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iTunes
EIN Programm zur Verwaltung von Musik, Hörbüchern und anderen Mediendateien.

Vorab sei gesagt, es gibt noch diverse andere Programme, die die Aufgabe der Verwaltung einer
Mediensammlung genauso gut wie und teilweise besser erfüllen, als Apples iTunes. Da aber die
meisten dieser alternativen und ebenfalls kostenlosen Programme erst nach dem Original erschienen
sind und viele Anwender mangels besseren Wissens auch glauben, sie müssten für einen iPod
unbedingt auch iTunes benutzen, hat iTunes eine ziemlich weite Verbreitung gefunden

Apple versucht auch immer wieder, z.B. bei neuen iPod-Modellen, mit geänderten Übertragungs-
und Verschlüsselungsmethoden die Anwender wieder auf iTunes-Kurs zu zwingen, aber diesen
Aktionen ist nie ein dauerhafter Erfolg beschieden. Allerdings mussten Besitzer eines iPod-Touch
2nd Generation bis zum Januar '09 warten, bis ihr Modell auch von z.B. Songbird unterstützt wurde.

Trotz alldem soll es jetzt um das Original gehen, dessen Bedienung von den einen als „intuitiv“
hoch gelobt, von den anderen als vollkommen undurchsichtig verdammt wird. Eines der stärksten
Argumente gegen iTunes ist, das dieses Programm zwar einen iPod mit Dateien befüllen kann, aber
nicht in der Lage ist, diese Dateien vom iPod wieder zurück auf einen PC zu kopieren. Eine andere
häufig geäußerte Kritik richtet sich gegen die sehr enge Verknüpfung von Medienverwaltung und
dem Online-Shop in dem Apple bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit versucht, dem
Anwender kostenpflichtige Produkte „unter zu jubeln“.

Jetzt aber zurück zum Thema „Verwalten von Hörbüchern, Musik und anderen Medien“ mit iTunes
und meinen Ratschlägen zu Einstellungen und Vorgehensweisen.

Zuerst muss man die Software von der Website von Apple herunterladen und auf seinem PC
installieren. Hat man diese Hürde überwunden und verbindet man seinen iPod mit dem PC, so
startet automatisch das iTunes-Programm und begrüßt einen mit dem Startbildschirm.1

1 Ggf. muss man einen nagelneuen iPod zuerst noch aktivieren und bei Apple registrieren lassen. Durch diesen
Vorgang wird man mittels eines Assistenten geleitet.
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Der Bildschirm von iTunes ist in mehrere Bereiche aufgeteilt.Zur Verdeutlichung habe ich um die
einzelnen Bereich farbige Rahmen eingezeichnet.

Der rote Bereich:


Die auffälligsten Elemente im roten Bereich, der sich ganz oben über die
gesamte Breite des Fensters erstreckt sind die Steuertasten zum Abspielen
von Mediendateien,

der Lautstärkeregler

und der gelbe Informationsbereich, in iTunes alle möglichen Systeminfos anzeigt.

Weiter rechts finden sich 3 Schalter, mit denen man die


Darstellung der Medienlisten beeinflussen kann, sowie
das Eingabefeld einer „Suchmaschine“.

Weniger auffällig sind die Systemmenüs, auf deren wichtigsten Funktionen ich später eingehen
werde,
und die Standard-Steuerbuttons zum
Schließen, Verkleinern und Wiederherstellen des iTunes-Fensters.
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Der blaue Bereich …

zeigt die Kategorien der Mediathek des angeschlossenen iPods, dazwischen den unvermeidlichen
iTunes-Store, und weiter unten die „Wiedergabelisten“.

Der orange Bereich


Noch weiter unten 4 Buttons

zum Erzeugen einer Wiedergabeliste, zum Ein-/Ausschalten der „zufälligen“ Wiedergabe, zum
Ein-/ Ausschalten der „Endloswiedergabe“ und für die „Coveranzeigefunktion“.

Der grüne Bereich …


.. liefert Informationen über die Kapazität des angeschlossenen iPods und den aktuellen Füllstand,
wobei die unterschiedlichen Medienarten mit verschiedenen Farben hervorgehoben werden.

