, (das sind die höheren Wesen)
und ist die Mittlerin der Lust, das Aufnahmegefäß des Matriums der Göttlichen.
des Manuskriptes wohl zu schätzen.
Nicht der Götter, sondern ihrer Brüder, die mit ihr einst aus dem Willen der Götter
Daraus will ich nun die Überlieferung über die Mondmagie herausziehen. entstanden sind.
Die Erde hat einen Trabanten und die Menschen nennen ihn den Mond. Sein wirk­ Sie verweigert sich Keinem, sondern schenkt sich Allen. Daher haben auch die
licher Name ist nur den Eingeweihten bekannt und bleibt den Wissenden noch ver­ Abtrünnigen ebenfalls Umgang mit ihr.
borgen.
In der Ordnung des unerforschlichen Schicksales ist sie die Vermittlerin zwischen
Er ist das Symbol der Bdalit, als auch der Dido, aber auch der Libunit und die letz­ den Unsterblichen und den Menschen der Erde.
tere ist die Herrscherin über diesen Sternkörper. Sie ist der Geist desselben.
So bildet Libunit das Prisma, in dem sich alle Strahlen brechen.
Alles ist beseelt und nichts unbeseelt!
Die Menschen der Erde betrachten den schwebenden Stemkörper, das Symbol der

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Libunit, als eine tote Welt, ohne Eigenleben, ohne Eigenlicht. Doch empfängt sie Gebrauch sagen wir 1. Viertel, wenn der Mond zunehmend ist und letztes Viertel,
das Matrium der Welt, und sie wandelt es um für die Erde, bald fördernd und hilf­ wenn der Mond abnehmend ist. In der adonistischen Betrachtung aber bildet das
reich, bald hemmend und nachteilig der irdischen Welt. abnehmende Viertel den 8. Mondort und das zunehmende Viertel den 22. Mondort
Libunit gilt als das Weib, welches mit jedem Manne die Vereinigung anstrebt, um oder auch besser gesagt Mondtag. Naturstand und astronomische Tabellen sind sich
durch diese Vereinigung untergeordnete Wesen, Formen und Dinge zu beleben. aber nicht gleich, sondern unterscheiden sich bedeutend.

Der letzte Satz ist reichlich dunkel gehalten. Statt beleben muß es besser heißen- Der tatsächliche sphärische Mondumlauf umfaßt eine Zeit von 29 und ’/i Tag. Es
beeinflussen! Denn ihrem Einflüsse unterstehen besonders die Erdgeborenen. Viel­ heißt nun, diesen sphärischen Mondumlauf in Einklang mit den Mondstationen zu
bringen, ohne daß der tatsächliche Einfluß jener Vorsteher verwechselt wird oder
mehr als diese es sich denken! gar mit dem Naturgeschehen in Widerspruch steht.
Libunit vereinigt sich nun jeden Zeittag mit einem anderen Unsterblichen, inner­
halb der 28 Orte ihrer Zone, um denselben durch die Vereinigung Matrium zu ent­ Die Erdmagie Sani, deren Wächterin Libunit ebenfalls ist, besitzt je 15 Tage zum
Hin- und Rückfliesen. So erhalte ich 2 blinde Tage ein. Zwar gibt es in meiner Ta­
ziehen. belle einen 14. Mondtag oder 14. Mondort und auch einen 14a Mondtag oder 14a
Durch dieses Matrium übernimmt sie deren Eigenschaften und wandelt sie um, Mondort. Ebenfalls 28. und 28a. Die a-Kehrttage gehören zu dem vorausgehenden
zugleich aber unter der Verstärkung durch ihre eigenen Eigenschaften, um diese Mondtag.
dann als wirkende Einflüsse den Erdgeborenen zu übermitteln.
Ein ähnliches Verfahren ist ja im Thebaischen Kalender oder „Adonistisches-
So ist Libunit das Mittel und die Vermittlerin zwischen der unsichtbaren und der Gestirnstundenbuch“, das nur 360 Zeittage kennt und doch 565 Kalendertage nennt,
sichtbaren Welt. Auch das Hellsehen, Hellhören und Hellfuhlen sind Teilgebiete der vorhanden. Dadurch haben wir 48 Stunden, 4. und auch 28. Mondtage.
Mondmagie. Selbst das sogenannte „Astrale Sehen“, eine der eigentümlichsten Na­
turgaben der geborenen Magier untersteht ihrer Herrschaft und Einwirkungen zur Im Folgenden nenne ich nun die Namen der Mondorte. Die wahren Namen der
Vorsteher darüber sind Geheimnisse der Eingeweihten.
Hälfte. Zur anderen Hälfte gehört der Chazur.
Alles Materielle und Irdische steht besonders unter ihrer Auswirkung.
Der Wissende muß sich ihrer Kraft und der von ihr beherrschten Energien bedie­ Mondtage und Mondorte
nen oder sich ihrer Mithilfe versichern, will er in irdischen Angelegenheiten etwas Erster Mondtag, erster Mondort:
Positives oder Greifbares erreichen. Befindet sich Libunit im Orte Alnath, so erzeugt sie mit dessen Vorsteher: Reise-
und Wanderlust, Vorliebe zu Wohnungs- und Ortsveränderungen und begünstigt
Die 28 Vorsteher Mißstimmung, Zwietracht und Streit.
Betrachten wir uns nun jene Orte und ihre Vorsteher, die über diese 28 Orte ge­ Dieser Vorsteher ist einer der Abtrünnigen und der Wissende vermeidet seine Ta-
setzt sind und den Hütern der Tierkreiszeichen unterstehen. Nicht alle haben das
strahlende Lichtgewand ungetrübt behalten. Nicht alle von ihnen sind ihrem recht­ Zweiter Mondtag, zweiter Mondort:
mäßigen Herren und Schöpfer treu geblieben. Nicht alle wollen nur das Gute über
Befindet sich Libunit im Mondorte Albethaim, so erzeugt sie mit dessen Vorste­
die Erdenmenschen und Erdengeschöpfe ausgießen lassen. her: das Heben von verborgenem Gut, das Finden der Gefangenen und das Festma­
Die 28 Vorsteher sind über die 28 Orte der Galil Haschnum, Erdzone oder Fix­ chen der Fesseln.
sternsphäre gesetzt. Die 360 Grade der Tierkreiszeichen bestehen also eine weitere Auch er gilt als einer der Abtrünnigen und seine Tore werden gemieden.
Einteilung, als nur in die der 12 Himmelshäuser, welche uns unter dem Namen Tier­
kreiszeichen bekannt sind. Diese andere Einteilung bilden eben die sogenannten Das heißt gerade an einem solchen Tage, wo dieser Einfluß herrscht, einzubüssen,
Mondstationen. der kann lange auf die Wiedererlangung der Freiheit warten. Gerichtsurteile in sol­
chen Tagen gefallt, fallen sehr hart aus.
12 und l/2 Grad bilden eine Mondstation oder einen Zonenort. Um eine Handhabe'
zu besitzen, zeichnen wir diese 28 Orte vom 1. Grade Widder in ein geeignetes Dritter Mondtag, Dritter Mondort:
Formular ein. Jedoch muß ich auf einen besonderen Umstand hinweisen. Libunit Befindet sich Libunit im Mondort Aacho Mazone, so erzeugt sie mit dessen Vor­
tritt in den 1. Ort wenn Vollmond vorüber ist. Bekanntlich ist Vollmond die Opposi­ steher: Erfolg und Gedeihen der verborgenen Künste.
tionsstelle des Mondes zur Sonne. Auch hierbei haben wir unsere Anschauungs- und
Die Wissenden achten auf seine Tage und wissen sie wohl zu verwerten.
