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Fern-Tableau

mit Grafik-ABE

AEG Power Supply Systems GmbH


Abteilung: PSS T4 / E1
Name: Hitzegrad / Peck
Änderung: 04
Datum: 20.04.2000

Betriebsanleitung
8000001276 BAL, de
Fern-Tableau mit Grafik-ABE

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung.............................................................................. 3
2 Paketinhalt und technische Daten ...................................... 3
3 Installationshinweise ........................................................... 4
4 Bedienung des Fern-Tableaus ............................................ 8
4.1 Aufbau der Grafik-ABE........................................................... 8
4.2 Signalisierung der LEDs und des akustischen Signalgebers .. 8
4.3 Quittierung des akustischen Signalgebers ............................. 8
4.4 Inbetriebnahme ...................................................................... 9
4.5 Menüaufbau ........................................................................... 9
4.5.1 Menübaum ............................................................................. 9
4.5.2 Allgemeines ......................................................................... 10
4.5.3 Hauptmenü .......................................................................... 11
4.5.4 Betriebsanzeige ................................................................... 11
4.5.5 Gesamtbetriebsanzeige bei Parallelanlagen ........................ 13
4.5.6 Gesamtbetriebsanzeige bei mehreren Einzelgeräten ........... 14
4.5.7 Status/Meßwerte .................................................................. 14
4.5.8 Blockierung .......................................................................... 14
4.5.9 Störungshistorie ................................................................... 14
4.5.10 Einstellungen ....................................................................... 15
4.5.11 Information ........................................................................... 15
4.5.12 Service................................................................................. 15
4.5.13 Hilfe ..................................................................................... 15
5 RS-232C mit VT-100 Emulation ......................................... 16
5.1 Serielle Schnittstelle............................................................. 16
5.2 Installation und Einstellung des Terminals ........................... 16
5.3 Bedienung des Terminals..................................................... 17
5.4 VT-100 Bildschirmseite ........................................................ 18
5.5 VT-100 Emulation bei USV-Parallelsystemen ...................... 19
5.6 Modemsteuerung ................................................................. 19
5.7 Installation und Konfiguration für Modembetrieb .................. 20

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Fern-Tableau mit Grafik-ABE

1 Einleitung
Das Fern-Tableau ist eine abgesetzte Klartextanzeige in einem
separatem Tisch- /Wandgehäuse für die USV-Reihen Protect-
1.xxx/33, CompuSave, Protect-4 und Protect-5. Sie ist für Einzel-
sowie Parallelanlagen und für mehrere Einzelgeräte
unterschiedlichster Gerätereihen geeignet. Es werden eine Vielzahl
von Statusmeldungen und Meßwerte der USV auf einer LCD
dargestellt. Der globale Status der Anlage wird durch 3 LEDs
signalisiert. Alarme werden über den akustischen Signalgeber und
eine blinkende Anzeige in der LCD signalisiert. Die Bedienung gleicht
der Grafik-ABE im USV-Gerät. Über das Fern-Tableau lassen sich
die Stromrichter nicht steuern und parametrieren. Zusätzlich ist eine
VT-100 Emulation über eine integrierte RS-232C vorhanden. Mit
einem Terminal oder Terminalprogramm lassen sich alle relevanten
Daten der USV auf einer Bildschirmseite darstellen. Somit ist es
möglich, die USV-Systeme ohne besondere Rechner-Software zu
überwachen, da jedes Betriebssystem ein Terminalprogramm besitzt,
bzw. auf dem Shareware-Markt (Internet) kostenlos zur Verfügung
gestellt wird. IBM benutzt die VT-100 Emulation, um Endgeräte in
ihren Side Manager*R bzw. RZ-Technik*R einzubinden; [*R
Eingetragenes Warenzeichen von IBM].

2 Paketinhalt und technische Daten


Das Paket beinhaltet folgende Baugruppen:
1 x Fern-Tableau
1 x Steckernetzteil
2 x Befestigungslaschen für Wandmontage
1 x D-Sub. 9 pol. Stecker (Buchse)
1 x CAN-Bridge zum Einbau in die USV
4 x Leiterkartenhalter aus Kunststoff
1 x Schirmklemme
1 x Betriebsanleitung (diese)

Abmessungen: 370x190x38 mm
Distanz zur USV: < = 1000 m
CAN-Kabelbezeichnung: Unitronic-BUS LD
2x2x0,22 geschirmt
Steckernetzteil: 6 V DC; 1,5 W

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3 Installationshinweise
Sie haben die Möglichkeit das Fern-Tableau als Tischgerät zu
verwenden oder an die Wand zu montieren. Bei Wandmontage
benötigen Sie die beiliegenden Befestigungslaschen.
Die Entfernung zwischen USV und Fern-Tableau darf 1000m nicht
überschreiten. Neben dem Paket Fern-ABE ist die CAN-Bus
Datenleitung und eine USV-Steckdose 230V erforderlich.