Der Button „Synchronisieren“ gleicht den angeschlossenem iPod mit der


iTunes-Datenbank, gemäß den eingestellten Optionen, ab.

Der gelbe Bereich…


… zeigt die jeweiligen Informationen zu den im „blauen Bereich“ gewählten Kategorien an.

Ist dort in der Kategorie Geräte der iPod selektiert

so sieht man unter dem Reiter „Übersicht“...

… im „Gelben Bereich“ Systeminformationen zu diesem Gerät.und zur installierten Software.


(Unter den anderen Reitern „Musik“, „Filme“... „Kontakte“, „Spiele“ kann man für speziell diese Medientypen
gezielte Einstellungen z.B. betreffend der Synchronisation vornehmen.)
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Man kann über entsprechende Buttons nach neueren Softwareversionen suchen oder eine
Systemwiederherstellung des Geräts starten

Für den alltäglichen Gebrauch am wichtigsten sind aber die Optionen.

Wichtig vor allem die 3. Einstellung „Musik und Videos manuell verwalten“. Ist dies nicht aktiviert,
so wird ein angeschlossener iPod automatisch mit dem gesamten Inhalte der Mediathek befüllt.
Natürlich unter Berücksichtigung der Einstellungen, die man für „Musik“, „Filme“... „Kontakte“
und „Spiele“ vorgenommen hat.
Die 2. Option „nur Markierte Titel... “...„wirkt sich nur aus wenn manuelle Verwaltung deaktiviert
ist.
„iTunes öffnen, wenn dieser iPod angeschlossen wird“ funktioniert auf meinem PC und mit meinem
Nano 4G übrigens immer, d.h. auch wenn, wie hier zu sehen, die Funktion deaktiviert ist.

Mit „Verwendung als Festplatte aktivieren“ bringt man den angeschlossenen iPod dazu, sich dem
Computer gegenüber als eine Art externe Festplatte zu identifizieren. D.h. man kann damit auch
direkt und ohne iTunes auf die Daten zugreifen, die auf dem iPod gespeichert sind, oder den iPod
als Datentransportmittel benutzen wie einen USB-Stick.
Doch dazu später....

Wenden wir uns zunächst dem alltäglichen Umgang mit iTunes und dem iPod zu. Nicht nur aber
vor Allem wegen unserer Vorliebe für Hörbücher gehen ich jetzt zunächst einmal auf den Import
von derartigen Mediendateien von einer Festplatte ein.
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Was ist eigentlich so eine Mediathek? Eine Datenbank. Und zwar hauptsächlich eine Datenbank
mit Informationen über den Speicherort eines Titels. Anders ausgedrückt: iTunes selbst speichert
keine Mediendateien sondern nur Informationen über diese Dateien. Z.B.: wo sich diese Dateien
befinden.

z.B. unter
„C:\Dokumente und Einstellungen\Users\mo\Eigene Dateien\Eigene Musik\balu -
probiers mal mit gemuetlichkeit.mp3“

In einer solchen mp3-Datei können auch Informationen über diese Datei respektive den Künstler
oder den Song enthalten sein. Man spricht dabei von „Tags“ da gibt es z.B. Songtitel, Interpret,
Albumname, Erscheinungsdatum, Titelnummer auf der CD usw. . Man kann sogar innerhalb einer
Datei ein Bild des Künstlers oder das Cover der CD, von der die Datei stammt, mit abspeichern.
Dafür geeignete Player und Abspielprogramme zeigen dann während der Wiedergabe dieses Bild
an.

Wichtig: iTunes, wie bereits erwähnt speichert nicht das Lied selbst in seiner Datenbank, sondern
nur Informationen über das Lied2. Das Minimum ist dabei der Ort an dem die Datei auf dem PC
oder im Netzwerk gespeichert ist.