Betrachtungsweise auf die adonistische Denkweise umzustellen. Im bürgerlichen

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Unter den verborgenen Künsten ist die praktische Anwendung der erlangten Garten- und Feldfrüchte, an solchen Tagen gesät, gepflanzt missraten.
Kenntnisse aus magischen Teilgebieten zu verstehen. Zehnter Mondtag, zehnter Mondort:
Vierter Mondort, Vierter Mondtag:
Befindet sich Libunit im Mondort: Algleth, so erzeugt sie mit dessen Vorsteher
Befindet sich Libunit im Mondort Aledeboran, so erzeugt sie mit dessen Vorste­ den bleibenden Zustand der Bauten begonnener Gebäude; im übrigen fördert sie das
her: Zerstörung von Menschenwerk, Einsturz von Gebäuden und Brunnen, Vergif­ Liebesverlangen, die Gunst und die Hilfsbereitschaft unter den Menschen.
tung der Quellen, Verseuchung von Trinkwasser, den Streit und die Zwietracht unter
Der Wissende achtet auf seine Tage, um deren Wirkung für seine Zwecke auszu-
den Irdischen. nutzen.
Er ist einer der Abtrünnigen, darum meide seine Tage. Elfter Mondtag, elfter Mondort
Fünfter Mondtag, fünfter Mondort: Befindet sich Libunit im Mondorte Ardaph, so erzeugt sie mit dessen Vorsteher:
Befindet sich Libunit im Mondorte Alchotaye, so erzeugt sie mit dessen Vorsteher: Erfolg und Gewinn aus Handel mit Produkten und Waren, fördert den Loskauf von
Förderung und Vertiefung im geheimen Wissen und Können, den Fortschritt; in der Sklaven und der Beutediener.
Schulung und auch im Unterricht, die Gesundheit des Leibes und das Wohlwollen Der Wissende achtet auf seine Tage!
der Herren.
Statt Sklaven und Beutediener kann ruhig Arbeitnehmer und Zwangsarbeiter gele­
Der Wissende schätzt seine Tage und wird sie weise benutzen! sen werden. Selbst Kriegsgefangene, die ja die eigentlichen Beutediener darstellen,
Sechster Mondtag, sechster Mondort: fallen darunter. Wer also eine Bindung lösen oder einen Gebundenen loskaufen will,
Befindet sich Libunit im Mondorte Alhams, so erzeugt sie mit dessen Vorsteher: muß sich dazu einen solchen Mondtag aussuchen, weil da sein Unternehmen kosmi­
die Bekämpfung und Unterdrückung der Minderen, Not und Elend des Volkes, das sche Unterstützung findet.
Gedeihen und Gelingen der Pläne der Großen und Machthaber, Missernte und Un­ Zwölfter Mondtag, zwölfter Mondort:
glück dem Messer des Arztes. Befindet sich Libunit im Mondorte Alzarpha, so erzeugt sie mit dessen Vorsteher:
Auch er ist ein Abtrünniger und hüte dich vor seinen Tagen! das Gedeihen der Ernten, des ObxStes, Garten- und Feldfrüchte, das Wachsen der
Operationen an solchen Tagen vorgenommen fallen immer ungünstig aus. Saaten und Pflanzungen und fördert jede in Angriff genommene Sache, Angelegen­
heiten auf dem festen Lande.
Siebenter Mondtag, siebenter Mondort:
Der Wissende merkt sich seine Tage, um darin nutzbringend zu handeln.
Befindet sich Libunit im Mondorte Aldimich, so erzeugt sie mit dessen Vorsteher:
Liebe und Freundschaft unter den Irdischen, fördert den Erfolg, Gewinn und Wohl­ Hier wird ausdrücklich betont, auf dem festen Lande! Damit ist angedeutet, daß
stand, den Reichtum und befestigt das Errungene. Angelegenheiten in und auf dem Wasser nicht unter diesem günstigen Einfluß ste­
hen!
Der Wissende achtet seine Tage, um sich einen Besitz zu sichern.
Dreizehnter Mondtag, dreizehnter Mondort:
Achter Mondtag, achter Mondort:
Befindet sich Libunit im Mondorte Alhahyre, so erzeugt sie mit dem Vorsteher
Befindet sich Libunit im Orte Almaza, so erzeugt sie mit dessen Vorsteher: gestei­ desselben: die Gunst der Herren und Mächtigen, Erfolge und Gewinne, glückliche
gertes Liebesverlangen, Liebessehnsucht, Liebesabenteuer und intime Freundschaf­ Reisen und das Gedeihen der Feldfrüchte.
ten! Fördert die Geselligkeit und das Gesellschaftliche und das Festigen der Organi­
sationen. Was gebunden ist, das wird noch fester gebunden. Der Wissende benutzt seine Tage.
Der Wissende benutzt seine Tage. In diesem Einflüsse wird kein Unterschied zwischen Land- oder Wasserreisen
gemacht.
Jede übernommene oder auferlegte Verpflichtung oder Pflichten, begonnen an ei­
nem solchen Tage, haben einen langen, dauernden Bestand. Vierzehnter Mondtag, vierzehnter Mondort:
Neunter Mondort, neunter Mondtag: Befindet sich Libunit im Mondorte Achureth, so erzeugt sie mit dem Vorsteher
desselben: Liebesverlangen, eheliche und sonstige Verbindungen, Heilung der Er­
Befindet sich Libunit im Orte Obstes', unglückliche Reisen? Ob Land- oder Was­ krankten und Wohlwollen für Wasserfahrten.
serreisen ist gleich. Hader, Zank und Streit unter den Übrigen!
Der Wissende achtet auf seine Tage!
Er ist einer der Abtrünnigen. Darum meide seine Tage!

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Fünfzehnter Mondtag, fünfzehnter Mondort: Einundzwanzigster Mondtag, einundzwanzigster Mondort:
Befindet sich Libunit im Mondorte Algarphe, so erzeugt sie mit dessen Vorsteher: Befindet sich Libunit im Mondorte Abeldach, so erzeugt sie mit dem Vorsteher
Glück und Erfolg beim Schatzgraben, das Finden unterirdischer Wasserläufe, als desselben: Erfolg, Gewinn, Gedeihen der Ernte (Obst-, Garten- und Feldfruchte)
auch der brauchbaren Wünschelrute, die Scheidung des oder der Gebundenen. Freundschaft dem Wanderer und die Trennung des oder der Gebundenen
Der Wissende kennt seine Tage und verwertet sie zu seinem Nutzen, Der Wissende zählt seine Tage.
Sechzehnter Mondtag, sechzehnter Mondort: Zweiundzwanzigster Mondtag, zweiundzwanzigster Mondort
Befindet sich Libunit im Mondorte Ahubene, so erzeugt sie mit dessen Vorsteher: Befindet sich Libunit im Mondorte Todeboluch, so erzeugt sie mit dem Vorsteher
die Hemmung der Bindungen, das Unglück auf Reisen, den Verlust im Handel und desselben: Heilung der Schmerzen, Erfolge der Ärzte, das Schwinden der Krankheit
das Verderben der Feldfrüchte. Befreiung der Sklaven und Beutediener.