Die CAN-Bridge ist in der USV zu installieren; siehe Bild 1 (Die


Position der Leiterkarte entnehmen Sie bitte der Betriebsanleitung der
USV). Hierfür benötigen Sie die vier mitgelieferten Leiterkartenhalter.
Um die CAN-Bridge in der USV zu installieren, braucht sie nicht
ausgeschaltet oder außer Betrieb genommen werden. Öffnen Sie die
USV und stecken die Leiterkartenhalter in die vorgesehenen
Positionen, um dann die CAN-Bridge hier einzurasten.
Das CAN-Bus-System muß an den Enden mit einem 120R-
Widerstand abgeschlossen werden. Hierzu sind auf der CAN-Bridge
und auf der Grafik-ABE DipFix-Schalter angebracht, über die die
Widerstände eingelegt werden. Der DipFix-Schalter auf der Grafik-
ABE ist standardmäßig geschlossen und muß nur bei speziellen
Buskonfigurationen verändert werden. Der Schalter auf der CAN-
Bridge (S50) am Ende der Leitung muß eingelegt werden.

X1 A27
CAN-Bridge

S50 X52 X50 X51


1-3

CAN-Bus-Leitung
OFF OFF

Schirmklemme
X1 X2 X3 X4

Bild 1 CAN-Bridge in USV

Öffnen Sie den Kabelkanal und stecken bitte den 10 poligen


Flachbandstecker mit der Bezeichnung A27 auf den Stecker X1 der
CAN-Bridge.

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Bei Wandmontage des Fern-Tableaus benötigen Sie Dübel der


Größe 6 sowie Rundkopfschrauben 4x45 mm. Die
Befestigungslöcher müssen in einem Abstand von 346 mm gebohrt
werden.
Verlegen Sie die CAN-Bus-Leitung von der USV zum Fern-Tableau
und schließen es laut Tabelle an die CAN-Bridge an.
Anschlußbelegung:
Combicon 9 pol. D-Sub Bezeichnung Farbkennung
CAN-Bridge Fern-ABE
A27-X51:1 X1:3 GND weiß+braun
A27-X51:2 X1:2 Daten gelb
A27-X51:3 X1:7 Daten grün

Tabelle 1 Anschlußbelegung

Leitung

19,5
12
6

Bild 2 Schirmanschluß

Der Schirm der Leitung wird über die mitgelieferte Schirmklemme auf
das Gehäusepotential der USV gelegt.
Der Mantel der Leitung muß an der Stelle, wo die Befestigung über
die Klemme erfolgen soll, ca. 20mm entfernt werden. Je nach USV-
Typ sind für die Befestigung Aussparungen im Blech oder eine
Kupferschiene am Gehäuse im Bereich der Datenleitungsanschlüsse
im unteren Teil des Gerätes vorgesehen.

Achtung:
Bei der Installation der Schirmklemme ist auf guten Kontakt zwischen
Klemme – Leitungsschirm – USV-Gehäuse zu achten.

Auf der Seite des Fern-Tableaus müssen Sie D-Sub. 9 polig


den beiliegenden 9 pol. D-Sub. Stecker
1 5
anlöten; siehe Tabelle und nebenstehende
6 9
Zeichnung.
Lötseite

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Verbinden Sie nun das Fern-Tableau mit dem Stecker X1 und


schalten die Stromversorgung (Kabel des Steckernetzteiles in das
Ferntableau stecken und das Steckernetzteil in die USV-Steckdose
setzen) ein; siehe Bild 3.

X3 X1

Bild 3: Fern-Tableau

Das Ferntableau startet mit einem Selbsttest und baut eine


Kommunikation mit der USV auf. Bedienung und Einstellungen
ersehen Sie bitte aus dem Abschnitt 4.

Sie haben die Möglichkeit bis zu vier Fern-Tableaus an eine USV


anzuschließen. Die Abschlußwiderstände müssen an den
Leitungsenden eingelegt werden. Die Strecke der Busleitung
zwischen dem ersten Busteilnehmer, z.B. USV, und letztem
Busteilnehmer, Fern-Tableau 4, darf 1000 m nicht überschreiten;
siehe Bild 4.

OFF OFF

X1 X2 X3 X4

Bild 4 Vier Fern-Tableaus an einer USV

Ebenso ist es möglich, mit einem Fern-Tableau ein paralleles USV-


System zu administrieren. Hierfür benötigen Sie zusätzlich in jeder
USV eine CAN-Bridge (Fragen Sie bitte Ihren Lieferanten).

Installieren Sie jeweils die CAN-Bridge in die USV-Geräte wie oben


beschrieben. Die Verdrahtung der CAN-Bridgen untereinander,
entnehmen Sie bitte der folgenden Tabelle.

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A27- A27- A27- A27- Fern- Bezeich- Farb-


USV 1 USV 2 USV 3 USV 4 Tableau nung kennung
X51:1 X50:1 GND weiß+braun
X51:2 X50:2 Daten gelb
X51:3 X50:3 Daten grün
X51:1 X50:1 GND weiß+braun
X51:2 X50:2 Daten gelb
X51:3 X50:3 Daten grün
X51:1 X50:1 GND weiß+braun
X51:2 X50:2 Daten gelb
X51:3 X50:3 Daten grün
X51:1 X1:3 GND weiß+braun
X51:2 X1:2 Daten gelb
X51:3 X1:7 Daten grün
Tabelle 2 Parallelsystem mit vier USV-Geräten und einem Fern-Tableau

Der Schirm der Leitung zwischen den CAN-Bridges wird wie oben
beschrieben an beiden Enden auf Gehäusepotential angeschlossen.

Achtung:
Hierbei ist darauf zu achten, daß die USV-Geräte korrekt verbunden
und geerdet sind, damit keine Ausgleichsströme über den Schirm der
Datenleitung fließen!