Wenn ich also über den Windows-Explorer die oben genannte Datei lösche, sind die Informationen
über das Lied immer noch in der Datenbank enthalten. iTunes zeigt mir in der Mediathek das Lied
weiterhin an, aber kann es natürlich weder selbst abspielen noch auf den iPod übertragen.
Andererseits, wenn ich innerhalb von iTunes einen Titel lösche wird damit nur der Eintrag aus der
Datenbank entfernt, das Lied selbst bleibt auf der Festplatte. Angeblich (laut iTunes-Hilfe)
wird man gefragt, ob es auf der Festplatte (bzw. am jeweiligen Speicherort) erhalten bleiben oder
vom Computer entfernt werden soll, bei mir kommt diese Frage nicht, eventuell auch nicht mehr.
Kann sein, dass ich beim ersten Mal danach gefragt worden bin und ob sich iTunes diese meine
Entscheidung merken solle oder nicht. Das Lied bleibt bei mir also immer physikalisch erhalten.

Es gibt übrigens auch Datenformate (WAV) bei denen es nicht möglich ist, die erwähnten
Informationen als Tags innerhalb der Datei zu speichern. iTunes hat in seiner Datenbank aber für
viele Tags Platzhalter vorgesehen, die in einem solchen Fall dann benutzt werden.

2 Wobei iTunes auch eigene (= nicht der Norm entsprechende Tags) benutzt und teilweise auch in die mp-3-Datei
einfügt, was den Nebeneffekt haben kann, dass diese Datei von normgerechten mp3-playern oder mp3-
Abspielprogrammen nicht mehr wiedergegeben werden kann.
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Meine Beispielmediathek, welche die Screenshots zu dieser Doku liefert ist momentan vollkommen
leer. Weder in der Kategorie Musik noch unter Hörbücher befinden sich irgendwelche Einträge.

Zunächst wähle ich im iTunes-Fenster die Kategorie „MEDIATHEK“ Unterkategorie „Musik“ (im
blauen Bereich), das sollte dann so aussehen.

Schritt 2 ist dann die Aufnahme von Medien in die Mediathek.

Dabei gibt es mehrere unterschiedliche Konstellationen, die möglich sind.


das Audiomaterial liegt in Form ...
a) von Audio-Dateien (WAV) auf der Festplatte meines PCs
b) von mp3-Dateien auf der Festplatte meines PCs
c) einer Audio-CD (das sind WAV-Dateien, auch wenn man sie nicht sieht)
d) einer mp3-CD
vor. (Anstelle einer mp3-Datei könnte es sich natürlich auch um ogg-Dateien oder andere Kompressionsformate
handeln. Leider kann iTunes nicht mit anderen Formaten außer wav, wma, mp3 und natürlich aac umgehen.)

Bei a und b ist das ganz einfach, hier müssen wir eigentlich nur mit dem Windows Explorer den
Ordner ansteuern, in dem sich das Lied / die Lieder befinden.
Das Problem bei c und d ist, die Daten befinden sich auf einem Datenträger, der dem PC nicht
ständig zu Verfügung steht, d.h., wenn man die CD aus dem Laufwerk nimmt, sind die Dateien
„weg“. Sie müssen also dauerhaft auf den PC übertragen werden (und benötigen dort Platz auf der
Festplatte).

Beginnen wir mit dem einfachen Weg:

Beispiel:
Doppelklick (mit linker Maustaste) auf „Eigene Dateien“
dann Doppelklick auf „Eigene Musik“
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dann Doppelklick auf Beispielmusik

Ergebnis:

Jetzt mit dem Cursor auf das gewünscht Lied zeigen, linke Maustaste drücken und festhalten und
das gewählte Objekt in das iTunes Fenster ziehen und dort die Taste loslassen..

