Sie sind auf Seite 1von 226

Von Mund zu Mund

Erste Sprach-Hilfe für Deutsch-Neulinge.

Materialienmappe für den Sprachunterricht


Impressum:
Autorinnen: Elisabeth Allgäuer-Hackl und Karin Metzler,
in Zusammenarbeit mit Necla Güngörmüs und Melitta Malin
Grafik: Bernd Leisner
Illustrationen: Bernd Leisner
Produktion: okay. zusammen leben / Projektstelle für
Zuwanderung und Integration (Verein Aktion Mitarbeit)
Druck: Vorarlberger Verlagsanstalt GmbH, www.vva.at
6. Auflage, Dornbirn, September 2015

Entwickelt im Auftrag von okay. zusammen leben / Projekt-


stelle für Zuwanderung und Integration (www.okay-line.at)

© Texte (bei den Autorinnen), Grafik (Bernd Leisner)


Nutzungsrechte: okay. zusammen leben / Projektstelle
für Zuwanderung und Integration

Mit Unterstützung der Vorarlberger Landesregierung.

Herzlichen Dank an die Firma Collini (Hohenems) für


die Übernahme der Druckkosten – in Anerkennung des
Beitrags der vielen Freiwilligen, die in Vorarlberg mit
Flüchtlingen Deutsch lernen.
Inhalt

Von Mensch zu Mensch 9


Einleitung 11
Begegnungen 19
Gespräche 21
Erste Wörter: Begrüßung und Verabschiedung 24
Gespräche 25
Übung: Buchstabieren 26
Erste Sätze: Ich wohne in … 27
Erste Wörter: sein ­– haben – wohnen 28
Erste Sätze: Ich heiße … 29
Erste Sätze: Person und Verb 30
Erste Wörter: Person und Verb 32
Erste Sätze: Fragewörter 33
Übung: Artikel 34
Die Familie 35
Erste Sätze: Personalpronomen 36
Erste Sätze: Possessivpronomen 38
Du oder Sie 39
Meine Kinder 41
Familie und Freunde 43
Namen 46
Gesten sagen mehr als viele Worte 49
Tagesablauf 51
Gespräche 53
Übung: Uhrzeiten 57
Erste Wörter: In der Früh …, am Nachmittag … 58
Erste Sätze: Um 7 Uhr trinke ich … 59
Übung: Mein Tagesablauf 60
Erste Sätze: Meine Woche 61
Erste Sätze: Mein Wochenende 62
Erste Wörter: Das Wetter 63
Erste Sätze: Ich freue mich … 64
Erste Sätze: Ich rasiere mich …, ich entschuldige mich … 65
Erste Sätze: Verben, die ich trennen muss 66
Erste Sätze: Wie stelle ich einen Satz zusammen? 68
Übung: Welche Wörter fehlen? 71
Feste 73
Einkaufen 79
Gespräche 81
Erste Sätze: Ich kaufe ein 85
Erste Wörter: Auf dem Obstmarkt 87
Erste Sätze: Auf dem Obstmarkt 88
Erste Wörter: Auf dem Gemüsemarkt 90
Erste Sätze: Auf dem Gemüsemarkt 91
Übung: Bestimmter und unbestimmter Artikel 92
Erste Sätze: Wer oder was? Wen oder was? 93
Erste Wörter: Meine Kleidung 97
Erste Sätze: Ich packe meinen Koffer 99
Erste Sätze: Ich packe … 100
Gespräche 101
Übung: Artikel 104
Erste Sätze: Ich mag – ich mag nicht 105
Erste Sätze: Ich möchte 106
Erste Sätze: Ich muss, ich kann nicht, … 107
Erste Sätze: Können Sie mir sagen … 108
Übung: Ich muss, ich kann nicht, … 110
Erste Sätze: Vergangenheit 111
Übung: Vergangenheit 112
Erste Sätze: Wer, wem? 114
Übung: Wer, wem? 115
Bei uns und bei euch 116
Worte-Puzzle! 119
Essen und Trinken 123
Gespräche 125
Erste Wörter: Im Gasthaus 129
Erste Sätze: Im Gasthaus 131
Erste Sätze: Singular und Plural 132
Übung: Singular und Plural 133
Erste Sätze: Wer, wem, wen oder was? 134
Übung: mögen – können – müssen … 136
Erste Wörter: In der Küche 138
Mein Lieblingsrezept 140
Erste Sätze: Mein Lieblingsrezept 141
Einladungen 142
Gesundheit 147
Gespräche 149
Erste Sätze: Ich bin krank 153
Erste Wörter: Körperteile 154
Übung: Mein oder dein oder sein? 155
Erste Sätze: Mit den Ohren kann man … 156
Erste Sätze: Mir tut alles weh … 157
Erste Sätze: Vom Kranksein 158
Erste Sätze: Fragen, die der Arzt stellt 160
Erste Sätze: Krankheiten – Guter Rat 162
Entschuldigungsschreiben 163
Erste Sätze: Ein Unfall 164
Erste Sätze: Fragen im Krankenhaus 165
Wenn ich krank bin … 167
Ich kann Probleme und Stimmungen benennen 169
Zuhause 173
Gespräche 175
Erste Sätze: Der Stadtplan 178
Erste Sätze: Der Stadtplan von Bregenz 179
Übung: Präpositionen 180
Übung: Welche Präposition passt? 181
Erste Wörter: Am Bahnhof 182
Erste Wörter: Mein Haus 183
Gespräche 184
Auf Zeitungsannoncen antworten 185
Erste Sätze: Wo kaufst du ein? 186
Erste Wörter: Sammelnamen 187
Meine Heimat 188
Wohnen in Vorarlberg und woanders 192
Üblich – nicht üblich 194
Nationalfeiertage 196
Wir leben in Österreich 198
Kennen Sie sich in Vorarlberg aus? 202
Lernen Sie das Land, in dem Sie leben, kennen! 204
Die Gemeinde 206
Arbeit 211
Gespräche 213
Erste Sätze: Ich suche eine Arbeit 216
Erste Sätze: Was ist Arbeit? 217
Erste Sätze: Ich über mich 218
Das Bewerbungsgespräch 221
Der Lebenslauf 223
Der Bewerbungsbrief 224
Die Kündigung 225
Übung: Womit? Mit wem … kann man … 226
Erste Sätze: Zukunft 227
Unternehmenskultur in Vorarlberg und woanders 228
Sprichwörter, die etwas über uns aussagen 229
Von Mensch zu Mensch
Ein Wort. Ein Satz. Ein Gespräch.

9
Einleitung

Die Kenntnis der Landessprache ist ein zentraler Schlüssel


für eine eigenständige und selbstbestimmte Existenz in
einem neuen Land. Die Sprache verschafft den Zugang
zu Arbeits- und Bildungsmöglichkeiten und zur Begegnung
mit anderen Menschen. Diese Begegnung findet im Alltag
beim Einkaufen, in nachbarschaftlichen Beziehungen,
in der Berufswelt, bei Arzt- und Behördenbesuchen, in
Kinder­gärten und Schulen und an anderen Orten des
täglichen Lebens statt.

Die vorliegende Materialienmappe für den Sprachunterricht


für „Deutsch-Neulinge“ orientiert sich im inhaltlichen Aufbau
an diesen alltäglichen Situationen der Begegnung und den
bestimmenden Themen aus dem Lebensalltag von Migran-
ten und Migrantinnen. Die Grunddialoge zu Alltagsthemen
in jedem Kapitel und die verschiedenen Übungen und
Ideen zum Umgang mit Sprache sollen erste sprachliche
Instrumente für die gute Bewältigung des Alltags im neuen
Land bieten.

Der interkulturelle Austausch ist für uns ein spannender


Zugang zur Begegnung und damit zum Lernen. Jedes
Kapitel enthält daher auch Blätter, die den interkulturellen
Austausch über persönliche Erfahrungen im Herkunftsland,
Erfahrungen in Vorarlberg und unterschiedliche, kulturell
bedingte Sichtweisen anregen.

11
An der Lebenswelt, den Bedürfnissen und den
Bildungsvoraussetzungen von MigrantInnen in
Vorarlberg orientiert
„Von Mund zu Mund“ ist inhaltlich an der Lebenswelt von
MigrantInnen in Vorarlberg orientiert, zielt auf die Förderung
der kommunikativen Kompetenz der LernerInnen und regt
zur Nutzung des interkulturellen Settings von Sprachkursen
für das Lernen an. Ausgangspunkt für die Entwicklung der
Materialienmappe waren unsere Erfahrungen mit einem
„Kommunikationskurs für Frauen mit nicht-deutscher
Muttersprache“ Ende der 90er Jahre in einer Vorarlberger
Gemeinde. Im Sinne einer vernetzten Integrationsarbeit
wurde dieser Kurs in Kooperation zwischen ausgebildeten
Fremdsprachenpädagoginnen und einer Sozialarbeiterin
durchgeführt. Auf diese interdisziplinäre Zusammenarbeit
geht die starke inhaltliche Ausrichtung des Materials auf
den Alltag und die Bedürfnisse von MigrantInnen in Vorarl-
berg zurück.

Die Erfahrungen mit diesem Kurs sensibilisierten uns als


Kursleiterinnen insbesondere auch für die besonderen
Anforderungen eines Sprachunterrichts für Lernende mit
einer anderen und vor allem mit wenig Bildungs- und
Lernerfahrung. Die Ausrichtung auf diese Zielgruppe prägte
den methodischen und didaktischen Aufbau wie auch die
visuelle Umsetzung des Materials.

12
Einstieg und Brücke zu weiteren Sprachlernangeboten
Das vorliegende Materialienpaket ist nicht als Ersatz für
die am Markt angebotenen Kursbücher gedacht. Es ist
als Einstieg und Brücke zu weiteren Sprachlernangeboten
zu verstehen und inhaltlich stärker auf die Zielgruppe der
ArbeitsmigrantInnen und LernerInnen mit wenig Bildungs-
und Lernerfahrung ausgerichtet als herkömmliche Materia­
lien für „Deutsch als Fremdsprache“. Das Materialienpaket
wurde in erster Linie als Unterstützung für Kurse, die als
Brücke zu den traditionellen Bildungsanbietern zu sehen
sind und bereits in vielen Gemeinden (insbesondere für die
Zielgruppe der Migrantinnen) angeboten werden, entwickelt.

Die Kapitel sind je nach den Bedürfnissen und Anliegen der


LernerInnen erweiterbar. Dieser gewünschten Offenheit im
Umgang mit dem Material entspricht auch die Produktions­
form der Mappe, in die zusätzliche Blätter gut integriert
werden können. Die Offenheit der Mappe ermöglicht auch
eine Weiterentwicklung des Materials mit den zukünftigen
NutzerInnen.

Im Mittelpunkt des Lernens steht die reale Begegnung.


Lernen findet in der Interaktion von Eigenem und Fremdem
statt. Integration erfordert ein interkulturelles Lernen, das
Raum für Vergleiche, Rückschlüsse und Neugierde zulässt.

13
Welche Ziele streben die Materialien an?
Für LernerInnen
• eine Verbesserung der Sprachkenntnisse, die Über­
windung von Kommunikationsbarrieren und damit das
Heraustreten aus Isolation durch eine verbesserte
Kommunikation im sozialen Umfeld
• eine Unterstützung in Alltagsangelegenheiten
(wie z. B. Einkauf, Behörden, Arzt, Arbeitsplatz etc.)
• mehr Bewegungsspielraum und Selbstbewusstsein
und damit die Stärkung der Sozialkompetenz
• Motivation zum Besuch weiterführender Sprachkurse
und zum lebenslangen Sprachenlernen

Für KursleiterInnen
• eine Erleichterung der Materialsuche und -zusammen­
stellung und damit eine Unterstützung der Vorbereitung
von Kursen
• die Bereitstellung eines Materials, das sich am A1-Niveau
des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für
Sprache orientiert; d.h. des Sprachniveaus, das von
MigrantInnen u.a. in der österreichischen Integrations­
vereinbarung abverlangt wird.

14
Welche Inhalte/Themen finden Sie in dieser Mappe?
Am Anfang jedes Themenbereiches finden sich Dialoge, die
aus der Praxis entstanden und in ihr erprobt sind. Weiters
finden sich zahlreiche Übungen sowie Blätter, die den inter­
kulturellen Austausch in der Gruppe anregen. Die Inhalte
der Dialoge, Übungen und Informationsblätter sind so
gewählt, dass mit dem Sprachlernen auch ein Lernen über
das neue Land und die dort lebenden Menschen stattfinden
kann.

Sie finden beispielsweise folgende Themen:


• Essen und Trinken: die kulturelle Bedeutung und
Bewertung von Essen, Esskultur, Feste, Freundschaften,
Einladungen, ...
• Wissen über Österreich und Vorarlberg: Klischees und
Stereotype, Perspektivenwechsel in Verbindung mit der
Herkunftsrealität, ...
• Informationen zu Themen wie zum Beispiel Gesundheit,
medizinische Versorgung, Wohnen, Schule, ...
• Arbeitssituation(en) in Österreich: Klären wichtiger
Begriffe, Üben von Bewerbungsgesprächen, Anleitung
für eine persönliche Stärken-Schwächen-Analyse, die
Vorarlberger Unternehmenskultur im interkulturellen Ver-
gleich der jeweiligen Herkunftsländer, ...

15
• Grammatikalische Strukturen, die es ermöglichen, die
o.g. Themen sprachlich zu bewältigen (Gegenwart, Ver-
gangenheit und Zukunft; einfacher Satzbau, Bedeutung
und Verwendung von Modalverben u.a.)

„Von Mund zu Mund“ als Teil eines Programms


Die Entwicklung und Bereitstellung des Unterrichtsmaterials
ist Teil eines größeren Programms zur Aktivierung und
Unterstützung von Deutsch- und Orientierungskursen für
ZuwanderInnen in Vorarlbergs Gemeinden. „okay. zusam-
men lernen“, so der Titel dieses Programms, wurde von
„okay. zusammen leben/Projektstelle für Zuwanderung und
Integration“ entwickelt und wird in Kooperation mit dem
Sprachenzentrum der Volkshochschule Götzis umgesetzt
(www.vhs-goetzis.at/das-sprachenzentrum). Es bietet
Beratung für Kursanbieter und KursleiterInnen, die Bereit-
stellung des Unterrichtsmaterials „Von Mund zu Mund“,
die Ausleihe von den Sprachunterricht unterstützenden
Zusatzmaterialien und Fortbildungsangebote für Kurslei­ter­
Innen. (Ausführliche Informationen zum Programm finden
sich auf www.okay-line.at / Modul „Informationen“ / Rubrik
„Deutsch lernen“.)

16
Wir danken
Wir danken allen jenen Frauen und Männern, die uns in
unseren Kursen begegnet sind. Wir haben in der Begegnung
und im interkulturellen Austausch von einander gelernt.
Ein Einblick in diese Begegnungen liegt hier vor.

Danken möchten wir auch allen jenen, die uns mit ihren
Hinweisen und Beiträgen wertvolle Unterstützung geschenkt
haben; insbesondere sind das Rosa Forer, Mag. Susanne
Wiesner (Korrektur), Mag. Bernadette Moser und Julia Künz
(Vorlage für Illustrationen).

Unser besonderer Dank gilt Bernd Leisner, der mit seinem


visuellen Konzept für das Material und in dessen Umsetzung
nicht nur unsere Vorstellungen, sondern die dem Material
zugrunde liegende Idee und Philosophie auf den Punkt
gebracht hat.

Wir wünschen Ihnen viel Freude und Erfolg im Gebrauch


des Materialienpaketes!

Die Autorinnen
Elisabeth Allgäuer
Karin Metzler
Melitta Malin
Necla Gungörmüs

Rankweil, im Februar 2004 17


Begegnungen
Ein Wort gibt das andere.

19 19
20 20
Gespräche

Ich begegne den Nachbarn:


Svenja: Grüß Gott. Ich bin Svenja. Ich bin Ihre neue
Nachbarin.
Josef: Grüß Gott, Svenja. Ich heiße Josef.
Woher kommen Sie?
Svenja: Ich komme aus Bosnien.

In der Schule:
Svenja: Guten Tag. Sind Sie Frau Amann? Ich bin
Svenja Ustinov. Ich bin die Mutter von Ana.
Lehrerin: Guten Tag, Frau Ustinov. Ja, ich bin Frau
Amann, die Lehrerin von Ana. Vielen Dank,
dass Sie gekommen sind.
Wie geht es Ihnen?
Svenja: Danke, gut.

21 21
Gespräche

Im Kurs:
Diana: Wie heißt du?
Tanja: Ich heiße Tanja. Ich komme aus Brasilien.
Und du? Wie heißt du?
Diana: Diana.
Tanja: Woher kommst du?
Diana: Ich komme aus der Ukraine.

Anmeldung zum Deutschkurs:


Pilar: Guten Abend. Ich möchte mich für den
Deutschkurs A anmelden.
Ist das heute noch möglich?
Lehrerin: Ja. Zwei Plätze sind noch frei. Wie heißen Sie?
Pilar: Pilar Gutierrez.
Lehrerin: Wie schreibt man das?
Pilar: P-I-L-A-R G-U-T-I-E-R-R-E-Z
Lehrerin: Mit zwei »r«?
Pilar: Ja.
Lehrerin: Wo wohnen Sie?
Pilar: Ich wohne in der Bifangstraße 34, in Rankweil.
Lehrerin: Vielen Dank. Möchten Sie gleich mitmachen?

22
Sie bekommen einen Erlagschein zugeschickt. 22
Gespräche

Meine Familie:
Svenja: Das ist ein Foto von meiner Familie: Mein Vater
und meine Mutter. Das hier ist mein Großvater.
Ich habe zwei Brüder und drei Schwestern.
Bei uns wohnen auch noch meine Kusine und
ihre Familie.
Eva: Und wer ist das?
Svenja: Das ist meine Großmutter. Hast du ein Foto von
deiner Familie?
Eva: Ja. Das sind meine Kinder, Michael und Julia.
Mein Mann heißt Christian.
Svenja: Und das? Ist das deine Mutter?
Eva: Nein, das ist Christians Mutter.

23 23
Erste Wörter:
Begrüßung, Verabschiedung
und Entschuldigung

Grüß Gott! Tschüss!


Guten Tag! Auf Wiedersehen

Gute Nacht!

Entschuldigung!

24 24
Gespräche

w i l l d i r etwas
Ich Unse
sagen spiele re Kinde
n mite r
inand
er

Ich will dir etwas sagen ...


Ich will sprechen.
Ich will dir etwas sagen.
Was willst du mir sagen?
Du bist meine Freundin.
Johann ist mein Sohn.
Johann ist unser Sohn.
Bernd ist mein Mann.
Johann und Tamila, deine Tochter, spielen Familie.
Der Bär ist der Vater.
Die Puppe ist die Mutter.
Die Tiere sind die Kinder.
Ich muss dir etwas sagen.
Ich mag dich.
Johann und Tamila mögen sich.
Wir mögen uns.

25 25
Übung: Buchstabieren

Buchstabieren Sie Ihren Namen


A wie Anton J wie Johann S wie Siegfried
B wie Berta K wie Kaufmann T wie Theodor
C wie Cäsar L wie Ludwig U wie Ulrich
D wie Dora M wie Martha V wie Viktor
E wie Emil N wie Nordpol W wie Wilhelm
F wie Friedrich O wie Otto X wie Xaver
G wie Gustav P wie Paula Y wie Ypsilon
H wie Heinrich Q wie Qualle Z wie Zeppelin
I wie Ida R wie Richard

A – Be – Ce – De – E – eF – Ge – Ha – I – Jot – Ka – eL –
eM – eN – O – Pe – Qu – eR – eS – Te – U – Vau – We –
iX – Ypsilon – Zet
26 26
Erste Sätze: Ich wohne in …

Ich wohne in Feldkirch.


Du wohnst in Dornbirn.
Sie wohnen in der Eisengasse.
Meine Mutter wohnt in Istanbul.
Mein Großvater wohnt in ....................................................

Ich habe einen Bruder.


Du hast zwei Kinder.
Sie haben eine nette Nachbarin.
Sie hat einen Sohn. Er hat zwei Töchter.
Ich habe .............................................................................

Ich bin Lehrerin.


Du bist Computerspezialistin.
Er ist Mechaniker.
Sie ist 20 Jahre alt.
Sind Sie aus Bosnien?

27 27
Erste Wörter:
sein – haben – wohnen

ich bin wir sind


du bist ihr seid
er ist sie ………………
sie …………………
es …………..
Sie sind

ich habe wir haben


du hast ihr habt
er hat sie ………………
sie …………………
es …………..
Sie haben

ich wohne wir wohnen


du wohnst ihr wohnt
er wohnt sie ………………
sie …………………
es …………..
Sie wohnen

28 28
Erste Sätze: Ich heiße …

Manuela erzählt:
Ich heiße Manuela. Ich komme aus Ecuador. Ich habe ein
Kind. Es ist zwei Jahre alt. Mein Mann heißt Werner. Wir
wohnen in Nofels. Ich bin Journalistin. Mein Mann arbeitet
bei Hilti. Meine Eltern wohnen in Quito. Meine Schwestern
wohnen in Guayaquil. Ich habe einen Bruder. Er wohnt bei
meinen Eltern und heißt Pablo. Er arbeitet in einem Hotel.
Er lernt Englisch und Deutsch.