Er ist einer der A btrünnigen und seine Tage sind zu meiden. Der Wissende kennt seine Tagei
Siebzehnter Mondtag, Siebzehnter Mondort: Auch hier sind die beiden Ausdrücke: Sklaven und Beutediener durch Arbeitneh­
Befindet sich Libunit im Mondorte Alchul, so erzeugt sie mit dessen Vorsteher: mer und Zwangsarbeiter zu ersetzen.
Linderung der Leiden und Schmerzen, widerstandsfähige Bauten und glückliche Dreiundzwanzigster Mondtag, dreiundzwanzigster Mondort:
Schifffahrt. Befindet sich Libunit im Mondorte Sobadola, so erzeugt sie mit dem Vorsteher
Der Wissende benutzt seine Tage. desselben: Die Scheidung alles Gebundenen, die Genesung der Kranken und die
Achtzehnter Mondtag, achtzehnter Mondort; Geschicklichkeit der Ärzte.
Befindet sich Libunit im Mondorte Aichas, so erzeugt sie mit dessen Vorsteher: Der Wissende sucht seine Tage.
Verderben den Städten, deren Bewohner und Unglück der Seefahrt. Zu Heilungszwecken läßt sich dieser Einfluss sehr gut verwenden, auch bei der
Er gilt als einer der Abtrünnigen und seine Tage sind zu streichen! rein magnetischen Behandlungsweise.
Dieser sehr ungünstige Einfluß ist nie zu magischen Zwecken zu verwenden, denn Vierundzwanzigster Mondtag, vierundzwanzigster Mondort:
er ist sehr unheilvoll. Befindet sich Libunit im Mondorte Chadazoad, so erzeugt sie mit dem Vorsteher
Neunzehnter Mondtag, neunzehnter Mondort: desselben: Magische Bindung, Erfolge, Sieg allen Waffen und die Bindung der
Amtsgewalten.
Befindet sich Libunit im Mondorte Achala, so erzeugt sie mit dessen Vorsteher:
Zwietracht und Aufruhr, Verderben den Fürsten und Volksfuhrem, Kummer den Der Wissende nimmt diese Tage für seine Zwecke.
Herren und den Besitzenden. Fünfundzwanzigster Mondtag, fünfundzwanzigster Mondort:
Er ist einer der Abtrünnigen und der Wissende läßt seine Tage unbenutzt vorüber­ Befindet sich Libunit im Mondorte Sadalachia, so erzeugt sie mit dessen Vorste­
gehen. her: die Vernichtung und Demütigung der Gegner, das Sterben der Feinde, die magi­
Dieser Einfluß eignet sich nur für Revolte, Umsturzbewegungen, Gewalttaten ge­ sche Bindung der Erdenmenschen und das Glück für den Magier.
gen die Besitzenden oder Mächtigen aller Art. Darum ist er für magische Zwecke Der Wissende schätzt seine Tage hoch.
unbrauchbar. Auch dieser Einfluß sollte immer beachtet und ausgenützt werden, um damit eige­
Zwanzigster Mondtag, zwanzigster Mondort: ne oder aufgetragene fremde Angelegenheiten wirksam zu fördern.
Befindet sich Libunit im Mondorte Abnehaja, so erzeugt sie mit dessen Vorsteher: Sechsundzwanzigster Mondtag, sechsundzwanzigster Mondort
magische Kräfte, magische Bindung der Menschen und der magischen Bindungen
Befindet sich Libunit im Mondorte Alpharg, so erzeugt sie mit dessen Vorsteher:
der Tiere. Vereinigung und Freundschaften, Verlangen der Liebe, Brudersinn und Verständnis.
Der Wille des Wissenden herrscht. Der Wissende heißt seine Tage willkommen.
Dieser Einfluss ist außerordentlich günstig für die magische Praktik und sollte
Siebenundzwanzigster Mondtag, siebenundzwanzigster Mondort:
ganz besonders beachtet werden.
Befindet sich Libunit im Mondorte Alcherje, so erzeugt sie mit dessen Vorsteher:

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die Vermehrung des Geldes, baldigen Gewinn, fruchttragende Ernten, Heilen der Am besten übt man auf dem Ruhelager, abends vor dem Einschlafen Dann be­
Kranken und glückliche Handlungen der Eingeweihten. steht: eine gewisse körperliche Entspannung und der Denkprozess wird weniger von
Der Wissende achtet auf seine Tage, um sie richtig auszunutzen. anders gerichteten Gedanken beeinflußt.
Achtundzwanzigster Mondtag, achtundzwanzigster Mondort: Meine selbst gebrauchte Formel lautet:
Befindet sich Libunit im Mondorte Alcheth, so erzeugt sie mit dem Vorsteher des­ >t Meine astrale Sehe wird täglich stärker! Ich sehe alle Geister und die Vergan­
selben: das Gedeihen der Ernten, Erfolge jedes Handels, Glück bringende Reisen genheit und Zukunft aller Menschen! “
und frohe Vereinigungen oder Bindungen. Wort für Wort dieser beiden Sätze ist mit dem Atmen in Gleichklang zu bringen
Der Wissende beobachtet seine Tage. Sie sind aber nicht laut zu sprechen, sondern nur zu denken. Zwar neunmal an jedem
Abend. Begonnen wird dann, wenn der 15. Mondtag, also nach Neumond, beginnt,
Libunit befindet sich nun in jedem Mondorte einen Zeittag, hier Mondtag genannt. ohne Berücksichtigung der kommenden Mondphasen und so weiter, täglich abends
Der Ausgangspunkt ist der Vollmond in der Natur. Am ersten Zeittage nach dem wiederholt. Der erste Erfolg zeigt sich nach sieben oder auch nach 9 Monaten tägli­
Vollmonde befindet sich Libunit im ersten Mondorte. Der 14. Mondtag heißt bei uns cher Übung. Auch da darf die Übung nicht unterbrochen, eingestellt oder unterlassen
Neumond, und hier ordnen wir einen weiteren Zeittag mit demselben Mondort ein, werden. Vielmehr ist sie dauernd beizubehalten.
zwecks Ausgleich unserer Berechnungsweise. Am 28. Mondtage ist Vollmond.
Auch hier wird ein weiterer Zeittag ohne Stellungswechsel des Mondes zum Aus­ Es ist dies eine jener lebenslänglichen Übungen, die der magische Praktiker, Wis­
gleich angefügt. sende, Adept oder Eingeweihte, auf Erden und im Erdendasein nie entbehren, ge­
schweige denn verzichten kann.
So ergeben sich in einem Zeitjahr von 360 Zeittagen oder 12 Zeitmonaten auch 12
Mondmonate, mit je 30 Zeittagen, aber nur 28 Mondtagen. Bestimmte Zeittage begünstigen nun die Erweiterung des astralen Gesichtsfeldes.
So astronomisch-astromagische Berechnung, die Konjunktions- oder Oppositions­
Wem kann nun die Verwendung der adonistischen Mondmagie Nutzen und Ge­ stellung des Mondes zum Saturn oder der Mond im Steinbock, Wassermann und der
winn bringen? Saturn im Krebs. Personen, bei denen sich im Geburtsbilde der Saturn in der Waage,
Jene Überlieferung schließt mit den Worten: Wassermann oder Steinbock befindet, ist diese Fähigkeit angeboren.