Bei WAV-Dateien oder bei mp3s ist die Sache damit erledigt. Handelt es sich aber um eine WMA-
oder WMV-Datei (das sind Formate mit integrierten
Kopierschutzmechanismen) kann es noch zu einer
Zwischen- frage kommen. Ich empfehle allerdings,
solche Formate gar nicht erst zu benutzen, sie sind
sowieso vom Aussterben bedroht.
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Wenn man beim Auswählen der gewünschten Titel mehrere Lieder auf einmal in die iTunes-
Datenbank importieren möchte, kann man auch die Standard-Windows-Tastenkürzel benutzen:

STRG-A um alle angezeigten Dateien zu markieren, oder eine Datei markieren – Shift (Umschalt)-
Taste drücken und eine zweite Datei anklicken = alle dazwischen liegenden Dateien werden
markiert , oder erste Datei markieren – STRG-Taste gedrückt halten und weitere Dateien
selektieren. (Einfach mal ausprobieren)

Wichtig ist, das man die Datei(en) in den Listenbereich von iTunes zieht.(rot), nicht in den optional
aktivierbaren (Strg+B) Übersichtsbereich (blau), sonst klappt es nicht.

Alternativ zur oben gezeigten Methode kann man auch im Systemmenü von iTunes auch die
Funktion „Datei zur Mediathek hinzufügen“ benutzen,
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über das sich dann öffnende Dialogfenster kann man dann ebenfalls zum gewünschten Ordner
navigieren und eine oder mehrere Dateien zum Import auswählen.
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Zwischendurch ein wenig Hintergrundinformation zu den Dateiformaten.

Bekannt sind vor allem mp3 (wegen der bösen Raubkopierer) wav = das unkomprimierte
Audioformat, wie es auf einer „normale“ CD vorliegt. Es gibt aber jede Menge weiterer Formate.
Unter anderem auch welche mit DRM (Digital Rights Management = ein anderes Wort für
Kopierschutzmechanismus) behaftet sind. Von diesen sind das Windows-Format WMA (Windows
Media Audio) und WMV (Windows Media Video) sowie das Apple-Format AAC die bekanntesten
Vertreter.
Komprimierende Formate wie z.B. mp3 gegenüber wav haben den Vorteil wesentlich weniger
Speicherplatz zu benötigen, sind aber je nach Kompressionsalgorithmus mehr oder weniger stark
mit Verlusten behaftet, was sich bei zu starker Kompression klanglich bemerkbar macht.

Alle bisher beschriebenen Tatsachen gelten gleichermaßen für Musiktitel und Hörbücher. Aus Sicht
des Computers gibt es da keinen Unterschied, für ihn sind es Daten in irgendeinem Format.
Ob da einer singt oder spricht ist egal.
An dieser Stelle greifen, nach Wunsch der Erfinder die bereits erwähnten Tags. Dateiformate, die
Tags unterstützen, wie z.B. mp3 bietet unter anderem die Möglichkeit Informationen über das
„Genre“des Titels innerhalb der Datei zu speichern. Bei Musik z.B. Rock, Blues, Country usw. oder
auch Hörbuch, Hörspiel, Speech, Gesprochenes.

Dummerweise kann aber jeder in so ein Tag reinschreiben was er will. Es gibt keine festgelegte
Menge von Auswahlmöglichkeiten. Was dem einen ein „Hörbuch“ ist dem anderen ein „Hörspiel“
dem Anglophilen dann doch lieber ein „audiobook“. iTunes kann das nicht auseinander halten.

Nachdem also die Tags keine zuverlässige Methode darstellen um Musik von Hörbüchern zu
unterscheiden und eine inhaltliche Analyse ebenfalls (noch) unmöglich ist, geht iTunes einen
eigenen Weg. Einer Mediendatei wird intern innerhalb der Datenbank ein Attribut zugeordnet, dass
diese Datei als „Hörbuch“ klassifiziert.

Da man nicht zwischen Hörbuch und Musik unterscheiden kann hat Apple sich für sein eigenes
Format dabei folgenden Trick ausgedacht: Standardmäßig ist, wie bereits erwähnt, eingestellt, eine
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zu importierende CDs ins Apple-Format (aac) zu konvertieren. Wenn man also eine CD importiert
hat, liegt die Tracks als Dateien mit der Endung „aac“ auf der Festplatte. Jetzt benutzt man den
Windows-Explorer (oder einen anderen Dateimanager (Totalcommander) und benennt diese
Dateiendung um in „aab“.Dann löscht man die „Musiktitel“ und importiert die umbenannte Dateien
neu. Weil die Endung „aab“ lautet“ setzt iTunes jetzt das interne Attribut auf Hörbuch. Die Daeien
werden automatisch unter der Rubrik „Hörbücher“ angeboten.
Genau genommen reagiert iTunes aber nur auf die Dateieendung des Tracks und kennzeichnet
intern in seiner Datenbank jede Dateien mit dem Attribut „Hörbuch“, die beim Importieren die
Endung „aab“ hatte. Egal ob das jetzt Musik war oder wirklich ein Hörbuch.