Schreiben Sie ähnliche Sätze über sich:


............................................................................................
............................................................................................
............................................................................................
............................................................................................
............................................................................................
............................................................................................
............................................................................................
............................................................................................

ich heiße wir heißen ich arbeite wir arbeiten


du heißt ihr heißt du arbeitest ihr arbeitet
er heißt sie heißen er arbeitet sie arbeiten
sie heißt sie arbeitet
es heißt es arbeitet
Sie heißen Sie arbeiten
29 29
Erste Sätze: Person und Verb

Ich
arbei
te

Frage Antwort
Arbeiten Sie? Ja, (ich arbeite).
Arbeitest du? Nein, ich arbeite nicht.
Rauchen Sie? Ja, (ich rauche).
Rauchst du? Nein, ich rauche nicht.
30 30
Erste Sätze: Person und Verb

gehen: Ich gehe. Du gehst. Sie gehen. Gehst du? Gehen Sie?
tanzen: Ich tanze. Du tanzt. Sie tanzen ................................
............................................................................................
lachen: Ich lache. .................................................................
............................................................................................
springen: Ich springe. ..........................................................
............................................................................................
rauchen: Ich rauche. ............................................................
............................................................................................

Das Kind weint.


Das Mädchen lacht.
Der Junge schreit.
Die Kinder spielen.
Hanna schläft.

weinen: ..............................................................................
schreien: ............................................................................
spielen: ..............................................................................
bellen: ................................................................................
scheinen: Die Sonne ..........................................................
schlafen: ............................................................................
telefonieren: .......................................................................

31 31
Erste Wörter: Person und Verb

Unregelmäßige Verben:
Achtung, der Vokal ändert sich!

aä
ich schlafe wir schlafen
du schläfst ihr schlaft
er schläft sie ………………
sie …………………
es …………..
Sie schlafen

ei
ich esse wir essen
du isst ihr esst
er isst sie ………………
sie …………………
es …………..
Sie essen

Tipp: fahren wie schlafen; lesen wie essen

32 32
Erste Sätze: Fragewörter

Wo?
Wie?

Wo? Wo wohnen Sie? Wo wohnst du?

Wie? Wie geht’s? Wie geht es dir?


Wie geht es Ihnen?
Wie heißen Sie? Wie heißt du?

Wer? Wer ist das?

Wann? Wann treffen wir uns?


Wann kann ich kommen?

Was? Was ist das? Was machst du?


Was machen Sie?

Wie lange? Wie lange bist du schon in Vorarlberg?


Wie lange sind Sie schon hier?

Seit wann? Seit wann bist du hier?


Seit wann sind Sie bei der Firma Rauch?

33
Woher? Woher kommst du? Woher kommen Sie? 33
Übung: Artikel

der Bruder die Schwester das Kind


der Vater die Mutter das Baby
............................................................................................
............................................................................................
............................................................................................
............................................................................................
............................................................................................
............................................................................................
............................................................................................
............................................................................................
............................................................................................
............................................................................................

Ordnen Sie die Wörter zu:


Mutter – Großmutter – Tante – Onkel – Freund – Freundin
Kusine – Schüler – Schülerin – Lehrerin – Junge – Mädchen
Enkel – Enkelin – Großvater – Schwager – Schwägerin
Taufpate – Taufpatin
34 34
Die Familie

Vater Mutter Opa Oma


Großvater Großmutter

Onkel Tante Neffe Nichte

Bruder Schwester Baby


Sohn Tochter

die Schwester und der Bruder = die Geschwister


die Tochter und der Sohn = die Kinder
die Mutter und der Vater = die Eltern
die Großmutter und der Großvater = die Großeltern
35 35
Erste Sätze:
Personalpronomen

Singular Plural
ich wir
du ihr
er, sie, es sie
Sie Sie

Sie
Ich kenne Sie.
(höfliche Anredeform: groß)
Sie sind Peters Lehrerin.

sie
Das sind meine Kinder.
Sie gehen in die Volksschule.

ich
Ich heiße Timur und wohne in Bregenz.

sie
Das ist meine Kusine.
Sie heißt Özlem.

36 36
Erste Sätze:
Personalpronomen

ihr
Ihr seid meine Freunde.

du
Du bist mein bester Freund.

er
Er ist mein Bruder und ist zwei Jahre
älter als ich.

wir
Wir sind die Schüler aus der vierten
Klasse.
Wir sind Freunde und halten zusammen.

37 37
Erste Sätze:
Possessivpronomen

Das ist mein Vater. der Vater – mein Vater


Das ist meine Mutter. die Mutter – meine Mutter
Das ist mein Opa. das Kind – mein Kind
Das sind meine Großeltern. die Kinder – meine Kinder

Bringen Sie ein Foto mit und beschreiben Sie Ihre Familie!
……………………………………………..……………………
…………………………………………………..………………
…………………………………………………………..………
………………………………………………………..…………

ich: mein – meine wir: unser – unsere


du: dein – deine ihr: euer – eure
er: sein – seine sie: ihr – ihre
sie: ihr – ihre
es: sein – seine
Sie: Ihr – Ihre
38 38
Du oder Sie

du
Sie

Zu meinem Chef sage ich: ..................................................


Zu meinen Arbeitskollegen oder Arbeitskolleginnen: ...........
Zu meiner Nachbarin: .........................................................
Zu meinem Nachbarn: ........................................................
Zum Arzt: ...........................................................................
Zu Kindern: .........................................................................
Zu Jugendlichen: ................................................................
Zu den Freunden meines Mannes: ......................................
Zu den Freundinnen meiner Frau: .......................................
Zu den Arbeitskolleginnen meiner Frau: ..............................
Zu den Arbeitskollegen meines Mannes: .............................
Zur Lehrerin: .......................................................................
Zum Lehrer: ........................................................................
Zu einem älteren Mann oder einer
älteren Frau auf der Straße: ................................................

39 39
Du oder Sie

Wie ist es in Österreich?


Die ältere Person bietet das »du« an.
Eine ältere Person kann eine jüngere Person duzen.
Wir sagen »Sie« zu fremden Personen und Personen mit
höherem Status.
»Sie« bedeutet Respekt und Distanz.

Wie ist es in Ihrer Sprache?


…………………………………………………………..………
…………………………………………………………..………
…………………………………………………………..………
…………………………………………………………..………
…………………………………………………………..………
…………………………………………………………..………
…………………………………………………………..………
…………………………………………………………..………
…………………………………………………………..………
…………………………………………………………..………
…………………………………………………………..………
…………………………………………………………..………

40 40
Meine Kinder

Wie viele Kinder haben Sie? .................................................


Wie heißen Ihre Kinder? .......................................................
............................................................................................
Wie alt sind Ihre Kinder? ......................................................
Gehen sie in den Kindergarten? In die Schule? Zur Arbeit?
............................................................................................
Haben die Kinder hier Freunde oder Freundinnen? ..............
Sprechen die Kinder Deutsch? ............................................
Erzählen die Kinder vom Kindergarten oder von der Schule?
............................................................................................
Reden die Kinder über ihr Herkunftsland? ............................
Was erzählen Ihre Kinder von früher? ...................................
Wen oder was vermissen Ihre Kinder?
Wen oder was vermissen Sie? .............................................
............................................................................................
Was gefällt den Kindern hier in Vorarlberg gut? ....................
............................................................................................
Was gefällt ihnen weniger gut? ............................................
............................................................................................

41 41
Meine Kinder

Sind Ihre Kinder:


traurig – fröhlich – lustig – ernst – müde – lebendig
interessiert – desinteressiert – kontaktfreudig – kontaktscheu
introvertiert – extrovertiert – laut – leise – folgsam
unfolgsam – brav – schlimm – zufrieden – unzufrieden
konzentriert – unkonzentriert

………………………………………..…………………………
………………………………………..…………………………
………………………………………..…………………………
………………………………………..…………………………
………………………………………..…………………………
………………………………………..…………………………
………………………………………..…………………………

Was machen Ihre Kinder gerne?


Alice liest gerne.
Martin spielt gerne mit Autos.
Metül geht gerne in den Kindergarten.
Isabel telefoniert gerne.
José spielt gerne mit Puppen.

………………………………………..…………………………
………………………………………..…………………………
………………………………………..…………………………
………………………………………..…………………………

42
………………………………………..………………………… 42
Familie und Freunde

Zu meiner Familie gehören ...................................................


............................................................................................
Zur Großfamilie gehören ......................................................
............................................................................................
Meine Geschwister wohnen in .............................................
............................................................................................
Meine Eltern und Großeltern wohnen in ...............................
............................................................................................
Wenn ich in ........................... (der Türkei, Kroatien, Nigeria,
Costa Rica) bin, besuche ich ...............................................
............................................................................................
............................................................................................
............................................................................................
............................................................................................

43 43
Familie und Freunde

Ich habe Verwandte in

Österreich: ..........................................................................
Deutschland: ......................................................................
der Schweiz: .......................................................................
Italien: .................................................................................
anderen Ländern: ...............................................................

Ich habe viel Kontakt mit .....................................................


Ich habe wenig Kontakt mit ................................................
Meine besten Freunde/Freundinnen sind: ...........................

Mit meinen Freunden/Freundinnen


l gehe ich ins Kino
l gehe ich am Abend etwas trinken
l gehe ich manchmal essen
l mache ich Feste
l trinke ich am Nachmittag Tee
l diskutiere ich viel
l unterhalte ich mich gern
l gehe ich in die Sauna
l gehe ich in ein Konzert
l treffe ich mich, damit die Kinder miteinander spielen können.

44 44
Familie und Freunde

Ich möchte jemanden einladen:


Ich möchte gerne meine/meinen ............................ (Mutter,
Freundin, Vater, …) nach Österreich einladen.

Was ich ihm/ihr zeigen möchte:


mein Haus – meine Wohnung – die Schule der Kinder –
den nächsten Berg – den Spielplatz des Ortes – meine
Freundin/meinen Freund – meinen Arbeitsplatz – den
Bodensee – die Rodelbahn – den Wald

............................................................................................
............................................................................................
............................................................................................
............................................................................................
............................................................................................
............................................................................................
45 45
Namen

Häufige Vornamen von Kindern


und Jugendlichen in Österreich:
Mädchen: Diana, Judith, Barbara,
Katharina, Daniela, Anna,
............................................................................................
Jungen: Lukas, Markus, Stefan, Michael, Simon, Johannes,
............................................................................................

Häufige Vornamen in Spanien:


Mädchen: Pilar, Maria, Mercedes, Rosa, Francesca,
Maria José, Ana, Carmen.
Jungen: José, José Maria, Miguel, Pablo, Juan.

Häufige Vornamen in meinem Land:


............................................................................................
............................................................................................

Meine persönliche Namensgeschichte :


Ich heiße Maria. Meine Großmutter hatte den gleichen
Vornamen. Maria ist ein häufiger Name. Und Sie?
Ich heiße .............................................................................
............................................................................................
Ich habe den gleichen Vornamen wie meine ........................
(Großmutter, Mutter, Tante, …) mein ................. (Großvater,

46
Vater, Freund meines Vaters, …). 46
Namen

Häufige Familiennamen in Vorarlberg sind z. B.:


Breuss, Aberer, Fitz, Allgäuer, Burtscher, Müller, ...
............................................................................................
............................................................................................
............................................................................................

Häufige Familiennamen in meinem Land sind:


............................................................................................
............................................................................................
............................................................................................
............................................................................................
............................................................................................

Verheiratete Personen und deren Namen:


Verheiratete Erwachsene können einen Doppelnamen
führen oder einen Namen als gemeinsamen Familiennamen
wählen. Für die Kinder gibt es folgende Möglichkeiten:
Sie erhalten den Familiennamen der Mutter oder des
Vaters, oder sie erhalten einen Doppelnamen aus den
Familiennamen der Eltern.
47 47
Namen

Beispiele:
Anton Breuss und Tanja Breuss-Aberer sind verheiratet.
Die Kinder heißen Michael und Karin Breuss.
Elisabeth Bischof und Herbert Bischof sind verheiratet.
Die Kinder heißen Maria und Michaela Bischof.
Der Mädchenname von Elisabeth ist Oberer.
Helmut Müller-Amann und Elke Müller sind verheiratet.
Die Kinder heißen auch Müller. Helmuts früherer Name war
Amann.

Wie ist es in Ihrem Land?


............................................................................................
............................................................................................
............................................................................................
............................................................................................

Wie ist Ihr Mädchenname?


............................................................................................

Haben Sie einen Taufnamen?


............................................................................................

Wie ist es in Ihrem Land, wenn jemand heiratet?


............................................................................................
............................................................................................
............................................................................................

48
............................................................................................ 48
Gesten sagen mehr als viele Worte

Was sagen sie Ihnen?


Schreiben Sie ihre Bedeutung auf.

2 3
1

1 ...................................................................................
2 ...................................................................................
3 ...................................................................................

5 6
4

4 ...................................................................................
5 ...................................................................................
6 ...................................................................................

49 49
50 50
Tagesablauf
Jede Zeit hat ihre Ausdrucksweise.

51 51
52 52
Gespräche

Einladung zum Kaffee


Necla: Hallo, Maria. Wie geht es dir heute?
Maria: Danke, gut. Was machst du gerade?
Necla: Ich gehe einkaufen. Hast du nachher Lust zum
Kaffee zu kommen? Ein paar Freundinnen sind
auch hier, wir feiern den Geburtstag von Nina.
Maria: Ja, gerne, aber ich muss noch etwas erledigen.
Ich komme etwas später. Geht das?
Necla: Natürlich, kein Problem. Wir sitzen im Garten,
hinter dem Haus. Bis nachher.
Maria: Bis gleich.

53 53
Gespräche

Ihr Kind wird zu einem Geburtstagsfest eingeladen.


Frau Sigur: Hier Sigur.
Frau Mayr: Grüß Gott, Frau Sigur. Ich bin die Mutter
von Denise.
Frau Sigur: Grüß Gott.
Frau Mayr: Denise macht am Samstag ein Geburtstagsfest.
Sie möchte auch Paola einladen.
Frau Sigur: Das ist nett von Ihnen. Wann beginnt das
Geburtstagsfest?
Frau Mayr: Um 15.00 Uhr. Das Fest dauert bis 19.00 Uhr.
Dann kann ich Ihre Tochter nach Hause
bringen.
Frau Sigur: Vielen Dank, das ist sehr nett von Ihnen.
Paola wird sich sicher sehr freuen.
Frau Mayr: Wissen Sie, wo wir wohnen?
Frau Sigur: Ja, Denise hat es mir erzählt. Es ist das neue
Holzhaus mit dem schönen Wintergarten in der
Ringstraße, nicht?
Frau Mayr: Ja, das ist es. Wir sehen uns also am Samstag.
Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Abend.
Frau Sigur: Vielen Dank und auf Wiedersehen.
54 54
Gespräche

Gespräch mit der Lehrerin


Lehrerin: Grüß Gott,
Frau Sengül, Grüß Gott, Herr Sengül.
Vielen Dank, dass Sie gekommen sind.
Herr Sengül Grüß Gott.
Frau Sengül: Grüß Gott.
Lehrerin: Bitte setzen Sie sich. Das ist die Klasse von
Aysel. Ich wollte mit Ihnen sprechen, weil
ich Ihnen erzählen möchte, wie es Aysel
im Unterricht geht. Ich denke, sie hat sich
schon gut eingelebt. Aber manchmal habe
ich den Eindruck, dass sie immer müde ist.
Steht Aysel sehr früh auf?
Frau Sengül: Nein, eigentlich nicht. Sie steht um 7 Uhr
auf, denn sie braucht sehr viel Zeit um sich
anzuziehen.
Lehrerin: Was frühstückt Aysel?
Frau Sengül: Leider sehr wenig. Sie sagt immer, sie kann
in der Früh nichts essen.
Lehrerin: Und wann geht sie ins Bett?
Herr Sengül: Na ja, so zwischen acht Uhr und neun Uhr.
Manchmal schaut sie noch fern mit uns,
aber nicht regelmäßig.
Aber sie kann oft lange nicht einschlafen.

55
Vielleicht ist das ihr Problem? 55
Gespräche

Zwei Arbeitskolleginnen:
Eva: Guten Morgen. Wie geht’s?
Svenja: Danke, gut. Und Ihnen?
Eva: Danke, es geht. Aber wir können du sagen,
wir sind ja Arbeitskolleginnen.
Seit wann bist du hier in Vorarlberg?
Svenja: Seit einem Monat.
Eva: Kommst du morgen am Nachmittag zu mir?
Svenja: Ja, gerne. Wo wohnst du?
Eva: In der Eisengasse 10.
Svenja: Wann soll ich kommen?
Eva: Um 4 Uhr am Nachmittag. Geht das?
Svenja: Ja, ich glaube schon.
Kann ich dich noch einmal anrufen?
Eva: Ja, natürlich. Meine Nummer ist 78539.
Svenja: Danke. Bis später.

56 56
Übung: Uhrzeiten

Wie spät ist es?


Entschuldigen Sie bitte, wie spät ist es?
Es ist …

Hast du (haben Sie) Zeit?


Nein, in einer Viertelstunde muss ich zur Arbeit.
Nein, in einer halben Stunde muss ich meine Tochter
vom Kindergarten abholen.
Nein, in zehn Minuten habe ich einen Arzttermin.
Nein, in zwanzig Minuten bekomme ich Besuch.
Ja, ich habe Zeit.

57 57
Erste Wörter:
In der Früh …, am Nachmittag …

Kinder, wie die Zeit vergeht!

in der Früh am Nachmittag


anziehen, frühstücken spielen
am Vormittag
lernen, schreiben, rechnen

am Abend
lesen, faulenzen in der Nacht
schlafen, träumen

zu Mittag
essen

58 58
Erste Sätze: Um 7 Uhr trinke ich …

Was machen Sie zu bestimmten Uhrzeiten?


Um 7 Uhr trinke ich Kaffee.

aufstehen ­­– sich waschen – sich ankleiden – Frühstück


machen – Kinder wecken – Kaffee trinken – Kinder
zur Schule schicken – waschen – Wäsche aufhängen –
aufräumen – Fenster putzen – kochen – essen –
Mittagsschlaf machen – Wäsche bügeln – einkaufen –
telefonieren – nähen
59 59
Übung: Mein Tagesablauf

Was machen Sie zu bestimmten Tageszeiten?


In der Früh ..........................................................................
Am Morgen ........................................................................
Am Vormittag ......................................................................
Am Mittag ...........................................................................
Am Nachmittag ..................................................................
Am Abend ..........................................................................
In der Nacht .......................................................................

Erzählen Sie von Ihrem Tagesablauf!


............................................................................................
............................................................................................
............................................................................................
............................................................................................
............................................................................................
............................................................................................
............................................................................................
............................................................................................
............................................................................................
............................................................................................
............................................................................................
............................................................................................

60 60
Erste Sätze: Meine Woche

Was machen Sie nach der Arbeit?


Am Montag gehe ich um 20 Uhr ..........................................
............................................................................................
Am Dienstag gehe ich um 17.30 Uhr ...................................
............................................................................................
Am Mittwoch gehe ich .........................................................
............................................................................................
Am Donnerstag gehe ich .....................................................
............................................................................................
Am Freitag gehe ich .............................................................
............................................................................................
Am Samstag gehe ich .........................................................
............................................................................................
Am Sonntag gehe ich ..........................................................
............................................................................................

ich gehe wir gehen


du gehst ihr geht
er geht sie ………………
sie ……….......
es …………..
Sie gehen

Wohin?
ins Kino – ins Theater – spazieren – tanzen –
in den Deutschkurs – ins Hallenbad schwimmen –
ins Sport­zenter – ins Gasthaus – zum Arzt – einkaufen –
zu einer Hochzeitsfeier – zur Lehrerin von Anna
61 61
Erste Sätze: Mein Wochenende

Was machen Sie am Wochenende?


Am Samstag mache ich mit meiner Familie einen Ausflug.
Am Sonntag besuchen wir unsere Freunde.

............................................................................................
............................................................................................
............................................................................................
............................................................................................
............................................................................................
............................................................................................
............................................................................................

Wann?
nächste Woche – in fünf Tagen – um 3 Uhr –
in einem Jahr – in einem Monat – heute Abend –
am Samstag – sofort – nachher – in einer Woche –
morgen – am Nachmittag – in zwei Stunden –
am Wochenende – von 3 Uhr bis 4 Uhr

In einem Monat kommt meine Schwester.


Von 7 Uhr bis 8 Uhr schaue ich die Nachrichten an.

............................................................................................
............................................................................................
............................................................................................
............................................................................................
............................................................................................
62 62
Erste Wörter: Das Wetter

Wie ist das Wetter heute?

Es blitzt und
Es ist bewölkt. donnert. Es ist sonnig.
Es ist schön und warm.

Es regnet. Es hagelt. Es stürmt.

Es schneit. Es ist nebelig. Es ist windig.


Es ist kalt.

Bei Regen und Sonne


entsteht ein Regenbogen.

63 63
Erste Sätze: Ich freue mich …

Ich freue mich auf den Sommer.


Wir freuen uns dich zu sehen.
Meine Kinder freuen sich auf die Ferien.
Freust du dich auf das Fest? – Ja, ich freue mich.

ich freue mich wir freuen uns


du freust dich ihr freut euch
er freut sich sie freuen sich
sie freut sich
es freut sich
Sie freuen sich
64 64
Erste Sätze: Ich rasiere mich …,
ich entschuldige mich …

Ergänzen Sie die Sätze:

1. Herr Sommer rasiert ........................ jeden Morgen.


2. Frau Winter schminkt ........................ nie.
3. Setzen Sie ........................ , bitte!
4. Er freut ........................ über die Blumen.
5. Haben Sie ........................ erkältet?
6. Wir müssen ........................ beeilen. Der Zug fährt gleich.
7. Ich möchte ........................ entschuldigen.
8. Freut ihr ........................ über das Geschenk von Oma?
9. Ich glaube, du musst ........................ erholen.
10. Mein Sohn kämmt ........................ fast nie.
11. Kann ich ........................ jetzt duschen?
12. Du musst ........................ zuerst waschen!