„ Jedoch wisse, nur in der Wahrung der unverbrüchlichen Treue zu unserem Sie brauchen also dieselbe nur durch Übung zu wecken. Die anderen Menschen
rechtmäßigen Herrn und Schöpfer kann Dir dieses Wissen von Nutzen und müssen sich diese Fähigkeit anlemen.
Gewinn bringend sein! Durch die bewußte Einstellung des Willens und durch die Konzentrierung auf die
Bist Du es nicht, so arbeite an Dir, bis Du es bist! Dann werden sich auch Dir gewollte Wirkung, wird das Ziel auch erreicht. Natürlich gehört Energie und Zähig­
die göttlichen Kräfte offenbaren!“ keit dazu.
Somit verlassen wir diesen Lehrabschnitt und wenden uns dem letzten Teile dieses
Astrale Sehe Lehrbriefes zu.
Zur Mondmagie gehören ferner die Wissensgebiete über das Hellsehen, Hellhören
und Hellfuhlen, nebst der angeborenen Eigenschaft der astralen Sehe. Die Erdmagie
Um hellsehend zu werden, gehört die gewissenhafte Benutzung eines magischen Die Galil Haschmun oder die Fixstemzone untersteht der Herrschaft des Erdgeis­
Spiegels oder einer magischen Kristallkugel dazu. tes: Haschmun\ Er ist der Wächter dieser Zone und innerhalb seines Bereiches teilen
Zum Hellhören und Hellfühlen', das regelmässige Aufsaugen jener kosmischen wir die Häuser des Himmels ein. Das sind jene Tierkreiszeichen, die eigentlich den
Energie, des Sani, an günstigen Mondtagen. Über beide Verwendungsmöglichkeiten Schumrim und den Schumrüt unterstehen. Wer nun die Tabellen A - C des sechsten
habe ich bereits früher ausführlich geschrieben. Lehrbriefes aufmerksam beachtet hat, der wird finden, daß dort in jeder Energiezone
dieselben Zeichen eingezeichnet sind. Allerdings jedes Mal in einer anderen Anord­
So bleibt nur noch die Astrale Sehe übrig. Um sich diese Fähigkeit zu erschliessen nung. Es herrscht anscheinend ein Durcheinander auf jenen Zeichnungen, wenn sie
oder in langer, täglich zu wiederholender Übungsweise anzulemen, gehört die Be­ nur oberflächlich betrachtet werden. Aber doch besteht darin ein System. Ich führte
nutzung besonderer Gedankenformeln. bereits früher an, daß unsere Erde nicht nur die Bewegung der eigenen Umdrehung,
sondern auch eine Aufwärts- und Abwärtsbewegung ausführen muß. Dieses Muß
besteht nun solange, bis der jetzige Zustand der Weltbesessenheit endgültig vorüber

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ist. tigste Objekt durch Auszählen. Das heißt, die Aufstellungsreihen werden ausgezählt
Die Tabelle B gibt nun diese auf- und abwärts gerichtete Wellenbewegung an. und jeder Name, auf den der betreffende Zahlenwert fällt, herausgezogen? Diese
welche von rechts, unten, auf und ab, bis nach links unten, und dann von neuem ausgeworfenen Namen ergeben dann die Möglichkeiten.
beginnend sich fortsetzend. Es gibt eine weitere Art der Verwendung. Mittels des adonistischen Gestirnstun­
Aus den einzelnen Feldern, die alle fortlaufend eins der 12 Tierkreiszeichen auf­ denbuches, das für jeden Kalendertag die Angabe der 24 Stunden, nebst der darin
weisen, ergaben sich die Regenten der Zeitjahre. Zwar nur aus den Hütern und Hüte­ aufsteigenden Zeichen und deren Grade enthält, wird der betreffende Ta» einer nä-
rinnen. Jedes der Zeichen und Felder bedeutet ein Zeitjahr. An den eingetragenen heren Betrachtung unterzogen. Für jede Stunde besteht nun ein anderer Grundwert
Jahreszahlen ersieht der Studierende die Einzelheiten. der jedoch derselbe wie der magische Zahlenwert der Kabiren ist. Dieser Grundwert
bestimmt nun bei der Auszählung die günstigsten Objekte. Der Grundwert des Feld­
Zugleich sind waagrecht, am oberen Rand, wie auch am unteren, verschiedene zeichens ergibt die größte Aussicht dabei.
Längsgrade eingeschrieben. Ebenso ist zu beiden Seiten die Einteilung der Breiten­
grade eingeschrieben. Das Ganze ist durch starke Markierungsstriche in eine östliche Die größte Wahrscheinlichkeit des Erfolges besteht nur dann, wenn der eigene
und westliche Hälfte, als auch in eine südliche und nördliche Hälfte geteilt. Geburtsregent des Geburtstages den betreffenden Zeittag regiert und in der Hand­
lungsstunde der Regent des eigenen Lebenshauses aufsteigt.
Zu welchem Zwecke wohl?
Selbst, wenn der Stundenregent einen günstigen Einfluß ausübt, ist aber der Hüter
Die ganze Erdoberfläche ist nun in diese Felder und Flächen aufgeteilt, und es be­ des in dieser Stunde aufsteigenden Zeichens ein anderer als der des Lebenshauses,
darf nur einer einfachen Rechnung und etwas Überlegung, um genau zu ersehen, so ergeben sich nur ungewisse Möglichkeiten.
welchen besonderen Einfluß dieser oder jener Platz, Stadt, Flecken, Landstrich auf
Erden untersteht. Die schärfste Auswirkung der Regenten der Zeitjahre wird sich Nicht das kulminierende Zeichen übt den größten Einfluß aus, sondern stets das
immer an solchen Stellen der Erdoberfläche zeigen, die diesem Regenten besonders Aufsteigende.
unterstehen. Diese Schrift soll nun keineswegs die Wett-, Spiel- und Spekulationssucht fördern,
Die nördliche Halbkugel ist durch den Äquator von der südlichen Halbkugel ge­ sondern soll das Hilfsmittel zur rechten Ausnutzung günstiger Zeiten, Jahre oder
trennt. Monate sein.
Das Ganze dient als Unterlage zur Beantwortung wirtschaftlicher und spekulativer Dies bitte ich zu beachten!
Fragen. Die Tabelle A zeigt für 12 Doppelstunden die aufsteigenden Zeichen der einzel­
Jeder Mensch, welcher im Lebenskämpfe vorwärts kommen will, muß darnach nen Zeitmonate. Es ist dies nur eine bedrängte Übersicht über die Tierkreisbewe­
trachten, dort seinen dauernden Aufenthalt zu nehmen, wo er das Zeichen seines gung im Zeitjahre. Wertvoller ist natürlich das Hilfsbuch: Das Adonistische Gestirn-
Lebensregenten, als Einflussfeld, vorfindet. Das ist für sein weiteres Fortkommen stundenbuch.
der beste Boden und der geeignetste Einfluß. Jedes aufsteigende Zeichen schiebt sich jeden Zeittag um einen Grad oder weitere
Ja, aber welche Zone? 4 Minuten höher. Dieses darf nie außer Acht gelassen werden.