Da wegen des erwähnten Rechte-Managements mp3-Dateine dem Apple-Format vorzuziehen sind


brauchen wir jetzt eine eigene Methode, um das Ganze in den Griff zu bekommen ohne „aac-“resp.
„aab-“ Dateien zu benutzen:
Ob man jetzt eine Hörbuch-CD importiert hat (was später beschrieben wird) oder die Dateien eines
Hörbuchs, das auf der Festplatte vorliegt, mit der Maus ins iTunes-Fenster geschoben hat, ist egal.
Die Dateien gelten zunächst also erstmal als „Musik“ und werden unter dieser Rubrik in iTunes
angezeigt. Zusammen mit allen anderen „Songs“. Wenn das viele sind, gehen die Hörbuchdateien
eventuell im Musikwust unter. Jetzt müssen wir also die gewünschten Dateien aus der
Gesamtmenge heraus filtern.

Zum Glück stellt uns iTunes genau dazu ein hervorragendes und einfach zu bedienendes Mittel zu
Verfügung, einen Datenbankfilter.

Mit der Tastenkombination „STRG+B“ kann man über der Liste der vorhandenen Titel eine
dreigeteilte Übersichtsleiste einblenden, in der man die angezeigte Gesamtliste (= Inhalt der
Datenbank) nach den Kriterien „Genre“, „Interpret“ und „Album(name)“ filtern kann.

Vorausgesetzt, die Angaben in den mp3-Tags der importierten Hörbuchdateien sind vorhanden (und
hoffentlich auch korrekt), so sieht man die entsprechenden Informationen in der Übersichtsleiste
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und kann jetzt durch anklicken z.B des Genres „Hörbuch“ die Anzeige auf alle Titel beschränken,
die mit diesem Genre-Tag versehen sind, oder durch anklicken eines Eintrags unter „Album“ auf
alle Titel, bei denen dieser Album-Name im entsprechenden Tag eingetragen ist.

Dabei kann man durchaus mehrere Filterkriterien festlegen also z.B.:


Alles anzeigen lassen was mit dem Genre „Hörbuch“ und zusätzlich mit dem Interpreten „Elke
Heidenreich“ versehen ist.
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Jetzt ist aber, wie bereits erwähnt, das Genre-Tag nicht wirklich zuverlässig und iTunes ordnet die
oben gezeigten Dateien immer noch nicht in die iTunes-Rubrik „Hörbücher“ ein.
Dazu ist noch ein weiterer letzter (!) Schritt nötig.

Da wir alle Hörbücher bearbeiten lassen wollen ändern wir die Selektion im Übersichtsbereich
„Interpret noch einmal zurück auf „Alle“ (1 Interpret).
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Nun werden auch die beiden Dateien der Ken-Follet-Bücher angezeigt.

Ein Klick in die Listenansicht, dann die Tastenkombination „STRG+A“ (oder Systemmenü
„bearbeiten – alles markieren“) und alle angezeigten Titel sind blau hinterlegt.

Dann ein Klick mit der rechten ! Maustaste in den blau hinterlegten Bereich

und dann auf „Informationen“ (hier erfolgt ggf. noch eine Zwischenfrage, ob man wirklich die
Eigenschaften mehrerer Dateien bearbeiten will, bitte bejahen)....
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dann oben rechts auf den Reiter „Optionen“ klicken (mit links)
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„Sie haben Ihr Ziel erreicht“. Hier stellen wir als Medienart Hörbuch“ ein und setzen das Häkchen
bei „Position merken“. Die Einstellungen werden übernommen und die jetzt endlich als Hörbücher
gekennzeichneten Dateien verschwinden automatisch aus der Liste in der Rubrik „Musik“ ...