Reflexive Verben:
sich rasieren – sich schminken – sich setzen – sich freuen –
sich erkälten – sich beeilen – sich entschuldigen –
sich erholen – sich kämmen – sich duschen – sich waschen

ich entschuldige mich wir entschuldigen uns


du entschuldigst dich ihr entschuldigt euch
er entschuldigt sich sie entschuldigen sich
sie entschuldigt sich
es entschuldigt sich
Sie entschuldigen sich
65 65
Erste Sätze: Verben, die ich
trennen muss

aufwachen – aufstehen – einschalten – ausschalten –


aufmachen – einkaufen – anrufen

auf wachen
auf stehen
ein schalten
aus schalten
auf machen

Ich wache um 6 Uhr auf.


Ich stehe um halb sieben Uhr auf.
Ich schalte den Radio ein.
Schalte den Herd aus!
Mach bitte das Fenster auf!

66 66
Erste Sätze: Verben, die ich
trennen muss

Bilden Sie Sätze:

zumachen (Türe) Ich mache die Türe zu.


aufhängen (Wäsche) ...........................................................
abwaschen (Geschirr) .........................................................
abtrocknen (Gläser) ............................................................
einkaufen (Brot und Milch) ..................................................
ausgeben (viel Geld) ...........................................................
einsteigen (in den Bus) ........................................................
aussteigen (aus dem Auto) .................................................
ankommen (am Busplatz)....................................................
wegfahren ..........................................................................
einwerfen (Brief) ..................................................................
ausfüllen (Meldezettel) .........................................................
ausziehen (Schuhe) .............................................................
einschlafen (um 10 Uhr) ......................................................
nachschauen (ein Wort im Wörterbuch) ..............................
............................................................................................
abschreiben (ein neues Wort) ..............................................
einladen (Freunde) ..............................................................
anrufen (eine Freundin oder einen Freund) ..........................
............................................................................................
auspacken (Geschenk) ......................................................
annähen (Knopf) ..................................................................
anbinden (Hund) .................................................................
aufräumen (Zimmer) ............................................................
absperren (Tür) ....................................................................

67
zuhören (dir) ........................................................................ 67
Erste Sätze: Wie stelle ich einen
Satz zusammen?

Es schneit.
Es ist heiß.
Es ist kalt.

Im Winter schneit es.


Im Sommer ist es heiß.
Im Winter ist es sehr kalt.

Ich gehe am Vormittag in die Stadt.


Ich gehe im Sommer in das Schwimmbad.
Ich fahre im Winter in die Türkei.

Am Vormittag gehe ich in die Stadt.


Am Nachmittag gehe ich ins Kino.
Im Sommer gehe ich auf einen Berg.
68 68
Erste Sätze: Wie stelle ich einen
Satz zusammen?
Bilden Sie Sätze:
Ich / lernen / nach dem Frühstück:
Ich lerne nach dem Frühstück. Nach dem Frühstück lerne ich.

Kinder / aufstehen / um 7 Uhr


............................................................................................
............................................................................................
frühstücken / um halb 8 Uhr / Familie
............................................................................................
............................................................................................
Wecker / läuten / um halb 7 Uhr
............................................................................................
............................................................................................
Mann / arbeiten / am Samstag
............................................................................................
............................................................................................
lesen / Tochter / am Vormittag
............................................................................................
............................................................................................
Tanja / kochen / um 11 Uhr
............................................................................................
............................................................................................
fahren / ich / zur Arbeit / um 8 Uhr
............................................................................................
............................................................................................
fahren / ans Meer / wir / im Sommer
............................................................................................
............................................................................................
69 6969
Erste Sätze: Wie stelle ich einen
Satz zusammen?

Bilden Sie Sätze:


Wohin?
gehen: in den Supermarkt – in die Bibliothek –
in die ...
ins Café – ins Hallenbad – ins Krankenhaus –
in das ...
zum Arzt – ins Kino – ins Theater –
ins ...
auf den Eislaufplatz – in den Tierpark –
in den ...
ins Schwimmbad – zur Arbeit
zum ...
fahren: nach Italien – in die Türkei –
zur ...
in den Urlaub – zum Flughafen – ans Meer –
nach ...
zu meinen Verwandten – nach Kroatien –
nach Istanbul – nach Wien – nach Bregenz –
nach Deutschland – zu meiner Freundin

............................................................................................
............................................................................................
............................................................................................
............................................................................................
............................................................................................
............................................................................................
............................................................................................
............................................................................................
............................................................................................
............................................................................................
............................................................................................
7070 70
Übung: Welche Wörter fehlen?

A. Natalia und Francisco leben in


Vorarlberg. Natalia ist aus Portugal,
Francisco aus Spanien. ............... leben
in Feldkirch. ................ sind verheiratet
und ................. haben zwei Kinder.
............. ist Mechaniker, ............ arbeitet in einem Büro.
.............. arbeiten nicht in der gleichen Firma. .................
arbeitet in einer großen Autoreparaturwerkstätte, ..............
arbeitet bei der Firma Hirschmann. ............ ist 35 Jahre alt,
............ ist 32. Die Kinder gehen noch nicht in die Schule.
.............. sind im Kindergarten.

B. Ich stehe um 7 Uhr .............. Dann dusche ich .............


und gehe in die Küche. Ich mache Kaffee und freue
................ auf die erste Tasse. Ich ziehe ................ an und
gehe in die Bäckerei. Dort kaufe ich Brot und Milch ............
Zu Hause wasche ich das Geschirr ............... , hänge die
Wäsche ................ und fülle ein Formular ................. Ich
schreibe eine Karte an meinen Bruder, der bald Geburtstag
hat, und gebe sie bei der Post ................ Ich will ein neues
Wort lernen. Ich schaue im Wörterbuch ................. , was
»abholen« heißt. Ah, ich hole meine Kinder heute von der
Schule ab!

71 71
Übung: Welche Wörter fehlen?

C. Sprechen und schreiben Sie!


 in der 3. Person/Singular (er/sie)
 in der 1. Person/Plural (wir)

Mein Mann steht um 7 Uhr ...................................................


............................................................................................
............................................................................................
............................................................................................
............................................................................................
............................................................................................
............................................................................................
............................................................................................
............................................................................................
Wir stehen um 7 Uhr ...........................................................
............................................................................................
............................................................................................
............................................................................................
............................................................................................
............................................................................................
............................................................................................
............................................................................................

72 72
Feste

Feste in Österreich und anderen Ländern

Die Zeit vor und nach Weihnachten ist in Österreich eine


sehr schöne Zeit. Es gibt verschiedene interessante Feste.
Vor allem die Kinder freuen sich auf diese Zeit.

Ende November, vier Wochen vor Weihnachten, beginnt


der Advent. Wir machen einen Kranz aus grünen Tannen­
zweigen mit vier Kerzen. Das ist der Adventkranz. Er soll
das Warten auf Weihnachten leichter machen. Am ersten
Adventsonntag, also vier Wochen vor Weihnachten,
zünden wir nur eine Kerze an. Am zweiten Adventsonntag
wird die zweite Kerze angezündet. Am Abend lassen wir
die Kerzen brennen und singen Lieder dazu.

Es gibt ein Kindergedicht über diesen Brauch:


»Advent, Advent, ein Kerzlein brennt.
Erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier,

73
dann steht das Christkind vor der Tür.« 73
Feste

Am 6. Dezember ist der Nikolaustag. Die Kinder warten


auf den Nikolaus. Er kommt am Abend und bringt ihnen
Nüsse, Orangen und Mandarinen, Schokolade und andere
Süßigkeiten. Manchmal bringt er den Knecht Ruprecht mit,
seinen Begleiter.

Am 8. Dezember schneiden wir Zweige im Garten ab.


Wir stellen sie in eine Vase in ein warmes Zimmer.
Zu Weihnachten blühen sie. Wir nennen sie Barbarazweige,

74
weil der 8. Dezember der Tag der Heiligen Barbara ist. 74
Feste

Am 24. Dezember feiern wir Weihnachten. Das Christ­


kind kommt und bringt den Kindern Geschenke.
Die jüngeren Kinder glauben noch, dass das Christkind
die Geschenke bringt. Die älteren wissen, dass die Eltern
die Geschenke kaufen. Wie viele Familien haben wir einen
Christbaum mit Kerzen und Süßigkeiten und eine Krippe.
Wir zünden die Kerzen am Abend an und singen Weih­
nachtslieder. Das Essen ist in jeder Familie anders, aber
meistens gibt es etwas, das für die Familie typisch ist: eine
Weihnachtsgans in manchen Familien, Majonäsesalat in
anderen. Am 25. und 26. Dezember besuchen wir unsere
Eltern, Geschwister oder andere Verwandte. Beide Tage
sind Feiertage.

75 75
Feste

Der 31. Dezember wird auch in Österreich gefeiert.


Er heißt Silvestertag. Am Abend feiern wir das Ende
des alten Jahres und zu Mitternacht begrüßen wir das
neue Jahr. Die große Glocke des Stephansdoms in
Wien läutet das neue Jahr ein und dann wird der
Donauwalzer im Radio und Fernsehen gespielt.
Viele junge Leute machen Parties und Feste,
in manchen Städten wird auch im Freien gefeiert.

Der 6. Jänner ist der Tag der Heiligen Drei Könige.


Kinder, die als Kaspar, Melchior und Baltasar verkleidet
sind, gehen von Haus zu Haus und sammeln Geld für
Projekte, mit denen anderen Menschen geholfen wird. Bis
zum 6. Jänner dauern die Ferien für Kinder und Jugendliche.

76 76
Feste

In Vorarlberg gibt es im Winter noch zwei schöne


Feste. Eines ist der Fasching. Am Faschingssonntag
machen Kinder, Frauen und Männer Umzüge und ver­
kleiden sich. Musikgruppen gehen mit und spielen typische
Melodien mit Instrumenten, die nur im Fasching verwendet
werden. Man nennt diese Musik die Guggamusik.
Der Faschingskrapfen war eine typische Süßspeise, die
nur im Fasching gemacht wurde. Heute kann man fast das
ganze Jahr Faschingskrapfen kaufen.

Der Funkensonntag, der eine Woche nach dem


Fasching­ssonntag gefeiert wird, ist ein besonderes
Fest, das nur in Westösterreich gefeiert wird. In
jeder Gemeinde macht eine Gruppe einen Funken.
Dieser wird am Abend angezündet; oft gibt es
Musik, Glühwein und ein Feuerwerk. Auf der
Spitze des Funkens ist eine Hexe angebracht.
Diese explodiert mit einem lauten Knall. Sie stellt
den Winter dar, der mit dem Feuer verjagt werden soll.

Welche besonderen Feste gibt es in Ihrem Land?


Schreiben Sie einen eigenen Text.

In ....................................................... gibt es viele Feste im


............................................................................................
Die Kinder freuen sich besonders auf ...................................

77
............................................................................................ 77
Feste

Geburtstag

Hochzeit

Namenstag

Ostern

Goldene Hochzeit
78 78
Einkaufen
Sprechen ist wie das tägliche Brot.

79 79
80 80
Gespräche

Frau Kaminsky kauft im Supermarkt ein

Frau Kaminsky braucht: Milch, Jogurt, Butter, Mehl, Paprika,


Nudeln, Eier und Salz. Sie schreibt daheim alles auf einen
Zettel. Das sind acht Sachen. Sie nimmt eine große Tasche
in das Geschäft mit.
Im Lebensmittelgeschäft nimmt sie einen Einkaufswagen.
Sie legt nur die Dinge in den Wagen, die auf dem Zettel
stehen. Das sind zwei Liter Milch, vier Naturjogurt und ein
Fruchtjogurt, ein Viertelkilo Butter, zwei Kilo Mehl, einen
roten und einen grünen Paprika, ein Paket Nudeln und eine
Schachtel Eier. Sie sieht viele Sonderangebote. Es gibt
günstiges Waschmittel. Frau Kaminsky legt ein Paket
Waschmittel in den Wagen. Sie fährt durch die Gänge.
Frau Kaminsky findet die Nudeln nicht. Deshalb fragt sie

81
eine Verkäuferin. 81
Gespräche

Frau Kaminsky: Können Sie mir bitte sagen, wo ich die


Nudeln finde? Ich brauche Spaghetti.
Mitarbeiterin: Sie finden die Spaghetti im zweiten Gang,
ungefähr in der Mitte, neben dem Mehl
und dem Reis.
Frau Kaminsky: Danke für die Auskunft,
auf Wiedersehen.

Jetzt hat sie alles im Einkaufswagen. Bei der Kassa bleibt


sie stehen und bezahlt.

Welche Dinge legt Frau Kaminsky auf das Förderband?


............................................................................................
............................................................................................
............................................................................................
............................................................................................

Kassierin: Grüß Gott, alles zusammen macht


22 Euro und 50 Cent.
Frau Kaminsky: Bitte schön, hier sind 50 Euro.
Kassierin: Sie bekommen 27 Euro und 50 Cent
zurück. Auf Wiedersehen und noch einen
schönen Tag.
Frau Kaminsky: Danke und auf Wiedersehen.

82 82
Gespräche

Herr Cerni geht in die Bäckerei


Die Familie Cerni freut sich am Samstag
Morgen auf frisches Brot. Herr Cerni
geht in die Bäckerei. Er möchte Semmel, Schwarzbrot und
Zopfbrot kaufen. Seine Frau bittet ihn, noch ein Kilo Kaffee
und zwei Liter Milch mitzubringen.

Was möchte Herr Cerni kaufen?

Verkäufer: Guten Morgen, Sie sind an der Reihe.


Was möchten Sie?
Herr Cerni: Guten Morgen, ich möchte ein Kilo Kaffee.
Verkäufer: Welche Sorte?
Herr Cerni: Ich möchte die »Wiener Mischung«.
Verkäufer: Brauchen Sie auch noch Brot?
Herr Cerni: Ja, ich brauche zehn Semmeln.
Verkäufer: Maschinensemmel oder von Hand gemachte?
Herr Cerni: Geben Sie mir bitte die normalen
(Maschinensemmel).
Verkäufer: Gerne. Wünschen Sie sonst noch etwas?
Herr Cerni: Ich brauche noch einen großen Zopf und ein
kleines Schwarzbrot.
Verkäufer: Sind die zwei Liter Milch für Sie?
Herr Cerni: Ja, bitte.
Verkäufer: Ist das dann alles?
Herr Cerni: Ja, danke.
Verkäufer: Das macht zusammen 14 Euro und 20 Cent.
Herr Cerni: Bitte schön, leider habe ich kein Kleingeld.
Verkäufer: Das macht nichts. Hier ist das Wechselgeld.
Herr Cerni: Danke und auf Wiedersehen.
Verkäufer: Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Tag.
83 83
Gespräche

Frau Bellaria geht in die Metzgerei.


Frau Bellaria macht eine Pide zum Abend-
essen. Sie geht zum Metzger. Sie möchte
Hackfleisch einkaufen. Die Metzgerei in
der Nähe bietet gute Qualität.

Metzger: Grüß Gott, darf ich Ihnen behilflich sein?


Frau Bellaria: Ich brauche zwei Kilo Rindfleisch.
Metzger: Wofür brauchen Sie das Rindfleisch?
Frau Bellaria: Ich möchte eine Pide machen.
Metzger: Das kenne ich nicht.
Frau Bellaria: Das ist Brotteig mit kleinen Fleisch­
stückchen.
Metzger: Brauchen Sie Geschnetzeltes oder
Hackfleisch?
Frau Bellaria: Ich möchte Hackfleisch nur vom Rind, nicht
vom Schwein.
Metzger: Das haben wir. Brauchen Sie zwei Kilo?
Frau Bellaria: Ja, bitte.
Metzger: Darf ich Ihnen sonst noch etwas geben?
Frau Bellaria: Geben Sie mir bitte noch etwas Fleisch für
eine Suppe und Knochen dazu.
Metzger: Ist das dann alles?
Frau Bellaria: Ja, das ist alles. Danke.
Was bin ich Ihnen schuldig?
Metzger: Das kostet genau 19 Euro.
Frau Bellaria: Hier, bitte.
Metzger: Danke und auf Wiedersehen.
Frau Bellaria: Auf Wiedersehen.

84 84
Erste Sätze: Ich kaufe ein

Einkauf im Lebensmittelgeschäft

Supermarkt Bäckerei Metzgerei

Was kaufen Sie in der Bäckerei /  in der Metzgerei /


im Supermarkt ein?

Verschiedene Tätigkeiten:

grüßen – kaufen – nehmen – legen – stellen – zeigen –


aussuchen – wegnehmen – vergleichen – schieben –

Kärtchenspiel
fragen – bestellen – verpacken – einpacken – bitten – sich
bedanken – warten – bezahlen – abzählen – verlassen

Bilden Sie Sätze!


Ich betrete das Geschäft und grüße. Ich nehme einen
Einkaufswagen. Ich lege einen Sack Äpfel hinein ...............
............................................................................................
............................................................................................

Sie kaufen mit der ganzen Familie ein:


Wir betreten das Geschäft und grüßen. Wir nehmen
einen Einkaufswagen ..........................................................
............................................................................................
............................................................................................
85 85
Erste Sätze: Ich kaufe ein

Was passt? Kreuzen Sie an!

Mineralwasser
Tortenguss
Marmelade
Margarine
Zwiebeln

Kompott
Nudeln

Kaffee

Nüsse
Honig

Fisch
Cola

Saft

Tee
Glas
Dose
Flasche
Becher
Packung

In der Brotabteilung: Geben Sie mir bitte ............................


In der Fleischabteilung: Ich möchte .....................................
In der Käseabteilung: Ich möchte gern ................................

Sie füllen Ihren Einkaufswagen:


Was geben/ legen/ stellen Sie alles in
Ihren Einkaufswagen?

86 86
Erste Wörter: Auf dem Obstmarkt

Verschiedene Obstsorten:
Ordnen Sie die Zahl dem Wort richtig zu!

l die Ananas
l die Zitrone
l der Apfel
l die Banane
l die Kirschen
l die Birne
l die Zwetschke
l die Kiwi
l die Erdbeeren
l die Trauben ➀ ➁

➂ ➃ ➄



➈ ➉

87 87
Erste Sätze: Auf dem Obstmarkt

Welche Früchte verkauft die Marktfrau?


Sie verkauft eine Ananas.
Sie verkauft fünf Äpfel.

Wie muss das Obst sein, das Sie kaufen?


Die Äpfel müssen rotbackig sein.
Die Birnen müssen saftig sein.

Wie darf das Obst nicht sein, das Sie kaufen?


Die Bananen dürfen nicht fleckig sein.
Die Ananas darf nicht schimmelig sein.

Was essen Sie am liebsten?


Ich esse gern frische Erdbeeren.
Ich esse gern saftige Äpfel.

Was mögen Sie nicht?


Ich mag keine wurmstichigen Äpfel.
Ich mag keine sauren Trauben.

reif – süß – saftig – lecker – sauer – weich – wurmstichig –


teuer – billig – groß – frisch – hart – unreif – gut – faul –
rotbackig – ausgezeichnet – klein

88 88
Erste Sätze: Auf dem Obstmarkt

Wie ist das Obst?


Der Apfel ist saftig. Die Äpfel sind saftig.
Die Birne ist reif. Die Birnen sind reif.
Das Obst muss frisch sein.
Die Trauben dürfen nicht teuer sein.

Regel: …………………....................………....…………..
..............……………….....................………....…………..
..............……………….....................………....…………..

Aber: Ich möchte frische Äpfel.


Ich mag saftige Birnen.
Ich mag unreife Früchte nicht gerne.

Regel: …………………....................………....…………..
..............……………….....................………....…………..
..............……………….....................………....…………..

89 89
Erste Wörter:
Auf dem Gemüsemarkt

Verschiedene Gemüsesorten:
Ordnen Sie die Zahl dem Wort richtig zu!

l die Gurke
l der Kohlrabi
l der Petersil (die Petersilie – der Bund) ➀ ➁
l die Kartoffeln
l die Zwiebel
l die Karotte
l der Rettich ➂ ➄
l der Lauch (die Stange) ➃
l der Kopfsalat
l die Tomate ➅
l der Schnittlauch (der Bund)
l die Aubergine/Melanzani
l der Paprika ➆
l der Knollensellerie
l die Zucchini ➇



11

13
14 12

15

90 90
Erste Sätze:
Auf dem Gemüsemarkt

Ich möchte eine Gurke.


Ich möchte zwei Gurken.
Ich möchte einen Bund Petersilie.

Was kaufen Sie auf dem Markt ein?


Ich kaufe zwei Gurken ein.
Ich kaufe zwei Gurken und einen Kopfsalat ein.
Ich kaufe zwei Gurken, einen Kopfsalat und fünf Karotten ein.

Marktfrau: Was hätten Sie gern? Was darf es sein?


Käufer: Ich möchte ein Kilo Tomaten.
Mengenangabe: Stück – Bund – Kilo – Stange –
ein halbes Kilo – 20 dag – ein Viertelkilo

Sich nach dem Preis erkundigen:


Wie viel kostet eine Gurke?
Wie viel kosten drei Zwiebeln?
Wie viel kostet ein Bund Petersilie?