Darüber entscheidet der Geburtsgebieter des Geburtstages. Nun gibt es aber auch Zur Vornahme magischer Handlungen ist es notwendig, sich in erster Linie zu
Einflussfelder, die nach dem Atlas nur Wasser, aber kein festes Land aufweisen. vergewissern, 'welcher Hüter oder Hüterin, symbolisiert durch das aufsteigende
Darum ist die Tabelle C beigefugt, um eine gedrängtere Zusammenstellung zu brin­ Zeichen, vorherrschend ist. Weil deren Einfluß am stärksten jede Angelegenheit
gen. Nach dieser Anordnung ergibt sich unbedingt ein günstiges Feld des Festlandes fördert oder hemmt.
und wohl auch für jeden in der engeren Heimat. So kommen wir zur astromagi sch-astronomischen Berechnungsweise. Dieses
Doch führe ich auch eine spekulative Verwendungsweise an. Wer sich mit Lotte­ Wissen ist ein Teilgebiet der Erdmagie und auch wir Adonisten können in besonde­
riespielen oder Rennwetten beschäftigt, sei es auch nur theoretisch, auf dem Papier, ren Fällen nicht auf diese Kenntnis ganz verzichten, wenigstens in diesem gegen­
dem will ich die Anwendung zeigen. wärtigen Äon nicht.
Zuerst ist mit Hilfe eines guten Atlasses der Hüter jenes Feldes festzustellen, unter Auch diese Arbeitsmethode ist von großer Einfachheit und hat sich jeder Studie­
dem der Ort, in welchem das Rennen stattfindet, liegt. Dann sind Längen- und Brei­ rende die Hauptmerksätze besonders gut einzuprägen! Um entsprechende Feststel­
tengrade aufzuschreiben, um die Zone herauszubekommen. lungen zu machen, müssen wir Jahr, Tag und Stunde der Geburt wissen. Ist nun die
Geburtsstunde nicht zu erhalten, dann wenigstens die Angabe ob Nacht- oder Tag­
Die Namen der Energien sind durch ihre Zahlenwerte (Grundwerte der Wächter) geburt'.
zu ersetzen. Daraus ergibt sich dann der günstigste Tag und zweitens auch das güns­

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Erforderlich sind die astronomischen Gestimstandstabeilen, Ephemeriden genannt, Darauf ziehen wir vom 1, Grade Skorpion bis zum Mittelpunkte einen starken
von dem betreffenden Geburtsjahr (in späteren Lehrschriften wird der Studierende Strich. Das ist der Anfang des 1. Hauses oder des Lebenshauses. Von hier aus wer-
auch davon unabhängig gemacht werden, indem er entsprechende Anweisungen zur den nun die einzelnen Häuser des Schicksales, zu je 30 Graden verteilt.
Selbsterrechnung der beliebigen Gestimstände erhält!), da diese Berechnungsanlei­ Ist dieses geschehen, nehmen wir die astronomische Ephemeride (Gestirnstunden­
tung aber nicht für diese Lehrbriefe vorgesehen ist. So beschaffe sich der Studieren­ tabelle) vom Jahre 1885 und suchen hier die Mittagsstunde der Planeten. Weil es
de die Raphaelschen Ephemeriden. sich hier um eine Taggeburt handelt.
Zur Belehrung wende ich nun als praktisches Beispiel folgendes an: männliche Regel:
Geburt vom 25. Mai 1885, 3 Uhr 40 Minuten nachmittags zu Görlitz.
Bei allen Nachtgeburten werden die Mittemachtsstände, bei Taggeburten aber die
Beginnen wir mit dem Geburtsort: Görlitz liegt im 51. Breitengrade (genau 5] Mittagsstände der Planeten genommen!
Grad 10 Minuten). Die Tabelle B weist als Einflussfeld: Zwillinge auf.
Die Gradminuten werden nach oben oder nach unten abgerundet. Die „übliche
Die Geburtsstunde: 3 Uhr 40 Minuten nachmittags wandeln wir in Weltzeit um exakte Stellungsberechnung“ außer Acht gelassen. Das Gleiche gilt, falls sich die
und schreiben 15 Uhr 40 Minuten. Nun suchen wir im Adonistischen Gestirnstun­ Geburtsminuten nicht durch 4 voll aufteilen lassen.
denbuch den 25. Mai und die Stunde: 15 bis 16 Uhr. Dort steht 21 Grad Waage bis 5
Grad Skorpion! Die Planeten setzen wir nun gleich unter Benutzung ihrer Symbole an den ersich­
tlichen Graden in das Formular ein.
15 Uhr war der 21. Grad Waage aufsteigend. Da jedoch die Geburt 40 Minuten
später stattfand, so müssen wir die 40 Minuten in Grad umwandeln und zwar pro Sonne, ist in der astronomischen Gestimstandstabelle mit 4 Grad 23 Minuten
Grad 4 Minuten. Ergeben weitere 10 Grad. 21 und 10 machen 31. Da aber jedes Zwillinge angegeben. Wir schreiben 4 Grad Zwillinge.
Zeichen nur 50 Grade besitzt, so fallt der Ausgangspunkt der Schicksalsberechnung Der Mond, benötigt ein und eine halbe (1 und %) zum Durchlaufen eines Grades.
auf den 1. Grad Skorpion. Der Mittagsstand zeigt hier: 26 Grad 12 Minuten Waage. Von 12 bis 15 Uhr sind 3
Der Geburtstag selbst steht unter der Herrschaft des Mondes. Da Nachmittag ge­ Stunden, somit haben wir 2 Grad mehr zu schreiben. Mond: 28 Grad Waage.
boren, so haben wir eine Taggeburt vor uns. Stundenregent der Geburtsstunde ist Uranus und Neptun existieren für uns nicht und werden dieselben nie berücksich­
ebenfalls der Mond. tigt. Wir kennen auch hier nur die beiden Lichter und 5 Planeten. Jede Verwechse­
Das Geburtsjahr steht unter der Herrschaft der Zwillinge und der Venus. lung mit anderen Methoden ist absolut zu vermeiden'.
Merken wir also: Saturn steht 24 Grad 39 Minuten Zwillinge! Wir schreiben: Saturn 24 Grad Zwil­
linge.
Einflussfeld: Zwillinge.
Jupiter steht 27 Grad Löwe. Wir schreiben: Jupiter 27 Grad Löwe.
Stundenregenten: Skorpion und Mond.
Mars steht 12 Grad 25 Minuten Stier! Wir schreiben: Mars 12 Grad Stier.
Tagesregent: Mond.
Venus steht 9 Grad 56 Minuten Zwillinge. Wir schreiben: Venus 10 Grad Zwillin­
Monatsregent: Zwillinge.
ge'.
Monatsregenten: Zwillinge und Venus.
Merkur steht 9 Grad 38 Minuten Stier. Wir schreiben: Merkur 9 Grad Stier'.
Der Stundenregent aus der Reihe der Kabirim ergibt sich aus der Planetenstunden
Dann können wir die Ephemeriden fortlegen! Was wir daraus benötigen, haben
Tabelle des 6. Lehrbriefes.
wir nunmehr abgeschrieben. Zu beachten ist, daß lediglich der ungefähre Stand des
Der Monatsregent aus der Reihe der Schumnm und Schumrüt, aus dem Sonnen­ Mondes zur Zeit der Geburt berücksichtigt wird, weil wir seinen Stand zur Feststel­
stand der Zeitmonatstabelle. (Auch hier ist der jeweilige Sonnenstand aus dem ado­ lung des einflussgebenden Mondort des Vorstehers zu beachten haben. (Vergleiche
nistischen Gestirnstundenbuch jedes Tages aus den angegebenen aufsteigenden Mondmagie.) Nun haben wir die Einfluß- oder Kraftfelder der 3 oberen Kraftspen­
Zeichen 6 Uhr zu ersehen!) der festzustellen:
Zeichen in richtiger Reihenfolge eingeschrieben werden.