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4 Bedienung des Fern-Tableaus

4.1 Aufbau der Grafik-ABE


1 2 3 4

Bild 5 ABE

1 LED’s: rot, gelb, grün (von oben)


2 LCD-Anzeige
3 allgemeine Funktionstasten
4 ENTER-Taste

4.2 Signalisierung der LEDs und des akustischen Signalgebers


rote LED blinkend: Anlagen-Störung => Service erforderlich
gelbe LED blinkend: selbstquit. Störungen/Meldungen, außerge
wöhnliche Anlagenzustände
grüne LED blinkend: Verbraucher wird über das EUE-Netz
versorgt
grüne LED statisch an: Verbraucher wird vom WR versorgt

akust. Signalgeber ein: dringende Meldungen und Anlagen-


Störungen

4.3 Quittierung des akustischen Signalgebers


Der akustische Signalgeber kann über die Tastatur quittiert werden.
In der Betriebsanzeige ist hierfür speziell eine Taste vorgesehen, die
durch ein Hupensymbol auf der LCD-Anzeige angezeigt wird. In allen
anderen Menüs wird über einen beliebigen Tastendruck quittiert.
Erhöht sich die Anzahl der Meldungen oder Störungen wird die
Quittierung aufgehoben.
Über ein Einstellmenü kann der akustische Signalgeber generell
gesperrt oder freigegeben werden.

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4.4 Inbetriebnahme
Nach dem Power-Up-Reset erfolgt ein Selbsttest der Anzeige- und
Bedieneinheit, der über durchlaufendes LED-Aufblinken und über das
Display angezeigt wird. Ein Statusbalken signalisiert die Dauer des
Selbsttestes, die je nach Anlagenkonfiguration unterschiedlich lang
sein kann.
Im Anschluß an den erfolgreichen Test wird bei der ersten
Inbetriebnahme der ABE zur Sprachenauswahl verzweigt. Hier
können für die LCD-Anzeige verschiedene Sprachen angewählt
werden, die als landestypische Abkürzung dargestellt werden. Die
aktuell angewählte Sprache wird invers angezeigt.
Die allgemeinen Tasten dienen hier zur Anwahl einer Sprache. Die
Bedeutung der Tasten wird im rechten Teil des Displays symbolisch
angezeigt. Über die ENTER-Taste wir die angewählte Sprache
geladen und zum Hauptmenü verzweigt.
Um internationalen Anforderungen zu genügen, werden die Menüs
bis zum Hauptmenü in englisch angezeigt.

4.5 Menüaufbau

4.5.1 Menübaum

Power on

Selbsttest

Sprache

Hauptmenü

Betriebsanzeige Blockierung Störungshistorie Einstellungen Information Service Hilfe

Status / Meßw.-
GR-Netz Kontrast
Auswahl

GR-Netz Batterie Sprache

Batterie GR Echtzeit

GR EUE-Netz Akust. Signal.

EUE-Netz EUE

EUE WR

WR

Nur bei Erstinbetriebnahme

Wird aus allen Menüs nach einer best. Zeit automatisch angesprungen;
bei Parallelanlagen besteht das Menü aus einer Gesamtbetriebsanzeige
und Einzelbetriebsanzeigen

Bild 6 Menübaum

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4.5.2 Allgemeines
Die Menüs sind gleich aufgebaut. An der rechten LCD-Seite werden,
jeweils durch einen Strich von der restlichen Anzeige getrennt, die 4
allgemeinen Funktionstasten dargestellt.
Die Symbole in den Tasten stellen die Funktionen der Tasten dar.
Folgende Symbole können angezeigt werden:

Akustischen Signalgeber quittieren

Cursor / Wert / Scrollen nach oben

Cursor / Wert / Scrollen nach unten

Cursor nach rechts

Cursor nach links

Status / Meßwerte - Menü

Hilfe - Menü

Bild 7 Tastenerklärung

Auf der restlichen Anzeige werden je nach Menüart anwählbare


Untermenüs, einstellbare Werte oder Status/Meßwerte/Daten
angezeigt. Generell werden alle anwählbaren Display-Positionen
durch Einrahmungen signalisiert. Invers dargestellte Anzeigenteile
geben die aktuelle Cursor-Position an.
Die ENTER-Taste wird zur Bestätigung von ausgewählten
Untermenüs und Steuerfunktionen und zur Bestätigung eingestellten
Werte benutzt. Untermenüs werden durch die ENTER-Taste wieder
verlassen.

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4.5.3 Hauptmenü
Cursorposition

Betriebsanzeige Blockierung
Stör.-Historie Einstellungen
Information Service
Mo 01.Jan.00 00:00

Bild 8 Hauptmenü

Das Hauptmenü bildet nach der Inbetriebnahme die oberste


Menüebene, d.h. von hier aus können weitere Untermenüs
aufgerufen werden und bis hier kann wieder zurückgekehrt werden.
Im Hauptmenü kann der Cursor mit den beiden mittleren Tasten
bewegt und damit die Untermenüs ausgewählt werden. Mit der
ENTER-Taste wird ein ausgewähltes Untermenü aufgerufen.
Die unterste Taste beinhaltet das Menü „Hilfe“, in dem alle möglichen
Tastatursymbole beschrieben werden.
In der untersten Zeile wird die aktuelle Echtzeit angezeigt, die in
einem Einstellmenü korrigiert werden kann.