Singular Plural Singular Plural


-n -ä-
die Gurke die Gurken der Apfel die Äpfel
die Karotte die Karotten der Baum die Bäume
die Tomate die Tomaten das Haus die Häuser

91 91
Übung: Bestimmter und
unbestimmter Artikel

Was ist das?


Das ist ein Kaffee.
Das ist eine Uhr.
Das ist eine Torte.
Das ist ein Buch.

Finden Sie weitere Beispiele:


Singular Plural
der Stift ein Stift die Stifte (einige) Stifte
die Zeitung eine Zeitung die Zeitungen ..... Zeitungen
das Bett ein Bett die Betten ..... Betten
.................. .................... ..................... .....................
.................. .................... ..................... .....................
.................. .................... ..................... .....................

Achtung Artikel!
Setzen Sie den richtigen bestimmten
und unbestimmten Artikel ein:

…............… Milch, …............… Brot, …............… Butter,


…............… Apfel, …............… Banane, …...........… Birne,
…............… Marmelade, …............… Tee, …............…
Kaffee, …............… Suppe, …............… Vorspeise,
…............… Nachspeise, …............… Salat, …............…
Kartoffelsalat, …............… Weißbrot, …............… Eis,
…............… Kilo, …............… Packung, …............… Liter.
92 92
Erste Sätze: Wer oder was?
Wen oder was?

Ich einen
Kaffe
e.
möch
te

Subjekt Verb Objekt im Akkusativ


Ich möchte einen Kaffee.
ein Buch.
Du schreibst
Wir lesen eine Zeitung.

Kaufst du den Salat?


Möchtest du eine Nachspeise?
Möchtest du Kaffee oder Tee?

Wen oder was?


den Kaffee einen Kaffee
die Zeitung eine Zeitung
das Buch ein Buch

93 93
Erste Sätze: Wer oder was?
Wen oder was?

Setzen Sie den unbestimmten Artikel ein:


Ich kaufe eine Banane und einen Apfel.
Du kaufst ............ Flasche Milch und ............ Viertelkilo
Butter.
Peter kauft ............ Weißbrot und ............ Glas Marmelade.
Susanne kauft ............ Vanilleeis.
Wir kaufen ............ Kilo Kaffee und ............ Packung
Kräutertee.
Ihr kauft ............ Apfel und ............ Liter Milch.
Sie möchten ............ Suppe und ............ Salat.

Andere Verben:
trinken: Was trinkst du? Ich trinke einen Schwarztee.
lesen: ..................................................................................
schreiben: ...........................................................................
essen: .................................................................................
kaufen: ................................................................................
bauen: ................................................................................
waschen: ............................................................................
rauchen: ..............................................................................
reparieren: ...........................................................................
singen: ................................................................................
bestellen: ............................................................................
zeichnen: ............................................................................
sehen: .................................................................................

94 94
Erste Sätze: Wer oder was?
Wen oder was?

Subjekt Objekt im Akkusativ


(wer oder was?) (wen oder was?)
Der Kaffee ist heiß. Ich trinke einen Kaffee.
Die Zigarette ist stark. Ich rauche eine Zigarette.
Das Lied ist schön. Ich singe......................................
Die Blume ist verblüht. Ich werfe ............................ weg.
Das Kind ist traurig. Ich tröste ....................................
Das Haus ist groß. Ich besichtige ..............................
Das Mädchen ist blond. Ich sehe ......................................
Die Flasche ist voll. Ich hole .......................................
Der Plan ist fertig. Ich zeichne ..................................
Der Bruder ist fleißig. Ich lobe .......................................
Das Auto ist schmutzig. Ich putze .....................................
Die Vorspeise ist kalt. Ich esse ......................................
Die Nachspeise ist süß. Ich esse ......................................
Die Suppe ist gut. Ich bestelle ..................................
Der Kuchen ist lecker. Ich probiere .................................
Das Schnitzel ist knusprig. Ich bestelle ..................................
Der Apfel ist saftig. Ich kaufe .....................................
Der Salat ist würzig. Ich serviere ..................................
Das Brot ist frisch. Ich kaufe .....................................
Die Tasse Kaffee kostet g 2,50. Ich bestelle ..................................
Das Auto ist teuer. Ich habe ......................................
Das Kleid gefällt mir. Ich kaufe .....................................
Der Hund bellt. Ich höre ......................................
Der Teller ist schmutzig. Ich wasche ............................ ab.

95 95
Erste Sätze: Wer oder was?
Wen oder was?

Ich ihn.
liebe

Ich liebe dich. Du liebst mich.


Ich liebe ihn. Er liebt mich nicht.

Finden Sie eigene Beispiele

Wer? Wen? Beispiel:


ich mich Ruf mich an.
du dich Ich rufe dich später an.
er (Peter) ihn Ich kenne ihn gut.
sie (Susanne) sie Ich treffe sie oft.
Sie (höfliche Anrede) Sie Kann ich Sie kurz sprechen?
wir uns
ihr euch
sie (Peter und Susanne) sie
Sie (höfliche Anrede) Sie

96 96
Erste Wörter: Meine Kleidung

Kleidungsstücke

Ordnen Sie die Zahl dem Wort richtig zu!

l die Strumpfhose l die Socken


l die Handschuhe l die Jacke
l die Regenjacke l das Shirt
l das Kopftuch l das Hemd
l die Hausschuhe l der Mantel
l die Straßenschuhe l die Hose
l der Pullover l die Kappe
l die Mütze l die Bluse
l der Anorak l das Kleid
l der Schal l der Rock
l der Hut
5

1 6

7
2

9
3 11

10

97 97
Erste Wörter: Meine Kleidung

12

13

14

15

16

17

18

19

20 21

98 98
Erste Sätze:
Ich packe meinen Koffer

Sie verreisen und packen den Koffer


Wen oder was?
einen Rock (der)
Was packen Sie alles in den Koffer?
eine Hose (die)
Ich packe einen Rock in den Koffer.
ein Hemd (das)
Ich packe eine Hose in den Koffer.
einen Mantel (der)
Ich packe ein Paar Schuhe in den Koffer.
eine Jacke (die)
ein Kopftuch (das)
Ich packe zwei Blusen in den Koffer.
Ich packe drei Röcke in den Koffer.

Ich packe eine lange und eine kurze Hose in den Koffer.
Ich packe die weiße Seidenbluse in den Koffer.
Ich packe den roten Faltenrock in den Koffer.

99 99
Erste Sätze: Ich packe …

Was alles in der Handtasche ist: (Nominativ)


die Geldtasche – der Stadtplan – der Führerschein –
das Flugticket – der Schlüsselbund – das Taschentuch –
der Pass

Was packen Sie in die Handtasche? (Akkusativ)


eine Geldtasche – den Stadtplan – den Führerschein –
ein Flugticket – den Schlüsselbund – ein Taschentuch –
den Pass

Wie Kleidungsstücke sein können:


gemustert – geblumt – gestreift – kurzärmelig – bunt –
lang­ärmelig – ärmellos – modern – bequem – warm –
wattiert – elegant – neu – billig – teuer

Adjektive:
Ich packe eine Bluse in meinen Koffer.
Ich packe eine weiße Bluse in meinen Koffer.
Ich packe einen Rock ein.
Ich packe einen eleganten Rock ein.
Ich packe ein Taschentuch ein.
Ich packe ein buntes Taschentuch ein.

100 100
Gespräche

Umtausch und Reklamationen

Die Rechnung stimmt nicht.


Frau Sinan: Guten Morgen, ich habe vor kurzem Milch
gekauft. Die Rechnung stimmt nicht.
Ich habe nicht 3 Liter Milch gekauft.
Ich habe nur 2 Liter Milch gekauft.
Hier ist der Kassazettel.
Frau Mayer: Entschuldigen Sie bitte.
Sie bekommen das Geld zurück.
Frau Sinan: Danke und auf Wiedersehen.

Der Mikrowellenherd ist nach einer Woche kaputt.


Frau Sinan: Guten Tag, ich habe letzte Woche bei Ihnen
einen Mikrowellenherd gekauft. Er ist kaputt.
Gibt es eine Garantie?
Frau Nagel: Ja, es gibt eine Garantie. Sie können einen
neuen Herd bekommen. Haben Sie das Gerät
und die Rechnung dabei?
Frau Sinan: Ich habe beides mitgenommen. Hier bitte.
Frau Nagel: Ich gebe Ihnen einen neuen Mikrowellenherd
mit und einen neuen Garantieschein.
Auf Wiedersehen.
Frau Sinan: Vielen Dank und auf Wiedersehen.

101 101
Gespräche

Die Hose passt nicht.


Frau Sinan: Grüß Gott, ich habe gestern in der
Herrenabteilung eine Hose
gekauft. Leider ist sie zu klein.
Ich brauche sie eine Nummer
größer. Kann ich sie um-
tauschen?
Frau Monika: Haben Sie die Rechnung
mitgebracht?
Frau Sinan: Ja, die habe ich mitge­-
bracht. Hier ist sie.
Frau Monika: Gut, dann kann ich Ihnen die Hose
umtauschen. Hier haben Sie das gleiche
Modell, jedoch um eine Nummer größer.
Frau Sinan: Jetzt bin ich sicher, dass sie passt.
Danke für Ihre Hilfe und auf Wiedersehen.

102 102
Gespräche

Reklamation im Schuhgeschäft
Herr Cerkan: Grüß Gott.
Verkäuferin: Grüß Gott.
Kann ich Ihnen helfen?
Herr Cerkan: Ich habe diese Winterschuhe vorgestern hier
gekauft. Gestern habe ich gemerkt, dass
das Leder einen Riss hat.
Verkäuferin: Kann ich die Schuhe sehen? Haben Sie die
Rechnung hier?
Herr Cerkan: Ja, hier ist sie.
Verkäuferin: Wir schicken dieses Paar zurück, das dürfte
kein Problem sein. Möchten Sie ein ande-
res Paar kaufen oder eine Gutschrift für das
Geld? Ich kann Ihnen leider das Geld nicht in
bar zurückgeben.
Herr Cerkan: Ich möchte lieber eine Gutschrift.
Verkäuferin: Einen Moment, bitte. – Da ist sie.
Herr Cerkan: Vielen Dank. Auf Wiedersehen.
Verkäuferin: Auf Wiedersehen.

103 103
Übung: Artikel

DER DIE DAS


Der Mantel – er Die Jacke – sie Das Kind – es
............................................................................................
............................................................................................
............................................................................................
............................................................................................
............................................................................................
............................................................................................
............................................................................................
............................................................................................
............................................................................................
............................................................................................
............................................................................................

Auto – Kleid – Bluse – Strumpfhose – Jacke – Anzug –


Hose – Socken – Brot – Joghurt – Schuhe – Rechnung –
Milch – Farbstifte – Mütze – Handschuhe – Butter –
Obst – Herd – Waschmaschine – Mantel – Bananen –
Salat – Gurke – Tomate – Fladenbrot – Käse – Wein –
Fleisch – Unterwäsche – Heft – Buch – Mappe – Arbeits-
platz – Frau – Geschäft – Bäckerei – Kunde – Kundin –
Schüler – Schülerin – Stunde – Haus – Türe – Zimmer
104 104
Erste Sätze: Ich mag –
ich mag nicht

Ich kaufe am liebsten beim Bäcker ein.


Du kaufst am liebsten beim Metzger ein.
Sie kauft am liebsten auf dem Markt ein.
Meine Mutter geht am liebsten in den Supermarkt.
Ich esse am liebsten Äpfel.

Was mögen Sie am liebsten?


............................................................................................

Was mögen Sie nicht?


............................................................................................

Ich mag Erdbeeren.


............................................................................................

Du magst Weintrauben.
............................................................................................

Er mag Kaffee.
............................................................................................

ich mag wir mögen


du magst ihr mögt
er mag sie mögen
sie …………………
es …………..
Sie mögen

Was bedeutet MÖGEN?


MÖGEN bedeutet: ..............................................................
............................................................................................
105 105
Erste Sätze: Ich möchte

Mögen hat eine zweite Form:


ich möchte wir möchten
du möchtest ihr möchtet
er möchte sie möchten
sie …………………
es …………..
Sie möchten

Ich möchte ein Kilo Schwarzbrot.


Du möchtest frisches Brot.
Sie möchte noch zur Post gehen.

Was möchten Sie diese Woche alles machen?


(diesen Monat/dieses Jahr)
............................................................................................
............................................................................................
Was möchten Sie im Sommer machen? (im Winter/im Urlaub)
............................................................................................
............................................................................................
Was möchten Sie trinken? (essen/bestellen/kaufen)
............................................................................................
............................................................................................
Wohin möchten Sie fahren?
............................................................................................
............................................................................................

Was bedeutet Ich möchte?


ICH MÖCHTE bedeutet: .....................................................
106 ............................................................................................ 106
Erste Sätze: Ich muss,
ich kann nicht, …

Ich muss arbeiten.


Ich muss bis 8 Uhr arbeiten.
Ich kann dich morgen besuchen.
Können Sie mir helfen?

Schreiben Sie eine Antwort auf:


1. Was muss ich heute tun?
............................................................................................
2. Was müssen alle Menschen tun?
............................................................................................
3. Was dürfen Ihre Kinder nicht machen?
............................................................................................
4. Was kann eine sehr alte Person nicht mehr machen?
............................................................................................
5. Was kann man in Vorarlberg im Winter machen?
............................................................................................
6. Was kann man im Sommer machen?
............................................................................................
7. Was kann man hier mit Kindern machen?
............................................................................................
8. W
 as muss man beachten, wenn man in Ihrem Land
Urlaub macht?
............................................................................................
9. Was möchten Sie im Sommer machen?
............................................................................................

107 107
Erste Sätze:
Können Sie mir sagen …

Entschuldigen Sie bitte, können Sie mir sagen,


wo die Bäckerei ist?
Darf ich Sie fragen, ob Frau Breuss hier ist?
Ich möchte wissen, wo ich das Formular abgeben kann.
Würden Sie die Rechnung schreiben?
Kann ich mit meiner Kreditkarte bezahlen?

Vervollständigen Sie die Tabelle


können müssen dürfen wollen sollen
ich kann darf
du kannst musst willst
er/sie/es kann soll
wir können dürfen
ihr könnt
sie können müssen wollen
Sie können sollen

Ich möchte gern – ich darf nicht – ich kann nicht


Ich möchte gern arbeiten.
Ich darf nicht, weil ich im Krankenstand bin.
Ich möchte gern arbeiten.
Ich darf nicht, weil ich keine Arbeitsgenehmigung habe.
Ich möchte gern das Kleid kaufen.
Ich kann nicht, weil es zu teuer ist.

108 108
Erste Sätze:
Können Sie mir sagen …

Formulieren Sie die folgenden Fragen


nach dem Beispielsatz um:

Wo sind die Nüsse?


Können Sie mir sagen, wo die Nüsse sind?

Wo sind die Eier?


Können Sie mir sagen, wo ..................................................
Wo ist das Mehl?
............................................................................................
Wo ist der Reis?
............................................................................................
Wo ist die Umkleidekabine?
............................................................................................
Wo ist die Kassa?
............................................................................................
Wo kann ich bezahlen?
............................................................................................
Wo ist die Bank?
............................................................................................
Wo ist die Metzgerei?
............................................................................................
Wo ist die Bushaltestelle?
............................................................................................
Wo arbeitet Herr Müller?

109
............................................................................................ 109
Übung: Ich muss,
ich kann nicht, …

Übung: Vervollständigen Sie die Sätze

1. Natasha ist krank.


Sie ...................... nicht in die Schule gehen.
2. .................... du Milch einkaufen gehen?
Nein, ich ................... nicht. Ich muss noch arbeiten.
3. ................... Sie mir sagen, wo die Beihilfenstelle ist?
4. Ich ................... manchmal nicht einschlafen.
5. Du ................... mehr Tee trinken.
6. Jugendliche unter 18 Jahren ..................... diesen Film
nicht anschauen.
7. Ich ................... diese Medizin einnehmen.
8. Du ................... nicht mit dem Auto fahren.
Du hast keinen Führerschein.
9. Du ................... nicht Radio hören. Das Gerät ist kaputt.
10. Nein, du ................... das nicht essen. Du bist krank.
11. Wir ................... mit dem Auto fahren.
Mit dem Fahrrad ist es zu weit.
12. ................... du mir bitte helfen?
13. ................... Sie diesen Kuchen probieren?
14. ................... wir uns den Film anschauen?
15. Wir ................... alles im Messepark kaufen.
16. ................... wir jetzt schon fahren?
17. ................... du mich auf der Reise begleiten?
18. Was ................... ich nehmen?
Den grünen oder den roten Pullover?

110 110
Erste Sätze: Vergangenheit

Was gehört zusammen?


Ordnen Sie zu:
regnen gefahren
schauen gegangen
warten geregnet
bringen besucht
fahren gewartet
gehen geschaut
besuchen gemacht
sagen gebracht
machen genommen
sein gesagt
nehmen gewesen
anschauen angeschaut

Ordnen Sie die Verben in die untenstehenden


Gruppen ein:
Schwache Verben Starke Verben Gemischte Verben
warten – gewartet gehen – gegangen fahren – gefahren
………………...….. ............................. ...............................
………………...….. ............................. ...............................
………………...….. ............................. ...............................
………………...….. ............................. ...............................
………………...…..
………………...…..
Sonderformen: besuchen – besucht, telefonieren – telefoniert,
sein – gewesen
111 111
Übung: Vergangenheit

Schau, ich habe ein schönes Kleid.


Ich habe das Kleid gestern gekauft.

Ich habe ... Ich bin ...


neue Schuhe gekauft. nach Dornbirn gefahren.
meine Tante besucht. im Spital gewesen.
mit meiner Schwester telefoniert. auf die Post gegangen.
die Nachrichten angeschaut. zur Nachbarin gegangen.

1. Was haben Sie gestern (am Wochenende) gemacht?


............................................................................................
2. Was haben Sie gestern gekauft?
............................................................................................
3. Wen haben Sie am Sonntag besucht?
............................................................................................
4. Wann haben Sie die Nachrichten angeschaut?
............................................................................................

Verwenden Sie haben mit Verwenden Sie sein mit


allen reflexiven Verben und Verben, die einen Orts-
allen, die einen Akkusativ wechsel oder eine Ver-
bei sich haben: änderung anzeigen:
kaufen, lesen, schreiben, gehen, fahren, laufen,
sich waschen, springen, sterben,
sich rasieren, … einsteigen, aussteigen,
Finden Sie weitere Verben: wandern, werden, …
.......................................... Finden Sie weitere Verben:
.......................................... ..........................................
.......................................... ..........................................
112 112
Übung: Vergangenheit

Ergänzen Sie die folgenden Sätze mit dem Verb


haben oder sein und der richtigen Form des Verbes:

1. Ich .................... in Salzburg .................... (sein).


2. Am Freitag Abend ...................... ich den Zug
.................... (nehmen).
3. In Salzburg .................... es .................... (regnen).
4. Ich .................... mit dem Taxi zum Hotel ....................
(fahren).
5. An der Rezeption .................... eine Angestellte auf
mich .................... (warten).
6. Sie .................... mir die Schlüssel des Zimmers
.................... (geben).
7. Ich ................. in das Zimmer .................. (gehen) und
................... meine Sachen ................... (auspacken).
8. Dann ................... ich das Nachtjournal im Fernsehen
.................. (anschauen).
9. Um Mitternacht .................. ich schlafen ..................
(gehen).
10. Im Seminar .................... ich einige nette Leute
......................... (kennenlernen).
11. Wir .................... viel .................... (diskutieren) und
.................... (lachen).
12. Wir .................... gut .................... (essen).

113 113
Erste Sätze: Wer, wem?

Ich dir.
gratu
liere

Ich gratuliere dir.


Das Kleid steht dir.
Es passt dir gut.

Personalpronomen:
Wem?
Wer? Wem?
Wir gratulieren Ihnen.
ich mir
Wir danken Ihnen.
du dir
Er hilft ihm.
er ihm
Wir schreiben ihr.
sie ihr
Wir glauben dir.
Sie Ihnen
wir uns
ihr euch
sie ihnen
Sie Ihnen

114 114
Übung: Wer, wem?

Weitere wichtige Verben – Wer? Wem?


Finden Sie eigene Beispiele:

glauben: Ich glaube dir nicht!


Glaubst du mir?
............................................................................................
gelingen: Die Schokoladetorte gelingt mir immer.
............................................................................................
passen: Dieser Rock passt dir nicht mehr.
............................................................................................
stehen (Kleidung): Diese Hose steht dir gut.
Der Anzug steht ihm nicht.
............................................................................................
gehören: ............................................................................
............................................................................................
gefallen: .............................................................................
............................................................................................
schmecken: .......................................................................
............................................................................................
danken: ..............................................................................
............................................................................................

115 115
Bei uns und bei euch

In meinem Land gehe ich:


............................................................................................
............................................................................................
............................................................................................
............................................................................................
............................................................................................

In Österreich gehe ich:


auf den Markt
in den Supermarkt
in das Lebensmittelgeschäft
in die Bäckerei
in die Metzgerei
in die Apotheke
zum Bauern

In meinem Herkunftsland kaufe ich:


............................................................................................
............................................................................................
............................................................................................
............................................................................................
............................................................................................