… und tauchen unter „Hörbücher“ wieder auf.


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Jetzt können wir die in der Rubrik „Hörbücher“ angezeigten Tracks auswählen (dabei hilft uns der
Datenbankfilter) und die Dateien des gewünschten Hörbuchs markieren und die markierten Tracks
mit der linken Maustaste auf den Eintrag „iPod“ in der Rubrik „Geräte“ ziehen. Das Kopieren der
Dateien erfolgt dann automatisch und dauert je nach Umfang des Materials ggf. etwas länger.

Kurzanleitung – Import von auf Festplatte vorhandenen Dateien:

1) iTunes starten.
2) Ordner mit Audio-Dateien im Windows-Explorer öffnen.
3) Dateien in das iTunes-Fenster ziehen (Listenbereich) – Dateien werden importiert.
4) Markieren der importierten Hörbuch-Dateien in der Listenansicht der Rubrik „Musik“.
5) Rechtsklick auf die markierten Dateien.
6) Im sich öffnenden Fenster „Informationen“ wählen.
7) Den Reiter „Optionen“ selektieren.
8) Medienart einstellen auf „Hörbuch“.
9) Position merken auf „Ja“ stellen.
10) mit „OK“ bestätigen, Dateien werden in die Rubrik „Hörbücher verschoben.
11) Hörbuchdateien auf den Bereich des iPod in der Rubrik „Geräte“ ziehen.
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Kommen jetzt wir zum schwierigeren Vorgang des Importierens einer CD. Vorher sollten wir uns
aber Gedanken machen, in welchem Format wir die Daten importieren wollen.Das kann man sich
als iTunes-User nämlich aussuchen, standardmäßig ist das Apple-DRM-Format „aac“ voreingestellt.

Über das Systemmenü „Bearbeiten – Einstellungen“ finden wir unter dem Reiter „Allgemein“ den
Button „Importeinstellungen“,

der wiederum ein Dialogfenster mit der Möglichkeit zur Einstellung des gewünschten Decoders
öffnet.

Dort stellen wir das Format mp3 und die Qualitätsstufe 192 kBit/s ein.
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Ab jetzt werden alle CDs, die man importiert, als mp3-Dateien gespeichert, die man auf so ziemlich
jedem Gerät verwenden kann, ob mp3-player, PC oder Mobiltelefon. Für alle Fälle noch die
Fehlerkorrektur aktivieren, fertig.

Jetzt endlich legen wir die CD ein. iTunes versucht, je nach Einstellungen, Informationen über die
CD aus dem Internet zu ergattern, u.a. auch ein Cover zu finden.
Danach taucht die eingelegte CD unter der Kategorie Geräte auf (roter
Rahmen), und wenn man die CD mit einem einfachen Mausklick
anwählt werden im Listenbereich die Informationen zu den einzelnen
Tracks der CD angezeigt.
Außerdem tauchen in der untersten Zeile des Fensters einige
Statusinformationen (Anzahl Titel, Laufzeit, Speicherplatzbedarf) auf,
sowie der Button „CD importieren“.

Der große Unterschied zum Import von Dateien, die bereits irgendwo
auf der/einer Festplatte vorliegen und den Dateien von einer CD ist, dass
die letzteren jetzt auf die Festplatte übertragen werden. Danach wird in
die Datenbank eingetragen, wo sie jetzt zu finden sind.

Vor jedem Titelnamen gibt es ein kleines Kästchen in dem man mit
einem Mausklick ein Häkchen setzen kann, derartig markierte Titel
werden dann importiert, wen man den entsprechenden Button anklickt.
Die importierten Titel tauchen unter der Rubrik „Musik“ auf egal ob es
sich wirklich um Musik oder um die Tracks eines Hörbuchs handelt..
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Danach läuft der Vorgang analog zu dem bereits beschriebenen.