Siehe Musterbeispiel.

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Hierzu diene folgende Tabelle! Sonne, Mond, Venus und Merkur bestrahlen ihren 1. und 7. Ort mit voller Stärke.
Das ist so leicht zu merken, daß wir es nicht besonders markieren. Diese durch Pfei­
le gekennzeichneten Orte, werden in der Ausdeutungslehre nun die Kraftfelder ge­
Im Orte Planeten nannt. An diese Lehre über die Ausdeutung können wir noch nicht herangehen, weil
4 c? wir uns erst näher über den Verlauf des allgemeinen Schicksales orientieren wollen.
Ort Dieses geschieht durch die Feststellung der „Herren“ der Zeiten. Herr oder Herrin
der Zeit ist jeder Planetenherrscher im Schicksal des Menschen. Jedem Herrn wer­
Im 1. + 7. % */2 % '/, */, ’/, '/, den eine Zeit, das sind 10 Jahre und 9 Monate, zugeordnet.
Im 2. + 11. Regel:
Im 3. + 10. '/, % */2 % % % % Bei Taggeburten beginnt stets Schamasch (Sonne) als Herr der Zeit. Bei Nachtge­
Im 4. + 8. ’/2 % 7j % % % ’Ä burten beginnt stets Libunit (Mond) als Herrin der Zeiten im Schicksal eines Gebo­
Im 5. + 9. % 7, 74 */2 */2 /2 '/2 renen.
Im 6. + 12. Nie verwechseln oder außer Acht lassen!
Die Regierungsdauer der einzelnen Unterherrscher zeigt folgende Tabelle:
Diese Tabelle bedeutet: Jeder Planetenbeherrscher beeinflußt von seinem Standor­ Sonne 19 Monate, Mond 25 Monate, Saturn 10 Monate, Jupiter 12 Monate, Mars
te aus, das ist sein erstes Haus, vielmehr hier Ort genannt, die anderen Orte in ver­ 15 Monate, Venus 8 Monate, Merkur 20 Monate. Zusammen 129 Monate bilden die
schiedener Stärke. Stets ist in der Folge der Zeichen zu zählen! Die Kräftezahlen: J/1} Zeit eines Herrschers.
3/ , !4 und % bedeuten das Stärkenverhältnis in den betreffenden Orten. Das ergibt Das persönliche Schicksal beginnt vom Tage der Geburt an zu walten und ist den
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sehr wichtige Anhaltspunkte für die Ausdeutung des Schicksales. periodischen Einflüssen unterworfen!
i/ Stärke ist volle Stärke, % ist % Stärke, !6 ist % Stärke, % ist % Stärke. Vom Geburtstage an zählen die Lebensjahre und alles, was sich im Leben und
I
In der praktischen Verwendung werden nur die vollen Stärken der drei oberen Schicksal ereignet.
Planeten durch Pfeile angedeutet. (Der Pfeil endet stets im vollen Stärkenort. Siehe Stellen wir in unserer Beispielarbeit zuerst die Hauptherrscher fest. Da Taggeburt
Zeichnung!) zählen wir von der Sonne angefangen in der Richtung der Zeichen! (Zeichnung
Saturn steht im 8. Hause und sein 3. und 10. Ort wird von seinem Standpunkt aus ansehen).
gezählt. In den benannten Orten wirkt er mit voller Stärke. Wir zählen also den sei­ Hauptherrscher: Sonne (10 Jahre 9 Monate)
nen 3. Ort ab und gelangen ins 10. Schicksalshaus. Dorthin wird ein Pfeil gezogen. Venus (10 Jahre 9 Monate)
Nun zählen wir den 10. Ort aus und gelangen ins 5. Schicksalshaus. Dahin ziehen a

wir den anderen Pfeil. So wirkt Saturn in 5. und 10. Schicksalshause am stärksten. Saturn (10 Jahre 9 Monate)
Im Standortshaus wirkt er nur mit % Stärke, ebenso im 7. u
Jupiter (10 Jahre 9 Monate)
Ci
Jupiter steht im 10. Hause und bestrahlt mit voller Stärke seinen 5. und 9. Ort, von Mond (10 Jahre 9 Monate)
seinem Standorte aus. Zählen wir nun davon in der Richtung der Zeichen, bis wir ii
Mars (10 Jahre 9 Monate)
den 5. Ort erhalten, das ist das 2. Schicksalshaus und der 9. Ort ist das 6. Schick­ Ci
salshaus. Dorthin ziehen wir vom Jupiter aus je einen Pfeil. Im eigenen Standort und Merkur (10 Jahre 9 Monate).
im gegenüberliegenden besitzt er nur halben Einfluß. Der Hauptherrscher regiert nun zuerst seine ihm zugeteilten Monate allein. (Siehe
Der Mars befindet sich im 7. Schicksalshause. Mit voller Stärke bestrahlt er seinen Tabelle der Unterherrscher.)
4. und 8. Ort. Zahlen wir diese Orte aus, so finden wir, daß der 4. Ort ins 10. Schick­ Im Beispielhoroskop beginnt also die Sonne (Schamasch) 19 Monate. Folglich
salshaus, der 8 aber ins 2. Schicksalshaus fallt. Dahin ziehen wir (von Mars aus) die vom 23. Mai 1885 bis 25. Dezember 1886. Sodann regiert unter dem Haupteinfluss
Pfeile. von Schamasch Chazur (Saturn) 30 Monate, vom 25. Dezember 1886 bis 25. Juni
1889 nun regiert als Unterherrscher Gadd (Jupiter) 12 Monate 25. Juni 1889 bis 25.
Juni 1890. Nun folgt Chinadun (Mars) mit 15 Monaten, vom 25. Juni 1890 bis 25.
September 1891. Ihm folgt Adirid (Venus) mit 8 Monaten am 25. September 91 bis

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25. Mai 92, Ihr folgt Kukab (Merkur) mit 20 Monaten vom 25. Mai 92 bis 25. Januar Die Eigenschaften der Hüter und Hüterinnen sind bereits an anderer Stelle gebüh­
94. Den Schluß dieser Periode macht Libunit (Mond) mit 25 Monaten, vom 25. rend gewürdigt. Auf die von diesen beherrschten Häuser des Himmels (Tierkreiszei­
Januar 1894 bis 25. Februar 1896. chen) und der Häuser des Schicksals ist besonderer Wert zu legen.
Damit ist die Hauptherrschzeit des Schamasch (Sonne) abgelaufen. Dann kommen die Eigenschaften der Kabiren, großen Geister der Planeten, wie
Nun regiert Adirit (Venus). Ihre Zeit von 10 Jahren und 9 Monaten. Sie beherrscht sie bereits in der Astromagie beschrieben sind, wie wir sie als Herrscher der Zeit
zuerst allein 8 Monate, vom 25. Februar 1896 bis 25. Oktober 96. Als Unterherr­ noch kennen lernen. Die Eigenschaften der Schicksalshäuser sind gleichfalls zu
scher folgt Chazur mit 50 Monaten, vom 25. Oktober 95, bis 25. April 1899. Dann beachten.