4.5.4 Betriebsanzeige
Die Betriebsanzeige wird aus allen Menüs automatisch aufgerufen,
wenn eine bestimmte Zeit lang keine Tastaturbetätigungen mehr
erfolgt sind. Nach weiteren Minuten ohne Tastendruck wird die LCD-
Hintergrundbeleuchtung (falls vorhanden) ausgeschaltet. Bei einer
erneuten Tastenbedienung wird die Hintergrundbeleuchtung wieder
eingeschaltet.
Die Betriebsanzeige besteht aus 3 Teilen. Der linke Teil zeigt den
Gerätezustand in einem Pictogramm an. Hier werden die einzelnen
Gerätekomponenten als Symbole dargestellt. Bei Meldungen und
Störungen in einer Komponente blinkt das entsprechende Symbol.
Außerdem wird der aktuelle Energiefluß über ausgefüllte Balken
signalisiert.
Der mittlere Teil beinhaltet die wichtigsten Meßwerte des Gerätes.
Die Werte werden in digitaler und analoger Form angezeigt, und
variieren je nach Gerätekonfiguration.
Im rechten Teil wird die aktuelle Tastenbelegung angezeigt. Hier
können die Stromrichter je nach Gerätezustand ein- und
ausgeschaltet werden, falls eine Bedienung nicht blockiert ist. Bei
Meldungen und Störungen kann der akustische Signalgeber quittiert
werden.
Durch Druck der untersten Taste kann zu den Status-/Meßwerte-
Menüs der einzelnen Gerätekomponenten verzweigt werden. Hier
können detaillierte Gerätedaten abgefragt werden.

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Je nach Gerätetyp variiert der Menüaufbau!

Die Betriebsanzeige einer 3-phasigen USV:

Ausl. L1-L3 Batt.


[%] [min]

110 100 10 10

Bild 9 Betriebsanzeige einer 3-phasigen USV

Bei der USV wird die Auslastung der 3 Phasen (bei einphasigen USV
1 Phase) in Prozent und die Überbrückungszeit als wichtigste
Gerätemeßwerte angezeigt.

Die Betriebsanzeige eines 1-phasigen Inverters:

Ausl.
[%]

100

Bild 10 Betriebsanzeige eines 1-phasigen Inverters

Betriebsanzeige der USV mit eingelegter Handumgehung:

Bild 11 Betriebsanzeige der USV mit eingelegter Handumgehung

Bei eingelegter Handumgehung wird das Gerät vom Verbraucher


getrennt. Der Verbraucher wird direkt vom Netz versorgt. Ein
zusätzlicher Pfeil signalisiert diesen Zustand.

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4.5.5 Gesamtbetriebsanzeige bei Parallelanlagen


Ist das Fern-Tableau an einer USV-Parallelanlage angeschlossen,
wird der Status der Anlage in zusammengefaßter Form in einem
zusätzlichem Gesamtbetriebsanzeigenmenü dargestellt. In der linken
Hälfte wird der globale Zustand der Einzelgeräte in dem
Gesamtverbund der Anlage dargestellt. Die rechte Häfte des Displays
zeigt die Auslastung der Anlage pro Phase redundanzgradabhängig
und die geringste Überbrückungszeit der Geräte an.

Gesamtbetriebsanzeige bei einem 4er-Parallelbetrieb:

Ausl. L1-L3 Batt.


[%] [min]

110 100 10 10

Bild 12 Gesamtbetriebsanzeige bei einem 4er-Parallelbetrieb

Der obere Balken signalisiert das Eingangsnetz der untere das


Verbrauchernetz. Die Symbole im USV-Symbol signalisieren den
Betriebszustand der Einzel-USV. Bei einem Gerätefehler blinkt die
Gerätenummer.
Folgende Symbole können angezeigt werden:

Wechselrichterbetrieb

Batteriebetrieb

Netz - Betrieb

Gleichrichter ein

Bild 13 Symbole

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4.5.6 Gesamtbetriebsanzeige bei mehreren Einzelgeräten


Wird das Fern-Tableau an mehrere Einzelgeräte angeschlossen, wird
der Status der Anlage ebenfalls in zusammengefaßter Form in einem
zusätzlichem Gesamtbetriebsanzeigenmenü dargestellt. Abweichend
zur Betriebsanzeige bei Parallelanlagen werden hier separate
Einzelgeräte ohne zusammengefaßte Meßwerte angezeigt. Die
Symbolik der Einzelgeräte entspricht der bei Parallelgeräten unter
4.5.5.
Gesamtbetriebsanzeige bei 4 Einzelgeräten:

1 2 3 4

Bild 14 Gesamtbetriebsanzeige bei 4 Einzelgeräten

4.5.7 Status/Meßwerte
Über die Betriebsanzeige gelangt man über die unterste Taste
„Status/Meßwerte“ in ein Auswahlmenü, wo alle Gerätekomponenten
verbal angezeigt werden. Hier können die einzelnen Komponenten
angewählt werden, um weitere Status/Meßwerte abzufragen. Bei
Meldungen und Störungen blinken die Komponenten analog zur
Pictogrammanzeige in der Betriebsanzeige.
Die Status/Meßwerte-Menüs der einzelnen Geräteteile bestehen
jeweils aus einem Status-Menü, in dem der Zustand im Klartext
angezeigt wird, und aus einem Meßwerte-Menü, in dem die
momentanen Meßwerte der Gerätekomponente als digitale Werte
angezeigt werden.
Zwischen den beiden Menüs kann über die angezeigte Taste
gewechselt werden. Mit der ENTER-Taste gelangt man wieder zum
Auswahlmenü.
Der Gleichrichter und der Wechselrichter können in ihren
Status/Meßwerte-Menüs ein- und ausgeschaltet werden. Außerdem
können Störungen im Gleichrichter, Wechselrichter, in der EUE und
Batterie hier quittiert werden!
Voraussetzung hierfür ist, daß die Bedienung nicht blockiert ist.