1) Markieren der importierten Hörbuch-Dateien in der Listenansicht der Rubrik „Musik“,


2) Rechtsklick auf die markierten Dateien,
3) im sich öffnenden Fenster „Informationen“ wählen
4) dann den Reiter „Optionen“ selektieren
5) Medienart einstellen auf „Hörbuch“
6) Position merken auf „Ja“
So! Nachdem jetzt alle Lieder und Hörbücher in der Datenbank gespeichert wurden, können wir uns
mal an die Feinheiten machen.

Wie kriegen wir jetzt unseren iPod dazu, beim Abspielen einer Datei ein schönes dazu passendes
Cover anzuzeigen?

Wie immer gibt es mehrere Methoden, dies zu erreichen.

1) Wir lassen uns in der Listenansicht von iTunes die gewünschte(n) Datei(en) anzeigen.
2) Unter dem Menüpunkt „Anzeige“ finden wir u.a. die Funktion „CD-Cover-Spalte
einblenden“

3) Das aktivieren wir und die Ansicht verändert sich. Man sieht jetzt eine weitere Spalte mit
Informationen zu den Dateien. Dabei werden
die Dateien so zusammengefasst, das immer
Dateien mit dem gleichen „Albumnamen“
gemeinsam gruppiert werden. Das gilt auch
für Dateien bei denen dieser „Tag“ leer ist.
Hat die Datei kein Cover, so wird dafür ein
Platzhalter angezeigt.
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4) Ein Rechtsklick auf den Platzhalter öffnet das folgende Kontextmenü u.a. mit der Option
„Albumcover laden“:

5) Nach dem Anklicken von


„Albumcover laden“ erscheint
entweder das passende Cover, oder
diese resp. die für die jeweilige
Datei passende Fehlermeldung.

Wenn das Cover nicht gefunden


wurde.... müssen wir es eben selbst
suchen!

Dazu benutzen wir die üblichen


Verdächtigen ebay, amazon und
Google.
Also im Browser amazon aufrufen
und nach „Nero Corleone“ suchen

Ergebnis:

Ei gugge da, an 2. Stelle ein Verweis auf das Hörbuch.


Anklicken und in der Produktbeschreibung finden wir ein
ausreichend großes Bild vom Hörbuchcover. Rechtsklick auf
dieses Bild und aus dem auftauchenden Kontextmenü die
Funktion „Grafik speichern unter“ wählen. Dann das Bild z.B.
unter dem Namen „nerocorleonecover.jpg“ im Bereich „Eigene
Dateien“ speichern.

Jetzt müssen wir noch das Bild in iTunes mit der Datei
zusammenbringen.
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Wenn wir das Cover nur für eine Datei brauchen, suchen wir uns diese Datei in der
Listendarstellung, z.B. durch Anklicken der entsprechenden Filterkriterien „Genre“
„Interpret“, „Album“.
Dann zu dem gewünschten Titel mit einem Rechtsklick auf den Eintrag das Kontextmenü
öffnen und die Funktion „Informationen“ wählen.

Wollen wir das Cover für mehrere Dateien verwenden, so gehen wir im Prinzip genauso vor,
und lassen uns die Dateien in der Listendarstellung anzeigen. Markieren3 aber dann alle
Dateien, die dieses Cover bekommen sollen, machen danach einen Rechtsklick auf eine
beliebige der markierten Dateien und wählen im auftauchenden Kontextmenü ebenfalls die
Funktion „Informationen“.

Nach einer Zwischenfrage, ob man wirklich mehrere Titel bearbeiten will (Die Frage kann
man für die Zukunft abschalten) taucht folgendes Fenster auf.

3 Das Markieren mehrerer Dateien kann erfolgen, in dem man die Tastenkombination „STRG + A“ betätigt (alle
aufgelisteten werden Dateien markiert), oder in dem man die erste und die letzte gewünschte Datei bei
gedrückter „shift-Taste“ anklickt (es werden diese beiden und alle dazwischenliegenden Dateien markiert),
oder durch anklicken einzelner Dateien aus der Liste bei gedrückter „STRG“-Taste (dann werden nur die
angeklickten Dateien markiert). Die nachfolgenden Aktivitäten wirken sich nur auf die markierten Dateien aus.
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Parallel dazu navigieren wir in einem anderen Fenster zu dem Ort an dem wir unser Bild
gespeichert haben, das war im Bereich „Eigene Dateien“ unter dem Namen
„nerocorleonecover.jpg“.