Gadd mit 12 Monaten, vom 25. April 99, bis 25. April 1900! Ihm folgt Chinadun Der Charakter ergibt sieh aus dem Einflussfeld, Zeichen des Sonnenstandes Zei­
mit 15 Monaten, vom 25. April 1900, bis 25. Juli 1901. Ihn löst Schamasch mit 19 chen des 10. Hauses und dem aufsteigenden Zeichen nebst Stundenregent.
Monaten ab, vom 25. Juli 1901 bis 25. Februar 1903. Darauf folgt Kukab mit 20 Das Temperament zeigt sich aus dem aufsteigenden Zeichen, den Geburtsstunden­
Monaten, vom 25. Februar 1903 bis 25. Oktober 04. Dann kommt Libunit mit 25 regenten, und dem Sonnenstandszeichen.
Monaten, vom 25. Oktober 1904 bis 25. November 1906.
Allgemeines Schicksal ergibt sich aus dem aufsteigenden Zeichen, dem Stunden-
Damit ist die Zeit der Adirit (Venus) vorüber!
und Tagesregenten, aus den Planeten, die sich in ihren Häusern der Gastfreund­
Nun beginnt die Zeitperiode der Herrschaft des Chazur. schaft, ihrer Erhöhung oder auch Erniedrigung befinden. Ferner aus den gemischten
Chazur regiert allein 30 Monate, vom 25. November 1906 bis 25. Mai 1909. Kraftfeldern der oberen., falls dieselben in ein und dasselbe Haus fallen aus der Be­
Dann folgt Gadd mit 12 Monaten vom 25. Mai 1909 bis 25. Mai 1910. Chinadun setzung der einzelnen Häuser. Welche wiederum nach den darüber stehenden Häu­
herrscht vom 25. Mai 1910 bis 25. August 1911 (15 Monate), Schamasch regiert 19 sern zu beurteilen sind.
Monate vom 25. August 11 bis 25. März 1913. Adirit nur 8 Monate, vom 25. März Die 12 Häuser des Schicksals nennen die Angelegenheiten desselben. Die wich­
1915 bis 25. November 1913. Kukab 20 Monate, vom 25. November 13 bis 25. Juli tigsten sind immer die, die meiste Besetzung aufweisen. Das Verhältnis der Planeten
1915. Dann folgt Libunit mit 25 Monaten vom 25. Juli 15 bis 25. August 1917. zu einander im gegenseitigen Stärken Verhältnis ist mit zu berücksichtigen. Die soge­
Damit ist die Zeit des Hauptherrschers Chazur (Saturn) vorüber. nannten Aspekte spielen bei uns nur eine sehr untergeordnete Rolle. In Zweifelsfal­
len prüfen wir das gegenseitige Stärkenverhältnis der einzelnen Kabiren zueinander
Es folgt nun die Zeit des Hauptherrschers Gadd (Jupiter). Er regiert allein 12 Mo­ oder in ein und demselben Schicksalshause. Der stärkere Einfluß macht sich dann
nate, vom 25. August 1917 bis 25. August 1918. Dann folgt Chazur mit 30 Mona­ auch im Schicksal des Geborenen geltend.
ten, vom 25. August 18 bis 25. Februar 1921. Ihm folgt Chinadun mit 15 Monaten,
vom 25. Februar 1921 bis 25. Mai 1922. Schamasch mit 19 Monaten, vom 25. Mai Nun kommen die Anregungen zur Ausdeutung der Schicksalszeiten. Bevor der
1922 bis 25. Dezember 1923. Adirit mit 8 Monaten, vom 25. Dezember 1923 bis 25. Studierende die einzelnen Abschnitte der Zeiten untersucht, muß er sich vergewis­
August 1924. Kukab mit 20 Monaten, vom 25. August 1924 bis 25. April 1926. sern, wo und wie der betreffende Hauptherrscher im Schicksalsspiegel steht. Ob
Libunit mit 25 Monaten vom 25. April 1926 bis 25. Mai 1928. Tag- oder Nachtgeburt, Natur des Zeichens vom Standorte, Bedeutung des Hauses.
Dann ist auch diese Zeit des Hauptherrschers Gadd (Jupiter) vorüber. Alles, was er dort verheißt, wird er in der Zeit seiner Herrschaft verwirklichen, in
der er der Herrscher darüber ist.
Ihm folgt in der Herrschaft der Zeit Libunit (Mond). Libunit regiert allein 25 Mo­
nate, vom 25. Mai 1928 bis 25. Juni 1930. Dann folgt als Unterherrscher Chazur mit Günstiges oder Ungünstiges, Freude oder Leid, Glück oder Unglück, Emporkom­
je 30 Monaten vom 25. Juni 1930 bis 25. Dezember 1932. men oder Niedergang.
Chazur als Unterherrscher in der Zeit der Herrschaft der Libunit gibt lebensge­
fährdende Wirkungen. Aus diesem Grunde unterbrechen wir die weitere Ausrech­ Die Herrscher der Zeit
nung.
Chazur als Herr der Zeit
Als spätere Prüfungsaufgabe hat jeder Studierende das Schicksal dieses Beispiel­
Steht er in einem günstigen Zeichen oder Haus, so fördert er durch seine guten Ei­
geborenen zu deuten. Die hier niedergelegten Angaben sind sorgfältig zu prüfen und
genschaften den Geborenen.
die Einzelergebnisse zu einem Gesamtergebnis zusammenzufassen.
Steht er aber in ungünstigen Zeichen oder Häusern, so verschlechtert er das Ange­
gebene. Alles, was er verheißt, das verwirklicht er auch. Jedoch ist er einem Tagge­
borenen günstiger gesonnen, wie einem Nachtgeborenen.

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Gadd als Unterherrscher mildert die schlechten Einflüsse des Chazur und fördert
seine guten Einflüsse umso stärker. Hauptsächlich auch Taggeborene.
Chinadun als Herrscher der Zeit
Als Alleinherrscher verheißt er allergrößte Unternehmungslust. Viele Pläne wer-
Chinadun als Unterherrscher läßt den Geborenen aufatmen. Da sich die Einflüsse
den geschmiedet. Doch auch Unruhe und Gefahren.
beider Herrscher gegenseitig ausgleichen.
Chazur als Unterherrscher gibt Sorgen, Verzögerungen, Kummer, Verlangsamung
Schamasch als Unterherrscher bringt Zwischenfälle, Zänkereien und Kämpfe her­
des Ganzen.
vor. Hauptsächlich wegen Besitz- oder Vermögenssachen. Auch droht in dieser Zeit
das Ableben des Vaters oder der Verlust des Ansehens und der öffentlichen Ach­ Gadd als Unterherrscher bringt Glück, Geschäfte bringen Erfolg, Die Arbeiten
tung. mehren sich. Die Einnahmen steigen. Prozesse finden befriedigenden Abschluß.
Adirit als Unterherrscher gibt angenehme Zeit, solange sie die Zeit des Chazur Schamasch als Unterherrscher bringt große Gefahren und dauerndes Unglück,
mitbeherrscht, vielfach auch eine Wendung zum Schlechten. Widersetzlichkeiten drohen von Ar­
beitskollegen oder von Untergebenen.