4.5.8 Blockierung
(Beim Fern-Tableau nicht implementiert.)

4.5.9 Störungshistorie
Störungsverläufe in den einzelnen Steuerungen und Netzen werden
gespeichert und können über das Menü Störungs-Historie für die
einzelnen Gerätekomponenten abgefragt werden.

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4.5.10 Einstellungen
Für die ABE können einige Parameter eingestellt werden.
Die Einstellung erfolgt in entsprechenden Untermenüs:
• LCD-Kontrast
• Sprache
• Echtzeit
• Akustischer Signalgeber

4.5.11 Information
In diesem Menü können Informationen über Art und Versionen des
Gerätes abgefragt werden.

4.5.12 Service
(Beim Fern-Tableau nicht implementiert.)

4.5.13 Hilfe
Im Hilfe-Menü (im Hauptmenü über die Taste mit dem Fragezeichen
anwählbar) kann die Bedeutung der Tastatursymbole abgefragt
werden.

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5 RS-232C mit VT-100 Emulation

5.1 Serielle Schnittstelle


Das Fern-Tableau besitzt eine RS-232C Schnittstelle zur
Kommunikation mit einem Terminal oder Terminalprogramm. Die
Schnittstelle ist auf den Stecker X3 als 9 poliger D-Sub.-Stecker
herausgeführt. Über das Terminalprogramm lassen sich alle
relevanten Daten der USV auf dem Bildschirm darstellen. Dabei
steuert das Fern-Tableau über das VT-100 Protokoll das Terminal
bzw. Terminalprogramm. Mit dieser Kommunikation ist es möglich,
die USV in den Side Manager R von IBM einzubinden ( R Side
Manager ist ein eingetragenes Warenzeichen von IBM).

5.2 Installation und Einstellung des Terminals


Für die Verbindung des Terminals benötigen Sie eine Datenleitung
mit einer 1:1-Verbindung; fragen Sie Ihren Lieferanten.

Folgende Pins werden benötigt:


Pin 2; Pin 3; Pin 4; Pin 5; Pin 7.
Die maximale Länge der Datenleitung sollte 15m nicht überschreiten.
Müssen größere Distanzen überbrückt werden, benötigen Sie ein
spezielles Verstärker-Kit; fragen Sie Ihren Lieferanten.
Verbinden Sie die COM-Schnittstelle Ihres Terminals über die
Datenleitung mit dem Stecker X3 des Fern-Tableaus.

X3 X1

Bild 15 Fern-Tableau

Das Terminal benötigt folgende Einstellungen:

COM-Port: z.B.: COM 1


Übertragungsrate: 9600
Datenbits: 8
Stoppbits: 1
Parität: keine
Terminal-Emulation: VT-100 (ANSI)
Lokales Echo: ausgeschaltet

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5.3 Bedienung des Terminals


Nachdem Sie die Verbindung zwischen Fern-Tableau und Terminal
erstellt haben, Können Sie das Terminal einschalten. Mit Betätigen
der Taste <ENTER> starten Sie die VT-100 Emulation und es
erscheint die Passwort-Eingabe; siehe Bild 16. Sollte die Frage nach
dem Passwort nicht erscheinen, prüfen Sie bitte die Verbindung und
die Terminaleinstellungen.
Die ABE ist standardmäßig auf direkte Verbindung zum Terminal
eingestellt. Wenn trotz korrekter Verbindung und Terminaleinstellung
keine Kommunikation aufgebaut werden kann, muß die ABE-
Konfiguration ggf. überprüft werden; siehe „Installation und
Konfiguration für Modembetrieb“.

Pa s s wo r d : *** *

Bild 16 Start der VT-100 Emulation

Nach Eingabe des Passwortes [1201] erscheint eine ganze


Bildschirmseite mit allen relevanten Daten des Gerätetyps. Bild 17
zeigt den Bildschirmaufbau bei einer dreiphasigen USV. Nach dem
Aufbau der Seite werden nur noch die sich ändernden Daten
übertragen.
AEG UPS: Protect
IDENT NO: 82500123/001
FIRMWARE VERSION: CP1XX016
LOCATION.: AEG PSS E1-BE Gebäude 1
*****************************************************
UPS STATUS: Inverter Operation
*****************************************************
RECTIFIER STATUS.: Ok
RECTIFIER MAINS: Ok
RECT. MAINS VOLT: 400V 400V 400V
*****************************************************
LAST BATTERY TEST: Ok
STANDBY TIME: 20Min
BATTERY CAPACITY: 100%
TEMPERATURE: 21.0Grd C
*****************************************************
INVERTER STATUS: Ok
INVERTER LOAD: 100% 100% 100%
INVERTER CURRENT: 174A 174A 174A
*****************************************************
BYPASS STATUS: Ok

Bild 17 VT-100 Bildschirmaufbau

Mit der Tasten-Kombination <Shift> <E> wird die VT-100 Emulation


beendet und man kann das Terminal ausschalten. Über die Tasten
Kombination <Shift> <L> können Sie den Standort der Anlage
eingeben. Die maximale Anzahl der Zeichen ist auf 55 begrenzt. Mit
der Taste <ESC> können Sie den Vorgang abbrechen und mit der
Taste <ENTER> die eingegebene Zeichenkette speichern. Zum
Testen, ob die Verbindung zwischen USV und Terminal vorhanden
ist, können Sie mit der Tasten-Kombination <Shift> <T> einen
Kommunikationstest ausführen. Wenn die Verbindung steht, muß ein
Ok in der untersten Bildschirmzeile erscheinen. Wenn nicht müssen
Sie die Verbindung zur USV sowie Ihr Terminal überprüfen.