116 116
Bei uns und bei euch

In Österreich kaufe ich:


Äpfel, Birnen, Sellerie ...........................................................
............................................................................................
Ich kaufe keine ....................................................................
............................................................................................

In meinem Herkunftsland kann ich handeln, wenn ich


............................................................................................
................................................................................. kaufe.

In Österreich kann ich handeln, wenn ich .......................


............................................................................................
................................................................................. kaufe.

Billige Waren in meinem Land:


............................................................................................
............................................................................................
Billige Waren in Österreich:
............................................................................................
............................................................................................
Teure Dinge in meinem Land:
............................................................................................
............................................................................................
Teure Dinge in Österreich:
............................................................................................
............................................................................................

117 117
118 118
Essen und Trinken
Löffelweise neue Worte.

123
Gespräche

Eine Einladung
Paul: Hallo, Jennifer, wie geht’s?
Jennifer: Danke, gut. Und dir?
Paul: Es geht. Ich habe sehr viel Arbeit.
Ich war letzte Woche krank,
aber jetzt geht es mir wieder besser.
Hast du heute Abend Zeit? Ein paar Freunde
kommen, und wir machen Pizza und schauen
uns dann einen Film an.
Jennifer: Ja, ich glaube, ich habe Zeit. Wann trefft ihr euch?
Paul: Um 8 Uhr. Weißt du, wo ich wohne?
Jennifer: Ja, ich habe deine Adresse: Zollgasse 10.
Aber wo ist sie?
Paul: Im Zentrum. Du nimmst den Stadtbus,
die Linie 3, und steigst bei der Haltestelle
»Schmelzhütterstrasse« aus.
Jennifer: Was kann ich mitbringen? Trinkt ihr gerne
Wein?
Paul: Du musst gar nichts mitbringen. Komm einfach
vorbei. Aber wenn du unbedingt etwas
mitbringen willst, dann am liebsten einen Saft,
zum Beispiel Orangensaft oder Multivitaminsaft.
Bis zum Abend.
Jennifer: Ciao, bis später.

125
Gespräche

Eine Einladung
Daiva ist bei der Nachbarsfamilie
eingeladen.
Daiva: Guten Abend, Frau Müller.
Frau Müller: Guten Abend, Daiva. Es freut uns, dass du
kommst. Hier kannst du die Jacke aufhängen.
Ich gebe dir Hausschuhe. Komm mit in das
Wohnzimmer.
Daiva: Hier sind ein paar Blumen für Sie.
Frau Müller: Vielen Dank. Die sind sehr schön!
Beim Essen:
Frau Müller: Schmecken dir die Kässpätzle?
Daiva: Ja, Käse mag ich sehr gerne. Wir essen viel
Käse zu Hause.
Frau Müller: Möchtest du noch mehr Salat?
Daiva: Nein, danke. Ich habe schon zu viel gegessen.
Es war einfach sehr gut.
Frau Müller: Es gibt noch einen Nachtisch. Ich habe heu-
te eine Sachertorte gebacken. Ich hoffe, sie
schmeckt dir. Möchtest du Kaffee dazu?
Daiva: Ein Stück Torte gerne. Kaffee trinke ich so
spät nicht mehr.
Frau Müller: Möchtest du einen Tee?
Daiva: Ja, gerne, wenn ich nicht die Einzige bin, die
Tee trinkt. Für mich alleine müssen Sie keinen
Tee machen.
Frau Müller: Ich trinke auch lieber Tee.
Daiva: Es ist schon spät, ich werde nach Hause
gehen. Morgen muss ich früh aufstehen.
Noch einmal vielen Dank für die Einladung
und gute Nacht.
Frau Müller: Wir haben uns über deinen Besuch gefreut.
126
Gute Nacht.
Gespräche

Im Gasthaus/im Restaurant bestellen ...


Gast: Guten Tag
Kellnerin: Grüß Gott. Was darf ich bringen?
Gast: Bringen Sie bitte die Speisekarte.
Kellnerin: Wissen Sie schon, was
Sie trinken möchten?
Gast: Ja, bringen Sie uns
bitte einen kleinen puren Apfelsaft
und ein großes Bier.
Kellnerin: Hier ist die Speisekarte.
Gast: Gibt es ein Tagesmenü?
Kellnerin: Ja, das Menü steht auf der ersten Seite.
Ich kann Ihnen heute Geschnetzeltes mit
Kartoffelpüree empfehlen.
Gast: Haben Sie offenen Wein?
Kellnerin: Ja, wir haben verschiedene offene Weine.
Es steht alles auf der vorletzten Seite.
Wenn Sie gerne weißen Wein trinken,
darf ich Ihnen unseren Hauswein, das ist
Grüner Veltliner, empfehlen. Er ist sehr gut.
Kellnerin: Haben Sie schon etwas zum Essen ausgesucht?
Gast: Ja, wir nehmen einmal das Menü und einmal
Wiener Schnitzel mit Salat.
Kellnerin: Möchten Sie eine Vorspeise?
Gast: Ich nehme eine Frittatensuppe.
Kellnerin: Hier ist das Essen, ich wünsche Ihnen guten
Appetit.
Gast: Danke.

127
Gespräche

Gast: Wir möchten gerne bezahlen. Bringen Sie uns


bitte die Rechnung.
Kellnerin: Möchten Sie zusammen oder getrennt bezahlen?
Gast: Zusammen, bitte.
Kellnerin: Das macht zusammen 47 Euro und 50 Cent.
(Gast gibt 50 Euro)
Gast: Das stimmt so, danke. Der Rest ist Trinkgeld.
Kellnerin: Danke. Hat es Ihnen geschmeckt?
Gast: Ja, das Essen war gut.
Danke und auf Wiedersehen.
Kellnerin: Auf Wiedersehen.

128
Erste Wörter: Im Gasthaus

Bestellung im Gasthaus

Herr Ober, ich bekomme ........


ich nehme ........
ich möchte ........

Getränke  trinken:
........ eine Flasche Rotwein/Weißwein
........ ein Glas Rotwein/Weißwein
........ eine Flasche Mineralwasser
........ ein Glas Limonade
........ eine Tasse Kaffee
........ ein Glas Tee
........ einen Krug Leitungswasser
........ ein Becher Milch
........ eine Dose Cola
........ ein Krügerl Bier
........ einen Orangensaft
Zeichnen Sie die fehlenden Getränke dazu!

129
Erste Wörter: Im Gasthaus

Speisen  essen:
........ ein Stück Torte / Kuchen
........ ein Käsebrot / Schinkenbrot
........ eine Salatschüssel
........ ein Brötchen
........ einen Teller Suppe
........ ein Steak mit Salat
........ ein Backhendl
........ Fisch mit Kartoffeln
........ ein Schnitzel mit Pommes frites
........ einen Eisbecher
........ ein Eis am Stiel
........ einen Teller Spaghetti
........ ein Paar Würstchen

130
Erste Sätze: Im Gasthaus

Machen Sie Dialoge:


Was nehmen Sie? – Trinken wir ein Bier? – Das macht fünf
Euro sechzig. – Woher kommen Sie? – Eine Gulaschsuppe.
Was macht das? – Nein, vielen Dank. – Das ist zuviel.
Dann essen wir ... – Was möchten Sie? – Was ist das?
Ja, gerne. – Lieber ein Mineralwasser. – Mensch, ich hab
Hunger! – Das ist aber teuer. – Ich nicht. – Ein Bier?
Wer ist das? – Was trinken wir? – Nehmen wir eine Brat-
wurst und eine Flasche Bier? – Das geht nicht. – Was kostet
ein Käsebrot? – Sie sind mein Gast. – Ich auch, aber wir
haben nur neun Euro. – Ein Zigeuner-Steak? – Möchtest
du ... – Ich weiß nicht. – Zuerst eine Suppe?

131
Erste Sätze: Singular und Plural

Welche Hauptwörter stehen im Singular?


Welche im Plural?
Notieren Sie auch den Artikel!

A: Ich koche heute Käsknöpfle.


B: Super. Das mag ich gerne. Mit Zwiebeln?
Welche Sorte Käse nimmst du?

A: Was müssen wir heute einkaufen?


B: Milch, Butter, Äpfel, Bananen und Weintrauben.
Ich brauche auch Servietten und Kartoffeln für
heute Abend.
A: Machst du ein spanisches Omelett?
B: Ja.
A: Dann brauchst du auch Eier und Olivenöl.
B: Ich habe kein Mineralwasser und kein Bier mehr.
Das muss ich auch kaufen.

A: Hier ist es kalt. Heute kaufe ich mir einen Pullover.


B: Ich brauche warme Hemden.
Wo gibt es schöne Hemden?
A: Ich weiß nicht. Ich gehe ins Zentrum, dort gibt es
mehrere Kaufhäuser und Geschäfte.
B: Wann gehst du?
A: Heute um vier Uhr. Kommst du mit?

132
Übung: Singular und Plural

Singular Plural
die Zwiebel (eine Zwiebel) die Zwiebeln (viele Zwiebeln)
der Apfel die Äpfel

Zur Erinnerung:
-n -ä-
die Blume – die Blumen der Apfel – die Äpfel
die Banane – die Bananen der Baum – die Bäume
133
Erste Sätze:
Wer, wem, wen oder was?

dir
Ich ein B
uch.
bring
e

Wer? Verb Wem? Wen oder was?


Mein Freund bringt mir ein Buch

Ich schenke dir eine Blume.


Die Oma bringt mir eine Puppe.

Personalpronomen
Ich – mir – mich wir – uns – uns
du – dir – dich ihr – euch – euch
er – ihm – ihn sie – ihnen – sie
sie – ihr – sie
es – ihm – es
Sie – Ihnen – Sie

Wen? Wem?
Wir retten ihn. Ich zeige ihm das neue Fahrrad.
Ich frage dich. Er gibt ihr eine Rose.
Er begleitet ihn. Ich schenke dir meine Puppe.
Wir sehen sie. Ich zeige Ihnen das Büro.
Ich kenne euch. Ich gebe dir meine Telefonnummer.
Sie grüßen uns.
134
Erste Sätze:
Wer, wem, wen oder was?

Substantiv mit Artikel:


Wer? Wem? Wen?
der Vater dem Vater den Vater
die Mutter der Mutter die Mutter
das Kind dem Kind das Kind

Verben, die sich ähnlich verhalten:


schenken: die Mutter – schenken – ich – einen Blumenstrauß
Ich schenke meiner Mutter einen Blumenstrauß.

geben: die Freundin – geben – er – ein Buch


............................................................................................
bringen: die Nachbarin – bringen – ich – eine Torte
............................................................................................
empfehlen: der Freund – empfehlen – sie – einen Film
............................................................................................
erzählen: der Vater – erzählen – das Kind – eine Geschichte
............................................................................................
bringen: der Kellner – bringen – der Orangensaft – ich
............................................................................................
schenken: ich – schenken – du – ein Buch
............................................................................................

135
Übung:
mögen – können – müssen …

Was können Sie, was dürfen Sie, was müssen Sie?

Verschiedene Aktivitäten

Ich muss (nicht) … Ich kann (nicht) … Ich darf (nicht) …


Ich sollte (nicht) … Ich mag (nicht) …

 Sprechen Sie alle Möglichkeiten durch!


 Schreiben Sie auf, was für Sie richtig ist!

Rad fahren ...........................................................................


............................................................................................
um 7 Uhr aufstehen .............................................................
............................................................................................
spät ins Bett gehen .............................................................
............................................................................................
viel rauchen .........................................................................
............................................................................................
einen Pass besitzen .............................................................
............................................................................................
meine Familie zu Weihnachten besuchen .............................
............................................................................................
fliegen ..................................................................................
............................................................................................
in den Urlaub fahren ............................................................

136
............................................................................................
Übung:
mögen – können – müssen …

am Abend viel essen ...........................................................


............................................................................................
jeden Tag Deutsch sprechen ...............................................
............................................................................................
am Wochenende ins Kino gehen .........................................
............................................................................................
spazieren gehen ..................................................................
............................................................................................
ins Fitnesszentrum gehen ....................................................
............................................................................................
meinen Freunden zu Hause schreiben .................................
............................................................................................
am Computer arbeiten .........................................................
............................................................................................
mit den Kindern spielen .......................................................
............................................................................................
kochen ................................................................................
............................................................................................

137
Erste Wörter: In der Küche

der Löffel
die Gabel das Messer

der Schneebesen
der Kochtopf

das Sieb

die Schüssel

die Brotschneidemaschine

der Korkenzieher die Kaffeemaschine

der Fleischwolf der Dosenöffner


der Flaschenöffner

die Schere

der Mixer
die Bratpfanne
138
Erste Wörter: In der Küche

der Teller
das Glas
die Dose
das Einmachglas

die Tasse

die Packung das Salz der Pfeffer


die Untertasse

die Spaghetti der Fisch das Würstchen

das Schnitzel
das Backhendl
der Essig
das Öl

der Salat
die Käsknöpfle
139
Mein Lieblingsrezept

Käsknöpfle

Zutaten für ca. 4 Personen


Für den Teig: 25 – 30 dag Mehl
2 – 3 Eier
lauwarmes Wasser
Salz
etwas Milch (nicht unbedingt notwendig)
Geriebener Käse (Sauerkäse, Bergkäse, Tilsiter)
Zwiebel und Butter

Zubereitung:
 Ich mische Mehl, Eier, Wasser, Salz (und etwas Milch)
zu einem Teig.  Ich schneide die Zwiebel und bräune sie
langsam mit Butter in der Pfanne.  Ich bringe Salzwasser
in einem Topf zum Kochen.  Ich drücke den Teig durch
das Knöpflesieb (ein Sieb mit großen Löchern) in das
kochende Wasser.  Ich lasse die Knöpfle kurz aufkochen,
bis sie schwimmen.  Ich gebe etwas kaltes Wasser in den
Topf und nehme die Knöpfle mit einem Schöpflöffel heraus.
 Ich gebe sie in eine warme Schüssel und streue Käse
darüber.  Ich bewahre diese erste Portion warm auf.
 Ich bereite eine neue Portion Käsknöpfle zu.  Zum
Schluss gebe ich die gebratenen Zwiebelringe darüber.

Servieren: Käsknöpfle isst man warm mit Kartoffelsalat


und/oder grünem Salat. Manche Leute mögen auch Apfel-

140
kompott oder Apfelmus dazu.
Erste Sätze: Mein Lieblingsrezept

Name der Speise: .............................................................

Zutaten:
Ich brauche:
............................................................................................
............................................................................................
............................................................................................
............................................................................................
............................................................................................
............................................................................................
............................................................................................

Zubereitung:
Ich nehme ..........................................................................
Ich schneide .......................................................................
Ich mixe ..............................................................................
Ich gebe .......................................................... (etwas Salz,
Pfeffer und Petersilie) dazu.

Zeit zum Backen/Kochen:


Wir essen den ............................................... (Kuchen)
Wir essen die...................................... (Käsknöpfle)
l warm l sofort
l kalt l am nächsten Tag
l lauwarm l mehrere Tage später
l gekühlt

141
Einladungen

Ich lade Gäste ein – wie verhalte ich mich?


Was erwarte ich von meinen Gästen?
Was ist in Ihrem Land üblich oder erlaubt?
Überlegen Sie die folgenden Aspekte:

Ist es üblich eine Uhrzeit anzugeben, wenn Sie


jemanden einladen?
l ja l nein l nur bei .................................................

Ich lade Gäste zum Abendessen ein.


Ich erwarte, dass die Gäste
l etwas später kommen
l pünktlich da sind
l etwas früher kommen

Wie begrüße ich meine Gäste?


l Ich gebe ihnen die Hand
l Ich gebe ihnen einen Kuss auf die Wange
l Ich küsse die Hand eines Gastes

Begrüße ich Männer, Frauen, Freunde, Freundinnen,


Bekannte auf unterschiedliche Art?
l ja l nein

Die Gäste bringen normalerweise ein Gastgeschenk mit:


l ja l nein

142
Einladungen

Typische Gastgeschenke sind:


l Blumen l ein selbst gebackener Kuchen
l Obst l eine andere selbst gemachte Speise
l Wein l andere alkoholische Getränke
l Kaffee l Schokolade oder Bonbons

Welche Rituale gibt es, die ich einhalte, wenn Gäste


auf Besuch kommen?

Müssen die Kinder vor dem Essen die Hände waschen?


l ja l nein

Die Gäste
 ehmen sich das Essen selbst von den Schüsseln auf
ln
dem Tisch
l warten, bis ich das Essen für alle anrichte
l warten mit dem Essen, bis ich »Guten Appetit« wünsche
l fangen an zu essen, wenn das Essen auf ihrem Teller liegt
l fangen an zu essen, wenn der Älteste angefangen hat

Gibt es einen Spruch, der vor dem Essen gesagt wird?


l ja l nein

Frage ich meine Gäste immer, was sie trinken wollen,


oder bekommen sie automatisch z. B. einen Kaffee
oder Tee serviert?
............................................................................................
............................................................................................ 143
Einladungen

Wird Wein zum Essen getrunken?


l nie
l nur bei besonderen Festen
l manchmal
l immer

Wenn ich Wein anbiete, erwarte ich, dass alle warten,


bis wir gemeinsam anstoßen (»Zum Wohl« sagen)?
l ja l nein
l nur manchmal
l ist mir nicht wichtig

Ich erwarte von den Gästen


l dass sie alles, was auf dem Teller ist, aufessen
l dass sie etwas übriglassen
l dass sie ein zweites Mal nehmen

Bei Tisch sprechen wir über


l das Wetter
l die Politik
l unsere Familie und Freunde
l andere Themen

Wir sprechen nie über


l unsere Arbeit
l unseren Lohn
l unsere Gesundheit bzw. Krankheiten

144
l andere Themen
Einladungen

Ich erwarte, dass die Gäste das Essen loben:


l ja l nein

Mit welchen Worten können Gäste ihr Lob


über das Essen ausdrücken?
............................................................................................

Wenn die Gäste satt sind, dann:


l sagen sie das
l zeigen es mit Messer und Gabel an
l sagen sie nichts

Ich biete den Gästen ein zweites Mal Essen an:


l Sollen die Gäste zuerst ablehnen?
l Sollen sie gleich akzeptieren?

Ich erwarte eine bestimmte Kleidung:


l ja l nein

Die Gäste sollen die Schuhe in der Garderobe ausziehen:


l ja l nein

Leute können auch ohne Einladung zu Besuch kommen:


l Ja, immer
l nur am Wochenende
l das ist nicht höflich
 ur am Nachmittag oder nach dem Abendessen,
ln
nicht während der Essenszeiten 145
Gesundheit
Es krankt oft am Verstehen.

147 147
148 148
Gespräche

Ich melde mich telefonisch


beim Arzt/bei der Ärztin an.
Patientin: Guten Tag! Mein Name ist ............
Können Sie mir bitte einen
Termin geben?
Arzthelferin: Worum geht es? Ist es sehr
dringend?
Patientin: Ja! Mein Kind hat hohes Fieber.
Arzthelferin: Gut, dann kommen Sie in einer Stunde.
Patientin: Vielen Dank, auf Wiedersehen.

Bei der Ärztin


Ärztin: Der nächste, bitte!
Frau Malat: Grüß Gott, Frau Doktor.
Ärztin: Sie sind Frau Malat, ist das richtig?
Frau Malat: Ja, ich bin Maria Malat.
Ärztin: Was fehlt Ihnen?
Frau Malat: Ich habe seit zwei Tagen starke Hals-
schmerzen. Das Schlucken tut mir weh.
Ich habe auch 38 Grad Fieber
Ärztin: Bitte, lassen Sie mich mal in den Mund
schauen. Sagen Sie bitte »A«!
Öffnen Sie den Mund noch ein wenig mehr.
Frau Malat: Wie krank bin ich?

149 149
Gespräche

Ärztin: Der Rachen ist rot. Die Mandeln sind


entzündet. Sie haben eine starke Hals-
entzündung. Wir nennen das Angina.
Auf jeden Fall müssen Sie ins Bett.
Frau Malat: Ich habe so viel Arbeit in der Firma.
Ich kann nicht zu Hause bleiben.
Ärztin: Eine Angina kann das Herz angreifen.
Frau Malat: Was soll ich tun? Ich brauche eine Krank-
meldung für den Chef.
Ärztin: Ich empfehle Ihnen einige Tage Bettruhe.
Meine Assistentin schreibt Ihnen eine Krank-
meldung. Sie gibt Ihnen auch ein Rezept für
die Apotheke. Trinken Sie viel Tee! Bleiben Sie
zu Hause! Schonen Sie sich! Die Arbeit läuft
Ihnen nicht weg. Sie sind jetzt wichtiger!
Gehen Sie ins Bett! Tun Sie sich etwas Gutes.
Frau Malat: Vielen Dank, Frau Doktor.
Ärztin: Auf Wiedersehen, Frau Malat. Lassen Sie sich
noch einen Termin für die nächste Woche
geben. Ich wünsche Ihnen gute Besserung!
Frau Malat: Auf Wiedersehen und nochmals Danke.

150 150
Gespräche

Sie entschuldigen Ihr krankes Kind in der Schule.


