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Geschichte LK Anna-Essinger-Gemeinschaftsschule LENZNER

How to cite an more - Wie man eine gute Literaturliste erstellt

Die korrekte Angabe von verwendeten Quellen und Literatur nennt man auch
BIBLIOGRAPHIEREN. Hierbei ist folgendes zu beachten:

• Quellen und Literatur werden getrennt aufgeführt


(1. Quellenverzeichnis 2. Literaturverzeichnis)
• die Angaben werden alphabetisch sortiert
• bitte notieren Sie sich für die eigene Recherche Standort und Signatur der Bibliothek gleich
mit auf die Liste

Regeln für das Bibliographieren:

1. Monographien (Einzelschrift, in sich geschlossene Abhandlung, meist nur ein Autor)

Basisbibliographierweise:

• Nachname, Vorname: Titel. Untertitel. Auflage. Erscheinungsort Erscheinungsjahr.

Bei mehreren Auflagen: Anzahl der Auflage vor dem Erscheinungsjahr aufführen

• Nachname, Vorname: Titel. Untertitel. Auflage. Erscheinungsort Erscheinungsjahr.

bei Monographien einer Reihe:

• Nachname, Vorname: Titel. Untertitel. (Reihentitel, Bandnr.). Erscheinungsort


Erscheinungsjahr.

Bei Monographien einer Reihe mit mehren Autoren:

• Nachname, Vorname; Nachname, Vorname; Nachname, Vorname: Titel. Untertitel.


(Reihentitel, Bandnr.). Erscheinungsort Erscheinungsjahr.

→ bei mehr als 3 Autoren nach dem 3 Autor u.a. (und andere)

2. Aufsatzbände (mehrere Aufsätze zu einem oder verschiedenen Themen in einem Band, meist
mehrere Autoren)

in der Gesamtheit: (Hg. Für Herausgeber hinter den Namen)

• Nachname, Vorname (Hg.) : Titel. Untertitel. Erscheinungsort Erscheinungsjahr.

einzelne Aufsätze:

• Nachname, Vorname: Aufsatztitel, in: Nachname, Vorname (Hg.): Titel. Untertitel.


Erscheinungsort Erscheinungsjahr, S.XX-XX.
ODER
• Nachname, Vorname: Aufsatztitel, in: Körperschaft (Hg.): Titel. Untertitel. (Reihentitel,
Bandnr.). Erscheinungsort Erscheinungsjahr, S.XX-XX.

3. Zeitschriftenartikel

• Nachname, Vorname: Artikeltitel, in: Zeitschriftentitel Bandnr. (Jahr), S.XX-XX.


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How to cite an more II -

Wie man die verwendete Quellen und Literatur in den Fußnoten angibt

Wichtige Regeln für Fußnoten

1. Es wird immer eine Fußnote gesetzt, wenn zitiert wird. Egal ob direkt oder indirekt. Auch
bei Bezug auf eine Idee/These aus einem Text.

2. Die Fußnote beginnt groß und endet mit einem Punkt. (Sie ist ein eigenständiger Satz)

3. Die Fußnote steht DIREKT nach dem direkten Zitat „...“1 oder INDIREKT am Ende des
Satzes, in welchem paraphrasiert wird.2

4. Direkte Zitate beginnen mit dem Autor und indirekten Zitaten wird ein „Vgl.“ vorangestellt
(Da man die Stelle selbst suchen müsste – also mit dem Facharbeitstext vergleichen muss.
Das direkte Zitat findet man schnell, weil es wortwörtlich ist.)

5. Erste Nennung der Literatur/Quelle: Voller Titel, (siehe How to cite and more – Teil 1) und
genaue Seitenangabe, S.XX.

6. Zweite Nennung: Kurztitel: Autor: Kurztitel, S.XX.

7. Beziehen sich zwei unmittelbar aufeinanderfolgende Belege auf ein Werk, wird die Angabe
durch „ebd.“ ersetzt: Ebd., S. XX.

8. Bei indirekten Zitaten steht dann: Vgl. ebd., S.XX.

9. Bezieht man sich in einer Fußnote auf mehrere Texte werden diese in eine Fußnote gesetzt
und durch ein ; (Semikolon) voneinander abgetrennt.

10. Die Fußnoten ersetzen nicht das Quellen- und Literaturverzeichnis am Ende (siehe How
to cite and more – Teil 1) Hier müssen alle in den Fußnoten vorkommenden Werke
alphabetisch sortiert und getrennt nach Quellen- und Literaturverzeichnis (aufgeführt
werden.

11. Internetseiten und Aufsätze aus dem Internet mit genauem URL und dem [Datum des
letzten Aufrufs] in eckigen Klammern. Bei Aufsätzen trotzdem den genauen Titel und die
Internetseite dann im Literaturverzeichnis.

12. Ein Zitat ersetzt niemals den eigenen Text. Es steht nicht für sich allein und es spricht
auch nicht für sich allein – es muss eingeordnet, erklärt oder sich darauf bezogen werde

Der Sinn der Fußnoten ist es, dass der Leser die Quellen und Literatur der Arbeit nachvollziehen
kann und ggf. selbst nachlesen kann.

Ideen oder gar wortwörtliche Formulierungen in der Arbeit zu verwenden und die Quelle nicht
anzugeben ist ein Plagiat – also der Diebstahl geistigen Eigentums.
Dies stellt eine Urheberrechtsverletzung dar und kann gegen Prüfungsordnungen, Arbeitsverträge
oder Universitätsrecht verstoßen.3

1 Titel direkt ohne Vgl.


2 Vgl.
3 Vgl. https://de.wikipedia.org/wiki/Plagiat. [19.03.2018]