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5.4 VT-100 Bildschirmseite


Die Bildschirmseite ist in sechs Abschnitte aufgeteilt; siehe Bild 17.
Diese Monitorseite zeigt alle Statusmeldungen und Meßwerte der
USV in englischer Sprache an.
1.Der allgemeine Teil zeigt:
USV-Typ [AEG UPS]
Geräte-Nummer [IDENT NO]
Firmware-Version [FIRMWARE VERSION]
Standort der USV [LOCATION]
2. Der USV-Status [UPS STATUS] zeigt die Betriebsart der
Anlage:
Wechselrichter-Betrieb [Inverter Operation]
Batterie-Betrieb [Battery Operation]
Netz-Betrieb [Bypass Operation]
Ausgeschaltet [Off]
3. Der Gleichrichterteil zeigt:
Gleichrichterstatus [RECTIFIER STATUS]
mit folgenden Zuständen: Ok [Ok]
Fehler [Fault]
Ausgeschaltet [Off]
Gleichr.-Netzstatus [RECTIFIER MAINS]
mit folgenden Zuständen: Ok [Ok]
Fehler [Fault]
Gleichr.-Netzspannung [RECT.MAINS VOLT] inV
4. Der Batterieteil zeigt:
Testergebnis der Batt. [LAST BATTERY TEST]
mit folgenden Zuständen: Ok [Ok]
Fehler [Fault]
Momentane Überbrückungszeit [STANDBY TIME] in Minuten
Batterie-Kapazität [BATTERY CAPACITY] in %
Temperatur [TEMPERATURE] in Grad
Celsius
5. Der Wechselrichterteil zeigt:
Wechselrichterstatus [INVERTER STATUS]
mit folgenden Zuständen: Ok [Ok]
Fehler [Fault]
Ausgeschaltet [Off]
Zusätzlich: Lüfterfehler [Fan Fault]
Überlast [Overload]
Wechselrichterlast [INVERTER LOAD] in %
Wechselrichterstrom [INVERTER CURRENT]
in A (true rms)
6. Der Bypass-Teil zeigt:
Status [BYPASS STATUS]
mit folgenden Zuständen: Ok [Ok]
Fehler [Fault]
Blockiert [Blocked]

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5.5 VT-100 Emulation bei USV-Parallelsystemen


Bei Einsatz des Fern-Tableaus für USV-Parallelsysteme haben Sie
die Möglichkeit, alle relevanten Daten jeder USV über ein Terminal
oder Terminalprogramm zu überwachen. Die Handhabung der
Installation und die Bedienung des Terminals ersehen Sie in den
Abschnitten 5.1 bis 5.4.
Nach erfolgreicher Inbetriebnahme und Eingabe des Passwortes
werden die Daten der ersten USV aus dem Parallelsystem auf der
Bildschirmseite dargestellt. Wird nun nochmals die Taste <ENTER>
betätigt, werden die Daten der zweiten USV aus dem Parallelsystem
dargestellt. In der obersten Zeile, hinter AEG-UPS erkennen Sie, mit
welcher USV Sie gerade kommunizieren; siehe Bild 18.
AEG UPS..NO.2: Protect
IDENT NO: 82500123/002
FIRMWARE VERSION: CP1XX016
LOCATION: AEG PSS E1-BE Gebäude 1
*****************************************************
UPS STATUS: Inverter Operation
*****************************************************
RECTIFIER STATUS: Ok
RECTIFIER MAINS: Ok
RECT. MAINS VOLT: 391V 398V 402V
*****************************************************
LAST BATTERY TEST: Ok
STANDBY TIME: 20Min
BATTERY CAPACITY: 100%
TEMPERATURE: 21.0Grd C
*****************************************************
INVERTER STATUS: Ok
INVERTER LOAD: 75% 42% 78%
INVERTER CURRENT: 124A 78A 112A
*****************************************************
BYPASS STATUS: Ok

Bild 18 VT-100 Bildschirmaufbau bei einem USV-Parallelsystem

5.6 Modemsteuerung
Die RS-232C hat eine Modemsteuerung inplementiert; d.h. die
gesamte Modembehandlung wird durch die ABE ausgeführt. Somit
besteht die Möglichkeit die USV über das Telekomnetz zu
überwachen. Über entsprechende Einstellungen kann die ABE auch
automatisch einen Teilnehmer anrufen und die Daten übertragen.
Zur Kommunikation werden entsprechende Baugruppen benötigt;
fragen Sie bitte Ihren USV-Lieferanten.