Kukab als Unterherrscher erregt alte Kämpfe und Streitigkeiten aufs Neue.
Adirit als Unterherrscher gibt große Leidenschaftlichkeit, heftiges Liebesverlan­
Libunit als Unterherrscher bringt Krankheiten, Wassergefahren, Gerichtsstreitig­
gen und sehr starken Geschlechtstrieb.
keiten, Prozesse und sonstige Gefahren und Sorgen.
Kukab als Unterherrscher bringt Gefahren aus oder durch den Schriftenverkehr.
Ist der Mond jedoch am Tage der Geburt abnehmend, so verheißt er in dieser Zeit
Verurteilung wegen unlauterem Wettbewerb, Betrug oder Unterschlagung.
neben vielem Unglück auch den Tod.
Libunit als Unterherrscher zeigt eine gefahrenreiche Zeit, Fieber, Brandschaden,
Inhaftierung, Erwerbsverluste und Sorgen an.
Gadd als Herrscher der Zeit Mars und Mond in Oppositionsstellung im Schicksalsspiel deuten hier auf Le­
Er verwirklicht das, was er im Geburtsspiegel andeutet, in der Zeit seiner Allein­ bensgefahren.
herrschaft. Er bezeichnet Glück, Anerkennung und Freuden, Vermehrung des Ererb­
ten oder Erworbenen.
Chazur als Unterherrscher verursacht eigene Schäden durch schlechten Umfang,
Schamasch als Herrscher der Zeit
verfehlte Spekulation, Mangel und Verschlechterung der Einnahmen. Als Herr der Zeit bringt er Unheil, Gesundheitsstörungen und Erkrankungen.
Chinadun als Unterherrscher bringt einen vollständigen Wandel im bisherigen Le­ Chazur als Unterherrscher verheißt Tagegeborenen eine glückliche Zeit. Nachtge­
ben und Unternehmungen hervor. Die vorherige Beschäftigung wird mit einer ande­ borenen hingegen aber seuchenhafte Erkrankungen mit tödlichem Ausgang.
ren Tätigkeit vertauscht. Gadd als Unterherrscher gibt Wohlstand, würdiges Leben, Lebensfreude, Gesund­
Schamasch als Unterherrscher bringt die geheimsten Angelegenheiten und Dinge heit.
aus dem Leben des Geborenen zum Vorschein. Alle Unternehmungen schlagen auf Chinadun als Unterherrscher bringt Armut, Not, Vermögensverlust, Schwierigkei­
verschiedene Art und Weise um, und es gibt mancherlei Kummer. Taggeborene ten und Verurteilungen.
weniger, umsomehr aber Nachtgeborene.
Adirit als Unterherrscher zeigt günstigen Ausgang der Unternehmungen, aber auch
Adirit als Unterherrscher macht Lebensfreuden und Liebesabenteuer, meist außer­ Streitigkeiten in der Ehe oder mit der Geliebten an,
halb der Ehe.
Kukab als Unterherrscher gibt rege Geschäfte, vermehrte Einnahmen, allerdings
Kukab als Unterherrscher verursacht großen Gewinn aus Geschäftsuntemehmen. unter Anstrengungen und mancherlei Gefahren.
Große und ausgedehnte Freundschaften. Auf allen Gebieten ist Zunahme und Vor-
wärtskommen angezeigt.
Libunit als Unterherrscher gibt außerordentliches Glück. Not und Armut lassen Libunit als Unterherrscher richtet viele Verwirrungen an. Reichtum wird verloren
nach. Die Gesundheit bessert sich, Prozesse und Streitigkeiten bringen Erfolg. oder auch Armut in plötzlichen Reichtum umgewandelt.

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Adirit als Herrscher der Zeit Libunit als Herrscher der Zeit
Als Alleinherrscherin gibt sie regen Geschlechtstrieb, Liebesfreuden und Harmo­ Als Alleinherrscherin gibt sie mühsame Arbeit, vielfach aber auch den Tod.
nie. (Wenn der Mond zur Zeit der Geburt abnehmend war.)
Chazur als Unterherrscher gibt Sorgen, Kummer, Meinungsverschiedenheiten in Chazur als Her des Untereinflusses gibt Gefahren durch Erkrankungen oder
der Ehe. Oft auch Trennung der Ehe durch Ableben der Gattin oder Scheidung. Schiffbruch, den Tod. (Nur zunehmender Mond zur Zeit der Geburt mildert das
Gadd als Unterherrscher gibt frohe gute Zeiten. Nur sind darin Gehässigkeiten zu Leben.)
überwinden. Gadd als Unterherrscher gibt Fröhlichkeit, Wohlstand, Sorglosigkeit.
Chinadun als Unterherrscher gibt viel Ärger, Sorgen, Kummer und Schmerzen. Chinadun als Unterherrscher gibt schweren Kampf, Streitigkeiten, Lebensgefah­
Die Leidenschaften werden aufgepeitscht, und es kommen oft auch gerichtliche ren, Unfälle, Unglücke, Unzufriedenheit der Arbeitnehmer.
Klagen wegen der Folgen vor, oft auch Perversitäten.
Schamasch als Unterherrscher gibt Brandschaden, Verbrennungen, Explosionsge­
Schamasch als Unterherrscher gibt Trennung von Tisch und Bett der Ehegenos- fahren, Fiebererkrankungen.
sin(-genossen), Wanderlust und Erbschaftsverluste.
Adirit als Unterherrscher gibt Zwistigkeiten, Veränderungen in Liebschaften oder
Kukab als Unterherrscher gibt Fröhlichkeit, Freude, gesicherten Lebensunterhalt, Ehe, Erbschaftseinbussen. Läßt aber auch Gewinne auf andere Art und Weise zu­
guten Geschäftsgang. kommen.
Libunit als Unterherrscher gibt viel Schaden und Unglück. Kukab als Unterherrscher gibt große Körperschwäche, Gesundheitsstörungen, Ge­
dächtnisschwäche .
Kukab als Herrscher der Zeit
Als Alleinherrscher gibt er viel Gutes und Glück und läßt alle Geschäfte gelingen. Diese Anregungen sind nun mit den Eigenschaften der einzelnen Regenten der
Zeitjahre zusammen zu betrachten, um ein klares Bild über den Verlauf des Schick­
Chazur als Unterherrscher bezeichnet den Tod der Hausangestellten, der Eltern, sales zu erhalten.
Verwandten, infolge Unglücks.
Die astromagisch-astronomische Berechnungsweise zeigt die Auswirkungen der
Gadd als Unterherrscher gibt Ruhe, gleichmässigen Geschäftsgang, Anerkennung, kosmischen Energien auf die Erdzone und dieses Wissen kann durch vorstehende
Steigerung des Ansehens. Anleitung auf die Beobachtung des Schicksales verwendet werden.
Chinadun als Unterherrscher gibt große Feindschaften, Anklagen, Prozesse vieler­
lei Art, große Gehässigkeiten von Neidern.
Schamasch als Unterherrscher gibt große Beunruhigung und Verluste, namentlich
Erbschaften.
Adirit als Unterherrscher gibt unruhige Zeit, gewinnreiche Geschäfte, anhaltendes
Glück.
Libunit als Unterherrscher gibt große Sorgen und schwere Krankheiten, seelische
Apathie und Geistesschwäche.

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