LehrerIn: Grüß Gott, hier spricht Frau Malin.
Mutter: Guten Tag, ich bin die Mutter von Anil.
Sie ist krank. Sie kann deshalb
heute nicht in die Schule
kommen.
LehrerIn: Das tut mir aber leid.
Was fehlt ihr denn?
Mutter: Sie hat hohes Fieber.
LehrerIn: Wann, glauben Sie, wird Anil wieder gesund
sein?
Mutter: Das kann ich momentan nicht sagen. Anil wird
wohl ein paar Tage fehlen. Vielleicht nächste
Woche.
LehrerIn: Dann werde ich eine Mitschülerin fragen, ob sie
Anil die Hausaufgaben vorbei bringt.
Ist Ihnen das recht?
Mutter: Ja, schön. Somit versäumt sie nicht zu viel.
LehrerIn: Ich wünsche Anil eine gute Besserung!
Mutter: Danke und auf Wiederhören.
LehrerIn: Auf Wiederhören!

151 151
Gespräche

In der Apotheke
Apothekerin: Guten Tag,
was wünschen Sie?
Frau Öztürk: Grüß Gott, ich habe
ein Rezept von Frau Dr. Laas.
Apothekerin: Gut, dann geben Sie mir bitte das Rezept.
Hier ist das, was Sie brauchen.
Frau Öztürk: Was kostet das?
Apothekerin: Die Krankenkasse bezahlt die Kosten.
Sie müssen pro Medikament eine Gebühr
bezahlen. Die Salbe ist billiger als die
Gebühr, ich rechne Sie Ihnen extra.
Frau Öztürk: Wie muss ich das Medikament anwenden?
Apothekerin: Sie müssen die Tabletten 3 × täglich
nehmen: morgens, mittags und abends.
Die Tropfen lösen Sie in Wasser auf.
Frau Öztürk: Vielen Dank. Was kostet das?
Apothekerin: Das macht 9 Euro und 60 Cent.
Danke und auf Wiedersehen!
Frau Öztürk: Auf Wiedersehen!

152 152
Erste Sätze: Ich bin krank

Beim Arzt:
➀ Wann bin ich an der Reihe?
➁ Wie lange muss ich warten?
➂ Muss ich mich frei machen?
➃ Wann muss ich zur Kontrolle kommen?
➄ Wie oft muss ich die Tabletten nehmen?

Ordnen Sie die Zahl der richtigen Antwort zu:


l Nein, das ist nicht nötig.
l Drei Mal eine pro Tag.
l Das kann ich Ihnen nicht sagen.
l Sie sind gleich an der Reihe.
l In einer Woche.

Zu Hause:
➀ Bringst du mir die Tabletten?
➁ Holst du die Medikamente aus der Apotheke?
➂ Schließt du das Fenster?
➃ Machst du mir die Suppe warm?
➄ Kannst du mir ein Halstuch geben?

Ordnen Sie die Zahl der richtigen Antwort zu:


l Ja, ich schließe es.
l Ja, ich bringe sie dir.
l Ja, einen Moment, hier ist es.
l Ja, ich mache sie dir warm.
153 l Ja, ich hole sie. 153
Erste Wörter: Körperteile

der Kopf – die Haare – die Augen (das Auge) – die Nase –
der Mund – der Hals – die Schultern (die Schulter) – der
Brustkorb – die Arme (der Arm) – die Hände (die Hand) –
die Finger (der Finger) – der Rücken – der Bauch – der
Po – die Beine (das Bein) – die Oberschenkel (der Ober-
schenkel) – die Knie (das Knie) – die Füße (der Fuß) –
die Zehen (die Zehe)

Einzelne Körperteile

Daumen
Ohr
Mund
Zeigefinger
Mittelfinger
Ringfinger
kleiner Finger

154 154
Übung:
Mein oder dein oder sein?

Wessen Körperteil ist das?


Besitzer: ich
Das ist mein Kopf – Das sind meine Haare – Das sind mei-
ne Augen – Das ist meine Nase – Das sind meine Wangen
Das ist mein Mund – Das sind meine Lippen – Das sind
meine Ohren – Das ist mein Hals – Das sind meine Schul-
tern – Das ist meine Brust – Das sind meine Arme – Das
sind meine Hände – Das sind meine Finger – Das ist mein
Rücken – Das ist mein Bauch – Das ist mein Po – Das sind
meine Beine – Das sind meine Oberschenkel – Das sind
meine Knie – Das sind meine Füße – Das sind meine Zehen

Besitzer: du Besitzer: er Besitzer: sie


............................................................................................
............................................................................................
............................................................................................
............................................................................................
............................................................................................
............................................................................................
............................................................................................
............................................................................................
............................................................................................

ich: mein – meine wir: unser – unsere


du: dein – deine ihr: euer – eure
er: sein – seine sie: ihr – ihre
sie: ihr – ihre
es: sein – seine
155 Sie: Ihr – Ihre 155
Erste Sätze:
Mit den Ohren kann man …

Was kann man mit den …?


Mit den Ohren kann man ....................................................
Mit den Augen kann man ....................................................
Mit dem Mund kann man ....................................................
Mit den Händen kann man .................................................
Mit der Nase kann man .......................................................
Mit den Beinen kann man ...................................................

Ordnen Sie die Verben zu:


hören – lachen – sprechen – schauen – gehen – laufen –
riechen – essen – hüpfen – geben – reden – massieren –
schnuppern – schreiben – lesen – sich bewegen –
stricken – zuschauen – nachlaufen – nähen – kochen –
halten – ein Instrument spielen

? ?

156 156
Erste Sätze: Mir tut alles weh …

Mir tut der Kopf weh. Ich habe Kopfweh.


Mir tut der Hals weh. Ich habe ...........................................
Mir tut der Bauch weh. Ich habe ...........................................
Mir tun die Ohren weh. Ich habe ...........................................
Mir tut der Zahn weh. Ich habe ...........................................

Was tut Ihnen weh?


Meine Augen, ich habe Augenschmerzen.
Mein Rücken, ich habe ........................................................
Mein Zahn, ich habe ............................................................
Mein Bauch, ich habe ..........................................................
Meine Ohren, ich habe ........................................................

Ich habe Grippe.


Ich habe Fieber. Mir tut der ganze Körper weh. Mir tut auch
der Kopf weh. Mir ist schwindlig.

Ich habe Angina.


Ich .......................................................................................

Ich habe Verstopfung.


Ich .......................................................................................

Ich habe ..............................................................................


Ich .......................................................................................

Was für Kinderkrankheiten hatten Sie?

157
Ich hatte Masern, Mumps und Keuchhusten. 157
Erste Sätze: Vom Kranksein

Die Mutter kann nicht zur Arbeit gehen, denn ihr Kind
ist krank.
Lena ist erkältet und hustet. Sie ist sehr blass und ihre
Augen sind entzündet. Sie klagt auch über Hals- und
Ohrenschmerzen. Die Mutter holt das Fieberthermometer.
Nun muss Lena sofort ins Bett, denn ihre Temperatur
beträgt 39,5 Grad. Nach kurzer Zeit kommt der Arzt.
Er öffnet seinen Arztkoffer und untersucht das Mädchen

Wie untersucht der Arzt das Mädchen?


Aufforderungen:
Mund aufmachen! – Zunge zeigen! – Tief einatmen!
Nicht atmen! – Husten!
Hast du:
Halsschmerzen? – Ohrenschmerzen? – Kopfschmerzen?
Bauchschmerzen? – Durchfall?
Ohren
Augen
Nase

Zunge / Mund

Hals

158 158
Erste Sätze: Vom Kranksein

Was sagt der Arzt zum Mädchen?


Du musst .............................................................................
............................................................................................
............................................................................................

Was sagt der Arzt zur Mutter?


Ich verschreibe ihr ...............................................................
............................................................................................
............................................................................................

im Bett bleiben – Fieber (Temperatur) messen – Rezept


schreiben – Medikamente nehmen – heißen Tee
trinken – Obst essen – Hustensaft – Ohrentropfen

Ordnen Sie die Zahl dem Wort richtig zu!


l das Fieberthermometer ➁
l die Salbe
l die Tabletten ➂ ➃
l die Spritze
l das Rezept ➄
l die Medizin
l das Pflaster
l der Verband


159 159
Erste Sätze:
Fragen, die der Arzt stellt

Fragen, die Ihnen der Arzt / die Ärztin stellt:


Was fehlt Ihnen?
............................................................................................
Wo haben Sie Schmerzen?
............................................................................................
Was tut Ihnen weh?
............................................................................................
Warum sind Sie zu mir gekommen?
............................................................................................
Können Sie gut einschlafen?
............................................................................................
Schlafen Sie die ganze Nacht durch?
............................................................................................
Nehmen Sie Medikamente?
............................................................................................
Wann hatten Sie die letzte Regel (Periode)?
............................................................................................
Haben Sie Husten?
............................................................................................
Haben Sie Atemnot bei Anstrengungen?
............................................................................................
Sind abends Ihre Beine angeschwollen?
............................................................................................
Sind Sie schon einmal operiert worden?
............................................................................................
Waren Sie schon einmal im Krankenhaus?
............................................................................................
160 160
Erste Sätze:
Fragen, die der Arzt stellt

Sind Sie berufstätig?


............................................................................................
Wie sind Sie versichert?
............................................................................................

161 161
Erste Sätze:
Krankheiten – Guter Rat

Gehen Sie ins Bett!


Bleiben Sie im Bett!
Trinken Sie viel heißen Tee!
Sie müssen sich schonen!
Essen Sie leichte Kost!
Schlafen Sie viel!
Sie brauchen Ruhe!
Nehmen Sie Aspirin!
Stehen Sie nicht zu früh auf!
Machen Sie Essigumschläge!
Gehen Sie morgen zur Kontrolle!
Sie müssen die Medikamente regelmäßig einnehmen.

Wie können Sie diese Ratschläge freundlicher sagen?


Wollen Sie sich nicht schonen?
Sollten Sie nicht ins Bett?
Möchten Sie heißen Tee?

Befehle und Aufforderungen (Imperativ)


Sie Du
Gehen Sie ins Bett! Geh ins Bett!
Nehmen Sie ein heißes Bad! Nimm ein heißes Bad!
Trinken Sie viel Tee. Trink viel Tee!
Regel: Für die Befehlsform Regel: Für die Befehlsform
nehme ich die Form des nehme ich die Form der
…………………………… zweiten Person und  ..........
…………………………… …………………………......
z.B.: nehmen – nehmen Sie! z.B.: du nimmst – nimm!
162 162
Entschuldigungsschreiben

So könnte ein Schreiben für die Lehrerin/den Lehrer


aussehen:

Entschuldigungsschreiben

Sehr geehrte Frau ... / Sehr geehrter Herr ...

Mein Kind Julia Meer, Klasse 3 b, konnte vom 23.6.


bis 26.6.2015 die Schule nicht besuchen.

Grund: Grippe

Ich bitte Sie, das Fernbleiben meiner Tochter


zu entschuldigen.

Karin Meer

Rankweil, am 27.6.2015

163 163
Erste Sätze: Ein Unfall

Zwei Schifahrer stoßen auf der Schipiste zusammen. Beide


Schifahrer stürzen und verletzen sich. Die Verletzten werden
ins Tal transportiert. Dort werden sie vom Rettungsauto
abgeholt und ins Krankenhaus gebracht.

Wohin?
ins Krankenhaus
ins Tal
auf die Schipiste
Wo?
im Krankenhaus
im Tal
auf der Schipiste

Das Rettungsauto fährt ....................................

Was geschieht mit dem Verletzten im Krankenhaus?


untersuchen – röntgen – Operation – Gipsverband
Krankenzimmer – Arzt und Krankenschwester – Besucher

Der Arzt:
untersuchen – röntgen – operieren – betreuen
Der Patient:
liegen – auf Krücken gehen – Krankengymnastik
Die Krankenschwester:

164
pflegen – helfen 164
Erste Sätze:
Fragen im Krankenhaus

Wie heißen Sie?


............................................................................................
Wo wohnen Sie?
............................................................................................
Wie ist Ihre Adresse?
............................................................................................
Haben Sie eine Familie? Haben Sie Angehörige hier?
............................................................................................
Wo und wann sind Sie geboren?
............................................................................................
Wo sind Sie versichert?
............................................................................................
Wie viele Kinder haben Sie?
............................................................................................
Seit wann sind Sie in Österreich?
............................................................................................
Wo arbeiten Sie?
............................................................................................
Weiß Ihr Chef, dass Sie hier sind?
............................................................................................
Welche Krankheiten hatten Sie schon?
............................................................................................
Waren Sie schon einmal im Krankenhaus? Warum?
............................................................................................
Sind Sie schon einmal operiert worden?
............................................................................................

165 165
Erste Sätze:
Fragen im Krankenhaus

Rauchen Sie?
............................................................................................
Trinken Sie regelmäßig Alkohol?
............................................................................................
Nehmen Sie regelmäßig Medikamente?
............................................................................................
Sind Sie Allergiker? (Sind Sie Allergikerin?)
............................................................................................

Mitvergangenheit: Ich war krank. – Ich hatte Fieber.


ich war wir waren
du warst ihr wart
er war sie ………………
sie …………………
es …………..
Sie waren

ich hatte wir hatten


du hattest ihr hattet
er hatte sie ………………
sie …………………
es …………..
Sie hatten

166 166
Wenn ich krank bin …

Wenn ich krank bin, gehe ich


zu einem Arzt – zum Hausarzt – in die Apotheke – in die
Ambulanz des Krankenhauses – zu einer Heilerin oder
einem Heiler – zu einer Krankenschwester – zu einer Freundin
zu ........................................................................................

Warum?

Wenn ich Kopfweh habe, nehme ich ...................................


Wenn ich Halsweh habe, nehme ich ....................................
Wenn ich Grippe habe, nehme ich .......................................
Wenn meine Kinder Fieber haben (oder wenn ich Fieber
habe), nehme ich/mache ich ................................................
............................................................................................

Welche Hausmittel kennen Sie?


............................................................................................
............................................................................................
............................................................................................

Wie ist es in Österreich?


Ich nehme Tee mit Kräutern für verschiedene Krankheiten.
Ich trinke Kamillentee gegen Bauchweh.
Ich gebe dem Baby Fencheltee, wenn es Bauchweh hat.
Ich mache einen Salbeitee, wenn ich Halsweh habe, und
gurgle damit.
Ich mache Umschläge, wenn ich Fieber habe.

167 167
Wenn ich krank bin …

Was tun Sie im Winter, um nicht krank zu werden?


............................................................................................
............................................................................................
............................................................................................

Was tun Sie im Sommer, um gesund zu bleiben?


............................................................................................
............................................................................................
............................................................................................

168 168
Ich kann Probleme und
Stimmungen benennen

Ängste benennen und Lösungsmöglichkeiten suchen:

Wir unterscheiden:
Physische Gesundheit: Körperliche Gesundheit
Psychische Gesundheit: Gefühlsbereich
Geistige Gesundheit: Verstand

Kennen Sie folgende Redeweisen?


Zähne zusammenbeißen.
Über Gefühle redet man nicht.
Indianerherz kennt keinen Schmerz.

Welche Redeweisen gibt es in Ihrem Land?


............................................................................................
............................................................................................
............................................................................................
............................................................................................

Versuchen Sie, Ihre Gefühle zu benennen, wenn es


Ihnen gut geht. Ergänzen Sie die Liste!
Ich fühle mich stark, fit, fröhlich, ..........................................
............................................................................................
............................................................................................
............................................................................................

169 169
Ich kann Probleme und
Stimmungen benennen

Wann und in welchen Situationen fühlen Sie sich gut?


Ergänzen Sie bitte die Liste.
Ich fühle mich gut, wenn ich Sport betreibe.
Ich fühle mich gut, wenn ich mit Freunden zusammen bin.
Ich fühle mich gut, wenn der andere mich mag.
............................................................................................
............................................................................................
............................................................................................
............................................................................................

Wann und in welchen Situationen fühlen Sie sich nicht


gut? Ergänzen Sie bitte.
Ich fühle mich nicht gut, wenn ich traurig bin.
Ich fühle mich nicht gut, wenn ich Angst habe.
Ich fühle mich nicht gut, wenn ich wenig Kontakt
mit anderen Menschen habe.
............................................................................................
............................................................................................
............................................................................................
............................................................................................

Was können wir mit unseren Ängsten tun?


Sie sind da. Ich lasse sie. Ich spreche darüber. Ich weiß,
dass die Freude wieder kommt. Ärger und Freude wechseln.
............................................................................................
............................................................................................
............................................................................................

170
............................................................................................ 170
Ich kann Probleme und
Stimmungen benennen

Tag und Nacht.


Licht und Schatten.
Trauer und Feste.
Höhe und Tiefe.
Berg und Tal.
Enge und Weite.
Helle und Dunkelheit.
Freude und Ärger.

Was tun Sie, wenn es Ihnen nicht gut geht?


Ergänzen Sie die Liste!
Ich mache Musik.
Wir spielen Fußball.
Ich schlafe.
Ich gehe zu Menschen, die mir gut tun.
............................................................................................
............................................................................................
............................................................................................
............................................................................................

171 171
172 172
Zuhause
Wem die Sprache fremd ist, dem ist auch das Land fremd.

173 173
174 174
Gespräche

1. Mein Land
Svenja: Meine Familie lebt in Sarajewo.
Eva: Wo liegt das?
Svenja: In Bosnien.
Eva: Mein Großvater kommt aus dem Weinviertel.
Svenja: Wo liegt das?
Eva: Nördlich von Wien.

2. Mein Dorf / meine Stadt:


Magda: Ich komme aus Lodz in Polen.
Alice: Wie ist Lodz?
Magda: Lodz ist eine große Stadt. Sie liegt an einem
Fluss. Wir haben ungefähr 709.000 Einwohner.
Es gibt vier schöne, große Kirchen, die für vier
Religionen stehen: die katholische Kirche, die
evangelische Kirche, die jüdische Synagoge und
die griechisch-orthodoxe Kirche.
Lodz ist nicht weit von Warschau entfernt.

175 175
Gespräche

Auf dem Meldeamt:


Svenja: Ich brauche einen Meldezettel.
Angestellte: Hier haben Sie das Formular.
Svenja: Können Sie mir bitte helfen?
Angestellte: Ja, natürlich.
Wie heißen Sie?
Svenja: Svenja Ustinov.
Angestellte: Welchen Namen hatten Sie früher?
.....................................................................
Wie ist Ihr Geburtsdatum?
.....................................................................
Wo sind Sie geboren?
.....................................................................
Welche Staatsbürgerschaft haben Sie?
.....................................................................
Wo wohnen Sie jetzt?
.....................................................................
Ihre Passnummer, bitte.
176 ..................................................................... 176
Gespräche

Auf der Post


Elisabeth: Grüß Gott. Ich möchte dieses Paket
abschicken.
Postbeamte: ­(er nimmt das Paket und wiegt es ab)
Das macht 3 Euro 60.
Elisabeth: Wieviel kostet es, wenn ich es per Express
schicke?
Postbeamter: Einen Moment, ich muss nachschauen.
Mit Expresspost kostet es 10 Euro.
Elisabeth: Das ist mir zu teuer. Wie lange braucht es
mit normaler Luftpost?
Postbeamter: Ungefähr eine Woche.
Elisabeth: Gut, das passt. Ich möchte auch noch
10 Briefmarken für Polen.
Postbeamter: (gibt die 10 Briefmarken heraus).
9 Euro 90, bitte.
Elisabeth: (bezahlt) Danke. Auf Wiedersehen.

177 177
Erste Sätze: Der Stadtplan

Sich nach dem Stadtplan orientieren

Wo ist das Rathaus


(Gemeindeamt)?
Wo ist der Bahnhof?
Wo ist die Kirche?
Wo ist der Bootshafen?
Wo ist das Postamt?
Wo ist die Apotheke?
Wo ist das Krankenhaus?
Wo ist der Frisör?
Wo ist der Sportplatz?
Wo ist die Polizei?
Wo ist der Taxistand?
Wo ist die Bank?
Wo ist die Telefonzelle?
Wo ist der Arzt?
Wo ist die Bushaltestelle?
Wo ist das Kino?
Wo ist der Supermarkt?
Wo ist der Park?

178 178
Erste Sätze:
Der Stadtplan von Bregenz

Weitere Gebäude und Plätze:


l das Kunsthaus l die Landesregierung
l der Hafen l der Parkplatz
l die Post l das Rathaus
l die Bank l das Festspielhaus
l die Seekapelle l das Kaufhaus
l die Polizei l die Bezirkshauptmannschaft
l das Hotel l das Strandbad
l das Casino l das Vorarlberg Museum
l der Bahnhof

179 179
Übung: Präpositionen

Beschreiben Sie Ihr Dorf / Ihre Stadt!

Verwenden Sie folgende Präpositionen:

zwischen – vor – neben – auf – hinter – in – an – über –


unter – am (an dem) – im (in dem) – beim (bei dem) –
nach – gegenüber – innerhalb – außerhalb

Welches Gebäude liegt neben der Bank?


Was befindet sich hinter der Kirche?
Sie sind im Hotel. Welches Gebäude liegt gegenüber?
Welches Gebäude liegt zwischen der Bank und der Kirche?
Wo ist die Post?

180 180
Übung: Welche Präposition passt?

Welche Präposition passt?


Die Kirche liegt ..................... dem Park.
Die öffentliche Bücherei liegt ..................... der Schule.
Der Taxistand befindet sich ................... dem Bahnhof.
Die Telefonzelle ist .................... dem Postamt.
Der Frisör ist ................... dem Postamt.

Vervollständigen Sie die Sätze!


Neben dem Supermarkt .....................................................
Hinter dem Krankenhaus ....................................................
Neben dem Postamt ..........................................................
Neben der Telefonzelle .......................................................
Hinter dem Postamt ...........................................................
Zwischen dem Supermarkt und der Post ...........................
............................................................................................
Hinter dem Hotel ................................................................
Neben der Apotheke ..........................................................
Neben dem Krankenhaus ...................................................
Links von der Bushaltestelle ...............................................
Gegenüber der Kirche ........................................................
Vor der Kirche .....................................................................