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Fern-Tableau mit Grafik-ABE

5.7 Installation und Konfiguration für Modembetrieb


Für die USV benötigen Sie:
• ein Modempaket
• ein spezielles Modemkabel
• eine 230V Steckdose für die Modemversorgung
• eine TAE-Steckdose der Telekom
Für die Gegenstation benötigen Sie:
• einen PC mit Terminalprogramm
• ein Modempaket
• eine TAE-Steckdose der Telekom
Für die Konfiguration benötigen Sie:
• ein Terminal oder PC mit Terminalprogramm
• eine Datenleitung

Um die RS-232C in den Modembetrieb zu bringen, schließen Sie bitte


ein Terminal oder PC mit Terminalprogramm an; siehe Abschnitt 5.2
„Installation und Einstellung des Terminals“. Schalten Sie das
Terminal ein und führen einen PowerUp-Reset der Grafik-ABE durch
Abziehen und wieder Aufstecken des Steckers X1 an der Grafik-ABE
durch. Nach Selbstest und Initialisierung erscheint auf dem Terminal
ein Hinweis; Bild 19.

Pr es s E NT ER f or c onf igur atio n

Bild 19

Innerhalb 30 Sekunden müssen Sie die Taste <ENTER> betätigt


haben um in das Konfigurationsmenü zu gelangen, ansonsten wird
die vorher gespeicherte Funktion aktiv.
******************************************************
VT100-Emulation for UPS AEG PSS GmbH
******************************************************
Current VT100 parameter:
--------------------------
(a) VT100-Emulation: direct connect
(b) Reset / DSR active: atz/&s0
(c) Initialication string: AT S0=0 E0 V0 X0 &K4
(d) Dial string: ATDT 0 01234 567 890
(e) Service call:
(f) Transfer datalog: no
(g) Modem phone no: 1234
(h) MODEM OK: 0
(i) MODEM CONNECT 9600: 1
(j) MODEM RING: 2
(k) MODEM NO CARRIER: 3
(l) MODEM ERROR: 4
(m) MODEM NO DIALTONE: 6
(n) MODEM BUSY: 7
(o) MODEM NO ANSWER: 8
(p) Modem default values:
************************************************
Selection:
<a-l>=Configuration, <ESC>=Break, <ENTER>=Save

Bild 20

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Fern-Tableau mit Grafik-ABE

Im Konfigurationsmenü können Sie die Emulation, alle Parameter für


Ihr Modem, eine Quelle-/Ziel-Rufnummer und die Triggereinstellung
für automatischen Ruf einstellen.
In der untersten Zeile des Bildschirmes werden die entsprechenden
Hilfen und Einstellmöglichkeiten angezeigt. Um eine Funktion zu
aktivieren, müssen Sie jeweils den entsprechenden Buchstaben <a-
p> wählen und die in der untersten Zeile dargestellte Auswahl
eintragen.
Die voreingestellten Werte für das Modem sind auf das von der AEG
zugelassene Modem abgestimmt. Bei Benutzung eines eigenen
Modems müssen Sie im Handbuch Ihres Modems nachlesen und die
entsprechenden Parameter über das Menü einstellen.
Die AEG PSS nimmt bei Benutzung eines Fremdfabrikats keine
Gewähr auf die richtige Funktion der Kommunikation.
Mit der Taste <ESC> wird die Konfiguration ohne Speichern der
neuen Werte verlassen, bzw. eine spezielle Eingabe verworfen.
Erforderliche Einstellungen sind:
(a): VT100-Emulation: direct connect <=> modem connect
Auswahl zwischen direkter Terminalanbindung und
Modemanbindung.
Bei ‘direct connect’ muß die VT100-Emulation und der Datenlogger
direkt über eine RS232-Leitung angeschlossen werden. Die
Menüpunkte (b-p) haben in dieser Einstellung keine Bedeutung. Sie
dienen ausschließlich der Konfiguration der Modemverbindung.
Bei ‘modem connect’ können die o.g. Funktionen über Modem
angewählt werden. Außerdem kann ein Service Call (s.u.)
eingerichtet werden.
(b): Reset / DSR active: atz/&s0
Zum kompletten Rücksetzen des Modems wird hier der Reset-String
incl. dem AT-Kommando eingegeben (siehe Handbuch des
Modems). Als zweites wird das Kommando eingetragen, um den
DTR-Pin auf High zu setzen. Dieses Kommando muß ohne ‘at’
eingetragen werden. Das Trennungszeichen ‘/’ wird automatisch
eingefügt, falls es nicht eingegeben wird.
(c): Initialization string: ats0=0e0v0x0&k4
Initialisierungsstring des Modems beginnend mit ‘at’:
at Kommando-Mode (AT = Attention)
s0=0 kein automatisches Abheben
e0 Echo aus
v0 Modemrückmeldungen als Ziffer
x0 die Besetzttonerkennung wird ausgeschaltet,
die Wahltonerkennung wird ausgeschaltet
kurze Statusanzeige bei connect
&k4 Enabled XON/XOFF DTE/DCE Flußsteuerung