Das Ganze sieht jetzt in etwa so aus:

Wir packen uns jetzt unser Cover (draufzeigen und linke Maustaste drücken und halten) und
ziehen das Objekt in das iTunes Dialogfenster in den Bereich „Cover“
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Sofort wird das Bild dort angezeigt, und neben dem Cover wird ein „Häkchen“ gesetzt.

Mit „OK“ bestätigen, die Zwischenfrage mit „Ja“ beantworten

Es dauert einen Moment bis das Cover in alle Dateien gespeichert wurde (Dieser Vorgang
fügt das Bild tatsächlich in die Datei(en) ein. Sie werden damit auch entsprechend größer.
Sinnfreierweise kann man auch mehrere Bilder zu einer Datei hinzufügen.) danach werden
alle vorher selektierten Dateien mit dem Cover angezeigt. Da das Bild jetzt Bestandteil der
Datei ist wird es auch nach dem Übertragen auf den iPod beim Abspielen angezeigt.

Hat man wie ich in diesem Beispiel (absichtlich) auch für eine „falsche“ Datei ein Cover
definiert wird man es ebenso einfach wieder los. Rechtsklick auf die betreffende Datei,
„Informationen“, „Cover“, das falsche Cover anklicken und dann auf „löschen“.
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Das „Informationen“-Fenster ist übrigens auch ein gutes Mittel, wenn man mehrere Dateien
mit identischen Informationen versorgen möchte.
Ruft man diese Funktion für mehrere Dateien auf, bei denen Tags mit weitgehend
identischen Inhalten vorliegen, so zeigt uns das Fenster diese Informationen auf eine
„intelligente“ Art und Weise an.

In unserem Beispiel habe ich 2 Dateien


mit dem Hörbuch „Nero Corleone2 von
Elke Heidenreich selektiert:
Die Informationen zu den beiden Dateien
unterscheiden sich in den Bereichen
„Name“ und im ersten Teil von „CD-
Nummer“.

Selektiere ich jetzt beide Dateien und rufe dann das „Informationen“-Fenster auf so wird mir
der Name nicht mehr angezeigt und im Bereich „CD-Nummer“ ist das Feld mit dem
unterschiedlichen Inhalt leer geblieben.
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Drückt man nun auf „OK“ passiert nichts. Gespeichert werden nämlich nur Inhalte, die sich
geändert haben. Diese werden dann mit einem „Häkchen“ vor dem jeweiligen Feld markiert.

Möchte ich jetzt z.B. das Feld „Kommentar“ mit Inhalt versehen, so schreibe ich einfach in
das entsprechende Feld etwas hinein.

Automatisch wird nun die Markierung gesetzt und beim Speichern wird der (neue)
Kommentar in alle Dateien übernommen. Alternativ könnte man natürlich auch ein eigenes
Genre mit diesem Namen anlegen und dann über die Datenbankfilter sich die
entsprechenden Hörbücher anzeigen lassen.
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Die Funktionen der Steuertasten entsprechen in etwa denen eines CD-Players „vorheriger Track“
„Abspielen“ „nächster Track“. Beim Abspielen verändert sich die „Play“-Taste in eine „Pause“-
Taste.

Der kleine schwarzen Marker im Informationsbereich zeigt die aktuelle Position innerhalb einer
abgespielten Datei an. Er kann auch zum schnellen Manövrieren innerhalb einer Datei benutzt
werden. Dazu zeigt man mit der Maus auf den Positionsmarker drückt die linke Maustaste herunter
und zieht, bei weiterhin gedrückter Maustaste, den Marker an die gewünschte Position. Bei diese
Aktion verändern sich die links und rechts.

Der Informationsbereich wird von iTunes auch zur Anzeige anderer Systeminfos benutzt z.

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