Wo ist/liegt …? (Dativ)
neben dem … (Rathaus) neben der ... (Post)
hinter dem ... hinter der ...
gegenüber dem ... gegenüber der ...
links vom ... links von der ...
181 181
Erste Wörter: Am Bahnhof

der Gepäckwagen

das Gepäck

die Information

der Schalter

der Fahrplan

das Schließfach

der Speisewagen der Warteraum

der Zug

182 182
Erste Wörter: Mein Haus

das Dach

der Dachboden

das Schlafzimmer

das Badezimmer

die das Wohnzimmer


Küche

die Treppe der Keller

183 183
Gespräche

Am Telefon:
Ich möchte ein gebrauchtes Schlafzimmer kaufen
Frau Meier: Meier, Grüß Gott!
Frau Sinan: Guten Tag, hier spricht Frau Sinan.
Ich habe Ihre Anzeige in der Zeitung
gelesen. Ich interessiere mich für das Schlaf-
zimmer, das Sie verkaufen.
Frau Meier: Sie können das Schlafzimmer gerne
anschauen kommen.
Frau Sinan: Das würde ich gerne tun. Ist der Preis schon
fix oder kann er noch verhandelt werden?
Frau Meier: Ich möchte gerne darüber mit Ihnen
persönlich sprechen.
Frau Sinan: Wo wohnen Sie und wann kann ich zu Ihnen
kommen?
Frau Meier: Ich wohne in der Churerstraße 7. Ich habe am
Samstag um 9 Uhr Zeit. Ist Ihnen das recht?
Frau Sinan: Ja, das kann ich mir einrichten.
Auf Wiedersehen.
Frau Meier: Auf Wiedersehen.
184 184
Auf Zeitungsannoncen antworten

Verwenden Sie folgende Sätze in einem


Telefongespräch!

Ich habe Ihre Anzeige gelesen.


Ich interessiere mich für das Schlafzimmer,
das Sie verkaufen.
Ich möchte gerne den Schrank/
die Waschmaschine anschauen.
Ist der Schrank sehr alt?
Wie ist das Kinderzimmer?
Welche Farbe hat es?
Wie hoch ist die Miete?
Ich kann 300 Euro bezahlen, 400 Euro sind mir zu viel.
Wann kann ich zu Ihnen kommen?
Ich habe am Freitag um 16.00 Uhr Zeit.
Ohne Geschirrspüler verkaufe ich die Küche nicht.
Wann kann ich die Waschmaschine anschauen?
Wie teuer ist sie?
Das ist zu teuer.
Entschuldigung, ich habe die falsche Nummer gewählt.
Entschuldigung, ich habe mich verwählt.
Die Couch ist schon verkauft.
Das ist schade.

185 185
Erste Sätze: Wo kaufst du ein …

Ein Gespräch mit der Nachbarin – Wo kaufst du ein?

Wo kaufst du das Brot?


Wo kaufst du die Milch?
Wo kaufst du das Gemüse?
Wo kaufst du die Äpfel?
Wo kaufst du das Fleisch?
Wo kaufst du die Bohnen?
Wo kaufst du ein neues Kleid?
Wo kaufst du neue Schuhe?
Wo kaufst du Blumen?
Wo kaufst du Samen?
Wo kaufst du Kartoffeln?
Wo kaufst du Grippetabletten?
Wo kaufst du Hustensaft?

in der Gärtnerei
im Supermarkt
auf dem Markt
beim Bauern
in der Bäckerei
in der Metzgerei
im Schuhgeschäft
auf dem Bauernmarkt
im Lebensmittelgeschäft
im Modegeschäft
in der Apotheke

186 186
Erste Wörter: Sammelnamen

Was kaufen Sie in Ihrer Stadt oder in Ihrem Dorf?

Nähfaden, Knöpfe, Nähnadeln Besteck


Muscheln, Crevetten, Austern Brot
Messer, Löffel, Gabel Büroartikel
Hose, Rock, Kleid Elektrogeräte
Teller, Tassen, Schüsseln Gartengeräte
Stuhl, Sofa, Tisch, Schrank Gemüse
Schaufel, Schlauch, Rechen Geschirr
Heft, Bleistift, Farbstifte, Block Getränke
Puppe, Ball, Puzzle Hülsenfrüchte
Mixer, Radio, Fernseher Kleider
Locher, Ordner, Büroklammern Lederwaren
Geldtasche, Rucksack, Aktenmappe Arzneimittel
Hammer, Bohrmaschine Möbel
Reis, Mehl, Brot Nahrungsmittel
Limonade, Bier, Wein, Kaffee Obst
Ohrringe, Halskette, Armband Schmuck
Tabletten, Salbe, Hustensaft Schreibwaren
Schwarzbrot, Weißbrot, Semmel Spielzeug
Salami, Extrawurst Teigwaren
Kirschen, Birnen, Zitrone Werkzeug
Karotten, Lauch, Kartoffeln Wurstwaren
Spaghetti, Nudeln Meeresfrüchte
Bohnen, Erbsen, Linsen Kurzwaren

187 187
Meine Heimat

Wie sieht meine Heimat aus?


Wo fühle ich mich wohl?

Heim:
mein Haus, mein Zuhause ­–
gibt es ein ähnliches Wort
in Ihrer Sprache?

Heimat:
das Dorf oder die Region, in der ich wohne und meine
Familie oder Freunde habe; dort, wo ich mich wohl fühle.

Beschreiben Sie die Stadt oder Region, aus der Sie


kommen: Wie ist Ihre Region?
l groß l klein
l gebirgig/hügelig l flach
l städtisch l ländlich
l fruchtbar l nicht (sehr) fruchtbar
l Es gibt viel Wasser. l Es gibt wenig Wasser.
l Es gibt viel Wald. l Es gibt keinen Wald.
l Es gibt gute Straßen. l Es gibt schlechte Straßen.
l Es gibt viele Industriegebiete.
l Es gibt wenig Industrie.
l Es gibt gute öffentliche Verkehrsmittel (Bahn, Bus, Taxi).
l Es gibt keine öffentlichen Verkehrsmittel.
 ie Leute fahren mit dem Fahrrad/mit dem Bus/
lD

188
mit dem Auto /gehen zu Fuß. 188
Meine Heimat

Welche Jahreszeiten gibt es in Ihrem Land?


Wie sind sie?
Wie ist es im Sommer?
Wie ist es im Frühling?
Wie ist es im Herbst?
Wie ist es im Winter?

es ist (sehr) heiß – es ist warm – es ist kalt – die Sonne


scheint – es regnet viel – es regnet wenig – es regnet
nicht – die Nächte sind kalt – die Tage sind heiß –
es ist feucht – es ist trocken und staubig – es schneit

Welche Farben sind typisch


für den Sommer – für den Frühling – für den Herbst –
für den Winter?

weiß – schwarz – grau – braun – grün – rot – gelb – bunt –


orange – blau

Wie riecht es?


Es riecht nach Erde. – Es riecht nach Regen.
Es riecht nach Tannennadeln. – Es riecht nach Staub.

Was machen Sie im Sommer/Frühling/Herbst/Winter?


Im Sommer gehe ich wandern. Im Sommer gehe ich Rad
fahren und schwimmen.
Im Winter gehe ich Ski fahren. Im Winter gehe ich rodeln.

189
Ich gehe gerne Eis laufen. Ich mache gerne Skitouren. 189
Meine Heimat

Ich mag den Frühling am liebsten. Die Bäume blühen. Es


gibt viele schöne Blumen: gelbe, blaue, violette. Am Tag ist
es warm. Die Sonne ist angenehm. Und Sie? Welche Zeit
des Jahres mögen Sie am liebsten?

Ich mag ......................................... (den Sommer/Frühling/


Herbst/Winter) am liebsten.
............................................................................................
............................................................................................
............................................................................................

Vorarlberg
Vorarlberg hat viele Berge. Vorarlberg hat einen großen
See, den Bodensee, und viele kleine Seen. Es gibt fünf
Stä­dte und viele Dörfer. Bregenz ist die Landeshauptstadt.

Ich wohne in der Nähe von Feldkirch. Mir gefällt Feldkirch.


Mir gefallen die Berge. Ich gehe gerne wandern.
Aber ich vermisse das Meer und meine Freunde.

Wie ist die Landschaft in Ihrem Herkunftsland?


............................................................................................
............................................................................................
............................................................................................
............................................................................................
............................................................................................

190 190
Meine Heimat

Hier gefällt mir ..................................................................


............................................................................................
............................................................................................
............................................................................................
............................................................................................
(die Landschaft, die Fahrt zur Arbeit, der Bodensee,
die Ruhe, der Winter, der Sommer, …)

Hier gefallen mir ...............................................................


............................................................................................
............................................................................................
............................................................................................
............................................................................................
(die Berge, die Seen, die Täler, die Bäume im Herbst,
die Häuser, …)

Ich vermisse hier ..............................................................


............................................................................................
............................................................................................
............................................................................................
............................................................................................
(die Stadt, die Sonne, den Berg hinter meiner Stadt,
meine Freunde, …)

191 191
Wohnen in Vorarlberg
und woanders

Beschreiben Sie Ihr Haus


oder die Wohnung,
in der Sie früher gelebt haben.

In Vorarlberg gibt es viele Einfamilienhäuser mit einem


Garten. Diese Häuser haben meistens zwei Stockwerke.
Die Dächer der Häuser sind spitzförmig. Die Fenster
werden mit Blumen geschmückt. Im Garten sind Blumen
und Bäume. Viele Leute pflanzen auch Gemüse an.
Der Rasen wird regelmäßig gemäht.

Wie sehen die Häuser in Ihrem Herkunftsland aus?


Sind dort Häuser eher hoch oder niedrig?
Sind die Häuser kleiner gebaut oder leben mehrere
Familien in einem Haus?
Wie sehen die Dächer aus? Sind Sie flach oder hoch
und spitzig?
Schmücken die Menschen die Fenster ihres Hauses?
Haben viele Leute einen Garten?

Wie war es früher?


Wie groß war die Wohnung/das Haus?

192
Wie viele Zimmer gab es? 192
Wohnen in Vorarlberg
und woanders

Wie war die Küche?


Wie sah das Wohnzimmer aus? Und die anderen Zimmer?
Gab es einen Garten?
Wenn ja: was gab es im Garten?
Gab es einen zweiten Stock?
Hatten die Fenster Blumen?
Waren die Räume hell oder dunkel?
Welche Geräusche hörte man von draußen?
Gab es einen Keller?
Welchen Raum hatten Sie am liebsten?
Wer wohnte in diesem Haus/in dieser Wohnung?
Wer wohnt jetzt dort?

Welche Erlebnisse oder Geschichten verbinden Sie mit


dem Keller
dem Wohnzimmer
dem Schlafzimmer
dem Dachboden
der Küche
dem Garten
den Nachbarn

Ihr Haus/Ihre Wohnung heute:


Wer hat vorher in diesem Haus gewohnt?
Wie schaut die Wohnung/das Haus jetzt aus?
Was ist schön an diesem Haus/an der Wohnung?
Was möchten Sie gerne ändern?

193
Wie viel kostet die Wohnung hier? 193
Üblich – nicht üblich

Wie verhalten sich ÖsterreicherInnen in bestimmten


Situationen?

Richtig oder falsch? Stimmen die folgenden


Aussagen für Österreich oder nicht?

Am Montag kann ich Museen besuchen.


l richtig l falsch
Am Sonntag darf ich Rasen mähen.
l richtig l falsch
Im Gasthaus des Ortes kann ich mich an den Stammtisch
setzen.
l richtig l falsch
Zu Mittag begrüße ich meine ArbeitskollegInnen mit »Mahlzeit«.
l richtig l falsch
Am Telefon sage ich meinen Familiennamen.
l richtig l falsch
Als Frau muss ich meine Mütze oder meinen Hut in
Räumen (Restaurants, Büros etc.) abnehmen.
l richtig l falsch
Ich kann über Mittag beim Schalter in der Bank Geld abheben.
l richtig l falsch
Vor dem Essen wünschen wir uns »Guten Appetit« oder
»Mahlzeit«.
l richtig l falsch
Wenn Wein getrunken wird, warte ich, bis der Gastgeber
oder die Gastgeberin das Glas nimmt und »Zum Wohl« sagt.

194
l richtig l falsch 194
Üblich – nicht üblich

Medikamente auf Rezept kann ich nur in Apotheken kaufen.


l richtig l falsch
Am Montag kann ich nicht zum Friseur gehen.
l richtig l falsch
Wenn ich in die Bäckerei gehe, begrüße ich die anderen
Leute und verabschiede mich auch.
l richtig l falsch
Ich begrüße meine Nachbarin mit »Grüß Gott, Frau Doktor
Amann«.
l richtig l falsch
Alkoholische Getränke sollte ich nicht als Geschenk
mitbringen.
l richtig l falsch
Auf die Straße spucken ist erlaubt.
l richtig l falsch
Beim Arzt begrüße ich die Leute im Wartezimmer nicht.
l richtig l falsch
Beim Wandern begrüße ich andere Wanderer, denen ich
begegne.
l richtig l falsch
Wenn ich bei einer Familie oder bei Freunden eingeladen
bin, bringe ich ein Geschenk mit.
l richtig l falsch
Auf der Straße oder in einem Lokal kann ich laut und mit
viel Gestik diskutieren.
l richtig l falsch
Blumen schenke ich nur Frauen.

195
l richtig l falsch 195
Nationalfeiertage

Wie feiern wir den Nationalfeiertag


oder den Staatsfeiertag?

Welcher Tag ist der Nationalfeiertag?


In meinem Herkunftsland: ....................................................
In Österreich: der 26. Oktober

Hatte oder hat der Tag einen besonderen Namen?


In meinem Herkunftsland: ....................................................
............................................................................................
............................................................................................
In Österreich: »Tag der Fahne«

Was wird gefeiert? / Warum wird gefeiert?


In meinem Herkunftsland: ....................................................
............................................................................................
............................................................................................
............................................................................................
............................................................................................
In Österreich: Österreich ist ein unabhängiger Staat laut
Staatsvertrag vom 15. Mai 1955. Am 26. Oktober wird die
Neutralitätserklärung gefeiert.

196 196
Nationalfeiertage

Was machen die Menschen an diesem Tag?


In meinem Herkunftsland: ....................................................
............................................................................................
............................................................................................
In Österreich: Wir arbeiten nicht. Die Kinder basteln
Fahnen. Der Bundespräsident hält eine Rede.

Gibt es etwas Besonderes zum Essen oder Trinken?


In meinem Herkunftsland: ....................................................
............................................................................................
............................................................................................
In Österreich: Nein

Gibt es andere Feiertage, die mit der Geschichte des


Landes zusammenhängen?
In meinem Herkunftsland: ....................................................
............................................................................................
............................................................................................

197 197
Wir leben in Österreich

• Österreich ist ein Bundesstaat.


Er besteht aus neun Bundesländern.
• Österreich ist eine demokratische Republik.
Das Recht geht vom Volk aus.
• Österreich ist seit 1995 Mitglied der Europäischen
Union (= Gemeinschaft der Staaten Europas).
Das Zentrum der Europäischen Union ist Brüssel.
• Wien ist die Hauptstadt von Österreich und zugleich
ein eigenes Bundesland.

Österreich und seine Bundesländer:


1. T
 ragen Sie die Anfangsbuchstaben der Bundes­
länder schwarz ein!
2. T
 ragen Sie die Anfangsbuchstaben der Landes­
hauptstädte rot ein!
3. T
 ragen Sie die Nachbarstaaten
von Österreich ein!

198 198
Wir leben in Österreich

3. Tragen Sie die Namen der einzelnen


Landeshauptstädte ein!
Vorarlberg: ........................... Tirol: ....................................
Salzburg: ............................. Kärnten: ..............................
Steiermark: .......................... Oberösterreich: ...................
Burgenland: ......................... Wien: ...................................
Niederösterreich: .............................

Landeshauptstädte: Bregenz – Innsbruck – Salzburg –


Klagenfurt – Graz – Linz – Eisenstadt – St. Pölten – Wien

4. Ergänzen und erweitern Sie!


St. Pölten ist die Landeshauptstadt von Niederösterreich.
Bregenz ist die Landeshauptstadt von ..........................
................... ist die Landeshauptstadt von ..........................
................... ist die Landeshauptstadt von ..........................
................... ist die Landeshauptstadt von ..........................
................... ist die Landeshauptstadt von ..........................
................... ist die Landeshauptstadt von ..........................
................... ist die Landeshauptstadt von ..........................
................... ist die Landeshauptstadt von ..........................

199 199
Wir leben in Österreich

5. Fragen Sie Ihren Nachbarn/Ihre Nachbarin:


Was wissen Sie über Österreich?
An welche Länder grenzt Österreich?
Wie viele Bundesländer hat Österreich?
Wie heißt die Bundeshauptstadt von Österreich?
Seit wann ist Österreich Mitglied der EU?
Wie heißt das Zentrum der EU?
Wie heißt die Landeshauptstadt von Vorarlberg?
Tirol?
Salzburg?
usw.

In welchem Bundesland wohnen Sie?


Wie heißt dessen Landeshauptstadt?
In welcher Gemeinde haben Sie Ihren Wohnsitz?
Wie lautet Ihre Adresse?

200 200
Wir leben in Österreich

6. Sie fahren mit dem Zug von Bregenz weg.


Wo ist Ihr Reiseziel?
FAHRPLAN:
E 1661 ÖBB EC ÖBB EC D 763 ÖBB EC
Bregenz ab 14.45 16.45 18.41
Dornbirn an 14.53 16.53 18.48
Feldkirch an 15.11 17.11 19.11


Feldkirch ab 15.15 17.15 19.15
Bludenz an 15.28 17.28 19.28
Innsbruck Hbf an 17.18 19.21 21.21
Kufstein an 18.15 20.15 22.15
Salzburg Hbf an 19.29 21.29 23.29
Linz Hbf an 20.49 22.55
St. Pölten Hbf an 21.48 23.59
Wien Westbahnhof an 22.35 0.45

Ich fahre um ................. Uhr von ................................... ab.


Ich komme um ................. Uhr in .................................. an.

Sie fahren von Bregenz nach Wien.


Wann fahren Sie ab? ...........................................................
Wann kommen Sie an? .......................................................

Sie fahren um 18.41 Uhr in Bregenz ab. Ihr Reiseziel ist


Salzburg.
Wo müssen Sie umsteigen? ................................................
Wie viel Zeit haben Sie dazu? ..............................................
Wann kommen Sie in Salzburg an? .....................................

Sie fahren von Bregenz nach Linz.


Wann fahren Sie los, wenn Sie nicht umsteigen wollen?
.......................................
Wann kommen Sie in Linz an?

201
....................................... 201
Kennen Sie sich in Vorarlberg aus?

1. Sie wohnen in Feldkirch und wollen


l nach Lindau (Deutschland).
l nach St. Margrethen (Schweiz).
l nach Vaduz (Liechtenstein).
l nach St. Anton am Arlberg (Tirol).

 Beschreiben Sie den Weg!


Ich fahre auf der Rheintalautobahn bis …

2. Wohin fahren Sie, wenn Sie


l wandern wollen?
l segeln wollen?
l mit der Seilbahn fahren wollen?
l Ski fahren wollen?
l eine Schifffahrt machen wollen?
l groß einkaufen wollen?
l einen Ausflug machen wollen?

W
 enn ich (wir) segeln will (wollen),
fahre (fahren) ich (wir) zum Bodensee.

3. Auf den Pfänder kann ich (können wir)


l mit der Seilbahn fahren.
l wandern.
l biken (mit dem Rad fahren).
l einen Ausflug machen.

202 202
Kennen Sie sich in Vorarlberg aus?

4. Am Bodensee kann ich (können wir)


l baden.
l schwimmen.
l surfen.
l segeln.
l mit dem Schiff fahren.
l mit dem Tretboot fahren.
l die Festspiele besuchen.
l spazieren gehen.
l mich (uns) erholen.

5. W
 elche Möglichkeiten haben Sie in der Stadt
Bregenz?
Kunsthaus ­­– Kino – Festspielhaus – Bodensee – Pfänder –
Altstadt – Fußgängerzone – Vorarlberg Museum –
Landesbibliothek – Seebühne – Landhaus – Casino –
Hafen – Oberstadt – Kloster Mehrerau

6. W
 elche Möglichkeiten haben Sie in Dornbirn,
Hohenems, Feldkirch und Bludenz?

203 203
Lernen Sie das Land,
in dem Sie leben, kennen!

• Vorarlberg ist das westlichste


Bundesland Österreichs.
Es grenzt an Deutschland,
die Schweiz, Liechtenstein
und an das Bundesland Tirol.
• Die Fläche des Landes beträgt
2.602 km. In Vorarlberg leben
378.041 Einwohner (laut Statistik Austria, 1.10.2014).
• Die Landeshauptstadt von Vorarlberg ist Bregenz.
Die Lage am Bodensee, verschiedene Fremdenverkehrs-
einrichtungen, die Bodenseeschifffahrt, die Pfänderbahn,
vielfältige Ausflugs- und Wandermöglichkeiten, kulturelle
Sehenswürdigkeiten und vor allem die Festspiele, machen
Bregenz weltweit bekannt.
• Der Hauptfluss von Vorarlberg ist der Rhein. Er bildet die
Grenze zwischen Vorarlberg und der Schweiz.
• Das Rheintal erstreckt sich von Feldkirch bis Bregenz.
In diesem Raum lebt über die Hälfte der Vorarlberger
Bevölkerung.
• Vier der fünf Städte Vorarlbergs liegen im Rheintal:
Feldkirch, Hohenems, Dornbirn und Bregenz
• Zahlreiche Grenzübergänge führen vom Rheintal in die
Schweiz und nach Liechtenstein.