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Fern-Tableau mit Grafik-ABE

(d): Dial string: atdt


Hier wird die Telefonnummer eingetragen die im Störungsfall
angerufen werden soll und das Wahlverfahren angegeben. Beim
Wahlverfahren kann Tonwahl ‘atdt’ oder Pulswahl ‘atdp’ angewählt
werden, indem das komplette Kommando mit AT- und D(ial)-Befehl
angegeben wird. Wird nur die Telefonnummer eingetragen, wird
automatisch das Tonwahlverfahren über ‘atdt’ eingetragen.
Als Telefonnummer können alle Ziffern mit Sonderzeichen
eingetragen werden. Einige sinnvolle Sonderzeichen:
<Leerz.> zur Formatierung der Ziffernfolge (ohne Bedeutung)
() zur Formatierung der Ziffernfolge (ohne Bedeutung)
- zur Formatierung der Ziffernfolge (ohne Bedeutung)
w warte auf Freizeichen (max. 30s)
, Wahlpause (Standard 2s, mit Modem-Parameter S8
einstellbar)

(e): Service Call: _


Parametrierung des Trigger-Generators zur Auslösung eines
‘Service-Call’:
RecF (Rectifier Fault) absch. Gleichrichter-Störung
InvF (Inverter Fault) absch. Wechselrichter-Störung
SBSF (SBS Fault) absch. EUE-Störung (HW-Fehler)
BatF (Battery Fault) Batterie-(test)fehler/Battery low
RecW (Rectifier Warning) Gleichrichter-Meldungen
InvW (Inverter Warning) Wechselrichter-Meldungen
SBSW (SBS Warning) EUE-Meldungen
MainF (Mains Fault) EUE- oder Gleichrichter-Netzfehler
OK (OK) alle Meldungen/Störungen wieder ok
(nur wenn schon vorher ein Service
Call wg. Störung/Meldung erfolgreich
abgesetzt worden ist)

(f): Transfer Datalog: no ⇔ yes


Dieser Parameter entscheidet, ob beim 1. Service Call, der auf Grund
einer Meldung oder Störung ausgelöst wird, nach dem VT100-Bild
der Datenlogger mit übertragen wird.
Treten nach einem Service Call zusätzliche Störungen auf, wird der
Datenlogger beim erneuten Service Call generell nicht mit
übertragen. Bei der OK-Meldung wird der Datenlogger ebenfalls nicht
mit übertragen.
(g): Modem Phone no: -
Hier wird die Telefonanschlußnummer der USV-Anlagen eingetragen.
Bei einem Service Call wird die Nummer mit übertragen, damit bei
einer unvollständigen Übertragung der Sender erkannt werden kann.
Der Empfänger kann dann noch einmal zurückrufen.
(k-o): MODEM XXX: 0 1 2 3 4 6 7 8
Parametrierung des Zifferncodes für die links angegebenen verbalen
Modemmeldungen.

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Fern-Tableau mit Grafik-ABE

(p): Modem default values:


Hier können die Default-Werte dieses Konfigurationsmenüs
angewählt werden. Die Default-Werte sind unter (a-o) fett dargestellt.
Durch Betätigen der Taste <ENTER> werden die eingegebenen
Parameter gespeichert.
Nun können Sie das Terminal ausschalten und die Verbindung zur
Grafik-ABE lösen.
Installieren Sie das USV-Modem in der Nähe Ihrer USV und
verbinden es mit der TAE-Steckdose sowie mit dem Steckernetzteil
an die 230V Steckdose. Mit dem speziellen Modemkabel stellen Sie
bitte die Verbindung zwischen RS-232C der Grafik-ABE und dem
Modem her. Das Kabel wird in den entsprechenden Kabelhaltern der
USV befestigt.
Die serielle Datenleitung im Paket des Modems ist nur für PC-
Anschluß!
Die Grafik-ABE initialisiert jede Minute das Modem. Damit ist das
Modem mit der USV betriebsbereit.
Sie können von Ihrer Gegenstation über ein Terminalprogramm und
Modemverbindung die USV kontaktieren. Empfängt das USV-Modem
einen „RING“, wird die Kommunikationsstrecke aufgebaut. Nach
Betätigen der Taste <ENTER> werden Sie nach dem Passwort
gefragt. Die Bedienung ist die Gleiche wie bei der direkten
Terminalanbindung; siehe oben. Beim Verbindungsaufbau können
Verzögerungen bis zu 30 Sekunden möglich sein. Aus
Kostengründen wird nach vier Minuten ohne Tastendruck die VT-100
Emulation beendet und das USV-Modem legt auf.
Wenn Sie die automatische Rufauslösung parametriert haben, ruft die
USV die eingegebene Zielnummer an. Das Zielmodem muß auf
„AutoAnswer“ stehen um selbsttätig den Ruf entgegen zu nehmen.
Nach dem Verbindungsaufbau wird der VT100-Bildschirmaufbau
übertragen. Ist die Datenloggerübertragung freigegeben, wird danach
der Datenlogger in Hex-Werten übertragen und kann später über den
Datenlogger-Interpreter übersetzt werden. Nach erfolgtem Anruf
unterbricht die ABE wieder die Verbindung. Tritt ein weiterer Fehler
der gleichen Kategorie (z.B. 1.:RecF, 2.:RecF) wird kein neuer Anruf
eingeleitet. Bei einem weiteren Fehler einer anderen Kategorie (z.B.
1.:RecF, 2.:InvF) wird ein erneuter Anruf durchgeführt. Hierbei wird
der Datenlogger, auch wenn er freigegeben ist, nicht mehr
übertragen. Sind alle Fehler wieder beseitigt, wird ein erneuter
Service Call als OK-Meldung abgesetzt, wenn dieser konfiguriert ist.
Hierbei wird der Datenlogger ebenfalls nicht mit übertragen.

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