204 204
Lernen Sie das Land,
in dem Sie leben, kennen!

Können Sie folgende Fragen beantworten?


• In welchen Städten und Gemeinden waren Sie schon?
• Was gefällt Ihnen in Vorarlberg besonders gut?
• An welche Länder grenzt Vorarlberg?
• Wie heißt der Hauptfluss von Vorarlberg?
• Wie viele Einwohner hat Vorarlberg?
• Wie heißen die fünf Städte von Vorarlberg?
• Welche Freizeitmöglichkeiten haben Sie in Vorarlberg?
• Was wissen Sie über die Landeshauptstadt Bregenz?
• In welchem Zeitraum finden Wahlen statt?
• Wer darf wählen?
• Ab welchem Alter darf gewählt werden?
• Wer ist für das Wohl der Gemeinde verantwortlich?
• Wie heißt der Bürgermeister oder die Bürgermeisterin
Ihrer Gemeinde?
• Welche Aufgaben hat eine Gemeinde?
• Wie lautet Ihre Adresse?

205 205
Die Gemeinde

Die Gemeinde Göfis liegt im Walgau und hat


3.159 Einwohner

Wer regiert die Gemeinde?


Von Zeit zu Zeit kommt die Gemeindevertretung zu
Beratungen (Sitzungen) zusammen. Sie bespricht und
beschließt Angelegenheiten, die die Gemeinde betreffen.
Der Bürgermeister/die Bürgermeisterin ist mit den Gemein-
devertreterInnen für das Wohl der Gemeinde verantwortlich.

Wann und wie wird gewählt?


• Alle fünf Jahre wird gewählt.
• Wählen dürfen alle ÖsterreicherInnen und EU-
BürgerInnen, die das 16. Lebensjahr vollendet haben.
• Auf der Wahlliste darf nur eine Partei angekreuzt werden.
• In der Regel wird der Bürgermeister/die Bürgermeisterin
vom Volk gewählt. Wenn nicht, wählt ihn die Gemeinde-
vertretung.
206 206
Die Gemeinde

• Die Anzahl der GemeindevertreterInnen hängt von der


Bevölkerungsanzahl der Gemeinde ab. In Göfis hat die
Gemeindevertretung 24 Sitze.
• Die Gemeindevertretung wählt aus ihren Reihen den
Vizebürgermeister/die Vizebürgermeisterin und den Ge-
meindevorstand (Gemeinderäte). In Göfis hat der
Gemeindevorstand 6 Mitglieder.

Gespräche: Besuch im Gemeindeamt


Wann können Sie im Gemeindeamt vorsprechen?
• Sie wechseln den Wohnort.
(Abmeldung/Anmeldung)
• Ihr Reisepass /Ihr Personalausweis ist abgelaufen.
(verlängern /einen neuen beantragen)
• Sie haben zu Hause einen Pflegefall.
Sie werden pensioniert.
(Beratung und Weiterleitung des Antrages)
• Sie sind berufstätig.
(Ihr Vater braucht ein Mittagessen: Essen auf Rädern.
Ihr Kind muss in der Freizeit betreut werden:
Tagesbetreuung)
• Sie wollen einen Familienpass beantragen.
(Begünstigungen bei Bus-, Bahn- und Schifffahrten,
verbilligte Eintrittskarten)
• Sie haben Ihre Geldtasche verloren.
(Fundamt)

207 207
Die Gemeinde

• Sie wollen eine Anzeige für das Gemeindeblatt aufgeben.


(Sie brauchen dringend gebrauchte Möbel.
Ihr Hund/Ihre Katze ist entlaufen.)
• Die Gemeinde ist zuständig für die Pflichtschulen und für
den Kindergarten. Die Anmeldung Ihres Kindes erfolgt
aber an der jeweiligen Schule und im Kindergarten.
(Anmeldung Ihres Kindes)

Besuch im Gemeindeamt
(in der Schule/im Kindergarten):

Begrüßung – sich vorstellen – Grund Ihres Besuches


anführen – Informationen einholen – sich bedanken –
sich verabschieden

208 208
Die Gemeinde

Abgaben: Die Gemeinde schreibt verschiedene


Gebühren und Steuern vor.

• Welche Abgaben müssen Sie bei der Gemeinde


entrichten?
Geht Ihr Kind in den Kindergarten? (Beitrag für
Kindergarten)
Sie bezahlen für den Wasserverbrauch und für die
Kanalisation.
Sie bezahlen für die Müllentsorgung. (Müllgebühren)
Besitzen Sie ein Haus oder eine Eigentumswohnung?
(Grundsteuer für Grundbesitz)
Haben Sie einen Hund? (Hundesteuer)

• Wie wird in Ihrer Gemeinde der Müll entsorgt?


Welche Altstoffcontainer gibt es in Ihrer Gemeinde?
Kennen Sie sich auf dem Informationsplan der Gemeinde
über die Müllentsorgung aus? Erzählen Sie!

209 209
Die Gemeinde

• Mülltrennung: Was gehört …


… in den Weißglascontainer?
… in den Buntglascontainer?
… in den Altpapiercontainer?
… in den Kunststoffcontainer?
… in den Altmetallcontainer?
… zum Restmüll?
… zum Biomüll?
… zur Altkleidersammlung?
… zum Sperrmüll?
… zum Grünmüll?
… zur Problemstoffsammelstelle?

210 210
Arbeit
Die Sprachwerkzeuge.

211 211
212 212
Gespräche

Sie melden sich bei einem Unternehmen


aufgrund einer Zeitungsanzeige.

Firma XY: Guten Tag, Firma …, Frau Witzig!


Kann ich Ihnen helfen?
Herr Öztürk: Ich möchte gerne mit dem
Personalchef oder der
Personalchefin sprechen.
Frau Witzig: Moment, ich verbinde.
Frau Waltle: Waltle am Apparat, guten Tag.
Herr Öztürk: Hier spricht Herr Öztürk Mustafa. Ich habe
Ihre Annonce in den Vorarlberger Nachrichten
vom 5. Juni gelesen. Suchen Sie eine
Reinigungskraft?
Frau Waltle: Ja, wir suchen noch Personal. Können Sie
mir Ihren Namen noch einmal sagen?
Herr Öztürk: Öztürk Mustafa.
Frau Waltle: Bitte buchstabieren Sie mir Ihren Namen.
Herr Öztürk: Ö für …
Frau Waltle: Ist es Ihnen möglich, nächste Woche am
Dienstag, um 9.00 Uhr früh vorbeizukommen?
Bitte bringen Sie den Lebenslauf mit.
Wissen Sie, wo Sie uns finden?
Herr Öztürk: Ja, ich weiß, wo Ihre Firma ist. Ich komme
um 9.00 Uhr vorbei.
Danke und auf Wiederhören.
Frau Waltle: Auf Wiederhören und bis bald.

213 213
Gespräche

Sie entschuldigen sich aufgrund einer


Krankheit bei Ihrem Arbeitgeber/
bei Ihrer Arbeitgeberin

Firma: Guten Tag! Hier spricht


Frau Meier, Sekretariat
der Firma Metzeler.
Was möchten Sie?
ich: Ich möchte die Personalchefin sprechen.
Sekretärin: Moment, ich verbinde.
Personalchefin: Guten Tag, hier Frau Knüller!
ich: Guten Tag, Frau Knüller, hier spricht
Sengal Toccar. Ich kann heute leider nicht
zur Arbeit kommen.
Personalchefin: Was fehlt Ihnen?
ich: Ich bin krank. Ich habe Fieber.
Personalchefin: Wann kommen Sie wieder zur Arbeit?
ich: Ich werde heute zum Arzt gehen und den
Befund abwarten. Mein Mann bringt
morgen die Krankmeldung vorbei.
Personalchefin: In Ordnung. Ich wünsche Ihnen eine gute
Besserung.
ich: Danke und auf Wiedersehen.

214 214
Gespräche

Urlaubsansuchen
Sie bitten Ihren Chef/Ihre Chefin um Urlaub. Wählen Sie die
passende Anfrage und üben Sie den Dialog mit jemandem!

J
»Ich möchte im Februar eine Woche frei nehmen. Ist das
möglich? Es handelt sich um die Woche vom Montag, den
12. Februar, bis einschließlich Freitag, den 16. Februar.
Meine Kinder haben Semesterferien.«

J
»Guten Tag, es geht um eine Anfrage wegen meines
Urlaubs. Ich möchte gleichzeitig mit meinem Mann in die
Ferien gehen. Mein Mann kann sich jedoch nur während
des Betriebsurlaubes (der Firma ...) frei nehmen. Das ist in
der Zeit vom ............................... bis ..............................
Für uns ist es sehr wichtig, gemeinsam frei zu haben, weil
wir verreisen möchten.«

J
»Guten Tag, Herr / Frau ... Es geht um die Urlaubsein­
teilung. Leider kann ich erst im Juli in den Urlaub gehen,
weil meine Kinder bis dahin in der Schule sind. Wir wollen
in den Ferien gemeinsam einiges unternehmen.«

J
»Grüß Gott, Frau / Herr ... Haben Sie ein paar Minuten Zeit
oder störe ich gerade? Es handelt sich um meinen Urlaub.
Ich möchte heuer statt drei Wochen vier Wochen im
Sommer frei nehmen. Ist das möglich? Würden Sie mich in

215
meinem Anliegen bitte unterstützen? Danke schön.« 215
Erste Sätze: Ich suche eine Arbeit

Vervollständigen Sie die Sätze oder schreiben Sie eine


Antwort auf!
Lernen Sie Fragen und Antworten auswendig!

Mein Vorname ist .................................................................


Mein Nachname ist ..............................................................
Soll ich Ihnen meinen Namen buchstabieren?
............................................................................................
Ich wohne in ........................................................................
............................................................................................
Ich habe Ihre Annonce in den VN gesehen.
Ich möchte als ..................................................... arbeiten.
Bis wann darf ich mich wieder melden?
............................................................................................
Kann ich Ihnen meine Telefonnummer geben?
............................................................................................
Muss ich für diese Arbeit österreichischer Staatsbürger
(österreichische Staatsbürgerin) sein?
............................................................................................

216 216
Erste Sätze: Was ist Arbeit?

Arbeit ist...
abwaschen
Staub saugen
kochen
bügeln
............................................................................................
............................................................................................

Was sind meine Stärken?


Ich kann gut ........................................................................
Ich bin .................................................................................
Ich bin technisch begabt.
Ich repariere alle Fahrräder und Autos.
Ich bin technisch begabt, weil ..............................................
Ich kann gut kochen und aufräumen.
Ich koche gerne für eine große Familie.
Ich kann gut kochen, weil ....................................................
Ich kann gut ........................................................................

Was sind meine Schwächen?


Ich spreche nicht gut Deutsch.
Ich kenne viele Gewohnheiten noch nicht.
Ich bin nicht mehr zwanzig Jahre alt, aber ich arbeite gerne.
Ich .......................................................................................
............................................................................................

217 217
Erste Sätze: Ich über mich

Ich bin …
Wie bin ich?

Über mich als Mensch:


Ich bin ein junger Mann/
eine junge Frau.
Ich habe viele Interessen.
Ich kann gut .......................
............................................................................................

Über meine Einstellung zur Arbeit und zu Kolleginnen


und Kollegen:
Ich arbeite viel und gern.
Ich arbeite gerne mit anderen Menschen zusammen.
Ich möchte vieles lernen.
Ich bin interessiert an ..........................................................
Ich bin ................................................................................

Über die Gründe, mir eine Chance zu geben:


l Ich bin verlässlich.
l Ich bin fleißig.
l Ich bin ehrlich.
l Ich bin tüchtig.
l Ich bin genau.
............................................................................................
............................................................................................
............................................................................................

218
............................................................................................ 218
Erste Sätze: Ich über mich

Suchen Sie weitere Adjektive, die Sie gut


beschreiben. Wie schätzen Sie sich ein?

l diplomatisch l logisch
l aktiv l mutig
l an anderen interessiert l neugierig
l belastbar l teamfähig
l anpassungsfähig l objektiv
l aufgeschlossen l offen
l ausgeglichen l organisiert
l begeisterungsfähig l kompromissbereit
l dynamisch l konfliktfähig
l ehrgeizig l kooperativ
l selbständig l selbstbewusst
l einfühlsam l phantasievoll
l flexibel l praktisch
l fröhlich l sachlich
l geduldig l hilfsbereit
l tolerant l technisch begabt

Erinnerung:
Ich bin sachlich und offen.
Ich bin begeisterungsfähig und dynamisch.
Das Adjektiv ändert seine Form nicht.

219 219
Erste Sätze: Ich über mich

Das Adjektiv steht vor dem Substantiv:


die Mitarbeiterin Mirjam ist eine hilfsbereite
Mitarbeiterin.
die Mitarbeiterinnen Wir suchen hilfsbereite
Mitarbeiterinnen.
das Kind Anna ist ein fröhliches Kind
die Kinder Anna und Florian sind fröhliche
Kinder.
der Mensch Herr Moser ist ein einfühlsamer
Mensch.
die Menschen Viele meiner Mitarbeiterinnen
sind einfühlsame Menschen.

220 220
Das Bewerbungsgespräch

Ich mich.
bewe
rbe

Erzählen Sie einige wichtige Etappen aus Ihrem Leben:

Welche Hobbys haben Sie?


............................................................................................
............................................................................................
Haben Sie in Österreich schon gearbeitet? Wo?
............................................................................................
............................................................................................
Was haben Sie gemacht, bevor Sie nach Österreich
gekommen sind?
............................................................................................
............................................................................................
Betreiben Sie Sport?
............................................................................................
............................................................................................
Welche Sprachen sprechen Sie?
............................................................................................
............................................................................................

221 221
Das Bewerbungsgespräch

Welches sind Ihre positiven Eigenschaften oder Stärken?


............................................................................................
............................................................................................
Nennen Sie eine negative Eigenschaft.
............................................................................................
............................................................................................
Warum möchten Sie in unserer Firma arbeiten?
............................................................................................
............................................................................................
Haben Sie Seminare oder Kurse besucht?
............................................................................................
............................................................................................
Wann können Sie anfangen zu arbeiten?
............................................................................................
............................................................................................
Haben Sie eine Arbeitsbewilligung?
............................................................................................
............................................................................................

222 222
Der Lebenslauf

Name: ............................................................................
Adresse: .........................................................................
Kontakt: .........................................................................
Geburtsdatum: ...............................................................
Geburtsort: .....................................................................
Familienstand: ................................................................
Staatsbürgerschaft: ........................................................
Akademischer Grad: .......................................................
Ausbildung: ....................................................................
.......................................................................................
.......................................................................................
.......................................................................................
Berufliche Erfahrung: ......................................................
.......................................................................................
.......................................................................................
.......................................................................................
Fortbildung: ....................................................................
.......................................................................................
.......................................................................................
.......................................................................................
Sprachen: .......................................................................
Computerkenntnisse: .....................................................
.......................................................................................
.......................................................................................

223 223
Der Bewerbungsbrief

Vorname und Name


Straße und Nummer
Postleitzahl und Ortschaft oder Stadt
Telefonnummer
E-Mail-Adresse

Name und Adresse der Firma


Ort und Datum

Ihr Inserat in/im ..........................................................


(Name der Zeitung) vom .............................

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit möchte ich mich um die freie Stelle als


....................................... bewerben.

Ich bin ............. Jahre alt und bin tüchtig und verlässlich.
Ich lebe seit ............. Jahren in Österreich. Ich habe eine
Aufenthaltsbewilligung und (gute) Deutschkenntnisse.
An meiner früheren Arbeitsstelle, bei der Firma ..............,
habe ich als ..................................... gearbeitet.

Gerne erwarte ich Ihre Einladung zu einem Gespräch.


Ich bin am besten ....................................... erreichbar.

Mit freundlichen Grüßen

Lebenslauf

Tipp: Holen Sie sich kostenlos Unterlagen vom


AMS (Arbeitsmarktservice)

224 224
Die Kündigung

Necla Türkman
Langstraße 20
6830 Rankweil

An das
Restaurant Horn
z. Hd. Herrn Walter Metzler
Personalchef
Höhenstraße 5
6900 Bregenz
Rankweil, 5. Januar 2015

Kündigung

Sehr geehrter Herr Metzler,

ich habe eine Ganztagesstelle gefunden. Aus diesem


Grund kündige ich hiermit meine Teilzeitstelle als
Buffetmitarbeiterin mit Ende April 2015.
Könnten Sie mir bitte ein Arbeitszeugnis ausstellen?

Mit freundlichen Grüßen

Necla Türkman

225 225
Übung: Womit?
Mit dem ... kann man ...

Womit?
Mit dem ... mit der ... mit den ...
das Messer: mit dem Messer
die Messer: mit den Messern
der Computer: mit dem Computer
die Computer: mit den Computern
die Nadel: mit der Nadel
die Nadeln: mit den Nadeln

Womit kann man ...


... schneiden? mit .......... Angel
... nähen? mit .......... Augen
... fahren? mit .......... Schlüssel
... schreiben? mit .......... Besen
... bügeln? mit .......... Maßband
... hören? mit .......... Besteck
... sehen? mit .......... Auto
... malen? mit .......... Messer
... bezahlen? mit .......... Computer
... essen? mit .......... Bügeleisen
... fischen? mit .......... Farbstiften
... kehren? mit .......... Kreditkarte
... abschließen? mit .......... Nadel
... etwas abmessen? mit .......... Ohren

226 226
Erste Sätze: Zukunft

Ich werde im Sommer nach Finnland fahren.


Ich werde im Herbst eine neue Arbeit suchen.
Ich werde bald eine andere Wohnung haben.
Ich werde später kochen.
Meine Mutter wird mich nächstes Jahr
besuchen kommen.

Wie bilde ich die Zukunft?

ich werde
du wirst
er wird
sie wird

+
Nennform/Infinitiv
es wird
am Ende des Satzes
wir werden
ihr werdet
sie werden
Sie werden

Schreiben Sie auf, was Sie in den nächsten Jahren


noch alles vorhaben:
…………………………………………………………..………
…………………………………………………………..………
…………………………………………………………..………
…………………………………………………………..………
…………………………………………………………..………
…………………………………………………………..………

227
…………………………………………………………..……… 227
Unternehmenskultur in Vorarlberg
und woanders

Austausch zur Unternehmenskultur

• Wie hoch ist das durchschnittliche Gehalt


in Ihrem Land?
• Spricht man in Ihrem Land offen darüber,
was man verdient?
• Wie sind die Arbeitszeiten? Wann beginnt
man zu arbeiten? Wann ist der Arbeitstag zu Ende?
• Gibt es Gleitzeit?
• Wie viele Stunden pro Woche wird im Durchschnitt
gearbeitet?
• Wie schaut ein normaler Arbeitstag für Sie aus?
• Wie viel Urlaub hat ein Arbeitnehmer/eine Arbeitnehmerin?
• Bei wem stellt man sich am ersten Arbeitstag vor?
• Ist es in Ihrem Land schwer eine Arbeitsgenehmigung zu
bekommen?
• Wie ist der typische Umgang in der Firma miteinander
(z.B. Du oder Sie)?
• Muss man bei der Arbeit eine bestimmte Kleidung tragen?
• Gibt es Kinderbetreuungsangebote während der
Arbeitszeiten?
• Gibt es Themen, über die mit ArbeitskollegInnen nicht
gesprochen wird?
• Gibt es eine flache Hierarchie oder eine starke?
• Zählt das Können oder sind Zeugnisse und Zertifikate
wichtiger?
• Was soll eine Bewerbung in Ihrem Land enthalten?

228 228
Sprichwörter,
die etwas über uns aussagen

Im Deutschen haben wir viele Sprichwörter, die unsere


Haltung und Einstellungen beschreiben.

Einige wichtige Sprichwörter im Deutschen:

Morgenstund hat Gold im Mund.


Am Morgen kann man am besten arbeiten,
ist man am produktivsten, kann man viel leisten.

Schuster, bleib bei deinen Leisten.


Ein Schuster hat gelernt Schuhe zu flicken,
und er soll daher nicht andere Arbeiten machen,
die er nicht so gut kann.

Lügen haben kurze Beine.


Mit Lügen kommt man nicht sehr weit.
Lügen werden schnell entdeckt.

Wer wagt, gewinnt.

Durch Schaden wird man klug.

Wer rastet, der rostet.

229 229
Sprichwörter,
die etwas über uns aussagen

Kennen Sie Sprichwörter, die ähnliches aussagen?

Überlegen Sie sich fünf Sprichwörter, die in Ihrem Land


häufig verwendet werden.
Was sagen sie über die Mentalität der Menschen in Ihrer
Region aus?
…………………………………………………………..………
…………………………………………………………..………
…………………………………………………………..………
…………………………………………………………..………
…………………………………………………………..………
…………………………………………………………..………
…………………………………………………………..………
…………………………………………………………..………
…………………………………………………………..………
…………………………………………………………..………
…………………………………………………………..………
…………………………………………………………..………

230 230